<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.mikrocontroller.net/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Teccoralf</id>
	<title>Mikrocontroller.net - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.mikrocontroller.net/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Teccoralf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/articles/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Teccoralf"/>
	<updated>2026-04-21T16:12:50Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.7</generator>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68642</id>
		<title>Netzteil und Akku - Ladeschaltung mit MAX712/713</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68642"/>
		<updated>2012-10-07T12:45:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: /* Die Grundschaltung des MAX 712 / 713 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im günstigeren Fall  Akkus als Energiequelle. Auch ist häufig ein netzgetrenntes, potentialfreies messen notwendig.&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Zweck hat man das Problem, dass die Akkus immer dann geladen sind, wenn man diese braucht. &lt;br /&gt;
Diesem Problem hat sich unsere Jugendgruppe gewidmet.&lt;br /&gt;
Ich stelle das Ergebnis hier (stellvertretend) vor. Zugleich werden Teile dieser Baugruppen in unserem Meßverstärker &lt;br /&gt;
[[Re: Einfacher Messverstärker 10 Hz - 100 KHz]] verwendet.&lt;br /&gt;
Diese hier beschriebenen Baugruppen sind zugleich Netzgerät und Ladegerät. Es wird ein Unterspannungsschutz, also einem Tiefentladungsschutz für die Akkus mit implementiert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mit dem MAX712 offene Türen einrenne, halte ich diesen Artikel für notwendig, da in verschiedenen Threads nur die Probleme behandelt wurden und werden, die beim Nachbau aufgetreten sind, aber wenn  das Ganze dann richtig dimensioniert wurde und es gut funktioniert, wird nicht mehr berichtet. Ursachen für die Fehlfunktionen sind ungeschickt übersetzte Passagen und diese dann auch falsch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile dieses/unseres  Artikels sind kommentierte und erläuterte Passagen aus dem Original – Datenblatt von MAXIM, versehen mit Schaltungsauszügen. Trotzdem empfehle ich, das Datenblatt sich anzusehen.&lt;br /&gt;
==Begriffsbestimmungen==&lt;br /&gt;
Zuvor eine notwendige Begriffsbestimmung: Der MAX712/ 713 lädt den angeschlossenen Akku in zwei Schritten. Eine ist die sogenannte Schnellladung / Fastcharge und die sich daran anschließende, ist die Erhaltungsladung/ Tricklecharge. Das Ende der Schnellladung / Fastcharge ist drei unterschiedliche Bedingungen zu zuordnen, siehe dort. Die Höhe des Schnelladestromes wird einzig und allein durch den im Text als Rsense bezeichneten Widerstand festgelegt. &lt;br /&gt;
==Bestimmung des Ladestroms unbekannter NiCd und NiMH Akkus==&lt;br /&gt;
Diese Größe des Ladestromes ist sehr stark vom jeweiligen Akkutyp und auch von der Herstellungstechnologie abhängig, muss aus den Datenblättern des Akkuherstellers festgestellt werden. Wenn diese nicht vorhanden oder der Hersteller unbekannt ist, sollte ein sicherer Wert gewählt. &lt;br /&gt;
Grobe Vergleiche auf Grund des Gewichtes zur Kapazität können Richtwerte geben, dazu hier einige  Näherungswerte für	NiMH-	Akkus&lt;br /&gt;
nach Bauform, Gewicht und Kapazität&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
R3/ NiMH	7,75g	300mAh	&lt;br /&gt;
	        11,66g	600mAh	&lt;br /&gt;
	        12,17g	750mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R6/NiMH	        19,15g	600mAh&lt;br /&gt;
	        19,73g	800mAh&lt;br /&gt;
	        28,575g	2400mAh&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
C-Block	        52,4g	1200mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R14/NiMH	72,10g	1800mAh	&lt;br /&gt;
	        73,9g	1800mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R20/NiMH	142,2g	4000mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen wurden auf Grund der Bauformen gewählt, angelehnt an die Standard- Rundzellen. Für die NiCd- Typen sind die gleichen Werte zu benennen.&lt;br /&gt;
Diese Werte sind als Bezug zu nehmen, da das Gewicht in strenger Beziehung zur Leistung (Kapazität) steht. Also im Umkehrschluss, bei gleicher Bauform je höher das Gewicht, desto höhere Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Grundschaltung des MAX 712 / 713 ==&lt;br /&gt;
Im Bild_1 [[http://www.mikrocontroller.net/topic/168575?goto=new#1611908]]  ist die typische Grundschaltung zu sehen. Die einzelnen Gruppen erklären sich selber, ein Hinweis zu WALL CUBE, dies stellt im Prinzip ein Steckernetzteil dar, - oder im klassischen Sinne den Netztrafo mit Gleichrichter und Ladeelko. Das als BATTERY bezeichnete Element ist unser Akku, die NC- Zellen und LOAD ist unser zu versorgendes Gerät, in unserem konkreten Fall ein DSO, ein 100-fach Verstärker und ein 1W- Lautsprecherverstärker. Siehe auch die Grundschaltung Bild 4, dimensioniert Bild 5.&lt;br /&gt;
Nur hier im Falle des LINEARBETRIEBES des MAX712 ist es möglich ein Gerät aus dem Netz zu speisen und gleichzeitig die Akkugruppe aufzuladen. Auch kann das versorgte Gerät abgeklemmt werden und der Akku wird korrekt weitergeladen, wie auch der Akku abgeklemmt werden kann, wenn das Gerät weiter in Betrieb bleibt.&lt;br /&gt;
Im dem später beschriebenen SCHALTREGLERBETRIEB ist das gleichzeitige Betreiben eines Gerätes nicht möglich, hier können dann aber Akkus mit hohen Strömen geladen werden und dies auch mit sehr gutem Wirkungsgrad.&lt;br /&gt;
Bild 5 zeigt das dimensioniertes Beispiel des Einsatzes zum Laden und Betreiben eines DSO, eines 100- fach Verstärkers, wie auch des 1 Watt LP- Verstärkers mit einer Betriebsspannung von 9,6Volt und einer NC- Akkugruppe 9,6 Volt / 800 mAh. Der eingestellte Ladestrom ist hier I=0,25 Volt / 3,3 Ohm=75,5 mA.&lt;br /&gt;
An den Klemmen X1-1 wird die positive Rohspannung/ Gleichspannung  eingespeist und an der Klemme X1-2 die dazugehörende negative (korrekt das Nullpotential). Der Widerstand R1 versorgt den MAX712 und kann grob bestimmt werden    R1= (Ue – 5V) / 5mA. Dieser Wert ist sehr tolerant, da der Eingang des Max712/713 (PIN 15; V+) an einen internen Parallelregler/Shuntregler  führt und einen großen Toleranzbereich hat. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass der häufig vorgeschaltete 5 Volt Festspannungsregler zu Fehlfunktionen führt, die bis zur Zerstörung des MAX712 / 713 führen, bzw. zu unkontrollierten Funktionen des MAX führen können. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Widerstand R1 als Vorwiderstand ist Bedingung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
An den Anschlüssen X3-1 und X3-2 kann eine LED angeschlossen werden, die die Schnellladung signalisiert. An den Anschlüssen X2-1 und X2-2 wird die Akkugruppe angeschlossen und an der Klemme X2-1 und Masse wird der zu versorgende Verstärker angeschlossen. Eine separate Umschaltung zwischen Netz und Batteriebetrieb ist also nicht notwendig. &lt;br /&gt;
Die Regelschleifen für die Ausgangsspannung kontrolliert  zwischen den Anschlüssen BATT+ und BATT- , der Ladestrom für den Akku wird zwischen BATT- und GND gemessen. Der resultierende Strom in DRV wird reduziert, wenn die Ausgangsspannung höher als die auf die Zellen bezogene Spannung Vlimit wird oder wenn der Ladestrom in den Akku größer wird als der eingestellte Ladestrom.&lt;br /&gt;
Sofern bei der Versorgung des mit angeschlossenen Verstärkers der Widerstand Rsense ein Problem darstellt, kann dieser durch eine Transistorkombination gemäß Bild 3 im Batteriebetrieb kurzgeschlossen werden. So sind auch kurze Stromimpulse gut abzufedern.&lt;br /&gt;
In Bild 5 ist dies verwirklicht, zugleich auch der Eingang mit Wechselstromeingang vom versorgenden Trafo. Bis 20 Volt Eingangsspannung sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, erst darüber sind doch zusätzliche Bauteile einzufügen, die ein problemloses funktionieren garantieren.&lt;br /&gt;
Die Beschaltung der Anschlüsse PGM0 und PGM1 stellen die Anzahl der zu ladenden Zellen ein, die Anschlüsse PGM2 und PGM3 stellen die Abschaltkriterien wie Ladezeit, Zeit zwischen den Messungen und der zu kontrollierenden Temperatur dar. Diese entscheiden über das Beenden der Schnellladung. Danach wird in den TRICKLE- Modus geschaltet, dieser stellt die Erhaltensladung ein.&lt;br /&gt;
Bild 6 zeigt tabellarisch diese Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt die Pin- Belegung der MAX 712 / 713, nachfolgend ist der erklärende Text dazu aufgeführt. Die Bedeutung der einzelnen Signale folgt im Text, wieder mir Besispielen.&lt;br /&gt;
Die PINs und ihre Signale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	V limit&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Festlegen der maximalen Zellenspannung. Für den&lt;br /&gt;
 	normalen Einsatz wird dieser Anschluß mit V ref &lt;br /&gt;
        verbunden. Weitere Ausführungen siehe Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	BATT +   	&lt;br /&gt;
        Positiver Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	PGM 0  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	PGM 1  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	THI&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_High) , legt die obere Temperatur fest,&lt;br /&gt;
        wird diese überschritten, wird die Schnellladung &lt;br /&gt;
        abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	TLO&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_Low), legt die untere Temperatur fest.&lt;br /&gt;
        Ist diese zu klein wird die Schnellladung nicht begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	TEMP&lt;br /&gt;
        Meßeingang für die aktuelle Temperatur am Thermistor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	FastCHG	&lt;br /&gt;
        OpenDrain – Ausgang, Zustandsanzeige, &lt;br /&gt;
        Schnellladung / Erhaltungsladung  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9.	PGM 2  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	PGM 3  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	CC&lt;br /&gt;
        Kompensationseingang für Konstantstrom- Regelschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	BATT–&lt;br /&gt;
        Negativer Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	GND&lt;br /&gt;
        System – Masse. Der externe Widerstand &lt;br /&gt;
        zwischen BATT – und GND mißt den Strom, &lt;br /&gt;
        der in den zu ladenden Akku fließt, &lt;br /&gt;
        Eingangsgröße für den Regelkreis Ladestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	DRV&lt;br /&gt;
        Stromsenke, treibt den externen PNP- Transistor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.	V + &lt;br /&gt;
        Parallel- Regler, die Spannung an V+ ist &lt;br /&gt;
        geregelt auf + 5 Volt, bezogen auf  den Pin BATT -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.	REF&lt;br /&gt;
        2 Volt Referenzspannung. Der AUSGANG, &lt;br /&gt;
        kann mit 1 mA nominal und  &lt;br /&gt;
        10 mA maximal belastet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dimensionierung eigener Projekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte man nun mit einem eigenen Projekt beginnen? Es gibt mehrere Wege, ich möchte die nachfolgende Reihenfolge vorschlagen.&lt;br /&gt;
Zuerst die Lade - Bedingungen feststellen:&lt;br /&gt;
Welcher Akkutyp (NiCd oder NiMH)?  Welche Kapazität hat dieser (in mAh)? Sind Herstellerangaben vorhanden, die die Ladekenngrößen enthalten? &lt;br /&gt;
Daraus wird jetzt der Ladestrom festgelegt, bei bekanntem Typ kann nach den Hersteller- Werten vorgegangen werden, d.h. der Akku wird in ca. 3 Std. aufgeladen, dass bedeutet Der Ladestrom ist Akkukapazität geteilt durch Ladezeit. Die sich ergebende C/3 – Ladungsrate lädt den Akku in etwa 3 Stunden. Die  Ladungsrate steht damit fest.&lt;br /&gt;
Die LadungsABSCHALTmethode ist wohl am schwierigsten zu bestimmen, wenn keine Herstellerangaben vorliegen. Es wird empfohlen bei Laderaten (Ladeströmen) größer als 2C die Temperatur mit als Abschalt- Kriterium heranzuziehen. Bei den geringeren Laderaten kann bei günstig gestalteter Belüftung des Akkus unter Umständen darauf verzichtet werden. Das sollte aber immer erst nach einem praktischen Versuch entschieden werden. Also beim ersten Laden mit einem geeigneten Temperaturmesser die Akkutemperatur beobachten. Größenordnungsmäßig sollte die Temperatur unter 45 Grad Celsius bleiben, anderenfalls die Temperaturkontrolle des MAX712 / 713 mit aktivieren.&lt;br /&gt;
Bei Strömen kleiner als C/2 kann im Normalfall auf diese Temperatur - Kontrolle verzichtet werden.&lt;br /&gt;
Das Einstellen der richtigen Zellenzahl des zu ladenden Akkus ist unabdingbar!&lt;br /&gt;
Der Eingangsspannungsbereich des internen A/D – Wandlers ist auf 1,4 bis 1,9 Volt begrenzt und damit ist der Meßbereich 1,4 bis 1,9 Volt multipliziert mit der Anzahl der Akkuzellen. Wenn also die Eingangsspannung außerhalb dieses Bereiches liegt ist keine SpannungsANSTIEGSabschaltung möglich! Siehe dazu Bild 6 linke Seite (PGM0 und PGM1).&lt;br /&gt;
Festlegen der Versorgungsspannung: Die zu wählende Eingangsgleichspannung muß mindestens größer 6 Volt plus 1,5 Volt (im Schaltnetzteilbetrieb plus 2 Volt) als die maximale Akkuspannung während der Ladung. Diese Bedingungen sind einzuhalten, da die Schnelladungsabschaltung nur innerhalb dieser Bedingungen gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spannungsversorgung und Energiequellen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_5.png&amp;diff=68528</id>
		<title>Datei:Bild 5.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_5.png&amp;diff=68528"/>
		<updated>2012-09-27T15:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: Dimensionierte Schaltung, laden des Akkus und versorgen eines Verbrauchers&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dimensionierte Schaltung, laden des Akkus und versorgen eines Verbrauchers&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68526</id>
