mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Wichtig! Eildemos wegen Artikel 13 und Internet..


Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
19 lesenswert
nicht lesenswert
Da Kräfte wie ein gewisser Herr Weber von der CSU gerade dabei sind uns 
das Internet kaputt zu machen bitte ich Euch um Euer Engagement.

Die Uhrheberrechts-Lobbyisten versuchen die Abstimmung über Artikel 13 
vor zu verlegen um den für den 23. März angekündigten EU-weiten 
Protesten zuvor zu kommen.

Mehr zu diesem miesen Trick hier:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/artikel-13-csu-weber-an-der-spitze-der-eu-trickser/

In Berlin, Köln, Frankfurt,München,Stuttgart,Hannover und Magdeburg 
finden deshalb heute Eildemonstrationen statt, schaut Euch dazu das 
Video von Julia Reda im Link an.

Wo und wann die Demos stattfinden sehr Ihr hier bei Change.org:


https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter-artikel13-saveyourinternet


..Entschuldigung, das ist wichtig.

Gruß,

Holm

(flaschen (doppelten) Link korrigiert)

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk B. (falk)
Datum:

Bewertung
-27 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Da Kräfte wie ein gewisser Herr Weber von der CSU gerade dabei sind uns
> das Internet kaputt zu machen bitte ich Euch um Euer Engagement.
>
> Die Uhrheberrechts-

Die der Uhrmacher?

> ..Entschuldigung, das ist wichtig.

Das interessiert die Masse so oder so nicht.

Autor: Hennig W. (hennigwichmann)
Datum:

Bewertung
7 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> ..Entschuldigung, das ist wichtig.

Darf man erfahren, wo du demonstrierst?

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Hennig W. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> ..Entschuldigung, das ist wichtig.
>
> Darf man erfahren, wo du demonstrierst?

Gar nicht. Ich habe 230km bis Berlin und muß noch arbeiten. Bei einer 
Demo in Chemnitz, Leipzig oder Dresden hätten wir uns treffen können.

Gruß,
Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Falk B. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Da Kräfte wie ein gewisser Herr Weber von der CSU gerade dabei sind uns
>> das Internet kaputt zu machen bitte ich Euch um Euer Engagement.
>>
>> Die Uhrheberrechts-
>
> Die der Uhrmacher?
>
>> ..Entschuldigung, das ist wichtig.
>
> Das interessiert die Masse so oder so nicht.

Danke Falk für Deine wichtigen Anmerkungen.

Gruß,

Holm

Autor: Hennig W. (hennigwichmann)
Datum:

Bewertung
9 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Gar nicht. Ich habe 230km bis Berlin und muß noch arbeiten.

Und ich dachte schon, es wäre für dich wirklich wichtig.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Laß Dich mal bitte genauer aus Henning, wie sähe das Deiner Ansicht nach 
aus, wenn es wirklich wichtig wäre? (Es ist ja nicht das ich Dir 
unterstellen würde das Du mir nur ans Bein pinkeln möchtest und es 
deshalb völlig egal gewesen wäre was Du für eine Antwort erhalten 
hättest, also nur auf der suche nach einem Grund bist, deswegen gebe ich 
Dir explizit Dir die Möglichkeit Deine Meinung hier frei zu entfalten..)

Gruß,
Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Hennig W. (hennigwichmann)
Datum:

Bewertung
7 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> wie sähe das Deiner Ansicht nach
> aus, wenn es wirklich wichtig wäre?

Dass du teilnimmst. Aber vom Sofa aus ist es eben einfacher.

Holm T. schrieb:
> deswegen gebe ich
> Dir explizit Dir die Möglichkeit Deine Meinung hier frei zu entfalten..)

Habe ich jetzt verpasst, daß du neuerdings Eigentümer des Forums bist?!

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Hennig W. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Gar nicht. Ich habe 230km bis Berlin und muß noch arbeiten.
>
> Und ich dachte schon, es wäre für dich wirklich wichtig.

Wem es hinreichend wichtig ist, der demonstriert notfalls in der Nähe 
seines Aufenthaltsortes. Falls sich weitere Teilnehmer anschließen, wird 
er die Versammlung eben ad hoc anmelden müssen. Das geht ganz locker 
beim Einsatzleiter der Polizei vor Ort. Der kann sich dann auch um die 
Sicherung der Versammlung kümmern.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Cool. Persönliche Attacken gegen den Überbringer um den Wert der 
überbrachten Nachricht zu schmälern. Sehr beeindruckend.

Autor: Hennig W. (hennigwichmann)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Sehr beeindruckend.

Du meinst genauso beeindruckend wie gegen fast alles und jeden zu holzen 
und im Forum den Rächer der Enterbten und Unterdrückten wider die 
korrupten "linken" Politiker zu geben.

Und dann sind 230 km Fahrt zur Verteidigung der Freiheit zu viel. So was 
nennt man Salonrevoluzzer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Revoluzzer

Zugegeben, die politische Ausrichtung ist diametral.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-10 lesenswert
nicht lesenswert
Hennig W. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> wie sähe das Deiner Ansicht nach
>> aus, wenn es wirklich wichtig wäre?
>
> Dass du teilnimmst. Aber vom Sofa aus ist es eben einfacher.

Oh, auf dem Sofa habe ich i.A. kein Internet, Du aber scheinst die 
Sachlage vom Sofa zu beurteilen. Bist Du vielleicht ein Hartzi?
>
> Holm T. schrieb:
>> deswegen gebe ich
>> Dir explizit Dir die Möglichkeit Deine Meinung hier frei zu entfalten..)
>
> Habe ich jetzt verpasst, daß du neuerdings Eigentümer des Forums bist?!

Eigentümer des Threads.

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-7 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Hennig W. schrieb:
>> Holm T. schrieb:
>>> Gar nicht. Ich habe 230km bis Berlin und muß noch arbeiten.
>>
>> Und ich dachte schon, es wäre für dich wirklich wichtig.
>
> Wem es hinreichend wichtig ist, der demonstriert notfalls in der Nähe
> seines Aufenthaltsortes. Falls sich weitere Teilnehmer anschließen, wird
> er die Versammlung eben ad hoc anmelden müssen. Das geht ganz locker
> beim Einsatzleiter der Polizei vor Ort. Der kann sich dann auch um die
> Sicherung der Versammlung kümmern.

Gute Idee, und wo genau hast Du das getan? Du bist doch sicher mit gutem 
Beispiel voran gegangen, angesichts meines mangelhaften Versuchs...

Gruß
Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-7 lesenswert
nicht lesenswert
Hennig W. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Sehr beeindruckend.
>
> Du meinst genauso beeindruckend wie gegen fast alles und jeden zu holzen
> und im Forum den Rächer der Enterbten und Unterdrückten wider die
> korrupten "linken" Politiker zu geben.


Der Mensch schließt immer von sich selbst auf Andere, wie kommt es nur 
das ich Dich nach Deiner Anfrage oben gleich genau richtig eingeschätzt 
hatte?

>
> Und dann sind 230 km Fahrt zur Verteidigung der Freiheit zu viel. So was
> nennt man Salonrevoluzzer.
>

Sowas wie Dich nennt man allerdings Dummschwätzer und Nestbeschmutzer.

> https://de.wikipedia.org/wiki/Revoluzzer
>
> Zugegeben, die politische Ausrichtung ist diametral.

Ich spare mir mal einen Link zu irgend einem Lexikon über Dummschwätzer 
und Nestbeschmutzer..

Gruß,

Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Hennig W. (hennigwichmann)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
>> Und dann sind 230 km Fahrt zur Verteidigung der Freiheit zu viel. So was
>> nennt man Salonrevoluzzer.
>
> Sowas wie Dich nennt man allerdings Dummschwätzer und Nestbeschmutzer.

Was war jetzt an der Feststellung, dass es dir offenbar zu viel ist, 
230km zu fahren, um für deine Freiheit einzustehen, falsch?

Oder wolltest du nur ein paar von deinen Schimpfworten anwenden. Welches 
Nest habe ich denn jetzt beschmutzt? Deins?

Holm T. schrieb:
> Der Mensch schließt immer von sich selbst auf Andere

Dir ist vermutlich ganz entgangen, dass so dein Vorwurf der 
Dummschwätzerei und Nestbeschmutzung auf dich zurückfällt.
Also vor dem Beschimpfen kurz nachdenken, auch wenn es dir schwerfällt 
und ungewohnt ist.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Hennig W. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>>> Und dann sind 230 km Fahrt zur Verteidigung der Freiheit zu viel. So was
>>> nennt man Salonrevoluzzer.
>>
>> Sowas wie Dich nennt man allerdings Dummschwätzer und Nestbeschmutzer.
>
> Was war jetzt an der Feststellung, dass es dir offenbar zu viel ist,
> 230km zu fahren, um für deine Freiheit einzustehen, falsch?

Das ich selbständig bin und meine Kunden bei Terminen nicht einfach 
stehen lassen kann.

>
> Oder wolltest du nur ein paar von deinen Schimpfworten anwenden. Welches
> Nest habe ich denn jetzt beschmutzt? Deins?

Dieses hier. Du ziehst das Forum in den Dreck.
>
> Holm T. schrieb:
>> Der Mensch schließt immer von sich selbst auf Andere
>
> Dir ist vermutlich ganz entgangen, dass so dein Vorwurf der
> Dummschwätzerei und Nestbeschmutzung auf dich zurückfällt.
> Also vor dem Beschimpfen kurz nachdenken, auch wenn es dir schwerfällt
> und ungewohnt ist.

Ach weißt Du, so primitiv wie Du bin ich nicht wirklich. Du begreifst ja 
nicht mal ansatzweise den Ernst der Lage und in Dein Raster in das Du 
mich pressen möchtest passe ich scheinbar "diametral" auch nicht.
Geh doch einfach und heule Dich irgendwo über mich aus. Deine 
Befindlichkeiten sind hier weder relevant noch interessant und Du bist 
mir auch nicht so wichtig das ich Deinen Reden irgend eine Art Bedeutung 
beimessen wollen würde. Du bist ganz einfach nur dumm.

Gruß,

Holm

Autor: Hennig W. (hennigwichmann)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Du ziehst das Forum in den Dreck.

Sagt der Meister der Verbalinjurien.

Holm T. schrieb:
> Das ich selbständig bin und meine Kunden bei Terminen nicht einfach
> stehen lassen kann.

Und Meister der Ausreden. Hier ganz billig das große Wort führen und 
wenn es drauf ankommt kneifen. Ganz großes Kino.

Magdeburg am 09.03. ist also für dich als hauptberuflicher 
Freiheitskämpfer auch keine Option. Termine lassen sich auch 
verschieben, wenn es angeblich wichtig ist. Aber auf dem Sofa ist es ja 
so viel bequemer.


Holm T. schrieb:
> Ach weißt Du, so primitiv wie Du bin ich nicht wirklich

Mal wieder ein Musterbeispiel der kognitiven Dissonanz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz

Autor: Helmut V. (forgoden)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Wann ist die nächste Demo in München ? Ich bezweifle zwar dass Demos 
irgendwas gegen die Diktatur bringen (siehe Frankreich), aber man kann 
da coole Leute kennenlernen.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Hennig W. schrieb:
>>> Holm T. schrieb:
>>>> Gar nicht. Ich habe 230km bis Berlin und muß noch arbeiten.
>>>
>>> Und ich dachte schon, es wäre für dich wirklich wichtig.
>>
>> Wem es hinreichend wichtig ist, der demonstriert notfalls in der Nähe
>> seines Aufenthaltsortes. Falls sich weitere Teilnehmer anschließen, wird
>> er die Versammlung eben ad hoc anmelden müssen. Das geht ganz locker
>> beim Einsatzleiter der Polizei vor Ort. Der kann sich dann auch um die
>> Sicherung der Versammlung kümmern.
>
> Gute Idee, und wo genau hast Du das getan? Du bist doch sicher mit gutem
> Beispiel voran gegangen, angesichts meines mangelhaften Versuchs...
>
Ich hatte den Vorschlag ausdrücklich auf Leute bezogen, die hinreichend 
interessiert sind. Das trifft auf mich nicht zu.

Was Du vorschützen willst, ist noch nicht ganz klar: Entweder behauptest 
Du, zu blöd zu sein, Dein eigenes Ding in Dresden oder Chemnitz 
durchzuziehen, oder Deine überbordende Courage zwingt Dich, auf jemanden 
zu warten, dem Du hinterherlaufen kannst.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-6 lesenswert
nicht lesenswert
Hennig W. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Du ziehst das Forum in den Dreck.
>
> Sagt der Meister der Verbalinjurien.
>
> Holm T. schrieb:
>> Das ich selbständig bin und meine Kunden bei Terminen nicht einfach
>> stehen lassen kann.
>
> Und Meister der Ausreden. Hier ganz billig das große Wort führen und
> wenn es drauf ankommt kneifen. Ganz großes Kino.
>
> Magdeburg am 09.03. ist also für dich als hauptberuflicher
> Freiheitskämpfer auch keine Option. Termine lassen sich auch
> verschieben, wenn es angeblich wichtig ist. Aber auf dem Sofa ist es ja
> so viel bequemer.
>
>
> Holm T. schrieb:
>> Ach weißt Du, so primitiv wie Du bin ich nicht wirklich
>
> Mal wieder ein Musterbeispiel der kognitiven Dissonanz.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz


..kannst aufhören, ich bin mit Dir fertig.

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Percy N. schrieb:
>>> Hennig W. schrieb:
>>>> Holm T. schrieb:
>>>>> Gar nicht. Ich habe 230km bis Berlin und muß noch arbeiten.
>>>>
>>>> Und ich dachte schon, es wäre für dich wirklich wichtig.
>>>
>>> Wem es hinreichend wichtig ist, der demonstriert notfalls in der Nähe
>>> seines Aufenthaltsortes. Falls sich weitere Teilnehmer anschließen, wird
>>> er die Versammlung eben ad hoc anmelden müssen. Das geht ganz locker
>>> beim Einsatzleiter der Polizei vor Ort. Der kann sich dann auch um die
>>> Sicherung der Versammlung kümmern.
>>
>> Gute Idee, und wo genau hast Du das getan? Du bist doch sicher mit gutem
>> Beispiel voran gegangen, angesichts meines mangelhaften Versuchs...
>>
> Ich hatte den Vorschlag ausdrücklich auf Leute bezogen, die hinreichend
> interessiert sind. Das trifft auf mich nicht zu.
>
> Was Du vorschützen willst, ist noch nicht ganz klar: Entweder behauptest
> Du, zu blöd zu sein, Dein eigenes Ding in Dresden oder Chemnitz
> durchzuziehen, oder Deine überbordende Courage zwingt Dich, auf jemanden
> zu warten, dem Du hinterherlaufen kannst.

Ich schütze gar nichts vor, ich bin nur als kleiner Provider unmittelbar 
betroffen und hatte heute Nachmittag einen Termin im Forschungsinstitut 
für Leder und Kuststoffbahnen gGmbh.

Ich habe hier mal nach Elektronik-bezogenen Beiträgen von Dir gesucht, 
es gibt da Nichts was über die Komplexität einer Glühlampe hinaus geht. 
Du bist ausschließlich hier um Leute zu nerven und Phrasen zu dreschen.
Rutsche mir bitte den Buckel runter.

Gruß,

Holm

Autor: Hennig W. (hennigwichmann)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> kannst aufhören, ich bin mit Dir fertig.

Und was ist jetzt mit dem Magdeburg-Termin? Keine Möglichkeit deinen 
Arsch doch noch hochzubekommen?

Du bevorzugst offenbar das bequeme und wohlfeile Gepöbel hier im Forum 
nach dem Motto "Jungs seid nicht feige, lasst mich hinter'n Baum".

So, jetzt sind wir fertig.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Hennig W. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> kannst aufhören, ich bin mit Dir fertig.
>
> Und was ist jetzt mit dem Magdeburg-Termin? Keine Möglichkeit deinen
> Arsch doch noch hochzubekommen?
>
> Du bevorzugst offenbar das bequeme und wohlfeile Gepöbel hier im Forum
> nach dem Motto "Jungs seid nicht feige, lasst mich hinter'n Baum".
>
> So, jetzt sind wir fertig.

Nein,. ich habe am 8. Geburtstag und Gäste im Haus.

Gruß,
Holm

Autor: Oliver P. (opora)
Datum:

Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Hennig W. schrieb:
> So, jetzt sind wir fertig.

Ihr hättet euren Frust besser auf der Demo rausgelassen, statt euch hier 
im Forum zu "kloppen" ;)

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-8 lesenswert
nicht lesenswert
Welchen Frust? Der Kerl perlt einfach ab. Nulpe.

Gruß,

Holm

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Hennig W. schrieb:
>> Holm T. schrieb:
>>> ..Entschuldigung, das ist wichtig.
>>
>> Darf man erfahren, wo du demonstrierst?
>
> Gar nicht. Ich habe 230km bis Berlin und muß noch arbeiten. Bei einer
> Demo in Chemnitz, Leipzig oder Dresden hätten wir uns treffen können.
>

Holm T. schrieb:
> Ich schütze gar nichts vor, ich bin nur als kleiner Provider unmittelbar
> betroffen und hatte heute Nachmittag einen Termin im Forschungsinstitut
> für Leder und Kuststoffbahnen gGmbh.
>

Hauptsache, Du selbst glaubst Dir noch ...

> Ich habe hier mal nach Elektronik-bezogenen Beiträgen von Dir gesucht,
> es gibt da Nichts was über die Komplexität einer Glühlampe hinaus geht.

Ach, weißt Du, nicht jeder muss ohne Not seinen Senf dazugeben, wenn's 
auch ohne klappt.

> Du bist ausschließlich hier um Leute zu nerven und Phrasen zu dreschen.

Du musst es ja wissen ...

> Rutsche mir bitte den Buckel runter.

Da Du ja alle meine Beiträge - einschließlich der gelöschten - gelesen 
zu haben vorgibst, sollte Dir bekannt sein, dass ich Dich schon vor 
längerer Zeit gebeten hatte, meine Beiträge einfach zu ignorieren.
Warum Du Dich trotzdem einmischst, wenn ich Hennig antworte, kann ich 
nicht wissen, will ich auch nicht.

Lass mich bitte in Ruhe!

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Hennig W. schrieb:
>>> Holm T. schrieb:
>>>> ..Entschuldigung, das ist wichtig.
>>>
>>> Darf man erfahren, wo du demonstrierst?
>>
>> Gar nicht. Ich habe 230km bis Berlin und muß noch arbeiten. Bei einer
>> Demo in Chemnitz, Leipzig oder Dresden hätten wir uns treffen können.
>>
>
> Holm T. schrieb:
>> Ich schütze gar nichts vor, ich bin nur als kleiner Provider unmittelbar
>> betroffen und hatte heute Nachmittag einen Termin im Forschungsinstitut
>> für Leder und Kuststoffbahnen gGmbh.
>>
>
> Hauptsache, Du selbst glaubst Dir noch ...

Ja, ist auch wirklich ausreichend in dem Falle.
>
>> Ich habe hier mal nach Elektronik-bezogenen Beiträgen von Dir gesucht,
>> es gibt da Nichts was über die Komplexität einer Glühlampe hinaus geht.
>
> Ach, weißt Du, nicht jeder muss ohne Not seinen Senf dazugeben, wenn's
> auch ohne klappt.
>

Natürlich, wenn man über keinerlei Sachkenntnis verfügt läßt man 
Argumente diese diese erfordern tunlichst aus, sonst blamiert man sich 
bis auf die Knochen, wie Du gerade eben.

>> Du bist ausschließlich hier um Leute zu nerven und Phrasen zu dreschen.
>
> Du musst es ja wissen ...

Das Forenarchiv weiß das, nicht ich. Alles was Du zu bieten hast ist da 
zu finden. Du bist offenbar eine Art SJW mit dem Sendungsbewußtsein 
Leute die eine zu Deiner abweichende Meinung haben, diskreditieren zu 
müssen, sachliche Argumente hast Du dazu nicht nötig.
>
>> Rutsche mir bitte den Buckel runter.
>
> Da Du ja alle meine Beiträge - einschließlich der gelöschten -

Du meinst gerade die Texte von Dir die einen Sachbezug zu diesem Forum 
haben wurden gelöscht? Das ist ja regelrecht bösartig, eine Intrige 
gegen Dich?

Lach...


>gelesen
> zu haben vorgibst, sollte Dir bekannt sein, dass ich Dich schon vor
> längerer Zeit gebeten hatte, meine Beiträge einfach zu ignorieren.
> Warum Du Dich trotzdem einmischst, wenn ich Hennig antworte, kann ich
> nicht wissen, will ich auch nicht.
>
> Lass mich bitte in Ruhe!

Keineswegs. Ich werde Dich, wenn Du in den Threads in denen ich zu Gange 
bin auftauchst und dein Gift verspritzt, jederzeit wieder angreifen und 
blos stellen, da kannst Du versichert sein.

Gruß,

Holm

Autor: Falk B. (falk)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Keineswegs. Ich werde Dich, wenn Du in den Threads in denen ich zu Gange
> bin auftauchst und dein Gift verspritzt, jederzeit wieder angreifen und
> blos stellen, da kannst Du versichert sein.

Hat du nix zu tun oder bist du nicht ausgelastet? Warum tust du dir 
diesen Schwachsinn hier an?

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
Datum:

Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Ich habe hier mal nach Elektronik-bezogenen Beiträgen von Dir gesucht

Geh mal lieber auf die Demo... da würdest Du mal was Sinnvolles tun...

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Die Uhrheberrechts-Lobbyisten

Holm T. schrieb:
> (flaschen (doppelten) Link korrigiert)

nu werd ma' nicht hibbelich...


Holm T. schrieb:
> ...und muß noch arbeiten.

das ist der Grund warum das in D nicht funktioniert.
und ich muss gestehen, mich hat man auch so weit...

wir haben alle Angst um den Job,
obwohl man mit der Fachkräftepropaganda eingelullt wird.

Die haben schon AKW gegen noch viel grössere Widerstände
ins Land gesetzt und da glaubt man wirklich wat mit
online-Petitionen oder ein büsch'n getriller in der Strasse
was zu werden?

Demos müssen noch ganz anders laufen.

Ideen für Demos hab ich aber schon.
wie wäre es mit einem Hashtag #Querstellen?

Und dann werden mal stundenweise an allen neuralgischen Punkten
die Autobahnen dicht gemacht.

nur 4 bis 5 Stellen rund um HH
und ganz Norddeutschland ist dicht.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Falk B. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Keineswegs. Ich werde Dich, wenn Du in den Threads in denen ich zu Gange
>> bin auftauchst und dein Gift verspritzt, jederzeit wieder angreifen und
>> blos stellen, da kannst Du versichert sein.
>
> Hat du nix zu tun oder bist du nicht ausgelastet? Warum tust du dir
> diesen Schwachsinn hier an?

Falk das was ich wollte habe ich erreicht. Ich wollte auf ein Problem 
aufmerksam machen.

Der Rest freilich..das ist mein persönlicher Fanclub der hier regelmäßig 
versucht mich zu diskreditieren, es ist wie hier aufgezeigt wird völlig 
egal welches Thema diskutiert wird, ob nun Dieselfahrverbote, die DUH 
oder wie hier das Zensurproblem im Internet. Die Zielscheibe bin ich 
persönlich, nicht etwa eine Meinung zu einem Sachverhalt.

Es ist also egal was ich poste, entweder ich lasse mich unterbuttern 
oder
ich bleibe standhaft, das "mir antun müssen" läßt sich offenbar nicht 
vermeiden.

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Wolfgang R. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ich habe hier mal nach Elektronik-bezogenen Beiträgen von Dir gesucht
>
> Geh mal lieber auf die Demo... da würdest Du mal was Sinnvolles tun...

Da stimme ich Dir vorbehaltlos zu, leider ist mir das momentan nicht 
möglich, weswegen ich auch um das Engagement der anderen User hier 
gebeten hatte.

Gruß,
Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Die Uhrheberrechts-Lobbyisten
>
> Holm T. schrieb:
>> (flaschen (doppelten) Link korrigiert)
>
> nu werd ma' nicht hibbelich...
>
>
> Holm T. schrieb:
>> ...und muß noch arbeiten.
>
> das ist der Grund warum das in D nicht funktioniert.
> und ich muss gestehen, mich hat man auch so weit...
>
> wir haben alle Angst um den Job,
> obwohl man mit der Fachkräftepropaganda eingelullt wird.

