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	<title>Mikrocontroller.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-10T23:39:37Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=AVR_und_Linux&amp;diff=83407</id>
		<title>AVR und Linux</title>
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		<updated>2014-06-28T10:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.162.218.104: /* Konfiguration, Probleme, Erfahrungen */ Abschnitt fuer Fedora hinzugefuegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was ist zu beachten, wenn man mit einer Linux-Distribution AVRs programmieren möchte? Hier ist eine offene Liste von verschiedenen Tipps dazu...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Toolchain beschaffen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell sind die benötigten Pakete in der verwendeten Distribution enthalten. Einfach mal die Paketnamen und -beschreibungen nach &amp;quot;avr&amp;quot; durchsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese fertigen Pakete sind aber nicht selten mit Vorsicht zu genießen, denn es gibt ein ganz grundsätzliches Problem. Im Prinzip kann man einen avr-gcc &amp;quot;bauen&amp;quot;, indem man sich die offiziellen GCC-Quellen besorgt und dann einfach für das Target avr übersetzt. Und in der Tat scheinen die in den Distributionspaketen enthaltenen Compiler nicht selten auf genau diesem Wege entstanden zu sein. Das Problem dabei ist, dass ein solcher avr-gcc niemals vollständig/aktuell ist, denn es gibt immer zusätzliche AVR spezifische Patches, die nicht in den offiziellen GCC-Quellen enthalten sind. Zum einen, weil der jeweilige Patch noch zu neu ist (die Übernahme in die offiziellen Quellen dauert seine Zeit), zum anderen weil er grundsätzlich nicht offiziell übernommen werden kann, da der Autor des Patches kein FSF-Assignment hat.&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt auch für die weiteren Komponenten der Toolchain, z.B. binutils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Distribution benutzt, die keine AVR-Pakete enthält, oder wer obigem Problem aus dem Weg gehen will, kann sich selber eine Toolchain mit den aktuellen Patches übersetzen. Ziemlich einfach geht das mit einem Skript von Bingo600, das man hier bekommen kann:&lt;br /&gt;
* http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&amp;amp;file=viewtopic&amp;amp;t=95328 (mit avr-libc 1.7.x)&lt;br /&gt;
* http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&amp;amp;file=viewtopic&amp;amp;t=42631 (mit avr-libc 1.6.x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch fertige Deb-Pakete, die auf der Basis dieses Skripts entstanden sind:&lt;br /&gt;
* http://www.wrightflyer.co.uk/avr-gcc/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Editor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Editor sollte das Bearbeiten vom Programm einfach machen. Evtl. nützlich sind Features, um z.&amp;amp;nbsp;B. per Knopfdruck zu kompilieren und das Programm auf den AVR zu übertragen. Ansonsten: Editoren sind Geschmackssache, d.h. ausprobieren. Hier eine Auswahl (alphabetisch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: [http://www.codeblocks.org/ Codeblocks] [gtk]&lt;br /&gt;
: [[AVR_Eclipse|Eclipse]] [http://www.eclipse.org/] [Java]&lt;br /&gt;
: [http://www.gnu.org/software/emacs/ Emacs] bzw. [http://www.xemacs.org/ XEmacs] [Textterminal oder X]&lt;br /&gt;
: [http://www.geany.org/ Geany] [gtk]&lt;br /&gt;
: [http://www.gnome.org/projects/gedit/ gedit] [GNOME]&lt;br /&gt;
: [http://kate-editor.org/ kate] [KDE]&lt;br /&gt;
: [http://www.kdevelop.org/ KDevelop] [KDE]&lt;br /&gt;
: [http://www.cadmaniac.org/projectMain.php?projectName=kontrollerlab Kontrollerlab] [KDE]&lt;br /&gt;
: [http://quanta.kdewebdev.org/ Quanta+] [KDE] (eigentlich Webentwicklungsumgebung)&lt;br /&gt;
: [http://www.scintilla.org/ SciTE]&lt;br /&gt;
: [http://www.sublimetext.com/ Sublime Text 2] (Windows, Linux und OS X)&lt;br /&gt;
: [http://www.vim.org/ Vim bzw. GVim] [Textterminal oder X]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lassen sich aber Programme auch in &#039;fremden&#039; Desktopumgebungen ausführen, z.B KDevelop in GNOME.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==C-Compiler: avr-gcc==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht aus dem C-Code den vom AVR ausführbaren binären Programmcode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [[AVR-GCC]]&lt;br /&gt;
* [[AVR-GCC-Tutorial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Laufzeitbibliothek: avr-libc==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält Makros und Hardwaredefinitionen wie Registernamen für (die meisten) AVRs. Man muss sich deswegen um die echten Adressen in der Prozessor-Logik nicht mehr selbst kümmern, sondern kann direkt die Namen und Werte aus dem Datenblatt benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Makefile==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält Informationen zum Kompilieren. Das Programm make startet damit den angegeben Compiler. Im einfachsten Fall muss man also nur &#039;&#039;&#039;make all&#039;&#039;&#039; im entsprechenden Projektverzeichnis aufrufen, der Rest läuft automatisch. Die Datei heisst einfach nur Makefile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein Skript, mit dem man die Einstellungen zusammenklicken kann (benötigt aber auch wieder anderes, z.&amp;amp;nbsp;B. TCL/TK, ..): http://www.sax.de/~joerg/mfile/ Dessen Aufruf erfolgt dann z.&amp;amp;nbsp;B. mit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
$ wish mfile.tcl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ein Menü kann man dann die Einstellungen zusammenklicken. Das Editieren des Makefiles für Spezialanpassungen lässt sich aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sie von Windows kennt und sucht: Die Definition F_CPU der Taktfrequenz ist in der aktuellen Linux-Version nicht vorgesehen. Macht nichts, siehe dazu http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tutorial#Taktfrequenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Programmierprogramm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programmierprogramm schreibt mit entsprechender Hardware auf den Mikrocontroller bzw. liest ihn aus. AVR Programmierprogramme unter Linux sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[AVRDUDE]] oder [[uisp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Makefile-Generator mfile kann man das Programmierprogramm und dessen Aufrufzeile in das Makefile eintragen lassen und später z.&amp;amp;nbsp;B. mit &#039;&#039;make program&#039;&#039; starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine interaktive Bedienung von AVRDUDE mit einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) gibt es [http://avr8-burn-o-mat.aaabbb.de/ avr8-burn-o-mat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &#039;&#039;&#039;USB-Programmer&#039;&#039;&#039; ist die Einstellung der non-root Zugriffsrechte im Artikel [[AVRDUDE#Aufruf_unter_Linux_als_user_.28non-root.29|Aufruf unter Linux als User (non-root)]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fuses, Lockbits===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(In Bearbeitung)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer bislang Atmels AVR Studio unter Windows zum Programmieren der [[AVR_Fuses]] benutzt hat, kann das z.&amp;amp;nbsp;B. mit dem oben beschriebenen grafischen [[Burn-o-mat|AVR Burn-O-Mat]] oder eben mit AVRDUDE (über die Shell) machen. Wer die Dokumentation sucht, findet sie mit Sicherheit im [http://download.savannah.gnu.org/releases/avrdude/ gepackten Programmpaket]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TODO: Ein aktuelles PDF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.B. bekommt man als Resultat folgenden Aufrufes den Hexwert der lfuse eines Tiny13 über einen [http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_In_System_Programmer AVR-ISP] mit aktueller Firmware, der an einem USB-Seriell-Wandler angeschlossen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Option -v ([http://en.wiktionary.org/wiki/verbose verbose]) wird aber noch viel mehr [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-399733.html?#399834 angezeigt]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
avrdude -p t13 -c avrispv2 -P /dev/ttyUSB0 -v -U lfuse:r:-:i&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;-&#039; anstelle von FILENAME leitet die Ausgabe auf &amp;lt;stdout&amp;gt; (Bildschirm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des &#039;i&#039; können verwendet werden:&lt;br /&gt;
* &#039;h&#039; - hexadezimal, z.B. 0xdf&lt;br /&gt;
* &#039;o&#039; - oktal, z.B. 0337&lt;br /&gt;
