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	<title>Mikrocontroller.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-11T00:18:42Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Entscheidung_Mikrocontroller&amp;diff=97082</id>
		<title>Entscheidung Mikrocontroller</title>
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		<updated>2017-09-04T13:14:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2604:9A00:2010:A08D:10:0:0:23: Unsinn entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die meisten Anfänger stellen sich die Frage, welche Partei sie am 24.September waehlen sollen. Es gibt aber nur eine Alternative zu den Volksverraeterparteien. Waehlen Sie die AfD am 24. September 2017 in den Bundestag.&lt;br /&gt;
Stellt man die Frage in einem Diskussionsforum, dann bekommt man viele verschiedene (sich teilweise widersprechende) Antworten. Bei der Entscheidung sollten u.a. die unten stehenden Kriterien beachtet werden. Dieser Artikel ist primär für Hobbyisten gedacht, da im professionellen Einsatz oftmals völlig andere Kriterien beachtet werden müssen. Weitere vergleichende Informationen über verschiedene Controllerfamilien gibt der Artikel: [[Mikrocontroller_Vergleich]] sowie [[STM32 für Einsteiger]]. Für etwas erfahrene Anwender auch [[LPC1xxx für Umsteiger]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfügbarkeit ==&lt;br /&gt;
* Während man manche Mikrocontroller an jeder Straßenecke bekommt, sind andere nur in großen Stückzahlen und mit Gewerbenachweis erhältlich. Dazu einfach mal in die Kataloge der einschlägigen Privatkundenhändler schauen. Dabei auch darauf achten, dass der gewünschte Controller auch in der richtigen Bauform erhältlich ist (DIP, TQFP, MLF usw.), s.u.&lt;br /&gt;
* Ab und zu kündigen Hersteller ein neues Modell an (und veröffentlichen das Datenblatt dazu), können aber erst ein Jahr später nennenswerte Stückzahlen liefern. Also den Controller nicht einfach anhand der Übersichten beim Hersteller aussuchen, sondern überprüfen, was die Händler auch wirklich liefern können.&lt;br /&gt;
* Lebenszyklus: Kein Modell wird ewig hergestellt. Deswegen sollte man überprüfen, ob der Hersteller vielleicht schon angekündigt hat, dass er ein bestimmtes Modell nicht mehr herstellen will. Die Hersteller schreiben dann z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;quot;Mature Product (Not Recommended for New Designs)&amp;quot;. Für Neuentwicklungen oder den Einstieg sollte man folgende Modelle nicht verwenden:&lt;br /&gt;
** AVR AT90-Reihe, &lt;br /&gt;
** AVR ATMega 103(L), 161(L), 163(L), 323(L).&lt;br /&gt;
* Für alle abgekündigten AVR-Controller gibt es jedoch pin- und funktionskompatible Nachfolger. Daher kommt es nur in den seltensten Fällen zu Problemen. Probleme können nur entstehen, wenn ein Programm nur in kompilierter Version zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
* Dagegen sind Mikrocontroller der [[8051|MCS51-Familie]] von Intel eher für langfristige Investitionen geeignet. Der 8051 wurde 1979 (!) als erstes Mitglied dieser Familie vorgestellt. Heute gibt es bereits hunderte von 8051-Derivaten von dutzenden von Halbleiterherstellern, zum Teil auch mit weiterentwickelten Prozessorkernen. Wird ein Derivat tatsächlich mal abgekündigt, findet man bei dieser Riesenauswahl meist leicht adäquaten Ersatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preis ==&lt;br /&gt;
Einerseits kann es lästig sein, wenn man durch die Verwendung eines kleineren Modells 2 Euro gespart hat und dann mit dessen Unzulänglichkeiten kämpft, andererseits ist ein versehentlich zerstörter Chip für 30 Euro ziemlich ärgerlich. Auch ist es oft ganz praktisch, wenn man einige Controller auf Vorrat hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Preis eines einzelnen Mikrocontrollers kommen noch die Kosten für die Entwicklungswerkzeuge, wie [[Compiler]], Programmübertragung und Debugging hinzu (s.u. Programmiersprache und Programmübertragung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
Die wichtigste Informationsquelle zu einem Mikrocontroller ist das Datenblatt. Diese gibt es heutzutage aber fast ausschließlich in Englisch. Wer damit nicht zurecht kommt, muss vorher schauen, ob es irgendwelche Tutorials oder Bücher in seiner Lieblingssprache gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr Funktionen ein Mikrocontroller beherrscht, desto umfangreicher wird auch das Datenblatt. Das führt dazu, dass bei manchen Mikrocontrollern das Datenblatt über 1000 Seiten hat. Da ist die Gefahr groß, dass ein Anfänger den Überblick verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützung/Community ==&lt;br /&gt;
Gerade als Anfänger ist man oft auf die Hilfe anderer angewiesen. Da empfiehlt es sich, der Masse hinterherzulaufen und keine exotischen Typen zu verwenden. Im Bastlerbereich populäre Mikrocontroller-Familien sind die AVRs von Atmel und die PICs von Microchip. Für diese Architekturen gibt es z.&amp;amp;nbsp;B. im Forum dieser Internet-Seite gute und meist auch schnelle Hilfestellung bei Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen == &lt;br /&gt;
Neben den klassischen (bedrahteten) Bauformen setzt sich heutzutage [[SMD]] immer mehr durch. Manche Mikrocontroller sind nur noch in SMD-Bauformen erhältlich. Für SMD benutzt man üblicherweise geätzte Platinen oder Adapter/Sockel (die aber wieder extra kosten). Will man mit Lochrasterplatinen oder [[Breadboard]]s arbeiten, dann braucht man die klassischen Bauformen, z.&amp;amp;nbsp;B. PDIP. Zu beachten ist dabei, dass es PDIP oft nur bis DIP40 (also mit 40 Pins) gibt, d.h. einen Mikrocontroller  50 I/O-Pins kann es dann nur als SMD geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mikrocontroller sind in verschiedenen Bauformen verfügbar. Nur in SMD verfügbar sind:&lt;br /&gt;
* MSP430 (Die kleinen sind mittlerweile auch als DIP erhältlich)&lt;br /&gt;
* AVR ATMega 169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der klassischen (wenn auch in der Anzahl der verfügbaren IO-Pins limitiert) PDIP Bauform gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* AVR ATMega 88A, 164A, 324A, 644A&lt;br /&gt;
* AVR ATTiny: Praktisch alle, z.&amp;amp;nbsp;B. ATTiny 13A, 24A, 25, 26, 2313A&lt;br /&gt;
* viele 8051-Derivate, z.&amp;amp;nbsp;B. Atmel 89S8252&lt;br /&gt;
* (nahezu) alle Microchip PIC Controller die mit 40 oder weniger Pins auskommen. Auch 16Bit Varianten und sogar einige Vertreter der 32Bit PIC Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spannung ==&lt;br /&gt;
Während früher die meisten Mikrocontroller und die gesamte Peripherie mit 5V liefen, so gibt es heute auch alle möglichen anderen Varianten. Zu beachten ist:&lt;br /&gt;
* Controller und Peripherie müssen zusammenpassen. Man kann nicht einfach (ohne weitere Vorkehrungen) ein 3,3V-RAM an einen 5V-Controller anschließen und umgekehrt.&lt;br /&gt;
* Manche Controller besitzen, obwohl sie intern mit einer anderen Spannung arbeiten, 5V-kompatible IO-Pins (Beispiel: [[LPC2000 Philips ARM7TDMI-Familie|LPC2100]]).&lt;br /&gt;
* Manche Controller brauchen zwei verschiedene Spannungen. Dies ist aber relativ selten, z.&amp;amp;nbsp;B. bei den [[LPC2000 Philips ARM7TDMI-Familie|LPC2100]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Billig-Netzteile liefern im Leerlauf manchmal deutlich mehr Spannung als angegeben, ein [[Standardbauelemente|Spannungsregler]] (z.&amp;amp;nbsp;B. 78xx) ist also Pflicht!&lt;br /&gt;
* Bei Batterien und Akkus sinkt die Spannung ab, wenn sie leerer werden. Braucht der Controller z.&amp;amp;nbsp;B. mindestens 2,7V, dann wird man mit zwei 1,5V-Batterien nicht lange Freude haben (außer man benutzt spezielle Schaltregler).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stromverbrauch ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu PC-Prozessoren (Pentium, Athlon usw.) brauchen Mikrocontroller relativ wenig Strom. Will man sie allerdings mit Batterien betreiben, dann wird der Stromverbrauch plötzlich doch wichtig. Die meisten Mikrocontroller besitzen hierfür Stromsparmodi, mit denen man den Controller teilweise abschalten kann. Für einen extrem geringen Stromverbrauch sind z.&amp;amp;nbsp;B. die [[MSP430]]-Controller oder [[EFM32]]-Controller optimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stromverbrauch hängt auch stark vom Takt und der Versorgungsspannung ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 cellspacing=0&lt;br /&gt;
! Frequenz !! ATMega8 (2.7V) !! ATMega8 (5.0V) !! PIC16LF84A(2.0V) !! PIC16F84A (5.5V) !! MSP430F2618 (3V) !! Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 32KHz &lt;br /&gt;
|62||80||45||-&lt;br /&gt;
|title=&amp;quot;Keine Angabe&amp;quot;|k.A.||µA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 100KHz &lt;br /&gt;
|0,3||0,5||-||-||0,084&lt;br /&gt;
|rowspan=4|mA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!1MHz, 2MHz*&lt;br /&gt;
|1,5||2,3||4||-||0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!8MHz, 4MHz*&lt;br /&gt;
|5||7/15**&lt;br /&gt;
|rowspan=2|-||4,5||4,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!16MHz, 20MHz*&lt;br /&gt;
| -||20||20||9,5 (3,3V)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*] Abweichende Taktangabe für PIC16*F84A, da hier keine entsprechenden Werte für die Frequenzen des ATmega8 im Datenblatt (PIC16F84A Data Sheet, Microchip 2001, 35007b.pdf) vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[**] Angaben sind in der Folge Idle/Active (Quelle: Atmel, ATmega8/L, doc2486.pdf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Takt/Geschwindigkeit ==&lt;br /&gt;
Einerseits wünscht man sich oft einen möglichst schnellen Controller, insbesondere als Anfänger, wenn man effiziente Lösungen noch nicht so kennt, andererseits schlägt sich ein hoher Takt auch im Stromverbrauch und im Preis nieder. Man sollte sich dabei nicht von den hohen Taktraten der PC-Prozessoren irritieren lassen. Für viele Anwendungen reicht 1-MHz-Takt völlig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Geschwindigkeitsvergleich sollte man beachten, dass man nicht einfach den Takt vergleichen kann: &lt;br /&gt;
* Während manche Controller 12 Takte für einen Befehl brauchen (z.&amp;amp;nbsp;B. die Original-[[8051]]), kommen andere mit einem Takt pro Befehl aus (z.&amp;amp;nbsp;B. [[AVR]]).&lt;br /&gt;
* Manche Controller unterstützen gewisse Operationen hardwareseitig, die auf anderen Controllern in Software nachgebildet werden muss. Beispiele sind z.&amp;amp;nbsp;B. Multiplikation und Division. Wer in einer Hochsprache programmiert, merkt davon nicht viel, da es dort die Befehle sowieso zur Verfügung stehen, aber sie brauchen auf einem Controller ohne Hardwareunterstützung eben deutlich länger. &lt;br /&gt;
* Die Datenbus- bzw. Registerbreite spielt eine wichtige Rolle, weil man z.&amp;amp;nbsp;B. für eine 16-Bit-Addition auf einer 8-Bit-CPU zwei Befehle und auf einer 16-Bit-CPU nur einen Befehl braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bitbreite ==&lt;br /&gt;
Wie gerade angesprochen ist auch die Bitbreite (8, 16 oder 32 bit) mitentscheidend für die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Da der Preis in etwa linear mit der Bitbreite steigt, sind 8-Bit-Controller nach wie vor am verbreitetsten. Der Compiler verdeckt das Problem der unterschiedlichen Bitbreiten, indem er für eine 32-Bit-Operation entsprechend viele kleinere Operationen compiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Faustregel gilt:&lt;br /&gt;
* Rechenintensive Programme, insbesondere mit 32-Bit-Zahlen oder -Zwischenergebnissen oder gar Gleitkommazahlen, gehören in einen 32-Bit-Controller. Das betrifft insbesondere digitale Filteralgorithmen, die zumeist schnell ablaufen müssen. In der Regel haben 32-Bit-Controller auch höhere Taktraten, etwa 60 MHz (ARM7) statt 16 MHz (AVR).&lt;br /&gt;
* Programme, die mehr als 64 KByte adressieren müssen (etwa eine SD-Karte) sollten ebenfalls einen 32-Bit-Controller abbekommen, um die stets erforderlichen Adressrechnungen nicht allzu umständlich werden zu lassen, auch wenn es in diesem Fall fast nur um leichter implementierbare Strichrechenarten geht.&lt;br /&gt;
* Operiert man mit vielen 16-Bit-Zahlen, typischerweise bei der Messwerterfassung von einer Datenquelle mit einer Abtastrate im kHz-Bereich oder mit 16-bit-Timern, erspart man sich eine Reihe Probleme durch die Auswahl eines 16-Bit-Controllers. Auch 32-bit-Adressen lassen sich noch halbwegs vernünftig berechnen.&lt;br /&gt;
* Alles andere passt in einen 8-Bit-Controller, oder, wenn&#039;s ein bisschen knapp wird oder andere Vorlieben / Vorkenntnisse dagegen sprechen, in einen 16-bit-Controller. Auch mit Gleitkommazahlen kann man damit hantieren, wenn auch im Schneckentempo; für Anzeigezwecke, etwa bis 50 Werte pro Sekunde reicht das vollkommen.&lt;br /&gt;