		<title>Netzteil und Akku - Ladeschaltung mit MAX712/713</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68526"/>
		<updated>2012-09-27T15:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: /* Bestimmung des Ladestroms unbekannter NICd und NiMH Akkus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im günstigeren Fall  Akkus als Energiequelle. Auch ist häufig ein netzgetrenntes, potentialfreies messen notwendig.&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Zweck hat man das Problem, dass die Akkus immer dann geladen sind, wenn man diese braucht. &lt;br /&gt;
Diesem Problem hat sich unsere Jugendgruppe gewidmet.&lt;br /&gt;
Ich stelle das Ergebnis hier (stellvertretend) vor. Zugleich werden Teile dieser Baugruppen in unserem Meßverstärker &lt;br /&gt;
[[Re: Einfacher Messverstärker 10 Hz - 100 KHz]] verwendet.&lt;br /&gt;
Diese hier beschriebenen Baugruppen sind zugleich Netzgerät und Ladegerät. Es wird ein Unterspannungsschutz, also einem Tiefentladungsschutz für die Akkus mit implementiert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mit dem MAX712 offene Türen einrenne, halte ich diesen Artikel für notwendig, da in verschiedenen Threads nur die Probleme behandelt wurden und werden, die beim Nachbau aufgetreten sind, aber wenn  das Ganze dann richtig dimensioniert wurde und es gut funktioniert, wird nicht mehr berichtet. Ursachen für die Fehlfunktionen sind ungeschickt übersetzte Passagen und diese dann auch falsch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile dieses/unseres  Artikels sind kommentierte und erläuterte Passagen aus dem Original – Datenblatt von MAXIM, versehen mit Schaltungsauszügen. Trotzdem empfehle ich, das Datenblatt sich anzusehen.&lt;br /&gt;
==Begriffsbestimmungen==&lt;br /&gt;
Zuvor eine notwendige Begriffsbestimmung: Der MAX712/ 713 lädt den angeschlossenen Akku in zwei Schritten. Eine ist die sogenannte Schnellladung / Fastcharge und die sich daran anschließende, ist die Erhaltungsladung/ Tricklecharge. Das Ende der Schnellladung / Fastcharge ist drei unterschiedliche Bedingungen zu zuordnen, siehe dort. Die Höhe des Schnelladestromes wird einzig und allein durch den im Text als Rsense bezeichneten Widerstand festgelegt. &lt;br /&gt;
==Bestimmung des Ladestroms unbekannter NiCd und NiMH Akkus==&lt;br /&gt;
Diese Größe des Ladestromes ist sehr stark vom jeweiligen Akkutyp und auch von der Herstellungstechnologie abhängig, muss aus den Datenblättern des Akkuherstellers festgestellt werden. Wenn diese nicht vorhanden oder der Hersteller unbekannt ist, sollte ein sicherer Wert gewählt. &lt;br /&gt;
Grobe Vergleiche auf Grund des Gewichtes zur Kapazität können Richtwerte geben, dazu hier einige  Näherungswerte für	NiMH-	Akkus&lt;br /&gt;
nach Bauform, Gewicht und Kapazität&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
R3/ NiMH	7,75g	300mAh	&lt;br /&gt;
	        11,66g	600mAh	&lt;br /&gt;
	        12,17g	750mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R6/NiMH	        19,15g	600mAh&lt;br /&gt;
	        19,73g	800mAh&lt;br /&gt;
	        28,575g	2400mAh&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
C-Block	        52,4g	1200mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R14/NiMH	72,10g	1800mAh	&lt;br /&gt;
	        73,9g	1800mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R20/NiMH	142,2g	4000mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen wurden auf Grund der Bauformen gewählt, angelehnt an die Standard- Rundzellen. Für die NiCd- Typen sind die gleichen Werte zu benennen.&lt;br /&gt;
Diese Werte sind als Bezug zu nehmen, da das Gewicht in strenger Beziehung zur Leistung (Kapazität) steht. Also im Umkehrschluss, bei gleicher Bauform je höher das Gewicht, desto höhere Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Grundschaltung des MAX 712 / 713 ==&lt;br /&gt;
Im Bild_1 [[Datei:Bild_1.pdf]]  ist die typische Grundschaltung zu sehen. Die einzelnen Gruppen erklären sich selber, ein Hinweis zu WALL CUBE, dies stellt im Prinzip ein Steckernetzteil dar, - oder im klassischen Sinne den Netztrafo mit Gleichrichter und Ladeelko. Das als BATTERY bezeichnete Element ist unser Akku, die NC- Zellen und LOAD ist unser zu versorgendes Gerät, in unserem konkreten Fall ein DSO, ein 100-fach Verstärker und ein 1W- Lautsprecherverstärker. Siehe auch die Grundschaltung Bild 4, dimensioniert Bild 5.&lt;br /&gt;
Nur hier im Falle des LINEARBETRIEBES des MAX712 ist es möglich ein Gerät aus dem Netz zu speisen und gleichzeitig die Akkugruppe aufzuladen. Auch kann das versorgte Gerät abgeklemmt werden und der Akku wird korrekt weitergeladen, wie auch der Akku abgeklemmt werden kann, wenn das Gerät weiter in Betrieb bleibt.&lt;br /&gt;
Im dem später beschriebenen SCHALTREGLERBETRIEB ist das gleichzeitige Betreiben eines Gerätes nicht möglich, hier können dann aber Akkus mit hohen Strömen geladen werden und dies auch mit sehr gutem Wirkungsgrad.&lt;br /&gt;
Bild 5 zeigt das dimensioniertes Beispiel des Einsatzes zum Laden und Betreiben eines DSO, eines 100- fach Verstärkers, wie auch des 1 Watt LP- Verstärkers mit einer Betriebsspannung von 9,6Volt und einer NC- Akkugruppe 9,6 Volt / 800 mAh. Der eingestellte Ladestrom ist hier I=0,25 Volt / 3,3 Ohm=75,5 mA.&lt;br /&gt;
An den Klemmen X1-1 wird die positive Rohspannung/ Gleichspannung  eingespeist und an der Klemme X1-2 die dazugehörende negative (korrekt das Nullpotential). Der Widerstand R1 versorgt den MAX712 und kann grob bestimmt werden    R1= (Ue – 5V) / 5mA. Dieser Wert ist sehr tolerant, da der Eingang des Max712/713 (PIN 15; V+) an einen internen Parallelregler/Shuntregler  führt und einen großen Toleranzbereich hat. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass der häufig vorgeschaltete 5 Volt Festspannungsregler zu Fehlfunktionen führt, die bis zur Zerstörung des MAX712 / 713 führen, bzw. zu unkontrollierten Funktionen des MAX führen können. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Widerstand R1 als Vorwiderstand ist Bedingung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
An den Anschlüssen X3-1 und X3-2 kann eine LED angeschlossen werden, die die Schnellladung signalisiert. An den Anschlüssen X2-1 und X2-2 wird die Akkugruppe angeschlossen und an der Klemme X2-1 und Masse wird der zu versorgende Verstärker angeschlossen. Eine separate Umschaltung zwischen Netz und Batteriebetrieb ist also nicht notwendig. &lt;br /&gt;
Die Regelschleifen für die Ausgangsspannung kontrolliert  zwischen den Anschlüssen BATT+ und BATT- , der Ladestrom für den Akku wird zwischen BATT- und GND gemessen. Der resultierende Strom in DRV wird reduziert, wenn die Ausgangsspannung höher als die auf die Zellen bezogene Spannung Vlimit wird oder wenn der Ladestrom in den Akku größer wird als der eingestellte Ladestrom.&lt;br /&gt;
Sofern bei der Versorgung des mit angeschlossenen Verstärkers der Widerstand Rsense ein Problem darstellt, kann dieser durch eine Transistorkombination gemäß Bild 3 im Batteriebetrieb kurzgeschlossen werden. So sind auch kurze Stromimpulse gut abzufedern.&lt;br /&gt;
In Bild 5 ist dies verwirklicht, zugleich auch der Eingang mit Wechselstromeingang vom versorgenden Trafo. Bis 20 Volt Eingangsspannung sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, erst darüber sind doch zusätzliche Bauteile einzufügen, die ein problemloses funktionieren garantieren.&lt;br /&gt;
Die Beschaltung der Anschlüsse PGM0 und PGM1 stellen die Anzahl der zu ladenden Zellen ein, die Anschlüsse PGM2 und PGM3 stellen die Abschaltkriterien wie Ladezeit, Zeit zwischen den Messungen und der zu kontrollierenden Temperatur dar. Diese entscheiden über das Beenden der Schnellladung. Danach wird in den TRICKLE- Modus geschaltet, dieser stellt die Erhaltensladung ein.&lt;br /&gt;
Bild 6 zeigt tabellarisch diese Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt die Pin- Belegung der MAX 712 / 713, nachfolgend ist der erklärende Text dazu aufgeführt. Die Bedeutung der einzelnen Signale folgt im Text, wieder mir Besispielen.&lt;br /&gt;
Die PINs und ihre Signale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	V limit&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Festlegen der maximalen Zellenspannung. Für den&lt;br /&gt;
 	normalen Einsatz wird dieser Anschluß mit V ref &lt;br /&gt;
        verbunden. Weitere Ausführungen siehe Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	BATT +   	&lt;br /&gt;
        Positiver Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	PGM 0  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	PGM 1  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	THI&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_High) , legt die obere Temperatur fest,&lt;br /&gt;
        wird diese überschritten, wird die Schnellladung &lt;br /&gt;
        abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	TLO&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_Low), legt die untere Temperatur fest.&lt;br /&gt;
        Ist diese zu klein wird die Schnellladung nicht begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	TEMP&lt;br /&gt;
        Meßeingang für die aktuelle Temperatur am Thermistor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	FastCHG	&lt;br /&gt;
        OpenDrain – Ausgang, Zustandsanzeige, &lt;br /&gt;
        Schnellladung / Erhaltungsladung  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9.	PGM 2  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	PGM 3  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	CC&lt;br /&gt;
        Kompensationseingang für Konstantstrom- Regelschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	BATT–&lt;br /&gt;
        Negativer Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	GND&lt;br /&gt;
        System – Masse. Der externe Widerstand &lt;br /&gt;
        zwischen BATT – und GND mißt den Strom, &lt;br /&gt;
        der in den zu ladenden Akku fließt, &lt;br /&gt;
        Eingangsgröße für den Regelkreis Ladestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	DRV&lt;br /&gt;
        Stromsenke, treibt den externen PNP- Transistor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.	V + &lt;br /&gt;
        Parallel- Regler, die Spannung an V+ ist &lt;br /&gt;
        geregelt auf + 5 Volt, bezogen auf  den Pin BATT -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.	REF&lt;br /&gt;
        2 Volt Referenzspannung. Der AUSGANG, &lt;br /&gt;
        kann mit 1 mA nominal und  &lt;br /&gt;
        10 mA maximal belastet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dimensionierung eigener Projekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte man nun mit einem eigenen Projekt beginnen? Es gibt mehrere Wege, ich möchte die nachfolgende Reihenfolge vorschlagen.&lt;br /&gt;
Zuerst die Lade - Bedingungen feststellen:&lt;br /&gt;
Welcher Akkutyp (NiCd oder NiMH)?  Welche Kapazität hat dieser (in mAh)? Sind Herstellerangaben vorhanden, die die Ladekenngrößen enthalten? &lt;br /&gt;
Daraus wird jetzt der Ladestrom festgelegt, bei bekanntem Typ kann nach den Hersteller- Werten vorgegangen werden, d.h. der Akku wird in ca. 3 Std. aufgeladen, dass bedeutet Der Ladestrom ist Akkukapazität geteilt durch Ladezeit. Die sich ergebende C/3 – Ladungsrate lädt den Akku in etwa 3 Stunden. Die  Ladungsrate steht damit fest.&lt;br /&gt;
Die LadungsABSCHALTmethode ist wohl am schwierigsten zu bestimmen, wenn keine Herstellerangaben vorliegen. Es wird empfohlen bei Laderaten (Ladeströmen) größer als 2C die Temperatur mit als Abschalt- Kriterium heranzuziehen. Bei den geringeren Laderaten kann bei günstig gestalteter Belüftung des Akkus unter Umständen darauf verzichtet werden. Das sollte aber immer erst nach einem praktischen Versuch entschieden werden. Also beim ersten Laden mit einem geeigneten Temperaturmesser die Akkutemperatur beobachten. Größenordnungsmäßig sollte die Temperatur unter 45 Grad Celsius bleiben, anderenfalls die Temperaturkontrolle des MAX712 / 713 mit aktivieren.&lt;br /&gt;
Bei Strömen kleiner als C/2 kann im Normalfall auf diese Temperatur - Kontrolle verzichtet werden.&lt;br /&gt;
Das Einstellen der richtigen Zellenzahl des zu ladenden Akkus ist unabdingbar!&lt;br /&gt;
Der Eingangsspannungsbereich des internen A/D – Wandlers ist auf 1,4 bis 1,9 Volt begrenzt und damit ist der Meßbereich 1,4 bis 1,9 Volt multipliziert mit der Anzahl der Akkuzellen. Wenn also die Eingangsspannung außerhalb dieses Bereiches liegt ist keine SpannungsANSTIEGSabschaltung möglich! Siehe dazu Bild 6 linke Seite (PGM0 und PGM1).&lt;br /&gt;
Festlegen der Versorgungsspannung: Die zu wählende Eingangsgleichspannung muß mindestens größer 6 Volt plus 1,5 Volt (im Schaltnetzteilbetrieb plus 2 Volt) als die maximale Akkuspannung während der Ladung. Diese Bedingungen sind einzuhalten, da die Schnelladungsabschaltung nur innerhalb dieser Bedingungen gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=wird fortgesetzt; ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Teccoralf|Teccoralf]] 15:21, 26. Sep. 2012 (UTC)teccoralf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68525</id>
		<title>Netzteil und Akku - Ladeschaltung mit MAX712/713</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68525"/>
		<updated>2012-09-27T15:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: /* Dimensionierung eigener Projekte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im günstigeren Fall  Akkus als Energiequelle. Auch ist häufig ein netzgetrenntes, potentialfreies messen notwendig.&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Zweck hat man das Problem, dass die Akkus immer dann geladen sind, wenn man diese braucht. &lt;br /&gt;
Diesem Problem hat sich unsere Jugendgruppe gewidmet.&lt;br /&gt;
Ich stelle das Ergebnis hier (stellvertretend) vor. Zugleich werden Teile dieser Baugruppen in unserem Meßverstärker &lt;br /&gt;
