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	<title>Mikrocontroller.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-17T04:48:59Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=94134</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
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		<updated>2016-10-12T13:10:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: Füllstoffe in Info und Tabelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig.&lt;br /&gt;
Moderne Cyanacrylat-Klebstoffe mit weniger als 5% Cyanacrylat kleben 20x besser als herkömmliche Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastische Typen erhältlich&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen, nochmal auftragen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, POM, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden, um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Füllstoff Material&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| Kunststoff&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| Kunststoff&lt;br /&gt;
| Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| Glas&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Füllstoffe ===&lt;br /&gt;
* Ich habe &#039;&#039;&#039;Backsoda&#039;&#039;&#039; (Natriumhydrogencarbonat) als Füllstoff erfolgreich verwendet. Das leicht basische Salz reagiert gut mit Sekundenkleber. Die ausgehärtet Masse ist stabil und lässt sich leicht schleifen. Witterungs- und Temperaturbeständigkeit noch nicht getestet. ([https://www.amazon.de/gp/product/B00BBYF0V8 Amazon-Link])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glas&#039;&#039;&#039;gefüllte Füllstoffe sind schlecht schleifbar (z.B. Wiko Füllstoff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten kalt und stehend lagern. Am Besten zwischen 2 und 8°C. (Im verschlossenen Marmeladenglas soll eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt worden sein und bliebe verwendungsfähig)  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (Sprühaufsätze nicht unbedingt sinnvoll) &lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=90103</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=90103"/>
		<updated>2015-10-25T22:57:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* poröses */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig.&lt;br /&gt;
Moderne Cyanacrylat-Klebstoffe mit weniger als 5% Cyanacrylat kleben 20x besser als herkömmliche Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastische Typen erhältlich&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen, nochmal auftragen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, POM, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden, um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten kalt und stehend lagern. Am Besten zwischen 2 und 8°C. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (Sprühaufsätze nicht unbedingt sinnvoll) &lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=88304</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=88304"/>
		<updated>2015-04-15T13:58:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig.&lt;br /&gt;
Moderne Cyanacrylat-Klebstoffe mit weniger als 5% Cyanacrylat kleben 20x besser als herkömmliche Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastische Typen erhältlich&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, POM, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden, um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten kalt und stehend lagern. Am Besten zwischen 2 und 8°C. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (Sprühaufsätze nicht unbedingt sinnvoll) &lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=88303</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=88303"/>
		<updated>2015-04-15T13:49:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Verschließen und Lagern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es gibt &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, POM, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden, um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten kalt und stehend lagern. Am Besten zwischen 2 und 8°C. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (Sprühaufsätze nicht unbedingt sinnvoll) &lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82940</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82940"/>
		<updated>2014-05-07T19:33:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es gibt &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden, um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (Sprühaufsätze nicht unbedingt sinnvoll) &lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82869</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82869"/>
		<updated>2014-05-02T06:16:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Hersteller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden, um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (Sprühaufsätze nicht unbedingt sinnvoll) &lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82868</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82868"/>
		<updated>2014-05-02T06:10:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Schwerverklebbare Kunststoffe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden, um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (Sprühaufsätze nicht unbedingt sinnvoll) &lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82867</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82867"/>
		<updated>2014-05-02T06:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Verschließen und Lagern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (Sprühaufsätze nicht unbedingt sinnvoll) &lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82866</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82866"/>
		<updated>2014-05-02T06:06:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Weitere Tipps */  Sprühaufsätze&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (Sprühaufsätze nicht unbedingt sinnvoll) &lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82865</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82865"/>
		<updated>2014-05-02T05:59:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das hier ist kein wissenschaftlicher Artikel, nur eine kleine Sammlung von Informationen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82864</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82864"/>
		<updated>2014-05-02T05:57:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Hersteller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| guter, günstiger Remover. Greift Kunststoffe nicht an.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82863</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=82863"/>
		<updated>2014-05-02T05:54:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Hersteller */  neu Wiko&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| &amp;quot;bis zum höchsten Grad destilliert&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff, UV-Kleber und weitere Produkte auf Anfrage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://gluetec-industrieklebstoffe.de/wiko Wiko]&lt;br /&gt;
| 2,50&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| großes Klebstoffsortiment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=78722</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=78722"/>
		<updated>2013-09-30T21:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beschreibung */ Auf Zitate hingewiesen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hier ein paar Zitate von den Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg&amp;diff=78721</id>
		<title>Datei:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg&amp;diff=78721"/>
		<updated>2013-09-30T21:55:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: Ovular lud eine neue Version von „Datei:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg“ hoch: Der eine Punkt war natürlich etwas fehlplatziert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Reparatur eines Rücklichts. Der Bolzen war ausgebrochen und Epoxyd-Klebstoff hat versagt.&lt;br /&gt;
Ich habe mit roten Punkten markiert, wo es komplett ausgebrochen war. Diese Stellen sind nun mit Füllstoff gefüllt und sind richtig stabil und zäh-hart.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=78720</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=78720"/>
		<updated>2013-09-30T21:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]  [[Bild:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik für Extremfälle: Thermoplastische Kunststoffe lassen sich anschmelzen und auf diese Art auch verbinden (Schmelzverschweißen).&lt;br /&gt;
Auch können handelsübliche Glasfasermaterialen z.B. sehr einfach mit einem temperierten Lötkolben halb eingeschmolzen werden um dann in einem zweiten Gang mit einem klebekompatiblen Kunststoff beaufschlagt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg&amp;diff=78719</id>
		<title>Datei:Ruecklicht-Bolzen-Reparatur.jpg</title>
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		<updated>2013-09-30T21:50:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: Reparatur eines Rücklichts. Der Bolzen war ausgebrochen und Epoxyd-Klebstoff hat versagt.
Ich habe mit roten Punkten markiert, wo es komplett ausgebrochen war. Diese Stellen sind nun mit Füllstoff gefüllt und sind richtig stabil und zäh-hart.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Reparatur eines Rücklichts. Der Bolzen war ausgebrochen und Epoxyd-Klebstoff hat versagt.&lt;br /&gt;
Ich habe mit roten Punkten markiert, wo es komplett ausgebrochen war. Diese Stellen sind nun mit Füllstoff gefüllt und sind richtig stabil und zäh-hart.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Benutzer:Ovular&amp;diff=75399</id>
		<title>Benutzer:Ovular</title>
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		<updated>2013-04-26T22:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Sekundenklebstoff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Artikel [[Sekundenkleber_-_Industriekleber|Sekundenkleber - Industriekleber]] versuche ich die hochdestillierten Cyanacrylatklebstoffe vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== AVR Typen - Tinys ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mal nur eine kleine Tabelle von mir...&lt;br /&gt;
Ist noch relativ nackt, mit Gewicht auf ADC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;ATiny&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Pins&lt;br /&gt;
!max Freq&lt;br /&gt;
!PicoPower&lt;br /&gt;
!BGA verf.&lt;br /&gt;
!Versorgung&lt;br /&gt;
!ADC-Sngl-Chn&lt;br /&gt;
!ADC-Diff-Chn&lt;br /&gt;
!ADC-Diff-Gain&lt;br /&gt;
!ADC-Refs&lt;br /&gt;
!Tempsensor&lt;br /&gt;
!Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/Atmel-8303-8-bit-AVR-Microcontroller-tinyAVR-ATtiny1634_Datasheet.pdf ATiny1634]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
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| VCC/EXT/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/Atmel-8127-AVR-8-bit-Microcontroller-ATtiny4-ATtiny5-ATtiny9-ATtiny10_Datasheet.pdf ATiny4/5/9/10]&lt;br /&gt;
| 6/8&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 4*&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| *nur 5 und 10 mit ADC 8Bit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/doc2535.pdf ATiny13]&lt;br /&gt;
| 8/10/20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny13A&lt;br /&gt;
| 8/10/20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny20&lt;br /&gt;
| 14/15/20&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
| 15pin&lt;br /&gt;
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| 8&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
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| nur bei 5V programmierbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny40&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| nur bei 5V programmierbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny24A/44A/84A&lt;br /&gt;
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| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
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| 12&lt;br /&gt;
| 1/20&lt;br /&gt;
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| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny24/44/84&lt;br /&gt;
| 14/15/20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| 1/20&lt;br /&gt;
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| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny25/45/85&lt;br /&gt;
| 8/20&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
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| 4&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1/20&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V/2,56V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/doc8197.pdf ATiny261A/461A/861A]&lt;br /&gt;
| 20/32&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
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| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
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| VCC/EXT/1,1V/2,56V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| 20/32&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 2,7/4,5-5,5&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1/20&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/2,56V&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny2313A/4313&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| Full-Duplex USART&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny43U&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 0,7-5,5&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| Step-Up intern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny28L/V&lt;br /&gt;
| 28/32&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8/2,7-5,5&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny48/88&lt;br /&gt;
| 28/32&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| 32pin&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 6/8&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny828&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,7-5,5&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny87/167&lt;br /&gt;
| 20/32&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 8/20&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V/2,56V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
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		<title>Benutzer:Ovular</title>
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		<updated>2013-04-26T22:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== AVR Typen - Tinys ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mal nur eine kleine Tabelle von mir...&lt;br /&gt;
Ist noch relativ nackt, mit Gewicht auf ADC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;ATiny&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Pins&lt;br /&gt;
!max Freq&lt;br /&gt;
!PicoPower&lt;br /&gt;
!BGA verf.&lt;br /&gt;
!Versorgung&lt;br /&gt;
!ADC-Sngl-Chn&lt;br /&gt;
!ADC-Diff-Chn&lt;br /&gt;
!ADC-Diff-Gain&lt;br /&gt;
!ADC-Refs&lt;br /&gt;
!Tempsensor&lt;br /&gt;
!Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/Atmel-8303-8-bit-AVR-Microcontroller-tinyAVR-ATtiny1634_Datasheet.pdf ATiny1634]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/Atmel-8127-AVR-8-bit-Microcontroller-ATtiny4-ATtiny5-ATtiny9-ATtiny10_Datasheet.pdf ATiny4/5/9/10]&lt;br /&gt;
| 6/8&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 4*&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| *nur 5 und 10 mit ADC 8Bit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/doc2535.pdf ATiny13]&lt;br /&gt;
| 8/10/20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
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| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
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| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| 20&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
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| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
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| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
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| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
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| [http://www.atmel.com/Images/doc8197.pdf ATiny261A/461A/861A]&lt;br /&gt;
| 20/32&lt;br /&gt;
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| ja&lt;br /&gt;
| 32pin&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 6/8&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny828&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,7-5,5&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny87/167&lt;br /&gt;
| 20/32&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 8/20&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V/2,56V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Benutzer:Ovular&amp;diff=75397</id>
		<title>Benutzer:Ovular</title>
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		<updated>2013-04-26T22:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: Die Seite wurde neu angelegt: „== AVR Typen - Tinys ==  mal nur eine kleine Tabelle von mir...  {| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;ATiny&amp;quot; |- !Name !Pins !max Freq !PicoPower !BGA ve…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== AVR Typen - Tinys ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mal nur eine kleine Tabelle von mir...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;ATiny&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Pins&lt;br /&gt;
!max Freq&lt;br /&gt;
!PicoPower&lt;br /&gt;
!BGA verf.&lt;br /&gt;
!Versorgung&lt;br /&gt;
!ADC-Sngl-Chn&lt;br /&gt;
!ADC-Diff-Chn&lt;br /&gt;
!ADC-Diff-Gain&lt;br /&gt;
!ADC-Refs&lt;br /&gt;
!Tempsensor&lt;br /&gt;
!Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/Atmel-8303-8-bit-AVR-Microcontroller-tinyAVR-ATtiny1634_Datasheet.pdf ATiny1634]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/Atmel-8127-AVR-8-bit-Microcontroller-ATtiny4-ATtiny5-ATtiny9-ATtiny10_Datasheet.pdf ATiny4/5/9/10]&lt;br /&gt;
| 6/8&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 4*&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| *nur 5 und 10 mit ADC 8Bit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/doc2535.pdf ATiny13]&lt;br /&gt;
| 8/10/20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny13A&lt;br /&gt;
| 8/10/20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny20&lt;br /&gt;
| 14/15/20&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 15pin&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| nur bei 5V programmierbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny40&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| nur bei 5V programmierbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny24A/44A/84A&lt;br /&gt;
| 14/15/20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| 15pin&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 1/20&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny24/44/84&lt;br /&gt;
| 14/15/20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 1/20&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny25/45/85&lt;br /&gt;
| 8/20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1/20&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V/2,56V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.atmel.com/Images/doc8197.pdf ATiny261A/461A/861A]&lt;br /&gt;
| 20/32&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 1/8/20/32&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V/2,56V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny26/26L&lt;br /&gt;
| 20/32&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 2,7/4,5-5,5&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1/20&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/2,56V&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny2313A/4313&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| Full-Duplex USART&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny43U&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 0,7-5,5&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| Step-Up intern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny28L/V&lt;br /&gt;
| 28/32&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8/2,7-5,5&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny48/88&lt;br /&gt;
| 28/32&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| 32pin&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 6/8&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny828&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,7-5,5&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| VCC/1,1V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ATiny87/167&lt;br /&gt;
| 20/32&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 1,8-5,5&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 8/20&lt;br /&gt;
| VCC/EXT/1,1V/2,56V&lt;br /&gt;
| ja&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=MOSFET-%C3%9Cbersicht&amp;diff=75383</id>
		<title>MOSFET-Übersicht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=MOSFET-%C3%9Cbersicht&amp;diff=75383"/>
		<updated>2013-04-25T07:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* N-Kanal MOSFET */ IRF 7607 RDSon auf 3mOhm gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Forum wird immer wieder gefragt, welchen Mosfet-Transistor man für ein Projekt einsetzen sollte. Und wo man die herbekommt. Deshalb soll hier eine Übersicht mit gängigen Mosfet-Transistoren entstehen, wo auch die Bezugsquellen angegeben sind. Bezugsquellen sollten nach Möglichkeit solche sein, die auch für den privaten Bastler in Frage kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thread zum Thema: http://www.mikrocontroller.net/topic/41588&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch : [[Transistor-Übersicht]] - [[Dioden-Übersicht]] - [[Standardbauelemente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== P-Kanal MOSFET==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;pkanalmosfets&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#eeeeee&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Package&lt;br /&gt;
! Hersteller&lt;br /&gt;
! U&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;/V&lt;br /&gt;
! U&amp;lt;sub&amp;gt;DS&amp;lt;/sub&amp;gt;/V&lt;br /&gt;
! I&amp;lt;sub&amp;gt;D&amp;lt;/sub&amp;gt;/A&lt;br /&gt;
! P/W&lt;br /&gt;
! R&amp;lt;sub&amp;gt;DS,on&amp;lt;/sub&amp;gt;/mOhm&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Lieferant&lt;br /&gt;
! Einzelpreis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BS250 BS250]&lt;br /&gt;
| TO-92/SOT-23&lt;br /&gt;
| Siliconix&lt;br /&gt;
| 4,0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 0,12&lt;br /&gt;
| 0,35&lt;br /&gt;
| 10000&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Buerklin|Bü]]&lt;br /&gt;
| 0,32 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSH205 BSH205]&lt;br /&gt;
| SOT23&lt;br /&gt;
| Phi&lt;br /&gt;
| 1,0&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 0,75&lt;br /&gt;
| 0,4&lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| kleine Gatekapazität (3.8nC)&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#csd-electronics|csd]] (a.A.)&lt;br /&gt;
| 0,30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/SI2301 SI2301]&lt;br /&gt;
| SOT23&lt;br /&gt;
| Vishay&lt;br /&gt;
| 1,5&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 2,0&lt;br /&gt;
| 0,7&lt;br /&gt;
| 150&lt;br /&gt;
| kleine Gatekapazität (typ 4.5nC)&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#farnell|farnell]]&lt;br /&gt;
| 0,30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLML6402  IRLML6402PBF]&lt;br /&gt;
| SOT23&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 1,2&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 3,7&lt;br /&gt;
| 1,3&lt;br /&gt;
| 65&lt;br /&gt;
| Ultra-Low On-Resistance, Logic-level&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#csd-electronics|csd]],[[Elektronikversender#Buerklin|Bü]]&lt;br /&gt;
| 0,15 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLML6302  IRLML6302PBF]&lt;br /&gt;
| SOT23&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 1,5&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 0,75&lt;br /&gt;
| 0,54&lt;br /&gt;
| 600&lt;br /&gt;
| ähnlich BSH205&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#csd-electronics|csd]],[[Elektronikversender#Buerklin|Bü]]&lt;br /&gt;
| 0,18 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSS83 BSS83P]&lt;br /&gt;
| SOT143&lt;br /&gt;
| Inf&lt;br /&gt;
| 3,0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 0,33&lt;br /&gt;
| 0,35&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,11 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSS84 BSS84]&lt;br /&gt;
| SOT23&lt;br /&gt;
| Fairchild,NXP&lt;br /&gt;
| 2,0&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 0,13&lt;br /&gt;
| 0,35&lt;br /&gt;
| 10000&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Farnell|Fa]]&lt;br /&gt;
| 0,28 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSS83 BSS83]&lt;br /&gt;
| TO-97, SOT23&lt;br /&gt;
| Phi&lt;br /&gt;
| 3,0&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 0,13&lt;br /&gt;
| 0,35&lt;br /&gt;
| 10000&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]],[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,07 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSS110 BSS110]&lt;br /&gt;
| TO-97, SOT23&lt;br /&gt;
| Phi&lt;br /&gt;
| 3,0&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 0,17&lt;br /&gt;
| 0,35&lt;br /&gt;
| 10000&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/PMV65XP PMV65XP]&lt;br /&gt;
| SOT23&lt;br /&gt;
| Phi&lt;br /&gt;
| 1,4&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 3,9&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 76&lt;br /&gt;
| grosser ID für Bauform&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Spoerle|Spo]], [[Elektronikversender#RS_Components|RS]]&lt;br /&gt;
| 0,10 € (3000er-Rolle)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF4905S IRF4905S]&lt;br /&gt;
| D2Pack&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 4,0&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 3,8&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]], [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 1,10 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF4905 IRF4905]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 4,0&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 74&lt;br /&gt;
| 3,8&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,93 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF5210S IRF5210S]&lt;br /&gt;
| D2Pack&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 10,0&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 1,25 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7104 IRF7104]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 3,0&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 2,3&lt;br /&gt;
| 2,0&lt;br /&gt;
| 250&lt;br /&gt;
| 2 FETs im Gehäuse&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,36 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7205 IRF7205]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 3,0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 4,6&lt;br /&gt;
| 2,5&lt;br /&gt;
| 70&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] &lt;br /&gt;
| 0,34 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/FDC604P FDC604P]&lt;br /&gt;
| SuperSOT-6&lt;br /&gt;
| Fairchild&lt;br /&gt;
| 1,5&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 5,5&lt;br /&gt;
| 0,8-1,6&lt;br /&gt;
| 33&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#csd-electronics|csd]] (a.A.)&lt;br /&gt;
| 0,70 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/NDS0610 NDS0610]&lt;br /&gt;
| SOT-23&lt;br /&gt;
| Fairchild&lt;br /&gt;
| 1,8&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 0,12&lt;br /&gt;
| 0,36&lt;br /&gt;
| 10000&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#csd-electronics|csd]]&lt;br /&gt;
| 0,07 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF5305 IRF5305]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 3,0&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 31&lt;br /&gt;
| 110&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,59 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/NDS352P NDS352P]&lt;br /&gt;
| SOT23&lt;br /&gt;
| Fairchild&lt;br /&gt;
| 4,5&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 0,85&lt;br /&gt;
| 0,5&lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0,76 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSP171 BSP171]&lt;br /&gt;
| SOT-223&lt;br /&gt;
| Siemens&lt;br /&gt;
| 1,4&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 1,7&lt;br /&gt;
| 1,8&lt;br /&gt;
| 350&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,51 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRFD9014 IRFD9014]&lt;br /&gt;
| HEXDIP/DIP4&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2,0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 1,1&lt;br /&gt;
| 1,3&lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0,65 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRFD9024 IRFD9024]&lt;br /&gt;
| HEXDIP/DIP4&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2,0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 1,6&lt;br /&gt;
| 1,3&lt;br /&gt;
| 280&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]],[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7416 IRF7416]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 1,0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 2,5&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]],[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/SUP75P03 SUP75P03-007]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| VISHAY&lt;br /&gt;
| 3,0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 75&lt;br /&gt;
| 187&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| nessel-elektronik.de&lt;br /&gt;
| 2,30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7220 IRF7220]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 0,6&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 2,5&lt;br /&gt;
| 8,2&lt;br /&gt;
| spezifiziert ab 2,5V Vgs, Qg=84nC&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]], [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,58 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7410 IRF7410]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 0,4...0,9&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 2,5&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| spezifiziert ab 1,8V Vgs, Qg=91nC &lt;br /&gt;
| distrelec.de&lt;br /&gt;
| 1,80 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Tabelle mit Click im Kopfbereich sortierbar; a.A. = Auf Anfrage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== N-Kanal MOSFET==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;nkanalmosfets&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#eeeeee&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Package&lt;br /&gt;
! Hersteller&lt;br /&gt;
! U&amp;lt;sub&amp;gt;GS(th)&amp;lt;/sub&amp;gt;/V&lt;br /&gt;
! U&amp;lt;sub&amp;gt;DS&amp;lt;/sub&amp;gt;/V&lt;br /&gt;
! I&amp;lt;sub&amp;gt;D&amp;lt;/sub&amp;gt;/A&lt;br /&gt;
! P/W&lt;br /&gt;
! R&amp;lt;sub&amp;gt;DS,on&amp;lt;/sub&amp;gt;/mOhm&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Lieferant&lt;br /&gt;
! Preis/EUR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| IRFP 4310Z &lt;br /&gt;
| TO-247AC&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2-4&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 120&lt;br /&gt;
| 280&lt;br /&gt;
| 4.8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 1.80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRFP450 IRFP450]&lt;br /&gt;
| TO-247&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 190&lt;br /&gt;
| 400&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 1.20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF530 IRF530]&lt;br /&gt;
