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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt E-Technik 2008

Autor: F.U. (Gast)
Datum: 22.03.2008 11:38

Es gibt ja bereits einen Fred zum Thema 2007. Ich möchte mal wissen,
wieviel ihr im letzten Jahr mehr bekommen habt und ob ihr überhaupt
etwas mehr bekommen habt. Überalle wird ja vm Aufschwung geredet, der
nicht bei den Leuten ankommmt. Ich hoffe mal, daß wenigstens bei den
Elektronikern etwas ankommt.

Da ich nach Stunden bezahlt werden, kann ich nur die Angebote für
gleiche Tätigkeiten und für mein Profil beurteilen. Ich lege dabei den
typischen und maximalen Stundensatz zu Grunde, bei dem ausreichend viele
oder gerade noch Angebote rein kommen. Meine Rechung lautet wie folgt:

Niveau Anfang 2006 : 50,- bis maximal 55,- geboten
Niveau Anfang 2007 : 53,- bis maximal 60,- geboten
Niveau Anfang 2008 : 57,- bis maximal 70,- geboten

Ich errechne jetzt daraus die Schwerpunkte der realistischen
Stundensätze für Projekte, die man auch mit hoher Wahrscheinlichkeiot
bekommt. Ich hatte von solchen Angeboten jeweils mehrere und habe
jedesmal real einige Euros mehr gehabt (in Klammern), sodaß ich diese
Werte als solide sehen würde.

Maerz 2006 : 52,- (53,50)
Maerz 2007 : 55,- (57,00)
Maerz 2008 : 60,- (65,00)

Die Tätigkeit war in allen Fällen dieselbe! Selbst berücksichtigend, daß
ich besser und wertvoller werde und eine Inflation stattfindet, würde
ich trotzdem sagen, daß die Sätze jählich um rund 2%-5% zusätzlich
gestiegen sind. So kanns weiter gehen.
Autor: Lötkünstler (Gast)
Datum: 22.03.2008 23:29

Also deine Stundensätze für Elektroniker finde ich unrealistisch.
Bei 50 Euro/Std. wären das 8000.- brutto.
Für Ingenieure ginge das ja noch aber für Gesellen vollständig
übertrieben.
Wenn dann sollten alle Qualifizierungsgruppen genannt werden.
Elektroniker/Informatiker:
Meister:
Techniker:
Ingenieure:

mit Angaben über
Jahresgehalt brutto(zuschläge egal):
Regelwochenstunden/Überstunden(durchschnittlich)
Tätigkeitsbereich:(zB.F+E,Vertrieb,Prüffeld etc.):
Abschlußdurchschnittsnote/Fakultät:
Abhängig beschäftigt/selbständig:
Anzahl Beschäftigter/Betrieb:
Sonderkenntnisse/Schwerpunkte:
Geschlecht:
Bundesland:
Branche:
Praxis:
Alter:


dann wäre es repräsentativ.
Natürlich wären zum Vergleich auch Fremdberufe (Nicht-Elektro...
interessant.

Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>
Autor: F.U. (Gast)
Datum: 23.03.2008 13:52

Das wollte ich ja genau nicht, weil das immer Einzelbeispiele sind, wo
sich keiner wiederfindete, weil die Gruppe der Nutzer hier viel zu
heterogen ist. Ausserdem gibt es dafür schon einen Fred.

Mir geht es um die Steigerungen, die ihr in den letzten Jahen bekommen
habt. Das ist viel exakter, da im Grunde alle Berufsgruppen dieselbe
Steigerungen bekommen müsste, besonders im Bezug auf den
Inflatinosausgleich und solche Sachen. Dann ist es auch weitgehend egal,
auf welchem Level sich das abspielt und ob es Selbständigkeit oder
Festgehälter sind, oder eine Geselle mit ganz anderem Gehalt.

