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	<title>Mikrocontroller.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-10T23:40:02Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Zoll_und_Abgaben&amp;diff=92357</id>
		<title>Zoll und Abgaben</title>
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		<updated>2016-03-13T23:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;37.139.22.128: Änderung 92354 von 8023 (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Grundsätzlich==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: &lt;br /&gt;
* Sitzt der Versender in der EU, ist für Privatpersonen alles harmlos. Der Versender zahlt die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) in seinem Land und fertig. Der Zoll kommt gar nicht ins Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Juden sind unser Unglueck. Kauft nicht bei den Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest dieses Wiki-Eintrags beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Versand aus dem nicht-EU Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Zoll ist nicht doof und kennt die gängigen und weniger gängigen Tricks. Das ist deren Job. Da sind die gut drin.&lt;br /&gt;
:Wenn ein asiatischer Versender auf ein Paket in der Zollerklärung &amp;quot;&#039;&#039;Geschenk, Wert $40&#039;&#039;&amp;quot; schreibt, dann ist es fast sicher, dass sich der deutsche Zoll das genauer ansieht. Ebenso glaubt der Zoll nicht an kostenlosen Versand und nimmt regelmäßig ziemlich saftige Versandgebühren an, die dann versteuert werden. Passiert das, und kann man die echten Kosten nachweisen, kann man gegen den Steuerbescheid Widerspruch einlegen. Wie das geht, sollte in einer Rechtsbehelfsbelehrung auf dem Steuerbescheid stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gültige Informationen finden sich unter http://www.zoll.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterlagen, Mails, etc. gut durchlesen und entsprechend handeln. Wegschauen, den kleinen Doofen spielen, ignorieren usw. hilft nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kosten==&lt;br /&gt;
Bei einem Angebot aus dem Ausland (besonders Nicht-EU) sollten folgende Kosten auf jeden Fall mit einkalkuliert werden:&lt;br /&gt;
* Einfuhrumsatzsteuer&lt;br /&gt;
::Vereinfacht ausgedrückt das Äquivalent zur Mehrwertsteuer das bei der Einfuhr anfällt [http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Einfuhrumsatzsteuer/einfuhrumsatzsteuer_node.html]. Zur Zeit 19%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einfuhrzoll&lt;br /&gt;
::Hängt von der Warenart ab und ist in der EU einheitlich in der TARIC-Liste geregelt [http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds2/taric/taric_consultation.jsp]. Die gute Nachricht ist, dass viele für den Bastler interessante Waren einen niedrigen Zollsatz oder sogar gar keinen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bankgebühren (Währungsumrechnung, Kreditkartengebühren, Transfergebühren, etc.)&lt;br /&gt;
::Beliebter Beschiss eines Marktplatzes mit eigenem Zahlungsdienst: Auf dem Marktplatz werden unverbindliche &amp;quot;ca.&amp;quot; Umrechnungskurse verwendet, die &amp;quot;zufälligerweise&amp;quot; immer günstiger sind als die Umrechnungskurse, die der eigene Zahlungsdienstleister nur Sekunden später verwendet.&lt;br /&gt;
::Beliebte Falle bei Kreditkarten: Es wird mit einer günstigen prozentualen Gebühr für die Währungsumrechnung geworben, die aber wegen einer saftigen Mindestgebühr gar nicht zum Tragen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Versandgebühren (Versand, Zollpapiere)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitungsgebühren, Servicegebühren des Kurierdienstes&lt;br /&gt;
::Kurierdienste, auch DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039;, schlagen diese Gebühren nachträglich für fiktive oder reale Tätigkeiten drauf. So zum Beispiel dafür, dass sie eine Sendung vorgeblich oder wirklich beim Zoll zur Abfertigung vorstellen und die entsprechenden Papieren vorgeblich oder wirklich ausfüllen. Warum diese Gebühren nicht Teil der Versandkosten sind, bleibt das Geheimnis der Kurierdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Einige Kurierdienste sind für ihre extrem hohen Gebühren berüchtigt. Darunter zum Beispiel alle, die ihre Einfuhr in Deutschland durch die [https://www.gdsk.de/ger/index.html GDSK] erledigen lassen, wie zum Beispiel EMS China oder manchmal FEDEX. Ebenso DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Einige Kurierdienste sind dafür bekannt, dass deren Mitarbeiter schlicht und ergreifend nicht wissen was sie tun. Da werden dann mehr oder weniger zufällig Gebühren aus der Preisliste berechnet. Beliebt ist zum Beispiel, dass für jeden Einzelposten Gebühren berechnet werden, statt für die gesamte Sendung. Ebenso beliebt ist es, Gebühren, die bereits abgebucht wurden, nochmals bei Auslieferung an der Haustür zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Eigentlich ist es so, dass ein Kurierdienst vom Empfänger mit der Verzollung beauftragt werden muss, sonst kann er sich die Gebühren in die Haare schmieren. In der Praxis wird das manchmal noch ignoriert. Alternativ versuchen manche Kurierdienste den Kunden dadurch unter Druck zu setzen, dass sie eine entsprechende Benachrichtigung mit der Bitte um Auftragserteilung extrem spät versenden. So hat der Kunde praktisch keine andere Wahl, als den Auftrag zu erteilen oder es entstehen zusätzliche Lagergebühren oder die Ware geht zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Wer solche Gebühren vermeiden möchte, kann unter Umständen eine &#039;&#039;Selbstverzollung&#039;&#039; durchführen, die allerdings einige Mühe macht. Das funktioniert natürlich nur, wenn man genug Zeit hat, siehe oben. Allerdings haben Kurierdienste neben der späten Benachrichtigung noch einen Trick auf Lager:&lt;br /&gt;
::*Gebühr für die Übergabe zur Selbstverzollung&lt;br /&gt;
:::Sie kassieren also dafür, dass sie eine Leistung nicht erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Eine Sonderregelung gibt es bei der Post, aber nicht für alle Teile des Postkonzerns. Die Post berechnet bei per &amp;quot;echter&amp;quot; Post versendeter Waren keine Gebühren für die Vorführung zur Verzollung. Der zur Post gehörende Kurierdienst DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; berechnet seit dem 1.6.2014 eine &#039;&#039;Kapitalbereitstellungsprovision&#039;&#039; von 2%, aber mindestens 10€ + 19% MWSt = 11,90€. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber noch nicht alle Kosten, die anfallen können. Im schlimmsten falls entstehen z.B. noch &lt;br /&gt;
* Zollkosten durch Amtshandlungen oder Lagerung.&lt;br /&gt;
::Schon deshalb sollte man auf Schreiben oder andere Nachrichten unverzüglich reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Checkliste==&lt;br /&gt;
Checkliste für den Kauf im Ausland:&lt;br /&gt;
* Artikelbeschreibung genau lesen&lt;br /&gt;
* ist der Import überhaupt legal (Plagiat, Konformität) bzw. anmeldepflichtig&lt;br /&gt;
* Einfuhrabgaben, z.B. Einfuhrumsatzsteuer&lt;br /&gt;
* Zollgebühren (basieren auf der )&lt;br /&gt;
* Bankgebühren (Währungsumrechnung, Transferkosten)&lt;br /&gt;
* Versandkosten (bzw. was der Zoll bei kostenlosem Versand veranschlagt)&lt;br /&gt;
* Versandart und Dienstleister (hat großen Einfluss auf den Zolldurchlauf, ggf kassiert der Dienstleister die Gebühren einfach bei Lieferung an der Haustür)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praktisches==&lt;br /&gt;
===Post, DHL===&lt;br /&gt;
====Unterschied Post/DHL/Post-Paketdienst zu DHL Express====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL war ursprüngliche eine Spedition, die die Post übernommen hat. DHL enthielt auch einen Kurierdienst, der mit der Übernahme von DHL als DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; zur Post kam. Darüber hinaus begann die Post die Bezeichnung DHL auch für andere Bereiche, wie ihren ganz normalen Paketdienst zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es um Zoll und Abgaben beim Import aus dem Nicht-EU-Ausland geht, muss man zwei DHL-Bereiche innerhalb der Post unterscheiden, da die Abläufe in diesen Bereichen völlig verschieden sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;DHL: Der normale Post-Paketdienst&lt;br /&gt;
:Diese hat, wie weiter unter beschrieben, noch Sonderrechte aus der alten Zeit der Post als Behörde (Bundespost).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039;: Der mit DHL zur Post gekommene Kurierdienst&lt;br /&gt;
:DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; verhält sich wie ein Kurierdienst und hat (oder nutzt) die Sonderrechte der Post bei der Einfuhr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat zwar ein gemeinsames Logo und die selbe Konzernfarbe, aber beide dieser DHLs, der Post-Paketdienst und der Kurierdienst, arbeiten im Postkonzern so nebeneinander her. Sie haben unterschiedliche Abläufe, Verfahren und Preise. DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; ist eine eigene Welt innerhalb des Postkonzerns. DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; unterteilt sich intern nochmal in einen nationalen und internationalen Bereich. Dazu scheint es einen oder mehrere spezielle Bereiche an den &#039;Hubs&#039; für den Import und die Zollabwicklung zu geben. Bei all diesen Bereichen hat man den Eindruck, dass sie so nebeneinander her arbeiten und man nicht viel miteinander redet, reden möchte oder reden darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich wird vom Kunden erwartet, dass er die interne Organisation im Detail kennt. Wehe dem Kunden, der versehentlich bei der falschen Hotline anruft oder im falschen Bereich landet. Da wird schon mal behauptet, dass eine Abteilung kein Telefon hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====DHL Express====&lt;br /&gt;
DHL Express ist ein Kurierdienst, eine Spedition. So verhält sich DHL Express auch. Im Gegensatz zur Post, mit ihrem Paketdienst DHL, hat DHL Express keine Sonderrechte beim Import von Lieferungen aus dem Ausland (oder sie nutzen diese nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL Express liefert nicht an DHL Packstationen und hat keinen Zugang zu DHL Paketkästen. DHL Express gibt Lieferungen auch nicht bei der nächsten Post oder Postagentur zur Selbstabholung ab. Ebenso funktioniert der DHL Wunschfilialen-Service nicht bei Lieferungen per DHL Express.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL Express fährt nicht zustellbare Lieferungen lieber 100 km oder 200 km zu ihrer nächsten &#039;&#039;DHL Express Station&#039;&#039; zurück. Es gibt von diesen &#039;&#039;DHL Express Stationen&#039;&#039; nur 30 in ganz Deutschland. Wer nicht wirklich das Glück hat zufällig in der Nähe der richtigen Station zu wohnen hat keine Möglichkeit der Selbstabholung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist die nicht-Integration von DHL Express in den normalen DHL-Service ein ziemliches Armutszeugnis für das Post/DHL-Management.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL Express erhebt seit dem 1.6.2014 sehr kreative Gebühren. Seit dieser Zeit verlangt DHL Express eine &#039;&#039;Kapitalbereitstellungsprovision&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dhl.de/content/dam/dhlde/downloads/express/dhl-express-preise-und-laufzeiten-012015.pdf DHL Express Preisliste]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Provision für die Benutzung des DHL Express eigenen Aufschubkontos zum Zwecke der Kapitalbereitstellung für anfallende Steuern und Zölle | 2 % der verauslagten Einfuhrabgaben; mind. 10,00 EUR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf fallen noch 19% Mehrwertsteuer an, also mindestens 11,90€ Kapitalbereitstellungsprovision. Angeblich kann man das ominöse Aufschubkonto dadurch umgehen, dass man bei DHL Express ein Kundenkonto eröffnet und DHL die Abbuchung vom eigenen Bankkonto erlaubt. Nach diversen Berichten braucht man dazu angeblich eine [http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/EORI-Nummer/eori-nummer_node.html EORI Nummer] und muss damit bei DHL Express mittels Post-Ident-Verfahren ein SEPA-Mandat erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL Express&#039; Verhalten macht DHL Express für Privatpersonen sehr unattraktiv. Vielleicht ist dies durchaus gewollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Post, Post-Paketdienst DHL - aber nicht DHL Express====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Post, mit ihrem Paketdienst DHL (aber nicht DHL Express) genießt bei der Einfuhr einige Sonderrechte, im Gegensatz zu Kurierdiensten wie DHL Express. Diese stammen noch aus der Zeit als die Post eine Behörde war. Daher kann es von Vorteil sein, Waren mit der Post versenden zu lassen. Allerdings vermindert sich der Vorteil immer mehr, da die Post für die frühere Amtshandlung der nachträglichen Postverzollung nun auch gebühren verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem darf die Post selber entscheiden, ob eine Sendung dem Zoll vorgeführt werden muss oder nicht. Wenn entschieden wurde eine Sendung nicht dem Zoll vorzuführen erhält sie einen grünen Aufkleber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Von zollamtlicher Behandlung befreit - Deutsche Post &#039;&#039;&amp;lt;Name des Postamts&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wird einfach zugestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führt die Post eine Sendung beim Zoll vor, und können die entsprechenden Abgaben bestimmt werden, dann kassiert die Post diese Abgaben für den Zoll bei der Auslieferung der Sendung an der Haustüre. Dafür berechnet die Post keine Gebühren. (Siehe http://www.zoll.de/SharedDocs/Boxen/DE/Fragen/0074_sendungen_direkt_zugestellt.