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	<title>Mikrocontroller.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-10T21:47:24Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Stromversorgung_f%C3%BCr_FPGAs&amp;diff=93357</id>
		<title>Stromversorgung für FPGAs</title>
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		<updated>2016-07-05T08:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;129.247.247.238: Rechtschreibfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Artikel soll eine kurze Erklärung zum Entwurf von Stromversorgungen für Hochleistungs-[[FPGA]]s gegeben werden. Auch wird ein neuer Ansatz zur Messung des Frequenzgangs dargestellt und praktische Messergebnisse gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problemstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FPGAs werden immer öfter Bestandteil moderner Digitalelektronik. Die Bausteine selbst werden stetig größer, schneller und leistungsstärker und somit steigt auch die Stromaufnahme. Zwar verringert sich der Leistungsbedarf pro Gatter durch bessere Technologien und kleinere Geometrien, doch steigen die Taktfrequenz und die Anzahl der Gatter pro Bauteil überproportional an. Mit steigender Schaltgeschwindigkeit wird die Stromversorgung zu einem immer kritischeren Teil des Systementwurfs. Das Stromversorgungsnetz muss eine niedrige Impedanz besitzen und über einen sehr weiten Frequenzbereich stabil arbeiten. Anderenfalls könnnen Überschwinger, Spannungseinbrüche oder Störpulse auf VCC/GND die Funktion des FPGAs beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Breitbandentkopplung ist Teamwork ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spannungsregler muss in erster Linie die Gleichstromkomponente für das Stromversorgungsnetzwerk liefern, d.h. er muss bei maximaler Leistung und höchster Umgebungstemperatur immer noch sauber funktionieren, ohne zu überhitzen oder unzulässige Spannungseinbrüche zu produzieren. Seine Aufgabe ist es damit, auf niederfrequente Lastsprünge (im Bereich von ca. 0..30kHz) zu reagieren und diese zu kompensieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittleren Frequenzbereich kann der Spannungsregler nicht mehr schnell genug reagieren, da er zu langsam ist. Der Strom muss dann von ausreichend großen Elektrolytkondensatoren geliefert werden. Diese Kondensatoren können bis zu Frequenzen von einigen wenigen MHz Strom liefern, darüber begrenzen der parasitäre Widerstand (ESR, engl. equivalent series resistance) bzw. die parasitäre Induktivität (ESL, engl. equivalent series inductance) die Stromlieferfähigkeit des Kondensators und machen ihn so für höheren Frequenzen im Bereich der Schaltgeschwindigkeiten von FPGAs nutzlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt gewinnen die kleinen Keramikkondensatoren, typisch 10 oder 100nF an Bedeutung. Diese gibt es in kleinen [[SMD]]-Gehäusen wie 0603 und kleiner. Sie besitzen eine sehr geringe parasitäre Induktivität und können Stromspitzen im Bereich von einigen hundert MHz liefern. Damit werden sie praktisch eine niederohmige Quelle für Hochfrequenzströme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sehr schnell schaltende ICs sind diese Keramikkondensatoren aber immer noch nicht ausreichend, um das Stromversorgungsnetzwerk ausreichend zu stabilisieren und von Störungen zu entkoppeln. Hier braucht man zusätzlich die Kapazität der Stromversorgungsflächen, welche in mehrlagigen Platinen durch die VCC- und Masseflächen gebildet werden. Um hier ein Maximum an Kapazität zu erreichen, sollte ein dünnes Dielektrikum mit einer hohen Dielektrizitätskonstante und niedrigen Verlusten benutzt werden. Außerdem sollte man bezüglich der Durchkontaktierung jeweils ein einziges VIA für jeden VCC/GND Pin benutzen, um die parasitären Induktivitäten zu minimieren, nicht etwa ein VIA für mehrere Pins! [[IC-Gehäuseformen#BGA | BGA-Gehäuse]] bieten zusätzlich kürzere Verbindungen vom eigentlichen IC zur Platine, sie sind aber schwieriger zu handhaben (Layout und [[SMD Löten | Löten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der klassische Ansatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Theorien und Application Notes zum Thema Entkopplung von Stromversorgungen. Einige nehmen einfach die Brechstange und bauen einen Friedhof für unzählige Kondensatoren, andere sind schlauer. Es gibt auch sehr viele Simulationen zu dem Thema. Aber am Ende sind die Eigenschaften des Stromversorgungsnetzes definiert duch das Zusammenspiel von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dem FPGA und dessen Leistungsaufnahme, welche von der Schaltfrequenz abhängt&lt;br /&gt;
* dem Layout der Platine mit der Platzierung der verschiedenen Kondensatoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Messung der Qualität des Stromversorgungsnetzwerkes ist die Nutzung eines Netzwerkanalysators. Dafür benötigt man eine Platine, welche nur mit den passiven Komponenten bestückt ist. Dabei wird ein Testsignal in das Netzwerk eingespeist (meist an Stelle des Spannungsreglers) und an einer anderen Stelle gemessen (meist an Stelle der ICs). Der Netzwerkanalysator variiert dann die Frequenz und zeichnet eine Kurve des Widerstands über die Frequenz auf. Diese Methode hat einige Nachteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Man braucht einen teuren Netzwerkanalysator.&lt;br /&gt;
*Man benötigt ein zusätzliches Board, das nur mit den Kondensatoren bestückt ist.&lt;br /&gt;
*Die Messung spiegelt nicht die wahren Bedingungen wieder, weil alle ICs und aktiven Teile fehlen. Außerdem sind nur Punkt zu Punkt Messungen möglich, welche das reale Verhalten nicht korrekt wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode in diesem Artikel versucht, die meisten Nachteile zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein direkter Ansatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir hier über FPGAs reden, haben wir die Möglichkeit, &#039;&#039;&#039;jede&#039;&#039;&#039; beliebige digitale Funktion hineinzuprogrammieren. Also sollten wir eine digitale Funktion entwerfen, welche dem schlimmstmöglichen Fall der Belastung der Stromversorgung entspricht. Aus der Theorie der linearen Netzwerke wissen wir, dass der Frequenzgang eines linearen Systems aus der Sprungantwort am Eingang und der Reaktion am Ausgang gemessen werden kann. Für das Stromversorgungsnetzwerk funktioniert das sogar wenn es nicht vollständig linear ist, da wir ja die reale Reaktion auf konstante Last und Lastsprünge messen wollen. Was ist nun der schlimmste Belastungsfall für die Stromversorgung? Da fast alle ICs auf CMOS-Technologie beruhen, wird die meiste Leistung umgesetzt, wenn Signalnetze ihren Pegel wechseln. Bei einem FPGA heißt das, dass alle [[FlipFlop]]s ihren Pegel gleichzeitig wechseln und dabei große Signalnetze treiben (parasitäre Kapazität). Also entwerfen wir die folgende Schaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Schematic.gif|thumb|left|600px|Logik für Lasttest]]&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern besteht aus einer Matrix aus 30x50 FlipFlops, wobei jeweils 50 FlipFlops aus einem Puffer-FlipFlop gespeist werden, um die Ausgangslast relativ niedrig zu halten und damit eine hohe Taktfrequenz zu erreichen. Um etwas kombinatorische Logik zu erzeugen und um die HDL Compiler davon abzuhalten, die FlipFlops wegzuoptimieren, verbinden wir alle FlipFlops über ein gigantisches ODER-Gatter und leiten den Ausgang auf ein IO-Pad. Dieser Ausgang wird aber nicht weiter genutzt. Dann haben wir noch einen 16-Bit  Zähler und etwas Steuerlogik, welche das Toggle-FlipFlop gemäß folgender Tabelle steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Steuerung der Testlogik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sel&amp;lt;1&amp;gt; || sel&amp;lt;0&amp;gt; || Modus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0 || 0 || inaktiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0 || 1 || konstante Umschaltung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 0 || Burstbetrieb&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VHDL Code ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Code synthetisiert wird, muss die Option &amp;quot;remove duplicate registers&amp;quot; in der Synthesesoftware ausgeschaltet werden. Es sollten zwei Dateien angelegt werden, top.vhd und row.vhd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei top.vhd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;vhdl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
library IEEE;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_1164.ALL;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_ARITH.ALL;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_UNSIGNED.ALL;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entity power is&lt;br /&gt;
    Port ( clk_in  : in std_logic;                      -- clock input&lt;br /&gt;
           sel     : in std_logic_vector(1 downto 0);   -- select modulation ON/OFF&lt;br /&gt;
           gnd     : out std_logic_vector(5 downto 0);  -- artificial gnd&lt;br /&gt;
           mod_out : out std_logic;                     -- modulation signal&lt;br /&gt;
           reset   : in std_logic;                      -- reset for DLL&lt;br /&gt;
           dummy   : out std_logic);                    -- dummy out, to fool the synthesizer&lt;br /&gt;
           &lt;br /&gt;
end power;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
architecture Behavioral of power is&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
COMPONENT row&lt;br /&gt;
    PORT(&lt;br /&gt;
        clk  : IN std_logic;&lt;br /&gt;
        data : IN std_logic;    &lt;br /&gt;
        dout : OUT std_logic&lt;br /&gt;
        );&lt;br /&gt;
END COMPONENT;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- DLL (Delay Locked Loop), a Virtex primitive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
component CLKDLL&lt;br /&gt;
    port (  &lt;br /&gt;
        CLKIN   : in    std_logic;&lt;br /&gt;
        CLKFB   : in    std_logic;&lt;br /&gt;
        RST     : in    std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK0    : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK90   : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK180  : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK270  : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK2X   : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLKDV   : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        LOCKED  : out   std_logic);&lt;br /&gt;
end component;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- BUFG (Global Clock buffer), a Virtex  primitive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
component BUFG&lt;br /&gt;
    port (  I   : in    std_logic;&lt;br /&gt;
            O   : out   std_logic);&lt;br /&gt;
end component;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- IBUFG (Global Clock input buffer ), aa Virtex primitive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
component IBUFG&lt;br /&gt;
    port (  I   : in    std_logic;&lt;br /&gt;
            O   : out   std_logic);&lt;br /&gt;
end component;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
component SRL16     -- virtex primitive&lt;br /&gt;
  port (&lt;br /&gt;
        D    : in std_logic;        &lt;br /&gt;
        CLK  : in std_logic;&lt;br /&gt;
        A0   : in std_logic;&lt;br /&gt;
        A1   : in std_logic;&lt;br /&gt;
        A2   : in std_logic;&lt;br /&gt;
        A3   : in std_logic;        &lt;br /&gt;
        Q    : out std_logic&lt;br /&gt;
       ); &lt;br /&gt;
end component;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
constant rows: integer:=30;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
type flop_array is array (rows-1 downto 0) of std_logic_vector(49 downto 0);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal toggle   : std_logic;                            -- a toggle flipflop&lt;br /&gt;
signal ff_ar    : flop_array;&lt;br /&gt;
signal drive_ar : std_logic_vector (rows-1 downto 0);   -- driver array for toggeling rows&lt;br /&gt;
signal dout_ar  : std_logic_vector (rows-1 downto 0);   -- driver array for toggeling rows&lt;br /&gt;
signal or_ar    : std_logic_vector (rows-1 downto 0);   -- driver array for toggeling rows&lt;br /&gt;
signal cnt      : std_logic_vector (15 downto 0);       -- modulation divider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal CLKIN_w, RESET_w, CLK2X_dll, CLK2X_g, CLK4X_dll, CLK4X_g, CLK8X_dll, CLK8X_g: std_logic;&lt;br /&gt;
signal LOCKED2X, LOCKED2X_delay, RESET4X, RESET8X, LOCKED4X, LOCKED4X_delay, LOCKED8X : std_logic;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal logic1,clk : std_logic;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal clk2x,clk4x,clk8x, clkmux: std_logic;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
begin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- use two DLL to get 147 MHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
logic1&amp;lt;=&#039;1&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
clkpad : IBUFG  port map (I=&amp;gt;CLK_IN, O=&amp;gt;CLKIN_w);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dll2x  : CLKDLL port map (CLKIN=&amp;gt;CLKIN_w,   CLKFB=&amp;gt;CLK2X_g, RST=&amp;gt;RESET,&lt;br /&gt;
                          CLK0=&amp;gt;open,   CLK90=&amp;gt;open, CLK180=&amp;gt;open, CLK270=&amp;gt;open,&lt;br /&gt;
                          CLK2X=&amp;gt;CLK2X_dll, CLKDV=&amp;gt;open, LOCKED=&amp;gt;LOCKED2X);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
clk2xg : BUFG   port map (I=&amp;gt;CLK2X_dll,   O=&amp;gt;CLK2X_g);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rstsrl : SRL16  port map (D=&amp;gt;LOCKED2X, CLK=&amp;gt;CLK2X_g, Q=&amp;gt;LOCKED2X_delay,&lt;br /&gt;
                          A3=&amp;gt;logic1, A2=&amp;gt;logic1, A1=&amp;gt;logic1, A0=&amp;gt;logic1);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RESET4X &amp;lt;= not LOCKED2X_delay;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dll4x  : CLKDLL port map (CLKIN=&amp;gt;CLK2X_g,  CLKFB=&amp;gt;CLK4X_g, RST=&amp;gt;RESET4X,&lt;br /&gt;
                          CLK0=&amp;gt;open,   CLK90=&amp;gt;open, CLK180=&amp;gt;open, CLK270=&amp;gt;open,&lt;br /&gt;
                          CLK2X=&amp;gt;CLK4X_dll, CLKDV=&amp;gt;open, LOCKED=&amp;gt;LOCKED4X);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
clk4xg : BUFG   port map (I=&amp;gt;CLK4X_dll,  O=&amp;gt;CLK4X_g);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
clk&amp;lt;=clk4x_g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- the toggeling array&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l_rows: for i in 0 to rows-1 generate&lt;br /&gt;
    Inst_row: row PORT MAP(&lt;br /&gt;
        clk  =&amp;gt; clk,&lt;br /&gt;
        data =&amp;gt; drive_ar(i),&lt;br /&gt;
        dout =&amp;gt; dout_ar(i)&lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
  end generate;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- combine all douts via a BIG or-gate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process(dout_ar)&lt;br /&gt;
  variable tmp: std_logic;&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    tmp:=&#039;0&#039;;&lt;br /&gt;
    l_or: for i in 0 to rows-1 loop&lt;br /&gt;
      tmp:=tmp or dout_ar(i);&lt;br /&gt;
    end loop;&lt;br /&gt;
    dummy&amp;lt;=tmp;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- prescaler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process(clk)&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    if clk=&#039;1&#039; and clk&#039;event then&lt;br /&gt;
      cnt&amp;lt;=cnt+1;&lt;br /&gt;
    end if;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- toggle fliplop and distribution&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process(clk)&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    if clk=&#039;1&#039; and clk&#039;event then&lt;br /&gt;
      case sel is&lt;br /&gt;
        when &amp;quot;00&amp;quot;       =&amp;gt; toggle &amp;lt;= &#039;0&#039;;&lt;br /&gt;
        when &amp;quot;01&amp;quot;       =&amp;gt; toggle &amp;lt;= not toggle;&lt;br /&gt;
        when &amp;quot;10&amp;quot;       =&amp;gt; if cnt(15)=&#039;1&#039; then toggle &amp;lt;= not toggle; else toggle&amp;lt;=&#039;0&#039;; end if;&lt;br /&gt;
        when others     =&amp;gt; null;&lt;br /&gt;
      end case;&lt;br /&gt;
      drive_ar&amp;lt;=(others=&amp;gt;toggle);&lt;br /&gt;
    end if;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gnd&amp;lt;=(others=&amp;gt;&#039;0&#039;);&lt;br /&gt;
mod_out&amp;lt;=cnt(15);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
end Behavioral;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei row.vhd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;vhdl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
library IEEE;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_1164.ALL;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_ARITH.ALL;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_UNSIGNED.ALL;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entity row is&lt;br /&gt;
    Port ( clk  : in std_logic;&lt;br /&gt;
           data : in std_logic;&lt;br /&gt;
           dout : out std_logic);&lt;br /&gt;
end row;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
architecture Behavioral of row is&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal my_array: std_logic_vector (49 downto 0);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
begin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- generate 50 FFs with clock enable&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process (clk)&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    if clk=&#039;1&#039; and clK&#039;event then&lt;br /&gt;
      my_array&amp;lt;=(others=&amp;gt;data);     &lt;br /&gt;
    end if;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- combine all into a BIG OR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process(my_array)&lt;br /&gt;
  variable tmp: std_logic;&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    tmp:=&#039;0&#039;;&lt;br /&gt;
    l: for i in 0 to 49 loop&lt;br /&gt;
      tmp:=tmp or my_array(i);&lt;br /&gt;
    end loop;&lt;br /&gt;
    dout&amp;lt;=tmp;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
end Behavioral;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Term1.gif|thumb|right|220px|Terminierung 1: 50Ω vor dem Koppelkondensator, f&amp;lt;sub&amp;gt;g&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;Hz]]&lt;br /&gt;
[[bild:Term2.gif|thumb|right|220px|Terminierung 2: 50Ω nach dem Koppelkondensator, f&amp;lt;sub&amp;gt;g&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;kHz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Messungen wurden mit einem Spartan-II Demoboard von Insight Electronics durchgeführt. Es ist mit einem XC2S100-5 im PQ208 Gehäuse bestückt. Es nutzt eine Kernspannung von 2,5V und eine IO-Spannung von 3,3V. Beide Spannungen werden durch Linearregler geliefert. Ein 36.864 MHz Oszillator wurde hinzugefügt. Für die Messung wurde der Takt mittels DLL vervierfacht auf 147 MHz. Diese hohe Frequenz wurde gewählt, um die Effekte gut demonstrieren zu können. In einer praktischen Anwendung wird man diesen Test nur mit der normalen Frequenz betreiben, welche auch in der realen Anwendung genutzt wird. Das Board wird durch ein starkes Netzteil versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspannung wird mit einem Stück Koaxialkabel vom Typ RG 174 gemessen, welches direkt an ein VCC/GND-Pin des FPGAs angelötet ist. Das [[Oszilloskop]] ist auf 50Ω Eingangsimpedanz mit AC-Kopplung geschaltet. Wir sind nicht an der absoluten Größe der Versorgungsspannung interessiert sind, nur an Wechselanteilen, welche hoffentlich deutlich kleiner sind. Mit AC-Kopplung kann man einen deutlich kleineren Messbereich für die vertikale Auflösung verwenden. Dieser Aufbau hat eine gute Abschirmung gegen Störungen und eine sehr hohe Bandbreite zur Messung der hochfrequenten Störungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Messung wurde festgestellt, dass es zwei verschiedene [[Wellenwiderstand | Terminierungsmethoden]] in Oszilloskopen gibt. Das alte Tektronix CSA 404 mit einem 11A34 Verstärker nutzt Terminierung 1 am 50Ω Eingang. Daraus ergibt sich eine untere Grenzfrequenz des Hochpasses von ~10 Hz. Das zweite Oszilloskop, ein Tektronix TDS 3034, mit welchem die Screenshots gemacht wurden, nutz Terminierung 2, welche in einer unteren Grenzfrequenz von ~200 kHz resultiert. Das ist nicht akzeptabel für die Messung der Sprungantwort, weswegen die 1 M&amp;amp;Omega; Eingangsterminierung benutzt wurde. Das ist OK für die Messung niedriger Frequenzen (&amp;lt;10 MHz). Zur Messung der Hochfrequenzstörungen (Messung 4) ist die Grenzfrequenz von 200 kHz kein Problem.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 1 - FPGA unkonfiguriert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Schritt können wir die Leistungsaufnahme in Ruhezustand messen, welche größtenteils durch Leckströme verursacht wird. Zu beachten ist auch, dass unser Oszilloskop mit Eingangsschaltung 1 viel Strom zieht (50Ω @ 2,5V = 50mA). Wir können mittles Multimeter messen, ob unsere Spannungsregler die korrekte Spannung liefern. Wir schreiben den aktuellen Stromverbrauch und Kernspannung auf. Dabei ist der Stromverbrauch der Eingangstermninierung nicht enthalten, weil für alle Messungen das zweite Oszilloskop mit Schaltung 2 verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 2 - FPGA mit leerer Logik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Design mit einer einfachen Schleife von einem Eingang auf einen Ausgang ist jetzt in das FPGA geladen. Nach der Konfiguration &#039;&#039;&#039;sinkt&#039;&#039;&#039; der Stromverbrauch, weil die Konfigurationslogik im FPGA abgeschaltet wurde, welche permanant den Konfigurationsspeicher löscht. Die Leistungsaufnahme dieser Minimalschaltung wird als Kalibrierungspunkt für alle nachfolgenden Messungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 3 - FPGA konfiguriert ohne schaltende Logik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steigt die Leistungsaufnahme deutlich. Auf den ersten Blick ist das unerwartet, denn im FPGA werden keinerlei Signale geschaltet , die FlipFlops laden immer den gleichen Wert. Aber das ist nicht ganz korrekt. Das Taktnetzwerk läuft auf voller Leistung. Daran erkennt man, dass die Taktverteilung signifikant Leistung benötigt. Darum nutzen [[Ultra low power | stromsparende ICs]] eine saubere Methode zur [[Taktung FPGA/CPLD | Taktabschaltung (clock gating)]], um die Leitungsaufnahme zu verringern. Aber das muss auf sichere Weise erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 4 - FPGA mit dauerhaft schaltenden Signalen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt starten wir ein Feurwerk! Die Stromversorgung erfährt jetzt ihren schlimmsten Albtraum. 1500 FlipFlops die gleichzeitig mit 147 MHz umschalten (togglen)&lt;br /&gt;
ist kein Kindergeburtstag! Schau auf den Strommesser! Das FPGA wird schnell sehr heiß. Aber was sehen wir auf dem Oszilloskop? Da die Stromaufnahme konstant ist, können wir nur Hochfrequenzstörungen durch die schaltende Logik sehen, welche durch unzureichende Entkopplung der Keramikkondensatoren verursacht werden könnte. Mit einem schnellen Oszilloskop (1GHz++) und schlechten Versorgungslagen und Keramikkondensatoren, könnte man die &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; hochfrequenten Störungen sehen. Mit dem 1 GHz-Oszilloskop sieht man in diesem Fall aber nichts, eben weil die Kondensatoren und Stromversorgungslagen gut funktionieren. Mit langsameren Oszilloskopen (300MHz oder weniger) sieht man nur den Effekt der Kondensatoren. Hier können wir auch die Kernspannung unter Volllast messen. Aber man muss sicherstellen, die Spannung zu messen, welche wirklich am FPGA ankommt, d.h. man muss &#039;&#039;&#039;direkt&#039;&#039;&#039; an den Pins des FPGA messen, nicht irgendwo auf dem Board! Denn das Stromversorgungsnetz hat einen endlichen Widerstand, welcher einen Spannungsabfall vom Spannungsregler bis zum FPGA verursacht. In einem guten Entwurf sollte der Spannungsabfall kleiner als 1% der Nennspannung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 5 - Burstbetrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erreichen wir den interessantesten Punkt. Mit dem 16-Bit Zähler wird das Umschalten des FlipFlop-Arrays mit einer niedrigen Frequenz moduliert, die Modulationsfrequenz ist 1/65356 der Taktfrequenz, hier ~2,2 kHz. Das ist die Sprungfunktion, welche in den Abschnitten weiter oben genannt wurde. Und wir sehen die Reaktion des Stromversorgungsnetzes. Wenn es ideal wäre, würden wir nur eine gerade Linie auf dem Oszilloskop sehen. Aber da es numal keine Idealfälle gibt, sehen wir Überschwinger und einen verbleibenden Offset. Das nachfolgende Bild zeigt das deutlich. Der blaue Kanal ist das Modulationssignal des 16-Bit Zählers (MSB), der gelbe Kanal die Kernspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
bild:01.gif| Sprungantwort mit 10µF&lt;br /&gt;
bild:02.gif| Sprungantwort mit 110µF&lt;br /&gt;
bild:03.gif| Abschaltflanke 10µF&lt;br /&gt;
bild:04.gif| Abschaltflanke 110µF&lt;br /&gt;
bild:05.gif| Zoom, Abschaltflanke 110µF&lt;br /&gt;
bild:06.gif| Anschaltflanke 10µF&lt;br /&gt;
bild:07.gif| Anschaltflanke 110µF&lt;br /&gt;
bild:08.gif| Zoom, Anschaltflanke 110µF&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschwinger beim Einschalten wird durch die unzureichende Entkopplung im mittleren Frequenzbereich verursacht. Der sprunghaft steigende Stromverbrauch kann nicht von den Mittelfrequenz-Kondensatoren geliefert werden (zu wenig Kapazität), auch nicht vom Spannungsregler (er ist zu langsam dafür). Das originale Demoboard ist nur mit einem 10µF Tantalkondensator hinter dem Spannungsregler bestückt, welcher für so eine große Last viel zu klein ist. Durch Ergänzung eines 100µF Kondensatores kann der Unterschwinger deutlich verkleinert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Überschwinger beim Abschalten ist ähnlich, aber hier ist der Spannungsregler zu langsam, um den Ausgangsstrom herunterzuregeln. Der überschüssige Strom (Ladung) wird in den Mittelfrequenz-Kondensatoren gespeichert, aber da dieser nur 10µF hat, steigt die Spannung schnell an. Ein einfacher Vergleich. Es ist genauso wie wenn man mit einem kleinen Fass das Regenwasser von einem großen Dach auffangen will, das Faß füllt sich schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was verursacht den verbliebenden Offset? Nun, das ist der Gleichstromwiderstand des Stromversorgungsnetzwerks vom Spannungsregler (wo dieser die Ausgangsspanung misst und regelt) bis zum VCC-Pin des FPGAs. Die Stromaufnahme des FPGAs schwankt zwischen Messung 3 (kein Umschalten) und Messung 4 (konstantes Umschalten). Auf dem Oszilloskop sehen wir eine Spannungsdifferenz von ~70mV bei einer Stromdifferenz von 912 mA, woraus ca. 76m&amp;amp;Omega; Widerstand resultieren. Die Schlußfolgerung daraus ist, dass die Verbindung zwischen dem Punkt der Spannungsmessung durch den Spannungsregler und den VCC-Pins einen möglichst niedrigen Widerstand haben muss. Das beste sind komplette Lagen für die Stromversorgung (Power Planes), aber kurze, dicke Leitungen sind meist auch OK. Es gibt auch Spannungsregler mit extra Messeingängen, welche den Spannungsabfall über der Zuleitung kompensieren können, weil sie direkt am Verbraucher die Spannung messen. Als weitere Möglichkeit werden heutzutage meist sog. Point of Load Module eingesetzt. Das sind Spannungsregler (Schaltregler), welche direkt am zu versorgenden FPGA sitzen und mit einer hohen Spannung von 5..48V über das Board versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Messergebnisse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Messung || FPGA-Inhalt                || Icc [mA] || Vcc [V] || P [mW]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || keine Konfiguration              || 80 || 2.501 || 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || Minimallogik                     || 40 || 2.502 || 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || Testlogik, inaktiv               || 235 || 2.487 || 584&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || Testlogik, konstantes Umschalten || 1147 || 2.433 || 2790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || Testlogik, Burstbetrieb           || 690 || 2.464 || 1700&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel wurde eine einfache aber leistungsfähige Methode zur Messung des Frequenzgangs des Stromversorgungsnetzwerks für FPGAs gezeigt. Die Messung kann deutlich einfacher und mit leicht verfügbaren Messgeräten unter realistischeren Bedingungen durchgeführt werden als eine klassische Messung mit einem Netzwerkanalysator. Es läßt viel Raum für Experimente mit der Entkopplung der Stromversorgung in Bezug auf die Platzierung und Werte der Kondensatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://processors.wiki.ti.com/index.php/General_hardware_design/BGA_PCB_design/BGA_decoupling General hardware design/BGA PCB design/BGA decoupling, Texas Instruments (engl.)]&lt;br /&gt;
*[http://www.signalintegrity.com/Pubs/pubsKeyword.htm#power%20system Signal integrity of power systems] by Howard Johnson (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spannungsversorgung und Energiequellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FPGA und Co]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VHDL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>129.247.247.238</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Stromversorgung_f%C3%BCr_FPGAs&amp;diff=93356</id>
		<title>Stromversorgung für FPGAs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Stromversorgung_f%C3%BCr_FPGAs&amp;diff=93356"/>
		<updated>2016-07-05T08:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;129.247.247.238: Rechtschreibfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Artikel soll eine kurze Erklärung zum Entwurf von Stromversorgungen für Hochleistungs-[[FPGA]]s gegeben werden. Auch wird ein neuer Ansatz zur Messung des Frequenzgangs dargestellt und praktische Messergebnisse gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problemstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FPGAs werden immer öfter Bestandteil moderner Digitalelektronik. Die Bausteine selbst werden stetig größer, schneller und leistungsstärker und somit steigt auch die Stromaufnahme. Zwar verringert sich der Leistungsbedarf pro Gatter durch bessere Technologien und kleinere Geometrien, doch steigen die Taktfrequenz und die Anzahl der Gatter pro Bauteil überproportional an. Mit steigender Schaltgeschwindigkeit wird die Stromversorgung zu einem immer kritischeren Teil des Systementwurfs. Das Stromversorgungsnetz muss eine niedrige Impedanz besitzen und über einen sehr weiten Frequenzbereich stabil arbeiten. Anderenfalls könnnen Überschwinger, Spannungseinbrüche oder Störpulse auf VCC/GND die Funktion des FPGAs beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Breitbandentkopplung ist Teamwork ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spannungsregler muss in erster Linie die Gleichstromkomponente für das Stromversorgungsnetzwerk liefern, d.h. er muss bei maximaler Leistung und höchster Umgebungstemperatur immer noch sauber funktionieren, ohne zu überhitzen oder unzulässige Spannungseinbrüche zu produzieren. Seine Aufgabe ist es damit, auf niederfrequente Lastsprünge (im Bereich von ca. 0..30kHz) zu reagieren und diese zu kompensieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittleren Frequenzbereich kann der Spannungsregler nicht mehr schnell genug reagieren, da er zu langsam ist. Der Strom muss dann von ausreichend großen Elektrolytkondensatoren geliefert werden. Diese Kondensatoren können bis zu Frequenzen von einigen wenigen MHz Strom liefern, darüber begrenzen der parasitäre Widerstand (ESR, engl. equivalent series resistance) bzw. die parasitäre Induktivität (ESL, engl. equivalent series inductance) die Stromlieferfähigkeit des Kondensators und machen ihn so für höheren Frequenzen im Bereich der Schaltgeschwindigkeiten von FPGAs nutzlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt gewinnen die kleinen Keramikkondensatoren, typisch 10 oder 100nF an Bedeutung. Diese gibt es in kleinen [[SMD]]-Gehäusen wie 0603 und kleiner. Sie besitzen eine sehr geringe parasitäre Induktivität und können Stromspitzen im Bereich von einigen hundert MHz liefern. Damit werden sie praktisch eine niederohmige Quelle für Hochfrequenzströme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sehr schnell schaltende ICs sind diese Keramikkondensatoren aber immer noch nicht ausreichend, um das Stromversorgungsnetzwerk ausreichend zu stabilisieren und von Störungen zu entkoppeln. Hier braucht man zusätzlich die Kapazität der Stromversorgungsflächen, welche in mehrlagigen Platinen durch die VCC- und Masseflächen gebildet werden. Um hier ein Maximum an Kapazität zu erreichen, sollte ein dünnes Dielektrikum mit einer hohen Dielektrizitätskonstante und niedrigen Verlusten benutzt werden. Außerdem sollte man bezüglich der Durchkontaktierung jeweils ein einziges VIA für jeden VCC/GND Pin benutzen, um die parasitären Induktivitäten zu minimieren, nicht etwa ein VIA für mehrere Pins! [[IC-Gehäuseformen#BGA | BGA-Gehäuse]] bieten zusätzlich kürzere Verbindungen vom eigentlichen IC zur Platine, sie sind aber schwieriger zu handhaben (Layout und [[SMD Löten | Löten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der klassische Ansatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Theorien und Application Notes zum Thema Entkopplung von Stromversorgungen. Einige nehmen einfach die Brechstange und bauen einen Friedhof für unzählige Kondensatoren, andere sind schlauer. Es gibt auch sehr viele Simulationen zu dem Thema. Aber am Ende sind die Eigenschaften des Stromversorgungsnetzes definiert duch das Zusammenspiel von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dem FPGA und dessen Leistungsaufnahme, welche von der Schaltfrequenz abhängt&lt;br /&gt;
* dem Layout der Platine mit der Platzierung der verschiedenen Kondensatoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Messung der Qualität des Stromversorgungsnetzwerkes ist die Nutzung eines Netzwerkanalysators. Dafür benötigt man eine Platine, welche nur mit den passiven Komponenten bestückt ist. Dabei wird ein Testsignal in das Netzwerk eingespeist (meist an Stelle des Spannungsreglers) und an einer anderen Stelle gemessen (meist an Stelle der ICs). Der Netzwerkanalysator variiert dann die Frequenz und zeichnet eine Kurve des Widerstands über die Frequenz auf. Diese Methode hat einige Nachteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Man braucht einen teuren Netzwerkanalysator.&lt;br /&gt;
*Man benötigt ein zusätzliches Board, das nur mit den Kondensatoren bestückt ist.&lt;br /&gt;
*Die Messung spiegelt nicht die wahren Bedingungen wieder, weil alle ICs und aktiven Teile fehlen. Außerdem sind nur Punkt zu Punkt Messungen möglich, welche das reale Verhalten nicht korrekt wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode in diesem Artikel versucht, die meisten Nachteile zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein direkter Ansatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir hier über FPGAs reden, haben wir die Möglichkeit, &#039;&#039;&#039;jede&#039;&#039;&#039; beliebige digitale Funktion hineinzuprogrammieren. Also sollten wir eine digitale Funktion entwerfen, welche dem schlimmstmöglichen Fall der Belastung der Stromversorgung entspricht. Aus der Theorie der linearen Netzwerke wissen wir, dass der Frequenzgang eines linearen Systems aus der Sprungantwort am Eingang und der Reaktion am Ausgang gemessen werden kann. Für das Stromversorgungsnetzwerk funktioniert das sogar wenn es nicht vollständig linear ist, da wir ja die reale Reaktion auf konstante Last und Lastsprünge messen wollen. Was ist nun der schlimmste Belastungsfall für die Stromversorgung? Da fast alle ICs auf CMOS-Technologie beruhen, wird die meiste Leistung umgesetzt, wenn Signalnetze ihren Pegel wechseln. Bei einem FPGA heißt das, dass alle [[FlipFlop]]s ihren Pegel gleichzeitig wechseln und dabei große Signalnetze treiben (parasitäre Kapazität). Also entwerfen wir die folgende Schaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Schematic.gif|thumb|left|600px|Logik für Lasttest]]&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern besteht aus einer Matrix aus 30x50 FlipFlops, wobei jeweils 50 FlipFlops aus einem Puffer-FlipFlop gespeist werden, um die Ausgangslast relativ niedrig zu halten und damit eine hohe Taktfrequenz zu erreichen. Um etwas kombinatorische Logik zu erzeugen und um die HDL Compiler davon abzuhalten, die FlipFlops wegzuoptimieren, verbinden wir alle FlipFlops über ein gigantisches ODER-Gatter und leiten den Ausgang auf ein IO-Pad. Dieser Ausgang wird aber nicht weiter genutzt. Dann haben wir noch einen 16-Bit  Zähler und etwas Steuerlogik, welche das Toggle-FlipFlop gemäß folgender Tabelle steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Steuerung der Testlogik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sel&amp;lt;1&amp;gt; || sel&amp;lt;0&amp;gt; || Modus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0 || 0 || inaktiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0 || 1 || konstante Umschaltung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 0 || Burstbetrieb&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VHDL Code ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Code synthetisiert wird, muss die Option &amp;quot;remove duplicate registers&amp;quot; in der Synthesesoftware ausgeschaltet werden. Es sollten zwei Dateien angelegt werden, top.vhd und row.vhd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei top.vhd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;vhdl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
library IEEE;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_1164.ALL;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_ARITH.ALL;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_UNSIGNED.ALL;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entity power is&lt;br /&gt;
    Port ( clk_in  : in std_logic;                      -- clock input&lt;br /&gt;
           sel     : in std_logic_vector(1 downto 0);   -- select modulation ON/OFF&lt;br /&gt;
           gnd     : out std_logic_vector(5 downto 0);  -- artificial gnd&lt;br /&gt;
           mod_out : out std_logic;                     -- modulation signal&lt;br /&gt;
           reset   : in std_logic;                      -- reset for DLL&lt;br /&gt;
           dummy   : out std_logic);                    -- dummy out, to fool the synthesizer&lt;br /&gt;
           &lt;br /&gt;
end power;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
architecture Behavioral of power is&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
COMPONENT row&lt;br /&gt;
    PORT(&lt;br /&gt;
        clk  : IN std_logic;&lt;br /&gt;
        data : IN std_logic;    &lt;br /&gt;
        dout : OUT std_logic&lt;br /&gt;
        );&lt;br /&gt;
END COMPONENT;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- DLL (Delay Locked Loop), a Virtex primitive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
component CLKDLL&lt;br /&gt;
    port (  &lt;br /&gt;
        CLKIN   : in    std_logic;&lt;br /&gt;
        CLKFB   : in    std_logic;&lt;br /&gt;
        RST     : in    std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK0    : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK90   : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK180  : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK270  : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLK2X   : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        CLKDV   : out   std_logic;&lt;br /&gt;
        LOCKED  : out   std_logic);&lt;br /&gt;
end component;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- BUFG (Global Clock buffer), a Virtex  primitive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
component BUFG&lt;br /&gt;
    port (  I   : in    std_logic;&lt;br /&gt;
            O   : out   std_logic);&lt;br /&gt;
end component;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- IBUFG (Global Clock input buffer ), aa Virtex primitive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
component IBUFG&lt;br /&gt;
    port (  I   : in    std_logic;&lt;br /&gt;
            O   : out   std_logic);&lt;br /&gt;
end component;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
component SRL16     -- virtex primitive&lt;br /&gt;
  port (&lt;br /&gt;
        D    : in std_logic;        &lt;br /&gt;
        CLK  : in std_logic;&lt;br /&gt;
        A0   : in std_logic;&lt;br /&gt;
        A1   : in std_logic;&lt;br /&gt;
        A2   : in std_logic;&lt;br /&gt;
        A3   : in std_logic;        &lt;br /&gt;
        Q    : out std_logic&lt;br /&gt;
       ); &lt;br /&gt;
end component;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
constant rows: integer:=30;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
type flop_array is array (rows-1 downto 0) of std_logic_vector(49 downto 0);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal toggle   : std_logic;                            -- a toggle flipflop&lt;br /&gt;
signal ff_ar    : flop_array;&lt;br /&gt;
signal drive_ar : std_logic_vector (rows-1 downto 0);   -- driver array for toggeling rows&lt;br /&gt;
signal dout_ar  : std_logic_vector (rows-1 downto 0);   -- driver array for toggeling rows&lt;br /&gt;
signal or_ar    : std_logic_vector (rows-1 downto 0);   -- driver array for toggeling rows&lt;br /&gt;
signal cnt      : std_logic_vector (15 downto 0);       -- modulation divider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal CLKIN_w, RESET_w, CLK2X_dll, CLK2X_g, CLK4X_dll, CLK4X_g, CLK8X_dll, CLK8X_g: std_logic;&lt;br /&gt;
signal LOCKED2X, LOCKED2X_delay, RESET4X, RESET8X, LOCKED4X, LOCKED4X_delay, LOCKED8X : std_logic;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal logic1,clk : std_logic;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal clk2x,clk4x,clk8x, clkmux: std_logic;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
begin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- use two DLL to get 147 MHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
logic1&amp;lt;=&#039;1&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
clkpad : IBUFG  port map (I=&amp;gt;CLK_IN, O=&amp;gt;CLKIN_w);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dll2x  : CLKDLL port map (CLKIN=&amp;gt;CLKIN_w,   CLKFB=&amp;gt;CLK2X_g, RST=&amp;gt;RESET,&lt;br /&gt;
                          CLK0=&amp;gt;open,   CLK90=&amp;gt;open, CLK180=&amp;gt;open, CLK270=&amp;gt;open,&lt;br /&gt;
                          CLK2X=&amp;gt;CLK2X_dll, CLKDV=&amp;gt;open, LOCKED=&amp;gt;LOCKED2X);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
clk2xg : BUFG   port map (I=&amp;gt;CLK2X_dll,   O=&amp;gt;CLK2X_g);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rstsrl : SRL16  port map (D=&amp;gt;LOCKED2X, CLK=&amp;gt;CLK2X_g, Q=&amp;gt;LOCKED2X_delay,&lt;br /&gt;
                          A3=&amp;gt;logic1, A2=&amp;gt;logic1, A1=&amp;gt;logic1, A0=&amp;gt;logic1);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RESET4X &amp;lt;= not LOCKED2X_delay;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dll4x  : CLKDLL port map (CLKIN=&amp;gt;CLK2X_g,  CLKFB=&amp;gt;CLK4X_g, RST=&amp;gt;RESET4X,&lt;br /&gt;
                          CLK0=&amp;gt;open,   CLK90=&amp;gt;open, CLK180=&amp;gt;open, CLK270=&amp;gt;open,&lt;br /&gt;
                          CLK2X=&amp;gt;CLK4X_dll, CLKDV=&amp;gt;open, LOCKED=&amp;gt;LOCKED4X);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
clk4xg : BUFG   port map (I=&amp;gt;CLK4X_dll,  O=&amp;gt;CLK4X_g);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
clk&amp;lt;=clk4x_g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- the toggeling array&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l_rows: for i in 0 to rows-1 generate&lt;br /&gt;
    Inst_row: row PORT MAP(&lt;br /&gt;
        clk  =&amp;gt; clk,&lt;br /&gt;
        data =&amp;gt; drive_ar(i),&lt;br /&gt;
        dout =&amp;gt; dout_ar(i)&lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
  end generate;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- combine all douts via a BIG or-gate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process(dout_ar)&lt;br /&gt;
  variable tmp: std_logic;&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    tmp:=&#039;0&#039;;&lt;br /&gt;
    l_or: for i in 0 to rows-1 loop&lt;br /&gt;
      tmp:=tmp or dout_ar(i);&lt;br /&gt;
    end loop;&lt;br /&gt;
    dummy&amp;lt;=tmp;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- prescaler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process(clk)&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    if clk=&#039;1&#039; and clk&#039;event then&lt;br /&gt;
      cnt&amp;lt;=cnt+1;&lt;br /&gt;
    end if;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- toggle fliplop and distribution&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process(clk)&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    if clk=&#039;1&#039; and clk&#039;event then&lt;br /&gt;
      case sel is&lt;br /&gt;
        when &amp;quot;00&amp;quot;       =&amp;gt; toggle &amp;lt;= &#039;0&#039;;&lt;br /&gt;
        when &amp;quot;01&amp;quot;       =&amp;gt; toggle &amp;lt;= not toggle;&lt;br /&gt;
        when &amp;quot;10&amp;quot;       =&amp;gt; if cnt(15)=&#039;1&#039; then toggle &amp;lt;= not toggle; else toggle&amp;lt;=&#039;0&#039;; end if;&lt;br /&gt;
        when others     =&amp;gt; null;&lt;br /&gt;
      end case;&lt;br /&gt;
      drive_ar&amp;lt;=(others=&amp;gt;toggle);&lt;br /&gt;
    end if;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gnd&amp;lt;=(others=&amp;gt;&#039;0&#039;);&lt;br /&gt;
mod_out&amp;lt;=cnt(15);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
end Behavioral;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei row.vhd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;vhdl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
library IEEE;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_1164.ALL;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_ARITH.ALL;&lt;br /&gt;
use IEEE.STD_LOGIC_UNSIGNED.ALL;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entity row is&lt;br /&gt;
    Port ( clk  : in std_logic;&lt;br /&gt;
           data : in std_logic;&lt;br /&gt;
           dout : out std_logic);&lt;br /&gt;
end row;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
architecture Behavioral of row is&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
signal my_array: std_logic_vector (49 downto 0);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
begin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- generate 50 FFs with clock enable&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process (clk)&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    if clk=&#039;1&#039; and clK&#039;event then&lt;br /&gt;
      my_array&amp;lt;=(others=&amp;gt;data);     &lt;br /&gt;
    end if;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- combine all into a BIG OR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  process(my_array)&lt;br /&gt;
  variable tmp: std_logic;&lt;br /&gt;
  begin&lt;br /&gt;
    tmp:=&#039;0&#039;;&lt;br /&gt;
    l: for i in 0 to 49 loop&lt;br /&gt;
      tmp:=tmp or my_array(i);&lt;br /&gt;
    end loop;&lt;br /&gt;
    dout&amp;lt;=tmp;&lt;br /&gt;
  end process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
end Behavioral;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Term1.gif|thumb|right|220px|Terminierung 1: 50Ω vor dem Koppelkondensator, f&amp;lt;sub&amp;gt;g&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;Hz]]&lt;br /&gt;
[[bild:Term2.gif|thumb|right|220px|Terminierung 2: 50Ω nach dem Koppelkondensator, f&amp;lt;sub&amp;gt;g&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;kHz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Messungen wurden mit einem Spartan-II Demoboard von Insight Electronics durchgeführt. Es ist mit einem XC2S100-5 im PQ208 Gehäuse bestückt. Es nutzt eine Kernspannung von 2,5V und eine IO-Spannung von 3,3V. Beide Spannungen werden durch Linearregler geliefert. Ein 36.864 MHz Oszillator wurde hinzugefügt. Für die Messung wurde der Takt mittels DLL vervierfacht auf 147 MHz. Diese hohe Frequenz wurde gewählt, um die Effekte gut demonstrieren zu können. In einer praktischen Anwendung wird man diesen Test nur mit der normalen Frequenz betreiben, welche auch in der realen Anwendung genutzt wird. Das Board wird durch ein starkes Netzteil versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspannung wird mit einem Stück Koaxialkabel vom Typ RG 174 gemessen, welches direkt an ein VCC/GND-Pin des FPGAs angelötet ist. Das [[Oszilloskop]] ist auf 50Ω Eingangsimpedanz mit AC-Kopplung geschaltet. Wir sind nicht an der absoluten Größe der Versorgungsspannung interessiert sind, nur an Wechselanteilen, welche hoffentlich deutlich kleiner sind. Mit AC-Kopplung kann man einen deutlich kleineren Messbereich für die vertikale Auflösung verwenden. Dieser Aufbau hat eine gute Abschirmung gegen Störungen und eine sehr hohe Bandbreite zur Messung der hochfrequenten Störungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Messung wurde festgestellt, dass es zwei verschiedene [[Wellenwiderstand | Terminierungsmethoden]] in Oszilloskopen gibt. Das alte Tektronix CSA 404 mit einem 11A34 Verstärker nutzt Terminierung 1 am 50Ω Eingang. Daraus ergibt sich eine untere Grenzfrequenz des Hochpasses von ~10 Hz. Das zweite Oszilloskop, ein Tektronix TDS 3034, mit welchem die Screenshots gemacht wurden, nutz Terminierung 2, welche in einer unteren Grenzfrequenz von ~200 kHz resultiert. Das ist nicht akzeptabel für die Messung der Sprungantwort, weswegen die 1 M&amp;amp;Omega; Eingangsterminierung benutzt wurde. Das ist OK für die Messung niedriger Frequenzen (&amp;lt;10 MHz). Zur Messung der Hochfrequenzstörungen (Messung 4) ist die Grenzfrequenz von 200 kHz kein Problem.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 1 - FPGA unkonfiguriert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Schritt können wir die Leistungsaufnahme in Ruhezustand messen, welche größtenteils durch Leckströme verursacht wird. Zu beachten ist auch, dass unser Oszilloskop mit Eingangsschaltung 1 viel Strom zieht (50Ω @ 2,5V = 50mA). Wir können mittles Multimeter messen, ob unsere Spannungsregler die korrekte Spannung liefern. Wir schreiben den aktuellen Stromverbrauch und Kernspannung auf. Dabei ist der Stromverbrauch der Eingangstermninierung nicht enthalten, weil für alle Messungen das zweite Oszilloskop mit Schaltung 2 verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 2 - FPGA mit leerer Logik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Design mit einer einfachen Schleife von einem Eingang auf einen Ausgang ist jetzt in das FPGA geladen. Nach der Konfiguration &#039;&#039;&#039;sinkt&#039;&#039;&#039; der Stromverbrauch, weil die Konfigurationslogik im FPGA abgeschaltet wurde, welche permanant den Konfigurationsspeicher löscht. Die Leistungsaufnahme dieser Minimalschaltung wird als Kalibrierungspunkt für alle nachfolgenden Messungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 3 - FPGA konfiguriert ohne schaltende Logik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steigt die Leistungsaufnahme deutlich. Auf den ersten Blick ist das unerwartet, denn im FPGA werden keinerlei Signale geschaltet , die FlipFlips laden immer den gleichen Wert. Aber das ist nicht ganz korrekt. Das Taktnetzwerk läuft auf voller Leistung. Daran erkennt man, dass die Taktverteilung signifikant Leistung benötigt. Darum nutzen [[Ultra low power | stromsparende ICs]] eine saubere Methode zur [[Taktung FPGA/CPLD | Taktabschaltung (clock gating)]], um die Leitungsaufnahme zu verringern. Aber das muss auf sichere Weise erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 4 - FPGA mit dauerhaft schaltenden Signalen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt starten wir ein Feurwerk! Die Stromversorgung erfährt jetzt ihren schlimmsten Albtraum. 1500 FlipFlops die gleichzeitig mit 147 MHz umschalten (togglen)&lt;br /&gt;
ist kein Kindergeburtstag! Schau auf den Strommesser! Das FPGA wird schnell sehr heiß. Aber was sehen wir auf dem Oszilloskop? Da die Stromaufnahme konstant ist, können wir nur Hochfrequenzstörungen durch die schaltende Logik sehen, welche durch unzureichende Entkopplung der Keramikkondensatoren verursacht werden könnte. Mit einem schnellen Oszilloskop (1GHz++) und schlechten Versorgungslagen und Keramikkondensatoren, könnte man die &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; hochfrequenten Störungen sehen. Mit dem 1 GHz-Oszilloskop sieht man in diesem Fall aber nichts, eben weil die Kondensatoren und Stromversorgungslagen gut funktionieren. Mit langsameren Oszilloskopen (300MHz oder weniger) sieht man nur den Effekt der Kondensatoren. Hier können wir auch die Kernspannung unter Volllast messen. Aber man muss sicherstellen, die Spannung zu messen, welche wirklich am FPGA ankommt, d.h. man muss &#039;&#039;&#039;direkt&#039;&#039;&#039; an den Pins des FPGA messen, nicht irgendwo auf dem Board! Denn das Stromversorgungsnetz hat einen endlichen Widerstand, welcher einen Spannungsabfall vom Spannungsregler bis zum FPGA verursacht. In einem guten Entwurf sollte der Spannungsabfall kleiner als 1% der Nennspannung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung 5 - Burstbetrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erreichen wir den interessantesten Punkt. Mit dem 16-Bit Zähler wird das Umschalten des FlipFlop-Arrays mit einer niedrigen Frequenz moduliert, die Modulationsfrequenz ist 1/65356 der Taktfrequenz, hier ~2,2 kHz. Das ist die Sprungfunktion, welche in den Abschnitten weiter oben genannt wurde. Und wir sehen die Reaktion des Stromversorgungsnetzes. Wenn es ideal wäre, würden wir nur eine gerade Linie auf dem Oszilloskop sehen. Aber da es numal keine Idealfälle gibt, sehen wir Überschwinger und einen verbleibenden Offset. Das nachfolgende Bild zeigt das deutlich. Der blaue Kanal ist das Modulationssignal des 16-Bit Zählers (MSB), der gelbe Kanal die Kernspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
bild:01.gif| Sprungantwort mit 10µF&lt;br /&gt;
bild:02.gif| Sprungantwort mit 110µF&lt;br /&gt;
bild:03.gif| Abschaltflanke 10µF&lt;br /&gt;
bild:04.gif| Abschaltflanke 110µF&lt;br /&gt;
bild:05.gif| Zoom, Abschaltflanke 110µF&lt;br /&gt;
bild:06.gif| Anschaltflanke 10µF&lt;br /&gt;
bild:07.gif| Anschaltflanke 110µF&lt;br /&gt;
bild:08.gif| Zoom, Anschaltflanke 110µF&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschwinger beim Einschalten wird durch die unzureichende Entkopplung im mittleren Frequenzbereich verursacht. Der sprunghaft steigende Stromverbrauch kann nicht von den Mittelfrequenz-Kondensatoren geliefert werden (zu wenig Kapazität), auch nicht vom Spannungsregler (er ist zu langsam dafür). Das originale Demoboard ist nur mit einem 10µF Tantalkondensator hinter dem Spannungsregler bestückt, welcher für so eine große Last viel zu klein ist. Durch Ergänzung eines 100µF Kondensatores kann der Unterschwinger deutlich verkleinert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Überschwinger beim Abschalten ist ähnlich, aber hier ist der Spannungsregler zu langsam, um den Ausgangsstrom herunterzuregeln. Der überschüssige Strom (Ladung) wird in den Mittelfrequenz-Kondensatoren gespeichert, aber da dieser nur 10µF hat, steigt die Spannung schnell an. Ein einfacher Vergleich. Es ist genauso wie wenn man mit einem kleinen Fass das Regenwasser von einem großen Dach auffangen will, das Faß füllt sich schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was verursacht den verbliebenden Offset? Nun, das ist der Gleichstromwiderstand des Stromversorgungsnetzwerks vom Spannungsregler (wo dieser die Ausgangsspanung misst und regelt) bis zum VCC-Pin des FPGAs. Die Stromaufnahme des FPGAs schwankt zwischen Messung 3 (kein Umschalten) und Messung 4 (konstantes Umschalten). Auf dem Oszilloskop sehen wir eine Spannungsdifferenz von ~70mV bei einer Stromdifferenz von 912 mA, woraus ca. 76m&amp;amp;Omega; Widerstand resultieren. Die Schlußfolgerung daraus ist, dass die Verbindung zwischen dem Punkt der Spannungsmessung durch den Spannungsregler und den VCC-Pins einen möglichst niedrigen Widerstand haben muss. Das beste sind komplette Lagen für die Stromversorgung (Power Planes), aber kurze, dicke Leitungen sind meist auch OK. Es gibt auch Spannungsregler mit extra Messeingängen, welche den Spannungsabfall über der Zuleitung kompensieren können, weil sie direkt am Verbraucher die Spannung messen. Als weitere Möglichkeit werden heutzutage meist sog. Point of Load Module eingesetzt. Das sind Spannungsregler (Schaltregler), welche direkt am zu versorgenden FPGA sitzen und mit einer hohen Spannung von 5..48V über das Board versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Messergebnisse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Messung || FPGA-Inhalt                || Icc [mA] || Vcc [V] || P [mW]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || keine Konfiguration              || 80 || 2.501 || 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || Minimallogik                     || 40 || 2.502 || 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || Testlogik, inaktiv               || 235 || 2.487 || 584&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || Testlogik, konstantes Umschalten || 1147 || 2.433 || 2790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || Testlogik, Burstbetrieb           || 690 || 2.464 || 1700&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel wurde eine einfache aber leistungsfähige Methode zur Messung des Frequenzgangs des Stromversorgungsnetzwerks für FPGAs gezeigt. Die Messung kann deutlich einfacher und mit leicht verfügbaren Messgeräten unter realistischeren Bedingungen durchgeführt werden als eine klassische Messung mit einem Netzwerkanalysator. Es läßt viel Raum für Experimente mit der Entkopplung der Stromversorgung in Bezug auf die Platzierung und Werte der Kondensatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://processors.wiki.ti.com/index.php/General_hardware_design/BGA_PCB_design/BGA_decoupling General hardware design/BGA PCB design/BGA decoupling, Texas Instruments (engl.)]&lt;br /&gt;
*[http://www.signalintegrity.com/Pubs/pubsKeyword.htm#power%20system Signal integrity of power systems] by Howard Johnson (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spannungsversorgung und Energiequellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FPGA und Co]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VHDL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>129.247.247.238</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Reichelt-Wishlist&amp;diff=27781</id>
		<title>Reichelt-Wishlist</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Reichelt-Wishlist&amp;diff=27781"/>
		<updated>2008-05-05T14:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;129.247.247.238: /* Controller/FPGA/CPLD */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Reichelt Wunschliste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite können Wünsche zur Erweiterung des Reichelt-Lieferprogramms eingetragen werden. Es ist keine offizelle Wunschliste von Reichelt und es ist nicht bekannt, ob Reichelt-Mitarbeiter diese Seite regelmässig sichten. Reichelt sollte sicherheitshalber regelmäßig angeschrieben werden, damit diese Liste nicht in Vergessenheit gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich die beliebtesten Artikel herauskristallisieren, macht jeder einfach &#039;&#039;&#039;einen&#039;&#039;&#039; virtuellen Strich dahinter: | (Windows: ALT-GR Taste und &amp;lt; Taste drücken, Mac OS X: Alt-Taste und 7 Taste drücken). Alle fünf Striche (|||||) bitte immer ein Leerzeichen einfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Artikel einfügen darf und soll natürlich auch jeder - aber bitte die Liste vorher durchgehen (Tipp: Browser-Suchfunktion nutzen)! Einfach ganz viele Striche auf einmal hinter einem Artikel einzufügen ist zwecklos. Das erkennt man in der History und es gibt viele Leute, die diese Seite überwachen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht sinnvoll&#039;&#039;&#039; ist etwas sehr exotisches, wie z.B. einen ganz bestimmten super schnellen AD-Wandler hier aufzulisten! Neue Artikel müssen sich für Reichelt ja auch rentieren und wirtschaftlich &amp;quot;an den Mann bringbar&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wunschliste =&lt;br /&gt;
== Halbleiter ==&lt;br /&gt;
=== Controller/FPGA/CPLD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ALTERA MAX-II (CPLDs) ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* ALTERA CPLD EPM30xx - Familie ||&lt;br /&gt;
* ALTERA CPLD EPM70xx - Familie ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* ALTERA Flex10K - Familie |||&lt;br /&gt;
* ALTERA Cyclone2 - Familie ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Atmel AVR32 im TQFP |||| |&lt;br /&gt;
* Atmel AVR mit USB AT90USB82, AT90USB162, AT90USB646, AT90USB1286 und AT90USB1287 ||||| |||&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny261 (auch 461; bevorzugt DIP) ||&lt;br /&gt;
* Atmel Atmega 16L und 32L in TQFP (waere ATMEGA 16/32L8 TQ) ||||&lt;br /&gt;
* Atmel ATmega324P in TQFP und PDIP |||||&lt;br /&gt;
* Atmel ATmega644p in TQFP |||||&lt;br /&gt;
* Atmel AVR Controller mit Funkanbindung z.B. AT86RF230, AT86RF211, AT86RF401, dazu passende Quarze (evtl. SMD) 18,080 MHz  (Crystek P/N 016758), Spulen 39nH.  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||| |&lt;br /&gt;
* Atmel AT90PWM3B (µC für Servosteuerungen und z.b. Motorsteuerungen) ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Atmel AT89LP4052 PDIP ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Atmel Dream Sound Synthesizer Chips, z.B. ATSAM3103 und ATSAM3308 ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Atmel XMega wie ATMega16 Belegung bedrahtet nicht SMD sondern normale Bauform ||||&lt;br /&gt;
* Axis Etrax 100LX Risc Processor (kostenloses Linux-System vorhanden) |||||||| &lt;br /&gt;
* Freescale Prozessoren (Coldfire) (16 + 32 Bit) ||&lt;br /&gt;
* Freescale DSP56F801 ||||&lt;br /&gt;
* Freescale HCS12 Controller ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Freescale MC9S08QG8 (DIP 16) ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Freescale MC9S08QEx |&lt;br /&gt;
* Infineon XC866 ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Lattice ispMACH 4032C / 4064C / 4128C ||||&lt;br /&gt;
* Luminarymicro Stellaris Serie (Cortex-M3) |&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 10F2xx (+ Programmiergerät) |||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F2585 |||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F4523 (12/2007: PIC mit 12-Bit A/D-Wandler) |&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F4550 (PIC mit USB) ||||| ||||| |||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F6585&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 24 ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Microchip mehr dsPIC30F |||||&lt;br /&gt;
* Microchip dsPIC33 ||||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC32 (MIPS) ||||| |&lt;br /&gt;
* NXP LPC214x-Serie ARM7-Controller ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* NXP LPC23xx/24xx ||&lt;br /&gt;
* NXP SAA5281 Videotextinterface ||||| |||&lt;br /&gt;
* Parallax Propeller CPU, 8 Cogs - DIP 40 ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Renesas M16C |||||&lt;br /&gt;
* Silabs C8051F320 USB Mikrocontroller ||&lt;br /&gt;
* SSV DIL/NetPCs [http://www.dilnetpc.com]http://www.dilnetpc.com ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* ST ST7MC... (µC für Servosteuerungen, und vor allem Brushless-Motoren) ||||| ||&lt;br /&gt;
* ST STR7 Serie (ARM7TDMI) |&lt;br /&gt;
* ST STM32 Serie (Cortex-M3) |&lt;br /&gt;
* TI TMS470 Arm7 ||||| |||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* TI MSP430F167, TI MSP430F168 |||&lt;br /&gt;
* TI MSP430F2001/2/3 etc. im RSA-Gehäuse ||||| |&lt;br /&gt;
* TI TUSB3210 ||||| ||&lt;br /&gt;
* Ubicom SX20 SX28 IP2022 ||&lt;br /&gt;
* Zilog Z8 Encore-Microcontroller (bis 64k Flash, I²C, SPI, 2xUART, ADC, on-Chip Debugger ...) [http://www.zilog.com/products/family.asp?fam=225]www.zilog.com ||||| |&lt;br /&gt;
* Zilog ZNEO-Microcontroller (Z16Fxxx, bis 128k Flash, 4k RAM, bis zu 76 I/Os, 3 Timer, 10-bit A/D, externer Daten-/Adressbus, on-Chip Debugger) [http://www.zilog.com/products/family.asp?fam=236] www.zilog.com |&lt;br /&gt;
* CY7C68013A-56PVXC (Cypress EZ-USB FX2LP) ||&lt;br /&gt;
* XC3S 400 TQ144 |&lt;br /&gt;
* Mehr FPGAs (v.a aktuellere) von Xilinx, z.B. Spartan III , ALTERA CYCLONE II (v.a. auch größere Typen, die noch im TQFP-Gehäuse zu haben sind wie z.B. XC3S400 oder XC3S500E (PQFP208)) ||||| ||||| ||||| |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Ajile aj-100 (Java Real-Time Prozessor) |&lt;br /&gt;
* Western Design Center 65c816 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicher ===&lt;br /&gt;
* Atmel DataFlash, z.B. AT45DB081B (8 MBit Flash-Speicher an seriellen Bus im 8poligen Gehäuse) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* NexFlash spiFlash NX25P16 (16MBit serial Flash im SO8-Gehäuse) ||||| ||||| |||||||&lt;br /&gt;
* Schnelles RAM (10, 15 oder 20ns, z.B. Samsung K6R1008C1D-UI10) (5V/3,3V) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* RAMs (SRAM oder DRAM) mit ordentlicher Kapazität (z.B. HY57V641620HG oder besser) ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* 3.3V DRAM |||&lt;br /&gt;
* 3.3V async SRAM ab 16KByte ||&lt;br /&gt;
* 24LC256 oder 24AA256 oder 24LC512 oder 24AA512 ||||| ||||&lt;br /&gt;
* FPGA Konfigurations-EEPROMS AT17LV256, AT17C65/128/256.../XCF04S/... ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* EEPROM mit SPI Schnittstelle 25XX Serien ||||| |&lt;br /&gt;
* F-RAM mit SPI von RAMTRON |||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICs ===&lt;br /&gt;
* National Semiconductor CLC020 und CLC021 Parallel Component nach SDI-Converter ||&lt;br /&gt;
* Ethernet-Controller RTL8019AS und Übertrager FB2022 oder 20F-001N ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Ethernet-Controller CS8900A ||||| |&lt;br /&gt;
* SPI-Ethernet-Controller ENC28J60 und passender Übertrager und passenden &#039;&#039;&#039;Grundton&#039;&#039;&#039;-Quarz (25,0000 MHz Grundton) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* DP83848C (Ethernet Physical Layer Transceiver/PHY, MII/RMII-Schnittstelle, passend zu AT91SAM7X) |||&lt;br /&gt;
* Ethernet-Connector RJ-45 mit integriertem Übertrager (z.B. Taimag RJLBC-060TC1) ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* ADS8320 ADC 16 Bit seriell  |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* DAC7612 DAC 12 Bit seriell  |||||  ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* DTMF-Dekoder-Enkoder (8870, 8880) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* AD7524 in SMD ||||| |||| |||||&lt;br /&gt;
* MCP23016 16Bit I²C I/O Expander ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* ISD 5116 (Sprachaufnahme bis 16min &amp;amp; I2C-Interface)  ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* I²C-Bus Temperatursensor DS1631Z ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* RS485 isoliert: z.B. Burr-Brown ISO485 o.ä. |||||&lt;br /&gt;
* Maxim MAX629, MAX1795, MAX1703 (Aufwärtsregler / Step-Up-Konverter)  ||||| |||| ||||| |&lt;br /&gt;
* DAC8830 IDT (16Bit-DAC,ser. Input) ||||| |&lt;br /&gt;
* MAX6958 / MAX6959 (I²C 4-Digit, 9-Segment LED Display Drivers with Keyscan) |||| ||||&lt;br /&gt;
* LM3886 ||||| |&lt;br /&gt;
* Leistungs-OP LM675 von National ||&lt;br /&gt;
* ZHB6718 (H-Bridge für 1,5V - 20V Motoren) |||| |||||&lt;br /&gt;
* Philips PCA82C252 oder TJA1054A oder vergleichbar (&amp;quot;Fault-Tolerant&amp;quot; CAN Transceiver, 11898-3) ||||| |||| &lt;br /&gt;
* Maxim Switched Capacitor Tiefpass-Filter (z.B. MAX297, MAX7410) |||||&lt;br /&gt;
* Philips PCA9555 (I2C IO, 16 Bit par. I/O, c&#039;t Project Soundcheck II) ||||&lt;br /&gt;
* ISD 2560 -&amp;gt; SOIC Gehäuse (Sprachaufnahme IC)  ||||| |&lt;br /&gt;
* MCP25050 CAN-Bus Input/Output Expander ||||| ||||&lt;br /&gt;
* STP08CL596M SO16 STM, LOW VOLTAGE 8-BIT CONSTANT CURRENT LED SINK DRIVER ||||&lt;br /&gt;
* STP16CL596M SO24 STM, LOW VOLTAGE 8-BIT CONSTANT CURRENT LED SINK DRIVER |||&lt;br /&gt;
* STP16CL596B1R DIP24 STM, LOW VOLTAGE 16-BIT CONSTANT CURRENT LED SINK DRIVER ||&lt;br /&gt;
* STP08CL596B1 DIP16 STM, LOW VOLTAGE 8-BIT CONSTANT CURRENT LED SINK DRIVER ||&lt;br /&gt;
* MAX6675 Typ-K Thermoelement nach SPI ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Motortreiber TLE 4205 |||&lt;br /&gt;
* LTC24xx |||&lt;br /&gt;
* MAX6650 ||&lt;br /&gt;
* QT511-ISSG (iPod-like Touch-Wheel-Sensor &#039;&#039;siehe&#039;&#039; [http://www.qprox.com/products/qwheel_qt510.php]) ||||| ||||&lt;br /&gt;
* DDS-IC von Analog wie AD9833, AD9835 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* IP101 PHY von IC+ (Distri für DE [http://www.topas.de/tt/cfs/icp_cfs_mai05.htm Topas]) ||&lt;br /&gt;
* UDN 2987 LW (Source Driver UDN2987 in SMD-Bauform) ||&lt;br /&gt;
* MAX7311AWG 2Wire Interface von Maxim ||&lt;br /&gt;
* IR2011 MOSFET Treiber |||&lt;br /&gt;
* MAX 4420 Mosfet Driver ||&lt;br /&gt;
* MAX 4429 Mosfet Driver ||&lt;br /&gt;
* CCS-Akkulade-IC (z.B. CCS9620SL) (siehe [[http://bticcs.com/]]) |||||&lt;br /&gt;
* LM1117MPX-1.8 und LM1117MPX-3.3 (SMD-Spannungsregler SOT-223) |||||&lt;br /&gt;
* LTC1694-1 (I2C/SMBus Accelerator) |||&lt;br /&gt;
* P82B86 (I2C Dual Bi-Directional Bus Buffer) ||&lt;br /&gt;
* CS5641 von Cirrus...The CS5461 incl. two delta-sigma A/D converters.... ||&lt;br /&gt;
* DS1616 von Dallas Datalogger-IC |&lt;br /&gt;
* TEA5757 FM-Tuner IC von Philips |||&lt;br /&gt;
* TEA5768HL FM-Tuner IC von Philips |||||&lt;br /&gt;
* VS1053 MP3/AAC/WMA/Ogg Decoder von VLSI ||&lt;br /&gt;
* TH3122 K-Line Interface von MELEXIS ||||&lt;br /&gt;
* MAX7313 16 LED-PWM-Dimmer (Im gegensatz zu den Philips-ICs ist jede einzelne LED-Dimmbar, dafür nur in 16 Schritten) ||||| |||| &lt;br /&gt;
* LMX2306/LMX2316/LMX2326 PLL Synthesizer von National ||||| |&lt;br /&gt;
* MAX127/128 8-Kanal 12bit ADC mit I2C interface |||&lt;br /&gt;
* MIC6315 von Micrel (3,3/5V Reset Baustein mit manual Reset) ||&lt;br /&gt;
* MMI4832 (Geber Interface Baustein EnDat, SSI, Incrementalgeber ||&lt;br /&gt;
* CP2120  single-chip SPI to I2C bridge and GPIO port expander |&lt;br /&gt;
* AD623 Single Supply,Rail-Rail, InstrOpamp |||||&lt;br /&gt;
* AD628 InstrOpAmp, high voltage inputs |&lt;br /&gt;
* L6205 Motortreiber (2Kanal, 2,8A, DMOS)|||||&lt;br /&gt;
* TLV2382ID Rail-Rail-OP von TI |&lt;br /&gt;
* TLV320AIC23B Audio-Codec ||&lt;br /&gt;
* Cypress CY7C67300 dual role USB controller mit OTG  |||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* High Side Current Sense ICs wie MAX4172 |||||&lt;br /&gt;
* LM397, LM321 o.ä. single op-amp in SOT23-5  5-30V supply ||&lt;br /&gt;
* LTC3490 ||||| |||&lt;br /&gt;
* QT160 6-fach Touch Sensor IC |||&lt;br /&gt;
* TPIC6B595 (oder ähnliche 74xx595 high current (150 mA) shift register) ||&lt;br /&gt;
* HV9910 Schaltregler für die Hochleistungs LED^s Ub=8-450V; I beliebig; Eff. besser 90% |||&lt;br /&gt;
* LM267X SimpleSwitcher Step-Down-Konverter in SO-8 Bauform |&lt;br /&gt;
* Schnellere und gleichzeitig günstige OpAmps; Beispiel AD8055 ||&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;quot;zum Beispiel&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Clock generator IC&#039;s, z.B. PCK20?? von Philips |&lt;br /&gt;
* uC supervisor chips + watchdog z.B.: MAX6864 ist z.Z. der beste (0.2uA!) |||&lt;br /&gt;
* Mehr FET-Treiber (TI UCC3372x, HIPxxx , die neueren Brückentreiber von Maxim ||||| |&lt;br /&gt;
* D/A Wandler mit 4 oder mehr Ausgängen, z.B. TLC5620/TLV5629/AD5325 ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* PLL Schaltkreise für Frequenzerzeugung. z.B. MC / ML145170 (SOIC16) / TSA5060A ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Digital Potentiometer (z.B. 2-Wire MAX546x, AD526x, X9C10x) ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Power over Ethernet Bausteine z.B. LM7050 &lt;br /&gt;
* Automotiv ICs z.B. LM1815, LM1915, LM1949, LM9011, LM9040, LM9044, LMD18400... ||||| |&lt;br /&gt;
* 16-bit A/D-Wandler (waren von Maxim schon im Programm, sind aber wieder herausgeflogen?) |||&lt;br /&gt;
* Video-AD-Wandler z.B. LTC2208 (16 Bit 130 MS/s) für FPGA und SDR |&lt;br /&gt;
*MAX528 8-fach 8Bit DAC mit Output Buffer seriell |&lt;br /&gt;
*LM1117 - 3,3V SOT-223 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;quot;mehr&amp;quot; xyz / unspezifisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ethernet Magnetics (Auch POE) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Generell mehr DAC&#039;s (auch die teureren) von TI |||||&lt;br /&gt;
* Generell mehr I2S IC (ADC, DAC, DSP, u.a. Crystal, BurrBrown etc.) |&lt;br /&gt;
* Generell mehr I²C IC ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Generell mehr 1-Wire IC ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Generell mehr PWM-SIC&#039;s ||&lt;br /&gt;
* Generell mehr SPI IC ||||| ||||| ||||| ||| (viele µC haben SPI aber kein I2C )&lt;br /&gt;
* 74VHC-Serie komplettieren (z.B. 74VHC125D) ||||| |&lt;br /&gt;
* MagJacks ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskrete ===&lt;br /&gt;
* LM317EMP oder LM317AEMP SMD-Spannungsregler einstellbar  (SMD TO-223 Gehäuse) ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* L4941 Spannungsregler 5V/1A in SMD-Ausführung (DPAK) ||||| |||&lt;br /&gt;
* LM2734 Schaltregler ||&lt;br /&gt;
* MIC29300/29301 Spannungsregler 5,0V 3A im TO263(SMD) Gehäuse ||&lt;br /&gt;
* MC78LCxx Serie - Ultra Low Drop Spannungsregler 3-5 Volt mit 1 Mikro-Ampere Ruhestrom ||||| ||&lt;br /&gt;
* R-783.3-0.5 Schaltregler 4,75V - ca. 18V Eingang; 3,3V Ausgang (Hersteller Recom) ||||||&lt;br /&gt;
* R-785.0-0.5 Schaltregler 6,5V - 30V Eingang; 5,0V Ausgang (Hersteller Recom) ||||&lt;br /&gt;
* R-785.0-1.0 Schaltregler, Ausgang 5,0V, 1A |&lt;br /&gt;
* ZRA250F005 Referenzspanungsquelle 2,5V 0.5% SOT23 gehäuse ||||| ||||	 &lt;br /&gt;
* Spannungsregler in SMD-Version (7805 etc., nicht nur der 78L05) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* 3,3V-Längsregler SMD zu vernünfitgen Preisen (Bsp: LF33 --&amp;gt; Best.Nr.: LF 33 CV, Preis: 0,76&amp;amp;#8364;)(der LT1086 kostet 4 Euro) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| 	||||| ||||| ||||| &lt;br /&gt;
* Größere Auswahl an Step-up Reglern ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* 5,2V Lowdrop Längsregler LF52 im TO252AA von STM |||||	 &lt;br /&gt;
* Spannungsregler SMD in DPAK ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IPW60R045CS Infineon Mosfet 600V 45mOhm Rdson 30ns tr+tf (niedrigster Rdson in der Klasse) |&lt;br /&gt;
* SPP20N60C3  Infineon Mosfet 600V 190mOhm Rdson &amp;lt;10ns tr+tf (Schnellste Schaltzeit in der Klasse) ||||| |&lt;br /&gt;
* SDT06S60    Infineon SiC 600V 6A Silizium-Carbid Schottky-Diode (kein trr, daher keine Schaltverluste) |||&lt;br /&gt;
* mehr FETs und IGBTs (nichtnur IRF, sehr gut IXYS &amp;lt;- und sauteuer!) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Digitaltransistoren (BCR*), auch als Pärchen NPN/PNP (BCR10, BCR08pn) ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Niederohm-FETs in SO8, N und P |||||	 |||||&lt;br /&gt;
* Si4562DY N- and P-Channel 2.5-V (G-S) MOSFET SMD ||||| |||||  | &lt;br /&gt;
* IRF7503/IRF7506 Dual Mosfet SMD   ||||| ||||&lt;br /&gt;
* PhotoMOS Relay (z.B. AQV257 von Panasonic; http://www.mew.co.jp/ac/e/control/relay/photomos/index.jsp) |&lt;br /&gt;
* IPS5451S intelligenter Leistungsschalter 50 V, 35 A, 25 mΩ |&lt;br /&gt;
* BSH205 P-Channel 1.5V(GS), 0.75A, 12V D-S |&lt;br /&gt;
* SMD Doppeldiode Schottky 12A 60V im TO252AA z.B. 12CWQ06FN von IOR ||||| ||||| ||||| |	 &lt;br /&gt;
* IR3313 o.ä. Intelligenter Leistungsschalter 32V/90A, einstellbare Strombegrenzung |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BUF420AW Schaltnetzteil Transistor von STM |||||	 &lt;br /&gt;
* Philips PDTD113E/123E und PDTB113E/123E (PNP und NPN im sot23 mit internen Widerständen für Basis und PullUp/Down ||&lt;br /&gt;
* 2SC1971 Transistor mit hoher Frequenz und viel Leistung für Endstufen |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sensoren/Aktoren ==&lt;br /&gt;
* Sensirion SHT11/SHT71 (oder auch SHT15/SHT75) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Sharp Entfernungssensoren (zb den GP2D120 oder den GP2D12) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* kleine Feuchtigkeitssensoren zur &#039;on-board-Montage&#039; ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* IS471 Selbstmodulierende IR-Lichtschranke ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* FSRs (Force Sensing Resistor) von Interlink Electronics ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Drehwinkelgeber, Gyro, Kreiselsensoren ähnl. Tokin CG-L43 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Summer mit 20mA@5V ähnlich Conrad Nr.751553 (TDB05 kann mit 30mA@5V nicht von allen Controllern direkt getrieben werden)  ||||| ||||&lt;br /&gt;
* NanoMuscle Aktuatoren ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Flexinol |||||&lt;br /&gt;
* Hall-Sensor UGN3503, KMZ51 ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Magnetfeld-Sensor (Kompass-Anwendung) KMZ52 ||||&lt;br /&gt;
* günstige Temp. Sensoren TC77 ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Motorola/Freescale Drucksensoren z.b. MPX4250 mit AP Druckanschluss ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* K-Typ (J-Typ) Thermocouple Temperatursensoren und passende Steckverbinder ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Induktions-Stromsensoren Coilcraft #J9199-A o.ä. ||||&lt;br /&gt;
* Durchflussmesser (z.B. wie Conrad Nr.155374) ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Linear- und 360° Soft-Pots wie von spectrasymbol ||||&lt;br /&gt;
* iMEMs Acceleration Sensors ADXL Series von Analog Devices ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* LEM Stromsensoren (Transducer) der HAIS-Serie, speziell HAIS 50-P und 100-P ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Allegro Stromsensoren (z.B. ACS713, ACS756) |&lt;br /&gt;
* 4Hz Supersense µblox LEA-4S GPS module (Importer pointis.de) + Passende Passives Patch antenna (zB. von inpaq.com) ||||&lt;br /&gt;
* Hallsensoren z.B. TLE4905 wieder ins Programm nehmen ||&lt;br /&gt;
* Anemometer ||&lt;br /&gt;
* TSic Temperatursensoren von ZMD |||&lt;br /&gt;
* Piezo Minimotoren/Lienearaktoren von Elliptec/Siemens einzeln und günstig ||&lt;br /&gt;
*Temperatursensor mit SPI-Interface LM74 |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugruppen ==&lt;br /&gt;
* Atmel ATNGW100 von [http://www.atmel.com/dyn/corporate/view_detail.asp?FileName=AVR32NGKit_3_26.html Atmel] = billiges Linux Board ($69=51.69€) --&amp;gt; [http://www.avrfreaks.net/wiki/index.php/Documentation:NGW/NGW100_Hardware_reference Dokumentation] ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Atmel ATSTK600 von [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=4254 Atmel] |&lt;br /&gt;
* Atmel ATSTK1000 von [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3918 Atmel] ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Atmel AVR Dragon von [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3891 Atmel] ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Axis Etrax 100LX MCM (Multi Chip Module) A full Linux computer on a single chip!  ||||| |||||&lt;br /&gt;
* CentiPad/DevKit Embedded Linux Modul ([http://www.centipad.de www.centipad.com]) ||||| ||&lt;br /&gt;
* DS9490R USB zu 1-Wire Dongle (auch mit Linux Treiber) |||&lt;br /&gt;
* Easy-Radio Module zur seriellen Datenübertragung (ER400 RS/TS/RTS) ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Foxboard = Betriebsfertiges Micro Linux System mit Axis Etrax 100LX MCM 66mm x 72mm ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* FoxVHDL = FPGA Erweiterungskarte für das ACME Foxboard ||||&lt;br /&gt;
* kostengünstige Funkschaltmodule (TLP/RLP) ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* kostengünstige Funkempfänger/Funksender 433 &amp;amp; 868 Mhz ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Lantronix XPort Embedded Device Server ([http://www.lantronix.com www.lantronix.com]) ||||| ||&lt;br /&gt;
* low-cost Experimentierplatinen für FPGA ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Mini-Bluetooth Module (RS232-Bluetooth-&amp;quot;Wandler&amp;quot;-Platinchen) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||| |||&lt;br /&gt;
* Mini-WLan Module (RS232 zu WLan) ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* MT1390 FM Tuner-Modul von Microtune |||&lt;br /&gt;
* NetDCU8 von F &amp;amp; S Elektronik Systeme GmbH (http://www.fs-net.de) - Linux-Computerplatine mit 400MHz Samsung-ARM mit 32MB RAM, 16MB Flash und SD/Ethernet/CAN/USB/TFT/RS232 für ca. 100 Euro ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* OM5610 FM Tuner-Matchbox von Philips |||&lt;br /&gt;
* TI - MSP430 Wireless Development Tool (AEC13895U) |&lt;br /&gt;
* Gyro Sensoren  MURATA,  ENC-03J A/B    ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Passive&amp;quot; Bauteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spulen etc. ===&lt;br /&gt;
* Ordentliche Trafospulen + Kerne, z.b. ETD-Serie, oder RM10 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Passende Ferrite dazu: N27,N41,N67,N87,N97 ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Magnetics CoolMu Ringkerne ||||| |||||||&lt;br /&gt;
* Magnetics MPP Ringkerne ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Die Micrometals Pulverkerne (-18 und -26) auch in größer ||||| |&lt;br /&gt;
* Funk-Entstördrosseln 16A, div. Werte ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Funk-Entstördrosseln 47µF |||&lt;br /&gt;
* Würth Induktivitäten ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Übertrager für Schaltregler z.B. Epcos Typ  B78304 |||||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kondensatoren ===&lt;br /&gt;
* Low-ESR Elkos (definiertes Fabrikat/Typ, und nicht einfach irgendwelche! (Rubycon?)) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Low-ESR Elkos RM 3,5mm 1.000uF 6,3V (Mainboardaustausch Elko) |&lt;br /&gt;
* Low-ESR SMD Tantal-Elkos (definiertes Fabrikat/Typ, und nicht einfach irgendwelche! (AVX?, Epcos?)) ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Zum MAX232 so20 passende SMD-Kerkos im Wert 1uF (0805,0603, 1206) ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Generell SMD-Kerkos im Wert &amp;gt; 100nF ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Kleine Niedervolt-Polyproplyenkondis mit mehr Kapazität ||&lt;br /&gt;
* Wima MKP4 ||||&lt;br /&gt;
* Wima MKP-X2 (~275V, klein und ideal für Kondensatornetzteile) |&lt;br /&gt;
* Günstige hochkapazitive Doppelschichtkondensatoren (z.B. Maxfarad MES2245 220F 2,3V) ||||&lt;br /&gt;
* Keramikkond. SMD 0603/0805/1206: mehr Zwischenwerte (56p, 82p, 560p) ||||| |&lt;br /&gt;
* Drehkondensator  20-500pf |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstände ===&lt;br /&gt;
* SMD-Widerstande in Bauform 0603 0402 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* SMD-Widerstände 0805 und 1206 auch unterhalb von 1 Ohm ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* SMD-Widerstände unterhalb 1 Ohm, andere Gehäuse als 0805/1206 (leichter erfüllbarer Wunsch) ||||| &lt;br /&gt;
* SMD-Widerstände 0805 auch aus der E24-Reihe ||||| ||||| ||||| &lt;br /&gt;
* Durchsteck-Widerstände in kleiner Bauform 0204. ||||| ||||&lt;br /&gt;
* R2R-Widerstandsnetzwerke (z. B. 10/20kOhm für DA-Wandler an Microcontrollern) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Präzisionswiderstände 0,05% und besser, ev. Drahtgewickelt ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Niederohm-Widerstände (Shunts ab 1mOhm im guten Gehäuse z.B. TO220) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* 25/50W-Widerstände (~20/50 Ohm auch weniger) ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Präzisions-Spannunsgteilernetzwerke ||||| ||||&lt;br /&gt;
*Präzisionsspannungsteiler 1:10, 1:100, 1:1000 (10MOhm Gesamtwiderstand) ||&lt;br /&gt;
* SMD-Präzisionswiderstände (0,1% TC10ppm/K =&amp;gt;0,1W indukt.arm) ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Null-Ohm Widerstände (Drahtbrücken) Baugröße wie 1/4W |||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quarze und Quarzoszillatoren ===&lt;br /&gt;
* SMD-Quarze mit Standardgehäuse (z.B. HC49/US &amp;amp; HC49/UP) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Quarzoszillator  9,8304 Mhz  ||&lt;br /&gt;
* Quarz mit 3,200 Mhz  |&lt;br /&gt;
* 13,5600 MHz Quarz (benötigt für RFID)  ||&lt;br /&gt;
* Quarz mit 13,56 MHz (SMD+bedrahtet) |&lt;br /&gt;
* 24,0000 MHz Standardquarz Grundton (&#039;&#039;&#039;kein 3. Oberton!!!&#039;&#039;&#039;) (benötigt für USB-DMX-Interface) | ||&lt;br /&gt;
* 25,0000 Mhz &#039;&#039;&#039;Grundton&#039;&#039;&#039;-Quarz (wird benötigt für Microchip TCP/IP Controller ENC28J60) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Allgemein mehr Grundtonquarze bei höheren Frequenzen |&lt;br /&gt;
* SMD Quarze/ Oszillatoren in flachen, kleinen SMD Gehäusen (SMX-A/-B) ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* Varistoren 14V auch als bedrahtetes Bauteil (für KFZ-Bordnetz) ||||| ||&lt;br /&gt;
* Suppressordioden mit Spannungsbereich zwischen 15V und 30V |&lt;br /&gt;
* die Auswahl läßt hier sehr stark nach&lt;br /&gt;
* Netzfilter FFP Reihe Schurter |&lt;br /&gt;
* Metallbrückengleichrichter für 50A ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HF Baumaterialien ==&lt;br /&gt;
* Filter SFE10.7MA19 360khz SZP2026 |&lt;br /&gt;
* Keramische Filter CFM455... ganzes Sortiment |||&lt;br /&gt;
* Quarze 32 MHz 10ppm Oscillatorfrequenz 0 bis +70°C&lt;br /&gt;
* Quarze 6,500000 MHz ||&lt;br /&gt;
* MC68160FB&lt;br /&gt;
* S3C4510B&lt;br /&gt;
* MT48LC4M32B2TG-7&lt;br /&gt;
* MC68EN302PV20&lt;br /&gt;
* Zirkulatoren ALD4302SB statt LM239 &lt;br /&gt;
* Transistoren MRFG35010&lt;br /&gt;
* µP Compatible CTCSS Encoder,Decoder FX 365&lt;br /&gt;
* Durchführungskondensatoren 1nF/160V (waren Ende &#039;06 noch im Programm) |||&lt;br /&gt;
* ZF-Quarzfilter für versch. Frequenzen (10, 20, 40 MHz) |&lt;br /&gt;
* MMICs und Ringmischer von Mini-Circuits&lt;br /&gt;
* PLL ICs z.B. von NXP und National für HF-UHF ||&lt;br /&gt;
* MICRF002/022, MICRF102/103 von Micrel  |||||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optoelektronik und Leuchtmittel ==&lt;br /&gt;
* low current SMD LEDs (z.B. Osram LG T679 - Anm.: hier gleich die neuen Varianten Lx T67K bestellen, nicht die alten 9er) ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* SMD LED Bauform 0402 rot/gelb/grün/blau/weiss  ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* weisse SMD LED Bauform 0603 ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* warm weisse LED ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* OSRAM Hyper TOPLEDS weiss LW T67C-T2U2-5K8L ||&lt;br /&gt;
* OSRAM Halogen Decostar 51 12V 20W GU5,3 statt des billigen NoName Zeugs ||&lt;br /&gt;
* OSRAM Hyper TOPLEDS gelb LY T676-S1T1-26 ||&lt;br /&gt;
* Everlight SMD-RGB (fullcolor) 19-337/R6GHBHC-A01/2T ||||&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, allgemein Low-Current bzw. High Efficiency Versionen anbieten ||||| |||&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, blau, gem. Anode ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, weiss, gem. Kathode ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, weiss, gem. Anode ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, blau, gem. Kathode ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Diese 4-Stelligen Dot-Matrix LED Anzeigen Siemens SLG 2016 oder von HP oder ähnliches |||||&lt;br /&gt;
* Generell alle 7-Segment-Anzeigen auch in Blau und bis zu 100mm höhe |&lt;br /&gt;
* Vakuum-Fluoreszenz-Displays (Dot Matrix mit Standardcontroller, z.B. Futaba &amp;quot;LCD Emulators&amp;quot;)  ||||| ||||&lt;br /&gt;
* IL207AT (SMD Optokoppler von Infineon) ||||| ||&lt;br /&gt;
* ILD256T (SMD AC-Optokoppler)  ||||| |||||&lt;br /&gt;
* ILD620 (DIP Optokoppler) ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* SFH6106, SFH6206 4 Pin Optokoppler SMD ||||||&lt;br /&gt;
* TLP113 (SMD Optokoppler) |||||&lt;br /&gt;
* Vactrol Optokoppler (mit Fotowiderstand zur Analogsignalregelung) |||||&lt;br /&gt;
* IR-Diode mit viel power ttp://www.lc-led.com/Catalog/department/36/category/49/1 |&lt;br /&gt;
* IrDA-Tranceiver TFDS4500 (oder TFDU4100) wieder anbieten (war im 07/2005er Katalog noch drin) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Seoul Zled P4 (100lm bei 350mA, 240lm bei 1A!) ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Generell: Z-Power LEDs von Seoul (günstiger und heller als Luxeon) ||||| ||&lt;br /&gt;
* Seoul Z-LED RGB auf Platine ||&lt;br /&gt;
* EA DOG-M128 128x64 Grafikdisplay aufbau ähnlich EA DOGM162 ||||&lt;br /&gt;
* TLP 3617&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mechanisches ==&lt;br /&gt;
* Getriebemotoren wie RB35 oder RB40 ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Muttern M2 ||&lt;br /&gt;
* Zylinderkopfschrauben M2,5 x 12mm ||||&lt;br /&gt;
* Zylinderkopfschrauben M2,5 x 20mm ||||&lt;br /&gt;
* Zylinderkopfschrauben M2,5 x 30mm ||||&lt;br /&gt;
* Zylinderkopfschrauben M3 x 25mm |||||&lt;br /&gt;
* Bopla ABP oder ABPH 800-100 (10cm) Aluprofil Gehäuse |&lt;br /&gt;
* microSD / Transflash sockel mit push-push technik (ist nervig die immer für teuren versand aus amiland kommen zu lassen) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| &lt;br /&gt;
* M2 Gewindebohrer und Senker ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schalter/Potis etc. ===&lt;br /&gt;
* Drehimpulsgeber DDM Hopt+Schuler 427 SMD (evt auch normal, stehend &amp;amp; liegend) ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Folientastaturen ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Drucktastenfeld Matrix 3x4 ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* kleiner Joystick wie beim Atmel Butterfly  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* statt Radiohm potis bitte Prehostat oder Alphastat 16 63256-026xx ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Drehschalter Serie DS in allen Versionen nur vom Hersteller C&amp;amp;K; auch brückende Versionen anbieten  ||||| |||||&lt;br /&gt;
* bistabile Relais mit 2 Wicklungen ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* passende Touchpanels für die coolen Blue-Line-Grafikdisplays ||||| ||||&lt;br /&gt;
* mehrpolige Fußschalter, FS 35 bitte bei Druckschalter einordnen |||&lt;br /&gt;
* möglichst kleine und flache Druckschalter rastend!  ||||&lt;br /&gt;
* iPod-Wheel (Siehe: IC&#039;s=&amp;gt;QT511-ISSG; siehe 360° Soft-Pots - weiter oben) |||&lt;br /&gt;
* Taster Radiohm ST-1034 in rot, grün, gelb, blau, grau und schwarz&lt;br /&gt;
* Leitplastikpotis im Servogehäuse |&lt;br /&gt;
* Relais mit hohen Wirkungsgrad (daher nur geringer Spulenstrom nötig) |&lt;br /&gt;
* Tastköpfe für Taster9308, wie zb Omron B32-2000 oder B32-2010 |&lt;br /&gt;
* Batteriehalter für 4 Mignonzellen mit Lötfahne (statt Druckknopf)  |&lt;br /&gt;
* SMD-Schiebeschalter |||&lt;br /&gt;
* Hohlwellen-Drehgeber (z.B. EC35B-Serie von Alps) ||&lt;br /&gt;
* Taster und Kappen aus der Multimec-Reihe |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Steck-) Verbindungen ===&lt;br /&gt;
* Modulare Buchse RJ45 mit Übertrager und LEDs für Ethernet 10/100, z.B. SI-40138 MagJack von BEL-STEWART oder Taimag RJLBC-060TC1 ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Modulare Buchse RJ45 (&#039;&#039;ohne Übertrager&#039;&#039;) mit LEDs (oder Lichtleiter für SMD-LEDs) |&lt;br /&gt;
* Buchsenleisten zum Crimpen (allseitig anreihbar!, 1x1, 1x2, z.B. [http://www.newproduct.molex.com/datasheet.aspx?ProductID=92125 Molex 2081 ?] oder Harwin M20 )  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||| ||||| &lt;br /&gt;
* Für die LC-Displays: Adapterplatine mit anschlüssen im Raster 2,54mm (EA 9907-DIP) siehe http://www.lcd-module.de/ ||||| ||||| ||||| |||| |||&lt;br /&gt;
* TEXTOOL-Fassungen (Breite 7-15,24mm)/ Nullkraftsockel für kleine Mikrokontroller: DIL-20 ||||| || DIL-28 | PLCC-44 ||||| ||||| ||||| (und andere)&lt;br /&gt;
* Nullkraftsockel für SO- oder TQFP-Gehäuse (z.B. Yamaichi) ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Nullkraftsockel für 6-Pin SOT23 (SOT23-6) z.B. für Programmierung v. PIC10F ||||&lt;br /&gt;
* Nullkraftsockel für DIL20 Gehäuse |&lt;br /&gt;
* Chipkartenkontaktiereinrichtung, die die Kontakte anhebt (keine Schleifkontakte) ||||| ||&lt;br /&gt;
* WOL-Verbindungskabel / Stecker / Print-Connectoren: |||||&lt;br /&gt;
* gängige Platinenverbinder einreihig RM 2mm mit 2-15 Kontakten (in vielen Geräten verwendet, z.B. [http://www.newproduct.molex.com/datasheet.aspx?ProductID=19945 Molex 51004, 53015]): ||||| Molex 71226 |||&lt;br /&gt;
* Floppy Stromversorgungstecker 3,5&amp;quot; Printausführung ||||| |&lt;br /&gt;
* Hochwertigere 1/4&amp;quot; Klinkenbuchsen, z.B. von Rean oder Cliff ||||&lt;br /&gt;
* mehrpolige, hochwertige Miniatursteckverbinder (z.B. http://www.binder-connector.de/pdfs/serien/711.pdf) |&lt;br /&gt;
* preiswerte! Hochspannungssteckverbinder &amp;gt;2kV ||||&lt;br /&gt;
* Höherwertige 3,5mm Klinkenbuchsen / -stecker (statt &amp;quot;EBS35&amp;quot; oder &amp;quot;KK(S/M) ..&amp;quot;) ||||| ||&lt;br /&gt;
* Ordentliche Lautsprecherbuchsen &amp;quot;Strich-Punkt&amp;quot; (Print oder Wand) (die Stecker sind OK) |&lt;br /&gt;
* Schuko-Einbausteckdose (Maschinensteckdose) (mit oder ohne Klappdeckel); Flanschmaß möglichst klein (50mmx50mm); div. Farben (sw,grau,...) ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Euro-Einbausteckdose (230V~, gab&#039;s früher mal) ||||&lt;br /&gt;
* Carrier-IC-Sockel&lt;br /&gt;
* JST HR Steckverbinder |||&lt;br /&gt;
* Wannenstecker(gerade) + Pfostensteckverbinder 6-Pol. (Pfostenbuchsen gibt es 6-Pol.) ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  ( z.B. Harting SEK 18 Serie http://www.harting.com/en/en/de/sol/verbtech/prod/ios/description/03005/index.de.html)&lt;br /&gt;
* Wannenstecker 2,54mm Raster auch als SMD |||||&lt;br /&gt;
* Günstigere SD/MMC-Steckverbinder z.B.SDBMF-00915B0T2 von MULTICOMP(selbst bei Farnell für 1,80Euro) ||&lt;br /&gt;
* Einpolige Steckerleiste 2.54 |||||&lt;br /&gt;
* Foliensteckverbinder (FFC) RM1,25 (z.B. 9pol, 11pol ...) ||||&lt;br /&gt;
* Triaxstecker /-buchse (Coax mit 2.tem Schirm als 3. Kontakt) |&lt;br /&gt;
* vernünftige Koax-Stecker und Kupplungen z. Bsp. von Hirschmann&lt;br /&gt;
* Platinensteckverbinder für Rastermass 2,00mm ||||&lt;br /&gt;
* Molex Steckerreihe Minifit Jr 4,2mm Rastermaß (verwendet als Stromstecker in Computern, Mainboard, PCI-E, P4/EPS ...) |&lt;br /&gt;
* Mini SD Card Connector mit Auswurffunktion für Oberflächenmontage  ||||&lt;br /&gt;
* Steckverbinder für PICTIVA OLED Display Folienkabel |||||&lt;br /&gt;
* Leiterplattenbuchse Hirschmann 4mm auch in *rot* (gab es schonmal als &amp;quot;PB 4 RT) ||&lt;br /&gt;
* E10-Schraubsockel, wie sie Glühbiren haben, mit Lötstiften (Achtung es ist nicht die Fassung gemeint) ||||&lt;br /&gt;
* RP-SMA-Buchse/-Stecker (gewinkelt/gerade) ||&lt;br /&gt;
* WAGO 215-4mm-Stecker (Bananenstecker mit Käfigzugklemme) zur schnellen Montage bei Versuchsaufbauten ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Die PSK-Kontakte in anderen Packungen als 20/10k.100Stk. wäre z.b. gut.1k auch. |||&lt;br /&gt;
* OBD-Stecker. ||&lt;br /&gt;
* Adapterprogramm SMA auf SMB ausbauen |&lt;br /&gt;
* Micro-USB Steckverbinder |&lt;br /&gt;
* 2.5mm Stereo Klinkenbuchsen (3-polig) SMD ||&lt;br /&gt;
* BNC-Stecker (wie UG 88U, Lötmontage) aber für RG174-Kabel ||&lt;br /&gt;
* U.FL bzw. IPEX Steckbüchsen zum selbskonfektionieren von HF Kabeln |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabel etc. ===&lt;br /&gt;
* dünner Schaltdraht (&amp;lt; 1mm Durchmesser, isoliert mit Tefzel oder Kynar)  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Flachbandkabel im 2,54mm Raster und dazu passende Aufpressstecker und -buchsen ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* versilberten Kupferdraht auch &amp;lt; 0,6mm und alle Stärken in grösserer VPE (z.B. 500g Rolle) ||||||&lt;br /&gt;
* Flexible Einzellitze, 0,5² in verschiedenen Farben ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* bzw. angebotene Schaltlitze (H05VK) um weitere Farben erweitern! |||&lt;br /&gt;
* das qualitativ mangelhafte 4mm Laborsteckerprogramm rausnehmen und nur noch Hirschmann anbieten  ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Zwillingslitze 2x0.14mm, z.B.  Artikel: ZL214SWW-10M Kessler Elektronik |||||&lt;br /&gt;
* Heizdraht zB.: Kanthal A1  ||&lt;br /&gt;
* LYIF Litze (verschiedene Farben) ||||| |&lt;br /&gt;
* dickere Mantel(Feuchtraum)leitungen, z.B. NYM J5x10 |&lt;br /&gt;
* Folienflachkabel (FFC) RM1,25 (z.B. 9pol, 11pol ... /Länge 20cm) ||&lt;br /&gt;
* Flachbandkabel im 1,00mm Raster, passend für Pfostenverbinder PL 2X25G 2,00 . Wird für notebookplatten benötigt. ||||&lt;br /&gt;
*Folienflachkabel (FFC) RM 0,8 (z.B. 30pol. Länge125mm) für 8&amp;quot;TFT Monitor&lt;br /&gt;
* H155 (HF-Kabel) ||&lt;br /&gt;
* Schnepp &amp;quot;Laborkabel&amp;quot; Messleitungen ||&lt;br /&gt;
* Litze, LiY 0,25mm^2, diverse Farben (beispielsweise von Lapp Kabel) |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platinen/Prototypen ==&lt;br /&gt;
* Laser-Folien für die Druckformerstellung(Zweckform 3491) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* SOIC auf PDIP Gehäuse-Adapter zwecks Prototypen-Bau ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Tonerverdichter (www.Huber-Troisdorf.com) ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Adapter TQFP (versch. PinZahlen) auf DIL/QIL ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Adapter QSOP (versch. PinZahlen) auf DIL/QIL ||||&lt;br /&gt;
* Lötstopplaminat ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* www.schmartboard.com hat super einfach zu lötende SMD-Adapter in allen Größen, nur leider keinen Vertriebspartner in Deutschland (doch: ELV). Wie wäre es mit Reichelt? ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Cadsoft Eagle ||||| |&lt;br /&gt;
* Hohlkehlenlötspitzen (Ersa 0832HD) ||||| |&lt;br /&gt;
* Hohlkehlenlötspitzen f. Weller MLR21 |||||&lt;br /&gt;
* Fotoplatinen, zweiseitig, Hartpapier(!) |||||&lt;br /&gt;
* Entwickler NaOH-Frei von Bungard (SENO 4007 Universalentwickler) |&lt;br /&gt;
* chemisches Zinnbad ||||| |&lt;br /&gt;
* Bungard-Fotoplatinen auch in 80x100mm (halbes Euroformat), nicht nur 75x100mm |&lt;br /&gt;
* Bungard-Fotoplatinen BLAU div. Formate |&lt;br /&gt;
* Fotoplatinen aus Hartpapier von Markenhersteller |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeug und Zubehör ==&lt;br /&gt;
* robuste Allzweck- und Teppichmesser ||||| &lt;br /&gt;
* zöllische Gewindeschneider g1/4&amp;quot; und g 1/8&amp;quot; insbesondere interessant für Wasserkühlungen |||&lt;br /&gt;
* einzelne Hartmetallbohrer in diversen Grössen (z.B. 0,8 1,0 1,3 1,5) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Arbeitsschalen zum Entwickeln und Ätzen von Platinen(*) ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Gewindebohrer M2 und M2,5 ||||| ||&lt;br /&gt;
* Konturenfräser/Gravurstichel, etc. zum Fräsen von Platinenprototypen (z.B. Bungard G60N/G30N) ||||| |&lt;br /&gt;
* Tri-Wing Schraubendreher |&lt;br /&gt;
* Ballistol Universalöl |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unsortiert/Unspezifisch ==&lt;br /&gt;
* Kundenkarte so wie bei ELV (Grundgebühr für ein Jahr, keine Versandkosten, evtl kleiner Rabatt) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Reichelt Katalog als PDF zum Download ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* (durch pdf-download überflüssig:) der Reichelt Katalog auf CD/DVD ||||&lt;br /&gt;
* In Bereichen wie Multimedia etc. (z.B. Spielekonsolen) ein aktuelleres Angebot, und nich wie z.B. bei der PS2 erst wenn schon fast das Nachfolgemodell draussen ist (Multimedia ist hier nur ein Beispiel, einfach mal an der Konkurrenz orientieren (Zum beispiel am grossen C)&lt;br /&gt;
* mehr, aber als solche gekennzeichnete billig-Alternativprodukte, nicht nur High-End |&lt;br /&gt;
* Modellbau und Zubehör ||||| ||||| | (Wird immer mehr, man sieht, Reichelt hört dankenswerterweise auf diese Wishlist!!)&lt;br /&gt;
* mehr SMD Bauteile  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* HCT-Logik in SMD ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Kleinere SMD-Bauformen (bes. bei ICs) ||||| |||||&lt;br /&gt;
* mehr und v.a. kleine (Hand-) Gehäuse  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* gleicher Mindestbestellwert in Österreich und in der Schweiz wie in Deutschland ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||   |||||&lt;br /&gt;
* gleicher Mindestbestellwert in Niederlande wie in Deutschland&lt;br /&gt;
* Kein Mindestbestellwert (ich bezahle eh&#039; Porto) ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Filialen in Österreich und der Schweiz :-) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||| |||||| |||| (man beachte das &amp;quot;:-)&amp;quot;, es gibt auch in D keine &amp;quot;Filialen&amp;quot; - mt)&lt;br /&gt;
* Versand nach Österreich über GLS oder sonstigen Paketdienst &amp;amp; auf Rechnung, damit die Spesen halbwegs im Rahmen bleiben (bei der letzten Bestellung ca. EUR 40) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Günstige Versandkonditionen für die EU ||||| ||||| ||||| ||||| |||| |||&lt;br /&gt;
* Selbstabholer-Option bei der Bestellung. Vergisst man es unter &amp;quot;Bemerkung&amp;quot; kommt es per Post :(   |||  (für Plz 26xxx kommt eine Option für Abholer, Tip: falsche Plz eintragen)&lt;br /&gt;
* Versand von Kleinteilen als Maxibrief, zwecks niedrigerem Versand ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Option zum anklicken beim Versand, &amp;quot;nichtverfügbare Artikel automatisch streichen&amp;quot;, wenn man das ins Kommentarfeld schreibt wirds nicht beachtet, oder bis das jemand liest dauert es wieder mehrere tage. ||||| ||||&lt;br /&gt;
* mehr Familien von Logik-ICs, z.B. AC, ACT, LVC (in SMD) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* LiPoly-Zellen (aufladbare Lithiumakkus &amp;quot;Suppentüten&amp;quot;) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Allgemein mehr Sensoren ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Preiswertere Alu Druckgussgehäuse, wie z.B. von Hammond Manufacturing ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* nicht wie die Konkurrenz jetzt schon im April den Juli-Katalog rausbringen ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Neuere, bessere NiMh Akkus (z.b. GP1100 2/3A, GP2000 AF, GP2200 4/5SubC) ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Funk-Entstördrosseln 16A, div. Werte |||||&lt;br /&gt;
* Taster Schalter und LED-Fassungen aus der Mentor FEL-Reihe ||&lt;br /&gt;
* Lötfähige (SMD-) Kühlkörper (Fischer) ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Toner für Laserdrucker Kyocera FS-1010 TK17 |||||  ist ja eigentlich der gängigste Kyocera Toner&lt;br /&gt;
* Microchip PICkit 2 ||||| |||&lt;br /&gt;
* Möglichkeit für Selbstabholen eine Bestellung unter 10Euro abzuliefern.  |&lt;br /&gt;
* Bessere Auswahl: statt MSP430F147, F148, F149 wenigstens einen mit DAC -&amp;gt; MSP430F16x&lt;br /&gt;
* Cypress PSoC Mikrocontroller |||| |||| |||| |||| |&lt;br /&gt;
* Günstigere Osziloskope z.B. Multimetrix oder Grundig |||||&lt;br /&gt;
* Digitale Speicherosziloskope für PC ||||| |||&lt;br /&gt;
* Sortieren und Spezifizieren der Angebotsliste in Transistoren / FET (bessere Übersicht) ||||| ||||| ||| z.B. 400V/6A würde schonmal ganz grob helfen und senkt außerdem unnötigen Traffic weil nicht extra jedes Datenblatt angeschaut wird&lt;br /&gt;
* Vorschaltgeräte mit G23 Fassung (zum Bau von UV-Belichtern geeigent)|||&lt;br /&gt;
* Speicherkarten-Adapter von SD auf CF (bzw. CFII) ||&lt;br /&gt;
* ein Abendessen mit Angela :-) (hier dürfte wohl Angelika gemeint sein) |||&lt;br /&gt;
* USB-Leergehäuse (z.B. wie USB-Stick, WLAN-Dongle, o.ä.) ||||| ||&lt;br /&gt;
* Nicht so viele Tackerklammern/Gummibänder/Tesafilm/Beutel in die Verpackungstüten machen, das nervt beim Auspacken (die kaputten Tüten kann dann auch keiner mehr brauchen, die wenigen nicht kaputt getackerten hebe ich aber gerne auf! Aber bitte weiterhin alles getrennt verpacken... oder wenigstens nicht den Zip-Verschluss tackern) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Reflektoren für 10mm LEDs |&lt;br /&gt;
* Beamer Casio YC-400&lt;br /&gt;
* OBD2 Kabel auf RJ45 Stecker |&lt;br /&gt;
* mehr Verpackungsmaterial z.B. kleine Schachteln oder die Plastik IC-&amp;quot;Schienen&amp;quot; einzeln (und unzerschnitten) verkaufen&lt;br /&gt;
* PCMCIA Wlan-Karten (Linux kompatibel) mit externem Antennenanschluss&lt;br /&gt;
* Warenkorb immer in gleicher Reihenfolge sortiert, nicht bei jedem Aufruf anders ||&lt;br /&gt;
* PIC_BASIC_II | Programm mit HardwareKey [z.B. für Azubi&#039;s]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Messgeräte==&lt;br /&gt;
* FS300 Messgerät Antennenanalyzer Massenpreis 50000 Stück &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Smart Tweezer (SMD-Pinzette mit Komponentenmessung) siehe [http://www.trgcomponents.de/TrgDE/Internet/ProductShow.aspx?ItemID=680&amp;amp;CategoryID=2426] |&lt;br /&gt;
* Hameg HM2008 Oziloscope || ( ist möglich über Service -&amp;gt; Produktservice -&amp;gt; neue Artikel anfragen)&lt;br /&gt;
*Tektronix TDS Series Osziloskope&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bereits im Sortiment =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atmel AT91SAM7S32 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||  (=&amp;gt; Best.: AT 91SAM7S64-AU)&lt;br /&gt;
* Atmel AT91R40008 (32bit controller 256KB-RAM 100-lead TQFP) ||||| ||||| |  (=&amp;gt; Best.: AT 91R40008)&lt;br /&gt;
* LCD: auch ein- und dreizeilige Variante der DOG-Serie (EA DOGM081 &amp;amp; 163) |||||&lt;br /&gt;
* Platinen Basismaterial, einseitig Cu-beschichtet, 0,5..1 mm dick ||||| ||||| ||| --&amp;gt;0,8mm: BEL 160x100-1-8&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny45 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| =&amp;gt; ATTINY 45-20PU, ATTINY 45-20SU, ATTINY 45V-10PU, ATTINY 45V-10SU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA48 TQFP ||||| |||| =&amp;gt; ATMEGA 48-20 AU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA 88 || =&amp;gt; ATMEGA 88-20 AU, ATMEGA 88-20 PU, ATMEGA 88V-10 AU, ATMEGA 88V-10 PU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA644 ||||| ||||| ||||| ||||| =&amp;gt; ATMEGA 644-20 AU, ATMEGA 644-20 PU, ATMEGA 644V-10AU, ATMEGA 644V-10MU, ATMEGA 644V-10PU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA2560 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| || =&amp;gt; ATMEGA 2560-16AU, ATMEGA 2560V-8AU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA2561 ||||| | =&amp;gt; ATMEGA 2561-16AU, ATMEGA 2561V-8AU&lt;br /&gt;
* Philips LPC2000-Serie ARM7-Controller (LPC214x, LPC213X, LPC21xx und LPC22xx) |||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| | =&amp;gt; Bauelemente, aktiv / Controller, Speicher / Controller, Prozessoren / Philips-Controller 80C51 / 87LPC.. / 89C51&lt;br /&gt;
* TI MSP430F2xxx (Typen mit 16 MIPS) ||||| ||||| | =&amp;gt; Bauelemente, aktiv / Controller, Speicher / Controller, Prozessoren / Texas MSP430 Controller&lt;br /&gt;
* Breadboards/&amp;quot;Steckbretter&amp;quot; ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||| =&amp;gt; STECKBOARD 1K2V, STECKBOARD 2K1V, STECKBOARD 2K4V, STECKBOARD 3K5V, STECKBOARD 4K7V (zu finden unter &#039;Diverses/Spielwaren&#039; :)&lt;br /&gt;
* RS485 ESD fest: MAX3086E oder 75180 oder ISL83086E ||||| || =&amp;gt;MAX485ECPA &lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F2550  || =&amp;gt; PIC 18F2550-I/P&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F88  |||| || =&amp;gt; PIC 16F88-I/P&lt;br /&gt;
* Microchip dsPIC ||||| ||||| ||||| ||||| | =&amp;gt; PIC 30F2010-30 SP/SO&lt;br /&gt;
* Logicanalyzer | =&amp;gt; ME ANT 8 und ME ANT 16&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA8 TQFP |||| =&amp;gt; ATMEGA 8-16 TQ&lt;br /&gt;
* 3,3V Laengsregler (LT1086-Serie z.B.)  ||||| =&amp;gt; vgl z.B. [http://reichelt.de/?ARTIKEL=LT%201086%20CM3%2C3 LT 1086 CM3,3] (SMD) oder [http://reichelt.de/?ARTIKEL=LT%201086%20CT3%2C3 LT 1086 CT3,3] (TO-220) bei Reichelt&lt;br /&gt;
* Flexible Messleitungen: Wie gesagt Reichelt bietet ja die ganze Palette an Bananen/Laborsteckern, Krokodilklemmen usw. an, nur die Leitungen dazu fehlen im Programm.  (Sind schon im Sortiment. Fertig konfektionierte z.B.: ML 100 SW, Meterware z.B.: MESSLEITUNG 10SW)&lt;br /&gt;
* FTDI USB Chips  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| || =&amp;gt; Best-Nr. FT232BL, FT232RL (sehr interessant), FT245BM und FT2232BM (2xUART auf USB)(noch nicht unter USB einsortiert)&lt;br /&gt;
* CAN-Bus Controller MCP2515  |||||&lt;br /&gt;
* VLSI MP3 Decoder  ||||| ||||| ||||| | z.Zt. unter CAN-Bus(!) einsortiert. Bitte auch die neuen Gehäuse (ROHS) und Typen mit ins Angebot nehmen.&lt;br /&gt;
* Atmel AT90CAN128 ||||| |&lt;br /&gt;
* MMC / SDC slot  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ==&amp;gt; Bestell-Nr.: CONNECTOR MMC 11, CONNECTOR MMC 12, CONNECTOR SD 21 und CONNECTOR SD 22&lt;br /&gt;
* lineare Potentiometer als Schiebepoti ||||| | - Bestell-Nr. PSM-LIN* (&amp;quot;mono&amp;quot;) PSS-LIN* (&amp;quot;stereo&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Echtzeituhr DALAS DS1307 (auch SMD) ||||||| - Bestell-Nr. DS1307/DS1307Z&lt;br /&gt;
* Konkret: Neuer PIC ... und PIC18F2550 ||||| ||| &lt;br /&gt;
* MSP430F1232 |&lt;br /&gt;
* Fädelstift, Draht und Kämme ||||| || - Bestell-Nr. Fädelstift/Fädeldraht/Fädelkamm (Warum sind diese Stifte ùnd der Draht nur so &amp;quot;erschreckend&amp;quot; teuer? =&amp;gt; immerhin billiger als bei C...) (vielleicht weil jeder die nur 1x kauft und dann mit Draht aus anderen Quellen selber neu bewickelt?? ;-)&lt;br /&gt;
* Mini-GPS-Module ||||| ||||| ||||| ||||| ||| - Bestell-Nr. GPS ET 102/GPS ET 202/GPS EM 401&lt;br /&gt;
* Atmel ATmega48, ATmega168, ATtiny13 ||||| ||||| ||||| | (im neuen katalog und online verfügbar!)&lt;br /&gt;
* CompactFlash Stecker ||||| ||||| ||||| || - Bestell-Nr. connector CF 01/ Connector CF 02 &lt;br /&gt;
* DCF77 Empfangsmodule  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| (DCF77 Modul) (4.5.2005 ist jetzt verfügbar unter DCF77 MODUL, aber leider 50% teurer als bei der Konkurenz, störempfindlicher, grotesk schwache Ausgangstreiber)&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 12F683 (8pin PIC mit PWM !) =&amp;gt; Bereits im Sortiment: Best. Nr PIC 12F683-I/P bzw. PIC 12F683-I/SN &lt;br /&gt;
* MSP430F135 ||||| ||||| | |||||  (MSP430F135 im Programm Bestellnr.: MSP430F135 IPM)&lt;br /&gt;
* SMD 0 Ohm in Bauform 0805 |||| -&amp;gt; SMD-0805 0,00&lt;br /&gt;
* Shunt-Widerstände  ||||| ||||| ||||| ||||| |  (neu im Sortiment: Widerstandsdraht, Best.-Nr. &amp;quot;RD100/x,xx&amp;quot;, Leider nur in teuren 100g Spulen)&lt;br /&gt;
* dünner isolierter Draht, wie Klingeldraht nur dünner, vielleicht 0.2-0.3mm zum Fädeln von Platinen |||| =&amp;gt; Fädeldraht nun im Sortiment&lt;br /&gt;
* dünner Silberdraht zur Verdrahtung auf Lochrasterplatinen ||||| |   (mögl. bereits im Sortiment &amp;quot;SILBER 0,6MM&amp;quot; ???)Kupferlackdraht geht nicht?&lt;br /&gt;
* Hartmetallbohrer in mehr verschiedenen Größen (z.B. 0,6mm 0,8mm 1,1mm 1,2mm etc.) ||||| |||| =&amp;gt; Gibt es beides Bestellnummern: &amp;quot;Bohrerset&amp;quot; oder für einzelne Bohrer &amp;quot;Bohrer + Größe in mm&amp;quot; Bsp: &amp;quot;Bohrer 0,6&amp;quot; =&amp;gt; die kosten aber einiges, eine etwas preiswertere Alternative wäre auch nicht schlecht...&lt;br /&gt;
* 68HC908GP32 |&lt;br /&gt;
* überhaupt: Freescale 68HC908- und vor allem 68HCS08-Mikrocontroller fehlen total im Sortiment!&lt;br /&gt;
* RJ45-Buchse ||| - schon im Sortiment: MEBP 8-8&#039;&#039;x&#039;&#039; unter Modular-Stecker bei TK&lt;br /&gt;
* Elektromotoren ||||| ||| (Suche: Gleichstommotor)&lt;br /&gt;
* Microchip ICD2 || =&amp;gt; Bestell-Nr.: DV 164005 &amp;lt;= Fehlt im Papierkatalog&lt;br /&gt;
* 14,7456 MHz Quarze ||||| ||||| ||||| ||||| ||| (Bst: 14,7456-HC18)&lt;br /&gt;
* SMD Widerstande in Bauform 1206 (SMD 1/4W...)&lt;br /&gt;
* Atmel Atmega 128 in TQFP || (ATMEGA 128-16 TQ)&lt;br /&gt;
* Atmel Atmega 169 in TQFP || (ATMEGA 169-16 TQ)&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA1280 ||||| ||||| ||||| |||| (ATMEGA 1280-16AU, ATMEGA 1280V-8AU)&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA8515 | (ATMEGA 8515-*)&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny24/44 ||||| ||||| (ATTINY 24-*, ATTINY 44-*)&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny25/85 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| | (ATTINY-25-*, ATTINY-85-* gelistet aber erst verfuegbar ab II/07)&lt;br /&gt;
* Atmel AT91SAM7S64, AT91SAM7S256 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||| (suche AT91*)&lt;br /&gt;
* Atmel AT91SAM7X64-256 ||||| ||| (suche AT91*)&lt;br /&gt;
* TI MSP430F1611 (10k RAM, 48k Flash) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| || (MSP430F1611 IPM)&lt;br /&gt;
* PCA9306  Dual Bi-Directional I2C-Bus and SMBus Voltage Level-Translator ||&lt;br /&gt;
* PCA9531D  8Bit I2C_BUS LED-Dimmer ||||| |||||&lt;br /&gt;
* PCA9551D  8Bit I2C-BUS LED-Blinker ||||| ||||&lt;br /&gt;
* PCA9530D  2Bit I2C_BUS LED-Dimmer ||||| |&lt;br /&gt;
* PCA9532D 16Bit I2C_BUS LED-Dimmer ||||| |||||&lt;br /&gt;
* PCA9533D  4Bit I2C_BUS LED-Dimmer ||||| ||||&lt;br /&gt;
* PCA9550D  2Bit I2C-BUS LED-Blinker ||||| |&lt;br /&gt;
* PCA9553D  4Bit I2C-BUS LED-Blinker ||||| ||&lt;br /&gt;
* PCA9552D 16Bit I2C-BUS LED-Blinker ||||| |||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F2550 (USB, 32 KBytes Flash) | (bereits im Sortiment)&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F628A (weil: besser als 16F628) ||||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F648 (weil mehr Programmspeicher, als 16F628) |||||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F684 ||||| &lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F688 ||||| ||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F690 ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny84 ||||| ||||| |||| (gelistet aber erst verfuegbar ab II/07)&lt;br /&gt;
* TI MSP430F169 |&lt;br /&gt;
* FT245RL (alt bekannte FTDI Chips in neuer und besserer Version, FT232RL bereits vorhanden) ||||| ||&lt;br /&gt;
* 3,3V Längsregler SMD Ultra Low drop |||| (-&amp;gt; Zetex)&lt;br /&gt;
* Schiebepotis mit passenden Knöpfen | (Bestell-Nr. PSM-LIN* (&amp;quot;mono&amp;quot;) PSS-LIN* (&amp;quot;stereo&amp;quot;) nicht passed?) |&lt;br /&gt;
* OLED-Displays (zum Beispiel: [http://www.litearray.com/products-oled.php]) || (Reichelt hat jetzt Osram Pictiva Oleds im Programm. Nach &amp;quot;Pictiva&amp;quot; suchen)&lt;br /&gt;
* OSRAM &amp;quot;Golden Dragon&amp;quot; LEDs (http://www.osram-os.com/goldendragon) ||||&lt;br /&gt;
* Stift-/Buchsenleisten 2.54mm *zum Auseinanderbrechen*  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| (&amp;quot;BL 1x&amp;lt;Polzahl&amp;gt;G 2,54&amp;quot; wird mittlerweile als teilbare Variante geliefert)&lt;br /&gt;
* Microcontroller mit USB-Anschluss (von Cypress oder Atmel in PDIP z.B. AT89C5131, AT43USB355, CY7C637xx) ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  -&amp;gt;Bereits im Sortiment: Cypress EZ-USB TQFP-44 Best. Nr AN2131 SC, Atmel AT89C5131 SO-28/PLCC-52&lt;br /&gt;
* Renesas R8C &lt;br /&gt;
* zu Schaltreglern LM257x u.a. passende Speicherspulen mit hohem L , niedrigem R und großer Strombelastbarkeit (zB. Würth WE-PD4) (keine &amp;quot;Entstörspulen&amp;quot;) |||||  |||||  |||||  ||||| |||||  ||||| |||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| || (suche L-PIS*)&lt;br /&gt;
* IL300 (linear Optokoppler z.B. von Vishay egal ob DIP oder SMD) ||||| ||||&lt;br /&gt;
* IL300H (linear Optokoppler von Siemens als DIP) - andere IL300 Varianten im Programm |||&lt;br /&gt;
* &amp;quot;optische&amp;quot; Drehgeber Fabrikat Grayhill sind lieferbar (Bst. ENC 62P22-*)&lt;br /&gt;
* mechanische Drehimpulsgeber von Alps im Programm (suche STEC*)&lt;br /&gt;
** Drehimpulsgeber (konkreter Vorschlag von O.R.: PEC16-4220F-S0024 von Bourns)  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
** Drehimpulsgeber- weiterer Vorschlag: ALPS Encoder ST EC 11B  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||| Im Programm (STEC11B01)&lt;br /&gt;
* PCA9633D16 4-bit I2C-bus LED driver ||&lt;br /&gt;
* I²C-Bus to 1-Wire DALLAS DS2482-100 bzw. DS2482-800  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Step-Down-Konverter in SMD Bauform (z.b. MC 34063): ||||| (-&amp;gt;Artikel-Nr: MC 34063 AD)&lt;br /&gt;
* Preiswerte Kontaktierungen für SD/MMC  ||| (Bereits im Programm: Bestell-Nummern:  CONNECTOR MMC 11 / CONNECTOR MMC 12 / CONNECTOR SD 21 / CONNECTOR SD 22) // ~9 EUR sind wohl kaum preiswert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wird es nicht geben =&lt;br /&gt;
* Eisen(III)-Chlorid  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Warum nicht?&lt;br /&gt;
* Echt mal warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sonstiges =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== zur Webseite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besserer Umgang mit Cookies es kommt manchmal vor das der über längere Zeit erstellt Warenkorb plötzlich leer ist, trotzdas man keine Cookies löscht oder verhindert. Eine Exportfunktion so das diese evtl. selbst sichern und wieder einbinden kann. Bei einer Registrierung(Benutzername/Passwort) könnte man evtl. den Warenkorb Serverseitig speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Webseite ohne Frames ist eigentlich heute Stand der Technik. Oder vielleicht ist es das auch nicht mehr - ich weiss es nicht aber nach meiner Auffassung sollte es Stand der Technik sein. Denn dann hat man für jedes Produkt auch einen eindeutigen Link und kann ggf. auch in Beiträgen, Mails und Anfragen darauf verlinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung dazu:&lt;br /&gt;
Verlinken auf Artikel geht schon, und zwar in der Form:&lt;br /&gt;
http://www.reichelt.de/?ARTIKEL=ATMEGA%208-16%20DIP&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
http://www.reichelt.de/index.html?ARTIKEL=ATMEGA%208-16%20DIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu zu lesen unter &amp;quot;Info zum Shop&amp;quot;:&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Frames&lt;br /&gt;
In vielen Votings wurden wir auf die Verwendung von Frames hingewiesen und dass diese Technik nicht mehr -State Of The Art- sei. Dieser Meinung schliessen wir uns in vollem Umfang an. In unserem neuen Shop werden KEINE FRAMES verwendet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichelt selbst macht das in seinen PDF-Prospekten auch so. Das Problem liegt nur darin, die URL jedesmal von Hand zusammenzubauen (und dabei auf die Ersetzung der Leerzeichen durch %20 zu achten) oder von einer kopierten URL alles überflüssige zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach mal einen &amp;quot;Permalink&amp;quot; button neben &amp;quot;artikel empfgehlen&amp;quot; ? Oder zurück mit der früheren Druckansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Viele Browser ersetzen Leerzeichen im Adressfeld automatisch durch %20. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Webseite sollte auch in Standard-Browsern wie FireFox korrekt angezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nutze reichelt schon immer mit firefox, klappt doch alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus &amp;quot;Info zum Shop&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Getestet wurden unsere Seiten mit:&lt;br /&gt;
FireFox ab Version 1.5.0.7. für Windows und Linux&lt;br /&gt;
Opera ab Version 9.01 für Windows&lt;br /&gt;
Mozilla ab Version 1.7.13 für Windows&lt;br /&gt;
Netscape ab Version 8.1 für Windows&lt;br /&gt;
Internet Explorer ab Verion 6.0.28...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner sollte es möglich sein, Bestellungen, welche noch nicht bearbeitet werden zu verändern, also z.B. was hinzuzufügen oder zu entfernen. Bei einer Wartezeit von ca. 3 Tagen bis zum Versand fällt einem doch noch was ein :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird bereits gemacht! Einfach E-Mail an service@reichelt.de mit den Bauteilen, die man noch haben will. I-Net-Nummer nicht vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Möglichkeit ist anrufen, das mache ich eh immer, um eventuell nicht lieferbare Dinge zu streichen oder zu ersetzen. Geht immer, es sei denn Lieferung wird schon verpackt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shopprogramm: Wär es nicht komfortabel, ein Programm auf dem heimischen Rechner zu haben, welches das aktuelle Sortiment mit den aktuellen Preisen führt, wo dann auch offline Bestellungen zusammengestellt und hochgeladen werden können? So ließen sich die Merklisten auch besser verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das fände ich auch sehr toll, sollte man mal drüber nachdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwortschutz: Die derzeitige Lösung der Anmeldung im Shop ist für den heutigen Stand der Dinge recht unsicher. Ein zur Kundennummer gehörendes Passwort sollte schon sein. Was soll schon passieren, die Versandadresse ist ja bekannt, und wenn jemand anderes auf meinen Namen bestellt. läßt er sich über die Versandadresse rausfinden, außerdem weiß ja auch nicht jeder meine Kundennummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Art Lagerbestand im Onlineshop wäre sinnvoll. Es ist mehr als ärgerlich, wenn bei einer Bestellung z.B. Kleinteile wie Kondensatoren oder Schalter fehlen, weil sie nicht auf Lager waren. Dabei gibt es gerade bei solchen Teilen genug Alternativen, sei es Farbe, Bauart oder Wert, auf die man umsteigen könnte, damit die Bestellung vollständig ist. Es würde ja vollkommen ausreichen den Bestand in Form einer Ampel, wie bei anderen Shops, mit grün, gelb und rot zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Warenkorb werden Artikel, die nicht auf lager sind, mittlerweile auch so gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher würden neue Artiekle mit einem gelben &amp;quot;NEU&amp;quot; gekennzeichnet, jetzt ist das nicht mehr so. Hätte gerne wieder einen überblick was neu hinzugekommen ist ohne jede Artikelgruppe aufrufen zu müssen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummerierung der Bauteile: Warum wird der Warenkorb nicht numeriert. Ich hasse es wenn ich manuell mit Hand zaehlen muss! Das ist auch nervig wenn man manuell per Hand vergleichen will!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Virtuelle Bauteilekisten (vbox): Wer bei Reichelt bestellt ordert oft viele viele Kleinteile. Wenn man nun ein Gerät zum wiederholten mal baut, muss man alle Teile erneut eingeben. Könnte ich nun neben dem Warenkorb auch noch virtuelle Bauteilekisten füllen würde das neue Bestellungen sehr beschleunigen. Der Kunde als Wiederholungstäter sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret:&lt;br /&gt;
Ich habe vier verschiedene Elektronikprojekte entwickelt.Für jedes dieser Projekte lege ich bei Reichelt.de eine virtuelle Bauteilekiste mit eigenem Namen an. Die Zusammenstellung der Artikel funktioniert wie beim normalen Warenkorb. Wenn ich nun ein Projekt erneut bauen möchte, kopiere ich einfach den Inhalt der virtuellen Bauteilekiste per Knopfdruck in meinen Warenkorb. Wenn ich Projekt2 also dreimal nachbauen möchte kopiere ich die virtuelle Bauteilebox &amp;quot;Projekt2&amp;quot; dreifach in den Warenkorb.&lt;br /&gt;
Schön wäre es auch die virtuellen Bauteilekisten mit Schaltplan und ev. Eagle  - Dateien veröffentlichen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret:&lt;br /&gt;
Ich habe eine Schaltung entwickelt für die ich eine persönliche virtuelle Bauteilekiste bei Reichelt.de zusammengestellt habe. Jetzt gebe ich meine persönliche virtuelle Bauteilekiste mit einer Kurzbeschreibung und einem Link auf meine Homepage(Projekthomepage) auf vbox.reichelt.de frei. Gleichzeitig setze ich auf meiner Homepage einen link auf meine öffentliche &amp;quot;vbox&amp;quot; bei Reichelt. Die öffentliche &amp;quot;vbox&amp;quot; ist dabei nur eine Referenz auf die persönliche &amp;quot;vbox&amp;quot; (synchron) und ist nur von mir veränderbar.&lt;br /&gt;
Ich hoffe die Idee ist verständlich formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EDIT: Nur so nebenbei - in anderen Shops geht das bereits RUDIMENTÄR (natürlich nicht mit öffentlichem Zugang...) in Form von Merkzetteln - die kann man meist unbegrenzt lang speichern und später einfach immer wieder in den Warenkorb legen. Das sollte das mindeste sein was man dem Kunden in einem modernen Shopsystem bietet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wieso ist der Login, den es früher mal gab weg? Da konnte man zumindest den aktuellen warenkorb speichern soweit ich mich erinnern kann, aber seit der neuen Website gibt&#039;s den Login nicht mehr. Ausserdem muss ich jetzt jedesmal meine Kundennummer rauskramen um meine Bestellung abzusenden - Conrad löst das beispielsweise besser. (dafür haben die aber auch ne besch...eidene Suchfunktion und nen unübersichtlichen Shop)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenanregung:&lt;br /&gt;
Damit die &amp;quot;Bauteilekisten&amp;quot; nicht unmengen Platz beim Anbieter verschwenden könnte man diese auslagern.&lt;br /&gt;
Also Nach erstellen Download als einfaches File und bei Bedarf einfach bei Bestellung übertragen.&lt;br /&gt;
So könnte sie jeder in Ruhe offline vorbereiten und verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfacher Kompromiss: Ein einfacher CSV-Import, -Export (Text mit Tabulator oder Semikolon getrennt) währe auch eine Alternative. Im aller einfachsten Fall könnte man das über eine Textbox realisieren. So könnte man auch eigene Projekte schneller eingeben bzw. sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein Makro für MS Excel gesschrieben, welches die Daten aus einer Tabelle in den Warenkorb von Reichelt Elektronik überträgt. &lt;br /&gt;
--&amp;gt; http://pierreone.pi.funpic.de/makros/Reichelt-St%FCcklisten-Wizard.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDEE: Offenlegung der Datenbank: Offenlegung der Datenbank oder zumindest Export fuer die User. Somit koennten die Datenbank in eine Art Datenbank gespeichert werden. Als Katalogprogramm koennte dann soetwas aehnliches wie das von Segor zum Einsatz kommen. Gibt es einen Standard dann koennten  Reichelt, Conrad, Segor, etc. mit einem Programm genutzt und verglichen werden:&lt;br /&gt;
siehe auch http://www.mikrocontroller.net/forum/read-7-363596.html&lt;br /&gt;
Programmierunterstuetzung findet sich bestimmt. Abgesehen davon haben die Distributoren den Vorteil die Katalogdaten uebers Internet upzudaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum offenlegen der Datenbank: Wie wäre es mit einem Webservice, mit dem man über SOAP auf die Datenbank zugreifen kann? Ähnlich wie bei Amazon oder auch Google.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell bei Reichelt: unter MyReichelt sollen Kunden sich einloggen können und BOMs getrennt speichern können und in einem Rutsch zum Warenkorb hinzufügen können, sowie auch Links zu diesen BOMs erstellen können, die dann jeder einsehen kann. Siehe auch http://www.mikrocontroller.net/topic/62628&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung in HTML:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hatte für das Projekt [http://www.mikrocontroller.net/topic/82127 &amp;quot;Webserver ATmega32/644DIP ENC28J60&amp;quot;] ein Bestellformular ([http://www.mikrocontroller.net/attachment/29451/reichelt.htm reichelt.htm] &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 0.8em;&amp;quot;&amp;gt;[Version vom 22.12.2007]&amp;lt;/span&amp;gt;) gebastelt um schnell alle nötigen teile in den Reichelt – Warenkorb zulegen. Mit etwas HTML-Kenntnis dürfte eine Anpassung nicht das Problem darstellen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In JavaScript, des &#039;&#039;&#039;reichelt.htm&#039;&#039;&#039; Bestellformulars, die Funktion &amp;lt;code&amp;gt;&#039;&#039;&#039;send()&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Zeile 42:&#039;&#039; var maxElements = 40;&amp;lt;/code&amp;gt; die &#039;&#039;&#039;40&#039;&#039;&#039; durch die Anzahl der unterschiedlichen Bauteile Anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== zu Artikeln ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kupferlackdraht: Auf der Website sind Plastikspulen abgebildet, geliefert wird jedoch seit Jahren schon lose aufgewickelter Draht, der so schlecht zu verarbeiten ist. Bitte ändern! Am besten vernünftigen Draht auf Spulen, zumindest aber das Bild anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Spitze fände ich eine verbesserte Suche für Gehäuse. Oft stehe ich vor dem Problem, meine Baugruppe ist so-und-so groß und ich brauche ein Gehäuse, in das diese Baugruppe hineinpasst. Zur Zeit muss ich mich manuell durch alle Gehäusegrößen &amp;quot;durchwühlen&amp;quot;, bis ich ein passendes gefunden habe. Die Suche stelle ich mir so vor: Ich gebe die Maße ein, die das Gehäuse mindestens haben &#039;&#039;muss&#039;&#039;, und bekomme alle Gehäuse angezeigt, die genau so groß oder etwas größer sind als meine Vorgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sammelbestellung: Wenn ich etwas bei Reichelt bestelle, bestelle ich für meine Kollegen auch immer etwas mit. Wenn dann das Päckchen kommt, heisst es sortieren. Wer hatte von was, wie viel? Danach kommt das rechnen dran. Ein besonderes Highlight, sind die Nettopreise. Und auch das Verteilen der Versandkosten ist nicht ohne. Währe es nicht möglich, im Bestellvorgang eine Zuordnung zu Personen oder Projekten zu realisieren, und die Zwischensummen der Personen oder Projekte auf der Rechnung oder per Mail anzugeben. Ein Schmankerl wäre die Angabe der Bruttopreise inklusive der anteiligen Versandkosten.&lt;br /&gt;
** Wahrscheinlich nicht möglich, siehe AGB-Klausel zu Massenbestellungen. &amp;quot;Garantieberechtigt&amp;quot; ist auch immer nur der ursprüngliche Besteller.&lt;br /&gt;
** Welche Klausel? Mir fällt nur 13.3 ins Auge...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== zu dieser Wunschliste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(gehört eigentlich in Diskussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wäre es möglich ein Script zu bauen, welches man ab und zu über diesen Artikel jagt und das die Einträge nach Anzahl der Striche ordnet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dass hier jeder immer nur einen Strich macht, glaube ich nicht! Ein Script was pro IP nur einen Strich zulässt wäre gut. -&amp;gt; Naja, alle 24h spätestens gibt es eigendlich eine neue IP...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Warum macht der 5te nicht anstelle |||| ein V :-) und anstelle vom nächsten V kommt dann ein X ....Daniel [[Benutzer:84.179.17.164|84.179.17.164]] 20:11, 4. Feb 2006 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn Reichelt was aus der Liste neu ins Programm aufnimmt wäre eine Benachrichtigung per Newsletter oder RSS nett. Oder zumindest eine Rubrik &amp;quot;Seit XX.XX.200X neu im Programm&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Logbuch ==&lt;br /&gt;
03.08.2007: Das Feld für &amp;quot;neue Artikel&amp;quot; scheint aus dem Reichelt Shop entfernt worden zu sein, schade da man so schnell schauen konnte was neu im Programm ist, nun ist wieder Katalogblättern angesagt. - Nicht nachvollziehbar. siehe Startseite-&amp;gt;Service-&amp;gt;Neu in unserem Shop &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.05.2007: Habe Reichelt an diese Liste erinnert. -- Robin Tönniges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.11.2006 Ich lese mir gerade euer Wishlist durch. Finde ich gut! Aber wie ihr &lt;br /&gt;
hier (Logbuch) über Reichelt kritisiert finde ich nicht fair! Die haben genug zu arbeiten! Bitte keine Vorurteile! Um das gehts mir hauptsächlich!&lt;br /&gt;
Macht weiter nur nicht so! &lt;br /&gt;
P.S. Schöne inforeiche Site&lt;br /&gt;
Steven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.8.2006 Habe eine umfassende Kritik zu Reichelts neuem Webshop geschrieben und dabei auf unsere Wünsche bzl. Webseite, insbesondere &amp;quot;Virtuelle Bauteilebox&amp;quot; und &amp;quot;Gehäusesuche&amp;quot; hingewiesen. Verlinkung auf diese Seite ist auch erwähnt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.8.2006 Hurra, Reichelt bietet endlich den ATtiny13V an! Jetzt können wir  Batteriebetriebene Geräte (2,4-3V) bauen. By the way: Gibt es blaue LED&#039;s, die dazu passen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.7.2006 Reichelt antwortete: (Zu lang, deshalb hier nur der Inhalt:) Wir haben                                                                                    ihre mail zur Kenntnis genommen (Forum wird angeblich ab und zu immer wieder kontrolliert). Entscheidender Satz (Original eines Mitarbeiters:)....Ich denke jedoch, dass die meisten und&lt;br /&gt;
wichtigsten Wünsche zum Herbstkatalog eingelistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.7.2006 Reichelt erneut auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht, erwarte Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.7.2006: beitz-online.de eine verlinkung gemailt. Ich hoffe das ist erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.3.2006: Verlinkung gemailt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.10.2005: Verlinkung gemailt und gebeten sich darum zu kümmern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
07.10.2005: Reichelt eine Verlinkung gemailt und speziell auf LOW ESR Elkos und 433 Mhz Funkmodule hingewiesen. Mal sehen was die Antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
08.07.2005: Reichelt bescheid gegeben, man möge mal wieder hier rein schauen -- Thomas O.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.05.2005: Antwort von Reichelt: der Versand ins Ausland bleibt leider bei 150 Eur -- nurmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09.05.2005: Reichelt bescheid gegeben, man möge mal wieder hier rein schauen -- nurmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
08.05.2005: Pflege der Liste hier: Wenn ihr was in der Liste seht, was bereits schon im Angebot ist, löscht es bitte! Sonst ist das hier bald ein unüberschaubares Chaos. -- [http://www.reintechnisch.de Winfried Mueller]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
08.02.2005: Positives Feedback von Reichelt. Freuen sich über diese Form der Anregung. In der 2. Märzhälfte sollen weitere Produkte in den neuen Katalog einfließen. -- [http://www.reintechnisch.de Winfried Mueller]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
07.02.2005: Reichelt bescheid gegeben, man möge mal wieder hier rein schauen -- [http://www.reintechnisch.de Winfried Mueller]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>129.247.247.238</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Reichelt-Wishlist&amp;diff=27780</id>
		<title>Reichelt-Wishlist</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Reichelt-Wishlist&amp;diff=27780"/>
		<updated>2008-05-05T14:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;129.247.247.238: /* Platinen/Prototypen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Reichelt Wunschliste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite können Wünsche zur Erweiterung des Reichelt-Lieferprogramms eingetragen werden. Es ist keine offizelle Wunschliste von Reichelt und es ist nicht bekannt, ob Reichelt-Mitarbeiter diese Seite regelmässig sichten. Reichelt sollte sicherheitshalber regelmäßig angeschrieben werden, damit diese Liste nicht in Vergessenheit gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich die beliebtesten Artikel herauskristallisieren, macht jeder einfach &#039;&#039;&#039;einen&#039;&#039;&#039; virtuellen Strich dahinter: | (Windows: ALT-GR Taste und &amp;lt; Taste drücken, Mac OS X: Alt-Taste und 7 Taste drücken). Alle fünf Striche (|||||) bitte immer ein Leerzeichen einfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Artikel einfügen darf und soll natürlich auch jeder - aber bitte die Liste vorher durchgehen (Tipp: Browser-Suchfunktion nutzen)! Einfach ganz viele Striche auf einmal hinter einem Artikel einzufügen ist zwecklos. Das erkennt man in der History und es gibt viele Leute, die diese Seite überwachen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht sinnvoll&#039;&#039;&#039; ist etwas sehr exotisches, wie z.B. einen ganz bestimmten super schnellen AD-Wandler hier aufzulisten! Neue Artikel müssen sich für Reichelt ja auch rentieren und wirtschaftlich &amp;quot;an den Mann bringbar&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wunschliste =&lt;br /&gt;
== Halbleiter ==&lt;br /&gt;
=== Controller/FPGA/CPLD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ALTERA MAX-II (CPLDs) ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* ALTERA CPLD EPM30xx - Familie ||&lt;br /&gt;
* ALTERA CPLD EPM70xx - Familie ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* ALTERA Flex10K - Familie |||&lt;br /&gt;
* ALTERA Cyclone2 - Familie ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Atmel AVR32 im TQFP |||| |&lt;br /&gt;
* Atmel AVR mit USB AT90USB82, AT90USB162, AT90USB646, AT90USB1286 und AT90USB1287 ||||| |||&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny261 (auch 461; bevorzugt DIP) ||&lt;br /&gt;
* Atmel Atmega 16L und 32L in TQFP (waere ATMEGA 16/32L8 TQ) ||||&lt;br /&gt;
* Atmel ATmega324P in TQFP und PDIP |||||&lt;br /&gt;
* Atmel ATmega644p in TQFP |||||&lt;br /&gt;
* Atmel AVR Controller mit Funkanbindung z.B. AT86RF230, AT86RF211, AT86RF401, dazu passende Quarze (evtl. SMD) 18,080 MHz  (Crystek P/N 016758), Spulen 39nH.  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||| |&lt;br /&gt;
* Atmel AT90PWM3B (µC für Servosteuerungen und z.b. Motorsteuerungen) ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Atmel AT89LP4052 PDIP ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Atmel Dream Sound Synthesizer Chips, z.B. ATSAM3103 und ATSAM3308 ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Atmel XMega wie ATMega16 Belegung bedrahtet nicht SMD sondern normale Bauform ||||&lt;br /&gt;
* Axis Etrax 100LX Risc Processor (kostenloses Linux-System vorhanden) |||||||| &lt;br /&gt;
* Freescale Prozessoren (Coldfire) (16 + 32 Bit) ||&lt;br /&gt;
* Freescale DSP56F801 ||||&lt;br /&gt;
* Freescale HCS12 Controller ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Freescale MC9S08QG8 (DIP 16) ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Freescale MC9S08QEx |&lt;br /&gt;
* Infineon XC866 ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Lattice ispMACH 4032C / 4064C / 4128C ||||&lt;br /&gt;
* Luminarymicro Stellaris Serie (Cortex-M3) |&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 10F2xx (+ Programmiergerät) |||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F2585 |||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F4523 (12/2007: PIC mit 12-Bit A/D-Wandler) |&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F4550 (PIC mit USB) ||||| ||||| |||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F6585&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 24 ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Microchip mehr dsPIC30F |||||&lt;br /&gt;
* Microchip dsPIC33 ||||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC32 (MIPS) ||||| |&lt;br /&gt;
* NXP LPC214x-Serie ARM7-Controller ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* NXP LPC23xx/24xx ||&lt;br /&gt;
* NXP SAA5281 Videotextinterface ||||| |||&lt;br /&gt;
* Parallax Propeller CPU, 8 Cogs - DIP 40 ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Renesas M16C |||||&lt;br /&gt;
* Silabs C8051F320 USB Mikrocontroller ||&lt;br /&gt;
* SSV DIL/NetPCs [http://www.dilnetpc.com]http://www.dilnetpc.com ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* ST ST7MC... (µC für Servosteuerungen, und vor allem Brushless-Motoren) ||||| ||&lt;br /&gt;
* ST STR7 Serie (ARM7TDMI) |&lt;br /&gt;
* ST STM32 Serie (Cortex-M3) |&lt;br /&gt;
* TI TMS470 Arm7 ||||| |||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* TI MSP430F167, TI MSP430F168 |||&lt;br /&gt;
* TI MSP430F2001/2/3 etc. im RSA-Gehäuse ||||| |&lt;br /&gt;
* TI TUSB3210 ||||| ||&lt;br /&gt;
* Ubicom SX20 SX28 IP2022 ||&lt;br /&gt;
* Zilog Z8 Encore-Microcontroller (bis 64k Flash, I²C, SPI, 2xUART, ADC, on-Chip Debugger ...) [http://www.zilog.com/products/family.asp?fam=225]www.zilog.com ||||| &lt;br /&gt;
* Zilog ZNEO-Microcontroller (Z16Fxxx, bis 128k Flash, 4k RAM, bis zu 76 I/Os, 3 Timer, 10-bit A/D, externer Daten-/Adressbus, on-Chip Debugger) [http://www.zilog.com/products/family.asp?fam=236] www.zilog.com |&lt;br /&gt;
* CY7C68013A-56PVXC (Cypress EZ-USB FX2LP) ||&lt;br /&gt;
* XC3S 400 TQ144 |&lt;br /&gt;
* Mehr FPGAs (v.a aktuellere) von Xilinx, z.B. Spartan III , ALTERA CYCLONE II (v.a. auch größere Typen, die noch im TQFP-Gehäuse zu haben sind wie z.B. XC3S400 oder XC3S500E (PQFP208)) ||||| ||||| ||||| |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Ajile aj-100 (Java Real-Time Prozessor) |&lt;br /&gt;
* Western Design Center 65c816 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicher ===&lt;br /&gt;
* Atmel DataFlash, z.B. AT45DB081B (8 MBit Flash-Speicher an seriellen Bus im 8poligen Gehäuse) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* NexFlash spiFlash NX25P16 (16MBit serial Flash im SO8-Gehäuse) ||||| ||||| |||||||&lt;br /&gt;
* Schnelles RAM (10, 15 oder 20ns, z.B. Samsung K6R1008C1D-UI10) (5V/3,3V) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* RAMs (SRAM oder DRAM) mit ordentlicher Kapazität (z.B. HY57V641620HG oder besser) ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* 3.3V DRAM |||&lt;br /&gt;
* 3.3V async SRAM ab 16KByte ||&lt;br /&gt;
* 24LC256 oder 24AA256 oder 24LC512 oder 24AA512 ||||| ||||&lt;br /&gt;
* FPGA Konfigurations-EEPROMS AT17LV256, AT17C65/128/256.../XCF04S/... ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* EEPROM mit SPI Schnittstelle 25XX Serien ||||| |&lt;br /&gt;
* F-RAM mit SPI von RAMTRON |||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICs ===&lt;br /&gt;
* National Semiconductor CLC020 und CLC021 Parallel Component nach SDI-Converter ||&lt;br /&gt;
* Ethernet-Controller RTL8019AS und Übertrager FB2022 oder 20F-001N ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Ethernet-Controller CS8900A ||||| |&lt;br /&gt;
* SPI-Ethernet-Controller ENC28J60 und passender Übertrager und passenden &#039;&#039;&#039;Grundton&#039;&#039;&#039;-Quarz (25,0000 MHz Grundton) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* DP83848C (Ethernet Physical Layer Transceiver/PHY, MII/RMII-Schnittstelle, passend zu AT91SAM7X) |||&lt;br /&gt;
* Ethernet-Connector RJ-45 mit integriertem Übertrager (z.B. Taimag RJLBC-060TC1) ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* ADS8320 ADC 16 Bit seriell  |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* DAC7612 DAC 12 Bit seriell  |||||  ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* DTMF-Dekoder-Enkoder (8870, 8880) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* AD7524 in SMD ||||| |||| |||||&lt;br /&gt;
* MCP23016 16Bit I²C I/O Expander ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* ISD 5116 (Sprachaufnahme bis 16min &amp;amp; I2C-Interface)  ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* I²C-Bus Temperatursensor DS1631Z ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* RS485 isoliert: z.B. Burr-Brown ISO485 o.ä. |||||&lt;br /&gt;
* Maxim MAX629, MAX1795, MAX1703 (Aufwärtsregler / Step-Up-Konverter)  ||||| |||| ||||| |&lt;br /&gt;
* DAC8830 IDT (16Bit-DAC,ser. Input) ||||| |&lt;br /&gt;
* MAX6958 / MAX6959 (I²C 4-Digit, 9-Segment LED Display Drivers with Keyscan) |||| ||||&lt;br /&gt;
* LM3886 ||||| |&lt;br /&gt;
* Leistungs-OP LM675 von National ||&lt;br /&gt;
* ZHB6718 (H-Bridge für 1,5V - 20V Motoren) |||| |||||&lt;br /&gt;
* Philips PCA82C252 oder TJA1054A oder vergleichbar (&amp;quot;Fault-Tolerant&amp;quot; CAN Transceiver, 11898-3) ||||| |||| &lt;br /&gt;
* Maxim Switched Capacitor Tiefpass-Filter (z.B. MAX297, MAX7410) |||||&lt;br /&gt;
* Philips PCA9555 (I2C IO, 16 Bit par. I/O, c&#039;t Project Soundcheck II) ||||&lt;br /&gt;
* ISD 2560 -&amp;gt; SOIC Gehäuse (Sprachaufnahme IC)  ||||| |&lt;br /&gt;
* MCP25050 CAN-Bus Input/Output Expander ||||| ||||&lt;br /&gt;
* STP08CL596M SO16 STM, LOW VOLTAGE 8-BIT CONSTANT CURRENT LED SINK DRIVER ||||&lt;br /&gt;
* STP16CL596M SO24 STM, LOW VOLTAGE 8-BIT CONSTANT CURRENT LED SINK DRIVER |||&lt;br /&gt;
* STP16CL596B1R DIP24 STM, LOW VOLTAGE 16-BIT CONSTANT CURRENT LED SINK DRIVER ||&lt;br /&gt;
* STP08CL596B1 DIP16 STM, LOW VOLTAGE 8-BIT CONSTANT CURRENT LED SINK DRIVER ||&lt;br /&gt;
* MAX6675 Typ-K Thermoelement nach SPI ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Motortreiber TLE 4205 |||&lt;br /&gt;
* LTC24xx |||&lt;br /&gt;
* MAX6650 ||&lt;br /&gt;
* QT511-ISSG (iPod-like Touch-Wheel-Sensor &#039;&#039;siehe&#039;&#039; [http://www.qprox.com/products/qwheel_qt510.php]) ||||| ||||&lt;br /&gt;
* DDS-IC von Analog wie AD9833, AD9835 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* IP101 PHY von IC+ (Distri für DE [http://www.topas.de/tt/cfs/icp_cfs_mai05.htm Topas]) ||&lt;br /&gt;
* UDN 2987 LW (Source Driver UDN2987 in SMD-Bauform) ||&lt;br /&gt;
* MAX7311AWG 2Wire Interface von Maxim ||&lt;br /&gt;
* IR2011 MOSFET Treiber |||&lt;br /&gt;
* MAX 4420 Mosfet Driver ||&lt;br /&gt;
* MAX 4429 Mosfet Driver ||&lt;br /&gt;
* CCS-Akkulade-IC (z.B. CCS9620SL) (siehe [[http://bticcs.com/]]) |||||&lt;br /&gt;
* LM1117MPX-1.8 und LM1117MPX-3.3 (SMD-Spannungsregler SOT-223) |||||&lt;br /&gt;
* LTC1694-1 (I2C/SMBus Accelerator) |||&lt;br /&gt;
* P82B86 (I2C Dual Bi-Directional Bus Buffer) ||&lt;br /&gt;
* CS5641 von Cirrus...The CS5461 incl. two delta-sigma A/D converters.... ||&lt;br /&gt;
* DS1616 von Dallas Datalogger-IC |&lt;br /&gt;
* TEA5757 FM-Tuner IC von Philips |||&lt;br /&gt;
* TEA5768HL FM-Tuner IC von Philips |||||&lt;br /&gt;
* VS1053 MP3/AAC/WMA/Ogg Decoder von VLSI ||&lt;br /&gt;
* TH3122 K-Line Interface von MELEXIS ||||&lt;br /&gt;
* MAX7313 16 LED-PWM-Dimmer (Im gegensatz zu den Philips-ICs ist jede einzelne LED-Dimmbar, dafür nur in 16 Schritten) ||||| |||| &lt;br /&gt;
* LMX2306/LMX2316/LMX2326 PLL Synthesizer von National ||||| |&lt;br /&gt;
* MAX127/128 8-Kanal 12bit ADC mit I2C interface |||&lt;br /&gt;
* MIC6315 von Micrel (3,3/5V Reset Baustein mit manual Reset) ||&lt;br /&gt;
* MMI4832 (Geber Interface Baustein EnDat, SSI, Incrementalgeber ||&lt;br /&gt;
* CP2120  single-chip SPI to I2C bridge and GPIO port expander |&lt;br /&gt;
* AD623 Single Supply,Rail-Rail, InstrOpamp |||||&lt;br /&gt;
* AD628 InstrOpAmp, high voltage inputs |&lt;br /&gt;
* L6205 Motortreiber (2Kanal, 2,8A, DMOS)|||||&lt;br /&gt;
* TLV2382ID Rail-Rail-OP von TI |&lt;br /&gt;
* TLV320AIC23B Audio-Codec ||&lt;br /&gt;
* Cypress CY7C67300 dual role USB controller mit OTG  |||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* High Side Current Sense ICs wie MAX4172 |||||&lt;br /&gt;
* LM397, LM321 o.ä. single op-amp in SOT23-5  5-30V supply ||&lt;br /&gt;
* LTC3490 ||||| |||&lt;br /&gt;
* QT160 6-fach Touch Sensor IC |||&lt;br /&gt;
* TPIC6B595 (oder ähnliche 74xx595 high current (150 mA) shift register) ||&lt;br /&gt;
* HV9910 Schaltregler für die Hochleistungs LED^s Ub=8-450V; I beliebig; Eff. besser 90% |||&lt;br /&gt;
* LM267X SimpleSwitcher Step-Down-Konverter in SO-8 Bauform |&lt;br /&gt;
* Schnellere und gleichzeitig günstige OpAmps; Beispiel AD8055 ||&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;quot;zum Beispiel&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Clock generator IC&#039;s, z.B. PCK20?? von Philips |&lt;br /&gt;
* uC supervisor chips + watchdog z.B.: MAX6864 ist z.Z. der beste (0.2uA!) |||&lt;br /&gt;
* Mehr FET-Treiber (TI UCC3372x, HIPxxx , die neueren Brückentreiber von Maxim ||||| |&lt;br /&gt;
* D/A Wandler mit 4 oder mehr Ausgängen, z.B. TLC5620/TLV5629/AD5325 ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* PLL Schaltkreise für Frequenzerzeugung. z.B. MC / ML145170 (SOIC16) / TSA5060A ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Digital Potentiometer (z.B. 2-Wire MAX546x, AD526x, X9C10x) ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Power over Ethernet Bausteine z.B. LM7050 &lt;br /&gt;
* Automotiv ICs z.B. LM1815, LM1915, LM1949, LM9011, LM9040, LM9044, LMD18400... ||||| |&lt;br /&gt;
* 16-bit A/D-Wandler (waren von Maxim schon im Programm, sind aber wieder herausgeflogen?) |||&lt;br /&gt;
* Video-AD-Wandler z.B. LTC2208 (16 Bit 130 MS/s) für FPGA und SDR |&lt;br /&gt;
*MAX528 8-fach 8Bit DAC mit Output Buffer seriell |&lt;br /&gt;
*LM1117 - 3,3V SOT-223 ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;quot;mehr&amp;quot; xyz / unspezifisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ethernet Magnetics (Auch POE) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Generell mehr DAC&#039;s (auch die teureren) von TI |||||&lt;br /&gt;
* Generell mehr I2S IC (ADC, DAC, DSP, u.a. Crystal, BurrBrown etc.) |&lt;br /&gt;
* Generell mehr I²C IC ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Generell mehr 1-Wire IC ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Generell mehr PWM-SIC&#039;s ||&lt;br /&gt;
* Generell mehr SPI IC ||||| ||||| ||||| ||| (viele µC haben SPI aber kein I2C )&lt;br /&gt;
* 74VHC-Serie komplettieren (z.B. 74VHC125D) ||||| |&lt;br /&gt;
* MagJacks ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskrete ===&lt;br /&gt;
* LM317EMP oder LM317AEMP SMD-Spannungsregler einstellbar  (SMD TO-223 Gehäuse) ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* L4941 Spannungsregler 5V/1A in SMD-Ausführung (DPAK) ||||| |||&lt;br /&gt;
* LM2734 Schaltregler ||&lt;br /&gt;
* MIC29300/29301 Spannungsregler 5,0V 3A im TO263(SMD) Gehäuse ||&lt;br /&gt;
* MC78LCxx Serie - Ultra Low Drop Spannungsregler 3-5 Volt mit 1 Mikro-Ampere Ruhestrom ||||| ||&lt;br /&gt;
* R-783.3-0.5 Schaltregler 4,75V - ca. 18V Eingang; 3,3V Ausgang (Hersteller Recom) ||||||&lt;br /&gt;
* R-785.0-0.5 Schaltregler 6,5V - 30V Eingang; 5,0V Ausgang (Hersteller Recom) ||||&lt;br /&gt;
* R-785.0-1.0 Schaltregler, Ausgang 5,0V, 1A |&lt;br /&gt;
* ZRA250F005 Referenzspanungsquelle 2,5V 0.5% SOT23 gehäuse ||||| ||||	 &lt;br /&gt;
* Spannungsregler in SMD-Version (7805 etc., nicht nur der 78L05) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* 3,3V-Längsregler SMD zu vernünfitgen Preisen (Bsp: LF33 --&amp;gt; Best.Nr.: LF 33 CV, Preis: 0,76&amp;amp;#8364;)(der LT1086 kostet 4 Euro) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| 	||||| ||||| ||||| &lt;br /&gt;
* Größere Auswahl an Step-up Reglern ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* 5,2V Lowdrop Längsregler LF52 im TO252AA von STM |||||	 &lt;br /&gt;
* Spannungsregler SMD in DPAK ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IPW60R045CS Infineon Mosfet 600V 45mOhm Rdson 30ns tr+tf (niedrigster Rdson in der Klasse) |&lt;br /&gt;
* SPP20N60C3  Infineon Mosfet 600V 190mOhm Rdson &amp;lt;10ns tr+tf (Schnellste Schaltzeit in der Klasse) ||||| |&lt;br /&gt;
* SDT06S60    Infineon SiC 600V 6A Silizium-Carbid Schottky-Diode (kein trr, daher keine Schaltverluste) |||&lt;br /&gt;
* mehr FETs und IGBTs (nichtnur IRF, sehr gut IXYS &amp;lt;- und sauteuer!) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Digitaltransistoren (BCR*), auch als Pärchen NPN/PNP (BCR10, BCR08pn) ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Niederohm-FETs in SO8, N und P |||||	 |||||&lt;br /&gt;
* Si4562DY N- and P-Channel 2.5-V (G-S) MOSFET SMD ||||| |||||  | &lt;br /&gt;
* IRF7503/IRF7506 Dual Mosfet SMD   ||||| ||||&lt;br /&gt;
* PhotoMOS Relay (z.B. AQV257 von Panasonic; http://www.mew.co.jp/ac/e/control/relay/photomos/index.jsp) |&lt;br /&gt;
* IPS5451S intelligenter Leistungsschalter 50 V, 35 A, 25 mΩ |&lt;br /&gt;
* BSH205 P-Channel 1.5V(GS), 0.75A, 12V D-S |&lt;br /&gt;
