Hi, lest doch mal diesen Artikel, da geht einem ja der Hut hoch!!! https://efahrer.chip.de/news/obwohl-es-80000-kwh-im-jahr-produziert-ehepaar-muss-windrad-wieder-abbauen_1019239 Mein erster Gedanke nun, kann das Forum hier nicht dem Betreiber für lau die benötigte Technik instalieren?
Im letzten Jahrtausend gab es einige Verträge zur Einspeisung 1kWh=1DM. Ob diese Windmühle auch davon profitieren konnte? Jetzt schnell mal was basteln ohne Zertifizierung scheint mir etwas zu einfach für diesen Fall.
Frage, was da wirklich hinter steckt, wenn man mal gräbt und was reine Erfindung des Autors ist. Üblicher weise gelten die Bau- und Standgenehmigungen für 20 bis 25 Jahre, danach Abriss oder umfangreiche Begutachtung/Prüfung von Fundament, Mast, Flügel, usw.. Würde micht nicht wundern, wenn DAS >95% der angeblichen Kosten ausmachen würde.
So sehr geht mir jetzt da der Hut nicht hoch. Die ursprüngliche Investitionssumme von 300.000 DM(!) ist nach 27 Jahren Betreibszeit sicher um ein vielfaches durch Gewinne übertroffen worden. Somit düfte es ausreichend Rücklagen geben, um das ganze Ding zu modernisieren. Ich würde auch mal fast vermuten, dass da mehr dahinter steckt als die 30.000 - 40.000€ Investitionssumme...
Ralf X. schrieb: > Üblicher weise gelten die Bau- und Standgenehmigungen für 20 bis 25 > Jahre, danach Abriss oder umfangreiche Begutachtung/Prüfung von > Fundament, Mast, Flügel, usw.. "Ein Windrad muss nach 20 Jahren erstmals einer großen Weiterbetriebsprüfung unterzogen werden, die mit hohen Kosten verbunden ist."
Troll A. schrieb: > So sehr geht mir jetzt da der Hut nicht hoch. > > Die ursprüngliche Investitionssumme von 300.000 DM(!) ist nach 27 Jahren > Betriebszeit sicher um ein vielfaches durch Gewinne übertroffen worden. > Somit dürfte es ausreichend Rücklagen geben, um das ganze Ding zu > modernisieren. > > Ich würde auch mal fast vermuten, dass da mehr dahinter steckt als die > 30.000 - 40.000€ Investitionssumme... relativierend vielleicht: Gab es in der Laufzeit Reparaturen? Ich hab da immer eher den Eindruck, dass man überhaupt froh sein kann, wenn unterm Strich (wirklich ALLE Kosten einbezogen) überhaupt mit PlusMinusNull aus solchen Geschichten heraus zu kommen.
●DesIntegrator ●. schrieb: > wenn unterm Strich (wirklich ALLE Kosten einbezogen) > überhaupt mit PlusMinusNull aus solchen Geschichten heraus zu kommen. Wenn das so währe, würden sich die Anlagen nicht so stark vermehren und(!) wir würden deutlich mehr für den Strom bezahlen. Aktuell wird der Strompreis in erster Linie durch die Umlagen und das Merit Order Prinzip generiert. Eine kWh Windenergie kostet um die 8 cent, all incl. https://www.wegatech.de/ratgeber/stromgestehungskosten/#:~:text=Mit%20ca.,h%C3%B6heren%20Installationsaufwandes%20noch%20etwas%20mehr. Wenn nun aber, aufgrund des Merit order Prinzips für Steinkohle bis zu 20cent die kWh gezahlt werden (bei Gas tendentiell noch mehr), heisst das für den Anlagenbetreiber bei 8 cent kommt er mit 0 Gewinn raus, bekommt aber 20, macht 12cent rein Gewinn pro kWh, als Milchmädchen gerechnet. Die Anlagen werden für 20 Jahre gebaut, darauf sind alle Berechnungen für die Tragfähigkeit ausgelegt. Man kann die sicher auch länger betreiben, aber muss dann hohe Kosten investieren und das scheuen die Anlagenbetreiber auch weil sich in den letzten 20 Jahren die Technik massiv weiterentwickelt hat. Heute kann eine (größere) moderne Anlage allein so viel Strom erzeugen, wie früher 5 oder mehr Anlagen zusammen. Stichwort repowering: an bereits genutzten Standorten werden viele alte Anlagen demontiert und wenige neue neu erstellt, die am Ende dennoch mehr Strom erzeugen als die vorherigen Anlagen.
Peter T. schrieb: > Hi, lest doch mal diesen Artikel, da geht einem ja der Hut hoch!!! > > https://efahrer.chip.de/news/obwohl-es-80000-kwh-im-jahr-produziert-ehepaar-muss-windrad-wieder-abbauen_1019239 > > Mein erster Gedanke nun, kann das Forum hier nicht dem Betreiber für lau > die benötigte Technik instalieren? Also dem Landwirt der hier mit enormen Subventionen Windkraft vermarktet? Dem noch was schenken? Spinnst du? Der soll investieren wenn er Kohle machen will. Und sich nicht von der Allgemeinheit aushalten lassen. Der hat schon viel zu viel bekommen. 20 Jahre Geld schinden und dann am Ende sollen Andere bezahlen? Wurden die Einnahmen denn in den 20 Jahren auch an die Allgemeinheit verteilt?