[[Re: Einfacher Messverstärker 10 Hz - 100 KHz]] verwendet.&lt;br /&gt;
Diese hier beschriebenen Baugruppen sind zugleich Netzgerät und Ladegerät. Es wird ein Unterspannungsschutz, also einem Tiefentladungsschutz für die Akkus mit implementiert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mit dem MAX712 offene Türen einrenne, halte ich diesen Artikel für notwendig, da in verschiedenen Threads nur die Probleme behandelt wurden und werden, die beim Nachbau aufgetreten sind, aber wenn  das Ganze dann richtig dimensioniert wurde und es gut funktioniert, wird nicht mehr berichtet. Ursachen für die Fehlfunktionen sind ungeschickt übersetzte Passagen und diese dann auch falsch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile dieses/unseres  Artikels sind kommentierte und erläuterte Passagen aus dem Original – Datenblatt von MAXIM, versehen mit Schaltungsauszügen. Trotzdem empfehle ich, das Datenblatt sich anzusehen.&lt;br /&gt;
==Begriffsbestimmungen==&lt;br /&gt;
Zuvor eine notwendige Begriffsbestimmung: Der MAX712/ 713 lädt den angeschlossenen Akku in zwei Schritten. Eine ist die sogenannte Schnellladung / Fastcharge und die sich daran anschließende, ist die Erhaltungsladung/ Tricklecharge. Das Ende der Schnellladung / Fastcharge ist drei unterschiedliche Bedingungen zu zuordnen, siehe dort. Die Höhe des Schnelladestromes wird einzig und allein durch den im Text als Rsense bezeichneten Widerstand festgelegt. &lt;br /&gt;
==Bestimmung des Ladestroms unbekannter NICd und NiMH Akkus==&lt;br /&gt;
Diese Größe des Ladestromes ist sehr stark vom jeweiligen Akkutyp und auch von der Herstellungstechnologie abhängig, muss aus den Datenblättern des Akkuherstellers festgestellt werden. Wenn diese nicht vorhanden oder der Hersteller unbekannt ist, sollte ein sicherer Wert gewählt. &lt;br /&gt;
Grobe Vergleiche auf Grund des Gewichtes zur Kapazität können Richtwerte geben, dazu hier einige  Näherungswerte für	NiMH-	Akkus&lt;br /&gt;
nach Bauform, Gewicht und Kapazität&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
R3/ NiMH	7,75g	300mAh	&lt;br /&gt;
	        11,66g	600mAh	&lt;br /&gt;
	        12,17g	750mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R6/NiMH	        19,15g	600mAh&lt;br /&gt;
	        19,73g	800mAh&lt;br /&gt;
	        28,575g	2400mAh&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
C-Block	        52,4g	1200mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R14/NiMH	72,10g	1800mAh	&lt;br /&gt;
	        73,9g	1800mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R20/NiMH	142,2g	4000mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen wurden auf Grund der Bauformen gewählt, angelehnt an die Standard- Rundzellen. Für die NiCd- Typen sind die gleichen Werte zu benennen.&lt;br /&gt;
Diese Werte sind als Bezug zu nehmen, da das Gewicht in strenger Beziehung zur Leistung (Kapazität) steht. Also im Umkehrschluss, bei gleicher Bauform je höher das Gewicht, desto höhere Leistung.&lt;br /&gt;
==Die Grundschaltung des MAX 712 / 713 ==&lt;br /&gt;
Im Bild_1 [[Datei:Bild_1.pdf]]  ist die typische Grundschaltung zu sehen. Die einzelnen Gruppen erklären sich selber, ein Hinweis zu WALL CUBE, dies stellt im Prinzip ein Steckernetzteil dar, - oder im klassischen Sinne den Netztrafo mit Gleichrichter und Ladeelko. Das als BATTERY bezeichnete Element ist unser Akku, die NC- Zellen und LOAD ist unser zu versorgendes Gerät, in unserem konkreten Fall ein DSO, ein 100-fach Verstärker und ein 1W- Lautsprecherverstärker. Siehe auch die Grundschaltung Bild 4, dimensioniert Bild 5.&lt;br /&gt;
Nur hier im Falle des LINEARBETRIEBES des MAX712 ist es möglich ein Gerät aus dem Netz zu speisen und gleichzeitig die Akkugruppe aufzuladen. Auch kann das versorgte Gerät abgeklemmt werden und der Akku wird korrekt weitergeladen, wie auch der Akku abgeklemmt werden kann, wenn das Gerät weiter in Betrieb bleibt.&lt;br /&gt;
Im dem später beschriebenen SCHALTREGLERBETRIEB ist das gleichzeitige Betreiben eines Gerätes nicht möglich, hier können dann aber Akkus mit hohen Strömen geladen werden und dies auch mit sehr gutem Wirkungsgrad.&lt;br /&gt;
Bild 5 zeigt das dimensioniertes Beispiel des Einsatzes zum Laden und Betreiben eines DSO, eines 100- fach Verstärkers, wie auch des 1 Watt LP- Verstärkers mit einer Betriebsspannung von 9,6Volt und einer NC- Akkugruppe 9,6 Volt / 800 mAh. Der eingestellte Ladestrom ist hier I=0,25 Volt / 3,3 Ohm=75,5 mA.&lt;br /&gt;
An den Klemmen X1-1 wird die positive Rohspannung/ Gleichspannung  eingespeist und an der Klemme X1-2 die dazugehörende negative (korrekt das Nullpotential). Der Widerstand R1 versorgt den MAX712 und kann grob bestimmt werden    R1= (Ue – 5V) / 5mA. Dieser Wert ist sehr tolerant, da der Eingang des Max712/713 (PIN 15; V+) an einen internen Parallelregler/Shuntregler  führt und einen großen Toleranzbereich hat. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass der häufig vorgeschaltete 5 Volt Festspannungsregler zu Fehlfunktionen führt, die bis zur Zerstörung des MAX712 / 713 führen, bzw. zu unkontrollierten Funktionen des MAX führen können. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Widerstand R1 als Vorwiderstand ist Bedingung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
An den Anschlüssen X3-1 und X3-2 kann eine LED angeschlossen werden, die die Schnellladung signalisiert. An den Anschlüssen X2-1 und X2-2 wird die Akkugruppe angeschlossen und an der Klemme X2-1 und Masse wird der zu versorgende Verstärker angeschlossen. Eine separate Umschaltung zwischen Netz und Batteriebetrieb ist also nicht notwendig. &lt;br /&gt;
Die Regelschleifen für die Ausgangsspannung kontrolliert  zwischen den Anschlüssen BATT+ und BATT- , der Ladestrom für den Akku wird zwischen BATT- und GND gemessen. Der resultierende Strom in DRV wird reduziert, wenn die Ausgangsspannung höher als die auf die Zellen bezogene Spannung Vlimit wird oder wenn der Ladestrom in den Akku größer wird als der eingestellte Ladestrom.&lt;br /&gt;
Sofern bei der Versorgung des mit angeschlossenen Verstärkers der Widerstand Rsense ein Problem darstellt, kann dieser durch eine Transistorkombination gemäß Bild 3 im Batteriebetrieb kurzgeschlossen werden. So sind auch kurze Stromimpulse gut abzufedern.&lt;br /&gt;
In Bild 5 ist dies verwirklicht, zugleich auch der Eingang mit Wechselstromeingang vom versorgenden Trafo. Bis 20 Volt Eingangsspannung sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, erst darüber sind doch zusätzliche Bauteile einzufügen, die ein problemloses funktionieren garantieren.&lt;br /&gt;
Die Beschaltung der Anschlüsse PGM0 und PGM1 stellen die Anzahl der zu ladenden Zellen ein, die Anschlüsse PGM2 und PGM3 stellen die Abschaltkriterien wie Ladezeit, Zeit zwischen den Messungen und der zu kontrollierenden Temperatur dar. Diese entscheiden über das Beenden der Schnellladung. Danach wird in den TRICKLE- Modus geschaltet, dieser stellt die Erhaltensladung ein.&lt;br /&gt;
Bild 6 zeigt tabellarisch diese Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt die Pin- Belegung der MAX 712 / 713, nachfolgend ist der erklärende Text dazu aufgeführt. Die Bedeutung der einzelnen Signale folgt im Text, wieder mir Besispielen.&lt;br /&gt;
Die PINs und ihre Signale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	V limit&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Festlegen der maximalen Zellenspannung. Für den&lt;br /&gt;
 	normalen Einsatz wird dieser Anschluß mit V ref &lt;br /&gt;
        verbunden. Weitere Ausführungen siehe Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	BATT +   	&lt;br /&gt;
        Positiver Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	PGM 0  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	PGM 1  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	THI&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_High) , legt die obere Temperatur fest,&lt;br /&gt;
        wird diese überschritten, wird die Schnellladung &lt;br /&gt;
        abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	TLO&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_Low), legt die untere Temperatur fest.&lt;br /&gt;
        Ist diese zu klein wird die Schnellladung nicht begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	TEMP&lt;br /&gt;
        Meßeingang für die aktuelle Temperatur am Thermistor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	FastCHG	&lt;br /&gt;
        OpenDrain – Ausgang, Zustandsanzeige, &lt;br /&gt;
        Schnellladung / Erhaltungsladung  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9.	PGM 2  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	PGM 3  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	CC&lt;br /&gt;
        Kompensationseingang für Konstantstrom- Regelschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	BATT–&lt;br /&gt;
        Negativer Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	GND&lt;br /&gt;
        System – Masse. Der externe Widerstand &lt;br /&gt;
        zwischen BATT – und GND mißt den Strom, &lt;br /&gt;
        der in den zu ladenden Akku fließt, &lt;br /&gt;
        Eingangsgröße für den Regelkreis Ladestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	DRV&lt;br /&gt;
        Stromsenke, treibt den externen PNP- Transistor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.	V + &lt;br /&gt;
        Parallel- Regler, die Spannung an V+ ist &lt;br /&gt;
        geregelt auf + 5 Volt, bezogen auf  den Pin BATT -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.	REF&lt;br /&gt;
        2 Volt Referenzspannung. Der AUSGANG, &lt;br /&gt;
        kann mit 1 mA nominal und  &lt;br /&gt;
        10 mA maximal belastet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dimensionierung eigener Projekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte man nun mit einem eigenen Projekt beginnen? Es gibt mehrere Wege, ich möchte die nachfolgende Reihenfolge vorschlagen.&lt;br /&gt;
Zuerst die Lade - Bedingungen feststellen:&lt;br /&gt;
Welcher Akkutyp (NiCd oder NiMH)?  Welche Kapazität hat dieser (in mAh)? Sind Herstellerangaben vorhanden, die die Ladekenngrößen enthalten? &lt;br /&gt;
Daraus wird jetzt der Ladestrom festgelegt, bei bekanntem Typ kann nach den Hersteller- Werten vorgegangen werden, d.h. der Akku wird in ca. 3 Std. aufgeladen, dass bedeutet Der Ladestrom ist Akkukapazität geteilt durch Ladezeit. Die sich ergebende C/3 – Ladungsrate lädt den Akku in etwa 3 Stunden. Die  Ladungsrate steht damit fest.&lt;br /&gt;
Die LadungsABSCHALTmethode ist wohl am schwierigsten zu bestimmen, wenn keine Herstellerangaben vorliegen. Es wird empfohlen bei Laderaten (Ladeströmen) größer als 2C die Temperatur mit als Abschalt- Kriterium heranzuziehen. Bei den geringeren Laderaten kann bei günstig gestalteter Belüftung des Akkus unter Umständen darauf verzichtet werden. Das sollte aber immer erst nach einem praktischen Versuch entschieden werden. Also beim ersten Laden mit einem geeigneten Temperaturmesser die Akkutemperatur beobachten. Größenordnungsmäßig sollte die Temperatur unter 45 Grad Celsius bleiben, anderenfalls die Temperaturkontrolle des MAX712 / 713 mit aktivieren.&lt;br /&gt;
Bei Strömen kleiner als C/2 kann im Normalfall auf diese Temperatur - Kontrolle verzichtet werden.&lt;br /&gt;
Das Einstellen der richtigen Zellenzahl des zu ladenden Akkus ist unabdingbar!&lt;br /&gt;
Der Eingangsspannungsbereich des internen A/D – Wandlers ist auf 1,4 bis 1,9 Volt begrenzt und damit ist der Meßbereich 1,4 bis 1,9 Volt multipliziert mit der Anzahl der Akkuzellen. Wenn also die Eingangsspannung außerhalb dieses Bereiches liegt ist keine SpannungsANSTIEGSabschaltung möglich! Siehe dazu Bild 6 linke Seite (PGM0 und PGM1).&lt;br /&gt;
Festlegen der Versorgungsspannung: Die zu wählende Eingangsgleichspannung muß mindestens größer 6 Volt plus 1,5 Volt (im Schaltnetzteilbetrieb plus 2 Volt) als die maximale Akkuspannung während der Ladung. Diese Bedingungen sind einzuhalten, da die Schnelladungsabschaltung nur innerhalb dieser Bedingungen gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=wird fortgesetzt; ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Teccoralf|Teccoralf]] 15:21, 26. Sep. 2012 (UTC)teccoralf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Grundschaltung_MAX712_713.png&amp;diff=68520</id>
		<title>Datei:Grundschaltung MAX712 713.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Grundschaltung_MAX712_713.png&amp;diff=68520"/>
		<updated>2012-09-27T09:21:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: Grundschaltung gemäß Hersteller Unterlagen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Grundschaltung gemäß Hersteller Unterlagen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68516</id>
		<title>Netzteil und Akku - Ladeschaltung mit MAX712/713</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68516"/>
		<updated>2012-09-26T16:35:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: /* Dimensionierung eigener Projekte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im günstigeren Fall  Akkus als Energiequelle. Auch ist häufig ein netzgetrenntes, potentialfreies messen notwendig.&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Zweck hat man das Problem, dass die Akkus immer dann geladen sind, wenn man diese braucht. &lt;br /&gt;
Diesem Problem hat sich unsere Jugendgruppe gewidmet.&lt;br /&gt;
Ich stelle das Ergebnis hier (stellvertretend) vor. Zugleich werden Teile dieser Baugruppen in unserem Meßverstärker &lt;br /&gt;
[[Re: Einfacher Messverstärker 10 Hz - 100 KHz]] verwendet.&lt;br /&gt;
