www.mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Miese Gehälter in Deutschland für Akademiker


Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

nach 2 Jahren im Beruf kann ich sagen, dass das Gehaltsniveau in 
Deutschland für Akademiker besonders im Mittelstand echt mies ist.
Wer nicht zu den Top 5% gehört, die nach dem Studium in einem 
Großunternehmen eingestellt werden und stattdessen im Mittelstand 
unterkommt, wird sich immer denken: "Mein Studium hat sich finanziell 
nicht gelohnt"..

Glück hat der, der tariflich eingestellt ist (v.a. IG Metall, IG BCE). 
Man denke nur an die Tarifsteigerungen in diesem Jahr...

Ich meinerseits verdiene als IT Ingenieur 45000€ im Jahr mit 2 Jahren 
BE, und wenn ich meine Firma so kenne, wird mein Gehalt in den nächsten 
Jahren nur jeweils um 3% ansteigen..

Also: Wenn man ein hohes Gehalt will, bringt ein Studium nur bedingt 
was..

: Gesperrt durch Moderator
Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
rofl, 45000€
sei froh

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alle paar Tage das Jammern auf hohem Niveau.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also - 45000€ für einen einfachen IT-Ingenieur ist mehr als genug.

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Spannend wird's doch erst beim Netto:

Als Single bleiben davon ca. 25.000€, bei einem verheirateten 
Alleinverdiener 29.500€ und kommen noch zwei Kinder dazu 33.000€ (inkl. 
Kindergeld).

Wobei bei Ehepartner und Kindern noch zu beachten wäre, daß diese für 
den gleichen Beitrag mit krankenversichert sind. Und daß es für Kinder 
eine Menge zusätzliche Leistungen gibt wie z. B. die Schulausbildung ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Gehalt passt doch voll und ganz. Vor allem für nur 2 Jahre BE. 
Hallo, das ist erst der Anfang.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Als Single bleiben davon ca. 25.000€, bei einem verheirateten
>Alleinverdiener 29.500€ und kommen noch zwei Kinder dazu 33.000€ (inkl.
>Kindergeld).

Das ist aber auch hart an der Grenze. Da ist man ja knapp vor dem 
Verhungern.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Damit könnte ich nicht überleben...nichtmals, wenn ich das pro Monat zur 
Verfügung hätte. Meine Ansprüche sind einfach zu hoch, schließlich habe 
ich auch nur eine 35h Woche und somit genügend Zeit um mich den Ausgaben 
in der Welt der Unterhaltungselektronik zu widmen.

Das Leben ist schlecht!

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Liegt vielleicht auch an den Akademikern ?? grins

hab schon einige erlebt, die meinten, nach dem Studium gehts direkt in 
die (gut bezahlte) Rente ....

Autor: Alex W. (a20q90)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich meinerseits verdiene als IT Ingenieur 45000€ im Jahr mit 2 Jahren


Wie hast Du abgeschlossen? Kurz vor dem Durchfallen? Brauchst Dich auch 
nicht wundern das Du so wenig ausgezhlt bekommst!

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Alex W:
Ich habe zu den besten 25% meines Jahrgangs gehört. Nach Meinung eines 
Professors hätte ich promovieren sollen..

Anscheinend bekommen nur dienjenigen viel Geld, die Ihren Mund weit 
aufmachen und sich gut zu verkaufen wissen. Fachwissen allein wird heute 
überhaupt nicht honoriert.

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was mich auch frustiert, ist die Tatsache, dass man große Gehaltssprünge 
anscheinend nur durch einen Firmenwechsel erreichen kann.

Ich hatte immer gute bis sehr gute Noten (ich hätte fast alles studieren 
können), und verdiene jetzt nur unwesentlich mehr als ein einfacher 
Facharbeiter. Leistung, Engagment lohnt sich überhaupt nicht :-(

Autor: lach (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> 45000€

LOL, ich wäre froh, als ET-Ingenieur so viel zu bekommen.
Bist ein bisschen größenwahnsinnig. Ein Studium lohnt sich, um eventuell 
einen interessanten Job zu bekommen. Finanziell lohnt sich ein Studium 
nur bei sehr wenigen Leuten. Im weltweiten Vertrieb hat man da 
vielleicht eher Chancen auf ein interessantes Gehalt, dafür ist diese 
Arbeit für mich inakzeptabel, unvereinbar mit Familie und Privatleben. 
Aber das muss jeder für sich selber entscheiden.

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich sehe nicht das Problem darin, dass das Gehalt zu gering ist, sondern 
dass die Abgaben darauf zu hoch sind. Meines Erachtens würden 30% 
Besteuerung statt ca. 50% bei Steuerklasse 1 völlig ausreichen (SK1 nur 
als Beispiel!). Aber dafür müssten unsere  Volksvertreter (!?!) mit 
unserem Geld besser wirtschaften und Steuergeldverschwender müssten 
persönlich und ohne viel Tra-Ra privat haften für diese Verschwendung 
haften. Größte Verschwendung : Bundeswehr in Afganistan.

Es wird wohl ein Traum bleiben .....

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> 45000€

Ist doch ganz in Ordnung. Frag mal einen Germanisten, was er kriegt. Der 
wär mit der Hälfte schon zufrieden.

Und ich bin immer noch der Meinung, daß sich ein Ingenieurstudium auch 
finanziell lohnt.

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Thomas Ranseier:

Ein Studium lohnt sich finanziell? Schau doch mal, welchen 
Verdienstausfall man durch ein Studium und durch die längere Schulzeit 
hat. Während des Studiums hat man noch dazu Ausgaben für 
Studiengebühren, Miete, etc, aber keine nennenswerten Einnahmen => Nach 
dem Studium hat man erst mal einen Berg von Schulden.

In anderen Ländern (Schweiz, USA) wird ein guter Studienabschluss 
honoriert und man hat nach dem Studium deutlich mehr, als wenn man nicht 
studiert hätte.

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Während wird diesem Thema in den Medien nicht mehr Bedeutung geschenkt? 
Stattdessen geht es immer um Mindestlohn, Geringverdiener, etc, während 
die Normal- bis Gutverdienenden von allen Seiten (Politik, Wirtschaft) 
immer mehr ausgequetscht werden..

Autor: JL (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also für mich hat sich das Studium gelohnt. Im technischen Beruf kann 
man sehr gut (und 45000 als BE ist sehr gut) verdienen. In meinem 
Bekanntenkreis gibt es Ingenieure mit 10Jahren Berufserfahrung die 50000 
im Jahr verdienen. Und diese jammern nicht, sondern bringen wirkliche 
Leistung und schauen auch über den Fachrichtungstellerrand. Das nennt 
sich Entwicklung im Mittelstand. Wer immer nur nach der Grossindustrie 
schielt mit IGM Gehältern wird das wohl nie verstehen.

Ein Job muss Spass machen und ein Grundlebensniveau einbringen. Wie 
rechtfertigt sich das doppelte oder mehr Gehalt eines Ingenieurs 
gegenüber einer Angestellten in einer Physiotherapie? Beide arbeiten 40h 
und ich behaupte mal die Physiotherapeutin härter als ein Ing in der 
Grossindustrie (selbstgemachter Stress zählt da nicht als Argument).

Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Ich habe vor 12Jahren mit 
3200DM brutto angefangen als Dipl. Ing. und habe nicht gejammert, das 
bei Siemens in Bayern mehr gezahlt wurde.

Wer jetzt meint das in den USA das Studium mehr honoriert wird, soll 
doch einfach da hin gehen, aber bitte auch die angefallenen Kosten 
unserer Hochschulen zurückzahlen.


JL

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ein Studium lohnt sich finanziell? Schau doch mal, welchen
> Verdienstausfall man durch ein Studium und durch die längere Schulzeit
> hat.

Ja genau, und jetzt schau mal was ein gelernter Elektriker netto 
bekommt. Sehr viel mehr als 1300€ sind da nicht drin. Da ist ein 
frischer Ingenieur schon 500€ drüber. Im Laufe der Jahre vergrößert sich 
diese Differenz auf mindestens 1000€, vielleicht auch auf 1500€.

Eine Bekannte ist Erzieherin. Das sind auch ganze 5 Jahre "Lehrzeit". 
Und jetzt ist sie im öffentlichen Dienst und geht mit 1250€ nach Hause.

Ich glaub manche Leute haben einfach völlig überzogene 
Gehaltsvorstellungen. Sicher gibts immer wieder Ausreißer, aber die 
gibts nicht nur nach oben hin, sondern auch nach unten.

> In anderen Ländern...
Ja klar, daß es in allen anderen Ländern dieser Erde besser ist als in 
Deutschland, na das weiß ja mittlerweile jeder. Dir und allen Nörglern 
steht es frei, innerhalb der EU das Land zu wechseln. Und für einen 
guten Ingenieur sollte es auch keine allzu große Schwierigkeit sein, in 
den USA unterzukommen. Ich bin um jeden Jammerer froh, der auswandert.

Gruß,
Thomas

Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Macht euch doch selbständig dann gibt es keine Grenzen mehr nach oben 
oder nach unten. Bereiche die seit 2000 Jahren funktionieren sind 
Religion, Glücksspiel, Sex, Betrügertum, leider nicht 
Mikrocontrollerschaltungen entwerfen, oder Maxwellgleichungen der 
staunenden Verwandschaft erklären

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ich sehe nicht das Problem darin, dass das Gehalt zu gering ist, sondern
>dass die Abgaben darauf zu hoch sind. Meines Erachtens würden 30%
>Besteuerung statt ca. 50% bei Steuerklasse 1 völlig ausreichen (SK1 nur
>als Beispiel!).

Oje, die Abgaben die Du zahlst fließen zum großen Teil in die 
Rente,Krankenkasse,Pflegeversicherung und sonstwas. Ums mal auf den 
Punkt zu bringen, wären die Abgaben nur noch 30% hoch wären sämltiche 
Leistungen ähnl. viel Wert.


>Aber dafür müssten unsere  Volksvertreter (!?!) mit
>unserem Geld besser wirtschaften und Steuergeldverschwender müssten
>persönlich und ohne viel Tra-Ra privat haften für diese Verschwendung
>haften. Größte Verschwendung : Bundeswehr in Afganistan.

Das mag wohl sein. Und die Liste könnte man lange weiterführen.

>Ja genau, und jetzt schau mal was ein gelernter Elektriker netto
>bekommt. Sehr viel mehr als 1300€ sind da nicht drin. Da ist ein
>frischer Ingenieur schon 500€ drüber. Im Laufe der Jahre vergrößert sich
>diese Differenz auf mindestens 1000€, vielleicht auch auf 1500€.

Du mußt einfach die Zeit berechnen die ein Student nichts verdient. Auch 
muß es überhaupt Anreize geben mehr Verantwortung zu übernehmen etc..
Nach dem Studium bin ich erstmal verschuldet. Hinzu kommt die 
Steuerprogression.

>Eine Bekannte ist Erzieherin. Das sind auch ganze 5 Jahre "Lehrzeit".
>Und jetzt ist sie im öffentlichen Dienst und geht mit 1250€ nach Hause.

Das ist schon was. Soweit mir bekannt sind es aber 4 jahre Lehrzeit. 
Aber wie auch immer. Das gleiche Problem haben wir auch bei 
Krankenschwestern, Altenpflegern etc... diese, für die Gesellschaft 
unendlich wichtigen Berufe werden kaum geachtet und schlecht entlohnt.

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>In anderen Ländern (Schweiz, USA) wird ein guter Studienabschluss
>honoriert und man hat nach dem Studium deutlich mehr, als wenn man nicht
>studiert hätte.

Naja mann sollte sich nie mit anderen Länern vergleichen. In der Schweiz 
und den USA und wahrscheinlich überall anders auf der Welt sitzen die 
gerade am Rechner und schreiben //"Boah und in Deutschland kann man 
sogar umsonst Studieren//"  ... //"Und man hat noch ne Krankenkasse//".

Dann wieder wir Deutschen "Dafür haben wir aber ne Kaffesteuer und 19 
mwst" und und und

Man kann Länder nicht gegeneinander aufrechnen. Was natürlich immer 
leicht ist, ist hier umsonst studieren und dann irgendwohin wo man gut 
Geld bekommt. Oder in den Ländern mit seinen Millionen und Milliarden 
leben und zum Arzt nach Deutschland. Und sich dann noch für die Elite 
halten <g>

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>Ja genau, und jetzt schau mal was ein gelernter Elektriker netto
>>bekommt. Sehr viel mehr als 1300€ sind da nicht drin. Da ist ein
>>frischer Ingenieur schon 500€ drüber. Im Laufe der Jahre vergrößert sich
>>diese Differenz auf mindestens 1000€, vielleicht auch auf 1500€.
>
> Du mußt einfach die Zeit berechnen die ein Student nichts verdient. Auch
> muß es überhaupt Anreize geben mehr Verantwortung zu übernehmen etc..
> Nach dem Studium bin ich erstmal verschuldet. Hinzu kommt die
> Steuerprogression.

Stimm natürlich. Und wenn man es durchrechnet, sollte man wohl irgendwo 
zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr wieder auf einem Level sein.
Wenn man dann ruhigen Gewissens mit 60 in Rente gehen kann, hat es sich 
finanziell durchaus gelohnt.

>
>>Eine Bekannte ist Erzieherin. Das sind auch ganze 5 Jahre "Lehrzeit".
>>Und jetzt ist sie im öffentlichen Dienst und geht mit 1250€ nach Hause.
>
> Das ist schon was. Soweit mir bekannt sind es aber 4 jahre Lehrzeit.
> Aber wie auch immer. Das gleiche Problem haben wir auch bei
> Krankenschwestern, Altenpflegern etc... diese, für die Gesellschaft
> unendlich wichtigen Berufe werden kaum geachtet und schlecht entlohnt.

Da hast du wohl recht. 5 Jahre dauert es, wenn man das Fachabi 
dazumacht.

Gruß,
Thomas

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
N´abend. Ich denke auch das manche hier überzogene Gehaltsvorstellungen 
haben.
Und die Sache mit dem Verdienstausfall zählt für mich nicht wirklich. 
Dafür sind ja in der Regel die Einstiegsgehälter höher und die 
Steigerung nach oben je nach Firma auch recht gut.
Ich habe bisher noch keinen persönlich getroffen der gesagt hat das sich 
sein Studium nicht gelohnt hat. Hmm, vielleicht echt mal über die 
Erwartungen nachdenken.

Autor: Dieter Werner (dds5)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es könnte ja immerhin sein, dass sich ein Studium nicht nur in 
finanzieller Hinsicht "lohnt".
In den meisten Fällen ist die Aussicht auf eine interessante, 
anpruchsvolle Beschäftigung erheblich höher als ohne Diplom.

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Und die Sache mit dem Verdienstausfall zählt für mich nicht wirklich.
>Dafür sind ja in der Regel die Einstiegsgehälter höher und die
>Steigerung nach oben je nach Firma auch recht gut.

<g> Nicht wirklich  ? Also mir fehlen gegenüber manchem 8-10 jahre 
Rentenpunkte. Aber iss nix. Auch die Zeit in der die Geld verdient haben 
wo ich nix hatte und im Gegenteil noch Schulden aufgeladen habe zählt 
alles nix. Und das alles dafür das ich nu ein paar Euro mehr bekomme von 
denen erstmal ein ordentlicher Haushalt aufgebaut werden muß, ein Auto 
angeschafft, Schulden bezahlt...

Außerdem glaube ich nicht das Ingenieurgehälter zuviel sind. Vielmehr 
sind die Einkommen für Erzieherin ( siehe oben ) eklatant zu niedrieg.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm, der Weg war aber schon vorher klar oder das es länger dauert bis man 
Geld verdient (abgesehen vom Bafög oder wenn man nebenher nicht arbeiten 
geht). Das war auch schon den Leuten klar die schon ein bißchen älter 
sind.Oder? Beschweren sich da so viele?
Fernstudium wäre auch noch ne Möglichkeit und nebenbei arbeiten.

Was verstehst du unter ein paar Euro Unterschied? 100? 500? 1000?
5? 10?
Also 1000€ Unterschied ist schon ein etwas größerer Unterschied. Und ob 
ich jetzt 2000€ Netto hab oder 3000€ da liegt schon ein bißchen was 
dazwischen.
Selbst 500€ machen da schon was aus.

Auch wenn der Verdienst von Erziehern oder Altenpflegern usw. höher 
wäre, würden sich wieder einige aufregen warum die denn fast genauso 
viel verdienen wie ein X usw.
Klar hat jeder andere Vorstellungen, aber 45000 für 2 Jahre BE sind 
nicht wirklich wenig, nach 10 oder 15 Jahren, ja. (vor 20 Jahren habens 
mit ca. 3000DM/Monat angefangen)

Autor: Mark (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Seit wann ist ein Studium eine Garantie für ein gutes Gehalt?
Jemand, der ein Studium als Kapitalanlage sieht, hat dieses 
grundsätzlich falsch verstanden. Übrigens, die griechischen Philosophen 
waren oft arme Schlucker!
Leider sieht die Masse ein Studium als berufsqualifizierenden Abschluss.
Die meisten werden nie verstehen, dass es um das Wissen geht, und darum 
selbst kreativ, schöpferisch (Etymologie von Ingenieur) sein zu können.

Noch ein persönliches Beispiel: ich habe als nicht-technisches Fach 
Chinesisch gelernt. Bei der Vorstellung im Kurs haben durchweg alle 
argumentiert, sie würden chinesisch lernen, da China zukünftig von 
großer wirtschaftlicher Bedeutung sei und es sich lohnen würde 
chinesisch zu können.
Ich finde es schon befremdlich, dass keiner das Fach aus Neugier oder 
Interesse an anderen Kulturen, Denk- und Schreibweisen gewählt hat.

Wenn ich etwas darüber nachdenke, finde ich es sogar GUT, dass ein 
Studium nicht (mehr) ein hohes Gehalt oder einen Posten garantiert. Es 
läuft darauf hinaus, dass man nach tatsächlicher Leistung / 
Entbehrlichkeit bezahlt wird und nicht nach irgendwelchen 
Abschlusspapieren.

Nochmal: nicht ein Studium garantiert ein hohes Gehalt, sondern es kommt 
darauf an, was man aus sich selbst macht.

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Hm, der Weg war aber schon vorher klar oder das es länger dauert bis man
>Geld verdient (abgesehen vom Bafög oder wenn man nebenher nicht arbeiten
>geht). Das war auch schon den Leuten klar die schon ein bißchen älter
>sind.Oder? Beschweren sich da so viele?

Ich beschwere mich nicht, schlüssel nur auf der sehr wohl ein 
unterschied zwischen 10 Jahren Arbeiten und 10 Jahren nicht arbeiten 
besteht.

>Klar hat jeder andere Vorstellungen, aber 45000 für 2 Jahre BE sind
>nicht wirklich wenig, nach 10 oder 15 Jahren, ja. (vor 20 Jahren habens
>mit ca. 3000DM/Monat angefangen)

Ich finde 45 für 2 Jahre völlig Inordnung.  Vor 15 Jahren hattest du 
auch für 20 DM den Einkaufswagen Voll und konntest ne Woche davon leben.

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ich finde es schon befremdlich, dass keiner das Fach aus Neugier oder
>Interesse an anderen Kulturen, Denk- und Schreibweisen gewählt hat.

Und darf ich mal fragen warum Du dich für Chinesisch und nicht für 
Japanisch entschieden hast !?Japan ist nämlich auch sehr interessant !

Autor: Mark (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Wasser:

erf, es geht um die Einstellung der meisten Kursteilnehmer und nicht um 
Chinesisch oder Japanisch.
Aber Chinesisch habe ich gemacht, weil es mich interessiert hat und mein 
Interesse gestärkt wurde durch meine chinesischen Freunde vom Studium 
(solltest dir mal ne Vorlesung in Elektrotechnik ansehen - gut 50% 
Chinesen  ;)

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Leider sieht die Masse ein Studium als berufsqualifizierenden Abschluss.
> Die meisten werden nie verstehen, dass es um das Wissen geht, und darum
> selbst kreativ, schöpferisch (Etymologie von Ingenieur) sein zu können.


Hmmm...nun das ist nur allzu menschlich. Erst das Fressen, dann die 
Moral. Da nehm ich mich gar nicht aus. Wissen ist gut, aber leben will 
ich auch.

Wie sagte damals Willi zur Biene Maja: - Ist der Magen leer, geht 
überhaupt nichts mehr -

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wahrscheinlich hat er zuviel JungeKarriere gelesen 
(http://www.karriere.de) und glaubt nur weil er E-Technik studiert hat 
gehoert er dazu. Aufwachen, die dort vorgestellten Damen und Herren sind 
die Besten der Besten...

Desweiteren scheinst immer noch zu glauben das der "Ingenieursmangel" 
die Gehaelter treiben muesste? Meiner Meinung gibt es kein Mangel, sonst 
muessten die Gehaelter gestiegen sein. Ich habe vor ein paar Tagen in 
einer aelteren Ausgabe der VDI Nachrichten entdeckt das das nicht der 
Fall ist. Ein Mangel an guten, jungen und billigen Ings koennte es 
tatsaechlich geben.

Gruesse

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich widerspreche ja auch nicht, das da kein Unterschied liegt, aber wems 
etwas ausmacht, der soll halt was ändern, es sind einfach verschiedene 
Wege. Die sich aber in der Regel finanziell auch gut unterscheiden.

Quali, Lehre, arbeiten und nebenher Abi oder Fachabi nachholen oder 
Technikerstudium und anschließen ein Ing. Fernstudium. Wäre auch ne 
Möglichkeit, dann kann man immer durcharbeiten.

Im Prinzip ist ein Studienabschluss auch ein Berufsqualifizierender 
Abschluss. Was tut man denn in der Regel danach?
Er bereitet auf einen Beruf vor bzw. hinterher sind die Absloventen 
qualifiziert bestimmte Aufgaben zu übernehmen.

Autor: Twingy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

miese Gehälter für Ingenieure (generell) kann man keinesfalls so stehen 
lassen.

Vielmehr ist es so, dass die Ingenieure in der Eigenvermarktung um 
Lichtjahre schlechter sind als z.B. die BWLer. Ich habe beides studiert 
- an einer TH -  damit habe ich verstanden, dass man "Gutes tun soll - 
aber noch viel mehr drüber reden soll!".

Wer im Vorstellungsgespräch Angst hat, den Job nicht zu kriegen, wenn er 
zu viel fordert, wird nie das bekommen, was ihm zusteht. Und das wissen 
die Personaler, oder die einstellen sehr wohl.

Es gibt kein allgemeingültiges Lohn Niveau für Ingenieure. Angebot und 
Nachfrage besimmen den Preis! Und wer am Markt für sein Produkt einen 
niedrigen Preis verlangt, warum soll er erwarten können, dass sein 
Gegenüber ihm mehr gibt, als er verlangt.

Und weil diese Angst bei vielen Ingenieuren so verankert ist, sind 
Ingenieure sehr leicht kleinzukrigen. Die BWLer haben da eine ganz 
andere (freche) Art zu fordern. Und weil ALLE BWLer frecher sind, liegt 
auch das Lohnniveau allegmein höher. So einfach sind die Dinge manchmal.

Das BWL Studium an sich ist ein Klacks gegenüber dem Ing- Studium. Daran 
kann es also nicht liegen.