* Zu guter letzt, wer&#039;s ganz sportlich mag, steckt &#039;&#039;alles&#039;&#039; in einen 8-Bit-Controller, und wenn es Stunden für die effiziente Implementierung braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4-Bit-Controller sind praktisch vom Markt verschwunden. Sie sind am billigsten gewesen und nur in Assembler zu programmieren. Ihr Einsatz lohnte sich nur in Massenartikeln, etwa analogen Satellitenreceivern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Speicher ==&lt;br /&gt;
Während früher oft nur die [[Register]] im Mikrocontroller waren, und der gesamte restliche Speicher extern angebunden werden musste, so sind heute die Speicher oft komplett im Mikrocontroller integriert. Das bedeutet aber teilweise auch, dass man sie nicht erweitern kann. Wichtig ist dabei u.a. die Größe des Programmspeichers (meist ein [[Flash-ROM]]) und das [[RAM#SRAM|SRAM]]. Fehlt letzteres, dann kann es mit der Compilerunterstützung schwierig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden sind hier außerdem Controller in [[Von Neumann-Architektur|Von-Neumann-Architektur]] und [[Harvard-Architektur]]. Bei letzterer liegen Programmspeicher (ROM) und Datenspeicher (RAM) in getrennten Speicherbereichen; dies hat den Nachteil, dass für den Zugriff auf den Programmspeicher spezielle Befehle notwendig sind (was die Verwendung von im ROM abgelegten Daten in C-Compilern ziemlich umständlich macht), und dass man keine Programmteile direkt aus dem Datenspeicher ausführen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onboard-Peripherie ==&lt;br /&gt;
Mikrocontroller haben meist eine ganze Menge Funktionen integriert, z.&amp;amp;nbsp;B. [[AD-Wandler]], [[I²C]]-Bus, [[SPI]], [[PWM]], [[RS-232]] usw. usf. Der Vorteil liegt darin, dass der Controller damit mehrere Dinge gleichzeitig machen kann. Dadurch steigt zum einen die Gesamtleistung des Controllers, zum anderen sind viele Dinge zeitkritisch, und die Programmierung ist deutlich einfacher, wenn man zehn zeitkritische Dinge gleichzeitig erledigen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Störfestigkeit ==&lt;br /&gt;
Eigentlich ein wichtiges Thema, andererseits findet man dazu nur sehr wenig Informationen. Bekannt ist beispielsweise, dass bei der [[AVR]]-Familie die ATmegas deutlich störfester sind als die alten AT90S. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmiersprachen ==&lt;br /&gt;
Den direktesten Zugriff auf die &amp;quot;Innereien&amp;quot; eines Prozessors hat man mit [[Assembler]]. Dies ist jedoch gleichzeitig - zumindest auf den ersten Blick - die &amp;quot;abschreckendste&amp;quot; Sprache, denn sie erfordert einen hohen Lernaufwand. Aufgrund stark unterschiedlicher Befehlssätze verschiedener Controllerfamilien ist das Gelernte nie 1-zu-1 übertragbar und meist nur direkt auf einen einzigen Prozessor oder allenfalls auf eine Familie &amp;quot;verwandter&amp;quot; Produkte anwendbar. Dennoch kann man sich mit einiger Erfahrung recht schnell in einen anderen Befehlssatz einarbeiten. In bestimmten Bereichen oder Teilen eines Projekts wird die Verwendung von Assembler dennoch unabdingbar sein. (Diese Teile mögen projektabhängig zwischen 100% oder auch nur deutlich unter 1% umfassen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der richtigen Programmiersprache hängt auch stark vom geplanten Einsatzzweck ab. Ein Elektrotechnik-Student, der sich für sein späteres Berufsleben vorbereiten möchte, sollte sich mit C und Assembler befassen. Wer dagegen gar nicht vorhat sich allzu tief einzuarbeiten und sowieso schon Basic oder Pascal kann, der sollte zu diesen Sprachen greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Programme schreibt, die er später auch mit anderen größeren µC weiter verwenden möchte, der sollte auf Assembler ganz verzichten und nur in der Programmiersprache schreiben, die von den gewünschten µC unterstützt werden. In der Regel ist das C, in C werden auch die meisten Demo-Beispiele und Bibliotheken der µC Hersteller geschrieben, somit kann man deren Demos leichter in das eigene Programm einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige Controllerfamilien (z.&amp;amp;nbsp;B. AVR, ARM, MSP430) gibt es eine Portierung des kostenlosen [[GCC|GNU-C-Compilers]], wodurch C auch im Hobby-Bereich stark vertreten ist und es auch viele Programmierbeispiele dafür gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die LPC Prozessorfamilie ist eine größenlimitierte kostenlose Entwicklungsumgebung  erhältlich. Informationen unter &#039;&#039;&#039;[http://www.code-red-tech.com/lpcxpresso.php  code-red]&#039;&#039;&#039;: Die auf Eclipse basierende Entwicklungsumgebung ist nach der Installation bis 8k freigeschaltet und nach einer einfachen und kostenlosen Registrierung für 512kB. Die IDE ist auch für &#039;&#039;&#039;[http://support.code-red-tech.com/CodeRedWiki/redlib_v2_notes Linux]&#039;&#039;&#039; verfügbar. Hier die &#039;&#039;&#039;[http://www.mikrocontroller.net/articles/Installationsanleitung_C-Entwicklungsumgebung_f%C3%BCr_LPC1xxx_von_Code_Red Installationsanleitung]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debugging ==&lt;br /&gt;
Bei der Fehlerbeseitigung trennen sich Profi von Amateur, und es kann richtig teuer werden. Genau hier haben die Hersteller von Mikrocontrollern und/oder Compilern eine Möglichkeit gefunden, den Gelegenheitsprogrammierer abzuweisen und nur den zahlenden Profi vorzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die preisgünstigste, aber auch unkomfortabelste Art des Debuggings ist der Einbau von Testcode in das Programm. Dieser Testcode informiert den Programmierer über erreichte Programmpunkte und dabei aufgetretene Datenwerte. Die Ausgabe erfolgt per optisch/akustischer Anzeige oder serieller Schnittstelle. Der Nachteil dieser Methode liegt in ihrem Zeitaufwand. Für jedes Problem muss ein kurzes Stück Testcode erdacht und in das Programm eingefügt werden. Danach wird das Programm kompiliert/assembliert und in den Flashspeicher des Mikrocontrollers gebrannt. Zuguterletzt muss das Programm von Beginn an durchlaufen und mit etwas Glück liefert der Testcode Informationen über das Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutlich effektiver ist die Fehlersuche mittels einer in die PC-Entwicklungsumgebung integrierten Debugger-Software. Üblicherweise besteht diese Software aus mehreren Fenstern zur Anzeige folgender Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Programm- und Datenspeicher des Mikrocontrollers.&lt;br /&gt;
* Arbeits- und Konfigurationsregister des Mikrocontrollers.&lt;br /&gt;
* Programmquellcode in Hochsprache (z.&amp;amp;nbsp;B. C) und/oder Assembler.&lt;br /&gt;
* Werte von Programm-Variablen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend vom Quellcode/Assembler-Fenster kann man den Programmcode auf das Zielsystem laden, den Programmlauf starten und an beliebigen Stellen stoppen, das Programm zeilenweise oder wiederholend abarbeiten, Variablen/Speicher/Register anzeigen und auch verändern. Diese Vorgänge werden bei modernen Debuggern mit wenigen Funktionstasten und Kontextmenü gesteuert. Angemerkt sei, Debugging einer Hochsprache wie C funktioniert nur richtig, wenn die Codeoptimierung des Compilers deaktiviert ist. Diese Bedingung bringt es mit sich, dass für die Entwicklungsphase bis zu 30% mehr Programmspeicher benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Programmlauf kann in einem Software-Simulator oder direkt auf dem Mikrocontroller erfolgen. Leider können Simulatoren weder die Signale der Controllerumgebung, noch Interrupts realistisch nachahmen. Hier hilft nur In-System-Debugging direkt auf dem Zielsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das In-System-Debugging wird der Ziel-Mikrocontroller mit seiner In-Circuit-Debugging-Hardware benutzt. Diese integrierte Hardware kommuniziert über teils genormte Schnittstellen mit der Debuggersoftware auf dem PC. Als Verbindungsglied dient ein Kabel mit mehr oder weniger komplexer Elektronik. Diese Elektronik, das fehlende Wissen um ihre Funktion und die teils eingebaute Donglefunktion verhindern preisgünstigen Nachbau und machen ihren Hersteller sicher vor unautorisierter Benutzung der Entwicklungsumgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vielzahl von Controller- und Compiler-Herstellen ist es kaum möglich, einen Überblick über die Debugger-Hardware/Software zu geben. Hier nur einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [http://www.atmel.com/ Atmel] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!System&lt;br /&gt;
!Preis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=2737 AVR JTAG ICE] Clone (wenige ATmega Typen)&lt;br /&gt;
| ~ 35€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3891 AVR Dragon] &lt;br /&gt;
| ~ 55€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.keeelectronics.com/mkii.htm AVR JTAG ICE MKII - CN]&lt;br /&gt;
| ~ 85$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3353 AVR JTAG ICE MKII] / [http://www.sureelectronics.net/goods.php?id=931 Clone]&lt;br /&gt;
| ~ 280€/99$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=4279 AVR ONE!]&lt;br /&gt;
| ~ 550€&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://atmel.com/products/avr32/default.asp AVR32 Controller (32-Bit)] können mit Atmels freiem [http://atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=4116 AVR32 Studio], basierend auf der [http://www.eclipse.org/ Eclipse IDE], programmiert und debugt werden. Die IDE bedient sich dabei der [http://atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=4118 AVR32 GNU Toolchain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Debugger für [http://atmel.com/products/avr/default.asp AVR 8-Bit] RISC Controller ist in Atmels freie [http://atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=2725 AVR Studio] IDE integriert. In Verbindung mit dem GNU C++ Compiler für AVR ([http://winavr.sourceforge.net/ WinAVR]) und der integrierten Bibliothek [http://www.nongnu.org/avr-libc/ AVR Libc] ist Hochsprach-Entwicklung und -Debugging möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[JTAG|AVR JTAG]] ICE Clone kann nur nachfolgende ältere ATmega Controller debuggen: ATmega16, ATmega16L, ATmega162, ATmega162L, ATmega162V, ATmega165,  ATmega165V, ATmega169, ATmega169L, ATmega169V, ATmega32, ATmega32L, ATmega323, ATmega323L, ATmega64, ATmega64L, ATmega128, ATmega128L, AT90CAN128. Trotzdem ist er ein sehr wertvolles, weil günstiges Werkzeug, wenn man die Typbeschränkung akzeptieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atmel [[AVR]] Dragon kann ATtiny, ATmega, XMega, AT32UC3x und AP7xxx programmieren und debuggen. Die drei letzt genanneten MCUs werden seit AVR Studio Version &#039;&#039;4.18 SP1&#039;&#039; unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/topic/107070 AVR JTAG ICE MKII – CN] ist ein Produkt aus China mit der versprochenen Funktionalität eines originalen AVR JTAG ICE MKII von Atmel. Es besitzt eigenständige Elektronik und auch die aktualisierbare Firmware ist vom Original verschieden. Oftmals ist dieses Produkt beim nicht unbekannten Online-Auktionshaus zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [http://www.microchip.com/ Microchip] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!System&lt;br /&gt;
!Preis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=1406&amp;amp;dDocName=en023805 MPLAB PICkit2 / PICkit2 Debug Express]&lt;br /&gt;
| ~ 30€/55€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=1406&amp;amp;dDocName=en538340 MPLAB PICkit3 Debug Express]&lt;br /&gt;
| ~ 65€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=1406&amp;amp;dDocName=en010046&amp;amp;part=DV164005 MPLAB ICD 2] / [http://www.keeelectronics.com/icd25debugger.html Clone ICD2.5] / [http://www.sivava.com/MPLAB_ICD2.html Clone ICD2]&lt;br /&gt;
| ~ 90€/40€/40€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=1406&amp;amp;dDocName=en537580 MPLAB ICD 3]&lt;br /&gt;
