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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Geschirrspüler Steuerelektronik Selbstbau-Notlösung


Autor: Abwasch-König (Gast)
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Guten Abend, ich habe ein relativ unangenehmes Problem.
Unsere Spülmaschine hat den Geist aufgegeben, genauer gesagt ist die 
Elektronik kaputt gegangen.
Dabei ist wahrscheinlich auch eine Pumpe heissgelaufen, zumindest hat es 
nach heissem Gummi wie von einem Schlauch o.ä. gerochen. Allerdings 
funktioniert die Pumpe offensichtlich noch, weil die Maschine als 
letztes (vor dem totalen Blackout) nochmals Wasser abgepumpt hat.

Die Maschine ist ca. 4 Jahre alt (Siemens). Da die Elektronik doch recht 
teuer ist, der Servicetechniker alleine schon fürs anschauen 60€ 
verlangt und wir nicht wissen, ob es nur mit der Platine getan ist, soll 
ein neues Gerät ins Haus.
Aus diversen Gründen würden bzw. müssten wir allerdings noch einen guten 
Monat auf eine neue Maschine warten... In dieser Zeit ist Abwaschen 
angesagt (nicht schön)

In der Bastelecke liegen noch etliche Relaiskarten, alte PCs, µCs usw. 
rum... Deswegen kam mir die Idee, eine Art Ersatz-Elektronik zu basteln, 
die zumindest übergangsweise die Maschine zum Geschirrspülen überredet.
Das es dabei um 230V+Wasser geht ist mir durchaus bewusst, ich bin in 
diesem Gebiet auch nicht unerfahren. Mess- und Prüfmittel sind 
vorhanden.

Die Betriebsspannungen von Pumpen und Heizungen kann man bestimmt messen 
oder anders bestimmen, daran soll es nicht scheitern.
Mein Problem: Wie wäscht eigentlich eine Spülmaschine?

Soweit ich das weiß, wird zuerst mit frischem Wasser der lose Schmutz 
runter gespült. Danach wird der Reiniger dazu gegeben und das 
Reiniger-Wasser immer wieder über das Geschirr gepumpt.
Als vorlezter Schritt wird der Reiniger dann wieder runter gespült und 
daraufhin das Geschirr getrocknet.

Welche "Funktionseinheiten" hat eigentlich so eine Spülmaschine? 
Sicherlich ist das von Gerät zu Gerät unterschiedlich, aber irgendwie 
müssen die sich ja alle ähnlich sein.

Über google lässt sich zu diesem Thema nicht viel finden, deswegen hoffe 
ich auf Leute, die schonmal so ein Gerät zerlegt und sich genauer 
angesehen haben.

Hat zufällig jemand eine Tabelle mit den Zeiten zur Hand? Also eine 
Aufstellung, in der man grob erkennen kann wie lange das Gerät was 
macht... Insgesamt spült(e) die Maschine ca. 2,5 Stunden, irgendwie muss 
das ja unterteilt sein. Natürlich kann man das, wenn die Elektronik so 
weit läuft, ausprobieren. Ich habe aber nicht ansatzweise eine Idee, wie 
so ein Ablauf aussehen müsste.

Morgen oder Montag werde ich auch mal die Steuerelektronik ausbauen und 
mir näher ansehen, allerdings wird da wohl kaum eine Beschreibung 
aufgedruckt sein.

Vielen Dank schonmal, wenn das wirklich klappen sollte werde ich auf 
jeden Fall Bilder hochladen und euch ewig dankbar sein!

P.S. Bitte entschuldigt den doofen Benutzernamen, aber ich möchte nicht 
gleich verraten, welcher Trottel sich hinter so eine Idee versteckt.

Autor: Geschirrspüler-Besitzer (Gast)
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Hm, das einfachste Programm meines Geschirrspülers ist das 
30-Minuten-Programm. Er lässt einfach Wasser rein, Spülmittel dazu und 
wäscht dann eine halbe Stunde. Dann abpumpen - fertig. Das Einzige was 
er kontrolliert sind Temperatur (max. 65°C) und Wasserstand. Ich denke 
mal das ist das Einfachste was man an Programm haben kann - und damit 
wird wirklich (fast) alles sauber.

Achja: Viel Erfolg dabei. Und Ergebnis hier posten, vielleicht fällt 
bald wieder jemandem der GS aus...

Autor: Faulenzius Stratus (Gast)
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Ist keine blöde Idee.

Nur etwas aufwändig.

Musst zu erst mal deine Platine in der Hand haben ... dann legst du sie 
weg, nimmst dir ein paar Schraubenschlüssel und zerlegst den 
Geschirrspüler so weit dass du an ALLE Teile ran kommst.


Nächster Schritt: Alle Rohre, Schläuche 100% rein machen, jeden Dreck 
weg!


Jetzt kannst du dir den Motor/Pumpe und Heizungsbezeichnung anschauen.
Da sind dann noch ein paar Magnetschalter für's Wasser.

Die vorhandene Platine zu verwenden kannst du knicken.

Jetzt Zeichnest du dir alles soweit auf.

... biste so weit ?

Autor: R.Freitag (Gast)
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Wasser einlaufen lassen, bis voll.
Spülen (kalt). ca 8 min.
Wasser abpumpen bis leer.
Wasser einlaufen lassen bis voll.
Heizen bis warm (66 °C )
spülen und ggfs nachheizen wg. kaltem Geschirr.
wenn warm Pulverbox öffnen.
Spülen ca 20 min.
Wasser abpunpen.
Wasser zulaufen bis voll.
Heizen bis warm.
Spülen 15 min.
Abpunpen bis leer.
Heizen (Dampftrocknung ca 20 min.
Fertich.

Bis gibt jeweils die Condition an, die ein Controller abfragen sollte. 
Hier muss der Wasserstandsmelder bzw Temperaturmelder abgefragt und 
ausgewertet werden. Meistens muss der Motor über einen Thyristorsteller 
angesteuert werden. btw check doch erst mal den Thyristor, der ist idR 
im Eimer.

Gruss

Robert

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Abwasch-König wrote:
> Monat auf eine neue Maschine warten... In dieser Zeit ist Abwaschen
> angesagt (nicht schön)

Ich hoffe Du wirst es ueberleben. Sorry aber das ist mal wieder ein 
Beispiel dafuer in welch laecherlichen Ausmasze sich der moderne Mensch 
von Technologie abhaengig gemacht hat.

Autor: Ralf H. (heschdy)
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Es gibt  als funktionseinheiten unter anderem je nach modell:

Umwälzpumpe
Laugenpumpe(abwasser)
Wasserweiche(Ober / Unterkorbwahl)
Heizung
Magnetischer auslöser für Spülmittelbehälter

diverse sensoren, füllstand ggf Flügelradzähler
Wasserhärtesensor (Optosensor)
.....

bis auf die Sensoren arbeitet alles normalerweise auf 230V

eine explosionszeichnung kannst du zumindest bei bosch (Hersteller u.a. 
für siemens geräte) auf der homepage bekommen.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Zuerst einmal: WOW. Ich hätte nicht gedacht, das sich so viele um diese 
Uhrzeit noch über sowas Gedanken machen. Vielen Dank!

Die jetzige Platine ist definitiv kaputt. Aus einem Lüftungsschlitz ist 
ein weiß-grauer Rauch ausgetreten, der 16A-LSS hat ausgelöst und es hat 
extrem nach brennendem Hartpapier gerochen. Das ganze passierte ca. 10 
Minuten nachdem ich die Maschine nach dem "Blackout" mit dem 
vermeintlichen Netzschalter ausgeschaltet hatte.

Aufgefallen ist die Maschine sowieso immer schon dadurch, dass die 
Elektronik während dem Pumpvorgang, in dem sie jetzt auch ausgefallen 
ist, sehr warm geworden ist.
Deswegen gehe ich mal nicht davon aus, dass man damit noch was anfangen 
kann und habe mir deswegen auch noch nicht die Mühe gemacht, die 
Elektronik auszubauen.

Ich würde nur lachen, wenn die Kiste nach dem Einbau dieser Notlösung 
perfekt spült (was sie eh noch nie getan hat) und das dann so bleibt...


>Ich hoffe Du wirst es ueberleben.

Da gehe ich mal von aus. Eigentlich habe ich mich schon damit 
abgefunden, einen Monat lang abzuwaschen... Dieser Thread hier entsteht 
halt, wenn man nach einem Besuch auf der CeBIT zwischen der kaputten 
Spülmaschine und dem Haufen Relaiskarten steht ;-)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Abwasch-König wrote:
>>Ich hoffe Du wirst es ueberleben.
>
> Da gehe ich mal von aus. Eigentlich habe ich mich schon damit
> abgefunden, einen Monat lang abzuwaschen... Dieser Thread hier entsteht
> halt, wenn man nach einem Besuch auf der CeBIT zwischen der kaputten
> Spülmaschine und dem Haufen Relaiskarten steht ;-)

Wenn Dein Seelenheil so sehr davon abhaengt, lass sie halt reparieren. 
Ohne entsprechende Service-Dokumentation ist eine Reparatur ein 
Eigenregie meist recht sinnlos, es sei denn, es sind nur einzelne 
Bauteile recht offensichtlich ausgefallen.

Autor: C. Steiger (tekka)
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Vielleicht hat der gute Mann auch einfach nur lust auf das gebastel?!

Geschirr selber spülen, nervtötend ja, aber muss ich z.B. eh dauernd 
machen weil oft ich vergesse die Maschine anzuschmeissen, oh ich da 
jetzt 2-3mal die Woche oder 7mal die Woche die Töppe spüle spielt da 
keine Rolle.

