www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Muteschaltung des TDA2052


Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Ich habe vor mir mit Hilfe von 6 TDA2052 einen 5.1 Verstärker 
aufzubauen.
Da ich bei diesem Verstärker jede einzelne Endstufe bei Bedarf an oder 
abschalten will, habe ich den im Anhang stehenden Schaltplan entworfen.
der pin 3(mute) des TDA2052 muss für mute/stby gegen Vneg geschalten 
werden und braucht für den "play" betrieb 5 Volt auf Vneg bezogen.
mein problem ist nun, dass meine 5 Volt für meinen µC auf masse bezogen 
ist.
Nun die Schaltung im Anhang habe ich so aufgebaut und funktioniert auch.
mein problem ist nur, wenn ich keinen µC angeschlossen habe und punkt A 
in der "luft" lasse und die Spannung gegen Masse messe, habe ich einen 
Wert von ca. 7V.
Meine Frage ist nun könnte diese "Leerlaufspannung" meinen µC zerstören?
Und meine zweite Frage ist, kann man die Mutebeschaltung noch einfacher 
realisieren? (aber wenn möglich ohne Relais)

Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte

Gruß
Daniel

Autor: HildeK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Richtig gemessen?
Das kann eigentlich fast nicht sein - irgendwas knapp unter 5V kann ich 
mir vorstellen.
Trotzdem - diese Schaltung kann deinem Controller nicht schaden.
Ausserdem sollten man statt mit drei Transistoren auch mit einem 
auskommen!

Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja ich hab richtig gemessen. Hab mich auch erst gewundert aber der Wert 
liegt bei ca. 7 Volt.
Aber danke für die schnelle Antwort.
Vielleicht bau ich das ganze auch mal mit nur einen Transistor auf.
Ich will halt eindeutige Pegel an Punkt B.
Danke nochmal.

Autor: holger (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Und meine zweite Frage ist, kann man die Mutebeschaltung noch einfacher
>realisieren? (aber wenn möglich ohne Relais)

Nimm einen Optokoppler.

Autor: Michael U. (amiga)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

dürfte wirklich die einfachste Art sein, Schaltung wie im Datenblatt und 
über dem 1k den Transistor des Kopplers.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: HildeK (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die 7V bleiben seltsam. Mach mal einen 1k zwischen B und E des ersten 
Transistors.
Und mein Ein-Transistor-Vorschlag ist im Anhang.

Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Holger und Michael: danke! an den koppler hatte ich auch schon 
gedacht, nur hab ich im moment leider keinen da...

@ HildeK:
Stimmt die 7 Volt sind eigenartig aber ich werde das noch genauer prüfen 
wenn ich dazukomme. Aber jetzt is erstmal schlafen angesagt und morgen 
arbeit.. mal sehn ob ich morgen Abend was machen kann. Danke für den 
Schaltungsvorschlag.

Danke für eure antworten

Gute Nacht =)


Gruß Daniel

Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo
Ich habe das mit den 7V an Punkt A nochmal nachgemessen...
es liegen nicht immer 7V an, wenn ich nämlich den ersten transistor 
schalten lasse und dann den Punkt wieder "in der Luft" lasse, habe ich 
einen wert um die 4,8V - 4,9V. erst noch ein paar Sekunden liegen an 
diesem Punkt 7V an.
Keine Ahnung warum aber es ist so. Das problem hab ich jetzt mit 10K am 
1. Transistor zwischen E und B gelöst.
Deine Schaltung habe ich auch ausprobiert. hier liegen komischerweise 
nur die 4,8V - 4,9V an.
Nun gut danke für die Tipps

Gruß Daniel

Autor: HildeK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bitte gerne.
Mach dir wegen den 7V keine Gedanken. Offene Pins betreibt man sowieso 
nicht, der Widerstand zwischen B und E ist auf jeden Fall richtig.

Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo
Ich habe nochmal eine Frage zum TDA2052.
Ich habe die Schaltung aus dem Datenblatt übernommen und mit der obigen 
Schaltung ergänzt.
Heute konnte ich den Verstärker erstmals in Betrieb nehmen.
Nun Folgendes: Ich Schalte die Versorgungsspannung ein, der TDA ist noch 
im Stand By Modus. Schalte ich den TDA nun in "play" Modus, Höre ich ein 
knacken im Lautsprecher. Das gleiche auch wenn ich wieder in den Stand 
By Modus wechsle. Laut Datenblatt sollte das nicht passieren oder?!

Würde freuen wenn mir jemand helfen könnte.

Gruß Daniel

PS.: Ist es normal, dass man ohne Eingangssignal ein Rauschen am 
Verstärkerausgang hat? (Ich weiß nicht wieviel mV es sind, aber man hört 
es deutlich im Lautsprecher) Bei Gelegenheit werde ich das mal mit dem 
Oszi nachmessen.

Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Morgen!

Das mit dem Rauschen und Einschaltgeräusch hat sich erledigt.
Die Elkos waren nicht nahe genug am TDA.

Gruß Daniel

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.