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Forum: Offtopic Die Telekom hat uns verarscht?

Autor: Timbo (Gast)
Datum: 20.03.2008 22:11

Hallo,

wir haben seit heute T Online Call und Surf Comfort mit "bis zu 6016
kBit/s". Jaha, wir haben den ganzen Mist angeschlossen und siehe da, die
tatsächliche Geschwindigkeit schwankt zwischen 2700 kBit/s und 3500
kBit/s. Also angerufen und beschwert. Da sagen die uns, dass in unserem
Fall die Rückfalloption auf DSL 3000 greifen würde und unsere Leitung
nur 3 MBit hergeben würde. Was ist das denn? Wir bezahlen für das 6000er
und bekommen das 3000er? Sind die bescheuert? Um jetzt durchzumessen ob
unsere Leitung wirklich nur 2700 manchmal schafft wollen Sie 13 Euro.
Habt Ihr ähnliches erlbet? Kann man denen Dampf machen, dass die unseren
Anschluss schneller machen? Wieso ist das so? Sparen die damit teure
Hardware in Gebieten wo es kein Arcor gibt?

Grüße,
Timbo
Autor: Ernst Bachmann (ernst)
Datum: 20.03.2008 22:23

Hardware sparen die Telekommunisten dadurch nicht, das
Geschwindigkeitsbegrenzende sind die Kuperadern, die von der
Vermittlungsstelle (oder Outdoor-Dslam) zu deiner Wohnung gehen. Und die
liegen da wahrscheinlich schon mehrere Jahrzehnte...

Allerdings machen die Telekomiker beim DSL-Freischalten keine echte
Messung der Leitung, sondern schätzen die Leitungsqualität anhand
Kabellänge, Verlegejahr, Belegung des Kabelbündels mit anderen DSL
Anschlüssen, usw ab, und stellen die Verbindung dementsprechend ein...

Mit etwas Glück kriegst du die dazu, den DSLAM-Port auf 6000
hochzustellen, auch bei schlechter Leitung solle (dank Autonegotiation)
die Verbindung klappen, und vielleicht noch 4000 oder 5000 kbit/sec
erreichen.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 20.03.2008 22:28

Das ist normal. Laut einer Aussage von einem solchen Unternehmen (keine
Ahnung welcher Anbieter das jetzt genau war) ist z.B. DSL 16000 ein
Produktname und kein Leistungsmerkmal.

Die könnten also auch DSL 10^16 sagen, selbst wenn die Leitung nur
56kbit/s hergibt...
Autor: Altbau (Gast)
Datum: 20.03.2008 22:31

Lass dir mal keinen Bären aufbinden. Wohne im Altbau. DIe Telefonleitung
ist an der Hausfassade lang geführt. LOcker 20 m. Plus 10 m Telefonkabel
das ich inna Bude verlegt  habe Plus DSL-Leitungen und ich komme voll
auch meine 6 manchmal mehr. P.s älter als hier gehts kaum
Autor: Tamme D. (tamme)
Datum: 20.03.2008 22:36

Altbau wrote:
> Lass dir mal keinen Bären aufbinden. Wohne im Altbau. DIe Telefonleitung
> ist an der Hausfassade lang geführt. LOcker 20 m. Plus 10 m Telefonkabel
> das ich inna Bude verlegt  habe Plus DSL-Leitungen und ich komme voll
> auch meine 6 manchmal mehr. P.s älter als hier gehts kaum

die 30 meter machens bestimmt aus... es kommt wie gesagt auf die
entfernung zum verteiler an...
Autor: Stefan Helmert (stefan_helmert)
Datum: 20.03.2008 22:43

Hallo,

das liegt an der schlechten Qualität der Leitung. Wenn du einen 3000er
Anschluss bestellst und bezahlst, kommst du vielleicht etwas billiger.
Einfach die Geschwindigkeit hochschalten wird Mist, da die Übertragung
dann zu unzuverlässig läuft und es zu Paketverlusten/Störungen kommt.
Wenn du mit dem was du jetzt hast eigendlich zufrieden bist und
ansonsten alles gut funktioniert, dann lass es so. Nur weil es unfaire
erscheint, dass jemand zum gleichen Preis mehr bekommt, ist noch kein
Grund der Telekom Druck zu machen, denn möglicherweise sind die Kosten,
die du der elekom verursachst sogar höher als die des Kunden, der mehr
bekommt. Glaub mir, die Telekom macht an dir nicht mehr gut als an
andere, sondern weniger. Folgende Möglichkeiten hast du, wenn du zum
gleichen Preis die volle Leistung willst:
- andere Telefondose probieren
- Telefondose wo anders hin verlagern, dass das Kabel zur
Vermittlungsstelle kürzer wird
- anderes DSL-Modem und Splitter
- die Telekom nach wechsel der Leitung fragen, vielleicht liegt eine
etwas bessere Reserveleitung
- nach Zwischenregeneratoren fragen
- Anbieterwechsel, da es scheinbar bei dir nur das Zugangsnetz der
Telekom gibt, musst du einen Anbieter nehmen, der dir einen entbündelten
Telekomanschluss bietet (Arcor-Regiotarif, QSC,...). Dabei nehmen die
die Leitung der Telekom zu deinem Haus, aber bauen ihre eigen Technik in
der Vermittlungsstelle ein - sollte es auf SHDSL-Basis sein, bekommst du
bestimmt sogar eine 10.000er Leitung
- Hast du zum DSL noch ISDN oder POTS dazu bekommen? Evtl. holst du noch
etwas heraus, wenn du das jeweils andere nimmst, wobei POTS weniger
Bandbreite hat und so das ADSL bei einer tieferen Frequenz ansetzen kann
- versuch einmal DSL 16.000 zu bestellen
- Frag, ob du statische Bandbreite oder RAM hast
- Frag, ob du DSM bekommen kannst
Autor: Ich (Gast)
Datum: 20.03.2008 23:03

>Wir bezahlen für das 6000er
>und bekommen das 3000er? Sind die bescheuert?

Da bist du aber immer noch gut dran .....

Ich Zahle 1000er
und bekomme 384/64

aber immer noch besser als ISDN bezahlen und 64/64 bekommen

Die Telekom weiß schon das man nicht anders kann
Autor: Gast (Gast)
Datum: 20.03.2008 23:06

Hallo,
wir hatten auch DSL1000 mit 768/128 und das im Industriegebiet.
Heute haben wir KabelBW 10Mbit. Und Tschüss Telekom.

Gruß
Autor: juppi (Gast)
Datum: 20.03.2008 23:39

hallo

immer daran denken

geschwindigkeitsangabe bis......

wenn viel "v" fehlt kostenminimierung , es klappt!