NeNe, diejenigen, die hier wehklagen sind entweder im Studien Abschluss 
wesentlich schlechter als die Ing.Kollegen, die einen gutbezahlten Job 
haben (die gibt es nämlich auch, aber die schreiben nicht hier, sondern 
lesen allenfalls mit), oder sind nicht extrovertiert genug, um sich 
geschickt zu vermarkten. Wenn man eine Bewerbung rausschickt, muss man 
auch mal parallel den Mut haben (und das Geschick), sich an den 
Instanzen vorbei einen Kontakt zur GF zu verschaffen und den GF in einem 
Telefongespräch in knappen aber aussagekräftigen Worten zu erklären, 
warum gerade er der beste für diesen Job ist - aber ohne zu stottern! 
Man nennt das auch den 60 Sekunden Elevator Pitch. Wer das hinkriegt, 
hat auch die Berechtigung, einen höherbezahlten Job zu bekommen. Das 
sind nämlich die Fähigkeiten, die auch von einem Ing. gefragt sind, wenn 
das Unternehmen mit dem Ing. im Kundenkontakt den Auftrag gewinnen will. 
Die wenigsten Aufträge werden über Technologie gewonnen, die meisten 
über die Persönlichkeit der verkaufenden Beteiligten. Bin 22 Jahre im 
Job - genau so ist es im realen Leben - und wer das nicht wahr haben 
will wird nie ein 6-stelliges Jahresgehalt verdienen (selbst wenn er es 
von seinen technischen Fähigkeiten her verdienen würde) - nie!
Ich habe schon eine 2 als erste Ziffer im sechstelligen Jahresgehalt 
verdient (über Tantiemen) - aber nicht weil es mir zusteht, sondern weil 
ich VERMITTELN konnte, dass ich es wert bin.
Ob das in der Wirklichkeit so ist, entscheidet allein das Jahresergebnis 
bei der Bilanzfeststellung. Allein das ist das Messkriterium, was ein 
Unternehmen und seine Mitarbeiter, bzw. der einzelne Mitarbeiter wert 
sind / ist. Und wenn der Ing. es schafft, aufzuzeigen, dass er ein nicht 
wegzudenkender Faktor für das Jahresergebnis ist, dann kriegt er das 
Geld, weil der GF die Angst hat, ohne den Mitarbeiter kann er die Ziele 
nicht erreichen und seine Tantieme wird geringer ausfallen. So einfach 
sind die Zusammmenhänge!

Viele Grüsse

Autor: asdfa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
oh je

schonmal in den öffentlichen dienst geschaut was da ein ing bekommt?

und trozdem habe ich mich dafür entscheiden denn  es interessant und 
macht ne menge spas da muss ich mich nicht mit geld befreidigen.

noch einer ja auch eine gesellenbrief habe ich aber da wollte ich nicht 
arbeiten weil man sich mit 40 nicht mehr drehen kann weil das kreuz 
krumm gebuckelt ist.

nö ich lebe lieber schön ohne auto und bin jeden tag ruhig glücklich und 
ausgeglichen.

und das mit 35000 jahres bruto

und nein ich bin lt noten nicht schlecht. abschluss: sehr gut.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Meiner Meinung gibt es kein Mangel, sonst
>muessten die Gehaelter gestiegen sein.

Doch, der Mangel existiert. Jedoch existiert dieser nach erfahrenen 
Ingenieuren. Hier wurde doch letztens eine Stellenausschreibung aus der 
Automobilindustire gepostet. Fähigkeiten kurz zusammengefasst: 
Programmierung, Kenntnisse sämtlicher Bussysteme im Fahrzeug 
(MOST/LIN/CAN), Hardwarekenntnisse, EMI/EMC, HF-Kenntnisse.

Einen Teil davon lernt man im Studium, ein Teil ist Hobby und der größte 
Teil ist Erfahrung in einem Job. Bussystem werden auf Seminaren 
mitgeteilt. Und solche Kenntnisse erlernt man innerhalb eines Jahres. 
Ing mit diesen Kenntnissen verdienen auch Gehälter über dem 
Durchschnitt.

Viel davon ist Selbststudium. Viele hier können ja µC programmieren, 
können mit einfachen Layouttools uzmgehen, auch wenn sie noch zur Schule 
gehen, ein sehr guter Anfang. Der Grundstein ist gelegt.

Hier sollte man investieren (Fachbücher) und wenn die Eltern hier das 
Geld versagen, dann eben durch Ferienjobs oder Nebentätigkeit selber 
beschaffen. Ich behaupte einfach mal, dass heute die Eltern das größte 
Hindernis bei der Entwicklung der Kinder sind. Da wird einfach falsch 
investiert.

Autor: Nixwisser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Nicht wirklich  ? Also mir fehlen gegenüber manchem 8-10 jahre
>Rentenpunkte. Aber iss nix. Auch die Zeit in der die Geld verdient haben
>wo ich nix hatte und im Gegenteil noch Schulden aufgeladen habe zählt
>alles nix. Und das alles dafür das ich nu ein paar Euro mehr bekomme von
>denen erstmal ein ordentlicher Haushalt aufgebaut werden muß, ein Auto
>angeschafft, Schulden bezahlt...

Rentenpunkte sind doch heutzutage für'n Hintern, zumindest für die die 
jetzt zwischen 20 und 30 sind. Wir werden sowieso nur noch eine 
Grundsicherung bekommen. Dafür hat der Igenieur nach dem Studium dann 
mehr Geld zur privaten Vorsorge zur Verfügung. Viele Facharbeiter in 
meinem Bekanntenkreis haben grade noch was für einen Bausparvertrag 
übrig, der Rest geht für das tägliche Leben drauf. Mit 
Rentenversicherung, Lebensversicherung oder Fondssparplan ist da nichts.

Zudem würde ich mal davon ausgehen, dass die Mehrheit der Studenten von 
den Eltern zumindest mitfinanziert wird. War zumindest während meiner 
Studienzeit so. Richtig schaffen, so dass das Studium zu kurz kam, mußte 
nebenbei keiner, und Schulden aufladen (außer BAFÖG) auch nicht.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich weiss garnicht was der OP will. Weisste was man heute als normaler 
Geselle noch bekommt? In den naechsten 10 Jahren werden die 
Lebenshaltungskosten nochmal um 50% ansteigen. Dann kommst halt mit nem 
Ingenieursgehalt realtiv gut um die Runden und ein "Normalgehalt" reicht 
grad mal noch fuer ne kleine Huette und jeden Tag nen Kanten Brot. 
Willkommen im Kapitalismus und Raubbauland Deutschland. So ist halt 
nunmal die Realitaet. Manchmal ist der Vergleich schon angebracht. Hab 
neulich jemanden getroffen, der neben seinem 40h-Job am Sa im Supermarkt 
blockern geht nur um seine Grundkosten decken zu koennen. Dann war ich 
doch wieder ganz froh dass ich was anstaendiges lerne. Reich wird man 
von ehrlicher Arbeit sowieso nicht, aber man kann zumindest ganz gut 
leben davon. Mehr kann man heute nicht mehr erwarten.

Michael

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Hab
>neulich jemanden getroffen, der neben seinem 40h-Job am Sa im Supermarkt
>blockern geht nur um seine Grundkosten decken zu koennen.

Pauschale Aussage. Wie hoch waren denn diese Grundkosten? 100 EUR, 1000, 
10000?

http://www.townhouse.it/

Eine Nacht kostet ca. 11.000 EUR. Dafür müsste sogar ich eine Zweitjob 
annehmen und anschließend rumjammern, dass das Geld gerade so für die 
Bude reicht.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie hoch sind die Grundkosten heute ueblicherweise... 800EUR wenn man 
bescheiden lebt.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Wie hoch sind die Grundkosten heute ueblicherweise... 800EUR wenn man
>bescheiden lebt.

Die Grundkosten dürften doch bei jedem anderes liegen. Bei mir beträgt 
die Miete alleine schon 950 EUR (warm). Und ich lebe für meine 
Verhältnisse bescheiden.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unter Grundkosten versteht man fuer gewoehnlich mittlere bis untere 
Lebenserhaltungskosten, keine Voellerei.

Autor: Tim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Und ich lebe für meine Verhältnisse bescheiden.

Das denkt fast jeder über sich, auch die gutverdienenden in diesem 
Forum.

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Das denkt fast jeder über sich, auch die gutverdienenden
> in diesem Forum.

So wie auch 90% der Autofahrer glauben, sie seien bessere Fahrer als der 
Durchschnitt.

Übrigens macht allein der Unterschied zwischen Raucher und Nichtraucher 
etwa 150-200 Euro monatlich bei den Kosten aus.

Nice week,
Zardoz

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Unter Grundkosten versteht man fuer gewoehnlich mittlere bis untere
>Lebenserhaltungskosten, keine Voellerei.

Tja, das ist bei meiner Miete eben so. Ich wollte damit zeigen, dass es 
keien einheitliche Definition gibt. Da es durchaus auch 1-Zimmer für 100 
EUR im Monat gibt, könnte man auch behauptet, als Lohn würden 500 EUR 
Netto ausreichen, da man noch 400 EUR im Monat zum freien Verleben hat.

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gutbezahlt ist man mit 45000€ sicher nicht. Ich würde das Gehalt eher 
als durchschnittlich einstufen. Laut des aktuellen Spiegels beträgt das 
durchschnittliche Bruttomonatsgehalt eines männlichen 
Vollzeitbeschäftigten ca. 3700€.
Ich denke, ein Ingenieursgehalt sollte mindestens 50000€ betragen.

Autor: ??? (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
oh je oh je,

mit 2 Jahren Berufserfahrung bei 45000Eue/p.a. darf der Forumseröffner 
getrost die Klappe halten.
Das passt.

Verdient er das Geld eigentlich mit einer 35, 38, 40 oder 42h Woche ?
Das macht einen Unterschied.
Hat er nur das Studium und ist gerade so 26Jahre alt?
Oder hat er noch eine Ausbildung in der Richtung?


Wenns ihm nicht passt, darf er sich gerne bei der Automobielindustrie 
als Bandarbeiter bewerben. Dort kommt er bestimmt auf 50.000Ero/p.a. bei 
einer 35h Woche. Hat dann aber auch Nachtschicht und nach 10 Jahren 
"Berufserfahrung" nahezu nichts mehr in der Birne.

Darf fast jeder selbst entscheiden.

Ansonsten mein Jung,
das wird schon mit der Zeit. Bist derzeit gut dabei und die Geburten 
steigen in absehbarer Zeit nicht.

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@???:
Das Gehalt erhalte ich mit einer 40 Stunden Woche. Wie gesagt, ich bin 
schon 2 Jahre im Beruf, bin also nicht mehr frisch von der Uni.
Mein Gehalt werde ich aber nur nennenswert steigern können, wenn ich in 
ein/zwei Jahren mein jetzige Firma verlasse. Wenn die Firmen ihren 
eingearbeiteten Mitarbeitern nicht mehr zahlen wollen, dann brauchen sie 
sich nicht über den angeblichen Ingenieursmangel beklagen.
Für mich drückt sich im Gehalt auch die Wertschätzung der Arbeit aus.

Autor: Mark (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Gast:

> Tja, das ist bei meiner Miete eben so. Ich wollte damit zeigen, dass es
> keien einheitliche Definition gibt. Da es durchaus auch 1-Zimmer für 100
> EUR im Monat gibt, könnte man auch behauptet, als Lohn würden 500 EUR
> Netto ausreichen, da man noch 400 EUR im Monat zum freien Verleben hat.

muahaha, wenn man keinen Ahnung hat, einfach mal ....

Ein Zimmer in einer vergammelten Raucher-WG kostet in Stuttgart im 
Schnitt 350€ und nicht 100€. Wo lebst Du denn?
Warst vermutlich das letzte mal selbst einkaufen als es noch die D-Mark 
gab.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
50000 sind ja auch nicht mal so unüblich, vor allem bei größern Firmen, 
da geht noch wesentlich mehr. Nur zum Anfang darf man´s halt nicht 
erwarten.

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>50000 sind ja auch nicht mal so unüblich, vor allem bei größern Firmen,
>da geht noch wesentlich mehr. Nur zum Anfang darf man´s halt nicht
>erwarten.

Ab wann darf man ein solches Gehalt deiner Meinung nach erwarten?

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ein Zimmer in einer vergammelten Raucher-WG kostet in Stuttgart im
>Schnitt 350€ und nicht 100€. Wo lebst Du denn?

http://www.markt.de/category,304/index,2/keyword,1...
http://www.markt.de/category,304/index,1/keyword,1...

Dazu einfach:

>muahaha, wenn man keinen Ahnung hat, einfach mal ....

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nach ein paar Jahren denk ich schon, 3,4, 5 oder 6.
Als Einsiegsgehalt sollte man sowas aber nicht erwarten, wäre meiner 
Meinung nach auch zu hoch.
Gibt aber klar auch Firmen die sowas zahlen.

Autor: Gunb (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nach 2 Jahren 45T,-€?

Du verdienst ein gutes Geld, kann ich dir mit meiner BE sicher sagen.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

noch so ein Thema wo ich lachen muß.

Sicher ist es ein Fakt, daß Ingenieure weniger verdienen als z.B. BWLer, 
aber die Gründe hierfür hat "Twingy" sehr schön dargelegt. Man muß sich 
halt verkaufen können.

Was ich aber wichtig finde:
Man muß auch mal auf dem Boden bleiben. Ich arbeite z.Zt. im 
öffentlichen Dienst und kriege um die 40 im Jahr. Sicher könnte ich in 
der Industrie mehr kriegen, aber wenn ich mein Gehalt mit dem meiner 
Bekannten vergleiche, die nicht studiert haben, liege ich deutlich 
drüber; Wenn ich Abends weggehe, muß ich mir keine Gedanken machen, ob 
ich etwas essen gehe oder 3 Bacardi-Cola trinke anstelle von nur 2. 
Sprich: Ich kann leben, ohne jeden Euro zweimal rumzudrehen. Und das ist 
schon ziemlicher Luxus, finde ich.

Und wenn ich nun lese, das jemand mit einer Wohnung für als 950 Euro 
"für seine Verhältnisse bescheiden" lebt, dann sollte derjenige mal 
seinen Realitätssinn überprüfen. Wenn man sich eine Wohnung für einen 
Tausender im Monat leisten kann, geht es einem schon ziemlich gut. Ein 
nicht unerheblicher Teil der Menschen in unserem Land hat überhaupt 
"nur" 1000Euro (oder weniger) zur Verfügung.

Nein, schlecht geht es uns wirklich nicht.

Paul

Autor: Tom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Nach 2 Jahren 45T,-€?

>Du verdienst ein gutes Geld, kann ich dir mit meiner BE sicher sagen.

Kein Wunder, dass in D keiner mehr Ingenieur werden will. Bei Audi wird 
dieses Gehalt als Einstieg gezahlt... ;-)

Autor: Mousse-T (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und sogar noch mehr, das weidss ich sicher ;-)

Autor: Tom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Mousse-T:
Ja, das stimmt. Meines Wissens nach sind die Einstiegsgehälter bei Audi 
im Bereich von 45000€ - 50000€.
Dabei sollte man aber auch berücksichtigen, dass Audi pro Jahr ca. 
300-400 Ingenieure einstellt (der Rest sind BWLer, etc.). Bei den 
300-400 pro Jahr sind aber auch schon Berufserfahrene enthalten. Jeder 
kann sich dann ausrechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit man als 
Berufseinsteiger bei Audi einsteigt.

Die zigtausend anderen Ingenieure kommen beim Berufseinstieg im 
Mittelstand unter, und der zahlt leider deutlich weniger.
Da die Absolventenzahlen allgemein immer weiter steigen (u.a. durch 
Bachelorabschlüsse, etc.), wird man meiner Meinung nach in den nächsten 
Jahren einen Abwärtstrend bei den Gehältern erleben. Studieren lohnt 
sich vielleicht nicht mehr so wie früher, ist aber wahrscheinlich die 
einzige Chance, einen einigermaßen akzeptabel bezahlten Arbeitsplatz zu 
erhalten..

Eigentlich müßten ja jetzt, in einer starken Phase des Aufschwungs und 
eines dramtischen Mangels an Ingenieuren, die Einstiegsgehälter stark 
ansteigen. Man sieht aber, dass sie vielleicht mal um 1-2% angestiegen 
sind.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Studieren lohnt sich vielleicht nicht mehr so wie früher

Mit dieser Einstellung wundert mich eigentlich gar nichts. Wenn du viel 
Geld verdienen willst, geh auf eine Bohrinsel oder werde Hafentaucher.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Eigentlich müßten ja jetzt, in einer starken Phase des Aufschwungs und
>eines dramtischen Mangels an Ingenieuren, die Einstiegsgehälter stark
>ansteigen. Man sieht aber, dass sie vielleicht mal um 1-2% angestiegen
>sind.

Ich finde 50k für einen Anfänger recht viel!

Autor: 3348 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Eigentlich müßten ja jetzt, in einer starken Phase des Aufschwungs und
>eines dramtischen Mangels an Ingenieuren, die Einstiegsgehälter stark
>ansteigen.

Nein, den die Berufseinsteiger koennen ja noch nichts. Da muss man erst 
ein Jahr versenken bis das was wird. Einen aufschwung macht man mit 
erfahrenen Leuten.

Autor: Informant (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zur Info eine aktuelle Gehaltsumfrage bei Ingenieuren.

http://www.heise.de/newsticker/Software-Ingenieure...

Es lohnt sich auch, den Links im Artikel zu folgen.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Christoph aus dem Ursprungsposting trollt doch nur herum. Kein 
IT-Ingenieur mit akzeptablem Abschluß verdient beim Berufs*einstieg* 
weniger als 60000 Euro. Vor zwei Jahren sah das noch anders aus, aber 
zur Zeit des Aufschwungs musste ich Anfang des Jahres nicht lange nach 
90000 Einstiegsgehalt suchen, und dabei bin ich noch nicht einmal nach 
der Bezahlung gegangen, sondern wollte nur einen interessanten Job mit 
Aufstiegschancen haben.

Ich vermute, er regt sich über die ach-so-gut bezahlten Ingenieure auf, 
die trotz gutem Gehalt jammern. Und dabei weiß Christoph nicht, daß 
45000 in der Branche ein Hungerlohn ist - man stelle sich das mal vor, 
nach 2 Jahren Berufserfahrung!

Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also langsam müsste man wirklich fordern, Scans der Lohnbescheinigung 
anhängen zu müssen, bevor man solche 90k+ Beiträge posten darf. Dann 
würde es wohl viel ruhiger hier zugehen.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Also langsam müsste man wirklich fordern, Scans der Lohnbescheinigung
>anhängen zu müssen, bevor man solche 90k+ Beiträge posten darf.

Wozu? Willst du dich überzeugen, daß du allen Grund hast, dich 
übergangen zu fühlen?

Wer's nicht glaubt, ist mit seinen 50000 wahrscheinlich genauso 
zufrieden.

Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian, ich kenne dein Problem nicht und ich habe gewiss nicht das 
Gefühl, übergangen zu werden. Ich finde es nur vermessen, über andere in 
dem Maße zu urteilen, wie du es tust. Meines Wissens nach ist es eben 
auch in Zeiten knappen Angebotes unwahrscheinlich als Ingenieur mit 90k 
oder mehr nach Hause zugehen. Wenn man die bekommt, schön - Glückwunsch. 
Aber dann andere zu denunzieren finde ich vermessen.

Autor: Tom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Christian: Echt witzig, deine Ironie...

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wuerd mich nich wundern wenn Typen wie Christian in Wirklichkeit ihr 
Geld von der "Argentur fuer Arbeit" bekommen, Telefonanschluss inklusive 
versteht sich (leider).

Autor: ProfiBewerber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Servas,

ich habe mich in letzter Zeit bei einigen Firmen beworben. Ich will 
nicht wirklich wechseln, nur mal schauen was die anderen so zahlen.
Und zur Gehaltshöhe kann ich sagen, egal ob großer Konzern oder kleiner 
Dienstleister, bei Gehaltswünschen über 60k sah ich schon 
schmerzverzerrte Gesichter, obwohl ich mehrere Jahre Berufserfahrung 
habe (Software und Automotive).
Mein Fazit, die allgemeine Schmerzgrenze liegt so um die 60k, eher 
weniger. Meiner Meinung nach kann man von einem gutem Ing.-Gehalt reden 
ab 55k. Das entspricht auch der Erfahrung was einige Kumpels berichten.
Ein Vorposter schrieb, dass es nur daran liegt wie man sich verkauft. 
Diese Aussage ist nur bedingt korrekt. Es kommt nämlich hauptsächlich 
auf die Firma an wo man sich bewirbt.

Autor: Tom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Profibewerber:
Es kommt auch stark darauf an, in welcher Stadt man sich bewerbt. In 
München sind 55k eher mau (mindestens 11€/qm Kaltmiete), in anderen 
Städten(Ingolstadt, Regensburg: ca.7-8€/qm Kaltmiete) kann man damit 
schon eine Menge anfangen..

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>In München sind 55k eher mau (mindestens 11€/qm Kaltmiete)

Darauf muß man erstmal kommen, eine Villa anzumieten. Jeder venünftig 
denkende Mensch kauft Immobilien. Jenseits von 150k/Jahr muß man ja 
nicht mehr aufs Geld achten und kann auch die Miete aus dem Fenster 
schmeißen, von daher hast du recht, nur dein Vergleich zieht dann nicht 
mehr.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das die Mieten in München arschteuer sind, ist aber bekannt.

Autor: josip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Kein
> IT-Ingenieur mit akzeptablem Abschluß verdient beim Berufs*einstieg*
> weniger als 60000 Euro.

Im Phantasialand mag das möglich sein. Aber nicht in Deutschland.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Einstiegsgehalt liegt bei 45.000-50.000 maximal. Und ich finde das 
ist OK und fuer einige auch deutlich zuviel. Wenn ich bei ner Firma 
anfang, bei der ich vorher vielleicht schon ein paar Jahre gejobbt habe 
(und die mich beurteilen koennen in Sachen Leistung) ist das Gehalt 
vielleicht auch etwas hoeher als jemand, der vollkommen neu hinzukommt, 
aber ueber 50.000EUR auf keinem Fall, das kannste Stecken.

Autor: Gast M (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eure Beiträge und Gedanken finde ich gut, kann vieles nachvollziehen. 
Hab reichlich Berufserfahrung und schreibe: Das Gehalt wächst
1. mit den Jahren, aber eben auch nicht unbegrenzt. Werdet ihr abhängig( 
Familie, Eigentum) usw. was glaubt ihr wo es da hin geht. Abhängigkeit 
kann auch heißen, man ist sehr lange in einem Unternehmen.
2. mit einem Wechsel ist immer was drin, 15-20 %.
3. Führungsverantwortung wird meist nach Bewährung belohnt, abereben 
nicht sofort.
4. Großunternehmen zahlen besser.
5. Stimmt die Chemie mit dem Vorgesetzten, ist das bestimmt kein 
Nachteil.
6. Nach etwa 5-7 Jahren sollte man AT Status erlangt haben, sonst ist 
man rel. stark geerdet, also Tariflohn.
7. Was meist unterschätzt wird, ist Glück: Ein MA geht, wird länger 
krank stirbt, wird Vater/Mutter. Oder auch ein Fachgebiet wird, so wie 
jetzt die Energiebranche stark gefordert.
8. "Tue Gutes und rede darüber."

Alles in allem: Augen aufhalten, wechselwillig sein, Gespür entwickeln, 
dann kann Glück etwas planbarer werden.
Nicht jeder wird/will in die GF kommen. Aber ein Ziel zu definieren und 
daraus abzuleiten was pers. Karriere machen heisst, das kann man von 
einem Ing. erwarten. Daraus kann Zufriedenheit und Beharrlichkeit 
wachsen, die Grundvoraussetzung für fast alles ist.
Dann gibts nach 15 J. Faktor +- 2,5, mit Personalverantwortung (weit) 
mehr.
Das ist natürlich eine pers. Meinung. Möchte keine Kontroverse 
lostreten!

Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>6. Nach etwa 5-7 Jahren sollte man AT Status erlangt haben, sonst ist
>man rel. stark geerdet, also Tariflohn.

Was spricht eigentlich gegen Tariflohn? Tariflohn wird meistens nur in 
den größeren Firmen gezahlt, weshalb dieses Gehalt um 10-20% höher liegt 
als ein Gehalt, dass ein Mittelständler zu zahlen bereit ist. Außerdem 
bekommt man als Tarifangestellter automatisch recht hohe jährliche 
Lohnsteigerungen (siehe z.B. die Tarifabschlüsse der IG Metall). Bei 
einer 35h Woche beginnt AT bei 5598€, dies entspricht dann einem 
Jahresgehalt von weit über 60000€. Das ist doch wahrlich eine Menge 
Geld..

