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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Welche Zweit-Ausbildung (als Elektroniker) würdet ihr mir anraten ?


Autor: Marco K. (mbc)
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Hi Leute

Ich möchte einen neuen Beruf erlernen. Es soll in Richtung Elektronik 
gehen.

Speziell mehr in den Bereich "Entwicklung", also keine "Massenmontage am 
Band" oder reine Platinenbestückung.

Ich dachte so an z.B. Prototypenfertigung, also planen und entwerfen am 
PC und das Ganze dann als Prototyp bauen und die Unterlagen dazu 
entwerfen.

Also Schaltplanentwicklung  Platinenlayout  Prototypfertigung.

Das ganze sollte dann mit der Programmierung von MCs abgerundet werden 
können.

Privat habe ich schon angefangen mich damit zu beschäftigen und sehr 
gute Fortschritte erzielt,aber ohne "Ausbildung" bzw. Abschluss im 
Elektronikerbereich ist es schwierig eine Arbeitsstelle zu finden.

Habt Ihr Tipps wo bzw. wie ich die oben angegeben Punkte am besten 
"richtig" erlernen kann und das ganze dann "firmentauglich" mit einem 
anerkannten Abschlusszeugnis (z.B. von der IHK) abrunden kann ?

Im Bereich Elektronik bin ich Anfänger, ein paar Grundkenntnisse sind 
vorhanden, aber halt eben Anfänger.

"Geld" spielt dem Grunde nach keine Rolle, ich lege mehr Wert auf eine 
qualitativ gute Ausbildung. Bis man in einem Betrieb einen 
Ausbildungsplatz als "Zweitauslildung" ergattern kann dauert es mir 
ehrlich gesagt zu lange.
Ich möchte nicht unbedingt studieren, da dazu noch die endgültige 
Berechtigung fehlt, zudem ist mir das einfach zu theoretisch, ich 
brauche praxis ... :-))


Wäre für Vorschläge und Hinweise dankbar.

MFG
Marco

Autor: Gast (Gast)
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Hört sich schon eher nach einer Techniker- / Ingenieurstelle in einem 
kleinen Unternehmen an. Da musst du als Facharbeiter schon sehr viel 
drauf haben, um an die Stelle zu kommen. Selbst dann hast du nur in 
nicht Titel-geilen Firmen
eine Chance auf so einen Job.

Erst eine Ausbildung und dann berufsbegleitend die Techniker-Schule, 
wäre ein gangbarer Weg, wenn du einen passenden Arbeitgeber findest, der 
dich auch mit immer "besseren" Aufgaben versorgt. Vom Ausbildungsberuf 
wohl am Besten Energie- /Industrieelektroniker oder wie auch immer das 
jetzt heisst.

Autor: ... (Gast)
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Ich glaub mit einer Ausbildung kann das nur in Unternehmen mit weniger 
10 Mitarbeitern was werden, wo der Chef noch selbst Ahnung hat von dem 
was er verkauft. In größeren Firmen sortiert ein Sachbearbeiter einfach 
die Bewwerbungen ohne Diplom aus, da er selbst auch nicht einschätzen 
kann, ob das einer ohne Diplom könnte. Also mach am besten ein FH 
Studium.

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
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> Also Schaltplanentwicklung  Platinenlayout  Prototypfertigung.
>
> Das ganze sollte dann mit der Programmierung von MCs abgerundet werden
> können.
>

Auch wenn du es nicht gern hören wirst, aber du wirst wohl um ein 
Studium nicht herumkommen. Es genügt nun mal nicht, nur zu wissen, daß 
ein Transistor irgendwie schaltet oder verstärkt. Für die 
Schaltplanentwicklung ist ein fundiertes Grundlagenwissen in der 
theoretischen Elektrotechnik (Maxwellsche Gleichungen) notwendig.

Die Programmierung von uC beschränkt sich auch nicht nur auf das 
Ansteuern von LCD-Displays oder das Herstellen einer seriellen 
Schnittstelle. Komplexe Signalverarbeitungsalgorithmen wie FFT, CORDIC 
oder Wavelets basieren auf höherer Mathematik und werden, soviel ich 
weiß, in einer Ausbildung nicht gelehrt (korrigiert mich, wenn ich 
falsch liege).