Mfg
Autor: HP (Gast)
Datum: 20.03.2008 23:57

>die 30 meter machens bestimmt aus... es kommt wie gesagt auf die
>entfernung zum verteiler an...

Schon richtig, aber es kommt nicht nur auf die Entfernung zum HVT an!
Eine hohe Entfernung macht sich zunächst in hoher Dämpfung bemerkbar,
quasi der Leitungswiderstand. Es gibt aber noch den Faktor
"Signalrauschabstand" und der kann auch bei sehr kurzen Leitungen zu
niedrig sein, nämlich dann wenn zu viele Signale von benachbarten
DSL-Leitungen "übersprechen" oder auf den letzten Metern im Haus starke
Störfelder in die Leitung einstrahlen. Es hat ja nicht jeder geschirmtes
CAT5 vom APL bis zur TAE-Dose.

Ich finde diese Vorgehensweise (6000 zahlen und 3000 bekommen) auch
nicht ok, aber bei der Telekom hat man zumindest noch die Garantie, dass
es nicht weniger als 3000 KBit/sec. sein dürfen. Das mit den 13 Euro für
eine Messung habe ich bisher noch nie gehört, theoretisch sollte als
Beweis aber auch ein regelmäßiger Download der T-Online-Software reichen
(liegt ja augenscheinlich in deren Netz). Wenn Du da jeden Tag unter
3000 sinkst und das mit Bildschirmfotos belegen kannst, hat das schon
eine gewisse Aussagekraft. Bei  anderen Providern zahlst Du übrigens
16000 und bekommst im schlimmsten Fall nicht mal 1000, zumindest dann
wenn es keinen Tarif mit weniger als 16000 gibt. Das ist in meinen Augen
wirklich eine Schweinerei, aber es ist im klassischen ADSL-Netz momentan
wohl auch die einzige Möglichkeit, um sich rechtlich gegen die möglichen
Bandbreitenschwankungen durch Stoßzeiten und das Netz überflutende
Neukunden abzusichern.
Autor: Bastler (Gast)
Datum: 21.03.2008 00:17

Ein ähnliches "Problem" habe ich auch, DSL6000 ist bei der Telekom, wie
bei anderen Anbietern eben auch, nur eine Produktbezeichnung, nicht
mehr.
Als ich bei der Telekom anrief und in den 6000er-Tarif wechseln wollte,
habe ich die Dame gefragt, wieviel den nun wirklich "geht". Sie hat
nachgeschaut und sagte mir, das es nur ca. 4400 werden wird. Mein Router
zeigt etwas mehr an und die Geschwindigkeit kommt auch hin.
Man kann über die Politik der Telekom geteilter Meinung sein, aber
immerhin hat man mir dort nichts versprochen, was man nicht halten
konnte, so wie bei A*, die Verträge abschließen, von denen sie später
zurücktretten.
Autor: Unbekannter (Gast)
Datum: 21.03.2008 02:01

Wenn DSL nicht mit voller Geschwindigkeit arbeitet, liegt es fast immer
an den Leitungen in der Straße.

Es kommt nicht nur auf die Länge an, sondern auch auf den genauen Typ.
Da gibt es verschieden Kabel, verschieden dick usw.

Es sind einfach technische Eigenschaften, die die Geschwindigkeit
eingrenzen.
Autor: Timbo (Gast)
Datum: 21.03.2008 11:58

Ja das wär ja auch alles cool wenn uns jemand gesat hätte, dass das so
niedrig sein kann. Nirgenwo habe ich das gelesen. Ich habe mir die
EMails zur Bestätigung durchgelesen und die Vertragsbedingungen. Außer
dem  "bis zu 6000" habe ich nichts gesehen. Und das klang für mich danch
dass es eben schwankt, aber auch mal 6000 sein kann. Hat es jemand von
euch durchbekommen wenier zu bezahlen?
Autor: Timbo (Gast)
Datum: 21.03.2008 12:00

Auja, eine Frage hab ich noch:
Die Geschwindigkeit von Downloads ist meißt extrem gerng. Da kommen
nicht mehr als 30 kB pro s an. Woran liegt das? Es geht auch manchmal
schneller, aber so langsam ist es meist. Zum Beispiel beim Download von
Google Earth gestern Nacht. Da ist der Server von Google doch nicht dran
schuld, oder?
Autor: HP (Gast)
Datum: 21.03.2008 12:22

So etwas steht normalerweise in der Leistungsbeschreibung, die auf jeden
Fall irgendwo in den Dir vorliegenden Vertragsunterlagen erwähnt sein
sollte. Die jeweiligen zum Vertrag gehörenden Dokumente kannst Du in der
Regel bei www.t-home.de ganz unten über den Link "AGB" finden,
herunterladen und durchlesen. Auch vor Vertragsabschluss! Es schadet
aber nie, sich diese Dokumente mit dem aktuellen Datum abzuspeichern
oder auszudrucken, denn in seltenen Fällen verschwinden diese Dokumente
im Rahmen von größeren Umstrukturierungen der Tarife bei der Telekom im
Nirvana.

Zu den Downloads hatte ich ja schon geschrieben, worauf es ankommt.
Einfach nochmal meinen früheren Beitrag genau lesen...
Autor: Martin (Gast)
Datum: 21.03.2008 12:33

Letztendlich geht es nur um Kundenabzocke.
Man bezahlt 6000 und bekommt nur 3000.
Theoretisch wäre es für die Telekom kein Problem, 2 DSL-Anschlüsse
parallel zu schalten um 6000 zu erreichen. Denn bei jedem Hausanschluß
gibt es meistens etliche nicht gebrauchte Adern.
In meinem Fall ist es so, dass angeblich auch nur 3000 möglich sind.
Entscheide ich mich aber für das sehr teure VDSL, dann habe ich keine
Geschwindigkeitseinschränkungen (angeblich 50 Mbit)
Autor: Frank Ungermann (Gast)
Datum: 21.03.2008 12:36

Wir haben von einiger Zeit den Tarif gewechselt und angeblich auch 6000!
Real sind es nach wie vor 1000! Alles Betrüger bei der T.....
Autor: Mano Wee (Firma ---) (manow)
Datum: 21.03.2008 12:41

Frank Ungermann wrote:
> Wir haben von einiger Zeit den Tarif gewechselt und angeblich auch 6000!
> Real sind es nach wie vor 1000! Alles Betrüger bei der T.....

schon mal bei t... nachgefragt? vllt wurde ja noch nicht auf 6000
umgestellt.


