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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Techniker oder Meister


Autor: papabär (Gast)
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Guten Tag,
bin 24 jahre alt und und Elektroniker für Geräte und Systeme.
Möchte gerne den Techniker oder Meister machen, was empfehlt ihr.
Abendschule: Techniker 4 Jahre? Meister 2Jahre?
Vollzeitschule: Techniker 2 Jahre? Meister 1Jahr?

Stimmt das?

MFG

Autor: zotos (Gast)
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Soweit richtig.
Ich hatte auch das Angebot den Techniker und Meister parallel in 2
Jahren Vollzeit zu machen.

Autor: Roland (Gast)
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Es kommt auf deine Interessen an und was Du in Zukunft machen möchtest.
Auf der Technikerschule hast Du viel mehr mit Elektronik etc. zu tun.
Beim Meister gibt es andere Schwerpunkte.
Am besten Infomaterial anfordern und dann entscheiden.

Autor: Sonic (Gast)
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Habe den Elektrotechniker in 4 Jahren Fernstudium gemacht. Ist
knüppelhart! Freundin oder Hobbies sind da schon sehr störend!
Disziplin und die Fähigeit sich selbst was beizubringen ist dringen
nötig!

Autor: haribo (Gast)
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Ich mach gerade den Techniker in der Teilzeit und easy ist das nicht. Es
wird viel verlangt und Freizeit ist Mangelware. Man muss viel lernen und
dann auch noch ein Projekt erstellen. da fällt vieles Weg. Auch bei uns
haben wir die Möglichkeit den Meister zu machen als beistück vom
Techniker. Aber ich werd es wohl nicht machen, denn der Techniker ist
über dem Meister angeordnet. Im Handwerk ist der Meister wohl noch was
wert, aber eher nicht in meinem Gebiet der Elektronik. Oder sehe ich
das falsch?

Autor: papabär (Gast)
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Aber Meister in 1 Jahr Vollzeit hielt ich für ein Gerücht? Das dauert
doch auch 2 Jahre oder?

Autor: Roland (Gast)
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Nein, das dauert 1 Jahr in Vollzeit. Ist allerdings nicht so easy als
manch einer denkt. Als ich meinen Meister gemacht habe, habe ich mich
wirklich gewundert wie anspruchsvoll das ist. Man hat sehr viele
Prüfungen abzulegen, sowohl praktisch wie auch theoretisch.
Und ca. 30% der Prüfungsteilnehmer fallen durch.
Auf der Technikerschule lernt man in der Tat viel mehr von Elektronik.
Hätte ich nebenbei nicht diverse Vortbildungslehrgänge im
Elektronikbereich absolviert, würde ich anstatt den Meister den
Techniker machen.

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Also ich bin 25 und hab den staatlich. geprüften Techniker auf
Fernlehrbasis schon hinter mir.. ;) Lustig (und billig) war das auf
keinen Fall! Man muß schon die nötige Disziplin mitbringen, aber es ist
machbar. :)

Hab dann im Anschluß auch das Fachabitur nachgeholt und nun liebäugelt
ich gerade mit dem techn. Betriebswirt.. ;) Soll aber noch um einiges
trockener sein, als der Techniker.

PS: Mach den staatl. Techniker - ich drück dir die Daumen

Autor: Sonic (Gast)
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Was willst du denn mit dem Betriebswirt? Selbstständig machen? In der
heutigen Zeit? Dann machst du alles selbst, und das ständig! Ein
Kollege von mir hat den auch, war vergeudete Zeit un
'rausgeschmissenes Geld!

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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...z.B. ist dies Vorraussetzung in der Firma wo ich arbeite (und auch in
vielen anderen großen Konzernen), wenn man Projektleiter werden und
somit "selbstständig" Projekte im 5-6stelligen Bereich abarbeiten
will. :)

Abgesehen davon kann Qualifikation niemals schaden.. ;)

Autor: Sonic (Gast)
Datum:

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Bei uns gibt's im Technischen Bereich keine Betriebswirte. Zumindest
gibt's keiner zu. Hier wird über Aufträge im Millionenbereich
entschieden. Über die fachlich richtige Lösung entscheidet der
Techniker, der Kaufmann über das Vorhandensein von Geld. Ist nicht die
optimale Lösung, aber es scheint zu funktionieren.

Autor: Blaubär (Gast)
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Also, hier entscheide ich, wie es gemacht wird... da redet mir keine
Ahnungsloser rein... höhöhö

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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... und wenn ich als technisch Visierter zudem noch
betriebswirtschafliche Erfahrung und Befugniss habe, kann mir keiner
dreinreden! ;)

-> Deswegen techn. Betriebswirt!

Autor: Tobias (Gast)
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Also ich mache auch meinen Techniker in Vollzeit, aber da ich eine
eigene Wohnung habe muss ich noch arbeiten. Komme schon des öfteren auf
80 Stunden im Monat. Also ich mache meinen Techniker in Datentechnik und
bekomme zusätzlich noch meinen Handwerksmeister anerkannt. Obwohl mich
der nie gereitzt hat! Das einzig Wahre ist der Techniker. Meister haben
leider oft nicht all zu viel Plan von der waren Materie..., aber man
darf das nicht verallgemeinern. Wenn du fit in Mathe bist sollte der
Techniker zu machen sein, da viel Logig im Spiel ist.
Und einer von den wichtigsten Vorteilen ist, du bekommst in den meisten
Fällen dein Fachabi dazu. War für mich ausschlag gebend. Da ich nächstes
Jahr damit an die FH kann.

Technicans rule the world

Autor: Blaubär (Gast)
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> da viel Logig im Spiel ist.

Naja, dafür habt ihr aber keine Rechtschreibung.

> Technicans rule the world

Techniker sind die Sklaven der Informationsgesellschaft.
Schmalspurgebildet ohne Plan.

Autor: Tobias (Gast)
Datum:

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Ich sagte explizit, dass man das nicht verallgemeinern darf...aber
getroffene Hunde bellen...
Lieber ein Sklave der Neuzeit als ein Gefangener der eigenen Dummheit
;)

@Blaubär-da redet mir keine Ahnungsloser rein.....
na den Fehler entdeckt...;)

Soviel dazu...;)

Autor: Hoschi (Gast)
Datum:

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Servous papabär,

also ich mach momentan die Techniker-Abendschule in Informations- und
Kommunikationstechnik. Die Schule ist staatlich anerkannt, was den
Vorteil bringt das sie um einiges billiger ist als der Meisterkurs (ca.
€170.-- im Halbjahr / Meisterkurs zwischen € 2000 und €4000 für zwei
Jahre).
Das schwierigste daran ist die Eingewöhnungsphase, doch wenn man erst
mal drin ist vergeht die Zeit wie im Flug. Einen ganz bechtlichen
Nachteil bringt die Techniker-Abendschule allerdings mit sich, man hat
so gut wie keine Freizeit mehr. Dennoch lege ich jedem aus eigener
Erfahrung nahe, die Technikerschule auf Abendbasis zu machen, vor allem
wenn laufende Kosten gedeckt werden müssen. Zudemnoch brauch in einer
anschließenden Bewerbung auf eine Technikerstelle nicht noch zusätzlich
erwähnt werden dass man belastbar ist, denn dass hat man bereits unter
Beweis gestellt.

Falls du irgendwelche näheren Infos brauchst meldest dich......

Autor: Stephan (Gast)
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Also, wenn ich Dir eines mal dazu sagen darf,

ich habe auch den Techniker gemacht, in Teilzeit, und in vier Jahren.

War eine harte Zeit, und ich habe oft bis Mitternacht in meine Bücher 
geschaut.

Hatte aber auch einen Mordsspass, viele gute Leute kennengelernt, und 
auch einen Arbeitgeber, der mich unterstützt hat, und vom einfachen 
Lagerarbeiter in die Konstruktionsabteilung geholt hat.

Und heute, nach zehn Jahren, verdiene ich das dreifache meines damaligen 
Einkommens.

Würde ich auf jeden Fall wieder so machen. Eventuell in Vollzeit; heute 
gibt es ja das BAFÖG auch für diese Schulen; aber machen würde ich es 
auf jeden Fall.

Viel Erfolg!
Stephan.

Autor: Eigen (Gast)
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Hallo,

also ich würde den Techniker vorziehen. Wenn mann nämlich an die FHs 
schaut, werden dort demnächst viele viele Bachelors fertig. Vom 
Wissensstand sind die dann unter dem Ing. Ich würde sie fast auf gleiche 
höhe (oder etwas drüber) mit dem Technikern setzten.
Die Chancen in der Industrie sind auf alle Fälle mit Techniker besser 
als mit Meister.

Und zum Thema Technischer Betriebswirt. Der hat auch seine Berechtigung, 
da in dieser Ausbildung nur noch auf Wirtschaft getrillt wird. Da kommt 
keine einzige Technikfrage dran. Und als zukünftiger Technischer 
Einkäufer oder so wird man auch besser bezahlt als nur als Techniker / 
Meister.

Autor: TomTorres (Gast)
Datum:

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Hallo,
also ich mach zur zeit mein Techniker in Vollzeit, und es gbt 
schmerzhafte einschränkungen dadurch dass man nichts verdient.... man 
kann sich allerdings voll auf die schule bzw techniker arbeit 
konzentrieren.
teilzeit techniker werden von der Industrie im normalfall besser 
angesehen, soll aber auch um einiges härter sein, da mehr stress noch 
durch firma und doppelt solang usw....

und des thema bafög, naja da sollte man realistisch sein und sich keine 
alzu großen hoffungen machen, reich wird man dabei auf jeden fall nicht 
.bekomme zurzeit 150€ pro monat hab allerdings das glück dass ich noch 
bei meinen eltern wohne

ob techniker oder meister machen würde ich immer den techniker 
vorziehen, meister hat nur vorteile wenn man später sich selbstständig 
machen will oder man ausbilden will.

MFG
Tom

Autor: Tho Mas (tronik-thomas)
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Das mit dem "Ausbilden" nur als Meister ist nicht ganz richtig.
Die eigentliche Ausbildereignung wurde im letzten Jahr abgeschafft, so 
dass letztendlich einiges vereinfacht ist (genaue Infos bitte googeln - 
habe selber noch nicht genau nachgelesen).

Alles in allem ist der Techniker kein Hexenwerk, ich selber habe den 
Techniker auf Teilzeit absolviert. Jobs ist natürlich so eine Sache. Ich 
denke, nur mit dem Techniker kommt man nicht sehr weit - der Mensch 
dahinter ist letztendlich ausschlaggebend und verantwortlich für die 
Stelle, die er bekommt.

Autor: Der Techniker (_techniker_)
Datum:

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@Tho Mas:

Ich stimme dir zu. Mit dem Techniker hat man vielleicht höhere Chancen 
einen guten Job zu bekommen, aber der Mensch dahinter bestimmt wie es 
weitergeht..

:)

Autor: Cokki (Gast)
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Hallo papabär,
wollte mal fragen ob du jetzt deine Information erhalten hast die du 
wolltest ?
Mir geht es gerade genauso wie dir nur das ich meinen Meister machen 
möchte auf der Abendschule.
Techniker habe ich mir ausreden lassen da man in der Selben Zeit sein 
Fachabitur machen kann und dann Ingenieur Studium da bist du nach 4 
Jahren dann Ingenieur und das ist die Frage willst du Leiten oder 
Schrauben ich bin der Schrauber Typ und jetzt suche ich überall Infos 
über die Abendschule und finde nichts vielleicht wahrst du ja 
erfolgreich und  kannst mir jetzt behilflich sein und Informationen 
Preisgeben
Gruß Cokki

Autor: David (Gast)
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Also in der Schweiz ist der Meister in den meisten berufen am 
aussterben...

Autor: Wasser (Gast)
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Mach den Techniker. Die sind derzeit unheimlich gefragt.

Autor: Thomas W. (thomas_v2)
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Cokki wrote:

> Techniker habe ich mir ausreden lassen da man in der Selben Zeit sein
> Fachabitur machen kann und dann Ingenieur Studium da bist du nach 4
> Jahren dann Ingenieur und das ist die Frage willst du Leiten oder

Mittlerweile kann man mit einer bestandenen Technikerprüfung sogar 
studieren. Also vom Prinzip wäre der Techniker in Vollzeit nichtmal 
verschenkte Zeit wenn man sich die Option aufs Studium offen halten 
möchte. Fachabitur dauert ja auch 2 Jahre.
Aber mit dem Techniker muss man sich vorm Studium nochmal hinsetzen und 
etwas Mathe pauken...

Thomas

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

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Is aber leider nicht überall so. Je nachdem muss man noch ne 
Zusatzprüfung machen um das Fachabi zu erlangen.

Autor: Manfred (Gast)
Datum:

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*Aber mit dem Techniker muss man sich vorm Studium nochmal hinsetzen und
etwas Mathe pauken...*


Die Mathematik der Techniker-Schule reicht bei einem ET-Studium gerade 
mal 2-4 Wochen. Außerdem dürfen Meister auch studieren.

Die Techniker sind meistens die Eleven der Ing.. Hallo Jürgen ! ;-)

Ein Studium mit einem Meisterbrief ist schon sehr edel.

Kenne genug Speziallisten , die bei der Meisterprüfung eine Bauchlandung 
gemacht haben. Danach sind sie zur Technikerschule und fast alle mit 1,x 
fertig geworden.

Heute kochen sie den Kaffee oder sind in der Hexenküche beim 
Platinenherstellen....


Gruß aus der II Etage.
Ihr Entwicklungsabteilung

;-)

Autor: Realist (Gast)
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Habe den Techniker gemacht und dann studiert (Fachhochschule). Den 
Techniker sollte jeder schaffen können, das ist im Vergleich zu einem 
Studium ein Witz.  Die Anforderungen in Mathematik sind beim Techniker 
wirklich gering und auch sonst ist das Niveau nicht so hoch. Was beim 
Techniker sehr gut ist, ist die Elektronik. Im Studium gibts da 
höchstens 2 (je nach Studienschwerpunkt) Vorlesungen dazu, der Rest ist 
nur Theorie mit zweifelhaften Nutzwert. Ein Techniker hat somit von 
Elektronik oft mehr Ahnung als ein Ingenieur.

Autor: Freak (Gast)
Datum:

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Hallo, ich kann dem "Realist" nur zustimmen.
Mach erster den Techniker und dann kannst du ja im Anschluss noch 
studieren.
Da wo ich den Techniker gemacht habe, war die Fachhochschulreife mit 
dabei.
Das heisst Englisch, Physik und Mathe zusätzlich. Ist aber echt kein 
Problem.
Den Meister würde ich nicht machen. Willst du ein eigenen Betrieb 
gründen oder Azubis ausbilden? Wenn nein, dann ist der Techniker die 
bessere Wahl. Die Fäche BWL, Recht und soweiter werden in der 
Technikerausbildung nicht so im Vordergrund stehen. Beim Meister 
hingegen schon.

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Wieso Techniker und Meister parallel ??

Wer den Meister hat, braucht doch den techniker nicht mehr ....

Oder war das so gemeint: Techniker verkürzt den Meister automatsich, 
ergo schneller zum Meister ??

Autor: Freak (Gast)
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Mit dem Techniker ist man besser dran. Die Ausbildung ist viel 
technischer orientiert. Man hat bei der Technikerausbildung (E-Technik), 
mehr Elektrotechnik, Mathe, Physik, Programmierung, Digitaltechnik. Beim 
Meister wird da nicht so in die Tiefe gegangen. Zudem wenn man dann im 
Anschluss studieren möchte, dann ist man mit dem Techniker besser 
bedient. Der meister geht ja maximal 10 bis 11 Monate, hingegen die 
Technikerausbildung dauert da schon volle 2 Jahre. Also da kann man 
schon sagen das fachlich ein Techniker besser gestellt ist als ein 
Meister.

Autor: Klaus_Hansberg (Gast)
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Studiere doch gleich.

Die Technikerschule ist ein Witz.
2 Jahre und ein Projekt zum Abschluss.

Was wir in 2 Jahren Technikerschule gemacht haben, war in 2.Semestern 
abgehakt.
Jeder, der ein bischen im Beruf aufgepasst hat, schafft das locker. Die 
Mthematik hatte Realschulniveau.

Denke auch, daß eine Kombination aus Meisterbrief und Studium was 
handfestes ist. Man zeigt, daß man in der Praxis gearbeitet hat und 
Erfahrung mit Kollegen, Verantwortung etc. hat, zusätzlich kann man nach 
dem Studium den ganzen Kram auch noch mathematisch belegen.

Was für ein toller Typ...

Viel Erfolg

Autor: Betrachter (Gast)
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Schon krass wie unterschiedlich die Meinungen sind!
Das der Techniker ein Witz ist, ist mit Sicherheit nicht so. Das es für 
manche leichter ist/war als für andere, schon eher. Dennoch kann man es 
nicht verallgemeinern und sagen das es im Gegensatz zur FH ein Witz ist.

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo !

Ich habe beide Ausbildungswege durchlaufen.
Der Techniker im Vergleich zu einer Hochschule ist keiner.
Für mich waren es zwei Jahre extra, und durch meine Berufsausbildung hat 
mich die Technikerschule auch nicht besonders gefordert. Die meisten 
waren arbeitslos, wurden vom Arbeitsamt gefördert.Ich bin direkt von der 
Technikerschule zur Uni abgewandert. habe es nicht bereut.
Wer die Möglichkeit hat: Studium

Mit Technikern im Bereich E kann man die Strassen pflastern.

Schönen Sonntag noch,

Sebastian (seit 4 Jahren Dipl.Ing.)

Autor: Betrachter (Gast)
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Na dann sei mal froh das es dir so leicht gefallen ist.

...ich kenn keinen E-Techniker der ohne Job ist ...;-)...und gesucht 
werdn se auch...odtmals Ing./Techniker

Autor: Gast (Gast)
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> ich kenn keinen E-Techniker der ohne Job ist

Ich kenne genügend Elektoingenieure, die notgedrungen einen Job für 8€/h 
machen.

Autor: Georg (Gast)
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<zitat>
Elektrotechnik studieren ist heute das dümmste was einer machen kann.
Es ist eins der schwierigsten Studiengänge und wird mit Arschtreten
belohnt.
Nach dem Studium kannst Du froh sein wenn Du eine Pseudostelle als
Consultant oder Zeit-/Leiharbeiter bekommst (bei irgendeiner
Sklavenhändlerfirma), dann mußt Du Dir von BWL-Dummschwätzern
befehlen lassen was Du zu tun hast
</zitat>
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-am-beste...
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Ich-kann-eu...


traurig, aber wahr. Vergeude die Zeit nicht für ein Studium. Den 
Verdienstausfall holen die wenigsten wieder ein. Viele arbeiten 
hinterher für Billigjobs, wofür kein Studium notwendig wäre. Ein Studium 
lohnt sich nicht. Ein durchschnittlicher Facharbeiter steht besser da 
als ein Ingenieur. Er hat geregelte Arbeitszeiten von ca nur 40h/Woche 
und das Gehalt ist sehr ähnlich mit dem eines Ingenieurs.

Autor: Betrachter (Gast)
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@Georg: Wo denn das bitte???
Seit wann verdienen durchschnittliche Facharbeiter so viel?
Ein Durchschnittsing. wird auch nicht mehr als 40h in der Woche 
arbeiten, verdient in der Regel mehr und hat in der Regel die 
angenehmeren Arbeiten und den angenehmeren Arbeitsplatz.

Autor: jim (Gast)
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@Betrachter:


Der Facharbeiter macht Nachtschicht und WE usw. und hat dann >2000€ 
Netto.

In meinem Freundeskreis macht einer genau dieses und er verdient Netto 
mehr.
Und als er dass schon verdient hat, da war ich noch im Studium.

Also 5Jahre x ((30000 - 35000)€, Brutto) = (150000 - 175000)€
Jetzt kannst du dir deine Differenz ausrechnen und wie viel Jahre du 
noch arbeiten musst, um es aufzuholen.
Dazu kommt noch dass ich in der Studienzeit schulden machen musste, also 
ist die Differenz noch grösser. Und Netto bekommen die mehr wegen den 
Zulagen.


Und 40h bei einem Ing. ist doch utopisch! Das ist Projekt bedingt so gut 
wie nie möglich eine 40h Woche einzuhalten.


Gruss

Autor: Betrachter (Gast)
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Wenn er so viel eingebunden is dann is er aber kein Durchschnittsing 
mehr. Auch macht nicht jeder Facharbeiter Nachtschicht, aber ich weiß 
was du meinst.
Es bringts nix so arg auf der Differenz rumzureiten, des is a Schmarrn, 
wichtig is dabei was hinterher nach mehreren Jahren Berufserfahrung 
rauskommt und da verdienen Ing. in der Regel mehr als Facharbeiter.