Diese hier beschriebenen Baugruppen sind zugleich Netzgerät und Ladegerät. Es wird ein Unterspannungsschutz, also einem Tiefentladungsschutz für die Akkus mit implementiert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mit dem MAX712 offene Türen einrenne, halte ich diesen Artikel für notwendig, da in verschiedenen Threads nur die Probleme behandelt wurden und werden, die beim Nachbau aufgetreten sind, aber wenn  das Ganze dann richtig dimensioniert wurde und es gut funktioniert, wird nicht mehr berichtet. Ursachen für die Fehlfunktionen sind ungeschickt übersetzte Passagen und diese dann auch falsch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile dieses/unseres  Artikels sind kommentierte und erläuterte Passagen aus dem Original – Datenblatt von MAXIM, versehen mit Schaltungsauszügen. Trotzdem empfehle ich, das Datenblatt sich anzusehen.&lt;br /&gt;
==Begriffsbestimmungen==&lt;br /&gt;
Zuvor eine notwendige Begriffsbestimmung: Der MAX712/ 713 lädt den angeschlossenen Akku in zwei Schritten. Eine ist die sogenannte Schnellladung / Fastcharge und die sich daran anschließende, ist die Erhaltungsladung/ Tricklecharge. Das Ende der Schnellladung / Fastcharge ist drei unterschiedliche Bedingungen zu zuordnen, siehe dort. Die Höhe des Schnelladestromes wird einzig und allein durch den im Text als Rsense bezeichneten Widerstand festgelegt. &lt;br /&gt;
==Bestimmung des Ladestroms unbekannter NICd und NiMH Akkus==&lt;br /&gt;
Diese Größe des Ladestromes ist sehr stark vom jeweiligen Akkutyp und auch von der Herstellungstechnologie abhängig, muss aus den Datenblättern des Akkuherstellers festgestellt werden. Wenn diese nicht vorhanden oder der Hersteller unbekannt ist, sollte ein sicherer Wert gewählt. &lt;br /&gt;
Grobe Vergleiche auf Grund des Gewichtes zur Kapazität können Richtwerte geben, dazu hier einige  Näherungswerte für	NiMH-	Akkus&lt;br /&gt;
nach Bauform, Gewicht und Kapazität&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
R3/ NiMH	7,75g	300mAh	&lt;br /&gt;
	        11,66g	600mAh	&lt;br /&gt;
	        12,17g	750mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R6/NiMH	        19,15g	600mAh&lt;br /&gt;
	        19,73g	800mAh&lt;br /&gt;
	        28,575g	2400mAh&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
C-Block	        52,4g	1200mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R14/NiMH	72,10g	1800mAh	&lt;br /&gt;
	        73,9g	1800mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R20/NiMH	142,2g	4000mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen wurden auf Grund der Bauformen gewählt, angelehnt an die Standard- Rundzellen. Für die NiCd- Typen sind die gleichen Werte zu benennen.&lt;br /&gt;
Diese Werte sind als Bezug zu nehmen, da das Gewicht in strenger Beziehung zur Leistung (Kapazität) steht. Also im Umkehrschluss, bei gleicher Bauform je höher das Gewicht, desto höhere Leistung.&lt;br /&gt;
==Die Grundschaltung des MAX 712 / 713 ==&lt;br /&gt;
Im Bild_1 [[Datei:Bild_1.pdf]]  ist die typische Grundschaltung zu sehen. Die einzelnen Gruppen erklären sich selber, ein Hinweis zu WALL CUBE, dies stellt im Prinzip ein Steckernetzteil dar, - oder im klassischen Sinne den Netztrafo mit Gleichrichter und Ladeelko. Das als BATTERY bezeichnete Element ist unser Akku, die NC- Zellen und LOAD ist unser zu versorgendes Gerät, in unserem konkreten Fall ein DSO, ein 100-fach Verstärker und ein 1W- Lautsprecherverstärker. Siehe auch die Grundschaltung Bild 4, dimensioniert Bild 5.&lt;br /&gt;
Nur hier im Falle des LINEARBETRIEBES des MAX712 ist es möglich ein Gerät aus dem Netz zu speisen und gleichzeitig die Akkugruppe aufzuladen. Auch kann das versorgte Gerät abgeklemmt werden und der Akku wird korrekt weitergeladen, wie auch der Akku abgeklemmt werden kann, wenn das Gerät weiter in Betrieb bleibt.&lt;br /&gt;
Im dem später beschriebenen SCHALTREGLERBETRIEB ist das gleichzeitige Betreiben eines Gerätes nicht möglich, hier können dann aber Akkus mit hohen Strömen geladen werden und dies auch mit sehr gutem Wirkungsgrad.&lt;br /&gt;
Bild 5 zeigt das dimensioniertes Beispiel des Einsatzes zum Laden und Betreiben eines DSO, eines 100- fach Verstärkers, wie auch des 1 Watt LP- Verstärkers mit einer Betriebsspannung von 9,6Volt und einer NC- Akkugruppe 9,6 Volt / 800 mAh. Der eingestellte Ladestrom ist hier I=0,25 Volt / 3,3 Ohm=75,5 mA.&lt;br /&gt;
An den Klemmen X1-1 wird die positive Rohspannung/ Gleichspannung  eingespeist und an der Klemme X1-2 die dazugehörende negative (korrekt das Nullpotential). Der Widerstand R1 versorgt den MAX712 und kann grob bestimmt werden    R1= (Ue – 5V) / 5mA. Dieser Wert ist sehr tolerant, da der Eingang des Max712/713 (PIN 15; V+) an einen internen Parallelregler/Shuntregler  führt und einen großen Toleranzbereich hat. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass der häufig vorgeschaltete 5 Volt Festspannungsregler zu Fehlfunktionen führt, die bis zur Zerstörung des MAX712 / 713 führen, bzw. zu unkontrollierten Funktionen des MAX führen können. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Widerstand R1 als Vorwiderstand ist Bedingung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
An den Anschlüssen X3-1 und X3-2 kann eine LED angeschlossen werden, die die Schnellladung signalisiert. An den Anschlüssen X2-1 und X2-2 wird die Akkugruppe angeschlossen und an der Klemme X2-1 und Masse wird der zu versorgende Verstärker angeschlossen. Eine separate Umschaltung zwischen Netz und Batteriebetrieb ist also nicht notwendig. &lt;br /&gt;
Die Regelschleifen für die Ausgangsspannung kontrolliert  zwischen den Anschlüssen BATT+ und BATT- , der Ladestrom für den Akku wird zwischen BATT- und GND gemessen. Der resultierende Strom in DRV wird reduziert, wenn die Ausgangsspannung höher als die auf die Zellen bezogene Spannung Vlimit wird oder wenn der Ladestrom in den Akku größer wird als der eingestellte Ladestrom.&lt;br /&gt;
Sofern bei der Versorgung des mit angeschlossenen Verstärkers der Widerstand Rsense ein Problem darstellt, kann dieser durch eine Transistorkombination gemäß Bild 3 im Batteriebetrieb kurzgeschlossen werden. So sind auch kurze Stromimpulse gut abzufedern.&lt;br /&gt;
In Bild 5 ist dies verwirklicht, zugleich auch der Eingang mit Wechselstromeingang vom versorgenden Trafo. Bis 20 Volt Eingangsspannung sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, erst darüber sind doch zusätzliche Bauteile einzufügen, die ein problemloses funktionieren garantieren.&lt;br /&gt;
Die Beschaltung der Anschlüsse PGM0 und PGM1 stellen die Anzahl der zu ladenden Zellen ein, die Anschlüsse PGM2 und PGM3 stellen die Abschaltkriterien wie Ladezeit, Zeit zwischen den Messungen und der zu kontrollierenden Temperatur dar. Diese entscheiden über das Beenden der Schnellladung. Danach wird in den TRICKLE- Modus geschaltet, dieser stellt die Erhaltensladung ein.&lt;br /&gt;
Bild 6 zeigt tabellarisch diese Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt die Pin- Belegung der MAX 712 / 713, nachfolgend ist der erklärende Text dazu aufgeführt. Die Bedeutung der einzelnen Signale folgt im Text, wieder mir Besispielen.&lt;br /&gt;
Die PINs und ihre Signale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	V limit&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Festlegen der maximalen Zellenspannung. Für den&lt;br /&gt;
 	normalen Einsatz wird dieser Anschluß mit V ref &lt;br /&gt;
        verbunden. Weitere Ausführungen siehe Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	BATT +   	&lt;br /&gt;
        Positiver Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	PGM 0  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	PGM 1  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	THI&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_High) , legt die obere Temperatur fest,&lt;br /&gt;
        wird diese überschritten, wird die Schnellladung &lt;br /&gt;
        abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	TLO&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_Low), legt die untere Temperatur fest.&lt;br /&gt;
        Ist diese zu klein wird die Schnellladung nicht begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	TEMP&lt;br /&gt;
        Meßeingang für die aktuelle Temperatur am Thermistor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	FastCHG	&lt;br /&gt;
        OpenDrain – Ausgang, Zustandsanzeige, &lt;br /&gt;
        Schnellladung / Erhaltungsladung  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9.	PGM 2  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	PGM 3  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	CC&lt;br /&gt;
        Kompensationseingang für Konstantstrom- Regelschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	BATT–&lt;br /&gt;
        Negativer Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	GND&lt;br /&gt;
        System – Masse. Der externe Widerstand &lt;br /&gt;
        zwischen BATT – und GND mißt den Strom, &lt;br /&gt;
        der in den zu ladenden Akku fließt, &lt;br /&gt;
        Eingangsgröße für den Regelkreis Ladestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	DRV&lt;br /&gt;
        Stromsenke, treibt den externen PNP- Transistor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.	V + &lt;br /&gt;
        Parallel- Regler, die Spannung an V+ ist &lt;br /&gt;
        geregelt auf + 5 Volt, bezogen auf  den Pin BATT -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.	REF&lt;br /&gt;
        2 Volt Referenzspannung. Der AUSGANG, &lt;br /&gt;
        kann mit 1 mA nominal und  &lt;br /&gt;
        10 mA maximal belastet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dimensionierung eigener Projekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte man nun mit einem eigenen Projekt beginnen? Es gibt mehrere Wege, ich möchte die nachfolgende Reihenfolge vorschlagen.&lt;br /&gt;
Zuerst die Lade - Bedingungen feststellen:&lt;br /&gt;
Welcher Akkutyp (NiCd oder NiMH)?  Welche Kapazität hat dieser (in mAh)? Sind Herstellerangaben vorhanden, die die Ladekenngrößen enthalten? &lt;br /&gt;
Daraus wird jetzt der Ladestrom festgelegt, bei bekanntem Typ kann nach den Hersteller- Werten vorgegangen werden, d.h. der Akku wird in ca. 3 Std. aufgeladen, dass bedeutet Der Ladestrom ist Akkukapazität geteilt durch Ladezeit. Die sich ergebende C/3 – Ladungsrate lädt den Akku in etwa 3 Stunden. Die  Ladungsrate steht damit fest.&lt;br /&gt;
Die LadungsABSCHALTmethode ist wohl am schwierigsten zu bestimmen, wenn keine Herstellerangaben vorliegen. Es wird empfohlen bei Laderaten (Ladeströmen) größer als 2C die Temperatur mit als Abschalt- Kriterium heranzuziehen. Bei den geringeren Laderaten kann bei günstig gestalteter Belüftung des Akkus unter Umständen darauf verzichtet werden. Das sollte aber immer erst nach einem praktischen Versuch entschieden werden. Also beim ersten Laden mit einem geeigneten Temperaturmesser die Akkutemperatur beobachten. Größenordnungsmäßig sollte die Temperatur unter 45 Grad Celsius bleiben, anderenfalls die Temperaturkontrolle des MAX712 / 713 mit aktivieren.&lt;br /&gt;
Bei Strömen kleiner als C/2 kann im Normalfall auf diese Temperatur - Kontrolle verzichtet werden.&lt;br /&gt;
Das Einstellen der richtigen Zellenzahl des zu ladenden Akkus ist unabdingbar!&lt;br /&gt;
Der Eingangsspannungsbereich des internen A/D – Wandlers ist auf 1,4 bis 1,9 Volt begrenzt und damit ist der Meßbereich 1,4 bis 1,9 Volt multipliziert mit der Anzahl der Akkuzellen. Wenn also die Eingangsspannung außerhalb dieses Bereiches liegt ist keine SpannungsANSTIEGSabschaltung möglich! Siehe dazu Bild 6 linke Seite (PGM0 und PGM1).&lt;br /&gt;
Festlegen der Versorgungsspannung: Die zu wählende Eingangsgleichspannung muß mindestens größer 6 Volt plus 1,5 Volt (im Schaltnetzteilbetrieb plus 2 Volt) als die maximale Akkuspannung während der Ladung. Diese Bedingungen sind einzuhalten, da die Schnelladungsabschaltung nur innerhalb dieser Bedingungen gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=wird fortgesetzt; ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Teccoralf|Teccoralf]] 15:21, 26. Sep. 2012 (UTC)teccoralf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_1.pdf&amp;diff=68515</id>
		<title>Datei:Bild 1.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_1.pdf&amp;diff=68515"/>
		<updated>2012-09-26T16:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: hat eine neue Version von „Datei:Bild 1.pdf“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68514</id>
		<title>Netzteil und Akku - Ladeschaltung mit MAX712/713</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68514"/>
		<updated>2012-09-26T16:28:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im günstigeren Fall  Akkus als Energiequelle. Auch ist häufig ein netzgetrenntes, potentialfreies messen notwendig.&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Zweck hat man das Problem, dass die Akkus immer dann geladen sind, wenn man diese braucht. &lt;br /&gt;
Diesem Problem hat sich unsere Jugendgruppe gewidmet.&lt;br /&gt;
Ich stelle das Ergebnis hier (stellvertretend) vor. Zugleich werden Teile dieser Baugruppen in unserem Meßverstärker &lt;br /&gt;
[[Re: Einfacher Messverstärker 10 Hz - 100 KHz]] verwendet.&lt;br /&gt;
Diese hier beschriebenen Baugruppen sind zugleich Netzgerät und Ladegerät. Es wird ein Unterspannungsschutz, also einem Tiefentladungsschutz für die Akkus mit implementiert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mit dem MAX712 offene Türen einrenne, halte ich diesen Artikel für notwendig, da in verschiedenen Threads nur die Probleme behandelt wurden und werden, die beim Nachbau aufgetreten sind, aber wenn  das Ganze dann richtig dimensioniert wurde und es gut funktioniert, wird nicht mehr berichtet. Ursachen für die Fehlfunktionen sind ungeschickt übersetzte Passagen und diese dann auch falsch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile dieses/unseres  Artikels sind kommentierte und erläuterte Passagen aus dem Original – Datenblatt von MAXIM, versehen mit Schaltungsauszügen. Trotzdem empfehle ich, das Datenblatt sich anzusehen.&lt;br /&gt;
==Begriffsbestimmungen==&lt;br /&gt;