* SMD Doppeldiode Schottky 12A 60V im TO252AA z.B. 12CWQ06FN von IOR ||||| ||||| ||||| |	 &lt;br /&gt;
* IR3313 o.ä. Intelligenter Leistungsschalter 32V/90A, einstellbare Strombegrenzung |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BUF420AW Schaltnetzteil Transistor von STM |||||	 &lt;br /&gt;
* Philips PDTD113E/123E und PDTB113E/123E (PNP und NPN im sot23 mit internen Widerständen für Basis und PullUp/Down ||&lt;br /&gt;
* 2SC1971 Transistor mit hoher Frequenz und viel Leistung für Endstufen |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sensoren/Aktoren ==&lt;br /&gt;
* Sensirion SHT11/SHT71 (oder auch SHT15/SHT75) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Sharp Entfernungssensoren (zb den GP2D120 oder den GP2D12) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* kleine Feuchtigkeitssensoren zur &#039;on-board-Montage&#039; ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* IS471 Selbstmodulierende IR-Lichtschranke ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* FSRs (Force Sensing Resistor) von Interlink Electronics ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Drehwinkelgeber, Gyro, Kreiselsensoren ähnl. Tokin CG-L43 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Summer mit 20mA@5V ähnlich Conrad Nr.751553 (TDB05 kann mit 30mA@5V nicht von allen Controllern direkt getrieben werden)  ||||| ||||&lt;br /&gt;
* NanoMuscle Aktuatoren ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Flexinol |||||&lt;br /&gt;
* Hall-Sensor UGN3503, KMZ51 ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Magnetfeld-Sensor (Kompass-Anwendung) KMZ52 ||||&lt;br /&gt;
* günstige Temp. Sensoren TC77 ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Motorola/Freescale Drucksensoren z.b. MPX4250 mit AP Druckanschluss ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* K-Typ (J-Typ) Thermocouple Temperatursensoren und passende Steckverbinder ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Induktions-Stromsensoren Coilcraft #J9199-A o.ä. ||||&lt;br /&gt;
* Durchflussmesser (z.B. wie Conrad Nr.155374) ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Linear- und 360° Soft-Pots wie von spectrasymbol ||||&lt;br /&gt;
* iMEMs Acceleration Sensors ADXL Series von Analog Devices ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* LEM Stromsensoren (Transducer) der HAIS-Serie, speziell HAIS 50-P und 100-P ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Allegro Stromsensoren (z.B. ACS713, ACS756) |&lt;br /&gt;
* 4Hz Supersense µblox LEA-4S GPS module (Importer pointis.de) + Passende Passives Patch antenna (zB. von inpaq.com) ||||&lt;br /&gt;
* Hallsensoren z.B. TLE4905 wieder ins Programm nehmen ||&lt;br /&gt;
* Anemometer ||&lt;br /&gt;
* TSic Temperatursensoren von ZMD |||&lt;br /&gt;
* Piezo Minimotoren/Lienearaktoren von Elliptec/Siemens einzeln und günstig ||&lt;br /&gt;
*Temperatursensor mit SPI-Interface LM74 |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugruppen ==&lt;br /&gt;
* Atmel ATNGW100 von [http://www.atmel.com/dyn/corporate/view_detail.asp?FileName=AVR32NGKit_3_26.html Atmel] = billiges Linux Board ($69=51.69€) --&amp;gt; [http://www.avrfreaks.net/wiki/index.php/Documentation:NGW/NGW100_Hardware_reference Dokumentation] ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Atmel ATSTK600 von [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=4254 Atmel] |&lt;br /&gt;
* Atmel ATSTK1000 von [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3918 Atmel] ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Atmel AVR Dragon von [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3891 Atmel] ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Axis Etrax 100LX MCM (Multi Chip Module) A full Linux computer on a single chip!  ||||| |||||&lt;br /&gt;
* CentiPad/DevKit Embedded Linux Modul ([http://www.centipad.de www.centipad.com]) ||||| ||&lt;br /&gt;
* DS9490R USB zu 1-Wire Dongle (auch mit Linux Treiber) |||&lt;br /&gt;
* Easy-Radio Module zur seriellen Datenübertragung (ER400 RS/TS/RTS) ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Foxboard = Betriebsfertiges Micro Linux System mit Axis Etrax 100LX MCM 66mm x 72mm ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* FoxVHDL = FPGA Erweiterungskarte für das ACME Foxboard ||||&lt;br /&gt;
* kostengünstige Funkschaltmodule (TLP/RLP) ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* kostengünstige Funkempfänger/Funksender 433 &amp;amp; 868 Mhz ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Lantronix XPort Embedded Device Server ([http://www.lantronix.com www.lantronix.com]) ||||| ||&lt;br /&gt;
* low-cost Experimentierplatinen für FPGA ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Mini-Bluetooth Module (RS232-Bluetooth-&amp;quot;Wandler&amp;quot;-Platinchen) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||| |||&lt;br /&gt;
* Mini-WLan Module (RS232 zu WLan) ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* MT1390 FM Tuner-Modul von Microtune |||&lt;br /&gt;
* NetDCU8 von F &amp;amp; S Elektronik Systeme GmbH (http://www.fs-net.de) - Linux-Computerplatine mit 400MHz Samsung-ARM mit 32MB RAM, 16MB Flash und SD/Ethernet/CAN/USB/TFT/RS232 für ca. 100 Euro ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* OM5610 FM Tuner-Matchbox von Philips |||&lt;br /&gt;
* TI - MSP430 Wireless Development Tool (AEC13895U) |&lt;br /&gt;
* Gyro Sensoren  MURATA,  ENC-03J A/B    ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Passive&amp;quot; Bauteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spulen etc. ===&lt;br /&gt;
* Ordentliche Trafospulen + Kerne, z.b. ETD-Serie, oder RM10 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Passende Ferrite dazu: N27,N41,N67,N87,N97 ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Magnetics CoolMu Ringkerne ||||| |||||||&lt;br /&gt;
* Magnetics MPP Ringkerne ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Die Micrometals Pulverkerne (-18 und -26) auch in größer ||||| |&lt;br /&gt;
* Funk-Entstördrosseln 16A, div. Werte ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Funk-Entstördrosseln 47µF |||&lt;br /&gt;
* Würth Induktivitäten ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Übertrager für Schaltregler z.B. Epcos Typ  B78304 |||||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kondensatoren ===&lt;br /&gt;
* Low-ESR Elkos (definiertes Fabrikat/Typ, und nicht einfach irgendwelche! (Rubycon?)) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Low-ESR Elkos RM 3,5mm 1.000uF 6,3V (Mainboardaustausch Elko) |&lt;br /&gt;
* Low-ESR SMD Tantal-Elkos (definiertes Fabrikat/Typ, und nicht einfach irgendwelche! (AVX?, Epcos?)) ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Zum MAX232 so20 passende SMD-Kerkos im Wert 1uF (0805,0603, 1206) ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Generell SMD-Kerkos im Wert &amp;gt; 100nF ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Kleine Niedervolt-Polyproplyenkondis mit mehr Kapazität ||&lt;br /&gt;
* Wima MKP4 ||||&lt;br /&gt;
* Wima MKP-X2 (~275V, klein und ideal für Kondensatornetzteile) |&lt;br /&gt;
* Günstige hochkapazitive Doppelschichtkondensatoren (z.B. Maxfarad MES2245 220F 2,3V) ||||&lt;br /&gt;
* Keramikkond. SMD 0603/0805/1206: mehr Zwischenwerte (56p, 82p, 560p) ||||| |&lt;br /&gt;
* Drehkondensator  20-500pf |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstände ===&lt;br /&gt;
* SMD-Widerstande in Bauform 0603 0402 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* SMD-Widerstände 0805 und 1206 auch unterhalb von 1 Ohm ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* SMD-Widerstände unterhalb 1 Ohm, andere Gehäuse als 0805/1206 (leichter erfüllbarer Wunsch) ||||| &lt;br /&gt;
* SMD-Widerstände 0805 auch aus der E24-Reihe ||||| ||||| ||||| &lt;br /&gt;
* Durchsteck-Widerstände in kleiner Bauform 0204. ||||| ||||&lt;br /&gt;
* R2R-Widerstandsnetzwerke (z. B. 10/20kOhm für DA-Wandler an Microcontrollern) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Präzisionswiderstände 0,05% und besser, ev. Drahtgewickelt ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Niederohm-Widerstände (Shunts ab 1mOhm im guten Gehäuse z.B. TO220) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* 25/50W-Widerstände (~20/50 Ohm auch weniger) ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Präzisions-Spannunsgteilernetzwerke ||||| ||||&lt;br /&gt;
*Präzisionsspannungsteiler 1:10, 1:100, 1:1000 (10MOhm Gesamtwiderstand) ||&lt;br /&gt;
* SMD-Präzisionswiderstände (0,1% TC10ppm/K =&amp;gt;0,1W indukt.arm) ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Null-Ohm Widerstände (Drahtbrücken) Baugröße wie 1/4W |||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quarze und Quarzoszillatoren ===&lt;br /&gt;
* SMD-Quarze mit Standardgehäuse (z.B. HC49/US &amp;amp; HC49/UP) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Quarzoszillator  9,8304 Mhz  ||&lt;br /&gt;
* Quarz mit 3,200 Mhz  |&lt;br /&gt;
* 13,5600 MHz Quarz (benötigt für RFID)  ||&lt;br /&gt;
* Quarz mit 13,56 MHz (SMD+bedrahtet) |&lt;br /&gt;
* 24,0000 MHz Standardquarz Grundton (&#039;&#039;&#039;kein 3. Oberton!!!&#039;&#039;&#039;) (benötigt für USB-DMX-Interface) | ||&lt;br /&gt;
* 25,0000 Mhz &#039;&#039;&#039;Grundton&#039;&#039;&#039;-Quarz (wird benötigt für Microchip TCP/IP Controller ENC28J60) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Allgemein mehr Grundtonquarze bei höheren Frequenzen |&lt;br /&gt;
* SMD Quarze/ Oszillatoren in flachen, kleinen SMD Gehäusen (SMX-A/-B) ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* Varistoren 14V auch als bedrahtetes Bauteil (für KFZ-Bordnetz) ||||| ||&lt;br /&gt;
* Suppressordioden mit Spannungsbereich zwischen 15V und 30V |&lt;br /&gt;
* die Auswahl läßt hier sehr stark nach&lt;br /&gt;
* Netzfilter FFP Reihe Schurter |&lt;br /&gt;
* Metallbrückengleichrichter für 50A ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HF Baumaterialien ==&lt;br /&gt;
* Filter SFE10.7MA19 360khz SZP2026 |&lt;br /&gt;
* Keramische Filter CFM455... ganzes Sortiment |||&lt;br /&gt;
* Quarze 32 MHz 10ppm Oscillatorfrequenz 0 bis +70°C&lt;br /&gt;
* Quarze 6,500000 MHz ||&lt;br /&gt;
* MC68160FB&lt;br /&gt;
* S3C4510B&lt;br /&gt;
* MT48LC4M32B2TG-7&lt;br /&gt;
* MC68EN302PV20&lt;br /&gt;
* Zirkulatoren ALD4302SB statt LM239 &lt;br /&gt;
* Transistoren MRFG35010&lt;br /&gt;
* µP Compatible CTCSS Encoder,Decoder FX 365&lt;br /&gt;
* Durchführungskondensatoren 1nF/160V (waren Ende &#039;06 noch im Programm) |||&lt;br /&gt;
* ZF-Quarzfilter für versch. Frequenzen (10, 20, 40 MHz) |&lt;br /&gt;
* MMICs und Ringmischer von Mini-Circuits&lt;br /&gt;
* PLL ICs z.B. von NXP und National für HF-UHF ||&lt;br /&gt;
* MICRF002/022, MICRF102/103 von Micrel  |||||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optoelektronik und Leuchtmittel ==&lt;br /&gt;
* low current SMD LEDs (z.B. Osram LG T679 - Anm.: hier gleich die neuen Varianten Lx T67K bestellen, nicht die alten 9er) ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* SMD LED Bauform 0402 rot/gelb/grün/blau/weiss  ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* weisse SMD LED Bauform 0603 ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* warm weisse LED ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* OSRAM Hyper TOPLEDS weiss LW T67C-T2U2-5K8L ||&lt;br /&gt;
* OSRAM Halogen Decostar 51 12V 20W GU5,3 statt des billigen NoName Zeugs ||&lt;br /&gt;
* OSRAM Hyper TOPLEDS gelb LY T676-S1T1-26 ||&lt;br /&gt;
* Everlight SMD-RGB (fullcolor) 19-337/R6GHBHC-A01/2T ||||&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, allgemein Low-Current bzw. High Efficiency Versionen anbieten ||||| |||&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, blau, gem. Anode ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, weiss, gem. Kathode ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, weiss, gem. Anode ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* 7-Segment-Anzeige, blau, gem. Kathode ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Diese 4-Stelligen Dot-Matrix LED Anzeigen Siemens SLG 2016 oder von HP oder ähnliches |||||&lt;br /&gt;
* Generell alle 7-Segment-Anzeigen auch in Blau und bis zu 100mm höhe |&lt;br /&gt;
* Vakuum-Fluoreszenz-Displays (Dot Matrix mit Standardcontroller, z.B. Futaba &amp;quot;LCD Emulators&amp;quot;)  ||||| ||||&lt;br /&gt;
* IL207AT (SMD Optokoppler von Infineon) ||||| ||&lt;br /&gt;
* ILD256T (SMD AC-Optokoppler)  ||||| |||||&lt;br /&gt;
* ILD620 (DIP Optokoppler) ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* SFH6106, SFH6206 4 Pin Optokoppler SMD ||||||&lt;br /&gt;
* TLP113 (SMD Optokoppler) |||||&lt;br /&gt;
* Vactrol Optokoppler (mit Fotowiderstand zur Analogsignalregelung) |||||&lt;br /&gt;
* IR-Diode mit viel power ttp://www.lc-led.com/Catalog/department/36/category/49/1 |&lt;br /&gt;
* IrDA-Tranceiver TFDS4500 (oder TFDU4100) wieder anbieten (war im 07/2005er Katalog noch drin) ||||| |||&lt;br /&gt;
* Seoul Zled P4 (100lm bei 350mA, 240lm bei 1A!) ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Generell: Z-Power LEDs von Seoul (günstiger und heller als Luxeon) ||||| ||&lt;br /&gt;
* Seoul Z-LED RGB auf Platine ||&lt;br /&gt;
* EA DOG-M128 128x64 Grafikdisplay aufbau ähnlich EA DOGM162 ||||&lt;br /&gt;
* TLP 3617&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mechanisches ==&lt;br /&gt;
* Getriebemotoren wie RB35 oder RB40 ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Muttern M2 ||&lt;br /&gt;
* Zylinderkopfschrauben M2,5 x 12mm ||||&lt;br /&gt;
* Zylinderkopfschrauben M2,5 x 20mm ||||&lt;br /&gt;
* Zylinderkopfschrauben M2,5 x 30mm ||||&lt;br /&gt;
* Zylinderkopfschrauben M3 x 25mm |||||&lt;br /&gt;
* Bopla ABP oder ABPH 800-100 (10cm) Aluprofil Gehäuse |&lt;br /&gt;
* microSD / Transflash sockel mit push-push technik (ist nervig die immer für teuren versand aus amiland kommen zu lassen) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| &lt;br /&gt;
* M2 Gewindebohrer und Senker ||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schalter/Potis etc. ===&lt;br /&gt;
* Drehimpulsgeber DDM Hopt+Schuler 427 SMD (evt auch normal, stehend &amp;amp; liegend) ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Folientastaturen ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Drucktastenfeld Matrix 3x4 ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* kleiner Joystick wie beim Atmel Butterfly  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* statt Radiohm potis bitte Prehostat oder Alphastat 16 63256-026xx ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Drehschalter Serie DS in allen Versionen nur vom Hersteller C&amp;amp;K; auch brückende Versionen anbieten  ||||| |||||&lt;br /&gt;
* bistabile Relais mit 2 Wicklungen ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* passende Touchpanels für die coolen Blue-Line-Grafikdisplays ||||| ||||&lt;br /&gt;
* mehrpolige Fußschalter, FS 35 bitte bei Druckschalter einordnen |||&lt;br /&gt;
* möglichst kleine und flache Druckschalter rastend!  ||||&lt;br /&gt;
* iPod-Wheel (Siehe: IC&#039;s=&amp;gt;QT511-ISSG; siehe 360° Soft-Pots - weiter oben) |||&lt;br /&gt;
* Taster Radiohm ST-1034 in rot, grün, gelb, blau, grau und schwarz&lt;br /&gt;
* Leitplastikpotis im Servogehäuse |&lt;br /&gt;
* Relais mit hohen Wirkungsgrad (daher nur geringer Spulenstrom nötig) |&lt;br /&gt;
* Tastköpfe für Taster9308, wie zb Omron B32-2000 oder B32-2010 |&lt;br /&gt;
* Batteriehalter für 4 Mignonzellen mit Lötfahne (statt Druckknopf)  |&lt;br /&gt;
* SMD-Schiebeschalter |||&lt;br /&gt;
* Hohlwellen-Drehgeber (z.B. EC35B-Serie von Alps) ||&lt;br /&gt;
* Taster und Kappen aus der Multimec-Reihe |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Steck-) Verbindungen ===&lt;br /&gt;
* Modulare Buchse RJ45 mit Übertrager und LEDs für Ethernet 10/100, z.B. SI-40138 MagJack von BEL-STEWART oder Taimag RJLBC-060TC1 ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Modulare Buchse RJ45 (&#039;&#039;ohne Übertrager&#039;&#039;) mit LEDs (oder Lichtleiter für SMD-LEDs) |&lt;br /&gt;
* Buchsenleisten zum Crimpen (allseitig anreihbar!, 1x1, 1x2, z.B. [http://www.newproduct.molex.com/datasheet.aspx?ProductID=92125 Molex 2081 ?] oder Harwin M20 )  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||| ||||| &lt;br /&gt;
* Für die LC-Displays: Adapterplatine mit anschlüssen im Raster 2,54mm (EA 9907-DIP) siehe http://www.lcd-module.de/ ||||| ||||| ||||| |||| |||&lt;br /&gt;
* TEXTOOL-Fassungen (Breite 7-15,24mm)/ Nullkraftsockel für kleine Mikrokontroller: DIL-20 ||||| || DIL-28 | PLCC-44 ||||| ||||| ||||| (und andere)&lt;br /&gt;
* Nullkraftsockel für SO- oder TQFP-Gehäuse (z.B. Yamaichi) ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Nullkraftsockel für 6-Pin SOT23 (SOT23-6) z.B. für Programmierung v. PIC10F ||||&lt;br /&gt;
* Nullkraftsockel für DIL20 Gehäuse |&lt;br /&gt;
* Chipkartenkontaktiereinrichtung, die die Kontakte anhebt (keine Schleifkontakte) ||||| ||&lt;br /&gt;
* WOL-Verbindungskabel / Stecker / Print-Connectoren: |||||&lt;br /&gt;
* gängige Platinenverbinder einreihig RM 2mm mit 2-15 Kontakten (in vielen Geräten verwendet, z.B. [http://www.newproduct.molex.com/datasheet.aspx?ProductID=19945 Molex 51004, 53015]): ||||| Molex 71226 |||&lt;br /&gt;
* Floppy Stromversorgungstecker 3,5&amp;quot; Printausführung ||||| |&lt;br /&gt;
* Hochwertigere 1/4&amp;quot; Klinkenbuchsen, z.B. von Rean oder Cliff ||||&lt;br /&gt;
* mehrpolige, hochwertige Miniatursteckverbinder (z.B. http://www.binder-connector.de/pdfs/serien/711.pdf) |&lt;br /&gt;
* preiswerte! Hochspannungssteckverbinder &amp;gt;2kV ||||&lt;br /&gt;
* Höherwertige 3,5mm Klinkenbuchsen / -stecker (statt &amp;quot;EBS35&amp;quot; oder &amp;quot;KK(S/M) ..&amp;quot;) ||||| ||&lt;br /&gt;
* Ordentliche Lautsprecherbuchsen &amp;quot;Strich-Punkt&amp;quot; (Print oder Wand) (die Stecker sind OK) |&lt;br /&gt;
* Schuko-Einbausteckdose (Maschinensteckdose) (mit oder ohne Klappdeckel); Flanschmaß möglichst klein (50mmx50mm); div. Farben (sw,grau,...) ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Euro-Einbausteckdose (230V~, gab&#039;s früher mal) ||||&lt;br /&gt;
* Carrier-IC-Sockel&lt;br /&gt;
* JST HR Steckverbinder |||&lt;br /&gt;
* Wannenstecker(gerade) + Pfostensteckverbinder 6-Pol. (Pfostenbuchsen gibt es 6-Pol.) ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  ( z.B. Harting SEK 18 Serie http://www.harting.com/en/en/de/sol/verbtech/prod/ios/description/03005/index.de.html)&lt;br /&gt;
* Wannenstecker 2,54mm Raster auch als SMD |||||&lt;br /&gt;
* Günstigere SD/MMC-Steckverbinder z.B.SDBMF-00915B0T2 von MULTICOMP(selbst bei Farnell für 1,80Euro) ||&lt;br /&gt;
* Einpolige Steckerleiste 2.54 |||||&lt;br /&gt;
* Foliensteckverbinder (FFC) RM1,25 (z.B. 9pol, 11pol ...) ||||&lt;br /&gt;
* Triaxstecker /-buchse (Coax mit 2.tem Schirm als 3. Kontakt) |&lt;br /&gt;
* vernünftige Koax-Stecker und Kupplungen z. Bsp. von Hirschmann&lt;br /&gt;
* Platinensteckverbinder für Rastermass 2,00mm ||||&lt;br /&gt;
* Molex Steckerreihe Minifit Jr 4,2mm Rastermaß (verwendet als Stromstecker in Computern, Mainboard, PCI-E, P4/EPS ...) |&lt;br /&gt;
* Mini SD Card Connector mit Auswurffunktion für Oberflächenmontage  ||||&lt;br /&gt;
* Steckverbinder für PICTIVA OLED Display Folienkabel |||||&lt;br /&gt;
* Leiterplattenbuchse Hirschmann 4mm auch in *rot* (gab es schonmal als &amp;quot;PB 4 RT) ||&lt;br /&gt;
* E10-Schraubsockel, wie sie Glühbiren haben, mit Lötstiften (Achtung es ist nicht die Fassung gemeint) ||||&lt;br /&gt;
* RP-SMA-Buchse/-Stecker (gewinkelt/gerade) ||&lt;br /&gt;
* WAGO 215-4mm-Stecker (Bananenstecker mit Käfigzugklemme) zur schnellen Montage bei Versuchsaufbauten ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Die PSK-Kontakte in anderen Packungen als 20/10k.100Stk. wäre z.b. gut.1k auch. |||&lt;br /&gt;
* OBD-Stecker. ||&lt;br /&gt;
* Adapterprogramm SMA auf SMB ausbauen |&lt;br /&gt;
* Micro-USB Steckverbinder |&lt;br /&gt;
* 2.5mm Stereo Klinkenbuchsen (3-polig) SMD ||&lt;br /&gt;
* BNC-Stecker (wie UG 88U, Lötmontage) aber für RG174-Kabel ||&lt;br /&gt;
* U.FL bzw. IPEX Steckbüchsen zum selbskonfektionieren von HF Kabeln |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabel etc. ===&lt;br /&gt;
* dünner Schaltdraht (&amp;lt; 1mm Durchmesser, isoliert mit Tefzel oder Kynar)  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Flachbandkabel im 2,54mm Raster und dazu passende Aufpressstecker und -buchsen ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* versilberten Kupferdraht auch &amp;lt; 0,6mm und alle Stärken in grösserer VPE (z.B. 500g Rolle) ||||||&lt;br /&gt;
* Flexible Einzellitze, 0,5² in verschiedenen Farben ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* bzw. angebotene Schaltlitze (H05VK) um weitere Farben erweitern! |||&lt;br /&gt;
* das qualitativ mangelhafte 4mm Laborsteckerprogramm rausnehmen und nur noch Hirschmann anbieten  ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Zwillingslitze 2x0.14mm, z.B.  Artikel: ZL214SWW-10M Kessler Elektronik |||||&lt;br /&gt;
* Heizdraht zB.: Kanthal A1  ||&lt;br /&gt;
* LYIF Litze (verschiedene Farben) ||||| |&lt;br /&gt;
* dickere Mantel(Feuchtraum)leitungen, z.B. NYM J5x10 |&lt;br /&gt;
* Folienflachkabel (FFC) RM1,25 (z.B. 9pol, 11pol ... /Länge 20cm) ||&lt;br /&gt;
* Flachbandkabel im 1,00mm Raster, passend für Pfostenverbinder PL 2X25G 2,00 . Wird für notebookplatten benötigt. ||||&lt;br /&gt;
*Folienflachkabel (FFC) RM 0,8 (z.B. 30pol. Länge125mm) für 8&amp;quot;TFT Monitor&lt;br /&gt;
* H155 (HF-Kabel) ||&lt;br /&gt;
* Schnepp &amp;quot;Laborkabel&amp;quot; Messleitungen ||&lt;br /&gt;
* Litze, LiY 0,25mm^2, diverse Farben (beispielsweise von Lapp Kabel) |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platinen/Prototypen ==&lt;br /&gt;
* Laser-Folien für die Druckformerstellung(Zweckform 3491) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* SOIC auf PDIP Gehäuse-Adapter zwecks Prototypen-Bau ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Tonerverdichter (www.Huber-Troisdorf.com) ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Adapter TQFP (versch. PinZahlen) auf DIL/QIL ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Adapter QSOP (versch. PinZahlen) auf DIL/QIL ||||&lt;br /&gt;
* Lötstopplaminat ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* www.schmartboard.com hat super einfach zu lötende SMD-Adapter in allen Größen, nur leider keinen Vertriebspartner in Deutschland (doch: ELV). Wie wäre es mit Reichelt? ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Cadsoft Eagle ||||| |&lt;br /&gt;
* Hohlkehlenlötspitzen (Ersa 0832HD) ||||| |&lt;br /&gt;
* Hohlkehlenlötspitzen f. Weller MLR21 |||||&lt;br /&gt;
* Fotoplatinen, zweiseitig, Hartpapier(!) |||||&lt;br /&gt;
* Entwickler NaOH-Frei von Bungard (SENO 4007 Universalentwickler) |&lt;br /&gt;
* chemisches Zinnbad ||||| |&lt;br /&gt;
* Bungard-Fotoplatinen auch in 80x100mm (halbes Euroformat), nicht nur 75x100mm |&lt;br /&gt;
* Bungard-Fotoplatinen BLAU div. Formate |&lt;br /&gt;
* Fotoplatinen aus Hartpapier von Markenhersteller |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeug und Zubehör ==&lt;br /&gt;
* robuste Allzweck- und Teppichmesser ||||| &lt;br /&gt;
* zöllische Gewindeschneider g1/4&amp;quot; und g 1/8&amp;quot; insbesondere interessant für Wasserkühlungen |||&lt;br /&gt;
* einzelne Hartmetallbohrer in diversen Grössen (z.B. 0,8 1,0 1,3 1,5) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Arbeitsschalen zum Entwickeln und Ätzen von Platinen(*) ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Gewindebohrer M2 und M2,5 ||||| ||&lt;br /&gt;
* Konturenfräser/Gravurstichel, etc. zum Fräsen von Platinenprototypen (z.B. Bungard G60N/G30N) ||||| |&lt;br /&gt;
* Tri-Wing Schraubendreher |&lt;br /&gt;
* Ballistol Universalöl |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unsortiert/Unspezifisch ==&lt;br /&gt;
* Kundenkarte so wie bei ELV (Grundgebühr für ein Jahr, keine Versandkosten, evtl kleiner Rabatt) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Reichelt Katalog als PDF zum Download ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* (durch pdf-download überflüssig:) der Reichelt Katalog auf CD/DVD ||||&lt;br /&gt;
* In Bereichen wie Multimedia etc. (z.B. Spielekonsolen) ein aktuelleres Angebot, und nich wie z.B. bei der PS2 erst wenn schon fast das Nachfolgemodell draussen ist (Multimedia ist hier nur ein Beispiel, einfach mal an der Konkurrenz orientieren (Zum beispiel am grossen C)&lt;br /&gt;
* mehr, aber als solche gekennzeichnete billig-Alternativprodukte, nicht nur High-End |&lt;br /&gt;
* Modellbau und Zubehör ||||| ||||| | (Wird immer mehr, man sieht, Reichelt hört dankenswerterweise auf diese Wishlist!!)&lt;br /&gt;
* mehr SMD Bauteile  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  |||||  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* HCT-Logik in SMD ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Kleinere SMD-Bauformen (bes. bei ICs) ||||| |||||&lt;br /&gt;
* mehr und v.a. kleine (Hand-) Gehäuse  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* gleicher Mindestbestellwert in Österreich und in der Schweiz wie in Deutschland ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||   |||||&lt;br /&gt;
* gleicher Mindestbestellwert in Niederlande wie in Deutschland&lt;br /&gt;
* Kein Mindestbestellwert (ich bezahle eh&#039; Porto) ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Filialen in Österreich und der Schweiz :-) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||| |||||| |||| (man beachte das &amp;quot;:-)&amp;quot;, es gibt auch in D keine &amp;quot;Filialen&amp;quot; - mt)&lt;br /&gt;
* Versand nach Österreich über GLS oder sonstigen Paketdienst &amp;amp; auf Rechnung, damit die Spesen halbwegs im Rahmen bleiben (bei der letzten Bestellung ca. EUR 40) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Günstige Versandkonditionen für die EU ||||| ||||| ||||| ||||| |||| |||&lt;br /&gt;
* Selbstabholer-Option bei der Bestellung. Vergisst man es unter &amp;quot;Bemerkung&amp;quot; kommt es per Post :(   |||  (für Plz 26xxx kommt eine Option für Abholer, Tip: falsche Plz eintragen)&lt;br /&gt;
* Versand von Kleinteilen als Maxibrief, zwecks niedrigerem Versand ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Option zum anklicken beim Versand, &amp;quot;nichtverfügbare Artikel automatisch streichen&amp;quot;, wenn man das ins Kommentarfeld schreibt wirds nicht beachtet, oder bis das jemand liest dauert es wieder mehrere tage. ||||| ||||&lt;br /&gt;
* mehr Familien von Logik-ICs, z.B. AC, ACT, LVC (in SMD) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* LiPoly-Zellen (aufladbare Lithiumakkus &amp;quot;Suppentüten&amp;quot;) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
* Allgemein mehr Sensoren ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Preiswertere Alu Druckgussgehäuse, wie z.B. von Hammond Manufacturing ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* nicht wie die Konkurrenz jetzt schon im April den Juli-Katalog rausbringen ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Neuere, bessere NiMh Akkus (z.b. GP1100 2/3A, GP2000 AF, GP2200 4/5SubC) ||||| ||||| |&lt;br /&gt;
* Funk-Entstördrosseln 16A, div. Werte |||||&lt;br /&gt;
* Taster Schalter und LED-Fassungen aus der Mentor FEL-Reihe ||&lt;br /&gt;
* Lötfähige (SMD-) Kühlkörper (Fischer) ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Toner für Laserdrucker Kyocera FS-1010 TK17 |||||  ist ja eigentlich der gängigste Kyocera Toner&lt;br /&gt;
* Microchip PICkit 2 ||||| |||&lt;br /&gt;
* Möglichkeit für Selbstabholen eine Bestellung unter 10Euro abzuliefern.  |&lt;br /&gt;
* Bessere Auswahl: statt MSP430F147, F148, F149 wenigstens einen mit DAC -&amp;gt; MSP430F16x&lt;br /&gt;
* Cypress PSoC Mikrocontroller |||| |||| |||| |||| |&lt;br /&gt;
* Günstigere Osziloskope z.B. Multimetrix oder Grundig |||||&lt;br /&gt;
* Digitale Speicherosziloskope für PC ||||| |||&lt;br /&gt;
* Sortieren und Spezifizieren der Angebotsliste in Transistoren / FET (bessere Übersicht) ||||| ||||| ||| z.B. 400V/6A würde schonmal ganz grob helfen und senkt außerdem unnötigen Traffic weil nicht extra jedes Datenblatt angeschaut wird&lt;br /&gt;
* Vorschaltgeräte mit G23 Fassung (zum Bau von UV-Belichtern geeigent)|||&lt;br /&gt;
* Speicherkarten-Adapter von SD auf CF (bzw. CFII) ||&lt;br /&gt;
* ein Abendessen mit Angela :-) (hier dürfte wohl Angelika gemeint sein) |||&lt;br /&gt;
* USB-Leergehäuse (z.B. wie USB-Stick, WLAN-Dongle, o.ä.) ||||| ||&lt;br /&gt;
* Nicht so viele Tackerklammern/Gummibänder/Tesafilm/Beutel in die Verpackungstüten machen, das nervt beim Auspacken (die kaputten Tüten kann dann auch keiner mehr brauchen, die wenigen nicht kaputt getackerten hebe ich aber gerne auf! Aber bitte weiterhin alles getrennt verpacken... oder wenigstens nicht den Zip-Verschluss tackern) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||&lt;br /&gt;
* Reflektoren für 10mm LEDs |&lt;br /&gt;
* Beamer Casio YC-400&lt;br /&gt;
* OBD2 Kabel auf RJ45 Stecker |&lt;br /&gt;
* mehr Verpackungsmaterial z.B. kleine Schachteln oder die Plastik IC-&amp;quot;Schienen&amp;quot; einzeln (und unzerschnitten) verkaufen&lt;br /&gt;
* PCMCIA Wlan-Karten (Linux kompatibel) mit externem Antennenanschluss&lt;br /&gt;
* Warenkorb immer in gleicher Reihenfolge sortiert, nicht bei jedem Aufruf anders ||&lt;br /&gt;
* PIC_BASIC_II | Programm mit HardwareKey [z.B. für Azubi&#039;s]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Messgeräte==&lt;br /&gt;
* FS300 Messgerät Antennenanalyzer Massenpreis 50000 Stück &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Smart Tweezer (SMD-Pinzette mit Komponentenmessung) siehe [http://www.trgcomponents.de/TrgDE/Internet/ProductShow.aspx?ItemID=680&amp;amp;CategoryID=2426] |&lt;br /&gt;
* Hameg HM2008 Oziloscope || ( ist möglich über Service -&amp;gt; Produktservice -&amp;gt; neue Artikel anfragen)&lt;br /&gt;
*Tektronix TDS Series Osziloskope&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bereits im Sortiment =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atmel AT91SAM7S32 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||  (=&amp;gt; Best.: AT 91SAM7S64-AU)&lt;br /&gt;
* Atmel AT91R40008 (32bit controller 256KB-RAM 100-lead TQFP) ||||| ||||| |  (=&amp;gt; Best.: AT 91R40008)&lt;br /&gt;
* LCD: auch ein- und dreizeilige Variante der DOG-Serie (EA DOGM081 &amp;amp; 163) |||||&lt;br /&gt;
* Platinen Basismaterial, einseitig Cu-beschichtet, 0,5..1 mm dick ||||| ||||| ||| --&amp;gt;0,8mm: BEL 160x100-1-8&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny45 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| =&amp;gt; ATTINY 45-20PU, ATTINY 45-20SU, ATTINY 45V-10PU, ATTINY 45V-10SU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA48 TQFP ||||| |||| =&amp;gt; ATMEGA 48-20 AU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA 88 || =&amp;gt; ATMEGA 88-20 AU, ATMEGA 88-20 PU, ATMEGA 88V-10 AU, ATMEGA 88V-10 PU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA644 ||||| ||||| ||||| ||||| =&amp;gt; ATMEGA 644-20 AU, ATMEGA 644-20 PU, ATMEGA 644V-10AU, ATMEGA 644V-10MU, ATMEGA 644V-10PU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA2560 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| || =&amp;gt; ATMEGA 2560-16AU, ATMEGA 2560V-8AU&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA2561 ||||| | =&amp;gt; ATMEGA 2561-16AU, ATMEGA 2561V-8AU&lt;br /&gt;
* Philips LPC2000-Serie ARM7-Controller (LPC214x, LPC213X, LPC21xx und LPC22xx) |||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| | =&amp;gt; Bauelemente, aktiv / Controller, Speicher / Controller, Prozessoren / Philips-Controller 80C51 / 87LPC.. / 89C51&lt;br /&gt;
* TI MSP430F2xxx (Typen mit 16 MIPS) ||||| ||||| | =&amp;gt; Bauelemente, aktiv / Controller, Speicher / Controller, Prozessoren / Texas MSP430 Controller&lt;br /&gt;
* Breadboards/&amp;quot;Steckbretter&amp;quot; ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||| =&amp;gt; STECKBOARD 1K2V, STECKBOARD 2K1V, STECKBOARD 2K4V, STECKBOARD 3K5V, STECKBOARD 4K7V (zu finden unter &#039;Diverses/Spielwaren&#039; :)&lt;br /&gt;
* RS485 ESD fest: MAX3086E oder 75180 oder ISL83086E ||||| || =&amp;gt;MAX485ECPA &lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F2550  || =&amp;gt; PIC 18F2550-I/P&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F88  |||| || =&amp;gt; PIC 16F88-I/P&lt;br /&gt;
* Microchip dsPIC ||||| ||||| ||||| ||||| | =&amp;gt; PIC 30F2010-30 SP/SO&lt;br /&gt;
* Logicanalyzer | =&amp;gt; ME ANT 8 und ME ANT 16&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA8 TQFP |||| =&amp;gt; ATMEGA 8-16 TQ&lt;br /&gt;
* 3,3V Laengsregler (LT1086-Serie z.B.)  ||||| =&amp;gt; vgl z.B. [http://reichelt.de/?ARTIKEL=LT%201086%20CM3%2C3 LT 1086 CM3,3] (SMD) oder [http://reichelt.de/?ARTIKEL=LT%201086%20CT3%2C3 LT 1086 CT3,3] (TO-220) bei Reichelt&lt;br /&gt;
* Flexible Messleitungen: Wie gesagt Reichelt bietet ja die ganze Palette an Bananen/Laborsteckern, Krokodilklemmen usw. an, nur die Leitungen dazu fehlen im Programm.  (Sind schon im Sortiment. Fertig konfektionierte z.B.: ML 100 SW, Meterware z.B.: MESSLEITUNG 10SW)&lt;br /&gt;
* FTDI USB Chips  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| || =&amp;gt; Best-Nr. FT232BL, FT232RL (sehr interessant), FT245BM und FT2232BM (2xUART auf USB)(noch nicht unter USB einsortiert)&lt;br /&gt;
* CAN-Bus Controller MCP2515  |||||&lt;br /&gt;
* VLSI MP3 Decoder  ||||| ||||| ||||| | z.Zt. unter CAN-Bus(!) einsortiert. Bitte auch die neuen Gehäuse (ROHS) und Typen mit ins Angebot nehmen.&lt;br /&gt;
* Atmel AT90CAN128 ||||| |&lt;br /&gt;
* MMC / SDC slot  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ==&amp;gt; Bestell-Nr.: CONNECTOR MMC 11, CONNECTOR MMC 12, CONNECTOR SD 21 und CONNECTOR SD 22&lt;br /&gt;
* lineare Potentiometer als Schiebepoti ||||| | - Bestell-Nr. PSM-LIN* (&amp;quot;mono&amp;quot;) PSS-LIN* (&amp;quot;stereo&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Echtzeituhr DALAS DS1307 (auch SMD) ||||||| - Bestell-Nr. DS1307/DS1307Z&lt;br /&gt;
* Konkret: Neuer PIC ... und PIC18F2550 ||||| ||| &lt;br /&gt;
* MSP430F1232 |&lt;br /&gt;
* Fädelstift, Draht und Kämme ||||| || - Bestell-Nr. Fädelstift/Fädeldraht/Fädelkamm (Warum sind diese Stifte ùnd der Draht nur so &amp;quot;erschreckend&amp;quot; teuer? =&amp;gt; immerhin billiger als bei C...) (vielleicht weil jeder die nur 1x kauft und dann mit Draht aus anderen Quellen selber neu bewickelt?? ;-)&lt;br /&gt;
* Mini-GPS-Module ||||| ||||| ||||| ||||| ||| - Bestell-Nr. GPS ET 102/GPS ET 202/GPS EM 401&lt;br /&gt;
* Atmel ATmega48, ATmega168, ATtiny13 ||||| ||||| ||||| | (im neuen katalog und online verfügbar!)&lt;br /&gt;
* CompactFlash Stecker ||||| ||||| ||||| || - Bestell-Nr. connector CF 01/ Connector CF 02 &lt;br /&gt;
* DCF77 Empfangsmodule  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| (DCF77 Modul) (4.5.2005 ist jetzt verfügbar unter DCF77 MODUL, aber leider 50% teurer als bei der Konkurenz, störempfindlicher, grotesk schwache Ausgangstreiber)&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 12F683 (8pin PIC mit PWM !) =&amp;gt; Bereits im Sortiment: Best. Nr PIC 12F683-I/P bzw. PIC 12F683-I/SN &lt;br /&gt;
* MSP430F135 ||||| ||||| | |||||  (MSP430F135 im Programm Bestellnr.: MSP430F135 IPM)&lt;br /&gt;
* SMD 0 Ohm in Bauform 0805 |||| -&amp;gt; SMD-0805 0,00&lt;br /&gt;
* Shunt-Widerstände  ||||| ||||| ||||| ||||| |  (neu im Sortiment: Widerstandsdraht, Best.-Nr. &amp;quot;RD100/x,xx&amp;quot;, Leider nur in teuren 100g Spulen)&lt;br /&gt;
* dünner isolierter Draht, wie Klingeldraht nur dünner, vielleicht 0.2-0.3mm zum Fädeln von Platinen |||| =&amp;gt; Fädeldraht nun im Sortiment&lt;br /&gt;
* dünner Silberdraht zur Verdrahtung auf Lochrasterplatinen ||||| |   (mögl. bereits im Sortiment &amp;quot;SILBER 0,6MM&amp;quot; ???)Kupferlackdraht geht nicht?&lt;br /&gt;
* Hartmetallbohrer in mehr verschiedenen Größen (z.B. 0,6mm 0,8mm 1,1mm 1,2mm etc.) ||||| |||| =&amp;gt; Gibt es beides Bestellnummern: &amp;quot;Bohrerset&amp;quot; oder für einzelne Bohrer &amp;quot;Bohrer + Größe in mm&amp;quot; Bsp: &amp;quot;Bohrer 0,6&amp;quot; =&amp;gt; die kosten aber einiges, eine etwas preiswertere Alternative wäre auch nicht schlecht...&lt;br /&gt;
* 68HC908GP32 |&lt;br /&gt;
* überhaupt: Freescale 68HC908- und vor allem 68HCS08-Mikrocontroller fehlen total im Sortiment!&lt;br /&gt;
* RJ45-Buchse ||| - schon im Sortiment: MEBP 8-8&#039;&#039;x&#039;&#039; unter Modular-Stecker bei TK&lt;br /&gt;
* Elektromotoren ||||| ||| (Suche: Gleichstommotor)&lt;br /&gt;
* Microchip ICD2 || =&amp;gt; Bestell-Nr.: DV 164005 &amp;lt;= Fehlt im Papierkatalog&lt;br /&gt;
* 14,7456 MHz Quarze ||||| ||||| ||||| ||||| ||| (Bst: 14,7456-HC18)&lt;br /&gt;
* SMD Widerstande in Bauform 1206 (SMD 1/4W...)&lt;br /&gt;
* Atmel Atmega 128 in TQFP || (ATMEGA 128-16 TQ)&lt;br /&gt;
* Atmel Atmega 169 in TQFP || (ATMEGA 169-16 TQ)&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA1280 ||||| ||||| ||||| |||| (ATMEGA 1280-16AU, ATMEGA 1280V-8AU)&lt;br /&gt;
* Atmel ATMEGA8515 | (ATMEGA 8515-*)&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny24/44 ||||| ||||| (ATTINY 24-*, ATTINY 44-*)&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny25/85 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| | (ATTINY-25-*, ATTINY-85-* gelistet aber erst verfuegbar ab II/07)&lt;br /&gt;
* Atmel AT91SAM7S64, AT91SAM7S256 ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||| (suche AT91*)&lt;br /&gt;
* Atmel AT91SAM7X64-256 ||||| ||| (suche AT91*)&lt;br /&gt;
* TI MSP430F1611 (10k RAM, 48k Flash) ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| || (MSP430F1611 IPM)&lt;br /&gt;
* PCA9306  Dual Bi-Directional I2C-Bus and SMBus Voltage Level-Translator ||&lt;br /&gt;
* PCA9531D  8Bit I2C_BUS LED-Dimmer ||||| |||||&lt;br /&gt;
* PCA9551D  8Bit I2C-BUS LED-Blinker ||||| ||||&lt;br /&gt;
* PCA9530D  2Bit I2C_BUS LED-Dimmer ||||| |&lt;br /&gt;
* PCA9532D 16Bit I2C_BUS LED-Dimmer ||||| |||||&lt;br /&gt;
* PCA9533D  4Bit I2C_BUS LED-Dimmer ||||| ||||&lt;br /&gt;
* PCA9550D  2Bit I2C-BUS LED-Blinker ||||| |&lt;br /&gt;
* PCA9553D  4Bit I2C-BUS LED-Blinker ||||| ||&lt;br /&gt;
* PCA9552D 16Bit I2C-BUS LED-Blinker ||||| |||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 18F2550 (USB, 32 KBytes Flash) | (bereits im Sortiment)&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F628A (weil: besser als 16F628) ||||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F648 (weil mehr Programmspeicher, als 16F628) |||||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F684 ||||| &lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F688 ||||| ||&lt;br /&gt;
* Microchip PIC 16F690 ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
* Atmel ATtiny84 ||||| ||||| |||| (gelistet aber erst verfuegbar ab II/07)&lt;br /&gt;
* TI MSP430F169 |&lt;br /&gt;
* FT245RL (alt bekannte FTDI Chips in neuer und besserer Version, FT232RL bereits vorhanden) ||||| ||&lt;br /&gt;
* 3,3V Längsregler SMD Ultra Low drop |||| (-&amp;gt; Zetex)&lt;br /&gt;
* Schiebepotis mit passenden Knöpfen | (Bestell-Nr. PSM-LIN* (&amp;quot;mono&amp;quot;) PSS-LIN* (&amp;quot;stereo&amp;quot;) nicht passed?) |&lt;br /&gt;
* OLED-Displays (zum Beispiel: [http://www.litearray.com/products-oled.php]) || (Reichelt hat jetzt Osram Pictiva Oleds im Programm. Nach &amp;quot;Pictiva&amp;quot; suchen)&lt;br /&gt;
* OSRAM &amp;quot;Golden Dragon&amp;quot; LEDs (http://www.osram-os.com/goldendragon) ||||&lt;br /&gt;
* Stift-/Buchsenleisten 2.54mm *zum Auseinanderbrechen*  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| (&amp;quot;BL 1x&amp;lt;Polzahl&amp;gt;G 2,54&amp;quot; wird mittlerweile als teilbare Variante geliefert)&lt;br /&gt;
* Microcontroller mit USB-Anschluss (von Cypress oder Atmel in PDIP z.B. AT89C5131, AT43USB355, CY7C637xx) ||||| ||||| ||||| ||||| |||||  -&amp;gt;Bereits im Sortiment: Cypress EZ-USB TQFP-44 Best. Nr AN2131 SC, Atmel AT89C5131 SO-28/PLCC-52&lt;br /&gt;
* Renesas R8C &lt;br /&gt;
* zu Schaltreglern LM257x u.a. passende Speicherspulen mit hohem L , niedrigem R und großer Strombelastbarkeit (zB. Würth WE-PD4) (keine &amp;quot;Entstörspulen&amp;quot;) |||||  |||||  |||||  ||||| |||||  ||||| |||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| || (suche L-PIS*)&lt;br /&gt;
* IL300 (linear Optokoppler z.B. von Vishay egal ob DIP oder SMD) ||||| ||||&lt;br /&gt;
* IL300H (linear Optokoppler von Siemens als DIP) - andere IL300 Varianten im Programm |||&lt;br /&gt;
* &amp;quot;optische&amp;quot; Drehgeber Fabrikat Grayhill sind lieferbar (Bst. ENC 62P22-*)&lt;br /&gt;
* mechanische Drehimpulsgeber von Alps im Programm (suche STEC*)&lt;br /&gt;
** Drehimpulsgeber (konkreter Vorschlag von O.R.: PEC16-4220F-S0024 von Bourns)  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||&lt;br /&gt;
** Drehimpulsgeber- weiterer Vorschlag: ALPS Encoder ST EC 11B  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||| Im Programm (STEC11B01)&lt;br /&gt;
* PCA9633D16 4-bit I2C-bus LED driver ||&lt;br /&gt;
* I²C-Bus to 1-Wire DALLAS DS2482-100 bzw. DS2482-800  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||&lt;br /&gt;
* Step-Down-Konverter in SMD Bauform (z.b. MC 34063): ||||| (-&amp;gt;Artikel-Nr: MC 34063 AD)&lt;br /&gt;
* Preiswerte Kontaktierungen für SD/MMC  ||| (Bereits im Programm: Bestell-Nummern:  CONNECTOR MMC 11 / CONNECTOR MMC 12 / CONNECTOR SD 21 / CONNECTOR SD 22) // ~9 EUR sind wohl kaum preiswert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wird es nicht geben =&lt;br /&gt;
* Eisen(III)-Chlorid  ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| ||||| |||||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Warum nicht?&lt;br /&gt;
* Echt mal warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sonstiges =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== zur Webseite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besserer Umgang mit Cookies es kommt manchmal vor das der über längere Zeit erstellt Warenkorb plötzlich leer ist, trotzdas man keine Cookies löscht oder verhindert. Eine Exportfunktion so das diese evtl. selbst sichern und wieder einbinden kann. Bei einer Registrierung(Benutzername/Passwort) könnte man evtl. den Warenkorb Serverseitig speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Webseite ohne Frames ist eigentlich heute Stand der Technik. Oder vielleicht ist es das auch nicht mehr - ich weiss es nicht aber nach meiner Auffassung sollte es Stand der Technik sein. Denn dann hat man für jedes Produkt auch einen eindeutigen Link und kann ggf. auch in Beiträgen, Mails und Anfragen darauf verlinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung dazu:&lt;br /&gt;
Verlinken auf Artikel geht schon, und zwar in der Form:&lt;br /&gt;
http://www.reichelt.de/?ARTIKEL=ATMEGA%208-16%20DIP&lt;br /&gt;
bzw.&lt;br /&gt;
http://www.reichelt.de/index.html?ARTIKEL=ATMEGA%208-16%20DIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu zu lesen unter &amp;quot;Info zum Shop&amp;quot;:&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Frames&lt;br /&gt;
In vielen Votings wurden wir auf die Verwendung von Frames hingewiesen und dass diese Technik nicht mehr -State Of The Art- sei. Dieser Meinung schliessen wir uns in vollem Umfang an. In unserem neuen Shop werden KEINE FRAMES verwendet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichelt selbst macht das in seinen PDF-Prospekten auch so. Das Problem liegt nur darin, die URL jedesmal von Hand zusammenzubauen (und dabei auf die Ersetzung der Leerzeichen durch %20 zu achten) oder von einer kopierten URL alles überflüssige zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach mal einen &amp;quot;Permalink&amp;quot; button neben &amp;quot;artikel empfgehlen&amp;quot; ? Oder zurück mit der früheren Druckansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Viele Browser ersetzen Leerzeichen im Adressfeld automatisch durch %20. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Webseite sollte auch in Standard-Browsern wie FireFox korrekt angezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nutze reichelt schon immer mit firefox, klappt doch alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus &amp;quot;Info zum Shop&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Getestet wurden unsere Seiten mit:&lt;br /&gt;
FireFox ab Version 1.5.0.7. für Windows und Linux&lt;br /&gt;
Opera ab Version 9.01 für Windows&lt;br /&gt;
Mozilla ab Version 1.7.13 für Windows&lt;br /&gt;
Netscape ab Version 8.1 für Windows&lt;br /&gt;
Internet Explorer ab Verion 6.0.28...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner sollte es möglich sein, Bestellungen, welche noch nicht bearbeitet werden zu verändern, also z.B. was hinzuzufügen oder zu entfernen. Bei einer Wartezeit von ca. 3 Tagen bis zum Versand fällt einem doch noch was ein :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird bereits gemacht! Einfach E-Mail an service@reichelt.de mit den Bauteilen, die man noch haben will. I-Net-Nummer nicht vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Möglichkeit ist anrufen, das mache ich eh immer, um eventuell nicht lieferbare Dinge zu streichen oder zu ersetzen. Geht immer, es sei denn Lieferung wird schon verpackt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shopprogramm: Wär es nicht komfortabel, ein Programm auf dem heimischen Rechner zu haben, welches das aktuelle Sortiment mit den aktuellen Preisen führt, wo dann auch offline Bestellungen zusammengestellt und hochgeladen werden können? So ließen sich die Merklisten auch besser verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das fände ich auch sehr toll, sollte man mal drüber nachdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwortschutz: Die derzeitige Lösung der Anmeldung im Shop ist für den heutigen Stand der Dinge recht unsicher. Ein zur Kundennummer gehörendes Passwort sollte schon sein. Was soll schon passieren, die Versandadresse ist ja bekannt, und wenn jemand anderes auf meinen Namen bestellt. läßt er sich über die Versandadresse rausfinden, außerdem weiß ja auch nicht jeder meine Kundennummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Art Lagerbestand im Onlineshop wäre sinnvoll. Es ist mehr als ärgerlich, wenn bei einer Bestellung z.B. Kleinteile wie Kondensatoren oder Schalter fehlen, weil sie nicht auf Lager waren. Dabei gibt es gerade bei solchen Teilen genug Alternativen, sei es Farbe, Bauart oder Wert, auf die man umsteigen könnte, damit die Bestellung vollständig ist. Es würde ja vollkommen ausreichen den Bestand in Form einer Ampel, wie bei anderen Shops, mit grün, gelb und rot zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Warenkorb werden Artikel, die nicht auf lager sind, mittlerweile auch so gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher würden neue Artiekle mit einem gelben &amp;quot;NEU&amp;quot; gekennzeichnet, jetzt ist das nicht mehr so. Hätte gerne wieder einen überblick was neu hinzugekommen ist ohne jede Artikelgruppe aufrufen zu müssen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummerierung der Bauteile: Warum wird der Warenkorb nicht numeriert. Ich hasse es wenn ich manuell mit Hand zaehlen muss! Das ist auch nervig wenn man manuell per Hand vergleichen will!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Virtuelle Bauteilekisten (vbox): Wer bei Reichelt bestellt ordert oft viele viele Kleinteile. Wenn man nun ein Gerät zum wiederholten mal baut, muss man alle Teile erneut eingeben. Könnte ich nun neben dem Warenkorb auch noch virtuelle Bauteilekisten füllen würde das neue Bestellungen sehr beschleunigen. Der Kunde als Wiederholungstäter sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret:&lt;br /&gt;
Ich habe vier verschiedene Elektronikprojekte entwickelt.Für jedes dieser Projekte lege ich bei Reichelt.de eine virtuelle Bauteilekiste mit eigenem Namen an. Die Zusammenstellung der Artikel funktioniert wie beim normalen Warenkorb. Wenn ich nun ein Projekt erneut bauen möchte, kopiere ich einfach den Inhalt der virtuellen Bauteilekiste per Knopfdruck in meinen Warenkorb. Wenn ich Projekt2 also dreimal nachbauen möchte kopiere ich die virtuelle Bauteilebox &amp;quot;Projekt2&amp;quot; dreifach in den Warenkorb.&lt;br /&gt;
Schön wäre es auch die virtuellen Bauteilekisten mit Schaltplan und ev. Eagle  - Dateien veröffentlichen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret:&lt;br /&gt;
Ich habe eine Schaltung entwickelt für die ich eine persönliche virtuelle Bauteilekiste bei Reichelt.de zusammengestellt habe. Jetzt gebe ich meine persönliche virtuelle Bauteilekiste mit einer Kurzbeschreibung und einem Link auf meine Homepage(Projekthomepage) auf vbox.reichelt.de frei. Gleichzeitig setze ich auf meiner Homepage einen link auf meine öffentliche &amp;quot;vbox&amp;quot; bei Reichelt. Die öffentliche &amp;quot;vbox&amp;quot; ist dabei nur eine Referenz auf die persönliche &amp;quot;vbox&amp;quot; (synchron) und ist nur von mir veränderbar.&lt;br /&gt;
Ich hoffe die Idee ist verständlich formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EDIT: Nur so nebenbei - in anderen Shops geht das bereits RUDIMENTÄR (natürlich nicht mit öffentlichem Zugang...) in Form von Merkzetteln - die kann man meist unbegrenzt lang speichern und später einfach immer wieder in den Warenkorb legen. Das sollte das mindeste sein was man dem Kunden in einem modernen Shopsystem bietet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wieso ist der Login, den es früher mal gab weg? Da konnte man zumindest den aktuellen warenkorb speichern soweit ich mich erinnern kann, aber seit der neuen Website gibt&#039;s den Login nicht mehr. Ausserdem muss ich jetzt jedesmal meine Kundennummer rauskramen um meine Bestellung abzusenden - Conrad löst das beispielsweise besser. (dafür haben die aber auch ne besch...eidene Suchfunktion und nen unübersichtlichen Shop)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenanregung:&lt;br /&gt;
Damit die &amp;quot;Bauteilekisten&amp;quot; nicht unmengen Platz beim Anbieter verschwenden könnte man diese auslagern.&lt;br /&gt;
Also Nach erstellen Download als einfaches File und bei Bedarf einfach bei Bestellung übertragen.&lt;br /&gt;
So könnte sie jeder in Ruhe offline vorbereiten und verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfacher Kompromiss: Ein einfacher CSV-Import, -Export (Text mit Tabulator oder Semikolon getrennt) währe auch eine Alternative. Im aller einfachsten Fall könnte man das über eine Textbox realisieren. So könnte man auch eigene Projekte schneller eingeben bzw. sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein Makro für MS Excel gesschrieben, welches die Daten aus einer Tabelle in den Warenkorb von Reichelt Elektronik überträgt. &lt;br /&gt;
--&amp;gt; http://pierreone.pi.funpic.de/makros/Reichelt-St%FCcklisten-Wizard.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDEE: Offenlegung der Datenbank: Offenlegung der Datenbank oder zumindest Export fuer die User. Somit koennten die Datenbank in eine Art Datenbank gespeichert werden. Als Katalogprogramm koennte dann soetwas aehnliches wie das von Segor zum Einsatz kommen. Gibt es einen Standard dann koennten  Reichelt, Conrad, Segor, etc. mit einem Programm genutzt und verglichen werden:&lt;br /&gt;
siehe auch http://www.mikrocontroller.net/forum/read-7-363596.html&lt;br /&gt;
Programmierunterstuetzung findet sich bestimmt. Abgesehen davon haben die Distributoren den Vorteil die Katalogdaten uebers Internet upzudaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum offenlegen der Datenbank: Wie wäre es mit einem Webservice, mit dem man über SOAP auf die Datenbank zugreifen kann? Ähnlich wie bei Amazon oder auch Google.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell bei Reichelt: unter MyReichelt sollen Kunden sich einloggen können und BOMs getrennt speichern können und in einem Rutsch zum Warenkorb hinzufügen können, sowie auch Links zu diesen BOMs erstellen können, die dann jeder einsehen kann. Siehe auch http://www.mikrocontroller.net/topic/62628&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung in HTML:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hatte für das Projekt [http://www.mikrocontroller.net/topic/82127 &amp;quot;Webserver ATmega32/644DIP ENC28J60&amp;quot;] ein Bestellformular ([http://www.mikrocontroller.net/attachment/29451/reichelt.htm reichelt.htm] &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 0.8em;&amp;quot;&amp;gt;[Version vom 22.12.2007]&amp;lt;/span&amp;gt;) gebastelt um schnell alle nötigen teile in den Reichelt – Warenkorb zulegen. Mit etwas HTML-Kenntnis dürfte eine Anpassung nicht das Problem darstellen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In JavaScript, des &#039;&#039;&#039;reichelt.htm&#039;&#039;&#039; Bestellformulars, die Funktion &amp;lt;code&amp;gt;&#039;&#039;&#039;send()&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Zeile 42:&#039;&#039; var maxElements = 40;&amp;lt;/code&amp;gt; die &#039;&#039;&#039;40&#039;&#039;&#039; durch die Anzahl der unterschiedlichen Bauteile Anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== zu Artikeln ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kupferlackdraht: Auf der Website sind Plastikspulen abgebildet, geliefert wird jedoch seit Jahren schon lose aufgewickelter Draht, der so schlecht zu verarbeiten ist. Bitte ändern! Am besten vernünftigen Draht auf Spulen, zumindest aber das Bild anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Spitze fände ich eine verbesserte Suche für Gehäuse. Oft stehe ich vor dem Problem, meine Baugruppe ist so-und-so groß und ich brauche ein Gehäuse, in das diese Baugruppe hineinpasst. Zur Zeit muss ich mich manuell durch alle Gehäusegrößen &amp;quot;durchwühlen&amp;quot;, bis ich ein passendes gefunden habe. Die Suche stelle ich mir so vor: Ich gebe die Maße ein, die das Gehäuse mindestens haben &#039;&#039;muss&#039;&#039;, und bekomme alle Gehäuse angezeigt, die genau so groß oder etwas größer sind als meine Vorgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sammelbestellung: Wenn ich etwas bei Reichelt bestelle, bestelle ich für meine Kollegen auch immer etwas mit. Wenn dann das Päckchen kommt, heisst es sortieren. Wer hatte von was, wie viel? Danach kommt das rechnen dran. Ein besonderes Highlight, sind die Nettopreise. Und auch das Verteilen der Versandkosten ist nicht ohne. Währe es nicht möglich, im Bestellvorgang eine Zuordnung zu Personen oder Projekten zu realisieren, und die Zwischensummen der Personen oder Projekte auf der Rechnung oder per Mail anzugeben. Ein Schmankerl wäre die Angabe der Bruttopreise inklusive der anteiligen Versandkosten.&lt;br /&gt;
** Wahrscheinlich nicht möglich, siehe AGB-Klausel zu Massenbestellungen. &amp;quot;Garantieberechtigt&amp;quot; ist auch immer nur der ursprüngliche Besteller.&lt;br /&gt;
** Welche Klausel? Mir fällt nur 13.3 ins Auge...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== zu dieser Wunschliste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(gehört eigentlich in Diskussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wäre es möglich ein Script zu bauen, welches man ab und zu über diesen Artikel jagt und das die Einträge nach Anzahl der Striche ordnet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dass hier jeder immer nur einen Strich macht, glaube ich nicht! Ein Script was pro IP nur einen Strich zulässt wäre gut. -&amp;gt; Naja, alle 24h spätestens gibt es eigendlich eine neue IP...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Warum macht der 5te nicht anstelle |||| ein V :-) und anstelle vom nächsten V kommt dann ein X ....Daniel [[Benutzer:84.179.17.164|84.179.17.164]] 20:11, 4. Feb 2006 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn Reichelt was aus der Liste neu ins Programm aufnimmt wäre eine Benachrichtigung per Newsletter oder RSS nett. Oder zumindest eine Rubrik &amp;quot;Seit XX.XX.200X neu im Programm&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Logbuch ==&lt;br /&gt;
03.08.2007: Das Feld für &amp;quot;neue Artikel&amp;quot; scheint aus dem Reichelt Shop entfernt worden zu sein, schade da man so schnell schauen konnte was neu im Programm ist, nun ist wieder Katalogblättern angesagt. - Nicht nachvollziehbar. siehe Startseite-&amp;gt;Service-&amp;gt;Neu in unserem Shop &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.05.2007: Habe Reichelt an diese Liste erinnert. -- Robin Tönniges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.11.2006 Ich lese mir gerade euer Wishlist durch. Finde ich gut! Aber wie ihr &lt;br /&gt;
hier (Logbuch) über Reichelt kritisiert finde ich nicht fair! Die haben genug zu arbeiten! Bitte keine Vorurteile! Um das gehts mir hauptsächlich!&lt;br /&gt;
Macht weiter nur nicht so! &lt;br /&gt;
P.S. Schöne inforeiche Site&lt;br /&gt;
Steven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.8.2006 Habe eine umfassende Kritik zu Reichelts neuem Webshop geschrieben und dabei auf unsere Wünsche bzl. Webseite, insbesondere &amp;quot;Virtuelle Bauteilebox&amp;quot; und &amp;quot;Gehäusesuche&amp;quot; hingewiesen. Verlinkung auf diese Seite ist auch erwähnt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.8.2006 Hurra, Reichelt bietet endlich den ATtiny13V an! Jetzt können wir  Batteriebetriebene Geräte (2,4-3V) bauen. By the way: Gibt es blaue LED&#039;s, die dazu passen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.7.2006 Reichelt antwortete: (Zu lang, deshalb hier nur der Inhalt:) Wir haben                                                                                    ihre mail zur Kenntnis genommen (Forum wird angeblich ab und zu immer wieder kontrolliert). Entscheidender Satz (Original eines Mitarbeiters:)....Ich denke jedoch, dass die meisten und&lt;br /&gt;
wichtigsten Wünsche zum Herbstkatalog eingelistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.7.2006 Reichelt erneut auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht, erwarte Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.7.2006: beitz-online.de eine verlinkung gemailt. Ich hoffe das ist erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.3.2006: Verlinkung gemailt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.10.2005: Verlinkung gemailt und gebeten sich darum zu kümmern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
07.10.2005: Reichelt eine Verlinkung gemailt und speziell auf LOW ESR Elkos und 433 Mhz Funkmodule hingewiesen. Mal sehen was die Antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
08.07.2005: Reichelt bescheid gegeben, man möge mal wieder hier rein schauen -- Thomas O.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.05.2005: Antwort von Reichelt: der Versand ins Ausland bleibt leider bei 150 Eur -- nurmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09.05.2005: Reichelt bescheid gegeben, man möge mal wieder hier rein schauen -- nurmi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
08.05.2005: Pflege der Liste hier: Wenn ihr was in der Liste seht, was bereits schon im Angebot ist, löscht es bitte! Sonst ist das hier bald ein unüberschaubares Chaos. -- [http://www.reintechnisch.de Winfried Mueller]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
08.02.2005: Positives Feedback von Reichelt. Freuen sich über diese Form der Anregung. In der 2. Märzhälfte sollen weitere Produkte in den neuen Katalog einfließen. -- [http://www.reintechnisch.de Winfried Mueller]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
07.02.2005: Reichelt bescheid gegeben, man möge mal wieder hier rein schauen -- [http://www.reintechnisch.de Winfried Mueller]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>129.247.247.238</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=AVR-GCC-Tutorial&amp;diff=13220</id>
		<title>AVR-GCC-Tutorial</title>
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		<updated>2006-05-30T09:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;129.247.247.238: /* Zugriff auf Ports */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:AVR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorwort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Tutorial soll den Einstieg in die Programmierung von Atmel [[AVR]]-Mikrocontroller in der Programmiersprache [[C]] mit dem freien (&amp;quot;kostenlosen&amp;quot;) C-Compiler avr-gcc erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Version stammt von Christian Schifferle, viele neue Abschnitte und aktuelle Anpassungen von Martin Thomas&amp;lt;!--[[Benutzer:Mthomas]]--&amp;gt;. Viele der im Original-Dokument verwendeten Funktionen sind in aktuellen Versionen des [[AVR-GCC|avr-gcc]] C-Compilers und der Laufzeitbibliothek avr-libc nicht mehr enthalten oder sollen nicht mehr genutzt werden. Dieses Tutorial wurde an die neuen Funktionen/Methoden angepasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erläuterungen und Beispiele beziehen sich auf die Versionen 3.4.5 des avr-gcc-Compiler und 1.4.3 der avr-libc, so wie sie in WinAVR 20060125 enthalten sind. Die Unterschiede zu älternen Versionen werden im Haupttext und Anhang zwar erläutert, Anfängern sei jedoch empfohlen, die aktuellen Versionen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Text wird häufig auf die Standardbibliothek für den avr-gcc-Compiler, die avr-libc, verwiesen. Die online-Version der &#039;&#039;&#039;avr-libc Dokumentation&#039;&#039;&#039; findet sich [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html hier]. Bei [[WinAVR]] gehört die Dokumentation zum Lieferumfang und wird mitinstalliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Version als PDF zum Ausdrucken ist hier erhältlich (nicht immer auf aktuellem Stand): http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/AVR-GCC-Tutorial_-_www_mikrocontroller_net.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Benötigte Werkzeuge =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eigene Programme für AVRs mittels avr-gcc/avr-libc zu erstellen und zu testen, wird folgende Hard- und Software benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Testboard für die Aufnahme eines AVR Controllers, der vom avr-gcc Compiler unterstützt wird (alle ATmegas und die meisten AT90, siehe Dokumentation der avr-libc für unterstützte Typen). Dieses Testboard kann durchaus auch selbst gelötet oder auf einem Steckbrett aufgebaut werden. Einige Registerbeschreibungen dieses Tutorials beziehen sich auf den inzwischen veralteten AT90S2313. Der weitaus größte Teil des Textes ist aber für alle Controller der AVR-Familie gültig. Brauchbare Testplattform sind auch das [[STK500]] und der [[AVR Butterfly]] von Atmel.[[http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR#Starterkits |mehr..]&lt;br /&gt;
* Der avr-gcc Compiler und die avr-libc. Kostenlos erhältlich für nahezu alle Plattformen und Betriebssysteme. Für MS-Windows im Paket [[WinAVR]]; für Unix/Linux siehe auch Hinweise im Artikel [[AVR-GCC]].&lt;br /&gt;
* Programmiersoftware und -[[AVR In System Programmer |hardware]] z.B. PonyProg (siehe auch: [[Pony-Prog Tutorial]]) oder [[AVRDUDE]] mit [[STK200]]-Dongle oder die von Atmel verfügbare Hard- und Software ([[STK500]], Atmel AVRISP, [[AVR-Studio]]). &lt;br /&gt;
* Nicht unbedingt erforderlich, aber zur Simulation und zum Debuggen unter MS-Windows recht nützlich: [[AVR-Studio]] (siehe Abschnitt [[AVR-GCC-Tutorial#Exkurs: makefiles|Exkurs: makefiles]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was tun, wenn&#039;s nicht &amp;quot;klappt&amp;quot;? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Herausfinden, ob es tatsächlich ein avr(-gcc) spezifisches Problem ist oder die C-Kenntnisse einer Auffrischung bedürfen. Allgemeine C-Fragen kann man eventuell &amp;quot;beim freundlichen Programmierer zwei Büro-, Zimmer- oder Haustüren weiter&amp;quot; loswerden. Ansonsten: [[C]]-Buch (gibt&#039;s auch &amp;quot;gratis&amp;quot; online) lesen.&lt;br /&gt;
*[[AVR Checkliste]]&lt;br /&gt;
* Die [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] lesen, vor allem (aber nicht nur) den Abschnitt Related Pages/Frequently Asked Questions = Oft gestellte Fragen (und Antworten dazu). Z.Zt leider nur in englischer Sprache verfügbar.&lt;br /&gt;
* Den Artikel [[AVR-GCC]] in diesem Wiki lesen.&lt;br /&gt;
* Das gcc-Forum auf [http://www.mikrocontroller.net www.mikrocontroller.net] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Das avr-gcc-Forum bei [http://www.avrfreaks.net avrfreaks] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Das [http://lists.gnu.org/archive/html/avr-gcc-list/ Archiv der avr-gcc Mailing-Liste] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Nach Beispielcode suchen. Vor allem in der Academy von [http://www.avrfreaks.net AVRFREAKS] (anmelden).&lt;br /&gt;
* Google oder alltheweb befragen schadet nie.&lt;br /&gt;
* Bei Problemen mit der Ansteuerung interner AVR-Funktionen mit C-Code: das Datenblatt des Controllers lesen (ganz und am Besten zweimal)&lt;br /&gt;
* einen Beitrag in eines der Foren oder eine Mail an die Mailing-Liste schreiben. Dabei möglichst viel Information geben: Controller, Compilerversion, genutzte Bibliotheken, Ausschnitte aus dem Quellcode, genaue Fehlermeldungen bzw. Beschreibung des Fehlverhaltens. Bei Ansteuerung externer Geräte die Beschaltung beschreiben oder skizzieren (z.B. mit [http://www.tech-chat.de/ Andys ASCII Circuit]). Siehe dazu auch: [http://www.lugbz.org/documents/smart-questions_de.html &amp;quot;Wie man Fragen stellt&amp;quot;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erzeugen von Maschinencode =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem C-Quellcode erzeugt der avr-gcc Compiler (zusammen mit dem Präprozessor und Linker) Maschinencode für den AVR-Controller. Üblicherweise liegt dieser Code dann im Intel Hex-Format vor (&amp;quot;Hex-Datei&amp;quot;). Die Programmiersoftware (z.B. PonyProg. AVRStudio/STK500-plugin oder avrdude) liest diese Datei und überträgt die enthaltene Information in den Speicher des Controllers. Im Prinzip sind der avr-gcc-Compiler (und der Linker) mit den &amp;quot;richtigen&amp;quot; Optionen aufzurufen um aus C-Code eine &amp;quot;Hex-Datei&amp;quot; zu erhalten. Grundsätzlich stehen dazu zwei verschiedene Ansätze zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Verwendung einer Integrierten Enwicklungsumgebung (IDE), bei der alle Einstellungen z.B. in Dialogboxen durchgeführt werden können. Unter Anderen kann AVRStudio ab Version 4.12 (kostenlos bei atmel.com) zusammen mit WinAVR als intergrierte Entwicklungsumgebung für den Compiler avr-gcc genutzt werden (dazu muessen AVRStudio und WinAVR auf dem Rechner installiert sein). Weitere IDEs fuer den avr-gcc (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): AtmanAvr C (relativ günstig), KamAVR (kostenlos) VMLab (ab Version 3.12 ebenfalls kostenlos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Nutzung des Programms make mit passenden Makefiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Integrierte Enwicklungsumgebungen unterscheiden sich stark in Ihrer Bedienung und stehen auch nicht für alle Plattformen zur Verfügung, auf denen der Compiler  ausführbar ist (z.B. AVRStudio nur für MS-Windows). Zur Nutzung des avr-gcc Compilers mit IDEs sei hier auf deren Dokumentation verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt wird die Generierung von Maschinencode (&amp;quot;hex-Datei&amp;quot;) für einen AVR aus C-Quellcode (&amp;quot;c-Dateien&amp;quot;) anhand der universellen und plattformunabhänigen Vorgehensweise mittels make und Makefiles näher erläutert. Viele der darin beschriebenen Optionen findet man auch im Konfigurationsdialog des avr-gcc-Plugins von AVRStudio (AVRStudio generiert ein makefile in einem Unterverzeichnis des Projectverzeichnisses). Beim Wechsel vom makefile-Ansatz nach WinAVR-Vorlage zu AVRStudio ist darauf zu achten, dass AVRStudio (Stand: AVRStudio Version 4.12SP1) bei einem neuen Projekt die Optimierungsoption (vgl. nächster Abschnitt, typisch: -Os) nicht einstellt und die mathematische Bibliothek der avr-libc (libm.a, Linker-Option -lm) nicht einbindet. Beides ist Standard bei Verwendung von makefiles nach WinAVR-Vorlage und sollte daher auch im Konfigurationsdialog des avr-gcc-Plugins von AVRStudio &amp;quot;manuell&amp;quot; eingestellt werden, um auch mit AVRStudio kompakten Code zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Exkurs: Makefiles =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bisher gewohnt ist, mit integrierten Entwicklungsumgebung à la Visual-C Programme zu erstellen, wirkt das makefile-Konzept auf den ersten Blick etwas kryptisch. Nach kurzer Einarbeitung ist diese Vorgehensweise jedoch sehr praktisch. Diese Dateien (üblicher Name: &#039;Makefile&#039; ohne Dateiendung) dienen der Ablaufsteuerung des Programms make, das auf allen Unix/Linux-Systemen installiert sein sollte, und in einer Fassung fuer MS-Windows auch in [[WinAVR]] (Unterverzeichnis utils/bin) enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterverzeichnis &#039;&#039;sample&#039;&#039; einer WinAVR-Installation findet man eine sehr brauchbare Vorlage, die sich einfach an das eigene Projekt anpassen lässt ([[Media:Makefile|lokale Kopie Stand Sept. 2004]]). Wahlweise kann man auch [http://www.sax.de/~joerg/mfile/ mfile] von Jörg Wunsch nutzen. mfile erzeugt ein makefile nach Einstellungen in einer grafischen Nutzeroberfläche, wird bei WinAVR mitinstalliert, ist aber als TCL/TK-Programm auf nahezu allen Plattformen lauffähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das WinAVR Beispiel-Makefile.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Makefile alles richtig eingestellt genügt es, sich drei Parameter zu merken, die über die shell bzw. die Windows-Kommandozeile (cmd.exe/command.com) als Parameter an &amp;quot;make&amp;quot; übergeben werden. Das Programm make sucht sich &amp;quot;automatisch&amp;quot; das Makefile im aktuellen Arbeitsverzeichnis und führt die darin definierten Operationen für den entsprechenden Aufrufparameter durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make all&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Erstellt aus den im Makefile angegebenen Quellcodes eine &#039;&#039;hex&#039;&#039;-Datei (und ggf. auch &#039;&#039;eep&#039;&#039;-Datei).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make program&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Überträgt die hex-Datei (und wahlweise auch die eep-Datei für den EEPROM) zum AVR. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make clean&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| löscht alle temporären Dateien, also auch die hex-Datei&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufrufe können in die allermeisten Editoren in &amp;quot;Tool-Menüs&amp;quot; eingebunden werden. Dies erspart den Kontakt mit der Kommandozeile. (Bei WinAVR sind die Aufrufe bereits im Tools-Menü des mitgelieferten Editors Programmers-Notepad eingefügt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise sind folgende Daten im Makefile anzupassen:&lt;br /&gt;
* Controllertyp&lt;br /&gt;
* Quellcode-Dateien (c-Dateien)&lt;br /&gt;
* Typ und Anschluss des Programmiergeräts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seltener sind folgende Einstellungen durchzuführen:&lt;br /&gt;
* Grad der Optimierung&lt;br /&gt;
* Methode zur Erzeugung der Debug-Symbole (Debug-Format)&lt;br /&gt;
* Assembler-Quellcode-Dateien (S-Dateien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den folgenden Unterabschnitten gezeigten Makefile-Ausschnitte sind für ein Programm, das auf einem ATmega8 ausgeführt werden soll. Der Quellcode besteht aus den c-Dateien superprog.c (darin main()), uart.c, lcd.c und 1wire.c. Im Quellcodeverzeichnis befinden sich diese Dateien: superprog.c, uart.h, uart.c, lcd.h, lcd.c, 1wire.h, 1wire.c und das makefile (die angepasste Kopie des WinAVR-Beispiels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Controller wird mittels [[AVRDUDE]] über ein [[STK200]]-Programmierdongle an der Schnittstelle lpt1 (bzw. /dev/lp0) programmiert. Im Quellcode sind auch Daten für die &#039;&#039;section .eeprom&#039;&#039; definiert (siehe Abschnitt [[AVR-GCC-Tutorial#EEPROM|Speicherzugriffe]]), diese sollen beim Programmieren gleich mit ins EEPROM geschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Controllertyp setzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird die &amp;quot;make-Variable&amp;quot; MCU entsprechend dem Namen des verwendeten Controllers gesetzt. Ein Liste der von avr-gcc und der avr-libc untersützten Typen findet sich in der [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Kommentare in Makefiles beginnen mit einem Doppelkreuz &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ATmega8 at work&lt;br /&gt;
MCU = atmega8&lt;br /&gt;
# oder MCU = atmega16 &lt;br /&gt;
# oder MCU = at90s8535&lt;br /&gt;
# oder ...&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellcode-Dateien einstellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen der Quellcodedatei welche die Funktion main enthält, wird hinter TARGET eingetragen. Dies jedoch ohne die Endung &#039;&#039;.c&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
TARGET = superprog&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht das Projekt wie im Beispiel aus mehr als einer Quellcodedatei, sind die weiteren c-Dateien (nicht die Header-Dateien, vgl. [[Include-Files (C)]]) durch Leerzeichen getrennt bei SRC einzutragen. Die bei TARGET definierte Datei ist schon in der SRC-Liste enthalten. Diesen Eintrag nicht löschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
SRC = $(TARGET).c uart.c lcd.c 1wire.c &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man die Liste der Quellcodedateien auch mit dem Operator += erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
SRC = $(TARGET).c uart.c 1wire.c&lt;br /&gt;
# lcd-Code fuer Controller xyz123 (auskommentiert)&lt;br /&gt;
# SRC += lcd_xyz.c&lt;br /&gt;
# lcd-Code fuer &amp;quot;Standard-Controller&amp;quot; (genutzt)&lt;br /&gt;
SRC += lcd.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmiergerät einstellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorlagen sind auf die Programmiersoftware [[AVRDUDE]] angepasst, jedoch lässt sich auch andere Programmiersoftware einbinden, sofern diese über Kommandozeile gesteuert werden kann (z.B. stk500.exe, uisp, sp12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
# Einstellung fuer STK500 an com1 (auskommentiert)&lt;br /&gt;
# AVRDUDE_PROGRAMMER = stk500&lt;br /&gt;
# com1 = serial port. Use lpt1 to connect to parallel port.&lt;br /&gt;
# AVRDUDE_PORT = com1    # programmer connected to serial device&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Einstellung fuer STK200-Dongle an lpt1&lt;br /&gt;
AVRDUDE_PROGRAMMER = stk200&lt;br /&gt;
AVRDUDE_PORT = lpt1&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen Flash(=.hex) und EEPROM(=.eep) zusammen auf den Controller programmiert werden, ist das Kommentarzeichen vor AVRDUDE_WRITE_EEPROM zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
# auskommentiert: EERPOM-Inhalt wird nicht mitgeschrieben&lt;br /&gt;
#AVRDUDE_WRITE_EEPROM = -U eeprom:w:$(TARGET).eep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# nicht auskommentiert: EERPOM-Inhalt wird mitgeschrieben&lt;br /&gt;
AVRDUDE_WRITE_EEPROM = -U eeprom:w:$(TARGET).eep&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
todo: fuse-bits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingabe von &#039;&#039;make all&#039;&#039; im Arbeitsverzeichnis mit dem Makefile und den Quellcodedateien erzeugt (unter anderem) die Dateien superprog.hex und superprog.eep. Abhängigkeiten zwischen den einzelnen c-Dateien werden dabei automatisch berücksichtigt. Die &#039;&#039;superprog.hex&#039;&#039; und &#039;&#039;superprog.eep&#039;&#039; werden mit &#039;&#039;make program&#039;&#039; zum Controller  übertragen. Mit &#039;&#039;make clean&#039;&#039; werden alle temporären Dateien gelöscht (=&amp;quot;aufgeräumt&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Einstellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optimierungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gcc-Compiler kennt verschiedene Stufen der Optimierung. Nur zu Testzwecken sollte die Optimierung ganz deaktiviert werden (&#039;&#039;OPT = 0&#039;&#039;). Die weiteren möglichen Optionen weisen den Compiler an, möglichst kompakten oder möglichst schnellen Code zu erzeugen. In den weitaus meisten Fällen ist &#039;&#039;OPT = s&#039;&#039; die optimale (sic) Einstellung, damit wird kompakter und oft auch der &amp;quot;schnellste&amp;quot; Maschinencode erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debug-Format ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt werden die Formate stabs und dwarf-2. Das Format wird hinter &#039;&#039;DEBUG =&#039;&#039; eingestellt. Siehe dazu Abschnitt &#039;&#039;Eingabedateien zur Simulation&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assembler-Dateien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt genutzten Assembler-Dateien werden hinter ASRC durch Leerzeichen getrennt aufgelistet. Assembler-Dateien haben immer die Endung .S (großes S). Ist zum Beispiel der Assembler-Quellcode eines Software-UARTs in einer Datei softuart.S enthalten lautet die Zeile: &#039;&#039;ASRC = softuart.S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taktfrequenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Versionen der WinAVR/Mfile Vorlage für Makefiles beinhalten die Definition einer Variablen F_CPU (WinAVR 2/2005). Darin wird die Taktfrequenz des Controllers in Hertz eingetragen. Die Definition steht dann im gesamten Projekt ebenfalls unter der Bezeichnung F_CPU zur Verfügung (z.B. um daraus  UART-, SPI- oder ADC-Frequenzeinstellungen abzuleiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe hat rein &amp;quot;informativen&amp;quot; Charakter, die tatsächliche Taktrate wird über den externen Takt (z.B. Quarz) bzw. die Einstellung des internen R/C-Oszillators  bestimmt. Die Nutzung von F_CPU macht also nur Sinn, wenn die Angabe mit dem tatsächlichen Takt übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der avr-libc ab Version 1.2 (in WinAVR ab 2/2005 enthalten) wird die Definition der Taktfrequenz (F_CPU) zur Berechnung der Wartefunktionen in avr/delay.h genutzt. Diese funktionieren nur dann korrekt, wenn F_CPU mit der tatsächlichen Taktfrequenz übereinstimmt.&lt;br /&gt;
F_CPU muss dazu jedoch nicht unbedingt im makefile definiert werden. Es reicht aus, wird aber bei mehrfacher Anwendung unübersichtlich, vor &#039;&#039;#include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt;&#039;&#039; ein &#039;&#039;#define F_CPU [hier Takt in Hz]UL&#039;&#039; einzufügen. &lt;br /&gt;
Vgl. dazu  den [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__avr__delay.html entsprechenden Abschnitt der Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingabedateien zur Simulation in AVR-Studio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit älteren AVR-Studio-Versionen kann man nur auf Grundlage sogenannter &#039;&#039;coff&#039;&#039;-Dateien simulieren. Neuere Versionen von AVR-Studio (ab 4.10.356) unterstützen zudem das modernere aber noch experimentelle dwarf-2-Format, das ab WinAVR 20040722 (avr-gcc 3.4.1/Binutils inkl. Atmel add-ons) &amp;quot;direkt&amp;quot; vom Compiler erzeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vorgehensweise bei extcoff:&lt;br /&gt;
* im Makefile bei DEBUG: &amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;DEBUG=stabs&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;make extcoff&#039;&#039; (evtl. vorher &#039;&#039;make clean&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* die erzeugte &#039;&#039;cof&#039;&#039;-Datei (im Beispiel oben &#039;&#039;superprog.cof&#039;&#039;) in AVR-Studio laden&lt;br /&gt;
* AVR-Simulator und zu simulierenden Controller wählen, &amp;quot;Finish&amp;quot;&lt;br /&gt;
* weiteres siehe AVR-Studio Online-Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vorgehensweise bei dwarf-2:&lt;br /&gt;
* im Makefile bei DEBUG: &amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;DEBUG=dwarf-2&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;make all&#039;&#039; (evtl. vorher &#039;&#039;make clean&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* die erzeugte &#039;&#039;elf&#039;&#039;-Datei (im Beispiel oben &#039;&#039;superprog.elf&#039;&#039;) in AVR-Studio laden&lt;br /&gt;
* AVR-Simulator und zu simulierenden Controller wählen, &amp;quot;Finish&amp;quot;&lt;br /&gt;
* weiteres siehe AVR-Studio Online-Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Simulieren scheinen oft &amp;quot;Variablen zu fehlen&amp;quot;. Ursache dafür ist, dass der Compiler die &amp;quot;Variablen&amp;quot; direkt Registern zuweist. Dies kann vermieden werden, indem die Optimierung abgeschaltet wird (im makefile). Man simuliert dann jedoch ein vom optimierten Code stark abweichendes Programm. Das Abschalten der Optimierung wird nicht empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt des Software-Simulators kann das AVR-Studio auch genutzt werden, um mit dem ATMEL JTAGICE, ein Nachbau davon (BootICE, Evertool o.ä.) oder dem ATMEL JTAGICE MKII &amp;quot;im System&amp;quot; zu debuggen. Dazu sind keine speziellen Einstellungen im makefile erforderlich. Debugging bzw. &amp;quot;In-System-Emulation&amp;quot; mit dem JTAGICE und JTAGICE MKII sind in der AVR-Studio Online-Hilfe beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ganzzahlige (Integer) Datentypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Programmierung von Mikrokontrollern ist die Definition einiger ganzzahliger Datentypen sinnvoll, an denen eindeutig die Bit-Länge abgelesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstdefinierte (nicht-standardisierte) ganzzahlige Datentypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Folgenden genannten Typdefinitionen ist zu beachten, dass die Bezeichnungen für &amp;quot;Worte&amp;quot; teilweise je nach Prozessorplattform unterschiedlich verwendet werden. Die angegebenen Definitionen beziehen sich auf die im Zusammenhang mit AVR/8-bit-Controllern üblichen &amp;quot;Bit-Breiten&amp;quot; (In Erläuterungen zum ARM7TDMI z.B. werden oft 32-bit Integer mit &amp;quot;Wort&amp;quot; ohne weitere Ergänzung bezeichnet). Es empfiehlt sich daher, die im nachfolgenden Abschnitt beschriebenen &#039;&#039;standardisierten ganzzahligen Datentypen&#039;&#039; zu nutzen und damit &amp;quot;Missverständnissen&amp;quot; vorzubeugen, die z.B. bei der Portierung von C-Code zwischen verschiedenen Plattformen auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned char      BYTE;       // besser: uint8_t  aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned short     WORD;       // besser: uint16_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long      DWORD;      // besser: uint32_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long long QWORD;      // besser: uint64_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; BYTE : Der Datentyp BYTE definiert eine Variable mit 8 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; WORD : Der Datentyp WORD definiert eine Variable mit 16 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 65535.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; DWORD : Der Datentyp DWORD (gesprochen: Double-Word) definiert eine Variable mit 32 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 4294967295.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; QWORD : Der Datentyp QWORD (gesprochen: Quad-Word) definiert eine Variable mit 64 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 18446744073709551615.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standardisierte Integer(Ganzzahl)-Typen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardisierte Datentypen werden in der Header-Datei inttypes.h definiert. In neueren Version der avr-libc (ab V1.2.0) heisst die Datei entsprechend aktuellem Standard stdint.h. inttypes.h existiert aus Kompatibiltätsgründen weiterhin und enthält ein &#039;&#039;#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Zur Nutzung der standardisierten Typen bindet man die &amp;quot;Definitionsdatei&amp;quot; wie folgt ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// oder - ab avr-libc Version 1.2.0 möglich und empfohlen:&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der dort definierten Typen (avr-libc Version 1.0.4):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef signed char        int8_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned char      uint8_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef short              int16_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned short     uint16_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef long               int32_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long      uint32_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef long long          int64_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long long uint64_t;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vierfach-Wort (64Bit) entspricht beim AVR &#039;&#039;uint64_t&#039;&#039;, ein Doppel-Wort (32bit) entspricht &#039;&#039;uint32_t&#039;&#039;, ein Wort (16bit) entspricht &#039;&#039;uint16_t&#039;&#039; und ein Byte (8bit) entspricht &#039;&#039;uint8_t&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Typen ohne vorangestelltes &#039;&#039;u&#039;&#039; können auch vorzeichenbehaftete Zahlen speichern. &#039;&#039;int8_t&#039;&#039; geht also von -128 bis 127, &#039;&#039;uint8_t&#039;&#039; dagegen geht von 0 bis 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/(Standard) Integer Types&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bitfelder =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Programmieren von Mikrocontrollern muss auf jedes Byte oder sogar auf&lt;br /&gt;
jedes Bit geachtet werden. Oft müssen wir in einer Variablen lediglich den&lt;br /&gt;
Zustand 0 oder 1 speichern. Wenn wir nun zur Speicherung eines einzelnen Wertes&lt;br /&gt;
den kleinsten bekannten Datentypen, nämlich &#039;&#039;&#039;unsigned char&#039;&#039;&#039;, nehmen, dann&lt;br /&gt;
verschwenden wir 7 Bits, da ein &#039;&#039;&#039;unsigned char&#039;&#039;&#039; ja 8 Bit breit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bietet uns die Programmiersprache C ein mächtiges Werkzeug an, mit dessen&lt;br /&gt;
Hilfe wir 8 Bits in eine einzelne Bytevariable zusammen fassen und (fast) wie&lt;br /&gt;
8 einzelne Variablen ansprechen können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rede ist von sogenannten Bitfeldern. Diese werden als Strukturelemente&lt;br /&gt;
definiert. Sehen wir uns dazu doch am besten gleich ein Beispiel an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
struct {&lt;br /&gt;
   unsigned char bStatus_1:1; // 1 Bit für bStatus_1&lt;br /&gt;
   unsigned char bStatus_2:1; // 1 Bit für bStatus_2&lt;br /&gt;
   unsigned char bNochNBit:1; // Und hier noch mal ein Bit&lt;br /&gt;
   unsigned char b2Bits:2;    // Dieses Feld ist 2 Bits breit&lt;br /&gt;
   // All das hat in einer einzigen Byte-Variable Platz.&lt;br /&gt;
   // die 3 verbleibenden Bits bleiben ungenutzt&lt;br /&gt;
} x;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugriff auf ein solches Feld erfolgt nun wie beim Strukturzugriff bekannt&lt;br /&gt;
über den Punkt- oder den Dereferenzierungs-Operator:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x.bStatus_1 = 1;&lt;br /&gt;
x.bStatus_2 = 0;&lt;br /&gt;
x.b2Bits = 3;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitfelder sparen Platz im RAM, zu Lasten von Platz im Flash, verschlechtern aber unter&lt;br /&gt;
Umständen die Les- und Wartbarkeit des Codes. Anfängern wird geraten,&lt;br /&gt;
ein &amp;quot;ganzes&amp;quot; Byte (uint8_t) zu nutzen auch wenn nur ein Bitwert gespeichert &lt;br /&gt;
werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nur eine paar wenige Variablen vom Typ bool verwenden möchte, kann man&lt;br /&gt;
auch die Headerdatei &amp;lt;stdbool.h&amp;gt; einbinden und sich dann wie gewohnt einen Booltyp anlegen. &lt;br /&gt;
Bei vielen Variablen vom Typ Bool und knappem Speicher ist die Verwendung von Bitfeldern zu empfehlen (? Wie wird der stdbool intern abgewickelt ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundsätzlicher Programmaufbau eines &amp;amp;micro;C-Programms =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwischen 2 verschiedenen Methoden, um ein&lt;br /&gt;
Mikrocontroller-Programm zu schreiben, und zwar völlig unabhängig davon, in&lt;br /&gt;
welcher Programmiersprache das Programm geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sequentieller Programmablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Programmiertechnik wird eine Endlosschleife programmiert, welche im&lt;br /&gt;
Wesentlichen immer den gleichen Aufbau hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sequentielle Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interruptgesteuerter Programmablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Methode werden beim Programmstart zuerst die gewünschten&lt;br /&gt;
Interruptquellen aktiviert und dann in eine Endlosschleife gegangen, in welcher&lt;br /&gt;
Dinge erledigt werden können, welche nicht zeitkritisch sind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Interrupt ausgelöst wird so wird automatisch die zugeordnete&lt;br /&gt;
Interruptfunktion ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Interrupt Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeiner Zugriff auf Register =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVR-Controller verfügen über eine Vielzahl von Registern. Die meisten&lt;br /&gt;
davon sind sogenannte Schreib-/Leseregister. Das heißt, das Programm kann die&lt;br /&gt;
Inhalte der Register sowohl auslesen als auch beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Register haben spezielle Funktionen, andere wiederum können für allgemeine Zwecke (Speichern von Datenwerten) verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Register sind bei allen AVRs vorhanden, andere wiederum nur bei bestimmten Typen. So sind beispielsweise die Register, welche für den Zugriff auf den UART notwendig sind selbstverständlich nur bei denjenigen Modellen vorhanden, welche über einen integrierten Hardware UART bzw. USART verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Register sind in den Headerdateien zu den entsprechenden&lt;br /&gt;
AVR-Typen definiert. Wenn im Makefile der MCU-Typ definiert ist, wird vom System automatisch die zum Typen passende Definitionsdatei genutzt, sobald man im Code die allgemeine &amp;quot;io.h&amp;quot; Header-Datei einbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Makefile der MCU-Typ z.B. mit dem Inhalt atmega8 definiert, wird beim Einlesen der io.h-Datei implizit (&amp;quot;automatisch&amp;quot;) auch die iom8.h-Datei mit&lt;br /&gt;
den Register-Definitionen für den ATmega8 eingelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I/O-Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die I/O-Register haben einen besonderen Stellenwert bei den AVR Controllern.&lt;br /&gt;
Sie dienen dem Zugriff auf die Ports und die Schnittstellen des Controllers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwischen 8-Bit und 16-Bit Registern. Vorerst behandeln wir mal&lt;br /&gt;
die 8-Bit Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lesen eines I/O-Registers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lesen kann man auf I/O-Register einfach wie auf eine Variable zugreifen. In Quellcodes, die für ältere Versionen des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, erfolgt der Lesezugriff über die Funktion inp(). Aktuelle Versionen des Compilers unterstüzen den Zugriff nun direkt und inp() ist nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint8_t foo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* kopiert den Status der Eingabepins an PortB &lt;br /&gt;
       in die Variable foo: */&lt;br /&gt;
    foo = PINB;    &lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lesen eines Bits ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVR-Bibliothek (avr-libc) stellt auch Funktionen zur Abfrage eines einzelnen Bits eines Registers zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bit_is_set (&amp;lt;Register&amp;gt;,&amp;lt;Bitnummer&amp;gt;) : Die Funktion &#039;&#039;bit_is_set&#039;&#039; prüft, ob ein Bit gesetzt ist. Wenn das Bit gesetzt ist, wird ein Wert ungleich 0 zurückgegeben. Genau genommen ist es die Wertigkeit des abgefragten Bits, also 1 für Bit0, 2 für Bit1, 4 für Bit2 etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bit_is_clear (&amp;lt;Register&amp;gt;,&amp;lt;Bitnummer&amp;gt;) : Die Funktion &#039;&#039;bit_is_clear&#039;&#039; prüft, ob ein Bit gelöscht ist. Wenn das Bit gelöscht ist, also auf 0 ist, wird ein Wert ungleich 0 zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionen bit_is_clear bzw. bit_is_set sind &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039;, man kann auch &amp;quot;einfache&amp;quot; C-Syntax verwenden, die universell verwendbar ist. &#039;&#039;bit_is_set&#039;&#039; entspricht dabei z.B. (Registername &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer)). Das Ergebnis ist &amp;lt;&amp;gt;0 (&amp;quot;wahr&amp;quot;) wenn das Bit gesetzt und 0 (&amp;quot;falsch&amp;quot;) wenn es nicht gesetzt ist. Die Negierung des Ausdrucks, also  &#039;&#039;&#039;!&#039;&#039;&#039;((Registername &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer)), entspricht &#039;&#039;bit_is_clear&#039;&#039; und gibt einen Wert &amp;lt;&amp;gt;0 (&amp;quot;wahr&amp;quot;) zurück, falls das Bit nicht gesetzt ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreiben eines I/O-Registers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schreiben kann man I/O-Register einfach wie eine Variable setzen. In Quellcodes, die für ältere Versionen des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, erfolgt der Schreibzugriff über die Funktion outp(). Aktuelle Versionen des Compilers unterstützen den Zugriff nun direkt und outp() ist nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Setzt das Richtungsregister des Ports A auf 0xff &lt;br /&gt;
       (alle Pins als Ausgang): */&lt;br /&gt;
    DDRA = 0xff;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Setzt PortA auf 0x03, Bit 0 und 1 &amp;quot;high&amp;quot;, restliche &amp;quot;low&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
    PORTA = 0x03;   &lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schreiben von Bits ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Bits setzt man &amp;quot;Standard-C-konform&amp;quot; mittels logischer (Bit-) Operationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem Ausdruck:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 x |= (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer);  // wird ein Bit in x gesetzt&lt;br /&gt;
 x &amp;amp;= ~(1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer); // wird ein Bit in x geloescht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das niederwertigste Bit (für 1) eines Bytes hat die Bitnummer 0, das &amp;quot;höchstwertige&amp;quot; (für 128) die Nummer 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
#define MEINBIT 2&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTA |= (1 &amp;lt;&amp;lt; MEINBIT);    /* setzt Bit 2 an PortA auf 1 */&lt;br /&gt;
PORTA &amp;amp;= ~(1 &amp;lt;&amp;lt; MEINBIT);   /* loescht Bit 2 an PortA */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Methode lassen sich auch mehrere Bits eines Registers gleichzeitig setzen und löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRA &amp;amp;= ~( (1&amp;lt;&amp;lt;PA0) | (1&amp;lt;&amp;lt;PA3) );    /* PA0 und PA3 als Eingaenge */&lt;br /&gt;
PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0) | (1&amp;lt;&amp;lt;PA3);   /* Interne Pull-Up fuer beide einschalten */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quellcodes, die für ältere Version den des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, werden einzelne Bits mittels der Funktionen sbi und cbi gesetzt bzw. gelöscht. Beide Funktionen sind nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Special Function Registers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warten auf einen bestimmten Zustand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in der Bibliothek sogar Funktionen, die warten, bis ein bestimmter Zustand auf einem Bit erreicht ist. Es ist allerdings normalerweise eine eher unschöne Programmiertechnik, da in diesen Funktionen &amp;quot;blockierend gewartet&amp;quot; wird. D.h., der Programmablauf bleibt an dieser Stelle stehen, bis das maskierte Ereignis erfolgt ist. Setzt man den Watchdog ein, muss man darauf achten, dass dieser auch noch getriggert wird (zurücksetzen des Watchdogtimers). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion &#039;&#039;&#039;loop_until_bit_is_set&#039;&#039;&#039; wartet in einer Schleife, bis das definierte Bit gesetzt ist. Wenn das Bit beim Aufruf der Funktion bereits gesetzt ist, wird die Funktion sofort wieder verlassen. Das niederwertigste Bit hat die Bitnummer 0. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Warten bis Bit Nr. 2 (das dritte Bit) in Register PINA gesetzt (1) ist */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define WARTEPIN PINA&lt;br /&gt;
#define WARTEBIT 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// mit der avr-libc Funktion:&lt;br /&gt;
loop_until_bit_is_set(WARTEPIN, WARTEBIT);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// dito in &amp;quot;C-Standard&amp;quot;:&lt;br /&gt;
// Durchlaufe die (leere) Schleife solange das WARTEBIT in Register WARTEPIN&lt;br /&gt;
// _nicht_ ungleich 0 (also 0) ist.&lt;br /&gt;
while ( !(WARTEPIN &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; WARTEBIT)) ) ;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion &#039;&#039;&#039;loop_until_bit_is_clear&#039;&#039;&#039; wartet in einer Schleife, bis das definierte Bit gelöscht ist. Wenn das Bit beim Aufruf der Funktion bereits gelöscht ist, wird die Funktion sofort wieder verlassen. Das niederwertigste Bit hat die Bitnummer 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Warten bis Bit Nr. 4 (das fuenfte Bit) in Register PINB geloescht (0) ist */&lt;br /&gt;
#define WARTEPIN PINB&lt;br /&gt;
#define WARTEBIT 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// avr-libc-Funktion:&lt;br /&gt;
loop_until_bit_is_clear(WARTEPIN, WARTEBIT);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// dito in &amp;quot;C-Standard&amp;quot;:&lt;br /&gt;
// Durchlaufe die (leere) Schleife solange das WARTEBIT in Register WARTEPIN&lt;br /&gt;
// gesetzt (1) ist &lt;br /&gt;
while ( WARTEPIN &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;WARTEBIT) ) ;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universeller und auch auf andere Plattformen besser übertragbar ist die Verwendung von C-Standardoperationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: &lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Special Function Registers&lt;br /&gt;
* [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zugriff auf Ports =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ports der AVR-Controller werden über Register gesteuert. Dazu sind&lt;br /&gt;
jedem Port 3 Register zugeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;DDRx&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| Datenrichtungsregister für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039; entspricht &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039; C&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039; usw. (abhängig von der Anzahl der Ports des verwendeten AVR). Bit im Register gesetzt (1) für Ausgang, Bit gelöscht (0) für Eingang.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eingangsadresse für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- TODO: Erläuterung eher weiter unten nicht in der &amp;quot;Kurzzusammenfassung - Dies ist kein eigentliches Register, sondern definiert lediglich eine Adresse, in welcher der aktuelle Zustand der Eingangspins eines Ports vom&lt;br /&gt;
Controller abgelegt werden. Nichtsdestotrotz erfolgt der Zugriff auf den Zustand der Pins genau so, wie wenn &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039; ein normales Register wäre. Die Adresse kann nur gelesen und nicht beschrieben werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustand des Ports. Die Bits in PINx entsprechen dem Zustand der als Eingang definierten Portpins. Bit 1 wenn Pin &amp;quot;high&amp;quot;, Bit 0 wenn Portpin low.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;PORTx&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Datenregister für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Dieses Register wird verwendet, um die Ausgänge eines Ports anzusteuern. Bei Pins, die mittels DDRx auf Eingang geschaltet wurden, können über PORTx&lt;br /&gt;
die internen Pull-Up Widerstände aktiviert oder deaktiviert werden (1 = aktiv).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *Änderung: Habe PINx und PORTx vertauscht.PINx ist für Pull up und PORTx für high bzw low. Michael.L  - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sollte diese Aenderung?? Den Rest des Abschnitts auch gelesen? Evtl. die hier nicht erlaeuterten Zusatzfunktion der neuen AVRs durcheinandergeworfen? Aenderung verworfen bis mehr Details.  m.thomas. &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenrichtung bestimmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst muss die Datenrichtung der verwendeten Pins bestimmt werden. Um dies zu erreichen, wird das Datenrichtungsregister des entsprechenden Ports beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden Pin, der als Ausgang verwendet werden soll, muss dabei das&lt;br /&gt;
entsprechende Bit auf dem Port gesetzt werden. Soll der Pin als Eingang&lt;br /&gt;
verwendet werden, muss das entsprechende Bit gelöscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen wir also beispielsweise Pin 0 bis 4 von Port B als Ausgänge&lt;br /&gt;
definieren so schreiben wir folgende Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Setzen der Bits 0,1,2,3 und 4&lt;br /&gt;
// Binär 00011111 = Hexadezimal 1F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DDRB = 0x1F;    /* direkte Zuweisung - unuebersichtlich */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* mehr Tipparbeit aber uebersichtlicher: */&lt;br /&gt;
DDRB = (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB0) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB1) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB2) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB3) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB4); &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pins 5 bis 7 werden (da 0) als Eingänge geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganze Ports ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen ganzen Port als Ausgang zu definieren, kann der folgende Befehl&lt;br /&gt;
verwendet werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
DDRB = 0xff; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird der Port B als Ganzes als Ausgang geschaltet. Dazu muss die Header-Datei avr/io.h eingebunden sein (darin wird u.a. DDRB definiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vordefinierte Bitnummern für I/O-Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bitnummern (z.B. PCx, PINCx und DDCx für den Port C) sind in den io*.h-Dateien der avr-libc definiert und dienen lediglich der besseren Lesbarkeit. Man muss diese Definitionen nicht verwenden oder kann auch einfach &amp;quot;immer&amp;quot; PAx, PBx, PCx usw. nutzen, auch wenn der Zugriff auf Bits in DDRx- oder PINx-Registern erfolgt. Für den Compiler sind die Ausdrücke (1&amp;lt;&amp;lt;PC7), (1&amp;lt;&amp;lt;DDC7) und (1&amp;lt;&amp;lt;PINC7) identisch: (1&amp;lt;&amp;lt;7) (genauer: der Präprozessor ersetzt die Ausdrücke (1&amp;lt;&amp;lt;PC7),... zu (1&amp;lt;&amp;lt;7)). Ein Ausschnitt der Definitionen für Port C eines ATmega32 aus der iom32.h-Datei zur Verdeutlichung (analog für die weiteren Ports):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* PORTC */&lt;br /&gt;
#define PC7     7&lt;br /&gt;
#define PC6     6&lt;br /&gt;
#define PC5     5&lt;br /&gt;
#define PC4     4&lt;br /&gt;
#define PC3     3&lt;br /&gt;
#define PC2     2&lt;br /&gt;
#define PC1     1&lt;br /&gt;
#define PC0     0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* DDRC */&lt;br /&gt;
#define DDC7    7&lt;br /&gt;
#define DDC6    6&lt;br /&gt;
#define DDC5    5&lt;br /&gt;
#define DDC4    4&lt;br /&gt;
#define DDC3    3&lt;br /&gt;
#define DDC2    2&lt;br /&gt;
#define DDC1    1&lt;br /&gt;
#define DDC0    0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* PINC */&lt;br /&gt;
#define PINC7   7&lt;br /&gt;
#define PINC6   6&lt;br /&gt;
#define PINC5   5&lt;br /&gt;
#define PINC4   4&lt;br /&gt;
#define PINC3   3&lt;br /&gt;
#define PINC2   2&lt;br /&gt;
#define PINC1   1&lt;br /&gt;
#define PINC0   0&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Signale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, digitale Signale mit dem Mikrocontroller zu erfassen bzw. auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgänge ==&lt;br /&gt;
Will man als Ausgang definierte Pins (entsprechende DDRx-Bits = 1) auf Logisch 1 setzen, setzt man die  entsprechenden Bits im Portregister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#inlude &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB=0x04; /* besser PORTB=(1&amp;lt;&amp;lt;PB2) */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
wird also der Ausgang an Pin PB2 gesetzt (Beachte, dass die Bits immer &#039;&#039;von 0 an&#039;&#039; gezählt werden, das niederwertigste Bit ist also Bitnummer 0 und nicht etwa Bitnummer 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, dass bei der Zuweisung mittels &#039;&#039;&#039;=&#039;&#039;&#039; immer alle Pins gleichzeitig angegeben werden. Man sollte also, wenn nur bestimmte Ausgänge geschaltet werden sollen, zuerst den aktuellen Wert des Ports einlesen und das Bit des gewünschten Ports in diesen Wert einfließen lassen. Will man also nur den dritten Pin (Bit Nr. 2) an Port B auf &amp;quot;high&amp;quot; setzen und den Status der anderen Ausgänge unverändert lassen, nutze man diese Form:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB = PORTB | 0x04; /* besser: PORTB = PORTB | ( 1&amp;lt;&amp;lt;PB2 ) */&lt;br /&gt;
/* vereinfacht durch Nutzung des |= Operators : */&lt;br /&gt;
PORTB |= (1&amp;lt;&amp;lt;PB2);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* auch mehrere &amp;quot;gleichzeitig&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
PORTB |= (1&amp;lt;&amp;lt;PB4)|(1&amp;lt;&amp;lt;PB5); /* Pins PB4 und PB5 &amp;quot;high&amp;quot; */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ausschalten&amp;quot;, also  Ausgänge auf &amp;quot;low&amp;quot; setzen, erfolgt analog:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB2); /* löscht Bit 2 in PORTB und setzt damit Pin PB2 auf low */ &lt;br /&gt;
PORTB &amp;amp;= ~((1&amp;lt;&amp;lt;PB4)|(1&amp;lt;&amp;lt;PB5)); /* Pin PB4 und Pin PB5 &amp;quot;low&amp;quot; */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quellcodes, die für ältere Version den des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, werden einzelne Bits mittels der Funktionen sbi und cbi gesetzt bzw. gelöscht. Beide Funktionen sind in aktuellen Versionen der avr-libc nicht mehr enthalten und auch nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Anfangszustand von Ausgängen kritisch ist, muss die Reihenfolge beachtet werden, mit der die Datenrichtung (DDRx) eingestellt und der Ausgabewert (PORTx) gesetzt wird. Für Ausgangspins, die mit Angangswert &amp;quot;high&amp;quot; initialisiert werden, zuerst die Bits im PORTx-Register setzen und anschliessend die Datenrichtung auf Ausgang stellen. Daraus ergibt sich die Abfolge Eingang -&amp;gt; setze PORTx: interner Pull-Up aktiv -&amp;gt; setze DDRx: Ausgang &amp;quot;high&amp;quot;. Bei der Reihenfolge erst DDRx and PORTx, kann es zu einem kurzen &amp;quot;low-Puls&amp;quot; kommen, der auch exterene Pull-Up-Widerstände &amp;quot;überstimmt&amp;quot;. Die (ungünstige) Abfolge: Eingang -&amp;gt; setze DDRx: Ausgang (auf &amp;quot;low&amp;quot;, da PORTx nach Reset 0) -&amp;gt; setze PORTx: Ausgang auf high. Vergleiche dazu auch das Datenblatt Abschnitt &#039;&#039;Configuring the Pin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingänge (Wie kommen Signale in den &amp;amp;micro;C) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die digitalen Eingangssignale können auf verschiedene Arten zu unserer Logik gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signalkopplung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, wenn die Signale direkt aus einer anderen digitalen Schaltung übernommen werden können. Hat der Ausgang der entsprechenden Schaltung TTL-Pegel dann können wir sogar direkt den Ausgang der Schaltung mit einem Eingangspin von unserem Controller verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Ausgang der anderen Schaltung keinen TTL-Pegel so müssen wir den Pegel über entsprechende Hardware (z.B. Optokoppler, Spannungsteiler &amp;quot;Levelshifter&amp;quot;) anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der beiden Schaltungen muss selbstverständlich miteinander verbunden werden. Der Software selber ist es natürlich letztendlich egal, wie das Signal eingespeist wird. Wir können ja ohnehin lediglich prüfen, ob an einem Pin unseres Controllers eine logische 1 (Spannung größer ca. 0,7*Vcc) oder eine logische 0 (Spannung kleiner ca. 0,2*Vcc) anliegt. Detaillierte Informationen darüber, ab welcher Spannung ein Eingang als 0 (&amp;quot;low&amp;quot;) bzw. 1 (&amp;quot;high&amp;quot;) erkannt wird, liefert die Tabelle DC Characteristics im Datenblatt des genutzten Controllers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage der Zustände der Portpins erfolgt direkt über den Registernamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Dabei ist wichtig, zur Abfrage der Eingänge &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; etwa Portregister &#039;&#039;&#039;PORTx&#039;&#039;&#039; zu verwenden, &#039;&#039;&#039;sondern&#039;&#039;&#039; Eingangsregister &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039;. Die Abfrage der Pinzustände über PORTx statt PINx ist ein häufiger Fehler beim AVR-&amp;quot;Erstkontakt&amp;quot;.&amp;lt;/font&amp;gt; (Ansonsten liest man nicht den Zustand der Eingänge, sondern den Status der internen Pull-Up-Widerstände.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man also die aktuellen Signalzustände von Port D abfragen und in eine Variable namens bPortD abspeichern, schreibt man folgende Befehlszeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint8_t bPortD;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
bPortD = PIND;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den C-Bitoperationen kann man den Status der Bits abfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Fuehre Aktion aus, wenn Bit Nr. 1 (das &amp;quot;zweite&amp;quot; Bit) in PINC gesetzt (1) ist */&lt;br /&gt;
if ( PINC &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINC1) ) {&lt;br /&gt;
  /* Aktion */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Fuehre Aktion aus, wenn Bit Nr. 2 (das &amp;quot;dritte&amp;quot; Bit) in PINB geloescht (0) ist */&lt;br /&gt;
if ( !(PINB &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2)) ) {&lt;br /&gt;
  /* Aktion */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tasten und Schalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss mechanischer Kontakte an den Mikrocontroller gestaltet sich ebenfalls ganz einfach, wobei wir zwei unterschiedliche Methoden unterscheiden müssen (&#039;&#039;Active Low&#039;&#039; und &#039;&#039;Active High&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Active Low&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Active High&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Image:Active Low.gif]]&lt;br /&gt;
| [[Image:Active High.gif]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Bei dieser Methode wird der Kontakt zwischen den Eingangspin des Controllers und Masse geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bei offenem Schalter der Controller kein undefiniertes Signal bekommt wird zwischen die Versorgungsspannung und den Eingangspin ein sogenannter Pull-Up Widerstand geschaltet. Dieser dient dazu, den Pegel bei geöffnetem Schalter auf logisch 1 zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstandswert des Pull-Up Widerstands ist an sich nicht kritisch. Es muss jedoch beachtet werden, dass über den Widerstand ein Strom in den Eingang fliesst, also sollte er nicht zu klein gewählt werden um den Controller nicht zu zerstören. Wird er allerdings zu hoch gewählt ist die Wirkung eventuell nicht gegeben. Als üblicher Wert haben sich 10 Kiloohm eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVRs haben sogar an den meisten Pins softwaremässig zuschaltbare interne Pull-Up Widerstände, welche wir natürlich auch verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Hier wird der Kontakt zwischen die Versorgungsspannung und den Eingangspin geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bei offener Schalterstellung kein undefiniertes Signal am Controller ansteht, wird zwischen den Eingangspin und die Masse ein Pull-Down Widerstand geschaltet. Dieser dient dazu, den Pegel bei geöffneter Schalterstellung auf logisch 0 zu halten.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pull-Up Widerstände aktivieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internen Pull-Up Widerstände von Vcc zu den einzelnen Portpins werden über das Register &#039;&#039;&#039; PORTx&#039;&#039;&#039; aktiviert bzw. deaktiviert, wenn ein Pin als &#039;&#039;&#039; Eingang&#039;&#039;&#039; geschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Wert des entsprechenden Portpins auf 1 gesetzt so ist der Pull-Up Widerstand aktiviert. Bei einem Wert von 0 ist der Pull-Up Widerstand nicht aktiv. Man sollte jeweils entweder den internen oder einen externen Pull-Up Widerstand verwenden, aber nicht beide zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel werden alle Pins des Ports D als Eingänge geschaltet und alle Pull-Up Widerstände aktiviert. Weiterhin wird Pin PC7 als Eingang geschaltet und dessen interner Pull-Up Widerstand aktiviert, ohne die Einstellungen für die anderen Portpins (PC0-PC6) zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRD  = 0x00; /* alle Pins von Port D als Eingang */&lt;br /&gt;
PORTD = 0xff; /* interne Pull-Ups an allen Port-Pins aktivieren */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRC  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;DDC7);  /* Pin PC7 als Eingang */&lt;br /&gt;
PORTC |= (1&amp;lt;&amp;lt;PC7);    /* internen Pull-Up an PC7 aktivieren */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== (Tasten-)Entprellung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben alle mechanischen Kontakte, sei es von Schaltern, Tastern oder auch von Relais, die unangenehme Eigenschaft zu prellen. Dies bedeutet, dass beim Schliessen des Kontaktes derselbe nicht direkt Kontakt herstellt, sondern mehrfach ein- und ausschaltet bis zum endgültigen Herstellen des Kontaktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll nun mit einem schnellen Mikrocontroller gezählt werden, wie oft ein solcher Kontakt geschaltet wird, dann haben wir ein Problem, weil das Prellen als mehrfache Impulse gezählt wird. Diesem Phänomen muss beim Schreiben des Programms unbedingt Rechnung getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400UL     /* Quarz mit 3.6864 Mhz  */&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt;      /* definiert _delay_ms() ab avr-libc Version 1.2.0 */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einfache Funktion zum Entprellen eines Tasters */&lt;br /&gt;
inline uint8_t debounce(volatile uint8_t *port, uint8_t pin)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
        if ( ! (*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
                /* Pin wurde auf Masse gezogen, 100ms warten   */&lt;br /&gt;
                _delay_ms(100);&lt;br /&gt;
                if ( ! (*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
                {&lt;br /&gt;
                        /* Anwender Zeit zum Loslassen des Tasters geben */&lt;br /&gt;
                        _delay_ms(100);&lt;br /&gt;
                        return 1;&lt;br /&gt;
                }&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
        return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
        DDRB &amp;amp;= ~( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );                 /* PIN PB0 auf Eingang (Taster)            */&lt;br /&gt;
        PORTB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );                 /* Pullup-Widerstand aktivieren            */&lt;br /&gt;
        ...&lt;br /&gt;
        if (debounce(&amp;amp;PINB, PB0))             /* Falls Taster an PIN PB0 gedrueckt..    */&lt;br /&gt;
                PORTD = PIND ^ ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PD7 );  /* ..LED an Port PD7 an-&lt;br /&gt;
                                   bzw. ausschalten */&lt;br /&gt;
        ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Beispiel ist zu beachten, dass der AVR im Falle eines Tastendrucks 200ms wartet, also brach liegt. Zeitkritische Anwendungen sollten ein anderes Verfahren w&amp;amp;auml;hlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Entprellen siehe auch:&lt;br /&gt;
* Artikel [[Entprellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung von analogen Eingangswerten und die Ausgabe von Analogwerten wird in Kapitel [[AVR-GCC-Tutorial#Analoge_Ein-_und_Ausgabe|Analoge Ein- und Ausgabe]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 16-Bit Portregister (ADC, ICR1, OCR1, TCNT1, UBRR) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Portregister in den AVR-Controllern sind 16 Bit breit. Im Datenblatt sind diese Register üblicherweise mit dem Suffix &amp;quot;L&amp;quot; (LSB) und &amp;quot;H&amp;quot; (MSB) versehen. Die avr-libc definiert zusätzlich die meisten dieser Variablen die Bezeichnung ohne &amp;quot;L&amp;quot; oder &amp;quot;H&amp;quot;. Auf diese kann direkt zugewiesen bzw. zugegriffen werden. Die Konvertierung von 16-bit Wort nach 2*8-bit Byte erfolgt intern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint16_t foo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
foo=ADC; /* setzt die Wort-Variable foo auf den Wert der letzten AD-Wandlung */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ben&amp;amp;ouml;tigt, kann eine 16-Bit Variable auch recht einfach manuell in ihre zwei 8-Bit Bestandteile zerlegt werden. Folgendes Beispiel demonstriert dies anhand des pseudo- 16-Bit Registers UBRR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#define UART_BAUD_RATE 9600&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef union {&lt;br /&gt;
        uint16_t i16;&lt;br /&gt;
        struct {&lt;br /&gt;
                uint8_t i8l;&lt;br /&gt;
                uint8_t i8h;&lt;br /&gt;
        };&lt;br /&gt;
} convert16to8;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
convert16to8 baud;&lt;br /&gt;
baud.i16 = F_CPU / (UART_BAUD_RATE * 16L) -1;&lt;br /&gt;
UBRRH = baud.i8h;&lt;br /&gt;
UBRRL = baud.i8l;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/*alternativ:*/&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t wFoo16;&lt;br /&gt;
uint8_t bFooLow, bFooHigh;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wFoo16   = 0xAA55;                 /* zu &amp;quot;zerlegende&amp;quot; 16Bit-Integer */&lt;br /&gt;
bFooHigh = (uint8_t)(wFoo16 &amp;gt;&amp;gt; 8); /* MS-Byte */&lt;br /&gt;
bFooLow  = (uint8_t)(wFoo16);      /* LS-Byte */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen AVR-Typen (z.B. ATmega8) teilen sich UBRRH und UCSRC die gleiche Memory-Adresse. Damit der AVR trotzdem zwischen den beiden Registern unterscheiden kann, bestimmt das Bit7 (URSEL) welches Register tats&amp;amp;auml;chlich beschrieben werden soll. &#039;&#039;1000 0011&#039;&#039; (0x83) adressiert demnach UCSRC und &amp;amp;uuml;bergibt den Wert &#039;&#039;3&#039;&#039; und &#039;&#039;0000 0011&#039;&#039; (0x3) adressiert UBRRH und &amp;amp;uuml;bergibt ebenfalls den Wert &#039;&#039;3&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen 16-bit Registern (insbesondere die der 16-bit Timer) erfolgen Schreibzugriffe über das sogenannte &#039;&#039;temporary Register&#039;&#039;. Die Reihenfolge der Zugriffe bestimmt, wann der Wert tatsächlich ins Register geschrieben wird. Typisch wird erst das High-Byte beschrieben (xxxH) und intern im temporary Register zwischengespeichert. Nachdem das Low-Byte (xxxL) geschrieben wurde, setzt der Controller mit diesem und dem im temporary Register zwischengespeicherten Wert für das High-Byte das 16-bit Register. Dabei ist zu beachten, dass intern nur ein temporary Register verfügbar ist, welches in Interruptroutinen mglw. mit einem anderen Wert überschrieben wird, wenn dort ebenfalls 16-bit Register beschrieben werden. avr-gcc/avr-libc berücksichtigen die korrekte Reihenfolge automatisch, wenn die Register mit ihrem &amp;quot;16-bit Label&amp;quot; (ohne H bzw. L) angesprochen werden, dabei ist der Schutz des temporary Registers vor Überschreiben durch Interruptroutinen dennoch zu beachten (im Zweifel beim Schreibzugriff die Interrupts kurzzeitig global deaktivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umgang mit 16-Bit Registern siehe auch:&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Related Pages/Frequently Asked Questions/Nr. 8&lt;br /&gt;
* Datenblatt Abschnitt &#039;&#039;Accessing 16-bit Registers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der UART =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[UART]] kann ein AVR leicht mit einer [[RS232]]-Schnittstelle eines PC oder sonstiger Geräte mit &amp;quot;serieller Schnittstelle&amp;quot; verbunden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Anwendungen des UART:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Debug-Schnittstelle: z.B. zur Anzeige von Zwischenergebnissen (&amp;quot;printf-debugging&amp;quot; - hier besser &amp;quot;UART-debugging&amp;quot;) auf einem PC. Auf dem Rechner reicht dazu eine Terminal-Software (MS-Windows: Hyperterm oder besser Bray-Terminal, [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-8-155472.html#new HTerm]; Unix/Linux z.B. minicom). Ein direkter Anschluss ist aufgrund unterschiedlicher Pegel nicht möglich, jedoch sind entsprechende Schnittstellen-ICs wie z.B. ein MAX232 günstig und leicht zu integrieren. Rechner ohne serielle Schnittstelle können über fertige USB-seriell-Adapter angeschlossen werden. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mensch-Maschine Schnittstelle&amp;quot;: z.B. Konfiguration und Statusabfrage über eine &amp;quot;Kommandozeile&amp;quot; oder Menüs&lt;br /&gt;
* Übertragen von gespeicherten Werten: z.B. bei einem Datenlogger&lt;br /&gt;
* Anschluss von Geräten mit serieller Schnittstelle (z.B. (Funk-)Modems, Mobiltelefone, Drucker, Sensoren, &amp;quot;intelligente&amp;quot; LC-Displays, GPS-Empfänger). &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Feldbusse&amp;quot; auf RS485/RS422-Basis mittels entsprechenden Bustreiberbausteinen (z.B. MAX485)&lt;br /&gt;
* DMX, Midi etc.&lt;br /&gt;
* LIN-Bus (&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ocal &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterconnect &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;etwork): Preiswerte Sensoren/Aktoren in der Automobiltechnik und darüber hinaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVR-Controller haben ein bis zwei vollduplexfähigen UART (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;niversal &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;synchronous &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;eceiver and &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ransmitter) schon eingebaut (&amp;quot;Hardware-UART&amp;quot;). &lt;br /&gt;
Übrigens: Vollduplex heisst nichts anderes, als dass der Baustein gleichzeitig senden und empfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs (ATmega, ATtiny) verfügen über einen oder zwei U&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ART(s), dieser unterschiedet sich vom UART hauptsächlich durch interne FIFO-Puffer für Ein- und Ausgabe und erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten. Die Puffergröße ist allerdings nur 1 Byte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UART wird über vier separate Register angesprochen. USARTs der ATMEGAs verfügen über mehrere zusätzliche Konfigurationsregsiter. Das Datenblatt gibt darüber Auskunft. Die Folgende Tabelle gibt nur die Register für die (veralteten) UARTs wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UCR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den UART verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXCIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXCIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;UDRIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CHR9&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXB8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXB8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXCIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;RX&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;omplete &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART RX Complete Interrupt ausgelöst, wenn ein Zeichen vom UART empfangen wurde. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXCIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;TX&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;omplete &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART TX Complete Interrupt ausgelöst, wenn ein Zeichen vom UART gesendet wurde. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UDRIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;mpty &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART Datenregister Leer Interrupt ausgelöst, wenn der UART wieder bereit ist um ein neues zu sendendes Zeichen zu übernehmen. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;eceiver &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Nur wenn dieses Bit gesetzt ist, arbeitet der Empfänger des UART überhaupt. Wenn das Bit nicht gesetzt ist, kann der entsprechende Pin des AVR als normaler I/O-Pin verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ransmitter &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Nur wenn dieses Bit gesetzt ist, arbeitet der Sender des UART überhaupt. Wenn das Bit nicht gesetzt ist, kann der entsprechende Pin des AVR als normaler I/O-Pin verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CHR9&#039;&#039;&#039; (9 Bit Characters)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, können 9 Bit lange Zeichen übertragen und empfangen werden. Das 9. Bit kann bei Bedarf als zusätzliches Stopbit oder als Paritätsbit verwendet werden. Man spricht dann von einem 11-Bit Zeichenrahmen:&lt;br /&gt;
:1 Startbit + 8 Datenbits + 1 Stopbit + 1 Paritätsbit = 11 Bits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXB8&#039;&#039;&#039; (Receive Data Bit 8)&lt;br /&gt;
:Wenn das vorher erwähnte CHR9-Bit gesetzt ist, dann enthält dieses Bit das 9. Datenbit eines empfangenen Zeichens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXB8&#039;&#039;&#039; (Transmit Data Bit 8)&lt;br /&gt;
:Wenn das vorher erwähnte CHR9-Bit gesetzt ist, dann muss in dieses Bit das 9. Bit des zu sendenden Zeichens eingeschrieben werden bevor das eigentliche Datenbyte in das Datenregister geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;USR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tatus &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier teilt uns der UART mit, was er gerade so macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;UDRE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;FE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXC&#039;&#039;&#039; (UART Receive Complete)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn ein empfangenes Zeichen vom Empfangs-Schieberegister in das Empfangs-Datenregister transferiert wurde.&lt;br /&gt;
:Das Zeichen muss nun schnellstmöglich aus dem Datenregister ausgelesen werden. Falls dies nicht erfolgt bevor ein weiteres Zeichen komplett empfangen wurde wird eine Überlauf-Fehlersituation eintreffen. Mit dem Auslesen des Datenregisters wird das Bit automatisch gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXC&#039;&#039;&#039; (UART Transmit Complete)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn das im Sende-Schieberegister befindliche Zeichen vollständig ausgegeben wurde und kein weiteres Zeichen im Sendedatenregister ansteht. Dies bedeutet also, wenn die Kommunikation vollumfänglich abgeschlossen ist.&lt;br /&gt;
:Dieses Bit ist wichtig bei Halbduplex-Verbindungen, wenn das Programm nach dem Senden von Daten auf Empfang schalten muss. Im Vollduplexbetrieb brauchen wir dieses Bit nicht zu beachten.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird nur dann automatisch gelöscht, wenn der entsprechende Interrupthandler aufgerufen wird, ansonsten müssen wir das Bit selber löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UDRE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;mpty)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn ein Zeichen vom Sendedatenregister in das Send-Schieberegister übernommen wurde und der UART nun wieder bereit ist, ein neues Zeichen zum Senden aufzunehmen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn ein Zeichen in das Sendedatenregister geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;FE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;raming &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;rror)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn der UART einen Zeichenrahmenfehler detektiert, d.h. wenn das Stopbit eines empfangenen Zeichens 0 ist.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn das Stopbit des empfangenen Zeichens 1 ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OR&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;ver&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;un)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn unser Programm das im Empfangsdatenregister bereit liegende Zeichen nicht abholt bevor das nachfolgende Zeichen komplett empfangen wurde.&lt;br /&gt;
:Das nachfolgende Zeichen wird verworfen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn das empfangene Zeichen in das Empfangsdatenregister transferiert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UDR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier werden Daten zwischen UART und CPU übertragen. Da der UART im&lt;br /&gt;
Vollduplexbetrieb gleichzeitig empfangen und senden kann, handelt es sich&lt;br /&gt;
hier physikalisch um 2 Register, die aber über die gleiche I/O-Adresse&lt;br /&gt;
angesprochen werden. Je nachdem, ob ein Lese- oder ein Schreibzugriff auf&lt;br /&gt;
den UART erfolgt wird automatisch das richtige UDR angesprochen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UBRR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aud &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;ate &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register müssen wir dem UART mitteilen, wie schnell wir gerne&lt;br /&gt;
kommunizieren möchten. Der Wert, der in dieses Register geschrieben&lt;br /&gt;
werden muss, errechnet sich nach folgender Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
\begin{matrix}&lt;br /&gt;
\mathrm{UBRR} = \frac{\mathrm{Taktfrequenz}}{\mathrm{Baudrate} \cdot 16} - 1&lt;br /&gt;
\end{matrix}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Baudraten bis zu 115200 Baud und höher möglich.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hardware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UART basiert auf normalem TTL-Pegel mit 0V (LOW) und 5V (HIGH). Die&lt;br /&gt;
Schnittstellenspezifikation für RS232 definiert jedoch -3V ... -12V (LOW) und&lt;br /&gt;
+3 ... +12V (HIGH). Zudem muss der Signalaustausch zwischen AVR und&lt;br /&gt;
Partnergerät invertiert werden. Für die Anpassung der Pegel und das&lt;br /&gt;
Invertieren der Signale gibt es fertige Schnittstellenbausteine. Der bekannteste&lt;br /&gt;
davon ist wohl der MAX232. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;quot;Hackerloesung&amp;quot; auskommentiert - nicht so gut in einem &amp;quot;Einsteiger-Tutorial&amp;quot; - mthomas&lt;br /&gt;
Allerdings kostet der auch wieder Geld und benötigt&lt;br /&gt;
zusätzlich immerhin 4 externe Elkos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den PC eingebauten Schnittstellen vertragen ohne Klagen auch den&lt;br /&gt;
TTL-Pegel vom AVR. Allerdings müssen wir immer noch die Signale invertieren. Im&lt;br /&gt;
einfachtesn Fall verwenden wir dazu jeweils einen einfachen NPN-Transistor und 2&lt;br /&gt;
Widerstände. Näheres dazu erfahrt ihr in den folgenden Übungen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streikt die Kommunikation per UART, so ist oft eine fehlerhafte Einstellung der Baudrate die Ursache. Die Konfiguration auf eine bestimmte Baudrate ist abhängig von der Taktfrequenz des Controllers. Gerade bei neu aufgebauten Schaltungen (bzw. neu gekauften Controllern) sollte man sich daher noch einmal vergewissern, dass der Controller auch tatsächlich mit der vermuteten Taktrate arbeitet und nicht z.B. den bei einigen Modellen werksseitig eingestellten internen [[Oszillator]] statt eines externen Quarzes nutzt. Die Werte der verschiedenen fuse-bits im Fehlerfall also beispielsweise mit &#039;&#039;[[AVRDUDE]]&#039;&#039; kontrollieren und falls nötig anpassen. Grundsätzlich empfiehlt sich auch immer ein Blick in die [[AVR_Checkliste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Senden mit dem UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen nun Daten mit dem UART auf die serielle Schnittstelle ausgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu müssen wir den UART zuerst mal initialisieren. Dazu setzen wir je nach&lt;br /&gt;
gewünschter Funktionsweise die benötigten Bits im &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir vorerst nur senden möchten und (noch) keine Interrupts auswerten wollen, gestaltet sich die Initialisierung wirklich sehr einfach, da wir lediglich das &#039;&#039;&#039;Transmitter Enable&#039;&#039;&#039; Bit setzen müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
UCR |= (1&amp;lt;&amp;lt;TXEN);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs mit USART(s) haben mehrere Konfigurationsregister und erfordern eine etwas andere Konfiguration. Für einen ATmega16 z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  UCSRB |= (1&amp;lt;&amp;lt;TXEN);			// UART TX einschalten&lt;br /&gt;
  UCSRC |= (1&amp;lt;&amp;lt;URSEL)|(3&amp;lt;&amp;lt;UCSZ0);	// Asynchron 8N1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist noch das bzw. sind noch die Baudratenregister einzustellen (UBRR bzw. UBRRL/UBRRH). Der Wert dafür ergibt sich aus der angegebenen Formel durch Einsetzen der Taktfrequenz und der gewünschten Übertragungsrate. (Das Berechnen der Formel kann man dem [[C-Präprozessor|Präprozessor]] überlassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* UART-Init beim AT90S2313 */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
/* In neueren Version der WinAVR/Mfile Makefile-Vorlage kann&lt;br /&gt;
   F_CPU im Makefile definiert werden, eine nochmalige Definition&lt;br /&gt;
   hier wuerde zu einer Compilerwarnung fuehren. Daher &amp;quot;Schutz&amp;quot; durch&lt;br /&gt;
   #ifndef/#endif */&lt;br /&gt;
/* Zum Beispiel 4Mhz-Quarz (falls nicht schon im Makefile definiert): */&lt;br /&gt;
#define F_CPU 4000000;&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#define UART_BAUD_RATE 9600  // 9600 Baud&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UBRR = F_CPU / (UART_BAUD_RATE * 16L) - 1;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder für den Mega16 mit einem 16bit-Register eine etwas andere Programmierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  /* USART-Init beim ATmega16 */&lt;br /&gt;
  #ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
  #define F_CPU 3686400           /* Oszillator-Frequenz in Hz */&lt;br /&gt;
  #endif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Hilfsmakro zur UBRR-Berechnung (&amp;quot;Formel&amp;quot; laut Datenblatt)&lt;br /&gt;
  #define UART_UBRR_CALC(BAUD_,FREQ_) ((FREQ_)/((BAUD_)*16L)-1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  #define UART_BAUD_RATE 9600&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  UBRRH = (uint8_t)(UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU)&amp;gt;&amp;gt;8);&lt;br /&gt;
  UBRRL = (uint8_t)UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* alternativ bei der avr-libc &amp;quot;direkt 16bit&amp;quot; : */&lt;br /&gt;
  UBRR = UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise kann man im Datenblatt der jeweiligen CPU auch den entsprechenden Wert nachschlagen. Ein Beispiel für einen ATmega32 bei 16MHz und für 19200 Baud: im Datenblatt des ATmega32 Tabelle &amp;quot;Examples of UBRR Settings&amp;quot; liest man für diese Vorgaben den Wert 51 ab. Dieser wird nun auf die Register UBRRH und UBRRL verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierung für den USART könnte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  /* USART-Init 19200 Baud bei 16MHz für Mega32 */&lt;br /&gt;
  UCSRB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; TXEN );			// UART TX einschalten&lt;br /&gt;
  UCSRC |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; URSEL )|( 3&amp;lt;&amp;lt;UCSZ0 );	        // Asynchron 8N1&lt;br /&gt;
  UBRRH  = 0;                                   // Highbyte ist 0&lt;br /&gt;
  UBRRL  = 51;                                  // Lowbyte ist 51 ( dezimal )&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obige Code ist gegenüber den Versionen mit &#039;#define ...&#039; nicht so portabel, dafür aber etwas übersichtlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senden einzelner Zeichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun ein Zeichen auf die Schnittstelle auszugeben, müssen wir dasselbe&lt;br /&gt;
lediglich in das &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister schreiben. Vorher ist zu prüfen, ob das UART-Modul bereit ist das zu sendende Zeichen entgegenzunehmen. Die Bezeichnungen des/der Statusregisters mit dem Bit UDRE ist abhängig vom Controllertypen (vgl. Datenblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // bei AVR mit einem UART (&amp;quot;classic AVR&amp;quot; z.B. AT90S8515)&lt;br /&gt;
    while (!(USR &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich                   */&lt;br /&gt;
    UDR = &#039;x&#039;;                  /* schreibt das Zeichen x auf die Schnittstelle */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /** ODER **/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // bei neueren AVRs steht der Status in UCSRA/UCSR0A/UCSR1A, hier z.B. fuer ATmega16:&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich                   */&lt;br /&gt;
    UDR = &#039;x&#039;;                    /* schreibt das Zeichen x auf die Schnittstelle */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreiben einer Zeichenkette (String) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe &amp;quot;String senden&amp;quot; wird durch zwei Funktionen abgearbeitet. Die universelle/controllerunabhängige Funktion uart_puts übergibt jeweils ein Zeichen der Zeichenkette an eine Funktion uart_putc, die abhängig von der vorhandenen Hardware implementiert werden muss. In der Funktion zum Senden eines Zeichens ist darauf zu achten, dass vor dem Senden geprüft wird, ob der UART bereit ist den &amp;quot;Sendeauftrag&amp;quot; entgegenzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// putc fuer AVR mit einem UART (z.B. AT90S8515)&lt;br /&gt;
int uart_putc(unsigned char c)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while(!(USR &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; UDRE))); /* warte, bis UDR bereit */&lt;br /&gt;
    UDR = c;                     /* sende Zeichen */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/** ODER **/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// bei neueren AVRs andere Bezeichnung fuer die Statusregister, hier ATmega16:&lt;br /&gt;
int uart_putc(unsigned char c)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich */&lt;br /&gt;
    UDR = c;                      /* sende Zeichen */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* puts ist unabhaengig vom Controllertyp */&lt;br /&gt;
void uart_puts (char *s)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (*s)&lt;br /&gt;
    {   /* so lange *s != &#039;\0&#039; also ungleich dem &amp;quot;String-Endezeichen&amp;quot; */&lt;br /&gt;
        uart_putc(*s);&lt;br /&gt;
        s++;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ist wohl fuer avrlibc 1.4.3 etwas anderes. Erstmal auskommentiert bis angepasst, um Verwirrung zu vermeiden. Ein kleines Unterkapitel fuer stdio waere ohnehin angebracht.&lt;br /&gt;
/* verwenden der printf-lib: */&lt;br /&gt;
int&lt;br /&gt;
main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* initialisieren der UART */&lt;br /&gt;
    uart_init();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* stream öffnen */&lt;br /&gt;
    fdevopen(uart_putc, NULL, 0);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* printf... */&lt;br /&gt;
    printf(&amp;quot;%s: stdout erfolgreich auf UART umgeleitet\n&amp;quot;, __FUNCTION__);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* exit... */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warteschleifen sind insofern etwas kritisch, da während des Sendens eines Strings nicht mehr auf andere Ereignisse reagieren werden kann. Universeller ist die Nutzung von FIFO(first-in first-out)-Puffern, in denen die zu sendenden bzw. empfangenen Zeichen/Bytes zwischengespeichert und mittels Interruptroutinen an den U(S)ART weitergegeben bzw. ausgelesen werden. Dazu existieren fertige Komponenten (Bibliotheken, Libraries), die man recht einfach in eigene Entwicklungen integrieren kann. Es empfiehlt sich, diese Komponenten zu nutzen und das Rad nicht neu zu erfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeichen Empfangen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Empfang von Zeichen muss der Empfangsteil des UART bei der Initialisierung aktiviert werden, indem das RXEN-Bit im jeweiligen Konfigurationsregister (UCSRB bzw UCSR0B/UCSR1B) gesetzt wird. Im einfachsten Fall wird solange gewartet, bis ein Zeichen empfangen wurde, dieses steht dann im UART-Datenregister (UDR bzw. UDR0 und UDR1 bei AVRs mit 2 UARTS) zur Verfügung (sogen. &amp;quot;Polling-Betrieb&amp;quot;). Ein Beispiel für den ATmega16:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zusaetzlich zur Baudrateneinstellung und der weiteren Initialisierung: */&lt;br /&gt;
void Usart_EnableRX()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    UCSRB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; RXEN );&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zeichen empfangen */&lt;br /&gt;
uint8_t Usart_Rx(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;RXC)));  // warten bis Zeichen verfuegbar&lt;br /&gt;
    return UDR;                   // Zeichen aus UDR an Aufrufer zurueckgeben&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion blockiert den Programmablauf. Alternativ kann das RXC-Bit in einer Programmschleife abgefragt werden und dann nur bei gesetztem RXC-Bit UDR ausgelesen werden. Eleganter und in den meisten Anwendungsfällen &amp;quot;stabiler&amp;quot; ist die Vorgehensweise, die empfangenen Zeichen in einer Interrupt-Routine einzulesen und zur späteren Verarbeitung in einem Eingangsbuffer (FIFO-Buffer) zwischenzuspeichern. Dazu existieren fertige und gut getestete [[Libraries|Bibliotheken]] &amp;lt;!-- &amp;quot;echte Libraries&amp;quot; (.a) wie im Verweis beschrieben sind hier eigentlich nicht gemeint, verwirrt hier etwas, da AVR-&amp;quot;Libraries&amp;quot; meist per #defines anpassbare Source-Codes sind, vielleicht so: --&amp;gt; und Quellcodekomponenten (z.B. UART-Library von P. Fleury, procyon-avrlib und einige in der &amp;quot;Academy&amp;quot; von avrfreaks.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: 9bit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software-UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Zahl der vorhandenen Hardware-UARTs nicht ausreicht, können weitere Schnittstellen über sogennante Software-UARTs ergänzt werden. Es gibt dazu (mindestens) zwei Ansätze: &lt;br /&gt;
* Der bei AVRs üblichste Ansatz basiert auf dem Prinzip, dass ein externer Interrupt-Pin für den Empfang (&amp;quot;RX&amp;quot;) genutzt wird. Das Startbit löst den Interrupt aus, in der Interrupt-Routine (ISR) wird der externe Interrupt deaktiviert und ein Timer aktiviert. In der Interrupt-Routine des Timers wird der Zustand des Empfangs-Pins entsprechend der Baudrate abgetastet. Nach Empfang des Stop-Bits wird der externe Interrupt wieder aktiviert. Senden kann über einen beliebigen Pin (&amp;quot;TX&amp;quot;) erfolgen, der entsprechend der Baudrate und dem zu sendenden Zeichen auf 0 oder 1 gesetzt wird. Die Implementierung ist nicht ganz einfach, es existieren dazu aber fertige Bibliotheken (z.B. bei [http://www.avrfreaks.net/ avrfreaks] oder in der [http://hubbard.engr.scu.edu/embedded/avr/avrlib/ Procyon avrlib]).&lt;br /&gt;
* Ein weiterer Ansatz erfordert keinen Pin mit &amp;quot;Interrupt-Funktion&amp;quot; aber benötigt mehr Rechenzeit. Jeder Input-Pin kann als Empfangspin (RX) dienen. Über einen Timer wird der Zustand des RX-Pins mit einem vielfachen der Baudrate abgetastet (dreifach scheint üblich) und High- bzw. Lowbits anhand einer Mindestanzahl identifiziert. (Beispiel: &amp;quot;Generic Software Uart&amp;quot; Application-Note von IAR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs (z.B. ATtiny26 oder ATmega48,88,168,169) verfügen über ein Universal Serial Interface (USI), das teilweise UART-Funktion übernehmen kann. Atmel stellt eine Application-Note bereit, in der die Nutzung des USI als UART erläutert wird (im Prinzip &amp;quot;Hardware-unterstützter Software-UART&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: Weiterführende Informationen inkl. Beispielen für die Nutzung von stdio-Funktionen (printf etc.) im [[AVR-Tutorial - UART]].&lt;br /&gt;
* [http://homepage.hispeed.ch/peterfleury/ Peter Fleurys] UART-Bibiliothek fuer avr-gcc/avr-libc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Analoge Ein- und Ausgabe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Eingangswerte werden in der Regel über den AVR Analog-Digital-Converter (AD-Wandler, ADC) eingelesen, der in vielen Typen verfügbar ist (typisch 10bit Auflösung). Durch diesen werden analogen Signale (Spannungen) in digitale Zahlenwerte gewandelt. Bei AVRs, die über keinen internen AD-Wandler verfügen (z.B. ATmega162, ATtiny2313), kann durch externe Beschaltung (R/C-Netzwerk und &amp;quot;Zeitmessung&amp;quot;) die Funktion des AD-Wandlers &amp;quot;emuliert&amp;quot; werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine AVRs mit eingebautem Digital-Analog-Konverter (DAC). Diese Funktion muss durch externe Komponenten nachgebildet werden (z.B. PWM und &amp;quot;Glättung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon besteht natürlich immer die Möglichkeit, spezielle Bausteine zur Analog-Digital- bzw. Digital-Analog-Wandlung zu nutzen und diese über eine digitale Schnittstelle (z.b. SPI oder I2C) mit einem AVR anzusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ADC (Analog Digital Converter) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog-Digital-Konverter (ADC) wandelt analoge Signale in digitale Werte um, welche vom Controller interpretiert werden können. Einige AVR-Typen haben bereits einen mehrkanaligen Analog-Digital-Konverter eingebaut. Die Genauigkeit, mit welcher ein analoges Signal aufgelöst werden kann, wird durch die Auflösung des ADC in Anzahl Bits angegeben, man hört bzw. liest jeweils von 8-Bit-ADC oder 10-Bit-ADC oder noch höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ADC mit 8 Bit Auflösung kann somit das analoge Signal mit einer Genauigkeit von 1/256 des Maximalwertes darstellen. Wenn wir nun mal annehmen, wir hätten eine Spannung zwischen 0 und 5 Volt und eine Auflösung von 3 Bit, dann könnten&lt;br /&gt;
die Werte 0V, 0.625V, 1.25, 1.875V, 2.5V, 3.125V, 3.75, 4.375, 5V&lt;br /&gt;
daherkommen, siehe dazu folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Eingangsspannung am ADC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Entsprechender Messwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0...&amp;lt;0.625V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.625...&amp;lt;1.25V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.25...&amp;lt;1.875V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.875...&amp;lt;2.5V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2.5...&amp;lt;3.125V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3.125...&amp;lt;3.75V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3.75...&amp;lt;4.375V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4.375...5V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben sind natürlich nur ungefähr. Je höher nun die Auflösung des Analog-Digital-Konverters ist, also je mehr Bits er hat, um so genauer kann der Wert erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der interne ADC im AVR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es einmal etwas genauer sein soll, dann müssen wir auf einen AVR mit eingebautem Analog-Digital-Wandler (ADC) zurückgreifen, die über mehrere Kanäle verfügen. Kanäle heisst in diesem Zusammenhang, dass zwar bis zu zehn analoge Eingänge am AVR verfügbar sind, aber nur ein &amp;quot;echter&amp;quot; Analog-Digital-Wandler zur Verfügung steht, vor der eigentlichen Messung ist also einzustellen, welcher Kanal (&amp;quot;Pin&amp;quot;) mit dem Wandler verbunden und gemessen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwandlung innerhalb des AVR basiert auf der schrittweisen Näherung. Beim AVR müssen die Pins &#039;&#039;&#039;AGND&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;AVCC&#039;&#039;&#039; beschaltet werden. Für genaue Messungen sollte AVCC über ein L-C Netzwerk mit VCC verbunden werden, um Spannungsspitzen und -einbrüche vom Analog-Digital-Wandler fernzuhalten. Im Datenblatt findet sich dazu eine Schaltung, die 10 Mikrohenry und 100 nF vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Analog-Digital-Wandlung wird auf eine Referenzspannung bezogen. Aktuelle AVRs bieten drei Möglichkeiten zur Wahl dieser Spannung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine externe Referenzspannung von maximal &#039;&#039;&#039;Vcc&#039;&#039;&#039; am Anschlusspin &#039;&#039;&#039;AREF&#039;&#039;&#039;. Die minimale (externe) Referenzspannung darf jedoch nicht beliebig niedrig sein, vgl. dazu das (aktuellste) Datenblatt des verwendeten Controllers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verfügt der AVR über eine interne Referenzspannung, kann diese genutzt werden. Alle aktuellen AVRs mit internem AD-Wandler sollten damit ausgestattet sein (vgl. Datenblatt: 2,56V oder 1,1V je nach Typ). Das Datenblatt gibt auch über die Genauigkeit dieser Spannung Auskunft.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;interne&#039;&#039;&#039; Referenzspannung wird auf &#039;&#039;&#039;Vcc&#039;&#039;&#039; bezogen, eine externe Referenzspannung auf &#039;&#039;&#039;GND (Masse)&#039;&#039;&#039;. Davon unabhängig werden digitalisierte Spannungen &#039;&#039;&#039;immer&#039;&#039;&#039; auf GND bezogen. Beim ATMEGA8 z.B. ist der Pin AREF über 32kOhm mit GND verbunden, d.h. man muss diese doch extrem niedrige Eingangsimpedanz mit in die Berechnung für einen Spannungsteiler einbeziehen, bzw. kann diesen Widerstand als R2 gleich mit benutzen. Formel für Spannungsteiler: Udiv=U/((R1+R2)/R2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzung von Vcc oder der internen Referenz wird empfohlen, einen Kondensator zwischen dem AREF-Pin und GND anzuordnen. Die Festlegung, welche Spannungsreferenz genutzt wird, erfolgt z.B. beim ATmega16 mit den Bits REFS1/REFS0 im ADMUX-Register. Die zu messende Spannung muss im Bereich zwischen &#039;&#039;&#039;AGND&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;AREF&#039;&#039;&#039; (egal ob intern oder extern) liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; kann in zwei verschiedenen Betriebsarten verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Einfache Wandlung (Single Conversion) : In dieser Betriebsart wird der Wandler bei Bedarf vom Programm angestossen für jeweils eine Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Frei laufend (Free Running) : In dieser Betriebsart erfasst der Wandler permanent die anliegende Spannung und schreibt diese in das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Register des ADC ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; verfügt über eigene Register. Im Folgenden die Registerbeschreibung eines (inzwischen veralteten) AT90S8535, welcher über 8 ADC-Kanäle verfügt. Die Register unterscheiden sich jedoch nicht erheblich von denen aktueller AVRs (vgl. Datenblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADCSR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol and &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tatus &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADSC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADIF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;En&#039;&#039;&#039;able)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt werden, um den &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; überhaupt zu aktivieren. Wenn das Bit nicht gesetzt, ist können die Pins wie normale I/O-Pins verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADSC&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tart &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;onversion)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird ein Messvorgang gestartet. In der frei laufenden Betriebsart muss das Bit gesetzt werden, um die kontinuierliche Messung zu aktivieren.&lt;br /&gt;
