Datum:
Angehängte Dateien:Anbei mein AVRootloader. - unterstützt alle selbstprogramierbaren 8Bit-AVRs - 1-Wire und 2-Wire RS232 Modus, invertierbar - Baudraten je nach XTAL von 600 bis zu 256000 Baud per USB-RS232 - XTEA Verschlüsselung für FLASH/EEPROM Schreiben - 16Bit CRC für die komplette Datenübertragung, Senden & Empfangen - FLASH schreiben/löschen mit implizitem Verify - separates FLASH Verify - EEPROM schreiben/lesen, schreiben mit implizitem Verify - SRAM schreiben/lesen - Baudrate Detektion, Baudrate kann aber auch fest eingestellt werden - WatchDog Unterstützung - fertige PC-Software mit HEX-Editoren für EEPROM & SRAM/Registerfile/IO Ports - ATmega128 bei 115200 Baud in 16 sec mit Verschlüsselung 22 Sekunden - im ZIP Datei AVRootloader.txt enthält Anleitung - je nach Konfiguration zwischen 344 bis 906 Bytes Codegröße, letzters mit XTEA Entschlüsselungsfunktion Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, mal 'ne andere Frage, womit hast Due die Windows-Applikation programmiert? Nur eine EXE, das gefällt mir und die Optik ist Dir auch ganz gut gelungen. Danke. Gast
Datum:
Ah, ich denke ich habs schon gefunden. Schient Delphi zu sein!? Gast
Datum:
Ah, ich denke ich habs schon gefunden. Scheint Delphi zu sein!? Gast
Datum:
Na da hab ich ja meine korrigierte Watchdogfunktion grad noch rechtzeitig gepostet. Peter
Datum:
@Peter: Ich habe sie nach Datenblatt des ATTiny461 und ATMega88-168 programmiert. Ist sie etwa falsch ? @Gast: Ja ist Delphi 5. Der HEX-Editor ist von Mirkes.de wobei ich diesen nur empfehlen kann weil es der einzigste freie für Delphi auf dem Markt ist. COM Port Zugriff habe ich in eigenes Objekt implementiert und benutzt Overlapped-IO. Gruß Hagen
Datum:
Sieht gut aus. Noch ne Kleinigkeit, was für Z-Dioden verwendest du im Schaltplan? Steht nur die Bauteilnummerierung dran... Werner
Datum:
@Werner, BAT54C sind SMD in SOT23, keine Z-Dioden, sind Schottky Dioden. Ist eventuell beim Eagle Symbol nicht so gut erkennebar ?! Wichtig ist der 2k Widerstand, bei Peters Bootloader wurde dort ein 4k7 angegeben. Ich habe diese bei meinen Tests mit ATmega128, ATmega168 und ATtiny461 dann auf 2k reduziert. Als RS232 habe ich die RS232 meines Laptops, der Dockingstation des Laptops und ein USB-RS232.Kabel getestet. Mit dem 2k ging es besser, aber ich benutze auf AVR Seite ja auch nur den interne PullUp statt einem externen. Das hat dann alles funktioniert mit Baudrate von 600 bis 256000 Baud, vorrausgesetzt der Takt des AVRs ist hoch genug für die hohen Baudraten. Den ATtiny461 habe ich mit internem RC Oszillator + PLL laufen, sind dann 16MHz. Den ATMega128 mit externem Quarz bei 15.97MHz. @Peter, ich habe noch mal in das ATmega168 Datenblatt geschaut und ich meine das ich keinen Fehler mit dem Watchdog gemacht habe. Im Datenblatt Seite 48 ist exakt die Sequenz angegeben die ich auch benutzt habe, eben mit dem Unterschied das WDE über die ODER Verknüpfung gesetzt wird, ist auf Seiet 47 ebenfalls beschrieben. Testen konnte ich den WatchDog eben nur für die genannten 3 AVRs und da hat er funktioniert. Nur beim ATTiny461 sind par Ungereimtheiten die aber nichts direkt damit zu tuen haben. Wenn man bei dem Teil die WDTON Fuse setzt und dann wieder löscht so wird der WatchDog solange mit ständig gesetzem WDE Bit laufen bis man dem AVR den Saft abdreht. Ein RESET setzt das WDE Bit noch lange nicht zurück. Anderst ausgedrückt: löscht man die WDTON Fuse dann muß man dem AVR den Saft abdrehen damit das auch eine Wirkung erzielt. Ein einfaches RESET reicht nicht aus. Dh. nach dem Löschen von WDTON verhält sich der AVR noch solange als ob WDTON gesetzt ist bis er keinen Saft mehr hat !! Das hat mich Stunden an Fehlersuche gekostet und ich war schon der Meinung ich habe den ATTiny461 geschrottet. Gruß Hagen
Datum:
Hagen Re wrote: > @Peter, > ich habe noch mal in das ATmega168 Datenblatt geschaut und ich meine das > ich keinen Fehler mit dem Watchdog gemacht habe. Hab ich ja nicht behauptet, sondern das es die gleiche Sequenz ist, die ich als letztes gepostet hatte. Sie sollte daher funktionieren. Ich hatte vorher ne andere, die nicht funktioniert hat. Man darf beim ersten Schreiben nicht die WDP-Bits anders setzen, dann wirds ignoriert. Steht aber nirgends im Datenblatt. Hat mich auch einige Zeit gekostet. Den Rest des Codes habe ich noch nicht verdaut. Ich hab da immer Probleme mit so großen monolitischen Brocken, daher unterteile ich gerne alles in kleine Häppchen. Auch wenn dann vielleicht ein paar CALLs und RETs mehr an Code entstehen. Dein Code ist ja auch äußerst sparsam kommentiert. Die Umleitung des Bootloader-Reset bei den ATtinyxxx/ATmega48 machst Du vermutlich schon in der EXE. Ich habs deswegen im AVR gemacht, damit selbst bei Empfangsfehlern kein Aussperren möglich ist. Ist ja auch nicht viel Code. Zumindest das Löschen sollte aber von oben nach unten erfolgen. Peter
Datum:
Hi Peter, >Ich hatte vorher ne andere, die nicht funktioniert hat. >Man darf beim ersten Schreiben nicht die WDP-Bits anders setzen, dann >wirds ignoriert. Steht aber nirgends im Datenblatt. Hm das es ignoriert werden soll wusste ich auch nicht. In irgendeinem der Datenblätter steht aber das man die WDP Bits erst setzen sollte wenn man vorher das WDCE Bit einmalig gesetzt hat da ansonsten der WatchDog Prescaler beim Verkürzen der Zeitspanne schon vorzeitig auslössen könnte. >Den Rest des Codes habe ich noch nicht verdaut. >Ich hab da immer Probleme mit so großen monolitischen Brocken, daher >unterteile ich gerne alles in kleine Häppchen. Auch wenn dann vielleicht >ein paar CALLs und RETs mehr an Code entstehen. Ja verstehe ich. Der Bootloader sollte so kompakt wie möglich werden und da sind Optimierungen über die einzelnen Blöcke hinaus manchmal notwendig. Es ist schon blöde wenn wegen 2 Bytes zuviel an Code der Bootloader eine ganze FLASH Page mehr benötigt. >Dein Code ist ja auch äußerst sparsam kommentiert. >Die Umleitung des Bootloader-Reset bei den ATtinyxxx/ATmega48 machst Du >vermutlich schon in der EXE. Ja, das ist aber auch abgesichert. Bei solchen AVRs wird erstmal der letzte FLASH Block gelöscht. Dann die 1. Page Programmiert. Der Bootloader arbeitet dabei immer mit einer CRC Prüfsumme beim Übertragen der Befehle und den darauf folgenden Daten der 1. Page. Nachdem der Bootloader die 1. Page programmiert hat wird auch immer gleich ein Verify gemacht. Dh. das FLASHEN/Löschen von Pages und Schreiben in den EEPROM enthält ein implizites Verify. Benutzt man die Verschlüsselung so hat man sogar eine 64 Bit Prüfsumme inkusive über den XTEA mit Doppel-CBC Modus. Wenn dabei nur 1 Bit falsch sein sollte so propagiert sich dieser Bit Fehler durch alle nachfolgenden Datenblöcke bis zum letzten Datenblock. Der letzte Datenblock enthält eine 32 Bit Signatur (ersten 4 Bytes des Passwortes). Ich hatte noch darüber nachgedacht per DEFINES zuschaltbar eine ähnlich Vorgehensweise wie bei deinem Bootloader umzusetzen, aber so langsam verbraucht das Projekt einfach zuviel Zeit. Es fragt sich wie gering/hoch sind die Wahrscheinlichkeiten. Das mit der Souceformatierung ist so'ne Sache, jeder hat da seine Vorlieben. Ich mage es in gewisssen Projekttypen wenn ich nicht so viel zersplitterte Sourcedateien habe da man so den Überblick hat. Das Einlesen/Überblicken ist für Neulinge dann einfacher. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, hast Du vor Deine Delphi-Sourcen auch zu posten? Ich würde mir gerne mal ansehen, wie Du die Übertragung der Dateien zu Kontroller realisiert hast. Ich bin im Augenblick dabei ein kleines Programm zu entwickeln, dass EEPROM-Inhalte an den Kontroller übertragen soll, aber irgendwie bekomme ich das nicht vernünftig hin. Gruß Frank
Datum:
Hallo Hagen, ich wollte deinen bootloader auf einen m168 ausprobieren, aber leider komme ich nicht zum Erfolg. a) Hardware: habe einen FTDI232BM zwischen dem mega168 und USB hängen der mega168 ist im 256word boot mode gefused. b) SW
; copyright HR .nolist ; supported devices ;.include "can128def.inc" ; AT90CAN128 ;.include "can32def.inc" ; AT90CAN32 ;.include "can64def.inc" ; AT90CAN64 ;.include "m1280def.inc" ; ATmega1280 ;.include "m1281def.inc" ; ATmega1281 ;.include "m128def.inc" ; ATmega128 ;.include "m161def.inc" ; ATmega161 ;.include "m162def.inc" ; ATmega162 ;.include "m163def.inc" ; ATmega163 ;.include "m164Pdef.inc" ; ATmega164P ;.include "m165def.inc" ; ATmega165 ;.include "m165Pdef.inc" ; ATmega165P .include "m168def.inc" ; ATmega168 ;.include "m168Pdef.inc" ; ATmega168P ;.include "m169def.inc" ; ATmega169 ;.include "m169Pdef.inc" ; ATmega169P ;.include "m16def.inc" ; ATmega16 ;.include "m2560def.inc" ; ATmega2560 ;.include "m2561def.inc" ; ATmega2561 ;.include "m323def.inc" ; ATmega323 ;.include "m324Pdef.inc" ; ATmega324P ;.include "m3250def.inc" ; ATmega3250 ;.include "m3250Pdef.inc" ; ATmega3250P ;.include "m325def.inc" ; ATmega325 ;.include "m325Pdef.inc" ; ATmega325P ;.include "m3290def.inc" ; ATmega3290 ;.include "m3290Pdef.inc" ; ATmega3290P ;.include "m329def.inc" ; ATmega329 ;.include "m329Pdef.inc" ; ATmega329P ;.include "m32def.inc" ; ATmega32 ;.include "m406def.inc" ; ATmega406 ;.include "m48def.inc" ; ATmega48 ;.include "m48Pdef.inc" ; ATmega48P ;.include "m640def.inc" ; ATmega640 ;.include "m644def.inc" ; ATmega644 ;.include "m644Pdef.inc" ; ATmega644P ;.include "m6450def.inc" ; ATmega6450 ;.include "m645def.inc" ; ATmega645 ;.include "m6490def.inc" ; ATmega6490 ;.include "m649def.inc" ; ATmega649 ;.include "m64def.inc" ; ATmega64 ;.include "m8515def.inc" ; ATmega8515 ;.include "m8535def.inc" ; ATmega8535 ;.include "m88def.inc" ; ATmega88 ;.include "m88Pdef.inc" ; ATmega88P ;.include "m8def.inc" ; ATmega8 ;.include "pwm2Bdef.inc" ; AT90PWM2B ;.include "pwm2def.inc" ; AT90PWM2 ;.include "pwm3Bdef.inc" ; AT90PWM3B ;.include "pwm3def.inc" ; AT90PWM3 ;.include "tn13def.inc" ; ATtiny13 ;.include "tn2313def.inc" ; ATtiny2313 ;.include "tn24def.inc" ; ATtiny24 ;.include "tn25def.inc" ; ATtiny25 ;.include "tn261def.inc" ; ATtiny261 ;.include "tn44def.inc" ; ATtiny44 ;.include "tn45def.inc" ; ATtiny45 ;.include "tn461def.inc" ; ATtiny461 ;.include "tn84def.inc" ; ATtiny84 ;.include "tn85def.inc" ; ATtiny85 ;.include "tn861def.inc" ; ATtiny861 ;.include "usb1286def.inc" ; AT90USB1286 ;.include "usb1287def.inc" ; AT90USB1287 ;.include "usb162def.inc" ; AT90USB162 ;.include "usb646def.inc" ; AT90USB646 ;.include "usb647def.inc" ; AT90USB647 ; unsupported devices, no self programming or sram to small ;.include "1200def.inc" ; AT90S1200 ;.include "2313def.inc" ; AT90S2313 ;.include "2323def.inc" ; AT90S2323 ;.include "2343def.inc" ; AT90S2343 ;.include "4414def.inc" ; AT90S4414 ;.include "4433def.inc" ; AT90S4433 ;.include "4434def.inc" ; AT90S4434 ;.include "8515def.inc" ; AT90S8515 ;.include "8535def.inc" ; AT90S8535 ;.include "AT86RF401def.inc" ; AT86RF401 ;.include "m103def.inc" ; ATmega103 ;.include "tn11def.inc" ; ATtiny11 ;.include "tn12def.inc" ; ATtiny12 ;.include "tn15def.inc" ; ATtiny15 ;.include "tn22def.inc" ; ATtiny22 ;.include "tn26def.inc" ; ATtiny26 ;.include "tn28def.inc" ; ATtiny28 #message "compile for" __PART_NAME__ .ifndef PageSize .error "Device don't support Bootloader !" .else .equ UseWDR = 0 ; set to 0/1 to de/activate WatchDog .equ UseAutobaud = 1 ; set to 0/1 to de/activate Baudrate Detection .equ UseVerify = 1 ; set to 0/1 to de/activate Verify FLASH Command, FLASH write/erase includes implicit verify, can be deactivated .equ UseE2Write = 1 ; set to 0/1 to de/activate EEPROM Write Command .equ UseE2Read = 1 ; set to 0/1 to de/activate EEPROM Read Command .equ UseSRAM = 0 ; set to 0/1 to de/activate SRAM Commands .equ UseCrypt = 0 ; set to 0/1 to de/activate cryptography .equ UseCryptFLASH = 0 ; set to 0/1 to de/activate only use cryptography for writing to FLASH .equ UseCryptE2 = 0 ; set to 0/1 to de/activate only use cryptography for writing to EEPROM .equ UartInvert = 1 ; set to 1 to invert UART levels, for RS232 drivers such as MAX232 .equ RX_PORT = PORTD ; Receive Port and Pin .equ RX = PD0 .equ TX_PORT = PORTD ; Transmit Port and Pin .equ TX = PD1 .set XTAL = 14745600 ; only important for BootDelay if Autobaud is used .set BootDelay = XTAL / 3 ; 300ms .set BootBaudrate = 115200 ; only used if no Baudrate Detection activated, XTAL is important .set BootVersion = 1 ; Version 1 .set BootCodeSize = 494 ; compile and set to value in [.cseg] Used, compile again |
c) error Meldung im flash Windowsprogramm: 30.03.08-22:24:34-875 > Connecting... 30.03.08-22:24:34-968 > Switch to 2-Wire mode 30.03.08-22:24:39-328 > Device connected 30.03.08-22:24:39-359 > programming Device... 30.03.08-22:24:39-375 > execute compiled data 30.03.08-22:24:39-375 > selected options in compiled file: 30.03.08-22:24:39-375 > - programming FLASH 30.03.08-22:24:39-375 > - erase FLASH during programming 30.03.08-22:24:39-375 > - full verify FLASH after programing 30.03.08-22:24:39-375 > - programming EEPROM 30.03.08-22:24:39-546 > ICOM: read error. 30.03.08-22:24:39-578 > Device disconnected hast du eine Idee?
Datum:
Nachtrag: folgendes kommt bei "device information": Connection : 2-Wire Device name : ATmega168 Device signature : 1E9406 SRAM size : 1024 Byte EEPROM size : 512 Byte FLASH size : 16384 Byte FLASH size for application : 15872 Byte FLASH pagesize : 128 Byte Bootloader size : 512 Byte Buffersize for data : 920 Byte SRAM start address : 256 Bootloader version : 1 Use bootsection : Yes Cryptography supported : No besten Dank :-)
Datum:
Angehängte Dateien:Gut, das heist 90% der wichtigen Arbeit geht schonmal, er hat eine 2-Wire Verbindung erkannt und alle Device-Infos sind korrekt empfangen. Ich habe die Timeouts sehr knapp bemessen. Bei den Zeiten für das Programmieren des FLASHs und EEPROMs habe ich fast alle Datenblätter duchwühlt und die maximalen Zeiten angenommen. Leider scheint es so zu sein das manche AVRs längere Zeiten benötigen als im Datenblatt angegeben. Ich habe nun mal die wichtigsten Timeouts in der INI konfigurierbar gemacht. In der Section [Timeouts] kannst du das einstellen. Erhöhe als erstes den Timeout für Flash=25. Bis auf "Buffer" und "Base" Timeout kann man eigentlich alle Timouts nach oben setzen ohne das sich was an den Gesamtprogrammierzeiten verändern sollte. Der Timeout "Base" ist speziell, normalerweise berechnet die Software den BaseTimeout nach der eingestellten Baudrate, also den Timeout für 1 Zeichen bis es komplett übertragen wurde. Mit dem Wert in "Base" kann man nun die minimale Wartezeit für diesen Timeout einstellen. Bei hohen Baudraten kann also der Timeout für 1 Zeichen unter zb. 25 Millisekunden betragen. Möchte man das auf 25 ms limitieren dann stellt man dies in "Base=25" ein. In AVRootloader.asm habe ich noch eine klitzekleine Verbesserung bei der XTEA Entschlüsselung die uns 6 Bytes FLASH einspart eingebaut. Desweiteren habe ich beim 2-Wire die Ansteuerung so verändert das der RX-PIN mit Pullup arbeitet falls man beide PINs RX und TX auf den gleichen Port gelegt hat. Gruß Hagen
Datum:
Ach übrigens, das Full Verify kannst du eigentlich immer abhacken. Die FLASH löschen und schreiben und EEPROM schreiben Funktionen haben ein implizites Verify integriert. Das zusätzliche Full Verify dient eigentlich nur dazu um überprüfen zu können ob das schon geflashte Program auf dem AVR mit dem aktuellen HEX File identisch ist. Und da du noch par Bytes Platz hast empfehle ich dir die Watchdog Unterstützung zu aktivieren. Der Watchdog wird damit nicht explizit aktiviert aber falls du per WachtDog aus deiner Applikation in den Bootloader springen möchtest oder generell den WatchDog eingeschaltet hast dann ist das sehr hilfreich. Ich benutz eigentlich zwei Arten um aus der Anwendung in den Bootloader zu springen. Das ist sehr hilfreich beim Automatischen Programmieren des AVRs. Bei den ATtinys überwache ich per PinChange ISR den RX Pin und nutz eine ISR wie nachfolgende
// Pinchange ISR für PB6, bei LowLevel springen wir den Bootloader an __attribute__ ((naked)) ISR(PCINT_vect) { if (PINB & (1 << PB6)) { asm volatile("reti"); } else { asm volatile("rjmp __vectors"); } } int main(void) { MCUSR = 0; WDTCR = (1 << WDE) | (1 << WDCE); WDTCR = 0; // RX Pin auf Eingang mit Pullup DDRB = 0; PORTB = (1 << PB6) // PinChange on PB6, Bootloader Pin GIMSK = (1 << PCIE1); PCMSK1 = (1 << PCINT14); sei(); .. blabla while (1) { } } |
Das hat den Vorteil das man die laufende Anwendung durch die PC-Software automatisch in den Bootlaoder kommt. Da es ohne Watchdog per direktem RJMP geht kann man über den SRAM Befehl der PC-Software den aktuellen Inhalt des SRAMs und IO/PORT Bereiches auslesen und analysieren. Ansonsten gehts auch über den WatchDog.
// Pinchange ISR für PB6, bei LowLevel springen wir den Bootloader an __attribute__ ((naked)) ISR(PCINT_vect) { if (PINB & (1 << PB6)) { asm volatile("reti"); } else { WDTCR = (1 << WDCE); WDTCR = (1 << WDE); for (;;) ; } } int main(void) { MCUSR = 0; WDTCR = (1 << WDE) | (1 << WDCE); WDTCR = 0; // RX Pin auf Eingang mit Pullup DDRB = 0; PORTB = (1 << PB6) // PinChange on PB6, Bootloader Pin GIMSK = (1 << PCIE1); PCMSK1 = (1 << PCINT14); sei(); .. blabla while (1) { } } |
Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen,
super vielen Dank für dein schnelles update.
Ich habe deinen neuen Bootloader auf den mega168 mit gleichen settings
geflasht. Das flashen mit dem neuen Windows programm hat auf anhieb
geklappt. Ich brauchte keine weiteren timings anpacken. Baudrate war
256000b/s (FTDI chip).
Wollte dann rausfinden welches der minimum timeout Wert ist und bliebt
dann bei Flash=13 hängen. Alles über 13 war OK. Flash und Eeprom konnte
beides gleich gut geschrieben werden.
Mir ist allerdings aufgefallen, das ich das EEPROM nur mit max. 38400b/s
auslesen konnte ("EEPROM Content"). Hohere Baudratenwerte resultierten
zu einem "ICOM: read error". Auch ist unter "EEPROM Content" der "write
to devive" Button dekativiert, wenn ich ein externes *.eep file geladen
habe.
Bei "SRAM content" sieht es genau so aus. Leider nur bis 38400b/s ist
das auslesen möglich.
Crypted habe ich auch geflashed und hat auch geklappt. Einen minimalen
Geschwindigkeitunterschied habe ich bemerkt, aber dieser war klein 2,22s
zu 2,63sek bei 256000b/s.
...
Du hast zwar geschrieben, das der Bootloader so gut wie fertig ist, aber
ich würde trotzdem gerne paar kosmetische Wünsche äußern.
a)
Bei den folgenden settings brauche ich genau 514 bytes Bootcode size.
Kann man das vieleicht noch um 2 bytes drücken, damit es in die 256words
boot block passt? Gibt es da noch Optimierungsmöglichkeiten?
.equ UseWDR = 0
.equ UseAutobaud = 1
.equ UseVerify = 1
.equ UseE2Write = 1
.equ UseE2Read = 1
.equ UseSRAM = 1
.equ UseCrypt = 0
.equ UseCryptFLASH = 0
.equ UseCryptE2 = 0
.equ UartInvert = 1
b) eine Fortschrittsanzeige beim flashen wäre nett. Es wird zwar
"working" angezeigt und er hat 16kb in 2,2sek reingeflashed, aber wenn
ein Laufbalken keine Mühe machen würde, wäre das klasse.
vielen Dank für den tollen Loader + Windows Application. Großes
Dankeschön auch an Peter, der viel dazu beigetragen hat.
mfg.
chris
Datum:
Angehängte Dateien:@Chris, >Mir ist allerdings aufgefallen, das ich das EEPROM nur mit max. 38400b/s >auslesen konnte... Erhöhe den Wert für [Timeouts] Buffer=10 oder Base=50. Anbei mal die neuste Version. Ich habe das Fehlerhandling dahingehend geändert das man sieht in welcher internen Funktion eine Exception ausgelösst wurde. Das vereinfacht uns die Suche nach der richtigen Stelle für die wir den Timeout anpasssen müssen. Leider ist es so das Windows ganz unterschiedlich nach Treiber des Seriellen Gerätes die Timeouts benötigt. Ohne Timeouts geht es nicht und mit zu großen Timeouts verplempern die Gerätetreiber mehr Zeit als der Rest der Arbeit kostet. Teste es nochmal mit der neusten Version und sage mir was für eine Fehlermeldung kommt. Dann kann ich dir genau sagen welchen Timeoutwert wir erhöhen müssen. >Crypted habe ich auch geflashed und hat auch geklappt. Einen minimalen >Geschwindigkeitunterschied habe ich bemerkt, aber dieser war klein 2,22s >zu 2,63sek bei 256000b/s. Bei einem ATMega128 ist der Unterschied 16 sec. zu 22 sec. wobei der ATMega mit 16Mhz läuft. Leider ist eben sichere Kryptography per Software auf dem AVR immer aufwendig. Der XTEA ist da schon schnell im Vergleich zu zb. DES oder AES. Man kann ungefähr 700 Takte pro Datenbyte rechnen. >Bei den folgenden settings brauche ich genau 514 bytes Bootcode size. >Kann man das vieleicht noch um 2 bytes drücken, damit es in die 256words >boot block passt? Gibt es da noch Optimierungsmöglichkeiten? Kenn ich und mich nervt das dann auch sehr ;) Du kannst UseVerify=0 setzen. Wie schonmal gesagt ist diese Option für den Hobby-Betrieb meistens überflüssig. Alles an Datenübertragung ist per 16Bit CRC abgesichert. Zuerst überträgt man 2 Bytes Kommandocode dann darüber eine 2 Bytes CRC. Sollte also da schon ein Bitfehler aufgetreten sein merkt das die Software schon frühzeitig. Bei den Komandos du danach noch weitere Daten senden werden diese wiederum per CRC abgesichert. Nachdem man also einen FLASH/EEPROM Datenbuffer gesendet hat wird der Befehl zum Schreiben der Daten in den FLASH/EEPROM gesendet. Beide Fuktionen schreiben die Daten weg und verifizieren anschließend die geschriebenen Daten, indem diese Funktionen den FLASH/EEPROM erneut auslesen, mit den Daten im Buffer. Somit hat man schon ein implizites Verify das sehr schnell geht da keine Daten erneut zum AVR gesendet werden müssen. Die einzigste Schwachstelle an dem Konzept ist als die CRC Prüfsumme über die empfangenen Daten. UU. kann es vorkommen das mehrere Bitfehler gleichzeitg auftreten und die CRC Prüfsumme versagt. Dann schreibt man quasi fehlerhafte Daten in den FLASH und das implizite Verify merkt davon nichts. Bei meinen Test mit absichtlich schlecht gewählten Baudraten und somit ständigen Fehlern hat der AVR nicht ein einzigstes Mal den Datenübertragungsfehler nicht bemerkt. Bei meinen Test war nur eine Baudrate von 256000 kritisch (bei 16Mhz Takt mit interner PLL und RC-Oszi auf ATtiny461). Im Besonderen ist das Lesen von Daten vom AVR bei 256000 Baud kritisch. Die interne Zeitschleife ist dann sehr kurz und benötigt bei 16Mhz nur 33 Takte. Ich würde dir also raten wieder auf 128000/115200 Baud runter zu gehen. Wenn du das mal genauer analysierst (also die Programmierzeiten) so wirst du feststellen das die USB-RS232-Treiber keinen großen Geschwindigkeitsvorteile bringen. Bei mir ist es sogar so das eine normale COM-Schnitstelle bei 115200 leicht schneller ist als ein USB-RS232-Dongle bei 256000. Davon mal abgesehen, erzeugt dieser USB-RS232 Treiber auf meinem System bei dieser Baudrate sporadisch einen Bluescreen (das sind die einzigsten Bluescreens die ich seit Jahren gesehen habe auf meinem System!) Ansonsten könntest du UseAutobaud=0 setzen, du benutzt ja einen externen Quarz. Oder du verkürzt BootSign: db. "BOOT" auf zb. "BT". Dann gehst du in AVRootloader.INI und ändert in [System] Sign=BT um. Was anderes fällt mir nicht ein, es gibt aus meiner Sicht keine anderen Möglichkeiten des Code noch kürzer zu machen ohne das man was an der Funktionalität verändert. >b) eine Fortschrittsanzeige beim flashen wäre nett. Es wird zwar >"working" angezeigt und er hat 16kb in 2,2sek reingeflashed, aber wenn >ein Laufbalken keine Mühe machen würde, wäre das klasse. Nicht so einfach möglich, auf Grund des Datenkonzeptes schon. Denn wenn wir mit verschlüsselten Daten arbeiten dann wird alles in eine binäre "Scriptdatei" compiliert, passiert auch bei unverschlüsselten Daten, aber die Verschlüsselung war der Grund für diese Scriptdateien. Eine solche Scriptdatei ist quasi eine Liste aller Befehle + Daten die an den AVR gesendet werden. Vorteil ist eben das ich das als Basis für weitere Features benutzen wollte, zb. man kann extern solche Scripte erzeugen und durch meine Software ausführen lassen. Nun das verschlüsselte Format verschlüsselt nicht nur die Daten und ihre wahre Größe sondern auch die Addresen an die diese Daten geflasht werden sollen. Da meine Sofwtare beim Erzeugen solcher Dateien auch "Lücken" im FLASH die nur mit 0xFF gefüllt werden erkennt und entfernt (dh. es werden nur Pages programmiert die nicht vollständig mit 0xFF gefüllt sind, solche Pages werden per Erasekommando nur gelöscht). Es gibt also konzeptionell gesehen keine so einfache Möglichkeit einen Fortschrittsbalken zu bauen, bzw. wenn dann würde er eher nach der Anzahl der Befehle funktionieren und keinen zeitlichen Zusammenhang zur Gesamtdauer der Befehle enthalten. Ich denke mal drüber nach, aber dann kann es nur so sein das ich die Anzahl der abzuarbeitende Befehle/Kommandos dafür benutze. >Auch ist unter "EEPROM Content" der "write >to devive" Button dekativiert, wenn ich ein externes *.eep file geladen >habe. Hm geht schon nur gewusst wie ;) Ich habe diesen "Fehler" aber in obiger Version beseitigt. Normalerweise ist es nämlich so das du im HEX Editor Daten veränderst. Diese werden rot markiert dargestellt. Im EEPROM-HEX-Editor kannst du per rechten Mausklick ein Popupmenu öffen mit dem du diese Selektion auch selber setzen kannst. Markiere einfach mal im EEPROM die Addressen 0x0000 bis 0x001F. Dann Rechten Mausklick und im Popup "Select Cells" auswählen. Wenn du nun "Write to Device" oder "Save to File" anklickst so werden nur diese ausgewählten Zellen programmiert bzw. gespeichert. Alle anderen nicht markierten Zellen werden im AVR nicht verändert. Lange Rede kurzer Sinn: Man kann also von einem AVR den EEPROM auslesen. Dann markiert/editiert man nur einen ausgewählten Bereich davon und speichert das in eine EEP Datei. Nun wählt man diese EEP Datei samt HEX Datei für den FLASH auf der 1. Page der Sofwtare. Dann drückt man "Copile" und erzeugt eine ACY-Datei. Wird diese Datei ausgeführt dann werden nur die EEPROM Zellen programmiert die man vorher manuell ausgewählt hat. Sinn ist es das man selektive Konfigurationen in das EEPROM schreiben kann. In der neusten Version wird wenn nichts in den HEX-Editoren selektiert ist alles geschrieben. Beim SRAM Content aber nur der SRAM Bereich. Das violette Registerfile und der grüne IO-Bereich wird nicht geschrieben. Den IO-Bereich musst du also weiterhin explizit editieren. >vielen Dank für den tollen Loader + Windows Application. Großes >Dankeschön auch an Peter, der viel dazu beigetragen hat. Ja dem schließe ich mich an, habe viel gelernt. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, deine ausführlichen Antworten sind wirklich bemerkenswert. Du steckst ne menge Zeit da rein, aber ich denke ich habe nun alles soweit hinbekommen und verstanden. >Erhöhe den Wert für [Timeouts] Buffer=10 oder Base=50. >Anbei mal die neuste Version. Ich habe das Fehlerhandling dahingehend >geändert das man sieht in welcher internen Funktion eine Exception >ausgelösst wurde. Deine neue Windows Applikation gibt mir folgende Meldung aus, wenn Base auf 25 steht. Connecting... 31.03.08-21:48:09-064 > Switch to 2-Wire mode 31.03.08-21:48:09-846 > Device connected 31.03.08-21:48:09-877 > read EEPROM... 31.03.08-21:48:09-908 > CmdReadEeprom.ReadByte(1) ICOM: read error. 31.03.08-21:48:09-924 > Device disconnected Durch Erhöhung des Wertes auf 50 funktioniert es gut. Es gibt keine Fehlermeldung mehr. Allerdings auch genau ab 50, Werte <50 resultieren im oben genannten Fehler. Dies habe ich bis max. Baudrate getestet. >>Bei den folgenden settings brauche ich genau 514 bytes Bootcode size. >>Kann man das vieleicht noch um 2 bytes drücken, damit es in die 256words >>boot block passt? Gibt es da noch Optimierungsmöglichkeiten? >Kenn ich und mich nervt das dann auch sehr ;) >Du kannst UseVerify=0 setzen. Ja, du hast recht. Sieht so aus, das der "normale" flashvorgang reicht um eine recht hohe Fhashwahrscheinlichkeit zu erreichen. Das verkürzen des Boot sign von "BOOT" auf "BT" würde in meinem Fall wirklich helfen, wow. :) Wenn dieses keine weiteren Auswirkungen hat, würde ich jetzt einfach mal dauerhaft bei mir so einstellen. >>b) eine Fortschrittsanzeige beim flashen wäre nett. Es wird zwar >>"working" angezeigt und er hat 16kb in 2,2sek reingeflashed, aber wenn >>ein Laufbalken keine Mühe machen würde, wäre das klasse. >Nicht so einfach möglich, auf Grund des Datenkonzeptes schon. Das ist absolut kein Thema. Sowas ist auch wirklich nur "nice to have". Es gibt ja ein feedback im Protocol was einem anzeigt ob alles geklappt hat. >>Auch ist unter "EEPROM Content" der "write >>to devive" Button dekativiert, wenn ich ein externes *.eep file geladen >>habe. >Hm geht schon nur gewusst wie ;) Ich habe diesen "Fehler" aber in obiger >Version beseitigt. Normalerweise ist es nämlich so das du im HEX Editor >Daten veränderst. Diese werden rot markiert dargestellt. ja, ich habe mittlerweile auch rausgefunden, wie man den Editor richtig bedient. :) trotzdem sehr hilfreich das man jetzt ohne Änderung des Inhaltes sofort die EEPROM Inhalt schreiebn kann. Sowas brauche ich recht regelmäßig da ich ein Parameterimage im EEPROm ablege. vielen Dank und ich hoffe das dies auch anderen Leuten geholfen hat. cu chris
Datum:
>Das verkürzen des Boot sign von "BOOT" auf "BT" würde in meinem Fall >wirklich helfen, wow. :) Kürzer geht halt nicht mehr, es sollten also mindestens 2 Zeichen sein und der komplette String sollte eine gerade Anzahl an Zeichen haben. Dieser String dient einerseits als Identifier/Passwort, andererseits auch zum "Testen" der Verbindung. Wenn es also möglich ist sollte der String schon länger sein da so Übertragungsfehler auf Grund einer leicht daneben liegenden Auto-Baudrate besser erkannt werden. >Durch Erhöhung des Wertes auf 50 funktioniert es gut. Es gibt keine >Fehlermeldung mehr. Allerdings auch genau ab 50, Werte <50 resultieren >im oben genannten Fehler. Dies habe ich bis max. Baudrate getestet. Das deutet auf schon oben genanntes Verhalten der verschiedenen RS232-USB-Treiber hin. Normalerweise benötigt der AVR maximal 10 Takte bis er anfängt die ersten Datenbytes aus dem EEPROM an den PC zu senden. Also niemals 50ms an Zeit. Der Timeout entsteht beim ersten zu empfangenden Datenbyte beim Auslesen des EEPROMs, gleich nach dem Senden der 2 Kommandobytes + 2 Bytes CRC. Sowas kann nur passieren weil der USB-RS232-Treiber oder das USB-Hardware-Protokoll Zeitverzögerungen einbaut. Du solltest also in deinem Falle den Timeout "Base" immer auf minimal 50ms stehen lassen, denn bei deiner Hardware/Treiber kommen quasi 50 + 1000000/Baudrate * Datenbytes Zeitverzögerung raus. Rechnet man das Verhältnis aus so sieht man das dise 50ms weit über der Zeit liegen die man für ganze Datenpackete ansich benötigen würde. Deshalb nutz ich die gute alte UART meines Laptops ;) Eventuell müsstest du auch "Buffer" auf 50ms setzen, aber das erhöht drastisch die Programmierzeiten ! Vielleicht findest du ja einen Dreh wie man den USB-RS232-Treiber dazu überedet mit kürzeren Zeitverzögerungen zu arbeiten. Ich arbeite zZ. mit Base=25 Erase=5 Flash=10 Eeprom=10 Buffer=1 und normaler UART bei 115200 Baud ohne Probleme. Gruß hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Hier die neuste Version, geändert wurden: - Anleitung zur Benutzung der Verschlüsselung und der prekompilierten ACY- Dateien beigefügt - Wenn AVRootloader.exe eine Verbindung herstellen möchte so zieht er den DTR-Pin der RS232 auf High-Pegel. Damit kann man über DTR eine Stromversorgung zb. eines Treibers machen, aber bitte RS232 Spezifikationen beachten - unter Win2k/Win95 wurde das Fenster der AVRootloade.exe nicht in den Vordergund geholt. Stattdessen blinkte nur das Icon in der Tastleiste. Dieses Problem wurde behoben (ist aber auch Standardverhalten auf diesen Windowsversionen) - Darstellungsprobleme im SRAM-Content HEX-Editor beseitigt - mit rechten Mausklick in diese HEX-Editoren öffnet sich ein Popup-Menu mit dem man zb. selektierte Zellen im Editor rot markieren kann. Beim Zurückschreiben in den AVR oder beim Speichern in eine Datei werden dann nur diese selektierten Zellen berücksichtigt. Mit diesem Feature kann man zb. selektive EEPROM Dateien erzeugen die nur ausgeählte Speicheraddressen schreiben. - die AVR Device Liste in AVRootloader.asm (.includes) wurde auf den neusten Stand gebracht - die Datei AVRootloader.dev wurde ebenfalls auf den neusten Stand gebracht, möchte man diese neu erzeugen lassen so muß AVRStudio im System korrekt installiert sein. Löscht die aktuelle AVRootloader.dev Datei und startet die Anwendung. Aus den XML Part Description Files des AVR Studios wird dann eine neue AVRootloader.dev erzeugt. - Howto für selektive EEPROM Updates hinzugefügt Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Leider war noch ein Fehler drinnen, ich hasse das wenn man unter Zeitdruck arbeitet. Die Funktion "make Password" veränderte die Formatierung des Passwortes in der AVRootloader.asm und in der AVRootloader.ini falsch. Jetzt ist's richtig ;) Danke an Wolfgang der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Gruß Hagen
Datum:
@Hagen Mal 'ne einfache Frage, ich überlege schon seit Tagen, wofür man einen Bootloader mit Verschlüsselung benötigt. Wer soll da wo Daten klauen und vor allem wie? Wäre froh, wenn Du mir das erklärst, damit ich wieder schlafen kann ;-)
Datum:
@ Neugieriger Z.Bsp. wenn du mehrere Geraete im Umlauf hast und bei einer Programaenderung nicht selbst von Standort zu Standort wandern und diese updaten willst. @Hagen Re Danke für Dein Programm. Werde es in meiner naechsten grösseren Serie mal einsetzen.
