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Forum: PC Hard- und Software Welche Windows-Verstion fuers E-Technik Studium?

Autor: phillip (Gast)
Datum: 04.05.2008 15:51

Ich studiere seit diesem Semester Elektrotechnik an einer FH.

Zu Anfang wurden wir gefragt, ob wir auch alle einen Computer haetten.
Ich habe die Frage mit "ja" beantwortet, da ich zu diesem Zeitpunkt noch
nicht wusste, dass meine Sun Blade 2000 anscheinend wohl doch kein
Computer (aussprache Dozent: "Computah") ist.

Ich brauche wohl jetzt einen echten Computer mit Windows und so.

Eine x86-Maschine habe ich ja auch. Laeuft aber NetBSD drauf.
Also fehlt mir noch Windows.

Ich habe in der Schule schon mal mit Windows 3.1 gearbeitet. Das war's
für mich mit Windows.

Welche Windows-Version sollte ich beschaffen?

Ich war gestern in diesem Fachmarkt mit der Sau. Fachmark wohl weil die
so viele Regale mit so vielen Fächern rumstehen haben und Sau weil die
sauteuer und sau-unfreundlich sind.

Dort gab es nur Windows Vista.
Holla-die-Waldfee: 200 bis 480 Euro!

Reicht nicht auch ein Windows XP Home aus? Kostet mich nur 40 Euro.

Wofür wir den Rechner jetzt im Studium brauchen, weiss ich noch nicht
genau.
Wir bekommen wohl Software gestellt, die wir benutzen müssen.
Um welche Software es sich genau handeln wird, konnte der Prof auch
nicht genau sagen.
Es sind zum Teil wohl selbstgeschriebene Simulationsprogramme.

Wie sieht das eigentlich mit den Preisen bei Microsoft für Studenten
aus?
Ich habe bei uns im Rechnenzentrum gefragt. Da die FH keinen Vertrag mit
Microsoft haette, muesste ich die Software ganz normal im Laden kaufen.

Bekommt man direkt die Microsoft Rabatt?
Autor: gnom (Gast)
Datum: 04.05.2008 16:04

ich wüßte nicht, das es was gibt was vist kann und XP nicht - meiner
meinung nach bist du mit xp sowieso besser beraten!

wenn das aber schon eine schwierige Frage für Dich ist, dann würde ich
mir die wahl des Studiums nochmal überdenken - vielleicht wärst Du als
Friseur besser beraten!?
Autor: gcho (Gast)
Datum: 04.05.2008 16:11

Ganzklar Windows Xp, die Home reicht wenn du keine Windows Netzwerke
aufbauen willst und dich damit zufreiden gibt als Administartor am PC zu
arbeiten

Installiere die VirtualBox oder wmware (oder irgend was anderes), im
studium wist du offt gezwungen sehr viel müll zu installieren und da ist
es vom vorteil das man bei den VM snapshots machen kann und zu einen
sauberen Windows zurück kommt

ahja mein beileid
Autor: phillip (Gast)
Datum: 04.05.2008 16:25

@gcho: Danke fuer die Info.

Ich werde mir im Juni sowieso einen neue Workstation anschaffen
(wahrscheinlich eine Ultra 24) und dann Windows per xVM virtualisiert
betreiben.

Das OS brauche ich ja trotzdem...
Autor: schnick schnack (Gast)
Datum: 04.05.2008 16:40

Also wir bekommen an unserer Uni alle Windoze Versionen bis Vista für
lau über MSDNAA.  Und was zum Geier hat denn das Betriebssystem mit dem
Studium zu tun?  Hier gibts Leute die verwenden Linux und MacOS und
keine Sau interessierts ;)

(die meisten Poolrechner laufen auch mit Linux)
Autor: halogeengeek (Gast)
Datum: 04.05.2008 16:41

LOL...ich lach' mir einen Ast. Hau' XP auf die Platte und trete den
anzen Linux/Unix-Kram in die Tonne. Was willst d damit?
Autor: phillip (Gast)
Datum: 04.05.2008 16:53

>LOL...ich lach' mir einen Ast. Hau' XP auf die Platte und trete den
>anzen Linux/Unix-Kram in die Tonne. Was willst d damit?

Ja genau: LOL!
Ich hau Windows XP auf meine Sun Blade 2k. Dann geh ich mal Windows XP
Sparc Edition kaufen.

Was i damit will?
-Produktiv arbeiten!
Autor: Uwe ... (uwegw)
Datum: 04.05.2008 17:13

Ich bin gerade im zweiten Etechnik-Semester (Osnabrück). Bis jetzt habe
ich eigentlich nur Office gebraucht, für die ganzen
Praktikumsauswertungen. Und da die allermeisten M$ Office verwenden
sollte man das möglichst auch haben, sonst gibt es bei Gruppenarbeiten
ständig Stress wegen Inkompaktibilitäten (die gibt es ja schon zwischen
2000 und 2007 genug...).
In Programmierung arbeiten wir mit dem C++-GCC-Compiler. In der FH unter
UNIX, aber es gibt dem Compiler ja für so gut wie alle Betriebssysteme.
Windows kriegen wir kostenlos, Office aber nicht.
Autor: Jochen (Gast)
Datum: 04.05.2008 17:56

Nimm Windows XP. Mit Vista gibts nur Probleme: hohe
Hardwareanforderungen, schlechte Treiberunterstützung, Bevormundung des
Nutzers.


Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit der Kompetenz von
Fachhochschulen bezüglich der Anwendung von Computern gemacht. Bei uns
wurde ernsthaft Windows als Server für große Projekte empfohlen. Im
Studium wird Windows einfach stillschweigend bei den Studenten
vorausgesetzt. Bei Studien/Diplomarbeiten wird teilweise Windows/Word
verlangt. TeX/LaTeX scheint in den Elektrotechnik-Fachbereichen teils
unbekannt und teils unerwünscht zu sein. Es gibt ganz wenige Studenten,
die überhaupt von der Existenz von TeX/LaTeX wissen. Spätestens bei der
eigenen Diplomarbeit erkennt man die Inkompetenz seiner Professoren.
Inkompetenz bezüglich ihres eigenen Faches und Inkompetenz bezüglich der
Computernutzung. Die meisten Professoren und Studenten halten Windows
für das beste System. Bei Arbeiten im oder für das Labor (Elektronik,
Programmierung von GALs und PALs, Messtechnik,...) geht ohne Windows
nichts, da es sich um Hardwareabhängige Spezialsoftware handelt. Eine
halbwegs kompatible Linux oder NetBSD-Variante der Spezialsoftware zu
finden lohnt den Aufwand nicht und ist auch nicht immer möglich.
Software, die im ET-Studium in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden
könnte: Turbo-Assenmbler, PSpice, Multisim, Electronics Workbench, DCSS
- Digital Communications Simulation System,  PUFF - Microwave Design
Software. Desweiteren gibt es viel kostenlose Software mit
Elektronikbezug, die meistens nur für Windows erhältlich ist.
Autor: hi (Gast)
Datum: 04.05.2008 18:08

> Bis jetzt habe
> ich eigentlich nur Office gebraucht, für die ganzen
> Praktikumsauswertungen.