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Gast wrote:
>> ich kenn keinen E-Techniker der ohne Job ist
>
> Ich kenne genügend Elektoingenieure, die notgedrungen einen Job für 8€/h
> machen.

Ich kenne genügend Elektrotechnikingenieure die einen Job für 8h/Tag 
machen :-)

Zoe

Autor: Achim (Gast)
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->Ein durchschnittlicher Facharbeiter steht besser da
als ein Ingenieur. Er hat geregelte Arbeitszeiten von ca nur 40h/Woche


Die 40h/Woche laß ich gelten, der Rest ist Humbuck !


Wer die Möglichkeit hat, soll bitte studieren !
Gerade die jüngeren Interessierten....

Ich weiß was unsere Technikerriege verdient. Als Ing. kannste da locker 
50% draufpacken, das ist auch gerechtfertigt.
Viele wollen hier nur ihre Technikerschule rechtfertigen.




Beste Grüße

Achim

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

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Das denke ich nicht, der Unterschied ist nicht so groß, kommt aber auf 
die Firma drauf an bei der einen is es mehr bei der andren weniger. 50% 
sind schon sehr krass und wären auch absolut nicht gerechtfertigt. Wieso 
sollte es auch?

Autor: technikör (Gast)
Datum:

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Ich bin beim Techniker gerade kurz vor fertig, muss sagen dass viele 
Sachen leider nur angeschnitten werden, um nicht zu sagen alles. Leider 
kann ich mit meinen 2 Jahren Berufserfahrung auch keinen Blumentopf 
gewinnen. Jetzt stellt sich die große Frage wie es weiter geht.. mal 
sehen. Hoffe es gibt noch Firmen die einem die nötige Zeit geben sich 
vernünftig einzuarbeiten um eventuelle Defizite aufzuarbeiten, ansonsten 
seh ich Schwarz. Ansonsten kann ich sagen: Ein Bekannter von mir hat 
bzw. wollte seinen Meister machen. Dazu kann ich sagen das die nicht 
einen Bruchteil von dem gemacht haben was wir pauken mussten. Eigentlich 
war das (in den 9 Monaten) eher eine Wiederholung des Stoffs aus der 
Ausbildung. Elektronikmäßig haben die garnichts gemacht.
Vielleicht ist es aber auch garnicht unbedingt vergleichbar.
Nur bei 3 Monaten Elektroaufarbeitung und die restliche Zeit BWL würde 
ich nicht davon sprechen das der Meister (rein schulisch gesehen) 
fachlich an den Techniker herankommt.

Autor: flock (Gast)
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> nicht davon sprechen das der Meister (rein schulisch gesehen)
> fachlich an den Techniker herankommt.

Dazu kommt, dass man in Deutschland für jeden Furz einen Meister 
braucht. Auch diesbezüglich wird ein Ingenieur nicht angemessen 
gewürdigt.

Autor: Achim (Gast)
Datum:

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***
Das denke ich nicht, der Unterschied ist nicht so groß, kommt aber auf
die Firma drauf an bei der einen is es mehr bei der andren weniger. 50%
sind schon sehr krass und wären auch absolut nicht gerechtfertigt. Wieso
sollte es auch?
***


Weil die Ingenieure nicht mehr an die "3" Ohmschen-Gesetze glauben, bei 
einigen Herren, die frisch von der Technikerschule kommen, hatten ich 
immer diesen Eindruck.

Außer das Kenntnisse der Berufschule aufgefrischt wurden, und erweiterte 
PC-Kenntnisse vorlagen, konnte uns bis jetzt keiner so richtig 
überzeugen.




Übrigens, ich habe den Meister, damals vor ca. 18 Jahren den Techniker 
beim Bund gemacht, und heute Dipl.Ing..

Also, liebe Leute erzählt mir nichts von der Technikerschule.

Fa.:
150-200



Achim

Autor: Betrachter (Gast)
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Na dann kennst dich ja aus gg
Mal den Lehrplan runterladen umfassend informieren und ein bißchen über 
den Tellerrand hinausschauen. Solle man als Ing eigentlich können 
oder...?

Autor: Gerd G. (elektrikser)
Datum:

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Es gibt gute und schlechte Schulen, so auch bei den Technikerschulen. 
Genauso wie es Leute gibt, die sich für die Elektronik interessieren und 
andere, die nur in die Schule gehen um einen besseren Job zu bekommen.

Der Techniker hat seine Daseinsberechtigung, auch wenn in der letzten 
Zeit immer mehr Stellen mit Ings besetzt werden (bei gleicher 
Bezahlung!). In größeren Firmen wird der Techniker als technischer 
Sachbearbeiter eingesetzt, während der Ingenieur mehr als 
Abteilungsleiter, Entwickler oder Planer verwendet wird. Ein Meister ist 
da eher in der unteren Personalführung gefragt, z.B. als 
Fertigungsgruppenleiter.

Außerdem ist die Schule als Einstieg zum Beruf gedacht. Es gibt keinen, 
der ohne Einarbeitungszeit einen neuen Job sofort beherrscht. Das ist 
wie mit den Gesellenjahren: Du kommst aus der Ausbildung und meinst, 
jetzt kannst alles. Nur um dann im Beruf zu erfahren, dass du nichts 
weißt.

Das Gehacke, ob ein Techniker oder ein Ingenieur besser ist, ist 
kindisch. Es kommt auf den Menschen an, ob er was kann oder nicht.

Autor: Betrachter (Gast)
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Das ist doch mal was g, ebent.

Autor: technikör (Gast)
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Gerd hat es glaub ich am besten zusammen gefasst.. alles Gerede ist 
lächerlich. Im Endeffekt kommt es darauf an was man hinterher macht und 
vor allem wie lange man es macht. Ein Ing der 10 Jahre "Berufsfremd" als 
Leiter arbeitet ist auch nichtmehr up to date.
Hier werden doch Äpfel mit Birnen verglichen: Allein schon die Tatsache 
das eine Technikerausbildung 2 Jahre dauert (JA ich weiß, das Niveau ist 
absolut unangemessen) und manche Ings 6 Jahre auf der Uni oder FH 
rumlungern macht einen Vergleich schon unmöglich.


By the way:
Vielleicht würde es einigen schon helfen sich nicht immer gleich 
persönlich angegriffen zu fühlen. Man Gewinnt den Eindruck (übrigens 
nicht nur bei diesem Threat) das es nurnoch darum geht alles Kaputt zu 
reden ODER auf die SUFU hinzuweisen

Autor: J. D. (medtech)
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Leute.....warum macht ihr nicht gleich Abitur...ständig diese Umwege um 
studieren zu können...

das Kostet den Staat und am Ende euch -->Studiengebühren z.b.....

P:S: Und unterschätzt mal den Bachelor an der FH nicht...da kommt 
nämlich alles in 6 Semestern dran was beim Ingenieur früher in 8 war!

Autor: E.Technik Schüler (Gast)
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Ich (Informationselektroniker) mache jetzt E. Techniker richtung 
Informationstechnik, es ist sehr interessanter Beruf, nur unsere Schule 
ist letzte kake, alles Richtung Elektro wird runter gedrückt, das brauch 
ihr nicht und das nicht, Stunden Ausfahl, Lehrplan scheiß egal .... 
u.s.w.

Also vorher sich gründlich über die Schule informieren...

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

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Und unterschätzt mal den Bachelor an der FH nicht...da kommt
nämlich alles in 6 Semestern dran was beim Ingenieur früher in 8 
war!____________________________________________________________________ 
____


Falsch!

3-4 Fächer weniger, je nach Fachrichtung.
Wahlpflicht 2 Fächer weniger
Bachelor-Arbeit ist abgespeckt
Im FB E kein RT für Informationstechniker

Gruß
Stevie

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

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By the way:
Vielleicht würde es einigen schon helfen sich nicht immer gleich
persönlich angegriffen zu fühlen. Man Gewinnt den Eindruck (übrigens
nicht nur bei diesem Threat) das es nurnoch darum geht alles Kaputt zu
reden ODER auf die SUFU hinzuweisen

_______________________________________________


Habe gerade einiges hier durchgelesen.

Ist nicht aussagekräftig, da die Typen, die was auf der Kirsche haben, 
nicht ihre kostbare Zeit damit verbringen mit irgentwelchen Foren-Heinis 
zu diskutieren.

Ein Komilitone hat mir hiervon berichtet.


Gute Nacht

Autor: J. D. (medtech)
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@Steffen:

Dein FALSCH kannst du behalten ;-)...
http://www.tagesschau.de/inland/bachelor2.html
warum soll ich was behaupten von dem ich keine Ahnung habe!

Mit Bachelor arbeit gebe ich dir recht...aber dafür ist ja auch nix da 
mit " Prüfungsanmeldung wenn ich lust habe" (manche Dip. kräbeln immer 
noch an Mathe2 im siebten Semester) :-P

Welche FH ist das von der du redest? Scheint ja entgegen des 
Bundestrends zuliegen!

ich spreche übrigens von dieser hier
http://www.fh-jena.de

schönen gruß aus der Stadt der Wissenschaften

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Steffen wrote:
> By the way:
> Vielleicht würde es einigen schon helfen sich nicht immer gleich
> persönlich angegriffen zu fühlen. Man Gewinnt den Eindruck (übrigens
> nicht nur bei diesem Threat) das es nurnoch darum geht alles Kaputt zu
> reden ODER auf die SUFU hinzuweisen
>
> Habe gerade einiges hier durchgelesen.
>
> Ist nicht aussagekräftig, da die Typen, die was auf der Kirsche haben,
> nicht ihre kostbare Zeit damit verbringen mit irgentwelchen Foren-Heinis
> zu diskutieren.

Es sei denn, sie sind selbstständig und gönnen sich gerade eine 
schöpferische Pause (so wie ich öfter) :-)

Oder sie kommen morgens gerade ins Büro und schütteln den Kopf, weil 
sich wieder mal Leute wegen so einem Mist gegenseitig zerreißen.

Dieses ewige "Dein Förmchen ist viel größer als meines"-Diskussion führt 
doch zu nichts. Es gibt immer jemand, der mehr als man selbst nach 
Hause bringt (und es natürlich nicht verdient)!

Ich stehe den USA ja sonst mit gemischten Gefühlen gegenüber, aber eins 
muss man den Leuten dort lassen: da heisst es "Wow, he did it - so will 
I!" und nicht "Der verdient zu viel/meine Ausbildung ist schwerer!"

Christoph - mit nach oben vollkommen offenen Einkommensmöglichkeiten :-)

P.S.: Bitte kläre mich mal jemand auf: Was ist SUFU?

Autor: hannes (Gast)
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wer sagt eigentlich immer das wenn man den Techniker oder Meister 
(Handw. oder Industrie) macht auch gleich danach studieren will? Ich 
mache meinen Techniker gerade und mein Plan ist momentan nicht zu 
studieren, sondern danach den Techn. Betriebswirt zu machen. Das ist 
mein Plan.

Und jeder geht einen anderen Weg, der eine zieht die Schule durch bis 
zum Abi, der andere nur bis zur mittl. Reife, der mit Abi kann gleich an 
die Uni, der mit der mittl. Reife hat vielleicht erst eine Ausbildung 
gemacht und will dann auch irgendwann, weil der Ergeiz da ist, mehr aus 
sich machen, und sucht sich dann das für ihn passende. Bei mir wars der 
Techniker, kost hier bei uns wenig im Gegensatz zum Meister. Andere 
machen in der Abendschule ihr Abi nach oder die FH-Reife . . . nicht 
jeder ist fürs studieren gemacht, kenne auch ein paar die daran kaputt 
gegangen sind. . .

Autor: Erhard (Gast)
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Zur abgespeckten FH:

FH Heilbronn: Elektronik und Informationstechnik
FH Künzelsau: Elektrotechnik

Beide FHs haben das erste Praxissemester rausgeschmissen (Bohren, 
Feilen, usw.).
Mit Bachelor-Thesis (4 Monate laut SPO, 6 Moiinate realistisch) dauert 
es jetzt 7 statt 8 Semester.
Die Vorlesungsinhalte wurden nicht gekürzt, sondern auf den neuesten 
Stand gebracht.

Da aber die meisten hier sowieso mit Berufsausbildung zur FH kamen und 
das erste PSS nicht machen mussten, hat/wird sich z.B. in Heilbronn an 
der durchschnittlichen Stidierdauer von 10,5 Semestern nichts geändert.

Autor: Seltsam (Gast)
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Seltsam,jetzt haben sich die ganzen Anstalten den gleichen Namen geben 
lassen und trotzdem machen sie wieder ihr eigenes Ding.

Zitat: Ich schreibe nur noch Überschriften an...

Mathematik - Einstufungstest, ohnen diesen gibt es keine Zulassung zum

Mathematik 1 - Schein

Fächer von 4SWS auf 2SWS

Wahlpflicht (Grundstudium/Haupstudium) jeweils minus 1

Aus Theoretischer Elektrotechnik 1-2-3 mache Systemtherie mit 4SWS, 
vorher 12

Hochfrequenztechnik 1-2 (8SWS) mache 1 Vorl. und 1 Labor (4SWS)

Teilweise werden in einzelnen Fächern ganze Kapitel weggelassen,

bestes Beispiel Mathematik.

Integr./Diff.-Rechnung früher alles 1.Semester, wird heute mit in 
Mathematik 2 genommen.

Mathematik 3. Fourier,DGL,Laplace  das wars

Nun gut, auch die Bachelors werden ihren Weg machen.

Diese Info habe ich, bzw. gilt für 3 Norddeutsche FH`s.



MfG

Akkreditierungs-und Kopfschüttelkommission

Autor: 80C167 (Gast)
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>Der Techniker hat seine Daseinsberechtigung,

Das stimmt. Er übernimmt das Aufgabengebiet, was früher ein 
Fachschulingenieur hatte. Die Zugangsvoraussetzung (Beruf + 1 Jahr BE) 
und auch der Schwierigkeitsgrad sind auch ähnlich. Nach Abschluß des 
Fachschuling. hatte man eine fachgebundene Hochschulreife, mit der man 
eine FH besuchen konnte. Der Techniker bekommt in den meisten Ländern 
die FH-Reife.

>Beide FHs haben das erste Praxissemester rausgeschmissen (Bohren,
>Feilen, usw.).

Was war das für eine komische FH? Bei mir gab es ein Praxissemester  mit 
ingenieurtypischen Aufgaben im 5 . Semester ( bei 8 Semestern 
Gesamtumfang).


>Die Vorlesungsinhalte wurden nicht gekürzt, sondern auf den neuesten
>Stand gebracht.

Der Bachelor bekommt nicht umsonst nur 180 bzw. 210 ECTS. Er hat einfach 
weniger Stoff als das FH-Diplom (240 ECTS). Auch wenn das den Bachelor 
in spe nicht passt.

Autor: Erhard (Gast)
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@80c167

Das erste Praxissemester mussten nur diejenigen machen, die das Abitur 
besaßen.
Leute mit Ausbildung und Leute vom Technischen Gymnasium bekamen es 
erlassen, da diese Praxisanteile schon in ihrer vorigen Ausbildung 
enthalten waren.

Das sind beide keine komischen FHs, denn das ist/war in 
Baden-Württemberg normal.

Erst das zweite Praxissemester ( nach Plan das 6. Semester) führt zu 
ingenieursmäßigen Tätigkeiten.

Im 8. Semester war laut SPO die Diplomarbeit und gleichzeititg  fast 20 
SWS Vorlesung vorgesehen. Da aber die Firmen die Leute während der 
Diplomarbeit 5Tage/Woche da haben wollten war ein Abschluss innerhalb 
von 8 Semestern kaum möglich.
Deswegen auch der hohe reelle Schnitt von 10,5 Semestern

Autor: meister (Gast)
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der meister ist sowohl im handwerk als auch in der industrie höher 
angesehen als der techniker.
ausserdem ist der meistertitel geschützt und international anerkannt,der 
techniker eben nicht.
meine erfahrungen als maschinenbauingenieur(seit 40 jahren)hat gezeigt 
das bei uns die techniker eher  die technischen zeichner ersetzen und 
die meister hingegen ganze abteilungen führen.
auch gibt es techniker wie sand am meer,wirklich gute meister hingegen 
sind da schon seltener anzutreffen.
der beste weg ist eine ausbildung,dann den meister und dann studieren.

Autor: 80C167 (Gast)
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>der beste weg ist eine ausbildung,dann den meister und dann studieren.

Da fehlt aber noch mindestens die FHR, wenn nicht das Abi. In manchen 
Ländern ist man auch mit dem Meister an FH's zugelassen. Nur sind die 
Absolventen mit diesem Weg nicht zählbar, weil nicht vorhanden. Es fehlt 
die ganze Oberschulmathe/-physik für ein erfolgreiches Hochschulstudium.

Bei uns in der Firma wird ein Techniker bezüglich Wissen und Entlohnung 
gewertet wie ein Ingenieur von der früheren Fachschule (Ing. oder Ing. 
grad).

Für Entwicklung hingegen werden Dipl.-Ing.'s von der FH oder Uni 
genommen.
Die Entlohnung ist demenstprechend höher, weil man i. d. R. auch mehr 
abverlangen kann.

Autor: Liebe deinen Beruf und er Liebt dich (Gast)
Datum:

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Also das ganze gefassel von Meister oder Techniker was ist besser bzw. 
schlechter ist unsinn und unnötig.
Es gibt Top Meister und grottenschlechte Techniker. Genauso wie Top 
Techniker und grottenschlechte Meister.
Das hängt immer von einem ganz Persönlich ab was er daraus macht bzw, 
wie er sich weiterentwickelt.
Das ganze Ausbildung egal ob Meister oder Techniker ist nur ein 
Grundbaustein, die wirkliche Prüfung folgt erst im Berufsleben. Und das 
hängt nicht nur vom Fachlichen ab, sondern von vielen anderen 
Aspekten(Soziales, Persönliches Engagement, Berufliche Leidenschaft 
etc.).
Das wichtigste ist doch das man voll hinter der Sache steht sei es mit 
der Techniker oder Meisterausbildung, das ist man auch Erfolgreich und 
das Arbeiten macnt Spaß.

Autor: AC/DC (Gast)
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meister


>der meister ist sowohl im handwerk als auch in der industrie höher
>angesehen als der techniker.

Das hättest du wohl gern.
Der Techniker wird gern als Alternative zum Ingnieur genommen
aber ich habe auch schon Stellenausschreibungen Meister/Techniker
gelesen. Eine Stelle Ingenieur/Meister dagegen noch nicht.
(Das heißt nicht das es irgendwo solche Stellen gibt, suche nur solche
nicht). Warum wohl? Der Meister wird entweder bevorzugt wenn ein 
Meisterzwang oder entsprechende Verantwortung es erfordert oder wenn 
personelle Führungsaufgaben zu bewältigen sind. Das gehört zu seiner 
Ausbildung. Nicht unbedingt mein Geschmack in diese Position zu
>arbeiten. Man kann aber zum Techniker noch eine Ausbilder-
eignungprüfung ablegen. Freie Stellen werden aber nur selten angeboten.
Dann schon lieber als Alternative zum Ingenieur tätig sein.
Für den Arbeitgeber sind Techniker meist deutlich billiger.
Dafür darf der Meister dem Chef auch tiefer in den Ar.. reinkriechen.

>ausserdem ist der meistertitel geschützt und international anerkannt,der
>techniker eben nicht.

Geschützt ist wohl richtig, aber anerkannt? Allenfalls durch irgend-
welche dummen Standesregeln die durch die EU langsam aus der Mode
kommen.

>meine erfahrungen als maschinenbauingenieur(seit 40 jahren)hat gezeigt
>das bei uns die techniker eher  die technischen zeichner ersetzen und
>die meister hingegen ganze abteilungen führen.

Der Ingenieur denkt und der Techniker lenkt bzw. darf die ganze Arbeit 
machen. Sonst kein Widerspruch.

>auch gibt es techniker wie sand am meer,wirklich gute meister hingegen
>sind da schon seltener anzutreffen.

Klar, eben wegen dem Meisterzwang, Technikerzwang gibt es eben nicht.

>der beste weg ist eine ausbildung,dann den meister und dann studieren.

Fragt sich nur für wen?
Viele Wege führen zum Ziel (oder nach Rom). Alle Wege haben
jedoch ihre Vor- und Nachteile. Bei deinem Weg biste zwar
bestens auf dem Berufsweg in Theorie und Praxis vorbereitet
aber die Zeit bis zur Rente anständig Geld zu verdienen hat
sich dadurch merklich verkürzt was nicht durch ein höheres
Gehalt ausgeglichen wird.