Autor: Mr Mofo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also Bauingenieure verdienen im Schnitt 2000-2500 Euro Brutto/Monat (in 
München um die 2800/Monat-3000/Monat Brutto a 12 Monatsgehältern) als 
Einsteiger. Dafür dürfen 50h+ pro Woche gearbeitet werden. Nach 5-7 
Jahren im Jobe hat man dann satte 3000-3500 Euro/Monat Brutto a 12 
Monatsgehälter bei 50-60h pro Woche!
Das sind auf eine 35h Woche berechnet weniger als ein Facharbeiter bei 
extremer Arbeitsbelastung und Verantwortung.

Wer dumm ist, der studiert Ingenieur, wer klug ist geht in den 
Finanzsektor oder Wirtschaftssektor oder ganz klassisch wird Zahnarzt.

Autor: Harald (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lohn? Gehalt?

Wir machen alles ehrenamtlich....
:-)



45k...runde Sache.


50h/Woche tut viel mehr weh, gerade bei diesem schönen Wetter.

Autor: Radler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
naja, manchen Ingenieuren ist ja das schöne Wetter egal, aber das waren 
auch die, die in Studentenzeiten bei schönstem Wetter in ihren Kammern 
vor ihrem PC gehockt haben und das tun sie auch heute noch....meistens 
fehlt das Interesse für andere Sachen gänzlich, von Sport ganz zu 
schweigen... ;-)
Gruss

Autor: Jojo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hmm die Bauern sind selber schuld wenn sie Milch produzieren.
Sie beachten ja die Marktwirtschaft nicht.

Können ja was anderes machen, so ist das halt.

Aber halt wer zwingt euch denn Ing. zu werden????
Ach ja richtig das ist ja ganz anders als bei den Bauern.

Autor: The Devil (devil_86)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christoph wrote:
> Laut des aktuellen Spiegels beträgt das durchschnittliche
> Bruttomonatsgehalt eines männlichen Vollzeitbeschäftigten ca. 3700€.

Klar steigt der Durchschnitt, vergiss nicht, da ist das Topgehalt des 
Kollegen von Siemens mit 100.000€ auch miteingerechnet...

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wollt noch was zu den tollen Möglichkeiten in der
achso von Gott geliebten Schweiz sagen.

Da hier ja alles so schlecht und bei den Kchäsmachern alles so gut ist 
wisst ihr bestimmt aller aus erster Hand nicht?

1. Studium in der Schweiz
Über die bösen bösen 500eur Studiengebühren lachen die sich da kaputt, 
je nach hochschule ist bei denen das 10fache normal.

2. Lohn
In der Schweiz verdient Ihr ungefähr 30-40% mehr als in D.
Dafür liegen aber die Lebenshaltungskosten um 50% über unserem Niveau. 
Gut die Steuern und Solzialabgaben sind niedreiger so das Ihr letztlich 
netto wieder bei 0 rauskommt im Vergleich zu hier.

MfG

Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Wer dumm ist, der studiert Ingenieur, wer klug ist geht in den
>Finanzsektor oder Wirtschaftssektor oder ganz klassisch wird Zahnarzt

Wenn es das Internet als INFO Quelle schon früher gegeben hätte. Dann 
hätte sicher 60 % der heutigen INGs aus finanziellen Gründen niemals ein 
Ing Studium absolviert.

Es ist wissenschaftlich erwiesen das  ein Ing Studium mehrheitlich von 
Kindern aus Arbeiterfamilien gemacht wird.

Die Kinder von Reichen und elitären Kreisen würden ihre Sprösslinge 
niemals
ein Ing Studium durchführen lassen.

Autor: christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
bin FH-Absolvent Elektrotechnik und hatte gerade ein paar 
Vorstellungsgespräche.Beim letzten hätte ich als Absolvent mit
ca. 37000 Brutto/Jahr zu erwarten.Nach 1Jahr wären große Gehaltssprünge
drinne,je nachdem wie man sich anstellt.Soweit so gut.Zieht man rund
45% Steuer ab (Lohnsteuerklasse 1!)bleibt da nicht mehr viel.
Da fragt man sich wirklich warum man studiert hat.
Aus finanziellen Gründen jedenfalls nicht.Gut das es mir noch Spaß 
macht,
sonst wärs echt fürn Asrch.So ein Mist.

MFG
verzweifelter Absolvent

Autor: Ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wenns ihm nicht passt, darf er sich gerne bei der Automobielindustrie
> als Bandarbeiter bewerben. Dort kommt er bestimmt auf 50.000Ero/p.a. bei
> einer 35h Woche.
Das kannst Du vielleicht in USA so machen, hierzulande wär das ein 
krasser Negativpunkt in Deiner späteren Bewerbung als Ing.
Als Ing. soll man nicht viel verdienen, sondern nur willig, billig und 
24h Fachidiot sein.
Ausnahmen je nach Bilanzvolumen der Firma sind auch schon gefragt, aber 
das ist nicht die Regel!
Wer zuviel verdient kann auch schon mal rausfliegen.
Rechnet man die Unkosten für das Studium dagegen, hätte man in anderen 
Studienbereichen mehr erzielen können bei weniger Streß!
Die Tendenz wird natürlich langfristig besser, nur hat man davon wegen 
des Alters nicht mehr so viel.

Autor: Ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Aus finanziellen Gründen jedenfalls nicht.Gut das es mir noch Spaß
> macht,
> sonst wärs echt fürn Asrch.So ein Mist.
das stimmt leider!

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wer zuviel verdient kann auch schon mal rausfliegen.

Wird jetzt etwa sogar von Ingenieuren erwartet, daß sie dem Unternehmen 
mehr einbringen als sie kosten? Ist ja unglaublich ...

Nice week,
Zardoz

Autor: joep (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
An alle die meckern: schaut euch mal die Übersicht an, so schlecht 
stehen wir da als Dipl. Ings. garnicht.

http://www.stern.de/media/pdf/gehaltsliste_01.pdf

Aber was ich leider auch bemängeln muss sind die hohen Steuerabgaben.
Und bei diesem ganzen Quatsch mit Steuerklassen je nach Abhängigkeit vom 
Gehalt hörts bei mir sowieso auf. Darin sehe ich keine 
Gleichberechtigung mehr. Klar sollte derjenige, der mehr verdient auch 
mehr Steuern zahlen. Aber das ist doch schon dadurch gewährleistet, dass 
die Steuern PROZENTUAL!!! berechnet werden. Warum werden dann mehr 
Prozente bei besser verdienenden erhoben?

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Warum werden dann mehr Prozente bei besser verdienenden erhoben?

Weil so über die Inflation nahezu alle Arbeitnehmer regelmäßig 
prozentual mehr Steuern zahlen müssen - nennt sich "kalte Progression". 
Und die Politiker sich für die Wiederherstellung des alten Zustands dann 
als große "Steuerreformer" feiern lassen können.

Nice week,
Zardoz

Autor: Nixwisser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Weil so über die Inflation nahezu alle Arbeitnehmer regelmäßig
>prozentual mehr Steuern zahlen müssen - nennt sich "kalte Progression".
>Und die Politiker sich für die Wiederherstellung des alten Zustands dann
>als große "Steuerreformer" feiern lassen können.

Interessanter Einwurf, sicher nicht verkehrt.

@joep

Die offizielle Begründung:

Wer mehr hat, kann auch prozentual mehr abgeben.

Wer 3000 Euro verdient kann 1200 Euro (40%) abgeben und hat dann immer 
noch 1800 Euro.

Wer 2000 Euro verdient und 600 Euro (30%) abgibt, hat 1400 Euro und 
damit immer noch deutlich weniger als der Besserverdiener.

Ob man das als gerecht oder nicht erachtet, bleibt jedem selbst 
überlassen. Hätten Millionäre den selben Steuersatz wie Ings würde es 
hier auch einen Aufschrei der Entrüstung geben.

Autor: Ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wird jetzt etwa sogar von Ingenieuren erwartet, daß sie dem Unternehmen
> mehr einbringen als sie kosten? Ist ja unglaublich ...
das wurde schon immer erwartet - nur früher wurde das im Vergleich zu 
anderen Berufsgruppen deutlich besser bezahlt.
Deshalb sind viele ja auch mitttlerweile so heiß darauf Beamter zu 
werden, früher wurden Beamte extrem schlecht bezahlt, heute ist kaum 
noch ein Unterschied netto - und die Arbeitsplatzsicherheit ist ungleich 
höher.

Übrigens kalte Progression läuft etwas anders:
Du verdienst z.B. lohnmäßig 300 brutto mehr, darft jetzt aber, da Dein 
Einkommen höher ist auch mehr Lohnsteuer zahlen, so daß Dir netto unterm 
Strich jetzt weniger verdienst als vor Deiner Lohnerhöhung.
Mit Inflation hat das nichts zu tun.

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Übrigens kalte Progression läuft etwas anders:
> Du verdienst z.B. lohnmäßig 300 brutto mehr, darft jetzt aber, da
> Dein Einkommen höher ist auch mehr Lohnsteuer zahlen, so daß Dir
> netto unterm Strich jetzt weniger verdienst als vor Deiner Lohnerhöhung.

Das heißt aber nicht "kalte Progression", sondern "reiner Schwachsinn".

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kalte Progression geht so:

Über die Jahre erhält man Lohnsteigerungen in Höhe der Inflationsrate, 
d. h. die finanzielle Leistungsfähigkeit bleibt konstant. Wegen der 
Progression steigt aber die Steuer nicht linear, sondern eben 
progressiv. Die Kaufkraft sinkt somit dank der Steuerprogression.

Nice week,
Zardoz

Autor: Steve (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
/Wer dumm ist, der studiert Ingenieur, wer klug ist geht in den
Finanzsektor oder Wirtschaftssektor oder ganz klassisch wird Zahnarzt./

Jaja, nur schade, dass der "kluge" Zahnarzt dann weder Bohrer, noch 
Laser oder sonst ein Gerät zur Verfügung hat, da es einen "ja so dummen" 
Ing. nicht mehr gibt ;)

Erst nachdenken, dann schreiben.....;)

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm, also alle Beamten stehen auch nicht so super da.
Ich würde, wenn ich bei A10 Stufe 2, ein bißchen über 1600 
rausbekommen(laut www.oeffentlicher-dienst.info), und als Angestellter 
(laut nettolohn.de) knapp 1600€.
Bei A13 Stufe 3 sinds knapp 2200 die übrig bleiben und als Angestellter 
knapp 2000. So riesig ist der Uterschied jetzt auch nicht.
@Christian: Die 37000 für den Anfang sind schon O.K.,ist ja auch nur der 
Einstieg (du musst auch erstmal Leistung bringen) und übrig bleibt da 
schon ein bißchen was, das haben manch andere Brutto ;-)

Autor: Ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Laser oder sonst ein Gerät zur Verfügung hat, da es einen "ja so dummen"
> Ing. nicht mehr gibt ;)
>
>Erst nachdenken, dann schreiben.....;)

und wer sagt, daß das aus Deutschland kommen muß ... anderswo gibt's 
auch Ings. und die sind auch nicht doof & aber die Produktion ist 
billiger.

Autor: Ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier kann man den Begriff kalte Progession nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kalte_Progression

> Das heißt aber nicht "kalte Progression", sondern "reiner Schwachsinn
Verstehe nicht ganz Deine Kritik, Progression hat immer das Einkommen 
als Bezugsgröße und da es sich dabei in den meisten Fällen um Lohn 
handelt wird Lohnsteuer eingefordert - dann bleibt netto was übrig und 
dieses Netto ist aufgrund der Progression genauso hoch oder gar 
niedriger als vor der von mir aus inflationsangepaßten 
Einkommenserhöhung.

> Über die Jahre erhält man Lohnsteigerungen in Höhe der Inflationsrate,
> d. h. die finanzielle Leistungsfähigkeit bleibt konstant.
Das trifft aber nicht auf jede Berufsgruppe zu, sonst wäre es ja nur 
kontunierliche Anpassungen um 2 bis 3% Punkte, das stimmt so nicht, wenn 
Du Dir Tarifabschlüsse anschaust, das kann höher oder auch ein paar 
Jahre gar nichts sein!

> Wegen der Progression steigt aber die Steuer nicht linear, sondern eben
> progressiv.
Das ist selbstredend!
Der Anstieg war und wird wahrscheinlich niemals linear sein, sondern war 
immer schon progressiv gewesen.

> Die Kaufkraft sinkt somit dank der Steuerprogression.
Ja genau, wobei sich die Progession auf das Einkommen bezieht, d.h. Dein 
Nettoeinkommen ist trotz höheren Bruttoeinkommens gesunken.

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Verstehe nicht ganz Deine Kritik, Progression hat immer das Einkommen
> als Bezugsgröße und da es sich dabei in den meisten Fällen um Lohn
> handelt wird Lohnsteuer eingefordert - dann bleibt netto was übrig und
> dieses Netto ist aufgrund der Progression genauso hoch oder gar
> niedriger als vor der von mir aus inflationsangepaßten
> Einkommenserhöhung.

Schon klar. Mir ging es darum, daß schon bei einem reinem 
Inflationsausgleich die Steuerlast überproportional steigt. Bei einer 
Erhöhung um 300€ könnte man ja noch denken, daß damit eben auch die 
Leistungsfähigkeit des Steuerzahlers entsprechend gestiegen sei.

Nice week,
Zardoz

Autor: Steve (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Laser oder sonst ein Gerät zur Verfügung hat, da es einen "ja so dummen"
> Ing. nicht mehr gibt ;)
>
>Erst nachdenken, dann schreiben.....;)

/und wer sagt, daß das aus Deutschland kommen muß ... anderswo gibt's
auch Ings. und die sind auch nicht doof & aber die Produktion ist
billiger./

Klar gibts anderswo auch Ings. Aber vieles wird in D´land entworfen und 
"engineered" und anderswo produziert, das erlebe ich jeden Tag.

Aber ein naheliegenderes Beispiel habe ich auch noch:
In Darmstadt wird durch die ESA das Kontrollzentrum für viele 
europäische Satelliten betrieben, mit deutschen Ings. und ich denke an 
dieser Stelle einmal nicht, dass der Zahnarzt dafür sorgt, dass 
sämtliche Telekommunikationssatelliten einwandfrei funktionieren. So 
ganz ohne deutsche Igenieure klappts dann auch nicht.

Autor: eisbein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Erst mal ein Hallo in die Runde,
ich finde auch das 45t€ zwar nicht wenig ist, aber es liegt nunmal an 
der Kaufkraft (Energie, Lebensmittel usw., Lage der Wohnung)
Zudem haben wir in den letzten ca. 6 Jahren einen Konzentrationsprozess 
der Großindustrie erlebt. Das Ergebnis ist, das die uns jetzt das Fell 
über die Ohren ziehn.
Randnotiz:
Der Spiegel schreibt von einer drei Klassengesellschaft. (Ich buch mich 
mit Titel schonmal bei H4 ein.)

Zudem erwarte ich einen Exodus von Fachkräften...(jeder der kann, der 
geht:))
Warum nichtmal erfahrung im Ausland machen, wenns schiefgeht kann man 
sich hinterher immer noch bei H4 einbuchen...
Erinnert mich an die DDR, wo die Leute auch unzufrieden waren und 
einfach gegangen sind (das waren eher die Qualifizierten) und bestimmt 
nicht, weil es politisch so unangenehm war...(Seit wann sind Ing´s 
politisch?)
Ich denke, wenn wir in einer Gesellschaft angekommen sind, wo alle fast 
das gleiche verdienen (s.o.) und sich der soziale Status darüber 
definiert was man hat und nicht der Philosoph, der in der Tonne lebt, 
der Held ist,
ja dann werde auch ich gehn.

Autor: Vorstand (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mir geht es prächtig (der neue Porsche ist schon bestellt). Vielleicht 
habt ihr bloß das Falsche studiert.

Butzi vom Vorstand
Diplom-Kaufmann

Autor: sieft (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
44k nach 1,5 jahren berufserfahrung = > Kündigung => 61k bei 
mittelständischen unternehmen

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, das kann ich bestätigen. 60k sind derzeit für praktisch jeden drin, 
der entweder ordentlich VHDL oder C/CPP bzw JAVA kann.

Eines stimmt nicht :

>In Darmstadt wird durch die ESA das Kontrollzentrum für viele
>europäische Satelliten betrieben, mit deutschen Ings. und ich denke an
>dieser Stelle einmal nicht, dass der Zahnarzt dafür sorgt, dass
>sämtliche Telekommunikationssatelliten einwandfrei funktionieren. So
>ganz ohne deutsche Igenieure klappts dann auch nicht.

Doppelt falsch informiert:

1) Die ESOC wie sie offiziell heisst, betreibt da so ziemlich garnichts. 
Die Leiten nur die SATs sorgen für keine Kollision und dafür dass sie 
lange oben bleiben. Die Technik dort kommt aus den Staaten, Frankreich 
und Japan. Nichts, was dort steht wird in D gebaut oder von deutschen 
betreut.

2) Die Leute dort sind Wissenschaftler, keine Ingenieure und da dirt nur 
English und Französisch gesprochen wird und es die Deutschen mit dem 
französischen nicht so haben, sind die meisten dort Ausländer.

Diese Einrichtung ist nur aus politischen Gründen in Deutschland, 
genauso wie die Schwesterinstitution ESRIN in Frascati sitzt: Dort 
arbeiten auch nur die Ausländer und kaum Italiener!

Autor: Simon (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"60k sind derzeit für praktisch jeden drin,
der entweder ordentlich VHDL oder C/CPP bzw JAVA kann."

kann ich alles nicht - bekomme ich aber dennoch

Autor: panzer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Simon:
Was kannste denn dann überhaupt? 8-)

Autor: Simon (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
tanzen kann ich ganz gut. zumndest bestätigen das die wenigen damen auf 
der arbeit.
ansonsten pseudoprobleme zerquatschen (das kann ich sogar sehr gut) und 
noch halt "die essenziellen dinge"

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann werde Politiker, Clown oder Projektleiter.
(wobei das dritte die beiden ersten impliziert)

Autor: Markus _neu (markush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also irgendwie ne coole Disku!

Ich verdien als popelliger Elektroniker und per Fernstudium 
hochgearbeiteter Informatiker ca. 30 tsd. netto pro Jahr. Brutto weiss 
ich jetzt nicht. Das als Alleinverdiener mit zwei Kindern, 20 Jahre BE. 
Davon bezahl ich ein Haus ab, hab ein Auto und versuch die Kinder groß 
zu kriegen.
Über was jammert ihr hier eigentlich ursprünglich? Achja, 45 Riesen, 
allerdings weiß ich immer noch nicht ob brutto oder netto. Sollte es 
netto sein find ich den Fred ne Frechheit. Sollte es brutto sein (wovon 
ich ausgeh) geb ich dem FredOpener Recht: Schlicht und ergreifend zu 
wenig! Der hat minimum sechs bis acht Jahre länger die Schulbank 
gedrückt als ich - wen er ein bischen was draufhat sollte sich das auch 
in der Bezahlung ausdrücken!

Also Christoph: Ich hoffe du findest eine AG der deinen Durchhaltewillen 
beim Schulbankdrücken honoriert - und das ist ernst gemeint!

Markus

Autor: Simon (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@berater
als projektleiter würde ich mich aber sicherlich nicht für runde 60k 
hinstellen. leider gibt es solche historiker, jene, die unsere gehälter 
zunichte machen.
abgesehen davon ist es doch für alle vorteilhaft, wenn da jemand 
beschäftigt ist, und die anwesenden damen unterhält, was ja sozusagen 
die produktivität erhöht

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Im Phantasialand mag das möglich sein. Aber nicht in Deutschland.

Das liegt bei Brühl, Nähe Köln. Also doch in Deutschland. xD

Was zum Thema:

Ich hab vor dem Studium eine Lehre gemacht und dann ein wenig als 
Geselle gearbeitet. Dabei hab ich, vor sieben bis acht Jahren, als 
Geselle soviel Brutto verdient wie ich heute als Ingenieur alleine 
Abgaben habe. Und derzeit verdiene ich als Berufseinsteiger, nach 
Meinung einiger hier, nur läppische 40.000 Euro pro Jahr. Ich weiß auch 
nicht, warum viele als Single bei diesem Gehalt 50% Abgaben haben? Ich 
hab da ja langsam Angst, dass ich nächstes Jahr ordentlich was an den 
Fiskus nachzahlen muss nach dem was ich hier so lese, da ich bei ca. 42% 
Abgaben liege. Unsere Buchhaltung scheint da ne Menge Mist zu 
bauen...hm...war das jetzt ironisch oder sarkastisch?

Dass man große Gehaltssprünge beim gleichen Job nicht erwarten kann ist 
auch nicht grade was neues, zumindest mir war schon beim Studienbegin 
klar, dass man große Gehaltssprünge nur bei einem Wechsel des Jobs 
erwarten kann. Das kann einem Wechsel der Firma nach sich ziehen, kann 
aber auch lediglich ein Wechsel innerhalb der Firma sein.

Zum Thema mit der Wohnung muss ich auch noch was los werden: Wer lebt 
denn bitte freiwillig in einer Wohnung zur Miete, die 950 Euro/Monat 
kostet? Also meiner einer würde sich dafür eine Immobilie kaufen. 
Sicherlich, die Miete ist immer auch abhängig von der Region wo man 
wohnt. Ich habe eine Warmmiete von nicht mal ganz 350 Euro/Monat. Als 
Single genügen mir allerdings auch 40 qm.

Auch wenn ich nur 40.000 Euro pro Jahr bekomme kann ich davon so gut 
Leben, dass ich ohne Probleme meinen Hobby nachgehen kann: Reiten. Um 
genauer zu sein, ich hab ein eigenes Pferd und Unterhaltskosten (mit 
allem drum und dran) liegen bei 500 bis 700 Euro pro Monat. Wenn ich 
jetzt bedenke, dass ich ohne Probleme noch für meine Rente sorgen kann 
und auch kein Problem damit habe einige Euros für meinen Urlaub zu 
sparen muss ich sagen, dass ich bei weitem nicht zu wenig Gehalt 
bekomme. Mir gehts in Deutschland jedenfalls verdammt gut und soviel wie 
in Deutschland immer nur gejammert wird und nix getan wird gehe ich 
schwer davon aus, dass das bei sehr vielen Bürgern der Fall ist. Aber 
das ist natürlich wieder nur meine eigene, persönliche, nicht 
aussagekräftige, Meinung von mir.

Autor: panzer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Michael:
Jaja, als Single ist die Welt so schön einfach...,
wenig bis keine Verpflichtungen, flexibel ohne Ende.
Hey, es soll auch Ingenieure mit Frau und Kind geben.
Dann steigt der Flächenbedarf der Wohnung schon auf 100m².
Dafür zahlst in Frankfurt mit viel Glück 1000Euro lauwarm,
in Minga ab 1200 Euro. Viel Spass dort auch beim Immokauf...

Du BEKOMMST 40k pro Jahr?! Dat ist ja dann Netto.
Somit muss Dein Brutto ca. 75k sein.
Respekt an den Berufsanfänger. 8-)

Autor: NochEinIng (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Michael

>Mir gehts in Deutschland jedenfalls verdammt gut und soviel wie
>in Deutschland immer nur gejammert wird und nix getan wird gehe ich
>schwer davon aus, dass das bei sehr vielen Bürgern der Fall ist.

Ich bin vollkommen Deiner Meinung. Gerade in diesem Forum hier sammeln 
sich viele von diesem "Jammer-Volk". Muß wohl eine Berufskrankheit sein.

Ich selbst bin jetzt 28 Lenze und nun in meinem 5. Berufsjahr als Ing. .
Angefangen als Softwareentwickler bei einer Klitsche mit ~40k Brutto 
p.a. bin ich nach Wechsel zu einem größerem Unternehmen in 
Norddeutschland bei ~62k Brutto (SQA-Ingenieur). Außerdem bezahlt mir 
das Unternehmen als Weiterbildungsmaßnahme ein Fernstudium (Kosten ca. 
20k), welches ich unbedingt machen wollte.
Jetzt werden sicher einige wieder sagen - "5 Jahre BE, da müsstest Du ja 
min. 80k verdienen, ..." - aber ich bin völlig zufrieden mit dem Geld, 
der Arbeit und meinen Zukunftsperspektiven.

UND wenn ich in meinem Umfeld meiner Ex-Kommilitonen frage kenne ich 
keinen der arbeitslos ist, oder schlecht verdient. Alle haben einen 
ähnlichen Lebensstandard wie ich und sind zufrieden.