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führt die Post eine Sendung beim Zoll vor, und die entsprechenden Abgaben können nicht bestimmt werden, weil zum Beispiel keine glaubhafte Rechnung vorliegt, oder es besteht der Verdacht die Einfuhr ist nicht legal [http://www.mikrocontroller.net/attachment/249800/CCI06032015_00000.jpg], übergibt die Post die Sendung an ein Zollamt. Im Gegensatz zu Kurierdiensten, bei denen die Sendungen immer beim nächsten Zoll am Einfuhrort (Flughafen, Seehafen) landet, ist dies ein dem Empfänger relativ naheliegendes, zuständiges Zollamt. Die Sendung kommt also schon mal halbwegs in die richtige Richtung und bleibt, im Gegensatz zu Kurierdiensten, nicht am Flughafen oder im Hafen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall erhält man von der Post eine Aufforderung entsprechende Unterlagen beim Zollamt einzureichen (siehe http://www.zoll.de/SharedDocs/Boxen/DE/Fragen/0075_sendung_liegt_beim_zoll.html) Reicht man die Unterlagen persönlich ein werden diese überprüft, man zahlt direkt und nimmt die Sendung mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man die Post mit der sogenannten nachträglichen Postverzollung beauftragen. Die Post verlangt dafür seit August 2015 eine Gebühr von 28,50 Euro. Dazu kommen die eigentlichen Zollgebühren, Abgaben und Steuern. Man muss natürlich trotzdem die vom Zoll geforderten Unterlagen bereitstellen. Der Zoll übergibt nach der Berechnung der Abgaben die Sendung wieder der Post. Die stellt die Sendung zu und kassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diverses===&lt;br /&gt;
Praktische Regelungen (Stand Anfang 2014):&lt;br /&gt;
* Geschenke von Privatpersonen bis 45 EUR gehen meist ohne weitere Abgaben durch.&lt;br /&gt;
* Waren bis 150€ sind zollfrei, ab 22€ fallen jedoch 19% Umsatzsteuer an.&lt;br /&gt;
* Einfuhrabgaben von weniger als 5 Euro werden nicht erhoben.&lt;br /&gt;
* ... manchmal hat man einfach Glück. Da hatte der Zoll dann wohl was wichtigeres zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Merkwürdigkeiten===&lt;br /&gt;
====Diverses====&lt;br /&gt;
Gerade bei asiatischen Versendern kann man immer wieder diverse Merkwürdigkeiten erleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es wird behauptet die Ware sei bereits in Deutschland oder der EU. In Wirklichkeit wird sie dann z.B. aus China versendet und man wird unvorhergesehen mit zusätzlichen Abgaben konfrontiert. Eventuell hilft eine Beschwerde beim Marktplatz über den man gekauft hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Absender der Sendung stimmt nicht mit dem Verkäufer überein.&lt;br /&gt;
:Das ist bei chinesischen Verkäufern völlig normal. Die agieren gerne mit mehreren Fantasienamen gleichzeitig auf Marktplätzen wie eBay und/oder der Verkäufer betreibt Dropshipping [http://de.wikipedia.org/wiki/Streckengesch%C3%A4ft].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Zollinhaltserklärung auf der Sendung hat rein gar nichts mit dem Inhalt der Sendung zu tun.&lt;br /&gt;
:Leider ist das bei chinesischen Versendern auch völlig normal. Zum Teil ist es einfach Schlamperei, zu Teil ist es der Versuch Zölle zu umgehen. Einige chinesische Versender preisen eine falsche Zolldeklaration sogar als Service an. Natürlich kennt der deutsche Zoll diesen &amp;quot;Trick&amp;quot; nur allzu gut (siehe [http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Post-Internet/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Zoll-und-Steuern/Geschenksendungen/frage_6.html]). Bestenfalls nützt er nichts, im schlimmsten Fall erregt die Sendung damit die besondere Aufmerksamkeit des Zolls. Leider kann man chinesischen Versendern diese Unsitte nicht ausreden. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
* Fehlen von jeglichen Versandpapieren (Rechnung, Lieferschein, etc.)&lt;br /&gt;
:Auch das ist bei chinesischen Versendern völlig normal und verzögert eventuell die Zollabfertigung. Auch diese Unsitte kann man chinesischen Versendern nicht ausreden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sendung enthält eine dubiose (unbekannte Firma, Postfach) Rücksendeadresse in Deutschland. &lt;br /&gt;
:Der Versender benutzt einen Dienstleiter, der für ihn nicht zustellbare Sendungen einsammelt. Versendet wurde trotzdem aus dem Ausland. Der Dienstleister hinter der Adresse will mit irgendwelchen Problemen bei der Einfuhr nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Versand dauert lange und der Versender behauptet die Ware liegt beim Zoll.&lt;br /&gt;
:Das ist eine beliebte Ausrede, die aber nicht stimmt. Der Zoll sammelt keine Ware um sie später zu kontrollieren, sollte man sich beim Zoll langweilen. Der Zoll ist permanent ausgelastet oder überlastet. Der muss sich nichts &amp;quot;für schlechte Zeiten aufheben&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wahrscheinlicher ist dass die Ware (noch) nicht versendet wurde, sie verloren ging, der Spediteur/Kurier überlastet ist und die Ware noch gar nicht beim Zoll vorgeführt hat (Ware liegt im Container im Lager des Spediteurs) oder die angeblich per Luftpost versendete Ware dümpelt noch in irgendeinem Seecontainer auf einem Seelenverkäufer herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das man vom Versender mit einer Lüge bedacht wurde, merkt man zum Beispiel dann, wenn die Ware ohne Trackingnummer versendet wurde. Woher will der Versender ohne Tracking wissen, wo sich die Ware gerade befindet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es kann passieren, dass ein Versender mit seiner lokalen Post versendet und die Auslieferung in Deutschland trotzdem durch einen Kurierdienst und nicht durch die deutsche Post erfolgt - mit für Kurierdiensten üblichen Zusatzgebühren. Beispiel EMS China -&amp;gt; GDSK.&lt;br /&gt;
:In diesem Fall hat die Post des Absenders aus Kostengründen eine Vereinbarung mit dem Kurierdienst und hat die Sendung an den Kurierdienst übergeben. Der Zoll sieht nur die Einfuhr durch den Kurierdienst und behandelt die Einfuhr entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;Querschläger&#039;&lt;br /&gt;
:Da kommt eine Lieferung aus China plötzlich mit der Post zum Beispiel aus Singapur, den Niederlanden oder Großbritannien. Das ist ein Zeichen für die Kreativität chinesischer Versender wenn es um das Einsparen von Versandgebühren geht. Der Versender hat die Ware auf anderem Weg (Seefracht, Kurier) in das entsprechende Land verbracht und der dortigen Post übergeben. Ein solches Vorgehen bricht regelmäßig das Tracking. &lt;br /&gt;
:Beim diesem Weiterversand per Post kann es passieren, dass die Auslands-Post die Sendung ebenfalls an ein deutsches Binnenzollamt übergibt wenn sie das für nötig hält. Dann erhält man vom Zollamt eine Benachrichtigung über eine Sendung aus einem Land aus dem man eventuell gar keine Sendung erwartet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Manche Versender übernehmen mit ihren Versandgebühren auch die Umsatzsteuer, Zoll und Kuriergebühren. Leider kommt es immer wieder vor, dass der Kurierdienst sich nicht an die Vereinbarung mit dem Versender gebunden fühlt und trotzdem noch Gebühren für die Vorführung beim Zoll und Zollgebühren verlangt. Der einzige, der einem in so einem Fall helfen kann ist der Versender. Als Empfänger wird man von Kurierdiensten nicht ernst genommen, es lohnt sich nicht mit denen zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eBay Global Shipping Program, Pitney Bowes====&lt;br /&gt;
eBay bietet für US-Versender einen Dienst an, bei dem ein Dienstleister, Pitney Bowes, den Versand nach Deutschland übernimmt (&#039;&#039;Global Shipping Program&#039;&#039;). Da viele US-Versender sich bei dem Gedanken an einen Versand ins Ausland ins Hemd scheißen, nehmen sie immer häufiger diese Dienstleistung in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienstleister wird vom Käufer, also von uns, bezahlt. Die in eBay-Angeboten angezeigten Gebühren sind nur unverbindliche Schätzungen und man verpflichtet sich laut AGB [http://pages.ebay.de/shipping/globalshipping/buyer-tnc.html#programfees] alles zu zahlen was später verlangt wird. Ebenso stimmt man zu, die zolltarifliche Einstufung der Ware durch den Dienstleiter nicht zu hinterfragen. Man liefert sich auf Gedeih und Verderben dem Dienstleister aus, der irgendwo in Kentucky seine Entscheidungen fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt, dass der Dienstleister den Transport nicht selbst durchführt, sondern eigenständig einen Kurier aussucht. Man hat keine Kontrolle darüber mit welchem Kurierdienst die Ware geliefert wird und was der beim deutschen Zoll veranstaltet. Es gibt Berichte im Internet, dass der Dienstleister gut verpackte Ware umpackte und die Verpackung aus Kostengründen durch eine leichte, aber ungeeignete ersetzte. Die Ware wurde dann einem billigen Kurier ohne Transportversicherung übergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pitney Bowes Kerngeschäft ist die Herstellung von Frankiermaschinen und anderen Gerätschaften für die Sortierung und den Transport von Post. Man hat es mit der geballten Kompetenz eines Herstellers von Stempelsystemen im internationalen Zollsystem zu tun. Ähm ja ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig unklar ist, ob Pitney Bowes die über das System kassierte Einfuhrumsatzsteuer an den deutschen Fiskus entrichtet. In den AGBs ist der Käufer dafür verantwortlich. Bei ebay wird man aber darüber getäuscht, es heisst, dass &amp;quot;Keine zusätzlichen Gebühren bei Lieferung!&amp;quot; anfallen würden.&lt;br /&gt;
Tatsächlich interessiert das das Zollamt nicht, und die Einfuhrumsatzsteuer musste erneut entrichtet werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dynamic Currency Conversion (DCC)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bietet ein Verkäufer in einem Nicht-Euroland eine Kartenzahlung in Euro an sollte man vorsichtig sein. Wahrscheinlich verwendet er Dynamic Currency Conversion (DCC) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DCC ist ein Verfahren bei der Bezahlung mit Kreditkarte oder anderen Karten, bei Zahlungen in ausländischer Währung (also nicht Euro), welches häufig zu Ungunsten des Zahlenden ausgenutzt wird. Der Trick liegt in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Verwendung sehr ungünstiger Wechselkurse,&lt;br /&gt;
* dem Aufschlagen von diversen erfundenen Gebühren für den Service, &lt;br /&gt;
* der Unwissenheit des Käufers über den offiziellen Wechselkurs und möglicher Gebühren,&lt;br /&gt;
* dem verklausulierten Angebot von DCC &amp;quot;Do you want to pay in Euros?&amp;quot;. Der Zahlende soll nicht merken dass er DCC &amp;quot;gewählt&amp;quot; hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise rechnen bei Auslandszahlungen der Verkäufer in seiner Landeswährung gegenüber dem Käufer und Kreditkartenunternehmen ab. Erst das Kreditkartenunternehmen rechnet die Landeswährung in die Währung des Käufers (Euro) um. Dabei ist das Kreditkartenunternehmen an gesetzliche Vorgaben zum Währungskurs gebunden. Zusätzlich erhebt das Kreditkartenunternehmen eine Gebühr. Auch bei der Gebühr gibt es gesetzliche Beschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei DCC bietet der Verkäufer dem Käufer eine Abrechnung in Euro, also nicht in seiner Landeswährung, an. Die Umrechnungskurse, die dabei verwendet werden sind typischerweise sehr ungünstig. Die Abrechnung erfolgt nicht direkt gegenüber dem Kreditkartenunternehmen, sondern einem Dritten, einem sog. Acquirer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Acquirer legt den für den Kaufer ungünstigen Umrechnungskurs willkürlich fest. Er zahlt den Verkäufer in seiner Landeswährung aus, plus einem Bonus (&amp;quot;Schmiergeld&amp;quot;). Der Bonus soll den Verkäufer animieren so viele Kunden wie möglich zu DCC zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Acquirer rechnet die Landeswährung in Euro um. Dabei berechnet er, zusätzlich zum ungünstigen Wechselkurs willkürlich Gebühren in Euro. Er belastet dann die Kreditkarte des Kunden in Euro, einschließlich seiner Gebühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Summe ist es sehr wahrscheinlich, dass die bei DCC anfallenden Gebühren und der ungünstige Wechselkurs höher sind, als wenn das Kreditkartenunternehmen umrechnet und Gebühren erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beschwerden=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurierdienste, die Post, DHL, etc. sind alle ziemlich immun gegen Beschwerden oder Bitten um Hilfe. Sie haben kein Problem damit Beschwerden hartnäckig zu ignorieren. Man kann es als &amp;quot;Erfolg&amp;quot; werten, wenn man wenigstens so weit vorgedrungen ist, dass man nach ein paar Wochen einen nutzlosen, nicht unterschriebenen Formbrief &amp;quot;&#039;&#039;Was mit der an Sie gerichteten Sendung geschehen ist, können wir nicht feststellen.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Kundenservice Deutsche Post.&amp;lt;/ref&amp;gt; erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was je nach Situation helfen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beim Absender beschweren&lt;br /&gt;
