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Forum: Platinen Thema UV-Licht.


Autor: Be Mi (bemi)
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Hallo allerseits,

auch wenn sich die Frage nicht direkt auf das Belichten von 
Leiterplatten bezieht, denke ich, ist das doch das richtige Forum, da ja 
hier schon viel mit UV-Licht experimentiert wurde.

1. Ich suche einen Sensor, mit dem ich die UV-Durchlässigkeit von 
Stoffen messen kann. Dabei reicht es mir, wenn ich bei zwei 
unterschiedlichen Stoffen sagen kann, dass der eine besser ist als der 
andere. Ich dachte dabei an einen recht einfachen Aufbau. Eine UV-LED 
auf der einen Seite und einen Sensor auf der anderen Seite. Abhängig von 
der UV-Durchlässigkeit sollte sich ja der Sensorwert verändern. Frage 
nun, welchen Sensor kann man da am besten nehmen?

SFH 2400 ist bei Reichelt als 400nm angegeben, aber im Datenblatt steht, 
dass er bei 400nm garade mal noch 20% seiner Empfindlichkeit hat. Peak 
ist bei 880nm.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A54;G...

Wie sieht es mit einfachen LDRs aus? Peak bei 530nm.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A54;G...

Voraussetzung ist natürlich, dass der Raum ringsherum dunkel ist. 
Schöner wäre natürlich ein Sensor, der bei 400nm seinen Peak hat.



2. Hat von Euch schon mal einer die UV Durchlässigkeit von LCDs 
getestet? z.B.:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A5213...


3. Könnte es gehen mit den  blauen Luxeon III Star (3Watt, 470nm) 
Leiterplatten zu belichten?
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A535;...

Danke,
Bernd

Autor: 6641 (Gast)
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20% ist doch gut genug.

Autor: SintesiMoe (Gast)
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eben evtl noch nen op-Amp und gut.
Du kannst auch noch UV-Leds nehmen die auf anderen Wellenlängen arbeiten 
und dir so eines der billigsten UV.Spektrometer der Welt aufbauen, die 
Dinger gibt es bereits für nen Appel und nen Ei als Bausatz und wurde 
ursprünglich für Schulen entwickelt, aber bitte fragt mich nicht wo.

Autor: guido (Gast)
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> 1. Ich suche einen Sensor, mit dem ich die UV-Durchlässigkeit von
> Stoffen messen kann.

Da kannst du einfach eine blaue Leuchtdiode als
Fotodiode nehmen, auf sichtbares Licht reagiert
die praktisch nicht. Noch zwei NPN-Transistoren
in Darlingtonschaltung dahinter, dann geht die
Messung mit jedem Multtimeter.

guido

Autor: TOM (Gast)
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>> 3. Könnte es gehen mit den  blauen Luxeon III Star (3Watt, 470nm)
>> Leiterplatten zu belichten?

Es gibt UV-Luxeons speziell für den Dentalbereich um Kunstsoffe zu 
härten. Schau mal im Conrad-Buis. Katalog.

Autor: Be Mi (bemi)
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Habe hier ein Spektrometer Bausatz gefunden.
http://www.experimentalchemie.de/versuch-050.htm
Vielleicht sollte man sich mal mit der Brechung von Licht beschäftigen.

@guido:
Ich habe es mal mit der gleichen UV-LED getestet, mit der ich auch 
Beleuchte. Auf der Empfangsseite kamen 1,6V an. Was mit nur verwundert. 
Ich habe Glas dazwischengepackt und die Spannung an der Empfangs-LED ist 
nur minimal zurückgegangen. Gilt Glas nicht als UV-Undurchlässig? Oder 
werden Senfgläser aus Quarzglas gemacht? Muss da doch noch mal anderes 
Glas testen. Oder gilt das bei 400nm nocht nicht?

Gibt es eigenlich auch Leiterplatten die ein Negativ-Flüssigresist 
haben, so dass man dass belichtet, was nachher nicht weggeätzt werden 
soll?

Habe die UV-Luxeons bei Conrad-Buis. nicht gefunden.
Was ist den der höchste mcd-Wert, den standard UV-LEDs so haben? Meine 
sollen 2000mcd haben.

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Guck mal ob du irgendwo Fensterglas oder Glas aus Bilderrahmen hast, die 
sind meistens UV undurchlässig. Wobei das ganze bei 400nm auch noch 
nicht so extrem ist.

Autor: guido (Gast)
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Ist schon o.k. mit dem Glas, so kurzwellig
ist das Licht noch nicht.

Tenting-Laminat ist fotonegativ.

guido

Autor: guido (Gast)
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Achso: Du musst den Fotostrom messen, die
Spannung sagt nichts über diw Intensität aus.


guido

Autor: Be Mi (bemi)
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@guido:
Fotostrom messen heißt, LED mit Widerstand belasten und dann Spannung am 
Widerstand messen?
Hast Du da irgend einen Vorschlag? Wie man das am besten Aufbaut, damit 
ich die Leistung der UV-Strahlung messen kann?

Das Laminat mag fotonegativ sein, aber doch etwas zu umständlich/teuer, 
um damit Leiterplatten herzustellen.

Autor: guido (Gast)
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> Hast Du da irgend einen Vorschlag? Wie man das am besten Aufbaut, damit
> ich die Leistung der UV-Strahlung messen kann?

Die LED in Sperrrichtung an 5 V, über zwei NPN-Transistoren
in Darlingtonschaltung direkt an das Amperemeter (Strom
liegt dann um 50 mA).

> Das Laminat mag fotonegativ sein, aber doch etwas zu umständlich/teuer,
> um damit Leiterplatten herzustellen.

Für Lacke brauchst du eine Siebdruckanlage. Die gibts bei
Peters.

guido

Autor: Arno H. (arno_h)
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@ Bernd M. (bemi):
2000mcd für eine UV-LED betrachte ich als Marketinggag.
Da die lichttechnischen Einheiten sich auf die menschliche 
Augenempfindlichkeit beziehen, kann hier nur eine Leistungsangabe 
sinnvoll sein.
Deshalb findet man bei blauen LED schon oft eine Angabe in mW, weil eben 
die lumen und mcd in diesem Frquenzbereich so besch...eiden aussehen.

Arno

Autor: Be Mi (bemi)
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Wie kann man den UV-LEDs sinnvoll vergleichen?
Ich hatte die Dioden darmals bei LED1.de bestellt. Aktuell werden da 
UV-LED mit 40mW/sr bei 25° Öffnungswinkel angegeben. Möglicherweise sind 
es die gleichen?!?!

Die LEDs sind auf jeden Fall deutlich stärker, als die von Reichelt. Das 
habe ich bereits getestet.

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