>Theoretisch wäre es für die Telekom kein Problem, 2 DSL-Anschlüsse
>parallel zu schalten um 6000 zu erreichen. Denn bei jedem Hausanschluß
>gibt es meistens etliche nicht gebrauchte Adern.

Praktisch kann man des ned machen. Gibt nur Ärger...
Autor: Max (Gast)
Datum: 21.03.2008 12:49

Wir müssen 16000er DSL bezahlen, haben aber nur 384er (DSL Lite)
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 12:55

Martin wrote:
> Letztendlich geht es nur um Kundenabzocke.
> Man bezahlt 6000 und bekommt nur 3000.
> Theoretisch wäre es für die Telekom kein Problem, 2 DSL-Anschlüsse
> parallel zu schalten um 6000 zu erreichen. Denn bei jedem Hausanschluß
> gibt es meistens etliche nicht gebrauchte Adern.
> In meinem Fall ist es so, dass angeblich auch nur 3000 möglich sind.
> Entscheide ich mich aber für das sehr teure VDSL, dann habe ich keine
> Geschwindigkeitseinschränkungen (angeblich 50 Mbit)

Die Vermittelungsstellen sind bestimmt nicht dafür konstruiert,
DSL-Anschlüsse zu bündeln. Dafür müsste andere Hardware verwendet
werden,
wodurch Aufwand entsteht, den du dann zahlen müsstest.
Ich denke nicht, dass du bereit wärst, eine Rechnung über ein paar kEuro
zu bezahlen.

Einfach 2 DSL-Anschlüsse an einen Router klemmen und dann die doppelte
Bandbreite haben geht nicht.

Die Telekom kann an der Physik nichts drehen. Wurde oben aber auch schon
oft genug gesagt. Im DSL-Angebot steht auch ganz klar "bis zu" drin,
also
bis zu Datenrate X, wenn es das Kabel her gibt.

In der Anfangsphase hat die Telekom DSL konservativ vermarktet. Es gab
nur
niedrige Datenraten, aber die hatte man dann auch sicher. Dann kam die
Konkurenz mit ihren "bis zu X MBit" Anschlüssen. Damit wären wir wieder
beim GHz Rennen der PCs. Der Kunde kauft das wo mehr drauf steht. 32bit
ist ja besser als 16bit usw. Die Telekom hat ihr verhalten nur dem Markt
angepasst, der von den Verbrauchern so bestimmt wird!


VDSL ist eine ganz andere Technik. Dabei werden über Kupfer nicht 4km
sondern nur einige Meter vom Verteilerkasten in der Straße bis zum Haus
überbrückt. Bei den Entfernungen könnte 100MBit Ehternet fast noch
funktionieren.


Bevor du von Kundenabzocke schreibst, sollte man einfach seine Verträge
lesen bevor man unterschreibt.
Autor: HP (Gast)
Datum: 21.03.2008 13:30

@Martin: Im Endeffekt erscheint es dem Kunden wohl als Abzocke, es geht
meiner Meinung nach aber eher um die rechtliche Absicherung bei
schwankender Bandbreite. Die Telekom ist mit ihrem Korridor (3000 bis
6000) ja noch recht human. Heutzutage ist es nun mal einfach nicht mehr
möglich, die Bandbreite für 24 Monate Vertragslaufzeit zu garantieren.
Da sollte man mal ansetzen und gerichtlich diese Knebelverträge
verbieten. Dann würden die Anbieter meiner Meinung nach auch eine
ehrlichere Werbung machen und die Fallstricke nicht irgendwo im
Kleingedruckten "verstecken". Aber in Bezug auf die Geschwindigkeit
nützt das auch nichts, denn die anderen Anbieter sind in dieser Hinsicht
ja nicht viel besser. Mittlerweile gibt es schon viel zu viele
DSL-(Neu-)Anschlüsse für flächendeckendes 16000, ich habe es selbst
schon häufiger erlebt, dass ordentlich funktionierende Anschlüsse
(16000er Vollsync) plötzlich instabil wurden, weil die Nachbarn DSL
geschaltet bekommen haben. Wenn dann kein offensichtlicher Fehler beim
Schalten gemacht wurde, bleibt nur, dass Profil des sich beschwerenden
Kunden (=der länger existierende und jetzt gestörte Anschluss) so weit
herunterzustufen, bis es stabil läuft. Gerechter fände ich es, wenn der
neu angeschlossene Teilnehmer heruntergestuft wird, bis der ältere
Anschluss wieder so läuft wie bei Vertragsabschluss. Aber solange es da
keine verbindlichen Regelungen gibt, wird sich an dieser ungerechten
Praxis ("bis zu..." und Herunterstufen der schon vorher bestehenden
Leitung) nicht viel ändern.

Wenn die Kunden wirklich garantierte Geschwindigkeiten wollten, müssten
sie sich bis zur Einführung von neuen Technologien flächendeckend auf
sehr viel niedrigerer Geschwindigkeiten als 16000 einstellen. Der Trend
geht wohl aber in Richtung SeamlessRateAdaptive (ADSL2+), damit sind
zwar theoretisch höherer Geschwindigkeiten pro Anschluss möglich, aber
es gibt eben keinerlei Garantie für die Geschwindigkeit und bis zur
Einführung von neuen Technologien werden wir uns wohl damit arrangieren
müssen, dass die DSL-Geschwindigkeit keine kosmologische Konstante ist,
sondern mittlerweile Tageszeitabhängigen Schwankungen unterworfen ist.
Ich habe übrigens VDSL und kann Dir sagen: Die Geschwindigkeit nutze ich
nur seltenst aus! Häufig ist nicht mal 16000 drin, die Datenautobahnen
im Internet sind in letzter Zeit immer häufiger dicht. Ich zahle also
auch für etwas, was ich nur Ansatzweise nutzen kann. ;)

Und mehrere ADSL-Anschlüsse zusammenschalten ist technisch zwar machbar,
aber irgendwo sollte man schon realistisch bleiben und Spezialfälle
(zusammenschalten von zwei ADSL-Leitungen für doppelte Bandbreite) nicht
zum Stand der flächendeckend eingesetzten und somit bezahlbaren
ADSL-Technik erklären. Theoretisch kann die Telekom auch Glasfaser bis
in deine Wohnung legen, aber das geht nun mal nicht zum üblichen Preis.
Autor: Martin (Gast)
Datum: 21.03.2008 13:39

@Tilo Lutz

Ich kaufe ein Auto, das bis zu 100 PS hat.
(dass es letztendlich nur 50 PS sein könnten, steht irgendwo im
Kleingedruckten)
Und wenn ich einkaufe, dann sind in der Milchpackung auch nur bis zu
1000ml Milch drin.....