Datum:
Hallo Hagen! Ist es möglich mehrere Controller gleichzeitig zu programmieren, Wenn diese alle parallel an der Seriellen Schnittstelle hängen.
Datum:
Wie soll das gehen, wenn eine Point-to-Point Kommunikation stattfindet? Es geht hier um einen Bootloader und nicht etwa um ein Programmiergerät...
Datum:
Ja ich weiß. Ich habe aber eine Anwendung wo ich bis zu 10 Controller parallel betreiben will. Diese laufen alle mit der gleichen software. Ist nur blöd immer jeden einzeln zu programmieren. Vielleicht hat jemand ja eine Idee.
Datum:
Möglich ist sowas aber nicht mit dem Bootloader wie er jetzt ist, vielleicht sogar ja doch. Wenn alle AVR Bootloader als BootSign: einen anderen Wert hätten, zb. AVR1 hat "BOOT1" AVR2 hat "BOOT2" usw. Alle liegen sie per 1-Wire auf dem gleichen Bus und die 1-Wire-RS232 wäre der Master. Dann könnte eine Point-to-Point Kommunikation von mehreren Geräten quasi im Halb-Duplex funktionieren, eben so wie auf einem 1-Wire-Bus. Die PC-Software müsste dann nacheinander erst die Signatur "BOOT1" senden und warten bis sich der entsprechende AVR meldet. Dann wird dieser Programmiert, danach sendet der PC nun "BOOT2" und verbindet mit AVR2 usw. usw. Gruß Hagen
Datum:
Ich hatte an etwas ähnliches gedacht. Komfortabler wäre es doch wenn mann in der Windows Software die Anzahl der Controller angeben könnte, damit die Windows Software dann je nach Anzahl der Controller, nacheinander die Abfrage tätigt (also z.B. BOOT1,BOOT2..) Alle Controller lauschen auf der RX Leitung und aktivieren den TX Zweig zum Antworten nur wenn sie gefragt werden. Danach deaktivieren sie diesen wieder. Wenn die Windows Software alle Antworten gesammelt hat kann die Programmierung ja parallel laufen. Oder ist solches nicht möglich?
Datum:
Damit müssen doch die Bootloader wieder unterschiedlich sein. Im zweifelsfall reicht es ja vielleicht unterschiedliche Passwörter zu nehmen. Es reagiert dann jeweils nur der Controller, wo das Passwort passt.
Datum:
Hardwaremäßig ist es am einfachsten im 1-Wire-Modus zu arbeiten, das geht ohne Umprogrammierung der Software (AVR-Bootloader) jetzt schon. Das BootSign: aktuell der Wert "BOOT" ist das was du unter Passwort verstehst. Das lässt sich in der PC-Software in AVRootloader.ini jetzt schon ändern. Man müsste die PC-Software so umprogrammmieren das sie diesen Wert autom. inkrementiert. Allerdings ist es schon richtig das man bei diesem Verfahren die AVRootloader.asm individuell programmieren müsste. Vorstellbar wäre es diese Software so zu erweitern das eine Serialnummer im EEPROM abgelegt wird. Am Anfang installiert man auf den AVR diese Software und programmiert diese Serialnummer individuell, also immer nur ein AVR an der 1-Wire Hardware angeschlossen. Nach diesem Setup kann man alle AVRs parallel am 1-Wire hängen. Die PC Software fragt nun wie beim Original-1-Wire diese Serialnummer=ID ab und ermittelt auf diese Weise alle AVRs die am 1-Wire-Bus hängen. Danach kann man per PC-Software selektiv all Geräte flashen oder eben eine Auswahl oder alle in einem Rutsch sequientiell nacheinander. Gruß Hagen
Datum:
Wenn man sich die Anforderung von James ansieht und daraus ableitet, welcher Aufwand schon beim Programmieren der einzelnen Bootloader zu betreiben wäre, oder den Aufwand, der seitens Hagen notwendig wäre, dann würde ich mal ein back-to-the-roots anregen. Warum nicht einfach ein Lötpad in der Nähe eines jeden Controllers und diesen mal kurz mit einer Prüfspitze berühren. Parallel dazu einen Taster, der die Betriebsspannung aus-einschaltet und fertig, oder einfach den Pin vom Controller aus überwachen, so wie Hagen es oben dargestellt hat. Das geht doch ratz-fatz...
Datum:
Ich fände es gut, wenn die Windowssoftware noch ein "simples" Terminal Program mitbringen würde. Da ich über dieselbe serielle Schnittstelle programiere wie die, auf der ich Statusmeldungen ausgebe fände ich es gut, wenn das in einer Software wäre. Was hälst du davon? Werner
Datum:
Hatte ich auch schon dran gedacht aber es stellt sich die entscheidende Frage wie solls gehen ? Der Bootloader sollte primär vollkomman unabhängig zur eigentlichen Anwendungssofwtare sein. Die PC-Software wäre demnach eine Kombination aus Bootloader-Software für den AVR-Bootloader und Terminal-Software für die Anwendung. Soweit unproblematisch wenn dieses Terminal vollkommen separat funktioniert. Dh. also eigener Verbindungsaufbau usw. da ja nicht mit dem Bootloader connected wird sondern mit der installierten Anwendung. Die Anwendung im AVR muß also selber die UART Kommunikation machen unabhängig vom Bootloader. Dazu hatte ich angedacht eine 1-Wire Bibliothek die per Interrupts arbeitet vorzusehen die man dann in die eigene Anwendung einbinden könnte. Nur die liebe Zeit ist das Problem. Ich programmiere in meiner Freizeit nur Dinge die ich auch selber benötige, verständlich oder ? Wenn also irgendeiner eine solch fertige Library mir anbietet dann bin ich gerne bereit meine PC-Software dahingehend anzupassen. Das ist im Grunde kein großer Aufwand. Ich habe mir auch schon AVR309 (IgorPlug-USB) angeschaut und als untauglich verworfen da dort keine Kommunikationstimeouts unterstützt werden die aber für das Bootloaderprotokoll essentiell sind. >Da ich über dieselbe serielle Schnittstelle >programiere wie die, auf der ich Statusmeldungen ausgebe fände ich es >gut, wenn das in einer Software wäre. Siehst du, Du machst es so. Ich zb. habe am gleichen 1-Wire-Pin normalerweise eine LED, also Ausgang dran, im aktuellen Projekt. Wenn sich bei mir also der Bedarf nach so einer Schnittstelle andeutet würde ich das auch in die gleiche PC-Software integrieren, logisch. Gruß Hagen
Datum:
Ich arbeite mit den "normalen" Uart-Routinen aus meinem Hauptprogramm. Da ich "genügend" I/O habe benutze ich auch den 2-Draht Modus. Aber schön zu hören, dass das vielleicht noch kommt ;-) Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der normale Ablauf doch wie folgt - PC Software starten - Connect to device - AVR einschalten bzw. resetten - PC Software connected - danach kann ich programmieren Manchmal habe ich nun, dass die PC Software zwar in den connected Modus wechselt, aber die alte Anwendung auf dem AVR trotzdem gestartet wird. Dann kann ich natürlich nicht programmieren. Würde es hierbei etwas bringen, die Wartezeit des Bootloader hochzusetzten, oder was läuft hier schief? Werner
Datum:
Ja, Wartezeit hochsetzen. Die PC-Software sendet beim Connect (egal ob manuell mit Connect-Button ausgelösst oder durch Button "Program"/"Erase" etc.pp. automatisch ausgelösst) permanent ein #0#0#0#0#13BOOT. #0#0#0#0 steht für Kommando "Restart Bootloader", #13 ist das Zeichen für die AutoBaud Funktion und "BOOT" das Passwort/die Signature. Das Interval dieses Packetes definiert sich über die Baudrate, je höher die Baudrate desto höher kann das Wiederholungsinterval werden. Der AVR-Bootloader versucht nun innerhalb von zb. 300ms (default und fix) darauf zu reagieren. Nun kann es vorkommen das das Timing so ungünstig ist das sich diese Intervalle auf eine Art überschneiden das keinerlei Connect möglich ist. Dann einfach nochmal RESET/POWER OFF drücken. Oder aber in der Applikation so wie oben schon angedeutet auf Pegelwechsel am RX-PIN reagieren. Dann würde die Applikation solange in den Bootloader springen bis die PC-Software aufhört irgendwas zu senden. In diesem Falle kann man das BootDelay im AVR-Bootloader als defakto deaktiviert ansehen und die PC-Software steuert den AVR fern. Alternativ könnte ich das BootDelay so abändern das nicht exakt x Milliskunden im Gesamten gewartet wird, also fester Timeout, sondern das wenn nach x Millisekunden rein garnichts passiert ist ein Timeout entsteht. D.h. würde das BootDelay zb. auf 300ms stehen und nach 200ms kommt irgendein Impuls auf Rx rein so verlängert sich das Delay um weitere 300ms. Somit würde der Bootloader solange im Delay bleiben bis entweder eine gültige Verbindung zustande kam (Bootloader startet) oder aber die PC-Software für mindestens 300ms Ruhe gibt (Applikation startet). Ist also keine PC-Software aktiv so startet die Applikation nach 300ms, ist eine PC-Software aktiv so läuft der Connect-Prozess so lange bis die PC-Software "aufgibt" und 300ms später startet die Applikation, oder es aber zu einer gültigen Verbindung kommt (nochmal in anderen Worten;). Solche Probleme lassen sich nur dann umgehen wenn man zusätzliche Steuerleitungen mit diesen Funktionen vorsieht. Eine Möglichkeit habe ich jetzt schon integriert. Der DTR Ausgang der RS232 wird beim Beginn eines Connects in der PC-Software auf HIGH-Peel gezogen (ist normalerweise -12 bzw. -6 oder sogar 0 Volt, je nach RS232 Hardware). Man könnte also den DTR über eine Shottky wie beim 1-Wire an einen Pin des AVRs legen. DTR wird momentan so geschaltet damit man aus diesem Pin quasi eine Spannungsversorgung eines Pegelwandlers (2x Transistor) aufbauen kann. Ich hatte auch schon vorgesehen das der RTS Pin ebenfalls kurzeitigt seinen Pegel verändert, von HIGH auf LOW und wieder HIGH. Über eine Shottky wie beim 1-Wire direkt an den RESET des AVRs. Die PC-Software pulst diesen Pin nun vor jedem Connect-Versuch. Habe ich aber wieder rausgenommen und kann wenn gewünscht wieder eingebaut werden. Aber genau der Punkt das man auch nur mit wenigen Kabeln arbeiten kann ist primäres Ziel gewesen bei diesem Bootloader ;) Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, ich wollte jetzt mal auch Deine tollen Bootloader benutzen, an einem ATMEGA162, nachdem ich n halben Tag gesucht habe und endlich gefunden hab, das ich ja n MAX232 davorgeschaltet habe und natürlich dann: .equ UartInvert = 1 setzen muß, bin ich jetzt ein Stück weiter, Aber leider funktioniert das Programmieren nicht: 18.04.08-18:02:02-958 > Switch to 2-Wire mode 18.04.08-18:02:03-083 > Device connected 18.04.08-18:02:04-833 > programming Device... 18.04.08-18:02:04-833 > execute compiled data 18.04.08-18:02:04-833 > selected options in compiled file: 18.04.08-18:02:04-833 > - programming FLASH 18.04.08-18:02:04-942 > CmdFlash.ResCheck() Error: Verify failed Ich hab schon verschiedene Baudraten und Timeouts probiert, daran schein es nicht zu liegen. Hast Du evtl. n Tip ? Die Idee mit dem Terminal ist mir auch gleich aufgefallen, ich hab hier ZOC in Verwendung, und wenn das gestartet ist kommt die AVRootloader.exe nicht mehr an die COM, also Programm beenden, AVRootloader.exe aufrufen, programmieren, usw., Ne integrierte Lösung wär schon nicht schlecht, muß ja kein ausgewachsenes Terminal sein, nur Ein- und Ausgaben. Da ich meißtens ein CommandLineInterface in meine größeren AVRs integriere wäre das echt hilfreich. Danke und Grüße, Micha
Datum:
Hm, das sieht übel aus. Es bedeutet das dein AVR kaputt geflasht ist. Mal davon abgesehen das auch ein Fehler im Bootloader voehanden sein könnte ;) Nach dem Programmieren einer FLASH Page wird der FLASH sofort wieder ausgelesen und mit den soeben programmierten Daten im SRAM Buffer verglichen. Sollte es dabei zu einer Inkonsistenz kommen wird der Fehler "Verify failed" zurückgeliefert. Also schlägt bei dir das implizite Verify zu und meint das dein FLASH nicht sauber programmiert werden kann. Gehen wir davon aus das der Bootloader keinen Fehler macht, deine Hardware ansonsten sauber ist (keine Spannungseinbrüche in der Versorgung zb.) dann heist dies das dein AVR defekt ist. Wenn du den ISP noch dran hast dann solltest du erstmal versuchen deinen AVR damit zu flashen. Es sollte dann ebenfalls ein Verify Fehler auftreten. Dann wäre dein AVR FLASH definitiv kaputt. Am besten flasht du alle Zellen einmal auf 0x00 und einmal auf 0xFF um sicher zu gehen. Wenn kein Verify Fehler per ISP auftritt dann muß ein Fehler im Bootloader vorliegen, kann aber beim besten Willen nicht sagen was dort falsch sein sollte. >Die Idee mit dem Terminal ist mir auch gleich aufgefallen, ich hab hier >ZOC in Verwendung, und wenn das gestartet ist kommt die AVRootloader.exe >nicht mehr an die COM, also Programm beenden, AVRootloader.exe aufrufen, >programmieren, usw., Ja ich weiß :) Ich hatte als ich began mit dem Bootloader schon die gleiche Idee aber immer wieder verworfen. Es ist eben eine Bootlaoder Software und keine Applikationsbezogene Software. Ich denke nochmal drüber nach verspeche aber nichts, es stehen erstmal andere Änderungen an. 1.) die Funktionalität des Bootloaders wird in ein Interface gepackt. Die Funktionalität der Kommunikationsschnittstelle (bisher COM-Port) ist schon längst in einem solchen Interface. Das Ganze kommt in eine DLL. Nun kann man mit allen Standard-Programmiersprachen für Windows die Interfaces, also COM, DCOM unterstützen auf diese Interfaces der DLL zugreifen. Somit ist die komplette Bootloader Funktionalität auch aus eigenen Programmen heraus nutzbar. Man kann so auf einfache Weise entweder das Kommunikations-Interface durch ein egenes ersetzen, zb. direkter USB Treiber, AVR309 wenn man möchte etc.pp. Oder man kann eigene Befehle die man in den AVR-Bootloader integriert hat mit dem Bootloader Interface erweitern. 2.) es wird eine PIN geben. In den ersten par EEPROM Zellen des AVRs kann in Zukunft eine PIN programmiert werden. Der Bootloader bekommt ein neues Kommando bei dem man diese PIN dem Bootloader mitteilen muß damit er alle anderen Kommandos überhaupt akzeptiert. So kann man jeden AVR individuell mit dieser PIN schützen. Kann sie nach Eingabe der PIN über das EEPROM Kommando neu schreiben oder löschen. Statt PIN könnte man sagen Serialnummer die als programmierbares Passwort benutzt wird. Damit gibt es also insgesamt drei verschiedene Schutzmaßnahmen die der Bootloader unterstützt. Das BootSign -> "BOOT" das als harcoded Passwort für alle AVRs mit gleichem Bootloader dienen kann. Die PIN die im EEPROM individuell für jeden AVR programmiert werden kann, zb. auch durch die Endkunden. Und schlußendlich die Verschlüsselung samt 128 Bit Passwort um Fernupdates gesichert durchführen zu können. Natürlich ist die Unterstützung einer solchen PIN ebenfalls konfigurierbar. 3.) das Verfahren des Boot Timeouts wird leicht geändert. 4.) Vieleicht, aber nur vieleicht ! Ein Standalone Bootloader für den PC. Mit der jetzigen PC Software würde man dann eine eigene EXE kompilieren die die verschlüsselte ACY-Datei (HEX für FLASH/EEPROM) enthält. Das GUI dieser Anwendung würde wie ein Setup-Assistent aussehen, die automatische Ermittlung der Schnittstelle enthalten und auch autom. die eingebundene ACY-Datei flashen. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, Danke für Deine schnelle und ausführliche Antwort, da können wir ja noch einiges erwarten von Deinem Projekt, :-) die Idee mit der DLL ist sehr gut, da ich nämlich hier schon ein Sourceproject für ein Terminal-programm habe, allerdings in C, aber vielleicht kann man dann beide irgendwie verheiraten, :-)) bzgl. meinem AVR, gottseidank hatte ich noch den ISP dran, war ja noch am Bootloader-basteln, also das Programmieren/Verify über ISP funktioniert stabil und problemlos, sowohl alles FFFF (kriegt man ja durch erase schnell hin :-)), als auch alles 0000, oder die Applikation selbst, wie gesagt über ISP ist alles ok. still any ideas ?? :-)) Grüße, Michae
Datum:
Uff. Versorgt der ISP den AVR mit Spannung ? Das Problem was ich sehe ist das die Routine die den FLASH programmiert ihre Daten aus dem SRAM bekommt. Damit wird der Pagebuffer befüllt und anschließend der Program Befehl ausgeführt. Danach lädt der AVR nochmal die soeben programmierten Zellen aus dem FLASH und vergleicht sie mit den Daten im SRAM. Es gibt also nur 4 Möglichkeiten wo ein Fehler passieren kann. 1.) FLASH Programmierung, dh. dein FLASH ist wirklich defekt oder kann nicht sauber programmiert werden weil deine Spannungsversorgung schlecht ist 2.) SRAM Daten verändern sich willkürlich zwischen der FLASH-Programierphase und FLASH Verifyphase. Auch das könnte an einer Spannungsversorgung liegen 3.) meine Software im AVR hat an dieser Stelle noch einen Bug. Das halte ich aber für unwahrscheinlich, ich hatte bisher noch nie einen solchen Verify Fehler selbst mit einem Projekt bei dem die Spannungsversorgung sehr heikel ist (Solar-Panel -> 1.2V NiMH Akku -> Stepup auf 3.0 Volt). 4.) Datenübertragung, dh. alles läuft im AVR korrekt ab, am Ende wird der Returncode SUCCESS gesendet aber als ERRORVERIFY empfangen. Das ist aber enorm unwahrscheinlich da diese Fehlercodes sich im oberen Nibble komplett unterscheiden -> $3x -> $Cx. Wie gesagt bisher hatte ich bei meinen Projekten (ATtiny45, ATtiny461, ATmega168) keinerlei Probleme. Mache mal folgendes: 1.) AVRootloader.asm -> UseSRAM = 1, UseE2Read=1, UseE2Write=1 setzen, neu compilieren und installieren, WICHTIG! vergiß nicht BootCodeSize=??? anzupassen so wie es in der Readme steht. 2.) AVRootloader.exe starten und über Button "Connect to device" eine Verbindung herstellen 3.) auf Page "Device Information" überprüfen ob alle Angaben mit deinem AVR übereinstimmen 4.) auf Page "SRAM Content" gehen und Button "Read from Device" drücken 5.) in dem grünen Bereich des HEX Editor gehen und rechten Mausklick machen, im Popup "Clear Cells" drücken 6.) auf Button "Write to device" klicken 7.) auf Button "Read from device" klicken und schauen ob alle Zellen im grünen Bereich weiterhin auf 0x00 stehen (bis auf die letzten par Bytes -> Stack) 8.) nun alle Zellen im grünen Bereich auf 0xFF setzen und Steps 6.-7. wiederholen Du musst dann immer exakt das wieder aus dem SRAM auslesen was du vorher dort hineingeschrieben hast. Sollte das nicht der Fall sein so hast du ein Kommunikationsproblem, zb. mit dem MAX-Treiber. Die gleichen Tests kannst du auch mit dem EEPROM machen -> Page "EEPROM Content". Hier wird wie beim FLASH ebenfalls das implizite Verify durchgeführt. Gruß Hagen
Datum:
>die Idee mit der DLL ist sehr gut, da ich nämlich hier schon ein >Sourceproject für ein Terminal-programm habe, allerdings in C, >aber vielleicht kann man dann beide irgendwie verheiraten, :-)) Ich möchte keine falschen Erwartungen wecken. zZ. verifiziere ich erstmal ob mein angedachtes Konzept auch funktioniert. Ich werde mit Interfaces arbeiten und das in deiner DLL. Alle Programmiersprachen die Windows-COM-Interfaces unterstützen können dann darauf zugreifen (also keine IDispatch-Interfaces!) Das unterscheidet sich zu einer normalen DLL gewaltig da meine DLL quasi nur ein Objekt exportiert und keine Funktionen. Jeder der sich mit Interfaces auskennt weiß welche Vorteile das hat es bedeutet aber auch das diese DLL eher wie ein OCX/ActiveX funktioniert statt wie eine normale DLL mit exportierten Funktionen. Desweiteren könnte man diese Interfaces benutzen um auf die COM-RS232-Schitstelle zu zugreifen um damit dann deine Terminal-Geschichte zu machen. Das hat aber dann keinen Zusammenhang zum eigentlichen Bootloader sondern bietet nur die Anbindung der RS232. Ich sehe nämlich einen ziemlichen Aufwand in dem Punkt wie man Bootloader uund Terminalclient in der eigenen Applikation miteineraner verbindet. Der Bootloader arbeitet per Pollling in der Kommunikation und unterdrückt jede asynchrone Verarbeitung per ISRs. Der Terminal Client in der Applikation sollte so in keinem Falle arbeiten, dieser sollte Interrrupt-gesteeurt funktionieren. Zusätzlich noch das problem das je nach Kommunikationshardware, also 1-Wire/2-Wire/invertiert/nicht invertiert, müsste der Terminalclient in der Applikation alle diese Modis auch unterstützen. Es macht ja keinen Sinn wenn der Bootloader im 1-Wire läuft und das Terminal nur im invertierten 2-Wire Modus funktioniert. Ich bin eventl. gerne bereit einen kleinen Terminal-Srver in der PC-Software zu integrierten die aufbauend auf den aktuellen Verbindungsparametern die der Bootloader zuvor ausgehandelt hat sich mit dem AVR nach dem Start der Applikation weiterhin zu verbinden, bzw. verbunden zuz bleiben. D.h. man verbindet erstmal zum Bootloader (zwecks AutoBaud, Autodetektion 1-Wire/2-Wire). Man bleibt verbunden wechselt zu terminal Page und Startet die Applikation im AVR. Diese Applikation müsste sich die Baudrate etc.pp. aus den internen Registern des AVRs holen und ihrerseits eine Terminalkommunikationssoftware initialisieren. Bisdahin aber nicht weiter. Dh. die UART-Kommunikation in der eigenen Awnedung um den terminalclient zu implementieren wäre nicht meine Aufgabe. Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Hallo Hagen, der AVR wird nicht vom ISP versorgt, sondern von einem 7805 gespeist, das "self-made" Board habe ich schon Jahre im Einsatz, eigentlich nie irgendwelche Ungereimtheiten bzgl. Spannung gehabt. Allerdings hängt dort am exterenen Memoryinterface des AVRs ein Parallel-Flash für Datenspeicherung. Das sollte aber eigentlich kein Problem sein, so lange das SRE-Bit nicht gesetzt ist. Das mit dem SRAM würd ich ja gern probieren, da schein aber noch ein Problem mit dem PC-Programm zu sein, die Buttons "Read from device" usw. sind nicht im sichtbarem Bereich, auch wenn ich das Programmfenster maximiert habe, ebenfalls sind im Hauptfenster die Browserknöpfe verschwunden, egal wie groß ich die Fenster mache. (siehe angehängte Bilder) Sieht nach einem Fontgröße-/art-Problem aus, ich schätze mal das PC-Programm setzt keine Fonts selber sodaß die "default" Systemfonts genommen werden, und die sind von PC zu PC verschieden. Bei meinem PC auf Arbeit waren alle Buttons zu sehen, wie gewünscht, beim PC hier zuhause, wie gesagt, komm ich an einige Buttons nicht ran. bzgl. Terminal, der letzte Abschnitt von Deiner vorherigen Mail bringt mich auf einen Gedanken: Wie wäre es wenn dein PC Programm eine virtuelle COM anbietet, damit kann dann JEDES Terminalprogramm benutzt werden. die COM-Parameter werden vom PC Programm einfach übernommen, und es werden die Zeichen, die nichts mit der Bootloader-Kommunikation zu tun haben, einfach durchgereicht. Allerdings weiß ich nicht wie es programm-technisch schwierig ist eine virtuelle COM zu implementieren.
Datum:
Angehängte Dateien:ich weiß nicht wie man hier zwei Dateien anhängt, hier also noch das andere Bild
Datum:
Angehängte Dateien:Also du hast ja Probleme ;) Erstmal müssen wir die PC-Software bei dir richtig zum laufen bringen. Welches Betriebsystem hast du ? Welche Einstellungen hast du bei der Darstellung, Fonts, Scalierung etc.pp. ? Du bist der Erste der solche Probleme hat. Ich habe das Program mit Delphi 5 programmiert und verlasse mich darauf das Delphis VCL da alles richtig macht, sprich Ausrichtung der Controls usw. Das es damit Probleme geben soll ist mir neu, immerhin arbeite ich damit professionell seit dem es Delphi auf dem Markt gibt. Schick mir doch mal ne PN so das du mir per EMail noch mehr Screenshots schicken kannst. Du must da auch nicht auf die Bildgröße achten, mein Postfach ist ziemlich groß. Also ich habe das bei mir mal versucht zu reproduzieren, Systemfonts, Scrollbars, Bildschirmscalierung etc.pp. verändert, bekomme es aber nie hin das so ein Fehler auftritt wie der bei dir. Probiere doch mal die EXE aus dem Attachment. Ich habe den Font, den BIDI-Mode und die Autoscalierung und einige andere Werte geändert. Denke zwar nicht das das hilft aber probieren können wir es ja mal. Ich bräuchte also als erstes von dir noch mehr Infos über dein System. >Das mit dem SRAM würd ich ja gern probieren, da schein aber noch ein >Problem mit dem PC-Programm zu sein, die Buttons "Read from device" usw. Falls es mit der geänderten Version geht dann probiere das mit dem SRAM und EEPROM aus, damit wir wissen ob es an der Kommunikation liegt. >bzgl. Terminal, der letzte Abschnitt von Deiner vorherigen Mail bringt >mich auf einen Gedanken: >Wie wäre es wenn dein PC Programm eine virtuelle COM anbietet, damit >kann dann JEDES Terminalprogramm benutzt werden. >die COM-Parameter werden vom PC Programm einfach übernommen, und es >werden die Zeichen, die nichts mit der Bootloader-Kommunikation zu tun >haben, einfach durchgereicht. Allerdings weiß ich nicht wie es >programm-technisch schwierig ist eine virtuelle COM zu implementieren. Ich soll einen Windows Kernelmode Treiber mal eben programmieren ? Vergiß es ganz schnell, den Streß will ich nicht nochmal haben. Es ist ja kein Problem für mich, aufsetztend auf die schon bestehende COM-Verbindung ein Terminal laufen zu lassen, das ist das geringste Problem. Das was die Sache so zeitaufwendig macht ist die nötige Bibliothek die wir auf AVR Seite benötigen um sie in die eigene AVR-Applikation einbinden zu können. Und exakt diese Bibliothek werde ich in nächster Zeit nicht programmieren. In der PC-Software wäre das ein Kinderspiel, einfach Verbindung zum Bootloader, Run-Kommando senden das die Applikation durch den Bootloader im AVR gesteartet wird und dann übernimmt die Terminalbibliothek die Kontrolle über die RS232. Nur, damit ich die PC-Software dann ordentlich testen kann müsste ich für den AVR eben auch diese Bibliothek programmieren und das mache ich jetzt nicht. Und sowas blind, ohne reale Tests zu programmieren, um dann einen erhöhten Support zu haben, weil Nichts ohne Test sofort in der Praxis laufen kann, mache ich ebenfalls nicht. Es ist Hobby und ich muß mir ganz genau überlegen welches meiner Projekte, von den vielen, ich mal endlich fertig bekommen will. Dazu gehört dieses Terminal eben nicht, weil ich es nicht brauche. Denke das das wohl nachvollziehbar ist, oder ? Schick mir ne PN, und wir können dann eine Zusammenarbeit anstreben. Wenn du die Tests und die Terminalbibliothek für den AVR übernimmst, baue ich die entsprechende Funktionalität in die PC-Software sofort ein. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, nur ganz schnell bevor ich ins Bett gehe, das angehängte PC Programm funktioniert, alle Buttons sind sichtbar, so wie auch auf meinem Arbeits-PC, ich hab hier das normale Windows XP mit Sp2 zum Laufen, also nichts exotisches, alles weitere per PN Grüße, Micha
Datum:
Guten Morgen Hagen, melde Dich bitte mal bei grooves_AT_gmx_DOT_de ich kann hier als Gast Deine E-Mail nicht lesen, Grüße, Micha
Datum:
SMTP error from remote mailer after RCPT TO:.....:
host mx0.gmx.net [213.165.64.100]: 550 5.1.1 ... User is unknown
{mx094}
Du musst mir schon deine richtige EMail Addresse geben. Oder melde dich
hier im Forum als registrierter Benutzer an, dann geht das auch per PN
indem du meinen Namen anklickst (ist dann blau)
>ich hab hier das normale Windows XP mit Sp2 zum Laufen, also nichts...
ich entwickle die PC-Software auch auf diesem System, und läuft. Du
musst also irgendwas anders eingestellt haben.
