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	<title>Mikrocontroller.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-11T09:33:41Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Schaltplaneditoren&amp;diff=104281</id>
		<title>Schaltplaneditoren</title>
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		<updated>2021-04-19T17:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;172.26.14.10: Änderung 104279 von 172.26.33.176 (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Grundüberlegungen zur Auswahl eines Layoutprogrammes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr häufig wird die Frage gestellt, welches Platinenlayoutprogramm man sich denn nun am besten kaufen soll. Diese Frage ist leider nicht einfach zu beantworten, weil sie von vielen Umständen abhängt und für jeden individuell beantwortet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hier ein paar grundsätzliche Überlegungen, welche in die eigenen Entscheidungen einfließen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist der Übergang vom Hobbyanwender über den Studenten oder professionellen Kleingewerbetreibenden in Handwerk und Ingenieurbüro bis zum Vollzeitplatinenentwickler in der Industrie, der nur Großprojekte bearbeitet, stufenlos. Letztere haben im Allgemeinen aber schon genaue Vorstellungen über das, was sie benötigen. So sind diese Überlegungen in erster Linie für Hobbyanwender, Studenten und Kleingewerbe betreibende Ingenieurbüros gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freeware vs. Open Source ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Freeware&amp;quot; im Sinne von nur &amp;quot;kostenlos&amp;quot; kann gerade für Hobbyanwender, Studenten und Kleingewerbetreibende problematisch sein, weil bei den kostenlosen Versionen kommerzieller Programme je nach Lizensierung Probleme bestehen, damit erstellte Projekte zu veröffentlichen. Selbst wenn die Veröffentlichung nichtkommerziell ist und jemand anders greift die Unterlagen auf und verwertet sie kommerziell, kann der ursprüngliche Lizenznehmer wegen der Verletzung von Lizenzbestimmungen zur Rechenschaft gezogen werden. Hier ist also sehr intensiv das Kleingedruckte der Lizensierung zu beachten. Es mag zwar solche Programme geben, die auch eine kostenlose kommerzielle Nutzung erlauben, z.B. [[#DesignSpark_PCB|DesignSpark PCB]], aber auch hier ist dann z.B. eine Registrierung des Users unbedingt erforderlich, und Details aus den Nutzungsbestimmungen sind genau zu prüfen. Gleiches gilt für zwar nicht kostenlose, aber stark verbilligte Studenten- oder Hobbyversionen kommerzieller Programme. Oft beinhalten diese kostenlosen oder stark verbilligten Versionen auch recht lästige Beschränkungen in Bezug auf Schaltplangröße, Platinengröße, Anzahl der Verbindungen/Pads und Layer. Testversionen haben oft eine beschränkte Gültigkeitsdauer über wenige Wochen. Sie sind zum Testen vor einer Kaufentscheidung gedacht. Daher sollte man mit solchen zeitbeschränkten Testversionen außer kleinen Testprojekten auch keine Projekte machen. Läuft die Lizenz aus, und man entscheidet sich, das Programm nicht zu kaufen oder zu mieten, kann man die Daten und somit die investierte Arbeit meist nicht weiter nutzen. Tatsächlich ist es daher oft sinnvoller, sich eine Vollversion eines einfachen Programmes zu kaufen, oder man nimmt &amp;quot;echte&amp;quot; Open Source Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen echten OpenSource-Programmen unter der [https://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License GNU-GPL-Lizenz] bestehen keine Probleme in der Verwertung und Veröffentlichung, sogar für kommerzielle Projekte dürfen sie kostenlos verwendet werden. Diese Programme sind wirklich frei im Sinne von &amp;quot;freier Rede&amp;quot; und nicht nur im Sinne von &amp;quot;Freibier&amp;quot;. Leider gibt es davon nur wenige, z.B. &lt;br /&gt;
[[#gEDA-Suite|gEDA]], [[#KiCad|KiCad]] und [[#FreePCB|FreePCB]], sowie als Neuling und noch in der Entwicklung [[#Horizon|Horizon]]. [[#Fritzing|Fritzing]] gehört zwar ebenfalls in diesen Kreis, doch unterscheiden sich die Zielgruppe und demzufolge einige Aspekte der Handhabung extrem von denen gewöhnlicher Layoutprogramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei nicht quelloffener Software hat der Ersteller der Software den Nutzer der Software in der Hand, was die Zukunft angeht.&lt;br /&gt;
Er kann bei der Weiterentwicklung seiner Software die Lizenzbedingungen ändern und der Anwender muss folgen, will er nicht auf seiner alten Softwareversion festsitzen. Auch der Ersteller von quelloffener Software kann seine zukünftigen Lizenzbedingungen ändern, aber wegen der offenen quellen bzw. der offenen Dateiformate hat der User dann die Chance des Ausweichens, weil solche Projekte dann meistens aufgegriffen werden und aus den alten offenen Quellen weiterentwickelt werden. Daher kann eine Entscheidung für openSource wichtige strategische Vorteile haben. Wenn jemand Software veröffentlichen will, die wirklich &amp;quot;frei&amp;quot; ist, gibt es sonst kaum einen Grund, die Quellen nicht zu veröffentlichen und proprietäre Lizenzen abweichend von den anerkannten Open Source Lizenzen wie  [https://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License GNU-GPL], [https://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons Creative Commons], [https://de.wikipedia.org/wiki/BSD-Lizenz BSD-Lizenz], [https://de.wikipedia.org/wiki/MIT-Lizenz MIT-Lizenz] oder auch der [https://de.wikipedia.org/wiki/CERN_Open_Hardware_License CERN-OHW] mit all ihren Unterabspaltungen zu verwenden, oder auch alles gleich [https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit gemeinfrei] zu stellen.&lt;br /&gt;
Daher kann eine Entscheidung für openSource wichtige strategische Vorteile haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einarbeitung ===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gibt es kein Layoutprogramm, in das man sich nicht einarbeiten müsste. Platinenentwicklung ist eine komplexe Angelegenheit, egal mit welcher Philosophie man sie angeht. Daher kommt man ohne Einarbeitung nie davon. Auf der anderen Seite werden jemandem, der mit einem Leiterplattenprogramm umgehen kann, vermutlich zwei Drittel eines anderen  Layoutprogrammes irgendwie bekannt vorkommen. Der Grund ist der, dass es dabei um Leiterplatten, ihre Eigenschaften und Herstellung geht. Dieses ist aber als Kontext, aus dem sich dann vieles ergibt, bei allen gleich. Unterschiede gibt es darum nur in Details der Handhabung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handlichkeit ===&lt;br /&gt;
Die Programme sind vielfältig und zu komplex für eine vollkommen intuitive Bedienung, daher ist bei allen eine nicht unerhebliche Einarbeitungszeit erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltungen und Boards kann man mit allen dieser Layoutprogramme entwickeln. Es hängt an den speziellen Bedürfnissen und dem speziellen Geschmack des konkreten speziellen Anwenders, womit er am besten umgehen kann. Dies ist vom kulturellen Hintergrund und der individuellen Persönlichkeit des Anwenders abhängig, daher kann hier keine allgemeingültige Empfehlungen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sollte man sich einige der Programme ansehen und damit experimentieren. Das ist leider der einzige Weg, um sich selber ein Bild zu machen. Dazu können auch durchaus die &amp;quot;kostenlosen&amp;quot; Versionen kommerzieller Programme verwendet werden. Aber Vorsicht: Erst einmal keine größeren Projekte mit Testversionen. Denn wenn die Erprobungsfrist abgelaufen ist, oder wenn man vor eine andere Beschränkung läuft, und dann das Programm doch nicht kaufen will, kann die darin eingebrachte Arbeit nicht mehr in ein anderes Programm übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reine Schaltplaneditoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese haben keinen oder nur einen rudimentären Layouteditor. Somit können damit im wesentlichen nur Schaltpläne erstellt werden. Immerhin bieten viele einen Stücklistenexport an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Circuit Diagram ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Circuit Diagram&#039;&#039;&#039; ist ein moderner webbasierter editor. Das Programm muss nicht auf dem PC installiert werden, da es direkt im Browser genutzt werden kann. Die meisten Bauteile sind enthalten. Man kann sich aber auch vorgefertigte Plugins installieren oder sogar selber Bauteile kreieren.&lt;br /&gt;
Die Schaltpläne lassen sich lokal auf dem PC speichern oder mithilfe einer Google-Anmeldung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.circuit-diagram.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Circuitdiagram.png|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AACircuit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;AACircuit&#039;&#039;&#039; ist ein Schaltplaneditor mit einer Ausgabe als ASCII-Grafik. Das Programm wurde dafür entwickelt, um mal eben eine Frage oder eine Antwort in &#039;&#039;newsgroups&#039;&#039;, Chats oder Foren zu veranschaulichen, wenn keine Upload-Möglichkeit von Bilddateien da ist. AACircuit gibt es bei http://www.tech-chat.de/ ([http://9r1.org/AACircuit1_28_6.zip Download-Mirror])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für allgemeine ASCII-Skizzen, wie Flussdiagramme oder UML, eignet sich [http://asciiflow.com ASCIIflow.com] ([http://stable.ascii-flow.appspot.com/ →alte Version]) besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
  .---o----o------o---o---------------o---o----o------------o 12-15V&lt;br /&gt;
  |   |    |  22µF| + |               |   |    |&lt;br /&gt;
 .-.  |   .-.    ###  |              .-.  |    |    .-------o&lt;br /&gt;
 | |&amp;lt;-&#039;   | |    ---  |              | |  |    |    |   .---o&lt;br /&gt;
 | |5k    | |5k6  |   |              | |  |    |    |   |&lt;br /&gt;
 &#039;-&#039;      &#039;-&#039;     |   o--.           &#039;-&#039;  |   _|_   o  /o&lt;br /&gt;
  |        |     ===  |  |            |   |  |_/_|-   /&lt;br /&gt;
 .-.       |     GND  | ---100n   LED V   -    |     /&lt;br /&gt;
 | |       |          | ---           -   ^    |    o&lt;br /&gt;
 | |6k2    |          |  |            |   |    |    |&lt;br /&gt;
 &#039;-&#039;       |          | GND           &#039;---o----o    &#039;-------o&lt;br /&gt;
  |        |       2|\|7                       |&lt;br /&gt;
  o-----------------|-\ LM741      ___       |/&lt;br /&gt;
  |        |        |  &amp;gt;-------o--|___|--o---|&lt;br /&gt;
  |        o---o----|+/ 6      |   22k   |   |&amp;gt;  BC547&lt;br /&gt;
  |        |   |   3|/|4       |         |     |&lt;br /&gt;
 .-.       |   |     ===       o---.    .-.    |&lt;br /&gt;
 | |       |   o---. GND       |   |    | |5k6 |&lt;br /&gt;
 | |2k7   .-.  |   |   ___    _V_  |    | |    |&lt;br /&gt;
 &#039;-&#039;     KTY10 | + &#039;--|___|--|___|-&#039;    &#039;-&#039;    |&lt;br /&gt;
  |       | | ###      47k   220k        |     |&lt;br /&gt;
  |       &#039;-&#039; ---                        |     |&lt;br /&gt;
  |        |   |                         |     |&lt;br /&gt;
  |        |   |                         |     |&lt;br /&gt;
  &#039;--------o---o-------------------------o-----o------------o GND&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basic Schematic ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Base schematic example.png|right|thumb|Screenshot Basic Schematic]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basic Schematic (&#039;&#039;&#039;BSch3V&#039;&#039;&#039;) ist ein freier Schaltplaneditor für Windows (98/Me/2000/XP). In der aktuellen Version läuft es auch unter Windows7. Es enthält einen Component Library Editor, einen Parts List Generator und einen Netlist Generator, sowie eine Automatic Numbering Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ZIP-Archiv mit engl. Programm, Handbuch und Sourcecode gibt es bei http://www.suigyodo.com/online/e/index.htm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist dort eine Cross-Plattform Version &#039;&#039;&#039;Qt-BSch3V&#039;&#039;&#039; auf der Basis von Qt-Grafiklibraries erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ermöglicht den Export der Schaltungsdaten im [[KiCad]]-Format.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ist bis dato (Mai 2014) gut gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Caneda===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://caneda.org/ Caneda]&#039;&#039;&#039; ist eine open Source Schaltplaneditor und Platinenlayoutsoftware, die auch die Simulation gut integrieren will (Mit Ngspice als Simulationsprogramm). Autor ist Pablo Daniel Pareja Obregon. Caneda ist für Linux und Windows verfügbar. Bei Debian 9.6 (Stretch) ist Caneda bereits im Repository. Es sieht aber so aus, als wäre z.z. noch kein Platinenlayouttool verfügbar. Darum der Eintrag hier unter Schaltplaneditoren. Die Webseite ist etwas unübersichtlich, aber die Dokumentation ist hier zu finden: http://docs.caneda.org/en/latest/gettingstarted.html.&lt;br /&gt;
Erfahrungsberichte willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lepton-EDA ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://github.com/lepton-eda Lepton-EDA]&#039;&#039;&#039; ist ein Fork der [https://www.mikrocontroller.net/articles/Schaltplaneditoren#gEDA-Suite gEDA-Suite]. Bisher aber nur mit Schaltplanerstellung, Netzlistenerstellung und Matriallisten (BOM) Erstellung. Lizenz is GPL. Erfahrungsberichte willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inkscape ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas bekannter noch als Jfig ist [https://inkscape.org/de &#039;&#039;&#039;Inkscape&#039;&#039;&#039;], ebenfalls ein reines Vektorzeichenprogramm, das vor allem (aber nicht nur) SVG-Dateien erstellt, die mit der Wikipedia eine große Verbreitung gefunden haben. Es ist in fast jeder gängigen Linux Distribution enthalten, eine Windowsversion sowie eine [http://portableapps.com/apps/graphics_pictures/inkscape_portable &#039;&#039;&#039;portable Windowsversion&#039;&#039;&#039;] existiert auch. In der Wikipedia findet sich eine Sammlung von Elektroniksymbolen im [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:SVG_electrical_symbols SVG-Format] und [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Electrical_symbols_library.svg hier]. Als Beispiele damit gezeichneter Schaltpläne sei diese [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Created_with_electrical_symbols_library] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KISSCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://ludens.cl/Electron/kisscad/kisscad.html Kisscad] ist ein reiner Schaltplaneditor, dafür sind die Schaltpläne druckreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein portables Windows XP 32bit Programm, läuft aber auch recht gut unter Linux/Wine. Erinnert mit seiner Tastatursteuerung vage an das alte DOS Orcad. Das Zip-File zum Download enthält außer dem Programm und Drumherum eine 12 seitige Bedienungsanleitung in Englisch. Freeware, aber &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; Open Source. Entwickelt von Manfred Mornhinweg aus Chile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== QCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.ribbonsoft.de/qcad.html QCAD] gibt es in einer lizenzpflichtigen und in einer Open Source Community Version. QCAD ist kein ausschließlicher Schaltungseditor, sondern kann auch für andere 2D Zeichnungen (Konstruktionen etc.) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sPlan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sPlan&#039;&#039;&#039; ist ein relativ preiswerter Schaltplaneditor für Windows (95,98,ME,NT,2000,XP,Vista,7,8,10, Versionen ab Oktober 2019 erfordern mindestens Vista oder höher)&lt;br /&gt;
Infos und eine Demoversion von sPlan gibt es u.a. bei http://www.abacom-online.de/html/splan.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TinyCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TinyCAD&#039;&#039;&#039; ist ein weiterer &#039;&#039;Open Source&#039;&#039; Schaltplaneditor für Windows. Mehr Infos gibt es auf der [https://sourceforge.net/projects/tinycad Projektseite]. TinyCAD kann z.&amp;amp;nbsp;B. mit VeeCAD (s.u.) kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - für Lochrasterplatinen und Steckbretter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für experimentelle Zwecke wird gerne auf Streifen- oder Lochraster Platinen zurückgegriffen, die als &amp;quot;Layout&amp;quot; lediglich regelmäßig angeordnete Pads als Lötstützpunkte besitzen, zwischen denen Bauteile angeordnet werden. Desweiteren existieren Steckbretter, bei denen bedrahtete Bauteile in mit Kontaktfedern besetzte Löcher gesteckt werden können.&lt;br /&gt;
Diese Programme unterstützen den Aufbau und die Dokumentation solcher Experimentieraufbauten mit einem sehr speziellen grafischen Tool, welches die Lochrasterplatine bzw. das Steckbrett darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streifen- und Lochraster Platinen können aber grundsätzlich auch mit allen anderen Layoutprogrammen entwickelt bzw. dokumentiert werden, die ein Raster anzeigen können. Exemplarisch sei hier auf die bei KiCad beschriebene Methode verwiesen:&lt;br /&gt;
http://www.mikrocontroller.net/articles/KiCad#Tipps.26Tricks:_Lochraster.2FL.C3.B6tleisten_Platinen_Entwurf_mit_KiCad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BlackBoard Circuit Designer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BlackBoard.png|right|thumb|Screenshot BlackBoard Circuit Designer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BlackBoard Circuit Designer&#039;&#039;&#039; ist ein freier Schaltplaneditor und ein Layoutprogramm für Loch- und Streifenrasterplatinen, der das Planen der Bauteilplatzierung sowie der beidseitigen Verdrahtung deutlich vereinfacht und sich u.a. auch für die Dokumentation solcher Prototypenaufbauten eignet. Außerdem hat er eine Schnittstelle zur Simulation mit NGSPICE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es benötigt eine Java Runtime, wobei die neueren Versionen vom Oracle JDK nicht unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Programmes wurde eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Sourcecode steht unter https://github.com/mpue/blackboard zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DIY Layout Creator ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Layoutprogramm, welches einen sehr künstlerischen Ansatz verfolgt. Mit ihm können Schaltpläne/Layouts wie in den Aufbauanleitungen von Bausätzen gezeichnet werden. Lochrasterplatinen werden unterstützt. Damit gehört es wie [[#Fritzing|Fritzing]] in die spezielle Kategorie abstraktionsvermeidender Layoutprogramme. Die  Zielgruppe für dieses Programm sind Künstler, Designer und Hobbyisten, spezieller wohl sogar Musiker, aber nicht unbedingt Profielektroniker. Die Software geht speziell auf diese Zielgruppe ein. Dabei wird wie bei Fritzing auf eine niedrige Zugangsschwelle und ein geringes Abstraktionsniveau wert gelegt. Das Programm ist Freeware (GPL v3). Das Programm läuft auf allen Betriebssystemen, auf denen es das Java JDK 8 oder neuer gibt.  Der Autor der Software ist Branislav Stojkovic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://github.com/bancika/diy-layout-creator/blob/master/README.md Link auf die DIY Layout Creator Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://github.com/bancika/diy-layout-creator/releases Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fritzing ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritzing bildschirmfoto.png|miniatur|rechts|Bildschirmfoto Fritzing]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritzing&#039;&#039;&#039; verwendet die Metapher eines Breadboards (Steckbretts), auf dem die Benutzer virtuell Bauteile einstecken. Fritzings Zielgruppe sind Künstler, Designer und Hobbyisten aber nicht unbedingt Profielektroniker und die Software soll speziell auf die Zielgruppe zugeschnitten werden. Dabei wird auf eine niedrige Zugangsschwelle wert gelegt. Das Programm zählt damit genau wie der [[#DIY_Layout_Creator|DIY Layout Creator]] in die Kategorie spezieller abstraktionsvermeidender Layoutsoftware.&lt;br /&gt;
Versionen für Mac OS X, Linux und Windows (XP/Vista) sind bei http://www.fritzing.org erhältlich.&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz besitzt das Programm drei Ansichten, von denen die Erste am häufigsten gezeigt wird – das o.a. Breadboard oder auch eine Streifenrasterplatte. Weiter wird aus dem Steckbrett in einer zweiten Ansicht ein Schaltplan erstellt und in einer dritten Ansicht lässt sich sogar eine ätzbare Leiterplatte mittels Autorouting entwerfen. Die Bauteilliste enthält bereits fertige Komponenten der [[Arduino]]-Gemeinschaft und ähnlicher Produkte wie die von Sparkfun, Parallaxe oder Picaxe. Ein paar Standardbauteile wie eine rote LED oder ein 220Ohm-Widerstand sind schnell zu finden. Die Bauteilbibliothek lässt sich erweitern.&lt;br /&gt;
Die Bedienung ist einfach zu erlernen und es gibt zwar Tastaturkürzel für die wichtigsten Funktionen, aber der erste Schaltplan ist schnell allein mit der Maus erstellt. Eine Umschaltung zwischen Platzierung der Bauteile und Routing ist nicht notwendig. Einfaches Klicken und Ziehen erstellt eine Kabelbrücke als Luftlinie. Auf Ebenen muss der Nutzer auch nicht verzichten. So lassen sich Bauteile, Kabel und Beschriftungen ein- und ausblenden. Auch wenn die Version noch nicht die 1.0 erreicht hat, kann Sie bei bei Schaltungen bis ca. 30 Teilen mit professionellen Programmen mithalten was den Zeitaufwand und die Übersichtlichkeit betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lochmaster ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.abacom-online.de/html/lochmaster.html Lochmaster] ist ein kommerzielles Programm zur Erstellung von Layouts speziell auf [[Lochrasterplatine]]n. Schaltplan und Layout sind ein und dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ProtoCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://sourceforge.net/projects/protocad/ ProtoCAD] ist ein Werkzeug, um schnell Schaltpläne zu entwerfen. Es ist für [[Lochrasterplatine]]n entwickelt worden, kann aber auch für andere Methoden genutzt werden. (Java 1.5 kompatibel, Swing GUI, Open Source). Letzte Aktualisierung 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VeeCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://veecad.com/ VeeCAD] Stripboard Layout Editor ist ein Werkzeug, um [[Lochrasterplatine]]n zu entwerfen. VeeCAD ist jetzt als uneingeschränkte Version erhältlich, also nicht mehr in kommerzielle und eingeschränkte freie Version aufgeteilt: NOW FREE AND OPEN SOURCE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== gEDA-Suite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gEDA ([[gEDA|Artikel]]) ist eine unter anderem aus [[#Gschem|Gschem]] und [[#PCB|PCB]] bestehende Open Source Programmsammlung zur Entwicklung von Schaltplänen und Platinen, die 1998 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gschem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gschem.png|right|thumb|Screenshot Gschem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gschem&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist der Schaltplaneditor aus dem Open Source Projekt gEDA. &#039;&#039;gschem&#039;&#039; wird hauptsächlich auf Linux Rechnern entwickelt, läuft aber auch auf anderen Unix-Betriebssystemen und unter Windows. &#039;&#039;gschem&#039;&#039; ist für die Linuxdistributionen RedHat und Debian als Paket verfügbar, für Windows ist nur eine ältere Version erhältlich und für alle anderen ist selber kompilieren angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedienung ist nicht sonderlich anfängerfreundlich. Hat man sich aber mal daran gewöhnt, dass jeder Menüpunkt mit 1 oder 2 Tasten erreichbar ist, läßt sich&#039;s mit &#039;&#039;gschem&#039;&#039; prima arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Symbolbibliothek (die auch online betrachtet werden kann) sind etwas mehr als 1000 Symbole; das Selbsterzeugen von Symbolen ist jedoch problemlos möglich. Insbesondere ist es aufgrund des gut dokumentierten und einfachen Datei-Formates möglich, mit einfachen Perl-Programmen z.&amp;amp;nbsp;B. aus Reports von Xilinx ISE Symbole zu erzeugen und automatisch zu aktualisieren, wenn sich die Pinzuordnung ändert. Das fehlerhafte Eingeben der Pinbelegung von CPLDs und FPGAs von Hand und die Änderung derselben ist damit für &#039;&#039;gschem&#039;&#039; User Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaltpläne lassen sich als png und als Postscript exportieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzlisten (insgesamt über 20 Formate für PCB, Protel, Eagle, BAE, spice, pads, ... ) lassen sich mit dem Programm &#039;&#039;gnetlist&#039;&#039; generieren. Aus diesem Grund ist man (bis auf die Namen der Footprints) unabhängig von der verwendeten Layout-Software und kann diese auch sehr leicht wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gschem&#039;&#039; bildet zusammen mit PCB und anderen Programmen das [[GEDA|gEDA]] Programmpacket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil der gEDA-Suite sind die Dateiformate, welche alle reiner ASCII-Text sind. Dies macht die Entwicklung von Helper-Tools zur Lösung von speziellen Aufgaben sehr leicht. Außerdem können die Dateien deswegen sehr einfach in Versionsverwaltungssystemen wie CVS verwaltet werden, was insbesondere die Entwickler größerer Projekte zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen über &#039;&#039;gschem&#039;&#039; (gEDA) gibt es unter [http://www.geda.seul.org http://www.geda.seul.org].&lt;br /&gt;
Hier auf der Mikrocontroller.net Seite finden sich Informationen zu Gschem [[GEDA|unter gEDA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;[http://pcb.sourceforge.net/index.html PCB]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist ein freies (Open Source) Layoutprogramm inklusive Autorouter. Zum Zeichnen der Schaltpläne kann [[#Gschem|Gschem]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PCB&#039;&#039; wurde ursprünglich für den Atari ST entwickelt und später nach Unix portiert. &#039;&#039;PCB&#039;&#039; läuft meist unter Linux, kann allerdings mit [https://www.cygwin.com Cygwin] auch unter Windows betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgabeformate stehen [https://de.wikipedia.org/wiki/Postscript Postscript] und Gerber RS-274-X zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil von &#039;&#039;PCB&#039;&#039; ist, dass alle Funktionen auch über Hotkeys gesteuert werden können, was insbesondere nach längerer Einarbeitungszeit ein großer Gewinn gegenüber manchen Windows-Programmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einarbeitung ist es meines Erachtens sehr wichtig, sich das [http://www.geda.seul.org/wiki/geda:gsch2pcb_tutorial Tutorial] durchzulesen. &#039;&#039;PCB&#039;&#039; und &#039;&#039;Gschem&#039;&#039; sind nicht besonders einfach zu benutzen. Gerade am Anfang, wenn man sich versucht damit einzuarbeiten. Aber wenn man einmal mit dem Werkzeug arbeiten kann, wird man es nicht mehr missen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PCB&#039;&#039; bildet zusammen mit &#039;&#039;Gschem&#039;&#039; und anderen Programmen das [[GEDA|gEDA]] Programmpaket. Hier auf der Mikrocontroller.net Seite finden sich Informationen zu PCB [[GEDA|unter gEDA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PCB-RND ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage: http://repo.hu/projects/pcb-rnd/index.html&lt;br /&gt;
PCB-RND ist eine Weiterentwicklung von PCB, das extrem flexibel und kompatibel mit anderen Layout-Tools sein will. Siehe http://repo.hu/projects/pcb-rnd/user/09_appendix/bridges.svg Es werden 10 Skriptsprachen unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - Sonderlösungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Softwarelösungen, die nicht in andere Kategorien passen. Teilweise sehr neu mit unklarem Geschäftsmodell, weshalb es noch keine Erfahrung gibt, teilweise ältere Open Source Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Electric ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [http://www.staticfreesoft.com/index.html Electric(TM)] VLSI Design System ist ein Open Source Electronic Design Automation (EDA) System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FidoCadJ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://davbucci.chez-alice.fr/index.php?argument=elettronica/fidocadj/fidocadj.inc&amp;amp;language=English FidoCadJ] is a very easy to use editor, with a library of electrical symbols and footprints (through hole and SMD). Albeit its ease of use, it is a very immediate and effective EDA tool for the hobbyst. FidoCadJ stores its drawings in a compact text format. This choice is well suited for the copy and paste in newsgroups and forums. This explains the success of FidoCadJ in Usenet groups and in several portals. FidoCadJ is multi-platform Java program and runs on MacOSX, Linux and Windows. FidoCadJ and its manuals are in english, french and italian. Lizenz: Creative Commons 3.0 BY-NC-ND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FreePCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FreePCB ist ein Open Source PCB Editor für Microsoft Windows, der unter der GNU General Public License veröffentlicht wurde. Er wurde entwickelt, um ihn einfach erlernen und nutzen zu können und dennoch für professionelles Arbeiten geeignet. Er besitzt keinen eingebauten Auto-Router, kann jedoch den web-basierten auf www.freerouting.net verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/FreePCB Englischer Wikipedia Eintrag.&lt;br /&gt;
* http://www.freepcb.com/ Offizielle Homepage&lt;br /&gt;
* http://www.freepcb.com/freepcb_user_guide.pdf Users Guide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EasyEDA ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://easyeda.com/ EasyEDA] ist eine kostenlose, Webbrowser-basierte EDA-Plattform zur Entwicklung von Schaltplänen, PCB-Layouts und Prozess-Simulationen (SPICE), deren Nutzung, &#039;&#039;&#039;aber nicht dessen Sourcecode&#039;&#039;&#039; unter der CC BY-SA 2.5 steht (Quelle: https://easyeda.com/page/privacy). Schaltpläne können direkt im Browser via Internet auf einem Server unter Zuhilfenahme der verfügbaren Bibliotheken erstellt werden. Der Serverdienst wird dabei von einem Leiterplattenhersteller gestellt. Projekte können sowohl als privates, als auch als öffentliches Projekt gespeichert werden. Es können Bibliotheken von Altium, Eagle, KiCad und LTspice importiert werden. Aus einem Schaltplan kann auf dem Server ein PCB-Layout gezeichnet werden, und beim Anbieter des Dienstes bestellt werden. Die Layout-Erstellung wird durch eine Autoroute-Funktion unterstützt. Das Projekt wird dabei in einem JSON Stil gespeichert, es kann aber auch in Gerber exportiert werden. Natürlich setzt die Nutzung des Dienstes einen funktionierenden permanenten Internetzugang voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ExpressPCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma &#039;&#039;&#039;ExpressPCB&#039;&#039;&#039; bietet den kostenlosen Schaltplaneditor &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ExpressSCH&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; an. Zusätzlich gibt es das kostenlose Layoutprogramm &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ExpressPCB&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; zum Erstellen von zwei- und vierlagigen Leiterplatten. Die beiden Programme sind auf Windows (NT, 2000, XP, Vista) beschränkt. Die Firma bietet auf der [https://www.expresspcb.com ExpressPCB Homepage] außerdem einen kommerziellen Service für die Herstellung von zwei- und vierlagigen Leiterplatten an. Auf der Seite finden sich [https://www.expresspcb.com/tips-for-designing-pcbs/ hier] einige Hinweise zum Entwurf von Leiterplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCBWeb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kostenloser Layout- und Schaltplaneditor, dessen Lizensierung unklar ist.(Quelle: http://www.pcbweb.com/faq am 17. Mai 2017). Die Projektdaten werden in einem XML Format lokal vorgehalten, die Bibliotheken liegen auf einer Cloud des Anbieters (Quelle: http://www.pcbweb.com/faq am 17. Mai 2017). Dieser bietet auch eine Möglichkeit an, Platinen aus den Projektdaten zu erstellen. Ein Datenexport ist aber nur in Gerber möglich. Alle verwendeten Bauteile, die auch Arrow im Angebot hat, erscheinen in der Stückliste und können per Knopfdruck dort bestellt werden (Quelle: http://www.pcbweb.com/documentation#bill-of-materials-manager).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pcbweb.com/ Webseite zum Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Razen PCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Razenpcb.png|miniatur|rechts|Screenshot Razen PCB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://razencad.com/ Razen CAD] ist zwar noch in der Beta Phase, aber sieht momentan schon recht vielversprechend aus. &lt;br /&gt;
Es setzt auf Mercurial auf und ermöglicht dadurch kolaboratives arbeiten an einem Layout.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ZenitPCB Suite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenitpcb.com/eng/IndexEng.html ZenitPCB Suite] is directed to all those people who want to make printed circuit board for hobby, or to student and academics from universities or high schools, who want to create their own pcb with a professional approach and particularly without having to pay for expensive licenses. ZenitPCB Layout (part of the ZenitPCB Suite) is completely freeware for personal or semi-professional use, limited to [http://www.zenitpcb.com/images/MainBoard_01_01.gif 800 pins]. (Windows XP, Vista)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: ZenitPCB richtet sich an all diejenigen, welche fürs Hobby, Schule, Studium etc professionelle PCBs erstellen möchten, ohne viel Geld für Lizenzen ausgeben zu müssen. ZenitPCb ist in der eingeschränkten Version mit 800 Pins für den semi-professionellen und privaten Gebrauch kostenfrei benutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - meist verwendete Programme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zeichnen sich durch eine (relativ) geringe Einarbeitungszeit aus. Eagle ist der wohl bekannteste Vertreter und kostet in einer kommerziell verwendbaren Version gut drei- bis vierstellig. TARGET 3001! ist in Mitteleuropa recht verbreitet und etwas günstiger als Eagle. KiCad ist Open Source und hat seit 2014 Fahrt aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle bestehen aus Schaltplaneditor und Layoutprogramm inklusive 3D-Ansicht. Mit keinem der Drei macht der versierte Hobbyist eine schlechte Wahl, kostenlose Versionen gibt es ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eagle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Eagle.png|right|thumb|Screenshot Eagle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eagle&#039;&#039;&#039; ([[:Kategorie:Eagle|Artikel]]) ([https://cadsoft.io/de/ Homepage]) von CadSoft, inzwischen Autodesk, ist ein komplettes Paket mit Schaltplaneditor, Layoutprogramm und Autorouter. Das hat den Vorteil, dass man einen erstellten Schaltplan gleich zu einer Platine weiterverarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitgeliefert werden umfangreiche Symbol- bzw. Bauteilbibliotheken, von Widerständen in allen Bauformen über Taster bis hin zu [[AVR]]s. Eine Library für viele aktuelle AVRs findet sich im Download-Bereich &lt;br /&gt;
von [http://www.embedit.de www.embedit.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eagle läuft unter Linux, Windows (2000/XP/Vista/7/8/10) und Mac OS X. Ausgabedateien können direkt an die einschlägigen Hersteller geliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine für nichtkommerzielle Anwendungen kostenlose Version ist von [https://www.cadsoft.io CadSoft] erhältlich. Diese ist auf zweilagige Platinen im halben Euro-Format (80x100mm) sowie Schaltpläne mit nur einer Seite beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autorouter ====&lt;br /&gt;
Der eher mäßige Autorouter funktioniert nur in der kommerziellen Version. Man kann aber den kostenlosen Autorouter von [http://www.freerouting.net www.freerouting.net] verwenden, die Eagle-brd Dateien dort importieren und als Eagle-session-script (.scr) wieder in Eagle importieren. Dabei auf die richtige Version des Eagle-ULP achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stereobild-elektronik-3d.jpg|right|thumb|Rot-Grün-Stereo-Bild]]&lt;br /&gt;
==== 3D-Ansicht ====&lt;br /&gt;
Zum Betrachten des fertigen, bestückten Platinenentwurfs in Form eines 3D-Bilds bietet sich das nicht von CadSoft entwickelte Paket [https://sourceforge.net/projects/eagle3d.berlios/files/?source=navbar eagle3D] an. Mit Hilfe eines ULP wird eine Beschreibungsdatei für den Open Source Renderer &#039;&#039;POVray&#039;&#039; erzeugt, welche dann anschließend halbautomatisch generiert werden kann. Auch Bewegungsanimation und Kameraflug sind möglich. Es wird bereits eine große Zahl an Bauteilen unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungshinweise:&lt;br /&gt;
* [[Eagle im Hobbybereich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Eagle]]&lt;br /&gt;
* [http://gaussmarkov.net/wordpress/category/tools/software/eagle/ Eagle CAD Tutorial] im Blog &#039;&#039;gaussmarkov: diy fx&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TARGET 3001! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:target3001.png|right|thumb|Screenshot TARGET 3001!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TARGET 3001! ([https://www.ibfriedrich.com/de/ Homepage]) für Windows (ME/NT4/2000/XP/Vista/Win7/Win8/Win10) bietet folgende Funktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schaltplan&lt;br /&gt;
* Bauteilerstellung &lt;br /&gt;
* Schaltungssimulation (PSPICE-Syntax)&lt;br /&gt;
* Platinen-Layout mit Autoplacement&lt;br /&gt;
* Autorouter ([http://konekt.com ELECTRA])&lt;br /&gt;
* Anzeige der Platine in 3D&lt;br /&gt;
* Frontplattenentwurf direkt an oder über der Platine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platinen-Layout-Software ist in deutscher, englischer oder französischer Sprache. Es gibt eine für nicht kommerzielle Anwendungen kostenlose Version: &#039;&#039;&#039;TARGET 3001! discover&#039;&#039;&#039; ist beschränkt auf 250 Pins/Pads, 2 Kupferlagen&lt;br /&gt;
und 30 Signale sind simulierbar, die Fläche ist unbeschränkt (1,2m x 1,2m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der c&#039;t 11/07 CD ist eine &#039;&#039;&#039;SE Version&#039;&#039;&#039; von TARGET 3001! verfügbar, welche 400 Pins/Pads verarbeiten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;PCB-Pool Edition&#039;&#039;&#039; hat keine Beschränkungen, speichert aber die Layouts in einem von normalen Target Versionen nicht lesbaren Format. Diese Layouts können dann allerdings nur zum selbst Ätzen ausgedruckt werden oder vom PCB-POOL® produziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
* [https://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide TARGET 3001 Wiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.pcb-pool.com/ppde/service_downloads.html TARGET 3001 PCB-Pool-Edition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TARGET 3001!&#039;&#039; bietet ein typisches Windows Look-And-Feel. Eine einfache Einführung findet sich &#039;&#039;&#039;[https://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide/index.php?title=Kurzeinführung2 hier]&#039;&#039;&#039;. Wer sich schon mit Eagle auskennt, kann auch &#039;&#039;&#039;[https://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide/index.php?title=Eagle hier]&#039;&#039;&#039; schauen. Es gibt kostenlosen direkten Service durch den Hersteller telefonisch oder per E-Mail auch für Einsteiger oder Demo-User.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KiCad ===&lt;br /&gt;
[[Bild:kicad1.gif|right|thumb|Screenshot KiCad Schaltplan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad ([[KiCad|Artikel]]) ([http://kicad-pcb.org Homepage]) ist ein Paket aus Design-, Layout- und Routingprogramm. Damit können Schaltpläne gezeichnet, diese zu Platinen weiterentwickelt werden und das Ganze dann zur Fertigung der Leiterplatten im Gerber Format exportiert werden. Es existieren viele Hilfsprogramme wie z.B. zur Erstellung eigener Schaltplansymbole und von Bauteil Footprints für das Board, Import von Grafik für Logos, Gerberviewer ec.&lt;br /&gt;
Es existieren umfangreiche Bibliotheken für Schaltplansymbole und Footprints, sowie auch teilweise 3-D Modelle der Bauteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der mitgelieferten, bereits umfangreichen Bibliothek, die auch hier extern zugänglich ist (https://github.com/KiCad) gibt es auf vielen anderen Seiten weitere Bibliotheken zum Download, die einfach integriert werden können (siehe [[KiCad#Sonstige_Bibliotheken_im_Netz|KiCAD-Artikel]]). Die Erstellung und Vorhaltung von Symbolen, Footprints und 3D-Modellen ist aber mittlerweile wegen des enormen Umfanges seit 2015 ein eigenständiges Projekt, welches auf Gitub gehosted ist. Auf diese Footprintbibliotheken kann direkt aus dem Layoutprogramm zugegriffen werden, auch wenn dringend empfolen wird, eine lokale Arbeits- und Sicherungskopie anzulegen. Auch Symbolbibliotheken und 3D-Modelle können von dort bezogen werden. Selbstredend ist es auch einfach möglich, Symbole und Footprints mit KiCad selber zu erstellen. Für die Erstellung von 3D-Modellen sind andere Programme nötig. Doch auch hier besteht eine Anzahl von openSource Programmen, wie z.B. als primitives Beispiel Wings-3D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine KiCad Mailingliste findet sich unter http://groups.yahoo.com/group/kicad-users/. Die Anmeldung erfolgt erst, nachdem man vom Besitzer freigeschaltet wurde (wie üblich für die meisten Yahoo-Groups). Weitere User Foren sind hier aufgelistet: http://kicad-pcb.org/community/sites/#_forums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KiCad Projekt wurde von Jean Pierre Charras gestartet und enthält eine Gruppe recht aktiver Entwickler. Es ist auf [http://de.wikipedia.org/wiki/Launchpad Launchpad] angesiedelt. Auch eine Nutzergruppe des [http://de.wikipedia.org/wiki/CERN CERN] beteiligt sich mit einem [https://code.launchpad.net/~cern-kicad/kicad/kicad-gal-orson branch] an der Weiterentwicklung von KiCad: [http://www.ohwr.org/projects/cern-kicad/wiki/WorkPackages Über die geplante Weiterentwicklung von KiCad (englisch)] und [http://home.web.cern.ch/about/updates/2015/02/kicad-software-gets-cern-treatment warum das CERN KiCad unterstützt (englisch)] . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad basiert auf wxWidgets und ist damit plattformübergreifend. Die Programme sind unter der GPL veröffentlicht und damit echte Open Source. KiCad darf frei benutzt werden und die Nutzer haben volle Rechte an ihren damit erstellten Schaltplänen und Layouts, auch für kommerzielle Nutzung. Im deutschsprachigen Raum existiert noch ein Zeichenprogramm für Elektrotechnik, welches auch kicad heißt, aber ein kommerzielles Projekt ist, und mit dem hier behandelten lediglich den Namen gemeinsam hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Umsteiger von anderen Programmen sollten sich nach wenigen Stunden bereits die gleichen Ergebnisse erzielen lassen. Zum Erlernen kann man auf die Tutorials unter http://kicad-pcb.org/help/tutorials/ zurückgreifen. Ebenso findet sich hier unter [[KiCad]] eine umfangreiche FAQ (und Bibliothekssammlung). Das KiCad Projekt hat eine umfangreiche Dokumentation unter http://kicad-pcb.org/help/documentation/ in einigen verschiedenen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schaltplaneditor von KiCad verfügt über Möglichkeiten hierarchische Schaltpläne anzulegen. Etwas, das man nicht mehr missen möchte, nachdem man einmal damit gearbeitet hat. Obwohl ursprünglich nicht dafür gedacht, lässt sich dieses System nutzen, um aus vorgefertigten Teilschaltplänen einen Hauptschaltplan modular zusammenzusetzten. Eine Anleitung dazu findet sich hier: [[Media:HierarchischeSchaltplaeneAlsBausteineInKicad_RevC_23Dec2013.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Simulation lässt sich ngSpice (http://ngspice.sourceforge.net/download.html) einbinden, so dass auch aus KiCad eine direkte Simulation aus dem Schema heraus möglich wird. Eine Anleitung befindet sich unter http://stffrdhrn.github.io/electronics/2015/04/28/simulating_kicad_schematics_in_spice.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:kicad2.gif|right|thumb|300px|Screenshot KiCad 3D-Ansicht]]&lt;br /&gt;
KiCad liefert eine schöne 3D-Ansicht des fertigen Layouts einschließlich der bestückten Bauteile, so dass man an dieser Stelle schon einmal einen Überblick bekommt, ob vielleicht nicht doch etwas vergessen wurde. Es gibt zwar nicht für alle Bauformen ein 3D-Modell, allerdings lassen sich diese selbst erstellen. Das 3D-Modell lässt sich exportieren, um es z.B. in mechanischen CAD-Systemen zu verwenden (Passt die Platine hinein? lässt sie sich montieren?).&lt;br /&gt;
[[Bild:DC-50Ohm_Terminierung_Downside.png|right|thumb|Unterseite eines Messadapters]]&lt;br /&gt;
