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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Diskette als Speicher?


Autor: raoul4 (Gast)
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hallo,
wie wär's damit? Diskette als Speicher für mcu's? oder ist das zu
umständlich anzusteuern?

mfg raoul4

Autor: BernhardT (Gast)
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Autor: Peter Dannegger (peda)
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Es grenzt schon an Masochismus, wenn man sich heutzutage noch ein
riesiges, ratterndes, stromfressendes, staubempfindliches und
grottenlahmes Ding an den MC packen will, wo es doch Speicherchips mit
100-fach höherer Kapazität quasi schon beim Aldi um die Ecke gibt.


Peter

Autor: Freddy (Gast)
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Manche wollen nichts modernes :-)

Freddy

Autor: Ratber (Gast)
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Ich hätte da noch nen Lochstreifenschreibleser für Hardcorefans ;-)

Autor: BernhardT (Gast)
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Manche fragen auch nur.
Wie das heute, auch viel einfacher und billiger geht, wurde ja schon
oft diskutiert. Einfache Fragen kann man doch am einfachsten dadurch
Beantworten das man den Fragenden darauf verlinkt.
Gruß Bernhard

Autor: Simon S. (Gast)
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Mach doch den armen Kerl nicht so nieder!
Es mag ja nicht das neuste und sinnvollste sein. ;-)
Aber wenn ihn das Interessiert muss man ihm doch nicht moderne Technik
unter die Nase reiben.

Mfg Gilbac

Autor: Sascha Biedermann (Gast)
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Über folgendes sollte man evtl. mal nachdenken:

Mit einer normalen DSL-Leitung kann man aus jeder ecker der Welt Daten
mit bis zu 96kb/s lesen. Von einem Diskettenlaufwerk kann man mit ca.
80kb/s lesen.
..hmm evtl. doch gleich ein DSL-Modem an den µC ? g

Autor: DSL für alle (Gast)
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aber in manchen Ecken von Deutschland
gibt’s nicht mal eine "normalen DSL - Leitung "
trotz Werbung der T-xxxx DSL für alle.....

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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@Ratber:

Was für ein Interface hat denn Deine Stanze?  Ist sie
postversandfähig, oder braucht man enien LKW? :)

Autor: Ratber (Gast)
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Nö,is Parallel (4 Bit) und in der Größe so etwa wie nen altes Faxgerät
(ohne Netzteil gg)

Gewicht ?

Pffff. gute Frage.
Schätze mal so 10 Kilo mit NT.
Slebst einige Rollen Papier auf Spindel hab ich noch.

Aber den geb ich eh nicht ab.
Damit kann man zu schön die Leute schocken ggggg

Autor: schuster (Gast)
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Ich find die idee garnicht so schlecht leute zwar ist die idee irgendwie
lustig aber eure antworten sind einfach wirklichkeitsfremd.
habe nen bekannten der Progammierer ist , was meint ihr wieviele
Aufträge der hat obwohl ihr dem seine progsprachen ´vermutl, noch nie
gehört habt !
Ihr glaubt nicht wieviele firmen noch rechner und software von 1985
haben.
<kein witz>

Autor: Ratber (Gast)
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Doch das glauben wir.

Ich sehe das auch andauernd welche Altlasten da in irgendwelchen Ecken
rumstehen oder noch Arbeiten.

In den Jahren 98/99 hat man ja zb. die ganzen Cobol-Programierer wieder
aussem Ruhestand geholt damit man die Systeme wenigstens etwas 2000
Konform macht.

usw.

Was kenn ich denn noch an Sprachen ?

Neben den bekannteren die Heute noch laufen noch
Cobol,Lisp,Fortran,Algol (?? oder Ilgol ? Weiß ich nicht mehr),Lisp,den
ganzen Experimentellen Kram auch noch.
Von einigen weiß ich nichtmal mehr die Namen.

Aber das meiste ist Tot oder lebt nur noch auf Inselsystemen.

Gut wenn man noch weiß wioe es geht denn viele Leute kennen es nicht
mehr.

Ich mache ab und an auch noch in Cobol weils anner FH damals so Hip war
das es im Unterricht gelaufen ist.
Damit sind dann wenigstens die Weihnachtsgeschenke gesichert ggg

Autor: Christian (Gast)
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Hi!
Jetzt eine wenig technischere Antwort nach den anderen ... Antworten
(... soll für nichts abwertendes stehen!):
Also ich wollte auch mal mit einem Diskettenlaufwerk arbeiten und habe
es dann doch wegen em Aufwand bleiben lassen. Such mal in Bibliotheken
nach alten Hardware und uC Büchern. Dort ist genau beschrieben wie ein
Diskettenlaufwerk angesteuert wird. Dann ahst du aber immer noch kein
Dateisystem, das heißt die Diskette kann nur von deiner Hardware
gelesen werden! Windows kann die Daten also nicht verarbeiten.
Die Schwierigkeit ist es den Schrittmotor und die Startrutine
vernünftig zu programmieren. Wenn du nach all den Beiträgen immer noch
interesse hast, könnte ich dir eine Kopie meiner Unterlagen zum
Selbstkostenpreis (mehrere Dutzend Seiten) gerne per Post zuschicken.
Christian

Autor: Stefan May (Gast)
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@Ratber: Du tust Fortran unrecht. Im Supercomputing und auf Workstations
 wird das immer noch für wissenschaftliche Rechnungen eingesetzt.