Gruß,
Thomas

Autor: Wasser (Gast)
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>Ich möchte nicht unbedingt studieren, da dazu noch die endgültige
>Berechtigung fehlt, zudem ist mir das einfach zu theoretisch, ich
>brauche praxis ... :-))

Was war denn deine Erstausbildung

Autor: mbc (Gast)
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N`Abend

Ich danke Euch schonmal ganz herzlich für eure Antworten.


>Ich glaub mit einer Ausbildung kann das nur in Unternehmen mit weniger
>10 Mitarbeitern was werden, wo der Chef noch selbst Ahnung hat von dem
>was er verkauft. In größeren Firmen sortiert ein Sachbearbeiter einfach
>die Bewwerbungen ohne Diplom aus, da er selbst auch nicht einschätzen
>kann, ob das einer ohne Diplom könnte.

Jaja ... das hab ich auch schon oft erleben müssen, manchmal fragt man 
sich echt wovon die überhaupt Ahnung haben ... "Anlagen" bei Bewerbungen 
taugen heutzutage wohl nur noch zum Hinternabwischen ... Auf bereits 
vorhandene Fähig- oder Fertigkeiten wird kaum noch eingegangen, bzw. sie 
werden kaum noch berücksichtigt.


>Auch wenn du es nicht gern hören wirst, aber du wirst wohl um ein
>Studium nicht herumkommen.

So ne Art "Zwischending" wäre da halt schön, aber so etwas scheint es in 
D nicht zu geben ... wäre genau das richtige für mich.


>Was war denn deine Erstausbildung

Eine duale Ausbildung als Metallfacharbeiter ... zum Studieren fehlt mir 
ein Jahr zur Hochschulreife.

>Komplexe Signalverarbeitungsalgorithmen wie FFT, CORDIC
>oder Wavelets basieren auf höherer Mathematik und werden, soviel ich
>weiß, in einer Ausbildung nicht gelehrt (korrigiert mich, wenn ich
>falsch liege).

Das ist richtig ... Bei der Ausbildung zum "Elektroniker für Geräte und 
Systeme" sind halt auch nur die rudimentärsten Grundlagen mit drin.


Irgendwie komm ich mit unserem Bildungssystem nicht klar ... viel zu 
"steif" und unflexibel wie ich finde.


MFG
Marco

Autor: ... (Gast)
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Ich glaub ein Studium an einer FH wäre genau das richtige für dich. Zur 
Not musst du dein Fachabitur nachmachen.

Autor: Andreas (Gast)
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> Für die Schaltplanentwicklung ist ein fundiertes Grundlagenwissen in der
> theoretischen Elektrotechnik (Maxwellsche Gleichungen) notwendig.

Nicht wirklich. Das brauchst du für EMV und Hochfrequenztechnik (und da 
auch nur bei "gehobenen" Ansprüchen), aber definitiv nicht für die 
Schaltungsentwicklung.

Autor: David (Gast)
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Andreas zustimme...

Trotzdem wirst du ohne Studium kaum die gewünschte stelle finden...
und bedenke, soltest du glück haben und diese trotzdem finden, und 
irgendwann aus irgendwelchen gründen wieder verlieren, stehst du vor dem 
gleichen problem, wenn du was mit zukunft möchtest, führt nix an der fh 
vorbei...

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

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>Eine duale Ausbildung als Metallfacharbeiter ... zum Studieren fehlt mir
>ein Jahr zur Hochschulreife

http://www.wege-ins-studium.de/voraussetzungen.html

Autor: Pragmaticker (Gast)
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<Auch wenn du es nicht gern hören wirst, aber du wirst wohl um ein
<Studium nicht herumkommen. Es genügt nun mal nicht, nur zu wissen, daß
<ein Transistor irgendwie schaltet oder verstärkt. Für die
<Schaltplanentwicklung ist ein fundiertes Grundlagenwissen in der
<theoretischen Elektrotechnik (Maxwellsche Gleichungen) notwendig.

<Die Programmierung von uC beschränkt sich auch nicht nur auf das
<Ansteuern von LCD-Displays oder das Herstellen einer seriellen
<Schnittstelle. Komplexe Signalverarbeitungsalgorithmen wie FFT, CORDIC
<oder Wavelets basieren auf höherer Mathematik und werden, soviel ich
<weiß, in einer Ausbildung nicht gelehrt (korrigiert mich, wenn ich
<falsch liege).