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Christian B. schrieb: > ●DesIntegrator ●. schrieb: >> wenn unterm Strich (wirklich ALLE Kosten einbezogen) >> überhaupt mit PlusMinusNull aus solchen Geschichten heraus zu kommen. > > Wenn das so währe, würden sich die Anlagen nicht so stark vermehren > und(!) wir würden deutlich mehr für den Strom bezahlen. Zitat aus obigem Link: >Trotz der finanziellen und emotionalen Herausforderungen betrachtet Müllerschön >seine Investitionen rückblickend als lohnenswert. Er wollte ein Pionier sein, >bei dem es nicht um das Geldverdienen ging, sondern um die Förderung einer >nachhaltigeren Zukunft. Das Ding war schon mal ein Geldgrab. Und bei den ganzen Windparks könnt eich mir auch noch das eine oder andere Geldwäschekonstrukt vorstellen. -hört man doch immer wieder dass D immer noch ein Paradies für Geldwäsche sein soll.
●DesIntegrator ●. schrieb: > Das Ding war schon mal ein Geldgrab. Jaja. 20 Jahre lang Miese machen für die Förderung einer nachhaltigen Zukunft. Glaub ich nicht eine Sekunde. Soll mal seine Steuererklärungen dieser 20 Jahre zeigen.
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" Ohne die Möglichkeit zur Direktvermarktung droht ihm eine Strafzahlung von 1.100 Euro monatlich, sollte das Windrad weiterhin Strom liefern." Der Staat sorgt also dafür dass er nicht mal kostenlos Strom ins Netz einspeisen darf.
Davon abgesehen, dass die Idee dem den Krempel für lau zu stellen ziemlich abwegig ist, ist auch keineswegs trivial ne WKA zu regeln. Im Gegensatz zu PV, die dann eben einfach DC-seitig auf Leerlaufspannung geht, kann man ne WKA nicht einfach minder belasten oder von jetzt auf gleich frei schalten. Das Ding darf NIE unbelastet laufen, denn dann dreht der Rotor hoch und es zerlegt die Mühle. Man muss die Rotorblätter weg klappen, ggf. mechanisch bremsen, die Gondel aus dem Wind drehen oder ne Ersatzlast aufschalten oder wahlweise mehrere der Maßnahmen. Das als hemdsärmliches DIY-Projekt von nem Forum ... eher nicht.
Weingut P. schrieb: > Davon abgesehen, dass die Idee dem den Krempel für lau zu stellen > ziemlich abwegig ist, ist auch keineswegs trivial ne WKA zu regeln. > Im Gegensatz zu PV, die dann eben einfach DC-seitig auf Leerlaufspannung > geht, kann man ne WKA nicht einfach minder belasten oder von jetzt auf > gleich frei schalten. > > Das Ding darf NIE unbelastet laufen, denn dann dreht der Rotor hoch und > es zerlegt die Mühle. Man muss die Rotorblätter weg klappen, ggf. > mechanisch bremsen, die Gondel aus dem Wind drehen oder ne Ersatzlast > aufschalten oder wahlweise mehrere der Maßnahmen. Das als hemdsärmliches > DIY-Projekt von nem Forum ... eher nicht. Diese technische Ausrüstung muss seit bestehen, also seit 27 Jahren vorhanden sein, darum geht es also nicht! Auch die Energiemenge und Leistung wurde seit 1997 gemessen, Netzanbindung und Fernabregelungsmöglichkeit wurde schon vor >15 Jahren nachträglich Pflicht. Da Stromkontingente in DE/EU viertelstündlich gehandelt werden, müssen die Erzeugungsmengen als Handelsteilnehmer auch viertelstündlich gemeldet werden, der technische Aufwand ist mit Peanuts zu bezeichnen. "Thomas Müllerschön", Besitzer des Windrades, nahm 2000 die Möglichkeit des EEG2000 wahr, die 20 jährige Förderung in Anspruch zu nehmen, die heute bereits vor rund vier Jahren ausgelaufen ist. Schon damals klagte er, dass teure Gutachten nötig wären, um die Verlängerung der Betriebsgenehmigung zu erhalten. Scheinbar hat es knapp vier Jahre geschafft, die Geschichte in die Länge zu ziehen. Früher hat er immer wieder den tollen Standort im Rheintal gerühmt, heute klagt er, dass sein Windrad nur 1/4 bis 1/3 der jährlichen Volllaststunden im dt. Durchschnitt erziehlt und er zu Strommarktpreisen nicht mal die Versicherung, etc. bezahlen könne. Also alles sehr verworren..
Mike J. schrieb: > Der Staat sorgt also dafür dass er nicht mal kostenlos Strom ins Netz > einspeisen darf. Ja, weil das Netz keinen Strom speichern kann und wenn da irgendwer mal eben einige hundert kWh einspeist, mit denen niemand rechnet, dann kann das schnell ein Problem werden. Bei einem Balkonkraftwerk mit seinen 600W ist das alles egal, bei einer Stadt voll davon, sähe das auch wieder anders aus.
Christian B. schrieb: > Bei einem Balkonkraftwerk mit seinen > 600W ist das alles egal, bei einer Stadt voll davon, sähe das auch > wieder anders aus. bei Sonnenschein könnte man aber sehr wohl damit rechnen. In Zeiten von KI allemal.