* &#039;b&#039; - binär, z.B. 0b11011111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Quelle: man avrdude, Beschreibung des Schalters &#039;-U&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TODO: Frontend?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anleitung zum Umgang:&lt;br /&gt;
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-152502.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 0 steht für eine gesetzte Fuse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Bits findet sich im Datenblatt unter &amp;quot;Memory Programming -&amp;gt; Fuse Bytes&amp;quot; (tiny13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Program/Burn Flash===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(In Bearbeitung)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mikrocontroller wird wie beim Kompilieren mithilfe von make und der eingestellten Programmiersoftware mit dem Befehl &#039;&#039;make program&#039;&#039; geflasht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tutorial#Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration, Probleme, Erfahrungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Debian===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Toolchain-Build: http://blog.coldtobi.de/index.php?op=ViewArticle&amp;amp;articleId=21&amp;amp;blogId=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etch (Netinst) ====&lt;br /&gt;
* Installation: gcc-avr, libc-avr, avrdude aus Standardquellen&lt;br /&gt;
* Emacs21 als Editor&lt;br /&gt;
* Makefile&lt;br /&gt;
... läuft problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gentoo===&lt;br /&gt;
Gentoo bietet mit dem Shellscript &amp;quot;crossdev&amp;quot; eine einfache automatisierte Möglichkeit die Toolchain zu erstellen. Genauere Versionen von binutils/gcc/libc können via parameter übergeben werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
emerge crossdev&lt;br /&gt;
crossdev --target avr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls &#039;crossdev --target avr&#039; nicht fehlerfrei durchlaufen sollte mit &#039;crossdev -t avr --without-headers&#039; versuchen (2009-01-28).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
crossdev ist nich empfehlenswert, da anscheinend ein compiler erstellt wird ohne passende patches. Das kann zu problemen führen, muss aber nicht, z.B. kann der , damit erstellte, gcc keine 64bit werte verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mandrake===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Toolchain-Build: http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&amp;amp;file=viewtopic&amp;amp;t=42631&lt;br /&gt;
* 2007: benötigt &amp;quot;texinfo&amp;quot; Package &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===openSUSE===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Halbwegs aktuelle RPMs für openSUSE gibt es unter http://download.opensuse.org/repositories/CrossToolchain:/avr/ . Entsprechend der verwendeten openSUSE-Version das jeweilige Verzeichnis als Repository zu yast hinzufuegen (Achtung: Pfade fuer gcc-Binaries sind unterschiedlich zu den von openSUSE normalerweise mitgebrachten Paketen!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ubuntu 6.06===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pakete veraltet; ist bereits als bug gemeldet&lt;br /&gt;
* Toolchain selbst kompilieren:&lt;br /&gt;
** default system path steht in /etc/environment&lt;br /&gt;
** Toolchain-Build: http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&amp;amp;file=viewtopic&amp;amp;t=42631&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ubuntu 7.04===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Toolchain-Build: http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&amp;amp;file=viewtopic&amp;amp;t=42631&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ubuntu 8.04===&lt;br /&gt;
* einfach eine universe-Paketquelle von Ubuntu 8.10 (Intrepid Ibex) hinzufügen. Dort gibt es dann aktuelle AVR-Pakete (gcc 4.3, libc 1.6.2 usw.). Anleitung hier: http://packages.ubuntu.com/de/intrepid/i386/gcc-avr/download&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ubuntu neuer===&lt;br /&gt;
* Die Pakete sind im Paketmanagement System schon enthalten. Ein &amp;quot;sudo apt-get install gcc-avr avr-libc&amp;quot; installiert sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===rCOS LiveCD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://wiki.rcos.eu/index.php/RCOS-LiveCD rCOS LiveCD] (Download: http://www.rcos.eu/tools/livecd/index.html) ist eine angenehm schlanke Debian-LiveCD mit etlichen installierten Toolchains ([[AVR]], [[ARM]], [[Cortex-M3]], ...) extra für die µC Arbeit. Auf der LiveCD befindet sich auch ein [[AVRDUDE]] v5.5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux===&lt;br /&gt;
installation mittels: pacman -S avr-binutils avr-gcc avr-gdb avr-libc avrdude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fedora===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Fedora 20 reicht es die Pakete avr-gcc und avr-libc (ohne dieses Paket gibt es kein avr/io.h, der compiler funktioniert aber auch ohne es) zu installieren. Auch avrdude kann per gleichnamigem Paket installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;yum install avr-gcc avr-libc avrdude&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:AVR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungstools]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.162.218.104</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Eagle_FAQ&amp;diff=78512</id>
		<title>Eagle FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Eagle_FAQ&amp;diff=78512"/>
		<updated>2013-09-15T21:52:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.162.218.104: /* füllen/leeren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dieser Artikel muss für Version 6.2.0 überarbeitet werden und ist teilweise ungültig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da immer wieder Fragen zur Benutzung von Eagle auftauchen, soll hier eine kleine FAQ Sammlung entstehen. Schreibt Eure Erfahrungen und Tipps auf. Auch wenn Ihr Antworten im Forum gebt, ergänzt sie bitte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der eagle-Installation gibt es ein Verzeichnis &#039;doc&#039;, in dem ein Handbuch (manual) und ein Tutorial in Deutsch und Englisch zur Verfügung stehen. Die Lektüre lohnt sich wirklich - auch für Quereinsteiger!&lt;br /&gt;
Für Elektrixer gibt es noch eine spezielle Anleitung: elektro-tutorial.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan Editor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehlende Spannungsversorgungsanschlüsse ===&lt;br /&gt;
Problem: Der Opamp/Logikgatter hat keine Anschlüsse für die Spannungsversorgung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Mit &#039;Invoke&#039; auf das Bauteil klicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baugruppen zwischen Schaltplänen kopieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erst den Quell-Schaltplan öffnen. Alle gewünschten Bauteile markieren (&#039;&#039;&#039;GROUP&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Dann mit &#039;&#039;&#039;CUT&#039;&#039;&#039; kopieren (mit rechter Maustaste klicken um alle zu kopieren).&lt;br /&gt;
* Jetzt den Ziel-Schaltplan im gleichen Eagle öffnen! Dann &#039;&#039;&#039;PASTE&#039;&#039;&#039; benutzen und die Baugruppe an der gewünschten Position ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geroutete Baugruppen kopieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der zu kopierende Schaltungsteil muss sicher im Schaltplan und im Board zu grupieren sein, so dass man nur Elemente gruppiert, die sowohl im Schaltplan als auch im Board vorhanden sind, aber auch tatsächlich alle Elemente. Will man also nur einen Teil eines Boards kopieren, so speichert man am besten Schaltplan und Board unter neuen Namen und löscht im kopierten Schaltplan alle unnötigen Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun den gesamten zu kopierenden Schaltplan markieren und ausscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Zielschaltung öffnen und das Zielboard schliessen (&#039;&#039;&#039;wichtig!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die zu kopierende Schaltung einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das zu kopierende Board öffnen, alles markieren und ausschneiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In das Zielboard einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Zielschaltplan Datei-&amp;gt; Exportieren -&amp;gt; NetScript ausführen und Dateinamen angeben unter dem gespeichert werden soll (z.B.&amp;quot;netzliste.scr&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Zielboard das Netscript ausführen (&#039;&#039;&#039;SCRIPT&#039;&#039;&#039;) und gerade gespeicherte Datei laden. Alle Frageboxen beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den ERC aufrufen. Zielschaltplan und Zielboard sollten jetzt konsistent sein(&#039;&#039;&#039;wichtig!