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DockstarDebianSqueezeDer Artikel beschreibt die Installation eines debian Betriebssystems in der Version: squeeze auf einem seagate Dockstar.
[Bearbeiten] Debian Squeeze installieren[Bearbeiten] Internet abklemmenGanz wichtig: Am Router die Verbindung zum Internet trennen (am besten manuell, d.h. Kabel zum Splitter/Telefon-/Kabelnetz ziehen). Die Dockstar ist werksseitig so eingestellt, dass sie sich online mit dem Pogoplug-Dienst verbindet und von da an für unsere Zwecke nicht mehr ohne weiteres zu erreichen ist. [Bearbeiten] IP herausfindenKorrektur, Original unten. Das Wesentliche vorab: Wichtig ist einzig, das keine Internetverbindung besteht, bis der Dienst hbwd beendet ist. DHCP darf im Netz weiterhin aktiv sein und die Dockstar darf direkt an den Router oder Switch angeschlossen werden. Viele Router bieten eine Übersicht, welche Clients per DHCP konfiguriert wurden. Das erleichtert ggf. das Auffinden der Dockstar.
host $ ifconfig eth0 169.254.1.0 host $ nmap -e eth0 -sP $(printf "169.254.%d.%d" 0xbe 0xef) wobei 0xbe 0xef die letzten beiden stellen der MAC (siehe Aufkleber Gehaeuseunterseite) sind. Alternativ das ganze Subnetz scannen: host $ nmap -e eth0 -sP 169.254.1.0/24 [Bearbeiten] LoginAuf der Dockstar mittels SSH einloggen. $ ssh root@169.254.x.y User: root Password:stxadmin Sollte die Dockstar nicht per SSH erreichbar sein, kann man Telnet versuchen oder man muss mittels RS232 eine Verbindung aufbauen. [Bearbeiten] Firmware sichernEinen formatierten USB-Stick einstecken. Dieser wird unter /tmp/.cemnt gemountet. Falls nicht, muss man den Stick manuell mounten, also z.B. ein Verzeichnis /tmp/bak anlegen, dorthin mounten und die erste Zeile im folgenden Script anpassen. dockstar $ cd /tmp/.cemnt/mnt_sda1 dockstar $ dd if=/dev/mtd0 of=mtd0.img dockstar $ sha1sum mtd0.img > mtd0.img.sha dockstar $ dd if=/dev/mtd1 of=mtd1.img dockstar $ sha1sum mtd1.img > mtd1.img.sha dockstar $ dd if=/dev/mtd2 of=mtd2.img dockstar $ sha1sum mtd2.img > mtd2.img.sha dockstar $ dd if=/dev/mtd3 of=mtd3.img dockstar $ sha1sum mtd3.img > mtd3.img.sha dockstar $ cd /tmp dockstar $ sync obiges bitte dringend überarbeiten: Quelle: http://jeff.doozan.com/debian/uboot/build_uboot.htm "Backup /dev/mtd0 To create an image of mtd0, you need to dump the nand without ecc. using "dd if=/dev/mtd0 of=mtd0.DOESNOTWORK" will automatically do ecc for you and will result in a corrupt image. To successfully dump the nand, you need to do the following: cd /tmp wget http://jeff.doozan.com/debian/uboot/nanddump chmod +x nanddump ./nanddump -nof mtd0.backup /dev/mtd0 ./nanddump -nf mtd0.backup.oob ./nanddump -nof uboot-original -s 0 -l 0x80000 /dev/mtd0" dazu eine Korrektur: "./nanddump -nf mtd0.backup.oob" sollte wohl "./nanddump -nf mtd0.backup.oob /dev/mtd0" heißen, sonst erhält man eine Fehlermeldung Verwendbar für das Zurückschreiben ist auf folgende Weise zb. die mtd1.backup flash_eraseall /dev/mtd1 nandwrite /dev/mtd1 mtd1.backup (selbst soeben erfolgreich getestet mit _neuer_ Dockstar, deren Kernel-Image auf mtd1 einen crc-Fehler aufwies, Backup wurde auf anderer Dockstar erstellt) Das Schreiben eines mit nanddump -nf erstelltes Images wurde von nandwrite wegen falscher Größe abgelehnt. ein vollständiges Backup sollte also eher mit nanddump -nof mtd0.backup /dev/mtd0 nanddump -nof mtd1.backup /dev/mtd1 nanddump -nof mtd2.backup /dev/mtd2 nanddump -nof mtd3.backup /dev/mtd3 erstellt werden. [Bearbeiten] "Heimtelefonieren" abstellenZum "Heimtelefonieren" zum PogoPlug-Service benutzt die Dockstar von Haus aus den Dienst hbwd. Der muss beendet und aus dem Startskript entfernt werden: killall hbwd mount -o remount,rw / chmod go+w /dev/null vi /etc/init.d/rcS Jetzt befinden wir uns im Editor-Urgestein VI. Mit den Pfeiltasten bis zu folgender Zeile herunterscrollen: "/etc/init.d/hbmgr.sh start". Mit "i" in den Editiermodus gehen und an den Zeilenanfang "#" (ohne Anführungszeichen) einfügen. Mit ESC den Editiermodus verlassen. Editor beenden mit ":wq!" und RETURN-Taste. Anschließend Dateisystem auf Nur-Lesen setzen: mount -o remount,ro / [Bearbeiten] Internet wieder anstellenDer erste Teil der Operation ist überstanden. Der Router muss jetzt wieder ans Internet, damit wir die Zutaten für das neue Softwareherz der Dockstar holen können. [Bearbeiten] Debian installierenEs gibt verschiedene Wege ein Debian zu installieren:
Die ersten beiden Varianten dauern wesentlich länger als ein fertiges rootfs archiv zu nehmen. [Bearbeiten] mit Installer von Jeff DoozanWir benutzen den automatischen Installer von Jeff Doozan für Debian Squeeze, der das neue Betriebssystem auf den USB-Stick schreiben soll. Daher erst mal einen USB-Stick formatieren, hier sdx (also sda oder sdb, je nachdem, wieviel USB-Geräte eingesteckt sind) host $ fdisk /dev/sdx Partition 1, primaer, Typ Linux, min. 280MB, Typisch 512MB Partition 2, primaer, Typ Swap, ~100-500MB (je groesser, desto besser fuer das Wear Leveling des Sticks) host $ mkfs.ext2 /dev/sdx1 host $ mkswap /dev/sdx2 dann das Skript von jeff.doozan.com ausfuehren. dockstar $ cd /tmp dockstar $ wget http://jeff.doozan.com/debian/dockstar.debian-squeeze.sh dockstar $ chmod +x dockstar.debian-squeeze.sh dockstar $ export PATH=$PATH:/usr/sbin:/sbin dockstar $ ./dockstar.debian-squeeze.sh <note> Dauert ein wenig 8-). </note> Die Dockstar startet nun neu. [Bearbeiten] Manuelle InstallationDieses Vorgehen benötigt den Zugriff auf die serielle Schnittstelle der Dockstar
setenv ipaddr 169.254.1.1 setenv serverip 169.254.78.185 tftpboot 0x2000000 uImage tftpboot 0x0800000 uInitrd setenv bootargs console=ttyS0,115200 base-installer/initramfs-tools/driver-policy=most bootm 0x2000000 0x0800000
setenv ipaddr 169.254.1.1 setenv serverip 169.254.78.185 tftpboot 0x0800000 uImage setenv bootargs console=ttyS0,115200 root=/dev/sda2 rootwait rw bootm 0x0800000
setenv bootargs 'console=ttyS0,115200 mtdparts=nand_mtd:0xa0000@0x0(u-boot),0x400000@0x10000(uImage),0x1fb00000@0x500000(rootfs) root=/dev/sda2 rootwait rw' setenv bootcmd 'nand read 0x800000 uImage; bootm 0x800000' saveenv Anmerkung: Installation in den Flash der DockStar habe ich nicht getestet, da mein Image zu groß ist. [Bearbeiten] vorgefertigtes rootfs archiv nutztenLeider gibt es keine offizienen footfs images von debian, so wie es welche von ArchLinuxARM gibt. Allerdings gibt es von verschiedenen Usern ein archiv:
[Bearbeiten] Linux einrichten[Bearbeiten] Erste AnmeldungWarten bis Debian gestartet ist. Dann per SSH einloggen (User: root Passwort: root). host $ ssh root@debian dockstar $ passwd Sollte kein DHCP-Server im Netz laufen bzw. die Dockstar schon Verbindung ins Internet hatte, muss man via RS232 zugreifen und die Konfiguration per Hand einrichten (nur temporär. ): ifconfig eth0 <ipadresse> route add default gw <adresse des routers> echo "nameserver <adresse des routers/nameservers>" > /etc/resolv.conf Dauerhafte einstellung (Beispieladressen) : /etc/network/interfaces iface eth0 inet static address 192.168.0.111 netmask 255.255.255.0 network 192.168.0.0 broadcast 192.168.0.255 gateway 192.168.0.1
dockstar $ apt-get install nano Nur für USB-Sticks: Nun die Verzeichnisse /tmp, /var/log, /var/lock & /var/run als tmpfs' einrichten. dockstar $ nano /etc/fstab /etc/fstab: /dev/root / ext2 noatime 0 1 /dev/sda5 none swap sw 0 0 none /tmp tmpfs rw,nosuid,nodev,size=26M 0 0 none /var/log tmpfs rw,nosuid,nodev,noexec,size=4M 0 0 none /var/lock tmpfs rw,nosuid,nodev,noexec,size=1M 0 0 none /var/run tmpfs rw,nosuid,nodev,noexec,size=1M 0 0 [Bearbeiten] Zeitzone einstellendockstar $ dpkg-reconfigure tzdata ... und der Benutzerführung folgen. [Bearbeiten] syslogDebian Squeeze minimal installiert keinen syslog Dienst. Es ist nur dmesg vorhanden. Normalerweise könnte man rsyslogd installieren. Aber um einen USB-Stick zu schonen, kann man besser busybox-syslogd nutzten. Dieser schreibt die syslog Ausgaben ins RAM (Genutzt wird ein Buffer von: 128KB). Einrichtung: dockstar $ apt-get install busybox-syslogd Natürlich hat man nun keine Datei /var/log/syslog die man sich ansehen kann. Stattdessen erhält man den Inhalt mit: dockstar $ logread Kontinuierlich die Ausgaben ansehen, kann man mit: dockstar $ logread -f siehe auch: http://www.rudiswiki.de/wiki/DockStarDebian#Adding_syslog_support [Bearbeiten] "Automounter" einrichten[Bearbeiten] Autofs/Automount einrichtenZunaechst autofs installieren dockstar $ apt-get install autofs Zur Datei /etc/auto.master folgendes hinzufuegen. dockstar $ nano /etc/auto.master /etc/auto.master: /media /etc/auto.media --timeout=60 --ghost Nun die Datei /etc/auto.media erstellen und darin die UUID der USB-Devices eintragen. dockstar $ blkid /dev/sda1: UUID="99a0bf9c-2310-4167-a4e3-e6e571aeb91d" TYPE="ext2" /dev/sda2: TYPE="swap" /dev/sdb1: UUID="99a0bf9c-2310-4167-a4e3-e6e571aeb91e" TYPE="ext4" dockstar $ nano /etc/auto.media /etc/auto.media: disk -fstype=ext4,users UUID="99a0bf9c-2310-4167-a4e3-e6e571aeb91e" Das Geraet sollte nun automatisch beim Betreten des im Beispiel verwendeten Verzeichnisses /media/disk gemoutet werden. dockstar $ cd /media/disk dockstar $ mount ... /dev/sdb1 /media/disk ext4 ... ... [Bearbeiten] usbmountAlternativ macht sich auch usbmount ganz gut. Hier wird das USB-Medium automatisch beim Einstecken in das Dateisystem eingebunden. usbmount installieren: apt-get install usbmount Die Einstellungen in der Konfigurationsdatei /etc/usbmount/usbmount.conf können soweit übernommen werden. Die Option FS_MOUNTOPTIONS sollte etwas erweitert werden: FS_MOUNTOPTIONS="-fstype=vfat,gid=floppy,dmask=0007,fmask=0117" Damit stellt man ein, dass alle User der Gruppe floppy Lese- und Schreibzugriff auf das Wechselmedium haben, wenn das Dateisystem vom Typ vfat ist. Also müssen noch die entsprechenden User in diese Gruppe integriert werden: usermod -a -G floppy ein_user Die Wechselmedien werden unter dem Verzeichnis /media eingebunden: root@dockstar:/# ls -l /media total 72 lrwxrwxrwx 1 root root 4 Sep 10 18:49 usb -> usb0 drwxrwx--- 70 root floppy 32768 Jan 1 1970 usb0 drwxrwx--- 