| TO-220&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.9&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 94&lt;br /&gt;
| 160&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRL3103 IRL3103]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 1.0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 94&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| Qg=33nC (!)&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Segor-electronics|Seg]]&lt;br /&gt;
| 0.95&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF730A IRF730A]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0&lt;br /&gt;
| 400&lt;br /&gt;
| 5.5&lt;br /&gt;
| 74&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| Qg=22nC (!)&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.54&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRFP064 IRFP064]&lt;br /&gt;
| TO-247AC&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 70&lt;br /&gt;
| 300&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| Qg=190 nC&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 1.65&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF3205 IRF3205]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 110&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRL3803 IRL3803]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 1.0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 140&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| Qg=140nC&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.96&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF540 IRF540]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| 150&lt;br /&gt;
| 77&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Kessler|Kes]]&lt;br /&gt;
| 0.52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7401 IRF7401]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.7&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 8.7&lt;br /&gt;
| 2.0&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7403 IRF7403]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 4.85&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 8.5&lt;br /&gt;
| 2.5&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7413 IRF7413]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 3.0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 13.0&lt;br /&gt;
| 2.5&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Kessler|Kes]]&lt;br /&gt;
| 0.41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BUZ11 BUZ11]&lt;br /&gt;
| TO-220&lt;br /&gt;
| ST&lt;br /&gt;
| 5.0&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 33.0&lt;br /&gt;
| 90.0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich, Achtung! Der BUZ11 von STM hat deutlich niedrigere SOA-Grenzen als von anderen Herstellern!&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BS170 BS170]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| gs&lt;br /&gt;
| 2.0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 0.3&lt;br /&gt;
| 0.83&lt;br /&gt;
| 5000&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSN20 BSN20]&lt;br /&gt;
| SOT-23&lt;br /&gt;
| gs&lt;br /&gt;
| 1.8&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 0.18&lt;br /&gt;
| 0.35&lt;br /&gt;
| 6000&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.092&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSS138 BSS138]&lt;br /&gt;
| SOT-23&lt;br /&gt;
| div&lt;br /&gt;
| 0.8-1.6&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 0.22&lt;br /&gt;
| 0.36&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSS123 BSS123]&lt;br /&gt;
| SOT-23&lt;br /&gt;
| div&lt;br /&gt;
| 0.8-1.6&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 0.17&lt;br /&gt;
| 0.36&lt;br /&gt;
| 10000 @ 4,5V, &lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRFP2907 IRFP2907]&lt;br /&gt;
| TO-247AC&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 4.0&lt;br /&gt;
| 75&lt;br /&gt;
| 209&lt;br /&gt;
| 470&lt;br /&gt;
| 4.5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 4.70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/2N7000 2N7000]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| ON&lt;br /&gt;
| 3.0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 0.2&lt;br /&gt;
| 0.35&lt;br /&gt;
| 5000&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Kessler|Kes]]&lt;br /&gt;
| 0.13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BS107 BS107]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| ON, Phi&lt;br /&gt;
| 3.0&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 0.25&lt;br /&gt;
| 0.35&lt;br /&gt;
| 6400/14000&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.18&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BS108 BS108]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| ON, Phi&lt;br /&gt;
| 2.0&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 0.25&lt;br /&gt;
| 0.35&lt;br /&gt;
| 8000&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BUK100 BUK100]&lt;br /&gt;
| TO-220&lt;br /&gt;
| Phi&lt;br /&gt;
| 3.0&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 13.5&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 125&lt;br /&gt;
| Overload-Protection, ESD-Protection&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 1.40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRL3705N IRL3705N]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 89&lt;br /&gt;
| 170&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| Qg=98nC&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 1.20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BUZ72 BUZ72A]&lt;br /&gt;
| TO-220&lt;br /&gt;
| Infineon&lt;br /&gt;
| 4.0&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 9.0&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 250&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLZ34N IRLZ34N]&lt;br /&gt;
| TO-220&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.5&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 68&lt;br /&gt;
| 35&lt;br /&gt;
| 5V Logic-Level, Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Farnell|Far]],[[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 0.45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLML2502 IRLML2502]&lt;br /&gt;
| SOT23&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 1.2&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 4.2&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
| Logic-Level&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#csd-electronics|csd]] [[Elektronikversender#Reichelt|Rei (neu)]]&lt;br /&gt;
| 0.21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF1404 IRF1404]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 4.0&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 202&lt;br /&gt;
| 333&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 1.10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRL1004 IRL1004]&lt;br /&gt;
| TO-220&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.7&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 130&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 6.5&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 1.25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRL530 IRL530]&lt;br /&gt;
| TO220, D2Pack&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 15.0&lt;br /&gt;
| 88&lt;br /&gt;
| 160&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.57/0.78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF830 IRF830]&lt;br /&gt;
| TO220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0-4.5   &lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| 5.0&lt;br /&gt;
| 74&lt;br /&gt;
| 1400&lt;br /&gt;
| Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Kessler|Kes]]&lt;br /&gt;
| 0.57&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF840 IRF840]&lt;br /&gt;
| TO220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0-4.0   &lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| 8.0&lt;br /&gt;
| 125&lt;br /&gt;
| 850&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.57&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/FDC645N FDC645N]&lt;br /&gt;
| SuperSOT-6&lt;br /&gt;
| Fairchild&lt;br /&gt;
| 1.5&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 5.5&lt;br /&gt;
| 0.8/1.6&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#csd-electronics|csd]] (a.A.), Far&lt;br /&gt;
| 0.7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BSP297 BSP297]&lt;br /&gt;
| SOT-223&lt;br /&gt;
| Siemens/Infineon&lt;br /&gt;
| 0.8-2.4&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 0.65&lt;br /&gt;
| 1.8&lt;br /&gt;
| 6000&lt;br /&gt;
| 200V &amp;lt;math&amp;gt;U_{DS}&amp;lt;/math&amp;gt;, SMD und Logic Level (seltene Kombinaton), Linearbetrieb möglich&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Farnell|Far]], [[Elektronikversender#Schuricht|Schu]], [[Elektronikversender#RS_Components|RS]]&lt;br /&gt;
| 0.56&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7455 IRF7455]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 4.5&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 2.5&lt;br /&gt;
| 7.5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Kessler|Kes]]&lt;br /&gt;
| 1.04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/SI4442DY SI4442DY]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| vis&lt;br /&gt;
| 2.5&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| 2.5&lt;br /&gt;
| 5/4.5V&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Kessler|Kes]]&lt;br /&gt;
| 1.64&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLU2905 IRLU2905]&lt;br /&gt;
| TO251, DPack&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 110&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| Logic-Level&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Farnell|Far]]&lt;br /&gt;
| 1.89&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRFD014 IRFD014]&lt;br /&gt;
| HEXDIP/DIP4&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0-4.0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 1.7&lt;br /&gt;
| 1.3&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]],[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRFD024 IRFD024]&lt;br /&gt;
| HEXDIP/DIP4&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0-4.0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 2.5&lt;br /&gt;
| 1.3&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]],[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.54&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLD024 IRLD024]&lt;br /&gt;
| HEXDIP/DIP4&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 1.0-2.0&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 2.5&lt;br /&gt;
| 1.3&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| Logic-Level&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]],[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0.47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLU3717 IRLU3717]&lt;br /&gt;
| I-Pak&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.0&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 120&lt;br /&gt;
| 1.5/89&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| Qg=21nC&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]],[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 1.15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRFP3703 IRFP3703]&lt;br /&gt;
| TO-247AC&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 4.0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 210&lt;br /&gt;
| 230&lt;br /&gt;
| 2.8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 5.08&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF3710 IRF3710]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
| 200&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0.83&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLR7843 IRLR7843]&lt;br /&gt;
| D-Pack&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2.3&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 164&lt;br /&gt;
| 140&lt;br /&gt;
| 3.3&lt;br /&gt;
| Qg: 34nC, Rds_on bei GS=4.5V: max. 4.0mOhm&lt;br /&gt;
| [http://www.flymotec.de/]&lt;br /&gt;
| 0.70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF1010N IRF1010N]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 85&lt;br /&gt;
| 180&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Farnell|Far]]&lt;br /&gt;
| 1.99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF1010Z IRF1010Z]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 75&lt;br /&gt;
| 140&lt;br /&gt;
| 7.5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Conrad|Con]], [[Elektronikversender#Farnell|Far]]&lt;br /&gt;
| 1.99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLIZ44N IRLIZ44N]&lt;br /&gt;
| TO-220-Fullpak &lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 1.0 - 2.0&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| Logic Level&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0.80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRLU024N IRLU024N]&lt;br /&gt;
| TO-251AA&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 1.0 - 2.0&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| Logic Level, Q&amp;lt;sub&amp;gt;g&amp;lt;/sub&amp;gt;=15 nC (!)&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0.40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| IRFZ48N&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 130&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]],[[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0.60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/irl2505.pdf IRL2505]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 2,5&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 104&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Farnell|Far]]&lt;br /&gt;
| 3.99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/irf7607.pdf IRF7607]&lt;br /&gt;
| Micro8&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 6.5&lt;br /&gt;
| 1.8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 1.89&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/irf3708.pdf IRF3708]&lt;br /&gt;
| TO-220AB&lt;br /&gt;
| irf&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 62&lt;br /&gt;
| 87&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 1.49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/GF2304 GF2304]&lt;br /&gt;
| SOT-23&lt;br /&gt;
| gs&lt;br /&gt;
| 1.0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 2.5&lt;br /&gt;
| 1.25&lt;br /&gt;
| 135&lt;br /&gt;
| Qg=3.7nC&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Pollin_Electronic|Pol]]&lt;br /&gt;
| 0.05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Tabelle mit Click im Kopfbereich sortierbar, a.A.=Auf Anfrage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== N-Kanal J-FET==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;fetpaare&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#eeeeee&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Package&lt;br /&gt;
! Hersteller&lt;br /&gt;
! U&amp;lt;sub&amp;gt;GS(co)&amp;lt;/sub&amp;gt;/V&lt;br /&gt;
! U&amp;lt;sub&amp;gt;DS&amp;lt;/sub&amp;gt;/V&lt;br /&gt;
! I&amp;lt;sub&amp;gt;D(max)&amp;lt;/sub&amp;gt;/mA&lt;br /&gt;
! Lieferant&lt;br /&gt;
! Einzelpreis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BF245 BF245A]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| diverse&lt;br /&gt;
| -2,2&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 6,5&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,15 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BF245 BF245B]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| diverse&lt;br /&gt;
| -3,8&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,15 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BF245 BF245C]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| diverse&lt;br /&gt;
| -7,5&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,15 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BF246 BF246A]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| diverse&lt;br /&gt;
| -4&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,15 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BF246 BF246B]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| diverse&lt;br /&gt;
| -7&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 140&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,17 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BF246 BF246C]&lt;br /&gt;
| TO-92&lt;br /&gt;
| diverse&lt;br /&gt;
| -12&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 250&lt;br /&gt;
| ??&lt;br /&gt;
| ??&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BF511 BF511]&lt;br /&gt;
| SOT-23&lt;br /&gt;
| diverse&lt;br /&gt;
| -1,5&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,36 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BFR30 BFR30]&lt;br /&gt;
| SOT-23&lt;br /&gt;
| diverse&lt;br /&gt;
| -4&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/BFR31 BFR31]&lt;br /&gt;
| SOT-23&lt;br /&gt;
| diverse&lt;br /&gt;
| -2&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/MMBF4416 MMBF4416]&lt;br /&gt;
| SOT-23&lt;br /&gt;
| Fairchild&lt;br /&gt;
| -5,5&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0,52 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Tabelle mit Click im Kopfbereich sortierbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FET-Paare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;fetpaare&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#eeeeee&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Package&lt;br /&gt;
! Hersteller&lt;br /&gt;
! UGS/V&lt;br /&gt;
! UDS/V&lt;br /&gt;
! ID/A&lt;br /&gt;
! P/W&lt;br /&gt;
! RDSon/mOhm&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Lieferant&lt;br /&gt;
! Einzelpreis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7389 IRF7389]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 3,0&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 7,3/-5,3&lt;br /&gt;
| 2,0&lt;br /&gt;
| 29/58&lt;br /&gt;
| P+N&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,56 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7501 IRF7501]&lt;br /&gt;
| micro8&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 2,7&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 2,4&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 135 @4,5V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2*N&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Kessler|Kessler]], [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 1,64 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7506 IRF7506]&lt;br /&gt;
| micro8&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 4,5&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 1,7&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 270 @10V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2*P&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Kessler|Kessler]], [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0,56 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7103 IRF7103]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 4,5&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 2,3&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 130 @10V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2*N&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]], [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0,32 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7104 IRF7104]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 4,5&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 2,3&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 250 @10V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2*P&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,32 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7316 IRF7316]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 4,5&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 4,9&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 58 @10V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2*P&lt;br /&gt;
|[[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,49 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRF7313 IRF7313]&lt;br /&gt;
| SO-8&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 4,5&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 6,5&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 46 @4.5V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2*N&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Kessler|Kessler]], [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 0,66 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/FDD8424H FDD8424H]&lt;br /&gt;
| Dual DPAK4L&lt;br /&gt;
| Fairchild&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| 9/-6,5&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 24/54 @10V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; 30/70 @4,5V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| P+N&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Digi-Key|Digi-Key]] &lt;br /&gt;
| 0,73 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/SUD50NP04-94 SUD50NP04-94]&lt;br /&gt;
| TO252-4L DPAK4L&lt;br /&gt;
| Vishay&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 40 &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 8?&lt;br /&gt;
| 41/53 @10V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; 45/72 @4,5V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| P+N&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Farnell|Farnell]]&lt;br /&gt;
| 0,56 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IRFI4024H-117P IRFI4024H-117P]&lt;br /&gt;
| TO-220-5&lt;br /&gt;
| IRF&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 50 @10V&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2*N&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Reichelt]]&lt;br /&gt;
| 2,10 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Tabelle mit Click im Kopfbereich sortierbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MOSFET-Treiber ==&lt;br /&gt;
* Detaillierte [[Treiber]]-Dimensionierung&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;fettreiber&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#eeeeee&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Low / High-Side&lt;br /&gt;
! Strom&lt;br /&gt;
! Spannung&lt;br /&gt;
! Logikeingang&lt;br /&gt;
! Sockel&lt;br /&gt;
! Lieferant / Datenblatt&lt;br /&gt;
! Einzelpreis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2101 IR2101]&lt;br /&gt;
| High &amp;amp; Low-Side Driver&lt;br /&gt;
| 130/270mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 2,30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2104 IR2104]&lt;br /&gt;
| Half Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 130/270mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 2,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2110 IR2110]&lt;br /&gt;
| High &amp;amp; Low-Side Driver&lt;br /&gt;
| 2A&lt;br /&gt;
| 500V&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIL14/SO16&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 1,55 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2111 IR2111]&lt;br /&gt;
| Half Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 200/430mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 10-20V CMOS Eingang&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8, maximale Kriechwege&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 1,10 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2112 IR2112]&lt;br /&gt;
| High &amp;amp; Low-Side Driver&lt;br /&gt;
| 200/420mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIL14/SO16&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 1,45 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2113 IR2113]&lt;br /&gt;
| High &amp;amp; Low-Side Driver&lt;br /&gt;
| 2A&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIL14/SO16&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 1,85 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2117 IR2117]&lt;br /&gt;
| Single High Side Driver&lt;br /&gt;
| 200/420mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 10-20V CMOS Eingang&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8, maximale Kriechwege&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 1,20 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2121 IR2121]&lt;br /&gt;
| Low Side Driver&lt;br /&gt;
| 1A/2A&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 2,5V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8, Strombegrenzung&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 2,15 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2125 IR2125]&lt;br /&gt;
| Single Channel High Side Driver&lt;br /&gt;
| 1A/2A&lt;br /&gt;
| 500V&lt;br /&gt;
| 2,5V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8, Strombegrenzung, maximale Kriechwege&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2127 IR2127]&lt;br /&gt;
| Single Channel High Side Driver&lt;br /&gt;
| 200/420mA&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8, maximale Kriechwege, Fehlerausgang&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 2,40 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2130 IR2130]&lt;br /&gt;
| 3-Phase Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 200/420mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 2,5V&lt;br /&gt;
| DIL28/SO28&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 2,50 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2151 IR2151]&lt;br /&gt;
| Self Oscillating Half Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 100/210mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 2,50 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2153 IR2153]&lt;br /&gt;
| Self Oscillating Half Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 100/210mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 1,20 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2155 IR2155]&lt;br /&gt;
| Self Oscillating Half Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 210/420mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| n/a&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 3,50 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2181 IR2181]&lt;br /&gt;
| High &amp;amp; Low-Side Driver&lt;br /&gt;
| 1.4A/1.8A&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 2,10 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2183 IR2183]&lt;br /&gt;
| Half Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 1.4A/1.8A&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 4,00 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2184 IR2184]&lt;br /&gt;
| Half Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 1.4A/1.8A&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 3,3V/5V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]] [[Elektronikversender#Conrad|Con]] &lt;br /&gt;
| 3,20 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/IR2136 IR2136]&lt;br /&gt;
| 3 Phase Driver&lt;br /&gt;
| 120/250mA&lt;br /&gt;
| 600V&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIP28/SOIC28,&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&lt;br /&gt;
| 1,80 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/ICL7667 ICL7667]&lt;br /&gt;
| Dual Power MOSFET Driver&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 4.5-15V, 7Ω&lt;br /&gt;
| 3,3V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8 &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 2,00 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/HIP4081A HIP4081A]&lt;br /&gt;
| Full Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 2,5A&lt;br /&gt;
| 80V&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| DIP20/SOIC20&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Farnell|Far]]&lt;br /&gt;
| 8,00 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/HIP4082 HIP4082]&lt;br /&gt;
| Full Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 1,2A&lt;br /&gt;
| 80V&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| DIP16/SOIC16&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Farnell|Far]] [[Elektronikversender#Farnell|Far]]&lt;br /&gt;
| 6,20 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/HIP4083 HIP4083]&lt;br /&gt;
| 3 Phase High side N-channel MOSFET driver&lt;br /&gt;
| 0,3A&lt;br /&gt;
| 80V&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| DIP16/SOIC16&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Farnell|Far]]&lt;br /&gt;
| 4,80 €&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ohne Preis und Lieferant&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/HIP4084 HIP4084]&lt;br /&gt;
| 4 Phase Driver&lt;br /&gt;
| 0,5A&lt;br /&gt;
| 80V&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| DIP28/SOIC28&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/HIP4086 HIP4086]&lt;br /&gt;
| 3 Phase Driver&lt;br /&gt;
| 0.5A&lt;br /&gt;
| 80V&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| DIP24/SOIC24&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Farnell|Far]]&lt;br /&gt;
| 8,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/TC4451 TC4451/TC4452]&lt;br /&gt;
| High Speed MOSFET Driver&lt;br /&gt;
| 12A peak, 2,5A DC&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 4,5-18V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Farnell|Far]]&lt;br /&gt;
| 3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/LM5104 LM5104]&lt;br /&gt;
| Half Bridge Driver&lt;br /&gt;
| 1,6/1,8A&lt;br /&gt;
| 100V&lt;br /&gt;
| 2,5V&lt;br /&gt;
| SO8/LLP10 &lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#RS_Components|RS]]&lt;br /&gt;
| 3,20 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/MCP1407 MCP1407-E/P]&lt;br /&gt;
| High Speed MOSFET Driver&lt;br /&gt;
| 6A peak, 1,3A DC&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 4,5-18V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 0,95 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mikrocontroller.net/part/MAX626 MAX626]&lt;br /&gt;
| Dual Power MOSFET drivers, inverting&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 4,5-18 V&lt;br /&gt;
| DIL8/SO8&lt;br /&gt;
| [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&lt;br /&gt;
| 3,40 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
* U&amp;lt;sub&amp;gt;GS&amp;lt;/sub&amp;gt; - minimale Gatespannung, bei welcher der MOSFET zu leiten anfängt (100µA..1mA, nicht genormt). Zur vollständigen Durchschaltung bei maximalem Strom braucht es höhere Spannungen.&lt;br /&gt;
* Logic Level - FET schaltet bei niedrigen Gatespannungen von typisch 4,5V (z.&amp;amp;nbsp;B. CMOS Logikpegel) hinreichend durch. Normale MOSFETs brauchen hierfür typisch 10V.&lt;br /&gt;
* U&amp;lt;sub&amp;gt;GS(co)&amp;lt;/sub&amp;gt; - Gate Source Cut Off Spannung, bei welcher der Drainstrom I&amp;lt;sub&amp;gt;D&amp;lt;/sub&amp;gt; eines JFETs praktisch Null ist. Die Messbedingung ist jedoch nicht genormt (0,5nA..200µA).&lt;br /&gt;
* N-Kanal MOSFETs mit niedrigem R&amp;lt;sub&amp;gt;DS,On&amp;lt;/sub&amp;gt; sind technologisch einfacher herzustellen als P-Kanal MOSFETs. Deshalb gibt es bei P-Kanal keine so große Auswahl und oft werden Schaltungen angestrebt, in denen ausschließlich N-Kanal MOSFETs verwendet werden. Es gibt spezielle Treiberbausteine, die über eine Ladungspumpe für entsprechend hohe Gatespannung auch für die High-Side N-Fets sorgen (&amp;quot;Bootstrap Circuits&amp;quot;, siehe Artikel [[Treiber]]).&lt;br /&gt;
* Bei der Dimensionierung ist zu beachten, dass die Stromangabe im allgemeinen für 25°C gilt. Geht man davon aus, dass der MOSFET mit maximal zulässigem Strom betrieben wird und mit passend dimensioniertem [[Kühlkörper]] ausgestattet ist, so beträgt die Sperrschichttemperatur bis zu 150°C, folglich gilt z.&amp;amp;nbsp;B. für den IRF540 nicht mehr 28A, sondern nur noch ca. 12-15A.&lt;br /&gt;
* Restströme sind auch stark von der Temperatur abhängig. Bei höherer Temperatur nehmen die Restströme exponentiell zu. So können bei 100°C durchaus 100 µA zwischen Source und Drain auch im gesperrten Zustand fließen. Bei 25°C ist dieser Reststrom meist bei 1µA spezifiziert. Real sind es meist weniger.&lt;br /&gt;
