Datum: 11.04.2008 18:28
Hallo, ich hab mir jetzt mal ein paar TDA5051AT besorgt, und habe mir zwei Platinen aufgebaut. Die TDA-Anbindung ans Stromnetz erfolgt wie im Datenblatt beschrieben auf Seite 21. Mein Problem ist, das keine Daten ankommen! Das IC empfängt sich selber, was ok ist. Verbinde ich die TX-Leitung mit dere TX vom zweiten PL, so klappt die Übertragung. Ich vermite die Daten verschwinden im Filter! Ich nutz als Bauteile : Der 1uF 16Volt Elko : SMD ELKO 1,0/50 SMD-Chip Elko, 1,0µF/50Volt 27nF X2 250V (AC) : MKP-10-630 47N WIMA, Folienkondensator, Impulsfest Die zwei Induktiviträten : LQH3C 47µ SMD-Induktivität, Murata Chip Coil, 47µ Kann mir jemand helfen? Grüßé Alex
Datum: 11.04.2008 22:03
Datum: 11.04.2008 23:03
Ich bin ein wrote:
> http://www.amateurfunkbasteln.de/230vmod/230vmod_ger.html
Ich benutze aber keinen TOKO-Übetrager!
Datum: 12.04.2008 11:56
Hat sich erledigt! Ich steig auf ein anderes System um!
Datum: 12.04.2008 15:23
Welches denn, wenn man fragen darf? - ein andere PLC-System? - Funk oder extra Bussysteme? Würd mich im ersten Fall wirklich sehr interessieren!
Datum: 12.04.2008 17:01
Die Frage des Kopplers stellt sich immer. Weiss man welcher Anschluss der Nulleiter ist ? Dann koennte man einen Trafo (nennt sich stromkompensierte Drossel, mit sektorwicklung 1mH) nehmen und damit zum Einen ueber einen 330nF auf das Null und mit 3x 330nF auf die 3 Phasen, wobei die kondensatoren jeweils die Netzspannung halten muessen, plus etwas Reserve, sagen wir 600VAC 1000VDC. Bei der dreiphasigen Einkopplung wird man nicht in allen Faellen auch dreiphasig auskoppeln koennen, dann haette man nur ein sicher funktionierendes Master/Slave System wenn der Master bei der Hauseinspeisung sitzt. Von einer Phase auf eine andere Phase ist die kopplung zu gering. Wie dimensioniert man einen solchen Koppler ? Die kapazitiven Leckstroeme sollten ein gewisses Mass nicht ueberschreiten. und der Trafo kann schon bis 2mH gehen. Dabei muss man die Eigenresonanz des Trafos beachten und immer tiefer sein, viel tiefer. Falls man nun das Null nicht bestimmen kann, resp nicht 3phasig fahren kann, so kann man dasselbe Spiel machen, und auf der einen Seite des Trafos die Erde kapazitiv anhaengen, auf der anderen Seite je Null und Phase. Dann sollte der kapazitive Leckstrom nicht den FI Schalter raushauen. Wenn man das Signal zwischen Erde und Null/Phase einspeist, so sollte man es ungeachtet der verdrahteten Phase messen koennen.
Datum: 12.04.2008 19:06
PLC gehört verboten! Das ist etwas, was niemand braucht* und worüber sich die Funkamateure ärgern. *) Meine persönliche Meinung, keine Rechtsberatung, keine Steuerberatung, keine zu verallgemeinernde Tatsachenbehauptung und es gilt wie immer und überall Ableitungsausschluss von Rechtsansprüchen.
Datum: 12.04.2008 21:08
Jupp wrote: > PLC gehört verboten! Das ist etwas, was niemand braucht* und worüber > sich die Funkamateure ärgern. > > *) Meine persönliche Meinung, keine Rechtsberatung, keine > Steuerberatung, keine zu verallgemeinernde Tatsachenbehauptung und es > gilt wie immer und überall Ableitungsausschluss von Rechtsansprüchen. Auf 125kHz ärgere ich mit Sicherheit keine OMs! Und Du bist kein OM!
Datum: 13.04.2008 10:23
>PLC gehört verboten! Das ist etwas, was niemand braucht* und worüber >sich die Funkamateure ärgern. Wenn du dir die Berichte im Fernsehen und im Netz mal genau vornimmst, wirst du sehr schnell feststellen, dass die Funker sich über PowerLAN aufregen. Das ist etwas, was ich wirklich verstehen kann. Die Dinger gehen, um noch so 35MBit/s zu erreichen, mit über 30MHz und einer deutlich höheren Sendeleistung auf die Stromleitungen. Wenn du weiter bedenkst, dass die 30MHz durch steile Flanken auch mit ordentlich Oberwellen verbunden sind, kann man sich gut vorstellen, dass man das auf Kurzwelle gut hören kann. Was wir mit PLC verbinden sind Frequenzen von ca. 110kHz bis ca. 160kHz. Hinzu kommt eine sehr geringe Sendeleistung. Die Informationen kommen teilweise doch noch nichteinmal durchs halbe Haus, wie sollen die da einen Amateurfunker im Kurzwellenbereich ernsthaft stören? Hinzu kommt, dass du auch mit Oberwellen nie auf 30MHz kommst!
Datum: 13.04.2008 11:21
>Auf 125kHz ärgere ich mit Sicherheit keine OMs! Und Du bist kein OM!
Mal was von Oberwellen gehört?
Datum: 13.04.2008 12:47
>Mal was von Oberwellen gehört?
ja! Hobbyfunker maulen deswegen dauernd rum. Auch wenn keine da sind,
empfangen diese funktypen störungen! Lass Dich vom PLC nicht abhalten!
Der TDA verursacht keine Oberwellen (und selbst wenn, die Übertragung
ist so kurz das es nichteinmal auffällt)!