Würde mich aber genauso dransetzen und rumfummeln, einfach aus spaß an 
der freude, und aus interesse wie so ein Ding überhaupt tickt.

Manche leute haben probleme, weia.
...und damit mein ich jetzt nicht den Abwasch-König...

Autor: yyyy (Gast)
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Bei einer 4 Jahre alten Machine lohnt sich eine Reparatur, wenn man 
nicht die billigste Maschine gekauft hat.

Schon der Gedanke an einen Umbau ist ....

Autor: Stefan W. (Gast)
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Hi,

dazu am Rande nochn Tip von mir:

meine Geschirrspülmaschine war auch defekt, das Problem war das sie 
nicht mehr geheizt hat.

www.teamhack.de

hier habe ich eine gute Anleitung für die Reparatur gefunden, einfach 
ein Relais an 2 Kontakten nachgelötet und seitdem läuft das Teil wieder.

So einfach kann man seine Frau glücklich machen ;-)

mfG
Stefan

Autor: Paulo M. (paulo)
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Hallo,
also ich würde auch erst einmal die Elektronik ausbauen, bei meiner war 
der gleiche Defekt wie von Stefan W. beschrieben, nur war bei mir die 
Leiterbahn durchgeschmort an dem Relais.
Leiterbahn mit Silberdraht verstärkt und fertig, seit dem Läuft die 
Maschine wunderbar, übrigens es hat auch so geraucht und gestunken.
Ich hab meine vorherige Spülmaschine reparieren lassen, der Mann hatte 
noch wenig Ahnung als ich von der Materie, hat da 1 Stunde bei mir an 
der Maschine rum gemacht, dann hat er gehen müssen. Am nächsten Tag kam 
er nochmal und probierte es nochmal eine Stunde, wieder nichts.
Dann sagte er, er müsse die Maschine mitnehmen und in der Werkstatt 
prüfen, so nach 3-Wochen war sie dann fertig, es war ein kleines 
Plastikrädchen am Motor das das Wasser hinausbefördert.
Kurze Rede langer Sinn, habe damals 380.- DM bezahlt, aber er 
versicherte mir das es sich auf jeden Fall lohnt und die Maschine noch 
ein paar Jahre gut laufen würde.
Nach einem Jahr ging wieder was kaputt und dann hab ich sie entsorgt und 
ne neue geholt, die läuft jetzt schon seit 7 Jahren fehlerfrei, bis auf 
dieses kleines Problem mit der Leiterbahn am Relais.
Aber wenn wieder was kaputtgehen sollte und ich bring es nicht hin, dann 
wandert die wieder auf dem Recyclinghof und ich hol mir eine Neue.

Schönen Sonntag an Alle

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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@ Abwasch-König
Was hat denn der Händler zum Thema "Kulanz" gemeint? 4 Jahre sind 
schließlich kein Alter für eine derartige Maschine.

Grüße
Bernhard

Autor: cerberus (Gast)
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Ich habe mir vor 20 Jahren eine Miele gekauft. Am Freitag musste ich 
wieder mal Salz nachfüllen ... ;-)

Autor: crazy horse (Gast)
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wow, gar keine Berufs-Bedenkenträger unterwegs? Geht immerhin um 230V, 
da muss doch eigentlich reflexartig der Zeigefinger gehoben werden??
Vorschriften, Prüfverfahren, Isolationsspannungsmessung, Lebensgefahr 
etc.

Ich finde die Idee gut, mach ein Miniprogramm.

Autor: Andreas K. (a-k)
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crazy horse wrote:

> wow, gar keine Berufs-Bedenkenträger unterwegs?

Dieser Reflex greift besser, wenn die Frage nach Erstprojekt eines 
Anfängers klingt. Diesen Eindruck vermittelt die hier nicht.

Autor: HansHans (Gast)
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Hallo
Erst mal Elektronik rausbauen und ansehen, wie weit die verbrannt ist .
Bei den Siemens GSP sind es öfters mal Lötstellen ,
und ich habe schon einige wieder gerettet .

Und dann erst mal nachsehen was mit dem Rest so ist .
Gans wichtig:  ist vielleicht Wasser in der Bodenwanne ?
und gerät ging deshalb in das Dauerpumpen ?

Und vier Jahre ist kein alter so mal Siemens nicht zu den schlechtesten 
gehört,
da lohnt sich eine rep. normalerweise schon .

Autor: Stratus (Gast)
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> Erst mal Elektronik rausbauen und ansehen, wie weit die verbrannt ist .

Dann aber nicht gleich mit Löten anfangen sondern erst mal alles 
säubern!
Alles wo Wasser durchfließt.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Eine kleine Erfolgs-Meldung: Die Ersatz-Steuerung mit 16 Relais, 8 
Nulldurchgangs-Schaltern und und drei A/D-Wandlern ist fast fertig 
aufgebaut, im Moment schreibe ich ein passendes Steuerprogramm dafür.

Die Elektronik aus der Maschine ist absolut nicht mehr zu retten, der 
kleine Steuerprozessor wurde genau in der Mitte zerteilt...

Autor: 6640 (Gast)
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@ Abwasch-König (Gast),
zumindest konntest du dich bis jetzt vom manuellen Abwaschen 
wegschnorren...

Autor: Thomas O. (kosmos)
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und welchen µC verwendest du?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Abwasch-König wrote:
> Die Ersatz-Steuerung mit 16 Relais, 8 Nulldurchgangs-Schaltern

16 Relais + 8 Halbleiterrelais = 24 Ausgänge !?
Hat die Maschine so viele Aktoren?

Autor: Aufsicht (Gast)
Datum:

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Meine Spülmaschine nennt sich "Frau", ist allerdings etwas kostspielig 
im Verbrauch ;-)

Autor: HansHans (Gast)
Datum:

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>der kleine Steuerprozessor wurde genau in der Mitte zerteilt...

Ich glaube das hatte ich bei einer Siemens auch schon mal ,
wen ich mich recht erinnere , war damals die Wasserweiche schuld .

Alle Verbraucher prüfen !

Gib doch mal die E-Nr. /(Typ) vom Gerät dann schau ich mal nach

Autor: HansHans (Gast)
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Beispiel für Ablauf

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Auch wenn das Thema schon auf Seite 11 gelandet ist, ist es nicht in 
Vergessenheit geraten.

Das Beispiel von HansHans war der entscheidende Tipp, damit habe ich was 
in der Hand das ich umsetzen kann.

Da das Gerät sowieso raus soll, weil es einfach in der kurzen Zeit zu 
viele Macken gezeigt hat und uns auch nicht mehr gefällt, habe ich 
angefangen es zu "verbasteln".

Zuerst habe ich alles gesäubert und die Reiniger-Reste vom letzten 
Spülgang, den wir aufgrund der Rauchentwicklung abbrechen mussten, 
rausgewaschen.
Der Behälter, in den das Salz gefüllt wird, ist mit einer 
Kunststoffmutter SW 80 (!) am Bodenblech verschraubt. Aus einem 
Abschnitt Spanplatte habe ich mir einen Behelfs-Schraubenschlüssel 
gebaut, mit dem sich die Plastikmutter lösen lies. Nach dem Lösen von 6 
Torx-Schrauben und dem Aushängen der Türfedern kann man die komplette 
Spülkammer abnehmen.

Die Bodenwanne hatte sich inzwischen schon gut mit Wasser gefüllt, da 
ich beim Runterheben der Spülkammer eine Schlauchverbindung auseinander 
gezogen hatte und so das Restwasser munter aus allen Schläuchen und 
Behältern nachlief.

Schlussendlich habe ich die komplette Bodenwanne mit einem Rollbrett in 
die Dusche gefahren und dort gründlich entleert und gesäubert, danach 
die Dusche geputzt und trockengelegt...

Jetzt kommt der interessante Teil, die Elektronik. Nachdem alles wieder 
trocken und annähernd zusammengesteckt war, habe ich angefangen alles 
durchzumessen.

Interessanterweise werden die Heizung und der Motor für die Umwälzpumpe 
über L geschaltet, alle anderen Verbraucher werden über N geschaltet und 
liegen permanent an L.

Nach gut drei Stunden hatte ich dann sechs DIN-A4-Seiten vollgekritzelt 
und habe die Ersatz-Steuerung geholt.

Entgegen allen Erwartungen funktionierte bis auf die Umwälzpumpe alles 
auf Anhieb. Den Motor habe ich dann mit etwas Wikipedia-lesen zum Theme 
Kondensatormotor auch zum Laufen bekommen.

Also kam die Spülkammer wieder oben drauf und per Mausklick kamen gleich 
mal 10 Liter Wasser rein.

In der Hektik habe ich erfolgreich vergessen, die Türfedern wieder 
einzuhängen... Beim Einschalten der Umwälzpumpe kam ein gewaltiger 
Strahl Wasser aus dem Stutzen, der den oberen Wasch-Arm versorgt. 
Erwartungsgemäß flog die Tür auf und ich stand klatschnass vor der 
Maschine...

Bevor es wieder losgeht: Nein, der FI ist nicht geflogen. Die 
Ersatz-Elektronik stand (nicht ganz unbewusst) außer Reichtweite, die 
Maschine hätte schon das halbe Haus fluten müssen bis da was passiert 
wäre.

Mit neuen Klammotten habe ich dann erstmal die Küche trocken gelegt und 
die Tür mit einem Kabelbinder festgezurrt. So ein Mist aber auch.

