Vielen Dank fr euer Interesse an unserer Idee.

Bei der Entwicklung der Hard- und Software unserer digitalen Kamera hatten wir
am Anfang berhaupt nicht an eine Verffentlichung gedacht, umso mehr freut
uns die groe Resonanz auf unseren Leserbrief.
Nachdem die Kamera Bilder in einwandfreier Auflsung - deren Qualitt ber
unsere Erwartungen hinausging - produzierte entschlossen wir uns einen Artikel
im c't zu verffentlichen damit die Leser preisgnstig einen Hauch der neuen
multimedialen Computerwelt am heimischen PC nachvollziehen knnen.
Der Artikel wurde leider abgelehnt und zwar aus folgendem Grund: der zentrale
Bestandteil der Kamera ist ein DRAM im keramischen Gehuse und Deckel, der
nur schwer zu besorgen ist.
Heutzutage werden Speicherbausteine und auch die meisten anderen Chips in ein
Plastikgehuse gepackt. Damit ist die Oberflche des IC's besser vor
schdlichen Umwelteinflssen geschtzt und leider auch vor der - gewollten -
Belichtung.
Die erste Hrde auf dem Weg zur digitalen Kamera ist also die Beschaffung
eines
RAM-Bausteins mit freilegbarer Oberflche.
Kenner von Quellen alter keramischen DRAMs mit Metalldeckel werden hiermit
gebeten sich bei uns zu melden, damit mglichst viele Interessenten die
Mglichkeit zum Basteln gegeben wird.
Mgliche Fundorte dieser Chips sind alte alte Computer oder Peripherie, auf
Flohmrkten etc.
Der Metalldeckel lt sich entfernen, indem man ihn quer zum Gehuse mit einer
feinen Metallsge
aufsgt. Mithilfe eines kleinen Schraubendrehers kann man den Deckel abheben.
Extreme Vorsicht ist dabei geboten, um die feinen goldenen Anschlsse nicht
zu durchtrennen. Zum Schutz des Chips wird nun eine kleine Glasplatte an
Stelle des Deckels geklebt.
Eine weitere Mglichkeit, die von uns allerdings noch nicht getestet wurde,
ist die Freilegung der Oberflche eines in Plastik eingeschweiten DRAMs
mittels konzentrierter (rauchender) Salpetersure. Positive Ergebnisse wrden
uns sehr freuen, also umgehend Ergebnisse mitteilen.
Die Programme sind in Turbo-Pascal bzw. Assembler geschrieben und sollten auf
jedem PC mit VGA-Karte laufen.
Fr ltere PC's mit anderen Grafikkarten mssen die Bildanzeigeroutinen
entspechend neu geschrieben werden, das sollte aber kein greres Problem
sein. Besitzer eines Atari, Amiga oder anderen Computers knnen sicher den
Pascaltext
verwenden.
Zusammenfassung der Programme:
Pascalprogramme:              Beschreibung
VIDEO.INC       Typendeklarationen,
                Definition der externen Maschinenprogramme
                Speicher- und -Leseroutinen fr die Bilder.
KUCKUCK.PAS     Hauptprogramm, mit Kuckuck wird die Belichtungszeit
                eingestellt, Aufnahmen gemacht, Bilder abgespeichert.
FILMAB          Zum schnellen Abspielen einzelner Aufnahmen.
GRAU3           Aus 3 Einzelaufnahmen wird eine 4-Farb-Bitmap-Datei (.BMP)
                generiert. Notwendig, um "graue" Aufnahmen
                weiterzubearbeiten. (Mit PaintBrush etc.)
GRAU4           Aus 3 Einzelaufnahmen werden die Informationen fr die
                4 Bitplanes (Standard-Grafikmode 12h, 640*480*16) gezogen.
                Notwenig um "graue" Aufnahmen mit FilmAb abzuspielen.
DITHER          Aus 9 Einzelaufnahmen wird ein Bild mit 10 Graustufen
                gedithert.
Assemblerroutinen:
ANZEIGE.ASM     Anzeige der Bildinformation, es wird direkt auf die Hardware
                zugegriffen. nderung fr andere Grafikkarten notwendig.
INITRAM         Initialisierung des DRAMs mit physikalischen Einsen
                (das Vorhandensein einer Ladung entspricht nicht unbedingt
                einer logischen Eins). Diese Routine mu dem verwendeten
                Speicherbaustein angepasst werden.
INITRAM2        Wie INITRAM, es wird nur ein Teil des DRAMs verwendet.
LESERAM         Lesen des DRAMs und Umwandlung in Bildinformation. Auch
                diese Routine mu dem DRAM angepasst werden.
LESERAM2

Die Datei KUCKUCK.ZIP enthlt alle Files der Diskette in gepacktem Format und
ist mit dem Archivierungsprogramm PKZIP erstellt worden.

Falls Probleme auftreten oder wenn Ihr geeignete DRAMs oder Optiken anderen
zur Verfgung stellen knnt, meldet euch bitte bei uns, hier meine Telefonnr.:
  
  (+49/0)711/7354557
oder ber EMAIL :
 kurz.1@ipa.fhg.de
Wichtig:
   Kommerzielle Nutzung dieser Programme bedarf eines Lizenzvertrages mit uns.
   Private Nutzung: frei
   

WICHTIG! neue Adresse:

Martin Kurz                      
Walburgstrae 25 
70563 Stuttgart
