Forum: Platinen Selbstlötende Platinen


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von Werner A. (homebrew)


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Ich hab das gerade bei Heise gefunden...
In einem Zwischenlayer wird ein meanderförmiger Widerstand designed und 
per Strom erhitzt...

https://www.heise.de/news/Genial-Selbstloetende-Platinen-7463784.html

von Gerald B. (gerald_b)


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Werner A. schrieb:
> In einem Zwischenlayer wird ein meanderförmiger Widerstand designed und
> per Strom erhitzt...

Ideal für geplante Obsoleszenz. Kann man in der FW des Gerätecontrollers 
das Verfallsdatum einprogrammieren und die Platine entlötet sich 1 Tag 
nach Garantieablauf :-P

von Brandheiß (Gast)


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Zitata: "Seine SMD-bestückten Platinen verlöten sich ganz ohne äußere 
Wärmezufuhr."

Wie blöd darf man als Lohnschreiber sein? Eine Platine mit eingebautem 
Lötkolben.

von Florian C. (cbdev)


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Ob dieses einmal einsetzbare Feature die "verschenkte" Lage (und damit 
den erhoehten Fertigungspreis) wert ist muss man sich halt ueberlegen.

Als Youtube-Aufmerksamkeitsheischer ganz nett und funktioniert als 
solches ja offensichtlich

: Bearbeitet durch User
von Hugo H. (hugo_hu)


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Werner A. schrieb:
> In einem Zwischenlayer wird ein meanderförmiger Widerstand designed und
> per Strom erhitzt...

Ist doch ein hübscher Gag für eine April-Ausgabe ... ;-)

von Gerald B. (gerald_b)


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Hugo H. schrieb:
> Ist doch ein hübscher Gag für eine April-Ausgabe ... ;-)

Ohne den Link hätte ich auf ein verfrühtes Freitagsposting getippt ;-)

von Manfred (Gast)


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Werner A. schrieb:
> Ich hab das gerade bei Heise gefunden...
... aus deren Idiotenblättchen "make"

.. Maker und Youtuber Carl Bugeja .. in seinem Video beweist ..

Reicht.

von Joerg F. (felge1966)


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Hugo H. schrieb:
> Ist doch ein hübscher Gag für eine April-Ausgabe ... ;-)

Musste ich auch son drann denken, denn etwas ähnliches gab es vor 
etlichen Jahren schon mal in der anderen Richtung (selbstauslötende 
Schaltkreise) in der RFE.

http://www.infos-sachsen.de/Technik/AprilApril.php#1987



Gruß Jörg

: Bearbeitet durch User
von Max M. (prokrastinator)


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Und wieder eine Heise Qualitätsartikel von einem Schreiberling der nicht 
einmal versucht das zu hinterfragen.
Jubelpresse für das wandelnde Gemüse.

Carl Bugeja hat also die bahnbrechende Enddeckung gemacht das man PCB 
Tracks mit Strom erhitzen kann und seine Projekte drehen sich um die 
zweite bahnbrechende Enddeckung das stromdurchflossenen Leiter ein 
Magnetfeld ausbilden.

Ich danke Heise für diese unglaublichen News, die tatsächlich 
unglaublich nutzlos sind und mich jedes Mal darin bestärken das die 
Kündigung meines Abos vor vielen Jahren eine gute Entscheidung war.

von Georg (Gast)


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Max M. schrieb:
> Ich danke Heise für diese unglaublichen News, die tatsächlich
> unglaublich nutzlos sind

Aber das ist doch das Wesen der Maker-Szene.

Georg

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Also ich finde die YouTube-Videos von Carl Bugeja teilweise durchaus 
interessant, weil er genau analysiert, worin jeweils die Schwächen 
seiner einzelnen Basteleien bestehen und wie man sie korrigiert. Daher 
gibt es auch zu fast jedem Thema mehrere Folgevideos. Natürlich ist das 
ganze doch eher als Anregung für die Makerszene zu verstehen und passt 
nicht zu den Denkschemata in deutschen Kornzernbeamtenschreibstuben.

