AVR Net-IO Bausatz von Pollin

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Einleitung

Hier steht eine Beschreibung des Pollin Bausatzes AVR-NET-IO. Best.Nr. 810 058

Eine Liste von Features:

Ethernet-Platine mit ATMega32 und Netzwerkcontroller ENC28J60. Die Platine verfügt über 8 digitale Ausgänge, 4 digitale und 4 ADC-Eingänge, welche alle über einen Netzwerkanschluss (TCP/IP) abgerufen bzw. geschaltet werden können.

Technische Daten:

  • Betriebsspannung 9 V AC/DC
  • Stromaufnahme ca. 190 mA
  • 8 digitale Ausgänge (0/5 V) [PC0-PC7 an J3]
  • 4 digitale Eingänge (0/5 V) [PA0-PA3 an J3]
  • 4 ADC-Eingänge (10 Bit) [PA4-PA7 an Schraubklemmen]
  • LCD-Anschluss (HD44780 komp. Controller nötig) [PD2-7,PB0,PB3 an EXT]
  • ENC28J60
  • ATmega32 Mikrocontroller

Maße (LxBxH): 108x76x22 mm.

Hardware

AVR-NET-IO (links) mit zusätzlicher SUB-D Anschlussplatine (rechts, nicht im Lieferumfang). Ebenso ist zusätzlich ein nicht im Lieferumfang enthaltener kleiner Kühlkörper auf einem der Spannungsregler montiert und die Schraubklemmen sind nicht wie vorgesehen angereiht.

Die Schaltung des AVR-NET-IO ist recht einfach:

  • Ein ATmega32 Mikrocontroller enthält die gesamte Software
  • Ein ENC28J60 Ethernet-Controller für das Senden und Empfangen von Ethernet Frames (MAC und PHY Ethernet Layer) ist über SPI mit dem ATmega32 verbunden
  • Ein Ethernet RJ-45 MagJack TRJ 0011 BA NL von Trxcom mit eingebautem Übertrager und Anzeige-LEDs am ENC28J60.
  • Ein MAX232 für die serielle Schnittstelle
  • Zwei Spannungsregler, 5 V und 3,3 V
  • "Hühnerfutter"

Fast alle I/O Pins des ATmega32 sind irgendwo auf Anschlüssen herausgeführt. Entweder auf dem SUB-D Stecker, dem EXT oder ISP Wannensteckern oder den blauen Anschlussklemmen. Eine Schutzbeschaltung gibt es nicht.

Die blauen Anschlussklemmen haben eine Nut und eine Feder mit denen man sie zusammenstecken kann, dadurch ist das Anlöten wesentlich leichter und sie stehen auch sauber in der Reihe (nicht wie auf dem Foto; die Anschlussklemmen lassen sich sauber durch einen Steg zusammenstecken).

Erweiterungsplatine

Seit Januar 2010 gibt es auch eine Erweiterungsplatine.

Add-on für AVR-NET-IO-Board Best.Nr. 810 112

Diese Platine erweitert das NET-IO um:

  • SD-Karten-Slot über SPI
  • Display über PCF 8574
  • Infrarot
  • RFM12 Funkmodul (nicht im Lieferumfang enthalten)

Ausserdem soll es die 3.3V Versorgung der Hauptplatine verbessern. Dazu sollte man einen 4,7 kOhm Widerstand parallel zu R2 schalten. Sonst beträgt die Ausgangsspannung nur ca. 2,8V. (Tipp aus dem u.g. Thread im Forum)

Um bei einem Neuaufbau parallele Widerstände zu vermeiden, sollten folgende Änderungen auf dem Addon-Board gemacht werden:

  • R2 1,5K ersetzen mit 2K
  • R3 1,8K ersetzen mit 3,3K
  • R19 470K ersetzen zu 470Ohm
  • Q1 BC548 ersetzen durch BC327 oder BC328 (Hauptsache NPN! und mehr als 100mA)

ISP-Anschluß nicht vollständig durchgeschleift. Keine Verbindung der RESET-Leitung zwischen ISP und ISP1.

