Datum: 29.04.2008 11:30
Hallo, ich hab jetzt endlich meine Avnet-Boards und jetzt blicke ich bei der Konfiguration nicht ganz durch. Der Configuration Flash muss indirekt über den FPGA beschrieben werden, soweit ist es mir klar. Es ist jetzt allerdings so, dass die Adressleitungen des Flash nicht 1:1 an die Adressleitungen des FPGA für den Flash geführt sind sondern auf den Flashadressen[23:22] hängen die beiden Revision Select und diese beiden Leitungen werden durch PU/PD auf "01" gezogen. Ich verstehe nicht, ob ich damit bei diesem indirekten Schreiben auf den Flash nur die MByte beschreiben kann, die für meine Konfiguration notwendig sind und was für ein mcs-File (in welcher Größe) ich dafür generieren muss. Ich habe auch versucht, den Inhalt des Flash zurückzulesen, dabei ist mir Impact abgestürzt. Könnte das daran liegen, dass ich einfach irgendein mcs-File als configuration file zugewiesen habe (ich habe den Speicher dabei aber nicht gelöscht oder sonst irgendwie verändert)?
Datum: 29.04.2008 12:03
Mit einer anderen ISE Version von einem anderen Rechner stürzt impact mal wenigstens nicht ab, wenn ich den Readback starte.
Datum: 07.05.2008 11:07
Hat schon mal jemand die Verbindung von indirektem zu beschreibendem BPI Flash und einer Multiboot Lösung gehabt? Ich habe hier zwei Addresspins des Flash auf den Revision Select Pins des FPGA liegen, die mit pull-up/pull-down auf "01" gezogen werden und bekomme das ganze nicht zum Laufen. Ich frage mich inzwischen, ob impact beim indirekten Beschreiben des Flash die Revision Select überhaupt als Addresspins treibt oder ob ich vier Mal durch den selben Addressbereich fahre und über eine vorher geschriebene Konfiguration drüberschreibe. Was dafür spricht ist folgender Ablauf: Ich lösche den Flash und lasse anschließend den FPGA konfigurieren. Für ca eine Minute tut sich nichts, dann leuchtet die DONE-LED auf und der FPGA wird mit irgendeinem Design konfiguriert, das eine hübsche Lichtshow auf den LEDs macht. Das ist aber nicht mein Design und wenn wirklich der ganze Flash gelöscht wäre sollte da eigentlich überhaupt keine gültige Konfiguration daherkommen. Erklärungsmodell für dieses Verhalten: Meine Konfiguration ist aus irgendeinem Grund fehlerhaft, der Watchdog Timer rennt ab und die Fallback Konfiguration wird geladen. Diese liegt auf Adresse 0 und wurde nicht gelöscht, weil mich die RS-Pins immer im Addressraum ab 0x400000 halten. Kennt sich jemand mit so einer Lösung aus? Noch eine andere Frage wo mir eine Antwort viel helfen würde: Weiß jemand ein Kommando, mit dem ich bei einem bit-File herausfinden kann, mit welchen bitgen-Optionen es erzeugt wurde? Insbesondere möchte ich sicherstellen, dass ich keinen Fehler bei der Startup-CLock gemacht habe.
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