| ~ 190€&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Typen von Microchip Debugger Hardware werden von Microchips freier [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=1406&amp;amp;dDocName=en019469&amp;amp;part=SW007002 MPLAB IDE] unterstützt. Diese IDE kann mit C-Compilern verschiedener Hersteller zusammenarbeiten. Das Setup installiert keine Microchip C-Compiler sondern bietet als Option die C-Compiler von CCS und HI-TECH. Der CCS Compiler für PIC18F45k20 ist auf 2kWord Programmcode begrenzt. Die HI-TECH Compiler für PIC10/12/16, PIC18 und PIC32 haben, wenn sie als Freeware im ‚Lite mode’ arbeiten, eingeschränkte Codeoptimierung. Microchips C-Compiler für [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=1406&amp;amp;dDocName=en010014 PIC18], [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=1406&amp;amp;dDocName=en535364 PIC24], [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=1406&amp;amp;dDocName=en535363 dsPIC DSCs] und/oder [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=2615&amp;amp;dDocName=en532454 PIC32] können zusätzlich installiert werden. In der zum freien Download bereitstehenden ‚Student Edition’ stellen sie nach 60 Tagen einen Teil der Codeoptimierung ein. Das MPLAB Setup bietet optional die Installation der, im nächsten Absatz behandelten, HI-TECH IDE ‚HI-TIDE 3’ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Debugger Hardware ICD 2 von Microchip wird auch von der freien, auf [http://www.eclipse.org/ Eclipse] basierenden,  HI-TECH IDE [http://www.htsoft.com/downloads/demos.php#hitide ‚HI-TIDE 3’] unterstützt. Diese moderne IDE kann zusammen mit Microchips MPLAB oder separat installiert werden. Zusätzlich zu installieren sind HI-TECHs C-Compiler für die Microchip Reihen [http://www.htsoft.com/microchip/products/compilers/piccpro-modes.php PIC10/12/16], [http://www.htsoft.com/microchip/products/compilers/picc18pro-modes.php PIC18] und/oder [http://www.htsoft.com/microchip/products/compilers/pic32-modes.php PIC32]. Ihre im ‚Lite mode’ bestehende Einschränkung wurde bereits erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden für PICs vorhandenen IDEs von Microchip und HI-TECH bilden zusammen mit den freien C-Compilern und den preisgünstigen ICD 2 Clones eine kostengünstige Möglichkeit, PIC-Code zu erstellen und zu debuggen. Die eingeschränkte Codeoptimierung ist für Amateure verschmerzbar. Einige kleine PICs haben leider keine In-Circuit-Debugging-Hardware eingebaut. Diese PICs sind nur mit Hilfe eines kostspieligen [http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&amp;amp;nodeId=1406&amp;amp;dDocName=en538769 Header Boards] debugbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [http://focus.ti.com/mcu/docs/mcuprodoverview.tsp?sectionId=95&amp;amp;tabId=140&amp;amp;familyId=342 TI MSP430] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!System&lt;br /&gt;
!Preis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Olimex [http://shop.embedded-projects.net/product_info.php/info/p58_MSP430-JTAG-Parallelportkabel--MSP430-JTAG-.html MSP430 JTAG (parallel)]&lt;br /&gt;
| ~ 15€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Olimex [http://shop.embedded-projects.net/product_info.php/info/p63_MSP430-USB-JTAG-Adapter--MSP430-JTAG-TINY-.html MSP430-JTAG-TINY (USB)]&lt;br /&gt;
| ~ 65€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TI-FET [http://focus.ti.com/docs/toolsw/folders/print/msp-fet430uif.html MSP430 USB Debugging Interface]&lt;br /&gt;
| ~ 115€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TI [http://focus.ti.com/docs/toolsw/folders/print/ez430-f2013.html MSP430 USB Stick Development Tool]&lt;br /&gt;
| ~ 30€&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://focus.ti.com/lit/ug/slau265/slau265.pdf Programmierung] und Debugging der MSP430 erfolgt über JTAG-Schnittstelle und in neusten Varianten (MSP430F20xx, F21x2, F22xx) über ‚Spy-Bi-Wire’ (2-wire JTAG). Die ursprüngliche JTAG-Schnittstelle benötigt 4 Signalleitungen plus Reset. Bei ‚Spy-Bi-Wire’ sind die Signalleitungen auf 2 reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder anwenderprogrammierbare MSP430 enthält einen [[Bootloader]]. Bei den Typenreihen MSP430F1xx, F2xx und F4xx befindet er sich im ROM. Bei den MSP430F6xx im Flash-Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TI bezeichnet die Programmier- und Debugging-Hardware als Flash Emulation Tool (FET). Es existieren die Varianten ‚Parallel Port’ und USB. Die preisgünstigen parallelen Systeme beherrschen nur JTAG. Bei den USB-Systemen ist zusätzlich ‚Spy-Bi-Wire’ implementiert, und man kann damit die Codeschutzsicherung des Mikrocontrollers auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://www.olimex.com/dev/index.html Olimex] Produkte entsprechen in ihrer Funktion weitestgehend den TI-Vorbildern und können mit jeder Software verwendet werden, die TI-Werkzeuge unterstützt. Kleine Abweichungen bestehen bei der [http://www.olimex.com/dev/images/MSP430/SPY-BI-WIRE-CONNECTION.jpg Olimex Implementierung] der ‚Spy-Bi-Wire’ Verbindung des MSP430-JTAG-TINY.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ‚MSP430 USB Stick Development Tool’ ist eine eigenständige Debugging-Hardware mit aufgestecktem eZ430-F2013 Zielsystem. Der Stick beherrscht aber nur ‚Spy-Bi-Wire’, wodurch die Anzahl der unterstützten Controller begrenzt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Entwicklungsumgebung stellt TI den auf der [http://www.eclipse.org/ Eclipse IDE] aufbauenden ‚Code Compose Essentials’ bereit. In der freien Version [http://focus.ti.com/docs/toolsw/folders/print/msp-cce430.html ‚CCE Core Edition’] ist dieses Paket auf 16kB Code begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der freien IDE Eclipse, dem GNU C-Compiler für MSP430, einigen Zutaten und dem Olimex Parallelport-Adapter kann man die wohl preiswerteste, unbeschränkte Entwicklungsumgebung für Mikrocontroller zusammenstellen. Es ist keine perfekte Kombination, und die Installation macht einige Mühe; im Ergebnis hat man aber eine Arbeitsplattform, einschließlich Debugger, ohne unverständliche Skripte oder kryptischen Make-Files. Über diese beiden Links&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eclipse und MSPGCC unter Windows]] (03/2009)&lt;br /&gt;
* [http://matthias-hartmann.blogspot.com/ Use Eclipse and mspgcc - the easy way] (Windows 02/2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
findet man zwei verschiedenartige Lösungen der Installation unter Windows. Obwohl beide Varianten auf teils verschiedene Werkzeuge zurückgreifen, sind sie kombinierbar und ergeben damit Spielraum für persönliche Vorlieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [http://www.zilog.com/ Zilog] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!System&lt;br /&gt;
!Preis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.zilog.com/index.php?option=com_product&amp;amp;Itemid=26&amp;amp;mode=showProdDet&amp;amp;businessLine=1&amp;amp;familyId=6&amp;amp;productId=ZUSBSC00100ZACG USB Smart Kabel]&lt;br /&gt;
| ~ 30$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.zilog.com/index.php?option=com_product&amp;amp;Itemid=26&amp;amp;mode=showProdDet&amp;amp;businessLine=1&amp;amp;familyId=6&amp;amp;productId=ZENETSC0100ZACG Ethernet Smart Kabel]&lt;br /&gt;
| ~ 70$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zilog]] Entwicklungssysteme [http://www.zilog.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=40&amp;amp;Itemid=137 ZDS II] (C/ASM) für [http://www.zilog.com/index.php?option=com_product&amp;amp;Itemid=26&amp;amp;mode=showFamilyDetails&amp;amp;familyId=5&amp;amp;parent_id=2 Z8 Encore!®], [http://www.zilog.com/index.php?option=com_product&amp;amp;Itemid=26&amp;amp;mode=showFamilyDetails&amp;amp;familyId=6&amp;amp;parent_id=2 Z8 Encore! XP®], [http://www.zilog.com/index.php?option=com_product&amp;amp;Itemid=26&amp;amp;mode=showFamilyDetails&amp;amp;familyId=7&amp;amp;parent_id=2 Z8 Encore! MC™] sowie [http://www.zilog.com/index.php?option=com_product&amp;amp;Itemid=26&amp;amp;mode=showFamilyDetails&amp;amp;familyId=8&amp;amp;parent_id=2 ZNEO™ Z16F] Controller haben keine Beschränkungen sind aber ganz zu Unrecht in Europa kaum bekannt oder erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [http://www.nxp.com/products/microcontrollers/ NXP] ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!System&lt;br /&gt;
!Preis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.watterott.com/index.php?page=search&amp;amp;keywords=LPCXpresso&amp;amp;cat=&amp;amp;mnf=&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 Entwicklungskit incl. USB-JTAG/SWD Programmer &amp;amp; Debugger]&lt;br /&gt;
| ~ 25€&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die NXP [http://www.mikrocontroller.net/articles/LPC1xxx Entwicklungskits] sind &amp;lt;u&amp;gt;sehr preiswerte&amp;lt;/u&amp;gt; Kits bestehend aus einem Target &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; einem USB-JTAG/SWD Programmer &amp;amp; Debugger. Das Target kann sehr einfach vom Programmer/Debugger getrennt, und für eigene Projekte verwendet werden. Siehe dazu auch die Dokumentation von NXP zu den &#039;&#039;&#039;[http://www.nxp.com/documents/leaflet/75016842.pdf LPCXpresso-Entwicklungskits (PDF)]&#039;&#039;&#039; und diese &#039;&#039;&#039;[http://www.mikrocontroller.net/wikisoftware/index.php?title=LPC1xxx_Entwicklungskit_LPCXpresso Beschreibung].&#039;&#039;&#039; Details zur Familie gibt es hier [[LPC1xxx]]. Der Programmer &amp;amp; Debugger Teil der Platine hat natürlich einen USB-Anschluß, und kann sehr leicht auf eine eigene Applikation adaptiert werden. Diese PCB arbeitet hervorragend mit der kostenlosen Entwicklungssoftware zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/FM141/SC1169 STM32] ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!System&lt;br /&gt;
!Preis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.st.com/web/en/catalog/tools/FM116/SC959/SS1532/PF252419 STM32F4DISCOVERY Demoboard incl. USB-JTAG/SWD Programmer &amp;amp; Debugger]&lt;br /&gt;
| ~ 9..20€&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Eine Umfangreiche Übersicht über die Funktionalitäten der [[STM32]] µC sind im Artikel [[STM32]] beschrieben. Viele Links zu Demo-Boards, Compiler, IDE&#039;s, Debugger sind im Artikel gesammelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ein µC Vergleich mit [[STM32]] und andere sind im Artikel [[STM32 für Einsteiger]] gut zusammen gelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmübertragung ==&lt;br /&gt;
Im Idealfall stellt sich die Frage, wie das Programm in den Mikrocontroller kommt, für den Programm-Entwickler nicht. Die Debugging-Hardware erledigt diese Aufgabe ganz unauffällig mit. Da die Umstände aber nicht immer ideal sind, muss der Entwickler manchmal auf andere Methoden zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden überwiegend teure und umständlich zu handhabende Programmiergeräte verwendet, mit deren Hilfe der Programmspeicher außerhalb des Zielsystems gefüllt wurde. Heute sind die meisten Mikrocontroller über verschiedene ISP-Schnittstellen oder über das [[UART]] ‚In-System’-programmierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ISP-Schnittstelle ist entweder als universelle Debugging- und Programmier-Schnittstelle, z.&amp;amp;nbsp;B. [[JTAG]], oder als dedizierte Programmier-Schnittstelle realisiert. Für den zweiten Fall benötigt man einen speziellen Programmier-Adapter den man, meistens in verschiedenen Ausführungen, kaufen oder selber bauen kann. Dazugehörig ist ein passendes Programmier-Programm für den PC. Spezialisierte Programmier-Adapter und –Programme werden auch gern in der laufenden Produktion eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikrocontroller mit integriertem [[Bootloader]] können mit der entsprechenden PC-Software direkt über den seriellen Port programmiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Mikrocontroller| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2604:9A00:2010:A08D:10:0:0:23</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=STM32&amp;diff=97081</id>
		<title>STM32</title>
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		<updated>2017-09-04T13:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2604:9A00:2010:A08D:10:0:0:23: Umbenennung der Begriffe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;STM32 ist eine Genickschussanlage von [http://www.st.com/mcu/inchtml-pages-stm32.html ST] mit einer 32-Bit [[ARM]] Cortex-M0/M3/M4 CPU. Dieses Geraet ist speziell für den Einsatz in KZs neu entwickelt und löst damit die bisherigen ARM7-basierten Totschlaeger weitestgehend ab. Den STM32 gibt es von ST in unzähligen Varianten mit variabler Peripherie und verschiedenen Gehäusegrößen und -formen. Durch die geringe Chipfläche des Cores ist es ST möglich, eine 32 Bit-CPU für weniger als 1&amp;amp;nbsp;€ anzubieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:stm32F103xc.png|thumb|right|340px|Blockdiagramm STM32F103xC/D/E]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== STM32-Familien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher gibt es elf STM32-Familien:&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32f0-series.html STM32F0]&lt;br /&gt;
** Cortex M0&lt;br /&gt;
** Mikrocontroller zum Einstieg&lt;br /&gt;
** Bis 48MHz (38 DMIPS)&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32f1-series.html STM32F1]&lt;br /&gt;
** Cortex M3&lt;br /&gt;
** Bis 72MHz (61 DMIPS)&lt;br /&gt;
**Verschiedene Unterfamilien:&lt;br /&gt;
*** Connectivity line&lt;br /&gt;
*** Performance line&lt;br /&gt;
*** USB Access line&lt;br /&gt;
*** Access Line&lt;br /&gt;
*** Value line&lt;br /&gt;
* [http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/FM141/SC1169/SS1575 STM32F2]&lt;br /&gt;
