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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Systeminformatiker - wer braucht uns?

Autor: Markus (Gast)
Datum: 25.04.2008 10:55

Hallo liebe Leute!

Ich (20 Jahre) mache eine Ausbildung zum Systeminformatiker. Ich bin
momentan im 3. Lehrjahr und wollte euch als berufserfahrene Ingenieure,
Techniker und Angestellte fragen, wie man uns nach der Ausbildung im
Berufsalltag ansieht, welche Tätigkeiten auf uns warten und OB uns
überhaupt jemand "will".

Der Grund warum ich diesen Thread poste ist folgender:

Wenn man sich unseren Ausbildungsplan anschaut, dann mag es so klingen,
als würden wir nach der Ausbildung halbe Elektroniker und halbe
Softwareentwickler sein. Wir müssen uns mit Netzwerken auskennen, mit
der Programmierung von µC sowie der Entwicklung von PC-Programmen. Doch
leider ist es ganz und garnicht so!
In der Berufschule gibt es kein konkretes Konzept, was wir eigentlich
können müssen, schulische Elektronik-Ausbildung reicht gerademal bis zum
Tiefpass ;-)
Ebenso ist es in der Programmierung: C-Kenntnisse reichen gerade so bis
Pointer. Hintergrundwissen = 0!
zum Thema Netzwerkkenntnisse: Im ganzen 2. Lehrjahr war die schulische
Ausbildung auf "Benutzer in Win2000 einrichten" und "Dateifreigabe
erstellen" begrenzt.

Tatsache: Wir können Alles und Nix richtig, wir fühlen uns als würden
wir nix können!

Frage: Sucht sowas die Industrie? Mit welchen Kenntnissen soll ich mich
denn bewerben?
etwa : "C-Kenntnisse reichen bis Hallo-Welt und Elektronikkenntnisse bis
Widerstands-Parallelschaltung"?

Möchte mal euere Meinung hören.

Vielen Dank!
Autor: Morin (Gast)
Datum: 25.04.2008 11:36

Meine Meinung als jemand der mit dem Kram (noch) nicht sein Geld
verdient:

(bitte nicht als Kritik an dir, sondern an deinem Lehrplan verstehen!)

Mit dem Wissensstand, den du da beschreibst, wüsste ich keine Tätigkeit,
die du wirklich selbständig durchführen kannst. Wie du selbst sagst:
"alles ein bissi, aber nichts richtig". Du hast zwar eine Grundlage, um
weiteres Wissen aufzubauen, aber das ist bei einem Berufseinstieg
natürlich nur begrenzt vorgesehen.

Bleibt zu hoffen, dass später noch mehr kommt (wie lange geht so eine
Ausbildung eigentlich?)

Als persönlicher Tip an dich: Versuch, über den Tellerrand der
Berufsschule zu klettern. Jedes Wissen, was du dir jetzt "nebenher"
aneignest, bringt dir bei der Arbeitsplatzsuche einen Vorteil. Wenn du
dabei möglichst wenig Zeit investieren willst, gehst du am besten von
den Schulinhalten aus und versuchst die Hintergründe zu verstehen,
Beispiele abzuwandeln und auszubauen, usw. Ob es dabei um Elektronik,
Programmierung oder Systemadministration geht bleibt dir überlassen, da
machst du einfach das was dir am meisten Spaß macht und am besten liegt.

Rechne besser nicht damit, dass die Lehrer dir dabei sinnvoll helfen.
Solche Lehrer sind selten.
Autor: 3348 (Gast)
Datum: 25.04.2008 11:40

Meine Meinung als Jemand, der sein Geld mit dem Kram verdient.
Es ist ein Einstieg. Falls du was drauf hast, die Motivation hast noch
mehr zu lernen, solltest du daran denken eine weiterfuehrende Schule, zB
FH zu machen. Je weniger man weiss, desto kleiner ist das Raedchen, das
man spielt.
Autor: MacDryver (Gast)
Datum: 25.04.2008 11:48

Mit 20 bist Du noch recht jung, so daß ein anschließendes Studium, z.B.
an
der HF, Sinn macht. Aber bitte kein Bachelor, dann steht Du am Ende da,
wo Du
jetzt schon bist.
Autor: vielleicht eine Idee? (Gast)
Datum: 25.04.2008 12:05

Diese ganzen cisco und MS Netzwerkzertifizierungen, sind die eignetlich
teuer? Wenn er nach der Ausbildung nicht studieren will, wäre es
vielleicht eine Möglichkeit sein wissen in Sachen
Unix(Server-)-Administration und/oder Netzwerkaufbau /-wartung zu
vertiefen?

