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	<title>Mikrocontroller.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-11T03:16:54Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=EMV&amp;diff=14575</id>
		<title>EMV</title>
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		<updated>2006-04-03T01:51:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.25.106.49: Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;EMV&#039;&#039;&#039; steht für elektromagnetische Verträglichkeit und bezieht sich auf die Eigenschaft von Geräten  entweder durch äussere elektromagnetische Felder in ihrer Funktion gestört werden zu können oder selbst deratige Wechselfelder (auch &amp;quot;reine&amp;quot; magnetische und elektrostatische Wechselfelder) auszusenden (Emission). Um diese Probleme zu minimieren wurden Normen eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Entstehung unerwünschter HF Abstrahlung:&lt;br /&gt;
* jede Leiterbahn wirkt als Induktivität und hat zu benachbarten Bauteilen und Leiterbahnen eine gewisse Kapazität. Es können Resonanzkreise entstehen die EMV Probleme unerwartet erschweren können. HF-Ströme bzw extrem kurze Impulse können induktiv oder kapazitiv ausgekoppelt werden. Leiterbahnen wirken letztendlich immer wie kleine Antennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tips für die Geräteentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* niedrige Versorgungsspannung verbessert die Situation auf der Emissionseite, da so auch geringere Ströme mit geringenen Magnetfeldern (und elektromagnetischen Feldern) entstehen. Auf der Immissionsseite kann die Situation sich aber verschlechtern.&lt;br /&gt;
* Prozessortakt möglichst niedrig wählen.&lt;br /&gt;
* Prozessortakt wenn möglich als spread-spektrum.&lt;br /&gt;
* besonders breite Leiterbahnen für Vss und Vcc&lt;br /&gt;
* Leiterbahnen nicht eckig führen, sondern möglichst kurz, in weichen Kurven, und möglichst breit.&lt;br /&gt;
* Stützkondensatoren möglichst nahe am Verbraucher. Dies minimiert kurze hochfrequente Ströme bei hochfrequentem, impulsartigem Verbrauch.&lt;br /&gt;
* Einsatz von Filtern bei Stromversorgung soweie allen Ein- und Ausgängen.&lt;br /&gt;
* unbenutzte digitale Eingänge nicht offen lassen, sondern erden oder &amp;quot;hochlegen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Eingänge zu Schaltern die quasi &amp;quot;offen&amp;quot; sind über Widerstände hoch- oder runterlegen.&lt;br /&gt;
* Bei der Wahl von EMV-wirksamen Kondensatoren mehrere Kondensatoren parallel schalten, da jeder Kondensator eine eigene Resonanzfrequenz hat. Durch das Parallelschalten von sehr unterschiedlichen Kondensatoren ergibt sich zwar immer noch ein möglicher Gesamt-Resonanzfall, er kann aber in einen sehr niedrigen Frequenzbereich verbannt werden. Z.B. Zusammenschaltung von kleinen Elektrolyt- und Vielschichtkondensatoren und keramischen Kondensatoren. &lt;br /&gt;
* große Massefläche zur Schirmung, am besten eine ganze Platinenfläche. Der Zugriff auf die Masse jeweils so kurz wie möglich.&lt;br /&gt;
* Masseleitungen vermaschen, wenn keine einheitliche Massefläche vorhanden ist, dabei die Maschenwaben möglichst klein halten&lt;br /&gt;
* Verwendung von schirmenden Gehäusen, bzw Kunstoffgehäusen die intern mit einem elektrisch leitenden Lack (EMV-Lack) beschichtet sind, der wiederum geerdet ist.&lt;br /&gt;
* Wenn möglich Optokoppler an Schnittstellen einsetzen.&lt;br /&gt;
* abstrahlende Gebiete sind gerne Quarze und ihre Zuleitung. Kurze gerade Bahnen verwenden, Quarzgehäuse &amp;quot;erden&amp;quot;, und Bahnen wenn möglich wie einen Sandwich von 2 Seiten durch Masseflächen einsperren. &lt;br /&gt;
* Prozessoren und Taktleitungen wenn möglich ebenfalls durch gut geerdete Masseflächen abdecken.&lt;br /&gt;
* Kabel zu einer getrennten Stromversorgung oder Batterie über verdrillte Kabel oder sogar abgeschirmte Leitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HF-&amp;quot;heisse&amp;quot; Kontakte oder Leiterbahnen die abgeschirmt/abgedeckt werden sollten, kann man bei bekannter Frequenz finden indem man in kurzer Entfernung mit einem Messempfänger die Frequenz überwacht und mit einem Schraubenzieher (wirkt als Antenne und Schnüffelsonde) die in Frage kommenden Anschlüsse berührt. Bei anwesender HF steigt dann der Pegel am Empfänger deutlich an. Mitunter reicht es aus in ein paar mm Entfernung zu den Leiterbahnen den Schraubenzieher zu bewegen, die geringe Kapazität (noch unter 1 pF) reicht als Koppelkapazität aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.emv-foerderverein.de/listen/lit_tec.htm - Literatur zum Thema EMV&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.25.106.49</name></author>
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