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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ARM Entwicklungsboard / Elektor Internet Radio


Autor: tom (Gast)
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Hi,
ich wollte mal fragen was ihr von diesem Board als ARM-Entwicklungsboard 
haltet?

http://www.ethernut.de/de/hardware/eir

Autor: tom (Gast)
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Kennt keiner das Board? Oder hat keiner Interesse an dem Board?

Autor: Gast (Gast)
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Musst du doch wissen, was du am besten brauchst oder?
Deine Frage ist ein wenig zu abstrakt.

Ich persönlich würde mir ein Board mit einem ARM9 von olimex nehmen. Von 
Atmega gibt es zu dem ARM-9 auch ein Internet-Radio Tutorial.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Hmm.

Betrachtet man es in der Funktion als Internetradio, dann ist 159€ für 
ein kabelgebundenes Internetradio ein stolzer Preis. Da würde ich eher 
ein WLAN gebundenes Internetradio (z.B. Pinnacle Soundbridge für den 
halben Preis) nehmen.

Betrachtet man es als Entwicklungsboard, dann sind bisher nur die 
"Standardanwendungen" Ftpserver und Webserver vorhanden. Und da steht es 
im Wettbewerb zu einer Riesenzahl von Boards jeder Couleur.

Autor: Harald Kipp (Firma: egnite GmbH) (haraldkipp) Benutzerseite
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Hi,

gleich vorweg: Ich bin der Entwickler des Boards und meine Firma 
verdient Geld damit. Die Atmel Applikation stammt übrigens auch von uns 
(egnite GmbH).

Nur als Radio ist das Board bestimmt zu teuer. Habe mir selbst gerade 
ein
http://www.chumby.com/
bestellt und finde auch das Noxon iRadio ganz gelungen. Mit 
Internetradio über WLAN habe ich keine so guten Erfahrungen und 
bevorzuge Kabel.

Das EIR hat noch nicht einmal ein Display oder andere Bedienelemente. 
Dafür sind alle CPU Ports auf Pfostenstecker gelegt, wodurch es sich 
hervorragend als Entwicklungsplattform eignet. Die Stecker sind so 
positioniert, dass eine einfache Lochrasterplatte als Erweiterungsboard 
passt. Alle Stecker sind so angelegt, dass das Board trotzdem gut in 
einem Gehäuse unterzubringen ist.

Es enthält einige Kinkerlitzchen wie serielles Flash, Echtzeituhr, MMC 
Slot oder JTAG Interface. Damit kann man sich als Entwickler einige Zeit 
beschäftigen. Aber stimmt, sowas haben andere Boards auch.

Ein besonderes Highlight ist der VS1053. Er kann MP3, AAC+ und Ogg 
Vorbis, letzteres sogar kodieren. Und er kann noch viel, viel mehr. 
Leider konnten wir nicht mehr als 100 Stück davon bekommen, da die 
Serienproduktion erst jetzt anläuft. Es kann also sein, dass wir 
zwischendurch nicht mehr liefern können (und das ist jetzt echt kein 
Marketingtrick).

Für Linux taugt es nur bedingt, da es halt eine ARM7 CPU ist. Es gehen 
also nur Derivate wie eCos. Für Linux würde ich auch eher ein ARM9 Board 
suchen.

Dass es eine Riesenauswahl an vergleichbaren Boards gibt, halte ich, mit 
Verlaub, für ein Gerücht. Ich habe dafür ein Budget und kaufe gerne 
Entwicklungsboards "jeder Couleur", suche aber oft Stunden im Netz, ohne 
wirklich was interessantes zu finden. Mein letzter Fund war eines von 
Luminary mit OLED, ist aber schon eine Weile her. Und bei der Software, 
wenn es nicht gerade Linux oder WinCE ist, sieht es auch oft mau aus. 
Mir ist das für die meisten Embedded Anwendungen zu aufwändig. Muss ja 
nicht unbedingt Nut/OS (mein Baby) sein, FreeRTOS oder Contiki sind 
mindestens genauso interessant.