Eine weitere Stunde habe ich gebraucht, um einen vermeintlichen Fehler 
in der Heizung zu finden. An der Heizung selber sind hinten zwei 
Thermoschalter und ein Drucktaster, der den N der Heizung auf den 
Maschinen-N schaltet.
Ich hatte erst Sorge, das diese Schalter kaputt sind und wollte schon 
aufgeben... Bis ich die Umwälzpumpe wieder angeklemmt habe um ein 
vermeintlich letztes Mal das Wasser im Inneren prasseln zu hören (meine 
Güte hat das Ding Druck drauf!)
Der Wasserdruck von der Pumpe löste dann den kleinen Drucktaster aus, 
der  die Heizung freigab. Nach 10 Minuten war es mollig warm in der 
Kiste.
Da muss man erstmal drauf kommen!
Ich hatte gedacht, das allein der Druck des stehenden Wassers in der 
Machine zum Freischalten reicht und kam nicht annähernd auf die Idee, 
diese Höllenmaschine von Umwälzpumpe anzulassen.

Soweit so gut. Im Moment schreibe ich wie verrückt an einem 
Steuerprogramm für das Moped...

Angesteuert wird das alles von einem Computer mit 2 
RS232-Schnittstellen.
An einer RS232 hängen zwei 8-Kanal Relaiskarten von Conrad.
Die erste Karte schaltet einen Lüfter in der Steuerung und gibt 
5V-Signale an die Eingänge von den Optokopplern, die die Triacs 
ansteuern. Über die Triacs werden die L´s geschaltet.
Praktischerweise hat die Eigenbau-Triac-Karte gleich eine 
Nulldurchgangs-Erkennung und die Heizung kann ohne Störungen o.ä. 
geschaltet werden.

Die ürsprünglich verbaute Steuerung hat sich immer im Radio bemerkbar 
gemacht, meinen Eigenbau hört man nur wenn man daneben steht leise 
klicken und summen.

Auf der zweiten Karte schalten immer zwei Relais parallel den N zu den 
Verbrauchern. Die Relais schaffen leider nur 2A, was auch ausreichend 
währe. Allerdings ist es mir lieber, wenn sich der Strom etwas aufteilen 
kann.

An der zweiten RS232 hängt ein kleiner Atmega, der über einen A/D Pin 
die Wassertemperatur ausliest und über seine beiden Interrupt-Eingänge 
die Wassermenge mitzählt.
Am Ein- und Auslass für das Wasser sind kleine Rädchen montiert, die 
über Magneten Reedkontakte auslösen.
Der Atmega ist leider mit der RS233-Geschichte und dem 
Interrupt-verarbeiten schon relativ stark ausgelastet, weil die 
Reedkontakte recht schnell schalten und das Programm die Werte über 
RS232 ziemlich oft abfragen muss, damit mir die Maschine nicht vollläuft 
oder abbrennt.

Natürlich könnte ich jetzt über Taktteiler die Magnetschalter in den 
Griff bekommen oder den Wasserhahn weiter zudrehen, aber ich wollte mir 
da auch nicht so viel Arbeit machen...

Für die Relaiskarten und den Atmega habe ich jeweils (mit Delphi) ein 
eigenes Programm geschrieben, das sich um die Ansteuerung kümmert.

Über einen Socket hat dann ein "Chef-Programm" zugriff auf die beiden 
Teile und kann Werte abfragen oder Relais setzen. Wie nun der Controller 
ausgelesen wird oder ob die Relais wirklich schalten braucht mich dann 
im Hauptprogramm nicht mehr zu kümmern, ich warte dann einfach auf einen 
Messwert oder eine Fehlermeldung.


Erstmal vielen Dank fürs lesen bis hier her, ich hoffe es ist annähernd 
lesbar...
Fotos vom Zerlegen der Maschine habe ich leider keine, weil ich in dem 
Chaos nicht die teuer Kamera hinstellen wollte und man eh nichts erkannt 
hätte.
Das fertige Programm und ein paar Fotos von der Steuerung (auf ihrem 
Holzbrett ;-) ) werde ich aber auf jeden Fall hochladen, vielleicht kann 
das jemand gebrauchen.

Kleiner Appetithappen: Wenn die Maschine dann auf den Müll fliegt werde 
ich sie nochmal zerlegen und ablichten, dann mit trockenen Klamotten und 
ohne Kabelberge und Messaufbauten runderum.

Gruß
Abwasch-König

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Affengeil ;-) !

Autor: Analog (Gast)
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Du solltest neben Deiner Elektronik-Laufbahn mal darüber nachdenken 
Schriftsteller zu werden - Geiler Text. Hab mich schlapp gelacht.

Autor: Sven (Gast)
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Saugeil,

hatte das auch mal bei einer Siemens Ladyplus geplant (noch zu 
WG-zeiten)
aber aus Zeitgründen verworfen.

Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg.

Aber ein Bild von den Kabelsträngen und Steuerung musst Du einfach noch 
zeigen, bitte.....

Gruß Sven

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Danke für die Glückwünsche!

Das freut mich, wenn ihr euch gut amüsiert habt. Ich habe auch vor der 
Maschine gesessen und schallend gelacht ;-)

Ein kleiner Fehler ist mir gestern noch unterlaufen, über L werden die 
Heizung und die Pumpe für das Abwasser geschaltet, nicht die 
Umwälzpumpe.

Die Strippenzieher waren so gescheit und haben die Zuleitungen für den 
Motor der Umwälzpumpe und die Erdung so nah an der Spülkammer verlegt, 
das die Isolierung schon braun und spröde war.
Als erste Amtshandlung bin ich erstmal mit der Crimpzange gekommen und 
habe den angebrannten Mist neu gemacht.

Das hatte etwas von russischem Roulette, wahlweise hätten PE, L oder der 
N vom Motor mit der Spülkammer in näheren Kontakt treten können...

Gescheiterweise bricht der PE-Draht und L bekommt Kontakt mit der 
Spülkammer, dann haben die Konstrukteure es geschafft.
Außer diesem angebratenen grün/gelben 1,5er gab es keine weitere Erdung 
für die Spülkammer!
Gab deswegen, weil die Crimpzange eh in der Nähe lag und die Erdung für 
die Spülkammer jetzt mit einem eigenen 2,5² an die Erdungsklemme der 
Steuerung geht.

Dafür gibt es jetzt keine Diskussionen mehr, warum ich 
Sortierkästenweise Flachstecker und sonstiges Crimpmaterial horte. Für 
die drei Stecker extra bestellen oder zum Conrad juckeln hätte ich mir 
sicher nicht angetan!

Zu den Bildern: Im nächtlichen Bastelwahn habe ich die Steuerung schon 
wieder ab- und umgeklemmt, ich muss euch leider nochmal auf morgen Abend 
vertrösten!

Dafür wächst das Delphi-Programm immer weiter, inzwischen kann man per 
Knopfdruck die Maschine bis zu einem Sollwert heizen lassen, den die 
Steuerung dann auch konstant hält bis man den Vorgang abbricht oder 
einen neuen Sollwert gibt. Runterkühlen mit Frischwasser kann die Kiste 
nicht, weil es während dem Spülvorgang eh immer heisser wird oder vor 
einem Temperaturwechsel neues (kaltes) Wasser gezogen wird.

Angehängt habe ich mal einen Screenshot... Dann sieht man wenigstens mal 
ein bisschen. Die Werte sind natürlich getürkt, ich stehe vor der 
Steuerung und drehe an einem Poti. Zum Testen reicht das vollkommen, der 
Praxistest kommt morgen.

Autor: eProfi (Gast)
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Das gibt's doch gar nicht!!! Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du die 
Maschine so liebgewonnen hast, dass Du sie immer so betreibst!

Hatte schon des öfteren Probleme mit unserer Siemens.
Wie bei Stefan W. und Paulo M. waren die Leitungen zum Heiz-Relais 
abgebrutzelt.
Dann ist es zweimal passiert, dass beim Salz-Nachfüllen versehentlich 
die M80-Mutter mitgelöst wurde und die untere Wanne voll lief. Die hat 
einen Schwimmschalter, der die Abwasserpumpe aktiviert.
Also diese Mutter wieder gut festziehen (aber auch nicht übertreiben).

Was ich damals noch nicht so verstanden habe ist die Funktion der 
Wasserenthärtung und der Labytinthe auf der linken Seitenfläche. Die 
Salzlösung wird vermutlich in einen Ionenaustauscher gedrückt...

Ich überlege schon seit langem etwas ähnliches: Selbstbau einer 
WaMa-Steuerung, da die Programme so gar nicht nach meinen Vorstellungen 
ablaufen (und Steuerung ganz selten mal hängenbleibt). Ist eine Quelle 
Multispar 45. Hat da zufällig jemand einen Plan dazu?

Jetzt würde ich aber dafür plädieren, aus dem Mäntelchen der Anonymität 
zu schlüpfen. Wir werden verständnisvoll beide Augen zudrücken und 
applaudieren!

Vielen Dank für Deine ausführlichen Berichte! Da lacht das 
Techniker-Herz.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Wie verpsrochen gibt es heute Fotos von dem Aufbau...

Das erste Foto ist eine Übersicht von meinem Schlachtfeld... Da es beim 
Programmieren doch etwas kalt wurde, habe ich mir inzwischen eine 
Schaumstoffmatte da hingeschafft.

Von dem ersten Test und dem Zerlegen der Maschine gibt es keine Fotos.
Darauf hätte man eh nicht viel erkannt, weil die Steuerung komplett 
eingepackt auf Stelzen in der Ecke stand, und alles voll mit Lappen, 
Kabelresten, Werkzeugen und Zetteln lag.