●DesIntegrator ●. schrieb: > Und bei den ganzen Windparks könnt eich mir auch noch das > eine oder andere Geldwäschekonstrukt vorstellen. > -hört man doch immer wieder dass D immer noch > ein Paradies für Geldwäsche sein soll. Klar, wie soll die Geldwäsche hier denn aussehen? Der Windpark-Betreiber berechnet an irgendwelche dubiose Stromanbieter nicht erzeugten Strom ab, diese Stromanbieter haben wiederum nichtexistente Kunden von denen sie Bargeld bekommen das dann über den Betreiber so gewaschen wird. Du hast echt eine blühende Fantasie :-) zumal die Betreiber oft große Konzerne sind, bzw. Gesellschaften die wiederum von Banken und Investoren gehalten werden. Wen du Geldwäsche suchst, dann schau eher mal bei Dönerbuden, Restaurants, Wäschereien usw. usf.
Christian B. schrieb: > Mike J. schrieb: >> Der Staat sorgt also dafür dass er nicht mal kostenlos Strom ins Netz >> einspeisen darf. > > Ja, weil das Netz keinen Strom speichern kann Was aus 'berufenem Munde' schon mal wesentlich anders propagiert wurde! > und wenn da irgendwer mal > eben einige hundert kWh einspeist, mit denen niemand rechnet, dann kann > das schnell ein Problem werden. Bei einem Balkonkraftwerk mit seinen > 600W ist das alles egal, bei einer Stadt voll davon, sähe das auch > wieder anders aus.
Der Betreiber hat vermutlich einen Kostenvoranschlag für den Abriss. Nun sucht er jemanden, der die neue Technik mit Hilfe eines Forums billiger installiert und dem er das Ding aus Dankbarkeit schenken kann. (Wenn Du heute ein WKA für 2 Mio bauen willst, musst du dich gegenüber Baulastberechtigten verpflichten, 100k für den Abriss beiseite zu legen)
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Udo S. schrieb: > Wen du Geldwäsche suchst, dann schau eher mal bei Dönerbuden, > Restaurants, Wäschereien usw Geldwäsche findet längst auch in ganz anderen Bereichen statt. die Zeiten von Al Capone sind seit knapp 100 Jahren vorbei
Bruno V. schrieb: > (Wenn Du heute ein WKA für 2 Mio bauen willst, musst du dich gegenüber > Baulastberechtigten verpflichten, 100k für den Abriss beiseite zu legen) während andere aufgelassene Immobilien von Betrieben jahrelang vor sich hinrotten können um dann auf Steuerzahlerkosten abgerissen zu werden.
●DesIntegrator ●. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Wen du Geldwäsche suchst, dann schau eher mal bei Dönerbuden, >> Restaurants, Wäschereien usw > > Geldwäsche findet längst auch in ganz anderen Bereichen statt. > die Zeiten von Al Capone sind seit knapp 100 Jahren vorbei Nö, das gibt es immer noch sehr klassisch, denn an irgendeiner Stelle muss das Bargeld gewaschen werden. Hier in der Nähe haben sie erst neulich eine italienische Gruppe (wohl keine Mafia) mitsamt Pizzerien und Eiscafes hochgenommen. Die Geschäfte dienten genau dazu: Geldwäsche von Bargeld. Komischerweise war wohl auch immer das EC-Lesegerät defekt ;-)
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Chris D. schrieb: > Nö, das gibt es immer noch sehr klassisch aber eben nicht ausschliesslich, wie das andere hier offenbar denken.
●DesIntegrator ●. schrieb: > während andere aufgelassene Immobilien von Betrieben > jahrelang vor sich hinrotten können > um dann auf Steuerzahlerkosten abgerissen zu werden. Das dürfte sich zumeist auf Müllkippen (Betriebe mit vor Ort-Entsorgung) beschränken. Die Abrisskosten eines legal errichteten Gebäudes übertreffen meist den Bodenwert und/oder erfordern keine Baulast beim Nachbarn. Bei einer WKA geht es teils nur um ein Morgen Ackerland, der deckt die Kosten nicht.
Bruno V. schrieb: > Bei einer WKA geht es teils nur Wenn Du mal die Chance hast einen der Rotoren einer alten Anlage zu sehen, da wirst Du viele Abnutzungserscheinungen erkennen. Das was an Material am Rotor (und Kuppel) fehlt, ist alles über die Wiesen oder Felder rundherum verstreut. Desto höher und größer das Windrad, desto mehr bekommen die Nachbarn davon geschenkt.
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Dieter D. schrieb: > Bruno V. schrieb: >> Bei einer WKA geht es teils nur > > Wenn Du mal die Chance hast einen der Rotoren einer alten Anlage zu > sehen, da wirst Du viele Abnutzungserscheinungen erkennen. Das was an > Material am Rotor (und Kuppel) fehlt, ist alles über die Wiesen oder > Felder rundherum verstreut. Desto höher und größer das Windrad, desto > mehr bekommen die Nachbarn davon geschenkt. Du meinst diesen ominösen Feiiiinstaub?
Das ist ein schnell zusammen geklebter Artikel eines freien Mitarbeiters. https://efahrer.chip.de/autoren Ein Lückenfüller der gehobenen Klasse. Ohne Hintergrundinfo so informativ wie die Einzeiler bei Bild "Mann fiel von Fahrrad - tot".