&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durch das Kopieren haben alle Netze ohne Label einen neuen Namen erhalten, der durch Anhängen der kleinstmöglichen Zahl ab Eins aus dem alten Namen so gebildet wurde, dass der neue Name eindeutig ist. Also wird z.&amp;amp;nbsp;B. aus &#039;&#039;&#039;AUSGANG&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;AUSGANG1&#039;&#039;&#039; und aus &#039;&#039;&#039;SUPPLY_3V3&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;SUPPLY_3V1&#039;&#039;&#039;, falls noch kein &#039;&#039;&#039;SUPPLY_3V1&#039;&#039;&#039; vorhanden war. Netze mit Label behalten ihren Namen. Kopiert man also ein CPU mit D0 bis D7 zu einer vorhandenen CPU mit D0 bis D7 so sind dieses beiden Datenbusse jetzt verbunden, wenn D0...D7 als Label sichtbar ist. Ohne Label wird aus D0...D7 im kopierten Schaltungsteil D8..D15 und die Netze sind noch nicht verbunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im nun wieder konsistenten Projekt im Schaltplan Leitungen nun richtig benennen, die durch die Namensbildung einen ungewünschten Namen oder eine fehlende/falsche Verbindung haben. Eagle fragt dabei ab, ob nur das Segment, alle Segmente der aktuellen Seite oder alle Segmente aller Seiten umbenannt wird. Die Antwort bitte gut überlegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zwischen den mit &#039;&#039;&#039;wichtig!&#039;&#039;&#039; gekennzeichneten Schritten arbeitet man ohne Konsistenz. Löscht man dann z.&amp;amp;nbsp;B. ein Bauteil im Schaltplan, ist es trotzdem noch im Board vorhanden, der ERC wird einen entsprechenden Fehler melden und ohne manuellen Eingriff (hier dem Löschen des entsprechenden Bauteiles im Board) bleibt die Konsistenz verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bus anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In eagle ist ein Bus &#039;nur&#039; eine Zeichenhilfe und hat keinerlei Auswirkung auf die Schaltung. Deshalb haben die Leitungen auch keine Verbindung zum Bus, d.h. wenn ein Bus verschoben wird, bleiben die Leitungen am alten Platz (über Markieren und als Gruppe verschieben lassen sich Bus und Leitungen verschieben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bus funktioniert &#039;&#039;nur&#039;&#039; in Zusammenspiel mit dem Net-Befehl. Wer seine Leitungen mit dem Wire-Befehl malt, erhält keinen Nutzen aus dem Bus!&lt;br /&gt;
Mit dem Net-Befehl poppt auf Klick auf den Bus ein Menü auf, aus dem man die Signalart auswählen kann (deshalb muss der Bus im Namen alle Signale aufgeführt erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bus fasst mehrere Signale unter einem Element zusammen. Hierdurch kann man Zusammenhänge deutlicher erkennen (z.&amp;amp;nbsp;B. UART -&amp;gt; RX+TX+GND). Um einen neuen Bus zu definieren gibt man in der Befehlszeile &#039;&#039;&#039;BUS&#039;&#039;&#039;, optional den Namen und danach die Leitungen ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
*BUS UART:RX,TX,GND&lt;br /&gt;
*BUS PortA[0..7],GND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mausschubser würde den Toolbar-Knopf &#039;Bus&#039; drücken, die Linie für den Bus zeichnen und anschließend dem Bus einen &#039;Name&#039;n verpassen, bei dem alle Signale aufgeführt werden (durch Komma getrennt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bus verwenden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den Bus eingegeben hat, kann man Ihn direkt danach einmal zeichen, er hängt quasi schon am Mauszeiger. Danach kopiert man ihn am einfachsten mit &#039;&#039;&#039;COPY&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich den Bus an verschiedenen Stellen im Schaltplan zu benutzen, ohne das er direkt verbunden ist, denn er ist ja nur ein Hilfmittel für den Schaltplan. &lt;br /&gt;
Die Verbindung der Signale erfolgt über deren Namen (das funktioniert auch ohne gezeichneten Bus, ist mit Bus aber leichter lesbar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man ein Signal aus dem Bus mit den Pins verbinden, benutzt man den &#039;&#039;&#039;NET&#039;&#039;&#039; Befehl, das Icon rechts neben dem Bus Icon (dünner Strich). Wenn man eine Leitung vom Pin eines Symbols zum Bus führt, bei dem der Pin anders heißt, als die Signale im Bus, kann es zu einer Fehlermeldung kommen, dass z.&amp;amp;nbsp;B. Signal P$4 nicht im Bus enthalten ist. Abhilfe schafft hier, die Leitung vom Bus zum Symbol zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mehrere Signale (z.&amp;amp;nbsp;B. beim &#039;gemultiplexten Adress-/Datenbus eines mega) im Bus hat, kann man schnell mal bei der Signalauswahl verrutschen, deshalb ist es wichtig, den Signalleitungen, die zum Bus führen, einen Bezeichner (Label) zu verpassen. Dann sieht man schnell, ob alle Signale richtig verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== hilfreiche Tasten-Kombination ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Zeichnen von Linien (also wenn ein Ende der Linie am Mauszeiger hängt) kann man mit der rechten Maustaste die Knickarten durchschalten. Drückt man dazu die Strg-Taste, wird jeweils zwischen entgegengesetzten Arten eines Winkelpärchens umgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Bibliotheken für den Einstieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anfänger hat man das Problem, bei Eagle mit den sehr vielen Bauteilbibliotheken den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Die Suche nach einfachen Bauteilen kann da bisweilen sehr frustierend sein. Darum sind hier die Top 26 der Bibliotheken aufgezählt. Ein kurze Beschreibung findet man auch im Control Panel, wenn man den Zweig &#039;&#039;Libraries&#039;&#039; aufklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;TOP 26 der Eagle Bibliotheken&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name || Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|40xx.lbr || Logik-ICs der 4000er Reihe &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74xx-eu.lbr || Logik-ICs der [[74xx]] Reihe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|battery.lbr || Batterien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|con-coax.lbr || Koaxialsteckverbinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|con-lsta.lbr || Buchsenleisten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|con-lstb.lbr || Stiftleisten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|con-subd.lbr || DSUB Steckverbinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|crystal.lbr || Quarze und Oszillatoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|diode.lbr || Dioden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|frames.lbr || Zeichnungsrahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|holes.lbr || Befestigungslöcher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|led.lbr || [[LED]]s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|optocoupler.lbr || Optokoppler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|pot.lbr || Potentiometer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rcl.lbr || Widerstände, Kondensatoren, Spulen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rectifier.lbr || Gleichrichter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|relay.lbr || Relais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|supply1.lbr || Symbole für Stromversorgung, VCC, GND, etc.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|switch.lbr || Taster und Schalter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|testpad.lbr || Testpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|trafo.lbr || Trafos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|transistor-power.lbr || Leistungstransistoren &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|transistor-small-signal.lbr || Kleinsignaltransistoren &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|triac.lbr || TRIACs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|uln-udn.lbr || Treiber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|v-reg.lbr || Spannungsregler à la LM317, 78xx etc.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nach einem Bauteil suchen will, muss man im Fenster nach dem Befehl &#039;&#039;&#039;ADD&#039;&#039;&#039; den zu suchenden Begriff ganz unten in die Textzeile schreiben. Dabei sollte man den Begriff in * setzen, damit keine exakte Übereinstimmung für ein Finden nötig ist, z.B. *7805*, *393*, *ATmega*.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Board Editor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Bauteil am Raster ausrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nötig mit dem Befehl/Icon &#039;&#039;&#039;MOVE&#039;&#039;&#039; das Bauteil aktivieren. Wenn man dann während des Plazierens die Strg Taste hält, wird das Bauteil am Hauptraster ausgerichtet. Mit Alt wird es am alternativen Raster ausgerichtet.&lt;br /&gt;