Die Steuerung war ganz zu Anfang noch "zweietagig", unten drin war ein 
alter PC, der schlimmstenfalls hätte kaputt gehen können.
Da die Kiste aber so zuverlässig läuft, habe ich den alten PC ausgebaut 
und Betreibe die Steuerung an einem Barebone, den man unten rechts zum 
Teil noch sieht.
Außerdem ist die Gefahr der Überflutung auch gebannt, deswegen steht die 
Steuerung ungeschützt vor der Maschine. Das erleichtert mir das Testen 
und Messen ungemein.

In den Sortierkästen versteckt sich das Futter für die drei bunten 
Crimpzangen.
Neben der Maschine steht mein Multimeter, mit dem ich die 
Wassertemperatur gemessen habe. Unten mittig im Bild liegt ein TI V200, 
mit dem ich dann aus der gemessenem Temperatur und dem A/D Wert eine 
Formel gebastelt habe, um im Programm gleich mit °C arbeiten zu können.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Auf dem zweiten Bild sieht man die Steuerung. Gute alte 
Freiflug-Verdrahtung auf einem grundsoliden Fichtenbrett :-)
Da brennt aber nix ab, dafür sorgt unter anderem der Lüfter...

Links unten kommen die 230V an und gehen auf die 4 LSS. Der braune L 
geht zuerst in den B10-Automaten (unten), der gleichzeitig als 
Gerätesicherung dient. Von dort aus verzweigt er sich auf die zwei B16er 
oberhalb, mit denen man die Steuerung und die Maschine getrennt schalten 
kann.

Mit dem obersten Automaten kann man den N auch noch trennen, um die 
Steuerung komplett Spannungsfrei machen zu können.

Die lange Alu-Schine mit dem Lüfter und der dazugehörigen 
Lochraster-Eurokarte ist die 8-Kanal Triac-Karte, mit der ich die 
Heizung, die Abwasser-Pumpe und das Reinigerfach ansteuere (L 
geschaltet)

Eigentlich müssten die Triacs nicht gekühlt werden, aber der Lüfter lag 
grade in der Nähe...

Auf die darüber liegende Relaiskarte gehen 3 Eingänge der Triac-Karte, 
die dann auf Wunsch mit 5V versorgt werden. Da ich eh so viele Relais 
frei hatte, habe ich mir das gewurschtele mit dem Druckerport gespart 
und die 5V so geschaltet.

Links neben der Relaiskarte versteckt sich ein Abschnitt Lochraster mit 
einem Lautsprecher, der von der Relaiskarte geschaltet wird und auf 
einen nette Art dem Nutzer bescheid gibt, dass das Programm 
durchgelaufen ist. Herzinfarkt-Garantie ist da eingebaut, ich habe mich 
bei der Wahl des ICs etwas vergriffen.
Außerdem steuert diese Relaiskarte noch den Lüfter an, der läuft, wenn 
eines der Triacs durchgeschaltet ist. Per Programm kühlt er nach dem 
Abschalten noch eine Minute weiter. Wenn schon, dann richtig...

Am oberen Ende der Hutschine bzw. links neben dem Lautsprecher befindet 
sich ein Relais, das Kopfüber auf der Platte klebt. Damit wird der N für 
den Umwälzpumpen-Motor geschaltet. Die 12V Steuerspannug kommen auch 
wieder von der Relaiskarte rechts daneben.

Überhalb der Relaiskarte am rechten Rand hängt ein Spannungsregler, der 
aus den 12V für die Relaiskarten 5V für den Atmega macht. Ganz rechtes 
oben ist der MAX232 für den Atmega aufgebaut.

Links daneben befindet sich der Atmega8, an den mithilfe der darüber 
liegenden Platine die Sensoren in der Maschine angeschlossen sind.

Und zu guter letzt befindet sich links oben die 2. Relaiskarte, auf der 
jeweils immer 2 Relais sich um den Wasserzulauf, das Regenerierventil, 
den Motoranlauf für die Umwälzpumpe und um den Korbwähler kümmern.

Heute Abend sieht es neben der Maschine auch schon besser aus, nachdem 
nun alles fehlerfrei läuft habe ich die Leitungen mit etwas Klebeband 
gebündelt.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Hier kommt nochmals die Steuerung aus einer anderen Perspektive.

Als ich vor einiger Zeit die Triac-Karte montiert habe, hatte ich 
blöderweise keine Glimmerscheiben mehr da. Wenn man den Netzstecker 
umdreht, steht nun das Kühlblech unter Spannung... In einem 
geschlossenen Gehäuse macht das nichts, aber in diesem Aufbau sollte man 
die Finger davon lassen.

Das etwas unscharfe goldene Dingens, das hinten hochschaut, ist ein 
Einsatz aus einer Lüsterklemme, der den Spannungsteiler für den 
Temperatursensor zusammen hält...



So, nun dürft ihr eure VDE-Bücher aus dem Schrank ziehen und mich fertig 
machen...

Autor: C. H. (_ch_)
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Respekt!
... und als nächstes kommt die Waschmaschine dran oder? ;-D

Autor: Otto (Gast)
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> So, nun dürft ihr eure VDE-Bücher aus dem Schrank
> ziehen und mich fertig machen...

wer redet denn von sowas, wenn ein echter Künstler am Werk ist....

Hut ab - echt gut !

Gruss Otto

Autor: Otto (Gast)
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erinnert mich übrigens stark an www.fingers-welt.de

Autor: Holger (Gast)
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Super Aufbau!!

Aber Pass auf daß du dich nicht selber umbringst oder deine 
Mitbewohner!!

Aber Respekt!!
Wirklich!!


Holger

Autor: Holger (Gast)
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Das löst bei mir ein Basteljucken aus!!
Wenn man nur mehr Zeit hätte!!


Aber Respekt!


Holger

Autor: Abwasch-König (Gast)
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>erinnert mich übrigens stark an www.fingers-welt.de

Ich weiß... Vielleicht sollte ich ihm das mal zusenden, das würde in 
seine Seite gut reinpassen :D

Vielleicht verrate ich ja noch wer ich bin, das glaubt mir aber 
wahrscheinlich niemand.
Nur so viel: Das ganze da ist ohne Ausbildung/Studium/Vater mit 
Fachkenntniss/etc. entstanden... So, wer nimmt mich nun noch ernst?

>wer redet denn von sowas, wenn ein echter Künstler am Werk ist....
>Hut ab - echt gut !

Danke, ich fühle mich geehrt! Ernsthaft, das freut mich wirklich.

Ein paar Fehler hat das Ding sicher, vertauschte Aderfarben oder 2x0,75² 
parallel, oder...


Die Waschmaschine habe ich auch schonmal schief angeschaut, allerdings 
läuft die noch annähernd zufriedenstellend... Wenn es aber so weit ist, 
werde ich wohl wieder mit dem Holzbrett anrücken.

Jetzt müsste nur noch die Software laufen und dann könnten die Teller 
kommen. Im Handbetrieb scheint aber alles zu laufen, die Software füllt 
und heizt auf den Liter/das Grad genau...

Gruß

P.S.: Entschuldigt bitte die Rechtschreibfehler!

Autor: Gast (Gast)
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Wenn das kein fake ist:

Respekt!

Du bist Dir aber darüber im Klaren, dass dies, wenn jeder so hartnäckig 
repariert, zum Zusammenbruch unserer Wirtschaft führt? :-)

Hochachtungsvollen Gruss

Autor: Lorenz .. (lorenz)
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Respekt, Hut ab. Wenn du dich noch nicht so gut mit der Materie 
auskennst hast du auf diesem Weg sicher viel viel gelernt. Aber bei dir 
scheint ja nicht der Weg sondern das Resulat das Ziel gewesen zu sein.

Schön zu sehen dass es hier einige gibt die sowas trotz Kritik wie "geht 
nicht, zu aufwendig" durchziehen! DAS ist wahrer Erfindergeist!

@Gast: Du siehst das falsch. Wenn das jeder so hartnäckig machen würde, 
dann hätten die neuen Geräte auch heute noch einen SCHALTPLAN wie früher 
dabei. Die Wegwerfmentalität würde rapide zurückgehen und Qualität 
wieder geschätzt werden :-)

Autor: Jens (Gast)
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Wie des bei nem PC motherboard oder dvd player aussehen würd xD

Autor: Desinfector (Gast)
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Moin.
Also der Aufbau ist ja mal was ganz schrilles.

den gleichen Geschrirrspüler (genannt "Minna") haben wir auch.
Jetzt weiß ich, was mir in der Küche gefehlt hat...

Autor: Stefan (Gast)
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Auch meinen hochachtungsvollen Respekt !!!
Ist ganz nach meinem Geschmack. Ich frage mich nur, was die "holde 
Weiblichkeit" zu dem ganzen sagt. Ich meine die optische Integration in 
das Küchendesign läßt ja noch etwas zu wünschen übrig ;-)

Autor: Abwasch-König (Gast)
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So langsam tauchen die ersten Fragen auf...

In der Spülmaschine ist an der Heizung ein kleiner Motor für die 
Wasserweiche verbaut.
Während dem Umwälzen muss ja ab und zu zwischen den zwei Körben 
umgeschaltet werden.

Läuft der Motor für die Wasserweiche permanent durch, wenn die 
Umwälzpumpe aktiviert ist?

In der PDF von HansHans ist dieser Motor wahrscheinlich als "Aktuator" 
bezeichnet und läuft wahrscheinlich die meiste Zeit durch.
Kann man so pauschal sagen, dass das immer der Fall ist?

Die Maschine hat, wenn man sie eingeschaltet hat, mehrmals für ein paar 
Sekundenbruchteile Spannung auf den Motor gegeben. Auf dem Motor selbst 
sitzt eine Scheibe mit mehreren Einkerbungen.
Nach einigen Impulsen wird durch eine Erhöhung in der Scheibe ein 
Kontakt betätigt, der den Motor dann in eine "gültige" Position fahren 
lässt, in der der Betätiger von dem Kontakt wieder in eine Vertiefung 
fällt.
Diese Erhöhungen und Einkerbungen sind mehrmals vorhanden.