Nope, Maxwell braucht man nie, höhere mathematik in der praxis 
(Mehrfachintegral aufwärts, auch Einfachintegral sogut wie nie) auch 
nicht.

Auch für Signalverarbeitung gibt es gute Kochrezepte und Schulungen, und 
schliesslich hats in jeder firma studierte ingenieure für die kniffligen 
Sachen.

Autor: MUC-DIS (Gast)
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Ich möchte einen neuen Beruf erlernen. Es soll in Richtung Elektronik
gehen.

Speziell mehr in den Bereich "Entwicklung", also keine "Massenmontage am
Band" oder reine Platinenbestückung.

Was hälst Du vom Vertrieb z. B. FAE- Hier kommst Du täglich mit 
Entwickler in Kontakt und sprichst über die neuesten technologien.
mfg
MUC

Autor: Gast (Gast)
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Mach doch lieber Bachelor (Nachrichtentechni) an einer FH, dann kannst 
du schon im Büro arbeiten und entwickeln ;) Dauert übrigens auch nur 3 
Jahre.

Autor: gast (Gast)
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Pragmaticker wrote:
>Nope, Maxwell braucht man nie, höhere mathematik in der praxis
>(Mehrfachintegral aufwärts, auch Einfachintegral sogut wie nie) auch
>nicht.

Wenn du dich da mal nicht täuschst. Auch wenn man die 
Maxwell-Gleichungen nicht auswendig kennen muss und mit ihnen 
Berechnungen durchführen muss, ist ein Grundverständniss dafür ubedingt 
notwendig. Höhere Mathematik wird auch in vielen Bereichen benötigt, 
auch wenn "ersteinmal" häufig einfache Fausformeln reichen.

Außerdem spielt in Deutschland leider immer noch der Titel eine große 
Rolle. Kaufe ich ein elektronisches Produkt, was von einem Gesellen oder 
einem Ing. entwickelt wurde. (Bitte nicht falsch verstehen).

Ein FH Studium wäre für dich das richtige. Außerdem lernt man im Studium 
nicht nur theoretische Sachen sondern vor allem Methoden und 
systematisches Vorgehen.

Ich selber bin dipl. ing. und betreue oft Studenten im Praktikum. Einige 
haben auch vor dem Studium eine Ausbildung gemacht. Der einzige 
unterschied zwischen denen mit Ausbildung und ohne Ausbildung ist der, 
dass die "Ausgebildeten" auf jeden Fall schon einmal einen 
Schraubenzieher bedient

Autor: Nixwisser (Gast)
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Es geht auch gar nicht nur um das Hintergrundwissen was in einem Studium 
vermittelt wird. Wenn man das im Job nicht braucht verschwindet das 
sowieso in den Hintergrund. Aber wer ein Studium gut abgeschlossen hat, 
hat zumindest bewiesen dass er sich neue Dinge (Technik-bezogen) gut 
aneignen und dann damit umgehen kann. Man hat ein Gefühl dafür, wie man 
sich in neue Themenkomplexe einarbeiten kann, was einem dann im Beruf 
hilft. Da spielt dann natürlich auch eine Rolle, dass man viele Dinge 
zumindest schonmal im Studium gehört und im Hinterkopf hat, wodurch die 
Einarbeitung leichter und schneller geht weil die Grundlagen für die 
Gedankengänge schon angelegt sind.

Ich denke, diese "Fertigkeiten" vermittelt eigentlich nur ein Studium.

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
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Pragmaticker wrote:

> Nope, Maxwell braucht man nie,

Nun, kommt natürlich darauf an was du machst. Ich finde es wichtig zu 
wissen, wann, wo und warum Spannungen induziert werden; wo Kopplungen 
entstehen (kapazitiv, induktiv, galvanisch); ab wann ich den Skineffekt 
berücksichtigen muß; wann Abstrahleffekte auf einer Leiterplatte 
entstehen, weil man sich wider besseren Wissens eine Antenne gebaut hat; 
wann Laufzeiteffekte entstehen; wie ich elektrische oder magnetische 
Felder effektiv abschirmen kann...

Wissen und Nichtwissen können (müssen nicht) über Erfolg und Misserfolg 
entscheiden.