:Kurierdienste, die Post, DHL etc. nehmen Absender ernster als Empfänger. Aus deren Sicht ist der Absender, nicht der Empfänger, der Kunde. Denn formal beauftragt der Absender und zahlt die Gebühr an den Kurierdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentlich über Facebook oder Twitter beschweren&lt;br /&gt;
:Aus Gründen, die sie vermutlich nicht einmal selbst kennen, werden die Unternehmen bei öffentlichen Beschwerden über Facebook oder Twitter plötzlich sehr aktiv. So antwortet DHL auf Twitter häufig mit einer speziellen E-Mail Adresse, über die die Beschwerde dann bearbeitet wird, während Beschwerden an DHLs offizielle Serviceadresse unbeantwortet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gelegentlich fahren Kurierdienste irgendwelche Imagekampagnen. Diese Kampagnen sollte man nicht allzu ernst nehmen. Sollte die Kampagne im &amp;quot;Social Web&amp;quot; laufen kann man sie allerdings nutzen um eine Beschwerde noch öffentlichkeitswirksamer anzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Hilfreiche Links=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* http://www.zoll.de/&lt;br /&gt;
* Muster: http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Zollbefreiungen/Aussertarifliche-Zollbefreiung/Absatzfoerderung/Warenmuster-und-proben/warenmuster-und-proben_node.html&lt;br /&gt;
* Geschenke: http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Post-Internet/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Verfahren/frage_4.html?nn=115522&lt;br /&gt;
* geringer Wert: http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Post-Internet/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Zoll-und-Steuern/Sendungen-mit-geringem-Wert/sendungen-mit-geringem-wert.html&lt;br /&gt;
* Kosten allgemein: http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Post-Internet/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Zoll-und-Steuern/zoll-und-steuern_node.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>37.139.22.128</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Nachttischlampe&amp;diff=92351</id>
		<title>Nachttischlampe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Nachttischlampe&amp;diff=92351"/>
		<updated>2016-03-13T15:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;37.139.22.128: Änderung 92337 von Promeus (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von [http://www.mikrocontroller.net/user/show/mclausen Martin Clausen]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Ausgehend von den von den Unzulänglichkeiten meiner bisherigen Nachttischlampe und der mich nicht überzeugenden Funktion einer Beleuchtung für den Schlafraum eines niederländischen Herstellers, entstand die Idee zu diesem Projekt.&lt;br /&gt;
Im Ergebnis ergeben sich ein angenehmeres Aufstehen, mehr Komfort und die Möglichkeit bei einem von zwei Personen bewohntem Schlafzimmer einander weniger zu stören. Der Lampenschirm wurde aus Judenhaut gefertigt.&lt;br /&gt;
=== Features für den Nutzer ===&lt;br /&gt;
* Zwei separate Beleuchtungskanäle&lt;br /&gt;
** Hintergrundbeleuchtung&lt;br /&gt;
** Leselicht&lt;br /&gt;
* Intuitive Bedienung über einen Drehencoder mit Tastfunktion&lt;br /&gt;
** Dynamische Schrittweitenanpassung für die schnelle und genaue Einstellung der Helligkeit und anderer Werte&lt;br /&gt;
* Anzeige mit 16x2 hintergrundbeleuchtetem LCD&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeitssteuerung an die Empfindlichkeitskurve des menschlichen Auges&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeit an das Umgebungslicht&lt;br /&gt;
* Fernbedienbar&lt;br /&gt;
* Vernetzbar innerhalb eines Raumes&lt;br /&gt;
** Synchronlauf der Helligkeiten von Lampen aktivierbar&lt;br /&gt;
** Alarmfunktion kann andere Lampen aktivieren&lt;br /&gt;
* Weck-Funktion&lt;br /&gt;
** Bis zu 7 wochentagsabhängige oder - unabhängige Alarme&lt;br /&gt;
** Alarme überspringbar&lt;br /&gt;
** Alarmsignal durch&lt;br /&gt;
*** separat in Zeit und Helligkeit einstellbares Eindimmen von Hintergrund- und Leselicht&lt;br /&gt;
*** angenehmes akustisches Signal mit einstellbarer Verzögerung zum Alarmstart und ansteigender Lautstärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
* LEDs&lt;br /&gt;
** Nichia NS6W183 auf Star-Platine&lt;br /&gt;
** 4 Stück warmweis für die Hintergrundbeleuchtung&lt;br /&gt;
** 2 Stück kaltweiss für das Leselicht&lt;br /&gt;
** andere LED Bestückungen bis 5 LED je Strang bei 24V Eingangsspannung möglich&lt;br /&gt;
* LED-Treiber&lt;br /&gt;
** Zwei unabhängige PWM-gesteuerte Kanäle&lt;br /&gt;
** Nachführung der PWM-Frequenz zur Vergrößerung des dynamischen Bereiches der LED-Treiber ohne Flackern der Beleuchtung&lt;br /&gt;
** Zwei verschiedene Treiber möglich:&lt;br /&gt;
*** Diodes ZXLD1362&lt;br /&gt;
*** Diodes ZXLD1374&lt;br /&gt;
** Hysteric Step-Down-LED-Driver&lt;br /&gt;
** maximal 60V, 1A bzw. 1,5A; 24V, 500mA in diesem Projekt&lt;br /&gt;
* Step-Down Regler für Steuer-Modul&lt;br /&gt;
** Zwei verschieden Schaltregler möglich&lt;br /&gt;
*** LM2674 ADJ auf 3,3V eingestellt, maximale Eingangsspannung 40V&lt;br /&gt;
*** LT1676 auf 3,3V eingestellt, maximale Eingangsspannung 60V&lt;br /&gt;
* MCU &lt;br /&gt;
** NXP 89LPC936, 8051 mit 2-Takt Kern&lt;br /&gt;
** 16k Byte Flash (ca. 10k Byte belegt), 768 Byte RAM, 512 Byte EEPROM, ISP&lt;br /&gt;
** 3,3 Volt, niedriger Stromverbrauch&lt;br /&gt;
** 6 MHz Takt mittels Resonator, 18 MHz maximal&lt;br /&gt;
** 8 Bit DAC und ADC&lt;br /&gt;
** 16 Bit CCU mit PLL und 4 Kanälen&lt;br /&gt;
* LCD&lt;br /&gt;
** Electronic Assembly DOGM162W-A mit amber-farbener Hintergrundbeleuchtung&lt;br /&gt;
** Hintergrundbeleuchtung mit PWM-Ansteuerung&lt;br /&gt;
** Anschluss an MCU via SPI&lt;br /&gt;
* RTC RV 3029-C2 mit integriertem Quarz&lt;br /&gt;
* Erzeugung des akustischen Signals&lt;br /&gt;
** DDS zur Erzeugung eines sauberen und angenehmen Sinussignals&lt;br /&gt;
** Alternativ: Hardware vorbereitet für das Abspielen von unkomprimierten Audiodaten aus 4M Byte Flash&lt;br /&gt;
** Ausgabe über DAC im MCU&lt;br /&gt;
** Tiefpassfilter 3. Ordnung, 8,6kHz Frequenz , mit 3/4 MCP6404&lt;br /&gt;
** Einstellung der Lautstärke in 4 Stufen mit CMOS-Schalter 1/2 74HC4052&lt;br /&gt;
** Lautsprecheransteuerung durch Brückenverstärker LM4861&lt;br /&gt;
* Messung der Umgebungshelligkeit&lt;br /&gt;
** Linearer I-U Wandler mit 1/4 MCP6404&lt;br /&gt;
** Widerstand über CMOS-Schalter 1/2 74HC4052 1:1000 umschaltbar in 4 Stufen&lt;br /&gt;
** 8-Bit ADC der MCU&lt;br /&gt;
** Gesamtdynamikbereich von 1:256000&lt;br /&gt;
** Moving-Average-Filter mit 64 Datenpunkten&lt;br /&gt;
* Kommunikation&lt;br /&gt;
** Empfängt und sendet IR-Signale gemäß RC5-Protokoll&lt;br /&gt;
* Stromversorgung&lt;br /&gt;
** Phihong, PSAA 30R-240 (30W, 24V)&lt;br /&gt;
** Niedrige Standby-Leistung von 300mW&lt;br /&gt;
** Ausreichend für zwei Lampen&lt;br /&gt;
** Messung der Leistungsaufnahme von der 24V Versorgung am Prototypen mit LM2674 und 2x ZXLD1362:&lt;br /&gt;
*** Standby: 170mW&lt;br /&gt;
*** Volllast: 11,5W&lt;br /&gt;
** Messung der Leistungsaufnahme von der 230V Versorgung an einem Netzteil mit zwei Prototypen mit LM2674 und 2x ZXLD1362:&lt;br /&gt;
*** Standby: 0,5W&lt;br /&gt;
*** Volllast: 26W&lt;br /&gt;
** Messung der Leistungsaufnahme von der 24V Versorgung am Prototypen mit LT1676 und 2x ZXLD1374:&lt;br /&gt;
*** Standby: 72mW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Struktur&lt;br /&gt;
** Steuerplatine 36x100mm², doppelseitig&lt;br /&gt;
** Leistungsplatine 80x100mm², einseitig&lt;br /&gt;
** Verbindung über einzelnes 10 pol. Flachbandkabel&lt;br /&gt;
** Stromversorgung über Steckernetzteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechanik&lt;br /&gt;
** Konstruktion aus eloxierten Aluminium Profilen von Item&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software&lt;br /&gt;
** Open Source C für SDCC 3.2&lt;br /&gt;
** Verwendet Stromsparmodi der MCU&lt;br /&gt;
** State-Machines für Drehencoder und RC5-Dekodierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Design ===&lt;br /&gt;
* Symmetrisches Pärchen, Vorder- und Rückseite&lt;br /&gt;
[[Bild:Symmetrisches Pärchen.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Symmetrisches Pärchen Rückseite.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
* Detail Ansteuerung, Vorder- und Rückseite&lt;br /&gt;
[[Bild:Detail Ansteuerung.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Detail Ansteuerung Rückseite.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
* Detail Leselicht&lt;br /&gt;
[[Bild:Detail Leselicht.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lichtwirkung ===&lt;br /&gt;
* Leselicht allein mit 10% Helligkeit&lt;br /&gt;
[[Bild:Leselicht 10%.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
* Leselicht allein mit 100% Helligkeit&lt;br /&gt;
[[Bild:Leselicht 100%.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
* Hintergrundlicht allein mit 10% Helligkeit&lt;br /&gt;
[[Bild:Hintergrundlicht 10%.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
* Lese- und Hintergrundlicht zusammen mit 100% Helligkeit&lt;br /&gt;
[[Bild:Lese- und Hintergrundlicht 100%.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden alle bei den gleichen fixen Kamera-Einstellungen aufgenommen. Der effektive dimmbare Bereich liegt zwischen 3 und 100%. Zur PWM-Ansteuerung der LEDs wird der quadrierte Wert verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Software besteht aus folgenden Teilen:&lt;br /&gt;
* Hauptschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interrupt-Routinen&lt;br /&gt;
** RC5 Decoder, ausgelöst durch Timer 0&lt;br /&gt;
** Update der Zeit, jede Minute durch RTC ausgelöst&lt;br /&gt;
** Drehencoder, ausgelöst durch Timer 1 bei 366Hz&lt;br /&gt;
** Update PWM-Werte und einlesen der Tasten, ausgelöst durch Timer aus RTC der MCU bei 25Hz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ansteuerung des Display via SPI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Initialisierung der MCU&lt;br /&gt;
** Core Funktionen, hauptsächliche Stromsparfunktionen&lt;br /&gt;
** I/O Pins&lt;br /&gt;
** SPI auf Master mit 1,5MHz Takt, MSB first&lt;br /&gt;
** I2C auf 375kHz&lt;br /&gt;
** ADC fixed channel, single conversion mode für ADC0 bei 3MHz&lt;br /&gt;
** DAC&lt;br /&gt;
** Interne RTC als 25Hz Taktgeber: 6*10^6/128/25=1875 reload&lt;br /&gt;
** Watchdog wird abgeschaltet&lt;br /&gt;
** CCU output compare: non-inverted PWM, PLL: auf Lock-in abwarten&lt;br /&gt;
** Interrupts freischalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswertung Drehencoder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helligkeitsmessung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* I2C und RTC&lt;br /&gt;
Die Funktionen stellen einerseits die Kommunikation via I2C sicher und sind anderseits in der Lage, die RTC nach einem Batteriewechsel automatisch zu konfigurieren, die Zeit zu lesen und zu schreiben.&lt;br /&gt;
Die Kommunikation via I2C nutzt bisher nicht den zugehörigen Interrupt und ist nicht fehlertolerant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* RC5 Decoder und Sender&lt;br /&gt;
Der RC5 Decoder beruht auf einer State-Machine, die schrittweise die einzelnen Bits erkennt und dann in Adresse und Daten zerlegt. Nach der Erkennung eines kompletten Komandos wird steht rCounter auf dem Wert 12 und das Hauptprogramm beginnt mit der Decodierung (Aufruf &amp;quot;DecodeRemote()&amp;quot;).&lt;br /&gt;
Der Sender ist mittels Bit-Banging realisiert. Aufgrund des strikten Timings werden alle Interrupts abgeschaltet. Die Adresse für die Fernbedienung kann vom Benutzer eingestellt werden oder angelernt werden. Die Adressen für die Kommunikation der Lampen untereinander lauten 27, 28, 29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Optionsmenü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Setzen der Helligkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswertung Tasten&lt;br /&gt;
Es werden die Tasten entprellt und die Dauer des Tastendrucks wird festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erzeugung des akustischen Signals in &amp;quot;AcusticDDSAlarm()&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Sinussignal wird mittels direkter digitaler Signalsynthese erzeugt. Dazu erzeugt ein in einer Schleife laufender Akkumulator mit Hilfe einer Tabelle von Sinuswerten einen Datenstrom der dem DAC zugeführt wird. Frequenz und Dauer der einzelnen Töne wird in einem zweidimensionalen Array in Code abgelegt.&lt;br /&gt;
