Datum: 28.04.2008 13:02
http://www.heise.de/newsticker/Nokia-muss-Subventi... > Die vom Magazin "Focus" vorab berichtete Lösung, dass Nokia 30 Millionen > Euro in die Stiftung "Wachstum für Bochum" einzahle und das Land im > Gegenzug auf die Rückzahlung der Subventionen verzichte, sei aber nur eine > denkbare Variante, so Neuser. Es gebe noch keine Entscheidung. Ich fasse es nicht. Da werden schonwieder Steuermillionen verschleudert. Drehen die Herren Politiker alle am Rad? Ist warscheinlich einfacher dem Bürger das fehlende Geld durch Steuern und Zwangsabgaben abzupressen, als sich mit Nokia anzulegen und die offensichtlich zu unrecht erhaltenen 60Mio. zurückzuholen. Warum diskutiert man darüber Nokia 30Mio. zu erlassen? Wenn die ihre Zusagen nicht eingehalten haben, sollen die die volle Summe zurückgeben, nicht die Hälfte. Aber wehe Du zahlst mal Deine KFZ-Steuer 3 Tage zu spät. Dann werden sofort Verzugszinsen fällig.
Datum: 29.04.2008 11:21
Einige sind halt schon immer "gleicher" als andere gewesen ... ( G. Orwell ) z.B. "einzelne" Parteispenden-Betrüger und Steuererhinterzieher wie z.B. unser Black-Out-Kohl, Dreggers, Leisler-Kieps, Zumwinkels und und und ... z.B. Organisationen wie Siemens-Benq., Nokia, ... Ein vor Jahren als "Schwerkrimineller" Abgeurteilter kommt mir immer in Erinnerung: Es handelte sich um einen Studenten, der lt. Gerichtsurteil sich einer "kontinuierlichen, schwerwiegenden Tatfolge von Beförderungserschleichung ( = Schwarzfahren ) in verabscheuungswürdiger Weise strafbar gemacht hatte. Da dieser Student eben wiederholt diese kriminellen Straftaten begangen hatte, wurde er zu 6 Monaten Haft OHNE Bewährung verurteilt und war damit vorbestraft. Nicht, dass ich Schwarzfahren bagatellisieren wollte ! Offenbar jedoch können Verdächtige, die mutmasslich Straftaten völlig anderer Kategorie, teilweise wohl auf Dauer fortgesetzt, begangen haben, durch Zahlung von eher symbolischen Geldbussen ihre Vorstrafen abwenden ! MfG.
Datum: 29.04.2008 12:51
>Wenn die ihre Zusagen nicht eingehalten haben,
Welche Zusage haben sie denn nicht eingehalten? Die Zusage war, für 5
(oder waren es 6) Jahre den Standort zu halten. Daraus wurden 13. Gut,
das kann man Nokia vorwerfen, dass sie nicht eher dicht gemacht haben.
Datum: 29.04.2008 14:34
> Gut, das kann man Nokia vorwerfen, dass sie nicht > eher dicht gemacht haben. Wird Nokia (und anderen Firmen) sicher so schnell nicht wieder passieren. Nice week, Zardoz
Datum: 29.04.2008 17:42
"Welche Zusage haben sie denn nicht eingehalten? Die Zusage war, für 5 (oder waren es 6) Jahre den Standort zu halten. Daraus wurden 13. Gut, das kann man Nokia vorwerfen, dass sie nicht eher dicht gemacht haben." => Soweit über die Mdien mehrfach verbreitet wurde, waren die Subventionen ( Verzeihung: "Investitionshilfen" bzw. "Wirtschaftsförderungen" zu Gunsten notleidender Arbeitgeber, => den Zynismus der realen "sozialen" Marktwirtschaft wird kein Mensch verbal je erreichen können ... ) auch an eine festgelegte Zahl von Dauerarbeitsplätzen geknüpft, die offenbar auf Dauer deutlich unterschritten blieb ... MfG
Datum: 29.04.2008 21:38
Hegel schrie dazu: Das Recht ist nur dann etwas Wirkliches, wenn es vor Gericht einklagbar ist.
Datum: 04.05.2008 12:32
ist doch recht einfach, die Verarsche muss nur groß genug sein. Wenn der kleine Michel 50 Euros hinterzieht kann er nunmehr noch 10 Jahre rückwirkend verknackt werden, dass es im schlecht wird. hat der gleiche Michel 50 Mio Euro in den Wind bekommt er die Hand geschüttelt und das Bundesverdienskreuz ... so einfach ist es. Ihr müsst groß denken Leute
Datum: 04.05.2008 13:10
>Ist warscheinlich einfacher dem Bürger das fehlende Geld durch Steuern >und Zwangsabgaben abzupressen, als sich mit Nokia anzulegen und die >offensichtlich zu unrecht erhaltenen 60Mio. zurückzuholen. Natürlich ist das einfacher, denn der Bürger wird mit absoluter Sicherheit bei der nächsten Wahl nicht konsequent sein.