Just my 2 cents

Autor: No Name (nohelp)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Michael: 42% Abgaben sind richtig gerechnet. Da musst du nicht's 
weiter befürchten. Bei Bruttolöhnen um die 40k€ darfste mit 58% Netto 
rechnen. Die Netto-Quote sinkt bis 60k€ auf ca. 55%.

Das ist die progressive Staffelung, die Loriot schon vor 30 Jahren 
ausführlich erklärt hat.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da muss ich auch auch recht geben, gejammert wird schon sehr viel.
Kommt natürlich auch auf die eigene Erwartungshaltung an, was man als 
Absolvent erwartet. Wenn diese nicht erfüllte werden (weils vielleicht 
doch ein bißchen zu viel erwartet wird) geht klar das Gejammer los wie 
schlecht es einem doch geht.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@panzer:

Wie kommst du darauf, dass die 40.000 Netto sind? Wo hab ich das 
geschrieben? Vorurteile ohne Ende wie man mal wieder sieht. Hauptsache 
man kann jammern was das Zeug hält.

Es ist eigentlich wie bei Rettunsdienst, so kommts mir vor: Wer laut 
schreit, dem gehts gut. Als erstes muss ich mich um diejenigen kümmern, 
die keinen Mucks mehr von sich geben.

In diesem Sinne

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn man mal vergleicht, was manche Produktmanager ohen sein Studium im 
Verkauf so bekommen, da schlackern einem die Ohren: Das sind bequem bis 
100.000 drin, in Läden, die angeblich so klein sind, daß sie den 
Ingenieuren nicht mehr als 50 oder 60 zahlen können.

Ich kenne diese Nummer nur zur Genüge: Das Produktmanagement sieht sich 
oft als DIE Firma, weil sie die Produkte definieren und an den Kunden 
verkaufen. Da wird richtig Geld rausgefeuert und Bonus bezahlt, wo es am 
Ende einfach die Entscheidung des Kunden war, ein Gerät zu kaufen, weil 
der Vorgänger zuverlässig lief und das Technische stimmte.

Entwickler kriegen bei erfolgreichen Verkaüfen fast nie einen Bonus, 
obwohl sie genau so daran beteiligt sind. Im Gegenteil: Die Entwickler 
werden als austauschbares Fussvolk gesehen, die man - ähnlich der 
Werktätigen in der Produktion - einfach billig als Resource einkaufen 
kann.

Die Folge: jeder will raus aus der Entwicklung, rein in die "höheren" 
Stellen.

Autor: Sanane Banane (sanane)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich absolviere ein BA-Studium und habe mit einem Einstiegsgehalt
von 40-45k€ Brutto erwartet, aber ich muss auch sagen ich wusste nicht,
dass die Abgabe so hoch ist. Erwarte ich zu wenig oder ist es in
Ordnung??


> Es ist wissenschaftlich erwiesen das  ein Ing Studium mehrheitlich von
> Kindern aus Arbeiterfamilien gemacht wird.

Also ob es wissenschaftlich erwiesen ist weiß ich nicht, aber bei mir
trifft es zu.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Soner Aygün

kommt auf die Region an. Aber vom Gefühl her würde ich eher zu 40.000 
Brutto pro Jahr tendieren als Bachelor.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Es ist wissenschaftlich erwiesen das  ein Ing Studium mehrheitlich von
>Kindern aus Arbeiterfamilien gemacht wird.

Diese "Studie" kenne ich. Du hast die Hälfte zu Deinem Vorteil 
weggelassen. In dieser Studie stand nämlich auch, daß BWLer und VWLer 
mehrheitlich auch aus solchen Kreisen kommen, genauso wie Lehrer.
Bei den Ärzten wurde meistens die Praxis weitergeführt. Brotlose 
Wissenschaften konnten sich nur Leute aus reichen Familien leisten, weil 
sie ja ohne fixes Einkommen leben mußten. Drum haben Reiche eher 
Kunstwissenschaften, Philosophie usw. studiert.

Also wenn schon zitieren, dann auch vollständig und sinnwahrend.

Autor: Sanane Banane (sanane)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Paul ich kenne die Studie nicht, hab bloß den oberen Beitrag von Tommi 
Huber zitiert

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Verdiene 3200 Brutto im Monat bei 40h/Woche. Das Geld reicht für eine 4 
Zimmer Wohnung, 2 Kinder, Benzin, Zigaretten, Fitnessstudio, Nachhilfe 
Unterricht für das eine Kind, 40 € Taschengeld für jedes Kind, Ebay 
Auktionen meiner Frau, Kaffe-Trinken gehen. Meine Frau bekommt pro Monat 
ca. 1400€ raus. Wir sind alle glücklich und zufrieden. Der ältere Sohn 
bekommt sein komplettes Kindergeld als Bauspar angelegt. Was ich dazu 
aber sagen muss, wir zahlen keine überflüssigen Versicherungen, haben 
kein super-tolles Auto, keine Kredite, keine Schulden und können sogar 1 
Mal/Jahr 7 Tage Urlaub in der Türkei verbringen. Wir sehen es nicht ein, 
irgendwelche extra Rentenversicherungen abzuschließen, wenn wir in 30 
Jahren 500€/Monat bekommen, wandern wir aus. In Asien lässt es sich auch 
mit 500€ gut leben. Man könnte Jammern, wenn man mit 1200k Brutto nach 
Hause gehen würde.

Autor: Hells Angel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Verdiene 3200 Brutto im Monat bei 40h/Woche.
Verdiene etwa das Doppelte. Aber, ich tue das erst seit 6 Jahren (wegen 
Studium) und in meinem Job ist man mit 45 zu alt und wird ersetzt! Ich 
kanns mir aber nicht aussuchen.

>Das Geld reicht für eine 4 Zimmer Wohnung, 2 Kinder, Benzin,
>Zigaretten, Fitnessstudio, Nachhilfe
Ich habe weder Frau noch Kind, brauche kein Zigaretten oder Nachhilfe.
Ich habe ein krankes Elternteil und ein arbeitsloses, welches 30 Jahre 
gearbeuitet hat und dann per 50 gekündigt wurde. ALG ausgelaufen und 
Harz 4 gibt es keins, weil Haus vorhanden. Das kostet mich 1500,- im 
Monat an Unterhalt! Wenn die beiden mal Rente bekommen ist es vielleicht 
mal die Hälfte!

>meine Frau bekommt pro Monat ca. 1400€ raus.
Super! Meine Freundin arbeitet als Wissenschafltiche Angestellte in BAT 
IIa und hat nach Abzug der Wohnung in München (dort muss sie wohnen) 
nicht einmal  1000,- raus. Essen weg, Autokosten weg, bleiben 600,- für 
Konsum und Sprane für Rente ....

> Wir sind alle glücklich und zufrieden.
Wir sind beide Akademiker, verdienen eigentich gut, sehen aber die 
Situation in diesem Lande, in dem der Verteilungskampf läuft. Meine 
Mutter hat ein Leben lang eingezahlt und kriegt fast nichts raus. Mir 
wird es nicht besser gehen. Ich mache mir sehr große Sorgen.

> wir zahlen keine überflüssigen Versicherungen
€1260,- KFZ betrieblich
€ 830,- Betriebshaftpflicht
€ 790,- IT Haftpflicht
€ 870,- KFZ privat Ich
€ 680,- KFZ privat Freundin

>kein super-tolles Auto,
Ford Kombi
Toyota Corolla
Seat Ibizza

>keine Kredite, keine Schulden
25000,- investition für Büro und Werkstattaustattung

> und können sogar 1 Mal/Jahr 7 Tage Urlaub in der Türkei verbringen
Seit 4 Jahren nicht im Urlaub gewesen, da ständig Termine, 
Verpflichtungen und keine zeitlich überlappenden Phasen, dass beide 
könnten

>Wir sehen es nicht ein, irgendwelche extra Rentenversicherungen
Sehe ich auch nicht ein, man hat mir aber als Angestelltem jahrelang das 
Geld rausgezogen und tut es bei meiner Partnerin noch

>In Asien lässt es sich auch mit 500€ gut leben.
Heute. Wie ist es in 30 Jahren?

Der deutsche Staat wird keine Rente mehr an Leute zahlen, die im Ausland 
wohnen, das ist jetzt schon in der Diskussion.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Hells Angel: Was willst du mir damit sagen, dass ich "scheinglücklich" 
bin oder das du jammern möchtest? Klar ist im Leben nicht immer alles 
so, wie man es gerne hätte, sonst würden nicht so viele Leute Lotto 
spielen. Ich habe bereits 15 Jahre in Asien gelebt, meine Frau 7 Jahre. 
Wir sind von Dort ein anderes Leben gewohnt und wissen, was Armut heißt. 
Wir waren zwar nicht Arm, konnten aber beim weiten nicht den Luxus 
geniessen, wie der hier in Deutschland üblich ist. Das schlimme ist, 
dass die Deutschen nicht mal merken, wie gut es uns geht.

>>Der deutsche Staat wird keine Rente mehr an Leute zahlen, die im Ausland
>>wohnen, das ist jetzt schon in der Diskussion.

Dann wander ich halt nach Asien aus, baue Hanf an und leben davon (Für 
die Herstellung von Seilen, versteht sich). Scheiß auf die Rente aus 
Deutschland. Und wenn das Geld knapp sein sollte, hat man zwei Kinder, 
die einem helfen werden.

PS: Für die ausländerfeindliche Idioten hier im Forum. Nein, ich bin 
kein Asiate der nach Deutschland gekommen ist, um das Land auszubeuten. 
Ich bin ein Deutscher und habe in Asien aus privaten Gründen leben 
wollen.

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Verdiene 3200 Brutto im Monat bei 40h/Woche.
> Verdiene etwa das Doppelte. Ich habe weder Frau noch Kind, brauche
> kein Zigaretten oder Nachhilfe.
> Meine Freundin arbeitet als Wissenschafltiche Angestellte in BATIIa
> und hat nach Abzug der Wohnung in München (dort muss sie wohnen)
> nicht einmal  1000,- raus. Essen weg, Autokosten weg, bleiben 600,-
> für Konsum und Sprane für Rente ....

Bei so unterschiedlichen Einkommen empfiehlt sich die Ehe - so teuer und 
folgenreich sind Scheidungen heutzutage nicht mehr. Der notwendige 
Zweitwohnsitz könnte dann sogar weitere Steuervorteile bringen.

> Ich habe ein krankes Elternteil und ein arbeitsloses, welches 30 Jahre
> gearbeuitet hat und dann per 50 gekündigt wurde. ALG ausgelaufen und
> Harz 4 gibt es keins, weil Haus vorhanden.

Normalerweise muß doch selbstgenutztes Wohneigentum nicht verwertet 
werden?

> Das kostet mich 1500,- im Monat an Unterhalt! Wenn die beiden mal
> Rente bekommen ist es vielleicht mal die Hälfte!

1.500,- vor oder nach steuerlichem Abzug?

Nice week,
Zardoz

Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Das kostet mich 1500,- im Monat an Unterhalt! Wenn die beiden mal
> Rente bekommen ist es vielleicht mal die Hälfte!

Das klingt nach sehr viel. Demnach müsstest du 2*1500+1400=4400 netto 
haben. Zahlst du das freiwillig oder wurde das so festgelegt? 
Normalerweise ist das Haus geschützt. Zudem muss man keinen Unterhalt an 
die Eltern zahlen wenn sie sich selbst versorgen könnten.

Autor: Mike (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Verdiene 3200 Brutto im Monat bei 40h/Woche.
>Verdiene etwa das Doppelte. Aber, ich tue das erst seit 6 Jahren (wegen
>Studium) und in meinem Job ist man mit 45 zu alt und wird ersetzt! Ich
>kanns mir aber nicht aussuchen.

Wer meint, mit 6400 Euro Brutto noch zu wenig zum Leben zu bekommen, der 
lebt eindeutig über seine Verhältnisse.

>Super! Meine Freundin arbeitet als Wissenschafltiche Angestellte in BAT
>IIa und hat nach Abzug der Wohnung in München (dort muss sie wohnen)
>nicht einmal  1000,- raus. Essen weg, Autokosten weg, bleiben 600,- für
>Konsum und Sprane für Rente ....

Wie alt ist sie? However, mit 1000 Euro und Wohnung schon weg (i.d.R der 
Löwenanteil bei den privaten Kosten) ist das schon gar net mal so übel, 
auch für München. Ich schätze mal, dass die Wohnung so bei 500/600 Euro 
liegt.

Autor: U.T. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>>Verdiene 3200 Brutto im Monat bei 40h/Woche.
>>Verdiene etwa das Doppelte.
>Wer meint, mit 6400 Euro Brutto noch zu wenig zum Leben zu bekommen,
>der lebt eindeutig über seine Verhältnisse.

6400 klingt genial viel, scheint mir aber der Bruttogewinn zu sein, 
wegen ("Geschäftwagenm, Büro"). Aufs Jahr bezogen wären das 65000,-. 
Wenn man davon als Geschäftsmann noch die KV und eine eigene RV zahlen 
muss, ist das gleichbedeutend mit vielleicht 55.000 - 57500,-

>> Aber, ich tue das erst seit 6 Jahren (wegen Studium) und in meinem
>> Job ist man mit 45 zu alt und wird ersetzt! Ich >kanns mir aber
>> nicht aussuchen.

Dann würde ich aber versichen, wieder irgendwo fest reinzukommen.

Autor: Steve (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frag sich wer falsch informiert ist. Zwei meiner Studienkollegen, wie 
ich Raumfahrtingenieure arbeiten beide dort und sind, man glaubt´s kaum, 
deutsch!
Nagut, das mit der Technik mag ja stimmen, hab ich aber auch nie 
bestritten.

Soviel dazu.....von wegen nur Wissenschaftler....

Autor: Steve (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, das kann ich bestätigen. 60k sind derzeit für praktisch jeden drin,
der entweder ordentlich VHDL oder C/CPP bzw JAVA kann.

Eines stimmt nicht :

>In Darmstadt wird durch die ESA das Kontrollzentrum für viele
>europäische Satelliten betrieben, mit deutschen Ings. und ich denke an
>dieser Stelle einmal nicht, dass der Zahnarzt dafür sorgt, dass
>sämtliche Telekommunikationssatelliten einwandfrei funktionieren. So
>ganz ohne deutsche Igenieure klappts dann auch nicht.

Doppelt falsch informiert:

1) Die ESOC wie sie offiziell heisst, betreibt da so ziemlich garnichts.
Die Leiten nur die SATs sorgen für keine Kollision und dafür dass sie
lange oben bleiben. Die Technik dort kommt aus den Staaten, Frankreich
und Japan. Nichts, was dort steht wird in D gebaut oder von deutschen
betreut.

2) Die Leute dort sind Wissenschaftler, keine Ingenieure und da dirt nur
English und Französisch gesprochen wird und es die Deutschen mit dem
französischen nicht so haben, sind die meisten dort Ausländer.

Diese Einrichtung ist nur aus politischen Gründen in Deutschland,
genauso wie die Schwesterinstitution ESRIN in Frascati sitzt: Dort
arbeiten auch nur die Ausländer und kaum Italiener!

------------------------------------------------------------------------

Frag sich wer falsch informiert ist. Zwei meiner Studienkollegen, wie
ich Raumfahrtingenieure arbeiten beide dort und sind, man glaubt´s kaum,
deutsch!
Nagut, das mit der Technik mag ja stimmen, hab ich aber auch nie
bestritten.

Soviel dazu.....von wegen nur Wissenschaftler....es heisst übrigen Das 
ESOC

Autor: Mr.Mister (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Ja, das kann ich bestätigen. 60k sind derzeit für praktisch jeden 
drin,"
"der entweder ordentlich VHDL oder C/CPP bzw JAVA kann."

Nur JAVA wird aber nicht reichen, behaupte ich mal.

Und für nur 2 Jahre BE gibt es auch keine 60k, egal was man kann.

20 Jahre BE bringen im Moment weit über 80k, wenn man das Richtige kann!
:-)

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mr.Mister wrote:
> "Ja, das kann ich bestätigen. 60k sind derzeit für praktisch jeden
> drin,"
> "der entweder ordentlich VHDL oder C/CPP bzw JAVA kann."
>
> Nur JAVA wird aber nicht reichen, behaupte ich mal.
>
> Und für nur 2 Jahre BE gibt es auch keine 60k, egal was man kann.
>
> 20 Jahre BE bringen im Moment weit über 80k, wenn man das Richtige kann!
> :-)

Region? In Norddeutschland oder im Osten ist das wohl doch noch 
schwieriger mit den Summen. Weit über 80k z.B. wirst Du im Norden wohl 
kaum bekommen. Oder hast Du eine Referenz?

Autor: Wotan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, die Spanne isr sehr groß. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, 
welche Unterschiede man in den Firmen vorfindet. Da gibt es Firmen, wo 
ich mit meinen Stundensaätzen (ich arbeite gegen Honorar) ganz leicht 
reinkomme, weil es vom Projektleiter als sehr billig eingestuft wird und 
es sogar Ärger mit dem Betriebsrat gibt, weil dieser eine Bedrohung der 
Gehälter der eigenen Leute sieht, wenn so viele "billige externe" 
reingeholt werden, während andere Firmen bei demselben Stundensatz große 
Augen kriegen!

Ich hatte z.B. ein Projekt in Dresden verhandelt, bei dem man mir 10 
Euro weniger geboten hatte, als in Marburg. Für dasselb hätte es in 
Stuttgart nochmal 10,- mehr gegeben. Das ist schon sehr gewaltig!

Die Zahlungsbereitsschaft lässt dann indirekt auch auf die Gehälter 
schließen, die die Leute da haben. Ich behaupte, daß man in Stuttgart 
und München vorneweg 10%-15% mehr hat, als in anderen großen Städten in 
Deutschland und im Norden und Osten nochmal 10% weniger.

Ganz an der polnischen Grenze sind es sicher nochmal 10% weniger!

Das gilt besonders für die gefragten Ingenieure. Da werden in Moment 
unfassbare Summen gezahlt mitsamt Terminierung auf 3 Jahre und 
Geheimhaltungsverpflichtung. Selbst mit dem Betriebsrat gibt es 
Absprachen, da die Augen zu zu machen und es nicht zu verwenden, um die 
anderen nicht "heiss" zu machen.

Ich kriege ja auch immer wieder Anfragen zur Festeinstellung. Im Momenz 
wird mit durchweg 1000,- im Monat mehr geboten, als letztes Jahr um die 
Zeit!

Ich glaube es manchmal selber nicht...

Autor: Harry Bo macht Siemens froh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>Ganz an der polnischen Grenze sind es sicher nochmal 10% weniger!

20%! - Es sind 20%. Ich habe vor ein paar Wochen meinen Jopb gewechselt 
und mich bundeswiet beworben. Weil ich Eltern in Dresden habe, natürlich 
auch wieder in Dresden. Dort ist das Gehalt aber auf dem Niveau von 2002 
stehengeblieben, während es in Süddeutschland geklettert ist.

Stuttgart <-> Dresden : 71k : 59k Für Hardwareentwicklung Digital + 
ASIC.

Bin aber nicht dahin sondern nach Nürnberg in Franken. Billiger und fast 
genau so gut bezahlt. (68k).

>>Ich kriege ja auch immer wieder Anfragen zur Festeinstellung. Im Momenz
>>wird mit durchweg 1000,- im Monat mehr geboten, als letztes Jahr um die
>>Zeit!

Ich habe vor 1.5 Jahren gewechselt und jetzt wieder.

55k, 61k, 68k in nur 18 Monaten. Das lässt sich doch sehen, oder ?

Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Harry Bo macht Siemens froh:

Wie erklärst Du den Personalern die Motivation für die häufigen 
Stellenwechsel, wobei ja scheinbar nur das Gehalt eine Rolle spielt?

Autor: Andreas F. (chefdesigner)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das isr ein guter Punkt! Irgendwann einmal sieht der Lebenslauf so 
verpflückt aus, dass dichg keiner mehr nimmt.

Autor: maja (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
man sollte vielleicht auch mal berücksichtigen, wo man wohnt. in berlin 
sind 45.000euro der wahnsinn udn man lebt wie gott in frankreich. in 
münchen hingegen wird man sich als single mit dem gehalt kaum ein auto 
leisten können.

Autor: DaBear (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Man kann sich auch innerhalb eines mittelständischen Unternehmens 
verbessern, man muss nicht die Firma wechseln. Ich habe z.B. im letzten 
Jahr insgesammt eine Gehaltserhöhung von 18% bekommen. Warum? Ich habe 
(fast) jede Gelegenheit ergriffen mich sichtbar zu machen und nein, ich 
habe nicht gebettelt oder geschleimt.

Autor: Threadersteller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Maja:

Das Gehalt bekomme ich im Raum Ingolstadt, wobei die 
Lebenshaltungskosten dort geringer sind. Zum Vergleich: Kaltmiete in IN, 
gute Lage: 7-8€/qm; Kaltmiete in München, gute Lage: 10-11€/qm

D.h. um in München eine ähnliche Wohnung zu bekommen, müßte ich etwa 
150€ im Monat mehr zahlen. Somit müßte mein Bruttojahresgehalt in 
München bei etwa 50000€ liegen..

Na ja, in drei Jahren werden ich wohl den Arbeitgeber wechseln und dann 
kann ich mit einen üblichen Aufschlag von etwa 15-20% rechnen, so dass 
ich dann etwa (inkl. Steigerungen bei meinem jetzigen Arbeitgeber) bei 
55000-64000€ mit 5 Jahren BE liege.

Autor: Michael Appelt (micha54)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

also ich muss als einer mit 30 Jahren BE mal was loswerden:

Ein Studium befähigt zwar, eine Schaltung zu entwerfen, aber das ist 
erstmal nix.

Zu einem ordentlichen Gehalt gehören auch
- Ideen
- ansprechendes Auftreten
- Begeisterungsfähigkeit (bei der vorstellung von Ideen gegenüber Laien)
- Selbstkritik
- Beharrlichkeit ohne penetrant zu werden
- Teamfahigkeit
- Zielstebigkeit
- Bereitschaft, über 35 Stunden hinaus zu arbeiten (z.B. zuhause)

Hinderlich sind Mauligkeit, Pessimismus, Bedenkkenträgertum

Wenn ich mich so umschaue, dann haben 50% meiner Kollegen erhebliche 
Schwächen in den nicht-technischen Bereichen - Ich übrigens auch!!!

Gruss,
Michael

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Micha, was verdienst Du, wenn Du die Randbedingungen unseres Berufes 
verstanden hast?

>habe z.B. im letzten Jahr insgesammt eine Gehaltserhöhung von 18%
>bekommen. Warum? Ich habe (fast) jede Gelegenheit ergriffen mich sichtbar
>zu machen

Da hat es einer verstanden! Die Anstrengungen muessen stets darauf 
konzentriert werden, sichtbar zu sein!

Ich habe meine Stundensätze in den letzten 3 Jahren um 45% gesteigert.
(ganz heimlich still und leise)

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kurz: Ein wesentlicher Anteil der Arbeitskraft darf nicht auf die 
eigentliche Arbeit gerichtet sein, sondern auf Selbstmarketing - das ist 
zwar nicht im Sinne des Unternehmens, aber die heutigen Kaderstrukturen 
geben diese Richtung vor und nur wer mitmacht, bringt es zu was. In 
vielen Unternehmen wird der Ingenieur nur als Kostenfaktor und 
Problembereiter betrachtet und das Management als Macher - und nicht 
etwa der Manager als Verwalter und Organisator und der Ingenieur als 
Schaffer von Substanz und Wert. Absurd aber wahr: Nachdem die 
Unternehmen eine hoch qualifizierte Fachkraft eingestellt haben, ist die 
einzige Entwicklungsmoeglichkeit oft nur der Qualifikationswechsel in's 
Management. Wer sich auf seine technische Qualfikation konzentriert, 
wird schnell in eine Schublade gesteckt - mangelnde "social skills" oder 
"communication skills" sind noch das harmloseste Label. Umgekehrt habe 
ich noch keine Firma gesehen, die fuer den Kader Fortbildungen auf 
technischer Seite angeboten haette, um die Kommunikation zwischen 
Verwaltung und Technik zu verbessern.

