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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Minimale Beschaltung zu Flashen von AVRs

Autor: Max Kalinski (Firma ameise) (ameisevinyl)
Datum: 13.05.2008 20:25

Hallo,

ich habe mich mal daran gewagt Atmegas im SMD Gehäuse
zu bestücken und zu programmieren.
Frustrierenderweise passiert (wie auch anderen hier im Forum)
folgendes:
Ohne Spannung am Controller, geht's wie erwartet nicht.
AVR-Studio beschwert sich, dass kein Device erkannt werden kann...
Mit Spannung am Controller, kann der AVR Dragon
das Device zumindest angeblich auslesen und erasen.
Aber: bei jedem Lesen bekomme ich z.B. eine andere Device-Signatur,
oder andere Fusebit-Muster...gerne auch mal 0x0 0x0 0x0 ...
Ich dachte also ok, hab ich was falsch gelötet,
doch alle MISO,MOSI etc Leitungen zum chip sind ok, durchgepiepst und
nicht kurzgeschlossen (und auch den Controller hab ich nochmal
neu besorgt).
Meine Vermutung ist: der Quartz (es sollte 16Mhz sein) mit 2 x C (22p)
gibt keinen anständigen Takt raus.
Um das mal genauer zu studieren würde ich gerne wissen:
Was wäre die minimalste Beschaltung
eines solchen controllers um geflasht werden zu können?
Interner Takt? GND,VCC, ISP?
Alle sonstigen Pins free floating?

Besten Dank
Max
Autor: holger (Gast)
Datum: 13.05.2008 20:35

Wie sieht die Schaltung denn jetzt aus ?
AVCC und AGND auch angeschlossen ?

>Meine Vermutung ist: der Quartz (es sollte 16Mhz sein) mit 2 x C (22p)
>gibt keinen anständigen Takt raus.

Tut er auch nicht solange man die Fuses nicht richtig setzt.
Autor: Ernst Bachmann (ernst)
Datum: 13.05.2008 20:40

Bei sporadischen ISP-Übertragungsfehlern würd ich auf fehlende
Abblockkondensatoren tippen (100nF Kerko pro VCC/GND-Paar)
Autor: Andreas Kaiser (a-k)
Datum: 13.05.2008 20:43

Solange die Signatur nicht korrekt erkannt wird, sollte man keinesfalls
Programmieren oder Löschen.

Solange der interne Takt aktiv ist, sollte die ISP-Frequenz nicht über
250KHz liegen, denn viele AVRs takten am Werk mit internen 1MHz und ISP
geht nur bis Takt/4. Die ISP-Frequenz lässt sich im Studio einstellen.
Autor: max kalinski (Gast)
Datum: 14.05.2008 13:02

danke für die tipps:
also ich fasse mal zusammen:
wenn ich die signatur des uc im "jungfräulichen" zustand
nicht lesen kann, kann ich also auch nicht die oszillator-fuse-bits
setzen, brauche ich also mir auch keine gedanken machen, ob der
quartz richtig tickt.
minimale konfig ist also:
vcc,gnd,avcc,agnd connecten, 2 x 100nf kerkos
plus ISP.
dann sollte, wenn die beschaltung richtig ist
avrstudio bzw. der programmer mit dem richtigen takt (1/4 der
voreingestellten internen taktfrequenz) in der lage sein
erstmal die device-signatur zu lesen...
als nächste debug-schritte würde ich dann also
die fusebits lesen und schreiben können (e.g. auf externen takt)
und denn fröhlich programme flashen...

ich mach mal ein neues layout
und teste das...

thnx
max
Autor: Pete K. (pete77)
Datum: 14.05.2008 13:12

Kein neues Layout, nur die ISP Frequenz mal überprüfen.

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