Naja..ich werde meinen Job nicht gleich los, mein AG bin ich ja selber,
aber ich habe erst gestern vom Sachverhalt durch eine Mail "Save The 
Internet über Change.org" <change@e.change.org>" erfahren, da lassen 
sich Termine nicht Hals über Kopf canceln.
Ich bin nun aber auch nicht unbedingt der Krawalltourist der nach 
Hamburg fährt um dort Schaufenstersheiben einzuschmeißen und Bullen 
aufzuklatschen.

>
> Die haben schon AKW gegen noch viel grössere Widerstände
> ins Land gesetzt und da glaubt man wirklich wat mit
> online-Petitionen oder ein büsch'n getriller in der Strasse
> was zu werden?

Über die Petitionen lacht sich unser Rechtsstaat kaputt, da gebe ich Dir 
Recht. Interessant und für alle Zeit aufklärend ist da das Video über 
die Anhörung von Lengsfeld und Broder, was für eine Farce..

>
> Demos müssen noch ganz anders laufen.
>
> Ideen für Demos hab ich aber schon.
> wie wäre es mit einem Hashtag #Querstellen?
>
> Und dann werden mal stundenweise an allen neuralgischen Punkten
> die Autobahnen dicht gemacht.

Funktioniert....in Frankreich.
>
> nur 4 bis 5 Stellen rund um HH
> und ganz Norddeutschland ist dicht.

Schön wärs.

Gruß,
Holm

Autor: Christobal M. (c_m_1)
Datum:

Bewertung
7 lesenswert
nicht lesenswert
Demonstrieren? Wozu? Um ignoriert und kriminalisiert zu werden?

Schaut mal wie viele "Freiheit statt Angst" Demos es gegeben hat 
(https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit_statt_Angst), und was hat es 
gebracht? Hat das die Vorratsdatenspeicherung verhindert? Nö.

Ich verstehe, dass man das Gefühl hat "etwas machen zu müssen", und nach 
einem Tag in dem man sich die Zeit genommen, irgendwo hin gefahren ist, 
und rumdemonstriert hat, hat man auch das Gefühl irgendwas "getan zu 
haben", aber in Wirklichkeit hat man sich nur ein Bad in einer Teergrube 
genommen und sich dabei abgearbeitet - und genau dafür ist sie da.

Ich denke wir müssen uns was anderes einfallen lassen, denn die uns 
zugestandenen legalen "Mittel der demokratischen Einflussnahme" sind 
wirkungslos.

Wer demonstrieren will soll ruhig gehen… aber vergesst nicht danach 
zuzuschauen wie Artikel 13 ein paar Tage später trotzdem durchgewunken 
wird.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Falk B. schrieb:
> Hat du nix zu tun oder bist du nicht ausgelastet? Warum tust du dir
> diesen Schwachsinn hier an?

Das frage ich mich auch.

Namaste

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Winfried J. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Hat du nix zu tun oder bist du nicht ausgelastet? Warum tust du dir
>> diesen Schwachsinn hier an?
>
> Das frage ich mich auch.
>
> Namaste

Winne zwischen der zitierten Frage von Falk und Deinem Post hier stand 
meine Antwort auf die Frage.
Möchtest Du das Niveau hier weiter abrutschen lassen in dem Du mich 
aufforderst Jedem einzeln das Selbe zu antworten?

Gruß,
Holm

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Eigentlich sollte das Thema im Vordergrund stehen, das hat es nämlich 
verdient. Aber durch das sinnlose Geplänkel wird dem Thema mehr 
Aufmerksamkeit entzogen als durch das aufbauschen gewonnen wird. Und der 
Thread versinkt wieder im Müll persönlicher Differenzen.

Namaste
p.S.
Du warst mit deiner Antwort jetzt schneller als ich meine komplettieren 
konnte.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt gewisse Bereiche wo ich diesen Vorstoss noch verstehen kann.
wie viele Leute laden oder luden schon Musik
auf Ihren YT..oder sonstwo... Kanal hoch?

gut man kann dann vielleicht kein Manga-AMV mehr hochladen.
und? is dat nu sooo das Problem?

-der eine Punkt.

Der andere Punkt ist, dass ich mein Video nicht on bekomme,
bloss weil man da in der FuGeZo ein Reklameschild
mit geschütztem Logo erkennen kann.
da wird ja dann jeder mit dem Urheberrecht darauf lospampen können.
-Statt froh zu sein, dass man es sieht.

Da allerdings hörts dann  mit dem Verständnis auch für mich auf.
nee,,nee... also wirklich... nö!

Aber das führt dann zu noch mehr Datenverkehr.
das bringt die Leute dazu, erst einmal Rohfassungen der Videos
(oder der Clips), aus denen man ein
finales Video basteln will, hochzuladen.
Um zu schauen, obs durch den Filter geht.

Thema:
wie scheissen wir das Web dicht, wir sind auf dem besten Wege


die Welt wird echt krank!

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> die Welt wird echt krank!

Wann war sie das letzte Mal gesund? Aus Sicht skeptisch veranlagter 
Zeitgenossen, nicht rückwärts mit diversen Filtern.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Da Kräfte wie ein gewisser Herr Weber von der CSU gerade dabei sind uns
> das Internet kaputt zu machen bitte ich Euch um Euer Engagement.
>
> Die Uhrheberrechts-Lobbyisten versuchen die Abstimmung über Artikel 13
> vor zu verlegen um den für den 23. März angekündigten EU-weiten
> Protesten zuvor zu kommen.

Das muss unbedingt bekämpft werden.
Auch dieses Forum ist betroffen; wenn der Artikel 13 in der derzeit 
bekannten Form angenommen würde, dann könnte dieses Forum die 
Uploadfunktionalität gleich mal rausnehmen, denn man müsste für jedes 
Bild und jedes Datenblatt und jeden Quellcode einen Vertrag mit dem 
Urheber vorlegen können.
Auch Zitate im Text sind problematisch.

Autor: Fra N. (korax)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Johnny B. schrieb:
> ... jedes
> Bild und jedes Datenblatt und jeden Quellcode ...

Naja, Bilder und Quellcode stammen ja vom Poster selbst und auf 
Datenblätter kann man verlinken, da braucht's keine Kopie.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Fra N. schrieb:
> Datenblätter kann man verlinken, da braucht's keine Kopie.

Nicht immer liegt das benötigte Datasheet verlinkbar im Web.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Fra N. schrieb:
> Naja, Bilder und Quellcode stammen ja vom Poster selbst

Woher willst Du das wissen? Oder woher soll der Forenbetreiber das 
wissen?

Autor: Fra N. (korax)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Woher willst Du das wissen?

Hast Recht, ob das Bild oder den Code wirklich der Poster selbst 
geschossen/gefrickelt hat weiß keiner.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Fra N. schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> ... jedes
>> Bild und jedes Datenblatt und jeden Quellcode ...
>
> Naja, Bilder und Quellcode stammen ja vom Poster selbst und auf

Wer soll das in jedem Einzelfall prüfen?

> Datenblätter kann man verlinken, da braucht's keine Kopie.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
>> Naja, Bilder und Quellcode stammen ja vom Poster selbst und auf
>
> Wer soll das in jedem Einzelfall prüfen?

Der Uploadfilter natürlich.

Autor: Gu. F. (mitleser)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
OK, wir können uns wieder hinlegen.

>Abstimmungstermin zur Urheberrechtsreform
>EVP will Copyright-Votum doch nicht vorziehen

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/urheberrechtsreform-evp-will-copyright-votum-doch-nicht-vorziehen-a-1256441.html

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
..wirst nicht gut liegen.. das Problem bleibt, glücklicherweise gibts 
mehr Zeit den Leuten das als Problem zu verklickern.

Percy:

>Wer soll das in jedem Einzelfall prüfen?

Genau das ist das hüpfende Komma. Bisher galt "Notice and Take down" für 
Provider, also wenn eine Beschwerde reinkommt checken und ggf. löschen. 
Alles gut.

Das reicht aber angeblich der Contentindustrie nicht, sie will unbedingt 
einen automatischen Uploadfilter der aus einer Datenbank gespeist nach 
Mustern sucht und den Upload sofort verhindert.

2 Dinge: diesen Uploadfilter den Google/Youtube da betreibt gibts nicht 
für lau. Politiker in ihrer grenzenlosen Dummheit (-und Korruptheit) 
gehen davon aus das ein solcher Uploadfilter beliebig verfügbar ist, 
weil es ja ein Beispiel auf dem Markt gibt. Die 2. Möglichkeit ist, das 
der Provider Lizenzverträge abschließt "sein Möglichstes getan hat diese 
abzuschließen" so das der Upload dadurch auch für seinen Kunden 
lizensiert ist, dann gibts kein Problem.

Das bedeutet aber das kleine private Provider mit einer Hand voll Kunden 
wie ich einer bin, weg sind vom Fenster. Die damit verdiente Kohle 
reicht bei Weitem nicht von google "ContentID" käuflich zu erwerben oder 
zu lizensieren, geschweige denn werde ich Sony Music davon überzeugen 
können mit mit eine Lizenzvereinbareung zu unterzeichnen (ok, ich hätte 
mein Möglichstes dann getan wenn ich das versuche).
Das Problem an der Sache ist doch nicht das ich nur eine Handvoll Kunden 
habe und nur wenig Umsatz mache, das Problem ist das ich mit meinen 
Servern genauso weit reiche wie Youtube auch, also das "Auditorium" 
genauso groß ist...

Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Abgesehen von der dt. Contentindustrie die hinter diesem Gesetzt 
angeblich steht, sehe ich hier die Aufgabe dieses Gesetzes an einer 
völlig anderen Stelle:

Es reiht sich zusammen mit Netzwerk-DG und  DSGVO in eine Gesetzgebung 
ein, deren kleinster gemeinsamer Nenner die Möglichkeit ist, das 
Erscheinen und Verschwinden von Informationen Computerisiert zu 
organisieren, also auf gut  deutsch ein Zensurgesetz.
"Notice and take Down" hätte für den Fall gereicht das hier wirklich 
Jemand
copyrighted Material publiziert hätte, der Schaden wäre recht 
übersichtlich. Hier geht es aber ausdrücklich um automatisierte 
Kontrolle, Uploadfilter mit Datenbankanbindung. Was da noch fehlt ist 
die Vorschrift das "Strafverfolgungsbehörden und Schlapphüte" ohne Zutun 
des Providers die Informationen in den Datenbanken kontrollieren können, 
so wie es bei der Quellen-TKÜ auch schon Gesetz ist, ich prophezeihe das 
das noch nachgeschoben wird wenn das Kind einmal im Brunnen liegt und 
die Aufregung verflogen ist.

Der Zweck dieses Gesetzes ist der Selbe wie dieser 
Internet-Stoppschilder (auch wenn die Flintenuschi damals zumindest von 
der Ausführung völlig blond war). Dieser ganze Copyright Quatsch ist da 
nur vorgeschoben. Die wirklich großen Buden wie youtube eine ist, haben 
ContentID und haben Lizenzverträge, hier gehts darum kleine 
unkontrollierbare Läden verschwinden zu lassen.

Nicht ohne Grund sind diese 3 Gesetze so verschwommen und lückenhaft 
formuliert, das vereinfacht es im Zweifelsfalle einen Störenfried 
auflaufen zu lassen.

Hier nochmal RA Solmecke auf Youtube zu Artikel 13, A.K. komm mir nicht 
wieder damit das Du keine Videos guckst..

Youtube-Video "Artikel 13 - Dieses Chaos haben wir jetzt! RA Solmecke (50 min Video)"

Gruß,
Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm,
rate doch bitte mal, was meine rhetorische Frage sollte.
Vielen Dank für Deine Mühewaltung hinsichtlich des langen Textes; er 
sagt mir nur nicht allzu viel Neues.

Und nein, ich werde mir da Video nicht ansehen. Wozu auch?

Fände ich Art 13 gut, dann hätte ich wohl nicht so viel Hass und Häme 
auf mich genommen, nur um allen Gegnern einen Weg aufzuzeigen, auf dem 
sie trotz räumlicher Entfernung ihre demokratischen Rechte wahrnehmen 
können, sofern sie daran interessiert sind.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Holm,
> rate doch bitte mal, was meine rhetorische Frage sollte.
> Vielen Dank für Deine Mühewaltung hinsichtlich des langen Textes; er
> sagt mir nur nicht allzu viel Neues.
>
> Und nein, ich werde mir da Video nicht ansehen. Wozu auch?

Da spricht ein engagierter RA übre  das Thema ..nachdem er gerade die 
Nacht durchgemacht hat als J. Reda kommunizierte das die 
Trilogverhandlungen das Ding druch gewunken haben. Er nimmt das auch von 
rechtlicher Seite auseinander und merkt na das einige der Artikel in 
sich nicht logisch sind.
>
> Fände ich Art 13 gut, dann hätte ich wohl nicht so viel Hass und Häme
> auf mich genommen, nur um allen Gegnern einen Weg aufzuzeigen, auf dem
> sie trotz räumlicher Entfernung ihre demokratischen Rechte wahrnehmen
> können, sofern sie daran interessiert sind.

Ich bin nicht Dein Gegner (um das mal anzumerken) Du solltest nur 
aufhören mir unbedingt aufs Schwein gehen zu wollen, dann können wir uns 
auch unterhalten.

Gruß,

Holm

Autor: Wollvieh W. (wollvieh)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn Demonstrationen etwas ändern würden, wären sie verboten.
Zur Not prügeln alle Parteien mit zehntausenden Polizisten jede Art von 
Bürgerbewegung nieder, um weiter ungestört ihr Süppchen kochen zu 
können.

Erinnert noch jemand an den "Mann mit blauem Tshirt" von der FSA09? Ist 
jetzt 10 Jahre her. Die Täter wurden nie wirklich bestraft, stattdessen 
kann die Polizei jetzt unverfolgt Gefangene ermorden (Oury Jalloh, der 
Staatsanwalt sagt, es war Mord durch Polizisten und hat das Verfahren 
deshalb eingestellt.)

Letztlich hilft gegen das ganze Elend doch nur eine einsame Berghütte in 
einem Funkloch, eine Scheune voller alter Bauteile und ein paar 
Kilometer bleihaltiges Lötzinn. "Der Löter in den Bergen" oder so.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Wollvieh W. schrieb:
> Wenn Demonstrationen etwas ändern würden, wären sie verboten.

Oh..sie ändern bereits:
https://www.journalistenwatch.com/2019/03/06/verbraucherschuetzer-wollen-urheberrechtsreform-verschieben/


> Zur Not prügeln alle Parteien mit zehntausenden Polizisten jede Art von
> Bürgerbewegung nieder, um weiter ungestört ihr Süppchen kochen zu
> können.

Das passiert nicht, der Topf würde überkochen.
>
> Erinnert noch jemand an den "Mann mit blauem Tshirt" von der FSA09? Ist
> jetzt 10 Jahre her. Die Täter wurden nie wirklich bestraft, stattdessen
> kann die Polizei jetzt unverfolgt Gefangene ermorden (Oury Jalloh, der
> Staatsanwalt sagt, es war Mord durch Polizisten und hat das Verfahren
> deshalb eingestellt.)

Das ist sicher eine Ansichtssache, Ich denke nicht das es möglich ist 
ohne Weiteres Asylanten anzuzünden, irgendwas ist aber faul an der 
Sache, da hast Du Recht.
Andererseits gehört ja das Abstechen deutscher Bürger "die schon länger 
hier leben" durch Asylanten mittlerweile zum guten Ton..


>
> Letztlich hilft gegen das ganze Elend doch nur eine einsame Berghütte in
> einem Funkloch, eine Scheune voller alter Bauteile und ein paar
> Kilometer bleihaltiges Lötzinn. "Der Löter in den Bergen" oder so.

Vergiß es, Deine Berghütte wird nur eine Woche später gefunden.

Gruß,

Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Das reicht aber angeblich der Contentindustrie nicht, sie will unbedingt
> einen automatischen Uploadfilter der aus einer Datenbank gespeist nach
> Mustern sucht und den Upload sofort verhindert.

Ich schätze, sie wollen die Kuh lieber melken als schlachten. Soll 
heissen, dass Geld ihnen lieber als ein Filter wäre, indem Youtube 
einfach alle Rechte an allem erwirbt. Ein Filter bringt nur wenig 
Umsatz.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Ganze führt gewollter Weise zu Eskalation der Monopolisierung des 
Internets und seiner Inhalte.

Namaste

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>>
>> Fände ich Art 13 gut, dann hätte ich wohl nicht so viel Hass und Häme
>> auf mich genommen, nur um allen Gegnern einen Weg aufzuzeigen, auf dem
>> sie trotz räumlicher Entfernung ihre demokratischen Rechte wahrnehmen
>> können, sofern sie daran interessiert sind.
>
> Ich bin nicht Dein Gegner (um das mal anzumerken)

Ok. Dann wollte ich also die Fans des Art 13 verwirren ...

Lies den Text einfach noch mal.

> Du solltest nur
> aufhören mir unbedingt aufs Schwein gehen zu wollen, dann können wir uns
> auch unterhalten.
>
Ich weiß nicht,  was Du so alles noch merkst oder auch nicht, aber 
hinsichtlich der Frage, ob Dich jemand gerade angreift, oder aber gerade 
nicht,  sind Deine Fähigkeiten bisher hoffentlich noch nicht 
ausgeschöpft.

Nein, das war jetzt kein Lob, aber auch kein Angriff.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Percy N. schrieb:
>>>
>>> Fände ich Art 13 gut, dann hätte ich wohl nicht so viel Hass und Häme
>>> auf mich genommen, nur um allen Gegnern einen Weg aufzuzeigen, auf dem
>>> sie trotz räumlicher Entfernung ihre demokratischen Rechte wahrnehmen
>>> können, sofern sie daran interessiert sind.
>>
>> Ich bin nicht Dein Gegner (um das mal anzumerken)
>
> Ok. Dann wollte ich also die Fans des Art 13 verwirren ...

Egal.
>
> Lies den Text einfach noch mal.
>
>> Du solltest nur
>> aufhören mir unbedingt aufs Schwein gehen zu wollen, dann können wir uns
>> auch unterhalten.
>>
> Ich weiß nicht,  was Du so alles noch merkst oder auch nicht, aber
> hinsichtlich der Frage, ob Dich jemand gerade angreift, oder aber gerade
> nicht,  sind Deine Fähigkeiten bisher hoffentlich noch nicht
> ausgeschöpft.
>
> Nein, das war jetzt kein Lob, aber auch kein Angriff.

Haste Recht, das hättest Du Dir auch sonst kneifen können.
Herumgeeiere, nicht Fisch, nicht Fleisch.

Gruß,
Holm

Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
Datum:

Bewertung
-6 lesenswert
nicht lesenswert
Also es war schon sehr unfair, die Abstimmung nun doch nicht 
vorzuziehen. Sonst wäre den Gegnern wenigstens der Opfermythos 
geblieben.

So wird offiziell nachgezählt, wie viele Gegner es auf die Straße 
treibt.
Meine Einschätzung: Laut, aggressiv, polemisch, aber nicht so viele, wie 
man angesichts des Lärms denken würde.

So wie Mushu.

Youtube-Video "Eddie Murphy as Mu-Shu, the best Mulan scene"

Wir werden sehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johnny B. (johnnyb)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>>> Naja, Bilder und Quellcode stammen ja vom Poster selbst und auf
>>
>> Wer soll das in jedem Einzelfall prüfen?
>
> Der Uploadfilter natürlich.

Genau das ist so ein ungelöstes Problem.

Beispiel: Ich will ein Elektronikschema hier im Forum hochladen, weil 
ich eine Frage dazu habe.
mikrocontroller.net wäre gesetzlich verpflichtet, einen Uploadfilter zu 
haben.
Ich zeichne also schnell von Hand oder mit einem Tool das Schema und 
lade es hoch.
Der Uploadfilter würde das Bild dann blocken, weil er in seiner 
Referenzdatenbank das Bild nicht finden kann und so den Rechteinhaber 
nicht finden ermitteln. Ich müsste mich also zuerst mal gegenüber dem 
Uploadfilter identifizieren und das Bild dort hochladen, damit der 
Uploadfilter weiss, dass ich der Rechteinhaber bin. Erst als zweiten 
Schritt muss ich mich auch gegenüber mikrocontroller.ner identifizieren, 
könnte das Bild hier hochladen und der Uploadfilter wird dann erkennen, 
dass ich selber dazu berechtigt bin, das Bild hier zu verwenden.

Irgendwie ist dieses Vorgehen nicht so praxistauglich...

Autor: Wolfgang B. (changman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Passiert da doch noch was?

'EU-Copyrightreform: Zivilgesellschaft und Verbände fordern Moratorium

Das EU-Parlament soll die Abstimmung über die Copyright-Novelle und 
Upload-Filter auf die Zeit nach der Europa-Wahl verschieben, meinen 14 
Organisationen.'

https://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Copyrightreform-Zivilgesellschaft-und-Verbaende-fordern-Moratorium-4327875.html

changman

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Hat hier eigentlich mal jemand in letzter Zeit versucht, sich auf 
gutenberg.org mit Lesestoff zu versehen?
Kontroverse Diskussion hierzu auf borncity.com:

https://www.borncity.com/blog/2018/03/03/project-gutenberg-blockt-alle-deutschen-nutzer/

Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Johnny B. schrieb:

> Irgendwie ist dieses Vorgehen nicht so praxistauglich...

erfinde doch noch ein paar Schritte, dann wird es noch weniger 
praxistauglich. Wie wäre es, wenn Eintragungen in deinen Uploadfilter 
nur durch klingonische Friedensnobelpreisträger erfolgen dürfen?

Noch weniger praxistauglich.

Es gibt nicht den geringsten Grund, warum eine Eintragung in eine 
Filter-Datenbank notwendig sein sollte. Wenn das System Deinen 
Schaltplan nicht als für Schutz registriert erkennt, kann er 
veröffentlicht werden, fertig.

Eintragen musst Du ihn nur, wenn Du Urheberschutz dafür reklamieren 
möchtest und dann ist das sehr viel praxistauglicher als das Forum 
andauernd zu durchsuchen.

Das Vorgehen wäre dann eben gerade enorm praxistauglich.

Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:

> Hier nochmal RA Solmecke auf Youtube zu Artikel 13, A.K. komm mir nicht
> wieder damit das Du keine Videos guckst..
>
> Youtube-Video "Artikel 13 - Dieses Chaos haben wir jetzt! RA Solmecke (50 min Video)"

also generell macht der Typ einen ganz guten Eindruck, muss ich sagen, 
sehr unaufgeregt und zitiert viel. Wirklich sehenswert, das Vorgeplänkel 
könnte etwas kürzer sein.

Wobei ich recht schnell wieder abgeschaltet habe, weil er gleich am 
Anfang damit startet, dass er behauptet, dass EuGH Rechtsprechung sei, 
dass die Veröffentlichung eines bereits frei zugänglichen Werkes keine 
öffentliche Zugänglichmachung sei.

Dabei hat der EuGH schon sehr lange vor seinem Video seine 
Rechtsprechung entscheidend geändert und das muss er eigentlich auch 
wissen.

EuGH, Urteil v. 07.08.2018, Az. C‑161/17

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Timm R. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>
>> Hier nochmal RA Solmecke auf Youtube zu Artikel 13, A.K. komm mir nicht
>> wieder damit das Du keine Videos guckst..
>>
>> Youtube-Video "Artikel 13 - Dieses Chaos haben wir jetzt! RA Solmecke (50 min Video)"
>
> also generell macht der Typ einen ganz guten Eindruck, muss ich sagen,
> sehr unaufgeregt und zitiert viel. Wirklich sehenswert, das Vorgeplänkel
> könnte etwas kürzer sein.
>
> Wobei ich recht schnell wieder abgeschaltet habe, weil er gleich am
> Anfang damit startet, dass er behauptet, dass EuGH Rechtsprechung sei,
> dass die Veröffentlichung eines bereits frei zugänglichen Werkes keine
> öffentliche Zugänglichmachung sei.
>
> Dabei hat der EuGH schon sehr lange vor seinem Video seine
> Rechtsprechung entscheidend geändert und das muss er eigentlich auch
> wissen.
>
> EuGH, Urteil v. 07.08.2018, Az. C‑161/17

Da kann ich nicht viel dazu sagen, Du solltest aber hinsichtlich "EU 
Rechtsprechung" gerade das Ende des Videos angucken, da macht er darauf 
aufmerksam wie sich das Zeug selbst widerspricht oder überhaupt nicht 
definiert wird..