Naja man muss das genauer lesen. Es scheint da um die Einspeisung des Stromes zu gehen und nicht um den Betrieb der WKA. Sprich ohne diese Nachrüstung zur Direktvermarktung - was immer da verlangt wird - darf er halt keinen Strom mehr einspeisen. Sprich wenn er das Ding als Inselnetz-Anlage betreiben würde (was bei großen WKA recht problematisch ist, erst recht wenn so alte Anlagen noch mit einem einfachen Asynchron-Generator ausgestattet sind) um damit seinen Tesla zu laden oder was auch immer, dann dürfte er das wahrscheinlich tun. Ob sich das wegen den Betriebskosten und Stromsteuer bei so großen Anlagen lohnt, ist eine andere Frage.
Ralf X. schrieb: > Frage, was da wirklich hinter steckt Tim 🔆 schrieb: > Ein Lückenfüller der gehobenen Klasse. "Gero viel unterwegs und schreibt als digitaler Nomade über Neuigkeiten rund um den Globus." Wenn Schreiberlingen wenig einfällt, müssen sie trotzdem etwas liefern! Was nun genau dahinter steckt, könnte er ja noch recherchieren?
Dieter D. schrieb: > Bruno V. schrieb: >> Bei einer WKA geht es teils nur > > Wenn Du mal die Chance hast einen der Rotoren einer alten Anlage zu > sehen, da wirst Du viele Abnutzungserscheinungen erkennen. Ok. Wie steht das Zusammenhang mit meinem Post oder denen davor?
Bruno V. schrieb: > Bei einer WKA geht es teils nur um ein Morgen Ackerland, der deckt die > Kosten nicht. Definiere "morgen", definiere die energetischen Kosten Flor, Fauna & und Habitate abzutragen sind, dann gewachsenen Boden 20 Meter tief durch Stahlbeton zu ersetzen, erstelle ein schlüssiges Konzept wie es sich mit der Grundewsserleitung nun vehält, erstelle eine einfache Textaufgabe wie sie einst gestellt wurde: Ein Kaugummi aus den USA koster 3 Cent, wie oft kann ich darauf herumkauen bis es mir warm genug ist ohne Wàrmepumpe abends den Kinder zu erklären dass die Evolution dafür ist Körperbehaarung wieder wachsen zu lassen? Als ob ein Morgen Land mit 2fuffzich zu bezahlen wäre, allein das Rasenmähen sprengt jeden Rahmen.
Ben B. schrieb: > Naja man muss das genauer lesen. Es scheint da um die Einspeisung des > Stromes zu gehen und nicht um den Betrieb der WKA. Sprich ohne diese > Nachrüstung zur Direktvermarktung - was immer da verlangt wird - darf er > halt keinen Strom mehr einspeisen. Muss der Strom zur Direktvermarktung durch ein spezielles Kupfer fliessen?
Ralf X. schrieb: > Ben B. schrieb: >> Naja man muss das genauer lesen. Es scheint da um die Einspeisung des >> Stromes zu gehen und nicht um den Betrieb der WKA. Sprich ohne diese >> Nachrüstung zur Direktvermarktung - was immer da verlangt wird - darf er >> halt keinen Strom mehr einspeisen. > > Muss der Strom zur Direktvermarktung durch ein spezielles Kupfer > fliessen? Vermutlich - von der Beamtokratie kostenpflichtig genehmigt... Bakschisch?
C. D. schrieb: > Als ob ein Morgen Land mit 2fuffzich zu bezahlen wäre, allein das > Rasenmähen sprengt jeden Rahmen. Vielleicht ging der Faden verloren. Es ging um Rücklagen für die Abrisskosten, weil sonst die Allgemeinheit zahlt. Bei normalen Gebäuden reichen die Grundstückskosten. Eine WKA braucht im Zweifel nur einen Morgen Ackerland (+Baulast der Umgebung) und das sind je nach Gegend in D eher 10.000€
Thomas U. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Ben B. schrieb: >>> Naja man muss das genauer lesen. Es scheint da um die Einspeisung des >>> Stromes zu gehen und nicht um den Betrieb der WKA. Sprich ohne diese >>> Nachrüstung zur Direktvermarktung - was immer da verlangt wird - darf er >>> halt keinen Strom mehr einspeisen. >> >> Muss der Strom zur Direktvermarktung durch ein spezielles Kupfer >> fliessen? > > Vermutlich - von der Beamtokratie kostenpflichtig genehmigt... > Bakschisch? Jeder Betreiber einer EEG-Anlage steht bei Auslaufen der 20jährigen Förderung vor diesem angeblich Megaproblem, danach auf Direktvermarktung umzustellen. *) Ausser den Abertausenden, die schon lange vorher zwischen Festvergütung und Direktvermarktung zzgl. Marktprämie geswitcht haben, da dieses Modell mehr einbrachte. *) Kein Kleinerzeuger wird sich selber darum kümmern wollen, Auflagen und Aufwand zum just in time Handel zu erfüllen, also sucht er sich entweder einen Vollabnehmer oder Makler aus, mit denen er die Konditionen aushandelt. Nur nehmen diese auch keine Wildwestbetreiber auf, sondern nur Anlagen mit gültiger Betriebsgenehmigung. Und dafür verlangen diese bösen Bürokraten bei WKA nun einmal so blöde Dinge, wie Gutachten über Standsicherheit u.ä.