Gruß Hagen
Datum:
Für alle die es interessiert. Das Problem vom Micha konnte eingegrenzt werden. Der ATmega162 kann im Kompatibilitätsmodus als ATmega161 laufen. Meine PC-Software ermittelt alle nötigen Parameter wie FLASH/EEPROM/SRAM Position/Größe aus den ATMEL Part Decsrption XMLs die beim AVR Studio enthalten sind. In diesen XMLs ist der ATmega161comp unvollständig bzw. fehlerhaft beschrieben, es fehlen die Infos für die BootPages. Desweiteren benutzt mein Bootloader aus Effizienzgründen eine spezielle Berechnung der Signatur der AVRs. Diese Berechnung reduziert die 3 Bytes Signatur auf eine 1 Bytes Signatur. Das funktioniert auch wunderbar bis eben auf den Punkt ATmega161. Dessen Signatur überschneidet sich dann mit der Signatur des neueren ATtiny88. 31=1E9311, ATtiny88 , 8192, 64, 512, 256, 64, 0, 0, 0, 0 31=1E9401, ATmega161 , 16384, 512, 1024, 96, 128, 8, 0, 0, 0 31=1E9401, ATmega161comp, 16384, 512, 1024, 96, 128, 0, 0, 0, 0 34=1E9404, ATmega162 , 16384, 512, 1024, 256, 128, 2, 4, 8, 16 Losung dieser Probleme mit der aktuellen Version sieht so aus: 1.) .DEV Datei so abändern 31=1E9311, ATtiny88 , 8192, 64, 512, 256, 64, 0, 0, 0, 0 3E=1E9401, ATmega161 , 16384, 512, 1024, 96, 128, 8, 0, 0, 0 3F=1E9401, ATmega161comp, 16384, 512, 1024, 96, 128, 2, 4, 8, 16 34=1E9404, ATmega162 , 16384, 512, 1024, 256, 128, 2, 4, 8, 16 also aus 31 wird 3E/3F beim ATmega161/comp, beim ATmega161comp müssen die letzten 4 Zahlen synchron wie beim ATMega162 geändert werden 2.) in AVRootloader.inc .set SIGNATURE_CRC = (SIGNATURE_000 << 3) + (SIGNATURE_001 << 4) + SIGNATURE_002 ersetzen mit .set SIGNATURE_CRC = 0x3E oder 0x3F je nachdem ob man ATmega161 oder ATmega161comp benutzt wird 3.) in AVRootloader.asm muß beim ATmega162 im Kompatibilitätsmodus .include "m161def.inc" ; ATmega161 Inkludiert werden, nicht m162def.inc !! Da dieses Problem nur mit dem ATMega162/161comp. auftritt wird es erstmal keinen HotFix geben, das Teil ist eh abgekündigt. Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Version 2.0 Die SIGNATURE_CRC wurde entfernt. Der neue ATtiny88 überschneidet sich mit dem ATmega161 beim Verfahren der Version 1.0. Nötige Änderung dafür ist in AVRootloader.asm -> BootSign: die 4 Bytes. Die PC-Software kann aber weiterhin mit der Version 1.0 benutzt werden, ist also abwärtskompatibel. AVRootloader.dev aktualisert auf die neusten AVRs und beim ATMega161/ ATmega161comp. (ATmega162 im 161 Kompatibilitätsmodus) Fehler aus den AVR Studio XML Dateien beseitigt. ATMEL hat dort falsche Angaben gemacht. Die PC-Software ist intern komplett neu geschrieben worden. Wer Interesse hat kann die AVRootloader.DLL benutzen um die komplette Funktionalität der PC-Software (ohne GUI) in seine eigene Anwendung zu integrieren. Diese DLL implementiert die Funktionalität über Interfaces, sollte also auch über andere Programmiersprachen nutzbar sein. Delphi Header in AVRootIntf.pas. Über diese Schnittstelle kann man auch eigene Communications-Interfaces vorgeben über die dann die AVRootloader Schnittstelle kommuniziert, zb. AVR309 USB oä. Über AVRootloader.ini in Section [Timeouts] RTSPulse=? kann man das Verhalten beim Verbindungsaufbau der PC-Software von der RTS-Leitung der RS232 einstellen. Man kann über diese Option also den RTS PIN der RS232 zb. für x Millisekunden von HIGH auf LOW und wieder HIGH ziehen. Damit könnte man, über Serienwiderstand und Shottky Diode den RTS Pin auf den RESET Pin des AVRs klemmen. Bei jedem Verbindungsaufbau der PC-Software zum Bootloader wird somit autom. der AVR in den Reset versetzt. Wer möchte kann ein Copyright String oä. in AVRootloader.asm einbauen. Dieser String wird dann in der PC-Software in der Device Information angezeigt. Das geht so: BootSign: .db "BOOT" BootInfo: .db SIGNATURE_001, SIGNATURE_002, BootVersion, BootPages BootMsg: .db SUCCESS, "Hello World" BootEnd: Wichtig ist das das erste Byte immer SUCCESS ist. Das Timeout-Handling in der Baudratedetektion wurde geändert. Sollte innerhalb des Timeouts, zb. 250ms, eine gültige Baudrate detektiert worden sein so verlängert sich der Timeout ab diesem Moment um weitere 250ms. Entweder der Bootloader empfängt das korrekte BootSign: (zb. BOOT) und springt in den Kommandomodus oder aber die Baudrate-Detektion startet erneut mit weiteren 250ms. Wenn also Ruhe auf der RX-Leitung ist, so startet die Applikation wie gewohnt nach dem Timeout. Wenn aber eine PC-Software versucht eine Verbindung aufzubauen so bleibt der Bootloader solange in der Baudrate-Detektion bis die PC-Software aufhört eine Verbindung aufzubauen. Diese Vorgehensweise macht das Verfahren wesentlich robuster. In Version 1.0 war der Timeout ein Gesamt-Timeout des Verbindungsversuches. Nach den zb. 250ms wurde immer die Applikation gestartet, egal ob eine PC-Software einen Verbindungsaufbau versuchte oder nicht. Gruß Hagen
Datum:
Nochmal zurück zu Michaels Problem mit dem ATMega162 im ATMega161 Kompatibiliätsmodus. Zuerst zur Lösung des Problemes: 1.) in AVRootloader.asm .include "m161def.inc" ; ATmega161 .equ RWWSRE = 4 ; activate for ATmega162 in ATmega161 compatibility mode einfügen. Wichtig ist das das RWWSRE Bit manuell nachträglich deklariert werden muß. 2.) in AVR-Studio Fuses M161C=Häckchen BOOTSZ=Boot Flash size=512 words start address=$1E00 BOOTRST=Häckchen 3.) AVR-Studio Lockbits BLB0 und BLB1 nicht setzen. Erklärung: Der ATMega161 kennt das "Read While Write" Feature des SPM Befehles nicht. Der ATMega162 kennt diese Feature aber. Lässt man den ATMega162 im Kompatibilitätsmodus arbeiten als 161'er dann muß man nach dem Programmieren einer FLASH Page denoch diese Page wieder für den Lesezugriff freischalten. Da aber in m161def.inc das nötige RWWSRE Bit nicht deklariert ist wurde also die geschriebene FLASH Page nicht zum Lesen freigeschaltet. Das anschließende Verify musste somit scheitern. Zum Glück betrifft die nur das Sorgenkind ATMega161 bzw. den Kompatibilitäsmodus des ATMega162. Die PC-Software erkennt nun korrekt einen ATmega161. Die Problematik entstand weil der ATMega162 im m161 Modus das Extended IO ausblendet und somit die SRAM Startaddresse von 0x0100 auf 0x0060 vorverlagert und einiges der Peripherie deaktiviert. Man kann also nicht den Bootloader so compilieren das er als ATmega162 läuft und die Fuse des M161C Modus setzen. Man muß den Bootloaer auf dem M162 wirklich als M161 compilieren, aber dann unterscheiden sich die Programmierbefehle (SPM) trotzdem. Kurz gesagt: der ATMega162 im M161C Modus ist nicht vollständig kompatibel zum ATMega161, der SPM Befehl funktioniert dann weiterhin wie bei einem ATmega162. Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Es tut mir ja leid, aber ein neues Update. Mit bestimmten HEX Files, bei denen die Speicherblöcke nicht linear aufsteigend in ihrer Addresse vorlagen, kam es zu Fehlern. Die PC-Software hat also HEX Files falsch interpretiert. Unter normalen Umständen dürfte das aber kein Problem sein da die meisten Tools wie WinAVR GCC oder AVR Studio solche HEX Files immer mit linear nachfolgenden Addressen erzeugen. Mit der neuen Version ist das natürlich gefixt. Gruß Hagen
Datum:
Hallo, hast Du zufällig irgendwo eine Anleitung wie man den Loader in seine eigene Delphi-app einbauen kann? Ich komme da nicht recht weiter, würde gerne einen "One-Button" upload von meiner Software aus einbauen, Comport ist da schon bekannt. Ich müsste also nur dem Loader den Comport übergeben und eine Datei zum flashen. Irgendwelche Tipps? Louis
Datum:
Angehängte Dateien:Ja, das geht. Der Bootloader relevante Teil befindet sich auch in der AVRootloader.dll. Du kannst diese DLL in deine Delphi Anwendung einbinden, das sähe so aus wie im Attachment gezeigt. Als erstes entpackst du diese ZIP zb. nach c:\programme\atmel\ mit Ordnern. Dann startest du Delphi und öffnest das Project1.dpr im Pfad ..\AVRootlaoder\Test DLL\. Darin zeige ich wie man die AVRootloader.dll über die Unit AVRootIntf.pas benutzen könnte. Ist alles auf ein Minimum reduziert damit man die Funktionweise besser sehen kann. Im Grunde für ein bischen erfahrenen Laien echt einfach. Du benötigst später deine EXE, die AVRootloader.dll, AVRootloader.dev und die von dir compilierte *.ACY Datei zu deiner *.HEX und *.EEP Datei. Eine ACY Datei enthält das HEX für den FLASH (Programm) wie auch die EEPROM Daten aus der *.EEP Datei wenn man das möchte. Die Daten im ACY sind natürlich mit dem Paswort und XTEA verschlüselt. Im DEMO prjekt kannst du solch eine ACY Datei ezeugen lassen und sie dann Programmieren. Die AVRootloade.asm habe ich so angepasst das sie für einen ATmega162 im 1-Wire-RS232 mit sicherer Verschlüsselung arbeitet. Das musst du an deine Bedürfnisse anpassen, steht aber in der Readme drinnen wie und was. Das Test.hex das ich mitliefere ist für einen ATmega162. Ich würde das DEMO an deiner Stelle also soweit reduzieren das man nur noch den "Program" Button hat. Eventuell sogar ganz ranehmen und die Aktion gleich nach dem Start der Anwendung ausführen. Mit der normale PC-Bootloader-Software im Ordner \AVRootloader\Windows\ kannst du nun deine *.ACY Dateien verschlüsselt erzeugen und sie dann mit deinem Program in den AVRladen lassen. Also alles wie die Buttons "Connect", "Erase", "Compile" raus. Die Methoden .GetACYFileName und .GetEEPROMFileName liefern immer '' zurück. Nur die Methode .GetFLASHFileName gibt den Namen deiner *.ACY Datei zurück. Minimalistisch sähe es so aus:
uses AVRootIntf;
type
TMyObj = class(IApplication)
procedure ProcessMessages; stdcall;
procedure Changed; stdcall;
procedure Output(const Msg: WideString; Code: Integer); stdcall;
function GetFLASHFileName: WideString; stdcall;
function GetEEPROMFileName: WideString; stdcall;
function GetACYFileName: WideString; stdcall;
function GetPassword: WideString; stdcall;
function GetBootSign: WideString; stdcall;
function GetTimeouts: TTimeouts; stdcall;
function OpenCommunication: ICOM; stdcall;
constructor Create;
end;
procedure TMyObj.ProcessMessages;
begin
end;
procedure TMyObj.Changed;
begin
end;
procedure TMyObj.Output(const Msg: WideString; Code: Integer);
begin
end;
function TMyObj.GetFLASHFileName: WideString;
begin
Result := ExtractFilePath(ParamStr(0)) + 'test.acy';
end;
function TMyObj.GetEEPROMFileName: WideString;
begin
Result := '';
end;
function TMyObj.GetACYFileName: WideString;
begin
Result := '';
end;
function TMyObj.GetPassword: WideString;
begin
Result := '';
end;
function TMyObj.GetBootSign: WideString;
begin
Result := 'BOOT';
end;
function TMyObj.GetTimeouts: TTimeouts;
begin
Result.Base := 50;
Result.Erase := 20;
Result.Flash := 25;
Result.Eeprom := 20;
Result.Buffer := 1;
Result.RTSPulse := 0;
Result.RTSInterval := 0;
end;
function TMyObj.OpenCommunication: ICOM;
begin
Result := OpenCOM('\\.\COM2', Self);
Result.SetParams(115200);
end;
constructor TMyObj.Create;
begin
OpenAVRootloader(Self).DoProgram(False, False);
end;
|
Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Im Attachment mal das Test project für den ATmega162 das ich benutze. 8Mhz interner Takt, an PD0 der 1-Wire-RS232 RX, wenn man 2-Wire testen möchte dann an PD1 der TX Pin und an PD3 eine LED mit Vorwiderstand nach VCC. Vergiß niemals die Lockbits entsprechend zu setzen. Also nach dem Upload der Bootloader Software die Lockbits so setzen das ein Auslesen des AVRs nicht mehr möglich ist. Ansonsten hat das alles ja keinen Nutzen ;) Gruß Hagen
Datum:
Naja andererseits kannst du dir auch die Arbeit sparen und meine fertige PC-Software benutzen, rufe sie in deinem Falle mit folgenden Parametern auf AVRootloader.exe -PCOM2 -B112500 -Dc:\pfad_zu_deinen_ACY_files\ -Ftest.acy -Apc Damit startest du meine PC-Software, diese versucht eine Verbindung über COM2 mit 112500 Baud und flasht Test.ACY das im Pfad c:\pfad_zu_deinen_ACY_files\ liegt und schließt die PC-Software nach erfolgereicher Aktion wieder automatisch -> Parameter -Apc. Die Erklärung dieser Kommandozeilenparameter findest du in AVRootloader.txt. Möchtest du eine unverschlüsselte HEX/EEP Datei auf diese Weise in einen AVR uploaden der nur mit verschlüsselten Daten arbeitet dann füge den Parameter -K5441C8CA4DDF8EEA19AAAFD877AEB488 noch hinzu. Natürlich den Key den du in deinem Bootlaoder auch benutzt. Sollte einer dieser Parameter nicht übergeben worden sein so lädt die PC-Software die nötigen Einstellugen aus der INI-Datei AVRootloader.ini. Man könnte also auch einfach "AVRootloader.exe -Apc" aufrufen und sollte dann vorherig einmalig alle Parameter im GUI der Software voreingestellt haben. Vergiß auch nicht ein neues Passwort zu erzeugen, damit du nicht das im Source vordefinierte benutzt, macht ja keinen Sinn wenn jeder dein Passwort kennt ;) Dazu startest du meine PC-Software und drückst den "Make Password" Button auf der ersten Seite. Daraufhin wird per Zufall ein Passwort erzeugt und auch gleich in AVRootloader.asm geschrieben. Alternativ kannst du auch noch dieses neue Passwort in die AVRootlaoder.ini schreiben lassen. Und es wird auch noch in die Zwischenablage kopiert, also einfach STRG+EINFG drücken wenn du es woanderst sichern möchtest. Gruß Hagen
Datum:
Vielen vielen Dank für die ausführliche Info! Echt super, dann kann ich ja gleich loslegen :) Ich habe nur ein kleines Problemchen: Meine Hardware meldet sich nicht, ich flashe den Bootloader nach dem Compilergang, das klappt wunderbar. Aber leider bekomme ich keine Verbindung. Ich habe einen Mega644p mit 16 MHz, habe BOOTRST gesetzt, BOOTSZ0 und BOOTSZ1 nicht. Mit dem Fastboot von Peter Danegger klappt es an der Hardware prima, Deiner läuft offenbar nicht. Was könnte ich da falsch machen? Habe den normalen Uart0 an, also PD0 und PD1 als Pins. Uartinvert habe ich beide ausprobiert. Irgendwelche Tipps? Louis
Datum:
1.) in AVRootloader.asm .include "m644Pdef.inc" .equ UseWDR = 1 .equ UseAutobaud = 1 .equ UseVerify = 1 .equ UseE2Write = 1 .equ UseE2Read = 1 .equ UseSRAM = 0 .equ UseCrypt = 1 .equ UseCryptFLASH = 1 .equ UseCryptE2 = 1 .equ UartInvert = 1 .equ RX_PORT = PORTD .equ RX = PD0 .equ TX_PORT = PORTD .equ TX = PD1 .set XTAL = 16000000 .set BootDelay = XTAL/4 .set BootBaudrate = 115200 .set BootVersion = 2 .set BootCodeSize = 852 nun neu kompilieren, und HEX file auf AVR uploaden. Fuse auf "First Boot Start" und BOOTRST setzen. Boot Flash size=512 words Boot start address=$7E00 ($FC00) Danach AVR über RS232, du benutzt doch einen Pegelwandler ? falls nicht und du benutzt direkt die RS232 Leitungen dann UartInvert=0 setzen. PC-Software starten, und richtigen COM Port auswählen und Baudrate einstellen 112500 ist ein guter Wert. Nun Button "Connect to Device" drücken und eventuell den AVR reset'en. Im "Protocol" Window sollte dann stehen das er auf 2-Wire Modus gewechselt ist. Wenn er dann eine Verbindung hat kannst du in "Device Information" alle wichtigen Einstellungen zum AVR sehen. Als nächsten Test "EEPROM Content" und "Read from Device" ausprobieren. Und dann mal einige Änderungen von Hand im HEX Editor machen und "Write to Device" drücken. >> Deiner läuft offenbar nicht. bei dir nicht ;) Hast du sonst igrendwas in AVRootloader.asm verändert ? zb. BootSign: "BOOT" oder sowas ? Gruß Hagen
Datum:
Arg...es war der Programmer, der Hat Mist geschrieben, am Ende fehlte etwas, anscheinend ist der defekt. Ich habe es jetzt aber am Laufen, wunderbar! Encryption läuft auch, genau das habe ich gesucht. Super, vielen vielen Dank! Louis
Datum:
Hi Louis, beachte bitte folgendes damit es auch kryptographisch sicher ist: 1.) erzeuge mit der PC-Software einen neuen Schlüssel - steht dann in AVRootloader.asm bei BootKey: drinnen, 16 Bytes - steht wenn du möchtest in AVRootloader.ini in Password=?? drinnen 2.) stelle sicher das die Option UseSRAM=0 ist. Ansonsten kann nämlich ein cleverer Angreifer den Bootloader ausnutzen um ihn zu knacken indem er gezielt den SRAM und damit IO/Register Bereiche manipuliert. 3.) stelle sicher das UseCryptFLASH=1 ist, ansonten bei UseCryptFLASH=0 kann man verschlüsselte wie auch unverschlüsselte Daten schreiben, und somit auch ein eigenes Program das den Bootlaoder FLASH ausliest und somit auch den BootKey:, es sei denn das LPM/SPM in der Application Section verboten wird über die Fuses. 4.) wenn du deine/meine Bootloader-PC-Software deinen Kunden gibts stelle sicher das dort in der AVRoiotloader.ini bzw. nirgends der Schlüssel gespeichert ist 5.) liefere ausschließlich nur verschlüsselte ACY Dateien aus Falls du mit Delphi meine AVRootloader.dll benutzt wäre ich für ein Feedback sehr dankbar, ich würde gerne sehen was daraus wird ;) Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, danke für die Tipps, ich habe sie jetzt bei einem Exemplar mal angewandt, das Teil ist jetzt sozusagen dicht und nur noch durch meine Software beschreibbar. Das ist genau das, was ich gesucht habe, jeder kann ein Update flashen, aber nur eins dass von mir kommt und geprüft ist. So kann auch keiner den Code knacken und sehen wie die Software arbeitet. perfekt. Mein Mega64 wird nach Abschluss mit beiden Lockbits gelockt, das sollte so bombensicher sein. Ich gebe bescheid wenn ich die Software soweit habe, noch ist sie nicht 100% fertig. Louis
Datum:
>Mein Mega64 wird nach Abschluss mit beiden Lockbits gelockt, das sollte >so bombensicher sein. Aber nicht den Fehler machen, wie ich aus Überschwenglichkeit, alle Lockbits zu setzen, auch diejenigen die dem Bootloader den LPM/SPM Befehl sperren ;) Gruß Hagen
Datum:
Hehe, nene, so doof bin ich nun auch wieder nicht.. Btw, was genau bedeutet eigentlich SPM und LPM? Steht überall im datasheet, nur die Erklärung fehlt... Louis
Datum:
SPM - Store Program Memory LPM - Load Program Memory Weist auf die beiden gleichnamigen Assembler Mnemonics, mit denen sich der Mikrocontroller selbst den Flash schreiben bzw. aus seinem eigenen Flash (innerhalb des Programms) lesen kann.
Datum:
Ich habe die sehr nette AVRootloader fuer ein ATmega32 implimentiert. Es funksioniert auch schon, aber nicht alles wie es beschreibt ist. "Make Password" ohne in AVRootloader.ini zu spechern tut nichts. Was heist "in die Zwischenablage kopiert und kann so anderenorts gespeichert werden"? Bei mir wird nichts weiter abgefragt un nichts gespeichert. Muss in AVRootloader "Password = " stehen mit blank?
Datum:
Doch, tut es: Das Kennwort wird in die .asm-Datei des Loaders gespeichert, (ganz unten...) Beim Assembler-Lauf wird es dann in den Code eingefügt, der Loader muss es ja irgendwo her wissen wenn er einsam und alleine in seinem Megaxxx seitzt und auf Programme wartet. Das Passwort selbst wird in die Zwischenablage kopiert, öffne Notepad und drücke STRG+V, dann siehst Du es. Das Kennwort solltest Du GUT aufbewahren, ist es weg kannst Du keine Software mehr laden! Louis
Datum:
> Muss in AVRootloader "Password = " stehen mit blank?
Jain ;) Entweder
[System]
Password=
mit oder ohne Leerzeichen ist egal da diese intern entfernt werden, oder
[System]
Password=0A5ED11C8B0FA36F7C4F1EE20526904B
oder
Password=$0A,$5E,$D1,$1C,$8B,$0F,$A3,$6F,$7C,$4F,$1E,$E2,$05,$26,$90,$4B
Alle Sonderzeichen, auch Spaces werden entfernt und das was übrig bleibt
sind die HEX-Chars und das wird als Passwort benutzt. Ob man A..F groß
oder klein schreibt ist egal.
Wenn kein Passwort in der INI Datei gespeichert wurde fragt die
PC-Software per Dialogbox das Passwort ab wenn es benötigt wird. Das
Passwort in die INI Datei zu speichern erleichtert dem Programmierer
also die Arbeit. Bei der Installation der Software bei deinen Kunden
sollte das Password nicht gespeichert werden, logisch.
Beantwortet man die Frage "Do you want to save Password in INI-File ?"
mit NEIN/NO dann wird das Password in der INI Datei gelöscht.
Danach wird die AVRootloader.asm Datei mit dem neuen Passwort
modifiziert und zusätzlich ins Clipboard kopiert. Du kannst es also per
Paste irgendwo selber abspeichern.
Um das Passwort nicht zu verlieren bietet es sich an die geänderte
AVRootloader.asm zu sichern, im Projektbackup das ja jeder Programmierer
auch macht ?!
Nach "Make Password" muß also AVRootloader.asm neu kompiliert werden.
Gruß Hagen
Datum:
Vielen Dank fuer die erklaerung. Jetz habe Ich wieder etwas neues von Deutsch gelernt: Zwischenablage = Clipboard ! Ich werd es mal wieder probieren.
Datum:
Angehängte Dateien:Hallo, also der Bootloader ist eine tolle Sache. Hab diesen erfolgreich auf einen ATmega8 im Einsatz. Jetzt wollte ich diesen auf einen ATtiny85 auch benutzen. Leider kommt beim Flashen folgender Fehler: Cmd.WriteFlash.ResCheck() Error: Verify failed Folgendes habe ich bereits probiert: 1. Informationen lesen, funktioniert Software erkennt den ATtiny85 2. EEPROM lesen, schreiben, schauen ob sich was zufällig ändert. Funktioniert auch. 3. Wie 2. nur mit SRAM. 4. Flashen via ISP funktioniert. 5. Anderer ATtiny85 gleiches Problem 6. Verschiedene Baudraten, keine Erfolg Im Anhang die ASM die ich benutze. Vieleicht hat jemand eine Lösung.
Datum:
letzte Version der PC-Bootloader Software downloaden. Mit welchem Entwicklungswerkzeug hast du dein HEX erzeugt ? Also das was du über den Bootloader flashen möchtest. In den älteren Versionen der PC-Software war bei der Interpretation der Daten im HEX File ein Fehler. Sobald im HEX File die Addressen nicht linear sortiert gespeichert wurden gabs mit der alten Version Probleme. Wenn man mit AVR Studio oder WinAVR GCC arbeitet entstand dieses Problem nicht. Alternativ in der AVRootloader.INI die Section [Timeouts] modifizieren, sprich größere Timeouts wählen. Ich tippe aber auf ersteres Problem. Kannst ja mal das HEX File posten. Übrigens kannst du das UseVeritfy = 0 sezten und so par Bytes Code sparen was dazu führt das die 518 Bytes in deinem Falle unter 512 Bytes sinken und du somit eine Flashpage (64 Bytes) weniger für den Bootloader verbrauchst. Beim Schreiben vom FLASH/EEPROM ist schon eine Prüfsumme enthalten und auch ein integrierter Lesetest der soeben programmierten Daten, ergo: ein implizites Verify. Das zusätzliche externe Verify das mit UseVerify=1 aktiviert wird dient nur als zusätzliche Absicherung bzw. um testen zu können ob der FLASH eines schon programmierten AVRs mit einem HEX File übereinstimmt. Wenn man also nur sichergehen möchte das die aktuelle Programmierung korrekt verlief dann recith das impliziete Verify aus und man kann mit UseVerify=0 einiges an Code sparen (der natürlich dann deiner Anwednung zugute kommt). Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Hallo, Danke für die Antwort. Also die AVRootloader.exe ist vom 06.05.08 und ist ca. 940KB groß. Die HEX erzeuge ich mit avr-gcc 4.2.2. Das mit der UseVerify ist z.Z. noch aktiv weil eben dieser Fehler auftritt. Das mit den Timeout's werde ich noch probieren. Gibt es denn einen offiziellen (ich nen das mal so) Downloadplatz? Gruß Daniel
Datum:
Ok, aktuellste Version hast du und HEX sieht auch sauber aus. Bleiben noch zwei Möglichkeiten a) erhöhe die Timeouts, denke aber nicht das das was ändert b) dein AVR könnte defekt sein, bzw. dessen Spanungsversorgun instabil. Versuche den AVR mal über ISP zu flashen. Connecte mal mit dem Bootloader und poste hier alle was im Info Fenster angezeigt wird, vielleicht kann ich ja daraus was erkennen. Downloadplace ist hier dieser Thread ;) Gruß Hagen
Datum:
Daniel wrote: > Leider kommt beim Flashen folgender Fehler: > Cmd.WriteFlash.ResCheck() Error: Verify failed Ich tippe mal auf Selbstprogrammierfuse nicht gesetzt. Peter
Datum:
Hallo, also der letzte Tipp war goldwert. Ich hatte das Extended-Fuse-Byte nicht gesetzt. Danke für die Hilfe. Gruß Daniel
Datum:
Hallo Hagen, ich bin von dein Bootloader voll begeistert. Mit meinem ATmega8535 habe ich gleich probiert. Funktioniert soweit, bis auf die Lockbits. Setze ich keine Lockbits kann ich mein FLASH-Programm problemlos immer wieder neu beschreiben. Möchte ich mein Programm vor dem Auslesen schützen, so setze ich dann im Programmer BOOTLOCK02. Damit kann ich das Auslesen mit einem ext. Programmer verhindern. Leider geht dein EXE-Prog. dann nicht. Fehlermeldung kommt: Cmd.SetAddr. readByte() ICOM: read error Besteht die Möglichkeit, mit deinem EXE-Prog. nur den FLASH zu schreiben ohne das das Programm immer erst auf EEPROM oder FLASH lesen will? Was ja nicht geht, weil ich den Ausleseschutz aktiviert habe. Grüße
Datum:
Hallo Hagen, zwischenzeitlich habe ich mal dein Delphi-Programm ausprobiert. Bei der Function "Button2Click..." habe ich "FLoader.DoProgram(False, False)" probiert und bekommen die gleichen Rückmeldungen wie unter Einstellungen von "True": Connection : 2-Wire Device name : ATmega8535 Device signature : 1E9308 SRAM size : 512 Byte EEPROM size : 512 Byte FLASH size : 8192 Byte FLASH size for application : 7680 Byte FLASH pagesize : 64 Byte Bootloader size : 512 Byte Buffersize for data : 472 Byte SRAM start address : 96 Bootloader version : 2 Use bootsection : Yes Cryptography supported : No Device connected Program... execute compiled data selected options in compiled file: - programming FLASH - erase FLASH during programming - full verify FLASH after programing Cmd.WriteFlash.ResCheck() Error: Verify failed Grüße
Datum:
@Elektroniker Ich habe das Datenblatt des ATMega8535 nicht zur Hand aber die Fuses müssen so programmiert werden das - das Auslesen per ISP etc.pp. nicht mehr möglich ist - das die korrekte Bootsection eingestellt wird, also >= 512 Bytes = 256 Words - evntl. den SPM Befehl aus der Application Section verboten wird - evntl. der LPM Befehl aus der Application Section verboten wird - der Code in der Boot Section, eg. der Bootloader, per SPM und LPM Zugriff auf die Application Section und mindestens per LPM Zugriff auf die Boot Section hat Der Bootloader muß also per SPM + LPM in die Application Section Zugriff haben. Du kannst den SPM ZUgriff des Bootloaders in die eigene Boot Section verhindern damit sich der Bootloader nicht selber löschen kann. Aber in jedem Fall muß der Bootloader per LPM den kompletten FLASH auslesen können. Einerseits weil der Bootloader nach dem Programmieren des FLASH/EEPROM per LPM diesen wieder ausliest und mit den soeben programmierten Daten im SRAM-Buffer vergleicht, ergo implizites Verify beim Programmieren. Und andererseits weil der Bootloader am Ende im FLASH eine Tabelle mit wichtigen Daten enthält die er auslesen können muß, also solche Daten wie Signatur und Identifier. Lange Rede kurzer Sinn: ich schätze du hast zu viele Lockbits gesetzt und damit den Bootloader ausgesperrt. Gruß Hagen
Datum:
>Bei der Function "Button2Click..." habe ich "FLoader.DoProgram(False, >False)" probiert und bekommen die gleichen Rückmeldungen wie unter >Einstellungen von "True": Der Parameter "VerifyFlash" = TRUE kann nur dann von Relevanz sein wenn die Datei die du flashen möchtest eine reine HEX Datei ist. Ist es aber eine "precompilierte" ACY-Datei dann entscheiden die Optionen die bei ihrer Kompilierung gesetzt waren. Erkennen kannst du das ganz einfach am letzten Punkt im Protokoll >selected options in compiled file: >- programming FLASH >- erase FLASH during programming >- full verify FLASH after programing full verify FLASH after programming ist VerifyFLASH=TRUE bei einer HEX-Datei oder die vergleichbare Checkbox in der PC-Bootloader-Applikation bei der Erstellung einer ACY-Datei. Ändert aber nichts an der Sache, da der Bootloader schon während des impliziten Verifys gleich nach der Programmierung aussteigt. Dieses Verify kann nicht deaktiviert werden per PC-Software, höchstens indem man die AVRootloader.ASM Datei umschreibt. Es gibt also im AVRootloader gleich zwei Arten des Verify. Das implizite Verify wie vorher ausgiebig beschrieben. Und das separate und zu jeder Zeit nachträglich durchführbare Verify, wie bei den vielen anderen Bootloadern üblich. Letzeres benötigt man eigentlich nur um verifizieren zu können ob der Inhalt einer gegebenen HEX Datei mit dem Kontext im AVR übereinstimmt. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, danke für die schnellen und ausführlichen Anworten. Mit dem Mega8535 kann man nicht so viele Fuses setzen. Meine gesetzten Fuses: BOOTRST, BOOTSZ1 und BOOTLOCK02 Wird BOOTLOCK02 nicht gesetzt, dann funktionioert alles. Leider auch das Auslesen des Programms über den externen Programmer. Aber das möchte ich verhindern. Ich bin nochmal alle Postings in diesem Thread durchgegangen. Du hattest am 06.05.2008 geschrieben: >Vergiß niemals die Lockbits entsprechend zu setzen. Also nach dem Upload >der Bootloader Software die Lockbits so setzen das ein Auslesen des AVRs >nicht mehr möglich ist. Ansonsten hat das alles ja keinen Nutzen ;) Wie kann man dein Bootloader einstellen, dass der die Lockbits setzt? Und wenn die gesetzt werden, dann kann ich mit dein EXE-Prog. nicht mehr auf den µC zugreifen, weil dann doch die gleiche Fehlermeldung kommen müsste, als wenn das BOOTLOCK02 gesetz würde? Soviel ich verstanden habe, werden die Lockbits immer gelöscht (egal vom Bootloader oder über ext. Programmer), wenn das FLASH gelöscht oder neu beschrieben wird. Leider geht es nicht mit EXE-Progr. weil er gleich den Inhalt lesen möchte und nicht vorher löscht oder neu beschreibt. Könnte das nicht abgeändert werden, wenn ich den µC FLASH neu beschreiben möchte? Oder? Zum Delphi-Programm: Ich finde es super, dass Du es in Delphi geschrieben hast und ich programmiere selber nur in Pascal/Delphi und Assembler. Leider wissen nicht soviele Leute von der tollen Programmiersprache Delphi/Pascal gegenüber den Anderen. Ich brauche eigentlich nichts weiter ausführen. Auf jedenfall hast Du mir schon mit deinem Delphi-Tipp erstmal geholfen und werde es später noch vertiefen. Wenn Fragen diesbzgl. auftreten, stell ich diese hier im Forum gerne rein. Grüße
Datum:
>Soviel ich verstanden habe, werden die Lockbits immer gelöscht (egal vom >Bootloader oder über ext. Programmer), wenn das FLASH gelöscht oder neu >beschrieben wird. >Leider geht es nicht mit EXE-Progr. weil er gleich den Inhalt lesen >möchte und nicht vorher löscht oder neu beschreibt. Könnte das nicht >abgeändert werden, wenn ich den µC FLASH neu beschreiben möchte? >Oder? Nee da hast du was falsch verstanden. Der Bootloader selber setzt die Fuses nicht, das kann er garnicht. Man könnte für neuere AVRs die verschiedene Fuses per Program setzen können, diese Funktionalität in den Bootloader implementieren, aber dabei sehe ich keinen wirklichen Nutzen. Du programmierst über ISP/JTAG/DW die AVRootloader.HEX in den AVR, natürlich vorher kompiliert für deinen AVR mit deinen gewünschten Optionen. BOOTSZ Fuse setzen damit der AVR beim RESET den Bootloader startet. Danach mit PC verbinden und PC-Bootloader starten und als Test mal EEPROM/SRAM auslesen und schreiben. Wenn das geht kannst du die Lockfuses setzen. Das dürfte schon reichen denn nun kann man den ISP/JTAG nur noch aktivieren wenn man den AVR vollständig löscht. Also mit AVRStudio so: BOOTSZ=Boot Flash size=256 words Boot address=$0F00 Lockbits: LB=Further programming and verification disabled BLB0=SPM prohibited in Application Section BLB1=No lock on SPM and LPM in Boot Section Ergibt Lockbits=0x38 Man kann also den ATMega8535 schon so konfigurieren das es ziemlich sicher ist. Die Frage ist also mit welchem Programmiertool du den AVR flash'st. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Allerseits, bei Verwendung von 'BootMsg' unbedingt darauf achten, dass der Text eine UNGERADE Anzahl von Zeichen enthält. Ansonsten hängt der Assembler ein NullByte an. Dieses Byte wird auch ausgegeben und verwirrt das PC-Programm. Das PC-Prog erkennt den connect nur zum Teil. Das Senden der 'BootSign' wird eingestellt, das Programm selbst geht aber nicht in den Zustand "connected". Grüße JoJo
Datum:
>bei Verwendung von 'BootMsg' unbedingt darauf achten, dass der Text eine >UNGERADE Anzahl von Zeichen enthält. >Ansonsten hängt der Assembler ein NullByte an. >Dieses Byte wird auch ausgegeben und verwirrt das PC-Programm. Das lässt sich im PC-Program sehr einfach abstellen, werde das demnächst mal bereinigen. BootMsg kann man auch nur verwenden wenn der Bootloader ohne Verschlüsselung arbeitet. >Das PC-Prog erkennt den connect nur zum Teil. Das Senden der 'BootSign' >wird eingestellt, das Programm selbst geht aber nicht in den Zustand >"connected". Könntest du mir genauer erklären was du damit meinst ? Ich interpretiere deine Aussage so das die PC-Software den Connection-Aufbau einstellt, sprich in den Connect-Status wechselt, obwohl der Bootloader im AVR immer noch im Connectaufbau verbleibt. Eigentlich ist das aber sehr unwahrscheinlich. Die PC-Software sendet permanent das BootSign. Solange bis der AVR die richtige Baudrate detektiert hat und das empfangene BootSign mit dem im AVR im FLASH gespeicherten verglichen hat und Übereinstimmung existiert. Danach sendet der AVR seine BootInfo an die PC-Software. Diese geht erst in den Connect Status wenn sie diese BootInfo sauber empfangen hat und die darin enthaltenen Angaben auch stimmig sind. Dh. normalerweise geht der AVR als erster in den Connect-Status und erst danach die PC-Software. Von daher ist es also unwahrscheinlich das die PC-Software schon im Connectstatus ist der AVR aber noch nicht. Sollte es zu dem Fall kommen das der AVR nach Senden der BootInfo im Connectstatus ist die PC-Software aber die empfangene BootInfo nicht erkennt dann beginnt der Connectionaufbau von vorne. Die PC-Software sendet also weiterhin #0#0#13 + BootSign. Der AVR der schon in der Kommandoschleife ist, also connected, erkennt aber die beiden #0#0 Zeichen als Restart-Kommando. Bei diesem Kommando springt also der AVR wieder an den Anfang des Bootloaders und befindet sich dann wieder im Connection Aufbau Status. Dh. selbst wenn der AVR schon im Connectstatus ist die PC-Software aber noch nicht so synchronisiert sich der AVR spätestens beim nächsten Connectionaufbau der PC-Software neu. Je länger also BootSign gewählt wird desto wahrscheinlicher kann die PC-Software und der AVR einen Fehler in der autom. Baudrate-Erkennung oder Datenübertragung erkennen. Es ist also von Vorteil für die Stabilität wenn BootSign länger gewählt wird. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, mit BootMsg: .db SUCCESS, "Hello World" PC-Prog sendet permanent 'BootSign' AVR antwortet mit: [94][06][02][08][30] = 4 Byte 'BootInfo' + Success [48][65][6C][6C][6F][20][57][6F][72][6C][64][30] = 11 Byte 'BootMsg' + Success [C2][94][06][02][08][30] = 1 Byte ??? + 4 Byte 'BootInfo' + Success [48][65][6C][6C][6F][20][57][6F][72][6C][64][30] = 11 Byte 'BootMsg' + Success PC-Prog stellt das Senden ein = connect PC-Prog zeigt das auch an = Windows Sanduhr verschwindet, Titelzeile, Buttonbeschriftung. Protokollfenster: 19.09.08-14:36:10-875 > Connecting... 19.09.08-14:36:10-937 > Switch to 2-Wire mode 19.09.08-14:36:11-031 > Device connected DeviceInformation nur letzte Zeile: Info : Hello World mit BootMsg: .db SUCCESS, "Hallo Welt" PC-Prog sendet permanent 'BootSign' AVR antwortet mit: [94][06][02][08][30] = 4 Byte 'BootInfo' + Success [48][61][6C][6C][6F][20][57][65][6C][74][00][30] = 10 Byte 'BootMsg' + Nullbyte + Success [C2][94][06][02][08][30] = 1 Byte ??? + 4 Byte 'BootInfo' + Success [48][61][6C][6C][6F][20][57][65][6C][74][00][30] = 10 Byte 'BootMsg' + Nullbyte + Success PC-Prog stellt das Senden ein = connect PC-Prog zeigt das nicht an = Windows Sanduhr bleibt, Titelzeile bleibt auf [connecting..., please press RESET on Device] Buttonbeschriftung bleibt auf Abort connecting... Protokollfenster: 19.09.08-14:47:36-609 > Connecting... 19.09.08-14:47:36-687 > Switch to 2-Wire mode DeviceInformation nur letzte Zeile: Info : Hallo Welt Es scheint so, dass nur ein Teil der PC-Software in den Zustand 'Connected' wechselt. Gruß JoJo p.s. Meine Einstellungen Mega168: UseWDR = 1; UseAutobaud = 1; UseVerify = 1; UseE2Write = 1; UseE2Read = 1; UseSRAM = 0; UseCrypt = 0; UseCryptFLASH = 0; UseCryptE2 = 0; UartInvert = 1; RX_PORT = PORTD; RX = PD0; TX_PORT = PORTD; TX = PD1; XTAL = 8000000; BootDelay = XTAL/4; BootBaudrate = 115200; BootVersion = 2; BootCodeSize = 528;
Datum:
Angehängte Dateien:>AVR antwortet mit: >[94][06][02][08][30] = 4 Byte 'BootInfo' + Success >[48][65][6C][6C][6F][20][57][6F][72][6C][64][30] = 11 Byte 'BootMsg' + >Success >[C2][94][06][02][08][30] = 1 Byte ??? + 4 Byte 'BootInfo' + Success >[48][65][6C][6C][6F][20][57][6F][72][6C][64][30] = 11 Byte 'BootMsg' + >Success Was mich wundert ist das der AVR zweimal die BootInfo sendet. Das unbekannte Byte 0xC2 ist ein Fehlercode. Im Attachment mal eine geänderte Version der AVRootloader.exe. In dieser behandle ich die evntl. auftretenden Nullterminatoren der BootMsg. Gruß Hagen
Datum:
Dank Dir, ich kann das aber erst am Montag testen. Gruß JoJo
Datum:
Hallo Hagen, mit der neuen Version von 'AVRootloader.exe' läuft es einwandfrei. Das BootMsg nur ohne Verschlüsselung verwendbar ist war mir vorher nicht klar. Besten Dank für die schnelle Hilfe. Gruß JoJo
Datum:
BootMsg liegt zwischen BootInfo und BootKey. Bei der Aushandlung der Verschlüsselung zwischen Bootloader und PC Software wird ein verschl. Prüfcode benutzt. Dieser besteht aus BootInfo und ersten 4 Zeichen von BootKey. Bevor die verschl. Daten an den AVR gesendet werden, muß dieser Prüfsummen-Block an den AVR gesendet werden. Nur wenn die entl. Prüfsumme identisch zu BootInfo + 4 Zeichen BootKey ist, kann der AVR programmiert werden, bzw. akzeptiert der Bootloader die Programmierungskommandos. Liegt nun eine BootMsg zwischen BootInfo und BootKey so verändert dies die Signatur. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, endlich bin ich wieder dazugekommen weiter zu machen. Das Problem wurde mit LOCKBIT1 und LOCKBIT2 gelöst, d.h. diese Bits werden gesetzt. Die BOOTLOCK01/02/11/12 dürfen nicht gesetzt werden, ist nur ein Bit gesetzt, dann kann der Bootloader nicht richtig mit dem Zielsystem verbinden. Auf jedenfall arbeitet es sehr gut. Danke nochmal für die ausführlichen Antworten. Als Programmer nehme ich den ISP2-USB von E-LAB. Ein sehr gutes Teil mit vielen Möglichkeiten. Grüße
Datum:
Hallo Hagen, ich muß gestehen daß ich Deinen Code noch nicht so ganz verstehe. Den anfänglichen Verbindungsaufbau durch Vergleich von [BootSign] und anschließender Übertragung der [BootInfo]+ SUCCESS, sowie optionaler [BootMsg] + SUCCESS zum PC habe ich soweit begriffen. Doch wie geht's weiter? Ich glaube erkannt zu haben daß zuerst eine komplette Page ins SRAM abgelegt wird, die im AVR berechnete CRC16 mit der vom PC verchickten CRC16 verifiziert wird und anschließend der eigentliche ,Erase-Flash'-Vorgang gestartet wird. OK,ich weiß - eigentlich läßt sich Dein Bootloader ohne nennenswerte Modifikationen verwenden. Das ist bei meinem Projekt (Funkvernetztes Multicontrollersystem) so nicht möglich. Ich würde mich deshalb sehr freuen wenn Du mir das Protokoll im Detail beschreiben könntest. Viele Grüße Marcus
Datum:
@ Hagen Re Wie ich dem Quelltext entnehme, wird der ciphertext nach den ersten 16 Runden mit dem Initialisierungvektor (bzw. danach mit dem jeweiligen vorherigen Ciphertext) xored um nach den zweiten 16 Runden nocheinmal xored zu werden. Ich würde gerne mal wissen wie Du darauf gekommen bist und ob Du bitte einen Link mit einer Kryptoanalyse oder irgendeine andere Referenz dazu nennen könntest?