Erste Erfahrungsberichte im Forum http://www.mikrocontroller.net/topic/161354

Hardware-Umbauten & -Verbesserungen

  • Kühlkörper auf dem 7805
  • MAX232 nach anfänglicher Konfiguration nicht bestücken um Strom zu sparen oder um zwei weitere I/O-Pins zu gewinnen
  • 10µF-Elkos für MAX232N (C14-C17) durch 1µF ersetzen. Eine 10µF-Version für den MAX232 gibt es nicht. Die 10µF-Elkos können auch Ursache einer nicht funktionierenden RS232 sein.
  • Die IC-Fassungen aus "Pollins Resterampe" durch Fassungen mit gedrehten Kontakten ersetzen.
  • Netz LED nicht bestücken oder größere Widerstände einlöten um Strom zu sparen
  • Vorwiderstände der Ethernet-LEDs größer machen (z. B. verdoppeln) um Strom zu sparen
  • Linear-Spannungsregler ersetzen
  • Kondensator an AREF-Pin des ATmega32 (ATmega32 Datenblatt) (100nF gegen Masse)
  • Kondensator an den RESET-Pin des ATmega32 (Atmel Application Note AVR042: AVR Hardware Design Considerations) Wenn man diese Quelle genauer liest, ist das aber eher unnötig.
  • Umbau auf 3,3 V:
    • Ersatz der Spannungsregler durch einen einzigen 3,3 V Regler
    • Anpassen (verkleinern) des LED-Vorwiderstands R3 für 3,3 Volt Betrieb
    • Reduktion der Taktfrequenz (Austausch von Q2) auf den bei 3,3V erlaubten Bereich des ATmega32 ( ATmega32(L) 3.3V /8.0 Mhz Takt )
    • Ersatz des MAX232 durch einen MAX3232
5V Stromversorgung über USB Kabel, ohne 5 V Spannungsregler und Gleichrichterdioden, Vorsicht: kein Verpolungsschutz!
  • ATmega32 vom ENC28J60 takten (OSC2)
  • Betrieb mit Gleichspannung:
    • Dioden D2 und D5 durch Drahtbrücken ersetzen, D1 und D4 nicht bestücken (komplette Entfernung des Brückengleichrichters, beinhaltet Verlust des Verpolungsschutzes)
    • Diode D2 bestücken, D5 durch Drahtbrücke ersetzen, D1 und D4 nicht bestücken (Brückengleichrichter durch Verpolungsschutze ersetzen)
  • Ersatz des ATmega32 durch einen ATmega644 mit mehr FLASH-Speicher.

Inbetriebnahme der Originalsoftware

Einleitung

Die bei Auslieferung (Stand September 2008) in den ATmega32 gebrannte Firmware stellt sich manchmal recht zickig an. Es scheint dann die Netzwerk-Schnittstelle, ggf. auch die seriell Schnittstelle, nicht zu funktionieren. Falls es Probleme geben sollte, sollte man erst einmal einen Firmwareupdate versuchen. Dies geschieht über die serielle Schnittstelle mittels des Programmes NetServer (aktuelle Version 1.03, Februar 2010), die dem Bausatz beiliegt.

Falls die serielle Schnittstelle ebenfalls nicht zugänglich ist, kann mit den im folgenden beschriebenen Schritten die Inbetriebnahme der Software möglich sein. Dazu benötigt man:

  • Einen Windows-PC mit Ethernet-Schnittstelle und RS232-Schnittstelle (ein Prolific RS232-USB Konverter funktioniert)
  • Entweder
    • zwei normale (straight through) Ethernet-Kabel und einen Ethernet Switch/Hub, oder
    • ein gekreuztes(cross over) Ethernet-Kabel
  • Einen AVR Programmer (Hardware und Software). Zum Beispiel einen AVR Dragon oder STK500 mit AVR Studio oder das Pollin ATMEL Evaluations-Board und avrdude.
  • Die Pollin NetServer Software, Version 1.03 (oder neuer)

Gelieferten ATmega32 richtig einstellen

Die Fuses der gelieferten ATmega32s scheinen nicht immer mit den im Handbuch auf Seite 12 als erforderlich angegebenen Fuse-Einstellungen übereinzustimmen.

