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Forum: PC Hard- und Software VMWare, VirtualPC, etc.


Autor: Egon Olsen (Gast)
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Hallo,
kennt sich jemand aktuell mit dem Stand der Virtualisierung von
Windows XP aus? Ich habe vor einigen Jahren mal auf irgendeiner
Heft-CD VMWare genutzt und XP virtuell installiert. Damals gab
es glaube ich noch Probleme mit USB und der Grafik, inzwischen
könnte sich da einiges getan haben...Gibt es entsprechende
Programme(VMWare und ähnliches), um XP zu installieren und
anschließend auch zu starten, kostenlos im Netz?

Falls ja, gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen
Emulatoren?

Und wie sieht es mit Sicherheitslücken im Emulator aus, stellt
das aktuell ein Problem dar?

Habt Dank!

Autor: Fly (Gast)
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Kenne nur Virtual Box. Usb weiss ich nicht. Ansonsten läuft es 
einwandfrei, kann sogar DVD schauen etc. Also ordentlich Leistung auch 
bei Virtualisierung.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Egon,

ja, es gibt freie Software wie z.B. den VMware Player oder gar den 
VMware Server. VMware ist was die Virtualisierung betrifft im Moment 
noch uneingeschränkter Marktführer. Wird im Moment heftigst von Citrix 
(die haben XEN gekauft) attackiert aber derzeit haben die noch kein 
wirklich ernst zu nehmendes Produkt.

Das "Druchreichen" von Standardkomponenten wie z.B. USB funktioniert 
problemlos. Grafiktreiber in virtuellen Maschinen für XP sind auch kein 
Problem denn die bringt ja VMware mit.

Also schau mal nach dem VMware Player oder gar dem VMware Server.

Grüsse
Michael

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Also ich fahre mit Virtualbox sehr gut der Umfang ist ähnlich wie vmware 
teilweise etwas komplizierter einzurichten (com,lpt) allerdings um 
einiges schneller.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Sofern der beteiligte Rechner nur über ausreichend Arbeitsspeicher 
verfügt, lassen sich Virtualisierer ohne Probleme verwenden.
Die USB-Unterstützung von VMWare ist durchaus brauchbar; ich habe in 
einer VMWare-Maschine schon ein USB-JTAG-Interface für MSP430 genutzt. 
Dabei lief die VM wahlweise auf einem XP-Host (Core 2 Duo mit 2 GByte) 
oder einem Mac OS X-Host (Mac Mini mit Core Duo und auch 2 GByte), in 
der VM werkelte ein XP.

VMware stellt zwar einen Graphiktreiber zur Verfügung (VMWare Tools), 
dieser ist aber nicht spieletauglich und genügt auch nicht für die ach 
so tolle "Vista"-Graphikoberfläche "Aero".

VMware gibt es in Form des VMWare Players und auch in Form des VMWare 
Servers kostenfrei; der Server läuft auch unter nicht-Server-Versionen 
von Windows, also auch unter XP.
Aus Komfortgründen ist allerdings die Workstation-Version (die dann doch 
Geld kostet) zu empfehlen.
Arbeitet man auf einem Mac, kann man anstelle von VMWare Fusion auch mit 
dem Konkurrenzprodukt Parallels Desktop arbeiten, beide bieten dort 
verschiedene nur schwer gegeneinander abzuwiegende Vor- und Nachteile.

Autor: Jochen (Gast)
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Was willst Du konkret machen? Welche Konstellation (HW/SW) willst Du 
betreiben)

Ich hatte bedenken, dass meine ganzen Entwicklungstools, die Zugriff auf 
ein externes Device über USB wollen, nicht funktionieren (vielleicht 
wegen Spezialprotokoll und frickeligem Timing).

Ich kann Dir daher schon mal sagen, dass auf MacBook Pro (Intel C2D), 
auf dem Windows Vista unter Parallels Desktop läuft, keine Probleme 
damit hat, über das Xilinx Webpack einen Spartan3 über USB zu befüllen. 
Genauso gut läuft es mit einem Atmel STK500.