** Cortex M3&lt;br /&gt;
** Bis 120MHz (150 DMIPS)&lt;br /&gt;
** Wie die STM32F1 Serie, Camera-Interface, 32-Bit Timer, Crypto-Engine...&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32f3-series.html STM32F3]&lt;br /&gt;
** Cortex M4F&lt;br /&gt;
** DSP und FPU&lt;br /&gt;
** Bis 72MHz (90 DMIPS)&lt;br /&gt;
** Fast 12-bit 5 MSPS and precise 16-bit sigma-delta ADCs&lt;br /&gt;
** Touch sensing controller (TSC)&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32f4-series.html STM32F4]&lt;br /&gt;
** Cortex M4F&lt;br /&gt;
** DSP und FPU&lt;br /&gt;
** Bis 180MHz (225 DMIPS)&lt;br /&gt;
** Bis zu 2MB Flash&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32f7-series.html STM32F7]&lt;br /&gt;
** Cortex M7&lt;br /&gt;
** DSP und FPU (Single/Double Precision)&lt;br /&gt;
** Bis 216MHz (462 DMIPS)&lt;br /&gt;
** Mehr Peripherie: SPDIF-IN/OUT, SAI, HDMI-CEC, Dual Quad SPI&lt;br /&gt;
** On-Chip Grafik-LCD-Controller&lt;br /&gt;
** DMAs auch für Ethernet, USB und Chrom-ART&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32l0-series.html STM32L0]&lt;br /&gt;
** Cortex M0+&lt;br /&gt;
** Low Power &lt;br /&gt;
** mit LCD Treiber&lt;br /&gt;
** Bis 32MHz (26 DMIPS)&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32l1-series.html STM32L1]&lt;br /&gt;
** Cortex M3&lt;br /&gt;
** Low Power &lt;br /&gt;
** mit LCD Treiber&lt;br /&gt;
** Bis 32MHz (33 DMIPS)&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32l4-series.html STM32L4]&lt;br /&gt;
** Cortex M4F&lt;br /&gt;
** DSP und FPU (Single Precision)&lt;br /&gt;
** Ultra Low Power (bis zu 8nA mit I/O Wake-Up)&lt;br /&gt;
** Bis 80MHz (100 DMIPS)&lt;br /&gt;
** 128KB...1MB Flash, 64/128KB SRAM&lt;br /&gt;
** optional Segment-LCD Treiber&lt;br /&gt;
** Quarzloser Betrieb auch mit CAN (1% ab Werk) oder USB (Synch über Host) möglich&lt;br /&gt;
** Digital-Filter für ΣΔ-Modulatoren&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32t-series.html STM32T]&lt;br /&gt;
** Cortex M3&lt;br /&gt;
** 72MHz&lt;br /&gt;
** Touch Sensing&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32w-series.html STM32W]&lt;br /&gt;
** Cortex M3&lt;br /&gt;
** BIS 24MHz&lt;br /&gt;
** RF-MCU &lt;br /&gt;
[http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/FM141/SC1169 Hier eine Übersicht zum Auswählen eines STM32Fxxx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Features===&lt;br /&gt;
* Cortex-M0 / Cortex-M3 / Cortex-M4F / Cortex-M7 Kern (mit FPU)&lt;br /&gt;
* 16KB ... 2MB  [[Flash-ROM]]&lt;br /&gt;
* 4KB ... 512KB [[Speicher#SRAM|SRAM]]&lt;br /&gt;
* 2KB ... 16KB [[Speicher#EEPROM|EEPROM]] (STM32L)&lt;br /&gt;
* SDRAM-Controller bei den [http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/FM141/SC1169/SS1577/LN1806 STM32F42xxx und STM32F43xxx], bis 512 MByte externer SDRAM addressierbar&lt;br /&gt;
* 512 one-time programmable Bytes(STM32F2/4)&lt;br /&gt;
* [[IC-Gehäuseformen | Gehäuse]] 20 ... 216 Pins als LCSP, TSSOP, QFN, LQFP und BGA&lt;br /&gt;
* Derzeit sind &#039;&#039;&#039;über 700&#039;&#039;&#039; [http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/FM141/SC1169 STM32 Derivate/Varianten verfügbar]&lt;br /&gt;
* Bis 72MHz CPU-Takt, bis 120MHz beim STM32F2xx, bis 168/180 MHz beim STM32F4xx, wobei eine spezielle Prefetch-Hardware bis 120/168 MHz eine Geschwindigkeit erzielt, die 0 Wait-States entspricht. Der CPU-Takt wird über einen Multiplikator aus dem internen RC-Takt oder einem externen Quarz-Takt abgeleitet. Bis 216MHz CPU-Takt bei STM32F7xx.&lt;br /&gt;
* Externes Businterface (nur bei Gehäusen ab 100 Pin und nur bei STM32F4, STM32F2 und STM32F1 Performance line)&lt;br /&gt;
* LCD Treiber für bis zu 8x40 Segmente (nicht beim STM32F2xx)&lt;br /&gt;
* TFT Treiber bei [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32f4-series/stm32f429-439.html STM32F429/STM32F439] [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/microcontrollers/stm32-32-bit-arm-cortex-mcus/stm32f4-series/stm32f469-479.html STM32F469/STM32F479]&lt;br /&gt;
* Spannungsbereich 1,65 ... 3,6V, nur eine Betriebsspannung nötig&lt;br /&gt;
* Temperaturbereich bis 125 °C&lt;br /&gt;
* Bis zu 168 IOs, viele davon [[Pegelwandler|5V-tolerant]]&lt;br /&gt;
* Interner, kalibrierter RC-Oszillator mit 8MHz (16MHz bei STM32F2/F4xx)&lt;br /&gt;
* Externer Quarz&lt;br /&gt;
* Real Time Clock mit eigenem Quarz und separater Stromversorgung&lt;br /&gt;
* Bis zu 16 [[Timer]], je Timer bis zu 4 IC/OC/PWM Ausgänge. Davon 2x Motion Control Timer (bei STM32F103xF/G), (bis zu 32 PWM Ausgänge)&lt;br /&gt;
* Systick Counter&lt;br /&gt;
* Bis zu 3 12-Bit [[AD-Wandler]] mit insgesamt 24 AD-Eingängen, integrierter [[Temperatursensor]], Referenzspannung Vrefint und VBatt Spannungsmessung (STM32F4xx)&lt;br /&gt;
* Bis zu 2 12-Bit [[DA-Wandler]] (bis zu 3 beim STM32F3xx)&lt;br /&gt;
* Bis zu 2 [[DMA]] Controller mit bis zu 12 Kanälen (16 beim STM32F2/4xx)&lt;br /&gt;
* Bis zu 2x [[I2C|I²C]]&lt;br /&gt;
* Bis zu 5x [[UART|USART]] mit LIN, IrDA und Modem Control (bis zu 8 beim STM32F2/F4xx)&lt;br /&gt;
* Bis zu 3x [[SPI]] (bis zu 6 beim STM32F4xx)&lt;br /&gt;
* Bis zu 2x [[I2S|I²S]]&lt;br /&gt;
* Bis zu 3x [[CAN#STMicroelectronics STM32 (Cortex M3/M4)|CAN]]&lt;br /&gt;
* Hardware [[CRC]] Unit, bei der STM32F3xx Serie mit einem einstellbaren Polynom &lt;br /&gt;
* Unique device ID register (96 Bits)&lt;br /&gt;
* TRNG - True Random Number Generator (STM32F2/4xx), basierend auf analoger Schaltung&lt;br /&gt;
* Cryptographic Processor (CRYP) (STM32F2/4xx)&lt;br /&gt;
* Hash Processor (HASH) (STM32F2/4xx)&lt;br /&gt;
* Kamera-Interface (DCMI) (STM32F2/4xx)&lt;br /&gt;
* [[USB]] 2.0 Full Speed / OTG&lt;br /&gt;
* [[USB]] 2.0 Hi Speed OTG mit extra PHY-Chip (STM32F2/4xx)&lt;br /&gt;
* SDIO Interface (z.B. SD-Card Reader)&lt;br /&gt;
* Ethernet&lt;br /&gt;
* Watchdog mit Window-Mode&lt;br /&gt;
* Jedes Peripheriemodul ist separat einschaltbar, wodurch sich erheblich [[Ultra low power|Strom sparen]] lässt&lt;br /&gt;
* [[JTAG]] und SWD (Serial Wire Debug) Interface&lt;br /&gt;
* Bis zu 6 Hardware-Breakpoints für Debuggen&lt;br /&gt;
* und vieles mehr ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur der Dokumentation ==&lt;br /&gt;
Die Dokumentation der STM32 ist im Vergleich zur [[AVR]]-Familie umfangreicher und komplexer. Sie teilt sich in mehrere Dokumente auf.&lt;br /&gt;
Als Beispiel der Dokumentation soll stellvertretend der [http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/FM141/SC1169/SS1031/LN1565/PF164486 STM32F103RC] genannt werden. Die Seite von ST beinhaltet alle nötigen Informationen passend zu diesem Prozessor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokumente von ST beschreiben den Controller:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [http://www.st.com/st-web-ui/static/active/en/resource/technical/document/datasheet/CD00191185.pdf STM32F103xC/D/E Datasheet] sind die speziellen Eigenschaften einer bestimmten Modellreihe beschrieben und die exakten Daten und Pinouts aufgeführt, sowie die Zuordnung Chipname - Flash/RAM-Größe. Die Peripheriemodule werden nur aufgeführt, nicht detailliert beschrieben.&lt;br /&gt;
* Im [http://www.st.com/content/ccc/resource/technical/document/reference_manual/59/b9/ba/7f/11/af/43/d5/CD00171190.pdf/files/CD00171190.pdf/jcr:content/translations/en.CD00171190.pdf Reference Manual (RM0008)] sind alle Peripheriemodule der jeweiligen STM32-Controllerfamilie im Detail beschrieben.&lt;br /&gt;
* Das [http://infocenter.arm.com/help/index.jsp?topic=/com.arm.doc.ddi0403c/index.html ARMv7M Architecture Reference Manual] beschreibt detailliert den Prozessorkern, wie das Exception Model, die CPU Instruktionen inklusive Encoding, etc.&lt;br /&gt;
* Das [http://www.st.com/st-web-ui/static/active/en/resource/technical/document/programming_manual/CD00228163.pdf STM32 Cortex-M3 Programming Manual] ist eine Zusammenfassung des ARMv7M Architecture Reference Manual bezogen auf die STM32.&lt;br /&gt;
* Wer nicht die ST Firmware-Library verwendet, der benötigt zusätzlich das [http://www.st.com/st-web-ui/static/active/en/resource/technical/document/programming_manual/CD00283419.pdf Flash Programming Manual] für die Betriebsart des Flash-ROMs, d.h. die frequenzabhängige Konfiguration der Waitstates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten auch die [http://www.st.com/st-web-ui/static/active/en/resource/technical/document/errata_sheet/CD00197763.pdf Errata Sheets] beachtet werden. Empfohlen sei auch die Appnote &amp;quot;[http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/application_note/CD00164185.pdf AN2586 Getting started with STM32F10xxx hardware development]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die jeweiligen Dokumentations-PDFs sind auf der Produktseite von ST eines jeden Mikrocontrollers verlinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hardware Zugriffs-Libraries ==&lt;br /&gt;
=== CMSIS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CMSIS (ARM® &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;ortex™ &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;icrocontroller &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;oftware &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nterface &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tandard) ist eine Library von ARM für den Zugriff auf die herstellerübergreifenden Funktionen des ARM-Cores. Hierzu gehört bei den Cortex-M4F-Cores auch die DSP und Floating-Point Funktionalität. Weiterhin existieren eine Zahl von Helferfunktionen für den NVIC, den Sys-Tick-Counter, sowie eine SystemInit-Funktion, welche sich um die PLL kümmert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des CMSIS-Standards ([http://www.onARM.com www.onARM.com]) wurden die Headerdateien standardisiert, der Zugriff auf die Register erfolgt per &#039;&#039;&#039;Peripheral-&amp;gt;Register&#039;&#039;&#039;. Die CMSIS C-Dateien bzw. Header enthalten auch Anpassungen für die verschiedenen Compiler. Die Portierung eines Real-Time-Betriebsystems sollte unter Verwendung der CMSIS, für Chips der verschiedenen Hersteller, stark vereinfacht möglich sein (z.B. einheitliche Adressen für Core-Hardware/Sys-Tick-Counter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CMSIS ist im Download der ‎STM32 Standard Peripheral Library enthalten. Die Compiler-Hersteller liefern eine jeweils zur ihrer Tool-Version passende bzw. geprüfte Library (incl. CMSIS) aus. Diese Libs können, gegenüber den Downloads beim Chip-Hersteller, auch ältere Version beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ‎STM32 Standard Peripheral Library ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ST bietet für jede Controller-Familie eine umfangreiche zur CMSIS passende Peripherie-Bibliothek. Alle Funktionen um die Peripherie zu benutzen sind gekapselt in einfache Strukturen und Funktionsaufrufe. Somit muss man sich nicht selbst um die Peripherie-Register kümmern. Diese Library und ihre Dokumentation setzen das grundlegende Verständnis der Funktion des jeweiligen Peripheriemoduls voraus, wie es die o.a. Referenz und diverse Appnotes vermitteln. Die Library beinhaltet außerdem für fast jede Peripherie mehrere Beispiele.&lt;br /&gt;
Für die USB Schnittstelle gibt es noch eine extra Library, genauso wie für Ethernet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der &amp;quot;Design Resources&amp;quot; Seite der Produktseite von ST eines jeden STM32 Mikrocontrollers kann die Library für den jeweiligen Controller heruntergeladen werden, z.B. [http://www.st.com/web/en/catalog/tools/PF257890 hier für den o.g. STM32F103RC].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Library für STM32F4xx: [http://www.st.com/web/en/catalog/tools/PF257901# STSW-STM32065 STM32F4 DSP and standard peripherals library]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ‎STM32Cube / HAL ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in Zukunft die Standard Library ablösen.&lt;br /&gt;
* http://www.st.com/web/catalog/tools/FM147/CL1794/SC961/SS1743/LN1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
Zur Programmierung der STM32 gibt es verschiedene Möglichkeiten, sowohl kommerzielle proprietäre als auch mit Freier Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der GCC (in seinen verschiedenen Binärdistributionen) ist der einzige ARM Compiler der [http://de.wikipedia.org/wiki/C%2B%2B11 C++11] unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freie Software/Freeware ===&lt;br /&gt;
==== Selber zusammenstellen ====&lt;br /&gt;