:Wenn das Bit nach dem Setzen des &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;-Bits zum ersten Mal gesetzt wird, führt der Controller zuerst eine zusätzliche Wandlung und erst dann die eigentliche Wandlung aus. Diese zusätzliche Wandlung wird zu Initialisierungszwecken durchgeführt.&lt;br /&gt;
:Das Bit bleibt nun so lange auf 1, bis die Umwandlung abgeschlossen ist, im Initialisierungsfall entsprechend bis die zweite Umwandlung erfolgt ist und geht danach auf 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADFR&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;Fr&#039;&#039;&#039;ee Running Select)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird die Betriebsart eingestellt.&lt;br /&gt;
:Eine logische 1 aktiviert den frei laufenden Modus. Der &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; misst nun ständig den ausgewählten Kanal und schreibt den gemessenen Wert in das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADIF&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; gesetzt, wenn eine Umwandlung erfolgt und das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039; aktualisiert ist.&lt;br /&gt;
:Wenn das &#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039; Bit sowie das &#039;&#039;&#039;I-Bit&#039;&#039;&#039; im AVR &#039;&#039;&#039;Statusregister&#039;&#039;&#039; gesetzt ist, wird der &#039;&#039;&#039;ADC Interrupt&#039;&#039;&#039; ausgelöst und die Interrupt-Behandlungsroutine aufgerufen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn die Interrupt-Behandlungsroutine aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 in das Register geschrieben wird (So steht es in der AVR-Dokumentation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist und ebenso das &#039;&#039;&#039; I-Bit&#039;&#039;&#039; im Statusregister &#039;&#039;&#039;SREG&#039;&#039;&#039;, dann wird der &#039;&#039;&#039; ADC-Interrupt&#039;&#039;&#039; aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADPS2...ADPS0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;rescaler &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese Bits bestimmen den Teilungsfaktor zwischen der Taktfrequenz und dem Eingangstakt des &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; benötigt einen eigenen Takt, welchen er sich selber aus der CPU-Taktfreqenz erzeugt. Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;-Takt sollte zwischen 50 und 200kHz sein.&lt;br /&gt;
:Der Vorteiler muss also so eingestellt werden, dass die CPU-Taktfrequenz dividiert durch den Teilungsfaktor einen Wert zwischen 50-200kHz ergibt.&lt;br /&gt;
:Bei einer CPU-Taktfrequenz von 4MHz beispielsweise rechnen wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
\begin{matrix}&lt;br /&gt;
TF_{min}=\frac{CLK}{200kHz}=\frac{4000000}{200000}=\mathbf{20}&lt;br /&gt;
\\&lt;br /&gt;
\\&lt;br /&gt;
TF_{max}=\frac{CLK}{50kHz}=\frac{4000000}{50000}=\mathbf{80}&lt;br /&gt;
\end{matrix}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Somit kann hier der Teilungsfaktor 32 oder 64 verwendet werden. Im Interesse der schnelleren Wandlungszeit werden wir hier den Faktor 32 einstellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Teilungsfaktor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 32&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 128&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADCL&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADCH&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADC &#039;&#039;&#039; Data Register&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn eine Umwandlung abgeschlossen ist, befindet sich der gemessene Wert in&lt;br /&gt;
diesen beiden Registern. Von &#039;&#039;&#039;ADCH&#039;&#039;&#039; werden nur die beiden niederwertigsten Bits verwendet. Es müssen immer beide Register ausgelesen werden und zwar immer &#039;&#039;&#039;in der Reihenfolge: ADCL, ADCH&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Der effektive Messwert ergibt sich dann zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x = ADCL;       // mit uint16_t x&lt;br /&gt;
x += (ADCH&amp;lt;&amp;lt;8); // in zwei Zeilen (LSB/MSB-Reihenfolge und &lt;br /&gt;
                   C-Operatorprioritaet sichergestellt)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x = ADCW; // je nach AVR auch x = ADC (siehe avr/ioxxx.h)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADMUX&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;Mu&#039;&#039;&#039;ltiple&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;er Select Register&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Register wird der zu messende Kanal ausgewählt. Beim 90S8535&lt;br /&gt;
kann jeder Pin von Port A als &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;-Eingang verwendet werden (=8 Kanäle).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;MUX2...MUX0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Mit diesem 3 Bits wird der zu messende Kanal bestimmt. Es wird einfach die entsprechende Pinnummer des Ports eingeschrieben.&lt;br /&gt;
:Wenn das Register beschrieben wird, während dem eine Umwandlung läuft, so wird zuerst die aktuelle Umwandlung auf dem bisherigen Kanal beendet. Dies ist vor allem beim frei laufenden Betrieb zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Meine Empfehlung ist deswegen klar diese, dass der frei laufende Betrieb nur bei einem einzelnen zu verwendenden Analogeingang verwendet werden sollte, wenn man sich Probleme bei der Umschalterei ersparen will.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktivieren des ADC ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; zu aktivieren, müssen wir das &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;-Bit im &#039;&#039;&#039;ADCSR&#039;&#039;&#039;-Register&lt;br /&gt;
setzen. Im gleichen Schritt legen wir auch gleich die Betriebsart fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Beispiel für den &amp;quot;single conversion&amp;quot;-Mode bei einem ATmega169 und Nutzung der internen Referenzspannung (beim &#039;169 1,1V bei anderen AVRs auch 2,56V). D.h. das Eingangssignal darf diese Spannung nicht überschreiten, gegebenenfalls mit Spannungsteiler konditionieren. Ergebnis der Routine ist der ADC-Wert, also 0 für 0-Volt und 1024 für V_ref-Volt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t ReadChannel(uint8_t mux)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t i;&lt;br /&gt;
  uint16_t result = 0;         //Initialisieren wichtig, da lokale Variablen&lt;br /&gt;
                               //nicht automatisch initialisiert werden und&lt;br /&gt;
                               //zufällige Werte haben. Sonst kann Quatsch rauskommen&lt;br /&gt;
  ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADEN) | (1&amp;lt;&amp;lt;ADPS1) | (1&amp;lt;&amp;lt;ADPS0);    // Frequenzvorteiler &lt;br /&gt;
                               // setzen auf 8 (1) und ADC aktivieren (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  ADMUX = mux;                      // Kanal waehlen&lt;br /&gt;
  ADMUX |= (1&amp;lt;&amp;lt;REFS1) | (1&amp;lt;&amp;lt;REFS0); // interne Referenzspannung nutzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* nach Aktivieren des ADC wird ein &amp;quot;Dummy-Readout&amp;quot; empfohlen, man liest&lt;br /&gt;
     also einen Wert und verwirft diesen, um den ADC &amp;quot;warmlaufen zu lassen&amp;quot; */&lt;br /&gt;
  ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC);              // eine ADC-Wandlung &lt;br /&gt;
  while ( ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC) );     // auf Abschluss der Konvertierung warten &lt;br /&gt;
  &amp;lt;!--while(!(ADCSRA &amp;amp; 0x10));      // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--  while(!(ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF)));     // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit)&lt;br /&gt;
  ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);              //ADIF löschen (siehe DB, macht sonst die ISR), &lt;br /&gt;
                                   //da sonst Schleife im nächsten Durchgang nicht&lt;br /&gt;
                                    //wartet bis Wandlung fertig. Nicht ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF); &lt;br /&gt;
                                    //siehe FAQ Nr. 24 der avr-libc&lt;br /&gt;
                                    // ** ACHTUNG **&lt;br /&gt;
                                    //das funktioniert nur, wenn in dem&lt;br /&gt;
                                    //Register nur(!) Interrupt-Flags stehen&lt;br /&gt;
                                    //ansonsten ADCSRA |= 1(&amp;lt;&amp;lt;ADIF) verwenden &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* Eigentliche Messung - Mittelwert aus 4 aufeinanderfolgenden Wandlungen */&lt;br /&gt;
  for(i=0;i&amp;lt;4;i++)&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC);            // eine Wandlung &amp;quot;single conversion&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--    while(!(ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF)));   // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit)&lt;br /&gt;
    ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);             //ADIF löschen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
    while ( ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC) );   // auf Abschluss der Konvertierung warten&lt;br /&gt;
    result += ADCW;		    // Wandlungsergebnisse aufaddieren&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  ADCSRA &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;ADEN);             // ADC deaktivieren (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  result /= 4;                     // Summe durch vier teilen = arithm. Mittelwert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  return result;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Beispielaufrufe: */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void foo(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint16_t adcval;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  adcval = ReadChannel(0); /* MUX-Bits auf 0b0000 -&amp;gt; Channel 0 */&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  adcval = ReadChannel(2); /* MUX-Bits auf 0b0010 -&amp;gt; Channel 2 */&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird bei jedem Aufruf der ADC aktiviert und nach der Wandlung wieder abgeschaltet, das spart Strom. Will man dies nicht, verschiebt man die mit (1) gekennzeichneten Zeilen in eine Funktion adc_init() o.ä. und löscht die mit (2) markierten Zeilen. Das Löschen des ADIF-Flags sollte, &#039;&#039;&#039;entgegen&#039;&#039;&#039; der [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_intbits FAQ], mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
erfolgen. Die Methode in der FAQ eignet sich nur für Register in denen &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; Interrupt-Flags stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analog-Digital-Wandlung ohne internen ADC ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Messen eines Widerstandes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Werte lassen sich ohne Analog-Digital-Wandler auch indirekt ermitteln. Im Folgenden wird die Messung des an einem Potentiometer eingestellten Widerstands anhand der Ladekurve eines Kondensators erläutert. Bei dieser Methode wird nur ein Portpin benötigt, ein Analog-Digital-Wandler oder Analog-Comparator ist nicht erforderlich. Es wird dazu eine Kondensator und der Widerstand (das Potentiometer) in Reihe zwischen Vorsorgungsspannung und Masse/GND geschaltet (sogen. RC-Netzwerk). Zusätzlich wird eine Verbindung der Leitung zwischen Kondensator und Potentiometer zu einem Portpin des Controllers hergestellt. Die folgende Abbildung verdeutlicht die erforderliche Schaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Poti.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Portpin des Controllers auf Ausgang konfiguriert (im Beispiel &#039;&#039;DDRD&amp;amp;nbsp;|=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;) und dieser Ausgang auf Logisch 1 (&amp;quot;High&amp;quot;, &#039;&#039;PORTD&amp;amp;nbsp;|=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;) geschaltet, liegt an beiden &amp;quot;Platten&amp;quot; des Kondensators das gleiche Potential &#039;&#039;&#039;VCC&#039;&#039;&#039; an und der Kondensator somit entladen. (Klingt komisch, mit &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; entladen, ist aber so, da an beiden Seiten des Kondensators das gleiche Potential anliegt und somit eine Potentialdifferenz von 0V besteht =&amp;gt; Kondensator ist entladen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Zeit ist der Kondensator entladen und der Portpin wird als Eingang konfiguriert (&#039;&#039;DDRD&amp;amp;nbsp;&amp;amp;=&amp;amp;nbsp;~(1&amp;lt;&amp;lt;PD3); PORTD&amp;amp;nbsp;&amp;amp;=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;), wodurch dieser hochohmig wird. Der Status des Eingangspin (in PIND) ist Logisch 1 (High). Der Kondensator lädt sich jetzt über das Poti auf, dabei steigt der Spannungsabfall über dem Kondensator und derjenige über dem Poti sinkt. Fällt nun der Spannungsabfall über dem Poti unter die Thresholdspannung des Eingangspins (2/5 Vcc, also ca. 2V), wird das Eingangssignal als LOW erkannt (Bit in PIND wird 0). Die Zeitspanne zwischen der Umschaltung von Entladung auf Aufladung und dem Wechsel des Eingangssignals von High auf Low ist ein Maß für den am Potentiometer eingestellten Widerstand. Zur Zeitmessung kann einer der im Controller vorhandenen Timer genutzt werden. Der 220 Ohm Widerstand dient dem Schutz des Controllers. Es würde sonst bei Maximaleinstellung des Potentionmeters (hier 0 Ohm) ein zu hoher Strom fliessen, der die Eingangsstufe des Controllers zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem weiteren Eingangspin und ein wenig Software können wir auch eine Kalibrierung realisieren, um den Messwert in einen vernünftigen Bereich (z.B: 0...100 % oder so) umzurechnen. Ein Beispielprogramm findet sich auf [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/ Christian Schifferles Web-Seite] im Archiv &#039;&#039;ATMEL.ZIP&#039;&#039;, welches unter den Titel &#039;&#039;Tutorial &amp;quot;Programmieren mit C für Atmel Mikrocontroller&#039;&#039; heruntergeladen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen hier einmal die wohl einfachste Methode zur Erfassung eines analogen Wertes realisieren und zwar das Messen eines veränderlichen Widerstandes wie z.B. eines Potentiometers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stelle sich vor, wir schalten einen Kondensator in Reihe zu einem Widerstand zwischen die Versorgungsspannung und Masse und dazwischen nehmen wir das Signal ab und führen es auf einen der Pins an unserem Controller, genau so wie es in folgender Grafik dargestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun den Pin des AVR als Ausgang schalten und auf Logisch 1 (HIGH) legen, dann liegt an beiden Platten des Kondensators &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; an und dieser wird entladen (Klingt komisch, mit &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; entladen, ist aber so, da an beiden Seiten des Kondensators das gleiche Potential anliegt und somit eine Potentialdifferenz von 0V besteht =&amp;gt; Kondensator ist entladen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun der Kondensator genügend entladen ist schalten wir einfach den Pin als Eingang wodurch dieser hochohmig wird. Der Kondensator lädt sich jetzt über das Poti auf, dabei steigt der Spannungsabfall über dem Kondensator und derjenige über dem Poti sinkt. Fällt nun der Spannungsabfall über dem Poti unter die Thresholdspannung des Eingangspins (2/5 Vcc, also ca. 2V), dann schaltet der Eingang von HIGH auf LOW um. Wenn wir nun messen (zählen), wie lange es dauert, bis der Kondensator so weit geladen ist, dann haben wir einen ungefähren Wert der Potentiometerstellung. Der 220 Ohm Widerstand dient dem Schutz des Controllers. Wenn nämlich sonst die Potentiometerstellung auf Maximum steht (0 Ohm), dann würde in den Eingang des Controllers ein viel zu hoher Strom fliessen und der AVR würde in Rauch aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist meines Wissens die einzige Schaltung zur Erfassung von Analogwerten, welche mit nur einem einzigen Pin auskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem weiteren Eingangspin und ein wenig Software können wir auch eine Kalibrierung realisieren, um den Messwert in einen vernünftigen Bereich (z.B: 0...100 % oder so) umzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anfang März 2006 waren einige dieser URLS nicht erreichbar (Deeplink-Probleme?). Aber das Archiv ATMEL.ZIP mit diesen Quellen (und anderen) ist auf der Homepage des Entwicklers Christian Schifferle[http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/] unter der Bezeichnung Tutorial &amp;quot;Programmieren mit C&amp;quot; erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Lust hat, sich selber mal an ein solches Programm&lt;br /&gt;
heranzuwagen, der sollte das jetzt tun. Für diejenigen, die es gern schnell&lt;br /&gt;
mögen, hier das Beispielprogramm, welches den UART-Printf aus den&lt;br /&gt;
vorangegangenen Kapiteln benötigt, inkl. Makefile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Poti.c Poti.c ]&lt;br /&gt;
| Hauptprogramm.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Pot.c Pot.c]&lt;br /&gt;
| Separate Routine zur Ermittlung des Messwertes.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Pot.h Pot.h]&lt;br /&gt;
| Zugehörige Headerdatei.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Allgemein/UartPrintF.c UartPrintF.c]&lt;br /&gt;
| Für die Debugausgabe auf den UART.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Allgemein/UartPrintF.h UartPrintF.h]&lt;br /&gt;
| Zugehörige Headerdatei.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/makefile Makefile]&lt;br /&gt;
| Makefile.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Programm auf den AVR geladen wurde, muss dieser&lt;br /&gt;
kalibriert werden. Dazu wird der Kalibrierungsschalter geschlossen und das Poti&lt;br /&gt;
einige Male zwischen minimaler und maximaler Stellung hin und her gedreht. Dabei&lt;br /&gt;
werden die jeweiligen Maximalwerte bestimmt. Wenn der Kalibrierschalter wieder&lt;br /&gt;
geöffnet wird werden die Kalibrierungsdaten in&#039;s EEPROM des AVR geschrieben,&lt;br /&gt;
damit die Prozedur nicht nach jedem Reset wiederholt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Pin 4 habe ich noch ein Triggersignal gelegt, welches auf&lt;br /&gt;
HIGH geht wenn die Messung beginnt und auf LOW, wenn der Messvorgang beendet&lt;br /&gt;
wird. Mit Hilfe dieses Signals kann der Vorgang wunderschön auf einem&lt;br /&gt;
Oszillographen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ADC über Komparator ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen weiteren Weg, eine analoge Spannung mit Hilfe des&lt;br /&gt;
Komparators, welcher in fast jedem AVR integriert ist, zu messen. Siehe dazu&lt;br /&gt;
auch die Application Note AVR400 von Atmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird das zu messende Signal auf den invertierenden Eingang&lt;br /&gt;
des Komparators geführt. Zusätzlich wird ein Referenzsignal an den nicht&lt;br /&gt;
invertierenden Eingang des Komparators angeschlossen. Das Referenzsignal wird&lt;br /&gt;
hier auch wieder über ein RC-Glied erzeugt, allerdings mit festen Werten für R&lt;br /&gt;
und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ADC ueber Komparator.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Messung ist nun dem vorhergehenden recht&lt;br /&gt;
ähnlich. Durch Anlegen eines LOW-Pegels an Pin 2 wird der Kondensator zuerst&lt;br /&gt;
einmal entladen. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass der Entladevorgang&lt;br /&gt;
genügend lang dauert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun wird Pin 2 auf HIGH gelegt. Der Kondensator wird geladen. Wenn die Spannung&lt;br /&gt;
über dem Kondensator die am Eingangspin anliegende Spannung erreicht hat&lt;br /&gt;
schaltet der Komparator durch. Die Zeit, welche benötigt wird, um den&lt;br /&gt;
Kondensator zu laden kann nun auch wieder als Maß für die Spannung an Pin 1&lt;br /&gt;
herangezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es mir gespart, diese Schaltung auch aufzubauen und&lt;br /&gt;
zwar aus mehreren Gründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 3 Pins notwendig.&lt;br /&gt;
# Genauigkeit vergleichbar mit einfacherer Lösung.&lt;br /&gt;
# War einfach zu faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Schaltung liegt allerdings darin, dass damit&lt;br /&gt;
direkt Spannungen gemessen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DAC (Digital Analog Converter) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Digital-Analog-Konverters (&#039;&#039;&#039;DAC&#039;&#039;&#039;) können wir nun auch Analogsignale ausgeben. Es gibt hier mehrere Verfahren. &amp;lt;!-- Wenn wir beim ADC die Möglichkeit haben, mit externen Komponenten zu operieren, müssen wir bei der DAC-Wandlung mit dem auskommen, was der Controller selber zu bieten hat. --mt: hmm, richtig? verstaendlich? redundant? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DAC über mehrere digitale Ausgänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir an den Ausgängen des Controllers ein entsprechendes&lt;br /&gt;
Widerstandsnetzwerk aufbauen haben wir die Möglichkeit, durch die Ansteuerung&lt;br /&gt;
der Ausgänge über den Widerständen einen Addierer aufzubauen, mit dessen&lt;br /&gt;
Hilfe wir eine dem Zahlenwert proportionale Spannung erzeugen können. Das&lt;br /&gt;
Schaltbild dazu kann etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:DAC R2R.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollten selbstverständlich möglichst genaue Widerstände verwendet&lt;br /&gt;
werden, also nicht unbedingt solche mit einer Toleranz von 10% oder mehr.&lt;br /&gt;
Weiterhin empfiehlt es sich, je nach Anwendung den Ausgangsstrom über einen&lt;br /&gt;
Operationsverstärker zu verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PWM (Pulsweitenmodulation) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kommen nun zu einem Thema, welches in aller Munde ist, aber viele&lt;br /&gt;
Anwender verstehen nicht ganz, wie &#039;&#039;&#039; PWM&#039;&#039;&#039; eigentlich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir alle wissen ist ein Mikrocontroller ein rein digitales Bauteil.&lt;br /&gt;
Definieren wir einen Pin als Ausgang, dann können wir diesen Ausgang entweder&lt;br /&gt;
auf HIGH setzen, worauf am Ausgang die Versorgungsspannung &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; anliegt, oder aber wir setzen den Ausgang auf LOW, wonach dann &#039;&#039;&#039; 0V&#039;&#039;&#039; am Ausgang liegt. Was passiert aber nun, wenn wir periodisch mit einer festen Frequenz zwischen HIGH und LOW umschalten? - Richtig, wir erhalten eine Rechteckspannung, wie die folgende Abbildung zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechteckspannung hat nun einen geometrischen Mittelwert, &lt;br /&gt;
der je nach Pulsbreite kleiner oder grösser ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun diese pulsierende Ausgangsspannung noch über ein RC-Glied filtern/&amp;quot;glätten&amp;quot; dann haben wir schon eine entsprechende Gleichspannung erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den AVR&#039;s können wir direkt &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signale erzeugen. &lt;br /&gt;
Dazu dient der 16-Bit Zähler, welcher im sogenannten &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Modus betrieben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis:&lt;br /&gt;
:In den folgenden Überlegungen wird als Controller der 90S2313 vorausgesetzt. Die Theorie ist bei anderen AVR-Controllern vergleichbar, die Pinbelegung allerdings nicht unbedingt, weshalb ein Blick ins entsprechende Datenblatt dringend angeraten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Modus zu aktivieren müssen im Timer/Counter1 Control&lt;br /&gt;
Register A &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039; die Pulsweiten-Modulatorbits &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039; entsprechend nachfolgender Tabelle gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| PWM-Modus des Timers ist nicht aktiv.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 8-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| 9-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 10-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Timer/Counter zählt nun permanent von 0 bis zur Obergrenze&lt;br /&gt;
und wieder zurück, er wird also als sogenannter Auf-/Ab Zähler betrieben. &lt;br /&gt;
Die Obergrenze hängt davon ab, ob wir mit 8, 9 oder 10-Bit PWM arbeiten wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Obergrenze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 255&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 510&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 1022&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1023&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 2046&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich muss mit den Bits &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; desselben&lt;br /&gt;
Registers die gewünschte Ausgabeart des Signals definiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Keine Wirkung, Pin wird nicht geschaltet.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Keine Wirkung, Pin wird nicht geschaltet.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Nicht invertierende PWM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausgangspin wird gelöscht beim Hochzählen und gesetzt beim&lt;br /&gt;
Herunterzählen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Invertierende PWM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausgangspin wird gelöscht beim Herunterzählen und gesetzt beim&lt;br /&gt;
Hochzählen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entsprechende Befehl um beispielsweise den Timer/Counter als&lt;br /&gt;
nicht invertierenden 10-Bit PWM zu verwenden heisst dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR1A = (1&amp;lt;&amp;lt;PWM11)|(1&amp;lt;&amp;lt;PWM10)|(1&amp;lt;&amp;lt;COM1A1);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Timer/Counter überhaupt läuft müssen wir im Control&lt;br /&gt;
Register B &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039; noch den gewünschten Takt (Vorteiler) einstellen, und&lt;br /&gt;
somit auch die Frequenz des &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signals bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stop. Der Timer/Counter wird gestoppt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CK / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CK / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin 1, negative Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin 1, positive Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um einen Takt von CK / 1024 zu generieren, verwenden wir&lt;br /&gt;
folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR1B = (1&amp;lt;&amp;lt;CS12) | (1&amp;lt;&amp;lt;CS10);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss nur noch der Vergleichswert festgelegt werden. Diesen&lt;br /&gt;
schreiben wir in das 16-Bit Timer/Counter Output Compare Register &#039;&#039;&#039;OCR1A&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
OCR1A = xxx;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Grafik soll den Zusammenhang zwischen dem Vergleichswert und dem generierten &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal aufzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, fast hätte ich&#039;s vergessen. Das generierte &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal&lt;br /&gt;
wird am Output Compare Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; des Timers ausgegeben und leider können wir&lt;br /&gt;
deshalb auch beim AT90S2313 nur ein einzelnes &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal mit dieser Methode generieren. Andere AVR-Typen verfügen über bis zu vier PWM-Ausgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Timer/Counter des AVR =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Mikrocontroller und insbesondere die RISC-AVRs sind für viele Steuerungsaufgaben zu schnell. Wenn wir beispielsweise eine LED oder Lampe blinken lassen wollen, können wir selbstverständlich nicht die CPU-Frequenz verwenden, da ja dann nichts mehr vom Blinken zu bemerken wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen also eine Möglichkeit, Vorgänge in Zeitabständen durchzuführen, die geringer als die Taktfrequenz des Controllers sind. Selbstverständlich sollte die resultierende Frequenz auch noch möglichst genau und stabil sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen die im AVR vorhandenen Timer/Counter zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Anwendungsgebiet ist die Zählung von Signalen, welche über einen I/O-Pin zugeführt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den AT90S2313. Für andere Modelltypen müsst ihr euch die allenfalls notwendigen Anpassungen aus den Datenblättern der entsprechenden Controller herauslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen 8-Bit Timern, welche eine Auflösung von 256 aufweisen und 16-Bit Timern mit (logischerweise) einer Auflösung von 65536. Als Eingangstakt für die Timer/Counter kann entweder die CPU-Taktfrequenz, der Vorteiler-Ausgang oder ein an einen I/O-Pin angelegtes Signal verwendet werden. Wenn ein externes Signal verwendet wird, so darf dessen Frequenz nicht höher sein als die Hälfte des CPU-Taktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Vorteiler (Prescaler) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beide Timer/Counter werden im Timerbetrieb über den gleichen Vorteiler versorgt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Vorteiler dient dazu, den CPU-Takt vorerst um einen einstellbaren Faktor zu reduzieren. Die so geteilte Frequenz wird den Eingängen der Timer zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mit einem CPU-Takt von 4 MHz arbeiten und den Vorteiler auf 1024 einstellen, wird also der Timer mit einer Frequenz von 4 MHz / 1024, also mit ca. 4 kHz versorgt. Wenn also der Timer läuft, so wird das Daten- bzw. Zählregister (TCNTx) mit dieser Frequenz inkrementiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 8-Bit Timer/Counter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle AVR-Modelle verfügen über mindestens einen, teilweise sogar zwei, 8-Bit Timer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 8-Bit Timer wird z.B bei AT90S2313 über folgende Register angesprochen (bei anderen Typen weitestgehend analog):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
Timer &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den Timer/Counter verwenden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS02&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CS02, CS01, CS00&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lock &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Quelle für den Timer/Counter:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS02&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS01&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS00&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stopp, Der Timer/Counter wird angehalten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039;, fallende Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039;, steigende Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Wenn als Quelle der externe Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039; verwendet wird, so wird ein Flankenwechsel auch erkannt, wenn der Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039; als Ausgang geschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCNT0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ou&#039;&#039;&#039;nt&#039;&#039;&#039;er Daten Register Timer &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses ist als 8-Bit Aufwärtszähler mit Schreib- und Lesezugriff&lt;br /&gt;
realisiert. Wenn der Zähler den Wert 255 erreicht hat beginnt er beim&lt;br /&gt;
nächsten Zyklus wieder bei 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun also den Timer0 in Betrieb zu setzen und ihn mit einer Frequenz von 1/1024-tel des CPU-Taktes zählen zu lassen, schreiben wir die folgende Befehlszeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR0 |= (1&amp;lt;&amp;lt;CS00)|(1&amp;lt;&amp;lt;CS02);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zähler zählt nun aufwärts bis 255, um dann wieder bei 0 zu beginnen. Der aktuelle Zählerstand steht in TCNT0. Bei jedem Überlauf von 255 auf 0 wird das Timer Overflow Flag &#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039; im Timer Interrupt Flag &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039;-Register gesetzt und, falls so konfiguriert, ein entsprechender Timer-Overflow-Interrupt ausgelöst und die daran gebundene Interrupt-Routine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 16-Bit Timer/Counter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele AVR-Modelle besitzen ausser den 8-Bit Timern auch 16-Bit Timer. Die 16-Bit Timer/Counter sind etwas komplexer aufgebaut als die 8-Bit Timer/Counter, bieten dafür aber auch viel mehr Möglichkeiten, als da sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[PWM]]-Betriebsart Erzeugung eines pulsweitenmodulierten Ausgangssignals. &lt;br /&gt;
* Vergleichswert-Überprüfung mit Erzeugung eines Ausgangssignals (Output Compare Match).&lt;br /&gt;
* Einfangen eines Eingangssignals mit Speicherung des aktuellen Zählerwertes (Input Capturing), mit zuschaltbarer Rauschunterdrückung (Noise Filtering).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Register sind dem Timer/Counter 1 zugeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; Timer &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem und dem folgenden Register stellen wir ein, wie wir den Timer/Counter verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Co&#039;&#039;&#039;mpare &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;atch Control Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 2 Bits bestimmen die Aktion, welche am Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; ausgeführt werden soll, wenn der Wert des Datenregisters des Timer/Counter 1 den Wert des Vergleichsregisters erreicht, also ein so genannter Compare Match auftritt.&lt;br /&gt;
:Der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;PB3&#039;&#039;&#039; beim 2313) muss mit dem Datenrichtungsregister als Ausgang konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A0&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Das Signal am Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird invertiert (Toggle).&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Der Output Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Der Output Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart haben diese Bits eine andere Funktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A0&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Wird beim Hochzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
Wird beim Herunterzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt dies &#039;&#039;nicht invertierende PWM&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Wird beim Hochzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
Wird beim Herunterzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt dies &#039;&#039;invertierende PWM&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039; Mode Select Bits)&lt;br /&gt;
:Mit diesen 2 Bits wird die PWM-Betriebsart des Timer/Counter 1 gesteuert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | PWM11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | PWM10&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die PWM-Betriebsart ist nicht aktiviert. Timer/Counter 1 arbeitet als normaler Timer bzw. Zähler.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 8-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| 9-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 10-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; Timer &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICNC1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CTC1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICNC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;oise &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;anceler (4 CKs) Timer/Counter 1&lt;br /&gt;
:oder auf Deutsch Rauschunterdrückung des Eingangssignals.&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist und mit dem Input Capture Signal gearbeitet wird so werden nach der Triggerung des Signals mit der entsprechenden Flanke (steigend oder fallend) am Input Capture Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; jeweils 4 Messungen mit der CPU-Frequenz des Eingangssignals abgefragt. Nur dann, wenn alle 4 Messungen den gleichen Zustand aufweisen gilt das Signal als erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;dge &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird bestimmt, ob die steigende (&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;=1) oder fallende (&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;=0) Flanke zur Auswertung des Input Capture Signals an Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; heran gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CTC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lear &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter on Compare Match Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, so wird nach einer Übereinstimmung des Datenregisters &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; mit dem Vergleichswert in &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
:Da die Übereinstimmung im Takt nach dem Vergleich behandelt wird, ergibt sich je nach eingestelltem Vorteiler ein etwas anderes Zählverhalten:&lt;br /&gt;
:Wenn der Vorteiler auf 1 gestellt ist und C der jeweilige Zählerwert ist, dann nimmt das Datenregister, im CPU-Takt betrachtet, folgende Werte an:&lt;br /&gt;
:... | C-2 | C-1 | C | 0 | 1 |...&lt;br /&gt;
:Wenn der Vorteiler z.B. auf 8 eingestellt ist, dann nimmt das Datenregister folgende Werte an:&lt;br /&gt;
:... | C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2 | C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1 | C, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0 |...&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart hat dieses Bit keine Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lock &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Quelle für den Timer/Counter:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS12&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS10&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stopp, Der Timer/Counter wird angehalten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin TO, fallende Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin T0, steigende Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Wenn als Quelle der externe Pin T0 verwendet wird, so wird ein Flankenwechsel auch erkannt, wenn der Pin T0 als Ausgang geschaltet ist.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ou&#039;&#039;&#039;nt&#039;&#039;&#039;er Daten Register Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieses ist als 16-Bit Aufwärtszähler mit Schreib- und Lesezugriff realisiert. Wenn der Zähler den Wert 65535 erreicht hat, beginnt er beim nächsten Zyklus wieder bei 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der PWM-Betriebsart wird das Register als Auf/Ab-Zähler verwendet, d.h. der Wert steigt zuerst von 0 bis er den Überlauf von 65535 auf 0 erreicht hat. Dann zählt das Register rückwärts wiederum bis 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auslesen des Registers wird von der CPU ein internes TEMP-Register verwendet. Das gleiche Register wird auch verwendet, wenn auf &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039; zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb müssen vor dem Zugriff auf eines dieser Register alle Interrupts gesperrt werden, weil sonst die Möglichkeit des gleichzeitigen Zugriffs auf das Temporärregister gegeben ist, was natürlich zu fehlerhaftem Verhalten des Programms führt.. Zudem muss zuerst &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; und erst danach &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039; ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in das Register geschrieben werden soll, müssen ebenfalls alle Interrrupts gesperrt werden. Dann muss zuerst das &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;-Register und erst danach das &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;-Register geschrieben werden, also genau die umgekehrte Reihenfolge wie beim Lesen des Registers.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Timer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert im Output Compare Register wird ständig mit dem aktuellen Wert im Datenregister TCNT1H/TCNT1L verglichen. Stimmen die beiden Werte überein, so wird ein sogenannter Output Compare Match ausgelöst. Die entsprechenden Aktionen werden über die Timer/Counter 1 Control und Status Register eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auslesen des Registers wird von der CPU ein internes TEMP-Register verwendet. Das gleiche Register wird auch verwendet, wenn auf &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039; zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Deshalb müssen vor dem Zugriff auf eines dieser Register alle Interrupts gesperrt werden, weil sonst die Möglichkeit des gleichzeitigen Zugriffs auf das Temporärregister gegeben ist, was natürlich zu fehlerhaftem Verhalten des Programms führt.. Zudem muss zuerst &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; und erst danach &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039; ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in das Register geschrieben werden soll, müssen ebenfalls alle Interrupts gesperrt werden. Dann muss zuerst das &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;-Register und erst danach das &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;-Register geschrieben werden, also genau die umgekehrte Reihenfolge wie beim Lesen des Registers.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Timer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Input Capture Register ist ein 16-Bit Register mit Lesezugriff. Es kann nicht beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn am Input Capture Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; die gemäß Einstellungen im &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039; definierte Flanke erkannt wird, so wird der aktuelle Inhalt des Datenregisters &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; sofort in dieses Register kopiert und das Input Capture Flag &#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039; im Timer Interrupt Flag Register &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039; gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits oben erwähnt, müssen vor dem Zugriff auf dieses Register alle Interrupts gesperrt werden. Zudem müssen Low- und Highbyte des Registers in der richtigen Reihenfolge bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lesen:&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Schreiben:&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die PWM-Betriebsart ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Timer/Counter 1 in der PWM-Betriebsart betrieben wird, so bilden das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; und das Vergleichsregister &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; einen 8-, 9- oder 10-Bit, frei laufenden PWM-Modulator, welcher als PWM-Signal am &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039;-Pin (&#039;&#039;&#039;PB3&#039;&#039;&#039; beim 2313) abgegriffen werden kann. Das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; wird dabei als Auf-/Ab-Zähler betrieben, welcher von 0 an aufwärts zählt bis zur Obergrenze und danach wieder zurück auf 0.&lt;br /&gt;
Die Obergrenze ergibt sich daraus, ob 8-, 9- oder 10-Bit PWM verwendet wird, und zwar gemäss folgender Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Obergrenze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 255&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 510&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 1022&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1023&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 2046&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun der Zählerwert im Datenregister den in &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; gespeicherten Wert erreicht, wird der Ausgabepin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; gesetzt bzw. gelöscht, je nach Einstellung von &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039;-Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, die entsprechenden Signale in der folgenden Grafik zusammenzufassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleichswert-Überprüfung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird in ein spezielles Vergleichswertregister (&#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;) ein Wert eingeschrieben, welcher ständig mit dem aktuellen Zählerwert verglichen wird.&lt;br /&gt;
Erreicht der Zähler den in diesem Register eingetragenen Wert, so kann ein Signal (0 oder 1) am Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; erzeugt und/oder ein Interrupt ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfangen eines Eingangssignals (Input Capturing) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betriebsart wird an den Input Capturing Pin (ICP) des Controllers eine Signalquelle angeschlossen.&lt;br /&gt;
Nun kann je nach Konfiguration entweder ein Signalwechsel von 0 nach 1 (steigende Flanke) oder von 1 nach 0 (fallende Flanke) erkannt werden und der zu diesem Zeitpunkt aktuelle Zählerstand in ein spezielles Register abgelegt werden. Gleichzeitig kann auch ein entsprechender Interrupt ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
Wenn die Signalquelle ein starkes Rauschen beinhaltet, kann die Rauschunterdrückung eingeschaltet werden. Dann wird beim Erkennen der konfigurierten Flanke über 4 Taktzyklen das Signal überwacht und nur dann, wenn alle 4 Messungen gleich sind, wird die entsprechende Aktion ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinsame Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Register beinhalten Zustände und Einstellungen, welche sowohl&lt;br /&gt;
für den 8-Bit, als auch für den 16-Bit Timer/Counter in ein und demselben&lt;br /&gt;
Register zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TIMSK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;sk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Register&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOIE1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCIE1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TICIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOIE0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOIE1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird bei einem Überlauf des Datenregisters des Timer/Counter 1 ein Timer Overflow 1 Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OCIE1A&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare Match &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Beim Timer/Counter 1 kann zusätzlich zum Überlauf ein Vergleichswert definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird beim Erreichen des Vergleichswertes ein Compare Match Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TICIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Capture Event Interrupt ausgelöst, wenn ein entsprechendes Signalereignis am Pin PD6(ICP) auftritt. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein, wenn auch ein entsprechender Interrupt ausgelöst werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOIE0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird bei einem Überlauf des Datenregisters des Timer/Counter 0 ein Timer Overflow 0 Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOV1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCF1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOV1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow Flag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom Controller gesetzt, wenn beim Timer 1 ein Überlauf des Datenregisters stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart wird das Bit gesetzt, wenn die Zählrichtung von auf- zu abwärts und umgekehrt geändert wird (Zählerwert = 0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OCF1A&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn der aktuelle Wert des Datenregisters von Timer/Counter 1 mit demjenigen im Vergleichsregister &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn ein Capture-Ereignis aufgetreten ist, welches anzeigt, dass der Wert des Datenregisters des  Timer/Counter 1 in das Input Capture Register ICR1 übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow Flag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom Controller gesetzt, wenn beim Timer 0 ein Überlauf des Datenregisters stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sleep-Modes =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AVR Controller verfügen über eine Reihe von sogenannten &#039;&#039;Sleep-Modes&#039;&#039; (&amp;quot;Schlaf-Modi&amp;quot;). Diese ermöglichen es, Teile des Controllers abzuschalten. Zum Einen kann damit besonders bei Batteriebetrieb Strom gespart werden, zum Anderen können Komponenten des Controllers deaktiviert werden, die die Genauigkeit des Analog-Digital-Wandlers bzw. des Analog-Comparators negativ beeinflussen. Der Controller wird durch Interrupts aus dem Schlaf geweckt. Welche Interrupts den jeweiligen Schlafmodus beenden, ist einer Tabelle im Datenblatt des jeweiligen Controllers zu entnehmen.&lt;br /&gt;
Die Funktionen der avr-libc stehen nach Einbinden der header-Datei &#039;&#039;sleep.h&#039;&#039; zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;set_sleep_mode(uint8_t mode)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Setzt den Schlafmodus, der bei Aufruf von sleep() aktiviert wird. In sleep.h sind einige Konstanten definiert (z.B. SLEEP_MODE_PWR_DOWN). Die definierten Modi werden jedoch nicht alle von sämtlichten AVR-Controllern unterstützt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;sleep_mode()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Versetzt den Controller in den mit set_sleep_mode gewählten Schlafmodus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/sleep.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   set_sleep_mode(SLEEP_MODE_PWR_DOWN);&lt;br /&gt;
   sleep_mode();&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   // Code hier wird erst nach Auftreten eines entsprechenden&lt;br /&gt;
   // &amp;quot;Aufwach-Interrupts&amp;quot; verarbeitet&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In älteren Versionenen der avr-libc wurden nicht alle AVR-Controller durch die sleep-Funktionen richtig angesteuert. Mit avr-libc 1.2.0 wurde die Anzahl der unterstützten Typen jedoch deutlich erweitert. Bei nicht-unterstützten Typen erreicht man die gewünschte Funktionalität durch direkte &amp;quot;Bitmanipulation&amp;quot; der entsprechenden Register (vgl. Datenblatt) und Aufruf des Sleep-Befehls via Inline-Assembler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   // Sleep-Mode &amp;quot;Power-Save&amp;quot; beim ATmega169 &amp;quot;manuell&amp;quot; aktivieren&lt;br /&gt;
   SMCR = (3&amp;lt;&amp;lt;SM0) | (1&amp;lt;&amp;lt;SE);&lt;br /&gt;
   asm volatile (&amp;quot;sleep&amp;quot;::);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Power Management and Sleep-Modes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der Watchdog =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier kommt das ultimative Mittel gegen die Unvollkommenheit von uns&lt;br /&gt;
Programmierern, der Watchdog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sehr wir uns auch anstrengen, es wird uns kaum je gelingen, das absolut&lt;br /&gt;
perfekte und fehlerfreie Programm zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Watchdog kann uns zwar auch nicht zu besseren Programmen verhelfen aber er&lt;br /&gt;
kann dafür sorgen, dass unser Programm, wenn es sich wieder mal in&#039;s Nirwana&lt;br /&gt;
verabschiedet hat, neu gestartet wird, indem ein Reset des Controllers&lt;br /&gt;
ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir doch einmal folgende Codesequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
uint8_t x;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
x = 10;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
while (x &amp;gt;= 0) {&lt;br /&gt;
   // tu was&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   x--;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Schleife mal genau anschauen sollte uns auffallen, dass dieselbe niemals beendet wird. Warum nicht? Ganz einfach, weil eine als &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;unsigned&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; deklarierte Variable niemals kleiner als Null werden kann (der Compiler sollte jedoch eine ensprechende Warnung ausgeben).&lt;br /&gt;
Das Programm würde sich also hier aufhängen und auf ewig in der Schleife drehen.&lt;br /&gt;
Und hier genau kommt der Watchdog zum Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie funktioniert nun der Watchdog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Watchdog enthält einen separaten Timer/Counter, welcher mit einem intern erzeugten Takt von 1 MHz bei 5V Vcc getaktet wird. &lt;br /&gt;
Nachdem der Watchdog aktiviert und der gewünschte Vorteiler eingestellt wurde beginnt der Counter von 0 an hochzuzählen. &lt;br /&gt;
Wenn nun die je nach Vorteiler eingestellte Anzahl Zyklen erreicht wurde, löst der Watchdog einen Reset aus. Um nun also im Normalbetrieb den Reset zu verhindern müssen wir den Watchdog regelmässig wieder neu starten bzw. Rücksetzen (Watchdog Reset). &lt;br /&gt;
Dies sollte innerhalb unserer Hauptschleife passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein unbeabsichtigtes Ausschalten des Watchdogs zu verhindern muss ein spezielles Prozedere verwendet werden, um den WD auszuschalten und zwar müssen zuerst die beiden Bits WDTOE und WDE in einer einzelnen Operation (also nicht mit sbi) auf 1 gesetzt werden. &lt;br /&gt;
Dann muss innerhalb der nächsten 4 Taktzyklen das Bit WDE auf 0 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Watchdog Control Register:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;WDTCR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atchog &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer&amp;amp;nbsp; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den Watchdog verwenden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;ff &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt sein, wenn das Bit &#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039; gelöscht wird, andernfalls wird der Watchdog nicht ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
:Wenn das Bit einmal gesetzt ist wird es von der Hardware nach 4 Taktzyklen automatisch wieder gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt wird, so wird der Watchdog aktiviert.&lt;br /&gt;
:Das Bit kann nur gelöscht werden, solange das Bit &#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039; auf 1 steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDP2&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;WDP1&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;WDP0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og Timer &#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;rescaler Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Anzahl Oszillatorzyklen für den Watchdog, also, wie lange es dauert, bis ein Reset ausgelöst wird:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Anzahl Zyklen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Typ. Timeoutzeit bei Vcc = 3V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Typ. Timeoutzeit bei Vcc = 5V&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 47ms&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 15ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 32K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 94ms&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 30ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 64K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.19s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 60ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 128K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.38s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.12s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 256K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.75s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.24s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 512K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.5s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.49s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1024K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.97s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2048K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.9s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Watchdog mit dem AVR-GCC Compiler zu verwenden, muss die Headerdatei &#039;&#039;wdt.h&#039;&#039; (&#039;&#039;#include &amp;lt;avr/wdt.h&amp;gt;&#039;&#039;) in die Quelldatei eingebunden werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mt: das stimmt wohl nicht mehr?!:&lt;br /&gt;
Dadurch wird auch der Startup-Code entsprechend angepasst, so dass der Watchdog nach einem Reset automatisch gestartet wird. &lt;br /&gt;
Das WDTCR-Register wird dabei mit dem Wert 0 beschrieben. &lt;br /&gt;
Falls ein anderer Wert gewünscht ist so kann dies im Makfile in den Linker-Optionen eingetragen werden. &lt;br /&gt;
Dazu muss in der Zeile LDFLAGS folgende Option angefügt werden:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; --defsym __init_wdtcr__=0x1f&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn beispielsweise der Wert des Registers auf 0x1f gestellt werden soll.&amp;lt;br /&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach können die folgenden Funktionen verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_enable(uint8_t timeout)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Aktiviert den Watchdog und stellt den Vorteiler auf den gewünschten Wert ein bzw. der in timeout übergebene Wert wird in das WDTCR-Register eingetragen. Einige Timeout-Werte sind als Konstanten vordefiniert&lt;br /&gt;
:Mögliche Timeoutwerte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Konstante&lt;br /&gt;
! Wert&lt;br /&gt;
! TimeOut&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| WDTO_15MS   &lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 15 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_30MS   &lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 30 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_60MS   &lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 60 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_120MS   &lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 120 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_250MS   &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 250 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_500MS   &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 500 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_1S   &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 1 S&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_2S   &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 2s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_disable()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Mit dieser Funktion kann der Watchdog ausgeschaltet werden. Dabei wird das notwendige Prozedere, wie oben beschrieben, automatisch ausgeführt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_reset()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Dies ist wohl die wichtigste der Watchdog-Funktionen. Sie erzeugt einen Watchdog-Reset, welcher periodisch, und zwar vor Ablauf der Timeoutzeit, ausgeführt werden muss, damit der Watchdog nicht den AVR zurücksetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich kann das &#039;&#039;&#039;WDTCR&#039;&#039;&#039;-Register auch mit den uns bereits bekannten Funktionen für den Zugriff auf Register programmiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Watchdog-Anwendungshinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob nun der Watchdog als Schutzfunktion überhaupt verwendet werden soll, hängt stark von der Anwendung, der genutzten Peripherie und dem Umfang und der Qualitätssicherung des Codes ab. Will man sicher gehen, dass ein Programm sich nicht in einer Endlosschleife verfängt, ist der Wachdog das geeignete Mittel dies zu verhindern. Weiterhin kann bei geschickter Programmierung der Watchdog dazu genutzt werden, bestimmte Stromsparfunktionen zu implementieren. Ausserdem bietet der WD die einzige Möglichkeit einen beabsichtigten System-Reset (ein &amp;quot;richtiger Reset&amp;quot;, kein &amp;quot;jmp 0x0000&amp;quot;) ohne externe Beschaltung auszulösen, was z.B. bei der Implementierung eines Bootloaders nützlich ist. Bei bestimmten Anwendungen kann die Nutzung des WD als &amp;quot;ultimative Deadlock-Sicherung für nicht bedachte Zustände&amp;quot; natürlich immer als zusätzliche Sicherung dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit herauszufinden, ob ein Reset durch den Watchdog ausgelöst wurde (beim ATmega16 z.B. Bit WDRF in MCUCSR). Diese Information sollte auch genutzt werden, falls ein WD-Reset in der Anwendung nicht planmässig implementiert wurde. Zum Beispiel kann man eine LED an einen freien Pin hängen, die nur bei einem Reset durch den WD aufleuchtet oder aber das &amp;quot;Ereignis WD-Reset&amp;quot; im internen EEPROM des AVR absichern, um die Information später z.B. über UART oder ein Display auszugeben (oder einfach den EEPROM-Inhalt über die ISP/JTAG-Schnittstelle auslesen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Watchdog timer handling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Programmieren mit Interrupts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir nun alles Wissenswerte für die serielle Programmerstellung&lt;br /&gt;
gelernt haben nehmen wir jetzt ein völlig anderes Thema in Angriff, nämlich&lt;br /&gt;
die Programmierung unter Zuhilfenahme der Interrupts des AVR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wollen wir uns noch einmal den allgemeinen Programmablauf bei der&lt;br /&gt;
Interrupt-Programmierung zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Interrupt Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht, dass die Interruptroutine quasi parallel zum Hauptprogramm&lt;br /&gt;
abläuft. Da wir nur eine CPU haben ist es natürlich keine echte Parallelität,&lt;br /&gt;
sondern das Hauptprogramm wird beim Eintreffen eines Interrupts unterbrochen,&lt;br /&gt;
die Interruptroutine wird ausgeführt und danach erst wieder zum Hauptprogramm&lt;br /&gt;
zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-235092.html#new Ausführlicher Thread im Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Interrupt-Routinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, sollten einige Grundregeln bei der Implementierung der Interruptroutinen beachtet werden. Interruptroutinen soll möglichst kurz und schnell abarbeitbar sein, daraus folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine umfangreichen Berechnungen innerhalb der Interruptroutine.&lt;br /&gt;
* Keine langen Programmschleifen.&lt;br /&gt;
* Obwohl es möglich ist, während der Abarbeitung einer Interruptroutine andere oder sogar den gleichen Interrupt wieder zuzulassen, wird davon ohne genaue Kenntnis der internen Abläufe dringend abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interruptroutinen (ISRs) sollten also möglichst kurz sein und keine Schleifen mit vielen Durchläufen enthalten. Längere Operationen können meist in einen &amp;quot;Interrupt-Teil&amp;quot; in einer ISR und einen &amp;quot;Arbeitsteil&amp;quot; im Hauptprogramm aufgetrennt werden. Z.B. Speichern des Zustands aller Eingänge im EEPROM in bestimmten Zeitabständen: ISR-Teil: Zeitvergleich (Timer,RTC) mit Logzeit/-intervall. Bei Übereinstimmung ein globales Flag setzen (volatile bei Flag-Deklaration nicht vergessen, s.u.). Dann im Hauptprogramm prüfen, ob das Flag gesetzt ist. Wenn ja: die Daten im EEPROM ablegen und Flag löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupt-Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ereignisse können einen Interrupt auf einem AVR AT90S2313 auslösen, wobei die Reihenfolge der Auflistung auch die Priorität der Interrupts aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reset&lt;br /&gt;
* Externer Interrupt 0&lt;br /&gt;
* Externer Interrupt 1&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Capture Ereignis&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Compare Match&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Überlauf&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 0 Überlauf&lt;br /&gt;
* UART Zeichen empfangen&lt;br /&gt;
* UART Datenregister leer&lt;br /&gt;
* UART Zeichen gesendet&lt;br /&gt;
* Analoger Komparator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der möglichen Interruptquellen variiert zwischen den verschiedenen Typen. Im Zweifel hilft ein Blick ins Datenblatt (&amp;quot;Interrupt Vectors&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AT90S2313 verfügt über 2 Register die mit den&lt;br /&gt;
Interrupts zusammen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;GIMSK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eneral &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;ask &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Request &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; Enable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Interrupt ausgelöst, wenn am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin eine steigende oder fallende (je nach Konfiguration im &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;) Flanke erkannt wird.&lt;br /&gt;
:Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
:Der Interrupt wird auch ausgelöst, wenn der Pin als Ausgang geschaltet ist. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, Software-Interrupts zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Request &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; Enable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Interrupt ausgelöst, wenn am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin eine steigende oder fallende (je nach Konfiguration im &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;) Flanke erkannt wird.&lt;br /&gt;
:Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
:Der Interrupt wird auch ausgelöst, wenn der Pin als Ausgang geschaltet ist. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, Software-Interrupts zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;GIFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eneral &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INTF1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INTF0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INTF1&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Flag &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin eine Interrupt-Kondition, entsprechend der Konfiguration, erkannt wird. Wenn das Global Enable Interrupt Flag gesetzt ist, wird die Interruptroutine angesprungen.&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn die Interruptroutine beendet ist. Alternativ kann das Flag gelöscht werden, indem der Wert &#039;&#039;&#039;1(!)&#039;&#039;&#039; eingeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INTF0&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Flag &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin eine Interrupt-Kondition, entsprechend der Konfiguration, erkannt wird. Wenn das Global Enable Interrupt Flag gesetzt ist, wird die Interruptroutine angesprungen.&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn die Interruptroutine beendet ist. Alternativ kann das Flag gelöscht werden, indem der Wert &#039;&#039;&#039;1(!)&#039;&#039;&#039; eingeschrieben wird.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;MCU&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MCU Control Register enthält Kontrollbits für allgemeine&lt;br /&gt;
MCU-Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;SE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;SM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;leep &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt sein, um den Controller mit dem &#039;&#039;&#039;SLEEP&#039;&#039;&#039;-Befehl in den Schlafzustand versetzen zu können.&lt;br /&gt;
:Um den Schlafmodus nicht irrtümlich einzuschalten, wird empfohlen, das Bit erst unmittelbar vor Ausführung des &#039;&#039;&#039;SLEEP&#039;&#039;&#039;-Befehls zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;leep &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;ode)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit bestimmt der Schlafmodus.&lt;br /&gt;
:Ist das Bit gelöscht, so wird der &#039;&#039;&#039;Idle&#039;&#039;&#039;-Modus ausgeführt. Ist das Bit gesetzt, so wird der &#039;&#039;&#039;Power-Down&#039;&#039;&#039;-Modus ausgeführt. (für andere AVR Controller siehe Abschnitt &amp;quot;Sleep-Mode&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ense &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; Bits)&lt;br /&gt;
:Diese beiden Bits bestimmen, ob die steigende oder die fallende Flanke für die Interrupterkennung am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin ausgewertet wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Low Level an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung heisst es, der Interrupt wird getriggert, solange der Pin auf 0 bleibt, also eigentlich unbrauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Reserviert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die fallende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Die steigende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ense &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; Bits)&lt;br /&gt;
:Diese beiden Bits bestimmen, ob die steigende oder die fallende Flanke für die Interrupterkennung am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin ausgewertet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Low Level an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung heisst es, der Interrupt wird getriggert, solange der Pin auf 0 bleibt, also eigentlich unbrauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Reserviert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die fallende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Die steigende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines über die Interrupt-Abarbeitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Interrupt eintrifft, wird automatisch das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register &#039;&#039;&#039;SREG&#039;&#039;&#039; gelöscht und alle weiteren Interrupts unterbunden. Obwohl es möglich ist, zu diesem Zeitpunkt bereits wieder das GIE-bit zu setzen, rate ich dringend davon ab. Dieses wird nämlich automatisch gesetzt, wenn die Interruptroutine beendet wird. Wenn in der Zwischenzeit weitere Interrupts eintreffen, werden die zugehörigen Interrupt-Bits gesetzt und die Interrupts bei Beendigung der laufenden Interrupt-Routine in der Reihenfolge ihrer Priorität ausgeführt. Dies kann&lt;br /&gt;
eigentlich nur dann zu Problemen führen, wenn ein hoch priorisierter Interrupt ständig und in kurzer Folge auftritt. Dieser sperrt dann möglicherweise alle anderen Interrupts mit niedrigerer Priorität. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Interrupt-Routinen sehr kurz gehalten werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Das Status-Register ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt auch zu beachten, dass das Status-Register während der Abarbeitung einer Interruptroutine nicht automatisch gesichert wird. Falls notwendig, muss dies vom Programmierer selber vorgesehen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupts mit dem AVR GCC Compiler (WinAVR) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Selbstverständlich können alle interruptspezifischen Registerzugriffe wie gewohnt über I/O-Adressierung vorgenommen werden. Etwas einfacher geht es jedoch, wenn wir die vom Compiler zur Verfügung gestellten Mittel einsetzen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funktionen zur Interrupt-Verarbeitung werden in den Includedateien &#039;&#039;interrupt.h&#039;&#039;  der avr-libc zur Verfügung gestellt (bei älterem Quellcode zusätzlich &#039;&#039;signal.h&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// fuer sei(), cli() und ISR():&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--// fuer SIGNAL() auch:&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; &lt;br /&gt;
// fuer INTERRUPT()&lt;br /&gt;
#inculde &amp;lt;avr/deprecated--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Makro &#039;&#039;&#039;sei()&#039;&#039;&#039; schaltet die Interrupts ein. Eigentlich wird nichts anderes gemacht, als das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    sei();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Makro &#039;&#039;&#039;cli()&#039;&#039;&#039; schaltet die Interrupts aus, oder anders gesagt, das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register wird gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    cli();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft steht man vor der Aufgabe, dass eine Codesequenz nicht unterbrochen werden darf. Es liegt dann nahe, zu Beginn dieser Sequenz ein cli() und am Ende ein sei() einzufügen. Dies ist jedoch ungünstig, wenn die Interrupts vor Aufruf der Sequenz deaktiviert waren und danach auch weiterhin deaktiviert bleiben sollen. Ein sei() würde ungeachtet des vorherigen  Zustands die Interrups aktivieren, was zu unerwünschten Seiteneffekten führen kann. Die aus dem folgenden Beispiel ersichtliche Vorgehensweise ist in solchen Fällen vorzuziehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void NichtUnterbrechenBitte(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   uint8_t tmp_sreg;  // temporaerer Speicher fuer das Statusregister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   tmp_sreg = SREG;   // Statusregister (also auch das I-Flag darin) sichern&lt;br /&gt;
   cli();             // Interrupts global deaktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* hier &amp;quot;unterbrechnungsfreier&amp;quot; Code */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Beispiel Anfang&lt;br /&gt;
     JTAG-Interface eines ATmega16 per Software deaktivieren &lt;br /&gt;
     und damit die JTAG-Pins an PORTC für &amp;quot;general I/O&amp;quot; nutzbar machen&lt;br /&gt;
     ohne die JTAG-Fuse-Bit zu aendern. Dazu ist eine &amp;quot;timed sequence&amp;quot;&lt;br /&gt;
     einzuhalten (vgl Datenblatt ATmega16, Stand 10/04, S. 229): &lt;br /&gt;
     Das JTD-Bit muss zweimal innerhalb von 4 Taktzyklen geschrieben &lt;br /&gt;
     werden. Ein Interrupt zwischen den beiden Schreibzugriffen wuerde &lt;br /&gt;
     die erforderliche Sequenz &amp;quot;brechen&amp;quot;, das JTAG-Interface bliebe&lt;br /&gt;
     weiterhin aktiv und die IO-Pins weiterhin für JTAG reserviert. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   MCUCSR |= (1&amp;lt;&amp;lt;JTD);&lt;br /&gt;
   MCUCSR |= (1&amp;lt;&amp;lt;JTD); // 2 mal in Folge ,vgl. Datenblatt fuer mehr Information&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Beispiel Ende */&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
   SREG = tmp_sreg;     // Status-Register wieder herstellen &lt;br /&gt;
                      // somit auch das I-Flag auf gesicherten Zustand setzen&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void NichtSoGut(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   cli();&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   /* hier &amp;quot;unterbrechnungsfreier&amp;quot; Code */&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   sei();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   cli();  &lt;br /&gt;
   // Interrupts global deaktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtUnterbrechenBitte();&lt;br /&gt;
   // auch nach Aufruf der Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   sei();&lt;br /&gt;
   // Interrupts global aktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtUnterbrechenBitte();&lt;br /&gt;
   // weiterhin aktiviert&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Verdeutlichung der unguenstigen Vorgehensweise mit cli/sei: */&lt;br /&gt;
   cli();  &lt;br /&gt;
   // Interrupts jetzt global deaktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtSoGut();&lt;br /&gt;
   // nach Aufruf der Funktion sind Interrupts global aktiviert &lt;br /&gt;
   // dies ist mglw. ungewollt!&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mt: besser so nicht(?), lieber &amp;quot;datenblattkonform&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;timer_enable_int (unsigned char ints);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;Schaltet Timerbezogene Interrupts ein bzw. aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn als Argument &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; der Wert 0 übergeben wird so werden alle&lt;br /&gt;
Timerinterrupts ausgeschaltet, ansonsten muss in &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; angegeben werden,&lt;br /&gt;
welche Interrupts zu aktivieren sind. Dabei müssen einfach die entsprechend zu&lt;br /&gt;
setzenden Bits definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;timer_enable_int (1 &amp;lt;&amp;lt; TOIE1));&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/font&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Achtung: Wenn ein Timerinterrupt eingeschaltet wird während ein&lt;br /&gt;
anderer Timerinterrupt bereits läuft, dann müssen beide Bits angegeben werden&lt;br /&gt;
sonst wird der andere Timerinterrupt versehentlich ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;enable_external_int (unsigned char ints);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;Schaltet die externen Interrupts ein bzw. aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn als Argument &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; der Wert 0 übergeben wird so werden alle externen&lt;br /&gt;
Interrrups ausgeschaltet, ansonsten muss in &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; angegeben werden, welche&lt;br /&gt;
Interrupts zu aktivieren sind. Dabei müssen einfach die entsprechend zu&lt;br /&gt;
setzenden Bits definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;enable_external_int ((1&amp;lt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/font&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Schaltet die externen Interrupts 0 und 1 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun die Interrupts aktiviert sind, braucht es selbstverständlich noch den auszuführenden Code, der ablaufen soll, wenn ein Interrupt eintrifft. Dazu existiert die Definition (ein Makro) &#039;&#039;&#039;ISR&#039;&#039;&#039;. SIGNAL sollte nicht mehr genutzt werden, zur Portierung von SIGNAL nach ISR siehe Abschnitt (TODO: verlinken) im Anhang.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Dazu gibt es zwei Definitionen: &#039;&#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039;&#039;, welche allerdings AVR-GCC spezifisch sind und bei anderen Compilern womöglich anders heissen können.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ISR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&#039;&#039;ISR()&#039;&#039; ersetzt bei neueren Versionen der avr-libc &#039;&#039;SIGNAL()&#039;&#039;. vgl. Anhang (TODO:link))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
SIGNAL (siglabel)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
ISR(Vectorname) /* vormals: SIGNAL(siglabel) dabei Vectorname != siglabel ! */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;ISR&#039;&#039; wird eine Funktion für die Bearbeitung eines Interrupts eingeleitet. Als Argument muss dabei die Benennung des entsprechenden Interruptvektors angegeben werden. Diese sind in den jeweiligen Includedateien IOxxxx.h zu finden. Die Bezeichnung entspricht dem Namen aus dem Datenblatt, bei dem die Leerzeichen durch Unterstriche ersetzt sind und ein &#039;&#039;_vect&#039;&#039; angehängt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel ein Ausschnitt aus der Datei für den ATmega8 (bei WinAVR Standardinstallation in C:\WinAVR\avr\include\avr\iom8.h) in der neben den aktuellen Namen für &#039;&#039;ISR&#039;&#039; (*_vect) noch die Bezeichnungen für das inzwischen nicht mehr aktuelle &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; (SIG_*) enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
/* $Id: iom8.h,v 1.13 2005/10/30 22:11:23 joerg_wunsch Exp $ */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* avr/iom8.h - definitions for ATmega8 */&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Interrupt vectors */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* External Interrupt Request 0 */&lt;br /&gt;
#define INT0_vect			_VECTOR(1)&lt;br /&gt;
#define SIG_INTERRUPT0			_VECTOR(1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* External Interrupt Request 1 */&lt;br /&gt;
#define INT1_vect			_VECTOR(2)&lt;br /&gt;
#define SIG_INTERRUPT1			_VECTOR(2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Compare Match */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_COMP_vect		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE2		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Overflow */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_OVF_vect			_VECTOR(4)&lt;br /&gt;
#define SIG_OVERFLOW2			_VECTOR(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Capture Event */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_CAPT_vect		_VECTOR(5)&lt;br /&gt;
#define SIG_INPUT_CAPTURE1		_VECTOR(5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Compare Match A */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_COMPA_vect		_VECTOR(6)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE1A		_VECTOR(6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Compare Match B */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_COMPB_vect		_VECTOR(7)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE1B		_VECTOR(7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Vor Nutzung von SIGNAL muss ebenfalls die Header-Datei signal.h eingebunden werden.--&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mögliche Funktionsrümpfe für Interruptfunktionen sind zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* veraltet: #include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(INT0_vect)       /* veraltet: SIGNAL(SIG_INTERRUPT0) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(TIMER0_OVF_vect) /* veraltet: SIGNAL(SIG_OVERFLOW0) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(USART_RXC_vect) /* veraltet: SIGNAL(SIG_UART_RECV) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// und so weiter und so fort...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die korrekte Schreibweise der Vektorbezeichnung ist zu achten. Der gcc-Compiler prüft erst ab Version 4.x, ob ein Signal/Interrupt der angegebenen Bezeichnung tatsächlich in der Includedatei definiert ist und gibt andernfalls eine Warnung aus. Bei WinAVR (ab 2/2005) wurde die Überprüfung auch in den mitgelieferten Compiler der Version 3.x integriert. Aus dem gcc-Quellcode Version 3.x selbst erstellte Compiler enthalten die Prüfung nicht (vgl. [[AVR-GCC]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Ausführung der Funktion sind alle weiteren Interrupts automatisch gesperrt. Beim Verlassen der Funktion werden die Interrupts wieder zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte während der Abarbeitung der Interruptroutine ein weiterer Interrupt (gleiche oder andere Interruptquelle) auftreten, so wird das entsprechende Bit im zugeordneten Interrupt Flag Register gesetzt und die entsprechende Interruptroutine automatisch nach dem Beenden der aktuellen Funktion aufgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem ergibt sich eigentlich nur dann, wenn während der Abarbeitung der aktuellen Interruptroutine mehrere gleichartige Interrupts auftreten. Die entsprechende Interruptroutine wird im Nachhinein zwar aufgerufen jedoch wissen wir nicht, ob nun der entsprechende Interrupt einmal, zweimal oder gar noch öfter aufgetreten ist. Deshalb soll hier noch einmal betont werden, dass Interruptroutinen so schnell wie nur irgend möglich wieder verlassen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterbrechbare Interuptroutinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faustregel&amp;quot;: im Zweifel &#039;&#039;&#039;ISR&#039;&#039;&#039;. Die nachfolgend beschriebene Methode nur dann verwenden, wenn man sich über die unterschiedliche Funktionsweise im Klaren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
INTERRUPT (signame)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) {&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei steht XXX für den oben beschriebenen Namen des Vektors (also z.B. &#039;&#039;void TIMER0_OVF_vect(void)...&#039;&#039;). Der Unterschied im Vergleich zu ISR ist, dass bei hier beim Aufrufen der Funktion das &#039;&#039;&#039;Global Enable Interrupt&#039;&#039;&#039; Bit automatisch wieder gesetzt und somit weitere Interrupts zugelassen werden. Dies kann zu nicht unerheblichen Problemen von im einfachsten Fall einem Stack overflow bis zu sonstigen unerwarteten Effekten führen und sollte wirklich &#039;&#039;&#039;nur dann&#039;&#039;&#039; angewendet werden, wenn man sich absolut sicher ist, das Ganze auch im Griff zu haben.  &amp;lt;!--Vor Nutzung von INTERRUPT muss die Header-Datei interrupt.h eingebunden werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: Hinweise in [[AVR-GCC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe dazu: http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__avr__interrupts.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaustausch mit Interrupt-Routinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variablen die sowohl in Interrupt-Routinen (ISR = Interrupt Service Routine(s)), als auch vom übrigen Programmcode geschrieben oder gelesen werden, müssen mit einem &#039;&#039;&#039;volatile&#039;&#039;&#039; deklariert werden. Damit wird dem Compiler mitgeteilt, dass der Inhalt der Variablen vor jedem Lesezugriff aus dem Speicher gelesen und nach jedem Schreibzugriff in den Speicher geschrieben wird. Ansonsten könnte der Compiler den Code so optimieren, dass der Wert der Variablen nur &lt;br /&gt;
in Prozessorregistern zwischengespeichert wird, die &amp;quot;nichts von der Änderung woanders mitbekommen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung ein Codefragment für eine Tastenentprellung mit Erkennung einer &amp;quot;lange gedrückten&amp;quot; Taste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- #include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Schwellwerte&lt;br /&gt;
// Entprellung: &lt;br /&gt;
#define CNTDEBOUNCE 10&lt;br /&gt;
// &amp;quot;lange gedrueckt:&amp;quot;&lt;br /&gt;
#define CNTREPEAT 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// hier z.B. Taste an Pin2 PortA &amp;quot;active low&amp;quot; = 0 wenn gedrueckt&lt;br /&gt;
#define KEY_PIN  PINA&lt;br /&gt;
#define KEY_PINNO PA2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// beachte: volatile! &lt;br /&gt;
volatile uint8_t gKeyCounter;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Timer-Compare Interrupt ISR, wird z.B. alle 10ms ausgefuehrt&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--SIGNAL(SIG_OUTPUT_COMPARE1A)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
ISR(TIMER1_COMPA_vect)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   // hier wird gKeyCounter veraendert. Die uebrigen&lt;br /&gt;
   // Programmteile muessen diese Aenderung &amp;quot;sehen&amp;quot;:&lt;br /&gt;
   // volatile -&amp;gt; aktuellen Wert immer in den Speicher schreiben&lt;br /&gt;
   if ( !(KEY_PIN &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;KEY_PINNO)) ) {&lt;br /&gt;
      if (gKeyCounter &amp;lt; CNTREPEAT) gKeyCounter++;&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
   else {&lt;br /&gt;
      gKeyCounter = 0;&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    /* hier: Initialisierung der Ports und des Timer-Interrupts */&lt;br /&gt;
... &lt;br /&gt;
   // hier wird auf gKeyCounter zugegriffen. Dazu muss der in der&lt;br /&gt;
   // ISR geschriebene Wert bekannt sein:&lt;br /&gt;
   // volatile -&amp;gt; aktuellen Wert immer aus dem Speicher lesen&lt;br /&gt;
   if ( gKeyCounter &amp;gt; CNTDEBOUNCE ) { // Taste mind. 10*10 ms &amp;quot;prellfrei&amp;quot;&lt;br /&gt;
       if (gKeyCounter == CNTREPEAT) {&lt;br /&gt;
          /* hier: Code fuer &amp;quot;Taste lange gedrueckt&amp;quot; */&lt;br /&gt;
       }&lt;br /&gt;
       else {&lt;br /&gt;
          /* hier: Code fuer &amp;quot;Taste kurz gedrueckt&amp;quot; */&lt;br /&gt;
       }&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Variablen größer ein Byte, auf die in Interrupt-Routinen und im Hauptprogramm zugegriffen wird, muss darauf geachtet werden, dass die Zugriffe auf die einzelnen Bytes ausserhalb der ISR nicht durch einen Interrupt unterbrochen werden. (Allgemeinplatz: AVRs sind 8-bit Controller). Zur Veranschaulichung ein Codefragment:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
volatile uint16_t gMyCounter16bit&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
ISR(...)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   gMyCounter16Bit++;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   uint16_t tmpCnt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   // nicht gut: Mglw. hier ein Fehler, wenn ein Byte von MyCounter &lt;br /&gt;
   // schon in tmpCnt kopiert ist aber vor dem Kopieren des zweiten Bytes &lt;br /&gt;
   // ein Interrupt auftritt, der den Inhalt von MyCounter veraendert.&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16bit; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   // besser: Aenderungen &amp;quot;ausserhalb&amp;quot; verhindern -&amp;gt; alle &amp;quot;Teilbytes&amp;quot;&lt;br /&gt;
   // bleiben konsistent&lt;br /&gt;
   cli();  // Interupts deaktivieren&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16Bit;&lt;br /&gt;
   sei();  // wieder aktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   // oder: vorheriger Status des globalen Interrupt-Flags bleibt erhalten&lt;br /&gt;
   uint8_t sreg_tmp;&lt;br /&gt;
   sreg_tmp = SREG;    /* Sichern */&lt;br /&gt;
   cli()&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16Bit;&lt;br /&gt;
   SREG = sreg_tmp;    /* Wiederherstellen */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupt-Routinen und Registerzugriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Register sowohl im Hauptprogramm als auch in Interrupt-Routinen verändert werden, ist darauf zu achten, dass diese Zugriffe sich nicht überlappen. Nur wenige Anweisungen lassen sich in sogenannte &amp;quot;atomare&amp;quot; Zugriffe übersetzen, die nicht von Interrupt-Routinen unterbrochen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung eine Anweisung, bei der ein Bit und im Anschluss drei Bits in einem Register gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
	PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0);&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA2)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA3)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA4);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Compiler übersetzt diese Anweisungen für einen ATmega128 bei Optimierungsstufe &amp;quot;S&amp;quot; nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
        PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0);&lt;br /&gt;
  d2:	d8 9a       	sbi	0x1b, 0	; 27 (a)&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA2)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA3)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA4);&lt;br /&gt;
  d4:	8b b3       	in	r24, 0x1b	; 27 (b)&lt;br /&gt;
  d6:	8c 61       	ori	r24, 0x1C	; 28 (c)&lt;br /&gt;
  d8:	8b bb       	out	0x1b, r24	; 27 (d)&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Setzen des einzelnen Bits wird bei eingeschalteter Optimierung für Register im unteren Speicherbereich in eine einzige Assembler-Anweisung (sbi) übersetzt und ist nicht anfällig für Unterbrechnungen durch Interrupts. Die Anweisung zum Setzen von drei Bits wird jedoch in drei abhängige Assembler-Anweisungen übersetzt und bietet damit zwei &amp;quot;Angriffspunkte&amp;quot; für Unterbrechnungen. Eine Interrupt-Routine könnte nach dem Laden des Ausgangszustands in den Zwischenspeicher (hier Register 24) den Wert des Registers ändern, z.B. ein Bit löschen. Damit würde der Zwischenspeicher nicht mehr mit dem tatsächlichen Zustand übereinstimmen aber dennoch nach der Bitoperation (hier ori) in das Register zurückgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: PORTA sei anfangs 0b00000000. Die erste Anweisung (a) setzt Bit 0, PORTA ist danach 0b00000001. Nun wird im ersten Teil der zweiten Anweisung der Portzustand in ein Register eingelesen (b). Unmittelbar darauf (vor (c)) &amp;quot;feuert&amp;quot; ein Interrupt, in dessen Interrupt-Routine Bit 0 von PORTA gelöscht wird. Nach Verlassen der Interrupt-Routine hat PORTA den Wert 0b00000000. In den beiden noch folgenden Anweisungen des Hauptprogramms wird nun der zwischengespeicherte &amp;quot;alte&amp;quot; Zustand 0b00000001 mit 0b00011100 logisch-oder-verknüft (c) und das Ergebnis 0b00011101 in PortA geschrieben (d). Obwohl zwischenzeitlich Bit 0 gelöscht wurde, ist es nach (d) wieder gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
* Register ohne besondere Vorkehrungen nicht in Interruptroutinen &#039;&#039;und&#039;&#039; im Hauptprogramm verändern.&lt;br /&gt;
* Interrupts vor Veränderungen in Registern, die auch in ISRs verändert werden, deaktivieren (&amp;quot;cli&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* Bits einzeln löschen oder setzen. sbi und cbi können nicht unterbrochen werden. Vorsicht: nur Register im unteren Speicherbereich sind mittels sbi/cbi ansprechbar. Der Compiler kann nur für diese sbi/cbi-Anweisungen generieren. Für Register ausserhalb dieses Adressbereichs (&amp;quot;Memory-Mapped&amp;quot;-Register) werden auch zur Manipulation einzelner Bits abhängige Anweisungen erzeugt (lds,...,sts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Frequently asked Questions/Fragen Nr. 1 und 8 (Stand: avr-libc Vers. 1.0.4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was macht das Hauptprogramm? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten (Ausnahme-)Fall gar nichts mehr. Es ist also durchaus denkbar, ein Programm zu schreiben, welches in der main-Funktion lediglich noch die Interrupts aktiviert und dann in einer Endlosschleife verharrt. Sämtliche Funktionen werden dann in den ISRs abgearbeitet. Diese Vorgehensweise ist jedoch bei den meisten Anwendungen schlecht: man verschenkt eine Verarbeitungsebene und hat ausserdem möglicherweise Probleme durch Interruptroutinen, die zu viel Verarbeitungszeit benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise wird man in den Interruptroutinen die nur die bei Auftreten des jeweiligen Interruptereignisses unbedingt notwendigen Operationen ausführen lassen. Alle weniger kritischen Aufgaben werden dann im Hauptprogramm abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Interrupts and Signals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Speicherzugriffe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atmel AVR-Controller verfügen typisch über drei Speicher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[RAM]]: Im RAM (genauer statisches RAM/SRAM) wird vom gcc-Compiler Platz für Variablen reserviert. Auch der Stack befindet sich im RAM. Dieser Speicher ist &amp;quot;flüchtig&amp;quot;, d.h. der Inhalt der Variablen geht beim Ausschalten oder einem Zusammenbruch der Spannungsversorgung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Programmspeicher: Ausgeführt als FLASH-Speicher, seitenweise wiederbeschreibbar. Darin ist das Anwendungsprogramm abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[EEPROM]]: Nichtflüchtiger Speicher, d.h. der einmal geschriebene Inhalt bleibt auch ohne Stromversorgung erhalten. Byte-weise schreib/lesbar. Im EEPROM werden typischerweise gerätespezifische Werte wie z.B. Kalibrierungswerte von Sensoren abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVRs besitzen keinen RAM-Speicher, lediglich die Register können als &amp;quot;Arbeitsvariablen&amp;quot;&lt;br /&gt;
genutzt werden. Da die Anwendung des avr-gcc auf solch &amp;quot;kleinen&amp;quot; Controllern ohnehin selten sinnvoll ist und auch nur bei einigen RAM-losen Typen nach [http://lightner.net/avr/ATtinyAvrGcc.html &amp;quot;Bastelarbeiten&amp;quot;] möglich ist, werden diese Controller hier nicht weiter berücksichtigt. Auch EEPROM-Speicher ist nicht auf allen Typen verfügbar. Generell sollten die nachfolgenden Erläuterungen auf alle ATmega-Controller und die größeren AT90-Typen übertragbar sein. Für die Typen ATtiny2313 und ATtiny26 der &amp;quot;tiny-Reihe&amp;quot; gelten die Ausführungen ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== RAM ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltung des RAM-Speichers erfolgt durch den Compiler, im Regelfall ist beim Zugriff auf Variablen im RAM nichts Besonderes zu beachten. Die Erläuterungen in jedem brauchbaren C-Buch gelten auch für den vom avr-gcc-Compiler erzeugten Code.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmspeicher (Flash) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zugriff auf Konstanten im Programmspeicher ist mittels avr-gcc nicht &amp;quot;transparent&amp;quot; möglich. D.h. es sind besondere Zugriffsfunktionen erforderlich, um Daten aus diesem Speicher zu lesen. Grundsätzlich basieren alle Zugriffsfunktionen auf der Assembler-Anweisung lpm (load program memory). Die Standard-Laufzeitbibliothek des avr-gcc (die avr-libc) stellt diese Funktionen nach Einbinden der Header-Datei pgmspace.h zur Verfügung. Mit diesen Funktionen können einzelne Bytes, Datenworte (16bit) und Datenblöcke gelesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deklarationen von Variablen im Flash-Speicher werden durch das &amp;quot;Attribut&amp;quot; PROGMEM ergänzt. Lokale Variablen (eigentlich Konstanten) innerhalb von Funktionen können ebenfalls im Programmspeicher abgelegt werden. Dazu ist bei der Definition jedoch ein &#039;&#039;static&#039;&#039; voranzustellen, da solche &amp;quot;Variablen&amp;quot; nicht auf dem Stack bzw. (bei Optimierung) in Registern verwaltet werden können. Der Compiler &amp;quot;wirft&amp;quot; eine Warnung falls static fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte */&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByte PROGMEM = 123;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Wort */&lt;br /&gt;
const uint16_t pgmFooWort PROGMEM = 12345;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte-Feld */&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByteArray1[] PROGMEM = { 18, 3 ,70 };&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByteArray2[] PROGMEM = { 30, 7 ,79 };&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zeiger */&lt;br /&gt;
const uint8_t *pgmPointerToArray1 PROGMEM = pgmFooByteArray1;&lt;br /&gt;
const uint8_t *pgmPointerArray[] PROGMEM = { pgmFooByteArray1, pgmFooByteArray2 };&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void foo(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  static /*const*/ uint8_t pgmTestByteLocal PROGMEM = 0x55;&lt;br /&gt;
  static /*const*/ char pgmTestStringLocal[] PROGMEM = &amp;quot;im Flash&amp;quot;;&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Byte lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Funktion pgm_read_byte aus pgmspace.h erfolgt der Zugriff auf die Daten. Parameter der Funktion ist die Adresse des Bytes im Flash-Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // Wert der Ram-Variablen myByte auf den Wert von pgmFooByte setzen:&lt;br /&gt;
    uint8_t myByte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myByte = pgm_read_byte(&amp;amp;pgmFooByte);&lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Schleife ueber ein Array aus Byte-Werten im Flash&lt;br /&gt;
    uint8_t i;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(&amp;amp;pgmFooByteArray1[i]);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte....&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wort lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;quot;einfache&amp;quot; 16-bit breite Variablen erfolgt der Zugriff analog zum Byte-Beispiel, jedoch mit der Funktion pgm_read_word.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    uint16_t myWord;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myWord = pgm_read_word(&amp;amp;pgmFooWord);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiger auf Werte im Flash sind ebenfalls 16 Bits &amp;quot;gross&amp;quot; (Stand avr-gcc 3.4.x). Damit ist der mögliche Speicherbereich für &amp;quot;Flash-Konstanten&amp;quot; auf 64kB begrenzt.  &amp;lt;!-- Einige avr-libc/pgmspace-Funktionen ermöglichen den Lesezugriff auf den gesamten Flash-Speicher) (intern via Assembler Anweisung ELPM). Die Initialisierungswerde des Speicherinhalts jenseits der 64kB-Marke müssen dann jedoch auf anderem Weg angelegt werden (nicht PROGMEM, evtl. eigene Section und Linker-Optionen - TODO) /// alt - und nicht ganz korrekt: (Die avr-libc pgmspace-Funktionen unterstützen nur die unteren 64kB Flash bei Controllern mit mehr als 64kB.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    uint8_t *ptrToArray;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ptrToArray = (uint8_t*)(pgm_read_word(&amp;amp;pgmPointerToArray1));&lt;br /&gt;
    // ptrToArray enthält nun die Startadresse des Byte-Arrays pgmFooByteArray1&lt;br /&gt;
    // Allerdings würde ein direkter Zugriff mit diesem Pointer (z.B. temp=*ptrToArray)&lt;br /&gt;
    // &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; den Inhalt von pgmFooByteArray1[0] liefern, sondern von einer Speicherstelle&lt;br /&gt;
    // im &#039;&#039;&#039;RAM&#039;&#039;&#039;, die die gleiche Adresse hat wie pgmFooByteArray1[0]&lt;br /&gt;
    // Daher muß nun die Funktion pgm_read_byte() benutzt werden, die die in ptrToArray&lt;br /&gt;
    // enthaltene Adresse benutzt und auf das Flash zugreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(ptrToArray+i);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte... (18, 3, 70)&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ptrToArray = (uint8_t*)(pgm_read_word(&amp;amp;pgmPointerArray[1]));&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    // ptrToArray enthält nun die Adresse des ersten Elements des Byte-Arrays pgmFooByteArray2&lt;br /&gt;
    // da im zweiten Element des Pointer-Arrays pgmPointerArray die Adresse&lt;br /&gt;
    // von pgmFooByteArray2 abgelegt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(ptrToArray+i);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte... (30, 7, 79)&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Floats und Structs lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um komplexe Datentypen (structs), nicht-integer Datentypen (floats) aus dem Flash auszulesen, sind Hilfsfunktionen erforderlich. Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* Beispiel float aus Flash */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
float pgmFloatArray[3] PROGMEM = {1.1, 2.2, 3.3};&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* liest float von Flash-Addresse addr und gibt diese als return-value zurueck */&lt;br /&gt;
inline float pgm_read_float(const float *addr)&lt;br /&gt;
{	&lt;br /&gt;
	union&lt;br /&gt;
	{&lt;br /&gt;
		uint16_t i[2];	// 2 16-bit-Worte&lt;br /&gt;
		float f;&lt;br /&gt;
	} u;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	u.i[0]=pgm_read_word((PGM_P)addr);&lt;br /&gt;
	u.i[1]=pgm_read_word((PGM_P)addr+2);&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	return u.f;&lt;br /&gt;
} &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void egal(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   int i;&lt;br /&gt;
   float f;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
      f = pgm_read_float(&amp;amp;pgmFloatArray[i]); // entspr. &amp;quot;f = pgmFloatArray[i];&amp;quot;&lt;br /&gt;
      // mach&#039; was mit f &lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: Beispiele fuer structs und pointer aus flash auf struct im flash (menues, state-machines etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinfachung für Zeichenketten (Strings) im Flash ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichenketten können innerhalb des Quellcodes als &amp;quot;Flash-Konstanten&amp;quot; ausgewiesen werden. Dazu dient das Makro PSTR aus pgmspace.h. Dies erspart die getrennte Deklaration mit PROGMEM-Attribut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;string.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define MAXLEN 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char StringImFlash[] PROGMEM = &amp;quot;Erwin Lindemann&amp;quot;; // im &amp;quot;Flash&amp;quot;&lt;br /&gt;
char StringImRam[MAXLEN];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    strcpy(StringImRam, &amp;quot;Mueller-Luedenscheidt&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if (!strncmp_P(StringImRam, StringImFlash, 5)) { &lt;br /&gt;
        // mach&#039; was, wenn die ersten 5 Zeichen identisch - hier nicht&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        // der Code hier wuerde ausgefuehrt &lt;br /&gt;
    } &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if (!strncmp_P(StringImRam, PSTR(&amp;quot;Mueller-Schmitt&amp;quot;), 5)) {&lt;br /&gt;
        // der Code hier wuerde ausgefuehrt, die ersten 5 Zeichen stimmen ueberein&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        // wuerde bei nicht-Uebereinstimmung ausgefuehrt&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Vorsicht: Ersetzt man zum Beispiel&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
const char textImFlashOK[] PROGMEM = &amp;quot;mit[]&amp;quot;; &lt;br /&gt;
// = Daten im &amp;quot;Flash&amp;quot;, textImFlashOK* zeigt auf Flashadresse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
durch&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
const char* textImFlashProblem PROGMEM = &amp;quot;mit*&amp;quot;;&lt;br /&gt;
// Konflikt: Daten im BSS (lies: RAM), textImFlashFAIL* zeigt auf Flashadresse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
dann kann es zu Problemen mit AVR-GCC kommen. Zu erkennen daran, dass der Initialisierungsstring von &amp;quot;textImFlashProblem&amp;quot; zu den Konstanten ans Ende des Programmcodes gelegt wird (BSS), von dem aus er zur Benutzung eigentlich ins RAM kopiert werden sollte (und wird). Da der lesende Code (mittels pgm_read*) trotzdem an einer Stelle vorne im Flash sucht, wird Unsinn gelesen. Dies scheint ein weiters Problem des AVR-GCC (gesehen bei avr-gcc 3.4.1 und 3.4.2) bei der Anpassung an die Harvard-Architektur zu sein (konstanter Pointer auf variable Daten?!). Abhilfe (&amp;quot;Workaround&amp;quot;): Initialisierung bei Zeichenketten mit [] oder gleich im Code PSTR(&amp;quot;...&amp;quot;) nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergibt man Zeichenketten (genauer: die Adresse des ersten Zeichens), die im Flash abglegt sind an eine Funktion, muss diese entsprechend programmiert sein. Die Funktion selbst hat keine Möglichkeit zu unterscheiden, ob es sich um eine Adresse im Flash oder im RAM handelt. Die avr-libc und viele andere avr-gcc-Bibliotheken halten sich an die Konvention, dass Namen von Funktionen die Flash-Adressen erwarten mit dem Suffix _p (oder _P) versehen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen Bibliotheken werden Makros definiert, die &amp;quot;automatisch&amp;quot; ein PSTR bei Verwendung einer Funktion einfügen. Ein Blick in den Header-File der Bibliothek zeigt, ob dies der Fall ist. Ein Beispiel aus P. Fleurys lcd-Library:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// Ausschnitt aus dem Header-File lcd.h der &amp;quot;Fleury-LCD-Lib.&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
extern void lcd_puts_p(const char *progmem_s);&lt;br /&gt;
#define lcd_puts_P(__s) lcd_puts_p(PSTR(__s))&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// in einer Anwendung (wieauchimmmer.c)&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;string.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;lcd.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char StringImFlash[] PROGMEM = &amp;quot;Erwin Lindemann&amp;quot;; // im &amp;quot;Flash&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    lcd_puts_p(StringImFlash); &lt;br /&gt;
    lcd_puts_P(&amp;quot;Dr. Kloebner&amp;quot;); &lt;br /&gt;
    // daraus wird wg. #define lcd_put_P...:  lcd_puts_p( PSTR(&amp;quot;Dr. Kloebner&amp;quot;) );&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash in der Anwendung schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei AVRs mit &amp;quot;self-programming&amp;quot;-Option (auch bekannt als Bootloader-Support) können Teile des Flash-Speichers auch vom Anwendungsprogramm selbst beschrieben werden. Dies ist nur möglich, wenn die Schreibfunktionen in einem besonderen Speicherbereich (boot-section) des Programmspeichers/Flash abgelegt sind. Bei wenigen &amp;quot;kleinen&amp;quot; AVRs gibt es keine gesonderte Boot-Section, bei diesen kann der Flashspeicher von jeder Stelle des Programms geschrieben werden. Für Details sei hier auf das jeweilige Controller-Datenblatt und die Erläuterungen zum Modul boot.h der avr-libc verwiesen. Es existieren auch Application-Notes dazu bei atmel.com, die auf avr-gcc-Code übertragbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum so kompliziert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Thema, warum die Verabeitung von Werten aus dem Flash-Speicher so &amp;quot;kompliziert&amp;quot; ist, sei hier nur kurz erläutert: Die Harvard-Architektur des AVR weist getrennte Adressräume für Programm(Flash)- und Datenspeicher(RAM) auf. Der C-Standard und der gcc-Compiler sehen keine unterschiedlichen Adressräume vor. &lt;br /&gt;
Hat man zum Beispiel eine Funktion string_an_uart(const char* s) und übergibt an diese Funktion die Adresse einer Zeichenkette (einen Pointer, z.B. 0x01fe), &amp;quot;weiss&amp;quot; die Funktion nicht, ob die Adresse auf den Flash-Speicher oder den/das RAM zeigt. Allein aus dem Pointer-Wert (der Zahl) kann nicht geschlossen werden, ob ein &amp;quot;einfaches&amp;quot; zeichen_an_uart(s[i]) oder zeichen_an_uart(pgm_read_byte(&amp;amp;s[i]) genutzt werden muss, um das i-te Zeichen auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVR-Compiler &amp;quot;tricksen&amp;quot; etwas, in dem sie für einen Pointer nicht nur die Adresse anlegen, sondern zusätzlich zu jedem Pointer den Ablageort (Flash oder RAM) intern sichern. Bei Aufruf einer Funktion wird dann bei Pointer-Parametern neben der Adresse auch der Speicherbereich, auf den der Pointer zeigt, übergeben. Dies hat jedoch nicht nur Vorteile; Erläuterungen warum dies so ist, führen an dieser Stelle zu weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitte Modules/Program Space String Utilities und Abschnitt Modules/Bootloader Support Utilities&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EEPROM ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, dass der EEPROM-Speicher nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzugriffen zulässt. Beschreibt man eine EEPROM-Zelle öfter als die im Datenblatt zugesicherte Anzahl (typisch 100.000), wird die Funktion der Zelle nicht mehr garantiert. &lt;br /&gt;
Dies gilt für jede einzelne Zelle. Bei geschickter Programmierung (z.B. Ring-Puffer), bei der die zu beschreibenden Zellen regelmässig gewechselt werden, kann man eine deutlich höhere Anzahl an Schreibzugriffen, bezogen auf den Gesamtspeicher, erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreib- und Lesezugriffe auf den EEPROM-Speicher erfolgen über die im Modul eeprom.h definierten Funktionen. Mit diesen Funktionen können einzelne Bytes, Datenworte (16bit) und Datenblöcke geschrieben und gelesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzung des EEPROMs ist zu beachten, dass vor dem Zugriff auf diesen Speicher abgefragt wird, ob der Controller die vorherige EEPROM-Operation abgeschlossen hat. Die avr-libc-Funktionen beinhalten diese Prüfung, man muss sie nicht selbst implementieren. Man sollte auch verhindern, dass der Zugriff durch die Abarbeitung einer Interrupt-Routine unterbrochen wird, da bestimme Befehlsabfolgen vorgegeben sind, die innerhalb weniger Taktzyklen aufeinanderfolgen müssen (&amp;quot;timed sequence&amp;quot;). Auch dies muss bei Nutzung der Funktionen aus der avr-libc/eeprom.h-Datei nicht selbst implementiert werden. Innerhalb der Funktionen werden Interrupts vor der &amp;quot;EEPROM-Sequenz&amp;quot; global deaktiviert und im Anschluss, falls vorher auch schon eingeschaltet, wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Compiler schreibt den aus der Variablendeklaration abgeleiteten EEPROM Inhalt in die eine Datei (.eep), die zusätzlich zum Flashen des Programms in den Mikrocontroller geschrieben werden muß. Sonst wird beim Lesen zufälliger Datenmüll zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Deklaration einer Variable im EEPROM, ist das Attribut für die Section &amp;quot;.eeprom&amp;quot; zu ergänzen. &amp;lt;!-- Die Nutzung einer [[C-Präprozessor]]-Ersetzung bringt etwas Bequemlichkeit. Siehe dazu folgendes Beispiel.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/eeprom.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt; // wird in aktuellen Versionen der avr-lib mit xx.h eingebunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// EEMEM wird bei aktuellen Versionen der avr-lib in eerpom.h definiert&lt;br /&gt;
// hier: definiere falls noch nicht bekannt (&amp;quot;alte&amp;quot; avr-libc)&lt;br /&gt;
#ifndef EEMEM&lt;br /&gt;
// alle Textstellen EEMEM im Quellcode durch __attribute__ ... ersetzen&lt;br /&gt;
#define EEMEM  __attribute__ ((section (&amp;quot;.eeprom&amp;quot;)))&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte */&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByte EEMEM = 123;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Wort */&lt;br /&gt;
uint16_t eeFooWord EEMEM = 12345;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* float */&lt;br /&gt;
float eeFooFloat EEMEM;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte-Feld */&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByteArray1[] EEMEM = { 18, 3 ,70 };&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByteArray2[] EEMEM = { 30, 7 ,79 };&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* 16-bit unsigned short feld */&lt;br /&gt;
uint16_t eeFooWordArray1[4] EEMEM;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bytes lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die avr-libc Funktion zum Lesen eines Bytes heisst eeprom_read_byte. Parameter ist die Adresse des Bytes im EEPROM. Geschrieben wird über die Funktion eeprom_write_byte mit den Parametern Adresse und Inhalt. Anwendungsbeispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint8_t myByte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myByte = eeprom_read_byte(&amp;amp;eeFooByte); // lesen&lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 123&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myByte = 99;&lt;br /&gt;
    eeprom_write_byte(&amp;amp;eeFooByte, myByte); // schreiben&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myByte = eeprom_read_byte(&amp;amp;eeFooByteArray1[1]); &lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 3&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wort lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben und Lesen von Datenworten erfolgt analog zur Vorgehensweise bei Bytes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint16_t myWord;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myWord = eeprom_read_word(&amp;amp;eeFooWord); // lesen&lt;br /&gt;
    // myWord hat nun den Wert 12345&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myWord = 2222;&lt;br /&gt;
    eeprom_write_word(&amp;amp;eeFooWord, myWord); // schreiben&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Block lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und Schreiben von Datenblöcken erfolgt über die Funktionen &#039;&#039;eeprom_read_block()&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;eeprom_write_block()&#039;&#039;. Die Funktionen erwarten drei Parameter: die Adresse der Quell- bzw. Zieldaten im RAM, die EEPROM-Addresse und die Länge des Datenblocks in Bytes (size_t).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: &#039;&#039;&#039;Vorsicht!&#039;&#039;&#039; die folgenden Beispiele sind noch nicht geprueft, erstmal nur als Hinweis auf &amp;quot;das Prinzip&amp;quot;. Evtl. fehlen &amp;quot;casts&amp;quot; und mglw. noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint8_t  myByteBuffer[3];&lt;br /&gt;
    uint16_t myWordBuffer[4];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Datenblock aus EEPROM LESEN  */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* liest 3 Bytes aber der von eeFooByteArray1 definierten EEPROM-Adresse&lt;br /&gt;
       in das RAM-Array myByteBuffer */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,3);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* dito etwas anschaulicher aber &amp;quot;unnuetze Tipparbeit&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(&amp;amp;myByteBuffer[0],&amp;amp;eeFooByteArray[0],3);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* dito mit etwas Absicherung betr. der Laenge */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,sizeof(myByteBuffer));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* und nun mit &amp;quot;16bit&amp;quot; */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myWordBuffer,eeFooWordArray1,sizeof(myWordBuffer));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Datenlock in EEPROM SCHREIBEN */&lt;br /&gt;
    eeprom_write_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,sizeof(myByteBuffer));&lt;br /&gt;
    eeprom_write_block(myWordBuffer,eeFooWordArray1,sizeof(myWordBuffer));&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht-Integer&amp;quot;-Datentypen wie z.B. Fliesskommazahlen lassen sich recht praktisch über eine &#039;&#039;union&#039;&#039; in &amp;quot;Byte-Arrays&amp;quot; konvertieren und wieder &amp;quot;zurückwandeln&amp;quot;. Dies erweist sich hier (aber nicht nur hier) als nützlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   float myFloat = 12.34;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   union {&lt;br /&gt;
      float r;&lt;br /&gt;
      uint8_t i[sizeof(float)];&lt;br /&gt;
   } u;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   u.r = myFloat;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   /* float in EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;(u.i),&amp;amp;eeFooFloat,sizeof(float));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* float aus EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_read_block(&amp;amp;(u.i),&amp;amp;eeFooFloat,sizeof(float));&lt;br /&gt;
   /* u.r wieder 12.34 */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zusammengesetzte Typen lassen sich mit den Block-Routinen verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
typedef struct {&lt;br /&gt;
    uint8_t   label[8];&lt;br /&gt;
    uint8_t   rom_code[8];&lt;br /&gt;
} tMyStruct;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define MAXSENSORS 3&lt;br /&gt;
tMyStruct eeMyStruct[MAXSENSORS] EEMEM;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void egal(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   tMyStruct work;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   strcpy(work.label,&amp;quot;Flur&amp;quot;);&lt;br /&gt;
   GetRomCode(work.rom_code);     // Dummy zur Veranschaulichung - setzt rom-code&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Sichern von &amp;quot;work&amp;quot; im EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[0],sizeof(tMyStruct)); // f. Index 0&lt;br /&gt;
   strcpy(work.label,&amp;quot;Bad&amp;quot;);&lt;br /&gt;
   GetRomCode(work.rom_code);&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[1],sizeof(tMyStruct)); // f. Index 1&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   /* Lesen der Daten EEPROM Index 0 in &amp;quot;work&amp;quot; */&lt;br /&gt;
   eeprom_read_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[0],sizeof(tMyStruct));&lt;br /&gt;
   // work.label hat nun den Inhalt &amp;quot;Flur&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EEPROM-Speicherabbild in .eep-Datei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Funktion des avr-gcc ist, dass mit entsprechenden Optionen im Makefile aus den Initialisierungswerten der Variablen im Quellcode eine Datei erzeugt werden kann, die man auf den Controller programmieren kann (.eep-Datei). Damit können sehr elegant Standardwerte für den EEPROM-Inhalt im Quellcode definiert werden. Die Vorgehensweise wird aus dem WinAVR-Beispielmakefile ersichtlich. Siehe dazu die Erläuterungen im Abschnitt Exkurs: Makefiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Probleme bei den EEPROM-Funktionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsicht: Bei alten Versionen der avr-libc wurden nicht alle AVR Controller  untersützt. Z.B. bei der avr-libc Version 1.2.3 insbesondere bei AVRs &amp;quot;der neuen Generation&amp;quot; (ATmega48/88/168/169) funktionieren die Funktionen nicht korrekt (Ursache: unterschiedliche Speicheradressen der EEPROM-Register). In neueren Versionen (z.B. avr-libc 1.4.3 aus WinAVR 20050125) wurde die Zahl der unterstüzten Controller deutlich erweitert und eine Methode zur leichten Anpassung an zukünftige Controller eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Datenblatt zu AVR-Controllern mit EEPROM sind kurze Beispielecodes für den Schreib- und Lesezugriff enthalten. Will oder kann man nicht auf die neue Version aktualisieren, kann der dort gezeigte Code auch mit dem avr-gcc (ohne avr-libc/eeprom.h) genutzt werden (&amp;quot;copy/paste&amp;quot;, gegebenfalls Schutz vor Unterbrechnung/Interrupt ergänzen &#039;&#039;uint8_t sreg; sreg=SREG; cli(); [EEPROM-Code] ; SREG=sreg; return;&#039;&#039;, siehe Abschnitt Interrupts). Im Zweifel hilft ein Blick in den vom Compiler erzeugten Assembler-Code (lst/lss-Dateien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/EEPROM handling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Nutzung von printf =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um komfortabel Ausgaben auf ein Display oder die serielle Schnittstelle zu tätigen, bietet sich printf/sprintf an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdio.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t counter;&lt;br /&gt;
uint8_t s[20];&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
sprintf( s, &amp;quot;Zählerstand: %d&amp;quot;, counter);&lt;br /&gt;
LCDSoftText( s, x, y);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion LCDSoftText muss natürlich dafür sorgen, dass die Zeichenkette auf das Display kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere elegante Möglichkeit, bietet sich darin, die Ausgabe stdout auf eigene Funktionen umzubiegen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdio.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
static int uart_putchar(char c, FILE *stream);&lt;br /&gt;
static FILE mystdout = FDEV_SETUP_STREAM(uart_putchar, NULL, &lt;br /&gt;
                                         _FDEV_SETUP_WRITE);&lt;br /&gt;
static int&lt;br /&gt;
uart_putchar(char c, FILE *stream)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    if (c == ?\n?)&lt;br /&gt;
    uart_putchar(?\r?);&lt;br /&gt;
    loop_until_bit_is_set(UCSRA, UDRE);&lt;br /&gt;
    UDR = c;&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int&lt;br /&gt;
main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    init_uart();&lt;br /&gt;
    stdout = &amp;amp;mystdout;&lt;br /&gt;
    printf(&amp;quot;Hello, world!\n&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: avr-libc-user-manual-1.4.3.pdf, S.74)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen Fließkommazahlen ausgegeben werden, muss im Makefile eine andere (größere) Version der printflib eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil aller printf-Varianten: sie sind recht speicherintensiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Assembler und Inline-Assembler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich erweist es sich als nützlich, C und Assembler-Code in einer Anwendung zu nutzen. Typischerweise wird das Hauptprogramm in C verfasst und wenige, extrem zeitkritische oder hardwarenahe Operationen in Assembler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;gnu-Toolchain&amp;quot; bietet dazu zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Inline-Assembler : Die Assembleranweisungen werden direkt in den C-Code integriert. Eine Quellcode-Datei enthält somit C- und Assembleranweisungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Assembler-Dateien : Der Assembler-Codecode befindet sich in eigenen Quellcodedateien. Diese werden vom gnu-Assembler (avr-as) zu Object-Dateien assembliert (&amp;quot;compiliert&amp;quot;) und mit den aus dem C-Code erstellten Object-Dateien zusammengebunden (gelinkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inline-Assembler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inline-Assembler bietet sich an, wenn nur wenig Assembleranweisungen benötigt werden. Typische Anwendung sind kurze Codesequenzen für zeitkritische Operationen in Interrupt-Routinen oder sehr präzise Warteschleifen (z.B. 1-Wire). Inline-Assembler wird mit &#039;&#039;&#039;asm volatile&#039;&#039;&#039; eingeleitet, die Assembler-Anweisungen werden in einer Zeichenkette zusammengefasst, die als &amp;quot;Parameter&amp;quot; übergeben wird. Durch Doppelpunkte getrennt werden die Ein- und Ausgaben sowie die &amp;quot;Clobber-Liste&amp;quot; angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches Beispiel für Inline-Assembler ist das Einfügen einer NOP-Anweisung (NOP steht für No Operation). Dieser Assembler-Befehl benötigt genau einen Taktzyklus, ansonsten &amp;quot;tut sich nichts&amp;quot;. Sinnvolle Anwendungen für NOP sind genaue Delay(=Warte)-Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Verzoegern der weiteren Programmausfuehrung um&lt;br /&gt;
   genau 3 Taktzyklen */&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin kann mit einem NOP verhindert werden, dass leere Schleifen, die als Warteschleifen gedacht sind, wegoptimiert werden. Der Compiler erkennt ansonsten die vermeindlich nutzlose Schleife und erzeugt dafür keinen Code im ausführbaren Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint16_t i;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* leere Schleife - wird bei eingeschalteter Compiler-Optimierung wegoptimiert */&lt;br /&gt;
for (i=0;i&amp;lt;1000;i++);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Schleife erzwingen (keine Optimierung): &amp;quot;NOP-Methode&amp;quot; */&lt;br /&gt;
for (i=0;i&amp;lt;1000;i++) asm volatile(&amp;quot;NOP&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* alternative Methode (keine Optimierung): */&lt;br /&gt;
volatile uint16_t j;&lt;br /&gt;
for (j=0;j&amp;lt;1000;j++);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer nützlicher &amp;quot;Assembler-Einzeiler&amp;quot; ist der Aufruf von sleep (&#039;&#039;asm volatile (&amp;quot;sleep&amp;quot;);&#039;&#039;), da hierzu keine eigene Funktion in der avr-libc existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel für mehrzeiligen Inline-Assembler eine präzise Delay-Funktion. Die Funktion erhält ein 16-bit Wort als Parameter, prüft den Parameter auf 0 und beendet die Funktion in diesem Fall oder durchläuft die folgende Schleife sooft wie im Wert des Parameters angegeben. Inline-Assembler hat hier den Vorteil, dass die Laufzeit unabhängig von der Optimierungsstufe (Parameter -O, vgl. makefile) und der Compiler-Version ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
static inline void delayloop16 (uint16_t count)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
	asm volatile (&amp;quot;cp  %A0, __zero_reg__ \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;cpc %B0, __zero_reg__ \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;breq 2f               \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;1:                    \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;sbiw %0,1             \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;brne 1b               \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;2:                    &amp;quot;  &lt;br /&gt;
                        : &amp;quot;=w&amp;quot; (count)&lt;br /&gt;
		        : &amp;quot;0&amp;quot;  (count)&lt;br /&gt;
        );                            &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jede Anweisung wird mit &#039;&#039;&#039;\n\t&#039;&#039;&#039; abgeschlossen. Der Zeilenumbruch teilt dem Assembler mit, daß ein neuer Befehl beginnt.&lt;br /&gt;
* Als Sprung-Marken (Labels) werden Ziffern verwendet. Diese speziellen Labels sind mehrfach im Code verwendbar. Gesprungen wird jeweils zurück (b) oder vorwärts (f) zum nächsten ausffindbaren Label.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat zeigt ein Blick in die Assembler-Datei, die der Compiler mit der option &amp;lt;tt&amp;gt;-save-temps&amp;lt;/tt&amp;gt; nicht löscht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
	cp  r24, __zero_reg__ 	 ;  count&lt;br /&gt;
	cpc r25, __zero_reg__ 	 ;  count&lt;br /&gt;
	breq 2f               &lt;br /&gt;
	1:                    &lt;br /&gt;
	sbiw r24,1             	 ;  count&lt;br /&gt;
	brne 1b               &lt;br /&gt;
	2:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Ausführungen zum Thema Inline-Assembler finden sich in der Dokumentation der avr-libc im Abschnitt [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/inline_asm.html Related Pages/Inline Asm]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &lt;br /&gt;
*[http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc0856.pdf AVR Assembler-Anweisungsliste]&lt;br /&gt;
*[http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Inline-Assembler_in_avr-gcc Deutsche Einführung in Inline-Assembler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assembler-Dateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Assembler-Dateien erhalten die Endung .S (&#039;&#039;grosses&#039;&#039; S) und werden im makefile nach WinAVR/mfile-Vorlage hinter &#039;&#039;ASRC=&#039;&#039; durch Leerzeichen getrennt aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel eine Funktion &#039;&#039;superFunc&#039;&#039; die alle Pins des Ports D auf &amp;quot;Ausgang&amp;quot; schaltet, eine Funktion &#039;&#039;ultraFunc&#039;&#039;, die die Ausgänge entsprechend des übergebenen Parameters schaltet, eine Funktion &#039;&#039;gigaFunc&#039;&#039;, die den Status von Port A zurückgibt und eine Funktion &#039;&#039;addFunc&#039;&#039;, die zwei Bytes zu einem 16-bit-Wort addiert. Die Zuweisungen im C-Code (PORTx = ) verhindern, dass der Compiler die Aufrufe wegoptimiert und dienen nur zur Veranschaulichung der Parameterübergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst der Assembler-Code. Der Dateiname sei useful.S:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Arbeitsregister (ohne &amp;quot;r&amp;quot;) &lt;br /&gt;
workreg  = 16&lt;br /&gt;
workreg2 = 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Konstante:&lt;br /&gt;
ALLOUT = 0xff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Setze alle Pins von PortD auf Ausgang **&lt;br /&gt;
// keine Parameter, keine Rueckgabe&lt;br /&gt;
.global superFunc&lt;br /&gt;
.func superFunc&lt;br /&gt;
superFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
   ldi workreg, ALLOUT&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(DDRD), workreg  // beachte: _SFR_IO_ADDR()&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Setze PORTD auf uebergebenen Wert **&lt;br /&gt;
// Parameter in r24 (LSB immer bei &amp;quot;graden&amp;quot; Nummern)&lt;br /&gt;
.global ultraFunc&lt;br /&gt;
.func ultraFunc&lt;br /&gt;
ultraFunc:&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(PORTD), 24&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Zustand von PINA zurueckgeben **&lt;br /&gt;
// Rueckgabewerte in r24:r25 (LSB:MSB), hier nur LSB genutzt&lt;br /&gt;
.global gigaFunc&lt;br /&gt;
.func gigaFunc&lt;br /&gt;
gigaFunc:&lt;br /&gt;
   in 24, _SFR_IO_ADDR(PINA)&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Zwei Bytes addieren und 16-bit-Wort zurueckgeben **&lt;br /&gt;
// Parameter in r24 (Summand1) und r22 (Summand2) -&lt;br /&gt;
//  Parameter sind Word-&amp;quot;aligned&amp;quot; d.h. LSB immer auf &amp;quot;graden&amp;quot;&lt;br /&gt;
//  Registernummern. Bei 8-Bit und 16-Bit Paramtern somit &lt;br /&gt;
//  beginnend bei r24 dann r22 dann r20 etc.&lt;br /&gt;
// Rueckgabewert in r24:r25&lt;br /&gt;
.global addFunc&lt;br /&gt;
.func addFunc&lt;br /&gt;
addFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
   push workreg2&lt;br /&gt;
   clr workreg2&lt;br /&gt;
   mov workreg, 22&lt;br /&gt;
   add workreg, 24&lt;br /&gt;
   adc workreg2, 1    // r1 - assumed to be always zero ...&lt;br /&gt;
   movw r24, workreg&lt;br /&gt;
   pop workreg2&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// oh je - sorry - Mein AVR-Assembler ist eingerostet, hoffe das stimmt so...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Makefile ist der Name der Assembler-Quellcodedatei einzutragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ASRC = useful.S&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufruf erfolgt dann im C-Code so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
extern void superFunc(void);&lt;br /&gt;
extern void ultraFunc(uint8_t setVal);&lt;br /&gt;
extern uint8_t gigaFunc(void);&lt;br /&gt;
extern uint16_t addFunc(uint8_t w1, uint8_t w2);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
  superFunc();&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  ultraFunc(0x55);&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTD = gigaFunc();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  PORTA = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;amp; 0xff);&lt;br /&gt;
  PORTB = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;gt;&amp;gt; 8);&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
} &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis wird wieder in der lss-Datei ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
   superFunc();&lt;br /&gt;
 148:	0e 94 f6 00 	call	0x1ec&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  ultraFunc(0x55);&lt;br /&gt;
 14c:	85 e5       	ldi	r24, 0x55	; 85&lt;br /&gt;
 14e:	0e 94 fb 00 	call	0x1f6&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTD = gigaFunc();&lt;br /&gt;
 152:	0e 94 fd 00 	call	0x1fa&lt;br /&gt;
 156:	82 bb       	out	0x12, r24	; 18&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTA = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;amp; 0xff);&lt;br /&gt;
 158:	61 e1       	ldi	r22, 0x11	; 17&lt;br /&gt;
 15a:	80 ef       	ldi	r24, 0xF0	; 240&lt;br /&gt;
 15c:	0e 94 ff 00 	call	0x1fe&lt;br /&gt;
 160:	8b bb       	out	0x1b, r24	; 27&lt;br /&gt;
  PORTB = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;gt;&amp;gt; 8);&lt;br /&gt;
 162:	61 e1       	ldi	r22, 0x11	; 17&lt;br /&gt;
 164:	80 ef       	ldi	r24, 0xF0	; 240&lt;br /&gt;
 166:	0e 94 fc 00 	call	0x1f8&lt;br /&gt;
 16a:	89 2f       	mov	r24, r25&lt;br /&gt;
 16c:	99 27       	eor	r25, r25&lt;br /&gt;
 16e:	88 bb       	out	0x18, r24	; 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
000001ec &amp;lt;superFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
// setze alle Pins von PortD auf Ausgang&lt;br /&gt;
.global superFunc&lt;br /&gt;
.func superFunc&lt;br /&gt;
superFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
 1ec:	0f 93       	push	r16&lt;br /&gt;
   ldi workreg, ALLOUT&lt;br /&gt;
 1ee:	0f ef       	ldi	r16, 0xFF	; 255&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(DDRD), workreg&lt;br /&gt;
 1f0:	01 bb       	out	0x11, r16	; 17&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
 1f2:	0f 91       	pop	r16&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1f4:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001f6 &amp;lt;ultraFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// setze PORTD auf uebergebenen Wert&lt;br /&gt;
.global ultraFunc&lt;br /&gt;
.func ultraFunc&lt;br /&gt;
ultraFunc:&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(PORTD), 24&lt;br /&gt;
 1f6:	82 bb       	out	0x12, r24	; 18&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1f8:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001fa &amp;lt;gigaFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Zustand von PINA zurueckgeben&lt;br /&gt;
.global gigaFunc&lt;br /&gt;
.func gigaFunc&lt;br /&gt;
gigaFunc:&lt;br /&gt;
   in 24, _SFR_IO_ADDR(PINA)&lt;br /&gt;
 1fa:	89 b3       	in	r24, 0x19	; 25&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1fc:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001fe &amp;lt;addFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// zwei Bytes addieren und 16-bit-Wort zurueckgeben&lt;br /&gt;
.global addFunc&lt;br /&gt;
.func addFunc&lt;br /&gt;
addFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
 1fe:	0f 93       	push	r16&lt;br /&gt;
   push workreg2&lt;br /&gt;
 200:	1f 93       	push	r17&lt;br /&gt;
   clr workreg2&lt;br /&gt;
 202:	11 27       	eor	r17, r17&lt;br /&gt;
   mov workreg, 22&lt;br /&gt;
 204:	06 2f       	mov	r16, r22&lt;br /&gt;
   add workreg, 24&lt;br /&gt;
 206:	08 0f       	add	r16, r24&lt;br /&gt;
   adc workreg2, 1    // r1 - assumed to be always zero ...&lt;br /&gt;
 208:	11 1d       	adc	r17, r1&lt;br /&gt;
   movw r24, workreg&lt;br /&gt;
 20a:	c8 01       	movw	r24, r16&lt;br /&gt;
   pop workreg2&lt;br /&gt;
 20c:	1f 91       	pop	r17&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
 20e:	0f 91       	pop	r16&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 210:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuweisung von Registern zu Parameternummer und die Register für die Rückgabewerte sind in den &amp;quot;Register Usage Guidelines&amp;quot; der avr-libc-Dokumentation erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/assembler.html avr-libc-Dokumentation: Related Pages/avr-libc and assembler programs]&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_reg_usage avr-libc-Dokumentation: Related Pages/FAQ/&amp;quot;What registers are used by the C compiler?&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Globale Variablen für Datenaustausch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals kommt man um globale Variablen nicht herum, z.B. um den Datenaustausch zwischen Hauptprogramm und Interrupt-Routinen zu realisieren. &lt;br /&gt;
Hierzu muß man im Assembler wissen, wo genau die Variable vom C-Compiler abgespeichert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muß die Variable, hier &amp;quot;zaehler&amp;quot; genannt, zuerst im C-Code als Global definiert werden, z.B. so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
volatile uint8_t zaehler;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int16_t main (void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    // irgendein Code, in dem zaehler benutzt werden kann&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im foldenden Assembler-Beispiel wird der Externe Interrupt0  verwendet, um den Zähler hochzuzählen. Es fehlen die Initialisierungen des Interrupts und die Interrupt-Freigabe, so richtig sinnvoll ist der Code auch nicht, aber er zeigt (hoffentlich) wie es geht.&lt;br /&gt;
Im Umgang mit Interrupt-Vektoren gilt beim GCC-Assembler das Gleiche, wie bei C: Man muß die exakte Schreibweise beachten, ansonsten wird nicht der Interrupt-Vektor angelegt, sondern eine neue Funktion - und man wundert sich, daß nichts funktionert (vgl. das AVR-GCC Handbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.extern zaehler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     push temp                      // wichtig: Benutzte Register und das&lt;br /&gt;
     in temp,_SFR_IO_ADDR(SREG)     // Status-Register (SREG) sichern !&lt;br /&gt;
     push temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp,zaehler               // Wert aus dem Speicher lesen&lt;br /&gt;
     inc temp                       // bearbeiten&lt;br /&gt;
     sts zaehler,temp               // und wieder zurückschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     pop temp                       // die benutzten Register wiederherstellen&lt;br /&gt;
     out _SFR_IO_ADDR(SREG),temp&lt;br /&gt;
     pop temp&lt;br /&gt;
     reti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Globale Variablen im Assemblerfile anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Variablen aber auch im Assemblerfile angelegt werden. Dadurch kann auf eine .c-Datei verzichtet werden. Für das obige Beispiel könnte der Quelltext dann die Dateien zaehl_asm.S und zaehl_asm.h abgelegt werden, so dass nur noch zaehl_asm.S mit kompiliert werden müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt im Assemblerfile über das Schlüsselwort &#039;&#039;.extern &#039;&#039; auf eine vorhandene Variable zu verweisen, wird dazu mit dem Schlüsselwort &#039;&#039;.comm&#039;&#039; die benötigte Anzahl von Bytes für eine Variable reserviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;zaehl_asm.S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// 1 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Headerdatei wird dann auf die Variable nur noch verwiesen (Schlüsselwort &#039;&#039;extern&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;zaehl_asm.h&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef ZAEHL_ASM_H&lt;br /&gt;
#define ZAEHL_ASM_H&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
extern volatile uint8_t zaehler;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu globalen Variablen in C werden so angelegte Variablen nicht automatisch mit dem Wert 0 initialisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variablen größer als 1 Byte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variablen, die größer als ein Byte sind, können in Assembler auf ähnliche Art angesprochen werden. Hierzu müssen nur genug Bytes angefordert werden, um die Variable aufzunehmen. Soll z.B. für den Zähler eine Variable vom Typ &#039;&#039;unsigned long&#039;&#039;, also &#039;&#039;uint32_t&#039;&#039; verwendet werden, so müssen 4 Bytes reserviert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
// 4 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 4&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Deklaration im Headerfile wäre dann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
extern volatile uint32_t zaehler;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Variablen, die größer als ein Byte sind, werden die Werte beginnend mit dem niederwertigsten Byte im RAM abgelegt. Das folgende Codeschnippsel zeigt, wie unter Assembler auf die einzelnen Bytes zugegriffen werden kann. Dazu wird im Interrupt nun ein 32-Bit Zähler erhöht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// 4 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     push temp                      // wichtig: Benutzte Register und das&lt;br /&gt;
     in temp,_SFR_IO_ADDR(SREG)     // Status-Register (SREG) sichern !&lt;br /&gt;
     push temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     // 32-Bit-Zähler incrementieren&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 0)        // 0. Byte (niederwertigstes Byte)&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 0), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 1)        // 1. Byte&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 1), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 2)        // 2. Byte&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 2), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 3)        // 3. Byte (höchstwertigstes Byte)&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 3), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
RAUS:&lt;br /&gt;
     pop temp                       // die benutzten Register wiederherstellen&lt;br /&gt;
     out _SFR_IO_ADDR(SREG),temp&lt;br /&gt;
     pop temp&lt;br /&gt;
     reti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TODO:&#039;&#039;&#039; 16-Bit / 32-Bit Variablen, Zugriff auf Arrays (Strings)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Anhang =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten bei der Anpassung bestehenden Quellcodes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Funktionen, die in frühren Versionen der avr-libc vorhanden waren, werden inzwischen als veraltet angesehen. Sie sind nicht mehr vorhanden oder als &#039;&#039;deprecated&#039;&#039; (abgelehnt) ausgewiesen. Es empfiehlt sich, vorhandenen Code zu portieren und die alten Funktionen nicht mehr zu nutzen, auch wenn diese noch zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zur Deklaration von Interrupt-Routinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionen (eigentlich Makros) &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; und &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; zur Deklaration von Interruptroutinen sollten nicht mehr genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In aktuellen Versionen der avr-libc (z.B. avr-libc 1.4.3 aus WinAVR 20060125) werden Interruptroutinen, die &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; durch andere Interrupts &#039;&#039;&#039;unterbrechbar&#039;&#039;&#039; sind, mit ISR deklariert (siehe Abschnitt im Hauptteil). Auch die Benennung wurden vereinheitlicht und an die üblichen Bezeichnungen in den AVR Datenblättern angepasst. In der Dokumentation der avr-libc sind alte und neue Bezeichnungen in der Tabelle gegenübergestellt. Die erforderlichen Schritte zur Portierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* #include von avr/signal.h entfernen&lt;br /&gt;
* SIGNAL duch ISR ersetzen&lt;br /&gt;
* Name des Interrupt-Vektors anpassen (SIG_* durch entsprechendes *_vect)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Anpassung zuerst ein &amp;quot;alter&amp;quot; Code:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer2 Output Compare bei einem ATmega8 */&lt;br /&gt;
SIGNAL(SIG_OUTPUT_COMPARE2)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Datenblatt wird der Vektor mit TIMER2 COMP bezeichnet. Die Bezeichnung in der avr-libc entspricht dem Namen im Datenblatt, Leerzeichen werden durch Unterstriche (_) ersetzt und ein _vect angehängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Code sieht dann so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt; &lt;br /&gt;
/* signal.h entfällt */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(TIMER2_COMP_vect)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Unklarheiten bezüglich der neuen Vektorlabels hilft (noch) ein Blick in die Headerdatei des entspechenden Controllers. Für das vorherige Beispiel also der Blick in die Datei iom8.h für den ATmega8, dort findet man die veraltete Bezeichnung unterhalb der aktuellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Compare Match */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_COMP_vect		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE2		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konnte in alten Versionen signal.h ohne interrupt.h eingebunden werden, erhält man bei Verwendung der avr-libc Version 1.4.3 (WinAVR 2/2005) beim Compilieren eine Fehlermeldung, da mit signal.h nicht die erforderlichen Definitionen eingebunden werden. Der Lösungsvorschlag in signal.h auch interrupt.h einzubinden, wurde von den avr-libc-Enwicklern akzeptiert und das Problem ist  im Quellcode (CVS) bereits behoben. Es is aber noch keine avr-libc-&amp;quot;Release&amp;quot; bzw. noch kein WinAVR mit dieser avr-libc-Korrektur verfuegbar (Stand 5.2.2006). Will oder kann man den Quellcode nicht aktualisieren, gibt es folgende Alternativen:&lt;br /&gt;
* in Quellcodedateien, in denen nur avr/signal.h eingebunden wird, interrupt.h einbinden (&#039;&#039;#include &amp;amp;lt;avr/interrupt.h&amp;amp;gt;&#039;&#039;). signal.h weiterhin einbinden, falls Kompatibiltät mit alten Versionen gewünscht ist.&lt;br /&gt;
* in der Datei signal.h (bein WinAVR in c:/WinAVR/avr/include/avr/signal.h) ein (&#039;&#039;#include &amp;amp;lt;avr/interrupt.h&amp;amp;gt;&#039;&#039;) ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &#039;&#039;&#039;unterbrechbare&#039;&#039;&#039; Interruptroutinen, die mittels &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; deklariert sind, gibt es keinen direkten Ersatz in Form eines Makros. Die Routinen sind lt. Dokumentation der avr-libc in folgender Form zu Deklarieren unterbrechbarer Interrupt-Handler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) {&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
INTERRUPT(SIG_OVERFLOW0)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu:&lt;br /&gt;