[[Bild:DC-50Ohm_Terminierung_Upside.png|right|thumb|Oberseite eines Messadapters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad enthält eine Autoplacement und eine Autorouterfunktion, die aber leider nicht sehr effizient sind. Außerdem sind sie schlecht dokumentiert. Es lassen sich aber Netzlisten zum Export in mehrere verschiedene externe Autorouter erzeugen. Desweiteren lässt sich der bekannte Freeroute Autorouter im Netz direkt verwenden. Desweiteren können Netzlisten zum Export in Spice erzeugt werden.&lt;br /&gt;
Neuere KiCad Versionen enthalten allerdings einen sehr effizienten interaktiven Router. Dieser kann allerdings nur verwendet werden, wenn die Hardware und das Betriebssystem des Rechners aktuelle openGL Versionen unterstützt. Hier ein Video zur Benutzung des interaktiven Routers: https://www.youtube.com/watch?v=CCG4daPvuVI (aktueller: https://www.youtube.com/watch?v=QwxDOHjU2PA). Ebenso existiert ein Tool für &amp;quot;Different Pair matching&amp;quot; um Leiterbahnen gleicher Länge (Laufzeit) zu erzeugen. Siehe dazu dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=chejn7dqpfQ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eagle 6 Boarddateien können in KiCad eingelesen werden. Ebenso können Eagle &amp;quot;Packages&amp;quot; als Footprintbibliotheken in KiCad eingebunden werden. Auch gEDA Footprints können direkt als KiCad Footprint Bibliothek in PCBnew eingebunden werden. Diese Funktionen sind aber noch als experimentell zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren existieren eine Reihe von Konvertern, mit denen Daten anderer Platinenlayoutprogramme nach KiCad exportiert werden können. Eine Liste findet sich hier: [[KiCad#Konverter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad kann Gerberdaten wahlweise als &amp;quot;Extendet Gerber&amp;quot; oder im aktuellen [[Gerber-Tools#Aktuell:_Gerber_Version_2_.28X2.29|Gerber Version 2]] exportieren, die jeder seriöse Leiterplattenhersteller verarbeiten kann. KiCad ist mittlerweile soweit verbreitet, das viele Leiterplattenhersteller die KiCad-Board Daten auch direkt verarbeiten können, auch wenn das wegen der Fehleranfälligkeit keine empfehlenswerte Vorgehensweise ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KiCad Packet enthält außerdem einen Gerberdatenviewer, der auch eingelesene Gerberdaten als Layout reimportieren kann. &lt;br /&gt;
Sauberes Gerber vorausgesetzt, kann KiCad damit gut für reverse Engeneering verwendet werden, in Fällen, wo nur noch die Gerberdaten einer Platine vorhansden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem zählt zum KiCad Packet ein &amp;quot;Leiterplattenrechner&amp;quot; mit dem z.B. Wellenwiderstände, Leiterbahnbreiten und Isolationsabstände bestimmt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad kann (Version Dezember 2015) Boards mit 32 Kupferlagen und die dazugehörigen Löttstop-, Umriss-, Lötpasten-, Kleber-, Silkscreen- etc. Lagen verarbeiten. Die mögliche Leiterplattengröße liegt über 2x2m. Damit ist eine deutlich größere Fläche als die von Einheitstafeln abgedeckt. Wer Platinen im oder über dem Einheitstafelnformat benötigt, wird Mühe aufwenden müssen, einen Hersteller dafür zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Kritikpunkt wäre, dass die offizielle Symbolbibliothek nur amerikanische, aber keine europäischen Schaltplansymbole enthält. Aber eine aktuelle Version einer europäischen Symbolbibliothek findet sich hier in  Mikrocontroller.de unter [[KiCad#Bibliotheken]]&lt;br /&gt;
unter SymbolsSimilarEN60617+oldDIN617-RevE8.lib&lt;br /&gt;
Diese enthält aber nicht nur EN60617 Symbole, sondern auch einige andere Symbole wie Logos für Gefahr, Hochspannung, ESD-Schutz und Dummy Symbole für Platinenumrisse, Fiducials, Messpunkte ec. Eine [https://www.mikrocontroller.net/wikifiles/7/77/Symbols_EN60617_13Mar2013.lib &amp;quot;gereinigte&amp;quot; EN60617 Bibliothek] findet sich am gleichen Ort unter Symbols_EN60617_13Mar2013.lib, zusammen mit einem &lt;br /&gt;
[https://www.mikrocontroller.net/wikifiles/e/e6/Symbols_EN60617_13Mar2013.pdf  PDF-Katalog der enthaltenen Symbole].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einarbeitung in KiCad ist vergleichbar mit Eagle. Es hängt vermutlich von den individuellen Denkstrukturen ab, welches Programm man handlicher findet. Ein großer Vorteil sind die Dateiformate, welche alle reiner ASCII-Text sind. Dies macht die Entwicklung von externen Skripten zur Lösung von speziellen Aufgaben sehr leicht. Außerdem können die Dateien deswegen sehr einfach in Versionsverwaltungssystemen wie CVS verwaltet werden, was insbesondere die Entwickler größerer Projekte zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
Ein internes Skripting unter Python für KiCad ist in der Entwicklung. z.Z. kann es aber nur unter PCBnew verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bigmessowires.com/2014/12/09/eagle-vs-kicad-revisited/ Und hier ein Link auf eine Kritik/Meinung (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - Neulinge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CircuitMaker ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://circuitmaker.com/ CircuitMaker]&#039;&#039;&#039; ist eine kostenfreie, cloudbasierte und vereinfachte Version des vollwertigen AltiumDesigner. Mehr zur Historie in der [https://en.wikipedia.org/wiki/CircuitMaker englischen Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funktionsumfang ist nicht jener von einem vollwertigen AltiumDesigner, aber viele Aspekte sind gleich.&lt;br /&gt;
So ist es auch möglich, Leiterbahnen mittels Hug &#039;n Shove zu verschieben oder komplexe DesignRules anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cloud&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Cloud beschränkt sich darauf, dass die eigenen Files dort abgelegt werden.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wäre die Idee, dass alle Community Mitglieder alle Projekte selbst benutzen und bearbeiten könnten. Wenn man jedoch das eigene Projekt nie &amp;quot;committed&amp;quot;, dann ist es auch nie sichtbar für andere Mitglieder. Zudem werden sämtliche Daten auch Lokal in einem Ordner abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DesignSpark PCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Integrierter Schaltplan-Editor mit Autorouter und Leiterplatten-Designer&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DesignSpark PCB ist kostenlos auch für kommerzielle Projekte, allerdings nicht quelloffen (Open Source). Eine Registrierung des Users ist unbedingt erforderlich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unbegrenzte Leiterplattengröße, im Prinzip auch unbegrenzte Layer-Anzahl.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig - leider z.Zt. nur als englische (u. chinesische) Version verfügbar. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Features: z.B. professionelle 3D-Designsoftware, Schnittstelle zu SPICE, Gerberausgabe direkt. Import von EAGLE-Datein möglich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kostenloser Download: http://www.rs-online.com/designspark/electronics/deu/page/designspark-pcb-home-page bzw. http://www.rs-online.com/designspark/electronics/deu/ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfahrungsbericht, der veralteten Version 3.0. Es existiert heute (2016) die Version 7.01: [http://www.ps-blnkd.de/Erfahrungsbericht_Schaltung&amp;amp;Leiterplatte.pdf] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene Tutorials &amp;quot;DesignSpark Tipps &amp;amp; Tricks&amp;quot; in deutscher Sprache im &amp;quot;Elektor&amp;quot; 2014/2015.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/DesignSpark_PCB Wikipedia Artikel zu DesignSpark]. DesignSpark PCB ist an den Bauteiledistributor [http://de.rs-online.com/web/generalDisplay.html?id=DesignSpark-Jan11 RS Components] angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DipTrace ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diptrace besteht aus einem Schaltplan-, Layout-, Symbol- und Footprint-Programm.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Benutzer-Schnittstelle bietet pro Objekt (Symbol, Part, Pad, etc.) ein Kontext-Menü an. Dies ermöglicht oft eine unkomplizierte, geradlinige Bedienung. Trotzdem können grundlegende Arbeiten teils etwas umständlich und zweitaufwändig sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Programme bieten keine regelbasierten Konfigurationen oder (Script-)Programme. In andern Worten Diptrace ist wenig anpassbar.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diptrace bietet ähnlich viele Funktionen wie Eagle.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angeboten werden verschiedene Editionen auch für nichtkommerzielle Nutzung, siehe http://diptrace.com/buy/non-profit/&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die kleinste und komplett kostenlose non-profit Version ist aktuell (Juni 2016) auf zwei Lagen und 500 Pins beschränkt. Zum Vergleich: ICs mit 48 Pinnen sind keine Seltenheit. Es gibt aber auch verbilligte erweiterte und volle non-profit Lizenzen. Die strikte Forderung &amp;quot;non profit&amp;quot; verbietet implizit eine Veröffentlichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Betriebssysteme: Windows (Linux mit Wine, funktioniert mit Debian 8 &amp;quot;Jessie&amp;quot; hervorragend), Mac OS X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.diptrace.com/ DipTrace.com (Homepage)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.mikrocontroller.net/topic/319636#new Forumsbeitrag/Diskussion über Diptrace (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.mikrocontroller.net/topic/320897/ Geeignete Schaltplan und Layoutsoftware für Hobbyprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Horizon ===&lt;br /&gt;
Ein open source CAD Prorgramm in Entwicklung, aber schon recht weit fortgeschritten.&lt;br /&gt;
Siehe Diskussion und Verlauf im Forum: http://www.mikrocontroller.net/topic/417908#new&lt;br /&gt;
Horizon direkt con GitHub: https://github.com/carrotIndustries/horizon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterte Schaltplan- und Leiterplattensoftware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese integrieren zusätzlich spezielle Funktionen, wie FPGA-Entwicklung oder impedanzkontrollierten Layouts. Sie eigenen sich mit langer Einarbeitungszeit und mindestens vierstelligem Preis nur, wenn man sehr viel damit arbeitet. Die Übergänge zu den &#039;&#039;Platzhirschen&#039;&#039; aus der vorherigen Kategorie sind fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altium Designer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Altium&#039;&#039;&#039; (aus Protel hervorgegangen) ist eine kommerzielle EDA Suite die umfangreiche Funktionen beinhaltet.&lt;br /&gt;
Neben den Klassikern wie Schaltplan und Layouterzeugung werden auch elektronische Simulationen, FPGA Entwicklungstools, und diverse andere Features per PlugIn vom Hersteller angeboten. Seit 2011 ist der Sitz in China, dort sind auch die Programmierer.&lt;br /&gt;
Leider ist der Produktzyklus momentan sehr kurz, sodass fast jährlich neue Hauptrelease erscheinen (aktuell 15.1) und in Abständen von 2-6 Monaten &amp;quot;Zwischenupdates&amp;quot; veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Diverse Formate können importiert und exportiert werden, sodass man u.A. &amp;quot;fast&amp;quot; nahtlos mit MCAD Systemen kooperieren kann [https://docs.google.com/viewer?url=http://www.altium.com/files/training/Module%2020%20-%203D%20Mechanical%20CAD.pdf LINK]&lt;br /&gt;
* Diverse Funktionen für HighSpeed Designs [http://fplreflib.findlay.co.uk/articles/37941%5CHiSpeedDesignTutorialforAltiumDesigner_long.pdf LINK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wurde der Preis in der jüngsten Vergangenheit des Öfteren nach oben korrigiert.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
2014-04-11: Achtung Altium erhöht zum 31.6.2014 schon wieder die Preise und dieses Mal um satte 34% (4000€ auf 5400€!). Das entspricht einer Erhöhung um +68% in 5 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BAE ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;artels &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;uto &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;ngineer ([[BAE-Tutorial|Artikel]]) unterstützt die Erstellung von Schaltplänen, Leiterplatten und integrierten Schaltungen und läuft unter Windows, Linux und verschiedenen X11-/Unix-Systemen. Der Schaltplaneditor kann Pläne auf beliebig vielen Blättern erstellen, wobei auch hierarchische Strukturen möglich sind. Der Autorouter erzeugt recht brauchbare Ergebnisse, wobei beliebige Teile mit der Hand vorab geroutet werden können. Ein Autoplacer ist ebenfalls vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine auf Schaltplaneingabe beschränkte Version und eine kastrierte Evaluierungsversion sind auf der [https://www.bartels.de/bae/bae_de.htm BAE Homepage] downloadbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [https://www.bartels.de/bae/baeprice_de.htm preiswerteste] kostenpflichtige Version ist das &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;BAE Light&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Diese Version ist auf Leiterplatten der Größe 180x120 mm² und auf 2 Lagen beschränkt, eine Beschränkung auf eine bestimmte Pinanzahl gibt es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird eine Economy-, Professional- und Highendversion angeboten, die jeweiligen Eigenschaften sind im Abschnitt [https://www.bartels.de/baedoc/inst_de.htm#BAEINST_BAE Bartels AutoEngineer Softwarekonfigurationen] erklärt. Interessant ist z.&amp;amp;nbsp;B. der Bauteilhöhencheck.&lt;br /&gt;
Mit dem &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;BAE IC Design&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; dringt man bis in den Bereich der IC- und ASIC-Entwicklung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pulsonix ===&lt;br /&gt;
[http://www.pulsonix.com PULSONIX] ist ein Schaltplan- und Layout-Werkzeug mit [http://www.pulsonix.com/downloads/datasheets/Pulsonix%20FPGA.pdf integriertem FPGA-Interface] zum Import von Pindefinitionen, sowie [http://www.pulsonix.com/downloads/datasheets/Pulsonix%20Spice%20V2.0%20UK.pdf integriertem Schaltungssimulator] auf PSpice-Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsprogramme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fped ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein quelloffenes Programm nur als Hilfestellung zum Erstellen von Footprints. Das spezielle daran ist eine Beschreibungssprache für Footprintdateien. Exportmöglichkeiten in [[KiCad]] (2010) und Postscript. [http://downloads.qi-hardware.com/people/werner/fped/gui.html Homepage]   ([http://projects.qi-hardware.com/index.php/p/fped/source/tree/master/manual alternative Fped Seite]) aber das Debian Projekt enthält mehr [https://packages.debian.org/sid/electronics/fped Nebeninformationen zu Fped]. Autor ist Werner Almesberger. Betreuer des Debian Paketes ist Xiangfu Liu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Integrierte Elektronikentwicklung ==&lt;br /&gt;
Komplette Entwicklungsumgebungen, die praktisch alle Facetten der Elektronikentwicklung (EDA), also z.B. auch Gehäusebau, Unterstützung zur EMV-Simulation, Bauteil und Lieferantenverwaltung abbilden und sich damit hauptsächlich für große Unternehmen eignen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orcad Cadence Design Systems ===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Cadence_Design_Systems Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
=== Mentor Graphics ===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Mentor_Graphics Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
=== Zuken ===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Zuken Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software-Entwicklungen hier im Forum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuweilen stellen Forenmitglieder Eigenentwicklungen aus diesem Bereich vor.  In diesem Abschnitt finden sich Links auf die entsprechenden Threads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/417908 horizon]&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/351306 HobbyCi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaltungssimulation]]&lt;br /&gt;
* [[Dos and don&#039;ts - Platinenlayout]]&lt;br /&gt;
* [[Lochrasterplatine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaltplaneditoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Listen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>172.26.14.10</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=K%C3%BChlk%C3%B6rper&amp;diff=104278</id>
		<title>Kühlkörper</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=K%C3%BChlk%C3%B6rper&amp;diff=104278"/>
		<updated>2021-04-18T17:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;172.26.14.10: inhaltlich falschen Satz geändert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel versteht sich als Unterpunkt zum Artikel [[Leistungselektronik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kühlkörper (engl. &#039;&#039;heat sink&#039;&#039;) vergrößert oder verändert die, zur Wärmeabgabe vorhanden, Oberflächen elektronischer Bauteile. Er wird immer dann benötigt, wenn die Verlustleistung so hoch ist, dass die, sich aufgrund der herrschenden Randbedingungen wie Wärmeleitfähigkeit, Luftkonvektion und Umgebungstemperatur, einstellende Bauteiltemperatur den maximal zulässigen Wert übersteigen würde. Ein Kühlkörper kann dazu die Oberfläche des Bauelementes vergrößern, die Kühlung durch freie Konvektion verbessern oder eine aktive Kühlung durch Belüftung oder Flüssigkeitskühlung möglich machen. Durch die Verwendung eines Kühlkörpers sinkt der Wärmewiderstand, was die Temperaturerhöhung pro Leistungseintrag des Bauteils reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild: Rippenkuehlkoerper.png | thumb | 300px| Rippenkühlkörper, Schnittdarstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das grundlegende Prinzip sieht man an jedem Rippenkühlkörper. An der Stelle, an der das zu Kühlende Objekt kontaktieren soll (&#039;&#039;auf Skizze rot markiert&#039;&#039;), befindet sich eine größere Menge Material, um die punktuell eingeprägte Wärme möglichst verlustarm auf die Fläche des Kühlkörpers zu verteilen. In Computer-Kühlkörpern ist dort oft Kupfer eingepresst (&#039;&#039;oft als heat-spreader, Wärmespreizer bezeichnet&#039;&#039;), da dessen thermischer Widerstand nochmals günstiger ausfällt als der von Aluminium. Danach folgen viele, nach außen dünner verlaufende Rippen. Nahe der Wärmequelle befindet sich dickeres Material, um einen möglichst hohen Wärmestrom zu ermöglichen (&#039;&#039;vgl. höherer Kabelquerschnitt bei Strom&#039;&#039;). Ein idealer Kühlkörper besitzt eine unendlich große Oberfläche, bei unendlich kleiner Masse. Grundsätzlich wird bei der Herstellung versucht eine möglichst gute Wärmeabgabe an die Umgebung zu ermöglichen. Viele Kühlkörper werden aus preiswerten [http://de.wikipedia.org/wiki/Strangpressen Strangpressprofilen] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wärmewiderstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Kennzahl eines Kühlkörpers ist der Wärmewiderstand. Er gibt an, um wie viel Kelvin sich die Temperatur zwischen Wärmequelle und Umgebung unterscheidet, wenn eine bestimmte Wärmeleistung abgeführt werden muss. Die Einheit ist &#039;&#039;&#039;K/W, Kelvin pro Watt&#039;&#039;&#039;. (&#039;&#039;Hinweis: Oft wird fälschlicherweise die Einheit °C/W angegeben, doch Temperaturdifferenzen werden in Kelvin angegeben&#039;&#039;). Je niedriger der Wärmewiderstand, desto besser der Kühlkörper. Er kann somit die gleiche Wärmeleistung mit einem kleineren Temperaturunterschied abführen. Dadurch bleibt das Bauteil kühler, was der Lebensdauer und Funktionssicherheit zu Gute kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gilt die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T = P_{\theta} \cdot R_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Umgebung in K&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;P_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmeleistung in W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand in K/W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der griechische Buchstabe Theta wird als Symbol für Wärmekenngrößen verwendet, denn es geht bei diesen Rechnungen um Wärmewiderstände und Wärmeleistungen, keine elektrischen Widerstände und elektrische Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechnung des Wärmewiderstands ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Kühlkörper ist der Wärmewiderstand im Datenblatt angegeben. Diesen rein aus dem Aufbau zu berechnen ist sehr schwierig, auch das Messen ist nicht so einfach. Was man jedoch berechnen kann und muss ist der Wärmewiderstand eines Gesamtaufbaus, d.h. Bauteil + Kühlkörper. Dazu muss man im Wesentlichen zwei Fälle unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteil ohne Kühlkörper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Kühlkörper kann ein Bauteil seine Wärme über zwei Wege abgeben. Über das Gehäuse direkt an die Luft (Abstrahlung und Konvektion) oder über die Anschlüsse auf die Platine (Wärmeleitung). Dies alles findet parallel statt, aber je nach Gehäusetyp und Platinengestaltung ist die Verteilung auf die Kühlwege verschieden. Transistoren im Metallgehäuse (z.&amp;amp;nbsp;B. TO-3) oder mit Metallfahne (z.&amp;amp;nbsp;B. TO-220) können recht viel Wärme über das Gehäuse abgeben (Konvektion). Effektive Abstrahlung braucht immer recht hohe Temperaturdifferenzen von 100K und mehr, wie sie meist nur von Leistungswiderständen und Elektronenröhren erreicht werden. Leistungsdioden im Plastikgehäuse hingegen können den Großteil der Wärme nur über die Anschlüsse abgeben. Deshalb sollten diese möglichst kurz sein, und auf der Platine an dicke Leiterbahnen oder gar Kupferflächen angeschlossen werden. Ähnliches gilt für leistungsverstärkte DIL- oder SOIC-[[IC-Gehäuseformen | Gehäuse]], welche oft für [[H-Brücken_Übersicht | Leistungstreiber]] oder [[FET | MOSFETs]] verwendet werden. In diesen Fällen sollten die Pins direkt an Kupferflächen &#039;&#039;&#039;ohne&#039;&#039;&#039; Wärmefallen ([https://de.wikipedia.org/wiki/Thermal_Pad Thermal Pad]) angeschlossen werden, auch wenn dadurch das [[Löten]] erschwert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten Bauteile ist im Datenblatt der Wärmewiderstand zwischen dem eigentlichen Chip und der Umgebung angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JA}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand (griechisches Zeichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Theta Groß-Theta]) zwischen Sperrschicht und Umgebung ohne zusätzlichen Kühlkörper in K/W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann man direkt in die oben genannte Formel gehen und die Temperaturdifferenz ausrechnen. Die Temperatur der Sperrschicht errechnet sich einfach aus der maximalen Umgebungstemperatur (meist Luft) und dem errechneten Temperaturunterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;T_J = T_A + \Delta T &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_J&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperatur der Sperrschicht in °C (engl. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;j&#039;&#039;&#039;unction&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_A&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperatur der Umgebung in °C (engl. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;mbient&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Umgebung in K&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteil mit Kühlkörper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mit einem IC größere Verlustleistungen umsetzen (Linearer Spannungsregler, [[Transistor]], etc.] muss meist ein Kühlkörper her. Die jeweiligen Gehäuse besitzen dazu meist eine Kühlfahne, an die man den Kühlkörper anschrauben kann. Bei anderen gibt es Klemmen, die den Kühlkörper fest klemmen. Hier gibt es einiges zu beachten. Der Kühlkörper darf nicht zu schwach angeschraubt werden, sonst ist der Wärmewiderstand zwischen Gehäuse und Kühlkörper zu groß. Er darf aber auch nicht zu stark angeschraubt/angepresst werden, um das Gehäuse nicht zu deformieren. Wichtig ist der Übergang zwischen IC und Kühlkörper. Hier muss bei größeren Leistungen (&#039;&#039;&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;\thickapprox&amp;lt;/math&amp;gt;5W&#039;&#039;) Wärmeleitpaste verwendet werden. Ihre Aufgabe ist es, die Luft zwischen den Oberflächen zu verdrängen, welche sich in den mikroskopischen Unebenheiten befindet und den Wärmewiderstand &#039;&#039;&#039;deutlich&#039;&#039;&#039; erhöht. Dabei sollte die Schicht möglichst dünn sein, denn die Wärmeleitpaste ist im Vergleich zu Aluminium oder Kupfer ein schlechter Wärmeleiter (trotzdem deutlich besser als Luft). Ein oft verwendetes TO-220 Gehäuse hat eine Kühlfläche von ca. &amp;lt;/sup&amp;gt;1 cm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;. Wird ein Kühlkörper ohne Wärmeleitpaste aufgeschraubt, und angenommen es entsteht dabei ein &#039;&#039;&#039;Luftspalt von nur 10µm Breite&#039;&#039;&#039;, hat dieser einen Wärmewiderstand von &#039;&#039;&#039;ca. 4K/W&#039;&#039;&#039;! Mit Wärmeleitpaste wird dieser 150 mal kleiner, also etwa 0,026 K/W groß. In der Praxis ohne Ideale Bedingungen würde dieser Wert schätzungsweise eher in ein Bereich von 0,75K/W &amp;lt;math&amp;gt;\pm&amp;lt;/math&amp;gt;0,25K/W fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; width:22em&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10em&amp;quot; | Material&lt;br /&gt;
! Wärmeleitfähigkeit&amp;lt;br/&amp;gt;[W/(m*K)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Luft            || 0,026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wärmeleitpaste  ||   4 -  10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aluminium       || 221*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALMg3           || 140 - 160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALMg4,5Mn       || 120 - 140&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALMgSi1         || 170 - 220&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALCuMg1         || 160 - 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALCu6,5Mn0,3    ||   95 - 130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kupfer          || 370*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Messing MS60    ||   90 - 113&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Cu Be 2         ||   92 - 125&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cu Co 2 Be      || 192 - 239&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cu Cr 1 Zr      || 167 - 320&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cu Ni 2 Si      ||   67 - 120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl 0,2%C     ||   50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl 8%Cr      ||   21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zinn            ||   65&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blei            ||   35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Werte DIN V 4108-4, Achtung: bei den verfügbaren Legierungen sind weit geringere Wärmeleitfähigkeiten zu erwarten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berechnung des gesamten Wärmewiderstandes müssen hier drei Widerstände in Reihe betrachtet werden. Der Erste ist im Datenblatt zwischen Chip und Gehäuse angeben (engl. junction to case). Danach kommt der Übergang Gehäuse-Kühlkörper. Dieser ist von der Oberflächengüte und der Wärmeleitpaste abhängig und ist bei einigen Leistungsbauteilen im Datenblatt angegeben, manchmal kann er nur abgeschätzt werden. Ein TO220 Gehäuse mit dünner Schicht Wärmeleitpaste hat hier ca. 0,5-1K/W. Zum Schluss muss noch der Wärmewiderstand des Kühlkörpers addiert werden, dieser ist im Datenblatt angegeben. Vorsicht, bei größeren Kühlkörpern mit großen Rippen ist die Einbaulage wichtig, damit der Luftstrom frei strömen und gut kühlen kann (freie Konvektion, warme Luft strömt nach oben und kalte strömt unten nach). Die drei Wärmewiderstände werden addiert und über die oben angegebene Formel der Gesamtwärmewiderstand und damit die Temperaturerhöhung der Sperrschicht berechnet.&lt;br /&gt;
Dabei muss man aufpassen, dass man nicht aus Versehen den Wärmewiderstand ohne Kühlkörper (&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JA}&amp;lt;/math&amp;gt;) in die Formel einsetzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta} = R_{\theta JC} + R_{\theta CS} + R_{\theta S}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; - Gesamtwärmewiderstand in K/W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JC}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand zwischen Sperrschicht und Gehäuse (engl. &#039;&#039;&#039;j&#039;&#039;&#039;unction - &#039;&#039;&#039;c&#039;&#039;&#039;ase)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta CS}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand zwischen Gehäuse und Kühlkörper (engl. &#039;&#039;&#039;c&#039;&#039;&#039;ase - heat &#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039;ink)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand des Kühlkörpers (engl. heat &#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039;ink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird eine Schaltung in einem Gehäuse eingesetzt, muss man dafür sorgen dass die warme Luft abgeführt wird, vor allem in Kunststoffgehäusen. Ansonsten gibt es einen Wärmestau und die Temperatur steigt deutlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S}&amp;lt;/math&amp;gt; - max. Wärmewiderstand des Kühlkörpers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;P_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; : 10 W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JC}&amp;lt;/math&amp;gt; : 3 K/W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta CS}&amp;lt;/math&amp;gt; : 0,5 K/W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_J&amp;lt;/math&amp;gt; : 130 °C&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_A&amp;lt;/math&amp;gt; : 40 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Berechnung durchführen zu können, müssen wir zuerst die maximal zulässige  Temperaturdifferenz zwischen Sperrschicht und Umgebung festlegen. Je größer man diesen Wert wählt, umso kleiner kann der Kühlkörper sein, aber umso heißer wird auch das Bauteil im Inneren betrieben.&lt;br /&gt;
Eine Angabe dazu findet man manchmal im Datenblatt (Operating junction temperature). Achtung, manchmal wird nur die zulässige Umgebungstemperatur genannt (Operationg temperature)! Wenn nicht, kann man sich an folgenden Angaben orientieren&lt;br /&gt;
* Leistungsbauteile wie [[Transistor]]en, [[TRIAC]]s etc. sind meist bis 150°C Sperrschichttemperatur ausgelegt, teilweise auch bis 200°C&lt;br /&gt;
* Leistungs-LEDs verkraften dauerhaft nur um die 80°C&lt;br /&gt;
* Man sollte die maximalen Betriebstemperaturen nicht ausreizen, wenn man eine hohe Lebensdauer und Funktionssicherheit anstrebt und 10-30K unter den Maximalwerten bleiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T = T_J - T_A = 130 ^\circ C - 40 ^\circ C = 90 K&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta} = \frac { \Delta T}{P_{\theta}}  = \frac {90K}{10W} = 9 K/W  &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S} = R_{\theta} - R_{\theta JC} - R_{\theta CS} = 9 K/W - 3 K/W - 0,5K/W = 5,5 K/W&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S} \leqq 5,5 K/W&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kühlkörper darf einen maximalen Wärmewiderstand von 5,5 K/W haben, wenn die oben genannten Bedingungen eingehalten werden sollen. Ein Kühlkörper mit einem kleineren Wärmewiderstand hält das Bauteil kühler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwangskühlung  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich muss der Kühlkörper die Wärme auch abführen können. Was aber, wenn der für den Wärmeabtransport benötigte Kühlkörper mechanisch nicht ins Gehäuse paßt oder die entstehende Eigenkonvektion zu gering ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen die Lüfter zum Einsatz, das Ganze nennt sich dann Zwangskühlung. Der Effekt beruht darauf, dass wesentlich mehr Luft am Kühlkörper vorbeiströmen kann und damit (bei gleicher Temperaturerhöhung des Luftvolumenelementes) insgesamt mehr Wärme abgegeben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz eines Lüfters lässt sich der effektive Wärmewiderstand eines Kühlkörpers etwa um mehrere Faktoren verbessern, bzw. der Kühlkörper kann in der Größe entsprechend reduziert werden. Dabei sind je nach Einbausituation des Kühlers und des Lüfters Faktoren zwischen 3-10 möglich. Ein typischer Wert, der sich bei durchschnittlich dimensionierten Kühlkörpern ergibt, ist ein Faktor 4-5. Die Temperaturüberhöhung schrumpft dabei z.B. von 80 Grad auf 20 Grad zusammen. Dies sind jedoch nur Richtwerte für den ersten Entwurf, eine Prüfung durch Messung ist unbedingt erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einsatz eines Lüfters ist auch daran zu denken, daß sowohl die Ansaugöffnung als auch der Kühlkörper verschmutzen und regelmäßig gereinigt werden müssen. Weiterhin erzeugt ein Lüfter natürlich auch Lärm. Je kleiner der Lüfter und je größer die benötigte Luftlieferleistung, umso lauter wird der Lüfter. Umgekehrt kann man aber mit einem großen, eher langsam laufenden Lüfter den Geräuschpegel stark absenken. Letztendlich kann ein Lüfter auch kaputt gehen, womit die Kühlung deutlich verschlechtert wird und das Bauteil überhitzt. Hier empfiehlt sich bei wertvolleren Objekten eine Lüfterüberwachung, wie sie seit längerem bei PCs eingesetzt wird oder das Verbauen mehrerer Lüfter, sodass der Ausfall eines einzigen nicht sofort zu einem Geräteausfall führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Physikalischer Hintergrund der Zwangskühlung mit Luft ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luft hat eine Wärmekapazität von ungefähr 1kJ/kg/K was bedeutet, daß für die Erwärmung von 1kg Luft um 1K eine Energiemenge von 1kJ = 1000Ws erforderlich ist. D.h. für den kontinuierlichen Abtransport von 100W Wärme werden mindestens 100g Luft pro Sekunde benötigt, wenn man diese nur um 1K erwärmen will. &lt;br /&gt;
Um also 100W von einem Kühlkörper abzuführen, der sich hier im Beispiel um 8K erwärmen darf, sind  100W / 8K  = 12,5g Luft pro Sekunde erforderlich. Ein Gramm Luft hat ein Volumen von etwa 0,77l, d.h. bei 12,5 g muss der Lüfter 9,6 l/s bzw. 34,5 m³/h liefern, die dann auch durch den gesamten Kühlkörper geblasen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte sind jedoch nur theoretisch von Interesse, da die Praxis gezeigt hat, dass die effektive Kühlwirkung sehr stark von den sich einstellenden Mikroturbulenzen am Bauteil abhängt. Diese sind für den Wärmegradienten zwischen Kühleroberfläche und Umgebungsluft verantwortlich. Durch eine stark laminare = gleichförmig strömende Luft wird ein Bauteil eher schlecht gekühlt. Bestimmte Bauformen von Bauelementen und Kühlern begünstigen die Turbulenzbildung, behindern damit zwar den Luftstrom, da der Widerstand steigt, kühlen aber letztlich besser. So ist es zu erklären, dass manche Bauteile ohne Kühlung auskommen, da sie die Eigenkonvektion fördern und günstig im Luftstrom sitzen und von einem Kühler weniger profitieren, als andere Problembauteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell kann man sagen, dass flache, breite Bauteile zunehmend schlechter selbstkühlend sind, je größer sie werden und damit eher einen KK brauchen. FPGAs und Grafikchips sind solche Kandidaten. Hier empfehlen sich teilweise eigene Chipkühler. Auch RAM-Riegel mit sehr flachen Chips können so sehr effektiv kühl gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Platine als Kühlkörper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kleineren Leistungen (&amp;lt; 5W) kann man auch die Platine als Kühlkörper benutzten. Dabei muss jedoch die Wärme vom Bauteil möglichst schnell auf eine größere Fläche verteilt werden. Dazu nutzt man große Kupferflächen direkt am Bauteil. Diese werden teilweise beidseitig angebracht. Die Wärme muss man dann jedoch mit vielen Vias von der einen Seite, auf der das Bauteil sitzt, auf die andere geleitet werden. Diese Vias heißen thermische Vias, da sie nicht als elektrische Verbindung sondern als Wärmeleiter dienen. Das funktioniert deshalb so gut, weil die Vias innen mit Kupfer beschichtet sind, welches die Wärme wesentlich besser leitet als das Material der Leiterplatte (FR2, FR4).&lt;br /&gt;
Verfügt ein SMD-Bauteil über eine sogenannte &amp;quot;heat slug&amp;quot; oder thermal pad auf der Unterseite, muss dieses zur Wärmeableitung unbedingt angelötet werden. Dies ist mit einem normalen Lötkolben möglich, wenn die Platine an dieser Stelle mehrere Durchkontaktierungen mit einem Durchmesser von ca. 1,5mm aufweist. Durch diese Durchkontaktierungen kann genug Lötzinn auf die andere Seite fließen um diese Fläche mit der Platine zu verlöten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit modernen Technologien ist es auch möglich, deutlich größere Wärmeleistungen von der Platine abzuführen. Dazu werden z.&amp;amp;nbsp;B. Platinen mit Aluminium- oder Kupferkern  oder auf einen Metallträger laminierte PCBs benutzt (IMS = &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nsulated &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;etal &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ubstrat). Diese kommen z.&amp;amp;nbsp;B. bei Hochleistungs-[[LED]]s zum Einsatz. Für Hobbyzwecke sind sie aber noch wesentlich zu teuer, vor allem bei Einzelstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peltierelement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Peltier-Element Peltierelement] arbeitet nach dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Thermoelektrizit%C3%A4t#Peltier-Effekt Peltier-Effekt]. Dabei wird in einem Halbleiter durch Stromfluss eine Seite des Elements kalt, die andere heiß. Damit kann man ein kleines Objekt beliebig kühlen oder heizen. Allerdings sind Peltierelemente nur in eher kleinen Abmessungen und Leistung verfügbar (bis einige Dutzend Watt) und deren Effizienz ist auch nicht sonderlich hoch. Die allgemeine Auffassung, die könnten Wärme einfach verschwinden lassen ist falsch. Denn die heiße Seite muss klassisch gekühlt werden, je nach Temperaturunterschied mit mehr als der doppelten Kühlleistung als auf der kalten Seite an Wärme abgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heat pipe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Heatpipe Heat pipe],auf deutsch Wärmerohr genannt, ist ein Rohr, welches mit einer leicht verdampfenden Flüssigkeit gefüllt ist. Wird ein Ende erhitzt, verdampft die Flüssigkeit und nimmt dabei sehr viel Wärme auf. Der Dampf steigt im Rohr ans andere Ende, kondensiert dort und gibt dabei seine Wärme wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heat pipes werden auch als Wärmesuperleiter bezeichnet, weil sie Wärme 100-10.000 mal besser leiten als ein massiver Kupferstab mit gleichen Abmessungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier muss gesagt werden, dass eine Heat pipe allein &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; Kühlsystem ist, denn die Seite, auf der das Wärmetransportmedium wieder kondensiert, muss auch wieder klassisch gekühlt werden. Der grosse Vorteil ist die Abführung großer Wärmemengen auf engstem Raum, wie z.&amp;amp;nbsp;B. bei CPUs in Laptops.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüssigkühlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im PC-Bereich ist es unter einigen Enthusiasten verbreitet, den Rechner entweder zu übertakten, um eine höhere Leistung zu erzielen oder super leise zu machen, um angenehmer arbeiten oder spielen zu können. In beiden Fällen muss eine große Wärmemenge abgeführt werden. Dabei wird die sehr hohe Wärmekapazität von Wasser genutzt, um auf kleinem Raum die Wärme von CPU, GPU, Festplatten etc. abzuführen. Aber auch hier ist zu beachten, dass am Ende einer Flüssigkühlung praktisch immer ein klassischer Wärmetauscher steht, welcher die Wärme an die Umgebungsluft abgibt. Dieser kann sich aber deutlich weiter entfernt vom zu kühlenden Objekt befinden als ein einfacher, direkt montierter Kühlkörper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwendung von Wasser statt Luft als Kühlmedium reduziert sich die Durchflußmasse in etwa um den Faktor 4,2, da die Wärmekapazität von Wasser bei ca. 4,182 kJ/kg/K liegt. Da Wasser aber auch eine deutlich höhere Dichte als Luft besitzt (Wasser = 1g/cm³; Luft = 1,3mg/cm³) kommt noch der Faktor von ~770 dazu, woraus sich ein Gesamtfaktor für das Durchflußvolumen von ~3230 ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Durchflußmenge in unserem oben genannten Beispiel (100W) sinkt auf ca. 2,9 ml/s bzw. 10,7 l/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile&lt;br /&gt;
*Abtransport großer Wärmemengen auf kleinstem Raum&lt;br /&gt;
*nahezu lautlos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile&lt;br /&gt;
*höherer Aufwand und Kosten&lt;br /&gt;
*Gefahr durch auslaufendes Kühlmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Leistungselektronik wird Flüssigkühlung eingesetzt, im Hobbybereich nahezu nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauteilmontage auf dem Kühlkörper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Montage der klassischen Halbleitergehäuse nach TO220 und ähnlichen gestaltet sich augenscheinlich simpel: Die Kühlfahne hat ein Loch. Da ist es doch sehr verlockend, das Bauteil mit einer Schraube durch ebendieses Loch auf dem Kühlkörper zu befestigen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fachgerechter Ausführung spricht auch wenig gegen diese Montageweise. Dazu gehört dann auch das richtige Anzugsmoment für die Schraube. Zu lose angezogen und zwischen Bauteilgehäuse und wärmeabführender Oberfläche entsteht ein Luftspalt. Ein Wärmeleitpad oder Wärmeleitpaste schaffen zwar Abhilfe, aber die Wärmeleitfähigkeit dieser Stoffe liegt um Größenordnungen unter der von Aluminium (Kühlkörper) und Kupfer (Kühlfahne). Ein vorhandenes Wärmeleitpad wird mitunter auch nicht weit genug zusammengedrückt, sodass auch noch Optimierung möglich wäre. Nämlich durch festeres Anziehen der Schraube.&lt;br /&gt;
Zu fest angezogen und die Kühlfahne wölbt sich minimal. Dabei hebt der Bauteilkörper von der Oberfläche des Kühlkörpers ab und es entsteht wieder ein Spalt. Ungünstigerweise liegt aber genau dort der Usprung des Wärmeflusses (Silizium-Chip). Bei Conrad gibt es [http://www.conrad.de/ce/de/overview/0205045/Transistor-Halteklammern-Haltefedern Klammern] zur Befestigung von Transistoren von [http://www.fischerelektronik.de/web_fischer/de_DE/K%C3%BChlk%C3%B6rper/A06/Transistorhaltefedern/$search_result_naviActualPage/1/$search_result_naviLinesPerPage/100/search.xhtml;jsessionid=2C868850DA0202334B26912FF6948496#search_result_naviPoint Fischer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: kuehlkoerper-montage.jpeg | thumb | 300px | Montagebeispiel]] Weitaus einfacher zu handhaben ist folgende Montageweise: Die Bauteile werden, ungeachtet der Montagebohrung, lose auf den Kühlkörper gelegt. Falls notwending natürlich mit Isolierstoff dazwischen und in jedem Fall hauchdünn mit einem Wärmeleitmittel bestrichen. Über die Bauteile wird dann ein Aluminiumprofil gelegt und erst dieses wird, weiterhin mit einer Schraube pro Bauteil, auf den Kühlkörper gespannt. Abgesehen davon, dass so auch SMD-Bauteile (IPAK!) auf einem Kühlkörper Platz finden, entsteht Druck genau über dem Hot Spot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Große Hochlastwiderstände mit Keramikgehäuse werden im Normalbetrieb recht heiß (200-350°C). Diese Temperaturen sollten nicht auf die Platine kommen, denn das macht das Material nicht lange mit. Hier muss genau das Gegenteil von dem gemacht werden, was weiter oben für Bauteile ohne Kühlkörper empfohlen wurde. Die Anschlüsse müssen möglichst lang sein, damit wenig Wärme über sie abgegeben werden kann. Die Kühlung erfolgt nahezu nur über den Keramikkörper durch Wärmestrahlung und Konvektion.&lt;br /&gt;
* Ein TO220 Gehäuse kann ca. 1W ohne Kühlkörper abgeben.&lt;br /&gt;
* Bei der Dimensionierung des Kühlkörpers sollte man sich nicht an der maximal zulässigen Sperrschichttemperatur orientieren, sondern möglichst um 10..50K kühler bleiben. Das verbessert die Funktionssicherheit und vor allem die Lebensdauer erheblich!&lt;br /&gt;
* Merksatz über den dicken Daumen: Pro 10 Grad Temperaturerhöhung halbiert sich die Lebenserwartung eines Bauteils. (Arrheniusgesetz, RGT-Regel, 10-Grad-Gesetz)&lt;br /&gt;
* Temperaturzyklen verkürzen die Lebensdauer von Schaltungen erheblich&lt;br /&gt;
* Meist sind mehrere kleine Kühlkkörper deutlich kleiner und billiger als ein Großer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leistungselektronik]]&lt;br /&gt;
*[http://www.mikrocontroller.net/topic/84303 Forumsbeitrag]: Beispielrechnung&lt;br /&gt;
*[http://www.mikrocontroller.net/topic/308826?goto=3325027#3325027 Forumsbeitrag]: Wärmewiderstand und Sperrschichttemperatur messen&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/351187#3905083 Forumsbeitrag]: Dicker MOSFET, dünnes Anschlusspin?&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/205307#4091697 Forumsbeitrag]: Wärmewiderstand einfacher Bleche&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/442825?goto=5273529#5273423 Forumsbeitrag]: Indirekte Temperaturmessung an einer Power-LED mittels Flußspannung&lt;br /&gt;