Ich bin kein Anwalt, aber das was der erzählte kam mir zumindest logisch 
vor, was sonst bei dem Gefasel von Anwälten nicht gezwungenermaßen der 
Fall ist..

Gruß,

Holm

Autor: Johnny B. (johnnyb)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Timm R. schrieb:
> Es gibt nicht den geringsten Grund, warum eine Eintragung in eine
> Filter-Datenbank notwendig sein sollte. Wenn das System Deinen
> Schaltplan nicht als für Schutz registriert erkennt, kann er
> veröffentlicht werden, fertig.

So einfach ist es eben nicht.
Heute ist es so, dass Du automatisch die Rechte für Deine eigenen 
Kreationen hast.
Wenn ich Deine Aussage richtig verstehe, würdest Du das komplett 
umkehren. Also man hätte erstmal keine Rechte auf die eigenen Werke, 
ausser man würde sie registrieren.

Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Johnny,

nein, ich will überhaupt nichts umkehren.

Wenn Du die Rechte an Deinem Beitrag hast, brauchst Du Dich in keinem 
Filter eintragen. Fertig. Dein Szenario oben ist Unsinn.

Es ist vernünftig, davon auszugehen, dass es genau wie bei Content-id 
laufen wird und dort ist es eben auch nicht so, wie von Dir skizziert.

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Timm R. schrieb:
> Eintragen musst Du ihn nur, wenn Du Urheberschutz dafür reklamieren
> möchtest und dann ist das sehr viel praxistauglicher als das Forum
> andauernd zu durchsuchen.
>
> Das Vorgehen wäre dann eben gerade enorm praxistauglich.

Was passiert, wenn der Filter etwas fehlerhaft erkennt? Welche 
Trefferquote hälst du für akzeptabel, 80%, 90%, 95%, 99%?
Wie kann ein Filter bei Videos (z.B. Youtube) unterscheiden zwischen 
Urheberrechtsverletzung und Parodie?

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> Wie kann ein Filter bei Videos (z.B. Youtube) unterscheiden zwischen
> Urheberrechtsverletzung und Parodie?

Muss er aber, sonst wird dieser Artikel 13 verletzt.

Autor: Helmut V. (forgoden)
Datum:

Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Artikel 13 scheint ausgedacht von Politikern die noch nie Internet 
gehört haben.

Das ist in etwa so als würde ich den Elektronikern verbieten, 
elektronische Bauteile aus dem Internet zu bestellen solange sie keine 
Lizenz haben, weil die damit Schaltungen nachbauen könnten die gegen die 
Urheberechte verstösst.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Timm R. schrieb:

> Eintragen musst Du ihn nur, wenn Du Urheberschutz dafür reklamieren
> möchtest

Begründung?

> und dann ist das sehr viel praxistauglicher als das Forum
> andauernd zu durchsuchen.
>
> Das Vorgehen wäre dann eben gerade enorm praxistauglich.

Das ist eine andere Geschichte.

Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Timm R. schrieb:
>
>> Eintragen musst Du ihn nur, wenn Du Urheberschutz dafür reklamieren
>> möchtest
>
> Begründung?

falsch. Das Gegenteil müsste begründet werden.

Schreib doch bitte, welcher Absatz eines Artikel 13 Entwurfes vorsehen 
würde, dass eigene Werke, ohne irgendwelche Ansprüche dritter, nur 
hochgeladen (aka veröffentlicht) werden dürften, wenn sie vorher 
irgendwo registriert worden wären, das ist einfach nur Unsinn.

So wie von mir dargestellt läuft es mit Content ID und Content ID wird 
allgemein, nenne bitte eine relevante Gegenstimme, als Artikel 13 
konform eingestuft.

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Timm R. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Timm R. schrieb:
>>
>>> Eintragen musst Du ihn nur, wenn Du Urheberschutz dafür reklamieren
>>> möchtest
>>
>> Begründung?
>
> falsch. Das Gegenteil müsste begründet werden.
>
> So wie von mir dargestellt läuft es mit Content ID und Content ID wird
> allgemein, nenne bitte eine relevante Gegenstimme, als Artikel 13
> konform eingestuft.

Ein Blick in die jeweiligen Gesetze zeigt deutlich, dass für den 
Urheberschutz, anders als für gewerbliche Schutzrechte, die Eintragung 
in D gerade nicht konstitutiv wirkt und auch nicht erforderlich ist. Im 
USA gilt möglicherweise anderes; aber das braucht intraeuropäisch 
niemand zu interessieren.

Problematisch ist hingegen die unterschiedliche Rechtslage innerhalb der 
EU zB hinsichtlich der Panoramafreiheit.

Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy, hast Du den Beitrag von Johnny B., auf den sich meine Beiträge 
beziehen, überhaupt gelesen? Nein.

Von konstitutiv im allgemeinen gesetzlichen Sinn hat hier niemand 
geredet. Es geht nicht um amtliche Register, sondern um die Eintragung 
bei den jeweiligen Filtern.

Johnny hat das Szenario erfunden, dass Du Deinen Beitrag, zB Video, als 
von Dir erzeugt in den Upload-Filter eintragen müsstest.

Darauf hin habe ich festgestellt, dass eine Eintragung in den Filter nur 
erforderlich wäre, wenn Du Urheberschutz durch den Filter möchtest.

Genau, wie es jetzt schon bei Content ID ist.

Mit konstitutiv in dem Sinne, den ich vermute, dass Du ihn meinst hat 
das alles überhaupt nichts zu tun. Es geht hier nicht um die 
Urheberschutz-Rechte an sich, sondern ausschließlich um deren Wahrung 
oder nicht Wahrung durch Filter.

Selbstverständlich ist die Eintragung aber trivial offensichtlich 
konstitutiv d.h. Bedingung, für die Funktion des Filters, denn 
urhebergeschützt Inhalte, die der Filter nicht kennt, kann er auch nicht 
durch Filterung schützen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Timm R. schrieb:

> Selbstverständlich ist die Eintragung aber trivial offensichtlich
> konstitutiv d.h. Bedingung, für die Funktion des Filters, denn
> urhebergeschützt Inhalte, die der Filter nicht kennt, kann er auch nicht
> durch Filterung schützen.

Und damit ist klar, dass das gesamte Konstrukt lediglich für den Verkehr 
zwischen Großverbrauchern und -anbietern taugt, also zB Google, FB & co 
auf der einen Seite und Verlagen auf der anderen. Hiermit korrespondiert 
die Bestimmung in Art 13, dass die auf die Erzielung von Einnahmen 
gerichtete Verbreitung geschützten Materials mindestens ein Hauptzweck 
sein muss.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> Was passiert, wenn der Filter etwas fehlerhaft erkennt? Welche
> Trefferquote hälst du für akzeptabel, 80%, 90%, 95%, 99%?
> Wie kann ein Filter bei Videos (z.B. Youtube) unterscheiden zwischen
> Urheberrechtsverletzung und Parodie?

Falsch positiv Treffer sind bei solchen filtern keine Seltenheit wie 
auch Kesa immer wieder zeigt.

Angesichts der gigantischen täglichen Uploddatenmengen  sind solche 
selbst im Promillebereich mehr als nur lästig.

Aber der eigentlich kritische Punkt ist, dass allein der Traffic welcher 
durch Filteranfragen ins gigantische ausufern muss dazu führen wird, 
dass das Delay zwischen upload und online stellen Publikationen für 
einzelne Contentprovider ruinös werden muss, da auch dieser Markt den 
DatenMonopolisten zufallen wird schon der benötigten Kapazität wegen.

Folge kann nur sein das die Provider dahin abwandern wo es diese 
Restriktionen nicht gibt.

Namaste

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Winfried J. schrieb:
> Folge kann nur sein das die Provider dahin abwandern wo es diese
> Restriktionen nicht gibt.

Jeder internationale Contentprovider dürfte betroffen sein, egal wo er 
seinen Sitz hat. Denk an Youtubes GEMA-Sperre.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Jeder internationale Contentprovider dürfte betroffen sein, egal wo er
> seinen Sitz hat. Denk an Youtubes GEMA-Sperre.

Aber die Großen werden auch die Filter vorhalten und verwalten, wenn sie 
das nicht schon tun und nur darauf warten das sie mit ihrem Potential 
den Markt bereinigen können, das nämlich ist was neben Holm noch viele 
auch ich befürchten, dass Konzerne wie Alphabet demnächst nicht nur 
bestimmen was gefunden wird, sondern auch was online gestellt werden 
darf, wo und von wem und die Politik die gesetzliche Grundlage dafür 
schaffen.

Zitat: "Auch im Internet darf es keine rechtsfreien Räume geben."

Wer hat's gesagt?.... Genau der seit Jahren verhindert dass die IT 
Unternehmen angemessen besteuert werden.

Namaste

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Aus der Welt zu diesem Thema: "Wer schon immer mal beobachten wollte, 
mit welcher Macht milliardenschwere Wirtschaftsmonopole einer 
Gesellschaft das Gehirn waschen und eine verlogene Debatte aufzwingen 
können, kann das zurzeit live tun: Es geht um, Sie ahnen es vielleicht 
schon, die EU-Richtlinie zum Urheberrecht."

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article189986987/Artikel-13-Das-Urheberrecht-sorgt-fuer-mehr-Gerechtigkeit.html

Winfried J. schrieb:
> das nämlich ist was neben Holm noch viele
> auch ich befürchten, dass Konzerne wie Alphabet demnächst nicht nur
> bestimmen was gefunden wird, sondern auch was online gestellt werden
> darf, wo und von wem und die Politik die gesetzliche Grundlage dafür
> schaffen.

Laut obigem Artikel der Welt ist es genau anders herum und ihr lasst 
euch als dümmlich den Thinktanks hinterher watschelnde Teilnehmer der 
Ablehnungs-Demos das Gehirn waschen, und vor den Karren der Konzerne 
spannen. ;-)

In Anlehnung an die bekannte Phrase: Ein Hirn wäscht das andere. Es 
müssen ja nicht immer nur Gegner von Artikel 13 zu Wort kommen.

PS: Ich zitiere oben die Welt, nicht meine Ansicht, falls das nicht klar 
ist. Wird Springer etwa nervös?

: Bearbeitet durch User
Autor: Udo S. (beobachter)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Winfried J. schrieb:
> Zitat: "Auch im Internet darf es keine rechtsfreien Räume geben."

Sind denn die rechtsfreien Räume außerhalb des Internet, wie z.B. 
illegaler massenhafter Grenzübertritt beseitigt?

Eine Bevölkerung, die sich seit 2015 nahezu gleichgültig gegenüber der 
millionenfachen Inanspruchnahme seiner Sozialsysteme durch 
Nichteinzahler zeigt, sich aber gleichzeitig über den akuten 
Wohnraummangel in Großstädten künstlich aufregt, die Gründe dafür aber 
bewusst ausblendet, sich im Karneval neuerdings Witze verbieten und 
vorschreiben lässt, dass Kinder sich nicht mehr als Scheich oder 
Indianer verkleiden sollen braucht sich auch nicht über ein paar 
Uploadfilter das Maul zerreißen.

Als ob es sonst keine anderen Probleme gibt.

Sorry, aber das musste einfach mal raus.

Ach ja, passend hierzu:

https://www.cicero.de/kultur/gender-sprache-gendergerecht-monika-maron-petition/plus

"der Versuch der ideologischen Normierung der deutschen Sprache [..]. 
Diese Entwicklung ist geradezu ein Lehrstück darin, wie es einer 
radikalen aber entschlossenen Minderheit gelingen kann, der Majorität 
ihre Vorstellungen zu oktroyieren, wenn diese Mehrheit nur nachlässig 
und desinteressiert genug ist – und kein Gespür für die Macht politische 
Symbolik hat."

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Udo S. schrieb:
...

Thema verfehlt.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Udo S. schrieb:
> Sorry, aber das musste einfach mal raus.

Wäre es denn wirklich raus, und nicht mehr drin...

Autor: Udo S. (beobachter)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Thema verfehlt.

Nö. Die wirklich wichtigen Themen sind halt andere. Linda Teuteberg z.B. 
fragt da mal was an ..

Autor: Udo S. (beobachter)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
>> Sorry, aber das musste einfach mal raus.
>
> Wäre es denn wirklich raus, und nicht mehr drin...

Vorsicht! Das herumwitzeln ist neuerdings nur noch bei Political 
Correctness erlaubt und wird demnächst automatisch "Upload gefiltert".

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Udo S. schrieb:
> Sind denn die rechtsfreien Räume außerhalb des Internet, wie z.B.
> illegaler massenhafter Grenzübertritt beseitigt?
> ...

Hauptsache mal alles rausrotzen was dir an einem langweiligen Sonntag so 
durch den Kopf geht.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Sind denn die rechtsfreien Räume außerhalb des Internet, wie z.B.
>> illegaler massenhafter Grenzübertritt beseitigt?
>> ...
>
> Hauptsache mal alles rausrotzen was dir an einem langweiligen Sonntag so
> durch den Kopf geht.

Da wird's so schnell nicht eng ...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> PS: Ich zitiere oben die Welt, nicht meine Ansicht, falls das nicht klar
> ist. Wird Springer etwa nervös?

Gut das du es dazuschreibst bevor einige Detektoren zu glühen beginnen.


Das geht dann bei den Medienkonzernen wohl nach dem Motto: Haltet den 
Dieb, der erzählt was jeder sehen kann, aber nur ich sagen und schreiben 
darf?

Namaste

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Winfried J. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> PS: Ich zitiere oben die Welt, nicht meine Ansicht, falls das nicht klar
>> ist. Wird Springer etwa nervös?
>
> Gut das du es dazuschreibst bevor einige Detektoren zu glühen beginnen.
>
Weniger gut finde ich es, dass diese Distanzierung notwendig erscheint. 
Sie erinnert an die Berichterstattung über den "Deutschen Herbst".

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Aus der Welt zu diesem Thema: "Wer schon immer mal beobachten wollte,
> mit welcher Macht milliardenschwere Wirtschaftsmonopole einer
> Gesellschaft das Gehirn waschen und eine verlogene Debatte aufzwingen
> können, kann das zurzeit live tun: Es geht um, Sie ahnen es vielleicht
> schon, die EU-Richtlinie zum Urheberrecht."
>
> 
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article189986987/Artikel-13-Das-Urheberrecht-sorgt-fuer-mehr-Gerechtigkeit.html
>
> Winfried J. schrieb:
>> das nämlich ist was neben Holm noch viele
>> auch ich befürchten, dass Konzerne wie Alphabet demnächst nicht nur
>> bestimmen was gefunden wird, sondern auch was online gestellt werden
>> darf, wo und von wem und die Politik die gesetzliche Grundlage dafür
>> schaffen.
>
> Laut obigem Artikel der Welt ist es genau anders herum und ihr lasst
> euch als dümmlich den Thinktanks hinterher watschelnde Teilnehmer der
> Ablehnungs-Demos das Gehirn waschen, und vor den Karren der Konzerne
> spannen. ;-)
>
> In Anlehnung an die bekannte Phrase: Ein Hirn wäscht das andere. Es
> müssen ja nicht immer nur Gegner von Artikel 13 zu Wort kommen.
>
> PS: Ich zitiere oben die Welt, nicht meine Ansicht, falls das nicht klar
> ist. Wird Springer etwa nervös?

Wie kommst Du auf die Idee mit dem Gegenteil?

Erkläre mir mal wie man die Anforderungen als 1 Mann Firma erfüllen 
soll.
Beachte dabei, das die Ausschlußkriterien AND verknüpft sind und schaue 
Dir verdammt nochmal erst mal das Video an ehe Du wieder "besser" 
weißt...

Gruß,

Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm,

was ist das denn für eine 1 Mann Firma, was tut sie und wie verdient sie 
damit Geld?

vlg
 Timm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
..meine. Ich bin seit 11 Jahren selbstständig und unter anderem 
Mini-Provider. Geld verdiene ich aber mit einem Mix unterschiedlichster 
Sachen, Programmiererei von Controllern, Systemverwaltung (Unix), 
Konstruktion von Prototypen, Reparatur von Industrieelektronik im 
Weitesten Sinne.. heute habe ich in unserer Uni hier in FG einen 
Hochspannunggenerator einer Plasmanitrieranlage repariert.
Eigentlich mache ich immer das, was kein Anderer kann/will oder 
repariere was nicht mehr zu reparieren geht.

Gruß,

Holm

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Holm
Bei der Pallette solltest du überlegen ob du ein Geschäftsfeld, wie das 
eines sich stetig Kommerzialisierenden, weiter in deinem Portfolio 
halten willst, oder dich zu gunsten lukrativerer Nischen davon trennst.

Die tendenzielle Entwicklung dieser Branche zu Marktbereinigung hin 
jedenfalls ist evident und das Unabhängig von der Tagespolitik.

Wer mit allen Winden segeln will sollte ihr drehen und sowie 
Stärkeänderungen im Blick haben und zum richtigen Zeitpunkt neuen Kurs 
setzen.

Namaste

Autor: Fra N. (korax)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Winfried J. schrieb:
> gunsten lukrativerer Nischen

Besser viele kleine Fische fangen als sich an einem Großen die Zähne 
auszubeißen und pleite zu gehen. Erlebt, wie sich eine Klempnerfirma als 
Subunternehmer an einem Riesenauftrag aufgerieben hat.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Da bin ichganz bei dir halte ich auch so sogar mit meinen Banken. Aber 
kleine Fische die viel Mühemachen und Aufwand der nicht mehr tragbar 
ist.
Da gehört muss man wissen wann die Investition beginnt die Substanz zu 
fressen und wenn dann noch der erhoffte Effekt vorhersehbar ausbleibt...

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Winne der Aufwand für die Providerei war eigentlich eher gering und es 
ist auch nicht etwa die Konkurrenz der "Großen" die mir da Sorgen 
bereitet. Ich bin nicht gezwungen billiger als die Konkurrenz zu sein, 
Leute bezahlen bei mir freiwillig mehr als beispielsweise bei Strato 
oder so, den Unterschied macht aus, das ich für die Leute da bin 
(telefonisch erreichbar) und das Ihr Kram nach Ihren Wünschen 
konfiguriert wird.

Sorgen machen mir eher die letzten Gesetze, das NetzwerkDG, die DSGVO 
und jetzt dieser Copyright Mist. Keines dieser Gesetze ist irgendwo 
konkret formuliert, jedes läßt sich wie Gummi ziehen, erzeugt Arbeit wie 
Hefe und versucht mich in die Haftung für Inhalte der Kundenserver zu 
zwingen die ich in der Vergangenheit nicht hatte. Der Betrieb von 
Internet Foren mit wirklichem "free Speach" wird unmöglich. IMHO ist der 
Kern dieser Gesetze (automatisiert, "notice and take down" ist 
ausdrücklich ausgeschlossen!) Zensur betreiben zu können und mit 
verschwommenen Gesetzestexten jeden Querulanten aus dem Netz kegeln zu 
können, Nichts Anderes.

Ich werde, wenn dieses Copyright Gesetz kommt, den Internetbereich zu 
machen. Es ist völliger Irrsin von einem 1-Mann Betrieb zu erwarten das 
er Verträge mit Content Anbietern wie Sony Music abschließt, genauso 
wenig steht mir auch ein Ding wie Content-ID zur Verfügung oder ist auch 
nur mietbar. Es bliebe ja die Lösung mit dem Ausschluß kleiner Betriebe 
mit geringen Umsätzen und wenig Kunden..wenn da nicht die UND 
Verknüpfung mit der Klausel "Startups die jünger als 3 Jahre sind" wäre, 
soll ich meinen Laden alle 3 Jahre neu gründen?

Hier wird doch klar wo der Zweck ist. Das ist das selbe Verfahren kleine 
Konkurrenz und unliebsame Meinungen los zu werden wie bei der Stiftung 
EAR.


Gruß,
Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Holm,

ich bin zwar für Artikel 13, bin aber an der Stelle ganz bei dir: 
Hinsichtlich des Schutzes kleiner Unternehmungen ist die Formulierung 
nicht in Ordnung / viel zu schwammig.

Foren wie dieses, aber auch kleine Firmen müssen unbedingt und klar 
formuliert geschützt werden.

Ich bin der Meinung, dass steht schon irgendwie drin, denn es steht ja, 
dass nur Maßnahmen erwartet werden dürfen, die wirtschaftlich vertretbar 
sind, aber ja, zu schwammig.

Aber: Erzähl doch bitte mal mehr über deine Providerei, ich denke seit 
Monaten darüber nach, was wohl einer kleiner Youtube Konkurrent so 
treiben könnte und was wohl in die Kategorie fallen könnte. Was treibst 
Du denn da so?

Davon ab kann ich dich beruhigen: Ein Vertrag mit Sony-Music und allen 
anderen etwas größeren Labels ist innerhalb weniger Minuten 
abgeschlossen.


vlg
 Timm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da gibts an und für sich nicht viel zu erzählen, ich miete Rechner 
extern an, i.A. Hetzner, betreibe da in VMs unterschiedliche Webserver 
und Datenbanken nach Kundenwunsch und realisiere Emailerei mit 
Spam-Filtern etc. sowie VPNs
zu anderen Firmen und auch Firewalls auf deren Gateways..
Auf die Idee Videos streamen zu wollen ist bisher noch keiner der Kunden 
gekommen..muß auch nicht unbedingt sein, denn das frißt ordentlich 
Resourcen :-)

Gruß,

Holm

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Timm R. schrieb:
> ich bin zwar für Artikel 13

Mich würde jetzt deine ganz ehrliche Begründung interessieren, was an 
Artikel 13 toll sein soll.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Es ist völliger Irrsin von einem 1-Mann Betrieb zu erwarten das
> er Verträge mit Content Anbietern wie Sony Music abschließt, genauso
> wenig steht mir auch ein Ding wie Content-ID zur Verfügung oder ist auch
> nur mietbar.

und wenn man in einem Vertrag einen
Passus im sinne von "darf keinen 3rd party content hochladen"
mit einbringt?

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kannst auch reinschreiben, dass der Kunde keine illegalen Handlungen 
begehen darf. Das ist aber selbstverständlich, also redundant.

Neu ist, wann und wie die Plattform dafür in Haftung genommen wird. Die 
bisher übliche Methode, es auf Anfrage zu entfernen, reicht nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Neu ist, dass und wie die Plattform in Haftung genommen wird. Die bisher
> übliche Methode, es auf Anfrage zu entfernen, reicht nicht mehr.

Warum werden denn eigentlich nicht schon lange Telefongesellschaften in 
Haftung genommen wenn deren Kunden per Telefon kriminelle Handlungen 
begehen oder planen?

Oder Städte wenn auf deren Straßen Verbrechen begangen werden.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Oder Städte wenn auf deren Straßen Verbrechen begangen werden.

Weil Politiker und Lobbyisten noch nicht in der Lage sind, für alle Wege 
den Hubschrauber zu nehmen. Dieses Thema ist aber unter dem Tarnbegriff 
"Lufttaxi" in Arbeit. Dann Wiedervorlage. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hehe kann man also auch den Jeanshersteller verknacken,
weil der Dunkelmann die gerade an hat?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Aus genau diesen Überlegungen habe ich nie verstanden, warum man im Netz 
ständig "Plattformen" in Haftung nehmen will.

Und ich verstehe auch nicht, warum Upload Filter nicht exakt die Zensur 
darstellen die im GG verboten ist.

Zensur ist, wenn alles VOR VERÖFFENTLICHUNG einer Zensurstelle vorgelegt 
werden muss. Diese kann dann zustimmen, ablehnen oder auch Dinge 
schwärzen.

Es spielt IMO keine Rolle ob der Staat selbst eine solche Zensurstelle 
betreibt oder per Gesetz private Zensurstellen erzwingt.

Eigentlich ist schon der Name "Upload Filter" quasi die wörtliche 
Modernisierung von "Zensurstelle".