Datum:
@ Hagen Re Also ich habe im Moment zwei Verständnisprobleme: 1. In Deine Datei AVRootloader.txt lese ich " Das zweifache XOR'ing des Feedback vor den ersten 16 Runden und vor den zweiten 16 Runden verändert den XTEA auf eine Weise das eine Alles oder Nichts Entschlüsselung entsteht. Ändert sich also nur 1 Bit in den Daten so wird der komplette Datenblock und alle auf ihn nachfolgenden Datenblöcke falsch entschlüsselt." Wenn ich CBC mode richtig verstanden habe, wäre das aber auch mit einem einmaligen XOR vor jedem 32 Runden Zyklus gegeben. (Gemäß der unten angegebenen Beschreibung von CBC in wikipedia). 2. Die Terminologie weicht von der mir bekannten ab. Was ist mit Feedback gemeint? Wo bleibt der Initialization Vector? Als Referenz bitte ich Dich, wenn möglich die beiden Seiten aus Wikipedia zu verwenden: CBC: http://de.wikipedia.org/wiki/Cipher_Block_Chaining_Mode bzw. http://en.wikipedia.org/wiki/Block_cipher_modes_of_operation XTEA: http://de.wikipedia.org/wiki/Extended_Tiny_Encrypt... bzw. http://en.wikipedia.org/wiki/XTEA
Datum:
@Klugscheisser: 1.) XTEA ist eine Stromverschlüsselung. Normalerweise benutzt man bei diesen Ciphern keine Feedbackoperationen sondern wendet sie direkt auf den Datenstrom an. Dabei wird mit XTEA aus einem Key ein Schlüsselstrom erzeugt, quasi wie bei einem Pseudozufallsgenerator der Seed und der Zufallsbitstrom, und dieser wird einfach per XOR mit den Daten verknüpft. 2.) CBC ist ein Feedbackmodus der für die Blockverschlüsselungen sinnvoll ist. CBC ist dabei ein sogenannter selbstsynchronisierender Feedbackmodus, es gibt auch noch andere. Eine Blockverschlüsselung zerlegt die Nachricht in Datenblöcke a zb. 8 Bytes und verschlüsselt dann mit dem Cipher diese Blöcke, jeweils immer komplett separat ohen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Blöcken. Das wäre der ECB Modus -> Electronic Code Book Cipher Mode. CBC verknüpft nun diese Datenblöcke untereinander. Angenommen wie haben eine Nachricht aus 4 Datenblöcken a 8 Bytes. Der zu entschlüsselnde Ciphertext wurde aber mit einem Bitfehler empfangen der sich im 2. Datenblock befindet. Wird nun entschlüsselt so passiert beim CBC folgendes: 1. Datenblock wird korrekt entschlüsselt. 2. Datenblock wird auf Grund des Bitfehlers komplett falsch entschlüsselt. 3. Datenblock kann unter Umständen ebenfalls noch falsch entschlüselt werden, aber der 4. Datenblock wird wieder korekt entschlüsselt. Dh. Selbstsynchronisation bei einem Feedback Modus heist das sich ein Bitfehler in einem Datenblock maximal diesen Datenblock + dem nachfolgenden Datenblock falsch entschlüsselt. Alle nachfolgenden Datenblöcke, wenn ohne Fehler empfangen, werden auch wieder korrekt entschlüsselt. 3.) angenommen unser Ciphertext umfasst 10 Datenblöcke. Der 10. Datenblock enthält eine Prüfsumme oder einen bekannten Identifier oä. Wir möchten nun das wenn in einem der 10 Datenblöcke ein Bitfehler entstanden ist das der letzte 10. Prüfsummendatenblock mit 100% Sicherheit auch komplet zerstört wird. Dh. wir möchten das ein Bitfehler im Ciphertext sich bis zum letzten Datenblock propagiert. Dies zerstört die Selbstsynchronisation des CBC-Modus, dh. die Selbstsynchronisation des CBCs ist für unserer Zwecke unerwünscht. Denn 4.) wie wollen mit XTEA nicht nur Daten schützen sondern deren Integrität sicherstellen. Und dazu kann man sogennate CMACs benutzen, also Message Authentification Codes basierend auf Ciphern/Verschlüsselungen. 5.) Da XTEA eine Stromverschlüsselung ist habe aber die Plaintextdaten keinen Einfluß auf den internen Zustand des Ciphers. Dh. der Copher produziert nur vom Passwort abhängige Schlüsselströme. Bei einem Blockcipher stellt der äußere Feedbackmodus, hier CBC, aber sicher das der Ciphertext sowohl vom Passwort wie aber auch Datenstrom abhängig ist. Und exakt das benötigen wir auch um überhaupt einen CMAC aufbauen zu können, also die Abhängigkeit alle nachfolgenden verschlüsselten Datenbytes vom Schlüsselstrom wie auch von den vorherig verschlüsselten Datenbytes. 6.) also benutzt meine XTEA implementierung einen Feedbackmodus der im Grunde genommen für XTEA als Stromverschlüsselung normalerweise garnicht benutzt wird. Würde man diesen äußeren CBC Feedback nur anwenden nachdem ein Datenblock durch XTEA verschlüsselt wurde dann würden sich die Datenbytes der Nachricht aber nicht auf die internen Zustandsregister des XYTEAs nicht auswirken. Es fehlt also eine grundlegende Bedingung um mit XTEA+CBC einen CMAC errechnen zu können. Deshalb arbeitet mein XTEA so das er die 32 Runden in 2x 16 Runden XTEA splittet. Der CBC Modus wird nun zweimal angewendet, einmal vor der Entschlüsselung des Datenblockes, für die ersten 16 Runden. Dann wird das CBC-Feedback-Register erneut mit dem internen XTEA Registern xor-verknüpft und nochmals die zweiten 16 Runden XTEA angewendet. Nun ist sichergestellt das auf kryptographisch sichere Weise der Datenstrom der Nachrichtenbytes in den internen Status des XTEAs eingearbrieitet wurde. Wir können nun mit diesem XTEA Daten verschlüsseln wie auch die Integrität der Daten durch einen CMAC überprüfen. Denn ein empfangener Bitfehler führt mit 100% sicherheit immer dazu das alle nachfolgenden Datenbits bishin zum letzen Datenblock fehlerhaft entschlüsselt werden müssen. Nun der Bootloader verschlüsselt mehrere FLASH Pages in folgender Weise: 1.) ein 8 Bytes Datenblock aus ZUfall wird erzeugt + 8 Bytes BootInfo Signatur + ersten 4 Bytes des Schlüssel. Dieser Datenblock wird als allerrster zum AVR gesendet und initialsiert die Entschlüsselung. Durch die Zufallsbytes und der Eigenschaft der vollständigen Propagation meiner XTEA+2xCBC Implementierung heist dies das unsere kompletter Ciphertext randomisiert wurde. Also selbst wenn man die exakt gleiche HEX Datei mit dem exakt gleichen Key merhmals verschlüsseln würde so wäre der Ciphertext immer komplett anderst. Dies verhindert solche Angriffe wie Known Plain-/Ciphertext/Reply/Exchange Attacks. Zusätzlich serialisiert man das HEX auf den spezifischen AVR da die nächsten 4 Bytes identisch zur BootInfo sein müssen. Dh. ein verschl. HEX kann nur entschlüsselt werden wenn die im ersten Block enthaltene BootInfo (Signatur des Bootloaders + AVR) identisch ist. Die letzen 4 Bytes im Datenblock sind die ersten 4 Bytes des Passwortes, also 32Bit. Der AVR entschlüsselt also diesen ersten Datenblock und nur wenn diese 4 Schlüsselbytes identisch zum Key sind kann korrekt entschlüsselt werden. Man detektiert somit also entweder einen Datenübertragungsfehler mit 1/2^32 Wahrscheinlichkeit oder aber man erkennt das mit einem falschen Passwort gearbeitet wurde. Wichtig dabei ist es das dem Angreifer keinerlei Möglichkeiten in die Hand gegeben werden einen Ciphertext schneller als bei einer Brute Force Attacke brechen zu können und auch das der Angreifer unsere "Prüfsummenlogik" mißbrauchen kann um seine Brute Force Attacke zu beschleunigen. Das stellt der Zufallsseed und das unbekannte Passwort als Verifier sicher. 2.) Nun sendet der AVR Blockweise die zu programmierenden FLASH Daten. Dabei sind diese Daten in Blöcke a max. nutzbarere SRAM für Buffer aufgesplittet. Bei einem SRAM mit 256 Bytes und einer FLASH Pagesize von 64 Bytes wird dieser Buffer also 192 Bytes groß sein und man kann 3 FLASH Pages am Stück übertragen. Der XTEA Cipher wird dabei nicht mehr neu initialisiert sondern arbeitet mit der Initialisierung im Step 1.) immer weiter. Somit hängt der Erfolg der korrekten Entschlüseelung dieser Datenblöcke von allen vorherigen Datenblöcken ab. Der PC sendet nun 192 Bytes an Daten die ge-flasht werden sollen und hängt als letzten 8 Bytes Datenblock wiederum einen Spezialdatenblock an. In diesem wird auf die Addresse des FLASHs in dem die Daten geflasht werden sollen verschlüsselt. Also auch die Addresse wohin man die Daten schreiben soll sind verschlüselt gespeichert. Neben dieser Addresse (3 Bytes) sind in diesem Datenblock wiederum die ersten 4 Bytes des Keys verschlüsselt, quasi als Prüfsumme. Da mein XTEA+2xCBC, wenn er mit einem Bitfehler dekodiert, alle nachfolgenden Datenbytes ebenfalls falsch dekodiert, wird somit diese 4 Bytes Prüfsumme ebenfalls falsch dekodiert. Man kann also mit einer Entschlüsselung nicht nur die Daten schützen sondern sparrt sich einen extra Prüfsummen Algorithmus zu implementieren der auch kryptographsich sicher sein muß ! Eine CRC ist ja kryptographsich nicht sicher man müsste schon mit einem HMAC-> Hash Message Authenfication Code arbeiten und somit würden wie einen Hashalgo. wie SHA1 oä. implementieren müssen. Das sparen wir uns mit meiner abgewandelten Form des XTEAs. Einen kryptographischen Beweis der Sicherheit meiner Abwandlung kann und werde ich dir nicht liefern können. Aber wenn du mal genau drüber anchdenkst ist das auch nötig da ich nur die bekiannten Verfahren entsprechend kombiniert habe. Ich gehe also davon aus das meine Abwandlung nicht die Eigenschaften des XTEAs noch CBCs kryptrographisch negativ beeinflusst. Immerhin wende ich wie gehabt CBC vor der Entschlüsselung an, das ist Standard. Dann nach der Hälfte der Entschlüsselung wende ich CBC erneut an und beeinflusse nur indirekt über die XOR Operation den internen Status des XTEAs, das hat keinen Einfluß auf die Sicherheit vom XTEA da wir nur die zu entschl. Daten modifizieren. Sogesehen basiert mein 2x CBC zwar auf CBC hat aber längst nicht mehr die Eigenschaften eines normalen CBC Modus. Gruß Hagen PS: ich habe jetzt nicht nochmal alles quergelesen, Tip- und Rechtschreibfehler kannste behalten ;)
Datum:
@ Hagen Re Vielen Dank für Deine sehr ausführliche Antwort. Das lese ich jetzt erstmal.
Datum:
Ich musste bei der Konstruktion verschiedene Aspekte berücksichtigen 1.) Algo. muß auf AVR performant und Resourcenschonend sein 2.) alle mir bekannten Angriffe müssen ausgeschlossen sein. Also zb. das der Angreifer mal eben zwei Datenblöcke austauschen kann ohne das der Bootloader dies detektieren kann. Denn sonst wäre es möglich "gezielt" eine/mehrere verschl. Nachrichten neu zu rekombinieren, ohne das der Angreifer überhaupt Ahnung davon haben muß was er da an Daten vor sich hat. 3.) der Bootloader muß sicherstellen können das das verschl. HEX für seinen Prozessor/Bootloadertypus erzeugt wurde. 4.) der Bootloader soll erkennen ob die Daten mit dem korrekten Passwort verschlüsselt wurden 5.) oberste Priorität hat die Integrität der zu flashenden Daten. Dh. es muß ausgeschlossen sein das der Bootloader falsche Daten flasht. Also aus meiner Sicht, und ich habe mittlerweile über 5 Jahre intensivste praktische Erfahrungen mit der Kryptographie, sehe ich zZ. keinen erfolgversprechenden Angriff auf die durch meinen AVRootloader geschützen Daten. An der Dokumentation des kompletten Kommando-/Daten-/Verschl- Protokolles muß ich noch arbeiten. Bitte habt Verständnis das das noch ein bischen Zeit benötigt. Es ist für mich ein Aufwand von 6 Stunden sowas zu programmieren aber ein Aufwand von weit mehr Stunden sowas zu dokumentieren und nachfollziehbar zu erklären warum es so und nicht anders konstruiert wurde. Gruß Hagen
Datum:
@ Hagen Re Vielleicht erlaubst Du mir doch die Bitte, doch den Quellcode der Windows-Software zu posten. Das wäre nett. (oder habe ich was übersehen?)
Datum:
>Vielleicht erlaubst Du mir doch die Bitte, doch den Quellcode der >Windows-Software zu posten. Das wäre nett. (oder habe ich was >übersehen?) Hm, logisch betrachtet hat das Eine nichts mit dem Anderen zu tuen. Meine Intention die Windows-Software nicht frei verfügbar zu machen ist nicht in der Kryptograhie begründet, also zb. einer Hintertür die ich hätte einprogramieren können. Es ist eine Frage des Supportaufwandes und eben auch der Kontrolle der Verbreitung des AVRootloaders. Ich würde also vorschlagen das du mir eine PN sendest und wir dann per EMail aushandeln ob und wie du meine Sourcen benutzen/bekommen kannst. Die PC Software wurde mit Delphi5 also PASCAL programmiert. >Wir können nun mit diesem XTEA Daten verschlüsseln wie auch die >Integrität der Daten durch einen CMAC überprüfen. Denn ein empfangener >Bitfehler führt mit 100% sicherheit immer dazu das alle nachfolgenden >Datenbits bishin zum letzen Datenblock fehlerhaft entschlüsselt werden >müssen. Diese Aussage von mir ist nicht ganz korrekt. Denn eine 100%'tige Propagation von Fehlern kann es garnicht bei dem Verfahren geben. Wenn der letzte 8 Bytes Datenblock falsch entschlüsselt wurde dann haben wir mit 1/2^64 Wahrscheinlichkeit eine falsche Fehlerantwort vom System bekommen. Logisch da das interne Feedbackregister für den 2x CBC nur 8 Bytes und der interene Status des XTEAs ebenfalls nur 8 Bytes groß ist. Somit ist dies identisch zu einer 64 Bit breiten Prüfsumme. Der letze 8 Bytes Datenblock der nach den zu flashenden Daten gesendet wird besteht aus folgenden Daten: 3 Bytes Addresse an die diese Daten geflasht/geeepromt werden sollen 1 Byte Datenblock-Längen-Korregier-Byte. Angenommen wir möchten nur 5 Bytes im FLASH speichern dann haben wir das Problem das XTA+2x CBC aber immer mit volständigen 8 Bytes großen Datenblöcken arbeiten muß. Wir müssen also diese 5 Bytes mit 3 Bytes Zufall auffüllen. Bei der ENtschlüsselung benötigen wir dann die Information das von den soeben entschl. 8 Bytes nur 5 Bytes von relevanz sind. Nun dieses Datenbblöck-Längen-Korrekturbyte macht dies, es würde dann den Wertt 3 enthalten der dann am Ende der XTEA Prozedur von der Datenlängenvariablen subtrahiert wird. Dies hat den Vorteil das wir nur 1 Byte an Datenmenge verbrauchen denn ansonsten müsste man eine Längenangabe der zu flashenden Daten benutzen und das wären mehr als 1 Byte an Information die jedesmal pro Packet gespeichert werden müssen. Davon abgesehen kann der Korrekturfaktor nur den Wert 0 bis 7 annehmen und somit verbleiben 5 Bits ind diesem Byte die man noch anders benutzen könnte, als Flags zb. 4 Bytes Verifier, das sind die ersten 4 Bytes des BootKey. Dieser wird nach der ENtschlüsselung mit dem Bootkey verglichen und nur wenn identisch arbeitet das System weiter. Beim allerersten empfangen Datenblock (16 Bytes) besteht der letzte Datenblock mit fast identischen Aufbau wie vorher beschrieben. Nur mit dem Unterschied das in den ersten 4 Bytes nun die BootInfo gespeichert wurde, statt Addresse + Korrektufaktor. Somit ist die Überprüfungsfunktion dieser "Prüfsumme" bei der Initialsierung wie auch Datenentschlüsselung fast identisch. Dh. alle Datenblöcke im verschl. HEX File sind vom allerersten Initialiserungsdatenblock abhängig und somit auch von den allerersten 8 Bytes des verschlüsselten Zufallsseeds. Gruß Hagen
Datum:
>1. In Deine Datei AVRootloader.txt lese ich " Das zweifache XOR'ing des >Feedback vor den ersten 16 Runden und vor den zweiten 16 Runden >verändert den XTEA auf eine Weise das eine Alles oder Nichts >Entschlüsselung entsteht. Ändert sich also nur 1 Bit in den Daten so >wird der komplette Datenblock und alle auf ihn nachfolgenden Datenblöcke >falsch entschlüsselt." Alles oder Nichts aus Sicht der aktuellen Position eines Bitfehlers oder Bitmanipulation. Würde also das allererste Datenbit gekippt im Ciphertext dann soll der AVR die komplette Nachricht bis hin zum "Prüfsummen"block komplett fehlerhaft entschlüsseln. Sogesehen: man kann nur Alles oder Nichts korrekt entschlüsseln. Wir benötigen dieses Feature für den CMAC. >2. Die Terminologie weicht von der mir bekannten ab. >Was ist mit Feedback gemeint? Wo bleibt der Initialization Vector? Feedback, das ist das zusätzlich mötige 8 Bytes Register das bei fast jedem Cipher-Feedbackmodus nötig ist. Feedback heist dann das über dieses Register und meistens per XOR Operation eine Verknüpfung der Datenblöcke untereinadner erfolgt. Würde man dies nicht machen, also im ECB Modus arbeiten dann kann man verschiedene Angriffe durchführen ohne den Cipher real brechen zu müssen. Zb. wir haben eine verschl. Banküberweisund die aus 2 Datenblöcken bestünde. Im ersten Datenblöck steht Absender + Betrag drinnen. Im 2. Datenblock steht der Empfänger. Wir veranlassen als Angreifer die Zielperson uns eine Banküberweisung zu machen, auf unser Konto. Wir fangen aber jede der verschl. Banküberweisungen der Zielperson ab. Diese tätigt nun eine Überweisung der Miete. Wir fangen diese Nachricht ab und ersetzen den letzen Datenblock mit dem Datenblock unserer Banküberweisung die an uns gehen. Schon geht die Miete auf unser Konto. Das ist möglich weil die Datenblöcke eben vollständig separat voneinander durch ECB verschlüsselt wurden. Der InitVector ist hardcoded alles Nullen. Denn real betrachtet senden wir ja als ersten 16 Bytes Datenblock einen verschl. Block bei dem die ersten 8 bytes verschlüselster Zufall ist. Damit ist das real der InitVector aber eben verschlüsselt. Denn es ist ja egal ob wir den IV am Anfang mit lesbaren/ungeschützen Zufall benutzen oder aber einfach den ersten zu entschlüsselenden Datenblock per Zufall erzeugen und diesen dann als quasi "nachfolgenden" IV benutzen. Vorteil ist dabei das wir das System kryptogaphisch damit stärken, ich vertrete also die Auffassung das es besser ist mit einem fixen IV also Nullen o.ä. zu benutzen und dafür den ersten oder sogar noicht den 2. Datenblock einfach mit Zufall zu füllen und verschlüsselt zu speichern. In beiden Fällen haben wir technsich betrachtet den gleichen Aufwand nur ist bei meiner Methode der IV auch noch durch den Cipher geschützt. Gruß Hagen.
Datum:
Hm, jetzt rede ich die ganze Zeit davon das XTEA ein Streamcipher ist, das ist natürlich falsch denn es ist ein Blockcipher, sorry. Gruß Hagen
Datum:
Die zweistufige CBC Verknüpfung hat den Vorteil das man nur ein 8 Bytes großes Feedback Register benötigt. Wollte man die gleichen Features mit anderen Ciphermodis, die auch dafür konstrueirt wurden (also für CMAC) implementieren, dann benötigt man größere Register, also mehr an Variablen. Das wird für die Optimierung auf dem AVR den Registerdruck auf die CPU erhöhen und somit mehr Resourcen verbrauchen und damit die Performance reduzieren. Es ist dann einfacher XTEA als Funktion jeweils mit auf 16 reduzierten Rundenanzahl auf zwei Aufrufe zu implementieren. Und dann eben im Zwischenschritt das CBC-Feedbackregister erneut zu manipulieren. Mein XTEA benutzt also ein Feedbackmodus der auf CBC als Operation basiert aber im Grunde ganz andere Eigenschaften des Gesamtsystemes erzeugt. Damit ist es kein CBC mehr basiert aber analytisch auf dem Kryptobeweis des CBCs. Gruß Hagen
Datum:
@ Hagen Re Ich möchte Dir nochmals für die Mühe danken, die Du Dir mit der Beantwortung der Fragen machst. Mein eigener Bootloader wird sicherlich um einiges anders aussehen. Dennoch lese ich Deinen Code und Deine Antworten mit grossem Interesse. XTEA wird es halt auf jeden Fall, da der Code dafür wirklich extrem klein sein kann. Das Du die Verbreitung der Windows-SW kontrollieren möchtest akzeptiere ich selbstverständlich. Wäre halt nett gewesen, ist aber nicht notwendig.
Datum:
Melde dich hier an und sende mir eine PN und dann kannst du die Sourcen haben. Ich bin immer daran interessiert wenn sich dritte Personen die Zeit nehmen und meine Sourcen analysieren und somit eventuelle Fehler finden und beseitigt werden. Dasa erhöht ja die Anwendungssicherheit und verifiziert meine Arbeit. Davon abgesehen könnten wir so per EMail noch mehr Erfahrungen und Wissen austauschen und eventuell kann auch ich dir gerade bei den Kryptosachen noch par Tipps geben. >XTEA wird es halt auf jeden Fall, da der Code dafür wirklich extrem >klein sein kann. Falls du ihn kürzer als meine Implementierung bekommst dann wäre ich dir sehr dankbar wenn du mich daran partizipieren ließest. Gruß Hagen
Datum:
Hi Hagen, habe heute mittag deine Soft runtergeladen, a bissel gelesen (bin lesefaul) parameter geaender (auf 2te rs232 des 128 mit max232) Bootloder programmiert und funktioniert !, !!! VIELEN DANK FUER DIE TOLLE SOFT !!!! vlg Charly
Datum:
@ Hagen Re So. Habe mich jetzt mal angemeldet. Kriegst noch ne PN.
Datum:
Ich habe da noch eine kleine Frage: Man kann ja einen Bootstring angeben, der z.B die Hardwareversion enthalten kann. Wenn ich jetzt mit der DLL eine neue Software in den Controller laden möchte, und der Bootstring nicht korrekt ist (z.B. falsches Gerät für die Software), kommt bei mir keine Fehlermeldung, sondern es passiert nichts. Kann ich irgendwie abfragen, welcher Bootstring in der Hardware steckt bevor ich mit dem Upload beginne? So könnte ich dann je nach Bootstring eine andere Software auf den Controller laden. Louis
Datum:
Hi Louis, du beziehst dich auf obigen Post mit der BootMsg: ? Du benutzt die AVRootIntf.DLL und allozierst mit OpenAVRootloader(...) ein IAVRootloader Interface. Dieses Interface hat mehere Sub-Interfaces wie .CommandSet: ICommandSet oder eben .Device: IDevice. Über dieses .Device Member des AVRootloader Interfaces kommst du an die .Info: WideString ran. Nach dem also über .DoConnect() eine Verbindung aufgebaut ist, kann man auf diese Info = BootMsg zugreifen. Oder aber in deinem IApplication Interface die "Callback-.Methode" .Changed. Diese Methode .Changed wird immer dann aufgerufen wenn sich zb. im Verbindungsstatus verändert hat.
var
Loader: IAVRootloader;
begin
Loader := OpenAVRootloader(Self, ...);
if Loader.DoConnect() then
try
ShowMessage(Loader.Device.Info); // BootMsg anzeigen
finally
Loader.DoDisconnect();
end;
end;
|
Alle Daten in .Device stehen auch nach einen .Disconnect() weiter zur Verfügung. Erst beim nächsten .DoConnect() werden diese Daten aktualisiert. Du kannst also ohne Probleme auf .Info zugreifen um damit deine AVRs noch mehr zu serialisieren usw. Du hast über .Device Zugriff auf alle Daten die auch meine PC-Software anzeigen kann. Gruß Hagen
// connected Device Information, part of IAVRootloader
IDevice = interface
['{9EC8A92B-F6BB-47F3-A9C9-DF8F4F481F49}']
function Signature: Integer; stdcall;
function Name: WideString; stdcall;
function Info: WideString; stdcall;
function FlashSize: Integer; stdcall;
function AppFlashSize: Integer; stdcall;
function EepromSize: Integer; stdcall;
function RamSize: Integer; stdcall;
function RamStartAddress: Integer; stdcall;
function PageSize: Integer; stdcall;
function BufferSize: Integer; stdcall;
function Version: Integer; stdcall;
function UseBootSection: Bool; stdcall;
function RetCode: Byte; stdcall;
function Support: Integer; stdcall;
function XMLFileName: WideString; stdcall;
end;
|
Datum:
Aber beachte dabei das mit der Nutzung von BootMsg: keine XTEA Verschlüsselung mehr nutzbar ist. Man könnte aber mit wenigen Änderungen im Source BootMsg auch mit Verschlüsselung benutzen. Das habe ich aber nicht weiter ausgebaut da der Trick mit BootMsg: quasi nur ein Abfallprodukt war. Warum mit BootMsg: die Verschl. nicht mehr richtig funktioniert habe ich in einem der verherigen Postings erklärt. Gruß Hagen
Datum:
Hallo hagen, kann man den bootloader auch in externen anwendungen verwenden??? Habe ein VB 2008 Programm indem würde ich gerne eine update funktion einbauen und dann die firmware flashen. Kannst mir bitte mal n code exampel schicken oder so??? danke
Datum:
Uff ich denke VB2008 sollte DLLs laden können und mit statischen Interfaces umgehen können. Ich habe nur ein Beispiel für Delphi beigepackt und mit VB2008 kenne ich mich im Grunde nicht aus. Meine Zeit als ich mit Basic zu tun hatte war ja vor 20 Jahren, oder länger. Du müsstest dann nur noch die Interfaces in AVRootIntf.pas nach VB portieren. Ich habe dabei sehr darauf geachtet möglichst mit den Standard Datentypen zu hantieren und alles stdcall deklariert wie es bei COM/DCOM/ActiveX Controls nach MS Standard üblich ist. Allerdings sind es eben statisch importierbare Interfaces und keine von IDispatch ableiteten Interfaces wie bei leicht zu importierenden COM/ActiveX Controls. Dazu hätte ich eine TypeLib bauen müssen und das war mir einfach zuviel Overhead. Ich meine du solltest es einfach mal probieren und wenn du möchtest können wir bei EMail dann gemeinsam über deine Sourcen schauen. Also verstehen würde ich ein VB Script schon nur dir jetzt ein funktionierendes Beispiel liefern nicht. Dazu müsste ich mich erst einarbeiten und das kostet zuviel Zeit. Aber gehen solltes es wenn VB2008 DLLs importieren kann und Interfaces unterstützt, was ich denke auch so ist. Gruß Hagen
Datum:
Hallöle! Ich habe hier folgendes Problem: Habe alle Einstellungen wie in AVRootloader.txt beschrieben gemacht, kompiliert und mangels eines "AVRStudio-kompatiblen Brenners" mit einem STK200-Parallelport-Brenner unter Bascom in den Controller (Mega32) geschubst. Ging auch gut und hat auch gefunzt. Allerdings nur EINMAL! Scheinbar hat die zu brennende hex-Datei die Bootloader-Datei wieder überschrieben. Ich kann mich erinnern, dass man beim Microsyl-Bootloader erst einige Einstellungen (Fusebits setzen) durchführen musste um den Bootloader in einem geschützten Bereich zu verschieben/installieren zu können, so dass er nach dem brennen immer noch da ist. Könnte mir bitte jemand die Anleitung posten, wie ich das anstelle (ihn im "Bootsector" zu installieren). Ich würde den Bootloader gern als Ersatz für den Parallelportbrenner benutzen, da auch teurere Notebooks nicht mehr zwingend nen Parallelport haben. Mit nem USB-RS232-Kabel funktioniert der nämlich Bootloader tadellos. Danke
Datum:
Du musst bei allem Megas die BOOTSZ Fuses entsprechend setzen. Wenn du mit AVRStudio das ASM kompilierst dann wird im Message-Window auch angezeigt welche BOOTSZ Fuses du setzen musst. Das hängt ja von der Größe des compilierten Bootloaders ab. Zusätzlich kannst du dann noch die Lock-Fuses setzen um den Mega dicht zu machen. Leider kann ich dir aber nicht exakt sagern welche Einstellungen du bei deinem Programmer treffen musst. Machst du diese Einstellung nicht, so kannst du einmal die AVRootloader.HEX programmieren und dann darüber nur einmal ein eigenes Progranm über den Bootloader laden. Danach springt der AVR immer sofort das eigen Program an und nicht zuerst den Bootloader. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, können wir Deine AVRootIntf.DLL etwas ausbauen ? Es wäre schön wenn man zum Beispiel die Com Port Geschichte auch umgehen kann um direkt über USB zu Flaschen (Stichwort: FTDI o. LPC...). Aktuell wollte ich nämlich gerade einen Intel HEX Loader nachbauen hab aber Deinen Thread gesehen und glaube das ich mir das sparen könnte. Und ich hab gesehen wir nutzen beide Pascal könnte Dich also unterstützen. Gruß Gerry
Datum:
@Gerry: >Es wäre schön wenn man zum Beispiel die Com Port Geschichte auch umgehen >kann um direkt über USB zu Flaschen (Stichwort: FTDI o. LPC...). Garnicht nötig, wird schon unterstützt ;) Konzeptionell sind in AVRRootloader.DLL drei Interface implementiert. 1.) IAVRRootloader dieses Interface wurde durch mich entwickelt und setzt die abstrakte highlevel Schnittstelle der Bootloader Funktionen um. Es enthält also das Kommunikationsprotokoll des Bootlaoders usw. 2.) ICOM dieses Interface erledigt die serielle Kommunikation. Es ist die Verbindungsschnittstelle zwischen IAVRRootloader und dem seriellen COM-Port. Auch dieses Interface habe ich komplett durchimplementiert. 3.) IApplication Diese abstrakte Schnittstelle muß der Programmierer der die beiden vorherigen Schnittstellen anwenden möchte implementieren. Es übernimt die Aufgabe der Abfrage alle Parameter. Einer der Parameter die das IAVRootloader Interface vom IApplication Interface abfragt ist das Kommunikations-Interface, also die ICOM Implementierung. Wenn man nun per USB kommunizieren möchte so braucht man nur ein eigenes ICOM Interface zu bauen das nicht auf dem COM Port aufsetzt sondern auch USB. Das eigene IApplication Interface wird in der Methode function OpenCommunication: ICOM; stdcall; also ein eigenes ICOM Objekt zurückgeben das dann auf die USB Schnittstelle aufsetzt. Normalerweise wird jetzt die Funktion OpenCOM(), importiert aus der DLL, aufrufen, und damit meine standardmäßige Implementierung auf dem seriellen COM Port. Du musst also in deinem IApplication Interface (Callbacks) nur die OpenCommunication() abändern und dort eine eigene Implementierung eines ICOM Interfaces das auf USB aufsetzt. Gruß Hagen
Datum:
@Gerry: soweit erstmal so gut. Man muß aber nun noch überprüfen ob das eigentliche Kommunikationsprotokoll des Bootloaders für USB auch konzeptionell tauglich ist. Im zb. ICOM Interface sind zb. die Timeouts der Kommunikation einstellbar. Davon macht das IAVRootloader Interfcae intern regen Gebrauch, da nur so sicherzustellen war das alle performant und denoch stabil läuft. Auch die einzelnen Protokollschritte des Bootloaders sind auf ein serielles Protokoll, wie die RS232, aufsetzend. Ich denke aber das es relativ einfach sein müsste auch auf USB aufsetzen zu können, Hauptsache es ist ein serielles USB Protokoll, und das ist imer der Fall. Denoch muß die überprüft werden und das geht im Grunde nur wenn man erstens Ahanung vom USB hat und zweitens es praktisch auch versucht. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, hab gerade gesehen das der Bootloader in ASM ist. Tja und ASM ist für mich nur kryptisch. Da ja die Komunikation nicht über uart läuft müste also der Bootloader umgeschrieben werden und das kann ich definitiv nicht in ASM. Gerry
Datum:
Ja der AVR Teil ist in Assembler, das ist eine zwingende Voraussetzung wenn man sowas effizient haben möchte, bzw. das letzte Quentchen an Optimierung haben möchte. Die obige Vorgehensweise macht dann Sinn wenn man zb. per USB direkt einen USB-Serial-Wandler ansprechen möchte. Auf AVR Seite hat man ja sowieso alles auf RS232. Möchte man dies aber abändern dann muß man natürlich auch den Assembler Source des Bootloaders anpassen. Das werde ich aber mit Sicherheit nicht machen wollen ;) Allerdings dürfte auch das garnicht mal so schwierig zu ändern sein, es gibt defakto nur 3 Stellen im Source die angepasst werden müssten. 1.) Baudrate-Detektion gleich am Anfang im Source 2.) die Sub-Funktion getc() um ein Zeichen vom der RS232 zu lesen 3.) und putc() um ein Zeichen in die RS232 zu schreiben Man könnte durch die Änderung der letzten beiden Punkte zb. auch die HW-UART der AVRs benutzen, oder eben auf USB Hardware zugreifen, falls sie im AVR vorhanden ist. Gruß Hagen
Datum:
Hagen Re wrote: > Die obige Vorgehensweise macht dann Sinn wenn man zb. per USB direkt > einen USB-Serial-Wandler ansprechen möchte. Auf AVR Seite hat man ja > sowieso alles auf RS232. Möchte man dies aber abändern dann muß man > natürlich auch den Assembler Source des Bootloaders anpassen. Das werde > ich aber mit Sicherheit nicht machen wollen ;) Nun bei mir läuft nichts über Uart :) Alles schön Parallel > > Allerdings dürfte auch das garnicht mal so schwierig zu ändern sein, es > gibt defakto nur 3 Stellen im Source die angepasst werden müssten. > 1.) Baudrate-Detektion gleich am Anfang im Source > 2.) die Sub-Funktion getc() um ein Zeichen vom der RS232 zu lesen > 3.) und putc() um ein Zeichen in die RS232 zu schreiben > Ja, ABER in ASM ;) Kein Problem, werd wohl Ende der Woche meinen BL fertig haben. Schade so erfindet man das Rad jedesmal neu.
Datum:
>Kein Problem, werd wohl Ende der Woche meinen BL fertig haben. >Schade so erfindet man das Rad jedesmal neu. Naja, es hängt halt von den Prioritäten ab die man sich setzt. Man hat dann zwar zwei Räder aber für jeweils unterschiedliche Konzepte. Eine wichtige Priorität in meinem Bootloader war es eben ihn sehr kompakt zu bekommen und das geht mit zb. C eben längst nicht so kompakt wie in Assembler. Ich habe bewusst den Punkt der Portierbarkeit, der Lesbarkeit für viele Anwender, zurückgestellt. Das ist eben dann der Nachteil den ich in Kauf nehmen musste. Ansich kein Nachteil für mich und dem Wunsch im Hobby einen eigenen Bootloader zu haben. Aber eben für diejenigen Nutzer denen ich im Nachinein frei den Bootloader zur Verfügung gestellt habe und kein Assembler verstehen. Gruß Hagen
Datum:
tolle Arbeit!!!!!!!!!!!! richtig genial!!!!!!!!!!! Nun zu meinem Problem. Habe einen ATMEGA162. Wenn ich die Verschlüsselung deaktiviere also UseCrypt=0 dann kann ich den hex über den Bootloader auf den ATMEGA162 flashen, wenn ich aber UseCrypt=1 setzt und dann versuche die acy-Datei drauf zu flshen bringt er mir die Meldung cmd.SetBuffer.ResCheck(2) Error: Decryption failed. Kann jemand damit etwas anfangen?
Datum:
Jo ich ;) Wie hast du die ACY Datei erzeugt ? Normalerweise geht das so: 1.) AVR mit RS232 verbinden 2.) PC-Bootloader starten 2.1.) dort dein HEX als FLASH-File eintragen/Auswählen 2.2.) nun Compile Button drücken 2.3.) PC Software verbindet mit AVR und fragt somit alle Informationen ab 2.4.) nun wird aus der HEX Datei eine ACY Datei erzeugt 2.5.) PC Software trennt sich vom AVR So ist sichergestellt das das ACY File auch zum Bootloader im AVR passt. Nur auf AVRs die den gleichen Bootloader installiert haben kann dieses ACY installiert werden. Wichtig dabei ist das das Passwort das die PC Software benutzt, steht wenn man es möchte in AVRootloader.INI unter Password, identisch mit dem Passwort in AVRootloader.ASM ist und diese ASM erneut auch compiliert wurde. Ich schätze das gerade letzeres bei dir nicht der Fall ist. Also starte PC Software und drücke Button "Make Pasword". Danach erzeugt die Software per Zufall ein 16 Bytes Schlüssel. Dieser wird in die Zwischenablage kopiert, in die AVRootloader.INI gespeichert wenn du es wünscht und auch sofort in die AVRootloader.ASM Datei geschrieben. Danach mit AVRStudio diese AVRootloader.ASM erneut kompilieren und das daraus entstehende HEX File auf den AVR installieren. Sollte das Passwort der ACY Datei nicht identisch zum Passwort im AVR sein, oder die verschlüsselten AVR-Device-Informationen im ACY File nicht identisch zum Bootloader im AVR sein, dann tritt dieser Fehler den du beschrieben hast auf. Gruß Hagen
Datum:
Wobei, mit dem ATMega162 hatten wir schon ganz andere Probleme, siehe par Postings weiter oben.