Vermutlich liest das hier auch jemand von Elektor und ich bekomme Ärger 
;-) Trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle zum Preis äussern. Wir 
hatten eigentlich die feste Absicht, einen erheblich niedrigeren Preis 
festzulegen. Da hätten wir zwar an der ersten Serie nichts verdient, 
aber das ist nicht ungewöhnlich und wird in den Folgeproduktionen wieder 
hereingeholt. Elektor will aber auch verdienen und, jetzt kommt's, auch 
die haben Ihre Händler, denen Sie Rabatte einräumen müssen. Wenn dann 
alle zu einem Preis anbieten sollen, wird es entsprechend teurer. 
Ursprünglich sollten es sogar 180 Euro werden.

Wer sich das mit dem Löten zutraut, dem können wir inoffiziell auch die 
eine oder andere Leerplatine anbieten. Einige Bauteile sind aber schwer 
zu beschaffen. SMD Löten von 0.5mm Pitch ist auch nicht ohne.

Ich hoffe, es hat jetzt keiner das Gefühl, dass ich den Thread als 
Werbeplattform missbraucht habe.

Harald

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Harald:
Keineswegs, es erklärt, warum das Teil 160 Euronen kostet.
Ich habe früher selbst im Einzelhandel gearbeitet, von daher kenne ich 
die Erwartungen, was Händler-Rabatte anbelangt, bei Büchern und 
Zeitschriften waren damals 30-45% normal. Ein weiterer Punkt ist eben, 
daß wir hier über Kleinserie in Deutschland reden und nicht über 
Massenfertigung in China. Übrigens, und das rückt die Sache endgültig 
gerade, bestellt man Einzelstücke des VS1053, ist man als Endverbraucher 
mal eben pro Stück 16 Euronen plus Steuern los. (Für einen Demonstrator 
mit SD-Slot, VS1053, ein paar Taster und Batteriehalter auf einer 
Platine wollen die Finnen 160 Euronen haben. Dagegen ist das 
Elektor-Gerät doch richtig günstig.)
Chumby oder Noxon sind ganz nett, aber ohne Ogg Vorbis sind die Dinger 
für mich nicht brauchbar, da meine gesamte Musiksammlung damit kodiert 
ist. Die Alternative zum elektorteil ist ein Mini-ITX-Board, das zwar 
mehr leistet, aber auch wesentlich mehr verbraucht. Und billiger ist es 
auch nicht, da zum Board noch weiteres Material dazukommt.
Das einzige Manko ist in der Tat die fehlende Bedienmöglichkeit direkt 
am Gerät, ein Blick in den Schaltplan zeigt, daß noch genügend CPU-Ports 
frei sind, um ein Display samt Taster (5-10/Drehgeber) da anzuflanschen. 
Insgesamt macht das Board einen guten Eindruck.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Die Alternative zum elektorteil ist ein Mini-ITX-Board,
> das zwar mehr leistet, aber auch wesentlich mehr verbraucht.

Nur so am Rande bemerkt, das alix.1c von pcengines.ch kommt mit 5 Watt 
aus, was für ein so ausgestattetes Board schon verdammt wenig ist. Um es 
zu betreiben, muss man noch ein 12V-Netzteil und irgendeinen 
Massenspeicher anschließen; eine CF-Karte geht auch. Und mit 120 EUR ist 
es auch noch halbwegs bezahlbar.

Dennoch ist das "EIR" ein für Bastelzwecke wohl besser geeignetes 
System, da diverse I/O-Ports direkt verfügbar sind und die sich 
sicherlich besser und einfacher ansprechen lassen als bei klassischer 
PC-Hardware.

Autor: Harald Kipp (Firma: egnite GmbH) (haraldkipp) Benutzerseite
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Hallo Jadeclaw,

> bestellt man Einzelstücke des VS1053, ist man als Endverbraucher
> mal eben pro Stück 16 Euronen plus Steuern los.

Ups, woran wir als VLSI Distri auch nicht ganz unschuldig sind. 
Natürlich könnten wir auch hingehen, und das EIR oder die VLSI Chips 
einfach billiger anbieten. Ich fürchte aber, dass das dann unser letztes 
Elektor Projekt und die letzte Lieferung aus Finnland waren. Also doch 
lieber ein paar Euro mehr verdienen und hier rumjammern, dass man dafür 
nix kann. ;-)

> aber ohne Ogg Vorbis sind die Dinger
> für mich nicht brauchbar, da meine gesamte Musiksammlung damit kodiert
> ist.