Das war mir aber vorher nicht klar und es konnte mir auch keiner 
garantieren.

Gruss, Jochen

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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"qemu" das läuft echt sauber, wenn du das kernelmodul mitinstallierst. 
Kann seriell, parallel und USB...

Autor: Egon Olsen (Gast)
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Hallo,

danke erstmal für die Antworten. Ich möchte einfach das bestehende
Windows XP System mit allen Geräten (Drucker, externe HDDs, etc.)
in so einer Virtualisierung parallel zum echten XP laufen lassen,
um dort gefahrlos Programme installieren oder im Internet surfen
zu können. Daher auch meine Frage nach der Relevanz von Exploits.
Da der Recher oft Wochenlang durchläuft, würde ich die Möglichkeit,
die Virtualisierung ohne Neustart wiederherzustellen, besonders
schätzen und einer BackUp-Lösung wie Acronis vorziehen. Rechnenpower
und RAM sind ausreichen vorhanden (2GB, DualCore). Spiele müssen
nicht unbedingt laufen, aber es sollte von den Farben und der
Auflösung her schon wie auf dem echten XP aussehen (also 24Bit
bei z.B. 1280x1024).

Bis nachher...

Autor: Ralf (Gast)
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Ich schließ mich ganz frech mal an, ich wollte auch nach Lösungen für 
virtuelle Rechner fragen.

Zum einen würd ich gern verhindern, dass das Hostsystem zugemüllt wird, 
zum anderen stehe ich vor der Frage, ob für Softwareentwicklung im 
USB-Bereich lieber einen separaten Testrechner oder einen virtuellen 
Rechner verwenden soll.
Da in der Anfangsphase potentiell mit Abstürzen zu rechnen ist (falsche 
Enumerierung, fehlerhafte Treiber etc.), möchte ich vermeiden, dass der 
Entwicklungsrechner so in Mitleidenschaft gezogen wird, dass ich das 
System neu aufsetzen muss.

Im Falle normaler Software (also z.B. einfache GUIs) eignet sich ein 
virtueller Rechner ja sehr gut. Aber wie sieht es denn mit dem 
"Durchschleifen" von z.B. USB oder RS232 aus? Bekommt der Host dann 
trotzdem was mit, oder ignoriert er ein Gerät an einem weitergeleiteten 
USB-Port?

Ralf

Autor: Frank Link (franklink)
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Hallo,
wir verwenden VMWare Player als Entwicklungsumgebung für Delphi.

Funktioniert ohne Probleme in allen Auflösungen und sogar mit einer 
Doppelgrafikkarte.

Unser Host ist allerdings ein Bladesystem. Von daher mit einem normalen 
Rechner nicht zu vergleichen. Die Geschwindigkeit ist voll akzeptabel.

Connecten tun wir die virtuellen Maschinen über den Remotedesktop. Da 
ist die Auflösung etwas begrenzt.

Gruß
Frank

Autor: A. K. (prx)
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Zur angenehmen Seite der Virtualisierung mindestens über VMware gehört 
die Möglichkeit, mit einer virtuellen Maschine jederzeit binnen Sekunden 
zu vorher festgelegten Zuständen zurückkehren zu können. Ohne aufwendig 
einen Backup/Restore durchführen zu müssen. Besonders bei 
Installationstests ist man damit realen Maschinen gegenüber erheblich im 
Vorteil.

Die VMware Workstation kann USB Devices in die Gastmaschine 
durchreichen, sofern gewünscht. Sogar dann, wenn als VMware Host Linux 
und als Gast Windows verwendet wird. Ebenso RS232. Während ein Device 
dem Gast zugeordnet ist, kann der Host nicht darauf zugreifen. Diese 
Zuordnung lässt sich für jedes Device im Betrieb aus- und einschalten.

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