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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeitszeugnis - bitte ansehen


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Autor: Tekker (Gast)
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Hallo, ich habe kürzlich mein Arbeitszeugnis bekommen, was meint ihr?


Herr ..., geb. am ..., war bei uns von ... bis ... als Elektriker tätig. 
Folgende Aufgaben gehörten zu seinem Tätigkeitsbereich: ...(folgt genaue 
Beschreibung der Tätigkeit):

- .........

Er hat sich stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben 
zufriedenstellend zu erledigen.

Herr ... war stets pünktlich. Durch sein geselliges Wesen hat er zur 
Verbesserung des allgemeinen Betriebsklimas beigetragen. Dabei bewies er 
viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer Mitarbeiter. Außerdem 
machte er etliche Verbesserungsvorschläge.

Wir haben uns von Herrn ... einvernehmlich getrennt.

Autor: Michael H. (Gast)
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Jetzt ernsthaft?!? Willst Du nicht trollen? Okay, ich geh mal vom guten 
in Dir aus.

Tekker schrieb:
>
> Er hat sich stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben
> zufriedenstellend zu erledigen.
6. Du hast es nicht geschafft, deine Arbeit zu erledigen.
>
> Herr ... war stets pünktlich. Durch sein geselliges Wesen hat er zur
> Verbesserung des allgemeinen Betriebsklimas beigetragen.
6. Du hast zuviel gequatsch.

> Dabei bewies er viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer Mitarbeiter.
6. Du hast dich in angelegenheiten anderer eingemischt.

>Außerdem machte er etliche Verbesserungsvorschläge.
6. Du motzt nur.

Autor: Nop (Gast)
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Michael H. schrieb:

Das OP ist zwar getrollt, aber trotzdem:

>> Durch sein geselliges Wesen hat er zur
>> Verbesserung des allgemeinen Betriebsklimas beigetragen.
> 6. Du hast zuviel gequatsch.

Falsch, gemeint ist ein Alkoholproblem.

>> Dabei bewies er viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer Mitarbeiter.
> 6. Du hast dich in angelegenheiten anderer eingemischt.

Falsch, gemeint ist sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.

Autor: Helmut L. (helmi1)
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Tekker schrieb:
> Hallo, ich habe kürzlich mein Arbeitszeugnis bekommen, was meint ihr?

Tekker schrieb:
> Durch sein geselliges Wesen hat er zur
> Verbesserung des allgemeinen Betriebsklimas beigetragen.

War nie abgeneigt den ganzen Tag zu quatschen und die Kollegen von der 
Arbeit abzuhalten. Kurz: Ausser quatschen hat er nicht viel gebracht.

Tekker schrieb:
> Er hat sich stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben
> zufriedenstellend zu erledigen.

Er hat sich zwar bemueht, es gelang ihn aber nicht immer.

Tekker schrieb:
> Dabei bewies er
> viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer Mitarbeiter.

Er hat sich mehr mit den anderen befasst als die ihm zu getragene 
Arbeit.

Tekker schrieb:
> Wir haben uns von Herrn ... einvernehmlich getrennt.

Kurz um, das schmeist du am besten weg.

Endlich ist er weg.

Autor: Migel C. (migelchen)
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Hallo,

dieses "Arbeitszeugnis" ist einfach nicht ernstzunehmen.
Jeder, der auch nur ansatzweise schonmal ein Arbeitszeugnis von Weitem 
gesehen hatte, weiß, dass dieses Zeugnis ein Haufen Müll ist.
Die gröbsten Klassiker der erdenklich schlechten Zeugnisfloskeln ist 
darin verbaut.

> Tekker schrieb:
>> Durch sein geselliges Wesen hat er zur
>> Verbesserung des allgemeinen Betriebsklimas beigetragen.

Lenkt sich und andere durch seine geschwätzige Art von der Arbeit ab.

> Tekker schrieb:
>> Er hat sich stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben
>> zufriedenstellend zu erledigen.