Das war bei uns nur handschriftlich erlaubt. Man wollte somit
verhindern, dass die Studenten nur noch alte Auswertungen kopieren und
nur das Datum anpassen. Abgeschrieben haben wir aber trotzdem;-)
Man sollte auch den Zeitaufwand nicht unterschätzen, ganze
Diagramme/Schaltbilder mit Beschriftung und Zeichnungen mit dem Computer
zu machen. Das geht von Hand mit Lineal schneller, auch wenn es dann
nicht buchdruckreif aussieht.
Autor: Legal (Gast)
Datum: 05.05.2008 08:56

Ist eure FH eventuell in dieser Microsoft Acadamy-Dings - dann könnte
man das von der FH legal Downloaden...
Autor: Kevin K. (nemon)
Datum: 05.05.2008 10:33

wieso sollte man zwingend windows brauchen?
zumindest hier kenne ich genug leute, die linux auf den rechnern laufen
haben. office, egal, ob ms, oder oo, läuft da auch drunter und größere
inkompatiblitäten sind mir beim dateiaustausch noch nicht aufgeallen.
=> spar dir das geld und hol dir ein linux. und für vista geld bezahlen?
noch nicht, noch bist du dann bezahlender betatester
Autor: Christian R. (supachris)
Datum: 05.05.2008 10:43

Nahezu jede deutsche Hochschule nimmt doch am MSDN AA Programm teil, da
bekommst du Lizenzen für alle Windows Versionen kostenlos zur
lebenslangen Nutzung überlassen. Frag einfach mal in der Hochschule
nach. Ich musste noch nie ein Windows kaufen, kurz vor dem Diplom gabs
dann sogar Vista Business noch.

Ansonsten ganz klar Windows XP. Obwohl Vista bei weitem nicht so
schlecht ist, wie es hier immer dargestellt wird. Diese Kommentare
kommen allermeist von leuten, die Vista gar nicht nutzen. Aber so ist
das nun mal.

XP bekommste bei Eblöd für 40€ hinterhergeworfen.
Autor: Oszi40 (Gast)
Datum: 05.05.2008 12:22

zu "XP bekommste bei Eblöd für 40€ hinterhergeworfen."

Man sollte gut prüfen, ob es NUR eine übriggebliebe
Wiederherstellungs-CD für den einen bestimmten PC xy  ist oder

1.ein vollwertiges XP Prof mit SP2 ist, was
2.auch auf andenen PCs läuft. Das spart im Störfall Kummer.

An einer ordenlichen Uni gibt es jedoch einen Softwareverantwortlichen,
der  über die preisgünstigen Studenten-Versionen bestens Bescheid weiß.

HTH Lutz
Autor: gast (Gast)
Datum: 05.05.2008 12:35

ich würde auch an der Hochschule nachfragen. Da gibt es eigentlich immer
kostenlose Studentenversionen
Autor: Christian R. (supachris)
Datum: 05.05.2008 12:53

Oszi40 wrote:
> zu "XP bekommste bei Eblöd für 40€ hinterhergeworfen."
>
> Man sollte gut prüfen, ob es NUR eine übriggebliebe
> Wiederherstellungs-CD für den einen bestimmten PC xy  ist oder
>
> 1.ein vollwertiges XP Prof mit SP2 ist, was
> 2.auch auf andenen PCs läuft. Das spart im Störfall Kummer.

Sind eigentlich immer (bei den gewerblichen Händlern) s.g. OEM Versionen
von Dell oder HP. Die dürfen laut Auffassung von MS nur auf den Rechnern
installiert werden, zu denen sie ausgeliefert werden, allerdings nicht
in Deutschland, weil diese Praxis gerichtlich untersagt wurde. Die
OEM-Versionen sind in aller Regel Vollversionen. Steht auch bei den
entsprechenden Angeboten dann dabei.
Autor: coldtobi (Gast)
Datum: 05.05.2008 12:56

Falls Deine FH beim MSDNAA (MSDN Academic Alliance) mitmacht, gibt es da
gerne mal XP (Prio) Lizenzen für Studenten für Umsonst.

An meiner FH ist es so. Mal im Rechenzentrum nachfragen....
Autor: Hans (Gast)
Datum: 05.05.2008 14:18

meiner erfahrung nach gehn so ziemlich alle programme die man so auf der
uni "zur verfügung" gestellt bekommt auch ganz gut unter linux mit
wine...

darum nix auf ner sun m$ zeugs emulieren sondern wine verwenden...

falls doch xp musst schnell sein.. die wollen das bald einstampfen (nur
für mobile-anwendungen solls noch weiter leben)

73
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 05.05.2008 16:28

Die Sun muss aber eine x86-Sun sein, damit Wine funktionieren kann ...
Autor: Gast (Gast)
Datum: 05.05.2008 16:37

Im Eingangspost steht doch eindeutig das seine FH kein MSDNAA hat.

"Ich habe bei uns im Rechnenzentrum gefragt. Da die FH keinen Vertrag
mit
Microsoft haette, muesste ich die Software ganz normal im Laden kaufen."

Da kann man sich diese Frage (die hier in jedem 2. Post steht) auch
sparen.

"falls doch xp musst schnell sein.. die wollen das bald einstampfen (nur
für mobile-anwendungen solls noch weiter leben)"

ah ja, deswegen nun SP3..


Viele Programme im E-Technik bereich laufen ja leider nur unter einem
Windows, aber größer als Windows XP Home brauchste nicht, schon gar
nicht Vista.
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 05.05.2008 19:11

> > "falls doch xp musst schnell sein.. die wollen das bald einstampfen (nur
> > für mobile-anwendungen solls noch weiter leben)"
>
> ah ja, deswegen nun SP3..

Doch. Ab dem 30. Juni wird MS keine XP-Lizenzen mehr verkaufen, außer in
einer Bundle-Version für Billignotebooks.

Nur mit Tricks werden danach selbst große Computerhersteller XP
verkaufen können:
http://www.computer-zeitung.de/loader?path=/articl...
Autor: Marc (Gast)
Datum: 05.05.2008 19:28

> XP bekommste bei Eblöd für 40€ hinterhergeworfen.