Der Bauer setzte das Windrad 1997 in Betrieb. Nach 20J, 2017 war die grosse Revision zur Verlaengerung. Nach 30J, 2027 waere wieder eine grosse Revision faellig, die sich voraussichtlich nicht mehr lohnen wird. Fuer die verbliebenen 3J macht es keinen Sinn mehr, in diese teuren Anlagen zur Direktvermarktung zu investieren. Es ist unsinnig fuer solche kurzen Restlaufzeiten so teure Zusatzeinrichtungen zu verlangen und hohe Strafen zu verhaengen. Da fehlt das Augenmaß.
Dieter D. schrieb: > Der Bauer setzte das Windrad 1997 in Betrieb. Nach 20J, 2017 war die > grosse Revision zur Verlaengerung. Woher willst Du das wissen? Die meisten WKA-Betriebsgenehmigungen werden/wurden erstmalig für 25 Jahre ab Inbetriebnahme erteilt. Dann wäre das neue Gutachten zur Verlängerung 2022 fällig geweswn. Und hättest Du Google oder Deinen geliebten chatgpt etwas besser befragt, hätten die dir ggf. auch die Sucherergebnisse verlinkt, wo der Betreiber damals schon öffentlich heulte, dass er sich die fälligen Gutachten nicht leisten könne, wenn er nur die Marktpreise für seinen Strom bekommt. > Nach 30J, 2027 waere wieder eine > grosse Revision faellig, die sich voraussichtlich nicht mehr lohnen > wird. Fuer die verbliebenen 3J macht es keinen Sinn mehr, in diese > teuren Anlagen zur Direktvermarktung zu investieren. Oft gelten die Verlängerungen bei den WKA sogar nur jeweils 5 Jahre. Und es ist gut möglich und wahrscheinlich, dass der Betreiber den letzten Fälligkeitstermit längst über 2 Jahre überzogen hat! > Es ist unsinnig fuer solche kurzen Restlaufzeiten so teure > Zusatzeinrichtungen zu verlangen und hohe Strafen zu verhaengen. Da > fehlt das Augenmaß. Klar, und den Besitzern alter Kfz kann man den Betrieb auch für ein oder zwei Jahre ohne gültigen TÜV erlauben, wenn der Besitzer erklärt, dass es sich für ihn ansonsten nicht mehr lohnt? 😂
Bruno V. schrieb: > Das schließt Du aus des einen Mannes Rede? Es gibt noch ein paar andere Fälle, wo das ähnlich gelagert ist. Ralf X. schrieb: > Woher willst Du das wissen? > Die meisten WKA-Betriebsgenehmigungen werden/wurden erstmalig für 25 > Jahre ab Inbetriebnahme erteilt. "Für viele Betreiber ist das gar nicht so leicht, da zusammen mit dem Wegfall der Vergütung auch ganz andere Kosten für den Erhalt der Anlage entstehen. Ein Windrad muss nach 20 Jahren erstmals einer großen Weiterbetriebsprüfung unterzogen werden, die mit hohen Kosten verbunden ist." (rbb24, Was mit alten Windrädern passiert) "16,5 Jahre betrug die durchschnittliche Lebensdauer stillgelegter Windkraftanlagen nach Angaben der Fachagentur Wind an Land im Jahr 2017." (FAZ)
Dieter D. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Woher willst Du das wissen? >> Die meisten WKA-Betriebsgenehmigungen werden/wurden erstmalig für 25 >> Jahre ab Inbetriebnahme erteilt. > > "Für viele Betreiber ist das gar nicht so leicht, da zusammen mit dem > Wegfall der Vergütung auch ganz andere Kosten für den Erhalt der Anlage > entstehen. Ein Windrad muss nach 20 Jahren erstmals einer großen > Weiterbetriebsprüfung unterzogen werden, die mit hohen Kosten verbunden > ist." > (rbb24, Was mit alten Windrädern passiert) Wie naiv bist Du eigentlich zu glauben, dass ein Zeitungsschreiberling in solchen "Pressemeldungen" irgendwelche Grundlagenkenntnisse hat und sich nicht auch manche Dinge einfach aus den Fingern saugt, statt eine Recherge zu bemühen? Viele von denen werden nach Zeilen bezahlt und sind ebenso schreibgeil und ansonsten so oberfaul im Denkstübchen wie Du? Irgendetwas in Google gehauen und einfach die erstbesten Ergebnisse dann hier reinzurotzen ist deine typische Art und Weise. Nochmals: Die erste Betriebsgenehmigung hat idR eine Laufzeit von 25 Jahren und hat absolut nichts mit der Laufzeit einer Förderung zu tun! Meldung vom 09. Nov. 2020 https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/betreiber-gefrustet-windkraftanlage-in-maxau-lohnt-sich-nicht-mehr Warum glaubst Du jammert Müllerschön schon damals, dass absehbar 15.000,-€ Gutachtenkosten auf ihn zukommen? Aber Jammern und Angeben gehört bei machen Leuten einfach zum Tagesgeschäft. Geht es ums Jammern, erzeugt seine Anlage angeblich nur 60.000kWh/a, siehe diverse Presseberichte. Geht es ums angeben, ist es plötzlich mehr als das doppelte, nämlich 130.000kWh/a, siehe z.B. hier: https://ka.stadtwiki.net/w/images/b/b5/Windkraftanlage_Maxau_Infotafel_2012.jpg > "16,5 Jahre betrug die durchschnittliche Lebensdauer stillgelegter > Windkraftanlagen nach Angaben der Fachagentur Wind an Land im Jahr > 2017." > (FAZ) Was soll das jetzt hier? Nur weil das bei Google in deiner absurden Suche auftauchte? Und natürlich ohne irgendeinen Hintergrund? Insb. gibt das nicht einmal die wahre Lebensdauer an, sondern nur die Zeit zwischen Inbetriebnahme und offizieller endgültiger Stilllegung. Bis zur endgültigen Stilllegung haben viele WKA dann aber ggf. schon 10 Jahre ohne Stromerzeugung wegen Defekt verbracht. IdR. sind WKA nämlich nach einer endgültigen Stilllegung in einem vorgegebenen Zeitrahmen zu entfernen! Oft sind die notwendigen Ersatzteile auch gebraucht nicht verfügbar, oder wenn doch, die Spezialkran-Anforderung zzgl. Zuwegung bereitzustellen für nur ein WKA einfach zu teuer. Also wartet man darauf, dass mehrere WKA auf begrenztem Raum zusammen kommen und zahlt lieber für Wartung und Versicherung solange weiter, oft eben auch jahrelang.