Inkompetent und lernresistent
Schafft es nicht, seine zugetragenen Aufgaben zufriedenstellend 
abzuarbeiten.

> Tekker schrieb:
>> Dabei bewies er
>> viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer Mitarbeiter.

Jemand, der sich unangebrachterweise in die Belange anderer einmischt 
und so für ein schlechtes Arbeitsklima sorgt.

> Tekker schrieb:
>> Wir haben uns von Herrn ... einvernehmlich getrennt.

Einvernehmlich heißt nicht, dass man sich im generell Guten getrennt 
hat.


Ich habe schon viele gute und schlechte Arbeitszeugnisse gesehen und die 
Wahrscheinlichkeit, dass dieses hier ein echtes Arbeitszeugnis ist, 
tendiert gegen Null.

"At least you tried"
(Das gilt für den Beitrag des TO als auch für den Inhalt seines 
angeblichen Arbeitszeugnisses)

Gruß
Migelchen

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Autor: Tekker (Gast)
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Das ist nicht getrollt.... das zeugnis habe ich wirklich so bekommen...
Muss ich wohl nochmal versuchen mit meinem Chef zu reden...

Autor: Migel C. (migelchen)
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Tekker schrieb:
> Das ist nicht getrollt.... das zeugnis habe ich wirklich so
> bekommen...
> Muss ich wohl nochmal versuchen mit meinem Chef zu reden...

Wenn dem wirklich so ist, wäre eine Rücksprache mit dem Chef 
empfehlenswert samt einer direkten Forderung auf Änderung des 
Zeugnisses.
Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gibt es (meiner Meinung nach) 
eine Frist von 6 Monaten, in denen man Änderungen des Arbeitszeugnisses 
fordern kann, bis es einem "gefällt" oder man nicht mehr merkt, dass es 
immernoch schlecht ist. :)

Aber wenn das Zeugnis wirklich echt ist, warum hast du das denn nicht 
schon selbst erkannt?
Das sticht einem doch direkt ins Auge, dass das Mist ist. :/
Ist das dein allererstes Arbeitszeugnis?


Gruß
Migelchen

Autor: Rolf B. (falker)
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bei diesem Zeugnis würde ich eine Umschulung zum Halbkreisingenieur
empfehlen.

Zu trolllastig

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Rolf B. schrieb:
> Halbkreisingenieur

Das nennt man heute Bachelor.

Autor: Tekker (Gast)
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Migel C. schrieb:
> Aber wenn das Zeugnis wirklich echt ist, warum hast du das denn nicht
> schon selbst erkannt?
> Das sticht einem doch direkt ins Auge, dass das Mist ist. :/
> Ist das dein allererstes Arbeitszeugnis?

es ist mein erstes Zeugnis...

Cyblord -. schrieb:
> Rolf B. schrieb:
>> Halbkreisingenieur
>
> Das nennt man heute Bachelor.

Ich habe schon einen Technieker

Autor: Nikolaus (Gast)
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Nop schrieb:
>>> Dabei bewies er viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer Mitarbeiter.
>
> Falsch, gemeint ist sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.


Ist das echt so?
Kannte ich bislang so nicht.

VG

Autor: Migel C. (migelchen)
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Nikolaus schrieb:
> Ist das echt so?
> Kannte ich bislang so nicht.
>
> VG

Ist es auch nicht.
Im Allgemeinen bezeichnet ein geselliges Verhalten in Arbeitszeugnissen 
schon irgenwo eine Belästigung, aber nicht zwangsweise auf sexueller 
Basis.
Das pauschal zu behaupten, ist albern, da es im Vergleich zu den anderen 
Möglichkeiten eher kaum vorkommt.
In den meisten Fällen geht es um eine Belästigung im Sinne des unnötigen 
Ablenkens von der Arbeit durch Privatgespräche.