40€ ist ein Haufen Geld (für so einen schlechte Software)! Das bezahlt
man nicht einfach so aus der Portokasse, schon gar nicht als Student.
Autor: Fly (Gast)
Datum: 05.05.2008 19:55

Zahle lieber 40E für ein anständiges, funktionierendes System als dach
ich gratis ne Linux Distri installiere und danach TAGELANG irgendwelchen
Scheiss konfiguriere und Ersatzprogramme suche und diese dann nicht
kompatibel zu den Windows Programmen sind, welche im übrigen sowieso die
meisten benutzen.... Das ist einfach nur zusätzlicher, absolut
unproduktiver Aufwand!

Und wenn man keine Erfahrung mit Linux hat wird es immer so
herauskommen... Da geniesse ich lieber meine Freizeit als das ich diese
mit Linuxgefrickel verschwende. Xp läuft und läuft und läuft... einfach
stabil!
Autor: wiederholer (Gast)
Datum: 05.05.2008 20:18

> Ich habe in der Schule schon mal mit Windows 3.1 gearbeitet. Das war's
> für mich mit Windows.

Da flunkerst Du uns doch etwas an, oder?
Autor: Gabriel Wegscheider (gagosoft)
Datum: 05.05.2008 20:57

Fly wrote:
> Zahle lieber 40E für ein anständiges, funktionierendes System als dach
> ich gratis ne Linux Distri installiere und danach TAGELANG irgendwelchen
> Scheiss konfiguriere und Ersatzprogramme suche und diese dann nicht
> kompatibel zu den Windows Programmen sind, welche im übrigen sowieso die
> meisten benutzen.... Das ist einfach nur zusätzlicher, absolut
> unproduktiver Aufwand!
Also die Leute, die sich hier herumtreiben, machen so manches aus
Überzeugung und/oder aus Spass sich mit einer Sache auseinanderzusetzen.
Also von wegen unproduktiver Aufwand. Was "die meisten" tun, ist eine
Sache, was ich tun will eine andere.
>
> Und wenn man keine Erfahrung mit Linux hat wird es immer so
> herauskommen...
Der Fragesteller schrieb doch, er arbeite mit NetBSD, was willst Du dem
damit sagen??
>Da geniesse ich lieber meine Freizeit als das ich diese
> mit Linuxgefrickel verschwende. Xp läuft und läuft und läuft... einfach
> stabil!
Ok, wenn Du meinst, mach wie Du willst.

Manche Leute scheinen auch bewusst NICHT mit dem Strom schwimmen zu
wollen.
Also ich find das gut so....
Autor: Sascha (Gast)
Datum: 05.05.2008 23:17

>> Ich habe in der Schule schon mal mit Windows 3.1 gearbeitet. Das war's
>> für mich mit Windows.
>
>Da flunkerst Du uns doch etwas an, oder?

Was ist daran so abwegig?

Ich kenne viele, die noch nie in ihrem Leben mit Windows gearbeitet
haben.

Wer die Wahl zwischen Windows bzw. Dos und "was anderem" hatte...

Wir hatten damals mitte der 90er eine Ultra 1 mit 128MB RAM, wo viele
mit noch nichteinmal einem zehntel davon rumkrepelten. Für den Preis der
Maschine hätte man sicher auch einen Kleinwagen bekommen.
Autor: linux (Gast)
Datum: 06.05.2008 10:40

> Zahle lieber 40E für ein anständiges, funktionierendes System als dach
> ich gratis ne Linux Distri installiere und danach TAGELANG irgendwelchen
> Scheiss konfiguriere und Ersatzprogramme suche und diese dann nicht
> kompatibel zu den Windows Programmen sind, welche im übrigen sowieso die
> meisten benutzen.... Das ist einfach nur zusätzlicher, absolut
> unproduktiver Aufwand!

Entweder, du hast noch nie mit Linux gearbeitet oder du wirst von
Microsoft bezahlt. Aber jeder soll seine Zeit vergeuden wie er will.
Informiere dich nur täglich über neue Sicherheitslücken bei Windows und
renne ständig den aktuellsten Virenscannern und Treibern nach.
Investiere nach der Windowsinstallation noch mal mindestens einen Tag,
um aus verschiedenen Quellen aktuelle Treiber und Anwendungssoftware
zusammen zu suchen und kaufe für jede Kleinigkeit Zusatzsoftware. Ich
arbeite in der Zwischenzeit schonmal produktiv, mit einem System, das
einfach funktioniert, ich nutze meine Zeit zur Lösung meiner
eigentlichen Aufgaben und nicht um Unzulänglichkeiten des
Betriebssystems zu umschiffen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 06.05.2008 10:47

> als dach
> ich gratis ne Linux Distri installiere und danach TAGELANG irgendwelchen
> Scheiss konfiguriere

Der Unterschied ist: Bei Linux kann man alles konfigurieren. Man muss
aber nicht, da die Standardkonfiguration im Gegensatz zu dieser bei
Windows sinnvoll ist. Bei Windows muss man erst mal konfigurieren, damit
das System benutzbar und halbwegs sicher wird. Dazu benötigt man
Fachkenntnisse, die bei den meisten Leuten fehlen. Danach muss man sich
damit abfinden, was Windows bietet und was es nicht bietet. Windows
lässt dem Nutzer zu wenige Möglichkeiten.
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 06.05.2008 15:50

>Der Unterschied ist: Bei Linux kann man alles konfigurieren. Man muss
>aber nicht

Das ist zu einfach gedacht und stimmt noch nicht mal für die erste
Installation. Die stellt z.B. noch nicht mal HW beschleunigte 3D Grafik
her. Dazu bedarf es erst mal z.B. bei NVidia den Treiber für die eigene
Grafikkarte runterzuladen und auch noch von Hand zu installieren. Dazu
braucht es einen Online-Zugang und der will erst mal hergestellt sein.
Wer z.b. nur ein DSL-Modem betreibt, der braucht z.B. kinternet, was
u.U. gar nicht mit der Linux Distributions(Live)-CD installiert wurde.
Damit fangen die ersten Hürden an. Dann stellt er fest, dass kinternet
nicht läuft, weil smpppd nicht mit gestartet wurde (dies bekommt er in
einer schönen Fehlermeldung mitgeteilt). Er muss also erst mal
rauskriegen, dass das ein Systemdienst ist, der zuvor gestartet sein
muss. Wenn der liebe Neuling bis dahin nicht verzweifelt ist, dann kann
er sich jetzt den Treiber für seine Karte runterladen (hoffenlich
findert er ihn dann auch auf seiner Partition ;)), muss aber erst mal
lesen, wie das mit der Installation ist (vielleicht ist zu compilieren,
aber wozu denn das??? Stirnrunzeln macht sich breit). Er muss u.U. sax2
aus der Shell mit den richtigen Optionen aufufen, vielleicht zuvor den
X-Server beenden), sonst bleibt womöglich der Bildschirm nach der
Installation schwarz ..