Ein Frage: klemmt deine shift-Taste oder ist die kaputt??

Autor: Paul (Gast)
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>Dann schon lieber als Alternative zum Ingenieur tätig sein.
>Für den Arbeitgeber sind Techniker meist deutlich billiger.

Wenn er ihn denn vollständig ersetzen kann... ;-)

>Klar, eben wegen dem Meisterzwang, Technikerzwang gibt es eben nicht.

Nein, viele machen den Techniker, obwohl sie mit einem Meister 
geleibäugelt hätten, weil man da nicht so zur Kasse gebeten wird, im 
Gegenteil noch gefördert werden kann und am Ende den formal höheren 
Abschluß hat.

>der beste weg ist eine ausbildung,dann den meister und dann studieren.

Ohne Abi oder FHR? Sehr gewagtes Unterfangen. Zwischem Meister - 
Techniker - Ausbildung und dem Studium an einer Hochschule (FH/Uni) 
liegen Welten. Aber: "Mit dem Wissen wächst der Zweifel" (Goethe)

Autor: Betrachter (Gast)
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Man kann theoretisch auch mit dem Meisterbrief bzw. einer gleichwertigen 
Qualifikation ein Hochschulstudium (soweit ich weiß FH, aber nicht ganz 
sicher) beginnen.
Ob ein Techniker so viel billiger ist, bezweifle ich, denn der 
Unterschied beim Einstiegsgehalt ist jetzt auch nicht grad so groß.

Autor: AC/DC (Gast)
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>Wenn er ihn denn vollständig ersetzen kann... ;-)
Ist gar nicht dran zu denken, weil der Ing. mehr inspirativ und der
Techniker mehr transpirativ tätig ist. (Hoffentlich richtig geschr.?)

>Man kann theoretisch auch mit dem Meisterbrief bzw. einer gleichwertigen
>Qualifikation ein Hochschulstudium (soweit ich weiß FH, aber nicht ganz
>sicher) beginnen.

Lehre mit 
Berufsefahrung->Techniker->Fachschulreife->Fachhochschulreife->?
So hab ich`s noch in Erinnerung, kann sich aber auch schon wieder 
geändert haben.


>Ob ein Techniker so viel billiger ist, bezweifle ich, denn der
>Unterschied beim Einstiegsgehalt ist jetzt auch nicht grad so groß.

Ich würde sagen, etwa mindestens ein Drittel Unterschied bei 
Absolventen.
Bei Beruferfahrung ist ein Vergleich meist wegen der Ungleichheit
nicht mehr sinnvoll.

Autor: STS (Gast)
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>Man kann theoretisch auch mit dem Meisterbrief bzw. einer gleichwertigen
>Qualifikation ein Hochschulstudium (soweit ich weiß FH, aber nicht ganz
>sicher) beginnen.

Das ist in der Tat so (Hessen), nur zeige mir diejenigen, die das 
Hochschulstudium dann auch mit Erfolg abgeschlossen haben. Schließlich 
fliegen auch noch bis 40% der Abiturienten raus. Das sicherlich nicht 
ohne Grund. Schon mit der FHR eiern viele. Das Abitur vergürgt auch 
keinen Erfolg an der FH oder Uni.

Autor: Betrachter (Gast)
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Je nach Bundesland kann man alleine mit dem Meisterbrief an die FH.
Auch in Bayern ist es eingeführt worden, oder soll zumindest noch.
Wer es gepackt hat weiß ich nicht, ich möchte es niemandem unterstellen 
es nicht zu schaffen, aber eine gute Möglichkeit finde ich es schon.

Also ein Drittel Unterschied ist schon sehr hoch gegriffen und wieso 
sollte man bei Berufserfahrung nicht mehr vergleichen können?Welche 
Ungleichheit??

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Naja Leute, seien wir mal ehrlich, so richtig vergleichen kann man es 
nicht, mit dem Technikör und dem Hochschulinschenör.

Es gibt erstens in beiden Lagern Leute mit Leidenschaft und Luschen die 
v in Mathe gut sind und das wars. Mit der Berufserahrung: Ich erdreiste 
mich mal zu sagen dass wenn ein Techniker in seiner Facharbeitereit eine 
etwas anspruchsvollere Stelle hat, und er sich wirklich reinkn iet, 
Privat auch bastelt, und ne gute Technikerschule erwischt, dass er 
sicherlich einem FH'ler auf jedem Fall aber einem BA'ler gleichgestellt 
ist. Warum?

Nun, wenn sich der Techniker wirklich reinkniet und nicht nur 
"Pflichtstoff" lernt und arbeitet, sondern eben Privat was macht und 
sich eben wirklich mit seinem BEruf idetifizieren kann, muss man 
dazusehen, dass sich der gute schon dreieinhalb Jahre Ausbildung (auch 
hier gibt es noch (Industrie z.B.) Betriebe mit "anspruch") + 2 Jahre 
Beruf "professionell" damit beschäftigt.

Der FH'ler kann vl mehr MAthe, wenn er gute Schulen erwischt hat auch 
mehr Theorie, keine Frage, aber muss denn jeder Entwickler gleich 
HF-Multilayer oder in die Bauteilentwicklung oder in den Medizinbereich 
gehen?

Würde für vieles nicht das Wissen und die herangehensweise eines 
engagierten Bastlers gepaart mit einer professionellebn Attitüde 
reichen?

Jungs, nicht jeder "Ingenieur" muss gleich teilchenbeschleuniger bauen 
oder berechnen können wie schnell sich Sperma auf dem Mars ausbreitet.

Ich finde das dem Techniker, weils eben so ein dumm vierfachbesetzter, 
ungeschützter Begrif ist, eine Bezeichnung in richtung "Ingenieur light" 
angemessen wäre. Der Fachschul-Ing. oder der Ing. grad. war da garnet 
mal so dumm. Was macht ein Ingenieur? Entwicklungs- und Führungsaugaben. 
Warum regen sich die Leute auf, wenn andere, zwar weniger, aber immerhin 
auch, qualifizierte, die auch "Ingenieursarbeit" leisten auch ein Titel 
zugestanden wird, der eben auch dem normalen Dorftrottel oder 
personaler-arsch und eben auch mal dem Engländer oder Portugiesen 
klarmacht: Hier ist nicht Willi der Waschmaschinentechniker oder der 
"Servicetechniker" von neben an. Zum kotzen einach. Stellt euch mal vor 
es gäbe Ausbildungsberufe wie z.B. Kochmeister oder Elektrikeringenieur, 
da wäre das geschrei groß. Leider eben schlechte Lobby für "uns".

Es geht ja hier auch nicht um Anmaßung im Ruhmeslicht des dipl. Ing. 
Jeder Depp in D weiss ja z.b. was einen Dipl. vom FH unterscheidet. Was 
wäre also verwerflich daran, dem Techniker eben auch was in der Reihe zu 
"spendieren"?

greets, JEns

Autor: AC/DC (Gast)
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>Also ein Drittel Unterschied ist schon sehr hoch gegriffen

Ich find das überhaupt nicht zu hoch gegriffen und weil ich
schon mal über Gehälter mit Kollegen gesprochen habe und
mich mit der Gehalthöhefindung mal etwas intensiver beschäftigt
hatte.

>und wieso
>sollte man bei Berufserfahrung nicht mehr vergleichen können?Welche
>Ungleichheit??

-Bei den Absolventen kann der Personaler die Zeugnisse als
Entscheidungsgrundlage heranziehen. Berufserfahrung und die
damit verbundenen Arbeitszeugnisse gibt`s ja noch nicht. Hier
kann also nur verglichen werden was auch offensichtlich ist.
-Bei den Berufserfahrenen kann der eine Bewerber ganz andere
Praxiskenntnisse und Erfahrungen gemacht haben als die anderen.
Wenn ein AG also jemanden mit bestimmten Eigenschaften
sucht, die andere nicht haben, trotz gleichwertiger Ausbildung,
versteht es sich wohl von selbst, das die Vergütung eine ganz
andere ist. Es ist eben nur eine Frage wieviel das dem AG wert ist.
Da hier keine eindeutigen Vergleiche durch unterschiedliche
Berufserfahrungen mehr möglich sind, sind auch Gehaltsvergleiche
nicht mehr sinnvoll.
Was glaubt ihr, warum die Personaler entweder schon im Vorfeld
einen Gehaltswunsch haben wollen oder im VG danach gefragt
wird? Von AG-Seite werden in der Regel keine Gehaltsangebote
gemacht, damit man eine bessere Verhandlungsposition hat.

Autor: Harald (Gast)
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Beste Kombination wäre, vielleicht "überspaced"...Meister & Ingenieur.

Wer soll das bloß bezahlen?


Praktiker, Theoretiker, Fachmann und Menschenführer in einer Person.

Die Techniker sind die Assistenten der Ing.`s, die Ing.`s von den Dr.`s, 
so ist es bei uns üblich.


Harald

Autor: Betrachter (Gast)
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Wenn man sich die Tarife ansieht ist ein Drittel schon hoch und bei den 
Leuten die ich kenne trifft das auch nicht zu.
Es gibt klar Firmen die einem Techniker deutlich weniger zahlen, das 
will ich garnicht abstreiten, aber im Normalfall ist der Unterschied 
nicht so heftig.

Das mit dem Vergleich mit Berfuserfahrung kann man jetzt sehen wie man 
will. Vergleichen kann man schon, denn wenn ich die Person X habe die 
eine bestimmte Position hat und Person Y habe die, die gleiche oder eine 
ähnliche Position hat, aber beide einen unterschiedlichen Ausbildungsweg 
hinter sich haben, dann kann man das schon vergleichen.
Bei unterschiedlichen Tätiglkeitsbereichen geht es wiederum nicht so gut 
weil eben in machen Bereichen von Haus aus mehr gezahlt wird.

Autor: Paul (Gast)
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>Der Fachschul-Ing. oder der Ing. grad. war da garnet mal so dumm.

Vor allem dann nicht, wenn man dann später für 50€ ein FH-Diplom-Fake 
kaufen kann, gelle! ;-)

Ihr macht ohne Abi die leichtere Fachschule, wartet 3 bzw. 5 Jahre im 
Beruf und kauft dann den Titel eines Dipl.-Ing. (FH), ohne je eine FH 
von innen gesehen zu haben. Hunderttausendmal passiert, das Zauberwort 
hieß Nachdiplomierung. Leistung wie Fachschule, Titel wie FH-Absolvent. 
Prima!

>Es geht ja hier auch nicht um Anmaßung im Ruhmeslicht des dipl. Ing.
>Jeder Depp in D weiss ja z.b. was einen Dipl. vom FH unterscheidet.

Anscheinend Du nicht. O. G. Nachdiplomierung hat den richtigen 
FH-Absolventen ordentlichen Ansehensverlust gebracht.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Momente mal, ich bin keiner von den OStzonalen die sich glücklich 
aufwerten konnten. Es war auch eben NICHT gedacht dass es diese Löcher 
geben soll. Man soll schon kenntlich machen dass das ein anderer 
Wissensstand ist.

Das das natürlich wieder ausgenutzt werdne konnte is ne andere 
Geschichte.
Und bitte ma nich so allgemein "Ihr". Ich hab damit nämlich garnix am 
Hut.

Autor: Paul (Gast)
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War ja nicht nur bei den Ostzonalen so, sondern auch in den 70igern im 
Westen (Schremmp, Teufel). Nur mußte man hier 5 Jahre berufstätig sein, 
um dann sein FH-Diplom-Fake kaufen zu können. Ne Mogelpackung bleibt's 
trotzdem, und den FH's wurde massivst geschadet.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Ok, wusste garnicht dass das hier auch so ging. Das ist natürlich 
falsch, sehe ich ein. Ich möchte ja auch nicht dass sich der Techniker 
mit FH schmücken soll. Aber ein FS würde doch z.B. niemandem wehtun. Ein 
anderer Vorschlag den ich mal gehört habe war Ing(HW) (Für Handwerk). Es 
geht mir nicht darum, mich im Fahrwasser der Akademiker zu räkeln, 
sondern darum dass niemand wirklich versteht was ein Techniker ist, und 
dass das eben auch ein Abschluss ist, und dass man da (gute Stelle und 
Schule vorausgesetzt, so wie immer eben) auch leichtere 
Entwicklungsarbeiten locker machen kann. Quasi FH light. Wenn man 
irgendwo auftaucht können sich die Leute unter einem Titel mit Ing eben 
schon eher die Richtung vorstellen. Man wird nicht mehr mit Benno dem 
Waschamschinentechniker oder Rollo dem alkoholabhängigen Elektriker  in 
einen Topf geschmissen. Der Techniker hat bei den meisten Leuten ja 
(sofern sie ihn überhaupt kennen) noch nicht einmal das ansehen eines 
Meisters. Das liegt eben auch am mangelnden Begriffsschutz in D. Wie 
gesagt, würde es einen Ausbildungsberuf namens Fliesenlegeringenieur 
nennen wäre der Aufschrei groß, beim Zahntechniker juckt es nicht. 
Leider ist eben viel sein statt sein, und jeder prollt mit namen usw. Da 
muss man mithalten, und wenn man dafür 4 Jahre Freizeit opfert würd ich 
auch sagen zu recht.

Autor: Paul (Gast)
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>Man wird nicht mehr mit Benno demWaschamschinentechniker oder Rollo dem 
>alkoholabhängigen Elektriker  in einen Topf geschmissen. Der Techniker hat >bei 
den meisten Leuten ja (sofern sie ihn überhaupt kennen) noch nicht >einmal das 
ansehen eines Meisters.

Ich kann Dein Anliegen sehr gut verstehen. Mir als FH-Absolventen geht 
es nämlich auch langsam auf den Geist, daß man zumindest in 
Ostdeutschland dauernd für so einen nachdiplomierten Fachschulingenieur 
gehalten wird, obwohl ich nach dem Abi 4 Jahre an einer richtigen FH 
war. Der Leistungsanspruch war dort wohl wesentlich höher (Hochschule), 
und die Fachschuling.'s hatten noch nie einen guten Ruf!
18 Jahren nach der Wende, hat es wahrscheinlich hier noch keiner 
begriffen, daß ein Fachschulingenieur normalerweise nicht dasselbe ist 
wie ein Diplomer von der FH (inklusive meinem Vater, der das Geld 
gestrichen hatte, weil ich nach 3 Jahren 1999 noch nicht mit meinem 
"Fachschulingenieur" fertig war  [die FH geht 4 Jahre + 2-3 Jahre Abi] 
)lol

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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siehste, und ich fände es angemessen der Fachschulingenieur zu sein, nur 
ohne an deiner Leiter zu sägen ;-)

Autor: lukas (Gast)
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jeder personaler weis
was ein staatlich gepr techniker,
ein meister oder ein Ing fh ist
die meisten wollen doch
nur das gehalt drücken
und stellen sich dann besonnders blöd
an

Autor: Betrachter (Gast)
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Im Normalfall dürfte es den Firmen bzw. den Personalern klar sein. So 
weit sollte man schon informiert sein.

Autor: Jens (Gast)
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Kennt sich bei dem techniker jemand mit den Prüfungsordnungen aus?!
Ist ja dieses jahr ganz neu!
Fachübergreifende Prüfungen ohne Vornoten.
wenn cih zwei vieren habe und eine fünf habe müsste ich bestanden haben, 
oder?!
und die extra prüfung fürs Fachabi müsste nicht zu dem techniker gezählt 
werden oder?!
Also entweder fachabi oder nicht, oder?!

Autor: AC/DC (Gast)
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@Jens

wenn cih zwei vieren habe und eine fünf habe müsste ich bestanden haben,
oder?!

Mit den Noten brauchste dich auf dem Arbeitsmarkt erst gar nicht blicken
lassen. Nicht mal wenn die Firmen vor dem Abgrund stehen und dringend
einen Techniker brauchen, machen die lieber einen Schritt vorwärts.

Autor: frankz (Gast)
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hallo, ich trage mich mit dem gedanken ein techniker (hochbau) 
fernstudium zu beginnen. kann mir jemand ein paar möglichkeiten nennen? 
mich interessiert dabei was man alles beachten sollte. was es kostet 
(5.600€?). welche schule würdet ihr empfehlen. gibt es eine in und um 
berlin?

vielen dank

Autor: ein gast von vielen (Gast)
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wie wärs als technischer meister oder meister der technik? ;)

Autor: chillin (Gast)
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Ich spiele derzeit auch mit dem Gedanken meinen Techniker zu machen.

würde ihn entweder an der Abendschule oder per Fernlehrgang machen.
besonders würde mich interessieren ob den Techniker schon mal jemand per 
Fernlehrgang gemacht hat, ob dies machbar ist und ob man bei solchen 
Schulen auch gut vorbereitet wird (z.B. ILS)

und wie ist das genau mit dem Meister Bafög?

wie viel bekommt man da und wie viel muss man inerhalb welchen 
Zeitraumes zurückzahlen?

Autor: Michael Bauch (Gast)
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Meister würd ich nur machen, wenns die Gewerbeordnung vorschreibt. Wo 
ich
mich im Bereich Telekommunikation selbständig machen wollte, dacht ich 
auch,
das geht so einfach, weil viele kleine Klitschen Telefonanlagen an dii
Wand geschraubt haben, ohne überhaupt dafür Geselle zu sein. War damals
im Gewerbeamt am falschen Ort in der falschen Zeit, hab dann den 
Handwerks-
meister im Bereich Fernmeldeanlagenelektronik gemacht und flugs wenige
Monate später wurde die Handwerksrolle novelliert und der Nachrichten-
techniker wurde mit der klassischen Elektroinstallation 
zusammengeworfen!
Nun, ich habs letztendlich positiv gesehen und mache Nachrichtentechnik 
nur
noch wenig (gibt eh wenig zu verdienen) und dafür umsomehr 
Automatisierungs-
technik (auch dicke Motoren beschalten darf ich ja nun....) und 
Elektronik
sowieso. Nun, die Ausbildung in der Meisterschule hatte schon Niveau, 
trotz-
dem wird mit der Meisterausbildung, welche zeitintensiv ist (Kunden 
gehen
woanders hin, da man sie nicht bedienen konnte) und sehr teuer, 
lediglich
mit den Handwerkskammern lobbiiert. Viele Kunden sagen zwar "Meister, 
oh..."
aber es wird nicht ernst gemeint. Meister wäre gut, wenn der 
fachspezifische
Hintergrund stimmen würde, aber im Prinzip ist es so, das nur Meister 
sein
musst, um Dich selbständig zu machen, egal was Du machst. Schauen wir
einfach mal hinter Deutschlands Grenzen, dann sollte uns klar sein, wie 
der
Hase läuft.

Autor: Fabian (Gast)
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Hallo, nach den ganzen beiträgen bin ich aber immer noch nicht 
weiter,,,, soll ich meister oder techniker machen,,, habe keine idee!! 
Ich arbeite momentan als cnc fräser in einer großen Formenbau Firma. 
jetzt wurde mir von der Firma angeboten techniker oder meister zu 
machen... ich soll endscheiden was ich will... puhhhh!!!! Wo seht ihr 
die Vorteile- klar sagen viele den techniker soll man machen. aber ich 
denke es kommt immer auf den bEruf mit an!!! Eins weis ich auf 
jedenfall- ich will nicht mein lebenlang an einer maschine stehen und 
körperlich hart arbeiten. Ich will gutes Geld verdienen, scheue aber 
trotzdem nicht die arbeit,,,, Direkt meister oder Techniker in der CNC 
Bearbeitung gibt es ja nicht- es geht ja nur direkt Metallhandwerk!!! 
Meine Firma meinte ich soll wenn die weiterbildung in einer Abendschule 
tätigen... so mit sehen sie auch das ich es wirklich will und sich das 
geld auch lohnt. Bitte helft mir....

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Wennde mich fragst, mach (sofern du das 4 Jahre durchhälst) 
Maschinenbautechniker teilzeit. Da haste einfach mehr davon, bist 
fachlich ne gute Nummer vorm Meister und wenn du doch mal 
weiterstudieren möchtest, dann biste mitm Techniker da viel näher dran 
als mit Meister.

Einige Technikerschulen fangen auch gerade an Bachelor-Studiengänge 
(teilzeit) für Ihre eigenen Techniker anzubieten. Vielleicht tut sich da 
ja noch was in den kommenden Jahren.

Autor: Paul (Gast)
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>Einige Technikerschulen fangen auch gerade an Bachelor-Studiengänge
>(teilzeit) für Ihre eigenen Techniker anzubieten.

Na das ist wohl eher ein Gerücht.

Aber wenn Dir die Firma die Ausbildung zahlt, mach die höherwertige, 
also den Techniker.