Ralf X. schrieb: > Insb. gibt das nicht einmal die wahre Lebensdauer an, sondern nur die > Zeit zwischen Inbetriebnahme und offizieller endgültiger Stilllegung. Ich weiß nicht, worauf Dieter sich bezog. Es könnte jedoch sein, dass 2017 die meisten stillgelegten Anlagen aus 2000, also dem Beginn der Förderung stammten und demzufolge (Bias, dessen Namen ich vergessen habe) die meisten eben 17 Jahre alt waren. Falls ja, sollten die meisten natürlich eher repowered worden sein, "bevor die Möglichkeit wegfällt". Danke für den Link zum Windmüller. Mit "Deponie" wird das Alles noch viel plausibler. Mit Stilllegung und Abriss tritt der Dreck hervor, über den die WKA damals einen billigen Teppich gelegt hat. Auch hier in der Gegend waren jahrelang Grundstücke für 1€ in der Zwangsversteigerung, die jetzt mit Solarzellen eine Generation vergoldet werden.
Die Genehmigung hat 25J, weil erst nach der Genehmigung der Aufbau begonnen werden kann, die 20J das WR laufen kann und der Abbau abgeschlossen sein kann. Die Windertraege schwanken jedes Jahr. Drosselungen und Auszeiten aus Naturschutzgruenden fuehren dazu, dass die Nennwerte noch weniger erreicht werden. Aufgrund naturschutzmaessig hochgestufter Ausgleichsflaechen der letzten Jahre in dem Gebiet, wird er nicht noch mal verlaengern koennen. Indiz dafuer ist das Zeitfenster fuer den Abbau von der Naturschutzbehoerde.
Dieter D. schrieb: > Die Genehmigung hat 25J, weil erst nach der Genehmigung der Aufbau > begonnen werden kann, die 20J das WR laufen kann und der Abbau > abgeschlossen sein kann. Beachte bitte, dass Bau- und Betriebsgenehmigung in vielen Bereichen zwei grundverschiedene Dinge sind! Ausserdem hast Du dir hier mal wieder rein aus den Fingern gesogen, dass innerhalb der Zeit einer dieser Genehmigungen der Abriss schon wieder abgeschlossen sein muss. > Die Windertraege schwanken jedes Jahr. Drosselungen und Auszeiten aus > Naturschutzgruenden fuehren dazu, dass die Nennwerte noch weniger > erreicht werden. Nochmals: Müllerschön prahlt mit ca. *130MWh/a* wo er damit glänzen kann und jammert über lausige *60MWh/a-max* wenn das gerade hilfreich erscheint. Ich glaube nicht, dass er sein Windrad bisher wegen Rotmilan & Co drosseln musste, ansonsten hätte er garantiert darüber geheult. > Aufgrund naturschutzmaessig hochgestufter Ausgleichsflaechen der letzten > Jahre in dem Gebiet, wird er nicht noch mal verlaengern koennen. Indiz > dafuer ist das Zeitfenster fuer den Abbau von der Naturschutzbehoerde. Hat Müllerschön Dir das persönlich erzählt, oder steht das irgendwo, wo man es nachlesen kann?
Ralf X. schrieb: > Hat Müllerschön Dir das persönlich erzählt, oder steht das irgendwo, wo > man es nachlesen kann? Steht doch im Artikel: "Die endgültige Demontage des Windrads kann aus Naturschutzgründen erst gegen Ende des Jahres erfolgen." Sofern man nicht voreingenommen dem Thema oder der Berufsgruppe waere ...