Nicht jeder kann sich das studieren leisten!?
Autor: Ne Antwort (Gast)
Datum: 25.04.2008 12:19

> Diese ganzen cisco und MS Netzwerkzertifizierungen, sind die eignetlich
  teuer?

Die sind echt teuer, ich weiß es von meiner Frau Gemahlin. Da hat es der
Arbeitgeber abgedrückt. Einige Sachen müssen wohl auch regelmäßig
wiederholt werden, um die Einstufungen zu behalten.

Studieren dürfte billiger sein, wenn man davon ausgeht, dass man dann
ein breiteres Wissen hat.
Autor: Lötkünstler (Gast)
Datum: 25.04.2008 13:52

Eure Ausbildung ist,wie man unschwer erkennen kann,nur ein
Berufseinstieg und man lernt ja auch nie aus.Da von einem
ohnehin Flexibilität verlangt wird wäre es vielleicht ganz
sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen was Firmen insgesamt
brauchen und wollen.
Beispiel:
Sinn und Zweck eines jeden Unternehmens ist das Geldverdienen.
entweder mit dem Handel mit Waren aller oder der besonderen Art
oder Dienstleistungen,oder auch beides gemischt.Handel,Verkaufen
ist ja auch eine Dienstleistung.Nicht jeder Betrieb benötigt einen
Systeminformatiker,aber fast jeder Betrieb braucht Kaufleute oder
solche die verkaufen können.Also sollte man mindestens zwei
Berufe haben bzw.ausfüllen die sich dann auch gut ergänzen können.
Die meisten Betriebe werden wohl über Computer zur abwicklung der
Geschäfte verfügen,aber nicht jeder hat einen Server,weil sich das
wohl für viele nicht lohnt.Trotzdem ist Bedarf dar,den man versuchen
kann zu bedienen.Man muß eben zusehen sich in einer Nische zu
spezialisieren oder eben hochflexibel mit einen breiten Spektrum
an Kenntnissen und Fähigkeiten zu trumpfen.Dann hat man auch
durchaus Chancen auf dem Arbeitsmarkt.Allerdings gehört auch
etwas Glück dazu.

Lötkünstler


<Mit der Lizenz zum löten>
Autor: Ausbeuter (Gast)
Datum: 25.04.2008 14:12

Ja wir bilden auch SystemInformatiker aus ...

sind billige Hilfskräfte und nach den 3,5 Jahren kommen wieder 4 neue
die das Lager sotieren durfen ....
Autor: STS (Gast)
Datum: 25.04.2008 15:29

>Aber bitte kein Bachelor, dann steht Du am Ende da, wo Du jetzt schon bist.

Wie soll er's denn sonst machen? Wenn er mit der Ausbildung fertig ist,
muß er noch ein Abi oder die FHR machen. Dann gibt es nur noch
Bachelor-/Masterprogramme an der FH/Uni. Und jeder Bachelor hat um
Längen mehr Wissen eingetrichtert bekommen, als hier über den
Systeminformatiker geschrieben wird. So schlecht sollte man den Bachelor
auch wieder nicht machen.
Autor: Norgan (Gast)
Datum: 25.04.2008 17:05

> Diese ganzen cisco und MS Netzwerkzertifizierungen, sind die eignetlich
> teuer?

Die gängigste Cisco Zertifizierung, genannt CCNA, ist preiswert. Unter
dem CCNA gibt es seit kurzem noch den CCENT. Der ist noch billiger. Die
Prüfung für den CCNA kostet momentan in Deutschland so um die 130 Euro,
die fuer den CCENT so um die 90 Euro.

Wie man sich das Wissen für die Prüfung aneignet ist Cisco egal. Cisco
und tausende andere Firmen verkaufen dafür Bücher und Kurse. Ein
ziemlich komplettes Buchset für den CCNA zum Selberlernen ist zum
Beispiel Ciscos "CCNA Official Exam Certification Library". Das sind
zwei Bücher, jedes ca. 600 bis 700 Seiten dick, plus ein paar mehr oder
weniger brauchbare CDs/DVDs. Alles zusammen für rund 45 Euro.

Die Einstiegskosten zum Cisco-Zertifizierungs-Karussell sind somit mit
rund 175 Euro für einen CCNA überschaubar. Danach kann man für höhere
Weihen haufenweise weitere Prüfungen ablegen.
Autor: Tom (Gast)
Datum: 25.04.2008 18:03

Ist bei den Informationselektroniker nicht anders. Ich bin ebenfalls im
3.Jahr . In der Schule bekommst du gesagt,wenn man sich beschwert, dass
genau soviel gemacht wird, dass es für die Prüfung reicht. So sieht auch
der Unterricht aus. Ich kann sagen, dass ich nicht mehr weiß als zu
vor..Traurig

"Ja wir bilden auch SystemInformatiker aus ...

sind billige Hilfskräfte und nach den 3,5 Jahren kommen wieder 4 neue
die das Lager sotieren durfen ...."

ja, und so sieht dann wohl die andere Hälfte der "Ausbildung" aus...