Mir kam beim Ansehen der Video auch schon der Gedanke, zu einigen 
Prototypenleiterplatten, bei denen ich von vornherein davon ausgehe, 
noch viel herumlöten zu müssen, jeweils eine passende, separate 
Heizleiterplatte mitzubestellen, die dann zum Vorwärmen von der 
Unterseite eingesetzt wird. Mit entsprechenden Aussparungen für THT-Pins 
und ggf. rückseitig zu montierende Bauelemente kann das durchaus 
sinnvoll sein. Gerade bei sehr kleinen QFN- oder BGA-artigen Gehäusen 
erleichtert es doch sehr das Löten, wenn man die Leiterplatte rückseitig 
auf 100 °C oder 120 °C vorheizen kann. Derzeit verwende ich dafür meist 
eine Heißluftpistole, aber schön ist das nicht.

Natürlich gibt es auch professionelle Vorwärmplatten, die allerdings 
doch erstaunlich teuer und im Einzelfall dann doch zu groß, zu klein 
oder sonstwie nicht passend sind.

von Max M. (prokrastinator)


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Andreas S. schrieb:
> Natürlich gibt es auch professionelle Vorwärmplatten, die allerdings
> doch erstaunlich teuer und im Einzelfall dann doch zu groß, zu klein
> oder sonstwie nicht passend sind.

Ein altes Bügeleisen erledigt den Job sehr gut.

von Wühlhase (Gast)


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Uh...davon abgesehen das Cu ein schlechtes Heizelement ist, habe ich die 
Wärme ganz gerne möglichst an den Pads und so wenig wie möglich in der 
Leiterplatte.

von Holger L. (max5v)


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Ich finde das ehrlich gesagt gar nicht so blöd.
Wenn man ein Bauteil hat welches nicht gesockelt werden kann aber 
fehleranfällig ist und ausgetauscht werden muß, es jedoch keinen 
Lötkolben gibt, wäre das durchaus eine Alternative. Eine Stromquelle 
sollte schließlich in jedem Fall vorhanden sein.

von Gerald B. (gerald_b)


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Holger L. schrieb:
> Ich finde das ehrlich gesagt gar nicht so blöd.
> Wenn man ein Bauteil hat welches nicht gesockelt werden kann aber
> fehleranfällig ist und ausgetauscht werden muß, es jedoch keinen
> Lötkolben gibt, wäre das durchaus eine Alternative.

Nur das BGA und Consorten auf DuKos angewiesen sind, um die hohe 
Anschlussdichte irgendwie zu entflechten. Duko und Heizelement unter dem 
IC beißen sich aber irgendwie ;-)

von Operator S. (smkr)


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Ich weiss gar nicht was alle hier haben. Ich find die Idee genial!
Er verschwendet ja nichtmal eine Lage, wie das einige behaupten, sondern 
diese Heizschlange ist danach sein GND.

Was die GND Anbindung angeht und Störanfälligkeit mag ja das eine sein, 
aber spielt das in seinem Anwendungsfall wirklich eine Rolle?
Und von gebastel kann ja auch keine Rede sein. Er benutzt ja sogar 
Heizkurven! Da ist er jedem Konzernentwickler voraus, der für seine 
Prototypenaufbauten noch Heissluftgebläse benutzt.

von Holger L. (max5v)


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Gerald B. schrieb:
> Nur das BGA und Consorten auf DuKos angewiesen sind, um die hohe
> Anschlussdichte irgendwie zu entflechten. Duko und Heizelement unter dem
> IC beißen sich aber irgendwie ;-)

Ja schon klar. Das ist aber genau so ein Spezialfall wie die 
Selbstlötende Platine. Bei DIP/ DIL kann ich mir das allerdings schon 
wider gut vorstellen.
Übrigens, was mir gerade noch in den Sinn kam, wären Sensoren welche 
vorgeheizt werden müssen, bzw Heizungen für Elektronik im Außenbereich.

von Florian C. (cbdev)


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> Er verschwendet ja nichtmal eine Lage, wie das einige behaupten, sondern
> diese Heizschlange ist danach sein GND.

