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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 12v verdoppeln, kleine Leistung


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

hab mich jetzt schon ein bisschen durchgewühlt und in den vorherigen 
Beiträgen über die Boardsuche den TDA2003 gefunden. Wollte aber nun als 
Anfänger einfach nochmal nachfragen.

Ich würde gerne N-Kanal MOSFETs (über ein RC-Glied zum langsamen 
hochfahren der Spannungen) als High-Side Schalter ansteuern.

Dazu würde ich gerne aus den 12V, die mein Netzteil in etwa 24 machen.
Strom bräuchte ich für das RC-Glied in etwa 15 - 30mA. Wenn ich also 
richtig liege brauche ich grob gerundet eine Ausgangsleistung von 0,75W


Passt der TDA2003 da oder gibt's was passenderes?


Vielen Dank schonmal!

Thomas

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Ich würde gerne N-Kanal MOSFETs (über ein RC-Glied zum langsamen
>hochfahren der Spannungen) als High-Side Schalter ansteuern.

N-Channel FETs werden als LOW-Side Schalter verwendet, für High-Side 
brauchst Du P-Channel-Typen. Langsames Hochfahren der Spannung macht die 
Vorteile des FETs zunichte und u.U. den FET auch - kommt auf die Last 
an.

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Das ganze geht auch mit einem 555er und du kannst diesen als 
Spg-Verdoppler bis ca. 50mA verwenden!


Wie TravelRec allerdings schon sagte: Wenn deine Vollbrücke (schätz ich 
mal) nur für kleine Leistungen ist, würde ich auch P-Channel-Mosfet's 
nehmen.
Bei uns war halt das Problem, das wir insgesamt 160A schalten können @ 
50kHz ohne nennenswerte Verluste!


Sowas in die Richtung
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/scha...

Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
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Für Spannungsverdoppler gibt's doch TL497A. Schaltregler. Kann step up 
und step down. Details und Entwürfe findest du hier: 
http://focus.ti.com/lit/an/slva143/slva143.pdf

Kann 500 mA schalten. Braucht nur noch ein, zwei Kondensatoren, eine 
Induktivität und ein paar Widerstände.

virtuPIC

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo nochmal,

ich hab jetzt nochmal etwas weiter gesucht und folgende zwei 
Möglichkeiten gefunden:

1)

SIM1-0524 SIL4

2)

MC34063A


Liege ich richtig, dass mir der (teuere) DC-DC-Wandler (1) sämtliche 
externe Beschaltung abnimmt (hat ja nur 4 Pins), die (2) aber deutlich 
günstiger und beim Ausgangsstrom auch deutlich leistungsfähiger ist? Im 
Datenblatt gibt's z.b. ne Schaltung um von 12V auf 24V zu kommen.


Im Endeffekt will ich das ganze dann mit einem TTL Signal steuern, würde 
also davor noch einen Logic-Level NMOS hängen.

Oh man, bin momentan leider noch ziemlich konfus, ich hoffe das gibt 
sich irgendwann...

Vielen vielen Dank!

Autor: Thomas (Gast)
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sorry, mein letzter Beitrag hat sich mit der Antwort überschnitten. Ich 
werde mir also nun erstmal das Material zum Lösungsvorschlag anschauen! 
Vielen Dank!

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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In der Codesammlung findest du meinen DC/DC Wandler, der genau dieses 
Prinzip des Levelshifting benutzt.

Allerdings für N-Channel-Mosfets mit einer Gate-C bis zu 16nF (2 Gates 
parallel)

Welche Transistoren willst du denn verwenden? Vllt kannst du das ganze 
ja doch mit dem 555er machen. Einen fertigen DCDC für ein bischen 
Levelshiften verwenden finde ich übertrieben.

Autor: Thomas (Gast)
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Hi,

als Transistor hatte ich mir aus der Übersicht die IRF 1404 ausgesucht.

Nochmal grundsätzlich (vielleicht bin ich auch völlig auf dem falschen 
Dampfer mit einer MOSFET Schaltung)

Es geht darum beim einstecken einer Platine die 3V, 5V, 12V benötigt den 
Einschaltstrom zu begrenzen, damit die Quelle nicht zusammenbricht und 
andere Platinen beeinträchtigt (was momentan beim einstecken der fall 
ist. Steckt mal alles, ist alles i.o.).
Günstiger Nebeneffekt soll sein, dass die Platine auch von aussen ein 
und ausgeschaltet werden kann (TTL 0,1).

Daher dachte ich an einen MOSFET pro Spannung und davor ein RC-Glied, 
das sich auf 24 V aufläd und somit alle Spannungen durchschalten kann 
(Evtl. auch mehrere RC-Glieder mit unterschiedlichen Zeitkonstanten, 
damit die Spannungen in etwa gleichzeitig hochkommen).

Spannungen hab ich ja genannt, Strom ist max. ca. 10A


Grüße!

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Ne Schaltung wär hier angebracht...

Also ich kann mir das ganze grad nicht recht vorstellen, was du machen 
willst...

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Ah, ok.
Du steckst deine Platine ein, und die darauf verbauten 
Kondensatoren/whatever ziehen zuviel Einschaltstrom, was deine 
Versorgungsspannung nicht abkann.

Der FET muss dafür also in die +12V Leitung, und ist >99.9% der Zeit 
eingeschaltet...

Nur beim Einstecken/Einschalten soll er den Strom begrenzen, indem er 
langsam durchgeschaltet wird.

Soweit richtig?

Nimm nen einfachen Spannungsverdoppler mit 555, reicht vollig.

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