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Prozessorarchitekturen[bearbeiten] Von-Neumann-ArchitekturDie Von-Neumann-Architektur zeichnet sich dadurch aus, dass Code und Daten über die gleichen Busse übertragen werden. Dadurch gibt es erstmal keine Unterscheidung zwischen Code- und Datenbereichen und Code kann auch im Datenbereich ausgeführt werden. Bekannte Vertreter dieser Architektur sind z.B. die 68HC08-Familie und die x86-Familie (Pentium, Athlon usw.). [bearbeiten] Harvard-ArchitekturDas Hauptmerkmal der Harvard-Architektur ist, dass Programm- und Datenspeicher über getrennte Busse angesteuert werden. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass auf Daten- und Programmspeicher gleichzeitig zugegriffen werden kann. Es bedeutet aber auch, dass echter Code im Datenspeicher nicht ausgeführt werden kann. Dazu muss er erst in den Codespeicher übertragen werden. Benutzt wird die Havard-Architektur z.B. von den AVRs und den meisten DSPs. [bearbeiten] KritikMan kann diese Unterscheidung auch in einer etwas anderen Form sehen: Ob Programm- und Datenspeicher in einem gemeinsamen Adressraum liegen, oder getrennt adressiert werden. Denn ob die Busse selbst getrennt oder gemeinsam sind, ist für den Programmierer unsichtbar, das hat nur auf die Geschwindigkeit Einfluss. Getrennte Adressräume beeinflussen jedoch die ganze Programmierung einschliesslich Hochsprache, zumal die üblicherweise verwendete Sprache C mit Daten, die in einem getrennten Programmadressraum liegen (Flash-ROM), von Haus aus nicht umgehen kann und daher Spracherweiterungen notwendig sind (im GCC nicht möglich). So sind sowohl PC-Prozessoren als auch verbreiteten ARM-Versionen hinsichtlich der Busse mal dies mal jenes, je nach verwendetem Core (ARM7: von Neumann, ARM9 Harvard, bis 486: von Neumann, ab Pentium: Harvard). Wodurch das Kriterium "Busse" ziemlich sinnlos wird. |