void TIMER0_OVF_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void TIMER0_OVF_vect(void) &lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; die Header-Datei &#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039; einzubinden. Man sollte bei dieser Gelegenheit jedoch nochmals überprüfen, ob die Funktionalität von &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; tatsächlich gewollt ist. In vielen Fällen wurde &#039;&#039;INTTERRUPT&#039;&#039; dort genutzt, wo eigentlich &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; (nunmehr &#039;&#039;ISR&#039;&#039;) hätte genutzt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zum Portzugriff ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;inp&#039;&#039; und &#039;&#039;outp&#039;&#039; zum Einlesen bzw. Schreiben von Registern sind nicht mehr erforderlich, der Compiler unterstützt dies ohne diesen Umweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
unsigned char i, j;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
  i = inp(PINA);&lt;br /&gt;
  j = 0xff;&lt;br /&gt;
  outp(PORTB, j);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu (nicht mehr wirklich neu...):&lt;br /&gt;
  i = PINA&lt;br /&gt;
  j = 0xff;&lt;br /&gt;
  PORTB = j;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von inp und outp die Header-Datei &#039;&#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039;&#039; einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zum Zugriff auf Bits in Registern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;cbi&#039;&#039; und &#039;&#039;sbi&#039;&#039; zum Löschen und Setzen von Bits sind nicht mehr erforderlich, der Compiler unterstützt dies ohne diesen Umweg. Die Bezeichnung ist ohnehin irreführend da die Funktionen nur für Register mit Adressen im unteren Speicherbereich tatsächlich in die Assembleranweisungen cbi und sbi übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
  sbi(PORTB, PB2);&lt;br /&gt;
  cbi(PORTC, PC1);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu (auch nicht mehr wirklich neu...):&lt;br /&gt;
  PORTB |=  (1&amp;lt;&amp;lt;PB2);&lt;br /&gt;
  PORTC &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PC1);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von sbi und cbi die Header-Datei &#039;&#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039;&#039; einzubinden. Wer unbedingt will, kann sich natürlich eigene Makros mit aussagekräftigeren Namen definieren. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define SET_BIT(PORT, BITNUM)    ((PORT) |=  (1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
#define CLEAR_BIT(PORT, BITNUM)  ((PORT) &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
#define TOOGLE_BIT(PORT, BITNUM) ((PORT) ^=  (1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Referenzspannung des internen Analog-Digital-Wandlers ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die minimale (externe) Referenzspannung des ADC darf nicht beliebig niedrig sein, vlg. dazu das (aktuellste) Datenblatt des verwendeten Controllers. z.B. beim ATMEGA8 darf sie lt. Datenblatt (S.245, Tabelle 103, Zeile &amp;quot;VREF&amp;quot;) 2,0V nicht unterschreiten. HINWEIS: diese Information findet sich erst in der letzten Revision (Rev. 2486O-10/04) des Datenblatts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner &amp;lt;!-- Wer? - es gibt inzwischen x Leute die mehr oder weniger viel in diesem Artikel geschrieben haben --&amp;gt; eigenen Erfahrung nach kann man aber (auf eigene Gefahr und natürlich nicht für Seriengeräte) durchaus noch ein klein wenig weiter heruntergehen, bei dem von mir unter die Lupe genommenen ATMEGA8L (also die Low-Voltage-Variante) funktioniert der ADC bei 5V Betriebsspannung mit bis zu VREF=1,15V hinunter korrekt, ab 1,1V und darunter digitalisiert er jedoch nur noch Blödsinn). Ich würde sicherheitshalber nicht unter 1,5V gehen und bei niedrigeren Betriebsspannungen mag sich die Untergrenze für VREF am Pin AREF ggf.  nach oben&#039;&#039;&#039;(!)&#039;&#039;&#039; verschieben.&lt;br /&gt;
In der letzten Revision des Datenblatts ist außerdem korrigiert, dass ADC4 und ADC5 sehr wohl 10 Bit Genauigkeit bieten (und nicht bloß 8 Bit, wie in älteren Revisionen irrtümlich angegeben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= TODO =&lt;br /&gt;
* fuse-bits im make file&lt;br /&gt;
* Assembler-Dateien/Datenaustausch auf neue Vectornamen anpassen SIG_-&amp;gt;_vect&lt;br /&gt;
* stdio.h, malloc() ??? &lt;br /&gt;
* Code-Optimierungen (&amp;quot;tricks&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;naked&amp;quot;-Functionen ??&lt;br /&gt;
* IO-Register als Parameter/&amp;quot;Variablen&amp;quot; (volatile uint8_t *mybusport; mybusport=&amp;amp;PORTB; void sendbus(uint8_t *parm)...)&lt;br /&gt;
* JTAG? &lt;br /&gt;
* SPI ? &lt;br /&gt;
* I²C Bus &lt;br /&gt;
* LC-Display ansteuern&lt;br /&gt;
* Software USB&lt;br /&gt;
* Bootloader&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>129.247.247.238</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=AVR-GCC-Tutorial&amp;diff=13206</id>
		<title>AVR-GCC-Tutorial</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=AVR-GCC-Tutorial&amp;diff=13206"/>
		<updated>2006-05-30T09:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;129.247.247.238: /* Schreiben eines I/O-Registers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:AVR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorwort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Tutorial soll den Einstieg in die Programmierung von Atmel [[AVR]]-Mikrocontroller in der Programmiersprache [[C]] mit dem freien (&amp;quot;kostenlosen&amp;quot;) C-Compiler avr-gcc erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Version stammt von Christian Schifferle, viele neue Abschnitte und aktuelle Anpassungen von Martin Thomas&amp;lt;!--[[Benutzer:Mthomas]]--&amp;gt;. Viele der im Original-Dokument verwendeten Funktionen sind in aktuellen Versionen des [[AVR-GCC|avr-gcc]] C-Compilers und der Laufzeitbibliothek avr-libc nicht mehr enthalten oder sollen nicht mehr genutzt werden. Dieses Tutorial wurde an die neuen Funktionen/Methoden angepasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erläuterungen und Beispiele beziehen sich auf die Versionen 3.4.5 des avr-gcc-Compiler und 1.4.3 der avr-libc, so wie sie in WinAVR 20060125 enthalten sind. Die Unterschiede zu älternen Versionen werden im Haupttext und Anhang zwar erläutert, Anfängern sei jedoch empfohlen, die aktuellen Versionen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Text wird häufig auf die Standardbibliothek für den avr-gcc-Compiler, die avr-libc, verwiesen. Die online-Version der &#039;&#039;&#039;avr-libc Dokumentation&#039;&#039;&#039; findet sich [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html hier]. Bei [[WinAVR]] gehört die Dokumentation zum Lieferumfang und wird mitinstalliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Version als PDF zum Ausdrucken ist hier erhältlich (nicht immer auf aktuellem Stand): http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/AVR-GCC-Tutorial_-_www_mikrocontroller_net.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Benötigte Werkzeuge =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eigene Programme für AVRs mittels avr-gcc/avr-libc zu erstellen und zu testen, wird folgende Hard- und Software benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Testboard für die Aufnahme eines AVR Controllers, der vom avr-gcc Compiler unterstützt wird (alle ATmegas und die meisten AT90, siehe Dokumentation der avr-libc für unterstützte Typen). Dieses Testboard kann durchaus auch selbst gelötet oder auf einem Steckbrett aufgebaut werden. Einige Registerbeschreibungen dieses Tutorials beziehen sich auf den inzwischen veralteten AT90S2313. Der weitaus größte Teil des Textes ist aber für alle Controller der AVR-Familie gültig. Brauchbare Testplattform sind auch das [[STK500]] und der [[AVR Butterfly]] von Atmel.[[http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR#Starterkits |mehr..]&lt;br /&gt;
* Der avr-gcc Compiler und die avr-libc. Kostenlos erhältlich für nahezu alle Plattformen und Betriebssysteme. Für MS-Windows im Paket [[WinAVR]]; für Unix/Linux siehe auch Hinweise im Artikel [[AVR-GCC]].&lt;br /&gt;
* Programmiersoftware und -[[AVR In System Programmer |hardware]] z.B. PonyProg (siehe auch: [[Pony-Prog Tutorial]]) oder [[AVRDUDE]] mit [[STK200]]-Dongle oder die von Atmel verfügbare Hard- und Software ([[STK500]], Atmel AVRISP, [[AVR-Studio]]). &lt;br /&gt;
* Nicht unbedingt erforderlich, aber zur Simulation und zum Debuggen unter MS-Windows recht nützlich: [[AVR-Studio]] (siehe Abschnitt [[AVR-GCC-Tutorial#Exkurs: makefiles|Exkurs: makefiles]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was tun, wenn&#039;s nicht &amp;quot;klappt&amp;quot;? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Herausfinden, ob es tatsächlich ein avr(-gcc) spezifisches Problem ist oder die C-Kenntnisse einer Auffrischung bedürfen. Allgemeine C-Fragen kann man eventuell &amp;quot;beim freundlichen Programmierer zwei Büro-, Zimmer- oder Haustüren weiter&amp;quot; loswerden. Ansonsten: [[C]]-Buch (gibt&#039;s auch &amp;quot;gratis&amp;quot; online) lesen.&lt;br /&gt;
*[[AVR Checkliste]]&lt;br /&gt;
* Die [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] lesen, vor allem (aber nicht nur) den Abschnitt Related Pages/Frequently Asked Questions = Oft gestellte Fragen (und Antworten dazu). Z.Zt leider nur in englischer Sprache verfügbar.&lt;br /&gt;
* Den Artikel [[AVR-GCC]] in diesem Wiki lesen.&lt;br /&gt;
* Das gcc-Forum auf [http://www.mikrocontroller.net www.mikrocontroller.net] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Das avr-gcc-Forum bei [http://www.avrfreaks.net avrfreaks] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Das [http://lists.gnu.org/archive/html/avr-gcc-list/ Archiv der avr-gcc Mailing-Liste] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Nach Beispielcode suchen. Vor allem in der Academy von [http://www.avrfreaks.net AVRFREAKS] (anmelden).&lt;br /&gt;
* Google oder alltheweb befragen schadet nie.&lt;br /&gt;
* Bei Problemen mit der Ansteuerung interner AVR-Funktionen mit C-Code: das Datenblatt des Controllers lesen (ganz und am Besten zweimal)&lt;br /&gt;
* einen Beitrag in eines der Foren oder eine Mail an die Mailing-Liste schreiben. Dabei möglichst viel Information geben: Controller, Compilerversion, genutzte Bibliotheken, Ausschnitte aus dem Quellcode, genaue Fehlermeldungen bzw. Beschreibung des Fehlverhaltens. Bei Ansteuerung externer Geräte die Beschaltung beschreiben oder skizzieren (z.B. mit [http://www.tech-chat.de/ Andys ASCII Circuit]). Siehe dazu auch: [http://www.lugbz.org/documents/smart-questions_de.html &amp;quot;Wie man Fragen stellt&amp;quot;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erzeugen von Maschinencode =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem C-Quellcode erzeugt der avr-gcc Compiler (zusammen mit dem Präprozessor und Linker) Maschinencode für den AVR-Controller. Üblicherweise liegt dieser Code dann im Intel Hex-Format vor (&amp;quot;Hex-Datei&amp;quot;). Die Programmiersoftware (z.B. PonyProg. AVRStudio/STK500-plugin oder avrdude) liest diese Datei und überträgt die enthaltene Information in den Speicher des Controllers. Im Prinzip sind der avr-gcc-Compiler (und der Linker) mit den &amp;quot;richtigen&amp;quot; Optionen aufzurufen um aus C-Code eine &amp;quot;Hex-Datei&amp;quot; zu erhalten. Grundsätzlich stehen dazu zwei verschiedene Ansätze zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Verwendung einer Integrierten Enwicklungsumgebung (IDE), bei der alle Einstellungen z.B. in Dialogboxen durchgeführt werden können. Unter Anderen kann AVRStudio ab Version 4.12 (kostenlos bei atmel.com) zusammen mit WinAVR als intergrierte Entwicklungsumgebung für den Compiler avr-gcc genutzt werden (dazu muessen AVRStudio und WinAVR auf dem Rechner installiert sein). Weitere IDEs fuer den avr-gcc (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): AtmanAvr C (relativ günstig), KamAVR (kostenlos) VMLab (ab Version 3.12 ebenfalls kostenlos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Nutzung des Programms make mit passenden Makefiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Integrierte Enwicklungsumgebungen unterscheiden sich stark in Ihrer Bedienung und stehen auch nicht für alle Plattformen zur Verfügung, auf denen der Compiler  ausführbar ist (z.B. AVRStudio nur für MS-Windows). Zur Nutzung des avr-gcc Compilers mit IDEs sei hier auf deren Dokumentation verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt wird die Generierung von Maschinencode (&amp;quot;hex-Datei&amp;quot;) für einen AVR aus C-Quellcode (&amp;quot;c-Dateien&amp;quot;) anhand der universellen und plattformunabhänigen Vorgehensweise mittels make und Makefiles näher erläutert. Viele der darin beschriebenen Optionen findet man auch im Konfigurationsdialog des avr-gcc-Plugins von AVRStudio (AVRStudio generiert ein makefile in einem Unterverzeichnis des Projectverzeichnisses). Beim Wechsel vom makefile-Ansatz nach WinAVR-Vorlage zu AVRStudio ist darauf zu achten, dass AVRStudio (Stand: AVRStudio Version 4.12SP1) bei einem neuen Projekt die Optimierungsoption (vgl. nächster Abschnitt, typisch: -Os) nicht einstellt und die mathematische Bibliothek der avr-libc (libm.a, Linker-Option -lm) nicht einbindet. Beides ist Standard bei Verwendung von makefiles nach WinAVR-Vorlage und sollte daher auch im Konfigurationsdialog des avr-gcc-Plugins von AVRStudio &amp;quot;manuell&amp;quot; eingestellt werden, um auch mit AVRStudio kompakten Code zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Exkurs: Makefiles =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bisher gewohnt ist, mit integrierten Entwicklungsumgebung à la Visual-C Programme zu erstellen, wirkt das makefile-Konzept auf den ersten Blick etwas kryptisch. Nach kurzer Einarbeitung ist diese Vorgehensweise jedoch sehr praktisch. Diese Dateien (üblicher Name: &#039;Makefile&#039; ohne Dateiendung) dienen der Ablaufsteuerung des Programms make, das auf allen Unix/Linux-Systemen installiert sein sollte, und in einer Fassung fuer MS-Windows auch in [[WinAVR]] (Unterverzeichnis utils/bin) enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterverzeichnis &#039;&#039;sample&#039;&#039; einer WinAVR-Installation findet man eine sehr brauchbare Vorlage, die sich einfach an das eigene Projekt anpassen lässt ([[Media:Makefile|lokale Kopie Stand Sept. 2004]]). Wahlweise kann man auch [http://www.sax.de/~joerg/mfile/ mfile] von Jörg Wunsch nutzen. mfile erzeugt ein makefile nach Einstellungen in einer grafischen Nutzeroberfläche, wird bei WinAVR mitinstalliert, ist aber als TCL/TK-Programm auf nahezu allen Plattformen lauffähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das WinAVR Beispiel-Makefile.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Makefile alles richtig eingestellt genügt es, sich drei Parameter zu merken, die über die shell bzw. die Windows-Kommandozeile (cmd.exe/command.com) als Parameter an &amp;quot;make&amp;quot; übergeben werden. Das Programm make sucht sich &amp;quot;automatisch&amp;quot; das Makefile im aktuellen Arbeitsverzeichnis und führt die darin definierten Operationen für den entsprechenden Aufrufparameter durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make all&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Erstellt aus den im Makefile angegebenen Quellcodes eine &#039;&#039;hex&#039;&#039;-Datei (und ggf. auch &#039;&#039;eep&#039;&#039;-Datei).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make program&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Überträgt die hex-Datei (und wahlweise auch die eep-Datei für den EEPROM) zum AVR. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make clean&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| löscht alle temporären Dateien, also auch die hex-Datei&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufrufe können in die allermeisten Editoren in &amp;quot;Tool-Menüs&amp;quot; eingebunden werden. Dies erspart den Kontakt mit der Kommandozeile. (Bei WinAVR sind die Aufrufe bereits im Tools-Menü des mitgelieferten Editors Programmers-Notepad eingefügt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise sind folgende Daten im Makefile anzupassen:&lt;br /&gt;
* Controllertyp&lt;br /&gt;
* Quellcode-Dateien (c-Dateien)&lt;br /&gt;
* Typ und Anschluss des Programmiergeräts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seltener sind folgende Einstellungen durchzuführen:&lt;br /&gt;
* Grad der Optimierung&lt;br /&gt;
* Methode zur Erzeugung der Debug-Symbole (Debug-Format)&lt;br /&gt;
* Assembler-Quellcode-Dateien (S-Dateien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den folgenden Unterabschnitten gezeigten Makefile-Ausschnitte sind für ein Programm, das auf einem ATmega8 ausgeführt werden soll. Der Quellcode besteht aus den c-Dateien superprog.c (darin main()), uart.c, lcd.c und 1wire.c. Im Quellcodeverzeichnis befinden sich diese Dateien: superprog.c, uart.h, uart.c, lcd.h, lcd.c, 1wire.h, 1wire.c und das makefile (die angepasste Kopie des WinAVR-Beispiels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Controller wird mittels [[AVRDUDE]] über ein [[STK200]]-Programmierdongle an der Schnittstelle lpt1 (bzw. /dev/lp0) programmiert. Im Quellcode sind auch Daten für die &#039;&#039;section .eeprom&#039;&#039; definiert (siehe Abschnitt [[AVR-GCC-Tutorial#EEPROM|Speicherzugriffe]]), diese sollen beim Programmieren gleich mit ins EEPROM geschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Controllertyp setzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird die &amp;quot;make-Variable&amp;quot; MCU entsprechend dem Namen des verwendeten Controllers gesetzt. Ein Liste der von avr-gcc und der avr-libc untersützten Typen findet sich in der [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Kommentare in Makefiles beginnen mit einem Doppelkreuz &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ATmega8 at work&lt;br /&gt;
MCU = atmega8&lt;br /&gt;
# oder MCU = atmega16 &lt;br /&gt;
# oder MCU = at90s8535&lt;br /&gt;
# oder ...&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellcode-Dateien einstellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen der Quellcodedatei welche die Funktion main enthält, wird hinter TARGET eingetragen. Dies jedoch ohne die Endung &#039;&#039;.c&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
TARGET = superprog&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht das Projekt wie im Beispiel aus mehr als einer Quellcodedatei, sind die weiteren c-Dateien (nicht die Header-Dateien, vgl. [[Include-Files (C)]]) durch Leerzeichen getrennt bei SRC einzutragen. Die bei TARGET definierte Datei ist schon in der SRC-Liste enthalten. Diesen Eintrag nicht löschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
SRC = $(TARGET).c uart.c lcd.c 1wire.c &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man die Liste der Quellcodedateien auch mit dem Operator += erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
SRC = $(TARGET).c uart.c 1wire.c&lt;br /&gt;
# lcd-Code fuer Controller xyz123 (auskommentiert)&lt;br /&gt;
# SRC += lcd_xyz.c&lt;br /&gt;
# lcd-Code fuer &amp;quot;Standard-Controller&amp;quot; (genutzt)&lt;br /&gt;
SRC += lcd.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmiergerät einstellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorlagen sind auf die Programmiersoftware [[AVRDUDE]] angepasst, jedoch lässt sich auch andere Programmiersoftware einbinden, sofern diese über Kommandozeile gesteuert werden kann (z.B. stk500.exe, uisp, sp12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
# Einstellung fuer STK500 an com1 (auskommentiert)&lt;br /&gt;
# AVRDUDE_PROGRAMMER = stk500&lt;br /&gt;
# com1 = serial port. Use lpt1 to connect to parallel port.&lt;br /&gt;
# AVRDUDE_PORT = com1    # programmer connected to serial device&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Einstellung fuer STK200-Dongle an lpt1&lt;br /&gt;
AVRDUDE_PROGRAMMER = stk200&lt;br /&gt;
AVRDUDE_PORT = lpt1&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen Flash(=.hex) und EEPROM(=.eep) zusammen auf den Controller programmiert werden, ist das Kommentarzeichen vor AVRDUDE_WRITE_EEPROM zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
# auskommentiert: EERPOM-Inhalt wird nicht mitgeschrieben&lt;br /&gt;
#AVRDUDE_WRITE_EEPROM = -U eeprom:w:$(TARGET).eep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# nicht auskommentiert: EERPOM-Inhalt wird mitgeschrieben&lt;br /&gt;
AVRDUDE_WRITE_EEPROM = -U eeprom:w:$(TARGET).eep&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
todo: fuse-bits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingabe von &#039;&#039;make all&#039;&#039; im Arbeitsverzeichnis mit dem Makefile und den Quellcodedateien erzeugt (unter anderem) die Dateien superprog.hex und superprog.eep. Abhängigkeiten zwischen den einzelnen c-Dateien werden dabei automatisch berücksichtigt. Die &#039;&#039;superprog.hex&#039;&#039; und &#039;&#039;superprog.eep&#039;&#039; werden mit &#039;&#039;make program&#039;&#039; zum Controller  übertragen. Mit &#039;&#039;make clean&#039;&#039; werden alle temporären Dateien gelöscht (=&amp;quot;aufgeräumt&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Einstellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optimierungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gcc-Compiler kennt verschiedene Stufen der Optimierung. Nur zu Testzwecken sollte die Optimierung ganz deaktiviert werden (&#039;&#039;OPT = 0&#039;&#039;). Die weiteren möglichen Optionen weisen den Compiler an, möglichst kompakten oder möglichst schnellen Code zu erzeugen. In den weitaus meisten Fällen ist &#039;&#039;OPT = s&#039;&#039; die optimale (sic) Einstellung, damit wird kompakter und oft auch der &amp;quot;schnellste&amp;quot; Maschinencode erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debug-Format ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt werden die Formate stabs und dwarf-2. Das Format wird hinter &#039;&#039;DEBUG =&#039;&#039; eingestellt. Siehe dazu Abschnitt &#039;&#039;Eingabedateien zur Simulation&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assembler-Dateien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt genutzten Assembler-Dateien werden hinter ASRC durch Leerzeichen getrennt aufgelistet. Assembler-Dateien haben immer die Endung .S (großes S). Ist zum Beispiel der Assembler-Quellcode eines Software-UARTs in einer Datei softuart.S enthalten lautet die Zeile: &#039;&#039;ASRC = softuart.S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taktfrequenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Versionen der WinAVR/Mfile Vorlage für Makefiles beinhalten die Definition einer Variablen F_CPU (WinAVR 2/2005). Darin wird die Taktfrequenz des Controllers in Hertz eingetragen. Die Definition steht dann im gesamten Projekt ebenfalls unter der Bezeichnung F_CPU zur Verfügung (z.B. um daraus  UART-, SPI- oder ADC-Frequenzeinstellungen abzuleiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe hat rein &amp;quot;informativen&amp;quot; Charakter, die tatsächliche Taktrate wird über den externen Takt (z.B. Quarz) bzw. die Einstellung des internen R/C-Oszillators  bestimmt. Die Nutzung von F_CPU macht also nur Sinn, wenn die Angabe mit dem tatsächlichen Takt übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der avr-libc ab Version 1.2 (in WinAVR ab 2/2005 enthalten) wird die Definition der Taktfrequenz (F_CPU) zur Berechnung der Wartefunktionen in avr/delay.h genutzt. Diese funktionieren nur dann korrekt, wenn F_CPU mit der tatsächlichen Taktfrequenz übereinstimmt.&lt;br /&gt;
F_CPU muss dazu jedoch nicht unbedingt im makefile definiert werden. Es reicht aus, wird aber bei mehrfacher Anwendung unübersichtlich, vor &#039;&#039;#include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt;&#039;&#039; ein &#039;&#039;#define F_CPU [hier Takt in Hz]UL&#039;&#039; einzufügen. &lt;br /&gt;
Vgl. dazu  den [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__avr__delay.html entsprechenden Abschnitt der Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingabedateien zur Simulation in AVR-Studio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit älteren AVR-Studio-Versionen kann man nur auf Grundlage sogenannter &#039;&#039;coff&#039;&#039;-Dateien simulieren. Neuere Versionen von AVR-Studio (ab 4.10.356) unterstützen zudem das modernere aber noch experimentelle dwarf-2-Format, das ab WinAVR 20040722 (avr-gcc 3.4.1/Binutils inkl. Atmel add-ons) &amp;quot;direkt&amp;quot; vom Compiler erzeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vorgehensweise bei extcoff:&lt;br /&gt;
* im Makefile bei DEBUG: &amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;DEBUG=stabs&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;make extcoff&#039;&#039; (evtl. vorher &#039;&#039;make clean&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* die erzeugte &#039;&#039;cof&#039;&#039;-Datei (im Beispiel oben &#039;&#039;superprog.cof&#039;&#039;) in AVR-Studio laden&lt;br /&gt;
* AVR-Simulator und zu simulierenden Controller wählen, &amp;quot;Finish&amp;quot;&lt;br /&gt;
* weiteres siehe AVR-Studio Online-Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vorgehensweise bei dwarf-2:&lt;br /&gt;
* im Makefile bei DEBUG: &amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;DEBUG=dwarf-2&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;make all&#039;&#039; (evtl. vorher &#039;&#039;make clean&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* die erzeugte &#039;&#039;elf&#039;&#039;-Datei (im Beispiel oben &#039;&#039;superprog.elf&#039;&#039;) in AVR-Studio laden&lt;br /&gt;
* AVR-Simulator und zu simulierenden Controller wählen, &amp;quot;Finish&amp;quot;&lt;br /&gt;
* weiteres siehe AVR-Studio Online-Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Simulieren scheinen oft &amp;quot;Variablen zu fehlen&amp;quot;. Ursache dafür ist, dass der Compiler die &amp;quot;Variablen&amp;quot; direkt Registern zuweist. Dies kann vermieden werden, indem die Optimierung abgeschaltet wird (im makefile). Man simuliert dann jedoch ein vom optimierten Code stark abweichendes Programm. Das Abschalten der Optimierung wird nicht empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt des Software-Simulators kann das AVR-Studio auch genutzt werden, um mit dem ATMEL JTAGICE, ein Nachbau davon (BootICE, Evertool o.ä.) oder dem ATMEL JTAGICE MKII &amp;quot;im System&amp;quot; zu debuggen. Dazu sind keine speziellen Einstellungen im makefile erforderlich. Debugging bzw. &amp;quot;In-System-Emulation&amp;quot; mit dem JTAGICE und JTAGICE MKII sind in der AVR-Studio Online-Hilfe beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ganzzahlige (Integer) Datentypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Programmierung von Mikrokontrollern ist die Definition einiger ganzzahliger Datentypen sinnvoll, an denen eindeutig die Bit-Länge abgelesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstdefinierte (nicht-standardisierte) ganzzahlige Datentypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Folgenden genannten Typdefinitionen ist zu beachten, dass die Bezeichnungen für &amp;quot;Worte&amp;quot; teilweise je nach Prozessorplattform unterschiedlich verwendet werden. Die angegebenen Definitionen beziehen sich auf die im Zusammenhang mit AVR/8-bit-Controllern üblichen &amp;quot;Bit-Breiten&amp;quot; (In Erläuterungen zum ARM7TDMI z.B. werden oft 32-bit Integer mit &amp;quot;Wort&amp;quot; ohne weitere Ergänzung bezeichnet). Es empfiehlt sich daher, die im nachfolgenden Abschnitt beschriebenen &#039;&#039;standardisierten ganzzahligen Datentypen&#039;&#039; zu nutzen und damit &amp;quot;Missverständnissen&amp;quot; vorzubeugen, die z.B. bei der Portierung von C-Code zwischen verschiedenen Plattformen auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned char      BYTE;       // besser: uint8_t  aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned short     WORD;       // besser: uint16_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long      DWORD;      // besser: uint32_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long long QWORD;      // besser: uint64_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; BYTE : Der Datentyp BYTE definiert eine Variable mit 8 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; WORD : Der Datentyp WORD definiert eine Variable mit 16 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 65535.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; DWORD : Der Datentyp DWORD (gesprochen: Double-Word) definiert eine Variable mit 32 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 4294967295.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; QWORD : Der Datentyp QWORD (gesprochen: Quad-Word) definiert eine Variable mit 64 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 18446744073709551615.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standardisierte Integer(Ganzzahl)-Typen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardisierte Datentypen werden in der Header-Datei inttypes.h definiert. In neueren Version der avr-libc (ab V1.2.0) heisst die Datei entsprechend aktuellem Standard stdint.h. inttypes.h existiert aus Kompatibiltätsgründen weiterhin und enthält ein &#039;&#039;#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Zur Nutzung der standardisierten Typen bindet man die &amp;quot;Definitionsdatei&amp;quot; wie folgt ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// oder - ab avr-libc Version 1.2.0 möglich und empfohlen:&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der dort definierten Typen (avr-libc Version 1.0.4):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef signed char        int8_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned char      uint8_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef short              int16_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned short     uint16_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef long               int32_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long      uint32_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef long long          int64_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long long uint64_t;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vierfach-Wort (64Bit) entspricht beim AVR &#039;&#039;uint64_t&#039;&#039;, ein Doppel-Wort (32bit) entspricht &#039;&#039;uint32_t&#039;&#039;, ein Wort (16bit) entspricht &#039;&#039;uint16_t&#039;&#039; und ein Byte (8bit) entspricht &#039;&#039;uint8_t&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Typen ohne vorangestelltes &#039;&#039;u&#039;&#039; können auch vorzeichenbehaftete Zahlen speichern. &#039;&#039;int8_t&#039;&#039; geht also von -128 bis 127, &#039;&#039;uint8_t&#039;&#039; dagegen geht von 0 bis 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/(Standard) Integer Types&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bitfelder =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Programmieren von Mikrocontrollern muss auf jedes Byte oder sogar auf&lt;br /&gt;
jedes Bit geachtet werden. Oft müssen wir in einer Variablen lediglich den&lt;br /&gt;
Zustand 0 oder 1 speichern. Wenn wir nun zur Speicherung eines einzelnen Wertes&lt;br /&gt;
den kleinsten bekannten Datentypen, nämlich &#039;&#039;&#039;unsigned char&#039;&#039;&#039;, nehmen, dann&lt;br /&gt;
verschwenden wir 7 Bits, da ein &#039;&#039;&#039;unsigned char&#039;&#039;&#039; ja 8 Bit breit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bietet uns die Programmiersprache C ein mächtiges Werkzeug an, mit dessen&lt;br /&gt;
Hilfe wir 8 Bits in eine einzelne Bytevariable zusammen fassen und (fast) wie&lt;br /&gt;
8 einzelne Variablen ansprechen können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rede ist von sogenannten Bitfeldern. Diese werden als Strukturelemente&lt;br /&gt;
definiert. Sehen wir uns dazu doch am besten gleich ein Beispiel an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
struct {&lt;br /&gt;
   unsigned char bStatus_1:1; // 1 Bit für bStatus_1&lt;br /&gt;
   unsigned char bStatus_2:1; // 1 Bit für bStatus_2&lt;br /&gt;
   unsigned char bNochNBit:1; // Und hier noch mal ein Bit&lt;br /&gt;
   unsigned char b2Bits:2;    // Dieses Feld ist 2 Bits breit&lt;br /&gt;
   // All das hat in einer einzigen Byte-Variable Platz.&lt;br /&gt;
   // die 3 verbleibenden Bits bleiben ungenutzt&lt;br /&gt;
} x;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugriff auf ein solches Feld erfolgt nun wie beim Strukturzugriff bekannt&lt;br /&gt;
über den Punkt- oder den Dereferenzierungs-Operator:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x.bStatus_1 = 1;&lt;br /&gt;
x.bStatus_2 = 0;&lt;br /&gt;
x.b2Bits = 3;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitfelder sparen Platz im RAM, zu Lasten von Platz im Flash, verschlechtern aber unter&lt;br /&gt;
Umständen die Les- und Wartbarkeit des Codes. Anfängern wird geraten,&lt;br /&gt;
ein &amp;quot;ganzes&amp;quot; Byte (uint8_t) zu nutzen auch wenn nur ein Bitwert gespeichert &lt;br /&gt;
werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nur eine paar wenige Variablen vom Typ bool verwenden möchte, kann man&lt;br /&gt;
auch die Headerdatei &amp;lt;stdbool.h&amp;gt; einbinden und sich dann wie gewohnt einen Booltyp anlegen. &lt;br /&gt;
Bei vielen Variablen vom Typ Bool und knappem Speicher ist die Verwendung von Bitfeldern zu empfehlen (? Wie wird der stdbool intern abgewickelt ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundsätzlicher Programmaufbau eines &amp;amp;micro;C-Programms =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwischen 2 verschiedenen Methoden, um ein&lt;br /&gt;
Mikrocontroller-Programm zu schreiben, und zwar völlig unabhängig davon, in&lt;br /&gt;
welcher Programmiersprache das Programm geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sequentieller Programmablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Programmiertechnik wird eine Endlosschleife programmiert, welche im&lt;br /&gt;
Wesentlichen immer den gleichen Aufbau hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sequentielle Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interruptgesteuerter Programmablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Methode werden beim Programmstart zuerst die gewünschten&lt;br /&gt;
Interruptquellen aktiviert und dann in eine Endlosschleife gegangen, in welcher&lt;br /&gt;
Dinge erledigt werden können, welche nicht zeitkritisch sind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Interrupt ausgelöst wird so wird automatisch die zugeordnete&lt;br /&gt;
Interruptfunktion ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Interrupt Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeiner Zugriff auf Register =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVR-Controller verfügen über eine Vielzahl von Registern. Die meisten&lt;br /&gt;
davon sind sogenannte Schreib-/Leseregister. Das heißt, das Programm kann die&lt;br /&gt;
Inhalte der Register sowohl auslesen als auch beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Register haben spezielle Funktionen, andere wiederum können für allgemeine Zwecke (Speichern von Datenwerten) verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Register sind bei allen AVRs vorhanden, andere wiederum nur bei bestimmten Typen. So sind beispielsweise die Register, welche für den Zugriff auf den UART notwendig sind selbstverständlich nur bei denjenigen Modellen vorhanden, welche über einen integrierten Hardware UART bzw. USART verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Register sind in den Headerdateien zu den entsprechenden&lt;br /&gt;
AVR-Typen definiert. Wenn im Makefile der MCU-Typ definiert ist, wird vom System automatisch die zum Typen passende Definitionsdatei genutzt, sobald man im Code die allgemeine &amp;quot;io.h&amp;quot; Header-Datei einbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Makefile der MCU-Typ z.B. mit dem Inhalt atmega8 definiert, wird beim Einlesen der io.h-Datei implizit (&amp;quot;automatisch&amp;quot;) auch die iom8.h-Datei mit&lt;br /&gt;
den Register-Definitionen für den ATmega8 eingelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I/O-Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die I/O-Register haben einen besonderen Stellenwert bei den AVR Controllern.&lt;br /&gt;
Sie dienen dem Zugriff auf die Ports und die Schnittstellen des Controllers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwischen 8-Bit und 16-Bit Registern. Vorerst behandeln wir mal&lt;br /&gt;
die 8-Bit Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lesen eines I/O-Registers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lesen kann man auf I/O-Register einfach wie auf eine Variable zugreifen. In Quellcodes, die für ältere Versionen des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, erfolgt der Lesezugriff über die Funktion inp(). Aktuelle Versionen des Compilers unterstüzen den Zugriff nun direkt und inp() ist nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint8_t foo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* kopiert den Status der Eingabepins an PortB &lt;br /&gt;
       in die Variable foo: */&lt;br /&gt;
    foo = PINB;    &lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lesen eines Bits ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVR-Bibliothek (avr-libc) stellt auch Funktionen zur Abfrage eines einzelnen Bits eines Registers zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bit_is_set (&amp;lt;Register&amp;gt;,&amp;lt;Bitnummer&amp;gt;) : Die Funktion &#039;&#039;bit_is_set&#039;&#039; prüft, ob ein Bit gesetzt ist. Wenn das Bit gesetzt ist, wird ein Wert ungleich 0 zurückgegeben. Genau genommen ist es die Wertigkeit des abgefragten Bits, also 1 für Bit0, 2 für Bit1, 4 für Bit2 etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bit_is_clear (&amp;lt;Register&amp;gt;,&amp;lt;Bitnummer&amp;gt;) : Die Funktion &#039;&#039;bit_is_clear&#039;&#039; prüft, ob ein Bit gelöscht ist. Wenn das Bit gelöscht ist, also auf 0 ist, wird ein Wert ungleich 0 zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionen bit_is_clear bzw. bit_is_set sind &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039;, man kann auch &amp;quot;einfache&amp;quot; C-Syntax verwenden, die universell verwendbar ist. &#039;&#039;bit_is_set&#039;&#039; entspricht dabei z.B. (Registername &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer)). Das Ergebnis ist &amp;lt;&amp;gt;0 (&amp;quot;wahr&amp;quot;) wenn das Bit gesetzt und 0 (&amp;quot;falsch&amp;quot;) wenn es nicht gesetzt ist. Die Negierung des Ausdrucks, also  &#039;&#039;&#039;!&#039;&#039;&#039;((Registername &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer)), entspricht &#039;&#039;bit_is_clear&#039;&#039; und gibt einen Wert &amp;lt;&amp;gt;0 (&amp;quot;wahr&amp;quot;) zurück, falls das Bit nicht gesetzt ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreiben eines I/O-Registers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schreiben kann man I/O-Register einfach wie eine Variable setzen. In Quellcodes, die für ältere Versionen des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, erfolgt der Schreibzugriff über die Funktion outp(). Aktuelle Versionen des Compilers unterstützen den Zugriff nun direkt und outp() ist nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Setzt das Richtungsregister des Ports A auf 0xff &lt;br /&gt;
       (alle Pins als Ausgang): */&lt;br /&gt;
    DDRA = 0xff;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Setzt PortA auf 0x03, Bit 0 und 1 &amp;quot;high&amp;quot;, restliche &amp;quot;low&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
    PORTA = 0x03;   &lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schreiben von Bits ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Bits setzt man &amp;quot;Standard-C-konform&amp;quot; mittels logischer (Bit-) Operationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem Ausdruck:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 x |= (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer);  // wird ein Bit in x gesetzt&lt;br /&gt;
 x &amp;amp;= ~(1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer); // wird ein Bit in x geloescht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das niederwertigste Bit (für 1) eines Bytes hat die Bitnummer 0, das &amp;quot;höchstwertige&amp;quot; (für 128) die Nummer 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
#define MEINBIT 2&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTA |= (1 &amp;lt;&amp;lt; MEINBIT);    /* setzt Bit 2 an PortA auf 1 */&lt;br /&gt;
PORTA &amp;amp;= ~(1 &amp;lt;&amp;lt; MEINBIT);   /* loescht Bit 2 an PortA */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Methode lassen sich auch mehrere Bits eines Registers gleichzeitig setzen und löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRA &amp;amp;= ~( (1&amp;lt;&amp;lt;PA0) | (1&amp;lt;&amp;lt;PA3) );    /* PA0 und PA3 als Eingaenge */&lt;br /&gt;
PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0) | (1&amp;lt;&amp;lt;PA3);   /* Interne Pull-Up fuer beide einschalten */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quellcodes, die für ältere Version den des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, werden einzelne Bits mittels der Funktionen sbi und cbi gesetzt bzw. gelöscht. Beide Funktionen sind nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Special Function Registers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warten auf einen bestimmten Zustand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in der Bibliothek sogar Funktionen, die warten, bis ein bestimmter Zustand auf einem Bit erreicht ist. Es ist allerdings normalerweise eine eher unschöne Programmiertechnik, da in diesen Funktionen &amp;quot;blockierend gewartet&amp;quot; wird. D.h., der Programmablauf bleibt an dieser Stelle stehen, bis das maskierte Ereignis erfolgt ist. Setzt man den Watchdog ein, muss man darauf achten, dass dieser auch noch getriggert wird (zurücksetzen des Watchdogtimers). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion &#039;&#039;&#039;loop_until_bit_is_set&#039;&#039;&#039; wartet in einer Schleife, bis das definierte Bit gesetzt ist. Wenn das Bit beim Aufruf der Funktion bereits gesetzt ist, wird die Funktion sofort wieder verlassen. Das niederwertigste Bit hat die Bitnummer 0. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Warten bis Bit Nr. 2 (das dritte Bit) in Register PINA gesetzt (1) ist */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define WARTEPIN PINA&lt;br /&gt;
#define WARTEBIT 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// mit der avr-libc Funktion:&lt;br /&gt;
loop_until_bit_is_set(WARTEPIN, WARTEBIT);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// dito in &amp;quot;C-Standard&amp;quot;:&lt;br /&gt;
// Durchlaufe die (leere) Schleife solange das WARTEBIT in Register WARTEPIN&lt;br /&gt;
// _nicht_ ungleich 0 (also 0) ist.&lt;br /&gt;
while ( !(WARTEPIN &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; WARTEBIT)) ) ;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion &#039;&#039;&#039;loop_until_bit_is_clear&#039;&#039;&#039; wartet in einer Schleife, bis das definierte Bit gelöscht ist. Wenn das Bit beim Aufruf der Funktion bereits gelöscht ist, wird die Funktion sofort wieder verlassen. Das niederwertigste Bit hat die Bitnummer 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Warten bis Bit Nr. 4 (das fuenfte Bit) in Register PINB geloescht (0) ist */&lt;br /&gt;
#define WARTEPIN PINB&lt;br /&gt;
#define WARTEBIT 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// avr-libc-Funktion:&lt;br /&gt;
loop_until_bit_is_clear(WARTEPIN, WARTEBIT);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// dito in &amp;quot;C-Standard&amp;quot;:&lt;br /&gt;
// Durchlaufe die (leere) Schleife solange das WARTEBIT in Register WARTEPIN&lt;br /&gt;
// gesetzt (1) ist &lt;br /&gt;
while ( WARTEPIN &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;WARTEBIT) ) ;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universeller und auch auf andere Plattformen besser übertragbar ist die Verwendung von C-Standardoperationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: &lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Special Function Registers&lt;br /&gt;
* [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zugriff auf Ports =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ports der AVR-Controller werden über Register gesteuert. Dazu sind&lt;br /&gt;
jedem Port 3 Register zugeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;DDRx&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| Datenrichtungsregister für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039; entspricht &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039; C&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039; usw. (abhängig von der Anzahl der Ports des verwendeten AVR). Bit im Register gesetzt (1) für Ausgang, Bit gelöscht (0) für Eingang.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eingangsadresse für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- TODO: Erläuterung eher weiter unten nicht in der &amp;quot;Kurzzusammenfassung - Dies ist kein eigentliches Register, sondern definiert lediglich eine Adresse, in welcher der aktuelle Zustand der Eingangspins eines Ports vom&lt;br /&gt;
Controller abgelegt werden. Nichtsdestotrotz erfolgt der Zugriff auf den Zustand der Pins genau so, wie wenn &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039; ein normales Register wäre. Die Adresse kann nur gelesen und nicht beschrieben werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustand des Ports. Die Bits in PINx entsprechen dem Zustand der als Eingang definierten Portpins. Bit 1 wenn Pin &amp;quot;high&amp;quot;, Bit 0 wenn Portpin low.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;PORTx&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Datenregister für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Dieses Register wird verwendet, um die Ausgänge eines Ports anzusteuern. Bei Pins, die mittels DDRx auf Eingang geschaltet wurden, koenen ueber PORTx&lt;br /&gt;
die internen Pull-Up Widerstände aktiviert oder deaktiviert werden (1 = aktiv).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *Änderung: Habe PINx und PORTx vertauscht.PINx ist für Pull up und PORTx für high bzw low. Michael.L  - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sollte diese Aenderung?? Den Rest des Abschnitts auch gelesen? Evtl. die hier nicht erlaeuterten Zusatzfunktion der neuen AVRs durcheinandergeworfen? Aenderung verworfen bis mehr Details.  m.thomas. &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenrichtung bestimmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst muss die Datenrichtung der verwendeten Pins bestimmt werden. Um dies zu erreichen, wird das Datenrichtungsregister des entsprechenden Ports beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden Pin, der als Ausgang verwendet werden soll, muss dabei das&lt;br /&gt;
entsprechende Bit auf dem Port gesetzt werden. Soll der Pin als Eingang&lt;br /&gt;
verwendet werden, muss das entsprechende Bit gelöscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen wir also beispielsweise Pin 0 bis 4 von Port B als Ausgänge&lt;br /&gt;
definieren so schreiben wir folgende Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Setzen der Bits 0,1,2,3 und 4&lt;br /&gt;
// Binär 00011111 = Hexadezimal 1F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DDRB = 0x1F;    /* direkte Zuweisung - unuebersichtlich */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* mehr Tipparbeit aber uebersichtlicher: */&lt;br /&gt;
DDRB = (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB0) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB1) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB2) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB3) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB4); &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pins 5 bis 7 werden (da 0) als Eingänge geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganze Ports ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen ganzen Port als Ausgang zu definieren, kann der folgende Befehl&lt;br /&gt;
verwendet werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
DDRB = 0xff; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird der Port B als Ganzes als Ausgang geschaltet. Dazu muss die Header-Datei avr/io.h eingebunden sein (darin wird u.a. DDRB definiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vordefinierte Bitnummern für I/O-Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bitnummern (z.B. PCx, PINCx und DDCx für den Port C) sind in den io*.h-Dateien der avr-libc definiert und dienen lediglich der besseren Lesbarkeit. Man muss diese Definitionen nicht verwenden oder kann auch einfach &amp;quot;immer&amp;quot; PAx, PBx, PCx usw. nutzen, auch wenn der Zugriff auf Bits in DDRx- oder PINx-Registern erfolgt. Für den Compiler sind die Ausdrücke (1&amp;lt;&amp;lt;PC7), (1&amp;lt;&amp;lt;DDC7) und (1&amp;lt;&amp;lt;PINC7) identisch: (1&amp;lt;&amp;lt;7) (genauer: der Präprozessor ersetzt die Ausdrücke (1&amp;lt;&amp;lt;PC7),... zu (1&amp;lt;&amp;lt;7)). Ein Ausschnitt der Definitionen für Port C eines ATmega32 aus der iom32.h-Datei zur Verdeutlichung (analog für die weiteren Ports):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* PORTC */&lt;br /&gt;
#define PC7     7&lt;br /&gt;
#define PC6     6&lt;br /&gt;
#define PC5     5&lt;br /&gt;
#define PC4     4&lt;br /&gt;
#define PC3     3&lt;br /&gt;
#define PC2     2&lt;br /&gt;
#define PC1     1&lt;br /&gt;
#define PC0     0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* DDRC */&lt;br /&gt;
#define DDC7    7&lt;br /&gt;
#define DDC6    6&lt;br /&gt;
#define DDC5    5&lt;br /&gt;
#define DDC4    4&lt;br /&gt;
#define DDC3    3&lt;br /&gt;
#define DDC2    2&lt;br /&gt;
#define DDC1    1&lt;br /&gt;
#define DDC0    0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* PINC */&lt;br /&gt;
#define PINC7   7&lt;br /&gt;
#define PINC6   6&lt;br /&gt;
#define PINC5   5&lt;br /&gt;
#define PINC4   4&lt;br /&gt;
#define PINC3   3&lt;br /&gt;
#define PINC2   2&lt;br /&gt;
#define PINC1   1&lt;br /&gt;
#define PINC0   0&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Signale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, digitale Signale mit dem Mikrocontroller zu erfassen bzw. auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgänge ==&lt;br /&gt;
Will man als Ausgang definierte Pins (entsprechende DDRx-Bits = 1) auf Logisch 1 setzen, setzt man die  entsprechenden Bits im Portregister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#inlude &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB=0x04; /* besser PORTB=(1&amp;lt;&amp;lt;PB2) */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
wird also der Ausgang an Pin PB2 gesetzt (Beachte, dass die Bits immer &#039;&#039;von 0 an&#039;&#039; gezählt werden, das niederwertigste Bit ist also Bitnummer 0 und nicht etwa Bitnummer 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, dass bei der Zuweisung mittels &#039;&#039;&#039;=&#039;&#039;&#039; immer alle Pins gleichzeitig angegeben werden. Man sollte also, wenn nur bestimmte Ausgänge geschaltet werden sollen, zuerst den aktuellen Wert des Ports einlesen und das Bit des gewünschten Ports in diesen Wert einfließen lassen. Will man also nur den dritten Pin (Bit Nr. 2) an Port B auf &amp;quot;high&amp;quot; setzen und den Status der anderen Ausgänge unverändert lassen, nutze man diese Form:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB = PORTB | 0x04; /* besser: PORTB = PORTB | ( 1&amp;lt;&amp;lt;PB2 ) */&lt;br /&gt;
/* vereinfacht durch Nutzung des |= Operators : */&lt;br /&gt;
PORTB |= (1&amp;lt;&amp;lt;PB2);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* auch mehrere &amp;quot;gleichzeitig&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
PORTB |= (1&amp;lt;&amp;lt;PB4)|(1&amp;lt;&amp;lt;PB5); /* Pins PB4 und PB5 &amp;quot;high&amp;quot; */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ausschalten&amp;quot;, also  Ausgänge auf &amp;quot;low&amp;quot; setzen, erfolgt analog:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB2); /* löscht Bit 2 in PORTB und setzt damit Pin PB2 auf low */ &lt;br /&gt;
PORTB &amp;amp;= ~((1&amp;lt;&amp;lt;PB4)|(1&amp;lt;&amp;lt;PB5)); /* Pin PB4 und Pin PB5 &amp;quot;low&amp;quot; */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quellcodes, die für ältere Version den des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, werden einzelne Bits mittels der Funktionen sbi und cbi gesetzt bzw. gelöscht. Beide Funktionen sind in aktuellen Versionen der avr-libc nicht mehr enthalten und auch nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Anfangszustand von Ausgängen kritisch ist, muss die Reihenfolge beachtet werden, mit der die Datenrichtung (DDRx) eingestellt und der Ausgabewert (PORTx) gesetzt wird. Für Ausgangspins, die mit Angangswert &amp;quot;high&amp;quot; initialisiert werden, zuerst die Bits im PORTx-Register setzen und anschliessend die Datenrichtung auf Ausgang stellen. Daraus ergibt sich die Abfolge Eingang -&amp;gt; setze PORTx: interner Pull-Up aktiv -&amp;gt; setze DDRx: Ausgang &amp;quot;high&amp;quot;. Bei der Reihenfolge erst DDRx and PORTx, kann es zu einem kurzen &amp;quot;low-Puls&amp;quot; kommen, der auch exterene Pull-Up-Widerstände &amp;quot;überstimmt&amp;quot;. Die (ungünstige) Abfolge: Eingang -&amp;gt; setze DDRx: Ausgang (auf &amp;quot;low&amp;quot;, da PORTx nach Reset 0) -&amp;gt; setze PORTx: Ausgang auf high. Vergleiche dazu auch das Datenblatt Abschnitt &#039;&#039;Configuring the Pin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingänge (Wie kommen Signale in den &amp;amp;micro;C) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die digitalen Eingangssignale können auf verschiedene Arten zu unserer Logik gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signalkopplung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, wenn die Signale direkt aus einer anderen digitalen Schaltung übernommen werden können. Hat der Ausgang der entsprechenden Schaltung TTL-Pegel dann können wir sogar direkt den Ausgang der Schaltung mit einem Eingangspin von unserem Controller verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Ausgang der anderen Schaltung keinen TTL-Pegel so müssen wir den Pegel über entsprechende Hardware (z.B. Optokoppler, Spannungsteiler &amp;quot;Levelshifter&amp;quot;) anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der beiden Schaltungen muss selbstverständlich miteinander verbunden werden. Der Software selber ist es natürlich letztendlich egal, wie das Signal eingespeist wird. Wir können ja ohnehin lediglich prüfen, ob an einem Pin unseres Controllers eine logische 1 (Spannung größer ca. 0,7*Vcc) oder eine logische 0 (Spannung kleiner ca. 0,2*Vcc) anliegt. Detaillierte Informationen darüber, ab welcher Spannung ein Eingang als 0 (&amp;quot;low&amp;quot;) bzw. 1 (&amp;quot;high&amp;quot;) erkannt wird, liefert die Tabelle DC Characteristics im Datenblatt des genutzten Controllers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage der Zustände der Portpins erfolgt direkt über den Registernamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Dabei ist wichtig, zur Abfrage der Eingänge &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; etwa Portregister &#039;&#039;&#039;PORTx&#039;&#039;&#039; zu verwenden, &#039;&#039;&#039;sondern&#039;&#039;&#039; Eingangsregister &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039;. Die Abfrage der Pinzustände über PORTx statt PINx ist ein häufiger Fehler beim AVR-&amp;quot;Erstkontakt&amp;quot;.&amp;lt;/font&amp;gt; (Ansonsten liest man nicht den Zustand der Eingänge, sondern den Status der internen Pull-Up-Widerstände.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man also die aktuellen Signalzustände von Port D abfragen und in eine Variable namens bPortD abspeichern, schreibt man folgende Befehlszeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint8_t bPortD;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
bPortD = PIND;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den C-Bitoperationen kann man den Status der Bits abfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Fuehre Aktion aus, wenn Bit Nr. 1 (das &amp;quot;zweite&amp;quot; Bit) in PINC gesetzt (1) ist */&lt;br /&gt;
if ( PINC &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINC1) ) {&lt;br /&gt;
  /* Aktion */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Fuehre Aktion aus, wenn Bit Nr. 2 (das &amp;quot;dritte&amp;quot; Bit) in PINB geloescht (0) ist */&lt;br /&gt;
if ( !(PINB &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2)) ) {&lt;br /&gt;
  /* Aktion */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tasten und Schalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss mechanischer Kontakte an den Mikrocontroller gestaltet sich ebenfalls ganz einfach, wobei wir zwei unterschiedliche Methoden unterscheiden müssen (&#039;&#039;Active Low&#039;&#039; und &#039;&#039;Active High&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Active Low&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Active High&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Image:Active Low.gif]]&lt;br /&gt;
| [[Image:Active High.gif]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Bei dieser Methode wird der Kontakt zwischen den Eingangspin des Controllers und Masse geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bei offenem Schalter der Controller kein undefiniertes Signal bekommt wird zwischen die Versorgungsspannung und den Eingangspin ein sogenannter Pull-Up Widerstand geschaltet. Dieser dient dazu, den Pegel bei geöffnetem Schalter auf logisch 1 zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstandswert des Pull-Up Widerstands ist an sich nicht kritisch. Es muss jedoch beachtet werden, dass über den Widerstand ein Strom in den Eingang fliesst, also sollte er nicht zu klein gewählt werden um den Controller nicht zu zerstören. Wird er allerdings zu hoch gewählt ist die Wirkung eventuell nicht gegeben. Als üblicher Wert haben sich 10 Kiloohm eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVRs haben sogar an den meisten Pins softwaremässig zuschaltbare interne Pull-Up Widerstände, welche wir natürlich auch verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Hier wird der Kontakt zwischen die Versorgungsspannung und den Eingangspin geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bei offener Schalterstellung kein undefiniertes Signal am Controller ansteht, wird zwischen den Eingangspin und die Masse ein Pull-Down Widerstand geschaltet. Dieser dient dazu, den Pegel bei geöffneter Schalterstellung auf logisch 0 zu halten.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pull-Up Widerstände aktivieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internen Pull-Up Widerstände von Vcc zu den einzelnen Portpins werden über das Register &#039;&#039;&#039; PORTx&#039;&#039;&#039; aktiviert bzw. deaktiviert, wenn ein Pin als &#039;&#039;&#039; Eingang&#039;&#039;&#039; geschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Wert des entsprechenden Portpins auf 1 gesetzt so ist der Pull-Up Widerstand aktiviert. Bei einem Wert von 0 ist der Pull-Up Widerstand nicht aktiv. Man sollte jeweils entweder den internen oder einen externen Pull-Up Widerstand verwenden, aber nicht beide zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel werden alle Pins des Ports D als Eingänge geschaltet und alle Pull-Up Widerstände aktiviert. Weiterhin wird Pin PC7 als Eingang geschaltet und dessen interner Pull-Up Widerstand aktiviert, ohne die Einstellungen für die anderen Portpins (PC0-PC6) zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRD  = 0x00; /* alle Pins von Port D als Eingang */&lt;br /&gt;
PORTD = 0xff; /* interne Pull-Ups an allen Port-Pins aktivieren */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRC  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;DDC7);  /* Pin PC7 als Eingang */&lt;br /&gt;
PORTC |= (1&amp;lt;&amp;lt;PC7);    /* internen Pull-Up an PC7 aktivieren */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== (Tasten-)Entprellung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben alle mechanischen Kontakte, sei es von Schaltern, Tastern oder auch von Relais, die unangenehme Eigenschaft zu prellen. Dies bedeutet, dass beim Schliessen des Kontaktes derselbe nicht direkt Kontakt herstellt, sondern mehrfach ein- und ausschaltet bis zum endgültigen Herstellen des Kontaktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll nun mit einem schnellen Mikrocontroller gezählt werden, wie oft ein solcher Kontakt geschaltet wird, dann haben wir ein Problem, weil das Prellen als mehrfache Impulse gezählt wird. Diesem Phänomen muss beim Schreiben des Programms unbedingt Rechnung getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400UL     /* Quarz mit 3.6864 Mhz  */&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt;      /* definiert _delay_ms() ab avr-libc Version 1.2.0 */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einfache Funktion zum Entprellen eines Tasters */&lt;br /&gt;
inline uint8_t debounce(volatile uint8_t *port, uint8_t pin)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
        if ( ! (*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
                /* Pin wurde auf Masse gezogen, 100ms warten   */&lt;br /&gt;
                _delay_ms(100);&lt;br /&gt;
                if ( ! (*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
                {&lt;br /&gt;
                        /* Anwender Zeit zum Loslassen des Tasters geben */&lt;br /&gt;
                        _delay_ms(100);&lt;br /&gt;
                        return 1;&lt;br /&gt;
                }&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
        return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
        DDRB &amp;amp;= ~( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );                 /* PIN PB0 auf Eingang (Taster)            */&lt;br /&gt;
        PORTB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );                 /* Pullup-Widerstand aktivieren            */&lt;br /&gt;
        ...&lt;br /&gt;
        if (debounce(&amp;amp;PINB, PB0))             /* Falls Taster an PIN PB0 gedrueckt..    */&lt;br /&gt;
                PORTD = PIND ^ ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PD7 );  /* ..LED an Port PD7 an-&lt;br /&gt;
                                   bzw. ausschalten */&lt;br /&gt;
        ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Beispiel ist zu beachten, dass der AVR im Falle eines Tastendrucks 200ms wartet, also brach liegt. Zeitkritische Anwendungen sollten ein anderes Verfahren w&amp;amp;auml;hlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Entprellen siehe auch:&lt;br /&gt;
* Artikel [[Entprellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung von analogen Eingangswerten und die Ausgabe von Analogwerten wird in Kapitel [[AVR-GCC-Tutorial#Analoge_Ein-_und_Ausgabe|Analoge Ein- und Ausgabe]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 16-Bit Portregister (ADC, ICR1, OCR1, TCNT1, UBRR) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Portregister in den AVR-Controllern sind 16 Bit breit. Im Datenblatt sind diese Register üblicherweise mit dem Suffix &amp;quot;L&amp;quot; (LSB) und &amp;quot;H&amp;quot; (MSB) versehen. Die avr-libc definiert zusätzlich die meisten dieser Variablen die Bezeichnung ohne &amp;quot;L&amp;quot; oder &amp;quot;H&amp;quot;. Auf diese kann direkt zugewiesen bzw. zugegriffen werden. Die Konvertierung von 16-bit Wort nach 2*8-bit Byte erfolgt intern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint16_t foo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
foo=ADC; /* setzt die Wort-Variable foo auf den Wert der letzten AD-Wandlung */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ben&amp;amp;ouml;tigt, kann eine 16-Bit Variable auch recht einfach manuell in ihre zwei 8-Bit Bestandteile zerlegt werden. Folgendes Beispiel demonstriert dies anhand des pseudo- 16-Bit Registers UBRR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#define UART_BAUD_RATE 9600&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef union {&lt;br /&gt;
        uint16_t i16;&lt;br /&gt;
        struct {&lt;br /&gt;
                uint8_t i8l;&lt;br /&gt;
                uint8_t i8h;&lt;br /&gt;
        };&lt;br /&gt;
} convert16to8;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
convert16to8 baud;&lt;br /&gt;
baud.i16 = F_CPU / (UART_BAUD_RATE * 16L) -1;&lt;br /&gt;
UBRRH = baud.i8h;&lt;br /&gt;
UBRRL = baud.i8l;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/*alternativ:*/&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t wFoo16;&lt;br /&gt;
uint8_t bFooLow, bFooHigh;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wFoo16   = 0xAA55;                 /* zu &amp;quot;zerlegende&amp;quot; 16Bit-Integer */&lt;br /&gt;
bFooHigh = (uint8_t)(wFoo16 &amp;gt;&amp;gt; 8); /* MS-Byte */&lt;br /&gt;
bFooLow  = (uint8_t)(wFoo16);      /* LS-Byte */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen AVR-Typen (z.B. ATmega8) teilen sich UBRRH und UCSRC die gleiche Memory-Adresse. Damit der AVR trotzdem zwischen den beiden Registern unterscheiden kann, bestimmt das Bit7 (URSEL) welches Register tats&amp;amp;auml;chlich beschrieben werden soll. &#039;&#039;1000 0011&#039;&#039; (0x83) adressiert demnach UCSRC und &amp;amp;uuml;bergibt den Wert &#039;&#039;3&#039;&#039; und &#039;&#039;0000 0011&#039;&#039; (0x3) adressiert UBRRH und &amp;amp;uuml;bergibt ebenfalls den Wert &#039;&#039;3&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen 16-bit Registern (insbesondere die der 16-bit Timer) erfolgen Schreibzugriffe über das sogenannte &#039;&#039;temporary Register&#039;&#039;. Die Reihenfolge der Zugriffe bestimmt, wann der Wert tatsächlich ins Register geschrieben wird. Typisch wird erst das High-Byte beschrieben (xxxH) und intern im temporary Register zwischengespeichert. Nachdem das Low-Byte (xxxL) geschrieben wurde, setzt der Controller mit diesem und dem im temporary Register zwischengespeicherten Wert für das High-Byte das 16-bit Register. Dabei ist zu beachten, dass intern nur ein temporary Register verfügbar ist, welches in Interruptroutinen mglw. mit einem anderen Wert überschrieben wird, wenn dort ebenfalls 16-bit Register beschrieben werden. avr-gcc/avr-libc berücksichtigen die korrekte Reihenfolge automatisch, wenn die Register mit ihrem &amp;quot;16-bit Label&amp;quot; (ohne H bzw. L) angesprochen werden, dabei ist der Schutz des temporary Registers vor Überschreiben durch Interruptroutinen dennoch zu beachten (im Zweifel beim Schreibzugriff die Interrupts kurzzeitig global deaktivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umgang mit 16-Bit Registern siehe auch:&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Related Pages/Frequently Asked Questions/Nr. 8&lt;br /&gt;
* Datenblatt Abschnitt &#039;&#039;Accessing 16-bit Registers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der UART =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[UART]] kann ein AVR leicht mit einer [[RS232]]-Schnittstelle eines PC oder sonstiger Geräte mit &amp;quot;serieller Schnittstelle&amp;quot; verbunden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Anwendungen des UART:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Debug-Schnittstelle: z.B. zur Anzeige von Zwischenergebnissen (&amp;quot;printf-debugging&amp;quot; - hier besser &amp;quot;UART-debugging&amp;quot;) auf einem PC. Auf dem Rechner reicht dazu eine Terminal-Software (MS-Windows: Hyperterm oder besser Bray-Terminal, [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-8-155472.html#new HTerm]; Unix/Linux z.B. minicom). Ein direkter Anschluss ist aufgrund unterschiedlicher Pegel nicht möglich, jedoch sind entsprechende Schnittstellen-ICs wie z.B. ein MAX232 günstig und leicht zu integrieren. Rechner ohne serielle Schnittstelle können über fertige USB-seriell-Adapter angeschlossen werden. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mensch-Maschine Schnittstelle&amp;quot;: z.B. Konfiguration und Statusabfrage über eine &amp;quot;Kommandozeile&amp;quot; oder Menüs&lt;br /&gt;
* Übertragen von gespeicherten Werten: z.B. bei einem Datenlogger&lt;br /&gt;
* Anschluss von Geräten mit serieller Schnittstelle (z.B. (Funk-)Modems, Mobiltelefone, Drucker, Sensoren, &amp;quot;intelligente&amp;quot; LC-Displays, GPS-Empfänger). &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Feldbusse&amp;quot; auf RS485/RS422-Basis mittels entsprechenden Bustreiberbausteinen (z.B. MAX485)&lt;br /&gt;
* DMX, Midi etc.&lt;br /&gt;
* LIN-Bus (&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ocal &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterconnect &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;etwork): Preiswerte Sensoren/Aktoren in der Automobiltechnik und darüber hinaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVR-Controller haben ein bis zwei vollduplexfähigen UART (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;niversal &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;synchronous &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;eceiver and &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ransmitter) schon eingebaut (&amp;quot;Hardware-UART&amp;quot;). &lt;br /&gt;
Übrigens: Vollduplex heisst nichts anderes, als dass der Baustein gleichzeitig senden und empfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs (ATmega, ATtiny) verfügen über einen oder zwei U&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ART(s), dieser unterschiedet sich vom UART hauptsächlich durch interne FIFO-Puffer für Ein- und Ausgabe und erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten. Die Puffergröße ist allerdings nur 1 Byte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UART wird über vier separate Register angesprochen. USARTs der ATMEGAs verfügen über mehrere zusätzliche Konfigurationsregsiter. Das Datenblatt gibt darüber Auskunft. Die Folgende Tabelle gibt nur die Register für die (veralteten) UARTs wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UCR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den UART verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXCIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXCIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;UDRIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CHR9&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXB8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXB8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXCIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;RX&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;omplete &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART RX Complete Interrupt ausgelöst, wenn ein Zeichen vom UART empfangen wurde. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXCIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;TX&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;omplete &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART TX Complete Interrupt ausgelöst, wenn ein Zeichen vom UART gesendet wurde. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UDRIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;mpty &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART Datenregister Leer Interrupt ausgelöst, wenn der UART wieder bereit ist um ein neues zu sendendes Zeichen zu übernehmen. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;eceiver &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Nur wenn dieses Bit gesetzt ist, arbeitet der Empfänger des UART überhaupt. Wenn das Bit nicht gesetzt ist, kann der entsprechende Pin des AVR als normaler I/O-Pin verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ransmitter &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Nur wenn dieses Bit gesetzt ist, arbeitet der Sender des UART überhaupt. Wenn das Bit nicht gesetzt ist, kann der entsprechende Pin des AVR als normaler I/O-Pin verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CHR9&#039;&#039;&#039; (9 Bit Characters)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, können 9 Bit lange Zeichen übertragen und empfangen werden. Das 9. Bit kann bei Bedarf als zusätzliches Stopbit oder als Paritätsbit verwendet werden. Man spricht dann von einem 11-Bit Zeichenrahmen:&lt;br /&gt;
:1 Startbit + 8 Datenbits + 1 Stopbit + 1 Paritätsbit = 11 Bits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXB8&#039;&#039;&#039; (Receive Data Bit 8)&lt;br /&gt;
:Wenn das vorher erwähnte CHR9-Bit gesetzt ist, dann enthält dieses Bit das 9. Datenbit eines empfangenen Zeichens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXB8&#039;&#039;&#039; (Transmit Data Bit 8)&lt;br /&gt;
:Wenn das vorher erwähnte CHR9-Bit gesetzt ist, dann muss in dieses Bit das 9. Bit des zu sendenden Zeichens eingeschrieben werden bevor das eigentliche Datenbyte in das Datenregister geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;USR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tatus &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier teilt uns der UART mit, was er gerade so macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;UDRE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;FE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXC&#039;&#039;&#039; (UART Receive Complete)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn ein empfangenes Zeichen vom Empfangs-Schieberegister in das Empfangs-Datenregister transferiert wurde.&lt;br /&gt;
:Das Zeichen muss nun schnellstmöglich aus dem Datenregister ausgelesen werden. Falls dies nicht erfolgt bevor ein weiteres Zeichen komplett empfangen wurde wird eine Überlauf-Fehlersituation eintreffen. Mit dem Auslesen des Datenregisters wird das Bit automatisch gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXC&#039;&#039;&#039; (UART Transmit Complete)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn das im Sende-Schieberegister befindliche Zeichen vollständig ausgegeben wurde und kein weiteres Zeichen im Sendedatenregister ansteht. Dies bedeutet also, wenn die Kommunikation vollumfänglich abgeschlossen ist.&lt;br /&gt;
:Dieses Bit ist wichtig bei Halbduplex-Verbindungen, wenn das Programm nach dem Senden von Daten auf Empfang schalten muss. Im Vollduplexbetrieb brauchen wir dieses Bit nicht zu beachten.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird nur dann automatisch gelöscht, wenn der entsprechende Interrupthandler aufgerufen wird, ansonsten müssen wir das Bit selber löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UDRE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;mpty)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn ein Zeichen vom Sendedatenregister in das Send-Schieberegister übernommen wurde und der UART nun wieder bereit ist, ein neues Zeichen zum Senden aufzunehmen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn ein Zeichen in das Sendedatenregister geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;FE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;raming &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;rror)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn der UART einen Zeichenrahmenfehler detektiert, d.h. wenn das Stopbit eines empfangenen Zeichens 0 ist.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn das Stopbit des empfangenen Zeichens 1 ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OR&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;ver&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;un)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn unser Programm das im Empfangsdatenregister bereit liegende Zeichen nicht abholt bevor das nachfolgende Zeichen komplett empfangen wurde.&lt;br /&gt;
:Das nachfolgende Zeichen wird verworfen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn das empfangene Zeichen in das Empfangsdatenregister transferiert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UDR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier werden Daten zwischen UART und CPU übertragen. Da der UART im&lt;br /&gt;
Vollduplexbetrieb gleichzeitig empfangen und senden kann, handelt es sich&lt;br /&gt;
hier physikalisch um 2 Register, die aber über die gleiche I/O-Adresse&lt;br /&gt;
angesprochen werden. Je nachdem, ob ein Lese- oder ein Schreibzugriff auf&lt;br /&gt;
den UART erfolgt wird automatisch das richtige UDR angesprochen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UBRR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aud &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;ate &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register müssen wir dem UART mitteilen, wie schnell wir gerne&lt;br /&gt;
kommunizieren möchten. Der Wert, der in dieses Register geschrieben&lt;br /&gt;
werden muss, errechnet sich nach folgender Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
\begin{matrix}&lt;br /&gt;
\mathrm{UBRR} = \frac{\mathrm{Taktfrequenz}}{\mathrm{Baudrate} \cdot 16} - 1&lt;br /&gt;
\end{matrix}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Baudraten bis zu 115200 Baud und höher möglich.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hardware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UART basiert auf normalem TTL-Pegel mit 0V (LOW) und 5V (HIGH). Die&lt;br /&gt;
Schnittstellenspezifikation für RS232 definiert jedoch -3V ... -12V (LOW) und&lt;br /&gt;
+3 ... +12V (HIGH). Zudem muss der Signalaustausch zwischen AVR und&lt;br /&gt;
Partnergerät invertiert werden. Für die Anpassung der Pegel und das&lt;br /&gt;
Invertieren der Signale gibt es fertige Schnittstellenbausteine. Der bekannteste&lt;br /&gt;
davon ist wohl der MAX232. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;quot;Hackerloesung&amp;quot; auskommentiert - nicht so gut in einem &amp;quot;Einsteiger-Tutorial&amp;quot; - mthomas&lt;br /&gt;
Allerdings kostet der auch wieder Geld und benötigt&lt;br /&gt;
zusätzlich immerhin 4 externe Elkos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den PC eingebauten Schnittstellen vertragen ohne Klagen auch den&lt;br /&gt;
TTL-Pegel vom AVR. Allerdings müssen wir immer noch die Signale invertieren. Im&lt;br /&gt;
einfachtesn Fall verwenden wir dazu jeweils einen einfachen NPN-Transistor und 2&lt;br /&gt;
Widerstände. Näheres dazu erfahrt ihr in den folgenden Übungen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streikt die Kommunikation per UART, so ist oft eine fehlerhafte Einstellung der Baudrate die Ursache. Die Konfiguration auf eine bestimmte Baudrate ist abhängig von der Taktfrequenz des Controllers. Gerade bei neu aufgebauten Schaltungen (bzw. neu gekauften Controllern) sollte man sich daher noch einmal vergewissern, dass der Controller auch tatsächlich mit der vermuteten Taktrate arbeitet und nicht z.B. den bei einigen Modellen werksseitig eingestellten internen [[Oszillator]] statt eines externen Quarzes nutzt. Die Werte der verschiedenen fuse-bits im Fehlerfall also beispielsweise mit &#039;&#039;[[AVRDUDE]]&#039;&#039; kontrollieren und falls nötig anpassen. Grundsätzlich empfiehlt sich auch immer ein Blick in die [[AVR_Checkliste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Senden mit dem UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen nun Daten mit dem UART auf die serielle Schnittstelle ausgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu müssen wir den UART zuerst mal initialisieren. Dazu setzen wir je nach&lt;br /&gt;
gewünschter Funktionsweise die benötigten Bits im &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir vorerst nur senden möchten und (noch) keine Interrupts auswerten wollen, gestaltet sich die Initialisierung wirklich sehr einfach, da wir lediglich das &#039;&#039;&#039;Transmitter Enable&#039;&#039;&#039; Bit setzen müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
UCR |= (1&amp;lt;&amp;lt;TXEN);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs mit USART(s) haben mehrere Konfigurationsregister und erfordern eine etwas andere Konfiguration. Für einen ATmega16 z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  UCSRB |= (1&amp;lt;&amp;lt;TXEN);			// UART TX einschalten&lt;br /&gt;
  UCSRC |= (1&amp;lt;&amp;lt;URSEL)|(3&amp;lt;&amp;lt;UCSZ0);	// Asynchron 8N1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist noch das bzw. sind noch die Baudratenregister einzustellen (UBRR bzw. UBRRL/UBRRH). Der Wert dafür ergibt sich aus der angegebenen Formel durch Einsetzen der Taktfrequenz und der gewünschten Übertragungsrate. (Das Berechnen der Formel kann man dem [[C-Präprozessor|Präprozessor]] überlassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* UART-Init beim AT90S2313 */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
/* In neueren Version der WinAVR/Mfile Makefile-Vorlage kann&lt;br /&gt;
   F_CPU im Makefile definiert werden, eine nochmalige Definition&lt;br /&gt;
   hier wuerde zu einer Compilerwarnung fuehren. Daher &amp;quot;Schutz&amp;quot; durch&lt;br /&gt;
   #ifndef/#endif */&lt;br /&gt;
/* Zum Beispiel 4Mhz-Quarz (falls nicht schon im Makefile definiert): */&lt;br /&gt;
#define F_CPU 4000000;&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#define UART_BAUD_RATE 9600  // 9600 Baud&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UBRR = F_CPU / (UART_BAUD_RATE * 16L) - 1;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder für den Mega16 mit einem 16bit-Register eine etwas andere Programmierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  /* USART-Init beim ATmega16 */&lt;br /&gt;
  #ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
  #define F_CPU 3686400           /* Oszillator-Frequenz in Hz */&lt;br /&gt;
  #endif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Hilfsmakro zur UBRR-Berechnung (&amp;quot;Formel&amp;quot; laut Datenblatt)&lt;br /&gt;
  #define UART_UBRR_CALC(BAUD_,FREQ_) ((FREQ_)/((BAUD_)*16L)-1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  #define UART_BAUD_RATE 9600&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  UBRRH = (uint8_t)(UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU)&amp;gt;&amp;gt;8);&lt;br /&gt;
  UBRRL = (uint8_t)UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* alternativ bei der avr-libc &amp;quot;direkt 16bit&amp;quot; : */&lt;br /&gt;
  UBRR = UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise kann man im Datenblatt der jeweiligen CPU auch den entsprechenden Wert nachschlagen. Ein Beispiel für einen ATmega32 bei 16MHz und für 19200 Baud: im Datenblatt des ATmega32 Tabelle &amp;quot;Examples of UBRR Settings&amp;quot; liest man für diese Vorgaben den Wert 51 ab. Dieser wird nun auf die Register UBRRH und UBRRL verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierung für den USART könnte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  /* USART-Init 19200 Baud bei 16MHz für Mega32 */&lt;br /&gt;
  UCSRB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; TXEN );			// UART TX einschalten&lt;br /&gt;
  UCSRC |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; URSEL )|( 3&amp;lt;&amp;lt;UCSZ0 );	        // Asynchron 8N1&lt;br /&gt;
  UBRRH  = 0;                                   // Highbyte ist 0&lt;br /&gt;
  UBRRL  = 51;                                  // Lowbyte ist 51 ( dezimal )&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obige Code ist gegenüber den Versionen mit &#039;#define ...&#039; nicht so portabel, dafür aber etwas übersichtlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senden einzelner Zeichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun ein Zeichen auf die Schnittstelle auszugeben, müssen wir dasselbe&lt;br /&gt;
lediglich in das &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister schreiben. Vorher ist zu prüfen, ob das UART-Modul bereit ist das zu sendende Zeichen entgegenzunehmen. Die Bezeichnungen des/der Statusregisters mit dem Bit UDRE ist abhängig vom Controllertypen (vgl. Datenblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // bei AVR mit einem UART (&amp;quot;classic AVR&amp;quot; z.B. AT90S8515)&lt;br /&gt;
    while (!(USR &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich                   */&lt;br /&gt;
    UDR = &#039;x&#039;;                  /* schreibt das Zeichen x auf die Schnittstelle */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /** ODER **/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // bei neueren AVRs steht der Status in UCSRA/UCSR0A/UCSR1A, hier z.B. fuer ATmega16:&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich                   */&lt;br /&gt;
    UDR = &#039;x&#039;;                    /* schreibt das Zeichen x auf die Schnittstelle */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreiben einer Zeichenkette (String) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe &amp;quot;String senden&amp;quot; wird durch zwei Funktionen abgearbeitet. Die universelle/controllerunabhängige Funktion uart_puts übergibt jeweils ein Zeichen der Zeichenkette an eine Funktion uart_putc, die abhängig von der vorhandenen Hardware implementiert werden muss. In der Funktion zum Senden eines Zeichens ist darauf zu achten, dass vor dem Senden geprüft wird, ob der UART bereit ist den &amp;quot;Sendeauftrag&amp;quot; entgegenzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// putc fuer AVR mit einem UART (z.B. AT90S8515)&lt;br /&gt;
int uart_putc(unsigned char c)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while(!(USR &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; UDRE))); /* warte, bis UDR bereit */&lt;br /&gt;
    UDR = c;                     /* sende Zeichen */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/** ODER **/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// bei neueren AVRs andere Bezeichnung fuer die Statusregister, hier ATmega16:&lt;br /&gt;
int uart_putc(unsigned char c)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich */&lt;br /&gt;
    UDR = c;                      /* sende Zeichen */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* puts ist unabhaengig vom Controllertyp */&lt;br /&gt;
void uart_puts (char *s)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (*s)&lt;br /&gt;
    {   /* so lange *s != &#039;\0&#039; also ungleich dem &amp;quot;String-Endezeichen&amp;quot; */&lt;br /&gt;
        uart_putc(*s);&lt;br /&gt;
        s++;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ist wohl fuer avrlibc 1.4.3 etwas anderes. Erstmal auskommentiert bis angepasst, um Verwirrung zu vermeiden. Ein kleines Unterkapitel fuer stdio waere ohnehin angebracht.&lt;br /&gt;
/* verwenden der printf-lib: */&lt;br /&gt;
int&lt;br /&gt;
main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* initialisieren der UART */&lt;br /&gt;
    uart_init();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* stream öffnen */&lt;br /&gt;
    fdevopen(uart_putc, NULL, 0);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* printf... */&lt;br /&gt;
    printf(&amp;quot;%s: stdout erfolgreich auf UART umgeleitet\n&amp;quot;, __FUNCTION__);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* exit... */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warteschleifen sind insofern etwas kritisch, da während des Sendens eines Strings nicht mehr auf andere Ereignisse reagieren werden kann. Universeller ist die Nutzung von FIFO(first-in first-out)-Puffern, in denen die zu sendenden bzw. empfangenen Zeichen/Bytes zwischengespeichert und mittels Interruptroutinen an den U(S)ART weitergegeben bzw. ausgelesen werden. Dazu existieren fertige Komponenten (Bibliotheken, Libraries), die man recht einfach in eigene Entwicklungen integrieren kann. Es empfiehlt sich, diese Komponenten zu nutzen und das Rad nicht neu zu erfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeichen Empfangen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Empfang von Zeichen muss der Empfangsteil des UART bei der Initialisierung aktiviert werden, indem das RXEN-Bit im jeweiligen Konfigurationsregister (UCSRB bzw UCSR0B/UCSR1B) gesetzt wird. Im einfachsten Fall wird solange gewartet, bis ein Zeichen empfangen wurde, dieses steht dann im UART-Datenregister (UDR bzw. UDR0 und UDR1 bei AVRs mit 2 UARTS) zur Verfügung (sogen. &amp;quot;Polling-Betrieb&amp;quot;). Ein Beispiel für den ATmega16:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zusaetzlich zur Baudrateneinstellung und der weiteren Initialisierung: */&lt;br /&gt;
void Usart_EnableRX()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    UCSRB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; RXEN );&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zeichen empfangen */&lt;br /&gt;
uint8_t Usart_Rx(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;RXC)));  // warten bis Zeichen verfuegbar&lt;br /&gt;
    return UDR;                   // Zeichen aus UDR an Aufrufer zurueckgeben&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion blockiert den Programmablauf. Alternativ kann das RXC-Bit in einer Programmschleife abgefragt werden und dann nur bei gesetztem RXC-Bit UDR ausgelesen werden. Eleganter und in den meisten Anwendungsfällen &amp;quot;stabiler&amp;quot; ist die Vorgehensweise, die empfangenen Zeichen in einer Interrupt-Routine einzulesen und zur späteren Verarbeitung in einem Eingangsbuffer (FIFO-Buffer) zwischenzuspeichern. Dazu existieren fertige und gut getestete [[Libraries|Bibliotheken]] &amp;lt;!-- &amp;quot;echte Libraries&amp;quot; (.a) wie im Verweis beschrieben sind hier eigentlich nicht gemeint, verwirrt hier etwas, da AVR-&amp;quot;Libraries&amp;quot; meist per #defines anpassbare Source-Codes sind, vielleicht so: --&amp;gt; und Quellcodekomponenten (z.B. UART-Library von P. Fleury, procyon-avrlib und einige in der &amp;quot;Academy&amp;quot; von avrfreaks.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: 9bit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software-UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Zahl der vorhandenen Hardware-UARTs nicht ausreicht, können weitere Schnittstellen über sogennante Software-UARTs ergänzt werden. Es gibt dazu (mindestens) zwei Ansätze: &lt;br /&gt;
* Der bei AVRs üblichste Ansatz basiert auf dem Prinzip, dass ein externer Interrupt-Pin für den Empfang (&amp;quot;RX&amp;quot;) genutzt wird. Das Startbit löst den Interrupt aus, in der Interrupt-Routine (ISR) wird der externe Interrupt deaktiviert und ein Timer aktiviert. In der Interrupt-Routine des Timers wird der Zustand des Empfangs-Pins entsprechend der Baudrate abgetastet. Nach Empfang des Stop-Bits wird der externe Interrupt wieder aktiviert. Senden kann über einen beliebigen Pin (&amp;quot;TX&amp;quot;) erfolgen, der entsprechend der Baudrate und dem zu sendenden Zeichen auf 0 oder 1 gesetzt wird. Die Implementierung ist nicht ganz einfach, es existieren dazu aber fertige Bibliotheken (z.B. bei [http://www.avrfreaks.net/ avrfreaks] oder in der [http://hubbard.engr.scu.edu/embedded/avr/avrlib/ Procyon avrlib]).&lt;br /&gt;
* Ein weiterer Ansatz erfordert keinen Pin mit &amp;quot;Interrupt-Funktion&amp;quot; aber benötigt mehr Rechenzeit. Jeder Input-Pin kann als Empfangspin (RX) dienen. Über einen Timer wird der Zustand des RX-Pins mit einem vielfachen der Baudrate abgetastet (dreifach scheint üblich) und High- bzw. Lowbits anhand einer Mindestanzahl identifiziert. (Beispiel: &amp;quot;Generic Software Uart&amp;quot; Application-Note von IAR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs (z.B. ATtiny26 oder ATmega48,88,168,169) verfügen über ein Universal Serial Interface (USI), das teilweise UART-Funktion übernehmen kann. Atmel stellt eine Application-Note bereit, in der die Nutzung des USI als UART erläutert wird (im Prinzip &amp;quot;Hardware-unterstützter Software-UART&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: Weiterführende Informationen inkl. Beispielen für die Nutzung von stdio-Funktionen (printf etc.) im [[AVR-Tutorial - UART]].&lt;br /&gt;
* [http://homepage.hispeed.ch/peterfleury/ Peter Fleurys] UART-Bibiliothek fuer avr-gcc/avr-libc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Analoge Ein- und Ausgabe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Eingangswerte werden in der Regel über den AVR Analog-Digital-Converter (AD-Wandler, ADC) eingelesen, der in vielen Typen verfügbar ist (typisch 10bit Auflösung). Durch diesen werden analogen Signale (Spannungen) in digitale Zahlenwerte gewandelt. Bei AVRs, die über keinen internen AD-Wandler verfügen (z.B. ATmega162, ATtiny2313), kann durch externe Beschaltung (R/C-Netzwerk und &amp;quot;Zeitmessung&amp;quot;) die Funktion des AD-Wandlers &amp;quot;emuliert&amp;quot; werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine AVRs mit eingebautem Digital-Analog-Konverter (DAC). Diese Funktion muss durch externe Komponenten nachgebildet werden (z.B. PWM und &amp;quot;Glättung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon besteht natürlich immer die Möglichkeit, spezielle Bausteine zur Analog-Digital- bzw. Digital-Analog-Wandlung zu nutzen und diese über eine digitale Schnittstelle (z.b. SPI oder I2C) mit einem AVR anzusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ADC (Analog Digital Converter) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog-Digital-Konverter (ADC) wandelt analoge Signale in digitale Werte um, welche vom Controller interpretiert werden können. Einige AVR-Typen haben bereits einen mehrkanaligen Analog-Digital-Konverter eingebaut. Die Genauigkeit, mit welcher ein analoges Signal aufgelöst werden kann, wird durch die Auflösung des ADC in Anzahl Bits angegeben, man hört bzw. liest jeweils von 8-Bit-ADC oder 10-Bit-ADC oder noch höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ADC mit 8 Bit Auflösung kann somit das analoge Signal mit einer Genauigkeit von 1/256 des Maximalwertes darstellen. Wenn wir nun mal annehmen, wir hätten eine Spannung zwischen 0 und 5 Volt und eine Auflösung von 3 Bit, dann könnten&lt;br /&gt;
die Werte 0V, 0.625V, 1.25, 1.875V, 2.5V, 3.125V, 3.75, 4.375, 5V&lt;br /&gt;
daherkommen, siehe dazu folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Eingangsspannung am ADC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Entsprechender Messwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0...&amp;lt;0.625V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.625...&amp;lt;1.25V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.25...&amp;lt;1.875V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.875...&amp;lt;2.5V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2.5...&amp;lt;3.125V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3.125...&amp;lt;3.75V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3.75...&amp;lt;4.375V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4.375...5V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben sind natürlich nur ungefähr. Je höher nun die Auflösung des Analog-Digital-Konverters ist, also je mehr Bits er hat, um so genauer kann der Wert erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der interne ADC im AVR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es einmal etwas genauer sein soll, dann müssen wir auf einen AVR mit eingebautem Analog-Digital-Wandler (ADC) zurückgreifen, die über mehrere Kanäle verfügen. Kanäle heisst in diesem Zusammenhang, dass zwar bis zu zehn analoge Eingänge am AVR verfügbar sind, aber nur ein &amp;quot;echter&amp;quot; Analog-Digital-Wandler zur Verfügung steht, vor der eigentlichen Messung ist also einzustellen, welcher Kanal (&amp;quot;Pin&amp;quot;) mit dem Wandler verbunden und gemessen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwandlung innerhalb des AVR basiert auf der schrittweisen Näherung. Beim AVR müssen die Pins &#039;&#039;&#039;AGND&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;AVCC&#039;&#039;&#039; beschaltet werden. Für genaue Messungen sollte AVCC über ein L-C Netzwerk mit VCC verbunden werden, um Spannungsspitzen und -einbrüche vom Analog-Digital-Wandler fernzuhalten. Im Datenblatt findet sich dazu eine Schaltung, die 10 Mikrohenry und 100 nF vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Analog-Digital-Wandlung wird auf eine Referenzspannung bezogen. Aktuelle AVRs bieten drei Möglichkeiten zur Wahl dieser Spannung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine externe Referenzspannung von maximal &#039;&#039;&#039;Vcc&#039;&#039;&#039; am Anschlusspin &#039;&#039;&#039;AREF&#039;&#039;&#039;. Die minimale (externe) Referenzspannung darf jedoch nicht beliebig niedrig sein, vgl. dazu das (aktuellste) Datenblatt des verwendeten Controllers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verfügt der AVR über eine interne Referenzspannung, kann diese genutzt werden. Alle aktuellen AVRs mit internem AD-Wandler sollten damit ausgestattet sein (vgl. Datenblatt: 2,56V oder 1,1V je nach Typ). Das Datenblatt gibt auch über die Genauigkeit dieser Spannung Auskunft.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;interne&#039;&#039;&#039; Referenzspannung wird auf &#039;&#039;&#039;Vcc&#039;&#039;&#039; bezogen, eine externe Referenzspannung auf &#039;&#039;&#039;GND (Masse)&#039;&#039;&#039;. Davon unabhängig werden digitalisierte Spannungen &#039;&#039;&#039;immer&#039;&#039;&#039; auf GND bezogen. Beim ATMEGA8 z.B. ist der Pin AREF über 32kOhm mit GND verbunden, d.h. man muss diese doch extrem niedrige Eingangsimpedanz mit in die Berechnung für einen Spannungsteiler einbeziehen, bzw. kann diesen Widerstand als R2 gleich mit benutzen. Formel für Spannungsteiler: Udiv=U/((R1+R2)/R2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzung von Vcc oder der internen Referenz wird empfohlen, einen Kondensator zwischen dem AREF-Pin und GND anzuordnen. Die Festlegung, welche Spannungsreferenz genutzt wird, erfolgt z.B. beim ATmega16 mit den Bits REFS1/REFS0 im ADMUX-Register. Die zu messende Spannung muss im Bereich zwischen &#039;&#039;&#039;AGND&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;AREF&#039;&#039;&#039; (egal ob intern oder extern) liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; kann in zwei verschiedenen Betriebsarten verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Einfache Wandlung (Single Conversion) : In dieser Betriebsart wird der Wandler bei Bedarf vom Programm angestossen für jeweils eine Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Frei laufend (Free Running) : In dieser Betriebsart erfasst der Wandler permanent die anliegende Spannung und schreibt diese in das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Register des ADC ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; verfügt über eigene Register. Im Folgenden die Registerbeschreibung eines (inzwischen veralteten) AT90S8535, welcher über 8 ADC-Kanäle verfügt. Die Register unterscheiden sich jedoch nicht erheblich von denen aktueller AVRs (vgl. Datenblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADCSR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol and &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tatus &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADSC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADIF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;En&#039;&#039;&#039;able)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt werden, um den &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; überhaupt zu aktivieren. Wenn das Bit nicht gesetzt, ist können die Pins wie normale I/O-Pins verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADSC&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tart &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;onversion)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird ein Messvorgang gestartet. In der frei laufenden Betriebsart muss das Bit gesetzt werden, um die kontinuierliche Messung zu aktivieren.&lt;br /&gt;
:Wenn das Bit nach dem Setzen des &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;-Bits zum ersten Mal gesetzt wird, führt der Controller zuerst eine zusätzliche Wandlung und erst dann die eigentliche Wandlung aus. Diese zusätzliche Wandlung wird zu Initialisierungszwecken durchgeführt.&lt;br /&gt;
:Das Bit bleibt nun so lange auf 1, bis die Umwandlung abgeschlossen ist, im Initialisierungsfall entsprechend bis die zweite Umwandlung erfolgt ist und geht danach auf 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADFR&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;Fr&#039;&#039;&#039;ee Running Select)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird die Betriebsart eingestellt.&lt;br /&gt;
:Eine logische 1 aktiviert den frei laufenden Modus. Der &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; misst nun ständig den ausgewählten Kanal und schreibt den gemessenen Wert in das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADIF&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; gesetzt, wenn eine Umwandlung erfolgt und das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039; aktualisiert ist.&lt;br /&gt;
:Wenn das &#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039; Bit sowie das &#039;&#039;&#039;I-Bit&#039;&#039;&#039; im AVR &#039;&#039;&#039;Statusregister&#039;&#039;&#039; gesetzt ist, wird der &#039;&#039;&#039;ADC Interrupt&#039;&#039;&#039; ausgelöst und die Interrupt-Behandlungsroutine aufgerufen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn die Interrupt-Behandlungsroutine aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 in das Register geschrieben wird (So steht es in der AVR-Dokumentation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist und ebenso das &#039;&#039;&#039; I-Bit&#039;&#039;&#039; im Statusregister &#039;&#039;&#039;SREG&#039;&#039;&#039;, dann wird der &#039;&#039;&#039; ADC-Interrupt&#039;&#039;&#039; aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADPS2...ADPS0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;rescaler &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese Bits bestimmen den Teilungsfaktor zwischen der Taktfrequenz und dem Eingangstakt des &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; benötigt einen eigenen Takt, welchen er sich selber aus der CPU-Taktfreqenz erzeugt. Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;-Takt sollte zwischen 50 und 200kHz sein.&lt;br /&gt;
:Der Vorteiler muss also so eingestellt werden, dass die CPU-Taktfrequenz dividiert durch den Teilungsfaktor einen Wert zwischen 50-200kHz ergibt.&lt;br /&gt;
:Bei einer CPU-Taktfrequenz von 4MHz beispielsweise rechnen wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
\begin{matrix}&lt;br /&gt;
TF_{min}=\frac{CLK}{200kHz}=\frac{4000000}{200000}=\mathbf{20}&lt;br /&gt;
\\&lt;br /&gt;
\\&lt;br /&gt;
TF_{max}=\frac{CLK}{50kHz}=\frac{4000000}{50000}=\mathbf{80}&lt;br /&gt;
\end{matrix}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Somit kann hier der Teilungsfaktor 32 oder 64 verwendet werden. Im Interesse der schnelleren Wandlungszeit werden wir hier den Faktor 32 einstellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Teilungsfaktor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 32&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 128&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADCL&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADCH&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADC &#039;&#039;&#039; Data Register&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn eine Umwandlung abgeschlossen ist, befindet sich der gemessene Wert in&lt;br /&gt;
diesen beiden Registern. Von &#039;&#039;&#039;ADCH&#039;&#039;&#039; werden nur die beiden niederwertigsten Bits verwendet. Es müssen immer beide Register ausgelesen werden und zwar immer &#039;&#039;&#039;in der Reihenfolge: ADCL, ADCH&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Der effektive Messwert ergibt sich dann zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x = ADCL;       // mit uint16_t x&lt;br /&gt;
x += (ADCH&amp;lt;&amp;lt;8); // in zwei Zeilen (LSB/MSB-Reihenfolge und &lt;br /&gt;
                   C-Operatorprioritaet sichergestellt)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x = ADCW; // je nach AVR auch x = ADC (siehe avr/ioxxx.h)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADMUX&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;Mu&#039;&#039;&#039;ltiple&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;er Select Register&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Register wird der zu messende Kanal ausgewählt. Beim 90S8535&lt;br /&gt;
kann jeder Pin von Port A als &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;-Eingang verwendet werden (=8 Kanäle).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;MUX2...MUX0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Mit diesem 3 Bits wird der zu messende Kanal bestimmt. Es wird einfach die entsprechende Pinnummer des Ports eingeschrieben.&lt;br /&gt;
:Wenn das Register beschrieben wird, während dem eine Umwandlung läuft, so wird zuerst die aktuelle Umwandlung auf dem bisherigen Kanal beendet. Dies ist vor allem beim frei laufenden Betrieb zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Meine Empfehlung ist deswegen klar diese, dass der frei laufende Betrieb nur bei einem einzelnen zu verwendenden Analogeingang verwendet werden sollte, wenn man sich Probleme bei der Umschalterei ersparen will.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktivieren des ADC ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; zu aktivieren, müssen wir das &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;-Bit im &#039;&#039;&#039;ADCSR&#039;&#039;&#039;-Register&lt;br /&gt;
setzen. Im gleichen Schritt legen wir auch gleich die Betriebsart fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Beispiel für den &amp;quot;single conversion&amp;quot;-Mode bei einem ATmega169 und Nutzung der internen Referenzspannung (beim &#039;169 1,1V bei anderen AVRs auch 2,56V). D.h. das Eingangssignal darf diese Spannung nicht überschreiten, gegebenenfalls mit Spannungsteiler konditionieren. Ergebnis der Routine ist der ADC-Wert, also 0 für 0-Volt und 1024 für V_ref-Volt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t ReadChannel(uint8_t mux)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t i;&lt;br /&gt;
  uint16_t result = 0;         //Initialisieren wichtig, da lokale Variablen&lt;br /&gt;
                               //nicht automatisch initialisiert werden und&lt;br /&gt;
                               //zufällige Werte haben. Sonst kann Quatsch rauskommen&lt;br /&gt;
  ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADEN) | (1&amp;lt;&amp;lt;ADPS1) | (1&amp;lt;&amp;lt;ADPS0);    // Frequenzvorteiler &lt;br /&gt;
                               // setzen auf 8 (1) und ADC aktivieren (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  ADMUX = mux;                      // Kanal waehlen&lt;br /&gt;
  ADMUX |= (1&amp;lt;&amp;lt;REFS1) | (1&amp;lt;&amp;lt;REFS0); // interne Referenzspannung nutzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* nach Aktivieren des ADC wird ein &amp;quot;Dummy-Readout&amp;quot; empfohlen, man liest&lt;br /&gt;
     also einen Wert und verwirft diesen, um den ADC &amp;quot;warmlaufen zu lassen&amp;quot; */&lt;br /&gt;
  ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC);              // eine ADC-Wandlung &lt;br /&gt;
  while ( ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC) );     // auf Abschluss der Konvertierung warten &lt;br /&gt;
  &amp;lt;!--while(!(ADCSRA &amp;amp; 0x10));      // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--  while(!(ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF)));     // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit)&lt;br /&gt;
  ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);              //ADIF löschen (siehe DB, macht sonst die ISR), &lt;br /&gt;
                                   //da sonst Schleife im nächsten Durchgang nicht&lt;br /&gt;
                                    //wartet bis Wandlung fertig. Nicht ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF); &lt;br /&gt;
                                    //siehe FAQ Nr. 24 der avr-libc&lt;br /&gt;
                                    // ** ACHTUNG **&lt;br /&gt;
                                    //das funktioniert nur, wenn in dem&lt;br /&gt;
                                    //Register nur(!) Interrupt-Flags stehen&lt;br /&gt;
                                    //ansonsten ADCSRA |= 1(&amp;lt;&amp;lt;ADIF) verwenden &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* Eigentliche Messung - Mittelwert aus 4 aufeinanderfolgenden Wandlungen */&lt;br /&gt;
  for(i=0;i&amp;lt;4;i++)&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC);            // eine Wandlung &amp;quot;single conversion&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--    while(!(ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF)));   // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit)&lt;br /&gt;
    ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);             //ADIF löschen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
    while ( ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC) );   // auf Abschluss der Konvertierung warten&lt;br /&gt;
    result += ADCW;		    // Wandlungsergebnisse aufaddieren&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  ADCSRA &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;ADEN);             // ADC deaktivieren (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  result /= 4;                     // Summe durch vier teilen = arithm. Mittelwert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  return result;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Beispielaufrufe: */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void foo(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint16_t adcval;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  adcval = ReadChannel(0); /* MUX-Bits auf 0b0000 -&amp;gt; Channel 0 */&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  adcval = ReadChannel(2); /* MUX-Bits auf 0b0010 -&amp;gt; Channel 2 */&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird bei jedem Aufruf der ADC aktiviert und nach der Wandlung wieder abgeschaltet, das spart Strom. Will man dies nicht, verschiebt man die mit (1) gekennzeichneten Zeilen in eine Funktion adc_init() o.ä. und löscht die mit (2) markierten Zeilen. Das Löschen des ADIF-Flags sollte, &#039;&#039;&#039;entgegen&#039;&#039;&#039; der [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_intbits FAQ], mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
erfolgen. Die Methode in der FAQ eignet sich nur für Register in denen &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; Interrupt-Flags stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analog-Digital-Wandlung ohne internen ADC ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Messen eines Widerstandes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Werte lassen sich ohne Analog-Digital-Wandler auch indirekt ermitteln. Im Folgenden wird die Messung des an einem Potentiometer eingestellten Widerstands anhand der Ladekurve eines Kondensators erläutert. Bei dieser Methode wird nur ein Portpin benötigt, ein Analog-Digital-Wandler oder Analog-Comparator ist nicht erforderlich. Es wird dazu eine Kondensator und der Widerstand (das Potentiometer) in Reihe zwischen Vorsorgungsspannung und Masse/GND geschaltet (sogen. RC-Netzwerk). Zusätzlich wird eine Verbindung der Leitung zwischen Kondensator und Potentiometer zu einem Portpin des Controllers hergestellt. Die folgende Abbildung verdeutlicht die erforderliche Schaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Poti.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Portpin des Controllers auf Ausgang konfiguriert (im Beispiel &#039;&#039;DDRD&amp;amp;nbsp;|=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;) und dieser Ausgang auf Logisch 1 (&amp;quot;High&amp;quot;, &#039;&#039;PORTD&amp;amp;nbsp;|=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;) geschaltet, liegt an beiden &amp;quot;Platten&amp;quot; des Kondensators das gleiche Potential &#039;&#039;&#039;VCC&#039;&#039;&#039; an und der Kondensator somit entladen. (Klingt komisch, mit &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; entladen, ist aber so, da an beiden Seiten des Kondensators das gleiche Potential anliegt und somit eine Potentialdifferenz von 0V besteht =&amp;gt; Kondensator ist entladen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Zeit ist der Kondensator entladen und der Portpin wird als Eingang konfiguriert (&#039;&#039;DDRD&amp;amp;nbsp;&amp;amp;=&amp;amp;nbsp;~(1&amp;lt;&amp;lt;PD3); PORTD&amp;amp;nbsp;&amp;amp;=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;), wodurch dieser hochohmig wird. Der Status des Eingangspin (in PIND) ist Logisch 1 (High). Der Kondensator lädt sich jetzt über das Poti auf, dabei steigt der Spannungsabfall über dem Kondensator und derjenige über dem Poti sinkt. Fällt nun der Spannungsabfall über dem Poti unter die Thresholdspannung des Eingangspins (2/5 Vcc, also ca. 2V), wird das Eingangssignal als LOW erkannt (Bit in PIND wird 0). Die Zeitspanne zwischen der Umschaltung von Entladung auf Aufladung und dem Wechsel des Eingangssignals von High auf Low ist ein Maß für den am Potentiometer eingestellten Widerstand. Zur Zeitmessung kann einer der im Controller vorhandenen Timer genutzt werden. Der 220 Ohm Widerstand dient dem Schutz des Controllers. Es würde sonst bei Maximaleinstellung des Potentionmeters (hier 0 Ohm) ein zu hoher Strom fliessen, der die Eingangsstufe des Controllers zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem weiteren Eingangspin und ein wenig Software können wir auch eine Kalibrierung realisieren, um den Messwert in einen vernünftigen Bereich (z.B: 0...100 % oder so) umzurechnen. Ein Beispielprogramm findet sich auf [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/ Christian Schifferles Web-Seite] im Archiv &#039;&#039;ATMEL.ZIP&#039;&#039;, welches unter den Titel &#039;&#039;Tutorial &amp;quot;Programmieren mit C für Atmel Mikrocontroller&#039;&#039; heruntergeladen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen hier einmal die wohl einfachste Methode zur Erfassung eines analogen Wertes realisieren und zwar das Messen eines veränderlichen Widerstandes wie z.B. eines Potentiometers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stelle sich vor, wir schalten einen Kondensator in Reihe zu einem Widerstand zwischen die Versorgungsspannung und Masse und dazwischen nehmen wir das Signal ab und führen es auf einen der Pins an unserem Controller, genau so wie es in folgender Grafik dargestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun den Pin des AVR als Ausgang schalten und auf Logisch 1 (HIGH) legen, dann liegt an beiden Platten des Kondensators &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; an und dieser wird entladen (Klingt komisch, mit &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; entladen, ist aber so, da an beiden Seiten des Kondensators das gleiche Potential anliegt und somit eine Potentialdifferenz von 0V besteht =&amp;gt; Kondensator ist entladen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun der Kondensator genügend entladen ist schalten wir einfach den Pin als Eingang wodurch dieser hochohmig wird. Der Kondensator lädt sich jetzt über das Poti auf, dabei steigt der Spannungsabfall über dem Kondensator und derjenige über dem Poti sinkt. Fällt nun der Spannungsabfall über dem Poti unter die Thresholdspannung des Eingangspins (2/5 Vcc, also ca. 2V), dann schaltet der Eingang von HIGH auf LOW um. Wenn wir nun messen (zählen), wie lange es dauert, bis der Kondensator so weit geladen ist, dann haben wir einen ungefähren Wert der Potentiometerstellung. Der 220 Ohm Widerstand dient dem Schutz des Controllers. Wenn nämlich sonst die Potentiometerstellung auf Maximum steht (0 Ohm), dann würde in den Eingang des Controllers ein viel zu hoher Strom fliessen und der AVR würde in Rauch aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist meines Wissens die einzige Schaltung zur Erfassung von Analogwerten, welche mit nur einem einzigen Pin auskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem weiteren Eingangspin und ein wenig Software können wir auch eine Kalibrierung realisieren, um den Messwert in einen vernünftigen Bereich (z.B: 0...100 % oder so) umzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anfang März 2006 waren einige dieser URLS nicht erreichbar (Deeplink-Probleme?). Aber das Archiv ATMEL.ZIP mit diesen Quellen (und anderen) ist auf der Homepage des Entwicklers Christian Schifferle[http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/] unter der Bezeichnung Tutorial &amp;quot;Programmieren mit C&amp;quot; erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Lust hat, sich selber mal an ein solches Programm&lt;br /&gt;
heranzuwagen, der sollte das jetzt tun. Für diejenigen, die es gern schnell&lt;br /&gt;
mögen, hier das Beispielprogramm, welches den UART-Printf aus den&lt;br /&gt;
vorangegangenen Kapiteln benötigt, inkl. Makefile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Poti.c Poti.c ]&lt;br /&gt;
| Hauptprogramm.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Pot.c Pot.c]&lt;br /&gt;
| Separate Routine zur Ermittlung des Messwertes.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Pot.h Pot.h]&lt;br /&gt;
| Zugehörige Headerdatei.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Allgemein/UartPrintF.c UartPrintF.c]&lt;br /&gt;
| Für die Debugausgabe auf den UART.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Allgemein/UartPrintF.h UartPrintF.h]&lt;br /&gt;
| Zugehörige Headerdatei.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/makefile Makefile]&lt;br /&gt;
| Makefile.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Programm auf den AVR geladen wurde, muss dieser&lt;br /&gt;
kalibriert werden. Dazu wird der Kalibrierungsschalter geschlossen und das Poti&lt;br /&gt;
einige Male zwischen minimaler und maximaler Stellung hin und her gedreht. Dabei&lt;br /&gt;
werden die jeweiligen Maximalwerte bestimmt. Wenn der Kalibrierschalter wieder&lt;br /&gt;
geöffnet wird werden die Kalibrierungsdaten in&#039;s EEPROM des AVR geschrieben,&lt;br /&gt;
damit die Prozedur nicht nach jedem Reset wiederholt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Pin 4 habe ich noch ein Triggersignal gelegt, welches auf&lt;br /&gt;
HIGH geht wenn die Messung beginnt und auf LOW, wenn der Messvorgang beendet&lt;br /&gt;
wird. Mit Hilfe dieses Signals kann der Vorgang wunderschön auf einem&lt;br /&gt;
Oszillographen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ADC über Komparator ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen weiteren Weg, eine analoge Spannung mit Hilfe des&lt;br /&gt;
Komparators, welcher in fast jedem AVR integriert ist, zu messen. Siehe dazu&lt;br /&gt;
auch die Application Note AVR400 von Atmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird das zu messende Signal auf den invertierenden Eingang&lt;br /&gt;
des Komparators geführt. Zusätzlich wird ein Referenzsignal an den nicht&lt;br /&gt;
invertierenden Eingang des Komparators angeschlossen. Das Referenzsignal wird&lt;br /&gt;
hier auch wieder über ein RC-Glied erzeugt, allerdings mit festen Werten für R&lt;br /&gt;
und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ADC ueber Komparator.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Messung ist nun dem vorhergehenden recht&lt;br /&gt;
ähnlich. Durch Anlegen eines LOW-Pegels an Pin 2 wird der Kondensator zuerst&lt;br /&gt;
einmal entladen. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass der Entladevorgang&lt;br /&gt;
genügend lang dauert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun wird Pin 2 auf HIGH gelegt. Der Kondensator wird geladen. Wenn die Spannung&lt;br /&gt;
über dem Kondensator die am Eingangspin anliegende Spannung erreicht hat&lt;br /&gt;
schaltet der Komparator durch. Die Zeit, welche benötigt wird, um den&lt;br /&gt;
Kondensator zu laden kann nun auch wieder als Maß für die Spannung an Pin 1&lt;br /&gt;
herangezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es mir gespart, diese Schaltung auch aufzubauen und&lt;br /&gt;
zwar aus mehreren Gründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 3 Pins notwendig.&lt;br /&gt;
# Genauigkeit vergleichbar mit einfacherer Lösung.&lt;br /&gt;
# War einfach zu faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Schaltung liegt allerdings darin, dass damit&lt;br /&gt;
direkt Spannungen gemessen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DAC (Digital Analog Converter) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Digital-Analog-Konverters (&#039;&#039;&#039;DAC&#039;&#039;&#039;) können wir nun auch Analogsignale ausgeben. Es gibt hier mehrere Verfahren. &amp;lt;!-- Wenn wir beim ADC die Möglichkeit haben, mit externen Komponenten zu operieren, müssen wir bei der DAC-Wandlung mit dem auskommen, was der Controller selber zu bieten hat. --mt: hmm, richtig? verstaendlich? redundant? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DAC über mehrere digitale Ausgänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir an den Ausgängen des Controllers ein entsprechendes&lt;br /&gt;
Widerstandsnetzwerk aufbauen haben wir die Möglichkeit, durch die Ansteuerung&lt;br /&gt;
der Ausgänge über den Widerständen einen Addierer aufzubauen, mit dessen&lt;br /&gt;
Hilfe wir eine dem Zahlenwert proportionale Spannung erzeugen können. Das&lt;br /&gt;
Schaltbild dazu kann etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:DAC R2R.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollten selbstverständlich möglichst genaue Widerstände verwendet&lt;br /&gt;
werden, also nicht unbedingt solche mit einer Toleranz von 10% oder mehr.&lt;br /&gt;
Weiterhin empfiehlt es sich, je nach Anwendung den Ausgangsstrom über einen&lt;br /&gt;
Operationsverstärker zu verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PWM (Pulsweitenmodulation) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kommen nun zu einem Thema, welches in aller Munde ist, aber viele&lt;br /&gt;
Anwender verstehen nicht ganz, wie &#039;&#039;&#039; PWM&#039;&#039;&#039; eigentlich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir alle wissen ist ein Mikrocontroller ein rein digitales Bauteil.&lt;br /&gt;
Definieren wir einen Pin als Ausgang, dann können wir diesen Ausgang entweder&lt;br /&gt;
auf HIGH setzen, worauf am Ausgang die Versorgungsspannung &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; anliegt, oder aber wir setzen den Ausgang auf LOW, wonach dann &#039;&#039;&#039; 0V&#039;&#039;&#039; am Ausgang liegt. Was passiert aber nun, wenn wir periodisch mit einer festen Frequenz zwischen HIGH und LOW umschalten? - Richtig, wir erhalten eine Rechteckspannung, wie die folgende Abbildung zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechteckspannung hat nun einen geometrischen Mittelwert, &lt;br /&gt;
der je nach Pulsbreite kleiner oder grösser ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun diese pulsierende Ausgangsspannung noch über ein RC-Glied filtern/&amp;quot;glätten&amp;quot; dann haben wir schon eine entsprechende Gleichspannung erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den AVR&#039;s können wir direkt &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signale erzeugen. &lt;br /&gt;
Dazu dient der 16-Bit Zähler, welcher im sogenannten &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Modus betrieben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis:&lt;br /&gt;
:In den folgenden Überlegungen wird als Controller der 90S2313 vorausgesetzt. Die Theorie ist bei anderen AVR-Controllern vergleichbar, die Pinbelegung allerdings nicht unbedingt, weshalb ein Blick ins entsprechende Datenblatt dringend angeraten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Modus zu aktivieren müssen im Timer/Counter1 Control&lt;br /&gt;
Register A &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039; die Pulsweiten-Modulatorbits &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039; entsprechend nachfolgender Tabelle gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| PWM-Modus des Timers ist nicht aktiv.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 8-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| 9-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 10-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Timer/Counter zählt nun permanent von 0 bis zur Obergrenze&lt;br /&gt;
und wieder zurück, er wird also als sogenannter Auf-/Ab Zähler betrieben. &lt;br /&gt;
Die Obergrenze hängt davon ab, ob wir mit 8, 9 oder 10-Bit PWM arbeiten wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Obergrenze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 255&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 510&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 1022&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1023&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 2046&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich muss mit den Bits &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; desselben&lt;br /&gt;
Registers die gewünschte Ausgabeart des Signals definiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Keine Wirkung, Pin wird nicht geschaltet.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Keine Wirkung, Pin wird nicht geschaltet.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Nicht invertierende PWM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausgangspin wird gelöscht beim Hochzählen und gesetzt beim&lt;br /&gt;
Herunterzählen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Invertierende PWM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausgangspin wird gelöscht beim Herunterzählen und gesetzt beim&lt;br /&gt;
Hochzählen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entsprechende Befehl um beispielsweise den Timer/Counter als&lt;br /&gt;
nicht invertierenden 10-Bit PWM zu verwenden heisst dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR1A = (1&amp;lt;&amp;lt;PWM11)|(1&amp;lt;&amp;lt;PWM10)|(1&amp;lt;&amp;lt;COM1A1);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Timer/Counter überhaupt läuft müssen wir im Control&lt;br /&gt;
Register B &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039; noch den gewünschten Takt (Vorteiler) einstellen, und&lt;br /&gt;
somit auch die Frequenz des &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signals bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stop. Der Timer/Counter wird gestoppt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CK / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CK / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin 1, negative Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin 1, positive Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um einen Takt von CK / 1024 zu generieren, verwenden wir&lt;br /&gt;
folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR1B = (1&amp;lt;&amp;lt;CS12) | (1&amp;lt;&amp;lt;CS10);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss nur noch der Vergleichswert festgelegt werden. Diesen&lt;br /&gt;
schreiben wir in das 16-Bit Timer/Counter Output Compare Register &#039;&#039;&#039;OCR1A&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
OCR1A = xxx;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Grafik soll den Zusammenhang zwischen dem Vergleichswert und dem generierten &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal aufzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, fast hätte ich&#039;s vergessen. Das generierte &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal&lt;br /&gt;
wird am Output Compare Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; des Timers ausgegeben und leider können wir&lt;br /&gt;
deshalb auch beim AT90S2313 nur ein einzelnes &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal mit dieser Methode generieren. Andere AVR-Typen verfügen über bis zu vier PWM-Ausgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Timer/Counter des AVR =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Mikrocontroller und insbesondere die RISC-AVRs sind für viele Steuerungsaufgaben zu schnell. Wenn wir beispielsweise eine LED oder Lampe blinken lassen wollen, können wir selbstverständlich nicht die CPU-Frequenz verwenden, da ja dann nichts mehr vom Blinken zu bemerken wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen also eine Möglichkeit, Vorgänge in Zeitabständen durchzuführen, die geringer als die Taktfrequenz des Controllers sind. Selbstverständlich sollte die resultierende Frequenz auch noch möglichst genau und stabil sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen die im AVR vorhandenen Timer/Counter zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Anwendungsgebiet ist die Zählung von Signalen, welche über einen I/O-Pin zugeführt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den AT90S2313. Für andere Modelltypen müsst ihr euch die allenfalls notwendigen Anpassungen aus den Datenblättern der entsprechenden Controller herauslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen 8-Bit Timern, welche eine Auflösung von 256 aufweisen und 16-Bit Timern mit (logischerweise) einer Auflösung von 65536. Als Eingangstakt für die Timer/Counter kann entweder die CPU-Taktfrequenz, der Vorteiler-Ausgang oder ein an einen I/O-Pin angelegtes Signal verwendet werden. Wenn ein externes Signal verwendet wird, so darf dessen Frequenz nicht höher sein als die Hälfte des CPU-Taktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Vorteiler (Prescaler) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beide Timer/Counter werden im Timerbetrieb über den gleichen Vorteiler versorgt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Vorteiler dient dazu, den CPU-Takt vorerst um einen einstellbaren Faktor zu reduzieren. Die so geteilte Frequenz wird den Eingängen der Timer zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mit einem CPU-Takt von 4 MHz arbeiten und den Vorteiler auf 1024 einstellen, wird also der Timer mit einer Frequenz von 4 MHz / 1024, also mit ca. 4 kHz versorgt. Wenn also der Timer läuft, so wird das Daten- bzw. Zählregister (TCNTx) mit dieser Frequenz inkrementiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 8-Bit Timer/Counter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle AVR-Modelle verfügen über mindestens einen, teilweise sogar zwei, 8-Bit Timer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 8-Bit Timer wird z.B bei AT90S2313 über folgende Register angesprochen (bei anderen Typen weitestgehend analog):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
Timer &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den Timer/Counter verwenden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS02&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CS02, CS01, CS00&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lock &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Quelle für den Timer/Counter:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS02&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS01&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS00&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stopp, Der Timer/Counter wird angehalten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039;, fallende Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039;, steigende Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Wenn als Quelle der externe Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039; verwendet wird, so wird ein Flankenwechsel auch erkannt, wenn der Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039; als Ausgang geschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCNT0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ou&#039;&#039;&#039;nt&#039;&#039;&#039;er Daten Register Timer &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses ist als 8-Bit Aufwärtszähler mit Schreib- und Lesezugriff&lt;br /&gt;
realisiert. Wenn der Zähler den Wert 255 erreicht hat beginnt er beim&lt;br /&gt;
nächsten Zyklus wieder bei 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun also den Timer0 in Betrieb zu setzen und ihn mit einer Frequenz von 1/1024-tel des CPU-Taktes zählen zu lassen, schreiben wir die folgende Befehlszeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR0 |= (1&amp;lt;&amp;lt;CS00)|(1&amp;lt;&amp;lt;CS02);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zähler zählt nun aufwärts bis 255, um dann wieder bei 0 zu beginnen. Der aktuelle Zählerstand steht in TCNT0. Bei jedem Überlauf von 255 auf 0 wird das Timer Overflow Flag &#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039; im Timer Interrupt Flag &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039;-Register gesetzt und, falls so konfiguriert, ein entsprechender Timer-Overflow-Interrupt ausgelöst und die daran gebundene Interrupt-Routine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 16-Bit Timer/Counter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele AVR-Modelle besitzen ausser den 8-Bit Timern auch 16-Bit Timer. Die 16-Bit Timer/Counter sind etwas komplexer aufgebaut als die 8-Bit Timer/Counter, bieten dafür aber auch viel mehr Möglichkeiten, als da sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[PWM]]-Betriebsart Erzeugung eines pulsweitenmodulierten Ausgangssignals. &lt;br /&gt;
* Vergleichswert-Überprüfung mit Erzeugung eines Ausgangssignals (Output Compare Match).&lt;br /&gt;
* Einfangen eines Eingangssignals mit Speicherung des aktuellen Zählerwertes (Input Capturing), mit zuschaltbarer Rauschunterdrückung (Noise Filtering).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Register sind dem Timer/Counter 1 zugeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; Timer &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem und dem folgenden Register stellen wir ein, wie wir den Timer/Counter verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Co&#039;&#039;&#039;mpare &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;atch Control Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 2 Bits bestimmen die Aktion, welche am Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; ausgeführt werden soll, wenn der Wert des Datenregisters des Timer/Counter 1 den Wert des Vergleichsregisters erreicht, also ein so genannter Compare Match auftritt.&lt;br /&gt;
:Der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;PB3&#039;&#039;&#039; beim 2313) muss mit dem Datenrichtungsregister als Ausgang konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A0&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Das Signal am Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird invertiert (Toggle).&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Der Output Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Der Output Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart haben diese Bits eine andere Funktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A0&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Wird beim Hochzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
Wird beim Herunterzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt dies &#039;&#039;nicht invertierende PWM&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Wird beim Hochzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
Wird beim Herunterzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt dies &#039;&#039;invertierende PWM&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039; Mode Select Bits)&lt;br /&gt;
:Mit diesen 2 Bits wird die PWM-Betriebsart des Timer/Counter 1 gesteuert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | PWM11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | PWM10&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die PWM-Betriebsart ist nicht aktiviert. Timer/Counter 1 arbeitet als normaler Timer bzw. Zähler.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 8-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| 9-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 10-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; Timer &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICNC1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CTC1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICNC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;oise &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;anceler (4 CKs) Timer/Counter 1&lt;br /&gt;
:oder auf Deutsch Rauschunterdrückung des Eingangssignals.&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist und mit dem Input Capture Signal gearbeitet wird so werden nach der Triggerung des Signals mit der entsprechenden Flanke (steigend oder fallend) am Input Capture Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; jeweils 4 Messungen mit der CPU-Frequenz des Eingangssignals abgefragt. Nur dann, wenn alle 4 Messungen den gleichen Zustand aufweisen gilt das Signal als erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;dge &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird bestimmt, ob die steigende (&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;=1) oder fallende (&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;=0) Flanke zur Auswertung des Input Capture Signals an Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; heran gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CTC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lear &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter on Compare Match Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, so wird nach einer Übereinstimmung des Datenregisters &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; mit dem Vergleichswert in &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
:Da die Übereinstimmung im Takt nach dem Vergleich behandelt wird, ergibt sich je nach eingestelltem Vorteiler ein etwas anderes Zählverhalten:&lt;br /&gt;
:Wenn der Vorteiler auf 1 gestellt ist und C der jeweilige Zählerwert ist, dann nimmt das Datenregister, im CPU-Takt betrachtet, folgende Werte an:&lt;br /&gt;
:... | C-2 | C-1 | C | 0 | 1 |...&lt;br /&gt;
:Wenn der Vorteiler z.B. auf 8 eingestellt ist, dann nimmt das Datenregister folgende Werte an:&lt;br /&gt;
:... | C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2 | C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1 | C, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0 |...&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart hat dieses Bit keine Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lock &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Quelle für den Timer/Counter:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS12&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS10&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stopp, Der Timer/Counter wird angehalten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin TO, fallende Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin T0, steigende Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Wenn als Quelle der externe Pin T0 verwendet wird, so wird ein Flankenwechsel auch erkannt, wenn der Pin T0 als Ausgang geschaltet ist.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ou&#039;&#039;&#039;nt&#039;&#039;&#039;er Daten Register Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieses ist als 16-Bit Aufwärtszähler mit Schreib- und Lesezugriff realisiert. Wenn der Zähler den Wert 65535 erreicht hat, beginnt er beim nächsten Zyklus wieder bei 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der PWM-Betriebsart wird das Register als Auf/Ab-Zähler verwendet, d.h. der Wert steigt zuerst von 0 bis er den Überlauf von 65535 auf 0 erreicht hat. Dann zählt das Register rückwärts wiederum bis 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auslesen des Registers wird von der CPU ein internes TEMP-Register verwendet. Das gleiche Register wird auch verwendet, wenn auf &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039; zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb müssen vor dem Zugriff auf eines dieser Register alle Interrupts gesperrt werden, weil sonst die Möglichkeit des gleichzeitigen Zugriffs auf das Temporärregister gegeben ist, was natürlich zu fehlerhaftem Verhalten des Programms führt.. Zudem muss zuerst &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; und erst danach &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039; ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in das Register geschrieben werden soll, müssen ebenfalls alle Interrrupts gesperrt werden. Dann muss zuerst das &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;-Register und erst danach das &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;-Register geschrieben werden, also genau die umgekehrte Reihenfolge wie beim Lesen des Registers.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Timer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert im Output Compare Register wird ständig mit dem aktuellen Wert im Datenregister TCNT1H/TCNT1L verglichen. Stimmen die beiden Werte überein, so wird ein sogenannter Output Compare Match ausgelöst. Die entsprechenden Aktionen werden über die Timer/Counter 1 Control und Status Register eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auslesen des Registers wird von der CPU ein internes TEMP-Register verwendet. Das gleiche Register wird auch verwendet, wenn auf &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039; zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Deshalb müssen vor dem Zugriff auf eines dieser Register alle Interrupts gesperrt werden, weil sonst die Möglichkeit des gleichzeitigen Zugriffs auf das Temporärregister gegeben ist, was natürlich zu fehlerhaftem Verhalten des Programms führt.. Zudem muss zuerst &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; und erst danach &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039; ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in das Register geschrieben werden soll, müssen ebenfalls alle Interrupts gesperrt werden. Dann muss zuerst das &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;-Register und erst danach das &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;-Register geschrieben werden, also genau die umgekehrte Reihenfolge wie beim Lesen des Registers.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Timer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Input Capture Register ist ein 16-Bit Register mit Lesezugriff. Es kann nicht beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn am Input Capture Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; die gemäß Einstellungen im &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039; definierte Flanke erkannt wird, so wird der aktuelle Inhalt des Datenregisters &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; sofort in dieses Register kopiert und das Input Capture Flag &#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039; im Timer Interrupt Flag Register &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039; gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits oben erwähnt, müssen vor dem Zugriff auf dieses Register alle Interrupts gesperrt werden. Zudem müssen Low- und Highbyte des Registers in der richtigen Reihenfolge bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lesen:&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Schreiben:&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die PWM-Betriebsart ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Timer/Counter 1 in der PWM-Betriebsart betrieben wird, so bilden das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; und das Vergleichsregister &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; einen 8-, 9- oder 10-Bit, frei laufenden PWM-Modulator, welcher als PWM-Signal am &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039;-Pin (&#039;&#039;&#039;PB3&#039;&#039;&#039; beim 2313) abgegriffen werden kann. Das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; wird dabei als Auf-/Ab-Zähler betrieben, welcher von 0 an aufwärts zählt bis zur Obergrenze und danach wieder zurück auf 0.&lt;br /&gt;
Die Obergrenze ergibt sich daraus, ob 8-, 9- oder 10-Bit PWM verwendet wird, und zwar gemäss folgender Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Obergrenze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 255&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 510&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 1022&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1023&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 2046&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun der Zählerwert im Datenregister den in &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; gespeicherten Wert erreicht, wird der Ausgabepin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; gesetzt bzw. gelöscht, je nach Einstellung von &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039;-Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, die entsprechenden Signale in der folgenden Grafik zusammenzufassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleichswert-Überprüfung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird in ein spezielles Vergleichswertregister (&#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;) ein Wert eingeschrieben, welcher ständig mit dem aktuellen Zählerwert verglichen wird.&lt;br /&gt;
Erreicht der Zähler den in diesem Register eingetragenen Wert, so kann ein Signal (0 oder 1) am Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; erzeugt und/oder ein Interrupt ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfangen eines Eingangssignals (Input Capturing) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betriebsart wird an den Input Capturing Pin (ICP) des Controllers eine Signalquelle angeschlossen.&lt;br /&gt;
Nun kann je nach Konfiguration entweder ein Signalwechsel von 0 nach 1 (steigende Flanke) oder von 1 nach 0 (fallende Flanke) erkannt werden und der zu diesem Zeitpunkt aktuelle Zählerstand in ein spezielles Register abgelegt werden. Gleichzeitig kann auch ein entsprechender Interrupt ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
Wenn die Signalquelle ein starkes Rauschen beinhaltet, kann die Rauschunterdrückung eingeschaltet werden. Dann wird beim Erkennen der konfigurierten Flanke über 4 Taktzyklen das Signal überwacht und nur dann, wenn alle 4 Messungen gleich sind, wird die entsprechende Aktion ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinsame Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Register beinhalten Zustände und Einstellungen, welche sowohl&lt;br /&gt;
für den 8-Bit, als auch für den 16-Bit Timer/Counter in ein und demselben&lt;br /&gt;
Register zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TIMSK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;sk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Register&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOIE1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCIE1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TICIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOIE0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOIE1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird bei einem Überlauf des Datenregisters des Timer/Counter 1 ein Timer Overflow 1 Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OCIE1A&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare Match &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Beim Timer/Counter 1 kann zusätzlich zum Überlauf ein Vergleichswert definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird beim Erreichen des Vergleichswertes ein Compare Match Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TICIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Capture Event Interrupt ausgelöst, wenn ein entsprechendes Signalereignis am Pin PD6(ICP) auftritt. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein, wenn auch ein entsprechender Interrupt ausgelöst werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOIE0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird bei einem Überlauf des Datenregisters des Timer/Counter 0 ein Timer Overflow 0 Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOV1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCF1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOV1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow Flag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom Controller gesetzt, wenn beim Timer 1 ein Überlauf des Datenregisters stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart wird das Bit gesetzt, wenn die Zählrichtung von auf- zu abwärts und umgekehrt geändert wird (Zählerwert = 0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OCF1A&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn der aktuelle Wert des Datenregisters von Timer/Counter 1 mit demjenigen im Vergleichsregister &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn ein Capture-Ereignis aufgetreten ist, welches anzeigt, dass der Wert des Datenregisters des  Timer/Counter 1 in das Input Capture Register ICR1 übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow Flag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom Controller gesetzt, wenn beim Timer 0 ein Überlauf des Datenregisters stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sleep-Modes =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AVR Controller verfügen über eine Reihe von sogenannten &#039;&#039;Sleep-Modes&#039;&#039; (&amp;quot;Schlaf-Modi&amp;quot;). Diese ermöglichen es, Teile des Controllers abzuschalten. Zum Einen kann damit besonders bei Batteriebetrieb Strom gespart werden, zum Anderen können Komponenten des Controllers deaktiviert werden, die die Genauigkeit des Analog-Digital-Wandlers bzw. des Analog-Comparators negativ beeinflussen. Der Controller wird durch Interrupts aus dem Schlaf geweckt. Welche Interrupts den jeweiligen Schlafmodus beenden, ist einer Tabelle im Datenblatt des jeweiligen Controllers zu entnehmen.&lt;br /&gt;
Die Funktionen der avr-libc stehen nach Einbinden der header-Datei &#039;&#039;sleep.h&#039;&#039; zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;set_sleep_mode(uint8_t mode)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Setzt den Schlafmodus, der bei Aufruf von sleep() aktiviert wird. In sleep.h sind einige Konstanten definiert (z.B. SLEEP_MODE_PWR_DOWN). Die definierten Modi werden jedoch nicht alle von sämtlichten AVR-Controllern unterstützt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;sleep_mode()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Versetzt den Controller in den mit set_sleep_mode gewählten Schlafmodus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/sleep.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   set_sleep_mode(SLEEP_MODE_PWR_DOWN);&lt;br /&gt;
   sleep_mode();&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   // Code hier wird erst nach Auftreten eines entsprechenden&lt;br /&gt;
   // &amp;quot;Aufwach-Interrupts&amp;quot; verarbeitet&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In älteren Versionenen der avr-libc wurden nicht alle AVR-Controller durch die sleep-Funktionen richtig angesteuert. Mit avr-libc 1.2.0 wurde die Anzahl der unterstützten Typen jedoch deutlich erweitert. Bei nicht-unterstützten Typen erreicht man die gewünschte Funktionalität durch direkte &amp;quot;Bitmanipulation&amp;quot; der entsprechenden Register (vgl. Datenblatt) und Aufruf des Sleep-Befehls via Inline-Assembler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   // Sleep-Mode &amp;quot;Power-Save&amp;quot; beim ATmega169 &amp;quot;manuell&amp;quot; aktivieren&lt;br /&gt;
   SMCR = (3&amp;lt;&amp;lt;SM0) | (1&amp;lt;&amp;lt;SE);&lt;br /&gt;
   asm volatile (&amp;quot;sleep&amp;quot;::);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Power Management and Sleep-Modes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der Watchdog =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier kommt das ultimative Mittel gegen die Unvollkommenheit von uns&lt;br /&gt;
Programmierern, der Watchdog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sehr wir uns auch anstrengen, es wird uns kaum je gelingen, das absolut&lt;br /&gt;