Dies kann man mittels eines Programmers ändern. LFuse = 0xBF, HFuse = 0xD2. Das genaue Vorgehen hängt dabei vom verwendeten Programmer ab. Bei der Gelegenheit kann man ebenfalls eine Sicherheitskopie des ursprünglichen Flash-Inhalts und des EEPROMs anfertigen. Das EEPROM scheint die MAC-Adresse des Ethernet-Ports zu enthalten.

Entgegen der Spezifikation im Handbuch von Pollin sollten die HFuses auf 0xC2 gesetzt werden, d. h. CKOPT-Fuse programmiert (dies ist in der Software Version 1.03 bereits vollzogen). Das sorgt für einen stabilen Betrieb des AVR-Oszillators im "full rail-to-rail swing"-Mode bei 16 MHz. Atmel garantiert ansonsten nur stabilen Betrieb bis 8 MHz. Siehe ATmega32-Datenblatt, Kapitel 8.4, Crystal Oscillator.

Funktionsfähige Konfiguration - AVR-Prog

Benutzer von AVR-Prog können die nachfolgenden Einstellungen für die Lock- und Fuse-Bits verwenden. Hierbei handelt es sich um die ausgelesenen Einstellungen eines funktionsfähigen Controllers. Allerdings sollte, laut Handbuch des AVR-NET-IO-Boards, das Fuse-Bit EESAVE eigentlich gesetzt sein.

Avrprog.png

Alternativ kann auch per avrdude die Einstellung getroffen werden: avrdude -c stk500v2 -pm32 -U lfuse:w:0xBF:m und avrdude -c stk500v2 -pm32 -U hfuse:w:0xC2:m

Anschließend muß noch der Bootloader und die Firmware aktualisiert werden (siehe Handbuch AVR-NET-IO-Board Seite 12 Punkt 3).

PC Konfiguration

PC normalerweise nicht im 192.168.0/24 Subnetz

Betreibt man den PC normalerweise nicht im 192.168.0/24 Subnetz, muss er wie folgt umkonfiguriert werden.

Den PC vom normalen Netzwerk abstecken. Zur Umkonfiguration dazu bei Windows XP in der Systemsteuerung Netzwerkverbindungen aufrufen und die lokale LAN-Verbindung markieren. Dann in der rechten Leiste Einstellungen dieser Verbindung ändern aufrufen.

Es erscheint der Dialog Eigenschaften von <Verbindungsname>. In der Liste im Dialog zu Internetprotokoll (TCP/IP) gehen. Ein Doppelklick auf den Eintrag öffnet den Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP) Dialog.

In diesem Dialog Folgende IP-Adresse verwenden: auswählen und zum Beispiel

IP-Adresse: 192.168.0.100
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Standardgateway: 192.168.0.1

eingeben.

Alle geöffneten Dialoge nacheinander mit OK schließen.

Alternativ bietet sich das Umprogrammieren des Boards über die serielle Schnittstelle an. Die Werte für IP-Adresse, Netzmaske und Standard-Gateway werden mit den dokumentierten SETxx-Befehlen geändert, das Board neu gestartet und ans vorhandene Netzwerk gesteckt.

Im EEPROM sind folgende Werte vorprogrammiert:

3EE - 3F3 MAC-ADRESSE
3F4 - 3F7 GATEWAY
3F8 - 3FC NETMASK
3FD - 3FF IP-ADRESSE

PC bereits im 192.168.0/24 Subnetz

In diesem Fall muss man prüfen, ob die IP-Adresse 192.168.0.90 bereits im Subnetz verwendet wird. Ist dies der Fall, muss das verwendete Gerät mit dieser IP vorübergehend aus dem Subnetz entfernt werden. Es sei denn, dabei handelt es sich um den PC. In diesem Fall muss er wie zuvor umkonfiguriert werden. Ansonsten kann der unverändert im Netz verbleiben.

Dem AVR-NET-IO gibt man eine neue, zuvor unbenutzte Adresse (siehe unten). Dann kann das abgekoppelte Gerät wieder angeschlossen werden, beziehungsweise der PC zurückkonfiguriert werden.

AVR-NET-IO anschließen

Musste man den PC umkonfigurieren, so werden jetzt nur der PC und der AVR-NET-IO über Ethernet miteinander verbunden. Je nach Ethernet-Kabel benötigt man dazu einen Switch/Hub oder nicht.