Da die "Heizlage" aber nicht per Via angeschlossen werden kann weil das 
den Heizwiderstand senken/annullieren wuerde (Er routet aus genau diesem 
Grund ja auch um alle existierenden Vias herum) taugt die Lage dann 
maximal zum entkoppeln etwaiger weiterer Innenlagen (oder als sehr 
grosse Platte eines kleinen Kondensators), nicht als Ground plane wie 
man sie kennt und normalerweise nutzt.
Insofern ist diese Lage also fuer die meisten "Maker"-Projekte durchaus 
verschwendet.

Das Heizelement mehrmals zu verwenden duerfte durch Materialermuedung 
des Stackups, das dafuer einfach nicht gedacht ist, vermutlich auch 
irgendwann ein Ende haben.

> Bei DIP/ DIL kann ich mir das allerdings schon
> wider gut vorstellen.

Wer macht denn DIP mit Loetpaste?

Ich bleibe dabei, ich halte das fuer einen amuesanten Proof-of-Concept 
und einen wirksamen Social-Marketing-Gag, aber sonst sehe ich wenig 
praktischen Nutzen.

: Bearbeitet durch User
von Max M. (prokrastinator)


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Operator S. schrieb:
> Er verschwendet ja nichtmal eine Lage, wie das einige behaupten, sondern
> diese Heizschlange ist danach sein GND.
Was der Idiotie nur noch die Krone aufsetzt.

Holger L. schrieb:
> Wenn man ein Bauteil hat welches nicht gesockelt werden kann aber
> fehleranfällig ist und ausgetauscht werden muß, es jedoch keinen
> Lötkolben gibt, wäre das durchaus eine Alternative.
Und wenn man dann auch noch ein taubstummer, blinder Einarmiger ist wäre 
doch eine KI mit Bilderkennung, Roboterarm und Teilelager in jeder PCB 
doch voll gut.

Sach mal, dümmere Argumente sind nicht mehr zu finden, oder?
Bauteile die ständig kaputtgehen sind scheisse dimensioniert und wenn 
ich kein Lötequipment habe kann auch ja einfach altes Lot ohne 
Flussmittel heiß machen und da ein Bauteil reindrücken das ich noch in 
der Hosentasche habe.

Das ich dabei ständig alle anderen Bauteile auch löte, werden die schon 
gut finden, wo sie doch nur für zwei Lötprozesse spezifiziert sind.

von Luigi Cassalerro (Gast)


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Werner A. schrieb:
> In einem Zwischenlayer wird ein meanderförmiger Widerstand designed und
> per Strom erhitzt...

Ja, das erinnert mich an den selbstauslötenden IC (wohl ein PROM) der 
vor ein paar Jahrzehtnen in einer DDR-Fachzeitschrift vorgestellt wurde. 
Auf der Platine war sogar unter dem IC ein Feder (oder in der 
Inlandvariante lediglich ein Loch für einen Schraubendreher zum 
Durchstecken) danit auch die Kraft vorhanden war, den Chip nach 
Aufschmelzen (auch dort mit einem speziellen Entlötstrom im Bereich von 
10^12 nA) herausdrückte. Der einzige Haken daran, das stand in der 
Aprilausgabe des Monatsmagazins ...