Dieter D. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Hat Müllerschön Dir das persönlich erzählt, oder steht das irgendwo, wo >> man es nachlesen kann? > > Steht doch im Artikel: > > "Die endgültige Demontage des Windrads kann aus Naturschutzgründen erst > gegen Ende des Jahres erfolgen." > > Sofern man nicht voreingenommen dem Thema oder der Berufsgruppe waere Seit wann steht das da? Und wieso stammt der hiesige Eingangskommentar mit Link vom 16.04.2024, der verlinkte Artikel aber lt. dortigem Datum erst von heute? Weil einiges ohne Kennzeichnung geändert wurde? Und was hat der jetzt dort als Begründung für den erst späteren möglichen Abriss verlinkte aufgrund Naturschutz damit zu tun? Dort geht es um eine Einzelfallentscheidung des Bundesverwaltungsgericht bzgl. der Betriebszeiten von WKA aufgrund Fledermausschutz! Also rotzt Du wieder nur einen Kommentar raus, der auf einem hingerotzten Artikel von efahrer.chip.de basiert: https://efahrer.chip.de/news/windrad-wird-nachtraeglich-eingeschraenkt-jetzt-spricht-das-gericht-sein-urteil_1016870
Ralf X. schrieb: > Also rotzt Du wieder nur einen Kommentar raus, Vor lauter rotzen, hast Du damit noch die Ursache, das Leiturteil genannt, das der Naturschutzbehoerde erlaubt den Betrieb nachtraeglich noch einzuschraenken. Daher auch nur 80 oder 60MWh statt 130MWh. Sofern man nicht voreingenommen dem Thema oder der Berufsgruppe waere ...
Ralf X. schrieb: > Beachte bitte, dass Bau- und Betriebsgenehmigung in vielen Bereichen > zwei grundverschiedene Dinge sind! Du und Deine Stadtverwaltung vielleicht nicht, aber normale Menschen schliessen Vertraege fuer ein WK erst, wenn alle Genehmigungen in trockenen Tüchern sind. Ausserdem zeigt die Wortwahl, wer voreingenommen zum Thema steht.
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Dieter D. schrieb: > Steht doch im Artikel: > > "Die endgültige Demontage des Windrads kann aus Naturschutzgründen erst > gegen Ende des Jahres erfolgen." Ich darf auch eine Hecke erst gegen Ende des Jahres auf den Stock setzen. Daraus zu folgern, dass er nicht repowern darf oder nur gegen erhöhte Auflagen, ist völlig aus der Luft gegriffen.
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Ralf X. schrieb: > Nochmals: Müllerschön prahlt mit ca. *130MWh/a* wo er damit glänzen kann > und jammert über lausige *60MWh/a-max* wenn das gerade hilfreich > erscheint. Naja, es ist halt wie immer: Man nimmt die Gewinne mit und legt nichts für den Abriss zur Seite. Die Kosten sind definitiv nicht erst seit gestern bekannt, er hätte also in den gesamten Betriebsjahren gut was für die Abpufferung derer bei Seite legen können. Gerade 2021 war für WKA Betreiber ein goldenes Jahr, aufgrund der Hohen Gaspreise konnten die ohne ihr Zutun mega Gewinne einfahren. Die wird er halt nicht bei Seite gelegt haben sondern in andere Dinge von persönlichem Interesse investiert haben und nun jammert er herum in der Hoffnung, irgendwer wird ihm entweder ein paar Kosten erlassen oder einen Aufschub gewähren. Ich bin der Meinung, dass diese Anlage sich definitiv amortisiert hat, incl. der Abrisskosten. Wenn er die nun aber halt wo anders rein steckt, fehlen sie halt nun. Außerdem ist es vermutlich auch wenig sinnvoll, die alten Anlagen weiter zu betreiben, nach Auslauf der Förderung (und seither deutlich gefallenen Strompreisen für Erzeuger) und mit steigenden Wartungskosten dürfte es tatsächlich irgendwann zu dem Punkt kommen, wo ein Weiterbetrieb wirtschaftlich unsinnig ist. Man könnte dann die Anlage durch eine Ertragsstärkere ersetzen, wenn man das nötige Investitionsvolumen bereitstellen kann. In 20 Jahren steht er dann aber wieder vor dem gleichen Problem.
Christian B. schrieb: > Ich bin der Meinung, dass diese Anlage sich definitiv amortisiert hat, > incl. der Abrisskosten. Ich hoffe es für ihn. Muss aber nicht sein. 80..100 tausend kWh/Jahr für 20 Jahre bei 6-9 Cent ergeben knapp den Kaufpreis von 300.000 DM (150.000 €). Den paar Jahren mehr stehen Wartungskosten/Versicherung/Zinsen gegenüber. (Wobei alle Zahlen des Windmüllers mit Vorsicht zu genießen sind) Abriss, Sondermüll, Flügelgräber in den USA waren Ende der 90er noch kein Thema. Nach der Förderung sollte der gestiegene Strompreis für goldene Jahre sorgen und am Ende der Schrottwert den Abriss decken ("bis dahin ist das GFK-Problem gelöst"). (Wobei ich nicht sicher bin, ob jene Flügel GFK sind) "Deponie" und "Pächter" kommen hinzu. Gut möglich, dass er vor dem Ruin steht, ohne Geld da rausgezogen zu haben.
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wie bereits oben aus dem Link zitiert: >Er wollte ein Pionier sein, >bei dem es nicht um das Geldverdienen ging. Es gibt halt immer ganz selbstlose Menschen, denen das Geld nicht so wichtig ist. Das hört man insbesondere von Leuten, die soviel übrig haben, dass man nicht weiss, wo man all das scheiss Geld überhaupt noch lassen soll.