* Der Gate-Charge-Wert Qg (s. Datenblatt) bestimmt, wie schnell das Gate beim Schalten umgeladen werden kann. Auch wenn MOSFETs stromlos den durchgeschalteten Zustand halten können, braucht man während des Umschaltvorganges einen Strom, der das Gate umlädt (ähnlich wie ein Kondensator). Je höher dieser Strom, um so schneller ist der Umschaltvorgang und um so geringer die Verlustleistung während dieser Phase. Leistungs-MOSFETs können bei höheren Frequenzen (&amp;gt;1KHz) oft nur mit höheren Gateströmen von 0,1A-2A sinnvoll geschaltet werden. Man kann das Gate also nicht direkt an einen Digitalpin anschließen. Man braucht einen [[MOSFET-Übersicht#MOSFET-Treiber | MOSFET-Treiber]]. Manche MOSFETs haben eine sehr geringe Total Gate Charge (z.&amp;amp;nbsp;B. 4-10nC). Diese können in gewissen Grenzen recht gut direkt an digitalen [[Ausgangsstufen Logik-ICs | Logikausgängen]] betrieben werden. Zur Abschätzung kann man sich merken: Wenn man das Gate eines MOSFETs mit einer Eingangskapazität von 1nF (~10nC) in 100ns auf 10V aufladen will, braucht man dazu 100mA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieferantenübersicht ==&lt;br /&gt;
* [[Elektronikversender#Reichelt|Rei]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;chelt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elektronikversender#Conrad|Con]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;rad&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elektronikversender#Kessler|Kes]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;sler&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elektronikversender#csd-electronics|csd]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;-electronics&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elektronikversender#Farnell|Far]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;nell&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (nur gewerbliche Kunden oder Studenten)&lt;br /&gt;
* HBE-Shop (FARNELL-Fachhändler, auch als nichtgewerblicher Kunde)&lt;br /&gt;
* [[Elektronikversender#Schuricht|Schu]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;richt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elektronikversender#RS_Components|RS]]&lt;br /&gt;
* [[Elektronikversender#Spoerle|Spo]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;erle&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellerübersicht ==&lt;br /&gt;
* [irf] [http://www.irf.com International Rectifier]&lt;br /&gt;
* [Siliconix] [http://www.vishay.com/company/brands/siliconix/ Vishay Siliconix]&lt;br /&gt;
* [st] [http://www.st.com/web/en/home.html STMicroelectronics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IRF MOSFET-Codierung ==&lt;br /&gt;
* IRF: Alle &amp;quot;Standardtransistoren&amp;quot;, also TO-220-Gehäuse&lt;br /&gt;
* IRFB: Hochspannungs-MosFETs&lt;br /&gt;
* IRFD: MosFETs im Dip-4-Gehäuse&lt;br /&gt;
* IRFI: MosFETs im isolierten TO-220-Gehäuse&lt;br /&gt;
* IRFP: MosFETs im TO-247AC-Gehäuse&lt;br /&gt;
* IRFR: MosFETs im D-Pak&lt;br /&gt;
* IRFU: MosFETs im I-Pak&lt;br /&gt;
* IRFZ: Also die die ich kenne liegen alle so bei 50-60V mit relativ niedrigem Rds(on), also so für mittlere Leistungen&lt;br /&gt;
* IRG:  Afaik sind das IGBTs&lt;br /&gt;
* IRL:  Logic-Level MosFETs&lt;br /&gt;
* IRLD: Logic-Level MosFETs im Dip-4 Gehäuse&lt;br /&gt;
* IRLI: Logic-Level MosFETs im isolierten TO-220-Gehäuse&lt;br /&gt;
* IRLR: Logic-Level MosFETs im D-Pak&lt;br /&gt;
* IRLU: Logic-Level MosFETs im I-Pak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[FET]]&lt;br /&gt;
* [[IGBT]]&lt;br /&gt;
* [[Treiber]]&lt;br /&gt;
* [[H-Brücken Übersicht]]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/280480#2960070 Forumsbeitrag]: Clevere MOSFET-Treiber mit kleinsten Trafos&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/283585#3004839 Forumsbeitrag]: Galvanisch getrennte Ansteuerung eines MOSFETs mittels Übertrager und 100% Tastverhältnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sprut.de/electronic/switch/nkanal/nkanal.html N-Kanal MOSFET leicht erklärt bei sprut.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.sprut.de/electronic/switch/pkanal/pkanal.html P-Kanal MOSFET leicht erklärt bei sprut.de]&lt;br /&gt;
* [http://elektronik-kompendium.de/sites/bau/0510161.htm MOSFET im ElKo]&lt;br /&gt;
* [http://elektronik-kompendium.de/public/schaerer/battoff.htm Abschaltverzögerung beim ElKo]&lt;br /&gt;
* [http://elektronik-kompendium.de/sites/bau/0207011.htm FET beim ElKo]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Mosfet MOSFET bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.irf.com/product-info/auto/autogdic.html IR21xx Familienvergleich] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parametrische Suche beim Hersteller ==&lt;br /&gt;
* [http://www.infineon.com/cms/de/product/channel.html?channel=db3a304319c6f18c011a14e5341b25f1 Infineon]&lt;br /&gt;
* [http://www.nxp.com/#/ps/ps=%5Bi%3D48014%5D%7Cpp%3D%5Bt%3Dpfp%2Ci%3D48014%5D NXP standard Mosfets]&lt;br /&gt;
* [http://www.onsemi.com/PowerSolutions/parametrics.do?id=809&amp;amp;lctn=home ONsemi]&lt;br /&gt;
* [http://www.diodes.com/zetex/?ztx=3.0/3-3-1@tcatid~7 Diodes (vormals Zetex)]&lt;br /&gt;
* [http://www.irf.com/product-info/hexfet/ IRF]&lt;br /&gt;
* [http://www.vishay.com/mosfets/ Vishay]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste mit Bauteilen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Optischer_N%C3%A4herungsschalter&amp;diff=75266</id>
		<title>Optischer Näherungsschalter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Optischer_N%C3%A4herungsschalter&amp;diff=75266"/>
		<updated>2013-04-19T07:29:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Objekterkennung und Gestensteuerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Edgar Brucke (edgar339)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wettbewerb Header}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel soll der Aufbau und die Funktionsweise eines per Mikrocontroller gesteuerten, optischen Reflex-Näherungsschalters erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Artikel ist kein Quellcode angehangen, da er schnell selbst geschrieben werden kann, man ihm kaum für andere Projekte nutzen kann und um den Text universell zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Optische Näherungsschalter senden infrarotes Licht über eine LED aus, welche aufgrund des hohen benötigten Stromes über einen Transistor geschalten werden sollte. Ein Gegenstand, der sich vor dem Näherungssensor  befindet, reflektiert ein Teil des IR-Lichtes auf ein lichtempfindliches Bauteil zurück, welches zum Beispiel ein lichtempfindlicher Widerstand, eine Fotodiode oder ein Fototransistor sein kann.&lt;br /&gt;
Dieses ändert dadurch seinen Widerstand, was per ADC des Mikrocontrollers gemessen werden kann, wenn aus dem lichtempfindlichen Bauteil und einem Festwiderstand ein Spannungsteiler erstellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Testzwecken eignet sich am besten ein Potentiometer von 1-10kΩ. (Achtung, bei einem 0-10kΩ Poti nie ganz „aufdrehen“, oder 1k Vorwiderstand benutzen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über- oder unterschreitet die Spannung einen festgelegten Schwellwert, je nachdem an welcher Stelle sich der Sensor im Spannungsteiler befindet, wird dies vom Controller erkannt. Er geht dann einer durch das Programm festgelegten Handlung nach, welche eine Zustandsänderung, wie ein Pegelwechsel, an den Portpins, oder das senden eines Signales über einen Datenbus bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Optischer Näherungssensor.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmverlauf ==&lt;br /&gt;
Nach der Initialisierung folgt das Hauptprogramm, das die Messungen, welche in einer Timer-ISR ausgeführt werden, ausgewertet und die Reaktion, die bei Objekterkennung ausgeführt wird, beinhaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm kann stromsparend oder verzögerungsarm geschrieben werden. Somit kann die Schaltung für Geräte genutzt werden, die über große Zeiträume aktiv sein müssen, wie Handtrockner in öffentlichen Toiletten, oder in Geräten, welche einen hohen Bedienungskomfort bieten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ISR des Timers wird, je nachdem, ob die gesamte Schaltung stromsparend oder verzögerungsarm sein soll, je nach einer großen oder sehr kleinen Zeitspanne ausgeführt. In dieser findet die eigentliche Messung statt. Dazu wird zuerst die IR-LED ausgeschaltet und die Spannung am ADC gemessen, um die derzeitige äußere Beleuchtungsstärke festzustellen, welche das Ergebnis beeinflusst. Nun wir die LED wieder eingeschaltet und erneut gemessen. Die Differenz zwischen dem zweiten und dem ersten Ergebnis ist abhängig davon, wie viel Licht reflektiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist es wichtig, dass die Messungen direkt hintereinander erfolgen, da sich die Lichtverhältnisse, speziell bei der Beleuchtung mit Leuchtstofflampen, schnell verändern und das Ergebnis verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die stromsparende Variante gewählt wurde, wird die Entscheidung, ob die ein Objekt vor dem Sensor liegt, schon nach einer ISR getroffen. Deshalb sollten in dieser gleich zwei Messungen, wie beschrieben bestehend aus je zwei Einzelmessungen, durchgeführt werden. Der Abstand zwischen den Messungen sollte circa eine Millisekunde betragen, da, wenn die erste Messung durch das Zünden einer Leuchtstofflampe verfälscht wurde, es dann unwahrscheinlich ist, dass die die Zweite auch durch solche verfälscht wird. Es wird nur dann von einem reflektierenden Objekt ausgegangen, wenn beide Messungen Werte über dem Schwellwert erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, kann man auch während der ADC Messungen und der Wartezeit zwischen den Messungen, bei der stromsparenden Variante, zurück in das Hauptprogramm springen und warten, bis diese beendigt wurden. Bei dieser zeitunkritischen Anwendung ist dies jedoch nicht nötig. Außerdem kann man die zweite Messung bei der stromsparenden Variante überspringen, wenn bereits die erste kein Ergebnis über dem Schwellwert ergab, wodurch die Durchschnittsleistung weiter sinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Objekterkennung und Gestensteuerung ==&lt;br /&gt;
Wenn man die verzögerungsarme Variante benutzt, ist es nötig, die Entscheidung, ob die Reaktionshandlung ausgeführt werden soll, nicht nur auf dem Ergebnis einer Messung, sondern auf mehreren Ergebnissen aufzubauen. So kann man zum Beispiel bei jeder Messung mit positivem(über dem Schwellwert liegenden) Ergebnis eine Variable hochzählen. Bei jeder negativen Messung wird diese wieder auf 0 gesetzt und erst wenn ein bestimmter Wert überschritten wird, wird auch von einem Gegenstand vor dem Sensor ausgegangen. Es wäre auch möglich, eine bestimmte Anzahl von Messungen durchführen, und ab einem gewissen Anteil der positiven Messungen von einer Reflexion des IR-Lichtes auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit lässt sich auch ein Schalter realisieren, der beim ersten Mal Überstreichen mit der Hand ein Licht einschaltet und beim zweiten Mal wieder aus. Auch die Erkennung von langem Halten der Hand über dem Sensor oder überstreichen mit zwei Fingern lässt sich erkennen und je eine andere Reaktion auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Optischer Näherungssensor Steckbrett.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
* https://www.youtube.com/watch?v=O6foupz5dFA&lt;br /&gt;
Die pulsierende IR-LED kann man bei diesem Video sehr gut erkennen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:WechselEntprellC.PNG&amp;diff=74978</id>
		<title>Datei:WechselEntprellC.PNG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:WechselEntprellC.PNG&amp;diff=74978"/>
		<updated>2013-04-07T07:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: hat eine neue Version von „Datei:WechselEntprellC.PNG“ hochgeladen:&amp;amp;#32;Widerstandswert entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beschreibung unter Artikel:Entprellung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Entprellung&amp;diff=74977</id>
		<title>Entprellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Entprellung&amp;diff=74977"/>
		<updated>2013-04-07T07:49:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Wechselschalter ohne Flip-Flop */  Widerstand eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Problembeschreibung ==&lt;br /&gt;
Mechanische Schalter neigen beim Ein- und Ausschalten zum sogenannten &#039;&#039;&#039;Prellen&#039;&#039;&#039;, d.h sie schalten schnell mehrfach aus und ein, verursacht durch mechanische Vibrationen des Schaltkontaktes, sofern sie nicht dagegen geschützt sind. Vereinfacht dargestellt, sieht eine von einem Schalter oder Taster geschaltete Spannung beim Schalten wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Entprellen.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Vermeidung bzw. Auswertung dieses unsauberen Signals gibt es verschiedene Ansätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hardwareentprellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prellfreie Schalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Spezialanwendungen hält die elektromechanische Industrie verschiedene Sonderkonstruktionen bereit, die saubere Schaltzustände nach Aussen generieren, indem sie entweder eine mechanische Dämpfung in Form eines selbsthemmenden Federmechanismus oder eine integrierte elektronische Signalverzögerung benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Systeme sind jedoch teuer und werden meist nur im Leistungsbereich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wechselschalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entprellung von Wechselschaltern (engl. Double Throw Switch) kann ein klassisches RS-[[Flipflop]] genutzt werden. Bei dieser Variante werden neben zwei NAND-Gattern nur noch zwei Pull-Up Widerstände benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:NAND_debouncer.png|thumb|left|350px|&#039;&#039;&#039;Taster entprellen mit NAND-RS-Flipflop&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gezeigten Schalterstellung liegt an der Position /S der Pegel 0 an. Damit ist das Flipflop gesetzt und der Ausgang auf dem Pegel 1. Schließt der Schalter zwischen den Kontakten 2 und 3, liegt an der Postion /R der Pegel 0 an. Dies bedeutet, dass der Ausgang des Flipflops auf den Pegel 0 geht. Sobald der Schalter von einem zum anderen Kontakt wechselt, beginnt er in der Regel zu prellen. Während des Prellens wechselt der Schalter zwischen den beiden Zuständen &amp;quot;Schalter berührt Kontakt&amp;quot; und &amp;quot;Schalter ist frei in der Luft&amp;quot;. Der Ausgang des Flipflops bleibt in dieser Prellzeit aber stabil, da der Schalter während des Prellens nie den gegenüberliegenden Kontakt berührt und das RS-Flipflop seinen Zustand allein halten kann. Die Prellzeit ist stark vom Schaltertyp abhängig und liegt zwischen 0,1 und 10ms. Die Dimensionierung der Widerstände ist relativ unkritisch. Als Richtwert können hier 100kOhm verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wechselschalter ohne Flip-Flop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal gerade kein Flip-Flop zur Hand hat, kann man sich auch mit dieser Schaltung behelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:WechselEntprellC.PNG|thumb|left|350px|&#039;&#039;&#039;Wechsler entprellen mit Kondensator&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Funktionsweise:&lt;br /&gt;
Beim Umschalten wird der Kondensator immer sofort umgeladen.&lt;br /&gt;
Während der Kontakt prellt, befindet er sich in der Luft und hat keinerlei Verbindung. Wärend dieser Zeit übernimmt der Kondensator das halten des Pegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimensionierung:&lt;br /&gt;
Ist der entprellte Taster an ein IC Angeschlossen, ist der &#039;&#039;Input Leakage Current&#039;&#039; der ausschlaggebende Strom. Falls weitere Ströme fließen sind diese mit zu berücksichtigen. Bei einem Mikrocontroller von Atmel sind 1µA typisch.&lt;br /&gt;
Es gilt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{dU}{dt} = \frac{I}{C}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da eine Prellung ca. 10ms dauert und die Spannung in dieser Zeit beispielsweise um maximal 0,5V fallen soll kommt man auf folgende Kapazität:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; C = \frac{I \cdot dt}{dU} = \frac{1\mu A \cdot 10ms}{0,5V} = 20nF &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Stromspitzen zu verringern kann ein Widerstand mit eingefügt werden. Eine Zeitkonstante von 1µs bis 1ms scheint sinnvoll. Also 500 Ohm bis 500kOhm sind nutzbar, wobei bei niedrigem Wiederstand die Stromspitzen höher sind, und bei 500kOhm der Pinstrom störend wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einfacher Taster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das RS-Flipflop sehr effektiv ist, wird diese Variante der Entprellung nur selten angewendet. Grund dafür ist, dass in Schaltungen häufiger einfache Taster eingesetzt werden. Diese sind oft kleiner und preisgünstiger. Um einfache Taster (engl. Single Throw Switch) zu entprellen, kann ein einfacher RC-Tiefpass eingesetzt werden. Hierbei wird ein Kondensator über einen Widerstand je nach Schalterstellung auf- oder entladen. Das RC-Glied bildet einen Tiefpass, sodass die Spannung über den Kondensator nicht von einen Pegel auf den anderen springen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:RC_debouncer.png|thumb|left|300px|Taster entprellen mit RC-Entpreller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entprellen1a.png|thumb|350px| Entstehender Spannungsverlauf]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Schalter geöffnet ist, lädt sich der Kondensator langsam über die beiden Widerstände R&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und R&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; auf V&amp;lt;sub&amp;gt;cc&amp;lt;/sub&amp;gt; auf. Beim Erreichen der Umschaltschwelle springt der Ausgang auf den Pegel 0. Wird der Schalter geschlossen, entlädt sich der Kondensator langsam über den Widerstand R&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Demnach ändert sich der Ausgang des Inverters auf den Pegel 1. Während der Taster prellt, kann sich die Spannung über dem Kondensator nicht sprunghaft ändern, da das Auf- und Entladen eher langsam über die Widerstände erfolgt. Außerdem sind die Schaltschwellen für den Übergang LOW-&amp;gt;HIGH und HIGH-&amp;gt;LOW stark verschieden (Hysterese, siehe Artikel [[Schmitt-Trigger]]). Bei richtiger Dimensionierung der Bauelemente wird somit der Ausgang des Inverters prellfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass der Inverter &#039;&#039;&#039;unbedingt&#039;&#039;&#039; einer mit [[Schmitt-Trigger]] Eingängen sein muss, weil bei Standard-Logikeingängen im Bereich von üblicherweise 0,8V - 2,0V der Ausgang nicht definiert ist. Als Inverter kann zum Beispiel der 74HC14 oder der CD40106 (pinkompatibel) eingesetzt werden. Alternativ kann auch ein CD4093 eingesetzt werden. Bei dem CD4093 handelt es sich um NAND-Gatter mit Schmitt-Trigger-Eingängen. Um aus einem NAND-Gatter einen Inverter zu machen, müssen einfach nur die beiden Eingänge verbunden werden oder ein Eingang fest auf HIGH gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine geeignete Dimensionierung muss man etwas mit den Standardformeln für einen Kondensator jonglieren. Die Spannung über den Kondensator beim Entladen berechnet sich nach:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_C(t) = U_0 \cdot e^{\frac{-t}{R_2 C_1}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Ausgang des Inverters stabil ist, muss die Spannung über den Kondensator und damit die Spannung am Eingang des Inverters über der Spannung bleiben, bei welcher der Inverter umschaltet. Diese Schwellwertspannung ist genau die zeitabhängige Spannung über den Kondensator.&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_C(t)\!\ = U_{th}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Umstellen der Formel ergibt sich nun:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R_2=\frac{-t}{C_1 \cdot ln\left(\frac{U_{th}}{U_0} \right)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Taster prellt üblicherweise etwa 10ms. Zur Sicherheit kann bei der Berechnung des Widerstandes eine Prellzeit von 20ms angenommen werden. U_0 ist die Betriebsspannung also Vcc. Die Schwellwertspannung muss aus dem Datenblatt des eingesetzten Schmitt-Triggers abgelesen werden. Beim 74HC14 beträgt der gesuchte Wert 2,0V. Nimmt man für den Kondensator 1µF und beträgt die  Betriebsspannung 5V, ergibt sich für den Widerstand ein Wert von etwa 22kOhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Schalter geöffnet, lädt sich der Kondensator nach folgender Formel auf:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_C(t) = U_0 \cdot \left( 1-e^{\frac{-t}{(R_1+R_2)\cdot C_1}} \right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit U_th=U_C ergibt das Umstellen nach (R_1+R_2):&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R_1+R_2 = \frac{-t}{C_1 \cdot ln\left(1-\frac{U_{th}}{U_0} \right)} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schwellspannung lässt sich aus dem Datenblatt ein Wert von 2,3V ablesen. Mit diesem Wert und den Annahmen von oben ergibt sich für R_1+R_2 ein Wert von 32kOhm. Somit ergibt sich für R_1 ein Wert von etwa 10kOhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Beim 74LS14 von Hitachi z.&amp;amp;nbsp;B. sind die oberen und unteren Schaltschwellwerte unterschiedlich. Es muss darauf geachtet werden, dass U_{th} beim Entladen die untere Schwelle und U_{th} beim Laden die obere Schwelle einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Softwareentprellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zeiten der elektronischen Auswertung von Tastern und Schaltern ist das softwaretechnische Entprellen oft billiger, als die Benutzung eines teuren Schalters. Daher werden heute z.B. auch Computertastaturen nicht mehr mit prellarmen Tasten oder Entprellkondensatoren ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des in den meisten Geräten ohnehin verhandenen Mikrocontrollers z.B., kann man sich die zusätzliche Hardware sparen, da die Entprellung in Software praktisch genauso so funktioniert. Dabei ist nur zu beachten, dass zusätzliche Rechenleistung und je nach Umsetzung auch einige Hardwareressourcen (z.B. Timer) benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flankenerkennung ===&lt;br /&gt;
Bei einem Taster gibt es insgesamt 4 theoretische Zustände:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. war nicht gedrückt und ist nicht gedrückt&lt;br /&gt;
* 2. war nicht gedrückt und ist gedrückt (steigende Flanke)&lt;br /&gt;
* 3. war gedrückt und ist immer noch gedrückt&lt;br /&gt;
* 4. war gedrückt und ist nicht mehr gedrückt (fallende Flanke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese einzelnen Zustände lassen sich jetzt bequem abfragen/durchlaufen. Die Entprellung geschieht dabei durch die ganze Laufzeit des Programms. Die Taster werden hierbei als Active-Low angeschlossen, um die internen Pull-Ups zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Routine gibt für den Zustand &amp;quot;steigende Flanke&amp;quot; den Wert &amp;quot;1&amp;quot; zurück, sonst &amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define TASTERPORT PINC&lt;br /&gt;
#define TASTERBIT PINC1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char taster(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    static unsigned char zustand;&lt;br /&gt;
    char rw = 0;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if(zustand == 0 &amp;amp;&amp;amp; !(TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster wird gedrueckt (steigende Flanke)&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        zustand = 1;&lt;br /&gt;
        rw = 1;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else if (zustand == 1 &amp;amp;&amp;amp; !(TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster wird gehalten&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
         zustand = 2;&lt;br /&gt;
         rw = 0;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else if (zustand == 2 &amp;amp;&amp;amp; (TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster wird losgelassen (fallende Flanke)&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        zustand = 3;&lt;br /&gt;
        rw = 0;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else if (zustand == 3 &amp;amp;&amp;amp; (TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster losgelassen&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        zustand = 0;&lt;br /&gt;
        rw = 0;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    return rw;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warteschleifen-Verfahren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll nun mit einem Mikrocontroller gezählt werden, wie oft ein Kontakt oder ein Relais geschaltet wird, muss das Prellen des Kontaktes exakt berücksichtigt - und von einem gewollten Mehrfachschalten abgerenzt werden, da sonst  möglicherweise Fehlimpulse gezählt- oder andererseits echte Schaltvorgänge übersprungen werden. Dies muss beim Schreiben des Programms hinsichtlich des Abtastens des Kontaktes unbedingt Rechnung getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim folgenden einfachen Beispiel für eine Entprellung ist zu beachten, dass der AVR im Falle eines Tastendrucks 200ms wartet, also brach liegt. Bei zeitkritische Anwendungen sollte man ein anderes Verfahren nutzen (z.&amp;amp;nbsp;B. Abfrage der Tastenzustände in einer Timer-Interrupt-Service-Routine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#warning &amp;quot;F_CPU war noch nicht definiert, wird nun mit 3686400 definiert&amp;quot;&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400UL     /* Quarz mit 3.6864 Mhz  */&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;util/delay.h&amp;gt;     /* bei alter avr-libc: #include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt; */      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einfache Funktion zum Entprellen eines Tasters */&lt;br /&gt;
inline uint8_t debounce(volatile uint8_t *port, uint8_t pin)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    if ( !(*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        /* Pin wurde auf Masse gezogen, 100ms warten   */&lt;br /&gt;
        _delay_ms(50);   // Maximalwert des Parameters an _delay_ms &lt;br /&gt;
        _delay_ms(50);   // beachten, vgl. Dokumentation der avr-libc&lt;br /&gt;
        if ( *port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin) )&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            /* Anwender Zeit zum Loslassen des Tasters geben */&lt;br /&gt;
            _delay_ms(50);&lt;br /&gt;
            _delay_ms(50); &lt;br /&gt;
            return 1;&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    DDRB &amp;amp;= ~( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );        /* PIN PB0 auf Eingang Taster)  */&lt;br /&gt;
    PORTB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );        /* Pullup-Widerstand aktivieren */&lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
    if (debounce(&amp;amp;PINB, PB0))&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        /* Falls Taster an PIN PB0 gedrueckt     */&lt;br /&gt;
        /* LED an Port PD7 an- bzw. ausschalten: */&lt;br /&gt;
        PORTD = PORTD ^ ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PD7 );&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Routine hat leider mehrere Nachteile:&lt;br /&gt;
* sie detektiert nur das Loslassen (unergonomisch)&lt;br /&gt;
* sie verzögert die Mainloop immer um 100ms bei gedrückter Taste&lt;br /&gt;
* sie verliert Tastendrücke, je mehr die Mainloop zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnlich einfach zu benutzende Routine, aber ohne all diese Nachteile findet sich im Forenthread&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/topic/164194#new Entprellung für Anfänger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;DEBOUNCE&#039;&#039; Befehl in dem BASIC-Dialekt BASCOM für AVR ist ebenfalls nach dem Warteschleifen-Verfahren programmiert. Die Wartezeit beträgt standardmäßig 25 ms, kann aber vom Anwender überschrieben werden. Vgl.  [http://avrhelp.mcselec.com/bascom-avr.html?DEBOUNCE BASCOM Online-Manual zu DEBOUNCE].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine C-Implementierung für eine Tastenabfrage mit Warteschleife ist im Artikel [[AVR-GCC-Tutorial#IO-Register_als_Parameter_und_Variablen|AVR-GCC-Tutorial: IO-Register als Parameter und Variablen]] angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil dieses Verfahrens ist, dass der Controller durch die Warteschleife blockiert wird. Günstiger ist die Implementierung mit einem Timer-Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Warteschleifenvariante mit Maske und Pointer (nach Christian Riggenbach) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine weitere Funktion, um Taster zu entprellen: Durch den zusätzlichen Code kann eine Entprellzeit von durchschnittlich 1-3ms (mindestens 8*150µs = 1ms) erreicht werden. Grundsätzlich prüft die Funktion den Pegel der Pins auf einem bestimmten Port. Wenn die/der Pegel 8 Mal konstant war, wird die Schleife verlassen. Diese Funktion kann sehr gut eingesetzt werden, um in einer Endlosschleife Taster anzufragen, da sie, wie erwähnt, eine kurze Wartezeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
void entprellung( volatile uint8_t *port, uint8_t maske ) {&lt;br /&gt;
  uint8_t   port_puffer;&lt;br /&gt;
  uint8_t   entprellungs_puffer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  for( entprellungs_puffer=0 ; entprellungs_puffer!=0xff ; ) {&lt;br /&gt;
    entprellungs_puffer&amp;lt;&amp;lt;=1;&lt;br /&gt;
    port_puffer = *port;&lt;br /&gt;
    _delay_us(150);&lt;br /&gt;
    if( (*port &amp;amp; maske) == (port_puffer &amp;amp; maske) )&lt;br /&gt;
      entprellungs_puffer |= 0x01;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Funktion wird wie folgt aufgerufen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
  // Bugfix 20100414&lt;br /&gt;
  // http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_port_pass&lt;br /&gt;
  entprellung( &amp;amp;PINB, (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2) ); // ggf. Prellen abwarten &lt;br /&gt;
  if( PINB &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2) )           // dann stabilen Wert einlesen&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    // mach was&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  else&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    // mach was anderes&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Maske kann ein beliebiger Wert übergeben werden. Sie verhindert, dass nichtverwendete Taster die Entprellzeit negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Debounce-Makro von Peter Dannegger ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Dannegger hat in [http://www.mikrocontroller.net/topic/164194#1566921 &amp;quot;Entprellen für Anfänger&amp;quot;] folgende vereinfachtes Entprellverfahren beschrieben. Das Makro arbeitet in der Originalversion mit &#039;&#039;active low&#039;&#039; geschalteten Tastern, kann aber einfach für  &#039;&#039;active high&#039;&#039; geschaltete Taster angepasst werden ([[Pollin Funk-AVR-Evaluationsboard#Tasty Reloaded|Tasty Reloaded]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*                      Not so powerful Debouncing Example              */&lt;br /&gt;
/*                      No Interrupt needed                             */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*              Author: Peter Dannegger                                 */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
// Target: ATtiny13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define F_CPU 9.6e6&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;util/delay.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define debounce( port, pin )                                         \&lt;br /&gt;