Ich hatte an anderer Stelle was über SMB gelesen. Offensichtlich gibt es 
da ein interessantes Projekt. UPnP wäre auch noch so eine Sache. Zur 
Zeit kann das Radio leider nur Livestreams abspielen, aber wir basteln 
fleißig weiter.

> Das einzige Manko ist in der Tat die fehlende Bedienmöglichkeit direkt
> am Gerät, ich nehme mal an, daß noch genügend CPU-Ports frei sind, um
> ein Display samt Taster (5-10/Drehgeber) da anzuflanschen. Insgesamt
> macht das Board einen guten Eindruck.

Ich habe bereits eine Lochrasterplatine mit DOG-M und drei Tastern 
herumliegen. Sobald die Software soweit ist, werden wir es 
veröffentlichen. Das kann man dann als Grundlage für eigene Anwendungen 
hernehmen. Hier gibt es eine Aufstellung der Portanschlüsse:

http://www.ethernut.de/en/hardware/eir/expansion.html

Mit Elektor ist geplant, in einer späteren Ausgabe ein Graphicdisplay 
mit Touch o.ä. als Folgeartikel vorzustellen. Zur Zeit schreibt ein 
Entwickler von Elektor an einem Artikel für Einsteiger: LED Blinken mit 
EIR oder so. Sinn dahinter ist mehr, in den Umgang mit GCC einzuführen.

Für coole Vorschläge zur Bedieneinheit sind wir übrigens offen. Elektor 
will ein Wheelpad mit PSoC und Michael Fischer verlangt ein Touch-LCD. 
Ich habe noch nicht einmal eine Ahnung davon, mit welcher Software wir 
das LCD ansteuern sollen. Alles selber schreiben? Oder gibt es doch 
schon etwas mit BSD Lizenz?

Harald

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Was die Display-Ansteuerung angeht, so lässt sich da vielleicht beim 
linuxbasierten VDR wildern. Das ist ein PC-Satellitenreceiver, an den 
über den Parallelport verschiedenste LC-Displays angeschlossen werden 
können (natürlich nur, wenn sie über einen integrierten Controller 
verfügen).

http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/HowTo_6%22_gLCD

Das ist eine recht blumige Beschreibung für ein Display mit T6963.

Vielleicht lassen sich ja aus dem hier verwendeten "graphlcd" die 
nötigen Treiberroutinen extrahieren, um sie auf den verwendeten ARM und 
seine I/O-Port anzupassen.

http://graphlcd.berlios.de/

Autor: Olaf (Gast)
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> Für Linux taugt es nur bedingt, da es halt eine ARM7 CPU ist. Es gehen
> also nur Derivate wie eCos. Für Linux würde ich auch eher ein ARM9 Board
> suchen.

Ich frag mich ehrlich gesagt wofuer so ein Board ueberhaubt taugt.
Also was soll man damit machen?

Ob das Preis/Leistungsverhaeltnis gut ist will ich jetzt garnicht
beurteilen, aber es ist viel Geld fuer ein Spielzeug.

Wenn man dagegen eine bestimmte Projektidee hat dann kann man sich
doch einfach ein Board mit der Hardware machen so wie man sie
braucht und dann darauf entwickeln. Schliesslich muesste man das
ja sowieso machen weil sonst immer irgendwas nicht passt. (z.B SD Slot
nicht an der Stelle wo man ihn haben will)

Was mich auch erstaunt ist das angeblich (?) viele Leute Linux auf ihren 
Boards
haben wollen. Ich selbst bin nun wahrlich selber Linuxuser, Anfang der 
90er von Interactive direkt auf Linux umgestiegen weil der Rotz von 
Microsoft damals bereits indiskutabel war, aber warum ich das nun auf 
einem Controllerboard
haben will? Ich weiss es nicht.
Und sollte ich da doch aus irgendwelchen Gruenden Absichten hegen dann 
wuerde
ich einfach schaun das ich ein paar IO-Ports an mein NAS dran bekomme. 
Das
hat auch Linux und scheint mir die billigere/elegantere Loesung zu sein.