Musste man den PC nicht umkonfigurieren, so kann man den AVR-NET-IO wie einen normalen Rechner an das vorhandenen Netz anschließen.

Zusätzlich schließt man die serielle Schnittstelle des AVR-NET-IO an den PC an.

Firmware 1.03 einspielen

Laut Handbuch sollte der AVR-NET-IO jetzt über Ethernet funktionieren. Ebenso sollte er über die serielle Schnittstelle und ein Terminalprogramm konfigurierbar sein. Beides ist offensichtlich im Auslieferungszustand selten der Fall.

Auch wenn sich Pollins NetServer Software nicht mit dem AVR-NET-IO verbinden lässt, so ist sie jedoch in der Lage eine neue Firmware 1.03 einzuspielen. Das Vorgehen ist im Handbuch auf Seite 12 beschrieben. NetServer präsentiert dabei ein paar einfache Anweisungen denen man folgen sollte.

Abschluss

Jetzt sollte sich die NetServer Software mit dem AVR-NET-IO über Ethernet verbinden lassen. Dies macht es wiederum möglich, den AVR-NET-IO mit einer anderen IP-Adresse zu versehen. Will man den AVR-NET-IO in einem anderen Subnetz betreiben kann man dies jetzt einstellen.

Nachdem man die IP-Adresse neu eingestellt hat, muss man den PC zurückkonfigurieren und kann dann sowohl den AVR-NET-IO und den PC zusammen betreiben.