Man nehme...:&lt;br /&gt;
* Eine Entwicklungsumgebung nach Wahl:&lt;br /&gt;
** [http://www.eclipse.org Eclipse] mit [http://www.eclipse.org/cdt/ C/C++ Development Tooling] und [http://gnuarmeclipse.livius.net/blog/ GNU ARM Plug-in] (Bei Verwendung vom GCC-ARM-Embedded als Toolchain &amp;quot;Sourcery G++ Lite&amp;quot; auswählen, dieser sieht für eclipse gleich aus) (Linux, Windows)&lt;br /&gt;
** [http://netbeans.org/ Netbeans] mit [http://plugins.netbeans.org/plugin/37426/gdbserver GDBserver-Plugin] (Linux, Windows)&lt;br /&gt;
** [http://www.kdevelop.org/ KDevelop] (Linux, Windows)&lt;br /&gt;
** [http://www.geany.org/ Geany] (Linux, Windows)&lt;br /&gt;
** Oder ein einfacher Texteditor&lt;br /&gt;
* Einen C,C++ Compiler:&lt;br /&gt;
** Eine der [[ARM_GCC#GCC_Bin.C3.A4rdistributionen|GCC-Binärdistributionen]], siehe auch [[#GCC|GCC]] (je nach Distribution Linux, Windows)&lt;br /&gt;
* Programmiersoftware zum Flashen des Target:&lt;br /&gt;
** [http://openocd.sourceforge.net/ OpenOCD] unterstützt viele Debug/Programmier-Adapter (Linux, Windows)&lt;br /&gt;
** [https://github.com/texane/stlink Texane stlink] funktioniert gut mit den ST-Link Adaptern wie sie zB. auf den STM32 Discovery Boards zu finden sind (Linux)&lt;br /&gt;
** Turtelizer2 oder andere JTAG Programmieradapter&lt;br /&gt;
** Bei Verwendung eines Segger J-Link, den [http://www.segger.com/admin/uploads/productDocs/UM08005_JLinkGDBServer.pdf Segger GDB-Server] in Verbindung mit dem beim GCC mitgelieferten GDB (Linux, Windows).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Komplette IDEs ====&lt;br /&gt;
* [https://developer.mbed.org/platforms ARM mbed Developer Site] ist der ultimative Compiler für denjenigen, der nur mal schnüffeln will. Doppelklick auf das gewünschte Board, Beispielprogramm (rechts am Rand auswählen), kompilieren und über USB hochladen. Schon blinkt es! Wenn man ein Projekt dann lieber doch lokal bearbeiten möchte (z.B. um einen Debugger zu benutzen) dann kann man die Projekte über die Export-Funktion herunterladen. Es werden verschiedene IDE sowie ein gcc-Kommandozeilenprojekt unterstützt. Die mbed-Library ist quelloffen und auf github gehostet.&lt;br /&gt;
* [https://atollic.com/pricing/ Atollic TrueStudio Lite] ist eine kostenlose Entwicklungsumgebung für &amp;gt;2800 ARM Prozessoren/µCs mit integrierter Eclipse-IDE und C/C++ Compiler und Debugger. Ohne size limit.&lt;br /&gt;
* [http://www.codesourcery.com/sgpp/lite_edition.html Codesourcery Lite Edition] Mit dieser Umgebung muss man sich anfreunden können, was mir bisher nicht gelungen ist. Es sind nur wenig Beispielprojekte verfügbar. Nicht mehr kostenlos verfügbar.&lt;br /&gt;
* [http://www.coocox.org/ Coocox Eclipse IDE] kostenlose IDE für STM32F0/F1/F2/F3/F4. Basiert auf der ARM-GCC-Toolchain und es gibt eine breite Unterstützung. Es ist sogar ein freies RTOS verfügbar. Beim Start der IDE muss man geduldig sein, was jedoch für alle Eclipse-basierten IDEs gilt. Eine gute Wahl ohne Limits mit breiter Debugger-Unterstützung. Hilfreiche Infos gibt es [http://www.mikrocontroller.net/topic/214719?goto=new#2228482 hier] und [http://www.mikrocontroller.net/topic/214719?goto=new#2229943 hier] im Forum, Artikel: [[STM32 CooCox Installation]] &lt;br /&gt;
* [http://emide.org/ emIDE] kostenlose IDE von Segger. Die emIDE basiert auf Code::Blocks. Sie ist auf ARM-GCC aufgebaut und unterstützt eine große Zahl an unterschiedlichen JTAG/SWD-Debuggern - natürlich auch den J-Link aus gleichem Hause.  &lt;br /&gt;
* [http://www.emblocks.org EmBlocks] kostenlose IDE, Code::Blocks basiert, unterstützt STM32 L1/F0/F1/F2/F3/F4/W, integrierter Compiler (ARM-GCC), integrierter GDB-Debugger, Jlink/ST-Link, System view (Peripherie-Register anzeigen) beim Debuggen, Project-Wizard (Eigene Wizards können mit Squirrel geschrieben werden), Basiert auf Code::Blocks und gefällt mir recht gut da man ihn fast so gut nutzen kann wie die µVision von Keil, jedoch ohne deren Limit, http://www.mikrocontroller.net/articles/STM32_-_Einstieg_mit_Em::Blocks STM32 - Einstieg mit Em::Blocks]&lt;br /&gt;
** heißt jetzt EmBitz -&amp;gt; https://www.embitz.org&lt;br /&gt;
* [http://cms.seng.de/service-support/downloads/ Entwicklungsumgebung GNU/Linux] für STM32F1 mit OpenOCD und Olimex ARM-USB-OCD-H, Bedienung über Eclipse-IDE oder Kommandozeile.&lt;br /&gt;
* [http://www.openstm32.org/blog1-System-Workbench-for-STM32 System Workbench for STM32] (SW4STM32) ist eine uneingeschränkte und kostenlose IDE. Sie wird von [http://www.st.com/web/en/catalog/tools/FM147/CL1794/SC961/SS1533/PF261797 ST] offiziell unterstützt. Die Entwicklungsumgebung ist in der Version 1.0 seit 5.2.2015 erhältlich. Seit Februar 2016 ist eine Version für Linux verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Programmiersprachen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mecrisp.sourceforge.net Mecrisp-Stellaris], eine native Forth-Implementation für ARM Cortex M0/M3/M4. Es werden bereits mehrere STM32 Targets unterstützt und neue Portierungen sind herzlich willkommen. Auch Chips von TI, NXP und Freescale sind im aktuellen Paket enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommerzielle Umgebungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.keil.com/arm/mdk.asp Keil µVision] (Demo max. 32KB Code/Free für STM32F0/STM32L0): Die sehr komfortable µVison IDE ist neben dem ARM Compiler per Menue auch für einen beliebigen GNU-Compiler konfigurierbar. Damit besteht das 32k-Limit nur noch für den integrierten Debugger / Simulator. In Verbindung mit einem ULINK2 ist die Umgebung schon sehr einfach zu bedienen - leider ist der Compiler mit großen Abstand der langsamste den ich je nutzte, da er keine parallel Option wie der GNU-CC besitzt. Mit der µVision lässt sich kein fremdes File in den Controller in den Flashspeicher des Controllers schreiben. Für den Anfänger eine gute Wahl. Der Preis ist jedoch ein guter Grund auf andere freie IDEs zu wechseln. µVison selbst kann kostenlos mit dem MDK-Evaluationkit heruntergeladen werden. [https://www.keil.com/arm/demo/eval/arm.htm#DOWNLOAD download] Wer sich nur auf STM32 Cortex M0/L0 beschränkt kann die Keil MDK auch ohne 32K Begrenzung frei nutzen. [http://www2.keil.com/stmicroelectronics-stm32/mdk download]&lt;br /&gt;
* [http://www.iar.com/en/Products/IAR-Embedded-Workbench/ IAR-Embedded-Workbench] (Demo max. 32KB Code) [http://supp.iar.com/Download/SW/?item=EWARM-EVAL download]&lt;br /&gt;
* [http://www.isystem.com/download/winideaopen winIDEAOpen] Keine Code Limitierung, GCC und Testwerkzeug beinhaltet. Läuft mit dem iTag50 Adapter, Segger J-Link und dem ST-Link&lt;br /&gt;
* [http://www.raisonance.com Raisonance Ride7] (GCC Compiler, kostenlose Version auf Debugging von max. 32KB Code limitiert, keine Limitierung beim Complilieren)&lt;br /&gt;
* [http://www.atollic.com Atollic TrueStudio], auf Eclipse/GCC basierend. Aktuell ist V 5.4, diese hat kein Codesize Limit. Eingeschränkt sind Debug Optionen wie Variablen LiveWatch oder Tracing, was aber auch &#039;bessere&#039; Debugprobes erforderlich macht. Das Semihosting (printf über SWD/JTAG) fällt leider auch unter die Restriktionen der Lite Version. Atollic TrueStudio unterstützt viele verschiedene Hersteller von ARM MCUs, dadurch ist das Paket sehr umfangreich. In der Lite Version muss man sich beim Start für ein paar Sekunden einen Dialog mit dem Upgrade Angebot gefallen lassen.&lt;br /&gt;
* [http://www.rowley.co.uk/arm/ Rowley Crossworks] (Demo 30 Tage unbeschränkt, 150$ für nichtkommerzielle Nutzung, auf GCC basierend). Mir ist nicht klar warum man für diese IDE Geld bezahlen soll. Der GNU-Compiler ist frei und die Entwicklungsumgebungen die auf Eclipse basieren, ebenfalls. Allerdings ist diese Einstellungsarbeit schon was für den etwas erfahrenen Entwickler.&lt;br /&gt;
* [http://www.code-red-tech.com Code Red] (GCC basierend)&lt;br /&gt;
* [http://www.sisy.de/index.php?id=17&amp;amp;no_cache=1 SiSy ARM oder SiSy Micrcontroller++] (Demo verfügbar keine Gößenbegrenzung, basiert auf GNU-Compiler, grafische Programmierung mit UML möglich, integrierter Debugger)&lt;br /&gt;
* [http://www.comsytec.eu/epsdebugger.php EPS Debugger Plugin, für STM32 Development mit Code::Blocks]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikroe.com MikroE bietet neben Pascal und Basic auch C mit kompletter Oberfläche mit Compiler etc. pp relativ günstig]&lt;br /&gt;
* [http://www.visualgdb.com VIsualGDB] Wer vom Atmel Studio kommt oder sonst viele mit Visual Studio arbeitet bekommt hier ein Plugin, das wirklich Spaß macht und funktioniert. Es werden nicht nur STM32 unterstützt. Einfach kostenlose Trial-Version anschauen und probieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== STM32CubeMX ===&lt;br /&gt;
Dies ist eine Software von ST selbst, die die Auswahl und Konfiguration von STM32-Mikrocontrollern vereinfacht:&lt;br /&gt;
* Auswahl der Controller oder Entwicklungsboards mit einer parametrischen Suche&lt;br /&gt;
* grafische Konfiguration der Pins und Alternate Functions (inkl. Überprüfung auf Kollisionen - bei Entwicklungsboards sind gewisse Pins schon vorkonfiguriert und werden angezeigt)&lt;br /&gt;
* grafische Konfiguration des Clock-Trees&lt;br /&gt;
* Generierung von C-Code entsprechend der grafischen Konfiguration. Dieser funktioniert nur mit den neuen STM32CubeMX Libraries (HAL, LL), nicht mit den alten Standard Peripheral Libraries (SPL).&lt;br /&gt;
* Simulation des Strom-Verbrauchs unter Auswahl verschiedenster Stromquellen und Batterien&lt;br /&gt;
STM32CubeMX ist Java-basiert und läuft daher problemlos auf Windows, OS X und Linux. In der Zip-Datei, welche [https://my.st.com/content/my_st_com/en/products/development-tools/software-development-tools/stm32-software-development-tools/stm32-configurators-and-code-generators/stm32cubemx.html bei ST heruntergeladen] werden kann, befinden sich entsprechende Installer für die einzelnen Betriebssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tutorials für diverse Tool-Kombinationen ===&lt;br /&gt;
* [[STM32 Eclipse Installation|Windows,Linux, Eclipse + Yagarto/CodeSourcery + OpenOCD/ST-Link]]&lt;br /&gt;
* [[STM32 Eclipse JLink Linux/Windows|Windows,Linux, Eclipse + GCC-ARM-Embedded + JLink]]&lt;br /&gt;
* [[Linux auf STM32|Linux auf STM32 (ucLinux)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Windows&lt;br /&gt;
** Eclipse&lt;br /&gt;
*** [http://www.mikrocontroller.net/topic/216554 Windows, Eclipse, codesourcery, st-link ]&lt;br /&gt;
*** [http://www.firefly-power.de/ARM/debugging.html Eclipse Plugin &amp;quot;GDB Hardware Debugging&amp;quot; mit OpenOCD]&lt;br /&gt;
** Code::Blocks&lt;br /&gt;
*** [http://www.mikrocontroller.net/topic/265600 Windows, Code::Blocks, STM32F4]&lt;br /&gt;
** STM32 mit EmBlocks&lt;br /&gt;
*** [http://www.emblocks.org/web/downloads-main Download EmBlocks]&lt;br /&gt;
*** [https://www.youtube.com/watch?v=coHPJylnzC8 Video STM32 Project Wizzard in EmBlocks]&lt;br /&gt;
** Atollic TrueSTUDIO&lt;br /&gt;
*** [[STM32 LEDBlinken AtollicTrueStudio|Atollic TrueSTUDIO Installation + Demo]]&lt;br /&gt;
** MDK-ARM Lite mit Einstellungen für STM32F0/F4-Discovery Board&lt;br /&gt;
*** [https://www.keil.com/demo/eval/arm.htm KEIL MDK-ARM Download]&lt;br /&gt;
*** [https://www.youtube.com/watch?v=RXOOxby5nns&amp;amp;list=PL6-W3FoUyb48WFI5PQv3SDJj2G1t2FonV&amp;amp;index=1 Installations Video STM32F4 Discovery Board]&lt;br /&gt;
*** [https://www.youtube.com/watch?annotation_id=annotation_203294&amp;amp;feature=iv&amp;amp;index=4&amp;amp;list=PL6-W3FoUyb48WFI5PQv3SDJj2G1t2FonV&amp;amp;src_vid=sN4gDZ7H8gw&amp;amp;v=BeZcQjXxk9A Einstellungen STM32F0 Discovery Board Video]&lt;br /&gt;
** SiSy ARM, STM32&lt;br /&gt;
*** Download: [http://www.sisy.de/index.php?id=59 SiSy DEMO] kein Begrenzung der Codegröße&lt;br /&gt;
*** [http://www.youtube.com/watch?v=84Y3jYLWYpo Videobeispiel]&lt;br /&gt;
** Microsoft Visual Studio&lt;br /&gt;
*** [http://visualgdb.com/tutorials/arm/stm32/f4_discovery/ &amp;quot;STM32F4-Discovery tutorial with Visual Studio&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Ubuntu&lt;br /&gt;
** [http://cms.seng.de/service-support/downloads/ Installing a toolchain for Cortex-M3/STM32 on GNU/Linux] - How-to manual, für STM32F1 unter GNU/Linux mit OpenOCD und Olimex ARM-USB-OCD-H. Integrierte Make files, Linker Skripte, Startup-Code, diverse Tools und Demo-Projekt/Programm. Einbindung in Eclipse IDE oder Bedienung über Kommandozeile.&lt;br /&gt;
** [http://fun-tech.se/stm32/index.php Ubuntu, Selbstcompilierter GCC, STM32/Cortex-M3]&lt;br /&gt;
** [http://thetoolchain.com The ToolChain] - Automatisch installierende Entwicklungsumgebung mit eigenen und externen Treibern, Unterstützt QtCreator als IDE, Flexibel erweiterbar über Shellskripte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/214719 Tipps für Installation mit Eclipse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Programmieradapter===&lt;br /&gt;
* [http://www.segger.com/jlink-model-overview.html SEGGER J-LINK / J-TRACE] für u.a. alle ARM7/9/11, Cortex-M0/M1/M3/M4/A5/A8/A9/R4 als [http://www.segger.com/cms/j-link-edu.html Non-Commercial] J-LINK-EDU für ca. 50€ zu haben, läuft in µVision, IAR, GDB (Linux &amp;amp; Windows über einen eigenen [http://www.segger.com/admin/uploads/productDocs/UM08005_JLinkGDBServer.pdf GDB-Server]), Keil, ... Der J-Link ist mit Abstand der schnellste Debugger, den ich bisher testen konnte. Wer es beim Debuggen eilig hat, liegt mit dem J-Link von Segger richtig.&lt;br /&gt;