Gruß
Migelchen

Autor: Migel C. (migelchen)
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Tekker schrieb:
> Migel C. schrieb:
>> Aber wenn das Zeugnis wirklich echt ist, warum hast du das denn nicht
>> schon selbst erkannt?
>> Das sticht einem doch direkt ins Auge, dass das Mist ist. :/
>> Ist das dein allererstes Arbeitszeugnis?
>
> es ist mein erstes Zeugnis...
>
> Cyblord -. schrieb:
>> Rolf B. schrieb:
>>> Halbkreisingenieur
>>
>> Das nennt man heute Bachelor.
>
> Ich habe schon einen Technieker

*Techniker...

Und "schon" einen Techniker zu haben, ist relativ und kommt darauf an, 
wie alt du bist und wie dein bisheriger beruflicher Werdegang aussieht.
Wenn du 30 und ein frischer Techniker bist und dein erstes 
Arbeitszeugnis erhalten hast, ist das in vielen Augen wohl eher weniger 
positiv.

Deine "Eingangsfrage bzw. -bitte" ist ja jetzt beantwortet.
Geh zu deinem alten Arbeitgeber und fordere eine Änderung deines 
Arbeitszeugnisses, sofern es nicht schon längert als ein halbes Jahr her 
ist.
MAnche machen dies auch dann noch aus Sympathiegründen, aber bei dem 
Zeugnis ist es mit Sympathie zwischen AG und AN wohl nicht weit her.

Gruß
Migelchen

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Tekker schrieb:
> genaue Beschreibung der Tätigkeit
Das dürfte dann das einzig positive an diesem gefakten Zeugnis sein. Das 
macht eine 6+ draus. Denn eine richtige 6 wäre es, wenn keine 
ausführliche Tätigkeitsbeschreibung enthalten wäre.
Aber das wiederspricht sich eh', denn nach diesem Zeugnis hast du 
sowieso nichts getan oder zu Wege gebracht...

Nikolaus schrieb:
> Nop schrieb:
>>>> Dabei bewies er viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer
>>>> Mitarbeiter.
>> gemeint ist sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.
> Kannte ich bislang so nicht.
Ich auch nicht. Ganz offensichtlich wäre es aber, wenn von "Kolleginnen" 
oder "Mitarbeiterinnen" gesprochen würde.

Im Übrigen deutet der Gebrauch des Wortes "Mitarbeiter" auf einen Fake 
hin, denn ein "Chef" hat "Mitarbeiter". Ein "Mitarbeiter" hat aber nur 
"Kollegen und Vorgesetzte".

http://www.jobworld.de/bewerbungstipps/arbeitszeugnis/sozialverhalten-gegenueber-internen.html
http://www.jobworld.de/bewerbungstipps/arbeitszeugnis/sonstiges-sozialverhalten.html

Autor: Derdickebärauswanneeickel (Gast)
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Migel C. schrieb:
> *Techniker...

Wer jetzt noch nicht den Troll erkennt hat einfach zu viel Freizeit und 
das Bedürfnis hier zu posten

Autor: Cyborg (Gast)
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Tekker schrieb:
> Ich habe schon einen Technieker

Der wurde dir wohl hinterher geworfen? Sicher kann man sich
mal vertippen, aber bei so was, worauf man eigentlich stolz
sein sollte, doch wohl nicht. Immerhin ist mit dem Techniker
auch die Hochschulreife, also das Fachabitur mit inbegriffen.
Die reinste Schande wäre das.

Autor: Flachpfeife (Gast)
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Die so formulierten Zeugnisse sind eigentlich eher dazu da, dass der 
Chef nicht die Hosen runterlassen muss.

Nehmen wir einen Mitarbeiter, mit Output Null, ist haeufig krank, dh er 
kommt nie am Montag, Freitag auch selten, und was er anpackt ist nachher 
kaputt.

Wie soll man das als Chef bewerten ? Wie soll er rechtfertigen so eine 
Flachpfeife je beschaeftigt zu haben.

Autor: Cyborg (Gast)
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Flachpfeife schrieb:
> Wie soll man das als Chef bewerten ? Wie soll er rechtfertigen so eine
> Flachpfeife je beschaeftigt zu haben.

