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Forum: Mikrocontroller und Elektronik AVR32 / AP7000 GPIOs unter LINUX

Autor: Claude (Gast)
Datum: 11.03.2008 08:16

Kennt sich hier schon jemand mit dem AP7000 aus?

Folgendes Problem :
Ich hab mir das Grasshopper Board von Benedikt Sauter gekauft und würde
dort gerne einen FPGA anflanschen.
Das G.H. Board hat leider keinen EBI nach aussen,
aber recht viele GPIOs.
Aus dem AP7000 Datenblatt lese ich das die CPU 2 Clockzyklen für GPIO
Operationen benötigt. Also recht schnell das ganze !
Bisher hab ich bei ähnlichen Schaltungen (ARM+FPGA) das FPGA an den
Memory Bus gehängt und konnte so schöne sachen wie memcpy(),pointer etc.
auf das FPGA machen.

Mein Gedanke ist jetzt den fehlenden EBI mit den GPIOs nachzubilden ,
z.b. als einen 16bit Gemultiplexten Adr./Daten Bus. Gibt es unter Linux
Tricks solch einen Bus/Konstruktion in den virtuellen Speicherbreich
einzublenden?
Autor: lucem (Gast)
Datum: 02.04.2008 14:07

Ob man das in den virtuellen Speicher einhängen kann weiß ich nicht,
vermute aber mal eher nein, wenn ich an die Struktur des Pagers im
Linux-Kernel denke. Beim AP7000 kommt noch die eingebaute MMU dazu, die
vom Pager auch verwendet wird, so dass hier allerhöchstens ein
MMIO-Mechanismus in Frage kommt.

Was aber in jedem Fall geht, ist eine Gerätedatei und ein dazugehöriges
Kernelmodul, dass die Kommunikation mit dem FPGA über GPIO
implementiert, zu verwenden, das geht (mit Hilfe einer zusätzlichen
Bibliothek) sogar bidirektional.
Eine Anwendung würde also nur noch Schreib/Lesezugriffe auf diese Datei
durchführen, was ganz im Sinne der Unix-Philosphie (alles ist eine
Datei) wäre.
Autor: Claude (Gast)
Datum: 03.04.2008 08:14

Danke für die Antwort.
Naja die Anzahl der von mir verwendbaren GPIOs ist inzwischen sehr
geschrumpft. Werde wohl den SPI Bus für die Kommunikation mit dem FPGA
nehmen -> Gerätedatei und Kernelmodul :-)

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