Warum also dieses Konzept nicht ganz eindeutig gegen das Zensurverbot im 
GG verstößt ist mir als juristische Laie nicht ganz klar.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Aus genau diesen Überlegungen habe ich nie verstanden, warum man im Netz
> ständig "Plattformen" in Haftung nehmen will.

Das Ziel - das wird auch explizit im "Welt" Artikel genannt - besteht 
darin, die Plattformen zahlen zu lassen. Takedown bringt kein Geld, 
Filter auch nicht, Lizenzen schon.

> Es spielt IMO keine Rolle ob der Staat selbst eine solche Zensurstelle
> betreibt oder per Gesetz private Zensurstellen erzwingt.

Doch, genau das ist der ganz entscheidende Unterschied.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
>> Es spielt IMO keine Rolle ob der Staat selbst eine solche Zensurstelle
>> betreibt oder per Gesetz private Zensurstellen erzwingt.
>
> Doch, genau das ist der ganz entscheidende Unterschied.

Das macht aber keinen Sinn. Damit könnte man das gesamte GG umgehen, in 
dem der Staat alles an privat delegiert. So einfach ist es nicht.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Das macht aber keinen Sinn. Damit könnte man das gesamte GG umgehen, in
> dem der Staat alles an privat delegiert. So einfach ist es nicht.

Wobei es dann wiederum Sache des BVerfG wäre, das zu klären.
Übrigens auch hier, in dem Fall allerdings eher der EuGH.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Das macht aber keinen Sinn. Damit könnte man das gesamte GG umgehen, in
>> dem der Staat alles an privat delegiert. So einfach ist es nicht.
>
> Wobei es dann wiederum Sache des BVerfG wäre, das zu klären.

Ich denke es wird sicher entsprechende Verfassungsbeschwerden geben.

> Übrigens auch hier, in dem Fall allerdings eher der EuGH.

Der EuGH steht ja nicht über dem BVerG, er nimmt eine ganz andere Rolle 
ein. Der EuGH legt EU recht aus. Das BVerG legt das GG aus.

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> vn n. schrieb:
>> Wie kann ein Filter bei Videos (z.B. Youtube) unterscheiden zwischen
>> Urheberrechtsverletzung und Parodie?
>
> Muss er aber, sonst wird dieser Artikel 13 verletzt.

Ja, aber wie soll er das können?

Cyblord -. schrieb:
> Warum also dieses Konzept nicht ganz eindeutig gegen das Zensurverbot im
> GG verstößt ist mir als juristische Laie nicht ganz klar.

Das weiß wohl nicht mal die CxU selbst. Aber die ist halt nicht nur das 
Internet Neuland.

A. K. schrieb:
>> Es spielt IMO keine Rolle ob der Staat selbst eine solche Zensurstelle
>> betreibt oder per Gesetz private Zensurstellen erzwingt.
>
> Doch, genau das ist der ganz entscheidende Unterschied.

Passt, dann sourcen wir Folter und Todesstrafe halt auch einfach an 
Private aus...

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Das macht aber keinen Sinn. Damit könnte man das gesamte GG umgehen, in
>> dem der Staat alles an privat delegiert. So einfach ist es nicht.
>
> Wobei es dann wiederum Sache des BVerfG wäre, das zu klären.
> Übrigens auch hier, in dem Fall allerdings eher der EuGH.

Komm.. das BVerfG ist doch zu exakt dem selben verkommen wie der 
Bundespräsident aka "Grüßaugust".

Alle kitzligen Sachen wurden dort in den letzten Jahren entweder völlig 
unlogisch, oder mit einem "Ja, aber" entschieden und  viele wesentliche 
Fragen werden überhaupt nicht mehr entschieden, weil man sie aus 
fadenscheinigen Gründen verzögert, nicht zur Entscheidung annimt, 
sondern drum herum eiert.

Gruß,
Holm

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Der EuGH steht ja nicht über dem BVerG, er nimmt eine ganz andere Rolle
> ein. Der EuGH legt EU recht aus. Das BVerG legt das GG aus.

In dieser Frage gibt es mehrere Ansätze, einerseits das Grundgesetz, 
andererseits EU-Recht. Es ist eine EU-Regelung, gegen die ggf EU-Recht 
angewandt werden kann. Was beim EuGH landet.

Andererseits kann man natürlich auch deutsches Recht anwenden und landet 
dann bei BVerfG. Das wird aber vermutlich nicht parallel zum einem 
laufenden EuGH-Verfahren in gleicher Sache urteilen. Ob oder wann der 
EuGH übergeordnet ist, ist überdies ein nicht eindeutig geklärtes Thema.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> Passt, dann sourcen wir Folter und Todesstrafe halt auch einfach an
> Private aus...

Das wäre eine aber staatlichen Handlung. Nicht die Folter, aber die 
Abtretung einer staatlicher Aufgabe.

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Achso, und das Auslagern von Zensur ist keine staatliche Handlung?

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> Achso, und das Auslagern von Zensur ist keine staatliche Handlung?

Artikel 13 ist nicht schön, aber ein Zensurgesetz ist er nun auch wieder 
nicht.
Du darfst weiterhin alles verbreiten und deine Meinung kundtun, solange 
du die Verwertungsrechte hast.
Und ja, da gibt es viele viele Probleme, deswegen sag ich ja, Artikel 13 
ist nicht schön. Insbesondere bei Satire oder politischen Memes wirds 
kompliziert. Dadurch könnte punktuell der Eindruck entstehen "zensiert" 
worden zu sein.

Es würde der Diskussion allgemein gut tun wenn man, beide Seiten, von 
den Kampfbegriffen abrücken würde.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Du darfst weiterhin alles verbreiten und deine Meinung kundtun, solange
> du die Verwertungsrechte hast.

Das war bisher schon so.Es geht explizit um Upload Filter.

> Und ja, da gibt es viele viele Probleme, deswegen sag ich ja, Artikel 13
> ist nicht schön. Insbesondere bei Satire oder politischen Memes wirds
> kompliziert. Dadurch könnte punktuell der Eindruck entstehen "zensiert"
> worden zu sein.

Ich habe weiter oben extra klassische Zensur beschrieben und dem Upload 
Filter gegenüber gestellt.  Inwiefern ein solcher Filter dem nicht 
entspricht, hast du noch nicht dargelegt.

> Es würde der Diskussion allgemein gut tun wenn man, beide Seiten, von
> den Kampfbegriffen abrücken würde.

Nochmal: Zensur ist hier kein Kampfbegriff. Zensur ist genau das was 
hier gefordert wird: Eine erzwungene Kontrolle VOR dem Veröffentlichen. 
Dabei ist es egal warum, egal ob es um illegale Inhalte oder um 
Verwertungsrechte geht. Eine solche Vorabkontrolle ist Zensur. Per 
Definition.

: Bearbeitet durch User
Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Es bringt nichts hier weiter zu diskutieren solange wir unterschiedliche 
Vorstellungen haben was "Zensur" eigentlicht ist.

Ich halte mich mal an die Definition der Wikipedia und verstehe Zensur 
als "Kontrolle von Information"
(ausführliche Definition im Link)
https://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_(Informationskontrolle)

Und das ist bei Artikel 13 nicht gegeben.
Notfalls veröffentlichst du deine Information, deine politische Meinung 
oder sonstwas als Text auf weißem Hintergrund. Bei Artikel 13 geht es 
nur um die Verwertungsrechte.
Ein großes Problem sehe ich aber tatsächlich bei Satire, Memes oder wenn 
ein Sachverhalt anhand von Bildern oder Fotos erklärt werden soll.
Das kann keine KI der Welt erkennen.

Und bevor mir jemand was anderes in den Mund legt:
Artikel 13 ist ein großer Haufen Bullshit.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Ich halte mich mal an die Definition der Wikipedia und verstehe Zensur
> als "Kontrolle von Information"
> (ausführliche Definition im Link)
> https://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_(Informationskontrolle)

Ja und da steht weiter:

Häufig wird – wie etwa im Grundgesetz – unter Zensur die Kontrolle von 
Presseerzeugnissen vor ihrer Veröffentlichung verstanden. Zensur in 
diesem Sinne, die sogenannte „Vorzensur“, ist ein Verbot mit 
Erlaubnisvorbehalt, das in Art. 5 Abs. 2 GG festgelegt ist.

Und darauf beziehe ich mich. Allein die Vorabkontrolle, selbst wenn 
alles durchgewunken wird, ist bereits Zensur.
Wird denn nicht genau diese "GG-Zensur" durch den Uploadfilter 
umgesetzt? Wo siehst du den Unterschied?

> Notfalls veröffentlichst du deine Information, deine politische Meinung
> oder sonstwas als Text auf weißem Hintergrund.

Das muss aber trotzdem erst die Zensur passieren, äh den Upload Filter.

Du unterscheidest hier nur anhand der Kritierien nach denen zensiert 
wird. Aber das ändert doch an der Zensur selbst nichts.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Es bringt nichts hier weiter zu diskutieren solange wir unterschiedliche
> Vorstellungen haben was "Zensur" eigentlicht ist.
>
> Ich halte mich mal an die Definition der Wikipedia und verstehe Zensur
> als "Kontrolle von Information"
> (ausführliche Definition im Link)
> https://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_(Informationskontrolle)


..und was ist Deiner Meinung nach Ein Uploadfilter Anderes, als der 
Ablgeich zu veröffentlichender Information, vor der Veröffentlichung - 
gegen einen Datenbestand mit zu unterdrückenden Inhalten?

Auf was konkret der fragliche Inhlat ist, muß doch gar nicht eingegangen 
werden, es ist die Schaffung einer Infrastruktur zu Zensurzwecken.

>
> Und das ist bei Artikel 13 nicht gegeben.

Eben doch.

> Notfalls veröffentlichst du deine Information, deine politische Meinung
> oder sonstwas als Text auf weißem Hintergrund. Bei Artikel 13 geht es
> nur um die Verwertungsrechte.


Du meinst Buchauszüge von Google (Text auf weißem Hintergrund) sind 
nicht von dem Problem betroffen?

Wo lebst Du eigentlich..guck doch mal bei Google Books nach...

> Ein großes Problem sehe ich aber tatsächlich bei Satire, Memes oder wenn
> ein Sachverhalt anhand von Bildern oder Fotos erklärt werden soll.
> Das kann keine KI der Welt erkennen.

Ich sehe auch große Probleme, ich gucke aber nicht wie Du durch einen 
Trinkhalm.

>
> Und bevor mir jemand was anderes in den Mund legt:
> Artikel 13 ist ein großer Haufen Bullshit.

Nicht nur Artikel 13, das gesamte Gesetz.

Gruß,

Holm

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Du meinst Buchauszüge von Google (Text auf weißem Hintergrund) sind
> nicht von dem Problem betroffen?

Nein mein ich nicht.
Natürlich hast du keine Verwertungsrechte an den Büchern anderer.
Ich rede von deine Eigenleistung. Material, das du schaffst.

Wenn du Angst hast dein politisches Statement könnte wegzensiert werden 
dann lass das Merkel-Bildchen oder das Flüchtlingsfoto was du mal eben 
ergoogelt oder gescannt hast weg und veröffentliche deine Meinung 
einfach in einfacher Textform.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Du meinst Buchauszüge von Google (Text auf weißem Hintergrund) sind
>> nicht von dem Problem betroffen?
>
> Nein mein ich nicht.
> Natürlich hast du keine Verwertungsrechte an den Büchern anderer.
> Ich rede von deine Eigenleistung. Material, das du schaffst.

Stell Dir mal vor, das interessiert mich überhaupt nicht, weil ich das 
nicht filtern muß. ich bin aber Einer von denen die Filter installieren 
müssen um in den Ergüssen Anderer herumzuschnüffeln und sich haftbar 
mache nwenn ich es nicht tue..genau das war übrigens der Grund diesen 
Thread auf zu machen.

>
> Wenn du Angst hast dein politisches Statement könnte wegzensiert werden
> dann lass das Merkel-Bildchen oder das Flüchtlingsfoto was du mal eben
> ergoogelt oder gescannt hast weg und veröffentliche deine Meinung
> einfach in einfacher Textform.

Du weißt das ich meine Meinung ohnehin veröffentliche ..darum geht es 
aber nicht und hier scheinst Du beim Nachdenken auf eine schwergängige 
Stelle im Kopf zu laufen.

Es geht um die flächendeckende Installation einer Zensur-Infrastruktur. 
Da helfen Deine Texte auf weißem Hintergrund nicht wirklich dagegen.

Gruß,

Holm

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Du darfst weiterhin alles verbreiten und deine Meinung kundtun, solange
> du die Verwertungsrechte hast.

Nö, kann ich nicht. Es muss alles vorher durch einen Filter. Ein Filter, 
von dem keiner so genau weiß, wie er funktionieren soll, oder welche 
Fehlerraten er hat.
Aber false positives sind ja allgemein Neuland für die Politik: 
https://texperimentales.hypotheses.org/2283

Le X. schrieb:
> Es würde der Diskussion allgemein gut tun wenn man, beide Seiten, von
> den Kampfbegriffen abrücken würde.

Bitte, dann sollen die Befürworter doch endlich erklären, wofür man das 
Gesetz denn braucht. Ohne zu lügen oder zu manipulieren.

Le X. schrieb:
> Ich halte mich mal an die Definition der Wikipedia und verstehe Zensur
> als "Kontrolle von Information"
> (ausführliche Definition im Link)
> https://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_(Informationskontrolle)

Passt, dann zitieren wir doch mal von deiner Quelle:
"urch restriktive Verfahren [...] sollen Massenmedien oder persönlicher 
Informationsverkehr kontrolliert werden, um die Verbreitung 
unerwünschter oder ungesetzlicher Inhalte zu unterdrücken oder zu 
verhindern."
So, inwiefern fallen da Uploadfilter nicht darunter?

Le X. schrieb:
> Nein mein ich nicht.
> Natürlich hast du keine Verwertungsrechte an den Büchern anderer.
> Ich rede von deine Eigenleistung. Material, das du schaffst.

Tja, blöderweise könnte der Filter meine Eigenleistung aber auch 
fehlerhafterweise als Werk anderer erkennen. Ist dann halt blöd 
gelaufen, ne?
Ich habe weiter oben schon gefragt, welche Fehlerrate du (oder andere) 
als akzeptabel erachten würden?

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Stell Dir mal vor, das interessiert mich überhaupt nicht, weil ich das
> nicht filtern muß. ich bin aber Einer von denen die Filter installieren
> müssen um in den Ergüssen Anderer herumzuschnüffeln und sich haftbar
> mache nwenn ich es nicht tue..genau das war übrigens der Grund diesen
> Thread auf zu machen.

Das ist für dich natürlich ziemlich blöd. Liegt leider daran dass 
Artikel 13 wenig durchdacht ist.
Du darfst hier natürlich Kritik äußern und ich finde deine Kritik hier 
berechtigt.

Was ich weiterhin nicht berechtigt finde ist dieses kopflose "Hilfe, 
hilfe, ich werde zensiert!"-Gerufe.

vn n. schrieb:
> Tja, blöderweise könnte der Filter meine Eigenleistung aber auch
> fehlerhafterweise als Werk anderer erkennen. Ist dann halt blöd
> gelaufen, ne?
> Ich habe weiter oben schon gefragt, welche Fehlerrate du (oder andere)
> als akzeptabel erachten würden?

Leg mir jetzt ja nicht in den Mund ich wäre ein Freund von 
Uploadfiltern.
Für Spezialisten wie dich hab ich extra betont dass ich Artikel 13 nicht 
gut finde.

Für mich wars das hier.
Komplexe, differentierte Meinungen sind hier nicht zu diskutieren. Es 
gibt wohl nur schwarz/weiß.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
[..]
> verhindern."
> So, inwiefern fallen da Uploadfilter nicht darunter?
>
> Le X. schrieb:
>> Nein mein ich nicht.
>> Natürlich hast du keine Verwertungsrechte an den Büchern anderer.
>> Ich rede von deine Eigenleistung. Material, das du schaffst.
>
> Tja, blöderweise könnte der Filter meine Eigenleistung aber auch
> fehlerhafterweise als Werk anderer erkennen. Ist dann halt blöd
> gelaufen, ne?
> Ich habe weiter oben schon gefragt, welche Fehlerrate du (oder andere)
> als akzeptabel erachten würden?

Wir sind exakt der selben Meinung, wollte Dich das nur wissen lassen.

Gruß,

Holm

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Leg mir jetzt ja nicht in den Mund ich wäre ein Freund von
> Uploadfiltern.
> Für Spezialisten wie dich hab ich extra betont dass ich Artikel 13 nicht
> gut finde.

Wo genau soll ich dir das bitte in den Mund gelegt haben? Der von dir 
zitierte Absatz impliziert das nicht mal ansatzweise. Ich frage dort 
nur, wie man mit false positives umgehen soll, wie viel akzeptabel sind, 
und widerlege deine Behauptung, dass ja eh alles in Ordnung ist so lange 
man keine fremden Inhalte kopiert.

Le X. schrieb:
> Für mich wars das hier.
> Komplexe, differentierte Meinungen sind hier nicht zu diskutieren. Es
> gibt wohl nur schwarz/weiß

Ich habe dir eindeutige Fragen gestellt. Anstatt die zu beantworten, 
behauptest du, ich hätte dir irgendwas unterstellt, was ich blöderweise 
nirgends getan habe.

Le X. schrieb:
> Was ich weiterhin nicht berechtigt finde ist dieses kopflose "Hilfe,
> hilfe, ich werde zensiert!"-Gerufe.

Wo siehst du diese? Bis jetzt wurde das immer begründet. Von deiner 
Seite hab ich aber noch keine Gegenargumente gesehen außer "wenn du dich 
ans Gesetz hälst, wird ja nix zensiert".

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Stell Dir mal vor, das interessiert mich überhaupt nicht, weil ich das
>> nicht filtern muß. ich bin aber Einer von denen die Filter installieren
>> müssen um in den Ergüssen Anderer herumzuschnüffeln und sich haftbar
>> mache nwenn ich es nicht tue..genau das war übrigens der Grund diesen
>> Thread auf zu machen.
>
> Das ist für dich natürlich ziemlich blöd. Liegt leider daran dass
> Artikel 13 wenig durchdacht ist.
> Du darfst hier natürlich Kritik äußern und ich finde deine Kritik hier
> berechtigt.
>
> Was ich weiterhin nicht berechtigt finde ist dieses kopflose "Hilfe,
> hilfe, ich werde zensiert!"-Gerufe.

Naja..aber auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gerechnet kommt genau 
das dabei heraus.

Ich verstehe ja, das wenn ich mich hier hinstelle "ich bin Provider" bei 
90% der wenig Denkenden reflexhaft " ..wird Zeit das dieses 
Kapitalistenschwein mal Einer in den Hintern tritt" als Laufband durch 
die Rübe leiert, aber es geht mir eben nicht primär um irgendwelchen 
Reibach den ich evtl. mit der Vermarktung von Userdaten oder copyrighted 
Content gegen den Willen des jeweiligen "Rechteinhabers" nicht machen 
kann, sondern eben darum aufmerksam zu machen das Die 
Verhältnismäßigkeit zwischen Kontrollaufwand und Nutzen total 
auseinander läuft.
Die Rechteinhaber wollen Alles, Die Schlapphüte wollen Alles. Die 
Regierung "Es darf keinen rechtsfreien Raum geben" (als ob es den jemals 
gegeben hätte!) Die Bürgerrechte gehen den Bach runter..und das hat seit 
Jahren eine Kontinuität. Da hilft es auch der  SPD wenig das sie alle 4 
Jahre feststellen jetzt kämpfen zu müssen "..und ab morgen kriegen sie 
in die Fresse!".

Sie haben die Koalitionsvereinbahrungen bezüglich des Verbots von 
Uploadfiltern selbst gebrochen.

>
> vn n. schrieb:
>> Tja, blöderweise könnte der Filter meine Eigenleistung aber auch
>> fehlerhafterweise als Werk anderer erkennen. Ist dann halt blöd
>> gelaufen, ne?
>> Ich habe weiter oben schon gefragt, welche Fehlerrate du (oder andere)
>> als akzeptabel erachten würden?
>
> Leg mir jetzt ja nicht in den Mund ich wäre ein Freund von
> Uploadfiltern.
> Für Spezialisten wie dich hab ich extra betont dass ich Artikel 13 nicht
> gut finde.
>
> Für mich wars das hier.
> Komplexe, differentierte Meinungen sind hier nicht zu diskutieren. Es
> gibt wohl nur schwarz/weiß.

Zumindest sieht es von meiner Seite aus ziemlich schwarz 
aus..Dunkeldeutschland gewisssermaßen...

Gruß,
Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
[..]
>
> Wo siehst du diese? Bis jetzt wurde das immer begründet. Von deiner
> Seite hab ich aber noch keine Gegenargumente gesehen außer "wenn du dich
> ans Gesetz hälst, wird ja nix zensiert".

Was das exakte Äquivalent für "wer nichts zu verbergen hat, muß keine 
Angst vor Überwachung haben.." ist.

Gruß,

Holm

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Ich verstehe ja, das wenn ich mich hier hinstelle "ich bin Provider" bei
> 90% der wenig Denkenden reflexhaft " ..wird Zeit das dieses
> Kapitalistenschwein mal Einer in den Hintern tritt" als Laufband durch
> die Rübe leiert, aber es geht mir eben nicht primär um irgendwelchen
> Reibach den ich evtl. mit der Vermarktung von Userdaten oder copyrighted
> Content gegen den Willen des jeweiligen "Rechteinhabers" nicht machen
> kann, sondern eben darum aufmerksam zu machen das Die
> Verhältnismäßigkeit zwischen Kontrollaufwand und Nutzen total
> auseinander läuft.

Witzigerweise bin ich da voll bei dir.
Überhaupt denke ich, unsere Meinung bzgl. der Copyright-Reform deckt 
sich zu 99%. Genauso wie sie sich auch zu 99% mit der von vn n. 
(wefwef_s) deckt.

Es reicht aber schon eine geringfügig andere Meinung zu einem kleinen 
Teil des Gesetzespakets und schon fliegen die Fetzen.
Das ist symptomatisch für alle heutigen Diskurse.
"Jeder der nicht zu 100% meiner Meinung ist ist mein Feind".
Anstelle die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen werden die 
Abweichungen zu Tode diskutiert, um ja das letzte Wort zu haben.

Deswegen gibt es auch keine Opposition mehr und keine achtenswerte Linke 
oder progressive Bewegung.
Alles nur noch Splittergruppen die sich lieber gegenseitig zerfleischen 
als auch nur irgendwie konstruktiv zusammenzuarbeiten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard H. (oderlachs)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich wundere mich nur, was doch alles zur Microkontrollertechnik 
gehört...

Gerhard

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Witzigerweise bin ich da voll bei dir.

Kenne ich. Manche merken überhaupt nicht mehr, dass man eigentlich auf 
ihrer Seite ist.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard H. schrieb:
> Ich wundere mich nur, was doch alles zur Microkontrollertechnik
> gehört...

Dann wäre es im Offtopic aber falsch untergebracht. Die Geschlossene ist 
für nicht zu µc passenden Diskussionen zwischen alteingesessenen 
Insassen da.

: Bearbeitet durch User
Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Es reicht aber schon eine geringfügig andere Meinung zu einem kleinen
> Teil des Gesetzespakets und schon fliegen die Fetzen.
> Das ist symptomatisch für alle heutigen Diskurse.
> "Jeder der nicht zu 100% meiner Meinung ist ist mein Feind".

Die Fetzen sehe ich hier gerade nur von deiner Seite fliegen, ich hab 
dich doch nur nach nach der deiner Meinung nach akzeptablen Anzahl von 
false positives gefragt, und dir erklärt dass "es wird doch nur zensiert 
wenn du dich nicht ans Gesetz hälst" keine Ausrede ist.

Ich denke eher, dass du gerne Feindbilder kreierst, andernfalls würdest 
du ja auf solche Einwände eingehen, statt zu konstruieren, dass dir hier 
irgendwer irgendwas in den Mund legen würde.
Symptomatisch ist eher, dass auf Einwände nicht eingegangen wird...