Um das Bauteil dann auch so zu positionieren, ist es notwendig, die Umschalttaste zusätzlich zu drücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle Bauteile am Raster ausrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle vorhanden Bauteile am Raster ausrichten geht mit CMD-SNAP-BOARD.ULP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteile genau positionieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erstellen kann man direkt die Position in die Kommandozeile eingegeben:&lt;br /&gt;
*VIA &#039;GND&#039; (34.5 25.7);&lt;br /&gt;
*HOLE 3.2 (23.8 6.4);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Bauteile nachträglich an eine andere Position zu verschieben kann dem &#039;&#039;&#039;MOVE&#039;&#039;&#039; Befehl die Position übergeben werden:&lt;br /&gt;
*MOVE R1 (4.3 7.9);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Maus geht es, wenn man nach aktivieren des &#039;&#039;&#039;MOVE&#039;&#039;&#039; Befehls (Icon) beim Anklicken des Bauteils die Strg Taste hält. Danach kann man in der Kommandozeile die neuen Koordinaten eingeben:&lt;br /&gt;
*(4.3 7.9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polygonflächen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== füllen/leeren ====&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando RATSNEST werden die Polygonflächen berechnet und dargestellt. Dieses Verhalten kann man in den Einstellungen (Optionen-&amp;gt;Einstellungen-&amp;gt;Verschiedenes) über den Eintrag &amp;quot;Ratsnest berechnet Polygone&amp;quot; oder mit dem Befehl &amp;quot;set polygon_ratsnest off&amp;quot; ändern. Der Befehl RATSNEST berechnet ursprünblich die kürzeste Luftlinie zwischen Signalen, die noch nicht verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn RATSNEST auch Polygone berechnet, kann man die Füllung der Polygone in Eagle ab Version 5 über den Befehl &#039;Ripup @;&#039; wieder aufheben. Wer mag, kann sich beide Befehle auch auf Funktionstasten legen. Das geht über Optionen-&amp;gt;Tastenbelegung.&lt;br /&gt;
Wichtig ist der Strichpunkt nach dem Klammeraffen - ohne tut sich garnix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Größe ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polygone dürfen größer als das Board gezeichnet werden, können also ausserhalb des &#039;Dimension&#039;-Rechtecks liegen. Die Größe der berechneten Polygonfläche hängt vom Signal und von der DRC-Einstellung &#039;Distance&#039; und dem Wert &#039;Copper/Dimension&#039; ab.&lt;br /&gt;
Ist dieser Wert 0, oder hat das Polygon ein Signal (einen Namen), der im Schaltplan nicht vorkommt, wird das Polygon so groß berechnet wie gezeichnet, d.h. das &#039;Dimension&#039;-Rechteck wird nicht beachtet.&lt;br /&gt;
Jeder Wert &amp;gt; 0 gilt als Abstand vom &#039;Dimension&#039;-Rechteck nach innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelflächen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Teilflächen eines Polygons hängen nicht an den Leitungsbahnen, sondern an deren Enden, was ein Pad, ein DuKo oder auch ein frei hängendes Leitungsteil sein kann.&lt;br /&gt;
Wenn es also einen Bereich gibt, der nicht gefüllt wird, obwohl dort eine Leitung mit dem Signal des Polygons durchführt, hilft es, einen kurzen Stummel von der Leitung abzuzweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Flächen auf gegenüberliegenden Seiten zu verbinden, kann man ein DuKo (Via) zu Fuß einfügen. Anschließend muss dem DuKo noch der Name des Polygons verpasst werden, damit auch elektrisch eine Verbindung entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Texte im Kupfer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Texte kann man auf mehrere Weise in die Kupferebene TOP/Bottom einbringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Direkt als Schriftzug im Kupfer, einfach per Befehl &#039;&#039;&#039;TEXT&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Als Negativschrift in einem Polygon&lt;br /&gt;
* Als &amp;quot;gefräste&amp;quot; Positivschrift in einem Polygon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze funktioniert so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Layer tRestrict (für Oberseite) oder bRestrict (für Unterseite) den Text schreiben, wenn der Text negativ sein soll&lt;br /&gt;
*Im Layer top (für Oberseite) oder bottom (für Unterseite) den Text schreiben, wenn der Text &amp;quot;gefräst&amp;quot; sein soll&lt;br /&gt;
*Font auf Vector umstellen (CHANGE -&amp;gt; FONT -&amp;gt; Vector)&lt;br /&gt;
*ein zweites Polygon um den Text auf TOP oder BOTTOM erstellen, Isolate =0, &amp;quot;Orphans&amp;quot; ON (CHANGE -&amp;gt; ORPHANS ON)&lt;br /&gt;
*das Polygon umbenennen wie umgebendes Polygon (meist GND) mit NAME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze sieht dann so aus wie [http://www.mikrocontroller.net/attachment/59310/Schrift_im_Kupfer.png hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Objektwahl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen mehrere Objekte (Leitungen, Luftlinien oder auch Elemente) im Fangradius, wird ein Objekt hell gezeichnet, reagiert aber noch nicht auf die Mausbewegung.&lt;br /&gt;
Jetzt kann mit der rechten Maustaste zwischen allen Objekten innerhalb des Fangradiusses umgeschaltet werden. Der nächste Druck auf die linke Maustaste startet dann die eigentliche Aktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftlinien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über das Kontextmenü lassen sich die Luftlinien eines Signales ausblenden.&lt;br /&gt;
Die Airwires kann man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RATSNEST *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einblenden. Allerdings blendet dies alle verstecken Luftlinien wieder ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
statt dem Platzhalter &#039; * &#039; kann auch der Signalname verwendet werden. Allerdings Funktioniert dies nicht immer (Aufgetreten in Eagle 5.11.0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise liegt das an Sonderzeichen im Namen. Der Signalname gehört in einfache Anführungszeichen, z.B. &#039;+5V&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Händisches Leitungsziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder auch neudeutsch: manuelles Routing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit aktiviertem &#039;Route&#039;-Befehl genügt ein Klick auf eine Luftlinie, um das Verlegen einer Leitung zu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== hilfreiche Tasten-Kombinationen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* rechte Maustaste (während der Leitungsführung): Schaltet die Knickvarianten durch. Wird Strg zusätzlich gedrückt, wird zwischen gegensätzlichen Variante eines Knickpärchens umgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* mittlere Maustaste: Schaltet zwischen BOTTOM- und TOP- Layer um. Wird während des Verlegens umgeschaltet, entsteht beim letzten verankerten Knick automatisch ein DuKo (Via).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umschalttaste zum Starten des Verlegens: die Leiterbahnbreite wird automatisch der Breite der existierenden Leiterbahn (des gleichen Signals) angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Strg+Links zum Starten des Verleges: Das Verlegen startet an der nächst-möglichen Rasterposition, unabhängig davon, ob hier eine Luftlinie vorhanden ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige ULPs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ULPs sind Unterprogramme die bestimmte Ausgaben erfüllen. Man startet sie im Menu Datei über &amp;quot;ULP ausführen&amp;quot; oder das entsprechende Icon in der oberen Befehlsleiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bauteile ausrichten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Auswählen des Bauteils STRG gedrückt halten, dann wird es auf das aktuelle Raster gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMD-SNAP_BOARD.ULP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grafik importieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafiken im BMP-Format kann man mit dem ULP &#039;&#039;import-bmp.ulp&#039;&#039; in Eagle einbinden. Das geht schnell und einfach, hat aber ggf. einen kleinen Haken. Will man ein Bild mit guter Auflösung darstellen, braucht man sehr viele Punkte. Die einzelnen Punkte werden von Eagle aber als Polygon bzw. Rechteck gehandhabt. So kann ein recht gut aufgelöstes Bild bisweilen sehr viele Polygone enthalten, welche&lt;br /&gt;
* viel Zeit zum Bildaufbau brauchen&lt;br /&gt;
* viel Platz in der Eagledatei belegen&lt;br /&gt;
* von einigen Belichtern nicht gern gesehen werden.&lt;br /&gt;