Autor: JPM (Gast)
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Wenn die Firma zahlt, dann würde ich Fortbildung zum Meister wählen. Den 
Maschinentechniker kannst du mittlerweile vergessen, da es genug 
Bachelorabsolventen gibt, die dir massiv Konkurrenz machen bzw. machen 
werden.
Als Meister kannst du zur Not noch in einer Schmiede tätig werden.

Autor: Dipl. Ingenieur Volker M. (Gast)
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>Habe den Elektrotechniker in 4 Jahren Fernstudium gemacht. Ist
>knüppelhart! Freundin oder Hobbies sind da schon sehr störend!

>Ich mach gerade den Techniker in der Teilzeit und easy ist das nicht. Es
>wird viel verlangt und Freizeit ist Mangelware. Man muss viel lernen

Aber was schreibt ihr da? Wir waren doch alle der Meinung dass jeder den 
Techniker schafft und dass es easy ist!

Setzt keine Gerüchte in die Welt!

Autor: Dipl. Ingenieur Volker M. (Gast)
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>Habe den Elektrotechniker in 4 Jahren Fernstudium gemacht. Ist
>knüppelhart! Freundin oder Hobbies sind da schon sehr störend!

>Ich mach gerade den Techniker in der Teilzeit und easy ist das nicht. Es
>wird viel verlangt und Freizeit ist Mangelware. Man muss viel lernen

Aber was schreibt ihr da? Wir waren doch alle der Meinung dass jeder den 
Techniker schafft und dass es easy ist!

Setzt keine Gerüchte in die Welt die wir nicht brauchen.

Autor: Schwups.... (Gast)
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@Fabian

Die ehrlichen Motive deines Arbeitgebers möchte ich zunächst mal
in Zweifel stellen weil die eher ihr eigenes Wohl dabei im Auge
haben als deines.
Als Meister ist man meist mit Führungsaufgaben oder Ausbildung,
manchmal auch mit dem Auftragsmanagement betraut und wenn
ein Altmeister bald in den Ruhestand geht und auf dem freien
Arbeitsmarkt schwer jemand zu bekommen ist dürfte die künftige
Personalplanung plausibel sein.(Schwer bekommen, heißt gewöhnlich
Hochqualifiziert und Erfahren für Lau). Das macht aber nicht jeder.
Beim Techniker verhält es sich wohl so, das was die Ingenieure
ausbrüten, die Techniker dann in die Praxis umsetzen sollen
und das ist für die geistige Elite leichter, wenn ein entsprechend 
ausgebildeter Techniker vorhanden ist, der versteht, was der Ing.
will bzw. meint. Die hocken nämlich auch ganz gern auf Ihrem Know-How,
wollen sich nicht die Finger schmutzig machen und den ganzen Ruhm für
sich ernten.
Natürlich werden das andere ganz anders sehen und die Abgrenzung
ist auch nicht immer schwarz/weiß.
Was die Kohle angeht kann es besser werden, muss aber nicht.
Falls es einen Betriebsrat gibt würde ich mich mal da erkundigen
mit welchem Einkommen man etwa rechnen kann. Personaler würde ich
gar nicht fragen weil ich denen ohnehin nicht glaube oder traue.

Autor: Paul (Gast)
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Mensch, die 1000h zum Meister kannst Du zur Not auch privat 
runterreißen, die 2400h zum Techniker würde ich doch von Unternehmen 
zahlen lassen. Außerdem,  glaube ich, kann man theoretische Dinge des 
Technikers beim Meister anrechnen lassen. Hatte jedenfalls mal ein 
Techniker in der Firma behauptet.

Autor: Gast (Gast)
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Paul schrieb:
>Mensch, die 1000h zum Meister kannst Du zur Not auch privat
>runterreißen, die 2400h zum Techniker würde ich doch von Unternehmen
>zahlen lassen. Außerdem,  glaube ich, kann man theoretische Dinge des
>Technikers beim Meister anrechnen lassen. Hatte jedenfalls mal ein
>Techniker in der Firma behauptet.

Wenn es um Techniker geht ist unser Paul schnell zur Stelle, obwohl er 
ihn nie gemacht hat und eine recht immaginäre Vorstellung zum dessen 
Umfang hat. Man beachte die Anzahl seine Beiträge im Thread "Unterschied 
zwischen Ingenieur und Techniker". Erinnert mich an einen Scharlatan bei 
Frauenhofer Klinik, der jahrelang in der Chirurgie gearbeitet hat, sich 
Zeugnisse gefälscht hat und fest davon überzeugt war dass er als Arzt 
bestens geeignet ist und schon alles weiß.

Autor: Paul (Gast)
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Na wieviele Stunden hat denn nun nach Deiner "fachkundiger" Meinung ein 
Techniker für seinen Abschluß zu bringen? Ist ein Techniker nun der 
höhere Abschluß als der Meister oder nicht?

Im Unterschied zum Frauenhofer-Scharlatan habe ich auf legalem Wege ein 
Abitur und ein Hochschulstudium abgeschlossen. Mit meinem Abschluß bin 
ich schon seit 10 Jahren im Job. Ich weiß schon, was ein Techniker ist 
und auch was ein Meister ist.

Autor: Gast (Gast)
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>Im Unterschied zum Frauenhofer-Scharlatan habe ich auf legalem Wege ein
>Abitur und ein Hochschulstudium abgeschlossen. Mit meinem Abschluß bin
>ich schon seit 10 Jahren im Job. Ich weiß schon, was ein Techniker ist
>und auch was ein Meister ist.

Ja, ja, und du weißt was Techniker ist, klar: deine Kenntnisse über 
Techniker hast du schon 1000 Mal im Thread "Unterschied zwischen 
Techniker und Ingenieur" präsentiert. Du musst dich nicht wiederholen: 
schone deine Tastatur.

Autor: Matthias (Gast)
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> Im Unterschied zum Frauenhofer-Scharlatan habe ich auf legalem Wege ein
> Abitur und ein Hochschulstudium abgeschlossen. Mit meinem Abschluß bin
> ich schon seit 10 Jahren im Job. Ich weiß schon, was ein Techniker ist
> und auch was ein Meister ist.
Das ist - wenn auch eher zufällig genannt - ein wichtiger Punkt: Ein 
Ingenieur mit dem Werdegang 'Gymnasium - Universität' hat schonmal etwas 
vom 'Meister' gehört und zumindest eine ungefähre Vorstellung dessen, 
was sich hinter diesem Begriff verbirgt. 'Techniker' hingegen ist den 
meisten vollkommen unbekannt (ich kannte es bis zu meinem ersten Job 
jedenfalls nicht). Personalfuzzies mit BWL-Hintergrund dürften noch viel 
weniger wissen, was ein 'Techniker' ist.
BTW: Wenn ich mir den Zeitaufwand für den Techniker anschaue, frage ich 
mich immer, warum man nicht gleich zur FH geht und Ingenieur wird ?????

Autor: Schwups.... (Gast)
Datum:

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@Matthias
>BTW: Wenn ich mir den Zeitaufwand für den Techniker anschaue, frage ich
>mich immer, warum man nicht gleich zur FH geht und Ingenieur wird ?????
Den staatlich geprüften Techniker kannste auch als Geselle mit
wenigstens 2 Berufsjahren Erfahrung machen ohne Abi. Wenn du
studieren willst brauchste gewöhnlich einen Abiabschluß. Nach
dem Technikerabschluß war es bisher so das man noch die Fach-
schulreife und anschließend die Fachhochschulreife anhängen
konnte, aber mittlerweile soll das bei einigen Technikerexamen
schon mit drin sein um mehr Fachkräfte für den ewig rumjammernden 
Arbeitsmarkt frei zu setzen. Mit der Fachhochschulreife in der
Tasche kann man dann studieren. Ich würde aber mal annehmen das
das ganze noch mehr vereinfacht wird und man dann nach dem
Techniker studieren kann ohne Abi oder so was. Ich geb dir
Recht das der Beruf des Technikers in der Bevölkerung nicht
sehr bekannt ist. Daher sollten alle die ein Fachexamen abgelegt
haben sich Ingenieur nennen dürfen,meinetwegen mit einem
abwertenden Index. Dieses System ist nämlich nicht unfehlbar
und berücksichtigt nicht Autodidaktisch oder durch spezielle
Kurse erlangtes Wissen oder Können und da kann sich das ganze
Niveau schnell verwischen.

Autor: yannik (Gast)
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naja, theoretisch kann man sich doch als techniker an der HS 
immatrikulieren und dann für die entsprechenden Prüfungen anmelden! (man 
muss ja nicht die Vorlesungen besuchen - Problematisch ist nur die sache 
mit den Pflichtpraktika aber wenn man ein so toller "Autodidakt" wird 
die ein oder andere Prüfungsrat der Uni sicher auslassen zulassen (und 
Techniker Erfahrung entsprechend werten))

Ich bezweifel nur das man als Techniker in der lage ist sich wirklich 
das ganze wissen das an der Uni vermittelt wird an zueignen ( es mag 
Ausnahme Talente geben - die dürften sich aber in solchen grenzen 
bewegen das es nicht lohnt dafür sonder Reglungen gesetzlich zu 
verankern!)

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Vielleicht ödet es einige Techniker oder Meister an, wenn ich es noch 
mal betone, aber den Ing. ohne Hochschulbesuch (sog. Fachschul-Ing.) gab 
es schon mal bis 1971 bzw. 1992 (Ost). Der wurde nicht umsonst 
abgeschafft. Zwischen dem Techniker und Bachelor besteht auch noch ein 
ganz schöner Unterschied im Aufwand.

>Ein Ingenieur mit dem Werdegang 'Gymnasium - Universität' hat...

Danke für die Lorbeeren. Ich habe ein Vollabi, bin dann zu einer TH, die 
im Laufe des Studiums zu einer FH umgebaut wurde. Also habe ich ein 
FH-Diplom für 5 Jahre Studium bekommen, kein Unidiplom mehr. Das ändert 
aber nichts daran, daß ich nicht zwischen Meister, Techniker, Ing. und 
Dipl.-Ing. (FH bzw. TU) unterscheiden kann.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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"Daher sollten alle die ein Fachexamen abgelegt
haben sich Ingenieur nennen dürfen,meinetwegen mit einem
abwertenden Index."

Das wäre ne Lösung!
Bei anderen Berufen funktioniert es auch die gleiche Berufsbezeichnung 
mit unterschiedlichen Abschlüssen zu führen, da die Berufsbezeichnung 
nicht geschützt ist.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Das wäre ne Lösung!

Diese "Lösung" wurde 1971 im Westen und 1992 im Osten Deutschlands 
abgeschafft, als die letzten Ingenieurschulen geschlossen wurden. Wenn 
es nicht nervt, kann ich die Grüpnde auch gerne noch mal wiederholen. 
Nur kurz: Ingenieur ist seitdem ein Hochschulberuf!

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Kurz zurück: Das ist aber kein wirklicher Grund.
Der Betriebswirt z.B. ist auch über ein Hochschulstudium und auch über 
die IHK erreichbar.

Autor: yannik (Gast)
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der begriff Betriebswirt ist auch nicht geschützt (ähnlich wie Techniker 
- theoretisch darf sich techniker auch jeder nennen (man darf sich nur 
nicht staatlich geprüfter Techniker/in ohne weiteres nennen)

der Begriff Kaufmann war auch nicht geschützt wohingegen der 
Diplom-Kaufmann geschützt ist/war.
Das der Ing. geschützt ist hat sicher historische Wurzel (wie auch die 
Schreibweise des Dr.-Ing) aber diese Wurzeln ebstehen nun 'mal.
Und jeder Techniker kann ja ein Aufbaistudium machen um den Titel 
Ingenieur zu erhalten (gibt doch diese Oberschulen oder oberstuffen in 
Niedersachen)
Bedingt durch die Historie wäre die verwechslungsgefahr zwischen 
Ing-Techniker und Ing-BA/MA zuhoch.
Deshalb wurde in der BRD im Zuge des Bologna prozess auch der Titel 
BAchelor und Master und nicht etwa Magister od Meister gewählz einfach 
weil die verwechslungsgefahr zu hoch wäre! (und es regt sich doch auch 
kein BA/MA auf das er nicht den MAgister führen darf...)

Autor: Gast (Gast)
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"Das der Ing. geschützt ist hat sicher historische Wurzel (wie auch die
Schreibweise des Dr.-Ing) aber diese Wurzeln ebstehen nun 'mal."

Wobei man das auch ändern könnte und die Berufsbezeichnung zugänglicher 
machen könnte.
Der Bachelor, Master, Dipl. Ing. und Dipl. Ing(FH) wäre ja trotzdem 
geschützt, nur die Erlaubnis zum Führen der BErufsbezeichnung wäre 
erweitert.
Bei anderen Berufsbezeichnungen geht es auch.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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ich kanns ned oft genug sagen: in der schweiz gibt es eben Techniker im 
Sprachgebrauch, und den dipl. Techniker als Abschluss.

Mich stört eigentlich wnich der Stand in der Hierachie die ein Techniker 
hat, sondern das viele viele Menschen nichts damit anfangen können.

Ich amchs grad in Teilzeit, wie oft bekomme ich zu hören "aber du 
hattest doch schon Abschlussprüfung" (hier wird man dann mit dem 
Gesellen gleichgestellt) oder noch schlimmer: "Hast du umgesattelt? Ist 
das sowas wie das Berufsvorbereitende Jahr?"

Und ich habe eben keine Lust nach 4 Jahren 
Teilzeitstudium/Schule/Whatever als Waschmaschinenservicetechniker 
Dieter Bürgy durchzugehen.

Jeder Depp weiss ja auch schliesslich was ein Meister ist. Und es regt 
mich auf wenn ich (auch schon vorgekommen) gefragt werde warum ich nicht 
gleich Meister mache oder ob ich an den techniker nen Meister dranhäng.

Der dauert genau halb so lang und geht viel mehr in Richtung 
Betriebsführung. Da könnt ich kotzen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Mir sind bisher noch nicht so viele begegnet, die nicht wissen was ein 
Techniker ist.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Kommt immer drauf an, wo man sich bewegt.

Unter Handwerkern weiss man was ein Techniker ist. In größeren 
Entwicklungsabteilungen in der Industrie auch. In Planungsbüros und in 
der BauLEITUNG meistens auch.

In einfachen Berufen, bei Hilfsarbeitern und bei nicht-technischen 
Akademikern weiss man es eben ganz und garnicht.

Und gerade bei letzteren ist es eben ein ganz schönes Problem. Das sind 
nämlich die Entscheidungsträger im Land und in den großen Firmen.

Ich Mitarbeiter an einer Kulturwissenschaftlichen Hochschule.
Hier sind einfach alle mit Schraubendreher "Techniker".

Der Mensch fängt eh erst ab Abitur und Bachelor an...
NICHT studieren gehen machen ja nur die dümmsten der Dummen....
Man muss sich auch schon mal fragen lassen ob man "HiWi" ist oder so.

Und da ärgert es einem schon wenn man da mal als "Handwerklicher 
Vollidiot" abgestempelt wird. Es ist schwierig sich unter diesen Leuten 
zu behaupten.

Die kenenn vl jemanden der in 3 Monaten beim Amt mal so nen 
Notdurft-Umschulungs-Bauelektriker-Lehrgang gemacht hat. Und genau das 
ist man dann auch. Hausmeister oder so ähnlich.

Und sich ständig so kleinreden zu lassen geht einem manchmal schon 
Gewaltig auf den Keks.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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"Der Mensch fängt eh erst ab Abitur und Bachelor an...
NICHT studieren gehen machen ja nur die dümmsten der Dummen....
Man muss sich auch schon mal fragen lassen ob man "HiWi" ist oder so."

Das kann ich mir gut vorstellen, das sowas auf Dauer nervt.
Auf solche LEute gebe ich persönlich normal nicht viel, aber irgdnwann 
langt es doch auch mal.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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Man muss mit solchen halt auch zusammenarbeiten.
Und einen abschluss zu haben den man dauernd erklären/rechtfertigen muss 
ist halt stellenweise schon seltsam.

Autor: yannik (Gast)
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naja, ich sage Techniker zu jeden der praktischen technische Tätigkeit 
nachgeht. Der Titel ist doch Staatlich geprüfter Techniker in blabla...

Und angenommen du dürftest dich nun als Ing. bezeichnen so hättest du 
immer noch nicht studiert und wärst noch immer kein Mensch;)
Vermutlich ist es gewollt das Begriff Ing. eine Bezeichnung für 
angewandte Naturwissenschaftler ist und das ist der staatlich geprüfte 
Techniker nun 'mal nicht.
Zumal eigentlich jeder Personaler mit den begriff Techniker was anfangen 
kann.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Das Problem ist, daß es den Ing. bzw. Ing. grad. schon mal gab und zwar 
nach 3 Jahren! Fachschule. Deshalb kann man den Titel nicht einfach an 
Absolventen vergeben, die nur 2 Jahre an einer Fachschule waren. Das 
wäre nicht fair, schließlich haben die in dem Jahr länger keine Däumchen 
gedreht.

Dann schon eher Diplomtechniker. Die Frage ist halt, ob die Akzeptanz 
dann besser ist.

PS.: Übrigens ist es keineswegs verboten, sich nach dem Bachelor 
Bakkalaureus und nach dem Master Magister zu nennen. Das ist sogar 
verbrieft im Hochschulgesetz. Man kann seine Abschlußurkunde auf die 
deutschen (lateinischen) Bezeichnungen ausstellen lassen. Der frühere 
Magister an der Uni (Kombinationsstudium) hieß Magister Artium.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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"Das Problem ist, daß es den Ing. bzw. Ing. grad. schon mal gab und zwar
nach 3 Jahren! Fachschule. Deshalb kann man den Titel nicht einfach an
Absolventen vergeben, die nur 2 Jahre an einer Fachschule waren. Das
wäre nicht fair, schließlich haben die in dem Jahr länger keine Däumchen
gedreht."

Aber diese dürfen/durften sich doch auch Ingenieure nennen oder?
Wenn nun ein Absolvent der Fachschule auch die BErufsbezeichnung führen 
darf, ist das doch nicht unfair, da ja nicht die BEzeichnung Ing. grad 
geführt werden würde.


"Dann schon eher Diplomtechniker. Die Frage ist halt, ob die Akzeptanz
dann besser ist."

Dir ist also ein dem Hochschulstudium zum verwechseln ähnlicher 
Abschluss lieber?

Autor: Schwups.... (Gast)
Datum:

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>Dir ist also ein dem Hochschulstudium zum verwechseln ähnlicher
>Abschluss lieber?

Das ist auch nicht immer das Maß aller Dinge.
Zur Erinnerung

Der Ingenieur(MA) ist höherwertiger als
der Ingenieur(BA) ist höherwertiger als
der Ingenieur(FH)

dann gäbs da noch den Applikationsingenieur den ich nicht einzuordnen
vermag.
Was wäre denn anstatt des Technikers gegen den "Ingenieur(ET) 
einzuwenden, mal abgesehen, das kein Hochschulabschluß vorliegt? Soviel 
besser sind
Hochschulabsolventen häufig nicht. Der Titel ist auch kein
Qualitätsmerkmal für höchste Sachkunde und Erfahrung. Dafür
sind die Leistungsnachweise dann doch sehr individuell und
unterschiedlich.

Autor: yannik (Gast)
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Ing. soll einfach für angewandte Naturwissenschaft stehen.

"Soviel
besser sind
Hochschulabsolventen häufig nicht."
Ein Hochschulabsolvent ist ein "praktischer" Naturwissenschaftler - der 
Techniker ist das nicht!
Sicherlich mag man sich streiten ob man den Begriff Ing nicht neu deuten 
will (mehr in Richtung des Englischen (engineer)) - aber warum sollte 
man ein bekannten "qualitäts--Namen" neue deuten?;)

Zumal sei wir realistisch, die Techniker werden es ohnehin nie schaffen 
irgend was von alleine durchzudrücken!( den Techniker fehlt einfach die 
IHK im rücken... (es würde mich nicht wundert wenn die Techniker neue 
Titel erhalten weil die IHK es schafft ihren Meister,Fachwirt usw 
aufzuwerten - aber aus eigener Karft sehe ich keine chance für den 
Techniker)

(zumal es absolut quatsch ist! jeder der eine Ausbildung in den Bereich 
hat (alöso jeder Facharbeiter,Geselle) weiß was ein Techniker ist und 
die meisten FH-Studenten dürften auch im ersten Semestern Techniker 
kennen lernen (die den Sprung an die FH gewagt haben).
Von daher kann jeder der in den Bereich tätig ist den Techniker 
einordnen ( in der Regel zwischen Meister und Bachelor)

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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"der Ingenieur(FH)"

den gibt's nicht mehr und gab's nie, es gab den Dipl.-Ing. (FH), und 
dieser akademische Grad ist selbstverständlich höher zu werten als ein 
Batchelor.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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"den Techniker fehlt einfach die IHK im rücken..."

auch den Ingenieuren fehlt die IHK im Rücken, es sei denn, es geht um's 
Abkassieren...