Aber es ist ein gesellschaftsweites Problem: Die Zeiten, als ein 
Ingenieur Ansehen hatte und sein Koennen bewundert wurde, sind vorbei. 
Der Ingenieur taugt am besten noch als Witzfigur in den Medien, wenn mal 
wieder irgendwo eine Maschine nicht macht, was sie soll. Er ist nicht 
Schoepfer des heutigen Wohlstands, er ist nur Schuld, wenn der Wohlstand 
einen Schluckauf hat, weil der Rechner mal wieder haengt oder fuer 10 
Minuten in 10 Jahren der Strom ausfaellt.

Die Helden der Nation sind Politiker und Kuenstler die oft seit ueber 
100 Jahren tot sind. Damit laesst sich auch gut Presse machen, da 
jammert dann eine Runde Politiker ueber die mangelnde Allgemeinbildung, 
weil die Abiturienten heute nicht mehr die Glocke zitieren koennen (Loch 
in Erde, Bronze rin, Glocke fertig, Bim bim bim!) oder Vivaldi fuer eine 
Eissorte halten, selbst wissen sie aber eigentlich auch nix - dass 
Konrad Zuse gestorben ist, wurde in Deutschland gerade noch bemerkt, 
z.B. der Tod von Jon Postel ist fuer unsere Gesellschaft offensichtlich 
voellig bedeutungslos. Dabei duerfte seine Arbeit unsere Welt mehr 
beeinflusst haben, als jene 1000 Jahre zwischen 1939 und 1945, die im 
Geschichtsunterricht fleissigst durchgekaut werden.

Bildung, das ist kein erstrebenswertes Ziel mehr in dieser Gesellschaft. 
Wer sich nicht nur von der Politik mit Zahlen fuettern laesst, sondern 
sich mal selbst an die Recherche macht, findet schnell erschreckende 
Zahlen: Die Haelfte der Bevoelkerung befindet sich nach wie vor auf dem 
gleichen Bildungsniveau wie vor 100 Jahren. Als Bauer kam man so vor 100 
Jahren aermlich, aber halbwegs sicher durch sein kurzes und arbeitssames 
Leben. Heute aber soll es fuer jeden auf dem gleichen Bildungsniveau 
Wohlstand und ein kurzes Arbeits- und langes Rentenleben geben. Bezahlen 
sollen es irgendwelche ominoesen, reichen Pluenderer der Gesellschaft. 
Und die Millionen von gut ausgebildeten Inder, Chinesen, etc., die 
sollen gefaelligst weiter mit billigen Massenprodukten den hiesigen 
Wohlstand der Arbeiterklasse ermoeglichen. Und wenn das nicht klappt, 
dann versucht man eben die duenne Schicht derer anzuzapfen, die 
begriffen hat, dass wer etwas haben will, auch etwas leisten muss. Und 
das ist in diesem Jahrhundert eben nicht dumpfes buckeln, sondern vor 
allem geistige Arbeit. Deutschland ist ein Paradies, wo jeder die Chance 
bekommt, etwas aus sich zu machen - aber er muss sich den Loeffel halt 
auch mal selbst in den Mund stecken und nicht mit beiden Fingern im 
Hintern darauf warten, sein Leben lang gefuettert zu werden.

Man muss sich doch nur mal hier im Forum umschauen: Die Mehrheit der 
Anfragen waere mit einer kurzen Suche hinreichend beantwortet. Aber die 
Faehigkeit, sich selbst einzuarbeiten geht den Meissten voellig ab, noch 
nicht einmal bereits vorgekautes Wissen kann erschlossen werden. Ein 
Grossteil der Frager ist offensichtlich voellig ueberfordert, weil sie 
keinen Blick fuer die eigenen Faehigkeiten haben und nicht bereit und in 
der Lage sind, sich Wissen Stueck fuer Stueck zu erarbeiten. Und das ist 
ja nicht nur hier so, wenn man unter Programmieranfaengern allgemein 
eine Umfrage machen wuerde, was sie als Lernprojekt machen moechten, 
wuerde die Haelfte mit "einen 3D-Ego-Shooter" antworten, und bitte noch 
bis Weihnachten. Und natuerlich muss ihnen das beigebracht werden. Und 
wenn das nicht auf Anhieb klappt, ist halt der Lehrer schuld, nicht der 
Lerner. Spaetestens, wenn dann der Spruch kommt "Ja, du hast das ja an 
der Hochschule beigebracht bekommen" gefriert mir die soziale Ader.

Sorry, wenn das etwas ueber den Rahmen dieses Threads hinaus geht, aber 
wenn man hier ein paar Wochen querbeet mitgelesen hat, kann man nur noch 
abschalten, oder sich auskotzen - wobei ich letzteres vorziehe in der 
dusseligen Hoffnung, dass doch mal noch jemand aufwacht.

Vieleicht faellt ja auch noch ein Harz4ler (Sorry, natuerlich ein sozial 
benachteiliger Mitbuerger der zum Empfang von existenzerhaltenden 
Umlagen berechtigt ist) vor Schreck von der Couch*, wenn er das liest. 
Wobei ich bezweifle, dass diesen Post viele komplett lesen, seit Pisa 
wissen wir ja, dass ein grosser Teil der Bevoelkerung Texte mit mehr als 
10 Saetzen sowieso nicht erfassen kann :^(

*Eine total fiese Anspielung auf einen weiteren Thread in diesem Forum, 
die zwar zynisch, aber nicht menschenverachtend gemeint ist.

Entschuldigung.

Autor: Threadersteller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Peter Stegmann:

Guter Beitrag.

>Kurz: Ein wesentlicher Anteil der Arbeitskraft darf nicht auf die
>eigentliche Arbeit gerichtet sein, sondern auf Selbstmarketing

Dieser Umstand stört mich am meisten an der (heutigen) Arbeitswelt. 
Fachliches Wissen spielt oft überhaupt keine Rolle mehr, stattdessen 
gibt es in den Abteilungen "Dampfplauderer", die beim Vorgesetzten oft 
den besten Stand haben. In unzähligen Meetings wird diskutiert noch und 
noch, ohne zu einem Ergebnis zu kommen..

Autor: Ingenöööörrrrr (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guter Beitrag....

Lange Rede Kurzer Sinn ---> Guter Politiker???!!!

:-)

Autor: Michael Appelt (micha54)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Berater wrote:
> Micha, was verdienst Du, wenn Du die Randbedingungen unseres Berufes
> verstanden hast?
>
Hallo,

...bin kein Anfänger mehr und habe Personalverantwortung...
Ich hatte bereits erwähnt, daß ich auch meine eigenen Grenzen sehe.

Wer die alten Metall-Tarifverträge kennt: TG-5 war(!) und TG-4 ist(!) im 
Metallbereich für IT-ler übliches Einstiegsgehalt.
[[http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/internet/docs_...]]

Dort sind 10% Anstieg für die ersten Jahre fest drin, meist gibts dann 
eine ähnliche Summe als Leistungszulage nochmal dazu. Hochgruppierungen 
sind heute allerdings sehr selten.

Das gilt für Hochschulabschlüsse, FH ist zwar per Gesetz gleichgestellt, 
aber ich bezweifle, daß dies auch in der PRaxis der Fall ist.
Das Thema Bachelor sieht dann nochmals schlechter aus.

Mittlere, erfolgreiche Unternehmungen zahlen evtl mehr, verlangen aber 
auch sehr viel Einsatz, 70h/W können da drin sein - ohne maulen und 
murren, bitte.

Die Ansprüche (und auch der Ton) sind härter geworden.

Gruss,
Michael

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>dass Konrad Zuse gestorben ist, wurde in Deutschland gerade noch bemerkt,
Entscheidend wäre eher, bemerkt zu haben, daß es ihn gab und wer er war.

>Jon Postel
Den kennen eben nur die Eingefleischten alten Hasen.

Dann wäre aber auch mal gleich Fred Fish zu nenen. Das hat auch keiner 
mitgekriegt, obwohl die meisten, an der von ihm mitbegründeten 
Opensource-Kultur partizipieren.

Autor: DaBear (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Threadersteller:

> In unzähligen Meetings wird diskutiert noch und noch, ohne zu
> einem Ergebnis zu kommen..

Prima, du hast ein Problem erkannt. Ergreife Initiative! Bereite dich 
entsprechend auf ein Meeting vor, so dass du auch Lösungsvorschläge 
unterbreiten kannst. Den "Dampfplauderern" drehst du dann ziemlich 
schnell den Hahn zu. Nur, werde aktiv! Fachwissen reicht natürlich 
nicht!

Autor: Michael Appelt (micha54)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Berater wrote:
>>dass Konrad Zuse gestorben ist, wurde in Deutschland gerade noch bemerkt,
> Entscheidend wäre eher, bemerkt zu haben, daß es ihn gab und wer er war.
>
>>Jon Postel
> Den kennen eben nur die Eingefleischten alten Hasen.
>
Hallo,

ja, Konrad Zuse ist das Beispiel eines Ingenieurs (im Sinne von genial), 
der sich menschlich selbst im Wege stand.

Die Energie, die er in jahrelanges prozessieren gesteckt hat, hätte er 
in die Weiterentwicklung seiner Erfindungen investieren sollen. Das ihn 
kaum einer kannte bzw. heute kennt ist doch wohl seine eigene Schuld - 
und nicht die des Rests der Welt.

Klar, es gehört auch Glück dazu....

Gruss,
Michael

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Den "Dampfplauderern" drehst du dann ziemlich schnell den Hahn zu.

Das Beste ist, vor einem Meeting ungefähr zu erraten, was die Plauderer 
vorschlagen werden und was sie bei den eigenen Vorschlägen für Einwände 
haben werden. Wenn man dann 2 Züge vorraus ist, haben sie tatsächlich 
keine Chance. Dies führt aber nicht selten dazu, daß Du bald im Meeting 
nicht mehr dabei bist, weil sie unter sich sein wollen. Wenn einer 
Entscheidungsbefugnis hat, weil der per Definition 
Projektverantwortlicher ist, nützt es nichts, ihm den Dampf abzulassen. 
Dann bist du schnell draussen.

Ist mir mir vor Jahren passiert!

Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Berater:
Das ist genau das Problem, stichst Du aus der Masse heraus, bist Du bald 
allein.
Deshalb liebe ich meine Spazialistenrolle. Da kann ich meinem Chef auch 
mal irgendwas erzählen... ;-)

Autor: Der Experte (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Daher ist es auch so vorteilhaft, als Externer zu arbeiten: Man ist 
keine Bedrohung für das Mittelmass.

Autor: Willi Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
ich habe nach meiner Ausbildung als Industrieelelektroniker bei einer
Blechverarbeitungsfirma mich für ein nachfolgendes Studium entschieden.
Ich mußte den Realschulabschluß und die Fachoberschulreife nachholen. 
Ich
hätte in dieser Zeit auch gutes Geld verdienen können, da ich einen sehr 
guten Berufsausbildungsabschluß hatte. Ich habe aber darauf verzicht und
mich für ein Studium der Elektotechink enschieden.
Ich arbeite heute bei einer größeren Medizientechnik-Firma als 
Elektronik-Entwicklungsingenieur. Ich habe jetzt über 20 Jahre 
Berufserfahrung als Ing. mit verschiedenen Verantwortungspositionen. Das 
Gehalt liegt im üblichen Rahmen und ist ausreichend. Reichtümer sind 
natürlich nicht damit zu verdienen.
Ich habe meine Entscheidung für das Studium zur keiner Zeit bereut. Sie 
war
die beste Entscheidung in meinem Leben.


Gruß Willi Warlord

Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Willi Warlord:

>Ich arbeite heute bei einer größere Medizientechnik-Firma als
>Elektronik-Entwicklungsingenieur. Ich habe jetzt über 20 Jahre
>Berufserfahrung als Ing. mit verschiedenen Verantwortungspositionen. Das
>Gehalt liegt im üblichen Rahmen und ist ausreichend. Reichtümer sind
>natürlich nicht damit zu verdienen.

Was heißt im üblichen Rahmen? Konkret..? Hättest du als Nichtstudierter 
etwa genauso viel verdient?

Autor: Willi Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
Mein Vater war Elektromeister, heute ist er Renter. In meinen ersten 4 
Berufsjahren als Ing. habe ich weniger verdient als mein Vater. Danach
aber deutlich mehr. Wenn man die Tarifgruppen sich anschaut sieht
man es auch. Die höchste Gehaltsklasse für Meister liegt deutlich über
den Einstellungsgehältern für Ingenieure. Die Differenz ware damals fast 
600 DM, heute sind es Euros. Mein jetziges Gehalt liegt in der 
Größenordnung von 55-65K per anno. Genauer darf ich es nicht sagen , 
sonst bekomme ich Ärger mit meinem Arbeitgeber.

Dipl. Ing.(FH)
Willi Warlord

Autor: Maxim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wer schonmal 12 Stunden/Tag an einer Baustelle gearbeitet und trotzdem 
maximal 30.000€/Jahr verdient hat, der wird sich kaum über einen 
sauberen und ruhigen Acht-Stunden-Arbeitstag und 45.000€/Jahr 
beschweren.

Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Willi Warlord:

d.h. Du arbeitest in einem tarifgebundenen Unternehmen? Mein nächster 
Arbeitgeber soll auch tarifgebunden sein, man hat einfach mehr Vorteile 
damit..

Autor: Willi Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

Ja so ist es. Mein Arbeitgeber ist tarifgebunden.
Aber Überstunden, Dienstreisen und Sondereinsätze wenn es mal eng wird 
ist
aber auch hier selbstverständlich. Ich hatte auch schon 14 Stunden 
Einsätze. Und lebenslanges Lehren wird einfach vorausgesetzt. Wer meint 
mit seinem Studium ist alles erledigt der irrt gewaltig. Man muß sich 
als
Ing. immer auf dem Stand der Technik halten und für neue Sachen offen 
sein,
sonst ist man relativ schnell weg vom Fenster oder muß in die 
Beraterbranche wechseln. Selbst Kollegen die jahrelang Projektleitung 
gemacht haben, haben sich dabei soweit von der Technik entfernt das sie 
den Anschluß verloren haben.

Gruß Will

Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Man wird ja nicht des Geldes wegen Ingenieur. Dann muss man schon BWL 
studieren. Ist erstens einfacher, zweitens besser bezahlt, drittens 
schafft man sich seine Arbeit selbst und viertens gibts in den 
Vorlesungen mehr fürs Auge und fürs Bett.

Autor: Willi Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt auch hübsche Ingenösinen.( Wie wird das eigentlich richtig 
geschrieben).

Willi

Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klar gibts die, alle "Schaltsemester" mal...

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Woher kommt eigentl. immer das Vorurteil das BWLler so viel verdienen? 
Meine Schwester hat nen Top Abschluss und is in ner Top Firma mit genau 
40.000 Eingestiegen. Und dann nur Konkurenzkampf ohne ende... Also ich 
mag kein BWLler sein...

Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
BWLer verdienen im Laufe ihres Berufslebens mehr als ein Ingenieur, weil 
sie sich besser verkaufen können und meist kommunikativer sind...

Das Selbstmarketing bei Ings ist meist nicht sehr ausgeprägt.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Agree.

Deshalb wuerd ich sagen sind wir Ing. selbst schuld also..

Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die BWLer machen doch ihre Löhne selbst, darum verdienen sie so viel. 
Ein BWLer verdient viel, seine Kollegen mit der gleichen Arbeit 
verdienen dann auch viel. Droht mal die Arbeit auszugehen, dann suchen 
sie einfach etwas, das noch verwaltet und überwacht werden muss. Schon 
haben sie wieder Arbeit.

Autor: Willi Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
Ich glaube kaum das jemand ein Ing. Studium angeheht um damit
reich zu werden. Bei uns sind damals 60% der Studiumanfänger schon vor 
dem
Vordiplom gescheitert. Da gibt es bestimmt einfache Wege an Geld zu 
kommen.
Die meisten haben Spaß an der Technik oder kommen wie ich aus einer 
technischen Berufausbildung. Ich hatte schon als Kind Spaß an allen 
technischen Dingen und habe viele Sachen auseinanderer gebaut um zu 
sehen wie sie funktionieren. Dabei ist natürlich auch einiges über den 
Jordan gegangen. Manchmal passiert mir das heute noch.
Wer an der Technik keinen Spaß hat und nur dem Geld nachjagt wird als 
Ing. scheitern und sollte lieber einen anderen Beruf wählen.

Gruß
Willi

Autor: Niemand (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jaja, immer die Glücklichen die bei großen Unternehmen einsteigen.... 
LOL
meiner Meinung nach gibts es da meist kaum Unterschiede zum Mittelstand 
der gleichen Region

Bsp:
Dax 30 Unternehmen Tarif: IGBCE
Bachelor = Tarifgruppe 11 = ~ 38.500 Euro / Jahr, nach 6 Jahren: ~49000

Arbeitszeit ~37,5h, jedoch kenne ich keinen SW-Dev der Unter 42h nach 
Hause geht, Resturlaub ins neue Jahr bei den Meisten 10-15 Tage, weil 
die einfach nicht genommen werden können vor Arbeit


Ausnahmen bilden wohl Hauptsächlich reine IT-Firmen (IBM 1.Jahr = 40K, 
SAP 1.Jahr = 45K)

Autor: Streik (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es fehlt einfach mal ein richtig fetter Ingenieurstreik... erst jammern 
alle Deutschland und Mangel an Ingenieuren und hin und her. Dann für 33k 
für eine abgekakte Firma den Arsch aufreissen... Da kannste ja nicht mal 
Bafög mit zurückzahlen...

Autor: Diensthabender Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieure arbeiten eben zu gerne, als dass sie streiken ...

Autor: Skit (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meiner Meinung nach ist der Ings-Streik schon lange notwendig !

Schaut mal in die anderen Länder in Europa, was man da als Ing verdient.

Autor: Max (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beispiele bitte!

Autor: Diensthabender Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Schaut mal in die anderen Länder in Europa, was man da als Ing verdient.
..
>Beispiele bitte!

Die Engländer und Franzosen haben in den unteren Stufen 10%, in den 
oberen Stufen 20% weniger.

Die Österreicher haben in den unteren Stufen 15%, in den oberen Stufen 
30% weniger.

Die Schweizer haben in den unteren Stufen dasselbe, in den oberen Stufen 
15% weniger.

Die Polen haben in den unteren Stufen 30%, in den oberen Stufen 50% 
weniger.

Die Slowenen haben in den unteren Stufen 40%, in den oberen Stufen 60% 
weniger.

Die Rumänen haben in den unteren Stufen 60%, in den oberen Stufen 70% 
weniger.


Ich kann nicht benennen, wo es mehr gäbe. Lediglich in der Schweiz hat 
man bei geringem Gehalt in der unteren Stufe (Einsteiger) Netto mehr.

Auch in Liechtenstein kommt mehr bei raus, sowie in Luxemburg.

Wenn in Zukunft immer mehr Firmen (die auch Entwickeln!) aus 
Kostengründen nach Liechtenstein oder Luxemburg umziehen, koennten dort 
ähnliche Bruttogehälter anstehen, wie in Deutschland, weil es dort stark 
steigt, während es hier stagniert. Irgendwann sind dann die Bruttos fast 
gleich und die Nettos schlagen deutlich durch.

Momentan lohnen sich Liechtenstein oder Luxemburg nur für die 
Hochverdiener, die wenigstens 80.000 - 90.000 Brutoo machen. Das sins 
nur die oberen. Als Alleinverdiener , der in D hohe Steuern hat, sollte 
es sich schon 10.000 früher lohnen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@  Diensthabender Berater (Gast)

"Ich kann nicht benennen, wo es mehr gäbe. ..."

In Daenemark!

Einsteiger, etwa 50k bei 36h/Woche in einer kleinen Firma. Man muss halt 
die Sprache lernen

Gruesse aus DK

Autor: Klaus R. (klaus2)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tja,

in Norwegen bekommt ihr auch alle mehr, aber die Lebenshaltungskosten 
sind Wahnsinn. Und wenn man sich wenigstens mal halbwegs um seinen Job 
kümmert, bekommt man super Angebote als Einsteiger - wenn man räumlich 
wenigstens etwas flexiel ist. Wer natürlich unbedingt in der Näe von 
Omma im Großraum (1km) Südwestoberglauchprinwitz bleiben will, der hat 
die Arschkarte. Zu Recht.

Klaus, von NRW nach BaWü migriert und SEHR zufrieden.

Autor: Diensthabender Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>in Norwegen bekommt ihr auch alle mehr
Nö! Nicht Ingenieure.

>>"Ich kann nicht benennen, wo es mehr gäbe. ..."
>In Daenemark!
>Einsteiger, etwa 50k bei 36h/Woche in einer kleinen Firma. Man muss halt
die Sprache lernen

Interessant. Aber da dürfte etwas Ähnliches passieren, wie in der 
Schweiz und Norwegen: Hohe Lebenshaltungskosten schieben die Löhne 
offset-artig nach oben. Das heisst aber nicht, daß es sich linear 
hochskaliert.

Ich bekomme weder in der Schweiz noch in Dänemark noch in Norwegen mehr 
Angestelltengehalt. Einzig die Steuern und die Kosten könnten die 
Situation verschieben, wobei Dänemark und Norwegen da ausscheiden 
dürften.


>Klaus, von NRW nach BaWü migriert und SEHR zufrieden.
Wer wäre das nicht, wenn er aus NRW wegkommt. Ich habe dort studiert und 
mich auch abgemacht. Kölle und Düsseldorf sind schon, Dortmund hat viel 
zu bieten, aber Arbeitsplätze ?  Da gibt es im Süden wohl doppelt 
soviele Stellen für Ingenieure pro Kopf.

Ich frage mich, warum sich nicht mehr Firmen in der NRW REgion 
ansiedeln. Es ist nicht so lohstark dort und man hat einen hohen 
Bevölkerungsanteil. NRW hat etwa die meisten Einwohner. Was 
Ingenieurstudium angeht, studieren viele zwar woanders, täten aber 
locker wieder dahin ziehen.

Vorausgesetzt, es gibt einen passenden Job dort bei der Oma in der Nähe 
von "Südwestoberglauchprinwitz".

Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Meiner Meinung nach ist der Ings-Streik schon lange notwendig !

Die Lokführer und deren Gewerkschaft sollten unser Vorbild sein. Die 
haben wirklich gekämpft für ihr Klientel.

Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
In der Schweiz gibts für Einsteiger in etwa 4000Euro brutto, das sind 
mal 13 52000 Euro pro Jahr. So viel bekommt in Deutschland kaum ein 
Einsteiger und in der Schweiz ist das das Gehalt eines Lehrers mit 
10Jahren BE. In Deutschland darf man die Hälfte beim Staat und den 
Pflichtversicherungen abliefern, in der Schweiz so ca. 25% (legt mich 
jetzt nicht auf 20 oder 30% fest). Die Lebenshaltungskosten sollen laut 
Statistischen Bundesamt 15% höher sein. Dafür sind jedoch die Zähne 
nicht Versichert und Ehefrau oder Kinder müssen eine eigene 
Krankenversicherung haben. Man hat weniger Ferien (vier bis fünf Wochen) 
und muss ab 40h pro Woche arbeiten. Die Regel sind eher 42h pro Woche.

Unter dem Strich, so behaupte ich, steht man in der Schweiz nicht besser 
da.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nun hast Du aber ausgeführt, daß man in der Schweiz als Anfänger 
durchaus besser dasteht, da höheres Brutto als Anfänger und weniger 
Steuern. Das erklärt, warum hier praktisch kein Schweizer Absolvent in D 
zu finden ist, im Gegensatz zu den Erfahrenen.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Schweiz ist noch aus ganz anderen Gruenden attraktiv - die meisten 
Schweizer gucken dich nicht ohne Grund an, als waerst du verrueckt, wenn 
du ihnen einen Umzug in die Schweiz vorschlaegst.

Autor: DK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

in DK sind die Lebenserhaltungskosten schon etwas höher, aber nun auch 
nicht sooo sehr, außer man lebt in Kopenhagen.

Vom Gehalt gehen etwa 40% an Steuern ab, aber das war es auch! Also 
vergleichbar mit D (je nach Familienstatus).