perfekte und fehlerfreie Programm zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Watchdog kann uns zwar auch nicht zu besseren Programmen verhelfen aber er&lt;br /&gt;
kann dafür sorgen, dass unser Programm, wenn es sich wieder mal in&#039;s Nirwana&lt;br /&gt;
verabschiedet hat, neu gestartet wird, indem ein Reset des Controllers&lt;br /&gt;
ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir doch einmal folgende Codesequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
uint8_t x;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
x = 10;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
while (x &amp;gt;= 0) {&lt;br /&gt;
   // tu was&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   x--;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Schleife mal genau anschauen sollte uns auffallen, dass dieselbe niemals beendet wird. Warum nicht? Ganz einfach, weil eine als &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;unsigned&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; deklarierte Variable niemals kleiner als Null werden kann (der Compiler sollte jedoch eine ensprechende Warnung ausgeben).&lt;br /&gt;
Das Programm würde sich also hier aufhängen und auf ewig in der Schleife drehen.&lt;br /&gt;
Und hier genau kommt der Watchdog zum Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie funktioniert nun der Watchdog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Watchdog enthält einen separaten Timer/Counter, welcher mit einem intern erzeugten Takt von 1 MHz bei 5V Vcc getaktet wird. &lt;br /&gt;
Nachdem der Watchdog aktiviert und der gewünschte Vorteiler eingestellt wurde beginnt der Counter von 0 an hochzuzählen. &lt;br /&gt;
Wenn nun die je nach Vorteiler eingestellte Anzahl Zyklen erreicht wurde, löst der Watchdog einen Reset aus. Um nun also im Normalbetrieb den Reset zu verhindern müssen wir den Watchdog regelmässig wieder neu starten bzw. Rücksetzen (Watchdog Reset). &lt;br /&gt;
Dies sollte innerhalb unserer Hauptschleife passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein unbeabsichtigtes Ausschalten des Watchdogs zu verhindern muss ein spezielles Prozedere verwendet werden, um den WD auszuschalten und zwar müssen zuerst die beiden Bits WDTOE und WDE in einer einzelnen Operation (also nicht mit sbi) auf 1 gesetzt werden. &lt;br /&gt;
Dann muss innerhalb der nächsten 4 Taktzyklen das Bit WDE auf 0 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Watchdog Control Register:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;WDTCR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atchog &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer&amp;amp;nbsp; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den Watchdog verwenden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;ff &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt sein, wenn das Bit &#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039; gelöscht wird, andernfalls wird der Watchdog nicht ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
:Wenn das Bit einmal gesetzt ist wird es von der Hardware nach 4 Taktzyklen automatisch wieder gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt wird, so wird der Watchdog aktiviert.&lt;br /&gt;
:Das Bit kann nur gelöscht werden, solange das Bit &#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039; auf 1 steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDP2&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;WDP1&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;WDP0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og Timer &#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;rescaler Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Anzahl Oszillatorzyklen für den Watchdog, also, wie lange es dauert, bis ein Reset ausgelöst wird:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Anzahl Zyklen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Typ. Timeoutzeit bei Vcc = 3V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Typ. Timeoutzeit bei Vcc = 5V&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 47ms&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 15ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 32K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 94ms&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 30ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 64K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.19s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 60ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 128K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.38s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.12s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 256K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.75s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.24s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 512K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.5s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.49s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1024K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.97s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2048K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.9s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Watchdog mit dem AVR-GCC Compiler zu verwenden, muss die Headerdatei &#039;&#039;wdt.h&#039;&#039; (&#039;&#039;#include &amp;lt;avr/wdt.h&amp;gt;&#039;&#039;) in die Quelldatei eingebunden werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mt: das stimmt wohl nicht mehr?!:&lt;br /&gt;
Dadurch wird auch der Startup-Code entsprechend angepasst, so dass der Watchdog nach einem Reset automatisch gestartet wird. &lt;br /&gt;
Das WDTCR-Register wird dabei mit dem Wert 0 beschrieben. &lt;br /&gt;
Falls ein anderer Wert gewünscht ist so kann dies im Makfile in den Linker-Optionen eingetragen werden. &lt;br /&gt;
Dazu muss in der Zeile LDFLAGS folgende Option angefügt werden:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; --defsym __init_wdtcr__=0x1f&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn beispielsweise der Wert des Registers auf 0x1f gestellt werden soll.&amp;lt;br /&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach können die folgenden Funktionen verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_enable(uint8_t timeout)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Aktiviert den Watchdog und stellt den Vorteiler auf den gewünschten Wert ein bzw. der in timeout übergebene Wert wird in das WDTCR-Register eingetragen. Einige Timeout-Werte sind als Konstanten vordefiniert&lt;br /&gt;
:Mögliche Timeoutwerte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Konstante&lt;br /&gt;
! Wert&lt;br /&gt;
! TimeOut&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| WDTO_15MS   &lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 15 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_30MS   &lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 30 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_60MS   &lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 60 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_120MS   &lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 120 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_250MS   &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 250 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_500MS   &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 500 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_1S   &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 1 S&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_2S   &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 2s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_disable()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Mit dieser Funktion kann der Watchdog ausgeschaltet werden. Dabei wird das notwendige Prozedere, wie oben beschrieben, automatisch ausgeführt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_reset()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Dies ist wohl die wichtigste der Watchdog-Funktionen. Sie erzeugt einen Watchdog-Reset, welcher periodisch, und zwar vor Ablauf der Timeoutzeit, ausgeführt werden muss, damit der Watchdog nicht den AVR zurücksetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich kann das &#039;&#039;&#039;WDTCR&#039;&#039;&#039;-Register auch mit den uns bereits bekannten Funktionen für den Zugriff auf Register programmiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Watchdog-Anwendungshinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob nun der Watchdog als Schutzfunktion überhaupt verwendet werden soll, hängt stark von der Anwendung, der genutzten Peripherie und dem Umfang und der Qualitätssicherung des Codes ab. Will man sicher gehen, dass ein Programm sich nicht in einer Endlosschleife verfängt, ist der Wachdog das geeignete Mittel dies zu verhindern. Weiterhin kann bei geschickter Programmierung der Watchdog dazu genutzt werden, bestimmte Stromsparfunktionen zu implementieren. Ausserdem bietet der WD die einzige Möglichkeit einen beabsichtigten System-Reset (ein &amp;quot;richtiger Reset&amp;quot;, kein &amp;quot;jmp 0x0000&amp;quot;) ohne externe Beschaltung auszulösen, was z.B. bei der Implementierung eines Bootloaders nützlich ist. Bei bestimmten Anwendungen kann die Nutzung des WD als &amp;quot;ultimative Deadlock-Sicherung für nicht bedachte Zustände&amp;quot; natürlich immer als zusätzliche Sicherung dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit herauszufinden, ob ein Reset durch den Watchdog ausgelöst wurde (beim ATmega16 z.B. Bit WDRF in MCUCSR). Diese Information sollte auch genutzt werden, falls ein WD-Reset in der Anwendung nicht planmässig implementiert wurde. Zum Beispiel kann man eine LED an einen freien Pin hängen, die nur bei einem Reset durch den WD aufleuchtet oder aber das &amp;quot;Ereignis WD-Reset&amp;quot; im internen EEPROM des AVR absichern, um die Information später z.B. über UART oder ein Display auszugeben (oder einfach den EEPROM-Inhalt über die ISP/JTAG-Schnittstelle auslesen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Watchdog timer handling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Programmieren mit Interrupts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir nun alles Wissenswerte für die serielle Programmerstellung&lt;br /&gt;
gelernt haben nehmen wir jetzt ein völlig anderes Thema in Angriff, nämlich&lt;br /&gt;
die Programmierung unter Zuhilfenahme der Interrupts des AVR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wollen wir uns noch einmal den allgemeinen Programmablauf bei der&lt;br /&gt;
Interrupt-Programmierung zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Interrupt Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht, dass die Interruptroutine quasi parallel zum Hauptprogramm&lt;br /&gt;
abläuft. Da wir nur eine CPU haben ist es natürlich keine echte Parallelität,&lt;br /&gt;
sondern das Hauptprogramm wird beim Eintreffen eines Interrupts unterbrochen,&lt;br /&gt;
die Interruptroutine wird ausgeführt und danach erst wieder zum Hauptprogramm&lt;br /&gt;
zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-235092.html#new Ausführlicher Thread im Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Interrupt-Routinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, sollten einige Grundregeln bei der Implementierung der Interruptroutinen beachtet werden. Interruptroutinen soll möglichst kurz und schnell abarbeitbar sein, daraus folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine umfangreichen Berechnungen innerhalb der Interruptroutine.&lt;br /&gt;
* Keine langen Programmschleifen.&lt;br /&gt;
* Obwohl es möglich ist, während der Abarbeitung einer Interruptroutine andere oder sogar den gleichen Interrupt wieder zuzulassen, wird davon ohne genaue Kenntnis der internen Abläufe dringend abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interruptroutinen (ISRs) sollten also möglichst kurz sein und keine Schleifen mit vielen Durchläufen enthalten. Längere Operationen können meist in einen &amp;quot;Interrupt-Teil&amp;quot; in einer ISR und einen &amp;quot;Arbeitsteil&amp;quot; im Hauptprogramm aufgetrennt werden. Z.B. Speichern des Zustands aller Eingänge im EEPROM in bestimmten Zeitabständen: ISR-Teil: Zeitvergleich (Timer,RTC) mit Logzeit/-intervall. Bei Übereinstimmung ein globales Flag setzen (volatile bei Flag-Deklaration nicht vergessen, s.u.). Dann im Hauptprogramm prüfen, ob das Flag gesetzt ist. Wenn ja: die Daten im EEPROM ablegen und Flag löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupt-Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ereignisse können einen Interrupt auf einem AVR AT90S2313 auslösen, wobei die Reihenfolge der Auflistung auch die Priorität der Interrupts aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reset&lt;br /&gt;
* Externer Interrupt 0&lt;br /&gt;
* Externer Interrupt 1&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Capture Ereignis&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Compare Match&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Überlauf&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 0 Überlauf&lt;br /&gt;
* UART Zeichen empfangen&lt;br /&gt;
* UART Datenregister leer&lt;br /&gt;
* UART Zeichen gesendet&lt;br /&gt;
* Analoger Komparator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der möglichen Interruptquellen variiert zwischen den verschiedenen Typen. Im Zweifel hilft ein Blick ins Datenblatt (&amp;quot;Interrupt Vectors&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AT90S2313 verfügt über 2 Register die mit den&lt;br /&gt;
Interrupts zusammen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;GIMSK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eneral &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;ask &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Request &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; Enable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Interrupt ausgelöst, wenn am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin eine steigende oder fallende (je nach Konfiguration im &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;) Flanke erkannt wird.&lt;br /&gt;
:Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
:Der Interrupt wird auch ausgelöst, wenn der Pin als Ausgang geschaltet ist. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, Software-Interrupts zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Request &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; Enable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Interrupt ausgelöst, wenn am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin eine steigende oder fallende (je nach Konfiguration im &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;) Flanke erkannt wird.&lt;br /&gt;
:Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
:Der Interrupt wird auch ausgelöst, wenn der Pin als Ausgang geschaltet ist. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, Software-Interrupts zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;GIFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eneral &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INTF1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INTF0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INTF1&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Flag &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin eine Interrupt-Kondition, entsprechend der Konfiguration, erkannt wird. Wenn das Global Enable Interrupt Flag gesetzt ist, wird die Interruptroutine angesprungen.&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn die Interruptroutine beendet ist. Alternativ kann das Flag gelöscht werden, indem der Wert &#039;&#039;&#039;1(!)&#039;&#039;&#039; eingeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INTF0&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Flag &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin eine Interrupt-Kondition, entsprechend der Konfiguration, erkannt wird. Wenn das Global Enable Interrupt Flag gesetzt ist, wird die Interruptroutine angesprungen.&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn die Interruptroutine beendet ist. Alternativ kann das Flag gelöscht werden, indem der Wert &#039;&#039;&#039;1(!)&#039;&#039;&#039; eingeschrieben wird.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;MCU&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MCU Control Register enthält Kontrollbits für allgemeine&lt;br /&gt;
MCU-Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;SE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;SM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;leep &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt sein, um den Controller mit dem &#039;&#039;&#039;SLEEP&#039;&#039;&#039;-Befehl in den Schlafzustand versetzen zu können.&lt;br /&gt;
:Um den Schlafmodus nicht irrtümlich einzuschalten, wird empfohlen, das Bit erst unmittelbar vor Ausführung des &#039;&#039;&#039;SLEEP&#039;&#039;&#039;-Befehls zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;leep &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;ode)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit bestimmt der Schlafmodus.&lt;br /&gt;
:Ist das Bit gelöscht, so wird der &#039;&#039;&#039;Idle&#039;&#039;&#039;-Modus ausgeführt. Ist das Bit gesetzt, so wird der &#039;&#039;&#039;Power-Down&#039;&#039;&#039;-Modus ausgeführt. (für andere AVR Controller siehe Abschnitt &amp;quot;Sleep-Mode&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ense &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; Bits)&lt;br /&gt;
:Diese beiden Bits bestimmen, ob die steigende oder die fallende Flanke für die Interrupterkennung am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin ausgewertet wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Low Level an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung heisst es, der Interrupt wird getriggert, solange der Pin auf 0 bleibt, also eigentlich unbrauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Reserviert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die fallende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Die steigende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ense &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; Bits)&lt;br /&gt;
:Diese beiden Bits bestimmen, ob die steigende oder die fallende Flanke für die Interrupterkennung am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin ausgewertet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Low Level an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung heisst es, der Interrupt wird getriggert, solange der Pin auf 0 bleibt, also eigentlich unbrauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Reserviert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die fallende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Die steigende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines über die Interrupt-Abarbeitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Interrupt eintrifft, wird automatisch das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register &#039;&#039;&#039;SREG&#039;&#039;&#039; gelöscht und alle weiteren Interrupts unterbunden. Obwohl es möglich ist, zu diesem Zeitpunkt bereits wieder das GIE-bit zu setzen, rate ich dringend davon ab. Dieses wird nämlich automatisch gesetzt, wenn die Interruptroutine beendet wird. Wenn in der Zwischenzeit weitere Interrupts eintreffen, werden die zugehörigen Interrupt-Bits gesetzt und die Interrupts bei Beendigung der laufenden Interrupt-Routine in der Reihenfolge ihrer Priorität ausgeführt. Dies kann&lt;br /&gt;
eigentlich nur dann zu Problemen führen, wenn ein hoch priorisierter Interrupt ständig und in kurzer Folge auftritt. Dieser sperrt dann möglicherweise alle anderen Interrupts mit niedrigerer Priorität. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Interrupt-Routinen sehr kurz gehalten werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Das Status-Register ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt auch zu beachten, dass das Status-Register während der Abarbeitung einer Interruptroutine nicht automatisch gesichert wird. Falls notwendig, muss dies vom Programmierer selber vorgesehen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupts mit dem AVR GCC Compiler (WinAVR) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Selbstverständlich können alle interruptspezifischen Registerzugriffe wie gewohnt über I/O-Adressierung vorgenommen werden. Etwas einfacher geht es jedoch, wenn wir die vom Compiler zur Verfügung gestellten Mittel einsetzen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funktionen zur Interrupt-Verarbeitung werden in den Includedateien &#039;&#039;interrupt.h&#039;&#039;  der avr-libc zur Verfügung gestellt (bei älterem Quellcode zusätzlich &#039;&#039;signal.h&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// fuer sei(), cli() und ISR():&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--// fuer SIGNAL() auch:&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; &lt;br /&gt;
// fuer INTERRUPT()&lt;br /&gt;
#inculde &amp;lt;avr/deprecated--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Makro &#039;&#039;&#039;sei()&#039;&#039;&#039; schaltet die Interrupts ein. Eigentlich wird nichts anderes gemacht, als das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    sei();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Makro &#039;&#039;&#039;cli()&#039;&#039;&#039; schaltet die Interrupts aus, oder anders gesagt, das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register wird gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    cli();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft steht man vor der Aufgabe, dass eine Codesequenz nicht unterbrochen werden darf. Es liegt dann nahe, zu Beginn dieser Sequenz ein cli() und am Ende ein sei() einzufügen. Dies ist jedoch ungünstig, wenn die Interrupts vor Aufruf der Sequenz deaktiviert waren und danach auch weiterhin deaktiviert bleiben sollen. Ein sei() würde ungeachtet des vorherigen  Zustands die Interrups aktivieren, was zu unerwünschten Seiteneffekten führen kann. Die aus dem folgenden Beispiel ersichtliche Vorgehensweise ist in solchen Fällen vorzuziehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void NichtUnterbrechenBitte(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   uint8_t tmp_sreg;  // temporaerer Speicher fuer das Statusregister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   tmp_sreg = SREG;   // Statusregister (also auch das I-Flag darin) sichern&lt;br /&gt;
   cli();             // Interrupts global deaktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* hier &amp;quot;unterbrechnungsfreier&amp;quot; Code */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Beispiel Anfang&lt;br /&gt;
     JTAG-Interface eines ATmega16 per Software deaktivieren &lt;br /&gt;
     und damit die JTAG-Pins an PORTC für &amp;quot;general I/O&amp;quot; nutzbar machen&lt;br /&gt;
     ohne die JTAG-Fuse-Bit zu aendern. Dazu ist eine &amp;quot;timed sequence&amp;quot;&lt;br /&gt;
     einzuhalten (vgl Datenblatt ATmega16, Stand 10/04, S. 229): &lt;br /&gt;
     Das JTD-Bit muss zweimal innerhalb von 4 Taktzyklen geschrieben &lt;br /&gt;
     werden. Ein Interrupt zwischen den beiden Schreibzugriffen wuerde &lt;br /&gt;
     die erforderliche Sequenz &amp;quot;brechen&amp;quot;, das JTAG-Interface bliebe&lt;br /&gt;
     weiterhin aktiv und die IO-Pins weiterhin für JTAG reserviert. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   MCUCSR |= (1&amp;lt;&amp;lt;JTD);&lt;br /&gt;
   MCUCSR |= (1&amp;lt;&amp;lt;JTD); // 2 mal in Folge ,vgl. Datenblatt fuer mehr Information&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Beispiel Ende */&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
   SREG = tmp_sreg;     // Status-Register wieder herstellen &lt;br /&gt;
                      // somit auch das I-Flag auf gesicherten Zustand setzen&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void NichtSoGut(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   cli();&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   /* hier &amp;quot;unterbrechnungsfreier&amp;quot; Code */&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   sei();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   cli();  &lt;br /&gt;
   // Interrupts global deaktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtUnterbrechenBitte();&lt;br /&gt;
   // auch nach Aufruf der Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   sei();&lt;br /&gt;
   // Interrupts global aktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtUnterbrechenBitte();&lt;br /&gt;
   // weiterhin aktiviert&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Verdeutlichung der unguenstigen Vorgehensweise mit cli/sei: */&lt;br /&gt;
   cli();  &lt;br /&gt;
   // Interrupts jetzt global deaktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtSoGut();&lt;br /&gt;
   // nach Aufruf der Funktion sind Interrupts global aktiviert &lt;br /&gt;
   // dies ist mglw. ungewollt!&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mt: besser so nicht(?), lieber &amp;quot;datenblattkonform&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;timer_enable_int (unsigned char ints);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;Schaltet Timerbezogene Interrupts ein bzw. aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn als Argument &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; der Wert 0 übergeben wird so werden alle&lt;br /&gt;
Timerinterrupts ausgeschaltet, ansonsten muss in &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; angegeben werden,&lt;br /&gt;
welche Interrupts zu aktivieren sind. Dabei müssen einfach die entsprechend zu&lt;br /&gt;
setzenden Bits definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;timer_enable_int (1 &amp;lt;&amp;lt; TOIE1));&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/font&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Achtung: Wenn ein Timerinterrupt eingeschaltet wird während ein&lt;br /&gt;
anderer Timerinterrupt bereits läuft, dann müssen beide Bits angegeben werden&lt;br /&gt;
sonst wird der andere Timerinterrupt versehentlich ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;enable_external_int (unsigned char ints);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;Schaltet die externen Interrupts ein bzw. aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn als Argument &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; der Wert 0 übergeben wird so werden alle externen&lt;br /&gt;
Interrrups ausgeschaltet, ansonsten muss in &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; angegeben werden, welche&lt;br /&gt;
Interrupts zu aktivieren sind. Dabei müssen einfach die entsprechend zu&lt;br /&gt;
setzenden Bits definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;enable_external_int ((1&amp;lt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/font&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Schaltet die externen Interrupts 0 und 1 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun die Interrupts aktiviert sind, braucht es selbstverständlich noch den auszuführenden Code, der ablaufen soll, wenn ein Interrupt eintrifft. Dazu existiert die Definition (ein Makro) &#039;&#039;&#039;ISR&#039;&#039;&#039;. SIGNAL sollte nicht mehr genutzt werden, zur Portierung von SIGNAL nach ISR siehe Abschnitt (TODO: verlinken) im Anhang.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Dazu gibt es zwei Definitionen: &#039;&#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039;&#039;, welche allerdings AVR-GCC spezifisch sind und bei anderen Compilern womöglich anders heissen können.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ISR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&#039;&#039;ISR()&#039;&#039; ersetzt bei neueren Versionen der avr-libc &#039;&#039;SIGNAL()&#039;&#039;. vgl. Anhang (TODO:link))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
SIGNAL (siglabel)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
ISR(Vectorname) /* vormals: SIGNAL(siglabel) dabei Vectorname != siglabel ! */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;ISR&#039;&#039; wird eine Funktion für die Bearbeitung eines Interrupts eingeleitet. Als Argument muss dabei die Benennung des entsprechenden Interruptvektors angegeben werden. Diese sind in den jeweiligen Includedateien IOxxxx.h zu finden. Die Bezeichnung entspricht dem Namen aus dem Datenblatt, bei dem die Leerzeichen durch Unterstriche ersetzt sind und ein &#039;&#039;_vect&#039;&#039; angehängt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel ein Ausschnitt aus der Datei für den ATmega8 (bei WinAVR Standardinstallation in C:\WinAVR\avr\include\avr\iom8.h) in der neben den aktuellen Namen für &#039;&#039;ISR&#039;&#039; (*_vect) noch die Bezeichnungen für das inzwischen nicht mehr aktuelle &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; (SIG_*) enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
/* $Id: iom8.h,v 1.13 2005/10/30 22:11:23 joerg_wunsch Exp $ */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* avr/iom8.h - definitions for ATmega8 */&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Interrupt vectors */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* External Interrupt Request 0 */&lt;br /&gt;
#define INT0_vect			_VECTOR(1)&lt;br /&gt;
#define SIG_INTERRUPT0			_VECTOR(1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* External Interrupt Request 1 */&lt;br /&gt;
#define INT1_vect			_VECTOR(2)&lt;br /&gt;
#define SIG_INTERRUPT1			_VECTOR(2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Compare Match */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_COMP_vect		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE2		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Overflow */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_OVF_vect			_VECTOR(4)&lt;br /&gt;
#define SIG_OVERFLOW2			_VECTOR(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Capture Event */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_CAPT_vect		_VECTOR(5)&lt;br /&gt;
#define SIG_INPUT_CAPTURE1		_VECTOR(5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Compare Match A */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_COMPA_vect		_VECTOR(6)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE1A		_VECTOR(6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Compare Match B */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_COMPB_vect		_VECTOR(7)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE1B		_VECTOR(7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Vor Nutzung von SIGNAL muss ebenfalls die Header-Datei signal.h eingebunden werden.--&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mögliche Funktionsrümpfe für Interruptfunktionen sind zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* veraltet: #include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(INT0_vect)       /* veraltet: SIGNAL(SIG_INTERRUPT0) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(TIMER0_OVF_vect) /* veraltet: SIGNAL(SIG_OVERFLOW0) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(USART_RXC_vect) /* veraltet: SIGNAL(SIG_UART_RECV) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// und so weiter und so fort...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die korrekte Schreibweise der Vektorbezeichnung ist zu achten. Der gcc-Compiler prüft erst ab Version 4.x, ob ein Signal/Interrupt der angegebenen Bezeichnung tatsächlich in der Includedatei definiert ist und gibt andernfalls eine Warnung aus. Bei WinAVR (ab 2/2005) wurde die Überprüfung auch in den mitgelieferten Compiler der Version 3.x integriert. Aus dem gcc-Quellcode Version 3.x selbst erstellte Compiler enthalten die Prüfung nicht (vgl. [[AVR-GCC]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Ausführung der Funktion sind alle weiteren Interrupts automatisch gesperrt. Beim Verlassen der Funktion werden die Interrupts wieder zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte während der Abarbeitung der Interruptroutine ein weiterer Interrupt (gleiche oder andere Interruptquelle) auftreten, so wird das entsprechende Bit im zugeordneten Interrupt Flag Register gesetzt und die entsprechende Interruptroutine automatisch nach dem Beenden der aktuellen Funktion aufgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem ergibt sich eigentlich nur dann, wenn während der Abarbeitung der aktuellen Interruptroutine mehrere gleichartige Interrupts auftreten. Die entsprechende Interruptroutine wird im Nachhinein zwar aufgerufen jedoch wissen wir nicht, ob nun der entsprechende Interrupt einmal, zweimal oder gar noch öfter aufgetreten ist. Deshalb soll hier noch einmal betont werden, dass Interruptroutinen so schnell wie nur irgend möglich wieder verlassen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterbrechbare Interuptroutinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faustregel&amp;quot;: im Zweifel &#039;&#039;&#039;ISR&#039;&#039;&#039;. Die nachfolgend beschriebene Methode nur dann verwenden, wenn man sich über die unterschiedliche Funktionsweise im Klaren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
INTERRUPT (signame)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) {&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei steht XXX für den oben beschriebenen Namen des Vektors (also z.B. &#039;&#039;void TIMER0_OVF_vect(void)...&#039;&#039;). Der Unterschied im Vergleich zu ISR ist, dass bei hier beim Aufrufen der Funktion das &#039;&#039;&#039;Global Enable Interrupt&#039;&#039;&#039; Bit automatisch wieder gesetzt und somit weitere Interrupts zugelassen werden. Dies kann zu nicht unerheblichen Problemen von im einfachsten Fall einem Stack overflow bis zu sonstigen unerwarteten Effekten führen und sollte wirklich &#039;&#039;&#039;nur dann&#039;&#039;&#039; angewendet werden, wenn man sich absolut sicher ist, das Ganze auch im Griff zu haben.  &amp;lt;!--Vor Nutzung von INTERRUPT muss die Header-Datei interrupt.h eingebunden werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: Hinweise in [[AVR-GCC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe dazu: http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__avr__interrupts.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaustausch mit Interrupt-Routinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variablen die sowohl in Interrupt-Routinen (ISR = Interrupt Service Routine(s)), als auch vom übrigen Programmcode geschrieben oder gelesen werden, müssen mit einem &#039;&#039;&#039;volatile&#039;&#039;&#039; deklariert werden. Damit wird dem Compiler mitgeteilt, dass der Inhalt der Variablen vor jedem Lesezugriff aus dem Speicher gelesen und nach jedem Schreibzugriff in den Speicher geschrieben wird. Ansonsten könnte der Compiler den Code so optimieren, dass der Wert der Variablen nur &lt;br /&gt;
in Prozessorregistern zwischengespeichert wird, die &amp;quot;nichts von der Änderung woanders mitbekommen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung ein Codefragment für eine Tastenentprellung mit Erkennung einer &amp;quot;lange gedrückten&amp;quot; Taste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- #include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Schwellwerte&lt;br /&gt;
// Entprellung: &lt;br /&gt;
#define CNTDEBOUNCE 10&lt;br /&gt;
// &amp;quot;lange gedrueckt:&amp;quot;&lt;br /&gt;
#define CNTREPEAT 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// hier z.B. Taste an Pin2 PortA &amp;quot;active low&amp;quot; = 0 wenn gedrueckt&lt;br /&gt;
#define KEY_PIN  PINA&lt;br /&gt;
#define KEY_PINNO PA2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// beachte: volatile! &lt;br /&gt;
volatile uint8_t gKeyCounter;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Timer-Compare Interrupt ISR, wird z.B. alle 10ms ausgefuehrt&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--SIGNAL(SIG_OUTPUT_COMPARE1A)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
ISR(TIMER1_COMPA_vect)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   // hier wird gKeyCounter veraendert. Die uebrigen&lt;br /&gt;
   // Programmteile muessen diese Aenderung &amp;quot;sehen&amp;quot;:&lt;br /&gt;
   // volatile -&amp;gt; aktuellen Wert immer in den Speicher schreiben&lt;br /&gt;
   if ( !(KEY_PIN &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;KEY_PINNO)) ) {&lt;br /&gt;
      if (gKeyCounter &amp;lt; CNTREPEAT) gKeyCounter++;&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
   else {&lt;br /&gt;
      gKeyCounter = 0;&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    /* hier: Initialisierung der Ports und des Timer-Interrupts */&lt;br /&gt;
... &lt;br /&gt;
   // hier wird auf gKeyCounter zugegriffen. Dazu muss der in der&lt;br /&gt;
   // ISR geschriebene Wert bekannt sein:&lt;br /&gt;
   // volatile -&amp;gt; aktuellen Wert immer aus dem Speicher lesen&lt;br /&gt;
   if ( gKeyCounter &amp;gt; CNTDEBOUNCE ) { // Taste mind. 10*10 ms &amp;quot;prellfrei&amp;quot;&lt;br /&gt;
       if (gKeyCounter == CNTREPEAT) {&lt;br /&gt;
          /* hier: Code fuer &amp;quot;Taste lange gedrueckt&amp;quot; */&lt;br /&gt;
       }&lt;br /&gt;
       else {&lt;br /&gt;
          /* hier: Code fuer &amp;quot;Taste kurz gedrueckt&amp;quot; */&lt;br /&gt;
       }&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Variablen größer ein Byte, auf die in Interrupt-Routinen und im Hauptprogramm zugegriffen wird, muss darauf geachtet werden, dass die Zugriffe auf die einzelnen Bytes ausserhalb der ISR nicht durch einen Interrupt unterbrochen werden. (Allgemeinplatz: AVRs sind 8-bit Controller). Zur Veranschaulichung ein Codefragment:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
volatile uint16_t gMyCounter16bit&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
ISR(...)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   gMyCounter16Bit++;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   uint16_t tmpCnt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   // nicht gut: Mglw. hier ein Fehler, wenn ein Byte von MyCounter &lt;br /&gt;
   // schon in tmpCnt kopiert ist aber vor dem Kopieren des zweiten Bytes &lt;br /&gt;
   // ein Interrupt auftritt, der den Inhalt von MyCounter veraendert.&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16bit; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   // besser: Aenderungen &amp;quot;ausserhalb&amp;quot; verhindern -&amp;gt; alle &amp;quot;Teilbytes&amp;quot;&lt;br /&gt;
   // bleiben konsistent&lt;br /&gt;
   cli();  // Interupts deaktivieren&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16Bit;&lt;br /&gt;
   sei();  // wieder aktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   // oder: vorheriger Status des globalen Interrupt-Flags bleibt erhalten&lt;br /&gt;
   uint8_t sreg_tmp;&lt;br /&gt;
   sreg_tmp = SREG;    /* Sichern */&lt;br /&gt;
   cli()&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16Bit;&lt;br /&gt;
   SREG = sreg_tmp;    /* Wiederherstellen */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupt-Routinen und Registerzugriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Register sowohl im Hauptprogramm als auch in Interrupt-Routinen verändert werden, ist darauf zu achten, dass diese Zugriffe sich nicht überlappen. Nur wenige Anweisungen lassen sich in sogenannte &amp;quot;atomare&amp;quot; Zugriffe übersetzen, die nicht von Interrupt-Routinen unterbrochen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung eine Anweisung, bei der ein Bit und im Anschluss drei Bits in einem Register gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
	PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0);&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA2)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA3)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA4);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Compiler übersetzt diese Anweisungen für einen ATmega128 bei Optimierungsstufe &amp;quot;S&amp;quot; nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
        PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0);&lt;br /&gt;
  d2:	d8 9a       	sbi	0x1b, 0	; 27 (a)&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA2)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA3)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA4);&lt;br /&gt;
  d4:	8b b3       	in	r24, 0x1b	; 27 (b)&lt;br /&gt;
  d6:	8c 61       	ori	r24, 0x1C	; 28 (c)&lt;br /&gt;
  d8:	8b bb       	out	0x1b, r24	; 27 (d)&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Setzen des einzelnen Bits wird bei eingeschalteter Optimierung für Register im unteren Speicherbereich in eine einzige Assembler-Anweisung (sbi) übersetzt und ist nicht anfällig für Unterbrechnungen durch Interrupts. Die Anweisung zum Setzen von drei Bits wird jedoch in drei abhängige Assembler-Anweisungen übersetzt und bietet damit zwei &amp;quot;Angriffspunkte&amp;quot; für Unterbrechnungen. Eine Interrupt-Routine könnte nach dem Laden des Ausgangszustands in den Zwischenspeicher (hier Register 24) den Wert des Registers ändern, z.B. ein Bit löschen. Damit würde der Zwischenspeicher nicht mehr mit dem tatsächlichen Zustand übereinstimmen aber dennoch nach der Bitoperation (hier ori) in das Register zurückgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: PORTA sei anfangs 0b00000000. Die erste Anweisung (a) setzt Bit 0, PORTA ist danach 0b00000001. Nun wird im ersten Teil der zweiten Anweisung der Portzustand in ein Register eingelesen (b). Unmittelbar darauf (vor (c)) &amp;quot;feuert&amp;quot; ein Interrupt, in dessen Interrupt-Routine Bit 0 von PORTA gelöscht wird. Nach Verlassen der Interrupt-Routine hat PORTA den Wert 0b00000000. In den beiden noch folgenden Anweisungen des Hauptprogramms wird nun der zwischengespeicherte &amp;quot;alte&amp;quot; Zustand 0b00000001 mit 0b00011100 logisch-oder-verknüft (c) und das Ergebnis 0b00011101 in PortA geschrieben (d). Obwohl zwischenzeitlich Bit 0 gelöscht wurde, ist es nach (d) wieder gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
* Register ohne besondere Vorkehrungen nicht in Interruptroutinen &#039;&#039;und&#039;&#039; im Hauptprogramm verändern.&lt;br /&gt;
* Interrupts vor Veränderungen in Registern, die auch in ISRs verändert werden, deaktivieren (&amp;quot;cli&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* Bits einzeln löschen oder setzen. sbi und cbi können nicht unterbrochen werden. Vorsicht: nur Register im unteren Speicherbereich sind mittels sbi/cbi ansprechbar. Der Compiler kann nur für diese sbi/cbi-Anweisungen generieren. Für Register ausserhalb dieses Adressbereichs (&amp;quot;Memory-Mapped&amp;quot;-Register) werden auch zur Manipulation einzelner Bits abhängige Anweisungen erzeugt (lds,...,sts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Frequently asked Questions/Fragen Nr. 1 und 8 (Stand: avr-libc Vers. 1.0.4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was macht das Hauptprogramm? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten (Ausnahme-)Fall gar nichts mehr. Es ist also durchaus denkbar, ein Programm zu schreiben, welches in der main-Funktion lediglich noch die Interrupts aktiviert und dann in einer Endlosschleife verharrt. Sämtliche Funktionen werden dann in den ISRs abgearbeitet. Diese Vorgehensweise ist jedoch bei den meisten Anwendungen schlecht: man verschenkt eine Verarbeitungsebene und hat ausserdem möglicherweise Probleme durch Interruptroutinen, die zu viel Verarbeitungszeit benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise wird man in den Interruptroutinen die nur die bei Auftreten des jeweiligen Interruptereignisses unbedingt notwendigen Operationen ausführen lassen. Alle weniger kritischen Aufgaben werden dann im Hauptprogramm abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Interrupts and Signals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Speicherzugriffe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atmel AVR-Controller verfügen typisch über drei Speicher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[RAM]]: Im RAM (genauer statisches RAM/SRAM) wird vom gcc-Compiler Platz für Variablen reserviert. Auch der Stack befindet sich im RAM. Dieser Speicher ist &amp;quot;flüchtig&amp;quot;, d.h. der Inhalt der Variablen geht beim Ausschalten oder einem Zusammenbruch der Spannungsversorgung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Programmspeicher: Ausgeführt als FLASH-Speicher, seitenweise wiederbeschreibbar. Darin ist das Anwendungsprogramm abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[EEPROM]]: Nichtflüchtiger Speicher, d.h. der einmal geschriebene Inhalt bleibt auch ohne Stromversorgung erhalten. Byte-weise schreib/lesbar. Im EEPROM werden typischerweise gerätespezifische Werte wie z.B. Kalibrierungswerte von Sensoren abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVRs besitzen keinen RAM-Speicher, lediglich die Register können als &amp;quot;Arbeitsvariablen&amp;quot;&lt;br /&gt;
genutzt werden. Da die Anwendung des avr-gcc auf solch &amp;quot;kleinen&amp;quot; Controllern ohnehin selten sinnvoll ist und auch nur bei einigen RAM-losen Typen nach [http://lightner.net/avr/ATtinyAvrGcc.html &amp;quot;Bastelarbeiten&amp;quot;] möglich ist, werden diese Controller hier nicht weiter berücksichtigt. Auch EEPROM-Speicher ist nicht auf allen Typen verfügbar. Generell sollten die nachfolgenden Erläuterungen auf alle ATmega-Controller und die größeren AT90-Typen übertragbar sein. Für die Typen ATtiny2313 und ATtiny26 der &amp;quot;tiny-Reihe&amp;quot; gelten die Ausführungen ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== RAM ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltung des RAM-Speichers erfolgt durch den Compiler, im Regelfall ist beim Zugriff auf Variablen im RAM nichts Besonderes zu beachten. Die Erläuterungen in jedem brauchbaren C-Buch gelten auch für den vom avr-gcc-Compiler erzeugten Code.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmspeicher (Flash) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zugriff auf Konstanten im Programmspeicher ist mittels avr-gcc nicht &amp;quot;transparent&amp;quot; möglich. D.h. es sind besondere Zugriffsfunktionen erforderlich, um Daten aus diesem Speicher zu lesen. Grundsätzlich basieren alle Zugriffsfunktionen auf der Assembler-Anweisung lpm (load program memory). Die Standard-Laufzeitbibliothek des avr-gcc (die avr-libc) stellt diese Funktionen nach Einbinden der Header-Datei pgmspace.h zur Verfügung. Mit diesen Funktionen können einzelne Bytes, Datenworte (16bit) und Datenblöcke gelesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deklarationen von Variablen im Flash-Speicher werden durch das &amp;quot;Attribut&amp;quot; PROGMEM ergänzt. Lokale Variablen (eigentlich Konstanten) innerhalb von Funktionen können ebenfalls im Programmspeicher abgelegt werden. Dazu ist bei der Definition jedoch ein &#039;&#039;static&#039;&#039; voranzustellen, da solche &amp;quot;Variablen&amp;quot; nicht auf dem Stack bzw. (bei Optimierung) in Registern verwaltet werden können. Der Compiler &amp;quot;wirft&amp;quot; eine Warnung falls static fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte */&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByte PROGMEM = 123;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Wort */&lt;br /&gt;
const uint16_t pgmFooWort PROGMEM = 12345;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte-Feld */&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByteArray1[] PROGMEM = { 18, 3 ,70 };&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByteArray2[] PROGMEM = { 30, 7 ,79 };&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zeiger */&lt;br /&gt;
const uint8_t *pgmPointerToArray1 PROGMEM = pgmFooByteArray1;&lt;br /&gt;
const uint8_t *pgmPointerArray[] PROGMEM = { pgmFooByteArray1, pgmFooByteArray2 };&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void foo(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  static /*const*/ uint8_t pgmTestByteLocal PROGMEM = 0x55;&lt;br /&gt;
  static /*const*/ char pgmTestStringLocal[] PROGMEM = &amp;quot;im Flash&amp;quot;;&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Byte lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Funktion pgm_read_byte aus pgmspace.h erfolgt der Zugriff auf die Daten. Parameter der Funktion ist die Adresse des Bytes im Flash-Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // Wert der Ram-Variablen myByte auf den Wert von pgmFooByte setzen:&lt;br /&gt;
    uint8_t myByte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myByte = pgm_read_byte(&amp;amp;pgmFooByte);&lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Schleife ueber ein Array aus Byte-Werten im Flash&lt;br /&gt;
    uint8_t i;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(&amp;amp;pgmFooByteArray1[i]);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte....&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wort lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;quot;einfache&amp;quot; 16-bit breite Variablen erfolgt der Zugriff analog zum Byte-Beispiel, jedoch mit der Funktion pgm_read_word.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    uint16_t myWord;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myWord = pgm_read_word(&amp;amp;pgmFooWord);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiger auf Werte im Flash sind ebenfalls 16 Bits &amp;quot;gross&amp;quot; (Stand avr-gcc 3.4.x). Damit ist der mögliche Speicherbereich für &amp;quot;Flash-Konstanten&amp;quot; auf 64kB begrenzt.  &amp;lt;!-- Einige avr-libc/pgmspace-Funktionen ermöglichen den Lesezugriff auf den gesamten Flash-Speicher) (intern via Assembler Anweisung ELPM). Die Initialisierungswerde des Speicherinhalts jenseits der 64kB-Marke müssen dann jedoch auf anderem Weg angelegt werden (nicht PROGMEM, evtl. eigene Section und Linker-Optionen - TODO) /// alt - und nicht ganz korrekt: (Die avr-libc pgmspace-Funktionen unterstützen nur die unteren 64kB Flash bei Controllern mit mehr als 64kB.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    uint8_t *ptrToArray;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ptrToArray = (uint8_t*)(pgm_read_word(&amp;amp;pgmPointerToArray1));&lt;br /&gt;
    // ptrToArray enthält nun die Startadresse des Byte-Arrays pgmFooByteArray1&lt;br /&gt;
    // Allerdings würde ein direkter Zugriff mit diesem Pointer (z.B. temp=*ptrToArray)&lt;br /&gt;
    // &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; den Inhalt von pgmFooByteArray1[0] liefern, sondern von einer Speicherstelle&lt;br /&gt;
    // im &#039;&#039;&#039;RAM&#039;&#039;&#039;, die die gleiche Adresse hat wie pgmFooByteArray1[0]&lt;br /&gt;
    // Daher muß nun die Funktion pgm_read_byte() benutzt werden, die die in ptrToArray&lt;br /&gt;
    // enthaltene Adresse benutzt und auf das Flash zugreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(ptrToArray+i);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte... (18, 3, 70)&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ptrToArray = (uint8_t*)(pgm_read_word(&amp;amp;pgmPointerArray[1]));&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    // ptrToArray enthält nun die Adresse des ersten Elements des Byte-Arrays pgmFooByteArray2&lt;br /&gt;
    // da im zweiten Element des Pointer-Arrays pgmPointerArray die Adresse&lt;br /&gt;
    // von pgmFooByteArray2 abgelegt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(ptrToArray+i);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte... (30, 7, 79)&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Floats und Structs lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um komplexe Datentypen (structs), nicht-integer Datentypen (floats) aus dem Flash auszulesen, sind Hilfsfunktionen erforderlich. Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* Beispiel float aus Flash */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
float pgmFloatArray[3] PROGMEM = {1.1, 2.2, 3.3};&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* liest float von Flash-Addresse addr und gibt diese als return-value zurueck */&lt;br /&gt;
inline float pgm_read_float(const float *addr)&lt;br /&gt;
{	&lt;br /&gt;
	union&lt;br /&gt;
	{&lt;br /&gt;
		uint16_t i[2];	// 2 16-bit-Worte&lt;br /&gt;
		float f;&lt;br /&gt;
	} u;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	u.i[0]=pgm_read_word((PGM_P)addr);&lt;br /&gt;
	u.i[1]=pgm_read_word((PGM_P)addr+2);&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	return u.f;&lt;br /&gt;
} &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void egal(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   int i;&lt;br /&gt;
   float f;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
      f = pgm_read_float(&amp;amp;pgmFloatArray[i]); // entspr. &amp;quot;f = pgmFloatArray[i];&amp;quot;&lt;br /&gt;
      // mach&#039; was mit f &lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: Beispiele fuer structs und pointer aus flash auf struct im flash (menues, state-machines etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinfachung für Zeichenketten (Strings) im Flash ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichenketten können innerhalb des Quellcodes als &amp;quot;Flash-Konstanten&amp;quot; ausgewiesen werden. Dazu dient das Makro PSTR aus pgmspace.h. Dies erspart die getrennte Deklaration mit PROGMEM-Attribut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;string.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define MAXLEN 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char StringImFlash[] PROGMEM = &amp;quot;Erwin Lindemann&amp;quot;; // im &amp;quot;Flash&amp;quot;&lt;br /&gt;
char StringImRam[MAXLEN];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    strcpy(StringImRam, &amp;quot;Mueller-Luedenscheidt&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if (!strncmp_P(StringImRam, StringImFlash, 5)) { &lt;br /&gt;
        // mach&#039; was, wenn die ersten 5 Zeichen identisch - hier nicht&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        // der Code hier wuerde ausgefuehrt &lt;br /&gt;
    } &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if (!strncmp_P(StringImRam, PSTR(&amp;quot;Mueller-Schmitt&amp;quot;), 5)) {&lt;br /&gt;
        // der Code hier wuerde ausgefuehrt, die ersten 5 Zeichen stimmen ueberein&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        // wuerde bei nicht-Uebereinstimmung ausgefuehrt&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Vorsicht: Ersetzt man zum Beispiel&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
const char textImFlashOK[] PROGMEM = &amp;quot;mit[]&amp;quot;; &lt;br /&gt;
// = Daten im &amp;quot;Flash&amp;quot;, textImFlashOK* zeigt auf Flashadresse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
durch&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
const char* textImFlashProblem PROGMEM = &amp;quot;mit*&amp;quot;;&lt;br /&gt;
// Konflikt: Daten im BSS (lies: RAM), textImFlashFAIL* zeigt auf Flashadresse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
dann kann es zu Problemen mit AVR-GCC kommen. Zu erkennen daran, dass der Initialisierungsstring von &amp;quot;textImFlashProblem&amp;quot; zu den Konstanten ans Ende des Programmcodes gelegt wird (BSS), von dem aus er zur Benutzung eigentlich ins RAM kopiert werden sollte (und wird). Da der lesende Code (mittels pgm_read*) trotzdem an einer Stelle vorne im Flash sucht, wird Unsinn gelesen. Dies scheint ein weiters Problem des AVR-GCC (gesehen bei avr-gcc 3.4.1 und 3.4.2) bei der Anpassung an die Harvard-Architektur zu sein (konstanter Pointer auf variable Daten?!). Abhilfe (&amp;quot;Workaround&amp;quot;): Initialisierung bei Zeichenketten mit [] oder gleich im Code PSTR(&amp;quot;...&amp;quot;) nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergibt man Zeichenketten (genauer: die Adresse des ersten Zeichens), die im Flash abglegt sind an eine Funktion, muss diese entsprechend programmiert sein. Die Funktion selbst hat keine Möglichkeit zu unterscheiden, ob es sich um eine Adresse im Flash oder im RAM handelt. Die avr-libc und viele andere avr-gcc-Bibliotheken halten sich an die Konvention, dass Namen von Funktionen die Flash-Adressen erwarten mit dem Suffix _p (oder _P) versehen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen Bibliotheken werden Makros definiert, die &amp;quot;automatisch&amp;quot; ein PSTR bei Verwendung einer Funktion einfügen. Ein Blick in den Header-File der Bibliothek zeigt, ob dies der Fall ist. Ein Beispiel aus P. Fleurys lcd-Library:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// Ausschnitt aus dem Header-File lcd.h der &amp;quot;Fleury-LCD-Lib.&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
extern void lcd_puts_p(const char *progmem_s);&lt;br /&gt;
#define lcd_puts_P(__s) lcd_puts_p(PSTR(__s))&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// in einer Anwendung (wieauchimmmer.c)&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;string.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;lcd.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char StringImFlash[] PROGMEM = &amp;quot;Erwin Lindemann&amp;quot;; // im &amp;quot;Flash&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    lcd_puts_p(StringImFlash); &lt;br /&gt;
    lcd_puts_P(&amp;quot;Dr. Kloebner&amp;quot;); &lt;br /&gt;
    // daraus wird wg. #define lcd_put_P...:  lcd_puts_p( PSTR(&amp;quot;Dr. Kloebner&amp;quot;) );&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash in der Anwendung schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei AVRs mit &amp;quot;self-programming&amp;quot;-Option (auch bekannt als Bootloader-Support) können Teile des Flash-Speichers auch vom Anwendungsprogramm selbst beschrieben werden. Dies ist nur möglich, wenn die Schreibfunktionen in einem besonderen Speicherbereich (boot-section) des Programmspeichers/Flash abgelegt sind. Bei wenigen &amp;quot;kleinen&amp;quot; AVRs gibt es keine gesonderte Boot-Section, bei diesen kann der Flashspeicher von jeder Stelle des Programms geschrieben werden. Für Details sei hier auf das jeweilige Controller-Datenblatt und die Erläuterungen zum Modul boot.h der avr-libc verwiesen. Es existieren auch Application-Notes dazu bei atmel.com, die auf avr-gcc-Code übertragbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum so kompliziert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Thema, warum die Verabeitung von Werten aus dem Flash-Speicher so &amp;quot;kompliziert&amp;quot; ist, sei hier nur kurz erläutert: Die Harvard-Architektur des AVR weist getrennte Adressräume für Programm(Flash)- und Datenspeicher(RAM) auf. Der C-Standard und der gcc-Compiler sehen keine unterschiedlichen Adressräume vor. &lt;br /&gt;
Hat man zum Beispiel eine Funktion string_an_uart(const char* s) und übergibt an diese Funktion die Adresse einer Zeichenkette (einen Pointer, z.B. 0x01fe), &amp;quot;weiss&amp;quot; die Funktion nicht, ob die Adresse auf den Flash-Speicher oder den/das RAM zeigt. Allein aus dem Pointer-Wert (der Zahl) kann nicht geschlossen werden, ob ein &amp;quot;einfaches&amp;quot; zeichen_an_uart(s[i]) oder zeichen_an_uart(pgm_read_byte(&amp;amp;s[i]) genutzt werden muss, um das i-te Zeichen auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVR-Compiler &amp;quot;tricksen&amp;quot; etwas, in dem sie für einen Pointer nicht nur die Adresse anlegen, sondern zusätzlich zu jedem Pointer den Ablageort (Flash oder RAM) intern sichern. Bei Aufruf einer Funktion wird dann bei Pointer-Parametern neben der Adresse auch der Speicherbereich, auf den der Pointer zeigt, übergeben. Dies hat jedoch nicht nur Vorteile; Erläuterungen warum dies so ist, führen an dieser Stelle zu weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitte Modules/Program Space String Utilities und Abschnitt Modules/Bootloader Support Utilities&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EEPROM ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, dass der EEPROM-Speicher nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzugriffen zulässt. Beschreibt man eine EEPROM-Zelle öfter als die im Datenblatt zugesicherte Anzahl (typisch 100.000), wird die Funktion der Zelle nicht mehr garantiert. &lt;br /&gt;
Dies gilt für jede einzelne Zelle. Bei geschickter Programmierung (z.B. Ring-Puffer), bei der die zu beschreibenden Zellen regelmässig gewechselt werden, kann man eine deutlich höhere Anzahl an Schreibzugriffen, bezogen auf den Gesamtspeicher, erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreib- und Lesezugriffe auf den EEPROM-Speicher erfolgen über die im Modul eeprom.h definierten Funktionen. Mit diesen Funktionen können einzelne Bytes, Datenworte (16bit) und Datenblöcke geschrieben und gelesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzung des EEPROMs ist zu beachten, dass vor dem Zugriff auf diesen Speicher abgefragt wird, ob der Controller die vorherige EEPROM-Operation abgeschlossen hat. Die avr-libc-Funktionen beinhalten diese Prüfung, man muss sie nicht selbst implementieren. Man sollte auch verhindern, dass der Zugriff durch die Abarbeitung einer Interrupt-Routine unterbrochen wird, da bestimme Befehlsabfolgen vorgegeben sind, die innerhalb weniger Taktzyklen aufeinanderfolgen müssen (&amp;quot;timed sequence&amp;quot;). Auch dies muss bei Nutzung der Funktionen aus der avr-libc/eeprom.h-Datei nicht selbst implementiert werden. Innerhalb der Funktionen werden Interrupts vor der &amp;quot;EEPROM-Sequenz&amp;quot; global deaktiviert und im Anschluss, falls vorher auch schon eingeschaltet, wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Compiler schreibt den aus der Variablendeklaration abgeleiteten EEPROM Inhalt in die eine Datei (.eep), die zusätzlich zum Flashen des Programms in den Mikrocontroller geschrieben werden muß. Sonst wird beim Lesen zufälliger Datenmüll zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Deklaration einer Variable im EEPROM, ist das Attribut für die Section &amp;quot;.eeprom&amp;quot; zu ergänzen. &amp;lt;!-- Die Nutzung einer [[C-Präprozessor]]-Ersetzung bringt etwas Bequemlichkeit. Siehe dazu folgendes Beispiel.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/eeprom.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt; // wird in aktuellen Versionen der avr-lib mit xx.h eingebunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// EEMEM wird bei aktuellen Versionen der avr-lib in eerpom.h definiert&lt;br /&gt;
// hier: definiere falls noch nicht bekannt (&amp;quot;alte&amp;quot; avr-libc)&lt;br /&gt;
#ifndef EEMEM&lt;br /&gt;
// alle Textstellen EEMEM im Quellcode durch __attribute__ ... ersetzen&lt;br /&gt;
#define EEMEM  __attribute__ ((section (&amp;quot;.eeprom&amp;quot;)))&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte */&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByte EEMEM = 123;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Wort */&lt;br /&gt;
uint16_t eeFooWord EEMEM = 12345;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* float */&lt;br /&gt;
float eeFooFloat EEMEM;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte-Feld */&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByteArray1[] EEMEM = { 18, 3 ,70 };&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByteArray2[] EEMEM = { 30, 7 ,79 };&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* 16-bit unsigned short feld */&lt;br /&gt;
uint16_t eeFooWordArray1[4] EEMEM;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bytes lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die avr-libc Funktion zum Lesen eines Bytes heisst eeprom_read_byte. Parameter ist die Adresse des Bytes im EEPROM. Geschrieben wird über die Funktion eeprom_write_byte mit den Parametern Adresse und Inhalt. Anwendungsbeispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint8_t myByte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myByte = eeprom_read_byte(&amp;amp;eeFooByte); // lesen&lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 123&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myByte = 99;&lt;br /&gt;
    eeprom_write_byte(&amp;amp;eeFooByte, myByte); // schreiben&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myByte = eeprom_read_byte(&amp;amp;eeFooByteArray1[1]); &lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 3&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wort lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben und Lesen von Datenworten erfolgt analog zur Vorgehensweise bei Bytes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint16_t myWord;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myWord = eeprom_read_word(&amp;amp;eeFooWord); // lesen&lt;br /&gt;
    // myWord hat nun den Wert 12345&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myWord = 2222;&lt;br /&gt;
    eeprom_write_word(&amp;amp;eeFooWord, myWord); // schreiben&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Block lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und Schreiben von Datenblöcken erfolgt über die Funktionen &#039;&#039;eeprom_read_block()&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;eeprom_write_block()&#039;&#039;. Die Funktionen erwarten drei Parameter: die Adresse der Quell- bzw. Zieldaten im RAM, die EEPROM-Addresse und die Länge des Datenblocks in Bytes (size_t).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: &#039;&#039;&#039;Vorsicht!&#039;&#039;&#039; die folgenden Beispiele sind noch nicht geprueft, erstmal nur als Hinweis auf &amp;quot;das Prinzip&amp;quot;. Evtl. fehlen &amp;quot;casts&amp;quot; und mglw. noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint8_t  myByteBuffer[3];&lt;br /&gt;
    uint16_t myWordBuffer[4];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Datenblock aus EEPROM LESEN  */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* liest 3 Bytes aber der von eeFooByteArray1 definierten EEPROM-Adresse&lt;br /&gt;
       in das RAM-Array myByteBuffer */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,3);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* dito etwas anschaulicher aber &amp;quot;unnuetze Tipparbeit&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(&amp;amp;myByteBuffer[0],&amp;amp;eeFooByteArray[0],3);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* dito mit etwas Absicherung betr. der Laenge */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,sizeof(myByteBuffer));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* und nun mit &amp;quot;16bit&amp;quot; */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myWordBuffer,eeFooWordArray1,sizeof(myWordBuffer));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Datenlock in EEPROM SCHREIBEN */&lt;br /&gt;
    eeprom_write_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,sizeof(myByteBuffer));&lt;br /&gt;
    eeprom_write_block(myWordBuffer,eeFooWordArray1,sizeof(myWordBuffer));&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht-Integer&amp;quot;-Datentypen wie z.B. Fliesskommazahlen lassen sich recht praktisch über eine &#039;&#039;union&#039;&#039; in &amp;quot;Byte-Arrays&amp;quot; konvertieren und wieder &amp;quot;zurückwandeln&amp;quot;. Dies erweist sich hier (aber nicht nur hier) als nützlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   float myFloat = 12.34;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   union {&lt;br /&gt;
      float r;&lt;br /&gt;
      uint8_t i[sizeof(float)];&lt;br /&gt;
   } u;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   u.r = myFloat;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   /* float in EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;(u.i),&amp;amp;eeFooFloat,sizeof(float));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* float aus EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_read_block(&amp;amp;(u.i),&amp;amp;eeFooFloat,sizeof(float));&lt;br /&gt;
   /* u.r wieder 12.34 */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zusammengesetzte Typen lassen sich mit den Block-Routinen verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
typedef struct {&lt;br /&gt;
    uint8_t   label[8];&lt;br /&gt;
    uint8_t   rom_code[8];&lt;br /&gt;
} tMyStruct;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define MAXSENSORS 3&lt;br /&gt;
tMyStruct eeMyStruct[MAXSENSORS] EEMEM;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void egal(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   tMyStruct work;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   strcpy(work.label,&amp;quot;Flur&amp;quot;);&lt;br /&gt;
   GetRomCode(work.rom_code);     // Dummy zur Veranschaulichung - setzt rom-code&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Sichern von &amp;quot;work&amp;quot; im EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[0],sizeof(tMyStruct)); // f. Index 0&lt;br /&gt;
   strcpy(work.label,&amp;quot;Bad&amp;quot;);&lt;br /&gt;
   GetRomCode(work.rom_code);&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[1],sizeof(tMyStruct)); // f. Index 1&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   /* Lesen der Daten EEPROM Index 0 in &amp;quot;work&amp;quot; */&lt;br /&gt;
   eeprom_read_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[0],sizeof(tMyStruct));&lt;br /&gt;
   // work.label hat nun den Inhalt &amp;quot;Flur&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EEPROM-Speicherabbild in .eep-Datei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Funktion des avr-gcc ist, dass mit entsprechenden Optionen im Makefile aus den Initialisierungswerten der Variablen im Quellcode eine Datei erzeugt werden kann, die man auf den Controller programmieren kann (.eep-Datei). Damit können sehr elegant Standardwerte für den EEPROM-Inhalt im Quellcode definiert werden. Die Vorgehensweise wird aus dem WinAVR-Beispielmakefile ersichtlich. Siehe dazu die Erläuterungen im Abschnitt Exkurs: Makefiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Probleme bei den EEPROM-Funktionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsicht: Bei alten Versionen der avr-libc wurden nicht alle AVR Controller  untersützt. Z.B. bei der avr-libc Version 1.2.3 insbesondere bei AVRs &amp;quot;der neuen Generation&amp;quot; (ATmega48/88/168/169) funktionieren die Funktionen nicht korrekt (Ursache: unterschiedliche Speicheradressen der EEPROM-Register). In neueren Versionen (z.B. avr-libc 1.4.3 aus WinAVR 20050125) wurde die Zahl der unterstüzten Controller deutlich erweitert und eine Methode zur leichten Anpassung an zukünftige Controller eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Datenblatt zu AVR-Controllern mit EEPROM sind kurze Beispielecodes für den Schreib- und Lesezugriff enthalten. Will oder kann man nicht auf die neue Version aktualisieren, kann der dort gezeigte Code auch mit dem avr-gcc (ohne avr-libc/eeprom.h) genutzt werden (&amp;quot;copy/paste&amp;quot;, gegebenfalls Schutz vor Unterbrechnung/Interrupt ergänzen &#039;&#039;uint8_t sreg; sreg=SREG; cli(); [EEPROM-Code] ; SREG=sreg; return;&#039;&#039;, siehe Abschnitt Interrupts). Im Zweifel hilft ein Blick in den vom Compiler erzeugten Assembler-Code (lst/lss-Dateien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/EEPROM handling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Nutzung von printf =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um komfortabel Ausgaben auf ein Display oder die serielle Schnittstelle zu tätigen, bietet sich printf/sprintf an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdio.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t counter;&lt;br /&gt;
uint8_t s[20];&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
sprintf( s, &amp;quot;Zählerstand: %d&amp;quot;, counter);&lt;br /&gt;
LCDSoftText( s, x, y);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion LCDSoftText muss natürlich dafür sorgen, dass die Zeichenkette auf das Display kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere elegante Möglichkeit, bietet sich darin, die Ausgabe stdout auf eigene Funktionen umzubiegen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdio.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
static int uart_putchar(char c, FILE *stream);&lt;br /&gt;
static FILE mystdout = FDEV_SETUP_STREAM(uart_putchar, NULL, &lt;br /&gt;
                                         _FDEV_SETUP_WRITE);&lt;br /&gt;
static int&lt;br /&gt;
uart_putchar(char c, FILE *stream)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    if (c == ?\n?)&lt;br /&gt;
    uart_putchar(?\r?);&lt;br /&gt;
    loop_until_bit_is_set(UCSRA, UDRE);&lt;br /&gt;
    UDR = c;&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int&lt;br /&gt;
main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    init_uart();&lt;br /&gt;
    stdout = &amp;amp;mystdout;&lt;br /&gt;
    printf(&amp;quot;Hello, world!\n&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: avr-libc-user-manual-1.4.3.pdf, S.74)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen Fließkommazahlen ausgegeben werden, muss im Makefile eine andere (größere) Version der printflib eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil aller printf-Varianten: sie sind recht speicherintensiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Assembler und Inline-Assembler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich erweist es sich als nützlich, C und Assembler-Code in einer Anwendung zu nutzen. Typischerweise wird das Hauptprogramm in C verfasst und wenige, extrem zeitkritische oder hardwarenahe Operationen in Assembler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;gnu-Toolchain&amp;quot; bietet dazu zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Inline-Assembler : Die Assembleranweisungen werden direkt in den C-Code integriert. Eine Quellcode-Datei enthält somit C- und Assembleranweisungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Assembler-Dateien : Der Assembler-Codecode befindet sich in eigenen Quellcodedateien. Diese werden vom gnu-Assembler (avr-as) zu Object-Dateien assembliert (&amp;quot;compiliert&amp;quot;) und mit den aus dem C-Code erstellten Object-Dateien zusammengebunden (gelinkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inline-Assembler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inline-Assembler bietet sich an, wenn nur wenig Assembleranweisungen benötigt werden. Typische Anwendung sind kurze Codesequenzen für zeitkritische Operationen in Interrupt-Routinen oder sehr präzise Warteschleifen (z.B. 1-Wire). Inline-Assembler wird mit &#039;&#039;&#039;asm volatile&#039;&#039;&#039; eingeleitet, die Assembler-Anweisungen werden in einer Zeichenkette zusammengefasst, die als &amp;quot;Parameter&amp;quot; übergeben wird. Durch Doppelpunkte getrennt werden die Ein- und Ausgaben sowie die &amp;quot;Clobber-Liste&amp;quot; angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches Beispiel für Inline-Assembler ist das Einfügen einer NOP-Anweisung (NOP steht für No Operation). Dieser Assembler-Befehl benötigt genau einen Taktzyklus, ansonsten &amp;quot;tut sich nichts&amp;quot;. Sinnvolle Anwendungen für NOP sind genaue Delay(=Warte)-Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Verzoegern der weiteren Programmausfuehrung um&lt;br /&gt;
   genau 3 Taktzyklen */&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin kann mit einem NOP verhindert werden, dass leere Schleifen, die als Warteschleifen gedacht sind, wegoptimiert werden. Der Compiler erkennt ansonsten die vermeindlich nutzlose Schleife und erzeugt dafür keinen Code im ausführbaren Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint16_t i;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* leere Schleife - wird bei eingeschalteter Compiler-Optimierung wegoptimiert */&lt;br /&gt;
for (i=0;i&amp;lt;1000;i++);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Schleife erzwingen (keine Optimierung): &amp;quot;NOP-Methode&amp;quot; */&lt;br /&gt;
for (i=0;i&amp;lt;1000;i++) asm volatile(&amp;quot;NOP&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* alternative Methode (keine Optimierung): */&lt;br /&gt;
volatile uint16_t j;&lt;br /&gt;
for (j=0;j&amp;lt;1000;j++);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer nützlicher &amp;quot;Assembler-Einzeiler&amp;quot; ist der Aufruf von sleep (&#039;&#039;asm volatile (&amp;quot;sleep&amp;quot;);&#039;&#039;), da hierzu keine eigene Funktion in der avr-libc existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel für mehrzeiligen Inline-Assembler eine präzise Delay-Funktion. Die Funktion erhält ein 16-bit Wort als Parameter, prüft den Parameter auf 0 und beendet die Funktion in diesem Fall oder durchläuft die folgende Schleife sooft wie im Wert des Parameters angegeben. Inline-Assembler hat hier den Vorteil, dass die Laufzeit unabhängig von der Optimierungsstufe (Parameter -O, vgl. makefile) und der Compiler-Version ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
static inline void delayloop16 (uint16_t count)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
	asm volatile (&amp;quot;cp  %A0, __zero_reg__ \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;cpc %B0, __zero_reg__ \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;breq 2f               \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;1:                    \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;sbiw %0,1             \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;brne 1b               \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;2:                    &amp;quot;  &lt;br /&gt;
                        : &amp;quot;=w&amp;quot; (count)&lt;br /&gt;
		        : &amp;quot;0&amp;quot;  (count)&lt;br /&gt;
        );                            &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jede Anweisung wird mit &#039;&#039;&#039;\n\t&#039;&#039;&#039; abgeschlossen. Der Zeilenumbruch teilt dem Assembler mit, daß ein neuer Befehl beginnt.&lt;br /&gt;
* Als Sprung-Marken (Labels) werden Ziffern verwendet. Diese speziellen Labels sind mehrfach im Code verwendbar. Gesprungen wird jeweils zurück (b) oder vorwärts (f) zum nächsten ausffindbaren Label.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat zeigt ein Blick in die Assembler-Datei, die der Compiler mit der option &amp;lt;tt&amp;gt;-save-temps&amp;lt;/tt&amp;gt; nicht löscht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
	cp  r24, __zero_reg__ 	 ;  count&lt;br /&gt;
	cpc r25, __zero_reg__ 	 ;  count&lt;br /&gt;
	breq 2f               &lt;br /&gt;
	1:                    &lt;br /&gt;
	sbiw r24,1             	 ;  count&lt;br /&gt;
	brne 1b               &lt;br /&gt;
	2:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Ausführungen zum Thema Inline-Assembler finden sich in der Dokumentation der avr-libc im Abschnitt [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/inline_asm.html Related Pages/Inline Asm]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &lt;br /&gt;
*[http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc0856.pdf AVR Assembler-Anweisungsliste]&lt;br /&gt;
*[http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Inline-Assembler_in_avr-gcc Deutsche Einführung in Inline-Assembler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assembler-Dateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Assembler-Dateien erhalten die Endung .S (&#039;&#039;grosses&#039;&#039; S) und werden im makefile nach WinAVR/mfile-Vorlage hinter &#039;&#039;ASRC=&#039;&#039; durch Leerzeichen getrennt aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel eine Funktion &#039;&#039;superFunc&#039;&#039; die alle Pins des Ports D auf &amp;quot;Ausgang&amp;quot; schaltet, eine Funktion &#039;&#039;ultraFunc&#039;&#039;, die die Ausgänge entsprechend des übergebenen Parameters schaltet, eine Funktion &#039;&#039;gigaFunc&#039;&#039;, die den Status von Port A zurückgibt und eine Funktion &#039;&#039;addFunc&#039;&#039;, die zwei Bytes zu einem 16-bit-Wort addiert. Die Zuweisungen im C-Code (PORTx = ) verhindern, dass der Compiler die Aufrufe wegoptimiert und dienen nur zur Veranschaulichung der Parameterübergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst der Assembler-Code. Der Dateiname sei useful.S:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Arbeitsregister (ohne &amp;quot;r&amp;quot;) &lt;br /&gt;
workreg  = 16&lt;br /&gt;
workreg2 = 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Konstante:&lt;br /&gt;
ALLOUT = 0xff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Setze alle Pins von PortD auf Ausgang **&lt;br /&gt;
// keine Parameter, keine Rueckgabe&lt;br /&gt;
.global superFunc&lt;br /&gt;
.func superFunc&lt;br /&gt;
superFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
   ldi workreg, ALLOUT&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(DDRD), workreg  // beachte: _SFR_IO_ADDR()&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Setze PORTD auf uebergebenen Wert **&lt;br /&gt;
// Parameter in r24 (LSB immer bei &amp;quot;graden&amp;quot; Nummern)&lt;br /&gt;
.global ultraFunc&lt;br /&gt;
.func ultraFunc&lt;br /&gt;
ultraFunc:&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(PORTD), 24&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Zustand von PINA zurueckgeben **&lt;br /&gt;
// Rueckgabewerte in r24:r25 (LSB:MSB), hier nur LSB genutzt&lt;br /&gt;
.global gigaFunc&lt;br /&gt;
.func gigaFunc&lt;br /&gt;
gigaFunc:&lt;br /&gt;
   in 24, _SFR_IO_ADDR(PINA)&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Zwei Bytes addieren und 16-bit-Wort zurueckgeben **&lt;br /&gt;
// Parameter in r24 (Summand1) und r22 (Summand2) -&lt;br /&gt;
//  Parameter sind Word-&amp;quot;aligned&amp;quot; d.h. LSB immer auf &amp;quot;graden&amp;quot;&lt;br /&gt;
//  Registernummern. Bei 8-Bit und 16-Bit Paramtern somit &lt;br /&gt;
//  beginnend bei r24 dann r22 dann r20 etc.&lt;br /&gt;
// Rueckgabewert in r24:r25&lt;br /&gt;
.global addFunc&lt;br /&gt;
.func addFunc&lt;br /&gt;
addFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
   push workreg2&lt;br /&gt;
   clr workreg2&lt;br /&gt;
   mov workreg, 22&lt;br /&gt;
   add workreg, 24&lt;br /&gt;
   adc workreg2, 1    // r1 - assumed to be always zero ...&lt;br /&gt;
   movw r24, workreg&lt;br /&gt;
   pop workreg2&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// oh je - sorry - Mein AVR-Assembler ist eingerostet, hoffe das stimmt so...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Makefile ist der Name der Assembler-Quellcodedatei einzutragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ASRC = useful.S&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufruf erfolgt dann im C-Code so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
extern void superFunc(void);&lt;br /&gt;
extern void ultraFunc(uint8_t setVal);&lt;br /&gt;
extern uint8_t gigaFunc(void);&lt;br /&gt;
extern uint16_t addFunc(uint8_t w1, uint8_t w2);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
  superFunc();&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  ultraFunc(0x55);&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTD = gigaFunc();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  PORTA = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;amp; 0xff);&lt;br /&gt;
  PORTB = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;gt;&amp;gt; 8);&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
} &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis wird wieder in der lss-Datei ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
   superFunc();&lt;br /&gt;
 148:	0e 94 f6 00 	call	0x1ec&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  ultraFunc(0x55);&lt;br /&gt;
 14c:	85 e5       	ldi	r24, 0x55	; 85&lt;br /&gt;
 14e:	0e 94 fb 00 	call	0x1f6&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTD = gigaFunc();&lt;br /&gt;
 152:	0e 94 fd 00 	call	0x1fa&lt;br /&gt;
 156:	82 bb       	out	0x12, r24	; 18&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTA = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;amp; 0xff);&lt;br /&gt;
 158:	61 e1       	ldi	r22, 0x11	; 17&lt;br /&gt;
 15a:	80 ef       	ldi	r24, 0xF0	; 240&lt;br /&gt;
 15c:	0e 94 ff 00 	call	0x1fe&lt;br /&gt;
 160:	8b bb       	out	0x1b, r24	; 27&lt;br /&gt;
  PORTB = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;gt;&amp;gt; 8);&lt;br /&gt;
 162:	61 e1       	ldi	r22, 0x11	; 17&lt;br /&gt;
 164:	80 ef       	ldi	r24, 0xF0	; 240&lt;br /&gt;
 166:	0e 94 fc 00 	call	0x1f8&lt;br /&gt;
 16a:	89 2f       	mov	r24, r25&lt;br /&gt;
 16c:	99 27       	eor	r25, r25&lt;br /&gt;
 16e:	88 bb       	out	0x18, r24	; 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
000001ec &amp;lt;superFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
// setze alle Pins von PortD auf Ausgang&lt;br /&gt;
.global superFunc&lt;br /&gt;
.func superFunc&lt;br /&gt;
superFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
 1ec:	0f 93       	push	r16&lt;br /&gt;
   ldi workreg, ALLOUT&lt;br /&gt;
 1ee:	0f ef       	ldi	r16, 0xFF	; 255&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(DDRD), workreg&lt;br /&gt;
 1f0:	01 bb       	out	0x11, r16	; 17&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
 1f2:	0f 91       	pop	r16&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1f4:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001f6 &amp;lt;ultraFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// setze PORTD auf uebergebenen Wert&lt;br /&gt;
.global ultraFunc&lt;br /&gt;
.func ultraFunc&lt;br /&gt;
ultraFunc:&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(PORTD), 24&lt;br /&gt;
 1f6:	82 bb       	out	0x12, r24	; 18&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1f8:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001fa &amp;lt;gigaFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Zustand von PINA zurueckgeben&lt;br /&gt;
.global gigaFunc&lt;br /&gt;
.func gigaFunc&lt;br /&gt;
gigaFunc:&lt;br /&gt;
   in 24, _SFR_IO_ADDR(PINA)&lt;br /&gt;
 1fa:	89 b3       	in	r24, 0x19	; 25&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1fc:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001fe &amp;lt;addFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// zwei Bytes addieren und 16-bit-Wort zurueckgeben&lt;br /&gt;
.global addFunc&lt;br /&gt;
.func addFunc&lt;br /&gt;
addFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
 1fe:	0f 93       	push	r16&lt;br /&gt;
   push workreg2&lt;br /&gt;
 200:	1f 93       	push	r17&lt;br /&gt;
   clr workreg2&lt;br /&gt;
 202:	11 27       	eor	r17, r17&lt;br /&gt;
   mov workreg, 22&lt;br /&gt;
 204:	06 2f       	mov	r16, r22&lt;br /&gt;
   add workreg, 24&lt;br /&gt;
 206:	08 0f       	add	r16, r24&lt;br /&gt;
   adc workreg2, 1    // r1 - assumed to be always zero ...&lt;br /&gt;
 208:	11 1d       	adc	r17, r1&lt;br /&gt;
   movw r24, workreg&lt;br /&gt;
 20a:	c8 01       	movw	r24, r16&lt;br /&gt;
   pop workreg2&lt;br /&gt;
 20c:	1f 91       	pop	r17&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
 20e:	0f 91       	pop	r16&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 210:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuweisung von Registern zu Parameternummer und die Register für die Rückgabewerte sind in den &amp;quot;Register Usage Guidelines&amp;quot; der avr-libc-Dokumentation erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/assembler.html avr-libc-Dokumentation: Related Pages/avr-libc and assembler programs]&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_reg_usage avr-libc-Dokumentation: Related Pages/FAQ/&amp;quot;What registers are used by the C compiler?&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Globale Variablen für Datenaustausch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals kommt man um globale Variablen nicht herum, z.B. um den Datenaustausch zwischen Hauptprogramm und Interrupt-Routinen zu realisieren. &lt;br /&gt;
Hierzu muß man im Assembler wissen, wo genau die Variable vom C-Compiler abgespeichert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muß die Variable, hier &amp;quot;zaehler&amp;quot; genannt, zuerst im C-Code als Global definiert werden, z.B. so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
volatile uint8_t zaehler;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int16_t main (void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    // irgendein Code, in dem zaehler benutzt werden kann&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im foldenden Assembler-Beispiel wird der Externe Interrupt0  verwendet, um den Zähler hochzuzählen. Es fehlen die Initialisierungen des Interrupts und die Interrupt-Freigabe, so richtig sinnvoll ist der Code auch nicht, aber er zeigt (hoffentlich) wie es geht.&lt;br /&gt;
Im Umgang mit Interrupt-Vektoren gilt beim GCC-Assembler das Gleiche, wie bei C: Man muß die exakte Schreibweise beachten, ansonsten wird nicht der Interrupt-Vektor angelegt, sondern eine neue Funktion - und man wundert sich, daß nichts funktionert (vgl. das AVR-GCC Handbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.extern zaehler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     push temp                      // wichtig: Benutzte Register und das&lt;br /&gt;
     in temp,_SFR_IO_ADDR(SREG)     // Status-Register (SREG) sichern !&lt;br /&gt;
     push temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp,zaehler               // Wert aus dem Speicher lesen&lt;br /&gt;
     inc temp                       // bearbeiten&lt;br /&gt;
     sts zaehler,temp               // und wieder zurückschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     pop temp                       // die benutzten Register wiederherstellen&lt;br /&gt;
     out _SFR_IO_ADDR(SREG),temp&lt;br /&gt;
     pop temp&lt;br /&gt;
     reti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Globale Variablen im Assemblerfile anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Variablen aber auch im Assemblerfile angelegt werden. Dadurch kann auf eine .c-Datei verzichtet werden. Für das obige Beispiel könnte der Quelltext dann die Dateien zaehl_asm.S und zaehl_asm.h abgelegt werden, so dass nur noch zaehl_asm.S mit kompiliert werden müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt im Assemblerfile über das Schlüsselwort &#039;&#039;.extern &#039;&#039; auf eine vorhandene Variable zu verweisen, wird dazu mit dem Schlüsselwort &#039;&#039;.comm&#039;&#039; die benötigte Anzahl von Bytes für eine Variable reserviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;zaehl_asm.S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// 1 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Headerdatei wird dann auf die Variable nur noch verwiesen (Schlüsselwort &#039;&#039;extern&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;zaehl_asm.h&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef ZAEHL_ASM_H&lt;br /&gt;
#define ZAEHL_ASM_H&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
extern volatile uint8_t zaehler;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu globalen Variablen in C werden so angelegte Variablen nicht automatisch mit dem Wert 0 initialisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variablen größer als 1 Byte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variablen, die größer als ein Byte sind, können in Assembler auf ähnliche Art angesprochen werden. Hierzu müssen nur genug Bytes angefordert werden, um die Variable aufzunehmen. Soll z.B. für den Zähler eine Variable vom Typ &#039;&#039;unsigned long&#039;&#039;, also &#039;&#039;uint32_t&#039;&#039; verwendet werden, so müssen 4 Bytes reserviert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
// 4 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 4&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Deklaration im Headerfile wäre dann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
extern volatile uint32_t zaehler;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Variablen, die größer als ein Byte sind, werden die Werte beginnend mit dem niederwertigsten Byte im RAM abgelegt. Das folgende Codeschnippsel zeigt, wie unter Assembler auf die einzelnen Bytes zugegriffen werden kann. Dazu wird im Interrupt nun ein 32-Bit Zähler erhöht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// 4 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     push temp                      // wichtig: Benutzte Register und das&lt;br /&gt;
     in temp,_SFR_IO_ADDR(SREG)     // Status-Register (SREG) sichern !&lt;br /&gt;
     push temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     // 32-Bit-Zähler incrementieren&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 0)        // 0. Byte (niederwertigstes Byte)&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 0), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 1)        // 1. Byte&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 1), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 2)        // 2. Byte&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 2), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 3)        // 3. Byte (höchstwertigstes Byte)&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 3), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
RAUS:&lt;br /&gt;
     pop temp                       // die benutzten Register wiederherstellen&lt;br /&gt;
     out _SFR_IO_ADDR(SREG),temp&lt;br /&gt;
     pop temp&lt;br /&gt;
     reti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TODO:&#039;&#039;&#039; 16-Bit / 32-Bit Variablen, Zugriff auf Arrays (Strings)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Anhang =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten bei der Anpassung bestehenden Quellcodes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Funktionen, die in frühren Versionen der avr-libc vorhanden waren, werden inzwischen als veraltet angesehen. Sie sind nicht mehr vorhanden oder als &#039;&#039;deprecated&#039;&#039; (abgelehnt) ausgewiesen. Es empfiehlt sich, vorhandenen Code zu portieren und die alten Funktionen nicht mehr zu nutzen, auch wenn diese noch zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zur Deklaration von Interrupt-Routinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionen (eigentlich Makros) &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; und &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; zur Deklaration von Interruptroutinen sollten nicht mehr genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In aktuellen Versionen der avr-libc (z.B. avr-libc 1.4.3 aus WinAVR 20060125) werden Interruptroutinen, die &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; durch andere Interrupts &#039;&#039;&#039;unterbrechbar&#039;&#039;&#039; sind, mit ISR deklariert (siehe Abschnitt im Hauptteil). Auch die Benennung wurden vereinheitlicht und an die üblichen Bezeichnungen in den AVR Datenblättern angepasst. In der Dokumentation der avr-libc sind alte und neue Bezeichnungen in der Tabelle gegenübergestellt. Die erforderlichen Schritte zur Portierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* #include von avr/signal.h entfernen&lt;br /&gt;
* SIGNAL duch ISR ersetzen&lt;br /&gt;
* Name des Interrupt-Vektors anpassen (SIG_* durch entsprechendes *_vect)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Anpassung zuerst ein &amp;quot;alter&amp;quot; Code:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer2 Output Compare bei einem ATmega8 */&lt;br /&gt;
SIGNAL(SIG_OUTPUT_COMPARE2)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Datenblatt wird der Vektor mit TIMER2 COMP bezeichnet. Die Bezeichnung in der avr-libc entspricht dem Namen im Datenblatt, Leerzeichen werden durch Unterstriche (_) ersetzt und ein _vect angehängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Code sieht dann so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt; &lt;br /&gt;
/* signal.h entfällt */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(TIMER2_COMP_vect)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Unklarheiten bezüglich der neuen Vektorlabels hilft (noch) ein Blick in die Headerdatei des entspechenden Controllers. Für das vorherige Beispiel also der Blick in die Datei iom8.h für den ATmega8, dort findet man die veraltete Bezeichnung unterhalb der aktuellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Compare Match */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_COMP_vect		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE2		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konnte in alten Versionen signal.h ohne interrupt.h eingebunden werden, erhält man bei Verwendung der avr-libc Version 1.4.3 (WinAVR 2/2005) beim Compilieren eine Fehlermeldung, da mit signal.h nicht die erforderlichen Definitionen eingebunden werden. Der Lösungsvorschlag in signal.h auch interrupt.h einzubinden, wurde von den avr-libc-Enwicklern akzeptiert und das Problem ist  im Quellcode (CVS) bereits behoben. Es is aber noch keine avr-libc-&amp;quot;Release&amp;quot; bzw. noch kein WinAVR mit dieser avr-libc-Korrektur verfuegbar (Stand 5.2.2006). Will oder kann man den Quellcode nicht aktualisieren, gibt es folgende Alternativen:&lt;br /&gt;
* in Quellcodedateien, in denen nur avr/signal.h eingebunden wird, interrupt.h einbinden (&#039;&#039;#include &amp;amp;lt;avr/interrupt.h&amp;amp;gt;&#039;&#039;). signal.h weiterhin einbinden, falls Kompatibiltät mit alten Versionen gewünscht ist.&lt;br /&gt;
* in der Datei signal.h (bein WinAVR in c:/WinAVR/avr/include/avr/signal.h) ein (&#039;&#039;#include &amp;amp;lt;avr/interrupt.h&amp;amp;gt;&#039;&#039;) ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &#039;&#039;&#039;unterbrechbare&#039;&#039;&#039; Interruptroutinen, die mittels &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; deklariert sind, gibt es keinen direkten Ersatz in Form eines Makros. Die Routinen sind lt. Dokumentation der avr-libc in folgender Form zu Deklarieren unterbrechbarer Interrupt-Handler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) {&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
INTERRUPT(SIG_OVERFLOW0)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu:&lt;br /&gt;
void TIMER0_OVF_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void TIMER0_OVF_vect(void) &lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; die Header-Datei &#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039; einzubinden. Man sollte bei dieser Gelegenheit jedoch nochmals überprüfen, ob die Funktionalität von &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; tatsächlich gewollt ist. In vielen Fällen wurde &#039;&#039;INTTERRUPT&#039;&#039; dort genutzt, wo eigentlich &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; (nunmehr &#039;&#039;ISR&#039;&#039;) hätte genutzt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zum Portzugriff ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;inp&#039;&#039; und &#039;&#039;outp&#039;&#039; zum Einlesen bzw. Schreiben von Registern sind nicht mehr erforderlich, der Compiler unterstützt dies ohne diesen Umweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
unsigned char i, j;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
  i = inp(PINA);&lt;br /&gt;
  j = 0xff;&lt;br /&gt;
  outp(PORTB, j);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu (nicht mehr wirklich neu...):&lt;br /&gt;
  i = PINA&lt;br /&gt;
  j = 0xff;&lt;br /&gt;
  PORTB = j;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von inp und outp die Header-Datei &#039;&#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039;&#039; einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zum Zugriff auf Bits in Registern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;cbi&#039;&#039; und &#039;&#039;sbi&#039;&#039; zum Löschen und Setzen von Bits sind nicht mehr erforderlich, der Compiler unterstützt dies ohne diesen Umweg. Die Bezeichnung ist ohnehin irreführend da die Funktionen nur für Register mit Adressen im unteren Speicherbereich tatsächlich in die Assembleranweisungen cbi und sbi übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
  sbi(PORTB, PB2);&lt;br /&gt;
  cbi(PORTC, PC1);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu (auch nicht mehr wirklich neu...):&lt;br /&gt;
  PORTB |=  (1&amp;lt;&amp;lt;PB2);&lt;br /&gt;
  PORTC &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PC1);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von sbi und cbi die Header-Datei &#039;&#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039;&#039; einzubinden. Wer unbedingt will, kann sich natürlich eigene Makros mit aussagekräftigeren Namen definieren. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define SET_BIT(PORT, BITNUM)    ((PORT) |=  (1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
#define CLEAR_BIT(PORT, BITNUM)  ((PORT) &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
#define TOOGLE_BIT(PORT, BITNUM) ((PORT) ^=  (1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Referenzspannung des internen Analog-Digital-Wandlers ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die minimale (externe) Referenzspannung des ADC darf nicht beliebig niedrig sein, vlg. dazu das (aktuellste) Datenblatt des verwendeten Controllers. z.B. beim ATMEGA8 darf sie lt. Datenblatt (S.245, Tabelle 103, Zeile &amp;quot;VREF&amp;quot;) 2,0V nicht unterschreiten. HINWEIS: diese Information findet sich erst in der letzten Revision (Rev. 2486O-10/04) des Datenblatts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner &amp;lt;!-- Wer? - es gibt inzwischen x Leute die mehr oder weniger viel in diesem Artikel geschrieben haben --&amp;gt; eigenen Erfahrung nach kann man aber (auf eigene Gefahr und natürlich nicht für Seriengeräte) durchaus noch ein klein wenig weiter heruntergehen, bei dem von mir unter die Lupe genommenen ATMEGA8L (also die Low-Voltage-Variante) funktioniert der ADC bei 5V Betriebsspannung mit bis zu VREF=1,15V hinunter korrekt, ab 1,1V und darunter digitalisiert er jedoch nur noch Blödsinn). Ich würde sicherheitshalber nicht unter 1,5V gehen und bei niedrigeren Betriebsspannungen mag sich die Untergrenze für VREF am Pin AREF ggf.  nach oben&#039;&#039;&#039;(!)&#039;&#039;&#039; verschieben.&lt;br /&gt;
In der letzten Revision des Datenblatts ist außerdem korrigiert, dass ADC4 und ADC5 sehr wohl 10 Bit Genauigkeit bieten (und nicht bloß 8 Bit, wie in älteren Revisionen irrtümlich angegeben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= TODO =&lt;br /&gt;
* fuse-bits im make file&lt;br /&gt;
* Assembler-Dateien/Datenaustausch auf neue Vectornamen anpassen SIG_-&amp;gt;_vect&lt;br /&gt;
* stdio.h, malloc() ??? &lt;br /&gt;
* Code-Optimierungen (&amp;quot;tricks&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;naked&amp;quot;-Functionen ??&lt;br /&gt;
* IO-Register als Parameter/&amp;quot;Variablen&amp;quot; (volatile uint8_t *mybusport; mybusport=&amp;amp;PORTB; void sendbus(uint8_t *parm)...)&lt;br /&gt;
* JTAG? &lt;br /&gt;
* SPI ? &lt;br /&gt;
* I²C Bus &lt;br /&gt;
* LC-Display ansteuern&lt;br /&gt;
* Software USB&lt;br /&gt;
* Bootloader&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>129.247.247.238</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=AVR-GCC-Tutorial&amp;diff=13204</id>
		<title>AVR-GCC-Tutorial</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=AVR-GCC-Tutorial&amp;diff=13204"/>
		<updated>2006-05-30T09:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;129.247.247.238: /* Schreiben eines I/O-Registers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:AVR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorwort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Tutorial soll den Einstieg in die Programmierung von Atmel [[AVR]]-Mikrocontroller in der Programmiersprache [[C]] mit dem freien (&amp;quot;kostenlosen&amp;quot;) C-Compiler avr-gcc erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Version stammt von Christian Schifferle, viele neue Abschnitte und aktuelle Anpassungen von Martin Thomas&amp;lt;!--[[Benutzer:Mthomas]]--&amp;gt;. Viele der im Original-Dokument verwendeten Funktionen sind in aktuellen Versionen des [[AVR-GCC|avr-gcc]] C-Compilers und der Laufzeitbibliothek avr-libc nicht mehr enthalten oder sollen nicht mehr genutzt werden. Dieses Tutorial wurde an die neuen Funktionen/Methoden angepasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erläuterungen und Beispiele beziehen sich auf die Versionen 3.4.5 des avr-gcc-Compiler und 1.4.3 der avr-libc, so wie sie in WinAVR 20060125 enthalten sind. Die Unterschiede zu älternen Versionen werden im Haupttext und Anhang zwar erläutert, Anfängern sei jedoch empfohlen, die aktuellen Versionen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Text wird häufig auf die Standardbibliothek für den avr-gcc-Compiler, die avr-libc, verwiesen. Die online-Version der &#039;&#039;&#039;avr-libc Dokumentation&#039;&#039;&#039; findet sich [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html hier]. Bei [[WinAVR]] gehört die Dokumentation zum Lieferumfang und wird mitinstalliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Version als PDF zum Ausdrucken ist hier erhältlich (nicht immer auf aktuellem Stand): http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/AVR-GCC-Tutorial_-_www_mikrocontroller_net.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Benötigte Werkzeuge =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eigene Programme für AVRs mittels avr-gcc/avr-libc zu erstellen und zu testen, wird folgende Hard- und Software benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Testboard für die Aufnahme eines AVR Controllers, der vom avr-gcc Compiler unterstützt wird (alle ATmegas und die meisten AT90, siehe Dokumentation der avr-libc für unterstützte Typen). Dieses Testboard kann durchaus auch selbst gelötet oder auf einem Steckbrett aufgebaut werden. Einige Registerbeschreibungen dieses Tutorials beziehen sich auf den inzwischen veralteten AT90S2313. Der weitaus größte Teil des Textes ist aber für alle Controller der AVR-Familie gültig. Brauchbare Testplattform sind auch das [[STK500]] und der [[AVR Butterfly]] von Atmel.[[http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR#Starterkits |mehr..]&lt;br /&gt;
* Der avr-gcc Compiler und die avr-libc. Kostenlos erhältlich für nahezu alle Plattformen und Betriebssysteme. Für MS-Windows im Paket [[WinAVR]]; für Unix/Linux siehe auch Hinweise im Artikel [[AVR-GCC]].&lt;br /&gt;
* Programmiersoftware und -[[AVR In System Programmer |hardware]] z.B. PonyProg (siehe auch: [[Pony-Prog Tutorial]]) oder [[AVRDUDE]] mit [[STK200]]-Dongle oder die von Atmel verfügbare Hard- und Software ([[STK500]], Atmel AVRISP, [[AVR-Studio]]). &lt;br /&gt;
* Nicht unbedingt erforderlich, aber zur Simulation und zum Debuggen unter MS-Windows recht nützlich: [[AVR-Studio]] (siehe Abschnitt [[AVR-GCC-Tutorial#Exkurs: makefiles|Exkurs: makefiles]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was tun, wenn&#039;s nicht &amp;quot;klappt&amp;quot;? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Herausfinden, ob es tatsächlich ein avr(-gcc) spezifisches Problem ist oder die C-Kenntnisse einer Auffrischung bedürfen. Allgemeine C-Fragen kann man eventuell &amp;quot;beim freundlichen Programmierer zwei Büro-, Zimmer- oder Haustüren weiter&amp;quot; loswerden. Ansonsten: [[C]]-Buch (gibt&#039;s auch &amp;quot;gratis&amp;quot; online) lesen.&lt;br /&gt;
*[[AVR Checkliste]]&lt;br /&gt;
* Die [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] lesen, vor allem (aber nicht nur) den Abschnitt Related Pages/Frequently Asked Questions = Oft gestellte Fragen (und Antworten dazu). Z.Zt leider nur in englischer Sprache verfügbar.&lt;br /&gt;
* Den Artikel [[AVR-GCC]] in diesem Wiki lesen.&lt;br /&gt;
* Das gcc-Forum auf [http://www.mikrocontroller.net www.mikrocontroller.net] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Das avr-gcc-Forum bei [http://www.avrfreaks.net avrfreaks] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Das [http://lists.gnu.org/archive/html/avr-gcc-list/ Archiv der avr-gcc Mailing-Liste] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Nach Beispielcode suchen. Vor allem in der Academy von [http://www.avrfreaks.net AVRFREAKS] (anmelden).&lt;br /&gt;
* Google oder alltheweb befragen schadet nie.&lt;br /&gt;
* Bei Problemen mit der Ansteuerung interner AVR-Funktionen mit C-Code: das Datenblatt des Controllers lesen (ganz und am Besten zweimal)&lt;br /&gt;
* einen Beitrag in eines der Foren oder eine Mail an die Mailing-Liste schreiben. Dabei möglichst viel Information geben: Controller, Compilerversion, genutzte Bibliotheken, Ausschnitte aus dem Quellcode, genaue Fehlermeldungen bzw. Beschreibung des Fehlverhaltens. Bei Ansteuerung externer Geräte die Beschaltung beschreiben oder skizzieren (z.B. mit [http://www.tech-chat.de/ Andys ASCII Circuit]). Siehe dazu auch: [http://www.lugbz.org/documents/smart-questions_de.html &amp;quot;Wie man Fragen stellt&amp;quot;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erzeugen von Maschinencode =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem C-Quellcode erzeugt der avr-gcc Compiler (zusammen mit dem Präprozessor und Linker) Maschinencode für den AVR-Controller. Üblicherweise liegt dieser Code dann im Intel Hex-Format vor (&amp;quot;Hex-Datei&amp;quot;). Die Programmiersoftware (z.B. PonyProg. AVRStudio/STK500-plugin oder avrdude) liest diese Datei und überträgt die enthaltene Information in den Speicher des Controllers. Im Prinzip sind der avr-gcc-Compiler (und der Linker) mit den &amp;quot;richtigen&amp;quot; Optionen aufzurufen um aus C-Code eine &amp;quot;Hex-Datei&amp;quot; zu erhalten. Grundsätzlich stehen dazu zwei verschiedene Ansätze zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Verwendung einer Integrierten Enwicklungsumgebung (IDE), bei der alle Einstellungen z.B. in Dialogboxen durchgeführt werden können. Unter Anderen kann AVRStudio ab Version 4.12 (kostenlos bei atmel.com) zusammen mit WinAVR als intergrierte Entwicklungsumgebung für den Compiler avr-gcc genutzt werden (dazu muessen AVRStudio und WinAVR auf dem Rechner installiert sein). Weitere IDEs fuer den avr-gcc (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): AtmanAvr C (relativ günstig), KamAVR (kostenlos) VMLab (ab Version 3.12 ebenfalls kostenlos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Nutzung des Programms make mit passenden Makefiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Integrierte Enwicklungsumgebungen unterscheiden sich stark in Ihrer Bedienung und stehen auch nicht für alle Plattformen zur Verfügung, auf denen der Compiler  ausführbar ist (z.B. AVRStudio nur für MS-Windows). Zur Nutzung des avr-gcc Compilers mit IDEs sei hier auf deren Dokumentation verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt wird die Generierung von Maschinencode (&amp;quot;hex-Datei&amp;quot;) für einen AVR aus C-Quellcode (&amp;quot;c-Dateien&amp;quot;) anhand der universellen und plattformunabhänigen Vorgehensweise mittels make und Makefiles näher erläutert. Viele der darin beschriebenen Optionen findet man auch im Konfigurationsdialog des avr-gcc-Plugins von AVRStudio (AVRStudio generiert ein makefile in einem Unterverzeichnis des Projectverzeichnisses). Beim Wechsel vom makefile-Ansatz nach WinAVR-Vorlage zu AVRStudio ist darauf zu achten, dass AVRStudio (Stand: AVRStudio Version 4.12SP1) bei einem neuen Projekt die Optimierungsoption (vgl. nächster Abschnitt, typisch: -Os) nicht einstellt und die mathematische Bibliothek der avr-libc (libm.a, Linker-Option -lm) nicht einbindet. Beides ist Standard bei Verwendung von makefiles nach WinAVR-Vorlage und sollte daher auch im Konfigurationsdialog des avr-gcc-Plugins von AVRStudio &amp;quot;manuell&amp;quot; eingestellt werden, um auch mit AVRStudio kompakten Code zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Exkurs: Makefiles =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bisher gewohnt ist, mit integrierten Entwicklungsumgebung à la Visual-C Programme zu erstellen, wirkt das makefile-Konzept auf den ersten Blick etwas kryptisch. Nach kurzer Einarbeitung ist diese Vorgehensweise jedoch sehr praktisch. Diese Dateien (üblicher Name: &#039;Makefile&#039; ohne Dateiendung) dienen der Ablaufsteuerung des Programms make, das auf allen Unix/Linux-Systemen installiert sein sollte, und in einer Fassung fuer MS-Windows auch in [[WinAVR]] (Unterverzeichnis utils/bin) enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterverzeichnis &#039;&#039;sample&#039;&#039; einer WinAVR-Installation findet man eine sehr brauchbare Vorlage, die sich einfach an das eigene Projekt anpassen lässt ([[Media:Makefile|lokale Kopie Stand Sept. 2004]]). Wahlweise kann man auch [http://www.sax.de/~joerg/mfile/ mfile] von Jörg Wunsch nutzen. mfile erzeugt ein makefile nach Einstellungen in einer grafischen Nutzeroberfläche, wird bei WinAVR mitinstalliert, ist aber als TCL/TK-Programm auf nahezu allen Plattformen lauffähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das WinAVR Beispiel-Makefile.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Makefile alles richtig eingestellt genügt es, sich drei Parameter zu merken, die über die shell bzw. die Windows-Kommandozeile (cmd.exe/command.com) als Parameter an &amp;quot;make&amp;quot; übergeben werden. Das Programm make sucht sich &amp;quot;automatisch&amp;quot; das Makefile im aktuellen Arbeitsverzeichnis und führt die darin definierten Operationen für den entsprechenden Aufrufparameter durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make all&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Erstellt aus den im Makefile angegebenen Quellcodes eine &#039;&#039;hex&#039;&#039;-Datei (und ggf. auch &#039;&#039;eep&#039;&#039;-Datei).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make program&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Überträgt die hex-Datei (und wahlweise auch die eep-Datei für den EEPROM) zum AVR. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make clean&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| löscht alle temporären Dateien, also auch die hex-Datei&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufrufe können in die allermeisten Editoren in &amp;quot;Tool-Menüs&amp;quot; eingebunden werden. Dies erspart den Kontakt mit der Kommandozeile. (Bei WinAVR sind die Aufrufe bereits im Tools-Menü des mitgelieferten Editors Programmers-Notepad eingefügt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise sind folgende Daten im Makefile anzupassen:&lt;br /&gt;
* Controllertyp&lt;br /&gt;
* Quellcode-Dateien (c-Dateien)&lt;br /&gt;
* Typ und Anschluss des Programmiergeräts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seltener sind folgende Einstellungen durchzuführen:&lt;br /&gt;
* Grad der Optimierung&lt;br /&gt;
* Methode zur Erzeugung der Debug-Symbole (Debug-Format)&lt;br /&gt;
* Assembler-Quellcode-Dateien (S-Dateien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den folgenden Unterabschnitten gezeigten Makefile-Ausschnitte sind für ein Programm, das auf einem ATmega8 ausgeführt werden soll. Der Quellcode besteht aus den c-Dateien superprog.c (darin main()), uart.c, lcd.c und 1wire.c. Im Quellcodeverzeichnis befinden sich diese Dateien: superprog.c, uart.h, uart.c, lcd.h, lcd.c, 1wire.h, 1wire.c und das makefile (die angepasste Kopie des WinAVR-Beispiels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Controller wird mittels [[AVRDUDE]] über ein [[STK200]]-Programmierdongle an der Schnittstelle lpt1 (bzw. /dev/lp0) programmiert. Im Quellcode sind auch Daten für die &#039;&#039;section .eeprom&#039;&#039; definiert (siehe Abschnitt [[AVR-GCC-Tutorial#EEPROM|Speicherzugriffe]]), diese sollen beim Programmieren gleich mit ins EEPROM geschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Controllertyp setzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird die &amp;quot;make-Variable&amp;quot; MCU entsprechend dem Namen des verwendeten Controllers gesetzt. Ein Liste der von avr-gcc und der avr-libc untersützten Typen findet sich in der [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Kommentare in Makefiles beginnen mit einem Doppelkreuz &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ATmega8 at work&lt;br /&gt;
MCU = atmega8&lt;br /&gt;
# oder MCU = atmega16 &lt;br /&gt;
# oder MCU = at90s8535&lt;br /&gt;
# oder ...&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellcode-Dateien einstellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen der Quellcodedatei welche die Funktion main enthält, wird hinter TARGET eingetragen. Dies jedoch ohne die Endung &#039;&#039;.c&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
TARGET = superprog&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht das Projekt wie im Beispiel aus mehr als einer Quellcodedatei, sind die weiteren c-Dateien (nicht die Header-Dateien, vgl. [[Include-Files (C)]]) durch Leerzeichen getrennt bei SRC einzutragen. Die bei TARGET definierte Datei ist schon in der SRC-Liste enthalten. Diesen Eintrag nicht löschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
SRC = $(TARGET).c uart.c lcd.c 1wire.c &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man die Liste der Quellcodedateien auch mit dem Operator += erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
SRC = $(TARGET).c uart.c 1wire.c&lt;br /&gt;
# lcd-Code fuer Controller xyz123 (auskommentiert)&lt;br /&gt;
# SRC += lcd_xyz.c&lt;br /&gt;
# lcd-Code fuer &amp;quot;Standard-Controller&amp;quot; (genutzt)&lt;br /&gt;
SRC += lcd.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmiergerät einstellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorlagen sind auf die Programmiersoftware [[AVRDUDE]] angepasst, jedoch lässt sich auch andere Programmiersoftware einbinden, sofern diese über Kommandozeile gesteuert werden kann (z.B. stk500.exe, uisp, sp12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
# Einstellung fuer STK500 an com1 (auskommentiert)&lt;br /&gt;
# AVRDUDE_PROGRAMMER = stk500&lt;br /&gt;
# com1 = serial port. Use lpt1 to connect to parallel port.&lt;br /&gt;
# AVRDUDE_PORT = com1    # programmer connected to serial device&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Einstellung fuer STK200-Dongle an lpt1&lt;br /&gt;
AVRDUDE_PROGRAMMER = stk200&lt;br /&gt;
AVRDUDE_PORT = lpt1&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen Flash(=.hex) und EEPROM(=.eep) zusammen auf den Controller programmiert werden, ist das Kommentarzeichen vor AVRDUDE_WRITE_EEPROM zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
# auskommentiert: EERPOM-Inhalt wird nicht mitgeschrieben&lt;br /&gt;
#AVRDUDE_WRITE_EEPROM = -U eeprom:w:$(TARGET).eep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# nicht auskommentiert: EERPOM-Inhalt wird mitgeschrieben&lt;br /&gt;
AVRDUDE_WRITE_EEPROM = -U eeprom:w:$(TARGET).eep&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
todo: fuse-bits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingabe von &#039;&#039;make all&#039;&#039; im Arbeitsverzeichnis mit dem Makefile und den Quellcodedateien erzeugt (unter anderem) die Dateien superprog.hex und superprog.eep. Abhängigkeiten zwischen den einzelnen c-Dateien werden dabei automatisch berücksichtigt. Die &#039;&#039;superprog.hex&#039;&#039; und &#039;&#039;superprog.eep&#039;&#039; werden mit &#039;&#039;make program&#039;&#039; zum Controller  übertragen. Mit &#039;&#039;make clean&#039;&#039; werden alle temporären Dateien gelöscht (=&amp;quot;aufgeräumt&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Einstellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optimierungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gcc-Compiler kennt verschiedene Stufen der Optimierung. Nur zu Testzwecken sollte die Optimierung ganz deaktiviert werden (&#039;&#039;OPT = 0&#039;&#039;). Die weiteren möglichen Optionen weisen den Compiler an, möglichst kompakten oder möglichst schnellen Code zu erzeugen. In den weitaus meisten Fällen ist &#039;&#039;OPT = s&#039;&#039; die optimale (sic) Einstellung, damit wird kompakter und oft auch der &amp;quot;schnellste&amp;quot; Maschinencode erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debug-Format ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt werden die Formate stabs und dwarf-2. Das Format wird hinter &#039;&#039;DEBUG =&#039;&#039; eingestellt. Siehe dazu Abschnitt &#039;&#039;Eingabedateien zur Simulation&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assembler-Dateien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt genutzten Assembler-Dateien werden hinter ASRC durch Leerzeichen getrennt aufgelistet. Assembler-Dateien haben immer die Endung .S (großes S). Ist zum Beispiel der Assembler-Quellcode eines Software-UARTs in einer Datei softuart.S enthalten lautet die Zeile: &#039;&#039;ASRC = softuart.S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taktfrequenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Versionen der WinAVR/Mfile Vorlage für Makefiles beinhalten die Definition einer Variablen F_CPU (WinAVR 2/2005). Darin wird die Taktfrequenz des Controllers in Hertz eingetragen. Die Definition steht dann im gesamten Projekt ebenfalls unter der Bezeichnung F_CPU zur Verfügung (z.B. um daraus  UART-, SPI- oder ADC-Frequenzeinstellungen abzuleiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe hat rein &amp;quot;informativen&amp;quot; Charakter, die tatsächliche Taktrate wird über den externen Takt (z.B. Quarz) bzw. die Einstellung des internen R/C-Oszillators  bestimmt. Die Nutzung von F_CPU macht also nur Sinn, wenn die Angabe mit dem tatsächlichen Takt übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der avr-libc ab Version 1.2 (in WinAVR ab 2/2005 enthalten) wird die Definition der Taktfrequenz (F_CPU) zur Berechnung der Wartefunktionen in avr/delay.h genutzt. Diese funktionieren nur dann korrekt, wenn F_CPU mit der tatsächlichen Taktfrequenz übereinstimmt.&lt;br /&gt;
F_CPU muss dazu jedoch nicht unbedingt im makefile definiert werden. Es reicht aus, wird aber bei mehrfacher Anwendung unübersichtlich, vor &#039;&#039;#include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt;&#039;&#039; ein &#039;&#039;#define F_CPU [hier Takt in Hz]UL&#039;&#039; einzufügen. &lt;br /&gt;
Vgl. dazu  den [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__avr__delay.html entsprechenden Abschnitt der Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingabedateien zur Simulation in AVR-Studio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit älteren AVR-Studio-Versionen kann man nur auf Grundlage sogenannter &#039;&#039;coff&#039;&#039;-Dateien simulieren. Neuere Versionen von AVR-Studio (ab 4.10.356) unterstützen zudem das modernere aber noch experimentelle dwarf-2-Format, das ab WinAVR 20040722 (avr-gcc 3.4.1/Binutils inkl. Atmel add-ons) &amp;quot;direkt&amp;quot; vom Compiler erzeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vorgehensweise bei extcoff:&lt;br /&gt;
* im Makefile bei DEBUG: &amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;DEBUG=stabs&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;make extcoff&#039;&#039; (evtl. vorher &#039;&#039;make clean&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* die erzeugte &#039;&#039;cof&#039;&#039;-Datei (im Beispiel oben &#039;&#039;superprog.cof&#039;&#039;) in AVR-Studio laden&lt;br /&gt;
* AVR-Simulator und zu simulierenden Controller wählen, &amp;quot;Finish&amp;quot;&lt;br /&gt;
* weiteres siehe AVR-Studio Online-Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vorgehensweise bei dwarf-2:&lt;br /&gt;
* im Makefile bei DEBUG: &amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;DEBUG=dwarf-2&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;make all&#039;&#039; (evtl. vorher &#039;&#039;make clean&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* die erzeugte &#039;&#039;elf&#039;&#039;-Datei (im Beispiel oben &#039;&#039;superprog.elf&#039;&#039;) in AVR-Studio laden&lt;br /&gt;
* AVR-Simulator und zu simulierenden Controller wählen, &amp;quot;Finish&amp;quot;&lt;br /&gt;
* weiteres siehe AVR-Studio Online-Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Simulieren scheinen oft &amp;quot;Variablen zu fehlen&amp;quot;. Ursache dafür ist, dass der Compiler die &amp;quot;Variablen&amp;quot; direkt Registern zuweist. Dies kann vermieden werden, indem die Optimierung abgeschaltet wird (im makefile). Man simuliert dann jedoch ein vom optimierten Code stark abweichendes Programm. Das Abschalten der Optimierung wird nicht empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt des Software-Simulators kann das AVR-Studio auch genutzt werden, um mit dem ATMEL JTAGICE, ein Nachbau davon (BootICE, Evertool o.ä.) oder dem ATMEL JTAGICE MKII &amp;quot;im System&amp;quot; zu debuggen. Dazu sind keine speziellen Einstellungen im makefile erforderlich. Debugging bzw. &amp;quot;In-System-Emulation&amp;quot; mit dem JTAGICE und JTAGICE MKII sind in der AVR-Studio Online-Hilfe beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ganzzahlige (Integer) Datentypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Programmierung von Mikrokontrollern ist die Definition einiger ganzzahliger Datentypen sinnvoll, an denen eindeutig die Bit-Länge abgelesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstdefinierte (nicht-standardisierte) ganzzahlige Datentypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Folgenden genannten Typdefinitionen ist zu beachten, dass die Bezeichnungen für &amp;quot;Worte&amp;quot; teilweise je nach Prozessorplattform unterschiedlich verwendet werden. Die angegebenen Definitionen beziehen sich auf die im Zusammenhang mit AVR/8-bit-Controllern üblichen &amp;quot;Bit-Breiten&amp;quot; (In Erläuterungen zum ARM7TDMI z.B. werden oft 32-bit Integer mit &amp;quot;Wort&amp;quot; ohne weitere Ergänzung bezeichnet). Es empfiehlt sich daher, die im nachfolgenden Abschnitt beschriebenen &#039;&#039;standardisierten ganzzahligen Datentypen&#039;&#039; zu nutzen und damit &amp;quot;Missverständnissen&amp;quot; vorzubeugen, die z.B. bei der Portierung von C-Code zwischen verschiedenen Plattformen auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned char      BYTE;       // besser: uint8_t  aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned short     WORD;       // besser: uint16_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long      DWORD;      // besser: uint32_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long long QWORD;      // besser: uint64_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; BYTE : Der Datentyp BYTE definiert eine Variable mit 8 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; WORD : Der Datentyp WORD definiert eine Variable mit 16 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 65535.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; DWORD : Der Datentyp DWORD (gesprochen: Double-Word) definiert eine Variable mit 32 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 4294967295.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; QWORD : Der Datentyp QWORD (gesprochen: Quad-Word) definiert eine Variable mit 64 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 18446744073709551615.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standardisierte Integer(Ganzzahl)-Typen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardisierte Datentypen werden in der Header-Datei inttypes.h definiert. In neueren Version der avr-libc (ab V1.2.0) heisst die Datei entsprechend aktuellem Standard stdint.h. inttypes.h existiert aus Kompatibiltätsgründen weiterhin und enthält ein &#039;&#039;#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Zur Nutzung der standardisierten Typen bindet man die &amp;quot;Definitionsdatei&amp;quot; wie folgt ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// oder - ab avr-libc Version 1.2.0 möglich und empfohlen:&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der dort definierten Typen (avr-libc Version 1.0.4):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef signed char        int8_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned char      uint8_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef short              int16_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned short     uint16_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef long               int32_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long      uint32_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef long long          int64_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long long uint64_t;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vierfach-Wort (64Bit) entspricht beim AVR &#039;&#039;uint64_t&#039;&#039;, ein Doppel-Wort (32bit) entspricht &#039;&#039;uint32_t&#039;&#039;, ein Wort (16bit) entspricht &#039;&#039;uint16_t&#039;&#039; und ein Byte (8bit) entspricht &#039;&#039;uint8_t&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Typen ohne vorangestelltes &#039;&#039;u&#039;&#039; können auch vorzeichenbehaftete Zahlen speichern. &#039;&#039;int8_t&#039;&#039; geht also von -128 bis 127, &#039;&#039;uint8_t&#039;&#039; dagegen geht von 0 bis 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/(Standard) Integer Types&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bitfelder =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Programmieren von Mikrocontrollern muss auf jedes Byte oder sogar auf&lt;br /&gt;
jedes Bit geachtet werden. Oft müssen wir in einer Variablen lediglich den&lt;br /&gt;
Zustand 0 oder 1 speichern. Wenn wir nun zur Speicherung eines einzelnen Wertes&lt;br /&gt;
den kleinsten bekannten Datentypen, nämlich &#039;&#039;&#039;unsigned char&#039;&#039;&#039;, nehmen, dann&lt;br /&gt;
verschwenden wir 7 Bits, da ein &#039;&#039;&#039;unsigned char&#039;&#039;&#039; ja 8 Bit breit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bietet uns die Programmiersprache C ein mächtiges Werkzeug an, mit dessen&lt;br /&gt;
Hilfe wir 8 Bits in eine einzelne Bytevariable zusammen fassen und (fast) wie&lt;br /&gt;
8 einzelne Variablen ansprechen können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rede ist von sogenannten Bitfeldern. Diese werden als Strukturelemente&lt;br /&gt;
definiert. Sehen wir uns dazu doch am besten gleich ein Beispiel an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
struct {&lt;br /&gt;
   unsigned char bStatus_1:1; // 1 Bit für bStatus_1&lt;br /&gt;
   unsigned char bStatus_2:1; // 1 Bit für bStatus_2&lt;br /&gt;
   unsigned char bNochNBit:1; // Und hier noch mal ein Bit&lt;br /&gt;
   unsigned char b2Bits:2;    // Dieses Feld ist 2 Bits breit&lt;br /&gt;
   // All das hat in einer einzigen Byte-Variable Platz.&lt;br /&gt;
   // die 3 verbleibenden Bits bleiben ungenutzt&lt;br /&gt;
} x;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugriff auf ein solches Feld erfolgt nun wie beim Strukturzugriff bekannt&lt;br /&gt;
über den Punkt- oder den Dereferenzierungs-Operator:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x.bStatus_1 = 1;&lt;br /&gt;
x.bStatus_2 = 0;&lt;br /&gt;
x.b2Bits = 3;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitfelder sparen Platz im RAM, zu Lasten von Platz im Flash, verschlechtern aber unter&lt;br /&gt;
Umständen die Les- und Wartbarkeit des Codes. Anfängern wird geraten,&lt;br /&gt;
ein &amp;quot;ganzes&amp;quot; Byte (uint8_t) zu nutzen auch wenn nur ein Bitwert gespeichert &lt;br /&gt;
werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nur eine paar wenige Variablen vom Typ bool verwenden möchte, kann man&lt;br /&gt;
auch die Headerdatei &amp;lt;stdbool.h&amp;gt; einbinden und sich dann wie gewohnt einen Booltyp anlegen. &lt;br /&gt;
Bei vielen Variablen vom Typ Bool und knappem Speicher ist die Verwendung von Bitfeldern zu empfehlen (? Wie wird der stdbool intern abgewickelt ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundsätzlicher Programmaufbau eines &amp;amp;micro;C-Programms =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwischen 2 verschiedenen Methoden, um ein&lt;br /&gt;
Mikrocontroller-Programm zu schreiben, und zwar völlig unabhängig davon, in&lt;br /&gt;
welcher Programmiersprache das Programm geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sequentieller Programmablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Programmiertechnik wird eine Endlosschleife programmiert, welche im&lt;br /&gt;
Wesentlichen immer den gleichen Aufbau hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sequentielle Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interruptgesteuerter Programmablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Methode werden beim Programmstart zuerst die gewünschten&lt;br /&gt;
Interruptquellen aktiviert und dann in eine Endlosschleife gegangen, in welcher&lt;br /&gt;
Dinge erledigt werden können, welche nicht zeitkritisch sind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Interrupt ausgelöst wird so wird automatisch die zugeordnete&lt;br /&gt;
Interruptfunktion ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Interrupt Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeiner Zugriff auf Register =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVR-Controller verfügen über eine Vielzahl von Registern. Die meisten&lt;br /&gt;
davon sind sogenannte Schreib-/Leseregister. Das heißt, das Programm kann die&lt;br /&gt;
Inhalte der Register sowohl auslesen als auch beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Register haben spezielle Funktionen, andere wiederum können für allgemeine Zwecke (Speichern von Datenwerten) verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Register sind bei allen AVRs vorhanden, andere wiederum nur bei bestimmten Typen. So sind beispielsweise die Register, welche für den Zugriff auf den UART notwendig sind selbstverständlich nur bei denjenigen Modellen vorhanden, welche über einen integrierten Hardware UART bzw. USART verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Register sind in den Headerdateien zu den entsprechenden&lt;br /&gt;
AVR-Typen definiert. Wenn im Makefile der MCU-Typ definiert ist, wird vom System automatisch die zum Typen passende Definitionsdatei genutzt, sobald man im Code die allgemeine &amp;quot;io.h&amp;quot; Header-Datei einbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Makefile der MCU-Typ z.B. mit dem Inhalt atmega8 definiert, wird beim Einlesen der io.h-Datei implizit (&amp;quot;automatisch&amp;quot;) auch die iom8.h-Datei mit&lt;br /&gt;
den Register-Definitionen für den ATmega8 eingelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I/O-Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die I/O-Register haben einen besonderen Stellenwert bei den AVR Controllern.&lt;br /&gt;
Sie dienen dem Zugriff auf die Ports und die Schnittstellen des Controllers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwischen 8-Bit und 16-Bit Registern. Vorerst behandeln wir mal&lt;br /&gt;
die 8-Bit Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lesen eines I/O-Registers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lesen kann man auf I/O-Register einfach wie auf eine Variable zugreifen. In Quellcodes, die für ältere Versionen des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, erfolgt der Lesezugriff über die Funktion inp(). Aktuelle Versionen des Compilers unterstüzen den Zugriff nun direkt und inp() ist nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint8_t foo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* kopiert den Status der Eingabepins an PortB &lt;br /&gt;
       in die Variable foo: */&lt;br /&gt;
    foo = PINB;    &lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lesen eines Bits ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVR-Bibliothek (avr-libc) stellt auch Funktionen zur Abfrage eines einzelnen Bits eines Registers zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bit_is_set (&amp;lt;Register&amp;gt;,&amp;lt;Bitnummer&amp;gt;) : Die Funktion &#039;&#039;bit_is_set&#039;&#039; prüft, ob ein Bit gesetzt ist. Wenn das Bit gesetzt ist, wird ein Wert ungleich 0 zurückgegeben. Genau genommen ist es die Wertigkeit des abgefragten Bits, also 1 für Bit0, 2 für Bit1, 4 für Bit2 etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bit_is_clear (&amp;lt;Register&amp;gt;,&amp;lt;Bitnummer&amp;gt;) : Die Funktion &#039;&#039;bit_is_clear&#039;&#039; prüft, ob ein Bit gelöscht ist. Wenn das Bit gelöscht ist, also auf 0 ist, wird ein Wert ungleich 0 zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionen bit_is_clear bzw. bit_is_set sind &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039;, man kann auch &amp;quot;einfache&amp;quot; C-Syntax verwenden, die universell verwendbar ist. &#039;&#039;bit_is_set&#039;&#039; entspricht dabei z.B. (Registername &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer)). Das Ergebnis ist &amp;lt;&amp;gt;0 (&amp;quot;wahr&amp;quot;) wenn das Bit gesetzt und 0 (&amp;quot;falsch&amp;quot;) wenn es nicht gesetzt ist. Die Negierung des Ausdrucks, also  &#039;&#039;&#039;!&#039;&#039;&#039;((Registername &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer)), entspricht &#039;&#039;bit_is_clear&#039;&#039; und gibt einen Wert &amp;lt;&amp;gt;0 (&amp;quot;wahr&amp;quot;) zurück, falls das Bit nicht gesetzt ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreiben eines I/O-Registers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schreiben kann man I/O-Register einfach wie eine Variable setzen. In Quellcodes, die für ältere Versionen des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, erfolgt der Schreibzugriff über die Funktion outp(). Aktuelle Versionen des Compilers unterstüzen den Zugriff nun direkt und outp() ist nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Setzt das Richtungsregister des Ports A auf 0xff &lt;br /&gt;
       (alle Pins als Ausgang): */&lt;br /&gt;
    DDRA = 0xff;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Setzt PortA auf 0x03, Bit 0 und 1 &amp;quot;high&amp;quot;, restliche &amp;quot;low&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
    PORTA = 0x03;   &lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schreiben von Bits ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Bits setzt man &amp;quot;Standard-C-konform&amp;quot; mittels logischer (Bit-) Operationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem Ausdruck:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 x |= (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer);  // wird ein Bit in x gesetzt&lt;br /&gt;
 x &amp;amp;= ~(1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer); // wird ein Bit in x geloescht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das niederwertigste Bit (für 1) eines Bytes hat die Bitnummer 0, das &amp;quot;höchstwertige&amp;quot; (für 128) die Nummer 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
#define MEINBIT 2&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTA |= (1 &amp;lt;&amp;lt; MEINBIT);    /* setzt Bit 2 an PortA auf 1 */&lt;br /&gt;
PORTA &amp;amp;= ~(1 &amp;lt;&amp;lt; MEINBIT);   /* loescht Bit 2 an PortA */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Methode lassen sich auch mehrere Bits eines Registers gleichzeitig setzen und löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRA &amp;amp;= ~( (1&amp;lt;&amp;lt;PA0) | (1&amp;lt;&amp;lt;PA3) );    /* PA0 und PA3 als Eingaenge */&lt;br /&gt;
PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0) | (1&amp;lt;&amp;lt;PA3);   /* Interne Pull-Up fuer beide einschalten */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quellcodes, die für ältere Version den des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, werden einzelne Bits mittels der Funktionen sbi und cbi gesetzt bzw. gelöscht. Beide Funktionen sind nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Special Function Registers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warten auf einen bestimmten Zustand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in der Bibliothek sogar Funktionen, die warten, bis ein bestimmter Zustand auf einem Bit erreicht ist. Es ist allerdings normalerweise eine eher unschöne Programmiertechnik, da in diesen Funktionen &amp;quot;blockierend gewartet&amp;quot; wird. D.h., der Programmablauf bleibt an dieser Stelle stehen, bis das maskierte Ereignis erfolgt ist. Setzt man den Watchdog ein, muss man darauf achten, dass dieser auch noch getriggert wird (zurücksetzen des Watchdogtimers). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion &#039;&#039;&#039;loop_until_bit_is_set&#039;&#039;&#039; wartet in einer Schleife, bis das definierte Bit gesetzt ist. Wenn das Bit beim Aufruf der Funktion bereits gesetzt ist, wird die Funktion sofort wieder verlassen. Das niederwertigste Bit hat die Bitnummer 0. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Warten bis Bit Nr. 2 (das dritte Bit) in Register PINA gesetzt (1) ist */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define WARTEPIN PINA&lt;br /&gt;
#define WARTEBIT 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// mit der avr-libc Funktion:&lt;br /&gt;
loop_until_bit_is_set(WARTEPIN, WARTEBIT);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// dito in &amp;quot;C-Standard&amp;quot;:&lt;br /&gt;
// Durchlaufe die (leere) Schleife solange das WARTEBIT in Register WARTEPIN&lt;br /&gt;
// _nicht_ ungleich 0 (also 0) ist.&lt;br /&gt;
while ( !(WARTEPIN &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; WARTEBIT)) ) ;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion &#039;&#039;&#039;loop_until_bit_is_clear&#039;&#039;&#039; wartet in einer Schleife, bis das definierte Bit gelöscht ist. Wenn das Bit beim Aufruf der Funktion bereits gelöscht ist, wird die Funktion sofort wieder verlassen. Das niederwertigste Bit hat die Bitnummer 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Warten bis Bit Nr. 4 (das fuenfte Bit) in Register PINB geloescht (0) ist */&lt;br /&gt;
#define WARTEPIN PINB&lt;br /&gt;
#define WARTEBIT 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// avr-libc-Funktion:&lt;br /&gt;
loop_until_bit_is_clear(WARTEPIN, WARTEBIT);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// dito in &amp;quot;C-Standard&amp;quot;:&lt;br /&gt;
// Durchlaufe die (leere) Schleife solange das WARTEBIT in Register WARTEPIN&lt;br /&gt;
// gesetzt (1) ist &lt;br /&gt;
while ( WARTEPIN &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;WARTEBIT) ) ;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universeller und auch auf andere Plattformen besser übertragbar ist die Verwendung von C-Standardoperationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: &lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Special Function Registers&lt;br /&gt;
* [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zugriff auf Ports =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ports der AVR-Controller werden über Register gesteuert. Dazu sind&lt;br /&gt;
jedem Port 3 Register zugeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;DDRx&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| Datenrichtungsregister für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039; entspricht &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039; C&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039; usw. (abhängig von der Anzahl der Ports des verwendeten AVR). Bit im Register gesetzt (1) für Ausgang, Bit gelöscht (0) für Eingang.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eingangsadresse für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- TODO: Erläuterung eher weiter unten nicht in der &amp;quot;Kurzzusammenfassung - Dies ist kein eigentliches Register, sondern definiert lediglich eine Adresse, in welcher der aktuelle Zustand der Eingangspins eines Ports vom&lt;br /&gt;
Controller abgelegt werden. Nichtsdestotrotz erfolgt der Zugriff auf den Zustand der Pins genau so, wie wenn &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039; ein normales Register wäre. Die Adresse kann nur gelesen und nicht beschrieben werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustand des Ports. Die Bits in PINx entsprechen dem Zustand der als Eingang definierten Portpins. Bit 1 wenn Pin &amp;quot;high&amp;quot;, Bit 0 wenn Portpin low.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;PORTx&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Datenregister für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Dieses Register wird verwendet, um die Ausgänge eines Ports anzusteuern. Bei Pins, die mittels DDRx auf Eingang geschaltet wurden, koenen ueber PORTx&lt;br /&gt;
die internen Pull-Up Widerstände aktiviert oder deaktiviert werden (1 = aktiv).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *Änderung: Habe PINx und PORTx vertauscht.PINx ist für Pull up und PORTx für high bzw low. Michael.L  - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sollte diese Aenderung?? Den Rest des Abschnitts auch gelesen? Evtl. die hier nicht erlaeuterten Zusatzfunktion der neuen AVRs durcheinandergeworfen? Aenderung verworfen bis mehr Details.  m.thomas. &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenrichtung bestimmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst muss die Datenrichtung der verwendeten Pins bestimmt werden. Um dies zu erreichen, wird das Datenrichtungsregister des entsprechenden Ports beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden Pin, der als Ausgang verwendet werden soll, muss dabei das&lt;br /&gt;
entsprechende Bit auf dem Port gesetzt werden. Soll der Pin als Eingang&lt;br /&gt;
verwendet werden, muss das entsprechende Bit gelöscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen wir also beispielsweise Pin 0 bis 4 von Port B als Ausgänge&lt;br /&gt;
definieren so schreiben wir folgende Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Setzen der Bits 0,1,2,3 und 4&lt;br /&gt;
// Binär 00011111 = Hexadezimal 1F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DDRB = 0x1F;    /* direkte Zuweisung - unuebersichtlich */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* mehr Tipparbeit aber uebersichtlicher: */&lt;br /&gt;
DDRB = (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB0) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB1) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB2) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB3) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB4); &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pins 5 bis 7 werden (da 0) als Eingänge geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganze Ports ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen ganzen Port als Ausgang zu definieren, kann der folgende Befehl&lt;br /&gt;
verwendet werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
DDRB = 0xff; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird der Port B als Ganzes als Ausgang geschaltet. Dazu muss die Header-Datei avr/io.h eingebunden sein (darin wird u.a. DDRB definiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vordefinierte Bitnummern für I/O-Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bitnummern (z.B. PCx, PINCx und DDCx für den Port C) sind in den io*.h-Dateien der avr-libc definiert und dienen lediglich der besseren Lesbarkeit. Man muss diese Definitionen nicht verwenden oder kann auch einfach &amp;quot;immer&amp;quot; PAx, PBx, PCx usw. nutzen, auch wenn der Zugriff auf Bits in DDRx- oder PINx-Registern erfolgt. Für den Compiler sind die Ausdrücke (1&amp;lt;&amp;lt;PC7), (1&amp;lt;&amp;lt;DDC7) und (1&amp;lt;&amp;lt;PINC7) identisch: (1&amp;lt;&amp;lt;7) (genauer: der Präprozessor ersetzt die Ausdrücke (1&amp;lt;&amp;lt;PC7),... zu (1&amp;lt;&amp;lt;7)). Ein Ausschnitt der Definitionen für Port C eines ATmega32 aus der iom32.h-Datei zur Verdeutlichung (analog für die weiteren Ports):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* PORTC */&lt;br /&gt;
#define PC7     7&lt;br /&gt;
#define PC6     6&lt;br /&gt;
#define PC5     5&lt;br /&gt;
#define PC4     4&lt;br /&gt;
#define PC3     3&lt;br /&gt;
#define PC2     2&lt;br /&gt;
#define PC1     1&lt;br /&gt;
#define PC0     0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* DDRC */&lt;br /&gt;
#define DDC7    7&lt;br /&gt;
#define DDC6    6&lt;br /&gt;
#define DDC5    5&lt;br /&gt;
#define DDC4    4&lt;br /&gt;
#define DDC3    3&lt;br /&gt;
#define DDC2    2&lt;br /&gt;
#define DDC1    1&lt;br /&gt;
#define DDC0    0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* PINC */&lt;br /&gt;
#define PINC7   7&lt;br /&gt;
#define PINC6   6&lt;br /&gt;
#define PINC5   5&lt;br /&gt;
#define PINC4   4&lt;br /&gt;
#define PINC3   3&lt;br /&gt;
#define PINC2   2&lt;br /&gt;
#define PINC1   1&lt;br /&gt;
#define PINC0   0&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Signale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, digitale Signale mit dem Mikrocontroller zu erfassen bzw. auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgänge ==&lt;br /&gt;
Will man als Ausgang definierte Pins (entsprechende DDRx-Bits = 1) auf Logisch 1 setzen, setzt man die  entsprechenden Bits im Portregister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#inlude &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB=0x04; /* besser PORTB=(1&amp;lt;&amp;lt;PB2) */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
wird also der Ausgang an Pin PB2 gesetzt (Beachte, dass die Bits immer &#039;&#039;von 0 an&#039;&#039; gezählt werden, das niederwertigste Bit ist also Bitnummer 0 und nicht etwa Bitnummer 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, dass bei der Zuweisung mittels &#039;&#039;&#039;=&#039;&#039;&#039; immer alle Pins gleichzeitig angegeben werden. Man sollte also, wenn nur bestimmte Ausgänge geschaltet werden sollen, zuerst den aktuellen Wert des Ports einlesen und das Bit des gewünschten Ports in diesen Wert einfließen lassen. Will man also nur den dritten Pin (Bit Nr. 2) an Port B auf &amp;quot;high&amp;quot; setzen und den Status der anderen Ausgänge unverändert lassen, nutze man diese Form:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB = PORTB | 0x04; /* besser: PORTB = PORTB | ( 1&amp;lt;&amp;lt;PB2 ) */&lt;br /&gt;
/* vereinfacht durch Nutzung des |= Operators : */&lt;br /&gt;
PORTB |= (1&amp;lt;&amp;lt;PB2);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* auch mehrere &amp;quot;gleichzeitig&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
PORTB |= (1&amp;lt;&amp;lt;PB4)|(1&amp;lt;&amp;lt;PB5); /* Pins PB4 und PB5 &amp;quot;high&amp;quot; */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ausschalten&amp;quot;, also  Ausgänge auf &amp;quot;low&amp;quot; setzen, erfolgt analog:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB2); /* löscht Bit 2 in PORTB und setzt damit Pin PB2 auf low */ &lt;br /&gt;
PORTB &amp;amp;= ~((1&amp;lt;&amp;lt;PB4)|(1&amp;lt;&amp;lt;PB5)); /* Pin PB4 und Pin PB5 &amp;quot;low&amp;quot; */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quellcodes, die für ältere Version den des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, werden einzelne Bits mittels der Funktionen sbi und cbi gesetzt bzw. gelöscht. Beide Funktionen sind in aktuellen Versionen der avr-libc nicht mehr enthalten und auch nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Anfangszustand von Ausgängen kritisch ist, muss die Reihenfolge beachtet werden, mit der die Datenrichtung (DDRx) eingestellt und der Ausgabewert (PORTx) gesetzt wird. Für Ausgangspins, die mit Angangswert &amp;quot;high&amp;quot; initialisiert werden, zuerst die Bits im PORTx-Register setzen und anschliessend die Datenrichtung auf Ausgang stellen. Daraus ergibt sich die Abfolge Eingang -&amp;gt; setze PORTx: interner Pull-Up aktiv -&amp;gt; setze DDRx: Ausgang &amp;quot;high&amp;quot;. Bei der Reihenfolge erst DDRx and PORTx, kann es zu einem kurzen &amp;quot;low-Puls&amp;quot; kommen, der auch exterene Pull-Up-Widerstände &amp;quot;überstimmt&amp;quot;. Die (ungünstige) Abfolge: Eingang -&amp;gt; setze DDRx: Ausgang (auf &amp;quot;low&amp;quot;, da PORTx nach Reset 0) -&amp;gt; setze PORTx: Ausgang auf high. Vergleiche dazu auch das Datenblatt Abschnitt &#039;&#039;Configuring the Pin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingänge (Wie kommen Signale in den &amp;amp;micro;C) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die digitalen Eingangssignale können auf verschiedene Arten zu unserer Logik gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signalkopplung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, wenn die Signale direkt aus einer anderen digitalen Schaltung übernommen werden können. Hat der Ausgang der entsprechenden Schaltung TTL-Pegel dann können wir sogar direkt den Ausgang der Schaltung mit einem Eingangspin von unserem Controller verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Ausgang der anderen Schaltung keinen TTL-Pegel so müssen wir den Pegel über entsprechende Hardware (z.B. Optokoppler, Spannungsteiler &amp;quot;Levelshifter&amp;quot;) anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der beiden Schaltungen muss selbstverständlich miteinander verbunden werden. Der Software selber ist es natürlich letztendlich egal, wie das Signal eingespeist wird. Wir können ja ohnehin lediglich prüfen, ob an einem Pin unseres Controllers eine logische 1 (Spannung größer ca. 0,7*Vcc) oder eine logische 0 (Spannung kleiner ca. 0,2*Vcc) anliegt. Detaillierte Informationen darüber, ab welcher Spannung ein Eingang als 0 (&amp;quot;low&amp;quot;) bzw. 1 (&amp;quot;high&amp;quot;) erkannt wird, liefert die Tabelle DC Characteristics im Datenblatt des genutzten Controllers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage der Zustände der Portpins erfolgt direkt über den Registernamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Dabei ist wichtig, zur Abfrage der Eingänge &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; etwa Portregister &#039;&#039;&#039;PORTx&#039;&#039;&#039; zu verwenden, &#039;&#039;&#039;sondern&#039;&#039;&#039; Eingangsregister &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039;. Die Abfrage der Pinzustände über PORTx statt PINx ist ein häufiger Fehler beim AVR-&amp;quot;Erstkontakt&amp;quot;.&amp;lt;/font&amp;gt; (Ansonsten liest man nicht den Zustand der Eingänge, sondern den Status der internen Pull-Up-Widerstände.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man also die aktuellen Signalzustände von Port D abfragen und in eine Variable namens bPortD abspeichern, schreibt man folgende Befehlszeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint8_t bPortD;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