Bei Logos kann man einen Trick anwenden. Man importiert das Bild mit grosser Auflösung auf einem beliebigen Layer. Dann zeichnet man per Hand das Logo auf dem TOP oder BOTTOM-Layer nach. Natürlich nicht Punkt für Punkt, sondern in den wesentlichen Zügen. Damit kann man ein Logo, welche mehrere tausende Polygone als importiertes BMP hat, mit ein paar Dutzend Polygonen &amp;quot;durchpausen&amp;quot; (photokopieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mikrocontroller.net/topic/108073#954870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bohrungen zentrieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drill-aid.ulp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit werden Kreisringe in die Bohrlöcher eingezeichtet, um den Innendurchmesser zu verkleinern. Damit kann man beim Bohren von Hand die Bohrung besser zentrieren, insbesondere bei großen Bohrdurchmessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Leiterbahnlängen ermitteln/vergleichen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bpsw. die Längen der Signale &#039;&#039;Signal1&#039;&#039;, &#039;&#039;Signal2&#039;&#039; und &#039;&#039;Signal3&#039;&#039; zu vergleichen, einfach &lt;br /&gt;
 run length.ulp Signal*;&lt;br /&gt;
ausführen. &lt;br /&gt;
Oder alternativ:&lt;br /&gt;
 run length.ulp Signal1 Signal2 Signal3;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fräsungen ===&lt;br /&gt;
Wer mehr als nur seine Platine nach der Außenkontur gefräst haben möchte, muss Fräswege selbst einzeichnen. Das gilt also für Durchbrüche, Nutzenstege, Isolationsfräsungen, usw...&lt;br /&gt;
Am wenigstens Mehrdeutigkeit - und damit am wenigsten Rückfragen oder vielleicht ungewollte Fräszüge - erreicht man, indem man die gewünschte Fräskontur im Layer Milling mit dem Tool wire anlegt. Die Strichstärke entspricht dabei dem Durchmesser des Fräsers. Eine Fräszugbreite von 2mm kostet bei keinem Hersteller Aufpreis. Möglich gegen Aufpreis sind Fräswerkzeugdurchmesser bis unter 1mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pad-Abstand/Restring ===&lt;br /&gt;
Problem: Hilfe, die Pads sind größer als bei der Bibliothekerstellng angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Die in der Bibliothek angegebene Pad-Größe ist nur ein Minimalwert. Ist im DRC ein größerer Restring-Wert eingestellt, so gilt dieser. Die einzig mögliche Abhilfe ist das Verkleinern der Restring-Größe im DRC, was leider auch die Pads der anderen Bauteile beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliothekseditor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauteile einfach anlegen und ändern, siehe Beitrag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mikrocontroller.net/topic/59776#466082&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteile mit mehreren gleichnamigen Pins ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Problem:&#039;&#039;&#039; Manchmal möchte man mehrere Pins mit dem gleichen Namen versehen, z.B. vier Ground-Pins, die alle &amp;quot;GND&amp;quot; heißen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösung:&#039;&#039;&#039; Man benenne im Symbol-Editor die GND-Pins mit &amp;quot;GND@0&amp;quot; bis &amp;quot;GND@3&amp;quot;. Eagle wird im Schaltplan das angehängte &amp;quot;@&amp;quot; und die Nummer nicht anzeigen. In der Bibliothek sieht man das @1 immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung! Das geht nur bei den Pins im &#039;&#039;&#039;Symbol&#039;&#039;&#039;. Im Package muss jedes Pad einen eigenen Namen haben. Und es funktioniert nur, wenn der Pin mit einem Supply-Symbol (GND, VCC, ...) verbunden wird. Für normale Signale funktioniert es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch eine weitere Erfahrung:&lt;br /&gt;
Im Symbol muß die Einstellung der Pins unter &amp;quot;Direction&amp;quot; z.B. auf &amp;quot;Pwr&amp;quot; gesetzt werden. Die Einstellung &amp;quot;Pas&amp;quot; oder &amp;quot;I/O&amp;quot; führt z.B. nicht zum gewünschten Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrere Pads auf ein Pin legen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht nicht direkt mit Eagle. Aber es gibt einen brauchbaren Workaround. Dabei legt man ein Pin normal im Symbol an, die anderen, welche den anderen auch verbundenden Pads zugeordnet werden sollen, als Punkte (CHANGE -&amp;gt; LENGTH -&amp;gt; POINT) und legt sie genau übereinander. Dann noch den Namen und Padnummer dieser Pins ausblenden (CHANGE -&amp;gt; VISIBLE NONE) und gut. Im Device werden ganz einfach die Pins und Pads verbunden. Beim Einfügen des Bauteils in den Schaltplan muss man beim Anschließen der Leitung an das (Mehrfach)Pin manuell einen Kreuzungspunkt setzen, sonst sind nicht alle Pins angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Version 6.2 können mit dem CONNECT Befehl im Library Editor mehrere Pads auf ein Pin gelegt werden. Es muss zuerst ein Pin herkömmlich mit Connect verbunden werden. Klickt man anschließend auf Add wird der letzte Pin mit dem ausgewähltem Pad verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteile mit Langlöchern anlegen ===&lt;br /&gt;
Man setzt im Package je ein SMD-Pad auf Top und Bottom und zeichnet in einer EIGENEN, neuen Ebene das Langloch mit Strichbreite, die dem Werkzeugdurchmesser &lt;br /&gt;
entspricht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man benutzt &#039;&#039;&#039;NICHT&#039;&#039;&#039; den Layer Dimension für dafür, weil das außer zu DRC-Fehlern nur zu Rückfragen und Unklarheiten führt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liefert man beim Bestellen Eagle-Files ab, teilt man dem Hersteller mit, dass die eigene Ebene für (durchkontaktierte) Langlöcher ist. Wer Gerber-Daten anliefrt, muss für (durchkontaktierte) Langlöcher extra Dateien ausgeben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteile aus Schaltplan in eine Bibliothek exportieren ===&lt;br /&gt;
Gelegentlich hat man .sch und .brd, in dem ein Bauteil vorkommt, zu dem man keine Library hat. Mit dem ULP exp-project-lbr.ulp von der [http://www.cadsoft.de/downloads/ulps Cadsoft-Download-Seite] können die Bauteile aus .sch und .brd in eine Library exportiert werden. Um die Library nicht mit ggf. auch verwendeten Standardbauteilen zuzumüllen, empfiehlt es sich, vor dem Ausführen des ULPs alle nicht interessierenden Bauteile aus dem SChaltplan zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerber Tools ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eagle kann Gerberdaten in unterschiedlicher Form erzeugen. Es ist sehr sinnvoll, diese vor dem Herausgeben zur Produktion mit externen Gerberviewern zu kontrollieren. Näheres zu Gerberviewern findet sich unter [[Gerber-Tools]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbesserungsvorschläge für Eagle ==&lt;br /&gt;
bitte in die [[Eagle-Wishlist]] eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Userbibliotheken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
User, welche Bauteile erstellt haben und diese anderen zur Verfügung stellen möchen, können diese unter [[Eagle-Bibliotheken]] verlinken und um Durchsicht bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Eagle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.162.218.104</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Eagle_FAQ&amp;diff=78511</id>
		<title>Eagle FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Eagle_FAQ&amp;diff=78511"/>
		<updated>2013-09-15T21:51:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.162.218.104: /* füllen/leeren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dieser Artikel muss für Version 6.2.0 überarbeitet werden und ist teilweise ungültig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da immer wieder Fragen zur Benutzung von Eagle auftauchen, soll hier eine kleine FAQ Sammlung entstehen. Schreibt Eure Erfahrungen und Tipps auf. Auch wenn Ihr Antworten im Forum gebt, ergänzt sie bitte hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der eagle-Installation gibt es ein Verzeichnis &#039;doc&#039;, in dem ein Handbuch (manual) und ein Tutorial in Deutsch und Englisch zur Verfügung stehen. Die Lektüre lohnt sich wirklich - auch für Quereinsteiger!&lt;br /&gt;
Für Elektrixer gibt es noch eine spezielle Anleitung: elektro-tutorial.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaltplan Editor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehlende Spannungsversorgungsanschlüsse ===&lt;br /&gt;
Problem: Der Opamp/Logikgatter hat keine Anschlüsse für die Spannungsversorgung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Mit &#039;Invoke&#039; auf das Bauteil klicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baugruppen zwischen Schaltplänen kopieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erst den Quell-Schaltplan öffnen. Alle gewünschten Bauteile markieren (&#039;&#039;&#039;GROUP&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Dann mit &#039;&#039;&#039;CUT&#039;&#039;&#039; kopieren (mit rechter Maustaste klicken um alle zu kopieren).&lt;br /&gt;