Das alles ist ein bischen mehr Aufwand als auf Setup.exe zu klicken und
wer ehrlich ist, der weiß auch, dass noch eine ganze Menge anderer
kleinerer "dirty Pitfalls" bei Linux lauern, bzw. dass dann die
Konfiguration noch lange nicht zu Ende ist (geht denn MP3? geht denn
DVD? sind alle Partitionen eingebunden? ..). Nicht umsonst fällt immer
wieder der Begriff "Frickelei", was an für sich nur heißt, dass man sich
mit Linux beschäftigen muss, um es produktiv und sinnvoll einsetzen zu
können.

Linux hat umfangreiche Möglichkeiten der Steuerung von Programmen und
sequentiellen Abarbeitung von Abläufen und zwar schon aus sich heraus.
Dagegen ist ein Windows vergleichsweise "nackt" nach der Installation.
Schon die Möglichkeit seit eh und jeh einen Compiler wie gcc sofort mit
unter der Haube zu haben ist eine nette Sache für jeden der sich für
C-Programmierung interessiert, auch wenn nicht alles anfänglich so
konfortabel scheint, wie nach der Installation eines (hoffentlich
freien) schönen Entwicklungssystems unter Windows.

Eines haben die Systeme dann wieder gemein. Das aufgeblasene 'Hallo
Welt' der Visual Dingsbums Umgebung unter Windows ist genauso
unbescheiden wie ein Hallo Welt das mit KDevelop übersetzt wurde. Bei
Letzterem glaubt man bei einem Blick ins Zielverzeichnis des Compilats,
man habe gerade ein Großprojekt gestartet, so viele Dateien schauen
einen plötzlich an. ;)
Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite
Datum: 06.05.2008 15:52

Du beschreibst da den Zustand von Linux-Distributionen vor 5 Jahren.
Probier mal ein aktuelles Ubuntu aus und staune.
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 06.05.2008 17:10

>Du beschreibst da den Zustand von Linux-Distributionen vor 5 Jahren.
>Probier mal ein aktuelles Ubuntu aus und staune.

Nö Andreas, ich beschreibe genau die Aktualität. Ich selbst habe auch
keine Probleme mit Linux (jedenfalls nicht die von mir geschilderten),
aber die Sache mit dem DSL-Modem durchlebe ich oft genug (jeder Neuling
würde daran verzweifeln). Ubuntu ist da auch keinen Deut besser, das
wollte nicht mal von Haus aus meine alte Microsoft-Maus einbinden. Ohne
Maus den Desktop bedienen macht besonders viel "Spass". Betimmte Scanner
von Canon gehen mit Linux überhaupt nicht - keine Chance! Ubuntu kann
optisch der openSUSE Distri nicht das Wasser reichen. Der Gnome Desktop
spricht mich einfach nicht an (und die Dirtri mit dem k davor steht
nicht hoch im Kurs). Die Schriften sind sclecht gewählt (da wären wir
wieder bei "das kann man alles ändern gefrick..") und ein Tool wie yast2
möchte ich nicht missen. Außerdem bezog sich mein Text auf das Argument
Linux sei schnell konfiguriert. Anfänger kommen mit Windows um
Größenordnungen besser zurecht, ihr dürft nur nicht immer den gewitzten
jungen FH- oder Uni-Studenten als Zielgruppe vor Augen haben, sondern
müsst mal an Leute denken, die einen Rechner eben nicht in ihre
Freizeitgestaltung einbeziehen (z.b. auch das Technik unkundige und
unwillige Töchterchen - die hat halt keine Lust sich erst mal durch
Foren zu lesen, um ihre lieblings Chat-Software zum laufen zu bekommen).
Die aktuelle openSUSE 11 lässt sich derzeit nicht mal vom ersten
optischen Laufwerk installieren (in der Beta 2 immer noch nicht
bereinigt). Dafür sind die Schriften mittlerweile sehr gut und das Look
and Feel wird mit KDE 4 deutlich besser. Im Linux Club Forum traut man
sich nicht mal die Beta zu thematisieren. Beta Versionen sind im Windows
Bereich immer gängig nutzbar. Alpha Versionen bei Linux zu verwenden
gleicht eher einem Harakiri an der eigenen Festplatte. :)
Autor: andy (Gast)
Datum: 06.05.2008 17:58

@Geniesser,
sorry aber das sehe ich ganz anders:
Gerade das Bsp. mit dem Canon Scanner (ich habe mal einen vor 1/2 Jahr
aus der Bucht erstanden. Diesen superflachen, der aus USB gespeist
wird):
Windows: Treiber im Netz suchen, installieren , funzt nach 2h
Installationsorgien.
Debian (aktuelles): Scanner an USB und lustig scannen.

Meine Erfahrung ist: Was Hardwareunterstützung betrifft, hat Linux
Windows (mit wenigen Ausnahmen wie WLAN Sticks) längst überholt.

Was die Installation und Einrichtiung betrifft: Kein BS (Windows schon
mal gar nicht) ist dazu geeignet, von einem Laien installiert zu werden.
Natürlich läuft das meiste irgendwie. Aber wenn ich mir die
(Windows)Kisten in meinem Bekanntenkreis so anschaue und das damit dann
auch noch Internetbanking betrieben wird, dann staune ich manchmal, dass
die Leute noch was auf dem Konto haben. ;-)
Und meine Schwester (absolut unbedarft mit PCs) kam mit Linux (nach der
Installation meiserseits) besser zurecht als mit Windows.

Und: SUSE ist nicht Linux. Ich finde SUSE und yast grausam, aber das ist
wohl auch Gewöhnung (so wie Du Windows gewohnt bist).
Und was den Desktop betrifft: Den kannst Du konfigurieren, wie Du unter
Windows nicht mal zu träumen wagst. Es steht Dir auch frei, KDE wie
Windows aussehen zu lassen (wer es denn braucht).

Und was die (nicht)Nutzung von Windows betrifft, kann ich das bei dem
Threadersteller durchaus nachvollziehen. Windows nutze ich seit 3.1 nur
beruflich und da eben sehr intensiv.
Zuhause habe ich erst mit OS/2 gearbeitet und als das dann eingestellt
wurde, bin ich auf Linux gewechselt.
Und arbeite damit absolut produktiv.