Datum:
Ach und nochwas: du hast die AVRootloader.ASM mit Verschlüsselung konfiguriert, also UseCrypt=1 UseCryptFLASH=1 UseCryptEEPROM=1 UseSRAM=0 und ein neues Passwort erzeugt hast, per PC Software, und alles im AVRStudio neu kompiliert hast. Flashe nun AVRootloader.HEX in den AVR und setze die Fuses. Dann startest du die PC Software und verbindest m it dem AVR -> Button "Connect". Nun wählst du als FLASH File deine HEX Datei aus und drückst den Button "Program". Die PC Software wird nun im Hintergrund erkennen das der AVR nur mit Verschlüsselung programmierbar ist und somit dein HEX File live im Hintergrund erstmal in eine im Speicher liegende ACY Datei compilieren und diese dann flashen. Wenn das bei dir geht dann hast du vorher mit falschen Passwörtern gearbeitet ;) Gruß Hagen
Datum:
ja die Postings habe ich gesehen, wie gesagt ohne Crypt geht alles nur mit Encrypt geht nix. Habe es genauso noch ein paar mal gemacht, er bringt immer den gleichen Fehler. Psswort ist das gleiche, habe ich schon überprüft. Ich habe die include m162def.inc ausgewählt.
Datum:
HAbe so gemacht und das hex ausgesucht, er hat nicht erkannt das es ein hex ist und wieder die gleiche FEhlermeldung gebracht.
Datum:
Angehängte Dateien:Habe ich eventuell falsche Fuse bits gesetzt? siehe Anhang
Datum:
Uff mal im Ernst, warum muß ich immer die Probleme Anderer lösen, geht nicht gegen Dich oder Andere. Ist eher ne Frage das ich ein bischen jammern möchte ;) Also zeige mal den Anfang der Konfiguration der AVRootloader.ASM und dann alles an Daten am Ende, also ab BootInfo: dieser Datei. Könte es sein das du eine BootMsg, wie obem im Thread beschrieben, benutzt ? Achso, die Fuses sehen gut aus. Gruß Hagen
Datum:
>HAbe so gemacht und das hex ausgesucht, er hat nicht erkannt das es ein >hex ist und wieder die gleiche FEhlermeldung gebracht. Doch hat er erkannt sonst würde im Log nicht dieser Fehler auftauchen. Poste auch mal bitte den kompletten Inhalt des Log-Memos. Gruß Hagen
Datum:
@Luis: >Man kann ja einen Bootstring angeben, der z.B die Hardwareversion >enthalten kann. >Wenn ich jetzt mit der DLL eine neue Software in den Controller laden >möchte, und der Bootstring nicht korrekt ist (z.B. falsches Gerät für >die Software), kommt bei mir keine Fehlermeldung, sondern es passiert >nichts. Du könntest das aber jetzt schon ohne Änderungen an der Software machen. Dafür gibt es zwei Wege: 1.) ohne Verschlüsselung: Du benutzt für dein Gerät eine eigene BootVersion. Also in AVRootloader.ASM die BootVersion verändern, auf größer 2. Nun startest du die PC-Software, wählst dort dein HEX+EEP File für das Gerät aus und kompilierst eine ACY-Datei. Wenn man eine ACY-Datei kompiliert dann verbindet die PC-Software erstmal mit dem Bootloader im AVR und fragt dort die BootInfo ab, also auch die BootVersion. Diese Daten stehen dann im ACY-File und diese wird verteilt. Später programmiert man den AVR mit dieser ACY-Datei und nur wenn die BootInfo im AVR identisch zu den Daten im ACY-File sind kann diese den AVR programmieren. 2.) mit Verschlüsselung: Du erzeugst für dein Gerät eine neue AVRootloader.ASM Datei mit einem nur für diese Geräte gültigen Passwort, und Verschlüsselung ist eingestellt. Dazu in der PC-Software den Button "Make Password" drücken und das .ASM im AVRStudio erneut kompilieren. Danach mit der PC-Software aus deinem HEX+EEP File eine ACY-Datei erzeugen. Auch in diesem Moment steht im ACY die Kopie der BootInfo aus dem AVR aber zusätzlich werden alle Daten mit dem Passwort verschlüsselt. Diese ACY Datei kann dann später nur auf den Geräten installiert werden die das gleiche Passwort benutzen. Zusätzlich können deine Kunden nun über die PC-Software und voreingestellte Parameter (zb. per Windows-Verknüpfung) in einem Rutsch diese verschl. ACY-Datei programmieren. Aber nur du kannst, weil du als Einziger das Passwort kennst, solche ACY-Dateien für deine Geräte erzeugen. ABER! beachte das du in diesem Fall keine BootMsg: benutzen darfst, sonst geht das mit der Verschl. nicht. Gruß Hagen
Datum:
Danke Hagen, es lag an der BootMsg! Habe ich jetzt raus gemacht und es geht! Es soll nicht nur bei danke bleiben. Möchte dich für deine Bemühungen entschädigen. Ich schreib dir gleich ne PN
Datum:
Danke Ali, dein Vorsatz ist schon eine Belohnung und ein netter Geburtstagsgruß für mich ;)
Datum:
Hallo Hagen, hab heute Deinen Bootloader mal ausprobiert und habe keine Problem damit gehabt. Compiliert, gelinkt, geflasht und dann gebootloaded ... Einfach klasse! Vielen vielen Dank für Deine Arbeit! Beste Grüße, Michael
Datum:
Hallo Hagen, ich versuche deine AVRootloader.dll mit einem VB Express Programm anzusprechen. Die DLL kann ich wie folgt einbinden.
Public Declare Function OpenAVRootloader Lib "AVRootLoader.dll" Alias "OpenAVRootloader" () As String |
Das Programm meldet mir aber sobald ich die Funktion verwende einen Fehler. Ich weiß nicht genau was oder ob die Funktion von dir was zurück gibt. und was ich ihr übergeben muss. Hast du vielleicht eine Schnittstellenbeschreibung zu der DLL? Ich glaube das würde auch anderen helfen, die versuchen mit VB, C/C++ oder C# usw. die DLL anzusprechen. Ich kann leider überhaupt kein Delphi. Vielleicht kannst du auch kurz erläutern wie die prinzipielle Vorgehensweise bei der Initialisierung der Verbindung ist. MfG Andy :) PS: Der Bootloader ist echt klasse. Auch die Anleitung wie man ihn benutzt und einrichtet.
Datum:
So wie du das versucht hast kann das nicht funktionieren. Diese Funktion erwartet ein Interface und gibt auch ein Interface zurück. Das sind ähnliche "Datenstrukturen" wie Objekte, genauer gesagt sind es Schnittstellen von Objekten. Dafür gibt es einen Standard von MS damit eben verschiedene Programmiersprachen über diesen Weg kompatibel sein können. Leider kenne ich mich in diesem Fall nur mit Delphi/PASCAL sehr gut aus, vielleicht noch ein bischen C. Aber wie es heutzutage in VB, ergo BASIC geht weiß ich leider auch nicht. Ein erfahrener Programmierer in VB und Delphi sollte in der Lage sein an Hand der AVRootIntf.pas Source diese zu portieren. Die einzigen beiden normal exportierten Funktionen in der DLL sind also Funktionen die solche Interface-Objekte erzeugen und zurückgeben. Die eigentliche Schnittstelle steckt dann als Methoden in diesen Interfaces. Deren Deklaration, also Namen, Typen, Parameter, Rückgabewerte und Aufrufkonventionen (stdcall, cdecl usw.) kann man in der AVRootIntf.pas Source nachlesen. Dieser Source ist damit auch die Dokumentation der DLL. Gruß Hagen
Datum:
Ok danke. Ich hab in der VB Hilfe auch schon was zu diesen Interface Typen gefunden. Ich werds einfach weiter versuchen. Wenn ich was zustande bekomme werde ich berichten. Grüße
Datum:
Melde dich per PN bei mir, einfach auf den blauen Namen klicken bei meinen Postings. Ein bischen kenne ich mich ja schon mit VB aus und somit könnte ich dir helfen bei der Translation nach VB. Ich habe es halt nicht installiert und normalerweise rücke ich auch nur Sourcen raus die ich auf Korrektheit verifiziert habe. Per EMail könnten wir quasi gemeinsam am Problem arbeiten, bis es läuft. So hätte auch ich einen Vorteil dabei. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, Ich habe eben Deinen Bootloader in der Version vom 19.9.08 (soviel ich gesehen habe die aktuellste) auf einem Crumb256 Modul von chip45 getestet. Ich muss sagen, das ist der erste Bootloader der auf Anhieb bei mir gelaufen ist, alle Achtung! Der Crumb256 hat ja bereits einen FTDI-Chip mit drauf der auf USART0 verdrahtet ist. Ich habe also Deinen Code einfach auf die dem USART0 zugeordneten Pins auf Port E, Pins 0 und 1 geändert und siehe da, funktioniert. Aber ein kleines Poblem ist noch aufgetaucht: Vorsichtshalber hatte ich zunächst in AVRootloader.exe nur 38400 Baud ausgewählt. Das Programmieren des Flash-Speichers klappte auch problemlos, nur das Auslesen des EEPROMs oder SRAMs endete immer mit der Fehlermeldung "Cmd.ReadEeprom.ReadByte(1) ICOM: read error" bzw. "Cmd.ReadRam.ReadByte(1) ICOM: read error". Versuche mit dem Parameter Base in "AVRootloader.ini" und verschiedenen Baudrates ergaben, dass die Defaulteinstellung "Base = 50" nur für 115200 Baud passt, dann funktioniert alles fehlerfrei. Wenn ich aber z.B. nur mit 38200 Baud arbeiten will, muss ich Base deutlich erhöhen. Mit 100 funktioniert's sicher, die genaue Grenze habe ich nicht ermittelt. Gruß Gerd
Datum:
Je geringer die Baudrate desto höher sollte der Wert in Base sein. Dies ist das Basistimeout zum Warten auf 1 ASCII Zeichen beim Empfang über die Schnittstelle. Intern werden die Timeouts aus der Baudrate errechnet, allerdings ohne die Berücksichtigung der eventl. zusätzlichen Timeouts die durch den USB und dessen Treiber entstehen. Deren Berechnungsmethoden sind nicht öffentlich und höchstwarscheinlich von Hersteller zu Hersteller auch noch unterschiedlich. Letzendlich wird man über die Parameter in der INI einen Kompromiß für die eigene Hardware/Treiber Kombination finden müssen der einerseits die Gesamtperformance des Bootloaders nicht so sehr negativ beeinflusst und andererseits die Stabilität des Bootloaders (Anzahl Timoutfehler) negativ beeinträchtigt. Ich bevorzuge natürlich die Stabilität und Zuverlässigkeit statt die um par Bruchteile einer Sekunde schnellere Programmierzeiten. >Fehlermeldung "Cmd.ReadEeprom.ReadByte(1) ICOM: read error" bzw. >"Cmd.ReadRam.ReadByte(1) ICOM: read error". Exakt diese Fehlermeldungen beeinflußt man über den Wert Base in der INI Datei. Sie entstehen weil die PC-Software voeher ein Kommando an den AVR gesendet hat und nun auf eine Antoert vom AVR warten muß. Minimal wartet die PC-Software den Wert in Base in Millisekunden oder die Zeitspanne die sich aus der Baudrate und der Übertragung von 1 ASCII Zeichen ergäbe. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen ! Erstmal dickes lob für den AVRootloader ! Ist echt spitze ! Ich hab ein kleines Problem bei der Implementierung eines anderen Icom Interfaces ! Und zwar will ich auf einen ftdi232 per D2xx-Treiber zugreifen. Ich komme aber mit der einbindung als ICom nicht ganz klar ! Wie genau muß ich denn die funktion Opencommunication in der AVRootinf anpassen bzw. wie kann ich die neue funktion richtig einbinden. Delphi meldet mir immer: Error: Application.OpenCommunication provides no communication interface Die Funktion zum öffnen der Kommunikation über D2xx hab ich übrigens aus den Delphi-Quellen auf der Homepage von FTDI (D2xxappl.pas)! Wäre klasse wenn du oder jemand anderes eine Antwort hätte ! Gruß Stefan
Datum:
1.) du baust dir ein neues Object, abgeleitet von TInterfacedObject mit der Schnittstelle ICOM, inetwa so
TCOM = class(TInterfacedObject, ICOM)
private
FApplication: IApplication;
FHandle: THandle;
FDCB: TDCB;
FTimeouts: TCommTimeouts;
FDCBSet: Boolean;
FTimeoutsSet: Boolean;
FTimeout: Cardinal;
FEcho: Bool;
FWCRC: TCRCDef;
FRCRC: TCRCDef;
FOverlapped: TOverlapped;
public
constructor Create(const APort: WideString; const AApplication: IApplication);
destructor Destroy; override;
procedure SetTimeout(Value: Cardinal; const ProcName: WideString = ''); stdcall;
procedure SetParams(Baudrate: Cardinal; Parity: Byte = NOPARITY; Databits: Byte = 8; Stopbits: Byte = ONESTOPBIT; const ProcName: WideString = ''); stdcall;
procedure SetEchoMode(Value: Bool); stdcall;
function EchoMode: Bool; stdcall;
procedure Flush; stdcall;
procedure Purge; stdcall;
procedure SetDTR(Value: Bool); stdcall;
procedure SetRTS(Value: Bool); stdcall;
procedure InternalWriteData(Buffer: Pointer; Size: Integer; Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = '');
procedure WriteData(Buffer: Pointer; Size: Integer; Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''); stdcall;
procedure WriteByte(Value: Byte; Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''); stdcall;
procedure WriteChar(Value: Char; Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''); stdcall;
procedure WriteWord(Value: Word; Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''); stdcall;
procedure WriteLong(Value: Cardinal; Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''); stdcall;
procedure WriteCRC(const ProcName: WideString = ''); stdcall;
procedure ResetCRC; stdcall;
procedure ReadData(Buffer: Pointer; Size: Integer; Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''); stdcall;
function ReadByte(Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''): Byte; stdcall;
function ReadChar(Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''): Char; stdcall;
function ReadWord(Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''): Word; stdcall;
function ReadLong(Flags: TCRCFlags = []; const ProcName: WideString = ''): Cardinal; stdcall;
function ReadCRC(const ProcName: WideString = ''): Bool; stdcall;
end;
|
Natürlich implementierst du alle Methoden durch. 2.) du stellst ja eine IApplication Schnittstelle zur Verfügung, als ebenfalls ein Object wie zb. ein TForm das die IApplication implementiert. Deren Methode function OpenCommunication: ICOM; stdcall; sähe dann so aus:
function TForm1.OpenCommunication: ICOM;
begin
Result := TCOM.Create('COM1', Self);
end;
|
Obiges TCOM Objekt ist ein Copy aus meinen internen Sourcen zum Zugriff auf die RS232. 3.) falls du Fragen bzgl. den Methoden, Parameter und Arbeitsweise der ICOM Methoden hast, dann frag. Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Hallo Hagen ! Danke für die schnelle und ausführliche Antwort ! Leider hab ich tatsächlich ein paar Verständigungsprobleme bezüglich der ICom-Schnittstelle ! Wenn ich das richtig interpretiert habe setzt deine TCom Methode auf der Icom Methode auf und führt den Verbindungsaufbau zum AVR anschließend über deine Dll aus, oder ?! Vielleicht habe ich mich auch nicht richtig ausgedrückt: Für den FTDI gibt es zwei Arten von Treiber. Einen der die Com-Schnittstelle emuliert (benutze ich bisher und funktioniert soweit gut) und einen proprietären USB-Treiber der eine Eigene dll für den Verbindungsaufbau mitbringt. Dieser enthält bereits Methoden um eine Verbindung zum FTDI aufzubauen (allerdings nicht über eine Com-Schnittstelle, sondern über zb. die ID des FTDI). Ich habe mir das so vorgestellt das ich die Verbindung zum FTDI über die Dll von FTDI herstelle und die Datenübertragung dann von deiner dll ausführen lasse. Oder habe ich da einen Denkfehler drin ? Ich hab als anhang mal den Delphi-Source von FTDI angehängt aus dem ich die Datenverbindung übernommen habe. Ich kann mir gut vorstellen das du genug zu tun hast, aber vielleicht findest du ja mal die Zeit einen Blick darein zu werfen und mir vielleicht einen anhaltspunkt zu geben wie ich das implementieren kann. Ich werde es auf jedenfall weiter versuchen und wenn ich eine Lösung gefunden habe diese auch weitergeben da es bestimmt genügend Leute gibt die Ihren AVR per USB(FTDI) ansteuern möchten. Ich bin natürlich trotzdem über jeden Hinweis dankbar ! Gruß Stefan
Datum:
Hi Stefan, als erstes vorweg: möchtest du mit geringsten Aufwand arbeiten dann benutze den Virtuellen COM Port Treiber den der FTDI liefert. Dann musst du diesen nur im System installieren und kannst sofort mit dem bestehenden AVRootloader damit arbeiten, also ohne irgendwelche Programmierung. Die Frage ist eben was für Vorteile du dir durch die direkte Ansteuerung des FTDIs auf Windows Seite erhoffst. Schneller als der viruelle COM über RS232 wirds wohl nicht gehen (denke ich zumindest) und der Aufwand den virtuellen COM Port Treiber im System zu instalieren (ohne brauchst du ja nur die FTDI-DLL) ist auch nicht so enorm. Die Schnittstellen des AVRootloaders bestehen aus vier Interfaces: IApplication, muß durch den Benutzer (also dir) implementiert werden. Par Postings weiter oben findest du einen Delphi Source der das demonstiert. ICOM, das ist die native Schnittstelle zum eigentlichen Kommunikationstreiber unter WIndows. Für den Zugriff auf RS232 = COM Schnittstellen habe ich schon alles implementiert. Für den direkten Zugriff auf zb. deine FTDI-DLL musst du diese ICOM Schnittstelle durch ein eigenes Objekt implementieren. Eine beispielhafte Deklaration eines solchen Objektes habe ich im vorherigen Post schon aufgezeigt (meine Implementierung für die RS232). IAVRootloader, ist der eigentliche Bootloader Code. Dieser greift auf das übergebene IApplication Interface zu um zb. Parameter, Einstellungen und Ausgaben im eigenen GUI zu machen. Desweiteren fragt er das Kommunikations-Interface = ICOM Objekt bei IApplication ab und benutzt dieses um mit der eigentlichen Kommunikationshardware zu reden. IDevice, ist ein Sub-Interface von IAVRootloader und nur eine Strukturierung der vielen Methoden des Bootloader Interfaces. IDevice stellt quasi gruppiert alle Informationen zum verbundenen AVR dar. Schau dir also mal meine Beispiel-Anwednung par Postings weiter oben an. Dann beginnst du deine eigenes ICOM Objekt zu bauen und gibts es statt dem Aufruf OpenCOM() als Resultat in deiner IApplication Schnittstelle bei der Methode .OpenCommunication() zurück. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen ! Der Hauptvorteil soll eigentlich darin liegen das ich keine virtuellen Com-Ports mehr benutzen muß, sondern die angeschlossenen AVR's über ihre ID identifizieren und direkt ansteuern kann. Bei den virtuellen Com-Ports ist oftmals das Problem, das sich die Portnummer ändern und du nacher 10 reservierte Com-Ports im System hast und außerdem nicht mehr weißt unter welchem Comport der AVR jetzt zu erreichen ist ! Ich werde mich jetzt mal nen bißchen mit der ICom auseinandersetzen ! Danke und Gruß Stefan
Datum:
Hallo Hagen ! Ich bin grad bei der Implementierung der TCom-Schnittstelle. jetzt hab ich zum Beispiel
procedure TCom.SetTimeout(Value: Cardinal; const ProcName: WideString = ''); begin Set_USB_Device_TimeOuts(Value,Value); end; |
implementiert.
Ist das so richtig ?
Was bedeutet 'const ProcName: WideString ' ? bzw was muß ich hier
übergeben ?
Außerdem bekomme ich bei
FWCRC: TCRCDef;
FRCRC: TCRCDef;
eine Fehlermeldung über nicht definierte Variablen !
Gruß Stefan
Datum:
> ist das so richtig ? Ja. > Was bedeutet 'const ProcName: WideString ' ? > bzw was muß ich hier übergeben ? Musst du nicht benutzen, ist nur für eine gezieltere Fehlerbehandlung nötig. Zb. hat die ICOM Schnittstelle die Methode: ReadByte(CRCFlags, ProcName); und wird in verschiedenen higher-Level Funktionen des IAVRootloader Interfaces benutzt. Zb. so
FCOM.Purge;
FCOM.SetTimeout(FTimeout.Base, 'Cmd.ReadEeprom.SetTimeout(1) ');
FCOM.WriteWord($0400 + Bytes mod 256, [crcReset, crcSend], 'Cmd.ReadEeprom.WriteWord() ');
CRCOk := False;
Buf[0] := FCOM.ReadByte([crcReset], 'Cmd.ReadEeprom.ReadByte(1) ');
try
if Bytes > 1 then
begin
Buf[1] := FCOM.ReadByte([], 'Cmd.ReadEeprom.ReadByte(2) ');
if Bytes > 2 then
begin
FCOM.SetTimeout(Bytes * FTimeout.Base, 'Cmd.ReadEeprom.SetTimeout(2) ');
FCOM.ReadData(@Buf[2], Bytes -2, [], 'Cmd.ReadEeprom.ReadData() ');
FCOM.SetTimeout(FTimeout.Base, 'Cmd.ReadEeprom.SetTimeout(3) ');
end;
end;
CRCOk := FCOM.ReadCRC('Cmd.ReadEeprom.ReadCRC() ');
Res := FCOM.ReadByte([], 'Cmd.ReadEeprom.ReadByte(3) ');
except
on E: ECOMReadError do Res := Buf[0]
else raise;
end;
|
Falls also TCOM.ReadByte() einen Fehler meldet, Timeout oder so wird .ReadByte() eine Exception auslösen und in dieser wird der Wert in ProcName als Message mit eingebaut. Sowas geht mit anderen Sprachen wie .NET und C# schon automatisch, allerdings erzeugen die auch einen trace-baren Aufrufstack und mit Delphi erzeugt man optimierten Nativcode der durch die Registeroptimierung der Parameter oft ohne Stack auskommt. Ergo denke ich pragmatisch und baue so einen Paramater ein, im Hobby kann man ja so vorgehen. > Außerdem bekomme ich bei FWCRC: TCRCDef; FRCRC: TCRCDef; > eine Fehlermeldung über nicht definierte Variablen ! Ähm, du hast ja nicht meinen vollständigen Source und damit auch nicht meine Unit CRC.pas. Das Beste wird es sein du schickst mir einen PN oder lädst dir von hier http://www.michael-puff.de/Developer/Delphi/Import... mein Delphi Encryption Compendium. In diesem enthalten ist meine CRC.pas Unit, kannste sowieso immer gebrauchen da sie alle Cyclic Redundance Checksum unterstützt. Gruß Hagen
Datum:
Nochwas, wir betrachten mal FCOM.WriteWord($0500 + Pages, [crcReset, crcSend], ''); Das sendet das Kommando zum EEPROM schreiben. Die CRCFlags bedeuten nun folgendes: 1.) crcReset, setzt die FWCRC: TCRCDef Struktur zurück, also resetet die Schreib CRC auf $0000. Und das bevor die CRC über die Bytes $05 $00 gesendet werden. 2.) nun wird das Byte $05 und ($00 + Pages) gesendet über COM und auch darüber die FWCRC updated. 3.) crcSwend bedeutet das WriteWord() als letztes die berechnete CRC über COM sendet In Summasumarum werden also 4 Bytes gesendet $05 = Kommando Write Eeprom Pages = Anzahl zu schreibender Pages CRC = CRC16 CRC Die zu programmierenden Daten wurden schon vor diesem Kommando in den SRAM Buffer im AVR geschrieben und ebenso die Anzahl der Bytes die in diesem Buffer gültig sind. Ebenso die Addresse an die diese Daten geschriben werden sollen. Angenommen man hat vorher mit dem SetBuffer() Kommando also die Datenbytes $FF $FF $FF $FF gesendet und möchte nun aber mit dem WriteEeprom Kommando ($05) aber 512 Bytes im Eeprom schreiben dann würde man einfach das Kommando $05 $80 crc crc absetzen. Die Sequenz um ab Addresse $012345 512 Bytes mit $FF im Eeprom zu befüllen sähe also so aus 1.) SetAddr() -> $FF $01 $23 $45 crc crc 2.) SetBuffer() -> $FE $00 $00 $04 crc crc $FF $FF $FF $FF crc crc 3.) WriteEeprom() -> $05 $80 crc crc Jedesmal wenn die CRC gesendet wurde wird sie neu initialisiert. SetAddr() benutzt 24 Bit lineare Addressen, egal ob SRAM/EEPROM/FLASH gelesen/geschrieben wird. Das erste Byte ist immer das Kommando. Verschiedene Kommandos bestehen aus 2 oder 4 Bytes + 2 Bytes CRC danach. Also auch die Kommandos sind mit CRC separat abgesichert. Je nach Kommando werden danach entweder weitere Daten gesenedet oder empfangen oder das Kommando ist schon fertig, arbeitet also ohne Daten. Falls Daten gesendet oder empfangen werden so sind diese ebenfalls mit der 16 Bit CRC abgesichert. Tjo, soweit zum grundsätzlichen Aufbau der Kommando/Daten des Protokolles. Übrigens alles ist Big-Endian !! WriteWord($FF00) sendet also $FF $00 WriteLong($01020304) sendet $01 $02 $03 $04 Gruß Hagen
Datum:
Es wird schnell ersichtlich das man mit der obigen Methode den Kommunikationsaufwand reduzieren kann. Ich hatte mal eine Testversion meiner PC-Bootloader-Software geschrieben die die zu programmierenden Daten für den FLASH und EEPROM nach sich wiederholenden Sequenzen analysierte und dann mit der obigen Methode quasi eine Komprimierung durchführte. Solange man viele solcher Sequenzen hat konnte man 25-50% an Kommunikation damit einsparen. Leider zeigte aber die Realität, also normale Programme für AVRs, das man dieses Ratio eben nicht erreichen kann. Also habe ich in der aktuellen Version der PC-Software darauf verzichtet und benutze diese Feature nur mein zb. Löschen des EEPROMs. Die ansosten einzige Optimierung in dieser Richtung ist beim Schreiben des FLASHs. Sollten dort komplette Pages im HEX auftauchen die alle mit $FF gefüllt sind so werden diese nur durch ein EraseFlash() Kommando programmiert. Auch dieses Kommando -> $02 Pages crc crc, kann mehrere Pages am Stück löschen. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, habe ein Problem mit dem AVRootloader, ruft man das Prg. per Komandozeile auf funktioniert es nicht wenn im Pfad ein Leerzeichen ist (oder bin ich zu dumm ? ) z.B. -Dc:\programme\avr tools\ -Ftest.hex ergibt c:\programme\avr\test.hex koenntest du das bitte pruefen & event. beheben ? vielen Dank !!! vlg Charly
Datum:
@Charly: Uff, das ist so ein Feature von Delphis RTL das ich schon seit langem hasse. Es kann solche Parameter nicht korrekt auswerten, Leerzeichen stellen einen Separator zwischen mehreren Parametern dar. Das müsste ich definitiv im Source ändern, wird aber dann heissen das ich die Kommandozeile aufwendig von Hand parsen müsste, statt eben auf fertige Funktionen der RTL zurück zu greifen. Vorerst musst du den Ordner umbenennen zb. in avr_tools, also mit Unterstrich statt Leerzeichen. Mal sehen, es könnte demnächst sowieso eine Version 3.0 kommen. Gruß Hagen
Datum:
"" ? -D"c:\programme\avr tools\"
Datum:
Mal ne kleine Umfrage meinerseits. Was für Erweiterungen und Verbesserungen schweben euch noch vor ? - Versionsverwaltung der geflashten Software - Updates überprüfen diese Versionsnummer - diese Versionsnummer wird nur bei Verschlüsselung überprüft, also durch den AVR selber mit verschlüsselten Daten. Manipulationen sind ausgeschlossen. Dieses Feature würde nur vorhanden sein bei aktvierter Verschlüsselung. Nur dort macht es auch kryptographisch einen Sinn, alles andere wäre nur informativ. Das bedeutet das im vorgefertigten und verschlüsselten ACY File die Versionsnummer der verschlüsselten HEX Datei gespeichert wird. Im ACY File steht das alles geschützt drinnen. Diese Daten werden beim Kunden zum AVR gesendet und dieser überprüft die aktuell installierte Version mit der gerade empfangen Versionsnummer. Nur wenn es eine neuere Version ist wird eine Programmierung des FLASHs zugelassen. Die Versionsnummer könnte in den letzten Zellen im Anwendungs-FLASH gespeichert werden, quasi so wie der Einsprungsvektor bei den kleinen AVRs. Es würden also zb. 4 Bytes vom Anwendungs-FLASH weniger zur Verfügung stehen. - Bug beseitigen mit der BootMsg: im Zusammenhang mit der Verschlüsselung - Bug beseitigen mit der Kommandozeile - Autodetektion des COM Ports bzw. Serielle Schnittstellen - separate Bootloader-EXE die nur vorgefertigte ACY Dateien programmieren kann, quasi die jetzige Bootloader Software in abgespeckter Version. Dafür enthält diese EXE, quasi wie ein selbstextrahierendes ZIP, schon die ACY Datei. - Auswahlbox für das BootSign: in die PC-Software integrieren. Welchen Sinn hat das ? Nun, wenn man den Bootloader auf 1-Wire benutzt dann kann man jetzt schon mehrere AVRs am gleichen 1-Wire-Bus auf einer Platine verdrahten. Werden diese mit dem Bootloader programmiert, benutzen aber alle eine andere BootSign: dann kann man mit der PC-Software über einen Draht alle AVRs programmieren. Man könnte also zb. 10 baugleiche AVRs auf einer Platine per 1-Wire-Bus verbinden. Alle benötigen im Grunde die gleiche Anwendungssoftware. Man muß also nur 10 Versionen von AVRootloader.ASM komplieren mit jeweils anderen BootSign: zB. BOOT00 bis BOOT09. Dann programmiert man diese 10 unterschiedlichen Bootloader in diese AVRs. Danach kann man sie alle über die PC-Software programmieren. Entweder indem man diese 10 BootSign in einer Auswahlbox von Hand auswählt und dann jeden AVR einzeln programmiert oder aber die PC-Software geht automatisch alle Einträge in dieser Auswahlbox durch und versucht alle mit der gleichen Software zu programmieren. - bitte keinen Vorschlag wie "Terminal" integrieren ;) Gruß Hagen
Datum:
@Henry: >"" ? >-D"c:\programme\avr tools\" Nee geht nicht, habs sicherheisthalber probiert. Um eine Änderung im Source, wie oben beschrieben käme ich also nicht rum. Nur kann ich dann ja gleich alles richtig machen, statt mit Tricks zu arbeiten. Ist halt schade das das es die Delphi RTL nicht gleich richtig macht. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen ! Hab mir deine CRC.pas runtergeladen und integriert. Implementieren muß ich hier aber nichts weiter, da die Funktionen bereits in der ICom implementiert sind, oder ?!? Außerdem hab ich noch ein paar Fragen: Die d2xx.dll besitzt keine Flush funktion, dafür aber Purge_Buffer_In und Purge_Buffer_Out. Welche muß ich hier verwenden und wie kann ich die Flush Funktion Implementieren. Außerdem ist keine Echo Funktionalität vorgesehen. Wird diese zwingend benötigt ? Und zu guter Letzt noch die drei Proceduren ReadCrc,WriteCRC und ResetCRC. Hier stehe ich momentan leider komplett auf dem schlauch was die Implementierung angeht. Zur Version 3.0: Die Idee mit der Versionsnummer finde ich super ! - Autodetektion des COM Ports bzw. Serielle Schnittstellen Wie stellst du dir das vor ? Einfach das alle Ports die im System vorhanden sind und genutzt werden im Programm aufgelistet werden(hab ich bei mir schon implementiert), oder willst du ne erkennung einbauen an welchem ComPort der AVR hängt ? Ansonsten weiterso und nochmal Danke für deine wirklich ausführliche Hilfe! Gruß Stefan
Datum:
Die .Flush() Funktion sollte beide Buffer vollständig senden oder empfangen, nicht Purgen.
procedure TCOM.Flush;
begin
if FHandle <> 0 then
FlushFileBuffers(FHandle);
end;
|
versuche es mal mit einer Leermethode also ohne Implementierung. > Außerdem ist keine Echo Funktionalität vorgesehen. Wird diese zwingend > benötigt ? Würde ich einbauen, da nicht sooo schwierig. Alle Methoden die mit .Read??? und .Write??? beginnen landen intern immer bei .ReadData() und .WriteData() Also nur in diesen beiden Methoden findet die komplexere Komunikation, CRC Berechnung und auch der EchoMode statt. Bei .EchoMode=TRUE musst du also in .WriteData() nur exakt die Bytes wieder sofort einlesen die du gesendet hast und verwerfen, überprüfen mit den gesendeten Bytes. > ... ReadCrc,WriteCRC und ResetCRC. Ganz einfach:
procedure TCOM.WriteCRC; var CRC: Word; begin CRC := CRCDone(FWCRC); InternalWriteData(@CRC, SizeOf(CRC)); // WriteData() ohne CRC berechnung CRCDone(FWCRC); end; procedure TCOM.ResetCRC; begin CRCDone(FWCRC); CRCDone(FRCRC); end; function TCOM.ReadCRC(const ProcName: WideString): Bool; begin ReadWord([], ProcName); Result := CRCDone(FRCRC) = 0; end; |
>..Autodetektion des COM Ports bzw. Serielle Schnittstellen >Wie stellst du dir das vor ? 1.) alle COM Ports im System ermitteln, samt FriendlyName, also sowas "COM4: Bluetooth serieller Kommunikationsanschluß" 2.) COM Port ComboBox wird umgebaut zu einer reinen DropDown Liste. Also keine manuelle Eingabe eines COM Ports merh möglich. Zusätzlich wird es in dieser Liste einen Eintrag wie "AUTO" geben. Ist dieser ausgewählt so versucht die Software bei einem Connect() alle in der Liste vorkommenden Ports anzusprechen und mit einem evntl. angeschlossen AVR zu kommunizieren. Das geht natürlich nur dann wenn der AVR aus der Anwendungssoftware in den Bootloader gesprungen ist. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: a) man überwacht per PinChange den Bootloader-RX/1-Wire-Pin und springt dann aus der PinChange-ISR direkt in den RESET Vektor zum Bootloader oder benutzt den WatchDog um einen RESET auszulösen. Oder man benutzt den RTS Pin der RS232, konfiguriert in der .INI Datei das Verhalten der RTS Leitung entsprechend und verbindet die RTS Leitung mit RESET am Board oder legt sie an einen extra Pin am AVR der wiederum mit PinChange-ISR überwacht wird. Wichtig bei dieser Auto-Detektion des Ports ist es also das der AVR in den Bootloader springt auf Verlangen der PC-Software. Ansonsten muß man permanter den RESET-Taster. Gruß Hagen
Datum:
Bitte noch die Möglichkeit vorsehen den AVR mit einem beliebigen Text aus der .ini-Datei (z.B. "*RST<CR><LF>") in den Bootloader zu schicken.
Datum:
@JoJo: Warum dann aber nicht auf den Wert in BootSign: in der Applikation reagieren ? Die PC-Software sendet bei einem Connect() wiederholt den Wert 0x00,0x00,0x00,0x00, "BOOT" bzw. das was in BootSign: drinnen steht, bis a) der Bootloader reagert mit einer Rückmeldung b) der Connect() Versuch in der PC-Software manuell beendet wird c) eine gewisse Anzahl von Connect() Versuchen abgelaufen ist (* neue Version wird das so machen müssen wenn sie ein AUTO Connect() durchführt) Desweiteren muß klar sein das die Baudrate stimmen muß. Die eigene Anwendung hängt also am UART und erwartet eine Kommunikation mit der richtigen Baudrate, ganz im Gegensatz mit dem Bootloader der eine Baudrate-Detektion besitzt. Ich denke also das dein angedachtes Feature schon jetzt mit dem Bootloader geht, du musst nur richtig konfigurieren ;) Der Connect() ist ein zeimlich Timining kritischer Prozess, sowohl im AVR wie auch auf PC Seite. gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Hallo Hagen, das habe ich auch gedacht und schon probiert. Gescheitert bin ich aber daran dem AVRootloader im Sign=BOOT den Code für <LF> einzufügen. In meinem Fall ist der Befehl zum Einsprung in den Bootloader auch etwas länger als 4 Zeichen z.B.: ":System:Firmware:Update". Dadurch würde dann der Bootloader unnötig aufgebläht. Ich habe mir bisher mit einer Batchdatei geholfen. Das klappt aber je nach Rechner und Auslastung mehr schlecht als recht. Zuverlässiger ist dann zuerst den AVRootloader zu starten, aber nicht "Connecten" und dann den Batch zu starten. Das ganze ist auch als Wunsch für die neue Version zu verstehen. Ich bin mit dem Loader bisher auch prima klargekommen. Danke für Deine Arbeit. JoJo
Datum:
@Jojo, Du möchtest also in der PC-Software das sie bei einem Connect folgendes macht 1.) einen konfigurierbaren String über RS232 senden 2.) eine kurze Zeit warten 3.) mit der bisherigen Vorgehensweise weitermacht Hm, könnte ich so ändern wenn du dich bereit erklärst diese neue Version speziell auf dieses Feature hin zeitnah zu testen ;-) Gruß Hagen
Datum:
Genau. Ob die Wartezeit zwischen 1) und 3) notwendig ist kann ich zur Zeit nicht beurteilen. Da dieses Feature nicht jeder braucht sehe ich auch kein Problem darin, das in der "Ini"- Datei zu "verstecken". Ist ein Eintrag vorhanden dann wird dieser String einmalig gesendet. Wenn nicht dann nicht. Ob und wie man in diesen String Steuerzeichen (Escape-Sequenzen, CR, LF etc.) mit einbauen kann ist mir noch nicht ganz klar. Zum Testen: Kein Problem wenn mich nicht gerade der Grippevirus erwischt. Gruß JoJo
Datum:
>Ob und wie man in diesen String Steuerzeichen (Escape-Sequenzen, CR, LF >etc.) mit einbauen kann ist mir noch nicht ganz klar. Kommt eh, auch für die BootSigns als ESCaped Sequence. Etwa so Test/0a/0dString// eräbe dann test <lf><cr> String / > das in der "Ini"- Datei zu "verstecken" nur so geplant. Gruß hagen
Datum:
Auf die einfachsten Sachverhalte muss einen leider immer wieder jemand anderes hinweisen. Die Sache mit dem Wald und den Bäumen.