* Jetzt den Ziel-Schaltplan im gleichen Eagle öffnen! Dann &#039;&#039;&#039;PASTE&#039;&#039;&#039; benutzen und die Baugruppe an der gewünschten Position ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geroutete Baugruppen kopieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der zu kopierende Schaltungsteil muss sicher im Schaltplan und im Board zu grupieren sein, so dass man nur Elemente gruppiert, die sowohl im Schaltplan als auch im Board vorhanden sind, aber auch tatsächlich alle Elemente. Will man also nur einen Teil eines Boards kopieren, so speichert man am besten Schaltplan und Board unter neuen Namen und löscht im kopierten Schaltplan alle unnötigen Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nun den gesamten zu kopierenden Schaltplan markieren und ausscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Zielschaltung öffnen und das Zielboard schliessen (&#039;&#039;&#039;wichtig!&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die zu kopierende Schaltung einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das zu kopierende Board öffnen, alles markieren und ausschneiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In das Zielboard einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Zielschaltplan Datei-&amp;gt; Exportieren -&amp;gt; NetScript ausführen und Dateinamen angeben unter dem gespeichert werden soll (z.B.&amp;quot;netzliste.scr&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Zielboard das Netscript ausführen (&#039;&#039;&#039;SCRIPT&#039;&#039;&#039;) und gerade gespeicherte Datei laden. Alle Frageboxen beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den ERC aufrufen. Zielschaltplan und Zielboard sollten jetzt konsistent sein(&#039;&#039;&#039;wichtig!&#039;&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durch das Kopieren haben alle Netze ohne Label einen neuen Namen erhalten, der durch Anhängen der kleinstmöglichen Zahl ab Eins aus dem alten Namen so gebildet wurde, dass der neue Name eindeutig ist. Also wird z.&amp;amp;nbsp;B. aus &#039;&#039;&#039;AUSGANG&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;AUSGANG1&#039;&#039;&#039; und aus &#039;&#039;&#039;SUPPLY_3V3&#039;&#039;&#039; -&amp;gt; &#039;&#039;&#039;SUPPLY_3V1&#039;&#039;&#039;, falls noch kein &#039;&#039;&#039;SUPPLY_3V1&#039;&#039;&#039; vorhanden war. Netze mit Label behalten ihren Namen. Kopiert man also ein CPU mit D0 bis D7 zu einer vorhandenen CPU mit D0 bis D7 so sind dieses beiden Datenbusse jetzt verbunden, wenn D0...D7 als Label sichtbar ist. Ohne Label wird aus D0...D7 im kopierten Schaltungsteil D8..D15 und die Netze sind noch nicht verbunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im nun wieder konsistenten Projekt im Schaltplan Leitungen nun richtig benennen, die durch die Namensbildung einen ungewünschten Namen oder eine fehlende/falsche Verbindung haben. Eagle fragt dabei ab, ob nur das Segment, alle Segmente der aktuellen Seite oder alle Segmente aller Seiten umbenannt wird. Die Antwort bitte gut überlegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zwischen den mit &#039;&#039;&#039;wichtig!&#039;&#039;&#039; gekennzeichneten Schritten arbeitet man ohne Konsistenz. Löscht man dann z.&amp;amp;nbsp;B. ein Bauteil im Schaltplan, ist es trotzdem noch im Board vorhanden, der ERC wird einen entsprechenden Fehler melden und ohne manuellen Eingriff (hier dem Löschen des entsprechenden Bauteiles im Board) bleibt die Konsistenz verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bus anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In eagle ist ein Bus &#039;nur&#039; eine Zeichenhilfe und hat keinerlei Auswirkung auf die Schaltung. Deshalb haben die Leitungen auch keine Verbindung zum Bus, d.h. wenn ein Bus verschoben wird, bleiben die Leitungen am alten Platz (über Markieren und als Gruppe verschieben lassen sich Bus und Leitungen verschieben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bus funktioniert &#039;&#039;nur&#039;&#039; in Zusammenspiel mit dem Net-Befehl. Wer seine Leitungen mit dem Wire-Befehl malt, erhält keinen Nutzen aus dem Bus!&lt;br /&gt;
Mit dem Net-Befehl poppt auf Klick auf den Bus ein Menü auf, aus dem man die Signalart auswählen kann (deshalb muss der Bus im Namen alle Signale aufgeführt erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bus fasst mehrere Signale unter einem Element zusammen. Hierdurch kann man Zusammenhänge deutlicher erkennen (z.&amp;amp;nbsp;B. UART -&amp;gt; RX+TX+GND). Um einen neuen Bus zu definieren gibt man in der Befehlszeile &#039;&#039;&#039;BUS&#039;&#039;&#039;, optional den Namen und danach die Leitungen ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
*BUS UART:RX,TX,GND&lt;br /&gt;
*BUS PortA[0..7],GND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mausschubser würde den Toolbar-Knopf &#039;Bus&#039; drücken, die Linie für den Bus zeichnen und anschließend dem Bus einen &#039;Name&#039;n verpassen, bei dem alle Signale aufgeführt werden (durch Komma getrennt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bus verwenden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den Bus eingegeben hat, kann man Ihn direkt danach einmal zeichen, er hängt quasi schon am Mauszeiger. Danach kopiert man ihn am einfachsten mit &#039;&#039;&#039;COPY&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich den Bus an verschiedenen Stellen im Schaltplan zu benutzen, ohne das er direkt verbunden ist, denn er ist ja nur ein Hilfmittel für den Schaltplan. &lt;br /&gt;
Die Verbindung der Signale erfolgt über deren Namen (das funktioniert auch ohne gezeichneten Bus, ist mit Bus aber leichter lesbar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man ein Signal aus dem Bus mit den Pins verbinden, benutzt man den &#039;&#039;&#039;NET&#039;&#039;&#039; Befehl, das Icon rechts neben dem Bus Icon (dünner Strich). Wenn man eine Leitung vom Pin eines Symbols zum Bus führt, bei dem der Pin anders heißt, als die Signale im Bus, kann es zu einer Fehlermeldung kommen, dass z.&amp;amp;nbsp;B. Signal P$4 nicht im Bus enthalten ist. Abhilfe schafft hier, die Leitung vom Bus zum Symbol zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mehrere Signale (z.&amp;amp;nbsp;B. beim &#039;gemultiplexten Adress-/Datenbus eines mega) im Bus hat, kann man schnell mal bei der Signalauswahl verrutschen, deshalb ist es wichtig, den Signalleitungen, die zum Bus führen, einen Bezeichner (Label) zu verpassen. Dann sieht man schnell, ob alle Signale richtig verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== hilfreiche Tasten-Kombination ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Zeichnen von Linien (also wenn ein Ende der Linie am Mauszeiger hängt) kann man mit der rechten Maustaste die Knickarten durchschalten. Drückt man dazu die Strg-Taste, wird jeweils zwischen entgegengesetzten Arten eines Winkelpärchens umgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Bibliotheken für den Einstieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anfänger hat man das Problem, bei Eagle mit den sehr vielen Bauteilbibliotheken den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Die Suche nach einfachen Bauteilen kann da bisweilen sehr frustierend sein. Darum sind hier die Top 26 der Bibliotheken aufgezählt. Ein kurze Beschreibung findet man auch im Control Panel, wenn man den Zweig &#039;&#039;Libraries&#039;&#039; aufklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;TOP 26 der Eagle Bibliotheken&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name || Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|40xx.lbr || Logik-ICs der 4000er Reihe &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74xx-eu.lbr || Logik-ICs der [[74xx]] Reihe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|battery.lbr || Batterien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|con-coax.lbr || Koaxialsteckverbinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|con-lsta.lbr || Buchsenleisten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|con-lstb.lbr || Stiftleisten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|con-subd.lbr || DSUB Steckverbinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|crystal.lbr || Quarze und Oszillatoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|diode.lbr || Dioden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|frames.lbr || Zeichnungsrahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|holes.lbr || Befestigungslöcher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|led.lbr || [[LED]]s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|optocoupler.lbr || Optokoppler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|pot.lbr || Potentiometer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rcl.lbr || Widerstände, Kondensatoren, Spulen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rectifier.lbr || Gleichrichter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|relay.lbr || Relais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|supply1.lbr || Symbole für Stromversorgung, VCC, GND, etc.