({                                                                    \&lt;br /&gt;
  static uint8_t flag = 0;     /* new variable on every macro usage */  \&lt;br /&gt;
  uint8_t i = 0;                                                      \&lt;br /&gt;
                                                                      \&lt;br /&gt;
  if( flag ){                  /* check for key release: */           \&lt;br /&gt;
    for(;;){                   /* loop ... */                         \&lt;br /&gt;
      if( !(port &amp;amp; 1&amp;lt;&amp;lt;pin) ){  /* ... until key pressed or ... */     \&lt;br /&gt;
        i = 0;                 /* 0 = bounce */                       \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
      _delay_us( 98 );         /* * 256 = 25ms */                     \&lt;br /&gt;
      if( --i == 0 ){          /* ... until key &amp;gt;25ms released */     \&lt;br /&gt;
        flag = 0;              /* clear press flag */                 \&lt;br /&gt;
        i = 0;                 /* 0 = key release debounced */        \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
    }                                                                 \&lt;br /&gt;
  }else{                       /* else check for key press: */        \&lt;br /&gt;
    for(;;){                   /* loop ... */                         \&lt;br /&gt;
      if( (port &amp;amp; 1&amp;lt;&amp;lt;pin) ){   /* ... until key released or ... */    \&lt;br /&gt;
        i = 0;                 /* 0 = bounce */                       \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
      _delay_us( 98 );         /* * 256 = 25ms */                     \&lt;br /&gt;
      if( --i == 0 ){          /* ... until key &amp;gt;25ms pressed */      \&lt;br /&gt;
        flag = 1;              /* set press flag */                   \&lt;br /&gt;
        i = 1;                 /* 1 = key press debounced */          \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
    }                                                                 \&lt;br /&gt;
  }                                                                   \&lt;br /&gt;
  i;                           /* return value of Macro */            \&lt;br /&gt;
})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/*&lt;br /&gt;
   Testapplication&lt;br /&gt;
 */&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  DDRB  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB0);&lt;br /&gt;
  PORTB |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB0;&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
  DDRB  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB1);&lt;br /&gt;
  PORTB |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB1;&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  for(;;){&lt;br /&gt;
    if( debounce( PINB, PB1 ) )&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
    if( debounce( PINB, PB0 ) )&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Makro für die gleiche Taste (Pin) an mehreren Stellen aufgerufen werden soll, muss eine Funktion angelegt werden, damit beide Aufrufe an die gleiche Zustandsvariable &#039;&#039;flag&#039;&#039; auswerten [http://www.mikrocontroller.net/topic/195914#1918727]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
// Hilfsfunktion&lt;br /&gt;
uint8_t debounce_C1( void )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  return debounce(PINC, PC1);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Beispielanwendung&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  DDRC  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PC1);&lt;br /&gt;
  PORTC |=   1&amp;lt;&amp;lt;PC1; // Pullup für Taster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  for(;;){&lt;br /&gt;
    if( debounce_C1() )  // nicht: debounce(PINC, PC1)&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
    if( debounce_C1() )  // nicht: debounce(PINC, PC1)&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Timer-Verfahren (nach Peter Dannegger) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundroutine (AVR Assembler) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu: [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-20435.html#new Forum] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile&lt;br /&gt;
* besonders kurzer Code&lt;br /&gt;
* schnell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem können 8 Tasten (aktiv low) gleichzeitig bearbeitet werden, es dürfen also&lt;br /&gt;
alle exakt zur selben Zeit gedrückt werden. Andere Routinen können z.&amp;amp;nbsp;B. nur eine Taste verarbeiten, d.h. die zuerst oder zuletzt gedrückte gewinnt, oder es kommt Unsinn heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Einlese- und Entprellroutine ist nur 8 Instruktionen&lt;br /&gt;
kurz. Der entprellte Tastenzustand ist im Register &#039;&#039;key_state&#039;&#039;. Mit nur 2 weiteren Instruktionen wird dann der Wechsel von &#039;&#039;Taste offen&#039;&#039; zu&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Taste gedrückt&#039;&#039; erkannt und im Register &#039;&#039;key_press&#039;&#039; abgelegt. Im Beispielcode werden dann damit 8 LEDs ein- und ausgeschaltet. Jede Taste entspricht einem Bit in den Registern, d.h. die Verarbeitung erfolgt bitweise mit logischen Operationen. Zum Verständnis empfiehlt es sich daher, die Logikgleichungen mit Gattern für ein Bit = eine Taste aufzumalen. Die Register kann man sich als Flipflops denken, die mit der Entprellzeit als Takt arbeiten. D.h. man kann das auch so z.&amp;amp;nbsp;B. in einem GAL22V10 realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kommentar sind neben den einzelnen Instruktionen alle 8 möglichen&lt;br /&gt;
Kombinationen der 3 Signale dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielcode für AVR (Assembler):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;avrasm&amp;gt;&lt;br /&gt;
.nolist&lt;br /&gt;
.include &amp;quot;c:\avr\inc\1200def.inc&amp;quot;&lt;br /&gt;
.list&lt;br /&gt;
.def  save_sreg         = r0&lt;br /&gt;
.def  iwr0              = r1&lt;br /&gt;
.def  iwr1              = r2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.def  key_old           = r3&lt;br /&gt;
.def  key_state         = r4&lt;br /&gt;
.def  key_press         = r5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.def  leds              = r16&lt;br /&gt;
.def  wr0               = r17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.equ  key_port          = pind&lt;br /&gt;
.equ  led_port          = portb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      rjmp   init&lt;br /&gt;
.org OVF0addr		;timer interrupt 24ms&lt;br /&gt;
      in     save_sreg, SREG&lt;br /&gt;
get8key:                               ;/old      state     iwr1      iwr0&lt;br /&gt;
      mov    iwr0, key_old             ;00110011  10101010            00110011&lt;br /&gt;
      in     key_old, key_port         ;11110000&lt;br /&gt;
      eor    iwr0, key_old             ;                              11000011&lt;br /&gt;
      com    key_old                   ;00001111&lt;br /&gt;
      mov    iwr1, key_state           ;                    10101010&lt;br /&gt;
      or     key_state, iwr0           ;          11101011&lt;br /&gt;
      and    iwr0, key_old             ;                              00000011&lt;br /&gt;
      eor    key_state, iwr0           ;          11101000&lt;br /&gt;
      and    iwr1, iwr0                ;                    00000010&lt;br /&gt;
      or     key_press, iwr1           ;store key press detect&lt;br /&gt;
;&lt;br /&gt;
;			insert other timer functions here&lt;br /&gt;
;&lt;br /&gt;
      out    SREG, save_sreg&lt;br /&gt;
      reti&lt;br /&gt;
;-------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
init:&lt;br /&gt;
      ldi    wr0, 0xFF&lt;br /&gt;
      out    ddrb, wr0&lt;br /&gt;
      ldi    wr0, 1&amp;lt;&amp;lt;CS02 | 1&amp;lt;&amp;lt;CS00    ;divide by 1024 * 256&lt;br /&gt;
      out    TCCR0, wr0&lt;br /&gt;
      ldi    wr0, 1&amp;lt;&amp;lt;TOIE0             ;enable timer interrupt&lt;br /&gt;
      out    TIMSK, wr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      clr    key_old&lt;br /&gt;
      clr    key_state&lt;br /&gt;
      clr    key_press&lt;br /&gt;
      ldi    leds, 0xFF&lt;br /&gt;
main: cli&lt;br /&gt;
      eor    leds, key_press           ;toggle LEDs&lt;br /&gt;
      clr    key_press                 ;clear, if key press action done&lt;br /&gt;
      sei&lt;br /&gt;
      out    led_port, leds&lt;br /&gt;
      rjmp   main&lt;br /&gt;
;-------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;/avrasm&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Komfortroutine (C für AVR) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu: [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-310276.html Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmerkung&#039;&#039;&#039; Wenn statt active-low (Ruhezustand High) active-high (Ruhezustand Low) verwendet wird muss eine Zeile geändert werden siehe:&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-310276.html gesamter Beitrag im Forum], &lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/topic/48465#606555 Stelle 1 im Beitrag], ([http://www.mikrocontroller.net/topic/48465#2306398 Stelle 2 im Beitrag] muss *nicht* geändert werden, da hier die Polarität gar keinen Einfluß hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktionsprinzip wie oben plus zusätzliche Features:  &lt;br /&gt;
* Kann Tasten sparen durch unterschiedliche Aktionen bei kurzem oder langem Drücken&lt;br /&gt;
* Wiederholfunktion, z.&amp;amp;nbsp;B. für die Eingabe von Werten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ist für avr-gcc/avr-libc geschrieben, kann aber mit ein paar Anpassungen auch mit anderen Compilern und Mikrocontrollern verwendet werden. Eine Portierung für den AT91SAM7 findet man [http://www.google.com/codesearch?q=show:ac2viP-2E2Y:pzkOO5QRsoc:RPICuprYy-A&amp;amp;sa=N&amp;amp;cd=1&amp;amp;ct=rc&amp;amp;cs_p=svn://mikrocontroller.net/mp3dec/trunk&amp;amp;cs_f=keys.c#a0 hier] (aus dem Projekt [[ARM MP3/AAC Player]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*                      Debouncing 8 Keys                               */&lt;br /&gt;
/*                      Sampling 4 Times                                */&lt;br /&gt;
/*                      With Repeat Function                            */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*              Author: Peter Dannegger                                 */&lt;br /&gt;
/*                      danni@specs.de                                  */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU           1000000                   // processor clock frequency&lt;br /&gt;
#warning kein F_CPU definiert&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#define KEY_DDR         DDRB&lt;br /&gt;
#define KEY_PORT        PORTB&lt;br /&gt;
#define KEY_PIN         PINB&lt;br /&gt;
#define KEY0            0&lt;br /&gt;
#define KEY1            1&lt;br /&gt;
#define KEY2            2&lt;br /&gt;
#define ALL_KEYS        (1&amp;lt;&amp;lt;KEY0 | 1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 | 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#define REPEAT_MASK     (1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 | 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2)       // repeat: key1, key2&lt;br /&gt;
#define REPEAT_START    50                        // after 500ms&lt;br /&gt;
#define REPEAT_NEXT     20                        // every 200ms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define LED_DDR         DDRA&lt;br /&gt;
#define LED_PORT        PORTA&lt;br /&gt;
#define LED0            0&lt;br /&gt;
#define LED1            1&lt;br /&gt;
#define LED2            2&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_state;                                // debounced and inverted key state:&lt;br /&gt;
                                                  // bit = 1: key pressed&lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_press;                                // key press detect&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_rpt;                                  // key long press and repeat&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
ISR( TIMER0_OVF_vect )                            // every 10ms&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  static uint8_t ct0, ct1, rpt;&lt;br /&gt;
  uint8_t i;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  TCNT0 = (uint8_t)(int16_t)-(F_CPU / 1024 * 10e-3 + 0.5);  // preload for 10ms&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  i = key_state ^ ~KEY_PIN;                       // key changed ?&lt;br /&gt;
  ct0 = ~( ct0 &amp;amp; i );                             // reset or count ct0&lt;br /&gt;
  ct1 = ct0 ^ (ct1 &amp;amp; i);                          // reset or count ct1&lt;br /&gt;
  i &amp;amp;= ct0 &amp;amp; ct1;                                 // count until roll over ?&lt;br /&gt;
  key_state ^= i;                                 // then toggle debounced state&lt;br /&gt;
  key_press |= key_state &amp;amp; i;                     // 0-&amp;gt;1: key press detect&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  if( (key_state &amp;amp; REPEAT_MASK) == 0 )            // check repeat function&lt;br /&gt;
     rpt = REPEAT_START;                          // start delay&lt;br /&gt;
  if( --rpt == 0 ){&lt;br /&gt;
    rpt = REPEAT_NEXT;                            // repeat delay&lt;br /&gt;
    key_rpt |= key_state &amp;amp; REPEAT_MASK;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
// check if a key has been pressed. Each pressed key is reported&lt;br /&gt;
// only once&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_press( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  cli();                                          // read and clear atomic !&lt;br /&gt;
  key_mask &amp;amp;= key_press;                          // read key(s)&lt;br /&gt;
  key_press ^= key_mask;                          // clear key(s)&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
  return key_mask;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
// check if a key has been pressed long enough such that the&lt;br /&gt;
// key repeat functionality kicks in. After a small setup delay&lt;br /&gt;
// the key is reported being pressed in subsequent calls&lt;br /&gt;
// to this function. This simulates the user repeatedly&lt;br /&gt;
// pressing and releasing the key.&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_rpt( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  cli();                                          // read and clear atomic !&lt;br /&gt;
  key_mask &amp;amp;= key_rpt;                            // read key(s)&lt;br /&gt;
  key_rpt ^= key_mask;                            // clear key(s)&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
  return key_mask;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
// check if a key is pressed right now&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_state( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  key_mask &amp;amp;= key_state;&lt;br /&gt;
  return key_mask;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_short( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  cli();                                          // read key state and key press atomic !&lt;br /&gt;
  return get_key_press( ~key_state &amp;amp; key_mask );&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_long( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  return get_key_press( get_key_rpt( key_mask ));&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
int main( void )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  LED_PORT = 0xFF;&lt;br /&gt;
  LED_DDR = 0xFF;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Configure debouncing routines&lt;br /&gt;
  KEY_DDR &amp;amp;= ~ALL_KEYS;                // configure key port for input&lt;br /&gt;
  KEY_PORT |= ALL_KEYS;                // and turn on pull up resistors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  TCCR0 = (1&amp;lt;&amp;lt;CS02)|(1&amp;lt;&amp;lt;CS00);         // divide by 1024&lt;br /&gt;
  TCNT0 = (uint8_t)(int16_t)-(F_CPU / 1024 * 10e-3 + 0.5);  // preload for 10ms&lt;br /&gt;
  TIMSK |= 1&amp;lt;&amp;lt;TOIE0;                   // enable timer interrupt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  while(1){&lt;br /&gt;
    if( get_key_short( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 ))&lt;br /&gt;
      LED_PORT ^= 1&amp;lt;&amp;lt;LED1;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    if( get_key_long( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 ))&lt;br /&gt;
      LED_PORT ^= 1&amp;lt;&amp;lt;LED2;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    // single press and repeat&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    if( get_key_press( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 ) || get_key_rpt( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 )){&lt;br /&gt;
      uint8_t i = LED_PORT;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
      i = (i &amp;amp; 0x07) | ((i &amp;lt;&amp;lt; 1) &amp;amp; 0xF0);&lt;br /&gt;
      if( i &amp;lt; 0xF0 )&lt;br /&gt;
        i |= 0x08;&lt;br /&gt;
      LED_PORT = i;      &lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das single-press-und-repeat-Beispiel geht nicht in jeder Beschaltung; folgendes Beispiel sollte universeller sein (einzelne LED an/aus):&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
// single press and repeat&lt;br /&gt;
if( get_key_press( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 ) || get_key_rpt( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 )){&lt;br /&gt;
    LED_PORT ^=0x08;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Funktionsweise =====&lt;br /&gt;
Der Code basiert auf 8 parallelen vertikalen Zählern, die über die Variablen ct0 und ct1 aufgebaut werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:VertCount.png|framed|center|&#039;&#039;&#039;8 vertikale Zähler in 2 8-Bit Variablen&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei jeweils ein Bit in ct0 mit dem gleichwertigen Bit in ct1 zusammengenommen einen 2-Bit-Zähler bildet.&lt;br /&gt;
Der Code der sich um die 8 Zähler kümmert, ist so geschrieben, daß er alle 8 Zähler gemeinsam parallel behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  i = key_state ^ ~KEY_PIN;                       // key changed ?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
i enthält an dieser Stelle für jede Taste, die sich im Vergleich mit dem vorhergehenden entprellten Zustand (keystate) verändert hat, ein 1 Bit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  ct0 = ~( ct0 &amp;amp; i );                             // reset or count ct0&lt;br /&gt;
  ct1 = ct0 ^ (ct1 &amp;amp; i);                          // reset or count ct1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Anweisungen erniedrigen den 2-Bit Zähler ct0/ct1 für jedes Bit um 1, welches in i gesetzt ist. Liegt an der entsprechenden Stelle in i ein 0 Bit vor (keine Änderung des Zustands), so wird der Zähler ct0/ct1 für dieses Bit auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
Der Grundzustand des Zählers ist als ct0 == 1 und ct1 == 1 (Wert 3). Der Zähler zählt daher mit jedem ISR Aufruf, bei dem die Taste im Vergleich zu keystate als verändert erkannt wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   ct1   ct0&lt;br /&gt;
     1    1   // 3&lt;br /&gt;
     1    0   // 2&lt;br /&gt;
     0    1   // 1&lt;br /&gt;
     0    0   // 0&lt;br /&gt;
     1    1   // 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  i &amp;amp;= ct0 &amp;amp; ct1;                                 // count until roll over ?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
in i bleibt nur dort ein 1-Bit erhalten, wo sowohl in ct1 als auch in ct0 ein 1 Bit vorgefunden wird, der betreffenede Zähler also bis 3 zählen konnte. Durch die zusätzliche Verundung mit i wird der Fall abgefangen, dass ein konstanter Zählerwert von 3 in i ein 1 Bit hinterlässt. Im Endergebnis bedeutet dass, dass nur ein Zählerwechsel von 0 auf 3 zu einem 1 Bit an der betreffenden Stelle in i führt, aber auch nur dann, wenn in i an dieser Bitposition ebenfalls ein 1 Bit war (welches wiederrum deswegen auf 1 war, weil an diesem Eingabeport eine Veränderung zum letzten bekannten entprellten Zustand festgestellt wurde). alles zusammengenommen heißt das, dass ein Tastendruck dann erkannt wird, wenn die Taste 4 mal hintereinander in einem anderen Zustand vorgefunden wurde als dem zuletzt bekannten entprellten Tastenzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle ist i daher ein Vektor von 8 Bits, von denen jedes einzelne der Bits darüber Auskunft gibt, ob die entsprechende Taste mehrmals hintereinander im selben Zustand angetroffen wurde, der nicht mit dem zuletzt bekannten Tastenzustand übereinstimmt. Ist das der Fall, dann wird eine entsprechende Veränderung des Tastenzustands in key_state registriert&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  key_state ^= i;                                 // then toggle debounced state&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
und wenn sich in key_state das entsprechende Bit von 0 auf 1 verändert hat, wird dieses Ereignis als &#039;Taste wurde niedergedrückt&#039; gewertet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  key_press |= key_state &amp;amp; i;                     // 0-&amp;gt;1: key press detect&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Tasteneingang entprellt. Und zwar sowohl beim Drücken einer Taste als auch beim Loslassen (damit Tastenpreller beim Loslassen nicht mit dem Niederdrücken einer Taste verwechselt werden). Der weitere Code beschäftigt sich dann nur noch damit, diesen entprellten Tastenzustand weiter zu verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Codeteil sieht durch die Verwendung der vielen bitweisen Operationen relativ komplex aus. Behält man aber im Hinterkopf, dass einige der bitweisen wie ein &#039;paralles If&#039; gleichzeitig auf allen 8 Bits eingesetzt werden, dann vereinfacht sich vieles. Ein&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
    key_press |= key_state &amp;amp; i;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
ist nichts anderes als ein&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // teste ob Bit 0 sowohl in key_state als auch in i gesetzt ist&lt;br /&gt;
    // und setze Bit 0 in key_press, wenn das der Fall ist&lt;br /&gt;
    if( ( key_state &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 0 ) ) &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        ( i &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 0 ) )&lt;br /&gt;
       key_press |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 0 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Bit 1&lt;br /&gt;
    if( ( key_state &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 1 ) ) &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        ( i &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 1 ) )&lt;br /&gt;
       key_press |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 1 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Bit 2&lt;br /&gt;
    if( ( key_state &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 2 ) ) &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        ( i &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 2 ) )&lt;br /&gt;
       key_press |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 2 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
nur als wesentlich kompaktere Operation ausgeführt und für alle 8 Bits gleichzeitig.&lt;br /&gt;
Die Kürze und Effizienz dieser paar Codezeilen ergibt sich aus dem Umstand, dass jedes Bit in den Variablen für eine Taste steht und alle 8 (maximal möglichen) Tasten gleichzeitig die Operationen durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reduziert auf lediglich 1 Taste =====&lt;br /&gt;
Diskussionen im Forum zeigen immer wieder, dass viele eine Abneigung gegen diesen Code haben, weil er ihnen sehr kompliziert vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Code ist nicht leicht zu analysieren und er zieht alle Register dessen, was möglich ist, um sowohl Laufzeit als auch Speicherverbrauch einzusparen. Oft hört man auch das Argument: Ich benötige ja nur eine Entprellung für 1 Taste, gibt es da nichts Einfacheres?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist die &#039;Langform&#039; des Codes, so wie man das für lediglich 1 Taste schreiben würde, wenn man exakt dasselbe Entprellverfahren einsetzen würde. Man sieht: Da ist keine Hexerei dabei: In key_state wird der letzte bekannte entprellte Zustand der Taste gehalten. Der Pin-Eingang wird mit diesem Zustand verglichen und wenn sich die beiden unterscheiden, dann wird ein Zähler heruntergezählt. Produziert dieses herunterzählen einen Unterlauf des Zählers, dann gilt die Taste als entprellt und wenn dann auch noch die Taste gerade gedrückt ist, dann wird dieses in key_press entsprechend vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
uint8_t key_state;&lt;br /&gt;
uint8_t key_counter;&lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_press;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR( ... Overflow ... )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t input = KEY_PIN &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; KEY0 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  if( input != key_state ) {&lt;br /&gt;
    key_counter--;&lt;br /&gt;
    if( key_counter == 0xFF ) {&lt;br /&gt;
      key_counter = 3;&lt;br /&gt;
      key_state = input;&lt;br /&gt;
      if( input )&lt;br /&gt;
        key_press = TRUE;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  else&lt;br /&gt;
    key_counter = 3;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_press()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t result;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cli();&lt;br /&gt;
  result = key_press;&lt;br /&gt;
  key_press = FALSE;&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  return result;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständige Entprellcode, wie weiter oben gelistet, besticht jetzt aber darin, dass er compiliert kleiner ist als diese anschaulichere Variante für lediglich 1 Taste. Und das bei gleichzeitig erhöhter Funktionalität. Denn zb. ein Autorepeat ist in diesem Code noch gar nicht eingebaut. Und spätestens wenn man dann eine 2.te Taste entprellen möchte, dann ist auch der SRAM-Speicherverbrauch dieser Langform höher als der des Originals für 8 Tasten. Daraus folgt: Selbst für lediglich 1 Taste ist die Originalroutine die bessere Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wegen der Komplexität mal eine Frage: Sind Sie selbst in der Lage eine entsprechend effiziente sqrt() Funktion zu schreiben, wie die, die sie in der Standard-C-Bibliothek vorfinden? Nein? Dann dürften Sie eigentlich Ihrer Argumentation nach die Bibliotheksfunktion sqrt() nicht verwenden, sondern müssten sich statt dessen selbst eine Wurzel-Funktion schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstsättigender Filter (nach Jürgen Schuhmacher) ===&lt;br /&gt;
Durch die Nutzung der diskreter Signalanalyse in Software kann die Funktionalität einer einfachen Entprellung mit einem Kondensator und einem Schmitttrigger wie in Hardware nachgebildet werden, indem ein abstrakter IIR-Filter benutzt wird, der eine Kondensatorladekurve emuliert. Mit der Vorschrift Y(t) = k Y(t-1) + Input wird ein einfaches Filter erzeugt, dass dem Eingangswert träge folgt. Bei Überschreiten eines bestimmten Wertes erfolgt mit einer einfachen Abfrage das Schalten des Ausgangssignals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Assembler und FPGAs eignet sich aufgrund der leicht zu implementierenden binären Operationen folgende Darstellung mit einer Auflösung des Filterwertspeichers von nur 8 bit: Wert_Neu = Wert_Alt - Wert_Alt/16 + 16*(Taste = True). Der Filterwert bildet den gedämpften Verlauf des Eingangs flankenverschliffen ab und kann Prellen bis hart an den Grenzbereich zum schnellen Tasten unterdrücken. Der Ausgangswert ist dann einfach das höchstwertige Bit des Filterwertes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entprellung mit IIR-Filter.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss das Signal des Tasters idealerweise um den Faktor 10-20 schneller abgetastet werden, als die höchste gewünschte Tippgeschwindigkeit vorgibt. Noch schneller abzutasten ist möglich, führt aber zu mehr Bedarf an Bits beim Filter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfacher Mittelwertfilter (nach Lothar Miller) ===&lt;br /&gt;
Für digitale Schaltungen oder PLDs empfiehlt sich ein FIR-Filter mit aneinandergereihten FlipFlops. Man schiebt das Eingangssignal in eine FlipFlop-Kette und schaltet oberhalb der Mitte um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SignalInput -&amp;gt; FF1 -&amp;gt; FF2 -&amp;gt; FF3 -&amp;gt; FF4 -&amp;gt; FF5 -&amp;gt; FF6 -&amp;gt; FF7 -&amp;gt; FF8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn (Summe der FFs) =8 dann SignalOutput =1&lt;br /&gt;
Wenn (Summe der FFs) =0 dann SignalOutput =0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenüberstellung der Verfahren ==&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;entprellte Schalter&amp;quot;: Sehr teuer, grosse Bauform, verschleissbelastet, geringe Haltbarkeit&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;Umschalter&amp;quot; : benötigt aufwändigeren Schalter, benötigt Elektronik&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;Umschalter ohne FF&amp;quot; : benötigt aufwändigeren Schalter und kleiner Kondensator&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;Kondensatorentprellung&amp;quot; : benötigt etwas mehr Platz, kommt mit schlechten Schaltern zurecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SW - Flankenverfahren:&lt;br /&gt;
* SW - Warteschleife: Durch die Warteschleifen eine nicht triviale Verzögerung im Code. Speziell wenn mehrere Tasten zu überwachen sind, nicht unproblematisch&lt;br /&gt;
* SW - Timer: Universalfunktionalität, die durch geringen Speicherverbrauch, geringen Rechenzeitverbrauch und gute Funktion besticht. Der &#039;Verbrauch&#039; eines Timers sieht auf den ersten Blick schlimmer aus, als er ist, denn in den meisten Programmen hat man sowieso einen Basistimer für die Zeitsteuerung des Programms im Einsatz, der für die Tastenentprellung mitbenutzt werden kann.&lt;br /&gt;
* SW - Filter: sehr geringer Platzbedarf in FPGAs, relativ gute Wirkung&lt;br /&gt;
* SW - Filter 2: sehr geringer Platzbedarf, gute Wirkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.edn.com/design/analog/4324067/Contact-debouncing-algorithm-emulates-Schmitt-trigger Contact-debouncing algorithm (Artikel)],  [http://www.edn.com/file/13370-70705di.pdf als PDF]&lt;br /&gt;
* [[AVR-Tutorial: Tasten]]&lt;br /&gt;
* [[AVR-GCC-Tutorial#.28Tasten-.29Entprellung|AVR-GCC-Tutorial Tastenentprellung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-20435.html Beitrag im Forum, AVR Assembler]&lt;br /&gt;
* [http://www.ganssle.com/debouncing.pdf A guide to debouncing (engl.), praktische Erläuterungen zum Entprellen in Soft- und Hardware]&lt;br /&gt;
* [http://www.pololu.com/docs/0J16/all Understanding Destructive LC Voltage Spikes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AVR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Signalverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:WechselEntprellC.PNG&amp;diff=74976</id>
		<title>Datei:WechselEntprellC.PNG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:WechselEntprellC.PNG&amp;diff=74976"/>
		<updated>2013-04-07T07:40:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: hat eine neue Version von „Datei:WechselEntprellC.PNG“ hochgeladen:&amp;amp;#32;Widerstand mit eingefügt, um Stromspitzen zu verringern (die richtige Datei)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beschreibung unter Artikel:Entprellung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:WechselEntprellC.PNG&amp;diff=74975</id>