Zuvor eine notwendige Begriffsbestimmung: Der MAX712/ 713 lädt den angeschlossenen Akku in zwei Schritten. Eine ist die sogenannte Schnellladung / Fastcharge und die sich daran anschließende, ist die Erhaltungsladung/ Tricklecharge. Das Ende der Schnellladung / Fastcharge ist drei unterschiedliche Bedingungen zu zuordnen, siehe dort. Die Höhe des Schnelladestromes wird einzig und allein durch den im Text als Rsense bezeichneten Widerstand festgelegt. &lt;br /&gt;
==Bestimmung des Ladestroms unbekannter NICd und NiMH Akkus==&lt;br /&gt;
Diese Größe des Ladestromes ist sehr stark vom jeweiligen Akkutyp und auch von der Herstellungstechnologie abhängig, muss aus den Datenblättern des Akkuherstellers festgestellt werden. Wenn diese nicht vorhanden oder der Hersteller unbekannt ist, sollte ein sicherer Wert gewählt. &lt;br /&gt;
Grobe Vergleiche auf Grund des Gewichtes zur Kapazität können Richtwerte geben, dazu hier einige  Näherungswerte für	NiMH-	Akkus&lt;br /&gt;
nach Bauform, Gewicht und Kapazität&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
R3/ NiMH	7,75g	300mAh	&lt;br /&gt;
	        11,66g	600mAh	&lt;br /&gt;
	        12,17g	750mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R6/NiMH	        19,15g	600mAh&lt;br /&gt;
	        19,73g	800mAh&lt;br /&gt;
	        28,575g	2400mAh&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
C-Block	        52,4g	1200mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R14/NiMH	72,10g	1800mAh	&lt;br /&gt;
	        73,9g	1800mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R20/NiMH	142,2g	4000mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen wurden auf Grund der Bauformen gewählt, angelehnt an die Standard- Rundzellen. Für die NiCd- Typen sind die gleichen Werte zu benennen.&lt;br /&gt;
Diese Werte sind als Bezug zu nehmen, da das Gewicht in strenger Beziehung zur Leistung (Kapazität) steht. Also im Umkehrschluss, bei gleicher Bauform je höher das Gewicht, desto höhere Leistung.&lt;br /&gt;
==Die Grundschaltung des MAX 712 / 713 ==&lt;br /&gt;
Im Bild_1 [[Datei:Bild_1.pdf]]  ist die typische Grundschaltung zu sehen. Die einzelnen Gruppen erklären sich selber, ein Hinweis zu WALL CUBE, dies stellt im Prinzip ein Steckernetzteil dar, - oder im klassischen Sinne den Netztrafo mit Gleichrichter und Ladeelko. Das als BATTERY bezeichnete Element ist unser Akku, die NC- Zellen und LOAD ist unser zu versorgendes Gerät, in unserem konkreten Fall ein DSO, ein 100-fach Verstärker und ein 1W- Lautsprecherverstärker. Siehe auch die Grundschaltung Bild 4, dimensioniert Bild 5.&lt;br /&gt;
Nur hier im Falle des LINEARBETRIEBES des MAX712 ist es möglich ein Gerät aus dem Netz zu speisen und gleichzeitig die Akkugruppe aufzuladen. Auch kann das versorgte Gerät abgeklemmt werden und der Akku wird korrekt weitergeladen, wie auch der Akku abgeklemmt werden kann, wenn das Gerät weiter in Betrieb bleibt.&lt;br /&gt;
Im dem später beschriebenen SCHALTREGLERBETRIEB ist das gleichzeitige Betreiben eines Gerätes nicht möglich, hier können dann aber Akkus mit hohen Strömen geladen werden und dies auch mit sehr gutem Wirkungsgrad.&lt;br /&gt;
Bild 5 zeigt das dimensioniertes Beispiel des Einsatzes zum Laden und Betreiben eines DSO, eines 100- fach Verstärkers, wie auch des 1 Watt LP- Verstärkers mit einer Betriebsspannung von 9,6Volt und einer NC- Akkugruppe 9,6 Volt / 800 mAh. Der eingestellte Ladestrom ist hier I=0,25 Volt / 3,3 Ohm=75,5 mA.&lt;br /&gt;
An den Klemmen X1-1 wird die positive Rohspannung/ Gleichspannung  eingespeist und an der Klemme X1-2 die dazugehörende negative (korrekt das Nullpotential). Der Widerstand R1 versorgt den MAX712 und kann grob bestimmt werden    R1= (Ue – 5V) / 5mA. Dieser Wert ist sehr tolerant, da der Eingang des Max712/713 (PIN 15; V+) an einen internen Parallelregler/Shuntregler  führt und einen großen Toleranzbereich hat. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass der häufig vorgeschaltete 5 Volt Festspannungsregler zu Fehlfunktionen führt, die bis zur Zerstörung des MAX712 / 713 führen, bzw. zu unkontrollierten Funktionen des MAX führen können. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Widerstand R1 als Vorwiderstand ist Bedingung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
An den Anschlüssen X3-1 und X3-2 kann eine LED angeschlossen werden, die die Schnellladung signalisiert. An den Anschlüssen X2-1 und X2-2 wird die Akkugruppe angeschlossen und an der Klemme X2-1 und Masse wird der zu versorgende Verstärker angeschlossen. Eine separate Umschaltung zwischen Netz und Batteriebetrieb ist also nicht notwendig. &lt;br /&gt;
Die Regelschleifen für die Ausgangsspannung kontrolliert  zwischen den Anschlüssen BATT+ und BATT- , der Ladestrom für den Akku wird zwischen BATT- und GND gemessen. Der resultierende Strom in DRV wird reduziert, wenn die Ausgangsspannung höher als die auf die Zellen bezogene Spannung Vlimit wird oder wenn der Ladestrom in den Akku größer wird als der eingestellte Ladestrom.&lt;br /&gt;
Sofern bei der Versorgung des mit angeschlossenen Verstärkers der Widerstand Rsense ein Problem darstellt, kann dieser durch eine Transistorkombination gemäß Bild 3 im Batteriebetrieb kurzgeschlossen werden. So sind auch kurze Stromimpulse gut abzufedern.&lt;br /&gt;
In Bild 5 ist dies verwirklicht, zugleich auch der Eingang mit Wechselstromeingang vom versorgenden Trafo. Bis 20 Volt Eingangsspannung sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, erst darüber sind doch zusätzliche Bauteile einzufügen, die ein problemloses funktionieren garantieren.&lt;br /&gt;
Die Beschaltung der Anschlüsse PGM0 und PGM1 stellen die Anzahl der zu ladenden Zellen ein, die Anschlüsse PGM2 und PGM3 stellen die Abschaltkriterien wie Ladezeit, Zeit zwischen den Messungen und der zu kontrollierenden Temperatur dar. Diese entscheiden über das Beenden der Schnellladung. Danach wird in den TRICKLE- Modus geschaltet, dieser stellt die Erhaltensladung ein.&lt;br /&gt;
Bild 6 zeigt tabellarisch diese Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt die Pin- Belegung der MAX 712 / 713, nachfolgend ist der erklärende Text dazu aufgeführt. Die Bedeutung der einzelnen Signale folgt im Text, wieder mir Besispielen.&lt;br /&gt;
Die PINs und ihre Signale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	V limit&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Festlegen der maximalen Zellenspannung. Für den&lt;br /&gt;
 	normalen Einsatz wird dieser Anschluß mit V ref &lt;br /&gt;
        verbunden. Weitere Ausführungen siehe Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	BATT +   	&lt;br /&gt;
        Positiver Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	PGM 0  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	PGM 1  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	THI&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_High) , legt die obere Temperatur fest,&lt;br /&gt;
        wird diese überschritten, wird die Schnellladung &lt;br /&gt;
        abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	TLO&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_Low), legt die untere Temperatur fest.&lt;br /&gt;
        Ist diese zu klein wird die Schnellladung nicht begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	TEMP&lt;br /&gt;
        Meßeingang für die aktuelle Temperatur am Thermistor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	FastCHG	&lt;br /&gt;
        OpenDrain – Ausgang, Zustandsanzeige, &lt;br /&gt;
        Schnellladung / Erhaltungsladung  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9.	PGM 2  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	PGM 3  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	CC&lt;br /&gt;
        Kompensationseingang für Konstantstrom- Regelschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	BATT–&lt;br /&gt;
        Negativer Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	GND&lt;br /&gt;
        System – Masse. Der externe Widerstand &lt;br /&gt;
        zwischen BATT – und GND mißt den Strom, &lt;br /&gt;
        der in den zu ladenden Akku fließt, &lt;br /&gt;
        Eingangsgröße für den Regelkreis Ladestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	DRV&lt;br /&gt;
        Stromsenke, treibt den externen PNP- Transistor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.	V + &lt;br /&gt;
        Parallel- Regler, die Spannung an V+ ist &lt;br /&gt;
        geregelt auf + 5 Volt, bezogen auf  den Pin BATT -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.	REF&lt;br /&gt;
        2 Volt Referenzspannung. Der AUSGANG, &lt;br /&gt;
        kann mit 1 mA nominal und  &lt;br /&gt;
        10 mA maximal belastet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dimensionierung eigener Projekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte man nun mit einem eigenen Projekt beginnen? Es gibt mehrere Wege, ich möchte die nachfolgende Reihenfolge vorschlagen.&lt;br /&gt;
Zuerst die Lade - Bedingungen feststellen:&lt;br /&gt;
Welcher Akkutyp (NiCd oder NiMH)?  Welche Kapazität hat dieser (in mAh)? Sind Herstellerangaben vorhanden, die die Ladekenngrößen enthalten? &lt;br /&gt;
Daraus wird jetzt der Ladestrom festgelegt, bei bekanntem Typ kann nach den Hersteller- Werten vorgegangen werden, d.h. der Akku wird in ca. 3 Std. aufgeladen, dass bedeutet Der Ladestrom ist Akkukapazität geteilt durch Ladezeit. Die sich ergebende C/3 – Ladungsrate lädt den Akku in etwa 3 Stunden. Die  Ladungsrate steht damit fest.&lt;br /&gt;
Die LadungsABSCHALTmethode ist wohl am schwierigsten zu bestimmen, wenn keine Herstellerangaben vorliegen. Es wird empfohlen bei Laderaten (Ladeströmen) größer als 2C die Temperatur mit als Abschalt- Kriterium heranzuziehen. Bei den geringeren Laderaten kann bei günstig gestalteter Belüftung des Akkus unter Umständen darauf verzichtet werden. Das sollte aber immer erst nach einem praktischen Versuch entschieden werden. Also beim ersten Laden mit einem geeigneten Temperaturmesser die Akkutemperatur beobachten. Größenordnungsmäßig sollte die Temperatur unter 45 Grad Celsius bleiben, anderenfalls die Temperaturkontrolle des MAX712 / 713 mit aktivieren.&lt;br /&gt;
Bei Strömen kleiner als C/2 kann im Normalfall auf diese Temperatur - Kontrolle verzichtet werden.&lt;br /&gt;
Das Einstellen der richtigen Zellenzahl des zu ladenden Akkus ist unabdingbar!&lt;br /&gt;
Der Eingangsspannungsbereich des internen A/D – Wandlers ist auf 1,4 bis 1,9 Volt begrenzt und damit ist der Meßbereich 1,4 bis 1,9 Volt multipliziert mit der Anzahl der Akkuzellen. Wenn also die Eingangsspannung außerhalb dieses Bereiches liegt ist keine SpannungsANSTIEGSabschaltung möglich! Siehe dazu Bild 6 linke Seite (PGM0 und PGM1).&lt;br /&gt;
Festlegen der Versorgungsspannung: Die zu wählende Eingangsgleichspannung muß mindestens größer 6 Volt plus 1,5 Volt (im Schaltnetzteilbetrieb plus 2 Volt) als die maximale Akkuspannung während der Ladung. Diese Bedingungensind einzuhalten, da die Schnelladungsabschaltung nur innerhalb dieser Bedingungen gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
=wird fortgesetzt; ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Teccoralf|Teccoralf]] 15:21, 26. Sep. 2012 (UTC)teccoralf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_1.pdf&amp;diff=68513</id>
		<title>Datei:Bild 1.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_1.pdf&amp;diff=68513"/>
		<updated>2012-09-26T15:43:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: hat eine neue Version von „Datei:Bild 1.pdf“ hochgeladen:&amp;amp;#32;Grundschaltung gemäß Hersteller - Unterlagen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_1.pdf&amp;diff=68511</id>
		<title>Datei:Bild 1.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_1.pdf&amp;diff=68511"/>
		<updated>2012-09-26T15:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: hat eine neue Version von „Datei:Bild 1.pdf“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_1.pdf&amp;diff=68510</id>
		<title>Datei:Bild 1.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Datei:Bild_1.pdf&amp;diff=68510"/>
		<updated>2012-09-26T15:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68508</id>
		<title>Netzteil und Akku - Ladeschaltung mit MAX712/713</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68508"/>
		<updated>2012-09-26T15:21:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im günstigeren Fall  Akkus als Energiequelle. Auch ist häufig ein netzgetrenntes, potentialfreies messen notwendig.&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Zweck hat man das Problem, dass die Akkus immer dann geladen sind, wenn man diese braucht. &lt;br /&gt;
Diesem Problem hat sich unsere Jugendgruppe gewidmet.&lt;br /&gt;
Ich stelle das Ergebnis hier (stellvertretend) vor. Zugleich werden Teile dieser Baugruppen in unserem Meßverstärker &lt;br /&gt;
[[Re: Einfacher Messverstärker 10 Hz - 100 KHz]] verwendet.&lt;br /&gt;
Diese hier beschriebenen Baugruppen sind zugleich Netzgerät und Ladegerät. Es wird ein Unterspannungsschutz, also einem Tiefentladungsschutz für die Akkus mit implementiert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mit dem MAX712 offene Türen einrenne, halte ich diesen Artikel für notwendig, da in verschiedenen Threads nur die Probleme behandelt wurden und werden, die beim Nachbau aufgetreten sind, aber wenn  das Ganze dann richtig dimensioniert wurde und es gut funktioniert, wird nicht mehr berichtet. Ursachen für die Fehlfunktionen sind ungeschickt übersetzte Passagen und diese dann auch falsch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile dieses/unseres  Artikels sind kommentierte und erläuterte Passagen aus dem Original – Datenblatt von MAXIM, versehen mit Schaltungsauszügen. Trotzdem empfehle ich, das Datenblatt sich anzusehen.&lt;br /&gt;
==Begriffsbestimmungen==&lt;br /&gt;
Zuvor eine notwendige Begriffsbestimmung: Der MAX712/ 713 lädt den angeschlossenen Akku in zwei Schritten. Eine ist die sogenannte Schnellladung / Fastcharge und die sich daran anschließende, ist die Erhaltungsladung/ Tricklecharge. Das Ende der Schnellladung / Fastcharge ist drei unterschiedliche Bedingungen zu zuordnen, siehe dort. Die Höhe des Schnelladestromes wird einzig und allein durch den im Text als Rsense bezeichneten Widerstand festgelegt. &lt;br /&gt;