3 root floppy 16384 Sep 10 19:16 usb1 drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 10 18:49 usb2 drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 10 18:49 usb3 drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 10 18:49 usb4 drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 10 18:49 usb5 drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 10 18:49 usb6 drwxr-xr-x 2 root root 4096 Sep 10 18:49 usb7 (Hier sind gerade 2 USB-Sticks im System; usb/ verweist auf usb0/.) [Bearbeiten] apt-get: Pakete können nicht authentifiziert werdenWenn die Fehlermeldung "The following packages cannot be authenticated!" erscheint hilft ein: apt-get update; apt-key update [Bearbeiten] Samba einrichtendockstar $ apt-get install samba samba-common-bin Hinweis: Ohne das Paket **samba-common-bin** fehlt smbpasswd :-O. TODO: anlegen eines Shares & Users User anlegen: - adduser username #User im normalen System anlegen - smbpasswd -a username #User in Samba anlegen - vi /etc/samba/smb.conf # Im Abschnitt [homes]: read "only = yes" zu "read only = no" ändern. Share für alle User ohne Anmeldung anlegen (Vorsicht wg. Datensicherheit) - mkdir /home/public #passenden Ordner erstellen - chmod 777 /home/public #passende Rechte vergeben In der Datei /etc/samba/smb.conf folgenen Eintrag hinzufügen: [public] comment = Public Folder path = /home/public available = yes browsable = yes public = yes writable = yes create mask = 0777 directory mask = 0777 force user = nobody force group = nogroup [Bearbeiten] Lighttpd, Php, WebdavFolgende Pakete sind zu installieren. dockstar $ apt-get install lighttpd lighttpd-mod-webdav php5-cgi dockstar $ cd /var dockstar $ chown -R www-data:www-data www BUG: In /etc/lighttpd/lighttpd.conf die Zeile include_shell "/usr/share/lighttpd/use-ipv6.pl" auskommentieren und apt-get install -f ausfuehren. Aenderungen an /etc/lighttpd/lighttpd.conf: server.modules = (
"mod_alias",
"mod_compress",
# "mod_rewrite",
"mod_webdav",
"mod_fastcgi",
# "mod_redirect",
# "mod_usertrack",
# "mod_expire",
# "mod_flv_streaming",
# "mod_evasive"
)
& fastcgi.server = ( ".php" => ( "localhost" => ( "socket" => "/var/run/php-fastcgi.socket", "bin-path" => "/usr/bin/php-cgi" ) ) ) - Alternativer Eintrag für fastcgi/php. (Der Obrige geht bei mir nicht.) fastcgi.server = ( ".php" => ((
"bin-path" => "/usr/bin/php-cgi",
"socket" => "/tmp/php.socket"
)))
[Bearbeiten] Zeitsynchronisation einrichtenDie Ganggenauigkeit der Uhr im Dockstar ist nicht besonders gut. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, diese zyklisch mit einem Zeitnormal abzugleichen. Wenn der Minirechner im Netzwerk hängt, macht man das am besten mittels eines NTP-Servers. Das gängige Kommando dazu ist z.B. (als root): ntpdate ntp1.ptb.de Als Rückmeldung erhält man: 13 Sep 17:10:10 ntpdate[13387]: adjust time server 192.53.103.108 offset 0.133584 sec ... und gleichzeitig wird die Systemzeit entsprechend gesetzt. Um das Ganze zu automatisieren und z.B. jede 1/2 Stunde die Systemzeit abzugleichen, richtet man sich einen zyklisch startenden Job via Cron ein (den man sicherlich noch für weitere Dinge gut gebrauchen kann): Cron installieren: apt-get install cron Cronjob eintragen: crontab -e und folgende Zeile hinzufügen: */30 * * * * /usr/sbin/ntpdate ntp1.ptb.de >> /var/log/ntpdate.log 2>&1 Es wird also jede 30 min das Kommando /usr/sbin/ntpdate ntp1.ptb.de ausgeführt und die Ausgaben landen in der Log-Datei /var/log/ntpdate.log. Es sei anzumerken, dass es weitere Alternativen für Job-Scheduler gibt, man muss nicht unbedingt Cron nehmen. Ausführliche Listen mit öffentlichen NTP-Servern findet man im Internet. Hat man mehrere Clients in seinem Netzwerk zu versorgen, macht es sich auch ganz gut, wenn man selbst einen NTP-Server betreibt, der sich seinerseits wiederum über das Internet synchronisiert. Alternativ kann man auch openntpd verwenden. Dazu muss man eine Backports Quelle in der sources.list angeben. vim /etc/apt/sources.list und diese Zeile ergänzen: deb http://backports.debian.org/debian-backports squeeze-backports main Nun kann man openntpd installieren. apt-get update apt-get install openntpd openntpd -s Der Deamon verändert die Systemzeit nur sehr langsam. Daher muss man beim Neustart des Dockstars openntpd mit der Option -s syncronisieren. crontab -e und hier folgendes eintragen: @reboot /usr/sbin/openntpd -s Nun kann man auch die übrigen ntp-Programm (außer openntpd) deinstallieren. Eine Übersicht welche installiert sind erhält man mittels: dpkg --list | grep ntp rc = lediglich die Konfigurationsdateien sind vorhanden ii = das Programm ist installiert [Bearbeiten] Bunte FensterOb es nun sinnvoll ist X (plus einem Windows-Manager) auf der Dockstar laufen zu lassen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Möglich ist es und sieht auch ganz lustig aus: Hier wurde sich für den Windowsmanager IceWM entschieden (weil ressourcenschonend), LXDE oder XFCE sind natürlich auch denkbar, aber nicht ganz so schlank. Die einzelnen Schritte: apt-get install xvfb icewm x11vnc
screen -R xvfb Xvfb :0 -screen 0 1024x768x16 Als der "normale" User: screen -R icewm export DISPLAY=:0 icewm screen -R vnc x11vnc --forever -noxdamage Screen-Sessions jeweils mit STRG+A+D verlassen. Die Verbindung zum X-Server erfolgt über jeden beliebigen PC im Netzwerk mittels VNC. Auf dem Dockstar sollte man natürlich auch ein paar X-Programme installieren (z.B. xterm). [Bearbeiten] USB-Soundwget 193.16.217.9/files/dockstarheavy.deb #Kernel mit Soundtreibern laden dpkg -i --force-overwrite dockstarheavy.deb #Kernel mit Soundtreibern installieren apt-get install alsa-base alsa-oss alsa-utils; #Pakete installieren vi /etc/asound.conf; #Konfigurieren. Folgenden Inhalt eintragen pcm.!default {
type hw
card 1
}
ctl.!default {
type hw
card 1
}
Zum Testen eine MP3-Datei (z.b. test.mp3) hochladen Test: mplayer test.mp3 Einige billige USB-Soundkarten können nur 48000Hz Stream wiedergeben (Wie meine 5€ Digitus USB-Soundkarte (Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang)) Test: mplayer resample=48000 test.mp3 [Bearbeiten] mpd als Audio-Serverapt-get install mpd mpc
adduser mpd audio; #User mpd der Gruppe Audio hinzufügen
vi /etc/mpd.conf; #Audiodevice setzen, hierfür folgendes eintragen:
audio_output {
type "alsa"
name "Default"
}
Wenn die Soundkarte nur 48000Hz unterstützt: vi /etc/mpd.conf; # Folgende Zeilen entsprechent anpassen: audio_output_format "48000:16:2" samplerate_converter "Linear Interpolator"