Deswegen vermute ich, dass die Elektronik nur mit Impulsen arbeitet, die 
den Motor dann in die nächste Position fahren lassen.

Weiß jemand dazu genaueres?

Vielen Dank & Gruß

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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@Abwasch-König

großes Lob und Hochachtung für deine analytischen und präzisen 
Formulierungsfähigkeiten (nebst der fachlichen Kenntniss vom Thema).

Mich würde jetzt mal interessieren, was du hauptberuflich machst, und ob 
bzw. wieso du deine "Quereinsteiger" Karrierre so in den Schatten 
stellst. Mit diesen Kenntnissen solltest du keine Jobprobleme in 
technischen Berufen haben, und eine "heiß begehrte" Arbeitskraft sein 
...

Autor: SintesiMoe (Gast)
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>Ich habe mir vor 20 Jahren eine Miele gekauft. Am Freitag musste ich
>wieder mal Salz nachfüllen ... ;-)

So isses, hab eine Miele WaMa von meiner Mama bekommen damals war sie 12 
Jahre alt und hatte noch nie Probleme.
Seit 5 Jahren wäscht sie jetzt meine Wäsche und das Tadellos.
Miele Rockt das Haus!

Autor: Thomas B. (detritus)
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SintesiMoe wrote:
> Miele Rockt das Haus!

Aber total... Schonmal an einer neueren Miele Einbau-Mikrowelle die 
Lampe für die Innenbeleuchtung gewechselt?

Autor: Flori (Gast)
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ich würd die neueren Geräte (Einbaumikrowelle) auch nicht mit einer 
Miele WaMa von 1990 vergleich...

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Nee noch nicht aber so ein "Kram" juckt mich auch nicht.
Miele ist nur für WaMas, Trockner und Geschirrspüler da.
Beim Rest sind die noch nicht lang genug dabei finde ich.

Autor: Gabriel Wegscheider (gagosoft)
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was Miele kann ist doch egal, einen Geschirrspüler mit x86 Architektur, 
Flatscreen und so einem lekker Fichtenbrett kriegen die nie hin.
Meine Hochachtung, das ist ein echt spitze Projekt!

Autor: Aufsicht (Gast)
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Ich war ja Anfangs doch sehr skeptisch, aber das ist ja echt mal großes 
Kino, Respekt :-)

Autor: Werner B. (Gast)
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Es ist also soweit...

Spülmaschine mit Windoofs als Betriebssystem ;-)

Autor: Feuerrot (Gast)
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...und irgendwann einmal auch Linux

Gruß Feuerrot

Autor: Christian R. (supachris)
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...und das alles in Ädel Birke ;)
Vielleicht lässt sich ja der Monitor in die Front des Spülers 
integrieren, da kannste mit einer Innenkamera schauen, was er macht und 
gleichzeitig Kernel kompilieren fg

Autor: HansHans (Gast)
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>Deswegen vermute ich, dass die Elektronik nur mit Impulsen arbeitet, die
>den Motor dann in die nächste Position fahren lassen.

>Weiß jemand dazu genaueres?

Genau so ist es .....

die Maschine aus dem PDF hat soweit ich weiß keine Wasserweiche ,
"Aktuator" müsste der Magnet an der Dosiereinheit sein


Gruß HansHans

Autor: Abwasch-König (Gast)
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@HansHans: Vielen Dank! Genau die Info hat mir noch gefehlt. Bald müsste 
die Software fertig sein, dann stelle ich den Quellcode auch noch ein.

Autor: mark up (Gast)
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dann noch der umbau auf ein universal atmega board mit grafikdisplay und 
ein haufen triacs und klemmen zum anschluss für alle vorstellbaren 
waschmaschinenkomponenten und -sensoren, und ein internet-repository zum 
upload der user-waschprogramm-textdateien für alle inklusive monatlicher 
abstimmung für das programm mit dem besten ergebnis!

aber im ernst: das ganze etwas kompakter spart doch die neuanschaffung!?

und warum sollte man dir nicht glauben, wer du bist? jedenfalls scheinst 
du viel bastelerfahrung zu haben.

jedenfalls eine schöne bastelei, ich wünschte, ich hätte auch die zeit 
und den elan, mich einige tage in einer sache verbeissen, und 
zufriedenstellend abschliessen zu können.

Autor: Peter (Gast)
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@Abwash-König

Jetzt hast Du mich aber neugierig gemacht. Wer bist Du? Klingt irgendwie 
als ob Du aus der Prominenten-Riege wärst. :)

Autor: Hans (Gast)
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Autor: mark up (Gast)
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eher nicht:

> Nur so viel: Das ganze da ist ohne Ausbildung/Studium/Vater mit
> Fachkenntniss/etc. entstanden... So, wer nimmt mich nun noch ernst?

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Da die Fragen sich häufen, möchte ich mal ein bisschen aus dem Schatten 
treten.
Zunächst einmal, ich bin hier keine "bekannte Größe" im Forum. Da gibt 
es Leute, die haben noch wesentlich mehr drauf und verdienen auch gutes 
Geld damit.

Über mich persönlich würde ich nur ungern hier öffentlich viele Worte 
verlieren.
Trotzdem nochmals ein Dankeschön an ein Mitglied dieses Forums, dem ich 
meine Geschichte mehr oder weniger unfreiwillig ins Postfach befördert 
habe und trotzdem eine nette Antwort bekommen habe.

Ein bisschen möchte ich doch verraten, vielleicht wirft das ja auch ein 
anderes Licht auf die heutige Jugend, der ich durchaus noch angehöre.

Mein beruflicher Werdegang sieht so aus, das ich aktuell eine 
Berufsbildende Schule besuche und vorraussichtlich in 1,5 Jahren dort 
einen Abschluss machen werde, der mit dieser Thematik hier recht wenig 
zu tun hat.
Im Unterricht kommt man in der kürze der Zeit theoretisch nur bis zu 
einfachen Grundschaltungen und praktisch nur bis zum Anklemmen einer 
Steckdose, was aber durchaus in Ordnung ist, weil das eigentlich Thema 
der Ausbildung eigentlich mit mit der Umwelt zu tun hat.

Wer sich trotzdem noch für weitere Details interessiert (warum auch 
immer), kann sich gerne per Mail an mich wenden:

abwasch-koenig@ich-habe-fertig.com

Natürlich beantworte ich auf diesem Wege auch gerne Fragen zu dem 
Aufbau, falls hier etwas untergegangen sein sollte.

Ich habe keine Ahnung, wie ich jetzt noch möglichst elegant die Kurve 
von dem privaten Krempel zum Thema kriegen soll, deswegen kommt hier ein 
kleiner Einschnitt...

Wahrscheinlich wird dieser Aufbau nicht mehr lange seinen Dienst tun, 
weil 1. der WAF äußert gering ist und 2. das Vertrauen in das Gerät 
vollkommen dahin ist, seitdem es nur noch so zur Funktion zu überreden 
ist.

Das finde ich persönlich schade, aber dafür habe ich wieder eine Menge 
gelernt (z.B. das Spülmaschinen eigentlich lächerlich einfach aufgebaut 
sind und trotzdem der Hersteller eine UVP von über 1000€ rausgibt)
Inzwischen kann ich auch zwischen den unterbaubaren, integrierbaren, 
dekorfähigen und wasweißichwas Geräten unterscheiden... (zumindest 
annähernd)

Trotzdem finde ich die Idee mit dem LCD in der Frontblende verlockend. 
So ein kleiner Touchscreen, auf dem man in einem nett-bunten Menü das 
Programm auswählt, hat doch was. Nebenbei kann man der Maschine beim 
Arbeiten zusehen und bekommt über das Videobild noch eine Anzeige über 
den Status gelegt, so wie beim Fussball die Einblendungen.

Dann wüsste man wenigstens, warum die Kiste seit ner halben Stunde voll 
Wasser+frisch dazu geschmissenem Reiniger steht und nur noch "wrt wrt 
wrt wrt" von sich gibt.
Das dieses Geräuch von der ("leicht" warmen) Wasserweiche kam, wusste 
ich vor dem Umbau nicht.

Autor: Ich_bin_platt (Gast)
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Das ist krank - aber genial.
Mit soeinem wie Dir hätten wir "damals" den Krieg noch gewinnen können 
...
Hut ab!
Respekt!
Ehrlich!

Autor: Wolfgang Birner (logox2)
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Hi Abwasch-König,
klasse Projekt! Wie wär's wenn du aus deinen Erfahrungen bzgl. 
Waschmaschinen-Umbau, hier auf dem Server nicht einen kleinen Artikel 
machst? Wenn du dazu noch Software und 'Schaltplan' hinterlegst, ergibt 
sich vielleicht das eine oder Andere Projekt, welches die ganze Sache in 
einem uC integrieren und ein wenig WAF-freundlicher und kompakter lösen.
Klasse nochmal! Respekt!
Wolfgang

Autor: tomgr (Gast)
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Also, klasse gemacht.

wenn du noch den schaltplan und die programme hier reinstellts, werde 
ich mir das ganze in die ecke legen. ( wird bestimmt mal gebraucht.)

aber das ganze jetzt mit nem programm und steuerung nur vom nem atmega32 
hätte was.

warum das ganze nicht kompakt aufbauen ?

bin einfach begeistert.

gruss thomas

Autor: tomgr (Gast)
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Hallo,

hast du vieleicht noch nen bild von der orginal steuerung ?

gruss thomas

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Donnerwetter!