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> ich hab
> dich doch nur nach nach der deiner Meinung nach akzeptablen Anzahl von
> false positives gefragt

Am besten natürlich 0. Das ist aber technisch nicht möglich.
Aber da ich kein Freund von Uploadfiltern bin und diese nicht verteide 
verstehe ich nicht wieso du mir diese Frage ständig stellst.

Autor: Fra N. (korax)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Das eine Prozent ist also das:

Le X. schrieb:
> Was ich weiterhin nicht berechtigt finde ist dieses kopflose "Hilfe,
> hilfe, ich werde zensiert!"-Gerufe.

Wenn eine Info durch eine Institution (Mensch, Maschine) geht, welche 
entscheidet ob die Info passieren darf - dann ist es Zensur, unabhängig 
wie die Entscheidung über Durchlass oder Blockade ausfällt. Nicht nur 
die Blockade wird als Zensur bezeichnet. Das ist doch der zentrale 
Punkt. Und dort gehen eure Meinungen auseinander.

Das eine Prozent ist die größte Differenz.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ich verstehe ja, das wenn ich mich hier hinstelle "ich bin Provider" bei
>> 90% der wenig Denkenden reflexhaft " ..wird Zeit das dieses
>> Kapitalistenschwein mal Einer in den Hintern tritt" als Laufband durch
>> die Rübe leiert, aber es geht mir eben nicht primär um irgendwelchen
>> Reibach den ich evtl. mit der Vermarktung von Userdaten oder copyrighted
>> Content gegen den Willen des jeweiligen "Rechteinhabers" nicht machen
>> kann, sondern eben darum aufmerksam zu machen das Die
>> Verhältnismäßigkeit zwischen Kontrollaufwand und Nutzen total
>> auseinander läuft.
>
> Witzigerweise bin ich da voll bei dir.
> Überhaupt denke ich, unsere Meinung bzgl. der Copyright-Reform deckt
> sich zu 99%. Genauso wie sie sich auch zu 99% mit der von vn n.
> (wefwef_s) deckt.
>
> Es reicht aber schon eine geringfügig andere Meinung zu einem kleinen
> Teil des Gesetzespakets und schon fliegen die Fetzen.
> Das ist symptomatisch für alle heutigen Diskurse.
> "Jeder der nicht zu 100% meiner Meinung ist ist mein Feind".
> Anstelle die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen werden die
> Abweichungen zu Tode diskutiert, um ja das letzte Wort zu haben.
>

Ahh..da überziehst Du denke ich.

Ich glaube wir sind Beide alt genug das wir einen vernünftigen Diskurs
noch beherrschen sollten.
Ich breche mir keine Perle aus der Krone wenn ich mich mit Dir hier 
unterhalte, auch wenn wir anderswo schon "gegeneinander geknallt" sind.
Sowas kann man lernen und tut das im laufe der Jahre IMHO auch von ganz 
alleine.


> Deswegen gibt es auch keine Opposition mehr und keine achtenswerte Linke
> oder progressive Bewegung.

Du brauchst doch hier nur mal gucken was passiert wenn ich mit einem auf 
den 1. Blick "rechtspopulistischen" Argument oder einer solchen Ansicht 
komme, oder zwar links aber aus energetischer Sicht grünen Argumenten 
zuwider laufend. Du trägst Holz in den Wald wenn Du mir das erklären 
willst.


> Alles nur noch Splittergruppen die sich lieber gegenseitig zerfleischen
> als auch nur irgendwie konstruktiv zusammenzuarbeiten.

DAS ist das Hauptproblem.
Ich denke aber ich weiß wo das her kommt: "political correctness"

Diese führt dazu das wegen des "harmonischen Zusammenlebens" die 
Probleme einfach unter den Teppich gekehrt statt gelöst werden, selbst 
wenn der Dreckhaufen mittlerweile von der Fläche her deutlich größer ist 
als das Platzdeckchen oben drauf. Es wird sich selbst in die Tasche 
gelogen aus Rücksicht auf Andere die einen eh nicht leiden können. In 
die selbe Richtung spielt auch der Genderkram..wer zur Hölle braucht und 
will das?

..Profilierungsversuche in Ermanglung der Fähigkeit zur Lösung echter 
Probleme...

Gruß,

Holm

Autor: Fra N. (korax)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Aber da ich kein Freund von Uploadfiltern bin und diese nicht verteid[ig]e

Tust du. Der Uploadfilter ist der Zensor den du nicht siehst.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard H. schrieb:
> Ich wundere mich nur, was doch alles zur Microkontrollertechnik
> gehört...
>
> Gerhard

Weitermachen Gerhard, oder Brille putzen und realisieren das hier 
"Offtopic" drüber steht.

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Es reicht aber schon eine geringfügig andere Meinung zu einem kleinen
>> Teil des Gesetzespakets und schon fliegen die Fetzen.
>> Das ist symptomatisch für alle heutigen Diskurse.
>> "Jeder der nicht zu 100% meiner Meinung ist ist mein Feind".
>
> Die Fetzen sehe ich hier gerade nur von deiner Seite fliegen, ich hab
> dich doch nur nach nach der deiner Meinung nach akzeptablen Anzahl von
> false positives gefragt, und dir erklärt dass "es wird doch nur zensiert
> wenn du dich nicht ans Gesetz hälst" keine Ausrede ist.
>
> Ich denke eher, dass du gerne Feindbilder kreierst, andernfalls würdest
> du ja auf solche Einwände eingehen, statt zu konstruieren, dass dir hier
> irgendwer irgendwas in den Mund legen würde.
> Symptomatisch ist eher, dass auf Einwände nicht eingegangen wird...

Na komm, Du weißt das Deine Frage eigentlich nicht zu beantworten ist 
(machst du ja mit mir auch immer) woher sollen hier konkrete Zahlen 
kommen? Im Zweifelsfalle ist "Eins" viel zu viel und gleichzeitig zu 
wenig...

Gruß,

Holm

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn man die Begriffe "Zensur" und "Meinungsfreiheit" weit genug 
ausdehnt, dann wird jede Äusserung beliebiger Art an beliebiger Stelle 
durch jede beliebige Personen davon erfasst. Und das war damit noch nie 
gemeint, ist es nicht und wird es nie sein. Nicht hier und nicht 
irgendwo sonst.

Es gibt also immer Grenzen von Freiheit der Meinungsäusserung. Das dann 
immer auch als Zensur zu bezeichnen entwertet den Begriff und macht ihn 
zum Totschlagargument. In dieser extremen Interpretation des Begriffs 
lässt sich jener, der ihn verwenden, leicht als Extremist oder Spinner 
wegsortieren. Man tut sich mit extremer Ausdruckweise also keinen 
Gefallen.

Wenn man alle, die sich differenziert ausdrücken, als Gegner betrachtet, 
dann sitzt man selbst ziemlich tief in einer Ecke und wird allenfalls 
noch von jenen für voll genommen, die neben einem in der gleichen Ecke 
sitzen.

Praktisches Beispiel:

Fra N. schrieb:
> Wenn eine Info durch eine Institution (Mensch, Maschine) geht, welche
> entscheidet ob die Info passieren darf - dann ist es Zensur, unabhängig
> wie die Entscheidung über Durchlass oder Blockade ausfällt.

Wenn ich vor dir im Lokal stehe und deine anwesende Frau/Mutter/Tochter 
als Hure bezeichne, dann bin ich mir fast sicher, dass auch du als 
Gegner jeglicher Zensur höchstselbst zur praktischen Zensur schreiten 
wirst, sofern aussichtsreich. Und strafst dich selbst damit Lügen.

Ja, das ist ein extremes Beispiel. In diesem Beispiel wird aber 
differenziert, was in welchem Kontext gesagt werden darf, und was nicht. 
Ein Banker darf auch nicht deinen Banking-Zugang im Internet 
veröffentlichen, weil Meinungsfreiheit. Die Grenze zu ziehen ist das 
Kunststück. Das geht aber nicht, wenn in der Diskussion jeder Versuch 
einer Grenzziehung fundamentalistisch weggeballert wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Fra N. (korax)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> höchstselbst zur praktischen Zensur schreiten
> wirst

Das geht nicht. Weil deine Aussage ja schon (von den Anwesenden) gehört 
wurde. Ich könnte nur re agieren und dich dazu bringen deine Aussage 
zurückzunehemn.

Zensur wäre in diesem Fall ein Megafon mit Filter der deine Aussage 
vor dem Lautsprecher analysiert.

Also ein "Uploadfilter".

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Beispiel wäre diesbezüglich ausbaufähig. Aber ich hoffe, dass du den 
Kern betrachtest, und nicht bei Nebensächlichkeiten hängen bleibst.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Es gibt also immer Grenzen von Freiheit der Meinungsäusserung.

Es geht hier ausschließlich um Vorabzensur, so wie sie laut GG verboten 
ist.

Dazu muss sie eben auch hoheitlich angeordnet sein. Damit sind alle 
Beispiel von Privat im eigenen Wohnzimmer oder sonst wo hinfällig. 
Trifft nicht zu.

Es geht hier überhaupt nicht um die Grenzen der Meinungsäusserung. Die 
werden ja erst NACH der Äußerung, eventuell durch Strafanzeige und 
Gerichte abgesteckt. Dieser Weg ist legal und vom GG gedeckt. Die 
Vorabzensur aber eben nicht.

> Das Beispiel wäre diesbezüglich ausbaufähig. Aber ich hoffe, dass du den
> Kern betrachtest, und nicht bei Nebensächlichkeiten hängen bleibst.

Im Kern gehen deine Beispiele komplett am Thema vorbei.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Das Beispiel wäre diesbezüglich ausbaufähig. Aber ich hoffe, dass du den
> Kern betrachtest, und nicht bei Nebensächlichkeiten hängen bleibst.

Du machst doch aber auch einen Nebenschauplatz auf und kümmerst Dich um 
das eigentliche Problem nicht.
Informationen müssen vor der Verföffentlichung durch ein automatisches 
System gefiltert und auf Kompatibilität und Konformität zu den Vorgaben 
des Gesetzgebers geprüft und ggf. die Veröffentlichung ausgeschlossen 
werden. DAS IST ZENSUR ..oder eben das Wahrheitsministerium.

Deine Aktion in der Kneipe (die zum sofortigen temporären Ausfall Deiner 
kognitiven Fähigkeiten und der Lageregelung führen würde) enthält diese 
Restriktion nicht. Du hast bereits Deine Meinung geäußert, kannst nur 
nachträglich zu Verantwortung gezogen werden...das war der bisherige 
Zustand.

Gruß,

Holm

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> .oder eben das Wahrheitsministerium.

Nein.
Ziel der Uploadfilter (die ich entschieden ablehne) ist das Auffinden 
von Lizenzverletzungen. Der Inhalt, die Aussage ist dabei irrelevant.
Ein "Wahrheitsministerium" bewertet Content anhand des Inhaltes.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Es gibt also immer Grenzen von Freiheit der Meinungsäusserung.
>
> Es geht hier ausschließlich um Vorabzensur, so wie sie laut GG verboten
> ist.

Hat das hinsichtlich der Begriffe so hin?

Vorzensur: Ich kündige im kleinen Kreis an, öffentlich eine bestimmte 
Information zu verbreiten. Dies wird mir verboten.

Nachzensur: Ich habe diese Information verbreitet und er werden 
Massnahmen ergriffen, die Zahnpasta wieder in die Tube zurück zu 
drücken.

Willst du ernsthaft behaupten, dass im Sinn dieser Definitionen jegliche 
Vorzensur in jeglichem Rahmen verboten ist? Wenn nicht, wo genau ist die 
Grenze?

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> .oder eben das Wahrheitsministerium.
>
> Nein.
> Ziel der Uploadfilter (die ich entschieden ablehne) ist das Auffinden
> von Lizenzverletzungen. Der Inhalt, die Aussage ist dabei irrelevant.
> Ein "Wahrheitsministerium" bewertet Content anhand des Inhaltes.

Ziel der Mautbrücken ist das Erfassen von Mautinformationen, 
Privatpersonen werden ausgefiltert und die Bewegungsdaten sofort 
gelöscht.
"Quellen TKÜ" aka Vorratsdatenspeicherung exakt genauso, wer nichts zu 
verbergen hat, hat nichts zu befürchten. Es wurde durch Quellen-TKÜ noch 
nie ein Verbrechen aufgeklärt...

Lach...

Hast Du noch mehr solcher flachen Witze?

Also ich habe Allerhand zu verbergen.
Wenn die Infrastruktur erst einmal da ist, wird sie auch benutzt (aus 
Bürgersicht auch mißbräuchlich) und prinzipiell gelangen Informationen 
in die falschen Hände, das war so, das ist so und das bleibt auch hier 
so.

Wenn die elektronische Krankenkassenkarte ausreichend Informationen über 
Deine Gesundheit und Lebensweise gesammelt hat, werden Leute die 
ausreichend zahlen auch an diese Informationen kommen.
Es gibt offiziell nur wenige Gründe die Finanzdaten und Kontostände 
eines Bürgers abzurufen und einzusehen, allerdings ist der Mißbrauch an 
der Tagesordnung (war bei Heise voriges Jahr zu lesen). Das wird einfach 
gemacht..klar gibts da Gesetze die das verbieten a.a.aber ....


Gruß,

Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Fra N. (korax)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Vorzensur: Ich kündige im kleinen Kreis an, öffentlich eine bestimmte
> Information zu verbreiten. Dies wird mir verboten.

Auch wenn es nicht verboten wird, ist es Zensur.

A. K. schrieb:
> e[s] werden
> Massnahmen ergriffen

Das ist Inquisition.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> A. K. schrieb:
>>> Es gibt also immer Grenzen von Freiheit der Meinungsäusserung.
>>
>> Es geht hier ausschließlich um Vorabzensur, so wie sie laut GG verboten
>> ist.
>
> Hat das hinsichtlich der Begriffe so hin?
>
> Vorzensur: Ich kündige im kleinen Kreis an, öffentlich eine bestimmte
> Information zu verbreiten. Dies wird mir verboten.
>
> Nachzensur: Ich habe diese Information verbreitet und er werden
> Massnahmen ergriffen, die Zahnpasta wieder in die Tube zurück zu
> drücken.
>
> Willst du ernsthaft behaupten, dass im Sinn dieser Definitionen jegliche
> Vorzensur in jeglichem Rahmen verboten ist? Wenn nicht, wo genau ist die
> Grenze?

Du hast Deine Schlüpfer verkehrt herum an, das Braune ist außen.

Gruß,

Holm

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> A. K. schrieb:
>>> Es gibt also immer Grenzen von Freiheit der Meinungsäusserung.
>>
>> Es geht hier ausschließlich um Vorabzensur, so wie sie laut GG verboten
>> ist.
>
> Hat das hinsichtlich der Begriffe so hin?
>
> Vorzensur: Ich kündige im kleinen Kreis an, öffentlich eine bestimmte
> Information zu verbreiten. Dies wird mir verboten.

Nein Vorzensur: Alles was du veröffentlichen willst, muss VORHER durch 
eine Zensurstelle. Das ist dann eine ganz normal staatliche Einrichtung 
wo du das einreichen musst.
In der Kaiserzeit war das z.B. ganz normal.

> Nachzensur: Ich habe diese Information verbreitet und er werden
> Massnahmen ergriffen, die Zahnpasta wieder in die Tube zurück zu
> drücken.

Genau. Du wirst evt. bestraft und weitere Verbreitung wird verboten.
Aber auf ganz normalem Rechtsweg. Da ist dann eben keine Zensurstelle 
die darüber befindet.

Nachzensur ist auch nur bedingt überhaupt "Zensur", weil die Info ja 
schon raus ist. Zensur wird ja betrieben um Informationen überhaupt erst 
zu beschränken. Daher halte ICH "Nachzensur" für einen fraglichen 
Begriff, aber Wikipedia schreibt da einiges drüber.

> Willst du ernsthaft behaupten, dass im Sinn dieser Definitionen jegliche
> Vorzensur in jeglichem Rahmen verboten ist? Wenn nicht, wo genau ist die
> Grenze?

Ja steht so im GG. Es gibt keine Grenze weil es ganz einfach ist:
"Eine Zensur findet nicht statt". (§5 Abs. 1 GG)

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> (Wobei eben mit Zensur im Sinne des GG die Vorzensur gemeint ist).

Das GG erlaubt gar keine Zensur weder vorher noch nachher.

Verletzt du recht Dritter ist es deren Sache ein Gericht zu bemühen um 
Dir die weitere Veröffentlichung deiner Botschaft zu untersagen.

Hier neu ist das der Staat eine Vorprüfung zur Veröffentlichung und 
damit eine Zensur einführen will, gegen welche erst nach Einführung 
Verfassungsklage eingereicht werden kann. Bis dahin wird (vorsätzlich) 
eine Beschneidung der Grundrechte zu erzwingen versucht. Da 
Grundrechtsverstöße durch den Staat aber nur im Schadenfall per 
Gerichtsbeschluss kassiert und kaum bestraft werden bleiben sie für den 
sie Verletzenden folgenlos. Womit sie als Tagespolitische Keule 
attraktiv sind. Siehe KESA.

Namaste

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Winfried J. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> (Wobei eben mit Zensur im Sinne des GG die Vorzensur gemeint ist).
>
> Das GG erlaubt gar keine Zensur weder vorher noch nachher.
>
> Verletzt du recht Dritter ist es deren Sache ein Gericht zu bemühen um
> Dir die weitere Veröffentlichung deiner Botschaft zu untersagen.

Korrekt. Darum hadere ich mit dem Begriff "Nachzensur" ja auch.

Allerdings könnte man auch ein ordentliches gerichtliches 
Veröffentlichungsverbot als "(Nach)Zensur" bezeichnen. Und die ist 
erlaubt.
Daher plädiere ich bei den Begrifflichkeiten auch für Zensur = 
Vorzensur, und so sieht es unser GG ebenfalls.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias L. (limbachnet)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> "Quellen TKÜ" aka Vorratsdatenspeicherung

Sind übrigens zwei völlig verschiedene Dinge, das "aka" passt überhaupt 
nicht. Aber beide passen hier nicht zum Thema...

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Am besten natürlich 0. Das ist aber technisch nicht möglich.

Tja, und wo wäre die real akzeptable Grenze?

Le X. schrieb:
> Aber da ich kein Freund von Uploadfiltern bin und diese nicht verteide
> verstehe ich nicht wieso du mir diese Frage ständig stellst.

Darum:

Le X. schrieb:
> Du darfst weiterhin alles verbreiten und deine Meinung kundtun, solange
> du die Verwertungsrechte hast.

Was, wenn ich zwar die Verwertungsrechte habe, der Filter aber anderer 
Meinung ist?

A. K. schrieb:
> Fra N. schrieb:
>> Wenn eine Info durch eine Institution (Mensch, Maschine) geht, welche
>> entscheidet ob die Info passieren darf - dann ist es Zensur, unabhängig
>> wie die Entscheidung über Durchlass oder Blockade ausfällt.
>
> Wenn ich vor dir im Lokal stehe und deine anwesende Frau/Mutter/Tochter
> als Hure bezeichne, dann bin ich mir fast sicher, dass auch du als
> Gegner jeglicher Zensur höchstselbst zur praktischen Zensur schreiten
> wirst, sofern aussichtsreich. Und strafst dich selbst damit Lügen.
>
> Ja, das ist ein extremes Beispiel.

In erster Linie ist dein Beispiel absoluter Bullshit: er wird in einem 
solchen Fall nachträglich tätig (natürlich nur im Sinne des Gesetzes und 
nicht durch Tätlichkeiten ;) ), schnallt dir aber kein Filter vor den 
Mund, das nur genehmigte Aussagen durchlässt. Letzteres wäre präventive 
Zensur, ersteres legitimes Vorgehen gegen Beleidigungen.

Warum gehst du eigentlich nicht auf meine Frage ein, was du so toll am 
neuen Gesetz findest?

A. K. schrieb:
> Ein Banker darf auch nicht deinen Banking-Zugang im Internet
> veröffentlichen, weil Meinungsfreiheit. Die Grenze zu ziehen ist das
> Kunststück.

Schon wieder Bullshit. Natürlich darf der Banker das nicht, aber es wird 
eben auch nicht jede Aussage und jedes Posting des Bankers präventiv 
durch einen Filter geschickt, nur damit er deine Bankdaten nicht 
veröffentlichen kann.

Le X. schrieb:
> Nein.
> Ziel der Uploadfilter [...] ist das Auffinden
> von Lizenzverletzungen. Der Inhalt, die Aussage ist dabei irrelevant.
> Ein "Wahrheitsministerium" bewertet Content anhand des Inhaltes.

Nicht nur, dass ein solcher Filter die Infrastrukur schafft, die auch 
genau das ermöglicht (man weiß, wie es den Niederlanden schon mal 
ergangen ist, als nach dem Einfall der Nazis die staatliche Kartei der 
Volkszählung missbraucht wurde 
https://de.wikipedia.org/wiki/Judenkartei#Niederlande ), stellt sich 
immer noch das Problem der false positives.
Facebook hat täglich 13 Mio. aktive Nutzer in Deutschland, bei einem 
angenommenem Durchschnitt von einem Posting pro Nutzer und Tag macht das 
13 Mio. Postings nur auf Facebook. So, und jetzt darfst du erklären wie 
viele davon deiner Meinung nach fehlerhaft als Gesetzesverstoß erkannt 
und irrtümlich aussortiert werden dürfen.

Le X. schrieb:
> die ich entschieden ablehne

Warum versuchst du sie dann schönzureden?

A. K. schrieb:
> Willst du ernsthaft behaupten, dass im Sinn dieser Definitionen jegliche
> Vorzensur in jeglichem Rahmen verboten ist? Wenn nicht, wo genau ist die
> Grenze?

In dem Moment wo es dir nicht einfach nur unter Strafandrohung verboten 
wird, sondern deine Kommunikation vorsorglich gefiltert ("zensiert") 
wird? Na komm, so schwer war das jetzt aber nicht...

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> In erster Linie ist dein Beispiel absoluter Bullshit: er wird in einem
> solchen Fall nachträglich tätig

Also Nachzensur. ;-)

> Warum gehst du eigentlich nicht auf meine Frage ein, was du so toll am
> neuen Gesetz findest?

Ich bin ein erklärter Gegner fundamentalistischer Argumentation, aber 
auch ein Gegner der EU-Regelung. Ist das so unvorstellbar? Ich weiss 
aber schon, dass diese Form des Denkens nicht in die Zeit passt.

> Schon wieder Bullshit. Natürlich darf der Banker das nicht, aber es wird
> eben auch nicht jede Aussage und jedes Posting des Bankers präventiv
> durch einen Filter geschickt, nur damit er deine Bankdaten nicht
> veröffentlichen kann.

Dann hast du offenbar noch keine Einrichtungen gesehen, die in manchen 
Firmen installiert werden, um Datenabfluss zu verhindern. Da können sehr 
wohl inhaltliche Filter beteiligt sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Dann hast du offenbar noch keine Einrichtungen gesehen, die in manchen
> Firmen installiert werden, um Datenabfluss zu verhindern. Da können sehr
> wohl inhaltliche Filter beteiligt sein.

Stichwort: Hoheitlich.

> Also Nachzensur. ;-)

Ist ja schon lang und breit Diskutiert worden.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5768515 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb im Beitrag #5768515:
> Cyblord -. schrieb:
>> A. K. schrieb:
>>> Dann hast du offenbar noch keine Einrichtungen gesehen, die in manchen
>>> Firmen installiert werden, um Datenabfluss zu verhindern. Da können sehr
>>> wohl inhaltliche Filter beteiligt sein.
>>
>> Stichwort: Hoheitlich.
>
> Stichwort: Bahnhof.

Privat ist es keine Zensur. Zensur ist es wenn es staatlich verordnet 
ist.
Haben wir doch auch schon durchgekaut. Du bringst immer das gleiche 
unsinnig Zeug.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Du bringst immer das gleiche unsinnig Zeug.

Dann sind wir und also in gewisser Hinsicht völlig einig. Denn ich nehme 
mir die Freiheit, es für Unsinn zu halten, was du dazu schreibst. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Also Nachzensur. ;-)

Dass das Grundgesetz Vorzensur meint, wurde dir nun nicht erst einmal 
erklärt. Scheinbar ist das aber für dich einfach nicht zu verstehen?

