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	<title>Mikrocontroller.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-10T23:39:48Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Abtasttheorem&amp;diff=96667</id>
		<title>Abtasttheorem</title>
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		<updated>2017-06-20T13:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;194.114.62.201: Rechtschreibkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das sogenannte &#039;Abtasttheorem&#039; von Nyquist und Shannon beschreibt die Tatsache, dass sich ein beliebig geformtes analoges Signal immer dann exakt wiederherstellen lässt, wenn die Abtastfrequenz beim Digitalisieren - und damit die Dichte der Stützpunkte - mehr als doppelt so hoch ist wie die höchste im Signal enthaltene Frequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies lässt sich dadurch erklären, dass beim späteren Rekonstruieren (z. B. Digital-Analog-Wandlung) ein idealer Tiefpassfilter einen oberwellenfreien Sinus zwischen den Stützstellen generieren kann. So ist es möglich, mit 2 Stützstellen eine Periode auszugeben. Die ausgegebene Frequenz ist also halb so groß wie die Abtastfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhere Frequenzen, die im Ursprungssignal enthalten waren, können nicht wieder hergestellt werden. Im Gegenteil: Sie werden unterabgetastet und verursachen beim Digitalisieren sogenannte Aliasing-Fehler, die bei der Rekonstruktion zu ebenfalls falschen Amplitudenverläufen des erzeugten Signals führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für Aliasing: Wenn das abgetastete Signal genau die Abtastfrequenz enthält, wird in jedem Messpunkt immer derselbe Wert gemessen. Somit ist das gemessene Signal nicht von einer Gleichspannung unterscheidbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist festzustellen, dass aufgrund der Unzulänglichkeiten realer [[Filter]] die theoretisch exakt mögliche Rekonstruktion des Signals in der Praxis nicht gelingt. Bei der künstlichen Erzeugung von Sinuswellen z.B., wie bei der [[DDS]], liegen mathematisch exakte Amplitudenwerte vor, dennoch kommt man mit den generierten Sinuswellen praktisch nur bis an 70%-80% der halben Abtastfrequenz heran. Das liegt einfach daran, dass ein realer analoger Filter nicht unendlich steil sein kann und einen gewissen Bereich braucht, um den Sperrbereich zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss je nach Qualitätsanspruch sowohl bei der Digitalisierung als auch der Rekonstruktion des Signals mit deutlich höheren Abtastfrequenzen gearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Audiotechnik wird daher statt mit 44,1kHz inzwischen mit 384kHz gearbeitet. Das Sampeln geschieht mit 96kHz oder 192kHz bei zusätzlicher [[Oversampling|Überabtastung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Signalgeneratoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datenübertragung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Signalverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>194.114.62.201</name></author>
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