* Keil [http://www.keil.com/ulinkme/ ULINK-ME], [http://www.keil.com/arm/ulink2/ ULINK2], [http://www.keil.com/arm/ulinkpro/ ULINK pro] Wenn man die die µVision IDE nicht verlassen mag, kann man sich mit diesen Adaptern anfreunden, denn sie arbeiten nur mit dieser IDE zusammen. Sie benötigen keine USB-Treiber, da sie geschickt das HID-Device des Betriebssystems nutzen. Es lässt sich kein fremdes Binary oder Hex-File flashen. Der ULINK2 kostet genau soviel wie ein Segger J-Link Basic bei gleichem Funktionsumfang, der sich jedoch auch in Verbindung mit anderen IDEs (GDB, usw) einsetzen lässt.&lt;br /&gt;
* [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/development-tools/hardware-development-tools/development-tool-hardware-for-mcus/debug-hardware-for-mcus/debug-hardware-for-stm32-mcus/st-link.html ST-LINK],  [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/development-tools/hardware-development-tools/development-tool-hardware-for-mcus/debug-hardware-for-mcus/debug-hardware-for-stm32-mcus/st-link-v2.html ST-LINK/V2]&lt;br /&gt;
* Jedes STM32 NUCLEO und DISCOVERY board hat einen ST-LINK für Programmierung/Debugging per SWD on-board (teilweise abbrechbar), welcher auch für eigene STM32 Target Hardware benutzt werden kann (ca. 12,- bis 19,-€, je nach Typ). Zwar ist er mit 1.8MHz Takt ein sehr langsamer Vertreter seiner Art, jedoch lassen sich mit ihm fremde Hex- und Binary-Files sowohl Debuggen als auch Flashen. Er unterstützt aber nur MCUs von ST. NXP, Atmel oder TI lassen sich damit nicht programmieren. Diese ST-LINK-Variante beherrscht nur SWD, kein JTAG und hat keine Treiber, die den Programmierprozessor vom Zielsystem galvanisch entkoppeln. Der ST-Link in der Adapterversion mit Gehäuse hat diese Nachteile nicht und kostet auch nur um 20€.  Unter Linux kann der Virtuellen COM-Port des ST-LINK/V2 mit Hilfe des cdc-acm Treibers aus dem Kernel angesprochen werden ([https://embeddedmicro.com/forum/viewtopic.php?t=82 siehe hier]). &#039;&#039;&#039;UPDATE:&#039;&#039;&#039; Die ST-LINK/V2-1 auf den NUCLEO und Discovery-Boards können jetzt auch auf J-Link OB geflasht werden. Details und Hinweise dazu [https://www.segger.com/products/debug-probes/j-link/models/other-j-links/st-link-on-board hier].&lt;br /&gt;
* [http://www.raisonance.com/rlink.html Raisonance RLink]&lt;br /&gt;
* [http://www.isystem.com/products/itag iTag] für 50€ bei [http://www.amazon.de/dp/B009XAQ9BW Amazon] bestellbar, alternativ als [http://isystem.com/products/hardware/cortex-debugger/itag/itag-instruction Eigenbauversion (offenes Design)] läuft mit der freien winIDEAiTag version (siehe oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel haben die [[JTAG]] Adapter einen 20-poligen Stecker, den man direkt auf die Demo-Boards mit 20-poligem [[JTAG]]-Anschluss einstecken kann. Die Pinbelegung ist genormt, siehe Artikel [[JTAG]]. Die Discovery-Boards haben keinen separaten JTAG-Stecker, aber man kann sich zumindest für das STM32F4 Discovery einen Adapter Pinheader-&amp;gt;JTAG Stecker leicht selbst bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ST-Link Adapter können jetzt auch unter Linux mit neuer Firmware geflasht werden: [http://www2.st.com/content/st_com/en/products/embedded-software/development-tool-software/stsw-link007.html Download]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere [[JTAG]] Adapter wie z.B. der ULink2 von Keil funktionieren nur mit dem Keil Compiler. Leider kann dieser auch kein fremdes Binary oder Hex-File in den Controller schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Programmieradapter Open-Source===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.olimex.com/Products/ARM/JTAG/ARM-JTAG-COOCOX/ ARM-JTAG-COOCOX], CoLinkEX Nachbau von Olimex, unterstützt JTAG sowie SWD&lt;br /&gt;
** [http://www.coocox.org/wiki/coocox/CoLinkEx/CoLinkEx-Support unterstützte uC]&lt;br /&gt;
** unterstütze IDEs: [http://www.keil.com/arm/mdk.asp Keil MDK-ARM 4.03] oder neuer, [http://www.iar.com/en/Products/IAR-Embedded-Workbench/ IAR Embedded Workbench 5.xx] oder neuer sowie die [http://www.coocox.org/CooCox_CoIDE.htm CooCox CoIDE]&lt;br /&gt;
* [https://www.olimex.com/Products/ARM/JTAG/ Olimex] ARM-USB-OCD (ca. 60.-, hat zusätzlich einen Spannungsausgen und einen COM Port)&lt;br /&gt;
* [https://github.com/texane/stlink Stlink]&lt;br /&gt;
* [http://www.randomprojects.org/wiki/Floss-JTAG FLOSS-JTAG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Controller hat auch einen fest eingebauten Boot-Lader. Damit läßt er sich auch über eine gewöhnliche serielle Schnittstelle programmieren, ohne dass man einen JTAG-Adapter benötigt. Dies erfordert ggf. entsprechende Konfiguration über die BOOTx-Pins und/oder die Option-Bytes, und ein Programm wie [https://code.google.com/p/stm32flash/ stm32flash].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demo-Projekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einführung in die GPIO Programmierung der STM32F10x und STM32F30x Prozessoren am Beispiel des STM32F3 Discovery Boards und Vergleich zur AVR IO Registerstruktur [http://www.mikrocontroller.net/topic/300472#new]&lt;br /&gt;
* [[prog_bsp_timer_1_timer2|Programmbeispiel für die Verwendung von Timer2 zusammen mit dem Interrupt]]&lt;br /&gt;
* [http://www.firefly-power.de/ARM/printf.html Printf() debugging mit minimalem Aufwand]&lt;br /&gt;
* [[STM32_BLDC_Control_with_HALL_Sensor|Programmbeispiel für BLDC Motoransteuerung (Timer 1) mit HALLSensor (Timer 3)]]&lt;br /&gt;
* [[Cortex_M3_OCM3U]]&lt;br /&gt;
* Martin Thomas hat ein umfangreiches Projekt erstellt, in der die Eclipse Einstellungen enthalten sind:&lt;br /&gt;
** [http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/arm_projects/arm_memcards/index.html &amp;quot;ChaN&#039;s FAT-Module with STM32 SPI&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [[STM32 USB-FS-Device Lib]]&lt;br /&gt;
* Modellbau-Sender auf STM32-Basis mit vielen Treibern [http://www.rcos.eu www.rcos.eu]&lt;br /&gt;
* Ausführliches [https://github.com/jkerdels/stm32edu Einstiegs-Tutorial] in Codeform für das [http://www.st.com/internet/evalboard/product/252419.jsp STM32F4 discovery board]&lt;br /&gt;
* [http://www.redacom.ch/keillab/ Schweizer Gondelbahnsteuerung über Webserver auf ETT STM32F ARM KIT Board in Keil RTOS] mit Webcam&lt;br /&gt;
* Die [http://ethernut.svn.sourceforge.net/viewvc/ethernut/trunk/ Ethernut SVN Version] unterstützt inzwischen viele STM32 Typen, viele Devices und einige STM32 Demoboards&lt;br /&gt;
* [http://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/?page_id=744 Uwe Becker&#039;s Libraries für den STM32F4]&lt;br /&gt;
* [http://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/?page_id=3290 Uwe Becker&#039;s STM32F429 Discovery Board Oszilloskop], hier der [http://www.mikrocontroller.net/topic/319831#new Thread]&lt;br /&gt;
* [http://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/?page_id=3424 Uwe Becker&#039;s STM32F429 Discovery Board ZX-Spectrum Emulator]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debug- und Trace-Interface (CoreSight™ Debug and Trace Technologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht über beide Funktionalitäten und den Schnittstellen:&lt;br /&gt;
http://www.keil.com/support/man/docs/ulink2/ulink2_cs_core_sight.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coresight-Debug-Architektur ermöglicht ein nicht-invasives Debugging, d.h. es können während des Betriebes (meistens) ohne Beeinflussung des Prozessors Daten vom Speicher gelesen und in selbigen geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debugger Funktionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Debugger-Teil besitzt drei Funktionen:&lt;br /&gt;
* Run Control: z.B. Programm-Start, Stopp und Einzel-Schritte.&lt;br /&gt;
* (Program) Break Points: Ein Programm hält an, wenn der Programm Counter eine bestimmte Programm-Adresse erreicht.&lt;br /&gt;
** Die maximale Anzahl der gleichzeitig möglichen Break Points ist begrenzt (z.B. 6 bei einem STM32).&lt;br /&gt;
** Die Anzahl der Break Points ist nahezu unbegrenzt, wenn ein Debugger über den Memory Access (s.u.) sogenannte Flash Break Points unterstützt. Dabei wird ein geladenes Programm im Flash umprogrammiert, um den Debugger anzuhalten. Diese Funktionalität ist meistens ein kostenpflichtiges Zusatz-Feature des Debugger-Herstellers. &lt;br /&gt;
** Beinhaltet keine Data Watch Funktionalität, welche im Trace-Teil (DWT) realisiert wird.&lt;br /&gt;
* Memory Access: Lesen und Schreiben von Speicheradressen. &lt;br /&gt;
** Diese Funktionalität beinhaltet keine direkte Flash-Programmierung. Der Programmiervorgang für einen Flash ist herstellerspezifisch und muss von dem verwendeten Debugger unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trace Funktionen ===&lt;br /&gt;
Die Trace-Funktionalität wird in drei Funktionen aufgeteilt:&lt;br /&gt;
* ETM (Embedded Trace Macrocell): Optional, nicht jede CPU besitzt diese Hardware (Kostenfaktor, Ausstattung).&lt;br /&gt;
* ITM (Instrumentation Trace Macrocell): Über diesen Kanal kann ein vereinfachtes Trace des Core ermöglicht werden, sowie &amp;quot;printf-ähnlich&amp;quot; Daten über den ITM Channel 0 geschickt und im Debugger ausgegeben werden.&lt;br /&gt;
* DWT (Data Watchpoint &amp;amp; Trace Unit): &lt;br /&gt;
** Data Watch: 4 Access-Break-Points ( z.B. der Debugger bleibt stehen, wenn das Programm auf einen Speicher zugreift oder der Wert einer Variablen einen bestimmten Wert annimmt). &lt;br /&gt;
** Trace Unit: Programmverlauf (durch Lesen des Program Counters) und Interrupt Aufrufe verfolgen, sowie Zeitmessungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Trace-Funktionalitäten können über die JTAG-Schnittstelle angesprochen werden. Die schnelle Trace-Funktionalität (mit 4 bit Parallel-Port) steht nur mit der erweiterten DEBUG + ETM Schnittstelle zur Verfügung. Im Gegensatz zum Debugger-Teil (Run Control, Break Points und Memory Access) werden Trace-Funktionen nicht von allen Debuggern unterstützt. Debugger mit der vollen Trace-Funktionalität kosten deutlich mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beispiele für Trace-Port-Aktivierungen für verschiedene Hersteller: http://www.keil.com/support/man/docs/jlink/jlink_capture_tracedata.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivierung des parallelen Trace-Ports erfordert, je nach CPU Hersteller, zusätzliche Debugger-Makros für die Aktivierung und Port-Freischaltung. Zusätzlich sind die Schnittstellenauswahl und Einstellung (Frequenzen) im Entwicklungs-Tool (IDE) wichtig, um erfolgreich den Programm-Verlauf &amp;quot;tracen&amp;quot; zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debug und Trace-Schnittstellen ===&lt;br /&gt;
Als Debug Interface stehen zwei Varianten zur Auswahl:&lt;br /&gt;
* [[JTAG]]: Dafür sind mindestens 6 Steuerleitungen nötig. Unterstützt Device Chaining: Mehrere verbundene Geräte können mit einem Debugger/Programmer gleichzeitig angesteuert werden.&lt;br /&gt;
* SWD (Serial Wire Debug): Hier mindestens 2  Steuerleitungen (3 mit SWO, zzgl GND und 3,3V). Die SWD Schnittstelle ist in der Regel schneller und kann auch Funktionen aus dem Trace-Teil beinhalten (z.B. ITM, dafür wird der SWO-Pin benötigt). Device Chaining ist mit dieser Schnittstelle nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standard-JTAG Steckerbelegungen: &lt;br /&gt;
http://www.keil.com/support/man/docs/ulink2/ulink2_hw_connectors.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 10polige JTAG-Stecker von mmvisual ===&lt;br /&gt;
mmvisual hat mit dieser Steckerbelegung die Standard JTAG Schnittstelle erweitert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe diesen Part in den Artikel [http://www.mikrocontroller.net/articles/JTAG#Der_10-polige_JTAG_Stecker_von_mmvisual JTAG] verschoben.&lt;br /&gt;