Bekannte Fehler

Siehe auch Hardware-Umbauten und Verbesserungen

  • Die Stückliste auf Seite 4 in den Anleitung mit den Versionsangaben
    • Stand 20.08.2008, kloiber, #1100, wpe (gedruckt im Bausatz)
    • Stand 20.08.2008, cd, #all, wpe (auf der CD)
ist falsch. Pollin legt dem Bausatz irgendwann ab September 2008 einen gedruckten Korrekturzettel bei. Die Online-Version der Anleitung ist korrigiert.
  • Im Schaltplan auf Seite 7 in den Anleitungen mit den Versionen
    • Stand 20.08.2008, kloiber, #1100, wpe (gedruckt im Bausatz)
    • Stand 20.08.2008, cd, #all, wpe (auf der CD)
    • Stand 03.09.2008, online, #all, wpe (Online)
ist eine 25-polige SUB-D Buchse gezeichnet. Geliefert wird und in der Stückliste verzeichnet ist ein Stecker.
  • Im Flash der gelieferten AVR ist anders als beschrieben nur der Bootloader enthalten, die eigentliche Firmware muss erst mit Hilfe der Updatefunktion geladen werden. Wenn zusätzlich auch die Fuses falsch gebrannt sind, dann funktioniert das Update nicht, auch wenn das PC Programm was anderes behauptet.
  • Käufer berichten von fehlenden Bauteilen im Bausatz (Wannenstecker, Widerstände, Kondensatoren, Induktivitäten). Für Reklamationen: [1]
  • Bausatz, gekauft am 27.10.08, Anleitungsversion 19.09.08, ohne Probleme oder erkennbare Fehler zusammengebaut und in Betrieb genommen.
  • Bausatz gekauft 29.09.2008, Pinbelegung des 25 poligen D-Sub "Anschlusses" stimmt nicht mit der Anleitung überein. Der Aufdruck auf der Platine ist falsch. Pin1 <-> Pin13, Pin2 <-> Pin12 usw. Setzt man den D-Sub Stecker ein, so sind dessen Pinnummern korrekt.
  • 3 Bausätze Anf. Oktober 2008 gekauft, bei einem waren 2 LM317 dabei, dafür fehlte der 7805 - aus der Bastelkiste ersetzt. Alle haben jedoch auf Anhieb funktioniert
  • Bausatz gekauft Ende Januar 2009. Die Lock-Bits (u.a. für PonyProg2000) werden falsch beschrieben. Die in Klammern aufgeführten Werte stimmen bei einem Bit nicht. Die Texte "Programmiert/Unprogrammiert" hingegen schon. Bei den Bauteilen gab es 4 Kondensatoren mit der Aufschrift "220", ich habe diese durch welche mit 22p ersetzt, da ich nicht sicher war ob wirklich 22p geliefert wurden. Dafür wurden statt einem zwei 7805 und statt einem mindestens vier LM317 mitgeliefert.
  • Bausatz geliefert 22.4.2009. Alles vollständig, zusammengebaut, läuft. Software-Version 1.03. Für den oben schon genannten Steckverbinder wurde eine Buchse geliefert. Allerdings stimmen die PIN-Nummern im Schaltplan nicht mit den PIN-Nummern auf der Buchse überein (sie sind gespiegelt), daher liefen die Test-LEDs zunächst nicht.
  • Bausatz geliefert 11.7.2009. Spannungsregler LM317T fehlt, grüne statt roter LED. Ein Kondensator 22pF zu viel. LM317T wurde auf Anfrage kostenlos nachgeliefert (27.7.). Inbetriebnahme problemlos.
  • Bausatz geliefert 24.7.2009. Ein Quarz 16MHz zu viel, ebenfalls grüne statt rote LED.
  • Bausatz geliefert 20.08.2009. Ein Kondensator 22pF zuviel und grüne statt rote LED.
  • Bausatz Juli '09 gekauft, grüne statt rote LED
  • Bausatz 25.09.09 geliefert, grüne Betriebs-LED, ein ELKO zuviel, Fehler 1µF am MAX232 statt 100nF behoben, richtiger C wird mitgeliefert, Aufbau komplett nach Pollin Anleitung durchgeführt, auf Anhieb fehlerfrei!
  • Bausatz 17.10.09 geliefert, grüne Betriebs-LED, zwei 100nF Kondensatoren zu wenig. Aufbau und Inbetriebnahme problemlos.
  • Bausatz 21.10.09 gekauft, grüne Betriebs-LED. Aufbau problemlos, RS232 läuft nicht. LAN läuft
  • Bausatz Nov. 09 gekauft, grüne LED, alles o.k.
  • Bausatz Nov. 09 gekauft, grüne LED, ENC28J60, MAX232 und ATmega32 fehlen, Nachlieferung nach einer Woche
  • Bausatz Nov. 09 gekauft,Bauteile komplett.Verbindungsaufbau Seriell klappt erst nach mehreren Versuchen.Problem gelöst:Spannung an MAX und Mega zu niedrig
  • Bausatz Dez. 09 gekauft, grüne LED, 100µF Kondensator fehlt, alles o.k.
  • Bausatz August 09 gekauft, alle teile da nach Einstellen der fusebits lief alles perfekt
  • Bausatz Okt. 09 gekauft, ein 100nF Kondensator und 25MHz Quarz fehlten ... hab beim lokalen Elektronikhändler keinen 25Mhz Grundton Quarz sondern nur im 3. Oberton bekommen aber mit R2.2k parallel zum Quarz schwingt er in der Schaltung schön bei 25Mhz. Mit 1µF am MAX232 funktioniert jetzt auch die RS232.
  • 2x Bausatz Feb. 10 gekauft, bei beiden fehlten 7805, L1+L2 je 100µH sowie 4x falscher Wert Kondensator an Max232 vorhanden. Fehlende Bauteile nachgelötet und Funktion getestet. Hat alles einwandfrei funktioniert!!!
  • Bausatz März. 10 gekauft, RS232 Printbuchse fehlt, dafür 1x 10pol Wannenstecker zuviel. Grüne LED statt Rot. Funktioniert ansonsten einwandfrei.
  • Bausatz Jan. 10 gekauft, gelbe LED statt rot, C14...C17: 10uF, weder seriell noch via Ethernet Konnektivität. Nach Austausch von C14-C17 gegen 1uF, wenigstens serielle Kontaktaufnahme möglich, kein Ethernet auch nach Flash von 1.03 mit NetServer.
  • Bausatz Feb. 10 gekauft, Spannungsregler LM317T fehlte
  • Bausatz März 10 gekauft, gelbe statt rote LED geliefert, aber Aufbau und inbetriebnahme lt. Handbuch ohne Probleme
  • Bausatz März 10 gekauft und gelbe statt rote LED geliefert, funzt wunderbar gemäß Anleitung
  • Bausatz April 10 gekauft und gelbe statt rote LED geliefert, ADM232LJN statt MAX232 - Funktion erst nach Ersetzung des ADM durch nen MAX
  • Bausatz April 10 gekauft und gelbe statt rote LED geliefert, ADM232LJN statt MAX232 - funktionierte sofort auch mit dem ADM232LJN.
  • Bausatz April 10 gekauft wurde mit grüner statt roter LED Ausgeliefert
  • Bausatz Juni 10 gekauft: wurde mit grüner statt roter Netz-LED ausgeliefert, 2x 22pF Kerko zuviel
  • Bausatz August 10 gekauft: komplett und sofort funktioniert
  • Bausatz Juli 10 gekauft: 2 Quarze mit 16 MHz geliefert, statt 1x 16MHz und 1x25MHz.