A. K. schrieb:
> Ich bin ein erklärter Gegner fundamentalistischer Argumentation, aber
> auch ein Gegner der EU-Regelung. Ist das so unvorstellbar?

Wo verortest du "fundamentalistischer Argumentation"?
Aber ja, es ist schwierig vorstellbar, dass du zwar Gegner von 
Uploadfiltern sein willst, Einwände aber immer und immer wieder 
schönredest, und sachlichen Fragen konsequent ausweichst, wie z.B. nach 
der Vereinbarkeit von unvermeidlichen falschpositiven Inhalten mit "es 
findet keine Zensur statt".

A. K. schrieb:
> Ich weiss
> aber schon, dass diese Form des Denkens nicht in die Zeit passt.

Laber nicht, geh endlich auf sachliche Nachfragen ein.

A. K. schrieb:
> Dann hast du offenbar noch keine Einrichtungen gesehen, die in manchen
> Firmen installiert werden, um Datenabfluss zu verhindern. Da können sehr
> wohl inhaltliche Filter beteiligt sein.

Nun wirds vollends grotesk. Du vergleichst also Maßnahmen, die 
verhindern, dass du in deiner Arbeitszeit permanent auf Facebook hängst, 
mit Filtern, die deine gesamte Online-Kommunikation (auch in der 
Freizeit) 24/7 betreffen.
Dazu noch ist es am Arbeitsplatz nicht staatlich verordnet.

A. K. schrieb:
> Dann sind wir und also in gewisser Hinsicht völlig einig. Denn ich nehme
> mir die Freiheit, es für Unsinn zu halten, was du dazu schreibst. ;-)

Offensichtlich hast du ja an einer sachlichen Diskussion nicht das 
geringste Interesse, andernfalls würdest du ja auf sachliche Einwände 
endlich eingehen, statt sowas zu faseln.

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A.K., denkst du er merkt selber dass er hier mit zwei unterschiedlichen 
Personen schreibt?
Er wirkt etwas durcheinander.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:

>> Witzigerweise bin ich da voll bei dir.
>> Überhaupt denke ich, unsere Meinung bzgl. der Copyright-Reform deckt
>> sich zu 99%. Genauso wie sie sich auch zu 99% mit der von vn n.
>> (wefwef_s) deckt.
>>
>> Es reicht aber schon eine geringfügig andere Meinung zu einem kleinen
>> Teil des Gesetzespakets und schon fliegen die Fetzen.
>> Das ist symptomatisch für alle heutigen Diskurse.
>> "Jeder der nicht zu 100% meiner Meinung ist ist mein Feind".
>> Anstelle die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen werden die
>> Abweichungen zu Tode diskutiert, um ja das letzte Wort zu haben.
>>
>
>> Deswegen gibt es auch keine Opposition mehr und keine achtenswerte Linke
>> oder progressive Bewegung.
>
>> Alles nur noch Splittergruppen die sich lieber gegenseitig zerfleischen
>> als auch nur irgendwie konstruktiv zusammenzuarbeiten.
>
> DAS ist das Hauptproblem.
> Ich denke aber ich weiß wo das her kommt: "political correctness"
>

Aha. Meinungsträger, die weitestgehend übereinstimmen, gehen einander 
wegen Detailfragen aus pc an die Kehle? Dann wäre also der erbitterte 
Kleinkrieg zwischen den K-Gruppen der 70er Jahre ein Ausfluss der pc?
Och nöö!

Seltsamerweise scheint hier noch niemand bemerkt zu haben, dass es sich 
hier um einen klassischen Zielkonflikt handelt, der unvermeidbar nur 
unter Beeinträchtigung eines von mehreren erstrebten Zielen entschieden 
werden kann.

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> A.K., denkst du er merkt selber dass er hier mit zwei unterschiedlichen
> Personen schreibt?
> Er wirkt etwas durcheinander.

Man merkt zwar vor lauter geschwafel und nicht-auf-Argumente-eingehen 
kaum, dass ihr nicht die gleiche Person seid, aber ja, im Gegensatz zu 
anderen hier bin ich nicht vollends verwirrt.

Und nun geh endlich auf sachliche Einwände ein.

Erklär halt, warum du Uploadfilter vehement verteidigst, obwohl du 
dagegen bist. Erklär halt endlich, wie sich deine Aussage "es werden ja 
eh nur Gesetzesverstöße gefiltert" mit false positives vereinbaren 
lässt. Erklär halt, wie viele false positives deiner Ansicht nach 
akzeptabel sind. Erklär halt, wo für dich Zensur anfängt, wenn nicht da? 
Erklär halt, was jemand tun soll, dessen Postings plötzlich aufgrund des 
tollen KI-Filters nicht mehr im Netz erscheinen?

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> Erklär halt, warum du Uploadfilter vehement verteidigst, obwohl du
> dagegen bist. Erklär halt endlich, wie sich deine Aussage "es werden ja
> eh nur Gesetzesverstöße gefiltert" mit false positives vereinbaren
> lässt. Erklär halt, wie viele false positives deiner Ansicht nach
> akzeptabel sind. Erklär halt, wo für dich Zensur anfängt, wenn nicht da?
> Erklär halt, was jemand tun soll, dessen Postings plötzlich aufgrund des
> tollen KI-Filters nicht mehr im Netz erscheinen?

Jetzt putz dir erstmal den Schaum vorm Mund weg.

Ich habe Uploadfilter kein einziges mal verteidigt, aufgrund solcher 
Figuren wie dir aber sogar vorsichtshalber mehrmals meine Ablehnung zum 
Ausdruck derselbigen gebracht. Langsam empfine ich es als Affront dass 
du mir laufend gegenteiliges in den Mund legst.
Weiterhin sehe ich die geplante Copyright-Änderung, insbesondere Artikel 
13, als sehr schlecht gemacht an und jede praktische Umsetzung wird 
ebenso schlecht werden.

Weiterhin weigere ich mich aber, von "staatlich angeordneter Zensur" zu 
sprechen.
An allen Ecken und Enden, selbst im Forum wenn offtopic berechtigt 
gelöscht wird wird ständig nur noch "Zensur!" gerufen.
Das wertet den Begriff der Zensur aber herab. Richtige staatliche Zensur 
mussten einige hier, und müssen viele Menschen momentan immernoch 
erleiden. Das ist etwas ganz anderes.
Für mich ist Artikel 13 ein Schildbürgerstreich der auf Unfähigkeit 
beruht, nicht auf dem boshaften Versuch das Volk zu unterdrücken.
Wenn du das anders siehst, nun, das sei dir gestattet. Das kann ich ab.

Ich geh jetzt mit den Kollegen essen.

vn n. schrieb:
> aber ja, im Gegensatz zu
> anderen hier bin ich nicht vollends verwirrt.

Erzähl mir nix, du hast uns verwechselt ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> der Vereinbarkeit von unvermeidlichen falschpositiven Inhalten mit "es
> findet keine Zensur statt".

Da habe ich nur das Grundgesetz zitiert. ;-)

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:

> Laber nicht, geh endlich auf sachliche Nachfragen ein.
>
> A. K. schrieb:
>> Dann hast du offenbar noch keine Einrichtungen gesehen, die in manchen
>> Firmen installiert werden, um Datenabfluss zu verhindern. Da können sehr
>> wohl inhaltliche Filter beteiligt sein.
>
> Nun wirds vollends grotesk. Du vergleichst also Maßnahmen, die
> verhindern, dass du in deiner Arbeitszeit permanent auf Facebook hängst,
> mit Filtern, die deine gesamte Online-Kommunikation (auch in der
> Freizeit) 24/7 betreffen.
> Dazu noch ist es am Arbeitsplatz nicht staatlich verordnet.
>
> A. K. schrieb:
>> Dann sind wir und also in gewisser Hinsicht völlig einig. Denn ich nehme
>> mir die Freiheit, es für Unsinn zu halten, was du dazu schreibst. ;-)
>
> Offensichtlich hast du ja an einer sachlichen Diskussion nicht das
> geringste Interesse, andernfalls würdest du ja auf sachliche Einwände
> endlich eingehen, statt sowas zu faseln.

Dann springe ich mal kurz ein, wenn's erlaubt ist:

Was Datenabfluss am Arbeitsplatz mit YT während der Arbeitszeit zu tun 
haben könnte, ist zumindest nocht auf den ersten Blick erkennbar. 
Vielleicht solltest Du hier noch eine Erläuterung nachliefern.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Was Datenabfluss am Arbeitsplatz mit YT während der Arbeitszeit zu tun
> haben könnte, ist zumindest nocht auf den ersten Blick erkennbar.

Auch auf den zweiten Blick nicht. Aber es ging in diesem Fall um 
Vorzensur, in Form eines automatischen inhaltsbezogenen Filters in der 
Kommunikation. Von Youtube und Artikel 13 sind wir schon lange weg, hier 
gehts es längst ums Prinzip. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Auch auf den zweiten Blick nicht. Aber es ging in diesem Fall um
> Vorzensur, in Form eines automatischen inhaltsbezogenen Filters in der
> Kommunikation. Von Youtube und Artikel 13 sind wir schon lange weg, hier
> gehts es längst ums Prinzip. ;-)

Nein es geht darum dass ein Content Filter in einer Firma um 
Datenabfluss zu verhindern keine Zensur ist.

Ein allgemein gesetzlich vorgeschriebener Filter hingegen schon.

Beitrag #5768648 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wir könnten eigentlich alle zusammen auf die Straße gehen und 
demonstrieren weil wir alle das Gleiche wollen.
Stattdessen wird sich hier wegen Begrifflichkeiten gezofft.
Es könnte komisch sein, wäre es nicht so traurig.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:

> Stattdessen wird sich hier wegen Begrifflichkeiten gezofft.
> Es könnte komisch sein, wäre es nicht so traurig.

Das Problem ist, wenn wir uns immer mit Händen und Füßen gegen 
eigentlich korrekte Begriffe wehren, machen wir es unseren Gegnern sehr 
leicht.
Laut GG ist Zensur verboten. Dann nenen wir das Kind nicht Zensur und 
alles ist gut. Damit kann das GG dann in die Tonne.

Nun bin ich niemand der sofort Zensur ruft. Nur ich kann mir nicht 
helfen, das Konzept des Upload Filters ist einfach genau DAS. Das schrub 
ich ja Eingangs auch und bisher konnte mir noch niemand den Unterschied 
zwischen einem gesetzlich vorgeschriebenen Upload Filter und einer 
Zensurstelle erklären.

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Was Datenabfluss am Arbeitsplatz mit YT während der Arbeitszeit zu tun
>> haben könnte, ist zumindest nocht auf den ersten Blick erkennbar.
>
> Auch auf den zweiten Blick nicht. Aber es ging in diesem Fall um
> Vorzensur, in Form eines automatischen inhaltsbezogenen Filters in der
> Kommunikation. Von Youtube und Artikel 13 sind wir schon lange weg,

nicht einmal eine Stunde ist "schon lange" bei diesem Thread?

> hier
> gehts es längst ums Prinzip. ;-)

Eben nicht. Da sich die die virtuelle Frontlinie nicht verschieben 
lässt, wird jedes einzelne Sandkorn heiß umkämpft. Dabei wird völlig 
übersehen, dass es hier kein richtig oder falsch geben kann, weil bei 
jeder denkbaren Entscheidung Grundrechte der einen oder anderen Gruppe 
tangiert werden.

Gibt es wirklich so wenig olle Kamellen an der C-Pascal-Front, die man 
nochmal durchkauen könnte?

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Ich habe Uploadfilter kein einziges mal verteidigt

Bitteschön, du scheinst Erinnerungslücken zu besitzen:

Le X. schrieb:
> Du darfst weiterhin alles verbreiten und deine Meinung kundtun, solange
> du die Verwertungsrechte hast.

Le X. schrieb:
> Notfalls veröffentlichst du deine Information, deine politische Meinung
> oder sonstwas als Text auf weißem Hintergrund. Bei Artikel 13 geht es
> nur um die Verwertungsrechte.

Le X. schrieb:
> Wenn du Angst hast dein politisches Statement könnte wegzensiert werden
> dann lass das Merkel-Bildchen oder das Flüchtlingsfoto was du mal eben
> ergoogelt oder gescannt hast weg und veröffentliche deine Meinung
> einfach in einfacher Textform.

Le X. schrieb:
> Ziel der Uploadfilter (die ich entschieden ablehne) ist das Auffinden
> von Lizenzverletzungen. Der Inhalt, die Aussage ist dabei irrelevant.

Du übernimmst dabei sogar 1:1 die Argumentation der Uploadfilterlobby.

Le X. schrieb:
> ufgrund solcher
> Figuren wie dir aber sogar vorsichtshalber mehrmals meine Ablehnung zum
> Ausdruck derselbigen gebracht. Langsam empfine ich es als Affront dass
> du mir laufend gegenteiliges in den Mund legst.

Interessanterweise hast du schon herumlamentiert, ich würde dir sowas in 
den Mund legen, lange bevor ich überhaupt das erste mal erwähnt habe, 
dass du sehr wohl für Uploadfilter argumentierst:

vn n. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Leg mir jetzt ja nicht in den Mund ich wäre ein Freund von
>> Uploadfiltern.
>> Für Spezialisten wie dich hab ich extra betont dass ich Artikel 13 nicht
>> gut finde.
>
> Wo genau soll ich dir das bitte in den Mund gelegt haben? Der von dir
> zitierte Absatz impliziert das nicht mal ansatzweise. Ich frage dort
> nur, wie man mit false positives umgehen soll, wie viel akzeptabel sind,
> und widerlege deine Behauptung, dass ja eh alles in Ordnung ist so lange
> man keine fremden Inhalte kopiert.

Le X. schrieb:
> Weiterhin weigere ich mich aber, von "staatlich angeordneter Zensur" zu
> sprechen.

Schön, dass du dich weigerst. Ändert aber nichts daran, dass du nach wie 
vor nicht argumentieren kannst, wo der Unterschied liegen soll. 
Uploadfilter filtern jedes von dir getätigte Posting, um 
Gesetzesverstöße präventiv zu verhindern, wo liegt da der Unterschied zu 
Zensur?

A. K. schrieb:
> vn n. schrieb:
>> der Vereinbarkeit von unvermeidlichen falschpositiven Inhalten mit "es
>> findet keine Zensur statt".
>
> Da habe ich nur das Grundgesetz zitiert. ;-)

Leider ist dein Posting mal wieder komplett inhaltsleer und geht nicht 
im geringsten auf die von dir selbst zitierte Frage "wie ist der 
Uploadfilter mit dem GG zu vereinbaren" ein.

Percy N. schrieb:
> Dann springe ich mal kurz ein, wenn's erlaubt ist:
>
> Was Datenabfluss am Arbeitsplatz mit YT während der Arbeitszeit zu tun
> haben könnte, ist zumindest nocht auf den ersten Blick erkennbar.
> Vielleicht solltest Du hier noch eine Erläuterung nachliefern.

Ich weiß leider nicht ganz was du meinst, er hat davon geredet, dass am 
Arbeitsplatz gelegentlich bestimmte Webseiten gesperrt wären, und ich 
hab halt Facebook als Beispiel angeführt. Klar, Youtube wäre ein anderes 
Beispiel.

A. K. schrieb:
> Auch auf den zweiten Blick nicht. Aber es ging in diesem Fall um
> Vorzensur, in Form eines automatischen inhaltsbezogenen Filters in der
> Kommunikation. Von Youtube und Artikel 13 sind wir schon lange weg, hier
> gehts es längst ums Prinzip. ;-)

Leider ist in deinem Posting wieder einmal absolut kein Zusammenhang zu 
erkennen. Gesperrte Webseiten am Arbeitsplatz haben eben absolut nichts 
mit Zensur oder Artikel 13 zu tun, und mir wäre kein Arbeitgeber 
bekannt, der einzelne Facebookpostings oder Mails ausfiltert, um 
Datenabfluss zu verhindern.
Und selbst wenn, wäre es immer noch nicht staatlich angeordnet.

Cyblord -. schrieb:
> Nein es geht darum dass ein Content Filter in einer Firma um
> Datenabfluss zu verhindern keine Zensur ist.

Erstens das, zweitens kenne ich keinen Arbeitgeber, der einzelne Emails 
seiner Mitarbeiter selektiv nach Inhalt filtert (Virenscanner nerven in 
dem Zusammenhang eh schon genug und wären, wenn staatlich verordnet, 
sogar vergleichbar mit Uploadfiltern, wenn dann plötzlich einzelne Mails 
aus unerfindlichen Gründen einfach nicht durchgehen wollen).

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Wir könnten eigentlich alle zusammen auf die Straße gehen und
> demonstrieren weil wir alle das Gleiche wollen.
> Stattdessen wird sich hier wegen Begrifflichkeiten gezofft.
> Es könnte komisch sein, wäre es nicht so traurig.

Tja, warum beantwortest du dann Einwände nicht einfach, wie in einem 
Dirkurs üblich, und fängst stattdessen Zoff an und unterstellst 
plötzlich irgendwelche Dinge?

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> vn n. schrieb:
>>> der Vereinbarkeit von unvermeidlichen falschpositiven Inhalten mit "es
>>> findet keine Zensur statt".
>>
>> Da habe ich nur das Grundgesetz zitiert. ;-)
>
> Leider ist dein Posting mal wieder komplett inhaltsleer und geht nicht
> im geringsten auf die von dir selbst zitierte Frage "wie ist der
> Uploadfilter mit dem GG zu vereinbaren" ein.
>
Zumindest verstößt er nicht unmittelbar gegen das Zensurverbot, zumal 
keine bestimmte Tendenz unterdrückt werden soll, sondern der Eingriff in 
das Eigentum Dritter. Beschwerst Du Dich auch, dass Graffiti an 
Sachbeschädigung behandelt werden können?

> Percy N. schrieb:
>> Dann springe ich mal kurz ein, wenn's erlaubt ist:
>>
>> Was Datenabfluss am Arbeitsplatz mit YT während der Arbeitszeit zu tun
>> haben könnte, ist zumindest nocht auf den ersten Blick erkennbar.
>> Vielleicht solltest Du hier noch eine Erläuterung nachliefern.
>
> Ich weiß leider nicht ganz was du meinst, er hat davon geredet, dass am
> Arbeitsplatz gelegentlich bestimmte Webseiten gesperrt wären, und ich
> hab halt Facebook als Beispiel angeführt. Klar, Youtube wäre ein anderes
> Beispiel.
>
Yup, FB und UT habe ich durcheinander geworfen ...
Aber A.K. hatte ich so verstanden, dass ein Filter gemeint war, der den 
Abfluss sensitiver Daten aus dem Unternehmen verhindern soll, also den 
ausgehenden Datenstrom überwacht.
>
> Cyblord -. schrieb:
>> Nein es geht darum dass ein Content Filter in einer Firma um
>> Datenabfluss zu verhindern keine Zensur ist.
>
Durchaus richtig!

> Erstens das, zweitens kenne ich keinen Arbeitgeber, der einzelne Emails
> seiner Mitarbeiter selektiv nach Inhalt filtert (Virenscanner nerven in
> dem Zusammenhang eh schon genug und wären, wenn staatlich verordnet,
> sogar vergleichbar mit Uploadfiltern, wenn dann plötzlich einzelne Mails
> aus unerfindlichen Gründen einfach nicht durchgehen wollen).

Das muss nicht bedeuten, dass keiner so verfährt.

Autor: vn n. (wefwef_s)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Zumindest verstößt er nicht unmittelbar gegen das Zensurverbot, zumal
> keine bestimmte Tendenz unterdrückt werden soll, sondern der Eingriff in
> das Eigentum Dritter.

Was soll Zensur mit "bestimmten Tendenzen" zu tun haben? Die Definition 
von Zensur wurde ja nun schon oft genug durchgekaut.

Percy N. schrieb:
> Beschwerst Du Dich auch, dass Graffiti an
> Sachbeschädigung behandelt werden können?

Und schon wieder absolute themenverfehlung (und es wurde ja schon oft 
genug geklärt).
Es macht halt einen Unterschied, ob man Rechtsverstöße nachträglich 
ahndet, oder gleich präventiv die gesamte Kommunikation filtert (und 
dabei ein Kauf nimmt, dass unbeabsichtigt auch legitime Kommunikation 
unterdrückt wird).

Percy N. schrieb:
> Aber A.K. hatte ich so verstanden, dass ein Filter gemeint war, der den
> Abfluss sensitiver Daten aus dem Unternehmen verhindern soll, also den
> ausgehenden Datenstrom überwacht.

Falls es sowas geben soll, kann er gerne erklären wo das denn sein soll.
Ändert natürlich immer noch nix an staatlich vs. privat.

Percy N. schrieb:
> Das muss nicht bedeuten, dass keiner so verfährt.

Natürlich, aber wenn man eine Behauptung aufstellt, sollte man die 
natürlich auch untermauern können. Ändert natürlich immer noch nix an 
staatlich vs. privat.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Zumindest verstößt er nicht unmittelbar gegen das Zensurverbot, zumal
>> keine bestimmte Tendenz unterdrückt werden soll, sondern der Eingriff in
>> das Eigentum Dritter.
>
> Was soll Zensur mit "bestimmten Tendenzen" zu tun haben? Die Definition
> von Zensur wurde ja nun schon oft genug durchgekaut.
>
Offenbar noch nicht genug, sonst hättest auch Du verstanden, dass es bei 
Zensur um die inhaltliche Diskriminierung zwischen erwünschter und 
unerwünschter Information handelt.

Deshalb darf ich zB ohne Sorge vor staatlicher Verfolgung in den USA 
gegen Rassismus eintreten. Ich darf dort aber nicht behaupten, ich hätte 
einen Traum, ohne eine Rechnung von Familie King zu bekommen. Hier zu 
Lande geht's zun Glück nicht ganz so absurd vor, dafür brauchen wir 
unsere Urheberrechte nicht explizit schützen zu lassen.

Ob vor, während oder nach Verbreitung der Information diskriminiert wird 
ist eine andere Frage.

> Percy N. schrieb:
>> Beschwerst Du Dich auch, dass Graffiti an
>> Sachbeschädigung behandelt werden können?
>
> Und schon wieder absolute themenverfehlung (und es wurde ja schon oft
> genug geklärt).
> Es macht halt einen Unterschied, ob man Rechtsverstöße nachträglich
> ahndet, oder gleich präventiv die gesamte Kommunikation filtert (und
> dabei ein Kauf nimmt, dass unbeabsichtigt auch legitime Kommunikation
> unterdrückt wird).
>
Und es macht auch einen Unterschied, ob ich die Graffiti mit einigem 
Aufwand wieder von meiner Hauswand bekomme oder ob Du das Nacktfoto 
Deiner in beliebigem Ausmaß minderjährigen Tochter nie wieder aus der 
Welt bekommst.
Und ich darf auch einen hohen Zaun um mein Haus bauen, so dass kein 
Sprayer dran kommt.
Und ja, der nette Schutzmann an der Ecke hat sehr wohl die Aufgabe, 
Sprayer daran zu hindern, mein Haus umzugestalten.

> Percy N. schrieb:
>> Aber A.K. hatte ich so verstanden, dass ein Filter gemeint war, der den
>> Abfluss sensitiver Daten aus dem Unternehmen verhindern soll, also den
>> ausgehenden Datenstrom überwacht.
>
> Falls es sowas geben soll, kann er gerne erklären wo das denn sein soll.
> Ändert natürlich immer noch nix an staatlich vs. privat.
>
Nö, aber der Vergleich mit FB oder YT ist halt beschrubbt.

> Percy N. schrieb:
>> Das muss nicht bedeuten, dass keiner so verfährt.
>
> Natürlich, aber wenn man eine Behauptung aufstellt, sollte man die
> natürlich auch untermauern können. Ändert natürlich immer noch nix an
> staatlich vs. privat.

Auf welche F-Taste hast Du diesen Satz gelegt?

Ad rem:
Ja, stimmt. Heißt das, man sollte das Verbot der Körperverletzung 
abschaffen und wir müssen halt einander selbst darum bitten, dem jeweils 
anderen nichts aufs Maul zu hauen?