Falls Du Dich über Amateurfunker informieren möchtest, schau in
de.comm.funk.amateur
und lerne wie man sich gegenseitig anpöpelt^^
Datum: 13.04.2008 17:06
Ein 125kHz Sinus hat Oberwellen ? Interessant. Man lernt doch nie aus....
Datum: 13.04.2008 18:37
Hi, also da ich 10 TDA5051AT gekauft habe, und ich gerne damit Datenübertragung betreiben möchte (gehört zu einem Hausbusprojekt) werde ich sicher nicht diese ICs versauern lassen! Ich werde auch nicht den Betrieb dieser ICs unterbinden! Auch wenn ein Amateurfunker sich beschwert! Zudem habe ich vorher mit meinem 50khz bis 30MHz Empfänger mal reingehört was ich empfangen kann. 125kHz sind nur sehr sehr nahe am Kabel empfangbar. Der FM-Sender welcher bei ca 80kHz reinstört ist viel stärker und besser zu empfangen als mein PL-Modem. Sobald ich den Fehler gefunden habe, gehen die Modems in die Massenproduktion^^...millionenfache Auflagen sind geplant^^ :-)
Datum: 13.04.2008 19:05
>Ein 125kHz Sinus hat Oberwellen ? Interessant. Man lernt doch nie >aus.... Es gibt ein ideales Sinussignal? Interessant. Man lernt doch nie aus....
Datum: 13.04.2008 19:40
Jupp wrote: >>Ein 125kHz Sinus hat Oberwellen ? Interessant. Man lernt doch nie >>aus.... > > Es gibt ein ideales Sinussignal? Interessant. Man lernt doch nie aus.... Ja, beim TDA5051AT^^
Datum: 13.04.2008 22:58
Hör nicht auf die CB-Funker, die stören doch nur :-) Im Ernst, mach man.
Datum: 15.04.2008 18:25
<Sobald ich den Fehler gefunden habe, gehen die Modems in die <Massenproduktion^^...millionenfache Auflagen sind geplant^^ :-) sag mir bescheid wenn das Teil funktioniert. Ich kauf sicherlich paar ab.
Datum: 15.04.2008 18:42
chris wrote: > <Sobald ich den Fehler gefunden habe, gehen die Modems in die > <Massenproduktion^^...millionenfache Auflagen sind geplant^^ :-) > > sag mir bescheid wenn das Teil funktioniert. Ich kauf sicherlich paar > ab. Hi Chris, danke für die Unterstützung! Eventuell wird es dann sogar einige Bausätze geben! So kann ich vielen hier, welche das System mitbenutzen wollen, unterstützen. Da der M8 ein AVR ist, und wir hier einige Profis haben, kann auch ein selbstgestrickter Code einfach implementiert werden.
Datum: 15.04.2008 22:05
Hi alex, gut, aber hier gibt es ja auch schon eine gute Lösung, die nur mit einem AVR auskommt. http://www.mikrocontroller.net/articles/Powerline_mit_AVR cu
Datum: 16.04.2008 01:21
chris wrote: > Hi alex, > > gut, aber hier gibt es ja auch schon eine gute Lösung, die nur mit einem > AVR auskommt. > > http://www.mikrocontroller.net/articles/Powerline_mit_AVR > > > cu Hi, kenn ich! Allerdings war mein Ziel eine Hardware die einfach mit einem "Print"-Befehl auskommt! Tests waren bisher sehr erfolgreich! Es scheitert allerdings an den Phasen (war mein Fehler warum keine Daten ankamen ;-) ). Jetzt muss ich erst noch nen Phasenkoppler bauen bevor ich mir ne kleinserie zuleg.
Datum: 16.04.2008 12:49
6645 wrote: > Die Frage des Kopplers stellt sich immer. Weiss man welcher Anschluss > der Nulleiter ist ? Dann koennte man einen Trafo (nennt sich > stromkompensierte Drossel, mit sektorwicklung 1mH) nehmen und damit zum > Einen ueber einen 330nF auf das Null und mit 3x 330nF auf die 3 Phasen, > wobei die kondensatoren jeweils die Netzspannung halten muessen, plus > etwas Reserve, sagen wir 600VAC 1000VDC. Bei der dreiphasigen > Einkopplung wird man nicht in allen Faellen auch dreiphasig auskoppeln > koennen, dann haette man nur ein sicher funktionierendes Master/Slave > System wenn der Master bei der Hauseinspeisung sitzt. Von einer Phase > auf eine andere Phase ist die kopplung zu gering. > > Wie dimensioniert man einen solchen Koppler ? Die kapazitiven > Leckstroeme sollten ein gewisses Mass nicht ueberschreiten. und der > Trafo kann schon bis 2mH gehen. Dabei muss man die Eigenresonanz des > Trafos beachten und immer tiefer sein, viel tiefer. > > Falls man nun das Null nicht bestimmen kann, resp nicht 3phasig fahren > kann, so kann man dasselbe Spiel machen, und auf der einen Seite des > Trafos die Erde kapazitiv anhaengen, auf der anderen Seite je Null und > Phase. Dann sollte der kapazitive Leckstrom nicht den FI Schalter > raushauen. Wenn man das Signal zwischen Erde und Null/Phase einspeist, > so sollte man es ungeachtet der verdrahteten Phase messen koennen. Hi 6645, ich hätte beim Koppler eher an 33nF oder gar 2,2nF gedacht. Der Blindstrom der da drüberläuft ist ja nicht unerheblich! Warscheinlich muss ich einen aktiven Koppler bauen (mit drei TDAs) damit das ganze Haus erleuchtung findet. Gibt es eventuell eine einfache Schaltung um 125kHz aktiv zu "repeaden"?
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