Hochachtung!

Autor: Maxwell F. (maxwell78)
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Ich kann mich da nur anschliessen. Super Projekt! Ich hatte vor kurzem 
das gleiche Problem. Der Geschirrspülen meiner Eltern zeigte nur wirres 
Zeug auf dem Display an und liess sich nicht mehr bedienen. Also kurz 
aufgeschraubt und  die Elektronik angeschaut, nichts auffälliges gesehen 
und verdachtshalber mal komplett nachgelötet. Danach funktionierte der 
Geschirrspüler genau ein Mal.
Danach war ich dann gezwungen eine neue Elektronik für 150 Euro zu 
kaufen.
Ich denke der µC der Steuerung hat sich verabschiedet.

Gruß
Maxwell78

Autor: Dominik Friedrichs (forlix) Benutzerseite
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Oh ha für 1 Monat warten soviel Arbeit machen... Bei uns ist mal die 
(mechanische) Steuerung stehengeblieben und dabei die Spule (230V), die 
die Pulverklappe öffnet, durchgebrannt. Ersatzspule nur für hirnkranken 
Preis beim freundlichen MIELE Händler, und bisher keine annähernd 
passende über den Weg gelaufen, also immer schön zum richtigen Zeitpunkt 
das Fach per Hand öffnen, oder es vergessen und das Geschirr wird nur 
40% sauber ;)

Autor: eProfi (Gast)
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noch ein Hinweis:
unseren Siemens wird auch mit einer Option "Wassersparen durch 
Verschmutzungserkennung" angeboten.
Wenn ich richtig verstanden habe, wird mit einer Lichtschranke das 
Wasser nach dem Vorspülen "untersucht" und entschieden, ob das Wasser 
für den Hauptwaschgang weiterverwendet wird oder abgepumt und neues 
eingelassen wird.
Es kann auch sein, dass unterschieden wird, ob 1 mal oder 2 mal 
vorgespült wird, glaub ich aber weniger.

Übrigens: bei leichter Verschmutzung reicht auch eine sehr kleine Menge 
Reiniger, und Klarspüler ... will ich keinen auf meinem Teller haben 
(und mitessen).

Autor: Abwasch-König (Gast)
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So, wie versprochen gibt es hier den Quellcode und das compilierte 
Programm.

Zuerst kommt ein Paket mit drei Anwendungen. Diese Anwendung ist so 
kompiliert, das sie in einem Test-Modus läuft, d.h. es wird keine 
Hardware abgefragt und man kann ein Programm durchlaufen lassen um mal 
zu sehen, wie das geht.
Dazu muss man einfach alle Dateien in einen Ordner entpacken und den 
"SpueMa_Server.exe" starten.
Die Windows-Firewall wird wahrscheinlich meckern.
Das liegt daran, dass der Server mit dem Relaisboard- und MCU-Client 
über einen Socket kommuniziert. Die Programme musste ich leider trennen, 
da ich mit der Elektror-DLL nur einen Comport pro Programm öffnen 
konnte, aber zwei brauche.

Der Server startet und beendet die Clients selbsttätig, neben der Uhr 
erscheinen dann zwei Tray-Icons der Clients. Mit einem Klick darauf kann 
man sich die Fenster großmachen und sehen, was der Server an Befehlen 
verschickt.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Hier kommt noch ein Paket mit dem Quellcode für alle Programme und den 
AVR.

Der Code ist eigentlich überhaupt nicht kommentiert, bitte entschuldigt 
das. Ich habe versucht, das etwas strukturiert zu schreiben. Wenn das 
jemand erklärt haben möchte, kann er gerne mit mir Kontakt aufnehmen.

Zum kompilieren braucht ihr das AVR Studio mit GCC und BDS2006. 
Eigentlich müsste sich das Windows-Programm auch mit einer anderen 
Version von Delphi kompilieren lassen, ich habe auch keine speziellen 
Komponenten verwendet.

Die Clients und der Server sind in einzelnen Ordner abgelegt und die 
Unit-Namen müssten eigentlich verraten, was das Stück Quellcode tut. 
Interessant ist wahrscheinlich vor allem die Datei Programm.pas im 
Spüma-Server Ordner. Da drin ist das komplette Spülprogramm verpackt. In 
der Main.pas vom Server verstecken sich in dem Abschnitt "Timer" die 
kompletten Regelkreise für die Heizung, Wasserweiche usw.

Ich habe auch noch ein paar Fotos gemacht, weil wieder etwas Hardware 
dazu kam um die Wasserweiche auszulesen. Die werde ich nachher noch 
hochladen, im Moment will die Technik hier nicht.
Schaltpläne o.ä. gibt es nicht, wenn das gewünscht ist kann ich aber 
gerne schnell was zeichnen.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Die Spülmaschine ist vor kurzem rausgeflogen und ich habe eine neue 
installiert.

Wie versprochen habe ich die alte Maschine nochmal zerlegt und die 
Bauteile fotografiert.
Oben links befindet sich die Wassertasche. Die beiden Anschlüsse mit den 
schwarzen Gummiverbindern gehören zum Abwassserschlauch, vermutlich ist 
das eine Art Syphon. Durch die weiße Schachtel (Flügelradzähler) strömt 
das Frischwasser ein, etwas weiter rechts sieht man, wie der 
Aquastop-Schlauch aufgeteilt wird. Die Anschlussleitung geht auf die 
zwei lilanen Leitungen, der innere Schlauch zum Zählrad nach links weg 
und der äußere Schlauch mündet im Gerät.
In der Wassertasche verteilt sich das Wasser auf einen Vorratsbehälter 
für die Regenerier-Funktion und einen Überlauf.
Etwas weiter unten ist ein Füllstandssensor, der mit einem Schwimmer und 
einem Schalter (ganz unten links, mit dem abgezogenen Stecker) verbunden 
ist. Sollte zu viel Wasser einlaufen oder die Bodenwanne sich füllen, 
löst dieser Schalter aus, blockiert den Aquastop und aktiviert die Pumpe 
für die Abpump-Funktion.
Das Kunstoff-Gehäuse mit dem schwarzen Inhalt und dem großen 
Schraubdeckel ist ein Ionentauscher, in den man auch immer das Salz 
einfüllt.

Der "Topf" mit der schwarzen Gummidichtung sitzt mittig in der Maschine 
und trägt den unteren Spülarm. Über den unteren Schlauch kommt das 
Frichwasser in die Maschine. Der weiße Kasten beherbergt den Antrieb für 
die Abwasser-Pumpe, die das Wasser in den Schlauch drückt, der nach oben 
links weg geht (unter den Leitungen etwas versteckt).
Die beiden Ausgänge in dem Topf sind für die beiden Sprüharme, der obere 
ist für den oberen Korb.

Rechts an dem Topf sitzt der Motor für die Umwälzpumpe. Diese Pumpe 
drückt das Wasser über eine kurze Verbindung rechts am Topf vorbei in 
die Heizung.
Die Heizung selber sitzt auf dem weißen Kunstoffträger, der schräg von 
rechts oben eingeschoben ist. Die Heizschlange reicht vom Träger bis 
ungefähr unter die schwarze Gummidichtung.
Mittig auf dem Träger sitzt ein Druckschalter, der die Heizung nur 
freigibt, wenn die Umwälzpumpe Wasser an ihr vorbei befördert.
Auf dem grauen Gehäuse sitzt ein schwarzer Klotz. Die beiden roten 
Drähte gehören mit in den Heizkreis und führen zu einer 
Temperatursicherung (nennt sich Klixon), die beiden Drähte daneben gehen 
zu einem NTC.

Wenn das Wasser an der Heizung vorbei ist, wird es noch durch die 
Wasserweiche gedrückt und strömt aus den beiden Anschlüssen im Topf in 
die Sprüharme. Die Wasserweiche ist eine Scheibe mit Bohrungen, die 
unter den beiden Anschlüssen vorbei gedreht wird. Durch die Bohrungen 
kann man den Wasserdurchfluss zu den beiden Körben umschalten bzw. 
drosseln.

Ganz oben rechts saß in der Aussparung noch der Netzanschluss. Außerdem 
führt von da aus noch ein Schlauch aus der Spülkammer in die Bodenwanne, 
der Wasser aus der Maschine leitet, wenn diese bis ca. 5 cm unter der 
Oberkante voll stehen sollte...

Interessant ist außerdem noch, dass der äußere Schlauch für den Aquastop 
bei einem defekt des inneren Schlauches das Wasser einfach in die 
Bodenwanne laufen lässt, bis der Schwimmerschalter auslöst 
(Styroporscheibe unten  links mit dem grauen Hebel und der roten 
Stange).

An dem Ionentauscher befindet sich ganz links noch ein Ventil (nicht 
sichtbar), das nach einem Spülgang Wasser aus der Wassertasche durch den 
Ionentauscher fließen lässt. Damit wird der irgendwie regeneriert, das 
verstehen wohl nur die Chemiker hier.

Das dunkelrote Kästchen, das hinter der Bodenwanne auf dem Weg liegt, 
ist der Betätiger für das Reinigerfach. Sobald man diesen mit Strom 
versorgt, dehnt sich im inneren eine Art Wachs aus und presst den 
Schieber nach vorne, der dann das Fach öffnet. Eine Feder drückt das 
Patent beim Abkühlen wieder zusammen.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Noch ein weiteres Bild. Dieser Motor sitzt unter dem Topf leicht nach 
hinten versetzt unter den Anschlüssen für die Spülarme.