Datum:
Angehängte Dateien:@JoJo: hier zum Testen ;) @Andere: neuste Version 3.0, was hat sich geändert ? - Versionsverwaltung für eure eigene Software in AVRootloader.ASM eingebaut. Die Versionsnummer ist 4 Bytes groß und wird in den letzten 4 Bytes im Anwendungsflash gespeichert. Bei AVRs mit Bootsektion exakt die 4 Bytes vor BootStart, also letzten 4 Bytes des nutzbaren FLASHs für eure Anwendung. Bei AVRs ohne Bootsektion steht in den letzten 2 Bytes der JMP zu Main. Deshalb steht die Version in den 4 Bytes davor. Ihr könnt also in eurer Software per LPM auf diese Versionsnummer zugreifen. Der Bootloader sendet diese Versionsnumer beim Connect zur PC-Software. Diese stellt die Versionsnummer im "Device Information" Fenster dar. In AVRootloader.ASM könnt ihr per UseVersioning=1 die Versionsverwaltung aktivieren. Wird die Verschlüsselung als Updatemöglichkeit benutzt kann bei einem Update eurer AVRs mit einem kompiliertem ACY File eine Versionsnummernprüfung erfolgen. Dabei vergleicht der Bootloader im AVR die im ACY verschlüsselt gespeicherte neue Versionsnummer mit der aktuell installierten Versionsnummer. Ist die neue kleiner als die alte wird ein Fehler zurückgemeldet und der AVR kann nicht programmiert werden. In der PC-Software sind 4 Eingabefelder in denen ihr eure Versionsnummer eingeben könnt die bei der Kompilation einer ACY Datei benutzt werden soll. Über die "Verify Mask" könnt ihr bestimmen welche Teile der Versionsnummer im AVR überprüft werden sollen. Somit könnt ihr ein "Back-Update" des AVRs durchführen indem ihr einfach eine ACY Datei kompiliert und alle 4 Checkboxen abhackt. Diese Versionsverwaltung ist kryptographisch sicher, also nur ihr als Besitzer des Paßwortes bestimmt das Verhalten der Versionsverwaltung. Alle Daten sind verschlüsselt, sowohl in der erzeugten ACY Datei wie auch bei der Datenübertragung zum AVR. Nur der Bootloader im AVR entschlüsselt und vergleicht diese Versionsnummern. Diese geschützte Versionsverwaltung funktioniert beim Schreiben des FLASHs wie auch EEPROMs. Dafür muß aber die zwingende Verschlüsselung des FLASHs und EEPROMs in AVRootloader.ASM aktiviert sein. - Autodetektion der COM Ports auf dem PC. Dabei werden die installierten und verfügbaren COM Ports im System ermittelt und mit ihren FriendlyName angezeigt. - Autodetektion des COM Ports an dem der Bootloader angeschlossen ist. In der COM Port Auswahlliste einfach "AUTO" auswählen. Diese könnt ihr auch in der Kommandozeile nutzen. Ist AUTO gewählt und es wird eine Verbindung aufgebaut dann versucht die PC-Software jeden COM Port in der Auswahlliste. Die Anzahl der Trials bei diesem Versuch pro COM Port kann in der AVRootloader.INI -> [System] -> ConnectTrials=? eingestellt werden. Damit dies aber funktioniert muß euer Gerät autom. in den Bootloader wechseln können. Es gibt mehrere Wege, zb. PinChange ISR am RX Pin des Bootloader, oder RTS-Leitung der RS232 am RESET des AVRs und RTSPulse/RTSInterval in AVRBootloader.ini entsprechend konfiguriert. - Neu ist die Möglichkeit das die PC-Software bei der Verbindung einen definierbaren String sendet. Eure Anwendung im AVR, die selber die UART benutzt, kann diesen Befehl dann benutzen um in den Bootloader zu springen. Dazu konfiguriert ihr in AVRootloader.INI -> [System] -> AppCmd= . Der Wert in AppCmd kann Sonderzeichen enthalten zb. so AppCmd=RunBoot/0ATest// Ein Backslash mit anschließend einem HEXadecimalen Wert, immer zwei Zeichen lang. Ein Doppelslash hebt den ESCapecode auf. VORSICHT! ihr könnt nicht das Zeichen #13 -> /0D benutzen, leider. Das liegt daran das die Baudrate Detection im Bootloader dieses Sonderzeichen auswertet. Wollt ihr es denoch benutzen so müsst ihr den Bootloader ohne "Baudrate Detection" konfigurieren, also mit fest eingestellter Baudrate (was meistens dann auch Sinn macht). - Auswahlbox für das BootSign in PC-Software eingebaut. Man kann, wenn man 1-Wire Kommunikation benutzt, alle AVRs eines Gerätes am gleichen 1-Wire-Pin verdrahten. Alle AVRs, können unterschiedliche Typen sein, benutzen den AVRootloader. Nun kann man mit der PC-Software all diese AVRs updaten. - Fehler beim Auswerten der Kommandozeile beseitigt, Leerzeichen im Pfad wurde als Separator erkannt. - Fehler bei der BootMsg beseitigt. Die BootMsg wurde in AVRotloader.asm verschoben und kann nun auch mit der Verschlüsselung benutzt werden. - Der Wert im Eingabefeld "ACY Info" in der PC-Software wird beim Kompilieren einer ACY Datei in diese lesbar gespeichert. Neben diesem Wert auch die lesbare Versionsnummer. Mit einem einfachen Texteditor kann man diese Infos aus einer ACY Datei auslesen. - Kompatibilität zum Bootloader Version 1 und 2 sollte gewährleistet sein. - einige kleinere Darstellungsfehler beseitigt - alle Dateien wie AVRootloader.dev und AVRootloader.ASM wurden auf die neusten AVRs aktualisiert (AVR Studio 4.15 Build 623) - neuer Parameter -SBOOT für die Kommandozeile eingebaut, damit kann man das BootSign für den Bootloader-Connect vorgeben - für diejenigen die die AVRootloader.DLL benutzen. Diese ist nicht kompatibel zur alten Version ! Testen konnte ich das Ganze zZ. nur auf einem ATmega162, also mit einem AVR mit Bootsektion. Es wäre lieb wenn einer, der zZ. mit einem ATTiny den Bootloader benutzt, die neuste Version testet. Speziell BootMsg, UseVersioning mit/ohne Verschlüsselung, danke. Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Hallo Hagen, das ging ja fix. Hier mein vorläufiges Ergebnis: ES KLAPPT, aber... - Anzeige der verfügbaren Schnittstellen: Com2 erscheint 4mal (siehe Bild) - Beschreibung für AppCmd in Bootloader.txt: Backslash soll Slash heißen - AppCmd wird jetzt immer vor Bootsign gesendet. Ich bin von einmalig AppCmd und anschließend "unendlich oft" BootSign ausgeganngen. So stört es aber auch nicht. (Evtl. währe ein Parameter wie bei RTSInterval möglich - muss nicht) Mein Wunsch ist damit zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Besten Dank für Deine Arbeit. JoJo
Datum:
@JoJo: > Anzeige der verfügbaren Schnittstellen: Com2 erscheint 4mal Echt blödes Betriebssystem. Tja was kann ich tun, ich weiß es nicht ! Denn es scheint keine Methode zu geben die gerade im System aktiven Schnittstellen mit ihrem FriendlyName abfragen zu können. Ich habe nun mittlerweile 4 verschiebene Vorgehensweisen zur Ermittlung der aktiven COM Ports implementiert und getestet (alle aus dem WEB, zb. MSDN) Keine hat davon richtig funktioniert, also habe ich mir selber eine zusammengestrickt. Ich gehe nur über die Registry. Das Problem ist nun, ich kann zwar ermitteln welche COM Ports im System aktiv sind, aber ich kann deren eindeutigen FriendlyName nicht ermitteln. So wie bei dir, kann es vorkommen das über einen längeren Zeitraum verschiedene Installationen erfolgten. Oder das zb. ein USB-Seriell-Wandler an verschienden USB-Hubs angeschlossen wurde. Jedesmal kann dann der gleiche COM Port für ein anderes Gerät benutzt werden. Diese Infos stecken in der Registry und ich lese sie aus. Dummerweise weiß ich zwar das es einen aktiven COM2 im System gibt (auch aus der Regustry) kann aber die möglichen installierten Treiber/Geräte aber nur über den Portnamen zuordnen. Installierte Treiber können es aber eben mehrere zu einem Port sein, welcher davon aktiv ist kann man nicht aus der Registry auslesen, bzw. ich habe keinen Trick im WEB dafür gefunden. Ich bin kurz davor alles wieder umzubauen auf mein altes GUI, dh. FriendlyName wieder aus der Anzeige raus zu nehmen. Denn was nützt es wenn man den COM2 zb. dreimal sieht, mit drei unterschiedlichen FriendlyNames, und damit dann doch wieder keinerlei sinnvolle Information mehr hat welches Gerät nun real angeschlossen ist. > AppCmd wird jetzt immer vor Bootsign gesendet. Ja, ich dachte mir das dies der beste Kompromiß ist. Denn es könnte ja sein das die Applikation selber nicht beim ersten Senden von AppCmd richtig reagiert. Für meinen Bootloader im AVR ist dieses AppCmd egal, solange AppCmd kein #13 enthält und nichts mit BootSign überreinstimt !! Ich habe diese Änderung ja nur für dich, als bisher einzigen Nutzer, eingebaut. Gruß Hagen
Datum:
Mir würde es schon reichen wenn nur die vorhandenen Schnittstellen in der Liste auftauchen. In meinem Fall also Com1 bis Com4, egal wie die sonst noch genannt werden. Hauptsache in der Liste sind keine ComPorts vorhanden, die nicht im System vorhanden sind. Viele Programme zählen einfach Com1..Com255 in der Liste auf. Ist ja auch am einfachsten. Ich habe übrigens mit einem Mega168 getestet. JoJo
Datum:
Angehängte Dateien:Ich habe den Friendlyname der COM Ports wieder rausgenommen. Es gibt keine Methode die Liste der aktiven COM Ports (aus der Registry) mit der Liste der möglichen COM Ports + FriendlyName zu synchronisieren. Auf meinen Rechnern ist die Registry und Installationen sauber, deshalb tratt dieses Problem so nicht auf. Zusätzlich habe ich einen weiteren Parameter für die Kommandozeile eingebaut, Parameter -V. Dieser setzt die Daten für die Versionsverwaltung. Das könnte so aussehen -V0102F01A0F Daraus wird Version 1.2.240.26 und alle Verify Checkboxen angehackt. Der letzte 2 Zeichen HEXadezimal Wert im Parameter gibt die Bitkodierung dieser Checkboxen vor. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen ! Für die Comports hab ich dir ne Routine, funktioniert bei mir einwandfrei ! Nur die Friendlynames sind nicht eingebaut, aber das ist für dich sicher nen klax !
function StrX(const Trenner:Char; s:string; x:integer):string; //Sucht X-ten String in s
var sl:TStringList;
begin sl:=TStringList.Create;// Die Liste nimmt die einzelnen Strings auf
// siehe Online.Hilfe ExtractStrings (so kommen die Strings in sl
// -1 weil jede sl mit 0 beginnt
if ExtractStrings([Trenner],[' '],PChar(s),sl)>= x-1 then
// z.B. Leerzeichen am Anf.ignorieren Quelle Liste
result:= Trim(AnsiDequotedStr(sl[x-1],'"')) else result:='';
// im Ergebnis steht so das X-te Wort der Zeile s
sl.Free;
end;
function ComDa(ComNr:String): boolean; stdcall;
var
TestHandle : integer;
begin
TestHandle :=
CreateFile(PChar('\\.\'+ComNr),GENERIC_READ or GENERIC_WRITE,0,
nil,OPEN_EXISTING,FILE_FLAG_OVERLAPPED,LongInt(0));
if (TestHandle <= 0) then
Result := false
else
begin
Result := true;
CloseHandle(TestHandle);
end;
end;
procedure TForm1.ComPorts;
var
BytesNeeded, Returned, I: DWORD;
Success: Boolean;
PortsPtr: Pointer;
InfoPtr: PPortInfo1;
TempStr: string;
begin
ComboBox1.Items.Clear;
Success := EnumPorts(
nil,
1,
nil,
0,
BytesNeeded,
Returned);
if (not Success) and (GetLastError = ERROR_INSUFFICIENT_BUFFER) then
begin
GetMem(PortsPtr, BytesNeeded);
try
Success := EnumPorts(
nil,
1,
PortsPtr,
BytesNeeded,
BytesNeeded,
Returned);
for I := 0 to Returned - 1 do
begin
InfoPtr := PPortInfo1(DWORD(PortsPtr) + I * SizeOf(TPortInfo1));
TempStr := InfoPtr^.pName;
if Copy(TempStr, 1, 3) = 'COM' then //begin //Hier ist der Filter angegeben, der nur ComPorts ausgibt
if ComDa((StrX(#58,TempStr,1))) = true then
ComboBox1.Items.Add(StrX(#58,TempStr,1)); //Strings in einer TComboBox hinzufügen
// end;
end;
finally
FreeMem(PortsPtr);
end;
end;
if not Success then MessageBox(Handle, 'Die COM-Port-Liste konnte nicht erstellt werden.', PChar(Application.Title), MB_OK or MB_ICONWARNING);
end;
|
Vielleicht klappt es ja damit ! Hab ich auch irgendwo aus dem internet ! Ansonst mal wieder respekt wie schnell du sowas umsetzt ! Coole Sache ! Gruß Stefan
Datum:
@Stefan: hier mein Code, geht einfach über die Registry.
procedure GetComPorts(Items: TStrings);
function DoSort(List: TStringList; Index1, Index2: Integer): Integer; register;
begin
Result := Integer(List.Objects[Index1]) - Integer(List.Objects[Index2]);
end;
var
N,R: TStringList;
S: String;
I,J,M: Integer;
begin
N := TStringList.Create;
R := TStringList.Create;
try
with TRegistry.Create do
try
RootKey := HKEY_LOCAL_MACHINE;
if OpenKeyReadOnly('\HARDWARE\DEVICEMAP\SERIALCOMM\') then
begin
GetValueNames(N);
for I := 0 to N.Count -1 do
begin
S := AnsiUpperCase(ReadString(N[I]));
if Pos('COM', S) = 1 then
begin
M := 0;
for J := 4 to Length(S) do
begin
M := M * 10;
if S[J] in ['0'..'9'] then
M := M + Ord(S[J]) - Ord('0');
end;
R.AddObject(S, Pointer(M));
end;
end;
end;
finally
Free;
end;
R.CustomSort(@DoSort);
Items.Assign(R);
finally
N.Free;
R.Free;
end;
end;
|
Die Devicemap in der Registry zeigt alle zZ. aktiven COM Ports an. Gruß Hagen
Datum:
Hello Hagen, I am sorry but I do not speak German language. For a few days (weeks) I am looking for suitable AVR bootloader with TEA (XTEA) encryption. Your bootloader is realy the best I have seen till now. I have tried it for a few hours on ATMEGA128. Transfers to flash with or without encryption worked well on uprocessor in STK500 behaind HW COM. In my application I use Lantronix XPORT, on PC I have installed virtual COM. Where is my problem: When I transfer file without encryption, LAN connectivity switches on and file is transfered well. Everything is all right. But when I try to transfer encrypted file, bootloader is connected, LAN is connected too, but LAN activity is not blinking and bootloader is "working". Have you ever tried this kind of transfer? What can be wrong? Thank you for your shareing of code, it had to take much time and much work. Best regards Petr
Datum:
Hi Petr, i know less about you special hardware setup, it is very uncommon to me. To get more information i need some error protocol output from my bootloader software. Normaly the connection process is always the same, even if cryptography is used. I do not see any point why it should differently work with and without cryptography. The only suggestion, or even my opinion, where that the XPORT LAN-protocol, to transfer the virtual COM port data, must be wrong or probable the timing is quit different. Try to increment the values in AVRootloader.ini in section [Timeouts], especialy value for Base. But iff you get no correspondending error messages, eg. timout errors in my bootloader software this suggestion would by pretty useless. Best regards, Hagen
Datum:
Hi Hagen, if AVRootloader is in state "working" it is impossible close the window of loader. I was waiting for long time and after it I obtained protocol I enlose: 20.01.09-07:19:38-441 > Connecting on port COM4... 20.01.09-07:19:38-551 > Switch to 2-Wire mode 20.01.09-07:19:38-671 > Device connected 20.01.09-07:19:41-976 > Program... 20.01.09-07:19:41-976 > execute compiled data 20.01.09-07:19:41-976 > $70,$06,$C8,$F7,$06,$AD,$AE,$04,$EE,$83,$3D,$81,$50,$3F,$31,$DC 1.0.0.1 20.01.09-07:19:41-976 > selected options in compiled file: 20.01.09-07:19:41-976 > - programming FLASH 20.01.09-07:19:41-976 > - FLASH data are encrypted 20.01.09-07:26:07-020 > Cmd.SetBuffer.ReadByte() ICOM: read error. During state "working" I can not see any activity on the line. I will try to catch start of the communication to the terminal and after it I will be back here. Increasing of timeout has no influence to the result. Regards Petr
Datum:
Hallo Hagen ! Hab auch nochmal nen bißchen gesucht und hab diese Seite gefunden: http://www.delphipraxis.net/topic140097,0.html (COM Ports im System auslesen) Die benutzt zwar die Jedi winApi.dll, dafür scheint aber alles zu funktionieren ! zeigt bei mir nur verbundene, vorhandene Com-Ports incl. FriendlyName an ! Gruß Stefan
Datum:
@Stefan, danke dir, kannte ich aber schon und habe alle Methoden probiert. Der Weg übers SetupAPI funktioniert leider nicht richtig. Also das was es anzeigt ist zwar richtig (aktive Ports und FriendlyName) aber es zeigt nicht alle aktiven Ports im System an. Zb. mit Bluetooth und USB Wandler soll es ein Problem haben. Kann man irgendwo bei MSDN nachlesen. Meine obige gepostete Methode funktioniert sehr gut, solange man keine Friendlynames benötigt. Und mit der letzten Version benötige ich sie auch nicht mehr, da dieses Feature raus ist. Der Trick mit dem testweisen Öffenen des COM Ports ist absolut nicht das was ich möchte. Es kann durchaus sein das ein COM Ports durch eine andere Anwendung geöffnet ist und diesen Port möchte ich denoch in der Liste anzeigen. Grundsätzlich sehe ich es im Hobby nicht ein den "Mist" den andere Entwickler verzapft haben ausbessern zu wollen. Dazu ist mir, und vielen anderen Benutzern des Bootloaders, dieses Feature einfach zu unwichtig. Wenn man sich mal den Aufwand, nur par COM Ports im System zu ermitteln, anschaut dann ist dieser nicht gerecht fertigt. Ein vorausschauender Systementwickler berücksichtig im Besonderen die Useablity dessen was er erschafft für die darauf aufsetzenden Entwickler. So entsteht ein gutes OS und kein MS-Windows. Es ist Aufgabe vom OS solche Daten sauber und möglichst einfach abfragbar zur Verfügung zu stellen. Wenn aber für diese Abfrage ein 250-Zeiler benötigt wird dann stimmt da was am Konzept und Umsetzung des OS nicht. Nun, und ich werde mich nicht hinsetzen, viel Zeit verschwenden, um diese Schwachstelle auszubügeln. Ergo: AVRootloader zeigt keine Friendlynames an, fertig, Thema abgegessen ;) Sorry musste aber mal Luft raus lassen. Gruß Hagen
Datum:
@Hagen Vielen Dank für dieses Update. Super! Ich hätte aber noch eine Anregung an das Optische. Ist zwar nicht so wichtig aber durchaus nützlich. Und zwar eine Fortschrittsanzeige. Natürlich wenn der Aufwand dafür nich zu groß ist.
Datum:
Hallo Hagen ! Ist doch kein Problem, wenn man die FriendlyNames nicht gescheit einlesen kann ist das ja nun wirklich nicht dein Problem. Da hast du absolut recht ! Für mich ist das Feature sowieso eher nebensächlich ! Ich kämpfe ja immernoch mit der TCom Implementation ! :-) Du hast geschrieben das die neue AVRootloader.dll nicht mehr zur alten kompatibel ist ! Betrifft das auch meine TCom Function oder hat das ausschließlich mit der Versionsabfrage zu tun ? Übrigens: Tolles Update !! Die Version 3.0 gefällt mir sehr gut ! Gruß Stefan
Datum:
Sorry! Ist schon lange her das ich den Tread von Anfang an durchgelesen hab. Ja ich weiß!! Es gibt ja auch die [STRG]+[F] Kombi. schäm
Datum:
Hallo Hagen, super Projekt! Ich würde Deinen Bootloader auch gerne einsetzen, aber da muss ich wohl eine Änderung vornehmen und möchte im Vorfeld fragen, ob Du das für machbar hältst: Ich möchte den Bootloader per DMX-Schnittstelle nutzen, d.h. vor dem UART des Controllers sitzt ein RS485 Pegelwandler (Standardteil). Rx und Tx sind seperat angeschlossen, allerdings muss ich nun den Pegelwandler von Empfangen auf Senden umstellen können. Reicht das in deinem Code an ein/zwei Stellen die entsprechenden Ports zu setzen, oder wird das Deiner Meinung nach ein größeres Unterfangen??? MfG, roeben
Datum:
@Stefan: >Du hast geschrieben das die neue AVRootloader.dll nicht mehr zur alten >kompatibel ist ! Betrifft das auch meine TCom Function oder hat das >ausschließlich mit der Versionsabfrage zu tun ? Ja und Nein ;) Einfach die AVRootIntf.pas bei dir neu einbinden als Header. Es betrifft das IApplication Interface (muß weitere Parameter zurückliefern) und den TTimeout Record, enthält ebenfalls neue Felder. Allerdings, schäm mich :( habe ich schon wieder par kleinere Veränderungen am Bootloader gemacht. Diesen werde ich nach einer gewissen Wartezeit hier ebenfalls veröffentlichen. Es nutzt ja nichts das Forum wegen par unwichtigen Änderungen ständig voll zu müllen. Ich warte also noch ab ob irgendwelche Fehler oder Verbesserungswünsche eintrudeln und veröffentlich dann die neuste Version. Essentiell gehts um das XPORT Problem vom Petr. Ich denke das der XPORT mit großen Datenpacketen ein Problem hat. Also wurde mein AVRootloader dahingehend geändert das man die maximale Packetgröße der Datenübertragung konfigurieren kann. @roeben: >Ich möchte den Bootloader per DMX-Schnittstelle nutzen, d.h. vor dem >UART des Controllers sitzt ein RS485 Pegelwandler (Standardteil). Rx und >Tx sind seperat angeschlossen, allerdings muss ich nun den Pegelwandler >von Empfangen auf Senden umstellen können. Reicht das in deinem Code an >ein/zwei Stellen die entsprechenden Ports zu setzen, oder wird das >Deiner Meinung nach ein größeres Unterfangen??? Sollte sehr einfach gehen: 1.) vor der Baudrate Detektion, also gleich am Anfang auf Empfang stellen 2.) bei putc: nach den rcall waitf auf Senden stellen 3.) bei getc: die erste schleife leicht abändern und auf Empfang stellen. Hier sollte der rjmp getc auf eine neue Addresse nach deinem Umstellen auf Empfang zeigen etwa so:
putc: rcall waitf rcall waitf sbi RS485_PORT, PinRX_TX ldi cnt, 10 com paral |
getc: cbi RS485_PORT, PinRX_TX get0: rx_1 rjmp get0 |
und am Anfang des Booloaders vor
cbi RS485_PORT, PinRX_TX
sbi RS485_DDR, PinRX_TX
.if UseAutobaud
; baudrate detection
abd: ldi cmdl, byte3(BootDelay / 6)
|
Das dürfte es gewesen sein. Ich bitte dich um zwei Dinge 1.) baue deine Änderungen, wenn sie so funktionieren sollten, per DEFINES und bedingter Comilierung in den AVRootloader.ASM ein. Also wie bei RX_PORT/TX_PORT/RX/TX zwei neue Defines. Die obigen Änderungen, falls sie funktionieren dann per bedingte Compilerswitches einbauen. Und finally UseRS485 als Compilerswitch. 2.) veröffentliche deine Änderungen, wenn sie denn funktionieren, bitte hier im Forum oder maile sie mir, das ich sie übernehmen kann. So haben alle was davon. Gruß Hagen
Datum:
@Stefan, sende mir doch mal ne PN.
Datum:
@Hagen: Hab gerade die Test-Dll vom AVRootloder 3.0 getestet ! Leider bekomme ich mehrere Fehler: [Fehler] Unit1.pas(43): E2003 Undefinierter Bezeichner: 'GetAppCmd' [Fehler] Unit1.pas(43): E2003 Undefinierter Bezeichner: 'GetAppVersion' [Fehler] Unit1.pas(43): E2003 Undefinierter Bezeichner: 'GetACYInfo' [Fehler] Unit1.pas(43): E2211 Deklaration von 'OpenCommunication' unterscheidet sich von der Deklaration in Interface 'IApplication' Gruß Stefan
Datum:
Datei AVRootIntf.pas mal anschauen, das sind die besagten Änderungen. Das was ich dir per Mail geschickt habe ist alles auf diese neue Version compiliert. Du musst also nur deine Sourcen updaten. Gruß Hagen
Datum:
@Stefan: jetzt hab ichs kapiert ;) Du musst in deiner Application natürlich diese neuen Methoden des Interfaces auch deklarieren und implementieren. Dh. in deinem TForm hast du als Schnittstelle IApplication angegeben, hast aber diese neuen Methoden nicht im TForm deklariert. Der Compiler meckert es also an. Die function OpenCommunication(Index: Integer): ICOM; stdcall; hats einen neuen Parameter Index um die Autodetektion des COM Ports zu realisieren. Index beginnt dabei immer bei 1 und zählt hoch, so lange bis der IAVRootloader eine Verbindung herstellen konnnte oder aber die Methode .OpenCommunication() den Rückgabewert auf nil setzt, eg. Result := nil; Meine .OpenCommunication sieht also so aus:
function TMainForm.OpenCommunication(Index: Integer): ICOM;
var
PortName: String;
begin
Result := nil;
if AnsiCompareText(Port, 'AUTO') = 0 then
begin // Auto Detection
if Index >= CBPort.Items.Count then
begin
Output('Error: no Device found', ocError);
Exit;
end;
PortName := CBPort.Items[Index];
try
Result := OpenCOM('\\.\' + PortName, Self);
except
Output(Format('Info: can not open port %s', [PortName]), ocInfo);
raise EAbort.Create('');
end;
end else
begin // one COM Port is selected
if Index > 1 then Exit;
PortName := Port;
try
Result := OpenCOM('\\.\' + PortName, Self);
except
raise Exception.CreateFmt('Error: can not open port %s', [PortName]);
end;
end;
try
Result.SetParams(Baudrate);
except
raise Exception.CreateFmt('Error: can not setup baudrate to %d', [Baudrate]);
end;
Output('Connecting on port ' + PortName + '...', ocInfo);
end;
|
Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen ! Danke für die erklärung der OpenComunication Function ! jetzt bin ich schon wieder nen bißchen weiter ! :-) Aber was ich eigentlich gemeint habe waren nicht die Sourcen die du mir gemailt hast, sondern die Test-Dll aus dem AVRootloader.Zip ! Da hast du zwar die Anpassungen bezüglich der Ausgabe der Versionsnummer usw. gemacht, aber die Implementierung der GetAppVersion usw. wohl nicht vervollständigt ?! Ich kann Sie bei mir auf jedenfall nicht kompilieren ohne besagte Fehlermeldungen ! Gruß Stefan
Datum:
Stimmt, Ordner Test-DLL ist veraltet.
Datum:
Hallo in die große Runde, erstmal ein großes Lob für diesen super Bootloader! Respekt! Nun zu einem kleinen Problem was ich habe. Ich habe hier einen Attiny45 mit der neusten AVRootloader Version den ich per 1-Wire (PB3) flashen möchte. Das funktioniert auch ohne Probleme mit der in der pdf gezeigten Schaltung. Nun möchte ich aber einen FTDI benutzen. Ich habe dafür entsprechend im Bootloader folgende Zeile angepasst und neu geflashed. .equ UartInvert = 1 Bei der Schaltung habe ich einfach die Dioden entfernt. RX hängt also direkt an PB3 und TX über den 2k Widerstand auch an PB3. Nun leider funktioniert die Kommunikation gar nicht. Auf dem Oszi konnte ich nach erstem Test keine Antwort des Tiny sehen. Irgendwann ist der Pin dann einfach ein Ausgang und HIGH. Meine zweite Frage wäre noch, wie die Verschaltung aussehen müssten, wenn man mehrere Controller programmieren möchte. Das Vorgehen mit dem BootSign hab ich verstanden. Ich würde mal vermuten, dass vor jeden uC mit einem Widerstand am 1-Wire-Bus hängt oder? Sonst könnten sich die Controller ja gegenseitig kurzschließen. Vielen Dank! PS: Danke nochmal für die tolle Software! Grüße
Datum:
Nachtrag: Also ich hab folgendes probiert: UartInvert = 0 und mit der FTDI Software eingestellt, dass die TX/RX Leitungen invertiert werden sollen. Es klappt sofort! Kann es sein, dass es dann ein Softwarefehler ist, wenn UartInvert = 1 und 1-Wire-Mode gleichzeitig an sind?
Datum:
>Kann es sein, dass es dann ein Softwarefehler ist, wenn UartInvert = 1 >und 1-Wire-Mode gleichzeitig an sind? Denke ich nicht, es müsste funktionieren. Definieren wir erstmal: - RX_out ist Output des FTDI für die empfangenen Daten - TX_in in Input des FTDI für die zu sendenden Daten Serienwiderstand 2k zwischen RX_out und TX_In. TX_In an AVR Pin. Nun liegt bei 1-Wire, bei keiner Aktvität immer der Pullup nach VCC am Pin an. Durch die Verschaltung am FTDI zieht aber RX_out über den 2K den TX_In auf LOW Pegel. Schaue also mal ob dein 2k Serienwiderstand in der richtgen Leitung ist. Ich habe aber selber noch nicht diese Kombination getestet und es könnte also durchaus sein das es damit noch Softwareprobleme gibt. Wenn du mehrere AVRs über 1-Wire programmieren möchtest dann sollte UartInvert=0 sein. Jeder AVR könnte aus Sicherheitsgründen einen Serienwiderstand von zb. 220-470 Ohm am Pin haben, je nach VCC. Normalerweise sollten die sich aber nicht in die Query kommen wenn alle Bootloader der AVRs im definierten Zustand sind, dh. sie warten alle erstmal das Connect Commando ab. Wenn nun die AVRs alle unterschiedliche BootSign: haben dann reagiert immer nur derjenige AVR der mit der jeweiligen BootSign: angesprochen wurde, alle anderen AVRs lauschen nur auf der Leitung. Es gibt aber denoch das Problem das durch dummen Zufall, während gerade ein AVR programmiert wird, die Connect Sequenz im Datenstrom auftauchen könnte. Somit würde ein zweiter AVR in die bestehende Verbindung zwischen funken. Man sollte also die BootSign: der AVRs möglichst lang wählen und so das die Wahrscheilichkeit das diese als Daten im normalen Datenstrom vorkommen sehr gering ist. Angenommen die BootSign's benutzen nur Großbuchstaben, sind 8 Zeichen lang dann beträgt die Wahrscheinlichkeit für eine Fehldetektion 1 zu 229607785695641627262976 = 256^5 * 26^8. 256^5 für die ersten 5 Bytes -> 0x00,0x00,0x00,0x00,0x0D gefolgt von den 8 Buchstaben der Bootsign. Alles bezogen auf die Übertragung von 13 normalen Datenbytes im Datenstrom = 20282409603651670423947251286016 mögliche Kombinationen. Die Bootsign der AVRs selber sollten sich stark voneinander unterscheiden. Die Bootloader Software ist im Grunde nicht dafür konstruiert worden, ich weiß aber das es real funktioniert und wie man sieht ist es auch bischen Wahrscheinlichkeitsrechnung ;) Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, danke für deine ausführliche Antwort. >- RX_out ist Output des FTDI für die empfangenen Daten >- TX_in in Input des FTDI für die zu sendenden Daten Finde ich persönlich verwirrend, da RX für receive und TX für transmit steht. D.h. RX ist der Empfangspin des FTDI und der TX der Sendepin des FTDI. Bezogen auf den zweiten Kommunikationspartner genau umgekehrt, aber das ist ja erstmal Konventionssache. Der Widerstand ist in der Sendeleitung des FTDI, er verhindern ja z.B. dass ein Kurzschluss entsteht, wenn der Tiny grad Sender ist. Tiny z.B. High und FTDI Low. Passt soweit auch von der Schaltung. Einen Pullupwiderstand gibt es ja gar nicht (abgesehen vom internen Pullup der ja bestimmt aktiviert ist, wenn der Tiny Empfänger ist). Habe den Nachmittag ein bisschen getestet und der Tiny meldet sich einfach nicht im 1-Wire Modus mit aktivierter Invertierung. Aber mit der Invertierung der Signale im FTDI klappt ja alles wunderbar. >Normalerweise sollten die sich aber nicht in die Query kommen wenn alle >Bootloader der AVRs im definierten Zustand sind, dh. sie warten alle >erstmal das Connect Commando ab. Das müsste aber voraussetzen, dass der Tiny Pin im Hauptprogramm nur als Eingang genutzt wird oder? Weil wenn das BootSign keine Übereinstimmung findet, laden die Tinys ja das Hauptprogramm und wenn dort eben der Pin ein Ausgang ist, funken alle anderen uC dem einen der geflasht werden soll in die quere. Oder wird der Bootvorgang angehalten, wenn ein Connect Commando erkannt wurde, das BootSign aber nicht stimmt? Die Sache mit den langen BootSigns ist ein guter Tip! Vielleicht mache ich mal einen Testaufbau. Gibt es eigentlich eine Beschränkung in der Zeichenanzahl des BootSign? Nette Grüße Mark
Datum:
>Gibt es eigentlich eine Beschränkung in der Zeichenanzahl des BootSign? ja, 256 Zeichen. 256 deshalb weil der Zähler beim Senden/Empfangen ein 8Bit Register ist. Würde man dies auf 0 setzen == 256 mod 256, dann kann man 256 Zeichen als Maximalanzahl betrachten. > Finde ich persönlich verwirrend, da RX für receive und TX für transmit Ich habe in der Benamung nur die Sendrichtung mit angegeben, ergor stimmen unsere Sichtweise ansonsten überein. Da ich aber weiß das hier desöfteren Interpreatationsfehler gemacht werden, wollte ich nur sicher gehen. probiere mal folgende Modifikation:
; send char putc: rcall waitf rcall waitf ldi cnt, 10 com paral sbi TX_DDR, TX put3: tx_out rcall waitf lsr paral brcs put4 tx_0 put4: rcall put5 dec cnt brne put3 cbi TX_DDR, TX put5: ret |
in AVRootloader.inc änderst du das Makro:
.macro tx_out xout TX_PORT, cnth .endmacro |
Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen ! Hab jetzt erstmal die Anbindung des FTDI per D2xx.dll auf Eis gelegt. Ich bekomme trotz identischer Implementierung der vorhandenen FT_W32 functionen immernoch, für mich unerklärliche, Fehlermeldungen. Außerdem funktioniert die Einbindung über VCP-Treiber ja zufriedenstellend. Einziger Wehrmutstropfen war die fehlende automatische Erkennung des richtigen Devices, die ich ja jetzt durch den Anmeldestring ersetzten kann. Damit wären wir dann bei meinem nächsten Problem. Da die Test-Dll veraltet ist fehlt mir die Implementierung der neuen Funktionen. Könntest du die wohl hier posten oder mir als PN zukommen lassen ?! Ich habe übrigens noch einen Verbesserungsvorschlag für die AVRootloader.asm ! Kannst du die so verändern, das bei aktivierter Versionsverwaltung automatisch die Verschlüsselung aktiviert wird ? Damit bin ich nämlich erstmal ganz schön auf die Schnautze gefallen ! :-) (Ja ja, wer nicht lesen kann und so...) Gruß Stefan
Datum:
Hab gerade ein riesen Problem mit der Versionsüberprüfung !! Immer wenn ich die Option im AVR aktiviere bekomme ich keinen Connect mehr !! Hab schon alle möglichen Konfigurtionen ausprobiert, auch unterschiedliche BootSize und BootReset. Alles andere funktioniert einwandfrei, nur wenn ich die Versionsprüfung aktiviere geht nichts mehr !! Irgendwelche Vorschläge ??? Gruß Stefan
Datum:
@Hagen Danke für die Modifikation! Kann ich aber erst in ca. einer Woche testen, da ich jetzt erstmal eine Woche nicht mehr zu Hause bin. Melde dann aber wies aussieht. Grüße Mark
Datum:
Angehängte Dateien:@Stefan: >Hab gerade ein riesen Problem mit der Versionsüberprüfung !! >Irgendwelche Vorschläge ??? Welcher AVR, welche Konfiguration ? Das Versioning funktioniert mit und ohne Verschlüsselung. Aber nur mit aktivierter Verschlüsselung wird ein Update an Hand seiner verschlüsselten neuen Versionnummer in der ACY Datei auch überprüft. Ohne Verschlüsselung ist das Versioning ein informativer Wert, muß also manuell verifiziert werden und kann jederzeit auch downgraded werden. >Ich habe übrigens noch einen Verbesserungsvorschlag für die >AVRootloader.asm ! Kannst du die so verändern, das bei aktivierter >Versionsverwaltung automatisch die Verschlüsselung aktiviert wird ? Also nein ;) da je nach Konfiguration so mehrere Möglichkeiten entstehen. Gruß Hagen
Datum:
> Welcher AVR, welche Konfiguration ? Atmega8, und an der Konfiguration hat sich nichts geändert zum AVRootloader2 ! Habs mit und ohne Autobaud, mit und ohne Verschlüßelung, usw. probiert ! Der AVR hängt übrigens an nem FT232R ! > Das Versioning funktioniert mit und ohne Verschlüsselung. Dann hab ich das wohl falsch verstanden ! :-) > Also nein ;) da je nach Konfiguration so mehrere Möglichkeiten > entstehen. Hat sich ja dann auch erledigt, da es ja auch ohne Verschlüßelung funktioniert ! Hatte halt die Verschlüßelung in Verdacht weshalb das bei mir nicht funktioniert! Muß aber wohl woanders dran liegen ! Ich werde nacher nochmal nen paar Tests machen ! Gruß Stefan
Datum:
Hallo Hagen ! Also hab mal noch nen paar Tests gemacht ! Ergebnis beim Versioning bleibt das gleiche ! Sobald es aktiviert ist kein Connect. Dann hab ich mal unter AppCMD einen Wert =Test eingegeben. Ergebnis: Kein Connect !!! Also schließe ich daraus das die Probleme irgendwo in der kommunikation mit dem FTDI liegen müßen, da du und auch andere Benutzer anscheinend keine Probleme haben ! Gibt es jemanden hier der den neuen AVRootloader zusammen mit einem FTDI erfolgreich betreibt ? Hab schon nen bißchen mit den Timeouts gespielt, leider ohne Ergebnis !! Werde jetzt mal ne alte schaltung mit RS232 raussuchen und da mal testen. Gruß Stefan
Datum:
@all Also erstmal entwarnung was den FTDI angeht ! Der hat damit nichts zu tun ! @Hagen Das problem liegt beim irgendwo beim Reset des AVR ! Wenn ich per Hand einen Reset ausübe(was in meiner Schaltung leider nicht verbaut ist) bekomme ich problemlos einen Connect. Ohne den Reset bekomme ich keine Verbindung ! Konfig: - ATMega8 mit 10 MHZ-Kristall - Nur der Rootloader installiert ! - Bootsize und Bootreset sind programmiert - mit und ohne Autobaud getestet Ohne Versioning und AppCmd klappt der Connect immer, mit einem der beiden aktiviert geht nichts mehr ! Woran kann das liegen ? Gruß Stefan
Datum:
Angehängte Dateien:@Stefan: benutze mal die Version im Attachment. Setze in AVRootloader.INI den Wert in [System] -> Debug=1. Mache einen Connect und schaue im Protokol nach was beim Wert "Received: " angezeigt wird. Je nach Konfiguration den AVRootloader.ASM sollte folgendes angezeigt werden (in HEX) 1.) ohne Versioning, ohne BootMsg 4 Bytes BootInfo, 1 Byte SUCCESS Code $3x wobei X die Features anzeigen 2.) mit Versioning, ohne BootMsg 4 Bytes BootInfo, 4 Bytes Version ($FF,$FF,$FF,$FF bei ungeflashten AVR), 1 Byte SUCCESS Code 3.) ohne Versioning, mit BootMsg x Bytes BootMsg immer gerade Anzahl Bytes, 4 Bytes BootInfo, 1 Byte SUCCESS Code 4.) mit Versioning, mit BootMsg x Bytes BootMsg, 4 Bytes BootInfo, 4 Bytes Version, 1 Byte SUCCESS - wenn die BootMsg definiert wurde dann wird sie immer als erstes gesendet - wenn es eine Version gibt dann wird sie als letztes gesendet und er SUCCESS Code muß >= $38 sein, Version ist immer 4 Bytes, und bei AVRs ohne geflashte Anwednung immer $FF,$FF,$FF,$FF - BootInfo wird immer dazwischen gesendet und ist 4 Bytes Der SUCCESS Code ist immer $30 + $08 wenn UseVersioning = 1 + $04 wenn UseCryptE2 = 1 + $02 wenn UseCryptFASH = 1 + $01 wenn UseCrypt = 1 Das System in der PC-Software geht nun so vor: Warte auf Zeichen von RS232 bis Timeout von [Timeouts].Base eintritt. Solange kein Timeout Fehler baue einen String aus allen empfangenen Zeichen auf. Nach einem Timeout zeige bei [System].Debug=1 in INI Datei den empfangenen Sring HEX-formatiert im Protocol Fenster an. Analysere nun diesen String: - steht am Ende ein gültiger SUCCESS Code ? - ist der SUCCESS Code mit UseVersiong konfiguriert ? wenn ja vorhergenenden 4 Bytes als Verson interpretieren und wegschneiden, wenn neun nur SUCCESS Code wegschneiden. - nun stehen am Ende 4 Bytes an BootInfo, auswerten und auf Plausibilität prüfen und wegschneiden. - nun ist dieser String entweder leer oder enthält die BootMsg. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen hab das mal alles der Reihe nach durchprobiert ! > 1.) ohne Versioning, ohne BootMsg > > 4 Bytes BootInfo, 1 Byte SUCCESS Code $3x wobei X die Features anzeigen $93 $07 $03 $10 $37 > 2.) mit Versioning, ohne BootMsg > > 4 Bytes BootInfo, 4 Bytes Version ($FF,$FF,$FF,$FF bei ungeflashten > AVR), 1 Byte SUCCESS Code nur recieved: !! hier findet auch vorher kein switch to 2-wire mode.. statt > 3.) ohne Versioning, mit BootMsg > > x Bytes BootMsg immer gerade Anzahl Bytes, 4 Bytes BootInfo, 1 Byte > SUCCESS Code abwechselnd: recived: $C2 $C2 $C2 recived: $C2 $C2 egal was ich bei AppCmd eingebe ! > 4.) mit Versioning, mit BootMsg > > x Bytes BootMsg, 4 Bytes BootInfo, 4 Bytes Version, 1 Byte SUCCESS wieder abwechselnd: recived: $C2 $C2 $C2 recived: $C2 $C2 habs mit und ohne AutoBaud versucht ! Und hab auch mal den Timeout enorm erhöht (500 !), gleiches Ergebnis ! Kannst du damit was anfangen ? Gruß Stefan
Datum:
$C2 = ERRORCRC, der AVR Bootloader scheint also zu antworten was bedeuten würde das er schon längst in der Command FSM läuft, also connected ist. Probiere mal als AppCmd 1.) AppCmd=/00/00/00/00 2.) AppCmd=test/00/00/00/00 wir senden also par Nullen mehr, also Kommando "Restart Bootloader". Du kannst auch längere Sequenzen aus Nullen ausprobieren. Woher dein Problem nun rührt kann ich dir auch nicht sagen. Du meinst also das mit der alten Version 2.0 keinerlei Probleme mit deiner HW entsteht, aber mit der neuen wie oben beschrieben. Wenn du AVRootloader.asm in AVRStudio kompilierst dann gibts keine Fehler oder Warnungen ? Ausgewählte BootSign stimt mir der im ASM überein ? Gruß Hagen PS: ich sleber habe nun schon mit ATMega162 und ATiny461 alle Optionen getestet, Laptop-RS232 mit 1-Wire, geht wunderbar.