Aufgrund des strikten Timings werden alle Interrupts abgeschaltet. Die Helligkeitsmessung wird auch unterbrochen, da die gleichen Pins die Lautstärke steuern.&lt;br /&gt;
Parallel werden nur die Tasten überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Menüstruktur V2.svg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektronik ===&lt;br /&gt;
Die Elektronik gliedert sich in zwei Teile:&lt;br /&gt;
* Leistungsteil&lt;br /&gt;
* Steuerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leistungsteil entspricht im wesentlichen den Applikationsvorschlägen der Hersteller. Um Wechselwirkungen zwischen den Schaltreglern zu reduzieren wurden in den Stromzuführungen PI-Filter mit Feriten und Keramikkondensatoren eingesetzt und die gemeinsame Versorgung über einen größeren schaltfesten Elko abgeblockt.&lt;br /&gt;
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit sind ferner eine Suppressor-Diode und ein Verpolschutz vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante für ZXLD1362&lt;br /&gt;
Die einseitige Leiterplatte kann weitestgehend in SMD aufgebaut werden. Wo möglich wurde die Bauform 1206 verwendet, damit auch selbst gefertigte Platinen verwendbar sind. Große Masseflächen dienen auch zur Verteilung der Wärme. Die Anschlussklemmen und der Elko sind so platziert, dass sie im Inneren des Aluminium-Profils Platz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante für ZXLD1374&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Entwurf mit ZXLD1362 wurde ein sparsamer Schaltregler (LT1676) für die Versorgung der Steuerung verwendet. Mit diesem Chip erhöht sich, wenn Kondensatoren und Suppressordiode angepasst werden auch die maximale zulässige Eingangsspannung.&lt;br /&gt;
Der LED-Treiber lässt sich deutlich besser kühlen und bietet eine bessere Dynamik in der PWM-Ansteuerung bei gleichzeitig höherer Wiederhohlrate. Letzteres reduziert den Stroboskop-Effekt beim Dimmen. Das Gehäuse erfordert jedoch eine doppelseitige Platine mit Durchkontaktierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steuerung gruppiert sich um eine MCU von NXP der 8051 Serie. Praktisch ist die 4-kanalige 16-bit CCU mit PLL, die sowohl die beiden LED-Stränge als auch die Hintergrundbeleuchtung des LCD steuern. Das kärgliche On-Chip der klassischen 8051 hat NXP um 512 Byte aufgebessert, was die Programmierung mit dem SDCC erleichtert. Die Einstellungen vom Benutzers werden im internen EEPROM abgelegt. Ein Resonator sorgt für einen genaueren Takt als der interne RC-Oszilator und eine &amp;quot;bequeme, glatte&amp;quot; Frequenz von 6MHz.&lt;br /&gt;
Als RTC kommt ein externer Baustein mit integriertem Quarz, Temperaturkompensation und Batterieumschaltung zum Einsatz. Damit lässt sich eine sehr gute Frequenzkonstanz erreichen. Die Lithiumbatterie sollte eine Zeit von 220mAh/1µA = 220kh = 25a erreichen. Die Stützbatterie wird durch einen Reihenwiderstand vor Defekten in der Schaltung die zu einem Stromfluss in die Batterie führen könnten geschützt. Der Anschluss der RTC zum Datenaustausch erfolgt über die I2C-Hardware des MCU. Die interne RTC des MCU wird als Timer verwendet.&lt;br /&gt;
Als Display kommt eine moderne Variante des klassischen 16x2 Zeichen LCD zum Einsatz. Die Modernisierungen betreffen die digitale Kontrast-Einstellung, 3,3V-Betrieb und das SPI mit passend zur MCU geringer Pin-Anzahl.&lt;br /&gt;
Die Kommunikation per IR erfordert nur das entsprechende Empfangsmodul und einen kleinen MOSFET zur Ansteuerung der Sendediode. Es sind zwei positionen auf der Platine vorgesehen, damit die Richtung der Abstrahlung gewählt werden kann. Falls beide Sendedioden bestückt werden, sollten die Vorwiderstände auf je 10 Ohm verdoppelt werden. Um das den 3,3V Schaltregler und den MOSFET nicht zu überfordern wird die Sendediode nur mit 300mA bei 25% Duty-Cycle betrieben. Ferner sind großzügige keramische Stützkondensatoren vorgesehen. Die Empfänger können parallel betrieben werden, um der Schaltung eine Rund-um-Sicht zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
Recht aufwändig sind dagegen die Messung der Umgebungshelligkeit und die Erzeugung des akustischen Signales geraten. Zu nächst zur Helligkeitsmessung: Für diese Aufgabenstellung gibt es spezialisierte IC, die jedoch schwer erhältlich sind. Deshalb wurde ein Transimpedanzverstärker mit umschaltbarem Rückkoppelwiderstand aufgebaut. Die MCU ist zwar mit einem ADC ausgestattet, jedoch ist deren Dynamikbereich allein nicht ausreichend. Zusammen wird jedoch ein Bereich von 1:255000 entsprechend 108dB abgedeckt. In Software wird das Signal noch gefiltert und die Messwerte, zu die von der Hintergrundbeleuchtung des LCDs oder der IR-Sendediode beeinflusst worden sein könnten, übersprungen.&lt;br /&gt;
Die das akustische Signal sollte einen möglichst angenehmen Klang haben. Daher läuft auf der MCU eine DDS mit ca. 20kHz zur Erzeugung eines Sinussignals, welches über den ADC ausgegeben wird. Dann folgt zu nächst ein Buffer und eine Pegelanpassung, die ein Übersteuern der OPVs im folgenden Tiefpass mit ca. 7kHz verhindern. Über einen CMOS Schalter lässt sich das Signal in drei 10dB Stufen abgeschwächt dem ausgangsseitigen Brückenverstärker zuführen. Dieser wird zur Reduktion des Stromverbrauches von der MCU nur bei Bedarf aktiviert. Er ist auch auf eine Bandbreite von 8kHz begrenzt, um die Oberwellen weiter zu reduzieren.&lt;br /&gt;
Die beiden letztgenannten Schaltungsteile profitieren besonders von einem PI-Filter mit einer 4,7µH Drossel und größeren keramischen Kondensatoren. So werden Störungen aus Schaltreglern und der PWM-Ansteuerung der Hintergrundbeleuchtung ferngehalten.&lt;br /&gt;
RC-Glieder schützen die MCu vor Störeinstrahlung- und leitung durch die Kabel zu Drehencoder und Leistungsteil.&lt;br /&gt;
Die recht hohe Packungsdichte, der enge Pin-Abstand von MCU, OPV und RTC und die notwendigen Masseflächen erfordern eine professionelle doppelseitige Platine. Die Masseflächen wurden durch eine Vielzahl von vergrößerten und verteilten Vias verbunden. Die Entstörkondensatoren an den Halbleitern sind mit 1µF recht groß gewählt. Ob die Störfestigkeit unter der gegenüber 100nF reduzierten Resonanzfrequenz der Kondensatoren geringer ist, wurde nicht untersucht. (Es funktioniert.) Ein keramischer 1nF Kondensator hält Störungen vom Reset-Pin der MCU fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steuerplatine trägt zwei 5*2 polige Pfostenleisten. Die äußere dient primär zur Programmierung der MCU, kann aber auch für Erweiterungen mit I2C-Anschluss verwendet werden. Die innere stellt die Anschlüsse für Drehencoder und Leistungsteil zur Verfügung. Dazu muss somit ein Flachbandkabel mit drei Enden gepresst werden: 5*2 polig (Steuerung), offen (Drehencoder), 3*2 polig (Leistungsteil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MCU wird mit der kostenlosen Software [http://www.flashmagictool.com/ FlashMagic] und einer [http://www.keil.com/mcb900/mcb900-schematics.pdf Schaltung von Keil] über RS232 geflasht. Bei der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte beachtet werden:&lt;br /&gt;
* Die Kondensatoren auf der Steuerungsplatine müssen schnell genug entladen werden können, damit die MCU beim Start in den Programmiermodus gebracht werden kann. Eine zusätzliche Last von z.B. 100 Ohm über die Betriebsspannung hilft.&lt;br /&gt;
* Es muss keine &amp;quot;echte&amp;quot; RS232 Schnittstelle sein. Ein USB-RS232 Adapter mit FTDI-Chip funktioniert bei mir auch.&lt;br /&gt;
* Einstellungen Flash Magic:&lt;br /&gt;
** Select: 89LPC936&lt;br /&gt;
** Baud Rate: 7200&lt;br /&gt;
** Interface: None (ISP)&lt;br /&gt;
** Oscillator (MHz): 7,373&lt;br /&gt;
** Erase block used by Hex File&lt;br /&gt;
* Unter ISP, Device Configuration wird die MCU konfiguriert:&lt;br /&gt;
** Statt des internen Oszillators muss ein externer High-Speed Oszillator gewählt werden. Die in FlashMagic einzustellende Frequenz ändert sich dann von 7.373 MHz auf 6 MHz&lt;br /&gt;
** Der Reset-Pin muss ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Netzteil ist so ausgelegt, dass zwei Lampen mittels eines Y-Kabels versorgt werden können. Dadurch entfallen die Leerlaufverluste, Kosten und Platzbedarf des zweiten Netzteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten der Steuerplatine (Teile: Reichelt, MCU: Ebay, 5 Platinen von PCB-Pool): ca. 56€ je Stück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optoelektronik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der LEDs wird primär von den Wünschen nach der Lichtwirkung bestimmt. Hier ist nur ein Vorschlag angegeben. Daneben gibt es noch die Schnittstellen zur Mechanik und zur Elektronik.&lt;br /&gt;
Die Ansteuerung kann bei Versorgung mit 24V 1 bis 5 LEDs je Strang bedienen. Der Strom ist auf 500mA eingestellt, auch wenn der ZXLD1362 auch größere Ströme verkraften sollte. Beim SOT23-5 Gehäuse hatte ich jedoch dann in einem anderen Projekt insbesondere bei höheren Spannungen Probleme mit der Wärmeabführung. Mittlerweile können auch andere Gehäuseformen mit geringerem Wärmewiderstand bzw. leistungsfähigere Chips wie der ZXLD1374 eingesetzt werden. Der ZXLD1374 kann auch kürzere PWM-Impulse noch sauber in Stromimpulse für die LEDs umsetzen, womit ein größerer dimbarer Bereich erzielt wird. Jedoch muss der PWM-Pin von einem Push-Pull- statt einem Open-Drain-Ausgang angesteuert werden, da der interne Pull-Up des LED-Treibers sehr schwach ist und der Chip dann nur bei relativ langen Pulsen aus dem Standby aufwacht. Zum ZXLD1374 ist ein zusätzlicher Schaltplan mit Layout im Repository abgelegt. Der LM267X musste bei diesem Entwurf einem sparsameren und spannungsfesteren LT1676 weichen.&lt;br /&gt;
Sollen mehr als 5 LEDs je Strang angesteuert werden, muss die Supressor-Diode am Stromversorgungseingang angepasst und der LT1676 zur Versorgung der Steuerplatine verwendet werden. Die ZXLD1362 vertragen bis zu 60V, sollten jedoch mit mindestens 17V versorgt werden, damit der Schalt-MOSFET voll durchschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Teile von Leds.de&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Artikel-Nr. || Bezeichnung || Kommentar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4  || 65659 || Nichia NS6L183BT, warmweiß, CRI 80, mit Platine (Star) || bessere Farbwiedergabe bei schlechterer Effizienz: austauschbar gegen NS6L183AT-H3 (CRI 85) oder NS6L183AT-H1 (CRI 90+)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2  || 65656 || Nichia NS6W183BT, weiß, CRI 80, mit Platine (Star) ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2  || 60354 || Carclo Linse für Luxon Rebel, frosted wide || passt auch für Nichia NS6_183T&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2  || 60456 || Linsenhalter rund für Luxon Rebel, transparent || muss deutlich mit Säge und Feile angepasst werden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten ca. 27€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mechanik ===&lt;br /&gt;
Bei einer Nachttischlampe ist natürlich auch das Design eine wichtiges Merkmal. Ich bevorzuge ein klares einfaches Design und Materialien wie Glas und eloxiertes Aluminium. Die verwendeten Profile (Item, Profil X 8, leicht) ermöglichen es die Kabel und die Leistungselektronik im Inneren zu verstecken.&lt;br /&gt;