		<title>Datei:WechselEntprellC.PNG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:WechselEntprellC.PNG&amp;diff=74975"/>
		<updated>2013-04-07T07:38:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: hat eine neue Version von „Datei:WechselEntprellC.PNG“ hochgeladen:&amp;amp;#32;Widerstand mit eingefügt, um Stromspitzen zu verringern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beschreibung unter Artikel:Entprellung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Entprellung&amp;diff=74973</id>
		<title>Entprellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Entprellung&amp;diff=74973"/>
		<updated>2013-04-07T05:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Wechselschalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Problembeschreibung ==&lt;br /&gt;
Mechanische Schalter neigen beim Ein- und Ausschalten zum sogenannten &#039;&#039;&#039;Prellen&#039;&#039;&#039;, d.h sie schalten schnell mehrfach aus und ein, verursacht durch mechanische Vibrationen des Schaltkontaktes, sofern sie nicht dagegen geschützt sind. Vereinfacht dargestellt, sieht eine von einem Schalter oder Taster geschaltete Spannung beim Schalten wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Entprellen.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Vermeidung bzw. Auswertung dieses unsauberen Signals gibt es verschiedene Ansätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hardwareentprellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prellfreie Schalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Spezialanwendungen hält die elektromechanische Industrie verschiedene Sonderkonstruktionen bereit, die saubere Schaltzustände nach Aussen generieren, indem sie entweder eine mechanische Dämpfung in Form eines selbsthemmenden Federmechanismus oder eine integrierte elektronische Signalverzögerung benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Systeme sind jedoch teuer und werden meist nur im Leistungsbereich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wechselschalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entprellung von Wechselschaltern (engl. Double Throw Switch) kann ein klassisches RS-[[Flipflop]] genutzt werden. Bei dieser Variante werden neben zwei NAND-Gattern nur noch zwei Pull-Up Widerstände benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:NAND_debouncer.png|thumb|left|350px|&#039;&#039;&#039;Taster entprellen mit NAND-RS-Flipflop&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gezeigten Schalterstellung liegt an der Position /S der Pegel 0 an. Damit ist das Flipflop gesetzt und der Ausgang auf dem Pegel 1. Schließt der Schalter zwischen den Kontakten 2 und 3, liegt an der Postion /R der Pegel 0 an. Dies bedeutet, dass der Ausgang des Flipflops auf den Pegel 0 geht. Sobald der Schalter von einem zum anderen Kontakt wechselt, beginnt er in der Regel zu prellen. Während des Prellens wechselt der Schalter zwischen den beiden Zuständen &amp;quot;Schalter berührt Kontakt&amp;quot; und &amp;quot;Schalter ist frei in der Luft&amp;quot;. Der Ausgang des Flipflops bleibt in dieser Prellzeit aber stabil, da der Schalter während des Prellens nie den gegenüberliegenden Kontakt berührt und das RS-Flipflop seinen Zustand allein halten kann. Die Prellzeit ist stark vom Schaltertyp abhängig und liegt zwischen 0,1 und 10ms. Die Dimensionierung der Widerstände ist relativ unkritisch. Als Richtwert können hier 100kOhm verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wechselschalter ohne Flip-Flop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal gerade kein Flip-Flop zur Hand hat, kann man sich auch mit dieser Schaltung behelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:WechselEntprellC.PNG|thumb|left|350px|&#039;&#039;&#039;Wechsler entprellen mit Kondensator&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Funktionsweise:&lt;br /&gt;
Beim Umschalten wird der Kondensator immer sofort umgeladen.&lt;br /&gt;
Während der Kontakt prellt, befindet er sich in der Luft und hat keinerlei Verbindung. Wärend dieser Zeit übernimmt der Kondensator das halten des Pegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimensionierung:&lt;br /&gt;
Ist der entprellte Taster an ein IC Angeschlossen, ist der &#039;&#039;Input Leakage Current&#039;&#039; der ausschlaggebende Strom. Falls weitere Ströme fließen sind diese mit zu berücksichtigen. Bei einem Mikrocontroller von Atmel sind 1µA typisch.&lt;br /&gt;
Es gilt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{dU}{dt} = \frac{I}{C}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da eine Prellung ca. 10ms dauert und die Spannung in dieser Zeit beispielsweise um maximal 0,5V fallen soll kommt man auf folgende Kapazität:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; C = \frac{I \cdot dt}{dU} = \frac{1\mu A \cdot 10ms}{0,5V} = 20nF &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einfacher Taster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das RS-Flipflop sehr effektiv ist, wird diese Variante der Entprellung nur selten angewendet. Grund dafür ist, dass in Schaltungen häufiger einfache Taster eingesetzt werden. Diese sind oft kleiner und preisgünstiger. Um einfache Taster (engl. Single Throw Switch) zu entprellen, kann ein einfacher RC-Tiefpass eingesetzt werden. Hierbei wird ein Kondensator über einen Widerstand je nach Schalterstellung auf- oder entladen. Das RC-Glied bildet einen Tiefpass, sodass die Spannung über den Kondensator nicht von einen Pegel auf den anderen springen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:RC_debouncer.png|thumb|left|300px|Taster entprellen mit RC-Entpreller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entprellen1a.png|thumb|350px| Entstehender Spannungsverlauf]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Schalter geöffnet ist, lädt sich der Kondensator langsam über die beiden Widerstände R&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und R&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; auf V&amp;lt;sub&amp;gt;cc&amp;lt;/sub&amp;gt; auf. Beim Erreichen der Umschaltschwelle springt der Ausgang auf den Pegel 0. Wird der Schalter geschlossen, entlädt sich der Kondensator langsam über den Widerstand R&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Demnach ändert sich der Ausgang des Inverters auf den Pegel 1. Während der Taster prellt, kann sich die Spannung über dem Kondensator nicht sprunghaft ändern, da das Auf- und Entladen eher langsam über die Widerstände erfolgt. Außerdem sind die Schaltschwellen für den Übergang LOW-&amp;gt;HIGH und HIGH-&amp;gt;LOW stark verschieden (Hysterese, siehe Artikel [[Schmitt-Trigger]]). Bei richtiger Dimensionierung der Bauelemente wird somit der Ausgang des Inverters prellfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass der Inverter &#039;&#039;&#039;unbedingt&#039;&#039;&#039; einer mit [[Schmitt-Trigger]] Eingängen sein muss, weil bei Standard-Logikeingängen im Bereich von üblicherweise 0,8V - 2,0V der Ausgang nicht definiert ist. Als Inverter kann zum Beispiel der 74HC14 oder der CD40106 (pinkompatibel) eingesetzt werden. Alternativ kann auch ein CD4093 eingesetzt werden. Bei dem CD4093 handelt es sich um NAND-Gatter mit Schmitt-Trigger-Eingängen. Um aus einem NAND-Gatter einen Inverter zu machen, müssen einfach nur die beiden Eingänge verbunden werden oder ein Eingang fest auf HIGH gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine geeignete Dimensionierung muss man etwas mit den Standardformeln für einen Kondensator jonglieren. Die Spannung über den Kondensator beim Entladen berechnet sich nach:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_C(t) = U_0 \cdot e^{\frac{-t}{R_2 C_1}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Ausgang des Inverters stabil ist, muss die Spannung über den Kondensator und damit die Spannung am Eingang des Inverters über der Spannung bleiben, bei welcher der Inverter umschaltet. Diese Schwellwertspannung ist genau die zeitabhängige Spannung über den Kondensator.&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_C(t)\!\ = U_{th}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Umstellen der Formel ergibt sich nun:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R_2=\frac{-t}{C_1 \cdot ln\left(\frac{U_{th}}{U_0} \right)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Taster prellt üblicherweise etwa 10ms. Zur Sicherheit kann bei der Berechnung des Widerstandes eine Prellzeit von 20ms angenommen werden. U_0 ist die Betriebsspannung also Vcc. Die Schwellwertspannung muss aus dem Datenblatt des eingesetzten Schmitt-Triggers abgelesen werden. Beim 74HC14 beträgt der gesuchte Wert 2,0V. Nimmt man für den Kondensator 1µF und beträgt die  Betriebsspannung 5V, ergibt sich für den Widerstand ein Wert von etwa 22kOhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Schalter geöffnet, lädt sich der Kondensator nach folgender Formel auf:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_C(t) = U_0 \cdot \left( 1-e^{\frac{-t}{(R_1+R_2)\cdot C_1}} \right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit U_th=U_C ergibt das Umstellen nach (R_1+R_2):&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R_1+R_2 = \frac{-t}{C_1 \cdot ln\left(1-\frac{U_{th}}{U_0} \right)} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schwellspannung lässt sich aus dem Datenblatt ein Wert von 2,3V ablesen. Mit diesem Wert und den Annahmen von oben ergibt sich für R_1+R_2 ein Wert von 32kOhm. Somit ergibt sich für R_1 ein Wert von etwa 10kOhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Beim 74LS14 von Hitachi z.&amp;amp;nbsp;B. sind die oberen und unteren Schaltschwellwerte unterschiedlich. Es muss darauf geachtet werden, dass U_{th} beim Entladen die untere Schwelle und U_{th} beim Laden die obere Schwelle einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Softwareentprellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zeiten der elektronischen Auswertung von Tastern und Schaltern ist das softwaretechnische Entprellen oft billiger, als die Benutzung eines teuren Schalters. Daher werden heute z.B. auch Computertastaturen nicht mehr mit prellarmen Tasten oder Entprellkondensatoren ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des in den meisten Geräten ohnehin verhandenen Mikrocontrollers z.B., kann man sich die zusätzliche Hardware sparen, da die Entprellung in Software praktisch genauso so funktioniert. Dabei ist nur zu beachten, dass zusätzliche Rechenleistung und je nach Umsetzung auch einige Hardwareressourcen (z.B. Timer) benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flankenerkennung ===&lt;br /&gt;
Bei einem Taster gibt es insgesamt 4 theoretische Zustände:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. war nicht gedrückt und ist nicht gedrückt&lt;br /&gt;
* 2. war nicht gedrückt und ist gedrückt (steigende Flanke)&lt;br /&gt;
* 3. war gedrückt und ist immer noch gedrückt&lt;br /&gt;
* 4. war gedrückt und ist nicht mehr gedrückt (fallende Flanke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese einzelnen Zustände lassen sich jetzt bequem abfragen/durchlaufen. Die Entprellung geschieht dabei durch die ganze Laufzeit des Programms. Die Taster werden hierbei als Active-Low angeschlossen, um die internen Pull-Ups zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Routine gibt für den Zustand &amp;quot;steigende Flanke&amp;quot; den Wert &amp;quot;1&amp;quot; zurück, sonst &amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define TASTERPORT PINC&lt;br /&gt;
#define TASTERBIT PINC1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char taster(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    static unsigned char zustand;&lt;br /&gt;
    char rw = 0;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if(zustand == 0 &amp;amp;&amp;amp; !(TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster wird gedrueckt (steigende Flanke)&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        zustand = 1;&lt;br /&gt;
        rw = 1;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else if (zustand == 1 &amp;amp;&amp;amp; !(TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster wird gehalten&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
         zustand = 2;&lt;br /&gt;
         rw = 0;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else if (zustand == 2 &amp;amp;&amp;amp; (TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster wird losgelassen (fallende Flanke)&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        zustand = 3;&lt;br /&gt;
        rw = 0;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else if (zustand == 3 &amp;amp;&amp;amp; (TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster losgelassen&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        zustand = 0;&lt;br /&gt;
        rw = 0;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    return rw;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warteschleifen-Verfahren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll nun mit einem Mikrocontroller gezählt werden, wie oft ein Kontakt oder ein Relais geschaltet wird, muss das Prellen des Kontaktes exakt berücksichtigt - und von einem gewollten Mehrfachschalten abgerenzt werden, da sonst  möglicherweise Fehlimpulse gezählt- oder andererseits echte Schaltvorgänge übersprungen werden. Dies muss beim Schreiben des Programms hinsichtlich des Abtastens des Kontaktes unbedingt Rechnung getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim folgenden einfachen Beispiel für eine Entprellung ist zu beachten, dass der AVR im Falle eines Tastendrucks 200ms wartet, also brach liegt. Bei zeitkritische Anwendungen sollte man ein anderes Verfahren nutzen (z.&amp;amp;nbsp;B. Abfrage der Tastenzustände in einer Timer-Interrupt-Service-Routine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#warning &amp;quot;F_CPU war noch nicht definiert, wird nun mit 3686400 definiert&amp;quot;&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400UL     /* Quarz mit 3.6864 Mhz  */&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;util/delay.h&amp;gt;     /* bei alter avr-libc: #include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt; */      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einfache Funktion zum Entprellen eines Tasters */&lt;br /&gt;
inline uint8_t debounce(volatile uint8_t *port, uint8_t pin)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    if ( !(*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        /* Pin wurde auf Masse gezogen, 100ms warten   */&lt;br /&gt;
        _delay_ms(50);   // Maximalwert des Parameters an _delay_ms &lt;br /&gt;
        _delay_ms(50);   // beachten, vgl. Dokumentation der avr-libc&lt;br /&gt;
        if ( *port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin) )&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            /* Anwender Zeit zum Loslassen des Tasters geben */&lt;br /&gt;
            _delay_ms(50);&lt;br /&gt;
            _delay_ms(50); &lt;br /&gt;
            return 1;&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    DDRB &amp;amp;= ~( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );        /* PIN PB0 auf Eingang Taster)  */&lt;br /&gt;
    PORTB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );        /* Pullup-Widerstand aktivieren */&lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
    if (debounce(&amp;amp;PINB, PB0))&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        /* Falls Taster an PIN PB0 gedrueckt     */&lt;br /&gt;
        /* LED an Port PD7 an- bzw. ausschalten: */&lt;br /&gt;
        PORTD = PORTD ^ ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PD7 );&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Routine hat leider mehrere Nachteile:&lt;br /&gt;
* sie detektiert nur das Loslassen (unergonomisch)&lt;br /&gt;
* sie verzögert die Mainloop immer um 100ms bei gedrückter Taste&lt;br /&gt;
* sie verliert Tastendrücke, je mehr die Mainloop zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnlich einfach zu benutzende Routine, aber ohne all diese Nachteile findet sich im Forenthread&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/topic/164194#new Entprellung für Anfänger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;DEBOUNCE&#039;&#039; Befehl in dem BASIC-Dialekt BASCOM für AVR ist ebenfalls nach dem Warteschleifen-Verfahren programmiert. Die Wartezeit beträgt standardmäßig 25 ms, kann aber vom Anwender überschrieben werden. Vgl.  [http://avrhelp.mcselec.com/bascom-avr.html?DEBOUNCE BASCOM Online-Manual zu DEBOUNCE].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine C-Implementierung für eine Tastenabfrage mit Warteschleife ist im Artikel [[AVR-GCC-Tutorial#IO-Register_als_Parameter_und_Variablen|AVR-GCC-Tutorial: IO-Register als Parameter und Variablen]] angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil dieses Verfahrens ist, dass der Controller durch die Warteschleife blockiert wird. Günstiger ist die Implementierung mit einem Timer-Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Warteschleifenvariante mit Maske und Pointer (nach Christian Riggenbach) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine weitere Funktion, um Taster zu entprellen: Durch den zusätzlichen Code kann eine Entprellzeit von durchschnittlich 1-3ms (mindestens 8*150µs = 1ms) erreicht werden. Grundsätzlich prüft die Funktion den Pegel der Pins auf einem bestimmten Port. Wenn die/der Pegel 8 Mal konstant war, wird die Schleife verlassen. Diese Funktion kann sehr gut eingesetzt werden, um in einer Endlosschleife Taster anzufragen, da sie, wie erwähnt, eine kurze Wartezeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
void entprellung( volatile uint8_t *port, uint8_t maske ) {&lt;br /&gt;
  uint8_t   port_puffer;&lt;br /&gt;
  uint8_t   entprellungs_puffer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  for( entprellungs_puffer=0 ; entprellungs_puffer!=0xff ; ) {&lt;br /&gt;
    entprellungs_puffer&amp;lt;&amp;lt;=1;&lt;br /&gt;
    port_puffer = *port;&lt;br /&gt;
    _delay_us(150);&lt;br /&gt;
    if( (*port &amp;amp; maske) == (port_puffer &amp;amp; maske) )&lt;br /&gt;
      entprellungs_puffer |= 0x01;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Funktion wird wie folgt aufgerufen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
  // Bugfix 20100414&lt;br /&gt;
  // http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_port_pass&lt;br /&gt;
  entprellung( &amp;amp;PINB, (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2) ); // ggf. Prellen abwarten &lt;br /&gt;
  if( PINB &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2) )           // dann stabilen Wert einlesen&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    // mach was&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  else&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    // mach was anderes&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Maske kann ein beliebiger Wert übergeben werden. Sie verhindert, dass nichtverwendete Taster die Entprellzeit negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Debounce-Makro von Peter Dannegger ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Dannegger hat in [http://www.mikrocontroller.net/topic/164194#1566921 &amp;quot;Entprellen für Anfänger&amp;quot;] folgende vereinfachtes Entprellverfahren beschrieben. Das Makro arbeitet in der Originalversion mit &#039;&#039;active low&#039;&#039; geschalteten Tastern, kann aber einfach für  &#039;&#039;active high&#039;&#039; geschaltete Taster angepasst werden ([[Pollin Funk-AVR-Evaluationsboard#Tasty Reloaded|Tasty Reloaded]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*                      Not so powerful Debouncing Example              */&lt;br /&gt;
/*                      No Interrupt needed                             */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*              Author: Peter Dannegger                                 */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
// Target: ATtiny13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define F_CPU 9.6e6&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;util/delay.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define debounce( port, pin )                                         \&lt;br /&gt;
({                                                                    \&lt;br /&gt;
  static uint8_t flag = 0;     /* new variable on every macro usage */  \&lt;br /&gt;
  uint8_t i = 0;                                                      \&lt;br /&gt;
                                                                      \&lt;br /&gt;
  if( flag ){                  /* check for key release: */           \&lt;br /&gt;
    for(;;){                   /* loop ... */                         \&lt;br /&gt;
      if( !(port &amp;amp; 1&amp;lt;&amp;lt;pin) ){  /* ... until key pressed or ... */     \&lt;br /&gt;
        i = 0;                 /* 0 = bounce */                       \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
      _delay_us( 98 );         /* * 256 = 25ms */                     \&lt;br /&gt;
      if( --i == 0 ){          /* ... until key &amp;gt;25ms released */     \&lt;br /&gt;
        flag = 0;              /* clear press flag */                 \&lt;br /&gt;
        i = 0;                 /* 0 = key release debounced */        \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
    }                                                                 \&lt;br /&gt;
  }else{                       /* else check for key press: */        \&lt;br /&gt;
    for(;;){                   /* loop ... */                         \&lt;br /&gt;
      if( (port &amp;amp; 1&amp;lt;&amp;lt;pin) ){   /* ... until key released or ... */    \&lt;br /&gt;
        i = 0;                 /* 0 = bounce */                       \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
      _delay_us( 98 );         /* * 256 = 25ms */                     \&lt;br /&gt;
      if( --i == 0 ){          /* ... until key &amp;gt;25ms pressed */      \&lt;br /&gt;
        flag = 1;              /* set press flag */                   \&lt;br /&gt;
        i = 1;                 /* 1 = key press debounced */          \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
    }                                                                 \&lt;br /&gt;
  }                                                                   \&lt;br /&gt;
  i;                           /* return value of Macro */            \&lt;br /&gt;
})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/*&lt;br /&gt;
   Testapplication&lt;br /&gt;
 */&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  DDRB  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB0);&lt;br /&gt;
  PORTB |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB0;&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
  DDRB  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB1);&lt;br /&gt;
  PORTB |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB1;&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  for(;;){&lt;br /&gt;
    if( debounce( PINB, PB1 ) )&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
    if( debounce( PINB, PB0 ) )&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Makro für die gleiche Taste (Pin) an mehreren Stellen aufgerufen werden soll, muss eine Funktion angelegt werden, damit beide Aufrufe an die gleiche Zustandsvariable &#039;&#039;flag&#039;&#039; auswerten [http://www.mikrocontroller.net/topic/195914#1918727]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
// Hilfsfunktion&lt;br /&gt;
uint8_t debounce_C1( void )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  return debounce(PINC, PC1);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Beispielanwendung&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  DDRC  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PC1);&lt;br /&gt;
  PORTC |=   1&amp;lt;&amp;lt;PC1; // Pullup für Taster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  for(;;){&lt;br /&gt;
    if( debounce_C1() )  // nicht: debounce(PINC, PC1)&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
    if( debounce_C1() )  // nicht: debounce(PINC, PC1)&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Timer-Verfahren (nach Peter Dannegger) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundroutine (AVR Assembler) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu: [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-20435.html#new Forum] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile&lt;br /&gt;
* besonders kurzer Code&lt;br /&gt;
* schnell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem können 8 Tasten (aktiv low) gleichzeitig bearbeitet werden, es dürfen also&lt;br /&gt;
alle exakt zur selben Zeit gedrückt werden. Andere Routinen können z.&amp;amp;nbsp;B. nur eine Taste verarbeiten, d.h. die zuerst oder zuletzt gedrückte gewinnt, oder es kommt Unsinn heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Einlese- und Entprellroutine ist nur 8 Instruktionen&lt;br /&gt;
kurz. Der entprellte Tastenzustand ist im Register &#039;&#039;key_state&#039;&#039;. Mit nur 2 weiteren Instruktionen wird dann der Wechsel von &#039;&#039;Taste offen&#039;&#039; zu&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Taste gedrückt&#039;&#039; erkannt und im Register &#039;&#039;key_press&#039;&#039; abgelegt. Im Beispielcode werden dann damit 8 LEDs ein- und ausgeschaltet. Jede Taste entspricht einem Bit in den Registern, d.h. die Verarbeitung erfolgt bitweise mit logischen Operationen. Zum Verständnis empfiehlt es sich daher, die Logikgleichungen mit Gattern für ein Bit = eine Taste aufzumalen. Die Register kann man sich als Flipflops denken, die mit der Entprellzeit als Takt arbeiten. D.h. man kann das auch so z.&amp;amp;nbsp;B. in einem GAL22V10 realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kommentar sind neben den einzelnen Instruktionen alle 8 möglichen&lt;br /&gt;
Kombinationen der 3 Signale dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielcode für AVR (Assembler):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;avrasm&amp;gt;&lt;br /&gt;
.nolist&lt;br /&gt;
.include &amp;quot;c:\avr\inc\1200def.inc&amp;quot;&lt;br /&gt;
.list&lt;br /&gt;
.def  save_sreg         = r0&lt;br /&gt;
.def  iwr0              = r1&lt;br /&gt;
.def  iwr1              = r2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.def  key_old           = r3&lt;br /&gt;
.def  key_state         = r4&lt;br /&gt;
.def  key_press         = r5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.def  leds              = r16&lt;br /&gt;
.def  wr0               = r17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.equ  key_port          = pind&lt;br /&gt;
.equ  led_port          = portb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      rjmp   init&lt;br /&gt;
.org OVF0addr		;timer interrupt 24ms&lt;br /&gt;
      in     save_sreg, SREG&lt;br /&gt;
get8key:                               ;/old      state     iwr1      iwr0&lt;br /&gt;
      mov    iwr0, key_old             ;00110011  10101010            00110011&lt;br /&gt;
      in     key_old, key_port         ;11110000&lt;br /&gt;
      eor    iwr0, key_old             ;                              11000011&lt;br /&gt;
      com    key_old                   ;00001111&lt;br /&gt;
      mov    iwr1, key_state           ;                    10101010&lt;br /&gt;
      or     key_state, iwr0           ;          11101011&lt;br /&gt;
      and    iwr0, key_old             ;                              00000011&lt;br /&gt;
      eor    key_state, iwr0           ;          11101000&lt;br /&gt;
      and    iwr1, iwr0                ;                    00000010&lt;br /&gt;
      or     key_press, iwr1           ;store key press detect&lt;br /&gt;
;&lt;br /&gt;
;			insert other timer functions here&lt;br /&gt;
;&lt;br /&gt;
      out    SREG, save_sreg&lt;br /&gt;
      reti&lt;br /&gt;
;-------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
init:&lt;br /&gt;
      ldi    wr0, 0xFF&lt;br /&gt;
      out    ddrb, wr0&lt;br /&gt;
      ldi    wr0, 1&amp;lt;&amp;lt;CS02 | 1&amp;lt;&amp;lt;CS00    ;divide by 1024 * 256&lt;br /&gt;
      out    TCCR0, wr0&lt;br /&gt;
      ldi    wr0, 1&amp;lt;&amp;lt;TOIE0             ;enable timer interrupt&lt;br /&gt;
      out    TIMSK, wr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      clr    key_old&lt;br /&gt;
      clr    key_state&lt;br /&gt;
      clr    key_press&lt;br /&gt;
      ldi    leds, 0xFF&lt;br /&gt;
main: cli&lt;br /&gt;
      eor    leds, key_press           ;toggle LEDs&lt;br /&gt;
      clr    key_press                 ;clear, if key press action done&lt;br /&gt;
      sei&lt;br /&gt;
      out    led_port, leds&lt;br /&gt;
      rjmp   main&lt;br /&gt;
;-------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;/avrasm&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Komfortroutine (C für AVR) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu: [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-310276.html Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmerkung&#039;&#039;&#039; Wenn statt active-low (Ruhezustand High) active-high (Ruhezustand Low) verwendet wird muss eine Zeile geändert werden siehe:&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-310276.html gesamter Beitrag im Forum], &lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/topic/48465#606555 Stelle 1 im Beitrag], ([http://www.mikrocontroller.net/topic/48465#2306398 Stelle 2 im Beitrag] muss *nicht* geändert werden, da hier die Polarität gar keinen Einfluß hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktionsprinzip wie oben plus zusätzliche Features:  &lt;br /&gt;
* Kann Tasten sparen durch unterschiedliche Aktionen bei kurzem oder langem Drücken&lt;br /&gt;
* Wiederholfunktion, z.&amp;amp;nbsp;B. für die Eingabe von Werten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ist für avr-gcc/avr-libc geschrieben, kann aber mit ein paar Anpassungen auch mit anderen Compilern und Mikrocontrollern verwendet werden. Eine Portierung für den AT91SAM7 findet man [http://www.google.com/codesearch?q=show:ac2viP-2E2Y:pzkOO5QRsoc:RPICuprYy-A&amp;amp;sa=N&amp;amp;cd=1&amp;amp;ct=rc&amp;amp;cs_p=svn://mikrocontroller.net/mp3dec/trunk&amp;amp;cs_f=keys.c#a0 hier] (aus dem Projekt [[ARM MP3/AAC Player]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*                      Debouncing 8 Keys                               */&lt;br /&gt;
/*                      Sampling 4 Times                                */&lt;br /&gt;
/*                      With Repeat Function                            */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*              Author: Peter Dannegger                                 */&lt;br /&gt;
/*                      danni@specs.de                                  */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU           1000000                   // processor clock frequency&lt;br /&gt;
#warning kein F_CPU definiert&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#define KEY_DDR         DDRB&lt;br /&gt;
#define KEY_PORT        PORTB&lt;br /&gt;
#define KEY_PIN         PINB&lt;br /&gt;
#define KEY0            0&lt;br /&gt;
#define KEY1            1&lt;br /&gt;
#define KEY2            2&lt;br /&gt;
#define ALL_KEYS        (1&amp;lt;&amp;lt;KEY0 | 1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 | 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#define REPEAT_MASK     (1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 | 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2)       // repeat: key1, key2&lt;br /&gt;
#define REPEAT_START    50                        // after 500ms&lt;br /&gt;
#define REPEAT_NEXT     20                        // every 200ms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define LED_DDR         DDRA&lt;br /&gt;