mpc update #Musik-Verzeichnis aktualisieren mpc save play0 #Playlist erstellen mpc load play0 #Playlist verwenden mpc add test.mp3 #Eine MP3 der Playlist hinzufügen mpc play #Playlist abspielen [Bearbeiten] Verschlüsselte Partition mit dm cryptTesten ob die Module geladen werden: modprobe dm-crypt modprobe dm_mod lsmod Erster Durchlauf. Erstellen,einbinden und formatieren: fdisk # ... Partition erstellen. dd if=/dev/urandom of=/dev/sda3 bs=1M #Partition mit zufallsdaten füllen, dauert etwas apt-get install cryptsetup hashalot #Packete holen cryptsetup luksFormat /dev/sda3 #Crypt Partition Formatieren cryptsetup luksOpen /dev/sda3 data #Crypt Partition mappen mkfs -t ext2 /dev/mapper/data #Dateisystem erstellen mkdir /mnt/data #locales Verzeichnis einrichten mount /dev/mapper/data /mnt/data #Einbinden Danach nur noch kennworteingabe und einbinden: cryptsetup luksOpen /dev/sda3 data mount /dev/mapper/data /mnt/data [Bearbeiten] Fernbedienung (am Beispiel X10 / Medion,Pollin)apt-get install lirc usbutils dialog libusb-dev /etc/init.d/lirc stop vi /etc/lirc/lircd.conf #Config Datei einfügen, es gibt für fast alle welche im Internet, z.b. hier: http://lirc.sourceforge.net/remotes/atiusb/lircd.conf.atiusb vi /etc/lirc/hardware.conf #folgendes eintragen: DRIVER="atilibusb" und START_IREXEC="true" /etc/init.d/lirc start #Starten irw #testen Beispielhaft Konfiguration von lirc für eine Steuerung des mpd's über mpc. vi /etc/lirc/lircrc #erstellen mit folgendem Inhalt: ## irexec
begin
prog = irexec
button = PLAY_PAUSE
config = mpc toggle
repeat = 0
end
begin
prog = irexec
button = STOP
config = mpc stop
repeat = 0
end
begin
prog = irexec
button = PREV
config = mpc prev
repeat = 0
end
begin
prog = irexec
button = NEXT
config = mpc next
repeat = 0
end
begin
prog = irexec
button = VOL+
config = mpc volume +2
repeat = 1
end
begin
prog = irexec
button = VOL-
config = mpc volume -2
repeat = 1
end
begin
prog = irexec
button = RECORD
config = mpc random
repeat = 0
end
begin
prog = irexec
button = RC
config = mpc update
repeat = 0
end
begin
prog = irexec
button = FFWD
config = mpc seek +00:00:05
repeat = 0
end
begin
prog = irexec
button = FRWND
config = mpc seek -00:00:05
repeat = 0
end
lirc wieder neustarten /etc/init.d/lirc restart
[Bearbeiten] vdr installierenvdr installieren und Einrichten: Es ist soweit, der VDR kann installiert werden. Das geht dank der Debian-Paketverwaltung sehr einfach. apt-get install vdr vdradmin-am vdr-plugin-live vdr-plugin-streamdev-server vdr-plugin-epgsearch w-scan Hierbei installiert man eine Konfigurationsoberfläche und die einfache Benutzeroberfläche VDR-Live mit. w-scan wird benutzt, um automatisch die Sender zu suchen. Bevor es richtig los geht, sind noch ein paar wenige Dinge zu erledigen. Der VDR erwartet einen Ordner unter /var/lib/video.00 zum Speichern der Aufnahme. Da der Mountpoint vom NAS ganz wo anders liegt, muss ein symbolischer Link gesetzt werden und gegebenenfalls müssen noch die Zugriffsrechte angepasst werden: ln -s /tank/Video/tvrecordings/ /var/lib/video.00
chown vdr:vdr /tank/Video/tvrecordings
Nun zu den Konfigurationsdateien. Im Folgenden die Dateien mit den entsprechend zu setzenden Optionen: /etc/default/vdr
ENABLED=1 #VDR wird beim Booten mitgestartet
/etc/default/vdradmin-am
ENABLED=1
/var/lib/vdradmin-am/vdradmind.conf
PASSWORD = passwort #entsprechend anpassen
USERNAME = benutzer #Login-Name für die Konfigurationsoberfläche
/var/lib/vdr/plugins/streamdev/streamdevhosts.conf
192.168.0.0/24 # any host on the local net (Hier muss das eigene Subnetz angepasst werden)