Es haben aber auch einige Kunststoffteile Verwendung gefunden, da sie mir den Verschluss der Aluminiumprofile ohne sichtbare Schrauben ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sichere Stand wird durch die Füllung des Profil X 8 80x80 mit kleinen Kieseln für Aquarien gewährleistet. Die Oberen 1 bis 2cm bleiben frei und dienen dem Lautsprecher als Resonanzraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frontplatte wird laut Zeichnung von der Schaeffer AG (Datei bei Downloads) gefertigt. Sie &amp;quot;schwebt&amp;quot; auf vier Distanzhülsen über der Steuerungselektronik. Dadurch bleibt umlaufend ein Spalt von 12mm Höhe, durch den die Steuerung per RC5 kommuniziert, die Umgebungshelligkeit gemessen wird und der Schall vom Lautsprecher abgestrahlt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Teile von Item&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Länge || Art.-Nr. || Bezeichnung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 160mm || 0.0.493.04 || Profil X 8 80x80 8N leicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 160mm || 0.0.492.88 || Profil X 8 40x40 4N leicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 480mm || 0.0.492.88 || Profil X 8 40x40 4N leicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || - || 0.0.601.13 || Gelenk X 8 40x40 mit Klemmhebel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || - || 0.0.026.07 || Standard-Verbindungssatz 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || - || 0.0.489.98 || Abdeckkappe X 8 80x80 grau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || - || 0.0.489.61 || Abdeckkappe X 8 80x40 grau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || - || 0.0.489.60 || Abdeckkappe X 8 40x40 grau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten: Item ca. 90€, Schaeffer AG ca. 25€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klemmhebel kann bei ästhetischen Bedenken auch gegen eine Schraube getauscht werden. Von zwei Standard-Verbindungssätzen wird nur die Schraube zur Befestigung des Gelenks verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bohr- und Fräsarbeiten habe ich durch [http://dw-metall.de/ Daniel Wulfänger] durchführen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 3D-Model für FreeCAD befindet sich im SVN-Repository (s.u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2D-Zeichnungen auf Anfrage per PM bei [http://www.mikrocontroller.net/user/show/mclausen Martin Clausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Teile laut Zeichnung bearbeitet worden sind, werden zunächst die Standard-Verbinder für die Verbindung von Arm und Fuß eingeschraubt. Da aus optischen Gründen kein Loch zum Festziehen der Schrauben vorhanden ist, werden die Standardverbinder vorsichtig angezogen, so dass der Arm beim Aufschieben beginnt zu klemmen. Dann wir die Fläche zwischen Arm und Fuß mit Alkohol geschmiert und der Arm mit einigen Hammerschlägen montiert. Dabei sollte eine Unterlage (z.B. ein Stück Holz) verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der Drehencoder verdrahtet und in die große Abdeckkappe geschraubt und mit Heißkleber versiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehencoder mit Kabel.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Stromversorgungsbuchse in die 80x40 Abdeckkappe geschraubt und diese in den Fuß gepresst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Durchführung Kabel.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werden die LEDs mit etwas Wärmeleitpaste und einer Isolierscheibe unter jeder Schraube montiert. Kabel werden in das Profil gefädelt und an gelötet. Ein fester Draht kann dabei nützlich sein. Dann wird die Leistungselektronik im Fuß platziert. Für die Positionierung sorgen 10 und 12 mm Distanzbuchsen jeweils mit und ohne Außengewinde.&lt;br /&gt;
Jetzt bietet sich ein kurzer Funktionstest an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Montage LEDs.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Front-LEDs werden nun die Halter modifiziert und aufgeklemmt. Dann werden die Linsen eingerastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird grober Aquarien-Kies gewaschen, gründlich getrocknet und in den Fuß gefüllt. Dabei muss ausreichend Raum für die Halter der großen Abdeckkappe gelassen werden. Diese wird nun aufgepresst. Dann wird der Fuß weiter verfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verfüllung Fuß.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden noch Steuerelektronik mit 5mm Distanzbuchsen und M3x10 Schrauben montiert. Zum Schluss wird die Frontplatte mit M3x20 Edelstahl Senk-Inbusschrauben und 12mm Distanzbuchsen befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Downloads ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://github.com/martinclausen2/Nachttischlampe.git Link zum Repository für Software, Schaltpläne, Platinen und Mechanik]&lt;br /&gt;
* [[Datei:Hex-File Nachttischlampe.zip|Hex-File jeweils für ZXLD1374 ZXLD1362 V5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wake-Up Light]]&lt;br /&gt;
* [[LED-Pendellampe]]&lt;br /&gt;
* [[LED]]&lt;br /&gt;
* Diskussion zu diesem Projekt: http://www.mikrocontroller.net/topic/297859#3182303&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:8051]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Timer und Uhren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>37.139.22.128</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Zoll_und_Abgaben&amp;diff=92350</id>
		<title>Zoll und Abgaben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Zoll_und_Abgaben&amp;diff=92350"/>
		<updated>2016-03-13T15:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;37.139.22.128: Änderung 92341 von Rufus (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Grundsätzlich==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: &lt;br /&gt;
* Sitzt der Versender in der EU, ist für Privatpersonen alles harmlos. Der Versender zahlt die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) in seinem Land und fertig. Der Zoll kommt gar nicht ins Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Juden sind unser Unglueck. Kauft nicht bei den Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest dieses Wiki-Eintrags beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Versand aus dem nicht-EU Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Zoll ist nicht doof und kennt die gängigen und weniger gängigen Tricks. Das ist deren Job. Da sind die gut drin.&lt;br /&gt;
:Wenn ein asiatischer Versender auf ein Paket in der Zollerklärung &amp;quot;&#039;&#039;Geschenk, Wert $40&#039;&#039;&amp;quot; schreibt, dann ist es fast sicher, dass sich der deutsche Zoll das genauer ansieht. Ebenso glaubt der Zoll nicht an kostenlosen Versand und nimmt regelmäßig ziemlich saftige Versandgebühren an, die dann versteuert werden. Passiert das, und kann man die echten Kosten nachweisen, kann man gegen den Steuerbescheid Widerspruch einlegen. Wie das geht, sollte in einer Rechtsbehelfsbelehrung auf dem Steuerbescheid stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gültige Informationen finden sich unter http://www.zoll.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterlagen, Mails, etc. gut durchlesen und entsprechend handeln. Wegschauen, den kleinen Doofen spielen, ignorieren usw. hilft nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kosten==&lt;br /&gt;
Bei einem Angebot aus dem Ausland (besonders Nicht-EU) sollten folgende Kosten auf jeden Fall mit einkalkuliert werden:&lt;br /&gt;
* Einfuhrumsatzsteuer&lt;br /&gt;
::Vereinfacht ausgedrückt das Äquivalent zur Mehrwertsteuer das bei der Einfuhr anfällt [http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Einfuhrumsatzsteuer/einfuhrumsatzsteuer_node.html]. Zur Zeit 19%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einfuhrzoll&lt;br /&gt;
::Hängt von der Warenart ab und ist in der EU einheitlich in der TARIC-Liste geregelt [http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds2/taric/taric_consultation.jsp]. Die gute Nachricht ist, dass viele für den Bastler interessante Waren einen niedrigen Zollsatz oder sogar gar keinen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bankgebühren (Währungsumrechnung, Kreditkartengebühren, Transfergebühren, etc.)&lt;br /&gt;
::Beliebter Beschiss eines Marktplatzes mit eigenem Zahlungsdienst: Auf dem Marktplatz werden unverbindliche &amp;quot;ca.&amp;quot; Umrechnungskurse verwendet, die &amp;quot;zufälligerweise&amp;quot; immer günstiger sind als die Umrechnungskurse, die der eigene Zahlungsdienstleister nur Sekunden später verwendet.&lt;br /&gt;
::Beliebte Falle bei Kreditkarten: Es wird mit einer günstigen prozentualen Gebühr für die Währungsumrechnung geworben, die aber wegen einer saftigen Mindestgebühr gar nicht zum Tragen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Versandgebühren (Versand, Zollpapiere)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitungsgebühren, Servicegebühren des Kurierdienstes&lt;br /&gt;
::Kurierdienste, auch DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039;, schlagen diese Gebühren nachträglich für fiktive oder reale Tätigkeiten drauf. So zum Beispiel dafür, dass sie eine Sendung vorgeblich oder wirklich beim Zoll zur Abfertigung vorstellen und die entsprechenden Papieren vorgeblich oder wirklich ausfüllen. Warum diese Gebühren nicht Teil der Versandkosten sind, bleibt das Geheimnis der Kurierdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Einige Kurierdienste sind für ihre extrem hohen Gebühren berüchtigt. Darunter zum Beispiel alle, die ihre Einfuhr in Deutschland durch die [https://www.gdsk.de/ger/index.html GDSK] erledigen lassen, wie zum Beispiel EMS China oder manchmal FEDEX. Ebenso DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Einige Kurierdienste sind dafür bekannt, dass deren Mitarbeiter schlicht und ergreifend nicht wissen was sie tun. Da werden dann mehr oder weniger zufällig Gebühren aus der Preisliste berechnet. Beliebt ist zum Beispiel, dass für jeden Einzelposten Gebühren berechnet werden, statt für die gesamte Sendung. Ebenso beliebt ist es, Gebühren, die bereits abgebucht wurden, nochmals bei Auslieferung an der Haustür zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Eigentlich ist es so, dass ein Kurierdienst vom Empfänger mit der Verzollung beauftragt werden muss, sonst kann er sich die Gebühren in die Haare schmieren. In der Praxis wird das manchmal noch ignoriert. Alternativ versuchen manche Kurierdienste den Kunden dadurch unter Druck zu setzen, dass sie eine entsprechende Benachrichtigung mit der Bitte um Auftragserteilung extrem spät versenden. So hat der Kunde praktisch keine andere Wahl, als den Auftrag zu erteilen oder es entstehen zusätzliche Lagergebühren oder die Ware geht zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Wer solche Gebühren vermeiden möchte, kann unter Umständen eine &#039;&#039;Selbstverzollung&#039;&#039; durchführen, die allerdings einige Mühe macht. Das funktioniert natürlich nur, wenn man genug Zeit hat, siehe oben. Allerdings haben Kurierdienste neben der späten Benachrichtigung noch einen Trick auf Lager:&lt;br /&gt;
::*Gebühr für die Übergabe zur Selbstverzollung&lt;br /&gt;
:::Sie kassieren also dafür, dass sie eine Leistung nicht erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Eine Sonderregelung gibt es bei der Post, aber nicht für alle Teile des Postkonzerns. Die Post berechnet bei per &amp;quot;echter&amp;quot; Post versendeter Waren keine Gebühren für die Vorführung zur Verzollung. Der zur Post gehörende Kurierdienst DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; berechnet seit dem 1.6.2014 eine &#039;&#039;Kapitalbereitstellungsprovision&#039;&#039; von 2%, aber mindestens 10€ + 19% MWSt = 11,90€. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber noch nicht alle Kosten, die anfallen können. Im schlimmsten falls entstehen z.B. noch &lt;br /&gt;
* Zollkosten durch Amtshandlungen oder Lagerung.&lt;br /&gt;
::Schon deshalb sollte man auf Schreiben oder andere Nachrichten unverzüglich reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Checkliste==&lt;br /&gt;
Checkliste für den Kauf im Ausland:&lt;br /&gt;
* Artikelbeschreibung genau lesen&lt;br /&gt;
* ist der Import überhaupt legal (Plagiat, Konformität) bzw. anmeldepflichtig&lt;br /&gt;
* Einfuhrabgaben, z.B. Einfuhrumsatzsteuer&lt;br /&gt;
* Zollgebühren (basieren auf der )&lt;br /&gt;
* Bankgebühren (Währungsumrechnung, Transferkosten)&lt;br /&gt;
* Versandkosten (bzw. was der Zoll bei kostenlosem Versand veranschlagt)&lt;br /&gt;
* Versandart und Dienstleister (hat großen Einfluss auf den Zolldurchlauf, ggf kassiert der Dienstleister die Gebühren einfach bei Lieferung an der Haustür)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praktisches==&lt;br /&gt;
===Post, DHL===&lt;br /&gt;
====Unterschied Post/DHL/Post-Paketdienst zu DHL Express====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL war ursprüngliche eine Spedition, die die Post übernommen hat. DHL enthielt auch einen Kurierdienst, der mit der Übernahme von DHL als DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; zur Post kam. Darüber hinaus begann die Post die Bezeichnung DHL auch für andere Bereiche, wie ihren ganz normalen Paketdienst zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es um Zoll und Abgaben beim Import aus dem Nicht-EU-Ausland geht, muss man zwei DHL-Bereiche innerhalb der Post unterscheiden, da die Abläufe in diesen Bereichen völlig verschieden sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;DHL: Der normale Post-Paketdienst&lt;br /&gt;
:Diese hat, wie weiter unter beschrieben, noch Sonderrechte aus der alten Zeit der Post als Behörde (Bundespost).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039;: Der mit DHL zur Post gekommene Kurierdienst&lt;br /&gt;
:DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; verhält sich wie ein Kurierdienst und hat (oder nutzt) die Sonderrechte der Post bei der Einfuhr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat zwar ein gemeinsames Logo und die selbe Konzernfarbe, aber beide dieser DHLs, der Post-Paketdienst und der Kurierdienst, arbeiten im Postkonzern so nebeneinander her. Sie haben unterschiedliche Abläufe, Verfahren und Preise. DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; ist eine eigene Welt innerhalb des Postkonzerns. DHL &#039;&#039;&#039;Express&#039;&#039;&#039; unterteilt sich intern nochmal in einen nationalen und internationalen Bereich. Dazu scheint es einen oder mehrere spezielle Bereiche an den &#039;Hubs&#039; für den Import und die Zollabwicklung zu geben. Bei all diesen Bereichen hat man den Eindruck, dass sie so nebeneinander her arbeiten und man nicht viel miteinander redet, reden möchte oder reden darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich wird vom Kunden erwartet, dass er die interne Organisation im Detail kennt. Wehe dem Kunden, der versehentlich bei der falschen Hotline anruft oder im falschen Bereich landet. Da wird schon mal behauptet, dass eine Abteilung kein Telefon hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====DHL Express====&lt;br /&gt;