#define LED_PORT        PORTA&lt;br /&gt;
#define LED0            0&lt;br /&gt;
#define LED1            1&lt;br /&gt;
#define LED2            2&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_state;                                // debounced and inverted key state:&lt;br /&gt;
                                                  // bit = 1: key pressed&lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_press;                                // key press detect&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_rpt;                                  // key long press and repeat&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
ISR( TIMER0_OVF_vect )                            // every 10ms&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  static uint8_t ct0, ct1, rpt;&lt;br /&gt;
  uint8_t i;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  TCNT0 = (uint8_t)(int16_t)-(F_CPU / 1024 * 10e-3 + 0.5);  // preload for 10ms&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  i = key_state ^ ~KEY_PIN;                       // key changed ?&lt;br /&gt;
  ct0 = ~( ct0 &amp;amp; i );                             // reset or count ct0&lt;br /&gt;
  ct1 = ct0 ^ (ct1 &amp;amp; i);                          // reset or count ct1&lt;br /&gt;
  i &amp;amp;= ct0 &amp;amp; ct1;                                 // count until roll over ?&lt;br /&gt;
  key_state ^= i;                                 // then toggle debounced state&lt;br /&gt;
  key_press |= key_state &amp;amp; i;                     // 0-&amp;gt;1: key press detect&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  if( (key_state &amp;amp; REPEAT_MASK) == 0 )            // check repeat function&lt;br /&gt;
     rpt = REPEAT_START;                          // start delay&lt;br /&gt;
  if( --rpt == 0 ){&lt;br /&gt;
    rpt = REPEAT_NEXT;                            // repeat delay&lt;br /&gt;
    key_rpt |= key_state &amp;amp; REPEAT_MASK;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
// check if a key has been pressed. Each pressed key is reported&lt;br /&gt;
// only once&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_press( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  cli();                                          // read and clear atomic !&lt;br /&gt;
  key_mask &amp;amp;= key_press;                          // read key(s)&lt;br /&gt;
  key_press ^= key_mask;                          // clear key(s)&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
  return key_mask;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
// check if a key has been pressed long enough such that the&lt;br /&gt;
// key repeat functionality kicks in. After a small setup delay&lt;br /&gt;
// the key is reported being pressed in subsequent calls&lt;br /&gt;
// to this function. This simulates the user repeatedly&lt;br /&gt;
// pressing and releasing the key.&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_rpt( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  cli();                                          // read and clear atomic !&lt;br /&gt;
  key_mask &amp;amp;= key_rpt;                            // read key(s)&lt;br /&gt;
  key_rpt ^= key_mask;                            // clear key(s)&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
  return key_mask;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
// check if a key is pressed right now&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_state( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  key_mask &amp;amp;= key_state;&lt;br /&gt;
  return key_mask;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_short( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  cli();                                          // read key state and key press atomic !&lt;br /&gt;
  return get_key_press( ~key_state &amp;amp; key_mask );&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_long( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  return get_key_press( get_key_rpt( key_mask ));&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
int main( void )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  LED_PORT = 0xFF;&lt;br /&gt;
  LED_DDR = 0xFF;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Configure debouncing routines&lt;br /&gt;
  KEY_DDR &amp;amp;= ~ALL_KEYS;                // configure key port for input&lt;br /&gt;
  KEY_PORT |= ALL_KEYS;                // and turn on pull up resistors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  TCCR0 = (1&amp;lt;&amp;lt;CS02)|(1&amp;lt;&amp;lt;CS00);         // divide by 1024&lt;br /&gt;
  TCNT0 = (uint8_t)(int16_t)-(F_CPU / 1024 * 10e-3 + 0.5);  // preload for 10ms&lt;br /&gt;
  TIMSK |= 1&amp;lt;&amp;lt;TOIE0;                   // enable timer interrupt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  while(1){&lt;br /&gt;
    if( get_key_short( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 ))&lt;br /&gt;
      LED_PORT ^= 1&amp;lt;&amp;lt;LED1;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    if( get_key_long( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 ))&lt;br /&gt;
      LED_PORT ^= 1&amp;lt;&amp;lt;LED2;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    // single press and repeat&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    if( get_key_press( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 ) || get_key_rpt( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 )){&lt;br /&gt;
      uint8_t i = LED_PORT;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
      i = (i &amp;amp; 0x07) | ((i &amp;lt;&amp;lt; 1) &amp;amp; 0xF0);&lt;br /&gt;
      if( i &amp;lt; 0xF0 )&lt;br /&gt;
        i |= 0x08;&lt;br /&gt;
      LED_PORT = i;      &lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das single-press-und-repeat-Beispiel geht nicht in jeder Beschaltung; folgendes Beispiel sollte universeller sein (einzelne LED an/aus):&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
// single press and repeat&lt;br /&gt;
if( get_key_press( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 ) || get_key_rpt( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 )){&lt;br /&gt;
    LED_PORT ^=0x08;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Funktionsweise =====&lt;br /&gt;
Der Code basiert auf 8 parallelen vertikalen Zählern, die über die Variablen ct0 und ct1 aufgebaut werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:VertCount.png|framed|center|&#039;&#039;&#039;8 vertikale Zähler in 2 8-Bit Variablen&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei jeweils ein Bit in ct0 mit dem gleichwertigen Bit in ct1 zusammengenommen einen 2-Bit-Zähler bildet.&lt;br /&gt;
Der Code der sich um die 8 Zähler kümmert, ist so geschrieben, daß er alle 8 Zähler gemeinsam parallel behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  i = key_state ^ ~KEY_PIN;                       // key changed ?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
i enthält an dieser Stelle für jede Taste, die sich im Vergleich mit dem vorhergehenden entprellten Zustand (keystate) verändert hat, ein 1 Bit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  ct0 = ~( ct0 &amp;amp; i );                             // reset or count ct0&lt;br /&gt;
  ct1 = ct0 ^ (ct1 &amp;amp; i);                          // reset or count ct1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Anweisungen erniedrigen den 2-Bit Zähler ct0/ct1 für jedes Bit um 1, welches in i gesetzt ist. Liegt an der entsprechenden Stelle in i ein 0 Bit vor (keine Änderung des Zustands), so wird der Zähler ct0/ct1 für dieses Bit auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
Der Grundzustand des Zählers ist als ct0 == 1 und ct1 == 1 (Wert 3). Der Zähler zählt daher mit jedem ISR Aufruf, bei dem die Taste im Vergleich zu keystate als verändert erkannt wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   ct1   ct0&lt;br /&gt;
     1    1   // 3&lt;br /&gt;
     1    0   // 2&lt;br /&gt;
     0    1   // 1&lt;br /&gt;
     0    0   // 0&lt;br /&gt;
     1    1   // 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  i &amp;amp;= ct0 &amp;amp; ct1;                                 // count until roll over ?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
in i bleibt nur dort ein 1-Bit erhalten, wo sowohl in ct1 als auch in ct0 ein 1 Bit vorgefunden wird, der betreffenede Zähler also bis 3 zählen konnte. Durch die zusätzliche Verundung mit i wird der Fall abgefangen, dass ein konstanter Zählerwert von 3 in i ein 1 Bit hinterlässt. Im Endergebnis bedeutet dass, dass nur ein Zählerwechsel von 0 auf 3 zu einem 1 Bit an der betreffenden Stelle in i führt, aber auch nur dann, wenn in i an dieser Bitposition ebenfalls ein 1 Bit war (welches wiederrum deswegen auf 1 war, weil an diesem Eingabeport eine Veränderung zum letzten bekannten entprellten Zustand festgestellt wurde). alles zusammengenommen heißt das, dass ein Tastendruck dann erkannt wird, wenn die Taste 4 mal hintereinander in einem anderen Zustand vorgefunden wurde als dem zuletzt bekannten entprellten Tastenzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle ist i daher ein Vektor von 8 Bits, von denen jedes einzelne der Bits darüber Auskunft gibt, ob die entsprechende Taste mehrmals hintereinander im selben Zustand angetroffen wurde, der nicht mit dem zuletzt bekannten Tastenzustand übereinstimmt. Ist das der Fall, dann wird eine entsprechende Veränderung des Tastenzustands in key_state registriert&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  key_state ^= i;                                 // then toggle debounced state&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
und wenn sich in key_state das entsprechende Bit von 0 auf 1 verändert hat, wird dieses Ereignis als &#039;Taste wurde niedergedrückt&#039; gewertet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  key_press |= key_state &amp;amp; i;                     // 0-&amp;gt;1: key press detect&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Tasteneingang entprellt. Und zwar sowohl beim Drücken einer Taste als auch beim Loslassen (damit Tastenpreller beim Loslassen nicht mit dem Niederdrücken einer Taste verwechselt werden). Der weitere Code beschäftigt sich dann nur noch damit, diesen entprellten Tastenzustand weiter zu verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Codeteil sieht durch die Verwendung der vielen bitweisen Operationen relativ komplex aus. Behält man aber im Hinterkopf, dass einige der bitweisen wie ein &#039;paralles If&#039; gleichzeitig auf allen 8 Bits eingesetzt werden, dann vereinfacht sich vieles. Ein&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
    key_press |= key_state &amp;amp; i;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
ist nichts anderes als ein&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // teste ob Bit 0 sowohl in key_state als auch in i gesetzt ist&lt;br /&gt;
    // und setze Bit 0 in key_press, wenn das der Fall ist&lt;br /&gt;
    if( ( key_state &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 0 ) ) &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        ( i &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 0 ) )&lt;br /&gt;
       key_press |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 0 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Bit 1&lt;br /&gt;
    if( ( key_state &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 1 ) ) &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        ( i &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 1 ) )&lt;br /&gt;
       key_press |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 1 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Bit 2&lt;br /&gt;
    if( ( key_state &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 2 ) ) &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        ( i &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 2 ) )&lt;br /&gt;
       key_press |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 2 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
nur als wesentlich kompaktere Operation ausgeführt und für alle 8 Bits gleichzeitig.&lt;br /&gt;
Die Kürze und Effizienz dieser paar Codezeilen ergibt sich aus dem Umstand, dass jedes Bit in den Variablen für eine Taste steht und alle 8 (maximal möglichen) Tasten gleichzeitig die Operationen durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reduziert auf lediglich 1 Taste =====&lt;br /&gt;
Diskussionen im Forum zeigen immer wieder, dass viele eine Abneigung gegen diesen Code haben, weil er ihnen sehr kompliziert vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Code ist nicht leicht zu analysieren und er zieht alle Register dessen, was möglich ist, um sowohl Laufzeit als auch Speicherverbrauch einzusparen. Oft hört man auch das Argument: Ich benötige ja nur eine Entprellung für 1 Taste, gibt es da nichts Einfacheres?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist die &#039;Langform&#039; des Codes, so wie man das für lediglich 1 Taste schreiben würde, wenn man exakt dasselbe Entprellverfahren einsetzen würde. Man sieht: Da ist keine Hexerei dabei: In key_state wird der letzte bekannte entprellte Zustand der Taste gehalten. Der Pin-Eingang wird mit diesem Zustand verglichen und wenn sich die beiden unterscheiden, dann wird ein Zähler heruntergezählt. Produziert dieses herunterzählen einen Unterlauf des Zählers, dann gilt die Taste als entprellt und wenn dann auch noch die Taste gerade gedrückt ist, dann wird dieses in key_press entsprechend vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
uint8_t key_state;&lt;br /&gt;
uint8_t key_counter;&lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_press;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR( ... Overflow ... )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t input = KEY_PIN &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; KEY0 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  if( input != key_state ) {&lt;br /&gt;
    key_counter--;&lt;br /&gt;
    if( key_counter == 0xFF ) {&lt;br /&gt;
      key_counter = 3;&lt;br /&gt;
      key_state = input;&lt;br /&gt;
      if( input )&lt;br /&gt;
        key_press = TRUE;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  else&lt;br /&gt;
    key_counter = 3;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_press()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t result;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cli();&lt;br /&gt;
  result = key_press;&lt;br /&gt;
  key_press = FALSE;&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  return result;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständige Entprellcode, wie weiter oben gelistet, besticht jetzt aber darin, dass er compiliert kleiner ist als diese anschaulichere Variante für lediglich 1 Taste. Und das bei gleichzeitig erhöhter Funktionalität. Denn zb. ein Autorepeat ist in diesem Code noch gar nicht eingebaut. Und spätestens wenn man dann eine 2.te Taste entprellen möchte, dann ist auch der SRAM-Speicherverbrauch dieser Langform höher als der des Originals für 8 Tasten. Daraus folgt: Selbst für lediglich 1 Taste ist die Originalroutine die bessere Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wegen der Komplexität mal eine Frage: Sind Sie selbst in der Lage eine entsprechend effiziente sqrt() Funktion zu schreiben, wie die, die sie in der Standard-C-Bibliothek vorfinden? Nein? Dann dürften Sie eigentlich Ihrer Argumentation nach die Bibliotheksfunktion sqrt() nicht verwenden, sondern müssten sich statt dessen selbst eine Wurzel-Funktion schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstsättigender Filter (nach Jürgen Schuhmacher) ===&lt;br /&gt;
Durch die Nutzung der diskreter Signalanalyse in Software kann die Funktionalität einer einfachen Entprellung mit einem Kondensator und einem Schmitttrigger wie in Hardware nachgebildet werden, indem ein abstrakter IIR-Filter benutzt wird, der eine Kondensatorladekurve emuliert. Mit der Vorschrift Y(t) = k Y(t-1) + Input wird ein einfaches Filter erzeugt, dass dem Eingangswert träge folgt. Bei Überschreiten eines bestimmten Wertes erfolgt mit einer einfachen Abfrage das Schalten des Ausgangssignals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Assembler und FPGAs eignet sich aufgrund der leicht zu implementierenden binären Operationen folgende Darstellung mit einer Auflösung des Filterwertspeichers von nur 8 bit: Wert_Neu = Wert_Alt - Wert_Alt/16 + 16*(Taste = True). Der Filterwert bildet den gedämpften Verlauf des Eingangs flankenverschliffen ab und kann Prellen bis hart an den Grenzbereich zum schnellen Tasten unterdrücken. Der Ausgangswert ist dann einfach das höchstwertige Bit des Filterwertes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entprellung mit IIR-Filter.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss das Signal des Tasters idealerweise um den Faktor 10-20 schneller abgetastet werden, als die höchste gewünschte Tippgeschwindigkeit vorgibt. Noch schneller abzutasten ist möglich, führt aber zu mehr Bedarf an Bits beim Filter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfacher Mittelwertfilter (nach Lothar Miller) ===&lt;br /&gt;
Für digitale Schaltungen oder PLDs empfiehlt sich ein FIR-Filter mit aneinandergereihten FlipFlops. Man schiebt das Eingangssignal in eine FlipFlop-Kette und schaltet oberhalb der Mitte um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SignalInput -&amp;gt; FF1 -&amp;gt; FF2 -&amp;gt; FF3 -&amp;gt; FF4 -&amp;gt; FF5 -&amp;gt; FF6 -&amp;gt; FF7 -&amp;gt; FF8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn (Summe der FFs) =8 dann SignalOutput =1&lt;br /&gt;
Wenn (Summe der FFs) =0 dann SignalOutput =0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenüberstellung der Verfahren ==&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;entprellte Schalter&amp;quot;: Sehr teuer, grosse Bauform, verschleissbelastet, geringe Haltbarkeit&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;Umschalter&amp;quot; : benötigt aufwändigeren Schalter, benötigt Elektronik&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;Umschalter ohne FF&amp;quot; : benötigt aufwändigeren Schalter und kleiner Kondensator&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;Kondensatorentprellung&amp;quot; : benötigt etwas mehr Platz, kommt mit schlechten Schaltern zurecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SW - Flankenverfahren:&lt;br /&gt;
* SW - Warteschleife: Durch die Warteschleifen eine nicht triviale Verzögerung im Code. Speziell wenn mehrere Tasten zu überwachen sind, nicht unproblematisch&lt;br /&gt;
* SW - Timer: Universalfunktionalität, die durch geringen Speicherverbrauch, geringen Rechenzeitverbrauch und gute Funktion besticht. Der &#039;Verbrauch&#039; eines Timers sieht auf den ersten Blick schlimmer aus, als er ist, denn in den meisten Programmen hat man sowieso einen Basistimer für die Zeitsteuerung des Programms im Einsatz, der für die Tastenentprellung mitbenutzt werden kann.&lt;br /&gt;
* SW - Filter: sehr geringer Platzbedarf in FPGAs, relativ gute Wirkung&lt;br /&gt;
* SW - Filter 2: sehr geringer Platzbedarf, gute Wirkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.edn.com/design/analog/4324067/Contact-debouncing-algorithm-emulates-Schmitt-trigger Contact-debouncing algorithm (Artikel)],  [http://www.edn.com/file/13370-70705di.pdf als PDF]&lt;br /&gt;
* [[AVR-Tutorial: Tasten]]&lt;br /&gt;
* [[AVR-GCC-Tutorial#.28Tasten-.29Entprellung|AVR-GCC-Tutorial Tastenentprellung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-20435.html Beitrag im Forum, AVR Assembler]&lt;br /&gt;
* [http://www.ganssle.com/debouncing.pdf A guide to debouncing (engl.), praktische Erläuterungen zum Entprellen in Soft- und Hardware]&lt;br /&gt;
* [http://www.pololu.com/docs/0J16/all Understanding Destructive LC Voltage Spikes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AVR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Signalverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Entprellung&amp;diff=74972</id>
		<title>Entprellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Entprellung&amp;diff=74972"/>
		<updated>2013-04-07T04:55:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: add: Wechsler Entprellung ohne Flipflop&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Problembeschreibung ==&lt;br /&gt;
Mechanische Schalter neigen beim Ein- und Ausschalten zum sogenannten &#039;&#039;&#039;Prellen&#039;&#039;&#039;, d.h sie schalten schnell mehrfach aus und ein, verursacht durch mechanische Vibrationen des Schaltkontaktes, sofern sie nicht dagegen geschützt sind. Vereinfacht dargestellt, sieht eine von einem Schalter oder Taster geschaltete Spannung beim Schalten wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Entprellen.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Vermeidung bzw. Auswertung dieses unsauberen Signals gibt es verschiedene Ansätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hardwareentprellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prellfreie Schalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Spezialanwendungen hält die elektromechanische Industrie verschiedene Sonderkonstruktionen bereit, die saubere Schaltzustände nach Aussen generieren, indem sie entweder eine mechanische Dämpfung in Form eines selbsthemmenden Federmechanismus oder eine integrierte elektronische Signalverzögerung benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Systeme sind jedoch teuer und werden meist nur im Leistungsbereich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wechselschalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entprellung von Wechselschaltern (engl. Double Throw Switch) kann ein klassisches RS-[[Flipflop]] genutzt werden. Bei dieser Variante werden neben zwei NAND-Gattern nur noch zwei Pull-Up Widerstände benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:NAND_debouncer.png|framed|left|&#039;&#039;&#039;Taster entprellen mit NAND-RS-Flipflop&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gezeigten Schalterstellung liegt an der Position /S der Pegel 0 an. Damit ist das Flipflop gesetzt und der Ausgang auf dem Pegel 1. Schließt der Schalter zwischen den Kontakten 2 und 3, liegt an der Postion /R der Pegel 0 an. Dies bedeutet, dass der Ausgang des Flipflops auf den Pegel 0 geht. Sobald der Schalter von einem zum anderen Kontakt wechselt, beginnt er in der Regel zu prellen. Während des Prellens wechselt der Schalter zwischen den beiden Zuständen &amp;quot;Schalter berührt Kontakt&amp;quot; und &amp;quot;Schalter ist frei in der Luft&amp;quot;. Der Ausgang des Flipflops bleibt in dieser Prellzeit aber stabil, da der Schalter während des Prellens nie den gegenüberliegenden Kontakt berührt und das RS-Flipflop seinen Zustand allein halten kann. Die Prellzeit ist stark vom Schaltertyp abhängig und liegt zwischen 0,1 und 10ms. Die Dimensionierung der Widerstände ist relativ unkritisch. Als Richtwert können hier 100kOhm verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wechselschalter ohne Flip-Flop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal gerade kein Flip-Flop zur Hand hat, kann man sich auch mit dieser Schaltung behelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:WechselEntprellC.png|thumb|left|350px|&#039;&#039;&#039;Wechsler entprellen mit Kondensator&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Funktionsweise:&lt;br /&gt;
Beim Umschalten wird der Kondensator immer sofort umgeladen.&lt;br /&gt;
Während der Kontakt prellt, befindet er sich in der Luft und hat keinerlei Verbindung. Wärend dieser Zeit übernimmt der Kondensator das halten des Pegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimensionierung:&lt;br /&gt;
Ist der entprellte Taster an ein IC Angeschlossen, ist der &#039;&#039;Input Leakage Current&#039;&#039; der ausschlaggebende Strom. Falls weitere Ströme fließen sind diese mit zu berücksichtigen. Bei einem Mikrocontroller von Atmel sind 1µA typisch.&lt;br /&gt;
Es gilt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{dU}{dt} = \frac{I}{C}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da eine Prellung ca. 10ms dauert und die Spannung in dieser Zeit beispielsweise um maximal 0,5V fallen soll kommt man auf folgende Kapazität:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; C = \frac{I \cdot dt}{dU} = \frac{1\mu A \cdot 10ms}{0,5V} = 20nF &amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einfacher Taster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das RS-Flipflop sehr effektiv ist, wird diese Variante der Entprellung nur selten angewendet. Grund dafür ist, dass in Schaltungen häufiger einfache Taster eingesetzt werden. Diese sind oft kleiner und preisgünstiger. Um einfache Taster (engl. Single Throw Switch) zu entprellen, kann ein einfacher RC-Tiefpass eingesetzt werden. Hierbei wird ein Kondensator über einen Widerstand je nach Schalterstellung auf- oder entladen. Das RC-Glied bildet einen Tiefpass, sodass die Spannung über den Kondensator nicht von einen Pegel auf den anderen springen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:RC_debouncer.png|thumb|left|300px|Taster entprellen mit RC-Entpreller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entprellen1a.png|thumb|350px| Entstehender Spannungsverlauf]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Schalter geöffnet ist, lädt sich der Kondensator langsam über die beiden Widerstände R&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und R&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; auf V&amp;lt;sub&amp;gt;cc&amp;lt;/sub&amp;gt; auf. Beim Erreichen der Umschaltschwelle springt der Ausgang auf den Pegel 0. Wird der Schalter geschlossen, entlädt sich der Kondensator langsam über den Widerstand R&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Demnach ändert sich der Ausgang des Inverters auf den Pegel 1. Während der Taster prellt, kann sich die Spannung über dem Kondensator nicht sprunghaft ändern, da das Auf- und Entladen eher langsam über die Widerstände erfolgt. Außerdem sind die Schaltschwellen für den Übergang LOW-&amp;gt;HIGH und HIGH-&amp;gt;LOW stark verschieden (Hysterese, siehe Artikel [[Schmitt-Trigger]]). Bei richtiger Dimensionierung der Bauelemente wird somit der Ausgang des Inverters prellfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass der Inverter &#039;&#039;&#039;unbedingt&#039;&#039;&#039; einer mit [[Schmitt-Trigger]] Eingängen sein muss, weil bei Standard-Logikeingängen im Bereich von üblicherweise 0,8V - 2,0V der Ausgang nicht definiert ist. Als Inverter kann zum Beispiel der 74HC14 oder der CD40106 (pinkompatibel) eingesetzt werden. Alternativ kann auch ein CD4093 eingesetzt werden. Bei dem CD4093 handelt es sich um NAND-Gatter mit Schmitt-Trigger-Eingängen. Um aus einem NAND-Gatter einen Inverter zu machen, müssen einfach nur die beiden Eingänge verbunden werden oder ein Eingang fest auf HIGH gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine geeignete Dimensionierung muss man etwas mit den Standardformeln für einen Kondensator jonglieren. Die Spannung über den Kondensator beim Entladen berechnet sich nach:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_C(t) = U_0 \cdot e^{\frac{-t}{R_2 C_1}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Ausgang des Inverters stabil ist, muss die Spannung über den Kondensator und damit die Spannung am Eingang des Inverters über der Spannung bleiben, bei welcher der Inverter umschaltet. Diese Schwellwertspannung ist genau die zeitabhängige Spannung über den Kondensator.&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_C(t)\!\ = U_{th}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Umstellen der Formel ergibt sich nun:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R_2=\frac{-t}{C_1 \cdot ln\left(\frac{U_{th}}{U_0} \right)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Taster prellt üblicherweise etwa 10ms. Zur Sicherheit kann bei der Berechnung des Widerstandes eine Prellzeit von 20ms angenommen werden. U_0 ist die Betriebsspannung also Vcc. Die Schwellwertspannung muss aus dem Datenblatt des eingesetzten Schmitt-Triggers abgelesen werden. Beim 74HC14 beträgt der gesuchte Wert 2,0V. Nimmt man für den Kondensator 1µF und beträgt die  Betriebsspannung 5V, ergibt sich für den Widerstand ein Wert von etwa 22kOhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Schalter geöffnet, lädt sich der Kondensator nach folgender Formel auf:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U_C(t) = U_0 \cdot \left( 1-e^{\frac{-t}{(R_1+R_2)\cdot C_1}} \right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit U_th=U_C ergibt das Umstellen nach (R_1+R_2):&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R_1+R_2 = \frac{-t}{C_1 \cdot ln\left(1-\frac{U_{th}}{U_0} \right)} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schwellspannung lässt sich aus dem Datenblatt ein Wert von 2,3V ablesen. Mit diesem Wert und den Annahmen von oben ergibt sich für R_1+R_2 ein Wert von 32kOhm. Somit ergibt sich für R_1 ein Wert von etwa 10kOhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Beim 74LS14 von Hitachi z.&amp;amp;nbsp;B. sind die oberen und unteren Schaltschwellwerte unterschiedlich. Es muss darauf geachtet werden, dass U_{th} beim Entladen die untere Schwelle und U_{th} beim Laden die obere Schwelle einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Softwareentprellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zeiten der elektronischen Auswertung von Tastern und Schaltern ist das softwaretechnische Entprellen oft billiger, als die Benutzung eines teuren Schalters. Daher werden heute z.B. auch Computertastaturen nicht mehr mit prellarmen Tasten oder Entprellkondensatoren ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verwendung des in den meisten Geräten ohnehin verhandenen Mikrocontrollers z.B., kann man sich die zusätzliche Hardware sparen, da die Entprellung in Software praktisch genauso so funktioniert. Dabei ist nur zu beachten, dass zusätzliche Rechenleistung und je nach Umsetzung auch einige Hardwareressourcen (z.B. Timer) benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flankenerkennung ===&lt;br /&gt;
Bei einem Taster gibt es insgesamt 4 theoretische Zustände:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. war nicht gedrückt und ist nicht gedrückt&lt;br /&gt;
* 2. war nicht gedrückt und ist gedrückt (steigende Flanke)&lt;br /&gt;
* 3. war gedrückt und ist immer noch gedrückt&lt;br /&gt;
* 4. war gedrückt und ist nicht mehr gedrückt (fallende Flanke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese einzelnen Zustände lassen sich jetzt bequem abfragen/durchlaufen. Die Entprellung geschieht dabei durch die ganze Laufzeit des Programms. Die Taster werden hierbei als Active-Low angeschlossen, um die internen Pull-Ups zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Routine gibt für den Zustand &amp;quot;steigende Flanke&amp;quot; den Wert &amp;quot;1&amp;quot; zurück, sonst &amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define TASTERPORT PINC&lt;br /&gt;
#define TASTERBIT PINC1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
char taster(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    static unsigned char zustand;&lt;br /&gt;
    char rw = 0;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    if(zustand == 0 &amp;amp;&amp;amp; !(TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster wird gedrueckt (steigende Flanke)&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        zustand = 1;&lt;br /&gt;
        rw = 1;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else if (zustand == 1 &amp;amp;&amp;amp; !(TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster wird gehalten&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
         zustand = 2;&lt;br /&gt;
         rw = 0;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else if (zustand == 2 &amp;amp;&amp;amp; (TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster wird losgelassen (fallende Flanke)&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        zustand = 3;&lt;br /&gt;
