Beispiel Code für Visual Studio.net 2003

Gast #196211
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@Matthias:
Einerseits bin ich kein Freund der "Garbage-Collection", andererseits
bin ich kein Freund von Laufzeitumgebungen von 20 MByte Größe. Das halte
ich auch im Zeitalter von zig-GByte-Festplatten und etlichen hundert
MByte Arbeitsspeicher für daneben.

Vielleicht rührt meine Abneigung auch daher, daß in den letzten Jahren
ein nur noch der Klingeltonwerbung vergleichbarer Medienhype um .Net
veranstaltet wurde; das Zeug wurde dargestellt, als sei es nach
geschnittenem Brot die nächstbeste Sache, die der Menschheit passieren
konnte. Sowas macht mich sehr skeptisch ...
Gast #196212
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Hi

also doch Voreingenommenheit wie ich befürchtet habe, aber wenigstens
kein "wenns von M$ kommt kanns nichts sein". Ich bin jetzt auch nicht
extrem tief im .NET-Framework oder in C# drin aber das Konzept gefällt
mir ganz gut. Da das Ganze zumindest teilweise standardisiert
(insbesondere die CLI und C#) ist braucht man auch nicht (oder nur
begrenzt) befürchten das M$ da einen Alleingang hinlegt. Das
Mono-Projekt (http://www.mono-project.com/Main_Page) stellt eine
fortschreitende Nachimplementierung des .NET-Frameworks samt vieler
Tools (Compiler usw.) an.

C# behebt IMHO einige Schwächen von Java und C++ und vereint Vorteile
aus beiden Sprachen.

Das große Framework ist einfach dadurch bedingt das eben dieses eine
Menge Funktionalität bietet. Man kann das Ding einfach als zweite
Schicht zum OS betrachten die die doch relativ simplen, gewachsenen
(und damit manchmal etwas merkwürdigen) OS-Funktionen nochmal auf eine
saubere API abbildet. .NET ist, wie JAVA auch eben kein kleines Tool
das man mal eben auf Diskette ausliefert.


Matthias
Gast #196213
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"(und damit manchmal etwas merkwürdigen) OS-Funktionen nochmal auf eine
saubere API abbildet"

das hört sich so nach flickwerk an. da stellt sich die frage, warum man
nicht gleich diesen besseren layer ins os einbaut und sich damit die re
sparen kann

"Das große Framework ist einfach dadurch bedingt das eben dieses eine
Menge Funktionalität bietet."

würde es nicht reichen einen einfachen c+ kompiler anzubieten? kein
framework, keine 20mb download und trotzdem die vorteile dieser
sprache?
Gast #196214
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> das hört sich so nach flickwerk an. da stellt sich die frage, warum
> man nicht gleich diesen besseren layer ins os einbaut und sich
> damit die re sparen kann

Kommt ja noch alles. Ein gutes Stichwort: Avalon.

Außerdem, was verstehst du genau unter "ins OS einbauen"? Die alte
Win32-API kann man nicht entfernen, sonst würde kaum eeine Anwendung
mehr laufen. Also kann man nur etwas zur bisherigen API hinzufügen. Was
macht .NET anderes?

> würde es nicht reichen einen einfachen c+ kompiler anzubieten?
> kein framework, keine 20mb download und trotzdem die vorteile
> dieser sprache?
Wenn dann C++, C+ programmieren nur C-Programmierer, die einen
C++-Compiler benutzen. ;-)

Möglicherweise bin ich schon zu müde, aber ich verstehe dein Argument
nicht. Ein Framework lässt sich doch nicht durch einen Compiler
ersetzen?
Gast #196215
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"Wenn dann C++, C+ programmieren nur C-Programmierer, die einen
C++-Compiler benutzen. ;-)"

meinte natürlich nicht c+ sondern c# :) tasten sind zu nah zusammen

"Also kann man nur etwas zur bisherigen API hinzufügen. Was
macht .NET anderes?"

.net für einen layer auf die alte api drauf hinzu. theoretisch wäre
parallel dazu sinnvoller, um die vermurkste winapi mit der zeit
abzulösen

"Möglicherweise bin ich schon zu müde, aber ich verstehe dein
Argument
nicht. Ein Framework lässt sich doch nicht durch einen Compiler
ersetzen?"

framework nein, runtime environment ja
Gast #196216
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> framework nein, runtime environment ja

Du meinst, der Compiler sollte die ganzen benötigten libs einfach
statisch dazulinken, sodass man kein "Runtime Environment" mehr
installieren muss?


Das funktioniert, solange du nur eine einzige Anwendung hast, die diese
Funktionen benutzt.
Sobald du mehrere hast, zeichnen sich DLLs durch starke RAM- und
Performance-Einsparungen aus; eine DLL wird schließlich nur einmal
physisch in den Speicher geladen, egal wie viele Programme sie nach und
nach anfordern.

Tut mir leid, aber ich sehe im statischen Linken keinerlei Vorteil.
Gast #196217
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Hi

"warum man nicht gleich diesen besseren layer ins os einbaut und sich
samit die re sparen kann"

weil man das selbe API unter unterschielichen Betriebsysytemen nutzen
will. Und warum eine so komplexe API in ein OS einbauen? Ein OS hat
Basisfunktionalität bereitzustellen. Sonst nichts.

"würde es nicht reichen einen einfachen c+ kompiler anzubieten? kein
framework, keine 20mb download und trotzdem die vorteile dieser
sprache?"

C# benötigt schon vom Sprachkonzept her eine RE. Natürlich ist das
Framework nicht gerade kompakt aber man muß sich den Download eh nur
einmal antun.

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