﻿Datum: 3.4.2012   Testversion Transistortester (AVR) Version 0.94k


Für alle, die selber experimentieren wollen,hier eine kurze Anleitung,
wie man die 1Mhz und 8MHz Version selbst erzeugen kann.
Bei meiner Software handelt es sich um eine "Testversion".
Selbstverständlich kann ich keine Gewährleistung geben.

Die Werte AVR @ 8Mhz Clock sind mit der gleichen Software
(Sourcecode ist selbstanpassend!) erzeugt.
Allerdings müssen dazu mit einer Linux Entwicklungsumgebung
die folgenden 4 Schritte erfolgen.


1.) Editieren der Makefile (~./Sourcecode/default/Makefile) 
    Den Eintrag OP_MHZ=1 auf OP_MHZ=8 ändern, sowie den Programmer (PROGRAMMER=),
    die Schnittstelle des Programmers (PORT=) und den AVR-Typ (PARTNO=) einstellen,
    falls man avrdude für das Programmieren benutzen möchte

2.) make aufrufen!
    Im Verzeichnis ~./Sourcecode/default wird "make" aufgerufen.
    Ein vorheriger "make clean" Aufruf ist nicht erforderlich.

3.) Mit dem Aufruf "make upload" die Programmierdaten über das ISP-Interface in den AVR brennen.

4.) Bei Bedarf mit dem Aufruf "make fuses" den AVR für den Betrieb konfigurieren.

Für eine Quarz-Oszillator-Betrieb ist es erforderlich einen 8MHz Quarz an Pin 9 und Pin 10
des AVRs anzuschliessen und anstelle des Aufrufes "make fuses" den Aufruf "make fuses-crystal"
aufzurufen.
Bei der ATmega88 Linie ist auch der Quarz-betriebene 1MHz Betrieb möglich, es wird dann
ein Vorteiler für die Clock programmiert. Bei der ATmega8 Linie müsste für einen
1MHz Quarz-Betrieb auch ein 1MHz Quarz angeschlossen werden, wegen der besseren Auflösung
der Kondensatormessung ist aber sowieso der 8MHz Betrieb zu bevorzugen.
Beim Setzen der Clockfrequenz bitte äußerst sorgfältig arbeiten, man kann sie 
sehr leicht so ändern, daß keine (ISP-)Programmierung mehr möglich ist!!!


Die abgespeckte (ungetestet!) Version (ohne Widerstands und Kondensator-Messung)
auf einem ATmega48 ist ab Version 0.95k nur noch ohne Batterie-Spannungs Prüfung (BAT_CHECK) möglich.

Ausser dem Atmega8 habe ich eine ATmega168 Version (PARTNO=m168) getestet.
Die Version mit allen Funktionen läuft nur noch auf einem ATmega168, für den
ATmega8 ist eine Version mit allen Mess-Möglichkeiten nur möglich, wenn man auf
die Selbsttest-Funktion verzichtet. Der Selbsttest ist nur noch möglich, wenn man
mindestens auf die Option AUTOSCALE_ADC und die neue POWER_OFF=6 verzichtet.
Für eine ATmega88 Version mit Selbsttest-Funktion muss zusätzlich auch auf die
UART-Funktion (WITH_UART) verzichtet werden.

In dem Unterverzeichnis mega8_auto sind die Programmfiles für einen ATmega8 in der
8MHz Version ohne die Selbsttestfunktion abgelegt.
Im Unterverzeichnis mega8_selftest sind die Programmfiles für einen ATmega8 mit der
Selbsttestfunktion (ohne AUTOSCALE_ADC) abgelegt, ebenfalls in der 8MHz Version.
Die jeweilige Makefile ist in den Unterverzeichnissen zu Dokumentationszwecken abgelegt.

Meine Tests habe ich mit dem Quarz-Oszillator (bestückter Quarz) durchgeführt.
Ein Betrieb mit 8Mhz RC-Generator sollte aber ebenfalls möglich sein.
Wegen der besseren Auflösung bei der Kapazitätsmessung bevorzuge ich die 8MHz Variante.
So sind auch die Programmfiles für den ATmega168 für 8MHz Takt erzeugt (Verzeichnis default)!



Ich bin an Rückmeldungen von mutigen Testern durchaus interessiert, entweder im
Forum oder auch direkt per Email (kh_kuebbeler@web.de).

Grüße
Karl-Heinz Kübbeler