Und das Arbeitsklima ist super, von der Seite hat es sich für mich 
gelohnt

DK

Autor: Klaus R. (klaus2)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"...mal 13 52000 Euro pro Jahr. So viel bekommt in Deutschland kaum ein
Einsteiger..." Da wär ich mittler Weile GANZ vorsichtig, mit solchen 
Aussagen - ein kurzer Rundumblick in meinem absolvierten 
Komilitonenkreis reicht :)

Klaus.

Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Klaus R:
Ich weiß nicht, wo und was Du studierst hast. In meinem Absolventenkreis 
kenne ich keinen, der über 50k eingestiegen ist (bin Informatiker 
(Uni)). Die meisten liegen im Bereich 38k bis 45k.

Autor: Mr.X (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben.

Alle sagen immer, das Studium lohnt sich finanziell nicht. Ja, das sehe 
ich genauso. Ausser man steigt schnell auf ins Management und verdient 
sich ne goldene Nase. Aber das will ja nicht unbedingt jeder und da ist 
ja auch nichts dran auszusetzten.
Aber was mich annervt ist, dass das alle immer nur mit Scheuklappen 
betrachten.

Also. Finanziell lohnt sich's nicht. Wenn ich nach der Ausbildung nicht 
studiert hätte, dann hätt ich jetzt bestimmt schon ein Haus und Familie.
Aber:
- Die Studienzeit war eine tolle Zeit. Das hätte ich alles verpasst.
- Meine Stelle ist interessanter als wenn ich nicht studiert hätte.
- Meine Stelle ist sicherer bzw. ich finde leichter eine neue Stelle als 
wenn ich nicht studiert hätte
- Ich sehe mehr von der Welt, ohne dafür selber zu zahlen als wenn ich 
nicht studiert hätte
- Ich lebe gut mit dem Geld das ich verdiene.

Da hier ja immer soviel über Geld geredet wird, will ich euch meine 
Werte als Anhaltspunkt nicht vorenthalten.
Einstiegsgehalt nach Studium: 33k
Nach zwei Jahren: 38k
Nach vier Jahren: 41k
Nach Firmenwechsel: 52k :-)

So, und wenn ihr wiedermal rumheulen wollt, dass sich das Studium 
finanziell nicht lohnt, dann lest alle meine obigen Punkte nochmal durch 
und die Welt ist wieder in Ordnung.

Wobei einen Vermutstropfen hab ich noch: Wäre ich LKW Fahrer geworden, 
wäre ich jetzt bestimmt in Kanada und würd nen fetten Truck fahren ;-) 
Aber das löst sich wieder dadurch auf, dass ich als Akademiker in aller 
Herren Länder gehen kann. :-)


Gruß
Mr.X

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na das hört sich doch gut an.
Das mit dem Haus geht ja jetzt auch nocht und wahrscheinlich sogar ein 
größeres. ;-)

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>in DK sind die Lebenserhaltungskosten schon etwas höher, aber nun auch
>nicht sooo sehr, außer man lebt in Kopenhagen.

>Vom Gehalt gehen etwa 40% an Steuern ab, aber das war es auch!

Wo ist dann der Vorteil?


@Peter Stegemann :
>wenn du ihnen einen Umzug in die Schweiz vorschlaegst.
Du wolltest sicher sagen "wenn du ihnen einen WEGZUG aus der Schweiz 
vorschlaegst."
Kannst Recht haben, aber für einen Schweizer ist es sicher interessant, 
mal ein paar Montate oder Jahre draussen in der Welt zu sein und was 
anderes zu sehen, als Jodler und Schwinger. :-)

------------------------------------------------------------------
>Meine Stelle ist interessanter als wenn ich nicht studiert hätte.
------------------------------------------------------------------
DAS IST DER ENTSCHEIDENDE SATZ! ES IST AUCH DER EINZIGE GRUND, E-TECHNIK 
ZU STUDIEREN!


>Wäre ich LKW Fahrer geworden, wäre ich jetzt bestimmt in Kanada und würd
>nen fetten Truck fahren ;-)

Du hast Vorstellungen vom Truckerleben!

Vorschlag: Suche Kontakt zu einem Trucker und frage, ob du in Deinem 
Kanadaurlaub mit ihm reisen darfst, wenn Du ihm das Essen ausgibts. Dann 
kannst du mitarbeiten, z.B. morgens den Truck aus dem Schnee 
freischaufeln, 3 Tage ohne Menschenkontakt durch die Eiswüste donnern, 
Dich nachst im Minikabuff umherwälzen und wenn Du rausgehst pieseln, auf 
den Eisbären aufpassen, bzw die Kälte, daß Dir Dein Teil nicht abfriert.

Autor: Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo
Nach meiner Meinerung muß nicht jeder Studieren. Auch guter 
Handwerksarbeit sollte von allen geschätzt werden. Die Leute sind nicht 
dummer als Studierte sie haben nur eine andere Begabung. Ein 
selbständiger Meister kann sehr gut verdienen.
Wer sich durch das Studium nur durchquält sollte aufhören. Der Beruf ist 
dann nichts für ihn.
Es sei denn sie landen irgendwo im Vertrieb. Diesen Leute ist es egal 
was Sie verkaufen. Ob Elektronik oder Waschmittel. Das Studium ist da 
nur die Eintrittskarte. Haben diese Personen aber ihr Zenit 
überschritten ist es aus mit dem guten Verdienst. Es ist gibt nichts 
bedauernswerters als ein abgehalfterter Vertiebsing. der schon seine 
Verfallsdatum überschritten hat und mit irgendeinem Schrott auftaucht 
den keiner haben will.

Willi Warlord

Autor: DK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

@"Ingenieur"

Nun, der Vorteil in DK ist, dass es hier ein sehr gutes Betriebsklima 
gibt und keine Überstunden erwartet werden! Nach manchen Mitarbeitern 
kann man sogar seine Uhr stellen ;-) Und somit sind das echte 50KEuro 
bei echten 36h/Woche!

ich bin in einer sehr kleinen Firma tätig. In größeren Firmen wird schon 
noch etwas mehr gezahlt. Trotzdem bleibt mir unterm Strich mehr Geld 
übrig, als in D, trotz etwas höherer Lebenskosten. Wobei der Sprit hier 
sogar etwas günstiger ist als in D.

Grüße aus DK

Autor: Marc'O (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Nun, der Vorteil in DK ist, dass es hier ein sehr gutes Betriebsklima
gibt

Ach stimmt, das gab es ja nur in Dänemark, richtig. Hier in Deutschland 
wird überall gemobbt.

>Und somit sind das echte 50KEuro bei echten 36h/Woche!
Sind 56k bei 40, na und?

Hat jeder Grossbetrieb hier auch.

Werde Freelancer. Echte 70,- die Stunde.

Autor: Fabian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich möchte auch noch einen neuen Gedanken zu diesem Thema bringen. 
nämlich den der steuerfreien Zuschläge für Schichtarbeit.

Wenn man sieht was ein einfacher Facharbeiter oder Techniker pro Monat 
inkl. Schichtzuschläge bekommt, dann verstehe ich nicht ganz, warum es 
sich überhaupt lohnt zu studieren.
In einem IG Metall Unternehmen bekommt ein FA etwa. 2500-2700€ brutto 
pro Monat, d.h. in Stkl. hat er etwa 1600€ netto. Macht dieser noch 
regelmäßig Schicht über Nacht oder am WO bekommt er locker ca. 500€-900€ 
netto pro Monat zusätzlich. Ingesamt kommt er dann auf 2100€-2500€ netto 
pro Monat.

Recht viel mehr wird ein Ingenieur in seinem Berufsleben auch nicht 
verdienen, da z.B. für 2500€ netto pro Monat ein Jahresgehalt von fast 
60000€ brutto erforderlich ist.

In D als Ingenieur zu arbeiten ist einfach Mist!! Er wird Zeit, dass in 
D die unsägliche linke Politik ein für alle mal aufhört, die nur auf die 
ach so armen Arbeiter schaut und die wirklichen Leistungsträger vergisst 
!!

Autor: Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wer schon einmal Schichtarbeit hinter sich hat kann diese dummen
Sprüchen nichts abgewinnen. Diese Zulage ist bitter verdientes Geld.
Aber bitte, es steht ja jedem frei sich auf eine Arbeitsplatz zu 
bewerben
wo der Ablauf durch Wechselschicht geregelt ist.

Na dann mal los.!

Gruß
Willi Warlord

Autor: John Swift (johnswift)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wenn man sieht was ein einfacher Facharbeiter oder Techniker pro Monat
> inkl. Schichtzuschläge bekommt, dann verstehe ich nicht ganz, warum es
> sich überhaupt lohnt zu studieren.

Tja, das ist leider das Problem in Deutschland. Ewige Neidkultur und 
Vergleiche mit anderen.

Warum werden eigentlich Absolventen mit Facharbeitern verglichen, die 
schon einige Jahre gearbeitet haben? Warum werden 
Facharbeiterhöchstgehälter mit Ingenieursniedrigstgehälter verglichen? 
Einfach mal einen Blick zum Statistischen Bundesamt werfen.

Und die Gehälter der Schichtarbeiter sind genauso verdient, wie die der 
Müllfahrer, Bergarbeiter, Hafentaucher. Mach mal diese Scheiße und dann 
rege dich darüber auf, dass du zuviel Lohn bekommst.

>Recht viel mehr wird ein Ingenieur in seinem Berufsleben auch nicht
>verdienen, da z.B. für 2500€ netto pro Monat ein Jahresgehalt von fast
>60000€ brutto erforderlich ist.

So? Wo lebst du denn? Und wieso vergleichst du einen gemütlichen Bürojob 
mit Schichtarbeit. Schon mal monatelang Nachtarbeit gemacht? Schon mal 
erlebt, wenn die innere Uhr durchdreht, weil man nachts arbeiten muss, 
tagsüber aber schläft?

>In D als Ingenieur zu arbeiten ist einfach Mist!! Er wird Zeit, dass in
>D die unsägliche linke Politik ein für alle mal aufhört, die nur auf die
>ach so armen Arbeiter schaut und die wirklichen Leistungsträger vergisst
>!!

Nun, so sehr, wie ich die Linke verabscheuungswürdig finde und als 
Feinde der Demokratie ansehe, aber hier machst du einen großen Fehler. 
Du darfst die Zulagen nicht mit zum Lohn zählen. Das sind 
Sonderzahlungen für wenig zumutbare Arbeiten. Es ist immer nur der 
Grundlohn zu vergleichen.

Und das sich Leistungsträger verdrücken, hat wenig damit zu tun, dass 
Facharbeiter zu viel bekommen. Viele sind der Meinung, dass sie für IHRE 
Arbeit zu wenig bekommen und nicht, weil Nachbar Meier mehr bekommt.

Autor: DK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@"Marc'O"

Einstiegsgehälter für Berufsanfänger! Nicht nach XX Jahren BE!

DK

Autor: Fabian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Politik sagt ja auch immer, dass der Spitzensteuersatz, der ab 
52000€ Jahresbruttoeinkommen gilt, gesenkt werden muss, da davon schon 
viele Facharbeiter betroffen sind.

Ein Ingenieurseinkommen müßte eigentlich viel höher sein, wenn diese so 
wichtig sind und noch dazu Mangelware sind.

Deshalb brauchen die Ingenieure eine starke Lobby, die in den Medien 
offensiv über die tatsächlichen Verhältnisse berichten.

Autor: HariboHunter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
VDI?

Autor: John Swift (johnswift)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fabian wrote:
> Die Politik sagt ja auch immer, dass der Spitzensteuersatz, der ab
> 52000€ Jahresbruttoeinkommen gilt, gesenkt werden muss, da davon schon
> viele Facharbeiter betroffen sind.

Ja und? Als Ingenieur interessieren doch die Facharbeiter nicht.

Du vergleichst ja noch immer Äpfel mit Birnen vergleichen, also 
Höchstsätze für Facharbeiter mit Niedrigstsätze der Ingenieure.

Man kann keine klar Trennlinie ziehen. Wenn du dich unterbezahlt fühlst, 
dann hacke nicht auf den Facharbeitern rum, sondern arbeite selber 
daran, mehr zu verdienen.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du hast immer noch nicht erklaert, wieso es fuer die einen Arbeitnehmer 
steuerfreie Lohnanteile gibt und fuer die anderen nicht.

Autor: John Swift (johnswift)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Stegemann wrote:
> Du hast immer noch nicht erklaert, wieso es fuer die einen Arbeitnehmer
> steuerfreie Lohnanteile gibt und fuer die anderen nicht.

http://www.gidf.de/

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hey Fabian, bist du mit einem gewissen Wirtschaftsinformatiker aus einem 
anderen Forum verwandt? Die Worte kommen mir irgendwie bekannt vor...;-)


"Die Politik sagt ja auch immer, dass der Spitzensteuersatz, der ab
52000€ Jahresbruttoeinkommen gilt, gesenkt werden muss, da davon schon
viele Facharbeiter betroffen sind.

Ein Ingenieurseinkommen müßte eigentlich viel höher sein, wenn diese so
wichtig sind und noch dazu Mangelware sind."

Mir fällt spontan kein normaler FA ein der so viel verdient.
Wie hoch sollte denn deiner Meinung nach das Einkommen sein?
Wieviel sollte deiner MEinung nach ein Berufsanfänger zum Einstieg 
bekommen???

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Macht dieser noch regelmäßig Schicht über Nacht oder am WO bekommt er
>locker ca. 500€-900€ netto pro Monat zusätzlich.

Vom Geld her ja, aber ich will keine Schichtarbeit machen müssen.

Ich will sie machen WOLLEN! D.h. ich suche mir aus, ob ich noch einen 
Zusatzauftrag mache und für eine Severinstallation am Wochenende etwas 
kassiere. Im Übrigen mache ich da 150,- die Stunde! Das sind 2500,- an 
einem einzigen Wochenende. Sowas kann man sogar als angestellter 
Ingenieur noch machen.

Wenn du so im Jahr 5 Aufträge hast komsst Du auf über 10.000, von denen 
Du locker Fahrtkosten, Computeranschaffung, eigenens Server und viel 
Bürozeugs finanzieren kannst. Das alles wird abgezogen, bevor es in die 
Steuer(-progression) geht. So hast Du Topausstattung zum Spottpreis.

Ich hatte als Angestellter so schon immer ein paar Tausender nebenher 
netto übrig, nun mache ich das Vollzeit. In meinem ersten Jahr habe ich 
über 80.000 Umsatz gehabt, musste aber nur 56.000 davon versteuern.

Wenn du z.B. ein Projekt im Ausland hast, nimmst Du Dir dort ein 
preiswertes Hotel (dafür Doppelzimmer), buchst ein paar Tage mehr und 
legst die Termine um ein Wochenende. Dann hast Du z.B. 4 Tagessätze an 
Einnahmen, ziehst alle Fahrtkosten und Hotelkosten wieder ab und es 
kommen scheinbar nur 60% bei raus, die in die Steuer gehen. So hast du 
die Zeiten im Ausland geschickt steuerfrei finanziert - und das ganz 
legal!

Mach das mal als Techniker ...

Autor: Max (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast du noch mehr Tipps auf Lager? Kann man als Angestellter am WE 
freiberuflich arbeiten?

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
gast_ _gast wrote:
> Peter Stegemann wrote:
>> Du hast immer noch nicht erklaert, wieso es fuer die einen Arbeitnehmer
>> steuerfreie Lohnanteile gibt und fuer die anderen nicht.
> http://www.gidf.de/

Dummschwaetzer.

Autor: John Swift (johnswift)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>> Du hast immer noch nicht erklaert, wieso es fuer die einen Arbeitnehmer
>>> steuerfreie Lohnanteile gibt und fuer die anderen nicht.
>> http://www.gidf.de/
>
> Dummschwaetzer.

Natürlich, die Antwort musste ja kommen. Ich hätte auch einfach sagen 
können, weil das so ist, denn es ist einfach so. Wenn du Probleme mit 
dieser Feststellung hast und immer noch eine Antwort haben willst, 
solltest du dort nachfragen, wo diese Gesetze gemacht werden.

Und schau mal, bei Google gefunden. Wenn du zu unfähig für eine einfache 
Suche bist, dann ist das wohl eben auch so:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,254280,00.html

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
gast_ _gast wrote:

> Und schau mal, bei Google gefunden. Wenn du zu unfähig für eine einfache
> Suche bist, dann ist das wohl eben auch so:

Ich wollte deine Meinung hoeren, aber offensichtlich hast du keine 
eigene.

Autor: John Swift (johnswift)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich wollte deine Meinung hoeren, aber offensichtlich hast du keine
> eigene.

Du wolltest keine Meinung hören, sondern eine Erklärung haben.

Und wenn du nun meine Meinung hören willst, mir ist das scheißegal, was 
und wie viel ein anderer Arbeitnehmer steuerfrei bekommt.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Kann man als Angestellter am WE freiberuflich arbeiten?

Ja, wenn der AG zustimmt.
Und wenn die Frau zustimmt.

Du kannst auch unter der Woche freiberuflich arbeiten.
Du kannst sogar auch nachts freiberuflich arbeiten.

Dz must aber Freiberufler sein, also ein ING oder sowas.
Sonst musst Du ein Gewerbe anmelden.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Größenwahnsinnigen hier sollten sich mal fragen, wie in Deutschland 
Leute mit 20k EUR Brutto überleben. Manche solo, aber auch mit Familie 
und in Ballungsgebieten geht das. Die Zeiten des Luxuslebens sind 
vorbei, auch für Akademiker. Bin selber E-Technik-Ingenieur und habe in 
etwa diese 20k EUR, nachdem ich nach Studienabschluss mangels Vitamin B 
über 5 Jahre gebraucht habe, einen Job zu finden. Dabei hätte ich fast 
alles gemacht, an jedem beliebigen Standort. Es gibt eben ein 
Überangebot an Ingenieuren. Da kann man leider keine Spitzenlöhne mehr 
erwarten. Ich kann niemandem ein Ingenieurstudium empfehlen, denn besser 
wird es vermutlich nicht. Technische Entwicklung wird zunehmend nach 
Fernost ausgelagert. In Mitteleuropa bleibt dann nur noch etwas 
Marketing und Verwaltung für einige Ingenieure übrig.
Siehe auch:
Youtube-Video "Did you Know? Size Does Matter!"

Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unsere Firma sucht ständig Leute. Es gibt sogar Prämien für die 
Vermittlung von Mitarbeitern. Einstieg nicht unter 38k, eher mehr. 
Region Bayern, Branche Automotive, Softwarelastig.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Rumpel

Welche Firma ist das? Haben auch Absolventen mit mittlerem 
Notendurchschnitt eine Chance? Gibt es eine Einarbeitung? Wenn nein, 
dann ist die Firma selber schuld wenn sie keine Leute findet.

Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich war selber Einsteiger mit mittlerem Notendurchschnitt :-)
Wenn du ernsthaft interessiert bist, hier meine E-Mail:
rmbox at web punkt de

Autor: John Swift (johnswift)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Unsere Firma sucht ständig Leute.
>Es gibt sogar Prämien für die Vermittlung von Mitarbeitern.
>Einstieg nicht unter 38k, eher mehr.

Wenn sie angemessene 45k bieten würden, wären sie nicht ständig am 
Suchen und bräuchten keine Prämien.

Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Werter "Gast", rummeckern kann ich auch. Das kostet mich gar nichts!

Das Einstiegsgehalt ist natürlich verhandelbar und hängt von Erfahrungen 
und Notenschnitt ab. Die 38k sind dabei als untere Grenze zu sehen. Ich 
bin z.B. mit 44k eingestiegen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann vestehe ich nicht, wieso da "gesucht" und prämiert werden muss!

44 ist doch ein guter Wert und liegt über dem, was die meisten hier als 
Einstiegsgehalt genannt haben und von ihren Firmen genannt bekommen.

Beitrag "Reale Einstiegsgehälter"

Post doch mal einen link auf euere Firma und alle Einsteiger kommen 
gerannt.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich warte mal auf eine richtig attraktive Stellenanzeige - mit richtiger 
Jobbeschreibung und Gehaltsvorstellungen....

Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tut mir leid Gast. Ich würde mir ja gern die Prämie verdienen. Aber 
meine Firma nimmt nur Leute die etwas drauf haben UND die keine Spinner 
sind.

Autor: John Swift (johnswift)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gast wrote:
> Dann vestehe ich nicht, wieso da "gesucht" und prämiert werden muss!

Um es platt auszudrücken, mehr Geld macht aus einem Idioten keine 
Intelligenzbestie.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wer schon einmal Schichtarbeit hinter sich hat kann diese dummen
> Sprüchen nichts abgewinnen. Diese Zulage ist bitter verdientes Geld.
> Aber bitte, es steht ja jedem frei sich auf eine Arbeitsplatz zu
> bewerben
> wo der Ablauf durch Wechselschicht geregelt ist.

Bei Schichtarbeit arbeite ich nur 8h bzw 40h pro Woche. Unzumutbar finde 
ich die gängigen Arbeitszeiten eines Ingenieurs. Ich habe beides 
erfahren und habe mich schließlich für die Schichtarbeit entschieden. 
Mehr Freizeit, weniger Stress, etwa gleichviel Geld. Gut, der Traumjob 
ist es nicht, die Arbeitsbedingungen sind aber besser. Die Arbeit eines 
Ingenieurs würde mindestens eine Zulage in Höhe einer Nachtschichtzulage 
verdienen.

Autor: seb. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Rumpel

> Tut mir leid Gast. Ich würde mir ja gern die Prämie verdienen. Aber
> meine Firma nimmt nur Leute die etwas drauf haben UND die keine Spinner
> sind.

Offenbar ist eure Firma der "Spinner", wenn sie keine Leute findet. Eine 
Anfrage meinerseits erübrigt sich hiermit. Wer Interessenten als 
"Spinner" bezeichnet, verachtet seine Angestellten sicher in ähnlicher 
Weise. Ich hoffe, die erfahrenen Ingenieure auf Arbeitssuche informieren 
sich gründlich, um nicht bei einer solchen Firma zu landen. Da ihr keine 
Absolventen einstellt, weil diese ja keine mehrjährige Berufserfahrung 
mitbringen und somit nichts drauf haben und erst eine mehrmonatige 
Einarbeitungszeit benötigen, wünsche ich euch einen "angenehmen" 
Untergang.

Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Morgen Gast! Der Untergang wird wohl auf sich warten lassen. 
Letztes Jahr wurden rund 150 Leute bei uns eingestellt. Davon 70% 
Ingenieure, die meisten davon Absolventen. Das Durchschnittsalter liegt 
bei uns zwischen 30 und 35 Jahren. Das Problem ist nur das dieses 
Wachstum noch immer nicht ausreicht für die Projektanfragen die wir 
bekommen. Darum suchen wir weiterhin Leute - darum gibts Prämie.

Autor: Stephan S. (outsider)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann mir nicht vorstellen dass jemand Probleme hat wo unterzukommen. 
Falls er Motivation und Interesse mitbringt hat er sogar mit 
unterdurchschnittlichem Abschluss wie ich es hatte eine gute Chance. 
Auch bei uns gibt es eine in meinen Augen enorm hohe Prämie wenn man 
Ingenieure anwirbt. Falls jemand eine Arbeit in Nürnberg will sollte er 
sich mal das hier ansehen:

http://semikron.de/internet/index.jsp?language=de&...

Wenn ich der Werbende wäre würde ich auch die Hälfte meiner Prämie 
abgeben. also vor Bewerbung bei mir melden! Es gibt auch immer mal 
wieder Stellen die da noch nicht gelistet sind, also einfach mal 
nachfragen!

Ungefähre Eckdaten für Einsteiger: 48k€ bei echten 35h. Was für Leute 
mit Berufserfahrung drin ist kann ich nicht sagen. Falls man einen der 
wenigen 40h-Jobs bekommt gibts ein siebtel mehr Brutto. IGM-Tarif.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Unzumutbar finde
ich die gängigen Arbeitszeiten eines Ingenieurs. Ich habe beides
erfahren und habe mich schließlich für die Schichtarbeit entschieden.
Mehr Freizeit, weniger Stress, etwa gleichviel Geld."