Wenn nur 3000 möglich sind, dann muß fairerweise der Preis reduziert
werden.

Eigentlich ist die Telekom sogar seriös. Bei den Abfragen im Internet
über die höchstmögliche Geschwindigkeit am Hausanschluß werden
wahrheitsgemäße Angaben gemacht.
Alle anderen Konkurrenten wollten mir 16Mbit andrehen, obwohl sie genau
wissen mußten, dass die Angaben gelogen sind.
Autor: Mano Wee (Firma ---) (manow)
Datum: 21.03.2008 13:44

>Wenn nur 3000 möglich sind, dann muß fairerweise der Preis reduziert
werden.

Aber wenn man von haus aus einen DSL-Anschluss "bis zu 16000" anbietet
und keinen langsameren, dann muss doch nix reduziert werden.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.03.2008 13:45

Tilo Lutz wrote:
> Bevor du von Kundenabzocke schreibst, sollte man einfach seine Verträge
> lesen bevor man unterschreibt.

Du glaubst wohl, die Vertragstexte seien vom Himmel gefallen und Gottes
Wille. Selbst wenn im Vertrag eine Klausel stünde: 'Betrug vorbehalten'
wird er dadurch nicht rechtens.

Wer bis zu 16 M/s verspricht, von dem würde ich zumindest erwarten, daß
die 16 M/s möglich sind. Sind sie das nicht, dann hat der Anbieter die
versprochene Leistung nicht erbracht.
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 13:45

Falsch

Du kaufst ein Auto, das eine Höchstgeschwindigkeit von 200km/h hat.
Die gesetzlichen Begrenzungen lassen wir mal ausser acht.

Wenn die Verkehrssituation, z.B. Regen, Schnee, schlechte Straßen,
es nicht zulässt, wirst du die 200 nicht fahren können.
Du gehst jetzt zum Autohändler und beschwerst dich, dass du dein
Auto nicht ausfahren kannst.

Als nächstes hätten wir dann noch das Thema Stau, wenn zu viele
Autos unterwegs sind.


Dass die Telekom für einen 6000er Anschluss der netto nur 3000
liefert eine geringere Gebühr verlangt, wäre angemessen.
Das hängt dann aber von der Tarifstruktur ab. Wenn 3000 und 6000
in die selbe Preisklasse fallen, hat der Kunde pech.
Ansonsten hätten die von sich aus nicht das teurere Produkt berechnen
dürfen - da gebe ich dir dann recht.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.03.2008 13:59

@Tilo Lutz

Aber man kann mit dem Auto immerhin zu gewissen Gelegenheiten - nämlich
wenn die Straßenverhältnisse das zulassen - die 200 erreichen.

Eine 16 M/s DSL-Leitung, die aber unter besten Bedingungen gerade mal
384 k/s bringt, kann die 16 M nicht erreichen - wie virtuos du auch
immer surfen kannst.

So eine Leitung ist ungefähr wie ein Auto, das mit 200 km/h
Maximalgeschwindigkeit beworben und auf 35 km/h gedrosslet geliefert
wird...
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 14:04

Uhu Uhuhu wrote:
> Wer bis zu 16 M/s verspricht, von dem würde ich zumindest erwarten, daß
> die 16 M/s möglich sind. Sind sie das nicht, dann hat der Anbieter die
> versprochene Leistung nicht erbracht.

Die aktuelle Situation sieht anders aus. In der Zwischenzeit bieten
immer mehr und mehr Anbieter bis zu 16MBit an. Der DSL-Preis ist
immer gleich, egal welche Geschwindigkeit. Der Anbieter schaltet das
auf,
was technisch auf der Leitung möglich ist, allerdings max. bis zu
16MBit.

Das entspricht auch dem, was "versprochen" wurde. Mehr kann ein Provider
nun mal nicht.

Ich gebe dir recht, dass die Werbung für Laien irreführend sein kann.
Besser wäre so etwas wie: "Wir garantieren eine Mindestdatenrate von
xMBit. Sofern es die technischen Gegebenheiten zulassen, sind Datenraten
bis zu YMBit möglich."

Das Problem dabei: Diese Aussage würde die meisten Kunden überfordern;
die meisten wollen einfach DSL. Dann geht der Kunde lieber zu einem
anderen Anbieter und der "Ehrlichere" ist der Dumme.

Ich habe mir überlegt, einen Internetanschluss von KabelBW zu nehmen.
Dort ist es noch schlimmer. Die machen Werbung für Internet 54 Euro
ungerade, schreiben aber nirgends dazu, dass man zusätzlich die
monatlichen Kabelgrundgebühren bezahlen muss.

Es müsste jedem Kunden klar sein, was man bei den aktuellen Preisen
für einen DSL-Anschluss erwarten kann.

Bei Businessanschlüssen hat man die entsprechende Bandbreite, nur die
sind dann nicht für 50Euro im Monat zu haben.
Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
Datum: 21.03.2008 14:10

Wie Gast weiter oben geschrieben hat, wechseln wir auch demnächst zu
KabelBW mit 10MBit. Ab April bieten die (soweit ich das verstanden habe)
bis zu 6 Nummern an.

Die 10MBit sind billiger als die Abzocke der Telekom mit 768k (oder
0M768 ?). Bekannter aus der Nachbarschaft hat einfach mal angerufen, sie
sollen doch einfach mal 1MBit probieren. Ausprobiert, geschaut ob
Verbindungsabbrüche kommen, keine da, jetzt hatter 1MBit.
Autor: Läubi Mail@laeubi.de (laeubi) Benutzerseite
Datum: 21.03.2008 14:17

Uhu Uhuhu wrote:
> @Tilo Lutz
> So eine Leitung ist ungefähr wie ein Auto, das mit 200 km/h
> Maximalgeschwindigkeit beworben und auf 35 km/h gedrosslet geliefert
> wird...
Nein... nach der Abfahrt von der Autobahn bis zu deinem Hau ist einfach
eine Tempo 30Zone mit tiefen Schlaglöchern....
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 14:17

In der Stadt oder auf dem Land?

Bei meinen Eltern gabs kein ADSL, nur das teurere SDSL.
KabelBW ist dort die einzige brauchbare Versorgung.
Die werben allerdings auch nur mit "bis zu ..."

ISDN wird von denen aber immer noch nicht angeboten oder?
Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
Datum: 21.03.2008 14:29

Dorf. ADSL haben wir, ist aber knapp an der Grenze. Drum hat nen Nachbar
nur 384kBit bekommen.