Datum: 04.05.2008 14:50
>=> Soweit über die Mdien mehrfach verbreitet wurde, waren die >Subventionen ( Verzeihung: "Investitionshilfen" bzw. >"Wirtschaftsförderungen" zu Gunsten notleidender Arbeitgeber, Und da braucht man sich nur mal erinnern, was Nokia übernommen hat. Das Land hat sich Nokia regelrecht aufgedrängt, sonst wären dort keien Arbeitsplätze entstanden sondern nur mehr Arbeitslose. Noch heute versucht man ja Unternehmen in industrieschwachen Zonen durch Subventionen anzulocken. Nun, Nokia ist ein Paradebeispiel, dass man es besser nicht tun sollte. Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen, kann für Unternehmen durchaus nach hinten losgehen. Das Beispiel macht auf jeden Fall Schule. >auch an eine festgelegte Zahl von >Dauerarbeitsplätzen geknüpft, die offenbar auf Dauer deutlich >unterschritten blieb ... Was hat das Land erwartet, als sie die Arbeitsplatzgarantie verlangt hatte? Bedeuten 5 oder 6 Jahre für immer? Wie groß wäre der Aufschrei, wenn Nokia nicht nach 13 sondern nach 60 Jahren das Land verlassen würde? Würde der ungebildete Pöbel immer och was von Subventionsbetrug labern? Tatsache ist doch, dass nicht Nokia um Subventionen gebettelt hatte, sondern sich nur damit bereit erklärt hatte, die Arbeitsplätze für eine endliche Zeit zu sichern. Diese Verpflichtung haben sie übererfüllt, um nun einen Tritt in den Allerwertesten zu bekommen. Da kann man nur sagen: Deutschland, nein Danke.
Datum: 04.05.2008 19:33
"Tatsache ist doch, dass nicht Nokia um Subventionen gebettelt hatte, sondern sich nur damit bereit erklärt hatte, die Arbeitsplätze für eine endliche Zeit zu sichern." Gott sei Dank, es gibt doch noch gute Menschen auf dieser Welt, ...- Die zur Zeit von Fa. Nokia so barmherzig beglückten Arbeitsplatz-Besetzer sind die in Rumänien, die nächsten dann wohl die in Armenien und die letzten jene in Bangladesh ( falls sie dann noch dort wohnen und nicht etwa inzwischen als Lohndrücker umfunktionierte EU-Gastarbeiter geworden sind ? ) => geht leider nur dann, wenn jeweils genügend "Hilfs-"Gelder bereitgestellt werden, die der Staat durch seine Spitzensteuersätze ausschliesslich den letzten verbliebenen, inzwischen verarmten Elite-Vertretern abpresst ...
Datum: 04.05.2008 23:26
>Die zur Zeit von Fa. Nokia so barmherzig beglückten >Arbeitsplatz-Besetzer sind die in Rumänien, Was ist daran so problematisch, dass Nokia Arbeitsplätze in Rumänien aufbaut? Das kann nur die EU stärken. Und warum sind auf einmal die sozial und sozialistisch eingestellten Deutschen so asozial und egoistisch? Sie sollten sich freuen, dass die gewünschte Umverteilung von oben nach unten stattfindet. Oder ist auf einmal der eigene Arsch doch näher und das ganze Sozialgelabere nur vorgeschoben? Blickt man zurück, wäre es wohl besser gewesen, Nokia hätte den Teil von SEL nicht übernommen, das Land keine Subventionen gezahlt und die Menschen freigestellt wurden. So hätte die sozialistische Arbeiterseele kein Feindbild gehabt und Nokia die Ruhe. Vielleicht sollte sich Nokia überlegen, die Investitionen in die Nokia-Bahn wieder zurückzuverlangen. >=> geht leider nur dann, wenn jeweils genügend "Hilfs-"Gelder >bereitgestellt werden, die der Staat durch seine Spitzensteuersätze >ausschliesslich den letzten verbliebenen Man versucht wohl der linken Forderung nachzugehen, der Staat habe Arbeitsplätze zu schaffen. Nur hat der Staat gerade mal wieder bewiesen, was Friedman und Phelps vor ca. 40 Jahren festgestellt haben.
Datum: 05.05.2008 17:08
Gerne werde ich ab sofort Fa. Nokia in meine Morgen- und Abendgebete mit einbeziehen. ( Mittags geht leider nicht, da habe ich mein tägliches Date mit dem Star-Anlageberater in Liechtenstein / dem kommt das auch entgegen: morgens, als ersten Kunden, hat er Hrn. Ackermann, abends, als letzten Hrn. Zumwinkel als Klient ... ) Solidarische Grüsse
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