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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik TFT ansteuern


Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Hallo Leute,
habe gestern meinen alten PDA auseinander genommen, da der nicht mehr 
gebraucht wird und zu schade zum wegschmeissen ist. Wollte mir mal das 
Innenleben so ansehen ;) Und natürlich war ich an dem kleinen, 
niedlichen TFT intressiert (240 x 320 und 262 144 Farben). Nach dem 
runterladen des Datenblatts zu diesem TFT habe ich rausgefunden, dass 
das Ding leider keinen richtigen itnegrierten Cotnroller hat, 
stattdessen muss man die Videodaten "von Hand" einspeisen (Clock laut 
meinen berechnungen ca. 6 MHz).
Ich frage mich, ob es wohl möglich wäre, dafür mit nem CPLD oder so 
einen kleinen Controller zu basteln, der das ansteuern kann? Ich hab 
noch nicht ganz verstanden, wie die Videodaten da eingespeist werden 
müssen, vielleicht kann mir da ja einer von euch weiterhelfen. 
Theoretisch müsste es sogar möglich sein, das Ding direkt an die I/Os 
von einem ARM zu hängen, so war das erstaunlicherweise nämlich in dem 
PDA gelöst!
Also, was meint ihr? sieht nicht sooooo enorm kompliziert aus, oder?

(siehe Anhang)

Grüsse

Autor: Marcus W. (blizzi)
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Hi!
Hilft dir vielleicht diese Seite?
http://www.fpga4fun.com/GraphicLCDpanel.html

Gruß

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Hallo Marcus,
danke, die Seite kenne ich! ist wirklich sehr interessant, passt aber 
nicht zu meinem Display :( wie du vielleicht gesehen hast, gibts keinen 
HSync oder VSync-Pin, nur RED[0..5], GREEN[0..5], BLUE[0..5] und eineen 
ominösen CLK (Video Data Clock), was auch immer der bewirken mag.
Ich stelle mir das so vor, dass man die 18 Datenbits für die Farben 
anlegt, dann einen Clockpuls macht, und die Daten des nächsten Pixels 
anlegt. Ist das richtig so? Muss der Takt dann immer anliegen, oder nur, 
wenn ich Daten transferieren will?
LEider findet man in dem tollen Datenblatt keine Timing-Diagramme (ich 
ejdenfalls nicht, die hälfte des Dokuments zeigt mir mein Acrobat 
einfach weiss an).

Autor: Marcus W. (blizzi)
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Oh, hab das Datenblatt übersehen.
Timing Diagramme sind in dem Datenblatt auf Seite 13. Glaub damit wirds 
klar.
Du hattest recht mit deiner Annahme, jeder Pixel einzeln.

Du brauchst "CLK" die drei Farbpins und "DE" der die Zeilen 
weiterschaltet.

Edit: Bei mir wird auch nicht alles angezeigt, aber Seite 13 geht, bei 
dir nicht?

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@Marcus:
Tja, ich sehe die timing-Diagramme bei mir nicht! Adobe Acrobat 6 
Professional. "Sie benötigen die Sprachunterstützung für traditionelles 
Chinesisch, um die Seite anzuzeigen". Na toll - die Seite ist einfach 
leer, und kein Diagramm sichtbar. Nun - Also, ich lege die 18 Datenbits 
an, dann kommt ein Clock-Puls, nächste 18 Datenbits, wieder ein 
Clock-Puls. Das 240 mal, danach ein Clock-Puls und gleichzeitig ein 
DE-Puls, und dann bin ich auf der zweiten Zeile. Ist das richtig? Also 
entspricht der Clock in gewisser Weise dem VSync und DE dem HSync?
Oder wie jetzt?

Autor: Düsentrieb (Gast)
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>Muss der Takt dann immer anliegen
jo, solange du ein bild sehen willst, schon
>findet man in dem tollen Datenblatt keine Timing-Diagramme
doch, sind drin; clk 6,4mhz usw...
solltest evtl mal acrobat updaten...

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Sieh Dir mal auf Seite13 den "DE" Pin an. Damit wird die Synchronisation 
gemacht.

edit
ups (wiedermal) zu spät ;-))

Autor: Marcus W. (blizzi)
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Naja ich will mal nicht so sein =)
Acrobat Reader 8 zeigts an.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Seite13 als Bild, bitteschön ;-)

edit
schon wieder zu spät??
menno...

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Aaah, danke! so siehts doch schon besser aus :)
Werd die mal studieren müssen, scheint doch etwas komplizierter zu sein, 
als es auf den ersten Blick aussah. :(

Autor: Jörn (Gast)
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Hi,
Da ich momentan selbst an so etwas ähnlichem bastel, kann ich auch was 
dazu sagen..
Ich bin dabei ein Playstation Portable TFT an das NGW100 von Atmel 
anzuschließen.
Der AVR32 hat dafür extra einen integrierten TFT/STN Display controller.
Die ansteuerung von TFT's sollte ja im allgemeinen gleich sein.
Mit einem AVR32 sollte die ansteuerung also kein Problem sein.

Gruß Jörn

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Hallo Jörn,
danke für die Info. Leider benutze ich überhaupt keine AVRs. Ich kenne 
die Dinger nicht, und bin auch nicht so ein Fan davon... okay, das ist 
wieder ein anderes Thema.
Aber nochmal zur Ansteuerung eines 240 x 320 Displays.
Ist es richtig, dass ich da einfach den Clock anlegen muss, und immer 
auf die fallende Flanke des Clocks die RGB-Daten parat haben muss? Dann 
brauchts, immer nach 240 Clockzyklen, einen negativen Impuls am 
DE-Signal, und das Dispaly 'weiss' dann, dass jetzt Daten für die 2. 
Zeile kommen?

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Tobias Plüss wrote:
> Hallo Jörn,
> danke für die Info. Leider benutze ich überhaupt keine AVRs. Ich kenne
> die Dinger nicht, und bin auch nicht so ein Fan davon... okay, das ist
> wieder ein anderes Thema.
> Aber nochmal zur Ansteuerung eines 240 x 320 Displays.
> Ist es richtig, dass ich da einfach den Clock anlegen muss, und immer
> auf die fallende Flanke des Clocks die RGB-Daten parat haben muss? Dann
> brauchts, immer nach 240 Clockzyklen, einen negativen Impuls am
> DE-Signal, und das Dispaly 'weiss' dann, dass jetzt Daten für die 2.
> Zeile kommen?

Ne, das Display weiss dann, dass jetzt die Daten für die nächste Zeile 
kommen. Dazu solltest du die Zeiten tHBlank (Lowzeit am Ende der Zeile) 
und tVBlank (Lowzeit am Ende des Displays, letzte Zeile) beachten.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@Philipp:
Ja so meinte ich es eigentlich; mit einer steigenden Flanke an DE weiss 
das Display, dass nun die nächste Zeile kommt, während der Clock selbst 
den Pixeltakt darstellt.

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