Und natürlich ist es so, dass es eben nicht dieselben Programme sind wie
unter Windows. Wenn es also darum geht, alles genauso wie die anderen zu
haben (wer immer auch diese anderen sind), dann bleibst Du eben bei
Windows und gut ist.

Aber erwarte nicht von anderen, dass sie von einen produktiven System
wie Linux auf die Windows Krücke umsteigen.
Ich möchte nicht wissen, wie oft in den Firmen wo ich arbeite, meine
Windows Kisten abgestürzt sind und ich dann alles wieder neu einrichten
durfte. Unter Linux habe ich noch Dateien aus der Jahrtausendwende.

Als Spielerechner würde ich mir allerdings auch eine Windows Kiste
hinstellen. Aber ich spiele eben nicht. Es kommt halt immer auf den
Einsatzzweck an.

Aber wie gesagt, jedem das Seine.
(K ubuntu finde ich übrigens auch nicht so dolle)

Gruss
Andy
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 06.05.2008 18:20

>Debian (aktuelles): Scanner an USB und lustig scannen.

andy, ganz bestimmt nicht mit einem Scanner der CanoScan Baureihe (sind
weit verbreitet)

Für die Pixma Tintendrucker sieht es auch nicht gerade rosig aus (nein,
ich will mir kein Turboprint kaufen)

>Und was den Desktop betrifft: Den kannst Du konfigurieren, wie Du unter
>Windows nicht mal zu träumen wagst.

das ist doch genau das was ich bereits sagte, konfigurieren kann man bei
Linux alles. Das ist aber nicht nur Segen sondern auch Fluch

Meine Modezeilen habe ich mir früher selbst ausgerechnet um zur
optimalen Anpassung bzw. Bildwiderholfrequenz usw. des CRT zu gelangen
(sonst war das Bild einfach nicht gefällig)

>Ich finde SUSE und yast grausam

warum?

>Aber erwarte nicht von anderen, dass sie von einen produktiven System
>wie Linux auf die Windows Krücke umsteigen.

weißt du andy, das ist einfach unfair immer das Geflame gegen Windows.
Mir schmieren regelmäßig mehr Fenster unter Linux ab als unter meinem
Windows 2000. Knoppix startet jedes dritte mal ohne die Laufwerke auf
dem Desktop einzubinden. Der Firefox läuft unter Windows immer noch
deutlich flüssiger als unter irgend einer Linux Distri. Gleiches gilt
für OpenOffice. Mir ist das aber zu blöd, deswegen in das Geflame
einzustimmen. Für mich gibt es kein "entweder oder" sondern nur ein
"sowohl als auch".
Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite
Datum: 06.05.2008 20:21

Geniesser wrote:
> Ubuntu ist da auch keinen Deut besser, das
> wollte nicht mal von Haus aus meine alte Microsoft-Maus einbinden.

Die muss aber schon sehr alt sein. Serieller Port?

> Betimmte Scanner
> von Canon gehen mit Linux überhaupt nicht - keine Chance!

Naja, wenn der Hersteller keinen Treiber anbietet und das Protokoll
geheim ist, was will man machen? Das ist aber die Ausnahme.

> Außerdem bezog sich mein Text auf das Argument
> Linux sei schnell konfiguriert. Anfänger kommen mit Windows um
> Größenordnungen besser zurecht,

Setz mal einem Anfänger einen blanken Rechner vor, und schau wie er
damit zurechtkommt Windows, Office, Adobe Reader, Treiber für
Soundkarte, Chipsatz, Grafikkarte, Scanner und Drucker zu installieren.
Danach wirst du ein Schlachtfeld auf der Festplatte vorfinden. An einem
fertig konfigurierten Linux-Rechner kommt ein Anfänger problemlos
zurecht, wenn er denn wirklich ein Anfänger ist, und nicht an
Windows-Arbeitsabläufe gewöhnt ist.

> Die aktuelle openSUSE 11 lässt sich derzeit nicht mal vom ersten
> optischen Laufwerk installieren (in der Beta 2 immer noch nicht
> bereinigt).

Weißt du denn was "beta" bedeutet?
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 06.05.2008 20:26

>Die muss aber schon sehr alt sein.

Ja, aber daran lag es nicht

>Naja, wenn der Hersteller keinen Treiber anbietet und das Protokoll
>geheim ist, was will man machen?

sag ich doch, da sind die Leute doch wieder auf Windows angeboten

>Setz mal einem Anfänger einen blanken Rechner und eine Windows-CD vor,
>und schau wie er damit zurechtkommt Treiber für Soundkarte, Chipsatz,
>Grafikkarte, Scanner und Drucker zu installieren.

Ist nie ein Problem gewesen. Jede Hardware liefert seine Treiber auf den
CDs mit. Wird eingelegt und installiert. Fertig!

>Weißt du denn was "beta" bedeutet?

Bei Linux weiß ich das inzwischen ganz bestimmt :)
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 06.05.2008 20:28

verflixt

let angeboten = angewiesen
Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite
Datum: 06.05.2008 21:28

Geniesser wrote:
>>Naja, wenn der Hersteller keinen Treiber anbietet und das Protokoll
>>geheim ist, was will man machen?
>
> sag ich doch, da sind die Leute doch wieder auf Windows angeboten

Nun ja, "die Leute" die einen Canon-Scanner besitzen sind das.

>>Setz mal einem Anfänger einen blanken Rechner und eine Windows-CD vor,
>>und schau wie er damit zurechtkommt Treiber für Soundkarte, Chipsatz,
>>Grafikkarte, Scanner und Drucker zu installieren.
>
> Ist nie ein Problem gewesen.

Für dich oder für einen Anfänger?

>>Weißt du denn was "beta" bedeutet?
>
> Bei Linux weiß ich das inzwischen ganz bestimmt :)

Dann verstehe ich nicht wieso du dich beschwerst dass in einer Beta ein
Fehler enthalten ist.
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 06.05.2008 21:29

So ungeheuerlich geheim kann das Canon-Protokoll eigentlich nicht sein,
immerhin gibt es mit Hamrick VueScan eine Software, die etliche Scanner
mit einem generischen eigenen Treiber sowohl unter Windows als auch Mac
OS X ansteuern kann.
Reizvolle Alternative gerade auch für etwas ältere Scanner.
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 06.05.2008 22:10

>Für dich oder für einen Anfänger?