Na Vorsicht, bekanntlich stinkt der Fisch immer vom Kopf her.
So einen omnipotenten Wichtigtuer hatte ich auch mal. Nach meinen
Beobachtungen sind mindestens 50% reine Egoisten die ihre Stellung
gar nicht verdient haben. Kompetente soziale Personalführung gleich
Null. Zum Glück musste ich da nur kurz aushalten.

Autor: Manfred (Gast)
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Cyborg schrieb:
> Tekker schrieb:
>> Ich habe schon einen Technieker
>
> Der wurde dir wohl hinterher geworfen? Sicher kann man sich
> mal vertippen, aber bei so was, worauf man eigentlich stolz
> sein sollte, doch wohl nicht. Immerhin ist mit dem Techniker
> auch die Hochschulreife, also das Fachabitur mit inbegriffen.
> Die reinste Schande wäre das.

Dann unterstellen wir mal, dass das Arbeitszeugnis echt ist und die 
Realität abbildet, fertig!

Autor: Rolf B. (falker)
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Cyblord -. schrieb:
> Rolf B. schrieb:
>> Halbkreisingenieur
>
> Das nennt man heute Bachelor.

das nannte man früher Straßenfeger

Autor: Adrian Bergmann (Gast)
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Auch wenns ein Trollversuch ist, scheinen ja ne Menge Halbwahrheiten zu 
kursieren. Ich kläre das jetzt mal auf:

Tekker schrieb:
> Herr ... war stets pünktlich.

Das ist eine gängige Formulierung, die absolute Nullnummern 
kennzeichnet: Das einzig positive, was man über ihn sagen kann, ist, 
dass er pünktlich ist (Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die 
keiner expliziten Erwähnung bedarf)

> Er hat sich stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben
> zufriedenstellend zu erledigen.

'Bemüht' bedeutet: Er war mit den Aufgaben überfordert, er hat sie nicht 
zufriedenstellend erledigt.

> Durch sein geselliges Wesen hat er zur
> Verbesserung des allgemeinen Betriebsklimas beigetragen.

Er kam gelegentlich betrunken zur Arbeit, bzw. hat dort getrunken. 
Stünde dort noch ein 'stets', imliziert das: Der Mitarbeiter ist ein 
Alkoholiker.

> Dabei bewies er viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer Mitarbeiter.

Das bedeutet nicht 'er ist geschwätzig', sondern es geht eindeutig 
darum, dass er Mitarbeitern gegenüber sexuelle Annäherungsversuche 
unternommen hat.

> Außerdem
> machte er etliche Verbesserungsvorschläge.

Wenn dazu kein Satz wie '..., die zu einer deutlichen Verbesserung des 
Betriebsablaufs führten' folgt, bedeutet das: Querulant, Besserwisser.

> Wir haben uns von Herrn ... einvernehmlich getrennt.

Fehlen weitere Erläuterungen zu den Gründen, bedeutet das: Er wurde 
gefeuert oder dem AN wurde die Kündigung zumindest nahegelegt.


Meine Lieblingsformulierung hat der Threadersteller sogar vergessen:
"Der bewegliche Mitarbeiter hat alle Aufgaben stets in seinem und im 
Firmeninteresse gelöst."

Autor: Tekker (Gast)
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nun seit mal nicht so hart zu mir.
es passen fiele Sachen nicht, die ihr genannt habt.
Ich werde wohl nochmal mit meinem chef reden und euch berichten.

Autor: Karl O. (knorke)
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Das ist doch von hier zusammenkopiert:
http://www.ra-kassing.de/arbeit/zeugnis/azggehei.htm

Autor: Karl O. (knorke)
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Autor: Eggard (Gast)
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Karl O. schrieb:
> Nein, sogar komplett:
> 
http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/frameset.htm?http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/arbeitszeugnis/arbeitszeugnis_mangelhaft.htm
>
> Troll.

Das muß doch nichts heißen, Tekker's Chef kann genauso das Zeugnis 
kopiert haben - ist auch leichter als selbst etwas zu formulieren.

