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Forum: FPGA, VHDL & Co. Einfache Verbindung zwischen zwei FPGAs

Autor: Reto (Gast)
Datum: 26.04.2008 20:50

Ich habe ein FPGA-System, das nur über wenige Pins nach Aussen verfügt
(alles belegt :-( ausser 3-4 pins). Ich muss möglichst viele Signale
aussen tracen. Da dachte ich an eine serielle Verbindung, die mit einem
anderen FPGa dekodiert wird. Dort könnte dann Signal TAP laufen oder so,

Wie mache ich das? Kann ich LVDS über 2 Boards ziehen?
Autor: Kinderloser (Gast)
Datum: 27.04.2008 17:13

Ja, kann man. Ein selbst gebautes Serdes.
Autor: Artur Funk (Gast)
Datum: 27.04.2008 20:07

SPI,I2C,USART?

>>Kann ich LVDS über 2 Boards ziehen?

Was meinst du damit? Kabel legen? Auf der Platine kannst du natürlich
LVDS zwischen zwei FPGA's verwenden (vorausgesetzt due schließt richtig
ab). Sonst, kannst wenn du zwei getrennten Boards hast beide mit SM(A/B)
Kabeln verbinden und damit direkt über die Buchse an LVDS Pins rangehen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 28.04.2008 12:51

Bei Kabeln über Boardgrenzen hinweg braucht man da noch irgendwelche
Treiber ? Oder reicht ein richtiger Abschluss / Wellenwiderstand ?
Autor: Andreas Fischer (chefdesigner)
Datum: 01.05.2008 13:45

Ich würde eine 100Ohm- Verbindung nehmen - Siehe das R-Tripel, um eine
LVDS-Verbindung aufzubauen. Habe ich aber noch nir gemacht sowas. Bitte
mal Ergebnisse bereichten.
Autor: HildeK (Gast)
Datum: 03.05.2008 13:43

Was geht oder nicht geht, häng auch von der Speed ab. Darüber hast du
noch nichts gesagt.
Bis einige 10 MBit/s sind auch Single-Ended-Verbindungen von
Board-zu-Board kein Problem. Quellwiderstand nicht vergessen.
Schneller Signale über irgendeinen differntiellen Standard verbinden.
LVDS braucht, glaube ich, keinen extra Quellwiderstand, aber einen
Abschluss am Ende. 100 Ohm.
Es gibt auch PECL, CML usw.
Mit spezielle Serdes gehen auch 1Gbit/s und mehr über einige 10cm
(Backplane incl. Steckverbinder).

Wir haben vor etlichen Jahren 100 MBit/s-Verbindungen mit ECL und
verdrillten Kabeln (2 Meter, kein Koax!) erfolgreich eingesetzt.
Autor: Logi (Gast)
Datum: 03.05.2008 21:15

Kann man darüber mehr erfahren ?
Autor: HildeK (Gast)
Datum: 04.05.2008 12:07

>Kann man darüber mehr erfahren ?
Was willst du wissen?
Autor: gast (Gast)
Datum: 04.05.2008 13:20

Ich musste letztens auch mal zwei FPGAs verbinden.
Frei waren noch ein paar normale IOs.

Hab eine Leitung als Clock genommen und vier weitere als Daten.
Das ganze lief bei 40Mhz Clock und 15cm Flachbandkabel relativ stabil.
War aber ohne jegliche Anpassung etc. Hand drüber halten brachten schon
bitfehler (waren videodaten, konnte man dann gut sehen :) )

Das ganze diente aber nur zum kurzen testen, wurde nachher durch was
sauberes ersetzt ;)
Autor: HildeK (Gast)
Datum: 04.05.2008 21:29

>Hab eine Leitung als Clock genommen und vier weitere als Daten.
>Das ganze lief bei 40Mhz Clock und 15cm Flachbandkabel relativ stabil.
>War aber ohne jegliche Anpassung etc. Hand drüber halten brachten schon
>bitfehler (waren videodaten, konnte man dann gut sehen :) )

Bei single-ended-Verbindungen sind Quellwiderstände zur Anpassung sehr
empfehlenswert. Außerdem muss eine perfekte Masseverbindung vorhanden
sein - am besten jede zweite Ader! Sonst scheitert das schon bei 5cm,
wie erlebt von einem Motherboard zu einem Daughterboard.
40 MHz Clock und 4x40MBit/s Daten über 15cm Flachbandkabel - da habe ich
heute keine Furcht mehr!
Meine 100MBit/s ECL differentiell waren auch Videosignale ...

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