* [[Datei:an2012-20.pdf | AN 2012-10]] von Infineon, &amp;quot;Electrical safety and isolation in high voltage discrete component applications and design hints.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://sound.westhost.com/heatsinks.htm The Design of Heat sinks]. Eine ausführliche Seite zum Thema Kühlkörper, englisch&lt;br /&gt;
* [http://ludens.cl/Electron/Thermal.html Thermal Design], englisch&lt;br /&gt;
* [http://wiki.oliverbetz.de/owiki.php/FormelSammlung Universelle Formelsammlung], mit kurzen Erklärungen&lt;br /&gt;
* [http://norel.de/index.php?seite=thermo&amp;amp;unter=1 technische Informationen] zur Berechnung bei der Entwärmung elektronischer Systeme, inhaltlich gut&lt;br /&gt;
* [http://tangentsoft.net/elec/diy-hs.html DIY Heat Sinks]&lt;br /&gt;
* [http://www.fischerelektronik.de/ Kühlkörper] bei Fischer Elektronik&lt;br /&gt;
* [http://www.leiton.de/leiterplatten_teaser_alu.html Leiterplatten mit Alukern] bei Leiton&lt;br /&gt;
*[http://www.shop.display3000.com/mikrocontrollerloesungen/uc-mit-21-tft/d074-mikrocontroller-atmega-tft-farbdisplay-212.html Berechnung in der Praxis]: Unter Downloads das Handbuch laden, dann Seite 14&lt;br /&gt;
* [http://www.zabex.de/site/kurios.html#wafeila Ungewöhnliche Hochlastwiderstände im Eigenbau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leistungselektronik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>172.26.14.10</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Schaltplaneditoren&amp;diff=104273</id>
		<title>Schaltplaneditoren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Schaltplaneditoren&amp;diff=104273"/>
		<updated>2021-04-15T14:02:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;172.26.14.10: /* Circuit Diagram */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Grundüberlegungen zur Auswahl eines Layoutprogrammes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr häufig wird die Frage gestellt, welches Platinenlayoutprogramm man sich denn nun am besten kaufen soll. Diese Frage ist leider nicht einfach zu beantworten, weil sie von vielen Umständen abhängt und für jeden individuell beantwortet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hier ein paar grundsätzliche Überlegungen, welche in die eigenen Entscheidungen einfließen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist der Übergang vom Hobbyanwender über den Studenten oder professionellen Kleingewerbetreibenden in Handwerk und Ingenieurbüro bis zum Vollzeitplatinenentwickler in der Industrie, der nur Großprojekte bearbeitet, stufenlos. Letztere haben im Allgemeinen aber schon genaue Vorstellungen über das, was sie benötigen. So sind diese Überlegungen in erster Linie für Hobbyanwender, Studenten und Kleingewerbe betreibende Ingenieurbüros gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freeware vs. Open Source ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Freeware&amp;quot; im Sinne von nur &amp;quot;kostenlos&amp;quot; kann gerade für Hobbyanwender, Studenten und Kleingewerbetreibende problematisch sein, weil bei den kostenlosen Versionen kommerzieller Programme je nach Lizensierung Probleme bestehen, damit erstellte Projekte zu veröffentlichen. Selbst wenn die Veröffentlichung nichtkommerziell ist und jemand anders greift die Unterlagen auf und verwertet sie kommerziell, kann der ursprüngliche Lizenznehmer wegen der Verletzung von Lizenzbestimmungen zur Rechenschaft gezogen werden. Hier ist also sehr intensiv das Kleingedruckte der Lizensierung zu beachten. Es mag zwar solche Programme geben, die auch eine kostenlose kommerzielle Nutzung erlauben, z.B. [[#DesignSpark_PCB|DesignSpark PCB]], aber auch hier ist dann z.B. eine Registrierung des Users unbedingt erforderlich, und Details aus den Nutzungsbestimmungen sind genau zu prüfen. Gleiches gilt für zwar nicht kostenlose, aber stark verbilligte Studenten- oder Hobbyversionen kommerzieller Programme. Oft beinhalten diese kostenlosen oder stark verbilligten Versionen auch recht lästige Beschränkungen in Bezug auf Schaltplangröße, Platinengröße, Anzahl der Verbindungen/Pads und Layer. Testversionen haben oft eine beschränkte Gültigkeitsdauer über wenige Wochen. Sie sind zum Testen vor einer Kaufentscheidung gedacht. Daher sollte man mit solchen zeitbeschränkten Testversionen außer kleinen Testprojekten auch keine Projekte machen. Läuft die Lizenz aus, und man entscheidet sich, das Programm nicht zu kaufen oder zu mieten, kann man die Daten und somit die investierte Arbeit meist nicht weiter nutzen. Tatsächlich ist es daher oft sinnvoller, sich eine Vollversion eines einfachen Programmes zu kaufen, oder man nimmt &amp;quot;echte&amp;quot; Open Source Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen echten OpenSource-Programmen unter der [https://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License GNU-GPL-Lizenz] bestehen keine Probleme in der Verwertung und Veröffentlichung, sogar für kommerzielle Projekte dürfen sie kostenlos verwendet werden. Diese Programme sind wirklich frei im Sinne von &amp;quot;freier Rede&amp;quot; und nicht nur im Sinne von &amp;quot;Freibier&amp;quot;. Leider gibt es davon nur wenige, z.B. &lt;br /&gt;
[[#gEDA-Suite|gEDA]], [[#KiCad|KiCad]] und [[#FreePCB|FreePCB]], sowie als Neuling und noch in der Entwicklung [[#Horizon|Horizon]]. [[#Fritzing|Fritzing]] gehört zwar ebenfalls in diesen Kreis, doch unterscheiden sich die Zielgruppe und demzufolge einige Aspekte der Handhabung extrem von denen gewöhnlicher Layoutprogramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei nicht quelloffener Software hat der Ersteller der Software den Nutzer der Software in der Hand, was die Zukunft angeht.&lt;br /&gt;
Er kann bei der Weiterentwicklung seiner Software die Lizenzbedingungen ändern und der Anwender muss folgen, will er nicht auf seiner alten Softwareversion festsitzen. Auch der Ersteller von quelloffener Software kann seine zukünftigen Lizenzbedingungen ändern, aber wegen der offenen quellen bzw. der offenen Dateiformate hat der User dann die Chance des Ausweichens, weil solche Projekte dann meistens aufgegriffen werden und aus den alten offenen Quellen weiterentwickelt werden. Daher kann eine Entscheidung für openSource wichtige strategische Vorteile haben. Wenn jemand Software veröffentlichen will, die wirklich &amp;quot;frei&amp;quot; ist, gibt es sonst kaum einen Grund, die Quellen nicht zu veröffentlichen und proprietäre Lizenzen abweichend von den anerkannten Open Source Lizenzen wie  [https://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License GNU-GPL], [https://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons Creative Commons], [https://de.wikipedia.org/wiki/BSD-Lizenz BSD-Lizenz], [https://de.wikipedia.org/wiki/MIT-Lizenz MIT-Lizenz] oder auch der [https://de.wikipedia.org/wiki/CERN_Open_Hardware_License CERN-OHW] mit all ihren Unterabspaltungen zu verwenden, oder auch alles gleich [https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit gemeinfrei] zu stellen.&lt;br /&gt;
Daher kann eine Entscheidung für openSource wichtige strategische Vorteile haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einarbeitung ===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gibt es kein Layoutprogramm, in das man sich nicht einarbeiten müsste. Platinenentwicklung ist eine komplexe Angelegenheit, egal mit welcher Philosophie man sie angeht. Daher kommt man ohne Einarbeitung nie davon. Auf der anderen Seite werden jemandem, der mit einem Leiterplattenprogramm umgehen kann, vermutlich zwei Drittel eines anderen  Layoutprogrammes irgendwie bekannt vorkommen. Der Grund ist der, dass es dabei um Leiterplatten, ihre Eigenschaften und Herstellung geht. Dieses ist aber als Kontext, aus dem sich dann vieles ergibt, bei allen gleich. Unterschiede gibt es darum nur in Details der Handhabung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handlichkeit ===&lt;br /&gt;
Die Programme sind vielfältig und zu komplex für eine vollkommen intuitive Bedienung, daher ist bei allen eine nicht unerhebliche Einarbeitungszeit erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltungen und Boards kann man mit allen dieser Layoutprogramme entwickeln. Es hängt an den speziellen Bedürfnissen und dem speziellen Geschmack des konkreten speziellen Anwenders, womit er am besten umgehen kann. Dies ist vom kulturellen Hintergrund und der individuellen Persönlichkeit des Anwenders abhängig, daher kann hier keine allgemeingültige Empfehlungen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sollte man sich einige der Programme ansehen und damit experimentieren. Das ist leider der einzige Weg, um sich selber ein Bild zu machen. Dazu können auch durchaus die &amp;quot;kostenlosen&amp;quot; Versionen kommerzieller Programme verwendet werden. Aber Vorsicht: Erst einmal keine größeren Projekte mit Testversionen. Denn wenn die Erprobungsfrist abgelaufen ist, oder wenn man vor eine andere Beschränkung läuft, und dann das Programm doch nicht kaufen will, kann die darin eingebrachte Arbeit nicht mehr in ein anderes Programm übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reine Schaltplaneditoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese haben keinen oder nur einen rudimentären Layouteditor. Somit können damit im wesentlichen nur Schaltpläne erstellt werden. Immerhin bieten viele einen Stücklistenexport an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Circuit Diagram ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Circuit Diagram&#039;&#039;&#039; ist ein moderner webbasierter editor. Das Programm muss nicht auf dem PC installiert werden, da es direkt im Browser genutzt werden kann. Die meisten Bauteile sind enthalten. Man kann sich aber auch vorgefertigte Plugins installieren oder sogar selber Bauteile kreieren.&lt;br /&gt;
Die Schaltpläne lassen sich lokal auf dem PC speichern oder mithilfe einer Google-Anmeldung.&lt;br /&gt;
https://www.circuit-diagram.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AACircuit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;AACircuit&#039;&#039;&#039; ist ein Schaltplaneditor mit einer Ausgabe als ASCII-Grafik. Das Programm wurde dafür entwickelt, um mal eben eine Frage oder eine Antwort in &#039;&#039;newsgroups&#039;&#039;, Chats oder Foren zu veranschaulichen, wenn keine Upload-Möglichkeit von Bilddateien da ist. AACircuit gibt es bei http://www.tech-chat.de/ ([http://9r1.org/AACircuit1_28_6.zip Download-Mirror])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für allgemeine ASCII-Skizzen, wie Flussdiagramme oder UML, eignet sich [http://asciiflow.com ASCIIflow.com] ([http://stable.ascii-flow.appspot.com/ →alte Version]) besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
  .---o----o------o---o---------------o---o----o------------o 12-15V&lt;br /&gt;
  |   |    |  22µF| + |               |   |    |&lt;br /&gt;
 .-.  |   .-.    ###  |              .-.  |    |    .-------o&lt;br /&gt;
 | |&amp;lt;-&#039;   | |    ---  |              | |  |    |    |   .---o&lt;br /&gt;
 | |5k    | |5k6  |   |              | |  |    |    |   |&lt;br /&gt;
 &#039;-&#039;      &#039;-&#039;     |   o--.           &#039;-&#039;  |   _|_   o  /o&lt;br /&gt;
  |        |     ===  |  |            |   |  |_/_|-   /&lt;br /&gt;
 .-.       |     GND  | ---100n   LED V   -    |     /&lt;br /&gt;
 | |       |          | ---           -   ^    |    o&lt;br /&gt;
 | |6k2    |          |  |            |   |    |    |&lt;br /&gt;
 &#039;-&#039;       |          | GND           &#039;---o----o    &#039;-------o&lt;br /&gt;
  |        |       2|\|7                       |&lt;br /&gt;
  o-----------------|-\ LM741      ___       |/&lt;br /&gt;
  |        |        |  &amp;gt;-------o--|___|--o---|&lt;br /&gt;
  |        o---o----|+/ 6      |   22k   |   |&amp;gt;  BC547&lt;br /&gt;
  |        |   |   3|/|4       |         |     |&lt;br /&gt;
 .-.       |   |     ===       o---.    .-.    |&lt;br /&gt;
 | |       |   o---. GND       |   |    | |5k6 |&lt;br /&gt;
 | |2k7   .-.  |   |   ___    _V_  |    | |    |&lt;br /&gt;
 &#039;-&#039;     KTY10 | + &#039;--|___|--|___|-&#039;    &#039;-&#039;    |&lt;br /&gt;
  |       | | ###      47k   220k        |     |&lt;br /&gt;
  |       &#039;-&#039; ---                        |     |&lt;br /&gt;
  |        |   |                         |     |&lt;br /&gt;
  |        |   |                         |     |&lt;br /&gt;
  &#039;--------o---o-------------------------o-----o------------o GND&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basic Schematic ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Base schematic example.png|right|thumb|Screenshot Basic Schematic]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basic Schematic (&#039;&#039;&#039;BSch3V&#039;&#039;&#039;) ist ein freier Schaltplaneditor für Windows (98/Me/2000/XP). In der aktuellen Version läuft es auch unter Windows7. Es enthält einen Component Library Editor, einen Parts List Generator und einen Netlist Generator, sowie eine Automatic Numbering Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ZIP-Archiv mit engl. Programm, Handbuch und Sourcecode gibt es bei http://www.suigyodo.com/online/e/index.htm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist dort eine Cross-Plattform Version &#039;&#039;&#039;Qt-BSch3V&#039;&#039;&#039; auf der Basis von Qt-Grafiklibraries erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ermöglicht den Export der Schaltungsdaten im [[KiCad]]-Format.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ist bis dato (Mai 2014) gut gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Caneda===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://caneda.org/ Caneda]&#039;&#039;&#039; ist eine open Source Schaltplaneditor und Platinenlayoutsoftware, die auch die Simulation gut integrieren will (Mit Ngspice als Simulationsprogramm). Autor ist Pablo Daniel Pareja Obregon. Caneda ist für Linux und Windows verfügbar. Bei Debian 9.6 (Stretch) ist Caneda bereits im Repository. Es sieht aber so aus, als wäre z.z. noch kein Platinenlayouttool verfügbar. Darum der Eintrag hier unter Schaltplaneditoren. Die Webseite ist etwas unübersichtlich, aber die Dokumentation ist hier zu finden: http://docs.caneda.org/en/latest/gettingstarted.html.&lt;br /&gt;
Erfahrungsberichte willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lepton-EDA ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://github.com/lepton-eda Lepton-EDA]&#039;&#039;&#039; ist ein Fork der [https://www.mikrocontroller.net/articles/Schaltplaneditoren#gEDA-Suite gEDA-Suite]. Bisher aber nur mit Schaltplanerstellung, Netzlistenerstellung und Matriallisten (BOM) Erstellung. Lizenz is GPL. Erfahrungsberichte willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inkscape ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas bekannter noch als Jfig ist [https://inkscape.org/de &#039;&#039;&#039;Inkscape&#039;&#039;&#039;], ebenfalls ein reines Vektorzeichenprogramm, das vor allem (aber nicht nur) SVG-Dateien erstellt, die mit der Wikipedia eine große Verbreitung gefunden haben. Es ist in fast jeder gängigen Linux Distribution enthalten, eine Windowsversion sowie eine [http://portableapps.com/apps/graphics_pictures/inkscape_portable &#039;&#039;&#039;portable Windowsversion&#039;&#039;&#039;] existiert auch. In der Wikipedia findet sich eine Sammlung von Elektroniksymbolen im [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:SVG_electrical_symbols SVG-Format] und [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Electrical_symbols_library.svg hier]. Als Beispiele damit gezeichneter Schaltpläne sei diese [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Created_with_electrical_symbols_library] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KISSCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://ludens.cl/Electron/kisscad/kisscad.html Kisscad] ist ein reiner Schaltplaneditor, dafür sind die Schaltpläne druckreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein portables Windows XP 32bit Programm, läuft aber auch recht gut unter Linux/Wine. Erinnert mit seiner Tastatursteuerung vage an das alte DOS Orcad. Das Zip-File zum Download enthält außer dem Programm und Drumherum eine 12 seitige Bedienungsanleitung in Englisch. Freeware, aber &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; Open Source. Entwickelt von Manfred Mornhinweg aus Chile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== QCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.ribbonsoft.de/qcad.html QCAD] gibt es in einer lizenzpflichtigen und in einer Open Source Community Version. QCAD ist kein ausschließlicher Schaltungseditor, sondern kann auch für andere 2D Zeichnungen (Konstruktionen etc.) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sPlan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sPlan&#039;&#039;&#039; ist ein relativ preiswerter Schaltplaneditor für Windows (95,98,ME,NT,2000,XP,Vista,7,8,10, Versionen ab Oktober 2019 erfordern mindestens Vista oder höher)&lt;br /&gt;
Infos und eine Demoversion von sPlan gibt es u.a. bei http://www.abacom-online.de/html/splan.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TinyCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TinyCAD&#039;&#039;&#039; ist ein weiterer &#039;&#039;Open Source&#039;&#039; Schaltplaneditor für Windows. Mehr Infos gibt es auf der [https://sourceforge.net/projects/tinycad Projektseite]. TinyCAD kann z.&amp;amp;nbsp;B. mit VeeCAD (s.u.) kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - für Lochrasterplatinen und Steckbretter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für experimentelle Zwecke wird gerne auf Streifen- oder Lochraster Platinen zurückgegriffen, die als &amp;quot;Layout&amp;quot; lediglich regelmäßig angeordnete Pads als Lötstützpunkte besitzen, zwischen denen Bauteile angeordnet werden. Desweiteren existieren Steckbretter, bei denen bedrahtete Bauteile in mit Kontaktfedern besetzte Löcher gesteckt werden können.&lt;br /&gt;
Diese Programme unterstützen den Aufbau und die Dokumentation solcher Experimentieraufbauten mit einem sehr speziellen grafischen Tool, welches die Lochrasterplatine bzw. das Steckbrett darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streifen- und Lochraster Platinen können aber grundsätzlich auch mit allen anderen Layoutprogrammen entwickelt bzw. dokumentiert werden, die ein Raster anzeigen können. Exemplarisch sei hier auf die bei KiCad beschriebene Methode verwiesen:&lt;br /&gt;
http://www.mikrocontroller.net/articles/KiCad#Tipps.26Tricks:_Lochraster.2FL.C3.B6tleisten_Platinen_Entwurf_mit_KiCad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BlackBoard Circuit Designer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BlackBoard.png|right|thumb|Screenshot BlackBoard Circuit Designer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BlackBoard Circuit Designer&#039;&#039;&#039; ist ein freier Schaltplaneditor und ein Layoutprogramm für Loch- und Streifenrasterplatinen, der das Planen der Bauteilplatzierung sowie der beidseitigen Verdrahtung deutlich vereinfacht und sich u.a. auch für die Dokumentation solcher Prototypenaufbauten eignet. Außerdem hat er eine Schnittstelle zur Simulation mit NGSPICE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es benötigt eine Java Runtime, wobei die neueren Versionen vom Oracle JDK nicht unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Programmes wurde eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Sourcecode steht unter https://github.com/mpue/blackboard zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DIY Layout Creator ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Layoutprogramm, welches einen sehr künstlerischen Ansatz verfolgt. Mit ihm können Schaltpläne/Layouts wie in den Aufbauanleitungen von Bausätzen gezeichnet werden. Lochrasterplatinen werden unterstützt. Damit gehört es wie [[#Fritzing|Fritzing]] in die spezielle Kategorie abstraktionsvermeidender Layoutprogramme. Die  Zielgruppe für dieses Programm sind Künstler, Designer und Hobbyisten, spezieller wohl sogar Musiker, aber nicht unbedingt Profielektroniker. Die Software geht speziell auf diese Zielgruppe ein. Dabei wird wie bei Fritzing auf eine niedrige Zugangsschwelle und ein geringes Abstraktionsniveau wert gelegt. Das Programm ist Freeware (GPL v3). Das Programm läuft auf allen Betriebssystemen, auf denen es das Java JDK 8 oder neuer gibt.  Der Autor der Software ist Branislav Stojkovic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://github.com/bancika/diy-layout-creator/blob/master/README.md Link auf die DIY Layout Creator Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://github.com/bancika/diy-layout-creator/releases Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fritzing ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritzing bildschirmfoto.png|miniatur|rechts|Bildschirmfoto Fritzing]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritzing&#039;&#039;&#039; verwendet die Metapher eines Breadboards (Steckbretts), auf dem die Benutzer virtuell Bauteile einstecken. Fritzings Zielgruppe sind Künstler, Designer und Hobbyisten aber nicht unbedingt Profielektroniker und die Software soll speziell auf die Zielgruppe zugeschnitten werden. Dabei wird auf eine niedrige Zugangsschwelle wert gelegt. Das Programm zählt damit genau wie der [[#DIY_Layout_Creator|DIY Layout Creator]] in die Kategorie spezieller abstraktionsvermeidender Layoutsoftware.&lt;br /&gt;
Versionen für Mac OS X, Linux und Windows (XP/Vista) sind bei http://www.fritzing.org erhältlich.&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz besitzt das Programm drei Ansichten, von denen die Erste am häufigsten gezeigt wird – das o.a. Breadboard oder auch eine Streifenrasterplatte. Weiter wird aus dem Steckbrett in einer zweiten Ansicht ein Schaltplan erstellt und in einer dritten Ansicht lässt sich sogar eine ätzbare Leiterplatte mittels Autorouting entwerfen. Die Bauteilliste enthält bereits fertige Komponenten der [[Arduino]]-Gemeinschaft und ähnlicher Produkte wie die von Sparkfun, Parallaxe oder Picaxe. Ein paar Standardbauteile wie eine rote LED oder ein 220Ohm-Widerstand sind schnell zu finden. Die Bauteilbibliothek lässt sich erweitern.&lt;br /&gt;
Die Bedienung ist einfach zu erlernen und es gibt zwar Tastaturkürzel für die wichtigsten Funktionen, aber der erste Schaltplan ist schnell allein mit der Maus erstellt. Eine Umschaltung zwischen Platzierung der Bauteile und Routing ist nicht notwendig. Einfaches Klicken und Ziehen erstellt eine Kabelbrücke als Luftlinie. Auf Ebenen muss der Nutzer auch nicht verzichten. So lassen sich Bauteile, Kabel und Beschriftungen ein- und ausblenden. Auch wenn die Version noch nicht die 1.0 erreicht hat, kann Sie bei bei Schaltungen bis ca. 30 Teilen mit professionellen Programmen mithalten was den Zeitaufwand und die Übersichtlichkeit betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lochmaster ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.abacom-online.de/html/lochmaster.html Lochmaster] ist ein kommerzielles Programm zur Erstellung von Layouts speziell auf [[Lochrasterplatine]]n. Schaltplan und Layout sind ein und dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ProtoCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://sourceforge.net/projects/protocad/ ProtoCAD] ist ein Werkzeug, um schnell Schaltpläne zu entwerfen. Es ist für [[Lochrasterplatine]]n entwickelt worden, kann aber auch für andere Methoden genutzt werden. (Java 1.5 kompatibel, Swing GUI, Open Source). Letzte Aktualisierung 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VeeCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://veecad.com/ VeeCAD] Stripboard Layout Editor ist ein Werkzeug, um [[Lochrasterplatine]]n zu entwerfen. VeeCAD ist jetzt als uneingeschränkte Version erhältlich, also nicht mehr in kommerzielle und eingeschränkte freie Version aufgeteilt: NOW FREE AND OPEN SOURCE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== gEDA-Suite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gEDA ([[gEDA|Artikel]]) ist eine unter anderem aus [[#Gschem|Gschem]] und [[#PCB|PCB]] bestehende Open Source Programmsammlung zur Entwicklung von Schaltplänen und Platinen, die 1998 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gschem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gschem.png|right|thumb|Screenshot Gschem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gschem&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist der Schaltplaneditor aus dem Open Source Projekt gEDA. &#039;&#039;gschem&#039;&#039; wird hauptsächlich auf Linux Rechnern entwickelt, läuft aber auch auf anderen Unix-Betriebssystemen und unter Windows. &#039;&#039;gschem&#039;&#039; ist für die Linuxdistributionen RedHat und Debian als Paket verfügbar, für Windows ist nur eine ältere Version erhältlich und für alle anderen ist selber kompilieren angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedienung ist nicht sonderlich anfängerfreundlich. Hat man sich aber mal daran gewöhnt, dass jeder Menüpunkt mit 1 oder 2 Tasten erreichbar ist, läßt sich&#039;s mit &#039;&#039;gschem&#039;&#039; prima arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Symbolbibliothek (die auch online betrachtet werden kann) sind etwas mehr als 1000 Symbole; das Selbsterzeugen von Symbolen ist jedoch problemlos möglich. Insbesondere ist es aufgrund des gut dokumentierten und einfachen Datei-Formates möglich, mit einfachen Perl-Programmen z.&amp;amp;nbsp;B. aus Reports von Xilinx ISE Symbole zu erzeugen und automatisch zu aktualisieren, wenn sich die Pinzuordnung ändert. Das fehlerhafte Eingeben der Pinbelegung von CPLDs und FPGAs von Hand und die Änderung derselben ist damit für &#039;&#039;gschem&#039;&#039; User Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaltpläne lassen sich als png und als Postscript exportieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzlisten (insgesamt über 20 Formate für PCB, Protel, Eagle, BAE, spice, pads, ... ) lassen sich mit dem Programm &#039;&#039;gnetlist&#039;&#039; generieren. Aus diesem Grund ist man (bis auf die Namen der Footprints) unabhängig von der verwendeten Layout-Software und kann diese auch sehr leicht wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gschem&#039;&#039; bildet zusammen mit PCB und anderen Programmen das [[GEDA|gEDA]] Programmpacket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil der gEDA-Suite sind die Dateiformate, welche alle reiner ASCII-Text sind. Dies macht die Entwicklung von Helper-Tools zur Lösung von speziellen Aufgaben sehr leicht. Außerdem können die Dateien deswegen sehr einfach in Versionsverwaltungssystemen wie CVS verwaltet werden, was insbesondere die Entwickler größerer Projekte zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen über &#039;&#039;gschem&#039;&#039; (gEDA) gibt es unter [http://www.geda.seul.org http://www.geda.seul.org].&lt;br /&gt;
Hier auf der Mikrocontroller.net Seite finden sich Informationen zu Gschem [[GEDA|unter gEDA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;[http://pcb.sourceforge.net/index.html PCB]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist ein freies (Open Source) Layoutprogramm inklusive Autorouter. Zum Zeichnen der Schaltpläne kann [[#Gschem|Gschem]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PCB&#039;&#039; wurde ursprünglich für den Atari ST entwickelt und später nach Unix portiert. &#039;&#039;PCB&#039;&#039; läuft meist unter Linux, kann allerdings mit [https://www.cygwin.com Cygwin] auch unter Windows betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgabeformate stehen [https://de.wikipedia.org/wiki/Postscript Postscript] und Gerber RS-274-X zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil von &#039;&#039;PCB&#039;&#039; ist, dass alle Funktionen auch über Hotkeys gesteuert werden können, was insbesondere nach längerer Einarbeitungszeit ein großer Gewinn gegenüber manchen Windows-Programmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einarbeitung ist es meines Erachtens sehr wichtig, sich das [http://www.geda.seul.org/wiki/geda:gsch2pcb_tutorial Tutorial] durchzulesen. &#039;&#039;PCB&#039;&#039; und &#039;&#039;Gschem&#039;&#039; sind nicht besonders einfach zu benutzen. Gerade am Anfang, wenn man sich versucht damit einzuarbeiten. Aber wenn man einmal mit dem Werkzeug arbeiten kann, wird man es nicht mehr missen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PCB&#039;&#039; bildet zusammen mit &#039;&#039;Gschem&#039;&#039; und anderen Programmen das [[GEDA|gEDA]] Programmpaket. Hier auf der Mikrocontroller.net Seite finden sich Informationen zu PCB [[GEDA|unter gEDA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PCB-RND ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage: http://repo.hu/projects/pcb-rnd/index.html&lt;br /&gt;
PCB-RND ist eine Weiterentwicklung von PCB, das extrem flexibel und kompatibel mit anderen Layout-Tools sein will. Siehe http://repo.hu/projects/pcb-rnd/user/09_appendix/bridges.svg Es werden 10 Skriptsprachen unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - Sonderlösungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Softwarelösungen, die nicht in andere Kategorien passen. Teilweise sehr neu mit unklarem Geschäftsmodell, weshalb es noch keine Erfahrung gibt, teilweise ältere Open Source Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Electric ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [http://www.staticfreesoft.com/index.html Electric(TM)] VLSI Design System ist ein Open Source Electronic Design Automation (EDA) System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FidoCadJ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://davbucci.chez-alice.fr/index.php?argument=elettronica/fidocadj/fidocadj.inc&amp;amp;language=English FidoCadJ] is a very easy to use editor, with a library of electrical symbols and footprints (through hole and SMD). Albeit its ease of use, it is a very immediate and effective EDA tool for the hobbyst. FidoCadJ stores its drawings in a compact text format. This choice is well suited for the copy and paste in newsgroups and forums. This explains the success of FidoCadJ in Usenet groups and in several portals. FidoCadJ is multi-platform Java program and runs on MacOSX, Linux and Windows. FidoCadJ and its manuals are in english, french and italian. Lizenz: Creative Commons 3.0 BY-NC-ND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FreePCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FreePCB ist ein Open Source PCB Editor für Microsoft Windows, der unter der GNU General Public License veröffentlicht wurde. Er wurde entwickelt, um ihn einfach erlernen und nutzen zu können und dennoch für professionelles Arbeiten geeignet. Er besitzt keinen eingebauten Auto-Router, kann jedoch den web-basierten auf www.freerouting.net verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/FreePCB Englischer Wikipedia Eintrag.&lt;br /&gt;
* http://www.freepcb.com/ Offizielle Homepage&lt;br /&gt;
* http://www.freepcb.com/freepcb_user_guide.pdf Users Guide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EasyEDA ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://easyeda.com/ EasyEDA] ist eine kostenlose, Webbrowser-basierte EDA-Plattform zur Entwicklung von Schaltplänen, PCB-Layouts und Prozess-Simulationen (SPICE), deren Nutzung, &#039;&#039;&#039;aber nicht dessen Sourcecode&#039;&#039;&#039; unter der CC BY-SA 2.5 steht (Quelle: https://easyeda.com/page/privacy). Schaltpläne können direkt im Browser via Internet auf einem Server unter Zuhilfenahme der verfügbaren Bibliotheken erstellt werden. Der Serverdienst wird dabei von einem Leiterplattenhersteller gestellt. Projekte können sowohl als privates, als auch als öffentliches Projekt gespeichert werden. Es können Bibliotheken von Altium, Eagle, KiCad und LTspice importiert werden. Aus einem Schaltplan kann auf dem Server ein PCB-Layout gezeichnet werden, und beim Anbieter des Dienstes bestellt werden. Die Layout-Erstellung wird durch eine Autoroute-Funktion unterstützt. Das Projekt wird dabei in einem JSON Stil gespeichert, es kann aber auch in Gerber exportiert werden. Natürlich setzt die Nutzung des Dienstes einen funktionierenden permanenten Internetzugang voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ExpressPCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma &#039;&#039;&#039;ExpressPCB&#039;&#039;&#039; bietet den kostenlosen Schaltplaneditor &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ExpressSCH&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; an. Zusätzlich gibt es das kostenlose Layoutprogramm &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ExpressPCB&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; zum Erstellen von zwei- und vierlagigen Leiterplatten. Die beiden Programme sind auf Windows (NT, 2000, XP, Vista) beschränkt. Die Firma bietet auf der [https://www.expresspcb.com ExpressPCB Homepage] außerdem einen kommerziellen Service für die Herstellung von zwei- und vierlagigen Leiterplatten an. Auf der Seite finden sich [https://www.expresspcb.com/tips-for-designing-pcbs/ hier] einige Hinweise zum Entwurf von Leiterplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCBWeb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kostenloser Layout- und Schaltplaneditor, dessen Lizensierung unklar ist.(Quelle: http://www.pcbweb.com/faq am 17. Mai 2017). Die Projektdaten werden in einem XML Format lokal vorgehalten, die Bibliotheken liegen auf einer Cloud des Anbieters (Quelle: http://www.pcbweb.com/faq am 17. Mai 2017). Dieser bietet auch eine Möglichkeit an, Platinen aus den Projektdaten zu erstellen. Ein Datenexport ist aber nur in Gerber möglich. Alle verwendeten Bauteile, die auch Arrow im Angebot hat, erscheinen in der Stückliste und können per Knopfdruck dort bestellt werden (Quelle: http://www.pcbweb.com/documentation#bill-of-materials-manager).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pcbweb.com/ Webseite zum Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Razen PCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Razenpcb.png|miniatur|rechts|Screenshot Razen PCB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://razencad.com/ Razen CAD] ist zwar noch in der Beta Phase, aber sieht momentan schon recht vielversprechend aus. &lt;br /&gt;
Es setzt auf Mercurial auf und ermöglicht dadurch kolaboratives arbeiten an einem Layout.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ZenitPCB Suite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenitpcb.com/eng/IndexEng.html ZenitPCB Suite] is directed to all those people who want to make printed circuit board for hobby, or to student and academics from universities or high schools, who want to create their own pcb with a professional approach and particularly without having to pay for expensive licenses. ZenitPCB Layout (part of the ZenitPCB Suite) is completely freeware for personal or semi-professional use, limited to [http://www.zenitpcb.com/images/MainBoard_01_01.gif 800 pins]. (Windows XP, Vista)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: ZenitPCB richtet sich an all diejenigen, welche fürs Hobby, Schule, Studium etc professionelle PCBs erstellen möchten, ohne viel Geld für Lizenzen ausgeben zu müssen. ZenitPCb ist in der eingeschränkten Version mit 800 Pins für den semi-professionellen und privaten Gebrauch kostenfrei benutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - meist verwendete Programme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zeichnen sich durch eine (relativ) geringe Einarbeitungszeit aus. Eagle ist der wohl bekannteste Vertreter und kostet in einer kommerziell verwendbaren Version gut drei- bis vierstellig. TARGET 3001! ist in Mitteleuropa recht verbreitet und etwas günstiger als Eagle. KiCad ist Open Source und hat seit 2014 Fahrt aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle bestehen aus Schaltplaneditor und Layoutprogramm inklusive 3D-Ansicht. Mit keinem der Drei macht der versierte Hobbyist eine schlechte Wahl, kostenlose Versionen gibt es ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eagle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Eagle.png|right|thumb|Screenshot Eagle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eagle&#039;&#039;&#039; ([[:Kategorie:Eagle|Artikel]]) ([https://cadsoft.io/de/ Homepage]) von CadSoft, inzwischen Autodesk, ist ein komplettes Paket mit Schaltplaneditor, Layoutprogramm und Autorouter. Das hat den Vorteil, dass man einen erstellten Schaltplan gleich zu einer Platine weiterverarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitgeliefert werden umfangreiche Symbol- bzw. Bauteilbibliotheken, von Widerständen in allen Bauformen über Taster bis hin zu [[AVR]]s. Eine Library für viele aktuelle AVRs findet sich im Download-Bereich &lt;br /&gt;
von [http://www.embedit.de www.embedit.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eagle läuft unter Linux, Windows (2000/XP/Vista/7/8/10) und Mac OS X. Ausgabedateien können direkt an die einschlägigen Hersteller geliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine für nichtkommerzielle Anwendungen kostenlose Version ist von [https://www.cadsoft.io CadSoft] erhältlich. Diese ist auf zweilagige Platinen im halben Euro-Format (80x100mm) sowie Schaltpläne mit nur einer Seite beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autorouter ====&lt;br /&gt;
Der eher mäßige Autorouter funktioniert nur in der kommerziellen Version. Man kann aber den kostenlosen Autorouter von [http://www.freerouting.net www.freerouting.net] verwenden, die Eagle-brd Dateien dort importieren und als Eagle-session-script (.scr) wieder in Eagle importieren. Dabei auf die richtige Version des Eagle-ULP achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stereobild-elektronik-3d.jpg|right|thumb|Rot-Grün-Stereo-Bild]]&lt;br /&gt;
==== 3D-Ansicht ====&lt;br /&gt;
Zum Betrachten des fertigen, bestückten Platinenentwurfs in Form eines 3D-Bilds bietet sich das nicht von CadSoft entwickelte Paket [https://sourceforge.net/projects/eagle3d.berlios/files/?source=navbar eagle3D] an. Mit Hilfe eines ULP wird eine Beschreibungsdatei für den Open Source Renderer &#039;&#039;POVray&#039;&#039; erzeugt, welche dann anschließend halbautomatisch generiert werden kann. Auch Bewegungsanimation und Kameraflug sind möglich. Es wird bereits eine große Zahl an Bauteilen unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungshinweise:&lt;br /&gt;
* [[Eagle im Hobbybereich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Eagle]]&lt;br /&gt;
* [http://gaussmarkov.net/wordpress/category/tools/software/eagle/ Eagle CAD Tutorial] im Blog &#039;&#039;gaussmarkov: diy fx&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TARGET 3001! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:target3001.png|right|thumb|Screenshot TARGET 3001!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TARGET 3001! ([https://www.ibfriedrich.com/de/ Homepage]) für Windows (ME/NT4/2000/XP/Vista/Win7/Win8/Win10) bietet folgende Funktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schaltplan&lt;br /&gt;
* Bauteilerstellung &lt;br /&gt;
* Schaltungssimulation (PSPICE-Syntax)&lt;br /&gt;
* Platinen-Layout mit Autoplacement&lt;br /&gt;
* Autorouter ([http://konekt.com ELECTRA])&lt;br /&gt;
* Anzeige der Platine in 3D&lt;br /&gt;
* Frontplattenentwurf direkt an oder über der Platine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platinen-Layout-Software ist in deutscher, englischer oder französischer Sprache. Es gibt eine für nicht kommerzielle Anwendungen kostenlose Version: &#039;&#039;&#039;TARGET 3001! discover&#039;&#039;&#039; ist beschränkt auf 250 Pins/Pads, 2 Kupferlagen&lt;br /&gt;
und 30 Signale sind simulierbar, die Fläche ist unbeschränkt (1,2m x 1,2m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der c&#039;t 11/07 CD ist eine &#039;&#039;&#039;SE Version&#039;&#039;&#039; von TARGET 3001! verfügbar, welche 400 Pins/Pads verarbeiten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;PCB-Pool Edition&#039;&#039;&#039; hat keine Beschränkungen, speichert aber die Layouts in einem von normalen Target Versionen nicht lesbaren Format. Diese Layouts können dann allerdings nur zum selbst Ätzen ausgedruckt werden oder vom PCB-POOL® produziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
* [https://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide TARGET 3001 Wiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.pcb-pool.com/ppde/service_downloads.html TARGET 3001 PCB-Pool-Edition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TARGET 3001!&#039;&#039; bietet ein typisches Windows Look-And-Feel. Eine einfache Einführung findet sich &#039;&#039;&#039;[https://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide/index.php?title=Kurzeinführung2 hier]&#039;&#039;&#039;. Wer sich schon mit Eagle auskennt, kann auch &#039;&#039;&#039;[https://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide/index.php?title=Eagle hier]&#039;&#039;&#039; schauen. Es gibt kostenlosen direkten Service durch den Hersteller telefonisch oder per E-Mail auch für Einsteiger oder Demo-User.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KiCad ===&lt;br /&gt;
[[Bild:kicad1.gif|right|thumb|Screenshot KiCad Schaltplan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad ([[KiCad|Artikel]]) ([http://kicad-pcb.org Homepage]) ist ein Paket aus Design-, Layout- und Routingprogramm. Damit können Schaltpläne gezeichnet, diese zu Platinen weiterentwickelt werden und das Ganze dann zur Fertigung der Leiterplatten im Gerber Format exportiert werden. Es existieren viele Hilfsprogramme wie z.B. zur Erstellung eigener Schaltplansymbole und von Bauteil Footprints für das Board, Import von Grafik für Logos, Gerberviewer ec.&lt;br /&gt;
Es existieren umfangreiche Bibliotheken für Schaltplansymbole und Footprints, sowie auch teilweise 3-D Modelle der Bauteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der mitgelieferten, bereits umfangreichen Bibliothek, die auch hier extern zugänglich ist (https://github.com/KiCad) gibt es auf vielen anderen Seiten weitere Bibliotheken zum Download, die einfach integriert werden können (siehe [[KiCad#Sonstige_Bibliotheken_im_Netz|KiCAD-Artikel]]). Die Erstellung und Vorhaltung von Symbolen, Footprints und 3D-Modellen ist aber mittlerweile wegen des enormen Umfanges seit 2015 ein eigenständiges Projekt, welches auf Gitub gehosted ist. Auf diese Footprintbibliotheken kann direkt aus dem Layoutprogramm zugegriffen werden, auch wenn dringend empfolen wird, eine lokale Arbeits- und Sicherungskopie anzulegen. Auch Symbolbibliotheken und 3D-Modelle können von dort bezogen werden. Selbstredend ist es auch einfach möglich, Symbole und Footprints mit KiCad selber zu erstellen. Für die Erstellung von 3D-Modellen sind andere Programme nötig. Doch auch hier besteht eine Anzahl von openSource Programmen, wie z.B. als primitives Beispiel Wings-3D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine KiCad Mailingliste findet sich unter http://groups.yahoo.com/group/kicad-users/. Die Anmeldung erfolgt erst, nachdem man vom Besitzer freigeschaltet wurde (wie üblich für die meisten Yahoo-Groups). Weitere User Foren sind hier aufgelistet: http://kicad-pcb.org/community/sites/#_forums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KiCad Projekt wurde von Jean Pierre Charras gestartet und enthält eine Gruppe recht aktiver Entwickler. Es ist auf [http://de.wikipedia.org/wiki/Launchpad Launchpad] angesiedelt. Auch eine Nutzergruppe des [http://de.wikipedia.org/wiki/CERN CERN] beteiligt sich mit einem [https://code.launchpad.net/~cern-kicad/kicad/kicad-gal-orson branch] an der Weiterentwicklung von KiCad: [http://www.ohwr.org/projects/cern-kicad/wiki/WorkPackages Über die geplante Weiterentwicklung von KiCad (englisch)] und [http://home.web.cern.ch/about/updates/2015/02/kicad-software-gets-cern-treatment warum das CERN KiCad unterstützt (englisch)] . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad basiert auf wxWidgets und ist damit plattformübergreifend. Die Programme sind unter der GPL veröffentlicht und damit echte Open Source. KiCad darf frei benutzt werden und die Nutzer haben volle Rechte an ihren damit erstellten Schaltplänen und Layouts, auch für kommerzielle Nutzung. Im deutschsprachigen Raum existiert noch ein Zeichenprogramm für Elektrotechnik, welches auch kicad heißt, aber ein kommerzielles Projekt ist, und mit dem hier behandelten lediglich den Namen gemeinsam hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Umsteiger von anderen Programmen sollten sich nach wenigen Stunden bereits die gleichen Ergebnisse erzielen lassen. Zum Erlernen kann man auf die Tutorials unter http://kicad-pcb.org/help/tutorials/ zurückgreifen. Ebenso findet sich hier unter [[KiCad]] eine umfangreiche FAQ (und Bibliothekssammlung). Das KiCad Projekt hat eine umfangreiche Dokumentation unter http://kicad-pcb.org/help/documentation/ in einigen verschiedenen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schaltplaneditor von KiCad verfügt über Möglichkeiten hierarchische Schaltpläne anzulegen. Etwas, das man nicht mehr missen möchte, nachdem man einmal damit gearbeitet hat. Obwohl ursprünglich nicht dafür gedacht, lässt sich dieses System nutzen, um aus vorgefertigten Teilschaltplänen einen Hauptschaltplan modular zusammenzusetzten. Eine Anleitung dazu findet sich hier: [[Media:HierarchischeSchaltplaeneAlsBausteineInKicad_RevC_23Dec2013.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Simulation lässt sich ngSpice (http://ngspice.sourceforge.net/download.html) einbinden, so dass auch aus KiCad eine direkte Simulation aus dem Schema heraus möglich wird. Eine Anleitung befindet sich unter http://stffrdhrn.github.io/electronics/2015/04/28/simulating_kicad_schematics_in_spice.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:kicad2.gif|right|thumb|300px|Screenshot KiCad 3D-Ansicht]]&lt;br /&gt;