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|switch.lbr || Taster und Schalter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|testpad.lbr || Testpunkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|trafo.lbr || Trafos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|transistor-power.lbr || Leistungstransistoren &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|transistor-small-signal.lbr || Kleinsignaltransistoren &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|triac.lbr || TRIACs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|uln-udn.lbr || Treiber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|v-reg.lbr || Spannungsregler à la LM317, 78xx etc.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nach einem Bauteil suchen will, muss man im Fenster nach dem Befehl &#039;&#039;&#039;ADD&#039;&#039;&#039; den zu suchenden Begriff ganz unten in die Textzeile schreiben. Dabei sollte man den Begriff in * setzen, damit keine exakte Übereinstimmung für ein Finden nötig ist, z.B. *7805*, *393*, *ATmega*.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Board Editor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Bauteil am Raster ausrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nötig mit dem Befehl/Icon &#039;&#039;&#039;MOVE&#039;&#039;&#039; das Bauteil aktivieren. Wenn man dann während des Plazierens die Strg Taste hält, wird das Bauteil am Hauptraster ausgerichtet. Mit Alt wird es am alternativen Raster ausgerichtet.&lt;br /&gt;
Um das Bauteil dann auch so zu positionieren, ist es notwendig, die Umschalttaste zusätzlich zu drücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle Bauteile am Raster ausrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle vorhanden Bauteile am Raster ausrichten geht mit CMD-SNAP-BOARD.ULP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteile genau positionieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erstellen kann man direkt die Position in die Kommandozeile eingegeben:&lt;br /&gt;
*VIA &#039;GND&#039; (34.5 25.7);&lt;br /&gt;
*HOLE 3.2 (23.8 6.4);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Bauteile nachträglich an eine andere Position zu verschieben kann dem &#039;&#039;&#039;MOVE&#039;&#039;&#039; Befehl die Position übergeben werden:&lt;br /&gt;
*MOVE R1 (4.3 7.9);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Maus geht es, wenn man nach aktivieren des &#039;&#039;&#039;MOVE&#039;&#039;&#039; Befehls (Icon) beim Anklicken des Bauteils die Strg Taste hält. Danach kann man in der Kommandozeile die neuen Koordinaten eingeben:&lt;br /&gt;
*(4.3 7.9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polygonflächen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== füllen/leeren ====&lt;br /&gt;
Mit dem Kommando RATSNEST werden die Polygonflächen berechnet und dargestellt. Diese Verhalten kann man in den Einstellungen (Optionen-&amp;gt;Einstellungen-&amp;gt;Verschiedenes) über den Eintrag &amp;quot;Ratsnest berechnet Polygone&amp;quot; oder dem Befehl &amp;quot;set polygon_ratsnest off&amp;quot; ändern. Der Befehl RATSNEST berechnet ursprünblich die kürzeste Luftlinie zwischen Signalen, die noch nicht verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn RATSNEST auch Polygone berechnet, kann man die Füllung der Polygone in Eagle ab Version 5 über den Befehl &#039;Ripup @;&#039; wieder aufheben. Wer mag, kann sich beide Befehle auch auf Funktionstasten legen. Das geht über Optionen-&amp;gt;Tastenbelegung.&lt;br /&gt;
Wichtig ist der Strichpunkt nach dem Klammeraffen - ohne tut sich garnix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Größe ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polygone dürfen größer als das Board gezeichnet werden, können also ausserhalb des &#039;Dimension&#039;-Rechtecks liegen. Die Größe der berechneten Polygonfläche hängt vom Signal und von der DRC-Einstellung &#039;Distance&#039; und dem Wert &#039;Copper/Dimension&#039; ab.&lt;br /&gt;
Ist dieser Wert 0, oder hat das Polygon ein Signal (einen Namen), der im Schaltplan nicht vorkommt, wird das Polygon so groß berechnet wie gezeichnet, d.h. das &#039;Dimension&#039;-Rechteck wird nicht beachtet.&lt;br /&gt;
Jeder Wert &amp;gt; 0 gilt als Abstand vom &#039;Dimension&#039;-Rechteck nach innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelflächen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Teilflächen eines Polygons hängen nicht an den Leitungsbahnen, sondern an deren Enden, was ein Pad, ein DuKo oder auch ein frei hängendes Leitungsteil sein kann.&lt;br /&gt;
Wenn es also einen Bereich gibt, der nicht gefüllt wird, obwohl dort eine Leitung mit dem Signal des Polygons durchführt, hilft es, einen kurzen Stummel von der Leitung abzuzweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Flächen auf gegenüberliegenden Seiten zu verbinden, kann man ein DuKo (Via) zu Fuß einfügen. Anschließend muss dem DuKo noch der Name des Polygons verpasst werden, damit auch elektrisch eine Verbindung entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Texte im Kupfer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Texte kann man auf mehrere Weise in die Kupferebene TOP/Bottom einbringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Direkt als Schriftzug im Kupfer, einfach per Befehl &#039;&#039;&#039;TEXT&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Als Negativschrift in einem Polygon&lt;br /&gt;
* Als &amp;quot;gefräste&amp;quot; Positivschrift in einem Polygon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze funktioniert so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Layer tRestrict (für Oberseite) oder bRestrict (für Unterseite) den Text schreiben, wenn der Text negativ sein soll&lt;br /&gt;
*Im Layer top (für Oberseite) oder bottom (für Unterseite) den Text schreiben, wenn der Text &amp;quot;gefräst&amp;quot; sein soll&lt;br /&gt;
*Font auf Vector umstellen (CHANGE -&amp;gt; FONT -&amp;gt; Vector)&lt;br /&gt;
*ein zweites Polygon um den Text auf TOP oder BOTTOM erstellen, Isolate =0, &amp;quot;Orphans&amp;quot; ON (CHANGE -&amp;gt; ORPHANS ON)&lt;br /&gt;
*das Polygon umbenennen wie umgebendes Polygon (meist GND) mit NAME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze sieht dann so aus wie [http://www.mikrocontroller.net/attachment/59310/Schrift_im_Kupfer.png hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Objektwahl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen mehrere Objekte (Leitungen, Luftlinien oder auch Elemente) im Fangradius, wird ein Objekt hell gezeichnet, reagiert aber noch nicht auf die Mausbewegung.&lt;br /&gt;
Jetzt kann mit der rechten Maustaste zwischen allen Objekten innerhalb des Fangradiusses umgeschaltet werden. Der nächste Druck auf die linke Maustaste startet dann die eigentliche Aktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftlinien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über das Kontextmenü lassen sich die Luftlinien eines Signales ausblenden.&lt;br /&gt;
Die Airwires kann man mit dem Befehl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RATSNEST *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wieder einblenden. Allerdings blendet dies alle verstecken Luftlinien wieder ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
statt dem Platzhalter &#039; * &#039; kann auch der Signalname verwendet werden. Allerdings Funktioniert dies nicht immer (Aufgetreten in Eagle 5.11.0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise liegt das an Sonderzeichen im Namen. Der Signalname gehört in einfache Anführungszeichen, z.B. &#039;+5V&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Händisches Leitungsziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder auch neudeutsch: manuelles Routing&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit aktiviertem &#039;Route&#039;-Befehl genügt ein Klick auf eine Luftlinie, um das Verlegen einer Leitung zu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== hilfreiche Tasten-Kombinationen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* rechte Maustaste (während der Leitungsführung): Schaltet die Knickvarianten durch. Wird Strg zusätzlich gedrückt, wird zwischen gegensätzlichen Variante eines Knickpärchens umgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* mittlere Maustaste: Schaltet zwischen BOTTOM- und TOP- Layer um. Wird während des Verlegens umgeschaltet, entsteht beim letzten verankerten Knick automatisch ein DuKo (Via).