==Bestimmung des Ladestroms unbekannter NICd und NiMH Akkus==&lt;br /&gt;
Diese Größe des Ladestromes ist sehr stark vom jeweiligen Akkutyp und auch von der Herstellungstechnologie abhängig, muss aus den Datenblättern des Akkuherstellers festgestellt werden. Wenn diese nicht vorhanden oder der Hersteller unbekannt ist, sollte ein sicherer Wert gewählt. &lt;br /&gt;
Grobe Vergleiche auf Grund des Gewichtes zur Kapazität können Richtwerte geben, dazu hier einige  Näherungswerte für	NiMH-	Akkus&lt;br /&gt;
nach Bauform, Gewicht und Kapazität&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
R3/ NiMH	7,75g	300mAh	&lt;br /&gt;
	        11,66g	600mAh	&lt;br /&gt;
	        12,17g	750mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R6/NiMH	        19,15g	600mAh&lt;br /&gt;
	        19,73g	800mAh&lt;br /&gt;
	        28,575g	2400mAh&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
C-Block	        52,4g	1200mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R14/NiMH	72,10g	1800mAh	&lt;br /&gt;
	        73,9g	1800mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R20/NiMH	142,2g	4000mAh	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen wurden auf Grund der Bauformen gewählt, angelehnt an die Standard- Rundzellen. Für die NiCd- Typen sind die gleichen Werte zu benennen.&lt;br /&gt;
Diese Werte sind als Bezug zu nehmen, da das Gewicht in strenger Beziehung zur Leistung (Kapazität) steht. Also im Umkehrschluss, bei gleicher Bauform je höher das Gewicht, desto höhere Leistung.&lt;br /&gt;
==Die Grundschaltung des MAX 712 / 713 ==&lt;br /&gt;
Im Bild_1 ist die typische Grundschaltung zu sehen. Die einzelnen Gruppen erklären sich selber, ein Hinweis zu WALL CUBE, dies stellt im Prinzip ein Steckernetzteil dar, - oder im klassischen Sinne den Netztrafo mit Gleichrichter und Ladeelko. Das als BATTERY bezeichnete Element ist unser Akku, die NC- Zellen und LOAD ist unser zu versorgendes Gerät, in unserem konkreten Fall ein DSO, ein 100-fach Verstärker und ein 1W- Lautsprecherverstärker. Siehe auch die Grundschaltung Bild 4, dimensioniert Bild 5.&lt;br /&gt;
Nur hier im Falle des LINEARBETRIEBES des MAX712 ist es möglich ein Gerät aus dem Netz zu speisen und gleichzeitig die Akkugruppe aufzuladen. Auch kann das versorgte Gerät abgeklemmt werden und der Akku wird korrekt weitergeladen, wie auch der Akku abgeklemmt werden kann, wenn das Gerät weiter in Betrieb bleibt.&lt;br /&gt;
Im dem später beschriebenen SCHALTREGLERBETRIEB ist das gleichzeitige Betreiben eines Gerätes nicht möglich, hier können dann aber Akkus mit hohen Strömen geladen werden und dies auch mit sehr gutem Wirkungsgrad.&lt;br /&gt;
Bild 5 zeigt das dimensioniertes Beispiel des Einsatzes zum Laden und Betreiben eines DSO, eines 100- fach Verstärkers, wie auch des 1 Watt LP- Verstärkers mit einer Betriebsspannung von 9,6Volt und einer NC- Akkugruppe 9,6 Volt / 800 mAh. Der eingestellte Ladestrom ist hier I=0,25 Volt / 3,3 Ohm=75,5 mA.&lt;br /&gt;
An den Klemmen X1-1 wird die positive Rohspannung/ Gleichspannung  eingespeist und an der Klemme X1-2 die dazugehörende negative (korrekt das Nullpotential). Der Widerstand R1 versorgt den MAX712 und kann grob bestimmt werden    R1= (Ue – 5V) / 5mA. Dieser Wert ist sehr tolerant, da der Eingang des Max712/713 (PIN 15; V+) an einen internen Parallelregler/Shuntregler  führt und einen großen Toleranzbereich hat. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass der häufig vorgeschaltete 5 Volt Festspannungsregler zu Fehlfunktionen führt, die bis zur Zerstörung des MAX712 / 713 führen, bzw. zu unkontrollierten Funktionen des MAX führen können. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Widerstand R1 als Vorwiderstand ist Bedingung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
An den Anschlüssen X3-1 und X3-2 kann eine LED angeschlossen werden, die die Schnellladung signalisiert. An den Anschlüssen X2-1 und X2-2 wird die Akkugruppe angeschlossen und an der Klemme X2-1 und Masse wird der zu versorgende Verstärker angeschlossen. Eine separate Umschaltung zwischen Netz und Batteriebetrieb ist also nicht notwendig. &lt;br /&gt;
Die Regelschleifen für die Ausgangsspannung kontrolliert  zwischen den Anschlüssen BATT+ und BATT- , der Ladestrom für den Akku wird zwischen BATT- und GND gemessen. Der resultierende Strom in DRV wird reduziert, wenn die Ausgangsspannung höher als die auf die Zellen bezogene Spannung Vlimit wird oder wenn der Ladestrom in den Akku größer wird als der eingestellte Ladestrom.&lt;br /&gt;
Sofern bei der Versorgung des mit angeschlossenen Verstärkers der Widerstand Rsense ein Problem darstellt, kann dieser durch eine Transistorkombination gemäß Bild 3 im Batteriebetrieb kurzgeschlossen werden. So sind auch kurze Stromimpulse gut abzufedern.&lt;br /&gt;
In Bild 5 ist dies verwirklicht, zugleich auch der Eingang mit Wechselstromeingang vom versorgenden Trafo. Bis 20 Volt Eingangsspannung sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, erst darüber sind doch zusätzliche Bauteile einzufügen, die ein problemloses funktionieren garantieren.&lt;br /&gt;
Die Beschaltung der Anschlüsse PGM0 und PGM1 stellen die Anzahl der zu ladenden Zellen ein, die Anschlüsse PGM2 und PGM3 stellen die Abschaltkriterien wie Ladezeit, Zeit zwischen den Messungen und der zu kontrollierenden Temperatur dar. Diese entscheiden über das Beenden der Schnellladung. Danach wird in den TRICKLE- Modus geschaltet, dieser stellt die Erhaltensladung ein.&lt;br /&gt;
Bild 6 zeigt tabellarisch diese Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt die Pin- Belegung der MAX 712 / 713, nachfolgend ist der erklärende Text dazu aufgeführt. Die Bedeutung der einzelnen Signale folgt im Text, wieder mir Besispielen.&lt;br /&gt;
Die PINs und ihre Signale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	V limit&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Festlegen der maximalen Zellenspannung. Für den&lt;br /&gt;
 	normalen Einsatz wird dieser Anschluß mit V ref &lt;br /&gt;
        verbunden. Weitere Ausführungen siehe Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	BATT +   	&lt;br /&gt;
        Positiver Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	PGM 0  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	PGM 1  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	THI&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_High) , legt die obere Temperatur fest,&lt;br /&gt;
        wird diese überschritten, wird die Schnellladung &lt;br /&gt;
        abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	TLO&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_Low), legt die untere Temperatur fest.&lt;br /&gt;
        Ist diese zu klein wird die Schnellladung nicht begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	TEMP&lt;br /&gt;
        Meßeingang für die aktuelle Temperatur am Thermistor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	FastCHG	&lt;br /&gt;
        OpenDrain – Ausgang, Zustandsanzeige, &lt;br /&gt;
        Schnellladung / Erhaltungsladung  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9.	PGM 2  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	PGM 3  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	CC&lt;br /&gt;
        Kompensationseingang für Konstantstrom- Regelschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	BATT–&lt;br /&gt;
        Negativer Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	GND&lt;br /&gt;
        System – Masse. Der externe Widerstand &lt;br /&gt;
        zwischen BATT – und GND mißt den Strom, &lt;br /&gt;
        der in den zu ladenden Akku fließt, &lt;br /&gt;
        Eingangsgröße für den Regelkreis Ladestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	DRV&lt;br /&gt;
        Stromsenke, treibt den externen PNP- Transistor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.	V + &lt;br /&gt;
        Parallel- Regler, die Spannung an V+ ist &lt;br /&gt;
        geregelt auf + 5 Volt, bezogen auf  den Pin BATT -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.	REF&lt;br /&gt;
        2 Volt Referenzspannung. Der AUSGANG, &lt;br /&gt;
        kann mit 1 mA nominal und  &lt;br /&gt;
        10 mA maximal belastet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dimensionierung eigener Projekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sollte man nun mit einem eigenen Projekt beginnen? Es gibt mehrere Wege, ich möchte die nachfolgende Reihenfolge vorschlagen.&lt;br /&gt;
Zuerst die Lade - Bedingungen feststellen:&lt;br /&gt;
Welcher Akkutyp (NiCd oder NiMH)?  Welche Kapazität hat dieser (in mAh)? Sind Herstellerangaben vorhanden, die die Ladekenngrößen enthalten? &lt;br /&gt;
Daraus wird jetzt der Ladestrom festgelegt, bei bekanntem Typ kann nach den Hersteller- Werten vorgegangen werden, d.h. der Akku wird in ca. 3 Std. aufgeladen, dass bedeutet Der Ladestrom ist Akkukapazität geteilt durch Ladezeit. Die sich ergebende C/3 – Ladungsrate lädt den Akku in etwa 3 Stunden. Die  Ladungsrate steht damit fest.&lt;br /&gt;
Die LadungsABSCHALTmethode ist wohl am schwierigsten zu bestimmen, wenn keine Herstellerangaben vorliegen. Es wird empfohlen bei Laderaten (Ladeströmen) größer als 2C die Temperatur mit als Abschalt- Kriterium heranzuziehen. Bei den geringeren Laderaten kann bei günstig gestalteter Belüftung des Akkus unter Umständen darauf verzichtet werden. Das sollte aber immer erst nach einem praktischen Versuch entschieden werden. Also beim ersten Laden mit einem geeigneten Temperaturmesser die Akkutemperatur beobachten. Größenordnungsmäßig sollte die Temperatur unter 45 Grad Celsius bleiben, anderenfalls die Temperaturkontrolle des MAX712 / 713 mit aktivieren.&lt;br /&gt;
Bei Strömen kleiner als C/2 kann im Normalfall auf diese Temperatur - Kontrolle verzichtet werden.&lt;br /&gt;
Das Einstellen der richtigen Zellenzahl des zu ladenden Akkus ist unabdingbar!&lt;br /&gt;
Der Eingangsspannungsbereich des internen A/D – Wandlers ist auf 1,4 bis 1,9 Volt begrenzt und damit ist der Meßbereich 1,4 bis 1,9 Volt multipliziert mit der Anzahl der Akkuzellen. Wenn also die Eingangsspannung außerhalb dieses Bereiches liegt ist keine SpannungsANSTIEGSabschaltung möglich! Siehe dazu Bild 6 linke Seite (PGM0 und PGM1).&lt;br /&gt;
Festlegen der Versorgungsspannung: Die zu wählende Eingangsgleichspannung muß mindestens größer 6 Volt plus 1,5 Volt (im Schaltnetzteilbetrieb plus 2 Volt) als die maximale Akkuspannung während der Ladung. Diese Bedingungensind einzuhalten, da die Schnelladungsabschaltung nur innerhalb dieser Bedingungen gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
=wird fortgesetzt; ist noch in Arbeit=&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Teccoralf|Teccoralf]] 15:21, 26. Sep. 2012 (UTC)teccoralf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68507</id>
		<title>Netzteil und Akku - Ladeschaltung mit MAX712/713</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68507"/>
		<updated>2012-09-26T14:53:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im günstigeren Fall  Akkus als Energiequelle. Auch ist häufig ein netzgetrenntes, potentialfreies messen notwendig.&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Zweck hat man das Problem, dass die Akkus immer dann geladen sind, wenn man diese braucht. &lt;br /&gt;
Diesem Problem hat sich unsere Jugendgruppe gewidmet.&lt;br /&gt;
Ich stelle das Ergebnis hier (stellvertretend) vor. Zugleich werden Teile dieser Baugruppen in unserem Meßverstärker &lt;br /&gt;
[[Re: Einfacher Messverstärker 10 Hz - 100 KHz]] verwendet.&lt;br /&gt;
Diese hier beschriebenen Baugruppen sind zugleich Netzgerät und Ladegerät. Es wird ein Unterspannungsschutz, also einem Tiefentladungsschutz für die Akkus mit implementiert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mit dem MAX712 offene Türen einrenne, halte ich diesen Artikel für notwendig, da in verschiedenen Threads nur die Probleme behandelt wurden und werden, die beim Nachbau aufgetreten sind, aber wenn  das Ganze dann richtig dimensioniert wurde und es gut funktioniert, wird nicht mehr berichtet. Ursachen für die Fehlfunktionen sind ungeschickt übersetzte Passagen und diese dann auch falsch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile dieses/unseres  Artikels sind kommentierte und erläuterte Passagen aus dem Original – Datenblatt von MAXIM, versehen mit Schaltungsauszügen. Trotzdem empfehle ich, das Datenblatt sich anzusehen.&lt;br /&gt;
==Begriffsbestimmungen==&lt;br /&gt;
Zuvor eine notwendige Begriffsbestimmung: Der MAX712/ 713 lädt den angeschlossenen Akku in zwei Schritten. Eine ist die sogenannte Schnellladung / Fastcharge und die sich daran anschließende, ist die Erhaltungsladung/ Tricklecharge. Das Ende der Schnellladung / Fastcharge ist drei unterschiedliche Bedingungen zu zuordnen, siehe dort. Die Höhe des Schnelladestromes wird einzig und allein durch den im Text als Rsense bezeichneten Widerstand festgelegt. &lt;br /&gt;
==Bestimmung des Ladestroms unbekannter NICd und NiMH Akkus==&lt;br /&gt;
Diese Größe des Ladestromes ist sehr stark vom jeweiligen Akkutyp und auch von der Herstellungstechnologie abhängig, muss aus den Datenblättern des Akkuherstellers festgestellt werden. Wenn diese nicht vorhanden oder der Hersteller unbekannt ist, sollte ein sicherer Wert gewählt. Grobe Vergleiche auf Grund des Gewichtes zur Kapazität können Richtwerte geben, dazu hier einige  Näherungswerte für	NiMH-	Akkus	&lt;br /&gt;
Bauform	        Gewicht	Kapazität	&lt;br /&gt;
R3/ NiMH	7,75g	300mAh	&lt;br /&gt;
	        11,66g	600mAh	&lt;br /&gt;
	        12,17g	750mAh	&lt;br /&gt;
R6/NiMH	        19,15g	600mAh&lt;br /&gt;
	        19,73g	800mAh&lt;br /&gt;
	        28,575g	2400mAh	&lt;br /&gt;
C-Block	        52,4g	1200mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
R14/NiMH	72,10g	1800mAh	&lt;br /&gt;