bPortD = PIND;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den C-Bitoperationen kann man den Status der Bits abfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Fuehre Aktion aus, wenn Bit Nr. 1 (das &amp;quot;zweite&amp;quot; Bit) in PINC gesetzt (1) ist */&lt;br /&gt;
if ( PINC &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINC1) ) {&lt;br /&gt;
  /* Aktion */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Fuehre Aktion aus, wenn Bit Nr. 2 (das &amp;quot;dritte&amp;quot; Bit) in PINB geloescht (0) ist */&lt;br /&gt;
if ( !(PINB &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2)) ) {&lt;br /&gt;
  /* Aktion */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tasten und Schalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss mechanischer Kontakte an den Mikrocontroller gestaltet sich ebenfalls ganz einfach, wobei wir zwei unterschiedliche Methoden unterscheiden müssen (&#039;&#039;Active Low&#039;&#039; und &#039;&#039;Active High&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Active Low&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Active High&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Image:Active Low.gif]]&lt;br /&gt;
| [[Image:Active High.gif]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Bei dieser Methode wird der Kontakt zwischen den Eingangspin des Controllers und Masse geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bei offenem Schalter der Controller kein undefiniertes Signal bekommt wird zwischen die Versorgungsspannung und den Eingangspin ein sogenannter Pull-Up Widerstand geschaltet. Dieser dient dazu, den Pegel bei geöffnetem Schalter auf logisch 1 zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstandswert des Pull-Up Widerstands ist an sich nicht kritisch. Es muss jedoch beachtet werden, dass über den Widerstand ein Strom in den Eingang fliesst, also sollte er nicht zu klein gewählt werden um den Controller nicht zu zerstören. Wird er allerdings zu hoch gewählt ist die Wirkung eventuell nicht gegeben. Als üblicher Wert haben sich 10 Kiloohm eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVRs haben sogar an den meisten Pins softwaremässig zuschaltbare interne Pull-Up Widerstände, welche wir natürlich auch verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Hier wird der Kontakt zwischen die Versorgungsspannung und den Eingangspin geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bei offener Schalterstellung kein undefiniertes Signal am Controller ansteht, wird zwischen den Eingangspin und die Masse ein Pull-Down Widerstand geschaltet. Dieser dient dazu, den Pegel bei geöffneter Schalterstellung auf logisch 0 zu halten.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pull-Up Widerstände aktivieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internen Pull-Up Widerstände von Vcc zu den einzelnen Portpins werden über das Register &#039;&#039;&#039; PORTx&#039;&#039;&#039; aktiviert bzw. deaktiviert, wenn ein Pin als &#039;&#039;&#039; Eingang&#039;&#039;&#039; geschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Wert des entsprechenden Portpins auf 1 gesetzt so ist der Pull-Up Widerstand aktiviert. Bei einem Wert von 0 ist der Pull-Up Widerstand nicht aktiv. Man sollte jeweils entweder den internen oder einen externen Pull-Up Widerstand verwenden, aber nicht beide zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel werden alle Pins des Ports D als Eingänge geschaltet und alle Pull-Up Widerstände aktiviert. Weiterhin wird Pin PC7 als Eingang geschaltet und dessen interner Pull-Up Widerstand aktiviert, ohne die Einstellungen für die anderen Portpins (PC0-PC6) zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRD  = 0x00; /* alle Pins von Port D als Eingang */&lt;br /&gt;
PORTD = 0xff; /* interne Pull-Ups an allen Port-Pins aktivieren */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRC  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;DDC7);  /* Pin PC7 als Eingang */&lt;br /&gt;
PORTC |= (1&amp;lt;&amp;lt;PC7);    /* internen Pull-Up an PC7 aktivieren */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== (Tasten-)Entprellung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben alle mechanischen Kontakte, sei es von Schaltern, Tastern oder auch von Relais, die unangenehme Eigenschaft zu prellen. Dies bedeutet, dass beim Schliessen des Kontaktes derselbe nicht direkt Kontakt herstellt, sondern mehrfach ein- und ausschaltet bis zum endgültigen Herstellen des Kontaktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll nun mit einem schnellen Mikrocontroller gezählt werden, wie oft ein solcher Kontakt geschaltet wird, dann haben wir ein Problem, weil das Prellen als mehrfache Impulse gezählt wird. Diesem Phänomen muss beim Schreiben des Programms unbedingt Rechnung getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400UL     /* Quarz mit 3.6864 Mhz  */&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt;      /* definiert _delay_ms() ab avr-libc Version 1.2.0 */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einfache Funktion zum Entprellen eines Tasters */&lt;br /&gt;
inline uint8_t debounce(volatile uint8_t *port, uint8_t pin)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
        if ( ! (*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
                /* Pin wurde auf Masse gezogen, 100ms warten   */&lt;br /&gt;
                _delay_ms(100);&lt;br /&gt;
                if ( ! (*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
                {&lt;br /&gt;
                        /* Anwender Zeit zum Loslassen des Tasters geben */&lt;br /&gt;
                        _delay_ms(100);&lt;br /&gt;
                        return 1;&lt;br /&gt;
                }&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
        return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
        DDRB &amp;amp;= ~( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );                 /* PIN PB0 auf Eingang (Taster)            */&lt;br /&gt;
        PORTB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );                 /* Pullup-Widerstand aktivieren            */&lt;br /&gt;
        ...&lt;br /&gt;
        if (debounce(&amp;amp;PINB, PB0))             /* Falls Taster an PIN PB0 gedrueckt..    */&lt;br /&gt;
                PORTD = PIND ^ ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PD7 );  /* ..LED an Port PD7 an-&lt;br /&gt;
                                   bzw. ausschalten */&lt;br /&gt;
        ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Beispiel ist zu beachten, dass der AVR im Falle eines Tastendrucks 200ms wartet, also brach liegt. Zeitkritische Anwendungen sollten ein anderes Verfahren w&amp;amp;auml;hlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Entprellen siehe auch:&lt;br /&gt;
* Artikel [[Entprellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung von analogen Eingangswerten und die Ausgabe von Analogwerten wird in Kapitel [[AVR-GCC-Tutorial#Analoge_Ein-_und_Ausgabe|Analoge Ein- und Ausgabe]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 16-Bit Portregister (ADC, ICR1, OCR1, TCNT1, UBRR) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Portregister in den AVR-Controllern sind 16 Bit breit. Im Datenblatt sind diese Register üblicherweise mit dem Suffix &amp;quot;L&amp;quot; (LSB) und &amp;quot;H&amp;quot; (MSB) versehen. Die avr-libc definiert zusätzlich die meisten dieser Variablen die Bezeichnung ohne &amp;quot;L&amp;quot; oder &amp;quot;H&amp;quot;. Auf diese kann direkt zugewiesen bzw. zugegriffen werden. Die Konvertierung von 16-bit Wort nach 2*8-bit Byte erfolgt intern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint16_t foo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
foo=ADC; /* setzt die Wort-Variable foo auf den Wert der letzten AD-Wandlung */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ben&amp;amp;ouml;tigt, kann eine 16-Bit Variable auch recht einfach manuell in ihre zwei 8-Bit Bestandteile zerlegt werden. Folgendes Beispiel demonstriert dies anhand des pseudo- 16-Bit Registers UBRR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#define UART_BAUD_RATE 9600&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef union {&lt;br /&gt;
        uint16_t i16;&lt;br /&gt;
        struct {&lt;br /&gt;
                uint8_t i8l;&lt;br /&gt;
                uint8_t i8h;&lt;br /&gt;
        };&lt;br /&gt;
} convert16to8;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
convert16to8 baud;&lt;br /&gt;
baud.i16 = F_CPU / (UART_BAUD_RATE * 16L) -1;&lt;br /&gt;
UBRRH = baud.i8h;&lt;br /&gt;
UBRRL = baud.i8l;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/*alternativ:*/&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t wFoo16;&lt;br /&gt;
uint8_t bFooLow, bFooHigh;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wFoo16   = 0xAA55;                 /* zu &amp;quot;zerlegende&amp;quot; 16Bit-Integer */&lt;br /&gt;
bFooHigh = (uint8_t)(wFoo16 &amp;gt;&amp;gt; 8); /* MS-Byte */&lt;br /&gt;
bFooLow  = (uint8_t)(wFoo16);      /* LS-Byte */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen AVR-Typen (z.B. ATmega8) teilen sich UBRRH und UCSRC die gleiche Memory-Adresse. Damit der AVR trotzdem zwischen den beiden Registern unterscheiden kann, bestimmt das Bit7 (URSEL) welches Register tats&amp;amp;auml;chlich beschrieben werden soll. &#039;&#039;1000 0011&#039;&#039; (0x83) adressiert demnach UCSRC und &amp;amp;uuml;bergibt den Wert &#039;&#039;3&#039;&#039; und &#039;&#039;0000 0011&#039;&#039; (0x3) adressiert UBRRH und &amp;amp;uuml;bergibt ebenfalls den Wert &#039;&#039;3&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen 16-bit Registern (insbesondere die der 16-bit Timer) erfolgen Schreibzugriffe über das sogenannte &#039;&#039;temporary Register&#039;&#039;. Die Reihenfolge der Zugriffe bestimmt, wann der Wert tatsächlich ins Register geschrieben wird. Typisch wird erst das High-Byte beschrieben (xxxH) und intern im temporary Register zwischengespeichert. Nachdem das Low-Byte (xxxL) geschrieben wurde, setzt der Controller mit diesem und dem im temporary Register zwischengespeicherten Wert für das High-Byte das 16-bit Register. Dabei ist zu beachten, dass intern nur ein temporary Register verfügbar ist, welches in Interruptroutinen mglw. mit einem anderen Wert überschrieben wird, wenn dort ebenfalls 16-bit Register beschrieben werden. avr-gcc/avr-libc berücksichtigen die korrekte Reihenfolge automatisch, wenn die Register mit ihrem &amp;quot;16-bit Label&amp;quot; (ohne H bzw. L) angesprochen werden, dabei ist der Schutz des temporary Registers vor Überschreiben durch Interruptroutinen dennoch zu beachten (im Zweifel beim Schreibzugriff die Interrupts kurzzeitig global deaktivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umgang mit 16-Bit Registern siehe auch:&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Related Pages/Frequently Asked Questions/Nr. 8&lt;br /&gt;
* Datenblatt Abschnitt &#039;&#039;Accessing 16-bit Registers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der UART =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[UART]] kann ein AVR leicht mit einer [[RS232]]-Schnittstelle eines PC oder sonstiger Geräte mit &amp;quot;serieller Schnittstelle&amp;quot; verbunden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Anwendungen des UART:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Debug-Schnittstelle: z.B. zur Anzeige von Zwischenergebnissen (&amp;quot;printf-debugging&amp;quot; - hier besser &amp;quot;UART-debugging&amp;quot;) auf einem PC. Auf dem Rechner reicht dazu eine Terminal-Software (MS-Windows: Hyperterm oder besser Bray-Terminal, [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-8-155472.html#new HTerm]; Unix/Linux z.B. minicom). Ein direkter Anschluss ist aufgrund unterschiedlicher Pegel nicht möglich, jedoch sind entsprechende Schnittstellen-ICs wie z.B. ein MAX232 günstig und leicht zu integrieren. Rechner ohne serielle Schnittstelle können über fertige USB-seriell-Adapter angeschlossen werden. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mensch-Maschine Schnittstelle&amp;quot;: z.B. Konfiguration und Statusabfrage über eine &amp;quot;Kommandozeile&amp;quot; oder Menüs&lt;br /&gt;
* Übertragen von gespeicherten Werten: z.B. bei einem Datenlogger&lt;br /&gt;
* Anschluss von Geräten mit serieller Schnittstelle (z.B. (Funk-)Modems, Mobiltelefone, Drucker, Sensoren, &amp;quot;intelligente&amp;quot; LC-Displays, GPS-Empfänger). &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Feldbusse&amp;quot; auf RS485/RS422-Basis mittels entsprechenden Bustreiberbausteinen (z.B. MAX485)&lt;br /&gt;
* DMX, Midi etc.&lt;br /&gt;
* LIN-Bus (&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ocal &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterconnect &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;etwork): Preiswerte Sensoren/Aktoren in der Automobiltechnik und darüber hinaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVR-Controller haben ein bis zwei vollduplexfähigen UART (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;niversal &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;synchronous &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;eceiver and &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ransmitter) schon eingebaut (&amp;quot;Hardware-UART&amp;quot;). &lt;br /&gt;
Übrigens: Vollduplex heisst nichts anderes, als dass der Baustein gleichzeitig senden und empfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs (ATmega, ATtiny) verfügen über einen oder zwei U&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ART(s), dieser unterschiedet sich vom UART hauptsächlich durch interne FIFO-Puffer für Ein- und Ausgabe und erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten. Die Puffergröße ist allerdings nur 1 Byte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UART wird über vier separate Register angesprochen. USARTs der ATMEGAs verfügen über mehrere zusätzliche Konfigurationsregsiter. Das Datenblatt gibt darüber Auskunft. Die Folgende Tabelle gibt nur die Register für die (veralteten) UARTs wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UCR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den UART verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXCIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXCIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;UDRIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CHR9&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXB8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXB8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXCIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;RX&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;omplete &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART RX Complete Interrupt ausgelöst, wenn ein Zeichen vom UART empfangen wurde. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXCIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;TX&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;omplete &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART TX Complete Interrupt ausgelöst, wenn ein Zeichen vom UART gesendet wurde. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UDRIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;mpty &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART Datenregister Leer Interrupt ausgelöst, wenn der UART wieder bereit ist um ein neues zu sendendes Zeichen zu übernehmen. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;eceiver &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Nur wenn dieses Bit gesetzt ist, arbeitet der Empfänger des UART überhaupt. Wenn das Bit nicht gesetzt ist, kann der entsprechende Pin des AVR als normaler I/O-Pin verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ransmitter &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Nur wenn dieses Bit gesetzt ist, arbeitet der Sender des UART überhaupt. Wenn das Bit nicht gesetzt ist, kann der entsprechende Pin des AVR als normaler I/O-Pin verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CHR9&#039;&#039;&#039; (9 Bit Characters)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, können 9 Bit lange Zeichen übertragen und empfangen werden. Das 9. Bit kann bei Bedarf als zusätzliches Stopbit oder als Paritätsbit verwendet werden. Man spricht dann von einem 11-Bit Zeichenrahmen:&lt;br /&gt;
:1 Startbit + 8 Datenbits + 1 Stopbit + 1 Paritätsbit = 11 Bits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXB8&#039;&#039;&#039; (Receive Data Bit 8)&lt;br /&gt;
:Wenn das vorher erwähnte CHR9-Bit gesetzt ist, dann enthält dieses Bit das 9. Datenbit eines empfangenen Zeichens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXB8&#039;&#039;&#039; (Transmit Data Bit 8)&lt;br /&gt;
:Wenn das vorher erwähnte CHR9-Bit gesetzt ist, dann muss in dieses Bit das 9. Bit des zu sendenden Zeichens eingeschrieben werden bevor das eigentliche Datenbyte in das Datenregister geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;USR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tatus &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier teilt uns der UART mit, was er gerade so macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;UDRE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;FE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXC&#039;&#039;&#039; (UART Receive Complete)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn ein empfangenes Zeichen vom Empfangs-Schieberegister in das Empfangs-Datenregister transferiert wurde.&lt;br /&gt;
:Das Zeichen muss nun schnellstmöglich aus dem Datenregister ausgelesen werden. Falls dies nicht erfolgt bevor ein weiteres Zeichen komplett empfangen wurde wird eine Überlauf-Fehlersituation eintreffen. Mit dem Auslesen des Datenregisters wird das Bit automatisch gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXC&#039;&#039;&#039; (UART Transmit Complete)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn das im Sende-Schieberegister befindliche Zeichen vollständig ausgegeben wurde und kein weiteres Zeichen im Sendedatenregister ansteht. Dies bedeutet also, wenn die Kommunikation vollumfänglich abgeschlossen ist.&lt;br /&gt;
:Dieses Bit ist wichtig bei Halbduplex-Verbindungen, wenn das Programm nach dem Senden von Daten auf Empfang schalten muss. Im Vollduplexbetrieb brauchen wir dieses Bit nicht zu beachten.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird nur dann automatisch gelöscht, wenn der entsprechende Interrupthandler aufgerufen wird, ansonsten müssen wir das Bit selber löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UDRE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;mpty)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn ein Zeichen vom Sendedatenregister in das Send-Schieberegister übernommen wurde und der UART nun wieder bereit ist, ein neues Zeichen zum Senden aufzunehmen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn ein Zeichen in das Sendedatenregister geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;FE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;raming &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;rror)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn der UART einen Zeichenrahmenfehler detektiert, d.h. wenn das Stopbit eines empfangenen Zeichens 0 ist.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn das Stopbit des empfangenen Zeichens 1 ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OR&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;ver&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;un)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn unser Programm das im Empfangsdatenregister bereit liegende Zeichen nicht abholt bevor das nachfolgende Zeichen komplett empfangen wurde.&lt;br /&gt;
:Das nachfolgende Zeichen wird verworfen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn das empfangene Zeichen in das Empfangsdatenregister transferiert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UDR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier werden Daten zwischen UART und CPU übertragen. Da der UART im&lt;br /&gt;
Vollduplexbetrieb gleichzeitig empfangen und senden kann, handelt es sich&lt;br /&gt;
hier physikalisch um 2 Register, die aber über die gleiche I/O-Adresse&lt;br /&gt;
angesprochen werden. Je nachdem, ob ein Lese- oder ein Schreibzugriff auf&lt;br /&gt;
den UART erfolgt wird automatisch das richtige UDR angesprochen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UBRR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aud &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;ate &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register müssen wir dem UART mitteilen, wie schnell wir gerne&lt;br /&gt;
kommunizieren möchten. Der Wert, der in dieses Register geschrieben&lt;br /&gt;
werden muss, errechnet sich nach folgender Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
\begin{matrix}&lt;br /&gt;
\mathrm{UBRR} = \frac{\mathrm{Taktfrequenz}}{\mathrm{Baudrate} \cdot 16} - 1&lt;br /&gt;
\end{matrix}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Baudraten bis zu 115200 Baud und höher möglich.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hardware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UART basiert auf normalem TTL-Pegel mit 0V (LOW) und 5V (HIGH). Die&lt;br /&gt;
Schnittstellenspezifikation für RS232 definiert jedoch -3V ... -12V (LOW) und&lt;br /&gt;
+3 ... +12V (HIGH). Zudem muss der Signalaustausch zwischen AVR und&lt;br /&gt;
Partnergerät invertiert werden. Für die Anpassung der Pegel und das&lt;br /&gt;
Invertieren der Signale gibt es fertige Schnittstellenbausteine. Der bekannteste&lt;br /&gt;
davon ist wohl der MAX232. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;quot;Hackerloesung&amp;quot; auskommentiert - nicht so gut in einem &amp;quot;Einsteiger-Tutorial&amp;quot; - mthomas&lt;br /&gt;
Allerdings kostet der auch wieder Geld und benötigt&lt;br /&gt;
zusätzlich immerhin 4 externe Elkos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den PC eingebauten Schnittstellen vertragen ohne Klagen auch den&lt;br /&gt;
TTL-Pegel vom AVR. Allerdings müssen wir immer noch die Signale invertieren. Im&lt;br /&gt;
einfachtesn Fall verwenden wir dazu jeweils einen einfachen NPN-Transistor und 2&lt;br /&gt;
Widerstände. Näheres dazu erfahrt ihr in den folgenden Übungen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streikt die Kommunikation per UART, so ist oft eine fehlerhafte Einstellung der Baudrate die Ursache. Die Konfiguration auf eine bestimmte Baudrate ist abhängig von der Taktfrequenz des Controllers. Gerade bei neu aufgebauten Schaltungen (bzw. neu gekauften Controllern) sollte man sich daher noch einmal vergewissern, dass der Controller auch tatsächlich mit der vermuteten Taktrate arbeitet und nicht z.B. den bei einigen Modellen werksseitig eingestellten internen [[Oszillator]] statt eines externen Quarzes nutzt. Die Werte der verschiedenen fuse-bits im Fehlerfall also beispielsweise mit &#039;&#039;[[AVRDUDE]]&#039;&#039; kontrollieren und falls nötig anpassen. Grundsätzlich empfiehlt sich auch immer ein Blick in die [[AVR_Checkliste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Senden mit dem UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen nun Daten mit dem UART auf die serielle Schnittstelle ausgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu müssen wir den UART zuerst mal initialisieren. Dazu setzen wir je nach&lt;br /&gt;
gewünschter Funktionsweise die benötigten Bits im &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir vorerst nur senden möchten und (noch) keine Interrupts auswerten wollen, gestaltet sich die Initialisierung wirklich sehr einfach, da wir lediglich das &#039;&#039;&#039;Transmitter Enable&#039;&#039;&#039; Bit setzen müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
UCR |= (1&amp;lt;&amp;lt;TXEN);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs mit USART(s) haben mehrere Konfigurationsregister und erfordern eine etwas andere Konfiguration. Für einen ATmega16 z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  UCSRB |= (1&amp;lt;&amp;lt;TXEN);			// UART TX einschalten&lt;br /&gt;
  UCSRC |= (1&amp;lt;&amp;lt;URSEL)|(3&amp;lt;&amp;lt;UCSZ0);	// Asynchron 8N1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist noch das bzw. sind noch die Baudratenregister einzustellen (UBRR bzw. UBRRL/UBRRH). Der Wert dafür ergibt sich aus der angegebenen Formel durch Einsetzen der Taktfrequenz und der gewünschten Übertragungsrate. (Das Berechnen der Formel kann man dem [[C-Präprozessor|Präprozessor]] überlassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* UART-Init beim AT90S2313 */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
/* In neueren Version der WinAVR/Mfile Makefile-Vorlage kann&lt;br /&gt;
   F_CPU im Makefile definiert werden, eine nochmalige Definition&lt;br /&gt;
   hier wuerde zu einer Compilerwarnung fuehren. Daher &amp;quot;Schutz&amp;quot; durch&lt;br /&gt;
   #ifndef/#endif */&lt;br /&gt;
/* Zum Beispiel 4Mhz-Quarz (falls nicht schon im Makefile definiert): */&lt;br /&gt;
#define F_CPU 4000000;&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#define UART_BAUD_RATE 9600  // 9600 Baud&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UBRR = F_CPU / (UART_BAUD_RATE * 16L) - 1;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder für den Mega16 mit einem 16bit-Register eine etwas andere Programmierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  /* USART-Init beim ATmega16 */&lt;br /&gt;
  #ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
  #define F_CPU 3686400           /* Oszillator-Frequenz in Hz */&lt;br /&gt;
  #endif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Hilfsmakro zur UBRR-Berechnung (&amp;quot;Formel&amp;quot; laut Datenblatt)&lt;br /&gt;
  #define UART_UBRR_CALC(BAUD_,FREQ_) ((FREQ_)/((BAUD_)*16L)-1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  #define UART_BAUD_RATE 9600&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  UBRRH = (uint8_t)(UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU)&amp;gt;&amp;gt;8);&lt;br /&gt;
  UBRRL = (uint8_t)UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* alternativ bei der avr-libc &amp;quot;direkt 16bit&amp;quot; : */&lt;br /&gt;
  UBRR = UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise kann man im Datenblatt der jeweiligen CPU auch den entsprechenden Wert nachschlagen. Ein Beispiel für einen ATmega32 bei 16MHz und für 19200 Baud: im Datenblatt des ATmega32 Tabelle &amp;quot;Examples of UBRR Settings&amp;quot; liest man für diese Vorgaben den Wert 51 ab. Dieser wird nun auf die Register UBRRH und UBRRL verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierung für den USART könnte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  /* USART-Init 19200 Baud bei 16MHz für Mega32 */&lt;br /&gt;
  UCSRB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; TXEN );			// UART TX einschalten&lt;br /&gt;
  UCSRC |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; URSEL )|( 3&amp;lt;&amp;lt;UCSZ0 );	        // Asynchron 8N1&lt;br /&gt;
  UBRRH  = 0;                                   // Highbyte ist 0&lt;br /&gt;
  UBRRL  = 51;                                  // Lowbyte ist 51 ( dezimal )&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obige Code ist gegenüber den Versionen mit &#039;#define ...&#039; nicht so portabel, dafür aber etwas übersichtlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senden einzelner Zeichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun ein Zeichen auf die Schnittstelle auszugeben, müssen wir dasselbe&lt;br /&gt;
lediglich in das &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister schreiben. Vorher ist zu prüfen, ob das UART-Modul bereit ist das zu sendende Zeichen entgegenzunehmen. Die Bezeichnungen des/der Statusregisters mit dem Bit UDRE ist abhängig vom Controllertypen (vgl. Datenblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // bei AVR mit einem UART (&amp;quot;classic AVR&amp;quot; z.B. AT90S8515)&lt;br /&gt;
    while (!(USR &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich                   */&lt;br /&gt;
    UDR = &#039;x&#039;;                  /* schreibt das Zeichen x auf die Schnittstelle */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /** ODER **/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // bei neueren AVRs steht der Status in UCSRA/UCSR0A/UCSR1A, hier z.B. fuer ATmega16:&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich                   */&lt;br /&gt;
    UDR = &#039;x&#039;;                    /* schreibt das Zeichen x auf die Schnittstelle */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreiben einer Zeichenkette (String) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe &amp;quot;String senden&amp;quot; wird durch zwei Funktionen abgearbeitet. Die universelle/controllerunabhängige Funktion uart_puts übergibt jeweils ein Zeichen der Zeichenkette an eine Funktion uart_putc, die abhängig von der vorhandenen Hardware implementiert werden muss. In der Funktion zum Senden eines Zeichens ist darauf zu achten, dass vor dem Senden geprüft wird, ob der UART bereit ist den &amp;quot;Sendeauftrag&amp;quot; entgegenzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// putc fuer AVR mit einem UART (z.B. AT90S8515)&lt;br /&gt;
int uart_putc(unsigned char c)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while(!(USR &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; UDRE))); /* warte, bis UDR bereit */&lt;br /&gt;
    UDR = c;                     /* sende Zeichen */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/** ODER **/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// bei neueren AVRs andere Bezeichnung fuer die Statusregister, hier ATmega16:&lt;br /&gt;
int uart_putc(unsigned char c)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich */&lt;br /&gt;
    UDR = c;                      /* sende Zeichen */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* puts ist unabhaengig vom Controllertyp */&lt;br /&gt;
void uart_puts (char *s)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (*s)&lt;br /&gt;
    {   /* so lange *s != &#039;\0&#039; also ungleich dem &amp;quot;String-Endezeichen&amp;quot; */&lt;br /&gt;
        uart_putc(*s);&lt;br /&gt;
        s++;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ist wohl fuer avrlibc 1.4.3 etwas anderes. Erstmal auskommentiert bis angepasst, um Verwirrung zu vermeiden. Ein kleines Unterkapitel fuer stdio waere ohnehin angebracht.&lt;br /&gt;
/* verwenden der printf-lib: */&lt;br /&gt;
int&lt;br /&gt;
main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* initialisieren der UART */&lt;br /&gt;
    uart_init();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* stream öffnen */&lt;br /&gt;
    fdevopen(uart_putc, NULL, 0);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* printf... */&lt;br /&gt;
    printf(&amp;quot;%s: stdout erfolgreich auf UART umgeleitet\n&amp;quot;, __FUNCTION__);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* exit... */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warteschleifen sind insofern etwas kritisch, da während des Sendens eines Strings nicht mehr auf andere Ereignisse reagieren werden kann. Universeller ist die Nutzung von FIFO(first-in first-out)-Puffern, in denen die zu sendenden bzw. empfangenen Zeichen/Bytes zwischengespeichert und mittels Interruptroutinen an den U(S)ART weitergegeben bzw. ausgelesen werden. Dazu existieren fertige Komponenten (Bibliotheken, Libraries), die man recht einfach in eigene Entwicklungen integrieren kann. Es empfiehlt sich, diese Komponenten zu nutzen und das Rad nicht neu zu erfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeichen Empfangen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Empfang von Zeichen muss der Empfangsteil des UART bei der Initialisierung aktiviert werden, indem das RXEN-Bit im jeweiligen Konfigurationsregister (UCSRB bzw UCSR0B/UCSR1B) gesetzt wird. Im einfachsten Fall wird solange gewartet, bis ein Zeichen empfangen wurde, dieses steht dann im UART-Datenregister (UDR bzw. UDR0 und UDR1 bei AVRs mit 2 UARTS) zur Verfügung (sogen. &amp;quot;Polling-Betrieb&amp;quot;). Ein Beispiel für den ATmega16:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zusaetzlich zur Baudrateneinstellung und der weiteren Initialisierung: */&lt;br /&gt;
void Usart_EnableRX()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    UCSRB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; RXEN );&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zeichen empfangen */&lt;br /&gt;
uint8_t Usart_Rx(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;RXC)));  // warten bis Zeichen verfuegbar&lt;br /&gt;
    return UDR;                   // Zeichen aus UDR an Aufrufer zurueckgeben&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion blockiert den Programmablauf. Alternativ kann das RXC-Bit in einer Programmschleife abgefragt werden und dann nur bei gesetztem RXC-Bit UDR ausgelesen werden. Eleganter und in den meisten Anwendungsfällen &amp;quot;stabiler&amp;quot; ist die Vorgehensweise, die empfangenen Zeichen in einer Interrupt-Routine einzulesen und zur späteren Verarbeitung in einem Eingangsbuffer (FIFO-Buffer) zwischenzuspeichern. Dazu existieren fertige und gut getestete [[Libraries|Bibliotheken]] &amp;lt;!-- &amp;quot;echte Libraries&amp;quot; (.a) wie im Verweis beschrieben sind hier eigentlich nicht gemeint, verwirrt hier etwas, da AVR-&amp;quot;Libraries&amp;quot; meist per #defines anpassbare Source-Codes sind, vielleicht so: --&amp;gt; und Quellcodekomponenten (z.B. UART-Library von P. Fleury, procyon-avrlib und einige in der &amp;quot;Academy&amp;quot; von avrfreaks.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: 9bit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software-UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Zahl der vorhandenen Hardware-UARTs nicht ausreicht, können weitere Schnittstellen über sogennante Software-UARTs ergänzt werden. Es gibt dazu (mindestens) zwei Ansätze: &lt;br /&gt;
* Der bei AVRs üblichste Ansatz basiert auf dem Prinzip, dass ein externer Interrupt-Pin für den Empfang (&amp;quot;RX&amp;quot;) genutzt wird. Das Startbit löst den Interrupt aus, in der Interrupt-Routine (ISR) wird der externe Interrupt deaktiviert und ein Timer aktiviert. In der Interrupt-Routine des Timers wird der Zustand des Empfangs-Pins entsprechend der Baudrate abgetastet. Nach Empfang des Stop-Bits wird der externe Interrupt wieder aktiviert. Senden kann über einen beliebigen Pin (&amp;quot;TX&amp;quot;) erfolgen, der entsprechend der Baudrate und dem zu sendenden Zeichen auf 0 oder 1 gesetzt wird. Die Implementierung ist nicht ganz einfach, es existieren dazu aber fertige Bibliotheken (z.B. bei [http://www.avrfreaks.net/ avrfreaks] oder in der [http://hubbard.engr.scu.edu/embedded/avr/avrlib/ Procyon avrlib]).&lt;br /&gt;
* Ein weiterer Ansatz erfordert keinen Pin mit &amp;quot;Interrupt-Funktion&amp;quot; aber benötigt mehr Rechenzeit. Jeder Input-Pin kann als Empfangspin (RX) dienen. Über einen Timer wird der Zustand des RX-Pins mit einem vielfachen der Baudrate abgetastet (dreifach scheint üblich) und High- bzw. Lowbits anhand einer Mindestanzahl identifiziert. (Beispiel: &amp;quot;Generic Software Uart&amp;quot; Application-Note von IAR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs (z.B. ATtiny26 oder ATmega48,88,168,169) verfügen über ein Universal Serial Interface (USI), das teilweise UART-Funktion übernehmen kann. Atmel stellt eine Application-Note bereit, in der die Nutzung des USI als UART erläutert wird (im Prinzip &amp;quot;Hardware-unterstützter Software-UART&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: Weiterführende Informationen inkl. Beispielen für die Nutzung von stdio-Funktionen (printf etc.) im [[AVR-Tutorial - UART]].&lt;br /&gt;
* [http://homepage.hispeed.ch/peterfleury/ Peter Fleurys] UART-Bibiliothek fuer avr-gcc/avr-libc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Analoge Ein- und Ausgabe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Eingangswerte werden in der Regel über den AVR Analog-Digital-Converter (AD-Wandler, ADC) eingelesen, der in vielen Typen verfügbar ist (typisch 10bit Auflösung). Durch diesen werden analogen Signale (Spannungen) in digitale Zahlenwerte gewandelt. Bei AVRs, die über keinen internen AD-Wandler verfügen (z.B. ATmega162, ATtiny2313), kann durch externe Beschaltung (R/C-Netzwerk und &amp;quot;Zeitmessung&amp;quot;) die Funktion des AD-Wandlers &amp;quot;emuliert&amp;quot; werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine AVRs mit eingebautem Digital-Analog-Konverter (DAC). Diese Funktion muss durch externe Komponenten nachgebildet werden (z.B. PWM und &amp;quot;Glättung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon besteht natürlich immer die Möglichkeit, spezielle Bausteine zur Analog-Digital- bzw. Digital-Analog-Wandlung zu nutzen und diese über eine digitale Schnittstelle (z.b. SPI oder I2C) mit einem AVR anzusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ADC (Analog Digital Converter) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog-Digital-Konverter (ADC) wandelt analoge Signale in digitale Werte um, welche vom Controller interpretiert werden können. Einige AVR-Typen haben bereits einen mehrkanaligen Analog-Digital-Konverter eingebaut. Die Genauigkeit, mit welcher ein analoges Signal aufgelöst werden kann, wird durch die Auflösung des ADC in Anzahl Bits angegeben, man hört bzw. liest jeweils von 8-Bit-ADC oder 10-Bit-ADC oder noch höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ADC mit 8 Bit Auflösung kann somit das analoge Signal mit einer Genauigkeit von 1/256 des Maximalwertes darstellen. Wenn wir nun mal annehmen, wir hätten eine Spannung zwischen 0 und 5 Volt und eine Auflösung von 3 Bit, dann könnten&lt;br /&gt;
die Werte 0V, 0.625V, 1.25, 1.875V, 2.5V, 3.125V, 3.75, 4.375, 5V&lt;br /&gt;
daherkommen, siehe dazu folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Eingangsspannung am ADC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Entsprechender Messwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0...&amp;lt;0.625V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.625...&amp;lt;1.25V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.25...&amp;lt;1.875V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.875...&amp;lt;2.5V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2.5...&amp;lt;3.125V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3.125...&amp;lt;3.75V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3.75...&amp;lt;4.375V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4.375...5V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben sind natürlich nur ungefähr. Je höher nun die Auflösung des Analog-Digital-Konverters ist, also je mehr Bits er hat, um so genauer kann der Wert erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der interne ADC im AVR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es einmal etwas genauer sein soll, dann müssen wir auf einen AVR mit eingebautem Analog-Digital-Wandler (ADC) zurückgreifen, die über mehrere Kanäle verfügen. Kanäle heisst in diesem Zusammenhang, dass zwar bis zu zehn analoge Eingänge am AVR verfügbar sind, aber nur ein &amp;quot;echter&amp;quot; Analog-Digital-Wandler zur Verfügung steht, vor der eigentlichen Messung ist also einzustellen, welcher Kanal (&amp;quot;Pin&amp;quot;) mit dem Wandler verbunden und gemessen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwandlung innerhalb des AVR basiert auf der schrittweisen Näherung. Beim AVR müssen die Pins &#039;&#039;&#039;AGND&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;AVCC&#039;&#039;&#039; beschaltet werden. Für genaue Messungen sollte AVCC über ein L-C Netzwerk mit VCC verbunden werden, um Spannungsspitzen und -einbrüche vom Analog-Digital-Wandler fernzuhalten. Im Datenblatt findet sich dazu eine Schaltung, die 10 Mikrohenry und 100 nF vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Analog-Digital-Wandlung wird auf eine Referenzspannung bezogen. Aktuelle AVRs bieten drei Möglichkeiten zur Wahl dieser Spannung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine externe Referenzspannung von maximal &#039;&#039;&#039;Vcc&#039;&#039;&#039; am Anschlusspin &#039;&#039;&#039;AREF&#039;&#039;&#039;. Die minimale (externe) Referenzspannung darf jedoch nicht beliebig niedrig sein, vgl. dazu das (aktuellste) Datenblatt des verwendeten Controllers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verfügt der AVR über eine interne Referenzspannung, kann diese genutzt werden. Alle aktuellen AVRs mit internem AD-Wandler sollten damit ausgestattet sein (vgl. Datenblatt: 2,56V oder 1,1V je nach Typ). Das Datenblatt gibt auch über die Genauigkeit dieser Spannung Auskunft.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;interne&#039;&#039;&#039; Referenzspannung wird auf &#039;&#039;&#039;Vcc&#039;&#039;&#039; bezogen, eine externe Referenzspannung auf &#039;&#039;&#039;GND (Masse)&#039;&#039;&#039;. Davon unabhängig werden digitalisierte Spannungen &#039;&#039;&#039;immer&#039;&#039;&#039; auf GND bezogen. Beim ATMEGA8 z.B. ist der Pin AREF über 32kOhm mit GND verbunden, d.h. man muss diese doch extrem niedrige Eingangsimpedanz mit in die Berechnung für einen Spannungsteiler einbeziehen, bzw. kann diesen Widerstand als R2 gleich mit benutzen. Formel für Spannungsteiler: Udiv=U/((R1+R2)/R2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzung von Vcc oder der internen Referenz wird empfohlen, einen Kondensator zwischen dem AREF-Pin und GND anzuordnen. Die Festlegung, welche Spannungsreferenz genutzt wird, erfolgt z.B. beim ATmega16 mit den Bits REFS1/REFS0 im ADMUX-Register. Die zu messende Spannung muss im Bereich zwischen &#039;&#039;&#039;AGND&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;AREF&#039;&#039;&#039; (egal ob intern oder extern) liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; kann in zwei verschiedenen Betriebsarten verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Einfache Wandlung (Single Conversion) : In dieser Betriebsart wird der Wandler bei Bedarf vom Programm angestossen für jeweils eine Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Frei laufend (Free Running) : In dieser Betriebsart erfasst der Wandler permanent die anliegende Spannung und schreibt diese in das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Register des ADC ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; verfügt über eigene Register. Im Folgenden die Registerbeschreibung eines (inzwischen veralteten) AT90S8535, welcher über 8 ADC-Kanäle verfügt. Die Register unterscheiden sich jedoch nicht erheblich von denen aktueller AVRs (vgl. Datenblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADCSR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol and &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tatus &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADSC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADIF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;En&#039;&#039;&#039;able)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt werden, um den &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; überhaupt zu aktivieren. Wenn das Bit nicht gesetzt, ist können die Pins wie normale I/O-Pins verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADSC&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tart &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;onversion)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird ein Messvorgang gestartet. In der frei laufenden Betriebsart muss das Bit gesetzt werden, um die kontinuierliche Messung zu aktivieren.&lt;br /&gt;
:Wenn das Bit nach dem Setzen des &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;-Bits zum ersten Mal gesetzt wird, führt der Controller zuerst eine zusätzliche Wandlung und erst dann die eigentliche Wandlung aus. Diese zusätzliche Wandlung wird zu Initialisierungszwecken durchgeführt.&lt;br /&gt;
:Das Bit bleibt nun so lange auf 1, bis die Umwandlung abgeschlossen ist, im Initialisierungsfall entsprechend bis die zweite Umwandlung erfolgt ist und geht danach auf 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADFR&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;Fr&#039;&#039;&#039;ee Running Select)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird die Betriebsart eingestellt.&lt;br /&gt;
:Eine logische 1 aktiviert den frei laufenden Modus. Der &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; misst nun ständig den ausgewählten Kanal und schreibt den gemessenen Wert in das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADIF&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; gesetzt, wenn eine Umwandlung erfolgt und das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039; aktualisiert ist.&lt;br /&gt;
:Wenn das &#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039; Bit sowie das &#039;&#039;&#039;I-Bit&#039;&#039;&#039; im AVR &#039;&#039;&#039;Statusregister&#039;&#039;&#039; gesetzt ist, wird der &#039;&#039;&#039;ADC Interrupt&#039;&#039;&#039; ausgelöst und die Interrupt-Behandlungsroutine aufgerufen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn die Interrupt-Behandlungsroutine aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 in das Register geschrieben wird (So steht es in der AVR-Dokumentation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist und ebenso das &#039;&#039;&#039; I-Bit&#039;&#039;&#039; im Statusregister &#039;&#039;&#039;SREG&#039;&#039;&#039;, dann wird der &#039;&#039;&#039; ADC-Interrupt&#039;&#039;&#039; aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADPS2...ADPS0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;rescaler &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese Bits bestimmen den Teilungsfaktor zwischen der Taktfrequenz und dem Eingangstakt des &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; benötigt einen eigenen Takt, welchen er sich selber aus der CPU-Taktfreqenz erzeugt. Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;-Takt sollte zwischen 50 und 200kHz sein.&lt;br /&gt;
:Der Vorteiler muss also so eingestellt werden, dass die CPU-Taktfrequenz dividiert durch den Teilungsfaktor einen Wert zwischen 50-200kHz ergibt.&lt;br /&gt;
:Bei einer CPU-Taktfrequenz von 4MHz beispielsweise rechnen wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
\begin{matrix}&lt;br /&gt;
TF_{min}=\frac{CLK}{200kHz}=\frac{4000000}{200000}=\mathbf{20}&lt;br /&gt;
\\&lt;br /&gt;
\\&lt;br /&gt;
TF_{max}=\frac{CLK}{50kHz}=\frac{4000000}{50000}=\mathbf{80}&lt;br /&gt;
\end{matrix}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Somit kann hier der Teilungsfaktor 32 oder 64 verwendet werden. Im Interesse der schnelleren Wandlungszeit werden wir hier den Faktor 32 einstellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Teilungsfaktor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 32&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 128&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADCL&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADCH&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADC &#039;&#039;&#039; Data Register&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn eine Umwandlung abgeschlossen ist, befindet sich der gemessene Wert in&lt;br /&gt;
diesen beiden Registern. Von &#039;&#039;&#039;ADCH&#039;&#039;&#039; werden nur die beiden niederwertigsten Bits verwendet. Es müssen immer beide Register ausgelesen werden und zwar immer &#039;&#039;&#039;in der Reihenfolge: ADCL, ADCH&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Der effektive Messwert ergibt sich dann zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x = ADCL;       // mit uint16_t x&lt;br /&gt;
x += (ADCH&amp;lt;&amp;lt;8); // in zwei Zeilen (LSB/MSB-Reihenfolge und &lt;br /&gt;
                   C-Operatorprioritaet sichergestellt)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x = ADCW; // je nach AVR auch x = ADC (siehe avr/ioxxx.h)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADMUX&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;Mu&#039;&#039;&#039;ltiple&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;er Select Register&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Register wird der zu messende Kanal ausgewählt. Beim 90S8535&lt;br /&gt;
kann jeder Pin von Port A als &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;-Eingang verwendet werden (=8 Kanäle).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;MUX2...MUX0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Mit diesem 3 Bits wird der zu messende Kanal bestimmt. Es wird einfach die entsprechende Pinnummer des Ports eingeschrieben.&lt;br /&gt;
:Wenn das Register beschrieben wird, während dem eine Umwandlung läuft, so wird zuerst die aktuelle Umwandlung auf dem bisherigen Kanal beendet. Dies ist vor allem beim frei laufenden Betrieb zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Meine Empfehlung ist deswegen klar diese, dass der frei laufende Betrieb nur bei einem einzelnen zu verwendenden Analogeingang verwendet werden sollte, wenn man sich Probleme bei der Umschalterei ersparen will.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktivieren des ADC ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; zu aktivieren, müssen wir das &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;-Bit im &#039;&#039;&#039;ADCSR&#039;&#039;&#039;-Register&lt;br /&gt;
setzen. Im gleichen Schritt legen wir auch gleich die Betriebsart fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Beispiel für den &amp;quot;single conversion&amp;quot;-Mode bei einem ATmega169 und Nutzung der internen Referenzspannung (beim &#039;169 1,1V bei anderen AVRs auch 2,56V). D.h. das Eingangssignal darf diese Spannung nicht überschreiten, gegebenenfalls mit Spannungsteiler konditionieren. Ergebnis der Routine ist der ADC-Wert, also 0 für 0-Volt und 1024 für V_ref-Volt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t ReadChannel(uint8_t mux)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t i;&lt;br /&gt;
  uint16_t result = 0;         //Initialisieren wichtig, da lokale Variablen&lt;br /&gt;
                               //nicht automatisch initialisiert werden und&lt;br /&gt;
                               //zufällige Werte haben. Sonst kann Quatsch rauskommen&lt;br /&gt;
  ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADEN) | (1&amp;lt;&amp;lt;ADPS1) | (1&amp;lt;&amp;lt;ADPS0);    // Frequenzvorteiler &lt;br /&gt;
                               // setzen auf 8 (1) und ADC aktivieren (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  ADMUX = mux;                      // Kanal waehlen&lt;br /&gt;
  ADMUX |= (1&amp;lt;&amp;lt;REFS1) | (1&amp;lt;&amp;lt;REFS0); // interne Referenzspannung nutzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* nach Aktivieren des ADC wird ein &amp;quot;Dummy-Readout&amp;quot; empfohlen, man liest&lt;br /&gt;
     also einen Wert und verwirft diesen, um den ADC &amp;quot;warmlaufen zu lassen&amp;quot; */&lt;br /&gt;
  ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC);              // eine ADC-Wandlung &lt;br /&gt;
  while ( ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC) );     // auf Abschluss der Konvertierung warten &lt;br /&gt;
  &amp;lt;!--while(!(ADCSRA &amp;amp; 0x10));      // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--  while(!(ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF)));     // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit)&lt;br /&gt;
  ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);              //ADIF löschen (siehe DB, macht sonst die ISR), &lt;br /&gt;
                                   //da sonst Schleife im nächsten Durchgang nicht&lt;br /&gt;
                                    //wartet bis Wandlung fertig. Nicht ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF); &lt;br /&gt;
                                    //siehe FAQ Nr. 24 der avr-libc&lt;br /&gt;
                                    // ** ACHTUNG **&lt;br /&gt;
                                    //das funktioniert nur, wenn in dem&lt;br /&gt;
                                    //Register nur(!) Interrupt-Flags stehen&lt;br /&gt;
                                    //ansonsten ADCSRA |= 1(&amp;lt;&amp;lt;ADIF) verwenden &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* Eigentliche Messung - Mittelwert aus 4 aufeinanderfolgenden Wandlungen */&lt;br /&gt;
  for(i=0;i&amp;lt;4;i++)&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC);            // eine Wandlung &amp;quot;single conversion&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--    while(!(ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF)));   // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit)&lt;br /&gt;
    ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);             //ADIF löschen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
    while ( ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC) );   // auf Abschluss der Konvertierung warten&lt;br /&gt;
    result += ADCW;		    // Wandlungsergebnisse aufaddieren&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  ADCSRA &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;ADEN);             // ADC deaktivieren (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  result /= 4;                     // Summe durch vier teilen = arithm. Mittelwert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  return result;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Beispielaufrufe: */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void foo(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint16_t adcval;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  adcval = ReadChannel(0); /* MUX-Bits auf 0b0000 -&amp;gt; Channel 0 */&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  adcval = ReadChannel(2); /* MUX-Bits auf 0b0010 -&amp;gt; Channel 2 */&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird bei jedem Aufruf der ADC aktiviert und nach der Wandlung wieder abgeschaltet, das spart Strom. Will man dies nicht, verschiebt man die mit (1) gekennzeichneten Zeilen in eine Funktion adc_init() o.ä. und löscht die mit (2) markierten Zeilen. Das Löschen des ADIF-Flags sollte, &#039;&#039;&#039;entgegen&#039;&#039;&#039; der [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_intbits FAQ], mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
erfolgen. Die Methode in der FAQ eignet sich nur für Register in denen &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; Interrupt-Flags stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analog-Digital-Wandlung ohne internen ADC ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Messen eines Widerstandes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Werte lassen sich ohne Analog-Digital-Wandler auch indirekt ermitteln. Im Folgenden wird die Messung des an einem Potentiometer eingestellten Widerstands anhand der Ladekurve eines Kondensators erläutert. Bei dieser Methode wird nur ein Portpin benötigt, ein Analog-Digital-Wandler oder Analog-Comparator ist nicht erforderlich. Es wird dazu eine Kondensator und der Widerstand (das Potentiometer) in Reihe zwischen Vorsorgungsspannung und Masse/GND geschaltet (sogen. RC-Netzwerk). Zusätzlich wird eine Verbindung der Leitung zwischen Kondensator und Potentiometer zu einem Portpin des Controllers hergestellt. Die folgende Abbildung verdeutlicht die erforderliche Schaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Poti.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Portpin des Controllers auf Ausgang konfiguriert (im Beispiel &#039;&#039;DDRD&amp;amp;nbsp;|=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;) und dieser Ausgang auf Logisch 1 (&amp;quot;High&amp;quot;, &#039;&#039;PORTD&amp;amp;nbsp;|=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;) geschaltet, liegt an beiden &amp;quot;Platten&amp;quot; des Kondensators das gleiche Potential &#039;&#039;&#039;VCC&#039;&#039;&#039; an und der Kondensator somit entladen. (Klingt komisch, mit &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; entladen, ist aber so, da an beiden Seiten des Kondensators das gleiche Potential anliegt und somit eine Potentialdifferenz von 0V besteht =&amp;gt; Kondensator ist entladen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Zeit ist der Kondensator entladen und der Portpin wird als Eingang konfiguriert (&#039;&#039;DDRD&amp;amp;nbsp;&amp;amp;=&amp;amp;nbsp;~(1&amp;lt;&amp;lt;PD3); PORTD&amp;amp;nbsp;&amp;amp;=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;), wodurch dieser hochohmig wird. Der Status des Eingangspin (in PIND) ist Logisch 1 (High). Der Kondensator lädt sich jetzt über das Poti auf, dabei steigt der Spannungsabfall über dem Kondensator und derjenige über dem Poti sinkt. Fällt nun der Spannungsabfall über dem Poti unter die Thresholdspannung des Eingangspins (2/5 Vcc, also ca. 2V), wird das Eingangssignal als LOW erkannt (Bit in PIND wird 0). Die Zeitspanne zwischen der Umschaltung von Entladung auf Aufladung und dem Wechsel des Eingangssignals von High auf Low ist ein Maß für den am Potentiometer eingestellten Widerstand. Zur Zeitmessung kann einer der im Controller vorhandenen Timer genutzt werden. Der 220 Ohm Widerstand dient dem Schutz des Controllers. Es würde sonst bei Maximaleinstellung des Potentionmeters (hier 0 Ohm) ein zu hoher Strom fliessen, der die Eingangsstufe des Controllers zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem weiteren Eingangspin und ein wenig Software können wir auch eine Kalibrierung realisieren, um den Messwert in einen vernünftigen Bereich (z.B: 0...100 % oder so) umzurechnen. Ein Beispielprogramm findet sich auf [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/ Christian Schifferles Web-Seite] im Archiv &#039;&#039;ATMEL.ZIP&#039;&#039;, welches unter den Titel &#039;&#039;Tutorial &amp;quot;Programmieren mit C für Atmel Mikrocontroller&#039;&#039; heruntergeladen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen hier einmal die wohl einfachste Methode zur Erfassung eines analogen Wertes realisieren und zwar das Messen eines veränderlichen Widerstandes wie z.B. eines Potentiometers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stelle sich vor, wir schalten einen Kondensator in Reihe zu einem Widerstand zwischen die Versorgungsspannung und Masse und dazwischen nehmen wir das Signal ab und führen es auf einen der Pins an unserem Controller, genau so wie es in folgender Grafik dargestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun den Pin des AVR als Ausgang schalten und auf Logisch 1 (HIGH) legen, dann liegt an beiden Platten des Kondensators &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; an und dieser wird entladen (Klingt komisch, mit &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; entladen, ist aber so, da an beiden Seiten des Kondensators das gleiche Potential anliegt und somit eine Potentialdifferenz von 0V besteht =&amp;gt; Kondensator ist entladen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun der Kondensator genügend entladen ist schalten wir einfach den Pin als Eingang wodurch dieser hochohmig wird. Der Kondensator lädt sich jetzt über das Poti auf, dabei steigt der Spannungsabfall über dem Kondensator und derjenige über dem Poti sinkt. Fällt nun der Spannungsabfall über dem Poti unter die Thresholdspannung des Eingangspins (2/5 Vcc, also ca. 2V), dann schaltet der Eingang von HIGH auf LOW um. Wenn wir nun messen (zählen), wie lange es dauert, bis der Kondensator so weit geladen ist, dann haben wir einen ungefähren Wert der Potentiometerstellung. Der 220 Ohm Widerstand dient dem Schutz des Controllers. Wenn nämlich sonst die Potentiometerstellung auf Maximum steht (0 Ohm), dann würde in den Eingang des Controllers ein viel zu hoher Strom fliessen und der AVR würde in Rauch aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist meines Wissens die einzige Schaltung zur Erfassung von Analogwerten, welche mit nur einem einzigen Pin auskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem weiteren Eingangspin und ein wenig Software können wir auch eine Kalibrierung realisieren, um den Messwert in einen vernünftigen Bereich (z.B: 0...100 % oder so) umzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anfang März 2006 waren einige dieser URLS nicht erreichbar (Deeplink-Probleme?). Aber das Archiv ATMEL.ZIP mit diesen Quellen (und anderen) ist auf der Homepage des Entwicklers Christian Schifferle[http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/] unter der Bezeichnung Tutorial &amp;quot;Programmieren mit C&amp;quot; erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Lust hat, sich selber mal an ein solches Programm&lt;br /&gt;
heranzuwagen, der sollte das jetzt tun. Für diejenigen, die es gern schnell&lt;br /&gt;
mögen, hier das Beispielprogramm, welches den UART-Printf aus den&lt;br /&gt;
vorangegangenen Kapiteln benötigt, inkl. Makefile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Poti.c Poti.c ]&lt;br /&gt;
| Hauptprogramm.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Pot.c Pot.c]&lt;br /&gt;
| Separate Routine zur Ermittlung des Messwertes.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Pot.h Pot.h]&lt;br /&gt;
| Zugehörige Headerdatei.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Allgemein/UartPrintF.c UartPrintF.c]&lt;br /&gt;
| Für die Debugausgabe auf den UART.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Allgemein/UartPrintF.h UartPrintF.h]&lt;br /&gt;
| Zugehörige Headerdatei.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/makefile Makefile]&lt;br /&gt;
| Makefile.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Programm auf den AVR geladen wurde, muss dieser&lt;br /&gt;
kalibriert werden. Dazu wird der Kalibrierungsschalter geschlossen und das Poti&lt;br /&gt;
einige Male zwischen minimaler und maximaler Stellung hin und her gedreht. Dabei&lt;br /&gt;
werden die jeweiligen Maximalwerte bestimmt. Wenn der Kalibrierschalter wieder&lt;br /&gt;
geöffnet wird werden die Kalibrierungsdaten in&#039;s EEPROM des AVR geschrieben,&lt;br /&gt;
damit die Prozedur nicht nach jedem Reset wiederholt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Pin 4 habe ich noch ein Triggersignal gelegt, welches auf&lt;br /&gt;
HIGH geht wenn die Messung beginnt und auf LOW, wenn der Messvorgang beendet&lt;br /&gt;
wird. Mit Hilfe dieses Signals kann der Vorgang wunderschön auf einem&lt;br /&gt;
Oszillographen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ADC über Komparator ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen weiteren Weg, eine analoge Spannung mit Hilfe des&lt;br /&gt;
Komparators, welcher in fast jedem AVR integriert ist, zu messen. Siehe dazu&lt;br /&gt;
auch die Application Note AVR400 von Atmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird das zu messende Signal auf den invertierenden Eingang&lt;br /&gt;
des Komparators geführt. Zusätzlich wird ein Referenzsignal an den nicht&lt;br /&gt;
invertierenden Eingang des Komparators angeschlossen. Das Referenzsignal wird&lt;br /&gt;
hier auch wieder über ein RC-Glied erzeugt, allerdings mit festen Werten für R&lt;br /&gt;
und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ADC ueber Komparator.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Messung ist nun dem vorhergehenden recht&lt;br /&gt;
ähnlich. Durch Anlegen eines LOW-Pegels an Pin 2 wird der Kondensator zuerst&lt;br /&gt;
einmal entladen. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass der Entladevorgang&lt;br /&gt;
genügend lang dauert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun wird Pin 2 auf HIGH gelegt. Der Kondensator wird geladen. Wenn die Spannung&lt;br /&gt;
über dem Kondensator die am Eingangspin anliegende Spannung erreicht hat&lt;br /&gt;
schaltet der Komparator durch. Die Zeit, welche benötigt wird, um den&lt;br /&gt;
Kondensator zu laden kann nun auch wieder als Maß für die Spannung an Pin 1&lt;br /&gt;
herangezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es mir gespart, diese Schaltung auch aufzubauen und&lt;br /&gt;
zwar aus mehreren Gründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 3 Pins notwendig.&lt;br /&gt;
# Genauigkeit vergleichbar mit einfacherer Lösung.&lt;br /&gt;
# War einfach zu faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Schaltung liegt allerdings darin, dass damit&lt;br /&gt;
direkt Spannungen gemessen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DAC (Digital Analog Converter) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Digital-Analog-Konverters (&#039;&#039;&#039;DAC&#039;&#039;&#039;) können wir nun auch Analogsignale ausgeben. Es gibt hier mehrere Verfahren. &amp;lt;!-- Wenn wir beim ADC die Möglichkeit haben, mit externen Komponenten zu operieren, müssen wir bei der DAC-Wandlung mit dem auskommen, was der Controller selber zu bieten hat. --mt: hmm, richtig? verstaendlich? redundant? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DAC über mehrere digitale Ausgänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir an den Ausgängen des Controllers ein entsprechendes&lt;br /&gt;
Widerstandsnetzwerk aufbauen haben wir die Möglichkeit, durch die Ansteuerung&lt;br /&gt;
der Ausgänge über den Widerständen einen Addierer aufzubauen, mit dessen&lt;br /&gt;
Hilfe wir eine dem Zahlenwert proportionale Spannung erzeugen können. Das&lt;br /&gt;
Schaltbild dazu kann etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:DAC R2R.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollten selbstverständlich möglichst genaue Widerstände verwendet&lt;br /&gt;
werden, also nicht unbedingt solche mit einer Toleranz von 10% oder mehr.&lt;br /&gt;
Weiterhin empfiehlt es sich, je nach Anwendung den Ausgangsstrom über einen&lt;br /&gt;
Operationsverstärker zu verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PWM (Pulsweitenmodulation) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kommen nun zu einem Thema, welches in aller Munde ist, aber viele&lt;br /&gt;
Anwender verstehen nicht ganz, wie &#039;&#039;&#039; PWM&#039;&#039;&#039; eigentlich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir alle wissen ist ein Mikrocontroller ein rein digitales Bauteil.&lt;br /&gt;
Definieren wir einen Pin als Ausgang, dann können wir diesen Ausgang entweder&lt;br /&gt;
auf HIGH setzen, worauf am Ausgang die Versorgungsspannung &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; anliegt, oder aber wir setzen den Ausgang auf LOW, wonach dann &#039;&#039;&#039; 0V&#039;&#039;&#039; am Ausgang liegt. Was passiert aber nun, wenn wir periodisch mit einer festen Frequenz zwischen HIGH und LOW umschalten? - Richtig, wir erhalten eine Rechteckspannung, wie die folgende Abbildung zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechteckspannung hat nun einen geometrischen Mittelwert, &lt;br /&gt;
der je nach Pulsbreite kleiner oder grösser ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun diese pulsierende Ausgangsspannung noch über ein RC-Glied filtern/&amp;quot;glätten&amp;quot; dann haben wir schon eine entsprechende Gleichspannung erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den AVR&#039;s können wir direkt &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signale erzeugen. &lt;br /&gt;
Dazu dient der 16-Bit Zähler, welcher im sogenannten &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Modus betrieben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis:&lt;br /&gt;
:In den folgenden Überlegungen wird als Controller der 90S2313 vorausgesetzt. Die Theorie ist bei anderen AVR-Controllern vergleichbar, die Pinbelegung allerdings nicht unbedingt, weshalb ein Blick ins entsprechende Datenblatt dringend angeraten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Modus zu aktivieren müssen im Timer/Counter1 Control&lt;br /&gt;
Register A &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039; die Pulsweiten-Modulatorbits &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039; entsprechend nachfolgender Tabelle gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| PWM-Modus des Timers ist nicht aktiv.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 8-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| 9-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 10-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Timer/Counter zählt nun permanent von 0 bis zur Obergrenze&lt;br /&gt;
und wieder zurück, er wird also als sogenannter Auf-/Ab Zähler betrieben. &lt;br /&gt;
Die Obergrenze hängt davon ab, ob wir mit 8, 9 oder 10-Bit PWM arbeiten wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Obergrenze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 255&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 510&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 1022&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1023&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 2046&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich muss mit den Bits &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; desselben&lt;br /&gt;
Registers die gewünschte Ausgabeart des Signals definiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Keine Wirkung, Pin wird nicht geschaltet.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Keine Wirkung, Pin wird nicht geschaltet.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Nicht invertierende PWM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausgangspin wird gelöscht beim Hochzählen und gesetzt beim&lt;br /&gt;
Herunterzählen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Invertierende PWM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausgangspin wird gelöscht beim Herunterzählen und gesetzt beim&lt;br /&gt;
Hochzählen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entsprechende Befehl um beispielsweise den Timer/Counter als&lt;br /&gt;
nicht invertierenden 10-Bit PWM zu verwenden heisst dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR1A = (1&amp;lt;&amp;lt;PWM11)|(1&amp;lt;&amp;lt;PWM10)|(1&amp;lt;&amp;lt;COM1A1);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Timer/Counter überhaupt läuft müssen wir im Control&lt;br /&gt;
Register B &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039; noch den gewünschten Takt (Vorteiler) einstellen, und&lt;br /&gt;
somit auch die Frequenz des &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signals bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stop. Der Timer/Counter wird gestoppt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CK / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CK / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin 1, negative Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin 1, positive Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um einen Takt von CK / 1024 zu generieren, verwenden wir&lt;br /&gt;
folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR1B = (1&amp;lt;&amp;lt;CS12) | (1&amp;lt;&amp;lt;CS10);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss nur noch der Vergleichswert festgelegt werden. Diesen&lt;br /&gt;
schreiben wir in das 16-Bit Timer/Counter Output Compare Register &#039;&#039;&#039;OCR1A&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
OCR1A = xxx;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Grafik soll den Zusammenhang zwischen dem Vergleichswert und dem generierten &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal aufzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, fast hätte ich&#039;s vergessen. Das generierte &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal&lt;br /&gt;
wird am Output Compare Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; des Timers ausgegeben und leider können wir&lt;br /&gt;
deshalb auch beim AT90S2313 nur ein einzelnes &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal mit dieser Methode generieren. Andere AVR-Typen verfügen über bis zu vier PWM-Ausgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Timer/Counter des AVR =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Mikrocontroller und insbesondere die RISC-AVRs sind für viele Steuerungsaufgaben zu schnell. Wenn wir beispielsweise eine LED oder Lampe blinken lassen wollen, können wir selbstverständlich nicht die CPU-Frequenz verwenden, da ja dann nichts mehr vom Blinken zu bemerken wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen also eine Möglichkeit, Vorgänge in Zeitabständen durchzuführen, die geringer als die Taktfrequenz des Controllers sind. Selbstverständlich sollte die resultierende Frequenz auch noch möglichst genau und stabil sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen die im AVR vorhandenen Timer/Counter zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Anwendungsgebiet ist die Zählung von Signalen, welche über einen I/O-Pin zugeführt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den AT90S2313. Für andere Modelltypen müsst ihr euch die allenfalls notwendigen Anpassungen aus den Datenblättern der entsprechenden Controller herauslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen 8-Bit Timern, welche eine Auflösung von 256 aufweisen und 16-Bit Timern mit (logischerweise) einer Auflösung von 65536. Als Eingangstakt für die Timer/Counter kann entweder die CPU-Taktfrequenz, der Vorteiler-Ausgang oder ein an einen I/O-Pin angelegtes Signal verwendet werden. Wenn ein externes Signal verwendet wird, so darf dessen Frequenz nicht höher sein als die Hälfte des CPU-Taktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Vorteiler (Prescaler) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beide Timer/Counter werden im Timerbetrieb über den gleichen Vorteiler versorgt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Vorteiler dient dazu, den CPU-Takt vorerst um einen einstellbaren Faktor zu reduzieren. Die so geteilte Frequenz wird den Eingängen der Timer zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mit einem CPU-Takt von 4 MHz arbeiten und den Vorteiler auf 1024 einstellen, wird also der Timer mit einer Frequenz von 4 MHz / 1024, also mit ca. 4 kHz versorgt. Wenn also der Timer läuft, so wird das Daten- bzw. Zählregister (TCNTx) mit dieser Frequenz inkrementiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 8-Bit Timer/Counter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle AVR-Modelle verfügen über mindestens einen, teilweise sogar zwei, 8-Bit Timer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 8-Bit Timer wird z.B bei AT90S2313 über folgende Register angesprochen (bei anderen Typen weitestgehend analog):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
Timer &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den Timer/Counter verwenden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS02&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CS02, CS01, CS00&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lock &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Quelle für den Timer/Counter:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS02&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS01&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS00&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stopp, Der Timer/Counter wird angehalten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039;, fallende Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039;, steigende Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Wenn als Quelle der externe Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039; verwendet wird, so wird ein Flankenwechsel auch erkannt, wenn der Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039; als Ausgang geschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCNT0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ou&#039;&#039;&#039;nt&#039;&#039;&#039;er Daten Register Timer &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses ist als 8-Bit Aufwärtszähler mit Schreib- und Lesezugriff&lt;br /&gt;
realisiert. Wenn der Zähler den Wert 255 erreicht hat beginnt er beim&lt;br /&gt;
nächsten Zyklus wieder bei 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun also den Timer0 in Betrieb zu setzen und ihn mit einer Frequenz von 1/1024-tel des CPU-Taktes zählen zu lassen, schreiben wir die folgende Befehlszeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR0 |= (1&amp;lt;&amp;lt;CS00)|(1&amp;lt;&amp;lt;CS02);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zähler zählt nun aufwärts bis 255, um dann wieder bei 0 zu beginnen. Der aktuelle Zählerstand steht in TCNT0. Bei jedem Überlauf von 255 auf 0 wird das Timer Overflow Flag &#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039; im Timer Interrupt Flag &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039;-Register gesetzt und, falls so konfiguriert, ein entsprechender Timer-Overflow-Interrupt ausgelöst und die daran gebundene Interrupt-Routine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 16-Bit Timer/Counter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele AVR-Modelle besitzen ausser den 8-Bit Timern auch 16-Bit Timer. Die 16-Bit Timer/Counter sind etwas komplexer aufgebaut als die 8-Bit Timer/Counter, bieten dafür aber auch viel mehr Möglichkeiten, als da sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[PWM]]-Betriebsart Erzeugung eines pulsweitenmodulierten Ausgangssignals. &lt;br /&gt;
* Vergleichswert-Überprüfung mit Erzeugung eines Ausgangssignals (Output Compare Match).&lt;br /&gt;
* Einfangen eines Eingangssignals mit Speicherung des aktuellen Zählerwertes (Input Capturing), mit zuschaltbarer Rauschunterdrückung (Noise Filtering).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Register sind dem Timer/Counter 1 zugeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; Timer &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem und dem folgenden Register stellen wir ein, wie wir den Timer/Counter verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Co&#039;&#039;&#039;mpare &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;atch Control Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 2 Bits bestimmen die Aktion, welche am Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; ausgeführt werden soll, wenn der Wert des Datenregisters des Timer/Counter 1 den Wert des Vergleichsregisters erreicht, also ein so genannter Compare Match auftritt.&lt;br /&gt;
:Der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;PB3&#039;&#039;&#039; beim 2313) muss mit dem Datenrichtungsregister als Ausgang konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A0&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Das Signal am Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird invertiert (Toggle).&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Der Output Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Der Output Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart haben diese Bits eine andere Funktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A0&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Wird beim Hochzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
Wird beim Herunterzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt dies &#039;&#039;nicht invertierende PWM&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Wird beim Hochzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
Wird beim Herunterzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt dies &#039;&#039;invertierende PWM&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039; Mode Select Bits)&lt;br /&gt;
:Mit diesen 2 Bits wird die PWM-Betriebsart des Timer/Counter 1 gesteuert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | PWM11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | PWM10&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die PWM-Betriebsart ist nicht aktiviert. Timer/Counter 1 arbeitet als normaler Timer bzw. Zähler.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 8-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| 9-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 10-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; Timer &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICNC1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CTC1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICNC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;oise &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;anceler (4 CKs) Timer/Counter 1&lt;br /&gt;
:oder auf Deutsch Rauschunterdrückung des Eingangssignals.&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist und mit dem Input Capture Signal gearbeitet wird so werden nach der Triggerung des Signals mit der entsprechenden Flanke (steigend oder fallend) am Input Capture Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; jeweils 4 Messungen mit der CPU-Frequenz des Eingangssignals abgefragt. Nur dann, wenn alle 4 Messungen den gleichen Zustand aufweisen gilt das Signal als erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;dge &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird bestimmt, ob die steigende (&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;=1) oder fallende (&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;=0) Flanke zur Auswertung des Input Capture Signals an Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; heran gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CTC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lear &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter on Compare Match Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, so wird nach einer Übereinstimmung des Datenregisters &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; mit dem Vergleichswert in &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
:Da die Übereinstimmung im Takt nach dem Vergleich behandelt wird, ergibt sich je nach eingestelltem Vorteiler ein etwas anderes Zählverhalten:&lt;br /&gt;
:Wenn der Vorteiler auf 1 gestellt ist und C der jeweilige Zählerwert ist, dann nimmt das Datenregister, im CPU-Takt betrachtet, folgende Werte an:&lt;br /&gt;
:... | C-2 | C-1 | C | 0 | 1 |...&lt;br /&gt;
:Wenn der Vorteiler z.B. auf 8 eingestellt ist, dann nimmt das Datenregister folgende Werte an:&lt;br /&gt;
:... | C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2 | C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1 | C, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0 |...&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart hat dieses Bit keine Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lock &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Quelle für den Timer/Counter:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS12&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS10&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stopp, Der Timer/Counter wird angehalten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin TO, fallende Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin T0, steigende Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Wenn als Quelle der externe Pin T0 verwendet wird, so wird ein Flankenwechsel auch erkannt, wenn der Pin T0 als Ausgang geschaltet ist.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ou&#039;&#039;&#039;nt&#039;&#039;&#039;er Daten Register Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieses ist als 16-Bit Aufwärtszähler mit Schreib- und Lesezugriff realisiert. Wenn der Zähler den Wert 65535 erreicht hat, beginnt er beim nächsten Zyklus wieder bei 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der PWM-Betriebsart wird das Register als Auf/Ab-Zähler verwendet, d.h. der Wert steigt zuerst von 0 bis er den Überlauf von 65535 auf 0 erreicht hat. Dann zählt das Register rückwärts wiederum bis 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auslesen des Registers wird von der CPU ein internes TEMP-Register verwendet. Das gleiche Register wird auch verwendet, wenn auf &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039; zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb müssen vor dem Zugriff auf eines dieser Register alle Interrupts gesperrt werden, weil sonst die Möglichkeit des gleichzeitigen Zugriffs auf das Temporärregister gegeben ist, was natürlich zu fehlerhaftem Verhalten des Programms führt.. Zudem muss zuerst &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; und erst danach &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039; ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in das Register geschrieben werden soll, müssen ebenfalls alle Interrrupts gesperrt werden. Dann muss zuerst das &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;-Register und erst danach das &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;-Register geschrieben werden, also genau die umgekehrte Reihenfolge wie beim Lesen des Registers.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Timer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert im Output Compare Register wird ständig mit dem aktuellen Wert im Datenregister TCNT1H/TCNT1L verglichen. Stimmen die beiden Werte überein, so wird ein sogenannter Output Compare Match ausgelöst. Die entsprechenden Aktionen werden über die Timer/Counter 1 Control und Status Register eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auslesen des Registers wird von der CPU ein internes TEMP-Register verwendet. Das gleiche Register wird auch verwendet, wenn auf &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039; zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Deshalb müssen vor dem Zugriff auf eines dieser Register alle Interrupts gesperrt werden, weil sonst die Möglichkeit des gleichzeitigen Zugriffs auf das Temporärregister gegeben ist, was natürlich zu fehlerhaftem Verhalten des Programms führt.. Zudem muss zuerst &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; und erst danach &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039; ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in das Register geschrieben werden soll, müssen ebenfalls alle Interrupts gesperrt werden. Dann muss zuerst das &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;-Register und erst danach das &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;-Register geschrieben werden, also genau die umgekehrte Reihenfolge wie beim Lesen des Registers.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Timer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Input Capture Register ist ein 16-Bit Register mit Lesezugriff. Es kann nicht beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn am Input Capture Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; die gemäß Einstellungen im &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039; definierte Flanke erkannt wird, so wird der aktuelle Inhalt des Datenregisters &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; sofort in dieses Register kopiert und das Input Capture Flag &#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039; im Timer Interrupt Flag Register &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039; gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits oben erwähnt, müssen vor dem Zugriff auf dieses Register alle Interrupts gesperrt werden. Zudem müssen Low- und Highbyte des Registers in der richtigen Reihenfolge bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lesen:&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Schreiben:&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die PWM-Betriebsart ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Timer/Counter 1 in der PWM-Betriebsart betrieben wird, so bilden das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; und das Vergleichsregister &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; einen 8-, 9- oder 10-Bit, frei laufenden PWM-Modulator, welcher als PWM-Signal am &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039;-Pin (&#039;&#039;&#039;PB3&#039;&#039;&#039; beim 2313) abgegriffen werden kann. Das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; wird dabei als Auf-/Ab-Zähler betrieben, welcher von 0 an aufwärts zählt bis zur Obergrenze und danach wieder zurück auf 0.&lt;br /&gt;
Die Obergrenze ergibt sich daraus, ob 8-, 9- oder 10-Bit PWM verwendet wird, und zwar gemäss folgender Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Obergrenze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 255&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 510&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 1022&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1023&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 2046&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun der Zählerwert im Datenregister den in &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; gespeicherten Wert erreicht, wird der Ausgabepin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; gesetzt bzw. gelöscht, je nach Einstellung von &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039;-Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, die entsprechenden Signale in der folgenden Grafik zusammenzufassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleichswert-Überprüfung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird in ein spezielles Vergleichswertregister (&#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;) ein Wert eingeschrieben, welcher ständig mit dem aktuellen Zählerwert verglichen wird.&lt;br /&gt;
Erreicht der Zähler den in diesem Register eingetragenen Wert, so kann ein Signal (0 oder 1) am Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; erzeugt und/oder ein Interrupt ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfangen eines Eingangssignals (Input Capturing) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betriebsart wird an den Input Capturing Pin (ICP) des Controllers eine Signalquelle angeschlossen.&lt;br /&gt;
Nun kann je nach Konfiguration entweder ein Signalwechsel von 0 nach 1 (steigende Flanke) oder von 1 nach 0 (fallende Flanke) erkannt werden und der zu diesem Zeitpunkt aktuelle Zählerstand in ein spezielles Register abgelegt werden. Gleichzeitig kann auch ein entsprechender Interrupt ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
Wenn die Signalquelle ein starkes Rauschen beinhaltet, kann die Rauschunterdrückung eingeschaltet werden. Dann wird beim Erkennen der konfigurierten Flanke über 4 Taktzyklen das Signal überwacht und nur dann, wenn alle 4 Messungen gleich sind, wird die entsprechende Aktion ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinsame Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Register beinhalten Zustände und Einstellungen, welche sowohl&lt;br /&gt;
für den 8-Bit, als auch für den 16-Bit Timer/Counter in ein und demselben&lt;br /&gt;
Register zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TIMSK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;sk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Register&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOIE1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCIE1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TICIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOIE0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOIE1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird bei einem Überlauf des Datenregisters des Timer/Counter 1 ein Timer Overflow 1 Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OCIE1A&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare Match &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Beim Timer/Counter 1 kann zusätzlich zum Überlauf ein Vergleichswert definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird beim Erreichen des Vergleichswertes ein Compare Match Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TICIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Capture Event Interrupt ausgelöst, wenn ein entsprechendes Signalereignis am Pin PD6(ICP) auftritt. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein, wenn auch ein entsprechender Interrupt ausgelöst werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOIE0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird bei einem Überlauf des Datenregisters des Timer/Counter 0 ein Timer Overflow 0 Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOV1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCF1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOV1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow Flag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom Controller gesetzt, wenn beim Timer 1 ein Überlauf des Datenregisters stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart wird das Bit gesetzt, wenn die Zählrichtung von auf- zu abwärts und umgekehrt geändert wird (Zählerwert = 0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OCF1A&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn der aktuelle Wert des Datenregisters von Timer/Counter 1 mit demjenigen im Vergleichsregister &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn ein Capture-Ereignis aufgetreten ist, welches anzeigt, dass der Wert des Datenregisters des  Timer/Counter 1 in das Input Capture Register ICR1 übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow Flag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom Controller gesetzt, wenn beim Timer 0 ein Überlauf des Datenregisters stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sleep-Modes =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AVR Controller verfügen über eine Reihe von sogenannten &#039;&#039;Sleep-Modes&#039;&#039; (&amp;quot;Schlaf-Modi&amp;quot;). Diese ermöglichen es, Teile des Controllers abzuschalten. Zum Einen kann damit besonders bei Batteriebetrieb Strom gespart werden, zum Anderen können Komponenten des Controllers deaktiviert werden, die die Genauigkeit des Analog-Digital-Wandlers bzw. des Analog-Comparators negativ beeinflussen. Der Controller wird durch Interrupts aus dem Schlaf geweckt. Welche Interrupts den jeweiligen Schlafmodus beenden, ist einer Tabelle im Datenblatt des jeweiligen Controllers zu entnehmen.&lt;br /&gt;
Die Funktionen der avr-libc stehen nach Einbinden der header-Datei &#039;&#039;sleep.h&#039;&#039; zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;set_sleep_mode(uint8_t mode)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Setzt den Schlafmodus, der bei Aufruf von sleep() aktiviert wird. In sleep.h sind einige Konstanten definiert (z.B. SLEEP_MODE_PWR_DOWN). Die definierten Modi werden jedoch nicht alle von sämtlichten AVR-Controllern unterstützt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;sleep_mode()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Versetzt den Controller in den mit set_sleep_mode gewählten Schlafmodus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/sleep.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   set_sleep_mode(SLEEP_MODE_PWR_DOWN);&lt;br /&gt;
   sleep_mode();&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   // Code hier wird erst nach Auftreten eines entsprechenden&lt;br /&gt;
   // &amp;quot;Aufwach-Interrupts&amp;quot; verarbeitet&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In älteren Versionenen der avr-libc wurden nicht alle AVR-Controller durch die sleep-Funktionen richtig angesteuert. Mit avr-libc 1.2.0 wurde die Anzahl der unterstützten Typen jedoch deutlich erweitert. Bei nicht-unterstützten Typen erreicht man die gewünschte Funktionalität durch direkte &amp;quot;Bitmanipulation&amp;quot; der entsprechenden Register (vgl. Datenblatt) und Aufruf des Sleep-Befehls via Inline-Assembler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   // Sleep-Mode &amp;quot;Power-Save&amp;quot; beim ATmega169 &amp;quot;manuell&amp;quot; aktivieren&lt;br /&gt;
   SMCR = (3&amp;lt;&amp;lt;SM0) | (1&amp;lt;&amp;lt;SE);&lt;br /&gt;
   asm volatile (&amp;quot;sleep&amp;quot;::);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Power Management and Sleep-Modes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der Watchdog =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier kommt das ultimative Mittel gegen die Unvollkommenheit von uns&lt;br /&gt;
Programmierern, der Watchdog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sehr wir uns auch anstrengen, es wird uns kaum je gelingen, das absolut&lt;br /&gt;
perfekte und fehlerfreie Programm zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Watchdog kann uns zwar auch nicht zu besseren Programmen verhelfen aber er&lt;br /&gt;
kann dafür sorgen, dass unser Programm, wenn es sich wieder mal in&#039;s Nirwana&lt;br /&gt;
verabschiedet hat, neu gestartet wird, indem ein Reset des Controllers&lt;br /&gt;
ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir doch einmal folgende Codesequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
uint8_t x;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
x = 10;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
while (x &amp;gt;= 0) {&lt;br /&gt;
   // tu was&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   x--;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Schleife mal genau anschauen sollte uns auffallen, dass dieselbe niemals beendet wird. Warum nicht? Ganz einfach, weil eine als &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;unsigned&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; deklarierte Variable niemals kleiner als Null werden kann (der Compiler sollte jedoch eine ensprechende Warnung ausgeben).&lt;br /&gt;
Das Programm würde sich also hier aufhängen und auf ewig in der Schleife drehen.&lt;br /&gt;
Und hier genau kommt der Watchdog zum Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie funktioniert nun der Watchdog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Watchdog enthält einen separaten Timer/Counter, welcher mit einem intern erzeugten Takt von 1 MHz bei 5V Vcc getaktet wird. &lt;br /&gt;
Nachdem der Watchdog aktiviert und der gewünschte Vorteiler eingestellt wurde beginnt der Counter von 0 an hochzuzählen. &lt;br /&gt;
Wenn nun die je nach Vorteiler eingestellte Anzahl Zyklen erreicht wurde, löst der Watchdog einen Reset aus. Um nun also im Normalbetrieb den Reset zu verhindern müssen wir den Watchdog regelmässig wieder neu starten bzw. Rücksetzen (Watchdog Reset). &lt;br /&gt;
Dies sollte innerhalb unserer Hauptschleife passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein unbeabsichtigtes Ausschalten des Watchdogs zu verhindern muss ein spezielles Prozedere verwendet werden, um den WD auszuschalten und zwar müssen zuerst die beiden Bits WDTOE und WDE in einer einzelnen Operation (also nicht mit sbi) auf 1 gesetzt werden. &lt;br /&gt;
Dann muss innerhalb der nächsten 4 Taktzyklen das Bit WDE auf 0 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Watchdog Control Register:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;WDTCR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atchog &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer&amp;amp;nbsp; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den Watchdog verwenden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;ff &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt sein, wenn das Bit &#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039; gelöscht wird, andernfalls wird der Watchdog nicht ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
:Wenn das Bit einmal gesetzt ist wird es von der Hardware nach 4 Taktzyklen automatisch wieder gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt wird, so wird der Watchdog aktiviert.&lt;br /&gt;
:Das Bit kann nur gelöscht werden, solange das Bit &#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039; auf 1 steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDP2&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;WDP1&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;WDP0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og Timer &#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;rescaler Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Anzahl Oszillatorzyklen für den Watchdog, also, wie lange es dauert, bis ein Reset ausgelöst wird:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Anzahl Zyklen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Typ. Timeoutzeit bei Vcc = 3V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Typ. Timeoutzeit bei Vcc = 5V&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 47ms&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 15ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 32K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 94ms&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 30ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 64K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.19s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 60ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 128K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.38s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.12s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 256K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.75s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.24s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 512K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.5s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.49s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1024K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.97s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2048K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.9s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Watchdog mit dem AVR-GCC Compiler zu verwenden, muss die Headerdatei &#039;&#039;wdt.h&#039;&#039; (&#039;&#039;#include &amp;lt;avr/wdt.h&amp;gt;&#039;&#039;) in die Quelldatei eingebunden werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mt: das stimmt wohl nicht mehr?!:&lt;br /&gt;
Dadurch wird auch der Startup-Code entsprechend angepasst, so dass der Watchdog nach einem Reset automatisch gestartet wird. &lt;br /&gt;
Das WDTCR-Register wird dabei mit dem Wert 0 beschrieben. &lt;br /&gt;
Falls ein anderer Wert gewünscht ist so kann dies im Makfile in den Linker-Optionen eingetragen werden. &lt;br /&gt;
Dazu muss in der Zeile LDFLAGS folgende Option angefügt werden:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; --defsym __init_wdtcr__=0x1f&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn beispielsweise der Wert des Registers auf 0x1f gestellt werden soll.&amp;lt;br /&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach können die folgenden Funktionen verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_enable(uint8_t timeout)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Aktiviert den Watchdog und stellt den Vorteiler auf den gewünschten Wert ein bzw. der in timeout übergebene Wert wird in das WDTCR-Register eingetragen. Einige Timeout-Werte sind als Konstanten vordefiniert&lt;br /&gt;
:Mögliche Timeoutwerte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Konstante&lt;br /&gt;
! Wert&lt;br /&gt;
! TimeOut&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| WDTO_15MS   &lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 15 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_30MS   &lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 30 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_60MS   &lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 60 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_120MS   &lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 120 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_250MS   &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 250 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_500MS   &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 500 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_1S   &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 1 S&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_2S   &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 2s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_disable()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Mit dieser Funktion kann der Watchdog ausgeschaltet werden. Dabei wird das notwendige Prozedere, wie oben beschrieben, automatisch ausgeführt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_reset()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Dies ist wohl die wichtigste der Watchdog-Funktionen. Sie erzeugt einen Watchdog-Reset, welcher periodisch, und zwar vor Ablauf der Timeoutzeit, ausgeführt werden muss, damit der Watchdog nicht den AVR zurücksetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich kann das &#039;&#039;&#039;WDTCR&#039;&#039;&#039;-Register auch mit den uns bereits bekannten Funktionen für den Zugriff auf Register programmiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Watchdog-Anwendungshinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob nun der Watchdog als Schutzfunktion überhaupt verwendet werden soll, hängt stark von der Anwendung, der genutzten Peripherie und dem Umfang und der Qualitätssicherung des Codes ab. Will man sicher gehen, dass ein Programm sich nicht in einer Endlosschleife verfängt, ist der Wachdog das geeignete Mittel dies zu verhindern. Weiterhin kann bei geschickter Programmierung der Watchdog dazu genutzt werden, bestimmte Stromsparfunktionen zu implementieren. Ausserdem bietet der WD die einzige Möglichkeit einen beabsichtigten System-Reset (ein &amp;quot;richtiger Reset&amp;quot;, kein &amp;quot;jmp 0x0000&amp;quot;) ohne externe Beschaltung auszulösen, was z.B. bei der Implementierung eines Bootloaders nützlich ist. Bei bestimmten Anwendungen kann die Nutzung des WD als &amp;quot;ultimative Deadlock-Sicherung für nicht bedachte Zustände&amp;quot; natürlich immer als zusätzliche Sicherung dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit herauszufinden, ob ein Reset durch den Watchdog ausgelöst wurde (beim ATmega16 z.B. Bit WDRF in MCUCSR). Diese Information sollte auch genutzt werden, falls ein WD-Reset in der Anwendung nicht planmässig implementiert wurde. Zum Beispiel kann man eine LED an einen freien Pin hängen, die nur bei einem Reset durch den WD aufleuchtet oder aber das &amp;quot;Ereignis WD-Reset&amp;quot; im internen EEPROM des AVR absichern, um die Information später z.B. über UART oder ein Display auszugeben (oder einfach den EEPROM-Inhalt über die ISP/JTAG-Schnittstelle auslesen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Watchdog timer handling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Programmieren mit Interrupts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir nun alles Wissenswerte für die serielle Programmerstellung&lt;br /&gt;
gelernt haben nehmen wir jetzt ein völlig anderes Thema in Angriff, nämlich&lt;br /&gt;
die Programmierung unter Zuhilfenahme der Interrupts des AVR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wollen wir uns noch einmal den allgemeinen Programmablauf bei der&lt;br /&gt;
Interrupt-Programmierung zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Interrupt Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht, dass die Interruptroutine quasi parallel zum Hauptprogramm&lt;br /&gt;
abläuft. Da wir nur eine CPU haben ist es natürlich keine echte Parallelität,&lt;br /&gt;
sondern das Hauptprogramm wird beim Eintreffen eines Interrupts unterbrochen,&lt;br /&gt;
die Interruptroutine wird ausgeführt und danach erst wieder zum Hauptprogramm&lt;br /&gt;
zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-235092.html#new Ausführlicher Thread im Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Interrupt-Routinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, sollten einige Grundregeln bei der Implementierung der Interruptroutinen beachtet werden. Interruptroutinen soll möglichst kurz und schnell abarbeitbar sein, daraus folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine umfangreichen Berechnungen innerhalb der Interruptroutine.&lt;br /&gt;
* Keine langen Programmschleifen.&lt;br /&gt;
* Obwohl es möglich ist, während der Abarbeitung einer Interruptroutine andere oder sogar den gleichen Interrupt wieder zuzulassen, wird davon ohne genaue Kenntnis der internen Abläufe dringend abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interruptroutinen (ISRs) sollten also möglichst kurz sein und keine Schleifen mit vielen Durchläufen enthalten. Längere Operationen können meist in einen &amp;quot;Interrupt-Teil&amp;quot; in einer ISR und einen &amp;quot;Arbeitsteil&amp;quot; im Hauptprogramm aufgetrennt werden. Z.B. Speichern des Zustands aller Eingänge im EEPROM in bestimmten Zeitabständen: ISR-Teil: Zeitvergleich (Timer,RTC) mit Logzeit/-intervall. Bei Übereinstimmung ein globales Flag setzen (volatile bei Flag-Deklaration nicht vergessen, s.u.). Dann im Hauptprogramm prüfen, ob das Flag gesetzt ist. Wenn ja: die Daten im EEPROM ablegen und Flag löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupt-Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ereignisse können einen Interrupt auf einem AVR AT90S2313 auslösen, wobei die Reihenfolge der Auflistung auch die Priorität der Interrupts aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reset&lt;br /&gt;
* Externer Interrupt 0&lt;br /&gt;
* Externer Interrupt 1&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Capture Ereignis&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Compare Match&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Überlauf&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 0 Überlauf&lt;br /&gt;
* UART Zeichen empfangen&lt;br /&gt;
* UART Datenregister leer&lt;br /&gt;
* UART Zeichen gesendet&lt;br /&gt;
* Analoger Komparator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der möglichen Interruptquellen variiert zwischen den verschiedenen Typen. Im Zweifel hilft ein Blick ins Datenblatt (&amp;quot;Interrupt Vectors&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AT90S2313 verfügt über 2 Register die mit den&lt;br /&gt;
Interrupts zusammen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;GIMSK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eneral &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;ask &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Request &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; Enable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Interrupt ausgelöst, wenn am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin eine steigende oder fallende (je nach Konfiguration im &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;) Flanke erkannt wird.&lt;br /&gt;
:Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
:Der Interrupt wird auch ausgelöst, wenn der Pin als Ausgang geschaltet ist. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, Software-Interrupts zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Request &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; Enable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Interrupt ausgelöst, wenn am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin eine steigende oder fallende (je nach Konfiguration im &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;) Flanke erkannt wird.&lt;br /&gt;
:Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
:Der Interrupt wird auch ausgelöst, wenn der Pin als Ausgang geschaltet ist. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, Software-Interrupts zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;GIFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eneral &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INTF0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INTF1&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Flag &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin eine Interrupt-Kondition, entsprechend der Konfiguration, erkannt wird. Wenn das Global Enable Interrupt Flag gesetzt ist, wird die Interruptroutine angesprungen.&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn die Interruptroutine beendet ist. Alternativ kann das Flag gelöscht werden, indem der Wert &#039;&#039;&#039;1(!)&#039;&#039;&#039; eingeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INTF0&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Flag &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin eine Interrupt-Kondition, entsprechend der Konfiguration, erkannt wird. Wenn das Global Enable Interrupt Flag gesetzt ist, wird die Interruptroutine angesprungen.&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn die Interruptroutine beendet ist. Alternativ kann das Flag gelöscht werden, indem der Wert &#039;&#039;&#039;1(!)&#039;&#039;&#039; eingeschrieben wird.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;MCU&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MCU Control Register enthält Kontrollbits für allgemeine&lt;br /&gt;
MCU-Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;SE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;SM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;leep &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt sein, um den Controller mit dem &#039;&#039;&#039;SLEEP&#039;&#039;&#039;-Befehl in den Schlafzustand versetzen zu können.&lt;br /&gt;
:Um den Schlafmodus nicht irrtümlich einzuschalten, wird empfohlen, das Bit erst unmittelbar vor Ausführung des &#039;&#039;&#039;SLEEP&#039;&#039;&#039;-Befehls zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;leep &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;ode)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit bestimmt der Schlafmodus.&lt;br /&gt;
:Ist das Bit gelöscht, so wird der &#039;&#039;&#039;Idle&#039;&#039;&#039;-Modus ausgeführt. Ist das Bit gesetzt, so wird der &#039;&#039;&#039;Power-Down&#039;&#039;&#039;-Modus ausgeführt. (für andere AVR Controller siehe Abschnitt &amp;quot;Sleep-Mode&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ense &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; Bits)&lt;br /&gt;
:Diese beiden Bits bestimmen, ob die steigende oder die fallende Flanke für die Interrupterkennung am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin ausgewertet wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Low Level an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung heisst es, der Interrupt wird getriggert, solange der Pin auf 0 bleibt, also eigentlich unbrauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Reserviert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die fallende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Die steigende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ense &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; Bits)&lt;br /&gt;
:Diese beiden Bits bestimmen, ob die steigende oder die fallende Flanke für die Interrupterkennung am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin ausgewertet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Low Level an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung heisst es, der Interrupt wird getriggert, solange der Pin auf 0 bleibt, also eigentlich unbrauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Reserviert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die fallende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Die steigende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines über die Interrupt-Abarbeitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Interrupt eintrifft, wird automatisch das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register &#039;&#039;&#039;SREG&#039;&#039;&#039; gelöscht und alle weiteren Interrupts unterbunden. Obwohl es möglich ist, zu diesem Zeitpunkt bereits wieder das GIE-bit zu setzen, rate ich dringend davon ab. Dieses wird nämlich automatisch gesetzt, wenn die Interruptroutine beendet wird. Wenn in der Zwischenzeit weitere Interrupts eintreffen, werden die zugehörigen Interrupt-Bits gesetzt und die Interrupts bei Beendigung der laufenden Interrupt-Routine in der Reihenfolge ihrer Priorität ausgeführt. Dies kann&lt;br /&gt;
eigentlich nur dann zu Problemen führen, wenn ein hoch priorisierter Interrupt ständig und in kurzer Folge auftritt. Dieser sperrt dann möglicherweise alle anderen Interrupts mit niedrigerer Priorität. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Interrupt-Routinen sehr kurz gehalten werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Das Status-Register ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt auch zu beachten, dass das Status-Register während der Abarbeitung einer Interruptroutine nicht automatisch gesichert wird. Falls notwendig, muss dies vom Programmierer selber vorgesehen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupts mit dem AVR GCC Compiler (WinAVR) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Selbstverständlich können alle interruptspezifischen Registerzugriffe wie gewohnt über I/O-Adressierung vorgenommen werden. Etwas einfacher geht es jedoch, wenn wir die vom Compiler zur Verfügung gestellten Mittel einsetzen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funktionen zur Interrupt-Verarbeitung werden in den Includedateien &#039;&#039;interrupt.h&#039;&#039;  der avr-libc zur Verfügung gestellt (bei älterem Quellcode zusätzlich &#039;&#039;signal.h&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// fuer sei(), cli() und ISR():&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--// fuer SIGNAL() auch:&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; &lt;br /&gt;
// fuer INTERRUPT()&lt;br /&gt;
#inculde &amp;lt;avr/deprecated--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Makro &#039;&#039;&#039;sei()&#039;&#039;&#039; schaltet die Interrupts ein. Eigentlich wird nichts anderes gemacht, als das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    sei();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Makro &#039;&#039;&#039;cli()&#039;&#039;&#039; schaltet die Interrupts aus, oder anders gesagt, das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register wird gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    cli();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft steht man vor der Aufgabe, dass eine Codesequenz nicht unterbrochen werden darf. Es liegt dann nahe, zu Beginn dieser Sequenz ein cli() und am Ende ein sei() einzufügen. Dies ist jedoch ungünstig, wenn die Interrupts vor Aufruf der Sequenz deaktiviert waren und danach auch weiterhin deaktiviert bleiben sollen. Ein sei() würde ungeachtet des vorherigen  Zustands die Interrups aktivieren, was zu unerwünschten Seiteneffekten führen kann. Die aus dem folgenden Beispiel ersichtliche Vorgehensweise ist in solchen Fällen vorzuziehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void NichtUnterbrechenBitte(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   uint8_t tmp_sreg;  // temporaerer Speicher fuer das Statusregister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   tmp_sreg = SREG;   // Statusregister (also auch das I-Flag darin) sichern&lt;br /&gt;
   cli();             // Interrupts global deaktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* hier &amp;quot;unterbrechnungsfreier&amp;quot; Code */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Beispiel Anfang&lt;br /&gt;
     JTAG-Interface eines ATmega16 per Software deaktivieren &lt;br /&gt;
     und damit die JTAG-Pins an PORTC für &amp;quot;general I/O&amp;quot; nutzbar machen&lt;br /&gt;
     ohne die JTAG-Fuse-Bit zu aendern. Dazu ist eine &amp;quot;timed sequence&amp;quot;&lt;br /&gt;
     einzuhalten (vgl Datenblatt ATmega16, Stand 10/04, S. 229): &lt;br /&gt;
     Das JTD-Bit muss zweimal innerhalb von 4 Taktzyklen geschrieben &lt;br /&gt;
     werden. Ein Interrupt zwischen den beiden Schreibzugriffen wuerde &lt;br /&gt;
     die erforderliche Sequenz &amp;quot;brechen&amp;quot;, das JTAG-Interface bliebe&lt;br /&gt;
     weiterhin aktiv und die IO-Pins weiterhin für JTAG reserviert. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   MCUCSR |= (1&amp;lt;&amp;lt;JTD);&lt;br /&gt;
   MCUCSR |= (1&amp;lt;&amp;lt;JTD); // 2 mal in Folge ,vgl. Datenblatt fuer mehr Information&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Beispiel Ende */&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
   SREG = tmp_sreg;     // Status-Register wieder herstellen &lt;br /&gt;
                      // somit auch das I-Flag auf gesicherten Zustand setzen&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void NichtSoGut(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   cli();&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   /* hier &amp;quot;unterbrechnungsfreier&amp;quot; Code */&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   sei();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   cli();  &lt;br /&gt;
   // Interrupts global deaktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtUnterbrechenBitte();&lt;br /&gt;
   // auch nach Aufruf der Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   sei();&lt;br /&gt;
   // Interrupts global aktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtUnterbrechenBitte();&lt;br /&gt;
   // weiterhin aktiviert&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Verdeutlichung der unguenstigen Vorgehensweise mit cli/sei: */&lt;br /&gt;
   cli();  &lt;br /&gt;
   // Interrupts jetzt global deaktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtSoGut();&lt;br /&gt;
   // nach Aufruf der Funktion sind Interrupts global aktiviert &lt;br /&gt;
   // dies ist mglw. ungewollt!&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mt: besser so nicht(?), lieber &amp;quot;datenblattkonform&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;timer_enable_int (unsigned char ints);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;Schaltet Timerbezogene Interrupts ein bzw. aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn als Argument &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; der Wert 0 übergeben wird so werden alle&lt;br /&gt;
Timerinterrupts ausgeschaltet, ansonsten muss in &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; angegeben werden,&lt;br /&gt;
welche Interrupts zu aktivieren sind. Dabei müssen einfach die entsprechend zu&lt;br /&gt;
setzenden Bits definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;timer_enable_int (1 &amp;lt;&amp;lt; TOIE1));&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/font&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Achtung: Wenn ein Timerinterrupt eingeschaltet wird während ein&lt;br /&gt;
anderer Timerinterrupt bereits läuft, dann müssen beide Bits angegeben werden&lt;br /&gt;
sonst wird der andere Timerinterrupt versehentlich ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;enable_external_int (unsigned char ints);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;Schaltet die externen Interrupts ein bzw. aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn als Argument &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; der Wert 0 übergeben wird so werden alle externen&lt;br /&gt;
Interrrups ausgeschaltet, ansonsten muss in &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; angegeben werden, welche&lt;br /&gt;
Interrupts zu aktivieren sind. Dabei müssen einfach die entsprechend zu&lt;br /&gt;
setzenden Bits definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;enable_external_int ((1&amp;lt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/font&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Schaltet die externen Interrupts 0 und 1 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun die Interrupts aktiviert sind, braucht es selbstverständlich noch den auszuführenden Code, der ablaufen soll, wenn ein Interrupt eintrifft. Dazu existiert die Definition (ein Makro) &#039;&#039;&#039;ISR&#039;&#039;&#039;. SIGNAL sollte nicht mehr genutzt werden, zur Portierung von SIGNAL nach ISR siehe Abschnitt (TODO: verlinken) im Anhang.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Dazu gibt es zwei Definitionen: &#039;&#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039;&#039;, welche allerdings AVR-GCC spezifisch sind und bei anderen Compilern womöglich anders heissen können.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ISR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&#039;&#039;ISR()&#039;&#039; ersetzt bei neueren Versionen der avr-libc &#039;&#039;SIGNAL()&#039;&#039;. vgl. Anhang (TODO:link))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
SIGNAL (siglabel)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
ISR(Vectorname) /* vormals: SIGNAL(siglabel) dabei Vectorname != siglabel ! */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;ISR&#039;&#039; wird eine Funktion für die Bearbeitung eines Interrupts eingeleitet. Als Argument muss dabei die Benennung des entsprechenden Interruptvektors angegeben werden. Diese sind in den jeweiligen Includedateien IOxxxx.h zu finden. Die Bezeichnung entspricht dem Namen aus dem Datenblatt, bei dem die Leerzeichen durch Unterstriche ersetzt sind und ein &#039;&#039;_vect&#039;&#039; angehängt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel ein Ausschnitt aus der Datei für den ATmega8 (bei WinAVR Standardinstallation in C:\WinAVR\avr\include\avr\iom8.h) in der neben den aktuellen Namen für &#039;&#039;ISR&#039;&#039; (*_vect) noch die Bezeichnungen für das inzwischen nicht mehr aktuelle &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; (SIG_*) enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
/* $Id: iom8.h,v 1.13 2005/10/30 22:11:23 joerg_wunsch Exp $ */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* avr/iom8.h - definitions for ATmega8 */&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Interrupt vectors */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* External Interrupt Request 0 */&lt;br /&gt;
#define INT0_vect			_VECTOR(1)&lt;br /&gt;
#define SIG_INTERRUPT0			_VECTOR(1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* External Interrupt Request 1 */&lt;br /&gt;
#define INT1_vect			_VECTOR(2)&lt;br /&gt;
#define SIG_INTERRUPT1			_VECTOR(2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Compare Match */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_COMP_vect		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE2		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Overflow */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_OVF_vect			_VECTOR(4)&lt;br /&gt;
#define SIG_OVERFLOW2			_VECTOR(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Capture Event */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_CAPT_vect		_VECTOR(5)&lt;br /&gt;
#define SIG_INPUT_CAPTURE1		_VECTOR(5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Compare Match A */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_COMPA_vect		_VECTOR(6)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE1A		_VECTOR(6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Compare Match B */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_COMPB_vect		_VECTOR(7)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE1B		_VECTOR(7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Vor Nutzung von SIGNAL muss ebenfalls die Header-Datei signal.h eingebunden werden.--&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mögliche Funktionsrümpfe für Interruptfunktionen sind zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* veraltet: #include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(INT0_vect)       /* veraltet: SIGNAL(SIG_INTERRUPT0) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(TIMER0_OVF_vect) /* veraltet: SIGNAL(SIG_OVERFLOW0) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(USART_RXC_vect) /* veraltet: SIGNAL(SIG_UART_RECV) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// und so weiter und so fort...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die korrekte Schreibweise der Vektorbezeichnung ist zu achten. Der gcc-Compiler prüft erst ab Version 4.x, ob ein Signal/Interrupt der angegebenen Bezeichnung tatsächlich in der Includedatei definiert ist und gibt andernfalls eine Warnung aus. Bei WinAVR (ab 2/2005) wurde die Überprüfung auch in den mitgelieferten Compiler der Version 3.x integriert. Aus dem gcc-Quellcode Version 3.x selbst erstellte Compiler enthalten die Prüfung nicht (vgl. [[AVR-GCC]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Ausführung der Funktion sind alle weiteren Interrupts automatisch gesperrt. Beim Verlassen der Funktion werden die Interrupts wieder zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte während der Abarbeitung der Interruptroutine ein weiterer Interrupt (gleiche oder andere Interruptquelle) auftreten, so wird das entsprechende Bit im zugeordneten Interrupt Flag Register gesetzt und die entsprechende Interruptroutine automatisch nach dem Beenden der aktuellen Funktion aufgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem ergibt sich eigentlich nur dann, wenn während der Abarbeitung der aktuellen Interruptroutine mehrere gleichartige Interrupts auftreten. Die entsprechende Interruptroutine wird im Nachhinein zwar aufgerufen jedoch wissen wir nicht, ob nun der entsprechende Interrupt einmal, zweimal oder gar noch öfter aufgetreten ist. Deshalb soll hier noch einmal betont werden, dass Interruptroutinen so schnell wie nur irgend möglich wieder verlassen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterbrechbare Interuptroutinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faustregel&amp;quot;: im Zweifel &#039;&#039;&#039;ISR&#039;&#039;&#039;. Die nachfolgend beschriebene Methode nur dann verwenden, wenn man sich über die unterschiedliche Funktionsweise im Klaren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
INTERRUPT (signame)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) {&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei steht XXX für den oben beschriebenen Namen des Vektors (also z.B. &#039;&#039;void TIMER0_OVF_vect(void)...&#039;&#039;). Der Unterschied im Vergleich zu ISR ist, dass bei hier beim Aufrufen der Funktion das &#039;&#039;&#039;Global Enable Interrupt&#039;&#039;&#039; Bit automatisch wieder gesetzt und somit weitere Interrupts zugelassen werden. Dies kann zu nicht unerheblichen Problemen von im einfachsten Fall einem Stack overflow bis zu sonstigen unerwarteten Effekten führen und sollte wirklich &#039;&#039;&#039;nur dann&#039;&#039;&#039; angewendet werden, wenn man sich absolut sicher ist, das Ganze auch im Griff zu haben.  &amp;lt;!--Vor Nutzung von INTERRUPT muss die Header-Datei interrupt.h eingebunden werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: Hinweise in [[AVR-GCC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe dazu: http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__avr__interrupts.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaustausch mit Interrupt-Routinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variablen die sowohl in Interrupt-Routinen (ISR = Interrupt Service Routine(s)), als auch vom übrigen Programmcode geschrieben oder gelesen werden, müssen mit einem &#039;&#039;&#039;volatile&#039;&#039;&#039; deklariert werden. Damit wird dem Compiler mitgeteilt, dass der Inhalt der Variablen vor jedem Lesezugriff aus dem Speicher gelesen und nach jedem Schreibzugriff in den Speicher geschrieben wird. Ansonsten könnte der Compiler den Code so optimieren, dass der Wert der Variablen nur &lt;br /&gt;
in Prozessorregistern zwischengespeichert wird, die &amp;quot;nichts von der Änderung woanders mitbekommen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung ein Codefragment für eine Tastenentprellung mit Erkennung einer &amp;quot;lange gedrückten&amp;quot; Taste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- #include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Schwellwerte&lt;br /&gt;
// Entprellung: &lt;br /&gt;
#define CNTDEBOUNCE 10&lt;br /&gt;
// &amp;quot;lange gedrueckt:&amp;quot;&lt;br /&gt;
#define CNTREPEAT 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// hier z.B. Taste an Pin2 PortA &amp;quot;active low&amp;quot; = 0 wenn gedrueckt&lt;br /&gt;
#define KEY_PIN  PINA&lt;br /&gt;
#define KEY_PINNO PA2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// beachte: volatile! &lt;br /&gt;
volatile uint8_t gKeyCounter;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Timer-Compare Interrupt ISR, wird z.B. alle 10ms ausgefuehrt&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--SIGNAL(SIG_OUTPUT_COMPARE1A)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
ISR(TIMER1_COMPA_vect)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   // hier wird gKeyCounter veraendert. Die uebrigen&lt;br /&gt;
   // Programmteile muessen diese Aenderung &amp;quot;sehen&amp;quot;:&lt;br /&gt;
   // volatile -&amp;gt; aktuellen Wert immer in den Speicher schreiben&lt;br /&gt;
   if ( !(KEY_PIN &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;KEY_PINNO)) ) {&lt;br /&gt;
      if (gKeyCounter &amp;lt; CNTREPEAT) gKeyCounter++;&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
   else {&lt;br /&gt;
      gKeyCounter = 0;&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    /* hier: Initialisierung der Ports und des Timer-Interrupts */&lt;br /&gt;
... &lt;br /&gt;
   // hier wird auf gKeyCounter zugegriffen. Dazu muss der in der&lt;br /&gt;
   // ISR geschriebene Wert bekannt sein:&lt;br /&gt;
   // volatile -&amp;gt; aktuellen Wert immer aus dem Speicher lesen&lt;br /&gt;
   if ( gKeyCounter &amp;gt; CNTDEBOUNCE ) { // Taste mind. 10*10 ms &amp;quot;prellfrei&amp;quot;&lt;br /&gt;
       if (gKeyCounter == CNTREPEAT) {&lt;br /&gt;
          /* hier: Code fuer &amp;quot;Taste lange gedrueckt&amp;quot; */&lt;br /&gt;
       }&lt;br /&gt;
       else {&lt;br /&gt;
          /* hier: Code fuer &amp;quot;Taste kurz gedrueckt&amp;quot; */&lt;br /&gt;
       }&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Variablen größer ein Byte, auf die in Interrupt-Routinen und im Hauptprogramm zugegriffen wird, muss darauf geachtet werden, dass die Zugriffe auf die einzelnen Bytes ausserhalb der ISR nicht durch einen Interrupt unterbrochen werden. (Allgemeinplatz: AVRs sind 8-bit Controller). Zur Veranschaulichung ein Codefragment:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
volatile uint16_t gMyCounter16bit&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
ISR(...)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   gMyCounter16Bit++;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   uint16_t tmpCnt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   // nicht gut: Mglw. hier ein Fehler, wenn ein Byte von MyCounter &lt;br /&gt;
   // schon in tmpCnt kopiert ist aber vor dem Kopieren des zweiten Bytes &lt;br /&gt;
   // ein Interrupt auftritt, der den Inhalt von MyCounter veraendert.&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16bit; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   // besser: Aenderungen &amp;quot;ausserhalb&amp;quot; verhindern -&amp;gt; alle &amp;quot;Teilbytes&amp;quot;&lt;br /&gt;
   // bleiben konsistent&lt;br /&gt;
   cli();  // Interupts deaktivieren&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16Bit;&lt;br /&gt;
   sei();  // wieder aktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   // oder: vorheriger Status des globalen Interrupt-Flags bleibt erhalten&lt;br /&gt;
   uint8_t sreg_tmp;&lt;br /&gt;
   sreg_tmp = SREG;    /* Sichern */&lt;br /&gt;
   cli()&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16Bit;&lt;br /&gt;
   SREG = sreg_tmp;    /* Wiederherstellen */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupt-Routinen und Registerzugriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Register sowohl im Hauptprogramm als auch in Interrupt-Routinen verändert werden, ist darauf zu achten, dass diese Zugriffe sich nicht überlappen. Nur wenige Anweisungen lassen sich in sogenannte &amp;quot;atomare&amp;quot; Zugriffe übersetzen, die nicht von Interrupt-Routinen unterbrochen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung eine Anweisung, bei der ein Bit und im Anschluss drei Bits in einem Register gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
	PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0);&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA2)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA3)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA4);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Compiler übersetzt diese Anweisungen für einen ATmega128 bei Optimierungsstufe &amp;quot;S&amp;quot; nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
        PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0);&lt;br /&gt;
  d2:	d8 9a       	sbi	0x1b, 0	; 27 (a)&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA2)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA3)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA4);&lt;br /&gt;
  d4:	8b b3       	in	r24, 0x1b	; 27 (b)&lt;br /&gt;
  d6:	8c 61       	ori	r24, 0x1C	; 28 (c)&lt;br /&gt;
  d8:	8b bb       	out	0x1b, r24	; 27 (d)&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Setzen des einzelnen Bits wird bei eingeschalteter Optimierung für Register im unteren Speicherbereich in eine einzige Assembler-Anweisung (sbi) übersetzt und ist nicht anfällig für Unterbrechnungen durch Interrupts. Die Anweisung zum Setzen von drei Bits wird jedoch in drei abhängige Assembler-Anweisungen übersetzt und bietet damit zwei &amp;quot;Angriffspunkte&amp;quot; für Unterbrechnungen. Eine Interrupt-Routine könnte nach dem Laden des Ausgangszustands in den Zwischenspeicher (hier Register 24) den Wert des Registers ändern, z.B. ein Bit löschen. Damit würde der Zwischenspeicher nicht mehr mit dem tatsächlichen Zustand übereinstimmen aber dennoch nach der Bitoperation (hier ori) in das Register zurückgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: PORTA sei anfangs 0b00000000. Die erste Anweisung (a) setzt Bit 0, PORTA ist danach 0b00000001. Nun wird im ersten Teil der zweiten Anweisung der Portzustand in ein Register eingelesen (b). Unmittelbar darauf (vor (c)) &amp;quot;feuert&amp;quot; ein Interrupt, in dessen Interrupt-Routine Bit 0 von PORTA gelöscht wird. Nach Verlassen der Interrupt-Routine hat PORTA den Wert 0b00000000. In den beiden noch folgenden Anweisungen des Hauptprogramms wird nun der zwischengespeicherte &amp;quot;alte&amp;quot; Zustand 0b00000001 mit 0b00011100 logisch-oder-verknüft (c) und das Ergebnis 0b00011101 in PortA geschrieben (d). Obwohl zwischenzeitlich Bit 0 gelöscht wurde, ist es nach (d) wieder gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
* Register ohne besondere Vorkehrungen nicht in Interruptroutinen &#039;&#039;und&#039;&#039; im Hauptprogramm verändern.&lt;br /&gt;
* Interrupts vor Veränderungen in Registern, die auch in ISRs verändert werden, deaktivieren (&amp;quot;cli&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* Bits einzeln löschen oder setzen. sbi und cbi können nicht unterbrochen werden. Vorsicht: nur Register im unteren Speicherbereich sind mittels sbi/cbi ansprechbar. Der Compiler kann nur für diese sbi/cbi-Anweisungen generieren. Für Register ausserhalb dieses Adressbereichs (&amp;quot;Memory-Mapped&amp;quot;-Register) werden auch zur Manipulation einzelner Bits abhängige Anweisungen erzeugt (lds,...,sts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Frequently asked Questions/Fragen Nr. 1 und 8 (Stand: avr-libc Vers. 1.0.4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was macht das Hauptprogramm? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten (Ausnahme-)Fall gar nichts mehr. Es ist also durchaus denkbar, ein Programm zu schreiben, welches in der main-Funktion lediglich noch die Interrupts aktiviert und dann in einer Endlosschleife verharrt. Sämtliche Funktionen werden dann in den ISRs abgearbeitet. Diese Vorgehensweise ist jedoch bei den meisten Anwendungen schlecht: man verschenkt eine Verarbeitungsebene und hat ausserdem möglicherweise Probleme durch Interruptroutinen, die zu viel Verarbeitungszeit benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise wird man in den Interruptroutinen die nur die bei Auftreten des jeweiligen Interruptereignisses unbedingt notwendigen Operationen ausführen lassen. Alle weniger kritischen Aufgaben werden dann im Hauptprogramm abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Interrupts and Signals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Speicherzugriffe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atmel AVR-Controller verfügen typisch über drei Speicher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[RAM]]: Im RAM (genauer statisches RAM/SRAM) wird vom gcc-Compiler Platz für Variablen reserviert. Auch der Stack befindet sich im RAM. Dieser Speicher ist &amp;quot;flüchtig&amp;quot;, d.h. der Inhalt der Variablen geht beim Ausschalten oder einem Zusammenbruch der Spannungsversorgung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Programmspeicher: Ausgeführt als FLASH-Speicher, seitenweise wiederbeschreibbar. Darin ist das Anwendungsprogramm abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[EEPROM]]: Nichtflüchtiger Speicher, d.h. der einmal geschriebene Inhalt bleibt auch ohne Stromversorgung erhalten. Byte-weise schreib/lesbar. Im EEPROM werden typischerweise gerätespezifische Werte wie z.B. Kalibrierungswerte von Sensoren abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVRs besitzen keinen RAM-Speicher, lediglich die Register können als &amp;quot;Arbeitsvariablen&amp;quot;&lt;br /&gt;
genutzt werden. Da die Anwendung des avr-gcc auf solch &amp;quot;kleinen&amp;quot; Controllern ohnehin selten sinnvoll ist und auch nur bei einigen RAM-losen Typen nach [http://lightner.net/avr/ATtinyAvrGcc.html &amp;quot;Bastelarbeiten&amp;quot;] möglich ist, werden diese Controller hier nicht weiter berücksichtigt. Auch EEPROM-Speicher ist nicht auf allen Typen verfügbar. Generell sollten die nachfolgenden Erläuterungen auf alle ATmega-Controller und die größeren AT90-Typen übertragbar sein. Für die Typen ATtiny2313 und ATtiny26 der &amp;quot;tiny-Reihe&amp;quot; gelten die Ausführungen ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== RAM ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltung des RAM-Speichers erfolgt durch den Compiler, im Regelfall ist beim Zugriff auf Variablen im RAM nichts Besonderes zu beachten. Die Erläuterungen in jedem brauchbaren C-Buch gelten auch für den vom avr-gcc-Compiler erzeugten Code.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmspeicher (Flash) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zugriff auf Konstanten im Programmspeicher ist mittels avr-gcc nicht &amp;quot;transparent&amp;quot; möglich. D.h. es sind besondere Zugriffsfunktionen erforderlich, um Daten aus diesem Speicher zu lesen. Grundsätzlich basieren alle Zugriffsfunktionen auf der Assembler-Anweisung lpm (load program memory). Die Standard-Laufzeitbibliothek des avr-gcc (die avr-libc) stellt diese Funktionen nach Einbinden der Header-Datei pgmspace.h zur Verfügung. Mit diesen Funktionen können einzelne Bytes, Datenworte (16bit) und Datenblöcke gelesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deklarationen von Variablen im Flash-Speicher werden durch das &amp;quot;Attribut&amp;quot; PROGMEM ergänzt. Lokale Variablen (eigentlich Konstanten) innerhalb von Funktionen können ebenfalls im Programmspeicher abgelegt werden. Dazu ist bei der Definition jedoch ein &#039;&#039;static&#039;&#039; voranzustellen, da solche &amp;quot;Variablen&amp;quot; nicht auf dem Stack bzw. (bei Optimierung) in Registern verwaltet werden können. Der Compiler &amp;quot;wirft&amp;quot; eine Warnung falls static fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte */&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByte PROGMEM = 123;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Wort */&lt;br /&gt;
const uint16_t pgmFooWort PROGMEM = 12345;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte-Feld */&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByteArray1[] PROGMEM = { 18, 3 ,70 };&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByteArray2[] PROGMEM = { 30, 7 ,79 };&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zeiger */&lt;br /&gt;
const uint8_t *pgmPointerToArray1 PROGMEM = pgmFooByteArray1;&lt;br /&gt;
const uint8_t *pgmPointerArray[] PROGMEM = { pgmFooByteArray1, pgmFooByteArray2 };&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void foo(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  static /*const*/ uint8_t pgmTestByteLocal PROGMEM = 0x55;&lt;br /&gt;
  static /*const*/ char pgmTestStringLocal[] PROGMEM = &amp;quot;im Flash&amp;quot;;&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Byte lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Funktion pgm_read_byte aus pgmspace.h erfolgt der Zugriff auf die Daten. Parameter der Funktion ist die Adresse des Bytes im Flash-Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // Wert der Ram-Variablen myByte auf den Wert von pgmFooByte setzen:&lt;br /&gt;
    uint8_t myByte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myByte = pgm_read_byte(&amp;amp;pgmFooByte);&lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Schleife ueber ein Array aus Byte-Werten im Flash&lt;br /&gt;
    uint8_t i;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(&amp;amp;pgmFooByteArray1[i]);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte....&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wort lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;quot;einfache&amp;quot; 16-bit breite Variablen erfolgt der Zugriff analog zum Byte-Beispiel, jedoch mit der Funktion pgm_read_word.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    uint16_t myWord;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myWord = pgm_read_word(&amp;amp;pgmFooWord);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiger auf Werte im Flash sind ebenfalls 16 Bits &amp;quot;gross&amp;quot; (Stand avr-gcc 3.4.x). Damit ist der mögliche Speicherbereich für &amp;quot;Flash-Konstanten&amp;quot; auf 64kB begrenzt.  &amp;lt;!-- Einige avr-libc/pgmspace-Funktionen ermöglichen den Lesezugriff auf den gesamten Flash-Speicher) (intern via Assembler Anweisung ELPM). Die Initialisierungswerde des Speicherinhalts jenseits der 64kB-Marke müssen dann jedoch auf anderem Weg angelegt werden (nicht PROGMEM, evtl. eigene Section und Linker-Optionen - TODO) /// alt - und nicht ganz korrekt: (Die avr-libc pgmspace-Funktionen unterstützen nur die unteren 64kB Flash bei Controllern mit mehr als 64kB.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    uint8_t *ptrToArray;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ptrToArray = (uint8_t*)(pgm_read_word(&amp;amp;pgmPointerToArray1));&lt;br /&gt;
    // ptrToArray enthält nun die Startadresse des Byte-Arrays pgmFooByteArray1&lt;br /&gt;
    // Allerdings würde ein direkter Zugriff mit diesem Pointer (z.B. temp=*ptrToArray)&lt;br /&gt;
    // &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; den Inhalt von pgmFooByteArray1[0] liefern, sondern von einer Speicherstelle&lt;br /&gt;
    // im &#039;&#039;&#039;RAM&#039;&#039;&#039;, die die gleiche Adresse hat wie pgmFooByteArray1[0]&lt;br /&gt;
    // Daher muß nun die Funktion pgm_read_byte() benutzt werden, die die in ptrToArray&lt;br /&gt;
    // enthaltene Adresse benutzt und auf das Flash zugreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(ptrToArray+i);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte... (18, 3, 70)&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ptrToArray = (uint8_t*)(pgm_read_word(&amp;amp;pgmPointerArray[1]));&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    // ptrToArray enthält nun die Adresse des ersten Elements des Byte-Arrays pgmFooByteArray2&lt;br /&gt;
    // da im zweiten Element des Pointer-Arrays pgmPointerArray die Adresse&lt;br /&gt;
    // von pgmFooByteArray2 abgelegt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(ptrToArray+i);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte... (30, 7, 79)&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Floats und Structs lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um komplexe Datentypen (structs), nicht-integer Datentypen (floats) aus dem Flash auszulesen, sind Hilfsfunktionen erforderlich. Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* Beispiel float aus Flash */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
float pgmFloatArray[3] PROGMEM = {1.1, 2.2, 3.3};&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* liest float von Flash-Addresse addr und gibt diese als return-value zurueck */&lt;br /&gt;
inline float pgm_read_float(const float *addr)&lt;br /&gt;
{	&lt;br /&gt;
	union&lt;br /&gt;
	{&lt;br /&gt;
		uint16_t i[2];	// 2 16-bit-Worte&lt;br /&gt;
		float f;&lt;br /&gt;
	} u;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	u.i[0]=pgm_read_word((PGM_P)addr);&lt;br /&gt;
	u.i[1]=pgm_read_word((PGM_P)addr+2);&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	return u.f;&lt;br /&gt;
} &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void egal(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   int i;&lt;br /&gt;
   float f;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
      f = pgm_read_float(&amp;amp;pgmFloatArray[i]); // entspr. &amp;quot;f = pgmFloatArray[i];&amp;quot;&lt;br /&gt;
      // mach&#039; was mit f &lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: Beispiele fuer structs und pointer aus flash auf struct im flash (menues, state-machines etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinfachung für Zeichenketten (Strings) im Flash ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichenketten können innerhalb des Quellcodes als &amp;quot;Flash-Konstanten&amp;quot; ausgewiesen werden. Dazu dient das Makro PSTR aus pgmspace.h. Dies erspart die getrennte Deklaration mit PROGMEM-Attribut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;string.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define MAXLEN 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char StringImFlash[] PROGMEM = &amp;quot;Erwin Lindemann&amp;quot;; // im &amp;quot;Flash&amp;quot;&lt;br /&gt;
char StringImRam[MAXLEN];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    strcpy(StringImRam, &amp;quot;Mueller-Luedenscheidt&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if (!strncmp_P(StringImRam, StringImFlash, 5)) { &lt;br /&gt;
        // mach&#039; was, wenn die ersten 5 Zeichen identisch - hier nicht&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        // der Code hier wuerde ausgefuehrt &lt;br /&gt;
    } &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if (!strncmp_P(StringImRam, PSTR(&amp;quot;Mueller-Schmitt&amp;quot;), 5)) {&lt;br /&gt;
        // der Code hier wuerde ausgefuehrt, die ersten 5 Zeichen stimmen ueberein&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        // wuerde bei nicht-Uebereinstimmung ausgefuehrt&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Vorsicht: Ersetzt man zum Beispiel&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