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umschalttaste zum Starten des Verlegens: die Leiterbahnbreite wird automatisch der Breite der existierenden Leiterbahn (des gleichen Signals) angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Strg+Links zum Starten des Verleges: Das Verlegen startet an der nächst-möglichen Rasterposition, unabhängig davon, ob hier eine Luftlinie vorhanden ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige ULPs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ULPs sind Unterprogramme die bestimmte Ausgaben erfüllen. Man startet sie im Menu Datei über &amp;quot;ULP ausführen&amp;quot; oder das entsprechende Icon in der oberen Befehlsleiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bauteile ausrichten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Auswählen des Bauteils STRG gedrückt halten, dann wird es auf das aktuelle Raster gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMD-SNAP_BOARD.ULP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grafik importieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafiken im BMP-Format kann man mit dem ULP &#039;&#039;import-bmp.ulp&#039;&#039; in Eagle einbinden. Das geht schnell und einfach, hat aber ggf. einen kleinen Haken. Will man ein Bild mit guter Auflösung darstellen, braucht man sehr viele Punkte. Die einzelnen Punkte werden von Eagle aber als Polygon bzw. Rechteck gehandhabt. So kann ein recht gut aufgelöstes Bild bisweilen sehr viele Polygone enthalten, welche&lt;br /&gt;
* viel Zeit zum Bildaufbau brauchen&lt;br /&gt;
* viel Platz in der Eagledatei belegen&lt;br /&gt;
* von einigen Belichtern nicht gern gesehen werden.&lt;br /&gt;
Bei Logos kann man einen Trick anwenden. Man importiert das Bild mit grosser Auflösung auf einem beliebigen Layer. Dann zeichnet man per Hand das Logo auf dem TOP oder BOTTOM-Layer nach. Natürlich nicht Punkt für Punkt, sondern in den wesentlichen Zügen. Damit kann man ein Logo, welche mehrere tausende Polygone als importiertes BMP hat, mit ein paar Dutzend Polygonen &amp;quot;durchpausen&amp;quot; (photokopieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mikrocontroller.net/topic/108073#954870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bohrungen zentrieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drill-aid.ulp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit werden Kreisringe in die Bohrlöcher eingezeichtet, um den Innendurchmesser zu verkleinern. Damit kann man beim Bohren von Hand die Bohrung besser zentrieren, insbesondere bei großen Bohrdurchmessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Leiterbahnlängen ermitteln/vergleichen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bpsw. die Längen der Signale &#039;&#039;Signal1&#039;&#039;, &#039;&#039;Signal2&#039;&#039; und &#039;&#039;Signal3&#039;&#039; zu vergleichen, einfach &lt;br /&gt;
 run length.ulp Signal*;&lt;br /&gt;
ausführen. &lt;br /&gt;
Oder alternativ:&lt;br /&gt;
 run length.ulp Signal1 Signal2 Signal3;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fräsungen ===&lt;br /&gt;
Wer mehr als nur seine Platine nach der Außenkontur gefräst haben möchte, muss Fräswege selbst einzeichnen. Das gilt also für Durchbrüche, Nutzenstege, Isolationsfräsungen, usw...&lt;br /&gt;
Am wenigstens Mehrdeutigkeit - und damit am wenigsten Rückfragen oder vielleicht ungewollte Fräszüge - erreicht man, indem man die gewünschte Fräskontur im Layer Milling mit dem Tool wire anlegt. Die Strichstärke entspricht dabei dem Durchmesser des Fräsers. Eine Fräszugbreite von 2mm kostet bei keinem Hersteller Aufpreis. Möglich gegen Aufpreis sind Fräswerkzeugdurchmesser bis unter 1mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pad-Abstand/Restring ===&lt;br /&gt;
Problem: Hilfe, die Pads sind größer als bei der Bibliothekerstellng angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung: Die in der Bibliothek angegebene Pad-Größe ist nur ein Minimalwert. Ist im DRC ein größerer Restring-Wert eingestellt, so gilt dieser. Die einzig mögliche Abhilfe ist das Verkleinern der Restring-Größe im DRC, was leider auch die Pads der anderen Bauteile beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliothekseditor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauteile einfach anlegen und ändern, siehe Beitrag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mikrocontroller.net/topic/59776#466082&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteile mit mehreren gleichnamigen Pins ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Problem:&#039;&#039;&#039; Manchmal möchte man mehrere Pins mit dem gleichen Namen versehen, z.B. vier Ground-Pins, die alle &amp;quot;GND&amp;quot; heißen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösung:&#039;&#039;&#039; Man benenne im Symbol-Editor die GND-Pins mit &amp;quot;GND@0&amp;quot; bis &amp;quot;GND@3&amp;quot;. Eagle wird im Schaltplan das angehängte &amp;quot;@&amp;quot; und die Nummer nicht anzeigen. In der Bibliothek sieht man das @1 immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung! Das geht nur bei den Pins im &#039;&#039;&#039;Symbol&#039;&#039;&#039;. Im Package muss jedes Pad einen eigenen Namen haben. Und es funktioniert nur, wenn der Pin mit einem Supply-Symbol (GND, VCC, ...) verbunden wird. Für normale Signale funktioniert es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch eine weitere Erfahrung:&lt;br /&gt;
Im Symbol muß die Einstellung der Pins unter &amp;quot;Direction&amp;quot; z.B. auf &amp;quot;Pwr&amp;quot; gesetzt werden. Die Einstellung &amp;quot;Pas&amp;quot; oder &amp;quot;I/O&amp;quot; führt z.B. nicht zum gewünschten Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrere Pads auf ein Pin legen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht nicht direkt mit Eagle. Aber es gibt einen brauchbaren Workaround. Dabei legt man ein Pin normal im Symbol an, die anderen, welche den anderen auch verbundenden Pads zugeordnet werden sollen, als Punkte (CHANGE -&amp;gt; LENGTH -&amp;gt; POINT) und legt sie genau übereinander. Dann noch den Namen und Padnummer dieser Pins ausblenden (CHANGE -&amp;gt; VISIBLE NONE) und gut. Im Device werden ganz einfach die Pins und Pads verbunden. Beim Einfügen des Bauteils in den Schaltplan muss man beim Anschließen der Leitung an das (Mehrfach)Pin manuell einen Kreuzungspunkt setzen, sonst sind nicht alle Pins angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Version 6.2 können mit dem CONNECT Befehl im Library Editor mehrere Pads auf ein Pin gelegt werden. Es muss zuerst ein Pin herkömmlich mit Connect verbunden werden. Klickt man anschließend auf Add wird der letzte Pin mit dem ausgewähltem Pad verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteile mit Langlöchern anlegen ===&lt;br /&gt;
Man setzt im Package je ein SMD-Pad auf Top und Bottom und zeichnet in einer EIGENEN, neuen Ebene das Langloch mit Strichbreite, die dem Werkzeugdurchmesser &lt;br /&gt;
entspricht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man benutzt &#039;&#039;&#039;NICHT&#039;&#039;&#039; den Layer Dimension für dafür, weil das außer zu DRC-Fehlern nur zu Rückfragen und Unklarheiten führt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liefert man beim Bestellen Eagle-Files ab, teilt man dem Hersteller mit, dass die eigene Ebene für (durchkontaktierte) Langlöcher ist. Wer Gerber-Daten anliefrt, muss für (durchkontaktierte) Langlöcher extra Dateien ausgeben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauteile aus Schaltplan in eine Bibliothek exportieren ===&lt;br /&gt;
Gelegentlich hat man .sch und .brd, in dem ein Bauteil vorkommt, zu dem man keine Library hat. Mit dem ULP exp-project-lbr.ulp von der [http://www.cadsoft.de/downloads/ulps Cadsoft-Download-Seite] können die Bauteile aus .sch und .brd in eine Library exportiert werden. Um die Library nicht mit ggf. auch verwendeten Standardbauteilen zuzumüllen, empfiehlt es sich, vor dem Ausführen des ULPs alle nicht interessierenden Bauteile aus dem SChaltplan zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerber Tools ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eagle kann Gerberdaten in unterschiedlicher Form erzeugen. Es ist sehr sinnvoll, diese vor dem Herausgeben zur Produktion mit externen Gerberviewern zu kontrollieren. Näheres zu Gerberviewern findet sich unter [[Gerber-Tools]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbesserungsvorschläge für Eagle ==&lt;br /&gt;
bitte in die [[Eagle-Wishlist]] eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Userbibliotheken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
User, welche Bauteile erstellt haben und diese anderen zur Verfügung stellen möchen, können diese unter [[Eagle-Bibliotheken]] verlinken und um Durchsicht bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Eagle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.162.218.104</name></author>
	</entry>
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