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Der Ingenieur(MA) ist höherwertiger als
>der Ingenieur(BA) ist höherwertiger als
>der Ingenieur(FH)

Was ist ein Ingenieur (MA), ein Ingenieur (BA) und Ingenieur (FH)?

Wenn es Master, Bachelor oder Dipl.-Ing. (FH) sein soll, stimmt die 
Wertung nicht!

Master/Dipl.-Ing. (TU) > Dipl.-Ing.(FH) > Bachelor

Ein Bachelor ist nur dann dem FH-Diplom hochschulrechtlich gleich, wenn 
er 4 Jahre geht.

Allerdings sprechen wir vom Ing. bzw. Ing. grad., den die Techniker 
begehrten, nicht von den o. g. Hochschulabschlüssen.

Autor: Schwups.... (Gast)
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>Ein Hochschulabsolvent ist ein "praktischer" Naturwissenschaftler - der
>Techniker ist das nicht!

Ich würde eher sagen: Theoretischer Naturwissenschaftler, da ja die 
Praxis
fehlt. Nach mehreren Praxisjahren kann man das dann problemlos 
aufwerten.

Der Techniker ist dann eher ein gut ausgebildeter Pragmatiker auf
hohem Niveau.

Autor: Gast (Gast)
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"Was ist ein Ingenieur (MA), ein Ingenieur (BA) und Ingenieur (FH)?"

Ich denke er hat einfach das Dipl. weggelassen um zu verdeutlichen wo 
der Ing. seine Ausbildung gemacht hat.

"Was wäre denn anstatt des Technikers gegen den "Ingenieur(ET)
einzuwenden, mal abgesehen, das kein Hochschulabschluß vorliegt?"

Es wäre auch der Abschluss staatl. gepr. Ingenieur möglich. Somit hat 
man eine Abgrenzung.
Oder auch erstmal nur die Bezeichnung Ing. führen zu dürfen wenn man als 
solcher arbeitet.

Autor: Paul (Gast)
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>Ich würde eher sagen: Theoretischer Naturwissenschaftler, da ja die
>Praxis
>fehlt. Nach mehreren Praxisjahren kann man das dann problemlos
>aufwerten.

Das kommt doch auf den Standpunkt an.

Ein Techniker beurteilt den Ingenieur so wie Du. Der Physiker oder 
Mathematiker sieht in einem Ingenieur einen, der die Erkenntnisse der 
Wissenschaften anwendet. Für den Mathematiker ist die HöMa der 
Ingenieure doch Rechnen, keine Mathe.

Aus genau diesem Grund blieb den Ingenieuren bis in die 50er Jahre der 
Status der Uni verwehrt und man durfte sich lediglich TH nennen. Nun ist 
in den 70ern im Westen manche TH zur TU emporgestiegen und dasselbe 
Spiel beginnt von vorne mit dem Schneiden der FH. Die TU, die selber 
noch von der traditionellen Uni gemobbt wurde, mobbt die seit den 
70ern/90ern (Ost) die neue Hochschulform FH.
Der Gipfel dieser "Perversion" wird in Ostdeutschland deutlich. Dort 
waren fast alle heutigen FHen bis 1992 THen/IHSen mit 
Habilitationsrecht. Nachdem das Kultusministerium sämtliche THen/IHsen 
in die 2 westdeutschen Hochschulformen TU und FH umgestaltet hat, 
beginnen die ehemaligen THen, die zur TU wurden, die THen, die zur FH 
wurden, zu mobben. Gestern waren sie noch gleich! In den 90ern wurde an 
beiden Einrichtungen noch aus den gleichen Büchern und Scripten 
unterrichtet, die im Einband deutlich vom Ministerium als TH-Lehrbuch 
bestätigt wurden! (Beispiele sind Lunze- und Woschni-Bücher)

Autor: yannik (Gast)
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"Ein Techniker beurteilt den Ingenieur so wie Du. Der Physiker oder
Mathematiker sieht in einem Ingenieur einen, der die Erkenntnisse der
Wissenschaften anwendet. Für den Mathematiker ist die HöMa der
Ingenieure doch Rechnen, keine Mathe"

Deshalb meinte ich auch das der Ing. ein angewandte Naturwissenschaft 
betreibt und diese entsprecht praktisch umsetzt!
Wenn ich ehrlich bin würde ich das den Techniker absprechen! Wie will 
man ohne Grundlagen in Vektorreichung, Integral, Differenzialrechnung 
die Grundlagen der Elektrotechnik erfassen können?(diese Fähigkeiten 
erwirbt der Techniker ja erst - diese Fähigkeiten sind aber 
Vorraussetzung für ein Studium!)
Z.B. sind ein Gr0ßteil der elektrischen Größen Vektroiele Größe bzw. 
werden duch Differenzielle bzw Integrale zusammenhänge bestimmt ( geht 
doch schon beim Strom, Stromdichte etc los (vermutlich müste beim 
Techniker da ja auch angesetzt werden (da diese zusammenhänge auf diese 
weise in der Ausbildung nicht hergeleitet werden können)

Verwenden die TUs immer noch den Lunze?

Autor: Paul (Gast)
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Soweit ich weiß, wird der Lunze im Osten noch gerne an den meisten FHen 
und an der TU Dresden (Lokalpatriotismus) und der Philipow an der  TU 
Ilmenau genommen. Leider gibt es den Lunze z. Z. nur antiquarisch. Auch 
Physiklehrbücher "Verstehen durch üben" (TUD) und der Recknagel werden 
durchweg an den Ost-FHen genutzt. Der Seiffart (Schaltungstechnik)ist an 
der Ost-FH die Konkurrenz zum Tietze/Schenk.

Autor: Schwups.... (Gast)
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@Gast

>Es wäre auch der Abschluss staatl. gepr. Ingenieur möglich. Somit hat
>man eine Abgrenzung.

Eine gute Idee mit der eigentlich alle leben könnten.

Autor: yannik (Gast)
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nein - nicht eiunmal die ba Studenten führen den titel Ing. in der 
Bezeichnung.( zudem sollte ing für naturwissenschaftler sein - warum 
sollte sich der techniker nicht gleich "angewandter Pysiker in " 
nennen?!)
Aber state certificate technologist  oder state certificate Ingologist.
wäre ok;) ( wenn man Ingologist abkürzt kommt man auch auf ing;D )

Autor: Gast (Gast)
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"nein - nicht eiunmal die ba Studenten führen den titel Ing. in der
Bezeichnung."

Also Student ja sowieso nicht.
Danach doch Dipl. Ing.(BA) soweit weiß.

Autor: yannik (Gast)
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ich meinte mit ba bachelor - der normale titel an der FH ist b.eng.
dh ich wollte sagen das heute ja ohnehin nur noch die englische 
bezeichnung verwendung findet

Autor: Gast (Gast)
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Aber mit diesem Abschluss ist man ja berechtigt die Berufsbezeichnung 
Ingenieur zu führen.

Autor: yannik (Gast)
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naja, seien wir doch mal realistisch...
wer schreibt auf seine vistenkarte ing.?

da steht entweder der erworbene Titel/Grad.
oder das was man Grade als Tätigkeit ausführt!

(ok rein rechtlich könnte es problematisch sein wenn ein Techniker 
"Software engineer " angibt - wobei wenn man sagt das man MCSE ist im 
Grunde ja auch sagt das man engineer ist und MS dürfte hier doch sicher 
kein Risiko eingehen,oder?)

Autor: yannik (Gast)
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Vielleicht ahb ich auch gearde eine Möglichkeit gefunden mit Abmahnungen 
viel Geld dazu zuverdienen;)

Autor: Schwups.... (Gast)
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Wenn man das Google Sprachtool bemüht kommt für den Techniker
folgendes raus:
technician
engineer
engineering worker

Im Langenscheids Wörterbuch stehts genauso.

Autor: Gast (Gast)
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"da steht entweder der erworbene Titel/Grad.
oder das was man Grade als Tätigkeit ausführt!

(ok rein rechtlich könnte es problematisch sein wenn ein Techniker
"Software engineer " angibt - wobei wenn man sagt das man MCSE ist im
Grunde ja auch sagt das man engineer ist und MS dürfte hier doch sicher
kein Risiko eingehen,oder?)"

Sich Engineer zu nennen ist kein Problem, aber bei der Bezeichnung 
Ingenieur schon.

Autor: B Eng (Gast)
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irgendwann sollte es mal jeder kapieren

man darf sich nur mit den Abschlüssen schmücken die die 
FH/Uni/Fachschule
verliehen hat

Autor: yannik (Gast)
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ich glaub den techniker gehts mehr um die berufsbezeichung od. 
tätigkeitsbezeichnung;)

nimmant hat den titel "software engineer " erworben - aber als 
tätigkeits steht es auf einigen Visitenkarten

wie gesagt "state certificate technologist" wäre mE die richtige 
übersetzung

Autor: B Eng (Gast)
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die akademieschen Grade und die Bezeichnung Ingenieur
sind rechtlich geschützt egal was man bei leo usw findet

Autor: Gast (Gast)
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"die akademieschen Grade und die Bezeichnung Ingenieur
sind rechtlich geschützt egal was man bei leo usw findet"

Hat auch niemand etwas anderes behauptet, das ist soweit jedem klar. Es 
wurde nur über die Möglichkeit diskutiert den Schutz der 
Berufsbezeichnung zu lockern. (nicht der akademischen Grade)

Autor: Paul (Gast)
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Das Problem liegt doch darin, daß die Fachschulen mit ihrem Abschluß 
staatl. geprüfter Techniker einen recht unglücklichen Titel 
hervorgebracht haben und danach es nie zustande brachten, diesen Titel 
auch in Verbindung zu bewerben und schützen zu lassen. Techniker ist 
nunmal der Oberbegriff für alle, die irgendwas mit Technik zu tun haben. 
Ob das der selbsternannte Waschmaschinenspezi, der SGT oder der 
Ingenieur ist. Im Nachhinein gebraucht niemand, nicht mal die SGT 
selber, das Wortungetüm "Staatl. gepr. Techniker". Dagegen geht das 
kurze Wort Ingenieur viel leichter über die Zunge, wobei bei vielen im 
Volk damit ein Hochschulabschluß vorschwebt, was aber gar nicht sein muß 
(frühere Ingenieurschulen und bis vor kurzem Berufsakademien sind keine 
Hochschulen). Es wäre also an der Zeit, daß die Fachschulen einen 
eingängigeren Namen zu finden, der nicht gleichzeitig Oberbegriff ist, 
ohne an den Errungenschaften des deutschen Ingenieurs zu kratzen. Denn 
der Begriff Ingenieur hat doch erst die Begehrlichkeiten anderer 
hervorgerufen, weil er kein 0815-Titel ist, sondern seit den späten 60er 
Jahren an bestimmte Normen geknüpft ist. Deshalb kann man dieses 
BPrinzip auch nicht aufgeben und dem SGT, der 2 Jahre eine Fachschule 
besucht hat, den Titel Ing. geben, der einen 3jährigen Fachschulbesuch 
voraussetzte!

Autor: Gast (Gast)
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"Deshalb kann man dieses
BPrinzip auch nicht aufgeben und dem SGT, der 2 Jahre eine Fachschule
besucht hat, den Titel Ing. geben, der einen 3jährigen Fachschulbesuch
voraussetzte!"

Der Titel war Ing. (grad.) oder?
Wenn man den Abschluss Staatl. gepr. Ingenieur nennen würde, wäre auch 
hier eine Abgrenzung der Abschlüsse vorhanden.

Autor: Paul (Gast)
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>Der Titel war Ing. (grad.) oder?

Im Osten (DDR) war er Ing. (Ingenieur) im Westen ab Mitte der 60er Ing. 
grad. vorher ebenfalls Ing. Beides 3-Jahres Fachschulabschlüsse.

Autor: yannik (Gast)
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wie gesagt "Technologist" klingt gut und ist aussagekräftig. (und wird 
im Moment nicht in berufsbezeichnungen verwendet - sprich man könnte ihn 
ohne probleme schützten!


übrigens kann man auch heute den titel Ing. erhalten ohne zustudieren zB 
an besagten Oberklassen in Niedersachsen! (warum sollte der Techniker 
allg. diesen Titel erhalten - wenn Techniker im moment für diesen Titel 
eine weiter Bildung amchen müssen?)

Autor: Schwups.... (Gast)
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Die Betitelung in der Bevölkerung dürfte das kleinste Problem sein.
Die meisten unterstellen da lediglich technischen Verstand.
Vielmehr im Geschäftsverkehr, speziell bei der Besetzung von Stellen
werden die Techniker teilweise außen vor gelassen. Entscheidend ist
letztendlich was der Mann(oder die Frau) kann und leistet. In der Praxis
trennt sich dann schnell die Spreu vom Weizen egal ob Techniker oder
Ingenieur. Da gibts eben gute und weniger gute, egal welche Fakultät.

Übrigens ist die Technikerschule eine Fachschule.

Autor: Gast (Gast)
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"(warum sollte der Techniker
allg. diesen Titel erhalten - wenn Techniker im moment für diesen Titel
eine weiter Bildung amchen müssen?)"

Darum ging es ja, den Schutz der Berufsbezeichnung zu lockern. So wie es 
bei anderen Berufsgruppen ist.

Autor: Paul (Gast)
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>wie gesagt "Technologist" klingt gut und ist aussagekräftig.

Wenn schon heißt er dann Technologe. Ein Begriff, den es zumindest in 
der DDR auch mal gab, der aber nicht geschützt ist. Jedoch deckt dieser 
Begriff eigentlich nicht das ab, was ein Techniker wirklich macht. Gegen 
diese Benennung hätte ich nichts.

>Übrigens ist die Technikerschule eine Fachschule.

Allerdings eine 2jährige Fachschule. Der Ing. (grad.) ging, bei gleicher 
Zugangsvoraussetzung wie beim Techniker - 3 Jahre.

>übrigens kann man auch heute den titel Ing. erhalten ohne zustudieren zB
>an besagten Oberklassen in Niedersachsen!

Na, da sind etliche Sonderegelungen im Spiel. Außerdem wird dieser Titel 
nicht in jedem Bundesland anerkannt und es handelt sich um einen 
Bergmannstitel.

Zu diesem Titel muß ein Techniker 10 Monate so eine Oberklasse besuchen. 
Das ist aber keine Hochschule und der Abschluß auch kein akad. Grad.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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Bzw dem Techniker einfach was vernünftiges und geschütztes geben. Muss 
ja nicht unbedingt Ing. sein. Hauptsache was abgegrenztes und 
geschützes. "staatlich geprüfter Techniker" klingt sehr Sperrig, und vor 
allem kann man sich da immernoch nix drunter vorstellen.

Wie gesagt, im technischen Bereich kein Problem, aber wenn man es mal 
mit nicht-technisch Arbeitenden Menschen zu tun hat kann man schon mal 
was an sich kriegen.

Autor: Jupp (Gast)
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Nix gegen Techniker- aber jeder Ingenieur sollte 2-3 haben!

Jupp

Autor: IberoGast (Gast)
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>>"Wenn schon heißt er dann Technologe. Ein Begriff, den es zumindest in
>>der DDR auch mal gab, der aber nicht geschützt ist. Jedoch deckt dieser
>>Begriff eigentlich nicht das ab, was ein Techniker wirklich macht. Gegen
>>diese Benennung hätte ich nichts."

Schön das DU nichts gegen diese Bennenung hast, ist aber eigentlich 
völlig irrelevant. Einen Technologen gibt's übrigens schon siehe den 
Industrietechnologen.


>>"Zu diesem Titel muß ein Techniker 10 Monate so eine Oberklasse besuchen.
>>Das ist aber keine Hochschule und der Abschluß auch kein akad. Grad."

Und das hat auch niemand behauptet... es geht nicht um akademische Grade 
und nicht um den Status einer Hochschule sonder um eine 
BERUFSBEZEICHNUNG, versteh' das doch bitte endlich.

Nur am Rande, du hättest vielleicht irgendwas in Richtung 
Bildungswissenschaften statt Ingenieurwesen studieren sollen. Scheinbar 
machst du den ganzen Tag nichts anderes als dich mit dem deutschen 
Bildungswesen und seinen Abschlüssen zu befassen.

Autor: Gast (Gast)
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"Allerdings eine 2jährige Fachschule. Der Ing. (grad.) ging, bei 
gleicher
Zugangsvoraussetzung wie beim Techniker - 3 Jahre."

Wie war denn das bei der BA? Die war doch und ist teiilweise heute 
immernoch keine Hochschule? Die Absolventen dürfen aber trotzdem die 
gleichen BErufsbezeichnungen führen und einem akademischen Grad zum 
verwechseln ähnlichen Berufsabschluss.

"Das ist aber keine Hochschule und der Abschluß auch kein akad. Grad."
"Und das hat auch niemand behauptet... es geht nicht um akademische 
Grade
und nicht um den Status einer Hochschule sonder um eine
BERUFSBEZEICHNUNG, versteh' das doch bitte endlich."

So schauts aus. Ist das so schwer zu verstehen? Du bist doch sonst auch 
so kleinlich, warum verstehst du dann nicht worum es geht und haust 
Abschlüsse und Berufsbezeichnungen durcheinander?

"Einen Technologen gibt's übrigens schon siehe den
Industrietechnologen."

Stimmt, das ist der frühere Ingenieurassistent und ist ein 
Berufsfachschulabschluss.
Wobei der Industrietechnologe mittlerweile ein, ich drücks mal so aus, 
vollwertiger eigenständiger Beruf ist und nicht mehr als Assistent des 
Ingenieurs gesehen.

Autor: Paul (Gast)
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>Nur am Rande, du hättest vielleicht irgendwas in Richtung
>Bildungswissenschaften statt Ingenieurwesen studieren sollen.

Vielen Dank für die Blumen, aber erstens will ich ja nicht zum 
Fachidioten werden, sondern interessiere mich auch für andere Dinge und 
zweitens will ich mir auch von anderen Leuten kein X für ein U vormachen 
lassen. Also muß man die Geschichte auch kennen. "Bleiben Sie hellwach", 
beendet eine Kabarettgruppe ihre Auftritte.

>sonder um eine BERUFSBEZEICHNUNG, versteh' das doch bitte endlich.

Der deutsche Ingenieur als Berufsbezeichnung hat doch erst mal das 
Ansehen bekommen, weil man an die Vergabe der akademischen Grade oder 
staatlichen Titel bestimmte Maßstäbe gesetzt hat. Nur der, der diese 
Maßstäbe erfüllt, darf sich auch Ingenieur (als Berufsbezeichnung) 
nennen. Würde man von Anfang an die Bezeichnung Techniker nur Leuten 
zugestehen, die die 2jährige Fachschulsausbildung gemacht haben, alle 
anderen aber unter Strafe stellen, würde diese Diskussion gar nicht 
stattfinden. Der Techniker hätte einen granitfesten Titel mit 
entsprechender Anerkennung und ausgeschlossener Verwechslungsgefahr im 
Volk. Warum also soll der Ingenieur sein Erreichtes aufgebenn, mit der 
Gefahr des Ansehensverlustes? Das Problem ist die Technikerlobby mit 
ihren Verbänden, die einfach nie was unternommen haben. Warum soll der 
Ingenieurverband das nichtgelöste Problem des Technikerverbandes lösen?

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>warum verstehst du dann nicht worum es geht und haust
>Abschlüsse und Berufsbezeichnungen durcheinander?

Berufsbezeichnung für alle: Ingenieur

Ing. (grad.): staatlicher Abschluß
Dipl.-Ing. (BA): staatlicher Abschluß
HS.-Ing.: Hochschulgrad
Dipl.-Ing, Dipl.-Ing (FH): akademischer Grad

Es gibt also nicht nur Berufsbezeichnungen und akad. Grade!
Wenn man dann noch Nachgraduierungen und -diplomierungen einbezieht, 
wird es noch ulkiger, dann entstehen Zwitter aus Titel und 
Bezeichnungen.

Autor: Gast (Gast)
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"Es gibt also nicht nur Berufsbezeichnungen und akad. Grade!"

Es war auch von Abschlüssen die Rede.

"Warum also soll der Ingenieur sein Erreichtes aufgebenn, mit der
Gefahr des Ansehensverlustes?"