> Und bei der Software,
> wenn es nicht gerade Linux oder WinCE ist, sieht es auch oft mau aus.
> Mir ist das für die meisten Embedded Anwendungen zu aufwändig.

Das  waer mir immer zu aufwaendig solange man nicht das machen moechte
wofuer ein Betriebssystem nunmal gedacht ist, also verschiedene 
Programme
drauf laufen zu lassen weil es ein Computer sein soll der verschiedene
Funktionen ausueben soll.

Mich erinnert sowas immer etwas an einen Ferrari, nett anzusehen, 
sicherlich
leistungsfaehig, aber zum taeglichen Broetchen holen wird man etwas 
anderes
nehmen. :-)

> Für coole Vorschläge zur Bedieneinheit sind wir übrigens offen. Elektor
> will ein Wheelpad mit PSoC und Michael Fischer verlangt ein Touch-LCD.

Einfach ein IR-Empfaenger und eine beliebige Fernbedienung die man 
bereits
rumliegen hat. Sowohl in der einfachheit wie der praktischen eleganz 
unschlagbar.

> Ich habe noch nicht einmal eine Ahnung davon, mit welcher Software wir
> das LCD ansteuern sollen. Alles selber schreiben? Oder gibt es doch
> schon etwas mit BSD Lizenz?

Und genau da hast du das Problem erkannt. Fuer kleineren Spielkram 
programmiert
man sich alles selber. Um sich einen ueberteuerten MP3 Player zu basteln
reicht das. Will man jedoch was richtig cooles muesste man sich schon 
eine
ganze Entwicklungsumgebung portieren. Also z.B Qt. Da hast du aber noch 
was
vor dir.
Als ich darum soetwas wollte habe ich einfach ein Board genommen
das es gebraucht fuer 20Euro gibt, wo das Touch-LCD bereits integriert 
ist
und man die Entwicklungsumgebung einfach so runterladen kann. Das Board
hiess dann Palmpilot und war noch in ein schickes Gehaeuse eingebaut. 
:-)

> Sinn dahinter ist mehr, in den Umgang mit GCC einzuführen.

Halte ich fuer Unsinn. Jeder kann den GCC bedienen wenn er sich mal das 
Manual
dazu durchliesst und 1-2h rumprobiert. Setzt natuerlich vorraus das man 
bereits
C kann. Kann man aber noch kein C dann kann es einem die Elektor nicht 
in
fuenf Seiten beibringen.

Olaf

Autor: tom (Gast)
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Was ich an dem Board nicht so gelungen finde ist, dass man primitive 
Klinkenstecker verwendet, anstelle von Cinchbuchsen.

Weiterhin hätte ich die Audioanschlüsse auf die "Rückseite" ( 
Stromversorgung/ Netzwerkanschluss) gelegt, dann wäre auf der 
"Frontseite" nur der SD-Slot und das selbstgebaute UserInterface (Knöpfe 
usw.)

Ansonsten finde ich eine schöne Idee, wobei der Preis nicht gerade 
einladend ist

Autor: tom (Gast)
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@Olaf:
Ich denke es geht nicht darum dem Elektor-Leser C/C++ beizubringen.

Ich denke sie werden die Installation der Programmierumgebung (WinARM, 
Yagarto) und dann den Umgang damit beschreiben, zumindest finde ich das 
sehr wichtig, da ich bisher noch keine brauchbare Anleitung gefunden 
habe in der die Einrichtung/ Umgang mit der IDE (z.B. Eclipse), GCC, GDB 
usw. vollständig und richtig in deutscher Sprache erklärt wurde.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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@ Harald

Vorab: Ich oute mich als Elektor-Abonnent ;-)

Aber die Preisgestaltung und die Planung der Folgeartikel geht mir nicht 
in den Kopf rein bzw. würde in Elektor-Bashing ausarten.

Ich will (und darf als Laie) das EIR nicht schlecht machen. Mit 
Riesenanzahl Boards meinte ich Boards, die FTP und WWW können.

Autor: Olaf (Gast)
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> Ich will (und darf als Laie) das EIR nicht schlecht machen. Mit
> Riesenanzahl Boards meinte ich Boards, die FTP und WWW können.