Jetzt ist es fast geschafft! Es fehlt nur noch ein Sendersuchlauf. w_scan -ft -c DE > /var/lib/vdr/channels.conf Hierbei ist zu beachten, dass mit DE Voreinstellungen für Deutschland benutzt werden. Dieser Sendersuchlauf kann etwas dauern. Dann kann es losgehen. Daumen drücken und: /etc/init.d/vdr start Geschafft! Nun steht unter http://SERVER-IP:8001 die Konfigurationsoberfläche und unter http://SERVER-IP:8008 die Oberfläche des Live-Plugins bereit. Anmerkungen:
Ich installiere, anders als im Blog, lieber das "offizielle" Firmware Paket: Dazu muß "non-free" Sektion in /etc/apt/sources.list eingetragen sein, z.B.: deb http://ftp.de.debian.org/debian squeeze main non-free Installieren der firmware Daten: dockstar $ apt-get install firmware-linux-nonfree (Nach einem reboot kann in dmesg gesehen werden, ob der Stick richtig eingerichtet ist.) Beim Sender-Suchlauf mußte ich mit -a /dev/dvb/adapter0/ explizit den Pfad zum DVB-T Adapter angeben, bsp: dockstar $ w_scan -a /dev/dvb/adapter0/ -c DE > /var/lib/vdr/channels.conf btw. Beim Streamen dreht die Dockstar CPU mit ca. 7% Däumchen ;) [Bearbeiten] Kernel (2.6.35.6) laden, einbinden, bauen, installierenBenötigte Pakete installieren apt-get install ncurses-base ncurses-bin libncurses5-dev #ncurses für menuconfig Kernel Quellen holen cd /usr/src wget http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.35.6.tar.bz2 tar -xjvf linux-2.6.35.6.tar.bz2 Symlink setzen rm linux ln -s linux-2.6.35.6 linux cd linux Config-Datei holen (vorher den Multimedia - Kernel installieren) cp /boot/config-2.6.35.6-dockstar .config Dockstar Patch laden und einpflegen wget http://jeff.doozan.com/debian/dockstar-kernel.patch patch -p1 < dockstar-kernel.patch Setzen der Konfiguration make oldconfig Kernel bauen (dauert sehr lange, mehr als 4 Stunden) make all Kernel installieren make all install Anmerkung: Mittlerweile gibt es den 3.3.2 Kernel fertig zum installieren, siehe: http://forum.doozan.com/read.php?2,7676 [Bearbeiten] Backup des Systems mit tarNatürlich kann man den das System auch per dd sichern. Allerdings hat man dabei unnötige Daten mit gespeichert. Hier ein Skript um per tar ein Archiv vom System zu erstellen:
#!/bin/sh
DEST="/home/FooBar/Backups/$(date +%Y-%m-%d)DockStarBackup.tar.lzma"
EXCLUDE="
--exclude=*.pyc
--exclude=./mnt/*
--exclude=./proc/*
--exclude=./sys/*
--exclude=./lost+found/*
--exclude=./tmp/*
--exclude=./dev/*
--exclude=./home/root/*
--exclude=./var/cache/apt/apt-file/*
--exclude=./var/cache/apt/archives/*
--exclude=./var/lib/apt/lists/*dists*
--exclude=./var/run/*
--exclude=./var/tmp/*
--exclude=./var/log/*
--exclude=./root/*
--exclude=./.Trash*
"
set -x
sudo tar cvpfa ${DEST} ${EXCLUDE} ${EXCLUDE2} .
Man kopiert das Skript in das rootfs des Dockstar systems. z.B. /backup.sh und so kann man es benutzten, wenn der USB-Stick/-Platte am PC hängt: $ sudo mount /dev/sdXY /mnt $ cd /mnt /mnt$ ./backup.sh Ein Backup zurückspielen geht so: $ sudo mount /dev/sdXY /mnt $ sudo tar xvpfa /home/FooBar/Backups/2012-XX-YYDockStarBackup.tar.lzma -C /mnt/
[Bearbeiten] Links* http://jeff.doozan.com/debian/ * http://ahsoftware.de/dockstar/ * http://www.howtoforge.de/howto/wie-man-webdav-mit-lighttpd-auf-debian-etch-konfiguriert/ * https://wiki.ubuntu.com/Lighttpd%2BPHP * http://www.howtoforge.de/howto/installation-von-lighttpd-mit-php5-und-mysql-unterstutzung-auf-mandriva-20080/ |