Für ISDN und KabelBW ist die folgende Pressemeldung interessant:
http://www.kabelbw.de/kabelbw/cms/Unternehmen/Pres...
Autor: Martin (Gast)
Datum: 21.03.2008 14:37

Hat einer Erfahrung mit Kabelanschluß?
Unitymedia bietet reine Internetanschlüsse ohne zusätzliche
Kabelgebühren an. Bis zu 32Mbit sind möglich, was auch realistisch ist,
solange ich der einzige von der Straße bin.
Wie verhält es sich aber mit der Geschwindigkeit, wenn noch viele
weitere Häuser am Kabel Internet machen?
Leider erfährt man von der telefonischen Hotline nichts konkretes.
Autor: Timbo (Gast)
Datum: 21.03.2008 14:57

Hallo,

hier ist die Angebotsbeschreibung der Telekom. Da steht nirgendwo was
von 3000 sind ok. Da steht nur bis zu 6000 und das lege ich als 6000
sind auch wirklich möglich aus, nur halt nicht immer.

http://eki-tribal.t-home.de/komplettpakete/max07/_...

Und das Pamphlet nach dem wir das gekauft haben enthält nich nichtmal
diese Angabe. Da steht nur DSL 6000 und im Kleingedruckten steht gar
nichts zu irgendwelche Geschwindigkeiten.
Autor: Timbo (Gast)
Datum: 21.03.2008 15:00

Was ich gar nicht verstehe ist, warum Downloads aus dem Telekomnetz zwar
mit den knapp 3000 gehen, was notfalls ja ok wäre, aber externe
Downloads nie über 800 kBit pro s hinauskommen. Was steckt da dahinter?
Ich habe dazu im Text bislang nichts finden können.
Autor: Thomas H. (supergrobi)
Datum: 21.03.2008 15:02

Meine Freundin ist in Bremen bei KabelDeutschland. Internet und
Telefonanschluß über Kabel. Das Telefon funktioniert mindestens einen
Tag pro Woche nicht und muss vom Techniker neu gestartet werden. Zu
Stosszeiten (abends) ist Telefonieren nur bedingt möglich man hört sich
wie ein Roboter an, teilweise hört man gar nichts. Auch
Internetübertragung funktioniert dann kaum bis gar nicht. Wie gut, das
es hier in der nähe noch ein offenes WLAN gibt :)

Die Hotline, bzw. Störungsannahme über Internet ignoriert weitgehend
viele Beschwerden und Anfragen. Achso und die Hotline ist natürlich eine
teuer 01805 Nummer.

Alles in allem ist KD hier der letzte Müll, den ich niemanden empfehlen
würde.

gruß
Thomas
Autor: HP (Gast)
Datum: 21.03.2008 15:07

@David W.:

"Volle ISDN-Funktionalität" würde für mich hier in Deutschland aber bis
zu 10 Rufnummern pro Anschluss bedeuten und nicht nur 6. Und es ist mit
Sicherheit kein echtes ISDN mit UK0-Schnittstelle und NTBA, sondern
bestimmt "nur" eine weitere VoIP-Technik (zumindest zwischen der Wohnung
des Kunden und KabelBW) mit Leistungs-Merkmalen wie bei ISDN. Gerade
wenn ein Anbieter bei sich eine neue Technik einführt, sollte man in der
Regel anderen Kunden den Vortritt gewähren. Die Zuverlässigkeit von VoIP
ist meiner Erfahrung nach bis heute oft nicht mal Ansatzweise mit der
Zuverlässigkeit von echtem ISDN zu vergleichen und streckenweise ist die
Sprachqualität auch noch nicht optimal. Aber ich kenne auch genug Leute,
denen die Zuverlässigkeit und Sprachqualität wirklich egal ist und die
lediglich einen S0-Bus für ihre vorhandenen Anlagen/Geräte suchen, damit
sie sich nicht alles neu kaufen müssen. Sofern sich da keine Fallstricke
im Kleingedruckten verstecken, wäre das dann tatsächlich eine
Alternative zum Festnetzanschluss.

@Martin:

Kabel ist ein SharedMedium, wenn also viele Haushalte in Deiner Umgebung
Internet über Kabel geschaltet bekommen, könnte sich das durchaus
negativ auf Deine Bandbreite auswirken. Das hängt aber davon ab, wie
viele Haushalte an einer Leitung hängen und wie hoch die maximale
Bandbreite auf den entscheidenden Leitungswegen ist. Diese Informationen
hat Dein Kabelbetreiber, der sich aber leider bedeckt hält. Schaue in
den Vertrag und gehe vom schlimmsten Fall aus (niedrigste zugesicherte
Geschwindigkeit). Wenn das nicht ok für dich ist, suche Dir einen
alternativen Anbieter mit besseren Konditionen in Bezug auf die
Geschwindigkeit (sofern möglich).

@Timbo:

Da steht doch eindeutig "bis zu..."! Sorry, aber entweder hast Du
Schwierigkeiten mit dem Lesen oder aber mit dem "Verstehen" des
gelesenen. Du hast doch sicherlich von der Telekom Post bekommen, als Du
DSL bestellt hast? Arbeite diese Unterlagen nochmal genau durch und
suche nach einem Hinweis auf die AGB und die Leistungsbeschreibung. In
der Leistungsbeschreibung steht die untere Geschwindigkeitsgrenze
definitiv drin und wenn die Telekom schriftlich auf die
Leistungsbeschreibung verwiesen hat, ist sie aus dem Schneider. Falls
wirklich KEIN Hinweis auf die Leistungsbeschreibung zu finden ist (wovon
ich aber zunächst nicht ausgehe), würde ich zu einem Anwalt gehen.
Autor: Timbo (Gast)
Datum: 21.03.2008 15:09
Dateianhang: downloads.png (31,6 KB, 73 Downloads)
preview image for downloads.png

Hier mal eine Übersicht über die Geschwindigkeit verschiedener
Downloads. Nur die T-Onlien-Software war schnell.
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 15:11

Können die Kabel-Modems kein Bandbreitenmanagement?

Damit sollte Telefonie immer möglich sein, vorausgesetzt man
verwendet nicht die "Billigvariante" Voice-over-IP


@timbo:
Das ist allerdings etwas seltsam.
Was sagt ein DSL-Tester, z.B. www.wieistmeineip.de?
Ich verwende ganz gerne ftp.freenet.de, um Datenraten
zu testen.
Autor: Timbo (Gast)
Datum: 21.03.2008 15:13

Telefonie geht, aber Youtube zum Beispiel nur sehr schleppend.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.03.2008 15:16

Tilo Lutz wrote:
> Das Problem dabei: Diese Aussage würde die meisten Kunden überfordern;
> die meisten wollen einfach DSL. Dann geht der Kunde lieber zu einem
> anderen Anbieter und der "Ehrlichere" ist der Dumme.

