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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MC34063 sparsamer Shutdown


Autor: Philipp (Gast)
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Hallo,

ich habe hier einen Stepdownregler mit MC34063 der ein Handy lädt 
(Schaltung ist unverändert aus einem Hama 12V KFZ Ladekabel, welches 
aber dem Stepdownregler aus dem Datenblatt entspricht). Ich würde das 
Laden nun gerne mit einem µC abschalten können.
Hat jmd eine Idee wie man das möglichst Stromsparend machen könnte?

Vielen Dank

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Hallo Philipp,

soll dieser Mikrocontroller nur das Laden abschalten, oder soll er 
selber dann auch abgeschaltet werden? Wird er selbst auch über den 
MC34063 versorgt oder hat er eine eigene Versorgungsspannung?

Schöne Grüße,
Alex

Autor: Jörg B. (manos)
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Ich meine ich hätte mal einen Vorschlag gesehen den Compare-Eingang (Pin 
5) auf 5V (oder >1,25V) hochzuziehen.

Autor: Philipp (Gast)
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Der µC hat eine eigene Versorgung und läuft weiter.

Autor: mandrake (Gast)
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Ansatz: Oszillator lahmlegen

Vielleicht kann man den Pin3 (Timing-Capacitor) auf GND legen.
Ich gehe davon aus, dass der Oszi eine Konstantstromquelle mit 
Komparator ist, der die Kondensatorspannung misst. Ist eine 
Schwellspannung erreicht wird der Kondensator per Transistor 
kurzgeschlossen und damit entladen. Das ganze beginnt von vorne. Legt 
man z.B. mittels Mosfet Pin3 permanent auf GND, schwingt das Teil nicht 
mehr und die Ausgangsspannung (nur bei Step-Down) geht gegen Null. 
Vorsicht! Wenn der interne Schalter bei Pin3 = GND einschaltet gibt es 
Rauchzeichen.

Ansatz: Betriebsspannung abschalten

Der einfachste und einleuchtendste Weg. Das kann zum Beispiel mittels 
P-Kanal-Mosfet und einem Pegelschieber passieren.

Autor: Philipp (Gast)
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Den OSzillator lahmzulegen hab ich auch schon überlegt, werde mir mal 
genauer ansehen wie es intern funktioniert.

Betriebsspannung abschalten wäre für das ganze Ding blöd, weil da bis zu 
500mA fliessen und ich hoffte auf ne Möglichkeit nicht Highside schalten 
zu müssen, von daher wäre ein NPN Transistor über den Timing Kondensator 
wirklich am attraktivsten ;)

Vielen Dank für eure Tipps

Autor: Mike J. (Gast)
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Den Collektor des ersten der 2 Darlington Transistoren (Pin8) über 1K 
Ohm gegen VDD und an den Pin8 einen kleinen NPN-Transistor, der ihn 
gegen Masse ziehen kann.
Die Basis von dem kleinen Transistor über einen Widerstand an den µC.

Autor: t.b.d. (Gast)
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denk dran, das sich ein mc34063 ohne schutzdiode totläuft, wenn man die 
"last" abtrennt... da kommen leicht 50-60v zustande!

Autor: Philipp (Gast)
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@Mike Vielen Dank so funktioniert es scheinbar ganz gut. Allerdings 
fließen bei 12V und 1k ja dann ganze 12mA.

Wie groß darf man den Widerstand denn machen damit der 2. Transistor 
trotzdem noch sauber durchgesteuert wird?

@t.b.d. es trennt doch niemand die Last ab

Autor: Mike J. (Gast)
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Du könntest anstatt des Widerstandes einen Transistor nehmen, also an 
Pin8 den Emitter eines NPN-Transistors gehen lassen. Dann musst du aber 
immer Strom auf die Basis geben damit er nicht schließt!

Autor: Mike J. (Gast)
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Nimm als "immer da Last" einfach eine LED mit einem Vorwiderstand, dann 
steigt die Spannung nicht an.

Autor: Philipp (Gast)
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Die Last ist nicht das Problem, das Handy ist ja immer da ausserdem ist 
auch noch eine Z-Diode dran.
Es geht mir darum die Handyladung per µC nur dann einzuschalten, wenn 
gerade genügend Strom zur Verfügung steht, in Phasen wo dies nicht der 
Fall ist, soll das Handy mit dem eigenen Akku laufen und der µC der am 
Handy hängt soll das weitere Laden abschalten und dabei so wenig Strom 
wie möglich brauchen. Beim Laden spielt es keine Rolle, dass der 
Transistor dann durchgeschaltet ist.

Ich werde dann wohl Pin8 mit einem PNP auf die Versorgung legen und den 
PNP mit einem NPN über den µC ansteuern.

Vielen Dank für die Hilfe

Autor: Andy (Gast)
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wieso willst du das so umständlich machen. Der Vorschlag von  Jörg B. 
war doch gut. Du brauchst nur den Pin 5 über die Threshold-Spannung von 
1.25V hochzuziehen und das Ding macht nix mehr. Das funzt, ich habe das 
schon mal ausprobiert.

Autor: Philipp (Gast)
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Welchen Pin ich hochziehe ist ja egal und wenn ich den Feddback Pin 
hochziehe dann sind da auch wieder 1k gegen Masse.

Autor: Mike J. (Gast)
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Am Feddback Pin ist der Spannungsteiler(R1/R2) dran, geht gegen Vout und 
Masse.

Das würde dann auch bedeuten dass der Strom dann nur noch über R1 muss, 
da du dem Feddback Pin vorgaukeln musst dass am Ausgang eine hohe 
Spannung anliegt.

Das würde wieder mehr Verlustleistung während der Batterielaufzeit 
bedeuten.


Wenn du einen PNP-Transistor nimmst, Collector an Pin8 , Emitter an VDD 
und die Basis über einen Widerstand an den µC. Zusätzlich noch ~100k von 
VDD an die Basis.

Autor: Philipp Co (ba4_philipp)
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@Mike ja wie Du es beschreibst hab ich es mir auch gedacht (allerdings 
mit spannungsteile an der basis und unteres Ende des Teiles über NPN an 
GND). Ich denke das ist die sparsamste Methode und man verfälscht auch 
nicht die Messung durch zusätzliche Elemente im Feedback (wobei das wohl 
zu vernachlässigen ist)

Vielen Dank und schönes WE

Autor: Mike J. (Gast)
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Gut, dann wird's ja.  Dir auch ein schönes Wochenende !

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