DHL Express ist ein Kurierdienst, eine Spedition. So verhält sich DHL Express auch. Im Gegensatz zur Post, mit ihrem Paketdienst DHL, hat DHL Express keine Sonderrechte beim Import von Lieferungen aus dem Ausland (oder sie nutzen diese nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL Express liefert nicht an DHL Packstationen und hat keinen Zugang zu DHL Paketkästen. DHL Express gibt Lieferungen auch nicht bei der nächsten Post oder Postagentur zur Selbstabholung ab. Ebenso funktioniert der DHL Wunschfilialen-Service nicht bei Lieferungen per DHL Express.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL Express fährt nicht zustellbare Lieferungen lieber 100 km oder 200 km zu ihrer nächsten &#039;&#039;DHL Express Station&#039;&#039; zurück. Es gibt von diesen &#039;&#039;DHL Express Stationen&#039;&#039; nur 30 in ganz Deutschland. Wer nicht wirklich das Glück hat zufällig in der Nähe der richtigen Station zu wohnen hat keine Möglichkeit der Selbstabholung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist die nicht-Integration von DHL Express in den normalen DHL-Service ein ziemliches Armutszeugnis für das Post/DHL-Management.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL Express erhebt seit dem 1.6.2014 sehr kreative Gebühren. Seit dieser Zeit verlangt DHL Express eine &#039;&#039;Kapitalbereitstellungsprovision&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dhl.de/content/dam/dhlde/downloads/express/dhl-express-preise-und-laufzeiten-012015.pdf DHL Express Preisliste]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Provision für die Benutzung des DHL Express eigenen Aufschubkontos zum Zwecke der Kapitalbereitstellung für anfallende Steuern und Zölle | 2 % der verauslagten Einfuhrabgaben; mind. 10,00 EUR&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf fallen noch 19% Mehrwertsteuer an, also mindestens 11,90€ Kapitalbereitstellungsprovision. Angeblich kann man das ominöse Aufschubkonto dadurch umgehen, dass man bei DHL Express ein Kundenkonto eröffnet und DHL die Abbuchung vom eigenen Bankkonto erlaubt. Nach diversen Berichten braucht man dazu angeblich eine [http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/EORI-Nummer/eori-nummer_node.html EORI Nummer] und muss damit bei DHL Express mittels Post-Ident-Verfahren ein SEPA-Mandat erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DHL Express&#039; Verhalten macht DHL Express für Privatpersonen sehr unattraktiv. Vielleicht ist dies durchaus gewollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Post, Post-Paketdienst DHL - aber nicht DHL Express====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Post, mit ihrem Paketdienst DHL (aber nicht DHL Express) genießt bei der Einfuhr einige Sonderrechte, im Gegensatz zu Kurierdiensten wie DHL Express. Diese stammen noch aus der Zeit als die Post eine Behörde war. Daher kann es von Vorteil sein, Waren mit der Post versenden zu lassen. Allerdings vermindert sich der Vorteil immer mehr, da die Post für die frühere Amtshandlung der nachträglichen Postverzollung nun auch gebühren verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem darf die Post selber entscheiden, ob eine Sendung dem Zoll vorgeführt werden muss oder nicht. Wenn entschieden wurde eine Sendung nicht dem Zoll vorzuführen erhält sie einen grünen Aufkleber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Von zollamtlicher Behandlung befreit - Deutsche Post &#039;&#039;&amp;lt;Name des Postamts&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wird einfach zugestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führt die Post eine Sendung beim Zoll vor, und können die entsprechenden Abgaben bestimmt werden, dann kassiert die Post diese Abgaben für den Zoll bei der Auslieferung der Sendung an der Haustüre. Dafür berechnet die Post keine Gebühren. (Siehe http://www.zoll.de/SharedDocs/Boxen/DE/Fragen/0074_sendungen_direkt_zugestellt.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führt die Post eine Sendung beim Zoll vor, und die entsprechenden Abgaben können nicht bestimmt werden, weil zum Beispiel keine glaubhafte Rechnung vorliegt, oder es besteht der Verdacht die Einfuhr ist nicht legal [http://www.mikrocontroller.net/attachment/249800/CCI06032015_00000.jpg], übergibt die Post die Sendung an ein Zollamt. Im Gegensatz zu Kurierdiensten, bei denen die Sendungen immer beim nächsten Zoll am Einfuhrort (Flughafen, Seehafen) landet, ist dies ein dem Empfänger relativ naheliegendes, zuständiges Zollamt. Die Sendung kommt also schon mal halbwegs in die richtige Richtung und bleibt, im Gegensatz zu Kurierdiensten, nicht am Flughafen oder im Hafen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall erhält man von der Post eine Aufforderung entsprechende Unterlagen beim Zollamt einzureichen (siehe http://www.zoll.de/SharedDocs/Boxen/DE/Fragen/0075_sendung_liegt_beim_zoll.html) Reicht man die Unterlagen persönlich ein werden diese überprüft, man zahlt direkt und nimmt die Sendung mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man die Post mit der sogenannten nachträglichen Postverzollung beauftragen. Die Post verlangt dafür seit August 2015 eine Gebühr von 28,50 Euro. Dazu kommen die eigentlichen Zollgebühren, Abgaben und Steuern. Man muss natürlich trotzdem die vom Zoll geforderten Unterlagen bereitstellen. Der Zoll übergibt nach der Berechnung der Abgaben die Sendung wieder der Post. Die stellt die Sendung zu und kassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diverses===&lt;br /&gt;
Praktische Regelungen (Stand Anfang 2014):&lt;br /&gt;
* Geschenke von Privatpersonen bis 45 EUR gehen meist ohne weitere Abgaben durch.&lt;br /&gt;
* Waren bis 150€ sind zollfrei, ab 22€ fallen jedoch 19% Umsatzsteuer an.&lt;br /&gt;
* Einfuhrabgaben von weniger als 5 Euro werden nicht erhoben.&lt;br /&gt;
* ... manchmal hat man einfach Glück. Da hatte der Zoll dann wohl was wichtigeres zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Merkwürdigkeiten===&lt;br /&gt;
====Diverses====&lt;br /&gt;
Gerade bei asiatischen Versendern kann man immer wieder diverse Merkwürdigkeiten erleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es wird behauptet die Ware sei bereits in Deutschland oder der EU. In Wirklichkeit wird sie dann z.B. aus China versendet und man wird unvorhergesehen mit zusätzlichen Abgaben konfrontiert. Eventuell hilft eine Beschwerde beim Marktplatz über den man gekauft hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Absender der Sendung stimmt nicht mit dem Verkäufer überein.&lt;br /&gt;
:Das ist bei chinesischen Verkäufern völlig normal. Die agieren gerne mit mehreren Fantasienamen gleichzeitig auf Marktplätzen wie eBay und/oder der Verkäufer betreibt Dropshipping [http://de.wikipedia.org/wiki/Streckengesch%C3%A4ft].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Zollinhaltserklärung auf der Sendung hat rein gar nichts mit dem Inhalt der Sendung zu tun.&lt;br /&gt;
:Leider ist das bei chinesischen Versendern auch völlig normal. Zum Teil ist es einfach Schlamperei, zu Teil ist es der Versuch Zölle zu umgehen. Einige chinesische Versender preisen eine falsche Zolldeklaration sogar als Service an. Natürlich kennt der deutsche Zoll diesen &amp;quot;Trick&amp;quot; nur allzu gut (siehe [http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Post-Internet/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Zoll-und-Steuern/Geschenksendungen/frage_6.html]). Bestenfalls nützt er nichts, im schlimmsten Fall erregt die Sendung damit die besondere Aufmerksamkeit des Zolls. Leider kann man chinesischen Versendern diese Unsitte nicht ausreden. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
* Fehlen von jeglichen Versandpapieren (Rechnung, Lieferschein, etc.)&lt;br /&gt;
:Auch das ist bei chinesischen Versendern völlig normal und verzögert eventuell die Zollabfertigung. Auch diese Unsitte kann man chinesischen Versendern nicht ausreden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sendung enthält eine dubiose (unbekannte Firma, Postfach) Rücksendeadresse in Deutschland. &lt;br /&gt;
:Der Versender benutzt einen Dienstleiter, der für ihn nicht zustellbare Sendungen einsammelt. Versendet wurde trotzdem aus dem Ausland. Der Dienstleister hinter der Adresse will mit irgendwelchen Problemen bei der Einfuhr nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Versand dauert lange und der Versender behauptet die Ware liegt beim Zoll.&lt;br /&gt;
:Das ist eine beliebte Ausrede, die aber nicht stimmt. Der Zoll sammelt keine Ware um sie später zu kontrollieren, sollte man sich beim Zoll langweilen. Der Zoll ist permanent ausgelastet oder überlastet. Der muss sich nichts &amp;quot;für schlechte Zeiten aufheben&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wahrscheinlicher ist dass die Ware (noch) nicht versendet wurde, sie verloren ging, der Spediteur/Kurier überlastet ist und die Ware noch gar nicht beim Zoll vorgeführt hat (Ware liegt im Container im Lager des Spediteurs) oder die angeblich per Luftpost versendete Ware dümpelt noch in irgendeinem Seecontainer auf einem Seelenverkäufer herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das man vom Versender mit einer Lüge bedacht wurde, merkt man zum Beispiel dann, wenn die Ware ohne Trackingnummer versendet wurde. Woher will der Versender ohne Tracking wissen, wo sich die Ware gerade befindet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es kann passieren, dass ein Versender mit seiner lokalen Post versendet und die Auslieferung in Deutschland trotzdem durch einen Kurierdienst und nicht durch die deutsche Post erfolgt - mit für Kurierdiensten üblichen Zusatzgebühren. Beispiel EMS China -&amp;gt; GDSK.&lt;br /&gt;
:In diesem Fall hat die Post des Absenders aus Kostengründen eine Vereinbarung mit dem Kurierdienst und hat die Sendung an den Kurierdienst übergeben. Der Zoll sieht nur die Einfuhr durch den Kurierdienst und behandelt die Einfuhr entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;Querschläger&#039;&lt;br /&gt;
:Da kommt eine Lieferung aus China plötzlich mit der Post zum Beispiel aus Singapur, den Niederlanden oder Großbritannien. Das ist ein Zeichen für die Kreativität chinesischer Versender wenn es um das Einsparen von Versandgebühren geht. Der Versender hat die Ware auf anderem Weg (Seefracht, Kurier) in das entsprechende Land verbracht und der dortigen Post übergeben. Ein solches Vorgehen bricht regelmäßig das Tracking. &lt;br /&gt;
:Beim diesem Weiterversand per Post kann es passieren, dass die Auslands-Post die Sendung ebenfalls an ein deutsches Binnenzollamt übergibt wenn sie das für nötig hält. Dann erhält man vom Zollamt eine Benachrichtigung über eine Sendung aus einem Land aus dem man eventuell gar keine Sendung erwartet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Manche Versender übernehmen mit ihren Versandgebühren auch die Umsatzsteuer, Zoll und Kuriergebühren. Leider kommt es immer wieder vor, dass der Kurierdienst sich nicht an die Vereinbarung mit dem Versender gebunden fühlt und trotzdem noch Gebühren für die Vorführung beim Zoll und Zollgebühren verlangt. Der einzige, der einem in so einem Fall helfen kann ist der Versender. Als Empfänger wird man von Kurierdiensten nicht ernst genommen, es lohnt sich nicht mit denen zu diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eBay Global Shipping Program, Pitney Bowes====&lt;br /&gt;
eBay bietet für US-Versender einen Dienst an, bei dem ein Dienstleister, Pitney Bowes, den Versand nach Deutschland übernimmt (&#039;&#039;Global Shipping Program&#039;&#039;). Da viele US-Versender sich bei dem Gedanken an einen Versand ins Ausland ins Hemd scheißen, nehmen sie immer häufiger diese Dienstleistung in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienstleister wird vom Käufer, also von uns, bezahlt. Die in eBay-Angeboten angezeigten Gebühren sind nur unverbindliche Schätzungen und man verpflichtet sich laut AGB [http://pages.ebay.de/shipping/globalshipping/buyer-tnc.html#programfees] alles zu zahlen was später verlangt wird. Ebenso stimmt man zu, die zolltarifliche Einstufung der Ware durch den Dienstleiter nicht zu hinterfragen. Man liefert sich auf Gedeih und Verderben dem Dienstleister aus, der irgendwo in Kentucky seine Entscheidungen fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt, dass der Dienstleister den Transport nicht selbst durchführt, sondern eigenständig einen Kurier aussucht. Man hat keine Kontrolle darüber mit welchem Kurierdienst die Ware geliefert wird und was der beim deutschen Zoll veranstaltet. Es gibt Berichte im Internet, dass der Dienstleister gut verpackte Ware umpackte und die Verpackung aus Kostengründen durch eine leichte, aber ungeeignete ersetzte. Die Ware wurde dann einem billigen Kurier ohne Transportversicherung übergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pitney Bowes Kerngeschäft ist die Herstellung von Frankiermaschinen und anderen Gerätschaften für die Sortierung und den Transport von Post. Man hat es mit der geballten Kompetenz eines Herstellers von Stempelsystemen im internationalen Zollsystem zu tun. Ähm ja ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig unklar ist, ob Pitney Bowes die über das System kassierte Einfuhrumsatzsteuer an den deutschen Fiskus entrichtet. In den AGBs ist der Käufer dafür verantwortlich. Bei ebay wird man aber darüber getäuscht, es heisst, dass &amp;quot;Keine zusätzlichen Gebühren bei Lieferung!&amp;quot; anfallen würden.&lt;br /&gt;