Dann überfordert man ihn also lieber nicht und zockt ihn statt dessen
ab...

Hoch lebe der Neoliberalismus, drei mal hoch! Hoch lebe unser
beschissenes Schulsystem, denn der NL kann erst auf diesem Mist so
richtig prächtig gedeihen.
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 15:16

Heute ist Feiertag.

Bei mir zegt der DSL-Speedtest normalerweise 16MBit netto an.
Jetzt sind es auch nur 10MBit.

Wenn youtube entsprechend ausgelastet ist, kommen die Daten nicht
schneller an.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 21.03.2008 15:16

Hallo

ich möchte auch mal meinen Kommentar zu T-DSL abgeben.
Seit einem Jahr sind wir hier auf "Land" über eine von der Telekom
angemietete Glasfaserleitung mit DSL versorgt. Die Kosten für die Miete
teilt sich die Gemeinde mit der Telekom. Die Telekom war der einzige
Provider der sich auf dieses Risiko eingelassen hat.
 Wir haben nun Call & Surf Comfort für 39,95 Euro (Festnetzflat und
Internetflat mit 6000 Bit was auch erreicht wird).
 Es ist einfach in Städten wo die Infrastruktur vorhanden ist (wurde vor
Jahren warscheinlich durch die Telekom geschaffen) günstige Preise ohne
Service anzubieten und alles was "nicht passt" rechts liegen zu lassen.
 In der Zeit davor hatten wir einen 1&1 Reseller Anschluss mit 384Bit
Download, die kosten damals lagen monatlich zwischen 70,- und 100,- Euro
(einschließlich Telefon).
 Wir sind froh über den Call & Surf Comfort wie er jetzt ist.

Norbert
Autor: HP (Gast)
Datum: 21.03.2008 15:20

@Timbo:

Die Telekom kann - wenn überhaupt - eben nur in ihrem eigenen Netz die
maximale Geschwindigkeit garantieren. Sobald Du Daten von einer Seite
anforderst, die nicht im Netz der Telekom liegt, ist es von vielen
Faktoren abhängig, wie hoch die tatsächliche Geschwindigkeit ist. Und
gerade bei Skype habe ich in letzter Zeit große Schwankungen beobachtet.
Ist zwar nicht schön, aber eben auch nicht ungewöhnlich. Und bei
YouToube kommen dann wahrscheinlich noch Konflikte zwischen großen
Anbietern wie Cogent und der Telekom dazu, die dazu führen können, dass
bestimmte Bereiche künstlich gedrosselt werden.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.03.2008 15:24

HP wrote:
> @Timbo:
>
> Die Telekom kann - wenn überhaupt - eben nur in ihrem eigenen Netz die
> maximale Geschwindigkeit garantieren.

Böse Zungen behaupten, sie könnte da auch ein wenig nachhelfen...
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 15:27

Uhu Uhuhu wrote:
> Hoch lebe der Neoliberalismus, drei mal hoch! Hoch lebe unser
> beschissenes Schulsystem, dann der NL kann erst auf diesem Mist so
> richtig prächtig gedeihen.

Schön, dann fange an es zu ändern!

Alle schimpfen über Globalisierung, Ausbeuten von Arbeitnehmern
oder der Umwelt, ....
Aber keiner ist bereit am Supermarkt 10Cent mehr für Milch auszugeben.
Die wenigen, die es dennoch tun und im Biosupermarkt einkaufen sind
eine Minderheit. Wenn diese Minderheit groß genug wird, ist wieder
ein Markt vorhanden.

Ein Unternehmen reagiert auf die Vorgaben des Marktes. Dieser orientiert
sich an den Konsumenten.

Das hat z.B. Shell in den 90ern (Brent Spar) zu spüren bekommen.

Das hat nicht mir Neoliberalismus zu tun sondern ist Marktwirtschaft!

Wir leben in einer "Sozialen Marktwirtschaft". Ok, der soziale Anteil
wird seit Jahren heruntergefahren, nur das ist ein Gesellschaftsproblem
und er Umgang der Menschen miteinander.

Hier in D. wird heute mitten in der Stadt jemand zusammengeschlagen und
keinen! interessiert es. Eher im Gegenteil. Wer heute Zivilcourage
zeigt,
ist meistens nachher der dumme. Hier muss man Ansetzen und die Menschen
zum denken anregen. Dann wird sich das Pendel auch wieder zurück
bewegen.

Dummerweise hat die Geschichte gezeigt, dass wir Deutschen es lieber
haben, dass jemand uns sagt was wir zu tun haben, statt selbst zu
denken.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.03.2008 15:30

Tilo Lutz wrote:
> Aber keiner ist bereit am Supermarkt 10Cent mehr für Milch auszugeben.

Sag das mal einem, der sich mit Hartz-IV oder irgend so einem Scheißjob
begügen darf, bei dem man zum Leben zu viel, aber zum Sterben zu wenig
verdient...
Autor: Timbo (Gast)
Datum: 21.03.2008 15:40

Ok, ich seh das mit der Geschwindigkeit ja ein, aber bei Arcor und 1&1
hatten wir nie das Problem. Ok, ein MB/s war es nie, aber 700 kB auf
einem 6000er Anschluss waren drin. Wo liegt denn da das Problem? Sind
das die Serveranbindung der Telekom zu anderen Netzen? Es ist ja nicht
nur ein Server, es ist bei Google, Skype, Chip, Adobe und Microsoft so
langsam. Da muss das Problem doch eindeutig bei der Telekom liegen.
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 15:44

Ähm, 700kbytes/sek sind 5600Mbits/sek netto!
Dazu kommt noch Protokolloverhead etc. hinzu.


Von dem her sind die Datenraten aus deinem Bild eigentlich OK,
sie orientieren sich nur eher an 4000M statt an 6000M.
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 16:20
Dateianhang: dsl1.JPG (40,4 KB, 56 Downloads)
preview image for dsl1.JPG

Je nach Modem kannst du selbst herausfinden, wie gut deine
Leitung ist und welche Übertragungsrate verwendet wird.

Ich habe z.B. eine Fritzbox, bei der dies einfach ist.
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 16:21
Dateianhang: dsl2.JPG (35,9 KB, 53 Downloads)
preview image for dsl2.JPG

Google doch einfach mal im Internet, ob du von deinem Modem ähnliche
Informationen erhalten kannst.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.03.2008 16:40

Tilo Lutz wrote:
> Google doch einfach mal im Internet, ob du von deinem Modem ähnliche
> Informationen erhalten kannst.