Deine Vermutung hinsichtlich der Sätze ist natürlich richt: Es handelt
sich um Ingenieurssaätze (die man im Übrigen auch haben muss, um Büro
und Ausstattung zu finanzieren).
Autor: F.U. (Gast)
Datum: 23.03.2008 14:09

>Bei 50 Euro/Std. wären das 8000.- brutto
Richtig und um es konkret zu machen, waren es letztes Jahr rund 1600
bezahlte Stunden, was ein scheinbar gigantisches Brutto von über 90000
hervorzaubert. Pensionskosten und Mehraufwände von fast 11000,-
Abschreibungen für Ausstattung (3000,-), Lizenzen und Software (2000,-)
und den Geschäftswagen (6500,-) bleiben da auch "nur" 70000 im Jahr, was
inklusive Abschreibungsvorteil zwar etwa 75000 sind, aber in Anrechung
der fehlenden Sozialleistungen einem Gehalt von 66000 entspricht. Das es
nicht viel, im Vergleich zu vielen meinen Kollegen. Da ich auch viele
unbezahlte Stunden habe, komme ich am Ende aber trotzdem auf 1700h im
Jahr, also ein 40h Woche. Und, ich bin meistens von zuhause weg.

Eigentlich war ich 2007 noch schlechter dran, als ich als Angestellter
wäre, erst in 2008 wird es erstmalig deutlich besser. Ich rechne mit
1700x65 bei nur unwesentlich höheren Kosten und hätte dann einen Gewinn
von brutto von etwa 90k, was umgerechnet rund 81k im
Angestelltenverhältnis wären. Das ist gut das, was ein guter Ing meinen
Fähigkeiten nach >10 Jahren in einer guten Position hat.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 23.03.2008 14:24

F.U. wrote:

> Mir geht es um die Steigerungen, die ihr in den letzten Jahen bekommen
> habt. Das ist viel exakter, da im Grunde alle Berufsgruppen dieselbe
> Steigerungen bekommen müsste, besonders im Bezug auf den
> Inflatinosausgleich und solche Sachen.

Das halte ich für ein Gerücht.
Autor: winne (Gast)
Datum: 23.03.2008 14:51

Schön wenn es für dich so läuft.
Trend ist das sicher noch lange nicht.
Eher Ein Gespenst für diejenigen, welche solche Steigerungen nicht zu
zahlen bereit sind.

Und für Ottonormal hat sich das Nominaleinkomen in den letzten 15 Jahren
durchschnitlich halbiert. Solange kann er gar nicht verhandeln wie er
bräuchte das rauszuholen.

Du handelst per Projekt aus. Ein Angestellter hat diese Gelegenheit am
ehesten beim Jobwechsel und infolge von Tarifverhandlungen, also ca.
alle 2-4 Jahre einmalig. Selbst wenn er dabei 6% real aushandelt bleiben
ihm dank Inflation im Moment des Aushandels maximal 3% und nach 2Jahren
geht er wieder ins Minus. Was nach spätestens 4Jahren einen Neuabschluss
notwendig macht.
Autor: Altingenieur (Gast)
Datum: 23.03.2008 15:47

Bei einem Jobwechsel bekommt man meistens 10% bis 15% mehr, gerade weil
man ja im alten Job lange ohne große Steigerungen verweilt hat. Dort
gibt es tatsächlich oft nicht mehr, als einen Inflationsausgleich.

>Und für Ottonormal hat sich das Nominaleinkomen in den letzten
>15 Jahren durchschnitlich halbiert.

Das liegt aber an der Halbierung um 2001, durch den Euro, gelle?

Die Nettoeinkommen sind seither sicher nicht halbiert. Richtig ist wohl,
daß viele weniger in der Tasche übrig haben, nachdem die ständig
kletternden Energiekosten gedeckt sind.

Für hohe Einkommen ist es dagegen eher besser geworden, weil die
Steuersätze gesenkt wurden. Ich stamme z.B. noch aus einer Zeit, wo ich
für eine Mark bis zu 53% Steuern gezahlt habe. Momentan sind es 42%!

Was das brutto angeht, ist es eine Frage der Verhandlungen.

Um die Frage des OP zu beantworten: Bei mir ging es letztes Jahr um 5,2%
rauf. Netto sind das etwa 200,- Euro im Monat mehr. Davon gehen 75,- für
die Preisschraube der Lebenshaltung drauf, davon die Hälfte Energie.
Autor: Nixwisser (Gast)
Datum: 25.03.2008 11:36

Brutto 11,1% mehr, Übergang Probezeit in normale Beschäftigung
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 23:16

67200,- Festanstellung, Diplomingenieur für Elektonik, 40h, Rest über
Freizeitausgleich, Tätigkeit : Analogelektronik
Autor: Franz (Gast)
Datum: 04.05.2008 12:12

80.000 E-Techniker, 35h Woche
Autor: Mousse-T (Gast)
Datum: 04.05.2008 16:59

Interessant wäre auch die Berufserfahrung..

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