KiCad liefert eine schöne 3D-Ansicht des fertigen Layouts einschließlich der bestückten Bauteile, so dass man an dieser Stelle schon einmal einen Überblick bekommt, ob vielleicht nicht doch etwas vergessen wurde. Es gibt zwar nicht für alle Bauformen ein 3D-Modell, allerdings lassen sich diese selbst erstellen. Das 3D-Modell lässt sich exportieren, um es z.B. in mechanischen CAD-Systemen zu verwenden (Passt die Platine hinein? lässt sie sich montieren?).&lt;br /&gt;
[[Bild:DC-50Ohm_Terminierung_Downside.png|right|thumb|Unterseite eines Messadapters]]&lt;br /&gt;
[[Bild:DC-50Ohm_Terminierung_Upside.png|right|thumb|Oberseite eines Messadapters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad enthält eine Autoplacement und eine Autorouterfunktion, die aber leider nicht sehr effizient sind. Außerdem sind sie schlecht dokumentiert. Es lassen sich aber Netzlisten zum Export in mehrere verschiedene externe Autorouter erzeugen. Desweiteren lässt sich der bekannte Freeroute Autorouter im Netz direkt verwenden. Desweiteren können Netzlisten zum Export in Spice erzeugt werden.&lt;br /&gt;
Neuere KiCad Versionen enthalten allerdings einen sehr effizienten interaktiven Router. Dieser kann allerdings nur verwendet werden, wenn die Hardware und das Betriebssystem des Rechners aktuelle openGL Versionen unterstützt. Hier ein Video zur Benutzung des interaktiven Routers: https://www.youtube.com/watch?v=CCG4daPvuVI (aktueller: https://www.youtube.com/watch?v=QwxDOHjU2PA). Ebenso existiert ein Tool für &amp;quot;Different Pair matching&amp;quot; um Leiterbahnen gleicher Länge (Laufzeit) zu erzeugen. Siehe dazu dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=chejn7dqpfQ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eagle 6 Boarddateien können in KiCad eingelesen werden. Ebenso können Eagle &amp;quot;Packages&amp;quot; als Footprintbibliotheken in KiCad eingebunden werden. Auch gEDA Footprints können direkt als KiCad Footprint Bibliothek in PCBnew eingebunden werden. Diese Funktionen sind aber noch als experimentell zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren existieren eine Reihe von Konvertern, mit denen Daten anderer Platinenlayoutprogramme nach KiCad exportiert werden können. Eine Liste findet sich hier: [[KiCad#Konverter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad kann Gerberdaten wahlweise als &amp;quot;Extendet Gerber&amp;quot; oder im aktuellen [[Gerber-Tools#Aktuell:_Gerber_Version_2_.28X2.29|Gerber Version 2]] exportieren, die jeder seriöse Leiterplattenhersteller verarbeiten kann. KiCad ist mittlerweile soweit verbreitet, das viele Leiterplattenhersteller die KiCad-Board Daten auch direkt verarbeiten können, auch wenn das wegen der Fehleranfälligkeit keine empfehlenswerte Vorgehensweise ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KiCad Packet enthält außerdem einen Gerberdatenviewer, der auch eingelesene Gerberdaten als Layout reimportieren kann. &lt;br /&gt;
Sauberes Gerber vorausgesetzt, kann KiCad damit gut für reverse Engeneering verwendet werden, in Fällen, wo nur noch die Gerberdaten einer Platine vorhansden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem zählt zum KiCad Packet ein &amp;quot;Leiterplattenrechner&amp;quot; mit dem z.B. Wellenwiderstände, Leiterbahnbreiten und Isolationsabstände bestimmt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad kann (Version Dezember 2015) Boards mit 32 Kupferlagen und die dazugehörigen Löttstop-, Umriss-, Lötpasten-, Kleber-, Silkscreen- etc. Lagen verarbeiten. Die mögliche Leiterplattengröße liegt über 2x2m. Damit ist eine deutlich größere Fläche als die von Einheitstafeln abgedeckt. Wer Platinen im oder über dem Einheitstafelnformat benötigt, wird Mühe aufwenden müssen, einen Hersteller dafür zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Kritikpunkt wäre, dass die offizielle Symbolbibliothek nur amerikanische, aber keine europäischen Schaltplansymbole enthält. Aber eine aktuelle Version einer europäischen Symbolbibliothek findet sich hier in  Mikrocontroller.de unter [[KiCad#Bibliotheken]]&lt;br /&gt;
unter SymbolsSimilarEN60617+oldDIN617-RevE8.lib&lt;br /&gt;
Diese enthält aber nicht nur EN60617 Symbole, sondern auch einige andere Symbole wie Logos für Gefahr, Hochspannung, ESD-Schutz und Dummy Symbole für Platinenumrisse, Fiducials, Messpunkte ec. Eine [https://www.mikrocontroller.net/wikifiles/7/77/Symbols_EN60617_13Mar2013.lib &amp;quot;gereinigte&amp;quot; EN60617 Bibliothek] findet sich am gleichen Ort unter Symbols_EN60617_13Mar2013.lib, zusammen mit einem &lt;br /&gt;
[https://www.mikrocontroller.net/wikifiles/e/e6/Symbols_EN60617_13Mar2013.pdf  PDF-Katalog der enthaltenen Symbole].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einarbeitung in KiCad ist vergleichbar mit Eagle. Es hängt vermutlich von den individuellen Denkstrukturen ab, welches Programm man handlicher findet. Ein großer Vorteil sind die Dateiformate, welche alle reiner ASCII-Text sind. Dies macht die Entwicklung von externen Skripten zur Lösung von speziellen Aufgaben sehr leicht. Außerdem können die Dateien deswegen sehr einfach in Versionsverwaltungssystemen wie CVS verwaltet werden, was insbesondere die Entwickler größerer Projekte zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
Ein internes Skripting unter Python für KiCad ist in der Entwicklung. z.Z. kann es aber nur unter PCBnew verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bigmessowires.com/2014/12/09/eagle-vs-kicad-revisited/ Und hier ein Link auf eine Kritik/Meinung (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - Neulinge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CircuitMaker ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://circuitmaker.com/ CircuitMaker]&#039;&#039;&#039; ist eine kostenfreie, cloudbasierte und vereinfachte Version des vollwertigen AltiumDesigner. Mehr zur Historie in der [https://en.wikipedia.org/wiki/CircuitMaker englischen Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funktionsumfang ist nicht jener von einem vollwertigen AltiumDesigner, aber viele Aspekte sind gleich.&lt;br /&gt;
So ist es auch möglich, Leiterbahnen mittels Hug &#039;n Shove zu verschieben oder komplexe DesignRules anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cloud&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Cloud beschränkt sich darauf, dass die eigenen Files dort abgelegt werden.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wäre die Idee, dass alle Community Mitglieder alle Projekte selbst benutzen und bearbeiten könnten. Wenn man jedoch das eigene Projekt nie &amp;quot;committed&amp;quot;, dann ist es auch nie sichtbar für andere Mitglieder. Zudem werden sämtliche Daten auch Lokal in einem Ordner abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DesignSpark PCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Integrierter Schaltplan-Editor mit Autorouter und Leiterplatten-Designer&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DesignSpark PCB ist kostenlos auch für kommerzielle Projekte, allerdings nicht quelloffen (Open Source). Eine Registrierung des Users ist unbedingt erforderlich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unbegrenzte Leiterplattengröße, im Prinzip auch unbegrenzte Layer-Anzahl.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig - leider z.Zt. nur als englische (u. chinesische) Version verfügbar. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Features: z.B. professionelle 3D-Designsoftware, Schnittstelle zu SPICE, Gerberausgabe direkt. Import von EAGLE-Datein möglich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kostenloser Download: http://www.rs-online.com/designspark/electronics/deu/page/designspark-pcb-home-page bzw. http://www.rs-online.com/designspark/electronics/deu/ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfahrungsbericht, der veralteten Version 3.0. Es existiert heute (2016) die Version 7.01: [http://www.ps-blnkd.de/Erfahrungsbericht_Schaltung&amp;amp;Leiterplatte.pdf] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene Tutorials &amp;quot;DesignSpark Tipps &amp;amp; Tricks&amp;quot; in deutscher Sprache im &amp;quot;Elektor&amp;quot; 2014/2015.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/DesignSpark_PCB Wikipedia Artikel zu DesignSpark]. DesignSpark PCB ist an den Bauteiledistributor [http://de.rs-online.com/web/generalDisplay.html?id=DesignSpark-Jan11 RS Components] angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DipTrace ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diptrace besteht aus einem Schaltplan-, Layout-, Symbol- und Footprint-Programm.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Benutzer-Schnittstelle bietet pro Objekt (Symbol, Part, Pad, etc.) ein Kontext-Menü an. Dies ermöglicht oft eine unkomplizierte, geradlinige Bedienung. Trotzdem können grundlegende Arbeiten teils etwas umständlich und zweitaufwändig sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Programme bieten keine regelbasierten Konfigurationen oder (Script-)Programme. In andern Worten Diptrace ist wenig anpassbar.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diptrace bietet ähnlich viele Funktionen wie Eagle.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angeboten werden verschiedene Editionen auch für nichtkommerzielle Nutzung, siehe http://diptrace.com/buy/non-profit/&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die kleinste und komplett kostenlose non-profit Version ist aktuell (Juni 2016) auf zwei Lagen und 500 Pins beschränkt. Zum Vergleich: ICs mit 48 Pinnen sind keine Seltenheit. Es gibt aber auch verbilligte erweiterte und volle non-profit Lizenzen. Die strikte Forderung &amp;quot;non profit&amp;quot; verbietet implizit eine Veröffentlichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Betriebssysteme: Windows (Linux mit Wine, funktioniert mit Debian 8 &amp;quot;Jessie&amp;quot; hervorragend), Mac OS X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.diptrace.com/ DipTrace.com (Homepage)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.mikrocontroller.net/topic/319636#new Forumsbeitrag/Diskussion über Diptrace (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.mikrocontroller.net/topic/320897/ Geeignete Schaltplan und Layoutsoftware für Hobbyprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Horizon ===&lt;br /&gt;
Ein open source CAD Prorgramm in Entwicklung, aber schon recht weit fortgeschritten.&lt;br /&gt;
Siehe Diskussion und Verlauf im Forum: http://www.mikrocontroller.net/topic/417908#new&lt;br /&gt;
Horizon direkt con GitHub: https://github.com/carrotIndustries/horizon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterte Schaltplan- und Leiterplattensoftware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese integrieren zusätzlich spezielle Funktionen, wie FPGA-Entwicklung oder impedanzkontrollierten Layouts. Sie eigenen sich mit langer Einarbeitungszeit und mindestens vierstelligem Preis nur, wenn man sehr viel damit arbeitet. Die Übergänge zu den &#039;&#039;Platzhirschen&#039;&#039; aus der vorherigen Kategorie sind fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altium Designer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Altium&#039;&#039;&#039; (aus Protel hervorgegangen) ist eine kommerzielle EDA Suite die umfangreiche Funktionen beinhaltet.&lt;br /&gt;
Neben den Klassikern wie Schaltplan und Layouterzeugung werden auch elektronische Simulationen, FPGA Entwicklungstools, und diverse andere Features per PlugIn vom Hersteller angeboten. Seit 2011 ist der Sitz in China, dort sind auch die Programmierer.&lt;br /&gt;
Leider ist der Produktzyklus momentan sehr kurz, sodass fast jährlich neue Hauptrelease erscheinen (aktuell 15.1) und in Abständen von 2-6 Monaten &amp;quot;Zwischenupdates&amp;quot; veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Diverse Formate können importiert und exportiert werden, sodass man u.A. &amp;quot;fast&amp;quot; nahtlos mit MCAD Systemen kooperieren kann [https://docs.google.com/viewer?url=http://www.altium.com/files/training/Module%2020%20-%203D%20Mechanical%20CAD.pdf LINK]&lt;br /&gt;
* Diverse Funktionen für HighSpeed Designs [http://fplreflib.findlay.co.uk/articles/37941%5CHiSpeedDesignTutorialforAltiumDesigner_long.pdf LINK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wurde der Preis in der jüngsten Vergangenheit des Öfteren nach oben korrigiert.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
2014-04-11: Achtung Altium erhöht zum 31.6.2014 schon wieder die Preise und dieses Mal um satte 34% (4000€ auf 5400€!). Das entspricht einer Erhöhung um +68% in 5 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BAE ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;artels &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;uto &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;ngineer ([[BAE-Tutorial|Artikel]]) unterstützt die Erstellung von Schaltplänen, Leiterplatten und integrierten Schaltungen und läuft unter Windows, Linux und verschiedenen X11-/Unix-Systemen. Der Schaltplaneditor kann Pläne auf beliebig vielen Blättern erstellen, wobei auch hierarchische Strukturen möglich sind. Der Autorouter erzeugt recht brauchbare Ergebnisse, wobei beliebige Teile mit der Hand vorab geroutet werden können. Ein Autoplacer ist ebenfalls vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine auf Schaltplaneingabe beschränkte Version und eine kastrierte Evaluierungsversion sind auf der [https://www.bartels.de/bae/bae_de.htm BAE Homepage] downloadbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [https://www.bartels.de/bae/baeprice_de.htm preiswerteste] kostenpflichtige Version ist das &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;BAE Light&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Diese Version ist auf Leiterplatten der Größe 180x120 mm² und auf 2 Lagen beschränkt, eine Beschränkung auf eine bestimmte Pinanzahl gibt es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird eine Economy-, Professional- und Highendversion angeboten, die jeweiligen Eigenschaften sind im Abschnitt [https://www.bartels.de/baedoc/inst_de.htm#BAEINST_BAE Bartels AutoEngineer Softwarekonfigurationen] erklärt. Interessant ist z.&amp;amp;nbsp;B. der Bauteilhöhencheck.&lt;br /&gt;
Mit dem &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;BAE IC Design&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; dringt man bis in den Bereich der IC- und ASIC-Entwicklung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pulsonix ===&lt;br /&gt;
[http://www.pulsonix.com PULSONIX] ist ein Schaltplan- und Layout-Werkzeug mit [http://www.pulsonix.com/downloads/datasheets/Pulsonix%20FPGA.pdf integriertem FPGA-Interface] zum Import von Pindefinitionen, sowie [http://www.pulsonix.com/downloads/datasheets/Pulsonix%20Spice%20V2.0%20UK.pdf integriertem Schaltungssimulator] auf PSpice-Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsprogramme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fped ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein quelloffenes Programm nur als Hilfestellung zum Erstellen von Footprints. Das spezielle daran ist eine Beschreibungssprache für Footprintdateien. Exportmöglichkeiten in [[KiCad]] (2010) und Postscript. [http://downloads.qi-hardware.com/people/werner/fped/gui.html Homepage]   ([http://projects.qi-hardware.com/index.php/p/fped/source/tree/master/manual alternative Fped Seite]) aber das Debian Projekt enthält mehr [https://packages.debian.org/sid/electronics/fped Nebeninformationen zu Fped]. Autor ist Werner Almesberger. Betreuer des Debian Paketes ist Xiangfu Liu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Integrierte Elektronikentwicklung ==&lt;br /&gt;
Komplette Entwicklungsumgebungen, die praktisch alle Facetten der Elektronikentwicklung (EDA), also z.B. auch Gehäusebau, Unterstützung zur EMV-Simulation, Bauteil und Lieferantenverwaltung abbilden und sich damit hauptsächlich für große Unternehmen eignen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orcad Cadence Design Systems ===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Cadence_Design_Systems Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
=== Mentor Graphics ===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Mentor_Graphics Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
=== Zuken ===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Zuken Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software-Entwicklungen hier im Forum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuweilen stellen Forenmitglieder Eigenentwicklungen aus diesem Bereich vor.  In diesem Abschnitt finden sich Links auf die entsprechenden Threads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/417908 horizon]&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/351306 HobbyCi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaltungssimulation]]&lt;br /&gt;
* [[Dos and don&#039;ts - Platinenlayout]]&lt;br /&gt;
* [[Lochrasterplatine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaltplaneditoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Listen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>172.26.14.10</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Schaltplaneditoren&amp;diff=104272</id>
		<title>Schaltplaneditoren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Schaltplaneditoren&amp;diff=104272"/>
		<updated>2021-04-15T14:01:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;172.26.14.10: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Grundüberlegungen zur Auswahl eines Layoutprogrammes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr häufig wird die Frage gestellt, welches Platinenlayoutprogramm man sich denn nun am besten kaufen soll. Diese Frage ist leider nicht einfach zu beantworten, weil sie von vielen Umständen abhängt und für jeden individuell beantwortet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hier ein paar grundsätzliche Überlegungen, welche in die eigenen Entscheidungen einfließen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist der Übergang vom Hobbyanwender über den Studenten oder professionellen Kleingewerbetreibenden in Handwerk und Ingenieurbüro bis zum Vollzeitplatinenentwickler in der Industrie, der nur Großprojekte bearbeitet, stufenlos. Letztere haben im Allgemeinen aber schon genaue Vorstellungen über das, was sie benötigen. So sind diese Überlegungen in erster Linie für Hobbyanwender, Studenten und Kleingewerbe betreibende Ingenieurbüros gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freeware vs. Open Source ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Freeware&amp;quot; im Sinne von nur &amp;quot;kostenlos&amp;quot; kann gerade für Hobbyanwender, Studenten und Kleingewerbetreibende problematisch sein, weil bei den kostenlosen Versionen kommerzieller Programme je nach Lizensierung Probleme bestehen, damit erstellte Projekte zu veröffentlichen. Selbst wenn die Veröffentlichung nichtkommerziell ist und jemand anders greift die Unterlagen auf und verwertet sie kommerziell, kann der ursprüngliche Lizenznehmer wegen der Verletzung von Lizenzbestimmungen zur Rechenschaft gezogen werden. Hier ist also sehr intensiv das Kleingedruckte der Lizensierung zu beachten. Es mag zwar solche Programme geben, die auch eine kostenlose kommerzielle Nutzung erlauben, z.B. [[#DesignSpark_PCB|DesignSpark PCB]], aber auch hier ist dann z.B. eine Registrierung des Users unbedingt erforderlich, und Details aus den Nutzungsbestimmungen sind genau zu prüfen. Gleiches gilt für zwar nicht kostenlose, aber stark verbilligte Studenten- oder Hobbyversionen kommerzieller Programme. Oft beinhalten diese kostenlosen oder stark verbilligten Versionen auch recht lästige Beschränkungen in Bezug auf Schaltplangröße, Platinengröße, Anzahl der Verbindungen/Pads und Layer. Testversionen haben oft eine beschränkte Gültigkeitsdauer über wenige Wochen. Sie sind zum Testen vor einer Kaufentscheidung gedacht. Daher sollte man mit solchen zeitbeschränkten Testversionen außer kleinen Testprojekten auch keine Projekte machen. Läuft die Lizenz aus, und man entscheidet sich, das Programm nicht zu kaufen oder zu mieten, kann man die Daten und somit die investierte Arbeit meist nicht weiter nutzen. Tatsächlich ist es daher oft sinnvoller, sich eine Vollversion eines einfachen Programmes zu kaufen, oder man nimmt &amp;quot;echte&amp;quot; Open Source Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen echten OpenSource-Programmen unter der [https://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License GNU-GPL-Lizenz] bestehen keine Probleme in der Verwertung und Veröffentlichung, sogar für kommerzielle Projekte dürfen sie kostenlos verwendet werden. Diese Programme sind wirklich frei im Sinne von &amp;quot;freier Rede&amp;quot; und nicht nur im Sinne von &amp;quot;Freibier&amp;quot;. Leider gibt es davon nur wenige, z.B. &lt;br /&gt;
[[#gEDA-Suite|gEDA]], [[#KiCad|KiCad]] und [[#FreePCB|FreePCB]], sowie als Neuling und noch in der Entwicklung [[#Horizon|Horizon]]. [[#Fritzing|Fritzing]] gehört zwar ebenfalls in diesen Kreis, doch unterscheiden sich die Zielgruppe und demzufolge einige Aspekte der Handhabung extrem von denen gewöhnlicher Layoutprogramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei nicht quelloffener Software hat der Ersteller der Software den Nutzer der Software in der Hand, was die Zukunft angeht.&lt;br /&gt;
Er kann bei der Weiterentwicklung seiner Software die Lizenzbedingungen ändern und der Anwender muss folgen, will er nicht auf seiner alten Softwareversion festsitzen. Auch der Ersteller von quelloffener Software kann seine zukünftigen Lizenzbedingungen ändern, aber wegen der offenen quellen bzw. der offenen Dateiformate hat der User dann die Chance des Ausweichens, weil solche Projekte dann meistens aufgegriffen werden und aus den alten offenen Quellen weiterentwickelt werden. Daher kann eine Entscheidung für openSource wichtige strategische Vorteile haben. Wenn jemand Software veröffentlichen will, die wirklich &amp;quot;frei&amp;quot; ist, gibt es sonst kaum einen Grund, die Quellen nicht zu veröffentlichen und proprietäre Lizenzen abweichend von den anerkannten Open Source Lizenzen wie  [https://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License GNU-GPL], [https://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons Creative Commons], [https://de.wikipedia.org/wiki/BSD-Lizenz BSD-Lizenz], [https://de.wikipedia.org/wiki/MIT-Lizenz MIT-Lizenz] oder auch der [https://de.wikipedia.org/wiki/CERN_Open_Hardware_License CERN-OHW] mit all ihren Unterabspaltungen zu verwenden, oder auch alles gleich [https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit gemeinfrei] zu stellen.&lt;br /&gt;
Daher kann eine Entscheidung für openSource wichtige strategische Vorteile haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einarbeitung ===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gibt es kein Layoutprogramm, in das man sich nicht einarbeiten müsste. Platinenentwicklung ist eine komplexe Angelegenheit, egal mit welcher Philosophie man sie angeht. Daher kommt man ohne Einarbeitung nie davon. Auf der anderen Seite werden jemandem, der mit einem Leiterplattenprogramm umgehen kann, vermutlich zwei Drittel eines anderen  Layoutprogrammes irgendwie bekannt vorkommen. Der Grund ist der, dass es dabei um Leiterplatten, ihre Eigenschaften und Herstellung geht. Dieses ist aber als Kontext, aus dem sich dann vieles ergibt, bei allen gleich. Unterschiede gibt es darum nur in Details der Handhabung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handlichkeit ===&lt;br /&gt;
Die Programme sind vielfältig und zu komplex für eine vollkommen intuitive Bedienung, daher ist bei allen eine nicht unerhebliche Einarbeitungszeit erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltungen und Boards kann man mit allen dieser Layoutprogramme entwickeln. Es hängt an den speziellen Bedürfnissen und dem speziellen Geschmack des konkreten speziellen Anwenders, womit er am besten umgehen kann. Dies ist vom kulturellen Hintergrund und der individuellen Persönlichkeit des Anwenders abhängig, daher kann hier keine allgemeingültige Empfehlungen abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sollte man sich einige der Programme ansehen und damit experimentieren. Das ist leider der einzige Weg, um sich selber ein Bild zu machen. Dazu können auch durchaus die &amp;quot;kostenlosen&amp;quot; Versionen kommerzieller Programme verwendet werden. Aber Vorsicht: Erst einmal keine größeren Projekte mit Testversionen. Denn wenn die Erprobungsfrist abgelaufen ist, oder wenn man vor eine andere Beschränkung läuft, und dann das Programm doch nicht kaufen will, kann die darin eingebrachte Arbeit nicht mehr in ein anderes Programm übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reine Schaltplaneditoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese haben keinen oder nur einen rudimentären Layouteditor. Somit können damit im wesentlichen nur Schaltpläne erstellt werden. Immerhin bieten viele einen Stücklistenexport an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Circuit Diagram ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Circuit Diagram&#039;&#039;&#039; ist ein moderner webbasierter editor. Das Programm muss nicht auf dem PC installiert werden, das es direkt im Browser genutzt werden kann. Die meisten Bauteile sind enthalten. Man kann sich aber auch vorgefertigte Plugins installieren oder sogar selber Bauteile kreieren.&lt;br /&gt;
Die Schaltpläne lassen sich lokal auf dem PC speichern oder mithilfe einer Google-Anmeldung.&lt;br /&gt;
https://www.circuit-diagram.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AACircuit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;AACircuit&#039;&#039;&#039; ist ein Schaltplaneditor mit einer Ausgabe als ASCII-Grafik. Das Programm wurde dafür entwickelt, um mal eben eine Frage oder eine Antwort in &#039;&#039;newsgroups&#039;&#039;, Chats oder Foren zu veranschaulichen, wenn keine Upload-Möglichkeit von Bilddateien da ist. AACircuit gibt es bei http://www.tech-chat.de/ ([http://9r1.org/AACircuit1_28_6.zip Download-Mirror])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für allgemeine ASCII-Skizzen, wie Flussdiagramme oder UML, eignet sich [http://asciiflow.com ASCIIflow.com] ([http://stable.ascii-flow.appspot.com/ →alte Version]) besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
  .---o----o------o---o---------------o---o----o------------o 12-15V&lt;br /&gt;
  |   |    |  22µF| + |               |   |    |&lt;br /&gt;
 .-.  |   .-.    ###  |              .-.  |    |    .-------o&lt;br /&gt;
 | |&amp;lt;-&#039;   | |    ---  |              | |  |    |    |   .---o&lt;br /&gt;
 | |5k    | |5k6  |   |              | |  |    |    |   |&lt;br /&gt;
 &#039;-&#039;      &#039;-&#039;     |   o--.           &#039;-&#039;  |   _|_   o  /o&lt;br /&gt;
  |        |     ===  |  |            |   |  |_/_|-   /&lt;br /&gt;
 .-.       |     GND  | ---100n   LED V   -    |     /&lt;br /&gt;
 | |       |          | ---           -   ^    |    o&lt;br /&gt;
 | |6k2    |          |  |            |   |    |    |&lt;br /&gt;
 &#039;-&#039;       |          | GND           &#039;---o----o    &#039;-------o&lt;br /&gt;
  |        |       2|\|7                       |&lt;br /&gt;
  o-----------------|-\ LM741      ___       |/&lt;br /&gt;
  |        |        |  &amp;gt;-------o--|___|--o---|&lt;br /&gt;
  |        o---o----|+/ 6      |   22k   |   |&amp;gt;  BC547&lt;br /&gt;
  |        |   |   3|/|4       |         |     |&lt;br /&gt;
 .-.       |   |     ===       o---.    .-.    |&lt;br /&gt;
 | |       |   o---. GND       |   |    | |5k6 |&lt;br /&gt;
 | |2k7   .-.  |   |   ___    _V_  |    | |    |&lt;br /&gt;
 &#039;-&#039;     KTY10 | + &#039;--|___|--|___|-&#039;    &#039;-&#039;    |&lt;br /&gt;
  |       | | ###      47k   220k        |     |&lt;br /&gt;
  |       &#039;-&#039; ---                        |     |&lt;br /&gt;
  |        |   |                         |     |&lt;br /&gt;
  |        |   |                         |     |&lt;br /&gt;
  &#039;--------o---o-------------------------o-----o------------o GND&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basic Schematic ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Base schematic example.png|right|thumb|Screenshot Basic Schematic]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basic Schematic (&#039;&#039;&#039;BSch3V&#039;&#039;&#039;) ist ein freier Schaltplaneditor für Windows (98/Me/2000/XP). In der aktuellen Version läuft es auch unter Windows7. Es enthält einen Component Library Editor, einen Parts List Generator und einen Netlist Generator, sowie eine Automatic Numbering Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ZIP-Archiv mit engl. Programm, Handbuch und Sourcecode gibt es bei http://www.suigyodo.com/online/e/index.htm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist dort eine Cross-Plattform Version &#039;&#039;&#039;Qt-BSch3V&#039;&#039;&#039; auf der Basis von Qt-Grafiklibraries erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ermöglicht den Export der Schaltungsdaten im [[KiCad]]-Format.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ist bis dato (Mai 2014) gut gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Caneda===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://caneda.org/ Caneda]&#039;&#039;&#039; ist eine open Source Schaltplaneditor und Platinenlayoutsoftware, die auch die Simulation gut integrieren will (Mit Ngspice als Simulationsprogramm). Autor ist Pablo Daniel Pareja Obregon. Caneda ist für Linux und Windows verfügbar. Bei Debian 9.6 (Stretch) ist Caneda bereits im Repository. Es sieht aber so aus, als wäre z.z. noch kein Platinenlayouttool verfügbar. Darum der Eintrag hier unter Schaltplaneditoren. Die Webseite ist etwas unübersichtlich, aber die Dokumentation ist hier zu finden: http://docs.caneda.org/en/latest/gettingstarted.html.&lt;br /&gt;
Erfahrungsberichte willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lepton-EDA ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://github.com/lepton-eda Lepton-EDA]&#039;&#039;&#039; ist ein Fork der [https://www.mikrocontroller.net/articles/Schaltplaneditoren#gEDA-Suite gEDA-Suite]. Bisher aber nur mit Schaltplanerstellung, Netzlistenerstellung und Matriallisten (BOM) Erstellung. Lizenz is GPL. Erfahrungsberichte willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inkscape ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas bekannter noch als Jfig ist [https://inkscape.org/de &#039;&#039;&#039;Inkscape&#039;&#039;&#039;], ebenfalls ein reines Vektorzeichenprogramm, das vor allem (aber nicht nur) SVG-Dateien erstellt, die mit der Wikipedia eine große Verbreitung gefunden haben. Es ist in fast jeder gängigen Linux Distribution enthalten, eine Windowsversion sowie eine [http://portableapps.com/apps/graphics_pictures/inkscape_portable &#039;&#039;&#039;portable Windowsversion&#039;&#039;&#039;] existiert auch. In der Wikipedia findet sich eine Sammlung von Elektroniksymbolen im [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:SVG_electrical_symbols SVG-Format] und [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Electrical_symbols_library.svg hier]. Als Beispiele damit gezeichneter Schaltpläne sei diese [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Created_with_electrical_symbols_library] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KISSCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://ludens.cl/Electron/kisscad/kisscad.html Kisscad] ist ein reiner Schaltplaneditor, dafür sind die Schaltpläne druckreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein portables Windows XP 32bit Programm, läuft aber auch recht gut unter Linux/Wine. Erinnert mit seiner Tastatursteuerung vage an das alte DOS Orcad. Das Zip-File zum Download enthält außer dem Programm und Drumherum eine 12 seitige Bedienungsanleitung in Englisch. Freeware, aber &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; Open Source. Entwickelt von Manfred Mornhinweg aus Chile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== QCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.ribbonsoft.de/qcad.html QCAD] gibt es in einer lizenzpflichtigen und in einer Open Source Community Version. QCAD ist kein ausschließlicher Schaltungseditor, sondern kann auch für andere 2D Zeichnungen (Konstruktionen etc.) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sPlan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sPlan&#039;&#039;&#039; ist ein relativ preiswerter Schaltplaneditor für Windows (95,98,ME,NT,2000,XP,Vista,7,8,10, Versionen ab Oktober 2019 erfordern mindestens Vista oder höher)&lt;br /&gt;
Infos und eine Demoversion von sPlan gibt es u.a. bei http://www.abacom-online.de/html/splan.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TinyCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TinyCAD&#039;&#039;&#039; ist ein weiterer &#039;&#039;Open Source&#039;&#039; Schaltplaneditor für Windows. Mehr Infos gibt es auf der [https://sourceforge.net/projects/tinycad Projektseite]. TinyCAD kann z.&amp;amp;nbsp;B. mit VeeCAD (s.u.) kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - für Lochrasterplatinen und Steckbretter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für experimentelle Zwecke wird gerne auf Streifen- oder Lochraster Platinen zurückgegriffen, die als &amp;quot;Layout&amp;quot; lediglich regelmäßig angeordnete Pads als Lötstützpunkte besitzen, zwischen denen Bauteile angeordnet werden. Desweiteren existieren Steckbretter, bei denen bedrahtete Bauteile in mit Kontaktfedern besetzte Löcher gesteckt werden können.&lt;br /&gt;
Diese Programme unterstützen den Aufbau und die Dokumentation solcher Experimentieraufbauten mit einem sehr speziellen grafischen Tool, welches die Lochrasterplatine bzw. das Steckbrett darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streifen- und Lochraster Platinen können aber grundsätzlich auch mit allen anderen Layoutprogrammen entwickelt bzw. dokumentiert werden, die ein Raster anzeigen können. Exemplarisch sei hier auf die bei KiCad beschriebene Methode verwiesen:&lt;br /&gt;
http://www.mikrocontroller.net/articles/KiCad#Tipps.26Tricks:_Lochraster.2FL.C3.B6tleisten_Platinen_Entwurf_mit_KiCad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BlackBoard Circuit Designer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:BlackBoard.png|right|thumb|Screenshot BlackBoard Circuit Designer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BlackBoard Circuit Designer&#039;&#039;&#039; ist ein freier Schaltplaneditor und ein Layoutprogramm für Loch- und Streifenrasterplatinen, der das Planen der Bauteilplatzierung sowie der beidseitigen Verdrahtung deutlich vereinfacht und sich u.a. auch für die Dokumentation solcher Prototypenaufbauten eignet. Außerdem hat er eine Schnittstelle zur Simulation mit NGSPICE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es benötigt eine Java Runtime, wobei die neueren Versionen vom Oracle JDK nicht unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Programmes wurde eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Sourcecode steht unter https://github.com/mpue/blackboard zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DIY Layout Creator ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Layoutprogramm, welches einen sehr künstlerischen Ansatz verfolgt. Mit ihm können Schaltpläne/Layouts wie in den Aufbauanleitungen von Bausätzen gezeichnet werden. Lochrasterplatinen werden unterstützt. Damit gehört es wie [[#Fritzing|Fritzing]] in die spezielle Kategorie abstraktionsvermeidender Layoutprogramme. Die  Zielgruppe für dieses Programm sind Künstler, Designer und Hobbyisten, spezieller wohl sogar Musiker, aber nicht unbedingt Profielektroniker. Die Software geht speziell auf diese Zielgruppe ein. Dabei wird wie bei Fritzing auf eine niedrige Zugangsschwelle und ein geringes Abstraktionsniveau wert gelegt. Das Programm ist Freeware (GPL v3). Das Programm läuft auf allen Betriebssystemen, auf denen es das Java JDK 8 oder neuer gibt.  Der Autor der Software ist Branislav Stojkovic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://github.com/bancika/diy-layout-creator/blob/master/README.md Link auf die DIY Layout Creator Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://github.com/bancika/diy-layout-creator/releases Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fritzing ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritzing bildschirmfoto.png|miniatur|rechts|Bildschirmfoto Fritzing]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritzing&#039;&#039;&#039; verwendet die Metapher eines Breadboards (Steckbretts), auf dem die Benutzer virtuell Bauteile einstecken. Fritzings Zielgruppe sind Künstler, Designer und Hobbyisten aber nicht unbedingt Profielektroniker und die Software soll speziell auf die Zielgruppe zugeschnitten werden. Dabei wird auf eine niedrige Zugangsschwelle wert gelegt. Das Programm zählt damit genau wie der [[#DIY_Layout_Creator|DIY Layout Creator]] in die Kategorie spezieller abstraktionsvermeidender Layoutsoftware.&lt;br /&gt;
Versionen für Mac OS X, Linux und Windows (XP/Vista) sind bei http://www.fritzing.org erhältlich.&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz besitzt das Programm drei Ansichten, von denen die Erste am häufigsten gezeigt wird – das o.a. Breadboard oder auch eine Streifenrasterplatte. Weiter wird aus dem Steckbrett in einer zweiten Ansicht ein Schaltplan erstellt und in einer dritten Ansicht lässt sich sogar eine ätzbare Leiterplatte mittels Autorouting entwerfen. Die Bauteilliste enthält bereits fertige Komponenten der [[Arduino]]-Gemeinschaft und ähnlicher Produkte wie die von Sparkfun, Parallaxe oder Picaxe. Ein paar Standardbauteile wie eine rote LED oder ein 220Ohm-Widerstand sind schnell zu finden. Die Bauteilbibliothek lässt sich erweitern.&lt;br /&gt;
Die Bedienung ist einfach zu erlernen und es gibt zwar Tastaturkürzel für die wichtigsten Funktionen, aber der erste Schaltplan ist schnell allein mit der Maus erstellt. Eine Umschaltung zwischen Platzierung der Bauteile und Routing ist nicht notwendig. Einfaches Klicken und Ziehen erstellt eine Kabelbrücke als Luftlinie. Auf Ebenen muss der Nutzer auch nicht verzichten. So lassen sich Bauteile, Kabel und Beschriftungen ein- und ausblenden. Auch wenn die Version noch nicht die 1.0 erreicht hat, kann Sie bei bei Schaltungen bis ca. 30 Teilen mit professionellen Programmen mithalten was den Zeitaufwand und die Übersichtlichkeit betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lochmaster ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.abacom-online.de/html/lochmaster.html Lochmaster] ist ein kommerzielles Programm zur Erstellung von Layouts speziell auf [[Lochrasterplatine]]n. Schaltplan und Layout sind ein und dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ProtoCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://sourceforge.net/projects/protocad/ ProtoCAD] ist ein Werkzeug, um schnell Schaltpläne zu entwerfen. Es ist für [[Lochrasterplatine]]n entwickelt worden, kann aber auch für andere Methoden genutzt werden. (Java 1.5 kompatibel, Swing GUI, Open Source). Letzte Aktualisierung 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VeeCAD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://veecad.com/ VeeCAD] Stripboard Layout Editor ist ein Werkzeug, um [[Lochrasterplatine]]n zu entwerfen. VeeCAD ist jetzt als uneingeschränkte Version erhältlich, also nicht mehr in kommerzielle und eingeschränkte freie Version aufgeteilt: NOW FREE AND OPEN SOURCE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== gEDA-Suite ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gEDA ([[gEDA|Artikel]]) ist eine unter anderem aus [[#Gschem|Gschem]] und [[#PCB|PCB]] bestehende Open Source Programmsammlung zur Entwicklung von Schaltplänen und Platinen, die 1998 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gschem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gschem.png|right|thumb|Screenshot Gschem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gschem&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist der Schaltplaneditor aus dem Open Source Projekt gEDA. &#039;&#039;gschem&#039;&#039; wird hauptsächlich auf Linux Rechnern entwickelt, läuft aber auch auf anderen Unix-Betriebssystemen und unter Windows. &#039;&#039;gschem&#039;&#039; ist für die Linuxdistributionen RedHat und Debian als Paket verfügbar, für Windows ist nur eine ältere Version erhältlich und für alle anderen ist selber kompilieren angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedienung ist nicht sonderlich anfängerfreundlich. Hat man sich aber mal daran gewöhnt, dass jeder Menüpunkt mit 1 oder 2 Tasten erreichbar ist, läßt sich&#039;s mit &#039;&#039;gschem&#039;&#039; prima arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Symbolbibliothek (die auch online betrachtet werden kann) sind etwas mehr als 1000 Symbole; das Selbsterzeugen von Symbolen ist jedoch problemlos möglich. Insbesondere ist es aufgrund des gut dokumentierten und einfachen Datei-Formates möglich, mit einfachen Perl-Programmen z.&amp;amp;nbsp;B. aus Reports von Xilinx ISE Symbole zu erzeugen und automatisch zu aktualisieren, wenn sich die Pinzuordnung ändert. Das fehlerhafte Eingeben der Pinbelegung von CPLDs und FPGAs von Hand und die Änderung derselben ist damit für &#039;&#039;gschem&#039;&#039; User Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaltpläne lassen sich als png und als Postscript exportieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzlisten (insgesamt über 20 Formate für PCB, Protel, Eagle, BAE, spice, pads, ... ) lassen sich mit dem Programm &#039;&#039;gnetlist&#039;&#039; generieren. Aus diesem Grund ist man (bis auf die Namen der Footprints) unabhängig von der verwendeten Layout-Software und kann diese auch sehr leicht wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gschem&#039;&#039; bildet zusammen mit PCB und anderen Programmen das [[GEDA|gEDA]] Programmpacket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil der gEDA-Suite sind die Dateiformate, welche alle reiner ASCII-Text sind. Dies macht die Entwicklung von Helper-Tools zur Lösung von speziellen Aufgaben sehr leicht. Außerdem können die Dateien deswegen sehr einfach in Versionsverwaltungssystemen wie CVS verwaltet werden, was insbesondere die Entwickler größerer Projekte zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen über &#039;&#039;gschem&#039;&#039; (gEDA) gibt es unter [http://www.geda.seul.org http://www.geda.seul.org].&lt;br /&gt;
Hier auf der Mikrocontroller.net Seite finden sich Informationen zu Gschem [[GEDA|unter gEDA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;[http://pcb.sourceforge.net/index.html PCB]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist ein freies (Open Source) Layoutprogramm inklusive Autorouter. Zum Zeichnen der Schaltpläne kann [[#Gschem|Gschem]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PCB&#039;&#039; wurde ursprünglich für den Atari ST entwickelt und später nach Unix portiert. &#039;&#039;PCB&#039;&#039; läuft meist unter Linux, kann allerdings mit [https://www.cygwin.com Cygwin] auch unter Windows betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgabeformate stehen [https://de.wikipedia.org/wiki/Postscript Postscript] und Gerber RS-274-X zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil von &#039;&#039;PCB&#039;&#039; ist, dass alle Funktionen auch über Hotkeys gesteuert werden können, was insbesondere nach längerer Einarbeitungszeit ein großer Gewinn gegenüber manchen Windows-Programmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einarbeitung ist es meines Erachtens sehr wichtig, sich das [http://www.geda.seul.org/wiki/geda:gsch2pcb_tutorial Tutorial] durchzulesen. &#039;&#039;PCB&#039;&#039; und &#039;&#039;Gschem&#039;&#039; sind nicht besonders einfach zu benutzen. Gerade am Anfang, wenn man sich versucht damit einzuarbeiten. Aber wenn man einmal mit dem Werkzeug arbeiten kann, wird man es nicht mehr missen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;PCB&#039;&#039; bildet zusammen mit &#039;&#039;Gschem&#039;&#039; und anderen Programmen das [[GEDA|gEDA]] Programmpaket. Hier auf der Mikrocontroller.net Seite finden sich Informationen zu PCB [[GEDA|unter gEDA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PCB-RND ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage: http://repo.hu/projects/pcb-rnd/index.html&lt;br /&gt;