Anfänger bei denen ich das mitbekommen habe

>Dann verstehe ich nicht wieso du dich beschwerst dass in einer Beta ein
>Fehler enthalten ist.

beschwere mich doch gar nicht, habe nur etwas dagegen wenn bei Linux
immer wieder eine geschönte Bilanz gezogen und mit Begriffen wie
"instabil" lachs um sich geschmissen wird

gerade was die die 11.0er Version der openSUSE angeht, da gab es die
alpha 0, alpha 1, alpha 2, alpha 3, beta 1 und jetzt die beta 2. Da
erwarte ich eigentlich keinen derart gravierenden Bug mehr, der die
Installation verhindert bzw. derart erschwert. Ich sehe auch keinen
Fortschritt neuerdings umbedingt von einer Live-Distri installieren zu
müssen. Bin mal gespannt ob die Beta 3 die gleichen Probleme hat

Die CanoScan Scanner sind immer noch aktuell und nicht "älter". VueScan
unterstützt diese nicht.

Außerdem gibt es allgemein immer noch einen großen Unterschied zwischen
Software die "grundsätzlich läuft" und Software die "gut bis perfekt
umgesetzt"  ist. Bei Druckertreibern beispielsweise merkt man das recht
schnell, ob das was beim Drucken produziert wird auch das ist, was man
erwartet (oder sich erhofft). Das Durchlaufen der Menüleiste bei OO 2.04
ist unter Linux spürbar träger als in OO 2.04 unter W2k. Warum?
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 06.05.2008 22:17

> Die CanoScan Scanner sind immer noch aktuell und nicht "älter".
> VueScan unterstützt diese nicht.

Welches Modell genau?
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 06.05.2008 22:29

ein Modell der folgenden Liste die VueScan bereithält:

The following Canon scanners are supported on Windows, but first need
the Canon ScanGear software to be installed:

(3000)

ohne Twain Treiber läuft unter Win also nix (dann brauch ich allerdings
auch kein VueScan) und unter Linux läuft gar nix
Autor: Zürück zum thema (Gast)
Datum: 06.05.2008 22:34

Hi,

also ich würd mir windows nicht kaufen... für die paar mal wo du um
windows nicht rumkommst hol dir eine mit "zweifelhafter" lizenz.
Microsoft Office würd ich mir nun wirklich nicht holen...
Und dann würd ich sagen bei den Windof versionen ist XP die 1. wahl.
Vixta ist nur für Spiele mit Directx 10 interesannt.

Gruß,
Autor: HildeK (Gast)
Datum: 07.05.2008 00:42

>Ganzklar Windows Xp, die Home reicht wenn du keine Windows Netzwerke
>aufbauen willst und dich damit zufreiden gibt als Administartor am PC zu
>arbeiten

- natürlich kannst du damit einfache Netzwerke aufbauen - ja, nur keine
Domänen und Active Directories.
- natürlich musst du nicht als Admin arbeiten
- selbst die File-Zugriffsrechte lassen sich über einen 'geheimen'
Registry-Hack einbauen - ist dann wie in XPprof.

XP - Vista:
Ich gebe der XP-Version den Vorzug. Vista ist neu und vermutlich auch
erst nach dem SP2 sinnvoll brauchbar, also gegen Ende ihrer vorgesehenen
Einsatzdauer (das ist die Erfahrung mit allen vergangenen
Windows-Versionen). 3.11 war überhaupt die erste einigermaßen brauchbare
FensterSW von KleinWeich. Wäre dein x86 überhaupt leistungsfähig genug
für Vista?

Ich könnte auch fast täglich über Win schimpfen - trotzdem habe ich bei
einem selber nicht lösbaren Problem schnell jemanden gefunden, der ein
Idee hat. Und im Web gibt es ebenso jede Menge Hinweise.
Autor: OliverHaag (Gast)
Datum: 07.05.2008 02:43

Würde mir wenn dringend nötig auch eher XP besorgen. Bekomme XP und
Vista kostenlos über MSDN-AA und bin trotzdem bei XP geblieben. Vista
hat mein Vater aufm Lappi und es ist ehrlich gesagt noch schlimmer als
ich erwartet hab (Und meine Erwartungen warn wirklich nicht hoch :P).
Ich bin bis jetzt allerdings von der FH her problemlos ohne Win
ausgekommen (4. Sem Elektro- und Informationstechnik), das Win ist
eigentlich nur installiert für die Spiele die unter Wine nicht wollen...
Aber gut möglich dass es bei euch anders ausguckt und du ohne Win nicht
aus kommst, musst du selbst wissen ob du es wirklich brauchst ;)

Und um das blub-is-besser zu beantworten (oder eher erledigen :P):
http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/art...
Ist nen ziemlich gut geschriebener Artikel find ich :)

Man sollte halt kein Problem damit haben, zu verstehen wie das OS
funktioniert wenn man Linux produktiv nutzen möchte. Bei Windows geht
das halbwegs ohne irgendwas davon zu kapiern, das lässt einem dafür
allerdings ca. garkeine Freiheiten verglichen mit Linux.
Genauso sollt man sich informieren ob die Hardware, die man kaufen
möchte gut läuft, zu 95% geht sie problemlos aber eben nicht immer. Ich
hatte zwar selbst noch nie Probleme in der Richtung aber gibts doch des
öfteren mal...
Aber oft bin ich recht froh nich unter Win zu arbeiten, bastel z. B.
grad mit usbtiny (Software USB für AVRs) rum und unter Linux kann man
mal schnell den USB-Bus abhören ohne irgendwelche Zusatzprogramme zu
benötigen wenn man schnell gucken will was so drüber geht - unter Win
bleibt einem nur zu hoffen, das man über google irgendwas findet...
Und noch was schönes ist natürlich der Paketmanager, avr-gcc auswählen,
installiern drücken und nen paar s warten ist doch gemütlicher als nen
Ausflug in Richtung google zu machen und es von Hand runterladen und
installiern ;)
Autor: andy (Gast)
Datum: 07.05.2008 12:48

>>Debian (aktuelles): Scanner an USB und lustig scannen.

> andy, ganz bestimmt nicht mit einem Scanner der CanoScan Baureihe (sind
> weit verbreitet)
Canoscan N650U steck und funzt, ehrlich.
Davon abgesehen, schaut man auch erst einmal, was man kauft, bevor man
zum Blödmarkt rennt. (in diesem Fall auf die Sane Seite). Es gibt genug
gute Scanner, die man kaufen kann und die von Linux auch unterstützt
werden.

> ohne Twain Treiber läuft unter Win also nix (dann brauch ich allerdings
> auch kein VueScan) und unter Linux läuft gar nix
Und genau diese Twain Krücke unter Win finde ich abschreckend. Dafür
habe ich auch die besagten 2h gebraucht. Die 2. Hälfte diese Satzes ist
bereits widerlegt. (s.o.)

