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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Signal spreizen


Autor: Oz zy (ozzy)
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Hi,

ich möchte ein Signal einer Frequenz spreizen, also das Signal nicht nur 
auf einer, sondern auf mehreren Frequenzen senden (also wie bei DSSS), 
und auf der anderen Seite das empfangene Signal wieder in die Frequenzen 
zerlegen. Kennt Ihr einen Beustein, der so etwas macht, allerdings im 
hörbaren, akkustischen Bereich?

Vielen Dank, Ozzy

Autor: crazy horse (Gast)
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"(also wie bei DSSS),"
ich habe keine Ahnung, aber ich glaube, das heisst DSDS
:-)

Autor: Oz zy (ozzy)
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Ne, nicht ganz...

Kennt denn jemand von Euch so einen Baustein?

MfG, und vielen Dank, Ozzy

Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
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Normalerweise werde ich ja immer angepfiffen, wenn ich nicht im Netz 
nachschaue... Siehe: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Direct_Sequence_Spread_Spectrum Kannte ich 
bisher nur unter CDMA. Was soll's...

Da geht es um Übertragung digitaler Signale - Analoges muss erst durch 
'nen ADC. Ich habe auch eine Schublade voller Ideen, wo man so was 
einsetzen kann. Fernbedienung, Audio-DFÜ, Sonar, Vermessung der 
akustischen Faltung in Gebäuden...

Aber ich schweife ab. Was genau hast du vor? Du liest dich, als wolltest 
du FDMA machen. Im Grunde fast egal, denn bei Audiofrequenzen geht so 
einiges in Software auf einem schnellen uC - sofern er flott 
multiplizieren kann. Also am besten ein DSP. Du must eine oder mehrere 
Korrelation berechnen. Details? Nicht jetzt und hier. Zu komplex.

virtuPIC

Autor: Oz zy (ozzy)
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Hi,

danke für Deine Antwort. Was ich eigentlich bauen möchte ist eine 
akkustische Kommunikation zwischen 2 Computern, um kleinen Kindern so 
etwas näher zu bringen. Es sollen nur wenige bits übermittelt werden, 
also eine natürlich sehr langsame Verbindung. Es soll gezeigt werden, 
wie z.B. WLAN (DSSS) funktioniert, indem das Signal immer noch 
"entstört" werden kann, selbst wenn die Kinder laut sind, im Gegensatz 
zu einem "normalen" Signal ohne Frequenzspreizung und Pseudo-Codes.

Auf einen DSP wollte ich verzichten.

Was ich ja suche ist ein Chip, der mir das Ausgangssignal auf mehrere 
Frequenzen aufteilt, und einen, der mir das empfangene Signal wieder zu 
einem zusammenfügt...

MfG, und vielen Dank, Ozzy

Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
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Huch, ich war ja gar nicht eingeloggt...

Okay. Wenn du sowieso PCs dran hast, dann geht's auch über die 
Soundkarte und Software auf dem PC. Erzeuge den "Ton" als Bitfolge aus 
einem 8 Bit LFSR (Galois ist prima für Software) mit einer Taktfrequenz 
für das LFSR von 8 kHz. Klingt nach Rauschen. Okay, ist Rauschen - 
Pseudozufall. (Nicht Kryptofähig, aber prima für Messtechnik und DFÜ / 
DNÜ - Datennahübertragung :-).) So eine Bitfolge ist 255 Takte lang, 
dann geht's von vorne los.

Im Empfänger erzeugst du dir auch so eine Bitfolge. Du korrelierst diese 
mit dem empfangenen Signal. Wenn du das taktweise Zeitversetzt machst, 
dann wird bei Phasengleichheit ein Peak in den Ergebnissen sein.

Für eine einfache Demo reicht es, den Sender ein- oder auszuschalten. 
Quasi AM mit 100%. Ansonsten wird's komplizierter. (Phasenmodulation.)

Have fun!
virtuPIC

Autor: Mark (Gast)
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> http://de.wikipedia.org/wiki/Direct_Sequence_Spread_Spectrum Kannte ich
> bisher nur unter CDMA. Was soll's...

CDMA und DSSS sind aber nicht das gleiche. CDMA nutzt mehrere 
orthogonale Codes (m-Sequenz, Gold Codes etc.) um die Teilnehmer zu 
unterscheiden.
DSSS dagegen benutzt nur einen Spreizcode um das Signal im 
Frequenzband zu verbreitern. CDMA ist auf die Orthogonalität der Codes 
zwingend angewiesen, bei DSSS ist das nicht ganz so wichtig. Daher nutzt 
DSSS auch m-Sequenzen.

Autor: Mark (Gast)
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Ich würde für eine solche Demonstration Matlab (oder auch Scicos, 
Scilab, Octave) bemühen und ein OFDM Signal mit einer handvoll 
Subträgern erzeugen, das dann als WAV-Datei abgespeichert wird. Das kann 
man bequem abspielen und auch wieder aufnehmen. Der Empfänger PC 
demoduliert das Signal. Das ist mit bissel FFT und einer zweiwertigen 
Modulation recht schnell implementiert.

Autor: Oz zy (ozzy)
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Moin,

eigentlich wollte ich das trotzdem über 2 kleine Module machen, so, dass 
man das auch mal in kleine Roboter einbauen kann, was dann noch 
"putziger" für die Kiddies wirkt... Und die Mikrocontroller dann über 
serielle Schnittstelle oder so ansprechen...

MfG, Ozzy

Autor: Mark (Gast)
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Das Signal wird üblicherweise bei solchen Modulation im komplexen 
Basisband erzeugt und dann hochgemischt. Fertige ICs enthalten meist 
einen Mischer, der für HF ausgelegt ist. Audiofrequenzen können die 
eigentlich nicht. Von daher wirst du wahrscheinlich nur mit einer selbst 
gestrickten Lösung weiterkommen. Es kommt auf die ZF an, ob man das noch 
mit einem uC hinbekommt.
Bei OFDM könntest du mit 8 oder 16 Subträgern anfangen, die FFTs dazu 
müsste auch ein 8bitter noch rechnen können. Wenn's dir nur auf die 
Demonstration ankommt brauchst du auch keine allzu hohen 
Symbolfrequenzen. Von daher könnte das klappen.

Autor: Oz zy (ozzy)
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Hi,

danke für Eure Antworten, dann werde ich mich mal daran probieren.

MfG, Ozzy

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