Ich denke nicht, dass der Ingenieur einen Verlust des Ansehens erleidet, 
da sowieso schon viele Techniker Ingenieurtätigkeiten haben und der 
Techniker auch oft als Alternative eingestellt wird, sofern es der 
Aufgabenbereich zulässt.
Ähnlich beim Industrietechnologen.

Bei Betriebswirten gibt es auch verschiedene Abschlüsse, aber alle 
dürfen die gleiche Berufsbezeichnung führen.

Autor: yannik (Gast)
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technologist ist englisch (wie auch engineer - so nenne sich ja auch die 
aktuellen studiengänge) - dürfte daher noch keine verwendung gefundne 
haben und sich daher - leicht schützten lassen.

Ingenieur ist wie bereits geschrieben eine weiterbildung die man als 
Techniker lanangen kann. zB hier http://www.fwt-clz.de/OK.htm
weshalb sollte also ein techniker den abschluss ing erhalten ohne das er 
eine entsprechende weiterbildung gemacht hat (damit wären die techniker 
die zeit (und damit ja auch geld) investiert haben benachteiligt (und 
jedern der den techniker angefangen hatte - wusste doch das er den titel 
sgt erhält!)

Autor: IberoGast (Gast)
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Warum darf sich jemand nach einer 3,5 jährigen Ausbildung 
(Fach)Informatiker nennen (bzw. nach entsprechender Weiterbildung 
staatl. gepr. Informatiker)? Ist das nicht eine Benachteiligung aller 
die ein Studium der Informatik absolviert haben?

Autor: Gast (Gast)
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"jedern der den techniker angefangen hatte - wusste doch das er den 
titel
sgt erhält!)"
Was kein Argument dagegen ist bestehendes zu ändern und anzugleichen.

Autor: yannik (Gast)
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naja der Titel den die Leute an der Oberklasse erhalten ist genau Ing. 
und den wollen jetzt alle Techniker haben...(das ist der unetrschied zum 
Info bsp)

würde die Techniker sich Ing.assistent nennen wollen wäre da auch kein 
Problem ( nur die Techniker ürden sich aufregen - da sie der Meinung 
wären das der name zusehr an technischer assistent erinner)

daher wäre doch die englische Bezeichnung technologist oder ingologist 
ganz gut. (wobei hilgsing. sicher den Ings ganz gut gefallen würde;D )

Autor: Gast (Gast)
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"würde die Techniker sich Ing.assistent nennen wollen wäre da auch kein
Problem ( nur die Techniker ürden sich aufregen - da sie der Meinung
wären das der name zusehr an technischer assistent erinner)"

Zuman der Techniker kein Assistent des Ingenieurs ist. Den 
Ingenieurassistent gab es aucch schon und wurde zum eigenständigen 
Industrietechnologen gemacht.

Autor: P. S. (Gast)
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yannik schrieb:

> damit wären die techniker die zeit (und damit ja auch geld) investiert haben 
benachteiligt

Solche und aehnliche Argumente kommen ja immer wieder und ich finde sie 
hoechst befremdlich. Zeigen sie doch, dass es ueberhaupt nicht um 
Qualifikation geht, sondern lediglich um quantitativ "verdiente" Raenge 
und ein ausgepraegtes Platzhirschverhalten.

Von mir aus kann sich jeder Dipl. Inf. nennen, wenn er die Befaehigung 
dazu hat und dies durch die entsprechenden (oder aequivalente) 
Schluesselpruefungen (also nicht die Masse der "Absitzscheine") 
nachgewiesen hat. Ob er dazu wie ich 4 Jahre studieren musste, oder ihm 
das im Schlaf zugefallen ist, ist mir voellig egal.

Autor: Paul (Gast)
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>Von mir aus kann sich jeder Dipl. Inf. nennen, wenn er die Befaehigung
>dazu hat und dies durch die entsprechenden (oder aequivalente)
>Schluesselpruefungen (also nicht die Masse der "Absitzscheine")
>nachgewiesen hat. Ob er dazu wie ich 4 Jahre studieren musste, oder ihm
>das im Schlaf zugefallen ist, ist mir voellig egal.

Na das kann doch jeder Techniker, der auch eine FHR hat, tun. Zur FH 
gehen, die Prüfungen mitschrieben und wenn er sie besteht, kann er sich 
in Windeseile auch Ing. nennen. Es gibt nur das kleine Problem des 
Bestehens der Prüfung.

Ich bin schon der Meinung, daß man Titel oder Grade nur für eine 
entsprechend erbrachte Leistung vergeben sollte. Das müssen keine 
Sitzscheine sein, sondern Prüfungen über die Inhalte. Ich halte hingegen 
nichts von Vergabe eines Titels alleinig auf z. B. Nachweis 3jähriger 
Berufstätigkeit o. ä., also eigentlich Selbstverständlichkeiten. Das ist 
m. E. Etikettenschwindel und Benachteiligung der echten Absolventen.

Das Problem beim Ing. ist halt, daß der alleinige Titel Ing. in der 
Vergangenheit für eine bestimmte Leistung schon mal vergeben wurde, 
nämlich für 3 Jahre Fachschule. Das ist beim Informatiker nicht der Fall 
gewesen.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

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Paul schrieb:

> Na das kann doch jeder Techniker, der auch eine FHR hat, tun. Zur FH
> gehen, die Prüfungen mitschrieben und wenn er sie besteht, kann er sich
> in Windeseile auch Ing. nennen.

Du kannst eben nicht einfach an die FH, die relevanten Pflichtpruefungen 
machen, das Diplom schreiben und fertig. Viele Vorlesungen hatten schon 
zu meiner Zeit Anwesenheitspflicht, mit dem Bachelor/Master-System ist 
das noch schlimmer geworden. Viele Scheine werden einfach nur ersessen 
und die Inhalte dieser Vorlesungen sind oft nicht genormt - du kannst 
dich nicht darauf verlassen, dass ein Dipl. Inf. alle diese Inhalte mal 
gehoert hat, nur, dass er eine gewisse Menge gehoert hat. Lustigerweise 
konnte man bei uns z.B. die ersten 3 Semester ueberspringen, wenn man 
das Vordiplom in einem anderen, technischen Studium hatte - obwohl das 
mitunter voellig verschiedene Inhalte waren. Auch hier eine rein 
quantitative Anerkennung, keine Qualitative. Die koennte man also 
problemlos Pi mal Daumen gegen z.B. Berufserfahrung anerkennen.

Autor: Paul (Gast)
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An meiner FH gab es keine Anwesenheitspflicht. Man mußte die 
Laborscheine bringen und die Prüfungen bestehen. Teile des 
Hauptstudiiums habe ich so aufgrund von Krankheit quasi als 
"Fernstudium" gemacht.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Gast schrieb:
> Ich denke nicht, dass der Ingenieur einen Verlust des Ansehens erleidet,

Warum soll eine Bezeichnung keinen Ansehensverlust erleiden, wenn man 
plötzlich viel einfacher ohne Studium an diese kommt? Das ist doch 
widersinnig. Die Bezeichnung ist doch gerade für Techniker so 
interessant, weil eben nicht jeder sich so nennen darf und weil sie nach 
einem anspruchvollen Studium vergeben wird. Wer will sich denn noch mit 
fremden Federn schmücken, wenn die jeder tragen darf? Insofern ist das 
Ansinnen der Techniker, sich Ingenieur nennen zu dürfen, nicht nur total 
albern, sondern eben auch paradox.

> da sowieso schon viele Techniker Ingenieurtätigkeiten haben und der
> Techniker auch oft als Alternative eingestellt wird, sofern es der
> Aufgabenbereich zulässt.

Wenn man Ingenieursstellen einfach mit Technikern ersetzen kann, sind es 
Technikerstellen und keine für Ingenieure. Dass Firmen auf solche 
Stellen auch Ingenieure gesetzt haben, ist ein ganz anderes Thema und 
keineswegs ein Zeichen dafür, dass Techniker und Ingenieure 
gleichwertige Befähigungen haben.

Autor: Schwups.... (Gast)
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>Die Bezeichnung ist doch gerade für Techniker so interessant, weil eben >nicht 
jeder sich so nennen darf und weil sie nach einem anspruchvollen >Studium vergeben 
wird.
Sehe ich anders, weil sich jede technisch versierte Fachkraft Techniker
nennt, auch wenn er den Nachweis nicht erbracht hat. Anders sieht es
beim "staatlich geprüften Techniker" aus, die ein wenig langatmig und
somit schwerfällig ist.
>Wer will sich denn noch mit fremden Federn schmücken, wenn die jeder
>tragen darf?
Es würde ja reichen wenn man sich im Sprachgebrauch als Ingenieur
bezeichnet und im Geschäftsleben eben nur z.B. staatlich geprüfter
Ingenieur, anstatt "staatlich geprüfter Techniker". Wer den
Hochschulabschluss hat, nennt sich dann eben Diplom-Ingenieur.
Schaden würde da niemand nehmen und alle könnten da nur gewinnen da
keine Irreführung mehr stattfinden würde.
Dann könnte man sich auch auf solche Stellenbeschreibungen ruhigen
Gewissens bewerben, aber manche Arbeitgeber haben da wohl verquerte
Vorstellungen. Die Stellenanzeige steht schon über ein Jahr auf
der Firmenwebseite.


Informatiker/in, Elektrotechniker/in
F & E |

Anforderungen:

    * Technische Ausbildung (TU, FH)
    * Fundierte Kenntnisse der digitalen Signalverarbeitung
    * Erfahrung mit der Programmierung von Mikroprozessoren,
      idealerweise auch FPGAs
    * Programmierung in C

Autor: Gast (Gast)
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"Ich bin schon der Meinung, daß man Titel oder Grade nur für eine
entsprechend erbrachte Leistung vergeben sollte. Das müssen keine
Sitzscheine sein, sondern Prüfungen über die Inhalte. Ich halte hingegen
nichts von Vergabe eines Titels alleinig auf z. B. Nachweis 3jähriger
Berufstätigkeit o. ä., also eigentlich Selbstverständlichkeiten. Das ist
m. E. Etikettenschwindel und Benachteiligung der echten Absolventen."

Und das wäre bei der Erweiterung der Berufsbezeichnung auch noch 
gegeben.
Der Dipl. Ing. bleibt der Dipl. Ing. und der Techniker wird nicht zum 
Dipl. Ing. sondern darf die Berufsbezeichnung Ing. führen.

"Das Problem beim Ing. ist halt, daß der alleinige Titel Ing. in der
Vergangenheit für eine bestimmte Leistung schon mal vergeben wurde,
nämlich für 3 Jahre Fachschule."

Ich denke nicht, dass dies ein großes Problem darstellt.

"Wer will sich denn noch mit
fremden Federn schmücken, wenn die jeder tragen darf? Insofern ist das
Ansinnen der Techniker, sich Ingenieur nennen zu dürfen, nicht nur total
albern, sondern eben auch paradox."

Es geht nicht darum sich mit fremden Federn zu schmücken, sondern sich 
so eine Bezeichnung führen zu können die mach auch ausübt.

"Wenn man Ingenieursstellen einfach mit Technikern ersetzen kann, sind 
es
Technikerstellen und keine für Ingenieure."
Stellt sich hier die Frage was denn Ingenieurstellen sind und was 
Technikerstellen sind.
Dennoch ist die Aussage nicht ganz richtig, da sich beide 
Arbeitsbereiche überschneiden und beide in gleichen Bereichen eingesetzt 
werden.
Z.B. Bautechniker und Bauing.


"Dass Firmen auf solche
Stellen auch Ingenieure gesetzt haben, ist ein ganz anderes Thema und
keineswegs ein Zeichen dafür, dass Techniker und Ingenieure
gleichwertige Befähigungen haben."

Natürlich spricht es für eine teils gleichwertige Befähigung wenn ein 
Techniker einen Ingenieursjob erledigt. Es macht keinen gleichwertigen 
Abschluss daraus, aber durchaus eine teilweise gleichwertige Befähigung 
entsprechende Aufgaben zu erledigen.
Für Stellen die spezielles Ingenieurwissen verlangen wird auch nur ein 
solcher eingesetzt für andere kann es eben ein Techniker oder Ing. sein, 
je nachdem wie die Aufgabenbeschreibung aussieht.


"Es würde ja reichen wenn man sich im Sprachgebrauch als Ingenieur
bezeichnet und im Geschäftsleben eben nur z.B. staatlich geprüfter
Ingenieur, anstatt "staatlich geprüfter Techniker". Wer den
Hochschulabschluss hat, nennt sich dann eben Diplom-Ingenieur.
Schaden würde da niemand nehmen und alle könnten da nur gewinnen da
keine Irreführung mehr stattfinden würde."

So schaut es aus.
Bei Betriebswirten geht es auch.
Da darf sich der staatl. gepr. Betriebswirt darf sich  Betriebswirt 
nennen, wie der Dipl. Betriebswirt (FH) und beide haben teilweise 
gleiche Aufgabenbreiche und werden teilweise gleich eingesetzt. Jeder 
hat aber seine speziellen Nieschen, bei denen entweder nur ein SGB 
eingesetzt wird oder nur ein Dipl. Betrw.(FH)

Durch die Unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen ist aber klar, wer 
welchen Bildungsgrad hat.

Autor: IberoGast (Gast)
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>"Warum soll eine Bezeichnung keinen Ansehensverlust erleiden, wenn man
>plötzlich viel einfacher ohne Studium an diese kommt?"

Das Ansehen der Diplom Informatiker leidet bestimmt auch sehr unter der 
Tatsache dass es eine Berufsausbildung zum (Fach)Informatiker gibt...

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Es würde ja reichen wenn man sich im Sprachgebrauch als Ingenieur
>bezeichnet und im Geschäftsleben eben nur z.B. staatlich geprüfter
>Ingenieur, anstatt "staatlich geprüfter Techniker". Wer den
>Hochschulabschluss hat, nennt sich dann eben Diplom-Ingenieur.

Das war doch alles schon mal da. Da gab es den Dipl.-Ing. von der TH und 
den Ing. (grad.) von der Fachschule. Nun sollte man mal Informationen 
einholen, warum das nicht fortgeführt wurde, dann weiß man auch, warum 
heute ein Techniker nicht um 1 Jahr verlängert wird und sich dann Ing. 
nennen darf.

Dieser damalige Ing., der keine Oberschule voraussetzte und keinen 
Hochschulabschluß hatte, wurde international nicht mehr als Ingenieur 
anerkannt! Außerdem stiegen die Anforderungen der Betriebe innerhalb 
Westdeutschlands.

Autor: Gast (Gast)
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"Außerdem stiegen die Anforderungen der Betriebe innerhalb
Westdeutschlands."

Komischerweise wird der Techniker trotzdem oft als Alternative für einen 
Ing. eingesetzt wenn es der Aufgabenbereich zulässt.

Autor: Paul (Gast)
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>Komischerweise wird der Techniker trotzdem oft als Alternative für einen
>Ing. eingesetzt wenn es der Aufgabenbereich zulässt.

Willst Du die Wahrheit wissen? Insgeheim wollen die Betriebe einen 
Ingenieur zum Preis eines Technikers. Also vertrauen sie darauf, daß der 
Techniker durch Eigeninitiative besser ist als der Durchschnitt der 
Techniker oder darauf, daß sich ein Ingenieur findet, der gehaltsmäßig 
keine Ansprüche stellt. Darüberhinaus sind die meisten Posten sowohl für 
Techniker als auch Ingenieur wenig fordernd. Viele könnte jeder 
"Quergelernte" ausführen.

Autor: Gast (Gast)
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Das mag deine Wahrheit sein.
Wenn du behauptest, diese Jobs seien wenig fordernd, dann zeigt das 
eindeutig wie wenig Ahnung du davon hast.
Ich glaube kaum, dass ein Quergelernter ein Haus planen und bauen kann 
oder?

Autor: Paul (Gast)
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>Wenn du behauptest, diese Jobs seien wenig fordernd, dann zeigt das
>eindeutig wie wenig Ahnung du davon hast.

Du bringst ein Beispiel mit dem Haus, vergißt aber viele andere. Das 
Haus ist sicherlich speziell ein Fall, wo es eben auf den Titel für die 
Befähigungen ankommt. Gerade in Sachen wie Statik sind die 
Berechtigungen des Technikers ganz schnell erschöpft, obwohl vielleicht 
befähigt wäre.

Viele Stellen bewegen sich aber im Raum Kundenaquise, Marketing, 
Prodiktmanagment, Service, Materialbeschaffung, Logistik, 
Antragsbearbeitung. Da kann man häufig jeden halbwegs Intelligenten 
einsetzen.

Zu mir kommt jedes Quartal ein Dr.-Ing. (TU München) mit einem 
Musterkoffer und will mir Relais verkaufen. Denkst Du, das könne nicht 
jeder Angelernte genauso gut? Aber ein Dr.-Ing. wird doch als 
Geschäftspartner viel seriöser empfunden, als wenn auf der Visitenkarte 
nur der Name allein stehen würde.

Autor: Gast (Gast)
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"Gerade in Sachen wie Statik sind die
Berechtigungen des Technikers ganz schnell erschöpft, obwohl vielleicht
befähigt wäre."

Deswegen darf er nur bie zu einer bestimmten Größe bauen.


"Viele Stellen bewegen sich aber im Raum Kundenaquise, Marketing,
Prodiktmanagment, Service, Materialbeschaffung, Logistik,
Antragsbearbeitung. Da kann man häufig jeden halbwegs Intelligenten
einsetzen."

Jeden halbwegs intelligenten Techniker oder Ing. Wobei es auch hier 
duchaus interessante und (sehr)anspuchsvolle Aufgaben gibt die nicht 
jeder 0815 MA erledigen kann, für die es spezielles Wissen und Erfahrung 
braucht.

Zur Verkaufstätigkeit: Derjenige der ein Produkt oder eine Leistung 
verkauft, sollte auch Ahnung davon haben was er verkauft.

Autor: Gast (Gast)
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"Du bringst ein Beispiel mit dem Haus, vergißt aber viele andere."

Auch bei vielen anderen Dingen kann nicht einfach ein ungelernter die 
Arbeit übernehmen, da es sich um anspruchsvolle Aufgaben handelt, die 
aber ein Techniker oder ein Ingenieur lösen können.
Schau dich mal um, dann wirst du es sehen,... auch wenn es dir nicht 
gefällt.

Autor: Paul (Gast)
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>Zur Verkaufstätigkeit: Derjenige der ein Produkt oder eine Leistung
>verkauft, sollte auch Ahnung davon haben was er verkauft.

s o l l t e!

Also, wenn ich mich umschaue, gibt es viel Posten für die zwar ein 
Hochschulsabshluß formal gefordert wird, aber eigentlich nicht benötigt 
wird, vom Arzt mal abgesehen.

Autor: Gast (Gast)
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"Also, wenn ich mich umschaue, gibt es viel Posten für die zwar ein
Hochschulsabshluß formal gefordert wird, aber eigentlich nicht benötigt
wird, vom Arzt mal abgesehen."

Da gebe ich dir sogar recht, sows gibt es.

Allerdings gibt es vieleJobs, die man eben mit Hochschulwissen, aber 
auch mit Nicht-Hochschulwissen und Erfahrung erledigen kann. Was aber 
nicht heißt, dass das Niveau der Aufgaben niedrig ist.

Autor: Schwups.... (Gast)
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Ob Hochschulwissen oder Nichthochschulwissen ist gar nicht mal so das
Problem, sondern die Fähigkeit hochkomplexe Probleme in kürzester Zeit
zu lösen. In vielen Branchen muss man trotzdem Spezialwissen noch dazu
lernen weil das Thema nie im Studium dran kam. Das kann die geistige
Elite dann natürlich besser.

Autor: gast (Gast)
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Wenn Techniker Ingenieure werden sind alle Technikerjobs Ingenieursjobs. 
Dann kommen alle Meister mit Technikerposten und wollen sich auch als 
Ing bezeichnen dürfen. Danach folgen die Gesellen und schließlich die 
Azubis und Ungelernten. Weil dann alle Ingenieure sind muss niemand mehr 
studieren, da wir glücklicherweise so viel Praxiswissen haben.

Autor: Jiro (Gast)
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Zum thema Arzt fällt mir die Aussage einer Ärztin ein die sagte jede 
halbwegs inteligente Zahnarzthelferin könnte den Zahnarzt ersetzen wenn 
man die Lehre noch 1 bis 1,5 jahre länger machen würde, den Zahnärzte 
seien eigendlich primitive Handwerker und keine Ärzte.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Wenn Techniker Ingenieure werden sind alle Technikerjobs Ingenieursjobs.
>Dann kommen alle Meister mit Technikerposten und wollen sich auch als
>Ing bezeichnen dürfen. Danach folgen die Gesellen und schließlich die
>Azubis und Ungelernten. Weil dann alle Ingenieure sind muss niemand mehr
>studieren, da wir glücklicherweise so viel Praxiswissen haben.