>>Ich finde SUSE und yast grausam
>warum?

Weil sich Suse an keinen Standard hält (ausser den eigenen) und soviele
spezielle Scripte zum System initialisieren hat, dass da kein normaler
Mensch mehr durchblickt. Die Philosophie von SUSE ist halt, Windows
nachzubilden. Und genau da sehe ich das Problem: Wenn ich Windows haben
will, kaufe ich mir das im Original.

Aber um wieder auf den Thread zu kommen: Wenn Win dann XP SP2,
keinesfalls Vista. Das ist noch eindeutig beta und wird noch eine Weile
so bleiben.

Gruss
Andy
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 07.05.2008 13:48

>Davon abgesehen, schaut man auch erst einmal, was man kauft, bevor man
>zum Blödmarkt rennt.

das ist das alte "Linux-Argument" du hast halt die falsch Hardware

>Die Philosophie von SUSE ist halt, Windows
>nachzubilden.

welche Kennzeichen deuten denn darauf hin Windows nachbilden zu wollen?

auch andere Linux Distributionen streben danach ihre Oberfläche optisch
attraktiv zu gestalten, sonst sähe deren Desktop immer noch so aus wie
in den Anfangszeiten von X
Autor: Hans (Gast)
Datum: 07.05.2008 15:25

den einzigen vorteil den ich an suse sehe ist der, dass es ursprünglich
von slackware abstammt... und da wären wir schom beim thema.. richtige
distris (wie z.b slackware) halten sich verdammt nochmal an das was die
entwickler haben wollen.. z.b vanilla kernel, unverändertes kde usw...

okok die neue slackware hat ja auch schon abgeänderte sourcen.. wobei...

zitat von distrowatch:
No branding? Well, almost. And this is where the first surprise comes
in: when you boot your newly installed Slackware Linux 12.1, you'll get
a custom LILO boot screen with the words "Slackware Linux" written on it
in large white letters on a black background! That, ladies and
gentlemen, is the first time that Slackware has included any form of
branding in its distribution. Granted, this was done mostly because (in
the words of Slackware founder Patrick Volkerding) "the default LILO had
too many colors and was making my eyes hurt."

und das thema "es gibt keinen treiber für gerät XY" kann man ganz
einfach vom tisch kehren.... wenn die hersteller zu dumm sind einfach
die schnittstellen zu definieren damit (wie von greg kroah angeboten)
die treiber von der comunity entwickelt werden können.. tjo.. dann sind
diese firmen es auch nicht wert mein geld für das gerät zu bekommen...

HP kostet mehr aber dafür gibt für ihre drucker treiber... für die
scanner muss man nachschaun in der liste weil die teilweise zukaufen...

naja gut nochmal zurück zum eigentlich thema....

wenn win dann XP
sonst auf der neuen x86-sun wine ;)

oder wine auf die netbsd-box und dort wine und x einfach übers netz auf
die sparc-sun ;)

ach ja... wenn win nur in der lage wär irgendwelche ausgaben übers netz
auf andere PCs legen zu können.... hätte  mir in der firma schon öfter
geholfen ;)

73
Autor: Stefan "stefb" B. (stefan) Benutzerseite
Datum: 07.05.2008 16:23

Hans wrote:

> ach ja... wenn win nur in der lage wär irgendwelche ausgaben übers netz
> auf andere PCs legen zu können.... hätte  mir in der firma schon öfter
> geholfen ;)

Ausgaben im Sinn von Bildschirminhalt? Benutzt man nicht genau dafür
VNC
http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Network_Computing

Ausgaben im Sinn von Dateien? Dafür kann man Netzwerklaufwerke
einsetzen.
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 07.05.2008 16:45

> ach ja... wenn win nur in der lage wär irgendwelche ausgaben übers netz
> auf andere PCs legen zu können.... hätte  mir in der firma schon öfter
> geholfen ;)

XP "Professional" sowie die Serverversionen von Windows unterstützen
auch das RDP-Protokoll und können so recht komfortabel übers Netzwerk
fernbedient werden. Mit 64 kBit/sec ist bereits Fernwarung möglich, ab
512 kBit/sec kann durchaus brauchbar damit gearbeitet werden.
Autor: andy (Gast)
Datum: 07.05.2008 16:49

>>Davon abgesehen, schaut man auch erst einmal, was man kauft, bevor man
>>zum Blödmarkt rennt.

>das ist das alte "Linux-Argument" du hast halt die falsch Hardware

Nein, ich habe die richtige. Bei mir funktioniert nämlich alles. Es mag
ja sein, dass man beim Hadwarekauf genauer schauen muss. Aber wenn es
unterstützt wird, gilt das für die nächsten 100 Jahre.
Was man bei Windows nicht gerade behaupen kann. Lass mal HW auf XP
laufen, wo es vor 10 Jahren noch Windows Treiber gab. Wenn Du Pech hast,
ist dann nämlich Neukauf angesagt. Alles schon gesehen. Die Treiber von
95 laufen nämlich nicht unter XP. Und die Hersteller werden keine
Treiber für 10 Jahre alte HW für z.B. XP neu entwickeln.

>>Die Philosophie von SUSE ist halt, Windows
>>nachzubilden.

>welche Kennzeichen deuten denn darauf hin Windows nachbilden zu wollen?

Eine Umfrage die SUSE einmal vor einiger Zeit genmacht hatte, als ich da
noch Kunde war, weil ich SUSE mal ausgetestet hatte. (ca. 5 Jahre her,
9.0 oder so etwas). Das Resultat dieser Umfrage war lt. SUSE, dass von
den meisten Usern Windows ähnliches Verhalten und Funktionalität
erwartet wurde.

>auch andere Linux Distributionen streben danach ihre Oberfläche optisch
>attraktiv zu gestalten, sonst sähe deren Desktop immer noch so aus wie
>in den Anfangszeiten von X

Das stellt hier niemand in Frage, aber muss es deshalb das Gleiche wie
Windows sein ??? Wenn dieser Teletubby Hintergrund für Dich optisch
attraktiv ist, lässt das tief blicken ;-)
Schau Dir mal die Beryl Oberfläche an. Da kannst Du Aero und Konsorten
vergessen (Wenn man es denn bunt und in 3D haben möchte. Mein Fall ist
das nicht.)

Aber wie gesagt, das Aussehen ist eben Geschmackssache. Und gerade da
lässt sich bei KDE alles einstellen. Sogar der Teletubby Hintergrund ;-)

Gruss
Andy
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 07.05.2008 17:35

>Nein, ich habe die richtige. Bei mir funktioniert nämlich alles.