        rw = 0;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else if (zustand == 3 &amp;amp;&amp;amp; (TASTERPORT &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;TASTERBIT)))   //Taster losgelassen&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        zustand = 0;&lt;br /&gt;
        rw = 0;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    return rw;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warteschleifen-Verfahren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll nun mit einem Mikrocontroller gezählt werden, wie oft ein Kontakt oder ein Relais geschaltet wird, muss das Prellen des Kontaktes exakt berücksichtigt - und von einem gewollten Mehrfachschalten abgerenzt werden, da sonst  möglicherweise Fehlimpulse gezählt- oder andererseits echte Schaltvorgänge übersprungen werden. Dies muss beim Schreiben des Programms hinsichtlich des Abtastens des Kontaktes unbedingt Rechnung getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim folgenden einfachen Beispiel für eine Entprellung ist zu beachten, dass der AVR im Falle eines Tastendrucks 200ms wartet, also brach liegt. Bei zeitkritische Anwendungen sollte man ein anderes Verfahren nutzen (z.&amp;amp;nbsp;B. Abfrage der Tastenzustände in einer Timer-Interrupt-Service-Routine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;inttypes.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#warning &amp;quot;F_CPU war noch nicht definiert, wird nun mit 3686400 definiert&amp;quot;&lt;br /&gt;
#define F_CPU 3686400UL     /* Quarz mit 3.6864 Mhz  */&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;util/delay.h&amp;gt;     /* bei alter avr-libc: #include &amp;lt;avr/delay.h&amp;gt; */      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Einfache Funktion zum Entprellen eines Tasters */&lt;br /&gt;
inline uint8_t debounce(volatile uint8_t *port, uint8_t pin)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    if ( !(*port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin)) )&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        /* Pin wurde auf Masse gezogen, 100ms warten   */&lt;br /&gt;
        _delay_ms(50);   // Maximalwert des Parameters an _delay_ms &lt;br /&gt;
        _delay_ms(50);   // beachten, vgl. Dokumentation der avr-libc&lt;br /&gt;
        if ( *port &amp;amp; (1 &amp;lt;&amp;lt; pin) )&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            /* Anwender Zeit zum Loslassen des Tasters geben */&lt;br /&gt;
            _delay_ms(50);&lt;br /&gt;
            _delay_ms(50); &lt;br /&gt;
            return 1;&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    return 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
    DDRB &amp;amp;= ~( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );        /* PIN PB0 auf Eingang Taster)  */&lt;br /&gt;
    PORTB |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PB0 );        /* Pullup-Widerstand aktivieren */&lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
    if (debounce(&amp;amp;PINB, PB0))&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
        /* Falls Taster an PIN PB0 gedrueckt     */&lt;br /&gt;
        /* LED an Port PD7 an- bzw. ausschalten: */&lt;br /&gt;
        PORTD = PORTD ^ ( 1 &amp;lt;&amp;lt; PD7 );&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obige Routine hat leider mehrere Nachteile:&lt;br /&gt;
* sie detektiert nur das Loslassen (unergonomisch)&lt;br /&gt;
* sie verzögert die Mainloop immer um 100ms bei gedrückter Taste&lt;br /&gt;
* sie verliert Tastendrücke, je mehr die Mainloop zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnlich einfach zu benutzende Routine, aber ohne all diese Nachteile findet sich im Forenthread&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/topic/164194#new Entprellung für Anfänger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;DEBOUNCE&#039;&#039; Befehl in dem BASIC-Dialekt BASCOM für AVR ist ebenfalls nach dem Warteschleifen-Verfahren programmiert. Die Wartezeit beträgt standardmäßig 25 ms, kann aber vom Anwender überschrieben werden. Vgl.  [http://avrhelp.mcselec.com/bascom-avr.html?DEBOUNCE BASCOM Online-Manual zu DEBOUNCE].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine C-Implementierung für eine Tastenabfrage mit Warteschleife ist im Artikel [[AVR-GCC-Tutorial#IO-Register_als_Parameter_und_Variablen|AVR-GCC-Tutorial: IO-Register als Parameter und Variablen]] angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil dieses Verfahrens ist, dass der Controller durch die Warteschleife blockiert wird. Günstiger ist die Implementierung mit einem Timer-Interrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Warteschleifenvariante mit Maske und Pointer (nach Christian Riggenbach) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine weitere Funktion, um Taster zu entprellen: Durch den zusätzlichen Code kann eine Entprellzeit von durchschnittlich 1-3ms (mindestens 8*150µs = 1ms) erreicht werden. Grundsätzlich prüft die Funktion den Pegel der Pins auf einem bestimmten Port. Wenn die/der Pegel 8 Mal konstant war, wird die Schleife verlassen. Diese Funktion kann sehr gut eingesetzt werden, um in einer Endlosschleife Taster anzufragen, da sie, wie erwähnt, eine kurze Wartezeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
void entprellung( volatile uint8_t *port, uint8_t maske ) {&lt;br /&gt;
  uint8_t   port_puffer;&lt;br /&gt;
  uint8_t   entprellungs_puffer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  for( entprellungs_puffer=0 ; entprellungs_puffer!=0xff ; ) {&lt;br /&gt;
    entprellungs_puffer&amp;lt;&amp;lt;=1;&lt;br /&gt;
    port_puffer = *port;&lt;br /&gt;
    _delay_us(150);&lt;br /&gt;
    if( (*port &amp;amp; maske) == (port_puffer &amp;amp; maske) )&lt;br /&gt;
      entprellungs_puffer |= 0x01;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Funktion wird wie folgt aufgerufen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
  // Bugfix 20100414&lt;br /&gt;
  // http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/FAQ.html#faq_port_pass&lt;br /&gt;
  entprellung( &amp;amp;PINB, (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2) ); // ggf. Prellen abwarten &lt;br /&gt;
  if( PINB &amp;amp; (1&amp;lt;&amp;lt;PINB2) )           // dann stabilen Wert einlesen&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    // mach was&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  else&lt;br /&gt;
  {&lt;br /&gt;
    // mach was anderes&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Maske kann ein beliebiger Wert übergeben werden. Sie verhindert, dass nichtverwendete Taster die Entprellzeit negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Debounce-Makro von Peter Dannegger ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Dannegger hat in [http://www.mikrocontroller.net/topic/164194#1566921 &amp;quot;Entprellen für Anfänger&amp;quot;] folgende vereinfachtes Entprellverfahren beschrieben. Das Makro arbeitet in der Originalversion mit &#039;&#039;active low&#039;&#039; geschalteten Tastern, kann aber einfach für  &#039;&#039;active high&#039;&#039; geschaltete Taster angepasst werden ([[Pollin Funk-AVR-Evaluationsboard#Tasty Reloaded|Tasty Reloaded]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*                      Not so powerful Debouncing Example              */&lt;br /&gt;
/*                      No Interrupt needed                             */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*              Author: Peter Dannegger                                 */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
// Target: ATtiny13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#define F_CPU 9.6e6&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;util/delay.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define debounce( port, pin )                                         \&lt;br /&gt;
({                                                                    \&lt;br /&gt;
  static uint8_t flag = 0;     /* new variable on every macro usage */  \&lt;br /&gt;
  uint8_t i = 0;                                                      \&lt;br /&gt;
                                                                      \&lt;br /&gt;
  if( flag ){                  /* check for key release: */           \&lt;br /&gt;
    for(;;){                   /* loop ... */                         \&lt;br /&gt;
      if( !(port &amp;amp; 1&amp;lt;&amp;lt;pin) ){  /* ... until key pressed or ... */     \&lt;br /&gt;
        i = 0;                 /* 0 = bounce */                       \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
      _delay_us( 98 );         /* * 256 = 25ms */                     \&lt;br /&gt;
      if( --i == 0 ){          /* ... until key &amp;gt;25ms released */     \&lt;br /&gt;
        flag = 0;              /* clear press flag */                 \&lt;br /&gt;
        i = 0;                 /* 0 = key release debounced */        \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
    }                                                                 \&lt;br /&gt;
  }else{                       /* else check for key press: */        \&lt;br /&gt;
    for(;;){                   /* loop ... */                         \&lt;br /&gt;
      if( (port &amp;amp; 1&amp;lt;&amp;lt;pin) ){   /* ... until key released or ... */    \&lt;br /&gt;
        i = 0;                 /* 0 = bounce */                       \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
      _delay_us( 98 );         /* * 256 = 25ms */                     \&lt;br /&gt;
      if( --i == 0 ){          /* ... until key &amp;gt;25ms pressed */      \&lt;br /&gt;
        flag = 1;              /* set press flag */                   \&lt;br /&gt;
        i = 1;                 /* 1 = key press debounced */          \&lt;br /&gt;
        break;                                                        \&lt;br /&gt;
      }                                                               \&lt;br /&gt;
    }                                                                 \&lt;br /&gt;
  }                                                                   \&lt;br /&gt;
  i;                           /* return value of Macro */            \&lt;br /&gt;
})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/*&lt;br /&gt;
   Testapplication&lt;br /&gt;
 */&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  DDRB  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB0);&lt;br /&gt;
  PORTB |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB0;&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
  DDRB  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PB1);&lt;br /&gt;
  PORTB |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB1;&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  for(;;){&lt;br /&gt;
    if( debounce( PINB, PB1 ) )&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
    if( debounce( PINB, PB0 ) )&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Makro für die gleiche Taste (Pin) an mehreren Stellen aufgerufen werden soll, muss eine Funktion angelegt werden, damit beide Aufrufe an die gleiche Zustandsvariable &#039;&#039;flag&#039;&#039; auswerten [http://www.mikrocontroller.net/topic/195914#1918727]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
// Hilfsfunktion&lt;br /&gt;
uint8_t debounce_C1( void )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  return debounce(PINC, PC1);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Beispielanwendung&lt;br /&gt;
int main(void)&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
  DDRB  |=   1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  DDRC  &amp;amp;= ~(1&amp;lt;&amp;lt;PC1);&lt;br /&gt;
  PORTC |=   1&amp;lt;&amp;lt;PC1; // Pullup für Taster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  for(;;){&lt;br /&gt;
    if( debounce_C1() )  // nicht: debounce(PINC, PC1)&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB2;&lt;br /&gt;
    if( debounce_C1() )  // nicht: debounce(PINC, PC1)&lt;br /&gt;
      PORTB ^= 1&amp;lt;&amp;lt;PB3;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Timer-Verfahren (nach Peter Dannegger) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundroutine (AVR Assembler) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu: [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-20435.html#new Forum] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile&lt;br /&gt;
* besonders kurzer Code&lt;br /&gt;
* schnell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem können 8 Tasten (aktiv low) gleichzeitig bearbeitet werden, es dürfen also&lt;br /&gt;
alle exakt zur selben Zeit gedrückt werden. Andere Routinen können z.&amp;amp;nbsp;B. nur eine Taste verarbeiten, d.h. die zuerst oder zuletzt gedrückte gewinnt, oder es kommt Unsinn heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Einlese- und Entprellroutine ist nur 8 Instruktionen&lt;br /&gt;
kurz. Der entprellte Tastenzustand ist im Register &#039;&#039;key_state&#039;&#039;. Mit nur 2 weiteren Instruktionen wird dann der Wechsel von &#039;&#039;Taste offen&#039;&#039; zu&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Taste gedrückt&#039;&#039; erkannt und im Register &#039;&#039;key_press&#039;&#039; abgelegt. Im Beispielcode werden dann damit 8 LEDs ein- und ausgeschaltet. Jede Taste entspricht einem Bit in den Registern, d.h. die Verarbeitung erfolgt bitweise mit logischen Operationen. Zum Verständnis empfiehlt es sich daher, die Logikgleichungen mit Gattern für ein Bit = eine Taste aufzumalen. Die Register kann man sich als Flipflops denken, die mit der Entprellzeit als Takt arbeiten. D.h. man kann das auch so z.&amp;amp;nbsp;B. in einem GAL22V10 realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kommentar sind neben den einzelnen Instruktionen alle 8 möglichen&lt;br /&gt;
Kombinationen der 3 Signale dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielcode für AVR (Assembler):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;avrasm&amp;gt;&lt;br /&gt;
.nolist&lt;br /&gt;
.include &amp;quot;c:\avr\inc\1200def.inc&amp;quot;&lt;br /&gt;
.list&lt;br /&gt;
.def  save_sreg         = r0&lt;br /&gt;
.def  iwr0              = r1&lt;br /&gt;
.def  iwr1              = r2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.def  key_old           = r3&lt;br /&gt;
.def  key_state         = r4&lt;br /&gt;
.def  key_press         = r5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.def  leds              = r16&lt;br /&gt;
.def  wr0               = r17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.equ  key_port          = pind&lt;br /&gt;
.equ  led_port          = portb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      rjmp   init&lt;br /&gt;
.org OVF0addr		;timer interrupt 24ms&lt;br /&gt;
      in     save_sreg, SREG&lt;br /&gt;
get8key:                               ;/old      state     iwr1      iwr0&lt;br /&gt;
      mov    iwr0, key_old             ;00110011  10101010            00110011&lt;br /&gt;
      in     key_old, key_port         ;11110000&lt;br /&gt;
      eor    iwr0, key_old             ;                              11000011&lt;br /&gt;
      com    key_old                   ;00001111&lt;br /&gt;
      mov    iwr1, key_state           ;                    10101010&lt;br /&gt;
      or     key_state, iwr0           ;          11101011&lt;br /&gt;
      and    iwr0, key_old             ;                              00000011&lt;br /&gt;
      eor    key_state, iwr0           ;          11101000&lt;br /&gt;
      and    iwr1, iwr0                ;                    00000010&lt;br /&gt;
      or     key_press, iwr1           ;store key press detect&lt;br /&gt;
;&lt;br /&gt;
;			insert other timer functions here&lt;br /&gt;
;&lt;br /&gt;
      out    SREG, save_sreg&lt;br /&gt;
      reti&lt;br /&gt;
;-------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
init:&lt;br /&gt;
      ldi    wr0, 0xFF&lt;br /&gt;
      out    ddrb, wr0&lt;br /&gt;
      ldi    wr0, 1&amp;lt;&amp;lt;CS02 | 1&amp;lt;&amp;lt;CS00    ;divide by 1024 * 256&lt;br /&gt;
      out    TCCR0, wr0&lt;br /&gt;
      ldi    wr0, 1&amp;lt;&amp;lt;TOIE0             ;enable timer interrupt&lt;br /&gt;
      out    TIMSK, wr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      clr    key_old&lt;br /&gt;
      clr    key_state&lt;br /&gt;
      clr    key_press&lt;br /&gt;
      ldi    leds, 0xFF&lt;br /&gt;
main: cli&lt;br /&gt;
      eor    leds, key_press           ;toggle LEDs&lt;br /&gt;
      clr    key_press                 ;clear, if key press action done&lt;br /&gt;
      sei&lt;br /&gt;
      out    led_port, leds&lt;br /&gt;
      rjmp   main&lt;br /&gt;
;-------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;/avrasm&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Komfortroutine (C für AVR) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu: [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-310276.html Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmerkung&#039;&#039;&#039; Wenn statt active-low (Ruhezustand High) active-high (Ruhezustand Low) verwendet wird muss eine Zeile geändert werden siehe:&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-310276.html gesamter Beitrag im Forum], &lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/topic/48465#606555 Stelle 1 im Beitrag], ([http://www.mikrocontroller.net/topic/48465#2306398 Stelle 2 im Beitrag] muss *nicht* geändert werden, da hier die Polarität gar keinen Einfluß hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktionsprinzip wie oben plus zusätzliche Features:  &lt;br /&gt;
* Kann Tasten sparen durch unterschiedliche Aktionen bei kurzem oder langem Drücken&lt;br /&gt;
* Wiederholfunktion, z.&amp;amp;nbsp;B. für die Eingabe von Werten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ist für avr-gcc/avr-libc geschrieben, kann aber mit ein paar Anpassungen auch mit anderen Compilern und Mikrocontrollern verwendet werden. Eine Portierung für den AT91SAM7 findet man [http://www.google.com/codesearch?q=show:ac2viP-2E2Y:pzkOO5QRsoc:RPICuprYy-A&amp;amp;sa=N&amp;amp;cd=1&amp;amp;ct=rc&amp;amp;cs_p=svn://mikrocontroller.net/mp3dec/trunk&amp;amp;cs_f=keys.c#a0 hier] (aus dem Projekt [[ARM MP3/AAC Player]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*                      Debouncing 8 Keys                               */&lt;br /&gt;
/*                      Sampling 4 Times                                */&lt;br /&gt;
/*                      With Repeat Function                            */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/*              Author: Peter Dannegger                                 */&lt;br /&gt;
/*                      danni@specs.de                                  */&lt;br /&gt;
/*                                                                      */&lt;br /&gt;
/************************************************************************/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;stdint.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/io.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
#include &amp;lt;avr/interrupt.h&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#ifndef F_CPU&lt;br /&gt;
#define F_CPU           1000000                   // processor clock frequency&lt;br /&gt;
#warning kein F_CPU definiert&lt;br /&gt;
#endif&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#define KEY_DDR         DDRB&lt;br /&gt;
#define KEY_PORT        PORTB&lt;br /&gt;
#define KEY_PIN         PINB&lt;br /&gt;
#define KEY0            0&lt;br /&gt;
#define KEY1            1&lt;br /&gt;
#define KEY2            2&lt;br /&gt;
#define ALL_KEYS        (1&amp;lt;&amp;lt;KEY0 | 1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 | 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
#define REPEAT_MASK     (1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 | 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2)       // repeat: key1, key2&lt;br /&gt;
#define REPEAT_START    50                        // after 500ms&lt;br /&gt;
#define REPEAT_NEXT     20                        // every 200ms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#define LED_DDR         DDRA&lt;br /&gt;
#define LED_PORT        PORTA&lt;br /&gt;
#define LED0            0&lt;br /&gt;
#define LED1            1&lt;br /&gt;
#define LED2            2&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_state;                                // debounced and inverted key state:&lt;br /&gt;
                                                  // bit = 1: key pressed&lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_press;                                // key press detect&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_rpt;                                  // key long press and repeat&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
ISR( TIMER0_OVF_vect )                            // every 10ms&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  static uint8_t ct0, ct1, rpt;&lt;br /&gt;
  uint8_t i;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  TCNT0 = (uint8_t)(int16_t)-(F_CPU / 1024 * 10e-3 + 0.5);  // preload for 10ms&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  i = key_state ^ ~KEY_PIN;                       // key changed ?&lt;br /&gt;
  ct0 = ~( ct0 &amp;amp; i );                             // reset or count ct0&lt;br /&gt;
  ct1 = ct0 ^ (ct1 &amp;amp; i);                          // reset or count ct1&lt;br /&gt;
  i &amp;amp;= ct0 &amp;amp; ct1;                                 // count until roll over ?&lt;br /&gt;
  key_state ^= i;                                 // then toggle debounced state&lt;br /&gt;
  key_press |= key_state &amp;amp; i;                     // 0-&amp;gt;1: key press detect&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  if( (key_state &amp;amp; REPEAT_MASK) == 0 )            // check repeat function&lt;br /&gt;
     rpt = REPEAT_START;                          // start delay&lt;br /&gt;
  if( --rpt == 0 ){&lt;br /&gt;
    rpt = REPEAT_NEXT;                            // repeat delay&lt;br /&gt;
    key_rpt |= key_state &amp;amp; REPEAT_MASK;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
// check if a key has been pressed. Each pressed key is reported&lt;br /&gt;
// only once&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_press( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  cli();                                          // read and clear atomic !&lt;br /&gt;
  key_mask &amp;amp;= key_press;                          // read key(s)&lt;br /&gt;
  key_press ^= key_mask;                          // clear key(s)&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
  return key_mask;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
// check if a key has been pressed long enough such that the&lt;br /&gt;
// key repeat functionality kicks in. After a small setup delay&lt;br /&gt;
// the key is reported being pressed in subsequent calls&lt;br /&gt;
// to this function. This simulates the user repeatedly&lt;br /&gt;
// pressing and releasing the key.&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_rpt( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  cli();                                          // read and clear atomic !&lt;br /&gt;
  key_mask &amp;amp;= key_rpt;                            // read key(s)&lt;br /&gt;
  key_rpt ^= key_mask;                            // clear key(s)&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
  return key_mask;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
// check if a key is pressed right now&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_state( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  key_mask &amp;amp;= key_state;&lt;br /&gt;
  return key_mask;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_short( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  cli();                                          // read key state and key press atomic !&lt;br /&gt;
  return get_key_press( ~key_state &amp;amp; key_mask );&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
///////////////////////////////////////////////////////////////////&lt;br /&gt;
//&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_long( uint8_t key_mask )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  return get_key_press( get_key_rpt( key_mask ));&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
int main( void )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  LED_PORT = 0xFF;&lt;br /&gt;
  LED_DDR = 0xFF;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Configure debouncing routines&lt;br /&gt;
  KEY_DDR &amp;amp;= ~ALL_KEYS;                // configure key port for input&lt;br /&gt;
  KEY_PORT |= ALL_KEYS;                // and turn on pull up resistors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  TCCR0 = (1&amp;lt;&amp;lt;CS02)|(1&amp;lt;&amp;lt;CS00);         // divide by 1024&lt;br /&gt;
  TCNT0 = (uint8_t)(int16_t)-(F_CPU / 1024 * 10e-3 + 0.5);  // preload for 10ms&lt;br /&gt;
  TIMSK |= 1&amp;lt;&amp;lt;TOIE0;                   // enable timer interrupt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  while(1){&lt;br /&gt;
    if( get_key_short( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 ))&lt;br /&gt;
      LED_PORT ^= 1&amp;lt;&amp;lt;LED1;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    if( get_key_long( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY1 ))&lt;br /&gt;
      LED_PORT ^= 1&amp;lt;&amp;lt;LED2;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    // single press and repeat&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    if( get_key_press( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 ) || get_key_rpt( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 )){&lt;br /&gt;
      uint8_t i = LED_PORT;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
      i = (i &amp;amp; 0x07) | ((i &amp;lt;&amp;lt; 1) &amp;amp; 0xF0);&lt;br /&gt;
      if( i &amp;lt; 0xF0 )&lt;br /&gt;
        i |= 0x08;&lt;br /&gt;
      LED_PORT = i;      &lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das single-press-und-repeat-Beispiel geht nicht in jeder Beschaltung; folgendes Beispiel sollte universeller sein (einzelne LED an/aus):&lt;br /&gt;
&amp;lt;c&amp;gt;&lt;br /&gt;
// single press and repeat&lt;br /&gt;
if( get_key_press( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 ) || get_key_rpt( 1&amp;lt;&amp;lt;KEY2 )){&lt;br /&gt;
    LED_PORT ^=0x08;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/c&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Funktionsweise =====&lt;br /&gt;
Der Code basiert auf 8 parallelen vertikalen Zählern, die über die Variablen ct0 und ct1 aufgebaut werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:VertCount.png|framed|center|&#039;&#039;&#039;8 vertikale Zähler in 2 8-Bit Variablen&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei jeweils ein Bit in ct0 mit dem gleichwertigen Bit in ct1 zusammengenommen einen 2-Bit-Zähler bildet.&lt;br /&gt;
Der Code der sich um die 8 Zähler kümmert, ist so geschrieben, daß er alle 8 Zähler gemeinsam parallel behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  i = key_state ^ ~KEY_PIN;                       // key changed ?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
i enthält an dieser Stelle für jede Taste, die sich im Vergleich mit dem vorhergehenden entprellten Zustand (keystate) verändert hat, ein 1 Bit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  ct0 = ~( ct0 &amp;amp; i );                             // reset or count ct0&lt;br /&gt;
  ct1 = ct0 ^ (ct1 &amp;amp; i);                          // reset or count ct1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Anweisungen erniedrigen den 2-Bit Zähler ct0/ct1 für jedes Bit um 1, welches in i gesetzt ist. Liegt an der entsprechenden Stelle in i ein 0 Bit vor (keine Änderung des Zustands), so wird der Zähler ct0/ct1 für dieses Bit auf 1 gesetzt.&lt;br /&gt;
Der Grundzustand des Zählers ist als ct0 == 1 und ct1 == 1 (Wert 3). Der Zähler zählt daher mit jedem ISR Aufruf, bei dem die Taste im Vergleich zu keystate als verändert erkannt wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   ct1   ct0&lt;br /&gt;
     1    1   // 3&lt;br /&gt;
     1    0   // 2&lt;br /&gt;
     0    1   // 1&lt;br /&gt;
     0    0   // 0&lt;br /&gt;
     1    1   // 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  i &amp;amp;= ct0 &amp;amp; ct1;                                 // count until roll over ?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
in i bleibt nur dort ein 1-Bit erhalten, wo sowohl in ct1 als auch in ct0 ein 1 Bit vorgefunden wird, der betreffenede Zähler also bis 3 zählen konnte. Durch die zusätzliche Verundung mit i wird der Fall abgefangen, dass ein konstanter Zählerwert von 3 in i ein 1 Bit hinterlässt. Im Endergebnis bedeutet dass, dass nur ein Zählerwechsel von 0 auf 3 zu einem 1 Bit an der betreffenden Stelle in i führt, aber auch nur dann, wenn in i an dieser Bitposition ebenfalls ein 1 Bit war (welches wiederrum deswegen auf 1 war, weil an diesem Eingabeport eine Veränderung zum letzten bekannten entprellten Zustand festgestellt wurde). alles zusammengenommen heißt das, dass ein Tastendruck dann erkannt wird, wenn die Taste 4 mal hintereinander in einem anderen Zustand vorgefunden wurde als dem zuletzt bekannten entprellten Tastenzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle ist i daher ein Vektor von 8 Bits, von denen jedes einzelne der Bits darüber Auskunft gibt, ob die entsprechende Taste mehrmals hintereinander im selben Zustand angetroffen wurde, der nicht mit dem zuletzt bekannten Tastenzustand übereinstimmt. Ist das der Fall, dann wird eine entsprechende Veränderung des Tastenzustands in key_state registriert&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  key_state ^= i;                                 // then toggle debounced state&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
und wenn sich in key_state das entsprechende Bit von 0 auf 1 verändert hat, wird dieses Ereignis als &#039;Taste wurde niedergedrückt&#039; gewertet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
  key_press |= key_state &amp;amp; i;                     // 0-&amp;gt;1: key press detect&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Tasteneingang entprellt. Und zwar sowohl beim Drücken einer Taste als auch beim Loslassen (damit Tastenpreller beim Loslassen nicht mit dem Niederdrücken einer Taste verwechselt werden). Der weitere Code beschäftigt sich dann nur noch damit, diesen entprellten Tastenzustand weiter zu verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Codeteil sieht durch die Verwendung der vielen bitweisen Operationen relativ komplex aus. Behält man aber im Hinterkopf, dass einige der bitweisen wie ein &#039;paralles If&#039; gleichzeitig auf allen 8 Bits eingesetzt werden, dann vereinfacht sich vieles. Ein&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
    key_press |= key_state &amp;amp; i;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
ist nichts anderes als ein&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
    // teste ob Bit 0 sowohl in key_state als auch in i gesetzt ist&lt;br /&gt;
    // und setze Bit 0 in key_press, wenn das der Fall ist&lt;br /&gt;
    if( ( key_state &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 0 ) ) &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        ( i &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 0 ) )&lt;br /&gt;
       key_press |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 0 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Bit 1&lt;br /&gt;
    if( ( key_state &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 1 ) ) &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        ( i &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 1 ) )&lt;br /&gt;
       key_press |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 1 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Bit 2&lt;br /&gt;
    if( ( key_state &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 2 ) ) &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        ( i &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 2 ) )&lt;br /&gt;