Autor: Cyborg (Gast)
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Tekker schrieb:
> nun seit mal nicht so hart zu mir.
Das nennt du hart?
> es passen fiele Sachen nicht, die ihr genannt habt.
Genau, untaugliche Rechtschreibung fehlt noch. "fiele" statt viele.
> Ich werde wohl nochmal mit meinem chef reden und euch berichten.
Wenn der dir überhaupt ein Gespräch anbietet. Besser wäre nen Anwalt.
Leider wird dir das alles nichts nützen, weil die Schönfärberei
von den Arbeitsgerichten ja so verlangt wird. Wenn ein neuer
Arbeitgeber Tacheles wissen will, dann ruft er deinen Chef an
und lässt sich erzählen, was du für ne Type bist. Machen kannst du
dagegen nichts, es sei denn, du lässt das AZ weg und lässt dir
eine passende Ausrede einfallen, nur fragen die Firmen praktisch
immer nach dem letzten AG, hast damit die A-karte gezogen und bist
ein Dauer-H4-Kandidat.
Mach das beste draus oder such dir eine Firma aus zu der du eine
gute Beziehung knüpfen kannst. Mit einer schriftlichen Bewerbung
kommst du nicht weit.

Autor: Zocker_50 (Gast)
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> Tekker schrieb:
>
> Er hat sich stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben
> zufriedenstellend zu erledigen.

Bist schlicht und einfach eine Null

> Herr ... war stets pünktlich. Durch sein geselliges Wesen hat er zur
> Verbesserung des allgemeinen Betriebsklimas beigetragen.

Immer zu spät gekommen und dan noch die Klappe aufgerissen.

> Dabei bewies er viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer
> Mitarbeiter.

Vom Tuten und Blasen keine Ahnung aber überall mitreden und unruhe 
stiften.

> Außerdem machte er etliche Verbesserungsvorschläge.

Alles besser gewust, nichts besser gemacht.

Am besten benutzt du den Kopf und die Fußzeile und machst den Rest neu. 
Dürfte doch kein Problem sein, oder ?

Autor: Tekker (Gast)
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Hallo, ich habe mit meinem chef gesprochen und mit Anwald gedroht.
Jetzt habe ich folgendes Zeugnis bekommen, was meint ihr?

Arbeitszeugnis

Herr ... ..., geboren am ... in ..., war vom ... bis ... als Elektriker 
im Bereich ... in unserem Unternehmen beschäftigt.

Beschreibung der Tätigkeiten....

Er verfügt über ein äußerst umfassendes und hervorragendes Fachwissen, 
das er zur Bewältigung seiner Aufgaben stets sehr sicher und erfolgreich 
einsetzte. Herr ... hat sich innerhalb kürzester Zeit in den ihm 
gestellten Aufgabenbereich eingearbeitet. Er verfolgte die vereinbarten 
Ziele nachhaltig und mit höchstem Erfolg. Er war äußerst zuverlässig, 
und sein Arbeitsstil war stets geprägt durch sehr sorgfältige Planung 
und Systematik. Dabei war er auch höchstem Zeitdruck und Arbeitsaufwand 
stets gewachsen. Er beeindruckte stets durch qualitativ und quantitativ 
hervorragende Ergebnisse.  Herr ... hat die ihm übertragenen Aufgaben 
stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt. Sein Verhalten 
gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Externen war stets hervorragend.

Herr ... verlässt unser Unternehmen zum .....
Wir danken Herrn ... für die stets hervorragende Zusammenarbeit und 
bedauern es sehr, ihn als Mitarbeiter zu verlieren. Für seinen weiteren 
Berufs- und Lebensweg wünschen wir ihm alles Gute und auch weiterhin 
viel Erfolg.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Tekker schrieb:
> Er verfügt über ein äußerst umfassendes und hervorragendes Fachwissen
... hat aber sonst keine Ahnung.
> hat sich innerhalb kürzester Zeit in den ihm gestellten Aufgabenbereich
> eingearbeitet
... den aber nicht hinterfragt oder gar über den Tellerand 
hinausgeschaut.
> Er verfolgte die vereinbarten Ziele nachhaltig
... und nur die!

