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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drucksensoren mit digitalem Ausgangssignal


Autor: Bastian Göricke (Gast)
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Hallo,

ich befasse mich gerade mit Drucksensoren (barometrisch 800..1100 mbar, 
und differenziell 0..12,5 mbar).
Für meine Anwendung (digitales Ausgangssignal, geeignet für 
Platinenmontage) scheinen mir die Sensoren von SensorTechnics Sensoren 
CSDX0811BARO und HCLA12X5...B gut geeignet.
Hat jemand Erfahrungen mit diesen Sensoren? Wie ist die Linearität und 
Temperaturstabilität dieser Sensoren?
Oder könnt ihr mir andere, hochwertige Sensoren empfehlen?

Was bedeutet "Nicht-ratiometrisches Ausgangssignal"?

Grüße,
Bastian

Autor: Bastian Göricke (Gast)
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Anstatt des CSDX0811BARO scheint mir dieser geeigneter: HCA0811AR... 
(http://www.sensortechnics.com/download/hca-baro-641.pdf)

Wie verhalten sich solche Sensoren eigentlich, wenn die 
Versorgungsspannung nicht konstant ist?
Sind, bei konstantem Druck, unterschiedliche Messergebnisse zu erwarten, 
wenn die Versorgungsspannung (innerhalb der im Datenblatt angegebenen 
Grenzen) variiert?

Grüße,
Bastian

Autor: Gast (Gast)
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>Was bedeutet "Nicht-ratiometrisches Ausgangssignal"?

Das Ausgangssignal ändert sich nicht propotional zur 
Versorgungs-/Referenzspannung. Intern im Sensor wird dann wohl eine 
Referenzspannung erzeugt, sodaß die Versorgungsspannung nicht sonderlich 
stabil sein muß.

Persönlich hätte ich gegen solche Sensoren eine gewisse Abneigung, da 
man die Werte so nehmen muß, wie sie kommen.
Wenn sie gut sind, kann man sich auf Linearität und Stabilität 
verlassen; sind sie 'schlecht' kann man kaum korrigierend eingreifen.
Aber wenn sie für Deine Anwendung geeignet sind, greif zu!

Autor: Dietmar E (Gast)
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> Was bedeutet "Nicht-ratiometrisches Ausgangssignal"?

Das analoge Signal dieses Sensors ist ratiometetrisch. Das bedeutet: Das 
Verhältnis (Ratio) von Sensor-Ausgangssignal zu VCC bleibt konstant, 
egal wie VCC exakt ausfällt. Das ist gut für eine Auswertung mit ADC und 
AVCC/VCC als Referenz: Schwankungen der Spannung fallen dann raus. Wenn 
VCC und damit AVCC niedriger sein sollte, wäre auch das Signal des 
Sensor im gleichen Verhältnis niedriger. Das Verhältnis von Signal zu 
VCC bleibt konstant, der digitale Wert am Ausgang des ADC (Wert = Signal 
/ Auflösung * VCC) bleibt unabhängig von VCC, weil sich VCC aus der 
Gleichung rauskürzt. Wenn der Sensor eine absolut korrekte Spannung 
ausgeben würde, also beispielsweise exakt 4.5V für FSD, dann würde der 
ADC das mal als 4.2V und mal als 4.6V sehen, je nach eigener (A)VCC. 
Beim digitalen Ausgangssignal braucht man den ratiometrischen Ansatz 
natürlich nicht. In dem Fall sitzt ein ADC schon auf dem Sensor. Ein 
ratiometrisches Signal wäre Fehler.

Autor: Berti (Gast)
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Ich werf als Sensorherstellot noch intersema ins Rennen
www.intersema.com

Autor: Bastian Göricke (Gast)
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Danke für eure Hilfe!

@Berti: Die Intersema Sensoren passen vom verfügbaren Druckbereich 
leider nicht.

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