Ich betone nochmals: Es handelt sich um die Regelung eines 
Zielkonfliktes, wodurch jede Lösung zwangsläufig ein Kompromiss sein 
wird. Einem Kompromiss ist inhärent,  das jeder etwas einbüßt. Setze 
Dich doch bitte einmal mit diesem Gesichtspunkt auseinander.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Wie hier nun schon richtig ausgearbeitet wurde ist "ich bin für Artikel 
14, aber.." völliger Nonsense. Wenn man Vorbehalte (IMHO 
berechtigterweise) hat, dann ist man gegen Artikel 13, zumindest in der 
aktuellen Form und sollte das dann auch so kommunizieren - SEHR 
LAUT.

Das schließt ja nicht aus, das man eine verbesserte Variante dann 
akzeptiert..so es denn mal eine gibt. Dieses "Ja, aber.." ist der 
wuchernde Krebs der uns schon viele unsägliche Gesetze und Vorschriften 
an die Backe genäht hat, die niemals korrigiert werden.

Denke also bitte mal drüber nach und haltet bitte wenigstens in diesem 
Punkt zusammen wenn Ihr schon größtenteils einer Meinung seit.

Gruß,

Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hey LeX und A.K.,

nur ganz kurz: Sehr gut, wie geduldig und kompetent ihr diskutiert habt, 
mit euch würde ich gern über Art. 13 diskutieren.

vlg
 Timm

Autor: Daniel A. (daniel-a)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Daniel A. schrieb:
> 
https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuGH&Datum=16.02.2012&Aktenzeichen=C-360/10

..und was genau, denkst Du, bedeutet das? Eine historische 
Rechtssprechung aus Zeiten vor dem fraglichen Gesetz?

Gruß,

Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Daniel A. schrieb:
>>
> 
https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuGH&Datum=16.02.2012&Aktenzeichen=C-360/10
>
> ..und was genau, denkst Du, bedeutet das? Eine historische
> Rechtssprechung aus Zeiten vor dem fraglichen Gesetz?
>

Möglicher Weise soll es eine Übersicht zum gegenwärtigen Rechtsstand 
liefern, um die Motivation der Novelle zu verdeutlichen.

Falls ja, geht diese Zusammenstellung etwas am Problem vorbei, da sie 
Art 2 (5) unberücksichtigt lässt, wie auch in der hiesigen Diskussion 
völlig außer Acht zu bleiben scheint, wer überhaupt in welchem Umfang in 
welcher Weise durch welche tatsächliche Änderung betroffen wäre.

Autor: Thorsten M. (pappkamerad)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab ja den Verdacht, dass die Zensur-Argumentation nur vorgeschoben 
ist. Und die Aufregung nur deswegen so groß ist, weil man befürchtet, 
dass die Rechteinhaber ihre Werke tatsächlich nicht mehr kostenlos via 
Youtube etc. hergeben müssen.

Persönlich finde ich es ja eine Frechheit, dass das Urheberrecht bis 70 
Jahre nach dem Tod gilt. Normalerweise sollte es 30 Jahre nach 
Erstveröffentlichung auslaufen.

Aber dass Privatleute abgemahnt und abgeurteilt werden 
(Urheberrechtsverletzungen), sogar unbeteiligte (Störerhaftung), während 
die Großen damit unbehelligt die dicken Geschäfte machen, ist eine noch 
größere Frechheit. Letztlich setzt das Gesetz nur um, was für den 
kleinen Mann schon immer gilt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thorsten M. schrieb:
> Ich hab ja den Verdacht, dass die Zensur-Argumentation nur vorgeschoben
> ist. Und die Aufregung nur deswegen so groß ist, weil man befürchtet,
> dass die Rechteinhaber ihre Werke tatsächlich nicht mehr kostenlos via
> Youtube etc. hergeben müssen.
>
> Persönlich finde ich es ja eine Frechheit, dass das Urheberrecht bis 70
> Jahre nach dem Tod gilt. Normalerweise sollte es 30 Jahre nach
> Erstveröffentlichung auslaufen.
>
> Aber dass Privatleute abgemahnt und abgeurteilt werden
> (Urheberrechtsverletzungen), sogar unbeteiligte (Störerhaftung), während
> die Großen damit unbehelligt die dicken Geschäfte machen, ist eine noch
> größere Frechheit. Letztlich setzt das Gesetz nur um, was für den
> kleinen Mann schon immer gilt.

Die Sache mit den Youtube Videos und irgendwelchen Rechteinhabern geht 
mir glatt am Hintern vorbei, einzig interessant ist, das ich 
verpflichtet werde entweder irgendwelche mit Kosten verbundenen Verträge 
abzuschließen oder aber  eine Zensurinfrastruktur zu installieren, 
anderenfalls werde ich in Haftung für Tätigkeiten Dritter genommen.
Die Contentindustrie versucht damit die bei den WLANs verlustig 
gegangene Störerhaftung flächendeckend auf alle Provider auszudehnen.

Gruß,

Holm

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thorsten M. schrieb:
> Ich hab ja den Verdacht, dass die Zensur-Argumentation nur vorgeschoben
> ist. Und die Aufregung nur deswegen so groß ist, weil man befürchtet,
> dass die Rechteinhaber ihre Werke tatsächlich nicht mehr kostenlos via
> Youtube etc. hergeben müssen.
>
Soweit würde ich nicht gehen wollen, aber sicherlich klingt "Ich werde 
zensiert!" wesentlich bedrohlicher als "Ich muss beim Upload fremde 
entgegenstehende Rechte beachten". Problematisch ist allerdings, dass 
entsprechende Filter tatsächlich weitreichend inhibitorische Wirkung 
haben können.

> Persönlich finde ich es ja eine Frechheit, dass das Urheberrecht bis 70
> Jahre nach dem Tod gilt. Normalerweise sollte es 30 Jahre nach
> Erstveröffentlichung auslaufen.
>
Dass ist eine Dezision. Folgte man Deiner Ansicht, dann wäre zB der 
Tietze-Schenk schon seit zehn Jahren gemeinfrei und das Erscheinen 
weiterer Updates so gut wie ausgeschlossen.

> Aber dass Privatleute abgemahnt und abgeurteilt werden
> (Urheberrechtsverletzungen), sogar unbeteiligte (Störerhaftung), während
> die Großen damit unbehelligt die dicken Geschäfte machen,

Das entzieht sich tatsächlich meiner hinreichend exakten Beobachtung.
Aber rechtlich besteht das Problem, dass es den Rechteinhabern obliegt, 
ihre Rechte auch ggü dem "kleinen Mann" ausnahmslos durchzusetzen, um zu 
verhindern, dass die Schutzrechte so weit verwässern, dass die liebe 
Konkurrenz daraus Kapital schlagen kann.

> ist eine noch
> größere Frechheit. Letztlich setzt das Gesetz nur um, was für den
> kleinen Mann schon immer gilt.

Nein, es geht schon darüber hinaus. Insbesondere waren content provider 
bisher erst auf Anforderung des Rechteinhabers zum Handeln gezwungen, 
während sie demnächst vorab präventiv tätig werden sollen.
Wikipedia oder Project Gutenberg wären hiervon übrigens überhaupt nicht 
betroffen. Davon hat man in D aber nichts, weil wir hier eh schon von PG 
ausgesperrt werden.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
>
> Die Sache mit den Youtube Videos und irgendwelchen Rechteinhabern geht
> mir glatt am Hintern vorbei, einzig interessant ist, das ich
> verpflichtet werde entweder irgendwelche mit Kosten verbundenen Verträge
> abzuschließen oder aber  eine Zensurinfrastruktur zu installieren,
> anderenfalls werde ich in Haftung für Tätigkeiten Dritter genommen.

Bisher ist für mich nicht ersichtlich,  welche Alternative des Art 2 (5) 
auf Dich zutreffen könnte.

> Die Contentindustrie versucht damit die bei den WLANs verlustig
> gegangene Störerhaftung flächendeckend auf alle Provider auszudehnen.
>
Das ist eine von mehreren möglichen Sichtweisen.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Jeden Tag ein Bisschen schlimmer:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Tor-Hidden-Services-Co-Bundesrat-will-haerter-gegen-illegale-Dienste-vorgehen-4334017.html

Zitate:

"Ja, der Entwurf kriminalisiert nicht nur den Betrieb von 
Handelsplattformen, die nur über Tor erreichbar sind, sondern alle 
Plattformen mit Zugangshindernissen, die eine verschlüsselte 
Kommunikation ermöglichen und es damit Vollzugsbehörden erschweren, die 
Taten aufzudecken".

oder

"Die Darknet-Online-Marktplätze sind aus meiner Sicht vorgeschoben." Der 
Gesetzgeber gehe mit Blick auf die Betreiber technischer Infrastrukturen 
eine allgemeine Strafbarkeit an. Ferner glaubt, dass die Betreiber 
entsprechend mit proaktiven Filtern "jegliche potenziell kriminelle 
Handlung im Keim ersticken" müssten


oder

Konstantin von Notz weist überdies darauf hin, dass die Ausweitung von 
TKÜ-Überwachungsmaßnahmen "längst geplant" sei. Entsprechend wollen die 
Bundesrats-Ausschüsse nun die Ermittlungsbefugnisse erweitern, die an 
den neuen Straftatbestand geknüpft sind: Zulässig sollen nicht nur die 
Telekommunikationsüberwachung, sondern gegebenenfalls auch die 
Online-Durchsuchung, die akustische Wohnraumüberwachung und die Erhebung 
von Verkehrsdaten sein.

Ach Leute, schön ruhig weiterpennen, das sieht nur aus als ob ein 
Überwachungsstaat gebaut werden solle...

:-)

Gruß,

Holm

Autor: Thorsten M. (pappkamerad)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> einzig interessant ist, das ich
> verpflichtet werde entweder irgendwelche mit Kosten verbundenen Verträge
> abzuschließen oder aber  eine Zensurinfrastruktur zu installieren,
> anderenfalls werde ich in Haftung für Tätigkeiten Dritter genommen.
Was für Systeme betreibst du denn, wo dritte geschützte Werke verteilen 
können? Nur um das einordnen zu können.
Bei Foren ist das ja regelmäßig der Fall, um ein Beispiel zu bringen, wo 
es auch kleine trifft, die sich eben keine solche Infrastruktur leisten 
können. Aber: Da ist es doch bisher schon so, d.h. dass der Betreiber 
dafür sorgen muss, dass keine geschützten Werke verteilt werden. Ein 
Forum als Tauschbörse hat doch bisher genauso Probleme bekommen. Deshalb 
gibts hier auf dem Mikrocontroller-Net eben nicht den Ti*tze-Schenk zum 
Runterladen. Hier wird man weiterhin Anhänge hochladen können. Und die 
Mods löschen (zensieren:-) weg, was den Anschein von 
Urheberrechtsverletzungen hat. War so und wird so sein.

> verpflichtet werde entweder irgendwelche mit Kosten verbundenen Verträge
> abzuschließen oder aber  eine Zensurinfrastruktur zu installieren,
Das tönt jetzt aber schon anders, also monetäre Interessen statt der 
Schutz der Demokratie. Monetäre Interessen sind natürlich genauso 
legitim, die Qualität ist aber eine andere.

Percy N. schrieb:
> Problematisch ist allerdings, dass
> entsprechende Filter tatsächlich weitreichend inhibitorische Wirkung
> haben können.
Das ist schon richtig. Der Absatz im §13, der das sogar verbietet sollte 
halt strafbewehrt sein.

>> Persönlich finde ich es ja eine Frechheit, dass das Urheberrecht bis 70
>> Jahre nach dem Tod gilt. Normalerweise sollte es 30 Jahre nach
>> Erstveröffentlichung auslaufen.
> Folgte man Deiner Ansicht, dann wäre zB der
> Ti*tze-Schenk schon seit zehn Jahren gemeinfrei und das Erscheinen
> weiterer Updates so gut wie ausgeschlossen.
Klar, ist immer eine Abwägung. Vielleicht wären die Updates dann auch 
einfach umfangreicher/besser.

> Nein, es geht schon darüber hinaus. Insbesondere waren content provider
> bisher erst auf Anforderung des Rechteinhabers zum Handeln gezwungen,
> während sie demnächst vorab präventiv tätig werden sollen.
Das galt doch nur für die Platzhirsche. BearShare und LimeWire sagt dir 
noch was? Das hat viele Anwälte reich gemacht.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Jeden Tag ein Bisschen schlimmer:
>
Stimmt, es wird von Tag zu Tag dürftiger, was hier als "Argument" 
eingebrachtxwird.

> Konstantin von Notz

Ach ja, das war ja Deine Lieblingspartei, die als einzige über 
umfassende Kompetenz verfügt.

>
> Ach Leute, schön ruhig weiterpennen, das sieht nur aus als ob ein
> Überwachungsstaat gebaut werden solle...
>
Den haben wir schon lange.
Manche brauchen nur ein bisschen länger, das zu merken.

Zum Glück haben wir hier keine Zensur. Wer es nicht glaubt, möge die 
Mods fragen.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Thorsten M. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> einzig interessant ist, das ich
>> verpflichtet werde entweder irgendwelche mit Kosten verbundenen Verträge
>> abzuschließen oder aber  eine Zensurinfrastruktur zu installieren,
>> anderenfalls werde ich in Haftung für Tätigkeiten Dritter genommen.
> Was für Systeme betreibst du denn, wo dritte geschützte Werke verteilen
> können? Nur um das einordnen zu können.

Auch Foren, aber z.B. ganz simpel Webserver über deren genauen Inhlat 
ich werder Kenntnis habe, noch haben will.

> Bei Foren ist das ja regelmäßig der Fall, um ein Beispiel zu bringen, wo
> es auch kleine trifft, die sich eben keine solche Infrastruktur leisten
> können. Aber: Da ist es doch bisher schon so, d.h. dass der Betreiber
> dafür sorgen muss, dass keine geschützten Werke verteilt werden.

So weit ist das ja auch völlig in Ordnung. Wenn da gegen verstoßen 
wurde, wurde ich bsiher informiert und hatte mich darum zu kümmern..auch 
noch in Ordnung (das ist nur theoretisch, es gab bisher keine solchen 
Fälle).

Nach der neuen, angestrebten Gesetzgebung habe ich aber vorauseilend 
maschinell (!) zu kontrollieren was überhaupt online gestellt wird oder 
ich habe Lizenzverträge im Vorraus mit allen möglichen und unmöglichen 
Content-Anbietern abzuschließen die den Upload von Kunden 
(Forenteilnehmern) im Vornherein lizensieren. Dabei habe ich am 
geposteten Inhalt weder Interesse, noch irgend einen Vorteil, habs aber 
zu finanzieren?

[..]
>
>> Nein, es geht schon darüber hinaus. Insbesondere waren content provider
>> bisher erst auf Anforderung des Rechteinhabers zum Handeln gezwungen,
>> während sie demnächst vorab präventiv tätig werden sollen.
> Das galt doch nur für die Platzhirsche. BearShare und LimeWire sagt dir
> noch was? Das hat viele Anwälte reich gemacht.

Jetzt werden die Contentprovider reich gemacht..auf meine Kosten und 
wenn ich Lizenzverträge abschließen würde, ggf. ohne irgend einen Grund.

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Jeden Tag ein Bisschen schlimmer:
>>
> Stimmt, es wird von Tag zu Tag dürftiger, was hier als "Argument"
> eingebrachtxwird.
>
>> Konstantin von Notz
>
> Ach ja, das war ja Deine Lieblingspartei, die als einzige über
> umfassende Kompetenz verfügt.
>
Du bist wieder an dem Punkt an dem Du einfach Deine Klappe halten 
solltest weil nicht etwa Argumente, sondern nur Pöbeleien rüber kommen.

>>
>> Ach Leute, schön ruhig weiterpennen, das sieht nur aus als ob ein
>> Überwachungsstaat gebaut werden solle...
>>
> Den haben wir schon lange.
> Manche brauchen nur ein bisschen länger, das zu merken.

Du kannst das doch gar nicht wissen, Dein Rechner hängt ja nicht am 
Internet.
>
> Zum Glück haben wir hier keine Zensur. Wer es nicht glaubt, möge die
> Mods fragen.

Das ist doch eine üble, unbewiesene Unterstellung Deinerseits, Mods die 
ich gefragt habe, haben diese Argumentation bisher durchweg abgelehnt, 
hier gibts keine Zensur, es geht Alles mit rechten Dingen und vollkommen 
demokratisch zu. Niemand hat das Recht hier Irgendwas zu 
veröffentlichen, dafür die die Plattform nicht da, sondern 
ausschließlich der Generierung von Einnahmen über Google Werbe-Hits.

Gruß,

Holm

Gruß,

Holm

Autor: Tobias P. (hubertus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine sehr interessante Diskussion, ich verfolge das hier jetzt schon ein 
wenig länger, hatte aber nicht genug Ausdauer, den Thread komplett von 
Anfang bis Ende durchzulesen. Aber ein zwei Fragen habe ich.

Ich mag jetzt nicht den gesamten Gesetzestext lesen, da ich beim lesen 
solch geschwollener Texte fast Brechreiz kriege, daher entschuldige man 
mir meine eventuelle Unwissenheit. Aber mich würde folgender Sachverhalt 
mal interessieren, vielleicht kannst du Holm etwas dazu sagen?

Wie wäre es z.B. für dich als Provider, wenn du deine Server im Ausland 
betreibst. Dank virtueller Server musst du da ja nicht mal mehr 
persönlich hin gehen. Oder aber du könntest Housing betreiben, (oder wie 
das heisst) - stellst einfach deine HW in ein Rechencenter, fertig. Dann 
gibt es noch (kostenpflichtige) VPN Anbieter, die dir sogar vertraglich 
zusichern, dass sie keine Verbindungsprotokolle etc. führen - du baust 
die Verbindung zu deinen Servern also über ein solches VPN auf. Und 
jetzt? wer kann dir noch was?

Ich meine, sogar hier im Forum irgendwo gelesen zu haben, dass Andreas 
seinen Server auch nicht in DE betreibt, um eben solchen Spässen wie den 
Upload-Filtern zu entgehen?

Und gerade bezüglich den Uploadfiltern habe ich noch eine andere Frage. 
Angenommen, ich lade z.B. hier im Forum als Anhang ein Bild einer 
OpAmp-Schaltung hoch, weil ich dazu was fragen will. Solch ein Bild 
eines invertierenden Verstärkers oder Integrierers oder wasauchimmer 
gibt es in zig Fachbüchern - die natürlich alle dem Urheberrecht 
unterstellt sind. Könnte jetzt mit dem Uploadfilter der Fall eintreten, 
dass ich dieses Bild nicht mehr hochladen kann, weil der Filter ein 
ähnliches Bild aus einem Fachbuch "kennt" und dann eine 
Urheberrechtsverletzung ortet und mich damit am Hochladen hindert?
Und dann: was, wenn ich jetzt der Autor dieses Fachbuchs wäre? wie 
erkennt der Filter, wer berechtigt ist, ein Bild hochzuladen? Da ich ja 
der Urheber bin, kann ich ja mit meinem Bild machen, was ich will.

Das hier ist auch sehr interessant:

Thorsten M. schrieb:
> Hier wird man weiterhin Anhänge hochladen können. Und die
> Mods löschen (zensieren:-) weg, was den Anschein von
> Urheberrechtsverletzungen hat. War so und wird so sein.

So, wie ich das aus dem Thread hier verstanden habe, wird das ja nicht 
mehr so sein - wenn der Uploadfilter implementiert ist, dann wird es ja 
nicht mehr möglich sein, etwas hochzuladen, was der Filter als 
Urheberrechtlich geschützt erkennt hat - ob das jetzt ein false positive 
ist oder nicht.

Ich habe den Eindruck, dass diese ganze Sache derart unausgegoren ist, 
dass sich der Filter alsbald als unpraktikabel erweisen wird. Dass der 
Uploadfilter kommen wird, daran habe ich aber keinen Zweifel - die EU 
hatte schon seit je her den Hang zu solch merkwürdigen Gesetzen. Und 
selbst wenn es eine Möglichkeit für eine demokratische Mitbestimmung 
geben würde - es handelt sich hier um ein derart technisches Thema, dass 
die Wenigsten etwas davon verstünden, und der Rest sagt "mir doch egal" 
- solange man die Urlaubsbilder in Facebook hochladen kann, ist doch 
alles OK, oder?

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias P. schrieb:
> Eine sehr interessante Diskussion, ich verfolge das hier jetzt schon ein
> wenig länger, hatte aber nicht genug Ausdauer, den Thread komplett von
> Anfang bis Ende durchzulesen. Aber ein zwei Fragen habe ich.
>
> Ich mag jetzt nicht den gesamten Gesetzestext lesen, da ich beim lesen
> solch geschwollener Texte fast Brechreiz kriege, daher entschuldige man
> mir meine eventuelle Unwissenheit. Aber mich würde folgender Sachverhalt
> mal interessieren, vielleicht kannst du Holm etwas dazu sagen?
>
> Wie wäre es z.B. für dich als Provider, wenn du deine Server im Ausland
> betreibst. Dank virtueller Server musst du da ja nicht mal mehr
> persönlich hin gehen. Oder aber du könntest Housing betreiben, (oder wie
> das heisst) - stellst einfach deine HW in ein Rechencenter, fertig. Dann
> gibt es noch (kostenpflichtige) VPN Anbieter, die dir sogar vertraglich
> zusichern, dass sie keine Verbindungsprotokolle etc. führen - du baust
> die Verbindung zu deinen Servern also über ein solches VPN auf. Und
> jetzt? wer kann dir noch was?

Das hilft nicht, ich müßte meine Firma ins Ausland verlagern um dem 
Gesetz auszuweichen.
>
> Ich meine, sogar hier im Forum irgendwo gelesen zu haben, dass Andreas
> seinen Server auch nicht in DE betreibt, um eben solchen Spässen wie den
> Upload-Filtern zu entgehen?

Hilft nichts.

>
> Und gerade bezüglich den Uploadfiltern habe ich noch eine andere Frage.
> Angenommen, ich lade z.B. hier im Forum als Anhang ein Bild einer
> OpAmp-Schaltung hoch, weil ich dazu was fragen will. Solch ein Bild
> eines invertierenden Verstärkers oder Integrierers oder wasauchimmer
> gibt es in zig Fachbüchern - die natürlich alle dem Urheberrecht
> unterstellt sind. Könnte jetzt mit dem Uploadfilter der Fall eintreten,
> dass ich dieses Bild nicht mehr hochladen kann, weil der Filter ein
> ähnliches Bild aus einem Fachbuch "kennt" und dann eine
> Urheberrechtsverletzung ortet und mich damit am Hochladen hindert?
> Und dann: was, wenn ich jetzt der Autor dieses Fachbuchs wäre? wie
> erkennt der Filter, wer berechtigt ist, ein Bild hochzuladen? Da ich ja
> der Urheber bin, kann ich ja mit meinem Bild machen, was ich will.

Eine Schaltung als Solche ist nicht geschützt, die zeichnerische 
Darstellung kann aber als "Kunstwerk" geschützt werden. Abzeichnen hilft 
also..normalerweise. Falls der Uploadfilter einen "false positive" hat 
und das Ding aussortiert, hast Du das Vergnügen Dich darum kümmern zu 
dürfen Dein Kustwerk veröffentlichen zu können.

>
> Das hier ist auch sehr interessant:
>
> Thorsten M. schrieb:
>> Hier wird man weiterhin Anhänge hochladen können. Und die
>> Mods löschen (zensieren:-) weg, was den Anschein von
>> Urheberrechtsverletzungen hat. War so und wird so sein.
>
> So, wie ich das aus dem Thread hier verstanden habe, wird das ja nicht
> mehr so sein - wenn der Uploadfilter implementiert ist, dann wird es ja
> nicht mehr möglich sein, etwas hochzuladen, was der Filter als
> Urheberrechtlich geschützt erkennt hat - ob das jetzt ein false positive
> ist oder nicht.

Genau.
>
> Ich habe den Eindruck, dass diese ganze Sache derart unausgegoren ist,
> dass sich der Filter alsbald als unpraktikabel erweisen wird. Dass der
> Uploadfilter kommen wird, daran habe ich aber keinen Zweifel - die EU
> hatte schon seit je her den Hang zu solch merkwürdigen Gesetzen. Und
> selbst wenn es eine Möglichkeit für eine demokratische Mitbestimmung
> geben würde - es handelt sich hier um ein derart technisches Thema, dass
> die Wenigsten etwas davon verstünden, und der Rest sagt "mir doch egal"
> - solange man die Urlaubsbilder in Facebook hochladen kann, ist doch
> alles OK, oder?