Bruno V. schrieb: > "Deponie" und "Pächter" kommen hinzu. Gut möglich, dass er vor dem Ruin > steht, ohne Geld da rausgezogen zu haben. Das ist durchaus genau so wenig auszuschließen, wie vielleicht auch gegenteilige Vermutungen. Bruno V. schrieb: > Daraus zu folgern, dass er nicht repowern darf oder nur gegen > erhöhte Auflagen, ist völlig aus der Luft gegriffen. Da gibt es einige Standorte, wo das so ist. Gerade Naturschutzauflagen weisen auf so etwas hin. Wer noch nie an einer solchen Stellungnahme mitgewirkt hat, wird das kaum verstehen. Zufälligerweise weiß ich auch von einer Solarversuchsanlage der Bayernwerke auf der Wiese vor einem Bauernhof, die deshalb auch wieder abgebaut werden mußte. ●DesIntegrator ●. schrieb: > Es gibt halt immer ganz selbstlose Menschen, > denen das Geld nicht so wichtig ist. Das gibt es durchaus. Statt sich einen Ferrari für den Sonntag zu leisten, das Geld für solche Dinge auszugeben.
Nicht alles, was in der Zeitung steht, muß stimmen. Wie ich schon oben am 17.04.2024 00:18 schrieb, habe ich vor Jahren einen Betreiber getroffen, der 1 DM/kWh bekam und in dessen Vertrag schon damals die Verschrottung geregelt war. Allerdings könnten die Kosten dafür heute höher sein.
1 DM scheint mir viel für Wind. Selbst PV war eher die Hälfte. Bei volleinspeisung? Oder irgendwas was mit Insel oder nur Bruchteile?
Bruno V. schrieb: > 1 DM scheint mir viel für Wind. Er hat nachweislich 1 DM gesagt und Haus beliehen, um Windrad zu installieren. Kann ihn leider nicht mehr fragen.
die Anlage muss halt abbrennen, dann zahlt die Versicherung. da kann die Feuerwehr dann auch gleich noch 'ne Höhenübung machen Schö'n Freidach [:<
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●DesIntegrator ●. schrieb: > die Anlage muss halt abbrennen, dann zahlt die Versicherung. > da kann die Feuerwehr dann auch gleich noch 'ne Höhenübung machen Oft ist der Feuerwehr aus Naturschutzgründen verboten, solche Gebiete zu betreten oder sogar befahren. Oft ist dann aufgrund der Risikoerhöhung auch die Versicherung nicht mehr ersatzpflichtig. Näheres müsste Dieter dazu wissen, der war bei den ganzen Konferenzen, etc. dabei.
Lu schrieb: > Er hat nachweislich 1 DM gesagt und Haus beliehen, um Windrad zu > installieren. Kann ihn leider nicht mehr fragen. Kannst Du in etwa das Baujahr eingrenzen? 1 DM ist jedenfalls das Fünffache von dem, was Windmüller und Co über 20 Jahre bekommen. Es gab allerdings Anfang der 90er einen Markt (die Hannovermesse war voll davon) für simple, ungeregelte Kleinstanlagen. Gut möglich, dass die Förderung quasi aus der Portokasse der Stadtwerke oder so kam.
Bruno V. schrieb: > 1 DM ist jedenfalls das Fünffache von dem, was Windmüller und Co über 20 Jahre bekommen. Es gab ein paar solche Projekte, die so gefördert wurden. Da ging es darum die hohen Investitionskosten (Hochzinzphasen) zu vermeiden und auf Raten aufzuteilen. Über diese Angebot sollten private Investoren gewonnen werden, die solche Anlagen auf ihrem Grund aufbauen um deren Ergebnisse und Erfahrungen für Studien und Untersuchungen zu verwerten. Ein Ergebnis war zum Beispiel inwiefern die Messungen in Bodennähe und geringeren Höhen mit dem Windaufkommen in höheren Höhen von Windkraftwerken korrelieren. Die Windlandkarte verwendet zum Beispiel diese Ergebnisse. Auf diese Art und Weise wurden folgende Aufwände vermieden: - Erwerb eines Grundstückes (sofern man es bekommt) oder Pachtgebühren. - Personalkosten für die Ausschreibung (Grundsücke, Bauten, Technik, Betreiberfirma, technisches Ingenieurbüro, usw.) - Zeitbedarf für die Ausschreibung und Zuschlagserteilung, wenn Klagen kommen gibt das einen Zeitverzug zwischen 2 bis 5 Jahren. - Mögliche Klagekosten durch unterlegene Anbieter - Personalkosten während des Betriebes - techn. Leiter usw. usw. Im Falle einer Klage wären mindestens zwei Personen damit beschäftigt. Inklusive Personalnebenkosten wären das damals rund 80.0000 pro Person, also 160.000 DM gewesen. Wenn ein Windrad dann 120.000 kWh produziert, man dafür nur 120.000 DM/Jahr zahlt, war das für damals staatliche/städtische Energieversorger, die an die VOL und VOB gebunden sind, eine bessere Lösung.
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Bruno V. schrieb: > Kannst Du in etwa das Baujahr eingrenzen? 1 DM Wird so 1995 gewesen sein. Wahrscheinlich ein Fall wie Dieter schon schrieb.
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