Es ging um das Argument mancher Linuxer anderen immer vorzuwerfen, man
habe die falsche Hardware

>Es mag
>ja sein, dass man beim Hadwarekauf genauer schauen muss. Aber wenn es
>unterstützt wird, gilt das für die nächsten 100 Jahre.

die nächsten "100 Jahre"???

:)))

>Was man bei Windows nicht gerade behaupen kann. Lass mal HW auf XP
>laufen, wo es vor 10 Jahren noch Windows Treiber gab. Wenn Du Pech hast,
>ist dann nämlich Neukauf angesagt. Alles schon gesehen. Die Treiber von
>95 laufen nämlich nicht unter XP. Und die Hersteller werden keine
>Treiber für 10 Jahre alte HW für z.B. XP neu entwickeln.

Ich habe als Beispiel oben meine alte Microsoft Maus aufgezählt
(Rollkugel), die unter Ubuntu nach der Installation keinen Mucks macht
(unter opnSUSE ging sie je nach Version)

Wenn ich mal ein paar alte ISA-Karten hevorkrame mitsamt Mainboard, dann
wird eine aktuelle Linux-Distri auch nicht mehr ohne weiteres laufen

>Eine Umfrage die SUSE einmal vor einiger Zeit genmacht hatte, als ich da
>noch Kunde war, weil ich SUSE mal ausgetestet hatte. (ca. 5 Jahre her,
>9.0 oder so etwas). Das Resultat dieser Umfrage war lt. SUSE, dass von
>den meisten Usern Windows ähnliches Verhalten und Funktionalität
>erwartet wurde.

Das heißt doch gar nichts. Windows ähnliches Verhalten hat jede
graphische Benutzeroberfläche heutzutage (auch Äpple hat Windows
entdeckt)

>Das stellt hier niemand in Frage, aber muss es deshalb das Gleiche wie
>Windows sein ??? Wenn dieser Teletubby Hintergrund für Dich optisch
>attraktiv ist, lässt das tief blicken ;-)

Dann blick mal tief :)

Ich verwende Windows 2000

>Schau Dir mal die Beryl Oberfläche an. Da kannst Du Aero und Konsorten
>vergessen (Wenn man es denn bunt und in 3D haben möchte. Mein Fall ist
>das nicht.)

Schon geschehen

>wenn die hersteller zu dumm sind einfach
>die schnittstellen zu definieren damit (wie von greg kroah angeboten)
>die treiber von der comunity entwickelt werden können.. tjo.. dann sind
>diese firmen es auch nicht wert mein geld für das gerät zu bekommen...

>HP kostet mehr aber dafür gibt für ihre drucker treiber...

Keine Angst, DEIN Geld zieht dir HP dann in Form von überteuerten
Druckerpatronen wieder aus dem Kreuz, während ich meinen Canon mit
preiswerten Ersatzpatronen befülle :)
Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite
Datum: 07.05.2008 17:53

Geniesser wrote:
> Das heißt doch gar nichts. Windows ähnliches Verhalten hat jede
> graphische Benutzeroberfläche heutzutage (auch Äpple hat Windows
> entdeckt)

Du verwechselst da was... rate mal wer zum Beispiel die folgenden
Funktionen zuerst hatte, Apple oder Windows:
- GUI
- Mausbedienung
- Copy & Paste
- 3D-Rendering
- integrierte Desktopsuche
Autor: coldtobi (Gast)
Datum: 07.05.2008 18:04

kannst Du mal schnell den Link zum BTS posten, ich würde gerne die
Fehlerbeschreibung lesen....

> gerade was die die 11.0er Version der openSUSE angeht, da gab es die
> alpha 0, alpha 1, alpha 2, alpha 3, beta 1 und jetzt die beta 2. Da
> erwarte ich eigentlich keinen derart gravierenden Bug mehr, der die
> Installation verhindert bzw. derart erschwert. Ich sehe auch keinen
> Fortschritt neuerdings umbedingt von einer Live-Distri installieren zu
> müssen. Bin mal gespannt ob die Beta 3 die gleichen Probleme hat
Autor: andy (Gast)
Datum: 07.05.2008 18:07

> (auch Äpple hat Windows entdeckt)

Mircosoft hat in letzter Zeit fleissig von Apple abgekupfert.
Und was Windows an sich betrfft, das hat MS in den frühen 80ern von
Xerox abgekupfert.
Die Innovationen kamen noch nie von MS.

>Wenn ich mal ein paar alte ISA-Karten hevorkrame mitsamt Mainboard, dann
>wird eine aktuelle Linux-Distri auch nicht mehr ohne weiteres laufen

Sicher ?

Und ok, mit 100 Jahren habe ich vielleicht etwas (aber nur etwas)
bertrieben. ;-)
Aber ich habe keine alte HW, mit der Linux nicht läuft. Auch auf einen
alten 386 mit ISA SCSI Karten und einer ISA VGA Karte habe ich unter
etch alles zum Laufen gebracht.
Das mit der alten MS Maus werde ich mal ausprobieren. Da müsste ich auch
noch eine im Keller haben.

>Ich verwende Windows 2000
Meiner Meinung nach noch eine der besseren Versionen ;-) Behalt sie.

Gruss
Andy
Autor: coldtobi (Gast)
Datum: 07.05.2008 18:11

@andy
Kannst beruhigt sein, ist nur Phantasie. Ich hab vo ertwa 3/4 Jahr
Debian (testing) auf einen Pentium I (100 MHz, 64 MB RAM) installiert.
Der ist jetzt Druckerserver für meinen Parallel-Port-Epson Stylus ...

Der hat sogar ne ISA Ethernet Karte. (10 MBit langen loooocker für den
lahmen Drucker.)
Autor: Geniesser (Gast)
Datum: 07.05.2008 18:32

>Du verwechselst da was... rate mal wer zum Beispiel die folgenden
>Funktionen zuerst hatte, Apple oder Windows:

nö, ist bekannt

immer wieder diese Glaubenskriege :)
http://www.waitingforjason.com/Blog/index.php/2008...

"Apple öffnet Mac-Rechner für Windows" April/2006
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,409940,00.html

"Macworld: Microsofts Office 2008 für den Mac ist im Verkauf"
http://www.heise.de/newsticker/Macworld-Microsofts...
Autor: andy (Gast)
Datum: 07.05.2008 18:40

Das heisst ja nur, dass es Windows jetzt auch auf dem Apple gibt. Hier
war eher die Rede von Apples OS.
Autor: Geniesser (