Je nachdem was der Ingenieur macht sinds auch 40h. Das es etwas gleich 
viel ist wie der normale Schichtarbeiter bekommt, hängt vom Job und der 
Firma ab. Es muss aber jeder selbst entscheiden was er lieber macht und 
was ihm besser gefällt.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>wie ich die Linke verabscheuungswürdig finde und als
>Feinde der Demokratie ansehe,

Demokratiefeindlich finde ich eher das Verhalten der etablierten 
"Einheits"-Parteien, die das Versprechen abverlangen, nicht mit einer 
demokratisch gewählten Linkspartei zu koalieren. Das bedeutet, daß die 
Wählerstimmen der Linken (im Osten bis 30%) einfach ignoriert werden. 
Das ist auch eine Form von Wahlbetrug. Also sollten die nicht von 
Demokratie reden, die sie mit Füßen treten.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Waere nicht die erste demokratisch gewaehlte, links ausgerichtete 
Partei, die Deutschland in den Abgrund reisst.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Gast wrote:
>> Dann vestehe ich nicht, wieso da "gesucht" und prämiert werden muss!
>Um es platt auszudrücken, mehr Geld macht aus einem Idioten keine
>Intelligenzbestie.

Kapiere ich nicht, was Du sagen willst. Ich sehe es so, daß mit mehr 
Geld auch mehr Leute bewerben. Das ist absolut so. Wenn ich knausere, 
bleiben viele Bewerbungen aus, meistens von Leuten, die von weiter weg 
kommen. Mehr Leute = Mehr Auswahl!


>> Tut mir leid Gast. Ich würde mir ja gern die Prämie verdienen. Aber
>> meine Firma nimmt nur Leute die etwas drauf haben UND die keine Spinner
>> sind.

>Offenbar ist eure Firma der "Spinner", wenn sie keine Leute findet. Eine
>Anfrage meinerseits erübrigt sich hiermit. Wer Interessenten als
>"Spinner" bezeichnet, verachtet seine Angestellten sicher in ähnlicher
>Weise.

Genau das ist das Problem. Die Firmen machen sich selbst zum absoluten 
Massstab und verlangen totale Anpassung. Es sollen bitte zu den 
Bedingungen, die man vorgibt, genug Leute da sein. Das ist Denken aus 
den 60ern. Nach Aussen zum Kunden hin, denken sie ja auch marktpolitisch 
und agieren über Angebot und Nachfrage. Dort stellen sie auch gerne dar, 
daß ihre Produkte deshalb so teuer sind, weil sie von guten und teuren 
Leuten gemacht wurden und daher Qualität bieten.

Nach innen verhalten sich viel Firmen aber wie die A-löcher!

Ihr nehmt halt die Anfänger - na gut, Macht ja auch eine Aussage!


>>"Unzumutbar finde ich die gängigen Arbeitszeiten eines Ingenieurs.
>>Ich habe beides erfahren und habe mich schließlich für die Schichtarbeit
>>entschieden.

>Je nachdem was der Ingenieur macht sinds auch 40h.
Die meisten machen 40h!

Was hast Du nur für Vorstellungen?????

>Mehr Freizeit, weniger Stress, etwa gleichviel Geld."
Dann hälst Du eben nichts aus! Ich empfinde meine Arbeit zu 80% als 
Spass und nicht als Stress.  Ich baue Schaltungen, spiele mit Layout und 
Simulator rum, bastle Probeaufbauten zusammen. Andererseits male ich 
viel mit Word, Visio und Excel, sitze kaffetrinkend in Meetings und 
mache viele Schulungen mit, bei denen ich etwas lerne. Ich habe 2 
Rechner, kann ich Internet surfen, mailen, Bankgeschäfte abwickeln und 
habe gute Kollegen ohne Mobbing oder Druck.

Schichtarbeit? OhGott! Ich penne morgens bis um 9.00 und komme um 10.30 
in die Firma wenn ich will. Wenn draussen die Sonne scheint, mache ich 
einen 6h-Tag und gehe lieber raus, trainieren. Wenn es pisst, mache ich 
eben 10h am Rechner - da ist es warm, gut klimatisiert und ich habe 
jederzeit Zugang zum Kaffe, Brötchen, Pizzaservice und eine super 
Cafeteria. Ich kann jederzeit raus zum Bäcker, Einkaufen oder ins 
Restaurant - ganz ohne Stechen oder Zeitabzug!

Bei all dem werde ich sehr gut bezahlt und komme entspannt nach Hause!
Ich habe genug Kraft und Power fürs Schach, Fitnessstudio und kann sogar 
noch für Sportwettkämpfe trainieren.

Also echt, da geht nichts drüber.
(Übrigens bin ich nicht DER Gast von eins weiter oben, sondern der Gast 
von 2 weiter oben.)

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Waere nicht die erste demokratisch gewaehlte, links ausgerichtete
>Partei, die Deutschland in den Abgrund reisst.

Meinst Du jetzt die SPD unter Schröder?

Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Legt euch mal eindeutige Namen zu! Sonst kann man das hier gleich 
vergessen.
Und nochmal: Ich stelle niemanden ein, sondern meine Firma!

Autor: haldol (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo....
ich bin nachrichtentechnikingenieur und habe 3 jahre be.
ich habe 12 semster studiert und habe mir das studium selber finanziert.
ich habe am wochenende immer als veranstaltungstechniker gearbeitet und 
mehr verdient als ich während dem studium ausgeben konnte.
von schulden kann keine rede sein, ganz im gegenteil;-);-)
jetzt arbeite ich im dritten jahr und verdiene nach einem 
arbeitgeberwechsel 45tsd und habe vorher als einsteiger bei nem 
mittelständischen gerade mal 35 verdeint.
für mich war das alles sehr cremig.

und man sollte auch nicht vergessen, dass die facharbeiter die früher 
ins arbeitsleben einsteigen und früher geld verdienen, dieses auch viel 
intensiver verprassen unterm strich ist der finanziele vorteil dadurch 
wohl eher verzerrt.

leute studiert einfach euer zeug....es lohnt sich....nicht nur wegen dem 
geld sondern auch wegen den möglichkeiten, den arbeitsbedingungen und 
auch wegen der aufstiegsmöglichkeiten und der chance irgendwo eher quer 
einzusteigen. dankeschön

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>dieses auch viel intensiver verprassen

Möchte mal sehen, welcher Arbeiter heute noch Geld über hat, zum 
verprassen ...

Autor: Fabian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich fordere einen Mindestlohn für Ingenieure in D, der im Bereich von 
50000€ Jahresbrutto liegen soll.

Firmen, die weniger zahlen, sollen es nicht wert sein, einen Ingenieur 
zu bekommen. Das Lohndumping bei Ings muss endlich gestoppt werden.
Die Gewerkschaften, Politik denkt immer nur an die ach so armen Arbeiter 
und vergisst dabei die wirklichen Leistungsträger in D. Ohne Ingenieure 
könnte D einpacken:
->Arbeiter in den Fertigungen könnten einpacken, da es keine neue 
Produkte/Innovationen mehr gibt
->Beschäftigte im Marketing/Wirtschaftsbereich braucht man auch nicht 
mehr, da es nichts zu verkaufen gibt

Irgendwas läuft in D schief.

Autor: Fabian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was bringt es einem Ingenieur, wenn er dank der tollen Sozialpolitik in 
D, nur 200-300€ netto pro Monat mehr als ein Durchschnittsverdiener hat? 
Nichts! Das ist überhaupt kein Ausgleich für das harte Studium.

Autor: Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wer hat denn dein Studium bezahlt. Du, deine Eltern oder die 
Gemeinschaft.
Denk mal darüber nach und schau dir die Verhältnisse in dem Traumland 
USA an. Einige bezahlen noch 20 Jahre nach ihrem Abschluß die Schulden 
aus dem Studium ab. Die Summe mußt du von den Traumgehältern abziehen.


Willi.

Autor: Fabian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Warlord: Deswegen müßte es ja auch im Interesse des Staates sein, dass 
Ingenieure gut verdienen..

Autor: John Swift (johnswift)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Kapiere ich nicht, was Du sagen willst. Ich sehe es so, daß mit mehr
> Geld auch mehr Leute bewerben. Das ist absolut so. Wenn ich knausere,
> bleiben viele Bewerbungen aus, meistens von Leuten, die von weiter weg
> kommen. Mehr Leute = Mehr Auswahl!

Du gehst von der falschen Annahme aus, dass Firmen keine Bewerber 
erhalten, weil sie zu wenig bezahlen. Diese Annahme wird oft durch 
linkksgerichtete sowie Volkspresse verbreitet. Dass die Gehälter zum 
einen vorher gar nicht bekannt sind, zum anderen z.B. durch ERA bestimmt 
sind, wird hier einfach ignoriert.

Es bewerben sich mit mehr Geld nicht mehr Leute. Die Firmen bieten sehr 
gute Gehälter für sehr gute Ingenieure, doch sie bekommen keine.

Nimm z.B. einen E-Technik-Absolventen. Wenn der nur das macht, was im 
Studium drankommt, braucht er sich nicht wundern, wenn er einer unter 
vielen ist und durch ein Überangebot den Preis drückt oder eben gar 
nicht genommen wird. Statt in Kneipen und Discos anzuhängen, wäre auch 
mal Büffeln außerhalb des Vorlesungsplanes angesagt. So steigert man den 
eigenen Wert, macht sich unentbehrlich.

Viele haben das begriffen und belegen noch zusätzliche Kurse. Diese 
werden mit typisch deutschen, hass- und neiderfüllten Blicken angesehen 
und man unterstellt ihn reiche Eltern oder Beziehungen.

Hast du schon mal einen E-Techniker bei einer Bewerbung zugehört? Also, 
ein bisschen Rhetorik wäre ja wohl nicht zuviel verlangt.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Hast du schon mal einen E-Techniker bei einer Bewerbung zugehört? Also,
> ein bisschen Rhetorik wäre ja wohl nicht zuviel verlangt.

Ja ohne Hochstabelei hat man keine Chance

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Gast (Gast) Datum: 16.09.2008 12:35

Dein Arbeitsleben ist ganz sicher die Ausnahme. Ich beglückwünsche dich!


Meine Erfahrungen haben mich gelehrt: Arbeite niemals ohne Stechuhr, 
sonst arbeitest du dich tot. Ohne Stundennachweis wirst du nur 
ausgebeutet und kannst die Bezahlung von Überstunden nicht geltend 
machen.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Wer hat denn dein Studium bezahlt. Du, deine Eltern oder die
>Gemeinschaft.

Gegenfrage: Wer hat dem Azubi seine Ausbildung U N D seine 
Ausbildungsvergütung bezahlt?

Der Student muß 50% BaföG zurückzahlen, der Azubi kann seinen Lohn 
behalten.
Das Risiko, als Student zu scheitern und dann mit Nichts dazustehen ist 
auch höher. Studentenzeiten werden auch nicht als Rentenbeitragsjahre 
gerechnet, beim Azubi schon. Der Azubi verdient ab seinem 16. Lebensjahr 
Geld, der Student im Schnitt erst ab 27.

Später im Beruf hat der Ing. auch die höhere Verantwortung, muß Probleme 
lösen, während der Facharbeiter abwinkt und nach Hause geht. Geht was 
schief, hat der Ing. seine Kopf hinzuhalten, der Facharbeiter kann 
aufgrund seiner Kompetenz nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich denke, das sind alles Punkte, die sich in einem höheren Gehalt 
niederschlagen sollten.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
PS.: Wenn der Studennt, später Ing. angeblich solch ein "tolles" Leben 
hat, warum studiert denn nicht jeder Facharbeiter? Wären nur 2 Jahre 
FHR/Abi und 4-5 Jahre Studium.

Autor: Gast vom 16.09.2008 12:35 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>@ Gast (Gast) Datum: 16.09.2008 12:35
>Dein Arbeitsleben ist ganz sicher die Ausnahme. Ich beglückwünsche dich!
Danke! Alle anderen um mich herum machen dasselbe.

>Meine Erfahrungen haben mich gelehrt: Arbeite niemals ohne Stechuhr,
Erstens machen mir einige Mehrstunden nichts aus, weil ich locker 
arbeite,
Zweitens arbeite ich nach handgeschriebenen Stundenzetteln, auf denen 
ich schreibe, was ich will. Es wird akzeptiert und unterschrieben, weil 
man mich braucht.


>@Warlord: Deswegen müßte es ja auch im Interesse des Staates sein, dass
>Ingenieure gut verdienen.

Sehr richtig! Es wird Geld in deutsche und ausländische Studenten 
gesteckt, die dann abhauen, weil die Steuern zu hoch sind.


>Wer hat denn dein Studium bezahlt. Du, deine Eltern oder die
>Gemeinschaft.?

Du hast schon Recht, aber soviel mehr kostet das Studium den Staat auch 
nicht mehr, im Vergleich zu 13 Jahren Abi, die sehr viele machen.

Das Studium erhöht die Schulzeit um etwa 30%-40% und es auch nur 20% der 
Schüler. Zudem sind die "Klassen" größer und die Profs deutlich weniger. 
Macht nochmal 10% mehr für die Unis im Vergleich zu dem, was schon für 
die Schulen bezahlt wird. Ich nehme aber gerne tatsächliche Zahlen 
entgegen.

?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Der Student muß 50% BaföG zurückzahlen, der Azubi kann seinen Lohn
>behalten.

50% müssen direkt zurückgezhlt werden, nach Abzug der Steuern. Und die 
anderen 50% holt sich der Staat durch die drastisch erhöhten 
Mehreinnahmen an Lohnnebenkosten wieder zurück...

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Der Student muß 50% BaföG zurückzahlen,
Ich musste ALLES zurückzahlen, da es damals eine Weile nur Darlehen gab.

Da ich aber mit Bafög und Studentenhungerlohn + Nebenjob über die 
Einkommensgrenze der KK gekommen bin, musst ich sogar Rentenversicherung 
nachzahlen, ohne dafür Rentenpunkte zu bekommen!

Damals galt noch die Regel, dass Ausbildungszeitn angerechnet werden, 
daher haben die Studies alle für lau als Aushilfe gearbeitet. Das war 
super günstig für den AG, der Studie hatte aber keine Nachteil.

Hätte man das damlas gewusst, hätte keiner so billig gearbeitet, sondern 
sich lieber in einem echten Verhältnis bewegt, wo es Rentenpunkte gibt, 
oder man hätte mehr genommen.

So wird man nachträglich betraft!

In so einem Betrügerstaaat leben wir ...

Da hilft nur noch Schwarzarbeit!

Autor: Willi Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im Gegensatz zu einigen hochnäsigen Studendenten arbeiten Azubi 
produktiv.
Sie verdienen also ein Teil der Ausbildungsvergütung durch ehrliche 
anständige Arbeit. Das kann ich bei Studenten nicht sehen.
Was ich mir im Studium erarbeitet habe war nur für mich. Ich habe in 
dieser Zeit keine Werte geschaffen oder Dienstleistungen geleistet.
Das Geld habe ich mir in den Semesterferien verdient.

Warlord

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Im Gegensatz zu einigen hochnäsigen Studendenten arbeiten Azubi
>produktiv

Kommt drauf an, was Du als produktiv definierst. Das, wenn am Abend die 
Mauer hochgezogen ist (sichtbare Arbeit).
Oder aber auch wenn der Buchhalter die Rechnungen der Maurerfirma 
geprüft und gebucht hat (nicht sichtbar).

Der Student trainiert seinen Kopf für seine spätere Kopfarbeit, der 
Azubi seine physischen Fähigkeiten für seine spätere physische Arbeit. 
Beides ist produktiv, sonst hätte man die akademischen Berufe schon 
längst eingestampft.

Und wieder meine Frage an die "benachteiligten" Azubis/Facharbeiter: 
Wenn das Leben der Studenten bzw. Ing.'s so paradiesisch ist, warum 
nehmt ihr Euch nicht auch den leckeren Kuchen und studiert? Das Risiko 
des Scheiterns zu hoch? Das Abi/FHR fehlt? 4-5 Jahre Hungerstudent zu 
lang? All diese Zeit ist auch produktive Arbeit. Duch Gammeln und Party 
hat noch kein Student an einer Uni oder FH seinen Abschluß gepackt.

Autor: Willi Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe nach einer Ausbildung an einer Fachhochschule  studiert.

Warlord

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Würdest Du für Dich selber resumieren, daß das ein guter Weg war?

Bringen Dir die Inhalte Deiner Ausbildung etwas für das tägliche 
Arbeiten ?

Autor: moep (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich habe in dieser Zeit keine Werte geschaffen
> oder Dienstleistungen geleistet.

Also ICH schon.
Konnte dafür halt nicht soviel Party machen...

Autor: Willi Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Für 95% meines Jobs hätte die Ausbildung (Messreihen im Labor, Doku 
erstellen, usw) gereicht. Für 5% meiner Arbeit (Berechnungen, Entwurf) 
ist ein Studium zwingend nötig.

Warlord

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann muss ich die Frage stellen, ob sich das Studium gelohnt hat. Es 
kostet Zeit (=Einnahmeverlust) + Geld. Kommt das durch den Mehrverdienst 
wieder rein?

Ich nache z.B. einen Job, bei dem ich 50% im Job gelernt habe, 30% im 
Studium und 20% privat durchs Hobby und Sonstigem.

Ich sehe hier z.B. überhaut nichts, was ich in einer Ausbildung hätte 
lernen und rüberretten können.

Autor: Warlord (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei mir hat sich das Studium auf jedem Fall gelohnt.

Gruß
Warlord

Autor: zanh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
was bringt ein studium ?
... schaut man sich alleine die stellenanzeigen an, hat man mit einem 
abgeschlossenen studium weit aus mehr möglichkeiten einen job zu 
bekommen.

immer diese sache ich bekomme zu wenig, hast du bessere angebote ?
was leistest du ?
welches risiko hast du ?
wieviel gewinn macht deine firma?
wieviel anteil hast du an diesem erfolg?

und wenn du am ende nicht weniger raus hast als ein normaler arbeiter 
wars doch ok.


________________________________________________________________
und davon mal abgesehen ... ein kreislauf ..

jeder will mehr verdienen .. das heisst dein chef erhöht die prise für 
das produkt ... der käufer erhöht die preise weil er ja nun auch mehr 
ausgeben muss ....... nun kostet das broetchen mehr .. und jeder braucht 
wieder mehr geld ... dem einzigen dem es egal sein kann ist der staat .. 
alle jammern weil einer angefangen hat.

und wieso brauchst du mehr geld? vielleicht solltest du einfach nur dein 
leben an deinen geldbeutel anpassen!
oder trinkst du schon nur leitungswasser?

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich glaube, momentan geht es eher anders herum: Chef muss mit den 
Preisen im Markt nachgeben, muss einsparen und daher Arbeiten auslagern 
oder Leute reduzieren, bzw billigere Einstellen. Die Nettolöhne gehen 
zurück, weswegen immer mehr bei Kik und Deichmann kaufen, zur Freude der 
Chinesen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Falsch. Chef und Management verdienen immer mehr. Diejenigen, die die 
Arbeit machen verdienen immer weniger. Das Verhältnis des Verdienstes 
eines Ingenieurs zu einem Facharbeiter stimmt nicht mehr. Irgendwie muss 
sich das Studium schon rechnen. Spaß an der Arbeit, sofern es das 
heutzutage bei Ingenieuren noch gibt, ist nicht alles.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also normal verdient der Ingenieur mehr als ein normaler Facharbeiter. 
g
Daher lohnt es sich natürlich.
Wenn nicht, muss man sich darum bemühen die Situation zu ändern.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn der Ingenieur gegenueber dem Facharbeiter keinen Mehrwert bietet, 
braucht er nicht mehr verdienen.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Gast: Unserer beider Aussagen widersprechen sich nicht unbedingt: Der 
"Chef" ist ja oft der Aktionär und da stimmt es schon: Die Gewinne 
wachsen stärker, als es bei den INGs steigt. Das liegt an der mangelnden 
Konkurrenz durch die MKUs: Bei denen sieht es mit den Gewinnen immer 
schlechter aus und da kriegen die Ingenieure noch weniger.

Ganz elend geht es den INGs aus anderen Bereichen: Ich konnte mich 
letzte Woche mal mit meinem Ex-Kollegen unterhalten, der Chemiker ist: 
Der bekommt derzeit gerade 4400 Brutto und das als quasi 
Produktionsleiter bei einem Hersteller von Analysegeräten. Ich hatte 
damals schon mehr.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Also normal verdient der Ingenieur mehr als ein normaler Facharbeiter.

Rechne den Verdienstausfall des Ing während des Studiums ein, dann 
siehst du, dass ein Facharbeiter auf lange Sicht im Gesamten nicht 
selten besser dasteht. Besser finanziell und besser privat/familiär. 
Wenn der Ing mit dem Studium fertig ist, hat der Facharbeiter schon 
Familie und angespartes Vermögen. Der Ing fängt dann erst an.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Wenn der Ing mit dem Studium fertig ist, hat der Facharbeiter schon
Familie und angespartes Vermögen"
Nicht wiklich, das ist Schmarrn. Es gibt welche die mit mitte 20 schon 
Kinder haben und auch schon was angespart haben , aber nicht viele.

"Rechne den Verdienstausfall des Ing während des Studiums ein,"
Ja O.k., wenn man den mit einrechnet ist der Unterschied nicht so groß. 
War aber schon immer so. Meiner Meinung nach ist das aber nicht so 
wichtig. Wichtiger ist, was hinterher dabei rauskommt. Selbst wenn der 
Facharbeiter die Möglichkeit hatte schon ein bißchen was zurückzulegen 
(der Lohn während der LEhrzeit ist noch so hoch) macht es nen 
Unterschied ob ich mit 35 oder 40 Jahren 1800-2000€ hab oder 3000€ (oder 
mehr) im Monat habe.
Das muss aber jeder selbst wissen, ob und was ihm der Verdienstausfall 
ausmacht. ODer ob er mehr Wert darauf legt später mal direkt mehr zu 
haben.
Wenn es einem was ausmacht , hat man immernoch die Möglichkeit ein 
Fernstudium zu absolvieren und nebenher zu arbeiten.

Autor: ööööööö (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Nicht wiklich, das ist Schmarrn. Es gibt welche die mit mitte 20 schon
> Kinder haben und auch schon was angespart haben , aber nicht viele.

Na wer in seinen ersten Berufsjahren alles Geld versäuft, ist selber 
schuld. Oder hatte Spaß, den der Ingenieur in seinen jungen Jahren nicht 
hatte. Egal wie man es wendet: Ein Studium in Deutschland lohnt sich 
nicht. Ich war leider auch erst hinterher schlauer.

Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Wirtschaft schiert sowieso bald total ab studieren bringt jetzt gar 
nichts. Ihr solltet euch schon mal im Panzerbau und in die 
physikalischen Prozesse von Raketen einlesen.

Die Geschichte wiederholt sich beinhart 1929 findet gerade jetzt statt.
Und was dann 10 Jahre später kam könnt ihr eure Oma fragen.

Ich hätte soetwas vor 10 Jahren für unmöglich gehalten.

Aber das Konvergenzgebiet der Krieg Frieden Folge ist schon mit dem 
blossen Auge zu erkennen.

Autor: Axel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Oder hatte Spaß, den der Ingenieur in seinen jungen Jahren nicht
hatte."

Also. ich hatte während des Studiums ne Menge Spass.

Im Gegensatz zu meinen Kumpels.

Gruss
Axel

Autor: Jo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann häng dich besser gleich auf

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Die Geschichte wiederholt sich beinhart 1929 findet gerade jetzt statt.
>Und was dann 10 Jahre später kam könnt ihr eure Oma fragen.

Meinst Du den schwarzen Freitag an der Wallstreet? Theoretisch könntest 
du Recht haben, insbesondere was das Ende der goldenen Jahre angeht 
(wobei die wie oben angedeutet in den 80ern waren) und die politischen 
Anzeichen sprech dafür. Wikipedia modern zitiert, würde es wie folgt 
abgehen:

"Das Deutsche Reich unter Reichskanzlerin Angela Merkel versuchte ... 
durch Stärkung seiner Währung, einhergehend mit rapidem Sozialabbau, aus 
der Krise zu kommen. Dies trug zu einer Radikalisierung der Politik bei, 
die den Aufstieg des Linkspopulismus begünstigte."