Aber sonst: für einen Troll ein nettes Zeugnis...

BTW: Tekker, Eggard, einigt euch auf 1 Namen.
Siehe die Nutzungsbedingungen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Cyborg (Gast)
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Tekker schrieb:
> Herr ... hat die ihm übertragenen Aufgaben
> stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.

Was sagen denn die sonstigen Zeugnisse, vor allem, die
der Berufsschule?
Gewöhnlich bedeutet das eine Eins, nur ist die auch verdient?
Dann werden die Ansprüche und der Argwohn beim neuen AG gleich
höher geschraubt. Ein Gut würde reichen und wäre auch zu
rechtfertigen. (Gut = stets vollen, oder nur vollsten, ohne stets,
siehe Zeugniscodes).

Dr. A. Fissur schrieb im Beitrag #4869011:
> Na dann hat sich das Gespräch doch gelohnt. :)

Nicht wirklich.
Für die Arbeitgeber, die dann mit dem alten Arbeitgeber (durch
das Zeugnis)Rücksprache halten, wird das noch viel lohnender.
Wenn so ein Zeugnis einen Mitarbeiter zu sehr über den grünen
Klee lobt, um ihn los zu werden, kann ein neuer Arbeitgeber den
alten Arbeitgeber auf Schadenersatz verklagen oder sogar Anzeige
wegen Betrug erstatten. Keine besonders glückliche Situation.
Man wundert sich nur, dass man keinen Job mehr bekommt.

Lothar M. schrieb:
>> Er verfügt über ein äußerst umfassendes und hervorragendes Fachwissen
> ... hat aber sonst keine Ahnung.
>> hat sich innerhalb kürzester Zeit in den ihm gestellten Aufgabenbereich
>> eingearbeitet
> ... den aber nicht hinterfragt oder gar über den Tellerand
> hinausgeschaut.
>> Er verfolgte die vereinbarten Ziele nachhaltig
> ... und nur die!

Du schlägst aber auch ganz schön hart zu. Bist du so voreingenommen,
oder vom Leben bestraft? Bisschen Mitgefühl wäre nicht schlecht.

Autor: Weitermachen. (Gast)
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Das mit den Bewertungen hat völlig überhand genommen. Wenn man 
irgendwann nicht mehr weiß ob eine 1 nicht in Wirklichkeit eine 6 ist, 
dann kann man es gleich sein lassen.

Autor: Migel C. (migelchen)
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Tekker schrieb:
> Hallo, ich habe mit meinem chef gesprochen und mit Anwald gedroht.
> Jetzt habe ich folgendes Zeugnis bekommen, was meint ihr?

Hallo,

erst so ein massiv schlechtes Zeignis und kurz darauf eine Bewertung, in 
der der TO sonst wohin gelobt wird.
Was mir sehr merkwürdig vorkommt, ist aber der Part zum Schluss...

In Anbetracht, dass AG und AN sich in dieser Geschichte absolut nicht 
leiden können (siehe Erzählung samt erstem Zeugnis) und der eine dem 
anderen unnötigerweise mit dem Anwalt droht, wundert es mich, dass im 
zweiten Zeugnis dem AN folgendes zugesagt wird:

Tekker schrieb:
> Herr ... verlässt unser Unternehmen zum .....
> Wir danken Herrn ... für die stets hervorragende Zusammenarbeit und
> bedauern es sehr, ihn als Mitarbeiter zu verlieren. Für seinen weiteren
> Berufs- und Lebensweg wünschen wir ihm alles Gute und auch weiterhin
> viel Erfolg.

Dieser Teil ist freiwillig / optional und muss nicht in der Fülle so 
geschwollen geschrieben werden bzw. wenn man ein wenig Skepzis walten 
lässt, würde auch kein ernstzunehmender AG einem schlechten AN so eine 
Medaille anheften, wenn dieser sie gar nicht verdient hat.
Das ist also aller Wahrscheinlichkeit nach ein weiterer Versuch, die 
Fähigkeit "Unterscheidung von Fiktion und Wahrheit" der Forenmitglieder 
auf Herz und Nieren zu testen.