Die Zähne an der Nockenscheibe treiben die Wahlscheibe der Wasserweiche 
an. Der Motor wird immer nur mit kurzen Impulsen versorgt, bis der 
rosane Hebel durch einen Nocken betätigt wird. Dadurch schließt sich ein 
Kontakt, der den Motor solange drehen lässt, bis der rosane Hebel wieder 
nach oben schnappt.
Sobald der Motor quasi "eingerastet" ist, hat auch die Wasserweiche eine 
gültige Position erreicht.

Die Kunkst besteht nun darin, abzufragen, wie lange der rosane Hebel 
betätigt war bzw. überhaupt betätigt wurde. Dadurch kann man ermitteln, 
wie die Wasserweiche aktuell eingestellt ist. Das Problem dabei ist 
allerdings, das das System mit 230 V arbeitet und man nicht ohne 
weiteres einfach mit einem Atmega die Zeit stoppen kann.

Wenn mich nicht alles täuscht, müsste die Wasserweiche auf dem Bild in 
der Position "Oberkorb" stehen.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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@Abwasch-König

von mir noch mal ein großes ++ und Fleißkärtchen mit Sternchen.

Wie schon mal erwähnt, stimmt da bei dir einfach alles: Rechtschreibung, 
Ausdruckfähigkeit, analytisches Vermögen, Engagement, Fachkenntnisse, 
Bastelfaktor, Begeisterung für ein Thema, ...

viel Erfolg für deine weitere berufliche Zukunft !

Gruß Martin

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Hier noch ein Bild, wie die Steuerung zum schluss aussah. Geändert hat 
sich die Verdrahtung für den Umwälzpumpen-Motor. Ich habe die 
Service-Unterlagen bekommen und musste feststellen, das ich mit meinem 
Aufbau zwar nah dran, aber doch daneben lag.

Die Wicklungen werden im Betrieb in Reihe geschaltet und nicht, wie ich 
erst vermutet hatte, parallel (eine über den Kondensator). Da der Motor 
"etwas" warm wurde, habe ich geschlussfolgert, dass eine Wicklung nur 
zum Motoranlauf dient und die nach 3 Sekunden abgeschaltet.
Das Handbuch brachte dann Klarheit. Man muss beide Wicklungen zum 
starten des Motors parallel schalten (wie in Wikipedia unter 
Kondensatormotor erklärt) und nach der Anlaufzeit in reihe schalten.

Deswegen muss ich auch noch die Stecker etwas abändern. Die "großen" 
Ströme laufen über zwei KFZ-Stecker (einer ist links neben den LSS zu 
sehen), die Sensorwerte und die "kleinen" Ströme laufen über den 20 
poligen Stecker, den ich aus einem PC-Netzteil geklaut habe...

Wirklich neu ist der Abschnitt Lochraster links neben dem Lautsprecher. 
Darauf ist ein Trafo mit Gleichrichter, Spannungsregler und einem Relais 
verbaut. Dieser Trafo ist parallel zu dem Motor für die Wasserweiche 
geschaltet. Sobald man nun die Wasserweiche aktiviert, wird über das 
Relais ein Portpin des Atmega nach GND gezogen.
Der Atmega zählt dann die Zeit in ms, die das Relais angezogen bleibt 
und meldet diesen Wert an das Hauptprogramm.

Um die Wasserweiche zu betätigen, gibt das Programm über die Relaiskarte 
einen 300 ms langen Impuls raus.
Dann wartet das Programm, bis der Atmega meldet, das das Relais wieder 
abgefallen ist. Die Zeit, die der Atmega nun gemessen hat, braucht jetzt 
nur noch verglichen werden.
Wenn sie gleich der Impulszeit ist, wird ein weiterer Impuls ausgelöst.
Sollte sie länger als der Impuls sein, wird geprüft, zu welchem Nocken 
die Schaltzeit gehört.
Wenn der gewünschte Nocken erreicht wurde, ist der Stellvorgang fertig, 
wenn nicht, wird das solange wiederholt, bis der Nocken getroffen wurde 
oder ein Zähler überläuft und einen Fehler auslöst.

Rechts neben den LSS (unter den mit Iso-Band zusammen gepappten blauen 
Flachsteckern) versteckt sich noch ein Abschnitt Lochraster mit einem IC 
von der originalen Steuerung.
Dieses IC war dazu gedacht, Lasten mit hoher Induktivität zu schalten 
und hat eine entsprechende Schaltung verbaut, die die Impulse beim 
abschalten auffängt.
Das IC habe ich einfach paralle zu den Relais angeschlossen und konnte 
so verhindern, das nach drei Runden Wasserweiche schalten der Atmega 
abschmiert.


Ich hätte auch gerne das IC direkt verwendet, allerdings ist intern GND 
von der Logikseite mit dem COM-Anschluss von der 230-V Seite verbunden.
Natürlich hätte ich einfach GND vom Atmega auf den N vom Hausnetzt legen 
können. Das hätte mir sogar den Umweg mit dem Relais und dem Trafo 
erspart, dann hätte ein Spannungsteiler gereicht (+ Schutzdiode).

Blöderweise (oder zum Glück) liegt GND durch die RS232-Verbindung und 
die Erdung des Rechners schon an PE. Hätte ich dann den Stecker falsch 
herum eingesteckt, hätte ich im Dunkeln gesessen.
Natürlich könnte man die Erdung vom PC/Maschine oder den Schirm von der 
RS232 Verbindung auftrennen, das war mir aber etwas zu riskant.
Beim Schirm-auftrennen hätte sich auch das Problem ergeben, dass je nach 
Lage des Netzsteckers der RS232-Pegel (vom PC aus gesehen) plötzlich 
irgendwo um 230 V schwankt. Das macht der Treiber auf dem Board sicher 
nicht mit.
Vor allem bin ich zu der Lösung gekommen, weil die Steuerung "mal eben" 
etwa 2700 Watt auf eine Metallkiste voller Wasser loslässt und in diesem 
Haus auch Menschen wohnen...

Für die (bei dem Aufbau eh schon geringe) Sicherheit kann man ruhig mal 
einen alten Trafo und ein Relais verbraten.

---

Vielen Dank erstmal an alle, die das Thema bis hier her verfolgt haben. 
Ich bin eigentlich am Ziel angelangt. Die Steuerung läuft, das Programm 
läuft auch relativ stabil und die Maschine hat gut gewaschen. 
Erstaunlicherweise konnte die Maschine das Geschirr sogar richtig 
trocknen und die Reiniger-Reste mit runterwaschen, was vorher auch 
teilweise nicht möglich war.
Bei dem Programm habe ich erfolgreich vergessen, die Regenerier-Funktion 
aufzurufen. Vorbereitet ist das alles, nur im Programmablauf fehlt 
einfach der Aufruf.

Die Hardware hat bis auf einen gegrillten Atmega und ein paar Streifen 
Lochraster nichts gekostet, weil ich die meisten Teile eh da hatte und 
das, was fehlte, aus der Restekiste ausgelötet habe.
Etwas teuer war wahrscheinlich das Verbrauchsmaterial, weil ich bei den 
Spannungen und Strömen alle Anschlüsse sauber mit entsprechendem 
Querschnitt, Aderendhülsen und Flachsteckern verdrahtet habe.
(OK, über die Sauberkeit kann man streiten....)

Als wirklichen Erfolg verbuche ich aber, das bei dem ganzen Aufbau nicht 
ein einziges mal der FI oder eine Sicherung ausgelöst hat (auch nicht 
die auf der Steuerung selber)

Etwas erschrocken war ich über die Tatsache, das die Maschine von sich 
aus keine Sicherung hat und die originale Zuleitung beim Heizen gut 
handwarm wird.
Sobald der Strom aber in meiner Steuerung verschwunden ist, wird nichts 
mehr warm. Den Lüfter hätte ich mir glatt sparen können, die Triacs 
schalten die Heizung problemlos.

Eine letzte Anmerkung: Baut keine Tröte mit einem TBA820 und einem 
Lautsprecher in eine Steuerung. Das Ding ist so brutal laut, das der 
Rest der Familie Angst hatte, der Lärm käme von der Maschine und wir 
wären gleich um eine Küche bzw. Hausecke ärmer.
Dabei wollte das Programm nur vermelden, dass das Geschirr fertig ist. 
Und trocken auch.

Gruß & danke für die Unterstützung
Abwasch-König (der seinen echten Namen übrigens in diesem Thread 
irgendwo versteckt hat (Tipp: .exe!))

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Ich schmeiß noch ein paar Bilder hinterher, ohne bzw. nur mit einem 
kleinen Kommentar.

Dieses zeigt nochmal den Hebel und den Mikroschalter für den 
Überlaufschutz, links das runde rote ist ein Schwimmer der den Füllstand 
in der Maschine überwacht.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Der "Topf" ohne die Wanne und den anderen Salat drum rum. Rechts oben 
die Heizung, oben mitte die Wasserweiche, rechts unten der Motor für die 
Umwälzung, links unten Wasserzulauf und die Abpump-Pumpe + links oben 
der Schlauch fürs Schmutzwasser

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Nochmal die Wanne aus einer anderen Perspektive + die komplette 
Wassertasche

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Nochmal der "Topf" von unten, über der Heizung (unten links) das Runde 
silberne ist der Motor für die Wasserweiche

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Der Heizstab. Um den Stab drumherum war noch eine Hülle aus dünnem 
Blech. Links und rechts außen die Anschlüsse + zwei Anschlüsse für die 
Erdung, in der Mitte der Druckschalter + die zugehörige Gummimembran

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Blick von oben in die Anschlüsse für die Spülarme. im unteren Anschluss 
sieht man die Scheibe von der Wasserweiche, die grade vorbei dreht

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Der Inhalt vom schwarzen Thermoschalter-Kästchen. Der kupferne 
Schaltkontakt hat in der Mitte eine Einwölbung. Von unten schiebt ein 
Stößel (wahrscheinlich von einem Bimetall angetrieben) bei 
Übertemperatur die Kupferlasche noch oben und unterbricht den Kontakt. 
Die beiden Flachstecker unten, die nah beieinander liegen, gehören zum 
NTC.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Noch ein Querschnitt durch einen Aquastop-Schlauch (etwas brutal...)