PCB-RND ist eine Weiterentwicklung von PCB, das extrem flexibel und kompatibel mit anderen Layout-Tools sein will. Siehe http://repo.hu/projects/pcb-rnd/user/09_appendix/bridges.svg Es werden 10 Skriptsprachen unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - Sonderlösungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Softwarelösungen, die nicht in andere Kategorien passen. Teilweise sehr neu mit unklarem Geschäftsmodell, weshalb es noch keine Erfahrung gibt, teilweise ältere Open Source Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Electric ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [http://www.staticfreesoft.com/index.html Electric(TM)] VLSI Design System ist ein Open Source Electronic Design Automation (EDA) System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FidoCadJ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://davbucci.chez-alice.fr/index.php?argument=elettronica/fidocadj/fidocadj.inc&amp;amp;language=English FidoCadJ] is a very easy to use editor, with a library of electrical symbols and footprints (through hole and SMD). Albeit its ease of use, it is a very immediate and effective EDA tool for the hobbyst. FidoCadJ stores its drawings in a compact text format. This choice is well suited for the copy and paste in newsgroups and forums. This explains the success of FidoCadJ in Usenet groups and in several portals. FidoCadJ is multi-platform Java program and runs on MacOSX, Linux and Windows. FidoCadJ and its manuals are in english, french and italian. Lizenz: Creative Commons 3.0 BY-NC-ND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FreePCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FreePCB ist ein Open Source PCB Editor für Microsoft Windows, der unter der GNU General Public License veröffentlicht wurde. Er wurde entwickelt, um ihn einfach erlernen und nutzen zu können und dennoch für professionelles Arbeiten geeignet. Er besitzt keinen eingebauten Auto-Router, kann jedoch den web-basierten auf www.freerouting.net verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://en.wikipedia.org/wiki/FreePCB Englischer Wikipedia Eintrag.&lt;br /&gt;
* http://www.freepcb.com/ Offizielle Homepage&lt;br /&gt;
* http://www.freepcb.com/freepcb_user_guide.pdf Users Guide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EasyEDA ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://easyeda.com/ EasyEDA] ist eine kostenlose, Webbrowser-basierte EDA-Plattform zur Entwicklung von Schaltplänen, PCB-Layouts und Prozess-Simulationen (SPICE), deren Nutzung, &#039;&#039;&#039;aber nicht dessen Sourcecode&#039;&#039;&#039; unter der CC BY-SA 2.5 steht (Quelle: https://easyeda.com/page/privacy). Schaltpläne können direkt im Browser via Internet auf einem Server unter Zuhilfenahme der verfügbaren Bibliotheken erstellt werden. Der Serverdienst wird dabei von einem Leiterplattenhersteller gestellt. Projekte können sowohl als privates, als auch als öffentliches Projekt gespeichert werden. Es können Bibliotheken von Altium, Eagle, KiCad und LTspice importiert werden. Aus einem Schaltplan kann auf dem Server ein PCB-Layout gezeichnet werden, und beim Anbieter des Dienstes bestellt werden. Die Layout-Erstellung wird durch eine Autoroute-Funktion unterstützt. Das Projekt wird dabei in einem JSON Stil gespeichert, es kann aber auch in Gerber exportiert werden. Natürlich setzt die Nutzung des Dienstes einen funktionierenden permanenten Internetzugang voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ExpressPCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma &#039;&#039;&#039;ExpressPCB&#039;&#039;&#039; bietet den kostenlosen Schaltplaneditor &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ExpressSCH&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; an. Zusätzlich gibt es das kostenlose Layoutprogramm &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ExpressPCB&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; zum Erstellen von zwei- und vierlagigen Leiterplatten. Die beiden Programme sind auf Windows (NT, 2000, XP, Vista) beschränkt. Die Firma bietet auf der [https://www.expresspcb.com ExpressPCB Homepage] außerdem einen kommerziellen Service für die Herstellung von zwei- und vierlagigen Leiterplatten an. Auf der Seite finden sich [https://www.expresspcb.com/tips-for-designing-pcbs/ hier] einige Hinweise zum Entwurf von Leiterplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PCBWeb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kostenloser Layout- und Schaltplaneditor, dessen Lizensierung unklar ist.(Quelle: http://www.pcbweb.com/faq am 17. Mai 2017). Die Projektdaten werden in einem XML Format lokal vorgehalten, die Bibliotheken liegen auf einer Cloud des Anbieters (Quelle: http://www.pcbweb.com/faq am 17. Mai 2017). Dieser bietet auch eine Möglichkeit an, Platinen aus den Projektdaten zu erstellen. Ein Datenexport ist aber nur in Gerber möglich. Alle verwendeten Bauteile, die auch Arrow im Angebot hat, erscheinen in der Stückliste und können per Knopfdruck dort bestellt werden (Quelle: http://www.pcbweb.com/documentation#bill-of-materials-manager).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pcbweb.com/ Webseite zum Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Razen PCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Razenpcb.png|miniatur|rechts|Screenshot Razen PCB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://razencad.com/ Razen CAD] ist zwar noch in der Beta Phase, aber sieht momentan schon recht vielversprechend aus. &lt;br /&gt;
Es setzt auf Mercurial auf und ermöglicht dadurch kolaboratives arbeiten an einem Layout.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ZenitPCB Suite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.zenitpcb.com/eng/IndexEng.html ZenitPCB Suite] is directed to all those people who want to make printed circuit board for hobby, or to student and academics from universities or high schools, who want to create their own pcb with a professional approach and particularly without having to pay for expensive licenses. ZenitPCB Layout (part of the ZenitPCB Suite) is completely freeware for personal or semi-professional use, limited to [http://www.zenitpcb.com/images/MainBoard_01_01.gif 800 pins]. (Windows XP, Vista)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: ZenitPCB richtet sich an all diejenigen, welche fürs Hobby, Schule, Studium etc professionelle PCBs erstellen möchten, ohne viel Geld für Lizenzen ausgeben zu müssen. ZenitPCb ist in der eingeschränkten Version mit 800 Pins für den semi-professionellen und privaten Gebrauch kostenfrei benutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - meist verwendete Programme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zeichnen sich durch eine (relativ) geringe Einarbeitungszeit aus. Eagle ist der wohl bekannteste Vertreter und kostet in einer kommerziell verwendbaren Version gut drei- bis vierstellig. TARGET 3001! ist in Mitteleuropa recht verbreitet und etwas günstiger als Eagle. KiCad ist Open Source und hat seit 2014 Fahrt aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle bestehen aus Schaltplaneditor und Layoutprogramm inklusive 3D-Ansicht. Mit keinem der Drei macht der versierte Hobbyist eine schlechte Wahl, kostenlose Versionen gibt es ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eagle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Eagle.png|right|thumb|Screenshot Eagle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eagle&#039;&#039;&#039; ([[:Kategorie:Eagle|Artikel]]) ([https://cadsoft.io/de/ Homepage]) von CadSoft, inzwischen Autodesk, ist ein komplettes Paket mit Schaltplaneditor, Layoutprogramm und Autorouter. Das hat den Vorteil, dass man einen erstellten Schaltplan gleich zu einer Platine weiterverarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitgeliefert werden umfangreiche Symbol- bzw. Bauteilbibliotheken, von Widerständen in allen Bauformen über Taster bis hin zu [[AVR]]s. Eine Library für viele aktuelle AVRs findet sich im Download-Bereich &lt;br /&gt;
von [http://www.embedit.de www.embedit.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eagle läuft unter Linux, Windows (2000/XP/Vista/7/8/10) und Mac OS X. Ausgabedateien können direkt an die einschlägigen Hersteller geliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine für nichtkommerzielle Anwendungen kostenlose Version ist von [https://www.cadsoft.io CadSoft] erhältlich. Diese ist auf zweilagige Platinen im halben Euro-Format (80x100mm) sowie Schaltpläne mit nur einer Seite beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autorouter ====&lt;br /&gt;
Der eher mäßige Autorouter funktioniert nur in der kommerziellen Version. Man kann aber den kostenlosen Autorouter von [http://www.freerouting.net www.freerouting.net] verwenden, die Eagle-brd Dateien dort importieren und als Eagle-session-script (.scr) wieder in Eagle importieren. Dabei auf die richtige Version des Eagle-ULP achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stereobild-elektronik-3d.jpg|right|thumb|Rot-Grün-Stereo-Bild]]&lt;br /&gt;
==== 3D-Ansicht ====&lt;br /&gt;
Zum Betrachten des fertigen, bestückten Platinenentwurfs in Form eines 3D-Bilds bietet sich das nicht von CadSoft entwickelte Paket [https://sourceforge.net/projects/eagle3d.berlios/files/?source=navbar eagle3D] an. Mit Hilfe eines ULP wird eine Beschreibungsdatei für den Open Source Renderer &#039;&#039;POVray&#039;&#039; erzeugt, welche dann anschließend halbautomatisch generiert werden kann. Auch Bewegungsanimation und Kameraflug sind möglich. Es wird bereits eine große Zahl an Bauteilen unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungshinweise:&lt;br /&gt;
* [[Eagle im Hobbybereich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Eagle]]&lt;br /&gt;
* [http://gaussmarkov.net/wordpress/category/tools/software/eagle/ Eagle CAD Tutorial] im Blog &#039;&#039;gaussmarkov: diy fx&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TARGET 3001! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:target3001.png|right|thumb|Screenshot TARGET 3001!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TARGET 3001! ([https://www.ibfriedrich.com/de/ Homepage]) für Windows (ME/NT4/2000/XP/Vista/Win7/Win8/Win10) bietet folgende Funktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schaltplan&lt;br /&gt;
* Bauteilerstellung &lt;br /&gt;
* Schaltungssimulation (PSPICE-Syntax)&lt;br /&gt;
* Platinen-Layout mit Autoplacement&lt;br /&gt;
* Autorouter ([http://konekt.com ELECTRA])&lt;br /&gt;
* Anzeige der Platine in 3D&lt;br /&gt;
* Frontplattenentwurf direkt an oder über der Platine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platinen-Layout-Software ist in deutscher, englischer oder französischer Sprache. Es gibt eine für nicht kommerzielle Anwendungen kostenlose Version: &#039;&#039;&#039;TARGET 3001! discover&#039;&#039;&#039; ist beschränkt auf 250 Pins/Pads, 2 Kupferlagen&lt;br /&gt;
und 30 Signale sind simulierbar, die Fläche ist unbeschränkt (1,2m x 1,2m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der c&#039;t 11/07 CD ist eine &#039;&#039;&#039;SE Version&#039;&#039;&#039; von TARGET 3001! verfügbar, welche 400 Pins/Pads verarbeiten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;PCB-Pool Edition&#039;&#039;&#039; hat keine Beschränkungen, speichert aber die Layouts in einem von normalen Target Versionen nicht lesbaren Format. Diese Layouts können dann allerdings nur zum selbst Ätzen ausgedruckt werden oder vom PCB-POOL® produziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
* [https://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide TARGET 3001 Wiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.pcb-pool.com/ppde/service_downloads.html TARGET 3001 PCB-Pool-Edition]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;TARGET 3001!&#039;&#039; bietet ein typisches Windows Look-And-Feel. Eine einfache Einführung findet sich &#039;&#039;&#039;[https://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide/index.php?title=Kurzeinführung2 hier]&#039;&#039;&#039;. Wer sich schon mit Eagle auskennt, kann auch &#039;&#039;&#039;[https://server.ibfriedrich.com/wiki/ibfwikide/index.php?title=Eagle hier]&#039;&#039;&#039; schauen. Es gibt kostenlosen direkten Service durch den Hersteller telefonisch oder per E-Mail auch für Einsteiger oder Demo-User.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KiCad ===&lt;br /&gt;
[[Bild:kicad1.gif|right|thumb|Screenshot KiCad Schaltplan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad ([[KiCad|Artikel]]) ([http://kicad-pcb.org Homepage]) ist ein Paket aus Design-, Layout- und Routingprogramm. Damit können Schaltpläne gezeichnet, diese zu Platinen weiterentwickelt werden und das Ganze dann zur Fertigung der Leiterplatten im Gerber Format exportiert werden. Es existieren viele Hilfsprogramme wie z.B. zur Erstellung eigener Schaltplansymbole und von Bauteil Footprints für das Board, Import von Grafik für Logos, Gerberviewer ec.&lt;br /&gt;
Es existieren umfangreiche Bibliotheken für Schaltplansymbole und Footprints, sowie auch teilweise 3-D Modelle der Bauteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der mitgelieferten, bereits umfangreichen Bibliothek, die auch hier extern zugänglich ist (https://github.com/KiCad) gibt es auf vielen anderen Seiten weitere Bibliotheken zum Download, die einfach integriert werden können (siehe [[KiCad#Sonstige_Bibliotheken_im_Netz|KiCAD-Artikel]]). Die Erstellung und Vorhaltung von Symbolen, Footprints und 3D-Modellen ist aber mittlerweile wegen des enormen Umfanges seit 2015 ein eigenständiges Projekt, welches auf Gitub gehosted ist. Auf diese Footprintbibliotheken kann direkt aus dem Layoutprogramm zugegriffen werden, auch wenn dringend empfolen wird, eine lokale Arbeits- und Sicherungskopie anzulegen. Auch Symbolbibliotheken und 3D-Modelle können von dort bezogen werden. Selbstredend ist es auch einfach möglich, Symbole und Footprints mit KiCad selber zu erstellen. Für die Erstellung von 3D-Modellen sind andere Programme nötig. Doch auch hier besteht eine Anzahl von openSource Programmen, wie z.B. als primitives Beispiel Wings-3D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine KiCad Mailingliste findet sich unter http://groups.yahoo.com/group/kicad-users/. Die Anmeldung erfolgt erst, nachdem man vom Besitzer freigeschaltet wurde (wie üblich für die meisten Yahoo-Groups). Weitere User Foren sind hier aufgelistet: http://kicad-pcb.org/community/sites/#_forums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KiCad Projekt wurde von Jean Pierre Charras gestartet und enthält eine Gruppe recht aktiver Entwickler. Es ist auf [http://de.wikipedia.org/wiki/Launchpad Launchpad] angesiedelt. Auch eine Nutzergruppe des [http://de.wikipedia.org/wiki/CERN CERN] beteiligt sich mit einem [https://code.launchpad.net/~cern-kicad/kicad/kicad-gal-orson branch] an der Weiterentwicklung von KiCad: [http://www.ohwr.org/projects/cern-kicad/wiki/WorkPackages Über die geplante Weiterentwicklung von KiCad (englisch)] und [http://home.web.cern.ch/about/updates/2015/02/kicad-software-gets-cern-treatment warum das CERN KiCad unterstützt (englisch)] . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad basiert auf wxWidgets und ist damit plattformübergreifend. Die Programme sind unter der GPL veröffentlicht und damit echte Open Source. KiCad darf frei benutzt werden und die Nutzer haben volle Rechte an ihren damit erstellten Schaltplänen und Layouts, auch für kommerzielle Nutzung. Im deutschsprachigen Raum existiert noch ein Zeichenprogramm für Elektrotechnik, welches auch kicad heißt, aber ein kommerzielles Projekt ist, und mit dem hier behandelten lediglich den Namen gemeinsam hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Umsteiger von anderen Programmen sollten sich nach wenigen Stunden bereits die gleichen Ergebnisse erzielen lassen. Zum Erlernen kann man auf die Tutorials unter http://kicad-pcb.org/help/tutorials/ zurückgreifen. Ebenso findet sich hier unter [[KiCad]] eine umfangreiche FAQ (und Bibliothekssammlung). Das KiCad Projekt hat eine umfangreiche Dokumentation unter http://kicad-pcb.org/help/documentation/ in einigen verschiedenen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schaltplaneditor von KiCad verfügt über Möglichkeiten hierarchische Schaltpläne anzulegen. Etwas, das man nicht mehr missen möchte, nachdem man einmal damit gearbeitet hat. Obwohl ursprünglich nicht dafür gedacht, lässt sich dieses System nutzen, um aus vorgefertigten Teilschaltplänen einen Hauptschaltplan modular zusammenzusetzten. Eine Anleitung dazu findet sich hier: [[Media:HierarchischeSchaltplaeneAlsBausteineInKicad_RevC_23Dec2013.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Simulation lässt sich ngSpice (http://ngspice.sourceforge.net/download.html) einbinden, so dass auch aus KiCad eine direkte Simulation aus dem Schema heraus möglich wird. Eine Anleitung befindet sich unter http://stffrdhrn.github.io/electronics/2015/04/28/simulating_kicad_schematics_in_spice.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:kicad2.gif|right|thumb|300px|Screenshot KiCad 3D-Ansicht]]&lt;br /&gt;
KiCad liefert eine schöne 3D-Ansicht des fertigen Layouts einschließlich der bestückten Bauteile, so dass man an dieser Stelle schon einmal einen Überblick bekommt, ob vielleicht nicht doch etwas vergessen wurde. Es gibt zwar nicht für alle Bauformen ein 3D-Modell, allerdings lassen sich diese selbst erstellen. Das 3D-Modell lässt sich exportieren, um es z.B. in mechanischen CAD-Systemen zu verwenden (Passt die Platine hinein? lässt sie sich montieren?).&lt;br /&gt;
[[Bild:DC-50Ohm_Terminierung_Downside.png|right|thumb|Unterseite eines Messadapters]]&lt;br /&gt;
[[Bild:DC-50Ohm_Terminierung_Upside.png|right|thumb|Oberseite eines Messadapters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad enthält eine Autoplacement und eine Autorouterfunktion, die aber leider nicht sehr effizient sind. Außerdem sind sie schlecht dokumentiert. Es lassen sich aber Netzlisten zum Export in mehrere verschiedene externe Autorouter erzeugen. Desweiteren lässt sich der bekannte Freeroute Autorouter im Netz direkt verwenden. Desweiteren können Netzlisten zum Export in Spice erzeugt werden.&lt;br /&gt;
Neuere KiCad Versionen enthalten allerdings einen sehr effizienten interaktiven Router. Dieser kann allerdings nur verwendet werden, wenn die Hardware und das Betriebssystem des Rechners aktuelle openGL Versionen unterstützt. Hier ein Video zur Benutzung des interaktiven Routers: https://www.youtube.com/watch?v=CCG4daPvuVI (aktueller: https://www.youtube.com/watch?v=QwxDOHjU2PA). Ebenso existiert ein Tool für &amp;quot;Different Pair matching&amp;quot; um Leiterbahnen gleicher Länge (Laufzeit) zu erzeugen. Siehe dazu dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=chejn7dqpfQ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eagle 6 Boarddateien können in KiCad eingelesen werden. Ebenso können Eagle &amp;quot;Packages&amp;quot; als Footprintbibliotheken in KiCad eingebunden werden. Auch gEDA Footprints können direkt als KiCad Footprint Bibliothek in PCBnew eingebunden werden. Diese Funktionen sind aber noch als experimentell zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren existieren eine Reihe von Konvertern, mit denen Daten anderer Platinenlayoutprogramme nach KiCad exportiert werden können. Eine Liste findet sich hier: [[KiCad#Konverter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad kann Gerberdaten wahlweise als &amp;quot;Extendet Gerber&amp;quot; oder im aktuellen [[Gerber-Tools#Aktuell:_Gerber_Version_2_.28X2.29|Gerber Version 2]] exportieren, die jeder seriöse Leiterplattenhersteller verarbeiten kann. KiCad ist mittlerweile soweit verbreitet, das viele Leiterplattenhersteller die KiCad-Board Daten auch direkt verarbeiten können, auch wenn das wegen der Fehleranfälligkeit keine empfehlenswerte Vorgehensweise ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KiCad Packet enthält außerdem einen Gerberdatenviewer, der auch eingelesene Gerberdaten als Layout reimportieren kann. &lt;br /&gt;
Sauberes Gerber vorausgesetzt, kann KiCad damit gut für reverse Engeneering verwendet werden, in Fällen, wo nur noch die Gerberdaten einer Platine vorhansden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem zählt zum KiCad Packet ein &amp;quot;Leiterplattenrechner&amp;quot; mit dem z.B. Wellenwiderstände, Leiterbahnbreiten und Isolationsabstände bestimmt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KiCad kann (Version Dezember 2015) Boards mit 32 Kupferlagen und die dazugehörigen Löttstop-, Umriss-, Lötpasten-, Kleber-, Silkscreen- etc. Lagen verarbeiten. Die mögliche Leiterplattengröße liegt über 2x2m. Damit ist eine deutlich größere Fläche als die von Einheitstafeln abgedeckt. Wer Platinen im oder über dem Einheitstafelnformat benötigt, wird Mühe aufwenden müssen, einen Hersteller dafür zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Kritikpunkt wäre, dass die offizielle Symbolbibliothek nur amerikanische, aber keine europäischen Schaltplansymbole enthält. Aber eine aktuelle Version einer europäischen Symbolbibliothek findet sich hier in  Mikrocontroller.de unter [[KiCad#Bibliotheken]]&lt;br /&gt;
unter SymbolsSimilarEN60617+oldDIN617-RevE8.lib&lt;br /&gt;
Diese enthält aber nicht nur EN60617 Symbole, sondern auch einige andere Symbole wie Logos für Gefahr, Hochspannung, ESD-Schutz und Dummy Symbole für Platinenumrisse, Fiducials, Messpunkte ec. Eine [https://www.mikrocontroller.net/wikifiles/7/77/Symbols_EN60617_13Mar2013.lib &amp;quot;gereinigte&amp;quot; EN60617 Bibliothek] findet sich am gleichen Ort unter Symbols_EN60617_13Mar2013.lib, zusammen mit einem &lt;br /&gt;
[https://www.mikrocontroller.net/wikifiles/e/e6/Symbols_EN60617_13Mar2013.pdf  PDF-Katalog der enthaltenen Symbole].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einarbeitung in KiCad ist vergleichbar mit Eagle. Es hängt vermutlich von den individuellen Denkstrukturen ab, welches Programm man handlicher findet. Ein großer Vorteil sind die Dateiformate, welche alle reiner ASCII-Text sind. Dies macht die Entwicklung von externen Skripten zur Lösung von speziellen Aufgaben sehr leicht. Außerdem können die Dateien deswegen sehr einfach in Versionsverwaltungssystemen wie CVS verwaltet werden, was insbesondere die Entwickler größerer Projekte zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
Ein internes Skripting unter Python für KiCad ist in der Entwicklung. z.Z. kann es aber nur unter PCBnew verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bigmessowires.com/2014/12/09/eagle-vs-kicad-revisited/ Und hier ein Link auf eine Kritik/Meinung (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan- und Leiterplattensoftware - Neulinge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CircuitMaker ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[http://circuitmaker.com/ CircuitMaker]&#039;&#039;&#039; ist eine kostenfreie, cloudbasierte und vereinfachte Version des vollwertigen AltiumDesigner. Mehr zur Historie in der [https://en.wikipedia.org/wiki/CircuitMaker englischen Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funktionsumfang ist nicht jener von einem vollwertigen AltiumDesigner, aber viele Aspekte sind gleich.&lt;br /&gt;
So ist es auch möglich, Leiterbahnen mittels Hug &#039;n Shove zu verschieben oder komplexe DesignRules anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cloud&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Cloud beschränkt sich darauf, dass die eigenen Files dort abgelegt werden.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wäre die Idee, dass alle Community Mitglieder alle Projekte selbst benutzen und bearbeiten könnten. Wenn man jedoch das eigene Projekt nie &amp;quot;committed&amp;quot;, dann ist es auch nie sichtbar für andere Mitglieder. Zudem werden sämtliche Daten auch Lokal in einem Ordner abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DesignSpark PCB ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Integrierter Schaltplan-Editor mit Autorouter und Leiterplatten-Designer&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DesignSpark PCB ist kostenlos auch für kommerzielle Projekte, allerdings nicht quelloffen (Open Source). Eine Registrierung des Users ist unbedingt erforderlich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unbegrenzte Leiterplattengröße, im Prinzip auch unbegrenzte Layer-Anzahl.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig - leider z.Zt. nur als englische (u. chinesische) Version verfügbar. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Features: z.B. professionelle 3D-Designsoftware, Schnittstelle zu SPICE, Gerberausgabe direkt. Import von EAGLE-Datein möglich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kostenloser Download: http://www.rs-online.com/designspark/electronics/deu/page/designspark-pcb-home-page bzw. http://www.rs-online.com/designspark/electronics/deu/ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfahrungsbericht, der veralteten Version 3.0. Es existiert heute (2016) die Version 7.01: [http://www.ps-blnkd.de/Erfahrungsbericht_Schaltung&amp;amp;Leiterplatte.pdf] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene Tutorials &amp;quot;DesignSpark Tipps &amp;amp; Tricks&amp;quot; in deutscher Sprache im &amp;quot;Elektor&amp;quot; 2014/2015.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/DesignSpark_PCB Wikipedia Artikel zu DesignSpark]. DesignSpark PCB ist an den Bauteiledistributor [http://de.rs-online.com/web/generalDisplay.html?id=DesignSpark-Jan11 RS Components] angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DipTrace ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diptrace besteht aus einem Schaltplan-, Layout-, Symbol- und Footprint-Programm.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Benutzer-Schnittstelle bietet pro Objekt (Symbol, Part, Pad, etc.) ein Kontext-Menü an. Dies ermöglicht oft eine unkomplizierte, geradlinige Bedienung. Trotzdem können grundlegende Arbeiten teils etwas umständlich und zweitaufwändig sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Programme bieten keine regelbasierten Konfigurationen oder (Script-)Programme. In andern Worten Diptrace ist wenig anpassbar.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diptrace bietet ähnlich viele Funktionen wie Eagle.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angeboten werden verschiedene Editionen auch für nichtkommerzielle Nutzung, siehe http://diptrace.com/buy/non-profit/&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die kleinste und komplett kostenlose non-profit Version ist aktuell (Juni 2016) auf zwei Lagen und 500 Pins beschränkt. Zum Vergleich: ICs mit 48 Pinnen sind keine Seltenheit. Es gibt aber auch verbilligte erweiterte und volle non-profit Lizenzen. Die strikte Forderung &amp;quot;non profit&amp;quot; verbietet implizit eine Veröffentlichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützte Betriebssysteme: Windows (Linux mit Wine, funktioniert mit Debian 8 &amp;quot;Jessie&amp;quot; hervorragend), Mac OS X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.diptrace.com/ DipTrace.com (Homepage)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.mikrocontroller.net/topic/319636#new Forumsbeitrag/Diskussion über Diptrace (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.mikrocontroller.net/topic/320897/ Geeignete Schaltplan und Layoutsoftware für Hobbyprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Horizon ===&lt;br /&gt;
Ein open source CAD Prorgramm in Entwicklung, aber schon recht weit fortgeschritten.&lt;br /&gt;
Siehe Diskussion und Verlauf im Forum: http://www.mikrocontroller.net/topic/417908#new&lt;br /&gt;
Horizon direkt con GitHub: https://github.com/carrotIndustries/horizon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterte Schaltplan- und Leiterplattensoftware ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese integrieren zusätzlich spezielle Funktionen, wie FPGA-Entwicklung oder impedanzkontrollierten Layouts. Sie eigenen sich mit langer Einarbeitungszeit und mindestens vierstelligem Preis nur, wenn man sehr viel damit arbeitet. Die Übergänge zu den &#039;&#039;Platzhirschen&#039;&#039; aus der vorherigen Kategorie sind fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altium Designer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Altium&#039;&#039;&#039; (aus Protel hervorgegangen) ist eine kommerzielle EDA Suite die umfangreiche Funktionen beinhaltet.&lt;br /&gt;
Neben den Klassikern wie Schaltplan und Layouterzeugung werden auch elektronische Simulationen, FPGA Entwicklungstools, und diverse andere Features per PlugIn vom Hersteller angeboten. Seit 2011 ist der Sitz in China, dort sind auch die Programmierer.&lt;br /&gt;
Leider ist der Produktzyklus momentan sehr kurz, sodass fast jährlich neue Hauptrelease erscheinen (aktuell 15.1) und in Abständen von 2-6 Monaten &amp;quot;Zwischenupdates&amp;quot; veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Diverse Formate können importiert und exportiert werden, sodass man u.A. &amp;quot;fast&amp;quot; nahtlos mit MCAD Systemen kooperieren kann [https://docs.google.com/viewer?url=http://www.altium.com/files/training/Module%2020%20-%203D%20Mechanical%20CAD.pdf LINK]&lt;br /&gt;
* Diverse Funktionen für HighSpeed Designs [http://fplreflib.findlay.co.uk/articles/37941%5CHiSpeedDesignTutorialforAltiumDesigner_long.pdf LINK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wurde der Preis in der jüngsten Vergangenheit des Öfteren nach oben korrigiert.&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
2014-04-11: Achtung Altium erhöht zum 31.6.2014 schon wieder die Preise und dieses Mal um satte 34% (4000€ auf 5400€!). Das entspricht einer Erhöhung um +68% in 5 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BAE ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;artels &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;uto &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;ngineer ([[BAE-Tutorial|Artikel]]) unterstützt die Erstellung von Schaltplänen, Leiterplatten und integrierten Schaltungen und läuft unter Windows, Linux und verschiedenen X11-/Unix-Systemen. Der Schaltplaneditor kann Pläne auf beliebig vielen Blättern erstellen, wobei auch hierarchische Strukturen möglich sind. Der Autorouter erzeugt recht brauchbare Ergebnisse, wobei beliebige Teile mit der Hand vorab geroutet werden können. Ein Autoplacer ist ebenfalls vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine auf Schaltplaneingabe beschränkte Version und eine kastrierte Evaluierungsversion sind auf der [https://www.bartels.de/bae/bae_de.htm BAE Homepage] downloadbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [https://www.bartels.de/bae/baeprice_de.htm preiswerteste] kostenpflichtige Version ist das &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;BAE Light&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Diese Version ist auf Leiterplatten der Größe 180x120 mm² und auf 2 Lagen beschränkt, eine Beschränkung auf eine bestimmte Pinanzahl gibt es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird eine Economy-, Professional- und Highendversion angeboten, die jeweiligen Eigenschaften sind im Abschnitt [https://www.bartels.de/baedoc/inst_de.htm#BAEINST_BAE Bartels AutoEngineer Softwarekonfigurationen] erklärt. Interessant ist z.&amp;amp;nbsp;B. der Bauteilhöhencheck.&lt;br /&gt;
Mit dem &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;BAE IC Design&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; dringt man bis in den Bereich der IC- und ASIC-Entwicklung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pulsonix ===&lt;br /&gt;
[http://www.pulsonix.com PULSONIX] ist ein Schaltplan- und Layout-Werkzeug mit [http://www.pulsonix.com/downloads/datasheets/Pulsonix%20FPGA.pdf integriertem FPGA-Interface] zum Import von Pindefinitionen, sowie [http://www.pulsonix.com/downloads/datasheets/Pulsonix%20Spice%20V2.0%20UK.pdf integriertem Schaltungssimulator] auf PSpice-Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsprogramme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fped ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein quelloffenes Programm nur als Hilfestellung zum Erstellen von Footprints. Das spezielle daran ist eine Beschreibungssprache für Footprintdateien. Exportmöglichkeiten in [[KiCad]] (2010) und Postscript. [http://downloads.qi-hardware.com/people/werner/fped/gui.html Homepage]   ([http://projects.qi-hardware.com/index.php/p/fped/source/tree/master/manual alternative Fped Seite]) aber das Debian Projekt enthält mehr [https://packages.debian.org/sid/electronics/fped Nebeninformationen zu Fped]. Autor ist Werner Almesberger. Betreuer des Debian Paketes ist Xiangfu Liu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Integrierte Elektronikentwicklung ==&lt;br /&gt;
Komplette Entwicklungsumgebungen, die praktisch alle Facetten der Elektronikentwicklung (EDA), also z.B. auch Gehäusebau, Unterstützung zur EMV-Simulation, Bauteil und Lieferantenverwaltung abbilden und sich damit hauptsächlich für große Unternehmen eignen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orcad Cadence Design Systems ===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Cadence_Design_Systems Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
=== Mentor Graphics ===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Mentor_Graphics Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
=== Zuken ===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Zuken Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software-Entwicklungen hier im Forum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuweilen stellen Forenmitglieder Eigenentwicklungen aus diesem Bereich vor.  In diesem Abschnitt finden sich Links auf die entsprechenden Threads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/417908 horizon]&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/351306 HobbyCi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaltungssimulation]]&lt;br /&gt;
* [[Dos and don&#039;ts - Platinenlayout]]&lt;br /&gt;
* [[Lochrasterplatine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaltplaneditoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Listen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>172.26.14.10</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=K%C3%BChlk%C3%B6rper&amp;diff=104270</id>
		<title>Kühlkörper</title>
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		<updated>2021-04-15T08:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;172.26.14.10: Umschreibung von 1/150 in den Faktor 150 für bessere Verständlichkeit&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel versteht sich als Unterpunkt zum Artikel [[Leistungselektronik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kühlkörper (engl. &#039;&#039;heat sink&#039;&#039;) vergrößert oder verändert die, zur Wärmeabgabe vorhanden, Oberflächen elektronischer Bauteile. Er wird immer dann benötigt, wenn die Verlustleistung so hoch ist, dass die, sich aufgrund der herrschenden Randbedingungen wie Wärmeleitfähigkeit, Luftkonvektion und Umgebungstemperatur, einstellende Bauteiltemperatur den maximal zulässigen Wert übersteigen würde. Ein Kühlkörper kann dazu die Oberfläche des Bauelementes vergrößern, die Kühlung durch freie Konvektion verbessern oder eine aktive Kühlung durch Belüftung oder Flüssigkeitskühlung möglich machen. Durch die Verwendung eines Kühlkörpers sinkt der Wärmewiderstand, was der Temperaturerhöhung pro Leistungseintrag des Bauteils entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild: Rippenkuehlkoerper.png | thumb | 300px| Rippenkühlkörper, Schnittdarstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das grundlegende Prinzip sieht man an jedem Rippenkühlkörper. An der Stelle, an der das zu Kühlende Objekt kontaktieren soll (&#039;&#039;auf Skizze rot markiert&#039;&#039;), befindet sich eine größere Menge Material, um die punktuell eingeprägte Wärme möglichst verlustarm auf die Fläche des Kühlkörpers zu verteilen. In Computer-Kühlkörpern ist dort oft Kupfer eingepresst (&#039;&#039;oft als heat-spreader, Wärmespreizer bezeichnet&#039;&#039;), da dessen thermischer Widerstand nochmals günstiger ausfällt als der von Aluminium. Danach folgen viele, nach außen dünner verlaufende Rippen. Nahe der Wärmequelle befindet sich dickeres Material, um einen möglichst hohen Wärmestrom zu ermöglichen (&#039;&#039;vgl. höherer Kabelquerschnitt bei Strom&#039;&#039;). Ein idealer Kühlkörper besitzt eine unendlich große Oberfläche, bei unendlich kleiner Masse. Grundsätzlich wird bei der Herstellung versucht eine möglichst gute Wärmeabgabe an die Umgebung zu ermöglichen. Viele Kühlkörper werden aus preiswerten [http://de.wikipedia.org/wiki/Strangpressen Strangpressprofilen] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wärmewiderstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Kennzahl eines Kühlkörpers ist der Wärmewiderstand. Er gibt an, um wie viel Kelvin sich die Temperatur zwischen Wärmequelle und Umgebung unterscheidet, wenn eine bestimmte Wärmeleistung abgeführt werden muss. Die Einheit ist &#039;&#039;&#039;K/W, Kelvin pro Watt&#039;&#039;&#039;. (&#039;&#039;Hinweis: Oft wird fälschlicherweise die Einheit °C/W angegeben, doch Temperaturdifferenzen werden in Kelvin angegeben&#039;&#039;). Je niedriger der Wärmewiderstand, desto besser der Kühlkörper. Er kann somit die gleiche Wärmeleistung mit einem kleineren Temperaturunterschied abführen. Dadurch bleibt das Bauteil kühler, was der Lebensdauer und Funktionssicherheit zu Gute kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gilt die Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T = P_{\theta} \cdot R_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Umgebung in K&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;P_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmeleistung in W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand in K/W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der griechische Buchstabe Theta wird als Symbol für Wärmekenngrößen verwendet, denn es geht bei diesen Rechnungen um Wärmewiderstände und Wärmeleistungen, keine elektrischen Widerstände und elektrische Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechnung des Wärmewiderstands ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Kühlkörper ist der Wärmewiderstand im Datenblatt angegeben. Diesen rein aus dem Aufbau zu berechnen ist sehr schwierig, auch das Messen ist nicht so einfach. Was man jedoch berechnen kann und muss ist der Wärmewiderstand eines Gesamtaufbaus, d.h. Bauteil + Kühlkörper. Dazu muss man im Wesentlichen zwei Fälle unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteil ohne Kühlkörper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Kühlkörper kann ein Bauteil seine Wärme über zwei Wege abgeben. Über das Gehäuse direkt an die Luft (Abstrahlung und Konvektion) oder über die Anschlüsse auf die Platine (Wärmeleitung). Dies alles findet parallel statt, aber je nach Gehäusetyp und Platinengestaltung ist die Verteilung auf die Kühlwege verschieden. Transistoren im Metallgehäuse (z.&amp;amp;nbsp;B. TO-3) oder mit Metallfahne (z.&amp;amp;nbsp;B. TO-220) können recht viel Wärme über das Gehäuse abgeben (Konvektion). Effektive Abstrahlung braucht immer recht hohe Temperaturdifferenzen von 100K und mehr, wie sie meist nur von Leistungswiderständen und Elektronenröhren erreicht werden. Leistungsdioden im Plastikgehäuse hingegen können den Großteil der Wärme nur über die Anschlüsse abgeben. Deshalb sollten diese möglichst kurz sein, und auf der Platine an dicke Leiterbahnen oder gar Kupferflächen angeschlossen werden. Ähnliches gilt für leistungsverstärkte DIL- oder SOIC-[[IC-Gehäuseformen | Gehäuse]], welche oft für [[H-Brücken_Übersicht | Leistungstreiber]] oder [[FET | MOSFETs]] verwendet werden. In diesen Fällen sollten die Pins direkt an Kupferflächen &#039;&#039;&#039;ohne&#039;&#039;&#039; Wärmefallen ([https://de.wikipedia.org/wiki/Thermal_Pad Thermal Pad]) angeschlossen werden, auch wenn dadurch das [[Löten]] erschwert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten Bauteile ist im Datenblatt der Wärmewiderstand zwischen dem eigentlichen Chip und der Umgebung angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JA}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand (griechisches Zeichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Theta Groß-Theta]) zwischen Sperrschicht und Umgebung ohne zusätzlichen Kühlkörper in K/W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann man direkt in die oben genannte Formel gehen und die Temperaturdifferenz ausrechnen. Die Temperatur der Sperrschicht errechnet sich einfach aus der maximalen Umgebungstemperatur (meist Luft) und dem errechneten Temperaturunterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;T_J = T_A + \Delta T &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_J&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperatur der Sperrschicht in °C (engl. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;j&#039;&#039;&#039;unction&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_A&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperatur der Umgebung in °C (engl. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;mbient&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Umgebung in K&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteil mit Kühlkörper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mit einem IC größere Verlustleistungen umsetzen (Linearer Spannungsregler, [[Transistor]], etc.] muss meist ein Kühlkörper her. Die jeweiligen Gehäuse besitzen dazu meist eine Kühlfahne, an die man den Kühlkörper anschrauben kann. Bei anderen gibt es Klemmen, die den Kühlkörper fest klemmen. Hier gibt es einiges zu beachten. Der Kühlkörper darf nicht zu schwach angeschraubt werden, sonst ist der Wärmewiderstand zwischen Gehäuse und Kühlkörper zu groß. Er darf aber auch nicht zu stark angeschraubt/angepresst werden, um das Gehäuse nicht zu deformieren. Wichtig ist der Übergang zwischen IC und Kühlkörper. Hier muss bei größeren Leistungen (&#039;&#039;&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;\thickapprox&amp;lt;/math&amp;gt;5W&#039;&#039;) Wärmeleitpaste verwendet werden. Ihre Aufgabe ist es, die Luft zwischen den Oberflächen zu verdrängen, welche sich in den mikroskopischen Unebenheiten befindet und den Wärmewiderstand &#039;&#039;&#039;deutlich&#039;&#039;&#039; erhöht. Dabei sollte die Schicht möglichst dünn sein, denn die Wärmeleitpaste ist im Vergleich zu Aluminium oder Kupfer ein schlechter Wärmeleiter (trotzdem deutlich besser als Luft). Ein oft verwendetes TO-220 Gehäuse hat eine Kühlfläche von ca. &amp;lt;/sup&amp;gt;1 cm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;. Wird ein Kühlkörper ohne Wärmeleitpaste aufgeschraubt, und angenommen es entsteht dabei ein &#039;&#039;&#039;Luftspalt von nur 10µm Breite&#039;&#039;&#039;, hat dieser einen Wärmewiderstand von &#039;&#039;&#039;ca. 4K/W&#039;&#039;&#039;! Mit Wärmeleitpaste wird dieser 150 mal kleiner, also etwa 0,026 K/W groß. In der Praxis ohne Ideale Bedingungen würde dieser Wert schätzungsweise eher in ein Bereich von 0,75K/W &amp;lt;math&amp;gt;\pm&amp;lt;/math&amp;gt;0,25K/W fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; width:22em&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10em&amp;quot; | Material&lt;br /&gt;
! Wärmeleitfähigkeit&amp;lt;br/&amp;gt;[W/(m*K)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Luft            || 0,026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wärmeleitpaste  ||   4 -  10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aluminium       || 221*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALMg3           || 140 - 160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALMg4,5Mn       || 120 - 140&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALMgSi1         || 170 - 220&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALCuMg1         || 160 - 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALCu6,5Mn0,3    ||   95 - 130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kupfer          || 370*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Messing MS60    ||   90 - 113&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Cu Be 2         ||   92 - 125&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cu Co 2 Be      || 192 - 239&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cu Cr 1 Zr      || 167 - 320&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cu Ni 2 Si      ||   67 - 120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl 0,2%C     ||   50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl 8%Cr      ||   21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zinn            ||   65&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blei            ||   35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Werte DIN V 4108-4, Achtung: bei den verfügbaren Legierungen sind weit geringere Wärmeleitfähigkeiten zu erwarten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berechnung des gesamten Wärmewiderstandes müssen hier drei Widerstände in Reihe betrachtet werden. Der Erste ist im Datenblatt zwischen Chip und Gehäuse angeben (engl. junction to case). Danach kommt der Übergang Gehäuse-Kühlkörper. Dieser ist von der Oberflächengüte und der Wärmeleitpaste abhängig und ist bei einigen Leistungsbauteilen im Datenblatt angegeben, manchmal kann er nur abgeschätzt werden. Ein TO220 Gehäuse mit dünner Schicht Wärmeleitpaste hat hier ca. 0,5-1K/W. Zum Schluss muss noch der Wärmewiderstand des Kühlkörpers addiert werden, dieser ist im Datenblatt angegeben. Vorsicht, bei größeren Kühlkörpern mit großen Rippen ist die Einbaulage wichtig, damit der Luftstrom frei strömen und gut kühlen kann (freie Konvektion, warme Luft strömt nach oben und kalte strömt unten nach). Die drei Wärmewiderstände werden addiert und über die oben angegebene Formel der Gesamtwärmewiderstand und damit die Temperaturerhöhung der Sperrschicht berechnet.&lt;br /&gt;