const char textImFlashOK[] PROGMEM = &amp;quot;mit[]&amp;quot;; &lt;br /&gt;
// = Daten im &amp;quot;Flash&amp;quot;, textImFlashOK* zeigt auf Flashadresse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
durch&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
const char* textImFlashProblem PROGMEM = &amp;quot;mit*&amp;quot;;&lt;br /&gt;
// Konflikt: Daten im BSS (lies: RAM), textImFlashFAIL* zeigt auf Flashadresse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
dann kann es zu Problemen mit AVR-GCC kommen. Zu erkennen daran, dass der Initialisierungsstring von &amp;quot;textImFlashProblem&amp;quot; zu den Konstanten ans Ende des Programmcodes gelegt wird (BSS), von dem aus er zur Benutzung eigentlich ins RAM kopiert werden sollte (und wird). Da der lesende Code (mittels pgm_read*) trotzdem an einer Stelle vorne im Flash sucht, wird Unsinn gelesen. Dies scheint ein weiters Problem des AVR-GCC (gesehen bei avr-gcc 3.4.1 und 3.4.2) bei der Anpassung an die Harvard-Architektur zu sein (konstanter Pointer auf variable Daten?!). Abhilfe (&amp;quot;Workaround&amp;quot;): Initialisierung bei Zeichenketten mit [] oder gleich im Code PSTR(&amp;quot;...&amp;quot;) nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergibt man Zeichenketten (genauer: die Adresse des ersten Zeichens), die im Flash abglegt sind an eine Funktion, muss diese entsprechend programmiert sein. Die Funktion selbst hat keine Möglichkeit zu unterscheiden, ob es sich um eine Adresse im Flash oder im RAM handelt. Die avr-libc und viele andere avr-gcc-Bibliotheken halten sich an die Konvention, dass Namen von Funktionen die Flash-Adressen erwarten mit dem Suffix _p (oder _P) versehen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen Bibliotheken werden Makros definiert, die &amp;quot;automatisch&amp;quot; ein PSTR bei Verwendung einer Funktion einfügen. Ein Blick in den Header-File der Bibliothek zeigt, ob dies der Fall ist. Ein Beispiel aus P. Fleurys lcd-Library:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// Ausschnitt aus dem Header-File lcd.h der &amp;quot;Fleury-LCD-Lib.&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
extern void lcd_puts_p(const char *progmem_s);&lt;br /&gt;
#define lcd_puts_P(__s) lcd_puts_p(PSTR(__s))&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// in einer Anwendung (wieauchimmmer.c)&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;string.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;lcd.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char StringImFlash[] PROGMEM = &amp;quot;Erwin Lindemann&amp;quot;; // im &amp;quot;Flash&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    lcd_puts_p(StringImFlash); &lt;br /&gt;
    lcd_puts_P(&amp;quot;Dr. Kloebner&amp;quot;); &lt;br /&gt;
    // daraus wird wg. #define lcd_put_P...:  lcd_puts_p( PSTR(&amp;quot;Dr. Kloebner&amp;quot;) );&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash in der Anwendung schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei AVRs mit &amp;quot;self-programming&amp;quot;-Option (auch bekannt als Bootloader-Support) können Teile des Flash-Speichers auch vom Anwendungsprogramm selbst beschrieben werden. Dies ist nur möglich, wenn die Schreibfunktionen in einem besonderen Speicherbereich (boot-section) des Programmspeichers/Flash abgelegt sind. Bei wenigen &amp;quot;kleinen&amp;quot; AVRs gibt es keine gesonderte Boot-Section, bei diesen kann der Flashspeicher von jeder Stelle des Programms geschrieben werden. Für Details sei hier auf das jeweilige Controller-Datenblatt und die Erläuterungen zum Modul boot.h der avr-libc verwiesen. Es existieren auch Application-Notes dazu bei atmel.com, die auf avr-gcc-Code übertragbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum so kompliziert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Thema, warum die Verabeitung von Werten aus dem Flash-Speicher so &amp;quot;kompliziert&amp;quot; ist, sei hier nur kurz erläutert: Die Harvard-Architektur des AVR weist getrennte Adressräume für Programm(Flash)- und Datenspeicher(RAM) auf. Der C-Standard und der gcc-Compiler sehen keine unterschiedlichen Adressräume vor. &lt;br /&gt;
Hat man zum Beispiel eine Funktion string_an_uart(const char* s) und übergibt an diese Funktion die Adresse einer Zeichenkette (einen Pointer, z.B. 0x01fe), &amp;quot;weiss&amp;quot; die Funktion nicht, ob die Adresse auf den Flash-Speicher oder den/das RAM zeigt. Allein aus dem Pointer-Wert (der Zahl) kann nicht geschlossen werden, ob ein &amp;quot;einfaches&amp;quot; zeichen_an_uart(s[i]) oder zeichen_an_uart(pgm_read_byte(&amp;amp;s[i]) genutzt werden muss, um das i-te Zeichen auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVR-Compiler &amp;quot;tricksen&amp;quot; etwas, in dem sie für einen Pointer nicht nur die Adresse anlegen, sondern zusätzlich zu jedem Pointer den Ablageort (Flash oder RAM) intern sichern. Bei Aufruf einer Funktion wird dann bei Pointer-Parametern neben der Adresse auch der Speicherbereich, auf den der Pointer zeigt, übergeben. Dies hat jedoch nicht nur Vorteile; Erläuterungen warum dies so ist, führen an dieser Stelle zu weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitte Modules/Program Space String Utilities und Abschnitt Modules/Bootloader Support Utilities&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EEPROM ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, dass der EEPROM-Speicher nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzugriffen zulässt. Beschreibt man eine EEPROM-Zelle öfter als die im Datenblatt zugesicherte Anzahl (typisch 100.000), wird die Funktion der Zelle nicht mehr garantiert. &lt;br /&gt;
Dies gilt für jede einzelne Zelle. Bei geschickter Programmierung (z.B. Ring-Puffer), bei der die zu beschreibenden Zellen regelmässig gewechselt werden, kann man eine deutlich höhere Anzahl an Schreibzugriffen, bezogen auf den Gesamtspeicher, erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreib- und Lesezugriffe auf den EEPROM-Speicher erfolgen über die im Modul eeprom.h definierten Funktionen. Mit diesen Funktionen können einzelne Bytes, Datenworte (16bit) und Datenblöcke geschrieben und gelesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzung des EEPROMs ist zu beachten, dass vor dem Zugriff auf diesen Speicher abgefragt wird, ob der Controller die vorherige EEPROM-Operation abgeschlossen hat. Die avr-libc-Funktionen beinhalten diese Prüfung, man muss sie nicht selbst implementieren. Man sollte auch verhindern, dass der Zugriff durch die Abarbeitung einer Interrupt-Routine unterbrochen wird, da bestimme Befehlsabfolgen vorgegeben sind, die innerhalb weniger Taktzyklen aufeinanderfolgen müssen (&amp;quot;timed sequence&amp;quot;). Auch dies muss bei Nutzung der Funktionen aus der avr-libc/eeprom.h-Datei nicht selbst implementiert werden. Innerhalb der Funktionen werden Interrupts vor der &amp;quot;EEPROM-Sequenz&amp;quot; global deaktiviert und im Anschluss, falls vorher auch schon eingeschaltet, wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Compiler schreibt den aus der Variablendeklaration abgeleiteten EEPROM Inhalt in die eine Datei (.eep), die zusätzlich zum Flashen des Programms in den Mikrocontroller geschrieben werden muß. Sonst wird beim Lesen zufälliger Datenmüll zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Deklaration einer Variable im EEPROM, ist das Attribut für die Section &amp;quot;.eeprom&amp;quot; zu ergänzen. &amp;lt;!-- Die Nutzung einer [[C-Präprozessor]]-Ersetzung bringt etwas Bequemlichkeit. Siehe dazu folgendes Beispiel.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/eeprom.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt; // wird in aktuellen Versionen der avr-lib mit xx.h eingebunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// EEMEM wird bei aktuellen Versionen der avr-lib in eerpom.h definiert&lt;br /&gt;
// hier: definiere falls noch nicht bekannt (&amp;quot;alte&amp;quot; avr-libc)&lt;br /&gt;
#ifndef EEMEM&lt;br /&gt;
// alle Textstellen EEMEM im Quellcode durch __attribute__ ... ersetzen&lt;br /&gt;
#define EEMEM  __attribute__ ((section (&amp;quot;.eeprom&amp;quot;)))&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte */&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByte EEMEM = 123;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Wort */&lt;br /&gt;
uint16_t eeFooWord EEMEM = 12345;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* float */&lt;br /&gt;
float eeFooFloat EEMEM;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte-Feld */&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByteArray1[] EEMEM = { 18, 3 ,70 };&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByteArray2[] EEMEM = { 30, 7 ,79 };&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* 16-bit unsigned short feld */&lt;br /&gt;
uint16_t eeFooWordArray1[4] EEMEM;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bytes lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die avr-libc Funktion zum Lesen eines Bytes heisst eeprom_read_byte. Parameter ist die Adresse des Bytes im EEPROM. Geschrieben wird über die Funktion eeprom_write_byte mit den Parametern Adresse und Inhalt. Anwendungsbeispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint8_t myByte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myByte = eeprom_read_byte(&amp;amp;eeFooByte); // lesen&lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 123&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myByte = 99;&lt;br /&gt;
    eeprom_write_byte(&amp;amp;eeFooByte, myByte); // schreiben&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myByte = eeprom_read_byte(&amp;amp;eeFooByteArray1[1]); &lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 3&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wort lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben und Lesen von Datenworten erfolgt analog zur Vorgehensweise bei Bytes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint16_t myWord;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myWord = eeprom_read_word(&amp;amp;eeFooWord); // lesen&lt;br /&gt;
    // myWord hat nun den Wert 12345&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myWord = 2222;&lt;br /&gt;
    eeprom_write_word(&amp;amp;eeFooWord, myWord); // schreiben&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Block lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und Schreiben von Datenblöcken erfolgt über die Funktionen &#039;&#039;eeprom_read_block()&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;eeprom_write_block()&#039;&#039;. Die Funktionen erwarten drei Parameter: die Adresse der Quell- bzw. Zieldaten im RAM, die EEPROM-Addresse und die Länge des Datenblocks in Bytes (size_t).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: &#039;&#039;&#039;Vorsicht!&#039;&#039;&#039; die folgenden Beispiele sind noch nicht geprueft, erstmal nur als Hinweis auf &amp;quot;das Prinzip&amp;quot;. Evtl. fehlen &amp;quot;casts&amp;quot; und mglw. noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint8_t  myByteBuffer[3];&lt;br /&gt;
    uint16_t myWordBuffer[4];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Datenblock aus EEPROM LESEN  */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* liest 3 Bytes aber der von eeFooByteArray1 definierten EEPROM-Adresse&lt;br /&gt;
       in das RAM-Array myByteBuffer */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,3);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* dito etwas anschaulicher aber &amp;quot;unnuetze Tipparbeit&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(&amp;amp;myByteBuffer[0],&amp;amp;eeFooByteArray[0],3);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* dito mit etwas Absicherung betr. der Laenge */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,sizeof(myByteBuffer));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* und nun mit &amp;quot;16bit&amp;quot; */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myWordBuffer,eeFooWordArray1,sizeof(myWordBuffer));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Datenlock in EEPROM SCHREIBEN */&lt;br /&gt;
    eeprom_write_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,sizeof(myByteBuffer));&lt;br /&gt;
    eeprom_write_block(myWordBuffer,eeFooWordArray1,sizeof(myWordBuffer));&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht-Integer&amp;quot;-Datentypen wie z.B. Fliesskommazahlen lassen sich recht praktisch über eine &#039;&#039;union&#039;&#039; in &amp;quot;Byte-Arrays&amp;quot; konvertieren und wieder &amp;quot;zurückwandeln&amp;quot;. Dies erweist sich hier (aber nicht nur hier) als nützlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   float myFloat = 12.34;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   union {&lt;br /&gt;
      float r;&lt;br /&gt;
      uint8_t i[sizeof(float)];&lt;br /&gt;
   } u;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   u.r = myFloat;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   /* float in EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;(u.i),&amp;amp;eeFooFloat,sizeof(float));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* float aus EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_read_block(&amp;amp;(u.i),&amp;amp;eeFooFloat,sizeof(float));&lt;br /&gt;
   /* u.r wieder 12.34 */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zusammengesetzte Typen lassen sich mit den Block-Routinen verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
typedef struct {&lt;br /&gt;
    uint8_t   label[8];&lt;br /&gt;
    uint8_t   rom_code[8];&lt;br /&gt;
} tMyStruct;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define MAXSENSORS 3&lt;br /&gt;
tMyStruct eeMyStruct[MAXSENSORS] EEMEM;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void egal(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   tMyStruct work;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   strcpy(work.label,&amp;quot;Flur&amp;quot;);&lt;br /&gt;
   GetRomCode(work.rom_code);     // Dummy zur Veranschaulichung - setzt rom-code&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Sichern von &amp;quot;work&amp;quot; im EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[0],sizeof(tMyStruct)); // f. Index 0&lt;br /&gt;
   strcpy(work.label,&amp;quot;Bad&amp;quot;);&lt;br /&gt;
   GetRomCode(work.rom_code);&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[1],sizeof(tMyStruct)); // f. Index 1&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   /* Lesen der Daten EEPROM Index 0 in &amp;quot;work&amp;quot; */&lt;br /&gt;
   eeprom_read_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[0],sizeof(tMyStruct));&lt;br /&gt;
   // work.label hat nun den Inhalt &amp;quot;Flur&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EEPROM-Speicherabbild in .eep-Datei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Funktion des avr-gcc ist, dass mit entsprechenden Optionen im Makefile aus den Initialisierungswerten der Variablen im Quellcode eine Datei erzeugt werden kann, die man auf den Controller programmieren kann (.eep-Datei). Damit können sehr elegant Standardwerte für den EEPROM-Inhalt im Quellcode definiert werden. Die Vorgehensweise wird aus dem WinAVR-Beispielmakefile ersichtlich. Siehe dazu die Erläuterungen im Abschnitt Exkurs: Makefiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Probleme bei den EEPROM-Funktionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsicht: Bei alten Versionen der avr-libc wurden nicht alle AVR Controller  untersützt. Z.B. bei der avr-libc Version 1.2.3 insbesondere bei AVRs &amp;quot;der neuen Generation&amp;quot; (ATmega48/88/168/169) funktionieren die Funktionen nicht korrekt (Ursache: unterschiedliche Speicheradressen der EEPROM-Register). In neueren Versionen (z.B. avr-libc 1.4.3 aus WinAVR 20050125) wurde die Zahl der unterstüzten Controller deutlich erweitert und eine Methode zur leichten Anpassung an zukünftige Controller eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Datenblatt zu AVR-Controllern mit EEPROM sind kurze Beispielecodes für den Schreib- und Lesezugriff enthalten. Will oder kann man nicht auf die neue Version aktualisieren, kann der dort gezeigte Code auch mit dem avr-gcc (ohne avr-libc/eeprom.h) genutzt werden (&amp;quot;copy/paste&amp;quot;, gegebenfalls Schutz vor Unterbrechnung/Interrupt ergänzen &#039;&#039;uint8_t sreg; sreg=SREG; cli(); [EEPROM-Code] ; SREG=sreg; return;&#039;&#039;, siehe Abschnitt Interrupts). Im Zweifel hilft ein Blick in den vom Compiler erzeugten Assembler-Code (lst/lss-Dateien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/EEPROM handling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Nutzung von printf =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um komfortabel Ausgaben auf ein Display oder die serielle Schnittstelle zu tätigen, bietet sich printf/sprintf an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdio.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t counter;&lt;br /&gt;
uint8_t s[20];&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
sprintf( s, &amp;quot;Zählerstand: %d&amp;quot;, counter);&lt;br /&gt;
LCDSoftText( s, x, y);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion LCDSoftText muss natürlich dafür sorgen, dass die Zeichenkette auf das Display kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere elegante Möglichkeit, bietet sich darin, die Ausgabe stdout auf eigene Funktionen umzubiegen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdio.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
static int uart_putchar(char c, FILE *stream);&lt;br /&gt;
static FILE mystdout = FDEV_SETUP_STREAM(uart_putchar, NULL, &lt;br /&gt;
                                         _FDEV_SETUP_WRITE);&lt;br /&gt;
static int&lt;br /&gt;
uart_putchar(char c, FILE *stream)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    if (c == ?\n?)&lt;br /&gt;
    uart_putchar(?\r?);&lt;br /&gt;
    loop_until_bit_is_set(UCSRA, UDRE);&lt;br /&gt;
    UDR = c;&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int&lt;br /&gt;
main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    init_uart();&lt;br /&gt;
    stdout = &amp;amp;mystdout;&lt;br /&gt;
    printf(&amp;quot;Hello, world!\n&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: avr-libc-user-manual-1.4.3.pdf, S.74)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen Fließkommazahlen ausgegeben werden, muss im Makefile eine andere (größere) Version der printflib eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil aller printf-Varianten: sie sind recht speicherintensiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Assembler und Inline-Assembler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich erweist es sich als nützlich, C und Assembler-Code in einer Anwendung zu nutzen. Typischerweise wird das Hauptprogramm in C verfasst und wenige, extrem zeitkritische oder hardwarenahe Operationen in Assembler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;gnu-Toolchain&amp;quot; bietet dazu zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Inline-Assembler : Die Assembleranweisungen werden direkt in den C-Code integriert. Eine Quellcode-Datei enthält somit C- und Assembleranweisungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Assembler-Dateien : Der Assembler-Codecode befindet sich in eigenen Quellcodedateien. Diese werden vom gnu-Assembler (avr-as) zu Object-Dateien assembliert (&amp;quot;compiliert&amp;quot;) und mit den aus dem C-Code erstellten Object-Dateien zusammengebunden (gelinkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inline-Assembler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inline-Assembler bietet sich an, wenn nur wenig Assembleranweisungen benötigt werden. Typische Anwendung sind kurze Codesequenzen für zeitkritische Operationen in Interrupt-Routinen oder sehr präzise Warteschleifen (z.B. 1-Wire). Inline-Assembler wird mit &#039;&#039;&#039;asm volatile&#039;&#039;&#039; eingeleitet, die Assembler-Anweisungen werden in einer Zeichenkette zusammengefasst, die als &amp;quot;Parameter&amp;quot; übergeben wird. Durch Doppelpunkte getrennt werden die Ein- und Ausgaben sowie die &amp;quot;Clobber-Liste&amp;quot; angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches Beispiel für Inline-Assembler ist das Einfügen einer NOP-Anweisung (NOP steht für No Operation). Dieser Assembler-Befehl benötigt genau einen Taktzyklus, ansonsten &amp;quot;tut sich nichts&amp;quot;. Sinnvolle Anwendungen für NOP sind genaue Delay(=Warte)-Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Verzoegern der weiteren Programmausfuehrung um&lt;br /&gt;
   genau 3 Taktzyklen */&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin kann mit einem NOP verhindert werden, dass leere Schleifen, die als Warteschleifen gedacht sind, wegoptimiert werden. Der Compiler erkennt ansonsten die vermeindlich nutzlose Schleife und erzeugt dafür keinen Code im ausführbaren Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint16_t i;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* leere Schleife - wird bei eingeschalteter Compiler-Optimierung wegoptimiert */&lt;br /&gt;
for (i=0;i&amp;lt;1000;i++);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Schleife erzwingen (keine Optimierung): &amp;quot;NOP-Methode&amp;quot; */&lt;br /&gt;
for (i=0;i&amp;lt;1000;i++) asm volatile(&amp;quot;NOP&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* alternative Methode (keine Optimierung): */&lt;br /&gt;
volatile uint16_t j;&lt;br /&gt;
for (j=0;j&amp;lt;1000;j++);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer nützlicher &amp;quot;Assembler-Einzeiler&amp;quot; ist der Aufruf von sleep (&#039;&#039;asm volatile (&amp;quot;sleep&amp;quot;);&#039;&#039;), da hierzu keine eigene Funktion in der avr-libc existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel für mehrzeiligen Inline-Assembler eine präzise Delay-Funktion. Die Funktion erhält ein 16-bit Wort als Parameter, prüft den Parameter auf 0 und beendet die Funktion in diesem Fall oder durchläuft die folgende Schleife sooft wie im Wert des Parameters angegeben. Inline-Assembler hat hier den Vorteil, dass die Laufzeit unabhängig von der Optimierungsstufe (Parameter -O, vgl. makefile) und der Compiler-Version ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
static inline void delayloop16 (uint16_t count)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
	asm volatile (&amp;quot;cp  %A0, __zero_reg__ \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;cpc %B0, __zero_reg__ \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;breq 2f               \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;1:                    \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;sbiw %0,1             \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;brne 1b               \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;2:                    &amp;quot;  &lt;br /&gt;
                        : &amp;quot;=w&amp;quot; (count)&lt;br /&gt;
		        : &amp;quot;0&amp;quot;  (count)&lt;br /&gt;
        );                            &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jede Anweisung wird mit &#039;&#039;&#039;\n\t&#039;&#039;&#039; abgeschlossen. Der Zeilenumbruch teilt dem Assembler mit, daß ein neuer Befehl beginnt.&lt;br /&gt;
* Als Sprung-Marken (Labels) werden Ziffern verwendet. Diese speziellen Labels sind mehrfach im Code verwendbar. Gesprungen wird jeweils zurück (b) oder vorwärts (f) zum nächsten ausffindbaren Label.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat zeigt ein Blick in die Assembler-Datei, die der Compiler mit der option &amp;lt;tt&amp;gt;-save-temps&amp;lt;/tt&amp;gt; nicht löscht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
	cp  r24, __zero_reg__ 	 ;  count&lt;br /&gt;
	cpc r25, __zero_reg__ 	 ;  count&lt;br /&gt;
	breq 2f               &lt;br /&gt;
	1:                    &lt;br /&gt;
	sbiw r24,1             	 ;  count&lt;br /&gt;
	brne 1b               &lt;br /&gt;
	2:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Ausführungen zum Thema Inline-Assembler finden sich in der Dokumentation der avr-libc im Abschnitt [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/inline_asm.html Related Pages/Inline Asm]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &lt;br /&gt;
*[http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc0856.pdf AVR Assembler-Anweisungsliste]&lt;br /&gt;
*[http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Inline-Assembler_in_avr-gcc Deutsche Einführung in Inline-Assembler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assembler-Dateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Assembler-Dateien erhalten die Endung .S (&#039;&#039;grosses&#039;&#039; S) und werden im makefile nach WinAVR/mfile-Vorlage hinter &#039;&#039;ASRC=&#039;&#039; durch Leerzeichen getrennt aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel eine Funktion &#039;&#039;superFunc&#039;&#039; die alle Pins des Ports D auf &amp;quot;Ausgang&amp;quot; schaltet, eine Funktion &#039;&#039;ultraFunc&#039;&#039;, die die Ausgänge entsprechend des übergebenen Parameters schaltet, eine Funktion &#039;&#039;gigaFunc&#039;&#039;, die den Status von Port A zurückgibt und eine Funktion &#039;&#039;addFunc&#039;&#039;, die zwei Bytes zu einem 16-bit-Wort addiert. Die Zuweisungen im C-Code (PORTx = ) verhindern, dass der Compiler die Aufrufe wegoptimiert und dienen nur zur Veranschaulichung der Parameterübergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst der Assembler-Code. Der Dateiname sei useful.S:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Arbeitsregister (ohne &amp;quot;r&amp;quot;) &lt;br /&gt;
workreg  = 16&lt;br /&gt;
workreg2 = 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Konstante:&lt;br /&gt;
ALLOUT = 0xff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Setze alle Pins von PortD auf Ausgang **&lt;br /&gt;
// keine Parameter, keine Rueckgabe&lt;br /&gt;
.global superFunc&lt;br /&gt;
.func superFunc&lt;br /&gt;
superFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
   ldi workreg, ALLOUT&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(DDRD), workreg  // beachte: _SFR_IO_ADDR()&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Setze PORTD auf uebergebenen Wert **&lt;br /&gt;
// Parameter in r24 (LSB immer bei &amp;quot;graden&amp;quot; Nummern)&lt;br /&gt;
.global ultraFunc&lt;br /&gt;
.func ultraFunc&lt;br /&gt;
ultraFunc:&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(PORTD), 24&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Zustand von PINA zurueckgeben **&lt;br /&gt;
// Rueckgabewerte in r24:r25 (LSB:MSB), hier nur LSB genutzt&lt;br /&gt;
.global gigaFunc&lt;br /&gt;
.func gigaFunc&lt;br /&gt;
gigaFunc:&lt;br /&gt;
   in 24, _SFR_IO_ADDR(PINA)&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Zwei Bytes addieren und 16-bit-Wort zurueckgeben **&lt;br /&gt;
// Parameter in r24 (Summand1) und r22 (Summand2) -&lt;br /&gt;
//  Parameter sind Word-&amp;quot;aligned&amp;quot; d.h. LSB immer auf &amp;quot;graden&amp;quot;&lt;br /&gt;
//  Registernummern. Bei 8-Bit und 16-Bit Paramtern somit &lt;br /&gt;
//  beginnend bei r24 dann r22 dann r20 etc.&lt;br /&gt;
// Rueckgabewert in r24:r25&lt;br /&gt;
.global addFunc&lt;br /&gt;
.func addFunc&lt;br /&gt;
addFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
   push workreg2&lt;br /&gt;
   clr workreg2&lt;br /&gt;
   mov workreg, 22&lt;br /&gt;
   add workreg, 24&lt;br /&gt;
   adc workreg2, 1    // r1 - assumed to be always zero ...&lt;br /&gt;
   movw r24, workreg&lt;br /&gt;
   pop workreg2&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// oh je - sorry - Mein AVR-Assembler ist eingerostet, hoffe das stimmt so...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Makefile ist der Name der Assembler-Quellcodedatei einzutragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ASRC = useful.S&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufruf erfolgt dann im C-Code so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
extern void superFunc(void);&lt;br /&gt;
extern void ultraFunc(uint8_t setVal);&lt;br /&gt;
extern uint8_t gigaFunc(void);&lt;br /&gt;
extern uint16_t addFunc(uint8_t w1, uint8_t w2);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
  superFunc();&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  ultraFunc(0x55);&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTD = gigaFunc();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  PORTA = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;amp; 0xff);&lt;br /&gt;
  PORTB = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;gt;&amp;gt; 8);&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
} &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis wird wieder in der lss-Datei ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
   superFunc();&lt;br /&gt;
 148:	0e 94 f6 00 	call	0x1ec&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  ultraFunc(0x55);&lt;br /&gt;
 14c:	85 e5       	ldi	r24, 0x55	; 85&lt;br /&gt;
 14e:	0e 94 fb 00 	call	0x1f6&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTD = gigaFunc();&lt;br /&gt;
 152:	0e 94 fd 00 	call	0x1fa&lt;br /&gt;
 156:	82 bb       	out	0x12, r24	; 18&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTA = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;amp; 0xff);&lt;br /&gt;
 158:	61 e1       	ldi	r22, 0x11	; 17&lt;br /&gt;
 15a:	80 ef       	ldi	r24, 0xF0	; 240&lt;br /&gt;
 15c:	0e 94 ff 00 	call	0x1fe&lt;br /&gt;
 160:	8b bb       	out	0x1b, r24	; 27&lt;br /&gt;
  PORTB = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;gt;&amp;gt; 8);&lt;br /&gt;
 162:	61 e1       	ldi	r22, 0x11	; 17&lt;br /&gt;
 164:	80 ef       	ldi	r24, 0xF0	; 240&lt;br /&gt;
 166:	0e 94 fc 00 	call	0x1f8&lt;br /&gt;
 16a:	89 2f       	mov	r24, r25&lt;br /&gt;
 16c:	99 27       	eor	r25, r25&lt;br /&gt;
 16e:	88 bb       	out	0x18, r24	; 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
000001ec &amp;lt;superFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
// setze alle Pins von PortD auf Ausgang&lt;br /&gt;
.global superFunc&lt;br /&gt;
.func superFunc&lt;br /&gt;
superFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
 1ec:	0f 93       	push	r16&lt;br /&gt;
   ldi workreg, ALLOUT&lt;br /&gt;
 1ee:	0f ef       	ldi	r16, 0xFF	; 255&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(DDRD), workreg&lt;br /&gt;
 1f0:	01 bb       	out	0x11, r16	; 17&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
 1f2:	0f 91       	pop	r16&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1f4:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001f6 &amp;lt;ultraFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// setze PORTD auf uebergebenen Wert&lt;br /&gt;
.global ultraFunc&lt;br /&gt;
.func ultraFunc&lt;br /&gt;
ultraFunc:&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(PORTD), 24&lt;br /&gt;
 1f6:	82 bb       	out	0x12, r24	; 18&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1f8:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001fa &amp;lt;gigaFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Zustand von PINA zurueckgeben&lt;br /&gt;
.global gigaFunc&lt;br /&gt;
.func gigaFunc&lt;br /&gt;
gigaFunc:&lt;br /&gt;
   in 24, _SFR_IO_ADDR(PINA)&lt;br /&gt;
 1fa:	89 b3       	in	r24, 0x19	; 25&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1fc:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001fe &amp;lt;addFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// zwei Bytes addieren und 16-bit-Wort zurueckgeben&lt;br /&gt;
.global addFunc&lt;br /&gt;
.func addFunc&lt;br /&gt;
addFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
 1fe:	0f 93       	push	r16&lt;br /&gt;
   push workreg2&lt;br /&gt;
 200:	1f 93       	push	r17&lt;br /&gt;
   clr workreg2&lt;br /&gt;
 202:	11 27       	eor	r17, r17&lt;br /&gt;
   mov workreg, 22&lt;br /&gt;
 204:	06 2f       	mov	r16, r22&lt;br /&gt;
   add workreg, 24&lt;br /&gt;
 206:	08 0f       	add	r16, r24&lt;br /&gt;
   adc workreg2, 1    // r1 - assumed to be always zero ...&lt;br /&gt;
 208:	11 1d       	adc	r17, r1&lt;br /&gt;
   movw r24, workreg&lt;br /&gt;
 20a:	c8 01       	movw	r24, r16&lt;br /&gt;
   pop workreg2&lt;br /&gt;
 20c:	1f 91       	pop	r17&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
 20e:	0f 91       	pop	r16&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 210:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuweisung von Registern zu Parameternummer und die Register für die Rückgabewerte sind in den &amp;quot;Register Usage Guidelines&amp;quot; der avr-libc-Dokumentation erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/assembler.html avr-libc-Dokumentation: Related Pages/avr-libc and assembler programs]&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_reg_usage avr-libc-Dokumentation: Related Pages/FAQ/&amp;quot;What registers are used by the C compiler?&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Globale Variablen für Datenaustausch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals kommt man um globale Variablen nicht herum, z.B. um den Datenaustausch zwischen Hauptprogramm und Interrupt-Routinen zu realisieren. &lt;br /&gt;
Hierzu muß man im Assembler wissen, wo genau die Variable vom C-Compiler abgespeichert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muß die Variable, hier &amp;quot;zaehler&amp;quot; genannt, zuerst im C-Code als Global definiert werden, z.B. so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
volatile uint8_t zaehler;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int16_t main (void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    // irgendein Code, in dem zaehler benutzt werden kann&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im foldenden Assembler-Beispiel wird der Externe Interrupt0  verwendet, um den Zähler hochzuzählen. Es fehlen die Initialisierungen des Interrupts und die Interrupt-Freigabe, so richtig sinnvoll ist der Code auch nicht, aber er zeigt (hoffentlich) wie es geht.&lt;br /&gt;
Im Umgang mit Interrupt-Vektoren gilt beim GCC-Assembler das Gleiche, wie bei C: Man muß die exakte Schreibweise beachten, ansonsten wird nicht der Interrupt-Vektor angelegt, sondern eine neue Funktion - und man wundert sich, daß nichts funktionert (vgl. das AVR-GCC Handbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.extern zaehler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     push temp                      // wichtig: Benutzte Register und das&lt;br /&gt;
     in temp,_SFR_IO_ADDR(SREG)     // Status-Register (SREG) sichern !&lt;br /&gt;
     push temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp,zaehler               // Wert aus dem Speicher lesen&lt;br /&gt;
     inc temp                       // bearbeiten&lt;br /&gt;
     sts zaehler,temp               // und wieder zurückschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     pop temp                       // die benutzten Register wiederherstellen&lt;br /&gt;
     out _SFR_IO_ADDR(SREG),temp&lt;br /&gt;
     pop temp&lt;br /&gt;
     reti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Globale Variablen im Assemblerfile anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Variablen aber auch im Assemblerfile angelegt werden. Dadurch kann auf eine .c-Datei verzichtet werden. Für das obige Beispiel könnte der Quelltext dann die Dateien zaehl_asm.S und zaehl_asm.h abgelegt werden, so dass nur noch zaehl_asm.S mit kompiliert werden müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt im Assemblerfile über das Schlüsselwort &#039;&#039;.extern &#039;&#039; auf eine vorhandene Variable zu verweisen, wird dazu mit dem Schlüsselwort &#039;&#039;.comm&#039;&#039; die benötigte Anzahl von Bytes für eine Variable reserviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;zaehl_asm.S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// 1 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Headerdatei wird dann auf die Variable nur noch verwiesen (Schlüsselwort &#039;&#039;extern&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;zaehl_asm.h&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef ZAEHL_ASM_H&lt;br /&gt;
#define ZAEHL_ASM_H&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
extern volatile uint8_t zaehler;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu globalen Variablen in C werden so angelegte Variablen nicht automatisch mit dem Wert 0 initialisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variablen größer als 1 Byte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variablen, die größer als ein Byte sind, können in Assembler auf ähnliche Art angesprochen werden. Hierzu müssen nur genug Bytes angefordert werden, um die Variable aufzunehmen. Soll z.B. für den Zähler eine Variable vom Typ &#039;&#039;unsigned long&#039;&#039;, also &#039;&#039;uint32_t&#039;&#039; verwendet werden, so müssen 4 Bytes reserviert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
// 4 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 4&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Deklaration im Headerfile wäre dann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
extern volatile uint32_t zaehler;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Variablen, die größer als ein Byte sind, werden die Werte beginnend mit dem niederwertigsten Byte im RAM abgelegt. Das folgende Codeschnippsel zeigt, wie unter Assembler auf die einzelnen Bytes zugegriffen werden kann. Dazu wird im Interrupt nun ein 32-Bit Zähler erhöht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// 4 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     push temp                      // wichtig: Benutzte Register und das&lt;br /&gt;
     in temp,_SFR_IO_ADDR(SREG)     // Status-Register (SREG) sichern !&lt;br /&gt;
     push temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     // 32-Bit-Zähler incrementieren&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 0)        // 0. Byte (niederwertigstes Byte)&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 0), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 1)        // 1. Byte&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 1), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 2)        // 2. Byte&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 2), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 3)        // 3. Byte (höchstwertigstes Byte)&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 3), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
RAUS:&lt;br /&gt;
     pop temp                       // die benutzten Register wiederherstellen&lt;br /&gt;
     out _SFR_IO_ADDR(SREG),temp&lt;br /&gt;
     pop temp&lt;br /&gt;
     reti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TODO:&#039;&#039;&#039; 16-Bit / 32-Bit Variablen, Zugriff auf Arrays (Strings)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Anhang =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten bei der Anpassung bestehenden Quellcodes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Funktionen, die in frühren Versionen der avr-libc vorhanden waren, werden inzwischen als veraltet angesehen. Sie sind nicht mehr vorhanden oder als &#039;&#039;deprecated&#039;&#039; (abgelehnt) ausgewiesen. Es empfiehlt sich, vorhandenen Code zu portieren und die alten Funktionen nicht mehr zu nutzen, auch wenn diese noch zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zur Deklaration von Interrupt-Routinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionen (eigentlich Makros) &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; und &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; zur Deklaration von Interruptroutinen sollten nicht mehr genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In aktuellen Versionen der avr-libc (z.B. avr-libc 1.4.3 aus WinAVR 20060125) werden Interruptroutinen, die &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; durch andere Interrupts &#039;&#039;&#039;unterbrechbar&#039;&#039;&#039; sind, mit ISR deklariert (siehe Abschnitt im Hauptteil). Auch die Benennung wurden vereinheitlicht und an die üblichen Bezeichnungen in den AVR Datenblättern angepasst. In der Dokumentation der avr-libc sind alte und neue Bezeichnungen in der Tabelle gegenübergestellt. Die erforderlichen Schritte zur Portierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* #include von avr/signal.h entfernen&lt;br /&gt;
* SIGNAL duch ISR ersetzen&lt;br /&gt;
* Name des Interrupt-Vektors anpassen (SIG_* durch entsprechendes *_vect)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Anpassung zuerst ein &amp;quot;alter&amp;quot; Code:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer2 Output Compare bei einem ATmega8 */&lt;br /&gt;
SIGNAL(SIG_OUTPUT_COMPARE2)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Datenblatt wird der Vektor mit TIMER2 COMP bezeichnet. Die Bezeichnung in der avr-libc entspricht dem Namen im Datenblatt, Leerzeichen werden durch Unterstriche (_) ersetzt und ein _vect angehängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Code sieht dann so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt; &lt;br /&gt;
/* signal.h entfällt */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(TIMER2_COMP_vect)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Unklarheiten bezüglich der neuen Vektorlabels hilft (noch) ein Blick in die Headerdatei des entspechenden Controllers. Für das vorherige Beispiel also der Blick in die Datei iom8.h für den ATmega8, dort findet man die veraltete Bezeichnung unterhalb der aktuellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Compare Match */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_COMP_vect		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE2		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konnte in alten Versionen signal.h ohne interrupt.h eingebunden werden, erhält man bei Verwendung der avr-libc Version 1.4.3 (WinAVR 2/2005) beim Compilieren eine Fehlermeldung, da mit signal.h nicht die erforderlichen Definitionen eingebunden werden. Der Lösungsvorschlag in signal.h auch interrupt.h einzubinden, wurde von den avr-libc-Enwicklern akzeptiert und das Problem ist  im Quellcode (CVS) bereits behoben. Es is aber noch keine avr-libc-&amp;quot;Release&amp;quot; bzw. noch kein WinAVR mit dieser avr-libc-Korrektur verfuegbar (Stand 5.2.2006). Will oder kann man den Quellcode nicht aktualisieren, gibt es folgende Alternativen:&lt;br /&gt;
* in Quellcodedateien, in denen nur avr/signal.h eingebunden wird, interrupt.h einbinden (&#039;&#039;#include &amp;amp;lt;avr/interrupt.h&amp;amp;gt;&#039;&#039;). signal.h weiterhin einbinden, falls Kompatibiltät mit alten Versionen gewünscht ist.&lt;br /&gt;
* in der Datei signal.h (bein WinAVR in c:/WinAVR/avr/include/avr/signal.h) ein (&#039;&#039;#include &amp;amp;lt;avr/interrupt.h&amp;amp;gt;&#039;&#039;) ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &#039;&#039;&#039;unterbrechbare&#039;&#039;&#039; Interruptroutinen, die mittels &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; deklariert sind, gibt es keinen direkten Ersatz in Form eines Makros. Die Routinen sind lt. Dokumentation der avr-libc in folgender Form zu Deklarieren unterbrechbarer Interrupt-Handler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) {&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
INTERRUPT(SIG_OVERFLOW0)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu:&lt;br /&gt;
void TIMER0_OVF_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void TIMER0_OVF_vect(void) &lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; die Header-Datei &#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039; einzubinden. Man sollte bei dieser Gelegenheit jedoch nochmals überprüfen, ob die Funktionalität von &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; tatsächlich gewollt ist. In vielen Fällen wurde &#039;&#039;INTTERRUPT&#039;&#039; dort genutzt, wo eigentlich &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; (nunmehr &#039;&#039;ISR&#039;&#039;) hätte genutzt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zum Portzugriff ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;inp&#039;&#039; und &#039;&#039;outp&#039;&#039; zum Einlesen bzw. Schreiben von Registern sind nicht mehr erforderlich, der Compiler unterstützt dies ohne diesen Umweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
unsigned char i, j;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
  i = inp(PINA);&lt;br /&gt;
  j = 0xff;&lt;br /&gt;
  outp(PORTB, j);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu (nicht mehr wirklich neu...):&lt;br /&gt;
  i = PINA&lt;br /&gt;
  j = 0xff;&lt;br /&gt;
  PORTB = j;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von inp und outp die Header-Datei &#039;&#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039;&#039; einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zum Zugriff auf Bits in Registern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;cbi&#039;&#039; und &#039;&#039;sbi&#039;&#039; zum Löschen und Setzen von Bits sind nicht mehr erforderlich, der Compiler unterstützt dies ohne diesen Umweg. Die Bezeichnung ist ohnehin irreführend da die Funktionen nur für Register mit Adressen im unteren Speicherbereich tatsächlich in die Assembleranweisungen cbi und sbi übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
  sbi(PORTB, PB2);&lt;br /&gt;
  cbi(PORTC, PC1);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu (auch nicht mehr wirklich neu...):&lt;br /&gt;
  PORTB |=  (1&amp;lt;&amp;lt;PB2);&lt;br /&gt;
  PORTC &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PC1);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von sbi und cbi die Header-Datei &#039;&#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039;&#039; einzubinden. Wer unbedingt will, kann sich natürlich eigene Makros mit aussagekräftigeren Namen definieren. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define SET_BIT(PORT, BITNUM)    ((PORT) |=  (1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
#define CLEAR_BIT(PORT, BITNUM)  ((PORT) &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
#define TOOGLE_BIT(PORT, BITNUM) ((PORT) ^=  (1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Referenzspannung des internen Analog-Digital-Wandlers ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die minimale (externe) Referenzspannung des ADC darf nicht beliebig niedrig sein, vlg. dazu das (aktuellste) Datenblatt des verwendeten Controllers. z.B. beim ATMEGA8 darf sie lt. Datenblatt (S.245, Tabelle 103, Zeile &amp;quot;VREF&amp;quot;) 2,0V nicht unterschreiten. HINWEIS: diese Information findet sich erst in der letzten Revision (Rev. 2486O-10/04) des Datenblatts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner &amp;lt;!-- Wer? - es gibt inzwischen x Leute die mehr oder weniger viel in diesem Artikel geschrieben haben --&amp;gt; eigenen Erfahrung nach kann man aber (auf eigene Gefahr und natürlich nicht für Seriengeräte) durchaus noch ein klein wenig weiter heruntergehen, bei dem von mir unter die Lupe genommenen ATMEGA8L (also die Low-Voltage-Variante) funktioniert der ADC bei 5V Betriebsspannung mit bis zu VREF=1,15V hinunter korrekt, ab 1,1V und darunter digitalisiert er jedoch nur noch Blödsinn). Ich würde sicherheitshalber nicht unter 1,5V gehen und bei niedrigeren Betriebsspannungen mag sich die Untergrenze für VREF am Pin AREF ggf.  nach oben&#039;&#039;&#039;(!)&#039;&#039;&#039; verschieben.&lt;br /&gt;
In der letzten Revision des Datenblatts ist außerdem korrigiert, dass ADC4 und ADC5 sehr wohl 10 Bit Genauigkeit bieten (und nicht bloß 8 Bit, wie in älteren Revisionen irrtümlich angegeben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= TODO =&lt;br /&gt;
* fuse-bits im make file&lt;br /&gt;
* Assembler-Dateien/Datenaustausch auf neue Vectornamen anpassen SIG_-&amp;gt;_vect&lt;br /&gt;
* stdio.h, malloc() ??? &lt;br /&gt;
* Code-Optimierungen (&amp;quot;tricks&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;naked&amp;quot;-Functionen ??&lt;br /&gt;
* IO-Register als Parameter/&amp;quot;Variablen&amp;quot; (volatile uint8_t *mybusport; mybusport=&amp;amp;PORTB; void sendbus(uint8_t *parm)...)&lt;br /&gt;
* JTAG? &lt;br /&gt;
* SPI ? &lt;br /&gt;
* I²C Bus &lt;br /&gt;
* LC-Display ansteuern&lt;br /&gt;
* Software USB&lt;br /&gt;
* Bootloader&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>129.247.247.238</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=AVR-GCC-Tutorial&amp;diff=13203</id>
		<title>AVR-GCC-Tutorial</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=AVR-GCC-Tutorial&amp;diff=13203"/>
		<updated>2006-05-29T15:12:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;129.247.247.238: /* Erzeugen von Maschinencode */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:AVR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorwort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Tutorial soll den Einstieg in die Programmierung von Atmel [[AVR]]-Mikrocontroller in der Programmiersprache [[C]] mit dem freien (&amp;quot;kostenlosen&amp;quot;) C-Compiler avr-gcc erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Version stammt von Christian Schifferle, viele neue Abschnitte und aktuelle Anpassungen von Martin Thomas&amp;lt;!--[[Benutzer:Mthomas]]--&amp;gt;. Viele der im Original-Dokument verwendeten Funktionen sind in aktuellen Versionen des [[AVR-GCC|avr-gcc]] C-Compilers und der Laufzeitbibliothek avr-libc nicht mehr enthalten oder sollen nicht mehr genutzt werden. Dieses Tutorial wurde an die neuen Funktionen/Methoden angepasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erläuterungen und Beispiele beziehen sich auf die Versionen 3.4.5 des avr-gcc-Compiler und 1.4.3 der avr-libc, so wie sie in WinAVR 20060125 enthalten sind. Die Unterschiede zu älternen Versionen werden im Haupttext und Anhang zwar erläutert, Anfängern sei jedoch empfohlen, die aktuellen Versionen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Text wird häufig auf die Standardbibliothek für den avr-gcc-Compiler, die avr-libc, verwiesen. Die online-Version der &#039;&#039;&#039;avr-libc Dokumentation&#039;&#039;&#039; findet sich [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html hier]. Bei [[WinAVR]] gehört die Dokumentation zum Lieferumfang und wird mitinstalliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Version als PDF zum Ausdrucken ist hier erhältlich (nicht immer auf aktuellem Stand): http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/AVR-GCC-Tutorial_-_www_mikrocontroller_net.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Benötigte Werkzeuge =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eigene Programme für AVRs mittels avr-gcc/avr-libc zu erstellen und zu testen, wird folgende Hard- und Software benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Testboard für die Aufnahme eines AVR Controllers, der vom avr-gcc Compiler unterstützt wird (alle ATmegas und die meisten AT90, siehe Dokumentation der avr-libc für unterstützte Typen). Dieses Testboard kann durchaus auch selbst gelötet oder auf einem Steckbrett aufgebaut werden. Einige Registerbeschreibungen dieses Tutorials beziehen sich auf den inzwischen veralteten AT90S2313. Der weitaus größte Teil des Textes ist aber für alle Controller der AVR-Familie gültig. Brauchbare Testplattform sind auch das [[STK500]] und der [[AVR Butterfly]] von Atmel.[[http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR#Starterkits |mehr..]&lt;br /&gt;
* Der avr-gcc Compiler und die avr-libc. Kostenlos erhältlich für nahezu alle Plattformen und Betriebssysteme. Für MS-Windows im Paket [[WinAVR]]; für Unix/Linux siehe auch Hinweise im Artikel [[AVR-GCC]].&lt;br /&gt;
* Programmiersoftware und -[[AVR In System Programmer |hardware]] z.B. PonyProg (siehe auch: [[Pony-Prog Tutorial]]) oder [[AVRDUDE]] mit [[STK200]]-Dongle oder die von Atmel verfügbare Hard- und Software ([[STK500]], Atmel AVRISP, [[AVR-Studio]]). &lt;br /&gt;
* Nicht unbedingt erforderlich, aber zur Simulation und zum Debuggen unter MS-Windows recht nützlich: [[AVR-Studio]] (siehe Abschnitt [[AVR-GCC-Tutorial#Exkurs: makefiles|Exkurs: makefiles]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was tun, wenn&#039;s nicht &amp;quot;klappt&amp;quot;? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Herausfinden, ob es tatsächlich ein avr(-gcc) spezifisches Problem ist oder die C-Kenntnisse einer Auffrischung bedürfen. Allgemeine C-Fragen kann man eventuell &amp;quot;beim freundlichen Programmierer zwei Büro-, Zimmer- oder Haustüren weiter&amp;quot; loswerden. Ansonsten: [[C]]-Buch (gibt&#039;s auch &amp;quot;gratis&amp;quot; online) lesen.&lt;br /&gt;
*[[AVR Checkliste]]&lt;br /&gt;
* Die [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] lesen, vor allem (aber nicht nur) den Abschnitt Related Pages/Frequently Asked Questions = Oft gestellte Fragen (und Antworten dazu). Z.Zt leider nur in englischer Sprache verfügbar.&lt;br /&gt;
* Den Artikel [[AVR-GCC]] in diesem Wiki lesen.&lt;br /&gt;
* Das gcc-Forum auf [http://www.mikrocontroller.net www.mikrocontroller.net] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Das avr-gcc-Forum bei [http://www.avrfreaks.net avrfreaks] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Das [http://lists.gnu.org/archive/html/avr-gcc-list/ Archiv der avr-gcc Mailing-Liste] nach vergleichbaren Problemen absuchen.&lt;br /&gt;
* Nach Beispielcode suchen. Vor allem in der Academy von [http://www.avrfreaks.net AVRFREAKS] (anmelden).&lt;br /&gt;
* Google oder alltheweb befragen schadet nie.&lt;br /&gt;
* Bei Problemen mit der Ansteuerung interner AVR-Funktionen mit C-Code: das Datenblatt des Controllers lesen (ganz und am Besten zweimal)&lt;br /&gt;
* einen Beitrag in eines der Foren oder eine Mail an die Mailing-Liste schreiben. Dabei möglichst viel Information geben: Controller, Compilerversion, genutzte Bibliotheken, Ausschnitte aus dem Quellcode, genaue Fehlermeldungen bzw. Beschreibung des Fehlverhaltens. Bei Ansteuerung externer Geräte die Beschaltung beschreiben oder skizzieren (z.B. mit [http://www.tech-chat.de/ Andys ASCII Circuit]). Siehe dazu auch: [http://www.lugbz.org/documents/smart-questions_de.html &amp;quot;Wie man Fragen stellt&amp;quot;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erzeugen von Maschinencode =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem C-Quellcode erzeugt der avr-gcc Compiler (zusammen mit dem Präprozessor und Linker) Maschinencode für den AVR-Controller. Üblicherweise liegt dieser Code dann im Intel Hex-Format vor (&amp;quot;Hex-Datei&amp;quot;). Die Programmiersoftware (z.B. PonyProg. AVRStudio/STK500-plugin oder avrdude) liest diese Datei und überträgt die enthaltene Information in den Speicher des Controllers. Im Prinzip sind der avr-gcc-Compiler (und der Linker) mit den &amp;quot;richtigen&amp;quot; Optionen aufzurufen um aus C-Code eine &amp;quot;Hex-Datei&amp;quot; zu erhalten. Grundsätzlich stehen dazu zwei verschiedene Ansätze zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Verwendung einer Integrierten Enwicklungsumgebung (IDE), bei der alle Einstellungen z.B. in Dialogboxen durchgeführt werden können. Unter Anderen kann AVRStudio ab Version 4.12 (kostenlos bei atmel.com) zusammen mit WinAVR als intergrierte Entwicklungsumgebung für den Compiler avr-gcc genutzt werden (dazu muessen AVRStudio und WinAVR auf dem Rechner installiert sein). Weitere IDEs fuer den avr-gcc (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): AtmanAvr C (relativ günstig), KamAVR (kostenlos) VMLab (ab Version 3.12 ebenfalls kostenlos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Nutzung des Programms make mit passenden Makefiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Integrierte Enwicklungsumgebungen unterscheiden sich stark in Ihrer Bedienung und stehen auch nicht für alle Plattformen zur Verfügung, auf denen der Compiler  ausführbar ist (z.B. AVRStudio nur für MS-Windows). Zur Nutzung des avr-gcc Compilers mit IDEs sei hier auf deren Dokumentation verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt wird die Generierung von Maschinencode (&amp;quot;hex-Datei&amp;quot;) für einen AVR aus C-Quellcode (&amp;quot;c-Dateien&amp;quot;) anhand der universellen und plattformunabhänigen Vorgehensweise mittels make und Makefiles näher erläutert. Viele der darin beschriebenen Optionen findet man auch im Konfigurationsdialog des avr-gcc-Plugins von AVRStudio (AVRStudio generiert ein makefile in einem Unterverzeichnis des Projectverzeichnisses). Beim Wechsel vom makefile-Ansatz nach WinAVR-Vorlage zu AVRStudio ist darauf zu achten, dass AVRStudio (Stand: AVRStudio Version 4.12SP1) bei einem neuen Projekt die Optimierungsoption (vgl. nächster Abschnitt, typisch: -Os) nicht einstellt und die mathematische Bibliothek der avr-libc (libm.a, Linker-Option -lm) nicht einbindet. Beides ist Standard bei Verwendung von makefiles nach WinAVR-Vorlage und sollte daher auch im Konfigurationsdialog des avr-gcc-Plugins von AVRStudio &amp;quot;manuell&amp;quot; eingestellt werden, um auch mit AVRStudio kompakten Code zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Exkurs: Makefiles =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bisher gewohnt ist, mit integrierten Entwicklungsumgebung à la Visual-C Programme zu erstellen, wirkt das makefile-Konzept auf den ersten Blick etwas kryptisch. Nach kurzer Einarbeitung ist diese Vorgehensweise jedoch sehr praktisch. Diese Dateien (üblicher Name: &#039;Makefile&#039; ohne Dateiendung) dienen der Ablaufsteuerung des Programms make, das auf allen Unix/Linux-Systemen installiert sein sollte, und in einer Fassung fuer MS-Windows auch in [[WinAVR]] (Unterverzeichnis utils/bin) enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterverzeichnis &#039;&#039;sample&#039;&#039; einer WinAVR-Installation findet man eine sehr brauchbare Vorlage, die sich einfach an das eigene Projekt anpassen lässt ([[Media:Makefile|lokale Kopie Stand Sept. 2004]]). Wahlweise kann man auch [http://www.sax.de/~joerg/mfile/ mfile] von Jörg Wunsch nutzen. mfile erzeugt ein makefile nach Einstellungen in einer grafischen Nutzeroberfläche, wird bei WinAVR mitinstalliert, ist aber als TCL/TK-Programm auf nahezu allen Plattformen lauffähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das WinAVR Beispiel-Makefile.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Makefile alles richtig eingestellt genügt es, sich drei Parameter zu merken, die über die shell bzw. die Windows-Kommandozeile (cmd.exe/command.com) als Parameter an &amp;quot;make&amp;quot; übergeben werden. Das Programm make sucht sich &amp;quot;automatisch&amp;quot; das Makefile im aktuellen Arbeitsverzeichnis und führt die darin definierten Operationen für den entsprechenden Aufrufparameter durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make all&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Erstellt aus den im Makefile angegebenen Quellcodes eine &#039;&#039;hex&#039;&#039;-Datei (und ggf. auch &#039;&#039;eep&#039;&#039;-Datei).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make program&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Überträgt die hex-Datei (und wahlweise auch die eep-Datei für den EEPROM) zum AVR. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;make clean&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| löscht alle temporären Dateien, also auch die hex-Datei&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufrufe können in die allermeisten Editoren in &amp;quot;Tool-Menüs&amp;quot; eingebunden werden. Dies erspart den Kontakt mit der Kommandozeile. (Bei WinAVR sind die Aufrufe bereits im Tools-Menü des mitgelieferten Editors Programmers-Notepad eingefügt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise sind folgende Daten im Makefile anzupassen:&lt;br /&gt;
* Controllertyp&lt;br /&gt;
* Quellcode-Dateien (c-Dateien)&lt;br /&gt;
* Typ und Anschluss des Programmiergeräts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seltener sind folgende Einstellungen durchzuführen:&lt;br /&gt;
* Grad der Optimierung&lt;br /&gt;
* Methode zur Erzeugung der Debug-Symbole (Debug-Format)&lt;br /&gt;
* Assembler-Quellcode-Dateien (S-Dateien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den folgenden Unterabschnitten gezeigten Makefile-Ausschnitte sind für ein Programm, das auf einem ATmega8 ausgeführt werden soll. Der Quellcode besteht aus den c-Dateien superprog.c (darin main()), uart.c, lcd.c und 1wire.c. Im Quellcodeverzeichnis befinden sich diese Dateien: superprog.c, uart.h, uart.c, lcd.h, lcd.c, 1wire.h, 1wire.c und das makefile (die angepasste Kopie des WinAVR-Beispiels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Controller wird mittels [[AVRDUDE]] über ein [[STK200]]-Programmierdongle an der Schnittstelle lpt1 (bzw. /dev/lp0) programmiert. Im Quellcode sind auch Daten für die &#039;&#039;section .eeprom&#039;&#039; definiert (siehe Abschnitt [[AVR-GCC-Tutorial#EEPROM|Speicherzugriffe]]), diese sollen beim Programmieren gleich mit ins EEPROM geschrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Controllertyp setzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird die &amp;quot;make-Variable&amp;quot; MCU entsprechend dem Namen des verwendeten Controllers gesetzt. Ein Liste der von avr-gcc und der avr-libc untersützten Typen findet sich in der [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Kommentare in Makefiles beginnen mit einem Doppelkreuz &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ATmega8 at work&lt;br /&gt;
MCU = atmega8&lt;br /&gt;
# oder MCU = atmega16 &lt;br /&gt;
# oder MCU = at90s8535&lt;br /&gt;
# oder ...&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellcode-Dateien einstellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen der Quellcodedatei welche die Funktion main enthält, wird hinter TARGET eingetragen. Dies jedoch ohne die Endung &#039;&#039;.c&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
TARGET = superprog&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht das Projekt wie im Beispiel aus mehr als einer Quellcodedatei, sind die weiteren c-Dateien (nicht die Header-Dateien, vgl. [[Include-Files (C)]]) durch Leerzeichen getrennt bei SRC einzutragen. Die bei TARGET definierte Datei ist schon in der SRC-Liste enthalten. Diesen Eintrag nicht löschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
SRC = $(TARGET).c uart.c lcd.c 1wire.c &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man die Liste der Quellcodedateien auch mit dem Operator += erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
SRC = $(TARGET).c uart.c 1wire.c&lt;br /&gt;
# lcd-Code fuer Controller xyz123 (auskommentiert)&lt;br /&gt;
# SRC += lcd_xyz.c&lt;br /&gt;
# lcd-Code fuer &amp;quot;Standard-Controller&amp;quot; (genutzt)&lt;br /&gt;
SRC += lcd.c&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmiergerät einstellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorlagen sind auf die Programmiersoftware [[AVRDUDE]] angepasst, jedoch lässt sich auch andere Programmiersoftware einbinden, sofern diese über Kommandozeile gesteuert werden kann (z.B. stk500.exe, uisp, sp12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
# Einstellung fuer STK500 an com1 (auskommentiert)&lt;br /&gt;
# AVRDUDE_PROGRAMMER = stk500&lt;br /&gt;
# com1 = serial port. Use lpt1 to connect to parallel port.&lt;br /&gt;
# AVRDUDE_PORT = com1    # programmer connected to serial device&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Einstellung fuer STK200-Dongle an lpt1&lt;br /&gt;
AVRDUDE_PROGRAMMER = stk200&lt;br /&gt;
AVRDUDE_PORT = lpt1&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen Flash(=.hex) und EEPROM(=.eep) zusammen auf den Controller programmiert werden, ist das Kommentarzeichen vor AVRDUDE_WRITE_EEPROM zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
# auskommentiert: EERPOM-Inhalt wird nicht mitgeschrieben&lt;br /&gt;
#AVRDUDE_WRITE_EEPROM = -U eeprom:w:$(TARGET).eep&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# nicht auskommentiert: EERPOM-Inhalt wird mitgeschrieben&lt;br /&gt;
AVRDUDE_WRITE_EEPROM = -U eeprom:w:$(TARGET).eep&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
todo: fuse-bits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingabe von &#039;&#039;make all&#039;&#039; im Arbeitsverzeichnis mit dem Makefile und den Quellcodedateien erzeugt (unter anderem) die Dateien superprog.hex und superprog.eep. Abhängigkeiten zwischen den einzelnen c-Dateien werden dabei automatisch berücksichtigt. Die &#039;&#039;superprog.hex&#039;&#039; und &#039;&#039;superprog.eep&#039;&#039; werden mit &#039;&#039;make program&#039;&#039; zum Controller  übertragen. Mit &#039;&#039;make clean&#039;&#039; werden alle temporären Dateien gelöscht (=&amp;quot;aufgeräumt&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Einstellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optimierungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gcc-Compiler kennt verschiedene Stufen der Optimierung. Nur zu Testzwecken sollte die Optimierung ganz deaktiviert werden (&#039;&#039;OPT = 0&#039;&#039;). Die weiteren möglichen Optionen weisen den Compiler an, möglichst kompakten oder möglichst schnellen Code zu erzeugen. In den weitaus meisten Fällen ist &#039;&#039;OPT = s&#039;&#039; die optimale (sic) Einstellung, damit wird kompakter und oft auch der &amp;quot;schnellste&amp;quot; Maschinencode erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debug-Format ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt werden die Formate stabs und dwarf-2. Das Format wird hinter &#039;&#039;DEBUG =&#039;&#039; eingestellt. Siehe dazu Abschnitt &#039;&#039;Eingabedateien zur Simulation&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assembler-Dateien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt genutzten Assembler-Dateien werden hinter ASRC durch Leerzeichen getrennt aufgelistet. Assembler-Dateien haben immer die Endung .S (großes S). Ist zum Beispiel der Assembler-Quellcode eines Software-UARTs in einer Datei softuart.S enthalten lautet die Zeile: &#039;&#039;ASRC = softuart.S&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taktfrequenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Versionen der WinAVR/Mfile Vorlage für Makefiles beinhalten die Definition einer Variablen F_CPU (WinAVR 2/2005). Darin wird die Taktfrequenz des Controllers in Hertz eingetragen. Die Definition steht dann im gesamten Projekt ebenfalls unter der Bezeichnung F_CPU zur Verfügung (z.B. um daraus  UART-, SPI- oder ADC-Frequenzeinstellungen abzuleiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe hat rein &amp;quot;informativen&amp;quot; Charakter, die tatsächliche Taktrate wird über den externen Takt (z.B. Quarz) bzw. die Einstellung des internen R/C-Oszillators  bestimmt. Die Nutzung von F_CPU macht also nur Sinn, wenn die Angabe mit dem tatsächlichen Takt übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der avr-libc ab Version 1.2 (in WinAVR ab 2/2005 enthalten) wird die Definition der Taktfrequenz (F_CPU) zur Berechnung der Wartefunktionen in avr/delay.h genutzt. Diese funktionieren nur dann korrekt, wenn F_CPU mit der tatsächlichen Taktfrequenz übereinstimmt.&lt;br /&gt;
F_CPU muss dazu jedoch nicht unbedingt im makefile definiert werden. Es reicht aus, wird aber bei mehrfacher Anwendung unübersichtlich, vor &#039;&#039;#include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt;&#039;&#039; ein &#039;&#039;#define F_CPU [hier Takt in Hz]UL&#039;&#039; einzufügen. &lt;br /&gt;
Vgl. dazu  den [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__avr__delay.html entsprechenden Abschnitt der Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingabedateien zur Simulation in AVR-Studio ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit älteren AVR-Studio-Versionen kann man nur auf Grundlage sogenannter &#039;&#039;coff&#039;&#039;-Dateien simulieren. Neuere Versionen von AVR-Studio (ab 4.10.356) unterstützen zudem das modernere aber noch experimentelle dwarf-2-Format, das ab WinAVR 20040722 (avr-gcc 3.4.1/Binutils inkl. Atmel add-ons) &amp;quot;direkt&amp;quot; vom Compiler erzeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vorgehensweise bei extcoff:&lt;br /&gt;
* im Makefile bei DEBUG: &amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;DEBUG=stabs&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;make extcoff&#039;&#039; (evtl. vorher &#039;&#039;make clean&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* die erzeugte &#039;&#039;cof&#039;&#039;-Datei (im Beispiel oben &#039;&#039;superprog.cof&#039;&#039;) in AVR-Studio laden&lt;br /&gt;
* AVR-Simulator und zu simulierenden Controller wählen, &amp;quot;Finish&amp;quot;&lt;br /&gt;
* weiteres siehe AVR-Studio Online-Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vorgehensweise bei dwarf-2:&lt;br /&gt;
* im Makefile bei DEBUG: &amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;DEBUG=dwarf-2&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;make all&#039;&#039; (evtl. vorher &#039;&#039;make clean&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* die erzeugte &#039;&#039;elf&#039;&#039;-Datei (im Beispiel oben &#039;&#039;superprog.elf&#039;&#039;) in AVR-Studio laden&lt;br /&gt;
* AVR-Simulator und zu simulierenden Controller wählen, &amp;quot;Finish&amp;quot;&lt;br /&gt;
* weiteres siehe AVR-Studio Online-Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Simulieren scheinen oft &amp;quot;Variablen zu fehlen&amp;quot;. Ursache dafür ist, dass der Compiler die &amp;quot;Variablen&amp;quot; direkt Registern zuweist. Dies kann vermieden werden, indem die Optimierung abgeschaltet wird (im makefile). Man simuliert dann jedoch ein vom optimierten Code stark abweichendes Programm. Das Abschalten der Optimierung wird nicht empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt des Software-Simulators kann das AVR-Studio auch genutzt werden, um mit dem ATMEL JTAGICE, ein Nachbau davon (BootICE, Evertool o.ä.) oder dem ATMEL JTAGICE MKII &amp;quot;im System&amp;quot; zu debuggen. Dazu sind keine speziellen Einstellungen im makefile erforderlich. Debugging bzw. &amp;quot;In-System-Emulation&amp;quot; mit dem JTAGICE und JTAGICE MKII sind in der AVR-Studio Online-Hilfe beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ganzzahlige (Integer) Datentypen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Programmierung von Mikrokontrollern ist die Definition einiger ganzzahliger Datentypen sinnvoll, an denen eindeutig die Bit-Länge abgelesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstdefinierte (nicht-standardisierte) ganzzahlige Datentypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Folgenden genannten Typdefinitionen ist zu beachten, dass die Bezeichnungen für &amp;quot;Worte&amp;quot; teilweise je nach Prozessorplattform unterschiedlich verwendet werden. Die angegebenen Definitionen beziehen sich auf die im Zusammenhang mit AVR/8-bit-Controllern üblichen &amp;quot;Bit-Breiten&amp;quot; (In Erläuterungen zum ARM7TDMI z.B. werden oft 32-bit Integer mit &amp;quot;Wort&amp;quot; ohne weitere Ergänzung bezeichnet). Es empfiehlt sich daher, die im nachfolgenden Abschnitt beschriebenen &#039;&#039;standardisierten ganzzahligen Datentypen&#039;&#039; zu nutzen und damit &amp;quot;Missverständnissen&amp;quot; vorzubeugen, die z.B. bei der Portierung von C-Code zwischen verschiedenen Plattformen auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned char      BYTE;       // besser: uint8_t  aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned short     WORD;       // besser: uint16_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long      DWORD;      // besser: uint32_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long long QWORD;      // besser: uint64_t aus &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; BYTE : Der Datentyp BYTE definiert eine Variable mit 8 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; WORD : Der Datentyp WORD definiert eine Variable mit 16 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 65535.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; DWORD : Der Datentyp DWORD (gesprochen: Double-Word) definiert eine Variable mit 32 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 4294967295.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; QWORD : Der Datentyp QWORD (gesprochen: Quad-Word) definiert eine Variable mit 64 Bit Breite zur Darstellung von ganzen Zahlen im Bereich zwischen 0 ... 18446744073709551615.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standardisierte Integer(Ganzzahl)-Typen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardisierte Datentypen werden in der Header-Datei inttypes.h definiert. In neueren Version der avr-libc (ab V1.2.0) heisst die Datei entsprechend aktuellem Standard stdint.h. inttypes.h existiert aus Kompatibiltätsgründen weiterhin und enthält ein &#039;&#039;#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Zur Nutzung der standardisierten Typen bindet man die &amp;quot;Definitionsdatei&amp;quot; wie folgt ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// oder - ab avr-libc Version 1.2.0 möglich und empfohlen:&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der dort definierten Typen (avr-libc Version 1.0.4):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
typedef signed char        int8_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned char      uint8_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef short              int16_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned short     uint16_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef long               int32_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long      uint32_t;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef long long          int64_t;&lt;br /&gt;
typedef unsigned long long uint64_t;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vierfach-Wort (64Bit) entspricht beim AVR &#039;&#039;uint64_t&#039;&#039;, ein Doppel-Wort (32bit) entspricht &#039;&#039;uint32_t&#039;&#039;, ein Wort (16bit) entspricht &#039;&#039;uint16_t&#039;&#039; und ein Byte (8bit) entspricht &#039;&#039;uint8_t&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Typen ohne vorangestelltes &#039;&#039;u&#039;&#039; können auch vorzeichenbehaftete Zahlen speichern. &#039;&#039;int8_t&#039;&#039; geht also von -128 bis 127, &#039;&#039;uint8_t&#039;&#039; dagegen geht von 0 bis 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/(Standard) Integer Types&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bitfelder =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Programmieren von Mikrocontrollern muss auf jedes Byte oder sogar auf&lt;br /&gt;
jedes Bit geachtet werden. Oft müssen wir in einer Variablen lediglich den&lt;br /&gt;
Zustand 0 oder 1 speichern. Wenn wir nun zur Speicherung eines einzelnen Wertes&lt;br /&gt;
den kleinsten bekannten Datentypen, nämlich &#039;&#039;&#039;unsigned char&#039;&#039;&#039;, nehmen, dann&lt;br /&gt;
verschwenden wir 7 Bits, da ein &#039;&#039;&#039;unsigned char&#039;&#039;&#039; ja 8 Bit breit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bietet uns die Programmiersprache C ein mächtiges Werkzeug an, mit dessen&lt;br /&gt;
Hilfe wir 8 Bits in eine einzelne Bytevariable zusammen fassen und (fast) wie&lt;br /&gt;
8 einzelne Variablen ansprechen können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rede ist von sogenannten Bitfeldern. Diese werden als Strukturelemente&lt;br /&gt;
definiert. Sehen wir uns dazu doch am besten gleich ein Beispiel an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
struct {&lt;br /&gt;
   unsigned char bStatus_1:1; // 1 Bit für bStatus_1&lt;br /&gt;
   unsigned char bStatus_2:1; // 1 Bit für bStatus_2&lt;br /&gt;
   unsigned char bNochNBit:1; // Und hier noch mal ein Bit&lt;br /&gt;
   unsigned char b2Bits:2;    // Dieses Feld ist 2 Bits breit&lt;br /&gt;
   // All das hat in einer einzigen Byte-Variable Platz.&lt;br /&gt;
   // die 3 verbleibenden Bits bleiben ungenutzt&lt;br /&gt;
} x;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugriff auf ein solches Feld erfolgt nun wie beim Strukturzugriff bekannt&lt;br /&gt;
über den Punkt- oder den Dereferenzierungs-Operator:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x.bStatus_1 = 1;&lt;br /&gt;
x.bStatus_2 = 0;&lt;br /&gt;
x.b2Bits = 3;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitfelder sparen Platz im RAM, zu Lasten von Platz im Flash, verschlechtern aber unter&lt;br /&gt;
Umständen die Les- und Wartbarkeit des Codes. Anfängern wird geraten,&lt;br /&gt;
ein &amp;quot;ganzes&amp;quot; Byte (uint8_t) zu nutzen auch wenn nur ein Bitwert gespeichert &lt;br /&gt;
werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nur eine paar wenige Variablen vom Typ bool verwenden möchte, kann man&lt;br /&gt;
auch die Headerdatei &amp;lt;stdbool.h&amp;gt; einbinden und sich dann wie gewohnt einen Booltyp anlegen. &lt;br /&gt;
Bei vielen Variablen vom Typ Bool und knappem Speicher ist die Verwendung von Bitfeldern zu empfehlen (? Wie wird der stdbool intern abgewickelt ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundsätzlicher Programmaufbau eines &amp;amp;micro;C-Programms =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwischen 2 verschiedenen Methoden, um ein&lt;br /&gt;
Mikrocontroller-Programm zu schreiben, und zwar völlig unabhängig davon, in&lt;br /&gt;
welcher Programmiersprache das Programm geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sequentieller Programmablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Programmiertechnik wird eine Endlosschleife programmiert, welche im&lt;br /&gt;
Wesentlichen immer den gleichen Aufbau hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Sequentielle Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interruptgesteuerter Programmablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Methode werden beim Programmstart zuerst die gewünschten&lt;br /&gt;
Interruptquellen aktiviert und dann in eine Endlosschleife gegangen, in welcher&lt;br /&gt;
Dinge erledigt werden können, welche nicht zeitkritisch sind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Interrupt ausgelöst wird so wird automatisch die zugeordnete&lt;br /&gt;
Interruptfunktion ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Interrupt Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeiner Zugriff auf Register =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVR-Controller verfügen über eine Vielzahl von Registern. Die meisten&lt;br /&gt;
davon sind sogenannte Schreib-/Leseregister. Das heißt, das Programm kann die&lt;br /&gt;
Inhalte der Register sowohl auslesen als auch beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Register haben spezielle Funktionen, andere wiederum können für allgemeine Zwecke (Speichern von Datenwerten) verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Register sind bei allen AVRs vorhanden, andere wiederum nur bei bestimmten Typen. So sind beispielsweise die Register, welche für den Zugriff auf den UART notwendig sind selbstverständlich nur bei denjenigen Modellen vorhanden, welche über einen integrierten Hardware UART bzw. USART verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Register sind in den Headerdateien zu den entsprechenden&lt;br /&gt;
AVR-Typen definiert. Wenn im Makefile der MCU-Typ definiert ist, wird vom System automatisch die zum Typen passende Definitionsdatei genutzt, sobald man im Code die allgemeine &amp;quot;io.h&amp;quot; Header-Datei einbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Makefile der MCU-Typ z.B. mit dem Inhalt atmega8 definiert, wird beim Einlesen der io.h-Datei implizit (&amp;quot;automatisch&amp;quot;) auch die iom8.h-Datei mit&lt;br /&gt;
den Register-Definitionen für den ATmega8 eingelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I/O-Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die I/O-Register haben einen besonderen Stellenwert bei den AVR Controllern.&lt;br /&gt;
Sie dienen dem Zugriff auf die Ports und die Schnittstellen des Controllers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwischen 8-Bit und 16-Bit Registern. Vorerst behandeln wir mal&lt;br /&gt;
die 8-Bit Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lesen eines I/O-Registers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lesen kann man auf I/O-Register einfach wie auf eine Variable zugreifen. In Quellcodes, die für ältere Versionen des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, erfolgt der Lesezugriff über die Funktion inp(). Aktuelle Versionen des Compilers unterstüzen den Zugriff nun direkt und inp() ist nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint8_t foo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* kopiert den Status der Eingabepins an PortB &lt;br /&gt;
       in die Variable foo: */&lt;br /&gt;
    foo = PINB;    &lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lesen eines Bits ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVR-Bibliothek (avr-libc) stellt auch Funktionen zur Abfrage eines einzelnen Bits eines Registers zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bit_is_set (&amp;lt;Register&amp;gt;,&amp;lt;Bitnummer&amp;gt;) : Die Funktion &#039;&#039;bit_is_set&#039;&#039; prüft, ob ein Bit gesetzt ist. Wenn das Bit gesetzt ist, wird ein Wert ungleich 0 zurückgegeben. Genau genommen ist es die Wertigkeit des abgefragten Bits, also 1 für Bit0, 2 für Bit1, 4 für Bit2 etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bit_is_clear (&amp;lt;Register&amp;gt;,&amp;lt;Bitnummer&amp;gt;) : Die Funktion &#039;&#039;bit_is_clear&#039;&#039; prüft, ob ein Bit gelöscht ist. Wenn das Bit gelöscht ist, also auf 0 ist, wird ein Wert ungleich 0 zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionen bit_is_clear bzw. bit_is_set sind &#039;&#039;nicht erforderlich&#039;&#039;, man kann auch &amp;quot;einfache&amp;quot; C-Syntax verwenden, die universell verwendbar ist. &#039;&#039;bit_is_set&#039;&#039; entspricht dabei z.B. (Registername &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer)). Das Ergebnis ist &amp;lt;&amp;gt;0 (&amp;quot;wahr&amp;quot;) wenn das Bit gesetzt und 0 (&amp;quot;falsch&amp;quot;) wenn es nicht gesetzt ist. Die Negierung des Ausdrucks, also  &#039;&#039;&#039;!&#039;&#039;&#039;((Registername &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer)), entspricht &#039;&#039;bit_is_clear&#039;&#039; und gibt einen Wert &amp;lt;&amp;gt;0 (&amp;quot;wahr&amp;quot;) zurück, falls das Bit nicht gesetzt ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreiben eines I/O-Registers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schreiben kann man I/O-Register einfach wie eine Variable setzen. In Quellcodes, die für ältere Versionden des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, erfolgt der Schreibzugriff über die Funktion outp(). Aktuelle Versionen des Compilers unterstüzen den Zugriff nun direkt und outp() ist nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Setzt das Richtungsregister des Ports A auf 0xff &lt;br /&gt;
       (alle Pins als Ausgang): */&lt;br /&gt;
    DDRA = 0xff;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Setzt PortA auf 0x03, Bit 0 und 1 &amp;quot;high&amp;quot;, restliche &amp;quot;low&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
    PORTA = 0x03;   &lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schreiben von Bits ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Bits setzt man &amp;quot;Standard-C-konform&amp;quot; mittels logischer (Bit-) Operationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem Ausdruck:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 x |= (1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer);  // wird ein Bit in x gesetzt&lt;br /&gt;
 x &amp;amp;= ~(1 &amp;lt;&amp;lt; Bitnummer); // wird ein Bit in x geloescht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das niederwertigste Bit (für 1) eines Bytes hat die Bitnummer 0, das &amp;quot;höchstwertige&amp;quot; (für 128) die Nummer 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
#define MEINBIT 2&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTA |= (1 &amp;lt;&amp;lt; MEINBIT);    /* setzt Bit 2 an PortA auf 1 */&lt;br /&gt;
PORTA &amp;amp;= ~(1 &amp;lt;&amp;lt; MEINBIT);   /* loescht Bit 2 an PortA */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Methode lassen sich auch mehrere Bits eines Registers gleichzeitig setzen und löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRA &amp;amp;= ~( (1&amp;lt;&amp;lt;PA0) | (1&amp;lt;&amp;lt;PA3) );    /* PA0 und PA3 als Eingaenge */&lt;br /&gt;
PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0) | (1&amp;lt;&amp;lt;PA3);   /* Interne Pull-Up fuer beide einschalten */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quellcodes, die für ältere Version den des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, werden einzelne Bits mittels der Funktionen sbi und cbi gesetzt bzw. gelöscht. Beide Funktionen sind nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Special Function Registers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warten auf einen bestimmten Zustand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in der Bibliothek sogar Funktionen, die warten, bis ein bestimmter Zustand auf einem Bit erreicht ist. Es ist allerdings normalerweise eine eher unschöne Programmiertechnik, da in diesen Funktionen &amp;quot;blockierend gewartet&amp;quot; wird. D.h., der Programmablauf bleibt an dieser Stelle stehen, bis das maskierte Ereignis erfolgt ist. Setzt man den Watchdog ein, muss man darauf achten, dass dieser auch noch getriggert wird (zurücksetzen des Watchdogtimers). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion &#039;&#039;&#039;loop_until_bit_is_set&#039;&#039;&#039; wartet in einer Schleife, bis das definierte Bit gesetzt ist. Wenn das Bit beim Aufruf der Funktion bereits gesetzt ist, wird die Funktion sofort wieder verlassen. Das niederwertigste Bit hat die Bitnummer 0. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Warten bis Bit Nr. 2 (das dritte Bit) in Register PINA gesetzt (1) ist */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define WARTEPIN PINA&lt;br /&gt;
#define WARTEBIT 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// mit der avr-libc Funktion:&lt;br /&gt;
loop_until_bit_is_set(WARTEPIN, WARTEBIT);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// dito in &amp;quot;C-Standard&amp;quot;:&lt;br /&gt;
// Durchlaufe die (leere) Schleife solange das WARTEBIT in Register WARTEPIN&lt;br /&gt;
// _nicht_ ungleich 0 (also 0) ist.&lt;br /&gt;
while ( !(WARTEPIN &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; WARTEBIT)) ) ;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion &#039;&#039;&#039;loop_until_bit_is_clear&#039;&#039;&#039; wartet in einer Schleife, bis das definierte Bit gelöscht ist. Wenn das Bit beim Aufruf der Funktion bereits gelöscht ist, wird die Funktion sofort wieder verlassen. Das niederwertigste Bit hat die Bitnummer 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Warten bis Bit Nr. 4 (das fuenfte Bit) in Register PINB geloescht (0) ist */&lt;br /&gt;
#define WARTEPIN PINB&lt;br /&gt;
#define WARTEBIT 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// avr-libc-Funktion:&lt;br /&gt;
loop_until_bit_is_clear(WARTEPIN, WARTEBIT);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// dito in &amp;quot;C-Standard&amp;quot;:&lt;br /&gt;
// Durchlaufe die (leere) Schleife solange das WARTEBIT in Register WARTEPIN&lt;br /&gt;
// gesetzt (1) ist &lt;br /&gt;
while ( WARTEPIN &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;WARTEBIT) ) ;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universeller und auch auf andere Plattformen besser übertragbar ist die Verwendung von C-Standardoperationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: &lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Special Function Registers&lt;br /&gt;
* [[Bitmanipulation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zugriff auf Ports =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ports der AVR-Controller werden über Register gesteuert. Dazu sind&lt;br /&gt;
jedem Port 3 Register zugeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;DDRx&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| Datenrichtungsregister für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039; entspricht &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039; C&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039; usw. (abhängig von der Anzahl der Ports des verwendeten AVR). Bit im Register gesetzt (1) für Ausgang, Bit gelöscht (0) für Eingang.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eingangsadresse für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- TODO: Erläuterung eher weiter unten nicht in der &amp;quot;Kurzzusammenfassung - Dies ist kein eigentliches Register, sondern definiert lediglich eine Adresse, in welcher der aktuelle Zustand der Eingangspins eines Ports vom&lt;br /&gt;
Controller abgelegt werden. Nichtsdestotrotz erfolgt der Zugriff auf den Zustand der Pins genau so, wie wenn &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039; ein normales Register wäre. Die Adresse kann nur gelesen und nicht beschrieben werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustand des Ports. Die Bits in PINx entsprechen dem Zustand der als Eingang definierten Portpins. Bit 1 wenn Pin &amp;quot;high&amp;quot;, Bit 0 wenn Portpin low.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;PORTx&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Datenregister für Port&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Dieses Register wird verwendet, um die Ausgänge eines Ports anzusteuern. Bei Pins, die mittels DDRx auf Eingang geschaltet wurden, koenen ueber PORTx&lt;br /&gt;
die internen Pull-Up Widerstände aktiviert oder deaktiviert werden (1 = aktiv).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *Änderung: Habe PINx und PORTx vertauscht.PINx ist für Pull up und PORTx für high bzw low. Michael.L  - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sollte diese Aenderung?? Den Rest des Abschnitts auch gelesen? Evtl. die hier nicht erlaeuterten Zusatzfunktion der neuen AVRs durcheinandergeworfen? Aenderung verworfen bis mehr Details.  m.thomas. &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenrichtung bestimmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst muss die Datenrichtung der verwendeten Pins bestimmt werden. Um dies zu erreichen, wird das Datenrichtungsregister des entsprechenden Ports beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden Pin, der als Ausgang verwendet werden soll, muss dabei das&lt;br /&gt;
entsprechende Bit auf dem Port gesetzt werden. Soll der Pin als Eingang&lt;br /&gt;
verwendet werden, muss das entsprechende Bit gelöscht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen wir also beispielsweise Pin 0 bis 4 von Port B als Ausgänge&lt;br /&gt;
definieren so schreiben wir folgende Zeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Setzen der Bits 0,1,2,3 und 4&lt;br /&gt;
// Binär 00011111 = Hexadezimal 1F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DDRB = 0x1F;    /* direkte Zuweisung - unuebersichtlich */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* mehr Tipparbeit aber uebersichtlicher: */&lt;br /&gt;
DDRB = (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB0) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB1) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB2) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB3) | (1 &amp;lt;&amp;lt; DDB4); &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pins 5 bis 7 werden (da 0) als Eingänge geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganze Ports ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen ganzen Port als Ausgang zu definieren, kann der folgende Befehl&lt;br /&gt;
verwendet werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
DDRB = 0xff; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird der Port B als Ganzes als Ausgang geschaltet. Dazu muss die Header-Datei avr/io.h eingebunden sein (darin wird u.a. DDRB definiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vordefinierte Bitnummern für I/O-Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bitnummern (z.B. PCx, PINCx und DDCx für den Port C) sind in den io*.h-Dateien der avr-libc definiert und dienen lediglich der besseren Lesbarkeit. Man muss diese Definitionen nicht verwenden oder kann auch einfach &amp;quot;immer&amp;quot; PAx, PBx, PCx usw. nutzen, auch wenn der Zugriff auf Bits in DDRx- oder PINx-Registern erfolgt. Für den Compiler sind die Ausdrücke (1&amp;lt;&amp;lt;PC7), (1&amp;lt;&amp;lt;DDC7) und (1&amp;lt;&amp;lt;PINC7) identisch: (1&amp;lt;&amp;lt;7) (genauer: der Präprozessor ersetzt die Ausdrücke (1&amp;lt;&amp;lt;PC7),... zu (1&amp;lt;&amp;lt;7)). Ein Ausschnitt der Definitionen für Port C eines ATmega32 aus der iom32.h-Datei zur Verdeutlichung (analog für die weiteren Ports):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* PORTC */&lt;br /&gt;
#define PC7     7&lt;br /&gt;
#define PC6     6&lt;br /&gt;
#define PC5     5&lt;br /&gt;
#define PC4     4&lt;br /&gt;
#define PC3     3&lt;br /&gt;
#define PC2     2&lt;br /&gt;
#define PC1     1&lt;br /&gt;
#define PC0     0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* DDRC */&lt;br /&gt;
#define DDC7    7&lt;br /&gt;
#define DDC6    6&lt;br /&gt;
#define DDC5    5&lt;br /&gt;
#define DDC4    4&lt;br /&gt;
#define DDC3    3&lt;br /&gt;
#define DDC2    2&lt;br /&gt;
#define DDC1    1&lt;br /&gt;
#define DDC0    0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* PINC */&lt;br /&gt;
#define PINC7   7&lt;br /&gt;
#define PINC6   6&lt;br /&gt;
#define PINC5   5&lt;br /&gt;
#define PINC4   4&lt;br /&gt;
#define PINC3   3&lt;br /&gt;
#define PINC2   2&lt;br /&gt;
#define PINC1   1&lt;br /&gt;
#define PINC0   0&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Signale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, digitale Signale mit dem Mikrocontroller zu erfassen bzw. auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgänge ==&lt;br /&gt;
Will man als Ausgang definierte Pins (entsprechende DDRx-Bits = 1) auf Logisch 1 setzen, setzt man die  entsprechenden Bits im Portregister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#inlude &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB=0x04; /* besser PORTB=(1&amp;lt;&amp;lt;PB2) */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
wird also der Ausgang an Pin PB2 gesetzt (Beachte, dass die Bits immer &#039;&#039;von 0 an&#039;&#039; gezählt werden, das niederwertigste Bit ist also Bitnummer 0 und nicht etwa Bitnummer 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, dass bei der Zuweisung mittels &#039;&#039;&#039;=&#039;&#039;&#039; immer alle Pins gleichzeitig angegeben werden. Man sollte also, wenn nur bestimmte Ausgänge geschaltet werden sollen, zuerst den aktuellen Wert des Ports einlesen und das Bit des gewünschten Ports in diesen Wert einfließen lassen. Will man also nur den dritten Pin (Bit Nr. 2) an Port B auf &amp;quot;high&amp;quot; setzen und den Status der anderen Ausgänge unverändert lassen, nutze man diese Form:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB = PORTB | 0x04; /* besser: PORTB = PORTB | ( 1&amp;lt;&amp;lt;PB2 ) */&lt;br /&gt;
/* vereinfacht durch Nutzung des |= Operators : */&lt;br /&gt;
PORTB |= (1&amp;lt;&amp;lt;PB2);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* auch mehrere &amp;quot;gleichzeitig&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
PORTB |= (1&amp;lt;&amp;lt;PB4)|(1&amp;lt;&amp;lt;PB5); /* Pins PB4 und PB5 &amp;quot;high&amp;quot; */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ausschalten&amp;quot;, also  Ausgänge auf &amp;quot;low&amp;quot; setzen, erfolgt analog:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
PORTB &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB2); /* löscht Bit 2 in PORTB und setzt damit Pin PB2 auf low */ &lt;br /&gt;
PORTB &amp;amp;= ~((1&amp;lt;&amp;lt;PB4)|(1&amp;lt;&amp;lt;PB5)); /* Pin PB4 und Pin PB5 &amp;quot;low&amp;quot; */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quellcodes, die für ältere Version den des avr-gcc/der avr-libc entwickelt wurden, werden einzelne Bits mittels der Funktionen sbi und cbi gesetzt bzw. gelöscht. Beide Funktionen sind in aktuellen Versionen der avr-libc nicht mehr enthalten und auch nicht mehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Anfangszustand von Ausgängen kritisch ist, muss die Reihenfolge beachtet werden, mit der die Datenrichtung (DDRx) eingestellt und der Ausgabewert (PORTx) gesetzt wird. Für Ausgangspins, die mit Angangswert &amp;quot;high&amp;quot; initialisiert werden, zuerst die Bits im PORTx-Register setzen und anschliessend die Datenrichtung auf Ausgang stellen. Daraus ergibt sich die Abfolge Eingang -&amp;gt; setze PORTx: interner Pull-Up aktiv -&amp;gt; setze DDRx: Ausgang &amp;quot;high&amp;quot;. Bei der Reihenfolge erst DDRx and PORTx, kann es zu einem kurzen &amp;quot;low-Puls&amp;quot; kommen, der auch exterene Pull-Up-Widerstände &amp;quot;überstimmt&amp;quot;. Die (ungünstige) Abfolge: Eingang -&amp;gt; setze DDRx: Ausgang (auf &amp;quot;low&amp;quot;, da PORTx nach Reset 0) -&amp;gt; setze PORTx: Ausgang auf high. Vergleiche dazu auch das Datenblatt Abschnitt &#039;&#039;Configuring the Pin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingänge (Wie kommen Signale in den &amp;amp;micro;C) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die digitalen Eingangssignale können auf verschiedene Arten zu unserer Logik gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signalkopplung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist es, wenn die Signale direkt aus einer anderen digitalen Schaltung übernommen werden können. Hat der Ausgang der entsprechenden Schaltung TTL-Pegel dann können wir sogar direkt den Ausgang der Schaltung mit einem Eingangspin von unserem Controller verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Ausgang der anderen Schaltung keinen TTL-Pegel so müssen wir den Pegel über entsprechende Hardware (z.B. Optokoppler, Spannungsteiler &amp;quot;Levelshifter&amp;quot;) anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der beiden Schaltungen muss selbstverständlich miteinander verbunden werden. Der Software selber ist es natürlich letztendlich egal, wie das Signal eingespeist wird. Wir können ja ohnehin lediglich prüfen, ob an einem Pin unseres Controllers eine logische 1 (Spannung größer ca. 0,7*Vcc) oder eine logische 0 (Spannung kleiner ca. 0,2*Vcc) anliegt. Detaillierte Informationen darüber, ab welcher Spannung ein Eingang als 0 (&amp;quot;low&amp;quot;) bzw. 1 (&amp;quot;high&amp;quot;) erkannt wird, liefert die Tabelle DC Characteristics im Datenblatt des genutzten Controllers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage der Zustände der Portpins erfolgt direkt über den Registernamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font color=&amp;quot;#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Dabei ist wichtig, zur Abfrage der Eingänge &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; etwa Portregister &#039;&#039;&#039;PORTx&#039;&#039;&#039; zu verwenden, &#039;&#039;&#039;sondern&#039;&#039;&#039; Eingangsregister &#039;&#039;&#039;PINx&#039;&#039;&#039;. Die Abfrage der Pinzustände über PORTx statt PINx ist ein häufiger Fehler beim AVR-&amp;quot;Erstkontakt&amp;quot;.&amp;lt;/font&amp;gt; (Ansonsten liest man nicht den Zustand der Eingänge, sondern den Status der internen Pull-Up-Widerstände.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man also die aktuellen Signalzustände von Port D abfragen und in eine Variable namens bPortD abspeichern, schreibt man folgende Befehlszeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint8_t bPortD;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
bPortD = PIND;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den C-Bitoperationen kann man den Status der Bits abfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Fuehre Aktion aus, wenn Bit Nr. 1 (das &amp;quot;zweite&amp;quot; Bit) in PINC gesetzt (1) ist */&lt;br /&gt;
if ( PINC &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINC1) ) {&lt;br /&gt;
  /* Aktion */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Fuehre Aktion aus, wenn Bit Nr. 2 (das &amp;quot;dritte&amp;quot; Bit) in PINB geloescht (0) ist */&lt;br /&gt;
if ( !(PINB &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2)) ) {&lt;br /&gt;
  /* Aktion */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tasten und Schalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss mechanischer Kontakte an den Mikrocontroller gestaltet sich ebenfalls ganz einfach, wobei wir zwei unterschiedliche Methoden unterscheiden müssen (&#039;&#039;Active Low&#039;&#039; und &#039;&#039;Active High&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Active Low&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Active High&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Image:Active Low.gif]]&lt;br /&gt;
| [[Image:Active High.gif]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Bei dieser Methode wird der Kontakt zwischen den Eingangspin des Controllers und Masse geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bei offenem Schalter der Controller kein undefiniertes Signal bekommt wird zwischen die Versorgungsspannung und den Eingangspin ein sogenannter Pull-Up Widerstand geschaltet. Dieser dient dazu, den Pegel bei geöffnetem Schalter auf logisch 1 zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstandswert des Pull-Up Widerstands ist an sich nicht kritisch. Es muss jedoch beachtet werden, dass über den Widerstand ein Strom in den Eingang fliesst, also sollte er nicht zu klein gewählt werden um den Controller nicht zu zerstören. Wird er allerdings zu hoch gewählt ist die Wirkung eventuell nicht gegeben. Als üblicher Wert haben sich 10 Kiloohm eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVRs haben sogar an den meisten Pins softwaremässig zuschaltbare interne Pull-Up Widerstände, welche wir natürlich auch verwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Hier wird der Kontakt zwischen die Versorgungsspannung und den Eingangspin geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bei offener Schalterstellung kein undefiniertes Signal am Controller ansteht, wird zwischen den Eingangspin und die Masse ein Pull-Down Widerstand geschaltet. Dieser dient dazu, den Pegel bei geöffneter Schalterstellung auf logisch 0 zu halten.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pull-Up Widerstände aktivieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internen Pull-Up Widerstände von Vcc zu den einzelnen Portpins werden über das Register &#039;&#039;&#039; PORTx&#039;&#039;&#039; aktiviert bzw. deaktiviert, wenn ein Pin als &#039;&#039;&#039; Eingang&#039;&#039;&#039; geschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Wert des entsprechenden Portpins auf 1 gesetzt so ist der Pull-Up Widerstand aktiviert. Bei einem Wert von 0 ist der Pull-Up Widerstand nicht aktiv. Man sollte jeweils entweder den internen oder einen externen Pull-Up Widerstand verwenden, aber nicht beide zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel werden alle Pins des Ports D als Eingänge geschaltet und alle Pull-Up Widerstände aktiviert. Weiterhin wird Pin PC7 als Eingang geschaltet und dessen interner Pull-Up Widerstand aktiviert, ohne die Einstellungen für die anderen Portpins (PC0-PC6) zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRD  = 0x00; /* alle Pins von Port D als Eingang */&lt;br /&gt;
PORTD = 0xff; /* interne Pull-Ups an allen Port-Pins aktivieren */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
DDRC  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;DDC7);  /* Pin PC7 als Eingang */&lt;br /&gt;
PORTC |= (1&amp;lt;&amp;lt;PC7);    /* internen Pull-Up an PC7 aktivieren */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== (Tasten-)Entprellung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben alle mechanischen Kontakte, sei es von Schaltern, Tastern oder auch von Relais, die unangenehme Eigenschaft zu prellen. Dies bedeutet, dass beim Schliessen des Kontaktes derselbe nicht direkt Kontakt herstellt, sondern mehrfach ein- und ausschaltet bis zum endgültigen Herstellen des Kontaktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll nun mit einem schnellen Mikrocontroller gezählt werden, wie oft ein solcher Kontakt geschaltet wird, dann haben wir ein Problem, weil das Prellen als mehrfache Impulse gezählt wird. Diesem Phänomen muss beim Schreiben des Programms unbedingt Rechnung getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400UL     /* Quarz mit 3.6864 Mhz  */&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt;      /* definiert _delay_ms() ab avr-libc Version 1.2.0 */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einfache Funktion zum Entprellen eines Tasters */&lt;br /&gt;
inline uint8_t debounce(volatile uint8_t *port, uint8_t pin)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
        if ( ! (*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
                /* Pin wurde auf Masse gezogen, 100ms warten   */&lt;br /&gt;
                _delay_ms(100);&lt;br /&gt;
                if ( ! (*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
                {&lt;br /&gt;
                        /* Anwender Zeit zum Loslassen des Tasters geben */&lt;br /&gt;
                        _delay_ms(100);&lt;br /&gt;
                        return 1;&lt;br /&gt;
                }&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
        return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
        DDRB &amp;amp;= ~( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );                 /* PIN PB0 auf Eingang (Taster)            */&lt;br /&gt;
        PORTB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );                 /* Pullup-Widerstand aktivieren            */&lt;br /&gt;
        ...&lt;br /&gt;
        if (debounce(&amp;amp;PINB, PB0))             /* Falls Taster an PIN PB0 gedrueckt..    */&lt;br /&gt;
                PORTD = PIND ^ ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PD7 );  /* ..LED an Port PD7 an-&lt;br /&gt;
                                   bzw. ausschalten */&lt;br /&gt;
        ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Beispiel ist zu beachten, dass der AVR im Falle eines Tastendrucks 200ms wartet, also brach liegt. Zeitkritische Anwendungen sollten ein anderes Verfahren w&amp;amp;auml;hlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Entprellen siehe auch:&lt;br /&gt;
* Artikel [[Entprellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung von analogen Eingangswerten und die Ausgabe von Analogwerten wird in Kapitel [[AVR-GCC-Tutorial#Analoge_Ein-_und_Ausgabe|Analoge Ein- und Ausgabe]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 16-Bit Portregister (ADC, ICR1, OCR1, TCNT1, UBRR) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Portregister in den AVR-Controllern sind 16 Bit breit. Im Datenblatt sind diese Register üblicherweise mit dem Suffix &amp;quot;L&amp;quot; (LSB) und &amp;quot;H&amp;quot; (MSB) versehen. Die avr-libc definiert zusätzlich die meisten dieser Variablen die Bezeichnung ohne &amp;quot;L&amp;quot; oder &amp;quot;H&amp;quot;. Auf diese kann direkt zugewiesen bzw. zugegriffen werden. Die Konvertierung von 16-bit Wort nach 2*8-bit Byte erfolgt intern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint16_t foo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
foo=ADC; /* setzt die Wort-Variable foo auf den Wert der letzten AD-Wandlung */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ben&amp;amp;ouml;tigt, kann eine 16-Bit Variable auch recht einfach manuell in ihre zwei 8-Bit Bestandteile zerlegt werden. Folgendes Beispiel demonstriert dies anhand des pseudo- 16-Bit Registers UBRR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#define UART_BAUD_RATE 9600&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
typedef union {&lt;br /&gt;
        uint16_t i16;&lt;br /&gt;
        struct {&lt;br /&gt;
                uint8_t i8l;&lt;br /&gt;
                uint8_t i8h;&lt;br /&gt;
        };&lt;br /&gt;
} convert16to8;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
convert16to8 baud;&lt;br /&gt;
baud.i16 = F_CPU / (UART_BAUD_RATE * 16L) -1;&lt;br /&gt;
UBRRH = baud.i8h;&lt;br /&gt;
UBRRL = baud.i8l;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/*alternativ:*/&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t wFoo16;&lt;br /&gt;
uint8_t bFooLow, bFooHigh;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wFoo16   = 0xAA55;                 /* zu &amp;quot;zerlegende&amp;quot; 16Bit-Integer */&lt;br /&gt;
bFooHigh = (uint8_t)(wFoo16 &amp;gt;&amp;gt; 8); /* MS-Byte */&lt;br /&gt;
bFooLow  = (uint8_t)(wFoo16);      /* LS-Byte */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen AVR-Typen (z.B. ATmega8) teilen sich UBRRH und UCSRC die gleiche Memory-Adresse. Damit der AVR trotzdem zwischen den beiden Registern unterscheiden kann, bestimmt das Bit7 (URSEL) welches Register tats&amp;amp;auml;chlich beschrieben werden soll. &#039;&#039;1000 0011&#039;&#039; (0x83) adressiert demnach UCSRC und &amp;amp;uuml;bergibt den Wert &#039;&#039;3&#039;&#039; und &#039;&#039;0000 0011&#039;&#039; (0x3) adressiert UBRRH und &amp;amp;uuml;bergibt ebenfalls den Wert &#039;&#039;3&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen 16-bit Registern (insbesondere die der 16-bit Timer) erfolgen Schreibzugriffe über das sogenannte &#039;&#039;temporary Register&#039;&#039;. Die Reihenfolge der Zugriffe bestimmt, wann der Wert tatsächlich ins Register geschrieben wird. Typisch wird erst das High-Byte beschrieben (xxxH) und intern im temporary Register zwischengespeichert. Nachdem das Low-Byte (xxxL) geschrieben wurde, setzt der Controller mit diesem und dem im temporary Register zwischengespeicherten Wert für das High-Byte das 16-bit Register. Dabei ist zu beachten, dass intern nur ein temporary Register verfügbar ist, welches in Interruptroutinen mglw. mit einem anderen Wert überschrieben wird, wenn dort ebenfalls 16-bit Register beschrieben werden. avr-gcc/avr-libc berücksichtigen die korrekte Reihenfolge automatisch, wenn die Register mit ihrem &amp;quot;16-bit Label&amp;quot; (ohne H bzw. L) angesprochen werden, dabei ist der Schutz des temporary Registers vor Überschreiben durch Interruptroutinen dennoch zu beachten (im Zweifel beim Schreibzugriff die Interrupts kurzzeitig global deaktivieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umgang mit 16-Bit Registern siehe auch:&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Related Pages/Frequently Asked Questions/Nr. 8&lt;br /&gt;
* Datenblatt Abschnitt &#039;&#039;Accessing 16-bit Registers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der UART =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[UART]] kann ein AVR leicht mit einer [[RS232]]-Schnittstelle eines PC oder sonstiger Geräte mit &amp;quot;serieller Schnittstelle&amp;quot; verbunden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Anwendungen des UART:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Debug-Schnittstelle: z.B. zur Anzeige von Zwischenergebnissen (&amp;quot;printf-debugging&amp;quot; - hier besser &amp;quot;UART-debugging&amp;quot;) auf einem PC. Auf dem Rechner reicht dazu eine Terminal-Software (MS-Windows: Hyperterm oder besser Bray-Terminal, [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-8-155472.html#new HTerm]; Unix/Linux z.B. minicom). Ein direkter Anschluss ist aufgrund unterschiedlicher Pegel nicht möglich, jedoch sind entsprechende Schnittstellen-ICs wie z.B. ein MAX232 günstig und leicht zu integrieren. Rechner ohne serielle Schnittstelle können über fertige USB-seriell-Adapter angeschlossen werden. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mensch-Maschine Schnittstelle&amp;quot;: z.B. Konfiguration und Statusabfrage über eine &amp;quot;Kommandozeile&amp;quot; oder Menüs&lt;br /&gt;
* Übertragen von gespeicherten Werten: z.B. bei einem Datenlogger&lt;br /&gt;
* Anschluss von Geräten mit serieller Schnittstelle (z.B. (Funk-)Modems, Mobiltelefone, Drucker, Sensoren, &amp;quot;intelligente&amp;quot; LC-Displays, GPS-Empfänger). &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Feldbusse&amp;quot; auf RS485/RS422-Basis mittels entsprechenden Bustreiberbausteinen (z.B. MAX485)&lt;br /&gt;
* DMX, Midi etc.&lt;br /&gt;
* LIN-Bus (&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ocal &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterconnect &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;etwork): Preiswerte Sensoren/Aktoren in der Automobiltechnik und darüber hinaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVR-Controller haben ein bis zwei vollduplexfähigen UART (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;niversal &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;synchronous &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;eceiver and &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ransmitter) schon eingebaut (&amp;quot;Hardware-UART&amp;quot;). &lt;br /&gt;
Übrigens: Vollduplex heisst nichts anderes, als dass der Baustein gleichzeitig senden und empfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs (ATmega, ATtiny) verfügen über einen oder zwei U&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ART(s), dieser unterschiedet sich vom UART hauptsächlich durch interne FIFO-Puffer für Ein- und Ausgabe und erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten. Die Puffergröße ist allerdings nur 1 Byte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UART wird über vier separate Register angesprochen. USARTs der ATMEGAs verfügen über mehrere zusätzliche Konfigurationsregsiter. Das Datenblatt gibt darüber Auskunft. Die Folgende Tabelle gibt nur die Register für die (veralteten) UARTs wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UCR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den UART verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXCIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXCIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;UDRIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CHR9&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXB8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXB8&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXCIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;RX&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;omplete &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART RX Complete Interrupt ausgelöst, wenn ein Zeichen vom UART empfangen wurde. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXCIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;TX&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;omplete &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART TX Complete Interrupt ausgelöst, wenn ein Zeichen vom UART gesendet wurde. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UDRIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;mpty &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein UART Datenregister Leer Interrupt ausgelöst, wenn der UART wieder bereit ist um ein neues zu sendendes Zeichen zu übernehmen. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;eceiver &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Nur wenn dieses Bit gesetzt ist, arbeitet der Empfänger des UART überhaupt. Wenn das Bit nicht gesetzt ist, kann der entsprechende Pin des AVR als normaler I/O-Pin verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ransmitter &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Nur wenn dieses Bit gesetzt ist, arbeitet der Sender des UART überhaupt. Wenn das Bit nicht gesetzt ist, kann der entsprechende Pin des AVR als normaler I/O-Pin verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CHR9&#039;&#039;&#039; (9 Bit Characters)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, können 9 Bit lange Zeichen übertragen und empfangen werden. Das 9. Bit kann bei Bedarf als zusätzliches Stopbit oder als Paritätsbit verwendet werden. Man spricht dann von einem 11-Bit Zeichenrahmen:&lt;br /&gt;
:1 Startbit + 8 Datenbits + 1 Stopbit + 1 Paritätsbit = 11 Bits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXB8&#039;&#039;&#039; (Receive Data Bit 8)&lt;br /&gt;
:Wenn das vorher erwähnte CHR9-Bit gesetzt ist, dann enthält dieses Bit das 9. Datenbit eines empfangenen Zeichens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXB8&#039;&#039;&#039; (Transmit Data Bit 8)&lt;br /&gt;
:Wenn das vorher erwähnte CHR9-Bit gesetzt ist, dann muss in dieses Bit das 9. Bit des zu sendenden Zeichens eingeschrieben werden bevor das eigentliche Datenbyte in das Datenregister geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;USR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tatus &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier teilt uns der UART mit, was er gerade so macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;RXC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TXC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;UDRE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;FE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;RXC&#039;&#039;&#039; (UART Receive Complete)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn ein empfangenes Zeichen vom Empfangs-Schieberegister in das Empfangs-Datenregister transferiert wurde.&lt;br /&gt;
:Das Zeichen muss nun schnellstmöglich aus dem Datenregister ausgelesen werden. Falls dies nicht erfolgt bevor ein weiteres Zeichen komplett empfangen wurde wird eine Überlauf-Fehlersituation eintreffen. Mit dem Auslesen des Datenregisters wird das Bit automatisch gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TXC&#039;&#039;&#039; (UART Transmit Complete)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn das im Sende-Schieberegister befindliche Zeichen vollständig ausgegeben wurde und kein weiteres Zeichen im Sendedatenregister ansteht. Dies bedeutet also, wenn die Kommunikation vollumfänglich abgeschlossen ist.&lt;br /&gt;
:Dieses Bit ist wichtig bei Halbduplex-Verbindungen, wenn das Programm nach dem Senden von Daten auf Empfang schalten muss. Im Vollduplexbetrieb brauchen wir dieses Bit nicht zu beachten.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird nur dann automatisch gelöscht, wenn der entsprechende Interrupthandler aufgerufen wird, ansonsten müssen wir das Bit selber löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;UDRE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;mpty)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn ein Zeichen vom Sendedatenregister in das Send-Schieberegister übernommen wurde und der UART nun wieder bereit ist, ein neues Zeichen zum Senden aufzunehmen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn ein Zeichen in das Sendedatenregister geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;FE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;raming &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;rror)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn der UART einen Zeichenrahmenfehler detektiert, d.h. wenn das Stopbit eines empfangenen Zeichens 0 ist.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn das Stopbit des empfangenen Zeichens 1 ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OR&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;ver&#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;un)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom AVR gesetzt, wenn unser Programm das im Empfangsdatenregister bereit liegende Zeichen nicht abholt bevor das nachfolgende Zeichen komplett empfangen wurde.&lt;br /&gt;
:Das nachfolgende Zeichen wird verworfen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn das empfangene Zeichen in das Empfangsdatenregister transferiert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UDR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier werden Daten zwischen UART und CPU übertragen. Da der UART im&lt;br /&gt;
Vollduplexbetrieb gleichzeitig empfangen und senden kann, handelt es sich&lt;br /&gt;
hier physikalisch um 2 Register, die aber über die gleiche I/O-Adresse&lt;br /&gt;
angesprochen werden. Je nachdem, ob ein Lese- oder ein Schreibzugriff auf&lt;br /&gt;
den UART erfolgt wird automatisch das richtige UDR angesprochen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;UBRR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aud &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;ate &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register müssen wir dem UART mitteilen, wie schnell wir gerne&lt;br /&gt;
kommunizieren möchten. Der Wert, der in dieses Register geschrieben&lt;br /&gt;
werden muss, errechnet sich nach folgender Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
\begin{matrix}&lt;br /&gt;
\mathrm{UBRR} = \frac{\mathrm{Taktfrequenz}}{\mathrm{Baudrate} \cdot 16} - 1&lt;br /&gt;
\end{matrix}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Baudraten bis zu 115200 Baud und höher möglich.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hardware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der UART basiert auf normalem TTL-Pegel mit 0V (LOW) und 5V (HIGH). Die&lt;br /&gt;
Schnittstellenspezifikation für RS232 definiert jedoch -3V ... -12V (LOW) und&lt;br /&gt;
+3 ... +12V (HIGH). Zudem muss der Signalaustausch zwischen AVR und&lt;br /&gt;
Partnergerät invertiert werden. Für die Anpassung der Pegel und das&lt;br /&gt;
Invertieren der Signale gibt es fertige Schnittstellenbausteine. Der bekannteste&lt;br /&gt;
davon ist wohl der MAX232. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;quot;Hackerloesung&amp;quot; auskommentiert - nicht so gut in einem &amp;quot;Einsteiger-Tutorial&amp;quot; - mthomas&lt;br /&gt;
Allerdings kostet der auch wieder Geld und benötigt&lt;br /&gt;
zusätzlich immerhin 4 externe Elkos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den PC eingebauten Schnittstellen vertragen ohne Klagen auch den&lt;br /&gt;
TTL-Pegel vom AVR. Allerdings müssen wir immer noch die Signale invertieren. Im&lt;br /&gt;
einfachtesn Fall verwenden wir dazu jeweils einen einfachen NPN-Transistor und 2&lt;br /&gt;
Widerstände. Näheres dazu erfahrt ihr in den folgenden Übungen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streikt die Kommunikation per UART, so ist oft eine fehlerhafte Einstellung der Baudrate die Ursache. Die Konfiguration auf eine bestimmte Baudrate ist abhängig von der Taktfrequenz des Controllers. Gerade bei neu aufgebauten Schaltungen (bzw. neu gekauften Controllern) sollte man sich daher noch einmal vergewissern, dass der Controller auch tatsächlich mit der vermuteten Taktrate arbeitet und nicht z.B. den bei einigen Modellen werksseitig eingestellten internen [[Oszillator]] statt eines externen Quarzes nutzt. Die Werte der verschiedenen fuse-bits im Fehlerfall also beispielsweise mit &#039;&#039;[[AVRDUDE]]&#039;&#039; kontrollieren und falls nötig anpassen. Grundsätzlich empfiehlt sich auch immer ein Blick in die [[AVR_Checkliste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Senden mit dem UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen nun Daten mit dem UART auf die serielle Schnittstelle ausgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu müssen wir den UART zuerst mal initialisieren. Dazu setzen wir je nach&lt;br /&gt;
gewünschter Funktionsweise die benötigten Bits im &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir vorerst nur senden möchten und (noch) keine Interrupts auswerten wollen, gestaltet sich die Initialisierung wirklich sehr einfach, da wir lediglich das &#039;&#039;&#039;Transmitter Enable&#039;&#039;&#039; Bit setzen müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
UCR |= (1&amp;lt;&amp;lt;TXEN);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs mit USART(s) haben mehrere Konfigurationsregister und erfordern eine etwas andere Konfiguration. Für einen ATmega16 z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  UCSRB |= (1&amp;lt;&amp;lt;TXEN);			// UART TX einschalten&lt;br /&gt;
  UCSRC |= (1&amp;lt;&amp;lt;URSEL)|(3&amp;lt;&amp;lt;UCSZ0);	// Asynchron 8N1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist noch das bzw. sind noch die Baudratenregister einzustellen (UBRR bzw. UBRRL/UBRRH). Der Wert dafür ergibt sich aus der angegebenen Formel durch Einsetzen der Taktfrequenz und der gewünschten Übertragungsrate. (Das Berechnen der Formel kann man dem [[C-Präprozessor|Präprozessor]] überlassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* UART-Init beim AT90S2313 */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
/* In neueren Version der WinAVR/Mfile Makefile-Vorlage kann&lt;br /&gt;
   F_CPU im Makefile definiert werden, eine nochmalige Definition&lt;br /&gt;
   hier wuerde zu einer Compilerwarnung fuehren. Daher &amp;quot;Schutz&amp;quot; durch&lt;br /&gt;
   #ifndef/#endif */&lt;br /&gt;
/* Zum Beispiel 4Mhz-Quarz (falls nicht schon im Makefile definiert): */&lt;br /&gt;
#define F_CPU 4000000;&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#define UART_BAUD_RATE 9600  // 9600 Baud&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UBRR = F_CPU / (UART_BAUD_RATE * 16L) - 1;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder für den Mega16 mit einem 16bit-Register eine etwas andere Programmierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  /* USART-Init beim ATmega16 */&lt;br /&gt;
  #ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
  #define F_CPU 3686400           /* Oszillator-Frequenz in Hz */&lt;br /&gt;
  #endif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Hilfsmakro zur UBRR-Berechnung (&amp;quot;Formel&amp;quot; laut Datenblatt)&lt;br /&gt;
  #define UART_UBRR_CALC(BAUD_,FREQ_) ((FREQ_)/((BAUD_)*16L)-1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  #define UART_BAUD_RATE 9600&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  UBRRH = (uint8_t)(UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU)&amp;gt;&amp;gt;8);&lt;br /&gt;
  UBRRL = (uint8_t)UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* alternativ bei der avr-libc &amp;quot;direkt 16bit&amp;quot; : */&lt;br /&gt;
  UBRR = UART_UBRR_CALC(UART_BAUD_RATE,F_CPU);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise kann man im Datenblatt der jeweiligen CPU auch den entsprechenden Wert nachschlagen. Ein Beispiel für einen ATmega32 bei 16MHz und für 19200 Baud: im Datenblatt des ATmega32 Tabelle &amp;quot;Examples of UBRR Settings&amp;quot; liest man für diese Vorgaben den Wert 51 ab. Dieser wird nun auf die Register UBRRH und UBRRL verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierung für den USART könnte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  /* USART-Init 19200 Baud bei 16MHz für Mega32 */&lt;br /&gt;
  UCSRB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; TXEN );			// UART TX einschalten&lt;br /&gt;
  UCSRC |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; URSEL )|( 3&amp;lt;&amp;lt;UCSZ0 );	        // Asynchron 8N1&lt;br /&gt;
  UBRRH  = 0;                                   // Highbyte ist 0&lt;br /&gt;
  UBRRL  = 51;                                  // Lowbyte ist 51 ( dezimal )&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obige Code ist gegenüber den Versionen mit &#039;#define ...&#039; nicht so portabel, dafür aber etwas übersichtlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senden einzelner Zeichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun ein Zeichen auf die Schnittstelle auszugeben, müssen wir dasselbe&lt;br /&gt;
lediglich in das &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039;ART &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ata &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister schreiben. Vorher ist zu prüfen, ob das UART-Modul bereit ist das zu sendende Zeichen entgegenzunehmen. Die Bezeichnungen des/der Statusregisters mit dem Bit UDRE ist abhängig vom Controllertypen (vgl. Datenblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // bei AVR mit einem UART (&amp;quot;classic AVR&amp;quot; z.B. AT90S8515)&lt;br /&gt;
    while (!(USR &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich                   */&lt;br /&gt;
    UDR = &#039;x&#039;;                  /* schreibt das Zeichen x auf die Schnittstelle */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /** ODER **/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // bei neueren AVRs steht der Status in UCSRA/UCSR0A/UCSR1A, hier z.B. fuer ATmega16:&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich                   */&lt;br /&gt;
    UDR = &#039;x&#039;;                    /* schreibt das Zeichen x auf die Schnittstelle */&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreiben einer Zeichenkette (String) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe &amp;quot;String senden&amp;quot; wird durch zwei Funktionen abgearbeitet. Die universelle/controllerunabhängige Funktion uart_puts übergibt jeweils ein Zeichen der Zeichenkette an eine Funktion uart_putc, die abhängig von der vorhandenen Hardware implementiert werden muss. In der Funktion zum Senden eines Zeichens ist darauf zu achten, dass vor dem Senden geprüft wird, ob der UART bereit ist den &amp;quot;Sendeauftrag&amp;quot; entgegenzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// putc fuer AVR mit einem UART (z.B. AT90S8515)&lt;br /&gt;
int uart_putc(unsigned char c)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while(!(USR &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; UDRE))); /* warte, bis UDR bereit */&lt;br /&gt;
    UDR = c;                     /* sende Zeichen */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/** ODER **/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// bei neueren AVRs andere Bezeichnung fuer die Statusregister, hier ATmega16:&lt;br /&gt;
int uart_putc(unsigned char c)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;UDRE))); /* warten bis Senden moeglich */&lt;br /&gt;
    UDR = c;                      /* sende Zeichen */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* puts ist unabhaengig vom Controllertyp */&lt;br /&gt;
void uart_puts (char *s)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (*s)&lt;br /&gt;
    {   /* so lange *s != &#039;\0&#039; also ungleich dem &amp;quot;String-Endezeichen&amp;quot; */&lt;br /&gt;
        uart_putc(*s);&lt;br /&gt;
        s++;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ist wohl fuer avrlibc 1.4.3 etwas anderes. Erstmal auskommentiert bis angepasst, um Verwirrung zu vermeiden. Ein kleines Unterkapitel fuer stdio waere ohnehin angebracht.&lt;br /&gt;
/* verwenden der printf-lib: */&lt;br /&gt;
int&lt;br /&gt;
main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* initialisieren der UART */&lt;br /&gt;
    uart_init();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* stream öffnen */&lt;br /&gt;
    fdevopen(uart_putc, NULL, 0);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* printf... */&lt;br /&gt;
    printf(&amp;quot;%s: stdout erfolgreich auf UART umgeleitet\n&amp;quot;, __FUNCTION__);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* exit... */&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warteschleifen sind insofern etwas kritisch, da während des Sendens eines Strings nicht mehr auf andere Ereignisse reagieren werden kann. Universeller ist die Nutzung von FIFO(first-in first-out)-Puffern, in denen die zu sendenden bzw. empfangenen Zeichen/Bytes zwischengespeichert und mittels Interruptroutinen an den U(S)ART weitergegeben bzw. ausgelesen werden. Dazu existieren fertige Komponenten (Bibliotheken, Libraries), die man recht einfach in eigene Entwicklungen integrieren kann. Es empfiehlt sich, diese Komponenten zu nutzen und das Rad nicht neu zu erfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeichen Empfangen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Empfang von Zeichen muss der Empfangsteil des UART bei der Initialisierung aktiviert werden, indem das RXEN-Bit im jeweiligen Konfigurationsregister (UCSRB bzw UCSR0B/UCSR1B) gesetzt wird. Im einfachsten Fall wird solange gewartet, bis ein Zeichen empfangen wurde, dieses steht dann im UART-Datenregister (UDR bzw. UDR0 und UDR1 bei AVRs mit 2 UARTS) zur Verfügung (sogen. &amp;quot;Polling-Betrieb&amp;quot;). Ein Beispiel für den ATmega16:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zusaetzlich zur Baudrateneinstellung und der weiteren Initialisierung: */&lt;br /&gt;
void Usart_EnableRX()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    UCSRB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; RXEN );&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zeichen empfangen */&lt;br /&gt;
uint8_t Usart_Rx(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    while (!(UCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;RXC)));  // warten bis Zeichen verfuegbar&lt;br /&gt;
    return UDR;                   // Zeichen aus UDR an Aufrufer zurueckgeben&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion blockiert den Programmablauf. Alternativ kann das RXC-Bit in einer Programmschleife abgefragt werden und dann nur bei gesetztem RXC-Bit UDR ausgelesen werden. Eleganter und in den meisten Anwendungsfällen &amp;quot;stabiler&amp;quot; ist die Vorgehensweise, die empfangenen Zeichen in einer Interrupt-Routine einzulesen und zur späteren Verarbeitung in einem Eingangsbuffer (FIFO-Buffer) zwischenzuspeichern. Dazu existieren fertige und gut getestete [[Libraries|Bibliotheken]] &amp;lt;!-- &amp;quot;echte Libraries&amp;quot; (.a) wie im Verweis beschrieben sind hier eigentlich nicht gemeint, verwirrt hier etwas, da AVR-&amp;quot;Libraries&amp;quot; meist per #defines anpassbare Source-Codes sind, vielleicht so: --&amp;gt; und Quellcodekomponenten (z.B. UART-Library von P. Fleury, procyon-avrlib und einige in der &amp;quot;Academy&amp;quot; von avrfreaks.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: 9bit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software-UART ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Zahl der vorhandenen Hardware-UARTs nicht ausreicht, können weitere Schnittstellen über sogennante Software-UARTs ergänzt werden. Es gibt dazu (mindestens) zwei Ansätze: &lt;br /&gt;
* Der bei AVRs üblichste Ansatz basiert auf dem Prinzip, dass ein externer Interrupt-Pin für den Empfang (&amp;quot;RX&amp;quot;) genutzt wird. Das Startbit löst den Interrupt aus, in der Interrupt-Routine (ISR) wird der externe Interrupt deaktiviert und ein Timer aktiviert. In der Interrupt-Routine des Timers wird der Zustand des Empfangs-Pins entsprechend der Baudrate abgetastet. Nach Empfang des Stop-Bits wird der externe Interrupt wieder aktiviert. Senden kann über einen beliebigen Pin (&amp;quot;TX&amp;quot;) erfolgen, der entsprechend der Baudrate und dem zu sendenden Zeichen auf 0 oder 1 gesetzt wird. Die Implementierung ist nicht ganz einfach, es existieren dazu aber fertige Bibliotheken (z.B. bei [http://www.avrfreaks.net/ avrfreaks] oder in der [http://hubbard.engr.scu.edu/embedded/avr/avrlib/ Procyon avrlib]).&lt;br /&gt;
* Ein weiterer Ansatz erfordert keinen Pin mit &amp;quot;Interrupt-Funktion&amp;quot; aber benötigt mehr Rechenzeit. Jeder Input-Pin kann als Empfangspin (RX) dienen. Über einen Timer wird der Zustand des RX-Pins mit einem vielfachen der Baudrate abgetastet (dreifach scheint üblich) und High- bzw. Lowbits anhand einer Mindestanzahl identifiziert. (Beispiel: &amp;quot;Generic Software Uart&amp;quot; Application-Note von IAR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere AVRs (z.B. ATtiny26 oder ATmega48,88,168,169) verfügen über ein Universal Serial Interface (USI), das teilweise UART-Funktion übernehmen kann. Atmel stellt eine Application-Note bereit, in der die Nutzung des USI als UART erläutert wird (im Prinzip &amp;quot;Hardware-unterstützter Software-UART&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: Weiterführende Informationen inkl. Beispielen für die Nutzung von stdio-Funktionen (printf etc.) im [[AVR-Tutorial - UART]].&lt;br /&gt;
* [http://homepage.hispeed.ch/peterfleury/ Peter Fleurys] UART-Bibiliothek fuer avr-gcc/avr-libc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Analoge Ein- und Ausgabe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Eingangswerte werden in der Regel über den AVR Analog-Digital-Converter (AD-Wandler, ADC) eingelesen, der in vielen Typen verfügbar ist (typisch 10bit Auflösung). Durch diesen werden analogen Signale (Spannungen) in digitale Zahlenwerte gewandelt. Bei AVRs, die über keinen internen AD-Wandler verfügen (z.B. ATmega162, ATtiny2313), kann durch externe Beschaltung (R/C-Netzwerk und &amp;quot;Zeitmessung&amp;quot;) die Funktion des AD-Wandlers &amp;quot;emuliert&amp;quot; werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine AVRs mit eingebautem Digital-Analog-Konverter (DAC). Diese Funktion muss durch externe Komponenten nachgebildet werden (z.B. PWM und &amp;quot;Glättung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon besteht natürlich immer die Möglichkeit, spezielle Bausteine zur Analog-Digital- bzw. Digital-Analog-Wandlung zu nutzen und diese über eine digitale Schnittstelle (z.b. SPI oder I2C) mit einem AVR anzusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ADC (Analog Digital Converter) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog-Digital-Konverter (ADC) wandelt analoge Signale in digitale Werte um, welche vom Controller interpretiert werden können. Einige AVR-Typen haben bereits einen mehrkanaligen Analog-Digital-Konverter eingebaut. Die Genauigkeit, mit welcher ein analoges Signal aufgelöst werden kann, wird durch die Auflösung des ADC in Anzahl Bits angegeben, man hört bzw. liest jeweils von 8-Bit-ADC oder 10-Bit-ADC oder noch höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ADC mit 8 Bit Auflösung kann somit das analoge Signal mit einer Genauigkeit von 1/256 des Maximalwertes darstellen. Wenn wir nun mal annehmen, wir hätten eine Spannung zwischen 0 und 5 Volt und eine Auflösung von 3 Bit, dann könnten&lt;br /&gt;
die Werte 0V, 0.625V, 1.25, 1.875V, 2.5V, 3.125V, 3.75, 4.375, 5V&lt;br /&gt;
daherkommen, siehe dazu folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Eingangsspannung am ADC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Entsprechender Messwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0...&amp;lt;0.625V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.625...&amp;lt;1.25V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.25...&amp;lt;1.875V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.875...&amp;lt;2.5V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2.5...&amp;lt;3.125V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3.125...&amp;lt;3.75V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3.75...&amp;lt;4.375V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4.375...5V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben sind natürlich nur ungefähr. Je höher nun die Auflösung des Analog-Digital-Konverters ist, also je mehr Bits er hat, um so genauer kann der Wert erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der interne ADC im AVR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es einmal etwas genauer sein soll, dann müssen wir auf einen AVR mit eingebautem Analog-Digital-Wandler (ADC) zurückgreifen, die über mehrere Kanäle verfügen. Kanäle heisst in diesem Zusammenhang, dass zwar bis zu zehn analoge Eingänge am AVR verfügbar sind, aber nur ein &amp;quot;echter&amp;quot; Analog-Digital-Wandler zur Verfügung steht, vor der eigentlichen Messung ist also einzustellen, welcher Kanal (&amp;quot;Pin&amp;quot;) mit dem Wandler verbunden und gemessen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwandlung innerhalb des AVR basiert auf der schrittweisen Näherung. Beim AVR müssen die Pins &#039;&#039;&#039;AGND&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;AVCC&#039;&#039;&#039; beschaltet werden. Für genaue Messungen sollte AVCC über ein L-C Netzwerk mit VCC verbunden werden, um Spannungsspitzen und -einbrüche vom Analog-Digital-Wandler fernzuhalten. Im Datenblatt findet sich dazu eine Schaltung, die 10 Mikrohenry und 100 nF vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Analog-Digital-Wandlung wird auf eine Referenzspannung bezogen. Aktuelle AVRs bieten drei Möglichkeiten zur Wahl dieser Spannung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine externe Referenzspannung von maximal &#039;&#039;&#039;Vcc&#039;&#039;&#039; am Anschlusspin &#039;&#039;&#039;AREF&#039;&#039;&#039;. Die minimale (externe) Referenzspannung darf jedoch nicht beliebig niedrig sein, vgl. dazu das (aktuellste) Datenblatt des verwendeten Controllers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verfügt der AVR über eine interne Referenzspannung, kann diese genutzt werden. Alle aktuellen AVRs mit internem AD-Wandler sollten damit ausgestattet sein (vgl. Datenblatt: 2,56V oder 1,1V je nach Typ). Das Datenblatt gibt auch über die Genauigkeit dieser Spannung Auskunft.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;interne&#039;&#039;&#039; Referenzspannung wird auf &#039;&#039;&#039;Vcc&#039;&#039;&#039; bezogen, eine externe Referenzspannung auf &#039;&#039;&#039;GND (Masse)&#039;&#039;&#039;. Davon unabhängig werden digitalisierte Spannungen &#039;&#039;&#039;immer&#039;&#039;&#039; auf GND bezogen. Beim ATMEGA8 z.B. ist der Pin AREF über 32kOhm mit GND verbunden, d.h. man muss diese doch extrem niedrige Eingangsimpedanz mit in die Berechnung für einen Spannungsteiler einbeziehen, bzw. kann diesen Widerstand als R2 gleich mit benutzen. Formel für Spannungsteiler: Udiv=U/((R1+R2)/R2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzung von Vcc oder der internen Referenz wird empfohlen, einen Kondensator zwischen dem AREF-Pin und GND anzuordnen. Die Festlegung, welche Spannungsreferenz genutzt wird, erfolgt z.B. beim ATmega16 mit den Bits REFS1/REFS0 im ADMUX-Register. Die zu messende Spannung muss im Bereich zwischen &#039;&#039;&#039;AGND&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;AREF&#039;&#039;&#039; (egal ob intern oder extern) liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; kann in zwei verschiedenen Betriebsarten verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Einfache Wandlung (Single Conversion) : In dieser Betriebsart wird der Wandler bei Bedarf vom Programm angestossen für jeweils eine Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Frei laufend (Free Running) : In dieser Betriebsart erfasst der Wandler permanent die anliegende Spannung und schreibt diese in das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Register des ADC ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; verfügt über eigene Register. Im Folgenden die Registerbeschreibung eines (inzwischen veralteten) AT90S8535, welcher über 8 ADC-Kanäle verfügt. Die Register unterscheiden sich jedoch nicht erheblich von denen aktueller AVRs (vgl. Datenblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADCSR&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol and &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tatus &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADSC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADIF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;En&#039;&#039;&#039;able)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt werden, um den &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; überhaupt zu aktivieren. Wenn das Bit nicht gesetzt, ist können die Pins wie normale I/O-Pins verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADSC&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tart &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;onversion)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird ein Messvorgang gestartet. In der frei laufenden Betriebsart muss das Bit gesetzt werden, um die kontinuierliche Messung zu aktivieren.&lt;br /&gt;
:Wenn das Bit nach dem Setzen des &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;-Bits zum ersten Mal gesetzt wird, führt der Controller zuerst eine zusätzliche Wandlung und erst dann die eigentliche Wandlung aus. Diese zusätzliche Wandlung wird zu Initialisierungszwecken durchgeführt.&lt;br /&gt;
:Das Bit bleibt nun so lange auf 1, bis die Umwandlung abgeschlossen ist, im Initialisierungsfall entsprechend bis die zweite Umwandlung erfolgt ist und geht danach auf 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADFR&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;Fr&#039;&#039;&#039;ee Running Select)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird die Betriebsart eingestellt.&lt;br /&gt;
:Eine logische 1 aktiviert den frei laufenden Modus. Der &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; misst nun ständig den ausgewählten Kanal und schreibt den gemessenen Wert in das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADIF&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; gesetzt, wenn eine Umwandlung erfolgt und das &#039;&#039;&#039;ADC Data Register&#039;&#039;&#039; aktualisiert ist.&lt;br /&gt;
:Wenn das &#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039; Bit sowie das &#039;&#039;&#039;I-Bit&#039;&#039;&#039; im AVR &#039;&#039;&#039;Statusregister&#039;&#039;&#039; gesetzt ist, wird der &#039;&#039;&#039;ADC Interrupt&#039;&#039;&#039; ausgelöst und die Interrupt-Behandlungsroutine aufgerufen.&lt;br /&gt;
:Das Bit wird automatisch gelöscht, wenn die Interrupt-Behandlungsroutine aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 in das Register geschrieben wird (So steht es in der AVR-Dokumentation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist und ebenso das &#039;&#039;&#039; I-Bit&#039;&#039;&#039; im Statusregister &#039;&#039;&#039;SREG&#039;&#039;&#039;, dann wird der &#039;&#039;&#039; ADC-Interrupt&#039;&#039;&#039; aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADPS2...ADPS0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;rescaler &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese Bits bestimmen den Teilungsfaktor zwischen der Taktfrequenz und dem Eingangstakt des &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039; benötigt einen eigenen Takt, welchen er sich selber aus der CPU-Taktfreqenz erzeugt. Der &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;-Takt sollte zwischen 50 und 200kHz sein.&lt;br /&gt;
:Der Vorteiler muss also so eingestellt werden, dass die CPU-Taktfrequenz dividiert durch den Teilungsfaktor einen Wert zwischen 50-200kHz ergibt.&lt;br /&gt;
:Bei einer CPU-Taktfrequenz von 4MHz beispielsweise rechnen wir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
\begin{matrix}&lt;br /&gt;
TF_{min}=\frac{CLK}{200kHz}=\frac{4000000}{200000}=\mathbf{20}&lt;br /&gt;
\\&lt;br /&gt;
\\&lt;br /&gt;
TF_{max}=\frac{CLK}{50kHz}=\frac{4000000}{50000}=\mathbf{80}&lt;br /&gt;
\end{matrix}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Somit kann hier der Teilungsfaktor 32 oder 64 verwendet werden. Im Interesse der schnelleren Wandlungszeit werden wir hier den Faktor 32 einstellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ADPS0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Teilungsfaktor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 32&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 128&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADCL&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ADCH&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADC &#039;&#039;&#039; Data Register&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn eine Umwandlung abgeschlossen ist, befindet sich der gemessene Wert in&lt;br /&gt;
diesen beiden Registern. Von &#039;&#039;&#039;ADCH&#039;&#039;&#039; werden nur die beiden niederwertigsten Bits verwendet. Es müssen immer beide Register ausgelesen werden und zwar immer &#039;&#039;&#039;in der Reihenfolge: ADCL, ADCH&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Der effektive Messwert ergibt sich dann zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x = ADCL;       // mit uint16_t x&lt;br /&gt;
x += (ADCH&amp;lt;&amp;lt;8); // in zwei Zeilen (LSB/MSB-Reihenfolge und &lt;br /&gt;
                   C-Operatorprioritaet sichergestellt)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
x = ADCW; // je nach AVR auch x = ADC (siehe avr/ioxxx.h)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ADMUX&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;AD&#039;&#039;&#039;C &#039;&#039;&#039;Mu&#039;&#039;&#039;ltiple&#039;&#039;&#039;x&#039;&#039;&#039;er Select Register&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Register wird der zu messende Kanal ausgewählt. Beim 90S8535&lt;br /&gt;
kann jeder Pin von Port A als &#039;&#039;&#039;ADC&#039;&#039;&#039;-Eingang verwendet werden (=8 Kanäle).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MUX0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;MUX2...MUX0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Mit diesem 3 Bits wird der zu messende Kanal bestimmt. Es wird einfach die entsprechende Pinnummer des Ports eingeschrieben.&lt;br /&gt;
:Wenn das Register beschrieben wird, während dem eine Umwandlung läuft, so wird zuerst die aktuelle Umwandlung auf dem bisherigen Kanal beendet. Dies ist vor allem beim frei laufenden Betrieb zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Meine Empfehlung ist deswegen klar diese, dass der frei laufende Betrieb nur bei einem einzelnen zu verwendenden Analogeingang verwendet werden sollte, wenn man sich Probleme bei der Umschalterei ersparen will.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktivieren des ADC ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den &#039;&#039;&#039; ADC&#039;&#039;&#039; zu aktivieren, müssen wir das &#039;&#039;&#039;ADEN&#039;&#039;&#039;-Bit im &#039;&#039;&#039;ADCSR&#039;&#039;&#039;-Register&lt;br /&gt;
setzen. Im gleichen Schritt legen wir auch gleich die Betriebsart fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Beispiel für den &amp;quot;single conversion&amp;quot;-Mode bei einem ATmega169 und Nutzung der internen Referenzspannung (beim &#039;169 1,1V bei anderen AVRs auch 2,56V). D.h. das Eingangssignal darf diese Spannung nicht überschreiten, gegebenenfalls mit Spannungsteiler konditionieren. Ergebnis der Routine ist der ADC-Wert, also 0 für 0-Volt und 1024 für V_ref-Volt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t ReadChannel(uint8_t mux)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t i;&lt;br /&gt;
  uint16_t result = 0;         //Initialisieren wichtig, da lokale Variablen&lt;br /&gt;
                               //nicht automatisch initialisiert werden und&lt;br /&gt;
                               //zufällige Werte haben. Sonst kann Quatsch rauskommen&lt;br /&gt;
  ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADEN) | (1&amp;lt;&amp;lt;ADPS1) | (1&amp;lt;&amp;lt;ADPS0);    // Frequenzvorteiler &lt;br /&gt;
                               // setzen auf 8 (1) und ADC aktivieren (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  ADMUX = mux;                      // Kanal waehlen&lt;br /&gt;
  ADMUX |= (1&amp;lt;&amp;lt;REFS1) | (1&amp;lt;&amp;lt;REFS0); // interne Referenzspannung nutzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* nach Aktivieren des ADC wird ein &amp;quot;Dummy-Readout&amp;quot; empfohlen, man liest&lt;br /&gt;
     also einen Wert und verwirft diesen, um den ADC &amp;quot;warmlaufen zu lassen&amp;quot; */&lt;br /&gt;
  ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC);              // eine ADC-Wandlung &lt;br /&gt;
  while ( ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC) );     // auf Abschluss der Konvertierung warten &lt;br /&gt;
  &amp;lt;!--while(!(ADCSRA &amp;amp; 0x10));      // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--  while(!(ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF)));     // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit)&lt;br /&gt;
  ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);              //ADIF löschen (siehe DB, macht sonst die ISR), &lt;br /&gt;
                                   //da sonst Schleife im nächsten Durchgang nicht&lt;br /&gt;
                                    //wartet bis Wandlung fertig. Nicht ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF); &lt;br /&gt;
                                    //siehe FAQ Nr. 24 der avr-libc&lt;br /&gt;