Na ja, die Fritz-Box ist etwas mehr, als ein Modem - da steckt ein
kleiner Linux-Rechner drin...
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 21.03.2008 16:44

>Bevor du von Kundenabzocke schreibst, sollte man einfach seine Verträge
>lesen bevor man unterschreibt.

LoL, wie sinnlos ist denn bitte diese Aussage. Schließlich hätte er ja
auch 4 oder 5mbit haben könne. Wenn die Telekom einen Vertrag mit 6mbit
abschließt darf man mit gesundne und klaren Menschenverstand davon
ausgehen auch mind 6mbit zu bekommen.

Liest Du alle Verträge, AGBs etc. bevor Du was kaufst ? Ich nicht. Weil
heute Verträge keine übereinstimmende Willenseklärung mehr sind.

Geh doch mal zu Bank und schließ ne Lebensversicherung etc.. ab und sag
denen du möchtest ein paar Zeilen rausstreichen. Die lachen Dich aus.
Oder beim Handy Vertrag.

Entwender aktzeptieren oder sein lassen und ein leben lang auf DSL
verzichten. Ganz zu schweigen von Juristen deutsch. Ein großteil der
Menschen versteht doch garnicht was man da unterschreibt.
Autor: Tilo Lutz (katagia)
Datum: 21.03.2008 17:21

Uhu Uhuhu wrote:
> Na ja, die Fritz-Box ist etwas mehr, als ein Modem - da steckt ein
> kleiner Linux-Rechner drin...

Mir fehlt bei deiner Aussage der kausale Zusammenhang.
Was hat Linux damit zu tun, ob das DSL-Modem die verwendeten
Leitungsparameter ausgeben kann?

Ich hab hatte vorhher ein einfaches Siemens Modem, welches ich von
meinem
Provider bekam. Mit der Typenbezeichnung habe ich schnell ein passendes
Programm gefunden.

Auch wenn ihr so langsam wirklich alles Offtopic ist, timbo ging es um
seine
DSL-Leitung, von der er vermutet, dass sie zu langsam ist. Die Telekom
soll im "6000" geschaltet haben. Ich versuche ihm zu helfen, selbst
herauszufinden, wie es um seine Leitung steht. Die Frage ist doch, was
für eine Geschindigkeit Timbo erwarten kann.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 21.03.2008 17:58

>Was ich gar nicht verstehe ist, warum Downloads aus dem Telekomnetz zwar
>mit den knapp 3000 gehen, was notfalls ja ok wäre, aber externe
>Downloads nie über 800 kBit pro s hinauskommen. Was steckt da dahinter?
>Ich habe dazu im Text bislang nichts finden können.

@Timbo
Der Server muss fuer DIESE Verbindung (neben unter Umstaenden zigtausend
anderen) die Datenmenge liefern. Ausserdem muessen ALLE Teile des
Uebertragungsweges zwischen dem Server und der Endstelle mindestens
genausoviel freie Bandbreite zur Verfuegung stellen koennen (Da alle
Deine Beispiele Spielseiten aus den USA waren - neben Millionen anderer
Verbindungen auf den gleichen Kanaelen)

Wenn nur EIN Teil nich mitmacht, hast Du Pech.

Gast
Autor: Timbo (Gast)
Datum: 21.03.2008 19:04

Naja, aber wir reden hier ja von 2 Dingen.

1. Die Datenrate entspricht DSL 3000 und nicht 6000 und das bestätigt
mir die Telekom auch. Im Internet stand damals davon wenig. Das ist der
Abzocke-Part

2. Die Download Rate aus Nicht-Telekom Netzen ist fast auf Modem-Niveau
(unter 1 MBit).

Das erste mag ja noch angehen, das ist zwar in meinen Augen wirklich
Abzocke, sagt Ihr dazu was ihr denkt, das ist nur meine Meinung. Das
zweite ist aber eine Sauerei. Damit ist das DSL total sinnlos. Was hab
ich von 3000 kBit von Telekom Servern und 800 aus dem restlichen
Internet?
Ich will mich nicht nur darüber aufregen, meine Frage ist halt nur, was
ich von der Telekom verlagen kann oder sollte.
Das Modem ist ein Speedport 502 und rückt fast keine Infos raus. Sobald
ich die MAC Adressenfilterung aktiviere, kann ich keine anderen mehr
hinzufügen. Toll. Und wenn ich die SSID auf unsichtbar setze, bricht das
Netz zusammen. Dann kann ich mich mit meinem Heim PC und meinem
brandneuen Lenovo T60 kaum mehr eine Verbindung herstellen, die länger
als 3 Minuten stabil ist.
Autor: HP (Gast)
Datum: 21.03.2008 19:10

>Die Frage ist doch, was für eine Geschindigkeit Timbo erwarten kann.

@Tilo Lutz:
Naja, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Timbo sich dann ärgern, weil die
Schaltungspolitik bei der Telekom sehr konservativ ist, auch wenn er mit
einem guten Modem (z.B. Speedtouch 516iV6) bei der gleichen Leitung
eventuell stabile 5 Mbit herausholen könnte. Und vor Ablauf der zwei
Jahre ist eh nichts mit einem Wechsel zu einem anderen Anbieter. Das
einzige, was in absehbarer Zeit in Frage käme, wäre ein Upgrade auf
Entertain (16+ oder VDSL), weil man da eventuell über einen
Outdoor-DSLAM geschaltet wird.

>LoL, wie sinnlos ist denn bitte diese Aussage.

@Wasser:
So sinnlos finde ich diese Aussage von ihm gar nicht. Die Telekom hat
mit ihm eben keinen Vertrag "mit 6 MBit" abgeschlossen, sondern einen
Vertrag "mit bis zu 6 Mbit". Es steht darüber hinaus jedem frei, die
Verträge und auch die darin erwähnten AGB sowie die
Leistungsbeschreibung akribisch zu durchforsten und den Anbieter
schriftlich mit Fragen dazu zu bombardieren. Sollten mehr Leute so
machen, dann hätten die Verträge wahrscheinlich auch nicht mehr den
Umfang eines Nichtangriffspaktes zweier Supermächte und die wichtigen
Sachen (aus Sicht des Kunden) stünden auf der ersten Seite. Alternativ
kann man auch in Foren wie diesen vorher nachfragen, wenn man etwas
nicht versteht oder eine kostenlose und vor allen Dingen objektive
Beratung sucht, um nicht auf die Nase zu fallen. Wer das nicht macht,
soll bitte nicht hinterher ein Unternehmen verunglimpfen, dass lediglich
so wie alle anderen Unternehmen am Markt agiert, um zu überleben. Da hat
Tilo durchaus recht, wenn er behauptet, dass die Telekom mit moralisch
einwandfreien Methoden (Ehrlichkeit ist vielleicht nicht so ganz das
richtige Wort) nicht weit kommen würde.

