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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lange Leitungen an den Eingängen ?


Autor: Gerhard (Gast)
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Hallo Leute,

bin dabei einen Störmelder für unsere Maschinen in der Firma zu bauen.
Es sollen 8 Maschinen (Spritzgussmaschinen,
Fräsmaschinen...)angeschlossen werden welche bei Störung ein Signal an
die Eigänge
eines ATMEGA8 liefern.
Dieser gibt dann eine Nachricht an ein Handy und der
zuständige Mann bekommt eine SMS.
Läuft auch im Testbetrieb schon, nur habe ich bedenken wegen der langen
Kabel an den AVR Eingängen (bis 15m) welche ja wie Antennen
wirken. Derzeit ziehe ich den Eingang mit 10k auf +5V.
Beim Störfall wird er mittels eines Relaiskontaktes auf Masse
gezogen.(über 15m 2poliges Kabel und Reed-Relais).
Wie kann man das mit geringem Aufwand gegen Störungen bzw.
Überspannungen schützen
Wäre nett wenn mir da jemand gute Ratschläge geben könnte.

Gruss Gerhard

Autor: Andreas (Gast)
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Mehrfach geschirmte Kabel nehmen, ansonsten jeder Maschine einen
Controller spendieren und über ein Protokoll an den SMS-Controller
gehen, I2C, RS232/485 oder Ähnliches.

Autor: BernhardT (Gast)
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5 oder 10 mA Stromschleife(Wiederstände)  mit "Freilauf" Diode und
Optokoppler vor dem AVR. Google mal nach Midi-Interface. Kostet nur ein
par Cent, und was auf der Bühne auch bei tausenden von Watt Musik und
Licht EM-Sturm zur Datenübertragung mit 31 Kbaud taugt, sollte da auch
gehen .
Gruß Bernhard

Autor: conlost (Gast)
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Hallo Gerhard,
bei solchen Anwendungen habe ich mit Optokopplern und abgeschirmten
Kabeln gute Erfahrungen gemacht.
Durch die galvanische Trennung werden schädliche Umwelteinflüsse
vom Controller ferngehalten, die über das Kabel hereinkommen können.
Gerade in Maschinenhallen gibt es sehr viele Impuls-Störungen.

Es grüßt,
Arno

Autor: ulrich strobel (Gast)
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zum thema optokoppler, kennt einer von euch einen schönen smd-typ der
recht billig und leicht zu besorgen ist?

Autor: thkais (Gast)
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Wie schon BernhardT schrieb: Eine Stromschleife aufbauen. Störimpulse
können zwar hohe Spannungen aufbauen, schaffen i.a. aber keine
sonderlich hohen Ströme. In der Industrie trotz Feldbus immer noch weit
verbreitet ist die 4-20 mA Schnittstelle für analoge Größen.
Wenn Du dann noch per Hardware Spitzen vom Atmel fernhälst (da sind die
angesprochenen Optokoppler erste Wahl) und per Software Spikes
ausblendest (Signal muß länger als 1 Sekunde anliegen, z.B.).
Bei der Verwendung von Optokopplern bekommst Du automatisch eine
Stromschleife, wenn Du den LED-Strom über Deinen Schalter laufen läßt.
Auch wichtig: Wie ist der Ausgang der Maschinen beschaffen (SPS,
Relais, Schütz)?
Normale Relais / Kontakte bekommen mit der Zeit eine Oxidschicht auf
der KOntaktoberfläche, die das Schalten von kleinen Strömen verhindert.
Bei größeren Strömen wird diese Oxidschicht durch den Funken immer
wieder abgebrannt. Bei kleinen Strömen ist es wichtig, vergoldete
Kontakte zu verwenden.

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