Psssst, nicht so laut, sonst kommt die Wirstchaftslobby noch auf dumme 
Gedanken. Das o. g. Szenario bietet für den Arbeitgeber den Vorteil 
einer Überschwemmung des Angebotsmarktes. Er pickt sich den Fähigsten 
raus und drückt ihm im Lohn, weil ja draußen angeblich soviele 
"Ingenieure" zur Verfügung stünden. Warum sonst jammert man, daß in Dtl. 
die Akademikerrate (ca. 18%) zu gering sei, während sich Skandinavien 
mit 70% "Akademikern" schmückt. Alles Definitionsfrage.

Autor: Gast (Gast)
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"Warum sonst jammert man, daß in Dtl.
die Akademikerrate (ca. 18%) zu gering sei, während sich Skandinavien
mit 70% "Akademikern" schmückt. Alles Definitionsfrage."

Wobei der Techniker ja nicht automtisch zum Akademiker werden würde, nur 
weil er die Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung erhalten 
würde.
Der Fachinformatiker ist auch kein Akademiker, aber Informatiker.

Autor: Paul (Gast)
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Dabei muß man das Wort Akademiker als Metapher sehen. Ein Ingenieur von 
heute hat i. d. R. auch einen akademischer Grad (Sonderstellung 
BA-Diplom weggelassen). Also sagt man, man solle die Akademikerrate 
steigern (incl. Ing.), um diese Leute zu Lasten der Qualität auf dem 
Arbeitsmarkt drücken zu können. Am einfachsten geht das mit Senkung der 
Zugangsvoraussetzung und des Anspruches ans Studium. Wenn man jetzt die 
Fachschulabsolventen auch in den Kreis der Ingenieure (Metapher bisher 
Akademiker) aufnehmen würde, hätte man das Ziel allein durch 
Umettikettierung erreicht.

Autor: Jojo (Gast)
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Hallo,
ich möchte den Thread wieder hoch holen weil ich vor der gleichen 
Entscheidung stehe.

Jedoch ganz wichtig:
*ICH WILL HIER NICHTS ÜBER DAS STUDIEREN HÖHREN!*
Die Frage war: Techniker oder Meister - von studieren war nie die Rede!

So, jetzt aber zum eigentlichen Thema :-)
Ich arbeiter derzeit als Elektroniker in der IH in einem 
Industriebetrieb und will mich weiterbilden. Diese Weiterbildung soll 
auf jeden Fall neben der Arbeit statt finden, da ich derzeit keinen 
Vertrag kündigen möchte. Fest steht auch für mich, wie beim 
Thread-Gründer: Mit 50 Jahren will ich mich nicht mehr in die neusten 
Steuerungen einarbeiten.
Also steht die Frage bei Techniker oder Meister, studieren kommt für 
mich nicht in Frage (bitte keine Fragen wieso und warum).

Gibt es hier Leute die einen Meister oder Techniker Titel haben? Was für 
Aufgabengebiete habt ihr zurzeit?
Denn bisher habe ich bei den Meistern nur von Personalführungspositionen 
gelesen, was mich eher anspricht als der "Macher des Ing, der nicht 
denken darf".

Schöne grüße
Jojo

Autor: Techniker (Gast)
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Hi,

ich bin jetzt schon 7 Jahre Techniker.
Arbeite in der Steuerungstechnik.

Auszugs aus meien Aufgaben.

Programmieren optimieren von
  -S7
  -WinCC Flexible
  -Verschieden Robotersystem(Hochsprache)
  -VB6/VB Net C++ µC
  -Netzwerk

-Wartung/Fehlersuche an Fertigungslinien

Aus meiner Erfahrung ist hier eine Technikerausbildung die besserer 
Wahl.

Ich hab allerdings meine Ausbildung in Vollzeit absulviert.
Und würde sie niemals in Teilzeit machen.

Autor: Paul (Gast)
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>Die Frage war: Techniker oder Meister - von studieren war nie die Rede!

Obwohl die Techniker ja von Studium reden ;-)

Autor: Rolf (Gast)
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Hallo Threadersteller,

der Staatlich gepr. Techniker wird genau wie ein entsprechender 
Hochschulingnieur eingesetzt. Die hier im Thread so schlecht über den 
Techniker schreiben sind frustrierte Leute, die leider nichts weiter 
vorzuweisen haben und Techniker auf dem Arbeitsmarkt als ungeliebte 
Konkurrenz sehen.
Also, lass dich hier nicht täuschen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Rolf schrieb:
> Hallo Threadersteller,
>
> der Staatlich gepr. Techniker wird genau wie ein entsprechender
> Hochschulingnieur eingesetzt.

In Einzelfällen sicher. In jedem Fall sicher nicht.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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herrgott, wird es jemals enden?

Autor: Gast2 (Gast)
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"der Staatlich gepr. Techniker wird genau wie ein entsprechender
Hochschulingnieur eingesetzt."

Unfug, vor allem in dieser Verallgemeinerung.

Autor: Gast1 (Gast)
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So allgemein kann man es natürlich nicht darstellen, dass Hochschul- und 
Fachschulabgänger das genau das gleiche machen bzw. genau gleich 
eingesetzt werden.
Beide werden sehr oft gleichen Bereichen eingesetzt(Vertrieb, 
Konstruktion, Produktion, Fertigung, Instandhaltung,usw), das ist sogar 
sehr oft der Fall, aber beide machen nicht immer zu 100% die gleichen 
Aufgaben.
Dies ist zwar auch mittlerweile keine Seltenheit mehr und kommt öfters 
vor (auch wenn es manch einer nicht wahrhaben will), aber es ist keine 
allgemeine Regel und der Hochschulabsolvent hat nach wie vor seinen 
Platz.

Autor: Paul (Gast)
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>Hallo Threadersteller,

>der Staatlich gepr. Techniker wird genau wie ein entsprechender
>Hochschulingnieur eingesetzt.

Guter Versuch den zugangsbegrenzten Thread "Unterschied Techniker vs. 
Ingenieur" wieder anzuheizen.

Meine Meinung:

Klar, Bildungsstufen völlig egal! //Ironie

Autor: yannik (Gast)
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die meisten facharbeiter werden auch auf techniker stellen eingesetzt;D
und da techniker auf ing. stellen eingestzt werden werden facharbeiter 
auf ingstellen eingesetzt;D
im grunde genommen würde ich auch gar nicht mehr zwischen ungelehrnt und 
facharbeiter unterscheiden (da das ausbildungsnieveau doch stark gesenkt 
wurde (teilweise war weder meister/techniker noch ada nötig))

deshalb sollte der ing gleich mit den abschluss der 8klasse (ehm. 
volksschule) verliehen werden... (wozu die leute noch mit den techniker 
quellen)

Autor: Peter Zunker (Gast)
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Ironie: Techniker ist mehr wert als Bundespräsident, Dr.-Ing. und 
natürlich Diplom-Ingenieur. Der Techniker ist auch das schönste Amt nach 
Papst.

Autor: Gast1 (Gast)
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Warum überhaupt zur Schule gehen... ;-)

Autor: publisher (Gast)
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...Meine Güte....

ich hab mir es angetan und dieses zeitweise Geplänkel mal durchgelesen. 
Teilweise erschreckend wie sehr manche Leute hier auf ihren Status 
plädieren und meinen die Geilsten der Welt der zu sein. Auch die Frage 
nach dem weiteren möglichen Bildungsweg und dessen Lehrinhalte und 
Auswirkungen auf jedermanns Berufsfeld....
Leute, ich denke mal ihr seid alle über sieben Jahre alt und könnt 
alleine über die Straße gehen. Also dann macht das auch... Jedermann 
sollte den Weg gehen, der für ihn zumutbar erscheint und im Rahmen des 
Möglichen steht.
Ich für meinen Teil befinde mich mit knapp 30 Jahren am Ende der 
Meisterschule und bin sozusagen noch als Geselle im Kfz-Handwerk in 
einer Ingenieurgesellschaft mit über 2.000 Mitarbeitern tätig... 
Bemerkenswert das davon knapp 70% reine Ingenieure sind. Sitze zusammen 
mit Dr.-Ing.'s und Ing'g (FH oder TU) im Büro und manche mögen gar nicht 
glauben, wie sehr man dort ein fundiertes Fissen über Kraftfahrzeuge und 
deren Technik schätzen tut...besonders wenn es mal an die Praxis geht. 
Da sehen manche Herren nämlich sehr alt aus. Theoretisch sind sie über 
ihr Wissens- und Projektgebiet nicht zu toppen...aber praktisch hingegen 
haben viele zwei linke Hände.
Dennoch gibt es viele Firmen gerade in Consulting und Engeneeringbreich, 
die auf solche MEISTER (in meinem Fall FASTmeister) sehr angewiesen sind 
und große Stücke auf sie setzen. Und glaubt mal, das die Bezahlung weit 
über dem liegt, was man in einem konventionellen Autohaus als Meister 
verdienen würde. :-)
Also an alle, die den Meisterweg einschlagen möchten.... MACHT ES. Ich 
sag es hier nicht gern, aber Techniker werden in meinem Fall nur als 
Handlanger der Ingenieure geahndet... Für uns Meister hier wird die 
Arbeit mit den Ingenieuren sehr geschätzt. Und ich besitze auf Arbeit 
nicht mal eine Werkzeugkiste oder nen Blaumann... ;-)

Autor: blackstar (Gast)
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publisher schrieb:
> Also an alle, die den Meisterweg einschlagen möchten.... MACHT ES. Ich
> sag es hier nicht gern, aber Techniker werden in meinem Fall nur als
> Handlanger der Ingenieure geahndet... Für uns Meister hier wird die
> Arbeit mit den Ingenieuren sehr geschätzt. Und ich besitze auf Arbeit
> nicht mal eine Werkzeugkiste oder nen Blaumann... ;-)

Also ich kann mich mit beiden gut identifizieren. War als Student oft 
Arbeiter, hab mich gut mit den Kollegen und Meistern verstanden. Jetzt 
als Dipl.-Ing.(FH) wo ich nicht mehr handwerklich arbeite und eher im 
Büro oder max. mal in der Inbetriebnahme bei den Anlagen sehne ich mich 
nach der Zeit manchmal zurück wo ich noch kleiner Student war und mit 
Schraubenschlüssel mitanpackte.

Mir wars wert und es war Gold wert diese Erfahrung zu machen. Du bist 
gleich viel authentischer nachher.

Autor: Paul (Gast)
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publisher schrieb:

>...Meine Güte....

>ich hab mir es angetan und dieses zeitweise Geplänkel mal durchgelesen.
>Teilweise erschreckend wie sehr manche Leute hier auf ihren Status
>plädieren und meinen die Geilsten der Welt der zu sein. Auch die Frage
>nach dem weiteren möglichen Bildungsweg und dessen Lehrinhalte und
>Auswirkungen auf jedermanns Berufsfeld....
>Leute, ich denke mal ihr seid alle über sieben Jahre alt und könnt
>alleine über die Straße gehen.

und

>Ich sag es hier nicht gern, aber Techniker werden in meinem Fall nur als
>Handlanger der Ingenieure geahndet... Für uns Meister hier wird die
>Arbeit mit den Ingenieuren sehr geschätzt.

Bist Du nicht genauso ein auf seinen Abschluß Fixierter, wie Du es den 
anderen als Makel vorwirfst? Mal soeben den Ellenbogen gegen den 
Techniker raushalten, also Tritt nach oben?

Autor: publisher (Gast)
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@ Paul,

den Ellenbogen rausstrecken...? Sorry, aber da sollte keinerlei Spur von 
Neid oder Vorwurf jedem Einzelnen entgegenkommen. Jeder soll dies tun, 
worum es ihm geht und wichtig ist.
Und ja klar, möchte ich meinen Meisterabschluss. Gar keine Frage. Das 
Ziel ist gesetzt und wird somit erreicht. Ich sagte lediglich, aus 
welcher Sicht ich die Techniker in dem Unternehmen sehe, indem ich 
arbeite.
Daran lässt sich nun mal nichts rütteln. Nebenbei wollte ich so manchen 
verschreckten Meister, der hier vielleicht Minderwertigkeitskomplexe 
bekommen hat sagen, das dieser Titel eben gar nicht mal ohne ist und 
leider (auch hier) vielzusehr "klein" gemacht wird.

Autor: Fuzzi (Gast)
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Wenn du deinen meister hast,hast du auch automatisch die 
fachhhochschulreife!!!

Autor: rhöner (Gast)
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Also ich habe zuerst meinen techniker gemacht und anschließend meinen 
meister!
Fazit: Die Meisterschule ist um einiges schwieriger und anspruchsvoller 
als die Technikerschule!!

Meines wissens und meiner erfahrung nach ist der Meistertitel höher 
angeordnet und angesehen als der Techniker,sowohl in der industrie als 
auch im handwerk!

Also Meister machen,ist auf jeden fall besser!!!!!

Autor: High Performer (Gast)
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Hallo Leute,

nachdem in diversen Threads immer wieder von den Möglichkeiten berichtet 
wird, zu einem Studium zugelassen zu werden, möchte ich dazu folgende 
sagen:

Prinzipiell ist es zu begrüßen, auch auf dem zweiten Bildungsweg ein 
Stium zu ermöglichen. Was die meisten dabei allerdings vergessen: Die 
Zulassung zu einem Studium bedeutet noch lange nicht, dass man das 
Studium dann auch erfolgreich beenden wird. Gerade in den 
technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen sind die Anforderungen 
an die Studenten relativ hoch.
Da der Inhalt einer Meisterausbildung doch deutlich von den Inhalten 
einer Technikerausbildung abweicht, sind vermutlich auch die Chancen 
sehr unterschiedlich, ein technisches Studium erfolgreich zu 
absolvieren. Ich schätze dabei die Chancen für Techniker deutlich höher 
ein als die eines Meisters, da die Technikerausbildung doch deutlich 
eher in die Richtung Studium geht. Trotzdem sollte man sich keinen 
Illusionen hingeben: auch für Techniker ist die Chance, ein Studium 
erfolgreich abzuschließen, eher gering!

Autor: Thomas (Gast)
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Fuzzi schrieb:
> Wenn du deinen meister hast,hast du auch automatisch die
> fachhhochschulreife!!!


Nein das nicht. Man darf dann nur an einer Hochschule studieren durch 
den 3. Bildungsweg.

Autor: Thomas (Gast)
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rhöner schrieb:
> Meines wissens und meiner erfahrung nach ist der Meistertitel höher
> angeordnet und angesehen als der Techniker,sowohl in der industrie als
> auch im handwerk!


Nein, denn es geht ums Bildungsniveau und da ist das recht einfach :

Facharbeiter<Meister<Techniker<Bachelor<Master<PhD

Autor: WT (Gast)
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rhöner schrieb:
> Meines wissens und meiner erfahrung nach ist der Meistertitel höher
> angeordnet und angesehen als der Techniker,sowohl in der industrie als
> auch im handwerk!

Wo hast du dieses Wissen her? Dann muss ich dich korrigieren, denn der 
Technikerabschluss ist höher angesiedelt als der Meisterabschluss.
Vom Ansehen her kommts wohl auch auf den Bereich darauf an, im Handwerk 
mag der Meister das bessere Ansehen haben, im Ingenieurbereich wohl eher 
der Techniker.

High Performer schrieb:
> auch für Techniker ist die Chance, ein Studium
> erfolgreich abzuschließen, eher gering

Mit welcher Begründung?

Autor: Staatl.GeprüfterTechnician (Gast)
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Das Niveau vom Meister und Techniker sind annähernd gleich!!!!

Die längere Technikerausbildung resultiert daraus, dass
Techniker einfach viele allgemein bildenden Unterrichtsstoff
haben, wie:

Deutsch
Physik
Chemie
Psychologie
etc.

Diese Fächer nehmen viel Zeit in Anspruch und verlängern einfach
die Ausbildungszeit merklich.

In Köln dauert die Vorbereitung zum Elektrotechnikermeister
zum Beispiel 14 Monate an der Hwk - nur halt ohne diese Fächer.

Autor: lucyfer mannheim (Gast)
Datum:

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So jetzt ist hoffentlich Schluss mit diesen Welt-Streiteren!

Amtlich!!!

Packe ich Sport, Geschichte, Religion, Erdkunde und Kunst noch dazu,
dauert es 3 Jahre! Da wird der Techniker nicht automatisch besser
als der Meister!!!

Autor: klaus (Gast)
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Mit einem Meistertitel kann man viel mehr anfangen als mit einem 
Techniker. Man kann sich z.B. leichter selbstständig machen, auch als 
zweites Standbein neben einem Job als Angestellter.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Aha, psychologie, und weiss beim Meister AdA und Menschenführung heisst 
ist was anderes?

Und von Deutsch, Physik und Chemie hab ich bisher auch noch nicht so arg 
viel mitbekommen.

Auch schonmal gemerkt dass sich die Meisterkurse je nach Schule 
unterschielich oft treffen?

Meinst du wir machen in der doppelten Zeit echt nur n bissl 
Allgemeinbildung?

Das der MEister viel mehr in BWL, Betriebsführung, Recht macht (damit 
profiliert er sich ja so gern) wird auch totgeschwiegen.

Also sorry, gerade in Mathe, Informatik, Elektronik und µCs ist da doch 
ein gewisser Unterschied.

Die beiden Ausbildungen haben auch unterschieldiche Ziele.

Und jede ist für ihres gut.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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klaus schrieb:
> Mit einem Meistertitel kann man viel mehr anfangen als mit einem
> Techniker. Man kann sich z.B. leichter selbstständig machen, auch als
> zweites Standbein neben einem Job als Angestellter.

Äh, seit einigen Jahren kann sich auch ein Techniker Problemlos in die 
Handwerksrolle eintragen lassen.

Beim EVU wirst du wohl als Techniker nicht angenommen, aber wer macht 
denn mit nem Techniker dann nen Schlitzkloperbetrieb auf, wenn er sich 
selbstständig macht?

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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Um mal ein Beispiel zu geben, wie das bei uns ist:

Fachlich:
-------------
Technische Informatik: 4 Jahre durch mit 2 Stunden pro Woche

Digitaltechnik 1 Jahr: 2 Stunden pro Woche

Elektrotechnik 2 Jahre: 3 Stunden pro Woche

Elektronik 2 Jahre: 2 Stunden pro Woche

Technische Mathematik 2 Jahre: 3 Stunden pro Woche

Anlagen und Systemservice (VDE0100-kram) 2 Jahre: 1 Stunde pro Woche

Planung und Dokumentation (eher Simulation und Routing) 1 Jahr: 2 
Stunden pro Woche

Mikrocontrollertechnik 2 Jahre: 2 Stunden pro Woche

Betriebssysteme/Client-Server 2 Jahre: 2 Stunden pro Woche

Kommunikations- und Netzwerktechnik 2 Jahre: 1 Stunde pro Woche


Allgemein
---------------
Betriebliche Kommunikation (=Psychologie und Deutsch vereint) 4 Jahre: 1 
Stunde pro Woche

BWL 4 Jahre: 1 Stunde pro Woche

Englisch 4 Jahre: 1 Stunde pro Woche

wie du siehst machen wir also im vergleich zum Meister wirklich 
ausschliesslich Sport, Musik, Kunst, spielen unsere Namen mit 
Fingerfarben auf dem Xylophon, beschäftigen uns mit Ethik, Philosophie, 
Umweltschutz, Politik und Astronomie. Von fachlichen Sachen halten wir 
hingegen nichts.

Da Meister nichts mit Betriebsführung, BWL, Recht, Ausbildung und 
sonstigem machen, sondern ihre Zeit ausschliesslich mit fachlichen 
Inhalten verbringen sind sie uns natürlich fachlich klar voraus....
[/Ironie off]

Autor: WT (Gast)
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Staatl.GeprüfterTechnician schrieb:
> Das Niveau vom Meister und Techniker sind annähernd gleich!!!!

Und das weißt du woher?
Aus sicherer Quelle weiß ich, dass diese beiden Bildungsgänge nicht das 
gleiche Niveau haben. Das heißt, dass der Meister schlecht ist oder kein 
gutes Niveau hat, sondern dass die Technikerausbildung ein höheres 
Niveau hat und einen Level über der Meisterausbildung ist.

klaus schrieb:
> Mit einem Meistertitel kann man viel mehr anfangen als mit einem
> Techniker. Man kann sich z.B. leichter selbstständig machen, auch als
> zweites Standbein neben einem Job als Angestellter.

Man kann sich auch als Techniker selbständig machen.

Autor: gunnar (Gast)
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> aber wer macht
> denn mit nem Techniker dann nen Schlitzkloperbetrieb auf, wenn er sich
> selbstständig macht?

