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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf EMV Problemchen des Analogeingang


Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Halloechen,

Ich habe eine externe Spannungquelle (2.5V) die ich via einem ca 1.7m 
langem Kabel mit Hilfe meiner Schaltung messe.

Die Schaltung besteht aus einem einfachen Spannungsteiler (10k / 15k) 
und hat vor dem uP noch einen Kondensator (100nF) gegen GND.

Nun haben wir den Aufbau in einem EMV Labor getested und bei ca. 80MHz - 
90MHz flippt der Analogeingang total aus. Aus 2.5V werden da mal schnell 
3V - 5V.

Hat jemand vieleicht eine Idee?

Autor: Patrick S. (kof)
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hmm... eine Diode am Anfang (Eingang)gegen verpolung dann ein Filter 
(murata NFS3D) ggf. gefolgt von einem Spannungsteiler. zum schluss noch 
eine Diode von Logicsupply zum Messignal und eine vom Messignal nach 
Masse und fertig ;) Vielleicht noch ein Varistom um Peaks amzufangen.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Danke erstmal... konnnte leider nichts unter murata NFS3D finden? 
Haettest du da freundlicherweise einen Link?

Autor: 3347 (Gast)
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Das Kabel. Ist das ein verdrilltes Kabel ? Ein koax ? Ist der GND Bezug 
des Kabels auf dem [geerdeten] Metallgehaeuse ? Falls Ja, wo ?

Autor: 3347 (Gast)
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Falls ein Metallgehaeuse vorhanden ist : Beide Pads des Anschlusses mit 
10nF auf das Gehauese.

Autor: Betrachter (Gast)
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TI ist doch was für Low-Performer

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Sorry habe alle diese wichtigen Daten nicht hinzugefuegt... :(

Das Gehaeuse meiner Schaltung ist Kunststoff.

Die Verbindung (Kabel) ist nur eine Leitung (nicht geschirmt, kein Koax, 
nicht gedrillt)

Die Spannung wird mit Hilfe eines externen Power Supplys erzeugt.

Den Rest des Aufbaus kenn ich leider selbst nicht, da der EMV Immunity 
Test nicht bei uns in der Naehe ausgefuehrt wurde.

Nehme jedoch an das unsere Schaltung von einem externen ausserhalb der 
Messkammer erzeugten Power Supplys kommt (24V), ebenso die 2.5V fuer den 
analogen Eingang. Die beiden GNDs sind dort (ausserhalb der Kammer) 
wahrscheinlich zusammengeschaltet.

Danke nachmals...

Autor: Lötkünstler (Gast)
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>Nun haben wir den Aufbau in einem EMV Labor getested und bei ca. 80MHz -
>90MHz flippt der Analogeingang total aus. Aus 2.5V werden da mal schnell
>3V - 5V.

Bischen vage deine Beschreibung und das von Entenhausens begnadesten
Erfinder.
Allein die Frequenz ist nicht entscheidend sondern auch die Energiemenge
die auf den Prüfling einwirkt.
Folgende Ideen hätte ich dar:
-Gehäuse innen mit Graphitspray besprühen und mit Masse verbinden.
-Kabel abschirmen oder Tiefpass vor den Eingang des ADC schalten.

>>flippt der Analogeingang total aus
Für einen Signalausgang wäre es wohl eine sinnige Aussage
aber für einen Eingang würde ich eher sagen "Fremdstörung von außen"
da die unerwünschte Wirkung anscheinend von außen kommt.

Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>

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