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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Muteschaltung des TDA2052

Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum: 24.03.2008 20:01
Dateianhang: TDA2052_mute.jpg (254,8 KB, 74 Downloads)
preview image for TDA2052_mute.jpg

Hallo

Ich habe vor mir mit Hilfe von 6 TDA2052 einen 5.1 Verstärker
aufzubauen.
Da ich bei diesem Verstärker jede einzelne Endstufe bei Bedarf an oder
abschalten will, habe ich den im Anhang stehenden Schaltplan entworfen.
der pin 3(mute) des TDA2052 muss für mute/stby gegen Vneg geschalten
werden und braucht für den "play" betrieb 5 Volt auf Vneg bezogen.
mein problem ist nun, dass meine 5 Volt für meinen µC auf masse bezogen
ist.
Nun die Schaltung im Anhang habe ich so aufgebaut und funktioniert auch.
mein problem ist nur, wenn ich keinen µC angeschlossen habe und punkt A
in der "luft" lasse und die Spannung gegen Masse messe, habe ich einen
Wert von ca. 7V.
Meine Frage ist nun könnte diese "Leerlaufspannung" meinen µC zerstören?
Und meine zweite Frage ist, kann man die Mutebeschaltung noch einfacher
realisieren? (aber wenn möglich ohne Relais)

Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte

Gruß
Daniel
Autor: HildeK (Gast)
Datum: 24.03.2008 20:27

Richtig gemessen?
Das kann eigentlich fast nicht sein - irgendwas knapp unter 5V kann ich
mir vorstellen.
Trotzdem - diese Schaltung kann deinem Controller nicht schaden.
Ausserdem sollten man statt mit drei Transistoren auch mit einem
auskommen!
Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum: 24.03.2008 20:33

Ja ich hab richtig gemessen. Hab mich auch erst gewundert aber der Wert
liegt bei ca. 7 Volt.
Aber danke für die schnelle Antwort.
Vielleicht bau ich das ganze auch mal mit nur einen Transistor auf.
Ich will halt eindeutige Pegel an Punkt B.
Danke nochmal.
Autor: holger (Gast)
Datum: 24.03.2008 21:46

>Und meine zweite Frage ist, kann man die Mutebeschaltung noch einfacher
>realisieren? (aber wenn möglich ohne Relais)

Nimm einen Optokoppler.
Autor: Michael U. (amiga)
Datum: 24.03.2008 21:51

Hallo,

dürfte wirklich die einfachste Art sein, Schaltung wie im Datenblatt und
über dem 1k den Transistor des Kopplers.

Gruß aus Berlin
Michael
Autor: HildeK (Gast)
Datum: 24.03.2008 23:21
Dateianhang: TDA2052_mute_mod.png (31,3 KB, 30 Downloads)
preview image for TDA2052_mute_mod.png

Die 7V bleiben seltsam. Mach mal einen 1k zwischen B und E des ersten
Transistors.
Und mein Ein-Transistor-Vorschlag ist im Anhang.
Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum: 24.03.2008 23:31

@ Holger und Michael: danke! an den koppler hatte ich auch schon
gedacht, nur hab ich im moment leider keinen da...

@ HildeK:
Stimmt die 7 Volt sind eigenartig aber ich werde das noch genauer prüfen
wenn ich dazukomme. Aber jetzt is erstmal schlafen angesagt und morgen
arbeit.. mal sehn ob ich morgen Abend was machen kann. Danke für den
Schaltungsvorschlag.

Danke für eure antworten

Gute Nacht =)


Gruß Daniel
Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum: 26.03.2008 17:13

Hallo
Ich habe das mit den 7V an Punkt A nochmal nachgemessen...
es liegen nicht immer 7V an, wenn ich nämlich den ersten transistor
schalten lasse und dann den Punkt wieder "in der Luft" lasse, habe ich
einen wert um die 4,8V - 4,9V. erst noch ein paar Sekunden liegen an
diesem Punkt 7V an.
Keine Ahnung warum aber es ist so. Das problem hab ich jetzt mit 10K am
1. Transistor zwischen E und B gelöst.
Deine Schaltung habe ich auch ausprobiert. hier liegen komischerweise
nur die 4,8V - 4,9V an.
Nun gut danke für die Tipps

Gruß Daniel
Autor: HildeK (Gast)
Datum: 26.03.2008 17:23

Bitte gerne.
Mach dir wegen den 7V keine Gedanken. Offene Pins betreibt man sowieso
nicht, der Widerstand zwischen B und E ist auf jeden Fall richtig.
Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum: 28.03.2008 22:53

Hallo
Ich habe nochmal eine Frage zum TDA2052.
Ich habe die Schaltung aus dem Datenblatt übernommen und mit der obigen
Schaltung ergänzt.
Heute konnte ich den Verstärker erstmals in Betrieb nehmen.
Nun Folgendes: Ich Schalte die Versorgungsspannung ein, der TDA ist noch
im Stand By Modus. Schalte ich den TDA nun in "play" Modus, Höre ich ein
knacken im Lautsprecher. Das gleiche auch wenn ich wieder in den Stand
By Modus wechsle. Laut Datenblatt sollte das nicht passieren oder?!

Würde freuen wenn mir jemand helfen könnte.

Gruß Daniel

PS.: Ist es normal, dass man ohne Eingangssignal ein Rauschen am
Verstärkerausgang hat? (Ich weiß nicht wieviel mV es sind, aber man hört
es deutlich im Lautsprecher) Bei Gelegenheit werde ich das mal mit dem
Oszi nachmessen.
Autor: Daniel Katzenberger (lostsoul)
Datum: 30.03.2008 10:09

Guten Morgen!

Das mit dem Rauschen und Einschaltgeräusch hat sich erledigt.
Die Elkos waren nicht nahe genug am TDA.

Gruß Daniel

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