Dabei muss man aufpassen, dass man nicht aus Versehen den Wärmewiderstand ohne Kühlkörper (&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JA}&amp;lt;/math&amp;gt;) in die Formel einsetzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta} = R_{\theta JC} + R_{\theta CS} + R_{\theta S}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; - Gesamtwärmewiderstand in K/W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JC}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand zwischen Sperrschicht und Gehäuse (engl. &#039;&#039;&#039;j&#039;&#039;&#039;unction - &#039;&#039;&#039;c&#039;&#039;&#039;ase)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta CS}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand zwischen Gehäuse und Kühlkörper (engl. &#039;&#039;&#039;c&#039;&#039;&#039;ase - heat &#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039;ink)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand des Kühlkörpers (engl. heat &#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039;ink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird eine Schaltung in einem Gehäuse eingesetzt, muss man dafür sorgen dass die warme Luft abgeführt wird, vor allem in Kunststoffgehäusen. Ansonsten gibt es einen Wärmestau und die Temperatur steigt deutlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S}&amp;lt;/math&amp;gt; - max. Wärmewiderstand des Kühlkörpers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;P_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; : 10 W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JC}&amp;lt;/math&amp;gt; : 3 K/W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta CS}&amp;lt;/math&amp;gt; : 0,5 K/W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_J&amp;lt;/math&amp;gt; : 130 °C&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_A&amp;lt;/math&amp;gt; : 40 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Berechnung durchführen zu können, müssen wir zuerst die maximal zulässige  Temperaturdifferenz zwischen Sperrschicht und Umgebung festlegen. Je größer man diesen Wert wählt, umso kleiner kann der Kühlkörper sein, aber umso heißer wird auch das Bauteil im Inneren betrieben.&lt;br /&gt;
Eine Angabe dazu findet man manchmal im Datenblatt (Operating junction temperature). Achtung, manchmal wird nur die zulässige Umgebungstemperatur genannt (Operationg temperature)! Wenn nicht, kann man sich an folgenden Angaben orientieren&lt;br /&gt;
* Leistungsbauteile wie [[Transistor]]en, [[TRIAC]]s etc. sind meist bis 150°C Sperrschichttemperatur ausgelegt, teilweise auch bis 200°C&lt;br /&gt;
* Leistungs-LEDs verkraften dauerhaft nur um die 80°C&lt;br /&gt;
* Man sollte die maximalen Betriebstemperaturen nicht ausreizen, wenn man eine hohe Lebensdauer und Funktionssicherheit anstrebt und 10-30K unter den Maximalwerten bleiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T = T_J - T_A = 130 ^\circ C - 40 ^\circ C = 90 K&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta} = \frac { \Delta T}{P_{\theta}}  = \frac {90K}{10W} = 9 K/W  &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S} = R_{\theta} - R_{\theta JC} - R_{\theta CS} = 9 K/W - 3 K/W - 0,5K/W = 5,5 K/W&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S} \leqq 5,5 K/W&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kühlkörper darf einen maximalen Wärmewiderstand von 5,5 K/W haben, wenn die oben genannten Bedingungen eingehalten werden sollen. Ein Kühlkörper mit einem kleineren Wärmewiderstand hält das Bauteil kühler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwangskühlung  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich muss der Kühlkörper die Wärme auch abführen können. Was aber, wenn der für den Wärmeabtransport benötigte Kühlkörper mechanisch nicht ins Gehäuse paßt oder die entstehende Eigenkonvektion zu gering ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen die Lüfter zum Einsatz, das Ganze nennt sich dann Zwangskühlung. Der Effekt beruht darauf, dass wesentlich mehr Luft am Kühlkörper vorbeiströmen kann und damit (bei gleicher Temperaturerhöhung des Luftvolumenelementes) insgesamt mehr Wärme abgegeben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz eines Lüfters lässt sich der effektive Wärmewiderstand eines Kühlkörpers etwa um mehrere Faktoren verbessern, bzw. der Kühlkörper kann in der Größe entsprechend reduziert werden. Dabei sind je nach Einbausituation des Kühlers und des Lüfters Faktoren zwischen 3-10 möglich. Ein typischer Wert, der sich bei durchschnittlich dimensionierten Kühlkörpern ergibt, ist ein Faktor 4-5. Die Temperaturüberhöhung schrumpft dabei z.B. von 80 Grad auf 20 Grad zusammen. Dies sind jedoch nur Richtwerte für den ersten Entwurf, eine Prüfung durch Messung ist unbedingt erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einsatz eines Lüfters ist auch daran zu denken, daß sowohl die Ansaugöffnung als auch der Kühlkörper verschmutzen und regelmäßig gereinigt werden müssen. Weiterhin erzeugt ein Lüfter natürlich auch Lärm. Je kleiner der Lüfter und je größer die benötigte Luftlieferleistung, umso lauter wird der Lüfter. Umgekehrt kann man aber mit einem großen, eher langsam laufenden Lüfter den Geräuschpegel stark absenken. Letztendlich kann ein Lüfter auch kaputt gehen, womit die Kühlung deutlich verschlechtert wird und das Bauteil überhitzt. Hier empfiehlt sich bei wertvolleren Objekten eine Lüfterüberwachung, wie sie seit längerem bei PCs eingesetzt wird oder das Verbauen mehrerer Lüfter, sodass der Ausfall eines einzigen nicht sofort zu einem Geräteausfall führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Physikalischer Hintergrund der Zwangskühlung mit Luft ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luft hat eine Wärmekapazität von ungefähr 1kJ/kg/K was bedeutet, daß für die Erwärmung von 1kg Luft um 1K eine Energiemenge von 1kJ = 1000Ws erforderlich ist. D.h. für den kontinuierlichen Abtransport von 100W Wärme werden mindestens 100g Luft pro Sekunde benötigt, wenn man diese nur um 1K erwärmen will. &lt;br /&gt;
Um also 100W von einem Kühlkörper abzuführen, der sich hier im Beispiel um 8K erwärmen darf, sind  100W / 8K  = 12,5g Luft pro Sekunde erforderlich. Ein Gramm Luft hat ein Volumen von etwa 0,77l, d.h. bei 12,5 g muss der Lüfter 9,6 l/s bzw. 34,5 m³/h liefern, die dann auch durch den gesamten Kühlkörper geblasen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte sind jedoch nur theoretisch von Interesse, da die Praxis gezeigt hat, dass die effektive Kühlwirkung sehr stark von den sich einstellenden Mikroturbulenzen am Bauteil abhängt. Diese sind für den Wärmegradienten zwischen Kühleroberfläche und Umgebungsluft verantwortlich. Durch eine stark laminare = gleichförmig strömende Luft wird ein Bauteil eher schlecht gekühlt. Bestimmte Bauformen von Bauelementen und Kühlern begünstigen die Turbulenzbildung, behindern damit zwar den Luftstrom, da der Widerstand steigt, kühlen aber letztlich besser. So ist es zu erklären, dass manche Bauteile ohne Kühlung auskommen, da sie die Eigenkonvektion fördern und günstig im Luftstrom sitzen und von einem Kühler weniger profitieren, als andere Problembauteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell kann man sagen, dass flache, breite Bauteile zunehmend schlechter selbstkühlend sind, je größer sie werden und damit eher einen KK brauchen. FPGAs und Grafikchips sind solche Kandidaten. Hier empfehlen sich teilweise eigene Chipkühler. Auch RAM-Riegel mit sehr flachen Chips können so sehr effektiv kühl gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Platine als Kühlkörper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kleineren Leistungen (&amp;lt; 5W) kann man auch die Platine als Kühlkörper benutzten. Dabei muss jedoch die Wärme vom Bauteil möglichst schnell auf eine größere Fläche verteilt werden. Dazu nutzt man große Kupferflächen direkt am Bauteil. Diese werden teilweise beidseitig angebracht. Die Wärme muss man dann jedoch mit vielen Vias von der einen Seite, auf der das Bauteil sitzt, auf die andere geleitet werden. Diese Vias heißen thermische Vias, da sie nicht als elektrische Verbindung sondern als Wärmeleiter dienen. Das funktioniert deshalb so gut, weil die Vias innen mit Kupfer beschichtet sind, welches die Wärme wesentlich besser leitet als das Material der Leiterplatte (FR2, FR4).&lt;br /&gt;
Verfügt ein SMD-Bauteil über eine sogenannte &amp;quot;heat slug&amp;quot; oder thermal pad auf der Unterseite, muss dieses zur Wärmeableitung unbedingt angelötet werden. Dies ist mit einem normalen Lötkolben möglich, wenn die Platine an dieser Stelle mehrere Durchkontaktierungen mit einem Durchmesser von ca. 1,5mm aufweist. Durch diese Durchkontaktierungen kann genug Lötzinn auf die andere Seite fließen um diese Fläche mit der Platine zu verlöten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit modernen Technologien ist es auch möglich, deutlich größere Wärmeleistungen von der Platine abzuführen. Dazu werden z.&amp;amp;nbsp;B. Platinen mit Aluminium- oder Kupferkern  oder auf einen Metallträger laminierte PCBs benutzt (IMS = &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nsulated &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;etal &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ubstrat). Diese kommen z.&amp;amp;nbsp;B. bei Hochleistungs-[[LED]]s zum Einsatz. Für Hobbyzwecke sind sie aber noch wesentlich zu teuer, vor allem bei Einzelstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peltierelement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Peltier-Element Peltierelement] arbeitet nach dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Thermoelektrizit%C3%A4t#Peltier-Effekt Peltier-Effekt]. Dabei wird in einem Halbleiter durch Stromfluss eine Seite des Elements kalt, die andere heiß. Damit kann man ein kleines Objekt beliebig kühlen oder heizen. Allerdings sind Peltierelemente nur in eher kleinen Abmessungen und Leistung verfügbar (bis einige Dutzend Watt) und deren Effizienz ist auch nicht sonderlich hoch. Die allgemeine Auffassung, die könnten Wärme einfach verschwinden lassen ist falsch. Denn die heiße Seite muss klassisch gekühlt werden, je nach Temperaturunterschied mit mehr als der doppelten Kühlleistung als auf der kalten Seite an Wärme abgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heat pipe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Heatpipe Heat pipe],auf deutsch Wärmerohr genannt, ist ein Rohr, welches mit einer leicht verdampfenden Flüssigkeit gefüllt ist. Wird ein Ende erhitzt, verdampft die Flüssigkeit und nimmt dabei sehr viel Wärme auf. Der Dampf steigt im Rohr ans andere Ende, kondensiert dort und gibt dabei seine Wärme wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heat pipes werden auch als Wärmesuperleiter bezeichnet, weil sie Wärme 100-10.000 mal besser leiten als ein massiver Kupferstab mit gleichen Abmessungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier muss gesagt werden, dass eine Heat pipe allein &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; Kühlsystem ist, denn die Seite, auf der das Wärmetransportmedium wieder kondensiert, muss auch wieder klassisch gekühlt werden. Der grosse Vorteil ist die Abführung großer Wärmemengen auf engstem Raum, wie z.&amp;amp;nbsp;B. bei CPUs in Laptops.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüssigkühlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im PC-Bereich ist es unter einigen Enthusiasten verbreitet, den Rechner entweder zu übertakten, um eine höhere Leistung zu erzielen oder super leise zu machen, um angenehmer arbeiten oder spielen zu können. In beiden Fällen muss eine große Wärmemenge abgeführt werden. Dabei wird die sehr hohe Wärmekapazität von Wasser genutzt, um auf kleinem Raum die Wärme von CPU, GPU, Festplatten etc. abzuführen. Aber auch hier ist zu beachten, dass am Ende einer Flüssigkühlung praktisch immer ein klassischer Wärmetauscher steht, welcher die Wärme an die Umgebungsluft abgibt. Dieser kann sich aber deutlich weiter entfernt vom zu kühlenden Objekt befinden als ein einfacher, direkt montierter Kühlkörper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwendung von Wasser statt Luft als Kühlmedium reduziert sich die Durchflußmasse in etwa um den Faktor 4,2, da die Wärmekapazität von Wasser bei ca. 4,182 kJ/kg/K liegt. Da Wasser aber auch eine deutlich höhere Dichte als Luft besitzt (Wasser = 1g/cm³; Luft = 1,3mg/cm³) kommt noch der Faktor von ~770 dazu, woraus sich ein Gesamtfaktor für das Durchflußvolumen von ~3230 ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Durchflußmenge in unserem oben genannten Beispiel (100W) sinkt auf ca. 2,9 ml/s bzw. 10,7 l/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile&lt;br /&gt;
*Abtransport großer Wärmemengen auf kleinstem Raum&lt;br /&gt;
*nahezu lautlos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile&lt;br /&gt;
*höherer Aufwand und Kosten&lt;br /&gt;
*Gefahr durch auslaufendes Kühlmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Leistungselektronik wird Flüssigkühlung eingesetzt, im Hobbybereich nahezu nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauteilmontage auf dem Kühlkörper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Montage der klassischen Halbleitergehäuse nach TO220 und ähnlichen gestaltet sich augenscheinlich simpel: Die Kühlfahne hat ein Loch. Da ist es doch sehr verlockend, das Bauteil mit einer Schraube durch ebendieses Loch auf dem Kühlkörper zu befestigen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fachgerechter Ausführung spricht auch wenig gegen diese Montageweise. Dazu gehört dann auch das richtige Anzugsmoment für die Schraube. Zu lose angezogen und zwischen Bauteilgehäuse und wärmeabführender Oberfläche entsteht ein Luftspalt. Ein Wärmeleitpad oder Wärmeleitpaste schaffen zwar Abhilfe, aber die Wärmeleitfähigkeit dieser Stoffe liegt um Größenordnungen unter der von Aluminium (Kühlkörper) und Kupfer (Kühlfahne). Ein vorhandenes Wärmeleitpad wird mitunter auch nicht weit genug zusammengedrückt, sodass auch noch Optimierung möglich wäre. Nämlich durch festeres Anziehen der Schraube.&lt;br /&gt;
Zu fest angezogen und die Kühlfahne wölbt sich minimal. Dabei hebt der Bauteilkörper von der Oberfläche des Kühlkörpers ab und es entsteht wieder ein Spalt. Ungünstigerweise liegt aber genau dort der Usprung des Wärmeflusses (Silizium-Chip). Bei Conrad gibt es [http://www.conrad.de/ce/de/overview/0205045/Transistor-Halteklammern-Haltefedern Klammern] zur Befestigung von Transistoren von [http://www.fischerelektronik.de/web_fischer/de_DE/K%C3%BChlk%C3%B6rper/A06/Transistorhaltefedern/$search_result_naviActualPage/1/$search_result_naviLinesPerPage/100/search.xhtml;jsessionid=2C868850DA0202334B26912FF6948496#search_result_naviPoint Fischer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: kuehlkoerper-montage.jpeg | thumb | 300px | Montagebeispiel]] Weitaus einfacher zu handhaben ist folgende Montageweise: Die Bauteile werden, ungeachtet der Montagebohrung, lose auf den Kühlkörper gelegt. Falls notwending natürlich mit Isolierstoff dazwischen und in jedem Fall hauchdünn mit einem Wärmeleitmittel bestrichen. Über die Bauteile wird dann ein Aluminiumprofil gelegt und erst dieses wird, weiterhin mit einer Schraube pro Bauteil, auf den Kühlkörper gespannt. Abgesehen davon, dass so auch SMD-Bauteile (IPAK!) auf einem Kühlkörper Platz finden, entsteht Druck genau über dem Hot Spot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Große Hochlastwiderstände mit Keramikgehäuse werden im Normalbetrieb recht heiß (200-350°C). Diese Temperaturen sollten nicht auf die Platine kommen, denn das macht das Material nicht lange mit. Hier muss genau das Gegenteil von dem gemacht werden, was weiter oben für Bauteile ohne Kühlkörper empfohlen wurde. Die Anschlüsse müssen möglichst lang sein, damit wenig Wärme über sie abgegeben werden kann. Die Kühlung erfolgt nahezu nur über den Keramikkörper durch Wärmestrahlung und Konvektion.&lt;br /&gt;
* Ein TO220 Gehäuse kann ca. 1W ohne Kühlkörper abgeben.&lt;br /&gt;
* Bei der Dimensionierung des Kühlkörpers sollte man sich nicht an der maximal zulässigen Sperrschichttemperatur orientieren, sondern möglichst um 10..50K kühler bleiben. Das verbessert die Funktionssicherheit und vor allem die Lebensdauer erheblich!&lt;br /&gt;
* Merksatz über den dicken Daumen: Pro 10 Grad Temperaturerhöhung halbiert sich die Lebenserwartung eines Bauteils. (Arrheniusgesetz, RGT-Regel, 10-Grad-Gesetz)&lt;br /&gt;
* Temperaturzyklen verkürzen die Lebensdauer von Schaltungen erheblich&lt;br /&gt;
* Meist sind mehrere kleine Kühlkkörper deutlich kleiner und billiger als ein Großer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leistungselektronik]]&lt;br /&gt;
*[http://www.mikrocontroller.net/topic/84303 Forumsbeitrag]: Beispielrechnung&lt;br /&gt;
*[http://www.mikrocontroller.net/topic/308826?goto=3325027#3325027 Forumsbeitrag]: Wärmewiderstand und Sperrschichttemperatur messen&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/351187#3905083 Forumsbeitrag]: Dicker MOSFET, dünnes Anschlusspin?&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/205307#4091697 Forumsbeitrag]: Wärmewiderstand einfacher Bleche&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/442825?goto=5273529#5273423 Forumsbeitrag]: Indirekte Temperaturmessung an einer Power-LED mittels Flußspannung&lt;br /&gt;
* [[Datei:an2012-20.pdf | AN 2012-10]] von Infineon, &amp;quot;Electrical safety and isolation in high voltage discrete component applications and design hints.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://sound.westhost.com/heatsinks.htm The Design of Heat sinks]. Eine ausführliche Seite zum Thema Kühlkörper, englisch&lt;br /&gt;
* [http://ludens.cl/Electron/Thermal.html Thermal Design], englisch&lt;br /&gt;
* [http://wiki.oliverbetz.de/owiki.php/FormelSammlung Universelle Formelsammlung], mit kurzen Erklärungen&lt;br /&gt;
* [http://norel.de/index.php?seite=thermo&amp;amp;unter=1 technische Informationen] zur Berechnung bei der Entwärmung elektronischer Systeme, inhaltlich gut&lt;br /&gt;
* [http://tangentsoft.net/elec/diy-hs.html DIY Heat Sinks]&lt;br /&gt;
* [http://www.fischerelektronik.de/ Kühlkörper] bei Fischer Elektronik&lt;br /&gt;
* [http://www.leiton.de/leiterplatten_teaser_alu.html Leiterplatten mit Alukern] bei Leiton&lt;br /&gt;
*[http://www.shop.display3000.com/mikrocontrollerloesungen/uc-mit-21-tft/d074-mikrocontroller-atmega-tft-farbdisplay-212.html Berechnung in der Praxis]: Unter Downloads das Handbuch laden, dann Seite 14&lt;br /&gt;
* [http://www.zabex.de/site/kurios.html#wafeila Ungewöhnliche Hochlastwiderstände im Eigenbau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leistungselektronik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>172.26.14.10</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=K%C3%BChlk%C3%B6rper&amp;diff=104267</id>
		<title>Kühlkörper</title>
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		<updated>2021-04-15T08:01:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;172.26.14.10: Technische und grammatische Korrekturen im Absatz: Bauteil mit Kühlkörper&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel versteht sich als Unterpunkt zum Artikel [[Leistungselektronik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kühlkörper (engl. &#039;&#039;heat sink&#039;&#039;) vergrößert oder verändert die, zur Wärmeabgabe vorhanden, Oberflächen elektronischer Bauteile. Er wird immer dann benötigt, wenn die Verlustleistung so hoch ist, dass die, sich aufgrund der herrschenden Randbedingungen wie Wärmeleitfähigkeit, Luftkonvektion und Umgebungstemperatur, einstellende Bauteiltemperatur den maximal zulässigen Wert übersteigen würde. Ein Kühlkörper kann dazu die Oberfläche des Bauelementes vergrößern, die Kühlung durch freie Konvektion verbessern oder eine aktive Kühlung durch Belüftung oder Flüssigkeitskühlung möglich machen. Durch die Verwendung eines Kühlkörpers sinkt der Wärmewiderstand, was der Temperaturerhöhung pro Leistungseintrag des Bauteils entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild: Rippenkuehlkoerper.png | thumb | 300px| Rippenkühlkörper, Schnittdarstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das grundlegende Prinzip sieht man an jedem Rippenkühlkörper. An der Stelle, an der das zu Kühlende Objekt kontaktieren soll (&amp;quot;auf Skizze rot markiert&amp;quot;), befindet sich eine größere Menge Material, um die punktuell eingeprägte Wärme möglichst verlustarm auf die Fläche des Kühlkörpers zu verteilen. In Computer-Kühlkörpern ist dort oft Kupfer eingepresst (&amp;quot;oft als heat-spreader, Wärmespreizer bezeichnet&amp;quot;), da dessen thermischer Widerstand nochmals günstiger ausfällt als der von Aluminium. Danach folgen viele, nach außen dünner verlaufende Rippen. Nahe der Wärmequelle befindet sich dickeres Material, um einen möglichst hohen Wärmestrom zu ermöglichen (&amp;quot;vgl. höherer Kabelquerschnitt bei Strom&amp;quot;). Ein idealer Kühlkörper besitzt eine unendlich große Oberfläche, bei unendlich kleiner Masse. Grundsätzlich wird bei der Herstellung versucht eine möglichst gute Wärmeabgabe an die Umgebung zu ermöglichen. Viele Kühlkörper werden aus preiswerten [http://de.wikipedia.org/wiki/Strangpressen Strangpressprofilen] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wärmewiderstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Kennzahl eines Kühlkörpers ist der Wärmewiderstand. Er gibt an, um wie viel Kelvin sich die Temperatur zwischen Wärmequelle und Umgebung unterscheidet, wenn eine bestimmte Wärmeleistung abgeführt werden muss. Die Einheit ist &#039;&#039;&#039;K/W, Kelvin pro Watt&#039;&#039;&#039;. (&amp;quot;Hinweis: Oft wird fälschlicherweise die Einheit °C/W angegeben, doch Temperaturdifferenzen werden in Kelvin angegeben&amp;quot;). Je niedriger der Wärmewiderstand, desto besser der Kühlkörper. Er kann somit die gleiche Wärmeleistung mit einem kleineren Temperaturunterschied abführen. Dadurch bleibt das Bauteil kühler, was der Lebensdauer und Funktionssicherheit zu Gute kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gilt die Formel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T = P_{\theta} \cdot R_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Umgebung in K&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;P_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmeleistung in W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand in K/W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der griechische Buchstabe Theta wird als Symbol für Wärmekenngrößen verwendet, denn es geht bei diesen Rechnungen um Wärmewiderstände und Wärmeleistungen, keine elektrischen Widerstände und elektrische Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechnung des Wärmewiderstands ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Kühlkörper ist der Wärmewiderstand im Datenblatt angegeben. Diesen rein aus dem Aufbau zu berechnen ist sehr schwierig, auch das Messen ist nicht so einfach. Was man jedoch berechnen kann und muss ist der Wärmewiderstand eines Gesamtaufbaus, d.h. Bauteil + Kühlkörper. Dazu muss man im Wesentlichen zwei Fälle unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteil ohne Kühlkörper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Kühlkörper kann ein Bauteil seine Wärme über zwei Wege abgeben. Über das Gehäuse direkt an die Luft (Abstrahlung und Konvektion) oder über die Anschlüsse auf die Platine (Wärmeleitung). Dies alles findet parallel statt, aber je nach Gehäusetyp und Platinengestaltung ist die Verteilung auf die Kühlwege verschieden. Transistoren im Metallgehäuse (z.&amp;amp;nbsp;B. TO-3) oder mit Metallfahne (z.&amp;amp;nbsp;B. TO-220) können recht viel Wärme über das Gehäuse abgeben (Konvektion). Effektive Abstrahlung braucht immer recht hohe Temperaturdifferenzen von 100K und mehr, wie sie meist nur von Leistungswiderständen und Elektronenröhren erreicht werden. Leistungsdioden im Plastikgehäuse hingegen können den Großteil der Wärme nur über die Anschlüsse abgeben. Deshalb sollten diese möglichst kurz sein, und auf der Platine an dicke Leiterbahnen oder gar Kupferflächen angeschlossen werden. Ähnliches gilt für leistungsverstärkte DIL- oder SOIC-[[IC-Gehäuseformen | Gehäuse]], welche oft für [[H-Brücken_Übersicht | Leistungstreiber]] oder [[FET | MOSFETs]] verwendet werden. In diesen Fällen sollten die Pins direkt an Kupferflächen &#039;&#039;&#039;ohne&#039;&#039;&#039; Wärmefallen ([https://de.wikipedia.org/wiki/Thermal_Pad Thermal Pad]) angeschlossen werden, auch wenn dadurch das [[Löten]] erschwert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten Bauteile ist im Datenblatt der Wärmewiderstand zwischen dem eigentlichen Chip und der Umgebung angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JA}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand (griechisches Zeichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Theta Groß-Theta]) zwischen Sperrschicht und Umgebung ohne zusätzlichen Kühlkörper in K/W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann man direkt in die oben genannte Formel gehen und die Temperaturdifferenz ausrechnen. Die Temperatur der Sperrschicht errechnet sich einfach aus der maximalen Umgebungstemperatur (meist Luft) und dem errechneten Temperaturunterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;T_J = T_A + \Delta T &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_J&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperatur der Sperrschicht in °C (engl. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;j&#039;&#039;&#039;unction&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_A&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperatur der Umgebung in °C (engl. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;mbient&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T&amp;lt;/math&amp;gt; - Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Umgebung in K&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteil mit Kühlkörper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man mit einem IC größere Verlustleistungen umsetzen (Linearer Spannungsregler, [[Transistor]], etc.] muss meist ein Kühlkörper her. Die jeweiligen Gehäuse besitzen dazu meist eine Kühlfahne, an die man den Kühlkörper anschrauben kann. Bei anderen gibt es Klemmen, die den Kühlkörper fest klemmen. Hier gibt es einiges zu beachten. Der Kühlkörper darf nicht zu schwach angeschraubt werden, sonst ist der Wärmewiderstand zwischen Gehäuse und Kühlkörper zu groß. Er darf aber auch nicht zu stark angeschraubt/angepresst werden, um das Gehäuse nicht zu deformieren. Wichtig ist der Übergang zwischen IC und Kühlkörper. Hier muss bei größeren Leistungen (&amp;quot;\thickapprox &amp;gt;5W&amp;quot;) Wärmeleitpaste verwendet werden. Ihre Aufgabe ist es, die Luft zwischen den Oberflächen zu verdrängen, welche sich in den mikroskopischen Unebenheiten befindet und den Wärmewiderstand &#039;&#039;&#039;deutlich&#039;&#039;&#039; erhöht. Dabei sollte die Schicht möglichst dünn sein, denn die Wärmeleitpaste ist im Vergleich zu Aluminium oder Kupfer ein schlechter Wärmeleiter (trotzdem deutlich besser als Luft). Ein oft verwendetes TO-220 Gehäuse hat eine Kühlfläche von ca. &amp;lt;/sup&amp;gt;1 cm&amp;lt;sup&amp;gt;2. Wird ein Kühlkörper ohne Wärmeleitpaste aufgeschraubt, und angenommen es entsteht dabei ein &#039;&#039;&#039;Luftspalt von nur 10µm Breite&#039;&#039;&#039;, hat dieser einen Wärmewiderstand von &#039;&#039;&#039;ca. 4K/W&#039;&#039;&#039;! Mit Wärmeleitpaste sinkt dieser Wert auf rein rechnerisch 1/150, also etwa 0,026 K/W. In der Praxis ohne Ideale Bedingungen würde dieser Wert schätzungsweise eher in ein Bereich von 0,75K/W \pm0,25K/W fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; width:22em&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10em&amp;quot; | Material&lt;br /&gt;
! Wärmeleitfähigkeit&amp;lt;br/&amp;gt;[W/(m*K)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Luft            || 0,026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wärmeleitpaste  ||   4 -  10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aluminium       || 221*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALMg3           || 140 - 160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALMg4,5Mn       || 120 - 140&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALMgSi1         || 170 - 220&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALCuMg1         || 160 - 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ALCu6,5Mn0,3    ||   95 - 130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kupfer          || 370*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Messing MS60    ||   90 - 113&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Cu Be 2         ||   92 - 125&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cu Co 2 Be      || 192 - 239&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cu Cr 1 Zr      || 167 - 320&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cu Ni 2 Si      ||   67 - 120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl 0,2%C     ||   50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl 8%Cr      ||   21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zinn            ||   65&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blei            ||   35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Werte DIN V 4108-4, Achtung: bei den verfügbaren Legierungen sind weit geringere Wärmeleitfähigkeiten zu erwarten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berechnung des gesamten Wärmewiderstandes müssen hier drei Widerstände in Reihe betrachtet werden. Der Erste ist im Datenblatt zwischen Chip und Gehäuse angeben (engl. junction to case). Danach kommt der Übergang Gehäuse-Kühlkörper. Dieser ist von der Oberflächengüte und der Wärmeleitpaste abhängig und ist bei einigen Leistungsbauteilen im Datenblatt angegeben, manchmal kann er nur abgeschätzt werden. Ein TO220 Gehäuse mit dünner Schicht Wärmeleitpaste hat hier ca. 0,5-1K/W. Zum Schluss muss noch der Wärmewiderstand des Kühlkörpers addiert werden, dieser ist im Datenblatt angegeben. Vorsicht, bei größeren Kühlkörpern mit großen Rippen ist die Einbaulage wichtig, damit der Luftstrom frei strömen und gut kühlen kann (freie Konvektion, warme Luft strömt nach oben und kalte strömt unten nach). Die drei Wärmewiderstände werden addiert und über die oben angegebene Formel der Gesamtwärmewiderstand und damit die Temperaturerhöhung der Sperrschicht berechnet.&lt;br /&gt;
Dabei muss man aufpassen, dass man nicht aus Versehen den Wärmewiderstand ohne Kühlkörper (&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JA}&amp;lt;/math&amp;gt;) in die Formel einsetzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta} = R_{\theta JC} + R_{\theta CS} + R_{\theta S}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; - Gesamtwärmewiderstand in K/W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JC}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand zwischen Sperrschicht und Gehäuse (engl. &#039;&#039;&#039;j&#039;&#039;&#039;unction - &#039;&#039;&#039;c&#039;&#039;&#039;ase)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta CS}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand zwischen Gehäuse und Kühlkörper (engl. &#039;&#039;&#039;c&#039;&#039;&#039;ase - heat &#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039;ink)&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S}&amp;lt;/math&amp;gt; - Wärmewiderstand des Kühlkörpers (engl. heat &#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039;ink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird eine Schaltung in einem Gehäuse eingesetzt, muss man dafür sorgen dass die warme Luft abgeführt wird, vor allem in Kunststoffgehäusen. Ansonsten gibt es einen Wärmestau und die Temperatur steigt deutlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S}&amp;lt;/math&amp;gt; - max. Wärmewiderstand des Kühlkörpers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;P_{\theta}&amp;lt;/math&amp;gt; : 10 W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta JC}&amp;lt;/math&amp;gt; : 3 K/W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta CS}&amp;lt;/math&amp;gt; : 0,5 K/W&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_J&amp;lt;/math&amp;gt; : 130 °C&lt;br /&gt;
*&amp;lt;math&amp;gt;T_A&amp;lt;/math&amp;gt; : 40 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Berechnung durchführen zu können, müssen wir zuerst die maximal zulässige  Temperaturdifferenz zwischen Sperrschicht und Umgebung festlegen. Je größer man diesen Wert wählt, umso kleiner kann der Kühlkörper sein, aber umso heißer wird auch das Bauteil im Inneren betrieben.&lt;br /&gt;
Eine Angabe dazu findet man manchmal im Datenblatt (Operating junction temperature). Achtung, manchmal wird nur die zulässige Umgebungstemperatur genannt (Operationg temperature)! Wenn nicht, kann man sich an folgenden Angaben orientieren&lt;br /&gt;
* Leistungsbauteile wie [[Transistor]]en, [[TRIAC]]s etc. sind meist bis 150°C Sperrschichttemperatur ausgelegt, teilweise auch bis 200°C&lt;br /&gt;
* Leistungs-LEDs verkraften dauerhaft nur um die 80°C&lt;br /&gt;
* Man sollte die maximalen Betriebstemperaturen nicht ausreizen, wenn man eine hohe Lebensdauer und Funktionssicherheit anstrebt und 10-30K unter den Maximalwerten bleiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\Delta T = T_J - T_A = 130 ^\circ C - 40 ^\circ C = 90 K&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta} = \frac { \Delta T}{P_{\theta}}  = \frac {90K}{10W} = 9 K/W  &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S} = R_{\theta} - R_{\theta JC} - R_{\theta CS} = 9 K/W - 3 K/W - 0,5K/W = 5,5 K/W&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;R_{\theta S} \leqq 5,5 K/W&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kühlkörper darf einen maximalen Wärmewiderstand von 5,5 K/W haben, wenn die oben genannten Bedingungen eingehalten werden sollen. Ein Kühlkörper mit einem kleineren Wärmewiderstand hält das Bauteil kühler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwangskühlung  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich muss der Kühlkörper die Wärme auch abführen können. Was aber, wenn der für den Wärmeabtransport benötigte Kühlkörper mechanisch nicht ins Gehäuse paßt oder die entstehende Eigenkonvektion zu gering ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen die Lüfter zum Einsatz, das Ganze nennt sich dann Zwangskühlung. Der Effekt beruht darauf, dass wesentlich mehr Luft am Kühlkörper vorbeiströmen kann und damit (bei gleicher Temperaturerhöhung des Luftvolumenelementes) insgesamt mehr Wärme abgegeben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz eines Lüfters lässt sich der effektive Wärmewiderstand eines Kühlkörpers etwa um mehrere Faktoren verbessern, bzw. der Kühlkörper kann in der Größe entsprechend reduziert werden. Dabei sind je nach Einbausituation des Kühlers und des Lüfters Faktoren zwischen 3-10 möglich. Ein typischer Wert, der sich bei durchschnittlich dimensionierten Kühlkörpern ergibt, ist ein Faktor 4-5. Die Temperaturüberhöhung schrumpft dabei z.B. von 80 Grad auf 20 Grad zusammen. Dies sind jedoch nur Richtwerte für den ersten Entwurf, eine Prüfung durch Messung ist unbedingt erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einsatz eines Lüfters ist auch daran zu denken, daß sowohl die Ansaugöffnung als auch der Kühlkörper verschmutzen und regelmäßig gereinigt werden müssen. Weiterhin erzeugt ein Lüfter natürlich auch Lärm. Je kleiner der Lüfter und je größer die benötigte Luftlieferleistung, umso lauter wird der Lüfter. Umgekehrt kann man aber mit einem großen, eher langsam laufenden Lüfter den Geräuschpegel stark absenken. Letztendlich kann ein Lüfter auch kaputt gehen, womit die Kühlung deutlich verschlechtert wird und das Bauteil überhitzt. Hier empfiehlt sich bei wertvolleren Objekten eine Lüfterüberwachung, wie sie seit längerem bei PCs eingesetzt wird oder das Verbauen mehrerer Lüfter, sodass der Ausfall eines einzigen nicht sofort zu einem Geräteausfall führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Physikalischer Hintergrund der Zwangskühlung mit Luft ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luft hat eine Wärmekapazität von ungefähr 1kJ/kg/K was bedeutet, daß für die Erwärmung von 1kg Luft um 1K eine Energiemenge von 1kJ = 1000Ws erforderlich ist. D.h. für den kontinuierlichen Abtransport von 100W Wärme werden mindestens 100g Luft pro Sekunde benötigt, wenn man diese nur um 1K erwärmen will. &lt;br /&gt;
Um also 100W von einem Kühlkörper abzuführen, der sich hier im Beispiel um 8K erwärmen darf, sind  100W / 8K  = 12,5g Luft pro Sekunde erforderlich. Ein Gramm Luft hat ein Volumen von etwa 0,77l, d.h. bei 12,5 g muss der Lüfter 9,6 l/s bzw. 34,5 m³/h liefern, die dann auch durch den gesamten Kühlkörper geblasen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte sind jedoch nur theoretisch von Interesse, da die Praxis gezeigt hat, dass die effektive Kühlwirkung sehr stark von den sich einstellenden Mikroturbulenzen am Bauteil abhängt. Diese sind für den Wärmegradienten zwischen Kühleroberfläche und Umgebungsluft verantwortlich. Durch eine stark laminare = gleichförmig strömende Luft wird ein Bauteil eher schlecht gekühlt. Bestimmte Bauformen von Bauelementen und Kühlern begünstigen die Turbulenzbildung, behindern damit zwar den Luftstrom, da der Widerstand steigt, kühlen aber letztlich besser. So ist es zu erklären, dass manche Bauteile ohne Kühlung auskommen, da sie die Eigenkonvektion fördern und günstig im Luftstrom sitzen und von einem Kühler weniger profitieren, als andere Problembauteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell kann man sagen, dass flache, breite Bauteile zunehmend schlechter selbstkühlend sind, je größer sie werden und damit eher einen KK brauchen. FPGAs und Grafikchips sind solche Kandidaten. Hier empfehlen sich teilweise eigene Chipkühler. Auch RAM-Riegel mit sehr flachen Chips können so sehr effektiv kühl gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Platine als Kühlkörper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kleineren Leistungen (&amp;lt; 5W) kann man auch die Platine als Kühlkörper benutzten. Dabei muss jedoch die Wärme vom Bauteil möglichst schnell auf eine größere Fläche verteilt werden. Dazu nutzt man große Kupferflächen direkt am Bauteil. Diese werden teilweise beidseitig angebracht. Die Wärme muss man dann jedoch mit vielen Vias von der einen Seite, auf der das Bauteil sitzt, auf die andere geleitet werden. Diese Vias heißen thermische Vias, da sie nicht als elektrische Verbindung sondern als Wärmeleiter dienen. Das funktioniert deshalb so gut, weil die Vias innen mit Kupfer beschichtet sind, welches die Wärme wesentlich besser leitet als das Material der Leiterplatte (FR2, FR4).&lt;br /&gt;
Verfügt ein SMD-Bauteil über eine sogenannte &amp;quot;heat slug&amp;quot; oder thermal pad auf der Unterseite, muss dieses zur Wärmeableitung unbedingt angelötet werden. Dies ist mit einem normalen Lötkolben möglich, wenn die Platine an dieser Stelle mehrere Durchkontaktierungen mit einem Durchmesser von ca. 1,5mm aufweist. Durch diese Durchkontaktierungen kann genug Lötzinn auf die andere Seite fließen um diese Fläche mit der Platine zu verlöten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit modernen Technologien ist es auch möglich, deutlich größere Wärmeleistungen von der Platine abzuführen. Dazu werden z.&amp;amp;nbsp;B. Platinen mit Aluminium- oder Kupferkern  oder auf einen Metallträger laminierte PCBs benutzt (IMS = &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nsulated &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;etal &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ubstrat). Diese kommen z.&amp;amp;nbsp;B. bei Hochleistungs-[[LED]]s zum Einsatz. Für Hobbyzwecke sind sie aber noch wesentlich zu teuer, vor allem bei Einzelstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peltierelement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Peltier-Element Peltierelement] arbeitet nach dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Thermoelektrizit%C3%A4t#Peltier-Effekt Peltier-Effekt]. Dabei wird in einem Halbleiter durch Stromfluss eine Seite des Elements kalt, die andere heiß. Damit kann man ein kleines Objekt beliebig kühlen oder heizen. Allerdings sind Peltierelemente nur in eher kleinen Abmessungen und Leistung verfügbar (bis einige Dutzend Watt) und deren Effizienz ist auch nicht sonderlich hoch. Die allgemeine Auffassung, die könnten Wärme einfach verschwinden lassen ist falsch. Denn die heiße Seite muss klassisch gekühlt werden, je nach Temperaturunterschied mit mehr als der doppelten Kühlleistung als auf der kalten Seite an Wärme abgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heat pipe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Heatpipe Heat pipe],auf deutsch Wärmerohr genannt, ist ein Rohr, welches mit einer leicht verdampfenden Flüssigkeit gefüllt ist. Wird ein Ende erhitzt, verdampft die Flüssigkeit und nimmt dabei sehr viel Wärme auf. Der Dampf steigt im Rohr ans andere Ende, kondensiert dort und gibt dabei seine Wärme wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heat pipes werden auch als Wärmesuperleiter bezeichnet, weil sie Wärme 100-10.000 mal besser leiten als ein massiver Kupferstab mit gleichen Abmessungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier muss gesagt werden, dass eine Heat pipe allein &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; Kühlsystem ist, denn die Seite, auf der das Wärmetransportmedium wieder kondensiert, muss auch wieder klassisch gekühlt werden. Der grosse Vorteil ist die Abführung großer Wärmemengen auf engstem Raum, wie z.&amp;amp;nbsp;B. bei CPUs in Laptops.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüssigkühlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im PC-Bereich ist es unter einigen Enthusiasten verbreitet, den Rechner entweder zu übertakten, um eine höhere Leistung zu erzielen oder super leise zu machen, um angenehmer arbeiten oder spielen zu können. In beiden Fällen muss eine große Wärmemenge abgeführt werden. Dabei wird die sehr hohe Wärmekapazität von Wasser genutzt, um auf kleinem Raum die Wärme von CPU, GPU, Festplatten etc. abzuführen. Aber auch hier ist zu beachten, dass am Ende einer Flüssigkühlung praktisch immer ein klassischer Wärmetauscher steht, welcher die Wärme an die Umgebungsluft abgibt. Dieser kann sich aber deutlich weiter entfernt vom zu kühlenden Objekt befinden als ein einfacher, direkt montierter Kühlkörper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwendung von Wasser statt Luft als Kühlmedium reduziert sich die Durchflußmasse in etwa um den Faktor 4,2, da die Wärmekapazität von Wasser bei ca. 4,182 kJ/kg/K liegt. Da Wasser aber auch eine deutlich höhere Dichte als Luft besitzt (Wasser = 1g/cm³; Luft = 1,3mg/cm³) kommt noch der Faktor von ~770 dazu, woraus sich ein Gesamtfaktor für das Durchflußvolumen von ~3230 ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. die Durchflußmenge in unserem oben genannten Beispiel (100W) sinkt auf ca. 2,9 ml/s bzw. 10,7 l/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile&lt;br /&gt;
*Abtransport großer Wärmemengen auf kleinstem Raum&lt;br /&gt;
*nahezu lautlos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile&lt;br /&gt;
*höherer Aufwand und Kosten&lt;br /&gt;
*Gefahr durch auslaufendes Kühlmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Leistungselektronik wird Flüssigkühlung eingesetzt, im Hobbybereich nahezu nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauteilmontage auf dem Kühlkörper ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Montage der klassischen Halbleitergehäuse nach TO220 und ähnlichen gestaltet sich augenscheinlich simpel: Die Kühlfahne hat ein Loch. Da ist es doch sehr verlockend, das Bauteil mit einer Schraube durch ebendieses Loch auf dem Kühlkörper zu befestigen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fachgerechter Ausführung spricht auch wenig gegen diese Montageweise. Dazu gehört dann auch das richtige Anzugsmoment für die Schraube. Zu lose angezogen und zwischen Bauteilgehäuse und wärmeabführender Oberfläche entsteht ein Luftspalt. Ein Wärmeleitpad oder Wärmeleitpaste schaffen zwar Abhilfe, aber die Wärmeleitfähigkeit dieser Stoffe liegt um Größenordnungen unter der von Aluminium (Kühlkörper) und Kupfer (Kühlfahne). Ein vorhandenes Wärmeleitpad wird mitunter auch nicht weit genug zusammengedrückt, sodass auch noch Optimierung möglich wäre. Nämlich durch festeres Anziehen der Schraube.&lt;br /&gt;