Gruß,
Thomas

Autor: techniker (Gast)
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hallo hallo,

also ich kann dir nur empfehlen den Techniker Fachrichtung 
Elektrotechnik zu machen.
Dauert insgesamt 2 Jahre und ist auch sehr gut anerkannt. Vorallem 
kriegst du  auch bedeutend mehr Praxis mit als wenn du studieren gehts.
Und wer weiß wenn du nen guten Abschluss hinlegst kannst du beim 
Vorstellungsgespräch auch studierende Sesselfurzer kicken.
Zumindest hatte ich das Glück :)
Hab den Techniker Fachrichtung Informationstechnik gemacht. War wirklich 
super interessant hab mich zusätzlich noch zertifizieren lassen in CISCO 
und JAVA. Naja, auf jedenfall hab ich mich beworben als 
Softwareentwickler gegen mehrere Diplomfuzzis. Aber schlussendlich wurde 
ich genommen :)

Autor: Onan (Gast)
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Und was entwickelst du jetzt? Javascript?

Autor: Nixwisser (Gast)
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In deiner Technikerausbildung hast du doch auch die meiste Zeit auf 
deinem Ar... gesessen, und in deinem jetzigen Job bist Du auch nichts 
weiter als ein Sesselpupser.

Autor: Marco K. (mbc)
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Erst einmal vielen Dank für die vielen Infos und Ratschläge ...

Es zeichnet sich also wohl ab, das ich um das Studieren nicht drum rum 
kommen werde.

Die FOH kann ich hier an dem Berufskolleg nachholen in der Fachrichtung 
Technik, danach sollte ich eigentlich den FH-Zugang im Technikbereich 
haben.

Echt Mist das es da kein"Zwishending" gibt, anderseites sind "halbe 
Sachen" auch Mist ...

Ich habe jetzt folgende zwei Studiengänge gefunden, die sind ziemlich 
"gleich", kann mir eventl. jemand mal erklären wo denn dort der 
Unterschied ist ?

Fachmodule:

- Elektrotechnik >>

- Mikrotechnologien >>

Mikrotechnologie ist wohl vom Lehrplan her etwas umfangreicher ...

MFG
Marco

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Marco K. wrote:
> Hi Leute
>
> Ich möchte einen neuen Beruf erlernen. Es soll in Richtung Elektronik
> gehen.

Hi Marco ;)
Hast Du denn den Beruf ausgelernt?

>
> Speziell mehr in den Bereich "Entwicklung", also keine "Massenmontage am
> Band" oder reine Platinenbestückung.

Dann waere ein entsprechendes Studium fuer Dich die Wahl. In Berufen, wo 
Du tatsaechlich entwickelst, duerfte nur auesserst selten ein 
Nicht-Akademiker zum Einsatz kommen. Hier in meiner Firma ist das keine 
Ausnahme.

>
> Ich dachte so an z.B. Prototypenfertigung, also planen und entwerfen am
> PC und das Ganze dann als Prototyp bauen und die Unterlagen dazu
> entwerfen.
>
> Also Schaltplanentwicklung  Platinenlayout  Prototypfertigung.
>
> Das ganze sollte dann mit der Programmierung von MCs abgerundet werden
> können.

E-Technik heisst der Studiengang ueblicherweise. Verbunden dann am 
besten mit Erfahrung durch Nebenjobs.


> Privat habe ich schon angefangen mich damit zu beschäftigen und sehr
> gute Fortschritte erzielt,aber ohne "Ausbildung" bzw. Abschluss im
> Elektronikerbereich ist es schwierig eine Arbeitsstelle zu finden.

Also haste's nich feddich gemacht, right? ;)

> "Geld" spielt dem Grunde nach keine Rolle, ich lege mehr Wert auf eine
> qualitativ gute Ausbildung.

Studium. Denn dort ist zwar auch nicht alles Gold, was glaenzt, aber man 
stellt keine billigen Arbeitskraefte fuer unqualifizierte Arbeiten in 
Form von Azubis ein.

Noch kleiner Nachtrag fuer Dich: Auf ner BOS kannste in nem Jahr Deine 
Fachhochschulreife bekommen, falls Du eine abgeschlossene Ausbildung 
hast, ansonsten "normales" Abi mit 2 Jahren.

Lieber Gruss,
Michael

Autor: Marco K. (mbc)
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Hi Michael

>Hast Du denn den Beruf ausgelernt?

Ja, meine erste Ausbildung ist abgeschlossen ...

>Dann waere ein entsprechendes Studium fuer Dich die Wahl. In Berufen, wo
>Du tatsaechlich entwickelst, duerfte nur auesserst selten ein
>Nicht-Akademiker zum Einsatz kommen. Hier in meiner Firma ist das keine
>Ausnahme.

