Mucke hinter Laptop-Display

Gast #383069
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Hallo,

als ich gestern auf dem Balkon mitn Laptop saß, hat es irgendwie eine
Mucke (siehe Bild) geschafft. In den Laptop und hinter den Bildschirm
zu krabbeln.
Bemerkt habe ich es erst heute Nachmittag. Da ist das Viech im Display
rum gelaufen. Hab gedacht, dass es auch noch rauskrabbelt. Aber nun ist
es genau in der Mitte vom Display gestorben!!

Gibt es eine Möglichkeit des Viech da raus zu holen? Oder verrottet des
Ding? Auf jeden Fall stört des morz!!!

Hilfe.......!

Flo
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Persönliche Seite #383071
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Mal von regionalen Unterschieden bei der Benennung kleiner Insekten
abgesehen (Mucke lässt auf Südwestdeutschland tippen):

Das Vieh wird zwischen das eigentliche Display und die dahinter
angebrachte Lichtplatte geklettert sein. Beide sind zu einer Einheit
zusammengefasst; ein Zerlegen ist vom Hersteller ebensowenig vorgesehen
wie ein Austausch der CCFL-Röhre(n), die seitlich in diese Lichtplatte
hineinleuchtet.

Das zu zerlegen, um das Vieh zu entfernen, ist eine äußerst diffizile
Angelegenheit; die Fritzen, die solche Displays für "Home-Beamer" auf
Basis eines OH-Projektors umbauen, sollten über die erforderlichen
Kenntnisse verfügen.
Gast #383073
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Wie soll das bitte dahinter Verwesen?
Durch die Wärme die vom Display abgeben wird, fängt das Teil wohl eher
an zu faulen.
btw. für mich is das keine Mucke (Stechmücke) sondern irgentwas
undefinierbares :D
#383074
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Keine Verwesung, Chitin, und daraus ist der Panzer, verwest im Trockenen
nicht. Wie könnte sich sonst eine Insektensammlung halten? Zudem ist
Verwesung niemals derart vollständig dass sich alles verflüchtigt.
Sagen wir mal: Pech gehabt, neues Display oder aufschrauben.

3N
Gast #383075
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Also - nochmal zur Diskussion ob Mucke oder anderes Viech.

Öffne mal unter Programme->Zubehör->Eingabehilfen die Bildschirmlupe -
vielleicht erkennt man dann etwas genauer um was es sich handelt.

*sorry, dass konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;-)

Hatte sowas auch schonmal -> ist anscheined wieder rausgekrabbelt und
hat sich einen dunklen Ort zum verenden gesucht ;-)
Gast #383078
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Hatten wir in dem letzten Sommer auch in der FH (waren wohl ca. 8 TFTs
befallen). Aber da waren auch mal ein paar mehr reingekrabbelt. Dabei
sind ca. 50% wieder rausgekrabelt. 25% durch trocknen nach unten wieder
weggefallen. 5% wurden wohl von irgendwelchen Usern plattgedrueckt, und
der Rest ist von alleine klebengeblieben.
Jetzt kannst du hoffen, was dein Tierchen macht.
Gast #383083
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Es muss absolut sicher sein, dass das Tier nicht unter Artenschutz
steht. Selbst wenn es tot ist, muss gewährleistet sein, dass es nicht
das letzte seiner Art ist und somit für genetische Fortplanzung nicht
mehr gebraucht wird.
Gast #383086
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Also ich hab mir folgendes gedacht:
Damit das Viech da rein kann, muss doch irgendwo eine Öffnung sein.
Man könnte es duch vorsichtig nach dem Abnehmen des TFT Gehäuses mit
Preßluft rausblasen. Oder nicht?


   Wiesi
Gast #383089
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Also ich weiss ja net was ihr für Laptops habt, aber bei mir geht da gar
nix auf, ohne was zu beschädigen. Ich kenn diese Methode.....mitn
Schlitzschraubendreher, solange am Gehäuse rumpöpeln bis lauter Ecken
drin sind.

Der Laptop ist erst 3 Monate alt. Da gibts noch Garantie!


Um jetzt alle Umgangssprachen zusammen zu fassen, die Definition:

Fliege := Mucke := Mücke := Viech := kleines Insekt, aber /= Mugge oder
Mukke oder Kabelkäfer(?)
Gast #383090
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Mugge ist im Schwäbischen ein kleines Insekt. Nichts spezifischeres.

Eine Fliege ist hingegen keine Mücke und beide sind keine Käfer.

Weitere Anfragen können an das Entomologische Institut im Stuttarter
Schloss Rosenstein gestellt werden, der dortige "Muggeclub" hilft
gerne weiter.
Nicht beim Zerlegen des Notebooks, sondern beim Bestimmen des Insekts.

Zum Notebook:

Es genügt nicht, den Deckel des Notebooks zu öffnen, sondern das
TFT-Panel selbst muss zerlegt werden. Das ist eine äußerst heikle
Angelegenheit, wie dieser Rufus auch schon geschrieben hat.
So ein Display ist in einem Metallrahmen eingepasst und oft zu Teilen
sogar verklebt. Wenn man sich dabei ungeschickt anstellt, ist das Teil
im arsch.

Bei einem drei Monate alten Notebook würde ich den Gewährleistungsweg
ausprobieren, wie Feadi ja auch schon meinte.

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