                                    // ** ACHTUNG **&lt;br /&gt;
                                    //das funktioniert nur, wenn in dem&lt;br /&gt;
                                    //Register nur(!) Interrupt-Flags stehen&lt;br /&gt;
                                    //ansonsten ADCSRA |= 1(&amp;lt;&amp;lt;ADIF) verwenden &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  /* Eigentliche Messung - Mittelwert aus 4 aufeinanderfolgenden Wandlungen */&lt;br /&gt;
  for(i=0;i&amp;lt;4;i++)&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC);            // eine Wandlung &amp;quot;single conversion&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--    while(!(ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF)));   // auf Abschluss der Konvertierung warten (ADIF-bit)&lt;br /&gt;
    ADCSRA = (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);             //ADIF löschen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
    while ( ADCSRA &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;ADSC) );   // auf Abschluss der Konvertierung warten&lt;br /&gt;
    result += ADCW;		    // Wandlungsergebnisse aufaddieren&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  ADCSRA &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;ADEN);             // ADC deaktivieren (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  result /= 4;                     // Summe durch vier teilen = arithm. Mittelwert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  return result;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Beispielaufrufe: */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void foo(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint16_t adcval;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  adcval = ReadChannel(0); /* MUX-Bits auf 0b0000 -&amp;gt; Channel 0 */&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  adcval = ReadChannel(2); /* MUX-Bits auf 0b0010 -&amp;gt; Channel 2 */&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel wird bei jedem Aufruf der ADC aktiviert und nach der Wandlung wieder abgeschaltet, das spart Strom. Will man dies nicht, verschiebt man die mit (1) gekennzeichneten Zeilen in eine Funktion adc_init() o.ä. und löscht die mit (2) markierten Zeilen. Das Löschen des ADIF-Flags sollte, &#039;&#039;&#039;entgegen&#039;&#039;&#039; der [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_intbits FAQ], mit&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  ADCSRA |= (1&amp;lt;&amp;lt;ADIF);&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
erfolgen. Die Methode in der FAQ eignet sich nur für Register in denen &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; Interrupt-Flags stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analog-Digital-Wandlung ohne internen ADC ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Messen eines Widerstandes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analoge Werte lassen sich ohne Analog-Digital-Wandler auch indirekt ermitteln. Im Folgenden wird die Messung des an einem Potentiometer eingestellten Widerstands anhand der Ladekurve eines Kondensators erläutert. Bei dieser Methode wird nur ein Portpin benötigt, ein Analog-Digital-Wandler oder Analog-Comparator ist nicht erforderlich. Es wird dazu eine Kondensator und der Widerstand (das Potentiometer) in Reihe zwischen Vorsorgungsspannung und Masse/GND geschaltet (sogen. RC-Netzwerk). Zusätzlich wird eine Verbindung der Leitung zwischen Kondensator und Potentiometer zu einem Portpin des Controllers hergestellt. Die folgende Abbildung verdeutlicht die erforderliche Schaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Poti.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Portpin des Controllers auf Ausgang konfiguriert (im Beispiel &#039;&#039;DDRD&amp;amp;nbsp;|=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;) und dieser Ausgang auf Logisch 1 (&amp;quot;High&amp;quot;, &#039;&#039;PORTD&amp;amp;nbsp;|=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;) geschaltet, liegt an beiden &amp;quot;Platten&amp;quot; des Kondensators das gleiche Potential &#039;&#039;&#039;VCC&#039;&#039;&#039; an und der Kondensator somit entladen. (Klingt komisch, mit &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; entladen, ist aber so, da an beiden Seiten des Kondensators das gleiche Potential anliegt und somit eine Potentialdifferenz von 0V besteht =&amp;gt; Kondensator ist entladen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Zeit ist der Kondensator entladen und der Portpin wird als Eingang konfiguriert (&#039;&#039;DDRD&amp;amp;nbsp;&amp;amp;=&amp;amp;nbsp;~(1&amp;lt;&amp;lt;PD3); PORTD&amp;amp;nbsp;&amp;amp;=&amp;amp;nbsp;(1&amp;lt;&amp;lt;PD3)&#039;&#039;), wodurch dieser hochohmig wird. Der Status des Eingangspin (in PIND) ist Logisch 1 (High). Der Kondensator lädt sich jetzt über das Poti auf, dabei steigt der Spannungsabfall über dem Kondensator und derjenige über dem Poti sinkt. Fällt nun der Spannungsabfall über dem Poti unter die Thresholdspannung des Eingangspins (2/5 Vcc, also ca. 2V), wird das Eingangssignal als LOW erkannt (Bit in PIND wird 0). Die Zeitspanne zwischen der Umschaltung von Entladung auf Aufladung und dem Wechsel des Eingangssignals von High auf Low ist ein Maß für den am Potentiometer eingestellten Widerstand. Zur Zeitmessung kann einer der im Controller vorhandenen Timer genutzt werden. Der 220 Ohm Widerstand dient dem Schutz des Controllers. Es würde sonst bei Maximaleinstellung des Potentionmeters (hier 0 Ohm) ein zu hoher Strom fliessen, der die Eingangsstufe des Controllers zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem weiteren Eingangspin und ein wenig Software können wir auch eine Kalibrierung realisieren, um den Messwert in einen vernünftigen Bereich (z.B: 0...100 % oder so) umzurechnen. Ein Beispielprogramm findet sich auf [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/ Christian Schifferles Web-Seite] im Archiv &#039;&#039;ATMEL.ZIP&#039;&#039;, welches unter den Titel &#039;&#039;Tutorial &amp;quot;Programmieren mit C für Atmel Mikrocontroller&#039;&#039; heruntergeladen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen hier einmal die wohl einfachste Methode zur Erfassung eines analogen Wertes realisieren und zwar das Messen eines veränderlichen Widerstandes wie z.B. eines Potentiometers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stelle sich vor, wir schalten einen Kondensator in Reihe zu einem Widerstand zwischen die Versorgungsspannung und Masse und dazwischen nehmen wir das Signal ab und führen es auf einen der Pins an unserem Controller, genau so wie es in folgender Grafik dargestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun den Pin des AVR als Ausgang schalten und auf Logisch 1 (HIGH) legen, dann liegt an beiden Platten des Kondensators &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; an und dieser wird entladen (Klingt komisch, mit &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; entladen, ist aber so, da an beiden Seiten des Kondensators das gleiche Potential anliegt und somit eine Potentialdifferenz von 0V besteht =&amp;gt; Kondensator ist entladen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun der Kondensator genügend entladen ist schalten wir einfach den Pin als Eingang wodurch dieser hochohmig wird. Der Kondensator lädt sich jetzt über das Poti auf, dabei steigt der Spannungsabfall über dem Kondensator und derjenige über dem Poti sinkt. Fällt nun der Spannungsabfall über dem Poti unter die Thresholdspannung des Eingangspins (2/5 Vcc, also ca. 2V), dann schaltet der Eingang von HIGH auf LOW um. Wenn wir nun messen (zählen), wie lange es dauert, bis der Kondensator so weit geladen ist, dann haben wir einen ungefähren Wert der Potentiometerstellung. Der 220 Ohm Widerstand dient dem Schutz des Controllers. Wenn nämlich sonst die Potentiometerstellung auf Maximum steht (0 Ohm), dann würde in den Eingang des Controllers ein viel zu hoher Strom fliessen und der AVR würde in Rauch aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist meines Wissens die einzige Schaltung zur Erfassung von Analogwerten, welche mit nur einem einzigen Pin auskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem weiteren Eingangspin und ein wenig Software können wir auch eine Kalibrierung realisieren, um den Messwert in einen vernünftigen Bereich (z.B: 0...100 % oder so) umzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anfang März 2006 waren einige dieser URLS nicht erreichbar (Deeplink-Probleme?). Aber das Archiv ATMEL.ZIP mit diesen Quellen (und anderen) ist auf der Homepage des Entwicklers Christian Schifferle[http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/] unter der Bezeichnung Tutorial &amp;quot;Programmieren mit C&amp;quot; erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Lust hat, sich selber mal an ein solches Programm&lt;br /&gt;
heranzuwagen, der sollte das jetzt tun. Für diejenigen, die es gern schnell&lt;br /&gt;
mögen, hier das Beispielprogramm, welches den UART-Printf aus den&lt;br /&gt;
vorangegangenen Kapiteln benötigt, inkl. Makefile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Poti.c Poti.c ]&lt;br /&gt;
| Hauptprogramm.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Pot.c Pot.c]&lt;br /&gt;
| Separate Routine zur Ermittlung des Messwertes.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/Pot.h Pot.h]&lt;br /&gt;
| Zugehörige Headerdatei.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Allgemein/UartPrintF.c UartPrintF.c]&lt;br /&gt;
| Für die Debugausgabe auf den UART.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Allgemein/UartPrintF.h UartPrintF.h]&lt;br /&gt;
| Zugehörige Headerdatei.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mypage.bluewin.ch/ch_schifferle/AtmelC/Uebungen/Poti/makefile Makefile]&lt;br /&gt;
| Makefile.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Programm auf den AVR geladen wurde, muss dieser&lt;br /&gt;
kalibriert werden. Dazu wird der Kalibrierungsschalter geschlossen und das Poti&lt;br /&gt;
einige Male zwischen minimaler und maximaler Stellung hin und her gedreht. Dabei&lt;br /&gt;
werden die jeweiligen Maximalwerte bestimmt. Wenn der Kalibrierschalter wieder&lt;br /&gt;
geöffnet wird werden die Kalibrierungsdaten in&#039;s EEPROM des AVR geschrieben,&lt;br /&gt;
damit die Prozedur nicht nach jedem Reset wiederholt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Pin 4 habe ich noch ein Triggersignal gelegt, welches auf&lt;br /&gt;
HIGH geht wenn die Messung beginnt und auf LOW, wenn der Messvorgang beendet&lt;br /&gt;
wird. Mit Hilfe dieses Signals kann der Vorgang wunderschön auf einem&lt;br /&gt;
Oszillographen dargestellt werden.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ADC über Komparator ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen weiteren Weg, eine analoge Spannung mit Hilfe des&lt;br /&gt;
Komparators, welcher in fast jedem AVR integriert ist, zu messen. Siehe dazu&lt;br /&gt;
auch die Application Note AVR400 von Atmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird das zu messende Signal auf den invertierenden Eingang&lt;br /&gt;
des Komparators geführt. Zusätzlich wird ein Referenzsignal an den nicht&lt;br /&gt;
invertierenden Eingang des Komparators angeschlossen. Das Referenzsignal wird&lt;br /&gt;
hier auch wieder über ein RC-Glied erzeugt, allerdings mit festen Werten für R&lt;br /&gt;
und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:ADC ueber Komparator.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Messung ist nun dem vorhergehenden recht&lt;br /&gt;
ähnlich. Durch Anlegen eines LOW-Pegels an Pin 2 wird der Kondensator zuerst&lt;br /&gt;
einmal entladen. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass der Entladevorgang&lt;br /&gt;
genügend lang dauert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun wird Pin 2 auf HIGH gelegt. Der Kondensator wird geladen. Wenn die Spannung&lt;br /&gt;
über dem Kondensator die am Eingangspin anliegende Spannung erreicht hat&lt;br /&gt;
schaltet der Komparator durch. Die Zeit, welche benötigt wird, um den&lt;br /&gt;
Kondensator zu laden kann nun auch wieder als Maß für die Spannung an Pin 1&lt;br /&gt;
herangezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es mir gespart, diese Schaltung auch aufzubauen und&lt;br /&gt;
zwar aus mehreren Gründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 3 Pins notwendig.&lt;br /&gt;
# Genauigkeit vergleichbar mit einfacherer Lösung.&lt;br /&gt;
# War einfach zu faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Schaltung liegt allerdings darin, dass damit&lt;br /&gt;
direkt Spannungen gemessen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DAC (Digital Analog Converter) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Digital-Analog-Konverters (&#039;&#039;&#039;DAC&#039;&#039;&#039;) können wir nun auch Analogsignale ausgeben. Es gibt hier mehrere Verfahren. &amp;lt;!-- Wenn wir beim ADC die Möglichkeit haben, mit externen Komponenten zu operieren, müssen wir bei der DAC-Wandlung mit dem auskommen, was der Controller selber zu bieten hat. --mt: hmm, richtig? verstaendlich? redundant? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DAC über mehrere digitale Ausgänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir an den Ausgängen des Controllers ein entsprechendes&lt;br /&gt;
Widerstandsnetzwerk aufbauen haben wir die Möglichkeit, durch die Ansteuerung&lt;br /&gt;
der Ausgänge über den Widerständen einen Addierer aufzubauen, mit dessen&lt;br /&gt;
Hilfe wir eine dem Zahlenwert proportionale Spannung erzeugen können. Das&lt;br /&gt;
Schaltbild dazu kann etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:DAC R2R.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollten selbstverständlich möglichst genaue Widerstände verwendet&lt;br /&gt;
werden, also nicht unbedingt solche mit einer Toleranz von 10% oder mehr.&lt;br /&gt;
Weiterhin empfiehlt es sich, je nach Anwendung den Ausgangsstrom über einen&lt;br /&gt;
Operationsverstärker zu verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PWM (Pulsweitenmodulation) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kommen nun zu einem Thema, welches in aller Munde ist, aber viele&lt;br /&gt;
Anwender verstehen nicht ganz, wie &#039;&#039;&#039; PWM&#039;&#039;&#039; eigentlich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir alle wissen ist ein Mikrocontroller ein rein digitales Bauteil.&lt;br /&gt;
Definieren wir einen Pin als Ausgang, dann können wir diesen Ausgang entweder&lt;br /&gt;
auf HIGH setzen, worauf am Ausgang die Versorgungsspannung &#039;&#039;&#039; Vcc&#039;&#039;&#039; anliegt, oder aber wir setzen den Ausgang auf LOW, wonach dann &#039;&#039;&#039; 0V&#039;&#039;&#039; am Ausgang liegt. Was passiert aber nun, wenn wir periodisch mit einer festen Frequenz zwischen HIGH und LOW umschalten? - Richtig, wir erhalten eine Rechteckspannung, wie die folgende Abbildung zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechteckspannung hat nun einen geometrischen Mittelwert, &lt;br /&gt;
der je nach Pulsbreite kleiner oder grösser ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun diese pulsierende Ausgangsspannung noch über ein RC-Glied filtern/&amp;quot;glätten&amp;quot; dann haben wir schon eine entsprechende Gleichspannung erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den AVR&#039;s können wir direkt &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signale erzeugen. &lt;br /&gt;
Dazu dient der 16-Bit Zähler, welcher im sogenannten &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Modus betrieben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis:&lt;br /&gt;
:In den folgenden Überlegungen wird als Controller der 90S2313 vorausgesetzt. Die Theorie ist bei anderen AVR-Controllern vergleichbar, die Pinbelegung allerdings nicht unbedingt, weshalb ein Blick ins entsprechende Datenblatt dringend angeraten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Modus zu aktivieren müssen im Timer/Counter1 Control&lt;br /&gt;
Register A &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039; die Pulsweiten-Modulatorbits &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039; entsprechend nachfolgender Tabelle gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| PWM-Modus des Timers ist nicht aktiv.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 8-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| 9-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 10-Bit PWM.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Timer/Counter zählt nun permanent von 0 bis zur Obergrenze&lt;br /&gt;
und wieder zurück, er wird also als sogenannter Auf-/Ab Zähler betrieben. &lt;br /&gt;
Die Obergrenze hängt davon ab, ob wir mit 8, 9 oder 10-Bit PWM arbeiten wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Obergrenze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 255&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 510&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 1022&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1023&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 2046&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich muss mit den Bits &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; desselben&lt;br /&gt;
Registers die gewünschte Ausgabeart des Signals definiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Keine Wirkung, Pin wird nicht geschaltet.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Keine Wirkung, Pin wird nicht geschaltet.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Nicht invertierende PWM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausgangspin wird gelöscht beim Hochzählen und gesetzt beim&lt;br /&gt;
Herunterzählen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Invertierende PWM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ausgangspin wird gelöscht beim Herunterzählen und gesetzt beim&lt;br /&gt;
Hochzählen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entsprechende Befehl um beispielsweise den Timer/Counter als&lt;br /&gt;
nicht invertierenden 10-Bit PWM zu verwenden heisst dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR1A = (1&amp;lt;&amp;lt;PWM11)|(1&amp;lt;&amp;lt;PWM10)|(1&amp;lt;&amp;lt;COM1A1);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Timer/Counter überhaupt läuft müssen wir im Control&lt;br /&gt;
Register B &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039; noch den gewünschten Takt (Vorteiler) einstellen, und&lt;br /&gt;
somit auch die Frequenz des &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signals bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stop. Der Timer/Counter wird gestoppt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CK / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CK / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CK / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin 1, negative Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin 1, positive Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um einen Takt von CK / 1024 zu generieren, verwenden wir&lt;br /&gt;
folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR1B = (1&amp;lt;&amp;lt;CS12) | (1&amp;lt;&amp;lt;CS10);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss nur noch der Vergleichswert festgelegt werden. Diesen&lt;br /&gt;
schreiben wir in das 16-Bit Timer/Counter Output Compare Register &#039;&#039;&#039;OCR1A&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
OCR1A = xxx;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Grafik soll den Zusammenhang zwischen dem Vergleichswert und dem generierten &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal aufzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, fast hätte ich&#039;s vergessen. Das generierte &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal&lt;br /&gt;
wird am Output Compare Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; des Timers ausgegeben und leider können wir&lt;br /&gt;
deshalb auch beim AT90S2313 nur ein einzelnes &#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039;-Signal mit dieser Methode generieren. Andere AVR-Typen verfügen über bis zu vier PWM-Ausgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Timer/Counter des AVR =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Mikrocontroller und insbesondere die RISC-AVRs sind für viele Steuerungsaufgaben zu schnell. Wenn wir beispielsweise eine LED oder Lampe blinken lassen wollen, können wir selbstverständlich nicht die CPU-Frequenz verwenden, da ja dann nichts mehr vom Blinken zu bemerken wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen also eine Möglichkeit, Vorgänge in Zeitabständen durchzuführen, die geringer als die Taktfrequenz des Controllers sind. Selbstverständlich sollte die resultierende Frequenz auch noch möglichst genau und stabil sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen die im AVR vorhandenen Timer/Counter zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Anwendungsgebiet ist die Zählung von Signalen, welche über einen I/O-Pin zugeführt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den AT90S2313. Für andere Modelltypen müsst ihr euch die allenfalls notwendigen Anpassungen aus den Datenblättern der entsprechenden Controller herauslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen 8-Bit Timern, welche eine Auflösung von 256 aufweisen und 16-Bit Timern mit (logischerweise) einer Auflösung von 65536. Als Eingangstakt für die Timer/Counter kann entweder die CPU-Taktfrequenz, der Vorteiler-Ausgang oder ein an einen I/O-Pin angelegtes Signal verwendet werden. Wenn ein externes Signal verwendet wird, so darf dessen Frequenz nicht höher sein als die Hälfte des CPU-Taktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Vorteiler (Prescaler) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beide Timer/Counter werden im Timerbetrieb über den gleichen Vorteiler versorgt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Vorteiler dient dazu, den CPU-Takt vorerst um einen einstellbaren Faktor zu reduzieren. Die so geteilte Frequenz wird den Eingängen der Timer zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mit einem CPU-Takt von 4 MHz arbeiten und den Vorteiler auf 1024 einstellen, wird also der Timer mit einer Frequenz von 4 MHz / 1024, also mit ca. 4 kHz versorgt. Wenn also der Timer läuft, so wird das Daten- bzw. Zählregister (TCNTx) mit dieser Frequenz inkrementiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 8-Bit Timer/Counter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle AVR-Modelle verfügen über mindestens einen, teilweise sogar zwei, 8-Bit Timer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 8-Bit Timer wird z.B bei AT90S2313 über folgende Register angesprochen (bei anderen Typen weitestgehend analog):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
Timer &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den Timer/Counter verwenden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS02&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CS02, CS01, CS00&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lock &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Quelle für den Timer/Counter:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS02&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS01&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS00&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stopp, Der Timer/Counter wird angehalten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039;, fallende Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039;, steigende Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Wenn als Quelle der externe Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039; verwendet wird, so wird ein Flankenwechsel auch erkannt, wenn der Pin &#039;&#039;&#039;TO&#039;&#039;&#039; als Ausgang geschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCNT0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ou&#039;&#039;&#039;nt&#039;&#039;&#039;er Daten Register Timer &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses ist als 8-Bit Aufwärtszähler mit Schreib- und Lesezugriff&lt;br /&gt;
realisiert. Wenn der Zähler den Wert 255 erreicht hat beginnt er beim&lt;br /&gt;
nächsten Zyklus wieder bei 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun also den Timer0 in Betrieb zu setzen und ihn mit einer Frequenz von 1/1024-tel des CPU-Taktes zählen zu lassen, schreiben wir die folgende Befehlszeile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
TCCR0 |= (1&amp;lt;&amp;lt;CS00)|(1&amp;lt;&amp;lt;CS02);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zähler zählt nun aufwärts bis 255, um dann wieder bei 0 zu beginnen. Der aktuelle Zählerstand steht in TCNT0. Bei jedem Überlauf von 255 auf 0 wird das Timer Overflow Flag &#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039; im Timer Interrupt Flag &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039;-Register gesetzt und, falls so konfiguriert, ein entsprechender Timer-Overflow-Interrupt ausgelöst und die daran gebundene Interrupt-Routine abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 16-Bit Timer/Counter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele AVR-Modelle besitzen ausser den 8-Bit Timern auch 16-Bit Timer. Die 16-Bit Timer/Counter sind etwas komplexer aufgebaut als die 8-Bit Timer/Counter, bieten dafür aber auch viel mehr Möglichkeiten, als da sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[PWM]]-Betriebsart Erzeugung eines pulsweitenmodulierten Ausgangssignals. &lt;br /&gt;
* Vergleichswert-Überprüfung mit Erzeugung eines Ausgangssignals (Output Compare Match).&lt;br /&gt;
* Einfangen eines Eingangssignals mit Speicherung des aktuellen Zählerwertes (Input Capturing), mit zuschaltbarer Rauschunterdrückung (Noise Filtering).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Register sind dem Timer/Counter 1 zugeordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; Timer &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem und dem folgenden Register stellen wir ein, wie wir den Timer/Counter verwenden möchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Co&#039;&#039;&#039;mpare &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;atch Control Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 2 Bits bestimmen die Aktion, welche am Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; ausgeführt werden soll, wenn der Wert des Datenregisters des Timer/Counter 1 den Wert des Vergleichsregisters erreicht, also ein so genannter Compare Match auftritt.&lt;br /&gt;
:Der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;PB3&#039;&#039;&#039; beim 2313) muss mit dem Datenrichtungsregister als Ausgang konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A0&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Das Signal am Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird invertiert (Toggle).&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Der Output Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Der Output Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart haben diese Bits eine andere Funktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | COM1A0&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Output-Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; wird nicht angesteuert.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Wird beim Hochzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
Wird beim Herunterzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt dies &#039;&#039;nicht invertierende PWM&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Wird beim Hochzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
Wird beim Herunterzählen der Wert im Vergleichsregister erreicht, so wird der Pin auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt dies &#039;&#039;invertierende PWM&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;PWM11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;PWM10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;PWM&#039;&#039;&#039; Mode Select Bits)&lt;br /&gt;
:Mit diesen 2 Bits wird die PWM-Betriebsart des Timer/Counter 1 gesteuert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | PWM11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | PWM10&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die PWM-Betriebsart ist nicht aktiviert. Timer/Counter 1 arbeitet als normaler Timer bzw. Zähler.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 8-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| 9-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| 10-Bit PWM Betriebsart aktivieren.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; Timer &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICNC1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CTC1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICNC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;oise &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;anceler (4 CKs) Timer/Counter 1&lt;br /&gt;
:oder auf Deutsch Rauschunterdrückung des Eingangssignals.&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist und mit dem Input Capture Signal gearbeitet wird so werden nach der Triggerung des Signals mit der entsprechenden Flanke (steigend oder fallend) am Input Capture Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; jeweils 4 Messungen mit der CPU-Frequenz des Eingangssignals abgefragt. Nur dann, wenn alle 4 Messungen den gleichen Zustand aufweisen gilt das Signal als erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;dge &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Mit diesem Bit wird bestimmt, ob die steigende (&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;=1) oder fallende (&#039;&#039;&#039;ICES1&#039;&#039;&#039;=0) Flanke zur Auswertung des Input Capture Signals an Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; heran gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CTC1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lear &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ounter on Compare Match Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, so wird nach einer Übereinstimmung des Datenregisters &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; mit dem Vergleichswert in &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; auf 0 gesetzt.&lt;br /&gt;
:Da die Übereinstimmung im Takt nach dem Vergleich behandelt wird, ergibt sich je nach eingestelltem Vorteiler ein etwas anderes Zählverhalten:&lt;br /&gt;
:Wenn der Vorteiler auf 1 gestellt ist und C der jeweilige Zählerwert ist, dann nimmt das Datenregister, im CPU-Takt betrachtet, folgende Werte an:&lt;br /&gt;
:... | C-2 | C-1 | C | 0 | 1 |...&lt;br /&gt;
:Wenn der Vorteiler z.B. auf 8 eingestellt ist, dann nimmt das Datenregister folgende Werte an:&lt;br /&gt;
:... | C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2, C-2 | C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1, C-1 | C, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0 |...&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart hat dieses Bit keine Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CS12&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;CS11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;CS10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;lock &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;elect Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Quelle für den Timer/Counter:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS12&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | CS10&lt;br /&gt;
| Resultat&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Stopp, Der Timer/Counter wird angehalten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 8&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 64&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 256&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| CPU-Takt / 1024&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Externer Pin TO, fallende Flanke&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Externer Pin T0, steigende Flanke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Wenn als Quelle der externe Pin T0 verwendet wird, so wird ein Flankenwechsel auch erkannt, wenn der Pin T0 als Ausgang geschaltet ist.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ou&#039;&#039;&#039;nt&#039;&#039;&#039;er Daten Register Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieses ist als 16-Bit Aufwärtszähler mit Schreib- und Lesezugriff realisiert. Wenn der Zähler den Wert 65535 erreicht hat, beginnt er beim nächsten Zyklus wieder bei 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der PWM-Betriebsart wird das Register als Auf/Ab-Zähler verwendet, d.h. der Wert steigt zuerst von 0 bis er den Überlauf von 65535 auf 0 erreicht hat. Dann zählt das Register rückwärts wiederum bis 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auslesen des Registers wird von der CPU ein internes TEMP-Register verwendet. Das gleiche Register wird auch verwendet, wenn auf &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039; zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb müssen vor dem Zugriff auf eines dieser Register alle Interrupts gesperrt werden, weil sonst die Möglichkeit des gleichzeitigen Zugriffs auf das Temporärregister gegeben ist, was natürlich zu fehlerhaftem Verhalten des Programms führt.. Zudem muss zuerst &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; und erst danach &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039; ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in das Register geschrieben werden soll, müssen ebenfalls alle Interrrupts gesperrt werden. Dann muss zuerst das &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;-Register und erst danach das &#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039;-Register geschrieben werden, also genau die umgekehrte Reihenfolge wie beim Lesen des Registers.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Timer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert im Output Compare Register wird ständig mit dem aktuellen Wert im Datenregister TCNT1H/TCNT1L verglichen. Stimmen die beiden Werte überein, so wird ein sogenannter Output Compare Match ausgelöst. Die entsprechenden Aktionen werden über die Timer/Counter 1 Control und Status Register eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auslesen des Registers wird von der CPU ein internes TEMP-Register verwendet. Das gleiche Register wird auch verwendet, wenn auf &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039; zugegriffen wird.&lt;br /&gt;
Deshalb müssen vor dem Zugriff auf eines dieser Register alle Interrupts gesperrt werden, weil sonst die Möglichkeit des gleichzeitigen Zugriffs auf das Temporärregister gegeben ist, was natürlich zu fehlerhaftem Verhalten des Programms führt.. Zudem muss zuerst &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; und erst danach &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039; ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in das Register geschrieben werden soll, müssen ebenfalls alle Interrupts gesperrt werden. Dann muss zuerst das &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;-Register und erst danach das &#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;-Register geschrieben werden, also genau die umgekehrte Reihenfolge wie beim Lesen des Registers.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Timer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;MSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;LSB&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICR1&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Input Capture Register ist ein 16-Bit Register mit Lesezugriff. Es kann nicht beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn am Input Capture Pin &#039;&#039;&#039;ICP&#039;&#039;&#039; die gemäß Einstellungen im &#039;&#039;&#039;TCCR1B&#039;&#039;&#039; definierte Flanke erkannt wird, so wird der aktuelle Inhalt des Datenregisters &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; sofort in dieses Register kopiert und das Input Capture Flag &#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039; im Timer Interrupt Flag Register &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039; gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits oben erwähnt, müssen vor dem Zugriff auf dieses Register alle Interrupts gesperrt werden. Zudem müssen Low- und Highbyte des Registers in der richtigen Reihenfolge bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lesen:&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Schreiben:&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ICR1H&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;ICR1L&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die PWM-Betriebsart ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Timer/Counter 1 in der PWM-Betriebsart betrieben wird, so bilden das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; und das Vergleichsregister &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; einen 8-, 9- oder 10-Bit, frei laufenden PWM-Modulator, welcher als PWM-Signal am &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039;-Pin (&#039;&#039;&#039;PB3&#039;&#039;&#039; beim 2313) abgegriffen werden kann. Das Datenregister &#039;&#039;&#039;TCNT1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;TCNT1L&#039;&#039;&#039; wird dabei als Auf-/Ab-Zähler betrieben, welcher von 0 an aufwärts zählt bis zur Obergrenze und danach wieder zurück auf 0.&lt;br /&gt;
Die Obergrenze ergibt sich daraus, ob 8-, 9- oder 10-Bit PWM verwendet wird, und zwar gemäss folgender Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Obergrenze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 255&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 510&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 511&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 1022&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1023&lt;br /&gt;
| f&amp;lt;sub&amp;gt;TC1&amp;lt;/sub&amp;gt; / 2046&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun der Zählerwert im Datenregister den in &#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039; gespeicherten Wert erreicht, wird der Ausgabepin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; gesetzt bzw. gelöscht, je nach Einstellung von &#039;&#039;&#039;COM1A1&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;COM1A0&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;TCCR1A&#039;&#039;&#039;-Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, die entsprechenden Signale in der folgenden Grafik zusammenzufassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 3.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:PWM Theorie 4.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleichswert-Überprüfung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird in ein spezielles Vergleichswertregister (&#039;&#039;&#039;OCR1H&#039;&#039;&#039;/&#039;&#039;&#039;OCR1L&#039;&#039;&#039;) ein Wert eingeschrieben, welcher ständig mit dem aktuellen Zählerwert verglichen wird.&lt;br /&gt;
Erreicht der Zähler den in diesem Register eingetragenen Wert, so kann ein Signal (0 oder 1) am Pin &#039;&#039;&#039;OC1&#039;&#039;&#039; erzeugt und/oder ein Interrupt ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfangen eines Eingangssignals (Input Capturing) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betriebsart wird an den Input Capturing Pin (ICP) des Controllers eine Signalquelle angeschlossen.&lt;br /&gt;
Nun kann je nach Konfiguration entweder ein Signalwechsel von 0 nach 1 (steigende Flanke) oder von 1 nach 0 (fallende Flanke) erkannt werden und der zu diesem Zeitpunkt aktuelle Zählerstand in ein spezielles Register abgelegt werden. Gleichzeitig kann auch ein entsprechender Interrupt ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
Wenn die Signalquelle ein starkes Rauschen beinhaltet, kann die Rauschunterdrückung eingeschaltet werden. Dann wird beim Erkennen der konfigurierten Flanke über 4 Taktzyklen das Signal überwacht und nur dann, wenn alle 4 Messungen gleich sind, wird die entsprechende Aktion ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinsame Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Register beinhalten Zustände und Einstellungen, welche sowohl&lt;br /&gt;
für den 8-Bit, als auch für den 16-Bit Timer/Counter in ein und demselben&lt;br /&gt;
Register zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TIMSK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;sk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Register&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOIE1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird bei einem Überlauf des Datenregisters des Timer/Counter 1 ein Timer Overflow 1 Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OCIE1A&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare Match &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Beim Timer/Counter 1 kann zusätzlich zum Überlauf ein Vergleichswert definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird beim Erreichen des Vergleichswertes ein Compare Match Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TICIE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Capture Event Interrupt ausgelöst, wenn ein entsprechendes Signalereignis am Pin PD6(ICP) auftritt. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein, wenn auch ein entsprechender Interrupt ausgelöst werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOIE0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable Timer/Counter &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird bei einem Überlauf des Datenregisters des Timer/Counter 0 ein Timer Overflow 0 Interrupt ausgelöst. Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;TIFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOV1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;OCF1A&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOV1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow Flag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom Controller gesetzt, wenn beim Timer 1 ein Überlauf des Datenregisters stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der PWM-Betriebsart wird das Bit gesetzt, wenn die Zählrichtung von auf- zu abwärts und umgekehrt geändert wird (Zählerwert = 0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OCF1A&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;utput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ompare &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn der aktuelle Wert des Datenregisters von Timer/Counter 1 mit demjenigen im Vergleichsregister &#039;&#039;&#039;OCR1&#039;&#039;&#039; übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ICF1&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nput &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;apture &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn ein Capture-Ereignis aufgetreten ist, welches anzeigt, dass der Wert des Datenregisters des  Timer/Counter 1 in das Input Capture Register ICR1 übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TOV0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer/Counter &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;verflow Flag Timer/Counter &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird vom Controller gesetzt, wenn beim Timer 0 ein Überlauf des Datenregisters stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn der zugehörige Interrupt-Vektor aufgerufen wird. Es kann jedoch auch gelöscht werden, indem eine logische 1 (!) in das entsprechende Bit geschrieben wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sleep-Modes =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AVR Controller verfügen über eine Reihe von sogenannten &#039;&#039;Sleep-Modes&#039;&#039; (&amp;quot;Schlaf-Modi&amp;quot;). Diese ermöglichen es, Teile des Controllers abzuschalten. Zum Einen kann damit besonders bei Batteriebetrieb Strom gespart werden, zum Anderen können Komponenten des Controllers deaktiviert werden, die die Genauigkeit des Analog-Digital-Wandlers bzw. des Analog-Comparators negativ beeinflussen. Der Controller wird durch Interrupts aus dem Schlaf geweckt. Welche Interrupts den jeweiligen Schlafmodus beenden, ist einer Tabelle im Datenblatt des jeweiligen Controllers zu entnehmen.&lt;br /&gt;
Die Funktionen der avr-libc stehen nach Einbinden der header-Datei &#039;&#039;sleep.h&#039;&#039; zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;set_sleep_mode(uint8_t mode)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Setzt den Schlafmodus, der bei Aufruf von sleep() aktiviert wird. In sleep.h sind einige Konstanten definiert (z.B. SLEEP_MODE_PWR_DOWN). Die definierten Modi werden jedoch nicht alle von sämtlichten AVR-Controllern unterstützt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;sleep_mode()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Versetzt den Controller in den mit set_sleep_mode gewählten Schlafmodus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/sleep.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   set_sleep_mode(SLEEP_MODE_PWR_DOWN);&lt;br /&gt;
   sleep_mode();&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   // Code hier wird erst nach Auftreten eines entsprechenden&lt;br /&gt;
   // &amp;quot;Aufwach-Interrupts&amp;quot; verarbeitet&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In älteren Versionenen der avr-libc wurden nicht alle AVR-Controller durch die sleep-Funktionen richtig angesteuert. Mit avr-libc 1.2.0 wurde die Anzahl der unterstützten Typen jedoch deutlich erweitert. Bei nicht-unterstützten Typen erreicht man die gewünschte Funktionalität durch direkte &amp;quot;Bitmanipulation&amp;quot; der entsprechenden Register (vgl. Datenblatt) und Aufruf des Sleep-Befehls via Inline-Assembler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   // Sleep-Mode &amp;quot;Power-Save&amp;quot; beim ATmega169 &amp;quot;manuell&amp;quot; aktivieren&lt;br /&gt;
   SMCR = (3&amp;lt;&amp;lt;SM0) | (1&amp;lt;&amp;lt;SE);&lt;br /&gt;
   asm volatile (&amp;quot;sleep&amp;quot;::);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Power Management and Sleep-Modes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der Watchdog =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier kommt das ultimative Mittel gegen die Unvollkommenheit von uns&lt;br /&gt;
Programmierern, der Watchdog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sehr wir uns auch anstrengen, es wird uns kaum je gelingen, das absolut&lt;br /&gt;
perfekte und fehlerfreie Programm zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Watchdog kann uns zwar auch nicht zu besseren Programmen verhelfen aber er&lt;br /&gt;
kann dafür sorgen, dass unser Programm, wenn es sich wieder mal in&#039;s Nirwana&lt;br /&gt;
verabschiedet hat, neu gestartet wird, indem ein Reset des Controllers&lt;br /&gt;
ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir doch einmal folgende Codesequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
uint8_t x;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
x = 10;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
while (x &amp;gt;= 0) {&lt;br /&gt;
   // tu was&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   x--;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Schleife mal genau anschauen sollte uns auffallen, dass dieselbe niemals beendet wird. Warum nicht? Ganz einfach, weil eine als &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;unsigned&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; deklarierte Variable niemals kleiner als Null werden kann (der Compiler sollte jedoch eine ensprechende Warnung ausgeben).&lt;br /&gt;
Das Programm würde sich also hier aufhängen und auf ewig in der Schleife drehen.&lt;br /&gt;
Und hier genau kommt der Watchdog zum Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie funktioniert nun der Watchdog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Watchdog enthält einen separaten Timer/Counter, welcher mit einem intern erzeugten Takt von 1 MHz bei 5V Vcc getaktet wird. &lt;br /&gt;
Nachdem der Watchdog aktiviert und der gewünschte Vorteiler eingestellt wurde beginnt der Counter von 0 an hochzuzählen. &lt;br /&gt;
Wenn nun die je nach Vorteiler eingestellte Anzahl Zyklen erreicht wurde, löst der Watchdog einen Reset aus. Um nun also im Normalbetrieb den Reset zu verhindern müssen wir den Watchdog regelmässig wieder neu starten bzw. Rücksetzen (Watchdog Reset). &lt;br /&gt;
Dies sollte innerhalb unserer Hauptschleife passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein unbeabsichtigtes Ausschalten des Watchdogs zu verhindern muss ein spezielles Prozedere verwendet werden, um den WD auszuschalten und zwar müssen zuerst die beiden Bits WDTOE und WDE in einer einzelnen Operation (also nicht mit sbi) auf 1 gesetzt werden. &lt;br /&gt;
Dann muss innerhalb der nächsten 4 Taktzyklen das Bit WDE auf 0 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Watchdog Control Register:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;WDTCR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atchog &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;imer&amp;amp;nbsp; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Register stellen wir ein, wie wir den Watchdog verwenden möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Register ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;WDP0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;ff &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt sein, wenn das Bit &#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039; gelöscht wird, andernfalls wird der Watchdog nicht ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
:Wenn das Bit einmal gesetzt ist wird es von der Hardware nach 4 Taktzyklen automatisch wieder gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt wird, so wird der Watchdog aktiviert.&lt;br /&gt;
:Das Bit kann nur gelöscht werden, solange das Bit &#039;&#039;&#039;WDTOE&#039;&#039;&#039; auf 1 steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WDP2&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;WDP1&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;WDP0&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;W&#039;&#039;&#039;atch&#039;&#039;&#039;d&#039;&#039;&#039;og Timer &#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;rescaler Bits)&lt;br /&gt;
:Diese 3 Bits bestimmen die Anzahl Oszillatorzyklen für den Watchdog, also, wie lange es dauert, bis ein Reset ausgelöst wird:&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | WDP0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Anzahl Zyklen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Typ. Timeoutzeit bei Vcc = 3V&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Typ. Timeoutzeit bei Vcc = 5V&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 47ms&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 15ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 32K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 94ms&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 30ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 64K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.19s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 60ms&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 128K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.38s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.12s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 256K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.75s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.24s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 512K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.5s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.49s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1024K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0.97s&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2048K&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6s&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.9s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Watchdog mit dem AVR-GCC Compiler zu verwenden, muss die Headerdatei &#039;&#039;wdt.h&#039;&#039; (&#039;&#039;#include &amp;lt;avr/wdt.h&amp;gt;&#039;&#039;) in die Quelldatei eingebunden werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mt: das stimmt wohl nicht mehr?!:&lt;br /&gt;
Dadurch wird auch der Startup-Code entsprechend angepasst, so dass der Watchdog nach einem Reset automatisch gestartet wird. &lt;br /&gt;
Das WDTCR-Register wird dabei mit dem Wert 0 beschrieben. &lt;br /&gt;
Falls ein anderer Wert gewünscht ist so kann dies im Makfile in den Linker-Optionen eingetragen werden. &lt;br /&gt;
Dazu muss in der Zeile LDFLAGS folgende Option angefügt werden:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; --defsym __init_wdtcr__=0x1f&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn beispielsweise der Wert des Registers auf 0x1f gestellt werden soll.&amp;lt;br /&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach können die folgenden Funktionen verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_enable(uint8_t timeout)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Aktiviert den Watchdog und stellt den Vorteiler auf den gewünschten Wert ein bzw. der in timeout übergebene Wert wird in das WDTCR-Register eingetragen. Einige Timeout-Werte sind als Konstanten vordefiniert&lt;br /&gt;
:Mögliche Timeoutwerte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Konstante&lt;br /&gt;
! Wert&lt;br /&gt;
! TimeOut&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| WDTO_15MS   &lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 15 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_30MS   &lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 30 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_60MS   &lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 60 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_120MS   &lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 120 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_250MS   &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 250 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_500MS   &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 500 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_1S   &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 1 S&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WDTO_2S   &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 2s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_disable()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Mit dieser Funktion kann der Watchdog ausgeschaltet werden. Dabei wird das notwendige Prozedere, wie oben beschrieben, automatisch ausgeführt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;wdt_reset()&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Dies ist wohl die wichtigste der Watchdog-Funktionen. Sie erzeugt einen Watchdog-Reset, welcher periodisch, und zwar vor Ablauf der Timeoutzeit, ausgeführt werden muss, damit der Watchdog nicht den AVR zurücksetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich kann das &#039;&#039;&#039;WDTCR&#039;&#039;&#039;-Register auch mit den uns bereits bekannten Funktionen für den Zugriff auf Register programmiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Watchdog-Anwendungshinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob nun der Watchdog als Schutzfunktion überhaupt verwendet werden soll, hängt stark von der Anwendung, der genutzten Peripherie und dem Umfang und der Qualitätssicherung des Codes ab. Will man sicher gehen, dass ein Programm sich nicht in einer Endlosschleife verfängt, ist der Wachdog das geeignete Mittel dies zu verhindern. Weiterhin kann bei geschickter Programmierung der Watchdog dazu genutzt werden, bestimmte Stromsparfunktionen zu implementieren. Ausserdem bietet der WD die einzige Möglichkeit einen beabsichtigten System-Reset (ein &amp;quot;richtiger Reset&amp;quot;, kein &amp;quot;jmp 0x0000&amp;quot;) ohne externe Beschaltung auszulösen, was z.B. bei der Implementierung eines Bootloaders nützlich ist. Bei bestimmten Anwendungen kann die Nutzung des WD als &amp;quot;ultimative Deadlock-Sicherung für nicht bedachte Zustände&amp;quot; natürlich immer als zusätzliche Sicherung dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit herauszufinden, ob ein Reset durch den Watchdog ausgelöst wurde (beim ATmega16 z.B. Bit WDRF in MCUCSR). Diese Information sollte auch genutzt werden, falls ein WD-Reset in der Anwendung nicht planmässig implementiert wurde. Zum Beispiel kann man eine LED an einen freien Pin hängen, die nur bei einem Reset durch den WD aufleuchtet oder aber das &amp;quot;Ereignis WD-Reset&amp;quot; im internen EEPROM des AVR absichern, um die Information später z.B. über UART oder ein Display auszugeben (oder einfach den EEPROM-Inhalt über die ISP/JTAG-Schnittstelle auslesen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Watchdog timer handling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Programmieren mit Interrupts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir nun alles Wissenswerte für die serielle Programmerstellung&lt;br /&gt;
gelernt haben nehmen wir jetzt ein völlig anderes Thema in Angriff, nämlich&lt;br /&gt;
die Programmierung unter Zuhilfenahme der Interrupts des AVR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wollen wir uns noch einmal den allgemeinen Programmablauf bei der&lt;br /&gt;
Interrupt-Programmierung zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Interrupt Programme.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht, dass die Interruptroutine quasi parallel zum Hauptprogramm&lt;br /&gt;
abläuft. Da wir nur eine CPU haben ist es natürlich keine echte Parallelität,&lt;br /&gt;
sondern das Hauptprogramm wird beim Eintreffen eines Interrupts unterbrochen,&lt;br /&gt;
die Interruptroutine wird ausgeführt und danach erst wieder zum Hauptprogramm&lt;br /&gt;
zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-235092.html#new Ausführlicher Thread im Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Interrupt-Routinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, sollten einige Grundregeln bei der Implementierung der Interruptroutinen beachtet werden. Interruptroutinen soll möglichst kurz und schnell abarbeitbar sein, daraus folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine umfangreichen Berechnungen innerhalb der Interruptroutine.&lt;br /&gt;
* Keine langen Programmschleifen.&lt;br /&gt;
* Obwohl es möglich ist, während der Abarbeitung einer Interruptroutine andere oder sogar den gleichen Interrupt wieder zuzulassen, wird davon ohne genaue Kenntnis der internen Abläufe dringend abgeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interruptroutinen (ISRs) sollten also möglichst kurz sein und keine Schleifen mit vielen Durchläufen enthalten. Längere Operationen können meist in einen &amp;quot;Interrupt-Teil&amp;quot; in einer ISR und einen &amp;quot;Arbeitsteil&amp;quot; im Hauptprogramm aufgetrennt werden. Z.B. Speichern des Zustands aller Eingänge im EEPROM in bestimmten Zeitabständen: ISR-Teil: Zeitvergleich (Timer,RTC) mit Logzeit/-intervall. Bei Übereinstimmung ein globales Flag setzen (volatile bei Flag-Deklaration nicht vergessen, s.u.). Dann im Hauptprogramm prüfen, ob das Flag gesetzt ist. Wenn ja: die Daten im EEPROM ablegen und Flag löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupt-Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ereignisse können einen Interrupt auf einem AVR AT90S2313 auslösen, wobei die Reihenfolge der Auflistung auch die Priorität der Interrupts aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reset&lt;br /&gt;
* Externer Interrupt 0&lt;br /&gt;
* Externer Interrupt 1&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Capture Ereignis&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Compare Match&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 1 Überlauf&lt;br /&gt;
* Timer/Counter 0 Überlauf&lt;br /&gt;
* UART Zeichen empfangen&lt;br /&gt;
* UART Datenregister leer&lt;br /&gt;
* UART Zeichen gesendet&lt;br /&gt;
* Analoger Komparator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der möglichen Interruptquellen variiert zwischen den verschiedenen Typen. Im Zweifel hilft ein Blick ins Datenblatt (&amp;quot;Interrupt Vectors&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Register ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AT90S2313 verfügt über 2 Register die mit den&lt;br /&gt;
Interrupts zusammen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;GIMSK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eneral &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;ask &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Request &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; Enable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Interrupt ausgelöst, wenn am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin eine steigende oder fallende (je nach Konfiguration im &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;) Flanke erkannt wird.&lt;br /&gt;
:Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
:Der Interrupt wird auch ausgelöst, wenn der Pin als Ausgang geschaltet ist. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, Software-Interrupts zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Request &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; Enable)&lt;br /&gt;
:Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird ein Interrupt ausgelöst, wenn am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin eine steigende oder fallende (je nach Konfiguration im &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;) Flanke erkannt wird.&lt;br /&gt;
:Das Global Enable Interrupt Flag muss selbstverständlich auch gesetzt sein.&lt;br /&gt;
:Der Interrupt wird auch ausgelöst, wenn der Pin als Ausgang geschaltet ist. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, Software-Interrupts zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;GIFR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eneral &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lag &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INTF1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;INTF0&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INTF1&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Flag &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin eine Interrupt-Kondition, entsprechend der Konfiguration, erkannt wird. Wenn das Global Enable Interrupt Flag gesetzt ist, wird die Interruptroutine angesprungen.&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn die Interruptroutine beendet ist. Alternativ kann das Flag gelöscht werden, indem der Wert &#039;&#039;&#039;1(!)&#039;&#039;&#039; eingeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;INTF0&#039;&#039;&#039; (External &#039;&#039;&#039;Int&#039;&#039;&#039;errupt Flag &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit wird gesetzt, wenn am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin eine Interrupt-Kondition, entsprechend der Konfiguration, erkannt wird. Wenn das Global Enable Interrupt Flag gesetzt ist, wird die Interruptroutine angesprungen.&lt;br /&gt;
:Das Flag wird automatisch gelöscht, wenn die Interruptroutine beendet ist. Alternativ kann das Flag gelöscht werden, indem der Wert &#039;&#039;&#039;1(!)&#039;&#039;&#039; eingeschrieben wird.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;MCUCR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;MCU&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;egister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MCU Control Register enthält Kontrollbits für allgemeine&lt;br /&gt;
MCU-Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;SE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;SM&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;R/W&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R/W&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | R&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Initialwert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SE&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;leep &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;nable)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit muss gesetzt sein, um den Controller mit dem &#039;&#039;&#039;SLEEP&#039;&#039;&#039;-Befehl in den Schlafzustand versetzen zu können.&lt;br /&gt;
:Um den Schlafmodus nicht irrtümlich einzuschalten, wird empfohlen, das Bit erst unmittelbar vor Ausführung des &#039;&#039;&#039;SLEEP&#039;&#039;&#039;-Befehls zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;leep &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;ode)&lt;br /&gt;
:Dieses Bit bestimmt der Schlafmodus.&lt;br /&gt;
:Ist das Bit gelöscht, so wird der &#039;&#039;&#039;Idle&#039;&#039;&#039;-Modus ausgeführt. Ist das Bit gesetzt, so wird der &#039;&#039;&#039;Power-Down&#039;&#039;&#039;-Modus ausgeführt. (für andere AVR Controller siehe Abschnitt &amp;quot;Sleep-Mode&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ense &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; Bits)&lt;br /&gt;
:Diese beiden Bits bestimmen, ob die steigende oder die fallende Flanke für die Interrupterkennung am &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039;-Pin ausgewertet wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Low Level an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung heisst es, der Interrupt wird getriggert, solange der Pin auf 0 bleibt, also eigentlich unbrauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Reserviert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die fallende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Die steigende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT1&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterrupt &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ense &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ontrol &#039;&#039;&#039;0&#039;&#039;&#039; Bits)&lt;br /&gt;
:Diese beiden Bits bestimmen, ob die steigende oder die fallende Flanke für die Interrupterkennung am &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039;-Pin ausgewertet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;dl&amp;gt;&amp;lt;dd&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC01&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;ISC00&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Low Level an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung heisst es, der Interrupt wird getriggert, solange der Pin auf 0 bleibt, also eigentlich unbrauchbar.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Reserviert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
| Die fallende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| Die steigende Flanke an &#039;&#039;&#039;INT0&#039;&#039;&#039; erzeugt einen Interrupt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/dd&amp;gt;&amp;lt;/dl&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines über die Interrupt-Abarbeitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Interrupt eintrifft, wird automatisch das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register &#039;&#039;&#039;SREG&#039;&#039;&#039; gelöscht und alle weiteren Interrupts unterbunden. Obwohl es möglich ist, zu diesem Zeitpunkt bereits wieder das GIE-bit zu setzen, rate ich dringend davon ab. Dieses wird nämlich automatisch gesetzt, wenn die Interruptroutine beendet wird. Wenn in der Zwischenzeit weitere Interrupts eintreffen, werden die zugehörigen Interrupt-Bits gesetzt und die Interrupts bei Beendigung der laufenden Interrupt-Routine in der Reihenfolge ihrer Priorität ausgeführt. Dies kann&lt;br /&gt;
eigentlich nur dann zu Problemen führen, wenn ein hoch priorisierter Interrupt ständig und in kurzer Folge auftritt. Dieser sperrt dann möglicherweise alle anderen Interrupts mit niedrigerer Priorität. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Interrupt-Routinen sehr kurz gehalten werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Das Status-Register ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt auch zu beachten, dass das Status-Register während der Abarbeitung einer Interruptroutine nicht automatisch gesichert wird. Falls notwendig, muss dies vom Programmierer selber vorgesehen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupts mit dem AVR GCC Compiler (WinAVR) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Selbstverständlich können alle interruptspezifischen Registerzugriffe wie gewohnt über I/O-Adressierung vorgenommen werden. Etwas einfacher geht es jedoch, wenn wir die vom Compiler zur Verfügung gestellten Mittel einsetzen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funktionen zur Interrupt-Verarbeitung werden in den Includedateien &#039;&#039;interrupt.h&#039;&#039;  der avr-libc zur Verfügung gestellt (bei älterem Quellcode zusätzlich &#039;&#039;signal.h&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// fuer sei(), cli() und ISR():&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--// fuer SIGNAL() auch:&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; &lt;br /&gt;
// fuer INTERRUPT()&lt;br /&gt;
#inculde &amp;lt;avr/deprecated--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Makro &#039;&#039;&#039;sei()&#039;&#039;&#039; schaltet die Interrupts ein. Eigentlich wird nichts anderes gemacht, als das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    sei();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Makro &#039;&#039;&#039;cli()&#039;&#039;&#039; schaltet die Interrupts aus, oder anders gesagt, das &#039;&#039;&#039;Global Interrupt Enable&#039;&#039;&#039; Bit im Status Register wird gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    cli();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft steht man vor der Aufgabe, dass eine Codesequenz nicht unterbrochen werden darf. Es liegt dann nahe, zu Beginn dieser Sequenz ein cli() und am Ende ein sei() einzufügen. Dies ist jedoch ungünstig, wenn die Interrupts vor Aufruf der Sequenz deaktiviert waren und danach auch weiterhin deaktiviert bleiben sollen. Ein sei() würde ungeachtet des vorherigen  Zustands die Interrups aktivieren, was zu unerwünschten Seiteneffekten führen kann. Die aus dem folgenden Beispiel ersichtliche Vorgehensweise ist in solchen Fällen vorzuziehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void NichtUnterbrechenBitte(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   uint8_t tmp_sreg;  // temporaerer Speicher fuer das Statusregister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   tmp_sreg = SREG;   // Statusregister (also auch das I-Flag darin) sichern&lt;br /&gt;
   cli();             // Interrupts global deaktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* hier &amp;quot;unterbrechnungsfreier&amp;quot; Code */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Beispiel Anfang&lt;br /&gt;
     JTAG-Interface eines ATmega16 per Software deaktivieren &lt;br /&gt;
     und damit die JTAG-Pins an PORTC für &amp;quot;general I/O&amp;quot; nutzbar machen&lt;br /&gt;
     ohne die JTAG-Fuse-Bit zu aendern. Dazu ist eine &amp;quot;timed sequence&amp;quot;&lt;br /&gt;
     einzuhalten (vgl Datenblatt ATmega16, Stand 10/04, S. 229): &lt;br /&gt;
     Das JTD-Bit muss zweimal innerhalb von 4 Taktzyklen geschrieben &lt;br /&gt;
     werden. Ein Interrupt zwischen den beiden Schreibzugriffen wuerde &lt;br /&gt;
     die erforderliche Sequenz &amp;quot;brechen&amp;quot;, das JTAG-Interface bliebe&lt;br /&gt;
     weiterhin aktiv und die IO-Pins weiterhin für JTAG reserviert. */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   MCUCSR |= (1&amp;lt;&amp;lt;JTD);&lt;br /&gt;
   MCUCSR |= (1&amp;lt;&amp;lt;JTD); // 2 mal in Folge ,vgl. Datenblatt fuer mehr Information&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Beispiel Ende */&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
   SREG = tmp_sreg;     // Status-Register wieder herstellen &lt;br /&gt;
                      // somit auch das I-Flag auf gesicherten Zustand setzen&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void NichtSoGut(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   cli();&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   /* hier &amp;quot;unterbrechnungsfreier&amp;quot; Code */&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   sei();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   cli();  &lt;br /&gt;
   // Interrupts global deaktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtUnterbrechenBitte();&lt;br /&gt;
   // auch nach Aufruf der Funktion deaktiviert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   sei();&lt;br /&gt;
   // Interrupts global aktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtUnterbrechenBitte();&lt;br /&gt;
   // weiterhin aktiviert&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Verdeutlichung der unguenstigen Vorgehensweise mit cli/sei: */&lt;br /&gt;
   cli();  &lt;br /&gt;
   // Interrupts jetzt global deaktiviert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   NichtSoGut();&lt;br /&gt;
   // nach Aufruf der Funktion sind Interrupts global aktiviert &lt;br /&gt;
   // dies ist mglw. ungewollt!&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mt: besser so nicht(?), lieber &amp;quot;datenblattkonform&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;timer_enable_int (unsigned char ints);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;Schaltet Timerbezogene Interrupts ein bzw. aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn als Argument &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; der Wert 0 übergeben wird so werden alle&lt;br /&gt;
Timerinterrupts ausgeschaltet, ansonsten muss in &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; angegeben werden,&lt;br /&gt;
welche Interrupts zu aktivieren sind. Dabei müssen einfach die entsprechend zu&lt;br /&gt;
setzenden Bits definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;timer_enable_int (1 &amp;lt;&amp;lt; TOIE1));&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/font&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Achtung: Wenn ein Timerinterrupt eingeschaltet wird während ein&lt;br /&gt;
anderer Timerinterrupt bereits läuft, dann müssen beide Bits angegeben werden&lt;br /&gt;
sonst wird der andere Timerinterrupt versehentlich ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;enable_external_int (unsigned char ints);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;Schaltet die externen Interrupts ein bzw. aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn als Argument &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; der Wert 0 übergeben wird so werden alle externen&lt;br /&gt;
Interrrups ausgeschaltet, ansonsten muss in &#039;&#039;&#039;ints&#039;&#039;&#039; angegeben werden, welche&lt;br /&gt;
Interrupts zu aktivieren sind. Dabei müssen einfach die entsprechend zu&lt;br /&gt;
setzenden Bits definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;font face=&amp;quot;Courier New&amp;quot;&amp;gt;enable_external_int ((1&amp;lt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/font&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Schaltet die externen Interrupts 0 und 1 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun die Interrupts aktiviert sind, braucht es selbstverständlich noch den auszuführenden Code, der ablaufen soll, wenn ein Interrupt eintrifft. Dazu existiert die Definition (ein Makro) &#039;&#039;&#039;ISR&#039;&#039;&#039;. SIGNAL sollte nicht mehr genutzt werden, zur Portierung von SIGNAL nach ISR siehe Abschnitt (TODO: verlinken) im Anhang.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Dazu gibt es zwei Definitionen: &#039;&#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039;&#039;, welche allerdings AVR-GCC spezifisch sind und bei anderen Compilern womöglich anders heissen können.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ISR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&#039;&#039;ISR()&#039;&#039; ersetzt bei neueren Versionen der avr-libc &#039;&#039;SIGNAL()&#039;&#039;. vgl. Anhang (TODO:link))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
SIGNAL (siglabel)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
ISR(Vectorname) /* vormals: SIGNAL(siglabel) dabei Vectorname != siglabel ! */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;ISR&#039;&#039; wird eine Funktion für die Bearbeitung eines Interrupts eingeleitet. Als Argument muss dabei die Benennung des entsprechenden Interruptvektors angegeben werden. Diese sind in den jeweiligen Includedateien IOxxxx.h zu finden. Die Bezeichnung entspricht dem Namen aus dem Datenblatt, bei dem die Leerzeichen durch Unterstriche ersetzt sind und ein &#039;&#039;_vect&#039;&#039; angehängt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel ein Ausschnitt aus der Datei für den ATmega8 (bei WinAVR Standardinstallation in C:\WinAVR\avr\include\avr\iom8.h) in der neben den aktuellen Namen für &#039;&#039;ISR&#039;&#039; (*_vect) noch die Bezeichnungen für das inzwischen nicht mehr aktuelle &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; (SIG_*) enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
/* $Id: iom8.h,v 1.13 2005/10/30 22:11:23 joerg_wunsch Exp $ */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* avr/iom8.h - definitions for ATmega8 */&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Interrupt vectors */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* External Interrupt Request 0 */&lt;br /&gt;
#define INT0_vect			_VECTOR(1)&lt;br /&gt;
#define SIG_INTERRUPT0			_VECTOR(1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* External Interrupt Request 1 */&lt;br /&gt;
#define INT1_vect			_VECTOR(2)&lt;br /&gt;
#define SIG_INTERRUPT1			_VECTOR(2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Compare Match */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_COMP_vect		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE2		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Overflow */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_OVF_vect			_VECTOR(4)&lt;br /&gt;
#define SIG_OVERFLOW2			_VECTOR(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Capture Event */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_CAPT_vect		_VECTOR(5)&lt;br /&gt;
#define SIG_INPUT_CAPTURE1		_VECTOR(5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Compare Match A */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_COMPA_vect		_VECTOR(6)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE1A		_VECTOR(6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter1 Compare Match B */&lt;br /&gt;
#define TIMER1_COMPB_vect		_VECTOR(7)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE1B		_VECTOR(7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Vor Nutzung von SIGNAL muss ebenfalls die Header-Datei signal.h eingebunden werden.--&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mögliche Funktionsrümpfe für Interruptfunktionen sind zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* veraltet: #include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(INT0_vect)       /* veraltet: SIGNAL(SIG_INTERRUPT0) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(TIMER0_OVF_vect) /* veraltet: SIGNAL(SIG_OVERFLOW0) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(USART_RXC_vect) /* veraltet: SIGNAL(SIG_UART_RECV) */&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// und so weiter und so fort...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die korrekte Schreibweise der Vektorbezeichnung ist zu achten. Der gcc-Compiler prüft erst ab Version 4.x, ob ein Signal/Interrupt der angegebenen Bezeichnung tatsächlich in der Includedatei definiert ist und gibt andernfalls eine Warnung aus. Bei WinAVR (ab 2/2005) wurde die Überprüfung auch in den mitgelieferten Compiler der Version 3.x integriert. Aus dem gcc-Quellcode Version 3.x selbst erstellte Compiler enthalten die Prüfung nicht (vgl. [[AVR-GCC]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Ausführung der Funktion sind alle weiteren Interrupts automatisch gesperrt. Beim Verlassen der Funktion werden die Interrupts wieder zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte während der Abarbeitung der Interruptroutine ein weiterer Interrupt (gleiche oder andere Interruptquelle) auftreten, so wird das entsprechende Bit im zugeordneten Interrupt Flag Register gesetzt und die entsprechende Interruptroutine automatisch nach dem Beenden der aktuellen Funktion aufgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem ergibt sich eigentlich nur dann, wenn während der Abarbeitung der aktuellen Interruptroutine mehrere gleichartige Interrupts auftreten. Die entsprechende Interruptroutine wird im Nachhinein zwar aufgerufen jedoch wissen wir nicht, ob nun der entsprechende Interrupt einmal, zweimal oder gar noch öfter aufgetreten ist. Deshalb soll hier noch einmal betont werden, dass Interruptroutinen so schnell wie nur irgend möglich wieder verlassen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterbrechbare Interuptroutinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faustregel&amp;quot;: im Zweifel &#039;&#039;&#039;ISR&#039;&#039;&#039;. Die nachfolgend beschriebene Methode nur dann verwenden, wenn man sich über die unterschiedliche Funktionsweise im Klaren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
INTERRUPT (signame)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    /* Interrupt Code */&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) {&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei steht XXX für den oben beschriebenen Namen des Vektors (also z.B. &#039;&#039;void TIMER0_OVF_vect(void)...&#039;&#039;). Der Unterschied im Vergleich zu ISR ist, dass bei hier beim Aufrufen der Funktion das &#039;&#039;&#039;Global Enable Interrupt&#039;&#039;&#039; Bit automatisch wieder gesetzt und somit weitere Interrupts zugelassen werden. Dies kann zu nicht unerheblichen Problemen von im einfachsten Fall einem Stack overflow bis zu sonstigen unerwarteten Effekten führen und sollte wirklich &#039;&#039;&#039;nur dann&#039;&#039;&#039; angewendet werden, wenn man sich absolut sicher ist, das Ganze auch im Griff zu haben.  &amp;lt;!--Vor Nutzung von INTERRUPT muss die Header-Datei interrupt.h eingebunden werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: Hinweise in [[AVR-GCC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe dazu: http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__avr__interrupts.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaustausch mit Interrupt-Routinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variablen die sowohl in Interrupt-Routinen (ISR = Interrupt Service Routine(s)), als auch vom übrigen Programmcode geschrieben oder gelesen werden, müssen mit einem &#039;&#039;&#039;volatile&#039;&#039;&#039; deklariert werden. Damit wird dem Compiler mitgeteilt, dass der Inhalt der Variablen vor jedem Lesezugriff aus dem Speicher gelesen und nach jedem Schreibzugriff in den Speicher geschrieben wird. Ansonsten könnte der Compiler den Code so optimieren, dass der Wert der Variablen nur &lt;br /&gt;
in Prozessorregistern zwischengespeichert wird, die &amp;quot;nichts von der Änderung woanders mitbekommen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung ein Codefragment für eine Tastenentprellung mit Erkennung einer &amp;quot;lange gedrückten&amp;quot; Taste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- #include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Schwellwerte&lt;br /&gt;
// Entprellung: &lt;br /&gt;
#define CNTDEBOUNCE 10&lt;br /&gt;
// &amp;quot;lange gedrueckt:&amp;quot;&lt;br /&gt;
#define CNTREPEAT 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// hier z.B. Taste an Pin2 PortA &amp;quot;active low&amp;quot; = 0 wenn gedrueckt&lt;br /&gt;
#define KEY_PIN  PINA&lt;br /&gt;
#define KEY_PINNO PA2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// beachte: volatile! &lt;br /&gt;
volatile uint8_t gKeyCounter;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Timer-Compare Interrupt ISR, wird z.B. alle 10ms ausgefuehrt&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--SIGNAL(SIG_OUTPUT_COMPARE1A)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
ISR(TIMER1_COMPA_vect)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   // hier wird gKeyCounter veraendert. Die uebrigen&lt;br /&gt;
   // Programmteile muessen diese Aenderung &amp;quot;sehen&amp;quot;:&lt;br /&gt;
   // volatile -&amp;gt; aktuellen Wert immer in den Speicher schreiben&lt;br /&gt;
   if ( !(KEY_PIN &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;KEY_PINNO)) ) {&lt;br /&gt;
      if (gKeyCounter &amp;lt; CNTREPEAT) gKeyCounter++;&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
   else {&lt;br /&gt;
      gKeyCounter = 0;&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    /* hier: Initialisierung der Ports und des Timer-Interrupts */&lt;br /&gt;
... &lt;br /&gt;
   // hier wird auf gKeyCounter zugegriffen. Dazu muss der in der&lt;br /&gt;
   // ISR geschriebene Wert bekannt sein:&lt;br /&gt;
   // volatile -&amp;gt; aktuellen Wert immer aus dem Speicher lesen&lt;br /&gt;
   if ( gKeyCounter &amp;gt; CNTDEBOUNCE ) { // Taste mind. 10*10 ms &amp;quot;prellfrei&amp;quot;&lt;br /&gt;
       if (gKeyCounter == CNTREPEAT) {&lt;br /&gt;
          /* hier: Code fuer &amp;quot;Taste lange gedrueckt&amp;quot; */&lt;br /&gt;
       }&lt;br /&gt;
       else {&lt;br /&gt;
          /* hier: Code fuer &amp;quot;Taste kurz gedrueckt&amp;quot; */&lt;br /&gt;
       }&lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Variablen größer ein Byte, auf die in Interrupt-Routinen und im Hauptprogramm zugegriffen wird, muss darauf geachtet werden, dass die Zugriffe auf die einzelnen Bytes ausserhalb der ISR nicht durch einen Interrupt unterbrochen werden. (Allgemeinplatz: AVRs sind 8-bit Controller). Zur Veranschaulichung ein Codefragment:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
volatile uint16_t gMyCounter16bit&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
ISR(...)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   gMyCounter16Bit++;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   uint16_t tmpCnt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   // nicht gut: Mglw. hier ein Fehler, wenn ein Byte von MyCounter &lt;br /&gt;
   // schon in tmpCnt kopiert ist aber vor dem Kopieren des zweiten Bytes &lt;br /&gt;
   // ein Interrupt auftritt, der den Inhalt von MyCounter veraendert.&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16bit; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   // besser: Aenderungen &amp;quot;ausserhalb&amp;quot; verhindern -&amp;gt; alle &amp;quot;Teilbytes&amp;quot;&lt;br /&gt;
   // bleiben konsistent&lt;br /&gt;
   cli();  // Interupts deaktivieren&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16Bit;&lt;br /&gt;
   sei();  // wieder aktivieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   // oder: vorheriger Status des globalen Interrupt-Flags bleibt erhalten&lt;br /&gt;
   uint8_t sreg_tmp;&lt;br /&gt;
   sreg_tmp = SREG;    /* Sichern */&lt;br /&gt;
   cli()&lt;br /&gt;
   tmpCnt = gMyCounter16Bit;&lt;br /&gt;
   SREG = sreg_tmp;    /* Wiederherstellen */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interrupt-Routinen und Registerzugriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Register sowohl im Hauptprogramm als auch in Interrupt-Routinen verändert werden, ist darauf zu achten, dass diese Zugriffe sich nicht überlappen. Nur wenige Anweisungen lassen sich in sogenannte &amp;quot;atomare&amp;quot; Zugriffe übersetzen, die nicht von Interrupt-Routinen unterbrochen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung eine Anweisung, bei der ein Bit und im Anschluss drei Bits in einem Register gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
	PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0);&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA2)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA3)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA4);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Compiler übersetzt diese Anweisungen für einen ATmega128 bei Optimierungsstufe &amp;quot;S&amp;quot; nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
        PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA0);&lt;br /&gt;
  d2:	d8 9a       	sbi	0x1b, 0	; 27 (a)&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        PORTA |= (1&amp;lt;&amp;lt;PA2)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA3)|(1&amp;lt;&amp;lt;PA4);&lt;br /&gt;
  d4:	8b b3       	in	r24, 0x1b	; 27 (b)&lt;br /&gt;
  d6:	8c 61       	ori	r24, 0x1C	; 28 (c)&lt;br /&gt;
  d8:	8b bb       	out	0x1b, r24	; 27 (d)&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Setzen des einzelnen Bits wird bei eingeschalteter Optimierung für Register im unteren Speicherbereich in eine einzige Assembler-Anweisung (sbi) übersetzt und ist nicht anfällig für Unterbrechnungen durch Interrupts. Die Anweisung zum Setzen von drei Bits wird jedoch in drei abhängige Assembler-Anweisungen übersetzt und bietet damit zwei &amp;quot;Angriffspunkte&amp;quot; für Unterbrechnungen. Eine Interrupt-Routine könnte nach dem Laden des Ausgangszustands in den Zwischenspeicher (hier Register 24) den Wert des Registers ändern, z.B. ein Bit löschen. Damit würde der Zwischenspeicher nicht mehr mit dem tatsächlichen Zustand übereinstimmen aber dennoch nach der Bitoperation (hier ori) in das Register zurückgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: PORTA sei anfangs 0b00000000. Die erste Anweisung (a) setzt Bit 0, PORTA ist danach 0b00000001. Nun wird im ersten Teil der zweiten Anweisung der Portzustand in ein Register eingelesen (b). Unmittelbar darauf (vor (c)) &amp;quot;feuert&amp;quot; ein Interrupt, in dessen Interrupt-Routine Bit 0 von PORTA gelöscht wird. Nach Verlassen der Interrupt-Routine hat PORTA den Wert 0b00000000. In den beiden noch folgenden Anweisungen des Hauptprogramms wird nun der zwischengespeicherte &amp;quot;alte&amp;quot; Zustand 0b00000001 mit 0b00011100 logisch-oder-verknüft (c) und das Ergebnis 0b00011101 in PortA geschrieben (d). Obwohl zwischenzeitlich Bit 0 gelöscht wurde, ist es nach (d) wieder gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
* Register ohne besondere Vorkehrungen nicht in Interruptroutinen &#039;&#039;und&#039;&#039; im Hauptprogramm verändern.&lt;br /&gt;
* Interrupts vor Veränderungen in Registern, die auch in ISRs verändert werden, deaktivieren (&amp;quot;cli&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* Bits einzeln löschen oder setzen. sbi und cbi können nicht unterbrochen werden. Vorsicht: nur Register im unteren Speicherbereich sind mittels sbi/cbi ansprechbar. Der Compiler kann nur für diese sbi/cbi-Anweisungen generieren. Für Register ausserhalb dieses Adressbereichs (&amp;quot;Memory-Mapped&amp;quot;-Register) werden auch zur Manipulation einzelner Bits abhängige Anweisungen erzeugt (lds,...,sts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Frequently asked Questions/Fragen Nr. 1 und 8 (Stand: avr-libc Vers. 1.0.4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was macht das Hauptprogramm? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten (Ausnahme-)Fall gar nichts mehr. Es ist also durchaus denkbar, ein Programm zu schreiben, welches in der main-Funktion lediglich noch die Interrupts aktiviert und dann in einer Endlosschleife verharrt. Sämtliche Funktionen werden dann in den ISRs abgearbeitet. Diese Vorgehensweise ist jedoch bei den meisten Anwendungen schlecht: man verschenkt eine Verarbeitungsebene und hat ausserdem möglicherweise Probleme durch Interruptroutinen, die zu viel Verarbeitungszeit benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise wird man in den Interruptroutinen die nur die bei Auftreten des jeweiligen Interruptereignisses unbedingt notwendigen Operationen ausführen lassen. Alle weniger kritischen Aufgaben werden dann im Hauptprogramm abgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/Interrupts and Signals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Speicherzugriffe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atmel AVR-Controller verfügen typisch über drei Speicher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[RAM]]: Im RAM (genauer statisches RAM/SRAM) wird vom gcc-Compiler Platz für Variablen reserviert. Auch der Stack befindet sich im RAM. Dieser Speicher ist &amp;quot;flüchtig&amp;quot;, d.h. der Inhalt der Variablen geht beim Ausschalten oder einem Zusammenbruch der Spannungsversorgung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Programmspeicher: Ausgeführt als FLASH-Speicher, seitenweise wiederbeschreibbar. Darin ist das Anwendungsprogramm abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[EEPROM]]: Nichtflüchtiger Speicher, d.h. der einmal geschriebene Inhalt bleibt auch ohne Stromversorgung erhalten. Byte-weise schreib/lesbar. Im EEPROM werden typischerweise gerätespezifische Werte wie z.B. Kalibrierungswerte von Sensoren abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVRs besitzen keinen RAM-Speicher, lediglich die Register können als &amp;quot;Arbeitsvariablen&amp;quot;&lt;br /&gt;
genutzt werden. Da die Anwendung des avr-gcc auf solch &amp;quot;kleinen&amp;quot; Controllern ohnehin selten sinnvoll ist und auch nur bei einigen RAM-losen Typen nach [http://lightner.net/avr/ATtinyAvrGcc.html &amp;quot;Bastelarbeiten&amp;quot;] möglich ist, werden diese Controller hier nicht weiter berücksichtigt. Auch EEPROM-Speicher ist nicht auf allen Typen verfügbar. Generell sollten die nachfolgenden Erläuterungen auf alle ATmega-Controller und die größeren AT90-Typen übertragbar sein. Für die Typen ATtiny2313 und ATtiny26 der &amp;quot;tiny-Reihe&amp;quot; gelten die Ausführungen ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== RAM ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltung des RAM-Speichers erfolgt durch den Compiler, im Regelfall ist beim Zugriff auf Variablen im RAM nichts Besonderes zu beachten. Die Erläuterungen in jedem brauchbaren C-Buch gelten auch für den vom avr-gcc-Compiler erzeugten Code.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmspeicher (Flash) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zugriff auf Konstanten im Programmspeicher ist mittels avr-gcc nicht &amp;quot;transparent&amp;quot; möglich. D.h. es sind besondere Zugriffsfunktionen erforderlich, um Daten aus diesem Speicher zu lesen. Grundsätzlich basieren alle Zugriffsfunktionen auf der Assembler-Anweisung lpm (load program memory). Die Standard-Laufzeitbibliothek des avr-gcc (die avr-libc) stellt diese Funktionen nach Einbinden der Header-Datei pgmspace.h zur Verfügung. Mit diesen Funktionen können einzelne Bytes, Datenworte (16bit) und Datenblöcke gelesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deklarationen von Variablen im Flash-Speicher werden durch das &amp;quot;Attribut&amp;quot; PROGMEM ergänzt. Lokale Variablen (eigentlich Konstanten) innerhalb von Funktionen können ebenfalls im Programmspeicher abgelegt werden. Dazu ist bei der Definition jedoch ein &#039;&#039;static&#039;&#039; voranzustellen, da solche &amp;quot;Variablen&amp;quot; nicht auf dem Stack bzw. (bei Optimierung) in Registern verwaltet werden können. Der Compiler &amp;quot;wirft&amp;quot; eine Warnung falls static fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte */&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByte PROGMEM = 123;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Wort */&lt;br /&gt;
const uint16_t pgmFooWort PROGMEM = 12345;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte-Feld */&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByteArray1[] PROGMEM = { 18, 3 ,70 };&lt;br /&gt;
const uint8_t pgmFooByteArray2[] PROGMEM = { 30, 7 ,79 };&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Zeiger */&lt;br /&gt;
const uint8_t *pgmPointerToArray1 PROGMEM = pgmFooByteArray1;&lt;br /&gt;
const uint8_t *pgmPointerArray[] PROGMEM = { pgmFooByteArray1, pgmFooByteArray2 };&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void foo(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  static /*const*/ uint8_t pgmTestByteLocal PROGMEM = 0x55;&lt;br /&gt;
  static /*const*/ char pgmTestStringLocal[] PROGMEM = &amp;quot;im Flash&amp;quot;;&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Byte lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Funktion pgm_read_byte aus pgmspace.h erfolgt der Zugriff auf die Daten. Parameter der Funktion ist die Adresse des Bytes im Flash-Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // Wert der Ram-Variablen myByte auf den Wert von pgmFooByte setzen:&lt;br /&gt;
    uint8_t myByte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myByte = pgm_read_byte(&amp;amp;pgmFooByte);&lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Schleife ueber ein Array aus Byte-Werten im Flash&lt;br /&gt;
    uint8_t i;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(&amp;amp;pgmFooByteArray1[i]);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte....&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wort lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;quot;einfache&amp;quot; 16-bit breite Variablen erfolgt der Zugriff analog zum Byte-Beispiel, jedoch mit der Funktion pgm_read_word.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    uint16_t myWord;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myWord = pgm_read_word(&amp;amp;pgmFooWord);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiger auf Werte im Flash sind ebenfalls 16 Bits &amp;quot;gross&amp;quot; (Stand avr-gcc 3.4.x). Damit ist der mögliche Speicherbereich für &amp;quot;Flash-Konstanten&amp;quot; auf 64kB begrenzt.  &amp;lt;!-- Einige avr-libc/pgmspace-Funktionen ermöglichen den Lesezugriff auf den gesamten Flash-Speicher) (intern via Assembler Anweisung ELPM). Die Initialisierungswerde des Speicherinhalts jenseits der 64kB-Marke müssen dann jedoch auf anderem Weg angelegt werden (nicht PROGMEM, evtl. eigene Section und Linker-Optionen - TODO) /// alt - und nicht ganz korrekt: (Die avr-libc pgmspace-Funktionen unterstützen nur die unteren 64kB Flash bei Controllern mit mehr als 64kB.)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    uint8_t *ptrToArray;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ptrToArray = (uint8_t*)(pgm_read_word(&amp;amp;pgmPointerToArray1));&lt;br /&gt;
    // ptrToArray enthält nun die Startadresse des Byte-Arrays pgmFooByteArray1&lt;br /&gt;
    // Allerdings würde ein direkter Zugriff mit diesem Pointer (z.B. temp=*ptrToArray)&lt;br /&gt;
    // &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; den Inhalt von pgmFooByteArray1[0] liefern, sondern von einer Speicherstelle&lt;br /&gt;
    // im &#039;&#039;&#039;RAM&#039;&#039;&#039;, die die gleiche Adresse hat wie pgmFooByteArray1[0]&lt;br /&gt;
    // Daher muß nun die Funktion pgm_read_byte() benutzt werden, die die in ptrToArray&lt;br /&gt;
    // enthaltene Adresse benutzt und auf das Flash zugreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(ptrToArray+i);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte... (18, 3, 70)&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ptrToArray = (uint8_t*)(pgm_read_word(&amp;amp;pgmPointerArray[1]));&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    // ptrToArray enthält nun die Adresse des ersten Elements des Byte-Arrays pgmFooByteArray2&lt;br /&gt;
    // da im zweiten Element des Pointer-Arrays pgmPointerArray die Adresse&lt;br /&gt;
    // von pgmFooByteArray2 abgelegt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
        myByte = pgm_read_byte(ptrToArray+i);&lt;br /&gt;
        // mach&#039; was mit myByte... (30, 7, 79)&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Floats und Structs lesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um komplexe Datentypen (structs), nicht-integer Datentypen (floats) aus dem Flash auszulesen, sind Hilfsfunktionen erforderlich. Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/* Beispiel float aus Flash */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
float pgmFloatArray[3] PROGMEM = {1.1, 2.2, 3.3};&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* liest float von Flash-Addresse addr und gibt diese als return-value zurueck */&lt;br /&gt;
inline float pgm_read_float(const float *addr)&lt;br /&gt;
{	&lt;br /&gt;
	union&lt;br /&gt;
	{&lt;br /&gt;
		uint16_t i[2];	// 2 16-bit-Worte&lt;br /&gt;
		float f;&lt;br /&gt;
	} u;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	u.i[0]=pgm_read_word((PGM_P)addr);&lt;br /&gt;
	u.i[1]=pgm_read_word((PGM_P)addr+2);&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	return u.f;&lt;br /&gt;
} &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void egal(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   int i;&lt;br /&gt;
   float f;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   for (i=0;i&amp;lt;3;i++) {&lt;br /&gt;
      f = pgm_read_float(&amp;amp;pgmFloatArray[i]); // entspr. &amp;quot;f = pgmFloatArray[i];&amp;quot;&lt;br /&gt;
      // mach&#039; was mit f &lt;br /&gt;
   }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: Beispiele fuer structs und pointer aus flash auf struct im flash (menues, state-machines etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinfachung für Zeichenketten (Strings) im Flash ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichenketten können innerhalb des Quellcodes als &amp;quot;Flash-Konstanten&amp;quot; ausgewiesen werden. Dazu dient das Makro PSTR aus pgmspace.h. Dies erspart die getrennte Deklaration mit PROGMEM-Attribut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;string.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define MAXLEN 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char StringImFlash[] PROGMEM = &amp;quot;Erwin Lindemann&amp;quot;; // im &amp;quot;Flash&amp;quot;&lt;br /&gt;
char StringImRam[MAXLEN];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    strcpy(StringImRam, &amp;quot;Mueller-Luedenscheidt&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if (!strncmp_P(StringImRam, StringImFlash, 5)) { &lt;br /&gt;
        // mach&#039; was, wenn die ersten 5 Zeichen identisch - hier nicht&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        // der Code hier wuerde ausgefuehrt &lt;br /&gt;
    } &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if (!strncmp_P(StringImRam, PSTR(&amp;quot;Mueller-Schmitt&amp;quot;), 5)) {&lt;br /&gt;
        // der Code hier wuerde ausgefuehrt, die ersten 5 Zeichen stimmen ueberein&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        // wuerde bei nicht-Uebereinstimmung ausgefuehrt&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Vorsicht: Ersetzt man zum Beispiel&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
const char textImFlashOK[] PROGMEM = &amp;quot;mit[]&amp;quot;; &lt;br /&gt;
// = Daten im &amp;quot;Flash&amp;quot;, textImFlashOK* zeigt auf Flashadresse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
durch&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
const char* textImFlashProblem PROGMEM = &amp;quot;mit*&amp;quot;;&lt;br /&gt;
// Konflikt: Daten im BSS (lies: RAM), textImFlashFAIL* zeigt auf Flashadresse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
dann kann es zu Problemen mit AVR-GCC kommen. Zu erkennen daran, dass der Initialisierungsstring von &amp;quot;textImFlashProblem&amp;quot; zu den Konstanten ans Ende des Programmcodes gelegt wird (BSS), von dem aus er zur Benutzung eigentlich ins RAM kopiert werden sollte (und wird). Da der lesende Code (mittels pgm_read*) trotzdem an einer Stelle vorne im Flash sucht, wird Unsinn gelesen. Dies scheint ein weiters Problem des AVR-GCC (gesehen bei avr-gcc 3.4.1 und 3.4.2) bei der Anpassung an die Harvard-Architektur zu sein (konstanter Pointer auf variable Daten?!). Abhilfe (&amp;quot;Workaround&amp;quot;): Initialisierung bei Zeichenketten mit [] oder gleich im Code PSTR(&amp;quot;...&amp;quot;) nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergibt man Zeichenketten (genauer: die Adresse des ersten Zeichens), die im Flash abglegt sind an eine Funktion, muss diese entsprechend programmiert sein. Die Funktion selbst hat keine Möglichkeit zu unterscheiden, ob es sich um eine Adresse im Flash oder im RAM handelt. Die avr-libc und viele andere avr-gcc-Bibliotheken halten sich an die Konvention, dass Namen von Funktionen die Flash-Adressen erwarten mit dem Suffix _p (oder _P) versehen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einigen Bibliotheken werden Makros definiert, die &amp;quot;automatisch&amp;quot; ein PSTR bei Verwendung einer Funktion einfügen. Ein Blick in den Header-File der Bibliothek zeigt, ob dies der Fall ist. Ein Beispiel aus P. Fleurys lcd-Library:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// Ausschnitt aus dem Header-File lcd.h der &amp;quot;Fleury-LCD-Lib.&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
extern void lcd_puts_p(const char *progmem_s);&lt;br /&gt;
#define lcd_puts_P(__s) lcd_puts_p(PSTR(__s))&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// in einer Anwendung (wieauchimmmer.c)&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/pgmspace.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;string.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;lcd.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char StringImFlash[] PROGMEM = &amp;quot;Erwin Lindemann&amp;quot;; // im &amp;quot;Flash&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    lcd_puts_p(StringImFlash); &lt;br /&gt;
    lcd_puts_P(&amp;quot;Dr. Kloebner&amp;quot;); &lt;br /&gt;
    // daraus wird wg. #define lcd_put_P...:  lcd_puts_p( PSTR(&amp;quot;Dr. Kloebner&amp;quot;) );&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flash in der Anwendung schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei AVRs mit &amp;quot;self-programming&amp;quot;-Option (auch bekannt als Bootloader-Support) können Teile des Flash-Speichers auch vom Anwendungsprogramm selbst beschrieben werden. Dies ist nur möglich, wenn die Schreibfunktionen in einem besonderen Speicherbereich (boot-section) des Programmspeichers/Flash abgelegt sind. Bei wenigen &amp;quot;kleinen&amp;quot; AVRs gibt es keine gesonderte Boot-Section, bei diesen kann der Flashspeicher von jeder Stelle des Programms geschrieben werden. Für Details sei hier auf das jeweilige Controller-Datenblatt und die Erläuterungen zum Modul boot.h der avr-libc verwiesen. Es existieren auch Application-Notes dazu bei atmel.com, die auf avr-gcc-Code übertragbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum so kompliziert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Thema, warum die Verabeitung von Werten aus dem Flash-Speicher so &amp;quot;kompliziert&amp;quot; ist, sei hier nur kurz erläutert: Die Harvard-Architektur des AVR weist getrennte Adressräume für Programm(Flash)- und Datenspeicher(RAM) auf. Der C-Standard und der gcc-Compiler sehen keine unterschiedlichen Adressräume vor. &lt;br /&gt;
Hat man zum Beispiel eine Funktion string_an_uart(const char* s) und übergibt an diese Funktion die Adresse einer Zeichenkette (einen Pointer, z.B. 0x01fe), &amp;quot;weiss&amp;quot; die Funktion nicht, ob die Adresse auf den Flash-Speicher oder den/das RAM zeigt. Allein aus dem Pointer-Wert (der Zahl) kann nicht geschlossen werden, ob ein &amp;quot;einfaches&amp;quot; zeichen_an_uart(s[i]) oder zeichen_an_uart(pgm_read_byte(&amp;amp;s[i]) genutzt werden muss, um das i-te Zeichen auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AVR-Compiler &amp;quot;tricksen&amp;quot; etwas, in dem sie für einen Pointer nicht nur die Adresse anlegen, sondern zusätzlich zu jedem Pointer den Ablageort (Flash oder RAM) intern sichern. Bei Aufruf einer Funktion wird dann bei Pointer-Parametern neben der Adresse auch der Speicherbereich, auf den der Pointer zeigt, übergeben. Dies hat jedoch nicht nur Vorteile; Erläuterungen warum dies so ist, führen an dieser Stelle zu weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitte Modules/Program Space String Utilities und Abschnitt Modules/Bootloader Support Utilities&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EEPROM ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, dass der EEPROM-Speicher nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzugriffen zulässt. Beschreibt man eine EEPROM-Zelle öfter als die im Datenblatt zugesicherte Anzahl (typisch 100.000), wird die Funktion der Zelle nicht mehr garantiert. &lt;br /&gt;
Dies gilt für jede einzelne Zelle. Bei geschickter Programmierung (z.B. Ring-Puffer), bei der die zu beschreibenden Zellen regelmässig gewechselt werden, kann man eine deutlich höhere Anzahl an Schreibzugriffen, bezogen auf den Gesamtspeicher, erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreib- und Lesezugriffe auf den EEPROM-Speicher erfolgen über die im Modul eeprom.h definierten Funktionen. Mit diesen Funktionen können einzelne Bytes, Datenworte (16bit) und Datenblöcke geschrieben und gelesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Nutzung des EEPROMs ist zu beachten, dass vor dem Zugriff auf diesen Speicher abgefragt wird, ob der Controller die vorherige EEPROM-Operation abgeschlossen hat. Die avr-libc-Funktionen beinhalten diese Prüfung, man muss sie nicht selbst implementieren. Man sollte auch verhindern, dass der Zugriff durch die Abarbeitung einer Interrupt-Routine unterbrochen wird, da bestimme Befehlsabfolgen vorgegeben sind, die innerhalb weniger Taktzyklen aufeinanderfolgen müssen (&amp;quot;timed sequence&amp;quot;). Auch dies muss bei Nutzung der Funktionen aus der avr-libc/eeprom.h-Datei nicht selbst implementiert werden. Innerhalb der Funktionen werden Interrupts vor der &amp;quot;EEPROM-Sequenz&amp;quot; global deaktiviert und im Anschluss, falls vorher auch schon eingeschaltet, wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Compiler schreibt den aus der Variablendeklaration abgeleiteten EEPROM Inhalt in die eine Datei (.eep), die zusätzlich zum Flashen des Programms in den Mikrocontroller geschrieben werden muß. Sonst wird beim Lesen zufälliger Datenmüll zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Deklaration einer Variable im EEPROM, ist das Attribut für die Section &amp;quot;.eeprom&amp;quot; zu ergänzen. &amp;lt;!-- Die Nutzung einer [[C-Präprozessor]]-Ersetzung bringt etwas Bequemlichkeit. Siehe dazu folgendes Beispiel.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/eeprom.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt; // wird in aktuellen Versionen der avr-lib mit xx.h eingebunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// EEMEM wird bei aktuellen Versionen der avr-lib in eerpom.h definiert&lt;br /&gt;
// hier: definiere falls noch nicht bekannt (&amp;quot;alte&amp;quot; avr-libc)&lt;br /&gt;
#ifndef EEMEM&lt;br /&gt;
// alle Textstellen EEMEM im Quellcode durch __attribute__ ... ersetzen&lt;br /&gt;
#define EEMEM  __attribute__ ((section (&amp;quot;.eeprom&amp;quot;)))&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte */&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByte EEMEM = 123;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Wort */&lt;br /&gt;
uint16_t eeFooWord EEMEM = 12345;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* float */&lt;br /&gt;
float eeFooFloat EEMEM;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Byte-Feld */&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByteArray1[] EEMEM = { 18, 3 ,70 };&lt;br /&gt;
uint8_t eeFooByteArray2[] EEMEM = { 30, 7 ,79 };&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* 16-bit unsigned short feld */&lt;br /&gt;
uint16_t eeFooWordArray1[4] EEMEM;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bytes lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die avr-libc Funktion zum Lesen eines Bytes heisst eeprom_read_byte. Parameter ist die Adresse des Bytes im EEPROM. Geschrieben wird über die Funktion eeprom_write_byte mit den Parametern Adresse und Inhalt. Anwendungsbeispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint8_t myByte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myByte = eeprom_read_byte(&amp;amp;eeFooByte); // lesen&lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 123&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myByte = 99;&lt;br /&gt;
    eeprom_write_byte(&amp;amp;eeFooByte, myByte); // schreiben&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myByte = eeprom_read_byte(&amp;amp;eeFooByteArray1[1]); &lt;br /&gt;
    // myByte hat nun den Wert 3&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wort lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben und Lesen von Datenworten erfolgt analog zur Vorgehensweise bei Bytes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint16_t myWord;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    myWord = eeprom_read_word(&amp;amp;eeFooWord); // lesen&lt;br /&gt;
    // myWord hat nun den Wert 12345&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    myWord = 2222;&lt;br /&gt;
    eeprom_write_word(&amp;amp;eeFooWord, myWord); // schreiben&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Block lesen/schreiben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen und Schreiben von Datenblöcken erfolgt über die Funktionen &#039;&#039;eeprom_read_block()&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;eeprom_write_block()&#039;&#039;. Die Funktionen erwarten drei Parameter: die Adresse der Quell- bzw. Zieldaten im RAM, die EEPROM-Addresse und die Länge des Datenblocks in Bytes (size_t).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TODO: &#039;&#039;&#039;Vorsicht!&#039;&#039;&#039; die folgenden Beispiele sind noch nicht geprueft, erstmal nur als Hinweis auf &amp;quot;das Prinzip&amp;quot;. Evtl. fehlen &amp;quot;casts&amp;quot; und mglw. noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
    uint8_t  myByteBuffer[3];&lt;br /&gt;
    uint16_t myWordBuffer[4];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Datenblock aus EEPROM LESEN  */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* liest 3 Bytes aber der von eeFooByteArray1 definierten EEPROM-Adresse&lt;br /&gt;
       in das RAM-Array myByteBuffer */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,3);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* dito etwas anschaulicher aber &amp;quot;unnuetze Tipparbeit&amp;quot;: */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(&amp;amp;myByteBuffer[0],&amp;amp;eeFooByteArray[0],3);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* dito mit etwas Absicherung betr. der Laenge */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,sizeof(myByteBuffer));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* und nun mit &amp;quot;16bit&amp;quot; */&lt;br /&gt;
    eeprom_read_block(myWordBuffer,eeFooWordArray1,sizeof(myWordBuffer));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    /* Datenlock in EEPROM SCHREIBEN */&lt;br /&gt;
    eeprom_write_block(myByteBuffer,eeFooByteArray1,sizeof(myByteBuffer));&lt;br /&gt;
    eeprom_write_block(myWordBuffer,eeFooWordArray1,sizeof(myWordBuffer));&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht-Integer&amp;quot;-Datentypen wie z.B. Fliesskommazahlen lassen sich recht praktisch über eine &#039;&#039;union&#039;&#039; in &amp;quot;Byte-Arrays&amp;quot; konvertieren und wieder &amp;quot;zurückwandeln&amp;quot;. Dies erweist sich hier (aber nicht nur hier) als nützlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   float myFloat = 12.34;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   union {&lt;br /&gt;
      float r;&lt;br /&gt;
      uint8_t i[sizeof(float)];&lt;br /&gt;
   } u;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   u.r = myFloat;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   /* float in EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;(u.i),&amp;amp;eeFooFloat,sizeof(float));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* float aus EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_read_block(&amp;amp;(u.i),&amp;amp;eeFooFloat,sizeof(float));&lt;br /&gt;
   /* u.r wieder 12.34 */&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zusammengesetzte Typen lassen sich mit den Block-Routinen verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
typedef struct {&lt;br /&gt;
    uint8_t   label[8];&lt;br /&gt;
    uint8_t   rom_code[8];&lt;br /&gt;
} tMyStruct;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define MAXSENSORS 3&lt;br /&gt;
tMyStruct eeMyStruct[MAXSENSORS] EEMEM;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
void egal(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   tMyStruct work;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   strcpy(work.label,&amp;quot;Flur&amp;quot;);&lt;br /&gt;
   GetRomCode(work.rom_code);     // Dummy zur Veranschaulichung - setzt rom-code&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   /* Sichern von &amp;quot;work&amp;quot; im EEPROM */&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[0],sizeof(tMyStruct)); // f. Index 0&lt;br /&gt;
   strcpy(work.label,&amp;quot;Bad&amp;quot;);&lt;br /&gt;
   GetRomCode(work.rom_code);&lt;br /&gt;
   eeprom_write_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[1],sizeof(tMyStruct)); // f. Index 1&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
   /* Lesen der Daten EEPROM Index 0 in &amp;quot;work&amp;quot; */&lt;br /&gt;
   eeprom_read_block(&amp;amp;work,&amp;amp;eeMyStruct[0],sizeof(tMyStruct));&lt;br /&gt;
   // work.label hat nun den Inhalt &amp;quot;Flur&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EEPROM-Speicherabbild in .eep-Datei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Funktion des avr-gcc ist, dass mit entsprechenden Optionen im Makefile aus den Initialisierungswerten der Variablen im Quellcode eine Datei erzeugt werden kann, die man auf den Controller programmieren kann (.eep-Datei). Damit können sehr elegant Standardwerte für den EEPROM-Inhalt im Quellcode definiert werden. Die Vorgehensweise wird aus dem WinAVR-Beispielmakefile ersichtlich. Siehe dazu die Erläuterungen im Abschnitt Exkurs: Makefiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Probleme bei den EEPROM-Funktionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsicht: Bei alten Versionen der avr-libc wurden nicht alle AVR Controller  untersützt. Z.B. bei der avr-libc Version 1.2.3 insbesondere bei AVRs &amp;quot;der neuen Generation&amp;quot; (ATmega48/88/168/169) funktionieren die Funktionen nicht korrekt (Ursache: unterschiedliche Speicheradressen der EEPROM-Register). In neueren Versionen (z.B. avr-libc 1.4.3 aus WinAVR 20050125) wurde die Zahl der unterstüzten Controller deutlich erweitert und eine Methode zur leichten Anpassung an zukünftige Controller eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Datenblatt zu AVR-Controllern mit EEPROM sind kurze Beispielecodes für den Schreib- und Lesezugriff enthalten. Will oder kann man nicht auf die neue Version aktualisieren, kann der dort gezeigte Code auch mit dem avr-gcc (ohne avr-libc/eeprom.h) genutzt werden (&amp;quot;copy/paste&amp;quot;, gegebenfalls Schutz vor Unterbrechnung/Interrupt ergänzen &#039;&#039;uint8_t sreg; sreg=SREG; cli(); [EEPROM-Code] ; SREG=sreg; return;&#039;&#039;, siehe Abschnitt Interrupts). Im Zweifel hilft ein Blick in den vom Compiler erzeugten Assembler-Code (lst/lss-Dateien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch: [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html Dokumentation der avr-libc] Abschnitt Modules/EEPROM handling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Nutzung von printf =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um komfortabel Ausgaben auf ein Display oder die serielle Schnittstelle zu tätigen, bietet sich printf/sprintf an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdio.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint16_t counter;&lt;br /&gt;
uint8_t s[20];&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
sprintf( s, &amp;quot;Zählerstand: %d&amp;quot;, counter);&lt;br /&gt;
LCDSoftText( s, x, y);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion LCDSoftText muss natürlich dafür sorgen, dass die Zeichenkette auf das Display kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere elegante Möglichkeit, bietet sich darin, die Ausgabe stdout auf eigene Funktionen umzubiegen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdio.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
static int uart_putchar(char c, FILE *stream);&lt;br /&gt;
static FILE mystdout = FDEV_SETUP_STREAM(uart_putchar, NULL, &lt;br /&gt;
                                         _FDEV_SETUP_WRITE);&lt;br /&gt;
static int&lt;br /&gt;
uart_putchar(char c, FILE *stream)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    if (c == ?\n?)&lt;br /&gt;
    uart_putchar(?\r?);&lt;br /&gt;
    loop_until_bit_is_set(UCSRA, UDRE);&lt;br /&gt;
    UDR = c;&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int&lt;br /&gt;
main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    init_uart();&lt;br /&gt;
    stdout = &amp;amp;mystdout;&lt;br /&gt;
    printf(&amp;quot;Hello, world!\n&amp;quot;);&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Quelle: avr-libc-user-manual-1.4.3.pdf, S.74)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen Fließkommazahlen ausgegeben werden, muss im Makefile eine andere (größere) Version der printflib eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil aller printf-Varianten: sie sind recht speicherintensiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Assembler und Inline-Assembler =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich erweist es sich als nützlich, C und Assembler-Code in einer Anwendung zu nutzen. Typischerweise wird das Hauptprogramm in C verfasst und wenige, extrem zeitkritische oder hardwarenahe Operationen in Assembler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;gnu-Toolchain&amp;quot; bietet dazu zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Inline-Assembler : Die Assembleranweisungen werden direkt in den C-Code integriert. Eine Quellcode-Datei enthält somit C- und Assembleranweisungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Assembler-Dateien : Der Assembler-Codecode befindet sich in eigenen Quellcodedateien. Diese werden vom gnu-Assembler (avr-as) zu Object-Dateien assembliert (&amp;quot;compiliert&amp;quot;) und mit den aus dem C-Code erstellten Object-Dateien zusammengebunden (gelinkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inline-Assembler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inline-Assembler bietet sich an, wenn nur wenig Assembleranweisungen benötigt werden. Typische Anwendung sind kurze Codesequenzen für zeitkritische Operationen in Interrupt-Routinen oder sehr präzise Warteschleifen (z.B. 1-Wire). Inline-Assembler wird mit &#039;&#039;&#039;asm volatile&#039;&#039;&#039; eingeleitet, die Assembler-Anweisungen werden in einer Zeichenkette zusammengefasst, die als &amp;quot;Parameter&amp;quot; übergeben wird. Durch Doppelpunkte getrennt werden die Ein- und Ausgaben sowie die &amp;quot;Clobber-Liste&amp;quot; angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches Beispiel für Inline-Assembler ist das Einfügen einer NOP-Anweisung (NOP steht für No Operation). Dieser Assembler-Befehl benötigt genau einen Taktzyklus, ansonsten &amp;quot;tut sich nichts&amp;quot;. Sinnvolle Anwendungen für NOP sind genaue Delay(=Warte)-Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Verzoegern der weiteren Programmausfuehrung um&lt;br /&gt;
   genau 3 Taktzyklen */&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
asm volatile (&amp;quot;nop&amp;quot;);&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin kann mit einem NOP verhindert werden, dass leere Schleifen, die als Warteschleifen gedacht sind, wegoptimiert werden. Der Compiler erkennt ansonsten die vermeindlich nutzlose Schleife und erzeugt dafür keinen Code im ausführbaren Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
uint16_t i;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* leere Schleife - wird bei eingeschalteter Compiler-Optimierung wegoptimiert */&lt;br /&gt;
for (i=0;i&amp;lt;1000;i++);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Schleife erzwingen (keine Optimierung): &amp;quot;NOP-Methode&amp;quot; */&lt;br /&gt;
for (i=0;i&amp;lt;1000;i++) asm volatile(&amp;quot;NOP&amp;quot;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* alternative Methode (keine Optimierung): */&lt;br /&gt;
volatile uint16_t j;&lt;br /&gt;
for (j=0;j&amp;lt;1000;j++);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer nützlicher &amp;quot;Assembler-Einzeiler&amp;quot; ist der Aufruf von sleep (&#039;&#039;asm volatile (&amp;quot;sleep&amp;quot;);&#039;&#039;), da hierzu keine eigene Funktion in der avr-libc existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel für mehrzeiligen Inline-Assembler eine präzise Delay-Funktion. Die Funktion erhält ein 16-bit Wort als Parameter, prüft den Parameter auf 0 und beendet die Funktion in diesem Fall oder durchläuft die folgende Schleife sooft wie im Wert des Parameters angegeben. Inline-Assembler hat hier den Vorteil, dass die Laufzeit unabhängig von der Optimierungsstufe (Parameter -O, vgl. makefile) und der Compiler-Version ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
static inline void delayloop16 (uint16_t count)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
	asm volatile (&amp;quot;cp  %A0, __zero_reg__ \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;cpc %B0, __zero_reg__ \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;breq 2f               \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;1:                    \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;sbiw %0,1             \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;brne 1b               \n\t&amp;quot;&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;2:                    &amp;quot;  &lt;br /&gt;
                        : &amp;quot;=w&amp;quot; (count)&lt;br /&gt;
		        : &amp;quot;0&amp;quot;  (count)&lt;br /&gt;
        );                            &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jede Anweisung wird mit &#039;&#039;&#039;\n\t&#039;&#039;&#039; abgeschlossen. Der Zeilenumbruch teilt dem Assembler mit, daß ein neuer Befehl beginnt.&lt;br /&gt;
* Als Sprung-Marken (Labels) werden Ziffern verwendet. Diese speziellen Labels sind mehrfach im Code verwendbar. Gesprungen wird jeweils zurück (b) oder vorwärts (f) zum nächsten ausffindbaren Label.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat zeigt ein Blick in die Assembler-Datei, die der Compiler mit der option &amp;lt;tt&amp;gt;-save-temps&amp;lt;/tt&amp;gt; nicht löscht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
	cp  r24, __zero_reg__ 	 ;  count&lt;br /&gt;
	cpc r25, __zero_reg__ 	 ;  count&lt;br /&gt;
	breq 2f               &lt;br /&gt;
	1:                    &lt;br /&gt;
	sbiw r24,1             	 ;  count&lt;br /&gt;
	brne 1b               &lt;br /&gt;
	2:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Ausführungen zum Thema Inline-Assembler finden sich in der Dokumentation der avr-libc im Abschnitt [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/inline_asm.html Related Pages/Inline Asm]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &lt;br /&gt;
*[http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc0856.pdf AVR Assembler-Anweisungsliste]&lt;br /&gt;
*[http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Inline-Assembler_in_avr-gcc Deutsche Einführung in Inline-Assembler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assembler-Dateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Assembler-Dateien erhalten die Endung .S (&#039;&#039;grosses&#039;&#039; S) und werden im makefile nach WinAVR/mfile-Vorlage hinter &#039;&#039;ASRC=&#039;&#039; durch Leerzeichen getrennt aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispiel eine Funktion &#039;&#039;superFunc&#039;&#039; die alle Pins des Ports D auf &amp;quot;Ausgang&amp;quot; schaltet, eine Funktion &#039;&#039;ultraFunc&#039;&#039;, die die Ausgänge entsprechend des übergebenen Parameters schaltet, eine Funktion &#039;&#039;gigaFunc&#039;&#039;, die den Status von Port A zurückgibt und eine Funktion &#039;&#039;addFunc&#039;&#039;, die zwei Bytes zu einem 16-bit-Wort addiert. Die Zuweisungen im C-Code (PORTx = ) verhindern, dass der Compiler die Aufrufe wegoptimiert und dienen nur zur Veranschaulichung der Parameterübergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst der Assembler-Code. Der Dateiname sei useful.S:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Arbeitsregister (ohne &amp;quot;r&amp;quot;) &lt;br /&gt;
workreg  = 16&lt;br /&gt;
workreg2 = 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Konstante:&lt;br /&gt;
ALLOUT = 0xff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Setze alle Pins von PortD auf Ausgang **&lt;br /&gt;
// keine Parameter, keine Rueckgabe&lt;br /&gt;
.global superFunc&lt;br /&gt;
.func superFunc&lt;br /&gt;
superFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
   ldi workreg, ALLOUT&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(DDRD), workreg  // beachte: _SFR_IO_ADDR()&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Setze PORTD auf uebergebenen Wert **&lt;br /&gt;
// Parameter in r24 (LSB immer bei &amp;quot;graden&amp;quot; Nummern)&lt;br /&gt;
.global ultraFunc&lt;br /&gt;
.func ultraFunc&lt;br /&gt;
ultraFunc:&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(PORTD), 24&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Zustand von PINA zurueckgeben **&lt;br /&gt;
// Rueckgabewerte in r24:r25 (LSB:MSB), hier nur LSB genutzt&lt;br /&gt;
.global gigaFunc&lt;br /&gt;
.func gigaFunc&lt;br /&gt;
gigaFunc:&lt;br /&gt;
   in 24, _SFR_IO_ADDR(PINA)&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// ** Zwei Bytes addieren und 16-bit-Wort zurueckgeben **&lt;br /&gt;
// Parameter in r24 (Summand1) und r22 (Summand2) -&lt;br /&gt;
//  Parameter sind Word-&amp;quot;aligned&amp;quot; d.h. LSB immer auf &amp;quot;graden&amp;quot;&lt;br /&gt;
//  Registernummern. Bei 8-Bit und 16-Bit Paramtern somit &lt;br /&gt;
//  beginnend bei r24 dann r22 dann r20 etc.&lt;br /&gt;
// Rueckgabewert in r24:r25&lt;br /&gt;
.global addFunc&lt;br /&gt;
.func addFunc&lt;br /&gt;
addFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
   push workreg2&lt;br /&gt;
   clr workreg2&lt;br /&gt;
   mov workreg, 22&lt;br /&gt;
   add workreg, 24&lt;br /&gt;
   adc workreg2, 1    // r1 - assumed to be always zero ...&lt;br /&gt;
   movw r24, workreg&lt;br /&gt;
   pop workreg2&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// oh je - sorry - Mein AVR-Assembler ist eingerostet, hoffe das stimmt so...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Makefile ist der Name der Assembler-Quellcodedatei einzutragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ASRC = useful.S&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufruf erfolgt dann im C-Code so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
extern void superFunc(void);&lt;br /&gt;
extern void ultraFunc(uint8_t setVal);&lt;br /&gt;
extern uint8_t gigaFunc(void);&lt;br /&gt;
extern uint16_t addFunc(uint8_t w1, uint8_t w2);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
  superFunc();&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  ultraFunc(0x55);&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTD = gigaFunc();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  PORTA = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;amp; 0xff);&lt;br /&gt;
  PORTB = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;gt;&amp;gt; 8);&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
} &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis wird wieder in der lss-Datei ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
   superFunc();&lt;br /&gt;
 148:	0e 94 f6 00 	call	0x1ec&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  ultraFunc(0x55);&lt;br /&gt;
 14c:	85 e5       	ldi	r24, 0x55	; 85&lt;br /&gt;
 14e:	0e 94 fb 00 	call	0x1f6&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTD = gigaFunc();&lt;br /&gt;
 152:	0e 94 fd 00 	call	0x1fa&lt;br /&gt;
 156:	82 bb       	out	0x12, r24	; 18&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
  PORTA = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;amp; 0xff);&lt;br /&gt;
 158:	61 e1       	ldi	r22, 0x11	; 17&lt;br /&gt;
 15a:	80 ef       	ldi	r24, 0xF0	; 240&lt;br /&gt;
 15c:	0e 94 ff 00 	call	0x1fe&lt;br /&gt;
 160:	8b bb       	out	0x1b, r24	; 27&lt;br /&gt;
  PORTB = (addFunc(0xF0, 0x11) &amp;gt;&amp;gt; 8);&lt;br /&gt;
 162:	61 e1       	ldi	r22, 0x11	; 17&lt;br /&gt;
 164:	80 ef       	ldi	r24, 0xF0	; 240&lt;br /&gt;
 166:	0e 94 fc 00 	call	0x1f8&lt;br /&gt;
 16a:	89 2f       	mov	r24, r25&lt;br /&gt;
 16c:	99 27       	eor	r25, r25&lt;br /&gt;
 16e:	88 bb       	out	0x18, r24	; 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
000001ec &amp;lt;superFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
// setze alle Pins von PortD auf Ausgang&lt;br /&gt;
.global superFunc&lt;br /&gt;
.func superFunc&lt;br /&gt;
superFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
 1ec:	0f 93       	push	r16&lt;br /&gt;
   ldi workreg, ALLOUT&lt;br /&gt;
 1ee:	0f ef       	ldi	r16, 0xFF	; 255&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(DDRD), workreg&lt;br /&gt;
 1f0:	01 bb       	out	0x11, r16	; 17&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
 1f2:	0f 91       	pop	r16&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1f4:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001f6 &amp;lt;ultraFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// setze PORTD auf uebergebenen Wert&lt;br /&gt;
.global ultraFunc&lt;br /&gt;
.func ultraFunc&lt;br /&gt;
ultraFunc:&lt;br /&gt;
   out  _SFR_IO_ADDR(PORTD), 24&lt;br /&gt;
 1f6:	82 bb       	out	0x12, r24	; 18&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1f8:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001fa &amp;lt;gigaFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Zustand von PINA zurueckgeben&lt;br /&gt;
.global gigaFunc&lt;br /&gt;
.func gigaFunc&lt;br /&gt;
gigaFunc:&lt;br /&gt;
   in 24, _SFR_IO_ADDR(PINA)&lt;br /&gt;
 1fa:	89 b3       	in	r24, 0x19	; 25&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 1fc:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000001fe &amp;lt;addFunc&amp;gt;:&lt;br /&gt;
.endfunc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// zwei Bytes addieren und 16-bit-Wort zurueckgeben&lt;br /&gt;
.global addFunc&lt;br /&gt;
.func addFunc&lt;br /&gt;
addFunc:&lt;br /&gt;
   push workreg&lt;br /&gt;
 1fe:	0f 93       	push	r16&lt;br /&gt;
   push workreg2&lt;br /&gt;
 200:	1f 93       	push	r17&lt;br /&gt;
   clr workreg2&lt;br /&gt;
 202:	11 27       	eor	r17, r17&lt;br /&gt;
   mov workreg, 22&lt;br /&gt;
 204:	06 2f       	mov	r16, r22&lt;br /&gt;
   add workreg, 24&lt;br /&gt;
 206:	08 0f       	add	r16, r24&lt;br /&gt;
   adc workreg2, 1    // r1 - assumed to be always zero ...&lt;br /&gt;
 208:	11 1d       	adc	r17, r1&lt;br /&gt;
   movw r24, workreg&lt;br /&gt;
 20a:	c8 01       	movw	r24, r16&lt;br /&gt;
   pop workreg2&lt;br /&gt;
 20c:	1f 91       	pop	r17&lt;br /&gt;
   pop workreg&lt;br /&gt;
 20e:	0f 91       	pop	r16&lt;br /&gt;
   ret&lt;br /&gt;
 210:	08 95       	ret&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuweisung von Registern zu Parameternummer und die Register für die Rückgabewerte sind in den &amp;quot;Register Usage Guidelines&amp;quot; der avr-libc-Dokumentation erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/assembler.html avr-libc-Dokumentation: Related Pages/avr-libc and assembler programs]&lt;br /&gt;
* [http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_reg_usage avr-libc-Dokumentation: Related Pages/FAQ/&amp;quot;What registers are used by the C compiler?&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Globale Variablen für Datenaustausch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals kommt man um globale Variablen nicht herum, z.B. um den Datenaustausch zwischen Hauptprogramm und Interrupt-Routinen zu realisieren. &lt;br /&gt;
Hierzu muß man im Assembler wissen, wo genau die Variable vom C-Compiler abgespeichert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu muß die Variable, hier &amp;quot;zaehler&amp;quot; genannt, zuerst im C-Code als Global definiert werden, z.B. so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
volatile uint8_t zaehler;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int16_t main (void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    // irgendein Code, in dem zaehler benutzt werden kann&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im foldenden Assembler-Beispiel wird der Externe Interrupt0  verwendet, um den Zähler hochzuzählen. Es fehlen die Initialisierungen des Interrupts und die Interrupt-Freigabe, so richtig sinnvoll ist der Code auch nicht, aber er zeigt (hoffentlich) wie es geht.&lt;br /&gt;
Im Umgang mit Interrupt-Vektoren gilt beim GCC-Assembler das Gleiche, wie bei C: Man muß die exakte Schreibweise beachten, ansonsten wird nicht der Interrupt-Vektor angelegt, sondern eine neue Funktion - und man wundert sich, daß nichts funktionert (vgl. das AVR-GCC Handbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.extern zaehler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     push temp                      // wichtig: Benutzte Register und das&lt;br /&gt;
     in temp,_SFR_IO_ADDR(SREG)     // Status-Register (SREG) sichern !&lt;br /&gt;
     push temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp,zaehler               // Wert aus dem Speicher lesen&lt;br /&gt;
     inc temp                       // bearbeiten&lt;br /&gt;
     sts zaehler,temp               // und wieder zurückschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     pop temp                       // die benutzten Register wiederherstellen&lt;br /&gt;
     out _SFR_IO_ADDR(SREG),temp&lt;br /&gt;
     pop temp&lt;br /&gt;
     reti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Globale Variablen im Assemblerfile anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Variablen aber auch im Assemblerfile angelegt werden. Dadurch kann auf eine .c-Datei verzichtet werden. Für das obige Beispiel könnte der Quelltext dann die Dateien zaehl_asm.S und zaehl_asm.h abgelegt werden, so dass nur noch zaehl_asm.S mit kompiliert werden müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt im Assemblerfile über das Schlüsselwort &#039;&#039;.extern &#039;&#039; auf eine vorhandene Variable zu verweisen, wird dazu mit dem Schlüsselwort &#039;&#039;.comm&#039;&#039; die benötigte Anzahl von Bytes für eine Variable reserviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;zaehl_asm.S&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// 1 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Headerdatei wird dann auf die Variable nur noch verwiesen (Schlüsselwort &#039;&#039;extern&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;zaehl_asm.h&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef ZAEHL_ASM_H&lt;br /&gt;
#define ZAEHL_ASM_H&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
extern volatile uint8_t zaehler;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu globalen Variablen in C werden so angelegte Variablen nicht automatisch mit dem Wert 0 initialisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variablen größer als 1 Byte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variablen, die größer als ein Byte sind, können in Assembler auf ähnliche Art angesprochen werden. Hierzu müssen nur genug Bytes angefordert werden, um die Variable aufzunehmen. Soll z.B. für den Zähler eine Variable vom Typ &#039;&#039;unsigned long&#039;&#039;, also &#039;&#039;uint32_t&#039;&#039; verwendet werden, so müssen 4 Bytes reserviert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
// 4 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 4&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörige Deklaration im Headerfile wäre dann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
extern volatile uint32_t zaehler;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Variablen, die größer als ein Byte sind, werden die Werte beginnend mit dem niederwertigsten Byte im RAM abgelegt. Das folgende Codeschnippsel zeigt, wie unter Assembler auf die einzelnen Bytes zugegriffen werden kann. Dazu wird im Interrupt nun ein 32-Bit Zähler erhöht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class = &amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;quot;avr/io.h&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
temp = 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// 4 Byte im RAM für den Zähler reservieren&lt;br /&gt;
.comm zaehler, 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.global SIG_INTERRUPT0&lt;br /&gt;
SIG_INTERRUPT0:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     push temp                      // wichtig: Benutzte Register und das&lt;br /&gt;
     in temp,_SFR_IO_ADDR(SREG)     // Status-Register (SREG) sichern !&lt;br /&gt;
     push temp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     // 32-Bit-Zähler incrementieren&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 0)        // 0. Byte (niederwertigstes Byte)&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 0), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 1)        // 1. Byte&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 1), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 2)        // 2. Byte&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 2), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     lds temp, (zaehler + 3)        // 3. Byte (höchstwertigstes Byte)&lt;br /&gt;
     inc temp&lt;br /&gt;
     sts (zaehler + 3), temp&lt;br /&gt;
     brne RAUS&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
RAUS:&lt;br /&gt;
     pop temp                       // die benutzten Register wiederherstellen&lt;br /&gt;
     out _SFR_IO_ADDR(SREG),temp&lt;br /&gt;
     pop temp&lt;br /&gt;
     reti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.end&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TODO:&#039;&#039;&#039; 16-Bit / 32-Bit Variablen, Zugriff auf Arrays (Strings)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Anhang =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten bei der Anpassung bestehenden Quellcodes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Funktionen, die in frühren Versionen der avr-libc vorhanden waren, werden inzwischen als veraltet angesehen. Sie sind nicht mehr vorhanden oder als &#039;&#039;deprecated&#039;&#039; (abgelehnt) ausgewiesen. Es empfiehlt sich, vorhandenen Code zu portieren und die alten Funktionen nicht mehr zu nutzen, auch wenn diese noch zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zur Deklaration von Interrupt-Routinen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionen (eigentlich Makros) &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; und &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; zur Deklaration von Interruptroutinen sollten nicht mehr genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In aktuellen Versionen der avr-libc (z.B. avr-libc 1.4.3 aus WinAVR 20060125) werden Interruptroutinen, die &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; durch andere Interrupts &#039;&#039;&#039;unterbrechbar&#039;&#039;&#039; sind, mit ISR deklariert (siehe Abschnitt im Hauptteil). Auch die Benennung wurden vereinheitlicht und an die üblichen Bezeichnungen in den AVR Datenblättern angepasst. In der Dokumentation der avr-libc sind alte und neue Bezeichnungen in der Tabelle gegenübergestellt. Die erforderlichen Schritte zur Portierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* #include von avr/signal.h entfernen&lt;br /&gt;
* SIGNAL duch ISR ersetzen&lt;br /&gt;
* Name des Interrupt-Vektors anpassen (SIG_* durch entsprechendes *_vect)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Anpassung zuerst ein &amp;quot;alter&amp;quot; Code:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/signal.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Timer2 Output Compare bei einem ATmega8 */&lt;br /&gt;
SIGNAL(SIG_OUTPUT_COMPARE2)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Datenblatt wird der Vektor mit TIMER2 COMP bezeichnet. Die Bezeichnung in der avr-libc entspricht dem Namen im Datenblatt, Leerzeichen werden durch Unterstriche (_) ersetzt und ein _vect angehängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Code sieht dann so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt; &lt;br /&gt;
/* signal.h entfällt */&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR(TIMER2_COMP_vect)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Unklarheiten bezüglich der neuen Vektorlabels hilft (noch) ein Blick in die Headerdatei des entspechenden Controllers. Für das vorherige Beispiel also der Blick in die Datei iom8.h für den ATmega8, dort findet man die veraltete Bezeichnung unterhalb der aktuellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
/* Timer/Counter2 Compare Match */&lt;br /&gt;
#define TIMER2_COMP_vect		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
#define SIG_OUTPUT_COMPARE2		_VECTOR(3)&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konnte in alten Versionen signal.h ohne interrupt.h eingebunden werden, erhält man bei Verwendung der avr-libc Version 1.4.3 (WinAVR 2/2005) beim Compilieren eine Fehlermeldung, da mit signal.h nicht die erforderlichen Definitionen eingebunden werden. Der Lösungsvorschlag in signal.h auch interrupt.h einzubinden, wurde von den avr-libc-Enwicklern akzeptiert und das Problem ist  im Quellcode (CVS) bereits behoben. Es is aber noch keine avr-libc-&amp;quot;Release&amp;quot; bzw. noch kein WinAVR mit dieser avr-libc-Korrektur verfuegbar (Stand 5.2.2006). Will oder kann man den Quellcode nicht aktualisieren, gibt es folgende Alternativen:&lt;br /&gt;
* in Quellcodedateien, in denen nur avr/signal.h eingebunden wird, interrupt.h einbinden (&#039;&#039;#include &amp;amp;lt;avr/interrupt.h&amp;amp;gt;&#039;&#039;). signal.h weiterhin einbinden, falls Kompatibiltät mit alten Versionen gewünscht ist.&lt;br /&gt;
* in der Datei signal.h (bein WinAVR in c:/WinAVR/avr/include/avr/signal.h) ein (&#039;&#039;#include &amp;amp;lt;avr/interrupt.h&amp;amp;gt;&#039;&#039;) ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &#039;&#039;&#039;unterbrechbare&#039;&#039;&#039; Interruptroutinen, die mittels &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; deklariert sind, gibt es keinen direkten Ersatz in Form eines Makros. Die Routinen sind lt. Dokumentation der avr-libc in folgender Form zu Deklarieren unterbrechbarer Interrupt-Handler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void XXX_vect(void) {&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
INTERRUPT(SIG_OVERFLOW0)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu:&lt;br /&gt;
void TIMER0_OVF_vect(void) __attribute__((interrupt));&lt;br /&gt;
void TIMER0_OVF_vect(void) &lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
   ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; die Header-Datei &#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039; einzubinden. Man sollte bei dieser Gelegenheit jedoch nochmals überprüfen, ob die Funktionalität von &#039;&#039;INTERRUPT&#039;&#039; tatsächlich gewollt ist. In vielen Fällen wurde &#039;&#039;INTTERRUPT&#039;&#039; dort genutzt, wo eigentlich &#039;&#039;SIGNAL&#039;&#039; (nunmehr &#039;&#039;ISR&#039;&#039;) hätte genutzt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zum Portzugriff ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;inp&#039;&#039; und &#039;&#039;outp&#039;&#039; zum Einlesen bzw. Schreiben von Registern sind nicht mehr erforderlich, der Compiler unterstützt dies ohne diesen Umweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
unsigned char i, j;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
  i = inp(PINA);&lt;br /&gt;
  j = 0xff;&lt;br /&gt;
  outp(PORTB, j);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu (nicht mehr wirklich neu...):&lt;br /&gt;
  i = PINA&lt;br /&gt;
  j = 0xff;&lt;br /&gt;
  PORTB = j;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von inp und outp die Header-Datei &#039;&#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039;&#039; einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Funktionen zum Zugriff auf Bits in Registern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;cbi&#039;&#039; und &#039;&#039;sbi&#039;&#039; zum Löschen und Setzen von Bits sind nicht mehr erforderlich, der Compiler unterstützt dies ohne diesen Umweg. Die Bezeichnung ist ohnehin irreführend da die Funktionen nur für Register mit Adressen im unteren Speicherbereich tatsächlich in die Assembleranweisungen cbi und sbi übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
// alt:&lt;br /&gt;
  sbi(PORTB, PB2);&lt;br /&gt;
  cbi(PORTC, PC1);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// neu (auch nicht mehr wirklich neu...):&lt;br /&gt;
  PORTB |=  (1&amp;lt;&amp;lt;PB2);&lt;br /&gt;
  PORTC &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PC1);&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will oder kann man den Code nicht portieren, ist zur weiteren Verwendung von sbi und cbi die Header-Datei &#039;&#039;&#039;compat/deprecated.h&#039;&#039;&#039; einzubinden. Wer unbedingt will, kann sich natürlich eigene Makros mit aussagekräftigeren Namen definieren. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre class=&amp;quot;code&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define SET_BIT(PORT, BITNUM)    ((PORT) |=  (1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
#define CLEAR_BIT(PORT, BITNUM)  ((PORT) &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
#define TOOGLE_BIT(PORT, BITNUM) ((PORT) ^=  (1&amp;lt;&amp;lt;(BITNUM)))&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Referenzspannung des internen Analog-Digital-Wandlers ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die minimale (externe) Referenzspannung des ADC darf nicht beliebig niedrig sein, vlg. dazu das (aktuellste) Datenblatt des verwendeten Controllers. z.B. beim ATMEGA8 darf sie lt. Datenblatt (S.245, Tabelle 103, Zeile &amp;quot;VREF&amp;quot;) 2,0V nicht unterschreiten. HINWEIS: diese Information findet sich erst in der letzten Revision (Rev. 2486O-10/04) des Datenblatts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner &amp;lt;!-- Wer? - es gibt inzwischen x Leute die mehr oder weniger viel in diesem Artikel geschrieben haben --&amp;gt; eigenen Erfahrung nach kann man aber (auf eigene Gefahr und natürlich nicht für Seriengeräte) durchaus noch ein klein wenig weiter heruntergehen, bei dem von mir unter die Lupe genommenen ATMEGA8L (also die Low-Voltage-Variante) funktioniert der ADC bei 5V Betriebsspannung mit bis zu VREF=1,15V hinunter korrekt, ab 1,1V und darunter digitalisiert er jedoch nur noch Blödsinn). Ich würde sicherheitshalber nicht unter 1,5V gehen und bei niedrigeren Betriebsspannungen mag sich die Untergrenze für VREF am Pin AREF ggf.  nach oben&#039;&#039;&#039;(!)&#039;&#039;&#039; verschieben.&lt;br /&gt;
In der letzten Revision des Datenblatts ist außerdem korrigiert, dass ADC4 und ADC5 sehr wohl 10 Bit Genauigkeit bieten (und nicht bloß 8 Bit, wie in älteren Revisionen irrtümlich angegeben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= TODO =&lt;br /&gt;
* fuse-bits im make file&lt;br /&gt;
* Assembler-Dateien/Datenaustausch auf neue Vectornamen anpassen SIG_-&amp;gt;_vect&lt;br /&gt;
* stdio.h, malloc() ??? &lt;br /&gt;
* Code-Optimierungen (&amp;quot;tricks&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;naked&amp;quot;-Functionen ??&lt;br /&gt;
* IO-Register als Parameter/&amp;quot;Variablen&amp;quot; (volatile uint8_t *mybusport; mybusport=&amp;amp;PORTB; void sendbus(uint8_t *parm)...)&lt;br /&gt;
* JTAG? &lt;br /&gt;
* SPI ? &lt;br /&gt;
* I²C Bus &lt;br /&gt;
* LC-Display ansteuern&lt;br /&gt;
* Software USB&lt;br /&gt;
* Bootloader&lt;/div&gt;</summary>
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