Tja, theoretisch könntest Du Recht haben. Aber eine WWK stellt sich 
immer dann ein, wenn solche Dinge überfallartig und unerwaret 
eintreffen. Das haben wir ja nicht. Wir haben einen schleichenden und 
sanften Verfall und wir hatten auch keinen richtigen Hype nur einen von 
unserer Bundesregierung dahingelogenen Aufschwung.

Das einzige, was so richtig pulst, ist die Finanzwirtschaft und die 
knallt alle 20 Jahre: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Montag

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Die Wirtschaft schiert sowieso bald total ab studieren bringt jetzt gar
>nichts. Ihr solltet euch schon mal im Panzerbau und in die
>physikalischen Prozesse von Raketen einlesen.

Dann doch gerade! Wenn in paar Jahren alles kaputt ist, werden doch Ings 
gebraucht die das wieder aufbauen..

Autor: Bernd K. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wenn du dann zu den "Gluecklichen" Ueberlebenden gehoerst.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Egal wie man es wendet: Ein Studium in Deutschland lohnt sich
nicht. Ich war leider auch erst hinterher schlauer"

Na dann tuts mir leid wenn es sich für dich nicht gelohnt hat. Für 
andere lohnt es sich. Somit kann man nicht pauschal sagen das es sich 
nicht lohnt.
Wenn sich für dich nicht gelohnt hat, ist es dein Problem.

Autor: Bernd K. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
das Studium will ich auf keine Fall missen, das war eine super Zeit.. 
wenn man natuerlich nur vor Buechern gehockt hat, um schnellstmoeglich 
fertig zu werden um einen Job zu bekommen, kann man das sicherlich nicht 
nachempfinden.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Dann muss ich die Frage stellen, ob sich das Studium gelohnt hat. Es
>kostet Zeit (=Einnahmeverlust) + Geld. Kommt das durch den Mehrverdienst
>wieder rein?

Bedenke aber, beim "Einnahmeverlust" musst du dein voraussichtliches 
Gehalt kurz vor dem Rentenalter berücksichtigen und nicht das Gehalt 
beim Berufseinstieg. Durch so ein Studium verliert man drei Jahre die 
einem dann am Ende fehlen und nicht am Anfang. ;)


>Die Wirtschaft schiert sowieso bald total ab studieren bringt jetzt gar
>nichts. Ihr solltet euch schon mal im Panzerbau und in die
>physikalischen Prozesse von Raketen einlesen.
>
>Die Geschichte wiederholt sich beinhart 1929 findet gerade jetzt statt.
>Und was dann 10 Jahre später kam könnt ihr eure Oma fragen.
>
>Ich hätte soetwas vor 10 Jahren für unmöglich gehalten.
>
>Aber das Konvergenzgebiet der Krieg Frieden Folge ist schon mit dem
>blossen Auge zu erkennen.

Oh, du meinst ich bekomm bald richtig was zu tun? Also das hätte ich 
jetzt nicht erwartet. So wie ich "das Volk" kennen gelernt habe sind wir 
deutschen doch ziemlich faul und selbstgefällig. Wer macht denn heute 
zutage noch groß bei einer Demonstration mit? Was in den dreisigern 
passiert ist wird hier nicht so schnell kommen weil es heute, im 
Gegensatz zu damals, doch ein kleines, wenn auch nicht unbedingt 
optimales, Sozialsystem präsent ist. Das gab es von knapp 80 Jahren 
nicht. Und nur mal um deine Aussage "Ich hätte so etwas vor 10 Jahren 
für unmöglich gehalten." aufzugreifen: Wer hätte schon vor 20 Jahren 
gedacht, dass Jugoslavien auseinander fällt? Wär hätte damals gedacht, 
dass ein Jahr später der eiserne Vorhang fällt? Dass die UDSSR zerbricht 
wie ein Streichholz?

Autor: Onki Kapott (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Gehalt ist doch gut, gerade bei der wenigen Berufserfahrung. Den 
Mittelstand halte ich auch für eine gute Angelegenheit; ich wechsele 
selbst zu einem und bin ganz gespannt. Das Gehalt macht mich auch 
zufrieden. Außerdem: Wenn das mittelständige Unternehmen konservativ und 
weitsichtig geführt wird, hat der Arbeitsplatz auch eine Perspektive. 
Was man nicht gebrauchen kann, ist ein Mutterkonzern, der etwas abwirft 
oder vernachlässigt, weil es kurzfristig nichts bringt. Wenn alle so 
denken und handeln würden wie unsere BWL-Absolventen in den Konzernen, 
dann würde niemand Abitur machen und auch nicht studieren, denn das auch 
langfristige Investitionen. Die Früchte eines Studiums (Diplom/Magister) 
erntet mach auch nicht im ersten Semester.

Autor: schmauchi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Gehälter in Deutschland sind mies im Vergleich zum Rest der 
entwickelten Welt. Schaut doch mal bei einem Professor:

(wikipedia)
Durchschnittliches Einkommen
Deutschland:  71.500 Euro (das wird sinken, die neuen verdienen dtl. 
weniger!)
Schweiz: ca. 130.000 Euro!!!
Ösiland: 75.000 Euro
USA: 90.000 Euro (private Uni)

Autor: Onki Kapott (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dafür sind Professoren auch Beamte. Das kann man gut oder schlecht 
finden. Ich finde es schlecht, weil es notwendige Flexibilität 
einschränkt.

Autor: Peder (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klar kriegt im Ösiland ein Prof weniger, dort gibt es eine extreme 
Dr-Schweme. Wenn da einer zu lange auf die Uni geht und morgens nicht 
aufpasst, ist er schon Dr.

Autor: Alexander Lorenz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Immer noch besser, als für einen Euro die Std. arbeiten zu müssen 
Zeitarbeit oder für 1200,- Euro netto als single mit einer Miete von 
900,- Euro und 500 Bewerbungen etc.!

Autor: tasG (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bist du nekrophil?
Du hast gerade einen uralten Thread wieder ausgepackt.

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
tasG schrieb:
> Bist du nekrophil?
> Du hast gerade einen uralten Thread wieder ausgepackt.

Vielleicht hat er einfach zuviel Feierabendbier intus!

Autor: Topic (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
/*Bist du nekrophil?
Du hast gerade einen uralten Thread wieder ausgepackt.*/

Auf jeden Fall ein tolles Thread. Wirklich, ich finde es sehr 
interesant.

Autor: Margincall (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Das einzige, was so richtig pulst, ist die Finanzwirtschaft und die
> knallt alle 20 Jahre: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Montag

aber sehr interessant sich die sachen von vor 3 Jahren durchzulesen, 
aktueller denn je !!!

Autor: helmut (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na ja. Vor 30 Jahren lag das Einstiegsgehalt auch schon bei ungefähr 30 
000 - 35 000 Euros. Damals kostete eine Kugel Eis so um die 0,23 - 0,30 
Euros

Autor: WahreInflation (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
helmut schrieb:
> Na ja. Vor 30 Jahren lag das Einstiegsgehalt auch schon bei ungefähr 30
> 000 - 35 000 Euros. Damals kostete eine Kugel Eis so um die 0,23 - 0,30
> Euros

stimmt. Generell hat die Inflation, also die echte, nicht die die der 
Staat "ermittelt" schon krass viel Geld aufgefressen.

Meine Eltern zahlten Anfang der 90er für eine damals ca. 10 Jahre alte 
100qm Wohnung mit großer Terrasse + Garten im Speckgürtel einer 
Großtstadt von BaWü ( 10-15 min Zug oder Autobahn von der City) ca. 800 
DM WARM. Und nein das war keine Genossenschaftswohnung und auch keine 
Sozialwohnung. Auch war das nicht in einem Hochhaus, sondern in einer 
gepflegten Siedlung mit EFHs und kleineren MFHs, Spielplätzen, 
Supermärkte, Schulen, Vereine in der Nähe, der Ort selbst hat ca. 20 tsd 
Einwohner.

Heute, für 400 Euro warm kann man im selben Ort froh sein, eine 1 Zimmer 
Absteige zu bekommen. Mein Vater hatte damals als Vorarbeiter ( 
Volksschule+Lehre, hat sich halt etwas hochgearbeitet ) inkl. 2 mal 
Kindergeld 4500 DM netto. Davon gingen 800 DM Miete inkl. allem ab, mit 
dem Rest konnte man sehr gut bürgerlich leben. 2 Urlaube mit der Familie 
pro Jahr, 2 Autos, schöne Möbel + genügend Geld zum sparen übrig.

 Heute wären 4500 netto etwa 2250 Euro netto. Das wäre bei 2 Kindern 
fast schon Hartz Niveau. Eine Wohnung wie damals kostet jetzt ca. 
800-1000 Euro warm dort, Kosten für 2 Autos sind erheblich gestiegen, 
Strom auch. An 2 Urlaube, schöne Möbel und Geld zum sparen wäre bei dem 
Einkommen bei weitem nicht zu denken.

Autor: Ulrich S. (voodoofrei)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
helmut schrieb:
> Na ja. Vor 30 Jahren lag das Einstiegsgehalt auch schon bei ungefähr 30
> 000 - 35 000 Euros. Damals kostete eine Kugel Eis so um die 0,23 - 0,30
> Euros

Angst vor der Quellensteuer?

Autor: Korrektor (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
helmut schrieb:
> Na ja. Vor 30 Jahren lag das Einstiegsgehalt auch schon bei ungefähr 30
> 000 - 35 000 Euros. Damals kostete eine Kugel Eis so um die 0,23 - 0,30
> Euros

Das war 1983. Bei einer Siemens bekam man damals als Absolvent um die 
40.000 DM, die Besseren bis zu 60.000 DM. 15 Jahre später konnte man von 
70.000 bis zu 90.000 DM bekommen, wenn man gut war und Software konnte.

Danach flachte es ab, bzw stagnierte.

Die Kugel Eis lag damals sogar nur bei 25 Pfennig. Ich weiss es noch 
sehr genau, weil damals jeden Abend im Sommer das Eisauto kam und ich 
immer 4 Kugeln nahm. Irgenwann wurden die Kugeln grösser und kosteten 
0,30 u.s.w.

Das Leben war damals viel billiger. Soweit gebe ich Dir Recht.


Allerdings kostete ein VC20 mit Datasette schon DM 500,- und ein grosser 
Farbfernseher rund 1500,-. Der Videorecorder Grundig 2000,- hat damals 
weit über 1000,- gekostet. Meine erste Casio Armbanduhr lag bei 150 DM, 
weil sie 2. Datum, Stoppuhr und Zehntelsekunden zeigen konnte. Das 
Atari-Telespiel war auch nicht unter 200,- zu bekommen und meine analoge 
Orgel kostete 3000,- DM!

Dieselbe Elekronik kostete schon um 1998 herum nur noch die Hälfte. Wenn 
ich meine heutigen Musikinstrumente und Synthesizer addiere, kommen 
Werte zusammen, die damals von der Funktion her eine halbe Million 
gekostet hätten. Jean Michel Jarre hatte einen entsprechenden 
Gerätepark.

Insgesamt sind wir viel besser dran, als damals. Vor allem, was 
Konsumgüter angeht.

Das grosse Problem ist die Schere:

Diejenigen, die deutlich mehr Geld verdienen, als sie zum Leben 
brauchen, haben überproportional viel mehr übrig für Luxus. Diejenigen, 
die nur gerade genug verdienen, leben heute teuer! Die Unterschiede 
waren damals geringer.

Man muss allerdings auch sagen, dass die Ansprüche gestiegen sind: Die 
Altbauwohnungen von früher, die damals noch akzeptabel waren (einfache 
Fenster, simple Böden, Ölheizung, feuchter Keller) will heute keiner 
mehr.

Von solchen Effekten, wie dem Wohlstand in der DDR, die jetzt auch Autos 
und Computer haben, statt Pappe, will ich gar nicht reden. Geht mal nach 
Rummänien: Dort lebt man grösstenteils noch so, wie bei uns in den 
50ern.

Autor: WahreInflation (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Korrektor schrieb:
> Man muss allerdings auch sagen, dass die Ansprüche gestiegen sind: Die
> Altbauwohnungen von früher, die damals noch akzeptabel waren (einfache
> Fenster, simple Böden, Ölheizung, feuchter Keller) will heute keiner
> mehr.

auf dem Land oder in wirtschaftlich schwachen Regionen vielleicht nicht 
mehr. In den teuren Großstädten gehen solche Wohnungen, selbst am 
Stadtrand, immer noch weg wie warme Semmeln.

die Wohnung meiner Eltern damals wurde Anfang der 80er gebaut und hatte 
weitaus bessere Eigenschaften, als die von Dir genannten. 
Zentralheizung, moderne Böden, Fußbodenheizung, große Terrase mit 
Markisen, Gartenanteil, zweifach verglaste Fenster, kein feuchter 
Keller. Sowas gab es eher in den 50ern und 60ern oder in schlechten 
Häusern der 70er.

richtig ist, dass viele High Tech Produkte damals teurer und weitaus 
schlechter waren, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Generell 
aber waren die wichtigen Dinge des Lebens weit aus günstiger, wie Autos, 
Sprit, Strom, Mieten, Lebensmittel.

Noch krasser ist es bei meinen Großeltern. Von denen hat KEINER einen 
Beruf erlernt, aber die besitzen bzw. besaßen ( leben nicht mehr ) in 
wirtschaftlich starken Regionen, nahe teuren Großstädten schöne Häuser. 
Anfang der 60er konnte man da am damaligen Stadtrand teilweise Bauland 
für ein paar DM pro qm kaufen, so dass ein Hilfsarbeiter mit 4 Kindern 
sogar noch bauen konnte. Wobei vieles selbst gemacht wurde mit Freunden 
und die Umweltauflagen nicht hoch waren.

Heute allerdings liegt dort der qm Preis bei 250-300 Euro pro qm. D.h. 
selbst das reine Grundstück wäre heute für viele einfache Arbeiter schon 
völlig unerschwinglich, selbst wenn wie damals gebaut werden würde.

Autor: Korrektor (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ok, bei den Autos muss man aber auch sehen, was die heute drin haben.

Wo war bei der Karre in den 70ern die Aktivgurtstraffung, die 
Fahrgastzelle, die durchgerechnete Aufprallzone, die Airbags, das ESP, 
das ABS, die pannensicheren Reifen, die Stereoanlage?

In Indien werden Autos gebaut, die den Stanad der 70er haben und kosten 
so um die 4500,-. Da kann man zuschlagen.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein verblüffender Beitrag. Zynische Aussagen, die eher zu 
US-Republikanern passen, kombiniert mit plakativem Pathos, vorgetragen 
im Stile unseres Präsidententotalversagers Gauck, um doch noch knapp die 
Kurve zu Humboldt zu kriegen.

Mark schrieb:
> Seit wann ist ein Studium eine Garantie für ein gutes Gehalt?
> Jemand, der ein Studium als Kapitalanlage sieht, hat dieses
> grundsätzlich falsch verstanden.

In welcher Welt lebst Du? Ich bin Uniabsolvent und wenn ich das 
Bildungssystem eigenhändig refomieren könnte, es gäbe die volle Dröhnung 
Idealismus. Die Realität sieht anders aus. Deine Maßstäbe anlegend 
hätten 99% das Studium falsch verstanden.

Selbstverständlich ist das Studium eine Kapitalanlage, insbesondere in 
Zeiten der Orientierungslosigkeit der Jugend bei gleichzeitiger 
schlechter Wirtschaftslage.



> Leider sieht die Masse ein Studium als berufsqualifizierenden Abschluss.
> Die meisten werden nie verstehen, dass es um das Wissen geht, und darum
> selbst kreativ, schöpferisch (Etymologie von Ingenieur) sein zu können.

Papperlapapp.



> Ich finde es schon befremdlich, dass keiner das Fach aus Neugier oder
> Interesse an anderen Kulturen

Studenten sind Produkte des Systems. Das gegliederte Schulwesen 
funktioniert auf eine bestimmte Weise und sanktioniert Allgemeinbildung 
und relative abstrakte Konzepte wie Anwendenkönnen und Denken in 
Zusammenhängen. Darüber hinaus gibt es keine straffreie 
Stoffvermittlung, keine Schonräume, d.h. ausnahmslos alles wird 
zensiert. Es gilt: Wofür es eine Zensur gibt, wird behandelt wie eine 
Zensur. Auswendiglernen, Klassenarbeit schreiben, vergessen. Quertreiben 
und Sachen lernen ohne Zensurendruck gibt es nicht. Das setzt sich in 
der Hochschule fort. Humboldt würde sich im Grabe umdrehen. Typisch 
deutsch: Die Hecke muß rechtwinklig geschnitten sein, das Gras muß 
gemäht sein und studentische Arbeiten müssen möglichst bürokratisch mit 
Zensuren zerstört werden. Wer sich Schema F nicht beugt und 
auswendiglernt, der bekommt in der Prüfung die ganze Härte des Apparates 
zu spüren.



> Nochmal: nicht ein Studium garantiert ein hohes Gehalt, sondern es kommt
> darauf an, was man aus sich selbst macht.

Neoliberales Gewäsch. Derselbe Effekt (Unterbezahlung der 
Intelligenzija) hat in der DDR z.B. sehr gute Akademiker hervorgebracht, 
doch den Lebensstandard und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft 
sukzessive vermindert. Die BRD konkurriert international mit Ländern, 
die ausgezeichnete Gehälter für Fachleute zahlen und verliert dadurch 
jährlich tausende hochqualifizierte Ingenieure und Naturwissenschaftler, 
die ihre Steuerzahlungen und ihre Innovationsfähigkeit ins Ausland 
tragen und vorher teuer in der BRD ausgebildet wurden.



Mark schrieb:

> Chinesisch habe ich gemacht, weil es mich interessiert hat und mein
> Interesse gestärkt wurde durch meine chinesischen Freunde vom Studium
> (solltest dir mal ne Vorlesung in Elektrotechnik ansehen - gut 50%
> Chinesen ;) )

Klar, die Chinesen studieren in der BRD nicht auf Grund von beruflicher 
Qualifikation und Wissens- und Methodentransfer, sondern wegen des 
Wissenserwerbs, und um selbst kreativ und schöpferisch sein zu können.

Aufwachen Sportsfreund.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Daniel (x2) schrieb:
> Also langsam müsste man wirklich fordern, Scans der
> Lohnbescheinigung anhängen zu müssen, bevor man solche 90k+ Beiträge
> posten darf. Dann würde es wohl viel ruhiger hier zugehen.

Sinnlos. Es wird nämlich nicht ruhiger, sondern die, die sich 
übervorteilt fühlen, fangen an zu kaffern und konstruieren irgendwelche 
bekloppten Szenarien, die in der Behauptung enden, wirklich toll wäre 
das hohe Gehalt dann doch nicht und bla bla bla. Das passierte mir hier 
im Forum. Nichtswisser, die zunächst Blödsinn in die eine Richtung 
behaupteten, und nach Vorlage des Gehaltszettels eine 180°-Drehung 
machten und ihr unqualifiziertes Maul in die andere Richtung aufrissen. 
Es ist sinnlos - irgendwelche Blindgänger sind immer neidisch und 
dalfern deswegen rum.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tommi Huber schrieb:

> Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein Ing Studium mehrheitlich von
> Kindern aus Arbeiterfamilien gemacht wird.

Das hätte ich bitte mit Quelle belegt. Wir waren genau zwei im Studium 
mit Hintergrund Arbeiterklasse, ich und ein anderer. Die anderen 
Kommilitonen kamen aus - im Vergleich zu uns - Familien, wo Geld nichts 
zu den Fremdwörtern gezählt werden mußte.

Ich spreche hier im Übrigen vom tiefsten Ostdeutschland, nicht daß Du 
auf irgendwelche Gedanken kommst. Arbeiterkinder studieren in der BRD 
faktisch kaum, Ingenieurwesen hin oder her.

Autor: Hans (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Gehälter sind nicht mies. Es findet einfach nur eine Inflation 
statt. Das Geld ist einfach nix mehr wert. Das wird auch noch schlimmer.

Wenn man keine Frau und Kinder hat, dann kann man einigermaßen über die 
Runden kommen. Da sollte man tierisch aufpassen, das wird naemlich 
richtig teuer.

Auto kaufen oder Haus bauen - das wird mit einem heutigen 
Ingenieur-Gehalt nix.

Und an die lieben Troll-Paniker: Warum soll jedesmal, wenn auf diese 
Situation angesprochen wird ein Troll dahinter stecken? Erklärung bitte!

Autor: WahreInflation (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dipl.- Gott schrieb:
> Das hätte ich bitte mit Quelle belegt. Wir waren genau zwei im Studium
> mit Hintergrund Arbeiterklasse, ich und ein anderer. Die anderen
> Kommilitonen kamen aus - im Vergleich zu uns - Familien, wo Geld nichts
> zu den Fremdwörtern gezählt werden mußte.
>
> Ich spreche hier im Übrigen vom tiefsten Ostdeutschland, nicht daß Du
> auf irgendwelche Gedanken kommst. Arbeiterkinder studieren in der BRD
> faktisch kaum, Ingenieurwesen hin oder her

habe an einer FH studiert, da waren die meisten Leute die zuvor eine 
Ausbildung und dann Fachabi gemacht hatten, oder Leute mit beruflichem 
Abitur. Leute mit klassischem Abitur waren die Minderheit, die meisten 
hatten Arbeitereltern, oder kamen aus der unteren Mittelschicht, 
Akademiker oder gar hohe Angestellte/Beamte hatten wenige als Eltern. 
Allerdings kann das an der Uni durchaus anders sein.

Hans schrieb:
> Auto kaufen oder Haus bauen - das wird mit einem heutigen
> Ingenieur-Gehalt nix.

jedenfalls in vielen teuren Regionen Deutschlands, ist das was in den 
USA quasi der Normalfall ist, selbst auf dem Lande nicht mehr zu 
bezahlen (außer da wo MaWin wohnt)

die Leute die ein Haus haben, hatten meist geerbt. Oder aber es ist eine 
Horror Finanzierung mit 1% Tilgung und 50 Jahren Laufzeit, was nur 
klappt wenn die Zinsen in Zukunft, also die nächsten 50 Jahre, nicht 
steigen.

Oder aber Akademiker die bis 35 jeden Cent dreimal umgedreht hatten, und 
sich dann auf 30 Jahre verschuldet haben. Wehe da kommt was dazwischen, 
ist ein hoher Verlust vorprogrammiert.

Schaut euch mal bei youtube die DMAX Sendung "House hunters" an, wie 
billig da normale Häuser und selbst fette Villen aus STEIN in 
Phoenix/Arizona sind, was eine Millionenstadt ist. In gehobener Lage, 
eine Steinvilla(damit nicht das Argument von der Ami Pappschachtel 
kommt), 400 qm Wohnfläche, Pool, Luxusbad, Luxusküche, riesen Garten in 
traumhafter Toplage hatte einen regulären Marktpreis von 400k Dollar, 
also 300 tsd Euro.

Für den Preis bekomme ich bei mir auf dem Lande(BaWü) auf einem 2000 
Einwohner dorf, 30 km von der nächsten Großstadt ein 200 qm Haus was 
schon 40 Jahre alt ist, mit ca. 600 qm Land. MaWin würde sagen "zu 
teuer", dennoch solche Hütten gehen da binnen spätestens 2-3 Monaten 
weg.

Moderniesierung darf man da auch noch reinstecken, Top Lage ist es 
nicht, von Luxusbad und Luxusküche sowie Pool kann man ebenfalls nur 
träumen.

Selbst wenn es kein Luxus sein soll, schöne normal große Häuser mit Pool 
in guter Lage sind in Phoenix für 100-150 tsd Euro zu haben, was bei 
einem dortigen Ingenieur Gehalt sehr schnell in bar bezahlt werden kann.
Dann ist sogar der fehlende Kündigungsschutz kein Problem.

Ein Haus was bei mir auf dem Land als "normal" durchgehen würde, gibts 
in Phoenix schon für 100 tsd Euro. Das reicht hier bestenfalls für ein 
günstiges Baugrundstück.

Auch deutsche Autos sind in den USA weitaus billiger.