Das würde ich sogar als Ingenieur machen, da ich trotz angeblichem 
Fachkräftemangel nie einen Job als Ingenieur gefunden habe. Dabei habe 
ich mich über 5 Jahre sehr intensiv um eine Stelle als Ingenieur bemüht 
und hätte fast jeden Job angenommen.

Autor: gunnar (Gast)
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> Man kann sich auch als Techniker selbständig machen.

Das hat hier aber auch keiner bestritten. Es ging nur darum, dass es als 
Meister einfacher ist und man dadurch eventuell mehr Möglichkeiten hat.

Autor: WT (Gast)
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gunnar schrieb:
> Das hat hier aber auch keiner bestritten. Es ging nur darum, dass es als
> Meister einfacher ist und man dadurch eventuell mehr Möglichkeiten hat.

Welche Möglichkeiten hat man denn mehr? Und in welchen Punkten ist es 
einfacher?

Autor: yannik (Gast)
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Noch mal zu den stunden

in MV
http://www.bs-metall-hro.de/Fachschule-fuer-Techni...



Deutsch                          120
Englisch                         160
Philosophie oder Religion         80
Sozialkunde                      120
Betriebswirtschaft               200
--------------------------------------
                  grand sum      680


insg 2640h

dh nicht technische fächer machen rund 25,75% aus...(wobei der meister 
auch bwl hat, zudem dürfte das praxis projekt die summe etwas 
reduzieren, wohin gegen präsentation sicherlich für andere fächer wie 
deutsch und englisch bewertet werden können - daher geleicht sich das 
wieder aus!(eine dokumentation muss sich ja auch an die vorgaben der 
standard sprache halten (ist also auch deutsch bzw englisch)))

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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gunnar schrieb:
>> aber wer macht
>> denn mit nem Techniker dann nen Schlitzkloperbetrieb auf, wenn er sich
>> selbstständig macht?
>
> Das würde ich sogar als Ingenieur machen, da ich trotz angeblichem
> Fachkräftemangel nie einen Job als Ingenieur gefunden habe. Dabei habe
> ich mich über 5 Jahre sehr intensiv um eine Stelle als Ingenieur bemüht
> und hätte fast jeden Job angenommen.

Kam vielleicht etwas abwertend rüber, sollte es aber nicht. Ein 
Techniker hat ja von der Art arbeit und Betrieb in der Regel nicht die 
Ahnung wie ein Elektromeister.

So war das gemeint.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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gunnar schrieb:
>> Man kann sich auch als Techniker selbständig machen.
>
> Das hat hier aber auch keiner bestritten. Es ging nur darum, dass es als
> Meister einfacher ist und man dadurch eventuell mehr Möglichkeiten hat.

Das stimmt, aber auch nur in der Richtung der Installationsbetriebe, die 
ja eh klassisch eine Meisterdomäne darstellen.

Ein selbstständiger Techniker wird vl mal noch eher mit einer 
Entwicklung beauftragt als ein Meister.

Ziehtl eben auf unterschiedliche Fachgebiete ab.

Autor: Paul (Gast)
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>Staatl.GeprüfterTechnician schrieb:
>> Das Niveau vom Meister und Techniker sind annähernd gleich!!!!

Unfug. Beide Fortbildungen haben einen ganz anderen Schwerpunkt und eine 
unterschiedliche Dauer.

Gleich ist die Zugangsvoraussetzung: Abgeschlossene Lehre und BE.
Der Meister hat nur die halbe Studenzahl des Technikers.

Der Meister hat als Primärziel, sein handwerk meisterlich auszuführen 
(praktischer Teil - theoretischer Teil), einen Handwerksbetrieb zu 
leiten (betriebswirtschaftlicher Teil) und Azubis fachgerecht 
auszubilden (ausbildereignungsprüfung).

Der Techniker ist vom Handwerk entfernter und lernt auf mehr 
wissenschaftsbasierter Ebene. Er ist theoretisch versierter als ein 
Meister. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Fachschulen, in den 
relevanten allg. Hauptfächern, das Niveau einer FHR zu erreichen.

Gerade den Anspruch der FHR erfüllt die Ausbildung des Meisters nicht.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Paul schrieb:
> Darüber hinaus ist es Aufgabe der Fachschulen, in den
> relevanten allg. Hauptfächern, das Niveau einer FHR zu erreichen.

Ist es nicht. zumindest nicht überall.

Man bekommt ja nicht überall die FHR dazu. Ausserdem: Man muss für die 
FHR keine Prüfungen machen (zumindest bei uns so). Die wird einem 
anerkannt, so wie man mit abgeschlossenem FH-Studium auch eine 
allgemeine Hochschulreife dazubekommt.

Auf der FH hat man ja auch keine2. Fremdsprache oder Religion.

Autor: Jayden (Gast)
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Wie von meinen Vorgängern beschrieben,ist die Hirarchie eben nunmal:

Lehrling < Geselle < Meister < Techniker < Bachelor < Master

wobei eben zu erwähnen ist,daß der Meister mehr in der Praxis unterwegs 
ist,bzw praktische Aufgaben an seine Gesellen etc verteilt und der 
Techniker hingegen die theoretischen Vorlagen des Ingenieurs mit 
überarbeitet und prüft,ob, und wie, diese in der Praxis umgesetzt werden 
können

Ingenieur -------> Techniker --------> Meister
Theorie            Theorie / Praxis    Praxis

Autor: yannik (Gast)
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Auf der FH hat man ja auch keine2. Fremdsprache oder Religion.
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-> quatsch zeigt wieder die unwissenheit.
Es gibt sehr wohl die möglichkeit mehr als eine Sprache als Pflichtmodul 
zuhaben seis in int. Bwl. etc. oder aber zB weil man einen doppel degree 
macht zB die TUM bieted soetwas an (gibt aber auch FHs bei den man in 
koop. mit Hochschulen in Frankreich zB zum "génie" wird;) ergo auch an 
FHs kann man mehr als eine sprache in einen ing studium haben! )

Autor: Alex (Gast)
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hallo, erstmal

habe mir den Threat komplett durchgelesen da ich nun auch endlich mit 24 
jahren Meister oder Technikerausbildung machen möchte.

Ich Arbeite bei einer Bahngesellschaft in der Werkstatt und habe mir die 
Berufsfelder Techniker/Meister  mal bei uns angesehen und auch bei den 
jenigen hinterfragt.
Vom Stressfaktor sind beide Berufe bei uns in der Firma gleichgestellt.
Vom Geld her sind beide fast identisch. sind evt 100 -200 euro Brutto 
unterscheid.
Jedoch sehe ich das der Meister Unabhängig von der geschäftsführung 
eigene Entscheidungen trifft und für die Kompletten 3 Werkstätten 
zuständig ist.
Wo der Techniker leider nur der handlanger des Eisenbahnbetriebsleiters 
ist der Dipl. Ing ist.

Mir hat mal jemand gesagt. Mach dein Meister wenn du in Deutschland 
bleiben willst. Mach dein techniker wenn du ins Ausland gehst.

Kumpel macht Techniker in Dubei und man kann sich nicht vorstellen was 
der für Geld macht mit Späsen usw.... aber das ist wohl eher Glücksache. 
ich weis es auch nicht... Daher werde ich den Meister einschlagen im 
abendstudium.
Weis nur noch nicht wo man es in berlin machen kann:) vielleicht weis 
jemand wo ? Auf jeden fall hat man nach 2,5 jahren sein Fachabi und kann 
gegebenfalls weitermachen. Das wird sich aber später zeigen ..
Danke trozdem für die 1 1/2 h die ich gebraucht habe um alles 
durchzulesen :)  Gruß an alle

Autor: Thomas1 (Gast)
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Alex schrieb:
> Mir hat mal jemand gesagt. Mach dein Meister wenn du in Deutschland
> bleiben willst. Mach dein techniker wenn du ins Ausland gehst.


Auch der Techniker wird im Ausland nicht so einfach anerkannt. 
Sicherlich leichter als Meister.

Autor: Paul (Gast)
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>Mir hat mal jemand gesagt. Mach dein Meister wenn du in Deutschland
>bleiben willst. Mach dein techniker wenn du ins Ausland gehst.

Leider ist das Unfug. Beide Qualifikationen sind international nicht 
genormt und relativ unbekannt.

Auf Dtl. bezogen: Mach den Meister, wenn Du einen Handwerksbetrieb 
führen willst und Azubis ausbilden willst. Mach den Techniker, wenn Du 
auf grober wissenschaftlicher Grundlage einen tieferen Einblick in die 
Theorie haben willst und später im Service, als Konstrukteur bzw. 
Assistent im Ingenieurbüro oder aber als Spezi (z. B. SPS-Planung) im 
Betrieb arbeiten willst. Den ersten Schritt in Richtung Hochschulstudium 
(FHR) hast Du auch.

Autor: Muh (Gast)
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Hallo Leute, ich bin staatl.gepr. Medizintechniker und ich bin froh 
drüber. Den Ausbildereignungsteil des Meisters habe ich an meiner 
Fachschule nebenbei gemacht (bieten die Fachschulen immer mit an). So 
kann ich Azubis ausbilden und Handwerksrollen-eintragsberechtigt ist man 
als Techniker auch. Somit war die Wahl, Meister oder Techniker für mich 
erledigt.
Viele Grüße

Autor: WT (Gast)
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Paul schrieb:
> Assistent im Ingenieurbüro

:-)

Oder im Projektmanagement, im Vertrieb, in der Entwicklung, Produktuion, 
Qualitätsmanagement...in Zusammenarbet mit Ingenieuren Aufgaben haben 
willst.

Autor: techn123 (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Auch der Techniker wird im Ausland nicht so einfach anerkannt.
> Sicherlich leichter als Meister.

Das "Ausland" ist die ganze Welt-Deutschland. Da gibt es schon 
Unterschiede. Das beste ist bei einer Auslandsvertretung einer deutschen 
Firma anzufangen. Oder man knüpft durch seine Tätigkeit Kontakte zu 
ausländischen Partnern/Kunden.
Verstehe das sowieso nicht ganz mit der Anerkennung. Meinst Du durch den 
Staat oder die Firmen?
Deine Aussage müsstest Du mal konkret belegen.

Paul schrieb:
> Leider ist das Unfug. Beide Qualifikationen sind international nicht
> genormt und relativ unbekannt.

Auch der der deutsche Ing. ist international nicht genormt. Bachelors 
und engineers sind in manchen Länder auf Facharbeiterebene.
Deutschland ist nunmal nicht der Nabel der Welt.

Alex schrieb:
> Kumpel macht Techniker in Dubei und man kann sich nicht vorstellen was
> der für Geld macht mit Späsen usw.... aber das ist wohl eher Glücksache.

Die Spesen bekommt jeder. Das ist gesetzlich geregelt. Solche Jobs sind 
keine Glückssache sondern schwer zu besetzen. Als normaler Monteur 
(meinetwegen Mechaniker) kann man das auch machen. Bezahlt wird da auch 
sehr gut.
Und letztens arbeitet den Kumpel für ne deutsche Firma, sonst gäbe es 
keine "Späsen".

Alex schrieb:
> Jedoch sehe ich das der Meister Unabhängig von der geschäftsführung
> eigene Entscheidungen trifft und für die Kompletten 3 Werkstätten
> zuständig ist.
> Wo der Techniker leider nur der handlanger des Eisenbahnbetriebsleiters
> ist der Dipl. Ing ist.

Tja da siehst Du mal, dass man nicht alles an der Ausbildung festmachen 
kann. Deine Position im Betrieb hängt von sehr vielen anderen Faktoren 
ab.

Autor: Thomas1 (Gast)
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techn123 schrieb:
> Auch der der deutsche Ing. ist international nicht genormt. Bachelors
> und engineers sind in manchen Länder auf Facharbeiterebene.
> Deutschland ist nunmal nicht der Nabel der Welt.

Einfach nur schwachsinn. Bachelor ist international ein 
Hochschulabschluß. Zur Berufsanerkennung ist noch mehr notwendig.

Autor: ich (Gast)
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Popcorn!

Autor: Paul (Gast)
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>Auch der der deutsche Ing. ist international nicht genormt. Bachelors
>und engineers sind in manchen Länder auf Facharbeiterebene.
>Deutschland ist nunmal nicht der Nabel der Welt.

Klar, deshalb machte man die Bologna-Reform, weil man einen Bachelor 
nirgends kennt. LOL. Bachelor ist ein international anerkannter 
Hochschulabschluß.

Engineer hingegen ist ein Titel, den man in Dtl. gar nicht kennt, und im 
Ausland wird er für Hinz und Kunz verwendet. Engineer != Ingenieur

Autor: yannik (Gast)
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Engineer ist in einigen Ländern wesentlich mehr geschützt als der 
Bachelor;)

"im Ausland wird er für Hinz und Kunz verwendet"
Das ist Quatsch! Es hängt vom Land ab insb. in Commenwealth sind die 
Regel recht hoch zB Kannada.
Und wenn man sich in einen Land "Engineer" nennen darf in den engl. 
keine offizelle Sprache (oder quasi wie in der USA) ist dann kann man 
das nicht vergleich!(rechtlich geschützt ist in der BRD auch nur der 
Ing., beim engineer wäre es max. Problematisch wegen verwechselungs 
Gefahr! (aber auch gibt es einige die sich "Software Engineer" nennen 
ohne bis jetzt rechtliche Probleme gehabt zu haben! Genauso könntest du 
dich in Kannada als Ingenieur bezeichnen und müstest damkit rechnen 
probleme wegen verwechselungs gefahr zubekommen (könnte aber auch gut 
gehen!) ))
ergo was du schreibst ist wie auch in den anderen beiträgen idR Falsch!

Autor: Sascha (Gast)
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Hallo miteinander,

hab mir diesen ganzen Beitrag jetzt mal durchgelesen. Werde aber leider 
nicht schlauer als ich jetzt schon bin. ;-)

Was der Meister und der Techniker für ein Aufgabengebiet hat ist klar.
Aber zu was tendiert ihr jetzt. Lohnt sich der Meister mehr oder 
Techniker?? Wie sieht es mit der Zukunft aus in den Berufen aus??

Wäre dankbar über eure Antworten bzw. Ratschläge.

Gruß Sascha

Autor: Sascha (Gast)
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Hallo miteinander,

hab mir diesen ganzen Beitrag jetzt mal durchgelesen. Werde aber leider 
nicht schlauer als ich jetzt schon bin. ;-)

Was der Meister und der Techniker für ein Aufgabengebiet hat ist klar.
Aber zu was tendiert ihr jetzt?? Lohnt sich der Meister mehr oder 
Techniker?? Wie sieht es mit der Zukunft in den Berufen aus??

Wäre dankbar über eure Antworten bzw. Ratschläge.

Gruß Sascha

Autor: Marx W. (Gast)
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Sascha schrieb:
> Was der Meister und der Techniker für ein Aufgabengebiet hat ist klar.
>
> Aber zu was tendiert ihr jetzt??
> Lohnt sich der Meister mehr oder
> Techniker??
Meister  ist auf jeden Fall kürzer => geringerer Aufwand
Beim IHK-Meister gibtst genügend Fernlehrgänge und nebenberufliche 
Ausbildungsgänge.  Beim Techniker gibts die Angebote auch, aber man muß 
halt in Vollzeit 2 und in Teilzeit 4 Jahre rechnen. Also der Zeitaufwand 
ist locker doppelt so hoch.
Wichtig ist halt auch das Ziel, was man hat.
Wenn einer schon den Gedanken hat danach ein Studium zu machen, und noch 
keine Hochschulzugangsberechtigung besitzt und in dem betr. Bundesland 
dies mit einen Meister möglich ist. So halte ich den Meister dann für 
den Aufwand minimierenden Weg.

Gegenüber den  Techniker sind halt heute die Bac. Absolventen der 
Berufsakademien und dualen Hochschulen ganz klar im Vorteil. Deshalb 
denke ich mir sind die Techniker in Zukunft nicht mehr so begehrt, wie 
es noch in den 90`er war.

> Wie sieht es mit der Zukunft in den Berufen aus??
Das sind Abschlüsse, keine Berufe!
>
>
> Wäre dankbar über eure Antworten bzw. Ratschläge.
>

Autor: Paul (Gast)
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>Was der Meister und der Techniker für ein Aufgabengebiet hat ist klar.
>Aber zu was tendiert ihr jetzt. Lohnt sich der Meister mehr oder
>Techniker?? Wie sieht es mit der Zukunft aus in den Berufen aus??

Ich antworte mal mit der Aussage eines Chefs eines KMU:

"In einem KMU haben wir für den Meister keine Verwendung". Er stellte 
einen Techniker ein. Im großen Betrieb oder Handwerksbetrieb sieht es 
dann anders aus.

>Wenn einer schon den Gedanken hat danach ein Studium zu machen, und noch
>keine Hochschulzugangsberechtigung besitzt und in dem betr. Bundesland
>dies mit einen Meister möglich ist. So halte ich den Meister dann für
>den Aufwand minimierenden Weg.

Kurz formuliert:

Willst Du möglichst schnell eine Hochschulzugangsberechtigung, mache den 
Meister.

Willst Du hingegen eine Hochschulreife, mache den Techniker, die FOS 
oder das Gym.

Autor: blaaablaaa (Gast)
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Rangliste in acht StufenDer EQR verspricht hier Abhilfe. Er beschreibt 
ein System von acht Stufen, denen jeweils bestimmte Kenntnisse, 
Fähigkeiten und Kompetenzen zugeteilt sind. Level 1 hört sich so wie die 
Stellenbeschreibung für einen Hilfsarbeiter an. Der Betroffene muss 
"grundlegendes Allgemeinwissen" und "grundlegende Fertigkeiten" 
mitbringen, die zur "Ausführung einfacher Aufgaben erforderlich sind". 
Außerdem sollte er "unter direkter Anleitung in einem vorstrukturierten 
Kontext" arbeiten und lernen können. Die Anforderungen steigern sich mit 
jedem höheren Rang. Im Bereich der Kenntnisse geht das von 
"grundlegendem Faktenwissen" (Stufe 2), über "breites Spektrum an 
Theorie- und Faktenwissen" (Stufe 4) und "hoch spezialisiertes Wissen" 
(Stufe 7) bis hinauf zu "Spitzenkenntnissen" (Stufe 8). Die Einteilung 
im Bereich "Kompetenzen" unterscheidet zwischen "einem gewissen Maß an 
Selbständigkeit" (Stufe 2), "Verantwortung zur Erledigung von Arbeits- 
und Lernaufgaben" (Stufe 3), der "Übernahme von 
Entscheidungsverantwortung" (Stufe 6) und "fachlicher Autorität und 
Innovationsfähigkeit" (Stufe 8).Der "Deutsche Qualifikationsrahmen für 
lebenslanges Lernen" knüpft im Kern an diese Vorgaben an, präzisiert 
diese in einer sogenannten DQR-Matrix aber noch weiter. Differenziert 
wird hier anhand von vier Kategorien: "Wissen", "Fertigkeiten", "Soziale 
Kompetenz", "Selbständigkeit". Über das den einzelnen Stufen 
zugeschriebene Anforderungsprofil besteht bei den beteiligten Akteuren 
schon seit längerem Einigkeit. Was noch fehlte und worum bis zuletzt 
heftig gerungen wurde, war die Aufnahme der einzelnen deutschen 
Bildungsabschlüsse in die Rangliste. Die jetzt erreichte 
Vereinbarung sieht nach Angaben von Schavans Ministerium wie folgt aus: 
Den DQR-Niveaus 1 und 2 entspricht die "Berufsausbildungsvorbereitung", 
auf den Stufen 3 und 4 folgen eine zwei- bzw. dreijährige "berufliche 
Erstausbildung", auf Level 5 landen Fortbildungen, "die vergleichbar 
sind mit dem IT-Spezialisten", die 6 erreichen der "Bachelor, der 
Meister, der Fachwirt und die Fachschulabschlüsse wie Techniker", auf 
die 7 schaffen es der "Master und der Strategische Professional (IT)", 
und die 8 gibt es nach erfolgreicher Promotion.

Somit sind beide gleichgestellt !!!
Punkt

Autor: Rosa-Kleidchen (Gast)
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blaaablaaa, Du weißt schon, das der Thread uralt ist???
Rosa

Autor: Marx W. (Gast)
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Es gibt nix schöneres als Mumien zu reanimieren.

Autor: Michael S. (technicans)
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Marx W. schrieb:
> Es gibt nix schöneres als Mumien zu reanimieren.

Durch Mund zu Mund-Beatmung? Wohl bekomms.

Beitrag #3069219 wurde von einem Moderator gelöscht.

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