##
Als doppelt bestückte Platinen wird schon mal schwierig und bei Modulen 
wie Schaltregler die intern selbst eine Platine enthalten die nicht über 
eine bestimmte Temperatur gebracht werden darf sehe ich auch 
problematisch.

von Luigi Cassalerro (Gast)


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Ach ja, der verwendet Wismut-haltige Paste die bei 138°C schmilzt ...

wie eine kurze Recherche verrät:

"Bugeja is using ChipQuik's TS391LT50 low-temp solder paste. This 
temperature-stable paste is a Bismuth, Tin, and Silver alloy with a 
melting point of 138 degrees Celcius."

(nach 
https://www.hackster.io/news/a-pcb-that-reflow-solders-itself-and-then-self-propagates-66b1edffc10d 
)

Ja, mei kürzlich hatte ich ein Produkt für ne Typprüfung im Schrank der 
auf 125°C köchelte. Das wärs wohl dann für so einen selbstlöter der 
exitus gewesen ..

Jajaja, die spinnen die Malteser ...

von Manfred (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> davon abgesehen das*s* Cu ein schlechtes Heizelement ist,

Falsch. Kupfer als Heizdraht funktioniert und hat aufgrund des 
Temperaturkoeffizienten sogar einen leichten Selbstregeleffekt.

von N. B. (charlie_russell)


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Traces/PCBs als Heiz-Widerstände sind verdammt nützlich.
Billig und gut genug als dummy heater bis ca. 5 W/cm^2.

Manfred schrieb:
> Temperaturkoeffizienten sogar einen leichten Selbstregeleffekt.

Hatte schon häufiger überlegt den Widerstand zu messen/berechnen. Lokale 
hotspots bekommt man so nicht mit jedoch als Ersatz für einen NTC-SMD 
auf dem PCB sollte es reichen.

von Teo D. (teoderix)


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Oje, wenn das mal die Herausgeber solcher Project-Bastelzeitschriften 
mit Bauteilen spitzkriegen. Alle vier Wochen, ne handvoll Hühnerfutter, 
für 12,99. :D
Reichelt bietet Lötfreie-Bausätze an....

Da is sicher noch mehr Schwachsinn mit möglich. :)

von DankeGutUndDir? (Gast)


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In drei Jahren ist dann die consumerindustrie auf dem Trip, dass man 
sich das Produkt beim ersten einstecken selbst lötet. Wird wieder 
Energie und kosten für den Hersteller eingespart. Wenn selbst jlc einem 
8 layer enig hinterher wirft wird die Industrie noch weniger Skrupel 
haben ein layer für sowas zu verschwenden.

von Luigi Cassalerro (Gast)


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DankeGutUndDir? schrieb:
> In drei Jahren ist dann die consumerindustrie auf dem Trip, dass
> man
> sich das Produkt beim ersten einstecken selbst lötet. Wird wieder
> Energie und kosten für den Hersteller eingespart.
So kann man es auch sehen. Jetzt wird auch klarer warum man früher so 
eine hohe Programmierspannung an PROMS hatte, die Halbleiterkonzerne 
wollten die Kosten auf den Kunden abwälzen ... Pöser, pöser Kapitalismus 
...

von Reinhard S. (rezz)


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Brandheiß schrieb:
> Zitata: "Seine SMD-bestückten Platinen verlöten sich ganz ohne äußere
> Wärmezufuhr."
>
> Wie blöd darf man als Lohnschreiber sein? Eine Platine mit eingebautem
> Lötkolben.

Wieso? Es wird doch keine Wärme zugeführt... Inwieweit der 
Kupferverbrauch für den einmaligen Nutzen sinnvoll ist dürfte die BWL 
regeln.

von Luigi Cassalerro (Gast)


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Reinhard S. schrieb:

> Wieso? Es wird doch keine Wärme zugeführt...

Ein PCB voller kalter Lötstellen also ... das wollte dr Anwender schon 
immer.

https://ts.kurtzersa.de/electronics-production-equipment/loetlexikon/begriff/kalte-loetstelle.html

von Wühlhase (Gast)


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Manfred schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> davon abgesehen das*s* Cu ein schlechtes Heizelement ist,
>
> Falsch. Kupfer als Heizdraht funktioniert und hat aufgrund des
> Temperaturkoeffizienten sogar einen leichten Selbstregeleffekt.

