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Forum: Mikrocontroller und Elektronik AVR Studio - Fehlerinterpretation beim Fuses schreiben / lesen

Autor: Charly Grosse (student)
Datum: 15.05.2008 14:28
Dateianhang: Fuses.pdf (51,4 KB, 40 Downloads)

Hallo zusammen,

auf die Gefahr, dass man mich lyncht, möchte ich ein Folgeproblem aus
einem anderen Thread nun noch einmal unter einer neuen, zielgerichteten
Überschrift posten:

Ich habe einen neuen MEGA 128 (16MHz), den ich mit einen externen Quarz
versehen habe, und dem ich nun die neuen Fuse Einstellungen über ISP
mitgeteilt habe.

Es gibt hierzu 5 Screenshots zu den Fuse Einstellungen:

1. den Sollzustand (den ich erreichen möchte, anderer MEGA 128 als
Vorbild)
2. den Auslieferungszustand
3. die neuen (gesetzten und wieder gelesenen) Fuse Einstellungen mit
internenem Oszillator
4. das Ergebnis nach der versuchten Fuse Umstellung auf externen Quarz
5. und ein vergeblicher Download

Meine Frage: ScreenShot 4 zeigt wohl, dass dieser Schritt missglückt ist

Was kann ich aus dem Fuse READ ablesen ? Gar nichts ?
Mein Verdacht lautet, dass der externe Quarzschwingkreis nicht arbeitet.
Bestätigt der Screenshot dies (in der Veränderung zu den vorherigen
Screenshots) ?

Wie verhält sich AVRStudio in der Rückemldung, wenn der Prozessor nicht
mehr getaktet wird? Meint AVRStudio, dass die Kommunikation noch funzt
und bemerkt erst beim Lesen, dass was schief gelaufen ist, oder würde
AVR sofort melden: Prozessor antwortet nicht ?

Was zeigt AVR an, wenn man sich über die Fuses ausgesperrt hat ?

Any help is appreciated ...!
Autor: Charly Grosse (student)
Datum: 15.05.2008 14:30

Sorry, ich nutze AVR Studio  4.14, Build 589
Autor: Thomas W. (thomasw)
Datum: 15.05.2008 14:43

Moin!

Die Fuses sehen eigentlich gut aus. Kannst du evtl einen Schaltplan und/
oder ein Foto von dem Quarzaufbau liefern?

MfG
Autor: Fred S. (Gast)
Datum: 15.05.2008 15:20

Hi Charly,

in "4" wird die Signatur nicht korrekt gelesen (FFFFFF); die übrigen
angezeigten Werte sind also bedeutungslos! Möglicherweise ist der uC auf
externen Takt gesetzt. Du kannst also einen Oszillator anschließen oder
den Takt-Ausgang eines mit Quarz laufenden uCs. Bei einigen AVRs kannst
Du auch die Oszillatorfrequenz über einen der Pins ausgeben und diesen
Pin an den Takteingang des "zerschossenen" uCs legen. Ein simpler
Quarzoszillator tut's auch. Die Frequenz ist nicht so wichtig; mit ca. 1
MHz liegst Du bestimmt richtig -- aber "es darf auch etwas mehr sein"!

Gruß

Fred
Autor: Michael U. (amiga)
Datum: 15.05.2008 17:17

Hallo,

ich habe gerade mal von meiner Steckbrett-Schaltung den Quarz gezupft.

Schon beim Starten der Programmer-Software (Dragon) kommt eine
Fehlermeldung, das keine CPU erkannt wurde.

Schwingt auch ohne CKOPT stabil mit einem 15.360MHz Quarz aus der
Kramkiste an.

AVRStudio 4.13 SP2.

Gruß aus Berlin
Michael
Autor: Michael U. (amiga)
Datum: 15.05.2008 17:55

Hallo,

vergessen zu erwähnen, daß ein Mega8 dran hängt.

PS: komisch, das Forum bietet mir "Bearbeiten" noch an und teilt mir
dann mit, daß ich nicht berechtigt bin, diese Seite aufzurufen?

Gruß aus Berlin
Michael
Autor: Fred S. (Gast)
Datum: 15.05.2008 18:18

Hallo Michael,

> PS: komisch, das Forum bietet mir "Bearbeiten" noch an und teilt mir
> dann mit, daß ich nicht berechtigt bin, diese Seite aufzurufen?
Das ist mir auch schon mehrfach aufgefallen. Es gibt wohl eine
Zeitgrenze, nach der der Beitrag nicht mehr editierbar ist. Trotzdem
bleibt die Option "Bearbeiten" bestehen. Wäre schön, wenn das korrigiert
werden könnte.

Gruß

Fred
Autor: Charly Grosse (student)
Datum: 17.05.2008 22:32

Michael U. wrote:
> Hallo,
>
> ich habe gerade mal von meiner Steckbrett-Schaltung den Quarz gezupft.
>
> Schon beim Starten der Programmer-Software (Dragon) kommt eine
> Fehlermeldung, das keine CPU erkannt wurde.
>
> Schwingt auch ohne CKOPT stabil mit einem 15.360MHz Quarz aus der
> Kramkiste an.
>
> AVRStudio 4.13 SP2.
>
> Gruß aus Berlin
> Michael

Hallo Michael,

danke für Deine Antwort - hatte gerade endlich Zeit, weiterzumachen:

So, es war ein Kondensator Problem. Habe neue Kondensatoren mit 10 pF
eingelötet ... und siehe da, super Sinus Kurve auf dem Oskar.

Bedeutet anders herum: AVRStudio meldet nicht sauber, dass der üC gar
nicht antwortet, sondern zeigt irgendwelche Phantasiedaten an. Da ist
Dragon wohl besser programmiert.

Es war also so, dass natürlich mit dem internen Oszillator die Fuses
sich (noch) schreiben liessen, aber danach der üC nicht mehr antworten
konnte, weil ihm der (externe) Takt fehlte. Schade, dass man das in
AVRStudio nicht mitbekommt.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Autor: Michael U. (amiga)
Datum: 18.05.2008 10:24

Hallo,

vielleicht sind 10pF auch etwas knapp für Deinen Quarz?
Ich nehme immer 22pF und bisher ging es damit immer.

Ungereimtheiten hatte ich auch mit dem Dragon schon, z.B. wenn die
ISP-Frequenz versehentlich dicht an Takt/4 des AVR lag.

Gruß aus Berlin
Michael

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