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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzteil mit Schaltregler LM2574 (5V)


Autor: stepp64 (Gast)
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Hallo,

ich möchte gerne in meinem nächsten Projekt das Netzteil mit einem 
Schaltregler LM2574-5 aufbauen. Nun habe ich noch nie etwas mit 
Schaltreglern gebaut und bin etwas verunsichert bei der Wahl der 
Bauelemente. Bei den Elkos hatte ich an low ESR Typen gedacht, welche es 
beim grossen C gibt (leider nicht bei R). Die Diode gibt es ebenfalls 
bei C. Ist es da egal, welche Shottkydiode man nimmt? Ich hab hier noch 
etliche BAT43 rumliegen. Würde die auch gehen? Bei der Drossel weiß ich 
nun nicht auf was ich achten soll. Bei R gibt es die PISR 
SMD-Power-Induktivität. Die sollte es doch tun. Wie heiset so etwas aber 
bei C? Muss auch nicht in SMD sein...

Irgendwo habe ich auch gelesen, das so ein Schaltregler einen 
Mindeststrom gern hätte. Meine Schaltung wird die meiste Zeit max. 20mA 
benötigen. Wenn aber alle drei Relais angezogen sind und alle 6 LEDs 
leuchten wird der Strom auf ca. 300mA ansteigen. Ist da der LM2574 der 
richtige? Eingangsspannung wird 16V= (altes Laptopnetzteil) sein und ich 
wollte nicht ständig 11V an einem Längsregler verbraten.

Wenn mir also jemand meine Unsicherheit auf diesem Gebiet nehmen könnte, 
wäre ich sehr dankbar (bevor ich das falsche bestelle).

Sven

Autor: gast (Gast)
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Schau mal die Figur 5 auf Seite 13 des Datenblattes:
http://cache.national.com/ds/LM/LM2574.pdf

Autor: Andreas K. (a-k)
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stepp64 wrote:

> etliche BAT43 rumliegen. Würde die auch gehen?

Für diesen Strom nicht. 1N5817, SB130 oder sowas in der Art.

> Bei der Drossel weiß ich nun nicht auf was ich achten soll.

Dass sie den Strom verkraftet. Steht im Datasheet.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Schau lieber bei Segor vorbei. Da gibt's Regler, Drossel und Elko. C 
scheint Speicherdrosseln nicht zu mögen.

Autor: der Warze (Gast)
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Hab mit den Leistungs SMD-Drosseln aus dem Reichelt-Angebot gute 
Erfahrungen gemacht. Von der Strombelastbarkeit her lieber etwas 
reichlicher wählen.

Autor: stepp64 (Gast)
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OK. Also könnte ich als Diode auch die bei R erhältliche 1N5822 nehmen, 
welche auch im Datenblatt zum LM2576 (nicht LM2575) steht? Als Spule 
würde ich eine 470µH (z.Bsp. L-PISM 470µ bei R) mit 0,55A nehmen. Das 
sollte ja passen bei 16V Eingangsspannung und ca. 300mA 
Maximalbelastung. Muss ich sonst noch etwas beachten?

Danke
Sven

Autor: Andreas K. (a-k)
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Kannst du. Nur steigen die Verluste dabei an, weil dickere Dioden eine 
höhere Kapazität darstellen und Dioden mit höherer Spannungsfestigkeit 
eine grössere Durchflussspannung haben.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Die 1N5817 hat R auch. Also warum die 1N5822?

Autor: Sven Stefan (stepp64) Benutzerseite
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Ich wusste nicht, dass das so gravierende Auswirkungen hat. Deshalb 
frage ich ja hier an, weil mir so ein Schaltregler ein wenig wie 
"Voodoozauber" vorkommt ;-)

Es ist natürlich kein Problem die 1N5817 zu bestellen, wenn die hier 
geeigneter ist. Auf die 1N5822 kam ich nur, weil die im Datenblatt zum 
LM2576 angegeben ist (und dort ist sie dann sicher auch richtiger).

Die Bestellung geht dann also mit der 1N5817 und einer 470µH 
SMD-Power-Drossel mit 0,55 A raus. Bin mal gespannt ob das so klappt.

Sven

Autor: Andreas K. (a-k)
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1N5817/18/19 = 1A 20/30/40V
1N5820/21/22 = 3A 20/30/40V

Beim LM2576 steht 1N5820/21/22 statt 1N5817/18/19 drin, weil der LM2576 
ein 3A-Regler ist, LM2574 und LM2575 jedoch ein 0,5A bzw. 1A-Typen.

Die maximal auftretende Sperrspannung der Diode ist die maximale 
Eingangspannung. Da NS im Schaltbild bis 40V drinstehen hat, mussten sie 
die 1N5822 reinschreiben. Dafür gibt's ja die Seite 16. Wenn du nur 16V 
hast, reicht die 1N5817.

Arg gross ist der Unterschied aber nicht. 1N5819=0,6V, 1N5817=0,45V.

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