Datum:
Hagen du bist der Beste !! Sobald ich in der AppCmd ein /00 einsetze geht es !!! Und zwar beide Funktionen !!! Und wenn du nicht weißt woran das liegt, dann weiß ich das schon lange nicht ! Ist mir persönlich aber egal, ich kann mit der Lösung leben !! Vielen Dank !!! Gruß Stefan PS: Wenn du mir jetzt noch die Implementation der 3 neuen Funktionen für die Test-Dll zukommen lassen könntest, wäre das Spitze !! :-)
Datum:
>PS: Wenn du mir jetzt noch die Implementation der 3 neuen Funktionen für >die Test-Dll zukommen lassen könntest, wäre das Spitze !! :-) Ist doch im letzten ZIP drinnen ? oder was meinst du ? Gruß Hagen
Datum:
Das Problem mit dem FTDI scheint ein Timing Problem zu sein. Hast du mal mehre Nullen zusätzlich getestet ? Gruß Hagen
Datum:
> Ist doch im letzten ZIP drinnen ? oder was meinst du ?
Sorry ! Hab mich vielleicht falsch ausgedrückt ! Meinte den Aufruf der
Funktionen in der Test-Unit !
Also sowas in der Richtung:function TForm1.GetACYFileName: WideString; begin Result := ExtractFilePath(ParamStr(0)) + 'test.acy'; end; |
Ich will die Functionen ja auch gerne in mein eigenes programm übernehmen ! >Das Problem mit dem FTDI scheint ein Timing Problem zu sein. > >Hast du mal mehre Nullen zusätzlich getestet ? Ja hab ich ! Bis zu 12x /00 hintereinander ! Macht aber keinen Unterschied ! 1x /00 reicht aus ! Ist schon komisch, oder ?!? Gruß Stefan
Datum:
eigentlich nicht ;) Wenn der Bootloader sich schon in seiner FSM befindet so benötigt er exakt 0x00,0x00,0x00,0x00 um quasi einen Restart von sich selber zu machen um erneut in die Baudraten Detektion zu springen. Gleich nach diesen Nullen muß also 0x0D folgen, an Hand dessen die Baudrate Detektion die Baudrate ermittelt. Wenn aber die FSM schon aktiv ist und hat schon 1 Kommando Byte verarbeitet dann reichen die 4 Null-Bytes nicht aus um ein gültiges Restart Kommando zu dekodieren. Der Bootloader antwortet mit ERRORCRC oder ERRORCOMMAND, hauptsache er macht nicht irgendwas unanständiges (eben der Grund warum alle Kommandos separat mit CRC abgesichert sind). Am besten ist es 7-8 solcher Nullen zu senden, und das ist in meiner inoffiziellen Version auch schon gefixt. Der Bootloader war bei dir aber schon in seiner FSM, weil du entweder nach dem vorherigen Test den AVR nicht reset hast oder das "RunApplication" Kommando der PC-Software nicht ordentlich ausgeführt wurde. Es kann durchaus sein das der FTDI Treiber/FTDI selber sofort alle Daten im Buffer löscht wenn die PC-Software nach dem Senden dieses Kommandos sofort die VCom schließt. Ich rufe zwar FlushFileBuffers auf, aber solche Probleme habe ich schon bei einigen Treibern gesehen. Also wenn du mal testest dann prüfe auch mal ob deine Anwendung nach einem Disconnect der PC-Software auch automatisch gestartet wird. Die Aufrufe der neuen Methoden in IApplication sind trivial. Habe nur wenig Zeit das Beispiel zu korregieren (weswegen es in den letzen ZIPs auch nicht mehr drinnen ist). Beim nächsten offiziellen Update packe ichs mit bei. Gruß Hagen
Datum:
Hallo. ich habe das jetzt auch mal bei mir getestet. Aber ich bekomme leider keine Verbindung zum AVR. Folgende Einstellungen habe ich in der asm gemacht:
.include "m644def.inc" #message "compile for" __PART_NAME__ .ifndef PageSize .error "Device don't support Bootloader !" .else .equ UseWDR = 1 ; set to 0/1 to de/activate WatchDog Support .equ UseAutobaud = 1 ; set to 0/1 to de/activate Baudrate Detection .equ UseVerify = 0 ; set to 0/1 to de/activate Verify FLASH Command, FLASH write/erase includes implicit verify, can be deactivated .equ UseE2Write = 0 ; set to 0/1 to de/activate EEPROM Write Command .equ UseE2Read = 0 ; set to 0/1 to de/activate EEPROM Read Command .equ UseSRAM = 0 ; set to 0/1 to de/activate SRAM Commands .equ UseCrypt = 0 ; set to 0/1 to de/activate cryptography .equ UseCryptFLASH = 0 ; set to 0/1 to de/activate only use of cryptography for writing to FLASH .equ UseCryptE2 = 0 ; set to 0/1 to de/activate only use of cryptography for writing to EEPROM .equ UseVersioning = 0 ; set to 0/1 to de/activate Versioning for Application Software .equ UartInvert = 0 ; set to 1 to invert UART levels, for RS232 drivers such as MAX232 .equ RX_PORT = PORTD ; Receive Port and Pin .equ RX = PD0 .equ TX_PORT = PORTD ; Transmit Port and Pin .equ TX = PD1 .set XTAL = 16000000 ; only important for BootDelay if Autobaud is used .set BootDelay = XTAL/4 ; 250ms .set BootBaudrate = 115200 ; only used if no Baudrate Detection activated, XTAL is important .set BootVersion = 3 ; Version 3, must be not changed .set BootCodeSize = 406 ; compile and set to value in [.cseg] Used, compile again |
Fuses gesetzt auf: BOOTSZ: Boot Flash size = 1024 words Boot address =$7C00 SUT_CKSEL: Ext. Crystal Osc. 8.0 - Mhz Start-up time: 16k CK+65ms Quarz: 16Mhz. Als Port ist bei mir Com10 und Baud habe ich mal auf 2400 gestellt. Habe habe ich falsch gemacht ? Danke, Markus
Datum:
UartInvert=1, du benutzt doch einen Pegelwandler sagt mir meine Glaskugel ;) Gruß Hagen
Datum:
Hallo. Hab den Fehler gefunden. .equ UartInvert = 0 muss 1 sein. Ich nutzte den FTDI 232RL. Jetzt geht es wunderbar und schön schnell. Danke für dieses gute Programm. lg, markus
Datum:
@Markus: > BOOTSZ: Boot Flash size = 1024 words Boot address =$7C00 > .set BootCodeSize = 406 Die BootCodeSize hast du nach der 1. Kompilation aus AVRStudio so aktualisert ? Wenn ja dann benötigt dein Bootloader 1024 Word = 2048 Bytes an FLASH. Real verbraucht der Bootloader davon aber nur 406 Bytes. Somit stehen 1642 Bytes an FLASH ungenutzt zur Verfügung. Ich empfehle dir also diesen verschwendeten Platz mit dem Bootloader in anderer Konfiguration auszunutzen, setze .equ UseWDR = 1 .equ UseAutobaud = 1 .equ UseVerify = 1 .equ UseE2Write = 1 .equ UseE2Read = 1 .equ UseSRAM = 0 .equ UseCrypt = 1 .equ UseCryptFLASH = 1 .equ UseCryptE2 = 1 .equ UseVersioning = 1 .equ UartInvert = 1 UseCryptFLASH/UseCryptE2 kannst du auch auf 0 setzen wenn du möchtest das man den AVR mit oder ohne Verschlüsselung benutzen kann. Wenn dann würde ich aber nur UseCryptE2=0 setzen, man kann also mit oder ohne Verschlüsselung den EEPROM schreiben. Bei UsCryptFLASH=1 kann der FLASH nur mit Verschlüsselung geschrieben werden. Das erhöht die Sicherheit enorm. Besonders eben auch die Datenintegrität und ihre Überprüfung wird mit der Verschlüsselung weitaus besser sein, da diese quasi eine 64Bit secure Prüfsumme benutzt, neben der 16Bit CRC die sowieso immer über die Daten berechnet wird. Erzeuge vor der Kompilation mit der PC-Software ein neues Passwort mit der PC-Software -> Button "Make Password". Setze BootSign: auf einen längeren Wert, zb. BOOTLOADER, um die Wahrscheinlichkeit einer Fehlanmeldung stark zu reduzieren. Setze in BootMsg: einen für dich aussagekräftigen Titel/Copyright. Selbst wenn du alle diese Features aktivierst wirst du maximal 950 Bytes von den 2048 zur Verfügung stehenden Bytes des FLASHs verbrauchen. Dh. der Bootloader ist für die großen ATMegas so klein das er mehrmals in die minimale FLASH Size für eine Bootpage reinpasst. Du könntest noch eine 1Kb Lookup Tabelle für deine Anwendung in diesem FLASH unterbringen. Gruß Hagen
Datum:
> Am besten ist es 7-8 solcher Nullen zu senden, und das ist in meiner > inoffiziellen Version auch schon gefixt. Also dazu kann ich nur sagen, das der Connect jetzt mit jeder Version funktioniert ! sobald ich in AppCMD 1x /00 setze !! > Der Bootloader war bei dir aber schon in seiner FSM, weil du entweder > nach dem vorherigen Test den AVR nicht reset hast oder das > "RunApplication" Kommando der PC-Software nicht ordentlich ausgeführt > wurde. Es kann durchaus sein das der FTDI Treiber/FTDI selber sofort > alle Daten im Buffer löscht wenn die PC-Software nach dem Senden dieses > Kommandos sofort die VCom schließt. Ich rufe zwar FlushFileBuffers auf, > aber solche Probleme habe ich schon bei einigen Treibern gesehen. Bei der Theorie muß ich dich leider enttäuschen ! Hab die letzten Tests sowohl mit FTDI als auch mit Max232 getestet, bei beiden das exakt gleiche verhalten !! > Also wenn du mal testest dann prüfe auch mal ob deine Anwendung nach > einem Disconnect der PC-Software auch automatisch gestartet wird. Das funktioniert einwandfrei ! > Die Aufrufe der neuen Methoden in IApplication sind trivial. Für dich vielleicht ! :-) > Habe nur wenig Zeit das Beispiel zu korregieren (weswegen es in den > letzen ZIPs > auch nicht mehr drinnen ist). Beim nächsten offiziellen Update packe > ichs mit bei. Kein Problem ! Muß meine App. halt noch nen bißchen warten ! Ich werds überleben ! Gruß Stefan
Datum:
@Stefan: >Bei der Theorie muß ich dich leider enttäuschen ! Hab die letzten Tests >sowohl mit FTDI als auch mit Max232 getestet, bei beiden das exakt >gleiche verhalten !! Was benutzt du als BootSign: ? Bzw. poste mal alles was in der ASM nach BootInfo: steht und die Section [BootSign] aus der INI Datei. Gruß Hagen
Datum:
> Bzw. poste mal alles was in der ASM nach BootInfo: steht und die Section > [BootSign] aus der INI Datei. > ASM:
BootSign: .db "BOOT" ; iff you change it then change Sign in AVRootloader.ini BootInfo: .db SIGNATURE_001, SIGNATURE_002, BootVersion, BootPages BootEnd: .if UseCrypt ; follow bytes should be keept secret and choosen randomly, 128 Bit Password, first 32 bit used as Signature BootKey: .db $14,$70,$A1,$B3,$05,$73,$D7,$DC,$E9,$2F,$50,$6A,$64,$CD,$6B,$BA .endif .endif |
INI-Datei:
[System] Sign=BOOT Port=COM4 Baudrate=256000 ConnectTrials=3 FLASH= EEPROM= ASMFile=AVRootloader.asm Erase=1 Verify=0 Protocol=0 Password=7006C8F706ADAE04EE833D81503F31DC AppCmd=/00 AppVersion=$01010107 AppVersionFlag=$0E ACYInfo= |
Sollte der Aufruf der AppCmd nicht ungefähr so funktionieren : Result:= 'App-Code/00/00'; Gruß Stefan
Datum:
Das Einzige was mir auffällt ist die Baudrate von 256000. Takt im AVR sollte mindestens 7.68MHz sein ist dann aber schon Fehleranfällig bei der Baudratedetektion. Hast du mal mit geringerer Baudrate probiert ?
Datum:
>Hast du mal mit geringerer Baudrate probiert ?
Ja klar ! 256000 war nur mal zum Testen ob es damit auch geht !:-)
Aber durch die BaudRate-Detection sollte es ja eigentlich auch egal sein
was da drin steht !?
Datum:
>Aber durch die BaudRate-Detection sollte es ja eigentlich auch egal sein >was da drin steht !? Jain ;) ganz egal ist es nicht, bei der Rechnung XTAL / Baudrate - 29 darf kein Wert kleiner 1 rauskommen. Aber selbst wenn 1 rauskäme so wäre das schon sehr kritisch (Abtasttheorem). Dh. je geringer die Taktfrequenz des AVRs und je ungenauer/kurzzeit-instabiler desto geringer sollte die Baudrate eingestellt werden. Je geringer der Wert bei XTAL/Baudrate-29 ist desto exakter sollte die Taktfrequenz durch die Baudrate teilbar sein, also ohne Rest. Je geringer aber die Baudrate ist desto längere Timeouts muß die PC-Software benutzen. Je größer diese Timeouts sind desto langammer ist der Verbindungsaufbau. Die Wahrscheinlichkeit für ein ungünstiges Connect-Timing steigt. Gruß Hagen
Datum:
OK ! Neue Erkenntnisse ! Feste BaudRate-BootSign(10Zeichen)-AppCmd(leer): Connect funktioniert ! Aber nur das letzte Zeichen vom BootSign wird angezeigt ! BaudRate-Detection-BootSign(10Zeichen)-AppCmd(leer): Connect funktioniert ! Aber es wird abwechselnd das komplette BootSign oder das letzte Zeichen ausgegeben !!! Gruß Stefan
Datum:
Und gleich noch was merkwürdiges hinterher ! Mit deiner Debug-AVRootloader Datei kommen abwechselnd das komplette BootSign oder die letzten 2 Zeichen !!! Mit deiner AVRootloader 3.1(bzw. 3.0 mit neuestem update) Datei kommen abwechselnd das komplette BootSign oder das letzte Zeichen !!! Übrigens sowohl mit FTDI als auch Max232 ! Gruß Stefan
Datum:
> Mit deiner Debug-AVRootloader Datei kommen abwechselnd das komplette > BootSign oder die letzten 2 Zeichen !!! > > Mit deiner AVRootloader 3.1(bzw. 3.0 mit neuestem update) Datei kommen > abwechselnd das komplette BootSign oder das letzte Zeichen !!! Sorry, da war ich ein bißchen voreilig !! Hatte bei der AVRootloader 3.1 noch ein /00 im AppCMD stehen, dadurch fehlte hier ein Zeichen !! Also die beiden Versionen reagieren identisch !! Gruß Stefan
Datum:
Wo wird was angezeigt ? Beim Wert "Ident:" oder "Received:" ? Beim Ident muß immer stehen: AppCmd + $00 $00 $00 $00 $0D + BootSign Bei Received darf niemals das BootSign drinnen stehen. Wenn das der Fall sein sollte dann empfängt die PC-Software teilweise Daten die sie selber abgesendet hat, und das darf überhaupt nicht sein, egal ob 1-Wire oder nicht. Lade dir mal aus dem WEB bei sysinternals.com den PortMon und sniff mal real alles das mit was über die COM geht. Deine Angaben sind teilweise sehr verwirrend für mich, kosten mir Zeit und bringen im Endeffekt nichts. Es wäre auch gut wenn du bei solchen Sachen die Ausgabe im Protkollfenster mit postest, dann kann ich mir wesentlich besser ein Bild machen. Gruß Hagen
Datum:
> Wo wird was angezeigt ? Beim Wert "Ident:" oder "Received:" ? Steht bei recived ! eine Kennzeichnung Ident hab ich noch nirgens gesehen !! > Beim Ident muß immer stehen: > AppCmd + $00 $00 $00 $00 $0D + BootSign So eine meldung hab ich noch nie gesehen ! > Bei Received darf niemals das BootSign drinnen stehen. Wenn das der Fall > sein sollte dann empfängt die PC-Software teilweise Daten die sie selber > abgesendet hat, und das darf überhaupt nicht sein, egal ob 1-Wire oder > nicht. Dann hab ich wohl nen riesen Problem !! Weil genau da steht das nämlich drin. 29.01.09-18:22:25-812 > Device disconnected 29.01.09-18:22:26-640 > Connecting on port COM1... 29.01.09-18:22:26-703 > Switch to 2-Wire mode 29.01.09-18:22:26-765 > received: $48,$61,$6C,$6C,$6F,$21,$21,$21,$21,$61,$61,$00,$93,$07,$03,$10,$FF,$FF, $FF,$FF,$39 29.01.09-18:22:26-765 > Device connected > Lade dir mal aus dem WEB bei sysinternals.com den PortMon und sniff mal > real alles das mit was über die COM geht. Werd ich gleich mal versuchen ! > Deine Angaben sind teilweise sehr verwirrend für mich, kosten mir Zeit > und bringen im Endeffekt nichts. Es wäre auch gut wenn du bei solchen > Sachen die Ausgabe im Protkollfenster mit postest, dann kann ich mir > wesentlich besser ein Bild machen. OK ! Ich gelobe Besserung ! Will es dir ja nicht noch schwerer machen als du es mit mir eh schon hast ! :-) Danke Stefan
Datum:
Angehängte Dateien:Hab mal 2 Scans mit Portmon gemacht. Test2: AppCmd(leer)-> Connect Test3: AppCmd(AppCMD)-> kein Connect Sag mal, arbeiter der AVRootloader eigentlich mit einem WDR wenn er keinen Connect bekommt, oder versucht er es immer weiter ? Gruß Stefan
Datum:
$48,$61,$6C,$6C,$6F,$21,$21,$21,$21,$61,$61,$00, $93,$07,$03,$10, $FF,$FF,$FF,$FF, $39 $48,$61,$6C,$6C,$6F,$21,$21,$21,$21,$61,$61,$00, -> in ASCII "Hallo!!!!aa" ist deine BootMsg: Danach kommen 4 Bytes BootInfo: wobei $93,$07 -> ATmega8, $03 = BootVersion 3 und $10 = Anzahl der FLASH Pages die der Bootlaoder benötigt $10 * 64 = 1024 Bytes. Nun kommen 4 Bytes Versionsnummer, $FFFFFFFF heist noch keine Anwendung drinen. Als letztes Byte $39 = SUCCESSCODE, du hast UseVersiong=1 und UseCrypt=1 aber UseCryptFLASH = 0 und UseCryptE2 = 0. Somit kannst du unverschlüsselt wie auch verschlüsselt mit dem Bootloader kommunizieren. Allerdings benuzt die PC-Software in diesem Fall immer keine Verschlüsselung. Sooo, mal abgesehen das du das Zeichen ! zu lieben scheinst, ich sehe in diesen Daten nichts vom BootSign: Das BootSign: steht per Standard auf "BOOT". Zitat: >> Bei Received darf niemals das BootSign drinnen stehen. Wenn das der Fall >> sein sollte dann empfängt die PC-Software teilweise Daten die sie selber >> abgesendet hat, und das darf überhaupt nicht sein, egal ob 1-Wire oder >> nicht. >Dann hab ich wohl nen riesen Problem !! Weil genau da steht das nämlich >drin. Das was ich sehe ist eine perfekte Antwort des Bootloaders im AVR. >Sag mal, arbeiter der AVRootloader eigentlich mit einem WDR wenn er >keinen Connect bekommt, oder versucht er es immer weiter ? Nein nicht mit dem WDT. Ein WDR würde ja bedeuten das er sich immer wieder selber aufruft. Solange der Bootloader in der Wartephase auf einen Connect ist und er am RX Pin irgendwas empfängt (toggelt) wartet er solange bis er ein gültiges Connect empfangen hat. Dh. er versucht die Baudrate zu berechnen und wartet auf den Wert in BootSign. Sobald sich am RX Pin nichts mehr tut wird nach einem Timeout die Anwendung gestartet. Deshalb ist das #define XTAL und BootDelay wichtig. Wenn also im Normalfalle der Bootloader per RESET/Poweron angesprungen wurde und sich in BootDelay Millisekunden nichts am RX Pin getan hat dann wird die Anwendung gestartet. Wenn sich aber in dieser Zeitspanne was am RX Pin tut so wird quasi diese Zeitspanne erneut gewartet, eben ein Timeout. Solange also irgend eine PC-Software was in dieser Phase was sendet gibt es nur zwei Möglichkeiten aus dieser Schleife rauszukommen: a) für BootDelay Millisekunden hört die Software auf was zu senden oder b) sie sendet den korrekte BootSign Sequenz und der Bootloader antwortet zB. mit den Daten wie du sie oben gepostet hast. Der Watchdog wird mit UseWDT unterstützt. Aber auch nur um die WDT Zeiten zu verlängern damit der Bootloader nicht durch den WDT gestört wird. Man kann ja den WDT per WDTON Fuse permanent aktivieren und würde der Bootoader nicht das berücksichtigen so stört der WDT den Bootloader. Finally: ich sehe in deinen geposteten Daten keinerlei Fehler. Die Daten in den .LOG Files vom PortMon mal bitte auf HEX stellen, bei Sonderzeichen macht PortMon ein '.' und somit wie0 man nicht was das bedeutet. -> Menu -> Options -> Show HEX. Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Hallo Hagen ! OK, das mit dem BootSign hab ich wohl gründlich falsch verstanden gehabt, Sorry ! Inwieweit beeinflußt eigentlich die Einstellung der Baudrate im Program den Verbindungsaufbau ? Hab nämlich festgestellt das bei AppCmd(leer) der Verbindungsaufbau mit 115200 Baud tadellos funktioniert, aber bei zunemender Zeichenanzahl in der AppCmd ich mit der Baudrate runtermuß um sporadisch noch einen Connect zu bekommen. Sprich Connect funktioniert dann nur noch zu 30-40% ! Hab im Anhang nochmal 2 Test, diesmal mit Hex ! Gruß Stefan
Datum:
In Test4_PortMon.LOG hast du zweimal einen Connect aufgezeichnet. Der 1. davon hat super funktioniert, ab Zeile 22. Beim 2. Connect, ab Zeile 76 reagiert der AVR erst auf den zweiten Connect versuch. Er ist beim ersten noch in er FSM und antwortet deshalb mit C2 C2 -> ErrorCRC. Ein Command kann minimal 4 Bytes lang sein, bei 2x Fehler C2 (ERRORCRC) hat er also 8 Bytes empfangen. Das stimmt insoweit mit der Anzahl der voeher gesendeten Bytes über ein, sind 9 Bytes im Connect String. Danach, beim zweiten Senden des Connect Strings, verbindet er sauber. Das heist der AVR ist schon in der Command-FSM, denn das ist er einzige Punkt an dem ein ERRORCRC gesendet wird. Test5_PortMon.log ist da schon erheblich interessanter. Nach senden des Connect Strings, Zeile 22 zb., wird vom AVR die Bytes 80 00 empfangen. Nur woher kommen die ? Vom AVR garantiert nicht. Es scheint so auszusehen das irgendwas auf deinem Board nicht stimmig ist. Es gibt kein Kommando das mit den gesendeten Bytes für "AppCmd" übereinstimmen würde und der AVR würde mit C2 oder C3 darauf reagieren müssen, wenn er in seiner FSM wäre. Einzige Erklärung die ich noch habe, wenn es tatsächlich am Bootloader läge, ist das irgendeines der Bytes, bzw. sogar mehrere, innerhalb der Baudrate Detektion, als 0D Sequenz erkannt wird. Er arbeitet dann mit falscher Baudrate und sendet wiederum ein C2, aber wir sehen es als 80 00 mit anderer Baudrate. Wenn man den AVRootloader.ASM nun mit fester Baudrate programmieren würde, zb. 112500, dann müsste beim gleichen Test wie in Test5_PortMon.log was anderes rauskommen. Die Gefahr das die Baudrate Detektion andere Bytessequenzen fälschlicherweise als 0D Sequenz interpretiert ist gegeben und führt zwangsläufig dazu das der AVR eine andere Baudrate detektiert. Ich weiß es nicht warum es bei dir nicht sauber funktioniert. Es ist ja nun nicht so das es mit dem FTDI nicht funktionieren würde, das bestetigten ja die positiven Rückmeldungen hier im Forum. Gruß Hagen
Datum:
Sag mal, wenn du AVRootloader.ASM kompiliert hast, dann hast du doch aus dem Message Window vom AVRStudio den Wert aus CSeg Used in das ASM bei BootCodeSize eingetragen und mit AVRStudio erneut kompiliert. Dann hast du dir den Output im Message Window nochmal genauer angeschaut und dort den Hinweis gesehen auf welche Bootfuses du den AVR setzen solltest. Nach dem Flashen des HEX über ISP hast du auch die Boot Fuses entsprechend eingestellt, richtig. Denn ich denke auch da könntest du einen Fehler gemacht haben. Dieser Fehler könnte sein das der Bootloaderr Code im FLASH an einer falschen Addresse gespeichert wurde im Vergleich zu den eingestellten Bootfuses. Das würde dann nämlich bedeuten das nach einem RESET der AVR mitten in den Bootloader springen könnte und es so zu erklären ist warum der AVR ständig in der Command FSM drinnen ist statt in der Baudrate Detektion + BootSign Überprüfung zu warten. Gruß Hagen
Datum:
Hagen Re wrote: > Sag mal, wenn du AVRootloader.ASM kompiliert hast, dann hast du doch aus > dem Message Window vom AVRStudio den Wert aus CSeg Used in das ASM bei > BootCodeSize eingetragen und mit AVRStudio erneut kompiliert. Dann hast > du dir den Output im Message Window nochmal genauer angeschaut und dort > den Hinweis gesehen auf welche Bootfuses du den AVR setzen solltest. > Nach dem Flashen des HEX über ISP hast du auch die Boot Fuses > entsprechend eingestellt, richtig. AVRASM: AVR macro assembler 2.1.30 (build 592 Nov 7 2008 12:38:17) Copyright (C) 1995-2008 ATMEL Corporation C:\Dokumente und Einstellungen\Stefan\Desktop\AVRootloader_3_0\AVRootloader\AVR\AVRootloa der.asm(68): Including file 'C:\Programme\Atmel\AVR Tools\AvrAssembler2\Appnotes\m8def.inc' C:\Dokumente und Einstellungen\Stefan\Desktop\AVRootloader_3_0\AVRootloader\AVR\AVRootloa der.asm(126): compile for ATmega8 C:\Dokumente und Einstellungen\Stefan\Desktop\AVRootloader_3_0\AVRootloader\AVR\AVRootloa der.asm(164): Including file 'C:\Dokumente und Einstellungen\Stefan\Desktop\AVRootloader_3_0\AVRootloader\AVR\AVRootloa der.inc' C:\Dokumente und Einstellungen\Stefan\Desktop\AVRootloader_3_0\AVRootloader\AVR\AVRootloa der.asm(161): WARNING: actual settings compromise security ! C:\Dokumente und Einstellungen\Stefan\Desktop\AVRootloader_3_0\AVRootloader\AVR\AVRootloa der.inc(114): Please program Boot Fuse to Third Boot Start ! C:\Dokumente und Einstellungen\Stefan\Desktop\AVRootloader_3_0\AVRootloader\AVR\AVRootloa der.asm(955): No EEPROM data, deleting C:\Dokumente und Einstellungen\Stefan\Desktop\AVRootloader_3_0\AVRootloader\AVR\AVRootloa der.eep ATmega8 memory use summary [bytes]: Segment Begin End Code Data Used Size Use% --------------------------------------------------------------- [.cseg] 0x001c00 0x001f3a 792 34 826 8192 10.1% [.dseg] 0x000060 0x000060 0 0 0 1024 0.0% [.eseg] 0x000000 0x000000 0 0 0 512 0.0% Assembly complete, 0 errors. 0 warnings -> BootSZ1 = 0 BooTSZ0 = 1 BootRST = 0 Hab mal die Baudrate-Detection raus genommen und mit 115200 und 19200 getestet! gleiches Ergebnis ! sobald was in der AppCmd drin steht kein Connect ! Aber ... mache ich zwischen den Connect-Versuchen einen Reset, dann bekommt er beim nächsten versuch 1x einen Connect ! Es sieht also so aus als ob ich irgendein problem mit dem 'Internen Reset' bzw. des Ablaufs der ConnectRoutine im AVR habe. Und was mich wirklich irritiert ist halt die Tatsache das es ohne AppCmd funktioniert und mit eben nicht ! Bzw. wenn er connectet dann mal mit vollem BootSign oder nur mit dem letztn Buchstaben. Siehe Test4 ab Zeile 23 und ab Zeile 81 ! So geht das dann immer im Wechsel ! Gruß Stefan
Datum:
Angehängte Dateien:Hallo Hagen ! kannst du dir mal die angehängte LogDatei anschauen. Beim ersten Connectversuch war AppCMD leer. Beim zweiten Versuch ab Zeile 123 war AppCMD = /00 ! Die empfangenen Zeichen sind in beiden Fällen identisch außer das Sie im ersten Fall hintereinander stehen und im zweiten Fall untereinander. Kannst du mir sagen woran das liegen könnte ? bzw. kann ich diese /00 nicht einfach auf AVR-Seite Hardcoden ?? GRuß Stefan
Datum:
Angehängte Dateien:Hi Stefan, probiere mal die neuste Version im Attachment aus. Ich habe den Verbindungsaufbau verändert. Bisher würde bei einem Connect Versuch erstmal auf 1-Wire eingestellt. Dann wurde der Connect-String gesendet und versucht exakt diesen Wert sofort wieder vom COM Port zu lesen. Schlug dies fehl so wurde auf 2-Wire Mode umgeschaltet. DIese Vorgehensweise birgt aber ein Problem. Wenn nämlich der AVR den 2-Wire Modus benutzt so empfängt der PC ja sofort den Signature-String des AVRs statt dem soeben gesendeten Connect-String. Der AVR ist also schon in seiner FSM drinnen, aber die PC-Software schaltet erst jetzt in den 2-Wire Modus. Darauf hin versucht sie erneut einen Connect im 2-Wire Modus und sendet erneut den Connect-String. Das ist der Grund warum bei dir diese Probleme auftraten. Nun ist das geändert. Die PC-Software geht erstmal von 2-Wire Modus aus. Sendet den Connect-String und empfängt die komplette Antwort. Dieser String kann nun am Anfang den Connect-String selber enthalten, ergo 1-Wire Modus muß benutzt werden. Aus den empfangen Daten wird der vorher gesendete Connect-String entfernt und der Rest dieser Daten ist die Signature des AVRs die er gesendet hat. Der Verbindngsaufbau und die Unterscheidung zwischen 1/2-Wire ist nun wesentlich stabiler und schneller. Gruß Hagen
Datum:
Achso, dein modifiziertes AppCmd kannste raus nehmen (die Nullen entfernen).