Andere Software für den Client-PC

NetIOLib

In C# geschriebene Bibliothek zur Ansteuerung der Platine im Orginalzustand. Inkl. Beispielsoftware und Quellcode (GNU GPL)


DLL: Download-Link Source: Download-Link

ControlIO

Einfache Bibliothek zur Ansteuerung mit Originalfirmware. http://www.mikrocontroller.net/topic/149695

JAVA Lib

Einfache Java-Bibliothek zur Ansteuerung mit Originalfirmware. http://son.ffdf-clan.de/?path=forumsthread&threadid=611

Andere Software statt der Originalsoftware von Pollin

Die Umrüstung auf einen Webserver durch Austausch der Software (und ev. des ATmega32) bietet sich an. Kleiner Hinweis dabei: wenn zum Flashen ein ISP-Adapter verwendet wird, diesen unbedingt vor dem Start der neuen Software abziehen! Der ISP arbeitet nämlich über dieselbe SPI-Schnittstelle über die auch der ENC28J60 angesteuert wird. Ein eventuell noch angeschlossener, wenn auch passiver ISP-Adapter stört diese Kommunikation, d.h. das Programm an sich scheint zu laufen, aber die Ethernet-Schnittstelle funktioniert nicht.

Bascom Version von Hütti

(Quelle: http://bascom-forum.de/index.php/topic,1781.45.html ) dort am Ende der Seite.

Ben's Bascom Quellcode

(Quelle: http://members.home.nl/bzijlstra/software/examples/enc28j60.htm )

Muss aber für Bascom 1.11.9.3 angepasst werden, siehe Code von Hütti !

U. Radigs Webserver

Angepasster Sourcecode von U.Radig: http://www.mikrocontroller.net/attachment/40027/Webserver_MEGA32.hex oder selbst anpassen: Ändere im File ENC28J60.H

#define ENC28J60_PIN_SS    3
#define ENC28J60_PIN_CS    4

(Quelle: http://www.mikrocontroller.net/topic/109988#988386)

Temporären Dateien (*.d, *,lst,*.o) vorher im Verzeichnis löschen make clean, damit neu compiliert wird.

IP: 192.168.0.99
User: admin
Pass: uli1

Den orginal SourceCode gibt's übrigens hier:http://www.ulrichradig.de/home/index.php/avr/eth_m32_ex

Bei den Fuses BOOTRST ausschalten, da die Software keinen Bootloader enthält.

Wer gerne als Link-LED die grüne nutzen möchte (U.Radig-Source)

enc28j60.c Zeile 150

"enc28j60_write_phy(ENC28J60_PHY_PHLCON, 0x347A)

Wert 0x347A in 0x374A ändern

(Quelle: http://www.mikrocontroller.net/topic/109988#994943)

IP: 192.168.1.90
User: admin
Pass: tim
Test: http://beitz-online.dyndns.org
Test: http://pieper-online.dyndns.org

Weiterentwicklung des Radig-Codes von RoBue:
- 1-Wire-Unterstützung (Anschlus an PORTA7)
- PORTA0-3 digitaler Eingang (ein/aus)
- PORTA4-6 analoger Eingang (0 - 1023)
- LCD an PORTC
- Schalten in Abhängigkeit von Temperatur und analogem Wert
- (Teilweise) Administration über Weboberfläche
- Erweiterung des cmd-Befehlsatzes für telnet/rs232
Gedacht ist der Einsatz des AVR-NET-IO-Bausatzes für Heizungs- oder Haussteuerung)