	        73,9g	1800mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
R20/NiMH	142,2g	4000mAh	&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen wurden auf Grund der Bauformen gewählt, angelehnt an die Standard- Rundzellen. Für die NiCd- Typen sind die gleichen Werte zu benennen.&lt;br /&gt;
Diese Werte sind als Bezug zu nehmen, da das Gewicht in strenger Beziehung zur Leistung (Kapazität) steht. Also im Umkehrschluss, bei gleicher Bauform je höher das Gewicht, desto höhere Leistung.&lt;br /&gt;
==Die Grundschaltung==&lt;br /&gt;
Im Bild_1 ist die typische Grundschaltung zu sehen. Die einzelnen Gruppen erklären sich selber, ein Hinweis zu WALL CUBE, dies stellt im Prinzip ein Steckernetzteil dar, - oder im klassischen Sinne den Netztrafo mit Gleichrichter und Ladeelko. Das als BATTERY bezeichnete Element ist unser Akku, die NC- Zellen und LOAD ist unser zu versorgendes Gerät, in unserem konkreten Fall ein DSO, ein 100-fach Verstärker und ein 1W- Lautsprecherverstärker. Siehe auch die Grundschaltung Bild 4, dimensioniert Bild 5.&lt;br /&gt;
Nur hier im Falle des LINEARBETRIEBES des MAX712 ist es möglich ein Gerät aus dem Netz zu speisen und gleichzeitig die Akkugruppe aufzuladen. Auch kann das versorgte Gerät abgeklemmt werden und der Akku wird korrekt weitergeladen, wie auch der Akku abgeklemmt werden kann, wenn das Gerät weiter in Betrieb bleibt.&lt;br /&gt;
Im dem später beschriebenen SCHALTREGLERBETRIEB ist das gleichzeitige Betreiben eines Gerätes nicht möglich, hier können dann aber Akkus mit hohen Strömen geladen werden und dies auch mit sehr gutem Wirkungsgrad.&lt;br /&gt;
Bild 5 zeigt das dimensioniertes Beispiel des Einsatzes zum Laden und Betreiben eines DSO, eines 100- fach Verstärkers, wie auch des 1 Watt LP- Verstärkers mit einer Betriebsspannung von 9,6Volt und einer NC- Akkugruppe 9,6 Volt / 800 mAh. Der eingestellte Ladestrom ist hier I=0,25 Volt / 3,3 Ohm=75,5 mA.&lt;br /&gt;
An den Klemmen X1-1 wird die positive Rohspannung/ Gleichspannung  eingespeist und an der Klemme X1-2 die dazugehörende negative (korrekt das Nullpotential). Der Widerstand R1 versorgt den MAX712 und kann grob bestimmt werden    R1= (Ue – 5V) / 5mA. Dieser Wert ist sehr tolerant, da der Eingang des Max712/713 (PIN 15; V+) an einen internen Parallelregler/Shuntregler  führt und einen großen Toleranzbereich hat. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass der häufig vorgeschaltete 5 Volt Festspannungsregler zu Fehlfunktionen führt, die bis zur Zerstörung des MAX712 / 713 führen, bzw. zu unkontrollierten Funktionen des MAX führen können. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Widerstand R1 als Vorwiderstand ist Bedingung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
An den Anschlüssen X3-1 und X3-2 kann eine LED angeschlossen werden, die die Schnellladung signalisiert. An den Anschlüssen X2-1 und X2-2 wird die Akkugruppe angeschlossen und an der Klemme X2-1 und Masse wird der zu versorgende Verstärker angeschlossen. Eine separate Umschaltung zwischen Netz und Batteriebetrieb ist also nicht notwendig. &lt;br /&gt;
Die Regelschleifen für die Ausgangsspannung kontrolliert  zwischen den Anschlüssen BATT+ und BATT- , der Ladestrom für den Akku wird zwischen BATT- und GND gemessen. Der resultierende Strom in DRV wird reduziert, wenn die Ausgangsspannung höher als die auf die Zellen bezogene Spannung Vlimit wird oder wenn der Ladestrom in den Akku größer wird als der eingestellte Ladestrom.&lt;br /&gt;
Sofern bei der Versorgung des mit angeschlossenen Verstärkers der Widerstand Rsense ein Problem darstellt, kann dieser durch eine Transistorkombination gemäß Bild 3 im Batteriebetrieb kurzgeschlossen werden. So sind auch kurze Stromimpulse gut abzufedern.&lt;br /&gt;
In Bild 5 ist dies verwirklicht, zugleich auch der Eingang mit Wechselstromeingang vom versorgenden Trafo. Bis 20 Volt Eingangsspannung sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, erst darüber sind doch zusätzliche Bauteile einzufügen, die ein problemloses funktionieren garantieren.&lt;br /&gt;
Die Beschaltung der Anschlüsse PGM0 und PGM1 stellen die Anzahl der zu ladenden Zellen ein, die Anschlüsse PGM2 und PGM3 stellen die Abschaltkriterien wie Ladezeit, Zeit zwischen den Messungen und der zu kontrollierenden Temperatur dar. Diese entscheiden über das Beenden der Schnellladung. Danach wird in den TRICKLE- Modus geschaltet, dieser stellt die Erhaltensladung ein.&lt;br /&gt;
Bild 6 zeigt tabellarisch diese Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt die Pin- Belegung der MAX 712 / 713, nachfolgend ist der erklärende Text dazu aufgeführt. Die Bedeutung der einzelnen Signale folgt im Text, wieder mir Besispielen.&lt;br /&gt;
Die PINs und ihre Signale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	V limit&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Festlegen der maximalen Zellenspannung. Für den&lt;br /&gt;
 	normalen Einsatz wird dieser Anschluß mit V ref &lt;br /&gt;
        verbunden. Weitere Ausführungen siehe Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	BATT +   	&lt;br /&gt;
        Positiver Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	PGM 0  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	PGM 1  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	THI&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_High) , legt die obere Temperatur fest,&lt;br /&gt;
        wird diese überschritten, wird die Schnellladung &lt;br /&gt;
        abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	TLO&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_Low), legt die untere Temperatur fest.&lt;br /&gt;
        Ist diese zu klein wird die Schnellladung nicht begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	TEMP&lt;br /&gt;
        Meßeingang für die aktuelle Temperatur am Thermistor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	FastCHG	&lt;br /&gt;
        OpenDrain – Ausgang, Zustandsanzeige, &lt;br /&gt;
        Schnellladung / Erhaltungsladung  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9.	PGM 2  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	PGM 3  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	CC&lt;br /&gt;
        Kompensationseingang für Konstantstrom- Regelschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	BATT–&lt;br /&gt;
        Negativer Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	GND&lt;br /&gt;
        System – Masse. Der externe Widerstand &lt;br /&gt;
        zwischen BATT – und GND mißt den Strom, &lt;br /&gt;
        der in den zu ladenden Akku fließt, &lt;br /&gt;
        Eingangsgröße für den Regelkreis Ladestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	DRV&lt;br /&gt;
        Stromsenke, treibt den externen PNP- Transistor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.	V + &lt;br /&gt;
        Parallel- Regler, die Spannung an V+ ist &lt;br /&gt;
        geregelt auf + 5 Volt, bezogen auf  den Pin BATT -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.	REF&lt;br /&gt;
        2 Volt Referenzspannung. Der AUSGANG, &lt;br /&gt;
        kann mit 1 mA nominal und  &lt;br /&gt;
        10 mA maximal belastet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68506</id>
		<title>Netzteil und Akku - Ladeschaltung mit MAX712/713</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68506"/>
		<updated>2012-09-26T14:49:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im günstigeren Fall  Akkus als Energiequelle. Auch ist häufig ein netzgetrenntes, potentialfreies messen notwendig.&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Zweck hat man das Problem, dass die Akkus immer dann geladen sind, wenn man diese braucht. &lt;br /&gt;
Diesem Problem hat sich unsere Jugendgruppe gewidmet.&lt;br /&gt;
Ich stelle das Ergebnis hier (stellvertretend) vor. Zugleich werden Teile dieser Baugruppen in unserem Meßverstärker &lt;br /&gt;
[[Re: Einfacher Messverstärker 10 Hz - 100 KHz]] verwendet.&lt;br /&gt;
Diese hier beschriebenen Baugruppen sind zugleich Netzgerät und Ladegerät. Es wird ein Unterspannungsschutz, also einem Tiefentladungsschutz für die Akkus mit implementiert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mit dem MAX712 offene Türen einrenne, halte ich diesen Artikel für notwendig, da in verschiedenen Threads nur die Probleme behandelt wurden und werden, die beim Nachbau aufgetreten sind, aber wenn  das Ganze dann richtig dimensioniert wurde und es gut funktioniert, wird nicht mehr berichtet. Ursachen für die Fehlfunktionen sind ungeschickt übersetzte Passagen und diese dann auch falsch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile dieses/unseres  Artikels sind kommentierte und erläuterte Passagen aus dem Original – Datenblatt von MAXIM, versehen mit Schaltungsauszügen. Trotzdem empfehle ich, das Datenblatt sich anzusehen.&lt;br /&gt;
Zuvor eine notwendige Begriffsbestimmung: Der MAX712/ 713 lädt den angeschlossenen Akku in zwei Schritten. Eine ist die sogenannte Schnellladung / Fastcharge und die sich daran anschließende, ist die Erhaltungsladung/ Tricklecharge. Das Ende der Schnellladung / Fastcharge ist drei unterschiedliche Bedingungen zu zuordnen, siehe dort. Die Höhe des Schnelladestromes wird einzig und allein durch den im Text als Rsense bezeichneten Widerstand festgelegt. Diese Größe des Ladestromes ist sehr stark vom jeweiligen Akkutyp und auch von der Herstellungstechnologie abhängig, muss aus den Datenblättern des Akkuherstellers festgestellt werden. Wenn diese nicht vorhanden oder der Hersteller unbekannt ist, sollte ein sicherer Wert gewählt. Grobe Vergleiche auf Grund des Gewichtes zur Kapazität können Richtwerte geben, dazu hier einige  Näherungswerte für	NiMH-	Akkus	&lt;br /&gt;
Bauform	        Gewicht	Kapazität	&lt;br /&gt;
R3/ NiMH	7,75g	300mAh	&lt;br /&gt;
	        11,66g	600mAh	&lt;br /&gt;
	        12,17g	750mAh	&lt;br /&gt;
R6/NiMH	        19,15g	600mAh&lt;br /&gt;
	        19,73g	800mAh&lt;br /&gt;
	        28,575g	2400mAh	&lt;br /&gt;
C-Block	        52,4g	1200mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
R14/NiMH	72,10g	1800mAh	&lt;br /&gt;
	        73,9g	1800mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
R20/NiMH	142,2g	4000mAh	&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen wurden auf Grund der Bauformen gewählt, angelehnt an die Standard- Rundzellen. Für die NiCd- Typen sind die gleichen Werte zu benennen.&lt;br /&gt;
Diese Werte sind als Bezug zu nehmen, da das Gewicht in strenger Beziehung zur Leistung (Kapazität) steht. Also im Umkehrschluss, bei gleicher Bauform je höher das Gewicht, desto höhere Leistung.&lt;br /&gt;
==Die Grundschaltung==&lt;br /&gt;
Im Bild_1 ist die typische Grundschaltung zu sehen. Die einzelnen Gruppen erklären sich selber, ein Hinweis zu WALL CUBE, dies stellt im Prinzip ein Steckernetzteil dar, - oder im klassischen Sinne den Netztrafo mit Gleichrichter und Ladeelko. Das als BATTERY bezeichnete Element ist unser Akku, die NC- Zellen und LOAD ist unser zu versorgendes Gerät, in unserem konkreten Fall ein DSO, ein 100-fach Verstärker und ein 1W- Lautsprecherverstärker. Siehe auch die Grundschaltung Bild 4, dimensioniert Bild 5.&lt;br /&gt;
Nur hier im Falle des LINEARBETRIEBES des MAX712 ist es möglich ein Gerät aus dem Netz zu speisen und gleichzeitig die Akkugruppe aufzuladen. Auch kann das versorgte Gerät abgeklemmt werden und der Akku wird korrekt weitergeladen, wie auch der Akku abgeklemmt werden kann, wenn das Gerät weiter in Betrieb bleibt.&lt;br /&gt;
Im dem später beschriebenen SCHALTREGLERBETRIEB ist das gleichzeitige Betreiben eines Gerätes nicht möglich, hier können dann aber Akkus mit hohen Strömen geladen werden und dies auch mit sehr gutem Wirkungsgrad.&lt;br /&gt;
Bild 5 zeigt das dimensioniertes Beispiel des Einsatzes zum Laden und Betreiben eines DSO, eines 100- fach Verstärkers, wie auch des 1 Watt LP- Verstärkers mit einer Betriebsspannung von 9,6Volt und einer NC- Akkugruppe 9,6 Volt / 800 mAh. Der eingestellte Ladestrom ist hier I=0,25 Volt / 3,3 Ohm=75,5 mA.&lt;br /&gt;
An den Klemmen X1-1 wird die positive Rohspannung/ Gleichspannung  eingespeist und an der Klemme X1-2 die dazugehörende negative (korrekt das Nullpotential). Der Widerstand R1 versorgt den MAX712 und kann grob bestimmt werden    R1= (Ue – 5V) / 5mA. Dieser Wert ist sehr tolerant, da der Eingang des Max712/713 (PIN 15; V+) an einen internen Parallelregler/Shuntregler  führt und einen großen Toleranzbereich hat. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass der häufig vorgeschaltete 5 Volt Festspannungsregler zu Fehlfunktionen führt, die bis zur Zerstörung des MAX712 / 713 führen, bzw. zu unkontrollierten Funktionen des MAX führen können. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Widerstand R1 als Vorwiderstand ist Bedingung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
An den Anschlüssen X3-1 und X3-2 kann eine LED angeschlossen werden, die die Schnellladung signalisiert. An den Anschlüssen X2-1 und X2-2 wird die Akkugruppe angeschlossen und an der Klemme X2-1 und Masse wird der zu versorgende Verstärker angeschlossen. Eine separate Umschaltung zwischen Netz und Batteriebetrieb ist also nicht notwendig. &lt;br /&gt;
Die Regelschleifen für die Ausgangsspannung kontrolliert  zwischen den Anschlüssen BATT+ und BATT- , der Ladestrom für den Akku wird zwischen BATT- und GND gemessen. Der resultierende Strom in DRV wird reduziert, wenn die Ausgangsspannung höher als die auf die Zellen bezogene Spannung Vlimit wird oder wenn der Ladestrom in den Akku größer wird als der eingestellte Ladestrom.&lt;br /&gt;
Sofern bei der Versorgung des mit angeschlossenen Verstärkers der Widerstand Rsense ein Problem darstellt, kann dieser durch eine Transistorkombination gemäß Bild 3 im Batteriebetrieb kurzgeschlossen werden. So sind auch kurze Stromimpulse gut abzufedern.&lt;br /&gt;