Da soll man mal einen Job finden....
Autor: Kopfschüttler (Gast)
Datum: 25.04.2008 18:34

Norgan (Gast) schrieb zum Thema Cisco Zertifizierungen :

> Die Einstiegskosten zum Cisco-Zertifizierungs-Karussell sind somit mit
> rund 175 Euro für einen CCNA überschaubar. Danach kann man für höhere
> Weihen haufenweise weitere Prüfungen ablegen.

Das Geschäftsmodell hat Cisco wohl bei Scientology abgeschaut.
Nunja - Cisco war ja schon immer eine Glaubensfrage
Autor: Christian Berger (casandro)
Datum: 25.04.2008 18:50

Der genaue Ausbildungsberuf ist komplett irrelevant. Was wichtig ist
sind die Arbeitszeugnisse und eventuelle Hochschulabschlüsse.

Als Azubi geht es hauptsächlich darum, dass Du schon mal in einer Firma
gearbeitet hast. Du weißt somit wie wichtig es ist (halbwegs) pünktlich
zu kommen und Du hast auch schon mit anderen Mitarbeitern Erfahrungen
gemacht.

Ich kann nicht behaupten, dass ich nach meiner Ausbildung relevant mehr
fachliches Wissen hatte als vorher, und ähnlich wird es Dir auch wohl
gehen. Nur später kannst Du sagen, Du hast einen Beruf erlernt, und das
öffnet Dir die Türen. Wenn Du die Möglichkeit hast würde ich jedoch
unbedingt weiterstudieren. Am Besten natürlich Elektrotechnik oder so
was. Das Informatikstudium scheint in den letzten Jahren sehr schlecht
geworden zu sein.
Autor: Condi (Gast)
Datum: 26.04.2008 13:36

>> Die Einstiegskosten zum Cisco-Zertifizierungs-Karussell sind somit mit
>> rund 175 Euro für einen CCNA überschaubar. Danach kann man für höhere
>> Weihen haufenweise weitere Prüfungen ablegen.

>Das Geschäftsmodell hat Cisco wohl bei Scientology abgeschaut.
>Nunja - Cisco war ja schon immer eine Glaubensfrage

Die Cisco Prüfungen kosten alle so um den Dreh, bis auf die letzten,
aber das liegt einfach an der Art der Prüfung. So ein CCNA ist gut, da
sieht man wenigstens das er die Grundlagen beherscht.

MS Prüfungen usw. kosten in der Regel auch so zw 100 und 300€. Geh zu
nem Prüfungscenter und mach die Prüfung und fertig. In der Bibliothek
gibt es die Bücher meist auch.

Ansonsten, was erwartest du von der Berufsschule? Sie legt eh nur nen
Grundstock und zeigt dir Möglichkeiten. Was dir liegt musst du selbst
ausbauen. 3,5 Jahre Lager aufräumen und es stört einen nicht, dann hat
man ja wohl seinen Traumjob gefunden oder?
Autor: hownottobeseen (Gast)
Datum: 26.04.2008 13:49

Hi,

ich bin auch im dritten Ausbildungsjahr, allerdings zum
Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung (Baden-Würstchenberg).

Die Ausbildung ist aus schulischer Seite etwas hmja. Seit 1999 (iirc)
werden Fachinformatiker nach einem "Versuchsmodell" unterrichtet, weil
es den Beruf ja noch "nicht so lang gibt".
Sehr viel in der Unterrichtsgestaltung hängt soweit ich weiß noch an den
Schulen, da gibt es nicht so richtig handfeste Lehrpläne (sind ziemlich
schwammig definiert). Da braucht man dann einfach Glück auf gute Lehrer
(was ich teilweise zum Glück hatte).

Aber ansonsten: das was man in der Schule beigebracht bekommt und was
man in der Prüfung schreiben muss, hat IMO nicht sehr viel mit der
Ausbildung an sich zu tun. Ich komme mir angesichts der Prüfungsaufgaben
fast schon wie ein IT-Kaufmann vor - für das, dass ich eigentlich
Anwendungsentwickler werde, sind in den Prüfungen ~70% BWL und
Wirtschaftskunde und nochmal 20% ITS (Informationstechnische Systeme).