Test: http://avrboard.eluhost.de/

(Quelle:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/43307/AVR-NET-IO_RoBue_V1.3.zip
http://www.mikrocontroller.net/attachment/44569/AVR-NET-IO_RoBue_V1.4.zip
http://www.mikrocontroller.net/attachment/46720/AVR-NET-IO_RoBue_1.5-final_hoffentlich_.zip)

Bei der Ver 1.5 sind die Ports PD2+3 fürs 4bit LCD (Ext.) vertauscht ! Gruß B.P

Simon Ks Webserver (uip-Stack)

Angepasster Sourcecode von Simon K: http://www.mikrocontroller.net/attachment/39939/uWebSrv.zip IP: 192.168.0.93:8080

Ethersex Server

http://www.ethersex.de - Einfach für atmega32 compilieren und funktioniert.

Oder hier ein Firmware Image passend für das Pollin Net-IO mit eingebautem Webserver und Beispieldateien im Flash bauen lassen und flashen (firmware-builder). Einfacher geht´s nimmer. :-)

Etherrape Server

http://www.lochraster.org/etherrape/

ist in jedem Fall hier auch zu erwähnen zumal es sich beim etherrape um das Ursprungsprojekt von ethersex handelt. Es scheint aber bei der Weiterentwicklung wenig zu passieren. Ausführliche Dokumentation findet sich unter http://wiki.lochraster.org/wiki/Etherrape

Mini SRCP Server (kommerziell, Closed-Source)

Damit wird die Platine zu einer Modellbahnsteuerung, die über das Netzwerkprotokoll SRCP mit verschiedenen Programmen gesteuert werden kann.

Infoseite zur Hardware und das zugrundeliegende Digitalprojekt.

AvrArtNode

Hiermit kann die Platine zu einem Art-Net Node werden, mit dem sich ein DMX-Universe über Ethernet übertragen lässt. Basiert auf den Quellen von Ulrich Radig.

Dokumentation: Art-Net-Node für 25 Euro

Webserver von G. Menke

Ein Webserver (basierend auf den Sourcen von U. Radig), der so angepasst ist, dass alle Ein- und Ausgänge wie bei der originalen Pollin-Software genutzt werden können (8xDIGOUT, 4xDIGIN, 4xADIN). Der Webserver kann daher direkt auf das Net-IO geladen werden. Im ZIP-File sind ein ReadMe und alle C-Sourcen enthalten. Download: Webserver mit passender IO

OpenMCP

Tolles Projekt, welches viele Features bietet und stabil läuft. Hervorzuheben ist die Übersichtlichkeit der Programmteile/Module und die vielleicht nicht ganz komplette Dokumentation. Man merkt das viel Arbeit und Liebe in diesen Projekt steckt. Herausgekommen ist dabei eine einfach zu handhabende Entwicklungsumgebung. Anfänger können, dank des gut durchdachten CGI-System welches sich um alle wichtigen Sachen kümmert, leicht eigene CGI implementieren. Alle Ausgaben erfolgen nur mit printf über die Standardausgabe und werden automatisch richtig per Netzwerk übertragen, dadurch ist es auch für den Anfänger recht gut geeignet, da man sich nicht mit der Netzwerkprogrammierung auseinander setzen muss.

Die Software belegt im Moment (Stand Juli 2010) ca. 55 Kb im Flash, so dass man das Board mit einem grösseren µC (z.B. ATMega644) aufrüsten muss.

Projekt und Doku

Der Autor stellt zwei über das Internet erreichbare Testboards bereit unter http://www.neo-guerillaz.de:81 und http://www.neo-guerillaz.de:82 die beide unter OpenMCP laufen, je auf einen AVR-NETIO mit einem ATmega644 und dem eigentlichen Board mit einem ATmega2561. Zusätzlich ist gerade eine Version für das myAVR in Arbeit die schon ordentlich Fortschritte macht.

ENC28J60 I/O-Webserver von Thomas Heldt

Ein Modul-Webserver (Softwarekompatibel zum Pollin Webserver), der durch div. Module erweitert werden kann, Software in Bascom basierend auf dem Code von Ben Zijlsta wurde erweitert und angepasst:

Projekt und Software

Siehe auch