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Forum: Platinen Suche Lötstoplack


Autor: Marco (Gast)
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Hallo!

Ich brauche Hilfe zum Verständnis von Lötstoplack. Also ich habe soeben 
selber damit begonnen zu Ätzen und nun hab ich das Problem das wenn ich 
nachdem ätzen, die Platine löten will mir der ganze zinn "ausläuft".
Dagegen habe ich mir eben einen "Lötlack" gekauft, aber der macht ja das 
ausfliessen noch schlimmer.
Nun suche ich einen Lötstoplack, aber nicht etwas billiges wie z.B. 
Nagellack oder Haarspray. Sondern etwas mit dem man kostengünstig 
professinell lackieren kann.

Und da ich aus der schweiz komme hab ich folgenden Artikel:
https://www.distrelec.ch/ishopWebFront/catalog/pro...
gefunden
Aber kann ich das überhaupt auf meine geätzten Platinen anwenden? Ich 
muss ja die Bauteile noch später einlöten können.
Laminieren möchte ich auch lieber nicht da ich mir noch zusätzlich so 
ein Laminiergerät kaufen müsste.

Ich habe auch was von Lötstoplack mit Siebdruck gelesen. Aber ich finde 
keine ausführliche Anleitung darüber, also Siebdruck ist für mich ein 
Fremdwort.

Wie bringe ich einen guten Lötstoplack auf meine Platine ohne allzu 
grossen Aufwand und ohne mir zusätzlich neue Geräte kaufen zu müssen? 
Näturlich würde ich mir aber einen Spray oder eine Tube oder so kaufen. 
Aber wie wendet man das an?

Autor: Stephan Watterott (Firma: Watterott electronic) (welectronic) Benutzerseite
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Hier ein Tip von der Bungard Website:

"wenn Sie ORIGINAL BUNGARD positiv Leiterplatten verwenden, gibt es für 
Sie auch noch eine einfache, technische Alternative:

Schritt 1:
Ätzen Sie Ihre ORIGINAL BUNGARD LEITERPLATTE wie gewohnt.

Schritt 2: Belichten und entwickeln Sie den Positivresist nach dem ätzen 
nochmals, diesmal unter Verwendung eines Negativfilms mit Ihren 
Lötaugen.

Schritt 3:
Verzinnen Sie nun die offenen Lötpads mit BUNGARD SUR-TIN (chem. Zinn). 
Der Fotoresist verbleibt auf allen Leiterbahnen und schützt diese. 
Außedem dient er als Lötstoppmaske.

Dieser Lösungsansatz ist nicht weithin bekannt, führt aber ebenfalls zu 
exzellenten Ergebnissen ohne Extrakosten!"

Autor: Marco (Gast)
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Klingt super! Probier sofort morgen aus und meld mich wieder, vielen 
dank für die schnelle Antwort

Autor: Stephan Watterott (Firma: Watterott electronic) (welectronic) Benutzerseite
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Ansonsten gibt es von Bungard ein Lötstoplaminat. Einfach mal bei 
Bungard auf der Internetseite gucken. Ich wollte es eigenltlich in 
meinen Shop mit aufnehmen, nur ist mir die Abnahmemenge im Moment etwas 
viel.
Alternativ gibt es von Bungard jetzt einen Lötlack der grün ist.
Er lässt sich im angetrockneten Zustand gut löten, wenn er ausgehärtet 
ist funktioniert er als Schutzlack und ist nicht mehr lötbar.

siehe hier:
http://watterott.net/shop/product_info.php?info=p3...

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Stephan Watterott wrote:

> Dieser Lösungsansatz ist nicht weithin bekannt, führt aber ebenfalls zu
> exzellenten Ergebnissen ohne Extrakosten!"

Naja nich wirklich, weil beim Loeten natuerlich eine Menge Dreck 
entsteht (Loetperlen usw), die man dann nicht mehr abwaschen kann, da 
der Fotolack nicht resistent genug ist. Das Ganze wird also sehr 
unansehnlich. Gab kuerzlich einen Thread dazu.

Autor: Stephan Watterott (Firma: Watterott electronic) (welectronic) Benutzerseite
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OK, den habe ich nicht gelesen.
Habe es selbst auch noch nicht getestet, dann wird wohl der Lötlack oder 
das Lötstoplaminat besser sein.

Autor: AC/DC (Gast)
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@ Stephan Watterott
Gibt hier etwas vergleichbares, muß aber laminiert werden.

http://www.octamex.de/shop/?page=shop/flypage&prod...

@Marco
>Ich habe auch was von Lötstoplack mit Siebdruck gelesen. Aber ich finde
>keine ausführliche Anleitung darüber, also Siebdruck ist für mich ein
>Fremdwort.

Beim Siebdruck benutzt man, wie der Name schon sagt, ein feinmaschiges
Gewebe das wie eine Malerleinwand in einem Rahmen aus Holz, meist
jedoch aus Alu durch einen Spezialkleber gespannt wird. Das Aufspannen
übernehmen teilweise Händler, die auch das restliche Zubehör anbieten.
Auf dieses Sieb wird eine flüssige UV-empfindliche Kopierschicht auf-
getragen die mittels Schwarzfilm mit Leistungsstarken UV-Lampen
belichtet werden. Dabei werden die Maschen undurchlässig. Nach dem 
Auswaschen des Gewebes mit Chemikalien und dem abtrocknen werden 
unbelichtete Stellen wieder durchlässig und man kann das Sieb in eine 
Halterung (Drucktisch oder Druckmaschine)einspannen und mittels eines 
Gummirakels Farbe durch das Gewebe quetschen das dann auf einen Träger 
unter dem Sieb haften bleibt. Die Farbe dringt nur durch die Stellen im 
Gewebe die freigewaschen wurden. Durch die Kopierschicht dringt dann
keine Farbe. Ist geeignet für Lötstoplack und Bestückungsdruck von 
Plattenmaterial in der Massenproduktion. Dieses Verfahren verteuert die 
Leiterplatten enorm (hohe Einrichtkosten). Als Alternative gibt`s das 
Laminierverfahren das hier und in anderen Threads schon beschrieben
wurde und ideal für Prototypen ist. Der Vorteil des Laminierverfahrens 
liegt in der Ersparniss teurer Prozessgeräte und Prozessschritte die 
beim Siebdruck nötig sind.

Autor: Michael H* (Gast)
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hallo marco,
hab hier schon mal beschrieben, wie ich das mach:
Beitrag "Re: Fragen zum Platinenätzen (Heizen, Einsteigersets,.)"
grüße, holli

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