Aber was will man sagen, außer "IHK - führend in Ein-, Aus- und
Weiterbildung"...

Viele Grüße

hownottobeseen
Autor: Condi (Gast)
Datum: 27.04.2008 16:43

Sind dir die 20% zu viel oder zu wenig?
Autor: hownottobeseen (Gast)
Datum: 27.04.2008 17:05

Hi,

naja, für das, was ich eigentlich Fachinformatiker/Anwendungsentwickler
werde/bin, sind 20% schon relativ viel. Mein persönliches Problem ist
aber BWL - das regiert sozusagen die Prüfungen.

Viele Grüße

hownottobeseen
Autor: Jens Plappert (gravewarrior)
Datum: 29.04.2008 11:02

Hi.

Ich bin IT-Systemelektroniker, habe dass auch in der Industrie gelernt.
Wir sind ja euer "Bruderberuf" Genau das selbe mit mehr Fokus auf
Hardware. In unserem Fall war das n bissl Elektronik (6 Wochen trockener
Kurs ohne n praktisches Gerät, einfahc eine Prinzipschaltung aufbauen,
oszi dran, das Buch hat recht, weiter...) Viel Wert wutrde bei uns auf
Netzwerke gelegt (CCNA, Experteach usw). Leider wurde vergessen uns zu
zeigen wie man einen Server (ob win oder Linux egal) administriert. Da
nützt dir das beste LAN und WAN-Wissen und RIP EIGRP usw garnix. Das ist
nur in der industrie so, dass sie extra Leute ham die NUR Router und
Swiztches administrieren. 4 Wochen Brandmeldeanlagen waren noch dabei.
'Ansonsten: TK-Technik bis zum kotzen. Angefangen bei Auerswald über
Alcatel Office bis hin zur Nortel MEridian und Siemens Hicom. Natürlich
auch n haufen Analoge TK-Technik, TW48 und Ex-Apparate reparieren. Awado
und den ganzen mist natürlich auch. Auch ein ISDN-Kurs von 5 Wochen bis
auf Hex-Tracerebene war dabei (unnötig tief). Ebenso ein DSL-Kurs in dem
so Lebenswichztige Sachen wie z.b.  Prinzipschaltbilder von
Transpondern/Modems auswendig gelernt werden musste. For what?

Dann 2 Wochen betriebsdurchlauf Funk (haha, alte Geräte verschrotten)
2 Wochen Fernsehtechnik (lol, Kameras im Siff wechseln)

Natürlich noch Industrie-Kacke a'la WL-Durchsage und Gegensprechanlagen
usw...

Also auch: alles angefangen und nix richtig. Wir heissen Elektroniker
und sind keine usw. Programmieren war C++ auf Konsole bis zum Array, und
dann noch kurz Datenbanken angelabert (es gibt da drei normalformen....)
dat wars. In der Schule elektronik hats noch nich mal bis zu Spule oder
OP gereicht. R, C, NPN das wars.

Das meiste was ich weiss hab ich mir jetzt die letzten 2 Jahre selbst
beigebracht. Aber ein kleines Dunkelgraues Zubrot mit TK-Anlagen is halt
immernoch drin ;-)

Is halt ne ausbildung für BASF und für Telekom. ansonsten braucht diese
Mischung keine Sau.

Also: Mach weiter. Ich wusste am ende meiner Ausbildung weder was ein µC
ist, noch das Programmieren Spass machen kann. Hab dann selbst mit
vb.net und PICs angefangen.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 29.04.2008 11:08

Jens Plappert wrote:

> Also: Mach weiter. Ich wusste am ende meiner Ausbildung weder was ein µC
> ist, noch das Programmieren Spass machen kann. Hab dann selbst mit
> vb.net und PICs angefangen.

Und das ist fuer Dich "Spass"? Dann wirste Dich wahrscheinlich wundern
wieviel Spass ne richtige Programmiersprache machen kann... ;)
Autor: Jens Plappert (gravewarrior)
Datum: 29.04.2008 11:24

bla bla ;-) Mir gefällt einfahc die Syntax besser. und nenn mir bitte
mal bei .net DEN Vorteil von C.
Autor: Paul (Gast)
Datum: 29.04.2008 16:07

>Also auch: alles angefangen und nix richtig.