Ansonsten zum Thema: Ich denke auch, daß der Aufwand zu hoch ist.
Bitbanging würde ich am Diskettenlaufwerk nich machen, es würde also
ein Controller fällig werden. Habe deshalb mal bei Segor geschaut, den
82077 gibt es schon gar nicht mehr.

Mein Tip: CompactFlash. Die Speicher sind billig, leicht anzusteuern,
es sind außer evtl. Puffern keine externen Schaltungen nötig.

Bleibt die Implementation eines File-System. Das wurde ja schon
öfterdiskutiert in anderen Threads. Minimallösung: Eine große Datei auf
dem Medium anlegen und dann einfach in die Blöcke schreiben, die von
dieser Datei belegt werden.

ciao, Stefan.

Autor: Chaldäer (Gast)
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So ganz abwegig ist die Idee nicht.
Es gibt zuhauf (naja, zuminndest einige) Meßgeräte, die ein
Diskettenlaufwerk eingebaut haben. Dort werden dann Kalibrierungsdaten
und Geräteeinstellungen gespeichert. Sicher gibt es mittlerweile schon
andere Medien, trotz allem wird es noch benutzt.

Um ein noch ein Beispiel zu bringen: Kundenakzeptanz. In einem Projekt
(Netzwerkrouter, Verschlüsselung, 468er basiert) hatten wir ernstliche
Schwierigkeiten einen Kunden von den Vorteilen einer CF-Karte zu
überzeugen.

@ratber: Es war Algol. (Zumindest habe ich es unter dem Namen kennen-
und wie seltsam es auch klingt programmierengelernt.)
Ich erweitere die Liste noch um Haskel und ADA.

Gruß,
Chaldäer

Autor: Stefan May (Gast)
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> Um ein noch ein Beispiel zu bringen: Kundenakzeptanz. In einem
Projekt
> (Netzwerkrouter, Verschlüsselung, 468er basiert) hatten wir
ernstliche
> Schwierigkeiten einen Kunden von den Vorteilen einer CF-Karte zu
> überzeugen.

Deshalb versuche ich ja den Kunden raoul4 zu überzeugen, daß CF besser
für ihn ist. :-) Aber irgendwie hat er sich dazu noch nicht geäußert,
das finde ich traurig. :-( So ist es nur ein Flamewar.

Trotzdem will ich mal versuchen die Nachteile eines Diskettenlaufwerk
zu schildern: Zum einen die komplizierte Ansteuerung.
Diskettenlaufwerke sind denkbar unintelligent. Du mußt Dich um
Positionierung, Dekodierung und Kodierung der Daten, Fehlererkennung
und Beseitigung usw. kümmern. Das kannst Du mit einem Controller
machen. Damit sind wir bei Problem 2. Die Verfügbarkeit solcher
Controller ist denkbar schlecht. Problem 3: die Kosten. Ein
Diskettenlaufwerk kostet ca. 15 Euro. Dazu kommt noch eine bessere
Stromversorgung, Stecker, Kabel und der Controller, der auch nicht ganz
billig sein dürfte.

Um es nochmal klarzustellen: Die Idee ist nicht abwegig, wenn man sich
für die Ansteuerung eines Diskettenlaufwerkes interessiert. Wenn man
nur Daten speichern möchte, dann sind Disketten reiner Overkill.

Damit erkläre ich den Flamewar von meiner Seite aus für beendet. :-)

ciao, Stefan.

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Vergessen hast Du noch die ziemlich miserable Zuverlässigkeit von
Disketten (zumindest in ihrer Ausführungsvariante mit 90 mm
Kantenlänge ;-), 5.25er und 8er waren deutlich stabiler).

Autor: Ratber (Gast)
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Was für Flamewar ?

Das das da oben nur Scherzhaft gemeint ist dürfte ja jeder gemerkt
haben.

Sicher würde das mit der Floppy gehen aber nur sehr umständlich.

Zum einen ist die Steuerungsmäßig nit gerade angenehm zu realisieren.

Zum anderen die Physikalischen Eigenschaften:

Relativ Groß und Empfindlich.
Da Disketten eben Magnetische Datenträger sind muß man gerade Heute im
Zeitalter der Mega-Bass-Anlagen aufpassen wo man damit hinrennt.
Dazu der Verschleiß da ne Floppy eben ein Kontaktmedium ist.

Beim Siliziumspeicher sieht das schon ganz anders aus.
Magnetfelder jucken ihn nicht und handlich isser auch.
Er erreicht auch mehr Schreibzyklen als ne Floppy.

Das einzige was da kaputt gehen könnte wäre die Kontaktierung
(Unwarscheinlich oder nur mit roher Gewalt) und selbst wenn es passiert
dann kann man immernoch das Modul aufmachen und nen Nitadapter anlöten
um die Daten noch einmal auszulesen.

Nur meine Gedanken also nit meckern ;)

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