Hinzu gekommen ist die Adapterplatine 10-Polig auf Standard JTAG 20 Polig mit TTL/V24 Wandler. [http://www.mikrocontroller.net/articles/JTAG#Die_Adapterplatine Siehe hier.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hardware-Beschaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der STM32 benötigt für den Betrieb nur (Minimalbeschaltung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* VCC 2..3,3V (je nach Typ)&lt;br /&gt;
* AVCC 2..3,3V (sehr wichtig, der STM32 lässt sich ohne diese Spannung nicht programmieren)&lt;br /&gt;
* GND&lt;br /&gt;
* Reset Pin 100nF nach GND (ein Pull-Up Widerstand von ca. 40k ist intern vorhanden)&lt;br /&gt;
* [[#Bootmodi|Boot-Pins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ansonsten nur ein paar einzelne Cs 100nF an VCC/GND.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Programmieren zu können wird entweder noch die serielle Schnittstelle (Programmieren über den vorprogrammierten Bootloader) oder JTAG oder die SWD Schnittstelle benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bootmodi ===&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Bootmodi lassen sich mittels der PINs BOOT0 und BOOT1 auswählen. Siehe Application Note [https://my.st.com/public/STe2ecommunities/mcu/Lists/cortex_mx_stm32/Attachments/18225/AN2606.pdf AN2606]. Außer F1 besitzen neuere Familien ein SYSCFG_MEMR Register. In dieses Register kann man die gewünschten Boot0/1 Werte schreiben und nach einem Core-Reset (!= System_Reset) startet der Prozessor im gewünschten Mode. Eine Neu- bzw. Deinitialisierung der Peripherie empfiehlt sich! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Boot from FLASH ====&lt;br /&gt;
Startadresse wird von 0x08000004 geladen&lt;br /&gt;
 BOOT0 Lo&lt;br /&gt;
 BOOT1 X &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Boot from SRAM ====&lt;br /&gt;
PC Startadresse wird an 0x200001E0 direkt angesprungen.&lt;br /&gt;
 BOOT0 Hi&lt;br /&gt;
 BOOT1 Hi&lt;br /&gt;
Da der interne FLASH der stm32f1x laut Datenblatt nur für 1000 Schreibvorgänge ausgelegt ist, kann mittels BOOT0 (High) und BOOT1 (High) auch aus dem zuvor mit dem Debugger (JTAG/SWD) beschriebenen SRAM booten. &lt;br /&gt;
Hierbei gilt zu beachten:&lt;br /&gt;
 VTOR auf die NVIC Tabelle im SRAM vor dem auslösen des ersten Interrupts remappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Um ein vergleichbares Startverhalten zum FLASH zu erreichen, empfiehlt es sich,&lt;br /&gt;
 0xF1E0F85F an 0x200001E0 zu schreiben. Diese implizite Ausführung von &amp;quot;ldr.w pc,&lt;br /&gt;
 [pc, #-0x01E0]&amp;quot; beim Start erzwingt ein laden der Startadresse von 0x20000004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Boot from SYSMEM (RS232, CAN und USB) ====&lt;br /&gt;
PC Startadresse wird von 0x1FFFF004 geladen&lt;br /&gt;
 BOOT0 Hi&lt;br /&gt;
 BOOT1 Lo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab F2 gibt es auch ein SYSCFG_MEMRMR Register. Schreibt man hier den Wert für &amp;quot;System Flash&amp;quot; und macht einen Corereset (keinen Systemreset), so landet man auch im Bootloader, unabhängig vom Wert der Boot Pins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne JTAG lässt sich ein STM32 programmieren (Bootloader-Aktivierung). Dabei stehen, je nach CPU-Typ, verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* RS-232 (bisher alle STMs)&lt;br /&gt;
* USB (alle USB fähigen CPUs &amp;gt; F103)&lt;br /&gt;
* CAN (wie USB nur in bestimmten MCUs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 zusätzliche Verbindungen müssen auf dem Board gepatcht werden. Für einen Test geht es auch mit Tastern für RESET und BOOT0.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
RESET=RTS (L-aktiv)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOOT0=DTR (H-aktiv)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BOOT1=LOW&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details sind hier im Forum: [http://www.mikrocontroller.net/topic/141711 STM32 Programmiertool]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tools für den Download über den STM32-Bootloader:&lt;br /&gt;
* [http://www.st.com/web/en/catalog/tools/PF257525 STSW-MCU005 STM32 and STM8 Flash loader demonstrator]&lt;br /&gt;
* [https://sourceforge.net/projects/stm32flash/ stm32flash] - Open source flash program (RS-232)&lt;br /&gt;
* [http://dfu-util.sourceforge.net/ dfu-util] - Open source flash program (USB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile gegenüber ARM7:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interrupt-Controller jetzt Teil des Prozessors (als Core Peripheral), die Vector Table ist jetzt eine echte Vektortabelle, keine Sprungliste wie bei ARM7. Durch Automatismen zwischen Core und NVIC (auto register save r0..r3, lr, sp, pc) bei Interrupt Entry wird eine deutlich schnellere Ausführungszeit bei Interrupts erreicht. Der Interrupt Code muss sich nicht mehr selbst um die Sicherung der o.g. Register kümmern und eine besondere Konfiguration der Handler im Compiler entfällt. Sind vor Beendigung einer ISR (d.h. Rücksprung zum User Code) weitere Interrupts pending, so werden diese ausgeführt, ohne dass eine komplette pop-push-sequenz der Register notwendig ist. Schön beschrieben ist es hier im [http://www.hitex.com/fileadmin/pdf/insiders-guides/stm32/isg-stm32-v18d-scr.pdf Insider&#039;s Guide] unter 2.4.5 / Seite 20 (der Link funktioniert nicht mehr, direkt nach isg-stm32-v18d-scr.pdf googlen kann helfen...).&lt;br /&gt;
* Thumb-2 Befehlssatz, deutlich schneller als Thumb-1 und ebenso kompakt&lt;br /&gt;
* Weniger Pins für Debugging benötigt durch SWD&lt;br /&gt;
* Mehr Hardware Breakpoints machen debuggen einfacher&lt;br /&gt;
* Software ist einfacher weil die Umschaltung zwischen ARM Mode und Thumb Mode wegfällt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile gegenüber LPC1700 und LPC1300:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flexiblere Gehäuseformen mit mehr Peripherie bei kleinen Gehäusen&lt;br /&gt;
* FW-Lib für alle STM32 gleich, alle AppNotes/Demos beziehen sich auf diese eine FW-Lib was die Entwicklung der eigenen Applikation sehr beschleunigt.&lt;br /&gt;
* Genauerer und flexiblerer ADC, insbesondere gegenüber LPC1300&lt;br /&gt;
* Flexiblere Varianten der Peripherie &amp;gt;&amp;gt; bei weniger einen deutlichen Preisvorteil&lt;br /&gt;
* ab 0,85 EUR (Stand 2010) Allerdings gibts den LPC1100 mit Cortex-M0 schon ab 0,65 $!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile gegenüber SAM3/4:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fast alle Pins sind 5-Volt tolerant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile gegenüber anderen &amp;quot;Kleinen&amp;quot; wie z.B. PIC, Atmel usw.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* nahezu gleicher Preis bei Hobby Anwendungen&lt;br /&gt;
* 32 Bit ohne Umwege in Assembler rechenbar&lt;br /&gt;
* Schnelle direkte Offset-Adressierung ermöglicht effizienten Zugriff auf Stack-Variablen, lokal gespeicherte Flash-Konstanten, struct/Array-Elemente&lt;br /&gt;
* Einfache einheitliche Adressierung des gesamten Adressraums, d.h. Pointer auf Peripherieregister, RAM &amp;amp; Flash können exakt gleich behandelt werden, keinerlei Banking/Umschalt-Mechanismen erforderlich auch bei großem Flash/RAM&lt;br /&gt;
* Interrupt-Prioritäten und Prioritätsgruppen&lt;br /&gt;
* Effiziente Pointerarithmetik da Registerbreite=Adressbreite&lt;br /&gt;
* bessere Peripherie wie USB, Ethernet, Vielzahl an Timern&lt;br /&gt;
* der ARM-Core hat eine höhere Taktfrequenz und kann gleichzeitig mehr in weniger Takten berechnen&lt;br /&gt;
* Hardware-Division, bei einigen FPU zur effizienten float-Berechnung&lt;br /&gt;
* Mit größerem Flash/RAM verfügbar&lt;br /&gt;
* Code kann direkt aus dem RAM ausgeführt werden, Speicherschutz und privilegierter Ausführungsmodus können &amp;quot;Kernel&amp;quot;- vor &amp;quot;Anwendungs&amp;quot;-Code schützen, somit wird das dynamische Nachladen von Anwendungen aus externem Speicher effizient &amp;amp; sicher möglich&lt;br /&gt;
* ... und weitere 1000 Punkte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Links&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.arm.com/files/pdf/ARM_Microcontroller_Code_Size_%28full%29.pdf Code Size Analyse zwischen verschiedenen µC]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteil gegenüber LPC1700:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* STM32F1xx: nur 72 MHz statt 100 MHz (LPC1759: 120 MHz) Taktfrequenz; STM32F2xx hat diesen Nachteil nicht (ebenfalls 120MHz, STM32F4xx mit 180MHz)&lt;br /&gt;
* Der LPC1700 besitzt deutlich mehr Mechanismen, um die Auswirkung der Waitstates des Flash-ROMs auf Code- und Datenzugriffe zu reduzieren und das bedeutet mehr Performance bei gleicher Taktfrequenz. Beim STM32F2 entfällt dieser Nachteil wohl aufgrund des ART Accelerators. &lt;br /&gt;
* Alle LPC1xxx haben 32 Bit Timer. Bei den STM32 haben das nur die STM32F2xx und STM32F4xx (2 Stück)&lt;br /&gt;
* I2S Einheit von ST hat keinen FIFO und im 24/32Bit Modus müssen 2x16Bit Halbwörter übertragen werden. Wobei allgemein bei neuen ARM Prozessoren die vorhandenen DMA-Kanäle (basierend auf eigenen BUS-Kanälen und Speicherzugriffen) FIFO in beliebiger Größe bedeutet. (Gilt nicht bei bestimmten STM32F4xx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteil für Hobby-Anwender&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht direkt &amp;quot;Steckbrettauglich&amp;quot;, da kein DIL Gehäuse verfügbar. Der ebay-Shop dipmicro führt jedoch sehr günstige Lötadapter für Umsetzung von LQFP48 auf DIP48. QFP64 in 0.5mm Pinabstand und nicht 0.8mm wie AVR. Von NXP gibt es Cortex-M0 µC im DIL Gehäuse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Viel Peripherie, Clocks müssen alle richtig eingestellt werden, ggf. Anpassung des Startup Codes usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Preis-Leistungs-Verhältnis in der Regel schlechter, da geringere Verkaufsstückzahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errata, Tipps und Tricks ==&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
* AD-Wandler PA0: Im Errata steht, dass hier Fehler in der Wandlung entstehen könnten, also einen anderen Pin verwenden.&lt;br /&gt;
* CAN-Bus PD0/PD1: Remap geht erst ab der 100-Pin-Version. Steht im RM0008 unter 9.3.3.: &amp;quot;CAN1 alternate function remapping&amp;quot;. Alle Infos von RM0008 9.3.x sind interessant&lt;br /&gt;
* CAN und USB sind bei der F1 Serie nur bei der &amp;quot;◦Connectivity-Line&amp;quot; gleichzeitig nutzbar. Siehe Datenblätter.&lt;br /&gt;
* Mit internem RC-Oszillator kann die CPU mit maximal 64MHz betrieben werden. Mit einem externen Quarz sind dann 72MHz möglich.&lt;br /&gt;
* Für USB Betrieb muss die CPU mit 48MHz oder 72MHz betrieben werden (bei STM32F1xx).&lt;br /&gt;
* Der Idle Interrupt vom Usart wird zwar ausgelöst, aber nicht vom entsprechenden Statusflag angezeigt&lt;br /&gt;
* Der DMA fängt beim aktivieren immer von vorn an zu zählen, auch wenn er nur kurz angehalten wurde&lt;br /&gt;
* STM32F2xx hat kein Flash Size Register, bei STM32F4xx ist zwar ein flash Size Register beschrieben, kollidiert aber in der Adresse mit einem anderen Register&lt;br /&gt;
* Derivate mit internem EEPROM und nur einer Speicherbank haben das &amp;quot;Feature&amp;quot; bei write/erase des Data-Flashes (EEPROM) einen kompletten stall der code execution zu verursachen (inkl. ISRs, DMA). Desgleichen bei write/erase des internen Flash (ISP-routinen, EEPROM-Emulation).&lt;br /&gt;
* Der I2C hat diverse Fehler, welche im Errata des jeweiligen Modells (z.B. [http://www.st.com/st-web-ui/static/active/en/resource/technical/document/errata_sheet/CD00238166.pdf STM32F105xx and STM32F107xx Errata sheet] ) zu finden sind. Workarounds hierzu finden sich in der Application Note [http://www.st.com/st-web-ui/static/active/en/resource/technical/document/application_note/CD00209826.pdf AN2824]. Am Besten benutzt man jedoch die I2C Communication peripheral application library (CPAL) von ST ([http://www.st.com/web/catalog/tools/FM147/CL1794/SC961/SS1743/PF258336 STSW-STM32127])&lt;br /&gt;
* [http://blog.frankvh.com/category/stm32/ weitere undokumentierte Features]&lt;br /&gt;
* Interrupt-Flags in Statusregistern der diversen Peripherals wie der Timer müssen zu &#039;&#039;&#039;Beginn&#039;&#039;&#039; (bzw. möglichst weit vor dem Return) der ISR zurückgesetzt werden, da die ISR sonst eventuell 2x ausgeführt wird (Siehe [https://my.st.com/public/Faq/Lists/faqlst/DispForm.aspx?ID=143&amp;amp;level=1&amp;amp;objectid=141 STM32 FAQ] und [http://www.mikrocontroller.net/topic/312393#new Forum]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
==== Allgemein ====&lt;br /&gt;
Standard-GPIOs des STM32 und im speziellen das BSRR&lt;br /&gt;