Datum:
Super ! Das neue Update hat auf anhieb funktioniert ! Echt klasse ! Ich danke dir für deine Mühe, war ja nun echt keine leichte Geburt :-) Gruß Stefan
Datum:
Angehängte Dateien:Hier die neuste Version 4 Neuerungen: - RS485/Profibus Unterstützung, dh. im Halbduplex Verfahren kann man RS485 Treiber benutzen die einen Data Enable (DE) Eingang besitzen. Im AVRootloader.asm einfach UseRS485=1, DE_PORT und DE setzen. Möchte man invertierte Pegel nutzen dann noch UseRS485invert=1 setzen. Diese Funktionalität konnte ich aber leider noch nicht testen ;( - verändertes Verhalten des Watchdog Timers. Wird UseWDT=1 gesetzt so wird der WDT im Bootloader explizit aktiviert und auf 2 Sekunden Timeout gesetzt. Tritt nach 2 Sekunden ein WDT auf so wird ein RESET durchgeführt. Somit ist die Stabilität des Bootloaders verbessert worden wenn zb. ein ungeplanter Verbindungsabbruch auftreten sollte. Bitte beachten das in der eigenen Anwendung auf den WDT reagiert werden muß, oder er deaktiviert wird. Wie das geht zeigt das Testprojekt im Ordner \test\. - Mit UseSaveMCUCSR=1 wird der Wert aus dem Reset-Register MCUCSR in den Stack gespeichert (RAMEND) bevor er in den WDT Routinen gelöscht wird. Somit stehen diese Informationen für die Anwendung zur Verfügung. Wie man das zb. in WinAVR GCC benutzen kann sieht man im Beispiel Projekt im Ordner \test\ - Mit UseBootMode=0/1/2/3/4 kann man das Startverhalten des Bootloaders beeinflussen. Über diese Konfiguration wird eingestellt das der Bootloader zb. nur bei einem Power Up, externen Reset, Watchdog Reset oder per Jump aus der Anwendung gestartet wird. Mit diesen Bootmodis kann man die Startup Zeit der Anwendung beeinflussen. eg. verkürzen und nur auf ausgewählte Ereignisse fixieren. - Mit UseBootVector=1 wird am Ende des FLASHs ein Sprungvektor zum Einsprungspunkt des Bootloaders erzeugt. Über diesen Vektor kann man aus der eigenen Anwednung universell für alle AVR Typen die diesen Bootloader benutzen den Bootloader aufrufen. Man muß also nicht explizit die Startadresse des Bootloaders mehr berechnen. - Mit UseSpecialFuncs=1 werden am Ende des Bootloaders verschiedene zusätzliche Funktionen und eine Sprungtabelle eingebunden. Diese Spezialfunktionen können aus der eigenen Anwendung heraus aufgerufen werden. Sie können auch durch eigenen Code/Lookup Tabelle erweitert werden. Der normale Anteil an Code des Bootloaders ist so kompakt das er auf größeren ATMegas mehrmals in die kleinste Bootsektion reinpasst. Man verschwendet also in diesem Fall ungenutzen FLASH den man nun für diese Spezialfunktionen aus der Anwendung heraus benutzen kann. Zur Demonstration wurden die Funktionen zur Abfrage der AppVersion und BootMsg/BootInfo eingebaut. Wie man diese benutzt kann man im Test Projekt im Ordner \test\ für WinAVR GCC anschauen und austesten. - im Ordner \test\ ein Test-Projekt in WinAVR GCC zur Demonstration der Bootloader Funktionalität. Im Headerfile AVRootloader.h eine universelle Schnitstelle zum Bootloader. - durch einige Optimierungen im Code konnte der benötigte FLASH reduziert werden - mehr Kommentierungen Bugfixes/Veränderungen: - die AVR Typen ATMega161/ATMega163/ATMega323 benötigen bei der Ausführung des SPM Befehles ein spezielles programmtechnisches Vorgehen. Diese wurde gefixt und eingebaut. - der Connect Prozess wurde verändert. Die Abfrage/das Warten auf das BootSign von der PC-Software benutzt nun einen Timeout innerhalb BootDelays. Bei der alten Version mit UseAutobaud=1 konnte es an dieser Stelle zu einer Endlosschleife kommen, der Bootloader verblieb also bei einem Kommunikationsabbruch endlos in dieser Schleife. - im neuen Connect Prozess erwartet der Bootloader nach dem Empfang des BootSign eine 16 CRC über diese BootSign. Dies inkrementiert die Stabilität des Connect Prozess und beseitigt gleichzeitig ein Problem beim Connect. Bei der alten Version konnte man beim BootSign "BOOT" zb. auch mit einem Wert wie "BOOT1234" einen Connect bekommen. Die zusätzlichen Zeichen "1234" störten die Command-FSM des Bootloaders und es stellt auch ein Sicherheitsrisiko dar wenn man das BootSign als Passwort betrachtet. - wenn UseVersioning=1, UseCrypt=1 und UseCryptFLASH=1 war so wird ja die AppVersion Nummer auf cryptographisch sichere Weise bei einem Update per ACY Datei überprüft. Diese Überprüfung war nicht ganz korrekt. Ist gefixt. PC-Software: - die Kommunikationsgeschwindigkeit wurde durch Optimierungen beschleunigt. - einige Fehler in der Bedienung etc.pp. beseitigt - neue Einstellungen in der AVRootloader.ini * [System]-AppCmd, [System]-AppCmdResponse, [Timeouts]-AppCmd. über diese Einstellung kann man der Software mitteilen das sie bei einem Connect erstmal das AppCmd an die eigene Anwednung zu senden hat. Wenn nun in AppCmdResponse ein Wert steht so wartet die Software auf den Empfang dieses Wertes. Eure Anwendung muß also dann dieses Response senden und startet dann den Bootloader per Watchdog oder direktem Sprung. Nach Empfang des Response wartet die Software [Timeuts]-AppCmd Millisekunden bevor sie mit dem Connect weiter macht. Startet man den Bootloader in der eigenen Anwendung zb. per Watchdog und Endlosschleife dann entsteht ein minimaler Timout von 17ms. Damit die PC-Software ebenfalls diese Zeitspanne wartet kann man zB. Timeouts.AppCmd=20 setzen. * [Timeouts]-KeepAlive ist ein Interval in Millisekunden in dem die PC-Software beim Bootloader nachfragt ob er noch aktiv ist. Hat man mit UseWDT=1 den Watchdog aktiviert so muß dieser spätestens nach 2 Sekunden periodisch zurückgesetzt werden. Exakt das macht die PC-Software im Interval von KeepAlive. Das hat mehrere Vorteile. Die PC-Software bekommt mit wenn eine Verbindung zum Bootloader unterbrochen wurde und trennt die Verbindung automatisch. Der Bootloader seinerseits erkennt das die Verbindung zur PC-Software getrennt wurde und wird spätestens nach 2 Sekunden durch einen Watchdog Timeout terminiert. Zudem inkementiert es auch die Stabilität des Bootloaders auf unvorhergesehene Ereignisse. Ich empfehle also mit UseWDT=1 zu arbeiten. * [Timeouts].Options. Dies ist ein Bitkodierter Wert. Bit 0 = 1 ist der Debugmode der PC-Software. Bit 1=2 bestimmt das Verhalten im Connect Prozess beim Senden der BootSign. Ist dieses Bit gesetzt so benutzt die Software die alte Methode beim Senden des BootSign, also ohne CRC Prüfsumme. Damit wird die Kompatibilität zum alten AVRootloader.asm gewährleistet. Für die neuste Version darf dieses Bit nicht gesetzt sein. - der neue Connect Prozess geht von einer 2-Wire Verbindung aus und schaltet erst während des Connects dynamsich auf 1-Wire um wenn dieser benutzt wird. In der alten Version war es umgekehrt. Diese Veränderung verbessert die Connect Performance und Stabilität. - XPORT (TCP/IP zu RS232-Wandler) wird sauber unterstützt. Der Grund einiger Änderungen in der Kommunikation. Bei Interesse gibt noch Tipps wie man den XPORT ordentlich konfiguriert von mir. Tipps: Wird so wie im Testprojekt im Ordner \test\ der PinChange am RX Pin benutzt um 1.) aus dem Power Down Sleep Mode aufzuwachen und 2.) den Bootloader zu starten dann sollte man in AVRootloader.ini folgende Einstellungen treffen [system] AppCmd=/AA AppCmdResponse= [timeouts] AppCmd=20 Somit sendet die PC-Software erstmal das Zeichen 0xAA um den PinChange in der ISR zu bedienen. Innerhalb dieser ISR wird der Bootlaoder per Watchdog Reset gestartet mit minimalem Timeout von 17ms. Die PC-Software wartet nun ihrerseits 20 ms und somit wird der gesammte Connect Prozess verbessert da das Timing ideal aufeinander abgestimmt ist. Lese Readme.txt im Ordner \test\ ;) Wenn ich die Spezialfunktionen in Special.inc erweitert vergesst nicht am Ende des Sources euren Sprungvektor einzubauen. Desweiteren muß die .org Direktive aktualisiert werden. In AVRootloader.h könnt ihr sehen wir ihr dann eure Funktionen aufrufen könnt. Mit der Spezialfunktion "GetBootMsg" kann man nicht nur die BootMsg aus dem FLASH auslesen sondern auch alles was danach kommt. Also auch BootKey: das Passwort der Verschlüsselung. Das ist kein Sicherheitsrisiko wenn ihr alle korrekt konfiguriert habt. Also UseSRAM=0, UseCryptFFLASH=1, UseCrypt=1. Desweiteren liefert nur ihr vorkompilierte ACY Dateien an eure Kunden aus. Somit ist jeder Anwendungscode der programmiert wird durch euch authorisiert. Gruß Hagen
Datum:
@Hagen: Ein fettes Dankeschön für den riesigen Ehrgeiz, den du hier in das Projekt investierst! Absolut fettes Tool! Vielleicht kann ich die Tage ja einige Funktionen testen. Eine Sache ist mir noch aufgefallen. Ich benutze ja den 1-Wire Betrieb auf einem ATtiny45 mit einem FTDI. Wenn ich in meiner Software den 1-Wire Pin als Ausgang nutze, dann erkennt die PC-Flash-Software in einem Großteil der Fälle immer den 2-Wire Betrieb. In den Bootloader komme ich durch das Trennen der Betriebsspannung. Den Resetpin benutze ich als 1-Wire-Pin. Die Verbindung kommt zu Stande aber eben im 2-Wire Betrieb, wodurch dann das Flashen fehlschlägt. Vielleicht hast du ja eine Idee, woran es liegen könnte. Grüße
Datum:
Hm, der Reset Pin hat der einen internen Pullup ? Der FTDI ist ein Pegelwandler und ich habe mit Use1Wire und UseUartInvert=1 einige Probleme hardwaretechnischer Art gehabt. Zu Testzwecken benutzte ich den Spare-RS232 vom STK500. Wenn man den RX-TX per Brücke verschaltet dann empfängt die PC-Software korrekterweise das was sie vorher gesendet hat. Überbrückt man RX-TX aber mit zb. einem 2k7 Widerstand so empfängt die Software nichts mehr. Warum dies so ist weiß ich bisher auch noch nicht, es sollte ja kein Problem damit geben. Aber exakt diese Minimalbeschaltung benötigt man wenn man 1-Wire mit TTL-RS232 benutzen möchte. Du kannst bei der neuen Version mal in der AVRootloader.INI [Timeouts]-Options=1 setzen, bzw. auf 3 wenn du mit der alten AVRootloader.asm testen möchtest (diese empfehle ich dir aber nicht da gerade im Connect Prozess einige Änderungen erfolgten) Mit diesen Änderungen siehst du dann im Protocol-Window der PC-Software was sie sendet und was sie empfängt. Bei 1-Wire müsste bei "received data:" erstmal das stehen was bei "send ident:" gesendet wurde. Plus am Ende die Antwort des Bootloaders die mit 0x3? enden muß. Hast du den 1-Wire in deiner Konfiguration überhaupt schonmal zum laufen gebracht ? Du könntest mir per PN, eg. Mail mal den Output des Protocolwindows mailen. Vieleicht sehe ich ja mehr. Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:@Hagen Pullup am Resetpin ist auch drin. Überprüfe es aber morgen nochmal. Ja die 1-Wire Konfiguration mit dem FTDI habe ich in den Griff bekommen. Jedoch nur indem ich UseUartInvert=0 gesetzt habe und mit dem Konfigurationsprogramm (MProg) von FTDI den FT232R so programmiert habe, dass die RX/TX Leitungen invertiert werden. (Siehe Anlage) Mit UseUartInvert=1 und 1-Wire tut sich gar nichts. Am Oszi sieht man, dass der uC kein einziges Bit sendet. Also die PC Software empfängt immer nur ihr eigenes Signal, wenn der Pin ein hochohmiger Eingang ist. Ist er ein Ausgang, so liegt das entsprechende Signal des uC am RX des Pegelwandlers. Der Widerstand ist ja zwangsläufig nötig, da der TX des Pegelwanlders ja ein Ausgang ist. Im 1-Wire Betrieb ist der uC Pin ja zumindest zeitweise auch ein Ausgang und damit es dann keinen Kurzschluss gibt muss der Widerstand her. Da die Verbindung ja korrekt Aufgebaut wird, nur eben der falsche Wire-Modus erkannt wird, muss der uC Pin am Anfang nach dem Wiederanlegen der Spannung ein Ausgang sein. Somit merkt deine Software, dass die eigenen gesendeten Daten nicht ankommen. Der uC empfängt alles korrekt und meldet sich dann zurück. Sehr strange. Also wenn man es einfach mehrmals probiert, dann erkennt er irgendwann mit Glück den 1-Wire und man kann flashen^^ Ich schaue mir mal morgen die Sache mit deinen weiter angeführten Ideen an LG Mark
Datum:
Angehängte Dateien:Liegt nicht an dir, es lag am Source. Es tut mir ja immer leid wenn mir sowas passiert, sieht immer nach Schnellschuß aus, aber irgendwann einmal muß ich an den Sourcen was kaputt repariert haben. Im Attachment die gefixte Version. Ich habe sie nun in allen Modis getestet. 1/2 -Wire, invertiert und nicht invertiert, direkt an RS232, an USB-RS232 Wandler und am XPORT über TCP/IP. So langsam überblicke ich die ganzen RS232 Kabel auf meinem Schreibtisch nicht mehr ;) Du nimmst einen zb. 2k7 Widerstand und schließt diesen zwischen RX und TX am FTDI. Am RX Pin den RX des AVRs. In deinem Falle ist es so das 1-Wire identisch zum zb. Dallas 1-Wire oder I2C arbeitet. Der AVR zieht den RX/TX Pin aktiv nach Masse als Ausgang. Ansonsten setzt er den Pin als Eingang. Der 2k7 Widerstand am TX-FTDI zieht die Leitung auf VCC und ist also sowas ähnliches wie ein externer Pullup und Stromegrenzung. Bei dieser Verschaltung benötigt man keine Serienwiderstand falls man zb. mehrere AVRs an einer Leitung legen möchte. Der AVR kann auch mit geringerer VCC betrieben werden als der TX-FTDI Ausgang liefert. Bei 1-Wire an nativer RS232, also ohne Pegelwandler, liegt ebenfalls ein 2k7 Widerstand zwischen RX und TX an der DB9. Auch dieser dient zur Strombegrenzung und die internen Bodydioden des AVRs begrenzen negative Spannung gegen Masse. Desweiteren zieht die TX Leitung ebenfalls den RX-Pin gegen -15V. Der Bootloader benutzt hier Strong/Weak-High-Pegel statt eben Strong-Low-Pegel wie bei dir. 1-Wire-native-RS232 läuft bei mir bis auf 1.8 Volt VCC runter. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, mir ist gerade folgendes bei der aktuellen Version aufgefallen: unter Win98se folgt dem 'Connect' sofort darauf wieder ein 'Disconnect'. Auch im Debug-Modus ist kein Grund erkennbar. Ausprobiert auf zwei Win98-PC und drei WinXP-PC mit identischem AVR-Chip (M168). Mit den Parametern UseBootMode=0, UseWDR=1 und UseSaveMCUCSR=0 überlebt das MCUCSR beim M168 ohne besondere Tricks, beim M128 ist es immer gelöscht (wie beschrieben). Wäre es nicht einfacher bei UseWDR=1 immer das gerettete MCUCSR zu restaurieren? - Dann könnte die Applikation immer gleich sein, unabhängig davon ob ein Bootloader vorhanden ist oder nicht. Gruß JoJo
Datum:
Angehängte Dateien:>Wäre es nicht einfacher bei UseWDR=1 immer das gerettete MCUCSR zu >restaurieren? - Dann könnte die Applikation immer gleich sein, >unabhängig davon ob ein Bootloader vorhanden ist oder nicht. Geht nicht, habe ich probiert. Man kann es nur löschen aber nicht wieder neu setzen (M162). Wenn ich nur das WDRF lösche dann würde es für die Anwendung nicht möglich sein darauf zu reagieren. >Mit den Parametern UseBootMode=0, UseWDR=1 und UseSaveMCUCSR=0 überlebt >das MCUCSR beim M168 ohne besondere Tricks, beim M128 ist es immer >gelöscht (wie beschrieben). Hm, das sollte eigentlich nicht der Fall sein. Bei UseWDR=1 lösche ich es ja immer mit xout MCUCSR, zerol. Ok, Fehler gefunden in der AVRootloader.inc auf folgendes abändern ; some redefinition of register names or bits .ifndef MCUCSR .equ MCUCSR = MCUSR .endif ; .ifndef MCUCSR Dämliche ständige Umbenammung der Registernamen durch Atmel. Wenn man mal eine Librariy universell programmieren möchte muß man ständig seine Registernamen per umdefinieren. >unter Win98se folgt dem 'Connect' sofort darauf wieder ein 'Disconnect'. >Auch im Debug-Modus ist kein Grund erkennbar. >Ausprobiert auf zwei Win98-PC und drei WinXP-PC mit identischem AVR-Chip >(M168). Das deutet darauf hin das die Windows Timer nicht sauber funktionieren. Im Attachment die Version habe ich mal gefixt und im Debug Modus zeige ich an ob die Timer sauber arbeiten. In der INI in der Sektion [Timeouts] KeepAlive=500 setzen. Es sollte jetzt periodisch "send keepalive" zu sehen sein. Wird die Verbindung abnormal unterbrochen steht dann "keepalive failed". Hm, könnte auch am MCUSR-Fehler liegen. Denn wenn im MCUSR/MCUCSR Register das WDRF gesetzt ist und nicht vor dem Zugriff auf WDTCR gelsöcht wird vereigert die MCU die neuen Einstellungen. Da durch den Fehler in der AVRootloader.inc nicht MCUSR sondern MCUCR manipuliert wurde, wurde auch der WDT nicht korrekt programmiert. Sicherlich stand er noch auf 17ms Timeout und hat somit den Bootloader terminiert. Ich denke das es daran liegen wird. Gruß Hagen
Datum:
Deine Erklärung(en) leuchten wie immer ein. Austesten kann ich das erst Morgen. Ergebnis folgt... Gruß JoJo
Datum:
Hi Hagen, ich bins wieder ;) Habe deine Version 4 getestet und das UartInvert-Problem ist behoben :) Dafür habe ich aber ein neues Problem. (Benutze die Version vom 09.02.2009) Ob es mit dem Bootloader zusammenhängt weiß ich nicht. Benutze den ATtiny45 mit der Konfig: 1-Wire auf dem deaktivierten Resetpin. Vcc = 3,3V, Intern 8Mhz. Der Pin ist nur auf ein Lötauge ausgeführt (Keine weiteren Bauteile dran). Flashen geht ohne Probleme, dass Programm läuft dann auch sofort an. Wenn ich jetzt aber die Versorgungsspannung aus- und wieder anschalte, passiert nischt mehr. Das Programm läuft nicht mehr an. Das kann ich daran sehen, dass ich im Programm einen Pin als Ausgang setze und HIGH ausgebe. So nun habe ich aber eine Lösung gefunden, den uC zu laden des Programms zu bewegen. Pullup-Widerstand am 1-Wire-Pin nach Vcc. Kannst du mir sagen, warum das so ist? Die RESET-Funktion des Pins ist doch mit dem FUSE-Bit ausgeschaltet. PS: In der Software schalte ich den Watchdog sofort ab. Wie gesagt, sobald das Programm einal läuft geht es. Schalte ich den uC einmal aus, fährt er aber nicht mehr hoch. Hier die Konfig aus der asm UseWDR = 1 UseSaveMCUCSR = 0 UseE2Write = 1 UseE2Read = 1 UseCrypt = 1 UseCryptFLASH = 1 UseCryptE2 = 1 UseVerify = 0 UseVersioning = 1 UseBootVector = 0 UseSpecialFuncs = 0 UseSRAM = 0 UseAutobaud = 0 UseUartInvert = 1 UseRS485 = 0 RX/TX = PB5 (Deaktivierter Resetpin) Hat es irgendwas mit dem Fix für das MCUCSR Register zu tun? Nette Grüße Mark
Datum:
Um sicher zu gehen immer die neuste Version benutzen. Du benutzt 1-Wire-TTL-Pegel und da ist es wichtig das extern ein Pullup angeschlossen ist. Normalerweise ist das der Fall über den 2k7 Widerstand zwischen deinem RX-TX Pin am Pegelwandler. Der Pegelwandler zieht den TX-Pin ja auf High wenn nichts gesendet wird. Exakt das könnte das Problem bei dir sein. Der interne Pullup am Pin ist deaktivert damit der 1-Wire-Source so funktionieren kann das beim Schalten auf Ausgang der Pin Low-Pegel hat. Problematisch wird es wenn man diesen vom AVR abtrennt, dann floated der Eingang. Es ist also in jedem Falle empfehlenswert einen ext. Pullup am Pin anzuschließen, da der interne nicht benutzt werden kann. Gruß Hagen
Datum:
Ah ok, dann ist klar was los ist. Ist intern der Pullup auch bei UartInvert=0 abgeschaltet? Könnte man nicht den Pullup eingeschaltet haben und bevor du den Pin als Ausgang benutzt ihn eben abschalten? Oder soll das Aufgrund des kleinen Codes so sein? Wären ja aber auch nur eine Hand voll ASM Befehle. Dann könnte man sich den ext. Widerstand sparen. Ich Frage deshalb, weil ich sieben PCB Boards mit je 16 tinys schon fertig habe. Aufgrund von Zeitdruck ist da ein neufräsen nicht möglich, wohingegen die Platinen (bis auf die eine zum Testen) noch nicht bestückt sind. PS: Ich kann den neusten Bootloader nicht aufspielen, da auf der Testplatine schon alles bestückt ist.. ISP ist da bei den 16 vernetzten Tinys nicht drinne ;) Besten Dank für die Erklärung! Achja, kannst du den Schaltplan für 1-Wire dann bitte updaten? Da ist kein Pullup drinne. Führt dann wie bei mir heute dazu, dass es mal geht und mal nicht ;) Beste Grüße Mark
Datum:
Hab grad mal in deinen Quellcode geguckt. ; initialize ports cbi RX_DDR, RX .if UseUartInvert && Use1Wire cbi RX_PORT, RX .else sbi RX_PORT, RX <<--- Pullup an für Uartinvert=0//1-Wire :) .endif ; .if UseUartInvert && Use1Wire Sehe ich das richtig, dass für UartInvert=0 der Pullup tatsächlich aktiviert ist? Das wäre für mich ja perfekt :) Dann stelle ich den FTDI wieder auf invertierenden Modus um, und die Sache läuft :) Grüße
Datum:
Ja, bei 1-Wire und UseUartInvert=0 ist der interne Pullp aktiv. Bei 1-Wire mit UseUartInvert=1 ist er nicht drinne. Das hat tatsächlich Gründe in der Codegröße und dem Timing. Du kannst versuchen ihn am Anfang des Bootloaders zu aktivieren und in putc: dann ein/ausschalten:
; send char putc: de_0 cbi TX_PORT, TX rcall waitf rcall waitf ldi cnt, 10 com paral put3: tx_out rcall waitf lsr paral brcs put4 tx_0 put4: rcall put5 dec cnt brne put3 de_1 sbi TX_PORT, TX put5: ret |
Sind 4 Bytes mehr Code und ob das wirklch geht weiß ich nicht. Denn man müsste eigentlich ständig zwischen Eingang+Pullup und Ausgang+Lowpegel umschalten. Dazu müsste aber die komplette putc und waitf Routine umgeschrieben werden und deren Timing würde sich um 1 Takt verändern. Diese Veränderung in der Zyklenanzahl hat es aber insich und muß im komplettten Timing der UART Routinen bis hin zur Baudrate Detektion berücksichtigt werden. Gehen tut grundsätzlich ja alles, aber die Zeit und der Aufwand ist das Problem. >Achja, kannst du den Schaltplan für 1-Wire dann bitte updaten? Nö. der ist ja für 1-Wire mit UseUartInvert=0, also direkt an der RS232. Man kann sogar noch die beiden Dioden rausnehmen, geht auch. Mit dieser abgespeckten Schaltung habe ich 1-Wire mit UseUartInvert=0 und 1 erfolgreich getestet. Allerdings mit einem echten RS232-Pegelwandler von Maxim. Kann schon sein das der FTDI sich da anders verhält. Ist ebenso beim Spare-RS232 auf dem STK500 so, die haben da eine Schutzbeschaltung eingebaut. >PS: Ich kann den neusten Bootloader nicht aufspielen, da auf der >Testplatine schon alles bestückt ist.. ISP ist da bei den 16 vernetzten >Tinys nicht drinne ;) Du hast also schon fest eine alte Version des Bootloaders drauf ? Bedenke das je nach Version du in der AVRootloader.ini dann [Timeouts] Options=2 setzen musst. Damit der Connect mit der alten BootSign Methode arbeitet. Gruß Hagen
Datum:
>Das hat tatsächlich Gründe in der Codegröße und dem Timing. Oki >Diese Veränderung in der Zyklenanzahl hat es aber insich und >muß im komplettten Timing der UART Routinen bis hin zur Baudrate >Detektion berücksichtigt werden. Reicht ja, dass ich es jetzt weis^^ >Nö. der ist ja für 1-Wire mit UseUartInvert=0, also direkt an der RS232. Ein Vermerk, dass die Beschaltung eben nur für den Mode gilt, kann nicht schaden. >Du hast also schon fest eine alte Version des Bootloaders drauf ? Es ist schon die Version 4 nur eben nicht der letzte Fix mit dem MCUCSR Register.
Datum:
>>Du hast also schon fest eine alte Version des Bootloaders drauf ? >Es ist schon die Version 4 nur eben nicht der letzte Fix mit dem MCUCSR >Register. Du nutzt ATMega8, kein Problem bei diesem da dessen Register MCUCSR heist. ATTiny45 ist wiederum ein Problem dessen Register heist MCUSR. Das sind so die miesen Stolperfallen durch Atmel die einem Programmiererleben die Munition für Herzinfarkte liefern ;) By the Way: großen Respekt für die Entwickler vom WinAVR GCC die solche Probleme der Standardisierung mit Sicherheit auch kennen werden. >>Nö. der ist ja für 1-Wire mit UseUartInvert=0, also direkt an der RS232. >Ein Vermerk, dass die Beschaltung eben nur für den Mode gilt, kann nicht >schaden. Ich werde das Schematik anpassen wenn ich die Zeit dafür finde. Grundsätzlich geht es eben auch ohne "Pullup" wenn man den Serienwiderstand zwischen RX/TX am Pegelwandler mit betrachtet. Sauber ist es nicht, das stimmmt. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, sorry das ich mich erst jetzt melde. Das Problem mit Win98 besteht weiterhin (keepalive failed, terminate connection). Falls Du noch eine Idee bezüglich der Timer hast dann gut, ansonsten werde ich wohl über eine Verschrottung der Werkstattrechner nachdenken müssen. Vielleicht gibt es ja dafür auch noch eine "Abwrackprämie". Gruß JoJo
Datum:
> keepalive failed, terminate connection das bedeutet "create timer" und "release timer" und "send keepalive" sisht du in dem Protokoll. Das heist die Timer funktionieren, nur der Bootloader im AVR antwortet nicht auf das Keepalive Kommando. Falsch Version ? falsch konfiguriert ? Was seht bei [timeouts] ? Mal Wert Base auf 50 oder 100 hochgesetzt ? Neuste Version mit dem BugFix für das MCUCSR benutzt ? Gruß Hagen
Datum:
Angehängte Dateien:Ja, das Problem tritt ja auch nur bei den Win98-Rechnern auf. Bei den WinXP-Rechnern läuft alles einwandfrei. Bootloader ist auch neu compiliert. Win98-Protokoll als Anlage. Gruß JoJo
Datum:
>12.02.09-17:00:51-090 > send appcmd $0A 0A 2A 52 53 54 0A >12.02.09-17:00:51-090 > send ident $00 00 00 00 00 00 00 00 00 0D 42 4F 4F 54 >12.02.09-17:00:51-200 > send appcmd $0A 0A 2A 52 53 54 0A >12.02.09-17:00:51-200 > send ident $00 00 00 00 00 00 00 00 00 0D 42 4F 4F 54 >12.02.09-17:00:51-260 > received data $C2 94 06 04 08 30 1.) nimm mal bitte die $0A aus deinem AppCmd raus, mindestens das 0A Zechen am Ende des AppCmd. Die Zeichen 0A,0B,0D,0F,85,87,C3,E1 werden von der Baudrate Detektion erkannt und an Hand dieser die Baudrate berechnet. Grundsätzlich betrachtet dürfte das kein Problem darstellen da die neuste Version nur eine Verbindung akzeptiert wenn sie das exakte BootSign empfängt und anschließend eine gültige 2 Bytes CRC über diese BootSign. 2.) der AVR antwortet mit C2 -> Error CRC 94 06 04 08 -> BootInfo 30 -> SUCCESS Code Das er überhaupt C2 absendet deutet darauf hin das du garnicht die neuste Version auf deinen AVRs installiert hast. Denn nur mit der alten Version kann es zu solchen Synchronisationsproblemen der internen FSM beim Verbindungsaufbau kommen, in Verbindung mit dem Connect Aufbau der neusten Version. Das er rausfliegt ist dann nämlich logisch. Der alte Source empfängt nach dem BootSign noch 2 Bytes der CRC über dieses BootSign für die neue Version. Diese landen erstmal als Kommandos in der FSM des Bootloaders. Er erwartet noch 2 weitere Bytes die die CRC darstellen. Das erste mal nach einem Connect bei dem die PC-Software ein Befehl absendet ist beim Keepalive wenn du nur verbindst. Der AVR empfängt die ersten 2 Bytes dieses Befehles als 2 Bytes CRC des vorherigen Befehles und sendet ErrorCRC als Antwort, meine PC-Software disconnected dann. 3.) du benutzt "BOOT" als BootSign was der Standard der alten Version ist. Die neuste benuzt "BOOTLOADER". (und ich benutze dabei nur meine Glaskugel und mein Hirn) Ergo wie oben in einigen Postings zu lesen war: 1.) Setze [Timeouts] Options=3 oder =2 um den alten Verbindungsaufbau zur alten Version des Bootloaders zu aktivieren. Dann dürfte es sauber laufen. 2.) du hast auf deinen AVRs mit Sicherheit die alte Version installiert. Wenn du updatest dann [Timeouts] Options=1 oder =0 setzen. 3.) man erkennt an Hand solcher Fehler das die interne FSM sehr stabil gegen Protokollfehler ist. Schlimmer wäre es nämlich wenn sie in einem solchen Fall zb. den FLASH löscht oder falsch programmiert. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, beim mir funktionieren die Versionen 2,3 und 4 deines Bootloaders bestens und waren bisher auch sehr wertvoll für mich. Die PC-Seite ist ein Acer-Notebook und die AVT-Seite ein Mega32 mit FTDI FT232R. Jedoch mit einem Asus Netbook bekomme ich leider keinen Connect mit der selben AVR Hardware. Habe alle Versionen durchprobiert. Mit deiner am 26.01.2009 geposteten Version (V3.0), mit Debug=1 zeigt das Protocol für den Acer folgendes: 22.02.09-15:55:34-393 > Connecting on port COM3... 22.02.09-15:55:34-453 > Switch to 2-Wire mode 22.02.09-15:55:34-513 > received: $95,$02,$03,$08,$37 22.02.09-15:55:34-533 > Device connected Beim Asus Netbook bekomme ich die gleiche Sequenz ad infinitum aber kein Connect, bis ich Abort Connect drücke. 22.02.09-11:55:16-187 > Connecting on port COM3... 22.02.09-11:55:16-265 > Switch to 2-Wire mode 22.02.09-11:55:16-328 > received: $95,$02,$03,$08,$37 22.02.09-11:55:16-390 > received: $95,$02,$03,$08,$37 22.02.09-11:55:16-468 > received: $95,$02,$03,$08,$37 Meine Einstellungen sind: .equ UseWDR = 1 .equ UseAutobaud = 0 .equ UseVerify = 1 .equ UseE2Write = 1 .equ UseE2Read = 1 .equ UseSRAM = 0 .equ UseCrypt = 1 .equ UseCryptFLASH = 1 .equ UseCryptE2 = 1 .equ UseVersioning = 0 .equ UartInvert = 1 . . .set XTAL = 16000000 .set BootDelay = XTAL/4 .set BootBaudrate = 115200 .set BootVersion = 3 .set BootCodeSize = 824
Datum:
Hi Heinrich, lade dir mal die neuste Version Beitrag "Re: AVR-Bootloader mit Verschlüsselung" Entpacke sie in einen separaten Ordner, wir sind nur an der neuen PC-Software interessiert. Im Ordner \Windows\ ist die neuste PC-Software. Setze alle Parameter deren AVRootloader.ini auf die in deiner aktuellen AVRootloader.ini. Zusätzlich [Timeouts] Options=3. Der Parameter Debug= der alten Version ist entfernt worden und befindet sich als Bit in Options. Nun starte diese neue Version und versuch eine Verbindung zum AVR mit alten Bootloader. Wenn das nicht funktioniert versuche sukzessive in [Timeouts] die Werte für Base und Connect zu erhöhen. Zb. Base=100 und Connect=50 oä. Bei solchen virtuellen Treiber wie dem FTDI eg. USB-Serialwandler sollte Base auf minimal 50ms stehen. Ein weiteres Problemfeld könnte der virtuelle Treiber des FTDIs auf diesem Notebook sein. Mal reinstallieren. Achso, und schau mal in die Datei AVRootloader.dev rein und suche nach 9502=, dort muß bei dir dann folgendes stehen 9502=1E9502, ATmega32 , 32768, 1024, 2048, 96, 128, 4, 8, 16, 32 Nur die AVRs in dieser Datei werden erkannt. Man kann also durch die Editierung dieser Datei bestimmte AVRs ausschließen oder neue AVRs nachträglich dem Bootloader mitteilen. Gruß Hagen
Datum:
Ich sehe gerade du hast UseAutoBaud=0 gesetzt. Es könnte sein das das Timing des AVR-RS232 und FTDI-RS232 nicht exakt übereinstimmt. Deshalb normalerweise immer UseAutobaud=1 setzen. Ich weiß nicht wie der FTDI sein Timing erzeugt, es ist eigentlich unlogisch das das vom USB Host abhängen sollte, aber vorstellbar ist heutzutage alles. Andererseits empfängt ja die PC-Software eine gültige Rückmeldung vom AVR. Ich denke also das mit der neuen PC-Sofwtare und höheren Timeouts.Base das problem beseitigt sein sollte. Gruß Hagen
Datum:
Hallo Hagen, der Connect geht jetzt mit deiner neuen PC-Version auf beiden Notebooks. In der INI musste ich nix ändern. Ich werde jetzt noch Testen ob die neue PC-Version auch mit allen anderen Bootloader Versionenen auf beiden PC's funktioniert. Deine Unterstützung ich echt super und das auch noch am Sonntag. Gruß Heinrich
Datum:
Alle PC-Bootloader sollten vollständig abwärtskompatibel sein. Nur bei der neusten Version muß man in der .INI bei [Timeouts] Options=0 oder 2 setzen wenn man mit der alten oder neuen AVRootoader.ASM arbeitet. Dh. das Bit #1 = 2 muß in Options bei der neusten PC-Software gesetzt sein wenn man mit dieser eine ältere AVRootloader.ASM verbinden möchte. Options=0 muß gesetzt sein wenn mit der neuen PC-Software auch mit der neusten AVRootloader.ASM verbunden werden soll. Der Hintergrund ist eine Änderung beim Verbinden mit dem Bootloader. In der neusten Version erwartet der Bootloader nach dem Empfang des BootSigns noch eine 16 Bit CRC über das zuvor empfangene BootSign. Dies beseitigt ein kleineres Problem der älteren Versionen und macht den Verbindungsaufbau stabiler und sicherer (wenn man das BootSign als Passwort betrachtet). Ansonsten ist jede Version zu 100% abwärtskompatibel, was ich auch als wichtig erachte wenn man zb. schon fertige Geräte mit älteren AVRootloader Versionen updaten möchte. Allerdings, wie du siehst, habe ich einiges an den PC-Softwares verbessert um den Gesamtprozess der Kommunikation stabiler und auch performanter zu machen. Am Kommunikationsprotokoll selber hat sich, bis auf zwei Punkte, rein garnichts geändert. Die zwei Punkte sind: 1.) neues Kommando 0xFD hinzugekommen. Dies ist nun das offizielle "KeepAlive" Kommando und im Grunde nur ein Platzhalter. Dh. im AVRootloader.ASM musste dafür garnichts geändert werden, es wird auf PC Seite erwartet das der AVR mit 0xC3 = unbekanntes Kommando, antwortet. Es dient nur dazu den Watchdog Timer im AVR zurückzusetzen. Dieser wird bei jedem Kommmando zurückgesetzt falls UseWDT=1 gesetzt ist. 2.) bei UseVersioning=1 hat sich der Aufbau des ersten verschlüsselten Initialisierungs-Blockes verändert. Statt 16 Bytes hat dieser Datenblock dann 24 Bytes Größe. In den zusätzlichen 8 bytes ist die Versionsnummernüberprüfung verschlüsselt kodiert. Da die alten Bootloader Versionen das Versioning nicht unterstützen ist auch hier die Abwärtskompatibilität sicher gestellt. Ansonsten ist es eh immer so das nur verschlüsselte ACY Dateien geupdated werden können die 1 zu 1 zur jeweiligen Bootloaderversion erzeugt wurden. Dh. PC-Software-Version 3 kann nur ACY erzeugen für Bootloader Version 3. Eine ACY erstellt mit Version 3 kann nicht auf AVRs mit Bootloader Version 4 oder 2 installiert werden. Das mag im ersten Moment eine starke Restriktion darstellen aber hier gilt aus meiner Sicht die kryptographsiche Sicherheit als Priorität. Wenn gewünscht kann das aber durchaus verändert werden, so daß d