Wenn schon, dann bitte daß.

Und Cu als Heizdraht ist deshalb schlecht, weil es einen so elendig 
niedrigen Widerstand hat, du brauchst schon ganz ordentlich Strom um das 
warm zu kriegen. Mit einer Heizschlange aus Eisen bekämst du weitaus 
besser Leistung da rein.

Nur weil dir ein Cu-Draht versehentlich durchbrennen kann, ist es als 
Heizelement längst nicht gut.

von Manfred (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Wühlhase schrieb:
>>> davon abgesehen das*s* Cu ein schlechtes Heizelement ist,
>> Falsch. Kupfer als Heizdraht funktioniert und hat aufgrund des
>> Temperaturkoeffizienten sogar einen leichten Selbstregeleffekt.
> Wenn schon, dann bitte daß.

Nö, Google "das dass daß". Nur ein s ist auf jeden Fall falsch. Zu ss 
oder ß kann man über die aktuell anzuwendende Rechtschreibregel 
streiten, wie sie gerade mal wieder ausgewürfelt wird.

> Und Cu als Heizdraht ist deshalb schlecht, weil es einen so elendig
> niedrigen Widerstand hat, du brauchst schon ganz ordentlich Strom um das
> warm zu kriegen. Mit einer Heizschlange aus Eisen bekämst du weitaus
> besser Leistung da rein.

Es gibt Legierungen mit hohem Widerstand, die man auch für diese 
verwendet, als Drahtwiderstand.

Es gibt leider kein entweder oder, man muß die Anwendung betrachten. Ich 
habe CuL-Draht als Heizung verwendet, dünn und lang auf einer relativ 
großen Fläche, Visier vom Integralhelm bei Minustemperaturen. Den 
Tk-Wert von Cu hatte ich damals noch nicht auf dem Schirm, er hat mich 
in dieser Anwendung positiv überrascht.

Schauen wir mal eine beheizte PKW-Heckscheibe an, wo der Heizdraht 
optisch möglichst wenig stören soll - das geht nur mit sehr dünn, also 
einem recht guten Leiter.

Meßwiderstände im Bereich von Milliohm basieren auch auf 
Kupferlegierungen, wo man natürlich etwas gegen den unerwünschten 
Tk-Wert tut, als bekannte Marke z.B. Manganin.

Wir verständigen uns auf "kommt drauf an"?

von Wühlhase (Gast)


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Manfred schrieb:
> Nö, Google "das dass daß". Nur ein s ist auf jeden Fall falsch. Zu ss
> oder ß kann man über die aktuell anzuwendende Rechtschreibregel
> streiten, wie sie gerade mal wieder ausgewürfelt wird.

Alter, daß es dir so wichtig ist da nochmal darauf einzugehen...


Manfred schrieb:
> Es gibt Legierungen mit hohem Widerstand, die man auch für diese
> verwendet, als Drahtwiderstand.
>
> [...]
>
> Wir verständigen uns auf "kommt drauf an"?

Ich sag mal so: Keiner der Spezialfälle, die du auflistest, passen hier. 
Niemand sieht die PCB-Heizschlange, und das Cu in Platinen ist auch 
sicher nicht auf hohen el. Widerstand optimiert.
Wenn man die Heizung noch als Masseführung mißbrauchen will, ist das 
auch kontraproduktiv, mal abgesehen davon daß Masse als Heizwendel zu 
fürchterlichen EMV-Eigenschaften führt, selbst wenn eine 
"normalschlampige" Masseführung keinerlei Probleme machen würde.

Aber ja, es kommt wie immer auf die Anwendung an, unter gewissen 
Umständen (aber nicht hier) kann Cu auch ein geeignetes Material für 
Heizelemente sein.

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