Hmm ... grmmmpffff ... da werd ich dann wohl in den sauren Apfel beissen 
müssen. Kann mir nicht vorstellen das Studieren etwas für mich ist, es 
führt aber wohl definitiv kein vernünftiger Weg dran vorbei.

>E-Technik heisst der Studiengang ueblicherweise. Verbunden dann am
>besten mit Erfahrung durch Nebenjobs.

Also dann quasi die Fachrichtung Elektrotechnik und nicht 
Mikrotechnologie

>Also haste's nich feddich gemacht, right? ;)

Naja ... ne Ausbildung als Elektroniker hab ich nicht, halt nur privat 
angefangen mich damit zu beschäftigen ...

>Noch kleiner Nachtrag fuer Dich: Auf ner BOS kannste in nem Jahr Deine
>Fachhochschulreife bekommen, falls Du eine abgeschlossene Ausbildung
>hast, ansonsten "normales" Abi mit 2 Jahren.

Joaahh, dann sind meine Infos nun zu 100% korrekt ... 1 Jahr und sogar 
Bafög-berechtigt.

Jetzt frag ich mich nur wie ich das schaffen soll ...

Gibt es eventl. irgendwelche "Dinge" oder Ratschläge bzgl. des Studiums?
Gibt es irgend etwas worauf man bei der Wahl der UNI achten sollte ?

MFG und vielen Dank "
Marco

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Marco K. wrote:
> Hi Michael
>
>>Hast Du denn den Beruf ausgelernt?
>
> Ja, meine erste Ausbildung ist abgeschlossen ...

Das ist doch schonmal was. Dann ist ein Studium doch eine gute Wahl als 
"naechster Schritt" ;)

>>Dann waere ein entsprechendes Studium fuer Dich die Wahl. In Berufen, wo
>>Du tatsaechlich entwickelst, duerfte nur auesserst selten ein
>>Nicht-Akademiker zum Einsatz kommen. Hier in meiner Firma ist das keine
>>Ausnahme.
>
> Hmm ... grmmmpffff ... da werd ich dann wohl in den sauren Apfel beissen
> müssen. Kann mir nicht vorstellen das Studieren etwas für mich ist, es
> führt aber wohl definitiv kein vernünftiger Weg dran vorbei.

Eigentlich nicht, nein. Heute wird recht viel verlangt. Aber Leute mit 
Ausbildung und Studium werden sicherlich besonders gerne genommen, weil 
sie meist schon mehr praktische Erfahrung haben als reine Akademiker. 
OK ich arbeite ja auch schon seit Jahren nebenher... hab auch schon nen 
bissel Erfahrung. Vorher auch Ausbildung gemacht aber in diesem Fall 
nicht fertig, war nicht mehr moeglich in der Firma.

>
>>E-Technik heisst der Studiengang ueblicherweise. Verbunden dann am
>>besten mit Erfahrung durch Nebenjobs.
>
> Also dann quasi die Fachrichtung Elektrotechnik und nicht
> Mikrotechnologie
>
>>Also haste's nich feddich gemacht, right? ;)
>
> Naja ... ne Ausbildung als Elektroniker hab ich nicht, halt nur privat
> angefangen mich damit zu beschäftigen ...

ok

>
>>Noch kleiner Nachtrag fuer Dich: Auf ner BOS kannste in nem Jahr Deine
>>Fachhochschulreife bekommen, falls Du eine abgeschlossene Ausbildung
>>hast, ansonsten "normales" Abi mit 2 Jahren.
>
> Joaahh, dann sind meine Infos nun zu 100% korrekt ... 1 Jahr und sogar
> Bafög-berechtigt.

Ja, ist es. Aber Schueler-BaFÖG das is bissel weniger als das "normale". 
Ich hab damals 430EUR bekommen.


> Jetzt frag ich mich nur wie ich das schaffen soll ...
>
> Gibt es eventl. irgendwelche "Dinge" oder Ratschläge bzgl. des Studiums?
> Gibt es irgend etwas worauf man bei der Wahl der UNI achten sollte ?
>
> MFG und vielen Dank "
> Marco

Melde Dich ma (hab Dir ne PM geschrieben), dann koennen wir da bisschen 
drueber reden.

lg,
Michael

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