Zu fest angezogen und die Kühlfahne wölbt sich minimal. Dabei hebt der Bauteilkörper von der Oberfläche des Kühlkörpers ab und es entsteht wieder ein Spalt. Ungünstigerweise liegt aber genau dort der Usprung des Wärmeflusses (Silizium-Chip). Bei Conrad gibt es [http://www.conrad.de/ce/de/overview/0205045/Transistor-Halteklammern-Haltefedern Klammern] zur Befestigung von Transistoren von [http://www.fischerelektronik.de/web_fischer/de_DE/K%C3%BChlk%C3%B6rper/A06/Transistorhaltefedern/$search_result_naviActualPage/1/$search_result_naviLinesPerPage/100/search.xhtml;jsessionid=2C868850DA0202334B26912FF6948496#search_result_naviPoint Fischer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: kuehlkoerper-montage.jpeg | thumb | 300px | Montagebeispiel]] Weitaus einfacher zu handhaben ist folgende Montageweise: Die Bauteile werden, ungeachtet der Montagebohrung, lose auf den Kühlkörper gelegt. Falls notwending natürlich mit Isolierstoff dazwischen und in jedem Fall hauchdünn mit einem Wärmeleitmittel bestrichen. Über die Bauteile wird dann ein Aluminiumprofil gelegt und erst dieses wird, weiterhin mit einer Schraube pro Bauteil, auf den Kühlkörper gespannt. Abgesehen davon, dass so auch SMD-Bauteile (IPAK!) auf einem Kühlkörper Platz finden, entsteht Druck genau über dem Hot Spot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Große Hochlastwiderstände mit Keramikgehäuse werden im Normalbetrieb recht heiß (200-350°C). Diese Temperaturen sollten nicht auf die Platine kommen, denn das macht das Material nicht lange mit. Hier muss genau das Gegenteil von dem gemacht werden, was weiter oben für Bauteile ohne Kühlkörper empfohlen wurde. Die Anschlüsse müssen möglichst lang sein, damit wenig Wärme über sie abgegeben werden kann. Die Kühlung erfolgt nahezu nur über den Keramikkörper durch Wärmestrahlung und Konvektion.&lt;br /&gt;
* Ein TO220 Gehäuse kann ca. 1W ohne Kühlkörper abgeben.&lt;br /&gt;
* Bei der Dimensionierung des Kühlkörpers sollte man sich nicht an der maximal zulässigen Sperrschichttemperatur orientieren, sondern möglichst um 10..50K kühler bleiben. Das verbessert die Funktionssicherheit und vor allem die Lebensdauer erheblich!&lt;br /&gt;
* Merksatz über den dicken Daumen: Pro 10 Grad Temperaturerhöhung halbiert sich die Lebenserwartung eines Bauteils. (Arrheniusgesetz, RGT-Regel, 10-Grad-Gesetz)&lt;br /&gt;
* Temperaturzyklen verkürzen die Lebensdauer von Schaltungen erheblich&lt;br /&gt;
* Meist sind mehrere kleine Kühlkkörper deutlich kleiner und billiger als ein Großer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Leistungselektronik]]&lt;br /&gt;
*[http://www.mikrocontroller.net/topic/84303 Forumsbeitrag]: Beispielrechnung&lt;br /&gt;
*[http://www.mikrocontroller.net/topic/308826?goto=3325027#3325027 Forumsbeitrag]: Wärmewiderstand und Sperrschichttemperatur messen&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/351187#3905083 Forumsbeitrag]: Dicker MOSFET, dünnes Anschlusspin?&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/205307#4091697 Forumsbeitrag]: Wärmewiderstand einfacher Bleche&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/442825?goto=5273529#5273423 Forumsbeitrag]: Indirekte Temperaturmessung an einer Power-LED mittels Flußspannung&lt;br /&gt;
* [[Datei:an2012-20.pdf | AN 2012-10]] von Infineon, &amp;quot;Electrical safety and isolation in high voltage discrete component applications and design hints.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://sound.westhost.com/heatsinks.htm The Design of Heat sinks]. Eine ausführliche Seite zum Thema Kühlkörper, englisch&lt;br /&gt;
* [http://ludens.cl/Electron/Thermal.html Thermal Design], englisch&lt;br /&gt;
* [http://wiki.oliverbetz.de/owiki.php/FormelSammlung Universelle Formelsammlung], mit kurzen Erklärungen&lt;br /&gt;
* [http://norel.de/index.php?seite=thermo&amp;amp;unter=1 technische Informationen] zur Berechnung bei der Entwärmung elektronischer Systeme, inhaltlich gut&lt;br /&gt;
* [http://tangentsoft.net/elec/diy-hs.html DIY Heat Sinks]&lt;br /&gt;
* [http://www.fischerelektronik.de/ Kühlkörper] bei Fischer Elektronik&lt;br /&gt;
* [http://www.leiton.de/leiterplatten_teaser_alu.html Leiterplatten mit Alukern] bei Leiton&lt;br /&gt;
*[http://www.shop.display3000.com/mikrocontrollerloesungen/uc-mit-21-tft/d074-mikrocontroller-atmega-tft-farbdisplay-212.html Berechnung in der Praxis]: Unter Downloads das Handbuch laden, dann Seite 14&lt;br /&gt;
* [http://www.zabex.de/site/kurios.html#wafeila Ungewöhnliche Hochlastwiderstände im Eigenbau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leistungselektronik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>172.26.14.10</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Oszilloskop&amp;diff=104265</id>
		<title>Oszilloskop</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Oszilloskop&amp;diff=104265"/>
		<updated>2021-04-14T20:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;172.26.14.10: /* Funktion von Oszilloskopen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein &#039;&#039;&#039;Oszilloskop&#039;&#039;&#039; dient zur grafischen Darstellung des Spannungsverlaufs eines oder mehrerer elektrischer Signale in einem einstellbaren Zeitfenster. Es ist das wichtigste Werkzeug der Elektrotechniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfragen bezüglich Kaufberatung im Forum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik an den Anfragen ===&lt;br /&gt;
Im Forum finden sich regelmäßig Anfragen nach individueller Beratung zum Oszilloskopkauf. Die Anzahl solcher Oszilloskop-Threads hat schon lange die 1000 überschritten. Sie sind langweilig, eine Qual und oft unnütz - besonders dann, wenn sich der Fragesteller offenbar nicht mit den Grundlagen eines Oszilloskops und den wichtigsten Kennzahlen bekanntgemacht hat oder nicht einmal weiß, was er überhaupt messen will. Auch, wenn ein Fragesteller ein paar Grundlagen besitzt, hat er anscheinend meistens keine Lust, verständlich darzustellen, was er genau will und lässt sich stattdessen umständlich befragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den meisten regelmäßigen Forumbenutzern ist daher gründlich die Lust an Oszilloskop-Threads vergangen. Dort &amp;quot;diskutieren&amp;quot; eigentlich nur noch Trolle und anonyme Gäste, die oft genug nur Werbung über Billigangebote über die x-te Ausgabe einer billigen, als Oszilloskop bezeichneten Plastikkiste, einem super tollen eBay-Schnäppchen oder angeblicher asiatischer Wundertüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Links für Anfänger ====&lt;br /&gt;
Wer sich ernsthafte Beratung wünscht und eine &amp;quot;sanfte&amp;quot; Einführung in das Thema sucht, kann sich die englischsprachige YouTube-Videos von AfroTechMods anschauen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://afrotechmods.com/tutorials/2011/11/27/oscilloscope-tutorials/ http://afrotechmods.com/tutorials/2011/11/27/oscilloscope-tutorials]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt auch sein Tutorial über Funktionsgeneratoren:&lt;br /&gt;
[http://afrotechmods.com/tutorials/2011/11/27/function-generator-tutorial/ http://afrotechmods.com/tutorials/2011/11/27/function-generator-tutorial].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Einführung bilden auch zwei Videotutorials der Technischen Universität Graz. Im [https://youtu.be/UzpBQq2X9aA ersten Tutorial (https://youtu.be/UzpBQq2X9aA)] werden die grundlegenden Bedienelemente, als auch Themen wie Skalierung, Offset, Kopplung und Trigger behandelt. Im [https://youtu.be/jiRPqGFmNiI zweiten Tutorial (https://youtu.be/jiRPqGFmNiI)] geht es um Tastköpfe, den XY Modus, die Single Shot Funktion, Mathematik- und Messfunktionen, sowie Cursors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maßgeschneidert?===&lt;br /&gt;
Besonders die immer wiederkehrende Forderung, dass es unbedingt das maßgeschneiderte Oszilloskop zum Superpreis genau für den Fragesteller geben muss, ist sinnlos. Wer mit diesem Anspruch kommt, der wird enttäuscht werden. Das gibt es nicht, und gute Oszilloskope kosten Geld, da qualitativ hochwertige Geräte keine Massenware sind. Lediglich billige Geräte werden in grosser Zahl hergestellt und sind entsprechend preiswert, diese sind jedoch für anspruchsvolle Anwender meist untauglich, da genau an den wichtigen Dingen gespart und nur auf Optik gesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebrauchte Oszilloskope ===&lt;br /&gt;
Wer wenig Erfahrung mit Elektronikreparaturen hat, sollte sehr vorsichtig sein und den Markt gut beobachten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei Gebrauchtware gibts stets das Risiko, ein defektes oder verbasteltes Gerät von Privat zu erwerben, deshalb sollte sich ein Käufer vorher die Rückgabemöglichkeit schriftlich zusichern lassen. Vom Kauf auf reinen Kleinanzeigenplattformen, wo der Verkäufer keinerlei Identitätsprüfung unterzogen wird, ist immer abzuraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsicht ist auch bei gewieften Formulierungen geboten, die einen Totalschaden nur umschreiben, so wie z.B. &amp;quot;Dachbodenfund&amp;quot;, &amp;quot;Keine Ahnung davon&amp;quot;, &amp;quot;Keine Möglichkeit zu testen&amp;quot; oder &amp;quot;Funktioniert, aber aus rechtlichen Gründen (Garantie) als defekt für Bastler&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig sind angebotene Geräte auch ehemalige &amp;quot;Fernseh&amp;quot;-Oszis, d.h. sie stammen aus der Zeit, als noch Bildröhren-TVs repariert wurden. Ihr Einsatzbereich endet i.d.R. bei mit 10-20 Mhz Bandbreite, mehr war zur TV-Reparatur nicht notwendig. Solche Geräte sind heutzutage kaum brauchbar wenn man einmal mehr als NF und niedere HF untersuchen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kaum einen Markt für Topgeräte. Gute gebrauchte Geräte gibt es z.B. auf Fachbörsen für Funk und Elektronik, auch geben professionelle Gebrauchthändler Gewährleistung oder Garantie - allerdings oft zu derart überhöhten Preisen, dass ein Neukauf attraktiver ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man wirklich ein geeignetes Gebrauchtgerät finden, so muß man vorher seine Anforderungen formulieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche Signale werde ich untersuchen? Die höchste denkbare Frequenz *3 bestimmt die Bandbreite&lt;br /&gt;
* Wieviele Kanäle brauche ich? Selbst ein I2c benötigt zwei Kanäle zur Beobachtung, ein SPI mindestens 3.&lt;br /&gt;
* Muß ich Messungen dokumentieren? Nein, dann reicht ein vielleicht ein gebrauchtes HP 54xxx, sehr gute Geräte gehen bis 4 Kanäle, 500MHz Bandbreite und 1Gs/s. Ja, dann sollte eine USB- (Treiber aktuell verfügbar?) oder LAN-Schnittstelle existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Exportmöglichkeiten wie RS232-Schnittstelle oder Floppy-Drive sollte man sich aber nur antun, wenn man wirklich sicher ist, auch in 5 Jahren diese noch verwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den entsprechenden Kenntnissen und Erfahrung konnten aber schon viele Geräte wiederbelebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfahrungen? ===&lt;br /&gt;
Eine Vorgehensweise, von der man auch abraten muss, ist die Frage nach Erfahrungen anderer Mitglieder! Die meisten Antworten kommen von Trollen und Posern, die eigentlich keine Ahnung haben. Die einen wollen als anonymer Gast mal wieder trollen, die anderen wollen nur mitteilen, dass Funkamateure sowieso die besseren Menschen sind. Andere wiederum haben &amp;quot;zufällig&amp;quot; gerade *das* richtige Oszilloskop zu verkaufen. Dann gibt es noch die, die sich ihr eigenes Oszilloskop schönreden wollen, ihren Vorurteilen oder ihrem Fetisch frönen. Zum Beispiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kauf ja kein Gerät aus Asien!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Unter LeCroy|Agilent|Yokogawa|Tektronix geht gar nichts!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Nur Gebrauchtgeräte lohnen sich!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise wie &#039;&#039;mein vor 30 Jahren gekauftes Markengerät funktioniert noch heute tadellos&#039;&#039; sind ebenfalls ziemlich sinnlos. Der Hersteller wird dieses Gerät gar nicht mehr anbieten und er wird schon gar nicht mehr mit der gleichen Qualität fertigen, wie vor 30 Jahren. Dazu ist der Kostendruck zu hoch und Technologien haben sich geändert. Selten sind die neuen Technologien heute so robust, wie die vor 30 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unerfahrener kann man daher aus den Antworten nicht herauslesen, ob sie wirklich auf Erfahrung beruhen. Man braucht also gewissermassen selbst Erfahrung, um die Erfahrungsberichte anderer richtig einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Aspekt aus alten Threads ist, dass viele Fragesteller die Erfahrungen gar nicht zur Kenntnis nehmen wollen, wenn sie der eigenen Wunschvorstellung widersprechen. So etwas nennt man beratungsresistent. Da stellt sich schon mal heraus, dass der Fragesteller schon längst ein Gerät bestellt hat und jetzt gebauchpinselt werden will. Eine Zeitverschwendung für alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahrungen mit eigenen Geräten lassen bedingt den Schluss zu, welche&lt;br /&gt;
Marken grundsätzlich empfehlenswert sind, weil dort gegebenenfalls mehr auf Qualität geachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusatzkosten beim Kauf im Ausland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel [[Zoll und Abgaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kauf eines scheinbar preisgünstigen Gerätes im Ausland ist zu beachten, dass hier neben Versandkosten noch [[Zoll und Abgaben]] fällig werden. Ein &#039;&#039;PC-basierten Messinstrument mit Oszilloskopfunktion&#039;&#039; für US$ 719,- aus Taiwan kostet dann letztendlich 875,- €, die sich so zusammensetzen:&lt;br /&gt;
* Umrechnung in Euro (und Zollveranschlagung): 650,- €&lt;br /&gt;
* Umsatzsteuer: 123,- €&lt;br /&gt;
* Zollgebühren: 60,- €&lt;br /&gt;
* Versand und Bankgebühren: 44,- €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis unterscheidet sich am Ende kaum noch vom dem des lokalen Händlers. Aber der gibt auch noch Garantie, so dass ein Defekt nicht zum Totalverlust wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spielzeuge aller Art===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karikatur oscilloscope sale.jpg|thumb|left|240px|Preisgünstiges &amp;quot;Spitzenoszilloskop&amp;quot; 5Gs]]&lt;br /&gt;
Vor allem auf online-Börsen tauchen in jüngster Zeit immer öfter seltsam günstige Geräte auf: Offensichtlich scheint es gerade Mode zu sein, einen schwachbrüstigen Analog-Digital-Konverter hinter eine eher zufällig gewählte, krumme analoge Eingangsschaltung zu klemmen und an einen Mikrocontroller mit Grafik-LCD anzuschließen, um es als digitales Speicheroszilloskop (DSO) zum Sonderpreis zu verkaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Hersteller wird so ein Gerät komplett ohne Gehäuse geliefert, was mit Hinblick auf die Funktion und auch die Sicherheit sehr fragwürdig ist, oder es kommt in einem lustig aufgemachten Plastikgehäuse in MP3-Player-Format daher, das auch keine großartige Isolation bietet. Hinzu kommen Eindruck-schindende Namen und Logos, die Modernität und Qualität suggerieren sollen, oft noch unterstrichen durch die Assoziierung mit Open-Source und pseudo-Hacker / Maker Bewegungen.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu richtigen Oszilloskopen sind dies leider nur Spielzeuge - Unsichere Spielzeuge! Es nervt auch, diese Dinger immer wieder im Forum des Besten &amp;quot;seit der Erfindung von geschnitten Brot&amp;quot; vorgestellt zu bekommen. Ein Blick auf die technischen Daten dieser &amp;quot;Oszilloskope&amp;quot; (sofern die Daten überhaupt angegeben werden) reicht nämlich, um festzustellen, dass man ein Spielzeug vor sich hat. Schön für den, der spielen will, schlecht für den, der sicher messen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso verrät ein Blick auf die Schaltung des Analogeingangs, ob man Qualität vor sich hat. Fehlende Spannungsfestigkeit und fehlende Frequenzkompensation des Eingangsverstärkers sind sichere Zeichen für Schund. Wenn es eine Verbindung zum PC gibt, aber diese nicht isoliert ist, ist das ein weiteres Zeichen für Scheinqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [http://welecw2000a.sourceforge.net/docs/Hardware/GW_Instek_GDS-1152A.pdf] kann man das Innenleben eines richtigen DSO bewundern. Man vergleiche dies mit den Innenleben der Spielzeug-&amp;quot;DSO&amp;quot;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes, sicheres Zeichen eines Spielzeug-&amp;quot;DSOs&amp;quot; ist es, wenn irgendein Ding aus Abgreifklemmen und Klinkenstecker als &amp;quot;Tastkopf&amp;quot; mitgeliefert wird oder die Buchse für den Tastkopf aus einer Klinkenbuchse oder ähnlicher Niederfrequenz-Anschlusstechnik besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist bei diesen Spielzeugen auch, dass sie vehement von typischen Fanboys verteidigt werden. Nicht mit technischem Argumenten, sondern mit Aussagen wie &amp;quot;aber ist billig&amp;quot;, &amp;quot;aber ist cool&amp;quot;, &amp;quot;aber enthält doch einen Arduino&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Oszilloskop haben möchte, mit dem man wirklich messen kann, sollte sich das Geld für ein Spielzeug-&amp;quot;DSO&amp;quot; sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion von Oszilloskopen ==&lt;br /&gt;
=== Was wird gemessen? ===&lt;br /&gt;
Oszilloskope zeigen oft einen Spannungsverlauf über einen kurzen, für das menschliche Auge in Realzeit nicht erfassbaren Zeitraum an. Je hochwertiger das Oszilloskop, desto kürzer ist dieser Zeitraum, beziehungsweise desto schneller darf sich das Signal ändern. Spitzengeräte können Perioden von wenigen Nanosekunden im gesamten sichtbaren Bildbereich darstellen, in welchem auch noch in Teilabschnitte hineingezoomt werden kann. Maßgeblich ist dafür ein manuell oder automatisch erzeugter Startzeitpunkt, der sogenannten Trigger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter werden aber auch sich sehr langsam ändernde Spannungsverläufe gezielt angezeigt, um Veränderungen von einem Trigger zum nächsten zusammenfassend darstellen zu können. Durch das Überschreiben der Kurven sind auch geringste Änderungen gut erkennbar. Die Darstellung ist der bei Herzmonitoren vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Größen, zum Beispiel Ströme, Drücke und Magnetfelder lassen sich anzeigen, wenn man zusätzlich entsprechende Wandler einsetzt, um aus den Größen zuvor eine Spannung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was wird dargestellt? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Eingang für eine Spannung bezeichnet man bei einem Oszilloskop als Kanal. Die an den Kanälen anliegenden Spannungen können einzeln oder gemeinsam angezeigt werden. Bei Mehrkanal-Oszilloskopen kann man üblicherweise auch eine Spannung über eine Spannung darstellen (XY-Modus), womit Übertragungskennlinien von Bauteilen dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bieten moderne Oszilloskope die Möglichkeit, sich gewisse Kenngrößen der Spannungsverläufe anzeigen zu lassen. Gängige Werte sind zum Beispiel die Anzeige von Spitzenspannung und Effektivwert einer Spannung, Frequenz/Periodendauer, Anstiegs- und Abfallzeiten, Tastverhältnis und so weiter. Darüber hinaus bieten gute Oszilloskope Positionsmarken (Cursor), mit denen man, durch eine Linie dargestellt, auf dem Bildschirm Positionen im Spannungsverlauf markieren kann. Zur Position zugehörige Werte (Zeit oder Spannung), sowie die Differenz dieser Werte zwischen zwei Positionsmarken können abgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[#Digitale_Tischoszilloskope|digitale Oszilloskope]] können relativ viele unterschiedliche Kenngrößen anzeigen, da sich viele dieser Größen mit einfachen Algorithmen aus den vom Oszilloskop im Speicher erfassten Daten berechnen lassen. Ebenso sind einfache mathematische Operationen möglich, etwa eine diskrete Fourier-Transformation oder die Summe oder Differenz der Spannungsverläufe von zwei Kanälen. Oszilloskope der Oberklasse bieten darüber hinaus ausgeklügelte Möglichkeiten der Signalanalyse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für spezielle Anwendungen finden sich in manchen Oszilloskopen besondere Messfunktionen. Zum Beispiel go/no-go (heißt meistens pass/fail) Messungen, mit denen eine Spannungsverlauf mit einem vorgegebenen Verlauf verglichen wird. Entspricht der Spannungsverlauf hinreichend dem vorgegebenen Verlauf wird ein &amp;quot;go&amp;quot; (oder pass = alles ist OK) Signal über einen externen Ausgang ausgegeben. Weicht der Verlauf zu stark ab ein &amp;quot;no go&amp;quot; (fail = Spannung stimmt nicht) Signal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Unterklasse digitaler Oszilloskope ist heutzutage eine PC-Schnittstelle üblich. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Protokoll der Schnittstelle dokumentiert ist. Sonst ist man auf proprietäre PC-Software des Herstellers angewiesen. Bei Oszilloskopen der Unterklasse wird zwar häufig kostenlos PC-Software mitgeliefert, doch leider sind diese Programme durchgehend von erschreckend schlechter Qualität. Bei Oszilloskopen der Oberklasse lassen sich die Hersteller ihre PC-Software gerne zusätzlich sehr teuer bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analoge Oszilloskope ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Oszilloskop.png|thumb|right|300px|Hybrides Analog/Digital Oszilloskop]]&lt;br /&gt;
Bei analogen Oszilloskopen wird das darzustellende Signal nach der Verstärkung direkt zur Ablenkung eines Elektronenstrahls verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brauchbare analoge Oszilloskope findet man oft schon für ca. 50 Euro bei Online-Auktionen und Kleinanzeigenmärkten. Für 200-400 Euro bekommt man dort recht gute Profigeräte&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Gerät, welches mit dem Attribut &#039;&#039;Profigerät&#039;&#039; beworben wird, ist normalerweise keins.&amp;lt;/ref&amp;gt;  mit 60-200 MHz Bandbreite. Brauchbare Neugeräte fangen bei 600 Euro an. Der Oszilloskopmarkt wird von einigen wenigen Marken dominiert. Im höherpreisigen Segment sind es vor allem HP (Agilent) und Tektronix, sowie Yokogawa und Lecroy. Hameg (Rohde &amp;amp; Schwarz) ist vor allem im mittleren Segment (500-1500 Euro) weit verbreitet. Man findet sie oft in Schule und Ausbildung. Preislich darunter finden sich diverse asiatische oder gelegentlich noch osteuropäische Hersteller von Analogoszilloskopen. Häufig treten diese Hersteller nicht unter eigenem Namen auf, sondern bieten ihre Geräte als OEM-Produkte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz einfache Geräte verfügen nur über einen Kanal&amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt, beziehungsweise gab, nochmals einfachere Geräte, nämlich solche ohne Trigger. Die Zeiten solcher Gerät sind allerdings seit rund 50 Jahren vorbei. Daher sollte man den fehlenden Trigger nur bei historischen Gebrauchtgeräten finden.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damit ist es nicht möglich, zwei Signale in zeitliche Beziehung zu setzen. Dies ist jedoch oft wichtig. Deshalb verfügen heutzutage auch einfache Geräte meist über zwei Kanäle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bandbreite ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bandbreite&#039;&#039;&#039; gibt Auskunft, welche Signal-Frequenzen das Oszilloskop noch verarbeiten kann. Bei angegebener Bandbreite fällt die Verstärkung des Oszilloskops um 3dB ab, ein Sinussignal wird dann nur noch mit ca. 70% der wahren Amplitude angezeigt. Um Signalverläufe noch vernünftig interpretieren zu können, kann man grob sagen, dass man Signale bis 1/10 der Bandbreite dargestellt bekommt. Ein Rechtecksignal nahe der Bandbreite würde z.&amp;amp;nbsp;B. nur noch als Sinus dargestellt werden &amp;lt;ref&amp;gt;Häufig wird von Anfängern bei der Bandbreitenbetrachtung vergessen, dass ein Rechtecksignal nicht aus einer einzigen Sinusschwingung der Frequenz f, sondern aus einer theoretisch unendlichen Summe von Signalen der Frequenzen f, 3 * f, 5 * f ... besteht. Für eine vernünftige Darstellung eines Rechtecksignals sollte die Oszilloskopbandbreite so groß sein, dass zumindest die ersten paar Oberwellen nicht zu stark gedämpft werden. Aus dieser Betrachtung ergeben sich Faustformeln, wie die, dass die Bandbreite eines Oszilloskops zehnmal (oder dreimal, oder fünfmal, je nachdem wie genau man messen möchte) größer sein sollte als die Grundfrequenz des Rechtecks.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Messen von Digitalsignalen ist man meist an der &#039;&#039;&#039;Anstiegszeit&#039;&#039;&#039; interessiert. Die Anstiegszeit gibt an, wie lange ein Rechtecksignal von 10-90% benötigt. Die Anstiegszeit des Oszilloskops gibt an, welche Anstiegszeit dargestellt wird, wenn man ein nahezu ideales Rechtecksignal mit annähernd Null Anstiegszeit anlegen würde. Man kann die Anstiegszeit direkt aus der Bandbreite berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;t_{Osc} = \frac{0.35}{B}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\!\, t_{Osc}&amp;lt;/math&amp;gt; : Anstiegszeit des Oszilloskops in Sekunden (s)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\!\, B&amp;lt;/math&amp;gt; : Bandbreite in Hertz (Hz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt man ein reales Rechtecksignal an das Oszilloskop an, dann wird die Anzeige umso mehr verfälscht, je näher die Anstiegszeit des Eingangssignals der Anstiegszeit des Oszilloskops kommt. Dabei gilt folgender Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;t_S = \sqrt{t_{ges}^2-t_{Osc}^2}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\!\, t_S&amp;lt;/math&amp;gt;: Anstiegszeit des Eingangssignals&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\!\, t_{ges}&amp;lt;/math&amp;gt;: Angezeigte Anstiegszeit auf dem Oszilloskop&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\!\, t_{Osc}&amp;lt;/math&amp;gt;: Anstiegszeit des Oszilloskops&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei analogen Oszilloskopen ist die Bandbreite gegeben durch die Begrenzung des analogen Eingangsverstärkers sowie die Signaldarstellung, also die Qualität des Ablenkverstärkers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tastköpfe richtig benutzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man wirklich schnelle Signale messen will, spielt auch die Bandbreite des verwendeten Tastkopfes eine wichtige Rolle. Näheres dazu findet man [http://www.sigcon.com/Pubs/straight/probes.htm hier]. Aber der beste Tastkopf nützt nichts, wenn man ihn falsch anschließt. Für schnelle Messung jenseits von ein paar MHz nutzt man praktisch immer 10:1 Tastköpfe mit 10 MOhm Eingangswiderstand und ca. 8-15pF Eingangskapazität. Je nach Typ erreicht man damit Bandbreiten von 100-500MHz. Danach muss man aber auch den Tastkopf richtig anschließen. Der mitgelieferte Masseanschluß mit Krokodilklemme ist zwar praktisch, für viele hochfrequente Messungen aber unbrauchbar. Ein Rechtecksignal damit zu messen ergibt dann oft starke Überschwinger, welche real aber gar nicht vorhanden sind, sondern durch die zu lange, induktive Masseleitung im Zusammenspiel mit der Eingangskapazität verursacht werden. Das sieht man z.B. [http://www.mikrocontroller.net/topic/281669?goto=2975948#2975754 hier], den Messaufbau sieht man [http://www.mikrocontroller.net/topic/281669?goto=2975948#2975896 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für saubere, hochfrequente Messungen muss man die Masseanbindung so kurz wie möglich machen. Dafür haben die Tastköpfe oft ein kleines Zusatzteil, eine Massefeder, beigelegt (engl. [http://www.mikrocontroller.net/attachment/27280/groundspring.png ground spring]). Damit kann man die Masse auf kürzestem Wege anschließen und erhält ein sauberes Messergebnis wie man in diesem [http://www.mikrocontroller.net/topic/281669?goto=2975948#2975931 Forumsbeitrag] sieht. Eine sehr gute Einführung zum Thema Tastköpfe und deren richtige Nutzung gibt es [[media:Probe_Fundamentals-_Tektronix.pdf | hier]] von [http://www.tek.com Tektronix] (engl.). Das gilt auch für stark gestörte Umgebungen, wie z.B. in einem Schaltnetzteil. Die Grundfrequenzen sind relativ niedrig, so im Bereich 50-1000 kHz, die Schaltflanken sind aber meist recht schnell, im Bereich von 10-500ns. Die dabei geschalteten hohen Ströme und Spannungen erzeugen starke magnetische und elektrische Wechselfelder, welche sehr gern und einfach in Tastköpfe einkoppeln. Um zu prüfen, ob ein Signal echt oder nur eine eingekoppelte Störung ist, macht man eine 0V Messung. D.h. man legt die Tastkopfspitze auf Masse (GND), ohne den mechanischen Aufbau nennenswert zu verändern. Wenn keine Störung einkoppelt, mißt man erwartungsgemäß 0V, alles andere sind eingekoppelte Störungen. Diese muss man durch eine verbesserte Tastkopfanbindung minimieren (Massefeder, anderer Massepunkt, Abschirmung, Klappferrite auf Tastkopfleitung am Oszi gegen Gleichtaktstörungen etc.) Eine Massefeder bzw. das passende Gegenstück für die Spitze des Tastkopfes kann man sich leicht aus 0,5mm Blankdraht selber wicklen, wie man auf diesem [https://www.mikrocontroller.net/attachment/410800/Tastkopf.jpg Bild] sieht. Die vollprofessionelle Version davon sind einlötbare [https://www.mikrocontroller.net/attachment/412457/socket.jpeg Sockel], in welche der Tastkopf gesteckt werden kann. Diese haben durch ihren koaxialen Aufbau noch bessere Schirmwirkung und HF-Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es dann in den Bereich 100MHz++ geht, wird man schnell auf einen aktiven Tastkopf oder einen passiven Z0-Tastkopf wechseln wollen. Warum das so ist, ist in diesem [http://www.signalintegrity.com/Pubs/straight/probes.htm Artikel] (engl.) erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Terminierung bei DC-Messung===&lt;br /&gt;
Schliesst man an den hochomigen Messeingang eines Oszilloskopes eine Koaxialleitung mit 50 Ohm Impedanz direkt an, um irgendwo direkt zu messen, so muss diese möglichst dicht am Oszilloskop mit 50 Ohm terminiert werden, um Reflexionen und Phantomsignale zu vermeiden. Wird aber direkt mit 50 Ohm terminiert, so führt das zu einer starken Belastung der Quelle und des Terminierungswiderstandes. Insbesondere dann, wenn man z.B. auf einem DC-Pegel eine Welligkeit messen möchte. Die Gleichspannung liegt in diesem Falle direkt am Terminierungswiderstand an. Das ist oft nicht tolerierbar, da dann ein u.U. hoher Gleichstrom durch den Widerstand abfließt, die Quelle belastet und selber heiß wird.. Aus diesem Grunde muss der Terminierungswiderstand mit einem schnellen, keramischen Kondensator entkoppelt werden. Siehe Bild.&lt;br /&gt;
[[Bild:DC-Messadapter.svg|thumb|300px|DC-Messadapter mit 50 Ohm Terminierung]]&lt;br /&gt;
Achtung, die Anordnung hat einen Frequenzgang. Es ist gegebenenfalls zu überlegen, ob der Frequenzgang noch toleriert werden kann. Gegebenenfalls ist der Kondensator entsprechend zu ändern. Auf ausreichende Spannungsfestigkeit achten!&lt;br /&gt;
An den 4mm Klemmen kann über einen 2k2 ohm Widerstand ein Digitalmultimeter angeschlossen werden. Der 2k2 Widerstand beeinflusst die Messung mit einem hochomigen Digitalmultimeter fast nicht, verhindert aber das verstärkte Einkoppeln von Störungen über die Messleitungen in das Oszilloskop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Platine für eine solche kapazitiv entkoppelte 50 Ohm Terminierung als [http://www.mikrocontroller.net/articles/KiCAD KiCad] Projekt findet sich hier: [[Media:DC-50Ohm_Terminierung_RevE_25Mar2015.zip]] Gerber Files und ein Schaltplan in PDF sind im Projekt vorhanden, es kann also auch ohne KiCad verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triggerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oszilloskope unterscheiden sich oft stark in den Triggerungsmöglichkeiten. Bei guten Geräten kann man z.&amp;amp;nbsp;B. die Triggerung variabel verzögern. Erst dadurch wird es möglich, dass man sich Signale genauer anschauen kann, die zeitlich weit hinter einem Triggerereignis kommen. Eine weitere Funktion bei höherklassigen Oszilloskopen ist eine zweite Zeitbasis. Mit dieser kann man in einen Ausschnitt des Messsignals hereinzoomen&amp;lt;ref&amp;gt;Die zweite Zeitbasis steuert einen zweiten Strahl (ähnlich wie einen separaten Kanal), der das gleiche Eingangssignal erhält. Die zweite Zeitbasis wird auf eine höhere Horizontalfrequenz eingestellt als die erste. Zusammen mit einer horizontalen Verschiebung der Darstellung kann man nun Ausschnitte des Signals durchfahren und vergrößert betrachten.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Analog-Oszilloskopen kann man sich hauptsächlich periodische Signalverläufe anschauen, also solche, die zeitlich immer wiederkehrend sind. Denn nur so kann ein Signal immer wieder auf den Schirm &amp;quot;geschrieben&amp;quot; werden und erscheint als stehendes Bild. Aperiodische Signale, wie z.&amp;amp;nbsp;B. auf Datenübertragungsleitungen, sind damit nicht darstellbar. Sie laufen mit einem Strahldurchgang über den Schirm. In dieser kurzen Zeit ist es jedoch nur selten möglich, sie visuell aufzunehmen. Mit einer Digitalkamera kann man solche Signalverläufe mitunter trotzdem einfangen. Früher sehr hochpreisige, heute nicht mehr übliche Analog-Oszilloskope hatten eine eingebaute Speichermöglichkeit (Speicherröhre) für einmalige Signale. Diese Klasse von Analog-Oszilloskopen wurde durch digitale Speicheroszilloskope (DSOs) abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Analog-Oszilloskope bieten eine Möglichkeit, die Triggerung nur zu einem definiertem Zeitpunkt anzustoßen, somit kann auch der Anlaufstrom eines Motors mit einem Analog-Oszilloskop dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analoge Speicheroszilloskope ===&lt;br /&gt;
Inzwischen eher selten sind analoge Speicheroszilloskope anzutreffen. Diese speichern im Gegensatz zu digitalen Speicheroszilloskopen nicht das Signal selbst, sondern das Bild auf der Röhre. Dies wird mit speziellen speichernden Bildröhren erreicht. Je nach Typ kann es mehrere getrennt betreibbare Bereiche geben, um beispielsweise 2 Bilder eines Signales zu unterschiedlichen Zeitpunkten darstellen zu können (z.B. Tektronix 549).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wenige dieser Oszilloskope waren sogar in der Lage, das aufgezeichnete Bild auf Papier auszugeben (z.B. &amp;quot;HP Model 175A&amp;quot; mit Modul 1784A).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleichstabelle Analogoszilloskope ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tabelle soll einen Überblick über interessante oder bekannte Neugeräte besonders im unteren Preisbereich geben. Eine vollständige Auflistung aller existierenden Geräte ergibt wegen der Vielzahl an Baureihen und Modellen wenig Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;analogoszis&amp;quot; style=&amp;quot;width:50em&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;writing-mode:sideways-lr&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Bezeichnung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Hersteller&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Preis, ab [&amp;amp;euro;]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Kanäle&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Bandbreite / [MHz]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:5em&amp;quot; | Röhre BxH / [cm]&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| C1-94, S1-94, OS10, AO-610, [http://www.ett-online.de/html/de/werkstatt/oszilloskope/digitale-oszilloskope/oszilloskop-mccheck-st16b-1-kanal-10-mhz/article-4-55152-459045509045501590.html ST16B], CS10, GOS-310, 72-6602, HUC70, CS1010 [http://www.conrad.de/ce/de/product/122413/VOLTCRAFT-6102-Analoges-1-Kanal-Oszilloskop-Bandbreite-0-DC-10-MHz VC 610/2]&lt;br /&gt;
| Original-&amp;lt;br&amp;gt;hersteller unklar&lt;br /&gt;
| 180&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 4,8 × 6&lt;br /&gt;
| Seit Jahrzehnten von vielen No-Name Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen und Bauformen im Angebot. Wenig empfehlenswert für µC-Arbeiten. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.attenelectronics.com/Products/Oscilloscopes/Analog_oscilloscope/2012/0728/129.html AT7328]&lt;br /&gt;
| Atten&lt;br /&gt;
| 280&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 8 × 10&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CS-4128&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 280&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 8 × 10&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.attenelectronics.com/Products/Oscilloscopes/Analog_oscilloscope/2012/0728/128.html AT7340]&lt;br /&gt;
| Atten&lt;br /&gt;
| 480&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 8 × 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.conrad.de/ce/de/product/122421/VOLTCRAFT-VC-630-2-Analoges-2-Kanal-Oszilloskop-Bandbreite-0-DC-bis-30-MHz/?ref=category&amp;amp;rt=category&amp;amp;rb=1 VC 630-2]&lt;br /&gt;
| Voltcraft&lt;br /&gt;
| 480&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 8 × 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Speicheroszilloskope ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tektronix.jpg|thumb|right|300px|Digitales Speicheroszilloskop vom Anfang des Jahrtausends]]&lt;br /&gt;
Ein digitales Speicheroszilloskop (englisch DSO, &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;igital &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;torage &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039;scilloscope) digitalisiert das Eingangssignal mit einem Analog-Digital-Wandler und legt die Werte in einem Speicher ab. Damit ist die Bandbreite nur durch die Begrenzung des analogen Eingangsverstärkers gegeben. Der Vorteil der Speicherung ist, dass man auf diese Weise Momentaufnahmen eines Signals machen und damit einmalige (transiente) Ereignisse (Spikes, Datenübertragungen) erkennen und darstellen kann, was besonders bei digitalen Schaltungen, z.&amp;amp;nbsp;B. mit Mikrocontrollern, sehr nützlich ist. Weiterhin lässt sich das Signal &amp;quot;vermessen&amp;quot; (z.&amp;amp;nbsp;B. um die Baudrate einer Datenübertragung zu bestimmen), man kann die Frequenz und den Effektivwert anzeigen lassen, das Frequenzspektrum, und je nach Modell noch vieles mehr. Das Signal wird in S/W oder Farbe auf einem LCD dargestellt, lässt sich aber oft auch über einen angeschlossenen Drucker ausdrucken oder an den PC übermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Parameter bei digitalen Oszilloskopen ist die &#039;&#039;&#039;Abtastrate&#039;&#039;&#039;, die angibt, mit welcher Rate das Eingangssignal digitalisiert wird. Um ein Signal mit einer gegebenen Frequenz ausreichend genau in Phase und Amplitudenverlauf darstellen zu können, sollte es mindestens mit der 10-fachen Frequenz abgetastet werden. Nur dann lassen sich in der Regel die interessanten Details in einem Signal erkennen. Für eine genaue Analyse analoger Signale, um z.B. die Güte einer Flanke oder Überschwinger beurteilen zu kjönnen, ist sogar ein Faktor von 25 bis 40 anzuraten&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Anhaltswert liegt nochmals weit über der Nyquist-Frequenz (zweifache Grenzfrequenz), ist aber nötig, um Abweichungen von der idealen Signalform zu sehen - z.B. bei Rechecksignalen. Die zehnfache Abtastfrequenz bedeutete, dass man nur 10 Messpunkte pro Signalperiode hat, was in einer 1:1 Darstellung auf dem Bildschirm gerade eben 10 nebeneinander liegenden Pixeln entspräche, was in der Regel sehr wenig ist, um ein Signal zu beurteilen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtig ist in dem Zusammenhang auch die analoge Bandbreite des Oszilloskops. Ein gutes Verhältnis ist wäre eine mindestens 4-6 fache Überabstastung im Bezug auf die Bandbreite je Kanal, also z.B. 1Gsps für einen Zweikanaler mit 100MHz Bandbreite - besser 2Gsps. Damit wären dann Signale bis etwa 10 MHz ausreichend genau darstellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind die &#039;&#039;&#039;Speichertiefe&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Wandler-Auflösung&#039;&#039;&#039; interessant. Ein Oszilloskop, das mit acht Bit Auflösung abtastet und 2000*8 Bit Speicher hat, kann 2000 Samples abspeichern, was einer Darstellung von 2000*256 Pixeln entspricht. Acht Bit Auflösung ist heutzutage ein gängiger Wert, auch wenn er niedrig erscheint. Ein normales Oszilloskop ist kein Präzisionsmessgerät und acht Bit sind für die Darstellung auf den Displays normaler Oszilloskope ausreichend.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wandlung und Speicherung gibt es unterschiedliche Verfahren: Ehemals günstige Oszilloskope wie die TDS1000-Serie von Tektronix verwenden &#039;&#039;&#039;CCD-Speicher&#039;&#039;&#039; (Eimerkettenspeicher, ein analoges Schieberegister); die Messwerte werden erst gespeichert, und dann digitalisiert. Nachteile dieser Vorgehensweise sind ein stärkeres Rauschen, die begrenzte Speichertiefe und Totzeiten, während der keine Eingangswerte aufgenommen werden. Diese entstehen, da das Wandeln aller Werte aus dem analogen Zwischenspeicher länger dauert als die Zeit zum Füllen dieses Speichers. Deshalb muss das Gerät bis zum Abschluss der Wandlung warten, bevor es den Speicher erneut füllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wandelten nur teurere Modelle in Echtzeit mit schnellen Flash-[[AD-Wandler]]n und speicherten die Messwerte direkt in einem schnellen RAM. Die Speichertiefe ist dabei praktisch unbegrenzt, allerdings sind Wandler sehr teuer, die mehrere GS/s schaffen. Durch einen Trick (mehrere verschachtelte langsame AD-Wandler) setzen sich AD-Wandler bei günstigen Modellen durch. Oszilloskope, die diesen Trick verwenden, erkennt man daran, dass die Abtastfrequenz mit der Anzahl der aktivierten Kanäle sinkt. Zum Beispiel, findet man Vierkanaloszilloskop mit vier Wandlern à 250 MS/s, die bei Benutzung nur eines Kanals 1 GS/s für diesen Kanal erreichen, bei Benutzung von zwei Kanäle 500 MS/s pro Kanal und bei Benutzung von drei oder vier Kanälen 250 MS/s pro Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den richtig schnellen Geräten (mehrere GHz Samplerate) ist ein ähnlicher Trick üblich. Dort sind in den verwendeten Wandlerschaltkreisen eine größere Anzahl Sample-and-Hold-Stufen und AD-Wandler integriert. Die Eingangsspannung wird dann zeitversetzt in den Sample-and-Hold-Stufen gespeichert und von den im Vergleich zur Samplerate langsameren AD-Wandlern umgesetzt. Die Ausgangslogik sorgt dann dafür, dass die Daten in der richtigen Reihenfolge ausgegeben werden. Ein Problem bei dieser Vorgehensweise sind unterschiedliche elektrische Eigenschaften der parallelen Wandlerstufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielt der Verwendungszweck eine entscheidende Rolle bei der Auswahl. Auf dem Labortisch, wo meist nur kleine Spannungen mit einem gemeinsamen Massebezug vorkommen, werden andere Anforderungen an ein Oszilloskop gestellt, als z.&amp;amp;nbsp;B. im Servicebereich für Industriesteuerungsanlagen, Automatisierungstechnik, usw. Dort sind weniger hohe Abtastraten wichtig, sondern eher eine größere Anzahl Eingangskanäle, die galvanisch voneinander getrennt sind, Spannungsfestigkeit bis min. 500 Volt, sowie speziell bei Störungsanalysen, die Möglichkeit, komplexe Triggermuster einzustellen, und eine integrierte große Festplatte, um einzelne Ereignisse automatisiert über lange Zeiträume hinweg festhalten zu können. Ein Beispiel für so ein hochwertiges Gerät ist ein Yokogawa Scopecorder (DL708). Allerdings sind bei solchen Geräten die Preise nach oben hin offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Digitale Tischoszilloskope ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DSO Tischoszilloskope sind die klassischen, in sich abgeschlossenen Geräte, die in der Gestaltung analogen Oszilloskopen ähneln. Daneben gibt es zum Beispiel auch PC DSOs. Viele Tischgeräte sind bereits so klein (geringe Tiefe) und leicht, dass sie zu Recht als tragbare Geräte bezeichnet werden. Beim Neukauf eines Oszilloskops sind diese Geräte die interessantesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist es üblich, dass man bereits bei Einsteigermodellen eingebaute USB oder RS-232 Schnittstellen findet und eine (häufig sehr simple) Windows-Software zur Bedienung vom PC aus oder zumindest zum Auslesen von Daten auf den PC. Ebenfalls häufig sind USB oder ähnliche Schnittstellen für USB-Memorysticks oder Speicherkarten zum Speichern von Messwerten, Screenshots und Konfigurationen. Ironischerweise sind Schnittstellen und Windows-Software bei Markengeräten häufig gesondert zu erwerben, während sie bei eher unbekannten Marken kostenlos mitgeliefert werden, wenn auch die Qualität der kostenlosen Software häufig zu wünschen übrig lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für günstige Einstiegsmodelle unter 600 Euro sind einige, aber nicht alle, Geräte von Rigol, Hantek, Owon, Siglent oder Atten. Für relativ wenig Geld erhält man für einfache Anwendungen ein brauchbares Oszilloskop mit ein paar Highlights aber auch auffälligen Einschränkungen und Fehlern in der Hard- und Software. Viel oder überhaupt Service kann man von diesen Firmen für sein Geld meist nicht erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geräte bspw. von [http://www.instek.com/ Instek] sind etwas teurer. Geräte aus der GDS-1000A oder GDS-1000U Serie dürften zum Einstieg interessant sein, oder mittlerweile die modernere Serie DS2000 von Rigol,&lt;br /&gt;