Yep. Es gibt Microcontrollerboard wie Sand am Meer. Irgendwelche Boards 
in der Elektor sind weder schlecht noch gut, sie sind einfach ein neues 
Sandkorn unter vielen.

Ich finde das eigentlich schade da Elektor eigentlich mehr leisten 
koennte als irgendwelche anderen Leute im Internet die mal wieder ein 
Board auf ihre Homepage setzen.

Ich wuerde mir wuenschen das sie ihre Verbreitung nutzen wuerden um 
Standards zu setzen. Ein Bespiel waere z.b ein genau definierter Stecker 
auf dem man SPI, 2-3 CS, I2C und 5V findet. Vielleicht sogar mit einer 
gaengigen Steckverbindung wo es Kabel an jeder Ecke gibt. (SATA?)
Jedes Board das dann in der Elektor veroeffentlich wird muss diesen Bus 
haben oder es fliegt raus. Dann muesste man auch nicht fragen wie ein 
ideales LCD oder Keyboard aussehen wuerde. Es gaebe soetwas bereits.

Ich hab z.B auf jedem meiner Boards sowohl privat wie auch in der Firma, 
immer einen 4pol Pfostenverbinder wo ich I2C+Vcc drauf habe. Da kann ich 
jederzeit ein LCD anstecken um mal kurz zu schauen was der Controller 
gerade so treibt. Das hat mir schon unglaublich viel Zeit und Arbeit 
gespart.

Olaf

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Stimmt. Sowas wäre nützlich.

Selbstdefinitionen gibt es: 
http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/RN-Definitionen

Dort ist auch beim I2C ein sog. Elektor-Standard erwähnt. Aber der ist 
mir in der Zeitschrift oder den Elektor 30X Büchern noch nicht 
aufgefallen.

Autor: Harald Kipp (Firma: egnite GmbH) (haraldkipp) Benutzerseite
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tom wrote:
> Was ich an dem Board nicht so gelungen finde ist, dass man primitive
> Klinkenstecker verwendet, anstelle von Cinchbuchsen.

Cinch wäre sicher eine bessere Alternative gewesen. Andererseits lässt 
sich mit dem integrierten Verstärker auch ein Kopfhörer betreiben.


> Weiterhin hätte ich die Audioanschlüsse auf die "Rückseite" (
> Stromversorgung/ Netzwerkanschluss) gelegt, dann wäre auf der
> "Frontseite" nur der SD-Slot und das selbstgebaute UserInterface (Knöpfe
> usw.)

Aktuell geplant ist, die Bedienelemente auf die "Oberseite" zu legen. 
Ist dann zwar suboptimal oder zumindest ungewöhnlich, aber besonders 
kompakt.

Autor: Harald Kipp (Firma: egnite GmbH) (haraldkipp) Benutzerseite
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Olaf wrote:
> Ich finde das eigentlich schade da Elektor eigentlich mehr leisten
> koennte als irgendwelche anderen Leute im Internet die mal wieder ein
> Board auf ihre Homepage setzen.

Nun, ganz so war es mit dem EIR nicht. Vor Jahren hatte jemand als 
Student eines unserer Boards gekauft und viel damit experimentiert. Er 
arbeitet jetzt bei Elektor und sprach mich an, ob wir nicht zusammen mit 
Elektor etwas entwickeln könnten. Wir haben über vieles nachgedacht, 
sind aber immer wieder auf ein Internet Radio gekommen. Ich habe dann 
trotzdem versucht, das Board möglichst flexibel zu gestalten. Deshalb 
hat es von allem etwas mehr, als das Internet Radio tatsächlich braucht.

Autor: Harald Kipp (Firma: egnite GmbH) (haraldkipp) Benutzerseite
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Rufus t. Firefly wrote:
> http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/HowTo_6%22_gLCD
> http://graphlcd.berlios.de/

Leider sind beide unter GPL gestellt. Der Rest unserer Software ist aber 
BSD, was wegen des statischen Linkens zu Problemen führt.

http://www.freebsd.org/doc/en/articles/bsdl-gpl/article.html

Trotzdem Danke für die interessanten Links. Gucken darf man ja, nur 
nicht abschreiben.

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