Ich lese mir übrigens auch nicht alles im einzelnen durch, bevor ich
unterschreibe. Aber die Eckpunkte, auf die ich Wert lege (Kosten,
Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen), kontrolliere ich vorher! Es kommt
aber auch immer auf den Vertrag an, eine Lebensversicherung würde ich
mir genauer durchlesen als ein Abo im Fitness-Studio. Und wenn dann doch
etwas im Vertrag für mich überraschend auftaucht und das ganze mit
deutschem Recht zu vereinbaren ist, nehme ich das auch so hin und stelle
nicht das Unternehmen als "Abzocker" da. Man kann das ganze nämlich auch
positiv sehen: Bei der Telekom hat er wenigstens die 3 Mbit sicher, wenn
der Wert häufig unter die 3 MBit sinkt und die Telekom nach Fristsetzung
den Mangel nicht behebt, kann er außerordentlich kündigen. Bei anderen
Anbietern ohne untere Grenze und keiner Abstufung unterhalb 16000 käme
er nicht so leicht aus dem Vertrag heraus, solange der Sync noch stabil
ist (und sei es bei 384 KBit/Sec).
Autor: Gast (Gast)
Datum: 21.03.2008 21:04

>Letztendlich geht es nur um Kundenabzocke.
>Man bezahlt 6000 und bekommt nur 3000.

Wo würdest denn du 4000 Kbit bei den bestehenden Produkten TDSL1000,
2000 und 6000 einordnen?

Erst denken, dann posten.

Wem es nicht passt, der kann immer noch Volumentarife nehmen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 21.03.2008 21:09

>So sinnlos finde ich diese Aussage von ihm gar nicht. Die Telekom hat
>mit ihm eben keinen Vertrag "mit 6 MBit" abgeschlossen, sondern einen
>Vertrag "mit bis zu 6 Mbit".

Das liegt am mangelnden Leseverständnis. Leider ein nicht so seltenen
Phänomen. Wenn ich bedenke, wie der einfache deutsche Bürger aufheult,
wenn bei kleinen Delikten verkündet wird, dass bis zu 5 Jahren Haft
verhängt werden können, dann wundert mich das eigentlich nicht.

Das Schlimme ist ja, weil der einfache deutsche Bürger nicht richtig
lesen kann, müssen ihm AGBs, Verträge und Widerrufsbelehrungen fast in
Bilderbuchmanier vorgelegt werden, wa einzig die vielen Unternehmen
gängelt.

Und wo 3000 Kbit einsortiert werden sollen, wenn es die Produkte 1000,
2000 und 6000 gibt, dass sollte mal Günther Jauch fragen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 21.03.2008 21:20

>Sag das mal einem, der sich mit Hartz-IV oder irgend so einem Scheißjob
>begügen darf, bei dem man zum Leben zu viel, aber zum Sterben zu wenig
>verdient..

Als Student wäre ich froh gewesen, dass zu erhalten, was heute einem
Hartz4-Empfänger in den Arsch geblasen wird. Da lagen die Einnahmen
gerade mal bei der Hälfte.
Autor: Frank (Gast)
Datum: 21.03.2008 21:26

Irgendwie verstehe ich das Geheule hier nicht. Wer möchte kann doch
problemlos auf die aktuellen Kombitarife verzichten und alles brav
einzeln nehmen. Dadurch zahlt man nur was man bekommt und legt
vermutlich ne ganze Menge drauf.

Hier aufm Kaff gibts auch nur DSL-Light. Trotzdem steht im Tarif eine
Geschwindigkeit die ich nicht einmal zu 10% erreichen kann. Besser als
ISDN auf Minutenbasis. :)

> Max schrieb:
> Wir müssen 16000er DSL bezahlen, haben aber nur 384er (DSL Lite)

Irgendwie steig ich nicht dahinter welchen Vorteil ihr euch von dem
Tarif versprecht. Ich buche doch nicht den Tarif mit "Datenturbo", wenn
ich nichtmal den "Standard" ausnutzen kann. Die wenigen zusätzlichen
Features bei dem großen Tarif sind sicher nicht den Aufpreis wert.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.03.2008 21:39

Gast wrote:
>>Sag das mal einem, der sich mit Hartz-IV oder irgend so einem Scheißjob
>>begügen darf, bei dem man zum Leben zu viel, aber zum Sterben zu wenig
>>verdient..
>
> Als Student wäre ich froh gewesen, dass zu erhalten, was heute einem
> Hartz4-Empfänger in den Arsch geblasen wird. Da lagen die Einnahmen
> gerade mal bei der Hälfte.

Inflation gibts wohl in deinem Weltbild nicht, Verschwörungstheroie?
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 21.03.2008 21:52

>Alternativ kann man auch in Foren wie diesen vorher nachfragen, wenn man >etwas
nicht versteht oder eine kostenlose und vor allen Dingen objektive
>Beratung sucht, um nicht auf die Nase zu fallen. Wer das nicht macht,
>soll bitte nicht hinterher ein Unternehmen verunglimpfen, dass lediglich
>so wie alle anderen Unternehmen am Markt agiert, um zu überleben. Da hat
>Tilo durchaus recht, wenn er behauptet, dass die Telekom mit moralisch
>einwandfreien Methoden (Ehrlichkeit ist vielleicht nicht so ganz das
>richtige Wort) nicht weit kommen würde.

Stimmt da hast du recht. Ich wollte auch mehr darauf anspielen das man
manchmal einfach keine andere Wahl hat als den Vertrag zu
unterschreiben. Ob man will oder nicht.

>Man kann das ganze nämlich auch positiv sehen: Bei der Telekom hat er >wenigstens
die 3 Mbit sicher, wenn der Wert häufig unter die 3 MBit >sinkt und die Telekom
nach Fristsetzung den Mangel nicht behebt, kann er >außerordentlich kündigen

Wenn das so ist, stimmt das.

>Das Schlimme ist ja, weil der einfache deutsche Bürger nicht richtig
>lesen kann, müssen ihm AGBs, Verträge und Widerrufsbelehrungen fast in
>Bilderbuchmanier vorgelegt werden, wa einzig die vielen Unternehmen
>gängelt.

<ggg> naja wenn ein Großteil der deutschen die Verträge nicht mehr
versteht wären Bilder vielleicht kein