bzw SDS2000 Serie von Siglent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel für ein Einstiegsmodell war das [http://www.tek.com/site/ps/0,,40-15314-INTRO_EN,00.html TDS1002] von Tektronix (ca. 1200 Euro). Dazu muss man allerdings sagen, dass Tektronix die aktuelle Entwicklung etwas verschlafen hat. Der nur 2 kByte große Speicher ist nicht mehr zeitgemäß. Geräte der [http://www.home.agilent.com/agilent/product.jspx?nid=-33575.0&amp;amp;cc=DE&amp;amp;lc=ger&amp;amp;pageMode=OV Agilent InfiniiVision 2000X Serie] beginnen in einem ähnlichen Preisbereich aber mit wesentlich mehr Features.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind 4 Kanäle gewünscht, aber das Budget begrenzt, lohnt sich ein Blick auf die DS1000&#039;&#039;&#039;Z&#039;&#039;&#039; Serie von Rigol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vergleichstabelle digitale Tischoszilloskope ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wichtiger Hinweis: Diese und andere Tabellen werden gelegentlich von Freiwilligen auf den aktuellen Stand gebracht und können veraltet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tabelle soll einen Überblick über interessante oder bekannte Geräte besonders im unteren Preisbereich geben. Eine vollständige Auflistung aller existierenden Geräte ergibt wegen der Vielzahl an Baureihen und Modellen wenig Sinn. &amp;lt;BR/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkung: Für Viele Modelle aus dieser Tabelle gibt es bereits Nachfolgemodelle. &amp;lt;BR/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legende: &amp;lt;BR/&amp;gt;&lt;br /&gt;
opt.: optional, kostenpflichige Erweiterung (Hardware und/oder Software)&amp;lt;BR/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;digitaloszis&amp;quot; style=&amp;quot;width:60em&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;writing-mode:sideways-lr&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8em&amp;quot; | Bezeichnung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Hersteller&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Preis [&amp;amp;euro;]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Kanäle&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Samplerate [MS/s]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Bandbreite [MHz]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Auflösung [Bit]&lt;br /&gt;
!  style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Speichertiefe [Samples]&lt;br /&gt;
!  style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Display&lt;br /&gt;
!  style=&amp;quot;width:8em&amp;quot; | Inface&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.conrad.de/ce/de/product/122485/VOLTCRAFT-Vorteilsset-DSO-1062D-2-Kanal-Oszilloskop-Digitales-Speicheroszilloskop-Bandbreite-60-MHz-inkl-2-Tastkoepf DSO5062D]&lt;br /&gt;
| [http://www.conrad.de/ Conrad]&lt;br /&gt;
| 329.-&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 500&amp;lt;br&amp;gt;1000&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1M&lt;br /&gt;
| 800x480, 7&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host&lt;br /&gt;
| Gleiche Hardware wie das Hantek DSO5062B und leicht modifizierte Software.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hantek.com.cn/en/ProductDetail_3_3.html DSO5000B Series]&lt;br /&gt;
| [http://www.hantek.com.cn/en/index.html Hantek]&lt;br /&gt;
| ab 290$&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 500&amp;lt;br&amp;gt;1000&lt;br /&gt;
| 60&amp;lt;BR/&amp;gt;100&amp;lt;BR&amp;gt;200&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1M&lt;br /&gt;
| 800x&amp;amp;shy;480, 7&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host&lt;br /&gt;
| Mit 60MHz beliebt, da es einen Hack auf 200 MHz gibt. Ebenso diverse Hacks an der Hardware. Auch als Tekway oder Protek im Handel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MSO5000D serie&lt;br /&gt;
| Hantek&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| 60 &amp;lt;br&amp;gt; 100 &amp;lt;br&amp;gt; 200&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1M&lt;br /&gt;
| 800x&amp;amp;shy;480, 7&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &lt;br /&gt;
| 2CH +16 Logik &amp;lt;br/&amp;gt; weitgehend baugleich mit DSO5000B Serie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DSO3062A&lt;br /&gt;
| Agilent&lt;br /&gt;
| 800&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 4k&lt;br /&gt;
| 320x&amp;amp;shy;240, 5.7&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host (modul)&lt;br /&gt;
| weitgehend baugleich mit Rigol DS5000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| InfiniiVision 2000 X Serie&lt;br /&gt;
| Agilent&lt;br /&gt;
| 950 - 2600 &lt;br /&gt;
| 2/4&lt;br /&gt;
| 1000&amp;lt;br&amp;gt;2000&lt;br /&gt;
| 70&amp;lt;BR&amp;gt;100&amp;lt;BR&amp;gt;200 &lt;br /&gt;
| 8 &lt;br /&gt;
| 100k&lt;br /&gt;
| 800x&amp;amp;shy;480, 8.5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host 2x&lt;br /&gt;
| Markengeräte mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis. Software-Aufrüstbar (Funktionsgenerator, Protokoll-Dekoder, usw.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://%5Bhttp://www.owon.com.hk/products.asp?ParentID=57&amp;amp;SortID=87 OWON &amp;lt;br/&amp;gt; XDS--A(+)&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;   &#039;&#039;&#039;•12-bit:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt; 3062 A(+) &amp;lt;br /&amp;gt; 3102 A(+) &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;•14-bit:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt; 3202 A(+)]&lt;br /&gt;
| [http://www.owon.com.hk/main.asp OWON]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; 430.. &amp;lt;br/&amp;gt; bis &amp;lt;br/&amp;gt; 720€ &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
~1350€&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| &amp;lt;BR/&amp;gt;&amp;lt;BR/&amp;gt;60&amp;lt;BR/&amp;gt;&amp;lt;BR/&amp;gt;100&amp;lt;BR/&amp;gt;&amp;lt;BR/&amp;gt;200 &lt;br /&gt;
| &amp;lt;BR/&amp;gt;&amp;lt;BR/&amp;gt;12&amp;lt;BR/&amp;gt;&amp;lt;BR/&amp;gt;12&amp;lt;BR/&amp;gt;&amp;lt;BR/&amp;gt;14&lt;br /&gt;
| &amp;lt;BR/&amp;gt;&amp;lt;BR/&amp;gt;      40M&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 800x600 &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
8&amp;quot; Touch-screen &amp;lt;BR/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(3062A(+): ohne &amp;lt;BR/&amp;gt; Touchscreen) &lt;br /&gt;
| •USBx2 &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN &amp;lt;BR/&amp;gt; •WiFi &amp;lt;BR/&amp;gt; •VGA/AV &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•• A+ : incl. &amp;lt;BR/&amp;gt; •2ch-FG &amp;lt;BR/&amp;gt; •Multimeter &amp;lt;BR/&amp;gt; •DataLogger&lt;br /&gt;
| •LabView komp. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
•LiIon-Akku opt. •Bus-Decoder opt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;•Echtes Glimpse-Of-Nirvana Teil&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.rigolna.com/products/digital-oscilloscopes/ds1000e/ Rigol DS1000E Serie]&lt;br /&gt;
| [http://www.rigolna.com/ Rigol]&lt;br /&gt;
| ab 296&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 500&amp;lt;br&amp;gt;1000&lt;br /&gt;
| 50&amp;lt;BR&amp;gt;100&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1M&lt;br /&gt;
| 320x&amp;amp;shy;240, 5.7”&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •RS-232&lt;br /&gt;
| optional 16-Kanal Logikanalysator = DS1052D (DS1102D). Im Netz kursieren diverse, mehr oder weniger ernst zu nehmende Anleitungen, wie man ein DS1052E per Software auf ein DS1102E umrüsten kann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.rigolna.com/products/digital-oscilloscopes/ds1000z/ Rigol DS1000Z Series]&lt;br /&gt;
| [http://www.rigolna.com/ Rigol]&lt;br /&gt;
| ab 375&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 250&amp;lt;br&amp;gt;500&amp;lt;br&amp;gt;1000&lt;br /&gt;
| 50&amp;lt;BR&amp;gt;70&amp;lt;BR&amp;gt;100&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 12M&amp;lt;BR&amp;gt;24M&lt;br /&gt;
| 800x&amp;amp;shy;480, 7&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device (Pict Bridge) &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN (LXI)&lt;br /&gt;
| optionaler dualer Funktionsgenerator 25Mhz (DS1000Z&#039;&#039;&#039;-S&#039;&#039;&#039;). Im Netz kursieren diverse, mehr oder weniger ernst zu nehmende Anleitungen, wie man ein DS1054Z/DS1074Z per Software auf ein DS1104Z umrüsten und den gesamten Funktionsumfang freischalten kann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.rigolna.com/products/digital-oscilloscopes/ds2000/ DS2000 Serie]&lt;br /&gt;
| [http://www.rigolna.com/ Rigol]&lt;br /&gt;
| 589 - 1505&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 70&amp;lt;BR&amp;gt;100&amp;lt;BR&amp;gt;200&amp;lt;BR&amp;gt;300&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 14M&amp;lt;BR&amp;gt;56M&lt;br /&gt;
| 800x&amp;amp;shy;480, 8&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device (Pict Bridge) &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN (LXI)&lt;br /&gt;
| Per Kauflizenz jeweils freischaltbar sind 56M, serielle Dekoder, weitere Trigger. Lassen sich alle über generierte Serial freischalten und sogar auf Topmodel DS2202 (200MHz) upgraden, da identische (gute) Hardware u. Lieferumfang - keine Hardwaremodifikation nötig. Dank LXI (offene Spezifikation) gute Softwareanbindung. Vertikalauflösung ab 0,5mV/Div!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.rigolna.com/products/digital-oscilloscopes/ds2000/ MSO5000 Serie]&lt;br /&gt;
| [http://www.rigolna.com/ Rigol]&lt;br /&gt;
| 963 - 3569&lt;br /&gt;
| 2/4&lt;br /&gt;
| 2000&amp;lt;br&amp;gt;4000&amp;lt;br&amp;gt;8000&lt;br /&gt;
| 70&amp;lt;BR&amp;gt;100&amp;lt;BR&amp;gt;200&amp;lt;BR&amp;gt;350&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 100M&amp;lt;BR&amp;gt;200M&lt;br /&gt;
| 1024x&amp;amp;shy;600, 9&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device (Pict Bridge) &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN (LXI)&lt;br /&gt;
| Per Kauflizenz jeweils freischaltbar sind serielle Dekoder, weitere Trigger. Lassen sich alle über generierte Serial freischalten und auf Topmodel MSO5354 (350MHz) upgraden, da identische (gute) Hardware u. Lieferumfang - keine Hardwaremodifikation nötig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.siglent.com/ens/pdxx.aspx?id=25&amp;amp;T=2&amp;amp;tid=1/ SDS2000 Serie]&lt;br /&gt;
| [http://www.siglent.com/ENs/index.aspx/ Siglent]&lt;br /&gt;
| 850 - 2700&lt;br /&gt;
| 2&amp;lt;br&amp;gt;4 &lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 70&amp;lt;BR&amp;gt;100&amp;lt;BR&amp;gt;200&amp;lt;BR&amp;gt;300&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 28M&lt;br /&gt;
| 800x&amp;amp;shy;480, 8&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device (Pict Bridge) &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN (LXI) &amp;lt;br/&amp;gt; •PASS/FAIL&lt;br /&gt;
| 110.000wrfms/s, seqmentierter Speicher! (dann bis 300.000wrfms/s, HRES Erfassung mit höherer vertikaler Auflösung, Per Kauflizenz jeweils freischaltbar sind serielle Bus-Dekoder, MSO Option, Funktionsgeneratorausgang Dank LXI gute Softwareanbindung.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.owon.com.hk/products.asp?ParentID=57&amp;amp;SortID=66 Owon SDS Serie]&lt;br /&gt;
| [http://www.owon.com.hk/main.asp Owon]&lt;br /&gt;
| 260€ (5032E) - 1100€ (9302)&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 125&amp;lt;br&amp;gt;250&amp;lt;br&amp;gt;1600&amp;lt;br&amp;gt;3200&lt;br /&gt;
| 30&amp;lt;BR&amp;gt;60&amp;lt;BR&amp;gt;70&amp;lt;BR&amp;gt;100&amp;lt;BR&amp;gt;125&amp;lt;BR&amp;gt;200&amp;lt;BR&amp;gt;300&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 10k&amp;lt;br&amp;gt;10M&lt;br /&gt;
| 800x&amp;amp;shy;600, 8&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN &amp;lt;BR/&amp;gt; •VGA (opt.) &amp;lt;BR/&amp;gt; &#039;&#039;oder&#039;&#039; &amp;lt;BR/&amp;gt; •RS-232 (opt.)&amp;amp;shy;(nicht -E)&lt;br /&gt;
| Akkubetrieb optional (nicht -E)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gwinstek.com/en/product/productdetail.aspx?pid=3&amp;amp;mid=7&amp;amp;id=46 GDS-1000 Serie]&lt;br /&gt;
| [http://www.gwinstek.com/en/index.aspx GW Instek] &lt;br /&gt;
| 350 - 550&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 250&lt;br /&gt;
| 25&amp;lt;BR&amp;gt;40&amp;lt;BR&amp;gt;60&amp;lt;BR&amp;gt;100&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 4k&lt;br /&gt;
| 320x&amp;amp;shy;234, 5.6&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •SD-Slot&lt;br /&gt;
| Von Conrad teurer als DSO-4000 Serie erhältlich (475 - 950&amp;amp;euro;).&amp;lt;br&amp;gt;[http://code.google.com/p/gds2000tools/ Einfache Software für Linux erhältlich]&amp;lt;br&amp;gt; GW Instek alias Good Will Instrument Co., Ltd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gwinstek.com/en/product/productdetail.aspx?pid=3&amp;amp;mid=7&amp;amp;id=42 GDS-1000&#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; Serie]&lt;br /&gt;
| [http://www.gwinstek.com/en/index.aspx GW Instek]&lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| 60&amp;lt;BR&amp;gt;100&amp;lt;BR&amp;gt;150&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 2M&lt;br /&gt;
| 320x&amp;amp;shy;234, 5.6&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •SD-Slot&lt;br /&gt;
| [http://code.google.com/p/gds2000tools/ Einfache Software für Linux erhältlich]&amp;lt;br&amp;gt; GW Instek alias Good Will Instrument Co., Ltd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;writing-mode:sideways-lr&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8em&amp;quot; | Bezeichnung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Hersteller&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Preis [&amp;amp;euro;]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Kanäle&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Samplerate [MS/s]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Bandbreite [MHz]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Auflösung [Bit]&lt;br /&gt;
!  style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Speichertiefe [Samples]&lt;br /&gt;
!  style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Display&lt;br /&gt;
!  style=&amp;quot;width:8em&amp;quot; | Inface&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gwinstek.com/en/product/productdetail.aspx?pid=3&amp;amp;mid=7&amp;amp;id=34 GW Instek GDS-2000 Serie]&lt;br /&gt;
| [http://www.gwinstek.com/en/index.aspx GW Instek]&lt;br /&gt;
| 850 - 1800&lt;br /&gt;
| 2/4&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| 60&amp;lt;BR&amp;gt;100&amp;lt;BR&amp;gt;200&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 5k&amp;lt;br&amp;gt;25k&lt;br /&gt;
| 320x&amp;amp;shy;234, 5.6&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host 2x &amp;lt;BR/&amp;gt; •RS-232&lt;br /&gt;
| Weitgehend baugleich mit Conrad Voltcraft DSO-8000 Serie. Vier-Kanal Versionen haben keinen externen Trigger und weniger Trigger-Funktionen.&amp;lt;br&amp;gt;[http://code.google.com/p/gds2000tools/ Einfache Software für Linux erhältlich]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TDS-1002B&lt;br /&gt;
| Tektronix&lt;br /&gt;
| 1100&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 2.5k&lt;br /&gt;
| 320x&amp;amp;shy;240&lt;br /&gt;
| •USB Device (Pict Bridge) &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host&lt;br /&gt;
| verhältnismäßig starkes Rauschen, siehe Text oben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://teledynelecroy.com/oscilloscope/oscilloscopeseries.aspx?mseries=50 WaveJet 3xx]&lt;br /&gt;
| [http://teledynelecroy.com/ LeCroy]&lt;br /&gt;
| 2800 - 8000&lt;br /&gt;
| 2/4&lt;br /&gt;
| 1000&amp;lt;br&amp;gt;2000&lt;br /&gt;
| 100&amp;lt;BR&amp;gt;200&amp;lt;BR&amp;gt;350&amp;lt;BR&amp;gt;500&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 500k&lt;br /&gt;
| 640x&amp;amp;shy;480, 7.5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN&lt;br /&gt;
| verfügbar z.&amp;amp;nbsp;B. bei Farnell&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WaveAce Serie&lt;br /&gt;
| [http://teledynelecroy.com/ LeCroy]&lt;br /&gt;
| 1000 - 3500&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 250 - 2000&lt;br /&gt;
| 60 - 300&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 4k - 8k&lt;br /&gt;
| 320x&amp;amp;shy;240&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •RS-232(?)&lt;br /&gt;
| Daten beziehen sich etvl. auf nicht mehr erhälltliche Serie (bitte überprüfen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.dlm2000.de DLM20XX]&lt;br /&gt;
| YOKOGAWA &lt;br /&gt;
| 3300 - 8000&lt;br /&gt;
| 2&amp;lt;br&amp;gt;4&amp;lt;br&amp;gt;3+1&lt;br /&gt;
| 1250&amp;lt;br&amp;gt;2500&lt;br /&gt;
| 200&amp;lt;BR&amp;gt;350&amp;lt;BR&amp;gt;500&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 12,5M&lt;br /&gt;
| 1024x&amp;amp;shy;768, 8.4&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host 2x &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN (opt.) &amp;lt;BR/&amp;gt; •RGB Video&lt;br /&gt;
| Vertrieb direkt vom Hersteller!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.uni-trend.com/UT2025B.html UNI-T UT2025B]&amp;lt;br&amp;gt;Voltcraft DSO-1022 M&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [http://www.uni-trend.com/ Uni-Trend Group Limited]&lt;br /&gt;
| 290 - 356&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 250&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 512k&amp;lt;ref name=&amp;quot;unit&amp;quot;&amp;gt;Uni-Ts Angaben zur Speichertiefe sind mit Vorsicht zu genießen. Seit Jahren wirbelt die Firma mit Begriffen wie &#039;&#039;memory length&#039;&#039;, &#039;&#039; memory depth&#039;&#039;, &#039;&#039;recording length&#039;&#039; und &#039;&#039;saving depth&#039;&#039; herum - jeweils mit unterschiedlichen Werten für das gleiche Oszilloskop. Dabei vermeidet Uni-T Begriffsdefinitionen zu geben. Im Zweifelsfall sollte man mit dem kleinsten Wert aller Angaben rechnen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 320x&amp;amp;shy;240 (Monochrom)&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •RS-232 &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN (opt.)&lt;br /&gt;
| Als UT2025&#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; mit Farbdisplay. UT2000 Serie 25-200MHz, 2CH 250MSa/s bis 1GSa/s&amp;lt;br&amp;gt;wenig Rauschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.uni-trend.com/UTD2052CEL.html UTD2052CEL]&lt;br /&gt;
| [http://www.uni-trend.com/ Uni-Trend Group Limited]&lt;br /&gt;
| 369,-&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 12,5k&amp;lt;br&amp;gt;25k&amp;lt;br&amp;gt;1,2M&lt;br /&gt;
| 400x&amp;amp;shy;240&lt;br /&gt;
| •USB Host&lt;br /&gt;
| Displayauflösung beträgt 800x480, der Displaycontroller faßt jedoch immer 2x2 Pixel zusammen (Menü nimmt relativ viel Platz auf dem Bildschirm ein)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.rohde-schwarz.de/de/Produkte/messtechnik-testsysteme/oszilloskope/HMO1002-%7C-Kerndaten-%7C-4-%7C-11696.html HMO1002]&lt;br /&gt;
| [http://www.rohde-schwarz.de/ Rohde &amp;amp; Schwarz]&lt;br /&gt;
| 950 - 1190&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1000 &lt;br /&gt;
| 50&amp;lt;br&amp;gt;100&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 500k&lt;br /&gt;
| 640x&amp;amp;shy;480, 6,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN &lt;br /&gt;
| Umfangreiche Zusatzfunktionen wie Mustergenerator, Frequenzgenerator, 2-Kanal DVM, Frequenzzähler, Komponententester und 8 Kanal MSO Opt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://value.rohde-schwarz.com/vi/value/oscilloscopes/r-srhmo1202-digital-oscilloscope.html/ HMO1202]&lt;br /&gt;
| [http://www.rohde-schwarz.de/ Rohde &amp;amp; Schwarz]&lt;br /&gt;
| - &lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1000&amp;lt;br&amp;gt;2000&lt;br /&gt;
| 100&amp;lt;br&amp;gt;200&amp;lt;br&amp;gt;300&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1M&amp;lt;br&amp;gt;2M&lt;br /&gt;
| 640x&amp;amp;shy;480, 6,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN &lt;br /&gt;
| Optionen für I2C, RS232, UART, CAN, LIN serielle Busanalyse, Umfangreiche Zusatzfunktionen wie Mustergenerator, Frequenzgenerator, 2-Kanal DVM, Frequenzzähler, Komponententester und 8 Kanal MSO Opt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.peaktech.de/produktdetails/kategorie/digital-oszilloskope/produkt/p-1265.html PT 1265]&lt;br /&gt;
| [http://www.PEAKTECH.de Peaktech]&lt;br /&gt;
| ca. 290&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 125&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 10k&lt;br /&gt;
| 800x&amp;amp;shy;600, 8&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •USB Device &amp;lt;BR/&amp;gt; •USB Host &amp;lt;BR/&amp;gt; •LAN &amp;lt;BR/&amp;gt; •VGA&lt;br /&gt;
| Optional: Akkupack  4000 mA&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Marken, die gelegentlich auf dem deutschen Markt auftauchen, häufig über eBay, sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* GAOtek&lt;br /&gt;
* Hangzhou Jingce (JC)&lt;br /&gt;
* Tonghui&lt;br /&gt;
* Ypioneer&lt;br /&gt;
* Jiangsu Lvyang&lt;br /&gt;
* Siglent (Zweitmarke von Atten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über deren Qualität hört man wenig oder gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PC-Oszilloskope ===&lt;br /&gt;
==== PC-Zusätze ====&lt;br /&gt;
===== Allgemeines &amp;amp; Beachtenswertes =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PC-Oszilloskope / PC-Zusätze sind im Prinzip digitale Speicheroszilloskope, mit der Besonderheit, dass sie die Daten nicht selbst anzeigen, sondern an einen PC übermitteln. Beim Kauf eines PC-Oszilloskops sollte man besonders vorsichtig sein, da viele Angebote irreführende Informationen enthalten. Sehr beliebt ist z.&amp;amp;nbsp;B. die Werbung mit der Analogbandbreite, also die Bandbreite die der Analogteil der Schaltung (Eingangsverstärker) verarbeiten kann. Wenn hier 100 MHz angegeben sind bedeutet das aber nicht, dass sich auch wirklich Signale bis 100 MHz darstellen lassen; wenn der Wandler nur mit 40 MS/s abtastet ist das Oszilloskop gerade noch bis 4 MHz verwendbar. Ebenso sollte man nur die Echtzeit- oder Realtime-Abtastrate beachten, eine manchmal ebenfalls angegebene &amp;quot;Äquivalent-Abtastrate&amp;quot; ist nur bei periodischen Signalen zu gebrauchen und damit im Umfeld von Mikrocontrollern meist wertlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl zwischen einem Tischoszilloskop und einem PC-Zusatz ist nicht nur eine Geld-, Leistungs- oder Qualitätsfrage. Ein Tischgerät lässt sich anders bedienen (echte Knöpfe, sicherer Stand) und belegt nicht den PC oder Laptop. Erfahrene Entwickler ziehen ein separates Gerät einem PC-Zusatz vor. Zum Teil ist dies eine Generationsfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt, dass billige PC-Oszilloskope meist keine galvanische Trennung an ihrer USB-Schnittstelle besitzen. Ein Fehler bei einer Messung kann daher nicht nur das Oszilloskop, sondern gleich den PC mit beschädigen. Das gleiche Problem kann man übrigens auch bei einfachen Tischoszilloskopen mit PC-Schnittstelle haben. Allerdings kann man Tischgeräte auch ohne die PC-Verbindung betreiben, PC-Oszilloskope nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird geraten, das Oszilloskop, egal ob Tischgerät oder PC-Zusatz, immer über einen &amp;quot;self powered&amp;quot; USB-Hub (einer mit eigenem Netzteil) mit dem PC zu verbinden. Ob ein solcher Hub als Schutzmaßnahme geeignet ist, besonders zum Personenschutz, sei dahingestellt. Schaden sollte er nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders zu beachten ist die PC-Software. Nicht nur, ob sie zum Zeitpunkt des Kaufs wenigstens grundsätzlichen Ansprüchen genügt, sondern auch, ob der Hersteller vermutlich willens und in der Lage ist, die Software über viele Jahre zu warten. Stichwort Investitionssicherheit. Ohne Wartung kann eine Inkompatibilität in der Software zum nächste Windows Service-Pack oder zur nächste Windows-Version das Gerät völlig entwerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist es so, dass es fast keine freie [[Oszilloskop#Software|Oszilloskopsoftware]] gibt. Die Protokolle zwischen Oszilloskop-Vorsätzen und Computer sind meist proprietär, und selten hat sich ein Entwickler freier Software die Mühe gemacht, ein Protokoll zu entschlüsseln. Noch seltener ist es, dass auf dieser Basis eine brauchbare oder gar gute Software geschrieben wurde. So ist ein Ausweichen auf freie Software kaum möglich, sollte der Hersteller die Wartung aufgeben. Man ist im Normalfall auf Gedeih und Verderb dem Hersteller ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Vergleichstabelle PC-Zusätze =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tabelle soll einen Überblick über interessante oder bekannte Geräte besonders im unteren Preisbereich geben. Eine vollständige Auflistung aller existierenden Geräte ergibt wegen der Vielzahl an Baureihen und Modellen wenig Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle hier gelisteten Geräte haben einen USB-Anschluss.&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;pczusatzoszis&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;writing-mode:sideways-lr&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8em&amp;quot; | Bezeichnung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8em&amp;quot; | Hersteller&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Preis [&amp;amp;euro;]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Kanäle&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Samplerate [MS/s]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Bandbreite [MHz]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot; | Auflösung [Bit]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Speichertiefe [Samples]&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.elandigitalsystems.com/support/usbtmfaq/software.php USBscope50]&lt;br /&gt;
| Elan Digital Systems&lt;br /&gt;
| 249&lt;br /&gt;
| 1 (-4)&lt;br /&gt;
| 50&amp;lt;br&amp;gt;1000&lt;br /&gt;
| 10&amp;lt;br&amp;gt;75&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 3k&lt;br /&gt;
| CAT II, 300V galv. Trennung zu USB, OpenSource SDK, Java, Linux, LabView&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| PicoScope 2104&lt;br /&gt;
| Pico Technology&lt;br /&gt;
| 180&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 8K&lt;br /&gt;
| Spektralanalyse und Voltmeter in Software.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| PicoScope 2105&lt;br /&gt;
| Pico Technology&lt;br /&gt;
| 235&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 24K&lt;br /&gt;
| Spektralanalyse und Voltmeter in Software.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| PicoScope 2204A&lt;br /&gt;
| Pico Technology&lt;br /&gt;
| 165&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 8 - 12&lt;br /&gt;
| 8K&lt;br /&gt;
| Kleiner Arbitrary Waveform Generator eingebaut.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| PicoScope 2205A&lt;br /&gt;
| Pico Technology&lt;br /&gt;
| 255&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 8 - 12&lt;br /&gt;
| 16K&lt;br /&gt;
| Kleiner Arbitrary Waveform Generator eingebaut.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| PicoScope 2206A&lt;br /&gt;
| Pico Technology&lt;br /&gt;
| 429&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 8 - 12&lt;br /&gt;
| 32K&lt;br /&gt;
| Kleiner Arbitrary Waveform Generator eingebaut.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| PicoScope 2207A&lt;br /&gt;
| Pico Technology&lt;br /&gt;
| 548&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 8 - 12&lt;br /&gt;
| 40K&lt;br /&gt;
| Kleiner Arbitrary Waveform Generator eingebaut.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P 1280&lt;br /&gt;
| Peaktech&lt;br /&gt;
| 329&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 250&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 10M&lt;br /&gt;
| USB und LAN Anschluss, 40V&amp;lt;sub&amp;gt;SS&amp;lt;/sub&amp;gt; bei USB, 400V&amp;lt;sub&amp;gt;SS&amp;lt;/sub&amp;gt; bei LAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P 1285&lt;br /&gt;
| Peaktech&lt;br /&gt;
| 389&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 10M&lt;br /&gt;
| USB und LAN Anschluss, 40V&amp;lt;sub&amp;gt;SS&amp;lt;/sub&amp;gt; bei USB, 400V&amp;lt;sub&amp;gt;SS&amp;lt;/sub&amp;gt; bei LAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P 1290&lt;br /&gt;
| Peaktech&lt;br /&gt;
| 197&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 5k&lt;br /&gt;
| 400V&amp;lt;sub&amp;gt;SS&amp;lt;/sub&amp;gt; galv. Trennung zu USB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hantek.com.cn/english/produce_list.asp?unid=62 DSO-2090 USB]&lt;br /&gt;
| Hantek - Qingdao Hatek Electronic Co., Ltd.&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 50&amp;lt;br&amp;gt;100&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 32k&amp;lt;br&amp;gt;64k&lt;br /&gt;
| Wenige Vorteile gegenüber einem Tischgerät. Analogbandbreite bei der Samplingrate nicht ausnutzbar. Kleiner Eingangsspannungsbereich. Unter diversen anderen Namen erhältlich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hantek.com.cn/english/produce_list.asp?unid=63 DSO-2150 USB]&lt;br /&gt;
| Hantek - Qingdao Hatek Electronic Co., Ltd.&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 150&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 10K&amp;lt;br&amp;gt;32K&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hantek.com.cn/english/produce_list.asp?unid=64 DSO-2250 USB]&lt;br /&gt;
| Hantek - Qingdao Hatek Electronic Co., Ltd.  &lt;br /&gt;
| 220&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 250&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 10K-&amp;lt;br&amp;gt;512K&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mephisto Scope 1 (UM202)&lt;br /&gt;
| Meilhaus&lt;br /&gt;
| 333&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 256K&lt;br /&gt;
| 5 in 1,&lt;br /&gt;
Oszilloskop,&lt;br /&gt;
Logik-Analysator,&lt;br /&gt;
Voltmeter,&lt;br /&gt;
Datenlogger analog und digital,&lt;br /&gt;
Digital-I/O&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MSO-19&lt;br /&gt;
| Link Instruments Inc.&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| ??&lt;br /&gt;
| 1K&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Oszilloskop,&lt;br /&gt;
Logik-Analysator,&lt;br /&gt;
Pattern Generator,&lt;br /&gt;
TDR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|VDS1022I&lt;br /&gt;
|Owon&lt;br /&gt;
| ca 80&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 5k&lt;br /&gt;
| USB galv. getrennt, auch verkauft als Peaktech 1290?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soundkarten-Oszilloskope ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Soundoszi.JPG|thumb|right|300px|Soundkarten Oszilloskop]]&lt;br /&gt;
Wem ein wirklich einfaches Oszilloskop für kleine Frequenzen (bis etwa 20 kHz) ausreicht, bspw. um die Kommunikation am I2C-Bus zu analysieren, kann dazu die Soundkarte des PC benutzen.&lt;br /&gt;
Allerdings eignet sich eine Soundkarte nicht dazu, Gleichspannungen zu messen, zu niederfrequente Signale können daher nicht damit erfasst werden: Im Screenshot nebenan erkennt man das z.&amp;amp;nbsp;B. an der fallenden Gerade am Schluss (obwohl der tatsächliche Signalpegel konstant oben bleibt). Auch ist hier besondere Vorsicht geboten, da Soundkarten nur für geringe Spannungen ausgelegt sind und bei einer zu hohen Eingangsspannung möglicherweise der ganze PC beschädigt wird. Daher ist eine Vorschaltung mit Spannungsbegrenzung (ca 0,7V) nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil der Soundkartennutzung ist, dass es sich dank des PCs um eine Art  Speicheroszilloskop handelt und die Daten zum Beispiel in Excel analysiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.scheidig.de/Deutsch/Download/SpekOszi/info.htm Hardy u. Karola Scheidig] verschiedene Programme zum Messen mit der Soundkarte.&lt;br /&gt;
* [http://www.sillanumsoft.org/ Visual Analyser] von Alfredo Accattatis und der University of Rome Tor Vergata, &amp;quot;Donateware&amp;quot; &lt;br /&gt;
* [http://www.zeitnitz.de/Christian/scope_en Soundcard Oscilloscope für Windows] von Christian Zeitnitz, kostenlos für Privatanwendung&lt;br /&gt;
* [http://www.qsl.net/dl4yhf/spectra1.html Spectrum Lab von DL4YHF]&lt;br /&gt;
* [http://w5big.com/spectrogram.htm Spectrogram] von R.S. Horne, ältere Version kostenlos&lt;br /&gt;
* [http://www.audiotester.de/ Audiotester 30-Tage-Version kostenlos]&lt;br /&gt;
* [http://www.dasylab.com/ DasyLab] Eingeschränkte Version (Soundkarte und serielle Schnittstelle) als Beilage zum Buch &amp;quot;Signale-Prozesse-Systeme&amp;quot; ISBN 9783642018633&lt;br /&gt;
* [http://www.zelscope.com/ Zelscope] von Constantin Zeldovich 14-Tage Evaluationsversion&lt;br /&gt;
* [http://web222.webclient5.de/prj/VarEl/SndCrdAmp/ Sound Card Pre-Amp] Selbstbau-Vorverstärker für Sound-Karte von Dr. Thomas Redelberger&lt;br /&gt;
* [http://www.dxzone.com/catalog/Software/Spectrum_analyzers/ Linksammlung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grafikkarten-Oszilloskope ====&lt;br /&gt;
Videokarten, die über einen analogen Input verfügen, stellen ebenfalls eine Alternative zu käuflichen Oszilloskopen dar, da sie 3kanalig Frequenzen bis rund 180 MHz verarbeiten können. Die digitale Auflösung liegt meist bei 8 Bit maximal, was für einfache Anzeigen jedoch reicht, wenn die Aussteuerung entsprechend ist. Durch Übersampeln lässt sich die Auflösung wie gehabt steigern, indem man z.B. 4 Werte softwareseitig zusammenfasst und damit 1 Bit an Auflösung gewinnt. Bei 16 Werten kann man 2 Bit erwarten und erhält eine Güte von ca. 10 Bit bei 10MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstbau ===&lt;br /&gt;
Der Selbstbau eines solchen Gerätes erspart (wie fast immer in solchen Fällen) kein Geld, sofern man nicht eine Spezialfunktion benötigt, die im Markt nicht beschaffbar ist. Der Spaß liegt also wieder im Bauen selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt diverse preiswerte Bausätze für Spielzeug-Oszilloskope. Die Ergebnisse nach dem Zusammenbau sind aber als Oszilloskop wenig brauchbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben findet man nur sehr wenige Selbstbau-Projekte deren Ergebnisse überzeugen. Einige interessante Projekte sind [http://www.mikrocontroller.net/topic/228997?goto=new#2308320]n und [http://www.ssalewski.de/DAD.html.de]. Dazu sei allerdings gesagt, dass der Aufwand an Material und Messmitteln schnell die Kosten für ein fertiges Oszilloskop überschreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau ===&lt;br /&gt;
Sofern man tatsächlich etwas benötigt, was nicht käuflich zu erwerben ist, kann der Kauf und Umbau eines vorhandenen Gerätes sinnvoll sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eBay werden immer noch die Oszilloskope der früheren Firma Wittig (heute Welec), wie zum Beispiel das W2012A, angeboten. Als Alternative zu der fehlerträchtigen Orginalfirmware ist mittlerweile eine Open-Source Variante verfügbar die kontinuierlich weiterentwickelt wird. Ebenfalls wird an Hardware Erweiterungen gearbeitet die die Qualität des Oszilloskops deutlich steigern. Wer sich nicht sicher ist ob das Gerät seinen Ansprüchen genügt sollte bei den Entwicklern nachfragen. [http://sourceforge.net/apps/trac/welecw2000a/wiki] Auch hier ist der Weg das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[AVR_Softwarepool#Oszilloskop|AVR Softwarepool: Oszilloskop]]&lt;br /&gt;
* [[Einfaches Oszilloskop mit Bascom-AVR]]&lt;br /&gt;
* [[USB_Oszilloskop]]&lt;br /&gt;
* [[Logic_Analyzer]]&lt;br /&gt;
* [[LCS-1M - Ein einfaches, preiswertes, mikrokontrollergesteuertes Zweikanal-Oszilloskop zum Selberbauen | LCS-1M]] ([[Picaxe]])&lt;br /&gt;
* [[media:Probe_Fundamentals-_Tektronix.pdf | Probe_Fundamentals-_Tektronix.pdf]] (engl.)&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/389844#4467981 Forumsbeitrag]: Bitte Tipp für ein einfaches Speicheroszilloskop&lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/205596?goto=5724370#5724370 Forumsbeitrag]: Selbstbauprojekt für optisch getrennten Tastkopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links &amp;amp; Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.elektronikpraxis.vogel.de/index.cfm?pid=9681 Online-Dossier Grundlagen digitaler Oszilloskope. ] Veröffentlicht auf Elektronikpraxis online&lt;br /&gt;
* [http://www.tek.com/Measurement/App_Notes/XYZs/03W_8605_3.pdf XYZs of Oscilloscopes Primer]. Die Grundlagen digitaler Oszilloskope  &lt;br /&gt;
* [http://www.tek.com/Measurement/App_Notes/ABCsProbes/60W_6053_9.pdf ABCs of Probes Primer]. Die Grundlagen von Tastköpfen&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/forum/1?filter=oszi*+-oszillator Forum-Beiträge zum Thema Oszilloskop] (Kaufberatung, Anwendung)&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/forum/3?filter=oszi*+-oszillator Beiträge im Markt-Forum]&lt;br /&gt;
* [http://www.virtuelles-oszilloskop.de/ Ein virtuelles interaktives Oszilloskop] ala HAMEG HM203-6 20 MHz zum Üben (Seite auf [http://www.virtuelles-oszilloskop.com Englisch])&lt;br /&gt;
* [http://www.eosystems.ro/eoscope/eoscope_en.htm Selbstbau-DSO 40MSPS]&lt;br /&gt;
* [http://www.sigcon.com/Pubs/straight/probes.htm Probing High-Speed Digital Designs], Originally published in [http://www.elecdesign.com/ Electronic Design Magazine], March, 1997&lt;br /&gt;
* [http://hackedgadgets.com/2007/12/10/oscilloscope-tutorials/ Oscilloscope Tutorials] Linkliste bei hackedgadgets.com&lt;br /&gt;
* [http://www.eevblog.com/2011/03/30/eevblog-159-oscilloscope-trigger-holdoff-tutorial/ EEVBlog #159] Videotutorial von Dave Jones zu &#039;&#039;&#039;Trigger Holdoff&#039;&#039;&#039;, (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.all-about-test.info/spezial-oszilloskope.html/ Marktübersicht Spezial-Oszilloskope mit Hintergrundinfos]&lt;br /&gt;
* [http://oscopes.info/market/2256-usb-oscilloscopes-product-overview-low-end/ Produktübersicht kostengünstige USB-Oszilloskope (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=kUU2afffAdE&amp;amp;list=PLMKxBlyAyypxuaI7pbfRkSryvTDef_Y1S&amp;amp;index=16 Video] von Bob Peace zum Thema Tastköpfe und High Speed Measurements (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.eevblog.com/forum/testgear/digital-oscilloscope-comparison-chart EEVBlog: &amp;quot;Digital Oscilloscope Chart&amp;quot; - Große Vergleichsliste gängiger Digitaloszilloskope (engl.)]&lt;br /&gt;
* Isolierte Tastköpfe mit LWL-Kopplung&lt;br /&gt;
** [https://www.tek.com/isolated-measurement-systems# IsoVu Isolated Probes] von Tektronix, 200-1000MHz, 14.000-27.000 Euro&lt;br /&gt;
** [https://teledynelecroy.com/probes/high-voltage-fiber-optically-isolated-probes High Voltage Fiber Optically-isolated Probes] von Teledyne LeCroy, 60MHz, ca. 3900 Euro bei RS [https://de.rs-online.com/web/p/oszilloskop-tastkopfe/1368330/ 136-8330]&lt;br /&gt;
** [https://www.langer-emv.de/en/category/analog/60 Optical fibre cable probes] vom Langer EMV mit 25, 500 und 5000kHz Bandbreite, ca. 1000 Euro&lt;br /&gt;
** [https://hackaday.io/project/12231-fiber-optic-isolated-voltage-probe Fiber Optic Isolated Voltage Probe] bei Hackaday, Selbstbauprojekt, 30MHz, ca. 50$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/167705#1602827 WinXP Software für OsziFox/ProbeScope] von  Micha B. (chameo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://users.physik.fu-berlin.de/~jtt/fsc2.phtml fsc2] is a program running under GNU/Linux for controlling spectrometers. Supported devices include digitizing oscilloscopes too:&lt;br /&gt;
** Tektronix Digitizing Oscilloscope TDS520, TDS520A, TDS520C, TDS540, TDS744A and TDS754A&lt;br /&gt;
** LeCroy Digitizing Oscilloscope 9400, 9410, 9420, 9424, 9424e and 9450(A)&lt;br /&gt;
** LeCroy Digitizing Oscilloscope Waverunner and Waverunner-2 (LT224, LT 262, LT264, LT342, LT344, LT354, LT362, LT364, LT372, LT374, LT584, 44(M)Xi, 62X1, 64(M)Xi, 104(M)Xi, 204(M)Xi)&lt;br /&gt;
** LeCroy Digitizing Oscilloscope WaveSurfer (422, 424, 432, 434, 452 and 454)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://xoscope.sourceforge.net/ xoscope, oscope] is a digital oscilloscope using input from a sound card or EsounD and/or a ProbeScope/osziFOX and Bitscope hardware. Includes 8 signal displays, variable time scale, math,memory, measurements, and file save/load. (Linux, GPL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.mtoussaint.de/qtdso.html QtDSO] is a frontend for the Velleman PCS64i digital oscilloscope (Anm.: Velleman nicht mehr unterstützt) It provides a fully featured oscillocope mode (including XY  plot and math) and a highly configurable spectrum analyzer mode. Für &#039;&#039;&#039;Digitalmultimeter&#039;&#039;&#039; gibt es vom gleichen Autor [http://www.mtoussaint.de/qtdmm.html QtDMM] und [http://www.mtoussaint.de/qtdmm2.html QtDMM2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.eig.ch/fr/laboratoires/systemes-numeriques/projets/osqoop-l-oscilloscope-libre/index.html Osqoop] est un oscilloscope logiciel sous licence libre. Il permet de travailler sur un nombre arbitraire de canaux et des acquisitions de longue durée. Wiki description: [http://gitorious.org/osqoop Osqoop] is a multi-platform open source software oscilloscope based on Qt 4. It connects to various hardware data sources such as the sound input or a dedicated USB board.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://code.google.com/p/gds2000tools/ gds2000tools] ist eine Linux-Software für GW-Instek GDS-2000 und andere GW-Instek Oszilloskope.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://code.google.com/p/xoscillo/ Xoscillo] - A software oscilloscope that acquires data using an Arduino or a Parallax (more platforms to come). (Lizenz: CC-BY-NC-SA 3.0; Windows and Linux (needs mono))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://sourceforge.net/projects/oscope2100/ Oscope 2100] Linux software für Hantek DSO-2100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://sourceforge.net/projects/openhantek/ OpenHantek] Linux Software für Hantek (Voltcraft/Darkwire/Protek/Acetech) DSO-2090.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://sourceforge.net/projects/dsoda/ Digital Soda] DSO-2250 Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://owondriver.sourceforge.net/ Owon Driver, Ownon Dump] Linux-Treiber für Owon-Oszilloskope.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://sdaaubckp.sourceforge.net/attenload/ Attenload] Linux - fetch data from Atten oscilloscopes via USB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ant.uni-bremen.de/whomes/rinas/agiload/ Agiload] Linux - fetch data and screenshots from Agilent 5462x oscilloscopes - RS232&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://foss.doredevelopment.dk/wiki/Lxi-control Lxi-Control] Kommandozeilen-Applikation zur Fernsteuerung von Geräten mit LXI-Schnittstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gpib-utils.sourceforge.net/ gpib-util] Linux Kommandozeilen-Applikation, unterstützt diverse Oszilloskope (und andere Geräte) mit GPIB-Schnittstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://optics.eee.nottingham.ac.uk/vxi11/ VXI11] Bibliothek und Programme für Geräte mit VXI-11 Schnittstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://sourceforge.net/projects/wfmreader/ Linux WFM Datenformat-Leser].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://sigrok.org/ &#039;&#039;sigrok&#039;&#039; Open Source Signal Analysis Software Suite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Oszilloskopen (DSOs), die es erlauben, die gemessenen Daten zu einem PC zu übertragen, kann man die Messwerte auf dem PC weiter auswerten. Zum Beispiel ein Signal demodulieren, filtern oder dekodieren. Grundsätzlich ist die Auswertung in jeder Programmiersprache möglich. Programmiersprachen für numerische Berechnungen eignen sich jedoch besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sigrok.org Sigrok] eine open source tool zur Ansteuerung und Auswertung von u.a. digitalen USB-Oszilloskopen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.mathworks.com Matlab] und Freie Alternativen wie [http://www.scilab.org/ SciLab] oder [http://www.gnu.org/software/octave/ GNU Octave]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.mathworks.com/matlabcentral/fileexchange/?term=Oscilloscope Matlabcentral Fileexchange, Suche nach &#039;&#039;Oscilloscope&#039;&#039;] Auf Matlabcentral Fileexchange finden sich auch MatLab Lese- und Auswertungsfunktionen für diverse Oszilloskope. Hinweis: Die von MatLab für die Kommunikation mit einem Oszilloskop verwendeten Toolboxen und Funktionen dürfen aufgrund der Matlabcentral Lizenz nicht mit freien Alternativen verwendet werden. [http://wiki.octave.org/FAQ#Why_can.27t_I_use_code_from_File_Exchange_in_Octave.3F_It.27s_released_under_a_BSD_license.21 siehe GNU OCtave FAQ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://octave.sourceforge.net/instrument-control/ Octave-Forge instrument-control] für die Kommunikation mit diversen Geräten wie z.B. LXI-compatible Agilent, LeCroy or Tektronix Oszilloskope über VXI11. Außerdem UART, I2C, GPIB usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eines Ingenieurs angeblich unwürdig&amp;lt;ref&amp;gt;Es ist sehr einfach Fehler in Tabellenkalkulationen zu machen, die typischerweise lange unentdeckt bleiben. [http://www.eusprig.org/ Untersuchungen] haben gezeigt, dass bereits dann bis zu 90% aller Tabellenkalkulationsblätter fehlerhaft sind, wenn es nur um einfache mathematische Grundoperationen (Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren, Dividieren) geht.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Microsoft Excel oder andere Tabellenkalkulationen. Trotzdem sind sie zur Datenauswertung populär und auch geeignet, wenn sie richtig gehandhabt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Oszilloskope und Analyzer| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>172.26.14.10</name></author>
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