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Und zum Schluss noch ein Foto von dem "Topf". In der Öffnung, in die man 
reinschauen kann, steckt der Heizstab. Von links kommt das Wasser. Oben 
sieht man eine silberne Scheibe, die gehört zu dem schwarzen 
Sensor-Kasten.

Ganz hinten, in der unschärfe des Bildes, versteckt sich die weiße 
Kunstoff-Scheibe von der Wasserweiche. Der Antrieb erfolgt über eine 
kleine Kunststoff-Welle (von unten), die in einem Dichtring steckt, der 
mit etwas Silikon-ähnlichem geschmiert und abgedichet wird.

Meine Demontage-Methoden sind wohl etwas brutal, dafür hatte ich mit 
Händen und Füßen zu tun um das Ding in eine fotografierbare Position zu 
bringen ;-)

Autor: Winfried (Gast)
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Dann bin ich mal gespannt, wer der nächste Abwaschkönig wird. Kompliment 
nochmal, dass du so konsequent dein Ziel verfolgt hast und ja auch 
Erfolg hattest.

Autor: Frank (Gast)
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Hallo

Mich würde interessieren mit welcher Sprache das Programm Spüma server 
und die anderen geschrieben ist?
Frank

Autor: Sven (Gast)
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@Frank: delphi

Autor: Frank (Gast)
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Gibts da nen freien Compiler oder Entwicklungsumgebung für?
Frank

Autor: Artur Funk (Gast)
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Ja von Borland z.B.

Autor: Abwasch-König (Gast)
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Eigentlich müssten sich die Programm auch hiermit compilieren lassen:

http://www.turboexplorer.com/delphi

Allerdings habe ich das noch nicht ausprobiert, weil ich auf allen PCs 
das Developer Studio 2006 laufen habe und es damit problemlos 
funktioniert.

Der Quellcode ist allerdings unkommentiert, nur als Vorwarnung ;-)

Eventuell noch als Tip für alle anderen Delphi-Programmierer:
http://jedicodeformat.sourceforge.net/

Dieses Tool hat mir einige Stunden eingerücke erspart. Man muss nur 
darauf achten, das die Variablennamen und Funktionsaufrufe von der 
Groß/Kleinschreibung so sind wie man sie haben möchte. Die richtigen 
Zeichenabstände/Tabstops etc. schiebt einem das Tool dann hin.

Autor: siemens+lady+plus (Gast)
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hi alle zusammen....
wie kann ich bei meiner geschirrspüler die pumpe auf funktion prüfen??
das wasser im geschirrspüler fliesst nicht mehr ab, aber das 
geschirrspüler ansich funktioniert und das schlauch selber ist frei(hab 
rein gepusstet...das wassewr hat geblubbert....
bitte um hilfe
butte...bitte...bitte

Autor: Braun (Gast)
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Überschrift über das vorhergehende  "ein Versuch der bildet".
Nun aber zu einer echten Geschirrspülersteuerung. Die Maschine wie 
vorher beschrieben. Sagen wir mal so, die Bilder zeigen die Maschine, 
nicht ganz
.Generelle Funktion: abpumpen,regenerieren,Füllen zum 
spülen,heizen,heizen  unterbrechen,abpumpen. In den vorhergehenden 
Erläuterungen ist die Thematik
der Wasserbefüllung deswegen nicht eindeutig beschrieben worden weil 
dies offensichtlich nicht verstanden wurde aber der schlüssel des 
Programmes darstellt.Deshalb fangen wir mit dem Befüllen der 
Spülmaschine an und da kommt die Wassertasche ins Spiel und diese 
Wassertasche ist das Geheimniss
dieser Maschine. Der Reihe nach dem Geheimniss auf der 
Spur.Regenerieren: Das Ventil am Wasserhahn wird geöffnet das 
Regenerierventil wird geöffnet die Ablaufpumpe eingeschaltet die 
Salzlauge durchströmt das Enthärtungsharz (Zeit ist die Einstellung 
abschalten aller Komponenten). Das Befüllen:Ventil am Wasserhahn 
einschalten Füllventil einschalten( Enthärterharz wird durchströmt und 
erzeugt weiches Wasser) der Wasserstandsregler schaltet die Ventile 
werden geschlossen die Umwälzpumpe läuft an und die wassertasche läuft 
leer und ergibt die richtige Füllung die Umwälzpumpe läuft.Nur noch 
heizen bis Temperatur erreicht Heizung abschalten Spülvorgang mit Zeit 
verlängern ÜmwälzPumpe abschalten Ablaufpumpe einschalten nach zeit 
Abpumpen Ablaufpumpe abschalten.Nun gehts wieder von vorne los. Das 
alles ist realisiert mit Atmega8 bascom
Programm kleiner 20 Zeilen. Fülventile und Ablauf pumpe gesteuert von 
s202s02 heizung Moc3042 und BT138 Umwälzpumpe mit 1x Relais Schließer 1x 
Relais (Hilfs und Hauptwicklung). Haftung Gewährleistung Garantie 
ausgeschlossen.

Autor: spühlmaschinenbastler (Gast)
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Hallo liebe Leute,

schön das es diese Foren giebt. Großen Dank an "Abwasch-König" für deine 
ausführlichen Beiträge und die klasse Fotos!
Hatte folgendes Problem:
GS hat nicht genügend Druck im System, Arme drehen nicht. Druckpumpe 
zieht Luft, also Füllstand zu gering. Durch manuelles Nachfüllen von 
Wasser Druck ok.
Also erste Vermutung Füllstandregler.
Bei der Recherche im WWW nach "Füllstandregler" kam ich auf dieses 
Forum.
Mit den ausgedruckten Fotos auf dem Küchentisch beginn der Demontage.
Nach öffnen der linken Seitenwand kam ich an den Füllstandreger.
Testlauf.
Nach Öffnen Wasserzulauf steigt Wasserstand im Regler und Notschwimmer 
löst Abpumpen aus.
erste Vermutung Wasserdruck zu hoch. Zulaufhahn gedrosselt. Einlaufmenge 
so gering das es auch nicht funtionierte. Also wenn das Wasser sich 
staut mus die Leitung dicht sein. Da ich mir eine Komplettdemontage 
ersparen wollte habe ich den Füllstandregler ausgebaut und von der 
Zuleitung zum "Topf" getrent, dann mit Druckluft durchgeblasen. Ich 
hätte die Klappe vorher zumachen sollen. Schwarz-grauer Glibber kam aus 
der Leitung geschossen.
Probelauf: alles ok.
Jetzt macht das Ding sogar wieder Lärm. Bei der Gelegenheit gleich noch 
Dämmwolle links & rechts in die Seitzenwand und oben zw AP und Gehäuse 
eingelegt. Lärm merklich weniger.
Nochmals herzlichen Dank an alle schriebfleißigen Juser.

Auch cool das mann als Gast ohne große Anmeldeprozedur Beiträge 
beantwoten kann.

Autor: wasi (Gast)
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Hallo Abwasch-König ,

habe ein Problem bei meinem Bosch Geschirrspüler , die Umwälzpumpe läuft 
ständig weiter , das heißt das beim abpumpen sich das Schmutzwasser 
nicht vollständig entleeren kann.Ist es möglich das das Reais der Pumpe 
festhängt
Kalte Lötstellen konnte ich keine in der Steuerung entdecken,neue 
Elektronik bei 10 Jahrem altem Geschirrspüler wird sich nicht lohnen
Bisher konnte ich diesn Fehler in den Foren nicht finden.
Vielleicht weiß der Abwasch-König etwas

schöne grüße aus der Eifel
wasi

Autor: Düsendieb (Gast)
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Unbedingt die Anleitungen von: http://www.teamhack.de/?site=anleitungen
lesen.

Bei mir war es Schmutz in der Wassertasche. Da lief die Umwälzpumpe auch 
durch und die Restlaufzeit blieb bei 1 min stehen.

Was zeigt die Restlaufzeit bei dir?

Autor: wasi (Gast)
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Die Maschine läuft bis zu Ende in Pos. 0 ,schaltet dann aber nicht aus

sondern pumpt immer weiter ab ,gleichzeitig pumpt die Umwälzpumpe in die

Spülarme

Steuerung defekt? Wie kann man das überprüfen?

Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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wasi schrieb:
> Vielleicht weiß der Abwasch-König etwas
Der Thread ist 5 Jahre alt. Kauf dir 'ne Flasche Pril und 'ne 
Abwaschbürste.

mfg.

Autor: Düsendieb (Gast)
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schau mal ob bei Dir an der Stelle mit Pfeil auch Schmodder ist.

Autor: Handspüler (Gast)
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Ich möchte jetzt nicht genau wissen wie das dort riecht. Pfui Gacks, und 
Ihr esst wirklich von Tellern, die in solch einem Gerät waren?

Autor: Düsendieb (Gast)
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Das ist der Abwasserabfluss. Direkt dahinter kommt das dicke Rohr wo 
noch ganz andere Dinge durchgehen und dann der Abwasserkanal auf der 
Straße.

Autor: wasi (Gast)
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Hallo Düsendieb ,

Verschmutzung der Wassertasche war auch meine Vermutung ,

leider war dies nicht der Fall

trotzdem vielen Dank für deine Mühe

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