       key_press |= ( 1 &amp;lt;&amp;lt; 2 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
nur als wesentlich kompaktere Operation ausgeführt und für alle 8 Bits gleichzeitig.&lt;br /&gt;
Die Kürze und Effizienz dieser paar Codezeilen ergibt sich aus dem Umstand, dass jedes Bit in den Variablen für eine Taste steht und alle 8 (maximal möglichen) Tasten gleichzeitig die Operationen durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reduziert auf lediglich 1 Taste =====&lt;br /&gt;
Diskussionen im Forum zeigen immer wieder, dass viele eine Abneigung gegen diesen Code haben, weil er ihnen sehr kompliziert vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Code ist nicht leicht zu analysieren und er zieht alle Register dessen, was möglich ist, um sowohl Laufzeit als auch Speicherverbrauch einzusparen. Oft hört man auch das Argument: Ich benötige ja nur eine Entprellung für 1 Taste, gibt es da nichts Einfacheres?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist die &#039;Langform&#039; des Codes, so wie man das für lediglich 1 Taste schreiben würde, wenn man exakt dasselbe Entprellverfahren einsetzen würde. Man sieht: Da ist keine Hexerei dabei: In key_state wird der letzte bekannte entprellte Zustand der Taste gehalten. Der Pin-Eingang wird mit diesem Zustand verglichen und wenn sich die beiden unterscheiden, dann wird ein Zähler heruntergezählt. Produziert dieses herunterzählen einen Unterlauf des Zählers, dann gilt die Taste als entprellt und wenn dann auch noch die Taste gerade gedrückt ist, dann wird dieses in key_press entsprechend vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;C&amp;gt;&lt;br /&gt;
uint8_t key_state;&lt;br /&gt;
uint8_t key_counter;&lt;br /&gt;
volatile uint8_t key_press;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISR( ... Overflow ... )&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t input = KEY_PIN &amp;amp; ( 1 &amp;lt;&amp;lt; KEY0 );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  if( input != key_state ) {&lt;br /&gt;
    key_counter--;&lt;br /&gt;
    if( key_counter == 0xFF ) {&lt;br /&gt;
      key_counter = 3;&lt;br /&gt;
      key_state = input;&lt;br /&gt;
      if( input )&lt;br /&gt;
        key_press = TRUE;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  else&lt;br /&gt;
    key_counter = 3;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uint8_t get_key_press()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  uint8_t result;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cli();&lt;br /&gt;
  result = key_press;&lt;br /&gt;
  key_press = FALSE;&lt;br /&gt;
  sei();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  return result;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/C&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständige Entprellcode, wie weiter oben gelistet, besticht jetzt aber darin, dass er compiliert kleiner ist als diese anschaulichere Variante für lediglich 1 Taste. Und das bei gleichzeitig erhöhter Funktionalität. Denn zb. ein Autorepeat ist in diesem Code noch gar nicht eingebaut. Und spätestens wenn man dann eine 2.te Taste entprellen möchte, dann ist auch der SRAM-Speicherverbrauch dieser Langform höher als der des Originals für 8 Tasten. Daraus folgt: Selbst für lediglich 1 Taste ist die Originalroutine die bessere Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wegen der Komplexität mal eine Frage: Sind Sie selbst in der Lage eine entsprechend effiziente sqrt() Funktion zu schreiben, wie die, die sie in der Standard-C-Bibliothek vorfinden? Nein? Dann dürften Sie eigentlich Ihrer Argumentation nach die Bibliotheksfunktion sqrt() nicht verwenden, sondern müssten sich statt dessen selbst eine Wurzel-Funktion schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstsättigender Filter (nach Jürgen Schuhmacher) ===&lt;br /&gt;
Durch die Nutzung der diskreter Signalanalyse in Software kann die Funktionalität einer einfachen Entprellung mit einem Kondensator und einem Schmitttrigger wie in Hardware nachgebildet werden, indem ein abstrakter IIR-Filter benutzt wird, der eine Kondensatorladekurve emuliert. Mit der Vorschrift Y(t) = k Y(t-1) + Input wird ein einfaches Filter erzeugt, dass dem Eingangswert träge folgt. Bei Überschreiten eines bestimmten Wertes erfolgt mit einer einfachen Abfrage das Schalten des Ausgangssignals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Assembler und FPGAs eignet sich aufgrund der leicht zu implementierenden binären Operationen folgende Darstellung mit einer Auflösung des Filterwertspeichers von nur 8 bit: Wert_Neu = Wert_Alt - Wert_Alt/16 + 16*(Taste = True). Der Filterwert bildet den gedämpften Verlauf des Eingangs flankenverschliffen ab und kann Prellen bis hart an den Grenzbereich zum schnellen Tasten unterdrücken. Der Ausgangswert ist dann einfach das höchstwertige Bit des Filterwertes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entprellung mit IIR-Filter.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss das Signal des Tasters idealerweise um den Faktor 10-20 schneller abgetastet werden, als die höchste gewünschte Tippgeschwindigkeit vorgibt. Noch schneller abzutasten ist möglich, führt aber zu mehr Bedarf an Bits beim Filter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfacher Mittelwertfilter (nach Lothar Miller) ===&lt;br /&gt;
Für digitale Schaltungen oder PLDs empfiehlt sich ein FIR-Filter mit aneinandergereihten FlipFlops. Man schiebt das Eingangssignal in eine FlipFlop-Kette und schaltet oberhalb der Mitte um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SignalInput -&amp;gt; FF1 -&amp;gt; FF2 -&amp;gt; FF3 -&amp;gt; FF4 -&amp;gt; FF5 -&amp;gt; FF6 -&amp;gt; FF7 -&amp;gt; FF8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn (Summe der FFs) =8 dann SignalOutput =1&lt;br /&gt;
Wenn (Summe der FFs) =0 dann SignalOutput =0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenüberstellung der Verfahren ==&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;entprellte Schalter&amp;quot;: Sehr teuer, grosse Bauform, verschleissbelastet, geringe Haltbarkeit&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;Umschalter&amp;quot; : benötigt aufwändigeren Schalter, benötigt Elektronik&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;Umschalter ohne FF&amp;quot; : benötigt aufwändigeren Schalter und kleiner Kondensator&lt;br /&gt;
* HW - &amp;quot;Kondensatorentprellung&amp;quot; : benötigt etwas mehr Platz, kommt mit schlechten Schaltern zurecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SW - Flankenverfahren:&lt;br /&gt;
* SW - Warteschleife: Durch die Warteschleifen eine nicht triviale Verzögerung im Code. Speziell wenn mehrere Tasten zu überwachen sind, nicht unproblematisch&lt;br /&gt;
* SW - Timer: Universalfunktionalität, die durch geringen Speicherverbrauch, geringen Rechenzeitverbrauch und gute Funktion besticht. Der &#039;Verbrauch&#039; eines Timers sieht auf den ersten Blick schlimmer aus, als er ist, denn in den meisten Programmen hat man sowieso einen Basistimer für die Zeitsteuerung des Programms im Einsatz, der für die Tastenentprellung mitbenutzt werden kann.&lt;br /&gt;
* SW - Filter: sehr geringer Platzbedarf in FPGAs, relativ gute Wirkung&lt;br /&gt;
* SW - Filter 2: sehr geringer Platzbedarf, gute Wirkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.edn.com/design/analog/4324067/Contact-debouncing-algorithm-emulates-Schmitt-trigger Contact-debouncing algorithm (Artikel)],  [http://www.edn.com/file/13370-70705di.pdf als PDF]&lt;br /&gt;
* [[AVR-Tutorial: Tasten]]&lt;br /&gt;
* [[AVR-GCC-Tutorial#.28Tasten-.29Entprellung|AVR-GCC-Tutorial Tastenentprellung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-20435.html Beitrag im Forum, AVR Assembler]&lt;br /&gt;
* [http://www.ganssle.com/debouncing.pdf A guide to debouncing (engl.), praktische Erläuterungen zum Entprellen in Soft- und Hardware]&lt;br /&gt;
* [http://www.pololu.com/docs/0J16/all Understanding Destructive LC Voltage Spikes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AVR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Signalverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:WechselEntprellC.PNG&amp;diff=74971</id>
		<title>Datei:WechselEntprellC.PNG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:WechselEntprellC.PNG&amp;diff=74971"/>
		<updated>2013-04-07T04:21:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: Beschreibung unter Artikel:Entprellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beschreibung unter Artikel:Entprellung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=69174</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=69174"/>
		<updated>2012-11-16T08:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: Marston Domsel hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.marston-domsel.de/ Marston Domsel]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Dichtstoffe, Schraubensicherung, 2K u.a.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66795</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66795"/>
		<updated>2012-06-11T22:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: Loctite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 20-35&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
| 2K-Sofortklebstoff 3090 erhältlich&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet, 4 stellige Bezeichnung sind die neusten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Schaumstoffdekup.jpg&amp;diff=66590</id>
		<title>Datei:Schaumstoffdekup.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Schaumstoffdekup.jpg&amp;diff=66590"/>
		<updated>2012-05-30T19:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich hatte mal das Problem Schaumstoff zu schneiden und dachte mir diese Lösung aus. Zwar könnte man die Klinge wesentlich kürzer machen und muss sie Immer wieder nachschärfen, aber ich kam auch so zum Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinigen, positionieren, Klebstoff, Füllstoff, Klebstoff, feilen und fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ovular&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66588</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66588"/>
		<updated>2012-05-30T18:41:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Hersteller */ Loctite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66587</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66587"/>
		<updated>2012-05-30T18:40:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Hersteller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
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| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an (mit Wasser verdünnt) und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66586</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66586"/>
		<updated>2012-05-30T18:32:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beispiele */ umformuliert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann sich hier Ideen holen. Aussagekräftige Bilder zeigen verschiedene Beispiele. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66584</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66584"/>
		<updated>2012-05-30T18:26:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann hier aussagekräftige Bilder betrachten. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66583</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66583"/>
		<updated>2012-05-30T18:26:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann hier aussagekräftige Bilder betrachten. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Beschreibung jeweils beim Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
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| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66582</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66582"/>
		<updated>2012-05-30T18:25:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beispiele */ Skalierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann hier aussagekräftige Bilder betrachten. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Schaumstoffdekup.jpg&amp;diff=66581</id>
		<title>Datei:Schaumstoffdekup.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Schaumstoffdekup.jpg&amp;diff=66581"/>
		<updated>2012-05-30T18:22:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: Ich hatte mal das Problem Schaumstoff zu schneiden und dachte mir diese Lösung aus. Zwar könnte man die Klinge wesentlich kürzer machen und muss sie Immer wieder Nachschärfen, aber ich kam auch so zum Ziel.

Reinigen, positionieren, Klebstoff, Füllst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich hatte mal das Problem Schaumstoff zu schneiden und dachte mir diese Lösung aus. Zwar könnte man die Klinge wesentlich kürzer machen und muss sie Immer wieder Nachschärfen, aber ich kam auch so zum Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinigen, positionieren, Klebstoff, Füllstoff, Klebstoff, feilen und fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ovular&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66580</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66580"/>
		<updated>2012-05-30T18:18:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: Beispiele&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht weis was er mit Sekundenkleber anfangen soll, kann hier aussagekräftige Bilder betrachten. &#039;&#039;(in Arbeit)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaumstoffdekup.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66535</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66535"/>
		<updated>2012-05-26T08:56:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Allgemeine Hinweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66534</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66534"/>
		<updated>2012-05-26T08:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Allgemeine Hinweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
* Weniger ist mehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
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| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66533</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66533"/>
		<updated>2012-05-26T08:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Allgemeine Hinweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
* Weniger ist Mehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66532</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66532"/>
		<updated>2012-05-26T08:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Hersteller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Löser auf Acetonbasis&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66531</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66531"/>
		<updated>2012-05-26T08:44:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Klebebeispiele */ zu Klebehinweise geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebehinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
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| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66529</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66529"/>
		<updated>2012-05-26T08:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66528</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66528"/>
		<updated>2012-05-26T08:26:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beschreibung */  breaks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66527</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66527"/>
		<updated>2012-05-26T08:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industrieklebstoffen? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT&amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstanz oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot;Schnellkleber&amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig kommt das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66526</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66526"/>
		<updated>2012-05-26T08:22:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Beschreibung */  Der kleine Untschied&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der kleine Unterschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen Sekundenklebern und Industriekleb- stoffen ? Im Prinzip werden alle Reaktionsklebstoffe der Welt nach ein und der selben Methode produziert. Das Zauberwort heißt &amp;quot;CYANACRYLAT &amp;quot;. Dies ist eine Art Grundsubstans oder &amp;quot;Ursuppe&amp;quot; auf der alle &amp;quot; Schnellkleber &amp;quot; aufgebaut sind. Je nach Anforderung an den Klebstoff werden dann noch spezielle Aditive und Substanzen zugefügt. Ist dieses Rezept dann fertig ( den genauen Inhalt verrät natürlich niemand ) komm das Ganze in einen riesigen Kessel und wird destilliert - genau wie ein Weinbrand. Jetzt wird es spannend - der Destillationsprozess setzt ein. Je höher der Destillationsgrad - um so besser der Klebstoff. ABER !!! Je höher der Destillationsgrad - um so weniger bleibt in dem großen Kessel übrig - also - um so teurer wird die Geschichte. Deswegen wird auch während der Destillation immer wieder Klebstoff in verschiedenen Qualitäten abgepumpt. Das ist das ganze Geheimnis.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: PascoFix&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
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| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66525</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66525"/>
		<updated>2012-05-26T08:19:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Hersteller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66524</id>
		<title>Sekundenkleber - Industriekleber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Sekundenkleber_-_Industriekleber&amp;diff=66524"/>
		<updated>2012-05-26T08:19:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ovular: /* Hersteller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;von Ovular&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Artikel noch in Aufbauphase!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele kennen den Sekundenkleber, er enthält mehr als 90% Cyanacrylatsäure und klebt nur mäßig. Jeder hat Ihn schon benutzt und verwendet ihn mal ab und zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt gibt es &amp;quot;Industriekleber&amp;quot; mit weniger als 5% Cyanacrylat und kleben 20x besser als herkömmlicher Sekundenkleber, versprechen die Hersteller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend soll er folgende verbesserte Eigenschaften haben:&lt;br /&gt;
* wasserbeständig&lt;br /&gt;
* hitzebeständig bis 80-120°C&lt;br /&gt;
* elastisch&lt;br /&gt;
* länger haltbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chemische Basis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Unterscheidungsmerkmale, die das Typenprogramm eines jeden Cyanacrylat Klebstoffherstellers bestimmen, soll hier kurz eingegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die chemische Basis eines solchen Klebstoffes wichtig, d. h. welches Ausgangsmonomer ist Hauptbestandteil der Rezeptur? Dies bedingt wiederum den Eignungsgrad des Klebstoffes bei der Verklebung spezieller Materialien. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Estergruppen, wobei die Ethylester bei weitem das größte Anwendungsspektrum abdecken. Generell zum Einsatz kommen aber auch Methyl-, Butyl-, Alkoxylester und einige andere mehr. Als zweites Kriterium zählt die Viskosität. Es werden Klebstoffe dünn wie Wasser bis hin zu gelförmigen Produkten angeboten. Allgemein kann man sagen, dass bei Handapplikation Viskositäten von ca. 80 bis 200 mPa*s als angenehm eingestuft werden. Ausnahme sind hierbei schnelle Elastomerverklebungen, bei denen deutlich dünnere (ca. 10 bis 30 mPa*s) Produkte zum Einsatz kommen, die einen relativ weichen Klebstofffilm ermöglichen. Treten leichte Spalte auf oder muss länger nachjustiert werden, sind Viskositäten von ca. 700 bis 2.000 sehr geeignet. Gelförmige (thixotropierte) Cyanacrylate erzielen bei porösen Materialien gute Eigenschaften oder wenn größere Spalte überbrückt werden müssen. Dabei sollte man ganz klar darauf hinweisen, dass die Überbrückung von Spalten über 0,2 mm für Cyanacrylate im industriellen Maßstab nicht geeignet ist. Der Einsatz von thixotropierten Produkten ist in der Serienfertigung nur bedingt möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Festigkeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyanacrylate weisen hohe Adhäsionskräfte auf, d. h., es entsteht eine sehr gute Haftung zu dem zu verklebenden auch glatten Material. Insofern stellen Zugfestigkeit wie Zugscherfestigkeit keine großen Probleme dar. Da der Klebstofffilm jedoch im Allgemeinen hart und nicht elastisch ist, sind Schälbelastungen zu vermeiden. Wird die bei einer Schälbelastung auftretende Verformungsenergie durch das zu verklebende Material aufgefangen (z. B. Gummi, weich-PVC usw.), ist eine Beanspruchung auch auf Schälung möglich. Es erfolgt in den meisten Fällen Materialbruch. Hierbei reicht es schon aus, wenn nur eines der zu verbindenden Werkstücke elastische Eigenschaften besitzt. Allerdings entwickelten wir mit der „RE/HT opac und schwarz“ Serie neue, teilflexibilisierte Cyanacrylat Klebstoffe, die darüber hinaus auch sehr temperaturbeständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basis-Monomere&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema ist sehr wichtig, entscheidet es doch maßgeblich über den Erfolg einer Klebung. Bei der Herstellung eines Cyanacrylats benötigt man als Ausgangslage zunächst einmal so genannten Cyanessigester. Da immer wieder eine Verbindung zum Präfix „Cyan…“ und damit „Blausäure“ hergestellt wird, sei an dieser Stelle angemerkt, dass Cyanessigester chemisch eine ganz andere Verbindungsgruppe darstellt und als nicht gesundheitsschädlich eingestuft ist. Zum Cyanacrylat, also dem Klebstoff selbst, kommt man dann vereinfacht gesprochen über ein Crack- und Destillationsverfahren. Vor allen Dingen im Destillationsprozess wird über die spätere Qualität eines Produktes entschieden, denn die Ausbeute bzw. die Höhe der Reinheit haben einen erheblichen Einfluss auf die Gleichmäßigkeit, die Lagerstabilität vereinfacht gesagt die allgemeine Qualität eines Produktes. Kosten spielen hier natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein so destilliertes Produkt nennen wir zunächst einmal „Monomer“. Dieses Monomer klebt und ist wasserdünn. In einem Formulierungsprozess müssen nun die gewünschten Eigenschaften wie Viskosität, Aushärtegeschwindigkeit etc. genau eingestellt werden. Hierzu werden dem Monomer Polymere (Feststoffe) und andere Chemikalien zugesetzt. Da es sich beim Monomer bereits um einen Reaktionsklebstoff handelt, muss man mit den Zutaten sehr vorsichtig sein, da es sonst zu einer unerwünschten Reaktion – also dem Aushärten des gesamten Klebstoffansatzes – kommen kann. Die Art des Cyanessigesters (Ethyl-, Methyl-Basis etc.) als Ausgang bestimmt natürlich auch die Esterbasis des Cyanacrylats als Klebstoff. Ein wesentliches Unterscheidungskriterium der verschiedenen Basen ist dabei die sich im Aushärteprozess aufbauende Molekülkettenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Schwanheimer Industriekleber GmbH&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzprodukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Hersteller verkaufen passend zum &amp;quot;Industrie&amp;quot;-Klebstoff auch:&lt;br /&gt;
* Aktivator - Zum Auslösen einer sehr schnellen Aushärtung. Bei Hochleistungsaktivatoren mit Pinselflasche lohnt sich die &#039;&#039;&#039;VOR&#039;&#039;&#039;behandlung, Sprühen ist ca. 70% Verschwendung. Aktivator kann die Klebekraft um 30% erhöhen.&lt;br /&gt;
* Füllstoff - ein voraktiviertes Kunststoff- oder Glasgranulat. Kunstoffgranulat kann sehr gut gebort und geschliffen werden (nach Klebstoffkontakt).&lt;br /&gt;
* Primer - zum Kleben von PE, PP, Teflon, Silikone und weiteren schwer verklebaren Kunststoffen. Kann als Verzögerer (ca. 3sec) eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
* Löser und Reiniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
*kleine Flächen&lt;br /&gt;
*ausgebrochene Teile&lt;br /&gt;
*Rastnasen von Kunstoffgeräten&lt;br /&gt;
*Rekonstruktion verlorener oder ausgebrochener Teile&lt;br /&gt;
*Loctite bietet beispielsweise ein O-Ring-Set an, mit dem man mithilfe des Loctite 427 und verschiedenen Gummitsträngen seine O-Ringe selbst kleben kann. (nicht dynamisch)&lt;br /&gt;
*usw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klebebeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Oberflächen müssen fett- und staubfrei sein, dürfen nicht sauer sein&lt;br /&gt;
* Klebstoff einseitig auftragen&lt;br /&gt;
* Füllstoff immer schichtweise aufbringen und mit Sekundenkleber beträufeln (schnelle Füllstoffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== poröses ===&lt;br /&gt;
Holz, Leder, Keramik, Stein, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig mit Aktivator benetzen, 60sec ablüften lassen, andere Seite mit Klebstoff benetzen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Lücken mit Füllstoff füllen um mehr Fläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
* Je nach Anwendung Klebstoff in das Material eindiffundieren lassen und dann erst Klebepartner zusammenfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunststoffe ===&lt;br /&gt;
Gummi, PVC, ABS,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einseitig dünn auftragen und zusammenfügen&lt;br /&gt;
* Primer kann die Adhäsion verbessern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerverklebbare Kunststoffe ====&lt;br /&gt;
PE, PP, Silikon, Teflon,...&lt;br /&gt;
* mit Primer alle zuverklebenden, schwerverklebaren Kunststoffe benetzen und auslüften lassen (ca 60sec), danach Kleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabelle}} border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; id=&amp;quot;hersteller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!€/20g&lt;br /&gt;
!Füllstoff&lt;br /&gt;
!Besonderheit&lt;br /&gt;
!Bemerkung&lt;br /&gt;
!andere Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.mammut-industrieklebstoffe.com Mammut]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
| [http://www.youtube.com/watch?v=-xrRmQZz5iw&amp;amp;feature=relmfu Mammut-Remover greift Kunststoff nicht an]&lt;br /&gt;
| heißt bald &amp;quot;One1Klebetechnik&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Montage- und 2K-Klebstoff, Kitt, Band, Schraubensicherung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.hosch-kleber.de Hosch]&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [http://www.vox.de/video/index/videos/farbwelt/vox/bl/23229/page_id/23229/seite/29/playlist/71/offset/180/ Bericht auf Vox]&lt;br /&gt;
| 2K, Kitt, Selbstverschweisendes Band&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ Schwanheimer]&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)t&lt;br /&gt;
| sehr gut aufeinander abgestimmte Produkte, Löser greift Kunsttoffe nicht an und ist nicht flüchtig, kann somit mehrere Stunden einwirken&lt;br /&gt;
| bis zum höchsten Grad Destilliert&lt;br /&gt;
| Kitt, Sprühklebstoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.blitzfix.com/ Blitzfix]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| {{SortKey|3}}mittel (&amp;lt;10sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| UV-GFK-Folie, 2K&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.berfix.de/ Berfix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
| Klebstoffberater, Verschluss mit Teflon-Stift &lt;br /&gt;
|[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber#/beitrag/video/1358136/Die-Super-Kleber Bericht auf ZDF]&lt;br /&gt;
| UV-, Montage-, Textil-, Spiegel-, 2K-Klebstoff, UV-GFK-Folie,50ml Kartuschen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.gs-industries-shop.de/ GS-Industries]&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| {{SortKey|8}}langsam (&amp;gt;2min)t&lt;br /&gt;
| günstigster Füllstoff, Drehverschluss&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Super-Power&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leichtbauspachtel, Silikonkautschuk, Sprays, Aquaristik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.pascofix.de/ Pasco Fix]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| {{SortKey|2}}schnell (&amp;lt;5sec)v&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, Kitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.eurobond.ec/ Eurobond]&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;quot;weltweit bekannt&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2K-, Textilklebstoff, doppelseitiges und selbstverschweißendes Klebeband, Antirutschmatte&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.loctite.de/homepage.htm Loctite]&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| {{SortKey|9}}-kein-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| in der Industrie verbreitet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://www.panzerkleber.de/ Panzerkleber]&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2K-Klebstoff&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
v: von Video abgeleitet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
t: getestet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschließen und Lagern ===&lt;br /&gt;
* Am besten möglichst kalt und stehend lagern. Je geringer die Temperatur desto höher die Haltbarkeit. (Im verschlossenen Marmeladenglas wurde eine mit Pinwandnadel verschlossene Klebstoffflasche trotz mehrmaliger Verwendung ca. 10 Jahre alt und verwendungsfähig) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pinnwandnadel&#039;&#039;&#039;. Neue Flaschenspitze mit der Nadel aufstechen. Pinnwandnadel zum Verschließen in das vorhandene Loch zurück stecken. Gegebenenfalls die Nadel mit Aceton reinigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;&#039;. Wachs erwärmen damit es Knetfähig ist und Flaschenspitze verschließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metallkanüle&#039;&#039;&#039;. Durch das Aushärten des Klebstoffs in der Kanüle wird die Flasche verschlossen. Mit dem Feuerzeug die Kanüle erhitzen, um Sie vom Klebstoff zu befreien. (&amp;gt;=0,45mm sinnvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tipps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* verklebte Haut kann durch &amp;quot;abrollen&amp;quot; leicht gelöst werden (Klebstoff löst die Fettschicht der Haut nicht an). Wer mit fettlösenden Reinigern arbeitet immer Hände nachfetten (reiben reicht meistens aus).&lt;br /&gt;
* Kleberückstände auf der Haut können durch einen Bimsstein oder ein zu einer festen Kugel zummengeknülltes Stück Alufolie (ca. 30 x 40 cm) durch reiben entfernt werden.&lt;br /&gt;
* keine Metallkanülen verwenden (nach mehreren Tagen total zu (0,45mm)), besser Kunststoff-&amp;quot;Düsen&amp;quot; wie bei Schwanheimer oder Mammut. Diese nach Gebrauch entfernen und Klebstofftube verschließen. Kunststoff-Düsen können zum Reinigen in Aceton eingelegt werden.&lt;br /&gt;
* Deckel und Sprühaufsätze für die Flaschen (Klebstoff/Primer/Aktivator) gibts in der Apotheke &amp;lt;2€ (alle Gewinde gleich?!)&lt;br /&gt;
* Schwerverklebbarer Kunststoff? Einen kleinen Tropfen an eine nicht sichtbare Stelle und den Finger (oder geeignete Alternative) aufdrücken. Wenn&#039;s nicht klebt ist der Kunstoff schwerverklebbar&lt;br /&gt;
* es gibt spezielles Zubehör für diese Klebstoffe siehe &amp;quot;Zusatzprodukte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/topic/industriekleber-sekundenkleber Thread zum Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mikrocontroller.net/user/show/Ovular Nachricht an den Autor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbrauchsmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieferanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ovular</name></author>
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