* Die Register bestehen aus zwei Teilen, der obere Teil BR0-15 signalisiert durch ein gesetztes Bit die zu löschenden Bits im IO-ODR-Register,der untere Teil BS0-15 signalisiert durch ein gesetztes Bit die zu setzenden Bits. Besonders ist, wenn beide Bits (oberer und unterer Teil) gesetzt sind hat das Set-Bit Priorität. Durch eine geschickte Kombination von oberen und unteren Teil kann man Speicherzugriffe Sparen. z.B. kann man solch ein Konstrukt zum ändern der unteren 8 Bit des IO-ODR-Registers &amp;quot;uint32_t temp = GPIOC-&amp;gt;ODR &amp;amp; 0xff00; GPIOC-&amp;gt;ODR = temp | (Eingabe &amp;amp; 0x00ff)&amp;quot; um einen Speicherzugriff verkürzen zu &amp;quot;GPIOC-&amp;gt;BSRR = (Eingabe &amp;amp; 0x00ff) | ((0x00ff) &amp;lt;&amp;lt; 16)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== GCC ====&lt;br /&gt;
Um den GCC direkt zu verwenden (zB. mit selbstgebautem makefile), falls man das nicht von einer Entwicklungsumgebung machen lässt, siehe zunächst [[ARM GCC]]. STM32-spezifisches ist:&lt;br /&gt;
* Wird die [[#.E2.80.8ESTM32_Standard_Peripheral_Library|STM32 Standard Peripheral Library]] und ein Quarz verwendet, so muss noch per Präprozessor-Definition die Frequenz des Quarzes angegeben werden mittels z.B. -DHSE_VALUE=8000000 für 8MHz (wie auf dem STM32F4 Discovery).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Startupcode &amp;amp; Linkerscript =====&lt;br /&gt;
* Damit der compilierte Code an den richtigen Stellen im Controller landet (d.h. dem Flash) muss man dem Linker ein Linkerscript mitgeben. Dies geht per &amp;quot;-T &#039;&#039;pfad_zum_linkerscript.ld&#039;&#039;&amp;quot; an den Linker-Befehl. Im Archiv der [[#.E2.80.8ESTM32_Standard_Peripheral_Library|STM32 Standard Peripheral Library]] befindet sich ein Beispiel-Linkerscript für die Atollic TrueSTUDIO IDE, dieses kann direkt mit dem GCC verwendet werden. Beispielsweise für den STM32F4 befindet sich das Script im Pfad &amp;quot;/STM32F4xx_DSP_StdPeriph_Lib_V1.1.0/Project/STM32F4xx_StdPeriph_Templates/TrueSTUDIO/STM324x7I_EVAL/stm32_flash.ld&amp;quot; des Archives.&lt;br /&gt;
* Damit beim Starten die richtigen Initialisierungen vorgenommen werden (wie globale Variablen und bei C++ Konstruktoren globaler Objekt-Instanzen) muss als erstes ein Startupcode laufen, der dann die main()-Funktion aufruft. Der Startupcode ist meistens in Assembler geschrieben, C-Code ist aber auch möglich. Im Archiv der [[#.E2.80.8ESTM32_Standard_Peripheral_Library|STM32 Standard Peripheral Library]] befindet sich ein Beispiel-Startupcode für die Atollic TrueSTUDIO IDE, dieser kann direkt mit dem GCC verwendet werden. Beispielsweise für den STM32F4 befindet sich der Code in Assemblerform im Pfad &amp;quot;/STM32F4xx_DSP_StdPeriph_Lib_V1.1.0/Libraries/CMSIS/Device/ST/STM32F4xx/Source/Templates/TrueSTUDIO/startup_stm32f40xx.s&amp;quot; des Archives. Der Assemblercode kann per arm-none-eabi-as (Flags s.o.) assembliert werden, die resultierende .o -Datei normal mitgelinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen bieten die beiden Dateien der Anwendung ein Standard-C-Interface, d.h. man kann wie gewohnt globale Variablen verwenden und seinen Code in die main()-Funktion schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tipps für Umsteiger von Atmel/PIC/8051 ===&lt;br /&gt;
* Prozessortakt hat unterschiedliche Taktquellen und eine PLL.&lt;br /&gt;
* Alle Peripheriemodule haben einen extra Clock, den man aktivieren muss.&lt;br /&gt;
* Wenn man z.B. einen UART benutzen möchte, so muss man den Clock vom UART, Alternate Function IO (AFIO) und den GPIO-Port aktivieren.&lt;br /&gt;
* Ansonsten hat man nahezu doppelt so viele Möglichkeiten in den Peripheriemodulen.&lt;br /&gt;
* Interrupt-Flags müssen in der ISR selber gelöscht werden&lt;br /&gt;
* Forum zu [http://www.mikrocontroller.net/topic/175888 Interrupts vs. Events]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errata vom STM32F4xx die nicht im Errata von ST stehen ===&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/267439#2788478 Aktivieren von DMA], wenn mehr als 3 DMA Kanäle aktiviert werden, kann es sein dass die nicht alle korrekt bedient werden. Auch klappt der DMA mit dem FSMC nicht immer zuverlässig. [https://my.st.com/public/STe2ecommunities/mcu/Lists/cortex_mx_stm32/Flat.aspx?RootFolder=%2Fpublic%2FSTe2ecommunities%2Fmcu%2FLists%2Fcortex_mx_stm32%2FWarning%20limit%20simultaneous%20DMAs%20to%202&amp;amp;FolderCTID=0x01200200770978C69A1141439FE559EB459D7580009C4E14902C3CDE46A77F0FFD06506F5B&amp;amp;currentviews=811 siehe hier] [http://blog.frankvh.com/2012/01/13/stm32f2xx-stm32f4xx-dma-maximum-transactions/ und hier]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/260637#2700761 Nerviger Bug in &amp;quot;stm32f4xx.h&amp;quot;] Änderung Struktur GPIO_TypeDef&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/261690#2714754 Batterie wird leer gezogen], nur bei manchen Chips mit Rev. A&lt;br /&gt;
* [http://www.efton.sk/STM32/STM32F4xx_doc_errors.txt Liste von Dokumentations-Fehlern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezugsquellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Controller ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versand Europaweit im endasmedia.ch Shop&lt;br /&gt;
* STM32F105 Controller für 2.50€ [http://shop.endasmedia.ch/index.php?id_product=8&amp;amp;controller=product&amp;amp;id_lang=1 shop.endasmedia.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versandhäuser für Privatpersonen&lt;br /&gt;
* [http://www.reichelt.de/STM-Controller/2/index.html?;ACTION=2;LA=2;GROUPID=2950; Reichelt]&lt;br /&gt;
* [http://darisusgmbh.de/shop/index.php?cat=c2692_ARM-Cortex.html Darisus]&lt;br /&gt;
* [http://www.hbe-shop.de HBE (Farnell Programm für Private)] &lt;br /&gt;
* [http://www.sander-electronic.de/be00069.html Sander]&lt;br /&gt;
* [http://www.tme.eu/de/katalog/index.phtml#cleanParameters%3D1%26search%3DSTM32F10%26bf_szukaj%3D+ TME] &lt;br /&gt;
* [http://teske-electronics.de/index.php?cPath=3_9_53 Teske electronics]&lt;br /&gt;
* [http://de.rs-online.com/web/c/halbleiter/prozessoren-und-mikrocontroller/mikrocontroller/?sort-by=default&amp;amp;sort-order=default&amp;amp;applied-dimensions=4294417325&amp;amp;lastAttributeSelectedBlock=4294425895 RS-Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerblich liefern natürlich viele wie EBV, [http://de.futureelectronics.com Future Electronics], Mouser, Farnell, Digikey usw...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evaluation Boards ===&lt;br /&gt;
* Siehe [[:Kategorie:ARM-Boards]]&lt;br /&gt;
* [http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&amp;amp;action=gruppe&amp;amp;id=14 Im Shop von Embedded Projects]&lt;br /&gt;
* [http://www.watterott.com/de/Boards-Kits/ARM/ARM-Cortex-M3 Cortex M3 bei Watterott]&lt;br /&gt;
* [http://www.raisonance.com/~primer-starter-kits__microcontrollers__tool~tool__T018:4enfvamuxbtp.html Primer und Primer2 von Raisonance]&lt;br /&gt;
* [http://www.sander-electronic.de/es0028.html Sander Electronic]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/articles/MP32F103-Stick:_Ein_Mini-Mikrocontroller-Board_mit_USB_und_bis_zu_4MB_Datenspeicher Artikel im Wiki, ARM mit USB und 4MB Speicher]&lt;br /&gt;
* [http://www.futurlec.com/STM32_Development_Board.shtml Futurlec Evalboard, ebenso Header-Board]&lt;br /&gt;
* [http://www.propox.com/products/t_174.html Propox, Header-Boards für 103R und 103V sowie Trägerplatine dafür]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/articles/Cortex_M3_OCM3U Cortex M3 Artikel im Wiki]&lt;br /&gt;
* [http://olimex.com/dev/index.html STM32 bei Olimex]&lt;br /&gt;
* [http://de.farnell.com/jsp/displayProduct.jsp?sku=1824325&amp;amp;action=view&amp;amp;CMP=GRHS-1000962 STM32Discovery bei Farnell] Mikrocontroller Board (STM32F100RBT6B) mit onboard USB-Programming Interface für ca. 12,50€&lt;br /&gt;
* [http://www.de.rs-online.com/web/p/products/7458434/ STM32Discovery bei RS-Components] 12,65 € +MwSt.&lt;br /&gt;
* [http://www.segor.de/#Q=STM32 VL DISCOVERY] STM32 Discovery bei Segor&lt;br /&gt;
* [http://www.watterott.com/de/STM32F4Discovery STM32F4DISCOVERY] STM32F4 Cortex M4 Controller mit JTAG-Debugger auf der Platine bei Watterott für 16,66EUR.&lt;br /&gt;
* [http://www.conrad.de/ce/de/product/443910/ STM32F4 Discovery Kit bei Conrad] 17,11 €&lt;br /&gt;
* [http://www.ST.com/stm32l152c-discovery STM32 L1 Discovery] mit kleiner LCD-Anzeige; [http://www.ST.com/web/en/catalog/tools/PF250990 Weitere Informationen dazu]&lt;br /&gt;
* [http://www.mcu-raisonance.com/~open4-development-platform__microcontrollers__tool~tool__T018:g65gu6ghg2n.html/ Open 4 oder auch genannt Evo-Primer]&lt;br /&gt;
* [http://www.wayengineer.com/index.php?main_page=index&amp;amp;cPath=50_66&amp;amp;page=1&amp;amp;sort=3a WayEngineer]&lt;br /&gt;
* [http://thinkembedded.ch/ST-STMicroelectronics:::24.html Im Thinkembedded Shop] in der Schweiz / DiscoveryF4, div. ETT und Olimex Boarde ab 20,18 CHF / 16,15 EUR (inkl. MwSt.) zzgl. Versandkosten&lt;br /&gt;
* [http://shop.myavr.de/ARM-Produktlinie/STM32F4-Discovery.htm?sp=article.sp.php&amp;amp;artID=200072 Im myAVR Shop] DiscoveryF4 mit möglichem Zubehör 16,45 EUR (inkl. MwSt.) zzgl. Versandkosten&lt;br /&gt;
* [http://www.keil.com/boards/cortexm.asp Keil/ARM Demoboards]&lt;br /&gt;
* [http://www.phytec.de Phytec]&lt;br /&gt;
* [http://shop.myavr.de/index.php?sp=artlist_kat.sp.php&amp;amp;katID=37 verschiedene ARM Produkte und Erweiterungen bei myAVR]&lt;br /&gt;
* [http://re.reworld.eu/de/produkte/s64dil-405/index.htm S64DIL-405 STM32Fxxx ARM Cortex M3 Mikrocontrollermodul mit USB-Schnittstelle, Steckbretttauglich] (Leerplatine eignet sich auch für STM32F1xx Prozessoren.)&lt;br /&gt;
* [http://www.amazon.de/STM32F4-DISCOVERY-STM32F429-Cortex-M4-Development/dp/B00HGG0KHY STM32F429 DISCOVERY Cortex M4 mit 2,4&amp;quot; Touch-TFT, 3-Achs Sensor, 64 MBit SDRAM ab ~25 EUR bei Amazon, Ebay u.a.]&lt;br /&gt;
* [https://dsp-sys.de/24-bayerhw-de/26-xynergy-xs-so-dimm-module-mit-cortex-m4-spartan-6-ddr3-ram SO-DIMM Module mit STM32F4, Spartan-6 &amp;amp; DDR3 RAM] Breakout-Board mit CAN (2x isoliert), UART, LAN, SPI, I2C and USB-OTG u.v.m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks, Foren, Communities, Tutorials ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/articles/STM32_-_Einstieg_mit_Em::Blocks STM32 - Einstieg mit Em::Blocks Tutorial]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/173753 Diskussion zum Artikel]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/forum/mikrocontroller-elektronik?filter=ARM*+STM32*+Cortex* Suche im Forum]&lt;br /&gt;
* [[STM32 für Einsteiger]]&lt;br /&gt;
* [[STM32 CooCox Installation]]&lt;br /&gt;
* http://www.openstm32.org/System+Workbench+for+STM32&lt;br /&gt;
* [https://my.st.com/public/STe2ecommunities/mcu/Lists/ARM%20CortexM3%20STM32/AllItems.aspx Forum auf der ST Homepage] &lt;br /&gt;
* [http://www.stm32circle.com/hom/index.php STM32 Community] &lt;br /&gt;
*[http://joe-c.de/pages/posts/einstieg_mikrocontroller_stm32f103_101.php Einstieg:  STM32board mit Kamera (deutsch)] &lt;br /&gt;
* [http://www.ebv.com/fileadmin/products/Press_Print/Brochures/Product_Brochures/EBV_Cortex%20Collection_V2.pdf Übersicht der Cortex Prozessoren und deren Hersteller (nicht nur ST, von EBV)]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/258652 Tutorial]&lt;br /&gt;
* [http://diller-technologies.de/stm32_wide.html STM32 Tutorial in Deutsch von Diller Technologies]&lt;br /&gt;
* [http://mySTM32.de STM32 C und C++ Tutorial in Deutsch ]&lt;br /&gt;
* [http://mikrocontroller.bplaced.net STM32F4 Quellcode-Librarys und CooCox-Projekte in Deutsch ]&lt;br /&gt;
* [http://myugl.de Tutorial für Grafik-Librarys und SiSy-Projekte in Deutsch ]&lt;br /&gt;
* [http://www.st.com/web/en/catalog/tools/FM147/CL1794/SC961/SS1533/PF251717 MicroXplorer MCU graphical configuration tool ]&lt;br /&gt;
* [http://www.harerod.de/docs/CoreMark_STM32.pdf Testbericht über CoreMark 1.0 auf Cortex-M3/M4 mit verschiedenen Compiler- und MCU-Einstellungen]&lt;br /&gt;
* [http://klaus4.blogspot.com/2014/05/stm32f4-discovery-mit-opensource.html STM32-Toolchain mit Eclipse CDT 4.3, GnuArmEclipse, OpenOCD 0.8.0, Gnu Arm GCC 4.8, STM32CubeMX]&lt;br /&gt;
* [http://libopencm3.org/wiki/Main_Page libopenmc3 OpenSource libs für STM32 und ähnliche] &lt;br /&gt;
* [https://www.mikrocontroller.net/topic/423300#new Totzeitrechner für STM32]&lt;br /&gt;
* [https://leanpub.com/mastering-stm32 Download-Buch in englisch, min. 25$ &amp;quot;Mastering STM32&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://stefanfrings.de/stm32/index.html Notizen zu ARM Cortex M3 Mikrocontrollern der STM32F1 Serie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ARM]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:STM32]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrocontroller]]&lt;/div&gt;</summary>
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