Gestützt wird dies natürlich durch folgendes:

#Eggard schrieb:
> Karl O. schrieb:
>> Nein, sogar komplett:
>>
> 
http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/frameset.htm?http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/arbeitszeugnis/arbeitszeugnis_mangelhaft.htm
>>
>> Troll.
>
> Das muß doch nichts heißen, Tekker's Chef kann genauso das Zeugnis
> kopiert haben - ist auch leichter als selbst etwas zu formulieren.

Und passend dazu:

Lothar M. schrieb:
> BTW: Tekker, Eggard, einigt euch auf 1 Namen.
> Siehe die Nutzungsbedingungen.



Diese Geschichte entspricht also nicht der Wahrheit und wir können alle 
wieder in Ruhe schlafen.


Viele Dank für das Miträtseln und bis zum nächsten Mal.

Ihr Jonathan Frakes :D
<SCNR>


Gruß
Migelchen

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerd (Gast)
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War nicht eben noch ein Thread mit dem gleichen Titel online?

Autor: R. (Gast)
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Eine Zeitarbeitsfirma aus Nürnberg hat mir mal in mein Zeugnis 
geschrieben:

"Herr R. konnte Kriktik geben und empfangen".

Lese ich als:

Meine Arbeit (oder Verhalten) war kritikwürdig und ich habe gemeckert.

Stimmte aber nicht. Der Arbeitgeber war mir mir unzufrieden, weil ich 
nicht für ihn weitergemacht habe.

Der Endkunde war sehr zufrieden. Hab sogar mit Krankheit 
weitergearbeitet und das kritische Projekt ins Ziel bekommen. Trotz 
nicht von mir verursachter Widrigkeiten.

Autor: Buppie's World (Gast)
Datum:

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R. schrieb:
> Hab sogar mit Krankheit
> weitergearbeitet und das kritische Projekt ins Ziel bekommen

in der Hölle gibt es einen extra Raum für Leute die krank auf Arbeit 
erscheinen
:<

Autor: Elektrofan (Gast)
Datum:

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Sie/er/es... gab sich immer Mühe, war morgens stets pünktlich,
machte nach Dienst gerne unbezahlte Überstunden, nur um sich
selbstlos-engagiert um die Verbesserung des Betriebsklimas kümmern
zu können.
Wir hoffen inständig darauf, sie/ihn/es... einmal als Kandidat/in/...
zum neuen Regierungschef unterstützen zu können.   ;-)

Beitrag #5906483 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: meckerziege (Gast)
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(Unter der Annahme, dass es kein Trollversuch ist)

Tekker schrieb:
> Hallo, ich habe mit meinem chef gesprochen und mit Anwald gedroht.
> Jetzt habe ich folgendes Zeugnis bekommen, was meint ihr?

Bei dem Zeugnis merkt der neue potentielle AG vermutlich, dass du mit 
Anwalt gedroht hast und es stark optimiert wurde. Genauso für die Tonne, 
Arbeitszeugnisse sagen doch heutzutage nichts mehr aus...

Autor: Zocker_55 (Gast)
Datum:

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> Re: Arbeitszeugnis - bitte ansehen

Noch eins !

Autor: Dr.Who (Gast)
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meckerziege schrieb:
> Genauso für die Tonne,
> Arbeitszeugnisse sagen doch heutzutage nichts mehr aus...

Genauso wie die Klischee-verseuchten Stellenbeschreibungen, die
nicht mal entfernt Aussagekräftig sind.
Trotzdem arbeiten Personaler mit Methoden wie aus der Steinzeit,
munter damit weiter.
Wenn man sich deren Ergüsse mal genau durch liest, braucht man
eigentlich nur die Daten an die schicken, die sich auch aus
der Beschreibung herauslesen lassen. Alle anderen Daten sind
überflüssig.

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