..auch genau.

Gruß,

Holm

Autor: Thorsten M. (pappkamerad)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> aber z.B. ganz simpel Webserver über deren genauen Inhlat
> ich werder Kenntnis habe, noch haben will.
Du vermietest die Server an dir namentlich bekannte Personen? Dann fällt 
es doch gar nicht unter die Richtlinie. Dann sind die Mieter für ihre 
Inhalte verantwortlich. Der Knackpunkt ist doch, dass bei den 
betroffenen Portalen die Nutzer anonym Dateien hochladen können. Der 
Urheber kann diejenigen, die die "Werke" hochladen also nicht belangen. 
Bisher wurde dann der Betreiber belangt, nur halt nicht bei den 
Platzhirschen, die bekanntermaßen über dem Gesetz stehen. Die Richtlinie 
adressiert genau das Problem. Ich möchte auch ein freies Internet, 
aber eben auch ein gerechtes.


> So weit ist das ja auch völlig in Ordnung. Wenn da gegen verstoßen
> wurde, wurde ich bsiher informiert und hatte mich darum zu kümmern..auch
> noch in Ordnung (das ist nur theoretisch, es gab bisher keine solchen
> Fälle).
>
> Nach der neuen, angestrebten Gesetzgebung habe ich aber vorauseilend
> maschinell (!) zu kontrollieren was überhaupt online gestellt wird
Nein, das stimmt nicht, maschinell sowieso nicht. Es steht sogar drin, 
dass die Maßnahmen verhältnismäßig sein müssen. Es steht auch nicht 
drin, dass die Prüfung vor dem Freischalten stattfinden muss. Wenn der 
Forenbetreiber also keine Urheberrechtsverletzungen duldet indem solche 
zeitnah gelöscht werden, dann sollte er rechtlich auf der sicheren Seite 
sein. Klar, gesprochenes Recht gibt es dafür noch nicht.
Es ist nichtmal klar, ob ein Forenbetrieb darunter fällt, da dessen 
Hauptzweck nicht das "Bereitstellen urheberrechtlich geschützter Werke" 
ist.

" [...] whose main or one of the main purposes is to store and give the 
public access to a large amount of copyright protected works or other 
protected subject-matter uploaded by its users which it organises and 
promotes for profit-making purposes."

Dass es für Google und Facebook aber auf Uploadfilter rausläuft, ist 
klar.

> ich habe Lizenzverträge im Vorraus mit allen möglichen und unmöglichen
> Content-Anbietern abzuschließen die den Upload von Kunden
> (Forenteilnehmern) im Vornherein lizensieren. Dabei habe ich am
> geposteten Inhalt weder Interesse, noch irgend einen Vorteil, habs aber
> zu finanzieren?
Das ist doch offensichtlich, dass sich das nicht an dich richtet, 
sondern an die Portale, deren Geschäftsmodell auf solchen Inhalten 
basiert.

Autor: Thorsten M. (pappkamerad)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias P. schrieb:
> Das hier ist auch sehr interessant:
>
> Thorsten M. schrieb:
>> Hier wird man weiterhin Anhänge hochladen können. Und die
>> Mods löschen (zensieren:-) weg, was den Anschein von
>> Urheberrechtsverletzungen hat. War so und wird so sein.
>
> So, wie ich das aus dem Thread hier verstanden habe, wird das ja nicht
> mehr so sein - wenn der Uploadfilter implementiert ist, dann wird es ja
> nicht mehr möglich sein, etwas hochzuladen, was der Filter als
> Urheberrechtlich geschützt erkennt hat - ob das jetzt ein false positive
> ist oder nicht.
Hier im Forum wirds keinen Uploadfilter geben, das ist für den Betreiber 
nicht machbar und nach der Richtlinie auch gar nicht nötig.

Es gibt schon Scheiß-Gesetze, man darf sich aber auch nicht von allem 
und jedem verrückt machen lassen.

Autor: Tobias P. (hubertus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thorsten M. schrieb:
> Hier im Forum wirds keinen Uploadfilter geben, das ist für den Betreiber
> nicht machbar und nach der Richtlinie auch gar nicht nötig.
>
> Es gibt schon Scheiß-Gesetze, man darf sich aber auch nicht von allem
> und jedem verrückt machen lassen.

Aber dann gäbe es ja auch für Holm als kleinen Provider kein Problem. Da 
die Filtermassnahmen verhältnismässig sein sollen, und es seinen 
finanziellen Rahmen sprengen würde, die Software zu kaufen, darf er doch 
auf den Filter verzichten - es ist für ihn auch nicht machbar.
Wenn seine Firma wegen des Scheissgesetzes hops geht, dann kann ja wohl 
auch keiner von verhältnismässig sprechen. Ich wünschte, es gäbe hier so 
einen Kleinprovider wie Holm hier bei uns. Ich würde sofort wechseln. 
Leider ist mir aber keiner bekannt. Hier gibt es nur unermesslich teure 
oder unermesslich poplige Provider, sodass man nur die Wahl zwischen 
Pest und Cholera hat.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Thorsten M. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> aber z.B. ganz simpel Webserver über deren genauen Inhlat
>> ich werder Kenntnis habe, noch haben will.
> Du vermietest die Server an dir namentlich bekannte Personen? Dann fällt
> es doch gar nicht unter die Richtlinie. Dann sind die Mieter für ihre
> Inhalte verantwortlich. Der Knackpunkt ist doch, dass bei den
> betroffenen Portalen die Nutzer anonym Dateien hochladen können. Der
> Urheber kann diejenigen, die die "Werke" hochladen also nicht belangen.


Meine bisherigen Fragen hinsichtlich Art 2 (5) blieben bisher ohne 
Antwort, warum nur? Jammert es sich so vielleicht überzeugender?

> Bisher wurde dann der Betreiber belangt, nur halt nicht bei den
> Platzhirschen, die bekanntermaßen über dem Gesetz stehen. Die Richtlinie
> adressiert genau das Problem. Ich möchte auch ein freies Internet,
> aber eben auch ein gerechtes.
>
>
>> So weit ist das ja auch völlig in Ordnung. Wenn da gegen verstoßen
>> wurde, wurde ich bsiher informiert und hatte mich darum zu kümmern..auch
>> noch in Ordnung (das ist nur theoretisch, es gab bisher keine solchen
>> Fälle).
>>
>> Nach der neuen, angestrebten Gesetzgebung habe ich aber vorauseilend
>> maschinell (!) zu kontrollieren was überhaupt online gestellt wird
> Nein, das stimmt nicht, maschinell sowieso nicht. Es steht sogar drin,
> dass die Maßnahmen verhältnismäßig sein müssen. Es steht auch nicht
> drin, dass die Prüfung vor dem Freischalten stattfinden muss. Wenn der
> Forenbetreiber also keine Urheberrechtsverletzungen duldet indem solche
> zeitnah gelöscht werden, dann sollte er rechtlich auf der sicheren Seite
> sein. Klar, gesprochenes Recht gibt es dafür noch nicht.

Das stimmt so nicht, vfl Art 13 4 (b)

> Es ist nichtmal klar, ob ein Forenbetrieb darunter fällt, da dessen
> Hauptzweck nicht das "Bereitstellen urheberrechtlich geschützter Werke"
> ist.
>
> " [...] whose main or one of the main purposes is to store and give the
> public access to a large amount of copyright protected works or other
> protected subject-matter uploaded by its users which it organises and
> promotes for profit-making purposes."
>
Das ist der wesentliche Punkt!
Es reicht allerdings aus, dass es sich nicht lediglich um einen 
Nebeneffekt handelt.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Thorsten M. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> aber z.B. ganz simpel Webserver über deren genauen Inhlat
>> ich werder Kenntnis habe, noch haben will.
> Du vermietest die Server an dir namentlich bekannte Personen? Dann fällt
> es doch gar nicht unter die Richtlinie. Dann sind die Mieter für ihre
> Inhalte verantwortlich. Der Knackpunkt ist doch, dass bei den
> betroffenen Portalen die Nutzer anonym Dateien hochladen können. Der
> Urheber kann diejenigen, die die "Werke" hochladen also nicht belangen.
> Bisher wurde dann der Betreiber belangt, nur halt nicht bei den
> Platzhirschen, die bekanntermaßen über dem Gesetz stehen. Die Richtlinie
> adressiert genau das Problem. Ich möchte auch ein freies Internet,
> aber eben auch ein gerechtes.
>
Ich bin nicht der Betreiber von Foren, ich mache die technische 
Bereitstellung. In wie fern die von Nutzern bei Forenanmeldung 
hinterlassenen Daten irgendwelchen Tatsachen entsprechen, kann ich nicht 
sagen, auch nicht was da für eine Sorte Daten hoch geladen wird, ob z.B. 
ein Foto oder eine Videosequenz irgendwo geklaut ist.
In so fern ist also das "betrifft Dich nicht" falsch. Ich habe zu 
gewährleisten das keine Copyrightverletzungen passieren, entweder durch 
Lizensierung oder durch Filtern.
>
>> So weit ist das ja auch völlig in Ordnung. Wenn da gegen verstoßen
>> wurde, wurde ich bsiher informiert und hatte mich darum zu kümmern..auch
>> noch in Ordnung (das ist nur theoretisch, es gab bisher keine solchen
>> Fälle).
>>
>> Nach der neuen, angestrebten Gesetzgebung habe ich aber vorauseilend
>> maschinell (!) zu kontrollieren was überhaupt online gestellt wird
> Nein, das stimmt nicht, maschinell sowieso nicht. Es steht sogar drin,
> dass die Maßnahmen verhältnismäßig sein müssen. Es steht auch nicht
> drin, dass die Prüfung vor dem Freischalten stattfinden muss. Wenn der
> Forenbetreiber also keine Urheberrechtsverletzungen duldet indem solche
> zeitnah gelöscht werden, dann sollte er rechtlich auf der sicheren Seite
> sein. Klar, gesprochenes Recht gibt es dafür noch nicht.
> Es ist nichtmal klar, ob ein Forenbetrieb darunter fällt, da dessen
> Hauptzweck nicht das "Bereitstellen urheberrechtlich geschützter Werke"
> ist.
>
> " [...] whose main or one of the main purposes is to store and give the
> public access to a large amount of copyright protected works or other
> protected subject-matter uploaded by its users which it organises and
> promotes for profit-making purposes."
>
> Dass es für Google und Facebook aber auf Uploadfilter rausläuft, ist
> klar.

Aber auch ich biete Speicherplatz zur Veröffentlichung an, um was für 
Material es sich handelt habe ich nicht festgelegt und es hat mich auch 
nicht interessiert (geht mich IMHO Nichts an).

>
>> ich habe Lizenzverträge im Vorraus mit allen möglichen und unmöglichen
>> Content-Anbietern abzuschließen die den Upload von Kunden
>> (Forenteilnehmern) im Vornherein lizensieren. Dabei habe ich am
>> geposteten Inhalt weder Interesse, noch irgend einen Vorteil, habs aber
>> zu finanzieren?
> Das ist doch offensichtlich, dass sich das nicht an dich richtet,
> sondern an die Portale, deren Geschäftsmodell auf solchen Inhalten
> basiert.

Lach... erzähle das mal vor Gericht einem Winkeladvokaten..

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Thorsten M. schrieb:
>> Holm T. schrieb:
>>> aber z.B. ganz simpel Webserver über deren genauen Inhlat
>>> ich werder Kenntnis habe, noch haben will.
>> Du vermietest die Server an dir namentlich bekannte Personen? Dann fällt
>> es doch gar nicht unter die Richtlinie. Dann sind die Mieter für ihre
>> Inhalte verantwortlich. Der Knackpunkt ist doch, dass bei den
>> betroffenen Portalen die Nutzer anonym Dateien hochladen können. Der
>> Urheber kann diejenigen, die die "Werke" hochladen also nicht belangen.
>
>
> Meine bisherigen Fragen hinsichtlich Art 2 (5) blieben bisher ohne
> Antwort, warum nur? Jammert es sich so vielleicht überzeugender?

Liegt evtl. daran das auch Du ab und an auf meine Fragen nicht 
antwortest.
Such Dir was aus: Ich hatte keinen Strom und kein Internet wegen 
Sturmtief, ich hatte keine Lust, ich war unterwegs und hatte keine Zeit, 
ich hatte Besuch und war mit anderen Dingen beschäftigt...All das ist 
richtig.
[..]
>> Es ist nichtmal klar, ob ein Forenbetrieb darunter fällt, da dessen
>> Hauptzweck nicht das "Bereitstellen urheberrechtlich geschützter Werke"
>> ist.
>>
>> " [...] whose main or one of the main purposes is to store and give the
>> public access to a large amount of copyright protected works or other
>> protected subject-matter uploaded by its users which it organises and
>> promotes for profit-making purposes."
>>
> Das ist der wesentliche Punkt!
> Es reicht allerdings aus, dass es sich nicht lediglich um einen
> Nebeneffekt handelt.

..das ganze Gesetz besteht aus möglichen Nebeneffekten..

Gruß,
Holm

Autor: Thorsten M. (pappkamerad)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Ich bin nicht der Betreiber von Foren, ich mache die technische
> Bereitstellung.
Häh? Stehst du im Impressum?
Ja? Dann bist du fuer die Inhalte verantwortlich und warst es auch 
bisher.
Nein? Dann bist du fuer die Inhalte nicht verantwortlich und bist es 
auch weiterhin nicht.

> Aber auch ich biete Speicherplatz zur Veröffentlichung an, um was für
> Material es sich handelt habe ich nicht festgelegt und es hat mich auch
> nicht interessiert (geht mich IMHO Nichts an).
Du hast immernoch nicht gesagt, um was fuer einen Dienst es dir 
ueberhaupt geht. Betreibst du ein "Darknet"?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Oops


Die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) hat die 
Bundesregierung aufgefordert, einen Kompromiss im Streit über die 
EU-Urheberrechtsreform zu erarbeiten.

Das Ziel der geplanten Richtlinie sei richtig, sagte Gerlach der 
„Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagsausgabe).


„Mir bereitet aber große Bauchschmerzen, dass die Nutzung von 
Uploadfiltern – obwohl sie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist – zu 
vorauseilender Zensur führen könnte“, so Gerlach. Bei den Filtern 
handelt es sich um Programme, die Inhalte vor dem Hochladen scannen und 
so feststellen, ob eine Urheberrechtsverletzung vorliegt. Die Kritik 
richtet sich unter anderem dagegen, dass Videos und Texte, die andere 
Werke satirisch aufgreifen, auch gesperrt werden könnten.


Quelle 
https://newsburger.de/muenchen-bayerns-digitalministerin-will-kompromiss-bei-eu-urheberrechtsreform-108712.html

na wenn es sich bis dorthin schon rumgesprochen hat, ...
....sind die Sorgen wohl doch nicht so unbegründet

Namaste

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Folgte man Deiner Ansicht, dann wäre zB der
> Tietze-Schenk schon seit zehn Jahren gemeinfrei und das Erscheinen
> weiterer Updates so gut wie ausgeschlossen.

Wie kommst Du auf das schmale Brett? Es gibt unzählige freie Werke, von 
der Wikipedia bis hin zum Linux-Kernel die jeden Tag neue Updates 
erfahren WEIL (und nicht obwohl!) sie frei sind. Dagegen ist das 
meiste unfreie Zeug zum Veralten und Vergessen verdammt sobald sich die 
einzige zuständige Instanz nicht mehr drum kümmern kann oder will.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Folgte man Deiner Ansicht, dann wäre zB der
>> Tietze-Schenk schon seit zehn Jahren gemeinfrei und das Erscheinen
>> weiterer Updates so gut wie ausgeschlossen.
>
> Wie kommst Du auf das schmale Brett? Es gibt unzählige freie Werke, von
> der Wikipedia bis hin zum Linux-Kernel die jeden Tag neue Updates
> erfahren WEIL (und nicht obwohl!) sie frei sind. Dagegen ist das
> meiste unfreie Zeug zum Veralten und Vergessen verdammt sobald sich die
> einzige zuständige Instanz nicht mehr drum kümmern kann oder will.

Das hat alles seine Richtigkeit und Berechtigung, nur taugt es als 
Argument gegen meinen Beitrag so viel wie der Hinweis, dass Ostern nicht 
im Herbst stattfindet. Das stimmt auch ...

Sagt Dir der Name Gamm etwas?

Btw: Der Grundgesetz-Kommentar von Theodor Maunz wird heute noch 
gepflegt.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Update von Heise:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Urheberrechtsreform-der-EU-Das-Drama-um-Artikel-13-4338446.html


Nach Heises Juristen gehören auch Forenbetreiber zu den 
"Zensurpflichtigen", ich steht also mit meiner Meinung keinesfalls 
alleine da.

Gruß,

Holm

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Update von Heise:
>
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Urheberrechtsreform-der-EU-Das-Drama-um-Artikel-13-4338446.html
>
>
> Nach Heises Juristen gehören auch Forenbetreiber zu den
> "Zensurpflichtigen", ich steht also mit meiner Meinung keinesfalls
> alleine da.
>
Es hat, soweit ersichtlich, hier bisher auch niemand bestritten, dass 
bestimmte Forenbetreiber, die unter Art 2 V fallen, entsprechenden 
Pflichten zu genügen haben. Unklar ist allerdings, wieso Du Dich diesen 
zugehörig fühlst.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Es hat, soweit ersichtlich, hier bisher auch niemand bestritten, dass
> bestimmte Forenbetreiber, die unter Art 2 V fallen, entsprechenden
> Pflichten zu genügen haben. Unklar ist allerdings, wieso Du Dich diesen
> zugehörig fühlst.

..., weil jede Salami irgendwo angeschnitten wird.
Brauchst du noch mal den Junker? Oder erinnerst du dich noch seiner 
Aussage?
Ja Kinder und Säufer sprechen Wahrheiten aus, ohne darüber nachzudenken.

Namaste

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Update von Heise:
>>
>>
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Urheberrechtsreform-der-EU-Das-Drama-um-Artikel-13-4338446.html
>>
>>
>> Nach Heises Juristen gehören auch Forenbetreiber zu den
>> "Zensurpflichtigen", ich steht also mit meiner Meinung keinesfalls
>> alleine da.
>>
> Es hat, soweit ersichtlich, hier bisher auch niemand bestritten, dass
> bestimmte Forenbetreiber, die unter Art 2 V fallen, entsprechenden
> Pflichten zu genügen haben. Unklar ist allerdings, wieso Du Dich diesen
> zugehörig fühlst.

Weil da das für Dich scheinbar Unvorstellbare passiert ist: Ich bin 
Mitglied einer Community auf meinen Servern, genaugenommen gibts die da 
nur weil ich sie nicht "sterben lassen" wollte, auch wenn ich nicht der 
Forenbetreiber als Solcher bin.

Mir geht das aber eben nicht am Arsch vorbei was nun passiert. Begreifst 
Du das?

Gruß,

Holm

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Holm T. schrieb:
>>> Update von Heise:
>>>
>>>
>>
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Urheberrechtsreform-der-EU-Das-Drama-um-Artikel-13-4338446.html
>>>
>>>
>>> Nach Heises Juristen gehören auch Forenbetreiber zu den
>>> "Zensurpflichtigen", ich steht also mit meiner Meinung keinesfalls
>>> alleine da.
>>>
>> Es hat, soweit ersichtlich, hier bisher auch niemand bestritten, dass
>> bestimmte Forenbetreiber, die unter Art 2 V fallen, entsprechenden
>> Pflichten zu genügen haben. Unklar ist allerdings, wieso Du Dich diesen
>> zugehörig fühlst.
>
> Weil da das für Dich scheinbar Unvorstellbare passiert ist: Ich bin
> Mitglied einer Community auf meinen Servern, genaugenommen gibts die da
> nur weil ich sie nicht "sterben lassen" wollte, auch wenn ich nicht der
> Forenbetreiber als Solcher bin.
>
> Mir geht das aber eben nicht am Arsch vorbei was nun passiert. Begreifst
> Du das?
>
Klar doch: Bestimmte Forenbetreiber werden in die Pflicht genommen, und 
aus lauter Solidarität machst Du Dir öffentlich in die Hose. Schließlich 
hängt ja immer alles irgendwie mit allem zusammen, also sind immer alle 
von allem betroffen, leider auch von Deinem substanzlosen Gejammer.

Na gut, wenn's Dir denn gar so wichtig ist: Du bist das ärmste aller 
vorstellbaren Opfer.

Zufrieden?

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Percy N. schrieb:
>>> Holm T. schrieb:
>>>> Update von Heise:
>>>>
>>>>
>>>
>>
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Urheberrechtsreform-der-EU-Das-Drama-um-Artikel-13-4338446.html
>>>>
>>>>
>>>> Nach Heises Juristen gehören auch Forenbetreiber zu den
>>>> "Zensurpflichtigen", ich steht also mit meiner Meinung keinesfalls
>>>> alleine da.
>>>>
>>> Es hat, soweit ersichtlich, hier bisher auch niemand bestritten, dass
>>> bestimmte Forenbetreiber, die unter Art 2 V fallen, entsprechenden
>>> Pflichten zu genügen haben. Unklar ist allerdings, wieso Du Dich diesen
>>> zugehörig fühlst.
>>
>> Weil da das für Dich scheinbar Unvorstellbare passiert ist: Ich bin
>> Mitglied einer Community auf meinen Servern, genaugenommen gibts die da
>> nur weil ich sie nicht "sterben lassen" wollte, auch wenn ich nicht der
>> Forenbetreiber als Solcher bin.
>>
>> Mir geht das aber eben nicht am Arsch vorbei was nun passiert. Begreifst
>> Du das?
>>
> Klar doch: Bestimmte Forenbetreiber werden in die Pflicht genommen, und
> aus lauter Solidarität machst Du Dir öffentlich in die Hose. Schließlich
> hängt ja immer alles irgendwie mit allem zusammen, also sind immer alle
> von allem betroffen, leider auch von Deinem substanzlosen Gejammer.
>
> Na gut, wenn's Dir denn gar so wichtig ist: Du bist das ärmste aller
> vorstellbaren Opfer.
>
> Zufrieden?

Feine Sache. Kann ich Opferschutz beantragen?
Ich mag also substanzlos jammern und bin ein Opfer, Du bist der Sieger 
und Deine Rübe hat eindeutig Gehalt, auch wenns nur bunte Knete ist.
Ich frage mich wie Du zu  Creutzfeldt Jakob gekommen sein magst.

Ich danke Dir auch dafür das Du in einem weiterm Thread nichts als 
herumgiftest. Ein technisch bezogener Thread in dem Du wirksam geworden 
währest, ist mir indessen auch nicht aufgefallen. Man sollte Dich mir 
toten Heringen vollstopfen bis Du platzt.

Gruß,

Holm

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Deine Rübe hat eindeutig Gehalt, auch wenns nur bunte Knete ist.
> Ich frage mich wie Du zu  Creutzfeldt Jakob gekommen sein magst.

Es geht doch nichts darüber den Tag erstmal mit einem gepflegten 
Hasskommentar zu beginnen.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
>
> Feine Sache. Kann ich Opferschutz beantragen?

Aber ja, steht ja schon in Art 17 GG!

> Ich mag also substanzlos jammern und bin ein Opfer,

Das sehe ich zwar nicht so, wollte Dir aber Deine Sicht der Dinge nicht 
verleiden.

> Du bist der Sieger

Nö, viktimisiert hast Du Dich ganz allein, wenngleich nicht sonderlich 
überzeugend.

> und Deine Rübe hat eindeutig Gehalt, auch wenns nur bunte Knete ist.
> Ich frage mich wie Du zu  Creutzfeldt Jakob gekommen sein magst.
>

Ja, Dein Leben ist voller Rätsel ...
Soll das jemanden verwundern?

> Ich danke Dir auch dafür das Du in einem weiterm Thread nichts als
> herumgiftest.

Es liegt gewiss nicht an mir, wenn Du meinen wohlgemeinten Rat am Anfang 
des Threads missachtet hast. Du weißt schon, einfach am erreichbaren Ort