In Bild 5 ist dies verwirklicht, zugleich auch der Eingang mit Wechselstromeingang vom versorgenden Trafo. Bis 20 Volt Eingangsspannung sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, erst darüber sind doch zusätzliche Bauteile einzufügen, die ein problemloses funktionieren garantieren.&lt;br /&gt;
Die Beschaltung der Anschlüsse PGM0 und PGM1 stellen die Anzahl der zu ladenden Zellen ein, die Anschlüsse PGM2 und PGM3 stellen die Abschaltkriterien wie Ladezeit, Zeit zwischen den Messungen und der zu kontrollierenden Temperatur dar. Diese entscheiden über das Beenden der Schnellladung. Danach wird in den TRICKLE- Modus geschaltet, dieser stellt die Erhaltensladung ein.&lt;br /&gt;
Bild 6 zeigt tabellarisch diese Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt die Pin- Belegung der MAX 712 / 713, nachfolgend ist der erklärende Text dazu aufgeführt. Die Bedeutung der einzelnen Signale folgt im Text, wieder mir Besispielen.&lt;br /&gt;
Die PINs und ihre Signale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	V limit&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Festlegen der maximalen Zellenspannung. Für den&lt;br /&gt;
 	normalen Einsatz wird dieser Anschluß mit V ref &lt;br /&gt;
        verbunden. Weitere Ausführungen siehe Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	BATT +   	&lt;br /&gt;
        Positiver Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	PGM 0  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	PGM 1  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	THI&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_High) , legt die obere Temperatur fest,&lt;br /&gt;
        wird diese überschritten, wird die Schnellladung &lt;br /&gt;
        abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	TLO&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_Low), legt die untere Temperatur fest.&lt;br /&gt;
        Ist diese zu klein wird die Schnellladung nicht begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	TEMP&lt;br /&gt;
        Meßeingang für die aktuelle Temperatur am Thermistor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	FastCHG	&lt;br /&gt;
        OpenDrain – Ausgang, Zustandsanzeige, &lt;br /&gt;
        Schnellladung / Erhaltungsladung  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9.	PGM 2  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	PGM 3  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	CC&lt;br /&gt;
        Kompensationseingang für Konstantstrom- Regelschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	BATT–&lt;br /&gt;
        Negativer Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	GND&lt;br /&gt;
        System – Masse. Der externe Widerstand &lt;br /&gt;
        zwischen BATT – und GND mißt den Strom, &lt;br /&gt;
        der in den zu ladenden Akku fließt, &lt;br /&gt;
        Eingangsgröße für den Regelkreis Ladestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	DRV&lt;br /&gt;
        Stromsenke, treibt den externen PNP- Transistor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.	V + &lt;br /&gt;
        Parallel- Regler, die Spannung an V+ ist &lt;br /&gt;
        geregelt auf + 5 Volt, bezogen auf  den Pin BATT -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.	REF&lt;br /&gt;
        2 Volt Referenzspannung. Der AUSGANG, &lt;br /&gt;
        kann mit 1 mA nominal und  &lt;br /&gt;
        10 mA maximal belastet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68505</id>
		<title>Netzteil und Akku - Ladeschaltung mit MAX712/713</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mikrocontroller.net/index.php?title=Netzteil_und_Akku_-_Ladeschaltung_mit_MAX712/713&amp;diff=68505"/>
		<updated>2012-09-26T14:47:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teccoralf: Die Seite wurde neu angelegt: „Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im g…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Elektronische Geräte, wie z.B. Meßgeräte die sowohl für stationären wie auch den mobilen Einsatz gedacht sind, haben  zur Stromversorgung Batterien oder im günstigeren Fall  Akkus als Energiequelle. Auch ist häufig ein netzgetrenntes, potentialfreies messen notwendig.&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzort, Einsatzdauer und Zweck hat man das Problem, dass die Akkus immer dann geladen sind, wenn man diese braucht. &lt;br /&gt;
Diesem Problem hat sich unsere Jugendgruppe gewidmet.&lt;br /&gt;
Ich stelle das Ergebnis hier (stellvertretend) vor. Zugleich werden Teile dieser Baugruppen in unserem Meßverstärker &lt;br /&gt;
[[Re: Einfacher Messverstärker 10 Hz - 100 KHz]] verwendet.&lt;br /&gt;
Diese hier beschriebenen Baugruppen sind zugleich Netzgerät und Ladegerät. Es wird ein Unterspannungsschutz, also einem Tiefentladungsschutz für die Akkus mit implementiert, um die Lebensdauer der Akkus zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mit dem MAX712 offene Türen einrenne, halte ich diesen Artikel für notwendig, da in verschiedenen Threads nur die Probleme behandelt wurden und werden, die beim Nachbau aufgetreten sind, aber wenn  das Ganze dann richtig dimensioniert wurde und es gut funktioniert, wird nicht mehr berichtet. Ursachen für die Fehlfunktionen sind ungeschickt übersetzte Passagen und diese dann auch falsch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile dieses/unseres  Artikels sind kommentierte und erläuterte Passagen aus dem Original – Datenblatt von MAXIM, versehen mit Schaltungsauszügen. Trotzdem empfehle ich, das Datenblatt sich anzusehen.&lt;br /&gt;
Zuvor eine notwendige Begriffsbestimmung: Der MAX712/ 713 lädt den angeschlossenen Akku in zwei Schritten. Eine ist die sogenannte Schnellladung / Fastcharge und die sich daran anschließende, ist die Erhaltungsladung/ Tricklecharge. Das Ende der Schnellladung / Fastcharge ist drei unterschiedliche Bedingungen zu zuordnen, siehe dort. Die Höhe des Schnelladestromes wird einzig und allein durch den im Text als Rsense bezeichneten Widerstand festgelegt. Diese Größe des Ladestromes ist sehr stark vom jeweiligen Akkutyp und auch von der Herstellungstechnologie abhängig, muss aus den Datenblättern des Akkuherstellers festgestellt werden. Wenn diese nicht vorhanden oder der Hersteller unbekannt ist, sollte ein sicherer Wert gewählt. Grobe Vergleiche auf Grund des Gewichtes zur Kapazität können Richtwerte geben, dazu hier einige  Näherungswerte für	NiMH-	Akkus	&lt;br /&gt;
Bauform	        Gewicht	Kapazität	&lt;br /&gt;
R3/ NiMH	7,75g	300mAh	&lt;br /&gt;
	        11,66g	600mAh	&lt;br /&gt;
	        12,17g	750mAh	&lt;br /&gt;
R6/NiMH	        19,15g	600mAh&lt;br /&gt;
	        19,73g	800mAh&lt;br /&gt;
	        28,575g	2400mAh	&lt;br /&gt;
C-Block	        52,4g	1200mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
R14/NiMH	72,10g	1800mAh	&lt;br /&gt;
	        73,9g	1800mAh	AkkuSchrauber&lt;br /&gt;
R20/NiMH	142,2g	4000mAh	&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen wurden auf Grund der Bauformen gewählt, angelehnt an die Standard- Rundzellen. Für die NiCd- Typen sind die gleichen Werte zu benennen.&lt;br /&gt;
Diese Werte sind als Bezug zu nehmen, da das Gewicht in strenger Beziehung zur Leistung (Kapazität) steht. Also im Umkehrschluss, bei gleicher Bauform je höher das Gewicht, desto höhere Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bild_1 ist die typische Grundschaltung zu sehen. Die einzelnen Gruppen erklären sich selber, ein Hinweis zu WALL CUBE, dies stellt im Prinzip ein Steckernetzteil dar, - oder im klassischen Sinne den Netztrafo mit Gleichrichter und Ladeelko. Das als BATTERY bezeichnete Element ist unser Akku, die NC- Zellen und LOAD ist unser zu versorgendes Gerät, in unserem konkreten Fall ein DSO, ein 100-fach Verstärker und ein 1W- Lautsprecherverstärker. Siehe auch die Grundschaltung Bild 4, dimensioniert Bild 5.&lt;br /&gt;
Nur hier im Falle des LINEARBETRIEBES des MAX712 ist es möglich ein Gerät aus dem Netz zu speisen und gleichzeitig die Akkugruppe aufzuladen. Auch kann das versorgte Gerät abgeklemmt werden und der Akku wird korrekt weitergeladen, wie auch der Akku abgeklemmt werden kann, wenn das Gerät weiter in Betrieb bleibt.&lt;br /&gt;
Im dem später beschriebenen SCHALTREGLERBETRIEB ist das gleichzeitige Betreiben eines Gerätes nicht möglich, hier können dann aber Akkus mit hohen Strömen geladen werden und dies auch mit sehr gutem Wirkungsgrad.&lt;br /&gt;
Bild 5 zeigt das dimensioniertes Beispiel des Einsatzes zum Laden und Betreiben eines DSO, eines 100- fach Verstärkers, wie auch des 1 Watt LP- Verstärkers mit einer Betriebsspannung von 9,6Volt und einer NC- Akkugruppe 9,6 Volt / 800 mAh. Der eingestellte Ladestrom ist hier I=0,25 Volt / 3,3 Ohm=75,5 mA.&lt;br /&gt;
An den Klemmen X1-1 wird die positive Rohspannung/ Gleichspannung  eingespeist und an der Klemme X1-2 die dazugehörende negative (korrekt das Nullpotential). Der Widerstand R1 versorgt den MAX712 und kann grob bestimmt werden    R1= (Ue – 5V) / 5mA. Dieser Wert ist sehr tolerant, da der Eingang des Max712/713 (PIN 15; V+) an einen internen Parallelregler/Shuntregler  führt und einen großen Toleranzbereich hat. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass der häufig vorgeschaltete 5 Volt Festspannungsregler zu Fehlfunktionen führt, die bis zur Zerstörung des MAX712 / 713 führen, bzw. zu unkontrollierten Funktionen des MAX führen können. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Widerstand R1 als Vorwiderstand ist Bedingung!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
An den Anschlüssen X3-1 und X3-2 kann eine LED angeschlossen werden, die die Schnellladung signalisiert. An den Anschlüssen X2-1 und X2-2 wird die Akkugruppe angeschlossen und an der Klemme X2-1 und Masse wird der zu versorgende Verstärker angeschlossen. Eine separate Umschaltung zwischen Netz und Batteriebetrieb ist also nicht notwendig. &lt;br /&gt;
Die Regelschleifen für die Ausgangsspannung kontrolliert  zwischen den Anschlüssen BATT+ und BATT- , der Ladestrom für den Akku wird zwischen BATT- und GND gemessen. Der resultierende Strom in DRV wird reduziert, wenn die Ausgangsspannung höher als die auf die Zellen bezogene Spannung Vlimit wird oder wenn der Ladestrom in den Akku größer wird als der eingestellte Ladestrom.&lt;br /&gt;
Sofern bei der Versorgung des mit angeschlossenen Verstärkers der Widerstand Rsense ein Problem darstellt, kann dieser durch eine Transistorkombination gemäß Bild 3 im Batteriebetrieb kurzgeschlossen werden. So sind auch kurze Stromimpulse gut abzufedern.&lt;br /&gt;
In Bild 5 ist dies verwirklicht, zugleich auch der Eingang mit Wechselstromeingang vom versorgenden Trafo. Bis 20 Volt Eingangsspannung sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, erst darüber sind doch zusätzliche Bauteile einzufügen, die ein problemloses funktionieren garantieren.&lt;br /&gt;
Die Beschaltung der Anschlüsse PGM0 und PGM1 stellen die Anzahl der zu ladenden Zellen ein, die Anschlüsse PGM2 und PGM3 stellen die Abschaltkriterien wie Ladezeit, Zeit zwischen den Messungen und der zu kontrollierenden Temperatur dar. Diese entscheiden über das Beenden der Schnellladung. Danach wird in den TRICKLE- Modus geschaltet, dieser stellt die Erhaltensladung ein.&lt;br /&gt;
Bild 6 zeigt tabellarisch diese Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt die Pin- Belegung der MAX 712 / 713, nachfolgend ist der erklärende Text dazu aufgeführt. Die Bedeutung der einzelnen Signale folgt im Text, wieder mir Besispielen.&lt;br /&gt;
Die PINs und ihre Signale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	V limit&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Festlegen der maximalen Zellenspannung. Für den&lt;br /&gt;
 	normalen Einsatz wird dieser Anschluß mit V ref &lt;br /&gt;
        verbunden. Weitere Ausführungen siehe Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	BATT +   	&lt;br /&gt;
        Positiver Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	PGM 0  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	PGM 1  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	THI&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_High) , legt die obere Temperatur fest,&lt;br /&gt;
        wird diese überschritten, wird die Schnellladung &lt;br /&gt;
        abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	TLO&lt;br /&gt;
        Eingang (Temp_Low), legt die untere Temperatur fest.&lt;br /&gt;
        Ist diese zu klein wird die Schnellladung nicht begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	TEMP&lt;br /&gt;
        Meßeingang für die aktuelle Temperatur am Thermistor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	FastCHG	&lt;br /&gt;
        OpenDrain – Ausgang, Zustandsanzeige, &lt;br /&gt;
        Schnellladung / Erhaltungsladung  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9.	PGM 2  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	PGM 3  Siehe Text dazu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	CC&lt;br /&gt;
        Kompensationseingang für Konstantstrom- Regelschleife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	BATT–&lt;br /&gt;
        Negativer Akku- Anschluß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	GND&lt;br /&gt;
        System – Masse. Der externe Widerstand &lt;br /&gt;
        zwischen BATT – und GND mißt den Strom, &lt;br /&gt;
        der in den zu ladenden Akku fließt, &lt;br /&gt;
        Eingangsgröße für den Regelkreis Ladestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	DRV&lt;br /&gt;
        Stromsenke, treibt den externen PNP- Transistor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.	V + &lt;br /&gt;
        Parallel- Regler, die Spannung an V+ ist &lt;br /&gt;
        geregelt auf + 5 Volt, bezogen auf  den Pin BATT -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.	REF&lt;br /&gt;
        2 Volt Referenzspannung. Der AUSGANG, &lt;br /&gt;
        kann mit 1 mA nominal und  &lt;br /&gt;
        10 mA maximal belastet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teccoralf</name></author>
	</entry>
</feed>