Tatsächlich interessiert das das Zollamt nicht, und die Einfuhrumsatzsteuer musste erneut entrichtet werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dynamic Currency Conversion (DCC)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bietet ein Verkäufer in einem Nicht-Euroland eine Kartenzahlung in Euro an sollte man vorsichtig sein. Wahrscheinlich verwendet er Dynamic Currency Conversion (DCC) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DCC ist ein Verfahren bei der Bezahlung mit Kreditkarte oder anderen Karten, bei Zahlungen in ausländischer Währung (also nicht Euro), welches häufig zu Ungunsten des Zahlenden ausgenutzt wird. Der Trick liegt in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Verwendung sehr ungünstiger Wechselkurse,&lt;br /&gt;
* dem Aufschlagen von diversen erfundenen Gebühren für den Service, &lt;br /&gt;
* der Unwissenheit des Käufers über den offiziellen Wechselkurs und möglicher Gebühren,&lt;br /&gt;
* dem verklausulierten Angebot von DCC &amp;quot;Do you want to pay in Euros?&amp;quot;. Der Zahlende soll nicht merken dass er DCC &amp;quot;gewählt&amp;quot; hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise rechnen bei Auslandszahlungen der Verkäufer in seiner Landeswährung gegenüber dem Käufer und Kreditkartenunternehmen ab. Erst das Kreditkartenunternehmen rechnet die Landeswährung in die Währung des Käufers (Euro) um. Dabei ist das Kreditkartenunternehmen an gesetzliche Vorgaben zum Währungskurs gebunden. Zusätzlich erhebt das Kreditkartenunternehmen eine Gebühr. Auch bei der Gebühr gibt es gesetzliche Beschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei DCC bietet der Verkäufer dem Käufer eine Abrechnung in Euro, also nicht in seiner Landeswährung, an. Die Umrechnungskurse, die dabei verwendet werden sind typischerweise sehr ungünstig. Die Abrechnung erfolgt nicht direkt gegenüber dem Kreditkartenunternehmen, sondern einem Dritten, einem sog. Acquirer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Acquirer legt den für den Kaufer ungünstigen Umrechnungskurs willkürlich fest. Er zahlt den Verkäufer in seiner Landeswährung aus, plus einem Bonus (&amp;quot;Schmiergeld&amp;quot;). Der Bonus soll den Verkäufer animieren so viele Kunden wie möglich zu DCC zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Acquirer rechnet die Landeswährung in Euro um. Dabei berechnet er, zusätzlich zum ungünstigen Wechselkurs willkürlich Gebühren in Euro. Er belastet dann die Kreditkarte des Kunden in Euro, einschließlich seiner Gebühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Summe ist es sehr wahrscheinlich, dass die bei DCC anfallenden Gebühren und der ungünstige Wechselkurs höher sind, als wenn das Kreditkartenunternehmen umrechnet und Gebühren erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Beschwerden=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurierdienste, die Post, DHL, etc. sind alle ziemlich immun gegen Beschwerden oder Bitten um Hilfe. Sie haben kein Problem damit Beschwerden hartnäckig zu ignorieren. Man kann es als &amp;quot;Erfolg&amp;quot; werten, wenn man wenigstens so weit vorgedrungen ist, dass man nach ein paar Wochen einen nutzlosen, nicht unterschriebenen Formbrief &amp;quot;&#039;&#039;Was mit der an Sie gerichteten Sendung geschehen ist, können wir nicht feststellen.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat Kundenservice Deutsche Post.&amp;lt;/ref&amp;gt; erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was je nach Situation helfen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beim Absender beschweren&lt;br /&gt;
:Kurierdienste, die Post, DHL etc. nehmen Absender ernster als Empfänger. Aus deren Sicht ist der Absender, nicht der Empfänger, der Kunde. Denn formal beauftragt der Absender und zahlt die Gebühr an den Kurierdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentlich über Facebook oder Twitter beschweren&lt;br /&gt;
:Aus Gründen, die sie vermutlich nicht einmal selbst kennen, werden die Unternehmen bei öffentlichen Beschwerden über Facebook oder Twitter plötzlich sehr aktiv. So antwortet DHL auf Twitter häufig mit einer speziellen E-Mail Adresse, über die die Beschwerde dann bearbeitet wird, während Beschwerden an DHLs offizielle Serviceadresse unbeantwortet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gelegentlich fahren Kurierdienste irgendwelche Imagekampagnen. Diese Kampagnen sollte man nicht allzu ernst nehmen. Sollte die Kampagne im &amp;quot;Social Web&amp;quot; laufen kann man sie allerdings nutzen um eine Beschwerde noch öffentlichkeitswirksamer anzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Hilfreiche Links=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* http://www.zoll.de/&lt;br /&gt;
* Muster: http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Zollbefreiungen/Aussertarifliche-Zollbefreiung/Absatzfoerderung/Warenmuster-und-proben/warenmuster-und-proben_node.html&lt;br /&gt;
* Geschenke: http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Post-Internet/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Verfahren/frage_4.html?nn=115522&lt;br /&gt;
* geringer Wert: http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Post-Internet/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Zoll-und-Steuern/Sendungen-mit-geringem-Wert/sendungen-mit-geringem-wert.html&lt;br /&gt;
* Kosten allgemein: http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Post-Internet/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Zoll-und-Steuern/zoll-und-steuern_node.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>37.139.22.128</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=LED-Pendellampe&amp;diff=92349</id>
		<title>LED-Pendellampe</title>
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		<updated>2016-03-13T15:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;37.139.22.128: Änderung 92340 von Rufus (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von [http://www.mikrocontroller.net/user/show/mclausen Martin Clausen]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Ziel bei diesem Projekt war die helle, gleichmäßige, farbgetreue und blendfreie Beleuchtung eines Wohnzimmer-Tisches. In einer Variante wird die gleiche Elektronik auch in einer Lampe in der Küche verwendet. Auch hier wird fuer den Lampenschirm Judenhaut verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann greifen die Buerger endlich zur Flinte und bringen die Drecksau Joachim Gauck zur Strecke? Dieser Dreckspfaffe gehoert erschossen und sein Kadaver verbrannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Features für den Nutzer ===&lt;br /&gt;
* Bedienung über Tasten &amp;amp; Drehencoder oder per IR-Fernbedienung&lt;br /&gt;
* Behält Dimstufe auch nach Abschalten der Versorgungsspannung&lt;br /&gt;
* Unterstützt Bewegungsmelder, wertet Umgebungshelligkeit aus&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeit an Umgebungslicht&lt;br /&gt;
* Temperaturüberwachung der LED&lt;br /&gt;
* RGB-Status-LED&lt;br /&gt;
* Konfigurierbar via Menü&lt;br /&gt;
* Koppelbar mit anderen Lampen&lt;br /&gt;
* LCD optional&lt;br /&gt;
* Leuchtet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
* MCU &lt;br /&gt;
** NXP 89LPC935, 8051 mit 2-Takt Kern&lt;br /&gt;
** 8k Byte Flash (ca. 6,4k Byte ohne LCD belegt), 768 Byte RAM, 512 Byte EEPROM, ISP&lt;br /&gt;
** 3 Volt, niedriger Stromverbrauch&lt;br /&gt;
** interne Takterzeugung&lt;br /&gt;
* Kommunikation&lt;br /&gt;
** Empfängt IR-Signale gemäß RC5-Protokoll&lt;br /&gt;
* Stromversorgung&lt;br /&gt;
** Dimmbares Osram Konstantstrom-Netzteil mit LEDset&lt;br /&gt;
** Stellt 12V zur Versorgung der Steuerung bereit&lt;br /&gt;
** Standby-Leistungsaufnahme von 1,5W&lt;br /&gt;
** Alternativ Netzteil von Meanwell bietet größeren Dimbereich und eine niedrigere Standby-Leistungsaufnahme&lt;br /&gt;
** Netzteile können per PWM-Signal oder 0-10V Analogsignal gesteuert werden (Bestückungsoptionen)&lt;br /&gt;
** LEDs können alternativ mit Konstantspannung direkt via PWM gedimmt werden (Bestückungsoptionen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LEDs&lt;br /&gt;
** Nichia NS6W183 mit CRI90+ auf Streifen-Alu-Kern-Platinen&lt;br /&gt;
** Kann nach zu beliebig angepasst werden&lt;br /&gt;
** Überwachung der Temperatur via KTY81-220, bei Überschreitung von ca. 70°C abdimmen, Abschaltung bei 90°C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechanik&lt;br /&gt;
** Konstruktion aus eloxierten Aluminium Profilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software&lt;br /&gt;
** Open Source C für SDCC 3.3&lt;br /&gt;
** Verwendet Stromsparmodi der MCU&lt;br /&gt;
** State-Machines für RC5-Dekodierung&lt;br /&gt;
** LCD per #define aktivierbar&lt;br /&gt;
** Helligkeit wird erst nach einigen Sekunden ohne Bedienvorgang gespeichert, um das EEPROM zu schonen&lt;br /&gt;
** Viele Parameter vom Benutzer konfigurierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei maximaler und minimaler Leistung&lt;br /&gt;
[[Bild:PendellampeMax.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:PendellampeMin.jpg|214px]]&lt;br /&gt;
* Variante als Küchenlampe&lt;br /&gt;
[[Bild:KuechenlampeMax.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:KuechenlampeMin.jpg|195px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden alle bei den gleichen fixen Kamera-Einstellungen aufgenommen. Der effektive dimmbare Bereich liegt zwischen 25 und 100%. Mit dem Netzteil von Meanwell ist ein größer Dim-Bereich möglich.&lt;br /&gt;
Die Küchenlampe ist in der Leistung durch die Kühlmöglichkeiten des verwendeten Aluminium-Profils beschränkt. Die Küchenlampe verwendet zwei LED-Module mit einer Farbtemperatur von 2700K.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem kurzem Tastendruck wird zwischen Standby und Betrieb gewechselt. Ein langer Tastendruck aktiviert das Optionsmenü, bzw. verlässt dieses wieder. Bei einem sehr langen Tastendruck wird der Tastendruck ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Hauptmenü&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Funktion || Status-LED || Erklärung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Standby || rot || LED nicht bestromt, IR-Signale, Umgebungshelligkeit und Bewegungsmelder werden ausgewertet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betrieb || weiß || LED bestromt, IR-Signale und Temperatur werden ausgewertet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betrieb || rot aufblinkend || minimale Helligkeit erreicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betrieb || grün aufblinkend || maximale Helligkeit erreicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Optionsmenü || blau, blinkend || Wahl der Option über Drehencoder und Taste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tastendruck ignorieren || grün || Tastendruck wird nach dem loslassen ignoriert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Übertemperatur || weiß / rot, blinkend || Temperatur der LED erhöht, Leistung reduziert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Übertemperatur || rot, blinkend || Temperatur der LED zu hoch, Abschaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Optionsmenü wird die Option durch die Anzahl der blauen Blitze der Status-LED angezeigt. Bei der Wahl eines Menüpunktes durch Tastendruck, gibt die Status-LED durch ihre Farbe die Einstellung der Option wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Optionsmenü&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nr. || Funktion || Status-LED || Erklärung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || Min. Light || blau || minimale Helligkeit beim Einschalten der LED&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || Offset Light || blau || minimales Ausgangssignal, ab dem das Netzteil anfängt die LED zu bestromen, wird auf das Netzteil eingestellt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || Light Alarm || wechselt Farbe nach Wert || maximale Helligkeit der LED beim Ende eines Alarms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || Light Fading || wechselt Farbe nach Wert || Dauer des Dimmens bei einem Alarm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || Detector Timeout || wechselt Farbe nach Wert || Zeit in Minuten nach der die LED nach der Detektion einer Bewegung ausgeschaltet wird, der Wert null schaltet den Bewegungsmelder ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || Det.Bright.Limit || wechselt Farbe nach Wert || maximale Helligkeit, bei der der Bewegungsmelder noch aktiv ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || Set RC Address || wechselt Farbe bei Empfang eines gültigen RC5-Codes || Lernt RC5 Adresse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || Receiver Mode  || wechselt Farbe nach Wert || bestimmt das Zusammenspiel mit anderen Lampen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9 || Reset settings || wechselt Farbe für Freigabe des Resets || Setzt Steuerung auf Werkseinstellungen zurück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || LCD Contrast || - || nur mit LCD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11 || Version || - || nur mit LCD&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Software besteht aus folgenden Teilen:&lt;br /&gt;
* Hauptschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interrupt-Routinen&lt;br /&gt;
** RC5 Decoder, ausgelöst durch Timer 0 mit 4,5kHz, mit Software Timer auch Auswertung der Drehencoder bei 500Hz&lt;br /&gt;
** Update PWM-Werte mit 40Hz und Einlesen der Tasten usw., ausgelöst durch Timer aus RTC der MCU bei 10Hz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Initialisierung der MCU&lt;br /&gt;
** Core Funktionen, hauptsächliche Stromsparfunktionen&lt;br /&gt;
** I/O Pins&lt;br /&gt;
** Interne RTC als 40Hz Taktgeber: 6*10^6/4/128/40&lt;br /&gt;
** Watchdog wird abgeschaltet&lt;br /&gt;
** ADC fixed channel, single conversion mode für ADC0&lt;br /&gt;
** DAC&lt;br /&gt;
** CCU output compare: non-inverted PWM, PLL: auf Lock-in abwarten&lt;br /&gt;
** Interrupts freischalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* RC5 Decoder&lt;br /&gt;
Der RC5 Decoder beruht auf einer State-Machine, die schrittweise die einzelnen Bits erkennt und dann in Adresse und Daten zerlegt. Nach der Erkennung eines kompletten Komandos wird steht rCounter auf dem Wert 12 und das Hauptprogramm beginnt mit der Decodierung (Aufruf &amp;quot;DecodeRemote()&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswertung Tasten&lt;br /&gt;
Es werden die Tasten entprellt und die Dauer des Tastendrucks wird festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Messung der externen Helligkeit&lt;br /&gt;
Der SFH320 Fototransistor wird über durch die Portpins umschaltbare Vorwiderstände von 3V aus bestromt. Mittels ADC wird dann der Spannungsabfall über dem Fototransistor gemessen. Am Bereichsende des ADC wird dann entsprechend auf den größeren oder kleiner Vorwiderstand umgeschaltet. Die Portpins wechseln für die Umschaltung zwischen Open-Drain und Push-Pull. Der Ausgabewert ist immer 1. Die Messwerte werden entsprechend ihrem Bereich gewichtet und durchlaufen einen exponentiellen Mittelwert-Filter.&lt;br /&gt;
Da der DAC des ADCs für die Helligkeitsmessung für die Ausgabe des Analogsignals an das Netzteil verwendet wird, ist eine Helligkeitsmessung nur im Standby möglich.&lt;br /&gt;
Beim Einschalten erfolgt zunächst eine Helligkeitsmessung bevor die LED bestromt wird, um den Strom entsprechend der Umgebungshelligkeit anzupassen.&lt;br /&gt;
Der Fototransistor muss gegen das Licht der Status-LED geschirmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bewegungsmelder&lt;br /&gt;
Wenn der Eingang Bewegungsmelder aktiviert ist und die Helligkeit unter der eingestellten Schwelle liegt, kann durch ein Pegel von 0V am Pin 1.3 für die zuvor eingestellte Zeit, die LED aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Temperaturüberwachung&lt;br /&gt;
Die Temperatur wird vom OPV für den ADC in den Bereich zwischen 25°C und 125°C skaliert. Mit 10Hz werden die Werte digitalisiert und dann stark gefiltert. Jeden Zyklus wird geprüft, ob die Temperatur niedrig ist (LED wird nach Helligkeitseinstellung bestromt), über der ersten Schwelle liegt (LED wird weniger als nach nach Helligkeitseinstellung bestromt) oder über der zweiten Schwelle liegt (LED wird abgeschaltet). Nach einer temperaturbedingten Abschaltung wird erst nach dem Unterschreiten der ersten Schwelle wieder eingeschaltet. Während dessen blinkt die Status-LED rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektronik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stromversorgung der LED-Kette erfolgt über ein steuerbares Konstantstrom-Netzteil vom Typ Osram OT 45/220-240/700 LTCS ( [http://www.distrelec.de distrelec] , 46,05€). Es bietet eine maximale Ausgangsleistung von 45W und eine maximale Ausgangsspannung von 120V. Je nach Ausgangsspannung werden maximal 350mA (120V) bis 700mA (64V) geliefert. Das Netzteil wird dafür per DIP-Schalter konfiguriert. Zusätzlich gibt es einen LEDset Anschluss, der zur Versorgung von externen Komponenten 12V bei max. 50mA und einen analogen 0-10V Steuereingang bietet.&lt;br /&gt;
Negativ fallen der minimale Laststrom von 100mA und der Standby-Verbrauch von 1,5W auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann das LED-Netzteil LCM-60 (60W, 2-90V) oder LCM-40 (40W, 2-100V) von Meanwell ([http://www.reichelt.de Reichelt] , 45,20€ bzw.41,75€) verwendet werden, wenn man sich auf auf 2 LED-Module beschränkt. Diese können dann im Strom auch komplett von 0 bis 100% gesteuert werden. Dies kann auch per 10V PWM Signal erfolgen (also nicht direkt vom Mikrocontroller!). Das Netzteil bietet zusätzlich einen Anschluss zur Temperaturüberwachung per NTC. Der Standby-Verbrauch beträgt weniger als 1W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steuerung gruppiert sich um eine MCU von NXP der 8051 Serie. Das Steuersignal wird per PWM mit der CCU (0/Ub PWM Signal) oder per DAC (0-10V) erzeugt. Das kärgliche On-Chip der klassischen 8051 hat NXP um 512 Byte aufgebessert, was die Programmierung mit dem SDCC erleichtert. Die Einstellungen werden im internen EEPROM abgelegt. Der interne Takt ist für RC5-Dekoder und PWM-Erzeugung ausreichend.&lt;br /&gt;
Die Software sollte auch einfach auf einen Atmel AVR o.ä. portiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MCU und der IR-Empfänger werden durch einen sparsamen Linearspannungsregler mit 3,0V oder 3,3Vversorgt. LP2951-3.X oder LP2950-3.X vertragen die 12V Eingangsspannung leicht. Sie sind jedoch nur mit Tanal-Kondensator am Ausgang zu betreiben. Die Nachbauten von Taiwan Semiconductor (TS295X-3.X) funktionieren auch mit Keramikkondensatoren. Je nach Betriebsspannung muss die Verstärkung des Analogausgangs angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausgangssignal des DAC wird von einem OPV verstärkt, um den Signalhub bis 10V zu erreichen. Der Ausgang des OPV muss von vom LEDset Ausgang mittels 270 Ohm entkoppelt werden, sonst flackern die LEDs.&lt;br /&gt;
Das PWM-Signal wird mittels eines NPN-Transistors oder MOSFETS auf Betriebsspannungs-Niveau gehoben.&lt;br /&gt;
Je nach Anforderung sollte nur &#039;&#039;&#039;eine&#039;&#039;&#039; Variante also PWM &#039;&#039;&#039;oder&#039;&#039;&#039; analog Steuerung bestückt werden.&lt;br /&gt;
LED-Streifen für Konstantspannungsbetrieb können direkt per PWM gedimmt werden. Dazu wird die Software-Variante &#039;Noninverted PWM&#039; verwendet und ein MOSFET wie IRLML 6344 als Ausgangsstufe verwendet. Der Gate-Vorwiderstand sollte dann bei 100 Ohm liegen, der Pull-Down bei 47k Ohm. Für den Betrieb bei 24V sind die Spannungsfestigkeit von Suppressordiode und Keramikkondensatoren zu prüfen. Außerdem sollte mit dem Oszi überprüft werden, ob es zu Überschwingern der Drai-Source-Spannung beim Abschalten des MOSFETS kommt. In diesem Fall kann eine Z-Diode mit z.B. 27V helfen. Die Vorwiderstände der RGB-LED erhöhen sich auf 4,7k Ohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steuerplatine trägt eine 5*2 polige Pfostenleiste, diese dient primär zur Programmierung der MCU, kann aber auch für Erweiterungen verwendet werden.&lt;br /&gt;
Statt auf einer geätzten Platine, lässt sich die Schaltung aber auch leicht auf einer Lochrasterplatine aufbauen, wenn man noch einer &amp;quot;sockelbaren&amp;quot; MCU im PLCC habhaft werden kann (oder die Portierung auf eine andere MCU durchführt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MCU wird mit der kostenlosen Software [http://www.flashmagictool.com/ FlashMagic] und einer [http://www.keil.com/mcb900/mcb900-schematics.pdf Schaltung von Keil] über RS232 geflasht. Bei der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte beachtet werden:&lt;br /&gt;
* Die Kondensatoren auf der Steuerungsplatine müssen schnell genug entladen werden können, damit die MCU beim Start in den Programmiermodus gebracht werden kann. Eine zusätzliche Last von z.B. 100 Ohm über die Betriebsspannung hilft.&lt;br /&gt;
* Es muss keine &amp;quot;echte&amp;quot; RS232 Schnittstelle sein. Ein USB-RS232 Adapter mit FTDI-Chip funktioniert bei mir auch.&lt;br /&gt;
* Einstellungen Flash Magic:&lt;br /&gt;
** Select: 89LPC936 oder 89LPC935 je nach Chip&lt;br /&gt;
** Baud Rate: 7200&lt;br /&gt;
** Interface: None (ISP)&lt;br /&gt;
** Oscillator (MHz): 7,373&lt;br /&gt;
** Erase block used by Hex File&lt;br /&gt;
* Die Device Configuration wird wie folgt geschrieben: interner Oszillator, Rest-Pin aus, Brown-out an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Programmierung der MCU muss diese im Optionsmenü unbedingt auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optoelektronik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der LEDs wird primär von den Wünschen nach der Lichtwirkung bestimmt. Es wurden 3 LED-Leisten Typ &amp;quot;PowerBar LED Leiste, 12 Nichia LEDs, CRI 90+&amp;quot; von [http://www.leds.de/LED-Leisten-Module/High-Power-LED-Leisten/PowerBar-LED-Leiste-12-Nichia-LEDs-CRI-90.html Leds.de] in das Leuchtenprofil sorgfältig eingeklebt (WK 709-5ML, [http://www.reichelt.de Reichelt]). Die kalte Variante ist mit 6500K wirklich recht kühl, die meisten werden die Variante mit 2700K bevorzugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten ca. 75€ + Kleber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mechanik ===&lt;br /&gt;
Bei einer Lampe ist natürlich das Design eine wichtiges Merkmal. Ich bevorzuge ein klares einfaches Design und Materialien wie Glas und eloxiertes Aluminium. Die verwendeten Profile ermöglichen es die Kabel und die Leistungselektronik im Inneren zu verstecken. Zwei IR-Empfänger &amp;quot;schauen&amp;quot; aus den Enden des Vierkant-Rohres nach RC5-Signalen.&lt;br /&gt;
Das Alu-Leuchtenprofil gibt es mit opaler oder klarer Abdeckung. Die opale schluckt deutlich Licht, was jedoch genug vorhanden ist, belohnt aber mit gleichmäßiger, blendfreier Beleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Mechanik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Länge || Bezeichnung || Preis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 850mm || Alu-Leuchtenprofil 80mm breit, Abdeckung opal oder klar, Nr. 9458020, [http://www.pur-led.de/LED-Aluminiumprofile/LED-Alu-U-Profile/LED-Aluminium-U-Profil-80mm-silber-eloxiert-mit-Abdeckung.html pur-led] || 99,75€ mit Zuschnitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || - || Abdeckkappen, Nr. 94580201, [http://www.pur-led.de/LED-Aluminium-Profile/LED-Alu-Zubehoer/LED-Endkappe-fuer-LED-Aluminium-U-Profil-Wide-15x23mm-ohne-Kabeldurchgang.html pur-led] || 19,98€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 160mm x 22,0mm || Profil-Gehäusehalbschale, KOH-2160, [http://www.reichelt.de Reichelt] || 6,70€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 160mm x 42,4mm || Profil-Gehäusehalbschale, KOH-6160, [http://www.reichelt.de Reichelt] || 8,45€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 105mm x 64,4mm || Deckelsatz für Profil-Gehäusehalbschale, DPL 2-6, [http://www.reichelt.de Reichelt] || 7,75€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || - || Kabelzugentlastungschelle, KAZU 0440, [http://www.reichelt.de Reichelt] || 0,36€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 850mm || Alu-Vierkantrohr 25mmx25mm, eloxiert, aus dem Baumarkt ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 4m || Leitung für Halogenseilsysteme mit transparenter Isolierung, aus dem Baumarkt || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 3D-Model für FreeCAD befindet sich weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2D-Zeichnungen auf Anfrage per PM bei [http://www.mikrocontroller.net/user/show/mclausen Martin Clausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Downloads ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:LED-Pendellampe.zip]] Schaltpläne und Layout als Eagle Dateien, hex-File, 3D-Model für FreeCAD&lt;br /&gt;
** Es sind noch Platinen und MCU vorhanden, bitte bei Interesse beim Autor melden!&lt;br /&gt;
* [https://github.com/martinclausen2/Lampensteuerung.git Link zum Repository für die Software und Schaltpläne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nachttischlampe]]&lt;br /&gt;
* [[Wake-Up Light]]&lt;br /&gt;
* [[LED]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:8051]]&lt;/div&gt;</summary>
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