Die Ausbilder können eben nur das ihren Schülern beibringen, was sie
selbst beherrschen. Und da das bei den meisten nicht viel ist, bekommt
auch der Lehrling nicht viel geboten. Das darf den Lehrausbildern nur
keiner sagen, dann ist der Teufel los...
Autor: dr. buntschuh (Gast)
Datum: 29.04.2008 16:20

Hoi Markus,

du solltest gucken das du dich auf eine Sache fixierst. Und das mit den
Zertifikaten is au keine dumme Idee. Nen Kumpel von mir is Techniker und
hat bei nem Bewerbungsgespräch als Netzwerkadministrator 2 Ingenieure
"abgestochen". D.h. er wurde übernommen ;) Das lag daran das er ein CCNA
Zertifikat hatte und natürlich zusätzlich Berufserfahrung. (Was so manch
Dip/Ingenieur nach seinem Studium nicht vorweisen kann).

Mir ging es ähnlich. Ich hab zuerst eine Ausbildung als
Kommunikationselektroniker gemacht. Viel Elektronik und nen bissel
Assembler proggen. Nach 2 1/2 hab ich den Techniker Informationstechnik
gemacht.
Schwerpunkt: Softwareentwicklung (Java,PHP,C,Shell,VB),
Computertechnik(Linux-,Winserver),Netzwerktechnik(CISCO),
Datenbanken(POSTGRES,MYSQL),Kommunikationstechnik(8-Bit Cpus proggen,
Elektronik allgemein,WLAN). Nebenher hab ich mich zertifizieren lassen
CCNA,LPI1+2 und den JAVA Developer.

Jetzt arbeite ich mittlerweile in einer Softwareklitsche und
programmiere im Webbereich JSP,Struts2,JavaServlets etc... mit TOMCAT.

Naja eigentlich will ich sagen das du dich entscheiden musst in welche
Richtung du gehen willst Hardware,Software, Netzwerk. Und dich dann
darauf spezialisieren durch eine Zertifizierung.

Bei mir hats geklappt. Von Analogelektronik zu Computertechnik hin zum
Webentwickler...

Lass dich zertifizieren ;)
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 29.04.2008 20:00

Jens Plappert wrote:
> bla bla ;-) Mir gefällt einfahc die Syntax besser. und nenn mir bitte
> mal bei .net DEN Vorteil von C.

Dir gefaellt die Syntax von BASIC besser als jene von C? Junge was isn
bei Dir schief gelaufen? ;)
Autor: Jens Plappert (gravewarrior)
Datum: 02.05.2008 03:06

Ich hab gelernt andere Menschen in Worten statt in Kryptischen Zeichen
zu verstehen. Und das finde ich bei einem PC eben auch sehr nett.

Was ist eigentlich bei dir schief gelaufen. Dein Nick sagt ja schon viel
aus.

BTW bin ich kein Professioneller Programmierer, und wenn ich mal aue
Arbeit ein Projekt hab, dann sitz ich da ganz allein dran. So lang die
Kuh am Ende scheisst is doch alles in Ordnung. Mann mannn..... Wenn du
so toll bist, dann schieb doch Hex Codes in den Prozessor. Diese
Diskussion hat echt SO nen Schwanz.....
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 02.05.2008 19:14

Nich aufregen, Jens... war nicht boese gemeint (man versucht das dann
mit diesem optionalem Smiley anzudeuten). BASIC hat halt ne extrem
haessliche Syntax und es gibt keine Implementierungen, die man heute
noch benutzen koennte. Aber es gibt ja immernoch Anhaenger von QBASIC
und Co ;P
Autor: Condi (Gast)
Datum: 04.05.2008 23:50

>haessliche Syntax und
Beispiel?

>es gibt keine Implementierungen, die man heute
>noch benutzen koennte.

vb.net?
Autor: Bernhard (Gast)
Datum: 13.05.2008 16:56

Hallo,

nachdem es an der BS Fürth keinen Markus gibt, der Systeminformatiker im
3. Leerjahr macht (der wäre nämlich mit mir in einer Klasse), musst du
logischerweise an dieser anderen BS bei Ulm oder Augsburg oder wo das
war sein.

Wahrscheinlich beruhigt dich das überhaupt nicht, aber bei uns ist es so
ziemlich das Gleiche.

Krass ist aber auch die völlig unterschiedliche Auffassung des
Berufsbildes bei den Betrieben:

Die einen machen überhaupt keine Programmierung sondern nur Elektronik,
die anderen machen gar nix (ja wirklich), und ich für meinen Teil code
seit 2 Monaten in C++ für eine Embedded-Linux-Plattform.
Autor: Lötkünstler (Gast)
Datum: 13.05.2008 22:44

Systeminformatiker kann man in die Tonne treten!!!

Braucht kein Mensch!!!!
Autor: Bernhard (Gast)
Datum: 15.05.2008 12:58

> Systeminformatiker kann man in die Tonne treten!!!
>
> Braucht kein Mensch!!!!

Danke für deine sachliche Hilfe.

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